Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@54: Mich interessierten wirklich die theologischen Argumente und die Meinung der Traditionalisten dazu.
Was aus naturwissenschaftlicher Sicht die Stellung der Erde im Weltraum betrifft, so habe ich dazu keine
feste Meinung – da ich mich mit dem Fragekomplex nicht auseinandergesetzt habe. Der Geozentrismus scheint
aber noch immer ein mögliches wissenschaftliches Modell zu sein: www.paul-natterer.de/…ffff885cac14422e.pdf
Wenn es Seiner Heiligkeit Benedikt XVI. gelingt, den Fehler seines Vorgängers wiedergutzumachen, dann
verdient das nicht Häme, sondern Respekt und unsere Anhänglichkeit. Nicht das Zusammenrufen der religiösen
Führer als solches ist verkehrt – es kommt darauf an, was er zu ihnen sagt und mit ihnen tut.
@pascal. Die Email-Adresse ist unter Kontakt. Sind Sie sicher, dass die Adresse ausgeschrieben sein muss?
Haben Sie einen Hinweis, wo ich das nachlesen kann?
kr*z.n*t wird immer widerlicher. Ein abschreckendes Beispiel, wie aus einer –-vielleicht berechtigten--
kritischen Haltung gegenüber negativen Enwicklungen in der Kirche eine buchstäblich satanische Haltung
der Negativität wird. Satan ist der Ankläger, der in seiner Kälte und Lieblosigkeit einen unfehlbaren
Blick für alles Negative hat.
Enthüllendes Video über die interreligiöse Politik des Vatikans: Der Vatikan auf dem Weg zur superökumenistischen,
antichristlichen, neuheidnischen Welteinheitsreligion (Video) rittertum.wordpress.com/…welteinheitsreligion/
Blackmore, ich stimme Ihnen zu, dass wohl die meisten Deutschen damals wussten, dass den Juden Unrecht
geschah. Ob die meisten von der planmäßigen Vernichtung wussten, bin ich mir nicht so sicher. Wahrscheinlich
wollten sie es nicht wissen. Es ist doch ähnlich wie heute. Jeder kann sich informieren, dass Abtreibung
die Ermordung eines hilflosen Menschen ist. Seit Freigabe der Abtreibung in Form der Fristenlösung wurden
8 Millionen Kinder im Mutterschoß grausam ermordet. Alle wissen es irgendwie, aber wollen es nicht wissen.
In vieler Hinsicht ist der Babycaust ein größeres Verbrechen als der Holocaust, gerade deshalb, weil
er ein demokratisches Verbrechen ist, in das Millionen Menschen aktiv verwickelt sind – im Unterschied
zum Holocaust, der jedenfalls mit höchstmöglicher Geheimhaltung betrieben wurde. Was den Gottesmord
angeht – so kann die Theologie diesen Begriff zwar aus kirchenpolitischen Gründen meiden, aber sie ist
nicht berechtigt zu erklären, dass er falsch ist. Diejenigen, die Jesus ermordeten, ermordeten den menschgewordenen
Sohn Gottes, den Gottmenschen, und deshalb sind sie im strikten theologischen Sinn Gottesmörder, so wie
Maria, die den Gottmenschen gebar, Gottesgebärerin ist. Oder meinen Sie, die Theologen dürften sich
erkühnen, die göttliche Offenbarung zu „berichtigen“? Sagt nicht der hl. Petrus in seiner Pfingstpredigt
an die Juden (Kollektivschuld!): „Den Urheber des Lebens habt ihr getötet!“ ? Mit anderen Worten sagt
Petrus hier: Ihr seid Gottesmörder!
Ziele? Assisi muss man in einen größeren Rahmen stellen. Die Idee einer Menschheitsverbrüderung auf
der Basis einer natürlichen Religion anstelle der Offenbarungswahrheit ist klar freimaurerisch, formuliert
in den Konstitutionen der Großloge von London 1717. Einen weiteren Aufschwung hat diese Idee erhalten
durch den Rat für ein Parlament der Weltreligionen, gegründet 1893 durch Protestanten. Die Päpste vor
Vatikanum II haben beides verurteilt. Inzwischen nehmen auch hochrangige Kleriker am Council for a Parliament
of the World’s Religion teil. Solchen Verflechtungen müsste genauer nachgegangen werden. Schaut man nach,
was dieser Concel will, so findet man als Hauptziel: Interreligiöse Harmonie. An absoluter Wahrheit ist
man dort nicht interressiert. Council for a Parliament of the World’s Religions – About Us …parliamentofreligions.org/index.cfm?n=1&sn=1
Assisi scheint sich bisher in diese Bewegung einzufügen.
coracao und On the rocks, die Buddha-Statue stand tatsächlich auf dem Altar der Kirche San Pietro in
Assisi. Hier das Innere der genannten Kirche: commons.wikimedia.org/…_Pietro_Interior.JPG Vergleichen
Sie das Bild mit denen aus meinem Beitrag unten: www.traditioninaction.org/…69rcBuddhaAssisi.htm mundabor.wordpress.com/…isi-gathering-again/
Es steht historisch unbezweifelbar fest, dass Papst Johannes Paul II. den Vertretern nichtchristlicher
Religionen verschiedene Kirchen in Assisi hat zuweisen lassen, darunter den tibetanischen Buddhisten die
Kirche San Pietro, auf deren Altar, ob mit oder ohne Tabernakel sei dahingestellt, eine Buddha-Statue
gestellt und von den Buddhisten verehrt wurde. Es wird auch mir erst heute abend klar, was damals geschehen
ist, mit Wissen und Willen des römischen Papstes und von ihm initiiert und intendiert: EIN UNERHÖRTES
VERGEHEN GEGEN DAS ERSTE GEBOT GOTTES VOM BERGE SINAI UND GEGEN DAS KIRCHENRECHT. Fragen Sie sich doch
einmal ehrlich, was davon die Apostel, die apostolischen Männer, die Kirchenväter, die großen Theologen
der katholischen Kirche, die Märtyrer und anderen Heiligen des Himmels halten! Alle Heiligen, mit Ausnahme
der hl. Jungfrau und Gottesmutter Maria, hatten ihre persönlichen Sünden. Aber hat jemals einer von
ihnen so gesündigt wie Papst Johannes Paul II. in Assisi 1986 und in den Folgetreffen? Ich bezweifle
es. Und Johannes Paul II. soll am 1. Mai selig gesprochen werden? Ich kann es nicht verstehen. …
@On the Rocks, ich bin sehr wohl an der Wahrheit interessiert & habe kein Interesse daran, einen Verstorbenen,
zumal Papst, zu verleumden. Es ist nicht entscheidend, ob man die Buddhastatue auf einen Tabernakel gestellt
hat oder „nur“ auf einen Altar. Ich nehme an, dass man, so oder so, das Allerheiligste vorher aus dem
Tabernakel rausgenommen & anderswohin gestellt hat. Doch sollten Sie wissen, dass ein Altar feierlich
vom Bischof geweiht ist & nicht dafür bestimmt, dass man alles mögliche darauf stellt, sondern nur das,
was zum katholischen Gottesdienst gehört. Ich selbst habe früher das Bild mit dem Korankuss Papst Johannes
Pauls II vom 14. Mai 1999 im Vatikan verteidigt mit dem Argument, man könne darauf nicht erkennen, ob
er den Koran wirklich geküsst hat oder ob er nur von nahe guckt. Nun ist der Korankuss aber bezeugt durch
den Katholisch-Chaldäischen Patriarchen Raphael I. Bidawid von Babylon: „At the end of the audience the
Pope bowed to the Muslim holy book, the Qu’ran, presented to him by the delegation, and he kissed it as
a sign of respect. The photo of that gesture has been shown repeatedly on Iraqi television and it demonstrates
that the Pope is not only aware of the suffering of the Iraqi people, he has also great respect for Islam.“
s. www.catholicculture.org/…s/features/index.cfm?recnum=10415 Nun?
@Nerd. Ja, es ist nur ein Gott – die heiligste unteilbare Dreifaltigkeit Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Und es ist nur ein Mittler, der eingeborene und menschgewordene Sohn Gottes, und nur ein Name, in dem
Rettung ist: Jesus Christus, vor dem alle ihre Knie beugen im Himmel, auf Erden und in der Unterwelt,
und es gibt nur eine Kirche, von Christus gegründet, die eine heilige katholische und apostolische Kirche,
bis zur Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit. Alle anderen Religionen sind falsche Religionen,
und alle anderen Konfessionen sind häretisch und schismatisch. Aber die Kirche Christi ist heute entstellt
wie nie in ihrer 2000 jährigen Geschichte durch einen großen Abfall vom Glauben, durch Apostasie in
ihrer eigenen Mitte. In dieser Lage ist jeder Katholik aufgerufen, sich nicht von der ökumenistischen
und interreligiösen Panhäresie fortreißen zu lassen, sondern im wahren Glauben festzustehen.
Interreligiöse Treffen. Ich kann die vom Vatikan organisierten interreligiösen Treffen nicht so harmlos
sehen. Man schaue sich mal die unten verlinkten Videos an. Da wird u.a. eine interreligiöse Symbolhandlung
mit Feuer gezeigt, eine heidnische Nachäffung des Feuers der Osternacht und der Osterkerze. Kardinal
Kasper kann mir da theologisch erzählen was er will: so etwas ist christlich nicht zu vertreten. Ist
das nicht nicht ein Verrat an Jesus Christus? Es ist nicht zu fassen, dass der Vicarius Christi das veranstaltet
hat. Der „Geist von Assisi“: Geist Christi oder Geist der Finsternis? Vom Einfluss der Freimaurerei in
der katholischen Kirche (4 Videos) rittertum.wordpress.com/…/21/geist-von-assisi/ Dazu auch: Kritische
Stimmen zu den interreligiösen Treffen Assisi I (1986), Assisi II (2002) und Assisi III (2011) rittertum.wordpress.com/…1/20/assisi-i-ii-iii/
Laut Codex Iuris Canonici benötigt jedes Werk von Katholiken, das sich den Namen ‘katholisch’ gibt, dafür
-für den Namen ‘katholisch’- die oberhirtliche Genehmigung des Ortsordinarius. Hoffentlich hat das größte
katholische Nachrichtenportal Europas, das im Titel die Bezeichnung ‘katholische Nachrichten’ trägt,
nicht vergessen, sich diese Genehmigung einzuholen.
Artikel trifft präzise die Realität. Auch ich habe einmal die Erfahrung mit einem örtlichen „Girls-Day“
gemacht. Wusste zunächst gar nicht, was das sein soll. Im Internet erfuhr ich es dann, und auch, dass
unsere „christ“demokratische Frau Bundeskanzlerin Schirmherrin der Geschlechter-Umpolungs-Aktion ist.
Die Jungens und die Mädchen kamen in getrennten Gruppen in den Betrieb. Ich fragte sie nach ihren Berufswünschen.
Die Gender-Manipulierung zeigte bei den Jungen kaum Erfolg. Sie wollten alle technische Berufe ergreifen
(Autoschlosser u. dgl.). Als ich die Mädchen fragte, wer denn von ihnen heiraten und Mutter werden wollte,
erhob allerdings nur eine von ihnen zaghaft die Hand. Der begleitende katholische Religionslehrer riss
ob meiner unkorrekten Frage entsetzt die Augen und den Mund auf.
Freude über Seligsprechung. Ich freue mich über jede Heilig- oder Seligsprechung der Kirche und bin
gespannt auf die Seligsprechung des ehrwürdigen Dieners Gottes Johannes Pauls II. in Rom am 1. Mai 2011.
Hoffentlich ereignet sich an diesem Tag kein schweres Erdbeben oder eine ähnliche höhere Gewalt in Rom.
Katholisches Liebeswerben um den Islam rittertum.wordpress.com/…swerben-um-den-islam/
Europa. Ich gebe Europa noch nicht verloren. Diese Zuversicht beruht mehr auf Gefühl als rationalen Gründen.
In Augenblicken höchster Gefahr hat Europa immer wieder seine Kräfte mobilisiert & die Gefahr abgewehrt.
Die Zeit, den selbstzerstörerischen Kurs zu stoppen, wird immer enger, aber es ist noch nicht zu spät.
Die größte innere Gefahr ist der Abfall von Jesus Christus, der weit fortgeschritten ist. Die größte
äußere Gefahr –-nur eine Folge der inneren geistigen & moralischen Auszehrung-- ist der Islam. Die Redaktion
von kreuz.net tut unrecht daran, den Islam als Heilmittel gegen europäische & kirchliche Dekadenz zu
verniedlichen & anzupreisen. Der Islam ist eine in der Hölle ausgebrütete, antichristliche Politreligion &
eine Geißel der Menschheit, neben den atheistischen Totalitarismen (Sozialismus/Kommunismus, National-Sozialismus,
Liberalismus…). Ich habe kein Verständnis für den A*t*s*m******s & die Islamophilie der Redaktion.
Eurabia: Die geplante Islamisierung Europas rittertum.wordpress.com/2011/01/14/eurabia-2/ Vekehrte Welt.
Dr. Udo Ulfkotte berichtet über Erfahrungen mit Islamisten, deutschen Behörden und Medien aus Anlass
seines Buches „Der Krieg in unseren Städten“ rittertum.wordpress.com/…/01/14/vekehrte-welt/
@Lisibald Poyer, der „Kaiser“ ist durch das Naturgesetz verpflichtet, sich um das Gemeinwohl (bonum commune)
zu kümmern, und der Christ, der in einer bestimmten Gesellschaft lebt, soll dazu das Seine auch beitragen.
Dazu gehört auch, dass er Steuern bezahlt (wie Jesus es tat). Aber das allein wäre zu wenig. Wenn der
Kaiser eine schlechte Herrschaft ausübt, dann muss man was dagegen tun. Und wie schaffst Du das, kein
Bürger unseres Gemeinwesens zu sein? Sogar als Einsiedler kann man sich aus der Gesellschaft nicht völlig
raushalten.
@Lisibald Poyer, wir Katholiken sind geistliche Menschen, oder sollten es jedenfalls sein, wir sind aber
auch Bürger unseres Gemeinwesens. Es ist nicht katholisch (außer vielleicht für eine Minderheit gottgeweihter,
klausurierter Personen), sich aus den irdischen Dingen herauszuhalten und den Teufel ungehindert über
die Gesellschaft herrschen zu lassen. Wir ehren einen Kardinal von Galen, weil er in Predigten und Demarchen
für das Lebensrecht der Behinderten eingetreten ist – aber zu den demokratischen Verbrechen heute sollen
wir Christen schweigen? Wenn schon der Klerus furchtsam ist, müssen dann nicht wir Laien um so mutiger
sein? Es geht hier auch nicht um ein Kreuz, das man andern auflädt statt es selbst zu tragen. Sondern
die Leute sollen erfahren, worum es bei der Abtreibung geht, was dabei auf dem Spiel steht, weil es nämlich
sonst in der Gesellschaft verschwiegen wird. Was meistens verschwiegen wird: die Folgen der Abtreibung
für das Kind, die Frau, die Gesellschaft, die unsterblichen Seelen rittertum.wordpress.com/…olgen-der-abtreibung/
@Gotthard, wenn es in unserer Gesellschaft normal ist, dass Tausende und Millionen ungeborene Kinder im
Mutterleib ermordet werden, dann ist mir ein „durchdrehender“ Preßlmayer lieber als ein „normaler“ Gotthard.
Und ein katholischer Klerus, der zu dieser „Normalität“ schweigt und sie sogar noch, wie in Österreich,
unterstützt, hat alle Glaubwürdigkeit verloren. Der Babycaust ist schlimmer als der Holocaust (der schlimm
genug war) – und wie wir uns dazu verhalten haben, auch darüber wird jeder von uns Rechenschaft ablegen,
vor allem diejenigen, die Macht hätten, die Verhältnisse zu ändern.
Viele, vielleicht die meisten Politiker heute sind Diener Satans. Nicht nur sind sie auf dem Weg zur ewigen
Hölle; sie sind auch eifrig dabei, im Namen der Humanität das zeitliche Leben der Menschen in eine irdische
Hölle zu verwandeln. Demokratie.- 66. Rundbrief der Militia Sanctae Mariae, von Altabt Dr. Thomas Niggl
OSB rittertum.wordpress.com/…011/01/05/demokratie/
@Sinah, wenn Sie detailliert erfahren wollen, was mit Fatima wirklich los ist, dann nehmen Sie sich die
Zeit und lesen Sie The Secret Still Hidden www.secretstillhidden.com/. Eine seriöse Untersuchung der
Vorgänge bis in die Gegenwart, allerdings nur englisch und in romanischen Sprachen.
Der Stil der kreuz.net Redaktion wird leider immer gehässiger und abstoßender. Sehr geehrter Herr Redakteur,
vergleichen Sie bitte mal den Stil Ihrer Beiträge in der Anfangszeit dieser Informationsplattform mit
dem von heute. Eine Sache ist es, Missstände unverblümt beim Namen zu nennen, etwas anderes, sich in
eine Haltung der Gehässigkeit und des Schmähens und Schimpfens hineinzusteigern.
Tatsache ist: der größte Teil der Mitglieder der römisch-katholischen Kirche sowie ein Großteil der
Hierarche, in Deutschland und auch anderswo, ist nicht katholisch! Die Katholiken in der Institution Kirche
bilden eine kleine Minderheit. Vor dieser Situation hat die Muttergottes, die Königin der Propheten,
in La Salette, in Fatima und anderswo gewarnt. Nun ist sie eingetroffen. Wenn diese Prophezeiung sich
realisiert hat, dann wird auch der Rest in Erfüllung gehen: ein großes Strafgericht, in dem der größere
Teil der Menschheit vernichtet wird. Nur eine radikale Bekehrung und Abstehen von der gegenwärtigen Bosheit
könnte das abwenden: Gebet, Buße, Opfer (Sühne für eigene und fremde Sünden), und zwar weltweit,
so wie einst die Stadt Ninive; Namentliche Weihe Russlands in einem ausdrücklichen Akt durch den Papst
und die katholischen Bischöfe. Aber weder das eine noch das andere ist in Sicht.
r.ruhrgebietler: Die katholische Theologie – und nicht etwa nur die nach Vatikanum II – unterscheidet
zum einen die allgemeine Gegenwart (Allgegenwart) Gottes in der Schöpfung, in allen seinen Geschöpfen –
sogar in den Dämonen, die er am Dasein erhält. Zum anderen Seine besondere Gnadengegenwart. Hervorragendes
Beispiel ist Seine Gnadengegenwart im Volk Israel in der Stiftshütte, im ersten Tempel, in der Bundeslade.
Im zweiten Tempel war Gottes Herrlichkeit nicht gegenwärtig. Die Einwohnung Gottes in der Seele des Gerechten
ist biblisch fundiert durch die Worte Jesu selbst in seinen Abschiedsreden mit den Jüngern, beim letzten
Abendmahl, wo er sagt (Johannes 14, 23): „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein
Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“ Nehmen Sie eine rechtgläubige
Dogmatik, z. B. Ludwig Ott, und schauen Sie nach. Freuen Sie sich, dass Sie das hinzugelernt haben, falls
Sie es nicht wussten. Sorgen Sie dafür, dass Sie im Stand der Gnade sind, u beten Sie den Herrn an im
Innern Ihrer Seele. Lesetip: Lesen Sie die Kirchenlehrerin Teresa von Avila, Die innere Burg, die Schlusskapitel.
Dort teilt sie ihre geistige Vision der Hlgst Dreifaltigkeit in der Mitte ihrer Seele mit. Das ist guter
katholischer Glaube.
Kamazz: Leben in der Gegenwart Gottes, „mit“ Gott, ist Kontemplation. Wie der Prophet Elias: Es lebt der
HERR, vor dessen Angesicht ich stehe (Vivit Dominus, in cujus conspectu sto). Das ist die eine Losung
des Karmels. Die andere lautet: Ich eifere für Gott, den HERRN der Heerscharen (zelo zelatus sum pro
Domino Deo exercituum). Eines haben wir Christen Euch Juden voraus – so scheint es mir wenigstens: GOTT,
der e i n e, dreifaltige Gott wohnt persönlich in der Seele jedes Gerechten ein. Jeder Christ, der getauft
ist, den wahren Glauben hat, die Sakramente empfängt, nach den Geboten Gottes lebt, also im Stande der
Gnade (in statu gratiae) ist und nicht im Stand der schweren Sünde – ist ein Tempel Gottes, der in der
Mitte seiner Seele wohnt. Das ist Glaubenssatz, das wird aber auch zur Lebenswirklichkeit. r.ruhrgebietler:
Gott ist ein „Begriff“, kein Name. Die Schreibweise G*tt ist eine jüdische Marotte, die ich nicht so
ernst nehme. Bedeutende deutsche Juden haben „Gott“ normal ausgeschrieben. Etwas anderes ist es, wenn
es um den Namen Gottes geht. Da habe ich Respekt vor der jüdischen Regel, diesen Namen nicht auszusprechen –
weil auch Jesus selbst und die Apostel sich an diese Regel hielten. Es ist eine grobe Unsitte in der deutschen
Kirche – die erst nach Vatikanum II eingereissen – den hebräischen Gottesnamen auszuschreiben und zu
sprechen, wofür in der Tradition immer Dominus – Herr gesprochen und geschrieben wurde (= adonaj). Mit
Recht verwendet der KKK nur die Abkürzung JHWH…
Der Artikel ist so weit so gut, aber der Autor hätte am Schluss doch selbst etwas Licht inmitten von
soviel Finsternis bringen sollen. Hoffentlich nur ein Schönheitsfehler: Jesus Christus ist nicht e i
n Erlöser, sondern d e r Erlöser. Kamazz: Der hl. Prophet Elias und seine Gottes“erfahrung“ steht mir
als katholischem Christen sehr nahe. Es gibt einen katholischen Orden, der sich auf Elias zurückführt
und der Elias als Vater anspricht: den Karmel-Orden. Zur Information: Der Karmelitenorden und seine säkularen
Lebensformen. Eine Einführung …armelblumen.wordpress.com/…kularen-lebensformen/ Bei jedem Treffen
unserer Gruppe beten wir zu Beginn: Lebendiger Gott, Du hast die Gemeinschaft des Karmel berufen, Christus
nachzufolgen und ihm immer ähnlicher zu werden, indem wir in Gebet und Alltag Deine liebende Gegenwart
suchen, in geschwisterlicher Gemeinschaft leben und uns für den Dienst inmitten des Volkes öffnen. Wir
danken Dir für das Charisma des Karmel und bitten Dich, es immer tiefer zu erfassen. Auf die Fürsprache
des Propheten Elija und der Gottesmutter Maria hilf uns, die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums
und der Spiritualität des Karmel zu deuten, damit wir Wege finden, unsere Berufung glaubwürdig zu leben
zusammen mit allen Frauen und Mädchen, die mit uns gemeinsam auf dem Weg sind. Wie Sie sehen können,
gehört es zum Charisma dieses Ordens, in Gottes (oder meinetwegen G*ttes) Gegenwart zu leben, nicht nur
alle Tätigkeiten des Lebens auf die Ehre Gottes auszurichten (= für Gott leben = Christentum), sondern
in seiner Gegenwart zu leben (=
Landessprache. Es ist nicht nötig, die Lesung und das Evangelium in der Landessprache vorzutragen, wenn
man es so praktiziert, wie der Priester bei uns vor Ort: Lesung und Evangelium in Latein, und zusätzlich,
sozusagen als Teil der Predigt, zu ihrem Beginn, in Deutsch.
Für alle Leser dieses Forums, die der Pornographie oder überhaupt sexuellen Sünden verfallen sind und
davon loskommen möchten, wird die Lektüre dieses Hirtenbriefs von Bischof Robert William Finn eine große
Hilfe sein: „Selig, die reinen Herzens sind. Hirtenbrief „Blessed Are The Pure In Heart“ über die Würde
des Menschen und die Gefahren der Pornografie von Bischof Robert William Finn (* 1953), Diözese von Kansas
City – St. Joseph, Missouri, USA, vom 21. Februar 2007“ rittertum.wordpress.com/…-reinen-herzens-sind/
Sehr geehrter Herr Berens, Ihrer geschätzten Aufmerksamkeit empfehle ich den Artikel: „Unterschiede zwischen
katholisch und evangelisch“. Ich wünsche Ihnen gute Erbauung! Unterschiede zwischen katholisch und evangelisch
rittertum.wordpress.com/…isch-und-evangelisch/
Die katholische Kirche in Deutschland, imbesonderen die verantwortlichen Hierarchen, trägt eine hohe
Mitschuld am moralischen Niedergang unserer Gesellschaft, mit all dessen Folgen wie Zerstörung der Familie,
Babycaust, Zerstörung der Seelen der Kinder und Jugendlichen, Pornographie usw… Und diese Schuld ist
im gewissen Sinn höher als die anderer Verantwortlicher, denn niemand weiß so gut wie die Katholiken,
was das Naturgesetz beinhaltet und welches die göttlichen Forderungen an den Menschen sind. Je mehr aber
einer weiß und je mehr Standesgnade einer hat, desto größer ist seine Verantwortung, desto größer
seine Schuld, wenn er seiner Verantwortung nicht gerecht wird und die ihm von Gott gewährten Gnaden verachtet,
desto verhängnisvoller ist sein Versagen nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Mitmenschen,
die im gewissen Sinn ein Anrecht darauf haben, vom Katholiken die W a h r h e i t zu erfahren und nicht
die Bestätigung der Irrtümer, in denen sie befangen sind. Nein zur Selektion – Ja zum Leben. Petition
an den Deutschen Bundestag rittertum.wordpress.com/…9/nein-zur-selektion/
Herr Dr. Preßlmayer, mit Recht zitieren Sie Unseren Herrn Jesus Christus: „Diese Art von Dämonen kann
nur durch Gebet und Fasten vertrieben werden“. Von wieviel Dämonen muss die katholische Hierarchie in
Österreich (und anderswo) umsessen sein, dass sie sozusagen mit Zähnen und Klauen an ihrer Verstrickung
mit dem größten Massenverbrechen aller Zeiten festhält? Und wie lange wird von noch höherer Seite
Diplomatie gespielt statt Tacheles geredet? Ich verneige mich vor Ihnen und bete für Sie. Ich bete auch
für die armen, gelähmten, verblendeten Bischöfe.
Vergelt’s Gott, Dr. Preßlmayer, für Ihre Aktion zum Schutz der Ungeborenen, für die Erweckung des Gewissens
unzähliger geistig Toter in unserer Gesellschaft und gegen die Verstrickung der katholischen Kirche in
die Mordmaschinerie! Gott segne Sie. Ich schließe Sie in mein Gebet.
Erleuchtende Lektüre: Quas primas! Wider die Pest des Laizismus: Die Enzyklika „Quas primas“ (1925) Papst
Pius XI. über die Einsetzung des Festes Unseres Herrn Jesus Christus des Königs rittertum.wordpress.com/…10/10/17/quas-primas/
Es braucht eine Neuevangelisierung von uns allen, besonders aber der Bischöfe: Das Versagen der Bischöfe
als Grund für den Priestermangel in Deutschland rittertum.wordpress.com/…ersagen-der-bischofe/
fherhachenzwerg, Zu Ihrer Frage, wo Pornographie anfängt. Habe mich damit nicht befasst. Provisorische
Definition (von wikipedia): „Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder
des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen
Aktivität bewusst betont werden.“ Zurück zu Ihrer Frage und versuchsweise Antwort: Die Pornographie
f ä n g t a n, wo menschliche Sexualität dargestellt wird mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen
(wobei die Aktivität der Geschlechtsorgane noch nicht einmal gezeigt werden braucht).
@Mighty Counsellor, versuch’s mal mit Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Pornografie Pornographie (Herstellen
und Konsumieren) ist schwere Sünde. Pornographie ist eine der schlimmsten Volkskrankheiten, eine geistige
Epidemie. Nichts wird dagegen unternommen. Auch die Bischöfe schweigen dazu.
@Gotthard, auch ein Fidel Castro, wie alle kommunistischen Revolutionäre, ist nicht ohne Grund an die
Macht gekommen. Von nichts kommt nichts. Es war meist das Versagen der herrschenden politischen Klasse
(woran die Kirche in der Regel beteiligt war), das den Aufruhr hervorrief.
@Myrtillo, ich glaube nicht, dass die Mehrheit derjenigen traditionsverbundenen Katholiken, die auf diesem
Forum schreiben, Faschisten sind, wie Sie anzunehmen scheinen. Das Problem ist doch dieses: Der Staat
hat als wichtigste Aufgabe, im Dienst der Gesellschaft für ihr Allgemeinwohl (bonum commune) zu sorgen.
Die Staats- und Regierungsform –-ob Monarchie, Aristokratie, Demokratie-- ist da zunächst einmal zweitrangig.
(Der hl. Thomas von Aquin war der Auffassung, dass eine Mischform am angemessensten sei.) Nun tritt der
deutsche Staat aber, im Verbund mit den meisten westlichen Staaten, u. zw. verschärft seit zwei Jahrzehnten,
das Allgemeinwohl mit Füßen durch staatlich zugelassenen, ja geförderten Massenmord an den ungeborenen
Menschen, durch Zulassung von Pornographie und Gotteslästerung, durch Zerstörung der Familie als Keimzelle
der Gesellschaft, durch Verderben der Seelen der Kinder und Jugendlichen, indem er sie zur Unzucht erzieht
(Schulsexualerziehung), durch Euthanasie, durch Förderung von Homounzucht und anderen Perversitäten,
u.dgl.m. Die westlichen, von Jesus Christus abgefallenen Staaten bekommen hierdurch einen zunehmend satanischen
Charakter. Man muss sich bewusst blind stellen, um das nicht zu sehen. In einer solchen Situation kann
in der Tat ein islamischer Staat, der wenigstens die schlimmsten das Allgemeinwohl verletzenden Übel
durch Gesetze und Strafen (ja, auch Strafen!) unterdrückt, als das geringere Übel gegenüber einer totalitären
Gottlosendemokratie erscheinen…
@Domenico Tuttisanti, die kreuz.net-Redaktion huldigt einer politischen Religion. Danach soll das Christentum
im Staat herrschen und durch Gesetze, durch Institutionen, durch Erziehungswesen usw. die Gesellschaft
gestalten. An sich ist dieser Anspruch auch berechtigt. Jesus Christus ist der Messias und hat ein Recht
darauf (erstens von Natur aus als der eingeborene Sohn Gottes und zweitens durch erworbenes Recht aufgrund
seines Erlösungswerks). 1000 Jahre lang hatte die Christenheit diese Chance und hat sie mit mehr oder
minder Erfolg auch wahrgenommen, aber diese Epoche ist vorbei. Das Heilige Römische Reich Deutscher Nation
ist zusammengebrochen letztlich infolge der Verdorbenheit seiner Fürsten und seines Klerus. Da ist natürlich
der Islamismus mit seinem Herrschaftsanspruch als theokratische Politreligion imponierend und verführerisch
für die Redakteure von kreuz.net. Sie sehnen sich danach, dass der Papst oder sein Vertreter vor der
UNO so auftrumpfen würde wie der iranische Staatspräsident. Der Normalzustand des Christentums ist aber
der des Verfolgtwerdens und nicht der des staatlichen Herrschens. Nicht wer im Staat herrscht, ist heilsentscheidend,
sondern was in den Herzen zwischen Gott und dem Menschen vorgeht.
Wenns unsere hochwürdigsten Oberhirten nicht besser haben wollen, dann brauchen wir dem Rheinischen Merkur
auch keine Tränen nachzuweinen. Manche Probleme erledigen sich mit der Zeit von selbst.
Nicht ambivalent, sondern differenziert. Die Lehre, die das 2. Vatikanische Konzil in dieser Frage vorträgt,
widerspricht nicht der früheren Lehre, sondern differenziert sie. Es kann ja zum Beispiel nicht bestritten
werden, dass auch in protestantischen Gemeinschaften das Sakrament der Taufe gespendet wird, wodurch der
Getaufte in den mystischen Leib Christi eingegliedert wird, und grundlegende christliche Wahrheiten geglaubt,
gelehrt und gelebt werden. Jedoch ist in den protestantischen und anderen nichtkatholischen Gemeinschaften
eben nicht die Fülle der Gnaden und Wahrheit zu finden. Allerdings genießt auch nicht jedes Mitglied
der römisch-katholischen Kirche durch seine bloße Mitgliedschaft diese Fülle, weder der Gnade noch
der Wahrheit – zu der alle berufen sind.
Kardinal Ouellet. Vielleicht ist schon eine neue Generation von Bischöfen im Kommen, die geistliche Führer
statt Politiker sein werden. Der neue Präfekt der Bischofskongregation lässt hoffen: Kardinal Ouellet:
Wir brauchen Bischöfe mit mehr geistlicher Einsicht statt politischem Kalkül rittertum.wordpress.com/…/26/kardinal-ouellet/
Aus dem zitierten Evangeliumabschnitt geht nicht eindeutig hervor, dass nur wenige gerettet werden. Die
Antwort des Herrn auf die Frage der Jünger, ob nur wenige gerettet werden, lautete ja nicht „Ja“, sondern
er forderte uns auf, uns mit allen Kräften zu bemühen, durch die enge Pforte (zum Heil) zu gelangen.
Die Formulierung „mit allen Kräften“ erinnert an das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe. Soviel
steht fest: die Rettung ist kein Automatismus, sie ist nicht billig und bequem zu haben. Sie ist eine
ernste, ja sogar (im Hinblick auf den von Jesus bezahlten Preis für die Erlösung) todernste Angelegenheit,
und kein Jux. Die Schriftstelle ist nicht isoliert, sondern im gesamtbiblischen Zusammenhang zu verstehen,
und da wird in der Offenbarung des Johannes doch eine großeSchar weiß Gekleideter, durch das Blut des
Lammes Geretteter gezeigt, aus allen Völkern und Stämmen. Ich glaube nicht, dass es uns Menschen zusteht,
die Anzahl der Geretteten in irgendeiner Weise zu quantifizieren. Jedoch müssen wir ernst machen mit
unserer Umkehr zu Gott. Das Heil ist Gnade und Geschenk, aber es nicht umsonst zu haben. Es hat einen
hohen Preis.
Im Prinzip hat die Redaktion in diesem Artikel recht. Gerade heute morgen war ein Priester bei mir aus
Rheinland-Pfalz, der kürzlich Pfarrer in einer über verschiedene Dörfer verteilte Kirchengemeinde wurde.
Er beklagte sich, dass seine Katholiken nicht mehr den Unterschied zwischen katholisch und evangelisch
kennen und unterschiedslos katholische und evangelische Gottesdienste besuchen… Der katholische Glaube
in Deutschland liegt wirklich am Boden zerstört, und natürlich gibt es dafür Verantwortliche.
kreuznet bringt gewiss oft wissenswerte Meldungen, oft aber auch kontraproduktive Meldungen. Im allgemeinen
ist kreuznet äußerst negativ fixiert. Die Botschaft Jesu wird kaum vermittelt, im Gegenteil durch den
Stil der Seite oftmals geradezu verdunkelt. Der Mangel an Respekt und elementarer menschlicher Achtung
gegenüber der katholischen Hierarchie, gegenüber Andersgläubigen und allen, die nicht der kreuznet-Linie
folgen, ist katastrophal. Zwar verfolgt die Redaktion wichtige und richtige Anliegen: Lebensschutz, Widerstand
gegen die Homo-Ideologie u. a., aber die dabei verwendeten Mittel diskreditieren die evtl. guten Ziele.
Es gibt viele bibeltreue evangelische Christen, für die die wahre Gottheit und Menschheit Jesu Christi
und sein Sühnetod feste Glaubenswahrheiten sind. „Protestantisierung“ ist insofern ein ungenauer Begriff.
Website: rittertum.wordpress.com rittertum.wordpress.com/
@Leo Miles Die Aussage, daß es auch andere Heilswege außer der katholischen Kirche gibt, ist eine Häresie.
Die Kirche sagt das ja nicht. Sie müssen ihre Lehre schon richtig darstellen. Sie sagt nur, dass es auch
Menschen geben kann, die gerettet werden, ohne der sichtbaren katholischen Kirche, die alleinseligmachend
ist, anzugehören. Das ist keine neue Lehre. Sie bestand schon vor dem Vaticanum II. Damals sagte man,
solche Geretteten, die äußerlich anderen Konfessionen oder Religionen angehören, gehören zur Seele
der katholischen Kirche. Die Aussage, daß die kath. Kirche nur einen Beitrag zum Allgemeinwohl leistet,
ist eine Häresie. Gewiss, aber wer behauptet denn so etwas? Vaticanum II sagt das nicht, und auch kein
Papst hat das so, wie Sie es formulieren, jemals gesagt. Ja nicht einmal modernistische Bischöfe sagen
so etwas. Die Aussage, daß die Kirche Christi auch irgendwie in der kath. Kirche vorhanden ist, ist eine
Häresie. ist nicht ein Teil davon, sondern sie ist es voll und ganz und ausschließlich. Dito. Wenn das
die Häresien des 2. Vatikanischen Konzils sein sollen, dann ist Ihre Position mehr als wackelig. Das
ist das Problem. Sie bekämpfen Häresien, die so, wie Sie sie darstellen, gar nicht gelehrt werden. Nicht,
als gäbe es keine Häresien, aber nicht so, wie von Ihnen vorgestellt.
Spaltung. Wenn die Piusbruderschaft sich mit Rom „politisch“ einigt, das heißt ein Statut für sie akzeptiert
und sich eingliedern lässt, dann wird das – hoffentlich – der größere Teil von ihr sein. Ein Teil wird
nicht mitziehen wollen und sich abspalten. Früher oder später werden die dann zu den Sedisvakantisten
überlaufen. Man kann nicht den Heiligen Vater als legitimen Nachfolger des hl. Petrus anerkennen und
ihm den Gehorsam verweigern. Darauf weisen die Sedisvakantisten mit Recht hin. Entweder Benedikt XVI.
ist rechtmäßiger Papst, dann ist ihm von allen Katholiken Gehorsam geschuldet, auch von der Piusbruderschaft –
oder der Stuhl des hl. Petrus steht leer. Tertium non datur. Darum noch einmal: Die jetzige Position der
FSSPX – selektiver Gehorsam – ist unhaltbar, sie schadet der Kirche. Sie soll zur völligen Einheit mit
Rom zurückkehren, nicht um modernistisch zu werden, aber um auf einer rechtmäßigen Grundlage für den
wahren Glauben in der Kirche, der in der Tat gefährdet oder großenteils verschwunden ist, zu wirken.
