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#132 Sycamore 18:40:11 | Samstag, 11. Februar 2012
#110 RRR Daß es sich um ein „faires Ausgleich“ handele, wage ich zu bezweifeln. Im Voraus kann wohl behauptet
werden, daß beim Ersten Vatikanischen Konzil keiner der Konzilsväter über die dogmatische Konstitution
„Pater Aeternus“ abgestimmt hat, ohne deren Inhalt zu kennen. Beim Zweiten Vatikanum dagegen, haben 20%
der Konzilsväter (500 Konzilsväter bei 2498 stimmberechtigten Teilnehmern) ein Dokument verabschiedet,
ohne ausreichende Kenntnis dessen Inhalts bzw. ohne dessen Inhalt überhaupt zu kennen. Das ist doch ein
Novum. Um auf dieser Grundlage ein „faires Ausgleich“ mit dem Ersten Vatikanum zu erreichen, hätten ca.
140 der 700-600 stimmberechtigten Teilnehmer korrumpiert oder bedroht worden sein müssen. Ist es so?
Ich bitte um Beweise (mit Quellenangabe, versteht sich). Dies reicht natürlich nicht aus, um den Grad
der Manipulation beim Zweiten Vatikanischen Konzil richtig zu erfassen. Das Ganze muß im Auge behalten
werden. Wie bei der von mir zitierten (#67) Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils von Professor
De Mattei.
#114 Sycamore 18:12:27 | Samstag, 11. Februar 2012
@ #108 Tomas 1) Sie beantworten meine Fragen (#104) nicht. Darf ich erneut um eine Antwort bitten. 2)
Zudem: a) Im atomaren Zeitalter ist der atomare Krieg der Normalfall und andere Kriegsarten der Sonderfall.
b) ba) Abschreckungsmittel sind ‘per definitionem’ dazu da, um davon keinen Gebrauch machen zu müssen.
bb) Ich erbitte die Quellenangabe für Ihre Erklärung zu Pius XII. c) Ist, Ihrer Meinung nach, die Verhältnismäßigkeit
der Mittel kein ethisches Prinzip?
#106 Sycamore 17:57:58 | Samstag, 11. Februar 2012
#99 Simplicissimus Es ist allgemeine Höflichkeit, eine gestellte Frage zu beantworten. Ich bin zudem –
um Ihre Metapher zu bemühen – ein athletischer Typ und springe gern.
#104 Sycamore 17:51:45 | Samstag, 11. Februar 2012
#97 Tomas Ihr moraltheologisches Kompendium stammt aus den 30er Jahren, wenn ich mich nicht irre. Sie
scheinen zudem nach dem Grundsatz vorzugehen, je veralteter, je orthodoxer. Die Realität hat sich jedoch
in der Zwischenzeit stark verändert. Ich darf Sie jedoch um Aufklärung über einige der von Ihnen aufgestellten
Kriterien für einen gerechten Krieg doch bitten: 1) Worin besteht die Aussicht auf Erfolg eines atomaren
Krieges? 2) Wie kann der Schaden bei einem interkontinentalen atomaren Krieg auf ein Minimum reduziert
werden? Werde ich frech, wenn ich feststelle, Ihre Kenntnisse und Meinungen zu diesem Thema sind „aggiornamento“-bedüftig?
#75 Simplicissimus (sic!) „Alle und nur die Bischöfe, die Glieder des Bischofskollegium sind, haben das
Recht und die Pflicht, am Ökumenischen Konzil mit entscheidendem Stimmrecht teilzunehmen“ (CIC, Can.
339 § 1). Die am Ökumenischen Konzil stimmberechtigt teilnehmenden Bischöfe werden auch „Konzilsväter“
genannt. Demnach existieren „Konzilsmütter“ nicht. Die dogmatischen Hintergründe Ihnen zu erklären,
erspare ich mir auf Grund Ihrer Simplizität.
Über die Hintergründe des Zweiten Vatikanischen Konzils ist die Lektüre vom preisgekrönten Buch von
Professor Roberto De Mattei „Das Zweite Vatikanische Konzil – eine bislang ungeschriebene Geschichte“,
Edition Kirchliche Umschau, 2011, ISBN 978-3-934692-21-3, unerlässlich. Über die in verschiedene Konzilstexte
bewußt eingeschleusten Zweideutigkeiten wird über die Äußerung eines Peritus berichtet, nachdem dies
ganz bewußt geschehen sei. Sie wüßten genau, was sie mit Hilfe dieser Zweideutigkeiten nach dem Konzil
tun würden. In anderen Worten, wurden die meisten theologisch unterbelichteten und politisch naiven „Konzilsväter“
von einer entschlossene und geschickt handelnde Konzilspartei ganz bewußt manipuliert. Irritierend immer
wieder das Verhalten Pauls VI. Nicht nur bei dieser Gelegenheit, sondern auch nachdem einige Kardinäle
ihm den destruktiven Charakter der neuen Liturgie klar machten, weint der Papst und beklagt sich. Handelt
er zumindest dann entschieden dagegen und bringt er die Sache in Ordnung, wie er hätte tun sollen und
können? Fehlanzeige.
Wie kommt Bischof Müller überhaupt in die Kandidatenliste für den Posten des Präfekten der Glaubenskongregation?
Nur auf Grund der Tatsache, daß Benedikt XVI. ihn persönlich kennt, u.a. als Herausgeber seiner Opera
Omnia? Gibt es in der Universalkirche keine besseren Kandidaten? Bischof Müller gilt als erratisch, launisch
und unausgeglichen. Ihm fehlt zudem an ‘Grandeur’ & ‘Noblesse’, wie aus seinem Verhältnis zur Pius-Bruderschaft
ersichtlich. Die im Artikel zitierten „theologischen Perlen“ widern zudem den geneigten Leser an als klassische
Beispiele einer schwatzhaften, symbolisch eutrophisierende Theologie, wovon die Jugend in der Kirche,
die heute als zukunftträchtig zählt, und die „seriöseren“ Katholiken die Nase gestrichen voll haben –
zu Recht.
#42 Flügelmann Die Wahrscheinlicheit (beim fehlender Angabe statistischer Erhebungen) ist eher auf Ihrer
Seite als auf der Seite vom Gutmenschen-catholic angesiedelt, der, vom ökumenischen Winde verweht, fest
entschlossen zu sein scheint, beide Augen vor der Wirklichkeit geschlossen zu halten.
#40 Alstak DUDEN, Deutsches Universalwörterbuch, 3., neubearbeitete und erweiterte Auflage, Dudenverlag
Mannheim Leipzig Wien Zürich, ISBN 3-411-05503-0: „Holocaust, der; –[s] [engl. holocaust = Inferno; Zerstörung,
eigtl. Brandopfer < spätlat. holocaustum < griech. holokauston, zu: holokaustos = völlig verbrannt]:
a) vom Nationalsozialismus betriebene Vernichtung des jüdischen Volkes; b) Massenvernichtung menschlichen
Lebens: H. in Kambodscha (Buchtitel); das Schreckensbild eines atomaren H.; Ü psychiatrischer H.“ Soweit
der von mir richtig zitierte (#37) DUDEN. Leser Alstak wird demnach eine gediegene, altersgerechte Selbstauffrischung
empfohlen. Ich schlage vor, den sachgerechteren Neologismus BABYCAUST für die massenhafte Vernichtung
ungeborener Kinder zu verwenden. Ich schlage auch vor, ein BABYCAUST Mahnmal in Berlin für die ermordeten
ungeborenen Kinder Europas neben dem Mahnmal für die ermordeten Juden Europas, auf Kosten des deutschen
Staates, zu errichten.
#35 Alstak Das Wort Holocaust (etym. Brandopfer) bedeutet in der deutschen Sprache nach DUDEN zwei Dinge:
1) vom Nationalsozialismus betriebene Vernichtung des jüdischen Volkes, und 2) Massenvernichtung menschlichen
Lebens. Unter der Annahme der Stimmigkeit der im Artikel angegebenen Zahlen, die auch aus anderen Quellen
bestätigt werden, stellt die Tötung von 6 Millionen ungeborenen Kinder im Mutterleib seit 1975 in Deutschland
allein ohne Zweifel eine Massenvernichtung menschlichen Lebens – also ein Holocaust – dar. Daß diese
Massenvernichtung vom Staat nicht gewollt sei, bietet wenig Trost angesichts der Tatsache daß sie vom
Staat gesetzlich geduldet, also nicht verhindert wird. Die Implikationen dieser Duldung werden im Artikel
völlig korrekt expliziert. Daß diese Massenvernichtung menschlichen Lebens vom Staat nicht aufgezwungen
wird, ist offensichtlich. Trotzdem ist sie und bleibt sie auch semantisch ein Holocaust.
#64 Wie wird Nebentätigkeit in der zitierten Ordnung definiert, oder welche Definition von Nebentätigkeit
wird von ihr übernommen? Solche Unterlagen sind mir leider nicht zugänglich.
#62 clarissa: eine hoffnungslose Formalistin? Der Canon definiert die Funktion des Pfarrers als Pfarrer
(formaliter): „ut pro ea communitate munera exequatur docendi, sanctificandi et regendi“. Dies schließt
nicht aus, daß der Mensch, der u.a. auch Pfarrer ist, sich wissenschaftlich, publizistisch, schriftstellerisch,
künstlerisch, musisch, etc. betätigen kann, solange diese Betätigungen die Ausübung seiner Pflichten
als Pfarrer nicht beeinträchtigen. Die Kirchengeschichte von der Antike bis zur Gegenwart ist voll von
vorbildlichen Priestern, Bischöfen und Kardinälen, sogar Päpsten – viele von ihnen Heilige – welche
die „cura pastoralis“ nicht daran gehindert hat, theologische, philosophische, literarische Werke höchster
Qualität in Fülle zu verfassen. Man denke an den Hl. Aurelius Augustinus, Bischof von Hippo Regia, an
den Hl. Ambrosius, Bischof von Mailand, an den Hl. Francois de Sales, Bischof von Genf, an Jacques-Bénigne
Lignel Bossuet, Bischof von Meaux, und ein Klassiker der französischen Literatur. etc. etc. Sie scheinen
wohl übersehen zu haben, daß der individuelle Priester, der von seinem Bischof mit der Seelsorge einer
Pfarrei beauftragt worden ist, nicht deshalb damit aufhört ein menschliches Individuum zu sein, das naturgemäß
auch Interessen verfolgt und Tätigkeiten ausübt, die über die „cura pastoralis“ hinausgehen, und die
logischerweise weder in der Aufgabenbeschreibung eines Pfarrers gehören, noch von ihr ausgeschlossen
oder gar verboten werden.
Pfarrer Oblinger übernimmt eine wichtige Pfarrei. Insoweit ist seine Versetzung in der Tat eine Beförderung.
Sühne für getanes Unrecht seitens der Obrigkeit? Bischof Zdarsa scheint sich von seinen Beratern, die
ihn den Schlamassel Oblinger/Junge Freiheit eingebrockt haben, zu emanzipieren und seine bischöflichen
Pflichten selbständig und beherzt im katholische Sinne wahrzunehmen. Dies gefällt der kirchenfeindlichen
„Augsburger Allgemeine“, und, wie man hört, den Augsburger Pflingsterklärern, überhaupt nicht. Dies
ist ein untrügliches Zeichen dafür, daß der Bischof sich auf orthodoxe Bahnen bewegt. Dafür verdient
er unsere Unterstützung.
#56 … und was machen Sie hier, Amperdeus? Sind Sie masochistisch veranlagt? Klarheit schaffen ist jedoch
immer gut, so oder so. Kathoprotestantismus habe ich auch nie gemocht. Da bin ich eher kierkegaardianer:
entweder oder.
#53 @ 42% der deutschen Katholiken. @ Gotthards Den wahren Glauben definiert für einen Katholiken das
magisterium der Kirche auf der Grundlage der Heiligen Schrift und der apostolischen & kirchlichen Tradition.
Protestanten haben kein magisterium; jeder von ihnen kann die Schrift interpretieren, wie er will. Die
Buchstabe tötet, der Geist – insbesondere der eigene – ist das, was lebendig macht. Helau! So können
Sie ruhig den „wahren Glauben“ so definieren, wie Sie wollen. Warum verirren Sie sich ständig auf diesem
katholischen Forum, Gotthard? Es muß für Sie unendlich frustrierend sein. Warum tun Sie sich das an?
@ Albernheiten eines cowboys: Die Errungenschaften des II. Vaticanums: 1) 80.000 Priester und 130.000
Nonnen haben die Luft der Freiheit aus den offenen Fenstern des „aggiornamento“ geschnuppert und das geweihte
verlassen. Priesterseminare in Westeuropa sind leer. 2) Millionen Katholiken haben die Praktiken der katholischen
Spiritualität & der Sakramente verlassen. Denn wer braucht sie? Der „gute Gott“ schickt sowieso nach
dem II. Vaticanum niemanden mehr in die Hölle. Und der Teufel gibt es nicht, es sei denn als Schreckgespenst
für die unbotmäßigen Kleinen. Man kann also risikolos sündigen, denn, wenn es darauf ankommt, d.h.
im Augenblick des Todes, alles wird automatisch, dank des Konzils, wieder gut werden. Bei den Gottesdiensten
gibt es einen massenhaften Andrang zum Altar, die Hand wird calvinistisch gestreckt zum Kommunionsempfang:
die Frage, ob man die heilige Kommunion auch würdig, d.h. im Zustand der Gnade, empfängt, stellt sich
nicht. Gebeichtet wird so oder so nicht mehr. Für den „guten Gott“ ist alles doch ok. Alle sind ja zum
„Abendmahl“ „eingeladen“. 2) Ein nie dagewesener Niedergang auf der theologischen, liturgischen, asketisch-spirituellen
und kirchlich-disziplinarischen Ebene. 3) Die Bildung einer parallelen konziliaren Ideologie mit häretischen
Elementen, wie die Verneinung Gottes als Schöpfer des Himmels und der Erde (42% der Katholiken), der
Gottessohnschaft Christi, der Realpräsenz Christi in den eucharistischen Gestalten… 4) etc. etc. Toll!
Bischof Zdarsa hat richtig gehandelt … (1) Bischof Zdarsa ist niemandem, außer dem Papst, rechenschaftspflichtig –
am wenigsten Frau Ursula Dingsbums gegenüber. Eher das Gegenteil ist der Fall: Frau Ursula Dingsbums
ist ihrem Bischof gegenüber im vollen Umfang rechenschaftspflichtig. 2) Verzeihung setzt Reue voraus.
Renitente Sünder haben keine Verzeihung verdient. Hans Maier hat bislang nicht bereut, den Verein „Donum
mortis“, der der Tötung ungeborener Kinder durch das Ausstellen von Beratungsscheinen Beihilfe leistet,
und damit das Zeugnis der Kirche für das Leben verdunkelt, zu unterstützen. 3) Nicht nachvollziehbar
ist es, warum Hans Maier, auf Werbetour für den Verkauf seines neuen Buches „Böse Tage, gute Tage: ein
Leben“, darauf erpicht ist, gerade kirchliche Räumlichkeiten zu benutzen. Ist Hans Maier so bettelarm,
daß er finanziell nicht in der Lage ist, einen Konferenzsaal in einem Hotel zu mieten? Oder ist der Verein
„Donum mortis“ seinem Gönner & Förderer Hans Maier so undankbar, daß er ihm das Foyer einer seiner
Niederlassungen nicht zur Verfügung stellt? 4) Der Bischof hat völlig Recht. Auch der Anschein einer
Zustimmung der katholischen Kirche zur Position von Hans Maier hinsichtlich „Donum mortis“ soll geflissentlich
vermieden werden.
Generalaudienz Johannes-Pauls II. v. 29.09.1999 1… Es handelt sich um [den Ablaß], über den es an
geschichtlichen Mißverständnissen nicht gefehlt hat, die sich negativ auf die Gemeinschaft der Christen
selbt auswirken. Im gegenwärtigen ökumenischen Umfeld verspürt die Kirche die Notwendigkeit, daß diese
alte Praxis, begriffen als bedeutungsvoller Ausdruck des Erbarmens GOttes, recht verstanden und angenommen
werde. Die Erfahrung bestätigt in der Tat, daß der Ablaß oft mit einer oberflächlichen Haltung angegangen
wird. Das führt schließlich dazu, das Geschenk Gottes zunichte zu machen und die vom Lehramt der Kirche
angebotenen Wahrheiten und Werte zu verdunkeln. 2. Der Ausgangspunkt, um den Ablaß zu verstehen, ist
die Überfülle des Erbarmens Gottes, die am Kreuz Christi offenkundig wurde. Der gekreuzigte Jesus ist
der große ‘Ablaß’, den der Vater der Menschheit gewährt hat mit der Vergebung der Sünden und der Möglichkeit
eines Lebens als Kinder Gottes … 3. Nach der sakramentalen Vergebung noch von Strafen zu sprechen mag
aufs erste gesehen wenig folgerichtig erscheinen. Das Alte Testament zeigt uns aber, daß es normal ist,
nach der Vergebung Sühnestrafen zu erleiden. In diesem Zusammenhang meint zeitliche Strafe die Leidensbefindlichkeit
desjenigen der, obschon mit Gott versöhnt, noch jene ‘Schuld’ der Sünde an sich trägt, die ihn nicht
völlig offen für die Gnade sein läßt. … www.vatican.va/…aud_29091999_ge.html
#46 Clarissa „Er [Gott] hat bislang nicht erklärt, daß dieser heilsentscheidend sei.“ Sie hätten wohl
hinzufügen sollen, ecclesiae filia devotissima, daß Ablaß nach katholischer Lehre nie heilsentscheidend
sein kann, denn er hat nicht mit Sündenvergebung sondern mit der Notwendigkeit der Reinigung oder mit
der Verbüßung einer dem Sünder von Gott auferlegten zeitlichen Strafe als Folge seiner Sünden zu tun.
Heilsentscheidend ist, dagegen, der Zustand der Gnade, in dem sich der Christ zum Zeitpunkt seines Todes
zu befinden hat, bzw. dessen Wiederherstellung i.d.R. durch das Sakrament der Beichte, sollte er durch
eine Todsünde verlorengegangen sein.
Andererseits… Man kann den Feind auch durch eine enge, beständige Umarmung besiegen. Es macht keinen
Spaß mehr, provozieren zu wollen, wenn die Provokation von der Gegenseite voll des Lobes aufgenommen
wird. Sie läuft ins Leere und ist schließlich nur imstande, Verdruß und Langeweile hervorzurufen, und
die mediale Aufmerksamkeit zu erlahmen. Der Schrullige pinkelt immer wieder die Eiche an, und diese bewegt
sich nicht. Wie frustrierend für den chronischen Selbstdarsteller!
#46 clarissa: seltsame Töne „… denn der Allmächtige versäumte es leider, uns über seine Auffassung
zum Ablaß aufzuklären…“ Nicht jedoch das magisterium der Kirche, dessen Auffassung zum Ablaß klar
und verbindlich ist: „Iesu, humani generis Divini Redemptoris, merita, quorum infinitum est pretium, superabundantia
etiam ex iisdem progenita merita beatissimae Virginis Mariae et omnium Sanctorum, Ecclesiae Christi indeficiens
thesaurus commissa sunt ut, vi potestatis ligandi et solvendi, an Ipso suo Conditore tributae Petro aliisque
Apostolis, et per eos successoribus Summis Pontificibus et Episcopis, in remissionem peccatorum et peccatorum
sequelarum applicentur… Attamen etiam remissa mortali culpa, et necessario nexu remissa aeterna poena,
quam hae culpa meretur, et remisso etiam levi seu veniali peccato, purificatione adhuc potest peccator
condonationem adeptus indigere, seu temporalis poenae adhuc obligatione teneri, sive in terrena vita sive
in altera, videlicet in statu purgatorio, luendae. Remittendi huiusmodi poenae ex mirabili illo thesauro
depromitur indulgentia. Cuius itaque credenda doctrina et laudanda praxis complectentur et peculiari efficacia
adupiscendae sanctitati adhibent mysteria tantopere consolatoria Mystici Christi Corporis et Communione
Sanctorum.“ (Paenitentiara Apostolica, Enchiridion Indulgentiarum, Decretum). vgl. Johannes-Paulus II,
„Incarnationis Mysterium“) Möchte Clarissa dem widersprechen? #48 Und das magisterium ordinarium …?
#43 Die Schuldempfindung ist nichts anderes als das Bewußtsein, das getan zu haben, das man nicht hätte
tun sollen. Es ist also unmittelbare Konsequenz des Gewissensurteils. Dies könnte man als der Auftakt
des Bewußtseins dessen betrachtet werden, daß, anders als beim Akt der theoretischen Vernunft, der darin
besteht, etwas zu begreifen, und der lediglich als gelungen oder nicht gelungen wahrgenommen werden kann,
sich der Akt der praktischen Vernunft und des Gewissensurteils auf etwas bezieht, das getan oder nicht
getan werden SOLL, d.h. auf etwas, das bei der objektiven Instanz meines Gewissens den moralischen Anspruch
erhebt, getan oder unterlassen zu werden. Die erste Konsequenz der Befolgung oder nicht Befolgung meines
Gewissensurteils trifft meine eigene Person: das Bewußtsein, etwas getan zu haben, das ich nicht hätte
tun sollen, das sich dementprechend schuldig fühlen, kann man als erste „Vergeltung“ seitens meines eigenen
Gewissens mir als Handelnden gegenüber. Da der Mensch nun als soziales Wesen unter anderen Menschen lebt,
in gesellschaftlichen Gebilden wie Familie, Gruppe, Berufsstand, Gesellschaft, Staat, merkt er von vornherein,
daß sein Handeln eine Konsequenz auch bei den anderen hat, die sich als Lob oder Tadel, Belohnung oder
Strafe, ausdrückt. Klassische Lektüren diesbezüglich: Aristoteles „Nikomachische Ethik“ und die Französischen
Moralisten des 16.-18. Jahrhunderts, die virtuös das gesamte Spektrum des moralischen Empfindens schildern.
#42 Sycamore 23:16:00 | Donnerstag, 2. Februar 2012
#41 Um auf der semantischen Ebene zu bleiben, so heißt „Ethik“ die Gesamtheit sittlicher Normen und Maximen,
die einer verantwortungsbewußten Einstellung zugrunde liegen. Auf der philosophischen Ebene redet man
vom Prinzip der praktischen Vernunft: das Gute soll getan, das Böse soll nicht getan werden. Dies ist
ein „Prinzip“, also eine strukturelle Gesetzmäßigkeit, des Wirkens der praktischen Vernunft, die unser
Verhalten in praktischen Urteilen & Entscheidungen leitet. Dieses Imperativ der praktischen Vernunft setzt
voraus, daß das menschliche Subjekt nicht nur in der Lage ist, das Gute vom Bösen zu unterscheiden,
sondern auch, daß er in der Lage ist, entweder das Gute oder das Böse zu wählen. Dies wird von der
Freiheit der Subjektes beinhaltet, die „vernunftgemäße Selbstbestimmung“ heißt. Bei einer selbstbestimmten
Entscheidung für das, was meine theoretische Vernunft als Gute oder als Böse vorstellt, erfolgt automatisch
das Gewissensurteil: du hast das Gute gewählt, wie du solltest, oder du hast das Böse gewählt, die
du nicht hättest wählen sollen. Im zweiten Fall erfolgt automatisch das sich als schuldig empfinden,
mit all den strukturellen Implikationen, die wir aus der Dialektik von Schuld und Sühne kennen. Die erste
und fundamentale Konsequenz meiner Entscheidung ist also innerlicher Natur, zumindest vorerst auf das
Subjekt beschränkt. Sie erfolgt unabhängig davon, ob es auch äußere Folgen gibt, die in Ihrer Sicht
wohl entscheidend zu sein scheinen.
#36 Sycamore 22:28:47 | Donnerstag, 2. Februar 2012
#29 Ist der liebende Gott gerecht, oder nicht? Es gibt keine göttliche Liebe, die nicht gleichzeitig
göttliche Gerechtigkeit sei. Dies hat der Mensch Jesus von Nazareth am Getsemani erfahren und am Kreuz
vollendet. Der Richter, der die gerechte Strafe auferlegt, ist nicht deshalb eine Krämerseele, sondern
ein gerechter Richter. Jedem steht es frei, ein Erlass seiner Strafe anzustreben oder nicht. Jedem Christen
steht es frei, mit Hilfe der Kirche Bedingungen zu erfüllen, die zum teilweisen oder völligen Erlass
der Strafen, womit er wegen seiner Sünden belegt wird, führen. Im Grunde läuft der Einwand auf die
Verneinung eines gerechten Gottes hinaus: dies ist Häresie pur. #32 z e l e b r i e r t = festlich begeht,
f e i e r t (aus dem Lat.: celebrare)
#28 Sycamore 17:16:44 | Donnerstag, 2. Februar 2012
@ Ackermanns Deutung Wenn es beim Ablass um die Wirkungsgeschichte von Sünden auf gemeinschaftlicher –
warum nicht, allgemeiner, auf gesellschaftlicher – Ebene geht, ist es kaum ersichtlich und nachvollziehbar,
wie die Kirche durch die Gewährung eines Ablasses diese Wirkungsgeschichte heilen oder unterbrechen kann.
Das theologische Moment der göttlichen Gerechtigkeit, die ein Aspekt seiner absoluten Liebe ist, und
ein wesentliches Element der Ablasslehre & Praxis, wird von hier völlig ausgeblendet. So auch die Tatsache,
daß es sich beim Ablass um die Austeilung und Zuwendung des „Schatzes der Genugtuung Christi und der
Heiligen“ handelt. So auch die ekklesiologische Frage der Kirche als Dienerin der Erlösung, und Bevollmächtigte,
dieses Werk der Liebe den Christusgläubigen zuteil werden zu lassen. Ackermanns Deutung ist ein klassisches
Beispiel dafür, wie beim Versuch, Glaubenswahrheiten der Öffentlichkeit verständlich zu machen, diese
derartig vermenschlicht und verflacht werden, daß von ihrem eigentlichen Inhalt fast nichts übrig bleibt.
Am Ende weiß der Unkundige beinahe genauso wenig wie zuvor. Ackermann hätte erklären können, daß
es beim Ablass um ein Werk der Liebe und der Barmherzigkeit handelt. Die von der göttlichen Gerechtigkeit
verlangte Genugtuung muß so oder so geleistet werden, in diesem Leben oder im Jenseits. Uns wird jedoch
die Möglichkeit gegeben, daß diese Strafe zum Teil oder gänzlich schon jetzt erlassen wird. Das ist
Liebe!
#181 Sycamore 15:31:47 | Donnerstag, 2. Februar 2012
#174 Methodist Sie haben sich offensichtlich auf ein katholisches Forum verirrt. Sie werden es doch erdulden
müssen, daß Katholiken zu ihrer seit der Antike geltenden & durch die Jahrhunderte sich entwickelnden
katholischen Lehre und Praxis des Ablasses stehen. Ein Überblick darüber gewährt Ihnen de.wikipedia.org/wiki/Ablass
„Die Lehre über Ablässe und deren Anwendung in der Kirche hängen eng mit der Wirkung des Busssakramentes
zusammen. Der Ablass ist ein Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der
Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christusgläubige, der recht bereitet ist, unter bestimmten
Bedingungen durch die Hilfe der Kirche, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Genugtuung Christi
und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet.“ #178 Wenn ich Muslime zu einem Treffen in meiner
Kirche einlade, weder erwarte ich von ihnen, daß Sie bei dieser Gelegenheit ihren mohamedanischen Glauben
„in toto“ oder teilweise aufgeben, noch erwarten sie von mir, daß ich dies hinsichtlich meines katholischen
Glaubens, „in toto“ oder teilweise tue. Dies gilt auch m.m. für eingeladene Protestanten. Das Vorgehen
Bischof Ackermanns befestigt eher den Eindruck, daß Ökumenismus für Katholiken „Annäherung durch Selbstaufgabe“
bedeutet. Also auf einer Lebenslüge gründet und den religiösen Relativismus fördert. Das ist gerade
der Ökumenismus, der von der römisch-katholischen Kirche merfach autoritativ abgelehnt wurde und wird
#177 Sycamore 15:01:41 | Donnerstag, 2. Februar 2012
#175 Kaffeeröster Sie wirken peinlich bei Ihrem penetranten „Kulturkampf“ gegen den Ablass. Ich fordere
Sie auf, die empirische Begründung Ihres hochfliegenden Maulwerks vorzulegen, wonach das Vorgehen Bischof
Ackermanns auf breite Zustimmung stößt. Mit Quellenangabe, versteht sich.
#138 Sycamore 19:43:04 | Dienstag, 31. Januar 2012
@ Soll dies Ökumenismus sein? Die folgenschwere Entscheidung Bischof Ackermanns wirft ein entlarvendes
Licht auf den in deutschen Landen von der katholischen Kirche praktizierten Ökumenismus, der in der griffigen
Formel ausgedrückt werden kann: „Annäherung durch Selbstaufgabe“ bzw. „Annäherung durch Unterschlagung
unliebsamer katholischer Wahrheiten“. Erstaunlich, wie viel Ureigenes von Katholiken aufgegeben worden
ist, um den Protestanten nahe und ähnlich zu sein. Sie sind protestantischer geworden, nicht jedoch der
Wahrheit des Glaubens zuliebe. Luther wird zu allem Überdruß von „modernen“ Priestern in den Predigten
gerne und häufig zitiert, als ob die katholische Kirche keinen ebenbürtigen und gar Luther haushochüberlegenen
Theologen anzubieten hätte, und als „unser gemeinsamer Lehrer“ (Kard. Lehmann) gepriesen. Ein neuer Stern
namens Martin ist in den Himmel der ehrwürdigen Kirchenväter aufgegangen. Glaubenswahrheit und Häresie
küssen einander „auf Augenhöhe“ und ohne Präjudiz. Der „anything goes“ Glaube feiert fröhliche Urständ:
Hauptsache ökumenisch, ähnlich, zum Küssen nahe, animalische Wärme-Empfindung. Ein Studentenpfarrer
bezichtigte in einer Predigt die katholische Kirche, es „gewagt“ zu haben, Luthers Menschenbild zu kritisieren.
Dem „doctor communis“ Thomas von Aquin ist dies meines Wissens noch nie geschehen. Die Protestanten, dagegen,
sind durch und durch Protestanten geblieben: aufgegeben haben sie nichts. Ein „miserabile commercium“,
indeed!
#130 Sycamore 18:50:18 | Dienstag, 31. Januar 2012
Der skurrilen Argumentation des Ahnungslosen folgend, ist es festgestellt worden, daß unter katholischen
„Gläubigen“ der Glaube an einem Schöpfergott von nur 58% von ihnen geteilt wird (Andreas Püttmann,
„Gesellschaft ohne Gott. Risiken und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands“, Gerth Medien,
2011). 42% der katholischen „Gläubigen“ glaubt also nicht, dem Nicäo-Costantinopolitanum entgegen, das
Gott Himmel und Erde geschaffen hat. Da dieser sowohl im AT als auch im NT zentrale Glaubensinhalt „zunehmend
unverstanden ist“, soll man ihn nach modernistischer Logik einfach aufgeben. Wir wissen auch, daß unter
katholischen „Gläubigen“, und sogar Priestern, die Heilige Dreifaltigkeit, die Göttlichkeit Christi,
Christus als einziger Mittler des Heils und als Vollendung der göttlichen Offenbarung, seine Realpräsenz
unter den Gestalten von Brot und Wein, die Heilsnotwendigkeit der Kirche, die immerwährende Jungfräuligkeit
Mariens, die Unsterblichkeit der menschlichen Seele, die Ewigkeit der Höllenstrafe, etc. etc. „zunehmend
unverstanden“ ist. Man könnte hinzufügen, daß diese Glaubenswahrheiten unter vielen katholischen „Gläubigen“
weitgehend unbekannt sind. Unser fröhlicher (unwissenschaftlicher) Modernist soll demnach für ihre Tilgung
plädieren. Mit dem Segen irgendeines Bischofs, der sich für modern hält.
#122 Sycamore 18:08:45 | Dienstag, 31. Januar 2012
#116 Lycobates Eine notwendige Erklärung! Unsere Supertheologen im Laienrock sind offensichtlich nicht
in der Lage, zwischen Sündenvergebung und Straferlaß zu unterscheiden. Auch über die Schlüsselgewalt
der Kirche – mit Ratifikationsgarantie (Mt. 18,18) – nicht die blasseste Ahnung. Je ahnungsloser desto
penetranter! So ergibt sich die Skurrilität des Evangeliums nach bejorommer, oder des Evangeliums nach
Tchibo, oder des Evangeliums nach Schalom (besonders skurril), oder des Evangeliums nach Inglorious Bass,
etc. etc. Sie alle wissen genau, was Gott denkt, wie er in diesem und jenem Fall handeln würde, was ER
für wichtig oder für unwichtig hält: komisch nur, daß eine absolute Identität zwischen dem Denken
Gottes und dem Denken der Ogengenannten herrscht. Nicht jedoch, nach diesen Evangelisten, zwischen Gott
und seiner Kirche bzw. denjenigen, die Gott als Hirten und Lehrer seines Volkes gesetzt hat. @ „Es kommt
hinzu, daß auch unter katholischen Gläubigen die Praxis und die damit verbundene Frömmigkeit des Ablasses
nicht nur wenig verbreitet sondern zunehmend unverstanden ist.“ Hat sich der Ahnungslose auch gefragt,
woran es liegt, daß dieser bedauernswerte Zustand heute herrscht? Ist es vielleicht das Problem einer
verfehlten bzw. ganz fehlenden Verkündigung? Zunehmend unverstanden scheinen fast alle Grundwahrheiten
des katholischen Glaubens seitens religiöser Analphabeten, die sich katholisch nennen. Sollen auch diese
deshalb als Ballast abgeworfen werden?
#6 „Scheint mir [!] eine Lebensflucht zu sein. Ob das der Sinn eines Klostereintritts ist?“ Sie sollen
den Schein, der Sie verblendet, kritisch hinterfragen. Der Sinn eines Klostereintritts ist nie die Flucht
vor etwas, oder die Konsequenz eines(existentiellen oder emotionalen) Verlustes, sondern die Entdeckung
von etwas, das Finden der kostbaren Perle, wovon das Evangelium spricht: sagen wir, die unbedingte und
absolut erfüllende Liebe Christi, des Gekreuzigten.
Pater Lombardi SJ Politisch korrekt lebt sich bequemer. Noch bequemer, wenn man sich vor dem Judentum
dreimal ganz tief verbeugt und ganz brav das erwünschte Mantra wiederholt. Honi soit derjenige der behauptet,
im Vatikan sei man nicht lernfähig! Die Einzigartigkeit & Unverhgleichbarkeit des Massenmordes der Nazis
an den Juden ist ein Mythos. Ein sehr gewinnbringender Mythos dazu. Wie der ehemalige israelische Außenminister
Abba Eban einmal sagte: „There is no business like the Shoa business.“
Interessant. Warum soll dieser Artikel abgelehnt werden? Schauen uns mal die Kritiker und das hohe Niveau
ihrer Argumentation an: 1) Freiherr von Trenck: der Typ ist wirr. Versuch einer faktischen Widerlegung?
Fehlanzeige. 2) „echtkatholisch“: das ist wirr. Gewiß Alkohol im Spiel. Gegendarstellung? Fehlanzeige.
3) Fakel: der Typ ist alt. Ob der Inhalt zumindest stimmt? Die Frage stellt sich nicht. 4) Myrtillo: der
Typ ist senil. Ist das, was er schreibt, trotzdem zutreffend? Die Frage stellt sich nicht. 5) „ichhabedaeinefrage“:
der Typ muß senil sein. Was ist mit dem Inhalt des Artikels? Die Frage stellt sich nicht. 6) Dumbledor:
Redax steht unter Drogen. Trifft der Artikel inhaltlich zu? Die Frage stellt sich nicht. 7) Tolerant:
solche Nachrichten sind gehören nicht auf einem katholischen Portal. Begründung? Fehlanzeige. 8) Morgenstern:
a) Artikel ist nicht stichhaltig. Gegendarstellung/faktische Widerlegung? Fehlanzeige. b) Artikel ist
einseitig. Begründung? Fehlanzeige. So geht es nicht, Jungs! Note 6 Hinsetzen! Dies entspricht nicht
der legendären deutschen Gründlichkeit. Alle Deutschen sind zudem ‘a priori’ der Aufklärung verpflichtet.
Pawlowsche Reflexe, also, wonach jede Kritik an Israel ein klarer Beweis von Senilität, Altersverwirrung
oder Drogenmißbrauch sei, überlasst ihr doch bitte den Versuchshunden.
Daß Professor Spaemanns Ausführungen zutreffend sind, wird niemand, der sich im deutschen katholischen
Biotop ein bißchen auskennt, leugnen können. Wenn dem so ist, kann man das Wort des Thomas von Aquin
gelassen anwenden: jede Wahrheit stammt vom Heiligen Geist. Damit ist das „ad hominem“ Plärren eines
#1 pflichtgemäß entsorgt.
#67 Der Unterschied zwischen kreuz.net und anderen online Medien hinsichtlich der Zensur ist es ja, daß
die anderen rigoros vor-zensieren (was ich auch kreuz.net empfehlen würde bei ausreichender Personalaustattung),
während kreuz.net m.E. viel zu großzügig nach-zensiert. Es ist nicht einzusehen, warum ein katholisches
Portal gerade Lesermeinungen Platz zur Verfügung stellen soll, die den Atheismus hochpreisen oder gegen
die katholische Kirche und seine Lehre einen gehässigen Feldzug führen zu müssen glauben. Die Leser,
die sich über die „Zensur“ von kreuz.net scheinheilig empören, sollen doch versuchen, bei der FAZ, SZ,
Spiegel-online, Focus-online etc. ihre Meinungen zu platzieren, wenn diese der Redaktionslinie nicht entsprechen.
#44 Onkel DavidHo Märchenstunde Der junge Jude Yeshuah war barmherzig, aber keineswegs tolerant. Er hat
ganz unsanft die Geldwechsler und Verkäufer mit einer selbstgestrichten Peitsche vom Tempel vertrieben,
und ihre Tische umgeworfen, mit der ganz intoleranten Begründung: dies ist meines Vaters Haus und nicht
eine Räuberhöle. Er hat Sünde nicht toleriert, sondern die Sünder zum Umkehr aufgefordert. Den Umkehrsunwilligen
hat er intoleranterweise keinen Spielraum gelassen, sondern den ewigen Feuer der Hölle versprochen. Das
ist überhaupt nicht tolerant und nicht nett. Er hat schließlich seine Jünger zur Verkündung seines
Evangeliums in die Welt geschickt mit der sehr intoleranten Drohung: wer glaubt wird gerettet, wer nicht
glaubt wird nicht gerettet. Der junge Yeschuah hat auch gesagt: ich bin DER Weg, die Wahrheit und das
Leben. Er hat intoleranterweise nicht hinzugefügt: I might be wrong, of course! Das klingt sehr intolerant
und sehr dogmatisch, als ob der junge Yeschuah die Wahrheit für sich verpachtet hätte – die Wahrheit,
die es nicht geben könnte, wie viele Toleranten meinen. … (beliebig fortsetzbar) Und der Meister, der
Ihnen das Gegenteil eingeflüstert hat, ist ein Scharlatan.
#21 elvenpath & #15 bassmann #21 Daß der Junge homosexuell veranlagt war, wird im Pater Mertes Konstrukt
ja explizit zugegeben. #15 Damit der Handelnde eine Sünde (zumal eine schwere) begehe, müssen nach der
katholischen Morallehre zwei Voraussetzungen erfüllt sein: 1) Dem handelnden Subjekt muß völlig bewußt
sein, daß die in Frage kommende Handlung sündhaft ist. 2) Das handelnde Subjekt muß der Begehung der
Handlung bewußt zustimmen. Fehlt es auch an nur einer dieser Voraussetzungen, kann von Sünde keine Rede
sein. Die Gefühle von Zu- oder Abneigung, von Lust oder Unlust, welche eine Handlung unweigerlich begleiten,spielen
bei der moralischen Beurteilung über deren Sündhaftigkeit oder Nicht-Sündhaftigkeit überhaupt keine
Rolle. Insofern ist die Fallkonstruktion von Pater Mertes auch in dieser Hinsicht eine miserable: denn
auf die begleitenden Gefühle kommt es bei der moralischen Beurteilung überhaupt nicht an. Der unwillige
Jugendliche begeht also überhaupt keine homosexuelle Handlung. Daß er bei der Handlung, die er über
sich ergehen lassen muß, Lustgefühle empfindet, macht aus ihm doch keinen Handelnden, solange er dieser
Handlung seine Zustimmung verweigert. Will er aber die Handlung doch, auch im Bewußtsein deren Sündhaftigkeit,
begeht auch er, und nicht nur sein Angreifer, eine (schwere) Sünde. Insofern ist es völlig falsch daraus
zu schließen, nicht alle homosexuellen Handlungen „per se“ seien Sünde. Sie sind es sehr wohl.
#13 Gallow „… von der Kirche nicht bestraft sondern geschützt wurden…“ Die Kirche folgte darin die
übliche institutionelle Praxis anderer gesellschaftlichen Subjekte, deren Hauptsorge stets der Schutz
des eigenen guten Rufes gewesen ist. „Wenn ein Pfarrer allerdings etwas mit einer erwachsener Person …“:
Gallowglas Märchenstunde!
Pater Mertes: der verkommene Jesuit überrascht immer wieder… Frage: „Müßten sich auch Inhalte der
katholischen Sexualmoral verändern?“ Mertes: „Aus meiner Sicht eindeutig ja. Wir müssen doch beispielweise
einem [homosexuell veranlagten] Jugendlichen sagen können: Deine homosexuelle Neigung ist nicht sündig.“
Daß eine homosexuelle Neigung nicht sündig ist, ist, lieber Mertes, die offizielle Morallehre der Kirche.
Nur homosexuelle HANDLUNGEN sind sündig. Die von Ihnen befürwortete Änderung der Morallehre der Kirche
würde bedeuten: 1) daß ein homosexuelle Neigung sündig ist, 2) während homosexuelle Handlungen nicht
sündig sind. Genial von Ihnen, Mertes! BILD meint: zurück zum Grundkurs in Moraltheologie für verkommene
Jesuiten!
#15 Sycamore 22:35:03 | Donnerstag, 26. Januar 2012
#3 Statistiken sind „geduldig“… Aus der Studie von Andreas Püttmann, „Gesellschaft ohne Gott. Risiken
und Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands“, Gerth Medien, 2011, geht hervor, daß 1) Von 1950
bis heute sind die deutschen Protestanten von 43 Millionen auf 25 Millionen kollabiert sind. 6,6 Millionen
evangelische Christen haben seit 1970 ihren Glaubensgemeinschaften den Rücken gekehrt. 2) Bei den Katholiken
ist eher von einer Stagnation der Mitgliedszahlen die Rede: 1950 betrug die Zahl der Katholiken in Deutschland
25 Millionen, genauso wie heute. Seit 1989 haben 2,2 Millionen Katholiken ihre Kirche verlassen. 3) 1950
besuchten 50% der Katholiken den Sonntagsgottesdienst regelmäßig. Heute sind es in Westdeutschland nur
8%, in Ostdeutschland immerhin 17%. 4) Das Durchschnittsalter der praktizierenden Christen in D. ist 60
Jahre. Nur 15% der Deutschen unter 30 Jahren betrachtet die religiöse Erziehung ihrer Kinder als wichtig.
Hinsichtlich der Glaubensinhalte, nur 58,7% der Katholiken und 47,7% der Protestanten glauben, daß Gott
Himmel und Erde geschaffen hat. Nur 38% der Deutschen betrachtet Weihnachten als eine religiöse Feier.
5) Das Christentum ist für viele zu einer religiöse Kulisse geworden, worauf jeder seine eigene persönliche
Religion zusammenbasteln kann. Selbst bei Katholiken ist es nicht mehr selbstverständlich, daß Kirchenzugehörigkeit
ein festes Kanon von Glaubenswahrheiten beinhaltet.
# 73 clarissa 1) Könnten Sie bitte den lateinischen Originaltext des einschlägigen Kanons zitieren (in
dem stehen soll, daß die „Gültigkeit“ der Absolution von der schriftlichen Genehmigung des Ortbischofs
abhängig sei)? Danke! Trotz meiner absoluten Ignoranz von diesen Dingen, scheint es mir, daß die Gültigkeit
des Sakraments der Beichte oder der Eucharistie lediglich von der Gültigkeit der Priesterweihe des Beichtvaters
bzw. des Zelebranten abhängig sein soll. Daß die „Gültigkeit“ des Sakraments von einer „licentia absolvendi“
bzw. einer „licentia celebrandi“ abhängig sein soll, ruft in mir intellektuelle Wehrinstinkte hervor.
2) Ist die schriftliche Genehmigung des Ordinarius auch für die Erteilung der Absolution in Notfällen
notwendig? Nehmen wir an, der Priester, der in einer fremden Diözese zu Gast ist, ist Zeuge eines Banküberfalls
mit Schwerverletzten, und ein Sterbender bittet ihn mit letzter Kraft um die Absolution. Muß der Priester
in einem solchen Fall sich weigern, die Absolution zu erteilen, oder ist die doch erteilte Absolution
selbst null und nichtig (ungültig), weil der Ordinarius dem Priester noch keine schriftliche Genehmigung
erteilt hat, nicht einmal per Twitter? Ich danke Ihnen vielmals für Ihre kommende Erleuchtung, hochwürdige
Mutter!
#173 Sycamore 20:00:43 | Dienstag, 24. Januar 2012
@valent-in Der Schmerz für das tragische Geschehen gleicht leider Ihre logische Unfähigkeit nicht aus.
Bei Ihrem nächsten Beitrag schalten Sie doch bitte erst Ihr Gehirn an, und erst danach die Tränendrüse.
#8 valen-tin „Typisch +net. Mal wieder Ursache und Wirkung verwechselt…“. Danach soll es heißen: „Selbstmord
führt zu Homostörung.“ So werden Ursache und Wirkung nach valen-tinischer Logik richtig wiedergegeben.
#131 Sycamore 10:30:05 | Dienstag, 24. Januar 2012
Wie man in der medialen „grapevine“ zu vernehmen glaubt, will Herr Lux als Nächstes das Theaterstück
„Mekka-picnic“ im Thalia-Theater ausführen. Da Herrn Lux nicht entgangen ist, daß die Muslime bei solchen
Dingen nicht so gutmütig wie die Christen reagieren, hat er seine Hoden für einen Millionenbetrag versichern
lassen, nach dem Grundsatz „Sicher ist sicher, und meine Hoden gehören mir und nicht auf der Straßenlampe
vor der Thalia-Theater.“ Schlauer Fuchs, dieser Lux!
#5 gesunde Paranoia „Wer war dabei und hat die Untersuchungen geleitet?“ Nach meinen Informationen hieß
der Arzt Professor Dr.Dr. Jean-Gilbert Guillotin, eine international anerkannte Kapazität. Weitere Fragen?
@ Elvenpath (#43) An dem 2. Satz Ihrer Zuschrift anknüpfend, wollte ich Ihnen das vielleicht erhabenste
Gebet, das ein Sterblicher an die selige Jungfrau je gerichtet hat, aus dem 33. Gesang von Dantes „Göttlicher
Komödie“, Paradies, nicht vorenthalten. „Vergine madre, figlia del tuo figlio, umile e alta più che
creatura, termine fisso d’eterno consiglio, tu se’ colei che l’umana natura, nobilitasti sì, che ‘l suo
fattore non disdegnò di farsi sua fattura. Nel ventre tuo si raccesa l’amore per lo cui caldo ne l’eterna
pace così è germinato questo fiore. Qui se’ a noi meridiana face di caritate, e giuso, intra i mortali,
se’ di speranza fontana vivace. Donna, se’ tanto grande e tanto vali, che qual vuol grazia ed a te non
ricorre, sua disianza vuol volar senz’ali. La tua benignità non può soccorre a chi domanda, ma molte
fiate liberamente al dimandar precorre. In te misericordia, in te pietate, in te magnificenza, in te s’aduna
quantunque in creatura è di bontate.“
„Klerikalisierung der Laien und Laisierung der Kleriker.“ So die griffige Formel, um den „Kampf um die
Altäre“ durch unterbeschäftigten aber machthungrigen Laien zu beschreiben. Man merke auf welchem Niveau
die Diskussion stattfindet: man kümmert sich nicht darum, wie der katholische Glaube intensiver gelebt
werden kann (was wirklich die Kirche voranbringen würde), sondern, „ad nauseam“ deutsch, um kirchliche
Strukturen. Und dies – wie könnte man etwas anderes erwarten? – auf abgedroschene ‘Augenhöhe’.
#47 Elvenpath 1) Von der Prämisse ausgehend, daß der Schöpfer der menschlichen Vernunft auch der sich
in der Natur und in der Heiligen Schrift offenbarende Gott ist, spürt der Glaube die Notwendigkeit, sich
selbst zu begreifen, und die Vernunft die Notwendigkeit, sich dem Glauben zu öffnen. Anselm von Canterbury
drückt diese zweifache Bewegung als „fides quaerens intellectum“ und als „intellectus quaerens fidem“
(Proslogion, Vorwort). 2) Zu Ihrem Trost, über die Lehre der Allerheiligsten Dreifaltigkeit (De Trinitate) –
d.h. über das Thema des Innenleben der Gottheit – haben sich Genies wie Augustinus samt Patristik und
nachfolgende Scholastik, die geschliffene Begrifflichkeit der klassischen griechischen Philosophie gebrauchend,
den Kopf zerbrochen. Ihr Werk läßt sich nicht nur als Werk des Glaubens, sondern auch als philosophische
Hochleistung, sehen. Dies „krude und verquast“ (#47) zu nennen kann nur derjenige, der von dieser Materie
wirklich keine Ahnung hat. 3) Mag sein, daß manche einfachen Gläubige in dieser Zeit des religiösen
Analphabetentums den Unterschied zwischen Verehrung und Anbetung nicht kennen. Sie kennen jedoch den Unterschied
zwischen Gott einerseits und den Heiligen & der seligen Jungfrau andererseits. Nur das direkte Ansprechen
Gottes heißt Anbetung. Das direkte Ansprechen eines Heiligen oder der Gottesmutter ist demnach ‘per definitionem’
keine Anbetung, sondern lediglich Verehrung. Daß dabei Bitten formuliert werden, tut nichts zur Sache.
#43 Elvenpath 1) Sie sollen meine Ausführungen – die den ‘Stand der philosophischen Wissenschaft’ darstellen –
noch einmal sorgfältig durchlesen und versuchen, sie zu verstehen. 2) Gott ist ein Mysterium: was wir
von Ihm wissen können, sind vage Annäherungen. Am Ende seines Leben, wurde der große Thomas von Aquin
mit einer Einsicht in die Gottheit begnadet. Er betrachtete sein großartiges theologisches Lebenswerk
daraufhin als „Stroh“ und wollte es verbrennen. Ein Mysterium ist auch das Innenleben der Gottheit: wir
wissen, daß dieses Innenleben aus Verhältnissen besteht, die in ihrer Vollkommenheit Personen sind,
Hyposthasen: die Gottheit als Quelle (der Vater), der vollkommene Ausdruck derselben (das Wort/Logos/Sohn),
und die Liebe, welche die beiden miteinander verbindet (der Heilige Geist): nicht drei Götter, sondern
drei Personen des einen Gottes. Ein Mysterium, das wir aus der göttlichen Offenbarung annehmen, kann
‘per se’ nicht völlig verstanden werden, sondern geglaubt. Es ist nicht ein Widerspruch, wo zwei gegenteilige
Aussagen sich einander aufheben. Und nicht ein Absurdum: denn was unserer menschlichen Vernunft nicht
völlig zugänglich ist, diese nicht ‘eo ipso’ aufhebt. 3) Die katholische Lehre unterscheidet zwischen
Verehrung und Anbetung: Verehrung gebührt den Heiligen und ‘in primis’ derjenigen, die vom Erzengel Gabriel
als einzige Kreatur als „voll der Gnade“ bezeichnet wurde, der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria.
Anbetung gebührt nur Gott.
„Die Einheit der Christen kann letztlich nur Gott selbst herbeiführen.“ So Papst Benedikt XVI. „Sie sei
ein Geschenk, das die Christen im Bewußtsein ihrer eigenen Schwäche lediglich demütig annehmen können.
