Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@bassman: überfordert Ich hätte Ihre Gegenargumentation eher genossen als Ihren billiges „ad hominem“
Erguß, den ich nicht als Ihren intellektuellen Spitzenleistung bewertet sehen möchte.
@ Caroline: oberflächlich wie immer Der Papst ist bei seiner Behauptung, das Christentum habe im Gegensatz
zum Orient und zum Römertum die Freiheit des Subjektes als solches entdeckt, in bester Gesellschaft.
Diese Behauptung ist in Hegels Philosophie der Geschichte zu lesen. Vor lauter Bäumen sehen Sie den Wald
nicht, werte Caroline! Ist es verwunderlich, daß Menschen vergangener Jahrhunderte der Menalität ihrer
Zeit verhaftet bleiben? Und glauben Sie tatsächlich, mit einem Paar random Zitate große historische
Bewegungen verstanden zu haben?
@ bejorommer, die Vertuschung und die Entschuldigung Hey Bejo! Wann hören Sie auf zu vertuschen? Am schlimmsten
finde ich die Vertuschung der Vertuschung der Vertuschung. Sie nicht? Dafür kann nur eine Entschuldigung
für die Entschuldigung der Entschuldigung helfen. Finden Sie nicht? Wir machen Sie zum Papst. Dann werden
Sie Gelegenheit haben, sich für die Vertuschung der Entschuldigung für die Entschuldigung der Vertuschung
zu entschuldigen – jeden Tag, bei jeder Entschuldigungsrede, die Sie für die Vertuschung halten werden.
Damit würden Sie als Papst der nicht vertuschten Entschuldigung für die nicht entschuldigten Vertuschung
in die Kirchengeschichte eingehen. WOW bejo! Das wäre schon herrlich! Finden Sie nicht?
@ gelobt Meinen Sie den Oberarzt in der urologischen Abteilung meiner Privatklinik? Er heißt Jean-Marie
Guillotin. Er arbeitet kompetent und zuverlässig. Sie werden ihm Ihr volles Vertrauen schenken und sich
ihm für die Behandlung ohne Bedenken anvertrauen.
@ gelobt: auch heilungsbedürftig Also, Gelobter, der Papst hat genau das gesagt, was er gemeint hat,
und er hat „Vergebung“ gesagt und nicht „Entschuldigung“, auch wenn dies Ihnen Schmerzen bereitet, die
in meiner Privatklinit mit probaten Mitteln vollständig auskuriert werden könnten. In liebevoller Sorge
kann ich das Angebot, das ich Josef unterbreitet habe, auf Sie ausdehnen. Ich meine es gut mit Ihnen.
@bejorommer: heilungsbedürftig Ich biete Ihnen eine kostenlose Lobotomie und Sterilisierung in meiner
Privatklinik, um Sie vom lästigen Problem der Projizierung Ihrer eigenen pädophilen Neigungen auf dem
Heiligen Vater und Ihrer Fixierung auf demselben zu befreien und Ihnen damit Linderung zu verschaffen.
@gelobt sei: sind Sie naiv? Tja, Gelobter, überall wo man logisches Denken nicht gelten lässt, wird
alles Wortklauberei. Ich brauche mich nicht auf die Medien zu beziehen denn ich habe die heutige Predigt
von Papst Benedikt XVI. auf dem Peterplatz persönlich verfolgen können. Ich wiederhole mich ungern.
Es ist allerdings offensichtlich, daß die nicht erfolgte Entschuldigung des Papstes für Sie und Ihretgleichen
einen großen Stellenwert hat: welchen? Ist es vielleicht eine von bestimmten Kreisen längst ersehnte
Bestätigung von höchster Stelle der der Katholischen Kirche so gerne von anderen gesellschaftlichen
Gruppierungen zugeschobenen Sündenbockrolle, wie die FAZ vermutet? Denn wie stünden sie da, Familien,
Schulen, Jugendeinrichtungen allerlei Art, Sportvereine, Protestanten, Muslime und Juden, die noch größere
Schuld auf sich geladen haben als die Kirche, ohne den kirchlichen Sündenbock?
@gelobt sei „haha“ bedeutet die Bestätigung meiner Behauptungen. Wenn die SZ den begrifflichen Unterschied
zwischen einer an Gott und die Opfer gerichtete „Bitte um Vergebung“ und einer „Entschuldigung“ nicht
kennt und beide miteinander vermischt, sind Sie nicht dazu verpflichtet, diese begriffliche Verwirrung
und falsche Wortwahl zu übernehmen. Zumal das „sich entschuldigen“ in der gegenwärtigen medialen Kampagne
gegen die Katholische Kirche eine Eigenbedeutung angenommen hat, die man später explizieren könnte.
@gelobt sei haha, also hat sich der Papst doch nicht entschuldigt sondern im Namen der Kirche Gott und
die Opfer um Vergebung für die Verfehlungen mancher Kleriker gebeten. Allerdings nicht zum ersten Mal,
sondern schon wiederholte Male, wenn man die Reden, die er in den Vereinigten Staaten und anderswo gehalten
hat, nachliest.
Entschuldigung? bejorommer „Entschuldigen Sie“, bejorommer! Der Papst hat sich nicht entschuldigt, sondern
im Namen der Kirche Gott um Vergebung gebeten für die Verfehlungen mancher Kinder der heligen Mutter
Kirche. Denn Gott pflegt nicht zu entschuldigen sondern zu vergeben. Für uns Katholiken die wirkliche
„ent-schuldigung“ geschieht im Sakrament der Beichte. Könnte es sein, daß Sie in Ihrer Einfachheit tatsächlich
der Meinung sind, Sie seien ohne Schuld, und daß die einzige Sünde die „Vertuschung“ von Mißbrauchfällen
sei, woran Sie sich ständig beteiligen, indem Sie Ihren Mittelfinger ausschließlich auf die Katholische
Kirche richten, wo diese Vertuschung, verglichen zu anderen gesellschaftlichen Gruppierungen, am seltesten
geschieht?
@bejorommer der einfache haha bejorommer! Wo ist Ihre persönliche Entschuldigung für all die Dummheiten,
die Sie über Ihr Hassobjekt Papst Benedikt fortwährend ausplappern?
@ Arkanum Ihr Kenntnisstand zu Medjugorie soll doch aktualisiert werden! Eine ergiebige Quelle könnte
Pater Livio Fonzaga, Direktor von Italiens „Radio Maria“ in Erba bei Como, sein. Er hat das Phänomen
von Anfang an verfolgt und kennt die Akteure persönlich. Er wird Sie über alles, was mit Medjugorie
zusammenhängt, gründlich aufklären. Daß die von jedem feststellbaren Bekehrungen in Medjugorie eine
Form des „Reinlegens“ sein sollen, ist wohl ein zweites „arcanum“ von Arkanum.
@Arkanum: Link? Vatikankommission zu Medjugorie: „… das Ergebnis liegt schon vor…“ Komisch – ein wirkliches
arcanum – daß das Ergebnis der Arbeiten einer Kommission vorliegen soll, noch bevor die Kommission getagt
hat.
„Medjugorie“ ist selbst ein „großes Zeichen“. Nach neuesten Nachrichten ist im Vatikan eine Kommission
gebildet worden, die über die Übernatürlichkeit des Phänomens Medjugorie befinden soll. Dieser Kommission
gehören Kardinäle, Bischöfe, Theologen und sonstige Experten an. Damit ist die Frage nach der Echtheit
der Marienerscheinungen in Medjugorie nicht in der Kompetenz des Bischofs von Mostar, ein notorischer
Gegner von „Medjugorie“. Er wird sich gedulden müssen, bis die Vatikankommission ihr Urteil gefällt
haben wird. Unabhängig davon, ist „Medjugorie“ schon heute ein nicht zu leugnendes Phänomen der Gnade:
„eine Oase des Friedens und ein Vulkan von Bekehrungen“, wie es von sämtlichen objektiven Beobachtern
von „Medjugorie“ berichtet wird. Braucht man ein größeres Zeichen als dies?
@ Gotthard: satanisch „…welche „Rechte“ sollte Gott haben – die er uns Menschen gegenüber einklagen
würde?“ Diese Frage suggeriert Satan den Menschen fortwährend, und fügt seine satanische Antwort gleich
bei: Keine! Der große Lügner und grausame Feind der Menschen wirkt jetzt „entfesselt“ zum Aufbau einer
Welt ohne Gott, wo der Mensch in seiner Hybris wähnt, selbst Gott zu sein und herrlich marschiert zu
seiner Selbstzerstörung. Gott als Schöpfer hat die gesamte Schöpfung, und damit uns Menschen, zu seiner
Verherrlichung geschaffen. ER hat den sündigen Menschen so sehr geliebt, daß er seinen eigenen Sohn
für uns geopfert hat, damit wir gerettet und aus der Macht des „Fürsten dieser Welt“ befreit werden.
Unsere Pflicht als Geschöpfe? IHN kennen und lieben und dienen hier auf Erden, um ewiges Glück in und
mit IHM zu erlangen in Ewigkeit. Dies habe ich als Kind aus dem Katechismus gelernt … Ich glaube, es
gilt immer noch.
Salus animarum suprema lex. Ein Übel der katholischen Kirche der Gegenwart: im Vordergrund die Soziologie,
beinah nicht mehr gepredigt die Eschatologie. Damit macht sich die Kirche zu einer Wohlfarhtsorganisation
unter anderen und verliert jegliche Glaubwürdigkeit und Attraktivität für Menschen, denen die Transzendenz
wichtig ist. Ihnen ist eine Religion der Immanenz völlig uninteressant und keine Alternative zu Ideologien
der Immanenz. Die katastrophalen Folgen der Befreiungstheologie in Lateinamerika: die Kirche wird als
eine politische Kraft unter anderen wahrgenommen und eine ohnmächtige dazu. Die Kirche „optiert“ für
die Armen; die Armen „optieren“ für die Evangelikalen. „Salus animarum suprema lex.“ „Nicht vom Brot
allein lebt der Mensch.“ „Geht, und predigt das Evangelium allen Völkern.“ Nur wenige Sätze, die den
heutigen Modernisten im klerikalen Gewand ein Greuel sind.
Haben Bischöfe das Recht, Priester anzuzeigen? Die Frage ist, ob der von der BDK beschlossene Vorgang,
kirchliche Mitarbeiter bei Verdacht bei der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, kirchenrechtskonform ist oder
nicht. Das deutsche Recht kennt eine solche Verpflichtung ja nicht. Die Bischöfe als Strafverfolgungsbehörde?
Überall in der Welt eine absurde Vorstellung. Nur in Deutschland nicht! Die italienische Bischofkonferenz
ist der Auffassung, ein solches Vorgehen sei kirchenrechtlich nicht zulässig. Die italienischen Bischöfe
beschränken sich also darauf, sowohl vermutliche Täter als auch vermutliche Opfer im kirchlichen Bereich
dringend zu empfehlen, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu stellen. Sie selbst aber stellen keine Anzeige.
Gälte dieser modus operandi auch in Deutschland, wäre die 3. Phase der Fall Mixa und die verschiedenen
voreilig von Bischöfen erstatteten Anzeigen zu Lasten von unbescholtenen Priester nicht möglich gewesen.
Bei all diesen Fällen wäre eine Schadensersatzklage gegen die bischöflichen Polizisten (nach einem
geflügelten Wort „schlägt in jedem deutschen Brust das Herz eines Polizisten“) den Geschädigten dringend
zu empfehlen.
@ Clemens H.: schauen Sie tiefer! Offensichtlich sehen Sie die Gemeinsamkeiten bei allen Religionen, insofern
as sie Religionen sind, nicht. Niemand schreibt was ab. Alle schöpfen aus der gemeinsamen Quelle, die
in ihnen fließt, wie Johannes in seinem Evangelium schreibt. Insofern ist Ihr Einwand des „Abkupferns“
unzutreffend. Selbst ein Atheist wie Ludwig Feuerbach hat dies gesehen.
@ Clemens H.: Keine Antwort???? Interessant, Clemens! Keine „logisch zwingende“ Antwort? Sie waren sich
doch so sicher, die Wahrheit beim Schopf gepackt zu haben! Was meinen Sie denn zu Feuerbachs Thesen?
@ bagalut: Randale bagalut, Sie randalieren mit Ihren ignoranten Vermutungen. Zuerst informieren Sie sich
und erst dann machen Sie Ihr Großmaul auf. Sie verstehen vom christlichen Glauben gar nichts. Dennoch
kapriziern Sie Meinungen darüber in HÜlle und Fülle abgeben zu wollen. Wie ein Kind, das sich unbedingt
über Astrophysik äußern möchte.
@ Clemens H: Ach Clemens, die Wahrheit! Tja, Clemens! Sie sind noch nicht bei Feuerbach angelangt. Denn
er hat eine intelligentere Erklärung als Ihre für das von Ihnen beschriebenes Phänomen formuliert.
Aus der Tatsache, daß sämtliche Kulturen und Religionen eine Idee des Absoluten und seiner Charakteristika
besitzen, ziehen Köpfe, die höchwahrscheinlich viel schlauer sind als Ihr eigener, ganz andere Folgerungen
als Sie. Ihre Folgerungen sind eigentlich allzu naheliegend und deshalb allzu schlicht und „oberflächlich“.
Sie hätten von einander abgeschrieben, die Spitzbuben, und Sie als Oberlehrer hätten den Schwindel aufgedeckt!
Finden Sie dies nicht ein bißchen lächerlich? Man könne anders folgern, wie Paulus es tut, und zwar,
alle Menschen hätten einen gewissen Begriff der Gottheit und eine ihres menschlichen Wesens gemäße
Gerichtetheit zum Absoluten. Dies spiegele sich nicht nur in ihrem Imaginatorium sondern auch in ihren
religiösen Vorstellungen und Riten wieder. Also nicht ein lächerliches „Abschreiben von einander“ sondern
eine gemeinsame „Quelle“, die in ihrer menschlichen Struktur begründet ist. Ist das nicht intelligenter
als das, was Sie törichterweise als „logisch zwingend“ betrachten? Der Diskurs über Jesus Christus,
der von sich behauptet, Er sei das Licht, die Wahrheit und das Leben, worüber wir Christen hinzufügen,
Er sei die vollkommene Offenbarung Gottes und der einzige Vermittler des Heils, hat dabei noch nicht einmal
begonnen.
@ bagalut an Caroline: einfach katholisch „…außer fundamentalkatholischen Antworten wirst du keine
anderen erhalten“ Das ist doch ein Kompliment! Denn Ich vermute Caroline ist an der Wahrheit und an der
reinen katholischen Lehre interessiert, nicht an schlaue Meinungen, die der Wahrheit leider nicht entsprechen.
@ Caroline: mariologische Betrachtungen II Leserbeiträge können leider eine theologische Abhandlung
nicht ersetzen. Es ist ein „commonplace“, daß christliche Feier und Hymne heidnische Vorbilder übernhemen
und „verchristlichen“. So der „sol invictus“ beim Fest des auferstandenen Herrn. Daraus darf man jedoch
nicht schließen, der auferstandene Herr sei eigentlich das Abbild einer heidnischen Gottheit. Ähnliches
zur heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Zum Thema: „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Oldenbourg
et al.), Hans-Urs von Balthasar/Josef Ratzinger „Maria im Leben der Kirche“ (? ich bin im Urlaub und habe
dieses Buch nicht zur Hand, also kontrollieren Sie bitte den Titel), Laurentin „Court Traite sur la Vierge
Marie“.
Eucharistie Die Protestanten haben kein geweihtes Priestertum, also keine Eucharistie. „Abendmahl“ kann
also alles bedeuten, nur nicht die Vergegenwärtigung des Opfers Christi am Kreuz, die sich in der Realpräsenz
Christi im geweihten Brot und Wein konkretisiert. Die Protestanten können, ferner, ein geweihtes Priestertum
nicht haben, da es ihnen durch das Fehlen der apostolischen Sukzession auch geweihte und weihende Bischöfe
fehlen. Theologische Meinungen, welche die Realpräsenz Jesu Christi im geweihten Brot und Wein verneinen,
sind häretisch.
@ Caroline: mariologische Betrachtungen Vertiefen Sie doch das Thema theologisch. (s. mein Leserbeitrag
@engelhard). So einfach, wie Sie es für sich machen, geht es leider bei theologischen Themen nicht, egal
welche: Eucharistie, Sakramente, Kirche, Christus, Kreuz, Maria, …
@ engelhard: ignorant wie üblich. Ich empfehle Ihnen die Lekture seriöser mariologischer Abhandlungen,
damit Sie sich mit Ihren ignoranten Aussagen über den Stellenwert der heiligen Jungfrau und Gottesmutter
Maria im katholischen Glauben nicht weiter blamieren. Der „Kathechismus der Katholischen Kirche“ (Oldenbourg
et al.), Hans Urs von Balthasar/Josef Ratzinger, sowie Pere Laurentins vorzügliches „Court Traite sur
la Vierge Marie“ stehen Ihnen u.a.m. zur gefl. Lektüre zur Verfügung. Übrigens, wenn Sie entwertend
an Isis denken, wenn die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria erwähnt wird, denken Sie auch, parallel
dazu, am „sol invictus“, wenn es vom auferstandenen Herrn die Rede ist?
@ engelhardt: Analytica posterior Wäre es für Sie tröstlicher zu hören:„Du hast Unrecht und du bist
dumm“? Hier gäbe es kein „ad hominem“ bzw. „ad verecundiam“ Argument mehr, das Ihren Zorn auf sich ziehen
könnte. Die Wahrheit bliebe jedoch unangetastet.
Ökumenismus und Häresie „Ökumenischer Fortschritt“? Wie soll der Papst ökumenischen Fortschritt gegenüber
einer Häretikerin wie Jepsen bewerkstelligen? Der Papst hat die weise Entscheidung getroffen, Schritte
zur kirchlichen Einheit mit den Orthodoxen einzuleiten, die mit der Katholischen Kirche bis auf wenige
Punkte einen dogmatisch übereinstimmenden Glauben vertreten, ein geweihtes Priestertum, und damit die
Eucharistie, besitzen, sich in der apostolischen Sukzession befinden, Petrus den Ehrenprimat anerkennen,
und den wahren Glauben über die Jahrhunderte bewahrt haben. Hier hat der Papst eindrucksvolle ökumenische
Fortschritte erzielt, wie auch seine Zypern Besuch soeben gezeigt hat, ohne viel mediales Auhebens sondern
im Geist des Gebets, der Bescheidenheit und der Beharrlichkeit. Schade, daß Herr Pellegahr dies in seiner
völlig unberechtigten Kritik am Papst unerwähnt ließ und seine Sicht der Dinge aus dem deutschen Schlüsselloch
beschränkte. Es hat keinen Sinn, eine Einheit vorzutäuschen oder gar anzustreben, die auf Kosten der
Wahrheit und der Treue zum Evangelium erreicht werden soll. Derjenige, der glaubt, gerade ein Papst wie
Josef Ratzinger sei dafür zu gewinnen, ist ein Phantast. Ökumenismus mit Protestanten a la Jepsen kann
nur Zusammenarbeit in praktischen charitativen und sozialen Projekten bedeuten. Mehr nicht. Paulus folgend,
soll der Raum des Dogmas weiterhin von Häresien frei sein, ebenso wie eine Gemeinsamkeit am Altar.
Der Mord an Bischof Padovese: doch religiös motiviert? Laut FAZ befestigt sich allmählich die Überzeugung
vatikanischer Kreise, der Mord an Bischof Padovese sei doch religiös motiviert. Murat Altun, der Mörder,
sei von einem Unbekannten unterstützt worden, als der Bischof geköpft und nach Augenzeugen bis zur Unkenntlichkeit
verstümmelt wurde. Der Mörder sei zum Islam konvertiert. Um sich vom Vorwurf, Christ gewesen zu sein,
zu befreien, könnte er von Islamisten zum Mord an dem Bischof getrieben worden sein. Dies wäre von der
Mutter der Mörder als „psychisches Problem“ umschrieben.
@bejorommer: schon wieder überfordert. Sie scheinen schon wieder etwas müde und überfordert zu sein.
Schade, daß Sie Ihre Überforderung und Müdigkeit stets auf Ihr Lieblingsobjekt, Benedikt XVI. projizieren.
Das mag befreiend wirken, ist aber eine Form der Entfremdung. Ihre Wahrnehmungsstörung bezüglich der
internationalen Wertschätzung Benedikts XVI., eindrucksvoll bestätigt während seines Besuchs Zyperns,
ist unheilbar. Ebenso unheilbar ist Ihre Ignoranz der Lehren der Katholischen Kirche, per se bei normalen
Menschen durch ein gründliches Studium des Katechismus der Katholischen Kirche leicht auffehbar.
Anzeigepflicht bei Verdacht? Deutsches Recht und Kirchenrecht Das deutsche Recht kennt keine Anzeigepflicht,
wie die, welche die Deutsche Bischofskonferenz dem deutschen Klerus auferlegt hat. Es fragt sich, ob eine
solche Anzeigepflicht nach Kirchenrecht zulässig sei. Die italienische Bischofkonferenz hat diese Frage
verneint: das Kirchenrecht liesse ein solches Vorgehen nicht zu. Italienische Bischöfe zeigen dementsprechend
keine Priester an, die unter Verdacht stehen, sexuellen Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen begangen
zu haben, sondern beschränken sich darauf, sowohl den Priestern als auch ihren mutmäßlichen Opfern
dringend zu empfehlen, Selbstanzeige bzw. Anzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft zu stellen.
Bei ihrem (medialen) Eifer scheint also die DBK weit über das Ziel geschossen zu haben. Es handelt sich
um die Amokfahrt einer Getriebenen.
Die Initiative Ich bin dafür, daß jeder Bischof selbst entscheiden soll, ob er an der Initiative teilnimmt
oder nicht. Warum soll es immer kollektive Entscheidungen, sprich DBK, geben? Mehr individuelle Verantwortung
täte den deutschen Bischöfen gut. Den feigen unter ihnen würde sie die Möglichkeit nehmen, sich hinter
kollektiven „Meinungsbildungen“ zu verstecken, die nur als „Feigenblatt“ für nicht getroffene Entscheidungen
dienen, und sie dazu zwingen Farbe zu bekennen. Ich vermisse den Domplatz MAINZ als Kundgebungsort auf
der Liste. Dies soll Kardinal Lehmann jedoch nicht daran hindern, selbst eine solche Kundgebung am o.e.
Ort zu organisieren, um seine herzliche und stets loyale Unterstützung des Papstes medienwirksam zu bekunden.
@Ursus: Zusatz Der von der RAI und verschiedenen anderen italienischen Fernsehkanälen ausgestrahlte Interview
fand mit Bischof Francheschini, Bischof von Smirne, nicht mit Pellegrini, statt. Ich habe mich in meiner
Antwort auf Sie an dem Namen geirrt. In der heutigen Ausgabe italienischer Zeitungen wie der „Corriere
della Sera“ sind weitere Details über dieses tragisches Geschehen zu lesen. Italienische Medien berichten
in diesem Fall besonders ausführlich, da der Ermordete aus Mailand stammte. Bischof Franceschini, könne
man etwas zynisch anmerken, ist ein noch nicht von einem jungen türkischen „Irren“ ermordeter katholischer
Bischof in der Türkei.
@ Ursus: Informationsquellen Aus der gestrigen abendlichen Tagesschau von RAI 1, die den Interview mit
Bischof Pellegrini zeigte und aus der gestrigen Berichterstattung vom „Corriere della Sera“ zum Thema.
Des Täters Religionszugehörigkeit Laut Presseberichte, im Personalausweis des Täters steht in puncto
Religionszugehörigkeit „islamisch“. Vermutet wird eine spätere Konversion zum Christentum. Sollte er
christlich gewesen sein, so könnte man eine spätere Konversion zum Islam vermuten und eine jederzeit
denkbare Radikalisierung, die zum Mord an Bischof Padovese aus religiösen bzw. politischen Gründen geführt
haben könnte.
@ Reusse-Bub: KARDINAL Mixa Werter Reusse und guter Bub, es handelt sich weder um Konsistorium noch um
eine Kreation „in pectore“ sondern lediglich um eine Idiosynkrasie, wie Sie beim Nachlesen meiner Beiträge
zum Thema sofort merken würden.
@ Thomasius und das Leiden am Zölibat der anderen. Was ist, werter Thomasius, ein „praktizierender heterosexueller
Priester“? Praktiziert er seine Heterosexualität oder sein Priestertum? Was Sie in Bezug auf Päpste
so geheimnisvoll suggerieren, und wofür Sie den so abgedroschenen Begriff der „Vertuschun“ bemühen,
ist in jeder seriösen Geschichte der Päpste zu lesen. Ignorantia docet.
Rehabilitierung: wo bleiben die medialen Großmäule von damals? Die Vorhaltungen Kardinal Mixas lassen
sich nicht widerlegen; man könnte weitergehend behaupten, sie seien völlig zutreffend. Dies zuzugestehen
stünde bei den in dieser Sache Beteiligten, wie den Augsburger Intriganten und den Erzbischöfen Zollitsch
und Marx, die ansonsten in der Phase der Anklage und der Verdächtigungen so medialpräsent waren und
Druck auf Mixa ausgeübt haben, gut an. Dies wäre zumindest eine Minimalrehabilitierung, worauf Mixa
zweifelsohne einen moralischen Abspruch hat.
Der Mord an Bischof Padovese: offene Fragen! Laut Angaben von Bischof Franceschini, Bischof von Smirne,
hätte sich der Täter vor einiger Zeit „vorbeugend“ einer psychologischen Untersuchung unterzogen. Der
Befund: keinerlei psychische Krankheiten! Außerdem hätte er Kurse in Psychologie und Psychiatrie an
der Hochschule Adnan (?) belegt und Prüfungen in den belegten Fächern abgelegt. Dies entspricht keineswegs
dem Bild eines „armen Irren“. Weitere Fragen ergeben sich über den Tathergang und die Tatbeteiligten.
Der Kopf von Bischof Padovese wurde beinahe abgetrennt. Dies läßt Fragen offen, ob der Täter bei der
Tatbegehung alleine war oder ob es andere bei dem Mord an Bischof Padovese mithalfen. Die Ausrufung „Allahu
Akbar“ ist schließlich typisch für religiös begründete Tötungen. Sie wird i.d.R. nicht von Christen
verwendet! Fazit: noch zu viele unbeantwortete Fragen, um schließen zu können, der Mord an Bischof Padovese
sei weder politisch noch religiös motiviert.
@ Jubiläum im Grünwald KARDINAL Mixa wünsche ich von Herzen alles Gute zum Priesterjubiläum! Weihbischof
Grünwald wünsche ich dagegen zum selben Datum eine hartnäckige Durchfallerkrankung, die er kostenpflichtig
in meiner Privatklinik auskurieren darf. Der Ertrag wird in die neu gegründete „Mixa Akademie für Intriganten,
Quengler und Querulanten“ zur künstlerischen Ausgestaltung ihres „Hall of Shame“ fließen.
@Fragender: man kann auch ignorant fragen, wie Sie es tun! Ach Fragender, Ihre Beschreibung der Pius-Bruderschaft
entbehrt nicht einer gewissen Ironie angesichts der Vorwürfe, die gegen katholische Priester und Bischöfe
heutzutage erhoben werden, beides im Bereich der Sittlichkeit als auch im Bereich der Orthodoxie. Ihre
Verleumdung der Bruderschaft ist allerdings so plump und primitiv, daß sie nur ein müdes Lächeln als
Antwort verdient. Ihr Hass auf die Bruderschaft hat allerdings recht wenig mit der Sorge um die Kirche
Jesu Christi zu tun. Er ist politisch motiviert. Wäre die Bruderschaft links orientiert, fände sie in
Ihnen wahrscheinlich einen ihres glühendesten Anhänger.
@ Fragender: was soll’s? Was soll der Mist? „Subjektive Erinnerungen würdigen“, „ den Erinnerungen der
Betroffenen Vertrauen entgegenbringen“ etc. Hat er oder hat er nicht? „Euer Sprache sei ja, ja, nein,
nein, alles Übrige ist vom Übel“ (frei zitiert). Wenn er hat, dann soll er um Vergebung bitten, wenn
er nicht hat, worüber soll er sich entschuldigen? Welche Schuld hat er auf sich geladen, wenn er die
ihm angelasteten Taten nicht begangen hat? „Subjektive Erinnerungen [gibt es auch welche, die objektiv
sind?] würdigen“ … was soll das heißen, wenn er ihre Stichhaltigkeit verneint? Nur, daß es sich überhaupt
nicht um Erinnerungen handelt sondern um in die Vergangenheit projizierte Phantasien der „Opfer“. Der
sich Erinnende wäre damit nicht ein Lügner sondern ein Phantast. Auf eine solche „Würdigung“, die eigentlich
eine Beleidigung ist, kann jeder zu Recht verzichten. Was heißt wiederum, „den Erinnerungen der Betroffenen
Vertrauen entgegenbringen“, wenn er gleichzeitig beteuert, sie seien unzutreffend? Je mehr man solche
lüftigen Aussagen analysiert, desto mehr merkt man ihre Inhaltsleere, gedeckt durch eine allzu durchsichtige
Gefühlsdüselei, welche die Frage der Wahrheit über das Geschehene völlig außer Acht läßt. Aber
es ist die Wahrheit, die befreit – beide, Bischof und Opfer.
@ bassman: Betroffenheit Wow, bassman, Sie scheinen wirklich von den Umtrieben der Sektierer betroffen
zu sein! Erstreckt sich Ihre Betroffenheit auch auf andere Wunden der Heiligen Mutter Kirche, hauptsächsich
auf den um sich greifenden Modernismus bei Klerus und Gläubigen, der allmählich klar definierte häretische
Züge annimmt, auf den Ungehorsam sowohl der Hirten als auch des Gottesvolkes Petrus gegenüber, auf die
Disziplinlosigkeit von Klerus und Gläubigen, auf die Arroganz von Laien und Priestern, gar auf Sie selbst?
Demgegenüber ist die „Sektiererei“ der um die völlige Wiederherstellung der communio mit dem Stuhl Petri
bemühten Pius-Bruderschaft regelrecht wohltuend.
@ Josef @ Clarissa @ Josef Berens: Das petrinische Amt nur für Simon Barjonas auf Lebenszeit aber nicht
für seine Nachfolger? Berens, Ihre Dummheit ist ja ohne Grenzen! Von Ihrer Argumentation ausgehend, sollte
man schließen, daß Jesus Christus seine Kirche nur für die damals lebenden Menschen gegründet hätte.
Er hätte sich also nur für eine Generation geopfert. Die übrige Menschheit zähle also wieder zu den
Verdammten, Sie eingeschlossen. Dies widerspricht den Sinn der Menschwerdung Gottes, des Opfertodes Jesu
Christi und die gesamte christliche Eschatologie. Übrigens hätte dann auch Jesus Zusicherung, seiner
Kirche bis zum Ende der Zeit beizustehen, wohl keinen Sinn. Selbst ein Dummschwätzer wie Sie wird zugeben
müssen, daß man einer Verblichenen nicht beistehen kann. @ Clarissa: Der innigste Wunsch der verdienten
Pius-Bruderschaft, die völlige Kommunion mit dem Stuhl Petri wiederherzustellen und die „unam, sanctam,
catholicam et apostolicam Ecclesiam“ dadurch zu festigen und mit den zu Unrecht als unzeitgemäß erachteten
Schätzen der katholischen Tradition zu bereichern, ist doch Bestätigung und nicht contradictio des ambrosianischen
Satzes „ubi Petrus, ibi ecclesia“. Sie bieten mir jedoch die willkommene Gelegenheit, meine damals niedergeschriebenen
Sätze in ihrer beispielhaften Klarheit und Treffsicherheit erneut zu bewundern. Dafür bin ich Ihnen,
liebe Clarissa, zum Dank verpflichtet. In diesem Sinne, in der Liebe zu den Murmeltieren bzw. Herfordbullen
verbunden, etc. etc.
@ Josef Guter Josef! Ein Urteil, ob jemand wirklich ein Bischof oder ein Priester ist oder nicht ist OBJEKTIV
nicht SUBJEKTIV, hat also mit solchen subjektiven Einstellungen wie Überheblichkeit u.ä. wirklich, aber
wirklich, nichts zu tun. Daß es dem von Jesus Christus selbst gegründeten Petrusamt obliegt, für das
Seelenheil der Gläubigen Klarheit darüber zu schaffen, werden Sie, als Katholik, nicht in Abrede stellen
wollen, sondern stets sämtlichen christlichen Gemeinschaften in Erinnerung rufen: „Selig bist du, Simon
Barjona […] Ich aber sage dir: du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen, und
die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. ICH WERDE DIR DIE SCHLÜSSEL DES HIMMELREICHS
GEBEN; WAS DU AUF ERDEN BINDEN WIRST; DAS WIRD AUCH IM HIMMEL GEBUNDEN SEIN, UND WAS DU AUF ERDEN LÖSEN
WIRST, DAS WIRD AUCH IM HIMMEL GELÖST SEIN“ (Mt 16, 17-18). „Da ist Kirche, wo Petrus ist“ (Ambrosius
von Mailand).
@ Bischof Müller: eine verpasste Gelegenheit, Größe zu zeigen. Bischof Müller hätte seine wahre Größe
dadurch offenbaren können, daß er die eben geweihten Priester beglückwünschte und Ihnen sein Gebet
zusicherte. Der gute Bischof ist ansonsten ziemlich großzügig, wenn es darum geht, Vorschriften des
Kirchenrechts bezüglich der Teilnahme an protestantischen „Abendmahlsfeiern“ außer Acht zu lassen. Diese
Großzügigkeit scheint jedoch an der Türschwelle der verdienten Pius-Bruderschaft aufzuhören und sich
in überhaupt nicht brüderliche, DBK typische, Gehässigkeit zu verwandeln. Erzbischof Schick hat einmal
bemerkt, man solle damit aufhören, von „meiner“ Diözese, von „meiner“ Pfarrei etc. zu sprechen. Daß
die noch nicht völlig in Kommunion mit dem Stuhl Petri stehende Pius-Bruderschaft im regensburger Land
ein Priesterseminar unterhält, ist kein Grund zur Annahme, dieser Priesterseminar befinde sich in der
Jurisdiktion des Bischofs von Regensburg. Man darf eher annehmen, sollten die Verhandlungen mit dem Vatikan
zum Erfolg führen, daß die Pius-Bruderschaft die Form eine Personalprälatur erhalten und somit dem
Papst, nicht dem Bischof von Regensburg, unmittelbar unterstellt sein wird.
@ Josef, der Einfache, meldet sich zu Wort. Ach, Josef! Man kann wohl die Frage stellen, ob Sie ein Bischof
sind oder nicht. Das wäre kein Werturteil über Sie oder über den Wert von Bischöfen, sondern lediglich
eine Tatsachenfeststellung, oder? Ich darf auch fragen, ob der Hans von nebenan ein Arzt ist oder nicht.
Dies wäre nicht mit einem Urteil über den Wert von Ärzten gleichzusetzen, oder? Nun, Josef! Daß Sie
einfach gestrickt sind, ist ja klar. Daß Sie logisch denken können, ist dagegen ausgeschlossen.
@ Pius? Vater? Doch, doch … Fellay ist ein Bischof und Schmidberger ist ein Pater. Schauen Sie mal genauer
hin! Daß sie kein Pius sind, ist dagegen klar! Ob Sie Vater sind, sei dahingestellt! Sollte dies der
Fall sein, so wäre Ihre Zeugensfähigkeit außer Diskussion, Ihre Denkfähigkeit dagegen nicht!
@ Soramonas: Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden i.D. Der noch geduldete Generalsekretär des Zentralrates
der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, ist als verblendeter Fanatiker indiskutabel. Er maßt sich an,
nicht nur dem deutsche Staat vorzuschreiben, was geht und was nicht geht – man erinnere sich an seine
Forderung, der Ministerpräsident von Niedersachsen, Christian Wulff, solle wegen eines nach den Gesetzen
der Analogie durchaus legitimen Vergleichs zurücktreten – sondern sogar an die 1,x Milliarden Katholiken
in der ganzen Welt seine Ukas zu richten darüber, was die Katholische Kirche in ihrer inneren Angelegenheiten
als Kirche tun darf und lassen soll. Der Mann hat seinen Bezug zur Realität schon längst verloren. Wegen
seiner Arroganz verdient er nicht einmal Mitleid: ein müdes Lächeln genügt!
@ Lycobates und der Zweifler Verehrter Lycobates, Wesen eines Zweiflers ist zu zweifeln, stets und unbeirrt.
Die Bewegung zwischen den zwei Polen einer contradictio ist sein Lebenselixir. Es wäre also nur konsequent,
wenn Zweifler die Stichhaltigkeit Ihrer Erklärung bezweifeln würde. Da er gewiß seinem Wesen als Zweifler
treu bleiben wird, muß er dies auch tun. Interessant in den Beiträgen von Zweifler zu diesem Thema ist,
daß er (a) sich stets geweigert hat, die Formulierung, woran er als Zweifler leidet, zu nennen, und (b)
zu sagen, was er genau an dieser phantomatischen Formulierung anstößig findet, außer der Tatsache,
daß sie von der Pius-Bruderschaft (angeblich) verwendet wird. Als Gesprächspartner hat sich Zweifler
die arme Anna auserwählt, damit er auf Grund ihres Unvermögens auf sein penetrantes Fragen adäquat
zu reagieren, er weiterhin unbeirrt zweifeln kann. Meine ihm empfohlene Literatur (Lumen Gentium, KKK)
hat Zweifler offensichtlich noch nicht bearbeitet, denn das Schlimmste, was einem Zweifler passieren kann,
ist, daß sein Zweifel sich im Licht der Offenbarungt auflösen und zur „Gewissheit der unsichtbaren Dinge“
werden könnte.
@ Malik: die Pius-Bruderschaft Verleumdung ist nie Bestandteil des zivilisierten Diskurses gewesen, und
Sie wollen doch zumindest zivilisiert erscheinen. Ich schlage Ihnen eine andere Vorgehensweise gegen die
Pius-Bruderschaft vor: 1. stellen Sie Ihre These bezüglich der Bruderschaft auf; 2. belegen Sie brav
Ihre Behauptung und fügen Sie stets eine Quellenangabe bei; 3. wiederlegen Sie die Position der Bruderschaft
mit einer stichhaltigen Argumentation. Pauschalurteile und das Appellieren an nur Ihnen und Ihnen verwandten
schlichten Geistern einleuchtenden „Evidenzen“ soll vermieden werden. Argumentieren Sie „sine ira et studio“.
Emotionen helfen bei rationalen Prozessen in der Regel nicht. Angesichts der historischen Verantwortung
des deutschen Volkes, nehmen Sie in Sachen Demokratie, Menschenrechte und Philosemitismus als deutscher
den Mund nicht allzu voll. Mir ist der Grund Ihrer Feindschaft der Bruderschaft gegenüber noch unklar.
Daß es sich lediglich um Demokratie und Philosemitismus bzw., in schlimmsten Fall, Philozionismus handelt,
nehme ich Ihnen nicht ab. Sorry!
@ Zweifler, Malik 1. Zweifler, Sie scheinen darauf erpicht zu sein, von Anna selbst zu erfahren, was die
Lehre der Katholische Kirche zum Erwählten Volk ist. Dafür stehen Ihnen Dokumente darüber zur Verfügung,
die Ihrer gefl.Lektüre harren, wie die dogmatische Konstitution Lumen Gentium vom II. Vatikanischen Konzil,
sowie der Kathechismus der Katholischen Kirche (Oldenbourg et al.). Es ist Lehre der Katholischen Kirche,
daß Jesus Christus alleiniger Mittler des Heils ist für alle Menschen und Völker, einschließlich also
der Juden. Das Gebet, die Juden mögen zum Erkenntnis und Annahme Jesu Christi als Heilbringer und Messias,
ist also ein Akt der Liebe seitens des christlichen Betenden, der auf festen dogmatischen Boden, zumindest
für Katholiken, steht. Sehen Sie das anders? 2. Malik, als Verleumder scheinen Sie ziemlich gewandt zu
sein. Das passt in der Tradition Ihres Volkes. Sie wollen gewiß nicht behaupten, als deutscher, Werte
wie Demokratie, Menschenrechte, Philosemitismus usw. verpachtet zu haben. Und es wäre wohl lächerlich,
wenn Sie in der Pius-Bruderschaft einen Feind dieser Werte, den zu bekämpfen gelte, ausgemacht zu haben
glaubten. (Ihr zu erwartendes empörtes Geheul wird mich äußerst kalt lassen.)
Pius XII und das Tagebuch von Kard. Costantini Anlaß für die Erwähnung von Kard. Celso Costantini durch
Papst Benedikt war nicht nur die Anwesenheit einer bestimmten Pilgergruppe sonder die eben erfolgte Veröffentlichung
des Tagebuchs des Kardinals, das die Kriegsjahre 1939-1945 umfasst. Kardinal Celso Costantini war ein
enger Mitarbeiter Pius XII. in der „Congregatio de Propaganda Fide“ und residierte in Rom in der fraglichen
Zeit. Er ist also als „Zeuge“ einzustufen.
@Konrad: dummes Geschwätz Was für einen Unsinn verzapfen Sie da? Wenn die Pius-Bruderschaft schismatisch
ist und sich mit dem Heiligen Stuhl in Verhandlungen zu einer Wiedereingliederung in der Katholischen
Kirche befindet, wie würden Sie die Fraimaurer charakterisieren? Wenn der Geist des II. Vatikanischen
Konzils „Dialog“ heißt, und dieser Dialog nunmehr vom Heiligen Stuhl mit der Pius-Bruderschaft gepflegt
wird, aus welchem nachvollziehbaren Grund außer Verbohrtheit und Angst sollen Mitglieder der Katholischen
Kirche der Bruderschaft den Dialog verweigern? Es sind diese Herren, welche die Absichten des Papstes
in offener oder subtiler Weise boykottieren. Die Verweigerung des Dialogs mit der Bruderschaft durch einige
Bischöfe der „Rhein-Schiene“ ist die wirkliche Ohrfeige, die diese Herren dem Heiligen Vater in seinen
Bemühungen verpassen.
@ Trismegistos: auf die Proportionen achten! Die katholische Kirche in Deutschland beträgt, was Mitgliederzahl
angeht, ca. 2% der 1,x Milliarden Katholiken weltweit. Die Katholische Kirche wächst an Klerus und Gläubigen
(neueste veröffentlichte Statistik). Sie genießt tatsächlich weltweit, mit der Ausnahme bestimmter
Regionen, bester Gesundheit. Das Leiden der deutschen Katholiken, geführt von im allgemeinen feigen und
Bekenntnisschwachen Bischöfen, ist mit dem Leiden eines lädierten Zähs in einem ansonsten gesunden
Körper (die Universalkirche) vergleichbar. Sollte auch der Zäh absterben, so würde kein Arzt, der noch
bei Sinnen wäre, dies als Todeskrankheit der Patientin diagnostizieren.
@ Satyagrapha: falsche Vermutungen Nun, Ihre Darstellung meiner Familie ist insoweit nicht korrekt, da
meine Familie nicht aus Deutschland stammt. Sorry Satygrapha, schon wieder ein Fehlgriff Ihrerseits.
@ Trismegistos – Die Kirche: Ihr Wort gegen Seines Ihre düsteren Prophezeiungen nehmen wir Christen sehr
gelassen entgegen. Es ist schließlich Ihr Wort gegen SEIN Wort: (Jesus:) „Ich aber sage ich dir: Du bist
Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht
überwältigen“ (Mt 16, 18). Der nahe Tod der Kirche wurde immer wieder seit 2000 Jahren mit fröhlich
zitternder Erwartung von Propheten wie Ihnen verkündet – sie sind tot, die Kirche genießt noch beste
Gesundheit!
@ Satyagrapha: Erbgut & Geschäfte Ich darf mit Genugtuung feststellen, daß es in meiner Familie gar
keine Massenmörder gegeben hat, auch nicht einen geringen Anteil, wie Sie zugestehen, bei Ihrer gegeben
zu haben. Ich finde es auch erfreulich, daß sie in der Gaskammer Branche nicht mehr aktiv sind. Von mir
hätten Sie keine Geschäfte zu erwarten. Mein Angebot an die Pastoralreferentin erstreckt sich selbstverständlich
auf Sie auch, falls Sie noch nicht bereits lobotomisiert und sterilisiert worden sind. Es soll schließlich
nicht gekleckert werden, wo geklotzt werden muss. Und Menschenliebe soll doch universal sein.
@ Satygrapha: die „Methodenfrage“ Meine Methode ist jedenfalls viel menschlicher als die Methode, worauf
sich Ihre Vorfahren spezialisiert hatten. In meiner Privatklinik gibt es prinzipiell keine Gaskammer.
DUDEN vs. Zentralrat der Juden i.D (@Rose im Kreuz) „Der Zentralrat der Juden in Deutschland reagierte
scharf auf die Äußerung Mixas: es sei gedankenlos und verwerflich, Holocaust und Abtreibung in Verbindung
zu bringen.“ Gedankenlos und verwerflich ist die Ignoranz der deutschen Sprache, die der Zentralrat der
Juden in D. durch diese Äußerung zur Schau stellt, der das Wort „Holocaust“ für sich verpachtet to
haben wähnt. Schlägt man den DUDEN unter „Holocaust“ nach, und siehe da, es stellt sich heraus, daß
„Holocaust“ in der deutschen Sprache zwei Bedeutungen besitzt: (a) „vom Nazionalsozialismus betriebene
Vernichtung des jüdischen Volkes“, und (b) „Massenvernichtung menschlichen Lebens: H. in Kambodscha (Buchtitel);
das Schreckensbild eines atomaren H.; Ü psychiatrischer H.“ DUDEN Universal Wörterbuch A-Z, 3., Dudenverlag,
Mannheim – Leipzig – Wien – Zürich, 1996). Unter dieser zweiten Bedeutung gehört zweifelsohne auch die
massenhafte Abschlachtung ungeborener Kinder, worauf Bischof Mixa Bezug nimmt. Die Verbindung der zwei
Bedeutungen des Worten Holocaust ist somit nicht nur sprachlich schon gegeben sondern auch faktisch vollkommen
legitim und moralisch geboten. (DUDEN, Deutsches Universal Wörterbuch, 3., Dudenverlag Mannheim – Leipzig –
Wien – Zürich 1996) Da Ignoranz fast stets mit Arroganz gepaart ist, so darf man diese Kritik des Zentralrates
(Herrn Kramers schon wieder?) nicht nur als ignorant sondern auch als arrogant betrachten.
@ die Pastoralreferentin Ich biete an, die namentlich bekannte Pastoralreferentin persönlich und kostenlos
in meiner Privatklinik zu lobotomisieren und zu sterilisieren. Damit würde sie den pflanzlichen Zustand
genießen dürfen, die ihr ihrer perfiden Dummheit wegen zusteht.
@bassman: ein „gute Nacht“ Wort zum Schluß Wenn Ihr Gehirn Ihrem Maulwerk stets hinterher rennen muß,
empfiehlt es sich, Ihrem Wortschwall Einhalt zu gebieten, zumindest bis die Ratio an Ort und Stelle angelangt
ist, um ihn zu zügeln. Finden Sie nicht? Schlafen Sie wohl, meine Süße!
@ bassman: wie gehabt, Stringenz ist nicht Ihre Sache! Nein, Bassman. Es ist Sie, der/die nicht verstanden
hat. Ich habe nicht behauptet, ich verabscheue Priester, die versagt haben. Dies wäre in der Tat nicht
christlich und auch dumm angesichts unser eigenes Versagens. Ich habe in meinem Beitrag geschrieben,ich
verabscheue Priester, die versagt haben und erklären, es sei gut so! Errare humanum est, in errore perseverare
diabolicum!
@bassman: mangelhafte Logik, Frau/Herr Bassman Falsche Argumentation auf der ganzen Linie! Ihre conclusio
wäre nur dann schlüßig, wenn die Prämisse zuträfe: Die wäre: alle Priester haben in ihrer ureigenen
Funktion versagt, der einzige Unterschied zwischen ihnen ist also, daß einige dies einsehen und einige
nicht. Ihre Prämisse ist jedoch eindeutig falsch. Es ist empirisch feststellbar, daß nicht alle Priester
veragt haben. Damit ist Ihre Schlußfolgerung ebenfalls falsch. Ihre gefühlsmäßige Begleitmusik hat
keinerlei logische Relevanz.
@ bassman – wiesbadener Stadtdekan Der Nimbus der Unversuchbarkeit hat nur in der Phantasie des (ehem.?)
Stadtdekans bestanden. Jeder kennt die menschliche Gebrechlikeit – sowohl Priester als Volk. Daß der
Nimbus der Tadellosigkeit verschwunden ist, hat der Klerus nur selbst zuzuschreiben – und es ist in keiner
Weise gut so. Es ist eindeutig schlecht so. Wenn es eine Stelle gibt, wo das Gute, das Antlitz Jesu Christi,
in besonderer Weise strahlen soll, so ist die im Leben eines Priesters. Wie anders kann er die Menschen
zu IHM führen? Ich verabscheue einen Priester, der in seiner ureigenen Funktion kläglich versagt, und
noch die Frechheit besitzt uns zu erklären „es sei gut so“.