Militia Sanctae Mariae rittertum.wordpress.com/
Treffen die Angaben von Msgr. Williamson zu, dann deuten sie darauf hin, dass man in Rom bei den Gesprächen
nicht zu einer endgültigen theologischen Einigung gekommen ist und eine solche kurzfristig auch nicht
bevorsteht. Es besteht also Bedarf nach weiteren Gesprächen. Wie hier aber zu recht gesagt wurde, ist
das Entgegenkommen des Heiligen Vaters gegenüber der Piusbruderschaft eine Chance, dieser die Möglichkeit
zu geben, innerhalb der Kirche für den wahren katholischen Glauben legitim zu wirken. Wenn die Piusbruderschaft
die ausgestrecke Hand ergreift, so wird ihre Position hierdurch nicht geschwächt, sondern erheblich gestärkt.
Es würde der ganzen katholischen Kirche zugute kommen. Man kann es nämlich drehen und wenden wie man
will – auch wenn die Piusbruderschaft in bestimmten Glaubensfragen gegenüber Rom recht haben sollte,
so ist ihr Status doch schismatisierend und auf Dauer unhaltbar. Übrigens gibt es keine Häresien in
Vaticanum 2, es gibt nur häretische Interpretationen. rittertum.wordpress.com
Wieso zu spät? Danke an Bischof Ackermann für seine nachgereichte Korrektur. Und den Redakteuren und
anderen Beiträgern dieses Forums sei gesagt: Es gibt nur eine katholische Kirche, und das ist die, die
hier täglich als „V2“-Kirche geschmäht wird. Diese besteht allerdings aus schwachen, fehlbaren, unvollkommenen,
sündigen Menschen. Aber war das vor 1000 oder 2000 Jahren anders? Und sind die Kritiker, Schmäher und
Nestbeschmutzer der Kirche denn so perfekte Christen? Märtyrerkirche: Christenverfolgung in Nordindien
rittertum.wordpress.com/…olgung-in-nordindien/
GAllow, noch leben wir in der Zeit der Gnade und Barmherzigkeit. Zeit für Umkehr zu Gott. Am Jüngsten
Tag aber beginnt der Äon der Gerechtigkeit. Dann wird Gott in seinem Z o r n die verderben, die die Erde
verderben, und zwar gründlich und für immer. Kehren Sie um! Ihr Jüngster Tag, ihre persönliche Apokalypse
beginnt nach Ihrer Sterbestunde. No return!
Bibelübersetzung. Es gibt nicht die perfekte Bibelübersetzung, aber die Allioli-Bibel ist sehr verdienstvoll,
in gutem verständlichem Deutsch – wer in seiner Kindheit den katholischen Gottesdienst mitfeierte, hat
ihren Klang noch im Ohr. Was für die Protestanten die Luther-Übersetzung war, das war für die Katholiken
die Allioli-Bibel, nur dass sie viel besser war und ist als die Lutherübersetzung, auf die kein Protestant
verzichten möchte. Es ist ein großes Verdienst, die Allioli-Bibel neu aufgelegt zu haben, hoffentlich
wird sie auch gekauft. (Ich habe ein antiquarisches Exemplar aus dem J. 1910). @Sefirot: Für einen Kabbalah-Anhänger
(welcher Kabbalah?) haben Sie sehr wenig Respekt vor der Religion.
Ein blinder Blindenführer, und nicht der einzige seiner Art. Leider kann man heute keinem Hirten und
Oberhirten mehr ohne weiteres vertrauen, der Vertrauensvorschuss wurde zu oft missbraucht.
Gotthard, mit Ihrer Frage wollen Sie wohl darauf hinaus, dass ein Embryo, wenn er nicht schmerzempfindlich
wäre, weniger oder kein Lebensrecht hätte. Falls das wirklich Ihre Ansicht ist, befinden Sie sich ethisch
auf dem Niveau eines Peter Singer… Traurig für einen katholischen Priester finde ich das. Vielleicht
schauen Sie sich mal diesen Artikel an: Beckmann, Rainer: Zunehmendes Lebensrecht. Kaum absehbare Auswirkungen
www.aerzteblatt.de/…4/archiv/artikel.asp?id=26706
gotthard der amerikanische Abtreibungsarzt, der sich später bekehrte, hat in seinem Film Der Stumme Schrei
das verzweifelte Leiden der Embryonen u Föten dokumentiert. Schauen Sie sich diesen Film an, u informieren
Sie sich auf einschlägigen Websites über die Methoden. Dann werden Sie einmal nicht sagen können: ich
habe von nichts gewusst.
Rudolf Beil, Ihr Zitat ist nicht so unbekannt, wie Sie vielleicht meinen. Für die Tötung eines wehrlosen
ungeborenen Menschen gibt es keine andere als niedrige Beweggründe. (Einzige Ausnahme: Wenn das Leben
der Mutter bedroht ist.) Fener ist die Tötung heimtückisch, weil sich das Kind nicht wehren kann, und
schließlich ist sie grausam, weil sie grausames Leiden verursacht. Es bleibt dabei: Abtreibung ist Mord,
und die Abtreibung von Millionen und Abermillionen ist Massenmord, da durch Gesetzgebung ermöglicht und
sogar gefördert. Und schließlich ist Abtreibung Babycaust, weil die quantitative Dimension einzigartig
ist und sogar den Völkermord an den Juden in den Schatten stellt. Der Babycaust ist das schändlichste
Verbrechen seit Menschengedenken, und er geht in jeder Minute weiter, und Sie und Ihresgleichen leugnen,
verharmlosen, verniedlichen, relativieren es.
aufrechtkaholik, wenn Sie rumänisch lernen, können Sie das Plakat lesen. Verspotten Sie die Lebensschützer?
Die Lebensschützer gehören zu den wenigen Anständigen immitten eines verdorbenen und ehebrecherischen
Geschlechts.
Domenico Tuttisanti, es wiederholt sich das Drama des Aufstiegs und Absturzes des Gottesvolks, wie er
im Alten Testament berichtet wird, aber auf höherer Ebene. Denn je höher die erwiesene Gnade, desto
tiefer der Sturz. Bund mit dem Teufel – leider wahr. Dem Volk, das keine Früchte bringt, wird das Reich
Gottes genommen. Die Schließung der Kirchen ist eine logische Folge ihrer selbstverschuldeten Schändung,
und der Zusammenbruch (eines großen Teils) der sichtbaren Kirche eine gesetzmäßige Wirkung ihrer inneren
Glaubensleere.
@Gotthard, es gab eine Zeit, wo mich das Wort „illegal“ auch erschreckt hat. Das ist mir vergangen, seit
ich das rezidierend oder permanent illegale Verhalten katholischer Hierarchen und Kleriker mitbekomme.
Ich möchte nicht wissen, wie illegal Sie in ihrem täglichen Priesterleben vorgehen. Wollen Sie Beispiele?
Jesus und seine Apostel handelten illegal, als sie gegen die Sabbat-Gebote verstießen. Im heutigen Evangelium
stellte er das Handeln eines illegalen Samariters – eines Häretikers aus jüdischer Sicht – als vorbildlich
hin. Seither frage ich weniger nach legal und illegal als vielmehr nach Gut und Böse. Das ist nicht deckungsgleich.
Würde die Piusbruderschaft nicht unerlaubt weihen, so wäre es weder zur Aufhebung der Exkommunikationem
noch zu den theologischen Gesprächen mit Rom gekommen, weil dann sich nämlich die Bruderschaft selbst
zur Bedeutungslosigkeit und zum Aussterben verurteilen würde, und so jemanden kann man getrost ignorieren –
das „Problem“ hätte sich von alleine erledigt. Das schreibe ich als einer, der kein Anhänger der FSSPX
ist, аber ihren unverzichtbaren Beitrag zur Gesundung der daniederliegenden Kirche Christi schätzt.
fundamental-christian. Abschlachten würden die nur Leute wie Domenico Tuttisanti. Den Rest würden die
dhimmisieren. Es gibt ja genug in unserem Lande, denen das gefallen würde.
An Kristall. schandmaulende PEPPI-DEPPIs Es schandmaulen die tieffliegenden PEPPI-DEPPIs. Schandmaulender
Anker! Sie schandmaulen und fassen verdammt so tieffliegend. Sieh; Fassen sie bescheuert und begierig?
Vielleicht!? Sie schandmaulen wohl doch nur wolkig! Kristall – er kann es dann brüllen; Gedicht Nummer
2857124
An Bejorommer 2: amtskirchlich unmenschseinsbeschränkt sein dürfende sterbende Wahrheitsschikanen Die
Wahrheitsschikanen, jene wie gedacht, Sie amtskirchlich unmenschseinsbeschränkt sein dürfen fast immer
selbstdenkend! Sie sterben! ökumenischer Bejorommer, bedenke! Freude auf Erden! Wahrheitsschikanen! Amtskirchlich
unmenschseinsbeschränkt sein dürfende Wahrheitsschikanen in zeitloser Zahl. Gedicht Nummer 2857122
An Bejorommer: orgelnde Menschseinsbeschneidung Es orgeln die ziemlich unsinnigen Menschseinsbeschneidungen.
Orgelndes fasst: Sie orgeln und schwanken ja so ziemlich unsinnig. Jedoch – Schwanken sie armselig und
geheuert? Sieh!? Sie orgeln verdammt so blöd! Bejorommer – er darf dies winseln!? Poetron-Gedicht Nummer
2857109
Melek Tavus, Gott ist eindeutig erschienen. Mehr als das, was er in Christus offenbart hat, hat er in
dieser Weltabschnitt, bis zum Ende dieses Äons, nicht zu sagen. Und damit es keine Zweifel über das
Verständnis der göttlichen Offenbarung gibt, hat Christus seine Kirche eingesetzt. Halten Sie sich daran,
dann werden Sie selig.
Orthodoxe Kirche gegen Sodomitenparade. In Bulgarien hat die Orthodoxe Kirche eine Erklärung gegen die
für heute in Sofia geplante Schwulenparade veröffentlicht und deren Verbot verlangt: karmelblume.wordpress.com/2010/06/26/gayparad/
El Greco, kann sein. Bin kein Franke-Spezialist. Ich stelle mich nur dagegen, dass man komplexe Phänomene,
wie den Sozialismus, einlinig aus einem angeblich bösen Judentum oder sonst einer Religion ableitet.
Der Ausdruck „Pfad der linken Hand“ stammt übrigens ursprünglich aus dem indischen Tantrismus, gewiss
nicht aus der Kabbala bzw. dem Judentum – wie Ihnen aber auch bekannt sein dürfte. Warum sollte es keinen
guten, christichen Sozialismus geben können? Der Satanismus stammt letztlich von Satan, würde ich vermuten,
und denen, die ihn als ihren Herrn erwählt haben.
El Greco der Jude und sektiererische Kabbalist (seine Ansichten sind nicht repräsentativ für die Kabbalah)
Jakob Frank ließ sich katholisch taufen und erhielt ein aufwendiges katholisches Begräbnis. Insofern
hätten nach der von Ihnen hier bekundeten simplizistischen Logik und Geschichtsschau der Satanismus und
der linke Terrorismus römisch-katholische Wurzeln.
Peter von Felsen, der Glaube der Kirche beruht nicht allein auf der Bibel, wie Sie doch wissen. Lesen
Sie eine katholische Kirchengeschichte, oder die Geschichte des Papsttums. Übrigens ist der Glaube an
den päpstlichen Primat ein Dogma, das die natürliche Vernunfterkenntnis übersteigt, auf einer Ebene
wie das Dogma der göttlichen Natur Jesu Christi. Daraus folgt, dass man den päpstlichen Primat plausibel
machen, aber nicht beweisen kann wie eine natürliche Tatsache, ebensowenig wie die Gottheit Christi oder
die Dreifaltigkeit Gottes. Glauben ist erfordert.
@Peter von Felsen, Sie sehen nur die eine Seite von Rom, und das verleitet Sie zu falschen Schlüssen.
Der Vorrang Roms wurde im 1. Jahrtausend auch von den Kirchen des Ostens anerkannt. Die große Hure –
das ist das Unkraut auf dem Acker. Der Weizen, der auch auf dem Acker wächst, und das ist die Heilige
Kirche, die Braut Christi. Das Wesentliche der Kirche ist ihre Heiligkeit, die in allen Jahrhunderten
bestand, und besteht bis auf den heutigen Tag, trotz aller inneren Wirren. Sie sehen an der Kirche nur,
was Sie sehen wollen. Wer will, kann ihre Heiligkeit sehen und erfahren. @Hartkor. Sind Sie nicht der
Alpenschamane, der hier unter verschiedenen Namen seit Monaten und Jahren durch das Forum trollt? Merkwürdigerweise
bemerken viele nicht die Ironie Ihrer Beiträge und halten Sie für echt. Sie haben komisches Talent,
sind leider aber ein Zyniker.
Una vera porchería! Was für Hirten, die uns führen wollen! Aber nichts wird sich ändern, alles geht
weiter in dieser deutschen Kirche bis zu seinem bittren Ende.
@bejommer, hoffentlich versuchen Sie selbst auch zu bedenken, dass Ihr Denken möglicherweise vielleicht
auch nur ein wertloses Spiel sein dürfte vor Gott und den Menschen (um es einmal in Ihren Sprachstil
auszudrücken)? Einen gesegneten Sonntag wünschend,
„Nacht der Mystik“ Das Programm: www.nachtdermystik.de/ Religionsrelativismus pur. Dieses multireligiöse
Zusammengeschnipsel von Zitaten hat mit christlicher Mystik nichts zu tun. Christliche Mystik ist christozentrisch.
Die „Mystiknacht“ des Pfarrers Heribert Meurer ist ein Betrug.
Prüfung. Hier kann man die Vorankündigung für die „Nacht der Mystik“ auf der Website der Papst-Johannes-Kirche
Köln-Chorweilter lesen: …st-johannes-chorweiler.de/…II._article_117.html Unter Ökumene wird hier
nicht die innerchristliche Ökumene, sondern eine Ökumene der Religionen verstanden. Das Logo für die
Mystiknacht ist der Halbmond. Kinder, wenn das die Botschaft der Kirche heute sein soll, dann haben sich
die Christen 2000 Jahre lang geirrt. Das ist eine Prüfung. Christus prüft jeden von uns, ob wir wirklich
an IHN glauben. vitajesu.wordpress.com vitajesu.wordpress.com/
Dogma und Mystik Die großen Mystiker der Kirche waren i.a. zwar keine Dogmatiker, aber die dogmatische
Rechtgläubigkeit war unbestrittene Grundlage ihrer Kontemplation, siehe Kontemplation und Dogma karmelblume.wordpress.com/…mplation-und-dogma/.
Anderseits: Der Geist Gottes wirkt auch in Menschen, die nicht getauft sind. Auch wenn nur das Christentum
der wahre mystische Weg ist, so ist es doch möglich, dass es auch außerhalb des Christentums echte mystische
Erfahrung gibt. Der Diener Gottes Eugen-Maria Grialou OCD nahm das z.B. bei dem Sufimystiker Ibn-Arabi
an. Kostprobe von türkischer Sufimusik: www.youtube.com/watch?v=J_xFkfK4OEg&… Persische Sufimusik –
Verse von Dschalaluddin Rumi: www.youtube.com/watch?v=Smu8OdpOsHg&…
Salesianerpater, reißen Sie sich zusammen. Seien Sie ein Mann – Esto vir, und keine Memme. Fangen Sie
noch mal richtig von vorne an. Die Fastenzeit ist ideal dafür. Christus wartet auf Sie, er liebt Sie.
Er wird Ihnen helfen. Segenswünsche!
Salesianerpater, natürlich ist es schwer, den Zölibat zu halten, aber meinen Sie etwa, es sei leicht,
in Ehe zu leben? Wer sagt denn, dass unser Leben hier auf Erden leicht zu sein hat? Jesus etwa, oder der
hl. Paulus? Haben wir uns etwa in der Religion geirrt? Aus Presbyterorum Ordinis, 2. Vatikanisches Konzil:
„Und je mehr in der heutigen Welt viele Menschen ein Leben in vollkommener Enthaltsamkeit für unmöglich
halten, um so demütiger und beharrlicher werden die Priester und mit ihnen die ganze Kirche die Gabe
der Beständigkeit und Treue erflehen, die denen niemals verweigert wird, die um sie bitten. Zugleich
werden sie alle übernatürlichen und natürlichen Hilfen anwenden, die jedem zur Verfügung stehen; sie
sollen vor allem die durch die Erfahrung der Kirche bewährten aszetischen Verhaltensweisen, die in der
modernen Welt nicht weniger notwendig sind, befolgen. So bittet diese Heilige Synode nicht nur die Priester,
sondern alle Gläubigen, sie möchten sich die kostbare Gabe des priesterlichen Zölibates ein wirkliches
Anliegen sein lassen, und alle mögen Gott bitten, daß er dieses Geschenk seiner Kirche stets in Fülle
zukommen lasse.“
Diese Veranstaltung verstößt mE gegen das Kirchenrecht. Eine Kirche ist keine Tanz- und Konzerthalle.
Religiöse Konzerte dürfen stattfinden, es dürfen auch Spenden gesammelt werden, aber die Musik darf
nicht weltlich sein und schon gar nicht andersreligiös. Nicht anstößig wäre ein solches Konzert in
einer öffentlichen Halle. Islamische Derwischmusik ist übrigens schön, und der Derwischtanz auch. Das
ist nicht die Frage. Das Problem ist: Diese Nacht, und darin dieser Auftritt wird der Verwirrung der Gläubigen
weiter Vorschub leisten: im Grunde sind alle Religionen gleich. Sollte da nicht der Erzbischof einschreiten?
Schließlich ist es seine Diözese. Wer ist sonst verantwortlich, wenn nicht er? Schließlich hat er auch
die Teilnahme von Katholiken an interreligiösen Gebeten in der Schule unterbunden. Übrigens ist Mystik
mehr als Gott suchen, obgleich die Gottsuche zweifellos dazugehört.
@undogmatisch, ich kann Ihnen sagen, was dagegen spricht: Es spricht ihr Versprechen dagegen. Sie haben,
freiwillig, eine ehelose, keusche Lebensform gelobt. Freiwillig gegebene Versprechen soll man halten,
finden Sie nicht? Vor allem, wenn sie feierlich sind und vor Gott abgelegt. Ehrlosigkeit nennt man es,
gelinde gesagt, wenn man Versprechen bricht, und wer die Einstellung hat, dass er sein frei gegebenes
Wort nicht zu halten braucht, ist ein Schuft, oder?
@waldluft, Abraham hat im Geist Jesus den Sohn Gottes, den Tag seiner Menschwerdung, gesehen und sich
gefreut, siehe Joh 8,56. Abraham wurde von Gott einer Epiphanie seines dreifaltigen Wesens gewürdigt,
siehe Genesis, 8. Kapitel. Ja, Abraham war reiner Monotheist, und zwar Zeuge der Heiligsten Dreifaltigkeit
und der Menschwerdung des Sohnes Gottes. Das trinitarische Christentum ist der reine, weil wahre, von
Gott selbst geoffenbarte Monotheismus.
Nun, zuvor wurden ja die 70 jüdischen Gelehrten aus Alexandrien und der hl. Hieronymus zitiert. Die Übersetzer
der Einheitsübersetzung waren halt auch nur Theologen und Philologen, die in andere Übersetzungen, Kommentare
und Wörterbücher hineinguckten. Hier können Sie übrigens in den Originalwortlaut hineinschauen: www.scripture4all.org/…near/OTpdf/2sa12.pdf www.mechon-mamre.org/p/pt/pt08b12.htm Mechon-Mamre ist übrigens ein jüdisches Projekt. So 100% klar
erscheinen mir der Originalwortlaut und die Wort-für-Wort-Übersetzung auch nicht.
Lieber Samurai, mir ging es hier nur um die richtige Übersetzung. Martin Buber und Franz Rosenzweit übersetzenhier
übrigens: „Sehr große Beute führte er aus der Stadt, und das Kriegsvolk, das darin wahr, führte er
hinaus, er stellte sie an bei der Felssäge, bei den eisernen Picken und bei den eisernen Äxten und überwies
sie an die Ziegelei. So tat er an allen Städten der Söhne Ammons.“ Vielleicht kommt die Korrektur in
der Einheitsübersetzung ja von daher?
@Samurai, Septuaginta, im 2. Jh. v. Chr. von jüdischen Gelehrten (!) in Alexandria aus dem Hebräischen
ins Griechische übersetzt: kaì tòn laòn tòn ónta en autê exégagen keì étheken en tô príoni
kaì en toîs tribólois toîs sideroîs kaì diégagen autoùs tià toû plintheíou Vulgata (Übersetzung
des hl. Hieronymus aus dem Hebr., mithilfe jüdischer Rabbiner): Populum quoque ejus adducens serravit,
et circumegit super eos ferrata carpenta: divisitque cultris, et traduxit in typo laterum: Dt Übersetzung
von Arndt 1906, mit Imprimatur aller dt Bischöfe von Breslau, Bukarest, bis Brixen, Metz und Straßburg
und apostolischem Segen des hl. Papstes Pius X.: „Die Bevölkerung derselben führte er gleichfalls herbei
und ließ sie zersägen, mit Eisen beschlagene Wagen über sie herfahren, sie mit Messern zerhacken und
durch Ziegelöfen ziehen. So tat er mit allen Städten Ammons…“ Sie können alle alten Übersetzungen,
u auch die neuen Übersetzungen der Ostkirchen (russisch, bulgarisch …) lesen – überall dasselbe…
vitajesu.wordpress.com vitajesu.wordpress.com/
Lollipop, Sie sollten argumentieren, statt Ihre Gesprächspartner abzuqualifizieren. War Stalins Tötungsstrategie
wenige effektiv als die der Nazis, als er an die 20.000.000 Millionen Sowjetbürger umbrachte, um die
Sozialklasse der „Kulaken“ auszurotten?
@Lollipopp, offensichtlich wissen Sie selbst nicht, worin die Singularität des Völkermords am jüdischen
Volk lag, sonst würden Sie es uns nämlich mitteilen können. Die Singularität oder Einzig(artig)keit
der Shoah, die sie von anderen Völkermorden unterscheidet, welche nicht weniger grausam und quantitativ
gesehen sogar größer waren, liegt schlicht darin, dass die Shoah ein Völkermord an den Juden war. Es
ist ähnlich wie mit einem Verbrechen, z. B. einer Gewalttat, gegen Priester oder andere gottgeweihte
Personen, etwa Ordensleute: es liegt dann eben – nach katholischer Morallehre und nach dem Kirchenrecht –
nicht nur ein gewöhnliches Verbrechen wie gegen Ungeweihte vor, sondern hinzu kommt das Sakrileg. Da
sich die Juden als das auserwählte Volk Gottes betrachten – und da sie es auch nach christlichem Glauben
wirklich sind, ist ein Völkermord gegen sie nicht ein Völkermord wie gegen andere Völker, sondern eine
Art sakrilegischer Völkermord – und das macht seine Einzigartigkeit aus. Ich habe über diese Frage nachgedacht
und nachgeforscht, und das ist die einzige, von mir ganz ernstgemeinte Antwort, die ich auf diese Frage
finden konnte. Freilich rechtfertigt diese Antwort – sollte sie denn zutreffen – nicht den Kult, der um
die Shoah getrieben wird und immer mehr Züge einer tyrannischen Ersatzreligion annimmt vitajesu.wordpress.com
vitajesu.wordpress.com/
Bei aller Kritik: in dubio lieber mit Israel als gegen Israel. Man braucht nur die endzeitlichen biblischen
Prophezeiungen zu lesen, um zu begreifen, auf welcher Seite man letzten Endes stehen muss, um nicht zu
den Verlierern zu gehören.
Siegfried. Ob den von Ihnen angeführten Punkten ein planmäßiges Vorgehen vorliegt – was einer antichristlichen
Revolution, die von der Spitze der Kirche ausginge, gleichkäme –, kann ich nicht beurteilen. Unübersehbar
ist aber, dass diese Veränderungen tatsächlich stattfinden und stets weitergeführt werden. @Leberecht.
Griechisch habe ich an einem Realgymnasium mehrere Jahre im Privatunterricht gelernt und darin die Abiturprüfung
in einer Ergänzungsprüfung abgelegt (mit sehr gut). Bei der schriftlichen Prüfung war ein Xenophontext
zu übersetzen (der Tod des Kyros), bei der mündlichen Prüfung ein Text von Platon (aus der Apologie
des Sokrates). Da der Schwierigkeitsgrad vergleichbar mit der Abiturprüfung in Latein war, habe ich das
Prädikat „Groß“ auf die Griechischprüfung übertragen. Irrtümlicherweise, wie sich durch Ihre Richtigstellung
jetzt herausstellt. Es ist schon vierzig Jahre her. Danke für die Korrektur.
diakonus, bin zwar von Provenienz Philologe und habe das große Graecum, bilde mir aber ebenfalls nicht
ein, zu einer Spezialfrage hier Maßgebliches beisteuern zu können. Meine Beiträge haben das Niveau
einer Forumsdiskussion, wie Deine. Trotzdem finde ich meine Argumente bedenkenswert. Zwei interessante
theologische Artikel: Das Blut des Bundes www.kath-info.de/bundesblut.html For „Many“ or For „All“? (Artikel
von Joseph Ratzinger auf englisch) ignatiusinsight.com/…er_formany_nov06.asp Gute Grüße und Wünsche!
diakonus, bei dem „adelphoi“ ist Ihnen ja die Berechtigung der beide Geschlechter einbeziehenden Übersetzung
einzuräumen. Es gibt aber keinen echten philologischen Grund, „polloi“ nicht mit „viele“ und „pantes“
nicht mit „alle“ zu übersetzen. Die Gründe können nur theologisch sein. Meinen Sie im Ernst, im Altgriechischen,
der Sprache der Aristotelischen Logik, könne man nicht zwischen „viele“ und „alle“ unterscheiden? In
2 Kor 5, 14 schreibt der hl. Paulus übrigens: „heîs hypèr pánton apéthanen…“ – „einer starb für
alle“. Das hätte auch der Evangelist schreiben können, aber er schrieb es nicht, weil Jesus dieses Wort
hier nicht verwendet hat. Fast zwei Jahrtausende lang hat die lateinische Liturgie die Worte Jesu getreu
bewahrt, und vor einigen Jahrzehnten umgestoßen! Keine Kirche des Ostens würde es wagen, diese Worte
in ihrer Liturgie anzurühren! Wo bleibt da die berühmte Ökumene?! Soll ich Ihnen den theologischen
Grund für die willkürliche und absolut unzulässige Änderung nennen? Es ist eine unterschwellige Allerlösungstheologie,
die damit transportiert werden soll.
@Klosterschüler. Der Text ist ja ein Zitat, nicht von mir… „Doch wenn Homosexualität eine Verirrung,
eine Verzerrung ist, woher kommt sie, und warum lässt sie sich nicht beheben? Ich kenne keine wissenschaftlichen
Theorien zu diesem Thema, doch vermute ich, dass sie alle das Problem auf die Biologie oder die Gesellschaft
reduzieren, d.h. auf externe Gründe. Mir scheint, dass die Wurzel geistiger Natur ist: nämlich die wesentliche
Ambivalenz aller Dinge in der gefallenen Welt. Eine Anomalität erzeugt die andere in dieser Welt der
verfälschenden Spiegel – in diesem Fall der Untergang der Familie, des Urbildes des Geschlechtlichen,
d.h. der Beziehungen von Mann und Frau. Der Untergang auch der Mutterschaft und schließlich der Liebe
selbst in ihrem leiblichen und daher geschlechtlichen Ausdruck. Zum einen ist Homosexualität eine Mischung
aus Angst und Hochmut, zum anderen von Eros und Auto-Erotik. Nicht zufällig ist Egozentrismus (nicht
unbedingt Egoismus) ein häufiger Wesenszug bei Homosexuellen, eine exzessive Beschäftigung mit sich
selbst, auch wenn dieser Egozentrismus mit einer grenzenlosen Neugier und Offenheit dem Leben gegenüber
verbunden ist (wie es bei Gide der Fall war).“ Vater Alexander Schmemann, Aufzeichnungen 1973-1983, Freiburg-CH
2002, S. 258f. Schöne Zitate: Über die Freude. Über die Torheit. Von Erzpriester Alexander Schmemann
karmelblume.wordpress.com/…-alexander-schmemann/
„Ich dachte über die erschreckende Last der Homosexualität nach: Proust, Gide, Julien Green usf. So
manche ringsum behaupten, dieses Trauma, diese Neurose und Last sei die Folge des Ausgestoßenseins durch
die Gesellschaft, der Notwendigkeit, sich zu verstecken, zu lügen usf. Das mag zum Teil stimmen. Doch
nur zum Teil – und trifft nicht den Kern des Problems. Gide, zum Beispiel, überwand diese Ablehnung und
zwang die Menschen, ihn zu akzeptieren. Ich bin überzeugt, der Hauptgrund liegt im Gefühl der Ausweglosigkeit,
in einem unstillbarem Durst, der sich nicht in Leben umsetzen lässt. Am Ende steht immer nicht nur eine
Mauer, sondern ein Spiegel. In der gefallenen Welt ist alles rein Sexuelle hässlich, verzerrt und gemein.
In einem „normalen“ Wesen existiert wenigstens noch die Möglichkeit, diese Hässlichkeit zu verwandeln
und sie so zu eliminieren. Für Homosexuelle besteht diese Möglichkeit, diese Verheißung, dieser Anruf –
diese Türe nicht!“ Fortsetzung folgt.
Der hl. Johannes von Kreuz schreibt über das Stadium vor der Nacht des Glaubens: …Freilich, da der
sinnliche Teil der Seele zu schwach ist, um die starke Kraft des Geistes in sich aufzunehmen, so erleiden
solche Fortschreitenden, zufolge dieser Verbindung des Geistes mit dem sinnlichen Teil, gar manche Schwächen
und Störungen leiblicher Art, erleiden Entrückungen, Herzkrämpfe, Verrenkungen der Glieder ‘ Dinge,
die immer eintreten, wenn die Heimsuchungen Gottes nicht rein geistiger Art sind, also nicht dem Geiste
allein widerfahren, wie es bei Vollkommenden der Fall ist, nachdem sie bereits durch die zweite Nacht,
des Geistes nämlich, gereinigt sind. Gar vielen begegnen in diesem Läuterungsstande gewisse Erscheinungen
sinnlicher und geistiger Art, und zwar in Verbindung mit süßen Wonnegefühlen, wobei der böse Feind
und die eigene Phantasie in den meisten Fällen allerlei Blendwerk in der Seele hervorrufen, wenn man
nicht alle Vorsicht anwendet und alle diese Gesichte und Wahrnehmungen ruhig über sich ergehen läßt
und stark im Glauben sich dagegen wehrt. So wacker sich auch fortschreitende Seelen halten mögen, es
findet sich keine einzige, die nicht manche dieser natürlichen Neigungen und gewohnheitsmäßigen Unvollkommenheiten
an sich trüge, die erst verschwinden müssen, wenn man zur göttlichen Vereinigung gelangen will. Deshalb
muß die Seele die zweite Nacht des Geistes durchmachen, Sinne und Geist von allen sinnlichen Vorstellungen
und Gefühlen entblößt werden. Die Seele muß im dunklen, reinen Glaube wandeln, d…
Glaubensphantome? Ich fürchte, es war keine gute Idee von Seiner Eminenz, nach Medjugorje zu fahren und
sich dort in so auffälliger Weise als Anhänger der dortigen Phänomene herauszustellen. Ein Mitglied
unserer Karmelgruppe ist vor zwei Monaten mit ihrer Tochter nach Medjugorje gefahren. Danach kam sie nicht
mehr zu den Gruppentreffen, weil sie jetzt lieber in einer Medjugorje-Gebertsgruppe mitmacht. Medjugorje
spaltet die Kirche: Würde es anerkannt (was ich nicht ), so wäre damit das wiederholte negative Urteil
der jugoslawischen und bosnisch-herzegowinischen Bischöfe diskreditiert, zu dem diese nach mehrjährigem
gründlichem Studium gelangt sind. Wird Medjugorje von der Kirche verworfen, werden Millionen von „Gläubigen“
enttäuscht sein, die jetzt schon sonderkirchliche Tendenzen haben. Ähnlich bei den Anhängern der Amsterdamer
Madonna. Johannes von Kreuz, der Kirchenlehrer, hat davor gewarnt, nach Visionen und Privatoffenbarungen
zu trachten und sich auf sie zu verlassen. Ich war Ende der achtziger Jahre einmal auf einen Abstecher
in Medjugorje, auf der Rückfahrt aus Bulgarien nach Hause, vom Nachmittag bis zum Mittag des folgenden
Tages. Habe alles mitgemacht: am Abend Besteigen des Kreuzbergs, wo der Seher Jakow eine Erscheinung hatte,
morgens heilige Messe, danach Besuch bei der Seherin Witska, … Hat mich beeindruckt, aber keine besonderen
religiösen Spuren hinterlassen. Das Erleben der ganz gewöhnlichen Frömmigkeit in Kirchen und Klöstern
in Russland hat mich ungleich tiefer beeindruckt
Phänomene. Man muss sich klar sein, dass ein Großteil aller angeblichen Erscheinungen, vielleicht sogar
die Mehrheit, nicht echt ist. Die Bischöfe sind auch deshalb so zurückhaltend in der Anerkennung, weil
sie so viel Unechtes in ihren Diözesen vorgelegt bekommen. Satan und die Dämonen haben, solange diese
Welt dauert und das Ende noch nicht gekommen ist, einen gewissen Spielraum, und dieser Spielraum scheint
derzeit eher größer zu sein als in früheren Jahrhunderten. Ich brauche keine Erscheinungen. Sogar die
als echt anerkannten Erscheinungen ist man als Katholik nicht verpflichtet zu akzeptieren. Wenn die Kirche
eine Erscheinung als echt anerkennt, so verbürgt sie sich nur für ihre menschliche Glaubwürdigkeit.
Nur leichtfertig verachten darf der Katholik ein solches Urteil der Kirche nicht. Wir haben Christus,
wir haben die Sakramente, die Glaubens- und Sittenlehre der Kirche, die Wissenschaft der Heiligen (aszetische
und mystische Theologie) – was brauchen wir mehr? Mir genügt das.
@Gotthard! Die Ausstellung von die straflose Tötung ungeborener Menschen ermöglichenden Beratungsscheinen
nach einer Beratung, die laut Urteil des Bundesverfassungsgerichts ergebnisoffen (!) zu sein hat, ist
eine formelle Mitwirkung am Bösen, nämlich am Abtreibungsmord. Alle deutschen Diözesanbischöfe, mit
Ausnahme von Bischof Johannes Dyba, haben sich seinerzeit der Mitwirkung am Massenmord schuldig gemacht,
und sie fahren darin fort, indem sie die Tätigkeit von Katholiken in Donum Vitae dulden. An den weißen
Manschetten der katholischen Oberhirten klebt das Blut unschuldiger Kinder. Von den deutschen Bischöfen
geht keine Weisung und keine Führung mehr aus in wesentlichen, existenziellen Fragen der christlichen
Sittenlehre. Sie sind blinde Blindenführer geworden. Sie lassen das ihnen anvertraute Volk ins zeitliche
Unglück und ewige Verderben laufen. Sie, Gotthard, sprechen rühmend vom Wachstum der Kirche. Ja, die
Kirche Christi wächst Tag für Tag, bis sie ihre Vollzahl erreicht haben wird. Das ist die Verheißung.
Aber die römisch-katholische Kirche in Deutschland unter solchen Oberhirten, wie wir sie heute haben,
ist am Zusammenbrechen. Die Bischöfe sind Verwalter des Zusammenbruchs, den wir wie in Zeitlupe beobachten.
Die deutschen Bischöfe in ihrer Staats- und Zeitgeisthörigkeit machen sich den Amtsbrüdern der englischen
Märtyrerbischöfe Thomas Morus und John Fisher ähnlich.
Sakrilegischer Ungehorsam. Der Priester und seine Gläubigen mögen noch so traditionell sein. Sie haben
kein Recht, dem rechtmäßigen Bischof so zu begegnen, wie sie es getan haben. Das ist schlichte Aufsässigkeit.
Gewaltanwendung gegen gottgeweihte Personen ist überdies ein Sakrileg. Für einen Traditionalismus solcher
Art habe ich keine Sympathie. Das Leben Jesu vitajesu.wordpress.com/
Allgemeinwohl. Soll sich die Kirche denn damit abfinden, dass der moderne Staat nicht mehr das bonum commune,
das Allgemeinwohl zum Ziel hat, um dessentwillen der Staat gemäß traditioneller katholischer Soziallehre
besteht? Seit wann bestimmt für die Kirche das Faktische die Norm? Knickt die Kirche nicht vor einem
materialistischen atheistischen Menschenbild ein, wenn sie zustimmt, dass der Staat „nicht mehr die Verwirklichung
von Glück und Sittlichkeit seiner Bürger zum Ziel, sondern nur Sicherheit und Freiheit als deren Voraussetzung
und Ermöglichung“ hat? Sind Sicherheit und Freiheit in einem Gottlosen-Staat denn garantiert? Wie sieht
es mit der Sicherheit der Ungeborenen aus? Und welche Freiheit ist gemeint? Freiheit wovon? Freiheit wozu?
So einfach ist in diesen Dingen die konstante Lehre der Päpste bis zum 2. Vatikanum m.E. nicht außer
Kraft zu setzen. Was hat sich denn an der Wesenskonstitution des Menschen seit wenigen Jahrzehnten geändert,
dass die beständige Lehre der Kirche geändert werden müsste? Nichts hat sich am Wesen des Menschen
geändert. Geändert hat sich nur, dass die Gottlosigkeit überhand nimmt.
Lehre zur Religionsfreiheit: Bruch oder Kontinuität? Mir scheint, dass hier zwei Dinge unzulässigerweise
vermischt werden. Die Anerkennung der bürgerlichen Religionsfreiheit ist nicht gleichbedeutend mit der
Leugnung der Gottheit Jesu Christi. Lesenswert zu diesem Thema übrigens Die ‘Hermeneutik der Reform’
und die Religionsfreiheit kath.net/detail.php?id=24068 auf kath.net.
Puchil2: Gott ist so, wie Sie es schreiben, Puchil2. Sie geben unten joberens „vollinhaltlich recht“.
joberens ist ein Propagandist von Abtreibungsmord und Unzucht. Der liebende Gott ist zu Ihnen und joberens
„wie ein Vater und eine Mutter“ und wird Ihnen „nachgehen wie ein guter Hirte“, denn wie Papst Benedikt
schreibt: „Deus caritas est!“ Wenn Sie sich von diesem Ihrem Unrecht bekehren, es bereuen, dafür büßen
und nach Kräften sich um Wiedergutmachung bemühen, wird Gott Ihnen alles verzeihen. Wenn Sie das bis
zum Ende Ihres Lebens trotzig nicht tun, dann werden Sie Gott als den gerechten Vergelter kennenlernen.