Eine realistische Einschätzung der Bemühungen um eine Einheit der Christen, setze aber voraus, daß
Gott als der eigentlich Handelnder im Inneren des Menschen anerkannt werde.“ (kath.net/KAP v. 22. Januar
2012). Eine klare Absage, also, auf den Ökumenismus häuslicher Prägung: die Einheit durch Unterschlagen
von katholischen Glaubenswahrheiten, durch Aufgeben von katholischen Frömmigkeitsformen, durch taktische &
politische Schachereien, durch vogelstraußmäßige Nicht-sehen-wollen von radikalen Unterschieden im
Glaubens- und Kirchenverständnis, in der Hoffnung, daß sie dadurch aufhören zu existieren, durch leere
Freundlichkeiten und das Erzwingenwollen von Gemeinsamkeiten auf Kosten der Glaubenswahrheit und auf Teufel
kommt raus, durch das rein menschliches Motiv: „gemeinsam ist man stark“, wohl vergessend, daß jedwede
Stärke von Gott kommt, und daß die größte Stärke der Christen das Zeugnis ist, die Einheit herbeiführen
zu wollen.
@ Elvenpath (1) #17 „‘Gewalt gegen die Muttergottes stimmt ja wohl nicht. Gewalt gegen eine Statue von
Maria muß es heißen.“ Sie sprechen aus Ihrer philosophischen Unschuld heraus. Denn hätten Sie sich
mit der Natur des Symbols auseinandergesetzt, hätten Sie das Gegenteil behauptet. Statue & Bild sind
Symbole. Das Symbol setzt unmittelbar mit der symbolisierten Wirklichkeit in Beziehung. Im Symbol wird
diese Wirklichkeit als erstes intendiert, das Symbol als solches durch eine zweite Reflexion. Wenn ich
das Bild meiner Mutter küsse, küsse ich die im Bild symbolisierte Wirklichkeit und nur materiell das
Bild. Wenn jemand auf ein Kruzifix spuckt, ist es nicht das materielle Objekt, das er dadurch verachten
wird, sondern die symbolisierte Wirklichkeit desselben, also den Gekreuzigten. (b) „Wieso eigentlich Muttergottes?“
Weil sie die Mutter Jesus von Nazareth ist, der wahrer Mensch und wahrer Gott ist. #19 (a) In derselben
Zuschrift verwechseln Sie zwei Begriffe miteinander: die Selige Jungfrau Maria wird verehrt aber nicht
angebetet. Nur Gott wird angebetet. (b) Nach Ihrer tiefen Meinung soll denn auch die Begrüßung des Engels
Gotteslästerung sein: Lk 1,26: „Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Hochbegnadete,
der Herr ist mit dir.“ Oder unser Gebet: „Gegrüßet seist du Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit
dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus…“ Bleiben
Sie bei Ihren Leisten, Elvenpath!
#198 Alberth von ESEL Die Frage haben eigentlich Sie aufgeworfen, Alberth (vgl. # 142)! Ich habe lediglich
versucht, Ihre These zu widerlegen (# 170 & 173). Es wäre doch ein Leichtes für Sie gewesen, diesen
Versuch mit Angabe von Gründen als kläglich Gescheitert zu belegen. Als wissenschaftlich Tätiger kennen
Sie schon die Gepflogenheiten, und Sie wissen genau, daß es bei der Erörterung einer „quaestio disputata“
mit dem allgemeinen Hinweis auf die Existenz von zwei Lexika nicht im Geringsten getan ist. Was Gehässigkeiten
angeht, so gebe ich Ihnen ein Beispiel unter vielen aus dem „Florilegium Alberthianum“, entnommen aus
dem Diskussionsthread „Kardinal Christoph von Schönborn…: „Meinen Sie, wie die meisten Ausleger der
Apocalypse, mit ‘Hure von Babylon’ den Papst in Rom?“ (#64 Alberthesel an Aneal). Sehen „die meisten Ausleger
der Apokalypse“ tatsächlich die ‘Hure von Babylon’ in der Person des römischen Papstes, oder handelt
es sich hier um die protestantischen Halluzinationen eines sich in einem Zustand des „delirium tremens“
befindlichen Alberthesels, und um seine üblichen anti-katholischen Gehässigkeiten?
@ #195 Baron ESEL Sie haben keine Antwort auf meine Argumentation in # 170 & 173 gegeben. Es wäre für
Sie doch ein Leichtes gewesen, einige der „vielen zwingenden Gründen“ anzugeben, die für Ihre These
sprechen. Die Erfahrung wiederholt sich, die ich bisher mit Ihnen gemacht habe: wenn es darauf ankommt,
kneift der Junge! @ #194 Es sind zwei sehr schöne NT Stellen, die zusätzlich zu Mt 16, 18-19 den Auftrag
des Herrn an Petrus, das petrinische Amt also, umfassen: die eine (Jo 21, 15-17) setzt Petrus dreifache
Liebesbekenntnis voraus, die andere findet sich in Lk 22, 31-32: (1) „Als sie gegessen hatten, sagte [der
auferstandene] Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete
ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebe. Jesu sagte zu ihm: Weide meine Lämmer. Zum zweiten Mal
fragte er ihm: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß
ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm, weide meine Schafe! Zum dritten Mal fragte er ihm: Simon, Sohn des
Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum dritten Mal gefragt hatte: Hast
du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, daß ich dich lieb habe. Jesus
sagte zu ihm: weide meine Schafe!“ (2) „Simon, Simon, der Satan hat verlangt, daß er euch wie Weizen
sieben darf. Ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder
bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.“
#190 Baron de ESEL In Beitrag #142 schreiben Sie: „Es ist heute … anerkannt, daß Petrus von Jesus zum
Haupt der Apostel erwählt wurde. Daraus folgt aber doch keineswegs, daß dem Petrus auch die Vollmacht
übertragen wurde, aus eigener Entscheidung seinerseits einen Nachfolger zu wählen.“ Ich haben in # 170 &
173 Argumente geliefert, die das Gegenteil beweisen. Ihre geneigte Gegenargumentation hätten sowohl ich
als auch die geneigte Leserschaft gern. P.S. (1) 1. Wie sie ersehen können, handelt es sich weder bei
Ihrer zitierten Eingabe noch bei meiner Erwiderung um die Frage der historischen Entwicklung des Papstums
über die Jahrhunderte. 2. Die Orthodoxie erkennt natürlich den römischen Papst als den legitimen Nachfolger
des Apostels Petrus, der sein Martyrium um das Jahr 64 als Bischof von Rom erlitten hat. 3. Sowohl die
Orthodoxie als die römisch-katholische Kirche haben seit 2000 Jahren ein gemeinsames Verständnis und
Praxis der apostolischen Sukzession. Das „onus probandi“, daß diese der apostolischen Tradition und der
Schrift nicht entsprechen, obliegt also demjenigen, der dies bestreitet, d.h. Ihnen. P.S. (2) Über meine
milde Ironie hinsichtlich Ihres komischen Pseudonyms können Sie sich wahrlich nicht beklagen. Eine flüchtige
Lektüre Ihrer Zuschriften, werter Febron, wird Ihren Spott und Hohn, Ihre bösartigen Unterstellungen
und Ihre Lügen Andersgläubigen gegenüber – nämlich katholischen Christen – leicht feststellen und
sich angewidert davon abwenden.
#188 … nicht näher definiert, of course. Es ist ja klar, daß sowohl ein Rechtsgrund, als auch ein
Kläger und ein Gericht vonnöten sein würden, damit etwas auf der rechtlichen Ebene geschieht. Ich bin
nun doch tätig geworden, indem ich Alberthesel aufgefordert habe, seine theologische Behauptung zu begründen,
und ihm die Konsequenz einer Verweigerung – nämlich, sich selbst als Scharlatan zu entlarven – klar gemacht.
Daß es sich hier um nichts mehr als eine moralische Aufforderung handelt, ist mir klar. Es ist auch klar,
jedoch, daß kein Wissenschaftler sich in einer solchen Situation erlauben kann – es sei denn zum Preis
des Verlustes seiner wissenschaftlichen Glaubwürdigkeit – sich einer solchen Aufforderung zu verweigern.
Die Bauernfängerei eines Alberthesels, alias Febron, alias Didaskala und was noch alles, ist mir zutiefst
zuwider. Danke, auf jedem Fall, für Ihren einleuchtenden Beitrag.
#185 Ich schlage vor, Sie besprechen den Sachverhalt mit meinem Rechtsanwalt, wenn Sie daran interessiert
sind. Daß Sie darauf pochen mit einem herrlichen Aufritt (#185) auf juristischem Gefilde, finde ich verständlich:
jeder setzt auf seine Stärken. Die philosophische und die theologische zählen offensichtlich nicht dazu.
Möchten Sie philosophische oder theologische Aufklärung über bestimmte Sachverhalte, so stehe ich Ihnen
gerne nach Möglichkeit zur Verfügung.
#183 Daß hier keine Gerichtsverhandlung stattfindet, bedeutet noch lange nicht, daß meine formale Aufforderung
an Alberthesel, zu meinen Vorhaltungen Stellung zu nehmen, und implizit (1) sich für seine Schmähungen
von Leser Tomás (#142) in aller Form zu entschuldigen, (2) sich dazu verpflichten, künftig jegliche
Behauptung zu unterlassen, es handele sich um Thesen, die „nun doch wirklich schon Tausendmale richtiggestellt“
worden seien, und schließlich (3) die plumpe „ad verecundiam“ Argumentation im Schrank der Sophismen
liegen lassen, daß derjenige, der die orthodoxe These zum petrinischen Amt vertritt, „sich lächerlich“
mache, keine zivilrechtliche Signifikanz besitze.
#179 Sie haben offensichtlich meine Diskussion mit Clarissa nicht vollständig wahrgenommen. Nach einer
formalen Aufforderung, es zu tun, gilt das Nicht-tun als Nicht-tun-wollen, und die als Nicht-tun-können.
Ich habe nun in #178 die formale Aufforderung an den protestantischen Lügenbaron gestellt, und, nach
juristischer Logik, deren Konsequenz formuliert.
Kardinal Lehmann Wenn Luther ein „Vater des Glaubens“ sein soll, so handelt es ich um einen Glauben mit
beliebigen Inhalten, worin sowohl bewährte Glaubenswahrheit als auch Häresie „geschwisterlich & auf
Augenhöhe“ Platz finden. Das ist religiöser Relativismus. Es ist eine weit verbreitete Häresie nicht
nur unter protestisierenden Katholiken. Selbst Kardinal Lehmann, ein Mann von zweifelhafter Orthodoxie,
kann die dogmatischen Irrtümer eines Martin Luthers nicht unterschlagen, und das katholische Kirchenvolk
damit für dumm verkaufen. Er möge mit seiner „ökumenischen Korrektheit“ und mit seinen ökumenischen
Freundlichkeiten auf Kosten des katholischen Glaubens und zugunsten seiner medialen Profilierung in anderen
Gefilden hausieren gehen, nicht im Weinberg des Herrn.
#142 Alberthesel Sie werden höflich dazu aufgefordert, der geneigten Leserschaft Ihre Gegenargumentation
auf #170 & 173 umgehend vorzulegen. Tun Sie es nicht, so wird nach strenger juristischer Logik gefolgert,
daß Sie es nicht können … und, angesichts Ihrer Behauptungen von #142, werden Sie, ebenso folgerichtig,
als Scharlatan entlarvt.
#260 Tomás Fairerweise muß ich Sie korrigieren, was die Rolle des Papstes in diesen Angelegenheiten
anbelangt. Als Antwort auf ein an Seine Heiligkeit adressiertes Schreiben des bekannten italienischen
Theologen Professor Pater Giovanni Cavalcoli, o.p. bezüglich des in Mailand aufgeführten blasphemischen
Stücks von Castellucci, ließ der Papst durch das Staatssekretariat mitteilen, daß es den „entschiedenen
und disziplinierten“ Protest von Christen gegen die Aufführung völlig unterstützt und segnet.
„WER SICH NICHT WEHRT, LEBT VERKEHRT!“ Dieses geflügelte Wort der ‘68er empfehle ich wärmsten allen
Christen, deren religiöse Gefühle in letzter Zeit von blasphemischen Theaterstücken verschiedener Provenienz
verletzt werden. Was diese feigen „Helden“ der künstlerischen Freiheit mit antichristlichen Inhalten
mit unseren moslemischen Geschwister nicht wagen würden – ein Stück, z.B. das den Namen „Mekka-Picnic“
tragen könnte – glauben sie mit den Christen wagen zu dürfen und zu müssen. Die fein austarierte „political
correctness“, die das dogmatische Fundament unserer politischen und medialen Gesellschaft darstellt, erstreckt
sich nicht auf die Christen. Schuld daran sind z.T. die Christen selbst, die sich nicht dagegen wehren,
allen voran unsere ach so rücksichtsvollen und schweigsamen Bischöfe. „DIE MACHT DER BÖSEN LEBT VON
DER FEIGHEIT DER GUTEN“, schrieb der Heilige Don Bosco. Aus manchen aktuellen Zuschriften in diesem Forum
erfährt man, wie viele Gesichter diese Feigheit annehmen kann.
#142 Baron Alberth von ESEL (2) (Fortsetzung von #170) Warum soll das apostolische Amt nur Petrus ‘ad
personam’ und nur auf Lebenszeit verliehen worden sein, den anderen Aposteln aber „mit Recht auf Nachfolge“?
Aus welcher Stelle der Heiligen Schrift ergibt sich ein solcher Unterschied? Nicht nur kennt die Heilige
Schrift einen solchen Unterschied nicht, sondern die ganze Systematik der apostolischen Verfasstheit und
des petrinischen Amtes, die der Herr seiner Kirche gegeben hat, spricht dagegen. Kehren wir zur Apostelgeschichte
und zur Wahl des Matthias als Nachfolger des Judas Ischariot im Apostelamt zurück, und merken wir genau,
wie die 11 verbliebenen Apostel ihre Entscheidung begründeten. „EINER von den Männern, die mit uns zusammen
waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging […] einer von diesen MUSS NUN ZUSAMMEN MIT UNS
Zeuge seiner Auferstehung sein. Und sie stellten zwei Männer auf: Josef […] und Matthias. Dann beteten
sie: „Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast, DIESEN DIENST UND
DIESEN APOSTELAMT ZU ÜBERNEHMEN. DENN Judas hat ES verlassen […]. Dann gaben sie ihnen Lose; das Los
fiel auf Matthias und ER WURDE DEN ELF APOSTELN ZUGERECHNET [m.H.]“ (Apg 1, 21-26). Hier hat die erste
apostolische Sukzession in der Geschichte der Kirche Jesu stattgefunden. So hat die Kirche – Ost und West –
seit 2000 Jahren sie verstanden. Der geneigte Leser wird aus dem Text die notwendigen Schlussfolgerungen
ziehen.
#142 Baron Alberth von ESEL „Es ist heute in (fast) jedem evangelischen Lehrbuch der Dogmatik […] anerkannt,
dass Petrus von Jesus zum Haupt der Apostel erwählt wurde. Daraus folgt aber doch keineswegs, daß dem
Petrus auch die Vollmacht übertragen wurde, aus eigener Entscheidung seinerseits einen Nachfolger zu
wählen.“ Bitte, lieber Mitforist, machen Sie sich doch durch solche Behauptungen nicht lächerlich! Sie
wurden nun doch wirklich schon Tausendmale richtiggestellt. Einige Hinweise trotzdem: (1) Es ist ebenfalls
unbestritten, daß Jesus Petrus mit Vollmacht ausgestattet hat. „Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreiches
geben, was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen
wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein“ (Mt 16, 19). Diese Vollmacht mit Ratifikationsgarantie ist
in keiner Weise begrenzt. Wenn Petrus also entscheiden sollte, aus der Fülle seiner apostolischen Vollmacht,
einen Nachfolger zu wählen, sollen ausgerechnet die 16. Jahrhundert Reformatoren ihm dies verbieten?
(2) Man soll jedoch die Vorhaltung des Herrn Barons nicht nur auf Petrus zu sondern auf die restlichen
Apostel mit gleichen Recht anwenden. So fragt man: Wer hat den Aposteln die Vollmacht übertragen, aus
eigener Entscheidung ihrerseits einen Nachfolger für Judas Ischariot zu wählen (Apg 1,25)? Warum soll
das apostolische Amt nur Petrus ad personam und nur auf Lebenszeit vom Herrn verliehen worden sein, und
nicht auch … (folgt)
#32 Semikolon Ich stimme Ihnen zu. Durch eine verfehlte Verkündigung (in der aus „ökumenischen“ Rücksichten
oder aus Feigheit vor den Gläubigen katholische Grundwahrheiten unterschlagen werden), und, noch verheerender,
durch eine über Jahrzehnte hinweg verfehlte Religionsunterricht, die nur getaufte Analphabeten zu produziert
imstande ist, wissen die wenigsten Gläubige, was die Kirche wirklich lehrt und welche Pflichten, außer
der des Sonntagsgottesdienstes, ihnen als Katholiken zukommen. Dieses Übel zu korrigieren wäre eigentlich
ureigene Pflicht der Bischöfe. Diese zeichnen sich jedoch durch mangelnden Bekennermut und fehlenden
Willen, das Übel an den Wurzeln zu packen, aus. Gebotene Bekenntniserklärungen überlassen sie dem Sekretariat
der Bischofskonferenz, und die notwendigen Reformen dem Nachfolger.
@ FUNDI (#14) Wie viele Kardinäle beträgt Kardinal Kasper? @ Ich finde es auch gut für protestantische
Seelen in katholischen Körpern, daß sie eine Geschlechtsumwandlung vollziehen und zu protestantischen
Seelen in protestantischen Körpern werden. Damit wächst doch in skurriler Weise das zusammen, was zusammengehört,
und die katholische Kirche wird von solchen bunten Vögeln befreit – leider viel zu langsam.
Das eigentliche Skandal ist es, daß die „Hirten“ solche bunten Vögel zu Priestern weihen, anstatt ihnen
jegliche pastorale Tätigkeit in den Kirchengemeiden oder als Religionslehrer in den Schulen rigoros zu
verbieten. Mit 44 Jahren kann der Neugeweihte auf eine vom Teufel gesegnete noch lange zerstörerische
Tätigkeit im Weinberg des Herrn vorausblicken.
#150 Falsch, Clarissa: ich führe ist eine logische Argumentation aus. Es geht weder um eine Tatsachenbehauptung
noch um deren Belegbarkeit. Die einzige Tatsache, die zu diesem Thema von uns beiden behauptet wird, ist,
daß der Artikel keine Beweise für seine Behauptungen vorlegt. Ihre These geht jedoch weiter, daß der
Verfasser des Artikels keine Beweise vorlegen KANN, seine Behauptungen trotzdem aufstellt und damit Rufmord
begeht. Darin sind wir uneinig. Es handelt sich hier um einen Artikel und nicht um ein Gerichtsverfahren.
In diesem Falle gilt nicht die juristische Logik: er legt die Beweise nicht vor, also hat er sie nicht,
oder will sie nicht vorlegen, was auf dasselbe hinausläuft. Man kann in einem Zeitungsartikel etwas behaupten,
ohne Beweise dafür vorzulegen, die er vielleicht in einem Folgeartikel vorlegen möchte, oder aber möchte
er seine Behauptungen auf sich beruhen lassen. Kommt es zum Schwur, legt es die Beweise vor. Daraus folgt
nicht, daß die ersten Behauptungen falsch, eine reine Erfindung, seien, denn sie können durchaus zutreffend
sein. Aus dem Nicht-Vorlegen der Beweise kann man also nicht einfach auf das Nicht-vorlegen-können derselben &
auf die Absicht des Rufmordes schließen. Denn es ist nicht ausgeschlossen, daß die so im Raum gestellten
Behauptungen doch zutreffen. Anders verhält es sich bekanntlich z.B. bei einer Verleumdungsklage. Dort
gilt gewiss das Nicht-Vorlegen bzw. das Nicht-Vorlegen Wollen als Nicht-Vorlegen-Können etc.
#132 Sycamore 22:21:37 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#130 Altliberal Es hängt alles von den Windungen und Drehungen ab, welche die ‘dulcissima’ noch zu ihrer
unmöglichen Verteidigung zu unternehmen geneigt sein wird. Das Resultat kann jedoch schon jetzt analytisch,
a priori, festgestellt werden: Logik vs. Clarissa: 1 – 0. Wie üblich, würde ich boshaft hinzufügen.
#129 Sycamore 22:06:43 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#127 Danke, Schalom! #124 Clarissa Colonica (1) Da ich kein Jurist bin, kann ich leider auch nicht um
die Rückerstattung der Gebühren eines Jurastudiums bitten. (2) Sie jedoch haben an der Lateranuniversität
zumindest einen Grundkurs in Logik absolviert. Sie sollen unbedingt die Rückerstattung der Gebühren
für diesen Kurs beantragen. (3) Sie begehen zumindest zwei grobe logische Fehler in Ihrer Teilerwiderung
#124: (a) „… wobei dort, wo der formale Beweis gefordert wird, das Nicht-Wollen als Nicht-Können anzusehen
wird.“ Gut. Warum erwähnen Sie dies, wenn es nicht unmittelbar evident ist, daß dem Autor des Artikels
eine Forderung nach dem Beweis gestellt worden sei. Oder wissen Sie, daß diese Forderung gestellt worden
ist? Wenn Sie es wissen, warum erwähnen sie es nicht? (b) „Ich stelle fest, daß gegen keinen der hier
„Beschuldigten“ ein Beweis vorgelegt werden KONNTE [meine Hervorhebung]…“ Falsch, Clarissa. Sie können
nur festellen, daß kein Beweis vorgelegt WORDEN IST. Das ist nun etwas ganz anderes, nicht wahr? (4)
Damit, liebe Clarissa, sind wir zum Ausgangspunkt meiner Vorhaltungen (#111) angelangt, die Sie leider,
wie jedem ersichtlich, nicht zu entkräften vermochten. (5) Meine zweite Frage in #122, warum Sie statt
des Priesters den Intriganten verteidigten, haben Sie leider immer noch nicht beantwortet. (6) Es bliebe
noch zu klären, ob Ihre maßlosen Beschimpfungen als Ersatz für Ihre mangelhafte Argumentation zu betrachten
seien.
#62 Sycamore 21:03:55 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#59 Vineta Sie haben die Lage zutreffend beschrieben. Das Traurige dabei, ist es, daß nicht nur der Augsburger
Bischof zu dieser Beschreibung passt, sondern ein ganze Menge seiner Mitbrüder. Solange solche „Hirten“
durch Kirchensteuer und staatliche Zuwendungen gemästet werden und in ihrem Dasein völlig abgesichert
sind, brauchen sie sich nicht um den „sensum fidelium“ oder um die Verkündigung der unverfälschten und
unverkürzten Lehre zu kümmern. Sie brauchen sich nur dem politischen oder medialen „placet“ derjenigen,
die in dieser Gesellschaft zählen, zu beugen, auch wenn dies bedeutet, einen unbequemen Priester aus
dem Weg zu räumen.
#126 Sycamore 20:14:56 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#123 Danke für das Kompliment! (1) Aus der Tatsache, daß etwas in einem Artikel nicht erwähnt wird,
erlaubt die Logik nicht, daß man daraus schließt, daß es nicht gibt. Denn es gilt immer: „ab esse ad
posse valet illatio“ – umgekehrt allerdings nicht. Daß es die Beweise nicht gibt, wiel sie nicht erwähnt
werden, kann also nur als Vermutung gelten, weder als Schluß noch nicht positiver Beweis. (2) Sowohl
Institutionen als auch Individuen dürfen nicht ohne positive Beweise verurteilt werden. Die Unschuldvermutung
gilt also für beide. (3) Ich habe micht auf kreuz.net bezogen, wohl wissend, daß es sich hier um den
Autor des Artikels handelt, der implizit des Rufmordes bezichtigt wird, weil Clarissa (#107) das Subjekt
sowohl der unbewiesenen Behauptung als auch des Rufmordes nicht nennt. Also nimmt man wohl „totum pro
parte“.
#122 Sycamore 19:45:46 | Donnerstag, 19. Januar 2012
@ Clarissa „… jeder [hat] als unschuldig zu gelten, bis seine Schuld positiv bewiesen ist.“ Sie fügen
hinzu: „… diese Unschuldvermutung hat sowohl für fraglichen Volontär als für den Augsburger Bischof
zu gelten.“ Nicht auch für kreuz.net? In #111 habe ich logisch zwingend die Fehlerhaftigkeit Ihrer Verurteilung
(#107) von kreuz.net genau auf der Grundlage der Unschuldvermutung und der Notwendigkeit, daß auch die
Schuld von kreuz.net positiv bewiesen wird. (1) Zeigen Sie mir, also, Clarissa, wo mein Argumentationsfehler
liegt. (2) Erklären Sie schließlich, warum Sie den Volontär-Intriganten und nicht den von ihm zu Unrecht
angegriffenen Priester verteidigt haben. Ausweichsmanöver Ihrerseits, Sie wissen ja aus Erfahrung, haben
bei mir nie zum Erfolg geführt.
#46 Sycamore 19:30:16 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#43 Tomás Vielleicht ist der Glaube auch bei den Sedivakantisten vorhanden, denn auch Häresien sind
Glaubensinhalte. Der Glaube ist jedoch von Natur aus unsichtbar. Also fehlt den Sedivakantisten das Charakteristikum
„sichtbare Kirche“ zu sein. Diese „unsichtbaren Kirche“ ist auch nicht hierarchisch verfasst; sie kann
nicht auf eine apostolische Sukzession verweisen – unabdingbar für die Feststellung der Authentizität
sowohl der Lehre als auch der Lehrenden. Und schließlich fehlt ihr der Fels, Petrus, worauf Jesus die
„ecclesiam militantem et visibilem“ gegründet hat.
#119 Sycamore 19:17:39 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Fakt ist, daß Clarissa die Wahl hatte, entweder den schwätzenden Volontär (linken Politologe! … das
sagt doch alles!) oder den angegriffenen Priester zu verteidigen. In der Regel nimmt man für den „underdog“
Partei, nicht für den Intriganten. Hier haben bei Clarissa erneut sämtliche menschlichen und „katholischen“
Instinkte versagt.
#116 Sycamore 19:09:06 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#112 Glauben Sie ihr kein Wort, Roberta! Clarissas Interesse an Speichel ist aus ihrem juristischen Hintergrund
völlig verständlich. Noch ein Wort zum Handeln des Bischofs. Wäre es verwegen anzunehmen, daß wenn
der gemaulkorbte Hw. Oblinger für die taz geschrieben hätte, sowohl der junge Volontär – dem es gelungen
ist, nicht nur die Feigheitsmechanismen eines Bischofs im Gang zu setzen, sondern auch die unwahrscheinlichen
mütterlichen Gefühle einer Clarissa zu wecken – als auch der Augsburger Bischof voll Entzücken die
Weltoffenheit und die Modernität des publizierenden Priesters in den Himmel gelobt und im Vatikan die
Beförderung desselben zum apostolischen Protonotar angeregt hätten?
#111 Sycamore 18:56:05 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#107 Clarissa: fehlende Logik, wie üblich! „Kein einziger Beweis für die aufgestellte Behauptung.“ Was
meinen Sie damit, Allerbeste? (A) Daß es keinen einzigen Beweis überhaupt „gibt“, oder aber, (B) daß
kein einziger Beweis im Artikel angegeben wird? Merken Sie nicht, dulcissima, daß Ihre apodiktische Feststellung,
hier handele es sich um einen „reinen Rufmord gegen den jungen Volontär [ach, was für eine mütterliche
‘captatio benevolentiae’ seitens der alternden, als absolut trocken und kaltschnauzig geltenden Clarisse],
nur im Fall (A) gelten würde? Im Fall (B), dagegen, wäre Ihre Behauptung selbst rufmörderisch. Nun
aber die Kapitalfrage, werte Colonica: wie wollen Sie es wissen, daß es sich hier um Fall (A) handelt,
und nicht um Fall (B)? Sind Sie nicht allzu voreilig zu Ihrer ‘conclusio’ angelangt? Hätten Sie sich
nicht, vor Ihrer gnadenlosen Verurteilung, vergewissern sollen, was hier der Fall sei? Und warum, Clarissa,
Ihrem altliberalen Instinkt folgend, verteidigen Sie den zu Unrecht angreifenden Volontär und nicht den
zu Unrecht angegriffenen Priester? Und warum noch, Clarissa, stellen Sie das Handeln des Maulkorb-anlegenden
Augsburger Bischofs nicht in Frage, sondern belassen Sie es dabei, dessen von niemandem bestrittene Rechtmäßigkeit
zu betonen?
#40 Sycamore 18:25:06 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Das Buch von De Mattei ist unbedingt zu empfehlen. Zu den theologischen Irrwegen des Postkonzils ist der
des Italienischen mächtigen Leserschaft sowohl das neu erschienene Buch des Theologen Professor Pater
Giovanni Cavalcoli, o.p., Offizial des Vatikanischen Staatssekretariats und Dozent an der Theologischen
Schule in Bologna, mit dem Titel „Karl Rahner – Il Concilio tradito“, (Karl Rahner – das verratene Konzil),
Verlag „Fede e Cultura“, in dem Pater Cavalcoli sich mit dem theologischen Irrtümern von Karl Rahner
und deren Wirkungsgeschichte in den postkonziliaren theologischen & kirchlichen Irrwegen auseinandersetzt.
Erwähnenswert sind zudem die Webseiten „Riscossa Cristiana.it“, „si si no no“, „chiesa e postconcilio“
u.a.m. und deren couragiertes Eintreten für die katholische Orthodoxie.
#95 Sycamore 17:40:02 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#94 deBoer Wenn schon, dann handelt es ich um meine Studenten. Ihnen auch wünsche ich viel Vergnügen
mit Ihren Polizisten! Mein Blick richtet sich stets gleichmäßig auf die Gegenwart, auf die Vergangenheit
und auf die Zukunft: von diesen drei Dimensionen unseres Lebens würde ich auf keine verzichten. Ich schenke
Ihnen diesbezüglich einen Spruch des Hl. Augustinus: „Unser Leben ist Hoffnung.“ ich weiß nicht, was
Sie mit „philosophische Pathologie“ eigentlich meinen, und werde diesen merkwürdigen Ausdruck – zumal
von einem, der sich als Philosophen erklärt, stammend – auch nicht zu interpretieren versuchen. Ich weiß
auch nicht, was Sie mit „unserem kleinen Experiment“meinen. Mit diesem radikalen Bekenntnis meines Unwissens,
also, wünsche ich Ihnen alles Gute.
#36 Sycamore 17:24:45 | Donnerstag, 19. Januar 2012
#Tomás Angesichts der Indefektibilität der „ecclesia militans et visibilis“, wollen Sie bitte doch zeigen
(„to ti esti“), in welchem Subjekt diese sichtbare, apostolische, hierarchische und unfehlbare Kirche
sich heute befindet?
#7 Sycamore 12:47:22 | Donnerstag, 19. Januar 2012
Interessant, daß der „Osservatore Romano“ nicht einen Theologen, nicht einmal einen Historiker, sondern
den Religionssoziologe Massimo Introvigne mit der Kritik dieses höchst ungelegenen, von Rom unbeliebten,
noch dazu ausgerechnet durch eine prestigekräftige Jury von Historikern preisgekrönten, Werk beauftragt
hatte. De Matteis Werk stellt das historische Pendant zu der theologischen Kritik am Konzil, aus Sicht
der katholischen Orthodoxie, durch den römischen Dogmatiker Mons. Brunero Gherardini, dar. Es ist zu
wünschen, daß auch Gherardinis Bücher bald in deutscher Übersetzung erscheinen werden.
Dem Abt ist natürlich eine schnelle und vollständige Genesung zu wünschen – nicht nur eine physische,
also, sondern auch eine geistige. Sonst, daß Abt Martin auf den Kopf gefallen sei, droht zum geflügelten
Wort zu werden, um seinen Allgemeinzustand umfassend zu beschreiben.
#92 deBoer (1) „… dass heute etwas an sich [sic!] unerklärbar ist, heißt, – wie schon gesagt – nicht,
daß es morgen immer noch sein muß“. Doch, deBoer, das heißt es. Wie denn? Weil zu sagen, daß etwas
„an sich“ unerklärbar ist, bedeutet, daß etwas „von (seinem) Natur aus“ unerklärbar ist. So etwas ist
also „im absoluten Sinne“ unerklärbar – gestern, heute und immer. Anders verhält es sich „für uns“:
etwas, das „für uns“ heute unerklärbar zu sein scheint (ich darf „scheint“ betonen!), kann sich morgen,
wenn wir mit anderem Wissen, Mitteln und Instrumenten darangehen, als vollkommen erklärbar erweisen.
Das Gleiche gilt natürlich für die „Beweisbarkeit“ von etwas. Sie bringen offensichtlich diese zwei
Ebenen durcheinander, de Boer, sorry. Tja, so kompliziert ist die Philosophie, nicht wahr? (2) „Sie hatten
nie die Absicht, meine Fragen für das Jahr 2011/12 zu beantworten.“ Mit diesen vagen Andeutungen kann
ich nichts anfangen, deBoer. Um welche Fragen handelt es sich? Bitte eine Frage nach der anderen angeben,
nicht alles durcheinanderwirbeln! (3) Was die Gottesbeweise angeht, so bietet Thomas von Aquin seiner
geneigten Leserschaft nicht nur einen sondern sogar fünf Gründe, um zu beweisen, daß Gott ist (Summa
contra gentiles, lat.-dt., 5 Bde, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2001, Buch 1, Kap. 13). Ich habe
kürlich den bescheidenen Versuch unternommen, einen davon wiederzugeben (## 88, 97, 107, 114, 130, 150).
Und wäre an Ihre Einwände interessiert.
#90 Sachlich bleiben, deBoers! Sie flippen aus. Sie benutzen wieder eine lose Sprache, die der Philosophie
ganz fremd ist. Je mehr Sie schreiben, desto mehr überzeuge ich mich, daß Sie philosophisch völlig
unbedarft sind. Aus meinen wiederholten – und geduldigen – Ausführungen haben Sie, wie man leider feststellen
muß, nichts gelernt. Dies läßt darauf schließen, daß Sie lernunwillig oder gar lernunfahig sind.
Sie beharren auf unhaltbare Behauptungen. Ich betone: was an sich nicht beweisbar ist, kann weder heute
noch morgen bewiesen werden. Das ist ja analytisch, deBoer! Statt „beweisbar“ hätten Sie wohl „noch nicht
bewiesen“ sagen sollen. Jeder Philosoph hätte es getan. Zusammenfassend, anstatt sich der Argumentation &
den begrifflichen Erklärungen, die Ihnen so schmerzhaft fehlen, zu widmen, lassen Sie sich zu einer Orgie
genauso skurriler wie unzutreffender „ad hominem“ Bemerkungen verleiten. Peinliche show einer histrionischer
psychologisierender Rhetorik. Wie oft muß man, ferner, Ihre Fragen beantworten, deBoer, bevor Sie merken,
daß sie beatwortet worden sind? Ihr lärmoyantes Flügelschlagen ist wohl ein leicht durchschaubares
Zeichen der Hilflosigkeit. Beeindrückend finde ich es nicht.
#88 1. Die Bibelwissenschaft ist dazu da, um die Bibel zu verstehen, in allen ihren Aspekten. Sie wird
Ihre Wissens- und Verständnisprobleme, die sich darauf beziehen, soweit wie möglich lösen. Ihre Glaubensprobleme
wird die Bibelwissenschaft allerdings nicht lösen können. Und diese scheinen mir Ihr eigentliches Problem
zu sein. 2. Seien Sie nicht so faul, deBoer! Fangen Sie doch an, selbst wissenschaftlich tätig zu werden,
wenn dieser Wissensbereich Sie interessiert, … und lassen Sie mich außen vor. 3. Offensichtlich wissen
Sie nicht , was die Begriffe „Absurd“ und „Widerspruch“ eigentlich bedeuten. Ihre Behauptung: „‘Absurd
und Widersprüchlich’ ja das ist und bleibt es, solange es nicht belegbar ist oder großer Konstruktionen
bedarf.“ ist philosophisch unhaltbar. (1) Denn, für etwas, das „nicht belegbar (Sie meinen wohl ‘beweisbar’)
ist, kann kein „solange“ gelten. Beweisbar oder nicht-beweisbar ist etwas nur im absolutem Sinne. Das
Unbeweisbare kann also nicht zu einer bestimmten Zeit beweisbar werden, damit es von irgendjemanden bewiesen
werden kann. Dessen Beweisbarkeit ist per definitionem ausgeschlossen. Dies macht das Unbeweisbare jedoch
weder absurd noch widersprüchlich, denn absurd bedeutet „widersinnig/unlogisch“, und der Widerspruch
ergibt sich aus der Wechselwirkung zweier koexistierenden Gegensätze. Wie Sie daraus ersehen können,
kann weder das Absurde noch das Widersinnige beweisbar sein, unabhängig davon, wie lange Sie darauf warten.
…
#81 deBoer Sie sind enttäuscht, und von Scheinwidersprüchen, die sich für Ihre geplagte Seele nicht
lösen wollen selbst dann, wenn sie gelöst sind, zermürbt. Ich habe Ihre Frage doch sehr klar beantwortet
(#76), deBoer! Innenwissenschaftliche Probleme lassen sich nur durch wissenschatftliche Mitteln lösen.
Stimmt das etwa nicht??? haben Sie eine bessere Antwort parat? Also los, deBoer, bringen Sie ein wenig
Leben in Ihre Rentnerdasein und melden Sie sich zu einem vierjährigen bibelwissenschaftlichen Studium
bei einem der renommierten Bibelinstituten, die ich Ihnen gütigerweise genannt habe. Dann werden sich
die Scheinwidersprüche, die Sie mit großer Naivität und Unwissen von Naiven und Unwissenden unkritisch
übernehmen und nachplappernd beklagen, wie von selbst auflösen … Ich beziehe mich auf Ihr verünglücktes
Pauluszitat (rom 5, 17), oder auf die dumme Frage über den Stammbaum des Menschen Jesus von Nazareth.
Noch weitere Fragen und Scheinwidersprüche, deBoer?
#64 deBoer Die Frage, die Sie hinsichtlich der Bibel stellen, stellt sich für jede Wissenschaft. Wie
kann ich das Wesentliche vom Unwesentlichen Unterscheiden? Wie kann ich die rettende Botschaft Gottes,
die von den Propheten verkündet wird, von rein kulturellen Elementen, die diese Rede in seiner kulturellen
und historischen Bedingtheit mit sich trägt? Wie kann ich das Edelmetall der göttlichen Offenbarung
von seinen Schlacken & Verunreinigungen befreien, die es dadurch angenommen hat, daß es sich in die Prozesse
der menschlichen Kommunikation herabgegeben hat? Die Antwort liegt an der Hand: durch die Bibelwissenschaft,
die eine der schwierigsten Disziplinen darstellt, wie Sie sich bei einem Besuch am Biblicum in Rom, beim
Institut Biblique de Jerusalem, aber auch in Oxford, Cambridge oder Harvard vergewissern können. Deshalb
ärgert der Leichtsinn derjenigen, die anhand einer Übersetzung (nicht einmal eines Originaltextes),
ohne Kenntisse der klassischen & der orientalischen Sprachen, Kulturen, Geschichte, und der Theologie &
Patristik, sich zu den großen „Entzauberern“ machen – nicht nur der Heiligen Schrift sondern ganz und
gar einer „Weltreligion“.
#89 Tomàs Schön, Tomàs! Sie haben in kürzester Zeit etwas gelernt, oder wieder aufgefrischt, wie man
sieht. In #82 haben Sie von „Ersatz“ gesprochen. Eine unzutreffende Begrifflichkeit. Sie haben das Wort
„Vollendung“ nicht in den Mund genommen. Sehen Sie: beim „Ersatz“ gibt es eine ontologische Diskontinuität
dem gegenüber, was ersetzt wird. Nichts davon findet sich im Ersatz wieder. Es wird einfach entsorgt.
Beim Verhältnis des Alten zum Neuen Testament handelt es sich nicht um ein „Ersetzen“ , sondern um das
sich Verwirklichen des Alten im Neuen, um die Vollendung („pleroma“) „non veni solvere, sed adimplere“)
desselben: „ouk elthon katalusai alla plerosai / non veni solvere, sed adimplere“ wie Jesus im Mt 5, 17
sagt. Wenn etwas sich vollendet, so gibt die Substanz bei diesem Prozess ihre noch unvollendeten Daseinsformen
ab und erreicht damit ihre volle Entfaltung – ihre Vollendung, eben. Dies kann man als einen „organischen“
Prozess beschreiben: er impliziert notwendigerweise die Kontinuität, also die Fortsetzung, des sich Verwirklichenden
in seinen verschiedenen Entwicklungsstadien, bis zu seiner vollen Verwirklichung, d.h. seiner Vollendung.
Mit dem „Ersatz“ ist es also nicht getan.
#82 Wo haben Sie Theologie studiert, Thomas? Das Neue Testament ist die Vollendung, nicht der Ersatz für
das Alte. Hier kommt der hegelsche Begriff des „Aufhebens“ besten zur Anwendung. Jesus Äußerungen zu
diesem Thema lassen übrigens an Eindeutigkeit nichts zu wünschen übrig. So im Matthäusevangelium 5,
17: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten aufzuheben. Ich bin nicht gekommen
um aufzuheben, sondern um zu vollenden. Amen, das sage ich euch: bis Himmel und Erde vergehen, wird auch
nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen [… ]. Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten
aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmel der Kleinste sein. Wer sie aber lehr und
halten lehrt, der wird groß sein im Himmelreich.“ Es sieht so aus, Tomàs, daß Sie im Himmel der Kleinste
sein werden – Wort des Herrn!
(1) #69 Baron Alberth von ESEL Ich habe mich stets darüber gewundert, was die katholische Kirche, ihre
Gnadenlehre, das Bischofsamt und das petrinische Amt, ihre Frömmigkeiten, vor allem die marianische und
dort vor allem das Rosenkranzgebet, Sie als Protestanten, der sich in seinen Zuschriften unredlicherweise
als Katholik ausgibt, eigentlich angeht. Unsere ehemals-katholischen Unzufriedenen treten übrigens –
Gott sei Lob und Dank! – längst zum Protestantismus über. So wächst dort zusammen, was zusammen gehört.
Wir Katholiken bleiben dabei, katholisch sein zu wollen. Viele von uns pilgern auch gerne zum Gnadenort
Medjugorie und frönen ungezwungen unserer marianischen Frömmigkeit, ohne jegliche protestantische Komplexe.
Es soll doch zum denken geben, daß sämtliche Heiligen, deren Liebe zu Gott von keinem Sterblichen als
übertroffen angenommen werden darf, glühende Marienverehrer waren. (2) #74 Palmström Ob der Apostel
Paulus einen Autoführerschein besaß? Sehen Sie nicht in der Tatsache, daß im Widerspruch zum 1.-Jahrhundert
heutige Christen einen Autoführerschein besitzen einen Widerspruch zur frühchristlichen Praxis? Dann
wäre auch den Widerspruch Schuhe vs. Sandalen zu klären, meinen Sie nicht, großer Theologe?
#60 Aneal „privilege“, Aneal, „privilege“! Meine Güte! Wenn Sie doch als „sane and competent“ erscheinen
möchten, dann mühen Sie sich an erster Stelle um das richtige „spelling“.
#23 deBoer (1) Was Menschen, die an einer göttlichen Offenbarung nicht glauben, mit dem Alten und dem
Neuen Testament machen wollen, ist ja ihre Sache. Manche betrachten besonders das Alte Testament als ein
in Teilen literarisches Werk hoher poetischer Qualität (z.B. das Hohelied oder die Psalmen, sowie manche
prophetischen Texte). Manche sehen im Neuen Testament ein Dokument sublimer Religiösität und schöpfen
daraus moralische Inspiration. Für die Wenigsten sind sie irrelevant und bedeutungslos. (2) Was die Interpretation
der Bibel angeht, so weise ich auf #14. Die Bibel ernst nehmen, bedeutet sie als das, was sie ist, als
Offenbarungswerk Gottes, also, der nicht diktiert sondern die Propheten bei deren Rede inspiriert, ernst
nehmen, wohl wissend, daß sie kein naturwissenschaftliches Werk ist oder sein will. Ein Gemälde von
Tintoretto ernst nehmen, bedeutet nicht, daß die Schnürsenkel einer seiner Gestalten bis ins Detail
mit der Schuhmacherkunst übereinstimmen müssen, sonst wäre das Gemälde irrelevant und bedeutungslos.
Es bedeutet lediglich, das Gemälde als Kunstwerk nach den Regeln der Kunst ernst nehmen. Ihre „entweder
alles oder nichts“, und „alles auf einer Schiene“ Logik übersieht die Natur des Objektes, worum es geht.
Sie ist nicht zielführend und ist eigentlich barbarisch. Ich werde daher Ihrer allgemeinen „conclusio“
keineswegs beipflichten. (3) Sie zitieren Römer 3,7 falsch. (4) Jesus ist „wahrer Gott“ UND „wahrer Mensch“ –
daher der Stammbaum.
#48 Aber hello, mein flotter Elvenpath! Ich warte immer noch auf Ihr couragiertes Eintreten in eine philosophische
Diskussion mit mir zu Themen, worüber Sie sich besonders töricht geäußert haben, wie Gott und die
Wissenschaften, und die ich in meinen leicht nachzulesenden Beiträgen ## 88, 114, 130, 150 auf einer
etwas tieferen Ebene ebenfalls berührt habe. Wollen Sie mir nicht doch Ihre Gnade gewähren lassen?
#13 deBoer Wer wem aus dem Weg geht, sei dahingestellt, deBoer. (1) Sie fangen schon mit der unzutreffende
Behauptung an, Sie würden nicht von Naturwissenschaften reden. Das tun Sie aber ausdrücklich, deBoer,
in #6, wo Sie von „Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung“ reden, dabei
auf die alttestamentarische Schöpfungsgeschichte bezugnehmend, mit der eindeutigen Unterstellung, sie
sei wissenschaftlich (da es sich um eine kosmologische Frage handelt, also, vom Standpunkt der Physik)
unhaltbar. (2) Lassen Sie meine Ausführungen zu der Methodologie der Naturwissenschaften und zu ihrem
Geltungsbereich in #12 gelten? Dann müssen Sie wohl mit anderen Argumenten antreten, deBoer, um die dogmatischen
Aussagen einer Religion – wie naiv! – zu „entzaubern“. (3) Ich habe meine Schwierigkeiten, deBoer, mit
Ihrem Umsichwerfen mit Begriffen, die Sie nicht definieren: + was meinen Sie mit dem „absoluten Geltungsanspruch“
der Bibel? Die Bibel ist ein Offenbarungswerk und kein wissenschaftliches Traktat. Damit wäre wohl ein
Großteil Ihrer etwas naiven Einwände beseitigt. Der absoluter Geltungsanspruch der Bibel gilt demnach
den Glaubenswahrheiten, die darin enthalten sind, ihren Heilsbotschaften, ihrer Rede von Gott und von
Gottes Beziehung zum Universum als Schöpfer und zu den Menschen als Retter, den moralischen und kultischen
Ansprüchen, die Gott den Menschen stellt, wie etwa bei den Zehn Geboten und im Levitikus. … (wird fortgesetzt)
#6 deBoer Peinlich, deBoer, daß Sie von der „Entzauberung einer Weltreligion durch die [Natur]wissenschaftliche
Forschung“ reden. Die Naturwissenschaftliche Forschung bezieht sich, bis auf weiteres, auf das Quantifizierbare
und das Mathematisierbare. Was darüber hinausgeht, ist nicht Objekt naturwissenschaftlicher Forschung,
also kann von ihr weder bestätigt noch „entzaubert“. So zumindest die geltende Wissenschaftstheorie.
Da Gott weder eine Quantität noch eine Zahl ist, fällt er strengmethodologisch genommen, nicht im Bereich
der naturwissenschatlichen Forschung, die ihn demnach auch nicht „entzaubern“ kann. Daß ferner das Alte
und das neue Testament keine wissenschaftliche Traktate über kosmologischen Themen sind, ist hinlänglich
bekannt. Herr Kubitza wird wohl, wie Herr Dawkins, für seine philosophischen, wissenschaftstheoretischen
und theologischen Dummheiten selbst verantwortlich sein. Daß Sie ihm dabei beipflichten zeigt wohl, daß
Ihre philosophische Kompetenz ein Phantom ist, das Sie zwar ständig proklamieren, das Ihre Beiträge
jedoch genau so pünktlich jedesmal entzaubern.
#1 Chimay Daß Sie sich selbst implizit als blöd charakterisieren, finde ich zumindest ehrlich von Ihnen.
Schließlich stammen die immer noch hochaktuellen Platonischen Dialoge aus dem vierten Jahrhundert vor
Christus. So auch die für jeden rationaldenkenden Menschen unentbehrlichen Schriften des Aristoteles.
Das Alte und das Neue Testament blicken auf eine noch weiter zurückliegende Vergangenheit, und haben
nichts an ihrer Aktualität verloren. Ich empfehle sie herzlichst Ihrer geflissentlichen Lektüre, sobald
Sie mit Ihrer täglichen Meditation über die BILD-Zeitung fertig sind.
#34 al-Muschrik Sie haben unverzeihlicherweise die zwei Lieblingsausdrücke der „mündigen Christen“ nicht
verwendet, nämlich (1) „auf Augenhöhe“ und (2) „geschwisterliche Kirche“ oder gar „geschwisterliche
Dialog-Kirche“ (Evelynn van den Murks # 28). Für solche Christen gilt das geflügelte Wort: „Am Anfang
war das Wort, am Ende das Geschwafel.“
#30 Sycamore 22:25:30 | Donnerstag, 12. Januar 2012
Soziologie statt Spiritualität: typisch deutsch-katholisch Der Dialog ist eine soziologische Kategorie,
in seiner höchsten Form eine philosophische, wie Sokrates uns gezeigt hat, nie jedoch eine kirchliche.
Die Kirche kennt eine Verkündigung und eine Metanoia, eine Umkehr, nicht ein „Dialog“ mit den Gläubigen.
Jesus Christus, im Gegensatz zu Sokrates, hat nie den Dialog geübt: er hat die Botschaft Gottes verkündet
und die Menschen zu Umkehr ermahnt. Was im Leben der Kirche vor sich geht, sind in der Tat nicht die üblichen
gesellschaftlichen Prozesse. In ihr entfaltet sich das Mysterium des göttlichen Lebens, dessen die Getauften
teihaftig gemacht worden sind. Ein „Aufbruch“ im Leben der Getauften – sowohl individuell als auch kollektiv
betrachtet – kann, darf, also nicht zu einem „Sociologicum“ verflacht und denaturiert werden. Dies tut
die Dialoginitiative jedoch tatsächlich. Anstatt fünf Jahre lang den Glauben „zu besprechen“, wie wäre
es, wenn die deutsche Kirche ab sofort damit anfinge, den Glauben „zu leben“? Das wäre der richtige Aufbruch
zu einem tiefer gelebten und tiefer verstandenen Glauben. Was für eine Befreiung! Statt unzähliger Gremiensitzungen
voll Geschwafel, das Erlebnis des Heiligen Geistes in der sakramentalen Praxis und in der Nächstenliebe.
Wer will als erster den deutschen Bischöfen und Gremienkatholiken den klassischen, aufbruchbringenden
Arschtritt verpassen, damit sie dynamisch ins wirkliche Leben der Kirche gelangen?
#103 Sycamore 12:42:47 | Donnerstag, 12. Januar 2012
„Moralische Instanz“ ??? Es gibt m.M.n. nicht Skurrileres, als in einem Staatsamt bzw. Amtsträger eine
„moralische Instanz“ zu sehen. Das Grundgesetz hat den Bundespräsidenten gewiß nicht mit dem Mantel
des Moralischen oder gar des Prophetischen bekleidet. Es sieht ganz andere, irdisch-politische Aufgaben
für den Bundespräsidenten vor. Daß manche Bürger dies von Bundespräsidenten erwarten, wirft ein ganz
schiefes Licht auf deren Staats- und Demokratieverständnis. Man könnte die Wurzel dieses Mißverständnisses
darin sehen, daß die Germanen den Königs als Träger des Heils, als Heilsbringer … für die Saaten,
die Geburten, die Geschicke des Stammes, etc. verstanden haben. Thomasius wäre hier gefragt. Manche heutigen
Germanen übertragen diese atavistische Sicht nunmehr auf ihren „demokratischen König“, auf den Bundespräsidenten,
und erwarten von ihm, wenn nicht ganz den Heilsbringer, zumindest jedoch die „moralische Instanz“, das
„moralische Gewissen der Nation“ zu sein. Von ALLEN Politikern, wie von ALLEN Mitgliedern der Gesellschaft,
wird in einer Demokratie erwartet, daß sie gesetzestreu handeln. Daß sie auch „moralisch“ handeln sollen,
ist ein Anspruch, der sich streng genommen nicht aus dem Politischen, aus den Gesetzen des Landes ableiten
läßt, sondern aus den ethischen & religiösen Grundlagen einer Gesellschaft.