@ WTF (World Trade Forum?): Christen Nach Ihrem Prinzip gäbe es nichts mehr, worüber man klagen dürfte,
weil es gewiß irgendwo anderes Schlimmeres gibt, worüber man klagen soll. Fakt ist, daß die Berichterstattung
äußerst selektiv ist. Wäre ein Jude in Mossul ermordert worden, so bin ich mir sicher, daß der Fall
auf der ersten Seite der internationalen Presse mit kubitalen Schlagzeilen stehen würde. Wäre ein Imam
im Hof einer Moschee in Deutschland von einem christlichen Jugendlichen mit Unterstützung der lokalen
Polizei ermordet worden, bin ich mir der empörten Proteste in der ganzen Welt sicher. In Indien wurden
Mann, Frau und Kinder im Auto eingechlossen und das Auto von fanatisierten Hindus angezündet. Der Mann
war evangelischer Pfarrer und das war sein Todesurteil samt Vollstreckung. Wäre dies einem Hindu in einem
christlichen Land geschehen, so wäre die UNO eingeschaltet worden. Ein Paar Worte des Bedauerns waren
für den Christen jedoch hinreichend. Vergleichbare Fälle, wo „nur“ Christen als Opfer zu beklagen sind,
werden weitgehend ignoriert. Daß eine brutale Diskriminierung von Christen in bestimmten Ländern stattfindet,
wird von Amnesty International nicht einmal zur Kenntnis genommen. Denn es scheint chique heutzutage zu
sein, Christen zu diskriminieren, zu verfolgen und zu töten.
@ Josefus Ich habe es aus sicherer Quelle, daß Josefus meherere, jedenfalls mehr als 4, Leichen im Weinkeller
seines Hauses versteckt hält. Und ich biete dafür 30 Scheckel.
@ „Profil“neurotiker Diejenige, die den Gang zum Psychiater am meisten nötig hätten, sind die Neurotiker
von „Profil“, wahrscheinlich abgefallene Katholiken, die jetzt ihr Spleen an irgendeinem katholischen
Würdenträger abarbeiten. Aber warum sollen die österreichischen Kirchensteuerzahler für deren Therapiekosten
aufkommen? Was den jungen Rüpel angeht, der sich damals einen Watschen vom Hochwürden eingefangen hat,
wird der Psychiater zweifelsohne feststellen, dies hätte dem Bengel ungemein geholfen, den Boden der
Wirklichkeit unter seinen Füßen wieder zu finden, um so weiter im Leben fortschreiten zu können.
@ Weihbischof Zollitsch? Ich dachte Erzbischof (?) Zollitsch wäre wegen seines Verhaltens gegenüber
Kardinal Mixa zum Weihbischof degradiert worden. Das deutsche Episkopat hat ja die Duckmäuserei zu einer
hoher Kunst entwickelt. Harvard schickt bekanntlich seine Wissenschaftler nach Deutschland, um dieses
einmaliges soziologisches Phänomen im ursprünglichen Biotop zu untersuchen.
@ bassman Ich glaube, Sie beharren beim Nicht-Verstehen-Wollen. Es geht nicht darum, daß ich Ihre Grammatik
kritisiere … das wäre in meinem Fall ja lächerlich! Es geht auch nicht darum, daß ich Sie mißverstanden
habe. Denn ich habe richtig verstanden, was da vorlag, auch wenn es nicht das war, was Sie meinten, aber
nicht sagten! In Amerika pflegt man zu sagen:„Say what you mean, and mean what you say!“ Stimmt es, das
der Satz: „Das ist symbolisch gemeint.“ und der Satz „Das sei symbolisch gemeint.“ nicht dasselbe bedeuten?
Der einziger Unterschied zwischen den beiden Sätzen ist das Verb. Während der erste Satz meine Meinung
wiedergibt, gibt der zweite Satz die Meinung eines anderen wieder. Das ist doch Deutsch, oder? Ich glaube,
man kann soweit einig sein.
@ Cuba Zur Sache, Cuba! Eine Sache ist die Lehre … die ist heilig und rein. Eine andere Sache ist die
Praxis, und sie zeigt in der katholischen Kirche die typisch menschliche Mischung: große Heilige und
große Sünder, Bischöfe, Priester und Gläubige die einen Abglanz der Heiligkeit Christi in ihrem Leben
zeigen, und andere wiederum, die einen Abglanz Satans, aus menschlichen Schwäche oder aus anderen Gründen,
vorweisen. Aber in ihrem Wesen ist die Kirche Christus selbst. Wie kann ich die Kirche=Christus (seinen
mystischen Leib) wegen der Sündhaftigkeit einiger verlassen? Die Kirche ist kein Club oder Verein, den
man wegen des Rufes verlassen kann. All diese Betrachtungen gehen jedoch an der Sache vorbei, daß katholische
Lehre etwas eindeutiges ist in ihren wesentlichen Elementen, die man anzunehmen oder zurückzuweisen hat,
wohl wissend, was man da macht und welche Konsequenzen man da zu tragen hat.
@ bassman: liege ich etwa falsch? „… ergibt sich aus dem Zusammenhang“ … faule Ausrede! Ich habe Ihren
Text, eben auf Grund der Grammatik, anders, formell richtig, verstanden. Bin auch kein „native speaker“,
habe mir diese Sprache selbst mühsam beigebracht und habe mich dummerweise auf die Grammatik verlassen,
wogegen ich natürlich unzählige Male verstoße. Sie sagen, auch Sie „könnten“viele schlaue Dinge vortragen,
aber auf ein schlichtes Argument gegen mein eigenes bezüglich des Gebrauchs des Konjunktivs haben Sie
bezeichnenderweise verzichtet. Warum?
@ Ach Tante Bassman, fällt Ihnen so schwer, einen Fehler einzugestehen? Tante, Ihr Wortschwall widerlegt
in keiner Weise das von mir eben Ausgeführten. Es würde Ihnen gut zustehen, Ihren grammatikalischen
Fehler einfach zuzugeben, Sie auf keine „Evidenzen“ zu berufen, auf vulgäre Ausdruckweisen zu verzichten
und sich einfach für den unterlaufenen Fehler zu entschuldigen. After all, „Errare humanum est!“ Es ist
insoweit nicht schlimm und in Ihrem Alter hätte ich zweifelsohne auf solche sprachliche Feinheiten auch
nicht mehr geachtet.
@ Tante Bassman: übder den Gebrauch des Konjunktivs nachdenken! Ich kann nur das interpretieren, was
Sie geschrieben haben, Großtante! Wollten Sie in Ihrem Text die Meinung der Protestanten wiedergeben?
„Kein Problem!“ , wie unsere Jugendlichen sagen würden. Dann aber hätten Sie nicht: „DAS ist symbolisch –
komischerweise!“ schreiben sollen, sondern „DAS sei symbolisch – komischerweise!“ Denn mir wurde in der
Grundschule beigebracht, daß wenn über die Meinung eines anderen berichtet wird, der Konjunktiv, nicht
der Indikativ, zu gebrauchen sei. Benutzt man den Indikativ, so werde die eigene Meinung wiedergegeben.
Und Sie benutzten, leider, den Indikativ, Tante! Dementsprechend habe ich den Satz als Ihre eigene Meinung
interpretiert. Alles klar?
@ Cuba Jeder, der weiß, was katholische Lehre ist, kann eine Meinung, welche dieser Lehre widerspricht,
als solche erkennen. Sie etwa nicht? Wer so zentralen dogmatischen Aussagen wie der Realpräsenz Christi
in der Eucharistie widerspricht, setzt sich selbst eo ipso außerhalb der katholischen Kirche. Der einfachste
Weg, um sich über die Lehre der römisch katholischen Kirche zu informieren, ist immer noch das Nachschlagen
des „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Oldenbourg Verlag u.a.). Ich empfehle es Ihnen sehr!
@ Frau Dr. Bassman: Ist die eucharistische Umwandlung „symbolisch“? (Ihr Leserbeitrag: @Thomasius, 15.05.10/12:47)
„Das ist mein Leib! Das ist mein Blut! DAS ist symbolisch – komischerweise!“ Das Symbolon erstellt eine
unmittelbare Beziehung zur symbolisierten Wirklichkeit. Nach katholischer Lehre ist das Brot und der Wein
nach der Umwandlung kein Symbolon sondern die unmittelbare Wirklichkeit des Leibes und des Blutes des
Herrn. DAS ist kein Symbolon sondern Wirklichkeit. Es handelt sich um einen mystischen Vorgang, nicht
um einen gemeinten Symbolismus. Glauben Sie das nicht, brauchen Sie auch nicht von katholischer Diaspora
zu reden. Sie sind schlichtweg außerhalb der katholischen Kirche, indem Sie sich vom katholischen Glauben
verabschiedet haben.
@ Thomasius: wieder ein ignorantes Auftreten (15.05.10/ 12:38 / @ Rokurota) Sie haben nicht die blasseste
Ahnung dessen, was die sieben Sakramente eigentlich sind (KKK nachschlagen!). Denn hätten sie eine Ahnung
davon, würden Sie keine Dichotomie zwischen Sakramenten (das Heilswirken Christi) und Christus selbst
sehen. Wollen Sie eigentlich Ihre religiösen Probleme in diesem Forum auf Kosten der anderen abarbeiten?
Zumindest informieren Sie sich, bevor Sie Ihre haltlose Meinungen an dieser Stelle unbedingt preisgeben
wollen.
@ Mary Cruz: Maria, Mutter der Kirche So faßt Johannes Paul II in seiner Enzyklika „Redemptoris Mater“
die Rolle Mariens in der Kirche zusammen:„Wir glauben, daß die heiligste Gottesmutter, die neue Eva,
Mutter der Kirche, für die Glieder Christi ihre mütterliche Aufgabe im Himmel fortsetzt, indem sie bei
der Geburt und Erziehung des göttlichen Lebens in den Seelen der Erlösten mitwirkt“ (Nr. 47). Siehe
auch u.a.m. Joseph Cardinal Ratzinger, Hans Urs von Balthasar: „Maria, Kirche im Ursprung“ Johannes Verlag,
Einsiedeln Freiburg, 2005) und Rene Laurentin, „Court traite sur la Vierge Marie“ Francois-Xavier de Guibert,
Paris, 2009. Dies relativiert aber in keiner Weise die von Christus selbst festgelegte Funktion des Petrus
in seiner Kirche, wie im Mattheus Zitat angegeben.
@ sisters: glauben als „rationabile obsequium“ hahaha sisters, Sie liegen wieder falsch, denn als Philosoph
bin ich beruflich zum Nachdenken verdonnert!
@ sisters: zur Meditation Jesus an Simon Barjona:„Ich aber sage dir: du bist Petrus und auf diesem Felsen
werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde
dir die Schlüssel des Himmelreiches geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden
sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 16, 18-19). „Ubi Petrus,
ibi Ecclesia.“ (Ambrosius von Mailand) Eine freundliche Hilfestellung für die Verwirrten: wo ist die
Kirche? Da, wo Petrus ist. „… und befreie uns vor Verwirrung und Sünde …“
@ Mary Cruz: Tradition Sie meinen es ja gut, aber von wem sonst soll die Tradition stammen als von Menschen? …
Hier, von gläubigen Christen, welche, dem apostolischen Auftrag folgend, das Überlieferte weiterführen,
weitergeben Thomasius Versuch, zwischen Tradition und Lehre des Herrns eine Dichotomie aufzubauen, ist
natürlich Unsinn, wie vieles, was aus seinem Feder stammt. Denn was wird in der christlichen Tradition
weitergeführt und weitergegeben als die Lehre des Herrns? Die Kirchenväter und die Heiligen vertiefen
diese Lehre, zeigen ihre verborgenen Schätze, bringen sie zur Anwendung im Laufe der Jahrhunderte. Denn
diese Lehre ist lebendig und kein Musealstück, das sich nur der anstarrenden Betrachtung anbietet.
@ Thomasius: geht es um den „Ritus“ bei der Eucharistie???? „Beim protestantischen Abendmahl ist der Herr
genauso anwesend wie bei der katholischen Eucharistie. Nur der „Ritus“ unterscheidet sich.“ Das meint,
das, was unter unterschiedlichem Ritus vollzogen wird, sei dasselbe. Also, Thomasius, ziehen Sie sich
eines Priesters-/ev. Pfarrers Rock und Stola an, schreiten Sie zum Esstisch Ihrer Wohnung mit einem Stück
Brot and einem Glas Wein und sagen Sie Ihrer Frau und Kindern „Leib und Blut des Herrn“ bevor Sie die
„Gaben“ aufteilen, und da hätten Sie Ihre kleine, nette Eucharistie bzw. Abendmahl vollzogen. Denn Sie
unterscheiden sich in keiner Weise von einem protestantischen Pfarrer, da weder er noch Sie geweihte Priester
seid. Was eigentlich vollzogen wurde bei Ihrem netten „Ritus“ ist … gar nichts. Ihr Stück Brot ist
weiterhin nur ein Stück Brot und Ihr Glass Wein können Sie getrost ohne besondere Frömmmigkeit austrinken:
denn mehr als Wein ist er nicht. Als Kind liebte ich es, solche „Eucharistien“ zu feiern und war meiner
Schwester böse, die als „Messdienerin“ im Wohnzimmer zu fungieren hatte, wenn ein kleines Lächeln über
ihren Lippen auftauchte. Sie überraschen immer wieder mit Ihren unortodoxen Meinungen! Wohlgemeint und
stets unbesonnen! Ich sehe mit Bedauern, daß Sie meiner dringenden Empfehlung, den „Katechismus der Katholischen
Kirche“ nachzuschlagen, um die Vielfalt Ihrer Meinungen im Einklang mit der Lehre der Katholischen Kirche
zu bringen – denn Sie sich ja als Katholik betrachten – nicht befolgt sind. Schade!
@ Kardinal Mixa Wie soeben vom Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, dem überall
seiner Besonnenheit wegen geschätzten und geliebten Stephan Kramer, verlautet, wird im Rahmen der feierlichen
Wiedereinführung von Kardinal Mixa als Erzbischof von Augsburg die Vorsitzende des ZRdJD Charlotte Knobloch
einen Vortrag über „Holocaust im 3. Reich und Holocaust an den ungeborenen Kindern heute: Ähnlichkeiten
und Unterschiede – eine analogische Betrachtung“ zu Ehren von Kardinal Mixa gehalten. In einem Nebensaal
des Erzbistums wird die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin ebenfalls einen Vortrag zum Thema:
„Warum die Kritik an der Behandlung der Palästinenser durch den israelischen Staat nicht Antisemitismus
genannt werden darf“ in Anwesenheit des israelischen Botschafter in Deutschland zu Ehren des Kardinals
halten.
@ Gotthard: an den Grenzen der Lächerlichkeit Das ist ja eine Lachnummer! Lagen solche Aussagen ein Paar
Jahrzehnte her nicht vor, als die Bischofskongregation in Rom dem Papst die Ernennug vom Stadtpfarrer
Mixa zum Bischof vorschlug? Vor einer solchen Ernennung finden ja allerlei Untersuchungen über Person
und Lebenswandel des Kandidaten statt. Es wäre ein Leichtes gewesen, den Nuntius über solche Gerüchte
zu informieren und diese an Rom weiterzuleiten. Mit dem Herausfinden der Quellen der Gerüchte bzw. der
angeblich Geschädigten wäre Mixa nie Bischof geworden. Die Tatsache, daß all dies jetzt stattfindet
und damals, vor Jahrzenten, versäumt wurde, ist ein Armutszeugnis für alle Beteiligten: Nuntiatur, Bischofskonferenz,
Wissende und Mitwissende. Zum Schaden der Katholischen Kirche.
@ Vineta: eindeutige Frage, eindeutige Antwort. Die Antwort auf Ihre Frage ist ein eindeutiges Ja. Der
Papst soll endlich wieder Papst sein und seine nach Kirchenrecht ihm zustehenden Machtbefugnisse effizient
und ohne falsche Rücksichten zum Wohl der Kirche anwenden. Ein kastriertes Papstum erzeugt kein Respekt,
bei den Gläubigen und bei dem Rest der Welt.
@ Kardinal Mixa Es wird großen Jubel beim gesamten Klerus und beim gläubigen Volk geben, als der von
Papst Benedikt XVI. soeben keierte KARDINAL MIXA seine Kathedralkirche in Augsburg wieder feierlich betritt.
Der Herr Generalvikar, der immer so loyal an der Seite seiner Eminenz in den Tagen großer Bedrängnis
gestanden hatte, besteht darauf, den rechten Fuß des Kardinals beim betreten der Kathedrale zu küssen.
Die Würdigung des Lebenswerk des Kardinals, auch Laudatio genannt, wird der Bishof von Mainz halten,
ein gewisser Karl Lehmann, der aus seiner Bewunderung für seinen Augsburger Bruder im Kardinalskollegium
nie ein Hehl gemacht hat. Mit der exklusiven Berichterstattung über den triumphalen Einzug des Kardinals
in seine Augsburger Bischofskirche ist schließlich vom Erzbistum Augsburg die Süddeutsche Zeitung beauftragt
worden, die stets für ihre fairen und kompetenten Reportagen über den Leidensweg des Kardinals eine
rühmliche Ausnahme im deutschen Blätterwald gewesen ist. Als Diakone beim feierlichen Gottesdienst werden
die Erzbischöfe von München und von Freiburg, Marx und Zollitsch dienen. Eine Frauendelegation aus dem
Bistum Eichstätt wird anschließend für das leibliche Wohl der Eminenzen, Exzellenzen und geladenen
Gäste aus Gesellschaft und Politik sorgen.
@ Clericus, „Ökumenisch vereint“ (14.05./00.07) Sie sprechen mir aus der Seele! Am Ende des Geschwafels
gab es natürlich „standing ovations“, ein dämliches, aus den USA importiertes Ritual, das heute „for
almost everything and everyone“ Anwendung findet, generell wo früher ein Kopfknick genügte. Der Ratsvorsitzende
der EKD beklagt mangelnde Fortschritte bei der Ökumene. Er meint wohl, die Katholiken bewegten sich beim
über Bord werfen all dessen, was Katholisches ist, nicht schnell genug zu den Protestanten, während
diese, die Protestanten, dort stehen bleiben dürfen, wo sie immer waren, beim Subjektivismus als oberstem
Prinzip des religiösen Empfindens.
kreuz.net. ausgezeichnet! SZ und Deutsche Bischofskonferenz gegen sich zu haben, ist untrüglicher Beweis
von Qualität! Je mehr von dieser Art Feinde kreuz.net bekommt, desto sympathischer wird es mir! loooool
@ Thomasius: Kirchensteuer – D vs. USA „Das hat aber mit der Kirchensteuer nichts zu tun!“ Aber doch!
Gewiß! Lassen wir die dogmatische Seite außer Acht, worin die Kirchensteuerpraxis in der deutschen Kirche
als ein theologisches Ungeheuer zu Recht auftritt. Nehmen wir die von Ihnen zumindest angedeuteten praktischen
Argumente für eine Kirchensteuer in Deutschland, worin die deutsche Vollkaskomentatität fröhliche Urständ
feiert. Denn Sie fürcheten sich vor den Folgen einer Abschaffung der Kirchensteuer für Planung und Finanzierung
kirchlicher Unternehmungen in Deutschland. Also schauen wir uns die Katholische Kirche in den Vereinigten
Staaten von Amerika an! Sie erhebt keine Kirchensteuer und verfügt trotzdem über eine hervorragende
Planung und eine hervorragende Finanzierung all dessen, was sie benötigt und weit darüber hinaus. Amerika
ist wohlhabend, und so ist Deutschland. Die Katholische Kirche in den USA allerdings wächst an Priestern
und Gläubigen, während sie in Deutschland schrumpft, ihr Schoß ist unfruchtbar geworden. Die amerikanische
Kirche ist im Volk verwurzelt, ist nicht staatshörig. Im Gegenteil zur deutschen Kirche, sie fürchet
nicht die Politik der Regierung scharf zu kritisieren, wenn geboten, und ist nicht wegen Duckmeusertum
bekannt, wie ihre deutsche Schwester. Daß die soziologische Struktur des amerikanischen Katholizismus
anders ist als die des deutschen, ist ja eine Banalität. Sie hat allerdings wirklich nichts mit der Kirchensteuer
zu tun.
@ Thomasius: Schlußwort Man fragt sich nur, wie es 97% der Katholiken in aller Welt es schaffen, ohne
Kirchensteuersystem ihre Kirche trotzdem zu unterstützen. Ein mit Deutschland vergleichbares Beispiel
wären die Vereinigten Staaten. Vielleicht hängt doch die Sterilität der deutschen Mutter Kirche (kein
nennenwerter Nachwuchs beim Klerus und bei den Gläubigen) mit ihrer Verfaßtheit. Sie ist kein glaubwürdiges
„Zeichen der Unterscheidung“ mehr, sie bietet sich als keine ernstzunehmende Alternative für die Suchenden –
und es gibt so viele davon – eher schreckt sie sie ab, nicht weil sie nicht „modern“ genug ist, sondern
weil bei ihr die „Anziehungskraft“ des Herrn und was Johannes Paul II als „veritatis splendor“ bezeichnete,
bei ihr kaum mehr vorhanden ist. Der „Salz“ der Erde hat zumindest in Deutschland seinen Geschmack weitgehend
eingebüßt. Eine tiefgreifende geistige Erneuerung der Kirche bei allen ihren Gliedern ist vonnöten,
nicht administrative Maßnahmen oder die Skurrilitäten, die von Küng und Compagnons gefordert werden,
um den Rest der Kirche genauso zu Grunde zu richten, wie bei der deutschen Kirche bereits geschehen ist.
@Thomasius Bitte lesen Sie noch einmal Ihren eigenen Beitrag vom 8.5.10/11:52, wo Sie eine wenig bescheidenere
Position einnahmen als die jetzige bezüglich des theologischen Gehalts der Kontroverse, und die untaugliche
Sicht der Kirche als Dienstleistungsunternehmens für Ihre Argumentation bemühten. Um zu erfahren, wie
die Universalkirche die deutsche Sonderlage einschätzt, lesen Sie bitte noch einmal meinen Beitrag vom
8.5.10/00:35. Ich unterstützte darin die Position der Universalkirche, dessen Sprachrohr die oberste
kirchliche Behörde in Rom ist, gegen den deutschen Sonderweg, dessen theologischen Unhaltbarkeit ich
betonte. Welche Konsequenzen wären zu tragen, wenn das Kirchensteuersystem fiele? Nur gute. Die deutsche
Ortskirche müsste sich dann von ihrer überwuchernden Bürokratie befreien. Für ihre Unternehmungen
wäre Sie, wie überall sonst in der katholischen Welt, auf die Hilfe und Unterstützung der Gläubigen
angewiesen. Sie müsste dann für solche Unternhemnungen bei ihnen werben, mit ihrer Glaubwürdigkeit
und Volksnähe. Sowohl der höhere als auch der niedere Klerus würden sie sich an ersten Stelle den Gläubigen
und nicht dem Erhalt des staats-krichlichen Systems verpflichtet fühlen. In ihrer Kritik wären sie freier.
Sie würden dann eher Bekennermut und Kampfgeist aufbringen, wenn es um den Schutz bestimmter Werte angeht,
und das heutige Duckmäusertum ablegen. Optimal, oder? Sie wäre, um Ihre Terminologie zu benutzen, eine
Volkskirche und keine verbeamtete „Staatskirche“ mehr…
@ Thomasius: schon wieder an der Sache vorbei! Es war der Wille des Reichskanzlers Bismarck, den Kirchen
in Deutschland den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zu gewähren und dieser Status
für die KK wurde im Reichskonkordat, um es so zu nennen, bestätigt. Das ist eine Rechtsform, welche
die Kirche für den Staat definiert, wie auch das Baden-Württembergischen Verwaltungsgericht in Mannheim
betont hat, aber nicht für sich selbst, so lange sie die Kirche Jesu Christi bleiben möchte. Und dies
ist der Punkt, worum es bei der Kirchensteuerfrage gestritten wird und womit Sie sich überhaupt nicht
befassen, wohl mangels theologischer Kenntnisse. Sie argumentieren so, als ob die Kirche den Gläubigen
gegenüber ein Dienstleistungsunternehmen wäre wie alle anderen, nach dem Motto: will man eine Dienstleistung
genießen, so muss man dafür bezahlen; derjenige der nicht bereit ist dafür zu bezahlen, hat auch kein
Recht, sie zu bekommen, weil er ein Sozialschmarotzer ist. Das Spenden der Sakramente und die Teilnahme
an der eucharistischen Versammlung sind keine Dienstleistungen. Sie gehören zu der Urausübung des priesterlichen
Amtes an Christi statt. Dafür wird es nicht bezahlt. Primär aber geht es um die Frage, ob derjenige,
der keine Kirchensteuer zahlen will, vom Glauben abgefallen ist oder nicht. Diese Verbindung ist absurd!
Ihnen empfehle ich erneut die sorgfältige Lekture des Katechismus der Katholischen Kirche, damit Sie
in der Zukunft nicht so ahnunglos daher argumentieren, wie Sie es jetzt tun.
@ Thomasius: Ihr Beitrag v. 08.05.10/11:52) Ihr Beitrag ist theologisch ignorant. Die Eigenschaft einer
Körperschaft des öffentlichen Rechts ist wohl das skurrilste, was im Diskurs über das Wesen der Kirche
hervorzuheben wäre. Wenn Sie wirklich wissen wollen, was katholische Lehre ist und was nicht, schlagen
Sie einfach den „Katechismus der Katholischen Kirche“ (Oldenbourg Verlag u.a.) nach. Da steht u.a.: „Die
‘Kirche’ ist das Volk, das Gott in der ganzen Welt versammelt. Sie besteht in den Ortgemeinden und verwirklicht
sich als liturgische, vor allem als eucharistische Versammlung. Sie lebt aus dem Wort und dem Leib Christi
und wird dadurch selbst Leib Christi“ (KKK 752). Über die Verfaßtheit der Kirche vgl. KKK 771. „Das
Heilswerk seiner [Jesu Christi] heiligen und heiligenden Menschennatur ist das Heilssakrament, das sich
in den Sakramenten der Kirche […] bekundet und in ihnen wirkt. […] Die Kirche enthält und vermittelt
also die unsichtbare Gnade, die sie bezeichnet“ (KKK 774). Sie wird dementsprechend vom 2. Vatikanischen
Konzil „Sakrament“ genannt (LG 1). Diese Kirche würde dem Auftrag Christi und ihrem eigenen Wesen zuwider
handeln, würde sie das Spenden der Gnade in den Sakramenten einem Getauften gegenüber von finanziellen
Gegenleistungen irgendeiner Art abhängig machen, wie in diesem Fall das Entrichten einer Kirchensteuer
seitens des Getauften wäre. Daß die Kirche Jesu Christi ihr Wesen gerade in Deutschland aufgäbe, um
als Körperschaft des öffentlichen Rechts aufzutreten, ist schlichtweg absurd
@Thomasius: es gibt in Deutschland keine Staatskirchen. Die Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen
Rechts macht aus den Kirchen, denen eine solche Rechtsform zuerkannt worden ist, keine Staatskirchen.
Beharren Sie nicht auf Ihrem Irrtum, Thomasius! geben Sie ihn einfach zu und schaffen Sie ihn mit einer
kurzen Entschuldigung aus der Welt!
„Anzeigepflicht“ „Die in der Pressemitteilung erwähnten Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz (DBK)
sehen eigentlich keine Anzeigepflicht bei staatlichen Behörden in einem Verdachtsfall vor.“ Die „nützlichen
Idioten“ preschen immer vor. Die deutsche Gesetzgebung sieht keine Anzeigepflicht der Bürger im Verdachtsfall
vor. Die kirchlichen Leitlinien schon? BILD meint: „Päpstlicher als der Papst!“ loool
@ Mary Cruz: „Joberens & Gotthard“ – asinus asinum fricat! Der ahnungslose Gotthard und der einfach nicht
denkende Joberens meinen zu wissen, was „die authentische Botschaft Jesu Christi“ sei – einfach ihre eigene!
Sie könnten deshalb als die „Kirchenväter“ von kreuz.net betrachtet und bewundert werden. Als „Zeugen“,
wie sie sich selbst ansehen, könnten sie auch „Apostel“ genannt werden. Selbstbezüglich, versteht sich:
als Zeugen von sich selbst. Man könnte hinzufügen, als schwatzhafte Zeugen allemals.
@ Gotthard schon wieder! Die Kirche könnte mit dem Staat ausmachen: Kirchenaustritte erfolgen vor dem
Pfarrer – und wir geben dies an die Finanzämter weiter … ganz einfach“ Ja, Gotthard, es ist einfach
für die Einfältigen wie Sie! Erstens, ist der Vatikan, d.h. die oberste kirchliche Behörde, natürlich
weisungsberechtigt. Diese handelt im Namen des Papstes, der über ein universelles und unmittelbares Jurisdiktionsrecht
in der Katholischen Kirche verfügt. Welchen Austritt wird der Pfarrer an die Finanzämter melden? Den
Austritt aus der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts oder aus der Kirche als Glaubensgemeinschaft?
Die zweite ist das „corpus mysticum Christi“ das, nach der Lehre des 2. Vatikanischen Konzils, nicht einfach
identisch ist mit der ersten (s. Lumen Gentium). Und der Kirchensteuerunwillge erklärt audrücklich vor
der staatlichen und vor der kirchlichen Behörde, aus der zweiten nicht austreten zu wollen. Der „Päpstliche
Rat für die Gesetzestexte“ hat am 13. März 2006 festgestellt, daß ein Kirchenaustritt nur dann die
Exkommunikation [Ausschluß aus der Katholischen Kirche] nach sich zieht, wenn er ausdrücklich einen
Glaubensabfall beinhaltet und gegenüber der zuständigen kirchlichen Autorität erfolgt. Es geht also
nicht nur , vor wem jemand seinen Kirchenaustritt erklärt, sondern primär ob es sich um einen Glaubensabfall
handelt oder nicht. Sowohl die deutschen als auch die österreichischen Bischöfe weigern sich jedoch
bis heute, dieser päpstlichen Weisung zu folgen.
@ Kirchensteuer: ein Phyrrus Sieg der deutschen Kirche. „Wer die Kirchensteuer nicht zahlen will, ist
vom katholischen Glauben abgefallen, also darf er nicht am Leben der Kirche teilnehmen, die Sakramente
empfangen, … ist also exkommuniziert.“ Etwas absurderes habe ich selten gehört. 97% der katholischen
Welt hat auch nie davon gehört, die keine Kirchensteuer kennt. Aber hier wird es an den Grundmauern der
verbürokratisierten und vom Staat gemästeten deutschen Kirche gerüttelt, die in diesem Fall die wirklichen
Prioritäten in einem schrägen Licht erkennen läßt: wenn es zwischen Dogma und Finanzen zu entscheiden
ist, so gehen die Finanzen vor. Man kann sich genüsslich ausmahlen, wie Jesus Christus, wie er in den
neutestamentlichen Texten geschildert wird, auf eine solche Aussage der deutschen Apostelnachfolger reagiert
hätte. Anstatt zu fragen:„Petrus, liebst du mich mehr als diese?“ hätte er vielleicht gefragt:„Petrus,
zahlst du mehr Kirchensteuer als diese?“ Oder aber: „Wer an mich glaubt, hat das Leben.“ Auf deutsch:„Na,
bitte schön, wer an Ihn glaubt UND Kirchensteur zahlt, hat das Leben.“ Und: „Wer Kirchensteuer nicht
zahlt, glaubt an IHN nicht und has nicht das Leben.“ Eigentlich sollte er auch, falls er als nicht Kirchensteuerzahler,
also als vom Glauben an Jesus Christus Abgefallener, stirbt, kein christliches Begräbnis bekommen, genauso
wie er die Sterbesakramente nicht empfangen darf. Wer nicht zahlt, geht in die Hölle! Haarstreubend und
(in Deutschland und vermutlich auch in Österreich und in der Schweiz) wohl wahr!
@ Thomasius: der Vereinfacher „Der Religionsunterricht wird von den Bundesländern vorgeschrieben und
nicht von irgendeiner Kirche.“ Was soll das heißen? Sie meinen wahrscheinlich, daß die Lehrpläne für
den evangelischen, katholischen, muslimischen etc. Religionsunterricht vom Kultusministerium eines Bundeslandes
genehmigt und erlassen werden müssen. Diese werden jedoch von Experten der jeweiligen Kirchen zusammengestellt
und die Kirchen selbst bestimmen, wer in ihren Auftrag Religionsunterricht and den staatlichen Schulen
erteilen darf and wer nicht. Dies sei grob gesagt, und ist ergänzungsbedürftig, da ich die näheren
Bestimmungen des Konkordats bzw. der staats-kirchlichen Vereinbarungen mit den anderen Religionsgemeinschaften
nicht kenne. So schlicht, wie sie Sie darzustellen versuchen, ist die Sache allerdings nicht.
@ Clarissa: Schulferien & Ferragosto = Sommerferien Die Sommerferien an italienischen Schulen fangen Anfang
Juni an und enden Anfang September. Der Ferragosto besteht aus den zwei letzten Wochen des Monats August,
also vom 15. August bis Ende des Monats. Ursprünglich wurde er als die Urlaubszeit der abhängig Arbeitenden
gedacht (Ferragosto = Ferie di Agosto). Beide, die schulischen and die nicht-schulischen „Arbeiter“, nehmen
also im September ihre Arbeit wieder auf. So, sinvollerweise, wird auch der Kardinal seine Arbeit nicht
mitten in der Ferienzeit sondern erst im September aufnehmen.
@ monens: Katekese? Katechese? Wo findet sie statt? Unsere Kinder verlassen die Schule nach jahrelangem
„Religionsunterricht“ als Analphabeten, was das Wissens von der katholischen Religion angeht. Unter der
Ägide der Ignoranz blühen dann die unterschiedlichsten und skurrilsten individuellen Meinungen in Sache
Katholisches, wie es auch in diesem Forum immer wieder zu sehen ist. Es reicht doch schon, sich die im
Religionsunterricht verwendeten Bücher anzuschauen und das zuweilen skurrile Lehrpersonal kennenzulernen,
die unseren katholischen Kindern und Jugendlichen das Wissen über die katholische Religion beibringen
sollten. Nicht besser sehen die Sonntagspredigten aus, was Kenntnisgehalt angeht. Oberflächliche Exegese
der evangelischen Texte, moralisierende Kommentare über das Tagesgeschehen, schlechte Vorbereitung, schlechte
Rhetorik, fehlende Planung zur Weitergabe der wichtigsten dogmatischen Inhalte der katholischen Religion
in der gebührenden Genauigkeit und Vollständigkeit. Kein Wunder, daß die Menschen am Ende dieses Schlendrians
nicht mehr wissen, woran sie glauben, was sie mit anderen Religionen gemeinsam hegen und woran sie sich
von den anderen unterscheiden. Dies gilt auch in der Beziehung von Katholiken zu Protestanten, was die
Glaubensinhalte angeht; zugunsten einer vorgegaukelten Gemeinsamkeit der weitgehende Verzicht auf die
eigene katholische Identität, oder eher die Ignoranz darüber.
Ecclesia mater et magistra? „Die Menschen verstehen das [Zölibat] einfach nicht mehr als Zeichen für
eine andere Wirklichkeit.“ Nanu, was tun? Den Menschen es erklären und vorleben, oder aber es abschaffen,
da die Menschen es nicht mehr verstehen, weil die Kirche auf ihren Erziehungsauftrag weitgehend, wie die
Elternschaft in der zivilen Welt, verzichtet hat? Als ich noch ein Kind war, wurde uns gesagt, Aufgabe
der Kirche sei es, die Menschen zu ihren Werten zu erziehen und auf ihr Niveau zu heben. Ecclesia mater
et magistra! Nun heißt es, auf ihren kirchlichen Erziehungsauftrag beliebig zu verzichten, und die Maßstäbe
der von ihr nicht mehr erzogenen Menschen zu eigen zu machen. So ist man modern und wird man von den Medien
bejubelt. Was für ein tolles Erziehungsideal: wenden wir es unseren Kindern an und schauen wir mal, was
da passiert. (Daß dies leider bereits weitgehend geschehen ist, und daß die Konsequenzen tagtäglich
zu sehen sind, steht auf einem anderen Blatt.)
@ Homosexualität: „distingue frequenter“ (Th. v Aquin) Kaum jemand, der sich mit der Sache wissenschaftlich
beschäftigt, wird heute eine genetische Komponente in der sog. „kern-homosexuellen“ Persönlichkeitsstruktur
leugnen wollen. Eine monokausale Erklärung ist an dieser Stelle ohnehin absurd. … Kenntisse der Genetik,
welche in biblischen Zeiten einfach nicht vorhanden waren, und welche in die heutige moraltheologische
Reflexion eingehen müssen, um der menschlichen Natur schlichtweg gerecht zu werden. Der Fall Galilei
läßt grüßen! Dies bedeutet keineswegs eine pauschale Segnung jeglicher Art homosexuellen Verhaltens.
Aus den Bemerkungen Kardinals Schönborns wird es jedoch ziemlich deutlich, in welche Richtung diese moraltheologische
Reflexion sich zu bewegen anfängt. Da ist der Kanonendonner von meist lateinamerikanischen Kardinälen
in Ruhestand in seiner Undifferenziertheit wenig hilfreich, besonders dann, wenn sie das jüngste Gericht
hier und nun und in eigener Regie durchführen wollen.
@ Gotthard / @ Kastelic @ Gotthard: Ach Gotthard, es wäre wohl ein Wunder gewesen, wenn Sie verstanden
hätten, worum es hier geht! Bei Ihnen sind jedoch erfahrungsgemäß keine Wunder zu erwarten. am wenigsten
im intellektuellen Bereich, und so liegen Sie auch diesmal falsch. Es ging um des Josefs, des Einfachen,
Umgang mit AnnaAndreas etc. Kapiert? @ Kastelic: Ihrer Analyse dessen, was in diesem Forum geschieht,
kann ich weitgehend beipflichten. Ich möchte nur anmerken, daß Zähigkeit und Empfindsamkeit sich nicht
notwendigerweise ausschließen. In manchen Fällen bilden sie sogar ein hervorragend starkes Bündnis.
Ich bin jedoch daran gewohnt, für meine Seele selber zu sorgen… und gute Manieren sogar von den Wölfen,
let alone von dummen Affen, einzufordern.
Josef der Einfache: warum duzen Sie in Foren? „In Foren wird sich allgemein gedutzt“ (01.05.20/21:01)
In welchen Foren haben Sie sich herumgeschaut, Josef? SZ, FAZ, ZEIT, FR … ? Dann werden Sie wohl festgestellt
haben, daß die Teilnehmer dort sich in den seltensten Fällen duzen, und zwar nur dann, wenn sie ihre
Niveaulosigkeit vor der ganzen Welt ausbreiten wollen. Es ist also überhaupt nicht allgemein üblich,
sich in Foren zu duzen. Das Gegenteil trifft zu. Denn es ist schon eine Zumutung, von jedem Deppen mit
dem vertraulichen Du angesprochen zu werden. Besonders ärgerlich ist es aber, wenn der Depp selbst dann
mit dem Duzen fortfährt, wie Sie es tun, wenn der Gesprächspartner ihn darum bittet, mit diesem Schmarrn
aufzuhören. Dies zeigt wieviel Achtung vor dem Anderen diejenige besitzen, die sich ach so kritisch und
frei in ihrer Ignoranz und verbalem Durchfall geben, wie unser Josef der Einfache.
@Josef der Einfache Berens: bla, bla, bla … „Es wäre ein Segen für unsere kath. Kirche, wenn er sich
zurückziehen und „ bla, bla, bla … Josef, Sie sind seit langem völlig überfordert. kreuz.net macht
Sie krank. Sie drehen sich immer weiter und immer schneller in Kreisen – motus in fine velocior. Wenn
Sie sich zurückziehen würden, würden Sie den Weg frei machen für einen Neuanfang, mit einem neuen,
auch unbescholtenen, Berens! Darüber würde sich die gesamte krez.net Leserschaft freuen. Geben Sie es
einfach auf, Josef! Es hat doch keinen Sinn, Ihre Windmühlen weiter zu drehen! Vom petrinischen Amt,
das Papst Benedikt XVI. in vorzüglicher Weise bekleidet, verstehen Sie Bohne. Was kann man auch von einem
interkonfessionellen Organisten, der „das Abendmahl“ sub utraque confessione zu empfangen pflegt, erwarten?
Die letzte Note ist gespielt, der Josef eilt ins Bettchen, das Licht wird ausgemacht, und vom Einfachen
liest man keine Zeile mehr in diesem Forum. Haha, Josef, zu schön um wahr zu sein! lol
@ FranzvPaul: Klerikale Disziplinslosigkeit In der Tat, die Disziplinslosigkeit in der Katholischen Kirche
nach Vat.2 ist erschreckend … nicht wegen des Fehlens von Exekutionsbefugnissen sondern wegen des Unwillens
deren Inhaber, sie anzuwenden und – kostet, was es wolle – sie auch durchzusetzen. Ich verzichte auf die
Angabe skurrilster Beispiele.
@ ANJOUM who? „ANJOUM NOORANI“ … a splendid british name … from Wales? britisher Diplomat … hmmm …
Iranischer Abstammung? Praktizierender Muslim? Wird dem Papst „political correctness“ beibringen? Very
british! hahaha
‘profil’neurose ‘profil’ gehört in die Psychiatrie. Unbegreiflich, wie bestimmte Kreise der Katholischen
Kirche sich von solchen hochneurotisierten Schreiblingen unter Druck setzen lassen, anstatt sie mit einem
müden Lächeln abzuservieren. Mehr Gelassenhait, Kampfesmut und eine gewisse Unempfindlichkeit absurden
medialen Angriffen gegenüber sind unseren Brüdern im Glauben überall ohnehin zu empfehlen. Damit werden
sie vielleicht nicht an Zustimmung wohl aber an Respekt gewinnen.
@ FranzvPaul: päpstliche Jurisdiktionsgewalt „Ein Kleriker ist nicht dem Past unterstellt sondern seinem
Bischof.“ Bei der Priesterweihe gelobt der Neugeweihte seinem Bischof Gehorsam und ist unmittelbar seinem
Bischof unterstellt – das ist richtig. Um keine falschen Dichotomien aufzustellen, ist jedoch gleichzeitig
darauf hinzuweisen, daß nach Kirchenrecht der Papst kraft seines petrinischen Amtes über unmittelbare
Jurisdiktionsgewalt in der gesamten Kirche verfügt, also nicht nur den Gläubigen sondern auch den Bischöfen
und den Priestern der Gesamtkirche gegenüber.
Pius-Bruderschaft: „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“ „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“ Offensichtlich
beherzigt die Pius-Bruderschaft diesen Ruf der ‘68er und stellt Strafanzeige gegen ihre Verleumder. Richtig
so! Der von der Pius-Bruderschaft gewählte Weg, den Schutz des Gesetzes in Anspruch zu nehmen und Strafanzeige
bei der Staatsanwaltschaft wegen Verleumdung gegen einen clicheehaften Sprücheklopfer aus dem Ländle
zu stellen, ist rechtstaatlich einwandfrei. Damit wird dieser maßlos überbewerterer Herr dazu gezwungen,
den Beweis für seine Behauptungen vor Gericht zu erbringen. Gelingt es ihm dies nicht, so wird er und
seine Gesinnungsgenossen in der Zukunft wohl dazu gezwungen sein, durchs Maulhalten oder eine differenziertere
Rede einen Beitrag zur geistigen Hygiene innerhalb und außerhalb der Katholischen Kirche zu leisten.
Auch aus einem ökologischen Gesichtspunkt ein genialer Streich der Bruderschaft.
#54 Sycamore 02:30:26 | Donnerstag, 29. April 2010
@SG_Fang6: unterbelichtet! Offensichtlich reichen Ihre bescheidenen intellektuellen Fähigkeiten nicht
aus, um die einfachen Sätze, die ich geschrieben habe, zu verstehen. Dann sollen Sie wohl zugunsten der
geistigen Hygiene darauf verzichten, sich an Diskussionen in diesem Forum zu beteiligen. Sie werden gewiß
nicht ernsthaft behaupten wollen, Ihre billige Polemik sei ein ebenbürtiger Ersatz für eine logisch
stringent geführte Argumentation, sollten Sie überhaupt wissen, wie eine Argumentation aussieht, was
ich ernsthaft bezweifle. Ihre billige Polemik ist eher der Beweis für Ihre konzeptuelle Hilflosigkeit,
das um sich herum Schlagen eines unterbelichteten Geistes.
#46 Sycamore 00:18:17 | Donnerstag, 29. April 2010
@ SG-Fan6: dürftig, dürftig! Als Bibelwissenschaftler sind Sie in diesem Forum bisher nicht aufgefallen.
Ich empfehle Ihnen eine sorgfältige Lektüre der vier Evangelien und der apostolischen Schriften einerseits,
womöglich mit Hilfe eines soliden Kommentars, und das Studium der aristotelischen Analytik andererseits,
um zu erfahren, wie eine logisch stringente Argumentation aussieht. Ihre in blumenhafter Rhetorik vorgetragenen
absurden Thesen über die Kirche können Sie schließlich in einem Anfängerkurs in Ekklesiologie mühelos
aufräumen.
@ SG_FAN6 Die Katholische Kirche predigt nicht sich selbst. Sie wurde auch nicht gekreuzigt und nicht
sie hat die Sünden der Welt auf sich genommen und durch den Kreuzestod gesühnt. Sie wurde von dem, der
ohne Sünde ist, damit beauftragt, sein Evangelium zu predigen, zu taufen und die Sünden zu vergeben.
Ihr Auftrag ist also den Gekreuzigten zu predigen, zu Zeit und zu Unzeit, zu denjenigen die es hören
wollen und auch zu denen, die es nicht hören wollen. Insofern ist Ihre Argumentation untauglich und Ihre
maßlose Erregung über die Kirche, die Sie unter verschiedenen Pseudonymen in diesem Forum vortragen,
völlig verzichtbar. Es geht um die Proportionen. Rationalität ist Proportion. Und die Katholische Kirche
ist Tatort und nicht Täter. Das große Maulaufreißen, wofür Ihr Beitrag als exzellentes Beispiel dienen
kann, ändert nichts an der Realität der Dinge.
@ Herr Fiala: pathetisch! Verblendeten Kirchenhassern a la Fiala (onomatopäischer geht es wohl nicht!)
muß die neueste Statistik über die wachsende Zahl der Katholiken und der katholischen Priester in der
Welt unerträglich vorkommen, als sie in den österreichischen Schlüchten, wo ihre Vorfahren ihre Notdurft
zu verrichten pflegten, nun heidnische Festen des Kirchenaustritts feier wollen.
@ Gotthard: es geht um die Proportionen! Ach, Gotthard, schon wieder. Keiner bestreitet, daß es Mißbrauch
durch Kirchenmänner und – Frauen gegeben hat. Aber hier geht es um die Proportionen! Begreifen Sie das
and dann schnell ins Bettchen! Und morgen, beim Aufstehen, sagen Sie uns doch, was man gegen den Löwenanteil
des sexuellen Mißbrauchs an Kindern und Jugendlichen in den Familien tun kann! Schließlich zur Erinnerung:
Die Katholische Kirche ist Tatort, nicht Täter! (nach Margareta Kaufmanns geflügeltes Wort zur Odenwaldschule)
@ Gotthard: hahaha Hören Sie doch mal auf herumzupoltern und gegen die Pius-Bruderschaft zu hetzen! Die
Pius-Bruderschaft hat so viele Feinde unter den Korrekten, daß ein Gotthard mehr oder weniger kaum einen
Unterschied machen wird. Die Odenwaldschule war mit allen denkbaren Genehmigungen des Landes versehen
und dort haben nur Lehrer und Erzieher erwiesener Qualifikation ihre Arbeit verrichtet. Dort konnten verantwortungsbewußte
Eltern ihre Kinder ohne Bedenken diesen Herrn anvertrauen. Hahaha Lachen Sie doch mit mir, Gotthard!
Ufficio-Stampa@Vatican-va ist ein fake! (24.04.10/17:58) Wie es zu vermuten war, der Leserbrief von einem
phantomatischen Don Giovanni Tedesco aus dem ebenfalls phantomatischen Ufficio-Stampa@vatican.va ist ein
fake. Diese e-mail Adresse existiert nicht. Ein „Ufficio Stampa“ Vatican .va gibt es auch nicht, höchsten
die „Sala Stampa“ della Santa Sede. Don Giovanni scheint so beschäftigt zu sein, daß er keine Zeit gefunden
hatte, die italienische Grammatik zu lernen. Denn „Apostolica Ufficio Stampa“ macht auch grammatikalisch
keinen Sinn: apostolica is nämlich ein femininum während ufficio ein maskulinun ist, also die beide
passen nicht zusammen. Er scheint auch nicht zu wissen, daß „Vatikanstadt“ eigentlich „SCV – Stato Citta’
del Vaticano /Stato della Citta’ del Vaticano“ heißt. Denn bekanntlich der Vatikan sich auf der italienischen
Peninsula befindet.