Denn Er hat gesagt: „Mein ist die Rache, ich werde vergelten“, und ferner: „… Es ist furchtbar, in die
Hände des lebendigen Gottes zu fallen“. Das ist auch NT, werter Puchil2, nämlich Hebr 10,30f, und ich
könnte Ihnen eine Menge mehr zitieren. Nehmen Sie sich das zu Herzen. Sie sind gewarnt.
@Joberens, Puchil, Damenschuh, Gallowglas, MartinBieger, proetcontra, smallplayer und andere Gott lässt
seiner nicht spotten. Er wird die Übeltäter und auch euch strafen, verlasst euch drauf!
smallplayer, die Fristenlösung hat Millionen ungeborenen Menschen den Tod gebracht. Hören Sie auf, dieses
himmelschreiende Unrecht zu verharmlosen. Diese Gesellschaft wird zugrunde gehen vor allem an ihrer sexuellen
Zügellosigkeit und Mordgier, wenn nicht endlich das Ruder herumgerissen wird.
Reformeifer, Ihr Eifer in allen Ehren. Von Argumenten wie den Ihren habe ich mich viele Jahre einlullen
lassen, damit es seit einiger Zeit vorbei. Wie hier richtig gesagt wurde: CDU wählen ist Sünde! Keine
der Bundestagsparteien ist für Christen wählbar, denn alle Parteien sind Babycaust-Parteien, und die
CDU darunter ist die schlimmste! Von den anderen Parteien ist nichts Besseres zu erwarten, aber eine Homo-
und Abtreibungs-Partei, die das C auf dem Panier trägt, ist nicht das geringere, sondern das größere
Übel! NPD – trotz mancher guter Positionen im einzelnen – ist nicht wählbar für Christen, weil sie
einen zeitlichen Wert, das Volk, verabsolutiert. Es bleibt für Katholiken nach meinem Dafürhalten nur
die Christliche Mitte!
@r.ruhrgebietler Auch Bischöfe und Priester mit menschlichen Schwächen bleiben Bischöfe und Priester.
Sogar Unwürdige und Todsündige bleiben es, wie Sie aus der Glaubenslehre wissen müssen. Wenn Sie so
reden, verurteilen Sie Tausende von Bischöfen und Hunderttausende Priester – alles V-2. Sind Sie dazu
wirklich in der Lage? Wenn Sie so reden und wenn das tatsächlich Ihre Sicht der Dinge als Anhänger der
Piusbruderschaft ist, dann ist das in meinen Augen sektierisch. Woher wollen Sie wissen, dass der Herr
in den Tabernakeln unserer Kirchen nicht mehr gegenwärtig ist? Bestimmt nicht aus dem von Ihnen genannten
Grund! Denn so wie er nicht vom Kreuz herabgestiegen ist, obwohl ihn die Spötter dazu aufforderten, und
litt bis ans Ende, so leidet er auch in den Tabernakeln, und das wahrlich nicht erst seit Vatikanum 2!!!
Abgesehen davon: er leidet dort nicht nur, er wird dort auch angebetet, so zum Beispiel an dem Ort, wo
ich wohne. Ihre Sicht hat sich zu einem Tunnelblick verengt. Die Wirklichkeit der Kirche ist größer
und weiter als das, was Sie von ihr zu sehen meinen.
Einerseits andererseits Andererseits kann es nicht die Hauptbeschäftigung der Kirche sein, ihre zweifellos
vorhandene eigene schmutzige Wäsche auszubreiten. Der Auftrag Christi an die Apostel lautet anders. Außerdem
gibt es kaum eine Institution, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten so ausgiebig ihre eigene Vergangenheit
aufgearbeitet hat wie die katholische Kirche.
@r.ruhrgebietler, ist Ihnen eigentlich klar, dass Sie mit solchen Ausdrücken, wie Klerikersimulationen,
gegen Bischöfe der katholischen Kirche Rufmord betreiben? Und dass solcher Rufmord gegen geweihte Personen –
Kleriker und Religiose – besonders verwerflich und sündhaft ist?
Es scheint immer mehr darauf hinauszulaufen, dass die Kirche theologisch Farbe bekennt, jenseits alles
Buhlens um Sympathie, wie sie es mit dem Judentum hält, das Jesus Christus verwirft, und wie sie es mit
ihrem Herrn Jesus Christus hält, der diesen heutigentags so peinlichen Absolutheitsanspruch stellt.
Benedikt XVI. In einer einzigen Ansprache des Papstes ist mehr Licht enthalten als in vielem Giftmüll
dieser Plattform. Nehmen wir zBseine Ansprache bei der gestrigen Generalaudienz. www.zenit.org/article-18640?l=german
Ich frage mich: interessiert das irgendjemand von denen, die hier Tag u Nacht herumkritisieren? Der Mann
kann sich seine Katholiken nicht aussuchen! Für den, der Augen zum Sehen u Ohren zum Hören hat, ist
klar, dass der Papst sich bemüht, durch sein Wort u Beispiel die Menschen zur Wahrheit zu führen, die
Jesus Christus ist. Er spricht in klaren, verständlichen u doch theologisch tiefen Worten. Es ist niemandem
die Verantwortung abgenommen, sich nach dem heiligmäßigen Vorbild dieses Mannes zu richten oder es zu
verachten. So wenig wie Jesus Christus es erreichte, das Gottesvolk des Alten Bundes geschlossen zu bekehren,
so wenig kann sein Stellvertreter aus einer Milliarde Katholiken eine perfekte Kirche machen. Die Menschen
sind eben freie Wesen u können ihre Freiheit zum Guten gebrauchen oder zum Schlechten u Bösen missbrauchen.
Oder sind die Papstkritiker dieser Plattform hier lauter unsündliche, irrtumsfreie Heilige? Ich möchte
wissen, wie viele von ihnen berufliche oder ehrenamtliche Erfahrung damit haben, Verantwortung für andere
zu tragen u andere anzuleiten! Der Papst vertraut auf die Macht, die der Wahrheit u dem Guten von Natur
innewohnt u die sich letztlich durchsetzen wird, u wenn das Böse sich noch so aufbläht! Der Papst ist
ein weiser Mensch.
Kunstmaler, das Wort des Evangeliums sollten Sie aber doch stehen lassen: Denn Gott hat die Welt so sehr
geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern
das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern
damit die Welt durch ihn gerettet wird. Johannesev., 3, 16-17
@Freinsberg, wie Lycos schon andeutete: es steht auch nicht in der Bibel, dass die Christenheit Weihnachten
am 25. Dezember feiern soll, und vieles andere auch nicht. Zu Ihrer Kenntnisnahme: Das Konzil von Trient
über Schrift und Tradition www.theology.de/…riftundtradition.doc Nicht einmal die Protestanten mit
ihrem unbiblischen „Allein-die-Schrift“-Prinzip können auf Anleihen bei der Tradition verzichten.
@Freinsberg, das wissen wir aus der katholischen Überlieferung, welche die Glaubensquelle neben der Heiligen
Schrift ist. Bis zur Liturgiereform gab es das Fest Einführung Mariens in den Tempel, oder Mariä Tempelgang.
In der Liturgiereform hat man dieses Fest umbenannt in Gedenktag Unserer Lieben Frau in Jerusalem: www.erzabtei-beuron.de/…prium/November21.htm
Da die orthodoxe Kirche sich von rationalistischen Zweifeln an der Tradition weniger beeinflussen lässt
als die römische Kirche, können Sie den Inhalt dieses Festes besser in diesem orthodoxen Artikel finden: www.orthpedia.de/…php/Mariä_Einführung @smallplayer: Eine Übersicht über die sexuellen Sünden gemäß
katholischer Moralllehre finden Sie hier: karmelblume.wordpress.com/…den-der-unkeuschheit/
Sodomie und Bestialität Smallplayer, die katholische Morallehre tut das doch gar nicht, was Sie ihr vorwerfen.
Sie differenziert sehr genau. Sex zwischen Gleichgeschlechtlichen ist Sodomie, Sex mit Tieren ist Bestialität.
Die von Ihnen gewünschte „Anpassung“ ist ja insofern erfolgt, als der neue Katechismus diese traditionellen
Begriffe nicht mehr erwähnt. Ich bezweifle allerdings, dass diese Anpassung gut ist.
@smallplayer es wird vielmehr Zeit, dass die Allgemeinheit die Gebote Gottes respektiert, die in der katholischen
Morallehre gelehrt werden, und die Verwerflichkeit der widernatürlichen gleichgeschlechtlichen Unzucht,
genannt Sodomie, anerkennt. Erratum: Nicht „Vorschriften“, sondern „Vorstellungen“ sollte es heißen in
meinem letzten Beitrag.
@Gunsenum, 1. Terminologie; 2. Paramente 1. Zur richtigen Terminologie: Widernatürliche Unzucht mit Gleichgeschlechtlichen
wird in der katholischen Morallehre Sodomie genannt, widernatürlicher Sex mit Tieren Bestialität. 2.
Was die Beziehung Gottes und der hl. Jungfrau u. Gottesmutter Maria zu den Paramenten betrifft, haben
Sie unzulängliche Vorschriften. Gott selbst hat die Kleider, ihre Materialien und Schnitte im Alten Testament
angeordnet, ebenso die Architektur und kostbare Ausstattung des Tempels. Sein menschgewordener Sohn Jesus
Christus hat diese Anordnungen nicht abgeschafft. Die Apostel und ihre Nachfolger haben als das Neue Israel
ebenfalls besondere Paramente für den Kult benutzt, wie in allen apostolischen Kirchen aus ältester
Zeit überliefert ist. Die heilige Jungfrau hat, als sie bis zu ihrer Verlobung mit dem hl. Josef Tempeljungfrau
in Jerusalem war, Paramente gewebt und genäht. Im Kult wird Gott dem Allerhöchsten das Höchste und
Kostbarste aus seiner Schöpfung dargebracht. Dazu gehören auch kostbare und kunstvolle Materialien.
@Paulaner, „hinter der Bibel verstecken“? Ich verstecke mich schon darum nicht, weil ich hier unter meinem
wirklichen Namen schreibe und für das einstehe, was ich von mir gebe. Ich sage „stimme der vernunft“
und „smallplayer“ und allen, die es nötig haben: Wenn wir sterben, nach Vollendung unseres irdischen
Lebenslaufs, werden wir von Gott gerichtet und entscheidet sich unser ewiges Los. Spätestens dann wird
jeder Gottes Gerechtigkeit erfahren und anerkennen, auch der unverbesserliche Bösewicht, der Gottesleugner,
der Gotteshasser.
@Paulaner, wozu die Aufregung? An der Bibel, an Jesus Christus, an der Kirche trennen sich die Geister.
Das ist unvermeidlich und wird so sein bis zum Jüngsten Tag. Die einen dafür, die andern dagegen.
stimme der vernunft Für Menschen, die sich nicht selbst blind und taub gemacht haben, offenbart sich
Gott zur Genüge, um sein Dasein zu erkennen und anzuerkennen. Gott offenbart sich in jedem Augenblick
in der Natur und in Ihrem Gewissen, wenn Sie es nicht betäuben. Er hat sich zur Genüge in der Geschichte
offenbart, vor allem in der Geschichte Israels und der Kirche. Vor allem hat sich Gott vollkommen und
unübertreffbar in Jesus Christus, seinem fleischgewordenen Wort, geoffenbart. Befassen Sie sich demütig
und offen mit diesen Dingen, kehrem Sie um von Ihrem sündigen Leben, streben Sie nach Reinheit, Wahrheit
und Liebe, dann werden Sie das Dasein Gottes erkennen. Flehen Sie aufrichtig zu Jesus Christus, dass er
sich Ihnen offenbart. Gott offenbart sich den Demütigen und widersteht den Stolzen und Hochmütigen.
Spätestens wenn Sie vor seinem Richterstuhl stehen, werden Sie ihn anerkennen müssen.
Kaiserweihe @stimme der vernunft: Wenn die gottlose Ordnung in Europa zusammengebrochen sein wird – das
kann noch eine Weile dauern, das kann auch schnell geschehen –, dann kann die katholische Kirche einen
Kandidaten zum Monarchen weihen. Die Kirche ist ein gottmenschlicher Organismus: der fortlebende Christus,
sein mystischer Leib. Was die Kirche als Kirche tut, ist göttlich. Sie handelt, wenn sie Personen zu
Ämtern weiht, an Gottes statt. Gott braucht nicht in einem speziellen Akt zu erscheinen. Gott ist Geist.
Die Kirche ist die Erscheinung Gottes. engelhardt: Informieren Sie sich mal über den Unterschied zwischen
Sakrament und Sakramentale. Eine Dogmatik oder auch nur ein guter Katechismus wird Ihnen dabei Hilfe leisten.
Die Kaiserweihe, Königweihe, Ritterweihe sind nicht Sakramente, sondern Sakramentalien.
smallplayer, Sie sind ein Spötter, Zyniker und Mordbefürworter. Sie nennen sich Katholik, befinden sich
aber geistig in der Hölle, wofern Sie sich nicht bekehren. Aus Ihrem Mund zischen Schlangen. Passen Sie
auf, dass Sie nicht in diesem geistigen Zustand sterben, sonst gehen Sie ewig verloren. Gott ist langmütig,
aber kommt das Ende. Das kann in vielen Jahren sein, das kann heute nacht sein. Kommen Sie zur Besinnung.
@Brandenburgis u Eigerhar, es gibt noch echte katholische Adelige in Deutschland, Frankreich u anderen
europäischen Ländern, was ich auch aus persönlicher Erfahrung weiß, da ich einige kennengelernt habe
bzw. kenne. Freilich kann einer aus ihnen der künftige Kaiser werden, braucht es aber nicht. Für das
Königtum und Kaisertum ist ein würdiger, von Gott erwählter Kandidat nötig und die entsprechende Weihe,
deren kirchliche Formulare ja vorliegen. Die Königweihe und die Kaiserweihe sind, wie auch die Ritterweihe,
Sakramentalien, die jedem dazu Berufenen erteilt werden können. Adelige Geburt ist dazu nicht nötig.
Vorbild der König-/ Kaiserweihe im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ist die Weihe von König
David. Darauf verweisen auch die Reichsinsignien, besonders die Krone. David war ein Hirtenjunge, der
von Gott auserwählt wurde und durch den Propheten Samuel geweiht wurde. Wenn wir auf einen zukünftigen
Kaiser hoffen, dann müssen wir uns nicht auf den bestehenden Adel als conditio sine qua non fixieren.
Wesentlich ist die Berufung durch Gott und die Weihe durch die katholische Kirche.
Medjugorje, dass der hwst. Kardinal Schönborn sich mir nichts dir nichts über das Votum der örtlichen,
für den Fall zuständigen Bischofskonferenz hinwegsetzt, ist ein starkes Stück.
@lateiniheini, angegriffen werden unter den besagten Personengruppen eigentlich vorwiegend deren antikatholische
Aktivisten und Propagandisten. Also nicht der Irrende und Sünder als solcher, sondern der Verteidiger
des Irrtums und Kämpfer für die Sünde (das Böse). Das tut die Redaktion von kreuz.net oft zu recht.
Vielleicht schießt man manchmal über das Ziel hinaus oder vergreift sich im Ton, aber in der Auseinandersetzung
geht es eben nicht immer so zart zu. Sie als Protestant sind doch Bibelkenner. Sind für Sie die alttestamentlichen
Propheten, Johannes der Täufer, der Herr Jesus Christus selbst, der Apostel Paulus – sind das für Sie
auch Hetzer? Nach den Maßstäben, die Sie anlegen, müssten sie es auch sein.
@Elijahu, die Damen sind ganz normal gebaut, wie Frauen von Natur aus eben sind, also mit runderen und
fülligeren Proportionen. Der Schöpfer wollte das so. Man sollte eine Frau nicht nach ihrem Po beurteilen,
sondern nach ihrem Herzen. Der Großteil von denen sind achtenswerte Familienmütter. Ich habe beruflich
öfters mit kfd-Frauen aus örtlichen Leitungsteams zu tun. Die Frauen sind wie die Katholiken in DE heute
überall, nicht besser und nicht schlechter. Das Problem sind die Oberhirten und Hirten, die nicht mehr
die volle und unverfälschte katholische Glaubens- und Sittenlehre verkünden. Die Herde ist so, wie die
Hirten sind.
@Paulaner, Sie haben keine Ahnung, wer und wie esus Christus ist, und Sie wollen es offensichtlich auch
nicht erfahren. Wie Sie bei einer solchen Haltung einmal zu ihm gelangen gelangen wollen, ist mir schleierhaft.
@Alois Bischof, mir scheint, Sie träumen von einer katholischen Kirche, die es nie gegeben hat. Lesen
Sie z.B. mal Léon Bloy, wie er den zeitgenössischen Katholizismus erlebt hat, als die katholische Welt
angeblich noch in Ordnung war. @Paulaner, Inquisitor? Auf welchem Forum denn? Meine Bemerkung an Smallplayer
war nicht bös gemeint. Aber mit seinen diversen Statements hier war er mir wahrlich nicht als Katholik
aufgefallen. @Landorganist, für den Ausdruck Muselsau sollten Sie sich schämen und sich entschuldigen.
@Brandenburgis, meine Schätzung habe ich von einem führenden CDU-Funktionär, der noch ein echter Katholik
ist und es sehr schwer hat in seiner Position. Er beruft sich bei seiner Angabe auf eine empirische Untersuchung.
Soweit zu meiner „Halluzination“. Welche Wirkung mein öffentliches Bekenntnis gegen die Abtreibung hat,
kann ich nicht abschätzen. Jedenfalls bin ich sicher, damit nicht den Abtreibern nütze. Ich habe Ihre
Beiträge gestern gelesen. Sie haben sich in einen Verbalvandalismus hineingesteigert, der vor nichts
und niemand haltmacht. Wem soll das nützen? Was ist an der 1000-Kreuze-Aktion lächerlich? Lächerlich
ist höchstens jemand, der diese Aktion lächerlich findet.
@Brandenburgis, in DE gibt es 10 bis 15 % Wähler, die eine christliche Partei rechts von der CDU/CSU
wählen würden, wenn es sie denn gäbe. Durch Wählen des vermeintlich kleineren Übels perptuiert man
die gegenwärtige Parteienmisere. Jede Partei, die nicht klar für die Abschaffung der Abtreibung und
der sie ermöglichenden Gesetze ist, ist ein großes Übel, und unwählbar für Christen. karmelblume.wordpress.com/…/babycaust-holocaust/
@Leo Miles, Lutheranerin & wen es betreffen mag, wen ich nicht wähle: für mich ist keine der im Bundestag
vertretenen Parteien wählbar, weil sie alle Abtreibungsparteien sind. Ich wähle Christliche Mitte. Warum
der heutige Babycaust schlimmer ist als der historische Holocaust karmelblume.wordpress.com/…/babycaust-holocaust/
@Paulaner, Sie haben eine wirre Theologie mit einem wirren Gottesbild, und daraus folgend eine wirre Ethik.
Verlassen Sie diesen lächerlichen Gnostizismus, werden Sie katholisch. Sie berufen sich zu Unrecht auf
Paulus. Paulus war Katholik.
@Dr. Presslmayer, Vergelt’s Gott und Gottes Segen für Ihren Einsatz! Paulaner, schade um Sie, nun weiß
ich, was ich von Ihnen zu halten habe – ein Endlosschwätzet und unmoralisches Monster. Wann endlich wird
der Papst durchgreifen, warum nimmt er soviel falsche Rücksicht auf Halbheit und Falschheit?
@Matthäus drei: Sie irren durchaus,was meine Beschäftigung, geistige Auseinandersetzung und eigene Lebenserfahrung
mit der eigenen Religion, den Weltreligionen, der Philosophie und sogar dem Atheismus anlangt. Jedoch
zeigt mir schon unsere kurze Korrespondenz, dass Sie nicht der Mensch sind, mit dem es sinnvoll sein könnte
mich hierüber auszutauschen. Für dergleichen fehlt es Ihnen an Fassungs- und Resonanzvermögen. Unseren
Redewechsel betrachte ich als beendet. Gehaben Sie sich wohl.
@M. 3: Sie können leben, wie Sie wollen. Es ist Ihr Leben. Ich stelle nur fest, dass Sie niemals gründlich
über Religion nachgedacht haben. Sie haben sich in falschen Verallgemeinerungen eingerichtet. Sie weigern
sich, genau hinzuschauen. Das kommt einer selbstverschuldeten Blindheit nahe. Es ist schlicht falsch,
dass die Taten der Anhänger der verschiedenen Religionen „alles dasselbe“ sind.
@M.3: Zu kurz gedacht. Ihre Aufreihung ist oberflächlich und hat nur den falschen Anschein einer Plausibilität.
Haben Sie schon einmal Jesus Christus mit Allah, Baal, Jupiter etc. verglichen? (JHWH ist in dieser Aufzählung
fehl am Platz, den er ist wesenseins mit Jesus Christus.)
@M.3: Das ist eine Sache des Vertrauens. Die Apostel haben das Diesseits verachtet oder jedenfalls hintangesetzt
für die künftige Herrlichkeit. Das Diesseits ist eine Prüfung. Wer sie besteht, nimmt teil an der ewigen
Herrlichkeit. Wer durchfällt – aus eigener Schuld – erbt ewiges Verderben. Es ist eine Sache des Vertrauens.
Wie der hl. Paulus sagt (2 Tim 1,13): Ich weiß, wem ich geglaubt habe. Es ist vernünftig, Jesus Christus
zu glauben, mein ganzes Vertrauen in ihn zu setzen. Er, der Jesus Christus von den Toten erweckt und in
den Himmel erhöht hat, wird auch uns, die wir an ihn glauben, von den Toten erwecken und in den Himmel
erhöhen, wenn wir mit Christus ein Geist geworden sind. Der Glaube an Christus ist eine Entscheidung,
die vor der Vernunft verantwortet kann. Jesus Christus zu verwerfen ist die unvernünftigste Haltung,
die ein Mensch einnehmen kann.
@Sehr geehrter Herr Berens, wie oft wurde in Ihrer nächsten Verwandtschaft abgetrieben: Frau, Schwester,
Tochter? Waren Sie daran beteiligt? Das würde Ihre Position erklären. Ist Ihnen nicht klar, dass beim
Abort nicht nur eine Schwangerschaft abgebrochen, sondern auch das Leben eines kleinen Menschen „abgebrochen“
wird?
Die katholische Kirche – hier als Hure Babylon statt als unbefleckte Jungfrau. „Eure Rede sei ja ja, nein
nein.“ Das liest oder singt man im Gottesdienst vor, aber das war es dann auch.
@Joberens, ich will Sie nicht fertig machen. Es ist Sorge um Ihr Seelenheil, dass ich so direkt zu Ihnen
rede. Ich werde für Sie beten! Höllenvision des hl. Johannes Bosco …ndwanderung.wordpress.com/…ision-johannes-bosco/
@Joberens, so wie Sie hier gegen die katholische Lehre und gegen den Papst und insbesondere gegen das
Recht der ungeborenen Kinder auf Leben schreiben und sich dennoch Katholik nennen, muss ich Sie für einen
richtig bösen, in seiner Bosheit verstockten Menschen halten, vielleicht schlimmer als manchen, der hier
offen als Atheist auftritt. Mann, Sie treten hier für Kindermord ein! Jemand wie Sie befindet sich geistig
tief unten in der Hölle. Was wohl in Ihrer Lebensweise dahintersteckt, dass Sie sich so gerieren? Kehren
Sie um, Behrens, so lange Sie die Möglichkeit haben. Irgendwann wird Ihr Faden abgeschnitten und Ihr
Licht ausgeblasen. Wenn Sie vorher nicht umgekehrt sind, wird es für Sie zu spät sein.
Großwildäger & alii, Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frevler folgt, nicht auf dem Weg der Sünder
ghet, nicht im Kreis der Spötter sitzt, … Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten, der Weg der Frevler
aber führt in den Abgrund. Psalm 1 Mit dem Abgrund ist die ewige Hölle gemeint. Für Sie und alle aves
infernales zur Besinnung: Die Höllenvision der hl. Theresia von Avila karmelblume.wordpress.com/…9/08/30/hollenvision/
Schmone Essre Das Zitat ist aus dem 18-Bitten-Gebet, dem wichtigsten täglichen Gebet der Juden. Das Vaterunser,
unser Gebet des Herrn, ist eine Kurzfassung dieses Gebetes. Mag sein, dass das Zitat in der Vergangenheit
einmal von Juden so gebetet wurde. Tatsache ist aber, dass die Juden heute das 18-Bitten-Gebet an dieser
Stelle nicht expressis verbis gegen die Christen beten, u deshalb ist dieser Artikel ungerecht u nur darauf
aus, böse Stimmung zu machen. Die Bitte lautet: VelaMalshinim al tehi Tikvah, vekhol haRisha’im keRega
jovedu, vekhol Ojewe Amkha meherah jikaretu, vehaSedim meherah teaker ut’mager vetachnia. Den Verleumdern
sei keine Hoffnung, und alle Ruchlosen mögen im Augenblick verloren sein, alle Feinde deines Volkes mögen
rasch ausgerissen werden, und die Trotzigen schnell entwurzle, zerschmettre und demütige. Gelobt seist
du, Ewiger, der du die Feinde zerbrichst und Trotzige demütigst! Für die Vernichtung der Feinde zu beten
ist gut biblisch.
Deutschlands und Europas Zukunft, ich glaube nicht, dass der Islam Europa beherrschen wird. Das sage ich
nicht aus blinder Abneigung gegen den Islam, der seine schätzenswerten Seiten hat. Ich habe diese Zuversicht,
weil Europa in seiner bisherigen Geschichte, bei all seiner inneren Zerrissenheit, in Augenblicken höchster
Not immer zusammengestanden und die äußere Bedrohung zurückgeworfen hat. Es war aber noch nie so bedroht
wie heute, und zwar mehr von innen heraus als von außen. Unsere Feinde, das ist nicht in erster Linie
der Islam – das sind die Gottlosen, die uns beherrschen. Ein gereinigtes katholisches Christentum wird
die Religion Europas werden, aber erst nach der Katastrophe, die unaufhaltsam ist. Chalid, der Chaldäer,
oder: Ansichten über den Islam in Europa …ndwanderung.wordpress.com/…-chalid-der-chaldaer/
Navon, schön, ich sehe, dass dir die Problematik klar ist. Bis zu einem gewissen Grad. Aber nicht in
ihrer Tiefe. Der Mensch besteht nicht nur aus Sinnfälligkeit, sondern in seinem Kern aus etwas, was niemals
mit den Sinnen wahrgenommen werden kann. Nenne es traditionell Geistseele, nenne es Person oder Hypostase.
Die Identität, die sich in seinem Erkennen und Wollen durchhält, ist nicht sinnlich wahrnehmbar. Dem
andern Menschen eine Personalität zuzubilligen, wie man selbst eine hat oder vielleicht besser ist, setzt
nicht Vertrauen in die eigenen Wahrnehmungen voraus, sondern einen (impliziten) Glaubensakt, der dem Glauben
an den unsichtbaren und doch in seiner Schöpfung sich offenbarenden Gott durchaus analog ist. Möglicherweise
bist Du Dir Deiner eigenen Geistigkeit nicht bewusst (ich verfolge die Diskussionen hier nur unregelmäßig
und kenne Dich zu wenig). Dann ist es kein Wunder, dass Du das Dasein Gottes verwirfst. karmelblume.wordpress.com/…melfahrt-in-chartres/ karmelblume.wordpress.com/…iltia-sanctae-mariae/
@Navon, Sie haben das Problem keineswegs erkannt. So wenig wie die Existenz Gottes in Ihrem Sinn zu beweisen
ist, so wenig können Sie beweisen, dass die Menschen, die Sie umgeben, mehr sind als Ihre Sinneseindrücke
und dass sie eine eigene Existenz an und für sich haben. Sie glauben gar nicht, wieviel einer glauben
muss, der nicht glaubt.
@Navon, möglicherweise haben Sie das philosophische Problem, das ich in meinem Satz ausdrücken wollte,
nicht verstanden. Woher soll ich wissen, dass Sie posten? Ich sehe nur Zeichen an meinem Bildschirm. Ich
kann nicht einmal „belegen“, dass dem, was mir als Bildschirm erscheint, ein Ding an sich entspricht.
@visitator selbst wenn das alles stimmte, was Sie sagen, so würde ich es orziehen, in Ihren Augen dumm
zu sein statt so verdorben mit Ihrem überlegenen Wissen des Bösen, wie Sie sich darstellen. Und wenn
die ganze Menschheit pervers wäre und so recht Ihren Vorstellungen angepasst, so würde das kein Iota
von den Geboten Gottes wegnehmen. Dieses ganzeh irdische Theater wird so lange dauern, bis die Zahl der
Auserwählten voll ist. Haben Sie keine Sorge: Gott kennt die Seinen und wird Seine Verheißungen an ihnen
erfüllen. Die anderen werden in ihr Verderben gehen, wohin es sie mit Macht zieht, weil sie es nicht
anders wollen, obwohl sie könnten. Es gibt genug solche in diesem Forum. Die erbärmliche Lust ihres
Fleisches auf dieser Erde ist ihr Triumph. Die Schande und die Qual ist die Frucht ihres Lebens in der
Ewigkeit. Gott ist gerecht.
mr. cologne, Himmel und Hölle gibt es wirklich, und da dein Leben nicht auf Gott und den Himmel ausgerichtet
ist, wirst du in die Hölle kommen, wenn du vorher nicht zur Besinnung kommst und umkehrst. Die Hölle
ist keine Erfindung der katholischen Kirche. Sie ist eine metaphysische Realität, von der alle Menschen
im Grund ihrer Seele Kenntnis haben, auch du. Alle Völker wissen von ihr. Und auch du und alle, die sich
hier mit ihrer Gottlosigkeit groß tun, ihr wisst es im tiefsten. Es gibt kein Entrinnen. karmelblume.wordpress.com/2009/08/18/die-holle/
Habe bemerkt, dass ich versehentlich die Anrede du verwendet habe. Falls diese Anrede ungehörig ist,
bitte in Gedanken durch Sie ersetzen.
Diktatur Satans Die Sache ist einfach, dass unsere gottlose Gesellschaft sich immer mehr in eine zunächst
heimtückische und, wenn das nicht mehr ausreicht, offen terroristische Diktatur Satans verwandelt. Leute,
wie timbo, sind (das ist keine Beleidigung, nur meine bescheidene Meinung) keine dumme Nudeln, sondern
Knechte Satans. Schlimm ist nur, dass die Kirche, die Hierarchie dieses Spiel mitspielt. Christus, der
Herr der Geschichte, lässt zu, dass Satan uns siebt, uns alle, jeden von uns, damit sich herausstellt,
wer die Feiglinge und die Verräter sind, und wer die Treuen sind. Es ist alles eine große Prüfung.
Am Ende werden die Treuen gerettet, diejenigen aber, die die Erde verderben, werden selbst verdorben werden.
Christus der Herr wird sie von seinem Angesicht weisen und in alle Ewigkeit verfluchen. Sie werden in
den feurigen Höllenpfuhl gestürzt, in die ewige Qual und Schande, und Satan, den sie sich zum Herrn
erwählt haben, Gesellschaft leisten.
Unreinheit und Lasterhaftigkeit verunstaltet den Menschen, besonders auf sexuellem Gebiet. Reinheit und
Tugendhaftigkeit macht ihn schön. Wie oft kann man das in seiner Umwelt beobachten, wenn man offene Augen
und ein offenes Herz hat. Wie abstoßend sind Bilder von Frauen, wenn man sich ihre Gesichter anschaut,
die ihren Körpfer feilbieten. Wie schön sind Mädchen und Frauen, wenn sie züchtig sind.
Rechtgläubigkeit und Weltanpassung Könnte es nicht sein, dass der Kampf der Gegensätze zwischen einem
ernstgenommenen, rechtgläubigen Christentum und einem an den weltlichen Zeitgeist angepassten Christentum
nicht neu ist, sondern mehr oder weniger stark alle Epochen der Kirchengeschichte durchzieht? Und dass
der massenhafte Abfall der christlichen Bevölkerung – ja nicht nur in der katholischen Kirche – vom Christentum,
von dem wir derzeit betroffen sind, nur der vorläufige Tiefpunkt einer schon lange vor dem 2. Vatikanum
begonnenen Abwärtsbewegung ist? Lesen wir einmal unter diesem Gesichtspunkt die Sendschreiben an die
sieben Gemeinden in der Apokalypse 1,9-3,22! Der Brief an die Gemeinde in Sardes 3,1-6 enthält etwas
wie ich finde sehr Hoffnungsvolles für die Berurteilung der kirchlichen Lage heute: „Dem Namen nach lebst
du, aber du bist tot. Werde wach und stärke, was noch übrig ist, was schon im Sterben lag. Ich habe
gefunden, daß deine Taten in den Augen meines Gottes nicht vollwertig sind. Denk also daran, wie du die
Lehre empfangen und gehört hast. Halte daran fest, und kehr um! Wenn du aber nicht aufwachst, werde ich
kommen wie ein Dieb, und du wirst bestimmt nicht wissen, zu welcher Stunde ich komme.“ Neben der strengen
Warnung ist hier doch die Möglichkeit gesehen, dass, was tot erscheint (wie der größte Teil der katholischen
Kirche heute tot ist) auch wieder erwachen und lebendig werden kann. Jedenfalls wird nicht gesagt: Du,
Sardes, bist nicht mehr meine Gemeinde!
stimme der vernunft, die Menschen sind von Gott mit Erkenntnis und freiem Willen als geistige Wesen geschaffen,
die sich für das Gute und für das Böse, für Ihn und gegen Ihn entscheiden können. Das gilt nicht
nur für Schwule, das gilt für alle Menschen. Bei Ihnen ist es die Versuchung zur widernatürlichen Unzucht,
bei den anderen Menschen sind es andere Versuchungen zur Sünde, gegen die sie ankämpfen müssen. Ihre
Situation ist nicht einzigartig, sondern die normale menschliche Situation auf dieser Erde. Dieses Erdenleben
ist eine Zeit der Entscheidung für oder gegen Gott. Wenn Ihr Leben einmal zu Ende ist, spätestens dann
werden Sie der Wahrheit ins Auge schauen müssen. Wir werden ausnahmslos alle vor Gottes Richterstuhl
erscheinen müssen. Sein Urteil wird völlig gerecht sein und deshalb ohne Möglichkeit der Berufung.
Alle, die Geretteten und die Verdammten, werden die vollkommene Gerechtigkeit Gottes einsehen. Auch Sie,
unabhängig davon, ob Sie sich zur Rechten oder zur Linken des Menschensohnes wiederfinden werden.
Elijahu, eine eigenwillige Auslegung des Evangeliums. Der Himmel freut sich über die Bekehrung eines
Sünders bekanntlich mehr als über 99 Gerechte,die der Bekehrung nicht bedürfen – sagt Jesus. Und „wenn
jemand unter euch von der Wahrheit abirrt und es bekehrt ihn einer, so soll er wissen: wer einen Sünder
von seinem Irrweg bekehrt, der wird seine Seele vom Tode retten und eine Menge Sünden zudecken“ – schreibt
Jakobus in seinem Brief. Also, Elijahu, bekehren Sie wenigstens einen Schwulen zu Christus, und sie werden
dort oben einen großen Schatz erworben haben. Die Rache überlassen Sie mal lieber dem, dem sie gehört.
„Mein ist die Rache, spricht der Herr.“ Betrachten Sie die ganze Homoperversion als Probe für die Bewährten.
Der eine lässt sich retten, der andere geht verloren, weil er sich nicht retten lassen will. Aber das
Heil muss man allen anbieten.
Ja, ja, Gotthard, am besten im weiter schön hübsch CDU wählen, da geht’s am bequemsten unter christlicher
Flagge ins Reich des Antichristen, nicht wahr?
zeitgeist, selten so was Vernünftiges gelesen wie jetzt von Ihnen. Ich kenne französische Katholiken,
weiß Gott fromm, traditionsverbunden, auch aufrichtig deutschfreundlich (nicht selbstverständlich bei
Franzosen) – aber sich von ihrer glorreichen imperialistischen Vergangenheit zu distanzieren, ich glaube:
nichts fällt ihnen schwerer.
Stephanus, sehr richtig weiten Sie die Sicht aus auf die Gesamtlage. Die Fokussierung auf das Thema Sex
bei kreuz.net ist jedoch nicht zufällig. Ich würde den Grund nicht bei einer Sex-Fixiertheit oder -Perversion
der Redakteure suchen. Sex ist ein Zentralthema unserer dekadenten Gesellschaft geworden u gleichsam allgegenwärtig.
Man braucht ja bloß das Fernsehen einzuschalten (was ich schon seit langem nicht tue) o durch eine Stadt
zu gehen u die Reklame zu beachten. Dass +.net sich auf den Abtreibungsmassenmord u auf die Homoperversion
konzentriert, liegt darin begründet, dass in diesen beiden Phänomenen mehr als in allen anderen die
dekadente u perverse Entwicklung unserer gottlosen Gesellschaft zum Ausdruck kommt. kreuz.net tut mit
Beharrlichkeit das, was Politiker, die dem Namen, aber nicht mehr dem Glauben nach Christen sind, u die
Hirten u Oberhirten der Kirche, deren Amt es wäre, versäumen: das Gute gut u das Schlechte schlecht
zu nennen. Die Bischöfe der katholischen Kirche mit ihrer lauen, memmenhaften, zeitgeisthörigen Verkündigung
sind – Gott verzeihe mir das harte Wort, sollte ich unrecht haben – blinde Blindenführer geworden. Sie
laden eine furchtbare Verantwortung auf sich. Die Welt hasst das Licht, aber sie hat ein Anspruch auf
das Licht. Dieses Licht ist in der katholischen Kirche heute verdunkelt. Wir sind auf uns allein gestellt,
wie versprengte Einzelkämpfer einer zerstreuten Armee, deren Generäle u Offziere fahnenflüchtig geworden
sind.
O ihr Homounzüchtigen, auf dem Grunde eurer Seele fühlt ihr, dass euer Treiben, sofern ihr aktiv seid,
nicht in Ordnung, wider die Natur, gegen Gott und gegen euch selbst, also Sünde ist. Oh, wie sehr wollt
ihr, es wäre nicht so! Daher ist eure größte Sehnsucht, von der einzigen unbestechlichen moralischen
Instanz der Menschheit, der katholischen Kirche, exkulpiert, salviert, anerkannt und gesegnet zu werden.
Das tut die Kirche aber nicht. Freilich finden sich innerhalb der katholischen Kirche schon Pfarrer und
Dompröpste, die Homopaarsegnungen machen. Aber ihr spürt, dass diese Priester falsche Fuffziger sind.
Deshalb treibt es euch Tag für Tag und Nacht für Nacht auf diese Seite: ihr lechzt danach, von Katholiken,
denen der wahre katholische Glaube über alles geht, anerkannt zu werden. Ich kann euch gut verstehen.