#49 catholic Ich schätze Ihre Erfahrung und noch mehr Ihre Arbeit für das Reich Gottes. Sie müssen
jedoch wissen, daß Ihre Erfahrungen auf Deutschland beschränkt sind, und die von Ihnen zitierten Meinungen
sich nicht mir der Mehrheitsmeinung der katholischen Weltpriesterschaft (es sind um die 400.000) decken.
Eine vom Vatikan in aller Stille veranlasste Befragung der Weltpriesterschaft am Ort hat ergeben, daß
die Überwältigende Mehrheit der katholischen Priester in der ganzen Welt für die Beibehaltung des priesterlichen
Zölibats plädieren. Meiner bescheidener Meinung nach, ist es symptomatisch vom postkonziliaren theologischen
und spirituellen Verfall der Kirche, daß manche Priester und eine ganze Menge Gläubige (diese wohl als
Produkt des religiösen Analphabetentums, das von einer völlig verfehlten Verkündigung und einem völlig
verfehlten Religionsunterricht verursacht wurde und immer noch wird), den spirituellen Wert des priesterlichen
Zölibats nicht mehr sehen und gutbürgerlich für eine anständige Ehe der Priester plädieren. Als ob
Eheleute nicht über ähnliche Probleme, wie die von Ihnen erwähnten, in immer größerem Maße leiden
würden.
Hello, catholic! Sie sind plötzlich wie vom Erdboden verschwunden! Ich wollte noch Ihren besonders törichten
Satz in #47 kommentieren. Sie schreiben: „Kirche erhebt einen hohen moralischen Anspruch, deshalb kann
man sie nicht mit den Fällen der normalen Bevölkerung vergleichen. Das ist nicht redlich.“ (1) Sie scheinen
übersehen zu haben, werter catholic, daß es sich hier um die schlichte Kriminalstatistik handelt, und
nicht um eine moralische Bewertung vom klerikalen Fehlverhalten. Diese offensichtliche Unterscheidung
gedanklich zu vollziehen fällt, wie man sieht, manchen Leuten schwer. Sie reden deshalb von Redlichkeit,
wenn Sie eigentlich ihre Gedankenführung nach deren Logik abklopfen sollen, um ihrer Mangelhaftigkeit
gewahr zu werden. (2) Eine andere Unterscheidung fällt selbst manchen Frommen schwer, die eine unzutreffende
Behauptung von den Nicht-Frommen kritiklos übernehmen: es geht um den angeblichen Anspruch, den die Kirche
angeblich erhebt. Die „ecclesia militans“, lieber catholic, erhebt keinen Anspruch in eigener Sache: sie
verkündet das Evangelium und die daraufbasierende Sittenlehre. Die Kirche stellt nicht sich selbst zur
Nachahmung und Bewunderung der Menschen vor, sondern stellt den Menschen die Botschaft Jesu Christi als
Norm und als nachahmungswürdiges Beispiel vor. Sie haben also, lieber catholic, in beiden Punkten falsch
gedacht.
#17 Hallo, lieber catholic! Sie haben gewiß übersehen, daß Sie mir (#48) noch eine Erklärung zu Ihren
phantasievollen Behauptungen (# 44/#47) schulden. Es ist gewiß nicht Ihr Stil, lieber catholic, sich
einfach davon zu machen, wenn man eines Fehlers überführt worden ist, und die Sache einfach zu vergessen,
oder? So handelt doch ein Elvenpath aber nicht Sie! Eine beanstandete, unzutreffende Behauptung zu berichtigen
bzw. zurückzunehmen ist doch für Sie Ehrensache, oder?
#23 die liebe Evelynn Doch, doch: es wird zensiert! Unerbittlich. Nach Ihrem Schema unterstellend und
suggerierend…: (1) Es wäre interessant zu eruieren, wie viele Menschen aufgrund ihres Unglaubens und
der davon abhängigen Sinnkrise, Hoffnungslosigkeit und Depressionen ‘Probleme mit dem Leben’ haben und
sich trotzdem einer sinnvollen Psychotherapie nicht unterziehen. (2) Es wäre auch interessant zu eruieren,
wer bei diesen unglücklichen Menschen die Glaubenstöter gewesen sind. Waren es ihre Schullehrer, oder
sogar ihre Religionslehrer oder, was Gott verhüte, Priester? Oder handelt es sich um Vorgesetzte, Kollegen,
Freunde, die sie um ihren sinnstiftenden und hoffnungsfrohen Glauben & damit um ihre ausgeglichene, lebensbejahende,
über das Leben hinausschauende Einstellung gebracht haben? (3) Es wäre auch interessant zu eruieren,
warum die liebe Evelynn eine strukturelle Scheu vor harten Fakten hegt und es vorzieht, mit Andeutungen,
Unterstellungen, und Emotivitäten über Vermeintliches zu operieren. (4) Jeder Theologe würde schließlich
als seinen persönlichen Auftrag betrachten, der lieben Evelynn die Grundbegriffe der katholischen Ekklesiologie
beizubringen, damit selbst sie den Unterschied zwischen Kirche als mystischem Leib Christi und den menschlichen
Gliedern dieses Leibes, sowohl Heiligen als Sündern, eins für allemal begreift.
#9 Evelynn van der Murks? Wie wollen Sie wissen, daß die wenigen Verurteilungen die aktuellen (von Ihnen
vermuteten) Dimensionen des kirchlich ausgeübten Mobbing/Bossing nicht erfassen, wenn Sie klar zu verstehen
geben, keine statistischen Daten zu diesem Thema zu besitzen? „Es wäre interessant zu wissen … / &
die (unbekannte) Zahle deren … wäre auch interessant…, / und es wäre auch interessant zu erfahren
…“: in anderen Worten, Sie wissen tatsächlich gar nichts zum Thema. Ihre Rede basiert auf reine Vermutungen.
Ihre Ignoranz hindert Sie jedoch in keiner Weise daran, massenhaft mit beleidigenden Unterstellungen zu
operieren sowie Ressentiments & Emotionen zu schüren. All dies vermutlich aus „LIEBEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE“,
nicht wahr Evelynn?
Möge das Fräulein sich den Werken der Frömmigkeit und der Nächstenliebe widmen, anstatt ihre Zeit
nach gewohnter deutscher Manie mit Zukunftsprotokollen zu verschwenden. Ihr Frust wäre dann schnell verflogen,
sie würde sich mitten im Leben der real-existierenden Kirche wiederfinden, und Gottes Gnade – oh Wunder,
außerhalb der Gremien – erfahren.
#47 (1) catholic, erweitern Sie Ihre statistischen Erhebungen auf 1000 Jahre Gesellschaftsgeschichte,
meinetwegen seit 1139. (2) Ich habe Sie dazu aufgefordert, Ihre Behauptung statistisch & mit Quellenangabe
zu belegen, daß 90% der Katholiken (weltweit, da Sie keine Einschränkungen angegeben haben) den priesterlichen
Zölibat ablehnt. Es ist also nicht damit getan, die Quelle des … Leserbriefes anzugeben. Wen wollen
Sie auf den Arm nehmen? Es ist gut für Sie, daß Sie jetzt schlafengehen wollen. Morgen haben Sie genügend
Zeit , um sich zu dokumentieren und um Ihre abenteuerliche Behauptung zurückzunehmen. Gute Nacht! Bis
morgen, also! Ich rechne damit!
#44 Der phantomatische Leserbrief, die Sie zitieren, kann sich leider weder an Statistiken noch an einschlägige
Studien zu diesem Thema stützen. In der Tat, die Verbindung zwischen priesterlichem Zölibat und einem
überdurschnittlichen Maß an Kinderschänderei, Alkoholismus und Neurosen ist nicht nur nicht bewiesen,
sondern von den maßgeblichen Fachschriften eindeutig widerlegt. Ein einfacher Hinweis, den – wage ich
zu behaupten – sogar der Briefschreiber verstehen könnte, ist doch, daß die Kriminalstatistik zeigt,
daß Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen zu 60 bis 70% im familiären Umfeld stattfindet, also gerade
unter Menschen, welche sich dem priesterlichen Zölibat nicht verpflichtet haben. Ferner, ist der sexuelle
Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen in leider allen Institutionen zu beklagen, die mit dieser Klientel
zu tun haben: Schulen, Sportvereine, Jugendclubs etc., unabhängig vom priesterlichen Zölibat also. Was
die Zahl von Alkoholikern und Neurotikern in der Allgemeinbevölkerung angeht, die gerade zur heutigen
Zeit keinerlei Hemmungen zur „freien“ Ausübung ihrer Sexualität kennt, soll sich der Briefschreiber
doch eines Besseren belehren lassen. Daß 90% der Katholiken weltweit, versteht sich, die Abschaffung
des priesterlichen Zölibat befürworten, ist eine frei erfundene Zahl, womit Sie höchstens die Dummen
unter der geneigten Leserschaft beeindrücken können. Ich fordere Sie auf, Ihre Behauptung statistisch
(mit Quellenangabe, natürlich) zu belegen
#40 Alfredo privatissimo Alimente nur für bis drei Kinder? Was ist, wenn der Herr Pfarrer, wie in Kakanien
nicht unüblich, vier oder gar fünf Kinder gezeugt hat? Man weiß ja, wie potent die Alpenstämme eigentlich
sind, Priester hin oder her! Die bischöflichen Bestimmungen erfüllen doch den Tatbestand der Diskriminierung
von kinderreichen Familien gerade zu einer Zeit, als unsere Sozialsysteme alle künftigen Beitragszahler
benötigen, die sie nur kriegen können? Die kakanische Hierarchie soll eines Besseres belehrt werden,
und die Schatulle großzügiger öffnen für all die lieben Kindermäule und -Bäuchleine, meinen Sie
nicht?
(1) #75 bejo www.wir-sind-ketzer.at/content/index.php?option=com fir… Hinzuzufügen wäre, daß der
Verein eigentlich „wir-sind-ketzer-im-ruhestand“ heißen soll. Und schließlich ist bejo, der berühmte
Provinzorganist, der protestantisch denkt und sich katholisch nennt, auch einer von ihnen, zumindest im
Geiste. @ Diskriminierung Gut gesagt: man soll die relativ einfache Unterscheidung zwischen Sünder, dem
gegenüber Barmherzigkeit gilt, und Sünde, die genauso radikal abgelehnt werden soll. Die meisten Menschen
sind in der Lage, diese relativ einfache logische Operation gedanklich zu vollziehen … Die Sünde als
Sünde zu nennen, würde nur dann eine Diskriminierung darstellen, wenn die Sünde keine Sünde sondern
ein Vorurteil wäre, die dazu benutzt werden könnte, um die Sünder verächtlich zu machen. Sünden sind
jedoch keine Vorurteile sondern etwas ganz anderes: Handlungen nämlich, die dem Menschen schaden, indem
sie ihn daran hindern, seinen Endziel – die ewige Glückseligkeit – zu erreichen. Aus Sicht des Glaubens
ist dies Fakt, der auch so genannt werden muß. Fairerweise, genauso wie Schwulen und Lesben sich diskriminiert
fühlen könnten durch die moralische Verurteilung ihrer Art und Weise ihre Sexualität auszuüben, so
könnten sich auch sämtliche Diebe, Lügner, Gotteslästerer, Mörder, Ehebrecher, Unzüchtige, etc.
durch die Zehn Gebote diskriminiert fühlen. Denn auch hier handelt es sich um Sünden, die Gott selbst
beim Namen nennt und dem Menschen verbietet.
# 32 Baron von Hesel Ich darf die katholische Kirche als meine bezeichnen, Sie als Protestant dagegen
nicht. Soweit, was Ihren eigenen „ehrlichen“ Umgang mit den Dingen angeht. Ferner, ist Eminentissimus
Schönborn nicht die katholische Kirche, sondern nur einer deren Kardinäle. Indem Sie das Gegenteil unterstellen,
üben Sie eine nicht logisch gestattete und ziemlich skurrile Verallgemeinerung. Sogar einem Kardinal
werden wir wohl das Recht zu einem eigenen persönlichen Stil zubiligen, nicht wahr? Schließlich bezieht
sich die von Ihnen zu Unrecht, wie es scheint, geforderte Ehrlichkeit nicht so sehr auf die Art und Weise,
wie ein Brief zugestellt wird, sondern eher auf dessen Inhalt, meinen Sie nicht? Die Art und Weise, wie
Eminenz den besagten Brief dem Schrulligen zukommen ließ, würde für eine Konfliktscheu des Hochgeborenen,
für eine unter Adligen und allgemein in bestimmten gesellschaftlichen Kreisen verbreitete Abneigung der
direkten Konfrontation gegenüber bzw. dem scharlatanischen „final showdown“ sprechen. Schließlich ist
das Niveau eines Schönborns nicht das Niveau eines Billy the Kid. Summa summarum: nicht so schnell bei
der Verurteilung, lieber Alberto!
#5 Alberto Hinter jemanden stehen könnte auch bedeuten, sich auf den klassischen Arschtritt vorzubereiten,
den der Hw. Generalvikar a.D. (Gott sei dank!) Schrullig so reichlich verdient hat.
#Tomas Ihre kreuz.net Verkündigung, lieber Tomas, wurde schon von Shakespeare in seinem „Hamlet“ formuliert:
„To be or not to be? That is the question.“ Ist der Papst Papst oder nicht? Tomas’ answer is no. Sind
die Kardinäle Kardinäle oder nicht? Quoth Tomas: no. Sind die Bischöfe Bischöfe? No, no. no. Sind
die Priester Priester? No, no, no. Sind die Katholiken Katholiken? No, kind Sir, quoth Tomas. Ist die
katholische Kirche die katholische Kirche? Why, Sir, no! Der wesentliche Unterschied zwischen „Hamlet“
und „Tomas“: „Hamlet“ ist eine Tragödie, „Tomas“ eine Komödie.
@ Elvenpath Wo bleibt mein flotter Freund Elvenpath??? Hat er sich gerade zu einem Schnellkurs in Wissenschaftstheorie
angemeldet, um seine klaffenden Lücken in der Materie zu schließen? Ich warte sehnsüchtig auf seine
Antwort (#150).
Daß Bischof Müller ein Kandidat für die Nachfolge Kardinal Levadas sei, ist mehrfach in Foren von Vatikanisten
von Rang wie Paolo Rodari (Palazzo Apostolico) gemeldet worden. Man fragt sich erstaunt: will der Papst
wirklich den Bock zum Gärtner machen?
@ Elvenpath #144 Definieren Sie bitte den Begriff „beweisen“. Was Sie bisher über das Beweisen ausgeführt
haben, bezieht sich lediglich auf die Epistemologie der Naturwissenschaften. Selbst die Wissenschaft ‘par
excellence’, die Mathematik, bleibt bei Ihren außen vor. Nach Ihren Ausführungen, gäbe es keine mathematischen
Beweisen. Dies ist barer Unsinn. @Brandenburgis #146 (1) Daß das naturwissenschaftliche Beweisen nur
philosophisch geführt werden könne ist ebenfalls barer Unsinn. Sie sind bei den aristotelisch geprägten
Naturwissenschaften stehen geblieben. Bacon und Galilei haben diese ad acta gelegt, indem sie das formelle
Objekt der Naturwissenschaften neu definierten als das Quantifizierbare & Mathematisierbare – als auch
hinsichtlich der damit verbundenen methodologischen Einschränkungen. (2) Das Fichte auf dem Boden des
„scholastischen Geistes“ (whatever that means) stehen solle, ist völlig unzutreffend. Fichte steht fest
auf dem Boden der kantischen Philosophie, und mit Schelling und Hegel ist er einer der drei Hauptvertreter
des deutschen Idealismus. Der deutsche Idealismus, wiederum, als Philosophie der Immanenz, hat nichts
Gemeinsames mit der Scholastik des 9.-14. Jahrhundert oder mit der Neu-Scholastizismus der Moderne.
#114 Der Satz soll lauten: „Die Begründung für die Notwendigkeit des Seinsgrundes liegt schlicht un
einfach darin, daß die Dinge, trotz der Tatsache, daß sei keinen eigenen Seinsgrund besitzen, trotzdem
existieren.“ Ihre Existenz beziehen sie nicht von sich selbst, da sie ja entstehen und vergehen. Also
beziehen sie diese von einer Wirklichkeit, die auf einer völlig „anderen“ ontologischen Ebene angesiedelt
ist als sie. Denn das Sein gehört zu ihrem Wesen. Sie IST das Sein selbst. Thomas von Aquin nennt sie
„Ipsum Esse Subsistens“. Diese Wirklichkeit nennen wir Gott.
@ Mighty Counsellor #106 Die Begründung für die Notwendigkeit des Seinsgrundes liegt schlicht und einfach
in der Tatsache, daß Dingen ohne eigenen Seinsgrund einfach existieren. Dies erfordert eine logische
Erklärung. Die Lampe, die in meinem Wohnzimmer von der Decke hängt, „postuliert“ einen Haken, ohne den
sie nicht hängen würde. Unzweifelhaft ist, daß die Lampe in meinem Wohnzimmer hängt. Das könnte sie
nicht tun, wenn ein Haken sie nicht an der Decke befestigt hielt. Die Erfahrungsgewißheit der hängenden
Lampe in meinem Wohnzimmer überträgt sich auf den Haken ( das „Andere“ hinsichtlich der Lampe, das Bedingung
der Moglichkeit deren Hängens ist). Es handel sich eigentlich um keinen Postulat, sondern um eine logische
Schlußfolgerung. Die Diskursebene ist ontologisch, also universell anwendbar. Sie ist zudem analytisch,
also nicht einer empirischen Experimentation bedürftig. # 101 Hervorragender Hinweis, Mighty Counsellor!
Nicht nur die Präsokratiker sondern Platon selbst haben den Begriff einer nicht näher definierbaren
Urschuld der Menschen ins Spiel gebracht, um sich „the human condition“, das Nichtsein, womit unser Sein
vermischt ist, den Tod & das Leiden, das Vergehen der Dinge, erklären zu können. Damit sind sie der
alttestamentarischen Offenbarung sehr nahe gekommen. Und nicht nur in diesem Punkt. Es gibt ja die Rede
des „Plato christianus“.
#99 Das sehe ich nicht so. Es gibt nichts Kramphaftes an einer logischen Argumentation. Paradox ist es
ja, daß nicht nur Aristoteles und Platon sondern der Glaube selbst (der Apostel Paulus in primis und
verschiedene dogmatische Aussagen im Laufe der Jahrhunderte), sagt, daß Gott nicht nur durch Glaube sondern
auch und primär durch die menschliche Vernunft erreichbar sei. Die Sprache eines Thomas von Aquin weder
hängt von der Bilderwelt der Antike noch ist sie ein Sprachspiel. Das kann nur derjenige sagen, der von
Philosophie nichts versteht. Sie ist die nüchterne, formelle Sprache der klassischen Philosophie. Es
handelt sich um die Existenz der Dinge: keine Bilderwelt, kein Sprachspiel. Die philosophische Nüchternheit
unterscheidet auch sauber zwischen Glauben und Wissen, und beläßt jedem seinen Bereich, seine spezifische
Methodologie, und sein eigenes Existenzrecht. Die Botschaft des Evangeliums ist einfach: sie muß nur
wirklich verkündet werden, um die eigene Kraft entfalten zu können und die Menschen für sich zu gewinnen.
#73 „Ab esse ad posse valet illatio“, nicht umgekehrt. Gott ist keine „erdachte Figur“, sondern, als absolutes
Sein, die Bedingung der Möglichkeit des kontingenten Seins – das, als solches, als „Entstehendes und
Vergehendes“ nicht den eigenen Seinsgrund (wesenhaft) besitzt. Denn, täte es das, könnte es weder entstehen
(dies würde sein „nichtsein“ voraussetzen), nocht vergehen, (dies würde sein „nichtsein“ als Folge haben),
sondern wäre es genau so absolut – ‘ipsum esse subsistens’ – wie „das Andere“, woran er als kontingentes
Sein teilhat, um überhaupt existieren zu können. Kant in seiner Kritik bezog sich auf den sg. „ontologischen
Beweis“, wonach Gott das wäre, wovon nichts Vollkommeneres gedacht werden könne (Anselm von Canterbury).
Die o.a. Argumentation gründet stattdessen auf die Existenz der Dinge, die des Denkenden eingeschlossen,
und deren ontologische Befindlichkeit, nämlich, das Kontingentsein.
#28 Elvenpath „Ich hatte immer gehofft, wir Atheisten zerstören die Kirche.“ Sie haben ja einen seltsamen
Sinn für Humor, Elvenpath, aber offensichtlich keinen Bezug mehr zur Wirklichkeit. Wenn es selbst den
Priestern, Bischöfen oder sogar Päpsten nicht gelingt, die Kirche zu zerstören, wie wollen SIE es schaffen?
Die 2000-jährige alte Dame ist nicht tot zu kriegen! Daran werden Sie sich wohl Ihre Drittzähne abbeissen,
Pfadfinder!
#23 ESEL Darf ich auf den apostolischen Brief „Ordinatio sacerdotalis“ des Papstes Johannes-Paul II. hinweisen:
KEINE „Frauenordination“ möglich! Für katholische Christen meint dies sehr wohl: Ende der Diskussion!
Sie als Protestant dürfen jedoch unendlich weiter darüber diskutieren, denn die Bestimmungen des authentischen
Magisteriums der einzig wahren Kirche Jesu Christi, welche die katholische ist, werden von Häretikern
traditionell nicht angenommen. Ihre Frage an Herrn Defendor erübrigt sich damit als völlig unzutreffend.
#65 1,8 Milliarden Katholiken, bitte! Der Niedergang ist auf der theologischen, liturgischen, asketischen
und disziplinarischen Ebene von all denjenigen zu sehen, die nicht blind sind, wie die vom Aussterben
bedrohten letzten Konzilsdinosaurier. In den zentraleuropäischen Ländern stagnieren die Gläubigen und
die Lokalkirchen bringen kaum Priester mehr hervor. Ihr Schoß ist unfruchtbar geworden… aus geistiger
Unterernährung. Unmittelbar nach dem Konzil hat die Kirche 80.000 Priester und 120.000 Nonnen verloren:
die Kirche hat sich der Welt geöffnet, und die Welt hat die Kirche überschwemmt, zum Erstaunen der naiven
Kleriker, die glaubten, die Welt würde sie umarmen. Die Kirche wächst an Priestern und Laien in der
Tat dort, wo der Glaube seine Ursprünglichkeit noch behält, d.h. die apostolische und die kirchliche
Tradition – in Asien und Afrika. Und dort, wo der Glaube seine Ursprünglichkeit wiedergewonnen hat: bei
den Orden, Institutionen und sonstigen Gläubigen, welche die kirchliche Tradition wiederentdeckt haben.
#KonradGeorg: betr. FUNDI Nehmen Sie doch bitte FUNDI nicht die einzige Botschaft, die er zu Zeit und
Unzeit auf diesem Forum zu verkünden hat! Was bliebe FUNDI sonst übrig? Der Senfkorn etwa? Aber FUNDI
ist von Quantitäten fasziniert! Er würde die Frage Jesus an seine letzten Anhänger: „Wollt ihr auch
weggehen?“ nie verstehen, denn Jesus dadurch sagen will, daß ihm Zahlen & Quantitäten von Anhängern
herzlich egal sind. Gott kann schließlich aus diesen Steinen Kinder Abrahams machen.
#59 Schalom Die Anmaßung der Selbstidentifizierung mit dem Geist Gottes seitens der Neuerer aller Zeiten
weht erwartungsgemäß auch in Ihren Andeutungen. Der Geist Gottes, jedoch, ist im Johannesevangelium
von Christus seiner Kirche versprochen worden – der bei ihr bleiben wird bis zum Ende der Welt. Und diese
Kirche hat Jesus Christus auf Petrus gebaut: ihm sind die Schlüssel des Himmels gegeben worden. Eine
ähnliche Versprechung und Machtaustattung an jeden Neuerer, der mit dem Anspruch hausieren geht, in ihm
spreche der Heilige Geist, gerade und besonders dann, wenn er der apostolischen Lehre widerspricht, ist
mir nicht bekannt. (1) Ist es tatsächlich der Geist Gottes und nicht der Zeitgeist, der in den Köpfen
unserer Neumodernisten herumspukt, so auch besonders virulent in Belgien und in Holland? Handelt es sich
um Ihre Privatoffenbarung, Schalom? (2) „Die Kirche erwartet einen neuen Frühling.“ Dies war das geflügelte
Wort, das die leider enttäuschte Hoffnung vom II. Vatikanischen Konzil vor einem halben Jahrhundert zum
Ausdruck brachte. Angesichts des beispiellosen Niedergangs der Kirche in dieser Zeitspanne, die Wiederholung
dieses Wortes zeigt weniger den Mut eines Visionärs als die maßlose Selbsttäuschung der – Gott sei
Dank! – aussterbende Art der Konzilsdinosaurier. (3) Gottes Segen für alle Männer und Frauen, die sich
für die Sache Gottes in seiner Kirche engagieren. Viele Christenhasser sind auch äußerst engagierte
Männer und Frauen
#35 Ossietzky Mir kommen die Tränen, wenn ich an die fehlenden Gelder denke, womit die Kirche von denen
ausgehungert werden sollte, deren Wünsche die Unbelehrbare nicht berücksichtigt, weil diese offensichtliche
der apostolischen Lehre widersprechen. Was tun, Ossietzy? Können Sie zumindest mich trösten? Ich bekomme
Tränen- und Schluchtzenanfälle, wenn ich an die Gemeinden denke, die laisierten oder exkommunizierten
ex-Priestern anheuern, damit zumindest diese ihren heterodoxen Wünschen entsprechen. Würden diese Gemeinden
noch katholische sein, wenn sie sich vom Stuhl Petri trennen, der bekanntlich der Fels ist, worauf Jesus
Christus seine Kirche gegründet hat (Mt 16, 18-19)? Trösten Sie mich doch Ossietzky! Würden diese Gemeinden
nicht zu „Freien Christlichen Gemeinden“ werden, also zu protestantischen Sekten, wovon es zu Hunderten
in der Welt gibt? Was für ein Pech, Ossietzky! Die Sekte pinkelt die römische Eiche an, und diese bewegt
sich nicht. So ein Pech!
Die Bischöfe sind in der Tat die Schwachstelle hinsichtlich eine Erneuerung und Revitalisierung der Kirche.
Besonders in Europa und in den USA. Immerhin hat Benedikt XVI. um die 40 Bischöfe weltweit des Amtes
enthoben, aus persönlich-moralischen, theologischen oder pastoralen Gründen. In der katholischen Kirche
gibt es z.Z. 4000 Bischöfe, und es ist nicht so leicht, immer den richtigen Kandidaten zu finden. Zumal
einige karrieregeilen Priester erst nach der von ihnen angestrebten Bischofsernennung ihr wahres, neumodernistisches
Gesicht zeigen. Nicht erst heute wird von vielen gefordert, daß der Heilige Stuhl beherzter eingreift
und sich vor unliebsamen Maßnahmen nicht scheut, wenn es darum geht, eine offensichtliche Fehlbesetzung
im Bischofsstuhl zu beseitigen oder klare Richtlinien für die Kirche zu geben und sie auch energisch
durchzusetzen.
#42 Vogel Ich erinnere mich an einer versuchten Beichte im Hohen Dom zu Mainz, als der offensichtlich
betagte und schwerhörige Beichtvater, ohne Hörgerät, klagte, er könnte mich nicht hören. Rund herum
gab es eine Anzahl von Wartenden. Ich war, Demut hin oder her, nicht dazu bereit, meine Sünden vor der
Gemeinde laut zu bekennen, so verließ ich mit Bedauern, unverrichteterdinge, den Beichtstuhl, und ging.
Unter normalen Umständen, empfinde ich es als eine große Hilfe beim Beichten, mir vorzustellen, ich
stünde nicht vor einem Priester, sondern unter dem Kreuz am Golgotha und beichte meine Sünden dem leidenden
gekreuzigten Herrn. Da entstehen Gefühle der Trauer, der Liebe und der Demut wie von selbst – und die
Wahrhaftigkeit und der Entschluß sind, vor Ihm, wirklich kein Problem.
Stimme der Rätekirche Rottenburg-Stuttgart: Die Laien klerikalisieren, die Kleriker laisieren! Die Laien
ergreifen die Macht über die Altäre. Auf, Brüder, zur Sonne! Der Blinde zeigt den Lahmen den Weg.
#140 Sycamore 19:30:28 | Freitag, 30. Dezember 2011
#134 Fundi Ich erinnere mich vage an Ihre Deutung, lebendiger aber an meine Reaktion von damals: weit
hergeholt und unglaubwürdig. @ # 137 Greggy (1) Da müssen Sie allerdings genauer werden und nicht so
pauschal vorgehen, lieber Greggy (wie war nochmal Ihr früher Pseudo? Greggy kommt mir ein bißchen schwul
vor.) Um welche Väter handelt es sich und was haben sie genau gesagt? (2) In Mt 16, 18-19 sind die Worte
Jesu wiedergegeben (oder wollen Sie dies bestreiten?), nicht die seiner Interpreten. Es geht nun aus dem
Text eindeutig hervor, daß Jesus Simon Bar Jona/Petrus persönlich anspricht, real und nicht symbolisch
oder metaphorisch: „ Du …, ich werde dir …). Die Tatsache, daß manche Interpreten es gerne anders
hätten, kann leider Mt 16, 18-19 nicht ungeschrieben machen. (3) Ich warte immer noch auf Ihre gnädige
Wiedergabe der Argumentation (#128).
#136 Sycamore 19:17:07 | Freitag, 30. Dezember 2011
#128 Greggy (1) Wie lautet die angeblich dissentierende Argumentation? Geben Sie diese bitte in kurzer
Form wieder! (2) Komisch, daß weder das Patriarchat von Konstantinopel noch das Moskauer Patriarchat
in Frage stellt, daß der Apostel Petrus sein Martyrium als Bischof von Rom erlitten habe, noch daß er
ein Ehrenprimat in der Universalkirche besitzt, nicht nur aus historischen sondern vornehmlich aus theologischen
Gründen, die eben in Mt 16, 18-19 allgemein gesehen werden. (2) Ferner, es würde mich wundern, obwohl
kein Spezialist in orthodoxer Theologie, wenn die Orthodoxie ihre eigene Kirchlichkeit dadurch in Frage
stellen würde, daß sie das Beistandsversprechen Christi bis zur Unkenntlichkeit relativiert, indem sie
der Kirche eine Defektibilität in wesentlichen Dingen des Glaubens und der Sitten zuschreibt, und damit
die Möglichkeit, daß sie ihre eigenen Gläubigen in die Irre und das Verderben führen könnte. (3)
Wer von wem sich schließlich getrennt hat, sei dahingestellt. Festzustellen ist mit Bedauern nur, daß
die zwei großen Kirchen sich voneinander getrennt haben. Ein „tertium quid“ als ‘ekklesia Iesou’ gab
es zur Zeit der Trennung und gibt es auch heute nicht. Das ist protestantischer Unsinn.
#130 Sycamore 18:58:58 | Freitag, 30. Dezember 2011
#110 Fundi zu Mt 16, 18-19 Die Stelle wird im maßgeblichen Nestle-Aland, Novum Testamentum Graece et
Latine, so ohne Einschränkungen wiedergegeben, wie sowohl in der Luther- als auch in der Einheitsübersetzung
erscheint. Keine Abweichung auch in der authoritativen „Bible de Jerusalem“ („L’Evangile selon Saint Matthieu“,
16, 18-19, die anmerkt: „Le mot grec ‘Petros’ ne servait pas comme nom personnel avant que Jesus eut appelé
ainsi le chef des apotres pour symboliser son role dans la fondation de l’Église. Mais son correspondant
araméen ‘Kepha’ (‘rocher’) est attesté au moins une fois dans un document d’Elephantine, 416 av.J.C.“
(S. 1706). Selbst die EKD stellt die Stelle nicht in Frage, sondern, mit höchst merkwürdiger Begründung
(vgl.#97) versucht, ihre Tragweite einzuschränken.
#113 Sycamore 18:34:10 | Freitag, 30. Dezember 2011
#77 – Vogel Um es kurz zu fassen: Jesus verspricht seiner Kirche Beistand „bis zum Ende der Welt“. Diese
Kirche hat er jedoch auf Petrus gegründet, den er mit geistiger Machtfülle ausstattet. Also, eine von
zwei Möglichkeiten: (1) entweder lebt Petrus „bis zum Ende der Welt“, um sein Amt erfüllen zu können;
(2) oder hat er bei seinem Ableben Nachfolger, die wiederum als Fels der Kirche Jesu dienen & das petrinische
Amt mit der gleichen dazu notwendigen Austattung fortsetzen. Tertium non datur. Gruß S.
#97 Sycamore 17:46:01 | Freitag, 30. Dezember 2011
#77 Vogel Die Stelle ist Mt 16, 18-19. Wäre die Kirche Jesu auf die Glaubensgemeinde seiner Zeit beschränkt,
gäbe es natürlich keine Apostelnachfolger über diese Zeit hinaus, und demnach keine Kirche. Die Kirche
Jesu wäre mit dem Tod der letzten Getauften seiner Zeit erloschen. Für die ungetaufte Menschheit, die
nach dem Tod des letzten Apostels existieren würde, gäbe es damit kein Heil. Denn Jesus Christus, aus
dieser Sicht, hätte nicht für sie gelitten & wäre nicht für sie gestorben. Jesus aber ist für alle
Menschen aller Zeiten gestorben, und er verspricht seiner Kirche Beistand „bis zur Ende der Welt“ – seiner
Kirche, die auf dem Fels Petrus gegründet ist. Ziehen Sie doch daraus die logischen Konsequenzen selbst.
Ihren Einwand habe ich aus protestantischen Munde oft gehört: seltsam, denn, wenn sich die von ihnen
geltend gemachte Einschränkung auf Petrus bezieht, so soll sie sich logischerweise auf die restlichen
Apostel und auf die Kirche Jesu ebenfalls beziehen. Dann ist es jedoch unverständlich, wieso sich unsere
protestantischen Brüder & Schwestern weiterhin darauf bestehen, sich Kirche Jesu zu nennen, Bischöfe
zu produzieren, das Sakrament der Taufe zu spenden, als ob all das, was zu Jesu Zeiten da war, immer noch
bestehe. Sie setzen all das fort, , das seit apostolischer Zeit gewesen ist, und mit dieser Zeit eigentlich
Ihrer Meinung nach (nur für Petrus??) zu Ende gegangen hätte sein sollen. Ein offensichtlichenr Widerspruch.
#88 Sycamore 17:21:53 | Freitag, 30. Dezember 2011
#73 Greggy: eine falsche Dichotomie „Ich aber sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will
ich bauen meine Gemeinde, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. Ich will dir des
Himmelsreichs Schlüssel geben, und alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden
sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.“ (Mt 16, 18-19, nach der
Übersetzung Dr. Martin Luthers). „Wenn der römische Papst in höchster Lehrgewalt (ex cathedra) spricht,
das heißt: wenn er seines Amtes als Hirt und Lehrer aller Christen waltend in höchster apostolischer
Amtsgewalt endgültig entscheidet, eine Lehre über Glauben oder Sitten sei von der ganzen Kirche festzuhalten,
so besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit,
mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren
ausgerüstet haben wollte. Diese endgültigen Entscheidungen sind daher aus sich und nicht aufgrund der
Zustimmung der Kirche unabänderlich. Wenn sich jemand, was Gott verhüte, herausnehmen sollte, diesen
unseren endgültigen Entscheidungen zu widersprechen, so sei er ausgeschlossen.“ (Konzilsdekret ‘Pastor
Aeternus’, 1. Vatikanisches Konzil, 1870).
#29 Sycamore 17:49:19 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
Man wird um die meisten Vorschläge nicht drum herum kommen. Je früher, desto besser. Die Kirche bewegt
sich schon in diese Richtung. Siehe die neuesten Bischofsernennungen in den USA und in Frankreich u.a.
Siehe die neue Wertschätzung für die ewige römische Liturgie. Aus welchen Kreisen und aus welchen Gedankenrichtungen
eine Erneuerung und Wiederbelebung der Kirche zu hoffen sind, haben die Weltjugendtage von Köln und Madrid
allen gezeigt. Daß nach einem halben Jahrhundert die Hoffnungen des Konzils leider als weitgehend gescheitert
zu betrachten sind, ist beinahe evident.
#102 Sycamore 17:23:44 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
#100 deBoer Es handelt sich nicht um graue Töne sondern um überhaupt keine Töne. Es scheint mir, daß
sie die ontologische mit der epistemologischen Ebene verwechseln und diese beide in der Diskussion unstatthaft
miteinander vermischen. Denn Wahrheit oder Irrtum ist nicht in der Sache (ontologische Ebene) angesiedelt,
sondern im Urteil (epistemologische Ebene), wie Aristoteles lehrt. Nur unsere Urteile über etwas können
wahr oder falsch sein, nicht das „etwas“ selbst. Das „etwas“ schlechtin IST – nicht mehr. Die zusätzlichen
Transzendentalien kommen nur im Verhältnis zu einem erkennenden ( etwas als wahre), begehrenden (etwas
als gute), bewunderndes (etwas als schöne) Subjekt hinzu. Daß alle Dinge von vornherein so sind, wie
die klassische Metaphysik behauptet, gilt nur im Verhältnis zum absoluten göttlichen Subjekt, das sie
ewig erkennt, will, und genießt. Wahrheit oder Falschheit impliziert also das Verhältnis einer Sache
zum erkennenden und über sie beurteilenden Subjekt. Nun, ich kann nur das beurteilen, was ich kenne.
Der Naturwissenschaftler ALS SOLCHER kann nun nicht Urteile fällen wie „X ist wahr, Y ist falsch“ über
etwas, das er als Naturwissenschaftler nicht kennen kann, nämlich das Übernatürliche, die Sachen des
Glaubens. Darüber soll er also als Naturwissenschaftler schweigen, und das Reden denen überlassen, deren
Wissensgebiet Zugang zu solcher Wirklichkeit gewähren kann. Die Theologie und die Philosophie etwa. Gruß
S.
#88 Sycamore 16:48:47 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
#86 Viele Leser verstehen in der Tat nicht, worum es geht, wenn man um mehr Objektivität bei der Berichterstattung
über von Klerikern geübtem sexuellen Mißbrauch an Kindern und Jugendlichen plädiert. Wenn es bestimmten
Medien tatsächlich um das Wohl der Opfer ginge, würden sie sich der Milieu-Problematik annehmen, wo
nach Kriminalstatistik der überwältigende Teil dieser Straftaten begangen werden. Stattdessen ist es
wohl so, daß über die etwa 6000 kindlichen & jugendlichen Opfer sexuellen Mißbrauchs im Jahr 2010 kein
Hahn kräht, während ‘apriti cielo’ wenn es sich herausstellt, daß Pfarrer X oder Y vor dreißig Jahren
einen Jugendlichen unsittlich berührt oder ihm eine Backpfeife verpasst hat. Über die 6000 Opfer vom
Jahr 2010 werden keine Runde Tische gehalten, keine Stiftung zu ihrer ‘Entschädigung’ gegründet, und
keine lautstarken selbsternannten „Opfer-Vertretungen“ werden dabei aktiv, um Bares zu verlangen. Von
den Voreingenommenen, jedoch, Objektivität und Sinn für Proportionen zu verlangen, ist ja vergebliche
Mühe.
#85 Sycamore 12:42:02 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
#84 Ist es so schwierig, die katholische Kirche nicht nur als soziologisches Gebilde sondern auch vom
Standpunkt des Glaubens zu betrachten – selbst dann, wenn man diesen Glauben nicht teilt – und zwischen
ihrem göttlichen Wesen als mystischem Leib Christi & Sakrament des Heils und ihren irdischen Mitgliedern –
sowohl Sündern als auch Heiligen – zu unterscheiden? Ihrem Wesen nach ist die Kirche in der Tat „heilig,
gut und edel“. Die Kirche, ferner, verkündet nicht sich selbst, sondern das Evangeliums Jesu Christi,
das allen Menschen – Ihnen auch, Mufelius – gerichtet ist. Daraus ergibt sich notwendigerweise die Unterscheidung
der Geister: einige nehmen das Evangelium an, andere verweigern sich der göttlichen Botschaft. Diese
Entscheidung ist mit dem Heil oder dem Unheil eines Menschen verbunden. Klerikale Fehler und Sünden sollen
den Blick zu diesem Tatbestand nicht trüben, oder eine billige Entschuldigung liefern, ihn nicht ernst
zu nehmen.
#99 Sycamore 12:17:24 | Donnerstag, 29. Dezember 2011
#98 deBoer Daß die katholische Kirche der mystische Leib Christi und Sakrament des Heils sei, ist natürlich
eine Glaubenswahrheit, die von der empirischen Erfahrung bzw. vom naturwissenschaftlich-mathematischen
Wissen aus methodologischen Gründen nicht erfassbar ist. Wissenschaftstheoretisch ist sie ergo weder
wahr noch falsch – sie liegt einfach jenseits des naturwissenschaftlich-mathematischen Wissensgebiets.
Darüber soll also, Wittgenstein folgend, der Naturwissenschaftler schweigen. Ihnen auch wünsche ich
einen schönen und gesegneten Tag.
#91 Sycamore 22:48:25 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
#86 deBoer „… die heilige RKK ist Ihren Ausführungen zufolge ein Verein wie jeder andere auch“ Mitnichten,
werter deBoer! Eine aufmerksame Lektüre meiner Ausführungen hätte Sie darüber belehrt, daß: (1) die
RKK stellt für die soziologische Forschunge eine gesellschaftliche Gruppierung dar, wie alle andere auch
(#63 @ Hypathia); (2) aus strafrechtlicher Sicht unterscheiden sich die Mitglieder der Kirche in keiner
Weise von den übrigen Staatsbürgern und werden nach den gleichen Maßstäben behandelt wie diese (#69).
Zu Ihren Fragen (#86): (1) Ich habe nie behauptet, die hochgerechnete Zahlen seien falsch (wie Sie mir
dummerweise unterstellen), sondern lediglich, daß sie hochgerechnete und nicht reale Zahlen sind. Ich
bin mir sicher, die auftraggebende Bischofskonferenz sieht die Sache ähnlich. (2) Für das Opfer ist
es in der Tat gleichgültig, von wem es verletzt wurde, für die Statistik, für die Untersuchungskommission
und für das breite Publikum allerdings nicht. Und hier handelt es sich um einen Untersuchungsbericht.
(3) Einen Unterschied zwischen klerikalen und nicht-klerikalen Tätern, egal ob sie privatim oder im Rahmen
der Institution oder Verein handeln, gibt es nicht. (4) Von der Natur der Kirche an sich ist hier nie
die Rede gewesen. Daß sie etwas „einzigartiges“ sei, geht aus der Tatsache hervor, daß sie der mystische
Leib Christi ist, und für uns Menschen Sakrament des Heils. Etwas also, daß Ajax von sich nie behaupten
will. Gruß S.
#69 Sycamore 12:46:11 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
#67 deBoer Seltsam, daß Sie sich der logischen Argumentation so beharrlich verweigern. Also nochmals:
(1) Es gehört zur Sauberkeit einer Untersuchung, hochgerechnete Zahlen als solche und nicht als reale
Zahlen zu kennzeichnen. Die dt. Kriminalstatistik rechnet nicht hoch, sondern gibt die tatsächlichen
Fälle wieder. Es geht hier also nicht um „10.000 bis 20.000 Mißbrauchsfälle“, sondern lediglich um
eine Hochrechnung, dessen Angemessenheit kritisch unter die Lupe genommen werden muß. Die tatsächlichen
Zahlen weichen in der Tat drastisch davon. Ferner, geht aus dem Bericht nicht klar hervor, um welche Art
von Mißbrauchsfällen es sich hier genau handelt, von wem genau sie ausgeübt wurden – von Priestern
oder Laien-Kirchenangestellten, Lehrern in kath. Schulen, Sporttrainern & sonstigem Personal in kath.
Einrichtungen, Hausmeistern oder Putzfrauen. (2) Egal wie Sie es drehen und wenden, vor dem Gesetz sind
wir alle gleich und gleich zu behandeln. Dies ist ein wesentlicher Grundsatz des modernen demokratischen
Staates, der auch in Holland gilt. Ein Fall von sex. Mißbrauch wird von der Justiz nach den gleichen
Maßstäben gehandelt, gleichgültig wer dessen Urheber sei, Uli Hoeneß oder Bischof X. Die Kirche genießt
in dieser Hinsicht keinen Sonderstatus dem Staat gegenüber. Es wundert, daß Sie diesbezüglich noch
in mittelalterlichen Vorstellungen verfangen sind. Ihre dummdreiste Ironie, schließlich, können Sie
sich für die Dummen in Ihrem Freundenkreis ersparen.
#63 Sycamore 01:12:31 | Mittwoch, 28. Dezember 2011
@ Hypathia (#14) Inwiefern hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, ist nicht unmittelbar einsichtig.
Vom Standpunkt der soziologischen Forschung stellt die Kirche eine gesellschaftliche Gruppierung dar,
genauso wie alle anderen gesellschaftlichen Gruppierungen. Was die Faktenlage zu diesem Thema und ihre
kritische Betrachtung angeht, so brauche ich lediglich auf die vorzüglichen Beiträge von Jubärens (21,
40, 44, 47, 50, 52) hinzuweisen und die geflissentliche Lektüre derselben zu empfehlen. @De Boer (#13)
(1) In #7 habe ich lediglich Ihre Frage beantwortet. Gewiß, was den sexuellen Mißbrauch an Kindern und
Jugendlichen u.a.m. angeht, so gelten, der Gesamtgesellschaft gegenüber, für alle gesellschaftlichen
Gruppierungen (wovon die Kirche eine darstellt) die gleichen moralischen und strafrechtlichen Maßstäbe.
Was ein Priester als solcher zusätzlich an Schuld auf sich lädt dem ewigen Gott gegenüber, dem er geweiht
ist, ist eigentlich seine persönliche Angelegenheit: sie geht dem modernen, religiös neutralen Staat
nichts an. Im deutschen Strafrecht z.B. ist eine besondere Schwere der Schuld dadurch, daß der Schuldige
ein Priester, Mönch oder Nonne ist, nicht gegeben. (2) Es war zu erwarten, daß die Auftraggeberin der
Studie – die holländische Bischofskonferenz – die Studie auch akzeptieren würde. Die Untersuchungskommission
gibt jedoch zu, daß es sich bei den angeblichen 10 bis 20 T Fälle des Berichts nicht um tatsächliche
sondern um hochgerechnete Zahlen handelt.
#12 Sycamore 17:21:19 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#10 Gotthard Menschen zu Tieren zu herabwürdigen, wie Sie hier exerzieren, gehört zu den klassischen
Mustern Nazi Propaganda und Pogromen. Sind Sie dessen bewußt? Ob Bischof Stecher ein verdienter Bischof
gewesen sei oder, wir die Autoren meinen, ein reißender Wolf im Schafgehege des Herrns, ist eine Frage,
die der Begründung harrt. Die Autoren sehen immerhin im Niedergang der Diözese Innsbruck unter der Regentschaft
Bischof Stechers der empirische Beweis für ihre Behauptung. Einen empirischen Gegenbeweis haben Sie leider
nicht zu bieten vermocht. Daß Ihre Schimpfkanonade einer irgendwie gearteten Begründung gleichkäme,
ist ja rigoros auszuschließen.
#7 Sycamore 16:58:59 | Dienstag, 27. Dezember 2011
# 4 DeBoer Den Gallow’schen Kommentar als sehr gut zu bewerten, heißt über keinerlei Maßstäbe zu verfügen,
Herr forensischer Psychologe! Zu Ihrer Eigabe: „ … mindert der Fingerzeig auf mögliche andere Täter
die eigene Schuld?“, ist die Antwort ein klares „Nein“ . Denn der Fingerzeig auf die Schuld von den verhältnismäßig
wenigen schuldigen Kirchenmännern und -frauen mindert in keiner Weise die Schuld jener gesellschaftlichen
Kreise, die für die überwältigende Mehrheit der Mißbrauchsfälle verantwortlich sind, beredt darüber
schweigen, und in stiller Dankbarkeit erstarren dafür, daß es einen Sündenbock gibt – die Kirche nämlich –
auf die man die pathologische mediale und allgemeingesellschaftliche Aufmerksamkeit umlenken kann. Denn
es geht hier nicht um Schuld, die auf beiden Seiten (nicht im gleichen Maße) vorhanden ist, sondern darum,
die Proportionen zu sehen und aufrichtig zu bekennen. Wenn 97% der Mißbrauchsfälle außerhalb kirchlicher
Institutionen stattfinden, und nur 3% davon bei den letztgenannten, ist es ja eine Sache der Redlichkeit,
dies auch so zu sagen und offen zuzugeben, jedesmal sich über dieses Thema eine Diskussion entfacht.
Denn dies gehört ja zur „status quaestionis“. Anschließend kann man sich die Seite aussuchen, worüber
man sich konzentrieren will.
#44 Sycamore 00:52:58 | Dienstag, 27. Dezember 2011
#41 (1) Ein naturwissenschaftlicher Beweis von Gottes Existenz gibt es in der Tat nicht, aus der Methodologie
der Naturwissenschaften seit Bacon & Galilei heraus, welche das Nicht-quantifizierbare und das Nicht-mathematisierbare
vom naturwissenschaftlichen Diskurs ausschließt. Da Gott weder eine Quantität noch eine Zahl ist, gehört
er logischerweise nicht dorthin. (2) Die Identifizierung vom „Beweisen schlechthin“ mit dem „naturwissenschaftlichen
Beweisens“ ist nur Teil Ihrer Dogmatik, da es nicht nur Naturwissenschaften gibt, wo ein rationaler Diskurs
mit kausalen Verknüpfungen (Beweis) stattfinden kann, sondern eine ganze Menge anderer Wissensgebiete.
(3) Daß die Liebe per se kein kognitives Instrument sei, geht schließlich aus ihrer eigenen Definition
hervor. (4) Die Evidenz, die aus dem Beweisens hervorgeht, ist auch nicht Objekt einer subjektiven „Entscheidung“,
da es sich hier um einen Akt des intellektuellen „Sehens“ handelt, und nicht um einen Akt des Wollens.
(5) „Sehen“ und „Glauben“ schließen einander „per definitionem“ aus. Das „Zeigen“ und das „Überzeugen“
sind auch ganz verschiedene Dinge, da beim Prozess des „überzeugt-werden-können“ verschiedene, auch
irrationale, Momente eine Rolle spielen. Das „Glauben“ erfordert also eine Willensentscheidung – nämlich
das zu akzeptieren, was der eigenen Vernunft einsichtig geworden ist, durch das Hintanstellen von anderen
möglichen Gründen, das ‘per se’ Einsichtige nicht als solches gelten lassen.
#38 Sycamore 00:23:56 | Dienstag, 27. Dezember 2011
@ Kohlhas Sie verfehlen die Pointe der Bemerkung von AMG: er verweist Sie nicht einfach auf ein Buch (auf
der Suche nach vernünftigen Argumenten für den katholischen Glauben hätte man ja die beiden „Summen“
des Thomas von Aquin an erster Stelle erwähnen können), sondern auf das Buch, das Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit
nicht gelesen haben und auf Grund Ihrer strukturellen Unverträglichkeit nie lesen werden. Hätten Sie
das getan, wäre Ihr süffisantes Auftreten wohl dahin, meinen Sie nicht? @ Pater Schmidberger spricht
die bekannten Mängel der postkonziliaren Zeit bezüglich der Anbetung, der Mission und der Liturgie an.