#88 Sycamore 03:48:54 | Donnerstag, 22. April 2010
@ colonius: ein Beigeschmack Von dieser Geschichte wird wohl ein Beigeschmack übrig bleiben mit verheerender
Wirkung im Kirchenvolk: einerseits der Triumph einer Schmierenkampagne bestimmter gesellschaftlicher Kräfte
gegen die Kirche und einen gehassten ideologischen Gegner, andererseits das katastrophale Krisenmanagement
des Bischofs, der feige – man möchte gar das Wort „perfide“ in den Mund nehmen – Umgang der lieben Brüder
in Bischofsamt mit dem Bruder in Bedrängnis. Besonders verheerend wirkt das Verhalten der Bischöfe in
der gesamten Krise der letzten Monaten und den Eindruck von Feigheit vor dem Feind, den sie hinterlassen.
Während die Medien triumphieren, lassen sich die Bischöfe von diesen vor sich hertreiben, ohne ein Mindestmaß
an Mut, an Kämpfergeist, an Solidarität mit den anderen Bischöfen und mit dem Papst zu zeigen, jeder
für sich in einer Kakophonie individueller Aussagen, die stets auf das eigene (mediale und karrieristische)
Interesse bedacht sind, mehr Kirchenfunktionäre als Seelenhirten, darauf bedacht, schließlich, das kirchenstaatliche
System, das sie alimentiert, ja nicht in irgendeiner Weise zu stören. So werden sie von Medien und Politik,
und zunehmend von den Gläubigen, as Kastraten im Bischofsamt bezeichnet und angesehen. Und so wirken
sie auch, möchte man mit Bitterkeit feststellen.
@ Alois Bischof: Volle Zustimmung! Allem, was Sie sagen, kann ich völlig auch aus persönlicher Erfahrung
beipflichten! Was der Redaktionslinie nicht konform ist, landet rücksichtlos in den Papierkorb der Zensoren.
Eine rühmliche Ausnahme ist die ZEIT, wo auch aus der Sicht der Zeitung heterodoxe Meinungen erscheinen
dürfen, wenn bestimmte Umgangsformen bewahrt werden. Liberal ist die SZ nur dann, wenn man ihre stets
vorhersehbare Meinung teilt. Ansonstens wird es rücksichtlos zensiert. Die FAZ lässt keine Leserbeiträge
zu, die bestimmte kontroverse Themen wie Israel und die Palästinenser, den Islam etc. nicht in ihrem
Sinne kommentieren. Anders als bei kreuz.net, wird ein Leserbeitrag bei den meisten Zeitungen und Zeitschriften
zuerst von den Zensoren geprüft und dann eventuell zur Veröffentlichung freigegeben. Ehrlich gesagt,
diese Methode täte auch kreuz.net zweifelsohne gut.
@ ein absurdes Vorgehen! Was für einen Sinn haben solche öffentliche Bekentnisse eines alten verdienten
Priesters von einer vor vierzig Jahren geschehener Tat, welche, im Vergleich zu dem, was an der Odenwaldschule
und anderswo stattgefunden hat, als lächerlich bezeichnet werden könnte? Die längst verjährte Tat
ist heute juristisch irrelevant. Was für einen Sinn hat denn eine Selbstanzeige bei der Staatsanwaltschaft
Heidelberg? Theatralischer Vorgang! Was hat der ehem. Dekan davon, wenn die Staatsanwaltschaft ihm schriftlich
bestätigt, was bereits feststeht? Is es verhältnismäßig, ein solch priesterliches Leben so ausklingen
zu lassen, in Schimpf und Schande, in der Schadensfreude sämtlicher Pharisäer dieser Gesellschaft, die
im menschlichen Sündenfall förmlich suhlen, besonders wenn er nach Weihrauch riecht, da sie selbst ja
ohne Sünde da stehen und darum sie sich erlauben können, den ersten Stein zu werfen? Was hat den Priester
dazu bewegt, eine derartig sinnlose Entscheidung zu treffen?
@ Satyagrapha: holocaust [Ihr Leserbeitrag v. 19.04.10/14:39]: „die shoa hat stattgefunden, die beweise
dafür sind […] was fällt so schwer daran zu glauben?“ Nach meinem Beitrag würden Sie wohl eine ganz
andere Argumentationslinie in Ihrem flammenden Plädoyer verfolgen wollen, anstatt die Problematik auf
die Glaubensebene zu hieven. Es wäre wohl lächerlich, einen Appell and die „Ungläubigen“ zu richten,
welche trotz der erdrückenden Beweise die Existenz Ciceros weiterhin hartnäckig leugnen. Ebenso lächerlich
wäre es, die Staatsanwaltschaft einzuschalten und gegen sie Prozess führen lassen. Schade, daß Sie
meine Argumentation nicht verstehen wollen. So auch nicht meine Betrachtung über Gott und Holocaust,
wo es um die Proportionen ging, nicht um die Gottesbeweise. Enttäuschend auch Ihre gewollte hermeneutische
Einfältigkeit bezüglich des Spruches von Abba Eban. Ich darf annehmen, daß Sie wohl wissen worum es
geht, nämlich um das ungeheuerliche Kapital, welche meine jüdischen Freunde aus dem Holocaust immer
noch schlagen, moralisch, politisch und finanziell. Vielen intelligenten Juden ist inzwischen diese Fortsetzung
des Mißbrauchs des Holocausts als politische und moralische Keule, sowie die zweifelhaften Vorteile des
staatlichen Schutzes einer historischen „Tatsache“ peinlich. Ihre barocke Kanonade gegen das Christentum,
schließlich, wollen wir hier nicht thematisieren. Ein verständnisvolles Schmunzeln ist ja alles, was
sie eigentlich verdient.
@Siegfried: Josef Berens, der einfach nicht denkende Geisterfahrer. Haben Sie noch nicht begriffen, daß
jegliche Beschäftigung mit dem Einfachen verlorene Mühe ist? Inzwischen weiß das jeder, der Josefs
Geisterfahrten auf kreuz.net ein bißchen verfolgt hat.
@ Mißbrauchsfälle: Tatort & Täter Tatort und Täter darf man nicht miteinander verwechseln. Der Katholischen
Kirche kann man das geflügelte Wort von Margareta Kaufmann, Direktorin der Odenwaldschule, gewiß anwenden:
„Die Odenwaldschule [die Katholische Kirche] war Tatort nicht Täter.“
@ johannes b: holocaust Unser DUDEN kennt zwei Bedeutungen des Wortes Holocaust [holocaust = Inferno;
Zerstörung, eigtl. = Brandopfer <spätlat. holokaustum < griech. holokauston, zu: holokaustos = völlig
verbrannt]: a) Vom Nationalsozialismus betriebene Vernichtung des jüdischen Volkes; b) Massenvernichtung
menschlichen Lebens: H. in Kambodscha (Buchtitel); das Schreckensbild eines atomaren H.; Ü. psychiatrischer
H.; Was a) angeht, so sind sowohl die Methode der Vernichtung als auch die Zahl der Vernichteten zweitrangig.
Daß die Vernichtung „industriell betrieben worden sei“, gehört nicht zum Wesen des Begriffes H. Es hätte
auch „vorindustriell“ bzw. „handwerklich“ betrieben werden können, ohne dabei den H. Charakter zu verlieren.
Was die Zahl angeht, selbst angenommen, daß die Zahl der Juden in Europe zur Zeit Hitlers 300.000 gewesen
wäre, und daß Hitler sie vernichtet hätte, käme der Begriff H. trotzdem zur Geltung. Es hat keinen
Sinn, über Williamsons Aussagen zu diskutieren, ohne sie wortgenau vor Augen zu haben. Was b) angeht,
d.i. Holocaust als Massenvernichtung menschlichen Lebens, so verblasst Hitlers Vernichtung der europäischen
Juden (selbst dann, wenn die 6 Millionen Zahl der Opfer als zutreffend angenommen wird) der Massenvernichtung
ungeborener Kinder im Mutterleib gegenüber, die nach seriösen Schätzungen jährlich in Europa allein
ein Vielfach davon beträgt. All dies sei analogisch gesagt, d.h. in Anbetracht wesentlicher Unterschiede
in den zwei in puncto Zahl ähnlichen Fällen.
@ solafide et al.: keinerlei Gewalt? Lüge? Würden Sie so liebenswürdig sein und das Zitat von Bischof
Mixa, worauf Sie sich beziehen, im Wortlaut und mit Quellenangabe zu unserer gefl. Lektüre wiedergeben?
Soweit mir bekannt, hat der Bischof die Behauptungen der SZ als unzutreffend zurückgewiesen, wonach er
Heimkinder- bzw. -jugendliche körperlicher Züchtigung unterzogen hätte. Von Ohrfeigen war da nicht
die Rede. Es wäre es ja auch lächerlich zu einer Zeit, als „Watschen“ an der Tagesordnung waren. Lassen
wird doch die Kirche im Dorf, liebe Eiferer!
@ Satyagrapha: holocaust Wenn die Beweise, daß exakt sechs millionen Juden von den Nazies ermordet worden
sind, so erdrückend sind, wie Sie behaupten, handelt es sich um Wissen und nicht um Glauben. Ich glaube
nicht, daß Cicero gelebt hat, ich weiß es: das ist historisches Wissen um einer historischen Tatsache.
Wenn ich eine historische Tatsache leugnen würde, so würde ich wissenschaftlich zurechtgewiesen oder
in das Reich der Narren verwiesen, aber nicht bestraft. Die Absurdität in den Proportionen: den allmächtigen
Gott kann man leugnen, ohne bestraft zu werden. Wer den Holocaust leugnet, wird von der irdischen Staatsmacht
unerbittlich strafrechtlich verfolgt. Ein Irrsinn. Williamson, wohlgemerkt, hat den Holocaust nicht geleugnet,
sondern die Zahlen in Frage gestellt: für das deutsche Gericht war jedoch diese Infragestellung einer
Leugnung gleich, die strengstens bestraft werden soll und auch wurde. Unvorstellbar für ein deutsches
Gericht nicht so zu handeln. Man kann sich unschwer vorstellen, was ein anderes Urteil in der politischen
und medialen Praxis bedeutet hätte. Es gibt natürlich andere Aspekte des Holocaustglaubens und -Kult,
worüber man nicht so gerne spricht, die jedoch im Zitat vom ehem. israelischen Außenminister Abba Eban
angedeutet wurden: „There is no business like the holocaust-business.“ Vielleicht schrauben Sie Ihre Rhetorik
ein bißchen zurück und deuten diesen Spruch für uns.
@ Traurig aber wahr: angemessene Ironie! „… Bischof Walter Mixa muß vergast werden. Das durfte für
die Deutschen kein Problem sein. Schließlich haben sie auf diesem Gebiet Fachkompetenz, die sie bis zum
heutigen Tag von niemandem in Frage stellen lassen.“ Traurig aber wahr. Ich habe drei Hysteriewellen in
diesem schönen Land in kürzester Zeitspanne erleben dürfen: (1) beim Fall Williamson, (2) bei der Aussage
des Papstes über Kondome in Africa, (3) bei den Mißbrauchsfällen durch kath. Geistlichen. Bei allen
drei Fällen: das Fehlen allerlei Maß in der Kritik, die hochgesteigerte Emotionalität der Kritiker,
insbesondere der aufpeitschenden Medien, die diffuse Hysterie der gesellschatlichen Kräfte. Diese waren
auch die Voraussetzungen, warum ein blutrünstiger Scharlatan wie Hitler und seine Schergen in diesem
Land so gedeihen konnten und Ähnliches auch künftig gedeihen kann. Sorry, aber das ist meine Meinung!
@ nach – denklicher: sachlich bleiben! Bleiben Sie doch sachlich! Anstatt nur Schimpfkanonaden von Ihren
„nach“ zu lassen, lassen Sie doch Ihr Gehirn anlaufen und sagen Sie klipp und klar, was Sie als richtig
oder als falsch im Artikel finden und begründen Sie Ihre Meinung.
#56 Sycamore 10:42:42 | Donnerstag, 15. April 2010
@ Thomasius: erst lesen, dann schwätzen! Bevor Sie in Ihrer dümmlichen, emotionalen Reaktion (15. April
2010 / 08:22) wieder den abgedroschenen Beleidigungsbegriff bemühten, hätten Sie doch den vorausgegangenen,
sachlichen und vernünftigen Leserbeitrag von Sycamore (15. April 2010 / 03:08) nicht nur lesen sondern
auch verstehen sollen. Dann wäre Ihnen manche Peinlichkeit erspart geblieben.
#24 Sycamore 03:08:21 | Donnerstag, 15. April 2010
@ Ernst von Zwiefalten: Defizitäre Kenntnisse & defizitäre Logik „In diesem Fall bleibe ich beim Identitätssatz.
Die Nicht-Identität Williamson mit echten Märtyrern ist hinreichend nachgewisen.“ Schließt dies die
Analogie aus? Aus welcher Sicht? Ethymologisch gesehen, die ursprüngliche griechische Bedeutung des Wortes
ist lediglich die des „Zeugnis ablegens“, des Bezeugens, des Bekennens (s. Menge-Güthling, martureo,
marturia -on, marturomai). Aus dem Kirchenlatein kommt die zusätzliche Bedeutung des „um des christlichen
Glaubens willen Verfolgungen, schweres körperliches Leid, den Tod auf sich Nehmens“. In der deutschen
Sprache sind beide Bedeutungen des Wortes „Märtyrer“/„Martyrium“ vorhanden, in einer gewissen historisch-bedingten
Vermischung. Denn die deutsche Bildungssprache kennt als „Märtyrer“ auch jemanden, „der sich für seine
Überzeugungen opfert oder Verfolgungen auf sich nimmt“ (Duden, Dt. Universalwörterbuch). Und dies tut
der Bischof wohl, aus, aus seiner Sicht, intellektueller Redlichkeit. Sie fragen:„Wo leidet er etwa? An
seinem Wahn?“ Er leidet eher am Wahn der deutschen Holocaustpathologie und an den daraus abgeleiteten
Gesinnungsstrafvorschriften, die nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelten, und die mehr
und mehr intelligente Juden eher heute als morgen gerne aufgeschafft sähen. Ihre sog. Nicht-Identität
(ein aus dem Idealismus rezepierter Begriff) schließt analogische Urteile nicht aus, wenn diese die teilweise
Übereinstimmung zweier Dinge feststellen, wie in diesem Fall.
@ Ernst von Zwiefalten: Märtyrer Der Begriff „Märtyrer“ bzw. „Martyrium“ kann auch analogisch oder gar
metaphorisch verwendet werden. „To on legetai“ bekanntlich „pollachos“! Gibt es nur Identitätsurteile
für die Deutschen?
@ devmann: billig Ihre kretinoiden Ferndiagnosen, werter devmann, stellen höchstens ein billiges ad hominem
Argument gegen die Thesen des guten Bischofs Babini dar. Die Thesen selbst bleiben, davon unberührt,
unwiderlegt da. Konzentrieren Sie doch ihr bescheidenes Können auf die Thesen des Bischofs und widerlegen
sie. Dies wäre korrekter und zielführender als das, was Sie jetzt spaßhalber betreiben.
@ petrus-abaelard: „für mich“ In Ihrem Beitrag vom 10. April/19:50 Uhr betonen Sie die subjektive Seite
des eucharistischen Geschehens so stark, daß man sich über die objektive Seite desselben erstaunt fragen
muß, ob Sie es realiter oder nur symbolisch oder gar metaphorisch meinen. Hegelianisch formuliert, betonen
Sie das „für sich“ so sehr, daß das „an sich“ in der subjektiven Erfahrung des Glaubenden zu verschwinden
droht und damit das Verständnis des Ganzen, das „an und für sich“, gar nicht zustande kommt. Denn Christus
ist nicht eucharistisch präsent, weil ich IHN begegne, sondern seine reale Präsenz ist die unabdingbare
Voraussetzung meines IHN Begegnens. Daß er realiter präsent ist, ist der objektive Inhalt der dogmatischen
Formel, wonach ich mich subjektiv richten kann. Es geht hier auch nicht um den Glauben des Betreffenden,
sondern um die objektive Realität, woran er glaubt. Um auf Ihr schönes Beispiel des Briefes des Freundes
zurückzugreifen, so macht der Brief den Freund „präsent und nahe“ ja, aber leider nur im psychologischen
Sinne, für mich. Der Freund ist nicht mittels des Briefes realiter, in Fleisch und Blut, bei mir präsent.
Beim Bild des Freunds redet man von einer symbolischen Präsenz. Im Allgemeinen wird hier der Begriff
„Präsenz“ metaphorisch gebraucht, da es von einer physischen, realen Präsenz keine Rede sein kann. An
sich bleibt der Freund fern, genauso wie vor dem Empfang des Briefes. Bezeichnend in Ihrer Darlegung ist
der wiederholte Gebrauch des Ausdrücks „für mich“.
@klosterschüler: Skepsis und Einerlei „Ich bin überaupt skeptisch gegenüber Begriffen, die sich nicht
quantifizieren oder sinnlich zuordnen lassen.“ Ich teile Ihre Skepsis nicht und erhebe nicht die methodologischen
Zwänge des naturwissenschaftlichen Wissens seit Bacon und Galilei zum Inbegriff der Methodologie aller
Wissenschaften. Die „meta ta physika“ wollen Sie vermutlich nicht verneinen. Wenn dem so ist, müssen
Sie einen wissenschaftlichen Zugang zu ihnen einräumen, der nicht der der „ta physika“ sein kann. Was
die Entwicklung des christlichen Dogmas angeht, muß man schon in der Kontingenz der Historie eine Art,
um es hegelisch auszudrücken, List der Vernunft am Werk sehen. Christlich redet man von der Wirkung des
Heiligen Geistes durch alle Skurrilitäten des Geschehens in Natur und Zeit. Dies schmählert in keiner
Weise die alles überragende Wichtigkeit der christologischen Aussagen und der verschiedenen Präzisierungen,
die sie im Laufe der Geschichte erfahren haben.
@ petrus-abaelard: Nestorianer? Gibt es oder gibt es nicht eine hyposthatische Union zwischen Jesu göttlicher
und seiner menschlichen Natur? In anderen Worten: war Jesus wahrer Gott and wahrer Mensch? Oder sollen
wir um der Transzendenz (Leidensunfähigkeit, Unsterblichkeit) des Logos und der Kreaturlichkeit der eigenständigen
Menschheit willen eine substantielle Einigung (henosis physike, henosis kath’hyposthasin) der Menschheit
und Gottheit in Christo leugnen und statt einer Vermischung (chrasis, mixis, sunkusis) lediglich eine
in Gesinnung und Moral Vollzogene Verbindung (sunapheia) behaupten und damit einem die personale Einheit
Christi aufhebenden Dualismus das Wort reden? Aber diese christologischen Äußerungen wurden bereits
431 in Ephesos anathemisiert.
petrus-abaelard: ach, die Metaphysik! Sie fragen den „lieben LM“: „Was bedeutet für Dich, daß die Hostie
ihre Substanz verändert auf metaphysischer Basis. Versuchs einfach mal einem normalen Menschen zu erklären.“
Die Unterstellung ist, daß sämtliche philosophisch gebildeten Menschen abnormal sein müssten! So meinen
Sie das allerdings nicht, ich hoffe. Zugegeben, die Formulierung von LM ist keine glückliche, allerdings
bleibt die Tatsache für einen gläubigen Katholik, daß nach den Umwandlungsworten des Priesters die
sinneswahrnehmbare Erscheinung der Hostie sich nicht verändert hat, während das, was der Priester in
seinen Händen hält, der Leib und Blut Jesu Christi ist, der nunmehr die Erscheinungsform der Hostie
angenommen hat. Wie wollen Sie nun das Geschehene auf der begrifflichen Ebene zum Ausdruck bringen? Die
Begrifflichkeit des Aristoteles ist von der Scholastik aufgenommen worden und damit die Unterscheidung
zwischen Substanz und Akzident. Wenn ich die Geschichte der Philosophie überblicke, kenne ich keine geschliffenere
und keine bessere. Man könnte also sagen, die von LM benutzte Formulierung bezieht sich auf die philosophische
Umschreibung eines mystischen Vorgangs. Kennen Sie eine bessere?
@ petrus-abaelard: Wissen und Schuld Am Kreuz hat Jesus gebetet: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen
nicht, was sie tun“ (Lk 23,34). Wenn Sie nun aber die Schuld dieser Menschen vom Wissen dessen, was sie
tun, abhängig machen, sollte man im Umkehrschluß sagen, diese Menschen seien unschuldig, denn der Herr
selbst ihnen Unwissen bescheinigt hat. Wenn sie aber unschuldig sind, ist es nicht absurd, den Vater darum
zu beten, ihnen zu vergeben? Was soll dem Unschuldigen vergeben werden?Vergebung setzt eine Schuld voraus,
eine Sünde. Mit dem Petruszitat hat man dasselbe Problem. Einerseits beschuldigt Petrus das ganze in
der sog. Halle Salomons versammelte Volk, den Christus getötet zu haben. Andererseits bescheinigt er
ihnen Unwissenheit darüber, was sie taten, um zum Schluß sie zu ermahnen umzukehren und Buße zu tun,
damit ihre Sünden getilgt werden. Wenn sie unschuldig sind, denn sie nicht wussten, was sie taten, warum
sollen sie umkehren und Buße tun? Im Petruszitat betonen Sie die Worte „Gott aber hat auf diese Weise
erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten im voraus verkündigt hat …“ Bezogen auf die Frage der
Schuld der Täter ist dies jedoch kein Trost, denn Jesus selbst an einer Stelle sagt, alles, was die Propheten
im voraus verkündigt haben, muß zwar erfüllt werden, Wehe jedoch denen, wodurch dies geschieht. Je
mehr man die Sache dreht und wendet, desto mehr kommt man zum Ergebnis, die traditionelle katholische
Interpretation des Ganzen sei letzendlich am schlüssigsten
@ peter-abaelard: Sein Blut (II) „In diesem Sinne ist Christus selbst das Heilsmysterium: ‘Das Mysterium
Gottes ist nichts anderes als Christus’ (Augustinus, ep. 187, 11, 34). Das Heilswerk seiner heiligen und
heiligenden Menschennatur ist das Heilssakrament, das sich in den Sakramenten der Kirche (die von den
Ostkirchen als ‘die heiligen Mysterien’ bezeichnet werden) bekundet und in ihnen wirkt. Die sieben Sakramente
sind die Zeichen und Werkzeuge, durch die der Heilige Geist die Gnade Christi, der das Haupt ist, in der
Kirche, die sein Leib ist, verbreitet. Die Kirche enthält und vermittelt also die unsichtbare Gnade,
die sie bezeichnet. In diesem analogen Sinn wird sie „Sakrament“ genannt“ (Kath. d. KK 774). „Die Kirche
ist in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung
mit Gott und für die Einheit des ganzen Menschengeschlechts“ (Lumen Gentium 1). […] Als Sakrament ist
die Kirche Werkzeug Christi […] ‘Werkzeug der Erlösung aller’ (LG 9), ‘allumfassendes Sakrament des
Heils’ (LG 48), durch das Christus ‘die Liebe Gottes zum Menschen zugleich offenbart und verwirklicht’
(GS 45, 1)“ (Kath. d. KK, 775, 776).
@ petrus-abaelard: Sein Blut (I) „Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn den
Hohenpriestern und Schriftgelehrten ausgeliefert; sie werden ihn zum Tod verurteilen und den Heiden übergeben,
damit er verspottet, gegeißelt und gekreuzigt wird …“ (Mt 20,17-19). „Als es Morgen wurde, fassten
die Hohenpriester und die Ältesten gemeinsam den Beschluß, Jesus hinrichten zu lassen. Sie ließen ihn
fesseln und abführen und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus“ (Mt 27, 1-2). „Inzwischen überredeten
die Hohenpriester und die Ältesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten
zu lassen“ (Mt 27,20). „Als Pilatus sah, daß er nichts erreichte, sondern daß der Tumult immer größer
wurde, ließ er Wasser bringen, wusch such vor allen Leuten die Hände und sagte: ich bin unschuldig am
Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache! Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere
Kinder! Darauf ließ er Barabbas frie und gab den Befehl, Jesus zu geißeln und zu kreuzigen“ (Mt 27,
24-26). Über die Verteilung der Verantwortlichkeiten läßt das Evangelium keine Zweifel aufkommen. Die
Ausrufung der aufgestachelten Menschenmenge „Sein Blut komme über uns…“ geschieht gewiß nicht in soteriologischer
Absicht sondern ist eine Formel der Verantwortungsübernahme für die geforderte Hinrichtung Jesu. Soteriologisch
gesehen, „ist Christus selbst das Heilsmysterium […]. Das Heilswerk seiner heiligen und heiligenden
Menschennatur ist das Heilssakrament […]“ Kath.d.KK, 774. (fgt…
@ Tschibo: helau! „Wenn Jesus nicht am Kreuz gestorben wäre, gäbe es kein Christentum. Darüber sollten
Sie sich einmal klar werden werter Chrysanthus!“ „Wenn es den Massenmord der Nazis an den Juden nicht
gegeben hätte, gäbe es kein Holocaust. Darüber sollten Sie sich einmal klar werden werter Chrysanthus!“
Just ein neues Feeling werter Tschibo! Was wären die Juden heute ohne Holocaust? Undenkbar auf welche
Vorteile sie hätten verzichten müssen. Also, nach Ihrer verqueren Logik, sollten die Juden ein Monument
an den Nazis in Jerusalem errichten. helau!
@ Ernt von Zwiefalten: was meinen Sie denn? Ihr Leserbeitrag vom 8. April 1920 07:57 Uhr: In einem Leserbeitrag,
worauf ich in meinem Beitrag vom 8. April 2010 01:41 Uhr reagiert habe, wurde festgestellt: „Es findet
ein ausgesprochener Wechsel von einem Sakramentalen Verständnis auf ein eher therapeutischen Verständnis
statt.“ Was dies heißen soll, weiß ich nicht, da im Beitrag die zwei Begriffe „Sakramentales Verständnis“
und „Therapeutisches Verständnis“ nicht definiert werden. Trotz dieser schwammigen Begrifflichkeit fanden
Sie in Ihrem Beitrag diesen Wechsel (?) gut: „Das ist doch gut! Es ist eine Rückkehr zum altkirchlichen
Verständnis […]“. Können Sie uns erklären, was ist es, das Sie gut finden, da es eine solche Dichotomie
zwischen Sakramentum und Heilswirkung (Therapie) nicht gibt, und was ist es, das dem altkirchlichen Verständnis
in der falsch aufgestellten Dichotomie entspricht? Daß einem guten Beichtvater auch psychologische und
gar psychiatrische Kenntnisse von Nutzen sein könnten, ist ja eine Banalität.
@ Die Kirche: universales Heilssakrament „Das griechische Wort ‘Mysterium’ wurde auf lateinisch durch
zwei Ausdrücke wiedergegeben: durch ‘mysterium’ und ‘sacramentum’. In der späteren Deutung drückt der
Begriff ‘sacramentum’ mehr das sichtbare Zeichen der verborgenen Heilswirklichkeit aus, die mit dem Begriff
‘mysterium’ bezeichnet wird. In diesem Sinn ist Christus selbst das Heilsmysterium […]. Das Heilswerk
seiner heiligen und heiligenden Menschennatur ist das Heilssakrament, das sich in den Sakramenten der
Kirche (die von den Ostkirchen auch als die ‘heiligen Mysterien’ bezeichnet werden) bekundet und in ihnen
wirkt. Die sieben Sakramente sind die Zeichen und Werkzeuge, durch die der Heilige Geist die Gnade Christi,
der das Haupt ist, in der Kirche, die sein Leib ist, verbreitet. Die Kirche Enthält und vermittelt also
die unsichtbare Gnade, die sie bezeichnet. In diesem analogen Sinn wird sie ‘Sakrament’ genannt“ (Kath.
d. KK, 774). „Die Kirche ist in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für
die innigste Vereinigung mit Gott und für die Einheit des ganzen Menschengeschlechts“ (Lumen Gentium,
1). Dies ist die Lehre der Katholischen Kirche in Ost und West, Herr von Zwiefalten! Sakrament ist sichtbares
Zeichen der Heilswirklichkeit Christi. Heilen = therapeuein / Sakrament = Therapie. Es gibt keine Dichotomie
zwischen den beiden Begriffen. Wenn Therapie Psychotherapie bedeuten soll, dann befindet man sich außerhalb
des theologischen Diskurses, und außerhalb der Katholischen Kirche.
Wohin Katholische Kirche in Deutschland? Erschütternde Berichte! Befinden wir uns schon in der Anfangsphase
der „großen Apostasie“, wovon in den marianischen Erscheinungen die Rede ist?
@ Mathilde (6. April 2010 / 18:28) Treffende Analyse! All diese unerträglichen Zustände sind hausgemacht.
Sie gehen nicht auf das Konto der äußerlichen „Feinde der Kirche“. Augen, Ohren und Gehirn derjenigen,
deren „episkopale“ Funktion es wäre, solche Zustände zu beseitigen, sind verschlossen. Es sind dieselben
Herrschaften, welche dann händeringend den Priesterschwund beklagen. Versucht ein Bischof energisch anzupacken
und auszumisten, so wird er von denselben spießbürgerlichen katholischen Kreisen und von manchen „Mitbrüdern“
im Bischofsamt entweder als fundamentalistisch verschrien oder as Rom-hörig verleumdet. Und, mit Hilfe
der üblichen Presseorgane, gemobbt! So sieht die unheile Welt der Katholiken in Deutschland aus!
@ Siegfried: richtig! „…‘deutschen Ortskirchen oder deutschen Bistümern’, die nach Auffassung der EKD
und des Zentralrates der Katholiken eigentlich schon sehr angepaßte protestantische Teilgruppen sind…“
Sie wissen es nur nicht. Sie könnten jedoch zur Lutherischen Kirche übersiedeln, ohne große Unterschiede
dabei feststellen zu können. Es sind die Blüten der ökumenischen Bewegung in Deutschland, wo die Gemeinsamkeiten
betont und die Unterschiede im Namen der ökumenischen Korrektheit verschwiegen werden. Zum Standardkanon
der Predigten unseres Studentenpfarrers gehören Lutherzitate en masse, sowie Hinweise auf Werke „begnadeter“
evangelischer Theologen. Als Eröffnungsstoß und zwischendurch gilt die obligate Kritik an der Katholischen
Kirche, besonders wenn diese sich „anmaßt“ Luther zu kritisieren. Ich vermute, der ehemalige Jesuit schielt
auf eine Anstellung an der hiesigen evangelischen theologischen Fakultät und übt sich in den dafür
nutzlichen Verbeugungen.
@hihil obstat: … quominus cogitetur! Achten sie auf die Logik und auf die Fakten: (1) „…die Feststellung
des „Anders-seins“ hat leider in der Vergangenheit nur dazu geführt …“ nur? (2) „Die Exzesse, die heute
ans Licht kommen, sind das Ergebnis.“ Sind sie? Oder ist eher die „Vergessenheit des Anders-seins“ seitens
mancher Priester die Ursache von solchem moralischen Fehlverhalten? (3) „Nach Gott ist der Priester alles.“
Haben Sie diesen Satz des Hl. Jean-Marie Vianney überhaupt verstanden? Was wollte er damit sagen? (4)
„Wie steht es in der Bibel:‘Wer unter euch der gößte sein wird, sei der Diener aller.’ Was hat dieses
Bibelzitat mit dem Satz des Hl. Jean-Marie Vianney zu tun? Ihnen fehlt das Verständniss dessen, was das
„Anders-sein“ des Priesters eigentlich bedeutet. Die betulichen pseudo-soziologischen Betrachtungen, die
Sie anbieten, sind weder faktisch fundiert noch werden sie der Bedeutung dieses „Anders-sein“gerecht,
da der Begriff der Transzendenz Ihnen offensichtlich fremd ist.
@lateinheini: lächerlich! „Der Papst ist für mich genauso wichtig wie ein Finanzbeamter, Richter, Busfahrer
oder Müllmann!“ Was für Sie wichtig ist, werden Sie selbst entscheiden. Hier geht es um die Sache „and
und für sich“, wie Hegel sagen würde, wo subjektive Meinungen nicht gefragt sind. Und hier wiederum
geht es darum, ob jemand ein gläubiges Mitglied der Katholischen Kirche ist oder nicht. Für denjenigen,
der nicht glaubt, sind die „unsichtbaren Dinge“ des Glaubens nicht wahrnehmbar. Meinen kann er, was er
will. Seine Meinung gleicht der Aussage eines von Geburt an Blinden über die Farbenwelt. Irritierend
ist, daß Sie Ihre kretinoide Meinung herausposaunen, als ob man sie wirklich ernst nehmen könnte. Nun,
ich finde sie lächerlich, da sie Gemeinsamkeiten herausstellt, ohne die fundamentalen Unterschiede zu
bemerken. Es wäre zu mühsam, ihre Lächerlichkeit zu explizieren, zumal eine solche Mühe in Ihrem Fall
eine vorlorene wäre.
@ Finkelsztaijn: Widerruf? Mitnichten sind die Feststellungen des jüdischen Freundes widerrufen worden.
Sie stehen nach wie vor berechtigterweise im Raum. Der Kapuzinerpater hat diese Feststellungen lediglich
zitiert, also konnte er sie auch nicht widerrufen. Dies kann nur deren Verfasser tun, der jüdische Freund.
Er hat es aber nicht getan. Dies ehrt ihn und zeigt ihn als Mann von Charakter! Der Kapuzinerpater hat
sich für mögliche Mißverständnisse seines Zitats und für nicht konkret definierstes angebliches Leiden
der Opfer durch solches Zitat entschuldigt. Dieses bisweilen bis zum Ekel wiederholte Ritual is insoweit
nicht ernst zu nehmen, da P. Cantalamessa ein hoch intelligenter Mann ist, der die politischen Notwendigkeiten
dieser Welt kennt.
@johannes b.: haha „medice, cura teipsum!“ haha „medice, cura teipsum!“ Ich sage dies unter der Annahme,
daß Ihre Lateinkenntnisse, soweit vorhanden, Ihre Englischkenntnisse etwas übersteigen! lol Die Primitivität
Ihrer Eingabe läßt mich vermuten, doch ins Schwarze getroffen zu haben.
@ johannes b: mary cruz Ihre zwei letzten Leserbeiträge, johannes b., ubertretreffen an Geschmackslosigkeit
vieles, das in diesem Forum bisher erschienen ist. Sie sind nicht nur ein ungebildeter sondern auch ein
niveauloser, widerlicher Mensch. Und schließlich reden Sie doch von pro-life-propaganda, nicht von pro-live-propaganda.
So viel Englischkentnisse kann schon ein Funftklässler vorweisen.
@ Ben Sira: Bischof Mixa Ich kenne Bischof Mixa nicht und werde mir kein Urteil über ihn erlauben. Die
Sache soll zügig geklärt werden, am liebsten durch die Justiz. Aber nehmen wir an, daß die Vorwürfe
gegen ihn zutreffend sind, so wäre dies m.E. trozdem kein Grund für ihn zurückzutreten, wie seine zahlreichen
ideologischen Widersacher es am liebsten hätten. Bis in die 60er/70er Jahre herrschten überall in Europa
in Erziehungsanstalten ganz andere Sitten in Bezug auf körperliche Züchtigung. Die berühmtesten englischen
Internate zählten körperliche Züchtigung zu ihren altbewährten Traditionen, von denen sie sich nur
widerwillig und unter Zwang schließlich trennen mussten. Man könnte dann allerdings sagen, der Bischof
habe gelogen, oder? Hat er? Erinnert sich irgendein Erzieher daran, daß ihm vor vierzig Jahren in sieben
Fällen die Hand ausgerutsch ist? Eine solche Erinnerungsgabe wäre wohl rekordverdächtigt.
@Ben Sira: Bischof Mixa Und wenn es sieben oder acht sind, die von interessierten Medien gecoached, betreut
und bezahlt sind, ist ihre Zahl für Sie bereits der Beweis für ihre Wahrhaftigkeit? Warum verweigern
sie eine Gegenüberstellung mit dem Bischof? Etwa aus Angst, daß er sie wieder schlagen könnte? Wenn
sie die Wahrheit sagen, was befürchten sie eigentlich? Nur wer in Widerspruch geraten könnte oder, wenn
es mehrere Zeugen gibt, daß sich widersprechende Angaben gemacht werden könnten, verweigert eine Gegenüberstellung.
So wie jetzt die süssen ehemaligen Kinder tun. Wohlweislich, wie ich vermute. Der Bischof soll Anzeige
wegen Verleumdung gegen die Süssen erstatten, und das Übrige der deutschen Justiz überlassen! Das ganze
Geseusel mit den Gebeten usw. ist zum Heulen!
@ Bischof Mixa und die armen, süssen „Heimkinder“ Komisch von den Heimkindern, die keine Kinder mehr
sind! Das Zustandekommen eines Gesprächs von Angesicht zu Angesicht zwischen zwei Parteien, die voneinander
Gegenteiles behaupten, um herauszufinden welche von den beiden dabei lügt, wird von einer dieser Parteien
and der Bedingung geknüpft, daß die andere Partei ihr von vornherein, also vor dem klärenden Gespräch,
Recht gibt. Wo gibt es denn so was? Das ist ja lächerlich. Fairerweise gilt für Bischof Mixa die Unschuldvermutung,
solange als seine Aussagen nicht widerlegt worden sind. Die armen, inzwischen erwachsenen, ehemaligen
Heimkinder müssen sie sich solange gedulden. Solange auch ist Häme kein Beweis von Schuld oder Unschuld
der zwei Konfliktparteien.
@ johannes b: hahaha Frau Arendt! hahaha, johannes b, ziemlich kalt erwischt, mein Blöder! Sie sprechen
über meine Freundschft mit Frau Arendt und benutzen dabei das Präsens – wie peinlich! Sie wussten tatsächlich
nicht, daß Hannah Arendt bereits 1975 gestorben war. Ja, ja, so war es mit der Bildung in der DDR damals!
haha Wissen Sie übrigens daß auch Theodor Wiesengrund Adorno bereits gestorben ist?
@ johannes b: Hannah Arendt …ein Buch „von Frau Arendt, mit der Sie so freundschaftlich verbunden sind
(sic). Ich bin sicher, das wird schon wieder.“ Hannah Arendt 14.10.1906 – 4.12.1975 R.I.P So viel für
Ihre Ignoranz!
@johannes b: dumm, dümmer, johannes b! Ach, Johannes, Ihre Dummheit ist grenzenlos und ich spüre keine
Neigung mehr, meine kostbare Zeit mit Ihnen zu verschwenden.
@johannes b: Dampfplauderer Schöne Umschreibung um zu sagen, daß Sie von meinem Beitrag nichts verstanden
haben. Sind Sie wirklich so dumm? Wenn Sie meiner Argumentation nichts entgegenzusetzen haben, wie es
hier der Fall ist, seien Sie einfach still, mein Blöder! Blättern Sie eher in Aristoteles Analytik,
um herauszufinden, wie ein Argument aussieht. Die Lektüre meiner Jugend, Adorno und die geschätzte Hanna
Arent, mit der ich an der new yorker School of Social Research freundschaftlich verbunden war, brauchen
Sie mir wirklich nicht zu empfehlen, mein DDR Dümmchen! Nebenbei bemerkt, muß man wohl über ein Übermaß
an Phantasie verfügen, um in meinem trockenen Beitrag Rage zu spüren, es sei denn Sie spüren die kalte
Rage gegen Ihre Dummheit. lol
@ johannes b: nochmals, verschärfter Unsinn! Das Vergleichen ist nicht etwas, das wir tun „dürfen“,
sondern eine normale Funktion der logischen Vernunft. Das Vergleichen ist ein Akt der theoretischen Vernunft,
nicht der praktischen. Deshalb sind sowohl die Sinn-Frage als auch die Frage des ethisch oder unethisch
sein des Vergleichens nicht nur deplaziert sondern schlichte kategoriale Fehler. Ein Vergleich kann nie
ethisch oder unetisch sein, sondern lediglich stimmig oder nicht stimmig. Die Analogien zwischen der Hetze
gegen die Juden von damals and der Kritik an allem Katholische von heute sind in beispielhafter Klarheit
im Brief des jüdischen Freundes, aus dem Pater Cantalamessa zitiert, dargelegt worden. Die Hilflosigkeit
Ihrer abschließenden Bemerkungen, sowie Ihre absurden Unterstellungen, entbehren jeden Kommentars. Darauf
einzugehen, wäre mit einer Würdigung der emotional hochgekochten Dummheit gleichzusetzen.
@ johannes b.: einfältig & pathetisch Daß Sie Jahrzehnte nach der Ohrfeige des Priesters immer noch
hoch emotionell darauf zurückkommen, sich darüber echauffieren und sogar Ihren Austritt aus der Kirche
Jesu mit Bezug darauf feierlich verkünden, bedeutet für jeden rational denkenden Menschen, daß hier
die intellektuell und emotionell unbewältigte Vergangenheit einer labilen Persönlichkeit vorliegt. Bezeichnend
ist auch, daß Sie keinen selbstkritischen Bezug herstellen, wie etwa, daß vom Priester kaum anzunehmen
ist, daß er ohne Grund Ohrfeige verteilte. Auf eine sadistische Persönlichkeit des Priesters haben Sie
in Ihrem Leserbeitrag nicht hingedeutet. Ich muß bekennen, daß ich als Kind etliche Ohrfeigen von meinem
Vater und gelegentlich von meinem älteren Bruder einkassiert habe, weil ich beide bis zum weißen Glut
gereizt hatte. Theoretisch sollte ich mich also als Opfer häuslicher Gewalt fühlen, damals wie heute.
Dennoch ist mir ein solcher Gedanke nicht nur fremd sondern völlig lächerlich. Die empfangenen Ohrfeigen
haben zu meiner Besserung beigetragen und mein kindliches ich auf den Boden seiner kindlichen Realität
zurückgeholt. Sorry für den Zeitgeist der Empörung um nichts. Selbstbemitleidung ist schließlich etwas
für Schwächlinge und den Zeitabläufen soll es doch erlaubt sein, manche Kratzer und Schrammen der Kindheit
und Jugend endgültig zu heilen. Daß ein erwachsene Mann auf solche Sachen noch so reagiert wie Sie,
ist nicht nur pathetisch sondern auch pathologisch.
@ gottsuchender: hahaha nur die Kirche ist schuld! … und natürlich nur die Katholische Kirche hat alle
diese Formen der Unterdrückung im Laufe der Jahrhunderten begangen. Sämtliche andere gesellschaftliche
Kräfte waren die Unschuldlämmer und trugen blütenweiße Vesten! Daß ich nicht lache! In Ihrer Empörungsrhetorik
mögen Sie weder Logik noch Historie vergessen, um weder irrationell noch anachronistisch zu argumentieren!
@ johannes b: wieder Unsinn! P. Cantalamessa hat vom Brief eines jüdischen Freundes zitiert. Das ist
vollkommen legitim, zumal weder der jüdische Freund noch Pater Cantalamessa, zum Glück, deutschen Tabuisierungen,
Denkverboten, Lobotomisierungen etc. unterliegen. Warum darf man nicht vergleichen? Das Vergleichen ist
eine Funktion unseres logischen Denkens. Darauf basiert die Analogie. Welcher Mufti hat für alle logisch
denkenden Menschen angeordnet, daß es keine analogischen Urteile mehr geben darf? Selbst der Schluß,
daß etwas unvergleichbar sei, kann man nur durch Vergleichen ziehen. Warum darf man den Nazionalsozialismus
in einem Vergleich nicht hineinziehen und bestimmte gemeinsame Aspekte samt Differenzen herausstellen?
Wer verbietet das? Soll man sämtliche analogische Urteile zu Identitätsurteilen erklären, um dem Zentralrat
der Juden und seinem verblendeten Fanatiker Stephan Kramer, der zum Unglück als sein Generaklsekretär
fungiert, einen Gefallen zu tun? Oder soll man nun auch die Logik den politischen Zweckmäßigkeiten unterwerfen,
was Sie offensichtlich als Glücksfall ansehen, um Schaden abzuwenden? Um welche Schäden geht es denn,
die mich dazu zwingen würden, einen „Dachschaden“ als Glücksfall anzusehen, um sie abzuwenden?
@ Kirchensteuer & Kirche Diese Verquickung von Finanziellem und Übernatürlichem im System des nur in
Deutschland, Österreich und der Schweiz geltenden Kirchensteuers ist unerträglich. Daß ich, wenn ich
keine Kirchensteuer mehr bezahlen will und z.B. die Kirche mit privaten Zuwendungen unterstützen möchte,
den formellen Kirchenaustritt erklären muß, ist absurd. Es ist al ob Jesus Christus gesagt hätte, nur
derjenige, der Kirchensteuer zahlt, gehört zu meinem mystischen Leib, der die Kirche ist, und wird seine
unsterbliche Seele retten. Der Vatikan hat sich kritisch zu dieser ungeheuerlichen Verknüpfung geäußert
aber es dabei belassen. Daß die Katholische Kirche nicht zum finanziellen Untergang geweiht ist, wenn
es keine Kirchensteuer mehr gäbe, zeigt das Beispiel aller anderen Herrenländer, in denen ein solches
System nicht gibt.
@ monens: wie wahr! Sie haben ins Schwarze getroffen! Man wusste dies von vorneherein, wenn man dem Wort
Jesu Glauben schenkt: die Welt wird euch hassen, wie sie mich gehasst hat. Nicht nur gehasst hat ihn die
Welt, sondern auch gekreuzigt, vernichtet. Psychoanalytisch jedoch handelt es sich immer um dasselbe:
unter dem Mantel von edlen Motiven, der verzweifelte Versuch der Selbstrechtfertigung eines schlechten
Gewissens. Denn, wenn all das, was das Christentum erzählt, alles Märchen ist, wozu der ungeheuerliche
Aufwand an Leidenschaft, Zeit und Energie, um ebendies zu beweisen? Gewiss nicht um andere Menschen davor
zu bewahren. Eher um das eigene schlechte Gewissen zum Schweigen zu bringen. Ja ja, la conscience malheureuse!
@ johannes b Sie haben angeblich den Kirchenaustritt a la deutsch vollzogen, d.h. Sie zahlen angeblich
keine Kirchensteuer mehr. Daß es Ihnen nicht gelungen sei, in all den Jahren das psychische Trauma einer
Ohrfeige seitens eines Priesters intellektuell und emotionell zu bewältigen, ist kaum zu fassen und spricht
wohl für eine labile Personlichkeit. Daß Sie jetzt das Bedürfnis verspüren, die Großartigkeit Ihrer
christlichen Liebe zur Schau zur stellen, führt mich zum Schluß, daß Sie ein Scharlatan sind. Sorry!
Übrigens, wären Sie tatsächlich ein katholischer Schüler gewesen, würden Sie genau wissen, daß Sie
„Religionsunterricht“ besucht haben, und nicht die „Christenlehre“, und in Religionsunterricht sind Sie
angeblich geschlagen worden, vermutlich wegen Ihrer Rüpelei. Dies befestigt meinen Eindruck, Sie wollen
uns ein kleines Märchen unterjubeln.
@ Stephan Kramer vom Zentralrat der Juden Der Mann ist zu einer tragischen Witzfigur geworden und ist
völlig indiskutabel. Der Zentralrat tut sich keinen Gefallen, diesen verblendeten Fanatiker als Generalsekretär
und „Stimme“ der Juden in Deutschland zu behalten statt ihn in die Negevwüste zu schicken.
@ Bischöfe „ … weil die Bischöfe sich winzelnd entschuldigen statt die Anschuldigungen ins rechte
Licht zu setzen.“ Wieder eine massive Fehlleistung unserer Oberen! Die deutschen Bischöfe haben, wie
ihre Schafe übrigens, das Kämpfen verlernt. Dazu sind sie beim Winseln Weltmeister geworden! Fängt
ein Käseblatt aus der Provinz oder aus der Metropole an zu piepsen, so gehen die Kirchenoberen nach einigen
Tagen der Erstarrung in die Knien und fangen mit der Entschuldigungsleier an. Erklären die Kriminologen,
die Fälle von Mißbrauch in der Katholischen Kirche seien verschwindend gering und laden die Öffentlichkeit
zur Differenzierung ein, so konterkarieren die Bischöfe jeglichen Differenzierungsversuch dadurch, daß
sie bereitwillig in die von bestimmten gesellschaftlichen Kräften gewollte Sündenbockrolle hineinschlüpfen
und damit der von den Medien geförderte Pauschaverurteilung der Kirche das Wort reden. Einen Satz vom
berühmten Theologen Frank Zappa paraphrasierend, würden unsere Bischöfe MUT selbst dann nicht wiedererkennen,
wenn er sie in den A*** beissen würde! Denjenigen Katholiken, welche die Kirche Jesu Christi deshalb
verlassen, weil sie bemerkt haben, es gäbe dort Sünder wie sie, weine ich keine Träne nach. Da draußen
wächst zusammen, was zusammengehört. lol
@ Conrad: Pius-Brüder??? Was hat die Kritik von kreuz.net an der Formulierung des Papstes mit den Pius-Brüdern
zu tun? Werden Sie nachts in Ihren Alpträumen von Visionen der Pius-Humunculi am Lenkrad von kreuz.net
geplagt? Rufen Sie in Ihrer Verzweiflung Frau Dr. Clarissa Colonia, die ebenfalls mit solchen paranoiden
Vorstellungen zu kämpfen hat. Ansonsten suchen Sie sich doch eine zutreffende Kritik an den Pius-Brüdern
aus, wenn es für Sie unbedingt darauf ankommt, anstatt verleumderische Behauptungen von sich zu geben.