Aber bis zum jüngsten Tag werdet ihr von den wahren Katholiken, die ihr als Sektierer schmäht, nichts
anderes zu hören bekommen als das, was in der Heiligen Schrift über euch und euer ewiges Los, wofern
ihr euch nicht bekehrt, geschrieben steht, was die heiligen Väter der Kirche und die großen Theologen
bestätigt haben und was unverbrüchliche Morallehre der Kirche ist. Es gibt für euch nur einen echten
Weg: lasst ab von eurem Treiben, bekehrt euch zu Jesus Christus und müht euch um ein reines und heiliges
Leben, damit ihr gerettet werdet und nicht verdammt und auf ewig verworfen. Kehrt um und glaubt an das
Evangelium! Hört auf, Sklaven eures Fleisches zu sein, werdet geistliche Mensche…
Wo er recht hat, hat er recht, sogar ein Pater Lingen mit seinem sachlichen und – in Ansehung der abscheulichen
Thematik – sehr maßvoll und zurückhaltend formulierten Artikel. Lese-Empfehlung: Die christliche Religion
ist die einzige von Gott für alle Menschen und Völker bestimmte Weltreligion _karmelblume.wordpress.com/…tt-gewollte-religion/
@Kraut, sag ich ja. Ein vager Gottesbezug wird es auch nicht machen. Christliche Völker bekennen sich
nicht zu einem schwammigen Gottesbegriff, in den jeder hineininterpretiert, was ihm beliebt, sondern zu
Jesus Christus und zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Das gehört in die Verfassung geschrieben! Welcher Bischof
hat sich dafür eingesetzt? Keiner. Aber alles nutzt nichts, wenn die Völker nicht mehr christlich sind.
Dieses verhurte, menschenmordende und gotteslästerliche Europa ist ganz von Gott abgefallen und von Gott
verflucht und dem baldigen Untergang geweiht. „Lasst euch retten aus dieser verdorbenen Generation“ –
der hl. Petrus in seiner Pfingstpredigt.
An DJM. mit dem Vertrauen in Gott haben Sie sicherlich recht. Dennoch: ich glaube nicht, dass ich ein
Schwarzseher in bezug auf die Lage der Kirche bin. In gewisser Hinsicht wiederholt sich in der katholischen
Kirche die Geschichte des alttestamentlichen Gottesvolkes, das, wie Sie wissen, auch eine Geschichte des
Abfalls von Gott u seinem Bund war. Denken Sie an die Geschichte des Elias im 1. Buch der Könige. Elias
dachte, er stünde ganz alleine. Gott sagte ihm, dass 7.000 in Israel ihr Knie vor Baal nicht gebeugt
haben. Was meinen Sie, wieviele Katholiken heute ihr Knie nicht vor den Götzen des Zeitgeistes beugen?
Gewiss, es ist Seine Kirche, Er wird bei uns sein alle Tage bis ans Ende der Welt, u die Pforten der Hölle
werden sie nicht überwältigen. Das gilt für die Kirche Christi als Ganzes. Jedoch: „Wird der Menschensohn
noch Glauben auf Erden finden, wenn er wiederkommt?“ Der hl. Paulus redet von dem großen Abfall, der
kommen wird. Wenn wir die Apokalypse lesen, dann erfahren wir, wer die sind, die das Reich Gottes nicht
erben. @Fridericius: Es gibt in der Hölle wohl auch solche, die enthaltsam gelebt haben, aber keine Demütigen.
Trotzdem: die Verhütung hat die Familie u Deutschland kaputtgemacht. Eine gute Nachtruhe!
Fridericius, wenn 90 % der Katholiken, wie Sie schreiben, im Widerspruch zur katholischen Ehemoral leben,
dann folgt daraus nicht, dass deren Grundsätze und Weisungen falsch sind, sondern dass die katholischen
Familien in Deutschland u damit die katholische Kirche überhaupt geistlich totkrank ist: tote oder zumindest
komatöse Glieder am mystischen Leib Christi. Eine solche Kirche ist nicht mehr das Salz der Erde und
nicht mehr die Stadt auf dem Berg. Welche verheerenden Auswirkungen eine solche Lebensweise, die mehr
der Lust als den Geboten Gottes folgt, in den letzten Jahrzehnten gehabt hat, liegt doch vor unseren Augen.
Sie halten diese Lebensweise trotzdem nicht für falsch und bereuen sie nicht. Genau eine Einstellung
wie die Ihre ist schuld an der Entchristlichung Deutschlands. Ich werde Sie von meinen Ansichten nicht
überzeugen können u verzichte auf einen Versuch. Ihre verkehrte Einstellung ist die vorherrschende im
Volk u in der Kirche. Dafür werden Sie sich vor Gott verantworten müssen. Sie würden wohl auch zu denen
in der Kirche gehören, die alle Hebel in Bewegung setzen würden, um die Bildung und Ausbreitung von
Familien, die nach den Geboten Gottes leben, zu verhindern. Übrigens war die Ablehnung der Empfängnisverhütung
bis vor einigen Jahrzehnten kein katholisches Sondergut, sondern in allen christlichen Gemeinschaften
akzeptierte Morallehre. Heute aber gehören die meisten „christlichen“ Familien zu denen, deren Gott der
Bauch ist (hl. Paulus).
Sehr geehrter DJM, danke für Ihre Unterstützung. Meine Großeltern mütterlicherseits waren eine ganz
gewöhnliche kleinbürgerliche katholische Familie. An die zehn Kinder. (Hätte es damals Verhütung gegeben,
gäbe es mich nicht.) Eine Tochter (eine Tante von mir) wurde Ordensschwester. Bei meinen Eltern, katholisch-evangelische
Mischehe, war der christliche Glaube schon nicht mehr so tief, wie ich leider sagen muss, insbesondere
nicht bei meinem protestantischen Vater. Die Kinder, vier, verloren alle den katholischen Glauben. Ich
als einziger kam zum Glauben zurück, was ich nicht zuletzt dem Gebet meiner Ordensschwestertante zu verdanken
habe. Das ist kein vereinzeltes, sondern ein typisches Schicksal, das den allmählichen Glaubensverlust
unseres Volkes illustiert.
Fridericius, danke für Ihre Offenheit. Ich verurteile Sie nicht, aber ich hoffe, Sie sehen ein, dass
Sie falsch gelebt haben. Genau das ist nämlich die Crux. Das ist es, woran unsere Gesellschaft und die
katholische Kirche krankt. Die moralische Schuld tragen jene deutschen Bischöfe, die gegen die Enzyklika
Humanae Vitae rebelliert u sie durch die Königsteiner Erklärung unwirksam gemacht haben. Sie, die katholischen
deutschen Bischöfe, haben eine ungeheure Schuld auf sich geladen am moralischen Niedergang u der Sittenverderbnis
unseres Volkes. Und ihre Amtsnachfolger, die heutigen Bischöfe, sind um nichts besser, weil sie den Fehler
nicht korrigieren u ihn sogar in den katholischen Erwachsenenkatechismus aufgenommen haben. Was kann man
von solchen Hirten Gutes erwarten? Die eigentlichen Lebensthemen unseres Volkes: die künstliche Verhütung
u die Abtreibung, werden in der Kirche tabuisiert u totgeschwiegen. Sie können von mir heute abend, wo
ich zum ersten Mal mit einem solchen Gedanken an die Öffentlichkeit gehe, doch keine Ordensregel und
-statuten erwarten. Unfair von Ihnen ist es, mir Neigung zu Zwang u Unterdrückung zu unterstellen. Wo
lesen Sie das aus meinen Beiträgen heraus? Was für die Priester gilt, gilt auch für die Familien. Nicht
viele laue u schlechte, sondern heilige Priester bringen das Heil. Wir brauchen heilige Familien. Ein
Teil der Kinder wird sich später anders entscheiden. Aber ein Teil der Kinder werden jedoch echte Christen
sein u die christlichen Tugenden leben!
Fridericius, mit voller Überzeugung sage ich Ihnen: wenn etwas wirklich ein Werk Gottes ist, dann kommt
alles andere von allein. „Sucht zuerst das Reich Gottes, und alles wird euch dazugegeben werden. Voraussetzung
ist Gebet und Opfer. Ohne Opferbereitschaft geht nichts. Ein echtes Opfer, das solche Familien bringen
würden, wäre eben die Anerkennung der christlichen Ehemoral: keine Verhütung, keine Abtreibung. Genau
das würde aber auch ihren Alternativcharakter in der Gesellschaft und sogar in der heutigen Kirche ausmachen.
Wie bei den ersten Christen. Diese Gesellschaft ist, wenn sie so weitermacht, zum Tode verurteilt. Sie
ist, nach den Worten Papst JPII, eine Zivilisation des Todes. Ihr muss eine Kultur des Lebens und der
Liebe entgegengesetzt werden: friedlich, sanftmütig, aber opferbereit bis zum Martyrium.
Einige Familien machen den Anfang, Regeln, Konstitutionen und Gebrauchsbuch werden ausgearbeitet, ad experimentum.
Dafür Priester und den Hl. Stuhl gewinnen. Und dann geht’s los. Übrigens gibt es in Polen eine „Familie
der Familien“. Den Gründer habe ich vor Jahren mehrfach getroffen, durch einen inzwischen verstorbenen
polnischen Freund. rodzinarodzin.pl/portal/index.php Nennt sich „apostolische Bewegung Familie der Familien“ –
„Familie stark durch Gott“: Grundsätze: * Kirchlich * Marianisch * Vaterländisch (Polnisch) * auf die
Familie gerichtet rodzinarodzin.pl/portal/index.php?option=com_con…
Fridericius, die Amish people kenne ich nur vom Hörensagen. Wirkliche Katholiken sind keine terroristischen
Sektierer und achten die Freiheit des Menschen. Es gibt ja schon solche Gemeinschaften in der Kirche,
an neue geistliche Gemeinschaften oder an Orden angehängt. Zum Beispiel das Regnum Christi der Legionäre
Christi, oder die Familien in der Gemeinschaft der Seligpreisungen fallen mir dazu ein. Ebenso hat das
Opus Dei Familien. Die (mir vorschwebende) Gemeinschaft sollte aber nicht eine bestimmte Ordensspiritualität
verkörpern, das engt ein, sondern einfach nur katholisch-christlich sein, aber richtig. Kein Ordensgründer
und kein charismatischer Führer sollte an ihrer Spitze stehen, sondern die Heilige Familie von Nazaret.
Orden nur in dem Sinn von Ordnung, das heißt von einer gemeinsamen Regel geleitet. Unter der geistlichen
Betreuung von guten (rechtgläubigen und seelsorglich qualifizierten) Priestern.
Fridericius, erzwingen kann man gar nichts, die Gewissensfreiheit kann und soll nicht abgeschafft werden,
aber Bedingungen kann man schaffen, damit möglichst viele das unverfälschte Evangelium Jesu Christi
erfahren und danach leben können: Bedingungen für die Königsherrschaft Jesu Christi in den Herzen und
in der Gesellschaft. Die heutige Jugend ist großenteils, wenn nicht größtenteils seelisch-geistig verwahrlost.
Von hundert Jugendlichen ist vielleicht noch einer Christ. Kaum ein Jugendlicher kennt das Gebet des Herrn
auswendig. In einer Gemeinschaft der Familien werden die Kinder frühzeitig eine kindgerechte Glaubensunterweisung
erhalten und vor allem zusammen mit den Eltern beten. Der Einfluss der perversen Massenmedien, die von
den Feinden Christi und der Kirche beherrscht werden, müsste minimiert werden. Alternative Medien müssten
geschaffen werden.
stimme der vernunft, Sie habe ich zwar nicht gemeint, will Ihnen trotzdem antworten. Sie unterschätzen
die christliche Religion und den katholischen Glauben. Es würde nicht darum gehen, einen Staat im Staat
zu bilden, sondern eine echt christliche Alternativgesellschaft innerhalb der bestehenden weithin verdorbenen
Gesellschaft. Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Der Kern des Übels im heutigen Deutschland
und Europa ist, dass die christliche Familie zerstört ist. Christliche Familien könnten eine Kehrtwendung
in unserem deutschen Vaterland u in Europa bewirken. Eine Gemeinschaft von Familien, eine „Familie von
Familien“, die strikt nach dem Evangelium Jesu Christi leben: was vor allem das Hauptgebot der Gottes-
und Nächstenliebe und die Seligpreisungen beinhaltet; ein sakramentales und geistliches (asketisches)
Leben; die sich ohne Abstriche nach der Morallehre der Kirche, besonders im Hinblick auf die Ehelehre
ausrichten, also insbesondere das Verbot künstlicher Verhütung beachten. Diese Gemeinschaft müsste
römisch-katholisch sein (nicht ökumenisch). Nichtkatholische Familien könnten sich jedoch affiliieren,
wenn sie die Regeln der Gemeinschaft akzeptieren und leben. Der kirchenrechtliche Status sollte unter
den heutigen Bedingungen nicht bischöflichen, sondern päpstlichen Rechts sein.
Jammern wir hier nicht zuviel? Warum schließen wir uns nicht zusammen – ich meine die noch gläubigen
Katholiken – und machen es besser als die Verderber der Menschheit und bilden eine Alternativgesellschaft
innerhalb der Gesellschaft mit kinderreichen katholischen Familien und einem alternativen Lebensstil?
Warum steigen wir nicht aus? Warum bilden wir keinen christlichen Widerstand? Warum jammern wir nur?
Fridericius, schön dass Sie den letzten Satz auch zitiert haben: Geh und sündige von jetzt an nicht
mehr. Buße ist nichts anderes als der Kampf gegen die tiefverwurzelten Neigungen zu bestimmten Sünden.
Das ist mit einer gültigen Beichte nicht erledigt, obwohl durch die Beichte nicht nur die Sünde vergeben,
sondern auch Gnade zum Kampf gegen die Sünde gegeben wird. Wenn Sie das NT genauer lesen, finden Sie
die Buße darin. Zum Beispiel bei der Bekehrung des Zöllners. Lesen Sie die geistlichen Schriftsteller,
beginnend mit dem Altertum, den Wüstenvätern, zum Beispiel die Leiter des Paradieses von Johannes Klimakus,
oder den seligen Johannes Kassian.
MartinBieger, wenn Sie umkehren, können Sie heute noch ein neuer Mensch werden. Aber die Bosheit dieser
Sünde hat Ihre Seele zerstört. Buße ist, oder sollte sein, eine Grundhaltung aller Christen, denn wir
alle sündigen, der eine so, der andere so. Für Sie würde bestimmt das Maß gelten, das der orthodoxe
Priester genannt hat: bis zum Lebensende. Jedoch würde Sie die Buße zu einem besseren Menschen machen.
Leider können Sie nicht ermessen, wie tief Sie im Schlamm stecken. Gott würde es Ihnen zeigen, wenn
Sie ihn darum bitten. Auch ich habe tief im Sündenschlamm gesteckt (und stecke in anderer Weise noch
immer drin, weil das zu unserer erbsündlichen Verfassung gehört), allerdings nicht im Homosex. Schon
der Gedanke daran war mir immer widerwärtig. Es gibt nur einen Weg zur Rettung: Reue, Umkehr, Buße.
Es ist das aber sehr wenig verglichen mit dem, was wir dafür bekommen. Wenn wir nur einen Schritt tun,
kommt Gott uns zehn Schritte entgegen. Verzichten Sie auf diesen gottlosen Sex, zeigen Sie, dass Sie einen
Geist haben, der sich mit Gottes Hilfe aus dem Schlamm erheben kann. Und sagen Sie nicht, das ist unmöglich.
Wenn Sie einmal vor Gottes Richterstuhl verdammt werden, dann nicht, weil Sie gesündigt haben, sondern
weil Sie sich von der Sünde nicht erheben wollten, obwohl Sie konnten.
mr cologne, pneumat, bzw. der orthodoxe Priester, den er zitiert, hat m.E. in diesem Fall vollkommen recht.
Sie unterschätzen die Sünde! Schauen Sie sich doch um in der Welt: das Elend der Menschheit ist einzig
u allein Folge der Sünde. Wegen der Sünden jedes einzelnen von uns nahm Christus den Kreuzestod auf
sich. Die Sodomie gehört zu den schlimmsten Sünden überhaupt (neben Ehebruch u.a.). Wie verwerflich
sie ist, können Sie daraus ersehen, dass auf sie nach dem Gesetz des Moses der Tod steht. Im Neuen Bund
ist die Sodomie nicht weniger todeswürdig. Jedoch Moses brachte das Gesetz, Christus die Gnade. Gnade
zur UMKEHR, nicht zum Weitersündigen. Den Sodomiten wird die Todesstrafe erspart, damit sie von ihrem
schändlichen himmelschreienden Treiben umkehren u Buße tun – nicht damit sie es nur um so schlimmer
weitertreiben. Rechnen Sie mindestens soviele Jahre strenge Buße, als man gegen Gott gefrevelt hat. Gewiss
vergibt uns Gott, wenn wir aufrichtig bereuen u uns von unseren Schandtaten abkehren. Aber die Wunden,
die wir uns u der Gesellschaft mit unseren Sünden zugefügt haben, sind nicht so rasch beseitigt. Schauen
Sie die hl. Maria Magdalena o die hl. Maria von Ägypten, wie die ihre Sünden gebüßt haben. Oder lesen
Sie Gregorius von Hartmann von Aue: 17 Jahre strengste Buße für einen Inzest, der überdies unwissentlich
war! Viele Sodomiten auf +.net fügen ihren vielen Todsünden noch die Sünde der Gotteslästerung hinzu.
Sie treten die Langmut Gottes täglich mit Füßen.
vonHerzmanovsky-Orlando, ich erwarte in einem öffentlichen Forum überhaupt keine persönlichen Erklärungen.
Wenn Sie meinen Beitrag noch einmal lesen, werden Sie feststellen, dass ich die Frage ins allgemeine gehoben
habe.
Freddi, es gibt noch eine Möglichkeit: Jemand hat in jungen Jahren durch sexuell freizügiges Leben gesündigt
und Schaden angerichtet und hat selber unter Sünden, die andere gegen ihn begingen, gelitten. Vielleicht
ist er durch sein persönliches Lebensschicksal zu einer enthaltsamen Lebensweise gezwungen worden. Durch
dies alles, also durch eigene Lebenserfahrung ist in ihm die Überzeugung vom Wert der Keuschheit und
von der Wahrheit, die in einem reinen Leben liegt, herangereift. Doch sollte ihn diese Einsicht und bessere
Lebensweise auch froh machen und von seiner Bitterkeit befreien.
@confiteor, die römische Kirche anerkennt den ostkirchlichen Brauch, dass Priester verheiratet sein dürfen.
Das ist keine dogmatische, sondern eine disziplinäre Frage. In der römischen Kirche hat sich die Tradition
des zölibatären Priestertums durchgesetzt. Damit legt der römisch-katholische Priester Zeugnis ab für
die Lebensweise der Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen. Der heilige Lebensstand des Zölibats steht
höher als der Stand der Ehe, obwohl die Ehe ein von Gott eingesetztes Sakrament und damit ebenfalls heilig
ist. Der Zölibat ist deshalb himmlisch, weil im Himmel,wie Jesus sagte, man nicht freit rnicht gefreit
wird, wie ja auch die Engel nicht heiraten. Jesus Christus hat diesen Lebensstand vollkommen vorgelebt.
Die Priester sollen, bei aller ihrer menschlichen Schwäche und Sündhaftigkeit, sich darum bemühen,
Jesus zu gleichen. Mit der Gnade Gottes schaffen sie das, wie unzählige Beispiele aus der Kirchengeschchte
und viele Vorbilder unter den Heiligen beweisen. Die Väter des 2. Vatikanums bestätigten fast einstimmig
den Priesterzölibat. Now what? Wer beide Lebensweisen kennt, kann es beurteilen. Wer nur den Zölibat,
also die höhere Lebensweise, kennt, kann es auch beurteilen. Der fleischlich gesinnte Mensch kann es
nicht beurteilen.
Pneumat, ich muss Ihnen widersprechen. Wenn Sie recht hätten, warum sind dann die Bischöfe in der Orthodoxie
unverheiratet? Das widerspricht doch den von Ihnen angeführten Apostelkonstitutionen?! Es gab schon unverheiratete
Apostel wie der hl. Johannes, & die Verheirateten pflegten nach patristischer Überlieferung nicht mehr
den ehelichen Verkehr. – Sie & puchil verstehen nicht den Hauptgrund für den Zölibat: der Priester soll
Christus ähnlich sein, der jungfräulich war, wie seine allerheiligste Mutter, wie sein Pflegevater,
wie sein Lieblingsjünger u.a. Christus selbst hat den Stand der Jungfräulichkeit um des Himmelreiches
willen begründet. Wer den Zölibat nicht halten kann, ist nicht als katholischer Priester geeignet, weil
er das nicht überzeugend vorleben kann, was er verkündet. Der richtig gelebte Zölibat ist eine himmlische
Lebensweise schon auf dieser Erde. Wir brauchen nicht viele Priester, wir brauchen gute und heilige Priester.
Danke, Sensus catholicus & Kunstmaler, Sie sind meinem Protest zuvorgekommen. Geehrter pneumat, ein so
schweinisches Bild zu verlinken, ist selbst eine Schweinerei & schlicht eine schwere Sünde. Bitte, sehen
Sie das ein & gehen Sie in sich. Eine Entschuldigungsbitte wäre nicht verkehrt. Sie werben hier für
die Orthodoxie. Ich habe Achtung vor der Orthodoxie, aber nach vielem Nachforschen, Nachdenken & eigener
Erfahrung (meine Frau ist orthodox & ich singe seit vielen Jahren in einem orthodoxen Kirchenchor, den
ich mitbegründet habe) bin ich zur Auffassung gelangt, dass man – mit Rücksicht auf den tatsächlichen
Zustand der Kirchen – durch eine Konversion von Rom nach Konstantinopel man nur vom Regen in die Traufe
kommt. Ich weiß von orthodoxen Bischöfen, die seit Jahren mit Wissen & Duldung der Mitbrüder im Konkubinat
leben (Gott sei Dank wenigstens nicht widernatürlich), von geschiedenen Priesterehen, von schwulen Mönchen,
ganz zu schweigen vom Zustand eines großen Teils der Getauften. Über den Zustand des russischen Klerus
hat der verstorbene Patriarch Aleksej (R.I.P.) vor ein paar Jahren einen beeindruckend ehrlichen Hirtenbrief
geschrieben. (Habe ihn auf russisch gelesen.) Das schreibe ich nicht, um die Orthodoxie schlecht zu machen.
Aber die Kirche Christi liegt überall darnieder, nicht nur in Rom. Es gibt nirgends die heile Welt! Es
stimmt wirklich: „Herr, erneuere deine Kirche, und fange bei mir an.“
@pneumat, sicherlich ist Russland eine bedeutende Nation und hat eine Kultur, die Respekt verdient. (Habe
das ein paar Jahre lang studiert.) Aber ein solches Gebräu von Nationalismus, Militärverherrlichung
und Orthodoxie, wie in Ihrem Video präsentiert – und das ist kein Ausrutscher, sondern drückt eine verbreitete
Tendenz aus – schmeckt mir nicht. Davon erwarte ich mir nicht das Heil der Welt. Da bin ich doch froh,
dass ich römisch bin. www.youtube.com/watch?v=3zuA7xaGZTU&…
Anton, die Theologie des hl. Pfarrers von Ars ist eben nichts bloß Angelesenes und Zusammengedachtes,
sondern Erfahrungstheologie, die aus seiner Gottesbeziehung fließt.
Markus Striet einerseits und der hl. Pfarrer von Ars und in dessen Fußstapfen – glücklicherweise – der
Hl. Vater Benedikt XVI. andererseits verkörpern offensichtlich verschiedene Religionen.
Kreuznetter, es sollte doch zu denken geben, dass in der Christenheit da, wo man die Heiligenverehrung
u besonders die Verehrung der hl Jungfrau u Gottesmutter Maria aufgegeben hat, nicht stattdessen die Anbetung
Christi angestiegen, sondern ihrerseits zurückgegangen ist oder sogar sich verloren hat, nämlich bei
den Protestanten. Der katholische Glaube ist nichts Grobschlächtiges, sondern vielfältig und differenziert
und abgestuft – so wie die Wirklichkeit es ja auch ist. Man muss da nicht die Dinge verwechseln: Allein
Gott gebührt die Anbetung, den Heiligen Verehrung (wodurch wiederumGott geehrt wird) und der Gottesmutter
Überverehrung.
@Methodist, schön, dass Sie wenigstens nicht spotten wie andere Kommentatoren. Ja, das gehört halt zu
den Unterschieden zwischen uns. Wir glauben – in Übereinstimmung mit der Bibel –, dass der Herr eine
Kirche gegründet hat u dieser Kirche u.a. die Vollmacht zu lehren gegeben hat. Christus ist die Wahrheit,
u er wollte, dass bis ans Ende der Tage seine Kirche, die vom Heiligen Geist geleitet wird, der Leuchtturm
der Wahrheit für alle Menschen ist. Zu dieser Frage möchte ich diesen apologetischen Artikel empfehlen:
„Das unfehlbare Lehramt der Kirche im allgemeinen“. karmelblume.wordpress.com/…3/lehramt-der-kirche/
Leider bietet die römisch-katholische Kirche heute, erst recht in diesem Forum, nicht den Anblick der
in der Wahrheit geeinten Gemeinde Christi, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Zur Frage der Miterlöserschaft
Mariens möchte ich Ihnen sagen, dass man auch sie ganz biblisch verstehen kann u muss. Sie ist Miterlöserin,wie
jeder Christ Miterlöser ist, im Sinne von Kol 1,24: „Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für
euch ertrage. Für den Leib Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den
Leiden Christi noch fehlt“, aber durch ihren Anteil am Heilswerk in hervorgehobener, singulärer Weise.
Könnten Sie das akzeptieren?
+++++ @Gotthard, freilich zielt die Verehrung auf die Person u nicht auf die bloße Materie. Aber steht
eine echte Reliquie nicht in engerer Beziehung zur Person als eine unechte? Die Kirche jedenfalls verhält
sich demnach, denn nur „sichere“ – mit kirchlicher Authentik versehene – Reliquien dürfen zur öffentlichen
Verehrung verwendet werden. U wie siehst Du, dass die blutflüssige Frau durch Berühren des Gewandsaumes
Jesu geheilt wurde? Ähnliche Wunder geschahen durch die Apostel. @Methodist, es ist kein katholischer
Glaubenssatz, dass die Gottesmutter Maria den Tod erlitten hat, sondern in der Assumpta-Bulle heißt es
nur: „Es ist ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die immerwährende Jungfrau Maria, die makellose Gottesgebärerin,
als sie den Lauf des irdischen Lebens vollendete, mit Leib und Seele zur himmlischen Glorie aufgenommen
wurde. Wie das Ende war, ist offengelassen. Als Adamstochter war auch die hl. Jungfrau grundsätzlich
dem Tod unterworfen. Durch Vorerlösung, durch ein Privileg im Hinblick auf ihre einzigartige Aufgabe,
dem Sohn Gottes das irdische Leben zu schenken, wurde sie bei ihrer Empfängnis von der Makel der Erbschuld
bewahrt. Je näher Menschen Jesus standen, desto heiliger waren sie, von Ihm geheiligt. So wurde auch
Johannes d Täufer von Christus schon im Mutterschoß geheiligt, dh von der Makel der Erbschuld gereinigt,
bei der Begegnung zwischen Maria und Elisabeth. Christus hat auch für seine Mutter gelitten, Er war auch
ihr Erlöser, mehr als aller anderen.
Ihr Russen bleibt am besten da, wo ihr herstammt, wenn ihr euch in andern Ländern zu schaffen macht und
meint, sie beglücken zu müssen, seid ihr so verhasst wie der Amerikaner, sogar bei euren slavischen
Brüdern. Bleibt wo ihr seid, dann können wir gute Freunde sein. Deine Fantasien von engen Röcken mit
Stöckelschuhen brauchst du mir nicht als kultura anzubieten. Stöckelschuhe stammen ursprünglich aus
dem Prostituiertenmilieu, mal nebenbei gesagt.
@kreuzverhör, meinst Du mit „Wir“ die Russen? So schlimm es auch um Deutschland steht, weder die Türken
noch die Russen werden es übernehmen! sie versuchen es, aber sie werden es nicht schaffen. Wir schlafen,
wir sind scheintot, aber wenn es am schlimmsten ist, werden wir aufwachen.
Wenn es in der Stadt Regensburg bereits eine Regelung gibt, dass verdiente Personen gewisse Vorzugsbehandlungen
in der Öffentlichkeit zugesprochen werden können, dann ist Prälat Georg Ratzinger sicherlich ein geeigneter
Kandidat, wenn nicht der geeignetste dafür, in den Genuss dieser Regelung zu kommen. Falls es sie nicht
gibt, kann er sie auch nicht in Anspruch nehmen. Man müsste sie dann eigens schaffen. Eine solche Regelung
kann aber nicht ad personam für Prälat Ratzinger bzw. für seinen Chauffeur – denn dieser scheint ja
der Verursacher der Unruhe zu sein – geschaffen werden, sondern für alle verdienten oder wenigstens hochverdienten
Bürger. So jedenfalls sagt mir mein Rechtsgefühl und gesunder Menschenverstand. Will der Prälat das
tatsächlich? Wäre ein solch auftrumpfendes, auf seine Verdienste sich berufendes Gebaren wirklich seiner
würdig? Aber eine Ausnahmeverordnung nur für Prälat Ratzinger – wollen Sie das wirklich, Tutti Santi
und hwst. Vater Abt? Vielleicht haben Sie recht, dass es eine nette Geste gewesen wäre, ohne Aufsehen
dem berühmten Sohn der Stadt eine Gefälligkeit zu erweisen. Insofern mögen Sie recht haben. Nachdem
das aber nicht geschah, ist es ein Kampf an der falschen Front, hierum einen Lärm in der Öffentlichkeit
zu veranstalten.
@pneumat, Leo miles, mir will scheinen, es gibt sie, aber es sind wenige. Doch nicht nur im Westen, auch
im Osten sind es wenige. Aber was heißt glaubens- und traditionstreu? Glaube ist nicht nur ein Was-Glaube
(fides quae). Es ist nicht das Schwierigste, am überlieferten dogmatischen Glauben und Kult festzuhalten.
Viel schwieriger ist es, ein Leben ganz aus dem Glauben zu führen, einem Glauben, der aus der totalen
Übergabe des eigenen Lebens an Gott rührt, einem Glauben, von dem Christus sagt, dass er Berge versetzt
und dass alles der kann und dass nichts dem unmöglich ist, der glaubt? Wieviele sind es, die einen solchen
Glauben haben? Haben Sie schon einen Berg versetzt mit Ihrem Glauben, pneumat? Eine Stadt litt unter dem
Ausbleiben des Regens und der Dürre. Die Einwohner entschieden sic, einen Gebetstag auszurufen, um Gott
zu bitten, Regen zu schicken. Das Volk ging zum Gebet, darunter ein kleines Mädchen, das einen Regenschirm
trug. Als die Leute das Mädchen nach dem Grund fragten, warum es einen Schirm mitbringe, antwortete es
ihnen: Sind wir nicht hierher gekommen, um Gott darum zu bitten, uns den Regen zu schicken? Was machen
wir, wenn es regnet und keinen Schirm dabei haben?
Eva Hermann hat kein vorbildliches Leben gelebt, aber wenigstens ist sie zur Einsicht gekommen & versucht
vielleicht gut zu machen was gut zu machen ist. Das ist immer noch besser als der zynische Egoismus, den
einige hier an den Tag legen nach dem Motto: Nach mir die Sintflut. Aber man kann noch so viel klagen:
die Ursache allen Übels liegt darin, dass wir Christen keine Christen mehr sind & jedenfalls größtenteils
nicht als Christen leben. Wir sind Menschen der Gesetzlosigkeit geworden. Wenn die andern huren, verhüten &
abtreiben, so ist das schlimm genug, aber dass wir Christen & Katholiken das genauso tun, das ist der
eigentliche Skandal, & dass die, deren Amt es ist, die Herde zu leiten, dies nicht klar sagen & dem nicht,
soviel es in ihrer Macht steht, wehren & entgegensteuern, das ist unverzeihlich & wird sich bitter rächen.
Würden die Katholiken die katholische Morallehre insbesondere in puncto Sexualität & Ehe leben, dann
gäbe es kein demographisches Problem & dann wäre Deutschland & Europa in wenigen Jahren & Jahrzehnten
wieder katholisch, weil die andern, wie jemand hier zutreffend bemerkt hat (sinngemäß), sich durch ihre
gottlose Lebensführung selbst ausrotten. Es ist sinnlos, von der Regierung einen Wandel zu erwarten.
Der Wandel kann nur von uns selbst kommen, & da stellt sich allerdings die Frage: WAS TUN? Gäbe es in
Deutschland nur einige zehntausend Familien, die Gott & der Kirche wirklich ergeben wären & bewusst ein
konsequent christliches Leben führten, so würde es in unserem Land bald anders aussehen.
Wer in der heutigen Zeit Bischof ist, wird entweder zum Märtyrer – weil er nicht nur die Welt gegen sich
hat, sondern auch einen großen Teil seiner Herde, deren Glaube irriger und dürftiger ist als in früheren
Zeiten – oder er ist ein schlechter Bischof, der die Dinge den Bach hinunter treiben lässt. (So scheint
es mir jedenfalls.)
Hier wurde dieser Tage geschrieben, dass es kein Patentrezept gebe. Ich erlaube mir zu zitieren: „Immer,
wenn die Gläubigen der Kirche unter dem Einfluß der göttlichen Gnade Buße tun, ihre Gebete darbringen
und Zeugnis bis zur Hingabe ihres Lebens ablegen, wird der Beistand des Heiligen Geistes wirksam, die
chaotischen Kräfte weichen zurück, das Himmelsheer entthront die treulosen Mächte, die Wahrheit trägt
den Sieg davon. Lassen dagegen die Gläubigen in ihrem Eifer und in ihrer Inbrunst nach, so lässt Gott
zu, daß die Mächte der Finsternis sich zu erneutem Angriff sammeln. Ganze Völker werden dann der Kirche
entrissen oder vöm Evangelium ferngehalten und der Sklaverei Satans ausgeliefert.“ Buße, Buße, Buße!
„Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“ „Suchet zuerst das Reich Gottes, und alles andere wird euch dazugegeben
werden.“ Ein anderes Rezept gibt es nicht.
Die europäischen Völker haben die Regierungen, die sie verdienen, und die Regierungen haben die Völker,
die sie verdienen. Alle sind sie verdorben. Und die Kirche macht mit. Würden die Christen und insbesondere
die Katholiken sich an die Gebote Gottes halten, besonders mit Blilck auf die Sexualität und Ehe, dann
könnte die selbstzerstörerische demographische Tendenz gestoppt und umgekehrt werden. Aber wir Chriisten
sind eben verdorben und folgen unseren Hirten in den Untergang.
St. Niketas gebe ich im großen und ganzen recht. Bischöfe sind auch nur Menschen mit Fehlern und Schwächen.
Sie haben eine riesige Verantwortung. Sie haben ein Recht auf Respekt, wie man ihn jedem Nebenmenschen
schuldet, aber darüberhinaus als Amtsträger in der Nachfolge der Apostel. Ich habe meinem früheren
Diözesanbischof kritisch in der Abtreibungsfrage geschrieben und von ihm eine ernsthafte persönliche
Antwort geschrieben. Es ist Unsinn, dass der Laie in der Kirche kein Gehör findet.
Großwildjäger, meine These habe ich – so ungefähr – bei Salcia Landmann gelesen, die eine bekannte
jüdische Publizistin ist, und Sie stellen ja auch fest, dass was dran ist. www.amazon.de/…ndmann/dp/3809021881
Aber klar ist auch, dass die Juden sich mit den Völkern, unter denen sie wohnten, gemischt haben, und
dass umgekehrt alle diese Völker auch jüdisches Blut aufgenommen haben. So, und nun „übe“ ich mich
im Schweigen. Eine gesegnete Nachtruhe an alle, Übungen im Schweigen: karmelblume.wordpress.com/…ubungen-im-schweigen/
Großwildjäger, die Juden sind vielleicht keine Rasse, aber sie haben einen rassischen Kern, der durch
die Abstammung von den Söhnen Jakobs bzw. von Juda (einem derselben) kommt, eine Abstammung, die durch
Heiratsgesetze bis zu einem gewissen Ausmaß bewahrt wurde.
timpressum, wenn ich die ersten Predigten des hl. Petrus, festgehalten in der Apostelgeschichte, lese,
dann habe ich den Eindruck, dass er das anders gesehen hat als sie, und er musste es doch wissen.
eigerhar u. phineas, ich will hier keine neue Lehre aufmachen, ich plädiere nur für Besonnenheit im
Urteil. (Es ist übrigens nicht so einfach, in allem völlig rechtgläubig zu sein, wenn man die Lehre
kennt.) Vom Christbaum und von Ostereiern steht auch nichts im Katechismus, und doch sind es christliche
Bräuche, von denen wahrlich nicht das Heil abhängt. Immhin haben die alttestamentlichen Traditionen
einen höheren Rang als die genannten Bräuche. Beim Recherchieren bin ich soeben auf folgende, in diesem
Zusammenhang interessante Gruppe gestoßen: die Knanaya. Bitte hier nachlesen: en.wikipedia.org/wiki/Knanaya
Sie haben einen offiziellen Status in der römisch-katholischen Kirche (schon vor Vatikanum II). Ihre
jüdischen Bräuche werden geduldet. Vielleicht wird man, wenn Israel sich zu Jesus Christus bekehrt,
einen Status für die Judenchristen als eigenständigen Ritus finden? Das ist jetzt nur eine Spekulation
von mir und soll nicht das Geringste vom wahren Glauben wegnehmen.
confiteor, der Katechismus enthält keine Binsenweisheiten, sondern die Wahrheit. Nur in Jesus Christus
ist das Heil. Wer Jesus Christus vollbewusst und aus freien Stücken und hartnäckig ablehnt, kann nicht
zu Gott gelangen. Da nützt auch keine Beschneidung, kein Koran und kein Altes Testament. Wer Christus
nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht. Es ist ein schlimmes Versäumnis, wenn die Kirche heute nicht mehr
den Juden und den Moslems klar sagt: Ihr müsst an Jesus Christus glauben, wenn ihr gerettet werden wollt.
Meine Güte, Phineas, lesen Sie doch meine Beiträge richtig. Ich habe Fragen gestellt. Ich denke nach.
Wird man dadurch schon zum Häretiker? Ich leugne doch nicht die Heilsnotwendigkeit des Glaubens an Christus.