Und dies wohl im Sinne des Papstes. (1) Was die Anbetung angeht, so unverkennbar die neuen Akzente, die
Benedikt XVI. bei den Weltjugendtagen von Köln und Madrid, mit der stillen Anbetung des Allerheiligsten,
gesetzt hat. (2) Was ist die Regensburger Rede anders als eine Wegweisung für den Dialog zwischen Christen
und Muslimen zur Vernunft hin, nach dem Wort des Apostel Paulus, nachdem der Glaube ein „rationabile obsequium“
sei? (3) Die vernichtende Kritik der „neuen Liturgie“ seitens Kardinals Ratzingers ist bekannt. Im Sinne
des Papstes geht eine Neuentdeckung des Glaubens, besonders in der „ersten Welt“, mit der Neuentdeckung
der Liturgie der Kirche einher, und mit der Reinigung derselben von all den Elementen, die das göttliche
Mysterium in der liturgischen Handlung verdunkeln. Pater Schmidberger hat lediglich einen winzigen Teil
davon erwähnt
#63 Sycamore 11:04:40 | Freitag, 23. Dezember 2011
@ Tomas (1) Es ist mir nicht bekannt, daß die Pius-Bruderschaft sich je eine ex cathedra Entscheidung
eines Papstes verweigert oder deren Legitimität in Frage gestellt hätte. Soweit bekannt, bestreitet
die Pius-Bruderschaft die Ansichten oder zumindest die Formulierungen von Vat II hinsichtlich des Ökumenismus,
der Religionsfreiheit, und die postkonziliaren Entwicklungen im Bereich der Liturgie. Im letzten Punkt
ist sich die Bruderschaft mit der vernichtenden Kritik der „neuen Liturgie“ eines Kardinals Ratzinger
völlig einig. Die von der Bruderschaft vertretenen theologischen Lehren sind mit der klassischen katholischen
Theologie bis 1962 identisch. (2) Ein Akt des Ungehorsams kann nicht auf Grund dessen Dauer zu einem Akt
der Häresie mutieren. Bezieht sich der Ungehorsam auf die Verneinung einer ex cathedra Entscheidung des
Papstes, ist er von vornherein häretisch. Bezieht sich der Ungehorsam stattdessen auf andere Ebenen,
wofür keine absolute Glaubenszustimmung verlangt werden darf, so ist er nicht häretisch, auch wenn er
hundert Jahre lang andauert. (3) Wie man sieht, haben Sie leider die von mir empfohlene Literatur zu den
verschiedenen Graden der Zustimmung, die verschieden gelagerte magisteriale Entscheidungen von den Gläubigen
fordern dürfen, nicht ausgearbeitet. Es wird allmählich langweilig, Ihnen erneut die geflissentliche
Lektüre von u.a. den Schriften von Mons. Brunero Gherardini, von unzweifelhafter Orthodoxie, zum Thema,
dringend zu empfehlen.
#53 Sycamore 23:01:37 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
(#49 Forts.) Die dogmatische Aussage fährt fort: „Diese endgültige Entscheidungen des Römischen Pontifex
sind daher aus sich und nicht aufgrund der Zustimmung der Kirche unabänderlich“ („Pastor Aeternus“).
Kanon 331 (1983) des Kirchenrechts (CJC) zusammenfassend: Der Römische Pontifex verfügt über „höchste,
volle, unmittelbare und universale ordentliche Gewalt“ in der Kirche. Nun beschäftigt Tomas das Problem
des Gehorsams, den jeder Gläubige dem Magisterium der Kirche schuldet. Die Betonung, daß dieses Magisterium
nur dann Glaubensgehorsam einfordern kann, wenn es sich im Einklang mit der apostolischen und kirchlichen
Tradition, als Bewahrerin des ‘depositum fidei’, befindet, ist ja in der katholischen Lehre unumstritten.
Um welcher Art Glaubensgehorsam es sich nun an den verschiedenen Ebenen magisterialer Aussagen/Anweisungen
handelt, hat der römische Dogmatiker Msgr. Brunero Gherardini in puncto Konzil in seinem Aufsatz „Quale
valore magisteriale per il Concilio Vaticano II“ in Disputationes Theologicae meisterhaft dargelegt (vgl.
meine Zuschrift #32). Aber selbst dann, wenn, „dato e non concesso“, die Pius-Bruderschaft sich weigern
würde, dem magisterium in allen Punkten zu folgen, würde es sich im schlimmsten Fall um einen Akt des
Ungehorsams handeln, der in keinster Weise mit einer Leugnung des Dogmas des päpstlichen Primats gleichzusetzen
wäre. Ungehorsam, lieber Tomas, geht nicht zwingend mit Häresie einher, wie Sie uns in # 45 & 29 erzählen.
#51 Sycamore 19:15:18 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
# 42 Tomas Das Dogma des Primates des Bischofs von Rom in der Universalkirche lehrt mitnichten, „daß
ein Katholik dem Papst … und nur ihm gehorchen muß“. Dies könnte wohl, mit den nötigen Unterscheidu
eine Konsequenz der Primatslehre sein, nicht jedoch die Lehre selbst. Der seit dem 3. Jahrhundert vom
Bischof vom Rom, auf der Grundlage der Aussage des Herrns (Mt 16,18f.) beanspruchte Vorrang (Primat) in
der gesamten Christenheit als Inhaber der höchsten Rechtsgewalt (Jurisdiktionsprimat) und der höchsten
Lehrgewalt („suprema quoque magisterii potestas“) wird im 1. Vatikanischen Konzil (1869-1870) mit dem
Dogma der Unfehlbarkeit (1870) endgültig festgekloppt. Das Dogma der Unfehlbarkeit besagt: wenn der Römische
Papst eine endgültige Entscheidung in der Glaubens- oder Sittenlehre als oberster Hirte und Lehrer der
Kirche als verbindlich für die gesamte Kirche trifft und feierlich verkündet („ex cathedra“), „… so
besitzt er aufgrund des göttlichen Beistandes, der ihm im heiligen Petrus verheißen ist, jene Unfehlbarkeit,
mit der der göttliche Erlöser seine Kirche bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenlehren
ausgerüstet haben wollte“ (‘Pastor Aeternus“). Aufgrund desselben göttlichen Beistandes, die den Nachfolger
Petri im o.a. Sinne unfehlbar macht, kann ein Papst NIE eine Lehre im obigen Sinne ‘ex cathedra’ verkünden,
die der göttlichen Offenbarung, welche in der apostolischen und der kirchlichen Tradition aufbewahrt
wird, widerspricht. …
#46 Sycamore 17:57:31 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
# 36 Tchibo Die verschiedenen, höchst oberflächlichen Erklärungen, die Sie hier feilbieten, bewegen
mich zu Tränen. Denn sie sind theologisch naiv, soziologisch unbegründet, und damit erklären sie überhaupt
nichts. Der gebildete Katholik weiß übrigens, was er an seiner Kirche, d.h. an der einzigen Kirche Jesu
Christi, hat: das ewige Leben. Mit offenen Augen und die Marseillaise aus voller Kehle singend, in den
Abgrund marschieren, ist nicht Sache von jedermann, sondern nur von den Saudummen.
#37 Sycamore 12:51:24 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Zum Thema PAPST-PRIMAT wird übrigens die geneigte Leserschaft bei der oft verschmähten Wikipedia fündig (de.wikipedia/wiki/Papst-Primat) mit einer hübschen Übersicht der historischen und dogmatischen Grundlagen dieses Begriffes.
#34 Sycamore 12:10:42 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
#31 Tomas Sie sprechen das „magisterium ordinarium“ des Nachfolgers Petri und der mit ihm verbundenen
Bischöfen in der Kirche an. Es ist selbstverständlich, daß dieses magisterium im Sinne der apostolischen
und der kirchlichen Tradition erfolgt. Dies betont zu haben, heißt weder die „religiöse Ehererbietung“,
welche die Gläubigen den Äußerungen des Magisteriums im Allgemeinen schulden, zu verweigern, noch die
„absolute Zustimmungspflicht“, welche dieselben den dogmatischen Aussagen des magisteriums schulden, zu
verneinen. Diese irrige Unterstellung ist der Grund Ihrer Vorwürfe an die verdiente und orthodoxe Pius-Bruderschaft.
Sie reden wieder undifferenziert und argumentieren rudimentär. Pflegen Sie doch die Kunst des Unterscheidens,
Tomas, wie vom „doctor communis“ Thomas von Aquin, gefordert.# Dann lösen sich viele Mißverständnisse,
die Sie hier herumtrompeten, von selbst.
#85 Sycamore 22:12:30 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
„Er lehnt Christi stellvertretendes Leiden und Sterben ab und glaubt nicht, daß der Heiland sein Leben
als Lösegeld ‘für viele’ hingegeben hat.“ Dann befindet sich Herr Schneider wohl in bester ökumenischer
Gesellschaft, denn Erzbischof Zollitsch von Freiburg hat unlängst im Hessischen Rundfunk die gleichen
Meinungen geäußert. Nun stellt sich die Frage: ist Herr Schneider Katholik oder Erzbischof Zollitsch
Protestant? Oder handelt es sich um einem „tertium quid“, worin die beiden Kirchenmänner sich hegelisch
‘aufgehoben’ fühlen?
#115 Sycamore 22:02:01 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
Das Biologische ist eine Seinsweise unter vielen – also selbst ontologisch. Sonst wäre es wohl nichts.
Der o. zitierte Satz erinnert erinnert mich ein wenig an die ‘profunden’ Betrachtungen über die Jungfräulichkeit
Mariens vom gerüchterweise Nachfolger in spe von Kardinal Levada als Präfekt der Glaubenskongregation,
dem Regensburger Bischof Müller. Da, wenn ich mich richtig erinnere, wird auch zwischen einem biologischen
und einem ontologischen Vorgang unterschieden. Als ob die Unterscheidung zwischen dem Sein an sich und
seinen Seinsweisen bei diesem Thema von Belang wäre.
#145 Sycamore 01:16:10 | Mittwoch, 21. Dezember 2011
#56 FUNDI (1) Meine Bemerkung (# 31) zu Ihrer Neigung, zuweilen quantitativ zu denken, bezog sich ausdrücklich
auf Ihren Beitrag # 19, wo sie quantitativ argumentieren. (2) Im gleichen Beitrag habe ich zudem nicht,
wie Sie behaupten, über „Quantitäten, die sich in der RKK abzeichneten“ geschrieben, sondern, im Gegenteil,
über „die qualitativen Veränderungen“, die sich daselbst anbahnten. Eine sorgfältigere Lektüre der
Beiträge, die Sie sich zu kritisieren bemühen, wird hiermit angemahnt.
#90 Sycamore 19:33:12 | Dienstag, 20. Dezember 2011
# 66 Tomas Tomas: „Was gibt es hier zu differenzieren?“ (1) Zwischen konziliaren Aussagen, die absolut
bindend sind, und denen, die es nicht sind. „Während sämtliche Aussagen des Magisteriums der Kirche &
eines Konzils von allen ihren Mitgliedern religiöse Ehrerbietung fordern, nicht alle besitzen die juristische
und moralische Kraft, die bedingungslose Zustimmung auf Grund des Glaubens allen aufzuerlegen. Damit die
Notwendigkeit der bedingungslosen Zustimmung & ihrer Übersetzung in die Praxis aller Kirchenglieder enstehen
kann, ist es notwendig, daß bestimmte Umstände gegeben sind, bei derem Fehlen eine konziliare Aussage,
trotz ihres zweifelsfreien magisterialen Charakters, nicht die Kraft besitzt, die Freiheit der Kirche
und ihrer einzelnen Mitglieder zu binden“ (Mons. Brunero Gherardini in „Disputationes Theologicae“ vom
5. Mai 2009: „Quale valore magisteriale per il Concilio Vaticano II“). Welche nun diese Umstände sind,
deren Gegebenheit die Bindekraft konziliarer Aussagen bedingt, ist gängige katholische Lehre: 1. Die
Grenzen, die Papst Johannes XXIII. in seiner Eröffnungsrede dem Konzil auferlegte: weder die Verurteilung
von Irrtümer noch die Formulierung neuer Dogmen, sondern die Anwendung der geoffenbarten Wahrheit „der
gegenwärtigen Welt, ihrer Mentalität und Kultur“; 2. die theologische Hermeneutik, d.h. die Analyse
der entstehenden Problemen im Lichte dessen, was geoffenbart wurde und der kirchlichen Tradition; 3. die
Art der gebrauchten Ausdrücke. …
#42 Sycamore 15:12:01 | Dienstag, 20. Dezember 2011
#40 So rudinemtär kann man nicht argumentieren, werter Tomas! Thomas von Aquin empfiehlt ja: „distingue
frequenter“. Was heißt etwa „anzunehmen“? Lehrt die katholische Theologie an dieser Stelle nicht etwaige
Differenzierungen? vgl. dazu die verschiedenen Einlassungen u.a.m. von Msgr. Brunero Gherardini und die
verschiedenen Beiträge in den von mir bereits erwähnten „disputationes theologicae“ (www.disputationes-theologicae.blogspot.com).
Die Lektüre wird für Sie, davon bin ich überzeugt, ein Gewinn sein.
#39 Sycamore 14:57:39 | Dienstag, 20. Dezember 2011
#35 Sie meinen wohl Rahners „Grundkurs des Glaubens“. Daß ein im Ansatz immanentistisches (hegelsches)
Konstrukt, die „Gemengelage“ an der richtigen Stelle treffen soll, wage ich zu bezweifeln. Ich würde
eher behaupten, es sei mit dem katholischen Glauben unvereinbar und habe faktisch den Protestantismujs
in die katholische Kirche eingeführt („Rauch des Satans“). Es ist höchste Zeit, daß die katholische
Theologie sich an den „Doctor Communis“, Thomas von Aquin, besinnt und die „maitres de penser“ des heutigen
Zeitgeistes vergißt. Das mag zwar unmodern klingeln, wäre es jedoch ein unschätzbarer Dienst an der
geoffenbarten Wahrheit und dadurch auch am Menschen.
#34 Sycamore 14:36:55 | Dienstag, 20. Dezember 2011
@Melusine Ich empfehle Ihnen zu Weihnachten einen Grundkurs in katholischer Theologie. @ Fundi (#19) Wenn
Sie der Neigung verfallen, allzu quantitativ zu denken, denken Sie an den Senfkorn. Wenn Sie an die qualitativen
Veränderungen die, Gott sei Dank, sich in der katholischen Kirche anbahnen, denken, denken Sie an die
Weltjugendtage von Köln und Madrid. Da sehen die Neumodernisten (auch Altliberale genannt) in der Kirche
sehr alt aus. Und die Pius-Bruderschaft sehr jung! vgl. www.disputationes-theologicae.blogspot.com, um
des neuesten Standes der innerkirchlichen Diskussion gewahr zu werden.
#6 Sycamore 11:27:33 | Dienstag, 20. Dezember 2011
@Gallow Man könnte auch andersherum argumentieren, mein Bester! Und, was Fakten angeht, so werden sie
von Ihren Freunden höchst geflissentlich vermieden, wie der Teufel das Weihwasser. Schauen Sie sich doch
mal zum Thema Mißbrauch an Kindern- und Jugebdlichen die deutsche Kriminalstatistik an. Prost!
@ Hare-Krishna Es ist allgemein bekannt (sogar von kreuts.net Psychokräutern akribisch analysiert & veröffentlicht),
daß Sie dreimal am Tag Kondome zu verspeisen pflegen. Anders scheint Ihr phallusformiger Magen die übrigen
Speisen nicht aufnehmen zu können. Wie erklären Sie sich, Mr. Phallus, ein solches Phänomen?
@ Hare-Krishna Mir kommen die Träne, Phallusförmiger, über Ihre Unfähigkeit meine Fragen (#28) zu
beantworten. Es scheint, als ob ein Kondom Ihre Rationalität völlig überzogen … und erstickt hätte,
meinen Sie nicht?
#27 Hare-Krisha Es ist allgemein bekannt, daß Sie vor dem ins Bett Gehen einen Kondom als Kopfbedeckung
über Ihren phallusförmigen Kopf überziehen. Könnte dies Ihre Liebe für Kondome und Ihre strenge Verurteilung
von Kondomgegner erklären? Der beste Sicherheitsgurt ‘in sexualibus’ wie in anderen Entscheidungsbereichen
des Lebens ist wohl ein lebendiges moralisches Gewissen, das schon bei Kleinkindern formbar & feststellbar
ist, meinen Sie nicht?
#76 Sycamore 19:59:50 | Mittwoch, 30. November 2011
#61 Pascal Versuchen Sie ein paar Argumente trotzdem. Geben Sie nicht das Theoretische so schnell auf,
um in das viel einfachere Paränetische zu gleiten. Was meine Lebensgestaltung angeht, so müssen Sie
wohl diese mir überlassen. Und seien Sie versichert, das Leben eines gläubigen jungen Professors mit
einer bezaubernden Gattin und einer bezaubernder Kinderschar ist voll Freude und mit einer Perspektive,
die sich nicht in der Immanenz erschöpft.
#60 Sycamore 14:19:29 | Mittwoch, 30. November 2011
#58 hahaha Minihirn/Maximaul Ihre Zuschrift wirkt wie ein untauglicher Versuch, dem gewieften Sycamore
eine halbwegs glaubhafte Erwiderung zu unterbreiten. Fehlanzeige auf breiter Front! Sie selbst wirken
hilflos bei Ihrem infantilen, von einer irritierten Emotionalität getrübten Gestammel. Wie wollen Sie
schließlich als hirnloses Wesen, meine profunden Zuschriften verstehen? Ich rate Ihnen Einkehr und eine
eher ausgedehnte Periode des therapeutischen Schweigens. Dabei könnte Sie auch Ihre Anzüglichkeiten
zähmen, proletenhafter Dutzer!
#57 Sycamore 14:05:33 | Mittwoch, 30. November 2011
#56 Wie soll ich mich zu Ihren Skurrilitäten äußern? Ich beschränke mich auf wenige methodologische
Hinweise, die Ihnen bei der Neufassung Ihrer Zuschrift nützlich sein könnten, und dem Leser eine inhaltliche
Antwort ermöglichen Würden. Versuchen Sie zuerst, Ihre Gedanken auf der logischen Ebene auf die Reihe
zu bringen, also sie neu der Reihe nach zu formulieren: vom Allgemeinen zum Besonderen. Trennen Sie dabei
das Ernsthaftige vom Flapsigen, die Feststellung vom Argumentativen, das Historische vom Theoretischen,
das Gedankliche vom Emotionellem. Versuchen Sie, Ihre Argumentation selbst zu formulieren, und sie nicht
als Frage dem Leser zu überlassen. Argumentieren nicht mit dem Impliziten sondern mit dem Expliziten.
Achten Sie dabei auch auf die Form, damit Sie einen halbwegs gebildeten Eindruck hinterlassen, und den
geneigten Leser dazu animieren, Sie ernst zu nehmen. Unterscheiden Sie schließlich zwischen Hirnleistung
und Maulleistung. Ihr ergebener Sycamore
#55 Sycamore 13:47:32 | Mittwoch, 30. November 2011
#54 Sie lügen schon wieder, Minihirn/Maximaul. Als hirnloses Wesen ist Ihnen eine irgenwie geartete Beeindrückung
nicht möglich. Da, ferner, das menschliche Gedächtnis im Bestehen eines Hirns die unabdingbare organische
Bedingungn seiner Möglichkeit findet, ist es Ihnen offensichtlich nicht gegönnt, sich daran zu erinnern,
wie oft Sycamore Ihre Zuschriften inhaltlich in die Luft zerrissen hat. Ein Blick in seine Beiträge genügt.
Was Ihre Ausdrucksform angeht, lassen Sie doch Ihr proletenhaftes Duzen den Anzüglichen unter den hier
schreibenden Männern.
#52 Sycamore 13:36:05 | Mittwoch, 30. November 2011
#51 Hello Minihirn & Maximaul! Ich vermisse bei Ihnen, wie immer, eine inhaltliche Auseinandersetzung
mit meinen Zuschriften. Ansonsten … haben Sie von Sycamore noch nicht genug Prügel bekommen, daß Sie
immer wieder versuchen zu stänkern? Oder aber üben Sie sich auf diesem Forum im Rahmen Ihres therapeutischen
Programms gegen Altersdemenz als Aufstehmännchen, um sowohl der Therapeutin als auch der weiten Welt
zu beweisen, daß Sie, trotz fehlenden Hirns, nicht klein zu kriegen sind?
#50 Sycamore 13:23:27 | Mittwoch, 30. November 2011
#46 Pascal Tja, das Phänomen der „Durchgeknallten“ ist für viele Menschen, die sich selbst per Selbstbescheinigung
als vernünftig erklären, schwer zu fassen. Was Sie persönlich angeht, so gehören Sie zu der Zahl derjenigen
vermutlich Betagten, die das Medium, das sie so verschwenderisch benutzen, versteht sich aus Langeweile,
verachten, genauso wie die Mitforisten, die, als gläubig, aus ihrer aufklärerischen Verengung des Vernundftbegriffes
ausfallen. Sie haben offensichtlich Schwierigkeiten, das Glaubensphänomen als Vernunftphänomen zu erfassen.
Insoweit tun Sie mir leid. Für religionsneurotisch Geschädigte wie Sie, nicht weiter problematisch.
Komisch nur, daß Sie & Ihretgleichen sich so gern und, wie ich meine, viel zu lange, sowohl im Forum
als auch unter den hiesigen „Durchgeknallten“ aufhalten. Wie läßt sich so etwas erklären? Aus rein
aufklärerischem Pathos gewiß nicht.
#81 Ihre Zuschrift (#75) ist voll Verständnis. Von Mißbilligung keine Spur. Ihr verbaler Wirbel (#81)
widerlegt meine Vohaltungen (#77 & 78) leider in keiner Weise.
#52 Johann Wolfgang von Murks „… was ist denn die Frage?“ Es wundert mich, daß Sie ohne Hilfe von außen
nicht darauf ankommen. Aus christlicher Liebe auch für die Dummen erkläre es Ihnen trotzdem. Die Frage,
werter von Murks, ist nicht, mit wievielen oder wie wenigen Elementen des Glaubens man sich auszukommen
bequemt, als ob es einen Supermarkt des Glaubens gäbe, wo jeder sich auswählen kann, was ihm in den
Kram passt. Die einzige Frage ist wohl, was das NT den Menschen über die Kirche lehrt. Über Ihre subjektiven
Meinungen in Glaubenssachen braucht sich, andererseits, die geneigte Leserschaft wahrlich nicht zu kümmern.
Sie sind bislang nicht als epochaler Theologe auf diese Bühne aufgetreten. Ist für Sie die „Meinung“
über die Sache und nicht die Sache entscheidend? Tja, „tot capita, tot sententiae“ … bald wird es mehr
als sieben milliarden davon geben. Die Zahl der Meinungen wächst exponentiell. Darunter auch die Zahl
der bescheuerten Meinungen, die ein jeder frei & windig vertreten kann. Für Ihre Torheiten brauchen Sie
auch kein Schafott zu befürchten. Verbindlich in Glaubenssachen ist die Lehre der Kirche, die aus der
Offenbarung und aus der apostolischen Tradition stammt. Dieser schuldet ein Katholik Glaubensgehorsam.
Und es ist gut so. Was Ihr Protestanten zu glauben meinen & tun, interessiert mich, ehrlich gesagt, einen
Dreck. Was Ihre Vorfreude auf die Flammen angeht, so müssen Sie sich wohl gedulden, bis Ihre biologische
Geschichte zu Ende ist.
#55 Sycamore 22:17:08 | Sonntag, 27. November 2011
@ Methodist In der Tat, Sie kommen ohne vieles aus, was Jesus Christus seiner Kirche anvertraut hat, und
sind sehr genügsam … lucky you! Die Frage ist allerdings eine andere. @ ESEL „Ihre“ heilige Kirche
ist nicht „unsere“ heilige Kirche. Sie sind schließlich Protestant. Lassen Sie doch Ihre üblichen Mystifizierungen
aus!
#4 Ob die Schoa nur in quantitativer Hinsicht einzigartig sein soll, sei dahingestellt. M.M.n. ist dies
zu verneinen. Die Flucht ins Quantitative wird Sie jedoch nicht von der realen & logischen Unmöglichkeit,
etwas als einzigartig zu bestimmen, ohne daß dies das Ergebnis eines irgendwie gearteten Vergleichsprozesses
wäre. Wie soll der „größte“ Mensch der Welt auserkoren werden, ohne ihn vorerst mit allen anderen Menschen
verglichen zu haben? Aus einem logischen Standpunkt, ist die Position der konservativen Historiker unangreifbar.
Sie spiegelt einfach logische Prozesse wider, die jeder bei seinen analogischen Urteilen nachexerzieren
kann. Der Vorwurf dagegen ist theoretisch irrational & erfolgt aus rein praktischen Gründen der politischen
bzw. moralischen Schichlichkeit. M.E. ist er Kind deutscher Neurosen.
Die Bedingung der Möglichkeit, die Schoa ohne sie mit anderen historischen Geschehnissen Vergleichen
zu müssen, als Einzigartig zu definieren, ist es eben, dies als ein ‘a priori’ der Reinen Vernunft zu
betrachten – ich meine, leider, der durch die Erfahrungen des Nationalsozialismus und des 2. Weltkriegs
neurotisierten & verunreinigten deutschen Vernunft, die sich in diesem einzigen Punkt den Verpflichtungen
der Aufklärung voluntaristisch & aus schlechtem Gewissen entzieht. Anders ausgedrückt, akzeptiere ich
den dogmatischen (und bald in Teutonien strafbewährten?) Satz „die Schoa ist einzigartig“, könnte es
mir ergehen, daß ich bei näherem, rein akzidentalem empirischem (historischem) Hinsehen, doch feststellen
muß, daß dies nicht der Fall ist. Soll ich mir historische Scheuklappen anziehen? Soll ich die Regeln
der Logik aus Rücksicht der moralischen Wiedergutmachung ausschalten? Soll ich mich bei der Wiedereinsetzung
von Logik und Historie mich von den Hohepriestern der politischen & medialen Korrektheit als antisemit
beschimpfen lassen? Und was passiert dann mit der „conscience malheureuse“ der nach Reinigung von der
historischen Schuld und nach zivilgeselschaftlicher Erlösung süchtigen Deutschen?
#83 Sycamore 15:06:44 | Sonntag, 27. November 2011
#78 Granus Falsch ist, den Mißbrauch bzw. Mißstände billigend & resigniert im Kauf zu nehmen, wie Sie
es tun (#75), nach dem Grundsatz „così fan tutte“. Sich darüber empören wird von Ihnen auch nicht verlangt,
eine Mißbilligung wohl. Daß in einer Stadt wie Fulda die Presse sich egal von wem gängeln läßt, ist
übrigens keine Kleinigkeit.
#80 Sycamore 23:59:20 | Samstag, 26. November 2011
Lustig, wie viel Verständnis von ansonsten verbissenen Kirchenkritikern, wie der unvermeidliche Tchibo
oder der neugeborene Granus, der Einschränkung der Freiheit und der objektiven Berichterstattungspflicht
der Presse auch auf lokaler Ebene durch Partikularinteressen und persönliche Beziehungen entgegengebracht
wird. Wie enttäuschend! Man hätte an dieser Stelle einen Aufstand der Anständigen, flammende Zuschriften
zur Verteidigung der o.g. Werte, und die Kennzeichnung von den im Artikel beschriebenen Zuständen als
handfesten Skandal. Was dagegen sprach, war natürlich die Tatsache, daß es sich um einen kreuz.net Artikel
handelt. Noblesse oblige! Da darf man nicht einer Meinung sein. Wo kämen wir sonst hin?
#49 Sycamore 23:42:27 | Samstag, 26. November 2011
#45 Tja, für diejenige, die das geweihte Priestertum nicht kennen bzw. nicht haben & nicht haben können,
bleibt nur das durch die Taufe entstandene allgemeine Priestertum der Gläubigen übrig. Ich möchte gerne
den Laienchristen sehen, der dem anderen sagt: „Ego te absolvo a peccatis tuis.“ Um von den eucharistischen
Mysterien nicht zu reden…
#43 Sycamore 01:00:18 | Samstag, 26. November 2011
#37 Tja, Schalom=Alstak und Alstak=Schalom: Sinnbild einer neugläubigen Schizophrenie. Und eine eitle
noch dazu: denn der Egozentriker mit den zwei Pseudos hat sich stets „gegenseitig“ toll gefunden. Wahrlich
ein „Febron redivivus“, der mit sich selbst als „Didaskala“ der geneigten Leserschaft lange Zeit den gleichen
Trick vorspielte. Lobenswerterweise ist die Redaktion dem betrügerischen Gruftie auf die Schliche gekommen
und hat dem illegalen Pseudo den Garaus gemacht. Richtig so! Nun ist der lallende Schalom selbst an der
Reihe… und seine noch übrig gebliebenen Pseudonyme. lol
#169 Sycamore 18:04:34 | Freitag, 25. November 2011
#168 Esel Es ist ja würdig und recht, von Ihnen emotionale & intellektuelle Anstrengungen zu verlangen,
unsachlicher Esel, angesichts der Tatsache, daß beinahe sämtliche Begründungen, die bis dato vom Unterschriftberechtigten
auf Ihr Geheiß abgegeben wurden, von Ihnen unkommentiert und bei Ihren darauffolgenden Zuschriften völlig
unberücksichtigt geblieben sind. Dies hat wohl die geneigte Leserschaft dazu veranlasst, Sie als einen
außerordentlich uneinsichtigen Esel zu betrachten, dem es eher auf Provokation als auf Illumination angelegt
ist. Hervorzuheben ist auch die Tatsache, daß der zweite Teil meiner Zuschrift # 167 von Ihnen mit eselhafter
Schnoddrichkeit bewußt ignoriert wird. Ferner scheint meine liebevolle Ermunterung, daß Sie selbst versuchen
nachzuempfinden, erwartungsgemäß keine Resonanz auf Ihre eselhafte Renitenz gehabt zu haben. Grüße
aus Medjugorie!
#167 Sycamore 12:42:35 | Freitag, 25. November 2011
#166 Versuchen Sie es selbst nachzuempfinden, Herr Esel! Da Schönheit im Auge des Betrachters sein soll,
stellt sich eher eine andere Frage als vordringlich: wie wird die moderne Sachlichkeit der o.g. Halle
vom Auge eines Esels empfunden? Hinzuzufügen wäre, daß besagter Esel protestantisch erzogen wurde.
#121 Sycamore 22:41:20 | Donnerstag, 24. November 2011
#120 Schalom, jetzt ist es aber Schluß! Wem kümmert’s was Sie präferieren, tolerieren oder ablehnen?
Entweder finden Sie umgehend den Weg ins Körbchen oder kommt Schwester Uta mit der Beruhigungsspritze.
Sie wissen ja, was passiert, wenn Sie auf Renitenz schalten…
#119 Sycamore 22:27:59 | Donnerstag, 24. November 2011
@ Schalom & Alt Tabakler Heute abend haben bis zum Überdruss gelallt. Jetzt verlangt das Altersheim,
das Sie beherbergt, ein wenig Disziplin: es ist ja Bettzeit für die Grufties. Also verabschieden Sie
sich artig von der von Ihnen zum Tode gelangweilten Leserschaft und suchen Sie das Körbchen! Gute Nacht!
#50 Sycamore 20:27:15 | Donnerstag, 24. November 2011
#41 AMG Was da ausstrahlt ist die gähnende Leere, sowohl des Raumes als auch der Köpfen und der Herzen,
die eine solche Scheusslichkeit konzipiert haben und toll finden. Die Erfahrung der Leere, der Abwesenheit
Gottes, der verköpften Abstraktion einer Wirklichkeit, woran man nicht mehr glaubt… – dies ist ja,
was diese Hallen, denen jegliche Sakralität abhandengekommen ist, bezeugen. Monumente des Horizontalern,
denen jede Vertikalität, jede Transzendenz fehlt. Der postkonziliare Mensch – also das Nichts – zelebriert
sich selbt, und nennt das „Gottesdienst“. Reine Anthropolatrie.
#42 Sycamore 20:18:17 | Donnerstag, 24. November 2011
#37 AltTabakler Meine sind nur nüchterne Feststellungen. Wenn die darauf reagierenden Mädchen sie als
Beleidigungen empfinden, und sich als beleidigte Leberwürstchen benehmen, so ist das ein Problem, das
auf Ihre durch Alkohol, Drogen oder einfacher Senilität verzerrte Wahrnehmung zurückzuführen ist. Ihnen
mein aufrichtiges Mitgefühl!
#34 Sycamore 20:10:12 | Donnerstag, 24. November 2011
#30 Schalom „Die farbenfrohe Abstraktion gibt mir Impulse zur Auferstehung.“ Ein solcher Satz kann nur
von einem völlig verkifften Altersheimer wie Schalom entspringen. Aber bitte, wenn Sie in einem solchen
psychischen Zustand Impulse spüren, die Sie, alter Gruftie, zur Auferstehung drängen, machen Sie schon…
#20 Sycamore 19:52:42 | Donnerstag, 24. November 2011
Die Gläubigen dürfen bei der Anbetung am Boden knien, es sei denn, Anbetung samt Knien, und wohl auch
samt Gläubigen nicht vorgesehen sind. Solche Hallen bieten i.d.R. selbstverliebten Mahlteinehmern Gelegenheit
zum gegenseitigen Schnuppern, und sich an derlei penetrant intersubjektiver Erfahrung zu ergötzen. Die
Verherrlichung Gottes bleibt außen vor. Sie ist auch nicht Ziel und Zweck einer neugläubiger „Liturgie“.
Es geht ja um Anthopolatrie. Ein Tabernakel ist nicht zu sehen. Er würde wohl die Schlichtheit der Halle
stören. Die zwei hinteren Reihen dürfen wohl den Hintern der Voranstehenden bewundern, es sei denn,
kein Stehen sondern nur das Sitzen vorgesehen ist. Schließlich ist der Hintern des Priesters zum Herrn
gerichtet, es sei denn, am Hauptwand der Halle kein Kruzifix vorgesehen ist. Was sollen die Kirchenfernen
in einem solchen Gebäude interessant finden? Die gekonnte Sitztechnik? Die weissen Wände? Ich bitt’se!
An Schlichtheit ist jede anständige Lagerhalle, sowie an Logistik jede anständige Tiefgarage, dieser
„Kirche“ weit überlegen. Die evangelikale Schlichtheit ist ja dazu da, um selbst den Besucher zu überzeugen,
es gäbe nichts zu sehen – keine Schönheit, keine Kunst, nicht einmal der Allerheiligste. Ein „Bettelorden“,
schließlich, der 1,7 Millionen Euro für diesen Schund ausgibt, soll mit kräftigem Arschtritt zum Betteln
gezwungen, die Halle an einem Popkonzertveranstalter verkauft, und der Erlös an die wirklich Armen verteilt
werden.
#57 Sycamore 17:10:13 | Mittwoch, 23. November 2011
#50 ESEL on the rampage … Haben Sie der Muttergottes im Gebet mitgeteilt, daß Sie Ihre zahlreichen
Erscheinungen nicht in Ordnung finden, und daß die Mannigfaltigkeit der Namen, worunter sie angefleht
wird, Ihnen ein Greuel ist? Ist sie Ihnen doch erschienen, um Ihrem protestantischen Mütchen Kühlung
zu verschaffen, Sie zu trösten und aus Ihrer tiefen Depression zu verhelfen? Grüße aus Medjugorie!
# 55 Stern77 Warum argumentieren Sie nicht, bei der Suche nach der außerordentlichen Kühlung, die Ihr
Mütchen so zu brauchen scheint, aus der Gegenwart bzw. aus der Moderne der Kirche? Sie wissen ja, wenn
Sie vom 7. Jahrhundert sprechen: andere Zeiten, andere Sitten. Denn es geht hier um Sitten, nicht, wie
Sie herausposaunen, um die katholische Lehre. Ihnen ist die Tatsache entgangen, daß die Kirche ein lebendiger
Organismus, nicht in einer Phase seiner Existenz erstarrt. Wie John Henry Newman in seinem „Essay on the
Development of Christian Doctrine“ eindrucksvoll herausgestellt hat, erfährt ihre Lehre im Laufe der
Jahrhunderte Vertiefung und Artikulierung. Ein Skandal ist dies nur für die Ignoranten – wie Sie. Was
Ihr Zitat angeht, nur Sie, Georg Danzer & Compagnons können einen Bezug zwischen den praktischen Anweisungen,
wovon hier die Rede ist, und der katholischen Lehre. Die von Ihnen zitierte Aussage ist ja keinesweg dogmatisch,
verkündet auch nicht eine Morallehre, hat demnach mit der katholischen Lehre nichts zu tun. Es wäre
unfair, allerdings, gerade von Ihnen theologische Kompetenz zu verlangen. Denn dies würde Ihren Kühlungsvorgang
unheimlich erschweren.
#14 Stern77 „Lassen Sie uns doch faktenbasiert argumentieren.“ Das tue ich gerne. Mitforist Erni J. in
seinem vorzüglichen Beitrag #39 bietet uns in der Tat diejenige Fakten, daß ich in Ihrem Beitrag # 7
so schmerzlich vermisse, und die Sie sich angeblich so sehnlich wünschen. Sie werden mir demnach beipflichten,
wenn ich daraus die Schlußfolgerung ziehe, daß eine Gesellschaft, die den Balken von jährlich abertausenden
sexuell mißbrauchten Kinder und Jugendlichen und von jährlich abertausenden Kindern, die im Mutterleib
getötet werden, im Auge trägt, ohne es zu merken, kein moralisches Recht mehr besitzt, der Kirche gegenüber
mit erhobenem Zeigefinger wegen ihres Splitters anzuprangern. Übrigens, ich „fasele“ nie. Das mag in
der Tat Ihre Gewohnheit sein.
#12 Alt Tabak In Katholikenreien? Warum diese Einschränkung, werter Eiferer? Diese Ausreden hört man
doch überall, wo es Kindesmißbrauch gibt, insbesondere im familiären Umfeld, wo bekanntlich 70%-80%
der registrierten Mißbrauchsfälle gibt. Auch anderwo, natürlich… Siehe die Odenwald Schule. Daß
bei der Bewertung des objektiven Gehalts kindlicher Aussage höchste Vorsicht geboten ist, ist ja nicht
nur bei der Strafverfolgungsbehörde eine Binsenwahrheit. Der MAINZER Prozeß soll Belehrung sein! Für
psychologisch Geschulte ist dies weder mysteriös noch komisch!
#7 „Ein STERN ist aufgegangen …“ Strengen Sie sich an, Sternchen! Sie wirken wenig originell und etwas
ermüdet. Da Sie schon dabei sind, zitieren Sie doch aus der Kriminalstatistik: wieviele Fälle von Mißbrauch
an Kindern und Jugendlichen hat es in Deutschland von 1945 bis 2009 gegeben? Man muß doch die Dinge in
Relation sehen, denn nur „das Ganze ist das Wahre“ (Georg Wilhelm Freidrich Hegel). Völlig idiotisch
ist Ihre Bemerkung zur Verbindung von Katholizismus (sic!) und Kindesmißbrauch. Auf derselben idiotischen
Argumentationsebene, könnten Sie von der Verbindung von Atheismus zum Kindesmißbrauch reden. Sie werden
ja nicht in Abrede stellen wollen, werter Scharlatan, daß manche Kinderschänder atheisten sind. Mal
ehrlich, haben Sie schon ein Kind geschändet, Sternschuppen? Fangen Sie doch an Ihr Hirn im Gang zu setzten,
statt billigste Ironie zu produzieren!
#144 Sycamore 18:57:39 | Sonntag, 20. November 2011
#138 FEBRON/ESEL Falsch getippt, mein Bester! ‘Sycamore’ ist mein einziger Synonym, nachdem ‘newtube’
nach einem Leben reich an Jahren & Verdiensten schon lange her aufgehört hat zu existieren. Schwer zu
verstehen, eigentlich, warum manche Mitforisten mit stets wechselnden Masken auf diese Bühne auftreten.
Haben sie etwas zu befürchten? Ist ihr/Ihr Charakter so schwach? Gesegnete Grüße aus Medjugorie! Wann
Ihr nächster Besuch?
„… daß Erzbischof Zollitsch von Freiburg, im deutschen Dialogprozess ausdrücklich ‘keine Denkverbote’
wollte.“ Schön, dann fangen wir an: ob es einen Gott gibt? Die Teutonen, die sich noch katholisch nennen,
mögen darüber abstimmen! Zweites, nicht weniger wichtiges Anliegen: ob der Lieblingsesel meiner kleinen
Tochter, Tommy, zum Erzbischof von Freiburg ernannt werden könnte. Der „Bund katholischer Esel“ möge
darüber abstimmen! Die Adresse ist mit der Adresse der ZdK identisch.
#111 Sycamore 21:34:18 | Freitag, 18. November 2011
#97 ESEL/FEBRON Auf diesen Segen hoffe ich sehr. Sagen Sie mal, DIDASKALA, keine Bekanntschaft oder gar
Identität mit THEOLOGUS HAERETICUS? Ihnen gemeinsam ist die Dummschwätzerei, die Wichtigtuerei und,
wenn es hart auf hart kommt, der rauschlose Rückzug. Er, wie Sie einmal, scheint höchst ungeneigt zu
sein, den Nachweis einer selbstbehaupteten und heraustrompeteten theologischen Kompetenz zu liefern. Beste
Grüße aus Medjugorie!
#100 Sycamore 18:29:09 | Freitag, 18. November 2011
#96 ESEL Ich danke Ihnen sehr herzlich für Ihre Schmeicheleien, deren Ehrlichkeit ein kritischer Geist,
angesichts Ihrer unvergessenen schrifstellerischen Tätigkeit auf diesem Forum unter verschiedenen Pseudonymen
wie FEBRON, DIDASKALA etc., mit Recht in Zweifel ziehen sollte. Wie ich mich erinnere, gab es eine Zeit
in der der Spektakel des FEBRONS, der Didaskalas Zuschriften überschwenglich lobte, und des DIDASKALA,
der mit dem gleichen Überschwang Febrons Zuschriften preiste, zu goutieren war. Unvergesslich auch die
Perfidie, womit FEBRON sich als Katholik präsentierte, um eine bitterböse Persiflage der Meinung katholischer
Mitforisten anzubieten. In Erinnerung werden auch FEBRONS Tiraden gegen die Gottesmutter, bei jeder passenden
und unpassenden Gelegenheit. Diese Ehrlichkeit und Frömmigkeit einer protestantischen Seele soll die
geneigte Leserschaft zu würdigen wissen.
#98 Sycamore 17:42:21 | Freitag, 18. November 2011
@ ‘THEOLOGUS’ HAERETICUS Darf ich meine Aufforderung an Sie, werter Schamane, präzisieren. Um der geneigten
Leserschaft zu beweisen, daß Sie nicht der Dummschwätzer & Wichtigtuer sind, den Ihre Zuschriften jedem
kritischen Geist nahelegen würden, bitte ich Sie darum, die Fragen 1, 2, 3 der an seine Heiligkeit Benedikt
XVI. von den besagten italienischen Intellektuellen gerichtete „Supplica al Santo Padre Benedetto XVI…“,
die Sie in der Originalfassung auf www.riscossacristiana.it finden werden, zu beantworten. Ich nehme an,
Sie sind als Haustheologe der Kaufhof Gmbh & Co.KG, der schönen italienischen Sprache mächtig. Ihre
Stellungnahme soll die Eigenschaften aufweisen, die Sie, werter Scharlatan, von den Mitforisten verlangen.
Sie soll also sachlich, detailliert und nach dem Stand der theologischen Disziplin begründet, sein. Erst
dann wird die geneigte Leserschaft empirisch feststellen können, ob Ihre selbstbescheinigte theologische
Kompetenz der Wirklichkeit oder eher Ihrer krankhaften demenzbehafteten Phantasie entspricht, wie man
aus Ihrem hohen Alter und Zustand der geistigen Verwirrung schließen könnte. Ich werde Ihre hoffentlich
theologische Darlegung mit größtem Interesse verfolgen, in der Hoffnung, daß die niedrige Wertschätzung,
die Theologiestudenten & -Professoren, als unterbelichtete möchtegern Akademiker, bei philosophischen
Fakultäten genießen, sich als niederträchtiges Vorurteil der Denkenden gegenüber den Glaubenden erweist.
Ciao, bello!
#95 Sycamore 12:47:41 | Freitag, 18. November 2011
#90 Theologicus Haereticus Daß Ihre verschiedenen Schimpfkanonaden nicht als heißlüftige Eseleien gelten
sollen, was sie sind, sondern als Widerlegung meiner profunden theologischen Einsichten, kann nur einem
verwirrten Geist einfallen, der sich als Haereticus/ketzerisch zu nennen pflegt, im Pflegeheim wohnt und
sich als „theologische“ Eigenschaft eines nicht näher definiertes Wesens wähnt. Wenn Sie Ihre seelische
Ruhe wieder erlangen werden, werden Sie sich „sine ira et studio“ zu meinen und der italienischen Intellektuellen
Thesen äußern dürfen. Erst dann wird die geneigte Leserschaft wissen, was Sie als offizieller Kaufhof-Theologe
und Vertreter der „unreinen Lehre“ eigentlich taugen. Au revoir, mon choux!
#79 Sycamore 20:46:46 | Donnerstag, 17. November 2011
#57 Regina 1961 Majestät! Natürlich ist das II. Vaticanum ein vollwertiges Konzil, allerdings versteht
sich das II. Vatikanum als Pastoralkonzil, wie Benedikt XVI. höchstpersönlich mehrfach betont hat. Also,
ist das II. Vaticanum ein vollwertiges Pastoralkonzil. Daß gerade Sie dem verdienten kreuz.net die definitorische
Macht zuschreiben, das II. Vaticanum als dies oder jenes zu definieren, wundert mich außerordentlich.
Ihre Behauptung wird auch umgehend von THEOLOGICUS HAERETICUS, kraft seiner Autorität als theologischer
Kaufhofsverweser, ohne weiteres als inhaltslose Worthülse und Wiederholung, gar als beleidigende niveaulose
weibliche Unverschämtheit, scharf zurückgewiesen.
#44 Sycamore 16:47:34 | Donnerstag, 17. November 2011
@ Wo bleibt unser Theologicus Haereticus? Die Kühnheit seiner theologischen Einsichten – soweit er sie
zur Sprache zu bringen geruht – ist zu diesem Thema gefragter denn je. Theologicus (sic!) Haereticus wird
sich auch darum bemühen, die „opinio communis“ zu beweisen, denn nach seiner Logik liegt der ‘onus probandi’
nicht bei dem, der der „opinio communis“ widerspricht, sondern bei dem, der sie vertritt (vgl. Theologicus
Haereticus, „Kurs der postkonziliaren Logik“, Neckermann & Kaufhof Verlag, passim). Der scharfe Haereticus
wird sich, als „Verteidiger der unreinen Lehre“, auch erneut gegen die „Verteidiger der reinen Lehre“
wenden, und deren Sektencharakter anprangern. Denn, nach seiner tiefen theologischen Meinung, kränken
die „Verteidiger der reinen Lehre“ daran, daß sie selbsternannt seien, während er, als „Vertediger der
unreinen Lehre“, offiziell vom Kaufhof Vorstand mit feierlicher Urkunde dazu ernannt wurde. Als negatives
Beispiel wird er unweigerlich die um des Reiches Gottes verdiente Pius-Bruderschaft anführen. Die Vertreter
der Modernistensekte sind ihm dagegen lieb und teuer. Schließlich wird Haereticus in der Petition der
achtzig italienischen Intellektuelle reine Worthülsen und Wiederholungen sehen, die eine ernsthafte teutonische
Antwort nicht verdienen. Man wird wohl von Haereticus keine Stellungnahme dazu vernehmen, denn der gewiefte
Theologe weiß genau, wann es sich lohnt zu schweigen, und einer gefährlicher Disput gekonnt aus dem
Wege zu gehen.
#82 Sycamore 23:46:43 | Mittwoch, 16. November 2011
#78 theologicus Sie scheinen Ironie nicht zu kennen. Es wäre ein leichtes für Sie, meine Thesen zu widerlegen.
Warum tun Sie es nicht? Sind Sie zu dumm dafür? Sie bringen nur heißlüftige Eseleien hervor. Merken
Sie es nicht?
#80 Sycamore 18:27:32 | Mittwoch, 16. November 2011
#73 Theologicus Ein herrlicher Offenbarungseid, unvermögender „Theologicus“! Sie bringen nicht einmal
Ihren Pseudonym an die Reihe, der eigentlich „Theologus“ heißen soll, es sei denn – was wohl möglich
sein dürfte, Sie sind keine Substanz, sondern lediglich ein Akzidens derselben. Die von mir aufgeworfenen
Fragen werden nicht beantwortet, meine zwingende Argumentation wird nicht berücksichtigt, das Ganze wird
in billigster Weise im Bausch und Bogen als Worthülse und Wiederholung mit dem betulichen Hinweis auf
die Natur der Theologie als Wissenschaft, die – für all diejenigen, die es noch nicht wissen sollen,
aus Forschung und Lehre bestehe – verworfen. In anderen Worten, haben Sie, werter Scharlatane, nichts
zu bieten und stehlen sich konsequent von der Bühne. Wie könnten Sie auch meine Vorhaltungen widerlegen,
Unfähiger, wenn Sie nach angeblicher lebenslanger Forschung und Praxis im Bereich der Liturgie nicht
einmal ein der Lage sind darzulegen, was Liturgie ist, und beschränken sich darauf, Ihren braven anthropologischen
Ansatz nachzuplappern? Ausgerechnet ein Kammerjäger sah sich genötigt, einen Augenblick von seinem Jagd
nach Mäusen und Kakerlaken abzusehen, um durch eine gekönnte Zusammenfassung einer theologischen Abhandlung
über die Eucharistie, meine Kritik zu wiederholen und Ihre begrifflichen Defizite auszugleichen. Bitte
vergessen Sie nicht, ihm für diese Hilfeleistung zu danken, bevor Sie sich heute abend im Altersheim
zur Ruhe setzen
#75 Sycamore 11:26:46 | Mittwoch, 16. November 2011
#39 Theologicus – 3 Ich brauche schließlich, werter promovierter Theologe, ihn nicht an die in meiner
Zuschrift # 33 andedeuteten Verirrungen der progressistischen katholischen Theologie im Feld der Christologie.
Da kommt gewiß etwas zusammen: nicht nur 1) die Verneinung des Opfercharakters des Leidens und des Todes
unseres Herrn Jesus Christus; 2) die Verneinung der Realpräsenz des Herrn in Fleisch, Blut, Seele und
Göttlichkeit in den geweihten Brot und Wein; sondern auch 3) die Infragestellung bzw. direkte Verneinung
der Gottessohnschaft Jesu Christi; 4) die Infragestellung bzw. direkte Verneinung der einzigen Heilsmittlerschaft
Jesu Christi; 5) die Infragestellung bzw. direkte Verneinung der Heilsnotwendigkeit der katholischen Kirche;
6) die Infragestellung bzw. direkte Verneinung der Unfehlbarkeit des Papstes bei ex cathedra Aussagen
zu Dogma und Moral der Kirche Jesu; 7) die Infragestellung bzw. direkte Verneinung des päpstlichen Primats
in der Kirche Jesu; Daß „katholische“ Theologieprofessoren und die von ihnen geformten Priesteramtskandidaten &
Theologiestudenten, welche dieses „Gedankengut“ im Kopf und in ihrer Seele tragen, die heiligen Mysterien
im Sinne der heiligen römischen Kirche feiern können, halte ich – und nicht nur ich – für ausgeschlossen.
Ein „sentire cum ecclesia“ halte ich bei ihnen ebenfalls für ausgeschlossen. Hinsichtlich des Aufbaus
des Reiches Gottes, halte ich sie als zerstörerische Kräfte, die das Werk des Satans innerhalb der Kirche
vollenden.
#61 Sycamore 00:20:39 | Mittwoch, 16. November 2011
#57 Walther von Stolzing Sind Sie auch über die Art entsetzt, wie katholische Bischöfe, Priester & Laien
sich über die um des Reiches Gottes verdienten Pius-Bruderschaft äußern? Wollen wir nicht mit dieser
beiderseitigen Verlogenheit und Heuchelei aufhören und zu einem zivilisierten (denn es wäre zu viel
verlangt, zu einem christlichen zu sagen) Umgang miteinander zurückkehren? Kämpft die Pius-Bruderschaft
etwa nicht, genauso wie wir, für das Reich Gottes? Dient sie etwa einem anderen Herrn als Jesus Christus?
Arbeitet sie etwa nicht für die ‘salus animarum’? Zuweilen engagierter und couragierter als wir? Ist
sie etwa nicht ein heilsames Regulativ unserer Traditionsvergessenheit und unseres Ungehorsams? Sollen
wir von Muslimen, Buddhisten, Animisten, Protestanten jeden couleurs lernen und mit ihnen liebevoll umgehen,
nur mit der Pius-Bruderschaft nicht? Come on, brother, get your ass in gear and get going!
#57 Sycamore 22:36:24 | Dienstag, 15. November 2011
#39 Theologicus-2 Ich berührte in meiner Zuschrift #33 weitere Themen, die nicht nur die liturgische
Handlung an sich und ihr Verständnis betreffen, sondern allgemeiner christologischer Natur sind. Ich
tue dies wohlbemerkt als theologischer Laie. 1) In der Tat, die Verneinung des Opfercharakters des Leides
und des Todes Christi, die wir z.B. aus dem Munde von Erzbischof Zollitsch im Hessischen Rundfunk vernommen
haben, berührt auch die neu eingeführte Eucharistiefeier. Man fragt sich ja: wenn Christus nicht als
Opfer für unsere Sünde gelitten und gestorben ist, was wird denn in der Hl. Messe vergegenwärtigt?