Dies würde Ihrer angeblichen Wahrheitsliebe eher entsprechen.
@lux in tenebris Ich stimme Ihnen völlig zu. Bei solchen „Freunden“ braucht die Katholische Kirche noch
Feinde? An Kriechertum sind die deutschen Bischöfe wohl Weltspitze. Ich finde Ihre Ausdrucksweise angemessen
und eher zurückhaltend; der Grundduktus der Kreuzmeldung sachlich und sprachlich nicht zu beanstanden.
@ Sabine Mayer: „ja ja Biene“ (29.3./23:36) „Wie wärs mal mit Selbstreflexion?“ Ja, wie wäre es damit?
Ca. 80% der Fälle von sexuellem Mißbrauch an Kindern findet in der unmittelbaren familären Umgebung
statt. Haben Sie bereits ein Wort der Selbstkritik seitens Familienministeriums & einchlägiger Organisationen
gehört oder auch nur den Ansatz zur Thematisierung dieses Problems in Gesellschaft, Politik und den allgegenwärtigen,
rabiat aufklärerischen Medien wahrgenommen? Es gab neulich erschütternde Berichte von jahrelangem Mißbrauch
und Mißhandlungen an einem evangelischen Anstalt für behinderte Kinder und Jugendlichen. Haben Sie eine
offizielle Stellungnahme der Evangelischen Kirche in Deutschland zu diesen Fällen gelesen, ein Wort des
Bedauerns, eine selbstkritische Reflexion? Es gab zahllose Fälle von Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen
in Sportbünden und anderen Vereinen, an Schulen aller Art, an Traditionsinternaten in privater Trägerschaft
etc. Haben Sie wahrnehmen können, wie mutig die Träger der betroffenen Institutionen hervorgekommen
sind, diese Geschehnisse bedauert, rücksichtslose Aufklärung versprochen und Hilfe and die Geschädigten
geleistet? Es herrscht ein Kartell des Schweigens. Man spürt das Zittern von vielen aus Angst, daß auch
sie in den Wirbelsturm der Medien gezerrt werden. Was wäre mit dieser im ihren Kern verrotteten Gesellschaft,
wenn es die Katholische Kirche als Sündenbock nicht gäbe? So fragte Daniel Deckers in der FAZ. Darüber
soll man auch reflektieren!
@ Gotthard an Biene Maja (29.03/23:01) „ In Deutschland werden 70% aller Verbrechen von Christen begangen.“
Noch eine Ihrer blendenden Einsichten! Es soll nicht verwunderlich sein, daß die meisten Verbrechen in
Thailand von Buddhisten begangen werden, in Indien von Hindus, in Saudi Arabien von Muslimen, in Israel
von Juden, und in jedem mehrheitlich christlichen Land von Christen. Man könnte auch beobachten, daß
die meisten Verbrechen in Italien von Italienern, in Frankreich von Franzosen, in der Congo von Congolesen,
in Deutschland von Deutschen etc. etc. begangen werden. Sie wollen dabei geflissentlich die Pointe der
Maja’schen Bemerkung nicht wahrnehmen, die völlig zutreffend ist. Nebenbei bemerkt, Sie werden uns gewiß
die Quellenangabe für Ihre Statistik gnädigst zur Verfügung stellen.
@ Kohlmaier: Altersbeschäftigung „Solange Benedikt XVI. in Rom regiert, wird daraus wohl nichts werden.“
Daß aus den Kohlmaiereien nichts werden wird, ist ja gut. Deo gratias!
@ Erni J : Rücktritt als Fortschritt „Wann fordert die FDP-Justizministering deren sofortigen Rücktritt?“
Da die Position der Grünen, deren sofortigen Rücktritt sie fordern soll, deckungsgleich war mit der
Position der „Humanistischen Union“, deren Beiratin sie immer noch ist, müßte die Bundesjustizministering
im selben Atemzug auch ihren eigenen sofortigen Rücktritt fordern, auf der Stelle vollziehen und verkünden,
und damit der ungeheuerlichen Heuchelei ihrer Polemik mit der katholischen Kirche einen Schlußpunkt setzen.
Sie wirkt ja wie eine Prostituierte, die sich über Unzucht aufregt und die sofortige Entschädingung
dessen Opfer fordert, treu nach dem geflügelten Wort der ‘68: „f*cking for virginity“! Dies täte der
mentalen Hygiene der Bundesrepublik Deutschland zweifellos gut.
@ Sinah Wir haben uns im Irrgarten der Irrtümer verirrt. Es ist ja irre, wie man Solches irrtümlich
verkünden kann: ich habe mich geirrt, verrannt, bin im Irrtum versunken. Irrsinn! lol
@ Goldengel: was soll’s? Was soll’s mit Ihren komischen Exklusionen? (1) Das Kind ist wichtig, so sind
die Erwachsenen und die Institutionen. Angesichts der millionenfachen Abtreibungen von Kindern soll dem
Kind jawohl seine Menschenrechte in Theorie und Praxis gewährt werden, vornehmlich, aber nicht nur, sein
Recht auf Leben. Natürlich können wir etwas tun, damit alle Sünder umkehren und gerettet werden: für
sie beten. Ein Mensch wird am Ende seines Lebens vor Jesus als Richter Rechenschaft ablegen: das ist die
„Erntezeit“ des Evangeliums. Solange er noch lebt, ist die Zeit der Barmherzigkeit, und die Möglichkeit
des Umkehrs. Keiner soll, so lange er noch lebt, als verloren betrachtet werden. Spielen Sie sich nicht
als Richter und Prophet aus: das sind Sie nicht. Denn „mein ist das Urteil“, sagt der Herr. Im Namen …
@ Rasmus: mein Blöder, Sie sind ein Idiot! Sie können offensichtlich nichts argumentatives beitragen
und fahren Sie mit Ihrer blöden Anmacherei fort. Aber bald werden die Lichter im Altersheim ausgemacht
und Sie müssen ins Bettchen, oder aber ins Körbchen. Gute Nacht!
@ Rasmus Mein Blöder, meine Familie hat sehr unter den Nazis gelitten und mit den Nazis habe ich wirklich
nichts gemeinsames. Wenn Sie an meinem Beitrag etwas zu kritisieren haben, so raus mit den Argumenten
und Schluß mit der Diffamierung! Ich vermute aber, daß meine Argumentation Ihnen mangels geistigen Vermögens
für immer verschlossen bleiben wird.
@ NS & Zentralrat der Juden in Deutschland Tabuisierung, Denkverbote, pavlowsche Reflexe …: so sieht
die Realität des gesellschaftlichen und politischen Diskurses in Deutschland aus . Der Zentralrat der
Juden in Deutschland betrachtet sich als ausschlißlichen Eigentümer und alleinigen Verwalter des NS
Gedächtnisses der Deutschen. Und keiner ficht das an. Um das Verbot „des“ Vergleichs zum Dogma zu erheben,
wozu die politischen und medialen Speichellecker, nicht nur in Deutschland, sich willig unterwerfen, muß
man wohl vergleichen. Denn nur durch Vergleich kann man feststellen, daß etwas unvergleichbar ist. Das
Vergleichen ist eine wesentliche Funktion ds logischen Denkens, darauf basiert die Analogie. Dies zu verbieten,
heißt lobotomisieren. Daß zwei Dinge im Vergleich zueinander zum Teil ähnlich und zum Teil unähnlich
sein könnten (Analogie), ist politisch verboten, also muß auch logisch undenkbar sein. Um den politischen
und medialen Aufschrei zu rechtfertingen, darf es keine analogischen Urteile mehr geben, sondern ausschließlich
Identitätsurteile. Brave new world, welcome in good old Germany! lol
NS & Zentralrat d. Juden in D. Tabuisierungen, Denkverbote, pavlowsche Reflexe …: so sieht die Realität
des gesellschaftlichen und politischen Diskurses in Deutschland aus. Der Zentralrat der Juden in Deutschland
betrachet sich als ausschließlichen Eigentümer und alleinigen Verwalter des NS-Gedächtnisses der Deutschen.
Und keiner ficht das an. Um das Verbot „des“ Vergleichs zum Dogma zu erheben, wozu die medialen Speichellecker,
nicht nur in Deutschland, sich willig unterwerfen, muß man wohl vergleichen. Nur durch Vergleich kann
man feststellen, daß etwas unvergleichbar ist. Das Vergleichen ist eine wesentliche Funktion des logischen
Denkens, darauf basiert die Analogie. Dies zu verbieten, heißt lobotomisieren. Brave new world, you’re
welcome in good old Germany! lol
@ Clemens H Zu Ihrem Schreiben an mich. Sie hatten darum gebeten, Ihnen die begriffliche Verbindung zwischen
Tugend, Glauben und Gottesverherrlichung zu zeigen, die angeblich keiner in Kreuz.net bisher zu tun vermochte.
Diese Verbindung ergibt sich aus einer Reflexion über Gott als Schöpfer dieser Welt und uns aus Geschöpfe.
Gott verlangt nichts, was IHM nicht gebührt, und gibt ALLES, d.h.sich selbst, in der Person Jesu, für
uns sündigen Menschen. Gottes Verherrlichung ist kein subjektives sondern ein objektives Tatbestand.
Als Jesus am Kreuz genagelt wurde, sprach er von diesem Moment als dem seiner Verherrlichung durch den
Vater. Man muß sich dabei vergegenwärtingen, was eine Kreuzigung konkret bedeutete! Diesen Tatbestand
der Verherrlichung Gottes, oberflächlich psychologisierend, als Ego (eines Egomanen?) zu beschreiben,
entspricht der Wirklichkeit der Dinge in keiner Weise. Wir können uns schließlich nicht die Wirklichkeit
zimmern, die uns passt, sondern lediglich uns in die Wirklichkeit fügen, die es gibt.
@ joberens? joberens? der sich als einfachen selbst denkenden Katholik gebende Dummschwätzer? ein guter
Rat an alle in Kreuz.net, die ihn noch nicht kennen: einfach ignorieren!
@ Clemens H Haben Sie meine zweiteilige Antwort auf Ihre mir vor einiger Zeit gestellte Frage gelesen?
Ihre Reaktion darauf habe ich nicht wahrgenommen. lol
@ Thomasius: meine Meinung dazu. Ob die Abschaffung der Zölibatsregelung die Antwort auf eine sehr komplexe,
tiefgreifende, mit allerlei kirchlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Dimensionen verwobene, Situation
sein soll, darüber habe ich meine Zweifel. Die evangelischen Kirchen stecken in einer noch tieferen Krise
als die katholische Kirche und haben keine Zölibatsverpflichtung für ihre Pfarrer. Ich vermute, diese
Glaubenskrise läßt sich auch nicht durch die Aufstockung des Personals beheben. Sie ist zu sehr zu einem
gesellschaftlichen und kuturellen Phänomen geworden. In der katholischen Kirche ist der philosophische,
theologische, liturgische Zusammensbruch nach dem 2. Vaticanum zu beklagen. In diesen Tagen kommt der
moralische hinzu. Eine Kirche, die sich als völlig in den Zeitgeist hineingesogen darstellt, die nach
und nach von ihren sämtlichen theologischen Attributen entkleidet wird, die zumindest in ihrem Klerus
ausstrahlen sollten, wie Heiligkeit, Sinn für das Sakrale, Sinn für das Transzendente, Selbsthingabe
etc., verliert an Ausstrahlungs- und Anziehungskraft, ist keine Alternative mehr für die Idealisten und
die Suchenden. Wenn die Zeitgemäßheit und nicht das Unzeitgemäße der evangelischen Botschaft in ihrer
Radikalität zur Akzeptanznorm in der Kirche wird, ist die Kirche zum Salz geworden, der seinen Geschmack
verloren hat und nur zum Wegwerfen gut ist. Wenn die Katholische Kirche sich selbst wieder findet, werden
auch genügend Idealisten bereit sein Priester zu werden.
@ Thomasius Dieses Zölibatsverlangen der Kirche den Priesterkandidaten gegenüber ist 800 Jahre alt und
war selbst Ergebnis einer reformatorischen Bewegung, die Ordnung beim einem sittlich verlotterten Klerus
wiederherstellen wollte. Die Priesterkandidaten selbst sind als erwachsene Männer schon in der Lage zu
entscheiden, ob sie dieser Zölibatsverpflichtung eingehen wollen oder nicht. Keiner zwingt sie dazu Priester
zu werden. Sie kennen die Bedingungen und akzeptieren sie. Wollen sie auf das „complementum psichologicum“
im Laufe ihres Priesterlebens nicht mehr verzichten, so stellen sie den Antrag auf Laisierung, der automatisch
stattgegeben wird, und können tausend Jung- und Nichtjungfrauen heiraten, mit denen sie tausend Kinder
zeugen können. Diese Weinerlichkeit schwach gewordener Männer und der Versuch einer nachträglichen
Rechtfertigung für ihre Inkoherenz bei der Kirche und nicht bei sich selbst zu suchen, ist widerlich.
So auch das Leiden nicht-zölibatärer alter Männer an das Zölibat der anderen.
@ Thomasius: was is’ denn? wie geht es Ihnen? Was die Etymologie des Wortes Zölibat/Zölibatär angeht,
so habe ich dem von mir angegebenen Dudenzitat nichts hinzuzufügen. Daß Sie das Bedürfnis gespürt
haben, eine eigene lächerliche etymologische Erklärung hinzuzufügen, ist nicht weiter als Alterserscheinung
zu bewerten, wie auch die verwirrte Wahrnehmung von Präzision als Beschränktheit. Es ist doch klar,
daß das Vokabular der romanischen Sprachen weitgehend aus dem Lateinischen stammt. Der Grund Ihres Leidens
am Zölibat ist mir noch unklar und verlangt Explizierung. In dieser Sache bin ich allerdings nicht Ihre
Gesprächspartner. In meinem vorletzten Beitrag zu Rechercheur habe ich lediglich Zitate aus den Evangelien
und den Paulusbriefen angegeben. Sind Sie mit dem Inhalt solcher Zitate unglücklich, so ist das wirklich
nicht mein Problem.
@ Thomasiusssssssssssssss, aufwachen! ZÖLIBAT Zölibat, das od. (theolog.:) der; –[e]s [späzlat. caelibatus =
Ehelosigkeit (des Mannes), zu lat. caelebs = ehelos]: Ehelosigkeit aus religiösen Gründen (bes. bei
katholischen Geistlichen): das, den Z. befolgen; im Z. leben; zölibatär (Adj.): im Zölibat[lebend]:
-e Priester; z. leben; Zölibatär, der; -s, -e: jmd. der im Zölibat lebt. (Duden Universalwörterbuch,
3. völlig neu bearb. und erw. Aufl., Mannheim; Leipzig; Wien, Zürich: Dudenverlag) Alles klar?
@ Rechercheur: zum Schluß Wir sind bei der Wiederholung der Argumente angelangt. Bekanntlich führt dies
nicht weiter, und man soll die Konsequenzen ziehen… Ich bleibe bei meiner These, daß das Bild Jesu,
das die vier Evangelien und die apostolischen Schriften anbieten, das Bild eines nicht verheirateten Mannes
ist, genauso wie bei Johannes dem Täufer der Fall ist, und daß, wäre Jesus verheiratet gewesen, wir,
sei es auch in einem Nebensatz, durch die Schilderung irgendeines Details, davon erfahren hätten. Undenkbar,z.B.,
daß seine Gattin und Kinder ihn nicht auf dem Kreuzweg mit den anderen Frauen und seiner Mutter zusammen
begleitet und daß dies in den Evangelien keine Erwähnung gefunden hätte. Ihrer Behauptung in Punkt
[2] kann ich auch nicht zustimmen. Zu offensichtlich ist in den von mir zitierten Stellen die Höherstellung
der Ehelosigkeit um des Himmelsreiches willen, zumindest seitens Jesu und Paulus, der Ehe gegenüber.
Und dies nicht auf Grund der Naherwartung, die zweifelsohne bestimmte Stellen der Schrift beeinflusst
hat. Zu meiner Kritik Ihrer Interpretation der Paulus Stelle in Timotheus, die eine so zentrale Rolle
in Ihrer Darlegung spielt, nehmen Sie überhaupt nicht Stellung. Daß dies von Ihnen ironisch gemeint
sein soll, kann ich bei allem guten Willen und sense of humour, womit ich ansonsten reichlich gesegnet
bin, als Erklärung nicht akzeptieren, eher als Fluchtweg! lol
@ Rechercheur: weiter recherchieren! In meinem Leserbeitrag vom 13., 22:10 habe ich Ihre zweifache Behauptung
kritisiert (13., 22:01): „[1] Da uns aber nichts derartiges überliefert ist, darf man annehmen, daß
Jesus von Nazareth ganz normal eines Weibes Mann war, [2] wie das ja in der Schrift auch für Bischöfe
gefordert wird.“ Zum [1]: Indem Sie sich gegen die „communis opinio“ stellen, liegt das onus probandi
bei Ihnen, nicht bei mir. Den Beweis haben Sie nicht erbracht. Bei Mt 8,14 zeigen Sie lediglich ein Beispiel
indirekter Überlieferung, das meiner Aussage, daß wir „aus den Evangelien wissen, daß Petrus verheiratet
war,“ keineswegs widerspricht. Zum [2]: In Timotheus sagt Paulus lediglich, daß sowohl Bischöfe als
auch Diakone als auch Witwen Menschen untadelicher Rufs sein sollen. Dazu gehört u.a., daß sie nur einmal
verheiratet seien (1Tim 3,2 für die Bischöfe (& Titus 1,6), 3,12 für die Diakone, 5,9 für die Witwen).
Sie leiten darüberhinaus eine Ehepflicht des Bischof. Dies gibt der paulinische Text nicht her. Sorry.
Mir schweben, was die Ehelosigkeit betrifft, folgende Texte vor: (1) Mt 19,12: „Jesus sagte zu ihnen […]
Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben
sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen.“ (2) 1 Kor 7,32-34, den ich aus Platzmangel nicht
zitieren kann, über das Geteiltsein des verheiteten Mannes. (3) 1 Kor 7,38 „Wer seine Jungfrau heiratet,
handelt also richtig; wer sie nicht heiratet handelt besser.“
@ Rechercheur Sie können es hin und her wenden, wie Sie wollen: den Beweis für Ihre These über die
Ehelosigkeit Jesus haben Sie nicht erbracht. Alles übrige ist geschenkt! Alles, was Sie sagen, ist hinlänglich
bekannt. Ihre verquaste Interpretation biblischer Stellen ebenfalls.
@ Rechercheur / Thomasius Rechercheur, alles, worüber Sie zu berichten haben, ist alter Hut. Sie haben
das Argument e silentio vergeblich bemüht: es unterstützt meine These. Wenn Sie sich auf verschiedene
Leserbeiträge im gleichen Text beziehen, ist es üblich, den Bezug klar anzugeben. Es sind akademische
Gepflogenheiten, die Ihnen fremd zu sein scheinen. Thomasius: die Dämlichkeit Ihrer Bemerkung übersteigt
bei weitem die Fähigkeit eines Sterblichen, gegenüber allen Menschen die Liebe walten zu lassen!
@ rechercheur: windige Argumente Was der Paulustext, den Sie zitieren, mit der Frage zu tun hat, ob der
Herr Jesus Christus verheitatet war oder nicht, bleibt Ihr Geheimnis. Daß eine solche Frage derartig
unbedeutend für die damalige Zeit gewesen sei, daß sie in den Evangelien keine Erwähnung verdient hätte,
ist ebenfalls unzutreffend. Denn wir wissen aus den Evangelien, daß Petrus verheiratet war, Johannes
dagegen nicht. Dies widerspricht Ihrer Argumentation. Nunhemr darf man a fortiori argumentieren. Wenn
die Evangelien erwähnen, daß Petrus verheiratet war, Johannes, der Bruder des Andreas, dagegen nicht,
müßte man, wenn der überaus bedeutendere Jesus von Nazareth Frau und Kinder gehabt hätte, dies ebenfalls
aus den Evangelien erfahren. Über nichts derartiges wird jedoch in den Evangelien oder in den apostolischen
Schriften direkt oder indirekt berichtet. Um dies nun trotzdem behaupten zu können, brauchen Sie ein
wenig mehr als das lächerliche Argument (?) mit der Frisur. Das Argument e silentio stützt also meine
Position, die mit Empfinden wirklich nichts zu tun hat, nicht Ihre. Wie auch die aus der apostolischen
Zeit stammende zweitausendjährige Tradition. Übrigens, um des Reiches Gottes willen Eunuch zu sein,
d.h. auf Frau und Kinder zu verzichten ist zweifelsohne biblisch begründet. Der Beweis? Jesus berühmte
Antwort zu Petrus „was haben wir davon?“- Frage und der Apostel Paulus selbst, der diese Worte verwendet.
@ Alois in Glück und das Zölibat. Nicht zu Ende gedacht! Um Sinn zu machen, müßte Herr Glück eigentlich
für die katholischen Priester die Pflicht zur Ehe fordern. Schon heute, wie man hört, stellen nur diejenigen
Priester keine einschlägige Gefahr für Kinder und Jugendliche dar, die ehefähige Männer sind. Pädophile
bzw. Ephebophile Priester, dagegen, sind eheuntauglich . Mit der Einführung der Ehepflicht für Priester
werden diese also automatisch den Priesterberuf aufgeben wollen. Damit wäre das Problem des sex. Mißbrauch
durch katholische Priester gelöst, nicht wahr? Mitnichten! Es wäre nur in das familiäre Umfeld der
zwangsverheirateten katholischen Priester verlagert. Denn das letzte Tabu unserer ach so aufklärungswütigen
Gesellschaft ist der sexuelle Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Familie bzw. in der familären
Umgebung. Die Dunkelziffer, hört man, beträgt in Deutschland allein etwa 50.000 Fälle. Werden sämtliche
katholische Priester Ehemänner und Väter, kann Herr Glück uns also nicht versichern, daß sie ihre
eigene Söhne und Töchter niemals mißbrauchen werden. Statistisch geht es überhaupt nicht! Wenn aber
die Wahrscheinlichkeit des Kindesmißbrauchs durch zölibatär lebende ehefähige Priester nicht größer
ist als die von denselben Priestern nunmehr in ihrer Rolle als Väter, was hat die Abschaffung des Zölibats
eigentlich gebracht? Eigentlich nichts. Sie hat nur geschadet, denn sie hat den Priestern die Möglichkeit
genommen, um des Reiches Gottes willen zölibatär zu leben. Danke, Alois, sehr klug von dir!
@ Rechercheur: „floppig“ „Da uns aber nichts derartiges uberliefert ist, darf man annehmen, daß Jesus
von Nazareth […]“ nicht verheiratet war. Wäre Jesus verheiratet, wäre dies gewiß überliefert worden.
Ist es aber nicht, so darf man, der zwitausendjährigen Tradition folgend, behaupten, daß der Fleisch-gewordene
Logos nicht verheiratet war. Sie benutzen das Argument „e silentio“, auf dessen Grundlage meine Ergänzung
Ihres Satzes vollkommen legitim ist. Ferner ignorieren Sie Texte der Evangelien und der apostolischen
Schriften bezüglich der Ehelosigkeit. Als rechercheur, trotz franzosichen flairs, ein flop!
#186 Sycamore 12:51:13 | Donnerstag, 11. März 2010
@ Clemens H: Glaube II Wenn ich jemandem glaube, wenn ich daran glaube, was er sagt, sind zwei Dimensionen
meines Verstehens und meines Wollens am Werk: ich nehme an, und ich verlasse mich an den, dem ich glaube.
Wenn ich an Gott glaube, entsprechen diese beiden Momente meiner Kreaturlichkeit: ich nehme IHN an, der
mich geschaffen hat, und ich verlasse mich völlig an ihn. Es ist ein Kindschaftsverhältnis, das unserer
ontologischen Wirklichkeit entspricht und ihr völlig angemessen ist, also nicht nur intellektuell wahr
sondern auch willensmäßig richtig ist. Hier kommt der Begriff Tugend also völlig zu Recht zur Anwendung.
Es gilt auch diese übernatürliche Dimension des Verstehens und des Wollens zur Vortrefflichkeit zu entwickeln,
zu verwirklichen. Nach der christlichen Lehre, hat Gott alle Kreaturen, also auch den Menschen, zu seiner
Verherrlichung geschaffen. Durch den Glaubensakt der Annahme und des sich Verlassens, nehme ich meine
Kreaturlichkeit an, füge ich mich in die ontologische Ordnung der Dinge, in die Wahrheit des Seins. Dadurch
entspreche ich dem Plan Gottes und verherrliche IHN. Gott offenbart sich uns durch die Wahrheit der Dinge,
die unserer natürlichen Venunft zugänglich sind. Seine vollkommene Offenbarung an sich ist der Logos,
in der Welt der Natur und der Geschichte ist es der Fleisch-gewordene Logos, Jesus Christus. Er verlangt
genauso, daß die Menschen ihn und was er sagt annehmen und sich auf ihn verlassen, und macht das ewige
Schicksal jedes Einzelnen davon abhängig.
#165 Sycamore 12:04:17 | Donnerstag, 11. März 2010
@ Clemens H: Glaube I Die allgemeinste Bedeutung von Tugend, unabhängig davon, ob man von intellektuellen,
moralischen oder theologischen Tugenden spricht, ist „Vortrefflichkeit“. Das „scharf Schneiden“ ist die
Vortrefflichkeit des Messers, d.h. die Verwirklichung im höchsten Grade dessen, was „Messer sein“ ist.
Der Tugendbegriff ist also mit dem Naturbegriff einer Sache verbunden, und, indem di Vollendung dessen,
was irgendetwas ist, sein „Glück“ genannt werden darf, mit dem Glücksbegriff. Dies gilt für den Menschen
auf der natürlichen Ebene auch. Er hat Vernunft und Wille, zwei Welten, die es zu verwirklichen und zu
vollenden gilt, nicht nur irgendwie, sondern vortrefflich. Gelingt diese Vollendung, in den Grenzen des
dem Menschen Möglichen, ist dieser Mensch glücklich. Es gibt also Vortrefflichkeiten des Verstandes,
die man intellektuelle Tugenden nennt, und Vortrefflichkeiten des Wollens, die man moralische Tugenden
nennt, wie z.B. Gerechtigkeit. Um Tugenden genannt werden zu dürfen, müssen solche Denk- und Handlungsweisen
gleichsam zu einer zweiten Natur für das jeweilige Individuum geworden sein, also keine nur Gelegenheitserscheinungen.
Nach der christlichen Lehre nun, ensteht im Menschen durch die Taufe eine übernatürliche Existenz, die
auch gepflegt und zur Vollendung gebracht werden muß, deren „Vortrefflichkeiten“ Glaube, Hoffnung und
Liebe sind, die dementsprechend theologische Tugenden heißen, in Anlehnung an den intellektuellen und
moralischen Tugenden des Aristoteles. (folgt)
@ Pascal: warum soll ich? „Muß sich nur an die Verkehrsregel der BRD halten das is alles.“ Da haben Sie
genau den wesentlichen Punkt getroffen! Analogisch dazu, die „Verkehrsregel“ dieser Welt sind die Gesetze
der Natur und die Gebote Gottes: daran muß man sich halten – das ist alles! Bevor ich die Religion bemühe,
bemühe ich die menschliche Vernunft. Die Tugendlehre, woran auch die christliche Religion sich hält,
wurde von Aristoteles im 5. Jahrhundert v.Chr. geschrieben – sie hat an Gültigkeit und geistiger Frische
nichts verloren. Alles übrige ist ein Angebot, das sich an die Freiheit des Menschen richtet. Es ist
jedoch ein verbindliches Angebot, dessen Zurückweisung nicht wiedergutzumachende Konsequenzen nach sich
zieht. Ich rede von der Botschaft Jesu Christi. Wer daran glaubt, wird gerettet, wer nicht daran glaubt,
wird nicht gerettet, hat Er gesagt. Es hat keinen Sinn, hier Witze zu machen; es geht um das Heil des
Menschen und um seine Ewigkeit. Ein sympathischer italienischer Heilige, Don Bosco, pflegte zu sagen:
„Salvata l’anima e’ salvato tutto. Perduta l’anima, e’ perduto tutto.“ Ubersetzt: „ist die Seele gerettet,
so ist alles gerettet; geht die Seele verloren, so ist alles verloren“. Ich wünsche Ihnen eine glückliche
Hand mit Ihrer Freiheit, und die Rettung Ihrer unsterblichen Seele!
@Pascal: Kern-Homosexualität & Sünde Der Begriff ist in der Psychologie und der Psychiatrie geläufig,
wird in Gerichtsurteilen und, wie man sieht, sogar in vatikanischen Dokumenten verwendet. Gemeint ist,
daß die Homosexualität zur Persönlichkeitsstruktur dieses Menschen gehört, bis in die tieferen Schichten
seiner Psyche hineinreicht. Im Gegensatz dazu, Menschen, die sich aus Enttäuschungen in der Ehe oder
bei einem Verhältnis zu einer Frau, oder aus Lust und Laune – die Amerikaner reden von „kick“ – oder
aus anderen beliebigen Gründen, sich homosexuellen Praktiken zuwenden, von denen sich auch beliebig abwenden
können. Mangels psychologischen Wissens hat Antike, Mittelalter und ein guter Teil der Moderne nichts
von diesen Unterschieden gewußt, und spricht von Homosexualität undifferenziert, als ob sie ein einheitliches
Phänomen wäre. So auch dieser Artikel. Die traditionelle Ablehnung homosexueller Handlungen, denen eine
tiefgreifende Sündhaftigkeit anhaftet, kann sich m.E. nur auf die zweite Art von Homosexualität beziehen.
In der paulinischen Beschreibung im Römerbrief ist auch nur von dieser die Rede, da diese Beschreibung
eine Freiwilligkeit voraussetzt, die bei kern-homosexuellen Menschen so nicht gegeben ist. Die objektive
Ungeordnetheit hom. Handlungen bliebe somit bestehen. Die subjektiven Voraussetzungen für eine aus freien
Stücken, also nicht zwanghaft, getroffene Entscheidung scheinen mir allerdings nur bedingt gegeben zu
sein. Und die sind für eine Sündhaftigkeit der Handlung ja unabdingbar.
Homosexualität eine Todsünde? „Homosexualität […] ist eine Tod-Sünde.“ Dies ist sie sicherlich nicht,
wie die römische Glaubenskongregation 1985 feststellte. Nur homosexuelle Handlungen können sündhaft
sein. Und solche Handlungen sind frei. Der Artikel bietet wieder ein typisches Beispiel sprachlicher Verwirrung
an, die nur Leiden and Verzweiflung bei den Betroffenen verursachen kann. Denn wenn Homosexualität selbst
Tod-Sünde ist, können kern-homosexuelle Menschen nur die ewige Verdamnis erwarten! Homosexuelle Handlungen
allein können sündhaft sein, zumindest bei einem Menschen, der nicht als kern-homosexuell bezeichnet
werden kann. Denn in einem vatikanischen Dokument zur Priesterausbildung und Aufnahme von Priesteramtskandidaten
in einem Priesterseminar wird wohl den Unterschied zwischen kern-homosexuellen Menschen und solchen, die
es nicht sind, modernen psychologischen Erkenntnissen folgend, gemacht. Den ersten wird die Aufnahme in
einem Priesterseminar strengstens verwehrt, was bei den zweiten nicht der Fall ist. Wenn dem so ist, wie
wird diese Sachlage in der kath. Morallehre reflektiert und welche Konsequenzen werden daraus gezogen
bezüglich der Sündhaftigkeit homosexueller Handlungen, die von kern-homosexuellen Menschen begangen
worden sind? Mir sind keine solche Reflexionen und Konsequenzen bekannt. Es wird weiterhin antedeluvianisch
argumentiert, und die Existenz solcher wesentlichen Unterschiede, in vatikanischen Dokumenten enthalten,
wird in der Morallehre einfach ignoriert.
@ Peter-Pan: das ist doch keine Antwort! Ich wartete sehnsüchtig auf die Antwort, wozu ich Sie afgefordert
habe, Peter-Pan, nicht auf das Pauschalgebreu, das Sie wieder anbieten. Anstatt seriöse Forschung zu
betreiben, um meine Fragen beantworten zu können, setzen Sie Ihre Märchenerzählungen einfach fort.
So geht es nicht, Peter-Pan! Sie labern einfach herum, und wenn jemand Sie stellt und eine präzise Antwort
verlangt, passen Sie einfach und wiederholen den Unsinn, der eben in Frage gestellt wurde. Ein solches
Verhalten ist nicht seriös, Peter-Pan, und Sie sind eine sich im Rentenalter auf kreuz.net herumtreibende
Lachnummer! lol
@ St. Anton: was es nicht alles gibt! Eigentlich kein Problem … Das nennt man obiectus formalis, der
eine Wissenschaft als solche definiert. Bei Ihnen scheint es wohl, mutatis mutandis, nur Fachärzte (sic)
für Allgemeinmedizin zu geben. Fakt bleibt jedoch, daß es Schwangere Geister Therapiebedürftige und
eben auch den Satan gibt! …vielleicht nicht überall, aber am manchem Ort, metaphorisch gesprochen.
lol
@ Pascal, Goldengel Pascal, können Sie die Moglichkeit solcher Phänomene a priori ausschließen? Da
so etwas wissenschaftlich eben nicht geht, wer führt hier Glaubenskriege? Goldengel, Sie dürfen die
Belege für Ihre Kompetenz in dieser Sache getrost vorlegen. (Ich vermute, es gibt keine.) Ihr methodologischer
Ansatz ist schon deshalb irrig, weil es nicht nötig ist, an solchen Dingen zu glauben, um sie in der
Erfahrungswelt wahrzunehmen. Ich glaube nicht, ich stelle fest. Es handelt sich hier um Erfahrbares, das
sowohl unsere Sinneswahrnehmung als auch die ratio involviert. Dies a priori auszuschließen ist jedoch
Glaube, Ihrerseits!
Interessant, Interessant, was die Jungs alles zu berichten haben, d.h. NICHTS! Sämtliche Leserkommentare
lehnen a priori die zuweilen skurrilen Erfahrungsberichte von Pater Amorth ab und ziehen sie ins Lächerliche,
obwohl deren Verfasser nicht die leiseste Ahnung dessen haben, was Pater Amorth als offizieller Exorzist
der Diözese Rom in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit zu erfahren vermochte und selbst wahrscheinlich
keinen Exorzismus als kritische Beobachter beigewohnt haben. Pater Amorth, ein gelernter Jurist, ist kein
Spinner, hat stets in enger Verbindung mit Psychiatern gearbeitet, und wird von denen, die ihn persönlich
kennen, als eine kompetente, grundsolide Persönlichkeit, ernst genommen. Daß die Wirklichkeit, womit
sich Pater Amorth beruflich beschäftigt, nicht allen passt und von etlichen als äußerst unangenehm
empfunden wird, ist schon klar. Daß Urteile jedoch, welche nur a posteriori, also auf Grund der Erfahrung,
gefällt werden können, nunmehr so unkritisch und ignorant, da ohne auch nur einen Hauch von empirischer
Evidenz, von ach so aufgeklärten Lesern lauthals verkündet werden, ist rein wissenschafts-methodisch
inakzeptabel. Die skeptischen Kommentatoren werden alle zu einem Praktikum bei Pater Amorth verdonnert.
Erst dann dürfen sie ihre Großmäuler wieder aufmachen, streng wissenschaftlich! Also los, unterwegs,
Jungs! Pater Amorth erwartet euch als Zeugen beim nächsten Exorzismus! lol
@ Domenico Tuttisanti Die Odenwaldschule ist keine staatliche Schule. Sie ist eine staatlich anerkannte
Schule in privater Trägerschaft oder, anders formuliert, eine staatlich anerkannte Privatschule. Unter
staatlichen Schulen versteht man in Deutschland etwas anderes.
@ Peter-Pan: Großmaul & die fehlenden Belege! „Die katholische Kirche ist seit den 90ern absolut führend
in dieser Art von Skandalen.“ Ich fordere Sie auf, Ihre Aussage statistisch zu belegen, mit Quellenangabe.
Daß die Katholische Kirche absolut führend ist in der Berichterstattung über dieser Art von Skandalen,
ist ja klar. Wie selektiv, tendenziös und manipulativ diese Berichterestattung eigentlich ist, ist uns
allen, außer Ihnen, besonders in diesen Tagen klar geworden. Belegen Sie bitte statistisch, mit Quellenangabe,
daß es nicht zutrifft, daß von den 210.000 staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsfällen der letzten 15
Jahren nur im Promillebereich Kirchenmänner und -Frauen (dies dürfte wohl sämtliche von Ihnen erwähnten
Kategorien einschließen) involviert sind. Wenn Sie es nicht können, zügeln Sie doch Ihr großes Maulwerk
und bescheiden Sie sich mit den Fakten. Erklären Sie uns gnädigst den Unterschied zwischen sexuellem
und allgemeinem Kindesmißbrauch und zeigen Sie die Relevanz dieses Unterschieds für die Interpretation
der von Ihnen vorzulegenden Statistiken. Ihre Antwort erwarte ich mit freudiger Spannung!
@ von Weizsäcker & die Odenwaldschule Wenn ich mich nicht irre, waren die zwei Söhne vom ehem. Bundespräsident
Richard von Weizsäcker auch Schüler an der Odenwaldschule and gehörten der „Familie“ vom Schulleiter
Gerold Becker. Es wäre zweifelsohne interessant, sie über ihre Erfahrungen an der Odenwaldschule zu
befragen. Ein Bravo dem Artikelschreiber für seine zutreffende Analyse medialer Manipulation. Es war
doch ein Ausruf der ‘68, der Krieg an die „Manipulateure“ verkündete! Man vermisst den rabiaten, empörten
Aufklärungs- und Anklagepathos, wenn es um Institutionen wie die Odenwaldschule geht. Die Geschehnisse
dort widerlegen wohl sämtliche Cliches der ach so liberalen Medien, welche Licht und Schatten so sauber
zwischen Katholischer Kirche (evangelische und jüdische Einrichtungen werden geflissentlich ausgespart)
als Dunkelheit und sekularer Welt als ungetrübtes Licht trennen. Ein längerer Artikel über die Geschehnisse
and der Odenwaldschule in der „Rhein-Neckar Zeitung“ vom 8. d.M. wird von einer „Werbeglosse“ begleitet,
worin nicht nur die Pädagogik dieser Schule beschrieben, sondern auch die monatliche Kosten eines Schulbesuchs
angegeben werden. Es fehlte nur noch die Kontaktadresse. Undenkbar, daß dies auch für das Internatsgymnasium
am Kloster Ettal gelten könne.
@ Schalom wow Schalom, Sie haben seine Exzellenz Bishof Williamson soeben zu einer Eminenz erhoben, denn
so werden nur Kardinäle der Heiligen Römisch-katholischen Kirche angesprochen! Aber eine ernste Frage,
wird es nicht auch Ihnen schlecht, wenn das Wort Holocaust in Verbindung mit der deutschen Holocaust-Pathologie
und der betulichen Angela Merkel ausgesprochen wird? Ich zumindest kann es nicht mehr hören! lol
@ Vineta: beleidigt? Vernünftige Argumente sind wahrlich in Hülle und Fülle auf diesem Thread vorgetragen
worden, die Ihre Meinungen direkt und indirekt betreffen. Ich weise auf die wertvolle Beiträge von Lux
in Tenebris und von al-Muschrik u.a.m. hin. Sie nehmen keine Notiz davon. Die Argumentation perlt an Ihnen
ab wie an einer Lotus Pflanze. Das Argumentative heißt für Sie „Ablenkung vom Thema“. Ihre Tunnelvision
und Ihre Unfähigkeit zu differenzieren werden von keiner argumentativen Bemühung anderer im Geringsten
tangiert. Sie bieten immer wieder dieselben Anklagerufe an, nicht an die Vernunft des Lesers sondern an
seine Emotionen appellierend. Sie haben nichts vorgetragen, das sich unter dem Begriff „Argument“ subsumieren,
nichts, das auch die leiseste Differenzierung erkennen ließe. Deshalb meine Frage: ist es Altersstarrheit
oder Begriffsstutzigkeit, das ein solches Verhalten erklärt? Anstatt als beleidigtes Leberwürschten
darauf zu reagieren, nehmen Sie doch diese Anmerkungen mit der gebotenen Ernsthaftigkeit an und werfen
Sie einen selbstkritischen Blick auf Ihre Denkweise.
@ Vineta: begriffsstutzig? Sie drehen immer die gleichen Kreise, Vineta, wie in Hamster in seinem Rad,
und finden keinen Weg daraus. Um den großen Theologen Frank Zappa zu zitieren, würden Sie ein Argument
selbst dann nicht erkennen, wenn es Sie in den A… beissen würde! Würden Sie der gespannten kreuz-net
Leserschaft vielleicht verraten, wie alt Sie sind, und ob Ihre Argumentations-resistenz daraus zu erklären
sei? Die Alternative wäre wohl Begriffsstuzigkeit. lol
@lux in tenebris, Al-Muschrik etc.: bravo! Es ist wunderbar! From der deklamatorischen Empörungsrhetorik
intellektuell überforderter Seelen bewegt sich die Diskussion zum Bereich der Ursachenforschung. Diese
ist nicht nur legitim sondern unbedingt geboten. Wobei unter den untersuchten gesellschaftlichen Subjekten
die Medien nicht fehlen dürfen. Der Kreis schließt sich. Wir sind dort angelangt, wo Bischof Mixa angefangen
hatte: bei der Ursachenforschung. Niedergeschrien als Mißklang im Konzert der zur eigenen korporativen
Schuld Schweigenden, hat er die einzige weiterführende Frage gestellt und einige Namen genannt. Was mich
betrübt, ist, daß keiner seiner bischöflichen Mitbrüder, zu meinem Wissen, ihm zur Seite gestanden
und diese einfache Beobachtung formuliert hat. Was Duckmäusertum und Kapitulation vor künstlich aufgeregten
Medien angeht, scheint die katholische Hierarchie hierzulande und zunehmend auch in der Zentrale beinah
die Spitze der Kunstfertigkeit erreicht zu haben.
@ Vineta Die ewige Wiederholung des Gleichen ersetzt nicht eine differenzierte Betrachtung. Anstatt den
Empörungsschalter zu betätigen angesichts des mit grellen Farben dargstellten Pathetischen und die Emotionen
kochen lassen, wäre es zielführender, das Gehirn einfach einzuschalten und sich um eine objektive Betrachtung
zu bemühen. Fixierungen jeder Art sind pathologisch. lol
@ Clemens H: wie fb sagt, „it’s complicated“! Daß die katholische Kirche in den USA, Irland etc ihre
Fehler nicht zugegeben hätte und sich dafür entschuldigt, kann nur jemand behaupten, der systematisch
die internationale Presse ignoriert. In den vorausgegangenen Jahrzehnten hatten sämtliche Institutionen
ein ganz anderes Verständnis des Umgangs mit solchen Dingen als heute, wie neulich sogar die SZ betont
hat. Es sei demnach anachronistisch, Institutionen des Staates, der Gesellschaft und der Kirche in der
Vergangenheit die Maßstäbe der Aufklärung und Wiedergutmachung, die für uns heute selbstverständlich
sind, anzulegen und sie danach zu beurteilen. Die Tendenz, Dinge zu vertuschen und der breiten Öffentlichkeit
zu verheimlichen, dessen Kenntnis ihr schaden würde, ist jeder Institution system-immanent. Dies gehört
zu ihrer natürlichen Dynamik des Selbst- und Machterhalts. Dies gilt auch für die Kirche. Unredlich
nun ist dies der katholischen Kirche allein oder vornehmlich anzulasten und sie zum Sündenbock zu verwandeln.
Denn sämtliche Berufsstände, insbesondere diejenigen die mit Minderjährigen zu tun haben, haben in
puncto sexueller Verfehlungen diesen gegenüber gesündigt. Da es hier und nun nicht mehr um juristische
sondern um moralische Verantwortungsübernahme geht, so wäre es eine Sache des Anstands, für alle solche
Gruppen dies anzuerkennen. Auch hier soll derjenige, der ohne Sünde ist, den ersten Stein werfen! Stattdessen
herrscht bei unseren Pharisäern jeglichen couleurs eisernes Schweigen.
@ Engelhardt: link ist gut, lektüre is besser! Enttäuschend, Engelhardt! Durchgefallen! Zur Frage (1):
ob der SPIEGEL einen Artikel über den sexuellen Mißbrauch von Kindern in ihrer unmittelbaren familiären
Umgebung geschrieben hätte. Es geht um einen Artikel über das Problem selbst. Sie bieten den Bericht
über einen Einzelfall in Irland (sic) an. Man müsste annehmen, in Deutschland gäbe ein solches Problem
nicht. Meine Frage bleibt unbeantwortet. Durchgefallen! Zur Frage (2): ob Lehrervertretungen für die
von Lehrern geübten sexuellen Übergriffe an Schülern entschuldigt hätten. Sie biete einen Bericht
über sexuelle Übergriffe an Südafrikanische (sic) junge Männern im allgemeinen. Von einer Entschuldigung
von Lehrervertretungen ist da keine Rede. Man müsste ferner annehmen, in Deutschland gäbe ein solches
Problem nicht. Zur Frage (3): ob Sportbünde für den sexuellen Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen
durch ihre Trainer sich entschuldigend geäußert hätten. In Ihrem Link wird vom Einzelfall eines bayerischen
Trainers berichtet. Das Problem selbst bleibt unerwähnt. Meine Frage bleibt wiederum unbeantwortet und
Sie sind wieder durchgefallen! Die Ärzte-Vertretungen bezüglich sexueller Übergriffe von Ärzten an
Kindern bleiben außen vor. Die Gesamtproblematik, die meine Fragen aufwarfen, ist Ihnen verborgen geblieben.
Sie nehmen dazu nicht Stellung. Sie haben nichts verstanden! Ein miserables Ergebnis, Engelhard! Zurück
zur Sonderschule. Da werden Sie zumindest die Grundsätze vom Textverständnis nachholen können!
@ Engelhardt: blauäugig und dumm … haben Sie bereits einen Artikel im „SPIEGEL“ über den Mißbrauch
von Kindern in der unmittelbaren familiären Umgebung gelesen? … oder hat sie die deutsche Ärztekammer
für den von deutschen Ärzten geübten Kindesmißbrauch jemals öffentlich entschuldigt? Oder wurde von
ihr eine Entschuldigung verlangt? … oder Lehrervertretungen für die von Lehrern geübten sexuellen
Übergriffe an Schülern? … oder von Sportbünden für den sexuellen Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen
dürch ihre Trainer? Die Liste der gesellschaftlichen Gruppen, die zu diesem Thema angesprochen werden
könnten, ließen sich beliebig verlängern … Warum werden sie nicht angesprochen, obwohl jedermann
weiß, was geschehen ist? Wieso gilt der Tugendterror und das absolute Aufklärungs- und Entschuldigungsgebot
nur der katholischen Kirche gegenüber? … nicht einmal der evangelischen Kirche oder dem Judentum, die
ebenfalls Kindesmißbrauch durch ihre Pfarrer oder Rabbis zu beklagen haben? Irritierend ist die selektive
Sicht des Skandals und das anachronistische Geltendmachen von heutigen Aufklärungsmaßstäbe für vorangegangene
Jahrzente, in welchen sämtliche gesellschaftliche Gruppen einschlägige Fälle unter den Teppich gekehrt
haben! Das ist das Thema, Engelhardt! Fangen Sie doch mit der Lektüre der Ihnen empfohlenen Studien gleich
an und hören Sie doch auf, den Empörten zu spielen!
@ engelhardt: lächerlich …daß die Kirche an allem schuld ist, vom Holocaust bis zur Kinderpornographie
und sexuellen Maßlosigkeit, ist ja klar … …daß die übrigen gesellschaftlichen Kräfte an allem
völlig unschuldig sind, ist ebenso klar … … daß für die etwa 230.000 Fälle von Kindesmißbrauch
nur zölibatäre Kirchenmänner verantwortlich sind, ist ja erwiesen … und die Kirche muß dafür büssen!
… daß die übrigen gesellschaftlichen Gruppen, angefangen von Eltern, Verwandten, Ärzten, Rechtsanwälten,
Richtern, Lehrern, Trainern etc., eine unbefleckte weiße Veste haben, ist ja klar … sie dürfen deshalb
die Kirche an der Pranger stellen und sie anspucken! … daß die Erde eine Scheibe ist, entspricht den
modernsten astro-physikalischen Kenntnissen … Sie leben auf dem Mond, Engelhardt! Fangen Sie doch an,
ein paar soziologische Untersuchungen zu lesen!
#50 Sycamore 19:23:08 | Donnerstag, 11. Februar 2010
@ Vineta der eilige … (1) Vineta zu Puchil2 … und aus welchem Grund soll der Orden aufgehoben werden?