Wenn Juden sich an das alttestamentliche Zeremonialgesetz – gegen den Christusglauben – halten, dann können
sie durch dieses Gesetz nicht gerettet werden. Das ist klare neutestamentliche Lehre. Aber wenn sie den
wahren Christusglauben angenommen haben, warum sollen sie sich dann nicht beschneiden dürfen, das Pessachlamm
essen dürfen und eine Laubhütte bauen? Haben Sie vergessen, dass Paulus eigenhändig den Timotheus beschnitten
hat? Der hat das nicht so fanatisch gesehen. Noch eine Bemerkung. Es ist meines Wissens unrichtig, die
Kabbalah und den Talmud schlechthin als nachchristlich zu bezeichnen. Das Judentum hatte auch schon vor
Christus eine mündliche Tradition. Beweise dafür sind sogar im Neuen Testament zu finden.
Nachtrag: Der von mir in Frageform geschilderte Fall ist nicht nur denkbar, er besteht schon real, und
zwar in Form von sogenannten messianischen Juden. Das sind getaufte evangelische Christen, gebürtige
Juden, die zugleich weiter an jüdischen Traditionen festhalten. Sogar katholische Christen gibt es von
dieser Art. Sollen die jetzt alle in die Hölle verdammt sein?
Ist die Sache nicht vielleicht doch komplizierter als hier dargestellt? Ist nicht auch dieser Fall denkbar:
Juden kommen zum Glauben an Jesus als Erlöser und Sohn Gottes, aber sie praktizieren weiter das Gesetz
aus Liebe zum Gesetz und zu Gott, von dem sie es schließlich empfangen haben? Das Gesetz ist ja nicht
den Nichtjuden, sondern den Juden auferlegt. Ist es nicht denkbar, dass es in der Kirche wieder einmal
ein Judenchristentum gibt, das das Gesetz hält und zugleich den wahren Glauben an Christus hat?
@marcelus, es braucht nicht für alle sittlichen Gebote eine förmliche unfehlbare Lehrentscheidung. Lesen
Sie diesen Artikel über „Euthanasie“, der die Morallehre der Kirche dazu darlegt, und erklären Sie,
womit Sie nicht einverstanden sind und weshalb.
@ministrant, die Hl. Kreuz- Universität ist doch vom Opus Dei, nicht? Sind Sie denn vom Opus Dei? Dafür
sind Sie aber reichlich frech! @marcelus, seit Sie für Euthanasie plädiert haben, sind Sie für mich
ganz unglaubwürdig geworden.
Der Titel und der Einleitungssatz dieses kreuz.net-Artikels mit dem Textauszug aus der neuen Enzyklika
„Caritas in veritate“des Hl. Vaters ist respektlos und dumm. Die Enzyklika verdient höchste Beachtung
und Befolgung. Sie ist ein Lichtblick in der Finsternis dieser Zeit. Sie ist katholisch und eröffnet
Perspektiven für alle Menschen guten Willens. Einen Papst von der Weisheit, Güte und Klugheit Benedikts
XVI. haben wir alle nicht verdient. Statt darüber froh zu sein, verpassen bestimmte Leute keine Gelegenheit,
ihn verächtlich zu machen und zeigen damit nur die Niedrigkeit ihrer Gesinnung.
Ich hoffe auf eine baldige Einigung der Piusbruderschaft mit Rom und bete dafür. Eine solche Einigung
muss möglich sein, denn in der Tat hält die Piusbruderschaft nur am katholischen Glauben fest, wie er
seit Jahrhunderten gilt, und wenn keine Einigung möglich sein sollte, dann allerdings müsste man fragen,
wie katholisch ist die katholische Kirche überhaupt noch. Ich glaube, der Heilige Vater weiß das ganz
genau, und deshalb behandelt er die Angelegenheit zügig. Die Leute, die hier nicht müde werden, gegen
die Piusbruderschaft zu schimpfen, sollten daran denken, wie beschämend es für ihren falschen Eifer
sein wird, wenn die Einigung erst erreicht ist. Mit Recht wird hier m.E. auch auf die Orthodoxie verwiesen,
ebenso auf die katholische Nationalkirche in China. Das Leben richtet sich eben nur höchst selten genau
nach irgendwelchen Lehrbüchern und Gesetzbüchern, das gilt auch in der Kirche. Die Exkommunikation gegen
die Orthodoxie ist aufgehoben, obgleich die ganze Orthodoxie strengenommen nach wie vor exkommuniziert
ist, weil sie wesentliche katholische Dogmen nicht anerkennt, wie vor allem den päpstlichen Primat und
die päpstliche Unfehlbarkeit. Trotzdem schlägt heute niemand gegen die Orthodoxie so wie gegen die Piusbruderschaft,
oder bezweifelt die Gültigkeit ihrer Sakramentenspendung, obgleich diese ebenfalls „illegitim“ erfolgt.
Ich finde es respektlos und unwürdig, wie hier gegen Bischof Müller geschrieben wird. Ich meine die
kreuz.net-Redaktion und eine Reihe von Kommentatoren. Der Mann ist der legitime Oberhirte seiner Diözese,
und da kann er nicht tun, als gehe es ihn nichts an, wenn in ein paar Kilometer Entfernung von Regensburg,
auf seinem geistlichen Territorium, ohne seine Genehmigung katholische Priester geweiht werden. Allerdings
sind die dt. Bischöfe und überhaupt die Kirchenführung nicht unschuldig an dieser Situation, die eine
Folge der Gesprächsverweigerung ist. Hier sollten sich alle einmal selbst überwinden und aufeinander
zugehen, statt einander als Feinde zu betrachten, worüber sich allein der Teufel freuen kann. Man kann
kein Gespräch miteinander führen ohne ein Minimum von gegenseitigem menschlichen Respekt und Wohlwollen.
Gotthard, Ihre Deutung des Satzes ist nicht die einzig mögliche. Man kann ihn auch so verstehen: Der
Dienst, den die Bruderschaft der Kirche erweist, kann heute, unter den gegebenen Bedingungen, leider nur
formell illegitim geschehen. Auch der hl. Athanasius hörte nicht auf, der Kirche zu dienen, als Papst
Liberius die Schwachheit hatte, dem Druck der Arianer nachzugeben.
Als Lektüre parallel zur neuen Enzyklika empfehle ich die Offenbarung des Johannes, auch Apokalypse genannt.
Man bekommt dann eine Ahnung, wie weit sich unser heutiges katholisches Denken vom Neuen Testament entfernt
hat. Ganz ernst gemeint.
joberens, Sie lügen. Der freiwillige Zölibat um des Himmelreichs willen wurde von Jesus Christus in
die Kirche eingeführt. Keinem Menschen wird der Zölibat aufgezwungen. Sie lügen, und Sie werden sich
für Ihre hartnäckigen Lügen vor Gott verantworten müssen.
Redaktion, Eure herabsetzenden Angriffe andersdenkender Personen finde ich abstoßend. Auch der Gegner –
falls es überhaupt ein Gegner ist – hat Anspruch auf Achtung der Persönlichkeit. Man kann nun mit der
Piusbruderschaft sympathisieren, aber dass ihre Handlungen gegen die legitimiere, von ihr selbst anerkannte
kirchliche Autorität gerichtet sind, ist nunmal Fakt, und für diese Haltung formellen Ungehorsams gibt
es nun mal traditionelle den Begriff schismatisch. Vielleicht handelt die Bruderschaft wirklich im Notstand.
Subjektiv nehme ich ihr das ab. Aber deshalb braucht man die Gegner ihres Standpunkts nicht alle als Idioten
hinzustellen. Auch Sie, werte Herren, werden sich für jedes Wort, das Sie geschrieben haben, einmal verantworten
müssen.
chico flojo, auch von mir Glück- und Segenswunsch. Was das Altslawische angeht, so müssen Sie aber sehen,
dass es einmal eine lebendige Sprache war und gegen die lateinische Sprache durchgeboxt wurde von niemand
geringerem als den heiligen Slavenaposteln Kyrill und Method (die aus dem bulgarischen Dialekt von Saloniki
die slawische Literatur- und Sakralsprache schufen), und das mit dem ausdrücklichen Segen des Papstes –
gegen die damaligen italischen, deutschen und österreichischen Bischöfe !
Hinzu kommt, dass in der alten Formulierung der Priester sich direkt an Jesus Christus wendet, Ihn anspricht.
In der neuen Fassung reminisziert er Ihn nur in der 3. Person.
catholic, Ihre Frage Wenn Unser Herr Jesus Christus und seine verheirateten Apostel zufällig in eine
Tridentinische Messe kämen, würden sie nur so staunen? sich wundern? nichts verstehen? vielleicht lachen ?
lässt aber tief blicken. Was glauben Sie denn, wo Unser Herr Jesus Christus bei einer Heiligen Messe
ist? Und seien Sie sicher, die hll. Apostel sind auch nicht weit davon entfernt. Sie sind doch so gebildet
und haben sicher schon etwas von der himmlischen Liturgie gehört, an der die irdische eine Teilnahme
ist? Aber im Glauben verinnerlicht haben Sie dieses Wissen anscheinend nicht, jedenfalls nicht, wenn man
nach Ihrer Frage urteilt.
MartinBieger, @Gunther Maria Michel Er war ja nicht immer Priester und er war auch mal jung,da kannn sowas
schonmal passieren. Ein Urteil darüber zu fällen steht niemandem zu. Deswegen habe ich Ihnen ja die
Frage gestellt, aus welchem Lebensabschnitt die unehelichen Kinder stammen. Wobei drei doch mehr ist „schon
mal passieren“, nicht? Enttäuschend ist für mich aber seine Stellungnahme gegen die Kirchendisziplin
und wohl auch -lehre, die ein anderer Teilnehmer hier verlinkt hat: www.abendblatt.de/…ritisiert-Papst.html
Ist das auch sicher verbürgt, was Sie mitgeteilt haben mit den bischöflichen Kindern?
@Wen es betrifft, es mag sein wie es will, aber es gehört zu den christlichen Grundgesetzen, dass man
die Achtung vor der Person auch des schlimmsten Sünders nicht wegwerfen darf, und wer so wie es hier
ständig geschieht über Bischöfe und Priester redet, spricht sich selbst das Urteil, denn er redet nicht
besser als auch Satan, dessen Name ja „Ankläger“ bedeutet, über diese Personen redet. Da ist einfach
die christliche Liebe weg, und wenn die nicht mehr da ist, helfen der wahre Glaube und die Gerechtigkeit
auch nicht mehr, denn dann ist man nichts, siehe St. Paulus 1 Kor 13 – zur andächtigen Lektüre uns allen
noch einmal empfohlen!
shalom, Sie wiederholen immer ein und dasselbe, aber es wird durch Wiederholung nicht wahrer. Der Zölibat
wurde von Jesus Christus selbst als christlicher Lebensstand begründet, und der Priesterzölibat geht
auf die hll. Apostel zurück. Hieronymus sagte, daß die „Diener des Altares“ zur ständigen Enthaltsamkeit
verpflichtet seien. Dies sei die Praxis der Kirche des Orients, Ägyptens und des „Apostolischen Stuhles“.
Man weihe nur solche, die jungfräulich oder enthaltsam lebten, oder solche, die nach der Weihe auf das
eheliche Leben verzichteten. Dies sei schon Praxis der Apostel gewesen. Es ist patristisch bezeugt, dass
die verheirateten Apostel nach ihrer Weihe auf die Ausübung der Ehe verzichtet haben. Wenn Sie den Zölibat
nicht halten wollten oder konnten, dann bedeutet das noch lange nicht, dass er nicht die beste Lebensweise
für den Priester ist, die dem Herrn am besten gefällt. Sie berufen sich hier völlig zu Unrecht auf
Christus und die Apostel. karmelblume.wordpress.com/…-christliche-zolibat/
Was mich in der römischen Kirche hält, ist die Gewissheit aus eigenem Erleben, dass in ihr, trotz allem,
immer noch die Heiligkeit ist, wenn auch oft verborgen oder gar verdunkelt: in den Sakramenten und anderen
Heilsmitteln, und in vielen Priestern und Gläubigen, die aufrichtig und ernsthaft nach Heiligkeit streben
oder gar ein heiligmäßiges Leben führen. Es ist noch immer die Kirche Christi, und ich kenne eine Menge
Priester, die den Zölibat vorbildlich leben und die aus ganzem Herzen Priester sind. Man muss einfach
durchhalten und kämpfen, und selber zusehen, dass man nicht fällt und sich nicht mit fortreißen lässt,
mit Gottes Gnade. Es ist das alles eine große Prüfung, und sie wird wohl noch größer werden, so dass
man am Ende nicht mehr aus und ein wissen wird. Vielleicht sind das aber auch nur die bequemen Sicherungen,
die uns fortgezogen werden, so dass wir lernen, unser ganzes Vertrauen auf den Herrn selbst zu setzen.
„Sei treu bis an das Ende, und ich werde dir die Krone des Lebens geben.“
@wassers, auch ich halte die Orthodoxie für katholisch (wie sie ja selber täglich im Glaubensbekenntnis
bekennt: pistévo … is mían ajían katholikín ke apostolikín eklisían). Doch kenne ich die Orthodoxie
einigermaßen und weiß, dass man bei einer Konversion nur vom Regen in die Traufe kommt. Es ist wahr,
Auswüchse wie sie in der römischen Kirche seit einigen Jahrzehnten möglich sind, etwa die blasphemische
Kunst von Kardinal Schönborn, gibt es dort nicht. Aber schlechte Priester und Bischöfe – neben guten –
gibt es auch dort die Menge. Man findet sich letztlich in der gleichen Situation wie hier vor. Hinzu kommt,
dass man nicht schlechthin zur Orthodoxie konvertiert, sondern zu einer bestimmten stark national geprägten
Jurisdiktion. Man wird Grieche, Russe, Bulgare oder sonstwas. Es gibt Ausnahmen. So besteht das Exarchat
der orthodoxen russischen Gemeinden in Westeuropa, das dem Patriarchat von Konstantinopel unterstellt
ist, in Deutschland zum großen Teil, mehr als die Hälfte, aus konvertierten Deutschen. Persönlich habe
ich die Gemeinde „Zu den hll. Erzengeln“ in Düsseldorf, Fährstraße, unter dem Priester Peter Sonntag
kennengelernt und in sehr guter Erinnerung behalten. Auch Bischof Rothermund in Ichenhausen gehört zu
dieser Jurisdiktion. Würde ich mich zur Konversion entschließen (weil ich dem Leidensdruck in der römischen
Kirche nicht weiter standhalten kann), dann zu diesem Exarchat.
catholic, es geht nicht darum, ob Priester grundsätzlich nicht verheiratet sein dürfen, aber darum,
ob ein Bischof unter seinen Priestern notorische Unzucht, Heuchelei, Lüge, Doppelmoral und Sakrilege
dulden darf.
sistani, wozu hat der Papst die oberste Gewalt in der Kirche, wenn er sie nicht einsetzt, um Ordnung zu
schaffen? Glaubt er selber nicht an sein Amt? Können Sie es nachvollziehen, dass ich, immer ein Verteidiger
des päpstlichen Primats, durch die Ereignisse der letzten Monate in grundsätzliche Zweifel an der römischen
Kirche geraten bin?
Ayatollah, meinen Sie nicht, dass der Papst einmal energisch durchgreifen und aufräumen müsste? Gab
es in der Geschichte der Kirche nicht Päpste, die solches getan haben?
Anette, der Zölibat um des Himmelreiches willen ist keine Pflichtlebensform für die Christen, sondern
einer der (von Jesus selbst gegebenen) evangelischen Räte. „Pflicht“, nämlich Gebot Gottes, ist nur
Keuschheit, gleich in welchem Lebensstand. Man kann unkeusch im Zölibat und keusch in der Ehe sein. Das
Verständnis für etwas (oder jemand) kommt, wenn man es (oder ihn) liebt. Sie mögen lieber Ihre jetzige
Lebensweise, deshalb haben Sie kein Verständnis für die andre Lebensweise. Für den, dessen Hauptbeziehungsperson
Jesus ist (wie z.B. Biene Maja), ist der Zölibat nicht schwer zu halten. Priester sollen solche Personen
sein, weil Priester Jesus mehr als andere Christen in sich selbst verkörpern sollen. Das ist die tiefste
Begründung des Priesterzölibats in der römisch-katholischen Kirche. Jemand, dessen hauptsächliche
Du-Beziehung nicht Jesus Christus ist, ist nicht zum Priestertum berufen. Was die Kirche benötigt, sind
nicht viele Priester, sondern heilige Priester.
Gretchen, es ist umgekehrt. Die von mir dargelegten Fakten über den Zölibat in der Urkirche kommentieren
Sie mit dem Allgemeinplatz eines Hinweises auf die historische Kritik. In allen apostolischen (von Aposteln
gegründeten) Kirchen besteht von Anfang an der Zölibat als Lebensform. Das kann keine historisch-kritische
Betrachtung wegzaubern. Es bleibt dabei: Sie leugnen eine Tatsache. Jesus Christus hat den Zölibat in
seiner Kirche als religiöse Lebensform begründet, also ist er gottgewollt.
vonHerzmanovsky-Orlando: Is ja auch ungesund direkt in die Sonne zu blicken! Stimmt, aber davor schützt
schon die materielle Hülle um unseren Geist, die nach dem Tod fortgezogen wird. Das Problem der schwarzen
Binde ist, dass ihre Träger die Existenz der Sonne bestreiten.
Gretchen, wer eine schwarze Binde auf den Augen hat und sie um keinen Preis abnehmen will, der sieht die
Sonne nicht, auch wenn er direkt hineinschaut.
@Annette, Sie schreiben: der Zöibat ist nicht gottgewollt, sondern wurde 1139 eingeführt Sie meinen
wohl den Pflichtzölibat für römisch-katholische Priester. Ob das nun genau im Jahr 1139 war, weiß
ich nicht, dafür ist aber auch der gute Schalom, der hier nicht sine ira et studio spricht, nicht der
sicherste Gewährsmann. Lässt sich aber nachprüfen. Eingeführt, nämlich als christlichen Lebensstand
begründet hat den Zölibat Jesus Christus, wie Sie wissen müssen, wenn Sie das Neue Testament kennen.
Hat Jesus nicht jungfräulich gelebt? Hat Jesus nicht die Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen denen
geraten, die es fassen können? Waren nicht diejenigen, die ihm am nächsten standen: seine heiligste
Mutter, die Jungfrau Maria, sein Pflegevater der hl. Josef, sein Vetter, der hl. Johannes d. Täufer,
sein Lieblingsjünger, der hl. Johannes d. Evangelist, waren sie nicht alle jungfräulich. War nicht Paulus,
den Christus selbst als Apostel berief, ehelos? Empfahl Paulus nicht ebenfalls die Ehelosigkeit als höchste
Lebensform? Von wem hatte er das, wenn nicht von Christus und den anderen Aposteln? Empfahl er nicht den
Witwen, nicht mehr zu heiraten? Wenn Sie die Heiligen der Urkirche und frühen Kirche kennen würden,
so wüssten Sie, dass der Zölibat von Anfang an als eigener Stand in der Kirche, gelebt von Männern
wie von Frauen, bestand. Wieviele heilige Jungfrauen ehrt die katholische Kirche, die sogar das Martyrium
auf sich nahmen, um für Christus frei zu bleiben! Leider hören Sie davon weni…
@FredSchneuzer, wenn ich das tue, findet er das bestimmt nicht gut. Aber tu ichs denn? Worin bitte konkret?
Was von meinen geäußerten Ansichten geht gegen die Lehre Jesu?
Anette, eigentlich bestätigt doch Ihre Entwicklung meine These. Sie erkennen den gottgewollten Zölibat
nicht an und sind u.a. deshalb evangelisch geworden. Heinrich VIII. kam wegen seines Ehebruchs mit dem
Papst nicht mehr klar, trennte sich von Rom und setzte sich an die Spitze seinen Nationalkirche, nachdem
er seinen Lordkanzler, der ihm darin nicht folgte, hatte köpfen lassen. Luther brach sein Zölibatsgelübde
und ehelichte eine entlaufene Nonne. Mit übernatürlich im theologischen Sinn ist nicht allgemein etwas
Spirituelles gemeint, wie man es heute landläufig versteht, sondern hier konkret die heiligmachende Gnade.
Die geht durch schwere Sünde verloren. Sie schreiben, dass Sie bisexuell sind. Meinen Sie auch bisexuell
praktizieren? Meinen Sie wirklich, dass Jesus, wie Sie ihn ja immerhin aus den Evangelien kennen, Ihren
Lebensstil gutheißt?
Hellboy, lesen Sie in der Heiligen Schrift, insbesondre im NT, was über die Werke des Fleisches geschrieben
steht, wozu insbesondere die Unzucht und allgemein die sexuelle Unreinheit gehört, neben anderen Sünden
freilich. Ferner ist da die aszetische und mystische Literatur der Kirche von fast zwei Jahrtausenden.
Ich empfehle Ihnen z. B. das Kapitel 15 „Von der Unzucht, worin auf von der Keuschheit gehandelt wird“
in dem spirituellen Klassiker „Die Leiter des Paradieses“ des hl. Johannes Klimakos (6. Jh.). Kaum jemand
kannte aus eigener Erfahrung besser die menschlichen Leidenschaften und ihre Wirkungen auf das spirituelle
Leben als die Wüstenväter, die ja deshalb in die Wüste gingen, um den Kampf für die Überwindung der
Leidenschaften aufzunehmen. Die Hauptursache für den Niedergang der katholischen Kirche in Deutschland,
für die Zerstörung der Familie, für den Einbruch im Priester- und Ordensstand…, ist die Missachtung
der katholischen Sittenlehre im Hinblick auf die eheliche Keuschheit. Die Pille hat die katholische Familie
kaputt gemacht. Jedoch ist das Thema tabuisiert, weil andernfalls die Bischöfe den schweren Fehler eingestehen
müssten, den sie mit der sog. Königsteiner Erklärung gemacht haben. Was nun Ihre Spiritualität angeht,
möchte ich Ihnen nicht zu nahe treten. Aber wie vereinbaren Sie diese mit Ihrer Entschuldigung der biblisch
klar verbotenen Homosexualität?
FredSchneuzer, HellBoy, Annette, u.a. Wenn man die Beiträge der Teilnehmer analysieren würde, so würde
man ziemlich klar feststellen: Leute, die in sexueller Hinsicht ein unreines Leben führen (Homosexualität,
Unzucht, Ehebruch, künstliche Verhütung u. dgl.) neigen zu Atheismus und, wenn sie nominell Christen
geblieben sind, zu Heterodoxie (Leugnung der katholischen Glaubens- und Sittenlehre). Unkeuschheit und
Unzucht tötet das übernatürliche Leben, ja jede Empfänglichkeit für übernatürliches Leben. Das
ist der Hauptgrund des Abfalls ganzer Völker vom Christentum in den letzten 50 Jahren.
Ich habe von der katholischen Kirche nur Gutes empfangen, ein Leben lang, und deshalb liebe ich diese
Kirche und bekenne mich zu ihr! Die Feinde der Kirche werden zuschanden werden, auch wenn sie heute zu
triumphieren scheinen. Es ist ein Scheintriumph, der letztlich nur dazu dient, dass die Guten bewährt
und im Guten gefestigt werden. Es ist ein Kampf zwischen Gut und Böse, der von den Feinden der Kirche
gegen die Kirche Christi, heute eute auch im Innern der Kirche geführt wird. Die Grenze zwischen Gut
und Böse verläuft durch jeden Menschen hindurch. Und doch ist nicht alles Grau. Die Menschheit besteht
aus zwei Lagern: den Knechten und Freunden Gottes und den Sklaven Satans.
Soll ich mich auch als Gewalt-Missbrauchsopfer melden, weil ich in der Volksschule und sogar noch in der
Unterstufe des Gymnasiums gelegentlich Hiebe mit der Rute auf die Hände und auf den Hosenboden gekriegt
habe? Natürlich von Lehrern, die katholisch und evangelisch, aber interessanterweise nie vom Religionslehrer,
der ein Priester war.
Navon, sei überzeugt, dass Gott die vollkommene Liebe und Gerechtigkeit in einem ist, es wird beim Gericht
keine Bevorzugung geben. Das Urteil wird ohne Berufung sein, denn jeder, auch der Böse, wird erkennen,
dass das Urteil vollkommen gerecht ist, und gerade das wird ja seine Verzweiflung mit ausmachen, dass
er die Gerechtigkeit seiner Verurteilung in alle Ewigkeit vor Augen haben muss. Unser Leben ist die Zeit
der Gnade und Barmherzigkeit, vor allem, seit Jesus Christus gekommen ist. Ist es keine Gnade, wenn Gott
alle unsere Sünden, auch die schlimmsten Untaten vergibt, wenn wir sie nur aufrichtig bereuen und bekennen –
durch das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt? Die Gerechtigkeit wirkt sich voll aus für
die, die die Gnade zurückstoßen. Was ist ein gerechter und rechtschaffener Atheist, wenn seine ganze
Existenz sich dem höchsten der Gebote widersetzt: Gott zu lieben aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele,
mit dem ganzen Gemüte und allen Kräften? Und Du kannst sicher sein: wenn der Atheist etwas selbstlos
Gutes in seinem Leben tun sollte, wird Gott es ihm anrechnen.
Gott ist gerecht, und wer die Barmherzigkeit Gottes, die auch die Kirche in ihren Gnaden und Heilsmitteln
den Menschen darbietet, bis ans Ende trotzig zurückweist, wird die Gerechtigkeit Gottes kennenlernen.
Das gilt für alle, auch für verstockte katholische Todsünder. Wer die Gnaden Gottes hartnäckig mit
Füßen tritt, wird die Gnadenlosigkeit der Verdammnis schmecken, ohne Ende.
Guten Morgen, Paulaner, Paulaner: Das Kreuz mit kreuz.net ist: das Forum für Schwätzer. Wes das Herz
voll ist, des rinnt die Tastatur über mit Ausnahme von Ihnen natürlich, stimmt’s? Ich hoffe, Sie haben
heute schon an der heiligen Messe teilgenommen und Ihren täglichen Rosenkranz gebetet.
Navon, Sie haben die Bibel gelesen, aber wie? Wer sie mit fleischlicher Gesinnung liest, versteht sie
fleischlich. Nur wer sie mit geistlicher Gesinnung liest, kann die Bibel verstehen. Was fanden Sie an
den Evangelien „widerwärtig“? Wer die Evangelien liest und keine Liebe zu Jesus Christus fasst, kann
kein guter Mensch sein. Das Evangelium ist der Prüfstein für die Gesinnung des Menschen. Wer die Worte
Jesu Christi hört und sie ablehnt, ist schon gerichtet.
Navon, Sie sind verblendet. Sie haben keine Ahnung von der Verwahrlosung der Kinder in Kinderheimen der
ehemaligen kommunistischen Länder Osteuropas. Sie reden einfach daher in Ihrem Kirchenhass. Wird Ihnen
nichts nützen. Ich wiederhole es Ihnen: die größten Verbrechen der Kirchengeschichte (die mit Vorliebe
von den geistigen Anhängern der wahren Verbrecher der Menschheitsgeschichte thematisiert werden) befreien
Sie nicht von Ihrer Verantwortung und Pflicht, sich zu Jesus Christus und Seiner Kirche zu bekehren!
Navon, die Kirche lehrt den Weg der Heiligung und zur Vollendung des Menschen, den keine andere Religion
dieser Erde lehrt. Und nicht nur lehrt sie diesen Weg, sie verkörpert ihn in ihren Heiligen, deren Anfang
und Ende der Gottmensch Jesus Christus selbst ist, dann die heilige Gottesmutter, die Apostel, Märtyrer,
Jungfrauen, Bekenner und anderen Heiligen aller Jahrhunderte bis in unsere Tage. Es gibt für die Gottlosen
keine Entschuldigung für ihre Gottlosigkeit, höchstens mildernde Umstände. Sie können die Wahrheit
erkennen, wenn Sie nur wollen! Sie finden Sie in der katholischen Kirche. Reden Sie sich nicht heraus
mit den Sünden der Katholiken. Der Weg, den Sie zu gehen haben, wenn Sie gerettet werden wollen, ist
der der Heiligen, und der liegt für jeden Gutwilligen offen zutage. Andernfalls gehen Sie den Weg des
ewigen Verderbens. Das ist die Alternative. Tertium non datur.
Die „Monstranz“ steht in direktem Gegensatz zu den Vorgaben des 2. Vatikanischen Konzils für sakrale
Geräte. In Rom den Bischöfen wird gar nichts passieren. Und der alte Schlendrian wird in Linz weitergehen
wie bisher. Bis zum bittren Ende. Dann wird das Wehgeschrei groß sein. Diese „Monstranz“ mit dem Fladenbrot
(?) schlägt Christus ins Gesicht. Der Grundsatz für den göttlichen Kult muss sein: dem Höchsten das
Höchste. Sind das nicht diese Dechanten, die gegen die Bischofsernennung einen Aufstand machten und von
denen ein großer Teil in Unzucht lebt?
Nochmal Fronleichnam. Wo ich wohne, hatten wir wie gewohnt im großen und ganzen schöne, würdige, erbauende
Gottesdienste. Die Fronleichnamsprozession war groß, und fand trotz regnerischem Wetter statt. Zwischendurch
regnete es in Strömen. Die Priester hier glauben an die Realpräsenz. Neben manchem Schlechten erlebe
ich viel Gutes in der sogenannten Konzilskirche. Christus ist noch immer ihr unsichtbares Haupt und ist
trotz allem in ihr gegenwärtig, deshalb bleibe ich ihr treu, trotz allem. Schließlich gibt es in mir
selbst ja neben dem Guten noch viel Gottwidriges. Warum sollte es im großen Maßstab anders sein als
bei mir im Kleinen. Am wichtigsten ist Christus und der Kirche treu bleiben, auch und gerade, wenn es
schwer fällt, sonst ist es ja keine Treue. Zum Fronleichnamsthema: karmelblume.wordpress.com/…onleichnamsfest-1897/
vonHerzmanovsky-Orlando: Ja, ich weiß. Nicht umsonst sagt das Volk: Der Fisch fängt vom Kopf zu stinken
an. Was kann man von Bischöfen erwarten, deren Vorsitzender blasphemische Kirchenkunst duldet und selbst
fördert. Wie lange noch? Sarkastisch könnte man sagen: Eine Kirche, die so was aushält, muss ja die
wahre sein.
Stimme der Vernunft, Sie können Gott mit Sicherheit kraft Ihrer Vernunft erkennen. Voraussetzung ist
aber Herzensreinheit oder wenigstens ein aufrichtiges Streben danach. Dann werden Sie auch Gottes Willen
für Ihr Leben erkennen. Überprüfen Sie ehrlich Ihren Lebenswandel und stellen Sie die Hindernisse fest,
die Sie von Gott trennen. Erkennen Sie an, dass Sie ein sündiger Mensch sind.
Herr Drobinski ist in my humble opinion ein gekaufter Lakai, einer von den vielen, die gegen Honorar oder
Gehalt das Meinungsgeschäft der christusfeindlichen politischen Klasse betreiben, die für die naturrechtswidrigen
Gesetze in diesem Staat die Verantwortung trägt. Möglicherweise auch ein Maurer, wie solche ja gerade
in den Medien viele zu finden sind. Herr Drobinski, bekehren Sie sich zu Jesus Christus, statt im Namen
der Gewissensfreiheit gegen das fünfte Gebot des Dekalogs zu schreiben und so mitschuldig zu werden am
großen Morden.
Ihr alle, die ihr hier täglich Bischöfe und Priester beschimpft, mögen sie auch Fehler begangen haben
oder begehen, gefährdet euer ewiges Heil. Zum mindesten werdet ihr hart für alle Schmähungen büßen,
die wie Jesus selbst zugefügt sind. Mäßigt euren Ton! To whom it may concern.
@Gotthard, Sie würde ich gern mal persönlich kennenlernen. Sie lesen und schreiben hier doch im Auftrag
der Bischofskonferenz oder zumindest Ihres Ordinarius, nicht? Eine Begabung für sarkastischen Humor haben
Sie ja. Aber Ihr bedingungsloses Anhängen an der deutschen Bischofskonferenz, egal was die so macht,
und Ihre Gegnerschaft gegen die Traditionalisten, an denen Sie kein gutes Haar lassen, hat etwas Unfreies,
um nicht zu sagen Hündisches, Kadavermäßiges. Nichts für ungut. Gelobt sei Jesus Christus!
Lesenswertes Interview mit Robert Spaemann: kath.net/detail.php?id=23108 Der Mann hat gesunden Menschenverstand
und kann klar denken. Heute keine Selbstverständlichkeit.
@Paulaner, ehrlich, ich weiß es nicht. In letzter Zeit muss ich bei all diesen Fragen immer öfter an
Psalm 131 denken: „Herr, mein Herz ist nicht stolz, nicht hochmütig blicken meine Augen. Ich gehe nicht
um mit Dingen, die mir zu wunderbar und zu hoch sind. Ich ließ meine Seele ruhig werden und still; wie
ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir. Israel, harre auf den HERRN von nun an bis
in Ewigkeit.“ Am besten ist immer noch beten und Gutes tun. Das ist das einzige, was mit Sicherheit richtig
ist. So, und jetzt gehe ich wählen. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wähle ich nicht CDU. Aus Gewissensgründen. karmelblume.wordpress.com/…6/06/europawahl-2009/ karmelblume.wordpress.com/…ldig-durch-wahlkreuz/
Tja, Marranenjäger, was aber ist die katholische Kirche? Heute wird von den Theologen die gesamte Menschheit
tendenziell als die katholische Kirche angesehen. Dann ist jeder drin, auch der Jude, der Christus ablehnt.
@boy, bin kein Piusbruder schon deshalb nicht, weil Piusbrüder Priester sind, ich aber gewöhnlicher
Laie. Die katholische Kirche hat nicht das Recht, Jesus Christus und den Aposteln zu widersprechen. Tut
sie das trotzdem, hört sie auf, die Kirche Jesu Christi zu sein. Dann ist sie nur noch eine Menschengemeinschaft,
die sich fälschlicherweise, usurpatorisch, diesen Namen beilegt. Jesus Christus ist der einzige Mittler
zwischen Gott und den Menschen, auch und gerade für die Juden. Kein Jude (wie auch kein Moslem und wie
auch keiner, der sich Christ nennt) wird gegen Jesus Christus das Himmelreich erlangen, sondern nur Pech
und Schwefel. Wenn die Bischöfe und Priester das heute nicht sagen, um so schlimmer für sie. Heute kann
man in geistlichen Dingen keinem lebenden Menschen mehr vorbehaltslos vertrauen.
Höllenjunge, einen „eigenständigen“ Heilsweg der Juden, nämlich gegen Jesus Christus, erkennt nicht
einmal der Bischof Regensburg an. Sie phantasieren.
So ist das, Defendor, und wie Noach von fast allen seinen Mitmenschen verlacht wurde, so werden auch heute
die Warner verlacht. Aber das Lachen wird den Spöttern vergehen.
Der Verkauf und Niederriss von Kirchen ist nur äußerlicher Ausdruck der inneren Hohlheit eines großen
Teils dessen, was sich heute katholische Kirche in Deutschland nennt, angefangen von den mehr als vier
Fünfteln Taufscheinkatholiken, die sonntags nicht mehr zur Heiligen Messe kommen, bis zu Priestern und
Bischöfen, die nicht mehr die volle und unverfälschte katholische Glaubens- und Sittenlehre haben.
Homosex (Sodomie) ist schlicht und einfach schwere Sünde, Todsünde, d.h. Sünde, die das Gnadenleben
des Menschen zerstört und vom ewigen Leben ausschließt, so wie es auch andere schwere sexuelle Sünden
gibt, wie Unzucht, Ehebruch, Selbstbefleckung, Bestialität; und schwere nichtsexuelle Sünden, wie Raub,
Mord, Eidbruch usw.; und geistige Todsünden, wie Götzendienst, Gotteshass, Nächstenhass usw. Darüberhinaus
gehört Homosex zu den himmelschreienden Sünden, das sind solche Sünden, die die Strafe Gottes auf die
Betreffenden und ihre Umgebung, die Gesellschaft, herabziehen. Heute, wo in der Kirche soviel „der Glaube
gefeiert“ wird, ist weithin unbekannt, dass das christliche und überhaupt Menschenleben vor allem ein
geistiger Kampf ist, wofür es das Wort Askese gibt. Das Reich Gottes kriegt man nicht nachgeschmissen,
man muss um es kämpfen. Der Kampf geht gegen die drei Hauptfeinde: das Fleisch, die Welt und der Teufel.
karljosef, Juden dürfen falsche Messiasse sein, wie Bar Kochba, und Schabbataj Zwi (welcher später zum
Islam konvertierte), Juden dürfen auch an falsche Messiasse glauben. Aber der wahre Messias Jesus von
Nazareth hat sich als Jude disqualifiziert. Disqualifiziert sind seine heiligste Mutter, die Jungfrau
Maria von Nazareth, sein Nährvater Josef, seine Großeltern Joachim und Anna, sein Vetter, Johannes der
Täufer, dessen Eltern, der Tempelpriester Zacharias und seine Frau Elisabeht, alle Apostel und Jünger
Jesu, die Evangelisten, Paulus von Tarschisch, Stephanus, der gesteinigt wurde, Jakobus, der ebenfalls
ermordet wurde. Alle als Juden geboren aber disqualifiziert als Christen. Durch den Glauben an Jesus den
Messias geht das Judesein verloren.
@Marcelus, belegen Sie doch bitte, welcher Papst zum letzten Mal (wenn überhaupt jemals) von Byzantinismus-Sekte
gesprochen hat. In den Publikationen der theologisc-historischen Kommission für das Heilige Jahr 2000
mit Vorwort von Roger Kardinal Etchegaray werden die Heiligen der Orthodoxie nach dem Schisma von 1054
als Heilige anerkannt. Wie kann das sein, wenn sie Schismatiker und Häretiker sind? Freilich haben die
Päpste vor 100 und 200 Jahren noch anders gesprochen. Aber gerade dies: dass sie früher anders sprachen
als sie heute sprechen, über denselben Gegenstand, ohne dass dieser sich wesentlich geändert hat, gibt
ja Anlass zum Zweifel an Primat und Unfehlbarkeit. Sie verlangen von den Menschen, das Denken auszuschalten.
Das verlangt heute niemand mehr von seinem Nebenmenschen. Die römisch-katholische Glaubenslehre verlangt
aber von uns keinen blinden Glauben, sondern einen Glauben, für den die Vernunft sich rechtfertigen kann.
Sie sollten so gut Sie können sich mit meinen Argumenten auseinandersetzen, anstatt sie bloß unter Verweis
auf mir ohnehin bekannte Dogmenzitate abzuschmettern.