Was ist die „Intention“ des Zelebrierenden? Was bedeutet die Entfernung bzw. die Nichtbenutzung der Altäre
in unseren Kirchen zugunsten der Errichtung von „Mahltischen“? 2) Es wurde neulich über einen „Theologieprofessor“
berichtet, der die Einführung der „Anbetung“ bei den Weltjugendtagen von Köln und Madrid mit dem Argument
scharf kritisierte, daß die Anbetung einer „Oblate“ eine idolatrische Handlung darstelle, die nach dem
II. Vatikanum unentschuldbar sei. Es gibt Statistiken, die zeigen, daß ein erheblicher Teil von katholischen
Laien und Priestern an der Realpräsenz Christi im geweihten Brot und Wein nicht glauben. 3) Sie reden
von „Gemeinde“, SC redet vom „Leib Christi, der die Kirche ist“. Definiert sich die Kirche als „Volk Gottes“?
Wie läßt sich dies mit dem Begriff Kirche als mystischer Leib Christi vereinbaren? Die zwei Begriffe
sind nicht koextensiv.
#55 Sycamore 20:44:25 | Dienstag, 15. November 2011
#48 Insektenjäger Von Christus war in der Zuschrift des horizontalen Theologicus (sic!) hinsichtlich
der Liturgie wohl keine Rede, nur von der Gemeinde, wodurch die Liturgie s.M.n. das wird, was sie sein
„soll“. M.M.n. völlig verfehlte Begriffe, welche die Frage aufwerfen, an welchem theologischen Institut
der Universität Neckermann unser Theologicus promoviert hat. Ich finde es schön, daß Sie sich bei Ihrer
Jagd nach Mäusen und Kakerlaken Zeit nehmen, um die Akzente, die ich anhand der von mir lange und zutiefst
durchdrungenen Konzilstexte gesetzt habe, noch einmal zu betonen. Weitere Fragen werden von Theologicus
aufgeworfen, die einer Antwort harren. Er schreibt (#39) „die Liturgie hat für die Menschen da zu sein,
denn Gott braucht keine Liturgie“. Was heißt „braucht“, wenn von Gott die Rede ist? „Braucht“ Gott, wenn
er von den Menschen seine Verherrlichung in liturgischen Handlungen sowohl im Alten als auch im NT verlangt?
Was hat der Verherrlichungsbegriff mit dem Erlösungsbegriff zu tun, die Sie ins Spiel bringen (#48)?
„Sacrosanctum Concilium“ betont im Gegensatz zu Theologicus, daß die Liturgie zur Verherrlichung Gottes
da ist. Christus bringt sich selbst und seinen Leib, der die Kirche ist, als Opfer zur Verherrlichung
des Vaters dar. „Durch ihn und mit ihn und in ihm ist dir, allmächtiger Vater, alle Herrlichkeit und
Ehre.“ Die Verherrlichung Gottes ist ja Sinn und Zweck der Schöpfung. Sie ist auch Sinn und Zweck der
Liturgie. Vertiefen Sie doch dieses Thema!
#47 Sycamore 18:03:29 | Dienstag, 15. November 2011
#39 theologicus 1) Sie schreiben, gewiß nicht nach Geist und Buchstabe des II. Vatikanischen Konzils:
„… die mitfeierne Gemeinde erst läßt die Liturgie zu dem werden, was sie sein soll [was soll die Liturgie
sein? m.A.]: sie hat für die Menschen da zu sein, denn Gott braucht keine Liturgie [was braucht Gott?
m.A.].“ Ist I.M.n. die mitfeiernde Gemeinde „causa materialis“ des Liturgischen, oder aber „causa formalis“
oder gar „causa efficiens“ desselben? Ihre typisch nachkonziliar horizontal-verflachende Sicht der Liturgie,
von der Gemeinde, nicht von Christus her, wird vom Konzilstext über die Heilige Liturgie, „Sacrosanctum
Concilium“, radikal zurechtgerückt, korrigiert und vervollständigt. „Mit Recht gilt also die Liturgie
als Vollzug des Priesteramtes Jesu Christi; durch sinnfällig Zeichen wird in ihr die Heiligung der Menschen
bezeichnet und in je eigener Weise bewirkt und vom mystischen Leib Jesu Christi, d.h. dem Haupt und den
Gliedern, der gesamten öffentlichen Kult vollzogen. Infolgedessen ist jede liturgische Feier als Werk
Christi, des Priesters, und seines Leibes, der die Kirche ist, in vorzüglichem Sinn heilige Handlung,
deren Wirksamkeit kein anderes Tun der Kirche an Rang und Maß erreicht“ (SC, 7). Wir feiern Eucharistie,
so das Konzil, „in der ‘Sieg und Triumph seines Todes dargestellt werden’ [Trient], und zugleich ‘Gott
für die unsagbare große Gabe dankzusagen’ (2 Kor 9,15), in Christus Jesus ‘zum Lob seiner Herlichkeit’
(Eph 1,12)“ SC, 6. (forts.)
#34 Sycamore 13:42:50 | Dienstag, 15. November 2011
#16 theologicus who? Es geht natürlich nicht um die „actuosa participatio“, die sich alle wünschen.
Es geht um etwas weitaus wichtigeres. Es geht um die Verneinung des Opfercharakters des Leidens und des
Todes Christi, die in den eucharistischen Mysterien vergegenwärtig werden (entgegen Sacrosanctum Concilium,
7). Es geht um die Verneinung der Realpräsenz Christi – Fleisch, Blut, Seele und Göttlichkeit – im geweihten
Brot und Wein (SC, ibid.). Es geht um die gegenwärtigen Bestrebungen, die Laien zu klerikalisieren und
die Kleriker zu laisieren. Es geht um die von Ihnen verkündete Vermengung von Diensten und Ämter in
der Liturgie (entgegen SC, 28: „Bei den liturgischen Feiern soll jeder, sei er Liturge oder Gläubiger,
in der Ausübung seiner Aufgabe nur das und all das tun, was ihm der Natur der Sache und gemäß den liturgischen
Regeln zukommt.“). Es geht um „kreative Liturgien“, die sich kreative Pfaffen je nach Lust und Laune aus
den Fingern saugen, entgegen SC, 22 § 3: Deshalb darf durchaus niemand sonst, auch wenn er Priester wäre,
nach eigenem Gutdünken in der Liturgie etwas hinzufügen, wegnehmen oder ändern.“). Und…, und…,
und. Nun stellt sich die Frage, ob der Kampf der Pius-Bruderschaft für die Orthodoxie des Glaubens und
für die katholische Liturgie, die der apostolischen Tradition entspricht, dem Reich Gottes zuträglicher
sei als der Kampf der „Progressisten“, die ebensolche Orthodoxie vom Bord werfen unter dem untätigen
Zusehen untätiger Bischöfe.
#13 Sycamore 11:27:30 | Dienstag, 15. November 2011
Gunsenum, Johann Wolfgang von Murks, Ernst von Zwiefalten, Stern77, Frl. Obermaier et al. Der Kastratenchor
der Blinden und Lahmen ist beinahe zusammen, um mit seiner Exzellenz Fernando Capalla das „Te Deum“ anzustimmen
wegen der Rettung der Heiligen Römischen Kirche von den Pius-Wölfen. Wie köstlich!
#35 Thomasius Sie bauen eifrig an einem Popanz auf, geleitet von Ihrem Unwissen und Ihren Vorurteilen.
Der Priester, so meint monens, soll „sentire cum ecclesia“. Da tritt sein individuelles Denken und Meinen
in Dingen des Glaubens hinter den Glauben der Kirche zurück. Was Sie als nicht Kenner „Vorgesetzte“ nennen,
nennen wir Katholiken „magisterium“ der Kirche. Diesem ist der besondere Beistand Jesu Christi bis zum
Ende der Zeit zugesichert. Und für Begriffstützige wie Sie betont der Herr: „Wer euch hört, der hört
mich.“ (Lk 10,16), damit auch der letzte Depp genau weiß, was dieser Beistand auf sich hat.
#??? Ich lese Ihren werten Pseudonym so: Gehirn ja oder nein? Die Frage erübrigt sich durch Ihre Zuschrift.
#4 Alle Christen sollen ja Moralapostel sein, d.h. übersetzt: Zeugen eines moralischen Lebens in der
Nachfolge Christi, die auch sie selbst praktizieren. Ich darf annehmen, dies gilt auch für Sie. Demnach
geht aus Ihrer dümmlichen Behauptung hervor, daß Sie, werter Kakanier, Ihr ganzes Leben keinen Sexus
gehabt haben. KaKaKa
#14 Leider spricht Clarissa, wie üblich, nicht über den Normalfall, worüber sich die Redaktion äußert,
sondern nur über die Notlage, worüber sich die Redation eben nicht äußert. Man redet ja gewöhnlich,
wie Aristoteles bemerkte, „hos pollachos/ut in pluribus“. Clarissas Schlußfolgerung, die als Kritik an
der Redaktion gelten soll, stellt deshalb eine banale „petitio principii“, einen logischen Irrtum dar.
Clarissas irrtümlich gezogene „consequens et consequentia“ sind daher gnadenlos zu verneinen. Clarissa
selbst wird zum Proseminar „Logik“ zwangseingewisen.
#63 Sycamore 23:18:27 | Sonntag, 13. November 2011
@ Fundi 1) Die Etablierung durch Hw. Klock eines kausalen Zusammenhangs zwischen priesterlichem Zölibat
und Kirchenabgängen ist m.E. völlig abenteuerlich. 2) Es wurde nie behauptet, die Kirche könne nicht
ohne priesterlichen Zölibat leben. Es ist müßig an dieser Stelle die Argumente dafür und dagegen zu
wiederholen. 3) Katholische Priester des orientalischen Ritus dürfen, wie übrigens in der Orthodoxie,
zwar vor der Weihe heiraten, danach aber nicht mehr. 4) Die Vorstellung der Abschaffung der Zölibatspflicht
beim lateinischen Klerus ist neulich durch die Aufnahme verheirateter anglikanischer Kleriker in der Diskussion
wieder brisant geworden. 5) Es ist bekannt, daß viele Priester des lateinischen Ritus in wilder oder
in Zivilehe leben. Dies hat massive Implikationen: denn der Priester, der gerade vor der Gemeinde die
heiligen Mysterien zelebriert, und den Leib und das Blut des Herrn zu sich nimmt, befindet sich im Zustand
der schweren Sünde. Er lebt seine Sexualität außerhalb der sakramentalen Ehe aus. Im Zustand der schweren
Sünde empfängt er die Eucharistie unwürdig und damit sein Gericht, wie der Apostel Paulus sagt. Skandalös
ist in diesem Fall nicht nur das Verhalten des Priesters sondern auch das Verhalten des zuständigen Bischofs,
der ihn in diesem Zustand gewähren läßt.
#22 Sycamore 17:49:12 | Sonntag, 13. November 2011
# 18 Melusine Sie verurteilen in unbarmherziger Weise den andersdenkenden & weisen Rabe, werfen ihm gleichzeitig
Verurteilung Andersdenkender und Unbarmherzigkeit sowohl der Menschheit als auch der außerirdischen dogmenverkündenden &
doppelmoralbetreibenden Melusine vor. Das passt irgendwie nicht ganz zusammen, meinen Sie nicht?
#61 Sycamore 17:27:37 | Sonntag, 13. November 2011
#54 Inglorious Bass 1) Für einen barmherzigeren Umgang, nicht nur seitens der Kirche, mit den von Ihnen
erwähnten Randgruppen der Gesellschaft sollte man unbedingt plädieren. Es ist jedoch immer schwierig
für manche Kommentatoren zwei Dinge auseinanderzuhalten, die miteinander gar nichts zu tun haben: die
klipp und klare Verurteilung der Sünde und die Barmherzigkeit gegenüber dem Sünder. Dies ist die Haltung
unseres Herrn Jesus Christus gegenüber der Sünderin, die er von der Steinigung gerettet hatte: „Frau,
wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? … Auch ich verurteile dich nicht. GEH UND SÜNDIGE
VON JETZT AN NICHT MEHR“ (Jo 8, 10-11). Manche Vertreter eines „modernen“ Christentums, einer „offenen
Kirche“, die sich „an der Lebenswirklichkeit der Menschen nicht vorbei“ lebt, würden dagegen sagen: „Wir
sehen keinen Grund für eine Verurteilung, denn das, was die Frau getan hat, ist überhaupt keine Sünde.
Liebe, und tue was du willst: Ehebruch? Kein Problem. Gleichgeschlechtliche Handlungen? Auch kein Problem!
Everything’s ok. Es kommt lediglich darauf an, daß die zwei (oder mehrere) damit einverstanden sind.
Die Kirche hat ja in meinem Schlafzimmer nichts zu suchen. Etc., etc.“ 2) Ihre Aussage „die Gesellschaft
hat die Kirche, spätestens seit der Aufklärung, moralisch überholt“ entbehrt, angesichts der gesellschatlichen
Phänomene neueren Datums ‘Nazionalsozialismus, Massenmord an den Juden, und Kommunismus’ nicht einer
gewisser Komik.
#56 Sycamore 10:48:33 | Sonntag, 13. November 2011
#55 das Thema „Wir sind Ketzer“ in meiner Zuschrift #39 bezieht sich ausdrücklich, optisch von allen,
die nicht blind sind, zu vernehmen, auf @ #37. Sie haben sich in Ihrer Ungeduld und Eifer verlesen. Entschuldigen
Sie sich dafür und schaffen Sie das Ding aus der Welt!
#51 Sycamore 23:17:03 | Samstag, 12. November 2011
@ Fundi 1) Das Thema „Wir sind Ketzer“ bezieht sich auf Zuschrift #37. 2) Sie haben auch den Gedankengang
des Artikelschreibers hinsichtlich des Zölibats gründlich mißverstanden. Er fragt sich: wenn die Meinung
des unsäglichen Klock zuträfe, daß ein ursächlicher Zusammenhang besteht zwischen der nicht-Abschaffung
des Zölibats und dem Verlassen der Kirche durch viele Katholiken, dann soll man erklären, warum noch
mehr Protestanten ihre nicht-zölibatäre Kirche verlassen haben als Katholiken. 6,6 millionen Protestanten
haben ja ihre Kirche seit 1970 verlassen. #47 Inglorious Bass Ihr Plädoyer kann in keiner Weise als originell
gelten. Man hört es „ad nauseam“ vom Munde all derer, die das offensichtlich gescheitertes Projekt der
Öffnung der Kirche zu den Kräften der Säkularisierung, die „die Welt“ z.Z. beseelen und denen die Protestanten
in schändlicher Weise nachlaufen, den Dummen als Riesenerfolg verkaufen wollen. Der Zustand der Kirche
im alten Kontinent und in Nordamerika ist vor aller Augen: ihn als Blüte zu bezeichnen ist skurril. Der
nachkonziliare Niedergang in allen Feldern von Belang im Leben der Kirche: Theologie, Liturgie, Asketik,
Spiritualität, Disziplin & Gehorsam, ist dramatisch. „Hinaus in die sündige und dreckige Welt“ bedeutet
ja nicht, selbst dreckig und sündig zu werden bzw. Dreck und Sünde für einwandfrei oder gar christlich
zu erklären. Ihr Schreckensbild der Sektenbildung ist ein Popanz für die Dummen, seien sie Kleriker
oder Laien.
#39 Sycamore 19:40:28 | Samstag, 12. November 2011
@ Fundi 1) Sie vergessen, wie immer, Ihre Behauptungen mit quellenmäßig gesicherten statistischen Daten
zu untermauern. 2) Die von Ihnen willkürlich hergestellte alberne Beziehung zwischen Zölibat & Wachstum
ist dringend rechtfertigungsbedürftig. @ #37 1) Sie vergessen, daß Kirche keine Organisation ist wie
die anderen, sondern merkwürdigerweise mit dem Seelenheil des Einzelnen zu tun hat. Das sakramentale
Leben der Gläubigen oder das Fehlen desselben ist ein Gradmesser ihres Glaubens. 2) Wir reden nicht vom
katholischen Mittelalter, das das Alter des Glaubens war, sondern von der säkularisierten Gegenwart westlicher
Gesellschaften, wo kaum Glauben mehr vorhanden ist. 3) Was nützt eine fettgemästete & freigebige Kirche,
wenn sie ihre Seele verloren hat, bzw. ihren blendenden Strukturen ein Vakuum an Geist und Glauben entgegensteht?
4) Von der einschlägigen Kritik des Papstes bei seinem Deutschlandbesuch scheint recht wenig in Ihrem
Köpchen haften geblieben zu sein. 5) „Wir sind Kirche“? Sie meinen wohl die sektiererische greise Vereinigung
„Wir sind Ketzer“, die übrigens in Kakanien entstanden ist, und dort z.Z. närrisch fröhliche Urständ
feiert.
#35 Sycamore 19:06:57 | Samstag, 12. November 2011
#34 Tja, wenn Geld Geist und Glaube wäre, würden mehr als 7% der deutschen Katholiken die Sonntagsmesse
besuchen, und „Wir sind Ketzer“ gäbe es auch nicht.
#33 Sycamore 18:56:02 | Samstag, 12. November 2011
1) Die katholische Kirche wächst weltweit um die 15 millionen Mitglieder jährlich. Die deutsche Teilkirche
ist nicht einmal 2% der Gesamtkirche. Dies hindert sie jedoch nicht daran, sich als den Nabel der Weltkirche
zu sehen, und den 98% ihre Untergangsrezepte verschreiben zu wollen. Diese Sicht- & Auffassungsstörung
ist bei den Kakaniern besonders krass. #32 Stimmt. #28 Wer dort, wo keine Früchte sind, welche zu sehen
behauptet, leidet unter Halluzinationen. Das altliberale Syndrom: wenn schon der Untergang, zumindest
was Neues …
#31 Sycamore 18:33:17 | Samstag, 12. November 2011
#29 Armer Fundi … Fällt Ihnen keine bessere Verteidigungsrede ein? 1) Vergleichen Sie das winzige Senfkorn
der verdienten Pius-Bruderschaft mit dem vom Wurzelfäulnis befallenen, herabfallenden Baum des deutschen
Protestantismus? Wie billig! 2) Sie werden nicht in Abrede zu stellen wagen, daß der deutsche Protestantismus
seit 1970 6,6 millionen Mitglieder verloren hat, und daß die römische Kirche heute im Lutherland – wie
schmerzhaft für Sie! – unter den großen Kirchen wohl die Mehrheit der Gläubigen stellt. Tja, ein Unterschied
von einem Million! 3) Daß die katholische Kirche in Deutschland wegen des in vergangene Jahrzehnte reichenden
Mißbrauchsfälle & des damit von den geilen Medien betriebenen medialen Mißbrauchs, Mitglieder verloren
hat, steht außer Zweifel. Dies relativiert jedoch in keiner Weise die bereits erwähnten absoluten Zahlen.
#27 Sycamore 18:09:18 | Samstag, 12. November 2011
Klock geht als Verkäufer alter Hüte hausieren, die er völlig kritiklos verkündet, und wird von den
nützlichen Idioten gejubelt. Denn, „wer die Ergebnisse der letzten zwei, drei Jahrzehnte an kirklicher
Entwicklung offen analysiert, kann nur zu dem Schluß kommen: … sie war ein Versuch, modern sein zu
wollen. Nur: die Früchte blieben aus… In seinem Ansatz ist der Versuch definitiv gescheitert“ (Peter
Seewald in kath.net, „Daß es kleines Wunder geschehen ist!“, 27.09.2011).
#59 Sycamore 18:00:03 | Samstag, 12. November 2011
#54 Thomasius Weder Plato noch Aristoteles haben in ihren Werken eine „Theologie von den Göttern“ anzubieten.
Man merkt, daß Sie sich als Platoniker bzw. Aristoteliker noch im Zustand der ahnungslosen Jungfräulichkeit
befinden. Zitieren Sie doch nicht so großkotzig Autoren, die Sie nicht kennen, zur Unterstützung von
Thesen, die Sie offensichtlich nicht begründen können. Schließlich, wenn man Sie zu Recht als „theologisch
inkompetent“ bezeichnet, das Naheliegende ist wohl, daß man nicht von der Theologie der Inder sondern
der Christen redet, specifice an dieser Stelle von der Theologie der Eucharistie.
#23 Sycamore 17:47:46 | Samstag, 12. November 2011
#11 Fundi & seine Nebelkerzen… Sie haben vergessen zu erwähnen, daß von den 43 millionen deutschen
Protestanten vom Jahr 1950 heute nur 24 millionen übriggeblieben sind. Allein seit 1970 haben 6,6 millionen
evangelische Gläubige ihrer Kirche den Rücken gekehrt. Das kann man wohl nicht als herausragenden Erfolg
des zölibats- und mißbrauchslosen deutschen Protestantismus betrachten. Die deutschen Katholiken stagnieren
immerhin bei den 25 millionen, die sie 1950 waren und heute noch sind. Der Zölibat & der Mißbrauch hat
sie nicht wie bei der Konkurrenz um fast die Hälfte zusammenbrechen lassen. Sie meinen wohl die Entwicklung
bei den Evangelikalen. Dann sagen Sie es doch & werfen Sie bitte keine Nebelkerzen!
#52 Sycamore 10:49:19 | Samstag, 12. November 2011
@ Thomasius Sie wüten wieder und belästigen die geneigte Leserschaft mit Ihren unzutreffenden Zuschriften.
Sie sind theologisch inkompetent. Zurück ins Körbchen! #46 FORUM Wer Fiedrowicz ist, wird im Artikel
audrücklich gesagt. Wer SIE sind, weiß keiner. Sind Sie leseunfähig auf Grund allzu hohen Alters, begriffsstützig,
oder befinden Sie sich bereits in einem beklagenswerten demenzialen Zustand?
#70 Sycamore 23:45:11 | Freitag, 11. November 2011
#61 Maximin Gewöhnen Sie sich an das „Sie“. Dies wäre wohl Ihr erster Schritt in Richtung des Niveaus,
das Ihnen so schmerzhaft fehlt. Denn es gibt sowohl Proletarier als auch Proleten wie Sie. Sie rufen doch
nach Zensur der Meinungen, die Ihnen nicht in den Kram passen (#59). Damit verstossen Sie gegen das Grundgesetzt
dieses Landes, Sie schamloser Schuft. Das finde ich mit der gesamten geneigten Leserschaft beschämend
und ganz und gaz obszön. Nur aus Rücksicht für Ihre Demenzerkrankung werden wir von weitergehenden
Schritten, wie einer Zwangseinweisung, absehen, Minihirn & Maximaul!
#27 Sycamore 23:33:46 | Freitag, 11. November 2011
#24 Maximin Die Frage war an Clarissa gerichtet. Sind Sie Clarissa? Da Sie eine saudumme Frage auf Grund
Ihrer saudumme Unterstellung gestellt haben, träume ich nicht daran, Ihnen eine Antwort zu geben. Denn
saublöd ist nicht nur derjenige, der den Bock zu melken versucht, sondern auch derjenige, der den Eimer
darunter stellt (frei nach Kant).
#25 Sycamore 12:11:37 | Freitag, 11. November 2011
#22 Was sagen Sie zum INHALT des Artikels, Clarissa? Sie, typisch Frau, klammern sich stets an unbedeutenden
Details – desto föhlicher je unbedeutender: im Rahmen dieser Winzigkeiten feiert Ihre Pedanterie fröhliche
Urständ. Zu dem, worum es eigentlich geht, schweigen Sie beflissentlich. Als ob der Lapsus zur „Passauer
Neue Presse“ die Stichhaltigkeit des Berichts über Bischof Müllers Aussage zu „Wir Sind Ketzer“ in irgendeiner
Weise in Zweifel ziehen würde… Lao Tse läßt grüßen.
#63 Sycamore 11:54:07 | Freitag, 11. November 2011
#59 Maximin Ihre Sehnsucht nach Zensur offenbart doch den demokratischen und pluralistischen Geist, der
Sie verweht. Ich finde Ihren Wunsch nach Unterdrückung der vom Grundgesetz garantierten freien Meinungsäußerung
unzivilisiert, unflätig und ganz und gar obszön. #56 Alttabak Sie können offensichtlich zwischen Kritik
und Hetze nicht unterscheiden. Ich wünsche Ihnen den Geist der Unterscheidung. Sie hetzen nun auf kreuz.net,
das Ihnen täglich von der Langeweile des Altersheim rettet, indem es Ihnen Gelegenheit bietet, Ihre Ergüsse
über die geneigte Leserschaft zu streuen, gegen kreuz.net, und merken dabei nicht, daß dies Sie zu dem
Hetzer macht, den Sie so salbungsvoll angeblich ablehnen.
#14 Sycamore 11:42:39 | Freitag, 11. November 2011
#11 Regina 1961 (sic!) Könnten Sie bitte Ihre forschen Behauptungen mit statistische Erhebungen (die
Quelle bitte stets mitangeben) belegen? Haben Sie eine soziologische Untersuchung gemacht oder machen
lassen, die Ihre ‘prima facie’ törichte Behauptung untermauert, Monche und Nonnen hätten das Klosterleben
nicht wegen der altliberalen Neuerungen verlassen, sondern aus rein biologischen Gründen. Bekanntlich
haben, vom Geist des Konzils verweht, ca. 120.000 Nonnen und ca. 90.000 Priester das geweihte Leben verlassen –
und dies schon in den 60ern & den 70ern Jahren. #10 schallundrauch Ihre Zuschrift weist auf eine psychische
Erkrankung hin. Lassen Sie sich doch auf Vervolgunswahn untersuchen.
#48 Sycamore 18:14:28 | Donnerstag, 10. November 2011
#43 „Gegen alle Dementi verdichtet sich der verdacht, dieses Portal werde doch durch die BBK betrieben,
um dem scheinkatholischen Intellektualproletariat ausgiebigst gelegenheit zur Selbstentlarvung zu geben.“
Ich hätte Ihnen nie so viel Selbsterkenntnis zugetraut, Clarissa. Es scheint mir, daß Sie mit Ihren
9.931 auf kreuz.net veröffentlichten Zuschriften ausgiebigst Gelegenheit zur Selbstdarstellung und Selbtstentlarvung
zu Lasten dieses verdienten Portals wahrgenommen haben. Lang lebe die proletarische Revolution!
#42 Sycamore 17:35:28 | Donnerstag, 10. November 2011
#38 Um die Bedeutung von kreuz.net angemessen würdigen, reicht wohl der Hinweis, daß die stolzgeschwellte
clarissa colonia es als Forum ihrer/seiner erlauchten Beiträge erwählt hat. Daß kreuz.net dadurch von
anderen Presseorganen, sogar aus der Berliner Provinz, wahrgenommen wird, ist die natürliche Konsequenz
davon. #32 Wie long ist Ihr Dong, werter Hui? Gigantisch, glockenleich, erfüllend, heiter?
#3 Hare-Krishna 1) Beim Standesamt seinen/ihren Austritt aus der katholischen Kirche als Körperschaft
des öffentlichen Rechts erklären. 2) Beim bischöflichen Ordinariat seinen/ihren festen Wille, in der
katholischen Kirche als mystischem Leib Christi, der in der apostolischen und hierarchischen römischen
Kirche „subsistiert“, auszuharren. 3) Wird man trotzdem aus dem Taufbuch gestrichen und exkommuniziert,
in Rom Klage auf Rücknahme der beiden illegalen Massnahmen einreichen. 4) Laut Bescheid des päpstlichen
Rates (?) für die Gesetzestexte, reicht die Kirchenasutrittserklärung vor staatlichen Stellen für einen
Ausschluß aus der Kirche nicht aus, unabhängig von der gegenteiligen Meinung der deutschen Bischöfe,
die für die Universalkirche keine Gesetzeskraft besitzt.
#3 Sycamore 17:23:39 | Donnerstag, 3. November 2011
#1 Strohhirn Jeder, der die Lehre der Kirche (Dogma UND Moral) nicht teilt, soll konsequent sein und aus
der Kirche austreten. Fangen Sie doch damit an, Büblein!
#24 Sycamore 13:09:38 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
#18 Obermaier: Kategorialfehler Geld ist Mittel und nicht Zweck. Allerdings muß ich eingestehen, daß
der deutsch-kirchliche Hunger nach Geld m.E. obszöne Proportionen annimmt und zu einer für Kirchgänger
genauso realen wie unvermeidbaren Belästigung wird. Irritierend ist zudem das Maß von Geldverschwendung,
die die deutsche Teilkirche sich leistet, wenn man bedenkt, was alles damit unterstützt wird.
#17 Sycamore 11:41:59 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#13 Radetzky Kakanier wie Sie sind von Natur aus als Lakaien hervorragend ausgestattet. Wollen Sie der
„Regierungspräsidentin“ (sic!), Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, ihren edlen „Derrière“ auch küssen?
#15 Sycamore 11:35:26 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#7 Fromm „… anonymisierend“ Ist „Fromm“ Ihr Klarnahme, mein Bester? Fegen Sie doch vor der eigenen Tür,
Heuchler! @ #8 Randale Die Freiheit der Meinungsäußerung fällt dem Kinderschutz (selbst Abiturienten
sind in NRW ja Kinder!) zum Opfer. Wie rührend. Und es gibt stets nützliche Idioten wie Sie, die Beifall
klatschen.
#18 DerRabe Ich bewundere Ihre Demut. An Ihrer Stelle würde ich jedoch keine Perlen vor die Säue werfen:
selbst im NT wird dies nicht bejaht. Was den scheincatholic angeht, so geht ihm Ihr Privatleben ein Dreck
an.
@ DerRabe völlig zutreffende Analysen! #14 Alberth ESEL Warum fragen Sie stets nach den Begründungen,
die Sie dann ganz souverän unberücksichtigt lassen? Sie wollen nur provozieren, Esel, alias Febron alias
Didaskala alias … ESEL! Sie sind nicht m.E. ein dummer Esel, sondern ein scheinheiliger und damit ein
verlogener. Tja, ein echter Protestant! In Ihren Zuschriften fehlt in letzter Zeit der marianische Bezug.
@catholic Meine Hilfeleistung an Ihnen … Sie wissen ja, meine Privatklinik erwartet Sie.
Wie kommt man an „Tausende und Zehntausende Kinder Opfer von sexueller Gewalt durch Priester“? Es scheint,
daß Priester nichts anderes in ihrem Leben zu tun hätten, als Kinder zu vergewaltigen. Diese „Orkuslegende“,
bar jeder faktischen Grundlage, gehört zu den Asservaten jeder selbstachtenden antikirchklichen Propaganda
des 18. Jahrhunderts. In der Tat gibt es jährlich nach Kriminalstatistik Tausende und Zehntausende Kinder &
Jugendlichen Opfer von sexueller Gewalt, allerdings nicht durch Priester, sondern durch Individuen in
sämtlichen gesellschaftlichen Schichten & Institutionen, die, im Gegensatz zur Kirche, dazu beredt schweigen
und nicht imstande sind, aus ihrer Gucci Geldbörse ein paar Kopeken zur Entschädigung ihrer Opfer herauszukramen.
Sie werden von Opfervertretergruppen auch, im Gegensatz zur Kirche, weitgehend ignoriert.
Wer sich über den 39-jährigen SZ Schreiberling ärgert, soll sich doch die Kommentare vom Deutschlandfunk
zu „Religion und Gesellschaft“, insbesondere diejenigen, die der katholischen Kirche gewidmet sind, anhören.
Die dafür zuständigen Redakteure scheinen Ableger von „Wir sind Kirche“ zu sein: ihre Botschaft wird
in verschiedenen Varianten mit liebestötender Monotonie immer wieder wiederholt, bis der letzte Hörer
endlich begriffen hat, daß „viele kritischen Gläubige und Pfarrer“ sich bei ihren legitimen Erwartungen
und Hoffnungen von der Kirche enttäuscht fühlen. Was sind denn diese enttäuschten Erwartungen und Hoffnungen,
woran „viele“ deutschen Katholiken bis zur Verzweiflung leiden? Hätten wir es nicht gewußt: die Öffnung
der Kirche zur Moderne, die Abwerfung vom Ballast nicht mehr ‘relevanter’ Glaubenssätze und ‘nötigen’
Praktiken, die Abschaffung des priesterlichen Zölibats, die Öffnung der kirchlichen Ämter (sprich Priestertum)
für die Frau, Einbeziehung der Laien in der Kirchenverwaltung, in der Liturgie, dem Gottesdienst, den
Sakramenten. Daran, laut DLF droht der katholischen Kirche der Untergang. Der DLF verrät dem Zuörer
nicht, daß alle diese Erwartungen und Hoffnungen bei den Protestanten schon längst Wirklichkeit sind.
Die „vielen“ enttäuschten und verzweifelten Katholiken brauchen also nur die Straße zu überqueren und
an der dortigen evangelischen Kirche zu klopfen & um Aufnahme zu bitten, um von ihrer dramatischen seelischen
Last befreit zu werden.
Die Abschlachtung von Christen in der Welt Nach OECD Statistik, von 1990 bis 2010 sind weltweit jährlich
ca 160.000 Christen nur auf Grund ihrer Religion getötet worden. Die Christen stellen damit die in der
Welt am meisten verfolgte religiöse Minderheit dar. Wer hätte das gedacht, angesichts des Schweigens
von Politik und Medien darüber?
#17 schallundrauch Wir wollen Sie es wissen, daß kreuz.net im Fall Käse lügt? Was ist Ihre empirische
Evidenz, die Ihre törichte Behauptung begründen soll, daß die Dame nicht, wie Sie es stillos ausdrücken,
„ständig am saufen“ ist? Kennen Sie denn die traurige Wirklichkeit von Alkoholikerinnen im ev. Kirchendienst
nicht? Wie können Sie ausschließen, daß die Käse ex-Bischöfin unmittelbar davor oder sogar während
des Verfassens des besagten verleumderischen Artikel eine Flasche Gin ausgeleert hat? Wie können Sie
ausschließen, daß die Dame ihren Artikel in einem alkoholisierten depressiven Zustand, ob des Erfolges
des Papstbesuchs in Deutschland, einfach so hingeknallt hat? Wo bleibt die gebotene teutonische Akribie
bei Ihnen, rauchenden Schaller?
Ich finde es unfair, Frau Käses Äußerungen so zugrunde zu richten, bevor man von ihr eine Blutprobe entnommen hat, um festzustellen, ob sie im Rausch geschrieben hat oder, eher unwahrscheinlich, im nüchternen Zustand.
#36 Tiamat „… merkst du was?“ Ich merke, daß Ihre logische Fähigkeiten ungemein begrenzt sind. Wenn
man „ verglichen mit …“ schreibt (#29), stellt man – Monsieur Lapalisse würde betonen – ein Vergleich,
eine Analogie, und kein Identitätsurteil auf. Die Sache, die „an sich“ sehr gravierend sein kann, kann
„im Vergleich“ eine Lappalie sein. Ich habe nie verstanden, warum teutonische Hirne sich so schwer mit
dem Verständnis analogischer Urteile tun. Gerade die Behandlung von Äußerungen über den Holocaust
durch Politik und Medien in Deutschland ist ein Paradebeispiel davon, selbst dann, wenn man die „deutschen
Neurosen“ gnädig außer Acht läßt.
#57 Schalom schon wieder … mit seiner privaten Verkündigung! Jesus ließ Brot und Fisch den Hungrigen
austeilen, nachdem er ihnen das Reich Gottes gepredigt hatte. Er kam nicht zur Welt, um soziale Einrichtungen
zu gründen. Und er hat sich nicht mit Menschen umgeben, die er als Sozialarbeiter und Entwicklungshelfer
trainierte. Seine Jünger sendete er aus, nicht um den Hunger und die sozialen Mißstände der Welt zu
bekämpfen, sondern um das Evangelium zu verkünden, die Menschen zu taufen, Dämonen auszutreiben, und
in seinem Namen deren Sünden zu vergeben. Denn aus seiner Sicht „NUR EINES ist notwendig“. „Sucht das
Reich Gottes, alles andere wird euch nebenbei gegeben“.
#33 Sycamore 23:50:33 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#32 Schalom Ihre Einwände wurden schon von Tomás und von Lycobates überzeugend und mit der gebotenen
Klarheit zurückgewiesen. Da Sie diese offensichtlich überhaupt nicht verstanden haben, werde ich mich
davor hüten, es Ihnen ein drittes Mal zu erklären versuchen. Alpine Eingeborene gelten ja als besonders
dickschädelig.
#31 Sycamore 23:12:20 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#30 Schalom Wollen Sie auch Jesus Christus mit Ihrer unzeitgemäßen Betrachtung konfrontieren, der nur
Männer zum Apostelamt, und damit zum Priestertum, berufen hat? Soll man Ihre unzeitgemäße Betrachtung
auch als Kritik am Alten Testament verstehen, das im Leviticus vorgeschrieben hat, daß nur Männer eines
bestimmten Stammes den Dienst am Altar verrichten dürften? Wie viel Weisheit steckt denn in einem Schluchtenscheißer!
#27 Sycamore 19:21:27 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Armer Schalom! Im Fach Geschichte eine Niete, und mit der Erinnerung klappt es auch nicht mehr so ganz.
Ich vermute Demenz im fortgeschrittenen Stadium. Es könnte allerdings auch einfache Dummheit sein. Gelingt
es Ihnen, Tomás theologischem Argument zu folgen?
#22 Sycamore 18:46:17 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#19 Die von Ihnen erwähnten persönlichen Meinung von Erzbischof Dyba sind völlig harmlos. Hinsichtlich
der heroischen Ausübung der theologischen Tugenden haben sie auch keinerlei Relevanz. Daß ein übersensibilisiertes
Frauenzimmer wie Sie daran Anstoß nimmt, ist ebenfalls irrelevant. 1) Sie können allenfalls Dybas Meinung
über die mathematischen Fähigkeiten des weiblichen Intellekts dadurch widerlegen, daß Sie die ganze
Reihe weltberühmter Mathematikerinnen hier namentlich auflisten. Spannung ist angesagt. 2) Die Verwendung
von Meßdienerinnen am Altar ist höchst umstritten. Daß in den postkonziliaren Wirren Mädchen zu einem
Dienst am Altar zugelassen wurden, der in der tausendjährigen Kirchentradition sowohl der katholischen
als auch der orthodoxen Kirche aus gutem Grund Männern vorbehalten wurde, wird von vielen heute aus Sicht
der Pflege des Priesternachwuchs zu Recht als Irrweg betrachtet. (Darüber habe ich mich anderweitig ausführlich
geäußert.) Erfreulicherweise kehren insbesondere in den Vereinigten Staaten immer mehr Diözesen zu
der traditionellen Praxis zurück und erlauben es nur Jungen am Altar zu dienen. 3) Der pauschale Vorwurf,
EB Dyba sei „gegen LAIEN“ harrt der Explizierung. In seiner Pauschalität mutet er lächerlich an. Beanstandete
EB Dyba zu Recht die Anmaßung bestimmter Laien, priesterliche Funktionen in der Kirche zu üben? Das
wäre wohl ein entscheidender Grund, ihn schleunigst „selig“ zu sprechen!
#29 Sycamore 17:59:14 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Warum soll man plötzlich nicht vergleichen dürfen? Denkverbote seitens der ehemaligen Berufsankläger,
die nunmehr mit heruntegezogenen Hosen erwischt werden? Der Vorsitzende des Opfervereins Glasbrechen,
Adrian Koerfer, ehemaliger Odelwaldschüler, scheut den Vergleich nicht, als er dem SPIEGEL erklärt:
„Die Odenwaldschule war die bedeutendste Verbrecherschutzorganisation für Kinderschänder“ (Nr. 42, 17.10.2011).
Verglichen mit der 40-jährigen Geschichte sexuellen Mißbrauchs an der Odenwaldschule – und nunmehr am
ebenfalls nicht-kirchlichen Wiener Instituts – muten die Geschehnisse am Canisius Kolleg und an der Klosterschule
Ettal als lächerliche Lappalien an. @ # 27 Tiamat Die Rede ist nicht von Ihnen. Der Hinweis auf Ihre
persönliche Integrität ist demnach irrelevant.
#13 Sycamore 13:47:58 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#9 HAHAHAHAHAhahahahahahahahahahaha PUNTIGAM Daß gerade der Hauptkirchenhassende Neurotiker Puntigam
hier mit frommen Sprüchen andient, ist die Quintessenz der Skurrilität!
#6 Sycamore 12:47:21 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
#5 Vogel Erwarten Sie eine Antwort aus dem Jenseits? Als Irdischer würde ich Sie dazu auffordern, Ihre
Unterstellungen ganz brav und sauber quellenmäßig zu belegen. Da ist ein Gebot des Anstands gegenüber
Verstorbenern.
#1 Sycamore 12:40:57 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Ich bin auf die relativierenden & bagatellisierenden Kommentare unserer neurotisierten Kirchenhasserknaben &
-mädchen gespannt. Die stets kriechenden Bischöfe sollen sich an ein geflügeltes Wort der ‘68er erinnern:
„Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!“
#136 Sycamore 23:00:33 | Dienstag, 18. Oktober 2011
Es sind keine gedanklichen Strukturen in Ihren Zuschriften mehr zu erkennen, Minihirn. Entweder randalieren
Sie, oder streichen Sie einen moralischen Ton, oder geben Sie Ihre Ohnmacht preis (#132). Es ist Zeit
für Sie, sich zurückzuziehen und die Alkove anzustreben. Ich muss es jedoch zugeben: ich habe mich köstlich
darüber amüsiert, ihr Jungs zu reizen und zu unüberlegten Reaktionen zu verführen. Minimax, Schalom,
bassett – die ganze Besatzung des Kastratenchors. Also, gute Nacht, Jungs!
#131 Sycamore 22:50:23 | Dienstag, 18. Oktober 2011
Ich habe nach Julia gefragt, Minihirn. Vielleicht können Sie mir das geheimnisvolle Verhältnis zwischen
Ästhetik und Nächstenliebe erläutern. Zumindest könnten Sie mir ein Beispiel aus der deutschen Malerei
oder Plastik nennen, wo sich so etwas wie Julia Niederträchtig ihren Niederschlag hätte finden können.
#113 Sycamore 22:17:59 | Dienstag, 18. Oktober 2011
#110 Maximin Windeln ausgetauscht? Nun Minihirn einschalten, Maximaul ausschalten, und nachdenken …
nachdenken … nachdenken. Vielleicht flimmert Ihnen etwas vor dem Einschlafen!
#108 Sycamore 22:12:58 | Dienstag, 18. Oktober 2011
#99 Minimax Mini(Hirn)max(Maul)! Windeln austauschen und ab ins Körbchen! Konzilsdinosaurier wie Sie
müssen ja früher ins Bett. @ # 101 Schalom alias Radetzky: rührend, wie ein dementer Greis wie Sie
sich für die bündische Jugend einsetzt, deren Vorsitzender als Berufsjugendlicher demnächst seinen
fünfzigsten (sic!) Geburtstag feiern wird. Die wahre katholische Jugend haben wir in Madrid gesehen!
#98 Sycamore 21:54:06 | Dienstag, 18. Oktober 2011
# 89, 91, 93 Jubärens Treffender kann man die Sache nicht auf den Punkt bringen! Der erste Satz des unseligen
Guntram (#88) sagt doch schon alles: „Während wir unseren Gruppenkindern demokratische Prinzipien predigen
(sic!)…“. Lange, lange her wurde in der katholischen Kirche das Evangelium Jesu Christi gepredigt. Das
„ganze“ Evangelium, mit all seinen „Unzumutbarkeiten“. Am Ende der mißratenen Behandlung durch Zivilprediger &
„Pastoralverderber“ à la Guntram (Name aus Scham geändert, A.d.H.) werden die Gruppenkinder ein wenig
über demokratische Prinzipien wissen – welche sie im Fach Sozialkunde ohnehin vermittelt bekommen –,
nichts jedoch über die ewigen Wahrheiten des Evangeliums oder über die Lehre der Kirche, die es ohnehin
nicht zu kennen, sondern nur zu kritisieren gilt. Man weiß ja, wie die deutsche katholische Jugend nach
Jahren vom sogenannten „Religionsunterricht“ und Milliardenausgaben dafür, die Schule als religiöse
Analphabeten verlässt.
#95 Sycamore 19:30:08 | Dienstag, 18. Oktober 2011
#88 ach, Guntram! oder die Banalität des Horizontalen… oder, in der Kirche wird Demokratie gespielt…
oder, warum laufen deutsche Katholiken ihrer Kirche in Scharen davon. 1) Um Kinder zur Demokratie zu erziehen
braucht man keine Kirche. Die Zivilgesellschaft und ihre Organe tun dies in hervorragender Weise. 2) Die
Kirche erzieht ihre Kinder zum Reich Gottes. Katholische Kinder sind „Bürger“ dieses Reiches: sie haben
Anwartschaft auf das Ewige Leben. Es ist nicht die Aufgabe der katholischen Kirche und jeder christlichen
Gemeinschaft Demokraten zu erziehen, sondern „Kinder Gottes“, die ihre Freiheit nach dem Evangelium Jesu
Christi ausüben, das Irdische relativieren, und sich nach dem Ewigen richten. In der Kirche, also, läuft
etwas radikal anderes, als es Ihnen offensichtlich vorschwebt: da ist von Jesus Christus die Rede, vom
ewigen Leben, von einem christlich orientierten Leben, einschließlich der eigenen Sexualität, von den
Sakramenten, von der „Politik“ des „Vater Unser“. Die eigenen Wünschen an die Kirche heranzutragen? Wie
wäre es, umgekehrt, der Wünschen der Kirche und des Glaubens bewußt zu werden, und im eigenen Leben
zu verwirklichen? Die eigenen Meinungen zu äußern? Wie wäre es, umgekehrt, nach der Lehre der Kirche
zu fragen, diese zu vertiefen und sich danach zu richten? Ihre politischen Spielchen können Sie schließlich
mit all denjenigen spielen, die blöd genug sind, wie Sie, die Kirche als eine Variante der Zivilgesellschaft
zu begreifen.
#56 Sycamore 13:07:46 | Dienstag, 18. Oktober 2011
Müssen diese „bündischen katholischen Jugendlichen“ immer so strohdumm sein? Dem Fräulein biete ich
großzügig die gebotene Lobotomisierung & Sterilisierung in meiner Privatklinik an, damit es ihr verwehrt
bleibt, von einem antizölibatären altliberalen Priester geschwängert zu werden, und der Mutter ähnelnde
strohdumme Kinder in die Welt zu bringen, die unweigerlich auch beim „Bund Deutscher Katholischer Jugend“
landen werden.
#19 Franz Puntigam So naiv können Sie wohl nicht sein, oder? Alle Institutionen vertuschen alles, was
ihrem guten Ruf in der Gesellschaft schadet, nachhaltig und immer. Das ist Fakt! Siehe Odenwaldschule!
Da wurden mehr Jugendlichen mißbraucht, als katholische Priester, die heute in Australischen Gefängnissen
wegen sexuellen Mißbrauchs sitzen! Über 20 Jahren wurden an der Odenwaldschule Kinder und Jugendlichen
mißbraucht. Und Deutschland wusste davon, weil in der „Frankfurter Rundschau“ bereits 1990 weit und breit
darüber berichtet wurde. Keiner hat sich gerührt. Keiner wollte die Lieblingsinstitution linker & alternativer
Lebenskünstler Odenwaldschule schlecht machen. Es wurde vertuscht, was das Zeug hält. Auch heute noch
wird’s dort vertuscht, mit aller Macht. Zeugen werden von Vorstandmitgliedern eingeschüchtert. Es wird
ihnen mit juristischen Konsequenzen gedroht. Es geht ja um die Existenz der Schule. Das Gleiche bei Schulen,
Sportsvereinen, Familien etc. – wo Kinder und Jugendlichen sind, gibt es Mißbrauch, und es wird vertuscht.
Darüber, daß die mehere tausende Mißbrauchsfälle, die jedes Jahr in Deutschland zu beklagen sind,
nicht in kirchlichen Einrichtungen geschehen, kräht kein Hahn. Franz Puntigams dementialer Bocksgesang
gilt nicht dem 97% der Opfer – darüber verliert er kein Wort – nein, sein Mütchen kann sich nur am 3%
der kirchlichen Opfer kühlen.
#14 Francesco Der „mystische Leib“ … Sie sollen nicht Worte in den Mund nehmen, die das Erfassungsvermögen
Ihres winzigen voreingenommenen Gehirns bei weitem übersteigen. Es ist typisch für entartete Greisen,
ihr antikatholisches Mütchen an Halbwahrheiten zu kühlen. Lassen Sie Ihre Windeln austauschen! Die Welt
wird Ihnen dann viel freundlicher erscheinen!
#10 Francesco Sie wollen gewiß irgendwann auch Ihr verschleimtes rechtes Auge aufmachen, und eine Geschichte
der Heiligen der Katholischen Kirche schreiben. Sie wollen gewiß auch der geneigten Weltleserschaft die
heutigen, noch lebenden, Heiligen der Katholischen Kirche vorstellen, etwa aber nicht nur in der dritten
Welt, in Missionsgebieten, in Leprosarien, Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen, in Pfarreien, Schulen,
Universitäten, in der sozialen & Arbeitswelt, in der Welt der caritas, in der Welt der Bildung & Kunst,
etc., nicht wahr? Danke, Francesco! So ein netter Junge!
# 69 Inglorious Basstard: si tacuisses… „… und so bleibt dem Kirchenvolk wohl nur übrig mit den Füßen
abzustimmen.“ Was meinen Sie konkret damit? Sie weisen gewiß auf die Abwanderung von ca. 180.000 Katholiken
zu den Protestanten oder zu den Atheisten im Jahr 2010. In Ihrem Hinterkopf spukt gewiß auch der Gedanke,
daß nur 7% der Katholiken in Deutschland die sonntägliche Messe besuchen. Ihr Herz, schließlich, blutet
gewiß auch darüber, daß die teutonische Mutter Kirche nicht mehr imstande ist, Laiensöhne und -Töchter
wie auch Priester zu gebären. Sie ist steril geworden in der nachkonziliaren Zeit. Der winzige Senfkorn
Pius-Bruderschaft, dagegen, verzeichnet ein erfreuliches Wachstum in allen Sparten: Priester, geweihte
Brüder & Schwestern, Kirchen, Universitätsinstitute, Schulen etc. Der Herr der Ernte muß sich wohl
an der Adresse, wohin er seine Arbeiter schickt, getäuscht haben. Zu den Konzilsdinosauriern scheint
er wohl keine mehr schicken zu wollen. Und die Heilige Römische Kirche bereitet sich vor, die zurückkehrende
Pius-Bruderschaft in ihren Armen zu schließen.
#1 Auch Hare-Krishna wurde als Greis im Altersheim von gleichaltrigen geschlechtsreifen Burschen & von
besonders gemeinen Alterspflegerinnen sexuell mißbraucht. Deshalb reagiert er nach dem Windelnaustausch
so herzreißend ungehalten in Zuschrift # 1.
#20 Jolanda Völlig zutreffende Darstellung, Jolanda! Wie es einmal bei den Königin-Witwen der Fall war,
so ist es heute bei Frauen in den Wechseljahren der Fall, die unter ausgelaugten Ehemänner leiden. Sie
widmen sich der Kirche und verabreichen dem gelangweilten Kirchenvolk, worüber sie nun geistige Mach
ausüben dürfen, das Kuschelgottevangelium, den grenzenlosen Ökumenismus und ganz hausgefertigten lehrmäßige
Gerichte. Besonders bedauerlich ist es, wenn die Opfer unschuldige Kinder sind, die sich ihrer unorthodoxen
mütterlichen Fürsorge nicht zu entziehen vermöchten.
Kritiker à la Kirk leiden unter einer psychotischer Fixierung auf den Hintern des Priesters. Dieser bedauerliche
seelische Zustand hindert sie daran wahrzunehmen, daß bei der Zelebration der Hl. Eucharistie nach althergebrachtem
Ritus sowohl Priester als auch Volk nach vorne, nach Christus gerichtet sind. Psychisch Gestörte dieser
Art werden ja auch die skurrile Feststellung treffen müssen, daß nicht nur der Priester, sondern auch
die Gläubigen mit ihrem Hintern zum restlichen Kirchenvolk an der Hl. Eucharistie teilnehmen, mit der
Ausnahme, gewiß, der letzen Reihe, die ihren Hintern zur Ausgangstür, also zur allegemeinen außerhalb
der Kirche vorbeilaufenden Bevölkerung, zeigt. Lauter Hintern, lauter Rücken … Die Unfähigkeit, nach
vorne zu schauen!
#25 Sycamore 18:09:02 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#24 Esel Sie haben sich für meine Komplimente nicht bedankt: undankbarer Esel! Zu Ihrer Frage: man könnte
unzählige Christen vorschlagen, welche die theologischen Tugenden in heroischer Weise gelebt haben. In
diesem historischen Moment ist für die deutsche Teilkirche jedoch die Seligsprechung von Erzbischof Dyba
als absolute Priorität zu betrachten. Für alle deutschen Katholiken, die nach Orientierung suchen und
sich gegen allerlei Irrtümer & Irrwege der Säkularisierung & Protestantisierung der Kirche wehren müssen,
wäre die Seligsprechung von Erbischof Johannes Dyba wie ein Leuchturm im stürmischen Meer und eine ungemeine
Ermunterung in ihrem Kampf für die katholische Orthodoxie. Keiner hindert Sie jedoch daran, werter Esel,
den verweigten ‘allerhöchstwürdigsten Herrn’ aus Wien für eine Seligsprechung vorzuschlagen, und diesen
Vorschlag nach Rom, beim Grab des Apostel Petrus, mit Ihren weltberühmten himmlischen Eselsgesängen
zu begleiten.