Er leistet doch gute Arbeit in der Kirche. (2) Vineta zu Sycamore Ja, ich bin mir darüber im klaren.
Über die Rolle, welche die Holocaustideologie als Ersatz für das inzwischen historisch unhaltbar gewordene
Heldenepos der Gründerväter des Staates Israel und als ideologischer Rechtfertigungsgrund für die Existenz
desselben Staates, heute spielt, verlieren Sie kein Wort. Zutreffend ist, daß die Holocaust-Pathologie
eine nie versiegende Quelle politischer und finanzieller Vorteile für Israel geworden ist, eine Moralkeule
die zu jeder Zeit für die eigenen, sehr oft unlauteren Zwecke, auf Knopfdruch in Bewegung gesetzt wird,
ein Mittel zur politischen Erpressung und Verleumdung des Gegners, ein Grund, sich der ganzen Welt gegenüber
moralisch überlegen zu fühlen und zu gebärden. Viele intelligente Juden lehnen diese Opfer Ideologie
entschieden ab. Sie sind in der Minderheit. Zu verlockend sind die Vorteile, die sie bringt. Über den
Holocaust äußerte sich einmal der ehemalige israelische Außenminister Abba Eban mit den Worten: „There
is no business like the holocaust business.“ Der eigentliche Skandal ist, daß die maßgeblichen politischen,
medialen und kirchlichen Kräfte in Deutschland aus Kalkül, Eigennutz oder Ohnmacht, den Holocaustkult
bejahen and wie eine Staatsreligion pflegen. Dumme Katholiken tun es auch, wie die Williamson hysterie
gezeigt hat. Sie haben nichts verstanden!
#6 Sycamore 08:43:45 | Donnerstag, 11. Februar 2010
@ Christ & Katholik: Prügel in der Pius Schui … auch bei der Pius-Brüdern? Was Sie nicht sagen! Einfach
unerhört und empörend! Die Schule muß von den empörten und aufgebrachten Eltern und von sämtlichen
Christen und Katholiken jeden Couleurs umgehend geschlossen werden, oder? Helau! Schade, daß die Prügelstrafe
für Dummschwätzer wie Sie, die als „Christ & Katholik“ herumtrompetet, abgeschafft worden ist. lol
#47 Sycamore 02:31:48 | Donnerstag, 11. Februar 2010
@ Clarissa und ihre Murmeltiere: eine Faschingsgeschichte Es wird berichtet, daß Clarissa Murmeltiere
beim lebendigen Leib verzehrt, mit Fell und sämtlichen inneren Organen, daß ihr die schlechte Verdauung
zu schaffen macht und Alpträume von tanzenden Murmeltieren immer wieder ihren Schlaf stören, indem sie
Schweißausbrüche und unkontrollierbare Zuckungen bei der vom Alptraum Geplagten hervorbringen. Auf der
Suche nach einem Sündenbock, der, mit dem gesamten Syndrom auf dem Rücken befestigt, in die Wüste gejagt
werden könnte, ist Clarissa auf die Pius-Brüder gestoßen, die sie seitdem Murmelbrüder zu nennen pflegt.
Ein Hoffnungsschimmer für Clarissa ist neulich aufgetreten, indem sie von goldenen Kälbern und Herfordbullen,
eingerahmt in einem Gemälde von Poussin, zu träumen begann. lol
#47 Sycamore 08:37:09 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@ Vineta … und, was wollen Sie als Empörter über alles und jedes daraus schließen? Soll der Orden
der Legionäre Christi abgeschafft werden, weil Maciel eine canaille war? Ist es nicht anachronistisch,
die institutionellen Reaktionen der ‘40/‘50 jahre mit dem Maßstab des furiosen Aufklärungspathos des
21. Jh. messen und verurteilen zu wollen? Eher fehlt den Bishöfen und Priestern m.E. Bekennermut und
was in den alten Zeiten Heiligkeit hieß. Sie habe sich in Deutschland allzu bequem im System eingerichtet,
von dem Sie ihre Pfründe bekommen. Jede Kränkung des Systems wird vermieden, das sie so üppig ernährt!
Der Papst handelt konsequent nach seinen eigenen, weisen, Überzeugungen … siehe „Summorum Pontificum“!
Sind sie auch ein Holocaust-Fanatiker? Macht es da einen Unterschied ob die von vielen als vollkommen
übertrieben angesehene Zahl von sechs millionen Juden umgekommen sind oder „nur“ dreihunderttausend?
Das strafbewährte Denkverbot verhindert jede Prüfung. Ist die Weise, wie sie ermordert wurden, von Belang
außerhalb der Holocaust-Liturgie, die auch von vielen deutschen Katholiken kathartisch mit Wonne zelebriert
wird? Es war doch Robespierre, der die Realität voll Kompromisse der französischen Gesellschaft in der
revolutionären Zeit „bereinigen“ wollte und tat es auch … mit der Guillotine! Bei vielen an der Realität
dieser Welt Leidenden und Empörten ist das Robespierre-Syndrom immer wieder erkennbar. Es ist unser Glück,
daß sie es nur selten in die Praxis umsetzen können.
#39 Sycamore 00:55:00 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@ Clarissa … schon wieder tanzende Murmeltiere in Ihren Träumen, verehrte, gnädige Frau? Das, wovon
ich sprach, geht klar aus meinem Text hervor. Eine clarissianische Hermeneutik ist darum nicht vonnöten.
Für Erzbischof Lefebvre gilt, nicht minder als für Papst Johannes-Paul, die Losung: santo subito! Ich
darf annehmen, Sie verstehen italienisch und erteilen gnädigst Ihr Erlaubnis, daß in Ihrer Anwesenheit
davon gesprochen wird.
#44 Sycamore 00:28:11 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@ Vineta: viel heiße Luft und eine schwache Logik! Was all dies mit dem wahren Katholizismus zu tun hat,
bleibt Vinetas Geheimnis. Daß für die Allgemeinheit von Maciels Anhänger diese Vorwürfe als gehässige
Polemik und verleumderische Behauptungen gegolten haben, ist leicht nachzuvollziehen. Glaubt Vineta tatsächlich
alles, was in den Medien über diesen oder jenen geschrieben und verleumdet wird? Er baucht nur die jetzige
Ausgabe des zum Boulevardblatt verkommenen SPIEGEL in puncto verhetzende und verleumderische Polemik gegen
die katholische Kirche zu lesen, um sich ein Urteil über die Objektivität der Medien zu bilden, oder
die hysterische Medienkampagne gegen den Papst anläßlich der Zurücknahme der Exkommunication von vier
Bischöfen der Pius-Bruderschaft auf der Zunge langsam zergehen zu lassen … Was will eigentlich Vineta
uns weismachen? … All dies hat jedoch nichts, aber gar nichts, mit der Genehmigung einer Ordensgründung
seitens des Vatikan zu tun, wie Vineta zu insinuieren versucht. Hier gelten die Aussagen, die ich in meinem
vorigen Beitrag gemacht habe, und die Vineta in keiner Weise widerlegt hat. Eine Ordensregel wird der
dafür zuständigen römischen Kongregation vorgelegt, die darüber zu befinden hat. Wird die Ordensregel
genehmigt, so kann alles Übrige, das mit der konkreten Etablierung des Ordens zu tun hat, stattfinden
and die Arbeit beginnen. Daß der Ordensgründer eine canaille gewesen sein mag, und daß die Anhänger
ihm geglaubt haben, tut nichts zur Sache. Für den Orden ist all dies im Grunde unerheblich!
@ Izmet Necist: Hetze Und damit hetzt Izmet Necist, der bekannte Katholik türkischer Abstammung, peut-etre
gar abgefallene musulmaner, gegen kreuz.net lol Helau!
@ Fragender Liturgische gewänder als „Gardinen und Wandteppiche“ zu bezeichnen ist einfach ignorant und
zynisch. Was wollen Sie eigentlich damit sagen? Es scheint, in einer disziplinlos und ungehorsam gewordene
Kirche keinen Blödsinn mehr zu geben, wofür sich ein durchgeknallter Pfarrer nicht engagieren würde,
und dabei illoyal die nach solchen Fällen hungrigen Medien gegen den eigenen Bischof anstacheln. Daß
dabei auch der wohlbekannte Benediktinerabt sich als intrigant betätigen würde, wird keiner überraschen.
Vor den Medien kuschen, den eigenen Vorgesetzten in den Rücken fallen, für jeden Blödsinn „offen“ sein … :
es scheint eine Charakterbeschreibung der ach so befreiten nachkonziliare katholische Kirche in deutschen
Landen zu sein. lol :) XD lol
@ Vineta Punkt zwei ist geschenkt … wem würde so etwas nicht auffallen? Trotzdem ist Ihre (implizite)
Schlußfolgerung falsch. Die Existenz eines Ordens ist nicht dadurch gerechtfertigt, daß der Gründer
ein Heiliger ist, sondern durch ihre Arbeit im Weinberg Jesu Christi … Und über diese Arbeit urteilt
die Amtskirche. Punkt eins ist schwach: der wirkliche Maciel war damals der Allgemeinheit seiner Anhänger
noch nicht bekannt. Er galt als ein Kämpfer für Jesus Christus und seine Kirche, und er muß eine offensichtliche
Ausstrahlung gehabt haben, wenn er in der Lage war, so viele Menschen für seine Arbeit derartig zu begeistern.
Aber hier wiederum, was wollen Sie daraus schließen? Daß ein Orden verboten werden soll, weil die Anhänger
des Gründers aus Unwissen, sagen wir ruhig ihn fanatisch unterstützt haben? Wobei der Terminus „fanatisch“
offen ist für allerlei Deutungen. Die einzige Frage, die legitim über die Existenzberechtigung eines
Ordens gestellt werden darf, scheint mir die zu sein, ob der Orden gute Arbeit für den Herrn in seiner
Kirche leistet. Daß dies bei den Legionären der Fall ist, wird auch von ihren um ein objektives Urteil
bemühten Gegnern nicht bestritten. Darüber entscheidet jedoch immer in der Letztinstanz die hierarchische
Kirche.
@ Clarissa Ach so, die Pythia meinte Mürmeltiere, Kälber, Herfordbullen und normannische Rinder …
So eine verschwenderische Fülle an Weisheit! Quelle profondeur!
@ Clarissa Die Pythia hat gesprochen … von hiesigen Fetischen und wiederum von dem, was von unten kommt.
Diese scheint die herrschende Sicht zu sein heutzutage! Die Pythia weigert sich, expliziter zu werden
und die Dinge beim Namen zu nennen, aus Furcht vielleicht, daß die Inanität Ihrer Aussage allen offenbar
werden könnte. Und wir sind nicht schlauer als zuvor. lol :) XD
@ Ansgar Fern von mir, Narren Nr. 6 unreine Absichten zu unterstellen. Omnia munda mundis! lol Ich neige
eher dazu, seine besondere Sichtweise der Dinge, die er dann so detailliert aufzählt, zu betonen. Mir
ist immer äußerst schwierig, als Ignorant der ich bin, die Animosität, die Verachtung, ja der Hass,
die von Herzen, welche von der Liebe Jesu angeblich erfüllt sind und sich anmaßen für „die Katholiken“
zu sprechen, den armen Brüdern und Schwestern in Christo der Pius-Bruderschaft entgegenschlagen, zu verstehen.
Juden, Muslimen und Protestanten gegenüber ist dieser Bruderhaß nicht wahrzunehmen. Komisch! Das Beispiel
kommt, wie so oft, von oben. Unsere ach so mutigen Bekenner-Bischöfe a la Lehmann und a la Zöllitsch
wollen den Dialog mit allen möglichen Partnern, nur nicht mit den Pius-Brüdern. Die würden sie gerne
einstampfen. Hier herrscht gehässiges Schweigen, wenn man von den gelegentlichen Salven aus Freiburg
oder aus Bonn absieht. Die Piusses sind die Aussätzingen des angepassten, weitgehend protestantisierten
deutschen Katholizismus. Dies spricht gewiß für die Pius Brüder! Verkehrte Welt!
@ St Anton Zu Ihrem typischen Schwafelsatz ohne Bedeutung: Sie scheinen Schwierigkeiten zu haben bei der
Interpretation von Metaphern. Daß ein metaphorisches Erdbeben die Kirche nach dem II. Vaticanum erschüttert
hat und noch erschüttert, ist allen offensichtlich, nur den drei Affen nicht. Daß ein Erdbeben Haiti
erschüttert hat, ist vom Kenntnisgehalt her eine Banalität – Ihre Banalität. lol :)
@ Vineta: Narren … unter dem Tisch scheint sich Narre Nr. 6 zu verstecken, der partout nicht verstehen
kann, daß der Vatikan die Legionaren Christi als katholische Laien- und Priesterbewegung anerkennt und
sich darum kümmert – und dabei in der Lage ist, zwischen Maciel und dieser Bewegung zu unterscheiden …
was es Narren Nr. 6 offensichtlich nicht gelingt. Helau!
@ lollipop (Beitrag von 08:15 Uhr) Sie kommen meiner ganz legitimen Anforderung immer noch nicht nach,
Ihre Termini zu definieren. Stattdessen zünden Sie Nebelkerzen am laufendem Band an. Ist es so schwer,
von Ihnen eine Begriffsbestimmung vom Relativismus, die Sie meinen, zu bekommen? Meine Güte, lollipop,
lutschen Sie einfach weiter und nuscheln Sie mir bitte eine Definition hervor! :) xD
@ lollipop: einfach weiterlutschen … lol (Ihr Beitrag von 22:03 Uhr) Ich sehe, Sie passen, weil Sie
es nicht können. Offensichtlich können Sie weder Relativismus bzw. Kultur des Relativismus definieren
noch zeigen, wie die Pius-Bruderschaft sich darunter subsumieren läßt. Angesichts dieser Tatsache, können
Sie auf Ihre großen Sprüche getrost verzichten, denn Sie wissen offensichtlich nicht, wovon Sie reden.
Noch einen methodischen Hinweis: Ohne definitio terminorum ist jegliche Diskussion pointless, denn man
nicht genau weiß, worüber es geredet wird. Damit besteht die reale Gefahr aneinander vorbeizureden.
Die Scholastiker haben uns gelehrt, nach der Formulierung der These stets die darin verwendeten Begriffe
erstmal zu definieren, dann gehaltvolle Meinungen anzugeben and anschließend den Beweis für die eigene
These argumentativ zu entwickeln. Schließlich wendet man sich den angeführten Meinungen wieder zu und
bewertet man sie. Sie wollen stattdessen erst Argumentieren und die Definition der darin verwendeten Begriffe
dem Schicksal überlassen. Metaphorisch ausgedrückt, wollen Sie den Karren voranstellen, und die Pferde
dahinter anspannen. Würde ich Ihnen bei diesem absurden Vorschlag folgen, so würde die kant’sche Schelte
auch für mich gelten, wonach töricht nicht nur der ist, der den Bock zu melken versucht sondern auch
der, der den Eimer darunter stellt. Nun dürfen Sie ruhig weiterlutschen! lol :) xD
@ lollipop Ich vermute, Sie wissen nicht einmal, was Relativismus bedeutet, let alone was man unter einer
„Kultur des Relativismus“ zu verstehen hat. Erklären Sie das Mal and zeigen Sie, inwiefern die Pius Bruderschaft
sich darunter subsumieren läßt … ganz analytisch und Schritt für Schritt … Viel Spaß! :) xD
@ Leo Miles: Rahner „Wie kann man bloß materialistisch-dialektisch-pantheistischen Deismus mit Christentum
verwechseln?“ Kann man nicht, und Rahner wäre nicht der begnadete Theologe gewesen, der er war, hätte
er es getan. Er hat sich eher nach der transzendentalen Methode Kants orientiert.
#23 Sycamore 23:21:45 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Sefirot: na na na na … Bleiben Sie cool, Sefirot! … Ich habe mich davor gehütet, Sie als ignorant
und oberflachlich zu bezeichnen. Ich habe Ihren Beitrag so charakterisiert. Sie sind offensichtlich nicht
ein Meister der feinen Unterschiede und greifen meine Person direkt an. Das ist nicht die feine Art des
Umgangs unter Menschen. Ihr Leiden ist m.E. nicht ein solches, das durch die geflissentliche Lektüre
seriöser theologischer Literatur nicht geheilt werden könnte. Dazu ermuntere ich Sie freundlichst and
voller Hoffnung auf eine Besserung Ihres intellektuellen Zustandes. Sie könnten wohl mit der Lektüre
des Kathechismus der Katholischen Kirche (Oldenbourg, ISBN 3-486-56005-0) oder mit Karl Rahner, Grundkurs
des Glaubens, Einführung in den Begriff des Christentums (Herder, ISBN 3-451-20297-2) anfangen. Auf ein
gutes Gelingen, Sir!
#15 Sycamore 17:44:24 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Sefirot: oberflächlich und ignorant Ihr neuester Wortschwall ist genauso inhaltlos as Ihr früherer
Beitrag. Es ist die Würdigkeit liturgischer Formen, die eine besondere Faszination ausstrahlt. Eine Dichotomie
diesbezüglich in meinen Beitrag einschleusen zu wollen, is ignorant. Jesus war Jude und hat die jüdischen
Ritualen genauesten beachtet, wie man in den Evangelien nachlesen kann. Ihn in dieser Hinsicht auf die
kleinbürgerliche Gemütlichkeit eines Familienzusammenseins zu reduzieren, ist hirnrißig. Auf meinen
Einwand, daß im NOM wesentliche kultische Elemente nicht mehr auffindbar seien, gehen Sie überhaupt
nicht ein. Dies alle läßt die Schlußfolgerung zu, Ihr Beitrag sei, trotz dessen Biertisch-Pathos, oberflachlich
und ignorant.
#6 Sycamore 13:50:31 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Sefirot: ist das Neue auch das Bessere? „Siehe, ich mache alles neu …“: der Umgang mit Bibelzitaten
is so eine Sache … Sie werden zur Unterstützung von jeglichem Blödsinn verwendet, wie von Ihnen an
dieser Stelle. Ihre Aussage besteht inhaltlich darin, daß Sie gerne an Gottesdiensten nach dem NOM teilnehmen.
Wobei es bei der liturgischen Handlung nicht darauf ankommt, wie interessant oder angenehm der Gläubige
sie findet oder wie gerne er daran teilnimmt, sondern lediglich auf die Frage, wie angemessen und würdig
eine Liturgie ihre wesentliche Aufgabe erfüllt, die darin besteht, Gott zu verherrlichen und den Opfertod
Christi am Golgotha zu vergegenwärtigen. Daß etwas „neu“ ist, ist per se kein Werturteil. Das Neue kann
auch das Schlechtere sein, wie in diesem Fall, in welchem wesentliche kultische Elemente verloren gegangen
sind, Sefirot hin oder her.
#90 Sycamore 01:49:14 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@ Lisibald Poier II Wenn es eine strukturelle, also von Natur aus stammende, Homosexualität gibt, dann
ist es erlaubt darüber zu zweifeln, ob die klassische Tugendlehre und das traditionelle Verständnis
von Sexualität, die der tradierten katholischen Morallehre zugrunde liegen, so die Anwendung finden dürfen,
die sie bisher gefunden haben. Es geht gewiß auch um den Naturbegriff, insbesondere bezogen auf den Menschen,
worauf beide genannten Lehren basieren. Einem nicht strukturell homosexuellen Menschen, der homosexuelle
Handlungen begeht, könnte man wohl nach beiden Lehren Unzucht vorwerfen. Darf man dies auch strukturell
homosexuellen Menschen vorwerfen? Ist ihnen jegliche Form des sexuellen Umgangs zu verbieten, da sie „widernatürlich“
sei? Wenn aber die Natur selbst sie so geschaffen hat, kann man weiterhin undifferenziert von Widernatürlichkeit
reden? Die Konsequenzen dieser Unterscheidung reichen bis ins Verständnis dessen, was menschliche Handlung
und ihre Zweckmäßigkeit eigentlich sind. Kann man hier die inzwischen zum Gemeinwissen gewordenen Erkenntnisse
der Genetik, der Biologie, der Psychologie zugunsten einer antideluvianischen Sicht der Dinge einfach
ignorieren? Es wird wohl so sein, daß in etwa fünfzig Jahren offizielle kirchliche Verlautbarungen mit
Bedauern feststellen, daß das bisherige Verständnis von all dies doch unhaltbar sei, und die ach so
unvermeidliche Entschuldigung für das Seelenleid, das die alte Lehre so vielen Menschen zugefügt hat,
hinzufügen werden.
#88 Sycamore 01:19:43 | Donnerstag, 4. Februar 2010
@Lisibald Poier Gott hat schon gewußt, warum er Bubis und Mädis gemacht hat, wie Sie sagen. Gott hat
jedoch den sg. causae secundae weitgehend freie Hand gelassen und greift äußerst selten in natürliche
Prozesse ein. Nun ist es Fakt, daß in der Natur nicht alles so sauber voneinander getrennt ist, as Ihr
Zitat erwarten läßt, sondern daß manches schön durcheinander gemischt ist. Es reicht aus, einen Blick
in die Biologie zu werfen. Unsere eigene Sexualität wird eher mit der Metapher eines Kontinuums als mit
der von etwas nach rechts und nach links räumlich Getrennten beschrieben. Die Diskussionen, die mein
Kollege newtube und ich vor einiger Zeit in diesem Forum mit Homosexuellen geführt haben und die sorgfältige
Lektüre von vatikanischen Dokumenten über die Zulassung von nicht eindeutig heterosexuell veranlagten
Männern zum Priesteramt haben uns schon zu einer differenzierteren Sicht der Dinge geführt. Das römische
Dokument unterscheidet zwischen kern, also struktureller, Homsexualität, und einer, die sich so nicht
definieren läßt, und zieht die Schlußfolgerung, daß Männer, welche als kern-homosexuelle bezeichnet
werden können, keinesfalls in ein Priesterseminar als Priesteramtskandidaten aufgenommen werden dürfen.
Die anderen aber wohl. Die ethischen bzw. moraltheologischen Konsequenzen dieser in der Psychologie längst
bekannten und nunmehr auch vom Vatikan anerkannten Tatsachen sind bisher kaum theoretisch ausgearbeitet
worden und finden leider keine Anwendung in der Praxis. (folgt)
@devmann: Transubstantiation etc. Haben Sie eine bessere begriffliche Umschreibung des mystischen Vorgangs
als die scholastische? Ein wolkiges Appell an eine „theologische Vertiefung“ tut nichts zur Sache. Die
klassische griechische Begrifflichkeit über Bord zu werfen, ohne etwas entsprechend Klares, begrifflich
Geschliffenes and Nachvollziehbares anbieten zu können (und die ganze moderne Philosophie kann das nicht),
nur auf Grund des antihellenistischen Affekts einiger Theologen der Gegenwart, ist ikonoklastisch und
ignorant. Die Begrifflichkeit des Alten Testaments der griechischen vorzuziehen, ist dasselbe wie das
Gestammel eines Kindes als gelungenere Ausdrucksform zu erachten als der Diskurs eines philosophisch ausgebildeten
Erwachsenen. Bei Diskussionen über die menschliche Seele, den Tod und die Unsterblichkeit, wird man immer
wieder von den begrifflichen Verrenkungen, Zweideutigkeiten und Ungenauigkeiten, wozu sich solche Redner
genötigt fühlen, peinlich berührt. Platon und Aristoteles, Augustinus und Thomas von Aquin, sind bisher
in ihrer Begrifflichkeit unübertroffen, Heidegger hin oder her.
#14 Sycamore 13:29:39 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@ Joe kann man ent-Behren! Sie reden wie ein Protestant: „gemeinsames Abendmahl“, und sind schon einer,
als Katholik sind Sie ein Fake und auf Kreuz.net sind Sie ein Virus. Wir Katholiken reden von der heiligen
Eurcharistie. Die theologischen Gründen, warum es eine gemeinsame Eucharistie mit den von der katholischen
Kirche getrennten kirchlichen Gemeinschaften nicht geben kann, verstehen Sie nicht. Als schlichter, verbohrter
Mensch wollen Sie sie auch nicht verstehen, selbst wenn Sie es könnten. Bezüglich der Ausübung des
von Jesus Christus geschaffenen Petrusamtes, spricht der Papst die immer noch gültige katholische Lehre
aus und handelt konsequent. Ihm Selbstherrlichkeit und Rechthaberei dabei vorzuwerfen ist einfach ignorant.
Sie selbst, Joe, sollen den Weg nicht sperren mit Ihrer Rechthaberei und Ignoranz. Als Virus sollen Sie
Ihr Selbstlöschungsprogramm aktivieren und vom kreuz-net System endgültig verschwinden.
#4 Sycamore 12:54:23 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@ Antipacelli: Formsache Ein Papst ist „seine Heiligkeit“, genauso wie u.a. der Dalai Lama, ein Kardinal
ist „seine Eminenz“, ein Bischof ist „seine Exzellenz“. Zur Zeit des Attentats war Karol Wojtyla Papst.
@ el gitarrero „… es gibt di Unfehlbarkeit der katholischen Kirche[n?]“ und dies noch nach dem Prinzip
der Mehrheitsmeinung? Ich dachte das I. Vaticanum hätte die Unfehlbarkeit des Papstes definiert. Vielleicht
kennt jedoch der gitarrero eine andere Melodie. Er soll ruhig weiter spielen … und dabei träumen!
#11 Sycamore 19:29:01 | Donnerstag, 24. Dezember 2009
Die Banalisierung des Christlichen Der linkshegelianer and atheist Ludwig Feuerbach stellte fest, die
alte Theologie sei die neue Anthropologie. Er hätte wohl nicht in seinen künsten Erwartungen geahnt,
daß gerade die christlichen Kirchen, voll vom Zeitgeist beseelt, eifrig dabei am Werk seien, dies zu
verkünden und zu verwirklichen. Was die katholische Kirche angeht, so hat die anthropologische Wende
mit dem II. Vaticanum begonnen (Gaudium et Spes) und wird im Hirn von missratenen Pfarrern und Kaplänen
vollzogen, welche, wie Paul VI., als Interpret des Konzils, dem Neuen, dem Neuen, dem Neuen – nicht dem
Ewigen – nachrennen! Am Jacobsbrunnen hat Jesus der Samariterin Wasser des ewigen Lebens angeboten. Die
„heutigen“ in den Pfarreien oder in den Schreibstuben der „Pastoralen“ bieten eine Fanta oder eine Cola
an. Anderes ist dem heutigen Menschen wohl nicht zu vermitteln!
@ joberens: ab ins Pflegeheim! … joberens eigentlich immer noch dabei? … in jedem Forum und zu jedem
Thema trägt dieser Vertreter der Pensionisten Partei, die beim kreuz.net ihr raison d’etre und zugleich
ihre Dauerbeschäftigung gefunden haben (andere Namen braucht man hier nicht zu nennen!), seine verblödeten
Meinungen vor, die er per definitionem als gedankenvoll und gar katholisch kennzeichnet. Daß kreuz.net
Leser sich noch mit diesen beschäftigen und dem Argumentationsunfähigen gegenüber zu argumentieren
trachten, ist das eigentliche Wundersame, daß sich jeglicher Erklärung entzieht!
#10 Sycamore 18:42:38 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@ siggi666 Ich empfehle Ihnen zum Thema Exorzismus die Lektüre der Bücher von P. Gabriele Amorth, dem
langjährigen Exorzist der Diözese Rom. Dann können Sie vielleicht kennntnisreicher über dieses Thema
sprechen.
#44 Sycamore 22:51:19 | Mittwoch, 11. November 2009
@ Udo Meixner: ein kräftiger Tritt würde ihm gut tun… Was geht diesem Schreibling an, wer wann das
Schwesternhaus besucht und warum? Es herrscht dort ja keine Klausur! Der katholische Klerus, angefangen
von den Bischöfen bis zu den Kaplänen und die katholischen Ordensleute sollen sich nicht wie bisher
in Duckmäusertum üben, sobald ein frecher Journalist seine dumme Stimme erhebt. Diesem ist kein Bischof
rechenschaftspflichtig! Sie sollen nocht lauter sein als er, sollen sich nichts gefallen lassen, falsche
Rücksichten vor einer einseitig (un)informierten Öffentlichkeit ablegen und mutig streiten! Dann wird
auch Presse und Öffentlichkeit etwas wiederentdecken, die seit lange, wegen Feigheit, dem Klerus verlorengegangen
ist: Respekt!
Joberens Armer berens, elender joe … weder denkend noch katholisch … der Argumentation undurchdringlich
und fest an seinen irrigen Meinungen geklammert!
#112 Sycamore 17:42:37 | Dienstag, 3. November 2009
@ paulaner Wir sind nicht in der Kneipe: unterlassen Sie bitte das Duzen. In meiner Erwiderung vermag
ich keine Anzeichen der Eitelkeit zu sehen. Sie ist nüchtern und sachlich. Mit Ihrer Goldengeltheorie
träume ich nicht davon mich zu befassen, eingedenk des Spruches Immanuel Kants: saudumm ist nicht nur
der, der den Bock zu melken versucht, sondern auch der, der den Eimer darunter hält.
#110 Sycamore 17:19:54 | Dienstag, 3. November 2009
@ paulaner In diesem Forum, wie in allen (öffentlichen) Foren, sind fundierte Meinungen gefragt, nicht
Spinnereien Ahnungsloser… Dafür sind private Verlage dazu bereit, ihre Dienste kostenpflichtig zur
Verfügung zu stellen…für Gedichtensammlungen,Romane, „Fantascience“, „Fantatheologie“, „Fantaglauben“
etc. Solange Sie argumentieren wollen, und nicht nur Ihre subjektiven Überzeugungen preisgeben, sind
Sie an Kriterien des Wissens, der Logik und der Objektivität gebunden. Sie können nicht einerseits von
der Gegenpart Argumente verlangen, während Sie sich darauf beschränken, zugegebenermassen nur Ihre persönlichen
Glaubenssätze abzugeben. So geht es nicht…
#108 Sycamore 16:07:02 | Dienstag, 3. November 2009
@ paulaner Nichts für Ungutes… Es ist einfach so, daß, wenn man manche „theologischen Traktate“ hier
zu lesen bekommt, man an Kinder denkt, die sich über Astrophysik unterhalten.
#106 Sycamore 15:49:11 | Dienstag, 3. November 2009
@ gaspode: 0+0=0 Das nächste Mal lassen Sie ruhig die „lieben Grüße“, „Ihre geneigte“ und solchen Schmarrn
aus, sowie Ihre penetrante Art, in scheinbarer Demütig Ihre Arroganz zu plegen. Ich habe mich nicht „vertrauensvoll
an Sie“ gewandt: ich habe auf Ihren unseligen Leserbeitrag geantwortet. Sie sind theologisch ignorant:
Sie sollen sinnvollerweise über Themen, die Sie nicht verstehen, einfach schweigen, als weiterhin Ihren
Unsinn auf die geneigte Leserschaft auszuschütten. Eine irgendwie geartete, von Ihnen versprochene „Antwort
auf meine Fragen“ ist in Ihrer Schmähschrift auch nicht enthalten. Wie könnte sie auch? Wie der alte
Parmenides zu sagen pflegte: … aus nichts kommt nichts…!
@ gaspode’s Probleme mit dem Beten… Bevor Sie uns mit weiteren Ansichten über das Beten, auf erbärmlichem
theologischen Niveau, beglücken wollen, Herr/Frau gaspode, wäre es sinnvoll für Sie, darüber nachzudenken,
daß Jesus gebetet und uns Menschen das Beten gelehrt hat, das Beten und Fasten als notwendig erachtet
und sogar behauptet, daß ohne ständiges Gebet keine Rettung für den Menschen gibt. Hat Er Gotteslästerung
begangen? Oder waren Seine Einsichten über das Beten oder, als Sohn Gottes, über das göttliche Wesen,
oberflächlicher als Ihre eigenen?
@ Leon: Zensur Offensichtlich ist Ihnen die Zensurpraxis von Zeitungen wie Frankfurter Allgemeine Zeitung,
Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, und von Zeitschriften wie Der Spiegel und Focus nicht bekannt, sonst würden
Sie lyrisch über die Liberalität oder einfach Zensurmangel (denn Beiträge werden bei kreuz.net nur
dann entfernt, wenn Leser diesen gegenüber eine begründete Beanstandung an die Redaktion abgeben) bei
kreuz.net singen. Man fragt sich jedoch, wieso Leser wie Gretchen u.a.m. es für nötig empfinden, durch
ihre Obszönitäten aufzufallen.
@Lorenz „… wenn man der Welt etwas zu sagen hat, muß man sich dann nicht ein wenig inszenieren?“ „In
hoc mundi theatro larvatus prodeo.“ (Descartes) Gewiß, aus ganz anderem Hintergrund.
@ Damenschuh: … „…aber bei dem ganzen Geschwafel hier (von Ihnen und Ihren Gesinnungsgenossen) kann
man schon durcheinander kommen.“ Ich erlaube es mir, Sie zu meinem ersten Leserbeitrag zu verweisen, 3.
Abschnitt. Es ist schlechter Stil, nur die eigenen Beiträge als lesenswert und vernünftig, die übrigen
als „Geschwafel“ zu erklären. Das haben Sie auch nicht nötig. Ihre Entschuldigung nehme ich gerne an.
@ Damenschuh: Logik… „…[Schwule Saunas] … denn sonst würden Sie dieses Thema nicht von sich aus
ansprechen…“ Illogische Folgerung, liebe(r) Ladyshoe! Ich beziehe mich auf eine Reihe von Leserbeiträgen
Ihrer Gesinnungsgenossen, die neulich in kreuz.net erschienen sind, und Sie gewiss gelesen haben, welche
ebendies zum Thema hatten.
@ Damenschuh: Schwachsinn „… weiß ich schon beim Lesen des ersten Satzes, daß dieser Artikel mal wieder
absoluter Schwachsinn ist…“ Das wiederum beweist, daß komplizierte Gedankenzüge Ihre logischen Fähigkeiten
übersteigen…; daß der „homo carnalis“ Dinge des Geistes grundsätzlich nicht versteht, und sie als
Torheit empfindet… (nach Paulus: … den Juden ein Greuel, dein Heiden eine Torheit…); daß Sie nur
mit dem Diskurs, wie schön es sei, Schwul zu sein und sich in schwulen Saunas (-en) herumzutreiben und
„auf seine Kosten“ zu kommen, etwas anfangen können, und diesen als den einzig „vernünftigen“ Diskurs
betrachten. Alles andere sei „Schwachsinn“. Und trotzdem hängen Sie wie ein Junky am kreuz.net, das Sie
(mit Ihren Kumpanen) verachten… Komisch!
@ Frank Kappes Ich teile völlig Ihre Meinung. Es ist mir ein Greuel, wenn nicht die sog. „viri probati“
sondern Frauen und gar pubertierende Ministrantinnen mit der Kommunionausteilung beauftragt werden. Ich
meide Sie aus prinzipiellen Gründen. Was könnten diese wohl sein? Respekt vor dem Heiligen! In einem
jarhundertealten Ambrosianischen Kommunionsgebet geht es so: „Heute, Sohn des Ewigen, empfängst du mich
zu deinem wunderschönen Mahl. Ich werde nicht dein Geheimnis den Unwürdigen anvertrauen. Weder werde
ich, wie Judas, dich, dich verratend, küssen, sondern werde ich dich anflehen, wie der Dieb am Kreuz,
mich, o Herr, in dein Königreich zu empfangen.“
@ Paulaner: tempora mutantur, Christus manet hodie, heri et semper. Lieber Paulaner, es geht nicht um
Geschmack – dies wäre wohl das Geringste, wiewohl im Lichte der Ewigen Schönheit, der Gott ist, Scheußlichkeiten
als Kultgebäuden völlig unangebracht sind. Es geht um die in der Phantasie des dortigen Pfarrers blühende,
sowohl Text als auch Geist des II. Vatikanischen Konzils entgegengesetzte sog. „neue Theologie“. Was ist
das? Der Pfarrer träumt von der Schlichtheit der frühen Christen, zu denen man zurückkehren soll. Warum
sollen wir zu den frühen Christen zurückkehren? Soll zeitlicher Ursprung mit unzeitlicher Authentizität
identisch sein? Wie es bei den frühen Christen war, darüber berichtet Paulus in seinen Briefen. Sie
waren wahrlich keine Idealgestalten. Ihre Lebensbedingungen und ihre Kultformen entsprachen denen des
1. Jahrhunderts nach Christus. Wir leben im 21. Jahrhundert. Soll die zwischenzeitliche Entwicklung anachronistisch
einfach weggefegt werden, zugunsten eines illusorischen Purismus? Der Pfarrer will keine Schnorkellosigkeit?
Träumt er von absolut schnorkellosen Lagerhallen? Der Tabernakel soll weg von der „Zentralperspektive“?
Was ist zentraler in einem Kultgebäude als der Allerheiligste, der dort real präsente Herr des Himmels
und der Erde? Soll man die weiß gestrichenen Wände anbeten? Der Pfarrer will eine „neue“ Frömmigkeit?
Er soll sie doch definieren! Was ist das? Das II. Vatikanische Konzil schärft die Zentralität der eucharistischen
Frömmigkeit im Leben der Kirche ein (Lumen gentium).
Kreuz.nezt & Medjugorje Was stört eigentlich kreuz.net an Medjugorje so sehr, daß es immer wieder höchst
parteeische Beiträge zu diesem Thema veröffentlich? Angesichts der jahzehntelang vergifteten Beziehung
zwischen der Diözese Mostar und den herzogowinischen Franziskanern, die Medjugorje betreuten und zu einem
Zentrum marianischer Frömmigkeit machten, ist die Veröffentlichung der Sichtweise der Diözese als maßgebend
ein Hohn. Wer sich auf den Vatikan beruft – auf die Glaubenskongregation gar – als letzte Instanz objektiver,
unparteeischer Bewertungsstelle, vergisst wohl, welche Rolle eben diese Stelle unter den Kardinälen Ottaviani
und Seper, sowie der Erzbischof von Manfredonia, bei der Verleumdung und Verfolgung des heiligen Pater
Pio da Pietralcina gespielt haben. Dem Pater wurde es verboten, Beichten abzunehmen, sich in der Öffentlichkeit
zu zeigen, Errklärungen abzugeben, zu predigen, etc., unter Drohung der höchsten Kirchenstrafen, gar
der Laisierung. Der Bischof von Padua und Pater Agostino Gemelli, beide Franziskaner, der letztere Gründer
der mailänder Katholischen Universität, zählten zu den schärfsten kritiker des Heiligen. Sogar unmittelbar
vor der Heiligsprechung von Padre Pio wurde eiligst ein Dossier gegen den Pater der Glaubenskongregation
vorgelegt, um die Heiligsprechung doch zu verhindern. Es war die Größe vom Kardinalpräfekten Ratzinger,
das Dossier so zu bewerten, wie es verdient hatte, und der Heiligsprechung keinen Hindernis in den Weg
gelegt zu haben.
Leere als mystische Erfahrung wild gewordener Priester Wenn auch die übriggelassenen Stühle, der blöde
Tisch und der Allerheiligste von der Kirche entfernt wären, hätte man wohl das Ziel erreicht, in der
Leere die absolute Fülle zu erfahren – ganz mystisch! Daß man da auch beten kann ist ja schön; man
fragt sich jedoch, warum man dies auch nicht zu Hause, bequemer, bei Zigarre und einer Tasse Tee, bei
leiser entspannender Leichtjazzmusik, machen könnte. Es ist immer ein Charakteristikum des Katholizismus
gewesen, daß er eine Religion nicht nur des Kopfes und des Geistes, sondern gleichzeitig und in Fülle
eine Religion der Körperlichkeit, der Vorstellungskraft, der wahrnehmbaren Schönheit, der starken Emotionen,
der Farben und der Klänge, der Gerüche sogar (Weihrauch), ist. Nehmen wir das ästhetische Moment weg,
so bekommen wir eine entmenschlichte religiöse Erfahrung, die keinen anzieht und die Vielen zu Recht
vertreibt. Es wird behauptet, daß in jedem deutschen Brust ein Lutherherz schlägt. Im vorliegenden Fall
sind wir jedoch eher bei Calvin angelangt als bei dem barocken Luther. Man fragt sich schließlich, ob
die Diözesanbehörde sich im Dauerschlaf befindet, um solche Scheußlichkeiten unbesehen durchgehen zu
lassen.
@ Peter Lange Nur verdorbene Menschen glauben anderen Menschen nicht, wenn diese die Wahrheit sagen…
Jetzt aber, ab ins Körbchen! Bald wird das Licht ausgemacht im Altersheim.
@Peter Lange Mein Text spielt gerade mit der Ambiguität des Ausdrucks – das muß man Senioren wie Sie
einzeln erklären. Keine Bange, Begriffsstützigkeit ist weit verbreitet in diesem Land. Ihre Umgangsformen
scheinen ebenfalls nicht Spitze zu sein. Haben wir uns beim Schweinenhüten kennengelernt?
#107 Sycamore 21:18:36 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@clarissa Sollte Ihre Bemerkung an mich geríchtet sein, so sind Sie an der falschen Adresse: ich werde
Ihnen verraten, daß ich zwei davon besitze, und nicht nur …
#105 Sycamore 21:09:55 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Professor Dr. Guillotin: wem Ehre gebührt… Ich wehre mich am heftigsten dagegen, daß der Kollege Fracois
Marie nicht gebührend als Professor Dr. Guillotin angesprochen wird. Einen lumpigen Doktor-Titel hat
doch jeder!
#74 Sycamore 15:07:54 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ die liebe Gisela „… die wissende und weise und die liebe Gisela …“ Das klingt doch bedrohlich! Wieviel
wissen Sie denn Gisela? Und wie weise sind sie? Beim Ganzen ist es mir ein bißchen mulmig. FBI, CIA,
BND, FIS …?
#54 Sycamore 13:52:23 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ Vater Abt: Verständnisschwierigkeiten „Ich verstehe diesen Einwand nicht…“ Wie sehr unwürdige Kleriker –
Pädophile und Unzüchtige aller Art u.a.m. – den Ruf des katholischen Priestertums, den Ruf der Katholischen
Kirche und die Glaubwürdigkeit der Lehre, die sie predigen, beschädigen und Menschen von der Annahme
des Evangeliums Jesu Christi abhalten, steht vor allen Augen, die die Medien beobachten und die antikirchliche,
antichristliche Propaganda wahrnehmen können. Dafür werden sich solche unwürdige Priester eines Tages
vor dem gekreuzigten Richter verantworten müssen. Dies nicht „verstehen“ zu können, ist schon m.E. ein
Indiz für Altersdemenz, Ehrwürdigster!
#46 Sycamore 13:24:24 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Professor Dr. Guillotin Wie eben aus der Presse zu erfahren ist, hat der weltberühmte Kastrationsarzt
Herr Dr. Francois Marie Guillotin eine Professur an der Chirurgischen Abteilung des Sloan Ketterman Hospital
in Boston, Massachusetts, USA, erhalten. Präsident Obama hat Herrn Professor Dr. Guillotin, bei einer
Erklärung vor der Presse im Weißen Haus, überschwänglich dazu gratuliert, wie Weißen Haus Sprecher
Ladyshoe bei CNN erklärte. Die gesamte Homogemeinschaft von kreuz.net verbindet mit der herzlichsten
Gratulation an den väterlichen Freund Professor Dr. Guillotin den Wunsch, bald in seinem Therapiezentrum
behandelt zu werden. Professor Dr. Guillotin erklärte sich dazu bereit.
#42 Sycamore 13:08:04 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
@ Damenschuh an Dr. Guillotin „…obwohl ich habe meine Zweifel, daß du (sic!) dazugeistig in der Lage
bist…“. Damenschuh, üben Sie sich doch in Bescheidenheit! Sie sind der allerletze, der in der Lage
ist, im Bereich geistige Fähigkeiten Zensuren zu Erteilen Im Bereich Umgangsformen übrigens auch. Ich
empfehle Ihnen eine Therapie bei Dr. Guillotin, dem international anerkannnten Experte in schmerzlosen
Kastrationstechniken.
#62 Sycamore 18:42:35 | Dienstag, 29. September 2009
@ Brandenburgis „… im Notfall kann auch ein Laie lossprechen…“ Wo haben Sie diesen Unsinn gehört?
Wenn ein Laie im Notfall lossprechen kann, warum kann man nicht einfach selbst lossprechen. Man ist ja
Laie. Was Sie sagen ist völlig unzutreffend!
#3 Sycamore 11:43:21 | Dienstag, 29. September 2009
@stimme der unvernunft „Der Himmel wird euer Geschrei am allerheiligsten …“ Wie wollen Sie das wissen,
mein Blöder? Alles, was wir aus der Heiligen Schrift „wissen (!)“ ist das Gegenteil.
#106 Sycamore 20:12:32 | Montag, 28. September 2009
@ Damenschuh: Erst denken, dann reden! Die Vertragstheorie von Staat und Gesellschaft (Locke, Hume) ist
die heute noch geltende Theorie des modernen Staates, insofern interessiert diese Theorie sämtliche Staatsrechtler
und Gesellschaftstheoretiker – nur Sie nicht, wegen Ihrer Ignoranz! Daß Abtreibung heute Fakt ist, wird
niemand bestreiten. Auch Mord, Vergewaltigung, Diebstahl, Ehebruch, Betrug, etc. sind „Fakten“, die niemand
bestreitet, über deren ethisch-moralische Qualität es jedoch geboten ist, im Klaren zu sein. Daß die
Abtreibung nicht zu halten sein wird, glaube ich auch – so auch Mord, Vergewaltigung, Unzucht, Gotteslästerung,
Diebstahl etc. Damit ist nichts über deren Legitimation in einer auf ethischer Grundlage aufgebauten
Gesellschaft gesagt. Meine Wonne!…
#87 Sycamore 18:48:12 | Montag, 28. September 2009
@braut: du unendlicher Idiot! Ein „atheistischer Katholik“ gibt es nicht: deine Dummheit kennt kein Ende.
Was führt dich zum verwegenen Gedanken, daß ich mich mit einem Idioten wie dir unterhalten möchte?
Schere dich zum Teufel!
#83 Sycamore 18:41:29 | Montag, 28. September 2009
@ Braut: Sie, dummes Rindvieh! Ihr lasterhaftes Maul und ihr vulgäres Gebaren verweisen Sie dorthinn,
wo Sie hingehören: zu den Lümmeln und Ignoranten dieser Welt. Ich kann Ihre Dummheiten nicht mehr lesen.
Was wollen Sie eigentlich in diesem Forum? Erst lassen Sie sich eine Gehirntransplantation vornehmen,
dann melden Sie sich wieder.
#78 Sycamore 18:32:45 | Montag, 28. September 2009
@ Braut: Sie sind ein mehrfacher Kretin! „… ich leg non einen drauf: ich bin ein 3-facher Kretin…“
Ein wissenschaftlich interessanter Satz: er zeigt, daß auch in Fällen von pathologischem Kretinismus
wie Ihrem Selbsterkennntnis nicht ganz auszuschließen ist. Lernen Sie mal, Kinder als Geschöpfe Gottes
zu betrachten, die geliebt, nicht getöten werden sollen!
#71 Sycamore 18:19:17 | Montag, 28. September 2009
@Damenschuh: nein, meine Blöde! „ …natürlich ist…“ Nein, meine Blöde, es gibt nichts Natürliches
in der Tötung von Kindern vor oder nach ihrem Geburt. Welchem Mülleimer Sie Ihre Theorie der fortschrittlichen
Gesellschaft entnommen haben, entzieht sich meiner Kenntnnisse. Eigentlich interessiert mich gar nicht.
Die klassische modern Gesellschaftstheorie John Lockes oder David Humes sieht nicht vor, daß menschliches
Leben zum Erringen gesellschaftlicher Ziele als verfügbare Masse da steht. Es sieht auch nicht vor, daß
Laster als Fortschritt und Tugend als Rückschritt betrachtet werden. Immanuel Kant war es, der sagte:
ein Mensch ist stets Ziel und nie Zweck individueller und gesellschaftlicher Handlung. Was Sie befürworten,
ist eine Gesellschaft die zum Abgrund fortschreitet, indem sie ihre eigenen Kinder tötet, das Laster
preist, seine eigenen ethischen Grundlagen zerstört, und im dummen Jubel verfällt, as sie merkt, was
alles dabei zerstört worden ist. Das ist nicht die fortschrittliche Gesellschaft, sondern eine Gesellschaft,
die eifrig dabei ist, sich selbst zu zerstören. Meine Blöde…
#62 Sycamore 18:06:21 | Montag, 28. September 2009
@ Braut: Sie sind ein zweifacher Kretin! Hat die Philosophie Ihr dummes Gehirn nie auch nur entfernt gestreift?
Sie wiederholen die Aussagen des Parmenides: was ist, ist; was nicht ist, ist nicht; also ist das Werden
unmöglich. Aristoteles hat eine doch nachvollziehbare Antowrt gegeben: (1) to on legetai pollakos; (2)
es gibt ein „potentielles“ Sein, „dynamei on“. Lassen Sie es Ihnen von Ihrem Friseur erklären beim nächsten
Haarschnitt. Ignorant!