@Paulaner, was ich persönlich tue oder nicht tue, unterliegt nicht der Erörterung in einem öffentlichen
Internet-Forum, zumal ich nicht, wie z.B. Sie, unter dem Schutz der Anonymität poste, sondern mit meinem
Namen u meiner Person für alles einstehe, was ich öffentlich schreibe. Beten ist immer richtig, u ich
wundere mich, dass Sie als Christ das anzweifeln. In dieser „ehebrecherischen u verdorbenen Generation“,
wo uns die Unheilsnachrichten Tag u Nacht u von morgens bis abends bedrängen, ist es gar nicht möglich,
gegen alles Böse direkt u frontal anzukämpfen. Was aber jeder Christ tun kann – u das ist nicht wenig
–, ist sich nicht von der finsteren Flut überschwemmen u mit fortreißen zu lassen. Dazu bietet uns die
Kirche, bei all den sichtbaren Mängeln ihrer Glieder, volle Gnadenhilfe durch ihre Glaubens- u Sittenlehre,
durch ihre Sakramente, durch ihre Wissenschaft der Heiligen. Nicht jeder kann – beispielsweise – ständig
vor Abtreibungskliniken demonstrieren, aber jeder kann ein christliches Leben führen, die Gebote halten,
Gott u den Nächsten lieben u so zu einem Licht in der Finsternis werden.
Paulaner, es ist klar, dass in letzter Instanz alles am einzelnen hängt, m.a.W., an Ihnen, an mir…
Wenn man im geschichtlichen Maßstab denkt, kommt man trotzdem nicht um die Feststellung herum, dass diejenigen,
die das geistige Potenzial u die Verantwortung haben, dem Unrecht auf gesellschaftlicher Ebene zu wehren:
nämlich die Christen, die dem Gebot „Du sollst nicht töten (bzw. morden)“ verpflichtet sind, heute schmählich
versagen.
Paulaner, die Demokratie versagt nicht nur scheinbar, sondern wirklich. Eine Volksherrschaft kann nur
funktionieren, wenn das Volk gottesfürchtig ist. Andernfalls verwandelt sie sich in eine durch den Mehrheitswillen
der Gottlosen legitimierte Gottlosenherrschaft.
@Jesus Christus hat nicht mit dem Hohen Rat u den römischen Okkupanten aufgeräumt, sondern sich von
ihnen ans Kreuz schlagen lassen. Allerdings ist wahr: wenn Abtreibung Mord ist, dann ist es ein Gebot
der Nächstenliebe, die Mörder vom Morden abzuhalten. Dazu genügt es nicht, einmal einen Paragraphen
in ein Konzilsdokument u in den Katechismus gesetzt zu haben, dass Abtreibung ein verabscheuungswürdiges
Verbrechen ist. Doch ist es m. E. nicht zulässig, einen Mörder ohne ordentliches Gerichtsurteil zu töten.
Das große Versäumnis u die Schuld von uns Katholiken u der anderen Christen ist es aber, dass wir uns
an das tägliche Morden gewöhnt haben u dagegen abgestumpft sind. Würde der Klerus mit den Gläubigen
massenhaft gegen das Abtreibungsunrecht aufstehen u auf die katholischen u christlichen Politiker einwirken
u offen das Unrecht als solches anprangern, würde ein anderes psychologisches u geistiges Klima in unserem
Lande entstehen, das die Mörder in die moralische Defensive drängen könnte eine Gesetzesänderung möglich
machen würde. Da dies aber nicht geschieht, wegen unserer Lauheit u Gleichgültigkeit, ist es das Mindeste,
dass diejenigen, die das Unrecht durchschauen, öffentlich dagegen auftreten u vor allem auch beten.
@Mathilde u Brandenburgis, Dass der Primat des Petrus, von welchem der Primat des römischen Bischofs
abgeleitet ist (wiewohl auch der Patriarchenstuhl von Antiochien durch den hl. Petrus gegründet wurde),
neutestamentlich fundiert ist, bestreite ich nicht. Jedoch ist die römische Auslegung dieses Primats,
wie sie sich gegen Ende des 1. Jt.s (auch politisch begründet durch das Machtvakuum im Westen infolge
des Zusammenbruchs des weström. Reiches, in das die Frankenherrschaft, sanktioniert durch das Papsttum
als einigende Kraft, hineinstieß) in der alten Kirche niemals allgemein anerkannt gewesen u trägt deshalb
nicht das unanfechtbare Merkmal der Katholizität im ursprünglichen Sinn. Behauptung ist kein Beweis,
denn ihr steht die Gegenbehauptung der vier anderen alten, apostolisch gestifteten Patriarchate entgegen,
die von der Mehrheit der Kirchenväter in altchristlichen Konzilien festgehalten wurde, Konzilien, die
auch von Rom anerkannt sind, mit Ausnahme der entsprechenden Beschlüsse. Der päpstliche Primat ist,
römisch-katholisch gesehen, ebenso unbeweisbar wie die Gottheit Jesu Christi, sondern ein striktes Glaubensgeheimnis,
für das freilich apologetische Argumente gebracht werden können. Für einen unverblendeten Katholiken,
der die Orthodoxie kennt, steht fest, dass die Merkmale der wahren Kirche Christi (una, sancta, catholica,
apostolica) auf sie nicht weniger zutreffen als auf die römische Kirche. Rom hat das de facto anerkannt,
andernfalls würde es nicht von Schwesterkirche sprechen.
Naja, Paulaner, statt dass Sie meine vorsichtig vorgebrachte Überlegung als Spinnerei bezeichneten, hätte
ich mir eine Argumentation ad rem gewünscht, aber die haben Sie nicht gebracht. Vielleicht fällt Ihnen
dazu ja noch was ein. Jedenfalls haben Sie mir nicht klar machen können, warum das ganze Tier- und Pflanzen-
und Mineralreich in der vom Geist Gottes erneuerten Schöpfung ins Nichts verschwinden soll.
@Marcelus, ich bin römisch-katholisch wie Sie, aber ich mache es mir nicht so einfach, die Kirchen des
Ostens als „Byzantinismus-Sekte“ abzutun, u die Päpste haben Sie jedenfalls mit einer solchen Bezeichnung
nicht auf Ihrer Seite. Ich habe Ihnen schon geschrieben, dass ich für den päpstlichen Primat Matth 16,18
u Jh 21 für sehr gewichtig halte, u spekulativ das monarchische Prinzip in der Kirche, das der Papst
verkörpert. Jedoch dreht Ihre Argumentation sich im Kreis. Die Orthodoxen sind Ihrer Meinung nach Schismatiker
u Häretiker, weil sie nicht die Oberhoheit des Papstes anerkennen, wobei Sie diese als im 1. Jahrtausend
als evident gegeben ansehen. Das ist aber nicht der Fall. Gewiss gibt es Äußerungen von Kirchenvätern –
auch im Osten – in diese Richtung, aber von einem Väterkonsens über einen Jurisdiktionsprimat über
die ganze Kirche kann nicht die Rede sein. Ich verkenne auch nicht den Ehrgeiz u das Machtstreben der
Patriarchen von Konstantinopel, die mit dem römischen Anspruch in Konflikt geraten mussten. Als einzigen
Punkt, worin die Orthodoxie 1054 vom Glauben abgefallen sein soll, nannten Sie mir den päpstlichen Primat.
In Wirklichkeit hielt die Orthodoxie nur an der Ehrenstellung, die Rom hatte, fest, ohne jedoch die sich
immer mehr verstärkenden Ansprüche Roms zu akzeptieren, die sie als Abweichung von der apostolischen
Tradition u den Konzilien betrachteten. In den Publikationen der Theolog.-Hist. Kommission f d Hl Jahr
2000 werden orthodoxe Heilige nach dem Schisma als He…
Stephanus, Sie schrieben: Für mich ist das ein ganz eindeutiger Hinweis, daß Gott zumindest in der Person
seines Sohnes Jesus Christus auch materiell existent ist. Das wir seine „Feinstofflichkeit“ nicht sehen
können, ist ja noch nicht der Beweis, daß es sie nicht gibt. „Gott ist Geist“, hat Jesus gelehrt. Gott
ist weder materiell noch feinstofflich. Aber Gott hat in Christus menschliche Natur, u dazu gehört ein
materieller Leib, angenommen, jedoch ohne die (geistseelisch-materiell zusammengesetzte) menschliche Natur
mit der (rein geistigen) göttlichen Natur zu vermischen. In einem weiteren Sinn ist der gesamte geschaffene
Kosmos Leib des Menschen, u Paulus schreibt irgendwo (sinngemäß), dass die ganze Schöpfung in Wehen
liegt und nach der Offenbarung (Vollendung) der Kinder Gottes seufzt. Die Annahme ist nicht abwegig, dass
auch die Pflanzen u Tiere im Neuen Himmel u auf der Neuen Erde einen Platz haben werden.
Marcelus, Sie haben ja recht, aber über Kunstmalers Beiträge kann man wenigstens schmunzeln – das ist
nicht zu verachten in dieser traurigen Zeit. Humor und Gelassenheit gehören zu den positiven römisch-katholisch
Eigenschaften. 8-) Einen gesegneten Pfingstsonntag noch!
Marcelus, Sie haben nicht auf meine Frage geantwortet: von welchen katholischen Glaubenswahrheiten waren
die Byzantiner 1054 abgefallen? Aktueller Anlass der Streitigkeiten war, dass die Lateiner ungesäuertes
Brot als eucharistische Gabe neu einführten (nachdem 1000 Jahre lang Brot mit Sauerteig verwendet worden
war), daraufhin verboten die Byzantiner in Konstantinopel den Lateinern die lateinische Liturgie, woran
die sich natürlich nicht hielten, was wiederum zu Exzessen seitens der Byzantiner führte. Das ist aber
die Krankheit, woran die römische Kirche noch heute leidet: diese Neuerungssucht. Man kann nicht einfach
etwas Gutes und Bewährtes bewahren, man muss ständig daran herumändern. Es ist das eine Eigenart des
westlichen Menschen u hat sicherlich auch etwas Gutes. Die Entwicklung der westlichen Zivilisation wäre
ohne diese ständige Unzufriedenheit mit dem Bestehenden nicht möglich gewesen. Aber ist das das richtige
in den geistlichen Dingen? Merken Sie nicht, dass die Einführung des neuen Messordo dem gleichen unordentlichen
Neuerungstrieb folgt wie schon vor tausend Jahren die Änderung der eucharistischen species, die Abschaffung
des Kelchs für die Laien usw usf?
@Marcelus, nach dem Verständnis der Orthodoxie haben unser Herr Jesus Christus u die hll Apostel keinen
unvollständigen Glauben hinterlassen, der noch irgendwie ergänzt werden müsste. Die Konzilien dienten
hauptsächlich der Abwehr von Irrtümern. Man könnte umgekehrt fragen: mit welchen Recht hielt die Westkirche
ökumenische Konzilien ab, wenn ein großer Teil der auch von ihr anerkannten Bischöfe in apostolischer
Sukzession daran nicht teilnahmen? Waren das dann denn ökumenische Konzilien? Waren es nicht vielmehr
westliche Teilsynoden? Was das Filioque angeht, so vermischen Sie den ewigen Ausgang des Heiligen Geistes
mit seiner zeitlichen Sendung im Heilswerk. Zweihundert Jahre lang widersetzten sich die Päpste dem Druck
der fränkischen Theologen, das Filioque ins Glaubensbekenntnis einzufügen. Das Konzil von Konstantinopel
hatte es ausdrücklich untersagt, am Wortlaut des Credo irgendetwas zu ändern. Stillschweigend räumte
Kardinal Ratzinger dies ein, als eer in „Dominus Jesus“ das Große Credo ohne Filioque zitierte.
Lieber Marcelus, danke für Ihre Zitate, aber die sind mir durchaus bekannt. Das Problem ist doch ein
anderes, u ich würde mich freuen, wenn Sie wenigstens das Dilemma erkennen würden. Bis 1054 waren Ost-
und Westkirche die eine Kirche Christi (obgleich schon früher, beim Photianischen Schisma Widersprüche
zu Tage traten). Für Sie steht a priori fest, dass die Orthodoxie von der Wahrheit abgewichen ist. Aber
ich frage Sie: von welcher Wahrheit ist sie abgewichen? Die Änderungen an der apostolischen Tradition
u an der Lehre wurden von der Westkirche eingeführt, nicht von der Ostkirche. Die Hauptänderungen waren
die schon erwähnten: das Filioque u der absolute Jurisdiktionsprimat, den Sie so eindrucksvoll zitiert
haben anhand der Bulle Papst Bonifaz’ VIII. Der Glaube der einen Kirche im 1. Jahrtausend war aber nicht
das Filioque u war nicht der von Unam sanctam! Nicht die Orthodoxie, sondern Rom hat den Glauben geändert.
(Die einzige theologische Neuerung, von der man bei der Orthodoxie reden könnte, war die Lehre des hl.
Gregorios Palamas von den unerschaffenen Energien Gottes, aber die fußt auf dem hl. Maximos dem Bekenner –
u wurde übrigens von Rom niemals verurteilt, wenn sie auch der Lehre des hl. Thomas widersprach). Nun
können aber beide – Rom und Konstantinopel – nicht gleichermaßen die Wahrheit haben, wenn sie sich in
den Lehren kontradiktorisch widersprechen. Also irrt einer von ihnen. Rom kleistert heute die Widersprüche
zu, indem sie von den verschiedenen Lungenflügeln spricht.
Lycos, das ist richtig, denn der erkannten Wahrheit muss man folgen. Aber wenn das so einfach wäre! Ich
bin eben in einer Phase des Zweifels, und dieser Zweifel ist noch nicht gelöst. Klar ist, dass es zwischen
der römischen Kirche u der Orthodoxie Glaubensunterschiede gibt, deren wichtigste m. E. das Filioque
und der päpstliche Jurisdiktionsprimat sind. Die Tatsache, dass die römische Kirche diese Unterschiede
als nicht mehr kirchentrennend hinstellt – was sie bis vor wenigen Jahrzehnten noch tat –, zeigt mir,
dass mit ihrer Lehre etwas nicht mehr stimmen kann. Entweder irrte sie früher, oder irrt sie jetzt –
beides ist fatal. Die Orthodoxie hingegen hält an ihrer Lehre unverändert fest. Im Falle des Filioque
hat sie die Heilige Schrift, die Väter u sogar die römischen Päpste des ersten Jahrtausends auf ihrer
Seite. Beim Jurisdiktionsprimat sind die Worte Christi an Petrus sehr schwerwiegend, vor allem Mt 16,18.
Gegen die römische Auslegung des Primats spricht, dass diese niemals „immer, überall u von allen geglaubt“
wurde (= Definition von „katholisch“ nach dem hl. Vinzenz von Lerin), sondern ein allmählich anwachsender
(zT mit Fälschungen untermauerter – siehe die pseudoisidorischen Dekretalien) u erst nach dem Schisma
voll durchschlagender Anspruch war.
Marcelus, das ist mir schon klar. Mein Problem ist dieses: eine Kirche, die schon nicht mehr selbst den
Anspruch erhebt, die eine wahre Kirche Christi zu sein, wie es seit 40 Jahren bei der römischen Kirche
der Fall ist – die kann es auch nicht sein. Die einzige Kirche, die heute noch uneingeschränkt von sich
selbst bekennt, die wahre Kirche Christi zu sein, ist die orthodoxe Kirche.
@Mannheimer, danke, vielleicht nett gemeint, aber ich beanspruche nicht, Experte zu sein. Ich bemühe
mich nur einigermaßen, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Mir scheint (ohne Anspruch auf Irrtumsfreiheit),
dass es so ist: Gott schaut, wie in der Hl. Schrift geschrieben steht, auf das Herz des Menschen. Die
Mutter hatte die Absicht, das Kind taufen zu lassen, der Knabe – angenommen, er war schon im Besitz der
Vernunft u des freien Willens – war damit einverstanden, dann zählt hier die Absicht wie die vollendete
Tat. War der Knabe noch unvernünftig, genügte die Absicht der Mutter. Also ist der Knabe wie getauft
u kann das ewige Heil: die beseligende Anschauung Gottes, erlangen. Nebenbei: wenn Sie schon nicht glauben,
so hoffe ich für Sie, dass Sie doch wenigstens zu Gott beten.
Marcelus, die katholische Kirche – als die eine wahre Kirche Christi – bleibt immer katholisch, auch wenn
ein Teil, sogar ein großer Teil der Gläubigen und sogar der Hierarchie vom wahren Glauben abirrt. So
formuliert bin ich einverstanden mit Ihrem Satz. Leider muss ich Ihnen gestehen, dass es mir nicht mehr
so unzweifelhaft ist wie früher, dass die römische Kirche und nur die römische Kirche diese eine wahre
katholische Kirche Christi ist, nach allem, was in den letzten Wochen und Monaten, in den letzten Jahrzehnten
seit Vatikanum II, und weiter zurückgegangen, seit 1054 in ihr geschehen ist.
Paulaner, bitte unterrichten Sie sich in einer ordentlichen Dogmatik über die Sakramente, bevor Sie verwirrende
Antworten auf Glaubensfragen geben. Eine richtig gespendete Taufe ist gültig und wirksam, wenn ihr seitens
des Täuflings kein Hindernis entgegengesetzt wird. Das unmündige Kind kann kein Hindernis setzen und
ist gültig getauft, auch wenn es noch keinen Glaubensakt setzen kann. Das heißt es kommt in den Genuss
der Gnadenwirkung der Taufe, die von Marcelus richtig genannt wurde. Ihre Definition: durch die Taufe
wird man in die Kirche aufgenommen (was nicht falsch ist), birgt die Gefahr, dass man in ihr nur ein Aufnahmeritual
sieht in eine (diesseitge) gesellschaftliche Vereinigung, wie es viele Aufnahmeriten in viele Vereinigungen
gibt. Die Taufe bewirkt eine übernatürliche Gnade und wirkt opere operato. Das ist der Irrtum der Wiedertäufer
und auch der Baptisten, die die Erwachsenentaufe lehren, dass sie behaupten, die Taufe sei nur wirksam,
wenn der Täufling einen Glaubensakt setze, und deshalb sei die Kindertaufe ungültig.
Die römische Kirche heute ist nur noch eingeschränkt katholisch. (Insofern drückt die Ersetzung des
„est“ durch ein „subsistit“ in der bekannten Definition sogar eine Wahrheit aus.) Entgegen den begeisternden
Erkenntnissem des eucharistischen Kongresses (vorausgesetzt, sie sind richtig von der kreuz.net-Redaktion
widergegeben), lehrte Papst Pius XII. noch: 302. Es weicht also vom Weg der Wahrheit ab, wer das heilige
Opfer nur feiern will, wenn das christliche Volk zum Tische des Herrn hinzutritt; noch mehr ist im Irrtum,
wer um es als unbedingte Notwendigkeit hinzustellen, daß die Gläubigen zusammen mit dem Priester das
eucharistische Mahl empfangen – arglistig behauptet, es handle sich hier nicht nur um ein Opfer, sondern
zugleich um ein Opfer und ein Mahl der brüderlichen Gemeinschaft, und es sei die gemeinschaftlich empfangene
Kommunion sozusagen der Höhepunkt der ganzen Opferfeier. 303. Es muß immer wieder betont werden: Das
eucharistische Opfer ist seiner Natur nach eine unblutige Hinopferung des göttlichen Opferlammes, was
auf geheimnisvolle Weise durch die Trennung der heiligen Gestalten und durch ihre Darbringung an den ewigen
Vater zum Ausdruck kommt. Die heilige Kommunion gehört zu dessen Vollständigkeit und zur Teilnahme daran
mittels der hochheiligen sakramentalen Vereinigung; während diese für den opfernden Priester unbedingt
erfordert ist, wird sie den Gläubigen nur dringend empfohlen. („Mediator Dei“) Wer irrt nun? Papst Pius
XII. oder die Mahl-Theologen?
Bodos Analyse ist richtig, wir werden beherrscht von moralischem Pöbel, der von moralischem Pöbel gewählt
wurde. Das Volk hat die Regierung, die es verdient, und vice versa.
Kunstmaler, wir leben in der Heilsperiode der Gnade, die Christus gebracht hat, siehe Johannesevangelium
1. Kapitel. Die Christenheit hat diese Gnade schmählich zurückgewiesen u trägt jetzt die Folgen: großer
Glaubensabfall, moralische Verkommenheit in der Gesellschaft bis tief hinein in die Kirche. Gott schlägt
nicht drein, wie im Alten Testament. Er verhält sich, wie jemand gesagt hat, wie ein „Gentleman“. Er
überlässt diese Menschheit sich selbst u ihrer Freiheit, die sie missbraucht, was ihre größte Strafe
ist. Das wird bis zum bittern Ende so weitergehen. Bis zum Reich der terroristischen Diktatur Satans durch
sein Instrument, den Antichrist, über die gesamte Menschheit. Gott wird erst am Ende direkt eingreifen,
um zu verhindern, dass sich die Menschheit ganz selbst vernichtet. Der Islam ist keine Alternative zum
Christentum u kann auch die Gesellschaft nicht aus ihrer Verdorbenheit retten. Die Moral des Islam ist
äußerlich, sie schützt den Menschen nicht vor innerer Verderbnis, u vor allem, der Islam ist außerstande,
den Menschen in den Stand der übernatürlichen, heiligmachenden Gnade zu erheben. Wir müssen es bis
zum Schluss durchstehen. Uns bleibt nur, uns opfern zu lassen, wie Christus sich geopfert hat. Das ist
mein Glaube.
St. Anton, Lateiniheini u.a., Demokratie ist nicht unvereinbar mit strafrechtlichem Vorgehen gegen sexuelle
Verbrechen, die im höchsten Maße die Gesellschaft schädigen, als da sind Homoperversion, Ehebruch,
u. dgl. Solche Tatbestände waren noch vor wenigen Jahrzehnten strafbar. Es ist Ausdruck höchster Dekadenz,
dass Homoperversion nicht nur nicht mehr verboten, sondern sogar normalem geschlechtlichen Verhalten rechtlich
gleichgestellt u schon den Kindern u Jugendlichen in der Erziehung eingetrichtert wird. Ein solches Gemeinwesen
ist auf dem Weg zum beschleunigten Untergang. Toleranz gegen solches Fehlverhalten, weil dieses scheinbar
nur die betreffenden Personen angeht, zeigt, wie verdorben das sittliche Empfinden u wie weit die Anpassung
an den gottlosen Zeitgeist fortgeschritten ist. Lauheit u stumpfe Gleichgültigkeit anstelle von gerechtem
Zorn. Wenn die Kirche heute nicht mehr wie in früheren Jahrhunderten die Todesstrafe für solche Verbrechen
fordert (im Interesse der Gesellschaft u des ewigen Heils der Straftäter), dann heißt das nicht, dass
diese Verbrechen nicht mehr todeswürdig sind. Wenn auch die Strafen nicht ausgeführt werden, so belehrt
uns das Wort Gottes im Alten u im Neuen Testament, dass es sich hier nicht um Optionen sexueller Vorlieben
handelt, vielmehr um Verbrechen gegen Gott u die Menschheit (Katechismus d kath. Kirche: „schwere Vergehen“).
Die Kirchenväter über d Homosexualität: karmelblume.wordpress.com/…05/27/homosexualitat/
@Elijahu, warum eigentlich fordern Sie nicht die Todesstrafe für Ehebruch Unzucht (vorehelichen Geschlechtsverkehr)
Verwendung von künstlichen Verhütungsmitteln Abtreibung Raub schweren Diebstahl schweren Betrug u. dgl.
mehr. Alle diese Verfehlungen sind * schwere Sünde * gesellschaftsschädigend. ?
Kunstmaler, ja, mit der römischen Kirche geht es immer weiter abwärts. Außen hui, innen pfui. Da erklärt
der letzte Papst mit Einsatz seiner apostolischen Autorität feierlich, dass die Frage endgültig geklärt
ist u dass alle Gläubigen sich daran zu halten haben – u Bischof Wanke rüttelt daran, wie übrigens
andere römische Bischöfe auch. (Allmählich widerstrebt es mir, das Wort katholisch für solche Würdenträger
zu verwenden.) Was folgt daraus? Dass Johannes Paul II. die Unwahrheit erklärt hat? Wozu, hwst. Herr
Bischof Wanke, brauchen wir dann überhaupt noch einen Papst? Die orthodoxe Kirche hält am Weihepriestertum
ausschließlich des Mannes fest auch ohne Papst! Wie hier zu Recht gesagt wurde: Niemals gab es in der
Kirche Christi ein Weihepriestertum für die Frau. Das muss so als von Christus selbst gewollt u eingesetzt
betrachtet werden. Deshalb hat die Kirche keine Vollmacht, es zu ändern. Es ist auch klare apostolische
Tradition. Die andere Alternative ist, dass Sie, Herr Bischof Wanke, kein Gläubiger (mehr) sind, denn
alle Gläubigen haben sich doch an diese päpstliche Entscheidung zu halten, oder? Erst Bischof Zollitsch,
der den Sühnetod Jesu leugnet, dann Bischof Jaschke, der dem Papst u der katholischen Morallehre in der
Kondomfrage widerspricht, dann Bischof Wanke… Diese „katholischen“ Bischöfe sind im Schisma seit der
Königsteiner Erklärung, u haben ihre Häresien in den katholischen Erwachsenen-Katechismus hineingeschrieben.
Rom redet den deutschen Bischöfen hinter verschlossene…
ürden wir nicht in der neutestamentlichen Heilsperiode der Gnade leben, dann könnte man ja vielleicht
den hl. Propheten Elias um ein kleines Erdbeben unter dem Stephansdom bitten. Aber solche Wünsche hat
Christus den Aposteln und Donnersöhnen Johannes und Jakobus verwiesen. Deshalb sind sie auch uns verwehrt.
Da kann man nur den Dienstweg nach Rom einschlagen und im Falle, dass die Eingaben abgewiesen oder ignoriert
werden, dulden und beten. Allerdings… allerdings gab es auch neutestamentliche Heilige mit einer tatkräftigen
Unduldsamkeit gegen Heidentum. Der hl. Märtyrer Theodor Stratilates zum Beispiel, dessen Gedächtnis
früher am 9. November begangen wurde. (Aus der neuen, postdeuterovatikanischen Liturgie wurde er als
politisch unkorrekt herausgesäubert.) Von ihm wird vermeldet: „Der hl. Theodor stammte aus einer christlichen
Familie in Syrien und wurde als Soldat im Heere des Kaisers Maximian nach qualvollen Martern zum Feuertode
verurteilt, weil er den Tempel einer heidnischen Gottheit verbrannt hatte.“ (A. Schott, Das vollständige
Römische Messbuch, Reprint d. Ausg. v. 1962, S. 1116) Bitte bitte, das ist kein Aufruf zur Gewalt.
Warum die Hrdlicka-Skulptur kein Sakralbild ist, ebensowenig wie das Magdalena-Bild aus der Raffael-Schule,
kann man leicht testen: könnte man ein solches Bild im Gottesdienst inzensieren? Kann man davor beten
wie vor einer Ikone, die – nach dem 2. Konzil von Nizäa – für das Urbild steht? Nein, behaupte ich,
u nein wird jeder Christ sagen, der weiß, was eine Ikone ist. Die selige Restituta würde man ehren,
wenn man ein Bild von ihr gäbe, das symbolisch die Verklärung zeigt, in der sie sich jetzt befindet.
Ein solches Bild erhebt die Seele des vor ihm Stehenden, des vor ihm Betenden, u hilft, einen geistigen
Kontakt zur geehrten Person herzustellen. Es ehrt Gott, der seine Heiligen verherrlicht. Schauen wir uns
zum Vergleich dieses Bild von der hl. Edith Stein (Sr. Teresia Benedicta a Cruce OCD) an. Dieses Bild
ehrt die Heilige u Gott. Man kann es inzensieren, u man kann davor beten. Der Sr. Restituta könnte man
in die Hand eine Schriftrolle das Wort geben, das sie vor ihrem Tode sagte: „Für Christus habe ich gelebt,
für Christus will ich sterben“. Das war die Überschrift über ihrem Leben, das war ihr Vermächtnis
an uns. Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass das Unglück der römischen Kirche mit dem Schisma von
1054 begann. Nennt mir eine einzige orthodoxe oder altorientalische Kirche, in der solche Werke dargeboten
werden wie in römisch-katholischen Kirchen, beileibe nicht nur in Wien. Ihr werdet auf der ganzen Erde
keine finden !
In der römischen Kirche geht es drunter u drüber Hrdlicka hält sich für einen größeren Bildhauer
als Auguste Rodin. Kann sein, dass er es wirklich ist, die Nachwelt wird das beurteilen. Aber das ist
nicht das Problem. Kann sogar sein, dass er sich etwas nebulös Religiöses dabei gedacht hat. Jedoch:
die Skulptur ist kein sakrales Werk u ungeeignet für die Kirche, für ein Haus des Gebets u des Gottesdienstes !
Die Domherren sollen die Widmung auf der Brust wegmachen, stattdessen drunterschreiben „Leidende Frau“
u es an ein Museum verkaufen. Haben die Domherren nur eine Sekunde daran gedacht, ob sie mit dieser Skulptur
die selige Restituta ehren? Ob sie Gott in seiner Heiligen ehren? Es ist nicht richtig, die Kommunisten,
nur weil sie Kommunisten waren, Verbrecher zu nennen. Aber selbst angenommen, es waren ehrenhafte Männer,
so wäre es doch eine Schändung des Gotteshauses, sie zusammen mit der seligen Restituta als Märtyrer
zu deklarieren. Märtyrer ist, wer für Jesus Christus sein Leben hingibt. Das haben die Kommunisten nicht
getan! Hier sehen wir, dass die Begriffe ihres Sinnes entleert werden, der Unterschied von Gut u Böse,
von Wahrheit u Irrtum ist verlorengegangen. Diese Domherren haben keine Vorstellung mehr von der Wahrheit
Gottes u des Glaubens. Auch das Bild, das Clarissa Colonia zitiert hat, passt nicht in eine Kirche, auch
wenn es ein (religiöses?) Kunstwerk ist. Obgleich von vermutlich religiösen Malern stammend, liegt es
auf einer Linie mit dem Werk Hrdlickas: es ist keine Sakralkunst, keine kirchliche Kunst !
So ist es Kunstmaler, Es ist das heute nicht nur ein Problem der kirchlichen Kunst. Viele Männer der
Kirche kriegen es nicht mehr fertig, die Seelen der Menschen empor zu heben zu Gott – wohl weil sie selber
von Zweifeln beherrscht sind. Stattdessen ziehen sie das Heilige herab in den Schmutz, um es den Menschen
„nahe“ zu bringen. Und dann wundern sie sich, warum Gott schweigt.
Sacrosanctum concilium: 124. Bei der Förderung und Pflege wahrhaft sakraler Kunst mögen die Ordinarien
mehr auf edle Schönheit bedacht sein als auf bloßen Aufwand. Das gilt auch für die heiligen Gewänder
und die Ausstattung der heiligen Orte. Die Bischöfe mögen darauf hinwirken, daß von den Gotteshäusern
und anderen heiligen Orten streng solche Werke von Künstlern ferngehalten werden, die dem Glauben, den
Sitten und der christlichen Frömmigkeit widersprechen und die das echt religiöse Empfinden verletzen,
sei es, weil die Formen verunstaltet sind oder weil die Werke künstlerisch ungenügend, allzu mittelmäßig
oder kitschig sind. Beim Bau von Kirchen ist sorgfältig darauf zu achten, daß sie für die liturgischen
Feiern und für die tätige Teilnahme der Gläubigen geeignet sind. ( 127. Die Bischöfe sollen sich entweder
persönlich oder durch geeignete Priester, die Sachverständnis und Liebe zur Kunst besitzen, um die Künstler
kümmern, um sie mit dem Geist der sakralen Kunst und der Liturgie zu erfüllen. (…) Die Künstler aber,
die, angetrieben von ihrer schöpferischen Begabung, danach streben, der Herrlichkeit Gottes in der heiligen
Kirche zu dienen, mögen sich alle immerdar wohl bewußt sein, daß es dabei um ein Stück heiliger Nachahmung
des Schöpfergottes geht und um Werke, die für den katholischen Gottesdienst, für die Auferbauung der
Gläubigen wie auch zu deren Frömmigkeit und religiösen Unterweisung bestimmt sind.
Sacrosanctum concilium, 122: „122. Zu den vornehmsten Betätigungen der schöpferischen Veranlagung des
Menschen zählen mit gutem Recht die schönen Künste, insbesondere die religiöse Kunst und ihre höchste
Form, die sakrale Kunst. Vom Wesen her sind sie ausgerichtet auf die unendliche Schönheit Gottes, die
in menschlichen Werken irgendwie zum Ausdruck kommen soll, und sie sind um so mehr Gott, seinem Lob und
seiner Herrlichkeit geweiht, als ihnen kein anderes Ziel gesetzt ist, als durch ihre Werke den Sinn der
Menschen in heiliger Verehrung auf Gott zu wenden. Darum war die lebenspendende Mutter Kirche immer eine
Freundin der schönen Künste. Unablässig hat sie deren edlen Dienst gesucht und die Künstler unterwiesen,
vor allem damit die Dinge, die zur heiligen Liturgie gehören, wahrhaft würdig seien, geziemend und schön:
Zeichen und Symbol überirdischer Wirklichkeiten.“
Es geht hier überhaupt nicht darum, ob die Skulptur künstlerischen Wert hat oder nicht. Hrdlicka hat
m.E. eine hohe künstlerische Begabung, die leider durch seine atheistische u materialistische Weltanschauung
sich nur deformiert äußern kann. Gut möglich, dass die Werke hrdlickas nach seinem Ableben einmal teuer
gehandelt werden, u sicherlich haben das die hohen Herren in Wien auch im Sinn. Sie wollen sich als eine
Art kunstsinnige Renaissancemenschen beweisen, auf der Höhe der Zeit u im „Dialog“ mit der Gegenwart.
Das Problem ist jedoch ein ganz andres. Der Kardinalerzbischof soll sich solche Werke in sein Zimmer hängen,
am besten mit den nackten Brüsten seiner Mutter u dem erigierten Glied seines Vaters. Vielleicht dämmert
ihm dann, wie schamlos u blasphemisch er sich verhält. In eine christliche Kirche gehört nicht jegliche
religiöse Kunst, u sei sie noch so hochbezahlt, sondern sakrale Kunst. Das ist etwas ganz anderes ! Lest
einmal, was die Liturgiekonstitution „Sacrosanctum concilium“ über Sakralkunst schreibt, hier: www.vaticarsten.de/…kumente/vatii/sc.htm
runterscrollen (oder mit strg+f) bis zum 7. Kapitel: Die sakrale Kunst, liturgisches Gerät und Gewand,
dann werdet ihr sehen, wie der Herr Kardinal u seine Umgebung das Konzil mit Füßen tritt ! Was ist mit
dieser römischen Kirche los, in welcher höchste Prälaten im Kardinalspurpur in aller Offenheit u Öffentlichkeit
das Werk Satans betreiben u Gott u Seine Heiligen verhöhnen, u niemand gebietet ihnen Einhalt !?
@Tiqvah, das deutsche Wort „Gott“, wie auch die entsprechenden andern Wörter in den andern Sprachen (deus,
theós, god, dieu, dios etc etc) ist kein Gottesname. Es ist ein Allgemeinbegriff. Gott ist eine verkürzte
Redeweise für „der Gott“ = der einzige wahre Gott (Israels), im Unterschied zu den vielen Göttern der
Heiden. Sie mögen recht haben, dass viele Christen sich in biblischen Dingen nicht so gut auskennen (freilich
gibt es Christen, Wissenchaftler, die die Bibel so gut oder besser kennen als die Juden), aber Sie haben
unrecht, die Christen Heiden zu nennen, es sei denn, Sie verwenden ein rassisches Kriterium. Aber auch
dann haben Sie unrecht, denn es gibt nicht wenige geborene Juden, die an Jesus Christus als den Messias
und Sohn Gottes glauben. Wenn Sie den Tanach kennen, u das tun Sie sicherlich, dann wissen Sie doch, dass
der Alte Bund schon im Hinblick auf das Heil der ganzen Menschheit hin geschlossen wurde und für diese
offen war. Nicht das (nachchristliche, taldmudische) Judentum hat aber diese Einholung der Heiden in den
Bund mit Gott geschafft, sondern das Christentum. Der dreieínge Gott, an den wir glauben, ist der Gott
Abrahams, Isaaks und Jakobs. Der Gott der Väter ist der Drei-Eine, und kein anderer. Irgendwann werden
das auch die Juden erkennen. Abraham, Moses und Elias selbst sind es, die Zeugnis für Jesus Christus
ablegen. Irgendwann werden auch Sie das einsehen.
Die Bundesrepublik Deutschland hat einmal als Demokratie angefangen. Spätestens seit der Wiedervereinigung
ist sie ein Unrechtsstaat geworden, weil sie das Lebensrecht der Wehrlosesten nicht mehr schützt, sondern
de facto mit Füßen tritt. Ein Gemeinwesen, das das elementarste Recht auf Leben nicht mehr sichert und
so eklatant die Gerechtigkeit mit Füßen tritt, kann keinen Bestand haben und ist zum Untergang verurteilt.
Stimme, ich rede nur von der Gebetsgruppe. In einer westdeutschen Großstadt versammelt sich diese Gruppe
einmal im Monat zur Gebetsvigil im Dom und zieht dann betend in Prozession zur nahegelegenen Abtreibungsklinik,
um dort niederzuknien und den Rosenkranz zu beten. Die Leiterin der Gruppe wird seit einigen Monaten von
bezahlten Agenten der Abtreibungsärzte psychisch terrorisiert und bdroht und hat ihre direkte Teilnahme
abgesagt, weil ihre Nerven es nicht mehr aushalten. Sie betet stattdessen in der Kirche, während die
Gruppe nach wie vor weitermacht. Das Generalvikariat ist direkt daneben. Sogar bischöfliche Angestellte
haben die Gebetsveranstaltung durch absichtlich extrem laut gestellte Musik gestört, eine Angestellte
hat das Fenster geöffnet und die Betenden wütend beschimpft, so dass die begleitende Polizei (die sich
sehr korrekt verhält) eingreifen und für Ruhe sorgen musste. Ich missbillige Ellijahus Aufruf zur Gegengewalt.
Wir sind wie Schafe unter die Wölfe gesandt, nicht um selber wie Wölfe zu werden. Gewalt wäre übrigens
genau das, worauf die Abtreiber mit ihren Provokationen warten und was sie brauchen können.
@Stimme der Vernunft, diese katholische Gruppierung ist absolut gewaltlos. Sie tut nichts außer sich
hinstellen und beten. Ich selber habe an Treffen teilgenommen und weiß was ich schreibe. Der Terror kommt
von der Gegenseite. Unser Land ist ein Land von Hurern und Mördern geworden, die in die Millionen zählen,
und Sie gehören anscheinend zu ihren Claqueuren.