#23 Sycamore 17:46:52 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#22 ESEL Ihr Gesang ist so schön, Esel! Aber … „allerhöchstwürdigsten Herrn“ bitte – wenn schon,
denn schon! Aus Ihrer Sprache könnte man auf einen betagten Esel schließen. Ein gottgeweihter Esel noch
dazu? Aus der Konkurrenz? @ Ich halte Erzbischof Johannes Dyba für einen hervorragenden Kandidaten für
die Seligsprechung. Die Vorstellung, daß er von der Kirche für die Ehre der Altäre für würdig gehalten
werden könnte, euphorisiert mich ungemein. Ich lade die Gleichmeinenden ein, ihre Zustimmung zu dieser
Initiative der Initiatorin per e-mail kundzutun. Daß ein Teil der deutschen Bischöfe sich nur über
ihre Leichen hinter diese Initiative stellen werden halte ich für eine böswillige Untertreibung (sic).
#23 Sycamore 11:55:01 | Donnerstag, 13. Oktober 2011
#18 Windeln Warum I.M.n. gießt der Papst durch sein Appell Öl ins Feuer? Soll er über das Massaker
der Ägyptischen Armee an Koptische Christen einfach schweigen? Ich pflichte Ihnen allerdings bei, daß
der Papst über Israel tief erschüttert sein soll, angesichts der Schweinereien, deren sich der israelische
Staat den Palästionensern gegenüber unentwegt schuldig macht.
#39 Sycamore 18:07:14 | Dienstag, 11. Oktober 2011
# 36 Signum Salutis Sie sind so dumm, my Freund, daß Sie nicht einmal merken, wie sehr Sie sich in Ihrem
Beitrag widersprechen. Ihrer Meinung nach hetzt „gloria.tv“ gegen Dechant Kalteis, der wiederum erwiesenermaßen
gegen Pfarrer Skoblicki hetzt und intrigiert. Dies läßt vermuten, daß Sie nicht hetzen. Ist es wirklich
so? NACHDEM Sie Ihre massiven Vorwürfe erhoben haben, erklären Sie, daß Sie die Sache, die Sie eben
beurteilt haben, aus der Ferne nicht beurteilen können. Wenn Sie die Sache mangels Wissens nicht beurteilen
können, wie kommen Sie dann zum Urteil, daß es bei der Berichterstattung von „gloria.tv“ um Unterstellungen,
in den Mund Legen und Abqualifizierungen geht? Wie wollen Sie es wissen, mein Bester? Sollten Sie stattdessen
nicht annehmen dürfen, daß die Berichterstattung von „gloria.tv“ stichhaltig ist, bis das Gegenteil
erwiesen wird? Wenn Sie die Faktenlage, wie Sie selbst erklären, nicht kennen, sollten Sie nicht von
einem Urteil so lange Abstand nehmen, bis Sie sich darübert hinreichend informiert haben? Denn sonst
tun Sie genau das, was Sie bei den anderen verurteilen: unterstellen, in den Mund Legen, abqualifizieren,
hetzen und verleumden! Kein „signum salutis“ – eher ein „signum perditionis“!
#149 Sycamore 11:11:26 | Dienstag, 11. Oktober 2011
# 135 matt Alles schön und good: was Ihren Vermutungen fehlt, ist die Tatsache, daß das Evangelium einen
ganz anderen Vorgang schildert, als den, worüber Sie phantasieren. Man kann alles symbolisch interpretieren.
Die symbolische Interpretation jedoch ändert gar nichts am Faktischen, das sie symbolisch interpretieren
möchte. Und danach fragten Sie eben. Sie möchten das vom Matthäus Evangelius geschilderte Faktische
aus welchen Gründen auch immer nicht wahrhaben, und es mit Ihrem Kartenschloß von textfremden Meinungen
und Vermutungen ersetzen. Eine strenge Textinterpretation sieht ganz anders aus. Mit Ihren Ergüssen kämen
Sie bei einer Examensituation nicht weit, bevor sie in der Luft zerrissen würden. Ihr Einwand zu meinem
Petrus-Beispiel ist übrigens unzutreffend. Glückauf!
#129 Sycamore 00:03:28 | Dienstag, 11. Oktober 2011
#116 matt In Mt 4, 1-11 haben wir eine sehr plastische Beschreibung dessen, was bei den sog. „Versuchungen“
Jesu abgespielt hat. Ich gebe die Struktur wieder: „Dann wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt;
dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte [eine
symbolische Zahl in den semitischen Sprachen] gefastet hatte, bekam er Hunger. Da trat der Versucher an
ihm heran und sagte: … Er aber antwortete … Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die heilige Stadt …
und sagte zu ihm … Jesus antwortete ihm … Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf
einen sehr hohen Berg … und sagte zu ihm … Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! …“ Zusammenfassend,
schildert der Evangelist eine persönliche Begegnung Jesu mit dem „Versucher“, keine symbolische, sondern
eine reelle. Nichts im Text deutet auf einen Ringen Jesu mit sich selbst. Ganz im Gegenteil, er begegnet
den drei Versuchungen niederschmetternd souverän, ohne auch einen einzelnen Augenblick zu zögern, mit
der selben Entschiedenheit, mit der er Petrus, der ihn vom Leiden abbringen will, zurückweist und als
Satan bezeichnet. Ringt Jesus mit sich selbst, wie am Getsemani (Mt 26, 36-46) vor seinem Leiden, so wird
dies vom Evangelium auch so klipp und klar geschildert („Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit…“ Mt 26,37).
Zusammenfassend kann man also sagen, der NT Text gibt Ihre Interpretation einfach nicht her.
#114 An Oberflächlichkeit sind Sie nicht zu überbieten, bassett! Viele Altliberale, sogar Bischöfe,
erklären sich zu Teufelvakantisten. Der Teufel gäbe es nicht, nur das unpersönliche Böse, die Bosheit
eben, sonst nichts. Damit hat der Teufel, mit dem Jesus Christus persönlich mehrmals zu tun hatte, wie
das NT belegt, sein erstes Ziel erreicht: die Menschen zu überzeugen, daß es ihn nicht gibt: Sedisvakanz,
eben… und hervorragende Arbeitsbedingungen für den, den Jesus Christus als „Lügner und Mörder“ bezeichnet.
# 100 – Signum Perditionis „Bonum ex integra causa, malum ex quocumque defectu.“ Das wollten Sie eigentlich
sagen, nicht war? Nur, beim Teufel geht es nicht um das „quocumque defectu“ (übrigens, nicht der „Substanz“,
sondern des „Seins“), sondern um eine Person, einen reinen Geist, mit einem uns weit überlegenen Intellekt
und Wille versehen, einen gefallenen Engel, wie wir aus der Heiligen Schrift wissen. In Ihrer Ignoranz
vermengen Sie Erinnerungsfragmente aus einer falsch verstandenen Philosophie mit klaffenden Wissenslücken
hinsichtlich des Neuen Testaments. Diejenige, die die Existenz des Dämonischen und seiner Macht über
Menschen bezweifeln, sollen ihre empirischen Lücken zum Thema mit geeigneten Lektüren und Gesprächen
mit Menschen, die mit dieser Wirklichkeit täglich zu tun haben, wie Exorzisten, z.B. Pater Gabriel Amorth
et al., um eines besseren belehrt zu werden.
FEBRON alias Alberth ESEL, Sie geben immer wieder in skandalös intimer Weise Ihr neurotisches Verhältnis
zur Gottesmutter preis. Sie scheint kein anderes Thema zu beschäftigen. Hören Sie doch mit Ihren Eseleien
auf. Sie langweilen, Esel!
Hw. Otto Saukopf biete ich großzügig eine wohltuende Lobotomie in meiner bekannten Privatklinik und
anschließend einen Daueraufenthalt in der „Abteilung für Geriatrische Psychiatrie & Demenz Erkrankung“
an. Dort wird er von Oberschwester Claretta Obermaier bis zu seinem bevorstehenden Ableben liebevoll gepflegt
werden.
#26 Sie übersehen geflissentlich die Berliner Proteste gegen Papst Johannes Paul II., die viel spektakulärer
waren, wie das Rennen der Nackten vor dem Papstmobil oder den Eier- und Tomatenwurf gegen dasselbe. Die
„politische Korrektheit“ wurde, of course, genauestens bewahrt: denn es handelte sich um die mustergültige
Zusammensetzung von einem Mann und einer Frau, die ihre Kleider irgendwo abgelegt hatten, und ihre schwabbeligen
Hintern einem unwilligen Papst unbedingt zeigen wollten. Ein profundes Zeichen politischer & religiöser
Reife, eine Dichte der Botschaft, indeed, die total ernstgenommen werden sollte. Die Engländer wissen
genau, wie das gebotene Verhalten in solchen Fällen aussieht: „just smile and wave, boys, just smile
and wave!“ Besonders eindrucksvoll war bei Papst Benedikts Besuch gewiß das Zusammenkommen der vier oder
fünf Hexen am Rande der Hl. Messe in Erfurt. Auf ihren schmalen Schultern trugen sie das Gesamtgewicht
der Hexenverfolgung. Alles in allem eine todernste Angelegenheit für Inglorious Bass-tard, I presume,
deren Skurrilität er nicht imstande ist wahrzunehmen .
# 39 Ignorant wie immer, der Tolerierende! 1) „Solange es andren nicht schadet, ist das in Ordnung.“ Dieser
Begriff der „negativen“ Freiheit, typisch für den Liberalismus und für den Sozialkundeunterricht der
Mittelstufe in Haupt- und Realschulen, scheint auch das flache Hirn unseren Tolerants geprägt zu haben,
der ihn jetzt nachplappert. Dieser Begriff ist bereits von Karl Marx kritisiert worden, der zu Recht bemerkte,
daß es nicht ausreicht, einen anderen nicht zu schaden, um die eigene bürgerliche & menschliche Pflicht
zu erfüllen, sondern man müsse den anderen in seinen verschiedenen Bedürfnissen aufzubauen helfen.
2) Jeder Mensch soll zudem nach seinem „rechten“ Gewissen handeln, notfalls jedoch nur nach seinem Gewissen,
wenn diese fehlerhaft ist.
#68 Sycamore 23:30:50 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
@ Mufelius (# 59) Ich sehe da keinen Unterschied zur von den Eltern herbeigeführten Prägung des Kinde
durch die Schule, die sie für das Kind gewählt haben (staatliche Schule, welche? konfessionelle Schule,
Reformschule, Montessori, Walldorfschule etc.), durch den gesellschaftlichen Umgang, den sie dem Kind
vorschreiben & erlauben, durch die Werte & Einstellungen, die sie dem Kind vermitteln… Abstoßend ist
zudem nicht, daß man den Kindern politische Überzeugungen vermittelt, wenn diese die „richtigen“ sind.
Ganz im Gegenteil. Man erwartet von gewissenhaften Eltern, daß sie ihre Kinder zu den Werten einer demokratischen
Gesellschaft erziehen, zum Fairplay, zur Ehrlichkeit und Menschlichkeit im Umgang miteinander etc. Warum
soll nun die wichtigste Frage im Leben eines Menschen dabei ausgespart werden: sein Verhältnis zu seinem
Schöpfer? Oder soll der Agnostiker oder der Atheist allein für die Gesellschaft entscheiden dürfen,
was die Eltern im religiösen Bereich ihren Kindern beibringen sollen und was nicht? z.B. daß das Kind
bis zum erwachsenen Alter nicht über Gott wissen darf? Lachhaft!
#58 Sycamore 23:11:29 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
@ AMG Die Alternative, worauf Sie anspielen, ist mir zumindest als glaubwürdige Alternative nicht bekannt.
Wo ist I.M.n. die Kirche Jesu Christi außerhalb der nunmal gegebenen apostolischen hierarchischen Kirche
angesiedelt? Bei Tomas und bei Ihnen etwa? @ unbestechlicher (# 54) Was wäre Ihr Gegenbegriff zu „privat“?
Gewiß wird jeder selbst entscheiden, ob und woran er glaubt. Das ist ja in westlichen Gesellschaften
eine Banalität. Genauso gewiß ist, daß jeder seinen Glauben auch „öffentlich“ kundtun kann, wenn er
das will, nicht nur als Individuum sondern auch als Gruppe und sogar als Volk. Auf Grund welchen „Rechts“
soll er daran gehindert werden? Was die freie Entscheidung von Kindern angeht, bewegen Sie sich auf sandigem
Boden. Es ist gesellschaftlich akzeptiert, das Kinder konstitutiv nicht in der Lage sind, über alle Dinge
zu entscheiden, die wichtig im Leben sind, und daß die Eltern ihnen bestimmte Entscheidungen notwendigerweise
abnehmen müssen, bis die Kinder die Autonomie über sich selbst erlangt haben werden. Dies gilt im schulischen,
gesellschaftlichen, gesundheitlichen etc. Bereich. Warum soll dies auch nicht im religiösen Bereich gelten?
#60 Sycamore 22:50:42 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
@ Mufelius (# 54) Warum den Buddhismus bemühen, wenn in unserer westlichen philosophischen Tradition
die Stoa das Gleiche gesagt hat? Offensichtlich sind Sie kein Philosoph und verwenden den Begriff „absurd“
nicht im strengen Sinne. Etwas ist dann absurd, salopp formuliert, wenn die darin enthaltenen logischen
Elemente sich einander widersprechen und damit einander aufheben. Ist dies nicht der Fall, sondern ist
uns nur die tiefe Verbindung von sich einander nicht widersprechenden Elementen miteinander nicht gegeben,
so redet man von ‘mysterium’. Und in der Tat ist die heilige Eucharistie ein ‘mysterium’, ein ‘mysterium
fidei’, denn es gibt keinen Widerspruch in der Aussage, daß unter der Gestalt von Brot und Wein realpräsent
das Fleisch, das Blut, die Seele und die Göttlichkeit Jesu Christi ist. Warum glauben wir das? Weil wir
das, was Jesus von Nazareth gesagt hat, ernst nehmen, und nicht versuchen, es wegzudeuten. Abgesehen davon,
keiner wird Sie, lieber Mufelius, von der schicksalhaften Entscheidung für oder gegen Jesus Christus
befreien können, die Sie irgendwann in Ihrem Leben treffen werden müssen.
#51 Sycamore 22:29:30 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
Den Rosenkranz pflegte der Hl. Pater Pio da Petralcina bekanntlich als „das mächtige Instrument“ oder
als „das Instrument“ schlechthin zu nennen. Satan kann ihm keinen Widerstand leisten und wird von ihm
daher besonders gehasst, wie der Heilige sagt. Wir sollen uns im Rosenkranzgebet mit der Pius-Bruderschaft
in der Stunde ihrer schicksalhaften Entscheidung vereinen, damit der Wille Gottes für sie und für die
Kirche verwirklicht wird, „ad salutem animarum“.
#52 Sycamore 22:07:26 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
@ Mufelius Religionen hin oder her… ist alles schön und gut. Man kann über alles in gelehrter Weise
diskutieren, Mircea Eliade zur Hand. Am Ende kommen Sie, wie wir alle, jedoch nicht drum herum, sich mit
der Wahrheit des Christentums auseinanderzusetzen, oder noch präziser mit der historischen Figur Jesus
von Nazareth und mit seiner Botschaft… um dann Ihre persönliche Entscheidung für oder gegen ihn zu
treffen. Die Entscheidung des sich nicht damit Befassens, ist auch eine Entscheidung. Eine folgenschwere
Entscheidung, aus der Sicht des christlichen Glaubens, denn „wer glaubt wird gerettet, wer nicht glaubt
wird nicht gerettet“ (NT), oder, wie der Apostel Paulus sagt, „ohne Glauben ist es unmöglich Gott zu
gefallen“. Diese Begegnung, die Sie, wie wir alle, nicht vermeiden können, auch wenn Sie wollten, wird
für Sie, wie für uns alle, zur Schicksalsfrage, die in die Ewigkeit hineinragt. Auch diese Wahrheit
des Glaubens muß irgendwann ausgesprochen werden, aus Liebe zum Adressaten, nicht um ihn einzuschüchtern,
sondern und ihm eine klare Sicht von den Gefahren & von der Tragweite seiner Lebensentscheidungen zu gewähren.
#45 Sycamore 21:31:04 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
@Herrmann Ich stimme Ihnen zu. Der Niedergang der katholischen Verkündigung hängt allerdings nicht allein
von den Päpsten ab. Wieviele Priester & Bischöfe, aus Rücksicht oder aus Feigheit, aus dem Wunsch,
es allen Recht zu machen und keinen zu überfordern, um nicht niederere Motive zu nennen, verkünden ein
domestiziertes, abgerundetes, lakunöses, banalisiertes, moralisierendes Evangelium, ohne theologische
oder mystische Dichte, das am besten als Beruhingungs- und Schlafmittel zu gebrauchen ist, und sind dabei
überzeugt, wie der Genosse Signum Salutis, die Froh- und nicht die Drohbotschaft zu verkünden. Nicht
mehr des Lateinischen mächtig, können diese Konzilsdinosaurier mit der alten Weisheit: „Initium sapientiae
timor Domini.“ nichts anfangen. Daß Gott nicht nur die absolute Liebe sondern auch die absolute Gerechtigkeit
ist, und daß der strafende Gott mit dem liebenden Gott genau identisch ist, und daß damit vom Kuschelgott,
den sie predigen, überhaupt keine Rede sein kann, dämmert diesen Konzilshirnen nicht am entferntesten.
#40 Sycamore 21:12:34 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
@Mufelius, Sie dürfen natürlich alles denken und alles glauben, alles behaupten und alles verneinen,
was Sie wollen. Eine psychologisierende Erklärung theologischer Inhalte ist jedoch das allerletzte, was
auf diesem Feld geboten werden kann. @Signum perditionis (# 37) Sind etwa die von mir gemachten Aussagen
objektiv falsch? Dann zeigen Sie es! Sind sie es nicht, oder können Sie es nicht, dann halten Sie doch
Ihre altliberale Klappe zu! Ihre rein gefühlsmäßige Reaktion darauf interessiert mich und, wie ich
vermute, die geneigte Leserschaft, einen Dreck.
#34 Sycamore 20:28:18 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
#33 Daraus, daß der soteriologische Plan Gottes sich an alle Menschen aller Zeiten richtet, bis zum Ende
der Welt. In anderen Worten, Christus ist nicht nur für die Menschen seiner Generation gestorben, sondern
hat er ein Volk gegründet, das Volk des neuen Bündnisses in seinem Blut, das alle Menschen aller Zeiten
umfasst. Seiner ‘ekklesia’ hat er seinen besonderen Beistand zugesichert für alle Zeiten: „Ich werde
bei euch sein bis zum Ende der Welt.“ Diese Logik ergibt sich aus dem Neuen Testament und aus der apostolischen
Tradition. Sie kommt, was die Apostelnachfolge angeht, bereits in der Begründung für die Wahl des Matthias
als Ersatz für Judas Ischariot in Apg I zum Ausdruck.
#32 Sycamore 20:12:08 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
#27 Die Geheimoffenbarung des Geheimrates Johann von Göthe Wolfgang: „Ich sage es nochmal [!], diejenigen
die behaupten im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein, führen die Menschen in Sackgassen, die gleichzeitig
auch noch Einbahnstraßen sind! Und die führen überall hin, nur in der Regel nicht zu Gott.“ Eine gewichtige,
wenn auch eine völlig falsche Aussage! Jesus Christus, dagegen: „Ich bin der Weg, DIE [m.H.] Wahrheit
und das Leben“ (NT). ‘Wer mir folgt, tappt nicht im Dunkel’. Ich nehme auch an, daß Sie gerade das, was
Sie soeben verkündet haben, als Wahrheit betrachten. Dann, nach Ihren eigenen Worten, muß sie uns wohl
in eine Sackgasse führen, und auf keinem Fall zu Gott. Dann kann man auch Jesus Christus vergessen, der
eben gesagt hat: „Ich bin DER WEG“. Wohlbemerkt, hat er nicht gesagt: „Ich bin nur ein Weg unter vielen.“
Nein, es sagt „Ich bin DER Weg.“ Und er sagt noch an anderer Stelle: „Keiner kommt zum Vater außer durch
mich!“ Er sagt also nicht: „Jeder kann zum Vater kommen, indem er seinen eigenen Weg geht.“ Nein, er sagt:
„KEINER kommt zum Vater außer durch mich“. Und er sagt, zu Ihrer endgültigen Verzweiflung, bezogen auf
die Apostel & ihre Nachfolger: „Wer euch hört, hört mich!“ Man könnte also die Widerlegung Ihrer Offenbarung,
anhand des NT beliebig fortsetzen. Anstatt sich so sehr mit sich selbst und den eigenen Meinungen zu beschäftigen,
kehren wir an die Quelle zurück , die die Heilige Schrift ist, um ihr in Glaubensgehorsam zu folgen.
#28 Sycamore 19:40:39 | Donnerstag, 6. Oktober 2011
#25 Armes Würstchen Johann von Göthe Wolfgang! Sind diese Ihre Ängste? Ich biete Ihnen großzügig
einen Aufenthalt in der Abteilung „Gerontologische Psychiatrie“ meiner bekannten Privatklinik an, damit
Sie sich von solchen Ängsten, die Ihnen so viel Kümmer bereiten, befreien können.
Ihr Pygmäen erwartet wohl keine Erwiderung von mir, oder? Warum pinkelt ihr nicht an einem anderen Baum,
ihr Veilchen? Ich bemühe mich gerade, einen meditativen Zustand herbeizuführen. Ihr Gestammel stört
dabei nur. Seht ihr das nicht? Muß man euch wirklich ALLES buchstabieren?
@ Der Vandale ist wieder „on the rampage“ … verbittert & frustriert wie eh und je. Randale, wann werden
Sie sich von der offensichtlichen Tatsache überzeugen, daß Sie keinerlei Kompetenz besitzen, über logische
Tatbestände zu beurteilen? Sie wissen nicht einmal, was ein Argument ist – wie wollen Sie denn wissen,
was „argumentativ“ bedeutet? Wollen Sie nicht doch Beispiele nennen, wo Tolerant einen hohen Grad an argumentativer
Kraft entfaltet? Ich lach mich tot! (Redewendung, für die Einfältigen!)
@ Thomasius & bassett Ich schlage euch eine Sterilisation vor, in meiner Privatklinik natürlich, damit
Sie nicht (mehr) in der Lage sind, ihren Vätern ähnelnde idiotische Kinder zu zeugen. Bei Thomasius
hat wahrscheinlich schon die Natur dafür gesorgt, daß dies bei ihm nicht der Fall sein wird. Seine Verwirrtheit
und schwere Demenz haben bereits einen besorgniserregenden Grad erreicht.
@ #89 Wieso denn, Clarissa, die Engländer sind für Ihren Sinn für das Makaber weltberühmt, und ich
wage es zu bezweifeln, daß es auf Erde ein Volk gibt, das mehr als die Engländer eine übelst zugerichtete
Leiche zu schätzen weiß. Ich danke für den lustigen Austausch und wünsche eine gute Nacht!
@ # 89 Heute abend sind Sie seltsamerweise schlagfertig und sogar funny, Clarisso! Haben Sie zufällig
einen edlen Tropfen dabei, dem Sie Ihre Zuneigung zwischen Einwürfen zeugen? Das mit der Adresse, wenn
Sie mal sich in Cambridge aufhalten sollten, warum schauen Sie doch nicht vorbei? Ihre Inkolumität steht
unter dem Schutz meines Wortes als Gentleman.
@ # 69 Nein, Thomasia, in solchen Fällen redet man von beruflicher Kompetenz. Eigentlich bringen Sie
mich auf die glänzende Idee, Sie für eine gewisse Zeit in meiner geriatrischen Abteilung zu unterbringen
und einer virilisiernden Therapie zu unterziehen. Wenn Sie es wünschen, natürlich. Danach wären Sie
eher in der Lage, mannhaft die verschiedenartigen Attacken Rechtgläubiger auf kreuz.net zurückzuschlagen.
@ Clarisso (# 87) Clarisso, ich liebe DAS! Verschwenden Sie doch Ihre wenigen übriggebliebenen geistigen
Kräfte nicht an mir, Hochwürden! Ich finde es so putzig, wenn Sie sich aufregen, und versuchen mit Ihren
altbekannten & abgedroschenen Formeln Ihren Gegenüber zu exorzisieren. Meine Frau und ich lachen uns
tot darüber.
@ # 67 Keinen Grund zur Aufregung, Tolerant! Ihrer Aussage liegt ein kapitales Mißverständnis zu Grunde,
die seine einzige Erklärung wohl in Ihrem verwirrten geistigen Zustand findet. Gemeint war ja die Fortsetzung
Ihrer Psychotherapie als Patient, nicht als Arzt. Es kommt allerdings in der Abteilung „Geriatrie“ häufig
vor, daß sich Patienten für Ärzte halten, und dem Arzt die Spritze, die für sie gemeint ist, verabreichen
wollen.
@ Hahaha Clarisso, ich liebe DAS! @ Cinereum (#79) Sie werden wohl verstehen, daß jeder, sogar ich aus
Cambridge, Ihre Behauptungen zu Köpfing aufstellen kann, ohne Gefahr, widersprochen zu werden. Nun, ich
möchte feststellen, als dort anwesender Köpfinger, daß jeder Mann, jede Frau und jedes Kind, der/die/das
die köpfinger Kirche mit seinem/ihrem heiligmäßigen Priester betreten hat, war durch und durch köpfinger
Natur. Wollen Sie dem widersprechen, dummschwätzerischer Infant? @ Tomas Ich werde bald behaupten, daß
es Tomas nicht gibt. Ich werde, in anderen Worten, Tomasvakantist. Ihre Thesen sind hinreichend bekannt.
Die ewige Wiederholung derselben macht sie keinen Deut gleubwürdiger.
@ 65 Nicht nur ihm, Tolerant, nicht nur ihm! Sie wissen ja, daß Sie jederzeit in meiner Privatklinik
zur Fortsetzung Ihrer Psychotherapie willkommen sind.
@ Clarissus Thomasius Der anfängliche Versuch stammt diesmal wohl von Ihnen, oder? Nur Gottes Fassungsvermögen
ist unbegrenzt, Clarisso, genau wie sein Erbarmen für Konzilsgeschädigten wie Sie. Ihr Fassungsvermögen
ist dagegen begrenzt, eigentlich sehr begrenzt, eigentlich mehr begrenzt als meins – dafür bin ich von
Herzen dankbar! Nicht Ihnen wohl, versteht sich! Ich will aber nicht Ihretwegen gegen meine übliche Bescheidenheit &
Demut verstossen. Das mit Ihrer Genderwahl, Sie werden verstehen, ist eine Glaubenssache, die Sie von
mir und von der geneigten Leserschaft verlangen. Denn jeder kann hier von sich behaupten, was er will.
Ein Ausweg wäre wohl die Veröffentlichung Ihres Personalausweises auf diesem Forum, mit pflichtgemäßer
notarieller Autentifizierung des Aktes. Eine entzückende Alternative, finden Sie nicht?
@Hare-Krishna Lassen Sie sich doch therapieren, Hare! Es hat viele Fälle von Homosexuellen gegeben, die
nach einer Psychotherapie eine normale Familie haben konnten… mit eigenen, nicht ausgeliehenen, Kindern,
die Sie „Vati-Krishna“ nennen könnten! Und Ihre Frau könnte stolz ihren Freundinnen von „meinem treuen
Mann-Krishna“, oder „Hare-Mann“, wenn Sie möchten, berichten. Der Arzt, der Sie dazu verhilft, braucht
nich katholisch zu sein – er könnte sogar Mitglied der „International Society for Krishna Consciousness“
sein. Das würde doch passen, oder?
@ Clarissa Thomasia (#67) Kapitale Fehleinschätzung, Thomasia! Wie bei Ihnen üblich. Ich vermute, Ihr
eigentlicher Nick „Hochwürden ohne Unterleib“ trifft völlig zu. In Ihrem Greisenalter, auf der anderen
Seite, wäre eine androgene Therapie voll für die Katz. Übrigens, ich finde es schon seltsam, daß einer,
der sich als „catholicae ecclesiae devotissimus filius“ bezeichnet, sich auf diesem Forum gerade diejenigen
anknöpft, die als rechtgläubig bezeichnet werden können, wie Burgvogt, Jolanda (besonderes Objekt Ihrer
brüderlicher Liebe), etc., um sein altliberales Mütchen an ihnen zu kühlen. Ihre spontane Reaktionen
zeugen vom einem durch und durch postkonziliarisch verdorbenen Naturell. Andererseits verstehe ich Ihre
Frustration. Als eingefleischter Konzilsbeschädigter, muß die Richtung hin zur Tradition, die die Kirche
zur Zeit ansteuert, für Sie ein Greuel sein! Ich fühle sogar für Sie, armen Clarisso: eine für Sie
wahrlich schmerzhafte Zeit tapfer durchzustehen, und die baldige Rückkehr der Pius-Bruderschaft in den
Schoß von Heiliger Mutter Kirche noch dazu mit der Gesamtkirche begrüssen zu müssen. Yes, indeed: „sunt
lacrimae rerum et mentem mortalia tangunt“!
„Wenn die Kameras abgestellt sind, herrscht bei ihnen Totenstille.“ Ich würde diesen zutreffenden Eindruck
dahingehend ergänzen, daß bei den greisen Intriganten immer auch „tote Hose“ herrscht. In sublimatorischer
Absicht meinen diese Impotenten, ihren defizitären genitalen Zustand durch konspiratorische, einen verdienten
Priester kujonierende, Handlungen wettmachen zu können, um so ihre ansonsten sexuell enttäuschten &
verhungernden Weiber durch ihren Tatendrang in ganz anderen Feldern beeindrücken zu können. So sind
nun mal manche Schluchtenscheißer.
@ # 57 Hahaha Tolerant! Ihre Empfindsamkeit beeindrückt mich. Platanen sind zwar nicht die schönsten
unter den Bäumen, sie spenden jedoch in ihrer Bescheidenheit & Demut einen großherzigen Schatten wie
kaum ein anderer Baum. Darunter finden ‘refrigerium’ nicht nur die unglückliche Pennbrüder und Suffschwestern
am Rande unserer Gesellschaft, sondern auch Dementen und idiotische Berufstoleranten, wovon Randale &
Sie als prächtige Exemplare auf diesem Forum hervortreten.
@ #53 Ich spreche mit Ihnen, dementer Vandale, und habe Ihnen eine präzise Frage gestellt, wozu ich auch
eine präzise Antwort von Ihnen erwarte, wenn Ihr besorgniserregender mentaler Gesundheitzustand es Ihnen
erlaubt. Eine Zusatzfrage, Randale. Um was für einen Schaum handelt es sich, der Ihre logischen Funktionen
so massiv beeinträchtigt?
@Randale (# 51) Vandale, haben Sie eigentlich jetzt gerade Schaum im Hirn? @Regina Eine Therapie für
die gestörte Regina gibt es schon lange. Meine Privatklinik, Spezialabteilung „Gestörte Königinnen“,
bereitet sich auf die Aufnahme der o.g. Patientin vor.
Wenn der Papst ein bißchen jünger wäre, hätte er die sich irgendwo verkriechenden Priester mit kräftigem
Arschtritt zur Kommmunionspendung ermuntert. Je mehr details aus Freiburg in die Öffentlichkeit gelangen,
desto klarer treten die Züge jenes verkommenen, durch Zwangskirchensteuer gemästeten, altliberalen Packs
hervor.
@defendor (#1) Eine winzige Korrektur: Der Hl. Johannes Bosco hat von der Macht DES Bösen, nicht DER
Bösen, gesprochen, die von der Feigheit der Guten lebt.
#22 Sycamore 20:02:31 | Freitag, 30. September 2011
hahaha … FEBRON alias DIDASKALA …(#11) schien wohl zur allgemeinen Erleichterung der geneigten Leserschaft
von kreuz.net endgültig gekeult worden zu sein. Weit verfehlt! Es wird von den Katzen gemunkelt, er verfügten
über mindestens neun Leben … FEBRON jedoch ist nicht als Katze wiedergeboren sondern als ESEL, wie
es scheint, und zeichnet auf diesem Forum als ALBERTHESEL – leicht erkennbar durch seine besonders tiefe
Marienfrömmigkeit bzw. seine häufigen Hinweise auf die Gospa von Medjugorie. Im Laufe der Zeit, da bin
ich mir sicher, werden auch die anderen „topoi“ von Frl. FEBRON in seinen Zuschriften erscheinen, sogar
die nächtlichen Offenbarungen des seligen Geheimrats Jung-Schilling…
#23 Sycamore 18:33:36 | Mittwoch, 28. September 2011
@wickerl (#18) Ich pflichte Ihnen bei, Windeln! Sie wirken desorientiert und frustriert – ein für von
„dementia praecox“ Befallene typischer Zustand. Der Heilige Vater läßt segnen!
#142 Sycamore 18:23:24 | Mittwoch, 28. September 2011
@Oberschlaumaier (# 134) Sie weisen stets of das Mehrheitsprinzip, Sie wähnen die mehrheit bei Ihnen,
darin fühlen Sie sich wohl, und sie merken dummerweise nicht, daß in Wahrheitsfragen Mehrheiten völlig
unerheblich sind. Um es auch von schlichten Geistern wie Ihnen wahrnehmbar zu machen: es tut nichts zur
Sache, wenn Sie und einige Ihrer Jungs der Meinung wären, daß 2+2 = 5, gar wenn die Mehrheit der Bevölkerung
Ihre Meinung teilen würde. Genau so vergeblich wäre Ihre Hoffnung, daß es alles anders würde, wenn
Ihre Kids die Mathematiklehrer stellen werden. Ihre Meinung widerspricht der Lehre der katholischen Kirche,
der jeder Katholik, jung und alt, Glaubensgehorsam schuldet: das ist einmal festzustellen. Alles andere
ist dummes Geschwätz. @ Sainte Rose (# 121) Danke für Ihren Hinweis auf couragerc.net/ und Fr. Harveys
Arbeit mit Homosexuellen. Schließlich verlangt die Kirche von Homosexuellen hinsichtlich des 6. Gebots
genau das gleiche moralische Handeln, das sie auch von allen nicht verheirateten Gläubigen, jung und
alt, einfordert.
#136 Sycamore 14:01:01 | Mittwoch, 28. September 2011
@ VanDaalen (# 128) Ihr seniler Bocksgesang, Vandale, sorgt bei der geneigten Leserschaft, sogar vermutlich
beim schwulen Obermaier, für Langeweile. Ab ins Körbchen!…
#126 Sycamore 12:30:57 | Mittwoch, 28. September 2011
@VanDaalen (125) Wahrheit verpflichtet, Randale! Daß Sie ein Idiot sind, steht außer Frage. Irgendjemand
muß es Ihnen auch sagen. Ihre Ergüsse werden dadurch von der geneigten Leserschaft pflichtgemäß relativiert
und zu ihrem wahren Maß pfürzenmäßiger Einflüsterungen zurückgeführt.
#124 Sycamore 11:35:59 | Mittwoch, 28. September 2011
@ Obermeier (# 122 et al.) 1) Außer Ihrer emotional vorgetragenen Glaubenbekenntnisse – man könnte von
einer obermaier’schen Dogmatik auf der gleichen seichten Ebene der hekate’schen Dogmatik reden – ist aus
Ihren Beiträgen nichts ersprießliches hervorgekommen. Schlicht gesagt, Sie können proklamieren; argumentieren
können Sie nicht. Dies ist leider für Menschen Ihres Schlages typisch. 2) Ob Sie homosexuell sind oder
nicht, ist letztendlich unerheblich. Sie haben mir diesen Eindruck vermittelt und ich habe mich der Problematik
angenommen. Da Ihre Beteuerungen dagegen in der Anonymität des Forums nicht nachprüfbar sind, sehe ich
mich nicht dazu gezwungen, meine Meinung über Sie zu ändern. 3) VanDaalen: machen Sie sich nich lächerlicher,
als Sie schon sind. Als vorbildlicher Idiot, haben Sie nicht die Kompetenz über Dinge zu beurteilen,
die Ihr bescheidenes intellektuelles Restvermögen offensichtlich bei weitem übersteigen.
#120 Sycamore 23:36:23 | Dienstag, 27. September 2011
@Obermaier (# 113) „Die Lehrmeinung wird das eines Tages auch einsehen und sich entsprechend ändern,
daß HS-H keine Sünde sind.“ Sie sind aber ein unbezwingbarer Optimist, Obermaier! Daß die katholische
Kirche eines Tages die Heilige Schrift und das Naturgesetz in Ihrem Sinne ändern wird, halte ich für
ausgeschlossen. Wenn dies vor Ihrem Ableben nicht geschieht, wird es für Sie zudem problematisch, mein
blauäugiger Junge, denn es ist so, daß Jesus Petrus versprach: „… was du auf Erden binden wirst, das
wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst
sein“ (Mt 16, 19). Und Sie wissen ja, was Petrus, alias das Magisterium der Kirche, in Sachen homosexueller
Handlungen ‘auf Erden gebunden’ hat. Es wird, übrigens, von Ihnen und Ihretgleichen nicht verlangt, auf
eine Partnerschaft zu verzichten, wenn Sie diese so „leben“, daß Sie nicht gegen Gottes Gesetz verstossen:
eine tiefe Freundschaft, ein gemeinsames Leben, eine zärtliche Beziehung mit Ihrem Freund, die jedoch
auf Grund einer höheren Liebe auf sexuelle Handlungen verzichtet. Sie können nicht beides haben, solange
Sie katholisch sein wollen. Alles andere ist reine Selbsttäuschung.
#61 Sycamore 22:49:57 | Dienstag, 27. September 2011
@Mighty Counsellor (# 59) Sie spielen auf Lavaters Physiognomik. Tomas hätte gewiß auch das „Sinister
(?)“ am Schädel des Pontifex durch die Phrenologie begründen wollen. lol @Fundi (# 42) Ja, ja, Fundi,
setzen Sie doch Ihren Diskurs ruhig fort. Wir werden Sie später anhören. Übrigens, Bischof Laun hat
zweifelsohne Recht gegenüber der schwarzen Qualle.
#117 Sycamore 22:17:24 | Dienstag, 27. September 2011
@ Hahaha Hekate (# 116) Wie unreflektiert ist Ihre Dogmatik, Hekate, und wie naiv Sie sind! 1) Hekates
Dogma Nr. 1: „Solange es zwischen Erwachsenen und in gegenseitigem Einvernehmen erfolgt“ ist bei der Ausübung
der menschlichen Sexualität alles erlaubt. Wirklich? Gibt es keine moralischen Grenze dabei? Lautet der
Grundsatz: ich tue, was ich will, solange der andere von mir nicht beschädigt wird? Was machen wir mit
dem 6. und dem 9. Gebot? 2) Hekates Dogma Nr. 2: „Wenn jemand Spaß daran hat,“ darf er alles. Fragen
wie bei Dogma Nr. 1 3) Hekates Dogma Nr. 3: „Kinder und Frühpubertierende sind keine Adressaten für
(erwachsene) sexuelle Handlungen.“ Warum nicht? Haben Kinder, Frühubertierende, Knaben, Mödchen etc.
nicht das Recht auf den eigenen Körper, auf die eigenen Gefühle, auf die Ausübung der eigenen Sexualität,
auch mit Erwachsenen, wenn sie dies wünschen, wie nicht ich gewiß, sondern z.B. die Humanistische Union,
verschiedene Psychologen, Pädagogen, Intellektuelle, Grüne Politiker bis vor kurzem öffentlich behauptet
haben und privat immer noch behaupten & womöglich praktizieren? Wenn Sie alle diese Fragen beantwortet &
rational begründet haben werden, kann man sich weiter unterhalten.
#115 Sycamore 21:49:00 | Dienstag, 27. September 2011
@ Obermeier (#113) Flippen Sie doch nicht aus, Obermaier, und bleiben Sie cool und rational! Meine kleine
lexikalische Provokation zeigt Ihnen doch, daß Sie mit dem Argument des „Auslebens der von ihm selbst
nicht gewählten … Gefühlen“ nicht weit kommen. Ihr Argument fällt spätenstens dann wie ein Kartenschloß
in sich zusammen, wenn Sie die Frage beantworten müssen, warum das, was für einen Homosexuellen gilt,
für einen Pädophilen nicht gelten soll. Denn für beide handelt es sich doch um das Ausleben von Gefühlen,
die man sich nicht selbst gegeben haben, sondern von einer nicht selbst-gewählten Persönlichkeitsstruktur
bedingt oder gar bestimmt sind. Ja, sagen Sie, ABER … das eine ist eine sexuelle Beziehung zwischen
zustimmenden Erwachsenen, etwas ganz anderes ist eine sexuelle Beziehung mit zustimmenden Kindern. Ist
es wirklich? Viele eminenten Pädagogen & Intellektuelle sowie, bis die Sache mit dem priesterlichen Mißbrauch
an Kindern anrüchig wurde, prominente Grüne Politiker, sehen das anders. Dessen ungeachtet, merken Sie
ja, daß das o.g. „Ausleben dürfen“ sich nicht von sich selbst rechtfertigt, sondern seine Rechtfertigung
in einem in den Augen des Betrachters nicht zu beanstandenen Sachverhalt – wie der Ausübung der freien
Sexualität unter Erwachsenen – sucht und, Ihrer Meinung nach, auch findet, während die Kirche, auf Heilige
Schrift und Naturrecht basierend, dies verneint. Unterscheiden Sie, übrigens, zwischen „Lehrmeinung“
und „Lehre“ der Kirche.
#112 Sycamore 20:22:07 | Dienstag, 27. September 2011
@Obermaier (#93) Darf ich Ihre Behauptung durch eine winzige Textänderung ad absurdum führen? „Es ist
bigott und gemein, jemadem das Ausleben der von ihm selbst nicht gewählten [pädophilen] Gefühle verbieten
zu wollen und ihm damit zwingen zu wollen, ein einsames, partnerschaftloses Leben zu führen.“ Die Kirche
Jesu verbietet keine Gefühle; sie verbietet homosexuelle Handlungen. Homosexuelle Gefühle sind bei Kern-Homosexuellen
nicht wegzuschaffen: sie gehören seiner von sich selbst nicht gewählten Persönlicheitsstruktur. Diese
wird ein homosexueller Christ von Gottes Händen annehmen, und aus Liebe zu Ihm akzeptieren, so schwer
es dies ihm fallen möge. Sie ist das ganz besondere Kreuz, das auf seinen Schultern gelegt worden ist,
und das er in der Nachfolge des Gekreuzigten zu tragen hat. Wer glaubt, seine Kräfte reichen nicht dazu
aus, unterschätzt die Kraft der göttlichen Gnade (…„dem Menschen ist das unmöglich; Gott ist alles
möglich“ / „Ich kann alles, in dem, der mir die Kraft dazu gibt“). Es ist nicht anderes, Obermeier, wenn
ein junger Mensch plötzlich entdeckt, daß er krebskrank ist, und daß sein Leben durch diese Krankheit
nicht nur gezeichnet sondern in kurzer Zeit vernichtet werden wird. Das ist das Kreuz, das Gott auf seinen
Schultern gelegt hat, und das er aus Liebe zu ihm akzeptiert. Wie Gott dem Krebskranken, der ihn nach
seinem Willen fragt, antwortet: ich will dein Leben, so beim Homosexuellen: ich will deine Treue zu mir
und zu meinem Willen.
#39 Sycamore 19:04:47 | Dienstag, 27. September 2011
@ Die Zukunft der Pius-Bruderschaft liegt in der katholischen Kirche… Die Pius-Bruderschaft wird als
katholische Reformbewegung und als Hüterin der katholischen Orthodoxie nur innerhalb der katholischen
Kirche gedeihen und dem obersten Ziel der „salus animarum“ dienen können. Sie wäre verrückt, wenn sie
diese einmalige Chance, die der gütige und weise Papst Benedikt XVI. gegen massivem Widerstand in der
Kirche ihr anbietet, nicht beherzt ergreifen würde. Bleibt sie von der apostolischen und hierarchischen
Kirche getrennt, wird sie verdörren und zu der Bedeutungslosigkeit der Alt-Katholiken & anderen Splittergruppen
absinken. Wenn es im Präambel noch Unklarheiten geben soll, sollen diese geklärt werden.
#106 Sycamore 18:43:29 | Dienstag, 27. September 2011
@ Obermaier (# 93) Na, also. Jetzt haben wir zumindest die Karten auf dem Tisch. Ihrer Meinung nach irrt
die Kirche. Und Sie, Obermaier, verkünden die Wahrheit. Meinungen wir Ihre haben keinen Platz an einer
liturgischen Veranstaltung. Ihr Versuch, die Meinung der katholischen Jugend für sich zu vereinnahmen,
ist schäbig und übersieht die Tatsache, daß die Kirchenlehre nicht durch demokratische Abstimmungen
zustandekommt, sondern durch das Magisterium der Kirche, dem jeder Katholik, jung und alt, Glaubensgehorsam
schuldet. Diesem Magisterium, nicht einzelnen Individuen oder Gruppen auch innerhalb der Kirche, kommt
der vom Herrn zugesicherte Beistand zu. Im NT ist zu lesen: „Wer euch [die Apostel & ihre Nachfolger]
hört, hört mich.“ Sollten, schließlich, wie Sie behaupten, manche junge Katholiken – was Gott verhüten
möge, Ihre irrigen Meinungen teilen, so wäre dies, erstens, objektiv völlig unerheblich, und würde,
zweitens, darauf hinweisen, daß etwas in der Verkündigung & in der Jugendpastoral gründlich schief
gelaufen ist, das es schleunigst und radikal zu korrigieren gilt. Scheinkatholiken hat die Kirche, leider
Gottes, reichlich genug. Papstvigile sind nicht dazu da, um noch mehrere davon zu produzieren!
#24 Sycamore 13:53:26 | Dienstag, 27. September 2011
@ FUNDI (# 19) Werden Sie doch spezifisch, lieber Fundi! Sie verwechseln Meinungsverschiedenheiten mit
Spaltungen, Verehrter! Die um Deutungshoheit ringenden Vertreter verschiedener Meinung innerhalb der Kirche,
stellen doch keine Kirchenspaltung dar! In der katholischen Kirche unterscheiden sich zwei Ebene: die
Ebene der „necessaria“, worüber Einheit herrschen muß, und die Ebene der „dubia“, bei denen die freie
Meinung herrscht. Pius XII.: In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas.“ Im Protestantismus
gibt es inzwischen mehrere hunderte, wenn nicht sogar tausende, voneinander unabhängige „Kirchetten“.
Schismen in der katholischen Kirche halten sich dagegen in sehr überschaubaren Grenzen. Katholische Kirche
und Protestantismus aus dieser Sicht auf derselben Stufe zu stellen, wie Sie es tun, ist nicht nur grotesk,
sonder einfach ignorant. Durch seine Trennnung von der katholischen Kirche hat der Protestantismus die
Einheit verloren: die Spaltung liegt in seinem Inneren, und äußert sich in seinem hundertfach gespaltenes
Dasein.
#91 Sycamore 13:30:10 | Dienstag, 27. September 2011
@Oberschlaumaier (# 88) Sie scheinen auch begriffstützig zu sein, und den relativ einfachen Unterschied
zwischen moralischer Verurteilung von unmoralischen Handlungen und Verachtung der Sünder partout nicht
begreifen wollen. Denn die Kirche verurteilt die Sünde – weh ihr, wenn sie dies nicht täte! – aber nicht
den Sünder, dem gegenüber sie Barmherzigkeit zeigt. 1) Wer „gelebte“ Homosexualität für gut findet,
wie die bereits erwähnte Puffmutter, oder zumindest für einwandfrei, findet auch die einhergehenden,
von der katholischen Kirche als unmoralisch verurteilten homosexuellen Handlungen für einwandfrei. 2)
Indem man nun diese, der katholischen Morallehre widersprechende Sicht der Dinge, der katholischen Jugend
zu vermitteln versucht, verdirbt man sie. Man verführt sie nicht nur zu Immoralität, sondern auch zu
Ungehorsam dem Magisterium der Kirche gegenüber, und zum moralischen und ethischen Relativismus. Darüber,
lieber Obermaier, ist wirklich nichts zu deuteln. Wenn Ihre Meinung eine andere ist, ist sie getröst
nicht eine katholische.
#75 Sycamore 11:02:55 | Dienstag, 27. September 2011
@ Oberschlaumaier (# 52) Ich habe Ihnen die von Ihnen verneinte Suggestivität (in breiten Strecken) der
Befragung erwiesen. Desweiteren habe ich Ihnen die unmoralischen Stellungnahmen der geistig sphinkterlosen
leitende Pufftante unter Ihre Nase gerieben. Bei Ihrer Erwiderung sind keine Reaktionen darauf zu vernehmen.
Nun zu # 52, Oberschlaumaier: Wenn davon a uszugehen ist, wie Sie behaupten, daß es bei den bei der Papstvigil
anwesenden Kindern (sic!) & Jugendlichen um Personen handelt, die sich mit dem katholischen Glauben auf
einer nicht oberflächlicher Ebene auseinandergesetzt haben (wo? durch wen?), und durch ihre Anwesenheit
bei der Vigil ihre Absicht klar bekunden, ihren Glauben mit dem Papst bekennen zu wollen, dann sind 1)
diese suggestive Befragung, 2) die unorthodoxen Belehrungen zugunsten von der katholischen Morallehre
verbotener homosexueller Handlungenund 3) das Schüren des antirömischen Affekts doch völlig deplaziert.
Durch Ihre kapriziöse Verteidigung dessen, was nicht zu verteidigen ist, machen Sie sich zum Komplize
der besagten Jugendverderber und zu ihrem nützlichen Idiot dazu. Ansonsten bekräftige ich erneut, das
zu diesem Thema in meinen Zuschriften Gesagte, und verpasse sowohl Ihnen als auch den Veranstaltern dieses
Greuels einen beherzten medialen Arschtritt.
#12 Sycamore 10:32:59 | Dienstag, 27. September 2011
@FUNDI (# 8) Aus sicht eines Protestanten wie Sie? Was finden Sie denn unklar an den Aussagen des Papstes
in Deutschland? Werden Sie doch spezifisch, Fundi, und bei der Gelegenheit, verraten Sie uns doch welcher
Konfession Sie wirklich angehören. Sie tun ja immer so, als Sie, erklärterweise Protestant, Katholik
wären. Sie mischen sich in katholischen Dingen ein, reden von „unserer“ Kirche, wie der verblichene FEBRON
alias DIDASKALA alias … Ein freier Christenmensch lutherischer Prägung lügt bekanntlich nicht, oder?
#119 Sycamore 00:14:50 | Dienstag, 27. September 2011
@ AMG (#116) Dies würde unsere psychiatrischen Kliniken sämtlichen Personals berauben. Sie enttäuschen
mich Ghislieri! An der Stelle einer möglichen argumentativen Erwiderung operieren Sie mit Schlagworten.
Gute Nacht!