#48 Sycamore 17:47:14 | Montag, 28. September 2009
@ Braut: Sie sind ein Kretin! Warum hören Sie mit dem Blödsinn nicht auf? Über das Leben und Tod von
Kindern ist das Scherzen mir nicht zumuten. Nur Kretins wie Sie finden etwas lustiges dabei.
#37 Sycamore 17:32:32 | Montag, 28. September 2009
@Damenschuh Der mögliche „Rufmord“, der keiner ist, sondern die einfache Feststellung, daß hier Kinder
getötet werden, scheint Ihnen mehr Kummer zu bereiten als das Leben der ungeborenen Kinder, das hier
ein jähes Ende findet. Die Eröffnung einer solchen Praxis noch feiern zu wollen, anstatt sie in aller
Stille, glichsam verschämt, in Betrieb zu nehmen, zeugt von einer tiefen Inhumanität. Diese Kinder,
die auf der Todesliste stehen, haben doch ein Recht auf ihr Leben, auf Glück, auf Liebe, auf menschliche
Gemeinsamkeit. Dies wird ihnen in dieser Praxis weggenommen. Ihr Denken und Fühlen bereitet mir Ekel.
Sie haben jeglichen menschlichen Maßstab verloren. Ihr Kommentar ist menschenverachtend.
#106 Sycamore 01:14:41 | Montag, 28. September 2009
DJM: Krankheit und Gebet „Die Neigung zur Homoperversion ist eine seelische Krankheit, die geheilt werden
kann durch Reue, Busse und Gebet.“ Diese Formulierung ist schon voll von Werturteilen, die das voraussetzen,
was noch bewiesen werden soll, also ist eine petitio principii tout court. Homosexualität steht nicht
auf der internationalen Liste der seelischen Krankheiten. Vielleicht wissen Sie mehr als die Experten.
Wäre sie eine Krankheit so könnte sie unmöglich durch „Reue, Busse und Gebet“ geheilt werden – es sei
denn, daß Sie ein Wunder erwarten – sondern durch ärztliche Behandlung. Erst wenn die Heilung erfolgt
wäre, könnte man an „Busse, Reue und Gebet“ denken. Die Glaubenskongregation selbst glaubt nicht daran,
daß eine sog. „kern Homophilie“ geheilt werden kann, sonst würde sie entprechenden Priesteramtskandidaten
den Weg zur Weihe nicht versperren. Sie betrachtet diese auch nicht als eine Krankheit sondern als ein
„Zustand“ der Ungeordnetheit, die aus nicht näher definierten genetischen, psychischen etc. Gründen
die Persönlichkeitsstruktur solcher Menschen tiefgreifend prägt. Wenn ein solcher Mensch, trotz einer
solchen Persönlichkeitsstruktur, sich für ein Leben in Keuschheit entscheidet, aus Liebe zu Jesus Christus
z.B., dann wird das Gebet, die Eucharistie, die Marienverehrung ihm gewiß dabei helfen, seinen Selbstopferungsentschluß
aufrechtzuerhalten. Er wird jedoch bis zu seinem Lebensende damit rechnen, sich mit den damit verbundenen
Problemen tapfer beschäftigen zu müssen.
#101 Sycamore 21:45:36 | Sonntag, 27. September 2009
@ Der Bischof von Limburg Ich wünsche dem Bischof von Limburg eine erfolgreiche und konsequente Fortführung
seiner gegenwärtigen Bemühungen, seine Diözese wieder auf Kurs zu bringen, dessen katholische Identität
zu stärken, verkrustete Strukturen zu sprengen, ohne sich durch die Lärmoyance beharrender eigensüchtiger
Kräfte irre machen zu lassen. Ich wünsche ihm die solidarische Unterstützung seines Klerus und des
gläubigen Volkes seiner Diözese. Gottes segen hat er zweifelsohne.
#97 Sycamore 21:13:49 | Sonntag, 27. September 2009
@ Gretchen (III) – Was tun? Ich wollte schließen. In Vergleich zu anderen Themen, ist die Reflexionsarbeit
auf der moraltheologischen Ebene über die Homosexualitätsproblematik recht spärlich und meistens mit
der Auswahl und Ausbildung von Priesteramtskandidaten beschäftigt. Wer hier Änderungen zustandebringen
möchte, sollte sich auf der Ebene der wissenschaftlichen, philosophischen und moraltheologischen Forschung
konzentrieren. Nur auf dem Weg der gedanklichen Vertiefung kommt man hier voran. Verbalinjurien, Beleidigungen,
schriller Protest, Obszönitäten, der klassische satanische Versuch der Verschmutzung und des Nichtgeltenlassens
alles Heiligen, führen nicht weiter, erschöpfen sich in sich selbst, sind eigentlich kontraproduktiv
und sollen unterlassen werden. Was für einen Sinn hat es, zu zeigen, daß Kardinal w und Bischof y, Monsignore
x und Pfarrer z unwürdige Kleriker sind? Sie verkünden doch nicht ihr eigenes Evangelium und nicht sie
wurden für uns gekreuzigt. Das Umwerten-wollen aller Werte führt auch nicht weiter. Die klassische Tugendlehre
behält ihre Gültigkeit, weil sie tief in der menschlichen Vernunft und im menschlichen Verhalten verwurzelt
ist. Sie werden die menschliche Natur nicht neu erfinden können. Sämtliche Versuche, auf den real-existierenden
Menschen eine ideologisierte Anthropologie zu überstülpen, sind gescheitert. Vonnöten sind seriöse
Studien über die Homosexualität im Bereich der Genetik, der Psychologie und der Psychoanalyse und ihre
theologischen Implikationen.
#93 Sycamore 13:54:31 | Sonntag, 27. September 2009
@ DJM „Welchem ‘Grundsatz’ entsprach die ‘Absolution’ davor?“ Der Vergebung der Sünden, natürlich. Wie
aus dem Gleichnis des verlorenen Sohnes jedoch hervorgeht, wird die Vergebung des Vaters von der Reue
des Sohnes hervorgerufen. Der Sohn bittet um Vergebung, nicht weil er von der Last seiner Sünden einfach
befreit werden möchte, da diese ihm unangenehm ist, sondern weil er das, was er getan hat, zutiefst bereut,
und sich nach der Rückkehr zur Liebe des Vaters sehnt. Was impliziert nun Reue? Gewiß u.a. den festen
Entschluß, vom bereuten Verhalten künftig abzusehen. Ohne diesen Entschluß beim beichtenden Sünder
greift keine Absolution. Und genau an diesem Punkt knüpften sich die Überlegungen der Moraltheologen.
Beim homosexuellen Menschen, so sie, der traditionellen scholastischen Lehre des actus humanus folgend,
auf Grund seiner in seiner psychischen Konstitution verankerten Veranlagung, gibt es gleichsam von Natur
aus eine „konstitutive Ungeordnetheit“ des Fühlens, des Wollen und des Handelns, die den für eine wirksame
Absolution erforderlichen „festen Entschluß“, von solchen Handlungen künftig abzusehen, einfach unmöglich
macht. Homosexuelle Menschen wurden somit praktisch der ewigen Verdamnis preisgegeben. Mit der Entscheidung
der Glaubenskongregation von 1985 wurde diese Argumentationslinie preisgegeben und, den Überlegungen
nahmhafter Moraltheologen folgend, wurde das Offensichtliche festgestellt, daß nur Handlungen gut (dem
finis geordnet) oder schlecht sein können.
#84 Sycamore 01:58:38 | Sonntag, 27. September 2009
@ Gretchen Augustinus hat bekanntlich die Lehre der zwei Arten von Liebe: die Liebe Gottes bis zur Verleugnung
von sich selbst, und die Selbstliebe bis zur Verleugnung Gottes. Das „Ama et fac quod vis!“ muß in diesem
Schema eingebettet werden, im Sinne: Liebe Gott, und tue, was du willst. Dazu besteht bekanntlich für
Augustinus die Liebe im „idem velle et idem nolle“, also in der Identität des Willens der zwei Liebenden.
Also wiederum, ama et fac quod vis, d.h. in der Identifizierung deines Willens mit Gottes eigenem, tue
„was du willst“ – paradoxon. Das Problem der katholischen Morallehre in ihrer heutigen Form, das Sie ansprechen,
ist real und schmerzhaft . Bis 1985 wurde einem homosexuell veranlagten Menschen grundsätzlich die Absolution
verweigert, da die Veranlagung selbst als „objektiv ungeordnet“, also, als sündhaft betrachtet wurde!
Kardinalpräfekt Ratzinger brachte 1985, als für die Glaubenskongregation Zuständiger, die Änderung,
daß nicht die Veranlagung selbst sondern die Sexualhandlungen als sündhaft zu betrachten waren. Kurzum,
es ist Pflicht der Moraltheologie, die neuesten Kenntnisse im Bereich der Genetik, der Psychologie und
der Psychoanalyse einzuarbeiten. Die alten ethischen Kategorien des „objektiv ungeordneten“ Aktes berücksichtigen
m.E. diese Kenntnisse nicht. Homosexuellen Menschen, die so sind nicht aus eigener Wahl (hier würde wohl
die Tugendlehre greifen), sondern von Natur aus, kann man nicht einfach sagen:„Führt ein jungfräuliches
Leben – … (folgt)
#81 Sycamore 20:03:20 | Samstag, 26. September 2009
@ student Ich finde es eine Unverschämtheit, daß Sie den ehrwürdigen Paulaner einen Lustgreis nennen.
In unserem Alter, die allzu fortgeschritten wiederum auch nicht ist, diejenigen von uns zumindest, die
das Glück haben, ihre Gattin noch an der Seite zu haben, benötigen wahrlich keine anderweitigen Tröstungen.
Ich meinte es rein pädagogisch im Sinne Lord Camerons: „Humanität ohne Strenge Autorität und Furcht
vor strengster Strafe ist nicht zu gewährleisten.“ Ich habe nicht gesagt, daß ich dem ohne weiteres
beipflichte.
#75 Sycamore 15:35:26 | Samstag, 26. September 2009
@ Student Jetzt fangen Sie wieder an, unzüchtig zu denken. Hat Ihr strenger Vater Sie nie am blanken
Hintern geschlagen (es muß schon eine Ewigkeit her sein!), bevor Sie unzüchtig wurden?
#73 Sycamore 15:26:37 | Samstag, 26. September 2009
@ Student „ … dann haben Sie ihn [Aristoteles] wohl nicht verstanden.“ Was wollen Sie davon wissen,
young fool? Sie sind ja noch Student unter 70 Jahren, also per definitionen von Philosophie verstehen
Sie nichts. Oder sind Sie doch über 70? Sind Sie vielleicht ein puer centum annorum, worüber Horaz sich
lustig machte? Der Ausdruck „mein Blöder“ ist natürlich „benigne“ gemeint, wie ein liebevoller Vater
der seinen unzüchtigen Sohn auf dem blanken Hintern schlägt, um ihn moralisch zu bessern. Verstehen
Sie, was ich meine – ganz ohne Hintergedanken?
#71 Sycamore 15:17:15 | Samstag, 26. September 2009
@Student „Was machen Sie denn noch hier?“ Mein Blöder, ich bin schon lange nicht mehr Student. Das liegt
hinter mir und ich habe meine Hausaufgaben schon lange her erledigt. Ich genieße hier die Unterhaltung
mit weisen Männern und Frauen, scheuche Störungen wie Sie wie fliegen von dem Schirm, als tugendhafter
Mensch sind mir die Lasterhaften ein Greuel, besonders wenn sie penetrant ihre Entblößungen und Ergüße
coram populo tätigen wollen, das Laster als eine Errungenschaft der Humanität preisen, und mit ungeahnter
Vulgarität ihr unzüchtiges Inneres auf andere projizieren, als ob dies das Selbstverständlichste der
Welt wäre. Ebensolche würde ich zur Schule des Aristoteles verdonnern, sie unter den strengen diätetischen
und asketischen Übungen der Stoiker stellen, bis sie wieder wie Menschen anfangen zu denken und zu fühlen.
Dies alles mache ich hier. Ist das nicht wunderbar, mein Blöder?
#68 Sycamore 14:54:52 | Samstag, 26. September 2009
@ Student You young fool, was hindert sich daran, auch an Wochenenden zu lernen? Als weiser Älterer darf
ich Ihnen mehr Diskretion über das Entblößen Ihrer intimen Gedanken vor der geneigten Leserschaft,
der diese nichts angehen, empfehlen? Als Student werden Se gewiß einen breiten Freundeskreis haben, worin
Sie sich über solche Dinge austauschen können. Muß es ein unpersönliches Forum sein? Sind Sie so arm
dran?
#63 Sycamore 14:30:45 | Samstag, 26. September 2009
Paulaner: Aristoteles & der Bischof „ … wie er auf den Schluß gekommen ist …“ Die Erklärung ist
sehr einfach. Philosophieren, Nachdenken, besonders im ethischen Bereich, setzt eine reiche Lebenserfahrung
voraus, worüber man nachdenken kann. Auf einer anderen Ebene denkt man wohl an Hegels Satz in der „Wissenschaft
der Logik“: Das Wesen ist das Ge-wesene [Bindesstrich von mir eingeführt]. Junge Menschen ohne jegliche
praktische Lebenserfahrung können zwar hervorragende Logiker sein, nach Aristoteles jedoch keine Ethiker,
da sie eben über eine hinreichende Lebenserfahrung nicht verfügen. Deshalb ist Anton’s kritische Anmerkung
zur Wahl des älteren Generalvikars seitens des jungen Bischofs besonders dumm. Was liegt näher für
einen jungen und noch unerfahrenen Bischof, als sich einen erfahrenen Senioren an seiner Seite zu stellen,
zu dem er einen besonderen Vertrauen hat?
#52 Sycamore 11:10:06 | Samstag, 26. September 2009
@ St. Anton: alberner Mönch! Im normalen Lauf der Dinge gibt es ein direktes Verhältnis zwischen zunehmendem
Alter und zunehmender Weisheit. Dies hat bereits Aristoteles beobachtet, der die Fähigkeit zum Philosophieren
den unter-70-Jährigen absprach. Abgesehen davon, die Qualitäten eines Mannes zu ignorieren und auf Grund
des Verjüngungsgrundsatzes die Entscheidung des Bischofs implizit zu kritisieren, scheint mir reichlich
albern, Ihre Paternität! Es könnte sein, daß die ausgedehnte Aussetzung zur Sonnebestrahlung in der
egyptischen Wüste, wo Sie sich als Anachoret aufhalten, Ihre Beurteilungsfähigkeit beeinträchtigt hat.
#50 Sycamore 00:40:31 | Samstag, 26. September 2009
@ Gretchen Vielleicht ist dies Ihnen unbekannt, aber es gibt eine katholische Morallehre, woran alle Gläubige
gebunden sind, und welche die Priester und Bischöfe der Kirche verpflichtet sind, sowohl in ihrem persönlichen
Verhalten als auch in ihren Amtshandlungen, zu vertreten. Persönliche Verfehlungen sind nie ein Argument
gegen die Richtigkeit einer Lehre gewesen. Wenn Sie nichts damit anfangen können, dann nehmen Sie einfach
die aristotelische Tugendlehre – die stoische meinetwegen – und fangen mit Ihren Reflexionen da an. Sie
und Ihretgleichen müssen die philosophisch und theologisch – ich rede noch nicht vom Glauben – geschulten
Menschen noch davon überzeugen, daß, bei einer Umwertung aller Werte, Ihr Menschheitsideal des „do your
thing, do what you like and don’t think about it“, einfach ein besseres ist als das tradierte. Bis dann
wird Ihre flinke Zunge recht wenig bei den „Hartbeinigen“ verrichten können, … meine Liebe!
#30 Sycamore 20:17:50 | Freitag, 25. September 2009
@ Brandenburgis: Konzilstexte Lieber Brandenburgis, könnten Sie mir höflich sagen, von welchen Texten
des II. Vatikanischen Konzils Sie sprechen (wie Sie wissen, gibt es etliche davon), und welche Textpassagen
I.M.n. als häretisch einzustufen sind? Die Konzilstexte liegen mir zur Hand.
#26 Sycamore 20:08:59 | Freitag, 25. September 2009
smallplayer: die leeren Kirchen. „Dann vergessen Sie aber nicht, die leeren Kirchen rechtzeitig den Protestanten
zu überlassen.“ Aber die Protestanten leiden über einen Mitgliederschwund, der weit größer ist als
der der Katholiken! Ich habe gesehen, wie in Westeuropa gerade die orthodoxen Kirchengemeinden blühen
und gerne Kirchengebäuden von den Katholiken übernehmen,die diese nicht mehr benötigen. Man soll auch
nicht vergessen, daß die größte Kirchenkrise im Katholizismus nach der Reformation sich unmittelbar
nach dem II. Vatikanischen Konzil ereignet hat. Gewiß nicht wegen der „Texte“ des Konzils, wohl aber
wegen des phantomatischen „Geistes“ des Konzils – der Rauch des Satans, wovon Paul VI sprach – der immer
noch sein Unwesen im Schafstall Jesu Christi treibt.
#18 Sycamore 19:19:04 | Freitag, 25. September 2009
@smallplayer Die Kirche Limburgs ist eine katholische Gemeinde, deren Episkopos der junge Bischof van
Elst ist. Die „ratio biologica“ läßt erwarten, daß der junge Bischof sämtliche liberale alte Knacker,
die in der bischöflichen Verwaltung noch tätig sind und hartnäckig den marottenhaften Vorgänger nachtrauern,
bei Langem überleben wird. Der Apostelnachfolger van Elst bringt mit sich die besten Voraussetzungen,
diese Gemeinde wieder auf Kurs zu bringen. Das wird er auch tun, so Gott will, zum Wohle der ihm anvertrauten
Seelen.
#15 Sycamore 19:02:39 | Freitag, 25. September 2009
@ smallplayer: das ist aber bestens! Daß dieser Bischof „Katholiken“ aus der Kirche vertreiben wird ist
doch gut! Die „Katholiken“, die sich vom Bischof vertrieben fühlen und z.B. bei den Lutheraners Zuflucht
suchen und finden, gehören sowieso zu den letzteren. Die Kirche Limburgs wird dann wieder katholisch
ohne Einführungszeichen sein. Das ist doch prima! Gott kein aus Steinen Kinder Abrahams machen! Darauf
ist die Kirche wahrlich nicht angewiesen!
#11 Sycamore 17:37:27 | Freitag, 25. September 2009
@ unbestechlicher Prost, mein Lieber! Jetzt aber müssen wir die Kneipe verlassen! Unsere Gattinenn vermissen
uns schon! Ach so, brauchen Sie Hilfe beim gehen? Na ja, daß Sie tief ins Glas geschaut haben ist ja
nicht eine schwere Sünde! Also gehen wir mal!…
#38 Sycamore 13:12:35 | Freitag, 25. September 2009
@ Dr. Christoph Heger: Thomasius Mit Thomasius hatte gab es eine ausführliche Auseinandersetzung zum
selben Thema (im Archiv nachzuschauen, s. ebenfalls newtube). Die gleichen Argumente wurden ausgetauscht,
die Evangelien herangezogen etc. Resultat: Thomasius wiederholt unverdrossen und unbelehrbar seine Meinungen.
Der Argumentation ist er nicht zugänglich. Altersstarre? Vermutlich.
#27 Sycamore 11:45:11 | Freitag, 25. September 2009
@ Lorenz: Hilfe zur klaren Sicht. Ich befürchte, daß Ihr Hilferuf an den falschen Adressaten gelandet
ist, der selbst Hilfe braucht, um klar zu sehen. Dann würde ein Blinder einen anderen Blinden führen.
Zur klaren Sicht reicht doch die sorgfältige Lektüre der Evangelien und der apostolischen Schriften
aus. Nehmen Sie sich ruhig die besten Kommentare dazu. Dies ist zumindest meine persönliche Erfahrung
gewesen. Die Heilige Schrift wird Ihnen nicht nur klare Sicht ermöglichen, sondern auch Gnade gewähren –
dort spricht Ihnen der lebendige Gott. Sie wirkt nicht nur im Verstand sondern in der Seele!
#24 Sycamore 11:22:48 | Freitag, 25. September 2009
@ Ach, Thomasius! … Ich gewinne zunehmen den Eindruck, daß Sie furchtbar unbedarft sind. Anstatt mit
Jesus Christus anzufangen, schauen Sie sich doch die nicht zu widerlegende Logik des Kardinals an und
zeigen Sie, wenn Sie es können, wo er einen logischen Fehler begangen hat. Seine Denkweise ist nämlich
rigoros konsequent. Da unsere Vernunft und ihre Gesetzmäßigkeiten Teil der Schöpfung sind, also so
von Gott gewollt, steht der Kardinal auch theologisch auf festem Boden.
#18 Sycamore 11:12:52 | Freitag, 25. September 2009
@ unbestechlicher „Na also. Die Aufhebung der Exkommunikation war Unrecht und basierte auf Unwissen der
vatikanischen Bürokratie.“ Wie das? Könnten Sie gnädigst Ihre logisch nicht nachvollziehbare Folgerung
explizieren? Wenn Sie den Artikel gelesen „und verstanden“ hätten, wäre eine solche Schlußfolgerung
eben illegitim. Könnten Sie ferner Bischof Williamson Ihren Name und Ihre Adresse angeben, damit er sich
bei Ihnen stellen kann, da die Staatsanwaltschaft ein Interesse an einer Festnahme des Kirchenmannes ausdrücklich
zurückweist?
#12 Sycamore 10:46:23 | Freitag, 25. September 2009
@ Kardinal Castrillon Hoyos und die „deutsche Krnakheit“ Endlich jemand, der klipp und klar die notwendige
Unterscheidung macht zwischen „historischen“ und „moralischen“ Urteilen, und zwischen „pastoralen“ und
„politischen“ Entscheidungen. Diese Unfähigkeit der Unterscheidung aus Gründen der „politischen Korrektheit“
ist „ein deutscher Fehler“, sagt der Kardinal gnädig – ich würde sie die „deutsche Krankheit“ nennen.
Auf der praktischen Ebene spiegelt sich diese Krankheit in der deutschen Unfähigkeit, klare politische
Entscheidungen zu treffen, wider. In Brüssel geht das geflügelte Wort vom „deutschen Votum“ um – gemeint
ist die Unfähigkeit, eine klare Position zu beziehen und dazu zu stehen. Mann würde denken, daß zumindest
die katholische Hierarchie in Deutschland von dieser Krankheit geschont geblieben ist und, im klaren Licht
des Evangeliums in der Lage wäre, die vom Kardinal mit logischer Schärfe gemachte Unterscheidungen selbst
zu machen und an die Schafen zu kommunizieren. Weit gefehlt! Wenn überhaupt, so hat man beim Superstar
der deutschen Bischöfe ein klassisches Beispiel der bis zur Kunstform entwickelten Ambiguität: die Kunst
der sich widersprechenden Botschaften, vor Augen.
#49 Sycamore 23:34:10 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Thomasius Die dortige Problematik ist natürlich vielschichtig und hat mit sämtlichen Dimensionen –
nicht nur historischen sonder auch kulturellen und ökonomischen – des menschlichen Daseins zu tun. Eine
adäquate Analyse in diesem Forum ist nicht möglich. Deshalb musste eine beträchtliche Vereinfachung,
hoffentlich keine Verzerrung, für die hiesige Darlegung gemacht werden. Das Fazit ist jedoch klar, und
kann so lapidar ausgedrückt werden: die Kirche dort hat für die Armen optiert; die Armen haben die Evangelikalen
gewählt. Dies war so von den Ideologen der Befreiungstheologie weder vorgesehen noch erwünscht. Das
ist aber die traurige Realität.
#252 Sycamore 20:47:09 | Donnerstag, 24. September 2009
„Staatsraison“ – ein Wort, das die Teutschen stets vermieden. Eine köstliche Probe: „Die Italiener nennen
sie Ragio del Stato, die Frantzosen Raison de Estat, auff Teutsch kann man es nicht eygentlich geben/und
scheinen daß unsere Vorfahren die alte redliche Teutschen … dem Grewel/daran sie auß angebohrner Sincerität
und Auffrichtigkeit/einen Eckel gehabt/keinen Namen gegönnet noch geben können“ (D. Reinkingk: Biblische
Policey…, Frankfurt a.M. 1656, 232f. – Zitiert im HWdPH, 10, 67). Die Hohepriesterin Merkel, zugleich
Heeresführerin und Leiterin der dddeutsche Exekutive, hat irgendwann feierlich das Dogma verkündet,
jüdische (israelische) Interessen gehörten zum „deutschen Staatsraison“, als ob die dt. Staatsraison
ein mythisches Wesen wäre, mit Eigenschaften versehen, unter denen sich auch jüdische Interessen befänden.
Das Dogma wurde „with awsome silence“ allerseits in Kirche und Gesellschaft aufgenommen, als etwas doch
bekanntes und jedoch furchtbar unbekanntes, zur Kenntnis und zur ewigen stupiden Wiederholung, von Politikern
und Medien in Deutschland. Staatsraison ist jedoch kein Wesen sondern nur eine Maxime des Handelns, wobei
etwas aus Interesse des Staates getan wird oder nicht, i.d.R. jenseits des „jus commune“, also jenseits
von Sitte und Recht, wie es Meinecke formuliert. Ist dies was die Hohepriesterin wirklich sagen wollte?
Wußte sie überhaupt, was sie sagte?
#245 Sycamore 18:24:22 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Kraut: Geschenke Sie vergessen zu sagen, wem diese Kornukopia an Geldern und Waffen als Opfer dargebracht
wird. Besonders ärgerlich dabei, daß der israelische Prokonsul in Berlin sich nicht einmal genötigt
fühlt, den deutschen Steuerzahlern öffentlich zu danken. Man hört auch keinen Pieps darüber von den
ach so aufklärungs- und hinterfragunswütigen Grünen,Linken und medialen Mächten. In der Holocaust-Zivilreligion
sind solche Tabuzonen mit unbedingtem Zustimmungswillen und mit ehrfürchtigem Schweigen zu betreten!
Armes Deutschland!
#45 Sycamore 17:59:06 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Thomasius: Befreiungstheologie Sie wurde von der Glaubenskongregation, d.h. seinem Kardinalpräfekten
Ratzinger, dessen mutigen Einsatz von vielen „Fortschrittlichen“ in Kirche und Gesellschaft damals mit
Kopfschütteln quittiert wurde, bekämpft. Dies hinderte hunderte von Priestern und manche Bischöfe in
Lateinamerika nicht daran, diese theologische Richtung mit ihren praktischen Konsequenzen zu unterstützen –
nach dem Prinzip, „was geht mich an, was die alten Männer in Rom beschließen? Sie verstehen sowieso
nicht, was im realen Leben geschieht!“ Im realen Leben hat dann die Tragödie ihren Lauf genommen, genauso
wie von den „alten Männern in Rom“ vorgesehen, und die lateinamerikanische Kirche wird noch für Jahrzehnte
unter dieser unheiligen Vermengung von politischen und theologischen Erlösungslehren und Verlust an katholischer
Identität zu leiden haben. Ihre Argumentation bezüglich des amerikanischen „civil rights movement“ ist
mit in ihrer Struktur etwas konfus. Ich weiß nicht, was Sie im Rahmen dieser Diskussion eigentlich damit
sagen wollen.
#40 Sycamore 16:49:33 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Lykos: Ekklesia Aus der gleichen Analyse heraus, habe ich mich zum Wesentlichen zurückgezogen: die
Eucharistie, die Marienverehrung und die Unterstützung für den Fels. Solange sich in unseren Kirchen
noch ein Tabernakel befindet mit dem Allerheiligsten und ich Zugang dazu habe, solange ich die heilige
Kommunion empfangen kann, solange mir den Weg des Gebets offen ist, so lange habe ich das Wesentliche
meines Glaubens irgendwie in meinem Leben verwirklicht. Die tiefe Verletzungen und das Leiden, die der
Zustand der Kirche in vielen Christen verursacht, sind leider nicht wegzuschaffen – es bleibt die eschatologische
Hoffnung, mehr nicht. Ein Blick auf die Ostkirchen und auf die Orthodoxie zeigt, wie es auch anders sein
kann mit Glauben und Kultus. Sie sind ein Grund der Hoffnung. Kleriker werden für ihren Ungehorsam und
ihren Unglauben von Gott am Ende gerichtet – und es wird vermutlich kein leichtes Urteil sein. Sie sind
für zu viele Menschen der Grund ihrer Ablehnung der Kirche und des christlichen Glaubens.
#37 Sycamore 16:13:14 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Lycos: Ekklesia Es gibt doch eine Ekklesiologie hier und heute, nicht nur in der künftigen Welt, wo
wir alle hoffen uns wiederzufinden. In dieser Welt bietet die Theologie natürlich nur Annäherungen,
biblisch und rational begründete und ernstzunehmende, an das Mysterium, nicht die völlige Klarheit des
„von Angesicht zu Angesicht“ der künftigen Welt. Die Aussagen des Magisteriums lassen jedoch auch hier
und nun an Klarheit nichts zu wünschen übrig. Und für das Magisterium gilt das Wort Jesu: Wer auf euch
hört, hört auf mich. In anderen Worten, wir tasten nicht im Dunkel. hren übrigen Ausführungen stimme
ich völlig zu.
#35 Sycamore 15:51:04 | Donnerstag, 24. September 2009
@Lycos: ohne Jesus Christus kein Heil! Wenn Christus allein die Quelle des Heils und einziger Mittler
zwischen uns sündigen Menschen und dem Vater ist, dann folgt es daraus, daß niemand des Heils teilhaftig
with, der nicht in irgendeiner – auch geheimnisvoller – Weise mit Christus verbunden ist und von Him Rettung
und Heil empfängt, auch wenn er davon nichts weißt. Z.B. durch sein Streben nach Wahrhaftigkeit und
Liebe und durch eine tugendhafte Lebensführung. Ohne Christus, kein Heil. Diese ist die zweitausendjährige
Lehre der Evangelien und der Kirche. Das II. Vatikanische Konzil hat diese Lehre eindrucksvoll in der
dogmatischen Konstitution „Lumen Gentium“ bekräftigt. Daraus folgt auch, daß jeder, der „in irgendeiner
Weise“ – die von der göttlichen Gnade jeweils konkretisiert wird – mit Christus verbunden ist, in den
Himmel kommt. Dies gilt für Christen, Hindus, Buddhisten und alle Menschen guten Willens. Eine weitergreifende
Problematik ist die historisch-konkrete und institutionelle Präsenz Christi in der Welt und in der Zeit,
die Gründung seiner Kirche (ekklesia mou) auf Petrus, dem Felsen, das Fortbestehen dieser Kirche Christi
in der Katholischen Kirche, wie das II. Vatikanum in „Lumen Gentium“ bekräftigt, die Kirche als mystischer
Leib Christi, die Identität der „geheimnisvollen Verbindung eines Jeden“ mit Christus und damit mit seinem
mystischen Leib, der die Kirche ist, etc. Der erste Aspekt – des Heils – kann adäquat nur im zweiten,
der Kirche, eingebettet und verstanden werden.
#32 Sycamore 15:22:08 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Paulaner: Evangelikalen „Die Amerikaner aber haben ihnen mit ihrem Bibelglauben was von ‘Erfolg und
Reichtum für alle’ erzählt.“ Auch das, aber nicht alle und nicht nur. Hauptsächlich haben sie ihnen
Jesus Christus und seine Erlösung gepredigt. Dies wäre auch die primäre Aufgabe der Katholischen Kirche,
nach den Sendungsworten Jesu an seine Jünger: „Geht und predigt das Evangelium allen Völkern!…“ gewesen.
Von „christlichem Klassenkampf“ ist im Evangelium nie die Rede, Boff hin und Boff her. Dies noch weniger
bei der Darbringung des Opfers Christi am Altar seitens der Che Guevaras in Alba und Stola (ohne casula!).
Etwas anderes ist das „unum necessarium“.
#242 Sycamore 14:57:50 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Alexander von Eich: Kulthandlungen „An welchen Kulthandlungen werden Sie als Bürger der BRD gezwungen
teilzunehmen?“ So fragen Sie voll Spannung. Ich könnte Ihre Frage als fremder Beobachter auch beantworten:
am Holocaust-Kult, an seiner Verabsolutierung – wo jede Infragestellung jeglicher Art schon als eine Gotteslästerung
empfunden wird, wo gar eine Bestrafung für Leugnung im StGB vorgesehen ist (nicht einmal in Israel ist
dies der Fall!)- und an der damit verbundenen Teilnahme an ihrer jüdisch-theologischen Prämisse, wobei
das Jüdische Volk, nicht die Kirche Christi, zugleich höchstes Opfer und Träger der messianischen Hoffnungen
für die Welt, gestern, heute und bis zum Ende der Zeit, ist. Als empirisches Pendant dieses theologisch-ideologischen
Überbaus, schauen Sie sich doch die hysterischen Reaktionen nicht nur des gesamten zivilen Establishments
in Deutschland – Politik und entfesselter Medien – angefangen mit der Hohepriesterin Merkel, die mit erhobenem
Zeigefinger den Papst ermahnte, sondern auch des katholischen kirchlichen, bis auf die theologisch ungebildeten
Laien, auf dem skurrilen Fall Williamson. Hinzu kommmt die spezielle deutsche Neurose, sobald es sich
um Juden & Nationalsozialismus handelt, die ich als Erlösungsbedürfnis durch ins Irrationale gesteigerte
Gesinnungsreinheitsanforderungen mit kultischer Prägung der bereits beschriebener Art.
#30 Sycamore 14:33:28 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Paulaner Daß die Evangelikalen massiv in Lateinamerika missionieren und sozial helfen ist klar. Ihr
Erfolg, besonders bei den ärmeren und ungebildeten Schichten der Bevölkerung – und nicht nur bei denen – ,
erklärt sich m.E. mit der Direktheit und emotionaler Kraft, womit sie das Evangelium Jesu Christi verkünden.
Und hier stellt sich der Katholischen Kirche in Lateinamerika doch die Frage, ob sie hauptsächlich die
zutiefst religiösen Bedürfnisse der dortigen Menschenmassen bedient hat, als sie auf dem Nebengleis
„soziale Gerechtigkeit“ und „christlicher Klassenkampf“ im marxistischen Dunstkreis stecken blieb, anstatt
das Evangelium zu verkünden, oder ob sie diese den Evangelikalen weitgehend überlassen hat. Die Antwort
auf diese Frage haben die Menschenmassen dort selbst gegeben – mit den Füssen. Sie sind nicht zu denen
hingelaufen, welche vom Altar die soziale Gerechtigkeit predigten und dafür kämpften, sondern zu denen,
die ihnen Jesus Christus und seine Erlösung anboten. Es wäre verwegen zu behaupten, soziale Gerechtigkeit
wäre für die unterdrückten Massen kein Thema. Offensichtlich aber belehrt uns das Geschehene, daß
diese Massen noch tiefere geistige Bedürfnisse haben als sie, nämlich Sündenbefreiung und Erlösung.
In diesem Punkt hat die Kirche offensichtlich nicht überzeugt. Könnte er ein Wegweiser sein für eine
kirchliche Wende zum christlich Wesentlichen („porro unum est necessarium“)? Dies scheint auf jedem Fall
die Linie des Papstes zu sein.
#27 Sycamore 13:16:12 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Thomasius: Thema verfehlt! Ich versuche es, noch einfacher zu erklären. Die Tatsache, daß der Evangelikalenanteil
in den v.g. Ländern inzwischen auf 60% gestiegen, und der Katholikenanteil entsprechend vermindert ist,
ist nicht mit der Sklaverei und der Unterdrückung vergangener Jahhunderte zu erklären, sondern mit der
von beachtlichen Teile des Klerus angenommene Theologie der Befreiung, dem damit verbundenen „christlichen
Klassenkampf“ und der damit verbundenen Vernachlässigung der Verkündigung des Evangeliums. Beweis: bis
vor zwanzig Jahren betrug der Katholikenanteil in den gen. Ländern 80% der Bevölkerung. Wäre der Grund
des Schwunds die Sklaverei und die Unterdrückung gewesen, wie Sie fälschkicherweise behaupten, wäre
dieser Schwund noch spätestens im 19. Jahrhundert eigetreten. Dies ist aber nicht der Fall. Der Schwund
ist erst vor ca. zwanzig Jahren eingetreten, als die Befreiungstheologie in Lateinamerika besonders virulent
wütete. Kapiert?
#50 Sycamore 00:53:19 | Donnerstag, 24. September 2009
@ Thomasius Wieder Thema verfehlt! Noch vor 20 Jahren war der katholische Bevölkerungsanteil in diesen
Länder etwa 80%. Dies war so nach Sklaverei, Unterdrückung etc. Was wollen Sie dann sagen?
#37 Sycamore 19:38:38 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Paulaner: Evangelikalen In lateinamerikanischen Ländern ist die Lage dramatisch. In Honduras oder Guatemala
(bitte nachschauen) sind inzwischen 60% der Christen Evangelikalen. Vor ein Paar Jahrzenten, waren sie
zu 80% Katholiken. Die Katholische Kirche wird als eine machtlose politische Partei angesehen. Dies hat
man der „Theologie der Befreiung“ zu verdanken, die von großen Teile des lateinamerikanischen Klerus
angenommen wurde. Anstatt das Evangelium zu predigen und sich um das Seelenheil der Menschen zu kümmern,
haben sie „christlichen Klassenkampf“ betrieben und die Menschen, die echte religiöse Bedürfnisse hatten,
aus den Kirchen vertrieben. Die kleinen Che Guevaras am Altar glaubten, damit den Menschen und der Kirche
Gutes zu tun. Damit hat die Katholische Kirche nicht nur ihre traditionelle Klientel verloren, sondern
auch die Adressaten ihrer „Option“ für die Armen und die Entrechteten. Ebensolche haben jedoch die Evangelikalen
gewählt und füllen nun ihre Kirchen und Gemeinden. Es gibt jedoch immer noch viele Intellektuelle in
Europa und anderswo, welche die Theologie der Befreiung als einfach wunderbar empfinden und den inzwischen
laisierten Franziskanermönch und Befreiungstheologe Leonardo Boff als das non plus ultra der theologischen
Moderne betrachten. Illusionisten!
#34 Sycamore 19:11:44 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Evangelikalen Für schlichte Geister und Farbenblinde (sie nehmen nur schwarz und weiß wahr) sind die
Evangelikalen Spitze! Ich habe sie in den USA erlebt!
#83 Sycamore 18:59:19 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Brandenburgis Sonst ersteil Ihnen die Deutsche Sekularkirche, die im berliner Kanzleramt und beim münchner
ZRdJD angesiedelt ist, deren Hohepriesterin Angela Merkel heißt, die Exkommunikation! Sie werden vor
der Nation getadelt, gegen deren „raison d’etre“ Sie sich versündigt haben, und gegen die gleichgeschaltete
deutsche Presse. Und daraus gibt es für Sie kein Entrinnen. Sie sind endgültig verloren! Sie haben kein
Recht mehr auf die bürgerliche Existenz in diesem Lande. Suchen Sie etwa Zuflucht in einer katholischen
Kirche und betteln Sie um Kirchenasyl, so werden Sie von Kardinal Lehmann herausgejagt, noch bevor Sie
die Chance gehabt hätten, Ihre absolute Treuebekenntnis zur Moderne, zur Aufklärung, zur Französischen
Revolution, und „ad litteram“ zum II. Vatikanischen Konzil. Als Schaf Sind Sie nur für das Schlachthaus
gut, oder für die Mülltonne. So ist es halt, wenn man es wagt, sich gegen die Sekularreligion des Landes
zu versündigen! Schuft! … Lümmel! Weg mit Ihnen! Sofort und gnadenlos! Menschen wie Sie verdienen
keine Gnade und haben nur das Recht auf Vernichtung! Lang lebe die Nation und ihre Staatsraison! Amen.
#32 Sycamore 18:40:30 | Mittwoch, 23. September 2009
@ Thomasius: mind your own business! Was geht das Sie eigentlich an? Habe ich Sie etwa als geistlichen
Führer meiner Seele gewählt? Um meine seelischen Bedürfnisse kümmere ich mich selber!
#77 Sycamore 18:33:16 | Mittwoch, 23. September 2009
„Die Rücknahme“ – awsome day! „Williamson habe das noch nicht getan.“ Na, und? Hat sich die Welt dadurch
verändert? Scheint der Mond nicht mehr im Himmel oder erfreut die Sonne die Demenzkranken nicht mehr,
die am Jahresanfang auf Grund der fehlenden Rücknahme in Hysterismus verfallen waren? Lebt Williamson
noch? Wer kümmert’s, ob Williamson zurücknimmt oder sich als Meister der doppelten Botschaften zeigt,
wie unser Karl Lehmann, … und schweigt? Hat es irgendwo in der Welt deshalb neue Judenpogrome gegeben?
Schlachten die Israelis die Palästinenser nicht fröhlich weiter, als ob es Williamson nicht gegeben
hätte? Was geht dem Mond an, ob der Hund an der mächtigen Eiche pinkelt – oder aber nicht?
#28 Sycamore 18:20:53 | Mittwoch, 23. September 2009
Endlich Klartext! Endlich jemand, der Klartext redet: ja, ja, nein, nein – was darüberhinaus geht ist
vom Bösen (sinngemäß). Die Herrschaften in Rom und anderswo in der Westkirche sollen die Ohren spitzen
und das Gehirn schärfen. Es ist tröstlich zu wissen, daß die Orthodoxie lebt!
#20 Sycamore 21:47:33 | Montag, 21. September 2009
@ clarissa demens Würden Sie gnädigst zu den von Herrn Vorgrimler aufgestellten Thesen Stellung nehmen?
Ihr Kommentar geht an der Sache, worum es sich hier handelt, wie üblich, vollkommen vorbei. Sie kaprizieren
sich, wie immer, an Nebensachen und triefen nach Ressentiment.
#46 Sycamore 01:37:34 | Montag, 21. September 2009
@ Servo di Dio als „testa di cazzo“ Für mich reicht es aber noch nicht. Zur Legitimation gab der Servo
di Dio, alias Comissario, alias Don Matteo, alias „testa di cazzo“ den folgenden Link: www.vatican.va.
Wer diesen Link anklickt, landet bei der Homepage des Vaticans. Von „testa di cazzo, alias Don Matteo,
alias Comissario, alias Servo di Dio keine Spur! Der Mann ist nicht nur ein Fake: er ist wahnsinnig! Jetzt
reicht es aber auch für mich! Gute Nacht newtube, gute Nacht liebe Gisela, gute Nacht liebe Freunde!
#41 Sycamore 23:29:57 | Sonntag, 20. September 2009
@Elijahu: Servo di Dio Ich schließe kategorisch aus, daß dieser Fake ein Vatikanangestellter sei. Es
ist gegen das vatikanische Reglement, Kretins in welcher Funktion auch immer anzustellen! Die Gisela ist
wieder mit ihrem spitzen Munde am Werk – wahrlich Hand zu Mund!
#36 Sycamore 22:59:04 | Sonntag, 20. September 2009
@ Servo di Dio: der super-Fake Il tuo italiano e’ di merda, buffone! Es gibt im Vatican kein „Ministero/Ministerium“
sondern Congregazioni/Kongregationen, Gerichte/Tribunali, Pontifici Consigli/Päpstliche Räte, Pontificie
Commissioni/Päpstliche Kommissionen, und die Päpstliche Akademie/Accademia Pontificia. Diese Dikasterien
werden von einem Kardinalpräfekten geleitet. Mitglieder können Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe,
Ordensobere etc. sein. Es gibt keine „Kommissare“, wie im Zenralkomitee der UdSSR seligen Andenkens. Am
skurrilsten ist what unser super-Fake „Servo di Dio“ als seine Abteilung angibt: „Commissario per le attivita’
speciali“. Erinnerung am Zentralkomitee der UdSSR, Abteilung „Sonderaktivitäten“… Kein Vatikan-Kenner
würde die Sacra Congregatio de propaganda fide als „Propaganda-Ministerium/Ministero per la propaganda“
angeben, zumal nach dem II. Vatikanischen Konzil redet man von „Congregazione per l’evangelizzazione dei
popoli/Kongregation für die Evangelisierung der Völker“ statt von Propaganda Fide. Das Italienische
unseres super-Fakes ist saumäßig! Der Mann ist ein Fake! Ein Anruf beim Präfekten der Sacra Congregatio
de propaganda fide, Kard. Ivan Diaz, oder beim Sekretär Monsignore Robert Sarah genügt, um diese menschliche
Larve zu ent-larven!
#73 Sycamore 22:01:16 | Sonntag, 20. September 2009
@ Jena-Boy: Christentum Statt „fundamentalistisch und militant“ sagen Sie einfach „konsequent“. Keiner
bestellt eine Schildkrötensuppe ohne Schildkröte, oder?
#6 Sycamore 13:08:01 | Sonntag, 20. September 2009
Deutsche Bischöfe: kleinkariert? Wie kann Norbert Geis so etwas behaupten? In Duckmäusertum sind die
deutschen Bischöfe ja Weltspitze! Dies hat man am Jahresanfang doch gesehen! Ihr Verhältnis zu den Juden
in Deutschland war ja ihnen wichtiger als ihr Verhältnis zum Papst in Rom. Klar! Spitze!
#60 Sycamore 02:26:27 | Sonntag, 20. September 2009
@ Gisela Dormann Ich kann erleichtert keinerlei paranoiden Ansätze in mir festellen. Dazu bin ich auch
wissenschaftlich in der Lage. Jeder hat natürlich das Recht, seine Meinung frei und ungehindert zu vertreten.
Sinn der Diskussion ist es, Meinungen zu hinterfragen um mögliche logische oder inhaltliche Defizite
zum Wohle des Gesprächspartners – gut sokratisch – zu explizieren, damit der Weg zur Wahrheit – wiederum
gut sokratisch – offen steht. Aus der kleinen Probe Ihres biblischen Wissens zu beurteilen, ist unbedingt
zumindest ein Proseminar über zwei Themen (1) De Revelatione und (2) De Inspiratione erforderlich, um
vom Stand der Wissenschaft her mit dem Buchstabieren anfangen zu können. Zusätzlich wäre die fleißige
Lektüre von mehreren Veröffentlichungen des Biblischen Instituts in Rom oder der Ecole de Jerusalem
notwendig, um Ihre naiven Vorstellungen der Heiligen Schrift des Alten und des Neuen Testaments wissenschaftlich
auszukurieren. Ich bedauere es, daß Sie auf die von mir aufgeworfene Problematik überhaupt nicht eingehen,
sondern sich mit einer erstaunlichen Oberflächlichkeit auf ein Paar psychologisierender Pointen stürzen
(um was dabei zu gewinnen?). Ihre philosophische Dichte scheint wohl kaum meßbare Ergebnisse herzugeben.
Schließlich ist bei so fundamental unterschiedlichen Prämissen eine Diskussion im Rahmen des Leserbriefes
unmöglich. Es bleibt mir also nur übrig, Ihnen mit den besten Genesungswünschen (im Sinne des Seelenheils)
„a Dieu“ zu sagen.
#55 Sycamore 23:21:15 | Samstag, 19. September 2009
@ „Gisela Dormann“ Oder soll ich „Paule“ sagen, der neulich aus der Bildfläche verschwunden ist, um vermutlich,
wie eine Hydra, mit mehreren Namen, als Lyriker der Homosexualität, wieder in Erscheinung zu treten?
Unsere Welte sich wahrlich grundunterschiedlich und jeder von uns wirft naturgemäß dem Anderen Illusionismus
vor. Mein „Illusionismus“ ist jedoch auf dem Fels gebaut, der Jesus Christus heißt. Ich traue es Ihrer
Intelligenz zu, dieses Bekenntnis nicht als lächerlich abzutun. Ihre Illusionen gründen stattdessen
auf Überzeugungen fehlbarer Individuen, welche Christi Wahrheit ablehnen und bekämpfen, ohne sie jedoch,
von ihrem Agnostizismus gebunden, ausschließen zu können (Pascal). Ihnen fehlt die von Pascal erwähnte
praktische Schlußfolgerung, dafür Sorge tragen zu müssen für den Fall, daß das, was das Evangelium
behauptet, zutreffen sollte. Pascal nannte dies die Risikovorsorge, die jeder Kaufmann or „libertin“ in
seinen Kalkulationen einbeziehen sollte, wenn er vernünftig denken will. Statt des Gedankens sehe ich
bei Ihnen den „romatischen Rausch“, Fäkalien als Zierde zu betrachten und die Vernunftgemäßheit dieser
Sicht in narzisstischer Selbstbewunderung der erstaunten Welt zu offenbaren. Philosophisch gesehen, jedoch,
ein Faktor zieht stets den Strich durch diese Rechnung: der Tod. Und vor dem Problem des Todes verstummt
Ihre Eloquenz in seltsamer Weise. Aber zu Recht, dann dafür haben Sie ja keine Lösung.
#23 Sycamore 18:44:32 | Samstag, 19. September 2009
@ Gisela Dormann Gisela, was für einen Bödsinn verzapfen Sie? Wenn Sie keine Bedeutung in der christlichen
Botschaft mehr sehen, der Kirchen als Kultusstandorten dienen, samt Nebengebäuden, so ist das Ihr Bier!