Gewiss, chico flojo, und nun vergleichen wir einmal das mit dem, was der hochwürdigste Bischof Gebhard
Fürst unlängst über sein Verständnis von Mission geschrieben hat: Ich weiß, dass die Begriffe Mission
und missionarisch missverständlich und durch die Geschichte der Kirche belastet sind. Darum werbe ich
für mein Verständnis dieser Worte: Wir befinden uns in einem pastoralen Suchprozess. Dessen Ziel muss
es sein, dass die Kirche sozial, ethisch, ästhetisch und intellektuell bewohnbar bleibt oder wird. Vergleichen
wir das mit den Worten Jesu: Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch… Mir ist alle Macht gegeben
im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, 20 und lehrt sie, alles zu
befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt…
Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen
lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden…
Dem hehren Fürst der Ewigkeit, Dem Völkerkönig Jesus Christ, Dem Herrn, der unsre Herzen kennt, Gilt
unser froher Lobgesang. Die Gottesleugner toben laut: Wir wollen nicht, dass Christus herrscht! Wir aber
jubeln hocherfreut, Bekennen Dich als höchsten Herrn. O Christus, hehrer Friedensfürst, Mach alle Welt
Dir untertan Und führe die verirrte Schar Zur einen Herde wieder heim. Dafür hängst Du am Kreuzesstamm,
Die Arme weithin ausgespannt, Und zeigst Dein liebevolles Herz, Das von dem Speer durchstochen ist. Dafür
wohnst Du auf dem Altar In der Gestalt von Brot und Wein Und strömst aus der durchbohrten Brust Das Heil
für unsre Seelen aus. Dir schuldet jede Staatsgewalt Bekenntnis, Huldigung und Preis, Dich ehre Recht
und Wissenschaft, Die Kunst und Satzung achte Dein! Es beuge jede Königskron Sich nieder vor dem höchsten
Herrn; Mach jedes Haus und jedes Land Mit milder Hand dir untertan! Dir, Jesus, sei das Lob geweiht, Der
Du das Weltzepter führst Mit Gott dem Vater und dem Geist Von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Domenico, kennen
Sie diesen Hymnus? Er stammt aus der Liturgie des von Papst Pius XI. für die ganze katholische Kirche
eingesetzten Christkönigsfestes. Es ist der Hymnus zur Vesper. Bei der Liturgiereform nach Vatikanum
II wurde er entfernt. Warum wohl?
Psalm 2 1 Warum toben die Völker, / warum machen die Nationen vergebliche Pläne? 2 Die Könige der Erde
stehen auf, / die Großen haben sich verbündet gegen den Herrn und seinen Gesalbten. 3 «Lasst uns ihre
Fesseln zerreißen / und von uns werfen ihre Stricke!» 4 Doch er, der im Himmel thront, lacht, / der
Herr verspottet sie. 5 Dann aber spricht er zu ihnen im Zorn, / in seinem Grimm wird er sie erschrecken:
6 «Ich selber habe meinen König eingesetzt / auf Zion, meinem heiligen Berg.» 7 Den Beschluss des Herrn
will ich kundtun. / Er sprach zu mir: «Mein Sohn bist du. / Heute habe ich dich gezeugt. 8 Fordre von
mir und ich gebe dir die Völker zum Erbe, / die Enden der Erde zum Eigentum. 9 Du wirst sie zerschlagen
mit eiserner Keule, / wie Krüge aus Ton wirst du sie zertrümmern.» 10 Nun denn, ihr Könige, kommt
zur Einsicht, / lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde! 11 Dient dem Herrn in Furcht / und küsst ihm
mit Beben die Füße, 12 damit er nicht zürnt / und euer Weg nicht in den Abgrund führt. Denn wenig
nur und sein Zorn ist entbrannt. / Wohl allen, die ihm vertrauen!
@Mannheimer, die katholische aszetische u mystische Theologie ist eine nüchterne Wissenschaft von der
Heiligung des Menschen, welche sein Wesensziel ist: „Seid heilig, wie euer Vater im Himmel heilig ist“
(J. Chr.). Wie zB. die verschiedenen Systeme des Buddhismus eine Anleitung zum Erreichen des „Nirvana“
ist, so gibt das Christentum an, wie der Mensch sein Wesensziel erreichen kann: die theosis – die Gottwerdung
aus Gnade. Verständlicherweise scheuen Sie zur Zeit die Beschäftigung damit, weil es der zweite Schritt
vor dem ersten wäre. Wenn Ihnen wirklich der rationale Zugang zu Gott so wichtig ist, dann dürfen Sie
die intellektuelle Mühe nicht scheuen, die eine Beschäftigung mit der philosophischen Gotteslehre (=
natürliche Theologie) mit sich bringt. Lesen Sie z. B. etwas von diesen Sachen (zufällige Auswahl):
Joseph Schmidt, Philosophische Theologie, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-017958-6 Béla Weissmahr, Philosophische
Gotteslehre, Stuttgart 2. Aufl. 1994, ISBN 3-17-013126-5 Klaus Müller, Gott erkennen. Das Abenteuer der
Gottesbeweise, Regensburg 2001, ISBN 3-7867-8405-1 Robert Spaemann, Der letzte Gottesbeweis. Mit einer
Einführung in die großen Gottesbeweise und einem Kommentar zum Gottesbeweis Robert Spaemanns von Rolf
Schönberger, München 2007, ISBN 978-3-629-02178-6 Georg Siegmund, Gott. Die Frage des Menschen nach
dem Letzten, Leutesdorf 2. Aufl. 1980, ISBN 3-7794-0754-x Zur Einstimmung vielleicht mal: karmelblume.wordpress.com/…us-materie-entstehen/
@Mannheimer, wenn Sie ein Zeugnis für den geistlichen Weg des katholischen Christentums suchen, dann
lesen Sie z.B. El castillo interior (The Interior Castle / Die innere Burg) der hl. Teresia von Avila
aus dem J. 1577. Nebenbei ein Klassiker der Weltliteratur. Sie werden dabei nicht Ihre Zeit verschwinden
und vieles über sich selbst und Ihren derzeitigen Seelenzustand erfahren. Auf deutsch als Buch erhältlich,
im Internet auf spanisch und englisch: www.ccel.org/…esa/castle2.toc.html Eine kurze Zusammenfassung
des christlichen Gebetswegs finden Sie hier (Video von 6:41 Minuten): karmelblume.wordpress.com/…g-des-inneren-gebets/
@Mannheimer, verstellen tu ich mich nicht, also bin ich wahrscheinlich so dumm. 8-) Meinen Sie vielleicht,
dass ich die geistigen Erfahrungen der Nichtchristen leugne oder nicht ernst nehme? Keineswegs. Aber welches
sind denn diese Erfahrungen? Da muss man genau hinschauen und darf nicht vorschnell in einen Topf werfen.
Es sind eben nicht dieselben, die die Christen machen. Nehmen wir zB. die christliche und die islamische
Mystik, denn Mystiker haben ja die am weitesten gehenden geistigen Erfahrungen in ihren Religionen. Diese
Erfahrungen sind aber verschieden und nicht identisch, und das ist notwendigerweise so, denn die Religionen
haben unterschiedliche Ziele – und keineswegs nur verschiedene Wege zum selben Ziel. Ihr Einwand entkräftet
also nicht das christliche Zeugnis.
@Mannheimer, es gibt ein dreifaches Kommen Christi. Das erste Kommen war sein Kommen in Niedrigkeit, vor
2000 Jahren. Er kam in sein Eigentum, aber die einen haben ihn verworfen, die anderen haben ihn angenommen.
Das zweite Kommen ist seine Parusie am Ende dieser Weltzeit. Niemand wird ihn dann mehr verleugnen können.
Alle werden ihn erkennen und anerkennen, die einen zu ihrer großen Freude und Seligkeit, die andern zu
ihrer Schande und Verzweiflung. Dazwischen – jetzt – ist sein Kommen in die Seelen der Gerechtfertigten,
die an ihn glauben und die ihn lieben. Das kann ich Ihnen bezeugen, und das können Ihnen viele Christen
bezeugen. Sie können dieses Zeugnis natürlich abwerten, denn wenn Sie es nicht annehmen, sind Sie ja
gezwungen, es im Sinne Ihres Unglaubens zu erklären. Ich kann und brauche Ihnen Ihre Erklärung nicht
zu widerlegen. Trotzdem sind Sie ein Realitätsverweigerer, denn Sie leugnen eine Realität, die von vielen
Christen geistig erlebt wird. Fragen Sie z.B. Biene Maja.
@Mannheimer, der Wiederkunft Christi in Macht und Herrlichkeit gehen Ereignisse und Zeichen voraus. Wenn
diese eintreffen, ist es nicht mehr weit dahin. Die Vorzeichen sind: 1. Verkündigung des Evangeliums
auf der ganzen Welt; 2. Bekehrung der Juden; 3. großer Glaubensabfall vom christlichen Glauben; 4. Auftreten
des Antichrists; 5. schwere Bedrängnisse.
gallowglass, mannheimer, möglich, dass Sie schon erfahren haben, dass Gott existiert, Sie aber haben
Gott zurückgewiesen und schmähen ihn jetzt in diesem Forum. Möglicherweise haben Sie es noch nicht
erfahren, dann werden Sie es noch erfahren, da können Sie sicher sein, Sie können sich das ruhig merken.
Gott gibt sich jedem Menschen zu erkennen, auch Ihnen, und er stellt jeden Menschen vor die Wahl. Niemand
wird ungerechterweise dahin kommen, wo er die Ewigkeit verbringen wird, weder in den Himmel noch in die
Hölle.
Paulaner: Samstag, 16. Mai 2009 09:53 [Paulaner:] Lack über der Rostlaube [gunther maria michel:] krak,
lux, Ich kann nur empfehlen, sich in die Problematik des west-östlichen Schismas zu vertiefen, und das
auch aus östlicher Sicht – das wird den räumlich und zeitlich verengten Horizont weiten und den Blick
auf die aktuellen Probleme aus einer weitaus fundierteren Perspektive ermöglichen. [Paulaner:] Und die
Gläubigen werden bald wieder aufeinander gehetzt, damit ihr Fundamentalisten „RECHT“ behalten könnt.
Mir scheint, Sie haben nicht verstanden, worum es geht.
krak, lux, zutreffende, aber unzureichende Lagebeschreibung, da auf unzulänglicher Traditionsidee beruhend.
Auch der Traditionalismus der Nachfolger und Anhänger Erzbischof Lefebvres werden das Grundübel der
römischen Kirche nicht lösen können, sondern im Gegenteil verschärfen, das in Abweichungen von der
apostolischen Tradition besteht. Im Gegensatz zu den Traditionalisten hat die vielgeschmähte „Konzilskirche“
das wenigstens zum Teil erkannt und anerkannt. Schon die Einfügung des filioque in das nizänokonstantinopolitanische
Glaubensbekenntnis war ganz unzulässig und ein schismatischer Akt der römischen Kirche noch vor dem
morgenländischen Schisma, das mindestens ebensosehr, wenn nicht hauptsächlich in Wirklichkeit ein römisches
Schisma war, denn nicht die Ostkirche, sondern Rom brach darin (wie in vielen anderen Dingen) mit der
apostolischen Tradition. Das Problem der römischen Kirche ist nicht Papst Johannes XXIII., sondern Papst
Sergius IV. Ich kann nur empfehlen, sich in die Problematik des west-östlichen Schismas zu vertiefen,
und das auch aus östlicher Sicht – das wird den räumlich und zeitlich verengten Horizont weiten und
den Blick auf die aktuellen Probleme aus einer weitaus fundierteren Perspektive ermöglich. Es gibt dazu
genug englischsprachige Artikel im Netz, noch ergiebiger ist es, die einschlägigen griechischen und russischen
Artikel zu studieren. Unsere Hierarchen machen sich etwas vor, wenn sie hoffen, die Orthodoxie würde
sich irgendwann diesem Rom anschießen.
Domenico Tuttisanti, lux in tenebris, danke in der Tat für diese wichtige Richtigstellung. Die Redaktion
ist hier nicht zu entschuldigen, weil sie genau weiß, was für ein essentieller Unterschied zwischen
dem tiefen Respekt vor Anhängern einer nichtchristlichen Religion und einem Respekt vor dieser Religion
selbst besteht. Die RedaSie hätte die Originalrede lesen müssen, bevor sie die Nachricht weitergab.
Respekt schulden wir Christen allen Menschen, besondern denen Menschen guten Willens, und besonders auch
den Anhängern einer Religion, die -religionswissenschaftlich gesehen- zu den Hochreligionen zählt. Der
Islam ist ursprünglich eine katholische Häresie. Das Gute, das es auch an ihm gibt, kommt von dem, was
er an katholischem Glauben bewahrt hat. Hilaire Belloc: The Great and Enduring Heresy of Mohammed / Die
große und andauernde Irrlehre Mohammeds karmelblume.wordpress.com/…c-heresy-of-mohammed/
Ranking, kreuz.net nennt sich manchmal gern Europas größtes katholisches Nachrichtenportal. Was die
Zugriffszahlen angeht, kann das aber nicht stimmen, wenn man das Ranking von kreuz.net mit dem von kath.net
vergleicht. Um das zu sehen, muss man das Add On „Page Ranking“ der Google-Leiste im Browser installiert
und aktiviert haben. Danach hat kath.net deutlich höhere Zugriffszahlen.
RT73, ich meine das praktische Glaubensleben. Wir sehen doch, dass man die Wahrheit im Katechismus stehen
haben und trotzdem im kirchlichen Leben die Wahrheit leugnen kann.
Kunstmaler, ich habe Ihnen heute nacht noch eine Antwort geschrieben, die Sie vielleicht nicht mehr gelesen
haben, weil Sie sich schon schlafen gelegt hatten. Unter dem „Kebse“-Thread.
RT73, das ist in der Tat ein gewichtiges Argument für Rom. Diese Union ist mir bekannt. Alle östlichen
Hierarchen unterstützten sie, mit Ausnahme des Bischofs Markus von Ephesus (der heute als Held der Rechtgläubigkeit
gefeiert wird). Interessant ist, dass auch die Orthodoxie gespalten ist im Hinblick auf den Ökumenismus.
Letztlich scheinen sich die Widersprüche auf die Grundfrage zuzuspitzen: Ist Jesus Christus wirklich
wahrer Gott im wesenhaften Sinn? Wenn der Antichrist kommt, werden nur noch wenige diesen Glauben haben
und bezeugen. Nach Solowjew (der in seinen späten Jahren römisch-katholisch wurde) werden das die letzten
gläubigen Christen sowohl von Rom als auch in der Orthodoxie als auch im Protestantismus sein. Denn ehrlich:
steht uns ein Protestant, der noch den vollen altchristlichen Glauben an die wahre Menschheit und wahre
Gottheit Jesu Christi teilt, nicht näher als ein katholischer Bischof, der diesen Glauben offenbar nicht
mehr hat und das z.B. darin bekundet, dass er leugnet, dass Jesus den Lazarus wirklich von den Toten auferweckt
hat und dass er wirklich selbst von den Toten auferstanden ist, in demselben (in der Auferstehung verherrlichten)
Leib, der am Kreuz getötet wurde?
@Schalom, unterbewerten Sie nicht die strenge Wahrheitsfrage? Was mich vor allem noch an Rom hält, sind
die Heiligen der römischen Kirche und die vorhandenen Erweise göttlicher Gnade in der römischen Kirche
(ich glaube noch an die Gültigkeit ihrer Sakramente), trotz alledem. Diese sind jedoch auch in der Orthodoxie
für jeden unbezweifelbar, der sie kennt.
Fortsetzung meines Gedankengangs. Wenn dem so ist, muss man dann – ist man erst einmal infolge der Dauerhäresien
in der römischen Kirche seit Vatikanum 2 ins Nachdenken gekommen – muss man dann nicht die geistige Freiheit
haben, grundsätzlich mit der Möglichkeit zu rechnen, dass nicht die alten Patriarchate – alle von Aposteln
gegründet (Antiochien sogar vom hl. Petrus) – irren, sondern dass Rom irrt? Dass der Irrtum Roms nicht
erst 50 Jahre, sondern 1000 Jahre alt ist, als es anfing, ökumenische Konzilien abzuhalten ohne Teilnahme
der übrigen Apostelnachfolger? Und muss man nicht erst recht mit dieser Möglichkeit rechnen, wenn man
sieht, dass Rom auch in vielen andern Dingen eigenmächtige Neuerungen eingeführt hat – weil Rom mittlerweile
einen anderen Traditionsbegriff hat als die Kirche des Ostens, für die Tradition apostolische Tradition
bedeutet? Die alten Patriarchate haben noch immer unverändert die alten Liturgien. Ist nicht schon das
eine beredte Tatsache, wenn man sie mit dem liturgischen Chaos des im Westens vergleicht? Sie haben unverändert
das Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis – das, so das Konzil nicht verändert werden durfte – aber
das Rom durch das Filioque auf Druck der fränkischen Theologen (immer diese unheilvollen Deutschen) abgeändert
hat – gegen das vom Papst damals akzeptierte Konzil von Konstantinopel? Schauen Sie in „Dominus Jesus“
nach, da hat Kardinal Ratzinger das Filioque stillschweigend rausgenommen! Ja was jetzt? Da unverrückbar
die Orthodoxie, hie Rom mal hü mal hott!
Marcelus, ich habe Ihnen auf dem Kreuzmeldungen-Thread geantwortet. Ich kann verstehen, dass Ihr Blick
auf die römische Kirche konzentriert ist, aber das Problem muss in einem weiteren Horizont betrachtet
werden, wenn erst alles anfängt, fraglich zu werden, was bisher feststand. Sie werden mit mir übereinstimmen,
nehme ich an, dass der Hauptgegensatz zwischen Orthodoxie und römischer Kirche die Primatsfrage ist.
(Wobei die anderen Unterschiede nicht zu unterschätzen sind.) Heute wird von Rom so getan, als wäre
dieser Unterschied nicht kirchentrennend. Allein schon diese Position, das Abrücken vom Absolutheitsanspruch,
macht Rom unglaubwürdig und spricht dafür, dass in dieser Auseinandersetzung die Orthodoxie recht hat,
denn die hält ihren Absolutheitsanspruch, die wahre Kirche Christi zu sein, aufrecht. Soll ich Bischöfen
und Päpsten glauben, die nicht einmal selbst davon überzeugt sind, Hierarchen der wahren Kirche Christi
zu sein? Es besteht also ein ausschließender Widerspruch, ein echter Glaubensgegensatz zwischen Rom und
Konstantinopel in der Primatsfrage. M. a. W.: einer von beiden irrt ! So wie Gott es zulässt, dass eine
imposante, geistig und sittlich durchaus hochstehende, jedoch falsche Weltreligion wie der Islam seit
mehr als tausend Jahren besteht, ebenso wie das antichristliche talmudische Judentum, so lässt er es
auch zu, dass entweder Rom oder die alten Patriarchate Jerusalem, Antiochien, Alexandrien und Konstantinopel,
mit Moskau etc. irren. Fortsetzung folgt. Bitte
Marcelus, die Worte Christi im Matthäus- und Johannesevangelium sind die die biblische und stärkste
Grundlage für den päpstlichen Primat. Dieser Primat war aber in der alten Kirche niemals so anerkannt,
wie er im 2. Jahrtausend, nach der Abspaltung 1054, im lateinischen Westen zugespitzt wurde. Versuche
in dieser Richtung wurden von den alten ökumenischen Konzilien zurückgewiesen. Die entsprechenden Beschlüsse
dieser Konzilien wurden vom Papst nicht anerkannt. Das ist aber eine Katze, die sich selbst in den Schwanz
beißt. Es gibt keinen Consensus patrum in der Auslegung dieser Bibelstellen im Sinne eines päpstlichen
Jurisdiktionsprimats, der gleichsam über der Kirche steht. Das Kirchenverständnis des 1. Jahrtausends
war synodal. Ganz zu schweigen, von den dogmatischen Neuerungen, wie das Filioque oder die Fegefeuerlehre.
Marcelus, häretische Priester, häretische Bischöfe, häretische oder doch zumindest häresieverdächtige
Päpste… Jedenfalls Päpste, die gegen die Häretiker nicht vorgehen, sondern sie zu Bischöfen und
gar Kardinälen erheben. Was bedeutet das alles für den Zustand der katholischen Kirche? Sind überhaupt
noch die Sakramente gültig? Haben wir überhaupt noch eine legitime Hierarchie? Mal im Ernst: was soll
man Ihrer Meinung nach als Katholik tun? Wer hat recht: die Piusbruderschaft oder nicht etwa doch der
Sedisvakantismus? Wie kann man das objektiv beurteilen? Und wenn man in die Kirchengeschichte zurückschaut:
Hat Rom nicht schon immer Neuerungen eingeführt – gegen die apostolische Tradition? Ist nicht das Papsttum
in seiner Ausprägung im 2. Jahrtausend nicht eine römische Neuerung? Denn wenn katholisch das ist, was
nach dem hl. Vinzenz von Lerin immer und überall geglaubt wurde, so ist der päpstliche Jurisdiktioinsprimat
nicht katholisch, denn er wurde nicht immer und überall geglaubt, sondern von altchristlichen ökumenischen
Konzilien zurückgewiesen. Dann ist in Wahrheit nur die Orthodoxie katholisch.
@Paulaner, lesen auch Sie bitte genauer. Ob ich „Angst“ habe oder nicht, tut gar nichts zur Sache, sondern
was das Urteil der Kirche ist. Dieses ist nach der Überlieferung einmütig so, wie ich es dargestellt
habe, in Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift. In 1 Kor 6,9 sagt der hl. Apostel, dass die μαλακοι
das Reich Gottes nicht erben werden. Mit μαλακοι sind genau die Leute gemeint, die das tun, wonach
Schalom gefragt hat (die „90 %“). Nicht ich, sondern der hl. Paulus bzw. Heilige Geist sagt es also. Dieses
Urteil übernehme ich nicht als etwas mir Fremdes, sondern als etwas auch nach meinem eigenen Empfinden
Richtiges.
Ultramontanus, Sie unterschätzen die Freiheit, die Gott Ihnen gegeben hat, gerade weil er Sie als Sein
Abbild erschaffen hat. Gott bietet Ihnen in seiner heiligen Kirche wirklich alles, was Sie benötigen,
um die ewige Seligkeit zu erreichen. Aber er zwingt Sie nicht dazu. Wollen Sie Ihm das zum Vorwurf machen?
Wenn ja, dann beten Sie glühend und beharrlich zu Ihm, er möge Sie zwingen, Ihn zu erkennen. Er wird
es Ihnen gewähren.
Nochmals Link zu Psalm 51: alt.bibelwerk.de/bibel/at/psal051.htm @Ultramontanus: Sie sind im Käfig Ihres
exorbitanten Ichs gefangen. So werden Sie niemals Gott erkennen und anerkennen. Der eine, wahre, dreifaltige,
einzige Gott, an den wir Christen glauben, ist sowohl allmächtig als auch barmherzig. Wäre er nur Allmacht
ohne Güte, so wäre er ein Teufel. Wäre er nur Güte ohne Allmacht, so wäre er ein Trottel. Aber ER,
der Absolute, ist die Barmherzigkeit und Güte und die Allmacht. Brechen Sie aus aus dem Gefängnis Ihrer
Ichsucht, sonst bleiben Sie ewig unglücklich, hier auf dieser Erde und in der künftigen Welt. Der Gott,
der Sie erschaffen hat und der auch Sie als Sein Bild und Gleichnis unendlich liebt, wird Ihnen dabei
helfen – wenn Sie es nur wollen.
@Paulaner, die Todsünde besteht in dem Versinken des Geistes im Fleisch. Die Ordnung, zu der der Mensch
berufen ist: dass das Fleisch dem Geist gehorcht, und dass der Geist Gott gehorcht, wird auf den Kopf
gestellt, pervertiert. Bei der Masturbation, die Sie als „Entspannung“ verharmlosen, ist das der Fall. karmelblume.wordpress.com/…den-der-unkeuschheit/
@Schalom, mir haben Sie sich in der letzten halben Stunde mehr offenbart als in all den vergangenen Wochen.
Wer sagt, er sündige nicht, macht Gott zum Lügner. Das ist die Mentalität des Antichrist. @Mannheimer,
Sie haben richtig erkannt: unser ganzes Leben ist Sünde. Diese Erkenntnis, verbunden mit der Sehnsucht
nach Reinheit, nach Erlösung von der Sünde, ist der Anfang des Heils. Dieser von Ihnen richtig erkannten
Tatsache, dass unser ganzes Leben Sünde ist, setzt der Christ die Buße entgegen, das zerknirschte Herz.
„Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist, ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst
du, Gott, nicht verschmähen.“ Die Ostkirche betet den Bußpsalm Davids (Psalm 51) jeden Abend im Abendgebet.
Die lateinische Kirche betet ihn wenigstens einmal in der Woche, in den Laudes am Freitag. Beten Sie ihn,
Mannheimer, beten Sie ihn, Schalom: alt.bibelwerk.de/bibel/?kbw_ID=3479533…& Das Gegenteil des zerknirschten
Herzen ist das stolze, hochmütige und freche Herz, das behauptet: Sünde ist keine Sünde. Alle sündigen,
also darf auch ich sündigen. Ja, ich hab ein Recht aufs Sündigen! Wenn’s alle tun, kann’s ja keine Sünde
sein! Es ist Natur! Gott hat mich als Sünder geschaffen, Er ist schuld, nicht ich bin schuld! Das ist
das freche Herz, das nicht wirklich in sich gehen will, das nicht bereuen und büßen will. Es wird nicht
das Himmelreich erben, so sehr es auch sich selbst fromm vorkommt.
@Schalom, Paulaner, könnten Sie sich vorstellen, dass von 26 Millionen statistischen Katholiken in Deutschland
nur vielleicht 30.000 Katholiken die katholische Glaubens- und Sittenlehre (z.B. auch in dem soeben behandelten
Punkt) voll annehmen, mit anderen Worten, wirkliche Katholiken sind?
@Schalom, ich wiederhole Ihnen meine Antwort: die Masturbation ist eine sexuelle Sünde contra naturam
und eine schwere Sünde, in der Regel. Bin kein Hochwürden, falls Sie mich angesprochen haben, sondern
Laie. Schwerer Sünder bin ich, wenn ich in der schweren Sünde verharre. Wenn ich sie bereue und beichte
und die Lossprechung empfange, bin ich rein. Darauf Sie: Mein Jugendbeichtvater, konservativer Dompfarrer
zu Bamberg: „Junger Mann, das brauchen Sie nicht beichten, das ist ganz natürlich und normal.“ 90 % der
Männer masturbieren alle mal im Leben. Tun Sie doch nicht so verlogen, Herr Michel. Es geht in diesem
Fall nicht darum, wieviel Prozent der Männer im Leben mal masturbieren, ob Sie oder ich oder Ihr Beichtvater
masturbiert haben oder noch masturbieren, sondern ob Masturbation Sünde ist oder nicht. Nebenbei: Sie
sind nicht und niemand hier ist mein Beichtvater, also rede ich mit hier nicht über meine Sünden – und
auch nicht über Ihre Sünden. Aber ich bleibe dabei: Masturbation ist Todsünde, und das vor allem für
Sie, für mich und für Ihren „konservativen“ Jugendbeichtvater. Denn wir wissen darum.
Mannheimer, Sie tun, was Sie können. Nein, Sie bleiben hinter dem zurück, was Sie können, wozu Sie
berufen sind und wozu sie die Fähigkeit bekommen haben. Auch Gott kann lachen. Er tut das selten. Ich
wünsche Ihnen und mir nicht, einmal von Gott ausgelacht zu werden. „Warum toben die Heiden, und sinnen
die Völker auf Eitles? Es treten die Könige der Erde auf, und die Fürsten kommen zusammen wider den
Herrn und wider seinen Gesalbten. Lasset uns ihre Fesseln zerreißen und von uns werfen ihr Joch! Der
im Himmel thront, lacht ihrer, und der HERR spottet ihrer. Dann redet er zu ihnen in seinem Zorne und
schreckt sie in seinem Grimme. Ich aber bin von ihm zum König über Sion eingesetzt, seinen heiligen
Berg, sein Gesetz zu verkünden. Der HERR sprach zu mir: Du bist mein Sohn, ich habe dich heute gezeugt.
Begehre von mir, so will ich dir die Völker zu deinem Erbe geben, und zu deinem Besitztume die Grenzen
der Erde. Mit eisernem Scepter wirst du sie beherrschen, und wie Töpfergeschirr zertrümmern. Nun denn,
ihr Könige! kommet zur Einsicht; lasset euch weisen, ihr Richter der Erde! Dienet dem HERRN in Furcht,
und jauchzt ihm zu mit Zittern! Nehmet die Mahnung an, auf daß der HERR nicht etwa zürne, und ihr zu
Grunde gehet, fernab vom rechten Wege. Wenn in Bälde sein Zorn entbrennt, glückselig alle, die auf IHN
vertrauen.“ Psalm 2
Tja, Mannheimer, Sie lachen ja nicht das erste Mal über mich bzw. über uns. 8-) Dazu fällt mir dieses
Epigramm ein: DIE SCHERZHAFTEN Immer spielt ihr und scherzt? ihr müßt! o Freunde! mir geht dies In die
Seele, denn dies müssen Verzweifelte nur.
@Schalom, die Masturbation ist eine sexuelle Sünde contra naturam und eine schwere Sünde, in der Regel.
Bin kein Hochwürden, falls Sie mich angesprochen haben, sondern Laie. Schwerer Sünder bin ich, wenn
ich in der schweren Sünde verharre. Wenn ich sie bereue und beichte und die Lossprechung empfange, bin
ich rein. Aber das wissen Sie doch.
Kunstmaler, Marcelus hat im Prinzip recht, dass die Sünden gegen die Keuschheit schwere Sünden sind.
Doch muss man etwas mehr differenzieren, als er es tut. Nicht jedes geschlechtliche Empfinden ist gleichzusetzen
mit schwerer Sünde gegen die Keuschheit. In diesem Artikel wird die traditionelle moraltheologische Lehre
der Kirche über die Sünden der Unkeuschheit dargelegt: karmelblume.wordpress.com/…den-der-unkeuschheit/
Der Fall, den Sie beschreiben: dass zwei unverheiratete Erwachsene außerehelich in gegenseitigem Einvernehmen
miteinander geschlechtlich verkehren, ist allerdings schwer sündhaft, also Todsünde. Der Tatbestand
wird Unzucht genannt. Zu Ihrem Problem der Verliebtheit siehe den oben verlinkten Artikel unter III, 2,
c das Kleingedruckte (bzw. den eingerückten Text). Ich würde hier differenzieren zwischen Unverheirateten
und Verheirateten. Es ist m.E. ein Unterschied, ob eine unverheiratete oder eine verheiratete Person für
eine Person des anderen Geschlechts, mit der sie nicht verheiratet ist, Gefühle der Verliebtheit entwickelt.
Auch ist es leider eine Tatsache, dass eine zunächst unschuldig erscheinende Schwärmerei leicht in sündhafte
und todsündhafte Leidenschaft übergehen kann.
Mohammed ging jede Nacht zu seinen Frauen und erfüllte seine eheliche Pflicht. Zur Kinderlosigkeit fällt
mir etwas ein. Ich wage nicht zu behaupten, dass es eine Erklärung ist, aber es fällt mir eben dieser
Psalmvers ein: „Kinder sind eine Gabe des Herrn, die Frucht des Leibes ist sein Geschenk…“ (Ps 127,
3).
paulaner, schauen Sie auf Jesus, auf Maria, auf den hl. Josef, auf den hl. Apostel Johannes und viele
andere, dann wissen Sie, was von den indischen Praktiken zu halten ist. Wer nach „unglaubliche(r) Dauer
und (…) unvorstellbare(n) Empfindungen“ lechzt, soll Mohammedaner werden. Das mohammedanische Paradies
besteht zum größten Teil aus Coitus ad infinitum: kopulieren morgens und abends, Tag und Nacht, immer
wieder, ohne Ende. Ganz im Sinne Mohammeds, „dem die Zeugungskraft von 30 Männern gegeben war“ (Hadith
Sahih Al-Bukhari). Mit dem christlichen Himmel und der beseligenden Gottesschau hat das nichts zu tun.
Man muss halt wissen, wohin man will.
Bekehrung Freitag, 1. Mai 2009 15:15 Mel Gibson mit Kebse pamino: Fürbitte Naja, christlich war Heines
Bekehrung nicht, aber besser das als gar nichts, vermutlich. Sowieso hat das Urteil der gerechte Richter.
Und Mel Gibson? Als Katholik wird er wissen, was Ehebruch ist. Aber ich werfe nicht den ersten Stein.
So, und jetzt habe ich noch Gebet nachzuholen.
caritatem, wir gehen oft von dem Vorurteil aus, dass Gott sozusagen verpflichtet sei, uns mit allen Mitteln
und um jeden Preis in den Himmel zu bekommen. Das ist ein Irrtum. Für ein solches Vorurteil können Sie
im Evangelium und in den Worten Jesu keinen Anhalt finden.
Anmut, das mag ja alles sein – wer will das beurteilen? Haben Sie die Gabe der Herzensschau? Überlassen
wir das Gott dem gerechten Richter. All das ändert nichts daran, dass die Hölle einer der eschatologischen
Ausgänge ist. Am Ende und letzten Endes kommt jeder entweder in den Himmel oder in die Hölle, und von
dort gibt es keinen Ausgang mehr.
Anmut, die Hölle ist schlimmer als alles, was wir uns vorstellen können. Die Hölle ist auch schlimmer,
als was die schrecklichsten Koran-Phantasien darüber schreiben, deswegen, weil sie das Gegenstück zur
übernatürlichen Erhebung des Menschen zur beseligenden Gottesschau ist. Zu den physischen Qualen kommt
eine diese übersteigende übernatürliche Geistesqual, von der die nichtchristlichen Religionen keine
Ahnung haben. karmelblume.wordpress.com/…e-in-sofia-bulgarien/
Ist das nicht Dienst an zwei Herren: Gott und Mammon? Die römisch-katholische Kirche ist eben nicht nur
die Braut Christi. Sie ist auch, wie schon Dante Alighieri in seiner Commedia Divina festgestellt hat,
auch die Hure Babylon.
Matt, jemand, der Christus verachtet, wie Sie, und das unentwegt öffentlich bekundet – wie kann der im
Stand der Gnade sein und auf dem Weg zum Himmel?
caritatem, mir geht es weniger um den Ritus, obwohl der eine bedeutende Frage ist. Bei uns wird der Usus
ordinarius i. a. recht ordentlich und ohne Mätzchen zelebriert, so dass ich meistens an ihm teilnehme
und nur ab und zu an der tridentinischen Messe, die nur sonntags gefeiert wird, übrigens mit wenigen
Gläubigen. Der Bischof von Münster war so klug, bevor er in den Ruhestand ging, nach dem Motu proprio
aus eigenem Antrieb die tridentinische Messe am Ort einzusetzen, seit dem 1. Fastensonntag 2008. Würde
die tridentinische Messe hier täglich angeboten, dann würde ich umsteigen. Da es mir aber hauptsächlich
um das hl. Sakrament geht, frequentiere ich die Messe im Usus ordinarius. Nein – mein Problem ist das
der Wahrheit der Lehre und Verkündigung, sowie der Glaubwürdigkeit, ja sogar der Legitimität der Hierarchie.
@landorganist. Vor nicht langer Zeit habe ich ähnlich gedacht wie Sie, aber die Ereignisse der letzten
Wochen und Monate haben mich umdenken lassen. Der hl. Athanasius war mehrfach exkommuniziert und deshalb
verbannt. Zu Unrecht, wie wir wissen. Heute verehren wir ihn als eine Leuchte der Rechtgläubigkeit. Ich
weiß es nicht, ob er in den Zeiten der Verbannung aufgehört hat, zu zelebrieren. Vielleicht kennt jemand
sein Leben genauer und kann das mitteilen. Wie auch immer: Verwechseln Sie nicht Macht mit Recht, und
nicht Popularität mit Wahrheit. Vieles ist fraglich geworden. Vor wenigen Jahren machte ich eine Anfrage
bei der Rechtsabteilung unseres Ordinariats. Ich bekam die Rechtsauskunft einer Professorin für Kirchenrecht,
nach der alle Gläubigen, die bei der Piusbruderschaft an der hl. Messe teilnehmen, ebenfalls exkommuniziert
seien. Jedoch widersprach diese Auskunft Äußerungen anderer Ordinariate und vor allem der Kommission
Ecclesia Dei. Die hochwürdigsten Bischöfe sind sich anscheinend nicht im klaren darüber, was für eine
Verwirrung sie nach dem Konzil in der Kirche angerichtet haben. Wem soll man noch glauben? Was ist noch
sicher? Glauben Sie mir, ich mache es mir nicht leicht, und diese Fragen lassen mir keine Ruhe. Erzbischof
Zollitsch tut mir leid. Er ist ein Kind des 2. Vatikanischen Konzils. Die Vorgängergeneration der Bischöfe
und Theologen trifft größere Schuld. Beten wir für den Papst, die Bischöfe, die Priester, für Bischof
Dr. Zollitsch, für Herrn Pater Schmidberger und f…
Danke, Herr Pater Schmidberger! @Guiseppe (nicht: Giuseppe?): Pater Schmidberger ist ein römisch-katholischer
Priester und nimmt seine Pflicht wahr, einen Bischof zum Widerruf einer Häresie aufzurufen und, falls
ein solcher nicht erfolgt, sie in Rom anzuzeigen. Die Hirten und Oberhirten der Kirche haben die Pflicht,
den katholischen Glauben vollständig und unverfälscht zu verkündigen. Guiseppe, Sie wissen ebenso gut
wie ich, dass das in der katholischen Kirche, besonders in Deutschland, heute weithin nicht mehr geschieht.