#44 Sycamore 00:06:44 | Dienstag, 27. September 2011
@Oberschlaumeier (#30) – 2 Es wird den Jugendlichen vermittelt, daß die Entscheidungen des kirchlichen
Lehramtes unerheblich sind, und daß selbst lehrmäßigen Entscheidungen in der Kirche von der kirchlichen
Basis, also schön demokratisch, getroffen werden sollen. 4) Die Frage über die Zeitgemäßheit vom priesterlichen
Zölibat ist nicht nur eine Überforderung der Jugendlichen, denen die Theologie des geweihten Priestertums
völlig fremd sein durfte, sondern auch vermittelt denselben die falsche Vorstellung, Zeitgemäßheit
und nicht Christusgemäßheit sei das entscheidende Kriterium in der Kirche Jesu. Sie spielt zudem auf
die in der Öffentlichkeit verbreitete Meinung, der priesterliche Zölibat sei unnatürlich & ein Überbleibsel
des Mittelalters, das in der Moderne nicht passt. Dies ist manipulatorisch. Erwartet wird ein klares Nein
von den Unwissenden. Man könnte ad nauseam fortsetzen…
#41 Sycamore 23:53:48 | Montag, 26. September 2011
@ Oberschlaumaier (#30) Zur Abstimmung wurde u.a. Folgendes gestellt: 1) „Kann gelebte Homosexualität
Sünde sein?“ Angesichts der Tatsache, daß die wenigsten der anwesenden Kinder & Jugendlichen einen Kurs
in katholischer Morallehre absolviert haben durften, stellt diese Frage eine Überforderung derselben
dar. Die Tatsache zudem, daß die negative Meinung von vielen von der Obertante umgehend korrigert wurde,
als sie ihnen bestätigte, sie fände nichts Negatives dabei, zeigt zweifelsfrei die manipulatorische
Absicht der Fragesteller und die Suggestivität der Frage selbt. „Kann denn Liebe Sünde sein?“ suggeriert
eben, daß Liebe nicht Sünde sein kann, was damit auch die naheliegende Antwort sein durfte. 2) „Alle
Entscheidungen für die Kirche vor Ort sollen zentral in Rom getroffen werden.“ Keiner in der Kirche würde
so etwas absurdes und praktisch undurchführbares verlangen. Die Tatsache, daß trotzdem die Option gestellt
wurde, zielt nicht auf eine echte Antwort, sondern auf die Pflege eines Vorurteils (den antirömischen
Affekt) & auf eine Provokation: Kirche vor Ort gegen ein machthungriges Rom. 3) Die von den Päpsten längst
als endgültig abschlägig entschiedene Frage des Priestertums der Frauen wird trotzdem als aktuelle Option
zur Abstimmung gestellt. Nicht nur überfordert eine solche Frage die Kinder und Jugendlichen mit ihren
fehlenden theologischen Kenntnissen, sondern stellt sie wiederum eine Provokation dar. Den Jugendlichen
wird dabei vermittelt, daß die Entscheidun…
#117 Sycamore 23:23:53 | Montag, 26. September 2011
@ AMG (#116) Sie machen’s sich zu leicht Ghislieri! Die Paranoia sehe ich in Miles Deutung von Benedikts
An- und Absichten. Übrigens kann m.M.n. die Pius-Bruderschaft nirgendwo Ihre Mission in und für die
Kirche besser erfüllen als innerhalb derselben, wenn einmal ihr kanonischer Status und die damit verbundenen
üblichen Garantien von freien Rede und Pastoral geklärt worden sind.
#115 Sycamore 23:06:03 | Montag, 26. September 2011
@ Miles ( # 113) Selten durfte ich so viel Blödsinn in so wenigen Zeilen hineingepresst lesen wie bei
Ihrem Beitrag. Sind Sie paranoid? Ich rate Ihnen dringend Untersuchung & Therapie.
#27 Sycamore 23:02:10 | Montag, 26. September 2011
@Oberschlaumaier (# 17) Warum erläutern Sie nicht sich selbst & der geneigten Leserschaft gleich, was
eine Suggestivfrage bedeutet? DUDEN: 1) „suggerieren: jemandem etwas [ohne daß dies dem Betroffenen bewußt
wird] einreden oder auf andere Weise eingeben [um dadurch die Meinung, das verhalten o.Ä. des Betreffenden
zu beeinflussen]; 2) Suggestivfrage: Frage, die so gestellt ist, daß eine bestimmte Antwort besonders
nahe liegt; 3) Suggestion: geistig seelische Beeinflussung eines Menschen [mit dem Ziel, den Betreffenden
zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen].“ Aus all dem, was die Medien über die besagte Veranstaltung
berichten, und Teilnehmer bestätigen (vgl. kath.net „Rot-Grüne Siggestivfragen“ / 26.09.2011), darf
man auf die manipulatorische Absicht der KJG-Freiburg Schurken, und damit auf den Suggestivcharakter der
von ihnen den Kindern und Jugendlichen gestellten Fragen & Optionen schließen. Auch Ihnen, wertem Schlaumaier,
würde ich gerne einen kräftigen medialen Arschtritt verpassen.
#112 Sycamore 20:57:44 | Montag, 26. September 2011
@ Clarissa Thomasia Das Knien ist Akt der Anbetung und liturgische Handlung, die sogar im Novus Ordo Missae
Pauls VI. vorgesehen ist. Bei Ihrem Hinweis auf die frühen Christen haben Sie bedauerlicherweise versäumt,
die Quelle anzugeben. Holen Sie dies doch bitte nach. @Obermeier (#97) Man kniet vor Gott, Obermeier,
nicht vor dem Menschen: und Gott ist „gestern, heute und in Ewigkeit“, wie es schön heißt. Sollten die
Gläubigen dies nicht verstehen, so sollen sie unterrichtet werden. Es gehört zur Verkündigung. Die
Anbetung ist nicht aus, wie Sie sagen, sondern in der nachkonziliaren Zeit weitgehend vergessen, wie manches
andere in der Kirche. Es gilt, den Sinn für die göttliche Transzendenz bei Gläubigen, die 40 Jahre
lang eine „horizontale“ & psychologisierende Verkündigung erlitten haben, ohne theologische Tiefe, dafür
aber mit kräftigem soziologischen Anstrich, wieder zu erwecken.
#88 Sycamore 20:41:53 | Montag, 26. September 2011
@ Clarissa Thomasia (# 84) Sie reden offensichtlich von sich selbst, Hochwürden! Ich bin jedoch auf die
nachträgliche Reaktion des Erzbischofs aufs Vorporgramm – sollte es eine geben – sehr interessiert. @ Danke
Semikolon und Jubärens! Höchst interessant die Leserkommentare zum Thema in kath.net im Artikel „Rot-Grüne
Suggestivfragen“ v. 26.09.2011. Sie bestätigen in vollem Unfang unsere Wahrnehmung & Verurteilung von
diesem Skandal. In der katholischen Kirche Deutschlands haben sich offensichtlich völlig säkularisierte
Gruppen eingenistet – die mit Kirchensteuergelder gemästet werden – welche mit dem Katholischen nichts
am Hut haben, und die Kirche von innen ausholen. Die Frage an die apathischen deutschen Bischöfe ist,
wie lange noch sie zusehen wollen, ohne etwas dagegen zu unternehmen.
#83 Sycamore 13:29:49 | Montag, 26. September 2011
@Semikolon (# 77) Herzlichen Dank für die Auskunft! Sei den Verantwortlichen der KJG der Diözese Freiburg
medial einen kräftigen Arschtritt übermittelt. Das Gleiche gilt für Hochwürden Clarissa Thomasia,
der damit vom seinem Schlaf im Tiefgefrierschrank zur Wirklichkeit geweckt werden könnte. Ich koche noch
vor Wut!
#75 Sycamore 11:15:26 | Montag, 26. September 2011
@Clarissa Thomasia (#74) Hochwürden, Daß es sich um ein manipulatorisches Vorgehen seitens der Veranstalter
unter Ausnutzung der Naivität und des Unwissens von Kindern und Jugendlichen, und der Unmöglichkeit
für die Opfer, der ihnen gestellten Falle zu entweichen, handelt, ist selbst von einer unterkühlten
Kreatur wie Ihnen nicht in Abrede zu stellen. Über diese „Meinungsunfrage“ wurde übrigens heute morgen
in Deutschlandfunk ausführlich berichtet. Den darin beabsichtigten & geförderten antirömischen Affekt
ist gebührend und, wie es sich beim Deutschlandfunk gehört, mit Genugtuung von den Kommentatoren gewürdigt
worden. Die Verharmlosung homosexueller Handlungen, die für die „katholischen“ Veranstalter als nicht
zu beantstanden galten, läßt Sie als tiefgefrorenen teutonischen Fisch ebenfalls völlig kalt. Es ist
Ihnen nicht der Erwähnung wert. Sie bestätigen sich immer wieder, Hochwürden, als das im Vakuumapparat
frei schwebende völlig ausgetrocknete Hirn, … ohne Gewissen, ohne Leidenschaft und vermutlich ohne
Unterleib. Diese besondere Art des „homo germanicus“ hat bekanntlich im Nationalsozialismus Urständ gefeiert.
Himmler hatte ja seine Mannen dafür gelobt, daß im Gewimmel der widerstreitenden Emotionen einen kühlen
Kopf bewahrt hätten, ihre Unschuld, und dem Morden keine unangebrachten emotionalen Hindernisse aufstellten.
#73 Sycamore 00:20:22 | Montag, 26. September 2011
@ Clarissa (#72) Ist das alles, was Sie zu den empörenden Geschehnissen in Freiburg zu sagen haben? Wollen
Sie nicht wissen, wer dafür verantwortlich war? Erzbischof Zollitsch gewiß nicht, sondern diejenigen,
die das Programm ausgearbeitet haben. Es handelte sich dabei nicht nur um Suggestivfragen, eigentlich
um Optionen, sondern auch um unmoralische Stellungnahmen der Jugendverderber. Empören Sie die Implikationen
des Ganzen in keiner Weise? Ist der Unterschied zwischen Entscheidungs- und Suggestivfragen für Sie wirklich
das Wichtigste? Unbelievable!
#92 Sycamore 00:11:05 | Montag, 26. September 2011
Von wem sollen die Katholiken lernen, was sie nicht mehr können, oder nicht mehr verstehen, wenn nicht
von den zu Unrecht resignierten Pfarrern? „Die wenigsten Kinder wissen noch, daß man sich hinkniet vor
dem Allerheiligsten und sich bekreuzigt, wenn man die Kirche betritt.“ Der Pfarrer war resigniert – so
Matussek. Ich frage mich warum, und bestehe darauf, diese Reisgnation als völlig verfehlt anzusehen.
Wenn die Gläubigen verlernt haben, sich beim betreten der Kirche zu bekreuzigen, wer hindert eigentlich
den Pfarrer daran, sie darauf hinzuweisen und zum Bekreuzigen zu ermuntern? Wenn die wenigsten Kinder
und Erwachsene noch wissen, daß man sich vor dem Allerheiligsten hinkniet, was oder wer hindert der Pfarrer
daran, darauf hinzuweisen und die Gläubigen aufzufordern, gerade dies zu tun? Während der Zelebration
der heiligen Messe ist es ein Trauerspiel zu beobachten, manche Gläubige bei der Konsekration korrekt
hinknien, manche stehen, und manche sogar sitzen. Die wenigsten scheinen zu wissen, daß der NOM von Paul
VI. das Hinknien zu bestimmten Zeiten der Hl. Messe gebietet. Nun, sehen die Zelebrierenden Priester all
dies, tun aber nichts, um diese Mißbräuche einzustellen. Es ist also ihre Schuld, wenn es nicht klappt.
Vom Ambo habe ich noch nie einen Hinweis zur Bekreuzigung oder zum Hinknien gehört. Wohl aber die apathische
Bemerkung eines Zelebranten, daß heutzutage die wenigsten sich bekreuzigen. Ich wollte ihn anschreien:
„und was tust du dagegen?“
#71 Sycamore 23:19:01 | Sonntag, 25. September 2011
@ adonai (#70) Ich betone meine auf Grund der Tatsachen unwiderlegbare Behauptung, daß die Kinder und
Jugendlichen beim Jugendtreffen mit dem Papst in Freiburg von den Ideologen seelisch mißbraucht worden
sind. Ob dies im Vorporgramm oder während der Vigil selbst geschehen sei, ist unerheblich. Das Vorprogramm
ist doch Teil des Programms, wenn „Programm“, wie DUDEN uns lehrt, die Gesamtheit der Veranstaltung bedeutet.
Die Kinder und Jugendlichen, die nach Freiburg gefahren waren, um mit dem Papst die Vigil zu feiern, wurden
bei dieser Gelegenheit von den Manipulatören in Haft genommen und seelisch mißbraucht. Die Verantwortlichen
sollen von kreuz.net öffentlich gemacht werden! Und was das Sakrament der Beichte angeht, so hatten sie
weniger die jugendlichen Teilnehmer nötig als die manipulierenden Veranstalter.
#52 Sycamore 22:49:49 | Sonntag, 25. September 2011
wickerl (# 51) Wie ich vermutete, stellen Sie Behauptungen her ohne konkrete textuelle Bezüge. Ignorant &
Verleumder! Dann werde ich Ihnen wohl auf die Sprünge helfen müssen. 1) Aus Joseph Ratzinger/Benedikt
XIV. „Eschatologie“, 3. Kapitel, § 7, I. Die Hölle: „Alles Deuteln nützt nichts: Der Gedanke ewiger
Verdammnis, der sich im Judentum der beiden letzten vorchristlichen Jahrhunderten zusehends ausgebildet
hatte (Material LThV 445f), hat seinen festen Platz sowohl in der Lehre Jesu (Mt 25,41; 5,29par; 13,42.50;
22,13; 18,8par; 5,22; 18,9; 8,12; 24,51; 25,30; Lk 13,28) wie in den Schriften der Apostel (2 Thess 1,9;
2 Thess 2,10; 1 Thess 5,3; Röm 9,22;Phil 3,19; 1 Kor 1,18; 2 Kor 2,15; 4,3; 1 Tim 6,9; Off14,10; 19,20;
20, 10-15; 21,8). Insofern steht das Dogma auf festem Grund, wenn es von der Existenz der Hölle (DS 72,
76; 801; 858; 1351) und von der Ewigleit ihrer Strafen (DS 411) spricht.“ Hier läßt die Klarheit, mit
der Benedikt XVI. von der Hölle spricht, nichts zu wünschen übrig. Die von Ihnen völlig aus der Luft
gegriffenen „Verklausulierungen“ dienen nur als Feigenblatt für Ihre Ignoranz. Da Sie offensichtlich
Rotzingers fundalemnatles Buch „Eschatologie“ (Regensburg, Pustet, 2007) noch nicht gelesen haben, lade
ich Sie herzlich dazu ein, es durchzublättern, bevor Ihr Großmaul damit anfängt Unsinn zu verzapfen.
2) Auch hinsichtlich Hans-Urs von Balthasar sind Sie nicht in der Lage, einen einzigen Text zu zitieren,
um Ihre Behauptungen zu begründen. Hinsetzen: Note 6
#49 Sycamore 20:27:12 | Sonntag, 25. September 2011
@Tomas (# 45) Ich habe die Opera Omnia von Hans-Urs von Balthasar in meiner Bibliothek. Es wäre gewiß
ein Leichtes für Sie, mir die notwendigen bibliographischen Hinweise (Werk und Seite) zur Begründung
Ihrer Aussagen anzugeben. Ich rechne fest damit. @Wickerl Ich freue mich schon auf Ihre mit Quellenangabe
versehene Widerlegung.
#68 Sycamore 20:16:32 | Sonntag, 25. September 2011
Wer ist für die „Kinder-Befragung von Freiburg“ verantwortlich? Schamloser kann man Kinder und Jugendliche
vor den eigenen altliberalen Karren nicht einspannen. Ihnen wurde die Option zur Abstimmung gestellt,
die überhaupt keine echte Option sein kann, denn niemand in der Kirche so etwas vorschlagen würde: „Alle
Entscheidungen für die Kirche vor Ort sollen zentral in Rom getroffen werden.“ Wer ist für dieses Skandal
verantwortlich? Hier wird schlicht und einfach antirömische Stimmung gemacht – bei einer Papst-veranstaltung
noch dazu. Die Vigil wurde dafür zweckentfremdet, und die daran teilnehmenden Kinder und Jugendlichen
zynisch mißbraucht. Denn, daß es sich hier um einen seelischen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen
handele, steht außer Zweifel. Wie heißen die Schurken, die dies zu verantworten haben?
#40 Sycamore 15:38:59 | Sonntag, 25. September 2011
WICKERLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLLL… Wo bleibt Wikerl? Ich hätte eine couragierte Widerlegung meiner
Behauptungen zu Benedikt XVI. und zum großen Hans-Urs von Balthasar (# 12) von Wickerl erwartet, nachdem
er so viel Mut gehabt hat, beide in # 10 zu verleumden!
#25 Sycamore 15:26:55 | Sonntag, 25. September 2011
@ Thomasius (# 13, 18, 21) Soll ich, als Ausländer, Ihnen die deutsche Sprache beibringen? DUDEN unter
Selbstdarstellung: „Darstellung der eigenen Person, Gruppe o.Ä. um Eindruck zu machen, seine Fähigkeiten
zu zeigen.“ Daselbst unter WERBEN: „Jemanden für etwas (bes. eine Ware, Dienstleistung) zu interessieren
suchen, indem man die Vorzüge der betreffenden Sache lobend hervorhebt.“ Indem Sie die zwei Begriffe
offensichtlich miteinander verwechseln, zeigen Sie nicht nur Brandenburgis sondern der geneigten Leserschaft
insgesamt den Grad Ihrer Verblödung. @Rechercheur (# 5) Leider argumentieren Sie kontrafaktisch. Und
pflegen damit Ihre Selbsttäuschung. Wenn die katholische Religion niemanden interessiert, wie erklären
Sie sich, daß sie durch ihr bloßes Dasein breite gesellschaftlichen und politische Kreise in Rage versetzt ,
wie die Süddeutsche neulich herausgestellt, und die Reaktion solcher Kreise anlässlich des Papstbesuches
aller Welt gezeigt hat? Und wie erklären Sie sich, daß 1,2 milliarden Menschen ihr auf den Leim gegangen
sind, unter ihnen nicht die dümmsten dieser Welt?
#62 Sycamore 14:56:45 | Sonntag, 25. September 2011
Die Jugendlichen mussten über Lieblingsprojekte altliberaler Kirchenpolitik abstimmen. Eine unerhörte
Frechheit, denn 1) die für die Vigil mit dem Papst zusammengekommenen Jugendliche wurden zu ideologischen
Zwecken der Veranstalter instrumentalisiert. Die Instrumentalisierung eines Menschen ist per se verwerflich,
da der Mensch grundsätzlich Zweck und nicht Mittel ist (Kant). 2) Die perfide Art der Instrumentalisierung
verdient ebenfalls herausgestellt zu werden: Kinder und Jugendliche wurden dazu aufgefordert, über Themen
abzustimmen, die ihre theologischen Kenntnisse bei weiten überstiegen. Es ist nicht anzunehmen, die befragten
Kids kennen sich in der Theologie des geweihten Priestertums aus. Sie wurden damit zynisch als nützliche
Idioten betrachtet und zu solchen gemacht. 3) Im Bereich des Glaubens ist die Frage nach der Zeitgemäßheit,
im Vergleich zur Frage nach der Christusgemäßheit, völlig zweitrangig. Die Veranstalter denken also
politisch und nicht von Christus her. Ad absurdum geführt, hätten sie doch die Kids über die Zeitgemäßheit
der katholischen Religion schlechthin, nicht nur des priesterlichen Zölibats, abstimmen lassen sollen.
4) Obwohl die Veranstalter die Aufgabe hatten, eine „Feier des Glaubens“ von Kindern und Jugendlichen
mit dem Papst zu organisieren, die dazu dienen soll, den Glauben zu stärken, erdreisten sie sich, moralische
Wertungen von homosexuellen Handlungen abzugeben, die ein Schlag ins Gesicht der Kirchenlehre darstellen.
#17 Sycamore 14:16:04 | Sonntag, 25. September 2011
@ Der Blödsinn des Rentners Thomasius (# 13) Im Gegensatz zu Ihnen als Rentenbezieher lebt Dr. Kissler
von seinem Werk, d.h. von seinen Büchern, von seinen Artikeln, von seinen Vorträgen. Nur ein von Neid
geplagter & vollkommener Idiot würde dies als Selbsdarstellung begreifen.
#159 Sycamore 10:48:52 | Sonntag, 25. September 2011
Jubärens deBoer versteht sich als der Inbegriff der Toleranz und der Gelassenheit (ein erlesener Rotwein
mit Camembert & Zigarre bei der Abendlektüre…), also, was Sie als Verengungen, Verzerrungen, Gehässigkeiten
und Fanatismen bei de Boer wahrzunehmen Glauben müssen a priori reine Illusion sein. deBoer gibt sich
gewiß solchen Intoleranzen nicht hin, nicht ER, der den Verengungen, Verzerrungen, Gehässigkeiten und
Fanatismen der katholischen Kirche schon im Jugendalter zum Chagrin der Eltern seinen prächtigen Rücken
gekehrt hat. @deBoer (#125) Schön, deBoer, also haben wir NUR das Wort eines Schellenberg. Das war nur
die Prämisse meiner Argumentation, deBoer, um die Schwäche Ihrer zu zeigen. Wir wissen, daß es eine
ganze Menge Gefälligkeitsberichten von Diplomaten nach Berlin gab. Aus den verschiedensten Gründen.
Es wundert mich deshalb sehr, daß Sie so unkritisch mit historischen Quellen umgehen. Aber schließlich
sind Sie auch kein Historiker. Witzig ist, daß Sie den Glauben, den Sie der katholischen Kirche verweigert
haben, nunmehr so bereitwillig und naiv, wie ein kleines fanatisiertes Kind, ihren Feinden schenken, und
sich von Ihnen so gern fanatisieren lassen.
#12 Sycamore 10:31:33 | Sonntag, 25. September 2011
@# 10 Danke, Thomasius, für Ihre abschließende Lehrentscheidung. Ohne Sie hätten wir das nicht gewußt.
Der große Theologe Thomasius von Aquin… lol @Wickerl (# 10) Sie scheinen unter gestörter Wahrnehmung
zu leiden. Daß nur wenige gerettet werden, steht bereits im NT (der breite Weg/der enge Weg), nicht nur
in der Botschaft der Gottesmutter in Fatima. In seiner Rede im Augustinerkloster hat der Papst vor der
Illusion des Kuschelgottes, der die Sünden der Menschen gnädig übersehen soll, und vor der damit hergehenden
Banalisierung der Sünde gewarnt. Die Kässmann-Kirche und die katholischen KuschelgottanhängerInnen
sind damit eines besseren belehrt. Hans-Urs von Balthasar hatte keine solche „Lehre“ (der leere Hölle)
verkündet, sondern nur eine Hoffnung ausgedrückt, und sich ausdrücklich zur Lehre der Kirche bekannt.
#126 Sycamore 19:59:48 | Samstag, 24. September 2011
@deBoer (# 120) Welche Fragen Sie noch nicht beantwortet haben? 1) Die Fragen, die ich Ihnen in # 48 zu
Schellenberg gestellt habe. Dies habe ich in # 115 auch klar angemahnt; 2) Die Frage in # 115 gestellt
habe, darüber, ob Sie bei Ihrer historischen Untersuchungen zum Verhalten der Kirchen im Dritten Reich
auch die Rolle der evangelischen Kirche, die „Deutsche Christen“ und vielleicht noch en Paar Reden des
evangelischen „Reichsbischofs“ mituntersucht hätten, oder ob Ihre Forschungsarbeit nur auf die Verfehlungen
der katholischen Kirche beschränkt ist. Die Antwort dazu kann allerdings warten, bis Sie sich zu meinen
Fragen zu Schellenberg geäußert haben. 3) Ich hoffe, ich habe micht hiermit klar ausgedrückt und von
Ihnen, selbst in Ihrem offensichtlich verwirrten gegenwärtigen Zustand, auch verstanden worden bin.
#143 Sycamore 17:13:41 | Samstag, 24. September 2011
Zum „Einweg-Ökumenismus“ der Evangelischen Präses Schneider sprach bei einem Interview auf MDR gestern
abend hinsichtlich der „Ökumene“ von all dem, was die Katholiken von den Evangelischen bisweilen übernommen
hätten, wie Christuszentrismus, hohe Schätzung der Heiligen Schrift, etc. Er mahnte „weitere Fortschritte“
in der Ökumene, die offensichtlich darin bestehen sollen, daß die katholische Kirche sich noch weiter
den Evangelischen nähern & noch weitere evangelische Elemente in sich aufnehmen soll. Nichts hat Präses
Schneider über das gesagt , was die Evangelischen von den Katholiken bisweilen übernommen hätten –
nämlich nichts – und welche Schritte die evangelische Kirche zu unternehmen gedachte, um sich der katholischen
Kirche zu nähern – nämlich keine, außer des freundlichen Umgangs miteinander. Daß auch in dieser Richtung
an gar nichts gedacht wird, stellen die Gehässigkeiten vom Redakteur der evangelischen Zeitschrift „Chrismon“
(ein abgefallener Katholik, übrigens) gegen die katholische Kirche, überdeutlich klar. Nun klagen Evangelische
und mediale Welt, weitgehend aus Atheisten bestehend, daß die römische Kirche, d.h. der Papst, sich
nicht ökumenisch bewegt. So die „Rhein-Neckar Zeitung“ von heute bei ihrer Erklärung des „Abendmahls“:
„Das ist eine feier im Gottesdienst, bei der Gläubige ein bisschen zu trinken bekommen und ein dünnes
Gebäck – eine Oblate. Damit wollen sie zeigen, wie nah sie Gott sind und dass sie eine Gemeinschaft bilden“
(S. 16).
#117 Sycamore 16:49:43 | Samstag, 24. September 2011
@ deBoer (# 111) Nein, deBoer, als junger Dozent habe ich ganz anderes zu tun am Tag, als Zuschriften
von Neurotikern Ihres Kalibers auf kreuz.net zu beantworten. Ich stelle immer noch leider fest, daß meine
Fragen an Sie auf # 48 einer Antwort von Ihnen immer noch harren. Ich warte mit großer Sehnsucht auf
Ihre Antwort. Ihr flinkes sich ständig Drehen und Wenden, von einem Zitat, das Sie zufällig gegoogelt
haben, zum anderen zu pirouettieren, auf ständig wechselnden Schauplätzen zu tanzernl, ist wohl als
Zeichen Ihrer Hilfslosigkeit zu deuten. Der Neuigkeitswert dessen, was Sie hier feierlich verkünden,
ist zudem gleich null. Haben Sie sich bei Ihren Recherchen zu den Kirchen in nazionalsozialistischer Zeit
zufällig auch mit der Rolle der Evangelischen Kirche in Deutschland beschäftigt, specifice mit dem merkwürdigen
Phänomen der „Deutschen Christen“, und dabei auch ein paar Zitate ergattert? Wollen Sie nicht doch kurz
darauf eingehen? Dieses Thema soll Sie jedoch nicht davon abhalten, meine Fragen auf # 48 zu beantworten.
Ich werde mich gewiß nicht zufrieden geben, werter Scharlatan, bis Sie diese Ihre Aufgabe fleißig erfüllt
haben. Dies gebietet doch die Wahrheitsliebe.
#105 Sycamore 13:03:52 | Samstag, 24. September 2011
@deBoer (# 97) Sie täuschen sich, deBoer, sie bleiben mir immer noch einer Antwort schuldig. Denn Sie
haben meine Frage in # 48 überhaupt nicht beantwortet. Was Ihr Rarkowski Zitat angeht, meinen Sie nicht,
daß der gute Bischof für seine Worte selbst verantwortlich ist, und nicht Pius XII.? Wenn ich mich richtig
erinnere, ging es nicht um Rarkowski sondern um Schellenberg, nicht wahr? Hier geht es übrigens mitnichten
darum, ohnehin weisse Vesten (Pius XII.) reinzuwaschen, sondern im Namen der historischen Gerechtigkeit
zu verhindern, daß Schmierfinke wie Sie, als gelehriger Schüler Karl-Heinz Daschners, versuchen, sie
im nachhinein mit Dreck zu bewerfen.
#94 Sycamore 11:38:31 | Samstag, 24. September 2011
Aus Bibeltexten außer Kontext kann man immer die sonderbarsten Schlüsse ziehen, die in der Regel das
Ganze widersprechen. Häretiker und Sektierer haben stets diese Methode in mustergültiger Form exerziert.
#119 Sycamore 00:02:40 | Samstag, 24. September 2011
@catholic (# 112) Anzüglichkeiten? Sie reden wie ein schwuler Nazi! Grundsetzlich verzehre ich auch kein
Schweinefleisch – es ist nicht ‘kosher’. Sind Sie auch antisemit, Sie Schwein? Ich wette, Sie haben zumindest
einmal in Ihrem schweinischen Leben den Holocaust verneint oder relativiert. Sie scheinen sich nach all
dem wirklich wie ein Schwein am Biertisch zu benehmen! Wir kehren zu den Quellen zurück. Haben Sie kein
Schamgefühl mehr übrig, cathofaschist?
#59 Sycamore 23:51:10 | Freitag, 23. September 2011
@ deBoer (# 51) Ihre Logik wird immer sonderbarer, forensischer Komiker! Erstens bin ich weder Professor
George von Princeton University, noch Professor Mary Ann Glendon, Professor of Law an der Harvard University,
noch Professor Jonathan D. Sarna, Joseph H. & Belle R. Brown Professor of American Jewish History an der
Brandeis University, noch Professor Michael Novak, George Frederick Jewett Chair in Religion and Public
Policy, American Enterprise Institute for Public Policy Research und Gewinner des Templeton Prise, 1994,die
das Buch von Professor Dalin in höchsten Tönen gelobt haben. Zweitens, was wollen Sie eigentlich mit
dem Fall Karl-Heinz Daschner beweisen? Worüber wurde beim Gericht gestritten? Daß Daschner die Unwahrheit
gesagt hätte? Daschner kann einfach erwidern, er zitiere die Quelle Schellenberg, und das Gericht muß
feststellen, daß dies zutrifft, und ihm damit Recht geben. Meine Frage jedoch, werter Scharlatan, betrifft
gerade die Zuverlässigkait der von Ihnen ganz und gar unkritisch zitierten Quelle Schellenberg. Ich brauche #
48 nicht zu wiederholen. Meine pointierten Fragen zu Schellenberg an Sie finden erstaunlicherweise bei
Ihnen weder Anklang noch eine Antwort. Darf ich dazu anmerken, daß dies Ihre übliche Vorgehensweise
ist, wenn Sie mit Fragen konfrontiert werden, die Sie nicht beantworten können. Denn Sie können meine
Vorhaltungen offensichtlich nicht widerlegen.
#113 Sycamore 23:27:09 | Freitag, 23. September 2011
@ catholic (#108) Natürlich die Ihnen angewandten Prädikate ehren Sie. Sie wollen mir gewiss nicht eine
irgendwie anders geartete Intention unterstellen. „gymnasial“ dressiert? Sie machen ja schweinische Witze,
catholic!
#52 Sycamore 23:20:42 | Freitag, 23. September 2011
@Forum (# 49) All diejenigen, die den Gottesdienst im Olympiastadium gestern verfolgt haben, d.h. ich
u.a.m., können Ihnen bestätigen, daß sich weder Herr Wülff noch Herr Wovereit unter denjenigen befanden,
denen der Papst die heilige Kommunion gespendet hat.
#48 Sycamore 23:10:29 | Freitag, 23. September 2011
@deBoer (# 5) Kühlen Sie wieder Ihr neurotisches Mütchen an der katholischen Kirche, deBoer alias Hans-Georg
Schmitt, Expatriat, Apostat, Neurotiker? Erstens, zitieren Sie doch Ihre (gewöhnliche) Quelle! Zweitens,
darf jeder annehmen, daß Schellenberg einen der vielen Gefälligkeitsberichte nach Berlin geschickt hat.
Es gibt keinen Beweis des Gegenteils. „ Schellenberg kann ja alles und nichts behaupten. „Gratis asseritur,
gratis negatur.“ „Einer sagt, daß der anderer gesagt hätte …“ ist keine seriöse Geschichtsschreibung.
Selbst beim Gericht ist das Hörensagen kein schlüssiger Beweis. Gibt es glaubwürdige Zeugen, die Schellenbergs
Aussage bestätigen können, d.h. die am Gespräch zwischen Schellenberg und dem Diener Gottes Pius XII.
teilgenommen haben? Aus der Lektüre von Professor D. G. Dalins „The Myth of Hitler’s Pope“, Washington,
D.C., Regnery, 2001, gewinnt man einen ganz anderen Eindruck von diesen heiligmäßigen Papst. Dalins
Buch findet die uneingeschränkte Zustimmung von Professor Robert P. George von Princeton University u.a.m.
Was Ihre letzte törichte Aufforderung an Benedikt XVI. angeht, soll der gegenwärtige Papst auf den Leim
von Cornwell, Zuccotti & Co. kriechen und das bestätigen, was mangels glaubwürdiger Zeugen nicht bestätigt
werden kann? Sie machen Witze, deBoer! Bleiben Sie doch bei Ihren Leisten, Komiker!
#109 Sycamore 21:54:10 | Freitag, 23. September 2011
@catholic (# 103) Sind Sie immer so bodenlos oberflächlich, trivial & abweisend? Es wäre für Sie als
Schweinebauer ein Leichtes, der geneigten Leserschaft zu erläutern, wie ein Schwein sich an Ihrem Biertisch
benimmt. Wir nehmen doch alle an, Ihre Schweine seien wohl erzogen.
#104 Sycamore 21:32:17 | Freitag, 23. September 2011
@ Issjagut, Hekate, (# 98)! Ihr Evangelium werden wir uns später anhören. @ Hahaha, catholic! Wie benimmt
sich ein Schwein am Biertisch? Bisher habe ich nur von Elephanten in Porzellanläden gehört. Merkwürdigerweise
haben diese hoch intelligenten Tiere eine besondere Vorliebe für Porzellan. Man versichert, man habe
sie bei Tiffany oft gesehen.
#99 Sycamore 21:16:47 | Freitag, 23. September 2011
Hans Dampf (# 18) Die freundschaftliche Einladung der Evangelischen an alle Menschen, die es wünschen,
an Ihrem Abendmahl teilzunehmen, betrachte ich keinesfalls als ein Greuel, da bei dem, was am evangelischen
Abendmahl geschieht, handelt es sich nicht um eine echte Eucharistie, die bekanntlich das geweihte Priestertum
voraussetzt, das bekanntlich die Evangelischen nicht haben. Ich sage dies nicht mit Häme oder mit Genugtuung,
sondern rein faktisch. Denn nur an einem symbolischen „Brot-brechen“ kann jeder eingeladen werden; an
der Teilhabe am Leib und Blut des Herrn, dagegen, nicht. Die Tatsache, daß die Lutheraner, im Gegensatz
zu den reformierten, an der Realpräsenz glauben, ändert leider nichts an der Lage , denn auch die Lutheraner
haben kein geweihtes Priestertum. Damit, das, was sie al Leib und Blut des Herren beim Abendmahl betrachten,
ist eigentlich nur einfaches Brot und Wein. Das katholische und orthodoxe Verständnis der heiligen Eucharistie,
und ihre Realität in diesen zwei Kirchen, ist etwas ganz anderes. Die Eucharistie ist die Quelle & die
Feier der kirchlichen Einheit, als Einheit der Glieder des mystischen Leibes Christi mit Christus selbst
und miteinander. Dies setzt eine tatsächliche kirchliche Einheit voraus, die in der Eucharistie vergegenwärtigt,
erneuert und vertieft wird. Diese kirchliche Einheit besteht leider mit nichtkatholischen Christen oder
gar mit Menschen guten Willens nicht. Das zu feiern, was es nicht gibt, als ob es gäbe es, ist unredlich.
#36 Sycamore 14:03:01 | Freitag, 23. September 2011
@Matthäus (# 32) Sie wiederholen sich. Sie wirken diffus und porös. Haben Sie Ihren Mittagsschaft im
Altersheim versäumt? Ihr demenzialer Zustand erfordert ja die richtige Pflege.
#17 Sycamore 13:59:44 | Freitag, 23. September 2011
@ Tolerant (# 16) Als Berufstolerant klingen Sie eideutig paranoid. Als der Don Quijchote, der die vor
ihm lauernden Windmühlen als „wache“ und als „Spinner“ unterteilt, passen Sie zudem dem Bild des korrekten
verblödeten Spießer.
#15 Sycamore 13:50:56 | Freitag, 23. September 2011
Obermaier (# 12) „Lacht“ Gott auch über die Schindluder, die zwei laisierten ex-Priester mit dem Leib
und dem Blut seines Sohnes unrechtmäßig treiben? Es ist gewiß kein Zeichen „ökumenischer Freundschaft“,
daß die benannte evangelische Kirche ein solches Greuel in ihren Räumlichkeiten nicht zum ersten Mal
erlaubt hat. Das ist eigentlich ein Schlag ins Gesicht der katholischen Kirche, von der ach sichtbare
Zeichen ökumenischen Fortschritts verlnagt werden. Alles, was mit der heiligen Eucharistie zu tun hat,
gebietet die höchste Ernsthaftigkeit und den höchsten Respekt. Ich finde Ihren Kommentar nicht witzig.
Daß Tolerant die Sache zu einer „ritueller“ Unkorrektheit banalisiert, ist schlichtweg dumm.
#11 Sycamore 13:39:01 | Freitag, 23. September 2011
@bassmann (# 7) Warum sollte Sycamore dies tun? Er beehrt mit seiner Aufmerksamkeit die Kommentare, die
er gerade liest, und die beehren will. Eine ethische Pflicht, alle bzw. bestimmte Kommentare zu beehren,
sieht Sycamore nicht. Eine derartige distributive Gerechtigkeit im blog betrachtet Sycamore als einfach
nicht existent.
#25 Sycamore 13:31:37 | Freitag, 23. September 2011
@Tolerant (#19) „… auch wenn man sich hier krampfahft bemüht [Papst & Graumann] auseinanderzudividieren.“
Tolerant überrascht immer wieder. Wie soll es vonstatten gehen, zwei Menschen durch Zuschriften auf einem
blog voneinander zu trennen? Merkt der tolerante Blinde nicht, daß trotz aller Freundlichkeiten, Welte
Papst und ZdJ Vorsitzenden voneinander trennen? Dann stellt sich wohl die Frage von Monsieur Lapalisse:
Wie kann man das trennen, was schon getrennt ist?
#5 Sycamore 13:24:33 | Freitag, 23. September 2011
@ Tolerant (#2) Mich wundert’s immer wieder, wie manche Mitforisten genau zu wissen meinen, wie der Allerhöchste
zu diesem oder jenem steht. Wird dies ihnen vom Himmel direkt mitgeteilt? In einer Vision? In einer privaten
Offenbarung? Im Traum, wie bei manchen Heiligen? Per e-mail oder per Twitter durch Nutzung moderner Kommunikationstechniken?
Ist die Christenheit nun dazu verpflichtet, das, was Tolerant ihr als Botschafter des Himmels mitteilt,
in Glaubensgehorsam anzunehmen und als wahr zu betrachten? Hat die Glaubenskongregation hinsichtlich von
Tolerants Offenbarung das „constat de supranaturalitate“ festgestellt? Glücklicher Tolerant, skurriles
Lieblingskind des Himmels!
#18 Sycamore 13:08:19 | Freitag, 23. September 2011
@armseliger MATTHÄUS (# 11) Da kommt der brave Deutsche hervor, der Nachkommen der Massenmörder der
Nazi Zeit, der selbst die von Juden an ihrer eigenen Regierung geübte Kritik hinsichtlich der Palästinenser
als Antisemitismus betrachtet. Apotheose der deutschen Neurosen …
#9 Sycamore 12:52:06 | Freitag, 23. September 2011
@ Blackmore (# 7) In Ihrer vornehmen Ignoranz übersehen Sie die politische Dimension des Zentralrates
der Juden in Deutschland. Die Unterdrückung der Palestinenser und die Landrauborgie zu Lasten derselben,
wozu sich der jüdische Staat sich seit Jahrzehnten befleissigt, haben mit dem jüdischen Glauben, den
Sie in bewußter Scheinheiligkeit hervorheben, wahrlich nichts zu tun. Daß Graumann, schließlich, „nur
Fakten erwähnt“, wie Sie mit souveräner Torheit behaupten, ist grundsätzlich zu verneinen.
#114 Sycamore 23:07:16 | Mittwoch, 21. September 2011
Pflichtlektüre zum Papstbesuch in Deutschland: Andreas Püttmann, „Gesellschaft ohne Gott. Risiken und
Nebenwirkungen der Entchristlichung Deutschlands“, GerthMedien, 2011. Einige Daten: 1) Von 1950 bis heute
sind die deutschen Protestanten von 43 millionen auf 25 millionen zusammengebrochen. Von 1970 bis heute
sind ihnen 6,6 millionen Gläubige weggelaufen. 2) Die Katholiken waren im Jahr 1950 25 millionen. Heute
sind sie 25 millionen. Von 1989 bis heute haben 2,2 millionen Katholiken ihrer Kirche den Rücken gekehrt.
3) Im Jahr 1950 50% der Katholiken besuchte den Gottesdienst jeden Sonntag. Heute nur 8% der westdeutschen
Katholiken geht jeden Sonntag in die Kirche, während 17% der katholischen Diaspora in Ostdeutschland
besucht den Gottesdienst jeden Sonntag. 4) Das Durchschnittsalter der praktizierenden deutschen Katholiken
ist 60 Jahre. 5) Nur 30% der Deutschen unter 30 Jahren betrachtet die religiöse Erziehung ihrer Kinder
als wichtig. 6) Hinsichtlich der Glaubensinhalte, nur 58,7% der deutschen Katholiken und 47,7% der deutschen
Protestanten glaubt, daß Gott den Himmel und die Erde geschaffen hat. 7) Manche dt. kath. Bischöfe betrachten
ein Großteil der deutschen Katholiken als „getaufte Heiden“. 8) Für viele Deutschen ist das Christentum
zu einer kulturellen Kulisse geworden, wo jeder seine eigene persönliche Religion zusammenbasteln kann.
9) Nut 38% der Deutschen betrachten Weihnachten als eine religiöse Feier.
#89 Sycamore 20:12:27 | Mittwoch, 21. September 2011
@ Jubärens (# 66) Danke für Ihren auskunftreichen Beitrag. Angesichts des verräterischen Bildes der
greisen Sprecher von „Wir sind Kirche“, ist es schön festzustellen, daß die katholische Jugend Freude
daran hat, mitten in der katholischen Tradition ihr Glaubensleben zu entfalten. Sie können mit der „horizontalen“
(Kard. Brandmüller), mutlosen und banalisierenden postkonziliaren Verkündigung nichts anfangen. Selbst
die römischen Kurialen, wie in verschiedenen blogs von ‘Vatikanisten’ berichtet wird, sind entdecken
allmählich, wo die katholische Jugend zu finden ist. Der Generationenunterschied könnte dabei anschaubarer
nicht sein. Da findet sich auch die Antwort auf die Frage, bei wem die Zukunft der Kirche liegt. Gewiss
nicht bei den Opas und Omas von „Wir sind Kirche“. Prächtiges Anschauungsmaterial diesbezüglich bot
die neuerliche Diskussionsrunde bei Phoenix an. Die Diskutanten waren u.a. Matthias Matussek, der nicht
eliminierbare altliberale Dinosaurier Weihbischof Jaschke, und der behäbige & selbstgerechte evangelische
Bischofs Schneider. Das Publikum bestand fast ausschließlich aus Greisen. Es war peinlich zu verfolgen,
wie die Opas und Omas mal jubelten (beim Thema gemeinsames Abendmahl), mal mit Entsetzen reagierten, als
der unglückliche Herr Matussek versuchte, die Unterschiede zwischen evangelischem Abendmahl und katholischer
Eucharistie herauszustellen. Immer „inkorrekt“ der Herr Matussek! Eine Apotheose der Vergänglichkeit…
#29 Sycamore 11:54:47 | Mittwoch, 21. September 2011
@ Mönchlein, Mönchlein … Gedopte Mönchleine leiden zuweilen unter Halluzinazionen (# 24). In Deutschland
gibt es ca. 25 millionen Katholiken. Etwa 10% davon gehen am Sonntag in die Kirche. Die Zahl der Beichtenden
unter ihnen soll sich im Promillebereich bewegen. Nicht nur aus Glaubensverlust. Die eigenen Sünden zu
beichten, erfordert die Überwindung einer bestimmten Schwelle. Um bestimmte Sünden zu beichten, liegt
die Schwelle noch höher. Um es den Gläubigen leichter zu machen sorgte in den guten alten Jahrhunderten
die Heilige Mutter Kirche dafür, daß Beichstühle so geschaffen wurden, daß Priester und Beichtender
sich nicht einander sehen konnten. Diese „Anonymisierung“ hatte auch einen tiefen theologischen Sinn:
Im Beichtgeschehen trat der Priester nicht als der Herr Soundso auf, sondern als der unsichtbare Vertreter
des unsichtbaren Christus, an dessen Stelle er die Beichte abnahm und Vergebung spendete. Der Beichtende,
seinerseits, trat im gleichen Geschehen nicht als der bekannte, mehr oder weniger geschätzte, gesellschaftliche
Subjekt auf, sondern in der Anonymität des armen Sünders, des Jedermanns, der den Gekreuzigten um Vergebung
bat. Wie man sieht, modern und bequem ist nicht notwendigerweise klug und tiefgreifend.
#23 Sycamore 11:22:16 | Mittwoch, 21. September 2011
@ Ach Dummerdor (# 22) Why don’t you just shut up? Ihre Bemerkungen dürfen nach allen biblischen und
christlichen Kriterien als dümmlich bezeichnet werden (‘nomen est omen’) und Ihr Anliegen als völlig
deplaziert. Übrigens, wenn dieses Forum Ihnen so mißfällt, ist es nicht nachvollziehbar, daß Sie darin
verweilen. Wechseln Sie doch zur FAZ, Zeit, Spiegel online o.ä. Ist der Alltag im Altersheim soooo langweilig?
#21 Sycamore 11:11:48 | Mittwoch, 21. September 2011
@ Dümmeldor (# 19) Zieht heute jemand den „ganz großen Glaubensabfall“ in Zweifel? Darf ich Sie und
Ihre fehlende Logik auf die Beine helfen? Schritt # 1: Die Zweckentfremdung der Beichstühle zu Besenkammern
bedeutet wohl, daß sie für das Sakrament der Beichte nicht mehr verwendet werden, oder? Schritt # 2:
Aus der Tatsache, daß es auch sonst nirgendwo anders gebeichtet wird, mit seltenen Ausnahmen, schließt
der kluge Kopf, daß das Sakrament der Beichte in der postkonziliarer Kirche nicht mehr bzw. äußerst
selten gespendet wird. Dieser Schluß ist nicht nur zwingend, sondern auch faktisch zutreffend. Schritt #
3: Aus der Tatsache, daß es von der großen Mehrheit der Gläubigen nicht mehr gebeichtet wird, darf
man schließen, daß (a) entweder diese Katholiken begehen keine schweren Sünde mehr, wofür die Beichte
unerlässlich wäre, (b) oder daß dieselben das Bewußtsein Ihrer Sündhafigkeit und Vergebungsbedürfnis
verloren haben. Schritt # 4: Die Alternative (a) ist als unrealistisch abzulehnen. Die Alternative (b)
setzt wohl einen allgemeinen Glaubensabfall voraus, dem eine mutlose, rein horizontale und banalisierte
Verkündigung nichts entgegenzusetzten hat. Korollar: Keiner wird ernsthaft bestreiten, eine solche Verkündigung
sei ein Epiphänomen der postkonziliaren Zeit.
#17 Sycamore 10:44:19 | Mittwoch, 21. September 2011
@Walther von Stolzing (# 11) Ich stimme Ihnen zu. Der kausale Zusammenhang zwischen „Geist des Konzils“
bzw. „nachkonziliarer Ideologie“ und den Konzilsdokumenten ist nicht zu leugnen. Es wird von der gegenwärtigen
theologischen und historischen Konzilsforschung auch so ganz klar herausgestellt. 40 Jahre lang hat die
Anhimmelung des „Superkonzils“ kritische Fragen dazu unterschlagen und Aufforderungen an das kirchliche
Lehramt, endlich Klarheit zu schaffen, abweichende, irrtümliche und gar häretische Deutungen zu verurteilen,
und deren Vertreter von wichtigen Kirchenämtern zu entfernen, blockiert. Nun scheint Bewegung in die
Sache zu kommen. Selbst die römischen Kurialen haben inzwischen gemerkt, daß die katholische Jugend
und Jungpriester mit der altliberalen mutlosen, „horizontalistischen“ (Kard. Brandmüller) und banalisierenden
Verkündigung nichts am Hut haben. Sie entdecken die Tradition wieder und das, was für zweitausend Jahre,
vor dem Konzil, galt und noch immer gilt. Der Pius-Bruderschaft gebührt die Dankbarkeit der Universalkirche
dafür, daß sie nie aufgehört hat, die bohrenden Fragen zu stellen, und sich nie mit dem ‘status quo’,
wozu die verbohrten Bischöfe sie immer wieder gedrängt haben, zufrieden gab. Eine glänzendere Anerkennung
als die, welche in der päpstlichen Einladung zu den neuesten Gesprächen bei der Glaubenskogregation
enthalten ist, ließe sich kaum denken.
#13 Sycamore 10:23:07 | Mittwoch, 21. September 2011
@ # 10 … und die variable Verwendbarkeit der Gehirne, die vom „Geist des Konzils“ 40 Jahre lang gedopt
wurden. Jetzt gilt es, die von Benedikt XVI. eingeleitete Wende tatkräftig zu unterstützen, damit die
katholische Kirche wieder zu sich selbst findet. @Dummledor (# 1, # 4) Sie spielen den Verblödeten und
den Scheinheiligen. Außerdem können Sie nicht richtig lesen, denn im Artikel steht nicht, das Konzil
habe das Sakrament der Beichte abgeschafft, sondern daß dieses „im Gefolge des Zweiten Vatikanums abgeschafft
wurde“. Von den vom „Geist des Konzils“ Verwehten, versteht sich. Ich darf annehmen, Sie gehören dazu.
#54 Sycamore 10:11:52 | Mittwoch, 21. September 2011
@HAHAHAHAhahahaha Randale (# 53) Es gelingt immer wieder, Herr Banale, Sie aus der Ruhe zu locken und
zu vulgären Auslassungen zu verführen. Eine schwache Persönlichkeit! Sie brechen immer wieder Ihr Schweigegelübde
und enttäuschen mit Ihrem verschleppten Abgang die genervte Leserschaft, Herr Triviale!
#51 Sycamore 23:02:29 | Dienstag, 20. September 2011
@Banale (#49) HAHAHAHAhahahahaha, Randale! Ihr Nervenkostüm scheint ziemlich labil zu sein. Sie verlieren
die Fassung. Warum denn? Die sehr einfache Frage, die ich Ihnen zum wiederholten Mal gestellt habe, lautet:
wie war Ihr letzter Pseudo vor Ihrer letzen Häutung, Triviale? Nur zur Selbstorientierung. Einfache Frage,
oder? Warum antworten Sie nicht? Sie zeigen stattdessen eine große Nervösität und Sie legen eine außerordentlich
primitive Sprache an den Tag, die Ihre äußerst primitive Herkunft verrät, Herr Banale! Bedauerlich!
#76 Sycamore 21:20:53 | Dienstag, 20. September 2011
Eine lesenswerte Zusammenfassung der Implikationen der erstaunlichen Kehrtwende des Heiligen Stuhls hinsichtlich des nunmehr vom Sockel gestossenen „Superkonzils“, gar von manchen als „Neuerfindung der katholischen Kirche“ verstanden, in „Summorum Pontificum“.
#48 Sycamore 21:10:00 | Dienstag, 20. September 2011
@ Vandale (#47) Daß ein Sterbender sich immer wieder zu Wort meldet und bis zum (scheinbar nie auftretenden,
ersehnten) letzten Atem seinen Stuss verzapft, ist schon merkwürdig. Wie war Ihr werter Pseudo vor Ihrer
letzten Häutung, Triviale? Ignorant, wie Sie nunmal sind, werden Sie den lateinischen Spruch „repetita
iuvant“ wohl nie gehört haben. In Ihrem dementialen Zustand haben Sie zudem nicht gemerkt, daß Sie auf
meine wiederholte Frage noch keine Antwort gegeben haben, Herr Banale!
#24 Sycamore 20:59:09 | Dienstag, 20. September 2011
@ monens (# 7) Köstlich! … Man könnte die erzbischöfliche Logik auch so wiedergeben: An der Freiburger
Psychiatrie wird über einen Herrn Schwäbele berichtet, der sich selber als Napoleon Bonaparte versteht.
Der Chefarzt erklärte zu dem Fall, daß er dies respektiere und auch nicht um Begriffe streiten wolle.
#86 Sycamore 00:46:32 | Dienstag, 20. September 2011
@FUNDI Daß die katholische Handhabung wiederverheirateter Geschiedener Sie, als freikirchlichen Lutheraner,
so sehr beschäftigt, ist ja erstaunlich. Sie vermitteln den Diskutanten den falschen Eindruck, Sie wären
Katholik. Nur einer hat so etwas in histrionischer Vollendung zustandegebracht: sein Name war Febron,
alias Didaskala, alias …
#46 Sycamore 00:37:13 | Dienstag, 20. September 2011
@ Randale (#45) „ … Ihnen einen letzten guten Rat … zu geben.“ Was ist denn los mit Ihnen, Vandale?
Stehen Sie vor dem Ableben? Möge Ihre triviale Seele endlich die Ruhe finden, der sie auf kreuz.net nicht
gegönnt wurde! Wie war Ihre werter Pseudo vor Ihrer letzten Häutung, Triviale?