Dies als selbstverständlich darzulegen, ohne einen Hauch von Zweifel und Bescheidenheit, ist eher als
selbsthypnotische Übung einzustufen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg! Ein Dialog kann erst dann
beginnen, wenn Sie die Verbindung mit der realen Welt wiederaufgenommen haben. Es sei denn, um die schreckliche
Wirklichkeit des Glaubens nicht ins Auge sehen zu müssen, Sie lassen sich in ein künstliches Koma bis
zum Ende Ihrer bedauernswürdigen Existenz versetzen. Aufwachen werden Sie dann direkt vor dem Weltrichter!
#110 Sycamore 21:24:09 | Freitag, 18. September 2009
@ Gunsenum: Ceterum… (10:20 Uhr) Sind Sie wahnsinnig geworden? Was wollen Sie mit einem solchen Kartoffelpüree
erreichen? Ihre Abneigung Elijauu gegenüber nimmt pathologische Züge an. Guter Mann (Frau, Neutrum?)
reissen Sie sich doch zusammen und werden Sie vernünftig!
#45 Sycamore 17:33:17 | Freitag, 18. September 2009
@ Gunsenum: Gunsenum (sic)! Was kann aus Mainz-Gonsenheim Gutes kommen? Von der Morphologie her lehnen
sich solche Worte wie Gervinus, Gunsenus, Mullerius, u.m.a., obwohl sie keine lateinischen Wörter sind,
an das Lateinische und übernehmen dessen Endungen. Gunsenum wäre demnach ein Neutrum. Was zu Ihnen wohl
passen würde. Ich würde es also so belassen. Darüber habe ich mein Bedauern zum Ausdruck gebracht.
Belehrungen habe ich darüber keine erteilt. Anders natürlich verhält es sich mit dem plumpen Irrtum
„Elijahuu esse delendam“, der jedem Lateinschüler der 7. Klasse eine glatte 6 eingebracht hätte. Eure
Heiligkeit!
#43 Sycamore 17:14:00 | Freitag, 18. September 2009
@ Gunsenum: Erst denken, dann posten! Ich betrachte es als Zeichen fortschreitender Altersdemenz Ihrerseits,
und deshalb als entschuldbar: (1) daß der Gebrauch des Gerundivums bei Ihnen völlig in Vergessenheit
geraten ist [ unter der gnädigen Annahme, daß Sie einmal gewußt hätten, was es ist], und Sie nicht
einmal in der Lage sind, zwischen der Maskulinum- und der Femininum-Form des Akkusativs zu unterscheiden.
(2) Daß über Elijahuus Geschlecht Sie ins Strudeln geraten sind und sich nicht einmal daran erinnern
können, was Sie selbst heute in Ihren Postings von 9:58 Uhr und 10:06 Uhr darüber gedacht haben. Dort
nämlich sprechen Sie von Elijahuu im Maskulinum: „dieser User“, „mit seiner Präsenz“ (9:58 Uhr), und
„des LEres [Lesers?] Elijahuu“ (10:06 Uhr). Zu dieser Zeit war Elijahuu also auch Ihrer Meinung nach und
in Ihrem schwindenden Gedächnis noch männlich. Eminenz!
#18 Sycamore 11:15:41 | Freitag, 18. September 2009
@ Freinsberg: Gebete Pardon my stupidity, warum ist es richtig („zu Recht“), daß es die traditionellen
Gebete beim Einkleidung mit liturgischen Gewändern nicht mehr gibt? Bezweifeln Sie etwa deren kaum zu
leugnende Funktion der Enstimmung der priesterlichen Seele zur bevorstehenden heiligen Handlung, abgesehen
vom Wert der Gebete an sich als Dialog des Priesters mit seinem Gott, dessen reale Präsenz er dabei ist,
durch die Einsetzungsworte herbeizurufen? Wie sehr die angestrebte „Vereinfachung“ der liturgischen Vorgänge
zu einer bedauernswerten inhaltliche und seelische „Verarmung“ geworden ist, kann jeder, der nicht gerade
blind ist, immer wieder feststellen.
#10 Sycamore 10:38:18 | Freitag, 18. September 2009
@ Gunsenum:Elijahuu Hat sich Elijahuu einer Geschlechtsumwandlung unterzogen und ist zur Frau mutiert,
da er „delendam“ sein soll? Richtig hieß es wohl: „Elijahuu esse delendum“. Wo bleiben die Rechte von
Andersdenkenden, Gusenum? Egal wie empörend, hat Elijahuu genau dasselbe Recht sich zu äußern wie Ihre
Exzellenz, solange er nicht gegen die Gesetze des Landes verstößt. Das sollen Sie zur Kenntnis nehmen:
nicht nur Ihre Meinungen haben Bürgerschaftsrecht im medialen Theater. Übrigens bedauere ich es, daß
Sie sich als Neutrum ausgeben – Gunsenum nämlich, statt Gunsenus.
#115 Sycamore 01:45:21 | Mittwoch, 16. September 2009
Damenschuh: ein guter Rat! Ich bin mir nicht bewußt, daß ich in meinem letzten Beitrag eine These aufgestellt
hätte, worüber man argumentieren könnte. Sie werden sich damit anfreunden müssen, daß ich kein „native
speaker“ bin. Pass das Ihnen nicht, so können meine Beiträge einfach überspringen. Ihre mediale Präsenz
in diesem Thread übertrifft übrigens bei weitem die Qualität dessen, was Sie zu verkünden haben, die
ich als gleich Null bewerten würde. Man merkt, daß Sie ein gigantisches Selbstäußerungsbedürfnis
haben. Glauben Sie wirklich, daß Sie Ihre Probleme in diesem Forum einer Lösung näher bringen werden?
Sie scheinen ja eher praktischer als theoretischer Natur zu sein. Nichts, daß eine gute Beichte und der
Empfang der Sakramente nicht bestens lösen würde, ohne Rauchschwaden und Popanzen jeder Art. Viel Glück!
#17 Sycamore 21:24:49 | Dienstag, 15. September 2009
@clarissa: stets daneben! Clarissa, können Sie sich mal irgendwann auf den Inhalt eines Beitrags konzentrieren
und etwas sinnvolles darüber äußern, anstatt wie eine alte Schulmeisterin mit erhobenem Finger auf
Formfehler hinweisen? Erinnern Sie sich doch auf LaoTses Spruch: „Der Weise zeigt mit dem Finger auf den
Mond. Die Idioten schauen auf dem Finger.“ Im Mittelalter redete man von „petitio principii“.
#102 Sycamore 20:45:07 | Dienstag, 15. September 2009
@ Damenschuh: sehr schwache Leistung, meine Dame! In Ihrem Alter sollten Sie doch schon längst eingesehen
haben, daß Beleidigungen ein Zeichen von logisch- argumentativer Schwäche sind. Frischen Sie doch Aristoteles
Analytik wieder auf, wenn Sie beim Friseur sind. Wenn man keine Argumente hat, so wendet man sich brav
ad hominem mit allerlei Beschimpfungen dem Gegner zu, in der Hoffnung, daß die schwächeren Naturen der
Beleidigungswucht nachgeben und sich für besiegt eklären. Bei mir sind Sie am Falschen geraten. Sie
sind eine geistig und moralisch arme Frau, Damenschuh, und nun befinden Sie sich mitten beim Versuch,
Ihre Enttäuschungen, Ängste, Unwohlsein mit sich selbst, etc. durch aggressive Rundumschläge, die aus
lauter Brustklopfen und heißer Luft bestehen, auf Ihre armen Mitmenschen, die im Gegensatz zu Ihnen längst
das, worum es im Leben geht, durchgeschaut haben, loszulassen. Ihre atheistischen Ergüsse können Sie
ruhig für sich selbst behalten. Sie werden niemanden überzeugen, die logisch denken kann und über eine
gewisse Bildung verfügt. Ich sehe aber mit Erschrecken, daß ich Ihre Nachtruhe wieder gestört habe,
Damenschuh. Jetzt also aber ab ins Bettchen, sagen Sie brav die Gebete, die Sie aus Ihrer Kindheit kennen,
um dann mit Gottes Segen süß einzuschlafen. Gute Nacht!
#92 Sycamore 19:25:23 | Dienstag, 15. September 2009
Damenschuh, sind Sie noch wach? So geht es aber nicht, Damenschuh! Die nette Schwester Gisela hatte Sie
schon ins Bettchen gebracht und Ihnen eine Gute Nacht gewünscht – das bedeutet Schluß im Altersheim.
Stattdessen streiten Sie sich wieder mit einem Gläubigen und geben Sie sich nicht damit zufrieden, daß
es in der Katholischen Kirche allein mehr als eine Milliarde davon gibt. Werden Sie sich mit einer Milliarde
Menschen über ihre Religion streiten und sie zu überzeuigen versuchen, daß Sie allein klug und sie
alle doof sind? Aber, meine Dame, so geht es nicht! Denken Sie an Ihre Altersbeschwerden, an die Tatsache,
daß Sie bald vor dem Richter Jesus Christus zum „redde rationem“, wie mein alter Vater zu sagen pflegte,
stehen werden. Aber ich will doch Ihre Nachtruhe nicht stören. Also nochmal „Ab ins Körbchen! Das Licht
ist aus. Jetzt wird geschlafen“. Sonst müssen Sie wohl von Schwester Gisela die Beruhigungspritze, die
Sie so hassen, auch heute abend bekommen.
#83 Sycamore 18:32:18 | Dienstag, 15. September 2009
Damenschuh: ab ins Körbchen! Langeweile, Graus … warum halten Sie sich noch bei uns, Süße? I In Ihrem
Alter ist jetzt allmählich Bettzeit angesagt. Die Lichter werden ausgelöscht im Altersheim. Sie begeben
sich ins Zimmerchen für einen guten Schlaf, bis die gegenwärtigen Albträume vorbei sind. Alles wird
wieder gut, … so ist gut … Gute Nacht, Damenschuh!
#77 Sycamore 18:09:01 | Dienstag, 15. September 2009
@ Damenschuh: wie doof, my lady! Banaler Vergleich mit dem Kühlschrank … – typisch Hausfrau! Damenschuh,
beschäftigen Sie sich mit Themen, wovon Sie etwas verstehen. Hier unter „Theologen“ partout so ein schräger
Vogel sein zu wollen, ist Zeichen nicht nur von Blindheit („welche Farben?“… – tasten, tasten …) sondern
auch von Doofheit. Hey, sehr modern!
#72 Sycamore 17:46:48 | Dienstag, 15. September 2009
Pascal 123: @ Giuseppe Pascal,lassen Sie bitte den armen Giuseppe in Ruh! Was Sie sagen ist grundfalsch.
Lassen Sie sich von einem guten Jesuiten darüber aufklären.
#66 Sycamore 17:29:42 | Dienstag, 15. September 2009
@Damenschuh: Schuster, bleib bei deinem Leisten! Sie wollen gläubige Menschen vom Glanz des Unglaubens
überzeugen. Sie sind ein Blinder, der über die reellen Farben, die Sie nie gesehen haben, dozieren möchten.
Übrigens, Arroganz ist nie Ersatz für Intelligenz gewesen – so auch nicht in Ihrem Fall!
#59 Sycamore 17:15:56 | Dienstag, 15. September 2009
@Damenschuh: genau so groß ist Ihr Gehirn! Damenschuh: ich finde, dieses Objekt gibt in fairer Weise
das Maß Ihres Gehirns wider. Ein köstlicher Anblick und eine absolute Weltneuigkeit!
#52 Sycamore 17:07:02 | Dienstag, 15. September 2009
@ Gunsenum: Das Problem liegt woanders. „Gelegentlich sollen den Meßbesuchern Tropfen des Kostbaren Blutes
auf dem Boden gefallen sein.“ Reicht das nicht aus? Ist dem Bericht widersprochen worden? Würde es nicht
ein einziges Mal reichen, um die Praxis schleunigst zu revidieren, zumindest indem die Patena unter der
eingetauchten Hostie vom Messdiener gehalten wird, bis die Hostie eingenommen worden ist? Es handelt sich
schließlich reel um das Blut Jesu Christi! Reicht es ferner nicht aus, daß „Redemptionis sacramentum“
diese Handlung verbietet, um dieses Verbot konsequent und ohne wenn und aber in die Praxis umzusetzen?
Muß jeder Landpfarrer und City Monsignore selbst entscheiden dürfen, ob er seine Willkür und seinen
Ungehorsam, wie es schön heißt, „vor Gott [d.h. vor sich selbst] verantworten kann“, um damit die liturgischen
Vorschriften der Universalkirche einfach so beiseite schieben zu dürfen? Und wo bleibt die Aufsicht des
Bischofs? Ein Anruf hätte genügt, um den selbstherrlichen Prälaten in die Schranke zu weisen. Es wäre
gut für uns alle, die auch zum Glaubensgehorsam berufen und ermahnt werden, den Glanz dieser Tugend in
der Persönlichkeit des Klerikers widerspiegelt zu sehen, indem er Gehorsam statt Selbstherrlichkeit kirchlichen
Vorschriften gegenüber in seiner Amtsführung walten läßt.
#19 Sycamore 16:37:43 | Montag, 14. September 2009
Obama und der Katholizismus Obama ist ein hochintelligenter Mann. Ich traue ihm völlig zu, die mit der
Orthodoxie einzige überzeugende und ernstzunehmende Version des Christentums – die römisch-katholische –
zu eigen machen zu wollen. Wenn schon, dann katholisch. Wer will bei Sinnen eine Schildkrötensuppe ohne
Schildkröte bestellen?
@ unbestechlicher: die Pius-Bruderschaft In der Tat hat die Bruderschaft am wenigsten nötig, römische
Luft zu schnappen. Ihre Treue zur Kirche und ihr untrüglicher Sinn für die reine Lehre setzen doch voraus,
daß ihre theologischen Lungen niemals aufgehört haben, römische Luft zu atmen. Die neue „benediktinische“
Hermeneutik des II. Vatikanischen Konzils nach 40 Jahren Tollhaus in der Katholischen Kirche, ist ja indirekter
Beweis dafür. Obwohl ich der Pius-Bruderschaft nicht angehöre, zolle ich ihr für ihre konsequente Katholizität
Respekt! Dies bedeutet natürlich nicht, daß die Bruderschaft über aller Kritik erhaben ist. Diese Kritik
soll jedoch nicht mit Ihren kretinoiden Bemerkungen verwechselt werden.
#46 Sycamore 22:57:43 | Samstag, 12. September 2009
@ atheist: wo bleiben die Belege für Ihren Unsinn? Mit freudiger Spannung habe ich die Bibliographie,
die Ihre verläumderischen Aussagen über drei Päpste belegen soll, wohl wissend, daß es sie nicht gibt,
wenn man Lästermaul Roger Peyrefitte außer Acht läßt, wie man soll. Nun verstummen Sie! Hätten Sie
ein Mindestmaß an Ehre übrig, würden Sie sich bei den Lesern entschuldigen, da dies bei den von Ihnen
Verläumdeten nicht mehr möglich ist.
#21 Sycamore 19:32:39 | Samstag, 12. September 2009
@atheist: die Päpste und die Strichjungs „Von Paul VI. weiß man …; von Pius XII. weiß man …; von
Pius X. weiß man …“. Was Sie nicht alles wissen! Können Sie bibliographische Hinweise zur Unterstützung
Ihres „Wissens“ angeben? Oder für immer schweigen?
#82 Sycamore 20:36:57 | Freitag, 11. September 2009
Frauenordination? Niemals! Es ist allgemein bekannt und es steht fest, daß Frauen nicht in der Lage sind,
Geheimnisse zu hüten. Die Ausübung des Beichtsakraments wird also den Frauen-Priesterinnen verwehrt.
Wird sie aber nicht, so wird früher oder später pneumat wissen, wie Kunstmaler gesündigt hat, wo und
mit wem; desgleichen wassers über die Sünden Leons, und umgekehrt; so auch die Luteranerin über die
Sünden von DJM, Sefirot über die Sünden von al-Muschrik (du Schwein!), Anmut über die Sünden der
Biene Maja, Braut über die Sünden von Elijahu, Job über die Sünden von Brandenburgis, und unbestechlicher
über die Sünden von leshandl 1 – und umgekehrt. Der Krawattenprälat ist vom Sinnen!
Thomasius: Jesus und die Juden Ein falsches Argument einmal weggewischt, welche Argumente sprechen dann
gegen den Antijudaismus? Eigentlich alle. (1) Man muß feststellen, daß die Adressaten von Jesus bitteren
kritischen Reden, die besonders im Matthäusevangelium vorkommen, die Schriftgelehrten und die Pharisäer
sind, und nicht das jüdische Volk. Dem gegenüber hegte Jesus stets die Gefühle einer Mutter für ihre
Kinder. Er fühlte tiefes Mitleid für sie, da er sie herumirren „wie Schafe ohne einen Hirten“ sah. Sein
Zorn richtete sich auf die religiöse Spitze dieses Volkes, da sie den Weg dieser Menschen zu Gott verbaute
und es mit ungeheuerlichen Lasten, die nicht von Gott stammten, beladen hatte. Er weint über Jerusalem
und spricht zärtlich mit den Frauen Jerusalems, die über ihn am Kreuzweg weinten. In seinen Gleichnissen
ist es nicht das jüdische Volk, das ihn umbringen will, sondern wiederum die religiöse Spitze dieses
Volkes, die Hohenpriester und die Pharisäer, die „Winzer“ von Mt. 21. Es bleibt gewiß festzustellen,
daß die Merheit der Juden Jesus Botschaft schließlich abgelehnt hat. Das jüdische Volk hat grausam
für die Untreue seiner religiösen Führer bezahlen müssen, wie wir alle wissen. Nicht nur wurde Jerusalem
zerstört und das Volk auseinandergejagt, sondern das Reich Gottes wurde den Juden weggenommen und einem
anderen Volk, dem Volk Jesu (ekklesia mou), gegeben, nach dem Wort Jesu: „Das reich Gottes wird euch weggenommen
und einem Volk gegeben, das die erwarteten Früchte bringt“ (Mt 21, 44)
@ Thomasius: die Verantwortung für Jesus Tod. Sagen Sie bitte klipp und klar, welche Verantvortung, wenn
überhaupt, die Hohenpriester und die Ältesten am Tod Jesus hatten, und ob Petrus Unsinn geredet hat
(Apg 2, 23). Zu Ihrer Bemerkung:„Im übrigen war es bekanntlich Gottes Wille, daß Jesus Christus in dieser
Weise starb – was hat das Ganze eigentlich mit den Juden zu tun?“ füge ich zu Ihrer gefl. Lektüre die
folgenden Worte Jesu an die Zwölf während des Paschamahls, die Judas Iskariot betreffen: „Der Menschensohn
muß zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn
verraten wird, Für ihn wäre es besser, wenn er nie geboren wäre“ (Mt 26, 24). Jetzt versuchen Sie,
diese Worte Jesu analogisch an die Hohenpriester und die Ältesten des jüdischen Volkes anzuwenden, und
da wird noch ein von der „political correctness“ und vom ZRdJD gepflegtes Argument zu Ihrem Chagrin weggepustet.
Was die Verantwortung von Juden seiner Zeit an seinem Tod angeht, so braucht man nur die im Matthäus
wiedergegebenen Gleichnisse zu lesen (insbesondere die von den bösen Winzern (Mt 21, 33-46), um Jesus
Urteil herauszufinden. „Als die Winzer den Sohn sahen sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir
wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus,
und brachten ihn um“ (Mt 21, 38- 39). „Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten,
merkten sie, daß er von ihnen sprach“ (Mt 21, 45-46). Alles klar?
@ gaspode Wenn man es auch so machen kann, dann ist doch wieder alles in Ordnung! Ich wünsche Ihnen also
eine gute Therapie bei Josef Berens, dem einfach nicht-denkenen Katholik. Adieu, meine Liebe!
Thomasius Sie wollen die moralische und die juristische Verantwortung der religiösen Vertreter des jüdischen
Volkes für den Tod Jesus einfach nicht warhaben, und verschanzen Sie sich hinter einem juristischen Formalismus,
der diese Verantwortung gänzlich Pilatus zuschiebt. Wären diese Geschehnisse heute in der Bundesrepublik
D passiert, so würden sie sich die zwei Hohenpriester und die Ältesten wegen Anstiftung zum und Mittäterschaft
am Mord Jesu vor Gericht verantworten und mit einer Verurteilung rechnen müssen. Auf der Basis von Matthäus
27 würde der Staatsanwalt noch weitere Anklagepunkte erheben können. So weit über die ach so unschuldigen
Juden.
@gaspode: ab zur Behandlung! Ich weise Sie zu Joberens (Josef Berens, dem einfachen nicht-denkenden Katholik)
zur logischen Behandlung und zur Problemidentifizierung. Ich bin mir sicher, daß es wieder alles gut
mit Ihnen werden wird! Therapieziel: zu merken, wenn man verloren hat. Nicht wahr, meine Liebe?
@ Navon: wow…Hunderttausende! Herr Dr. Green hatte schon im März 2009 die Richtigkeit der päpstlichen
Ansichten zur afrikanischen AIDS-Pandemie bestätigt – in einem Artikel von Kathryn Jean Lopez vom 19.03.2009,
erschienen in der National Review Online. Kreuz.net hat dankenswerterweise über diesen Beitrag schon
damals ausführlich berichtet. Die Tatsache, daß Dr. Green nun in Rimini beim „Treffen für die Freundschaft
der Völker“ seine Ansichten wiederholt und bekräftigt hat, hat eine ganz andere Resonanz in den Medien
hervorgerufen als im März der Fall war – wohl verständlich. Die Forschungsergebnisse vom AIDS-Forscher
Dr. Green sind inzwischen allgemein bekannt. Ich kenne keinen prominenten Wuissenschaftler, der ihre Solidität
bezweifelt. Können Sie die Namen von einigen prominenten Wissenschaftlern unter den von Ihnen erwähnten
Hunderttausenden nennen, welche die Forschungsergebnisse vom Harvard Wissenschaftler Dr. Green und damit
vom Papst abgelehnt haben? Bitte mit Quellenangabe.
@Thomasius: wer hat Jesus umgebracht. Jesus wurde nach jüdischem Recht zum Tode verurteilt, von den damaligen
Hohenpriester und Ältesten des Volkes Israel. Sie als „Zirkel“ zu beschreiben ist eine unangemessene
Verniedlichung. Diese offiziellen Vertreter des Volkes Israel wandten sich dann an die Römer, denen das
alleinige Recht zustand, Todesurteile auszusprechen und zu vollziehen, klagten Jesus als politisch subversive
Persönlichkeit bei Pilatus an, setzten Pilatus unter Druck („… dann bist du kein Freund Cäsars“),
wiegelten den anwesenden Mob an, das Todesurteil Jesu zu fordern,die Gefahr von Unruhen vorzugaukeln,
später die Freilassung Barabbas zu verlangen. Da sowohl die Hohenpriester als auch die Ältesten genau
wußten, daß die vor Pilatus vorgetragenen Anklagegründe fadenscheinig waren, d.h. daß Jesus nach römischem
Recht ein unschuldiger Mann war, haben sie sich der Mittäterschaft bei einem Mord schuldig gemacht. Formaljuristisch
hat die römische Behörde Jesus zum Tode verurteilt und hinrichten lassen. Tatsächlich hat Pilatus der
Erpressung seitens der Hohepriester und Ältesten nachgegeben und sie gewähren lassen. Nur die formaljuristische
Verantwortung herauszustellen und die moralische Verantwortung der Judenvertreter zu verschweigen, ist
nicht redlich. Petrus sagt völlig zu Recht den Israeliten:“… ihn [Jesus] … habt ihr durch die Hand
von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht“ (Apg 2, 23). Hier sind die Verantwortlichkeiten sauber
verteilt: dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
@ Domenico Danke, Domenico, für die erneute Wiederholung des schon längst Gesagten! Bei Joe machen Sie
sich allerdings keine Hoffnungen. Die Gründe dafür habe ich unten erklärt. Der einzige Hoffnungsschimmer
liegt in der vorgesehenen Behandlung durch Gaspode – Sie wissen ja, die Logikerin, theologin und Kondom-Expertin.
@ Gaspode (Folge) Bei Ihrem abenteuerlichen Spaziergang im theologischen Ackerfeld, ging es damals um
die Diskussion über den priesterlichen Zölibat, der traditionell im Rahmen der Nachfolge Christi gesehen
und praktiziert wird. Diese Nachfolge-Begründung haben Sie bestritten mit dem Hinweis, es sei strittig,
ob Jesus überhaupt zölibatär gelebt hätte, was Sie wiederum mit dem Argument zu stützen versuchten,
daß darüber, ob Jesus nicht verheiratet gewesen wäre, sei aus den Evangelien nicht zu erfahren. Hätte
Jesus nicht zölibatär gelebt, so wäre die Nachfolge Argumentation für den kath. Priesterzölibat hinfällig.
uch hier logisch interessant sind Ihre Schritte vom „in den Evangelien nicht feststellbar sein“ auf das
„umstritten sein“, also bezweifelbar, also, unterstellungsweise, wahrscheinlich falsch. Diese Ihre Ansicht
wurde mit Hinweis auf das unter Historiken üblichen Argument a silentio widerlegt und die Meinung des
von Ihnen einzig zitierten Kirchenhistoriker als nicht maßgeblich erklärt.
@gaspode: die Heldin des Unzutreffenden! Sie zeigen langsam aber sicher Einsicht darüber, daß Ihre Aussage
bezüglich Dr. Green, unzutreffend war. Ihr Versuch, den Irrtum zu korrigieren, ist lobenswert. Sie haben
noch nicht Einsicht darüber gewonnen, daß Ihre Aussage zum Hochwürdigsten Herrn Bischof Pascal N’kounde
ebenfalls unzutreffen war. Herr v. Herzmanovsky-Orlando hat Ihren kindlichen Versuch formallogisch zu
argumentieren zurechtgestützt. Ich habe von der Semantik her abgehoben, mit der gleichen Wirkung, die
Inanität Ihrer argumentativen Bemühungen zu offenbaren. Grausam ist wiederum Ihr neuer Versuch, von
der Nichtfestellbarkeit von etwas auf seine Nichtexistenz zu schließen. Ihre Worte:„Wenn sich ein Vorzug
nicht feststellen läßt, existiert er als Vorzug eben nicht…“. Wenn sich etwas nicht feststellen läßt,
kann man nur schließen, daß es sich nicht festellen läßt. Ob etwas tatsächlich existiert oder nicht,
darüber ist mit der Aussage „es läßt sich nicht feststellen“ nichts gesagt. Es wäre für Galileo ja
töricht gewesen zu behaupten: „Mit meinem Teleskop lassen sich nicht mehr als 30 Sterne festellen.“ Um
daraus zu schließen: „Also es existieren nicht mehr als 30 Sternen.“ Die Grenze zwischen Epistemologie
und Ontologie muß doch beachtet werden – Kant und Husserl zu Liebe! Würden Sie dem nicht zustimmen,
meine Liebe? Daß Ihr logisches Denken defizitär ist, kann man also bei bestem Willen nicht bestreiten.
(folgt)
@ Thomasius: die Juden & Jesus Zwischen „gegen jemanden eingestellt zu sein“ und „diesen nach jüdischem
Recht zum Tode verurteilt zu haben und dann das Todesurteil und die Hinrichtung von den Römern verlangt
und betrieben zu haben“ besteht doch ein gewaltiger Unterschied, den Sie gerne verschleiern. Warum? Der
evangelische Bericht nennt die Verantwortlichen mit Namen und Adresse. Von den Allgemeinheiten, wovon
Sie reden, – „die Juden“ – ist dort nichts zu finden, wenn damit nicht die Hohenpriester und die Ältesten –
also die Vertreter des jüdischen Volkes – gemeint sind. Lassen wir schließlich das Argument des Tötens
am besten außer Acht. Jeder von uns ist dazu bestens geeignet. Was die Israelis sich im letzten Gaza-Krieg
geleistet haben, jedoch, verdient auch beim Namen genannt zu werden: eine echte Schweinerei! Wir reden
dabei nicht von dem, was vor Jahrhunderten passiert ist, sondern von heute.
@ Peter-Pan „Der Papst ist für seine Aussage angegriffen worden, weil sie dumm und schlicht unwahr ist…“.
Auf welche Aussage des Papstes beziehen Sie sich nun, mein Herr Peter-Pan? Oder soll ich sagen, Alice
in Wonderland?
@ Gaspode: Sie haben verloren, gebens Sie es zu und entschuldigen Sie sich! Gaspode, machen Sie doch aus
Ihrem Herzen keine Mödergrube! Was sagen Sie nun Ihrem Mitleser „Don Bosco“? Sowohl aus dem wissenschaftlichen
als auch aus dem logischen Standpunkt sind Ihre Aussagen als irrtümlich zu betrachten. Jeder ehrenhafte
Mensch, der sich irrt, zieht seine Aussagen zurück und entschuldigt sich. Dies sollen Sie auch tun und
feierlich anerkennen, mit dem Herrn Hochwürdigen Bischof Pascal N’Koues, der, im Gegensatz zu Ihnen,
logisch argumentieren kann, daß die Vorzüge des Kondoms zweifelhaft und ihre Wirksamkeit gleich null
ist. Dem Herrn Dr. Edward C. Green werden Sie beipflichten, daß „keine konsistente Verbindung zwischen
Kondomgebrauch und niedrigere HIV-Infektionsraten gefunden“ worden sind. Gäbe es sie, „25 Jahre nach
Beginn der Pandemie hatten wir sie sehen müßen.“ Ansonsten werden Sie sich dazu verpflichten, sich nur
zu Themen zu äußern, wovon Sie etwas verstehen. Die AIDS-Problematik in Afrika zählt nicht zu diesen
Themen. Da hat der Herr Bischof einen immensen Kompetenzvorsprung Ihnen gegenüber. Erkennen Sie dies
einfach an! Und so geläutert, Gaspode, gehen Sie nun in die nächste Runde. Ich bin gespannt, was Ihr
neues Thema sein wird.
@ Gaspode: Was Dr. Green tatsächlich gesagt hat. II „Es gibt eine konsistente Verbindung,wie unsere besten
Studien zeigen, einschließlich der von der US-Regierung finanzierten ‘Demographic Health Surveys’, zwischen
einer größeren Verfügbarkeit und Gebrauch von Kondomen und höheren – nicht niedrigeren – AIDS-Infektionsraten“.
Und jetzt die wissenschaftliche Erklärung zur Bestätigung der päpstlichen Aussage, daß die Verteilung
von Kondomen das AIDS-Risiko eigentlich vergrößern könnte, wie der Papst vorsichtig formuliert: „Dies,“
so Dr. Green, „könnte zum Teil zu einem in der Wissenschaft als ‘Risiko-Ausgleich’ bekannten Phänomen
zurückzuführen sein. Das heißt, wenn man eine ‘Risiko- Verminderungs-’ Technologie benutzt, wie z.B.
Kondome, verliert man den Vorteil, die Risikoverminderung, dadurch, daß man ‘ausgleicht’, d.h. grössere
Risiken auf sich nimmt, die er ohne die ‘Risiko-Verminderungstechnologie’ nicht eingegangen wäre.“ So
kann man mit dem Papst schließen: „Deshalb möchte ich sagen, es ist diese unsere doppelte Anstrengung,
den Menschen innerlich zu erneuern, ihm geistliche und menschliche Kraft für ein Verhalten zu geben,
das dem eigenen Körper und dem des anderen gerecht wird, und diese Fähigkeit, mit den Leidenden zu leiden,
bei ihnen zu bleiben in den Prüfungen des Lebens.“ Für diese ungeheuerlichen Worte – ein Schlag ins
Gesicht aller Werte der entarteten westlichen Gesellschaften – wurde der Papst von der Welt-medialen Macht
zerrissen, und von deutschen Bischöfen und kath. Laien im Stich gelassen. Großartig!
@gaspode:lieber Don Bosco (17:37) – Was Dr. Green tatsächlich gesagt hat. – I Gaspode, früher waren
Sie Bibelwissenschaftlerin und jetzt sind Sie Kondome-Expertin geworden. Respekt! Ihre Aussage:„Der zweite
Teil seiner [des Papstes] Aussage ist das eigentliche Problem [für Gaspode]. Er insinuiert [sic!] sogar –
entgegen wissenschaftlichen Erkenntnissen [die Gaspode noch keine Zeit hatte sich anzueignen], daß Kondome
das Problem eher verschärfen als mindern. [Und jetzt kommt’s:] Und hierbei wird er von E. Green [n.M.v.
Gaspode] keinesfalls unterstützt.“ Erstens die Aussage des Papstes:„Wenn die Seele fehlt, wenn die Afrikaner
sich nich selbst helfen, kann diese Geisel [Aids] nicht mit der Verteilung von Kondomen beseitigt werden:
im Gegenteil, es besteht das Risiko, das Problem zu vergrößern. Die Lösung kann nur mit einem doppelten
Engagement gefunden werden: Das erste ist eine Humanisierung der Sexualität, das heißt eine geistige
und menschliche Erneuerung, die eine neue Art des Umgangs miteinander bringt. Und das zweite eine wahre
Freundschaft auch und vor allem mit den Leidenden […]. Diese sind die Faktoren, die helfen und die auch
zu sichtbaren Fortschritten führen.“ Was sagt dazu Dr. Edward C. Green? „Der Papst hat Recht, oder, um
mich besser auszudrücken, die beste Evidenz, worüber wir verfügen, bestätigt di Äußerungen des Papstes.
Es ist erwiesen, daß Kondome auf der ‘Bevölkerungs-Ebene’ nicht wirksam sind. Es gibt eine konsistente
Verbindung, wie unsere besten Studien, einschließlich die von der US Regierung finanzierte ‘Demographic …
(folgt…
@ Caldonazzi Ihre Vertrautheit ehrt mich, trotzdem werde ich Ihren „du“ nicht annehmen. Da haben Sie mich
völlig mißverstanden. Meine Adressaten sind katholische Christen. Ich vermute, daß diese Lesergruppe
die Mehrheit unter den Lesern eines katholischen Netzes darstellen. Diesen Katholiken biete ich Kenntnisse
und Meinungen an, wie es bei jedem Leser, der hier einen Beitrag veröffentlicht, der Fall ist. Sollte
meine Vermutung nicht zutreffen, so stellt dies keinen Hinderungsgrund für meine Leserbeiträge dar.
Auch nicht-katholische Leser könnten Interesse daran haben. Was die Zweifler angeht, so sehe ich keinen
Grund, ihnen ein Interesse an einer seriösen Darlegung der katholischen Lehre abzusprechen. Die Kenner
schöpfen ihr Wissen gewiß nicht bei Leserbeiträgen im Netz. Der Großteil der katholischen Laien, schließlich,
besteht erfahrungsgemäß aus Menschen, die nur wenig Ahnung von der eigenen Religion haben und dadurch
der Gefahr ausgesetzt sind, emotionell statt sachlich, oder gar irrtümlich, über solche Dinge zu denken
und zu argumentieren. Die einfache und i.d.R. stark emotionalisierte Kost evangelikalischer Sekten kann
Menschen erreichen,gewiß. Ob sie auch in der Lage ist, den Glauben als „rationabile obsequium“ zu übermitteln,
bezweifle ich sehr. Da ist der theologische und philosohische Gerüst der Katholischen Kirche m.E. unübertroffen.
Finden Sie dies irritierend, so können Sie meine Beiträge einfach ignorieren. Keiner zwingt Sie dazu,
sie zu lesen
@Gotthard und seiner Bischöfe… Unter den von mir genannten Bischöfe befindet sich der Name von Bischof
Algermissen. Das ist ein Fehler. Gemeint ist Erzbischof Dr. Werner Thissen, Hamburg, dem der Unterschied
zwischen den Begriffen „Aufhebung einer Exkommunikation“ und „Legitimierung der Begnadeten“ am Jahresanfang
offensichtlich unbekannt war und die beiden Begriffen miteinander verwechselte, um dem Papst Unbesonnenheit
vorzuwerfen und u.a. der Kritik des unsäglichen Zentralrats der Juden in Deutschland praktisch beizupflichten.
Wenn man sich das Bild von Dr. Thissen anschaut, traut man seinem verschmitzten Lächeln eigentlich alles
zu – auch die Perfidie, den eigenen Papst zu demontieren.
@clarissa colonia:“ Er denkt an sein Erbarmen“. „Er nimmt sich seines Knechtes Israel an, und denkt an
sein Erbarmen, das er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.“ Das „Erbarmen,
das Er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig“ konkretisiert sich in endgültiger
Vollkommenheit in der Person Jesus von Nazareth. Weitergehende Schlüsse daraus ziehen zu wollen, ist
verwegen: „Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte
bringt. Als die Hohenpriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, daß er von ihnen
sprach“ (Mt 21,43-45). „Es gibt nur die eine Heilsordnung des eines und dreifaltigen Gottes, die im Mysterium
der Inkarnation, des Todes und der Auferstehung des Sohnes Gottes Wirklichkeit wird und die durch die
Mitwirkung des Heiligen Geistes vergegenwärtigt und in ihrer Heilsbedeutung auf die ganze Menschheit
und das Universum ausgedehnt wird:‘Die Menschen können demnach mit Gott nicht in Verbindung kommen, wenn
es nicht durch Jesus Christus unter Mitwirkung des Geistes geschieht’ (Joh. Paul II, redemptoris missio,
28-29). (Erklärung Dominus Jesus,12). „Es gehört nämlich zum beständigen Glaubensgut der Kirche und
ist fest zu glauben, daß Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Herr und der einzige Erlöser ist, der
durch seine Menschwerdung, seinen Tod und seine Auferstehung die Heilsgeschichte, die in ihm ihre Fülle
und ihren Mittelpunkt findet, zur Vollendung gebracht hat“ (Dominus Jesus, 13).
@confiteor: „Wenn jetzt …“ / „perfidi Judaei“ Wie lange her haben Sie das Latinum gemacht? Das „große“
kann es nicht gewesen sein. Schlagen Sie doch ein Lateinisches Wörterbuch nach unter „perfidus“ und da
steht: wortbrüchig, treulos, unredlich, verräterisch, falsch. „Perfide“ kommt in Asdrücken wie:„Du
Schelm!“ vor. Schlagen Sie nun den Duden nach „perfid, perfide“ nach und da bekommen Sie die Bedeutung,
die Sie gerne hätten und dem Lateinischen unterjubeln wollen: „[verschlagen, hinterhältig u.] niederträchtig,
in besonders übler Weise gemein“. Auf die Juden bezogen, also, klar antisemitisch! Es war der große
Verdienst von Prälat Österreicher, einem persönlichen Freund von Jacques und Raissa Maritain, diesen
Bedeutungsunterschied im lateinischen und im modernen Sprachgebrauch herausgestellt zu haben. Wir reden
von den 1950er Jahren und von der Zeit Papst Pius XII., der diese Klärung willkommen hieß. Schon damals
war im Karfreitagsritus diese Bedeutungsunterschied klar. Antisemitismus dem alten Karfreitagsritus zu
unterstellen, darf also als ignorant bezeichnet werden.
@ Gotthard und seiner Bischöfen Gespür für den Zeitgeist Komisch, daß die neueste Literatur über
die Enzyklika ihren „prophetischen“ Character preist, gerade im Hinblick auf die gegenwärtige Bevölkerungsproblematik.
Diese neue Wende, die den Spursinn der damaligen „Hirten“ sehr in Frage stellt, haben Sie offensichtlich
verpasst. Einen Konflikt kann man auch dadurch lösen, daß eine der Konfliktparteien ihre Hose (bei den
„Hirten“ redet man wohl von Soutane) herunterläßt. So die „Hirten“ dem damals herrschenden Zeitgeist
gegenüber. Eher Feigheit als Spursinn! So manche Hirten am Jahresanfang in der anti-Benedikt Hysterie.
Im nachhinein haben sich die Aussagen des Papstes als sachlich richtig erwiesen – sogar lobende Worte
aus Harvard geerntet. Das Gegenteil in D. Der Hirte Jaschke, anstatt den Papst zu unterstützen, schlug
damals Kondome für Frauen vor. Der Hirte Algermissen in der causa Williamson verwechselt den Begriff
Aufhebung mit dem Begriff Legitimation, um sich mit dem Zentralrat der Juden zu solidarisieren; der Hirte
Sterzinsky tat Ähnliches; der Oberhirsch Lehmann tat noch Schlimmeres; der Hirt Zollitsch erklärte:
„Wir folgen dem Papst nicht.“ etc. Tolle Hirten! In der „Königsteiner“ sagten im Grunde die Hirten zu
den Schafen: „Macht, was ihr wollt!“ Eine Bankrotterklärung erster Güte! Ich war in D, als der Papst
von den Medien, auch katholischen, in übelster Weise für Worte zerrissen wurde, die sich als wahr erwiesen
haben. Da habe ich die Feigheit der „Hirten“ und der „Schafen“ erlebt, hier in D, nicht in der Turkey.
@Shuca: „Königsteiner Erklärung“ Es war die „große“ Leistung des damaligen deutschen Episkopats (pikant
im Hinblick auf das von demselben heute an die Pius-Bruderschaft gerichtete absolute Gehorsamverlangen
kirchlichen Beschlüssen gegenüber), eine päpstliche Enzyklika („Humanae vitae“) kurzerhand für hinfällig
zu erklären und das protestantische Prinzip der „sola conscientia“, in diesem Fall die einsame, vom „magisterium
ecclesiae“ unbeeinflüsste Entscheidung der Sexualpartner, in die katholische Moraltheorie- und Praxis
einzuführen. Diese „Königsteiner Erklärung“ gilt heute noch für die Katholiken in Deutschland. Die
Bischöfe haben es nicht für nötig erachtet, sie als Irrtum für hinfällig zu erklären. Daß die Ungehorsamen
von der Bruderschaft absoluten Gehorsam verlangen, ist einer der skurrilen Aspekte des gespannten Verhältnisses
zwischen den beiden Gremien.
@ Gotthard: geordnete Einwanderung Wenn man betrachtet, daß etwas drei Milliarden Menschen unter dem
Existenzminimum leben müssen, haben Sie schon ca. drei Milliarden Menschen, die zu Deutschlands Töpfe
gerne einwandern möchten. Deutschland würde dann weiterhin nur als geographische Bezeichnung existieren.
Statistiken Hinzuzufügen wäre die Zahl der abgetriebenen Kinder in Deutschland und in Europa, die nach
der Studie des anges. Guttmacher Institute in New York für die WHO in D mehere hunderttausend und in
E mehere Millionen pro Jahr beträgt. Was Deutschland angeht, wird das Kind ferner als Karriere-Risiko
Nr. 1 – was gerade junge Leute nicht dazu animieren wid, Kinder zu bekommen. Primär und schließlich
ist (nicht nur) Deutschland eine weitgehend hedonistisch geprägte Gesellschaft geworden. Für echte Liebe
und Aufopferung haben solche Gesellschaften wenig übrig. Der unmittelbar zu verschaffende Genuß führt
die Werteskala. Da sind Kinder nur ein Hindernis.
#93 Sycamore 18:23:25 | Donnerstag, 27. August 2009
@clarissa Wieviel Watt hat Ihre Birne? Als Hausfrau müssten Sie sich eigentlich mit Sauerteig auskennen.
Ihr Hausschwamm besitzt doch einen ungeheuerlichen Säuregehalt.
#88 Sycamore 12:03:20 | Donnerstag, 27. August 2009
@ Bernd-Jupp (18:37): Verabschiedung „Wollt ihr auch gehen?“ Das Jesus-Zitat ist insofern hier fehl am
Platze, weil diejenigen, die weggingen, die Lehre Jesu in ihrer Härte unerträglich fanden. Dem Konzil
wird stattdessen vorgeworfen, die traditionelle Lehre der Kirche in wesentlichen Punkten verwässert zu
haben. Die RKK sei wesentlich protestantischer geworden. Der Protestantismus sei stattdessen das geblieben,
was er immer war: semper idem! Eine eventuelle Konvergenz fände stets nicht an der oberen sondern an
der unteren Ebene statt – und die sei protestantisch. NOM und die damit verbundenen massiven Problemen
beim Selbstverständnis der Katholischen Kirche beim „Gottesvolk“ und einer erheblichen Anteil seiner
„Hirten“ würden den Beweis dafür bieten. „Und wer es nicht annehmen will, dem bleibt es unbenommen,
sich aus dieser Kirche zu verabschieden.“ In der Tat, viele der verlorenen Schafe, dessen „Wolle“ der
Kardinal so sehr vermisst, haben bei den jubelnden Lutheranern ihren neuen Schafstall gefunden. Das wäre
nur konsequent gewesen: die Geistesverwandschaft käme nicht von ungefähr. Da wächst zusammen, was zusammengehört.
Es war wohl ein kath. Bischof aus NRW der am Jahresanfang gesagt haben soll, er fände mehr Gemeinsamkeiten
mit den Lutheranern als mit den Pius-Brüdern. Auch dieser Bischof muß, wie der Kardinal, am zivildogmatischen
Fundament der „political correctness“ gedacht haben. Hätte er tatsächlich theologisch gedacht, dann
gehörte er vor der Glaubenskongregation in Rom – subito!
#71 Sycamore 01:01:58 | Donnerstag, 27. August 2009
@zeitgeist: Lehmann „Erstens hat sich Kardinal Lehmann […] von jeder thelogischen Schärfe entfernt
[…].“ Lehmann denkt überhaupt nicht mehr theologisch sondern Kirchenpolitisch d.h. ideologisch. Deshalb
ist er für jemand, der die Kirche theologisch denkt, als Heilsmysterium, eine Zumutung. Inwiefern ist
für ihn die Bruderschaft eine Provokation? Stellt die Bruderschaft katholisches Dogma und Moral in Frage?
Nein! Sie ist eine Provokation, weil sie das zivildogmatische Fundament der lehmann’schen Ideologie in
Frage stellt: die Moderne, die französische Revolution, eine falsch verstandene Religionsfreiheit und
den Holocaustkult, der zu einer Art Zivile-Religionsersatz in den höchsten Kreisen von Regierung und
Gesellschaft geworden ist. Diese sind die Dogmen, die Lehmann an erster Stelle verteidigt, um das dt.
Staatskirchensystem aufrechtzuerhalten. Auf diesem Altar ist er bereit, alle Andersdenkende zu opfern,
all diejenigen, die „nicht ins Schema passen“. Inwiefern spielt, nach Lehmann, die Bruderschaft mit dem
Papst und der Kurie? Der theologische Dialog hat nicht einmal angefangen, also es kann sich nicht um Theologisches
handeln. Er denkt an Williamson und die Holocaustposse, die ihm Schwierigkeiten macht im Dialog mit den
Juden. „Der Streit mit der Piusbruderschaft habe der Kirche sehr geschadet.“ Welchem Teil der Kirche?
Denjenigen, denen die „political correctness“ wichtiger war als die Teilhabe am „corpus mysticum Christi“,
der die Kirche ist? Ihr Abgang war doch ein Gewinn!
Der ganz und gar säkularisierte Kardinal und seine Forderungen Ich bin erstaunt! Als Lehmann das „höchst
uneinheitliches Bild“ der Bruderschaft anprangerte, dachte ich wohl, er hätte kirchliche Kriterien in
Kopf. Stattdessen denkt er an politischen, wie das Verhäktnis zur Moderne, zur französischen Revolution,
zur Religionsfreiheit, zum Holocaust. Als ob die Meinung sämtlicher Katholiken, über diese Themen die
gleiche wäre, wie der Kardinal sich offensichtlich wünscht. Aber schauen wir uns das „höchst uneinheitliche
Bild“ der Bruderschaft nach den Kriterien, die allein zählen sollen, nämlich nach den kirchlichen, an.
Die Bruderschaft hat die apostolische Sukzession, das geweihte Priestertum, die echte Eucharistie. Sie
erkennt das petrinische Amt an und strebt nach voller Einheit mit der römischen Kirche. Theologisch hat
sie die katholische Lehre bis zum II. Vaticanum in ihrer Reinheit bewahrt. Sie lehnt das Konzil nicht
im Bausch und Bogen, sondern nur in bestimmten Punkten ab. Es sind hauptsächlich die Lehre über die
Religionsfreiheit und die Liturgiereform. Darin ist sie mit einem erheblichen Anteil Katholiken einig,
die Klärungsbedarf in dem einen und Reformbedarf in dem anderen Punkt, sehen. Eigentlich sind sie dem
obersten Hirten und Lehrer der Kirche, dem Papst, in diesem zweiten Punkt näher als manche Priester und
Bischöfe. Ich finde Leons Ansicht sehr vernünftig, der Bruderschaft ein Existenzrecht in der Kirche
neben den „reformierten Katholiken“ zu gewähren und friedlich zusammenleben, ad majorem Dei gloriam.
@ wassers:Katechismus Sämtliche Aussagen des Katechismus der Katholischen Kirche, egal welcher Epoche,
werden mit Texten aus der Heiligen Schrift u.a. begründet. Für einen evangelischen Christen ist der
Katechismus der Katholischen Kirche nicht bindend – das Neue Testament aber wohl. Kunstmahler soll also
weiterhin seine Privatmeinung mit der Heiligen Schrift begründen, wenn er meint, diese gäbe christliche
Lehre wieder. Ich bin erstaunt, daß die von mir vorgelegten Texte aus dem NT, die nichts an Klarheit
zu wünschen übrig lassen, einfach so ignoriert werden können, um in Brustton eine Privatmeinung als
„die Wahrheit“ hinauszuposaunen. Deshalb beharre ich auf die stellenmäßige Begründung!
@ John-Boy: nutzlose Exorzismen? „Und wann war jemals ein Exorzismus sinnvoll? In den meisten Fällen
hat er den ‘Besessenen“ noch verwirrter und unglücklicher gemacht.“ Können Sie Ihre Aussagen mit empirischer
Evidenz untermauern? Aus der Lektüre der Bücher von Gabriele Amorth und anderen (seriösen) Exorzisten
gewinnt man den gegensätzlichen Eindruck, nämlich, daß durch den Exorzismus (Befreiungsgebet) viele
Menschen ein freies und glückliches, normales Leben wieder führen konnten. Dies wurde selbst von den
Ärzten bestätigt, die mit solchen „Patienten“ letztendlich nichts auszurichten vermochten.
@ kunstmahler: die Beweise, bitte! Sie können etwas ad infinitum wiederholen: dies macht es nicht stichhaltig.
Geben Sie bitte die Texte aus dem Neuen Testament an, die Ihre Privatansichten untermauern. Könne Sie
dies nicht, dann unterwerfen Sie sich doch der aus den Evangelien stammenden Evidenz!
@ kunstmahler: Beichte Bei solchen Diskussionen ist es immer ratsam, die Quellen heranzuziehen. Die neutestamentlichen
Quellen sind die folgenden: (1) (Der wiederauferstandene Jesus) „Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine
Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, daß sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal
zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt
hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt,
dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert“ (Jo 20,21-23). (2) „Ich
aber sage dir, Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt
werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden
binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch
im Himmel gelöst sein“ (Mt 16, 18-19). (3) „Amen ich sage euch [den Zwölf]: Alles, was ihr auf Erden
binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird
auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 18, 18). Daraus ergibt sich, daß der Priester, kraft der von Christus
seinen Aposteln, und ihm selbst vom Bischof als Apostelnachfolger im Weiheakt erteilten Vollmacht, die
gebeichteten Sünden tatsächlich vergibt. Leons Beobachtungen ist zuzustimmen: sie bedürfen jedoch der
o.a. Ergänzung. Meine Sünden sind tatsächlich vergeben!
@Leon: woher diese Verachtung … Müssen Sie den Terminus „KAKtholiken“ benutzen, zumal Sie sich selbst
als katholisch bezeichnet haben? Woher diese Verachtung der Katholischen Kirche gegenüber, diese Ablehnung
alles Katholischen, von einem, der sich Katholik nennt? Trübt Ihr Moralproblem Ihre Sicht der Kirche,
mit ihrer Morallehre und Dogmatik, und glauben Sie im Ernst, daß Ihr Problem dadurch eine Lösung gefunden
hat?
Leon: als Gegenbusse… Busse angenommen! Als Gegenbusse (nach dem Englischen System) schreiben Sie doch
über Katholisches sine ira et studio. Zeigen Sie die Größe, die Sie in diesen Menschen bewundern, auch
in Ihrem Urteil über Vorgänge und Menschen Ihrer Kirche, die nicht weniger als wir versuchen, mit all
ihren menschlichen Schwächen und „Gebrechlichkeiten“ ihre Aufgabe zu erfüllen. Auch hier ist nicht nur
Objektivität sondern auch „compassion“ dem Menschlichen gegenüber in allen Menschen vonnöten. Denken
Sie daran, wieviel Sie mit Ihrer vernichtenden und so oft ungerechten Kritik in den Herzen von vielen
Menschen zerstören, die dieser Kritik, mangels Wissen, nichts entgegenzusetzen haben („die Kleinen“ im
Evangelium) und denken Sie an die Worte Jesu zu diesem Thema.
@ paulaner Meine Mami pflegte stets zu sagen:„Bären sind dumm!“ Wenn Sie nun doch fragen, od das kuschelige
Tier, die mich eben so brutal angegriffen hat, Latein als Muttersprache habe, so neige ich dazu, dies
zu verneinen, denn ein „native speaker“ sich nie über eine Personalendung geirrt hätte, und anstatt
das Richtige zu sagen – si tacuisssem – über die Endung der 2. Per. s. gestolpert ist, und sie gebraucht
hat, indem er sprach, wie Zarathustra, „Si tacuisses…“, das übrigens ein überaus gelehrtes Zitat ist.
Besser kann ich Ihre Frag nicht beantworten, tut mir Leid!
@ Ursus: zurück in die Höhle! Ich sehe, daß, trotz allem, mein „Message“ Sie im Wald laut und klar
erreicht hat, Rechtschreibfehler hin oder her. Lao Tse:„Der Weise zeigt auf den Mond. Der Idiot schaut
auf den Finger.“ Ich bestätige meine Cretinismusvermutung, Ursus, leider! Bei Ihrem nächsten Witz geben
Sie sich doch mehr Mühe oder begeben Sie sich einfach in den Winterschlaf. Das wäre wohl das Beste für
Sie und für das Tierreich!
@ Leon, Sie Lästermaul! Sie sind ganz flott heute am Computer,Leon, Sie Lastermaul! Wieviel werden Sie
bezahlt, und von wem, daß Sie Ihr Rentnerdasein damit verbringen, über alles Katholische Gift und Galle
hinzustreuen? Daß es Ihnen nichts Heiliges ist, geht wohl aus Ihren Beiträgen hervor. Voltaire war auch
so ein Spötter, so lange er konnte, d.h. bis er, in seinen Exkrementen herumgewältzt, seine Seele seinem
Schöpfer aufgab.
@Ursus Kriechen Se doch in Ihrer Höhle wieder zurück. So einen blöden Witz habe ich seit lange nicht
gelesen! Dürfen Sie stolz darauf sein: es ist mir eine Ehre, diesen Witz für den jährlich von der Rehabilitation
Stiftung zu vergebenden Kretinismus-Preis vorzuschlagen.
@Vector: Alterssenilität & Kretinismus in Hinblick auf die Bartsch’chen kretinoide Äusserung könnte
man Herrn Bartsch auf Kretinismus untersuchen lassen. Der ist ja altersunabhängig und kann sogar Politiker
der „Linke“ treffen, Marx bewahre!
Exorzismus IV: Empfohlenes Befreiungsgebet „Herr, allmächtiger und barmherziger Gott, Vater, Sohn und
Heiliger Geist, befreie mich von allen Einflüssen des Bösen. Vater, im Namen Christi bitte ich dich,
daß du jede Kette, die der Teufel über mich hat, zerbrichst. Vergieße das kostbarste Blut deines Sohnes
über mich, damit sein unbeflecktes und heilbringendes Blut jegliche Einflüsse über meinen Körper und
meinen Geist vernichtet.“
@ Leon:@smallplayer Wie blöd! Vergleichen Sie eher Ihre zu diesem Thema dargelegte Meinung mit den NT
Texten und kehren Sie um, solange als Sie nocht Zeit dazu haben, d.h. bevor die altersgemäße Umnachtung
jeglichen bewußten und abgewogenen Glaubensentschluß unmöglich macht.
Exorzismus III: Die Beauftragung Der Exorzismus ist vornehmlich Aufgabe des Bischofs. „Jesus stieg auf
einem Berg und rief die zu sich, die er erwählt hatte, und sie kamen zu ihm. Und er setzte zwölf ein,
die er bei sich haben und die er dann aussenden wollte, damit sie predigten und mit seiner Vollmacht Dämonen
austrieben“ (Mk 3,13-15). „Er rief die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen: Er gab
ihnen die Vollmacht, die unreine Geister auszutreiben“ (Mk, 6,7). „Die Zwölf machten sich auf dem Weg
und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranken mit Öl
und heilten sie“ (Mk 6,12-13). „Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet
das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt,
wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen:
In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben …“ (Mk 16,15-17). Wer die Existenz von Dämonen ablehnt,
erklärt also Jesus Christus zum Narren. Wer die apostolische Lehre darüber ablehnt, soll beachten:„Wer
euch [die Apostel] hört, hört mich; und wer euch abweist weist mich ab. Wer aber mich abweist, weist
den ab, der mich gesandt hat“ (Lk 10,16).
Exorzismus: II „Denn wird haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die
Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen
Bereichs. Darum legt die Rüstung Gottes an …“ (Eph 6,12-13), so der Apostel Paulus. „Er [Jesus] heilte
viele, die an alle möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbat den Dämonen
zu reden; denn sie wußten, wer er war“ (Mk 1, 34). Markusevangelium. „In einer Synagoge saß ein Mann,
der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:Was haben wir mit dir zu tun, Jesus
von Nazareth? Bist du gekommen um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn. Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ
ihn mit lautem Geschrei“ (Mk 1,23-26). s. Mk 5, 1-20 „Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man
brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte,
und er heilte sie alle“ (Mt 4,24 Das Neue Testament unterscheidet fein säuberlich zwischen dämonisch
und nicht dämonisch bedingten Krankheiten. Der Einwand daher (Bultmann), der Glaube an der Existenz von
Dämonen stamme aus dem Unwissen jener Zeit über psychische und (psycho)somatische Krankheiten, trifft
ins Leere. Den sog. Kleinen Exorzismus (Gebete der Befreiung) betet man heute in der Kath. und in der
Orthodoxen Kirche sowie in evang.-luther. Gemeinden.
Exorzismus: I „Wenn die Kirche öffentlich und authoritativ im Namen Jesu Christi darum betet, daß eine
Person oder ein Gegenstand von der Macht des bösen Feindes beschützt und seiner Herrschaft entrissen
wird, spricht man von einem Exorzismus. Jesus hat solche Gebete vollzogen (Mk 1, 25-26); von ihm hat die
Kirche Vollmacht und Auftrag Exorzismen vorzunehmen (Mk3, 15;6,7.13;16, 17). In einfacher Form wird der
Exorzismus bei der Feier der Taufe vollzogen. Der feierliche, sog. Große Exorzismus darf nur von einem
Priester und nur mit Erlaubnis des Bischofs vorgenommen werden… Etwas ganz anderes sind Krankheiten,
vor allem psychischer Art; solche zu behandeln ist Sache der ärztlichen Heilkunde. Folglich ist es wichtig,
daß man, bevor man einen Exorzismus feiert, sich Gewissheit darüber verschafft, daß es sich wirklich
um die Gegenwart des bösen Feindes und nicht um eine Krankheit handelt“ (Katechismus der Kath. Kirche,
Nr. 1673). Der langjährige Exorzist der Diözese Rom, P. Gabriele Amorth, hat verschiedenen Bücher über
seine Erfahrungen als Exorzist veröffentlicht. In den Fällen, die ihm herangetragen werden, arbeitet
er eng mit Psychiatern zusammen. Er beklagt, daß aus Ignoranz vielen Menschen die nötige Hilfe verwehrt
wird, auch und insbesondere von „flotten und ach so modernen“ kath. Priestern und Bischöfen, die nicht
an die Existenz des Teufels glauben. Bevor Löwen über Themen, worüber sie offensichtlich keine Ahnung
haben, herumbrüllen, sollen sie sich redlich darüber informieren.
@ Gretchen & Leon: eins und dasselbe? Könnte es sein, daß Gretchen und Leon eins und dasselbe sind,
wie Hegel vom Sein und vom Nichts behauptete? Inhaltlich und stylistisch scheinen sie wohl identisch zu
sein. Beim Lästern über alles Katholische und beim Verfechten von der katholischen Morallehre und Dogmatik
stets widersprechenden Meinungen sind sie deckungsgleich und unübertroffen. Offen, modern, pfiffig, flott,
ikonoklastisch und vom typischen furor teutonicus beseelt gegen alles, was von Orthodoxie, Frömmigkeit,
„sensus ecclesiae“ (ich meine, der römisch-katholischen!), riecht.
Leon: so brüllt der Löwe! Na Leon, als junger 70-jähriger, weltoffen, so offen daß es bei Ihnen keine
Grenzen gibt, vital wie es nicht mehr geht, Hosenträger, tief in das Myterium der Kirche und der Heilsmittlerschaft
Christi eingedrungen, fromm, liebevoll im Umgang mit den Mitmenschen, immer auf der Suche nach der neuen-Welt,
nach der neuen-Kirche, ja, nach dem neuen-Christus, nach Ihrem Bilde, schlagen Sie wieder hemmungslos …
los, gegen die Senilen und Entarteten in Rom! Toll! Es ist amusant, Leon, anzuschauen, wie der Schaum
vor Ihrem Mund mit dem Fortschreiten Ihres Beitrags wächst, ins Unermeßliche. Leon, fliegen Sie doch
nach Rom, erheben Sie sich zum Gegenpapst, jagen Sie die gesamte Kurie zu Ihrem besten Freund, dem Teufel,
und übernehmen Sie einfach die Geschäfte! Ich sehe schon die Kirche blühen: tolerant, weltoffen, verjüngt,
mit Priestern und Priesterinnen, mit Lesben und Schwulen in den höchsten Ämter. „Unsere Parole heiße:
Kirchenmitglied aufgewacht – und erkenne deine Macht. Alle Glocken stehen still – wenn Dein starker Arm
es will“ (Leon:@ Schlammer:Den guten Rat“). Ich sehe Sie, Leon, wie die jungen bartlosen Idioten damals
in den 60-er Jahren, wo Sie stecken geblieben sind, die Ankunft der braven neuen Welt mit verzerrten Gesichtern
verkünden. Die meisten von ihnen sind durch die Institutionen marschiert, und nun, alt und impotent geworden,
aber vom Staat gut dotiert, schlummern senil in ihren Sesseln. Sie nicht, Leon. Sie sind noch jung. Und
jedes Jahr ist für Sie immer 1968…
#46 Sycamore 19:24:59 | Donnerstag, 20. August 2009
@smallplayer:HBR Altersstarsinn kann man nur a posteriori feststellen und soll man niemandem unterstellen.
Gadamer lehrt! Ich habe mir die Mühe gemacht, die von Bartolucci im abgedrückten Gespräch geäusserten
„Gedanken“ aufzulisten. Hier sind sie: (1) B. bestreitet, daß es in der alten Messe keine aktive Teilnahme
der Gläubigen gegeben hätte am Beispiel seiner Heimatgemeinde. (2) Durch sachliche Beobachtung und Vergleiche
übt B. Kritik am gegenw. Beerdigungsritus. (3) B. spricht, mit Kard. Antonelli, den Autoren der Liturgiereform
theologische Sachkompetenz ab. (3) B. weist auf die politischen Machenschaften im Laufe der Reform, als
sämtliche Kritiker derselben zum Schweigen gebracht wurden. (4) B. beobachtet, daß heutige junge priester
nicht mehr vom theologischen furor und ikonoklastischen Modernismus ihrer Vorgängergeneration angetrieben
sind. (5) B. bemängelt die gegenw. Priesterausbildung, wünscht sich eine Seminarreform und verteidigt
das Seminarkonzept gegen Mißdeutungen desselben. (6) B. deutet die tridentinische Messe und verteidigt
sie gegen Mißverständnisse. (7) B. weist auf die allgemein anerkannten Mängel, die der neue Ritus aufweist
hin, und warnt vor dem Versuch eines hybriden Durcheinander bei der Reform desselben. etc., etc. Von Gefühlswallungen
sehe ich keine Spur, bewundere eher die geistige frische des alten Mannes. Lao Tse: „Der Weise zeigt mit
dem Finger auf den Mond. Der Idiot schaut auf den Finger.“ Ein Mensch argumentiert, der Idiot schaut auf
den Menschen.
#44 Sycamore 18:35:34 | Donnerstag, 20. August 2009
@ HBR: Gefühlswallungen… Da Sie so jung sind, werden Sie gewiß zwischen Gedanken und Gefühlen unterscheiden
können. Ein Grundkurs in Logik ist dabei nicht notwendig, der Duden reicht dafür völlig aus. Dann listen
Sie schön auf auf der einen Seite eines Blattes die Gedanken, auf der anderen Seite die Gefühlen von
Herrn Batolucci. Dann reden wir über die Gedanken des alten Herren miteinander wieder. Die ungute Manier,
Gedanken, die uns nicht gefallen, durch ein plumpes ad hominem Argument so aus der Welt schaffen zu wollen,
soll als das, was sie ist, auch klar etikettiert werden: dumme, plumpe Sophistik. Ich nenne das auch „ignorantes
Argumentieren“. Einen besonderen Beigeschmack gewinnt sie dadurch, daß ein Mensch wegen seines Alters
niedergemacht wird, als ob das Alter Grund genug wäre, ihm die normale Ausübung seiner geistigen Fähigkeiten
a priori abzusprechen. Hans-Georg Gadamer hat im Alter von 100 Jahren mehr geistige Kraft und gedankliche
Schärfe gehabt, als Sie für sich nur träumen können. Lümmel!
#33 Sycamore 12:48:29 | Donnerstag, 20. August 2009
@ leiteinheini@smallplayer „Das wissen wir beide und viele andere intelligente und offene Menschen.“ Meine
Herren, es ist meine Ehre, Ihnen die Einladung zur Mitgliedschaft in der berühmten „Self-admiration Society“
heranzutragen! „Bei uns in der Kirche singt z.B. häufiger der kongolesische Chor […] afrikanische Lieder
[…] so mit Klatschen usw. Ich weiß auch nicht, warum die Kirche immer rappelvoll ist…“ Vermutlich
weil es den Leuten die afrikanischen Lieder gefallen. Ob sie wegen Jesus Christus, auch ohne afrikanische
Lieder, in die Kirche gehen würden, ist fraglich. Dann wäre die Kirche wahrscheinlich halb-leer. Man
stellt dann die Frage über den Wert solcher Anwesenheiten beim Sonntagsgottesdienst. Wenn eine Bach-Messe
in unserer Kirche aufgeführt wird, ist die Kirche auch bei uns rappelvoll. Man besucht halt gerne Konzerte,
besonders wenn sie kostenlos sind. Ob das der Sinn der Hl. Messe ist, wage ich zu bezweifeln.
#9 Sycamore 09:44:52 | Donnerstag, 20. August 2009
@ smallplayer: liturgische Musik „Was sprich im Übrigen gegen Beatmusik im Gottesdienst?“ Der gute Geschmack.
Ich Empfehle Jimmy Hendrix bei Konsekrationen und Beerdigungen., praesertim bei der Beerdigung von smallplayer/smallbrains.
Jedem das Seine. Barbaren werden immer Barbaren bleiben!
@ Gotthard: Was auch gesagt werden muß. Natürlich wurde in Rom Mist gebaut, und keiner kann etwas dagegen
haben, daß Klartext darüber gesprochen wird. Der Vorwurf an Lehmann ist jedoch ein anderer. In den Tagen,
als der Papst persönlich in übelster und unredlichster Weise von fast sämtlichen deutschen Medien angegriffen
und verleumdet wurde, der ach so medienpräsente Kardinal, der Medienliebling, der so flott in jenen Tagen
zwischen den verschiedensten Rundfunk- und Medienanstalten hin und her pendelte, tat nichts, wirklich
nichts, um den Medien die Entscheidung des Papstes zu erklären, zu vermitteln, die Wogen zu glätten.
In Granit gemeißelt, stattdessen, sind noch seine Worte: „Der Papst tut mir leid!“, die von allen als
eine Distanzierung des Kardinals von der päpstlichen Entscheidung richtig verstanden wurden. Über diese
Sachverhalte darf man wohl auch Klartext reden. Lehmann war gewiß nicht der einzige, der in Zeiten der
Not die Ferne suchte: Algermissen und Jaschke aus Hamburg, Sterzinsky aus Berlin hatten alle „Verständnis“
für die Kritik am Papst. Wenn die Bischöfe selbst den Papst kritisieren dürfen, dann erst recht „die
Pfarrerstochter“ in ihrer Scheinheiligkeit. Von den deutschen Bischöfen hatte sie ja nichts zu befürchten,
vom ZKdJD konnte sie nur begeisterten Applaus ernten, und bei den Schwulen und Lesben durfte sie auch
punkten, die eine offene Rechnung mit dem konservativen Pontifex hatten und noch haben. Auf Grund solcher
Wankelmutigkeit kann man schon an der deutschen Kirche zweifeln.
@ wassers Natürlich ist das egal. Aber offensichtlich nicht so dem flotten Leon, der eine direkte Korrelation,
trotz des eigenen Alters (ca.70), zwischen Alter und Kreativität herstellen will. So Leon (@ Gratulation…/
09:01): „Nun kurz zu Ockenfels. Wieee alt ist der? Erst 62? Seine verquasten Ansichten betrachtend, hatte
ich bislang angenommen, er sei mindestens 92.“ So der siebzig Jahre junge Pfau, der sich als Löwe ausgibt.
Was hätte wohl Picasso dazu gesagt?
@ Herward: Mt 15,18 & 28,20 Machen Sie sich doch keine Sorgen über das Überleben der 2000-jährigen
Dame! Wort des Herrn:„Ich aber sage dir, du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen
und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen“ (Mt 15,18). Und wieder:„Seid gewiß: ich
bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28, 20). Nach diesen Zusicherungen des Herrn sind keine
Zweifel über das Überleben der Kirche erlaubt. Über Meinungen in der Kirche, Pius XII: „In necessariis
unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas.“ Da ist die Meinungsfreiheit bestens aufgehoben.
@ Leon: wie alt sind Sie? Etwa 70? Wenn Sie mit den Bonner Ultras in den 60er Jahren als Student mitgemacht
haben, wie Sie in „@Schlammer: den guten Rat“ müssen Sie etwas 70 Jahre alt sein. Und Sie fragen über
das Alter von Herrn Ockenfels?… Er müsste eigentlich viel jünger sein als Sie , also doch frischer,
saftiger, befreiter, nicht so „steinzeitig“ und „ewiggestrig“ (Rudi Dutschke) wie Sie. Im selben Beitrag
plädieren Sie:“… drängt auf die Abschaffung des Zölibats, auf die Priesterinnenweihen für Frauen,
auf die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen in kirchlichen Ämtern…“ Schöne neue-Welt-Kirche!
Nur nicht die Kirche Jesu Christi, den Sie in Ihren Beiträgen nie erwähnen. Aus gutem Grund!
#146 Sycamore 17:31:54 | Mittwoch, 19. August 2009
@ Tuttisanti Ach, Domenico! Um Frank Zappa zu paraphrasieren, würden Sie ein Argument nicht einmal dann
erkennen, wenn es Sie am Arsch beißen würde. Ihre ewige Wiederholung bereits widerlegter Argumente wird
allmählich langweilig. Wenn die Textbelege und die verschiedenen Argumente, die ich Ihnen vorgelegt habe,
Sie trotzdem nicht überzeugen, so wird Sie einfach nichts überzeugen, die Ihren Ansichten nicht entspricht.
Das nennt man Sturheit. So sei es: was Sie wortreicht und argumentationsarm weiter von sich geben ist
für mich völlig irrelevant. In diesem Sinne…
@ Kommen Sie doch , Leon – so geht es nicht! Na Leon, wir sind wieder an den Punkt angelangt, wo Sie mit
Newtube angelangt waren, bevon Sie die Flucht nach vorn ergriffen und die Antwort auf jegliche Fragen
Ihres Gesprächspartners verweigert haben. Ihr MO (modus operandi), Leon, scheint wohl dies zu sein: allzu
präzise Fragen werden nicht beantwortet; Ansichten, die Ihnen nicht passen, sind a priori dumm und damit
nicht beachtenswert. Menschen wie Sie, die nur Ihre eigene Meinung für richtig, interessant und klug
halten, die des Gegners dagegen grundlos abschmettern, nennt man dogmatisch, autoritär, intolerant, niederträchtig,
arrogant und Dialogunfähig. Das ist Ihr Spiegelbild, Leon. Beim Prälaten haben Sie sich auf seine Person
eingeschossen, ihn beschimpft und niedergemacht. Auf seine allzuberechtigte Kritik haben Sie sich überhaupt
nicht eingelassen. Das ist plumpe Demagogie, Leon, die wir aus den 60er Jahren allzu gut kennen. Shame,
Leon, schame! Ich habe Ihnen drei Fragen gestellt: (1) über das Verhalten der Herren Lehmann und Kasper
dem Papst gegenüber; (2) über die gegenwärtige ökumenische Praxis in Deutschland; (3) über den Ungehorsam
von Katholiken kirchlichen Autoritäten gegenüber. Einer Antwort auf diese Fragen bleiben Sie mir noch
schuldig. Lümmel! „Ewiggestrigen“, „Steinzeitkirche“, und ähnliche Parolen scheinen Ihrem Repertoir
an dummen Sprüchen zu gehören. Wen wollen Sie damit beeindrücken, Leon?
@ Leon: schon wieder verbale Inkontinenz! Sie werden wieder maßlos und abfällig, Leon. Das finde ich
überhaupt nicht gut von Ihnen! Sie bieten der geneigten Leserschaft anstatt einer objektiven und fairen
Auseinandersetzung mit den Vorwürfen, die der Prälat erhebt, den peinlichen Spektakel einer maßlosen,
nur in Ihren von Hass und Vorurteil getrübten Augen vernichtende ad hominem Sophistik. Die aristotelischen
Analytiken stehen Ihnen zur Verfügung, Leon, sollten Sie auf die verrückte Idee kommen, Grundinhalte
der Kunst der Logik wiederauffrischen zu wollen. Ist tatsächlich nichts dran an den Vorwürfen des Prälats?
Ist es nicht so, daß die ach so korrekten Herren Kardinäle Lehmann und Kasper den Papst in den Rücken
gefallen sind in prächtiger deutscher Manier (erst zu den Füßen, dann an die Gurgle)? Die peinliche
Illoyalität von Herrn Lehmann dem Papst gegenüber war doch am Jahresanfang bei der Williamson-Hysterie
besonders deutlich zu sehen, nicht nur in Deutschland. Wie beantworten Sie, Leon, in Ihrer unendlichen
Weisheit, die Kritik des Prälaten an der gegenwärtigen ökumenischen Praxis in Deutschland? Bitte Argumente,
nicht Beschimpfungen! Ist es nicht so, daß Alois Glück der Marotte bayerischer Politiker frönt, gegn
den Willen des Papstes und der deutschen Bischofskonferenz die fromme Vereinigung „Donum mortis“ politisch
und finanziell zu unterstützen? Normale Menschen nennen dies Ungehorsam. Sie dagegen, wie ich vermute,
gut protestantisch, werden sie als die „Freiheit des Christenmenschen“ bezeichnen.
#143 Sycamore 11:44:00 | Mittwoch, 19. August 2009
@ Domenico: Mord – schauen wir uns die Texte nochmal an! In der gen. Enzyklika bezeichnet der Papst generell
die Abtreibung als direkte Tötung, nur einmal als Mord. In der feierlichsten Formulierung der Enzyklika
(„Mit der Authorität, die Christus Petrus und seinen Nachfolgern …“) verurteilt der Papst die Abtreibung
als „die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen Menschen“ (Nr. 62). Von Mord ist keine Rede. An anderer
Stelle ders. Enzyklika schreibt der Papst:„Niemals jedoch können diese und ähnliche Gründe, mögen
sie noch so ernt und dramatisch sein, die Vorsätzliche Vernichtung eines unschuldigen Menschen rechtfertigen“
(Nr. 58). Von Mord ist keine Rede. An anderer Stelle von Ev. V., wo der Papst sich mit der Verantwortung
der im Gesundheitswesen Tätigen befasst, spricht er von der Versuchung, „zu Urhebern der Manipulation
des Lebens oder gar zu Todesvollstreckern zu werden“. Er nennt sie nicht Mörder. Die Konzilserklärung,
die gewiß die Erklärungen einer Enzyklika bei weitem überragt, spricht von der „Abtreibung und Tötung
des Kindes“ als verabscheuenswürdiges Verbrechen (GS 51, 3). Von Mord ist auch hier keine Rede. Die Kongregation
für die Glaubenslehre ubernimmt die Formulierung von Gaudium et Spes (51,3), und spricht von der „Abtreibung
und Tötung des Kindes“, nicht von Mord. An anderer Stelle der „Klarstellung“ der Glaubenskongregation,
bezüglich der „therapeutischen Abtreibung“, formuliert die Kongregation so: „die direkte Tötung eines
unschuldigen menschlichen Lebens“. Von Mord ist auch hier keine Rede. Wohlweislic…
#140 Sycamore 00:40:51 | Mittwoch, 19. August 2009
@ Domenico: Abtreibung ist immer Tötung aber nicht immer Mord. Ihre ewige Wiederholung eines Irrtums
wandelt diesen nicht in eine Wahrheit um. Wenn der Pfarrer sich weigert, von Abtreibung als Mord zu sprechen,
ist er in bester Gesellschaft mit der Konzilserklärung, die auch nicht von Mord redet und mit der Glaubenskongregation,
d.h. mit dem ordentlichen und allgemeinen Lehramt der Kirche, das dies ebenfalls nicht tut. Indem Mord
„niedrige Beweggründe“ impliziert, wäre es Lehre der Kirche, Ihrer Meinung nach, daß sämtliche Frauen,
die eine Abtreibung vornehmen, von niedrigen Beweggründen animiert sind. Rein empirisch ist eine solche
Annahme nonsense, da ein solches Urteil nie a priori sondern nur a posteriori gefällt werden kann, unter
Berücksichtigung der Intention, der Umständen, der Person etc. Nach den Regeln der Logik, ferner, würde
eine einzige konkrete Ausnahme eine solche Verallgemeinerung widerlegen. Nehmen wir z.B. an, es handelt
sich um eine Frau, die unter unerträglichem psychischem Druck seitens ihres Mannes steht, abzutreiben.
Sie kann nicht mehr, hält den psychischen Druck nicht mehr stand, wird schwach und treibt ab: kann man
dieser Frau „niedrige Beweggründen“ attestieren und Ihre Handlung als „Mord“ einstufen? Was für eine
Absurdität! Es gibt tausende Variationen desselben Themas. Die Aussage „Abtreibung ist Mord“ ist so nicht
ohne Differenzierung aufrechtzuerhalten. Sie ist die direkte Tötung eines unschuldigen Menschen und ein
verabscheuenswürdiges Verbrechen, ja. Mord ist sie nicht immer: es hängt vom Motiv ab.
#111 Sycamore 18:13:27 | Dienstag, 18. August 2009
@ Domenico: Mord Ich werde mich weiterhin damit trösten, (1) daß das II. Vatikanische Konzil in Gaudium
et Spes, 51,3 von „Abtreibung und Tötund des Kindes“ spricht; (2) daß Johannes Paul II in der Enzyklika
„Evangelium Vitae“ Nr. 62 schreibt: „Mit der Autorität, die Christus Petrus und seinen Nachfolgern übertragen
hat, erkläre ich deshalb in Gemeinschaft mit den Bischöfen – die mehrfach die Abtreibung verurteilt
und, obwohl sie über die Welt verstreut sind, bei der eingangs erwähnten Konsultationen dieser Lehre
einhellig zugestimmt haben – daß die direkte, das heißt als Ziel oder Mittel gewollte Abtreibung immer
ein schweres sittliches Vergehen darstellt, nämlich die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen Menschen.“;
(3) schließlich, daß die Glaubenskongregation in ihrer Erklärung vom Juli 2009 nicht nur diesen Wortgebrauch
aus Konzil und Enzyklika übernimmt, sondern selbst von Abtreibung als „ die direkte Tötung eines unschuldigen
Menschen“ (8. Abs.) spricht. Übertreibungen und Unterstellungen jeglicher Art sind m.E. der Sache nicht
dienlich.
#105 Sycamore 17:50:52 | Dienstag, 18. August 2009
@ Matthäus drei Wie Sie wissen, ist die Position der Katholischen Kirche nicht nur in Moralfragen viel
differenzierter und „intelligenter“, als manche glauben. Nicht umsonst hat der große Thomas von Aquin
seinen Schülern stets empfohlen: „Distingue frequenter!“ Unterscheide häufig! Unterscheidung ist jeglichem
Fanatismus zuwider. Bei ihm sind alle Kühe entweder schwarz oder weiß, um Hegel singemäß zu zitieren!
Ich freue mich sehr, daß Ihnen der Alte (Pius XII.) sympathisch wird. Kaum jemand in der neueren Kirchengeschichte
hat differenzierter und sachkündiger über dogmatische und moralische Themen gesprochen als dieser vielverleumdeter
Papst. Er ist auch der vom II. Vatikanischen Konzil meistzitierter Theologe. Ihnen wird seinen an die
Theologen seiner Kirche gerichteten Spruch gefallen: „In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus
caritas.“ Sinngemäß: in den Grundwahrheiten des Glaubens, Einheit; in dem, was bezweifelt werden darf,
Freiheit; in allem, die Liebe.“ Noch eines sagt Pius XII:“ Catholica Ecclesia unum timet: ne ignorata
damnetur.“ Sinngemäß: „nur eines fürchtet die Katholische Kirche, aus Unwissen abgelehnt zu werden!“
@ level up, up, up … Armer level up! Sie scheinen unter den Wahnvorstellungen zu leiden, die Sie anderen
andichten. Nichts, das ein guter Psychotherapeut in wenigen Sitzungen nicht wieder in Ordnung bringen
könnte. Ich wünsche Ihnen dabei den besten Erfolg!
@ Leon und seine Probleme „Denn sonst wäre für mich die katholische Kirche nicht mehr akzeptabel.“ Und
wem kümmert’s, wenn die katholische Kirche für Leon nicht akzeptabel wäre? Leon, leonis hätte schon
längst die Konsequenzen aus seinem heterodoxen Denken ziehen und sich eine zu ihm passende Glaubensgemeinschaft
aussuchen, oder eigentlich sich selbst zur wahren Kirche Jesu Christi erklären sollen (der „leoninischen“
wohl) und als Monade flott durch den Raum ziehen! Keiner würde ihn vermissen. Gewiß nicht in der katholischen
Kirche. Ach, Leon, Sie traurige Gestalt!
#100 Sycamore 16:13:29 | Dienstag, 18. August 2009
@ Domenico: Mord? Ich unterstelle dem Papst keinen Widerspruch: er war ja Philosophieprofessor, und wem,
wenn nicht den Philosophen, sollte man logisches Denken unterstellen? Der Schein eines Widerspruch löst
sich m.E. auf, wenn man dem lateinischen Text der Enzyklika nicht eine Unterscheidung unterstellt, die
es in der lateinischen Sprache überhaupt nicht gibt, nämlich zwischen „Mord“ und „Tötung“ eines Menschen.
Beide werden als „homicidium“ bezeichnet, wobei „homicidium“, je nachdem, als Mord oder als Totschag zu
übersetzen ist. Die verschiedenen Varianten des Getöteten bzw. des Ermorderten (Vater, Mutter, Bruder,
Kind etc.), sowie die Qualität der Handlung (mit Gewalt, mit Grausamkeit, etc.) brauchen uns an dieser
Stelle nicht zu beschäftigen. Da der maßgebliche Text einer Enzyklika stets der lateinische Text ist,
basiert Ihr „Beweis“ eigentlich auf einer Übersetzung, die gewiß nicht von Johannes Paul selbst stammt
sondern von einem offiziellen Übersetzer. Ob dieser sich über die zweifache Bedeutung von „homicidium“
auf Deutsch mit dem Papst beraten hat und auf dessen Anweisung an dieser Stelle der Enzyklika „homicidium“
mit Mord statt Tötung übersetzt hat, wage ich zu bezweifeln. Wissenschaftlich ist es unstatthaft, aus
einer Übersetzung zu zitieren, wenn es um Wortgebrauch oder um besondere Begrifflichkeiten angeht. Hier
muß man wohl das Original heranziehen. Vielleich haben Sie es zur Hand und können den von Ihnen zitierten
Satz im lateinischen Original zitieren.
@ Domenico: Mord? Jegliche Handlung besteht sowohl aus objektiven als auch aus subjektiven Elementen.
Wobei die Intention des Handelnden eine maßgebliche Rolle spielt. Die ethische Qualität der Handlung
hängt von „beiden“ Elementen ab, nicht nur vom objektiven. Ohne „niedrige Beweggründe“ gibt es keinen
Mord sondern „lediglich“ ein Tötungsdelikt, auch wenn Vorsatz dazu gehört. Im u.a. päpstlichen Zitat
differenziert doch Johannes Paul und nennt Motive, welche gewiß nicht als „niedrige Beweggründe“ eingestuft
werden dürfen. Eher handelt es sich hier um eine Abwägung unter wichtigen Rechtsgütern, wie der Papst
selbst einräumt. Ist es also „Mord“? Es geht nun um die Gewichtung eines Satzes im gesamten Kontext der
Enzyklika, in welcher die Problematik differenzierter dargestellt wird und die sich letzendlich des Begriffes
der Tötung bedient. Dieser Begriff der Tötung findet man auch sowohl in der Konzilserklärung als in
der Erläuterung der Glaubenskongregation.
@ Domenico: Mord? Es ist Schade, daß Sie den Text Johannes Pauls II. in wortlaut nicht wiedergeben. Wenn
wir vom selben Text sprechen, weise ich auf das in der „Klarstellung zur Abtreibungsfrage“ der Kongregation
für die Glaubenslehere wiedergegebene Zitat Johannes Pauls II. aus seiner Enzyklika „Evangelium vitae“
hin, wo der Papst erklärt:“… daß die direkte, das heißt als Ziel oder Mittel gewollte Abtreibung
immer ein schweres sittliches Vergehen darstellt, nämlich die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen
Menschen. Diese Lehre ist auf dem Naturrecht und auf dem geschriebenen Wort Gottes begründet, von der
Tradition der Kirche überliefert und vom ordentlichen und allgemeinen Lehramt der Kirche gelehrt“ (Nr.
62). Das II. Vatikanische Konzil lehrt dazu:„Das Leben ist daher von der Empfängnis an mit höchster
Sorgfalt zu schützen. Abtreibung und Tötung des Kindes sind verabscheuenswürdige Verbrechen“ (GS 51,3).
In beiden Texten wird Abtreibung als „Tötung eines ungeborenen Kindes“ verstanden. Zu Recht, denn „Mord“
ist die Tötung eines Menschen „aus niedrigen Beweggründen“, und die Kirche will dies nicht von vornherein
allen Abtreibenden unterstellen. Über die sog. therapeutische, indirekte Tötung des Kindes, als Folge
von med. Maßnahmen zur Rettung des Lebens der Mutter wird eine lesenswerte Eklärung Pius XII. im Dokument
der Glaubenskongregation wiedergegeben. (zenit.org/article-18267?!=german).
@ Leon lebt: hurrah! Es ist so wunderbar, Leon, daß Sie sich melden! Die von Ihnen versprochene Hilfe
an alle Armen und Unterdrückten bleibt allerdings aus! Wieso sind Sie so kaltherzig, Leon? Oder sind
Sie gerade beim frische Luft Schnappen? Vielleicht sogar auf dem Klo, wo Ihre Krankheit (verbale Inkontinenz)
Sie auf Dauer festhält?
Leon und die „praeputii“: Witze eines Klerikers Man verneigt sich vor so tiefen Weisheit und Wissen!!!!
Wow! Der Witz mit den „praeputii“ ist standard Kleriker-Witz, aus seiner Dämlichkeit stets zu erkennen.
Könnte es sein, daß der Leon aus jenem klein-gestigen Stand stammt? Es würde mich nicht wundern und
Vieles vom alten Knaben erklären!
Leon, wo bleibt Ihre Hilfe??????????????? Leon, warum haben Sie mir nicht geholfen und stattdessen mit
der Biene Maja ‘rumgemacht? Darf ich annehmen, daß Sie ein Gigolo sind, Leo? Und ich hoffte, Sie wären
der neue Retter der Welt. Da bin ich aber schwer enttäuscht und traurig! Ich dachte Ihr Herz schlüge
links, Leon, gut sozialistisch- evangelisch, denn ich nehme es Ihnen nicht ab, daß Sie katholisch sind,
Leon! Sonst wäre auch eine Kuh ein Vogel – Sie wissen ja, „Wenn einer Kuh Flügel wachsen, kann sie fliegen
und ist ein Vogel.“ Ich bin arm, unterdrückt, schnappe nach frischer Luft und nach Ihrem rettenden Wort,
Leo. Und was kommt? Nicht einmal ein Pfürzlein von Ihnen. Einfach nichts. Und ich sehe im Thread, daß
Sie sich mit der Biene Maja beschäftigen… „Shame“, Leo, wie Quentin Tarantino in seinem neuesten, auf
Sie zugeschnittenen Film, „Inglorious Bastard“, seinen Held am Schluß sagen lässt.
@Leon: helfen Sie mir, bitte !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Aber Leon, Friedrich Engels und Leonardo Boff sind doch
hoch umstritten! Außerdem sind sie noch nicht zur Heiligenverehrung in der Katholischen Kirche freigegeben
worden. Daß die Katholische Kirche solche Quellen benötigt, um sich als „mystischen Leib Christi“ zu
ernähren, bezweifle ich auch. Ich glaube kaum, daß Jesus sich auf diese beiden Typen bezog in seinem
Gespräch mit der Samariterin am Jakobsbrunnen, als Er ihr ein „lebendiges Wasser, das ihre Durst für
immer stillen soll“ anbot. Ach Leon, befreien Sie mich doch bitte von solchen quälenden Zweifeln! Soll
ich an Jesus Christus glauben, oder an Sie? Soll ich das miefige Evangelium lesen, oder Friedrich Engels
und Karl Marx Kommunistisches Manifest? Ich kann nicht mehr, Leon! Ich bin arm und unterdrückt und ich
will doch, na ja, vielleicht, katholisch, oder doch evangelisch bleiben, aber ich sehne mich nach frische
Luft; ich bin des Miefes, des Dogmatismus, der Engstirnigkeit, des Fundamentalismus, ja des Fanatismus
überdrüssig. Ach Leon, wenn ich die von Ihnen gegründete, oder doch noch zu gründende, aufgeklärte,
christlich-sozialistische, unmiefige, undogmatische, ja a-dogmatische, breitköpfige -es ist ja Ihr Kopf,
Leon – unfanatische Kirche nur beitreten könnte, da würde ich mich gewiß befreit fühlen, … von diesem
Druck, den ich stets im Magen spüre, wenn ich Ihre Beiträge lese, und der, egal wie aber sozial-verträglich,
raus muß! Verstehen Sie Leon, wovon ich rede? Seien Sie doch ein Engels und helfen Sie mir…
@Leonardo Boff & die Kretins-Crew Wohin die Theorien dieses armen Mönches, der von der Befreieung der
Menschen mit politischen Mitteln träumte, und dem (Alb)traum den Titel gab „Theologie der Befreiung“,
in Lateinamerika geführt hat, ist für alle in den verwüsteten katholischen Landschaften Brasiliens
und anderer lateinamerikanischen Ländern zu sehen. Katholische Bischöfe haben die Option der Kirche
für die Armen verkündet und das Kreuz Jesu Christi mit dem Profil Che Guevaras geschmückt. Die Armen
und die Unterdrückten, aber, haben für die Evangelikalen optiert, nach dem Motto: „Wenn schon, dann
aber das Original.“ Jetzt stehen die katholischen Avantgardisten wie begossene Pudel da. Außer in Europa.
Die europäischen „nützlichen Idioten“ katholischer oder evangelischer Prägung verkünden, Jahrzehnte
nach dem Scheitern, die brave neue Welt von Leonardo Boff & Co., dem inzwischen laisierten Franziskaner.
@ (Echtes) Eigenhaar von Hermanovsky Das Niveau Ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema ist umwerfend und
in gefährlicher Nähe zum Analphabetismus, wovon in meinem Leserbeitrag die Rede war. Es geht für euch
Jungs also um Knäckebrot und um Kekse: ihr steckt noch voll in der Analphase und eure Pampers sind schon
knackend voll. Topf!
@ Ignoranz küsst Hyterie: Kathekese in Deutschland „theologisch ahnungslose Gemeindemitglieder drehten
durch und versanken in einem irrationalen Sturm der Entrüstung“ Der standard deutsche katholische Schüler
hat 10 Jahren katholischen Religionsunterricht bis zur Mittleren Reife gehabt. Der Oberschüler kann zwei
oder drei Jahre davon hinzufügen. Ein achtzehnjäriger deutscher Katholik hat zusätzlich 12 Jahren lang
einmal die Woche Kathekese in der Pfarrei gehabt (vom zarten Alter von 6 Jahren an gerechnet und unter
der Annahme von zumindest regelmäßigen Sonntagsgottesdienstbesuchen, die Sonderkathekese für Erstkommunion
und Firmung außer Acht gelassen). Am Ende dieses Kurrikulums steht der religiöse Analphabet vor uns
da. Hat eine Art „Pisa Studie“ über die Effektivität der Wissensvermittlung im kath. Religionsunterricht
in Deutschland nie stattgefunden? Hat die zuständige Stelle der klerikalen Verwaltung nie eine Studie
im Auftrag gegeben, die testen soll, wie effektiv die Wissensvermittlung der Grundelemente des katholischen
Glaubens in den Sonntagsgottesdiensten eigentlich ist, wenn am Ende wiederum der katholische Erwachsene
als theologischer Analphabet da steht?
Leon:@ L.M. Ganz exact heißt es „An Glöckchentöne, knapp und kurz erkennt man den Katholenfurz.“ Leon,
der die o.z. Zeilen wiedergibt, hat sich im Leserkommentar zum Beitrag „Gegen Dummheit ist kein Kraut
gewachsen“ als treues Mitglied der Katholischen Kirche erklärt. Steinpilzesammlung für Leon, Baron von
Münchhausen!
Ignoranz und Hysterie küssen sich im Kirchenraum: über den Zustand der kath. Kathekese in D „Theologisch
ahnungslose Gemeinderäte drehten durch und versanken in einem irrationalen Sturm der Entrüstung.“ Der
standard deutsche kath. Schüler hat bis zur Mittleren Reife 10 Jahren Religionsunterricht gehabt. Der
Oberschüler fügt drei bzw. zwei Jahre hinzu. Am Ende des langjährigen Kurrikulums steht vor uns der
religiöse Analphabet da. Hat keine „Pisa Studie“ die Effektivität des katholischen Religionsunterrichts
an deutschen Schulen untersucht? Mit der Kathekese in den Pfarreien sieht es nicht besser aus. Der Sechsjärige
genießt bis zum erwachsenen Alter 12 Jahre Kathekese in der Pfarrei, angenommen er einmal die Woche den
Gottesdienst besucht. Am Ende dieser langjährigen Periode steht wiederum der katholische Analphabet vor
uns da. Hat die zuständige bischöfliche Verwaltungsstelle keine Studie im Auftrag gegeben, um die Effektivität
der Wissensvermittlung der Grundelemente des katholischen Glaubens seitens des Pfarrers, Referent/Referentin
etc. zu evaluieren? Sollte es nicht Schluß sein mit theologischen Analphabeten, welche die eigene „Kartoffelbrei-Theologie“
zusammenbasteln und als „ökumenisch“ verkaufen? Im breiten Pfuhl der Ignoranz verkündet jeder seine
„Wahrheit“, mit der frechen Behauptung, es sei der letzte Stand der theologischen Forschung. Ist es nicht
an der Zeit, daß Kleriker damit aufhören, um die Gefühle der „getrennten Brüder“ nicht zu verletzen,
brisante katholische Glaubenswahrheiten zu unterschlagen und die Lehre der Kirche mutig verkünden?
@ kirchgänger:außerhalb der Kirche kein Heil Extra ecclesiam nulla salus. Das ist die noch gültige
Lehre der Kirche (Innozenz III an die Valdenser, IV. Laterankonzil, die Albigenser betreffend, Konzil
v. Florenz, „pro Jacobitis“). Diese Lehre ist so oft und in so feierlicher Weise von der Kirche verkündet
worden, daß sie nicht relativiert werden kann. Was ist damit gemeint? Es handelt sich um die Kirche als
„mystischer Leib Christi“, die in der Katholischen Kirche verwirklicht ist (Vat. II, Lumen Gentium, „subsistit“).
Der Satz „außerhalb der Kirche ist kein Heil“ bedeutet also, daß nur diejenigen Menschen gerettet werden,
die in irgendeiner Art und Weise mit Christus verbunden sind, der die Quelle des Heils ist. Anders formuliert:
all diejenigen Menschen werden gerettet, die in irgendeiner Art und Weise mit Christus verbunden sind,
der die Quelle des Heils ist. Dies geht aus dem NT und aus den apostolischen Schriften hervor. Da die
Katholische Kirche der mystische Leib Christi ist (NT, Paulus), impliziert dieses „in irgendeiner Art
und Weise mit Christus verbunden zu sein“ ein „in irgendeiner Art und Weise mit der Katholischen Kirche,
die Sein Leib ist, verbunden zu sein“. Also doch: extra ecclesiam nulla salus. Nur die Katholische Kirche,
schließlich, besitzt die konstitutiven Eigenschaften der Kirche Christi in ihren Vollkommenheit: die
apostolische Sukzession, das geweihte Priestertum, die Eucharistie und das Petrusamt. Sie ist ein, heilig,
katholisch und apostolisch, wie wir im Glaubensbekenntis bekennen.