#40 Sycamore 23:53:35 | Samstag, 17. September 2011
@Randale (# 38) „ [Ihre kluge Rede] perlt an mich ab wie Regenwasser auf Fett.“ So so, Sie sind also fettleibig.
Dies könnte die Langsamkeit Ihrer Denkprozesse und die Schlichtheit dessen, was man doch nicht Gedanken
nennen darf: Verfettung des hypertrophierten Resthirns. Wenn sowohl Rede und Gedanken so an Sie abperlen,
sollen Sie getröst auf eine Zuschrift verzichten, meinen Sie nicht? Wie hießen Sie, Vandale, vor Ihrer
letzten Häutung?
#22 Sycamore 22:25:18 | Samstag, 17. September 2011
@AlberthESEL (#3, #19) Sie haben den richtigen Pseudo gewählt. Nun, Esel gelten als zuweilen bockige,
uneinsichtige und ungehorsame Tiere. Außerdem können Esel, wenn man ihnen zwei gleiche Haufen Stroh
vorstellt, sich nicht für das eine oder das andere entscheiden, und so verhungern sie qualvoll vor dem
vielen Stroh, wie wir aus dem Mittelalter wissen (sic!). Der Unterschied nun zwischen ungehorsamen Pfarren
und ungehorsamen Eseln ist es, daß die Pfarrer plärren können, zuweilen entschieden zu viel, die Esel
dagegen nicht. Ihr Schweigen und ihre traditionellen Geduld und Ausdauer macht unsere Esel für Kinder
und Erwachsene zugleich so lieb. Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden ist es, daß die Esel sich
mit kräftigen Stockhieben überzeugen lassen, sich wieder in Bewegung in die gewünschte Richtung zu
setzen, die ungehorsamen Pfarrer dagegen nicht. Man könnte fragen: Was ist denn so klug an den ungehorsamen
Pfarrern? Can 1373 CIC: „Wer öffentlich wegen irgendeiner Maßnahme der kirchlichen Gewalt oder eines
kirchlichen Amtes Streit der Untergebenen oder Haß gegen den Apostolischen Stuhl oder den Ordinarius
hervorruft oder die Untergebenen zum Ungehorsam gegen diese auffordert, soll mit dem Interdikt oder anderen
gerechten Strafen belegt werden.“ Ein Kirchenrechtler dazu: „ Auch inhaltlich ist der Aufruf untragbar,
weil er klare Aufforderungen zum Gesetztesverstoß enthält.“ So christlich sind unsere heimischen Esel,
pardon, Pfarrer!
#37 Sycamore 13:38:50 | Samstag, 17. September 2011
@ franziskus (35) Ich habe mich von einem kundigen Mitforisten belehren lassen müssen, daß es im CIC
kein Verbot des Verkaufs von Weihwasser und anderen gesegneten Objekten gibt. @hieronymus333 So ist es.
#28 Sycamore 13:27:42 | Samstag, 17. September 2011
@Ossietzky (27) Sie scheinen von einem unreinen Geist besessen zu sein, wenn man so Ihre Beiträge liest –
eigentlich von vielen, denn Sie scheinen viele Namen zu haben, wie Schalom, Tchibo, Palmström, Sefirot.
Es gibt Exorzismen aus der Ferne…
#146 Sycamore 21:08:41 | Freitag, 16. September 2011
@Nixnutz (# 128) Diejenigen, die nach jedem Mißbrauchsfall im kirchlichen Umfeld nach Abschaffung des
Zölibats rufen, wenden in der Tat die von Ihnen implizierte Logik an.
#26 Sycamore 20:59:15 | Freitag, 16. September 2011
@AMG Wesentlich scheint mir zu sein, daß die Intention der Mönche korrekt ist. Schließlich fließen
in die Festlegung des kommerziellen Wertes der Flasche u.a. auch die Bedürfnisse des Klosters. Was über
den aktuellen Wert der Flasche bzw. anderer Verkaufsobjekte hinausgeht (s. # 22), wird dann als Spende
betrachtet. So kleinkariert sollen schließlich die Gläubigen nicht sein, daran Anstoß zu nehmen.
#23 Sycamore 19:56:32 | Freitag, 16. September 2011
@ VanDaalen (#21) Ihr Pseudo erinnert an Randale, an Banale, an Vandale … Wie war Ihr werter Name vor
Ihrer letzten Häutung? Damit ich mich ein bißchen orientieren kann? Ich bin ein Gentleman und würde
nie einer Fliege weh tun, noch weniger auf sie schlagen, und noch weniger, wenn diese Fliege ein evangelischer
Prediger ist. Zwischen Pfarrer Fliege und den Wiener Mönchen gibt es jedoch einen wesentlichen Unterschied,
den Sie mit Ihrem Astigmatismus nicht bemerkt haben. Die Wiener Mönche verlangen von der geneigten Kundschaft
nur den Geldwert der Flasche ohne Inhalt zurück. Pfarrer Fliege verkauft stattdessen das Weihwasser,
begeht also Simonie. (Die Ungeschicklichkeit der Mönche bei der Bezeichnung des Verkaufsobjekts soll
mild übersehen werden.) Aus Ihren Bemerkungen geht jedoch hervor, daß Sie in Ihrer Schlichtheit das,
worum es hier geht, plump mißverstanden haben. Daher die Notwendigkeit dieser Erklärung als Werk der
Liebe (sic!).
#137 Sycamore 19:31:38 | Freitag, 16. September 2011
@Matthäus (# 115) Nur cool bleiben, Matt! Nur keine Aufregung! Bei Greisen wie Ihnen könnte sie gesundheitlich
gefährlich sein. Ich pflichte Ihnen allerdings ganz und gar bei: wer Müll verbreitet, soll sich bei
der städtischen Müllabfuhr betätigen, und nicht als Mitforist auf kreuz.net. Da Sie nun leider ein
notorischer Müllabwerfer sind, darf ich Sie beim Wort nehmen und Ihnen offiziell mitteilen, daß Sie
Ihr Recht auf Kritik bei anderen endgültig verwirkt haben. Ihre Banalitäten entsorgen Sie am besten
as Sondermüll, Matt! @ SchwulIUnd… (# 114) Once you decide to use the English language for your trash,
you should use it idiomatically, buddy! May I suggest that instead of saying „Whats with…“, you use
the expression „What about …“? Just a friendly tip, my queer friend!
#128 Sycamore 16:45:51 | Freitag, 16. September 2011
@monens (# 109) In der Schweiz gab es allein im Jahr 2009 lt. Polizeiliche Kriminalstatistik 1.526 Fälle
von sexuellen Handlungen mit Kindern. Die Hälfte davon fiel auf das familiäre Umfeld des Opfers zu.
Um die Proportionen zu sehen, berichtet (2011) die Schweizerische Bischofskonferenz von 147 Fällen von
sexuellem Mißbrauch durch Kleriker (62) & kirchlich Angestellte. Es handelt sich dabei, wie Sie auch
anmerken, meistens um sexuelle Nötigung und Belästigung oder unerwünschte Avances. Es gab 2 Vergewaltigungen.
Die meisten dieser Straftaten wurden vor 1990 begangen. Zwischen 1990 und dem Jahr 2000 gab es 9 Mißbrauchsfälle
im kirchlichen Umfeld. Zwischen 2000 und dem Jahr 2010 gab es insgesamt 13 Mißbrauchsfälle in kirchlichem
Umfeld. www.tagesschau.sf.tv.
#126 Sycamore 15:57:37 | Freitag, 16. September 2011
@Matthäus (# 106) Jeder Ton Ihnen gegenüber ist prinzipiell angemessen. Freuen Sie sich doch darüber,
daß jemand auf Ihre banalen Zuschriften überhaupt reagiert. Wenn Sie ein artiger Knabe wären, würden
Sie sich dafür artig bedanken.
#17 Sycamore 15:52:42 | Freitag, 16. September 2011
@Semikolon (#15) Sie unterliegen dem Trugschluß, „je teurer desto besser“. Dies charakterisiert Sie als
neureichen Banause. Desweiteren versäumen Sie es, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, daß die kleine
Flasche (ohne Inhalt) tatsächlich einen Marktwert von € 5,00 haben könnte. Dann dürften die Franziskaner
wohl nach dem Grundsatz der Fairness, @ 5,00 für die Flasche verlangen. Das Weihwasser selbst ist nicht
verkäuflich.
#120 Sycamore 09:59:31 | Freitag, 16. September 2011
@ Matthäus (#104) Ihre Zahlen sind nicht aus dem o.a. Artikel „errechnet“, sondern einfach zitiert, und
Ihre Zuschrift, worauf Sie idiotischerweise meine Aufmerksamkeit richten, hat mit meinem Beitrag genausoviel
zu tun wie eine Bananenplantage am Nordpol. Sie hätten übrigens gleich den Link angeben können, wozu
Ihre Doofheit und Trägheit offensichtlich nicht gereicht hat: www.tagesschau.sftv/Nachrichten/Archiv/2011/09/15/Schweiz
#11 Sycamore 09:52:32 | Freitag, 16. September 2011
Die „Präambel“ & die drei Grade der Zustimmung… Aus dem Artikel von Andrea Tornielli geht klar hervor,
daß die o.g. drei Grade der Zustimmung nicht aus der „Präambel“ stammen, die (immer noch) geheim und
nur den direkt Betroffenen bekannt ist, sondern aus der 1989 von der Glaubenskongregation veröffentlichten
„Professio fidei“, woraus Tornielli extrapoliert. …aticaninsider.lastampa.it Es ist ferner noch völlig
offen, welche Form die „kanonische Lösung“ annehmen wird, ob dies eine Personalprälatur sein wird oder
etwas anderes. Dies geht sowohl aus dem o.z. Artikel als auch aus den Äußerungen von Bischof Fellay
am abend des 14. September 2011.
#118 Sycamore 09:21:20 | Freitag, 16. September 2011
@Nutznichts (# 101) hahaha Nutznichts, haben Sie den Eindruck, daß die zwei Inzestgeschichten aus Franken
und Oberbayern der geneigten Leserschaft noch verborgen geblieben sind? Ersparen Sie sich doch den überflüssigen
Link! Sie tragen Kohle nach Newcastle! Was mich bei der Berichterstattung überrascht hat, ist der fehlende
Ruf nach Abschaffung des Zölibats! lol Keiner behauptet nun, über solche aufsehenerregende Fälle wäre
nicht berichtet. Es geht hier um die PROBLEMATIK des sexuellen Mißbrauch im familiären Bereich und um
die abertausende (!) Fälle von sexuellem Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen in diesem Rahmen. Woran
es mangelt ist m.E. nicht an der punktuellen Berichterstattung hier und dort, sondern an der fehlenden
THEMATISIERUNG dieser Problematik in Gesellschaft und Politik (z.B. Familienministerium). Es geht zudem
um deren gesellschaftliche und mediale TABUISIERUNG. Ich hoffe Sie sind in der Lage, diese verschiedenen
Begriffe auseinanderzuhalten und nicht miteinander zu verwechseln. Bei den Paar hundert kirchlichen Fällen
in D., über Jahrzehnten verteilt, ist (war) stattdessen wortwörtlich die gesellschaftliche, politische
und mediale Hölle los. Und noch verheerender für das Wohl der Kinder und Jugendlichen ist der daraus
entstandene falsche Eindruck, sexuellen Mißbrauch gäbe es nur oder vorwiegend in der Kirche. Sodass,
nun, daß das kirkliche Problem halbwegs gelöst zu sein scheint, die sexuelle Umwelt der Betroffenen
wieder völlig in Ordnung wäre.
#110 Sycamore 22:38:35 | Donnerstag, 15. September 2011
@Matthäus (#2) Haben Sie Ihre Zahlen aus Omas Schatulle herausgeholt? Geben Sie doch Ihre Quelle an!
Laut PKS Mißbrauchsstatistik 2010 hat es im Jahr 2010 die beeindrückende Zahl von 25.411 Opfer von sexuellem
KINDESmissbrauch in Deutschland gegeben. Die Täter stammten zu 20,0% aus der Verwandschaft des Opfers:
4.900 Kinder wurden demnach von ihren Verwandten sexuell missbraucht; 19,6 der Täter stammten aus dem
Bekanntenkreis des Opfers. www.kinderqualen.de/Missbrauch Statistik-PKS-2011.html
#53 Sycamore 16:31:18 | Donnerstag, 15. September 2011
Auf die Kirche fokussieren … (ad nauseam): Es ist grotesk, daß so viel Aufmerksamkeit, Hass & Häme
auf die von Klerikern zu verantwortenden Mißbrauchsfälle, die im promille Bereich liegen, gerichtet
werden. Es entsteht bisweilen den (gewollten) Eindruck, daß sexueller Mißbrauch nur in der Kirche stattfindet.
Bei den braven Bürgern, in den Familien? Niemals! Und über die rund 60-80% der Mißbrauchsfällen, die
im familiären Bereich immer noch begangen werden, darf kein „korrekter“ medialer Hahn krähen. Es handelt
sich um die Verlogenheit einer Gesellschaft, die in der Kirche ihren Sündenbock dankbar ausgemacht hat,
den sie nun, mit medialen Schlägen versehen, in die Wüste treibt. So einfach lassen sich die Hände
in Unschuld waschen. So einfach funktioniert der alte Trick des Diebes, der lautstark „Haltet den Dieb!“
ausruft, um die Aufmersamkeit der Anwesenden von sich zu lenken.
#45 Sycamore 12:53:36 | Donnerstag, 15. September 2011
@Blackbird (#37) Auch Sie, wie Forum, aus dem Altersheim? Daß es Ihnen offensichtlich nicht passt, daß
die internationale Presse diese Meldung verbreitet, bedeutet noch lange nicht, daß sie es nicht getan
hat.
#112 Sycamore 12:47:13 | Donnerstag, 15. September 2011
@ Brandenburgis (# 102) Clarissa Thomasia setzt ihren Triumphzug als die verkommene nackte Kaiserin im
Rotlichtviertel fort. Es ist unsere Aufgabe, als demütige Arbeiter im Weinberg, die verschiedenen Aspekte
dieser Nacktheit immer wieder kritisch herauszustellen, der Verkommenen gleichsam zu buchstabieren, damit
sie versteht. Von alleine ist sie nicht dazu in der Lage. Unser Werk ist also ein Werk der Liebe. Ein
schwieriges Werk, denn es passiert immer wieder, daß Clarissa Thomasia einen blamablen logischen faux-pas
begeht. So z.B. geht die armselige offensichtlich davon aus (# 91), aus nur ihr einsichtigen Gründen,
ich sei Theologe, und spricht mir unselbstkritisch die Kompetenz ab, die ich auf dem Feld nie beansprucht
habe, und pikanterweise die sie selbst nicht besitzt. Von der falschen Annahme auszugehen und daraus zu
argumentieren ist nun ein plumper Anfängerfehler, welchen die ahnungslose Clarissa Thomasia immer wieder
begeht. Was ihr kritisches Unvermögen angeht, so tadelte sie neulich einen Mitforisten, weil er sich
hinter einen Pseudonym vesteckte, ohne selbstkritisch zu bedenken, daß sie selbst sich hinter zwei Pseudonyme
versteckt, und nicht dazu bereit ist, ihren (seinen?) Klarname preiszugeben. Die Saga der Clarissa Thomasia
könnte beliebig fortgesetzt werden, wenn es nicht zu skurril wäre, dies zu versuchen.
#36 Sycamore 11:57:58 | Donnerstag, 15. September 2011
@Forum (#32) „Woher weiß kreuz.net …?“ Nach der Pressemitteilung des Heiligen Stuhls zum Treffen zwischen
Kardinal Levada von der Glaubenskonhrehation und Bischof Fellay von der Pius-Bruderschaft hat sich dies
in der Weltpresse herumgesprochen. Es scheint nur Ihnen noch nicht zu Ohren gekommen zu sein, werter Greis.
Sie hinken immer hinterher, Forum! Also, mein Lieber, raus aus dem Altersheim, rein in ein Café, dort
nicht nur capuccino schlürfen sondrn, wenn es geliungt, ein entschiedener Griff zu der naheliegenden
Zeitung, und … lesen, lesen, lesen, damit Sie keine weiteren dummen Fragen an die geneigte Leserschaft
zu stellen brauchen.
#19 Sycamore 11:46:17 | Donnerstag, 15. September 2011
@Vogel (#10) 1) Wollen Sie eine thologische Erklärung? Jesus Christus: Die Welt wird euch hassen und
verfolgen, genauso wie sie mich gehasst und verfolgt hat. Warum soll der Diener eine bessere Behandlung
erwarten als sein Herr? Paulus: Die Dunkelheit duldet das Licht nicht, und wird alles tun, um es zu löschen.
Die Kinder der Finsternis hassen das Licht, weil es ihre Untaten aufdeckt. Kurzum: schlechtes Gewissen.
2) … eine ökonomisch-politische? Mächtige finanzielle & politische Interessen, denen die katholische
Sozial- und Morallehre ins Werk pfuscht. 3) … eine sozio-kulturelle? Bestimmte gesellschaftliche & politische
Kräfte melden ihren Herrschaftsanspruch über den gesellschaftlichen Diskurs, wollen ihre Werte durchsetzen.
Die Kirche ist dabei nicht nur nicht gefragt, sie stellt ein Störelement dar, das beseitigt werden muß.
Ihr Wertekanon wird abgelehnt. Das Übernatürliche stellt für die dominante weltimmanentistische Weltanschauung
eine unannehmbare Zumutug und eine Herausforderung dar. Die Kirche sol im gesellschaftlichen Diskurs keine
Rolle spielen dürfen: in der Sakristei und im Gemüt des Einzelnen wird sie noch toleriert. Religion
soll strikt Privatsache sein. etc, etc…
#30 Sycamore 11:21:35 | Donnerstag, 15. September 2011
@ Genosse Volker Beck „Hard-core“ ist der Genosse Beck selber. Er hat es noch nicht bemerkt. @Elvenfuß
Sie werden, wie ich Sie kenne, auch dabei sein. Ihr Palaver ist nur Kulisse.
#100 Sycamore 11:01:06 | Donnerstag, 15. September 2011
@Clarissa Thomasia (# 91) 1) Die Fähigkeit zur Selbstironisierung fehlt Ihnen gänzlich, wie es aus Ihren
Zuschriften hervorgeht. Diese setzt die Fähigkeit zur Selbstkritik voraus, die Ihnen ebenso fehlt, wie
merhrfach von mir herausgestellt wurde. Die Fähigkeit zwischen Ironie und Kritik zu unterscheiden fehlt
Ihnen auch. So auch die Fähigkeit zwischen Dingen zu unterscheiden, die Ernst verlangen, und denen, worüber
man spötten kann. Sie werden in die Geschichte von kreuz.net als der selbsternannte nackte Kaiser eingehen.
Nackt, effeminiert & eitel. Keine schmeichelhafte Perspektive, Hochwürden! 2) Ihre übrigen Sottisen
offenbaren die Verbitterung eines frustrierten Greis, der die Akademe für sich verpachtet zu haben glaubt.
Eine gründliche Psychoanalyse könnte dabei hilfreich sein. Vermutlich kommt sie jedoch zu spät. Salut,
mon choux!
#117 Sycamore 10:39:49 | Donnerstag, 15. September 2011
@Ach, Rita non santa (#116) Sie randalieren. 1) Daß die „Hermeneutik der Kontinuität“ von Joseph Ratzinger
erfunden worden sei, ist Ihr Märchen. So wurden kirchliche Texte und Entscheidungen in der Kirche immer
gesehen und gedeutet. Daß sie „eine Lüge Ratzingers“ sei, entspricht nur Ihrer Paranoia. Nur die Gegensätzlichkeit
zwischen einer „Hermeneutik der Kontinuität“ und einer „Hermeneutik des Bruchs“ bei der Interpretation
des II. Vaticanum ist – celà va sans dire – postkonziliarer Ursprung. Wir müssen Benedikt XVI. außerordentlich
dankbar sein, daß er die reformatorischen Kontinuität in der apostolischen und kirchlichen Tradition
so kraftvoll herausgestellt hat and so beharrlich, Schritt für Schritt, in der Kirche durchsetzt. 2)
Die Pius-Bruderschaft könnte, wenn sie das päpstliche Angebot annimmt, viel effektiver für Ihre Ziele
aus dem Inneren der Kirche streiten als von außerhalb. Durch ihre kanonische Eingliederung in der Kirche
werden ihre Motive im nachhinein als legitim und richtig anerkannt. 3) Was Sie genauso plakativ wie falsch
in ‘68 Manier als „antikonziliaren Widerstand“ nennen, ist in dem Maßen irreführend, als er keine Unterscheidung
zwischen dem, was in den Konzilsdokumenten der theologischen Tradition entspricht, und dem, was dieser
Tradition zu widersprechen scheint, erlaubt. 4) Keine Hysterie und keine Paranoia, Rita! Sie sind schlechte
Beraterinnen, und spiegeln einen krankhaften Zustand des Geistes wieder, wie Foucault anmerkt.
#85 Sycamore 22:58:17 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Mary Cruz (#84) Sie wissen offensichtlich nicht, was Sie sagen. „Mit der vernunft Unvereinbar“ bedeutet,
daß es sich um einen Widerspruch handelt. „Mit der Vernunft vereinbar“ bedeutet, daß es sich nicht um
einen Widerspruch handelt. Die Äußerungen Jesus zur „Welt“ – in seinem Sinne, nicht in Ihrem – bleiben
davon unberührt und haben mit der Vereinbarkeit oder Unvereinbarkeit des Glaubens mit der menschlichen
Vernunft überhaupt nichts zu tun. Der Begriff „Welt“ im NT hat auch eine ganz andere Bedeutung als unser
gängiger Weltbegriff, der auch in den Dokumenten des II. Vaticanum gebraucht wird.
#67 Sycamore 22:44:34 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Sinai (#43) Ihre Übersetzung eines Ihnen unbekannten Dokuments ist wahrlich eindrucksvoll. Interessant
bei vielen Beiträgen diesen Blick in die Vergangenheit, um sich der Gegenwart zu vergewissern. Die Gegenwart
eilt hingegen rasant vorbei und bestätigt immer wieder die Weisheit des Adenauer’schen „Was kümmert
mich mein Geschwätz von gestern?“
#58 Sycamore 22:37:16 | Mittwoch, 14. September 2011
@ schimpanse 40 (# 57) Ich bin in der Tat von der Mehrheit meiner Studenten beliebt und mein Herz schlägt
zweifelsohne an der richtigen Stelle. Die geschätzten oder weniger geschätzten Mitforisten sind allerdings
nicht meine Studenten. Und was dieses Forum gebietet ist nicht die Herzensbildung sondern das logische
Denken, das bei vielen impertinenten Fragestellenden schmerzhaft fehlt. Gefühlsbetonte schwülen Germanen
können mir demnach gestohlen bleiben. Ich ziehe trockene Weine vor. Weitere unzutreffenden Annahmen aus
dem Busch?
#52 Sycamore 22:18:47 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Mary Cruz (#49) Sie werden sich wundern, wie all diese Verhärtungen hoffentlich bald sich lösen werden.
Auch die Forderungen der Kirche an die Pius-Bruderschaft haben sich verändert: von der Annahme des Konzils
‘en bloc’ ist keine Rede mehr. Wenn die Pius-Bruderschaft sich innerhalb der katholischen Orthodoxie bewegt,
sind sämtliche „quaestiones disputatae“ aus den Konzilstexten UND aus dem Lehramt seit dem Konzil zur
freien Diskussion freigegeben. Für sie gilt: „in dubiis libertas“. Die Aussagen des Konzils, andererseits,
die sich in der Kontinuität des Glaubens bewegen, werden von der Pius-Bruderschaft ohnehin anerkannt.
Die Behauptung, Tradition bedeute für Benedikt seine eigene Meinung, ist nur plumpe, grundlose, billige
Polemik.
#83 Sycamore 22:08:55 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Mary Cruz (# 79) Derselbe Gott, der sich in der Natur, durch die Propheten und schließlich in seinem
Sohn, unserem Herrn Jesus Christus, geoffenbart hat, hat unsere Vernunft geschaffen, damit wir in der
Lage sind, diese seine Offenbarung zu verstehen. Daß der geoffenbarte Glaube mit der Vernunft unvereinbar
sei („credo quia absurdum“) kollidiert mit der Schrift (die Verkündigung Jesus im NT / Paulus: der Glaube
als „rationabile ossequium“, die apostolische Tradition, etc.). Wir halten nicht am „absurdum“ – das in
der Tat der Vernunft widerspricht – fest, sondern am „mysterium“ – feste objektive Bestandteile des Glaubens,
deren innerste Verbindung unserer Vernunft nicht zugänglich ist. Wenn es einen gibt in der Kirche, der
das Primat der Wahrheit sowohl im Glauben als auch in der Praxis eindrucksvoll herausgestellt hat, ist
es ja Benedikt XVI.: „Veritas in Caritate“. Man muß nur seine Schrifte lesen und nicht vom Hörensagen
approximativ argumentieren. Die Kirche kann nicht die Moderne ignorieren und nicht versuchen, ihr das
Evangelium zu verkünden. Daß die Vernunft einen hervorrangenden Zugang zum modernen Menschen bieten
kann, steht außer Diskussion und ist nicht erst eine Entdeckung des Konzils. Die Konzilsväter, auch
das muß gesagt werden, waren einerseits überoptimistisch hinsichtlich der Bereitschaft des modernen
Menschen, das Evangelium anzunehmen, andererseits haben sie die Gefahren der Moderne für die Kirche hinsichtlich
der Sekularisierung sträflich unterschätzt.
#41 Sycamore 21:39:38 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Mary Cruz (#28) Was Sie wollen, kann die Pius-Bruderschaft viel effektiver von innerhalb der Kirche
tun als von außerhalb. Denn in der nachkonziliaren Zeit seit Benedikt XVI. gilt der Grundsatz der Kontinuität
der katholischen Tradition. Dies bedeutet, daß die Pius-Bruderschaft für ihr Anliegen innerhalb der
Kirche mit voller Legitimität streiten kann. Kein verbohrter altliberaler Dinosaurier – sei er auch Mitglied
der Deutschen Bischofskonferenz – kann noch Veto einlegen oder Maulkörbe verpassen unter Androhung des
Kirchenausschlusses, wenn der Apostolische Stuhl sich ganz anders festgelegt hat. @Ignorantes Forum (#27)
Sie sind offensichlich unzureichend informiert, mein Bl*der! Es sind nicht Ewiggestrigen, Laien oder Putzfrauen,
die diese notwendige Klärung vom Magisterium der Kirche verlangen, sondern vorwiegend Theologen und Historiker.
Denen offensichtlich der Apostolische Stuhl nur Recht gibt. Dramatisch für Sie, nicht wahr?, als altliberaler
Dinosaurier da zu stehen und zuschauen zu müssen, wie die Kirchengeschichte Ihnen vorbeieilt.
#68 Sycamore 20:05:34 | Mittwoch, 14. September 2011
@Mary Cruz (#59) Das Verhältnis von Glauben und Vernunft ist in der katholischen Orthodoxie stets umstritten
gewesen, mit Heiligen, die vor den Gefahren der Vernunft warnten, und anderen Heiligen, die von „fides
quaerens intellectum“ sprachen. Eigentlich die zweifache Bewegung der Vernunft, die den Glauben sucht,
und des Glaubens, der das Verstehen sucht, wie Anselm von Canterbury dies herausstellt, kann selbst ein
Tissier nicht zurückweisen. Seine Interpretation von Benedikts Hermeneutik scheint mir eher paranoid.
#56 Sycamore 19:51:06 | Mittwoch, 14. September 2011
@Matthäus (#55) Ich teile Ihre gestörten Wahrnehmungen nicht, Matthäus. Lassen Sie sich von einem kompetenten
Psychiater untersuchen. Ich habe Ihre Frage doch klar beantwortet und Ihren Irrtum klar herausgestellt,
scheint mir. Ich habe sogar höflich gefragt, ob Sieweitere blöden Fragen stellen möchten. Na, sehen
Sie: meine Geduld ist unendlich und so auch mein Mitleid mit den Doofen.
#60 Sycamore 19:04:41 | Mittwoch, 14. September 2011
„Si Rome veut nous donner une véritable autonomie, celle que nous avons maintenant, mais avec la soumission,
nous le voudrions. Nous l’avons toujours souhaité: être soumis au Saint Père: pas question de mépriser
l’autorité du Saint Père“ (Msgr. Marcel Lefebvre). „Wenn Rom uns eine echte Autonomie gewähren will,
diejenige, die wir gegenwärtig haben, aber mit der Unterwerfung, dies möchten wir [auch]. Dies haben
wir uns immer gewünscht: dem Heiligen Vater unterworfen zu sein. Es kommt nicht infrage, die Autorität
des Heiligen Vaters zu missachten.“ …rorate-caeli.blogspot.com
#54 Sycamore 17:50:53 | Mittwoch, 14. September 2011
@Clarissa Thomasia (# 36) 1) Ihr „dabei“ relativiert in keiner Weise den Unsinn Ihrer Aussage über das
Glauben dessen, was Sie sehen. Die zwei Begriffe schießen einander aus. 2) Es geht um Aussagen und Ausdrücke,
die nicht nur interpretationsbedürftig sind, sondern wegen ihrer Ambiguitäten, die eine Hermeneutic
des Bruchs erst ermöglicht haben, einer nicht nur „berechtigten“ sondern einer „notwendigen“ Diskussion
unterworfen werden müssen (s. Msgr. Brunero Gherardini, Concilio Vaticano II…). Es geht um die Bewahrung
des katholischen Glaubens. So Andrea Tornielli in „La Stampa/Vatican Insider“: „L’offerta del Vaticano,
spiega la Sala Stampa, tiene conto delle ‘preoccupazioni e delle istanze’ presentate dai lefebvriani ‘in
ordine alla custodia dell’integrità della fede cattolica’ di fronte a quella che Benedetto XVI nel suo
discorso alla Curia Romana del 22 dicembre 2005 aveva definito ‘l’ermeneutica della rottura del Concilio
Vaticano II rispetto alla Tradizione’, ovvero un’interpretazione del Concilio che lo metta in contrapposizione
con la storia millenaria della Chiesa.“ Es geht also nicht nur um „cose d’ordinaria amministrazione, come
l’interpretazione di un testo qualsiasi“, Thomasia. Ferner, wurden diese „preoccupazioni e istanze“ der
Lefebvrianer von deutschen Oberhirten stets als fehlgeleitet und abzulehnende betrachtet. 3) Es fehlt
mir die Kompetenz, über Ihre Rechtswahrnehmungen zu diskutieren.
#54 Sycamore 16:54:36 | Mittwoch, 14. September 2011
@Matthäus (#53) Um Clarissas Kenntnisstand in theologischen und philosophischen Dingen zu beurteilen
reichen mir ihre Zuschriften, wie bereits gesagt. Denn man braucht nur nicht das gesamte faule Ei zu essen,
um zu merken, daß es faul ist. Ihre eigene Prämissen, Mat, sind also unzutreffend: ergo auch deren „consequens
et consequentia“, wenn Sie wissen, was ich meine. Weitere blöden Fragen?
#26 Sycamore 16:43:21 | Mittwoch, 14. September 2011
@Clarissa (# 9) 1) „… aber glauben werde ich dabei nur, was ich sehe.“ Das ist natürlich Unsinn, Clarissa.
Denn Glauben ist „die Substanz dessen, was unsichtabr ist“, wie Paulus uns sagt. Das Sehen, also die unmittelbare
sinnliche & intelligible Wahrnehmung, schließt den Glauben aus, sagt uns die Philosophie. Ich werde Sie
allerdings auf Grund Ihres Unglaubens künftig Thomasia nennen. 2) Nun haben wir es also von der Glaubenskongregation
selbst: „das Studium und die theologische Klärung einzelner Ausdrücke oder Formulierungen“ der Dokumente
des II. Vaticanum und des nachfolgenden Lehramts (sic!) werden „einer berechtigten Diskussion überlassen“.
Also erkennt das oberste Magisterium der katholischen Kirche (denn diese zweiseitige Erklärung wurde
mit dem Papst abgestimmt): (a) daß es sowohl in den Konzilsdokumenten als auch im den Erklärungen des
dem Konzil nachfolgenden Lehramts es „einzelne Ausdrücke oder Formulierungen“ gibt, die theologisch klärungsbedürftig
sind. (b) Diese werden der „berechtigten Diskussion“ überlassen. Sie sind also diskutierbar, gehören
demnach den „dubiis“ an, für die es gilt: „in dubiis libertas“ (Pius XII). Einen größeren Triumph der
Pius-Bruderschaft, und eine größere Demütigung der Maximalisten unter den deutschen Bischöfen und
ihrer Koterie, kann man kaum denken. 3) Als „romanae ecclesiae devotissima filia“ wird Ihnen diese Entwicklung
sehr schwer fallen, meine Liebe – ich weiß! Mein tiefes Mitgefühl sei Ihnen zugesichert, Thomasia!
#52 Sycamore 12:03:39 | Mittwoch, 14. September 2011
@ hahaha Tolerant (#49) Sind Sie doch schwul? Und legastheniker. Was bei einem Ausländer tolerierbar
ist, ist es nicht bei einem, dessen Muttersprache Deutsch ist. Oder sind Sie dement. Dies würde alles
bei Ihnen erklären. @Vogel (#51) In der Tat, Vogel, entweder hat unser Berufstolerant Clarissas Scheinargumentationsmuster
derart verinnerlicht, daß er sie nun unbewusst reproduziert, oder ist er selbst „clarissa“. Hinter „clarissa“
scheint sowieso ein effeminierter & eitler Hochwürden zu verstecken, wie Rose behauptet. Clarissa wettert
gegen diejenigen, die sich unter einem Pseudonym verstecken. Sie selbst allerdings versteckt sich hinter
zwei (clarissa colonia & rheno flavia), oder gar drei (dem blöd vorkommenden ‘Tolerant’)? Ich vermute,
Clarissas körperlicher Umfang ist derartig opulent, daß sie zwei Pseudonyme braucht, hinter denen sie
ihre kaiserliche Nacktheit verstecken kann.
#48 Sycamore 11:10:43 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Tolerant (#47) Sind Sie schwul? Legastheniker sind Sie immerhin („Plantane“). Clarissa mag intelligent
sein. NUR, sie kann weder logisch argumentieren noch ist sie philosophisch & theologisch gebildet. Suchen
Sie den Nachweis? Dann blättern Sie getröst durch unsere Zuschriften durch. Und stören Sie bitte künftig
nicht durch Ihre blöden Fragen.
#42 Sycamore 10:59:34 | Mittwoch, 14. September 2011
@ elvenpath „ineffabilis“ (#37) Daß eine Folkloreveranstaltung ein solches Wirren produziert, Emotionen
hochkochen läßt, allerlei Vereinigungen Bestgesinnter gegen die Folkloreveranstaltung ins Leben ruft,
bald die höchsten Gerichte des Landes damit beschäftigen wird, ist ja unüblich. @ Aus der Presse erfährt
man, daß die „ineffabilis“ Frau Göhring-Eckart den Anlaß dieser Fokloreveranstaltung dazu genutzt hat,
um eine radikale Änderung der katholischen Sexualmoral anzumahnen: die Schwulen & Lesben seien von der
Ablehnung homosexueller Handlungen in der katholischen Morallehre gekränkt und fühlten sich in ihrer
Würde verletzt. Bei diesem Anlaß melden sich nun auch die Diebe, die Lügner, die Mörder, die Ehebrecher, …
Deutschlands an und verlangen die Abschaffung der Zehn Gebote: sie fühlen sich von ihnen gekränkt. Die
Zehn Gebote seien undemokratisch, diskriminatorisch, und verletzten die Würde der eben erwähnten ehrbaren
Menschenkategorien. Ist es nicht putzig, was eine Folkloreveranstaltung alles bewirken kann?
#46 Sycamore 10:39:59 | Mittwoch, 14. September 2011
@Clarissa (# 44) Also doch keine Erwiderung zur Sache! Wie zu erwarten war übrigens. Ihre wortreichen
Pirouetten sind leider kein Ersatz für die Argumentation, wozu Sie offensichtlich unfähig sind. Ihre
Verteidigungsstrategie soll immerhin hervorgehoben, obwohl schon hinreichend bekannt. Um Ihrem Fiasko
(#10) & der damit verbundenen Blamage zu entgehen, wenden Sie Ihre gewöhnte Unsitte an, das Ganze, worum
es geht, zu ignorieren und sich verzweifelt an einem (unzutreffenden) Detail zu klammern – hier, dem Ihnen
fehlenden Bekehrungswille, der in meinem Text überhaupt nicht in Abrede gestellt wurde (s. #42). So weit
für IHRE Lesefähigkeiten & wissenschaftliche Eignung. Denn hier erliegen Sie dem plumpen Fehler , (die
Ihnen implizit attestierte & Ihren Zuschriften immanente) „Aufklärungswille“ mit „Bekehrungswille“ zu
verwechseln. Eine zu erwartende spekulative Fehlleistung von Ihnen – insoweit nichts Tragisches. Alles
in allem, sind Sie also nicht nur philosophisch und theologisch ignorant, sondern auch dazu unfähig logisch
zu argumentieren. Wahrlich kein schmeichelhaftes Portrait der nackten Kaiserin am kölschen Figurinentheater.
#160 Sycamore 09:36:09 | Mittwoch, 14. September 2011
@ Clarissa (# 157) Sie randalieren wieder. Ich sehe die Synonimie eher bei den zwei Begriffen „Modernist“ &
„strunzdoof“. Die Begründung: „clarissa colonia alias rheno flavia“.
#103 Sycamore 20:06:54 | Dienstag, 13. September 2011
@BangBang (#99) „Fanatismus ist heilbar“ … „Homophobie ist heilbar“ etc. Sind Sie in den Heilberufen
tätig, BangBang? Als Prognostiker? Sagen Sie mal, ist BangBang heilbar?
#1 Sycamore 10:11:23 | Dienstag, 13. September 2011
Pfarrer Jolie hat den Finger in die Wunde des heutigen Katholizismus gelegt, nicht nur in Deutschland.
Er betont, was Benedikt XVI. immer wieder erklärt und in seiner „Neuevangelisierung Europas“ Initiative
konkretisiert. Die deutschen Bischöfe gefallen sich indes, Millionenbeträge bei der modernistischen
Umgestantung von Kirchen und Kapellen auszugeben, die kaum jemand besucht. Bald wird auch hier im Forum
der Kastratenchor der Relativierer und der Spötter mehrstimmig auftreten, um feierlich zu singen, daß
dies so nicht stimmt.
#42 Sycamore 09:42:05 | Dienstag, 13. September 2011
@ Ach, Clarissa, gratis asseritur, gratis negatur … Ist meine Logik fehlerhaft, cara? Dann zeigen Sie
es. Ist sie nicht, dann Weisheit gebietet Ihnen das Schweigen. Nach Clarissa # 10, nunmehr spiegelverkehrt:
Nun, gesetzt, es wäre wahr, was Clarissa hier so alles verkündet… 1) Müßte man sich nicht wundern,
daß Clarissa die ihr bekannte heilbringende modernistische Wahrheit nur in marginalisierten anonymen
Internetforen publiziert? 2) Müßte es nicht zu denken geben, daß diese heilbringende Wahrheit nicht
auf Straßen und Plätzen verkündet und von Tür zu Tür von Clarissa weitergegeben wird? 3) Müßte
man nicht annehmen, daß die sich im Besitze der Wahrheit sich wähnende Modernistin voll Überzeugung
und „namentlich“ für ihre Heillehre einsteht? ( So die „namentlich bekannte“ ‘clarissa colonia’ alias
‘rheno flavia’.) 4) Müßte man nicht unterstellen, daß sich Clarissa unermüdlich der modernistischen
Aufklärung von Seelen widmet, anstatt nun beinah 10.000 müßige Kommentare in einem marginalisierten
Internetforum zuzuschreiben? Tja, Clarissa, dies ist Ihre Logik!
#40 Sycamore 01:13:47 | Dienstag, 13. September 2011
@Clarissa (# 35) Nun, Clarissa, analysieren wir doch Ihre Aussagen in # 10, und klopfen wir sie auf Folgerichtigkeit
ab, dann bleibt davon wirklich nicht viel übrig. Ihre Aussage entpuppt sich als eine billige rhetorische
‘ad hominem’ Kanonade, völlig „inanis et vacua“. Deren Muster sieht so aus: Prämisse – „nehmen wir an…“;
vierfache Konsequenz – „müssten wir uns nicht wundern, … zu denken geben, …annehmen, … unterstellen?“
Der Schluß: „ja, weil“ bzw. „nein, weil“ fehlt gänzlich. Es wird an eine Evidenz appelliert, die es
überhaupt nicht gibt. Denn worüber sollen wir uns wundern, was soll uns zu denken geben, was müßten
wir annehmen, was müßten wir unterstellen? 1) Wundern sollen wir uns darüber, daß Tomas seine Ideen
NUR im Internet publiziert. Tut er das? Hat er Bücher veröffentlicht? Wir wissen es nicht. Nichts berechtigt
Clarissa & uns, das Gegenteil anzunehmen. 2) Was soll uns zu denken geben? Daß Tomas – so Clarissa –
seine Ideen nicht von den Dächern verkündet. Tut er das nicht? Weder Clarissa noch wir wissen das. 3)
Was müßten wir annehmen? Daß Tomas für seine Lehre voll Überzeugung und namentlich einsteht. Tut
er das nicht? Voll Überzeugung schreibt er ja. Wie will Clarissa wissen, daß Tomas nicht sein echter
Name ist? Auch Clarissa ist der Wahrheit dessen überzeugt, was sie unter einem Pseudonym im Internet
verkündet. 4) Was müßten wir unterstellen? Hier wiederholt sich Clarissa -siehe 1). Übrig geblieben
ist ein unlogischer, rhetorischer Text: heiße Luft.
#33 Sycamore 22:17:32 | Montag, 12. September 2011
@ Clarissa (# 10) Dieselben Fragen stelle ich Ihnen, werte Greisin. Darf ich um eine sachliche Antwort
hoffen? Übrigens, wie wollen Sie wissen, daß Tomas seine sonderbaren Überzeugungen NUR auf einem Internetforum
verkündet und nicht im Buch- oder in Pamphletform? Tomas hat zumindest Überzeugungen, wofür er kämpft.
Sie scheinen im Gegensatz zu ihm von einem tiefgründigen Zynismus befallen zu sein.
#78 Sycamore 18:36:44 | Montag, 12. September 2011
@ deBoer (# 63) Im toleranten Holland wäre es nicht möglich eine Privatschule zu betreiben? Das kann
ich mir nicht vorstellen, obwohl ich der Intoleranz der Berufstoleranten alles zutraue.
#109 Sycamore 21:47:35 | Samstag, 10. September 2011
@ Schalom (#107) „ … UNSERER Heiligen Mutter Kirche“? Sie sind doch Protestant. Eine Grundehrlichkeit
muß selbst bei theologisch ahnungslosen Spöttern wie Ihnen doch sein!
#168 Sycamore 18:16:37 | Samstag, 10. September 2011
@Clarissa (#163) Ich respektiere Ihre beabsichtigte Ahnungslosigkeit. Schließlich wählt jede(r) sein
Wissensgebiet selbst. Dann allerdings sollten Sie bei Ihren Tiraden gegen die Pius-Bruderschaft, die sich
mit ernsthaften theologischen Problemen befasst, fairerweise Zurückhaltung üben und erkennen, daß der
Hinweis auf die Zahl (der Konzilsväter und -Mütter) ein untaugliches Instrument ist, die aufgeworfene
Fragen zu beantworten bzw. die Legitimität der Fragen selbst in Zweifel zu ziehen oder sie als absurd
zu bezeichnen. Schließlich waren Copernicus und Galileo zu einem gewissen Zeitpunkt auch ganz allein
gegen den Rest der Welt – und sie hatten doch Recht. Na ja, über das sich mit fremden Federn zieren,
da sind Sie, carissima, wohl Weltmeisterin. Das intendierte Objekt Ihrer Kritik ist mir jedoch unklar.
Mich erstaunt es immer wieder, wie sehr es Ihnen genau an der Selbstkritik mangelt, die Sie von anderen
verlangen.
#141 Sycamore 17:53:08 | Samstag, 10. September 2011
@ Noricum (#110) Ich teile Ihre Ansichten. Der Satz, es gäbe so viele Wege zu Gott etc., sollte eigentlich
nicht von Johannes Paul II. stammen, sondern, höre und staune, von Kardinal Ratzinger. Leider kann ich
im Moment die Quelle nicht angeben. Solange dieser Spruch sich auf die Mannigfaltigkeit der subjektiven
Gotteserfahrungen bezieht, darf man ihn im Grunde bejahen bei gleichzeitiger Kritik seiner irreführenden
Zweideutigkeit. Sollte man ihn jedoch so verstehen, daß objektiv es mehrere Wege gibt, die zu Gott führen,
und daß jeder sich beliebig einen davon aussuchen kann – also Buddhismus, Schamanismus, Hinduismus, Islam,
Judentum etc. – dann möge man sich darum bemühen, die eindeutigen Aussagen Jesus zum Thema wegzurationalisieren
und sie zu semitischer Übertreibung bzw. zu Metapher zu machen. An vielen NT Stellen, wo Jesus von sich
selbt spricht, gibt es keinen Zweifel, daß er sich als den alleinigen Weg zum Heil sieht. Salopp und
aus dem Gedächtnis zitiert: Ich bin DER Weg, die Wahrheit und das Leben / NIEMAND kommt zum Vater außer
durch mich / ICH bin der gute Hirt, ALLE ANDERE sind Räuber und Betrüger / etc. Diese unmißverständlichen
Aussagen des Herrn sperren sich zu jeglichem Versuch, Ihn als alleinigen Mittler des Heils zu relativieren.
Sie betonen seine Ausschließlichkeit und verlangen, ernst genommen zu werden: es geht um das Heil des
Menschen, das NUR durch Ihn zu erlangen ist. @Nixnutz (#133) Danke für die Präzisierung.
#87 Sycamore 09:54:20 | Samstag, 10. September 2011
@Oberkörper (#81) „Die ‘Zerrissenheit der Kirche’, Mariahilfer, existiert aber nur in Ihrem Kopf. … Die
Kirche heute ist nicht zerrissener als in früheren Zeiten.“ In der Tat, werte Oberkörper, eine ähnliche
Krise wie heute hat man in der katholischen Kirche mit Martin Luthers Reformation erfahren. Das war im
16. Jahrhundert, wenn ich mich nicht irre. Hindert vielleicht Ihre Oberkörperweite den direkten Blickkontakt
mit dem Boden der Tatsachen, meine Liebe?
#83 Sycamore 09:29:08 | Samstag, 10. September 2011
@Clarissa (#66) Ach, Clarissa! Ich habe mehrfach betont, ich sei kein Kirchenrechtler und meine Behauptungen
genössen keinen dogmatischen Charakter. Also einfach berichtigen, cara! Zu meinen Zuschriften, wie im
Thread „Kardinal Castrillion …“ u.a., die mit der Kritik des Konzils & der postkonziliaren Entwicklungen
zu tun haben,melden Sie sich allerdings wohlweislich nicht zu Wort. Wie ist Ihr beharrliches, donnerhaftes
Schweigen zu verstehen? Mangelt es Ihnen in der Tat an theologische Kenntnisse, um DORT eine Diskussion
aufzunehmen? Sind Sie nicht in der Lage, ausgezeichnete Blenderin, theologisch zu argumentieren? Vielleicht
befürchten Sie zu Recht, die geneigte Leserschaft merkt, daß Sie als selbsternannte Kaiserin nackt herumlaufen?
@ Schalom (# 65) In der Tat, Schalom, Jesus Christus sagt den anwesenden Aposteln: Dies ist mein Leib,
dies ist mein Blut. Er sagt nicht gut protestantisch: dies ist ein Symbol meines Leibes, dies ist ein
Symbol meines Blutes. Wenn dem so ist, muß man logisch schließen, aus dem, was Jesus den Aposteln anbietet,
sei wirklich sein Leib und sein Blut geworden, meinen Sie nicht? @ Nixnutz 1) Was hindert Sie daran, die
von Ihnen angedeuteten Stellen anzugeben? Platzmangel? 2) Nicht aus der einzigen von Ihnen erwahnten (#73)
Stelle wird der berechtigte Schluß gezogen, es seien „nur Zwölf“, sondern aus sämtlichen NT Stellen,
die sich damit befassen. Bezeichnend ist die Wahl des Matthias zum Apostel und deren Begründung: „Apostelgeschichte“
1, 15-26
#62 Sycamore 23:46:06 | Freitag, 9. September 2011
@ Schalom (# 60) Mein „leitet“ nicht eine Eucharistie, man „zelebriert“ sie, und dies kann nur ein Priester
tun. Denn allein ein geweihter Priester ist imstande die Vandlungsworte über Brot und Wein auszusprechen,
damit sie Leib und Blut des Herrn in aller Konkretheit und Wirklichkeit werden. Das Evangelium zu verkünden
ist Pflicht eines jeden Christen. Jeder gültig getaufte Christ kann die Taufe spenden. Eine christliche
Ehe kommt zu stande notfalls auch ohne Priester. So auch eine christliche Beerdigung. Nur bei der Eucharistie
und bei der Beichte muß es ein geweihtes Priester sein. Kein anderer und keine andere können ihn da
ersetzen. Um all dies zu verstehen, ist es das katholische Priestertum, das in seiner Tiefe verstanden
werden muß. Geschieht dies nicht, so redet man wie Blinde von der Farbe. Sie argumentieren (#60) soziologisch.
Damit werden Sie der theologischen Wirklichkeit des geweihten Priestertums und der Eucharistie nicht gerecht.
Diese bewegen sich in ganz anderen Kategorien.
#164 Sycamore 23:34:36 | Freitag, 9. September 2011
@Sinah (#160) Das Konzil im Bausch und Bogen zu verdammen, wäre auch nicht sachgerecht, denn die Dokumente
des Konzils sich nicht auf Gaudium et Spes, Nostra Aetate etc. beschränken sondern auch etwas enthalten
wie Lumen Gentium, der mit der Tradition doch im Einklang steht. Nein, das hermeneutische Prinzip der
Reform in der Kontinuität ist ein kluges, geradezu geniales und, unter den gegenwärtigen Umständen,
ein revolutionäres Prinzip, da es orthodoxen Katholiken erlaubt, die Unklarheiten, die (zuweilen gewollten)
Ambiguitäten, und die, sagen wir großzügig, den Irrtümern Vorschub leistenden Aussagen des Pastoralkonzils
herauszustellen, der Kritik zu öffnen, und im Lichte der Tradition richtig zu interpretieren. Man muß
darauf achten, zwischen Abweichung von der Tradition und Vertiefung derselben zu unterscheiden. Ansonsten
wäre die theologische Arbeit der Kirche nicht nur nutzlos sondern auch unmöglich. Diese Unterscheidung
muß sowohl theologisch als auch lehramtlich erfolgen. Die Pius-Bruderschaft – davon bin ich überzeugt
-auch wenn ich nicht zu ihr angehöre – kann hier innerhalb der Kirche seine segensreiche Arbeit fortsetzen.
Am Anfang und am Ende ist es jedoch die Pflicht des Magisterium, für Eindeutigkeit in der Lehre und für
innerkirchliche Disziplin zu sorgen. Dies ist bisher von ihm sträflich vernachlässigt worden, zum Schaden
für die gesamte Kirche.
#52 Sycamore 23:01:20 | Freitag, 9. September 2011
@Schalom (# 41) Das Schöne an diesen Foren ist es doch, daß keiner sich gewungen zu fühlen braucht,
die Ergüsse des anderen zu lesen. Er kann sie einfach überspringen. Was meine Ergüsse angeht, ist es
jedoch evident, daß sie durch einen hohen Grad an Rationalität, Abstraktion, und wenigen Emotionen,
die nicht als Leidenschaft für die Sache sich deuten ließen, gekennzeichnet sind. Desweiteren, vermeide
ich wo es nur geht, über mich selbst zu reden, und meine Interna ‘coram populo’ zu entblättern. Mein
Schamgefühl verbietet es. Daß die Germanen anders gestrickt sind, ist ebenfalls evident. Ich werde versuchen,
meine Abneigung gegen diese ihre Eigenart künftig zu drosseln.
#38 Sycamore 22:01:33 | Freitag, 9. September 2011
Ich werde Sie als Korrektor samtlicher Tipp- und Schreibfehler engagieren. Zur Sache haben Sie offensichtlich
wieder nichts zu sagen. In Ihrem Alters- und Geisteszustand werden Sie vermutlich per Helicopter in die
Berge gefördert. Mit den geeigneten Pantoffeln ist man da trittsicher. Ich bezog mich auf die Gesamtheit
Ihrer Ergüsse auf diesem Thread, nicht auf einen bestimmten Ausdruck, Pedant! Alles Liebe und Güte und
Lao Tse!