Pater Schmidberger sollte sich auch den Rest des Interviews anhören. Was der hwst. Erzbischof Dr. Zollitsch
über die letzten Dinge sagt, ist äußerst dürftig und z.T. ebenso häretisch oder zumindest nach Häresie
schmeckend: kein Fegefeuer, keine Hölle, nur direkte Anschauung Gottes! Siehe „Zollitsch über das ewige
Leben“ gloria.tv/?media=25496
@Gotthard: Nochmals Juden- u. Muslimen-Mission: Ich schrieb: „Die katholische Kirche hat die Mission (der
Juden und Muslime) de facto aufgegeben“. Sie antworteten: „…Schwadronierer hier schwafeln von der Aufgabe
der Mission…“. Meldung heute morgen auf kath.net: Kardinal Kasper sagte: „Im Blick auf das Verhältnis
der katholischen Kirche zum Judentum sagte er, dass dieses sehr gut sei und von gegenseitigem Respekt
geprägt werde. Eine organisierte, formelle Judenmission gebe es nicht. Juden und Christen hätten „sehr
viel gemeinsam“, auch die Juden glaubten an den „wahren Gott“. Die Kirche hat die Judenmission also nicht
nur de facto, sondern sogar formell aufgegeben. Ist Kardinal Kasper nun ein „Schwadronierer“, oder weiß
er, wovon er spricht? So, und nun zeigen Sie mir bitte mal die formelle oder wenigstens faktische römisch-katholische
Missionsaktivität gegenüber den Muslimen auf, die mit uns ja auch seit dem 2. Vatikanum „den wahren
Gott anbeten“. Und falls Sie das nicht aufzeigen können, dann geben Sie doch bitte eine theologische
Begründung, wie eine solche Aufgabe der Mission zu vereinbaren ist mit dem eindeutigen Taufbefehl Jesu
Christi (Matth.-Ev.) ! Sie sind dran, Gotthard!
@Gotthard, ist es das Bistum Ihres bischöflichen Freunds? Sie haben nicht auf meine Frage geantwortet,
welches seine „neuen Formen der Eucharistie“ sind. Zur Muslimenmission. Ach, dass die katholische Kirche
de facto die Mission unter den Muslimen aufgegeben hat, ist also „Schwadronieren“? In Deutschland leben
über 3,5 Millionen Muslime. Bitte klären Sie mich auf über die missionarischen Aktivitäten der katholischen
Kirche! Was ist mir da entgangen? Ich kann mich aus den letzten Jahren und Jahrzehnten nur erinnern an
Gratulationen zum Ramadan, Fastenbrechen und Opferfest erinnern, an Dialogveranstaltungen auf dem Kirchentag,
an Geldsammlungen von katholischen Pfarrern für Moscheen, an den Wunsch Papst Johannes Pauls II., dass
Allah den Islam segnen möge u. dgl. m. Auf dem Christlich-Islamischen Dialogforum – Mitglied in der katholisch
unterstützten und geförderten Christlich-Islamischen Gesellschaft – ist Mission ein Schimpfwort und
streng verpönt. Bitte klären Sie mich über die katholische Muslimenmission auf, statt grob und unhöflich
zu werden.
Danke, Galatea, für Ihren Beitrag. Benedikt XVI. weiß genau, besser als die meisten Zeitgenossen, was
in der Kirche und in der Menschheit los ist. Er ist wirklich eine Lichtgestalt. Nehmen wir seine Bitte
ernst, die er gleich bei Antritt seines Pontifikats an uns richtete, und beten wir für ihn.
@Vineta, danke für Ihre ehrliche Antwort. Meine Frage war nicht polemisch, sondern ernst gemeint und
aus der Betroffenheit von Ihrem Insistieren auf der Aktion hervorgekommen. Tatsache ist, dass Mission
unter den Hochreligionen, insbesondere unter den als monotheistisch bezeichneten, schwieriger ist als
unter den anderen Religionen, etwa den afrikanischen Stammesreligionen. Aber sie ist nicht unmöglich.
Die Evangelikalen missionieren nicht ohne Erfolg unter den Muslimen in Westeuropa und unter den Juden
im Heiligen Land. Die katholische Kirche hat die Mission de facto aufgegeben, da haben Sie recht, und
ich finde das nicht gut. Jedoch bekehren sich auch Muslime und Juden zur katholischen Kirche, man hört
nur kaum etwas davon. Die Kirche hält sie schamhaft verborgen, sie werden nicht auf Katholikentage eingeladen
und dürfen sich dort nicht darstellen. In Frankreich (beim Generalkapitel der Militia Sanctae Mariae)
habe ich vor einigen Jahren einen ägyptischen Katholiken, der mit einer Koptin verheiratet ist, persönlich
kennengelernt, der unter großer persönlicher Gefahr, ohne Unterstützung des französischen Episkopats,
im Maghreb missioniert. Die Bischöfe unterstützen ihn nicht, aber Christus und die Gottesmutter unterstützen
ihn. Er hat unter dem Pseudonym „M. Alalcader“ das Buch „Le vrai Visage de l’Islam“ geschrieben. Hier
seine Website: www.copte-kyrollos.fr/ Er wusste von Wundern zu berichten, die Christus persönlich unter
den Muslimen wirkt, um sie zu bekehren. Die Musli…
Matthäus, sind die heiligen Väter der Kirche, sind die scholastischen Theologen, insbesondre der hl.
Thomas von Aquin, für Sie „Häretiker“? Das meinte ich mit traditionell = überliefert. Traditionell
ist nicht identisch mit traditionalistisch. Wobei man den Traditionalisten immerhin zugute halten muss,
dass sie die traditionelle Glaubenslehre hochhalten, während, nach der Lehre der Päpste, der Modernismus
eine gefährliche Abirrung vom katholischen Glauben ist. Natürlich darf man fragen.
Ach Du lieber Himmel, Matthäus, Sie sind Katholik? Der trinitarische Glaube ist der einzige strenge und
wahre Monotheismus, der einzige auch, der die Vernunft und das Gemüt des Menschen zufrieden stellen kann.
Meine Güte – befassen Sie sich doch mal mit dem katholischen Glauben, aber bitte mit dem traditionellen,
nicht mit mit dem modernistischen, studieren Sie ihn, dann werden Sie nicht mehr so leichtsinnig daherschreiben.
Bodo, die Kabbalisten berufen sich schon auf Abraham als angeblichen Verfasser des Sefer Jezirah. Und –
hat Abraham es wirklich verfasst? Was meinen Sie?
@Bodo, König Salomo, mit all seinen Fehlern, die er auch hatte, ist ein Heiliger der katholischen Kirche,
so wie die andern Gerechten des Alten Bundes. Auf den Auferstehungsikonen der Ostkirche ist er links unten
zu sehen, neben Adam, David, den Propheten… Das nur mal nebenbei.
Wolfgang, Sie haben die Angewohnheit, sich selbst absolut zu setzen. Wenn etwas für Sie keine Beweiskraft
hat, weil Sie aus Gründen, die Sie selbst besser kennen als ich, Beweise für die Begründetheit katholischer
Glaubenssätze nicht akzeptieren, dann bedeutet das noch lange nicht, dass sie für andere keine Beweiskraft
haben. Die Stelle vom Schluss des Matthäusevangeliums ist eine sehr starke Stelle für die biblische
Begründetheit des trinitarischen Glaubens, neben den anderen Stellen, die hier angeführt wurden: Taufe
Christi, man könnte hinzufügen: die Verkündigung des Erzengels an die Jungfrau Maria, und manche andere.
Noch zu dem Thema Gebet möchte ich Ihnen sagen: Auch durch die tiefste Versenkung in den eigenen Geist
werden Sie niemals über sich selbst oder – weiter – über das geschaffene Universum hinauskommen. Das,
was das Ziel der menschlichen Existenz ist: die übernatürliche, beseligende Schau Gottes wird Ihnen
immer verschlossen bleiben. Mit andern Worten: Mit Ihrer Versenkung, falls Sie sich darauf bis zum Ende
beschränken und nicht den Glauben an den dreifaltigen Gott annehmen, werden Sie die Ewigkeit in der Gottesferne
verbringen. Nur Gott selbst kann Sie zur übernatürlichen Schau erheben. Die heidnische Versenkung (Meditation
etc.) verbleibt im Gefängnis des Selbst und der Natur. Damit schließe ich bis auf weiteres meine Diskussion
mit Ihnen.
@Vineta, Muslime und Juden sollte es natürlich heißen. (Obwohl auch nicht wenige Christen Mission nötig
haben.) @Paulaner, sind Sie eigentlich Katholik? Oder zu welcher Konfession gehören Sie?
Wolfgang, leider haben Sie von der christlichen Glaubenslehre und von den christlichen Glaubensquellen
wenig Ahnung. Von wem spricht Jesus Ihrer Meinung nach, wenn er sagt: „Geht zu allen Völkern, und macht
alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…“
(Matth 28,19). Ein Name = ein göttliches Wesen, eine Gottheit, ein einziger Gott. Vater, Sohn, Heiliger
Geist = drei Personen.
@Vineta, doch, das berührt mich, und das habe ich auch schon zum Ausdruck gebracht. – Dann machen Sie
doch mal einen Aktionsvorschlag. Entfalten Sie selbst missionarische Tätigkeiten gegenüber Muslimen
und Christen? Wie sehen die aus? Welchen Erfolg hat Ihre Mission?
Es gibt noch Schlimmeres als Mandala-Malen. Mein Firmpatenkind ist Hauptschüler der Klasse 10 B. Der
Religionsunterricht beschränkt sich darauf, dass der Lehrer den Schülern antichristliche und antikirchliche
Filme zeigt (Sakrileg u.a.). Der Religionslehrer ist Atheist.
Nun, Wolfgang, es kommt darauf an, worum Sie bitten, was Sie bekommen und von wem Sie bekommen, wenn Sie
in Reiki-Manier beten oder sich versenken. Beten Sie darum, dass der dreifaltige Gott Sie mit seinem Heiligen
Geist erfüllt? Oder worum beten Sie?
Wolfgang, das christliche Gebet wendet sich an den dreipersonalen Gott. Es ist etwas, das zwischen personalen
Wesen geschieht. Auch die christliche Meditation und Kontemplation erhebt sich zum personalen Gott. Die
Kontemplation ist die höchste Form des Gebetes. Die heidnische Versenkung ist ein Sinken in den eigenen
Geist und bleibt im eigenen Geist gefangen. Sie ist keine Erhebung und kein Überstieg der Seele zu Gott.
@Biene Maja, ich glaube nicht, dass das Gebet dazu dienen soll, Gott unserem Willen gefügig zu machen
(damit er genau das macht, was wir wollen – wie Sie so nett schreiben), sondern dazu, unseren Willen dem
Willen Gottes fügsam zu machen.
@Vineta, m. E. errichten Sie einen falschen Gegensatz zwischen Gebet und Aktion. Wenn Sie nicht ein Mensch
des Gebets sind, können Sie weder Juden noch Muslim zu Christus bekehren. Sowieso können Sie keinen
anderen bekehren. Höchstens kann ein anderer unter Ihrem Einfluss sich selbst bekehren, wenn Gott Sie
als Instrument seiner Gnade würdigt. Und das ist unmöglich ohne Gebet, und ich füge hinzu: Opfer.
@Wolfgang, ob das Gemeinschaftsgebet kräftiger als das Einzelgebet ist, mag dahingestellt bleiben. Jedenfalls
sagt Jesus – und das ist für mich maßgeblich, weil ich ihm glaube: „Weiter sage ich euch: Alles, was
zwei von euch auf Erden gemeinsam erbitten, werden sie von meinem himmlischen Vater erhalten. Denn wo
zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Matthäus 18, 19-20)
Auch in der Apostelgeschichte wird berichtet, dass die Jünger gemeinsam gebetet haben. Und so halten
es die Christen aller Jahrhunderte. Das heißt nicht, dass nicht auch das Einzelgebet wichtig ist.
@Wolfgang, altertümlich und verschroben für wen? Ein einmütiges, beharrliches Gemeinschaftsgebet um
ein gerechtes Anliegen wiegt vor Gott mehr als ein Einzelgebet.
@Vineta, unter Gebetsgemeinschaft würde ich in diesem Fall eine Gruppe von Katholiken bzw. Christen verstehen,
die sich freiwillig verpflichten, zum Beispiel, einmal wöchentlich ein kirchlich gutgeheißenes Gebet
für die Bekehrung der Juden und Muslime zu beten. In älteren Gebetsbüchern gibt es solche Gebete (mit
Imprimatur, Nihil obstat u.dgl.). Sehr geeignet finde ich die Weihe des Menschengeschlechtes, ein Gebet
von Papst Leo XIII., im vollen (ungekürzten) Wortlaut. Hier: karmelblume.wordpress.com/…menschengeschlechtes/
@Paulaner, halten Sie sich an den hl. Paulus – der scheute nicht die Wahrheit. Die Wahrheit engt uns nicht
ein, sondern die Wahrheit macht uns frei, wie Jesus Christus uns glaubwürdig versichert. Selbstverständlich
ist das Credo ein Gebet, auch wenn es die Form eines Bekenntnisses hat. Es soll ja nicht im Selbstgespräch
heruntergeleiert werden, sondern im Angesicht Gottes gesprochen. Auch das Magnificat ist ein Gebet, obgleich
von Gott nur in der 3. Person die Rede ist! @Unschuld, die Bibeltreuen kommen für mich als Katholik eigentlich
nicht in Frage. Die christliche Mitte ist an sich gut, aber ihr Kampf gegen den Islam als Programmpunkt
Nr. 1 ist m.E. eine falsche Gewichtung. Das Zentrum ist bedeutungslos. Die AUF-Partei kenne ich nicht.
Einige prominente Katholiken haben sich für sie jetzt exponiert. Kann jemand etwas zu dieser Partei sagen?
Nur etwas weiß ich sicher: Keine der Bundestagsparteien werde ich diesmal wählen.
Hier tauchen immer wieder gewisse Probleme auf, warum nicht einmal etwas zu ihrer Lösung tun? 1. Wie
wäre es mit einer Gebetsgemeinschaft für die Bekehrung der Juden (und Muslime und anderen Ungläubigen)
zum katholischen Glauben? 2. Wie wäre es mit der Gründung einer Partei, die a) klar und unkorrumpiert
christlich ist, b) für die Familie und das Recht auf Leben kämpft, c) patriotisch ist und sich für
die wahren Interessen unseres deutschen Vaterlands einsetzt?
@Gotthard: „Bruder und Herr“ könnte hingehen, wenn 1. diese Formulierung innerhalb der Heiligen Messe
keine Eigenmächtigkeit wäre, die auch nach dem 2. Vatikanischen Konzil nicht erlaubt ist, wie Sie bestimmt
wissen (der Priester kann das privat sagen); 2. Herr eindeutig die Gottheit Christi zum Ausdruck brächte,
was aber nicht der Fall ist. Schauen Sie in eine Bibel-Konkordanz, dann werden Sie sehen, dass mit „Herr“
auch (schiere) Menschen angeredet werden (z.B. Schmoller-Konkordanz: „homines κυριοι appellati“).
Eine Bezweiflung oder Leugnung der Gottheit Jesu kann durchaus mit seiner Anrede als „Herr“ parallel gehen.
Ein ernster Defekt des Usus ordinarius (im Unterschied zur tridentinischen Messe) ist in my humble opinion,
dass das Credo so gut wie nie in der Fassung des Nicaenoconstantinopolitanum gebetet wird, welches die
grundlegenden christologischen Dogmen deutlich ausspricht – was Symbolum apostolicum nicht tut. „Und an
den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn. Er ist aus dem Vater geboren vor aller Zeit.
Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer Gott vom wahren Gott; Gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens
mit dem Vater; durch Ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und um unseres Heiles willen ist Er vom
Himmel herabgestiegen. Er hat Fleisch angenommen durch den Hl. Geist aus Maria, der Jungfrau, und ist
Mensch geworden usw.“ Dieses Credo kann nur beten, wer den katholischen Glauben hat, und es bewahrt im
katholischen Glauben. Es wird heute bei uns fast nie gebetet.
Lorenz, Christus ist ja wirklich unser Bruder, ja sogar unser Diener geworden. Trotzdem nehmen sich die
Apostel in den Briefen nicht heraus, von ihm ständig als Bruder oder gar Diener Jesus zu reden, sondern
er ist und bleibt unser Herr Jesus Christus. „Bruder“, isoliert und nicht richtig erklärt, legt nahe,
dass er mit uns auf einer Stufe steht, so wie jeder andere Nachkomme Adams und Menschenbruder auch. Er
ist aber auch der eingeborene Sohn Gottes, eines Wesens mit dem Vater, und das sind wir anderen Brüder
nicht! Es ist doch kein Zufall, dass die Betonung „Bruder“ da erfolgt, wo das „unser Herr und Gott“ ausgelassen
wird, und das nicht nur bei dem Priester, den ich gestern abend erstmals erlebt habe, sondern auch bei
andern, die ich kenne. Woher das kommt? Das hat einer erfunden, und die andern haben es nachgemacht. Warum
wurde der Altar herumgedreht und wird versus populum zelebriert? Das stand nirgends, aber einer fing an,
die andern machten es nach, und heute traut sich keiner, außer den Ecclesia-Dei-Gemeinschaften, es anders
zu machen. Passt ja auch irgendwie zum „Usus ordinarius“. Das „Bruder“ passt zur Theologie von Professor
Walter Kasper, die ganze Theologengenerationen geprägt hat.
Auf den Kampf gegen Prostitution und Pornographie – nicht nur Kinderpornographie – hat man schon längst
resignierend verzichtet. Ich habe noch nicht erlebt, dass über diese Themen in einer Predigt ein Wort
verloren wurde. Gestern abend war ich in einer Abendmesse in einem Dorf im Emsland. Der Pfarrer sprach
die Messtexte, einschließlich den Kanon, frei. In der Schlussformel des Tagesgebets „… Durch Jesus,
deinen Sohn, unsern Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht
in alle Ewigkeit …“ wurde das hier Fettgedruckte ausgelassen, was man oft beobachten kann und natürlich
kein Zufall ist. (Oft wird „herrscht“ durch „wirkt“ ersetzt, aber auch der Teufel „wirkt“.) Und natürlich
mußte auch kommen „Durch Christus, unseren Bruder und Herrn“. Warum ist noch keiner auf die Idee gekommen,
zu sagen: durch Christus unseren Diener? Ist ja auch biblisch ! Die Auferstehung Christi wurde von dem
Pfarrer (dem Alter nach aus der 68er Generation) auf eine Stufe gestellt mit den „vielen kleinen und großen
Auferstehungen in unserem Leben“. Die katholische Kirche in Deutschland ist ein Trauerspiel. Ich will
gar nicht diesen einzelnen Priester verdammen, dessen Namen ich auch nicht nenne. Aber er merkt gar nicht,
wie er bei seiner ganzen Leutseligkeit, die er im Gottesdienst zeigte, im Grunde genommen sich anmaßend
und klerikal-hochmütig verhält gegen das Kirchenvolk, wenn er ihm eine solche eigenmächtige Willkür-Liturgie
vorsetzt, gegen die es sich nicht wirklich wehren ka…
Beim Lesen der Kommentare fällt auf, dass die Verteidiger der Äußerungen von Erzbischof Zollitsch nur
herumblödeln u beleidigen, aber zur Sache nichts beizutragen haben. Das ist beredt genug dafür, wes
Geistes Kinder sie sind. Ob der Erzbischof den Tatbestand der Apostasie erfüllt, möchte ich bezweifeln –
nach den von defendor angeführten Definitionen. Aber es häretisch ist das, was er gesagt hat. Es ist
nicht christlich. Die katholischen Christen, sogar die ungläubige Welt, haben ein Recht auf Bischöfe,
die dem katholischen Glauben vollständig u ohne Heuchelei anhängen u ihn auch verkündigen, u dieser
muss sein „kein verstümmelter, blutarmer, verblasster Glaube, sondern ein Glaube in seiner ganzen Unversehrtheit,
Reinheit und Stärke“ (Papst Pius XII.; zit. nach Regel der Ritter Unserer Lieben Frau, III, 3). Den katholischen
Glauben kann man in Deutschland kaum noch irgendwo vernehmen. Eigentlich ist die sichtbare römisch-katholische
Kirche – in Deutschland jedenfalls – größtenteils zu einer protestantischen Denomination geworden, z.T.
sogar (berücksichtigt man die faktische Weltanschauung der eingeschriebenen Kirchenmitglieder, etwa jener,
die nie zur Kirche kommen) zu einer glaubenslosen Gemeinschaft. Welche Schlussfolgerungen sind aus einem
solchen erschütternden Befund zu ziehen? Falls meine Einschätzung falsch ist, bitte ich um sachliche
Gegenargumente. Erzbischof Zollitschs Äußerungen sind nur die Spitze des Eisbergs: karmelblume.wordpress.com/…an-der-kirchenkrise…
@Erlöse Mich: Der katholische Glaube kann vernünftig nicht bewiesen, aber auch nicht widerlegt werden,
weil er übervernünftig ist. Es kann jedoch bewiesen werden: dass er nicht zur Vernunft in Widerspruch
steht und dass es vernünftig ist, diesen übervernünftigen Glauben anzunehmen und nach ihm zu leben,
und zwar vernünftiger als jede andere Religion der Erde. Dieser Glaube beruht in letzter Instanz auf
Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Die katholische Religion ist die von Gott durch Jesus Christus geoffenbarte
Religion. Um das zu verstehen, muss man erkennen u anerkennen: dass Gott existiert als personales Geisteswesen
und dass er sich offenbaren kann, sich offenbaren will und sich tatsächlich offenbart hat. Die Offenbarung
Gottes geschieht einerseits in der Natur und in der Stimme des Gewissens, anderseits in der Geschichte
der Menschheit. Es gibt nur eine geschichtlich ergangene wahre Offenbarung: die an die Erzväter und Propheten
des Volkes Israel, die erfüllt wird durch Jesus Christus, dessen Kommen diese prophezeit und das Volk
Israel erwartet haben. Wenn Sie sich damit aufrichtig beschäftigen, zu Gott und Jesus Christus persönlich
beten, Anleitung bei kompetenten, gläubigen, sittlich-reinen Katholiken suchen, (gegebenenfalls) die
Sakramente empfangen, den geistigen Kampf aufnehmen (Askese) und überhaupt ein Leben aus dem Hl Geist
beginnen, dann werden Sie zweifellos die Wahrheit der christlichen/ katholischen Religion erkennen.
Vielleicht hat Professor Pesch ja recht: in dieser katholischen Kirche mit solchen Glaubenslehren, von
denen ein Teil wahr, ein Teil irrig ist, Mitglied zu sein, ist wirklich nicht mehr heilsnotwendig.
Wenn Elijahu zum Islam abfällt, dann haben das die Bischöfe des 2. Vatikanums und ihre Nachfolger mitzuverantworten,
die sagen, dass Christen und Muslime denselben Gott anbeten.
Was wäre falsch daran gewesen, wenn unsere letzten Päpste ihre Reden vor der UN-Vollversammlung mit
den Worten „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ begonnen und mit den Worten „Gelobt
sei Jesus Christus“ beendet hätten? Vielleicht hätten die Reden dann sogar einen anderen Verlauf genommen?
Nur mal so ein Gedanke.
Wenn die katholische Kirche wirklich katholisch wäre, dann würde sie durch ihre -von Gott kommende-
innere, geistig-moralische Kraft eine Gegengesellschaft in dieser verdorbenen Gesellschaft bilden können.
So aber hat sie die Verderbnis tief in sich eindringen lassen. Davon sind wir alle mehr oder weniger betroffen,
wenn wir leben wie der Rest der Gesellschaft. Hier hilft aber nicht die Baader-Meinhof-Losung „Macht kaputt,
was euch kaputt macht“. Hier hilft nur persönliche Umkehr, die persönliche Hinwendung mit unserem ganzen
Wesen zu Jesus Christus. Der archimedische Hebel zur Veränderung des Universums ist das eigene Herz.
Die katholische Kirche ist ebensosehr bzw. ebensowenig „am Ende“ wie Christus in seinem Leiden am Ende
war. Als Jesus am Ende war, war es die Vollendung seines Sieges. Das Falsche, Hohle, Unechte der Kirche
in ihrer jetzigen Verfassung wird in sich zusammenstürzen, der Sturz wird groß sein, aber dann wird
die Kirche Christi in ihrer Wahrheit erstrahlen und die Stadt auf dem Berge sein. Wer einer triumphierenden
Kirche auf dieser Erde nachtrauert, hat ein falsches Bild vom Christentum. Die normale Seinsweise des
Christen und der Kirche auf dieser Erde ist Leiden und Kreuz, Verspottet- und Verfolgtwerden. Der Gegenentwurf
dazu ist der Islam. Seine Losung ist: „Der Islam herrscht.“ Herrschen ist hier ganz irdisch als politische
Herrschaft gemeint. Die Herrschaft des Christentums kann nur eine geistige sein. Auch das Königtum Christi
über die Gesellschaft kann nur ein geistiges sein, eine Herrschaft über die Herzen.
@Anmut: Die Reaktion Elijahus auf die Lage der Menschheit lehne ich ab. Hass ist Schwäche u Sünde. Wer
hasst, auch aus gerechter moralischer Entrüstung, zeigt, dass er nicht das Licht u die Liebe Christi
in sich hat, die doch allein die Finsternis überwinden kann. Finsternis kann nicht durch Finsternis überwunden
werden, sondern nur durch Licht. Wo Licht ist, weicht die Finsternis. Auch wenn es stimmt, dass die katholische
Kirche auf der ganzen Linie, oder doch auf weiten Strecken versagt hat, so kenne ich doch genug Katholiken,
u zw in der vielgeschmähten „Konzilskirche“, die wahre Christen sind. Sie sind es, sowie die Guten u
Demütigen in der ganzen Menschheit, die Satan besiegen werden, der zur Zeit fast unbeschränkt zu herrschen
scheint. Wir leben in einer großen Prüfung, u das ist erst der Anfang. Die Verwirrung ist groß, man
weiß nicht mehr, wem man glauben kann, alles gerät ins Wanken. Die katholische Kirche ist nicht mehr
die Bastion der Wahrheit, die sie war. Der Irrtum, die Lüge, die Doppelmoral, Scheinmoral u Unmoral ist
tief in sie eingedrungen. Dass die Welt die Welt ist u Satan der Fürst der Welt, das weiß man als Katholik
u erwartet nichts andres. Dass aber Satan solche Macht auch in der Kirche hat, das ist eine schlimme Erkenntnis.
Geistige Einsamkeit ist die Folge. Allein auf Gott kann man noch sein Vertrauen setzen. Vielleicht will
Gott das, dass wir lernen, alle unsere Scheinsicherheiten aufzugeben u allein auf ihn unser Vertrauen
zu setzen. Laudetur Jesus Christu…
Wir leben (imho) in der verdorbensten Generation die diese Erde seit Erschaffung des Menschen getragen
hat. Die Geduld und Langmut Gottes gegen diese böse Menschheit ist selbst schon eine Bestrafung – für
die Unschuldigen, die darunter leiden, und für die Schuldigen, die sich selbst zugrunde richten. Ich
lehne die Mordaufrufe Elijahus ab! Aber zumindest empfindet Elijahu, wie tief gottwidrig unsere Gesellschaft
lebt, während viele, die hier schreiben und lesen, abgestumpft sind. Der Tag wird kommen, da Gott die
verderben wird, die die Erde verderben. So steht’s in der Heiligen Schrift (Apokalypse), und Gott pflegt
seine Ankündigungen wahrzumachen.
>>>>> Liebe Eva B., das Zitat habe ich nicht der Lutherbibel entnommen, sondern der alten, katholischen
Allioli-Übersetzung in der Bearbeitung von Pater Arndt SJ. Die Übersetzung „hielt nicht daran fest“
kann ich trotz Ihrer Erklärungen nicht gut finden. Sie täuscht eine Klarheit und Eindeutigkeit vor,
die im Original nicht gegeben ist. Sie interpretiert zuviel. Es gibt noch mehr Beispiele für diese Schwäche
der Einheitsübersetzung. Zumindest habe ich Ihnen nicht Häresie vorgeworfen, sondern ich schrieb: Wenn …
(konditional). Und da Sie sich von den angeführten Dogmen nicht distanzierten, habe ich akzeptiert, dass
Sie den darin ausgedrückten Glauben teilen.
Wenn in Lumen gentium gesagt ist: „Wer das Evangelium Christi und seine Kirche ohne Schuld nicht kennt,
Gott aber aus ehrlichem Herzen sucht, seinen im Anruf des Gewissens erkannten Willen unter dem Einfluß
der Gnade in der Tat zu erfüllen trachtet, kann das ewige Heil erlangen“ dann kritisiert hier Pfarrer
Dr. Martens imho gerade das Falsche. Denn Gott hat nicht Menschen erschaffen, denen er nicht die Chance
gibt, gerettet zu werden. Die vom Konzil angeführte Heilsmöglichkeit nimmt dem nach wie vor gültigen
Grundsatz „Außerhalb der Kirche kein Heil“ nichts weg.
>>> Eva, „er hielt nicht daran fest, wie Gott zu sein“ (Phil 2,6) ist eine Falschübersetzung. Und obwohl
es falsch ist und obwohl es bekannt ist, dass es falsch ist, und obwohl diese Übersetzung die Häresie
begünstigt, als wäre Jesus nicht kraft der hypostatischen Union immer mit der Gottheit vereinigt gewesen,
wird es seit Jahrzehnten in der Einheitsübersetzung und in den gottesdienstlichen Lesungen verbreitet.
Die richtige Übersetzung ist: „Denn so sollt ihr gesinnt sein, wie auch Christus Jesus gesinnt war, welcher,
da er in Gottes Gestalt war, es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein…“ Er hielt es nicht
für einen Raub, weil er es verdiente Gott gleich zu sein. (Hören Sie gut zu, Matt:) Jesus Christus ist
würdig, Gott zu sein! Es ist kein unverdientes Glück für ihn, Gott zu sein! Deshalb jubelt die Offenbarung
des Johannes: Würdig ist das Lamm, das getötet worden ist, zu empfangen die Macht, und Gottheit, und
Weisheit, und Stärke, und Ehre, und Herrlichkeit und Lobpreisung…(5,12)
lux in tenebris, dass der Kreuzestod Jesu ein Opfer war und dass die Heilige Messe ein Opfer ist, räumt
man ja noch halbwegs ein. Es gibt aber Lob-, Dank-, Bitt- und Sühneopfer. Womit man heute nicht mehr
gern zu tun hat, ist das Sühnopfer.
ProChrist, das frage ich mich auch. Aber das ist ja leider Gottes kein Ausrutscher. Siehe karmelblume.wordpress.com/…achsenen-katechismus/
Ich selbst habe vor Jahren, als ich noch Fernsehen schaute, in einer Sendung Kardinal Kasper die reale
Auferweckung des Lazarus leugnen hören. Was tun?
Bodo, ich sehe nicht, welchen Vorwurf man in diesem vorliegenden Fall dem Journalisten machen kann. Der
Erzbischof hat jahrelang Theologie studiert. Er hat vor kurzem Karfreitag gefeiert. Es kann doch nicht
sein, dass man bei einem Erzbischof rätseln muss, ob das was er in aller Öffentlichkeit über den Opfertod
Jesu sagt, häretisch oder am Rande der Häresie ist. Darf man von einem Hirten nicht verlangen, dass
er in der Öffentlichkeit klar und unzweideutig für den katholischen Glauben einsteht?
>>>Eva, Der Tod Christi ist als Genugtuung (per modum satisfactionis) wirksam. Christus hat an unserer
Stelle durch sein heiligstes Leiden und Sterben Gott für die Sünden genuggetan. Christus hat also stellvertretende
Genugtuung/ satisfactio vicaria, geleistet. Das wurde vom Konzil von Trient als Ausdruck der kirchlichen
Erlösungslehre angenommen.
Guiseppe, wenn wir uns einig sind, dass die katholischen Dogmen gelten, haben wir eine gemeinsame Basis.
Auch ist es richtig, dass wir uns vor vorschnellen Aburteilungen hüten müssen. Es geht aber nicht an,
die Begriffe und Sätze des Glaubens solange zu drehen und zu dehnen, bis das Gegenteil ihrer Aussageabsicht
dabei herauskommt. Es ist Aussage des Neuen Testaments, dass das Opfer Jesu Christi ein Sühnopfer, ein
Versöhnungsopfer war: „Diesen hat Gott hingestellt als Sühnemittel (gr. hilastérion) durch den Glauben
in seinem Blute.“ (Röm 3, 25) Niemand kann das himmlische Jerusalem betreten, der nicht im Blute des
Lammes, das ist das Blut, das Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha vergossen hat, reingewaschen wird!
Die deutschen Bischöfe sollten das in einem Hirtenbrief schreiben, statt das endlose Sozialblabla!
>>>Eva, Gott braucht (menschlich gesprochen) das Opfer, weil er die Heilsordnung so eingerichtet, dass
in ihr das Prinzip der Gerechtigkeit waltet. Deshalb ist für niemanden Rettung und kein Heil möglich
ohne das Sühnopfer Jesu Christi am Kreuz. Für uns ist nicht wichtig, wie Gott, wenn er wollte, uns hätte
retten können ohne Jesus Christus. Es ist notwendig, dass wir den Heilshaushalt so anerkennen, wie er
uns als Gottes Wille geschichtlich offenbart wurde !
@Eva, der katholische Glaube ist ein Vermächtnis (Testament) Jesu Christi, kein menschliches Gemächte.
Es ist unfehlbare, unabänderliche katholische Lehre (Dogma): Christus hat sich am Kreuz als wahres und
eigentliches Opfer Gott dargebracht. Christus hat uns durch seinen Opfertod am Kreuze losgekauft und mit
Gott versöhnt. Wenn Sie das leugnen, sind Sie nicht mehr katholisch. Und wenn Erzbischof Zollitsch das
leugnet, ist er auch nicht mehr katholisch. Und wenn der Papst selbst das leugnete, dann wäre auch er
nicht mehr katholisch. karmelblume.wordpress.com/…-katholischen-dogmen/
@lux in tenebris, auch ich fand das Interview unmöglich, unabhängig davon, was inhaltlich davon zu halten
ist. Jedoch lesen Sie einmal die letzte Meldung über Erzbischof Zollitsch. Die Erkenntnis ist bitter,
und ich kann es noch kaum fassen: aber die Hierarchie der römischen Kirche ist wirklich großenteils
vom katholischen Glauben abgefallen. Und insofern hat Bischof Williamson recht!
solagratia, nun lesen Sie mal in einer ruhigen Viertelstunde nach dem ersten von mir verlinkten Text: karmelblume.wordpress.com/…3/lehramt-der-kirche/ noch diesen: karmelblume.wordpress.com/…lbarkeit-des-papstes/
Wo ist das Problem? Wenn Sie gläubiger evangelischer Christ sind, dann glauben Sie an die göttliche
Inspiration der Bibel: Die menschlichen Verfasser der Heiligen Schriften empfingen einen besonderen Beistand
des Heiligen Geistes, durch den sie das unfehlbare Wort Gottes verkündeten. Was ist dann so denkunmgöglich,
„gotteslästerlich“, „götzendienerisch“ u. dgl. daran, dass dieselbe Kirche, aus der die gottinspirierte
Bibel hervorgegangen ist, den besonderen Beistand des Heiligen Geistes, den Jesus seiner Kirche ausdrücklich
zugesagt hat, auch als Amtsgnade im Lehramt, sei es dem der Bischöfe, sei es des obersten Hirten, des
Papstes, erfährt? Ich für meine Person lege Wert darauf, dass mein katholischer Glaube nicht meiner
Vernunft widerspricht. Ich kann hier aber keinen Vernunftwiderspruch entdecken, im Gegenteil, ich sehe
hier eine logische Inkonsequenz und Inkonsistenz der Gegner des päpstlichen Lehramts und seiner Infallibilität
bei Kathedralentscheidungen.
solagratia, ich bin immer geneigt, protestantische Christen als Brüder im Glauben an Jesus Christus anzunehmen.
Aber wenn ich Sie lese, dann scheint mir, dass zwischen Ihnen und uns ein unüberwindbarer Abgrund liegt,
und ich beginne zu verstehen, warum die Häresie etwas sehr Schlimmes ist und, wenn trotzig behauptet
und bis zuletzt unbereut, von der ewigen Seligkeit ausschließt…
@Marcelus, ganz d’accord. @solagratia, um die Unfehlbarkeit des Papstes verstehen zu können, muss man
zuerst begriffen haben, dass Jesus Christus gekommen ist, um der Menschheit die Wahrheit zu bringen, und
dass er nach seiner Himmelfahrt der Menschheit eine Instanz der sicheren Wahrheit hinterlassen wollte
bis zu seiner Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit. Dafür vernünftige Argumente in dem Artikel „Unfehlbarkeit.
Das unfehlbare Lehramt der Kirche im allgemeinen“, die freilich nicht unwidersprechbar und absolut zwingend
sind, sondern guten Willen erfordern: karmelblume.wordpress.com/…3/lehramt-der-kirche/
Mannheimer, wer nicht glauben will, findet dafür immer pseudorationale Gründe. Ihre Einwände sind mir
bekannt. Wenn Sie nicht glauben wollen, bitte schön, Ihre Sache. Wissenschaftlich (textkritisch) unhaltbar
und von Ihnen völlig aus der Luft gegriffen ist Ihre Behauptung, die Stelle im Matthäus-Evangelium sei
nachträglich eingefügt. Das ist sie nicht, wie Sie sich in jeder Edition des NT mit textkritischem Apparat
leicht überzeugen können.
@solagratia, Seien Sie gewiss: Sie haben noch nicht ausgelernt, obwohl Sie in kreuz.net mitlesen. Die
katholische Kirche ist die Kirche Jesu Christi. Sie wird sich Ihnen erschließen, wenn Sie sich demütig
auf ihre Mysterien einlassen. Χριστός ανέστη εκ νεκρών θανάτω θάνατον
πατήσας και τοις εν τοίς μνήμασι ζωήν χαρισάμενος Christus ist
erstanden von den Toten, im Tode zertrat Er den Tod und hat allen in den Gräbern das Leben gebracht www.youtube.com/watch?v=8ZSyTUsdpu0&…
@solagratia, vielleicht ist es aber auch so: Sie haben das Wesen des Christentums und der Kirche nicht
verstanden. Sie liegen mit Ihrem Urteil auf einer Linie mit den Mitgliedern des jüdischen Hohen Rats,
die Jesus wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilten – mit ähnlicher Begründung.
@pamino, ad „thimoty“. Gerade weil Sie so kundig sind, seien Sie doch großzügiger, und sehen Sie über
die Patzer hinweg mit ein wenig Humor, den Sie still für sich behalten…
Christós anésti, alithós anésti! Christus ist wahrhaft auferstanden! Darum wollen wir uns herzlich
freuen und darauf vertrauen, dass der Herr der Geschichte alles zum guten Ende bringt – trotz unserer
Schwächen, Fehler und Sünden.
Eine zutreffende und vernichtende Lagebeschreibung von einem unverdächtigen Beobachter und selber Beteiligten.
In der katholischen Kirche wiederholt sich, auf höherer Stufe, die Geschichte von Treue und Verrat des
alttestamentlichen Gottesvolkes.
@Marcelus, es ist richtig, dass das Wort Slave nicht von Sklave kommt, sondern umgekehrt. Sklave entspricht
mittellateinischem sclavus und mittelgriechischem sklabos, das war ursprünglich ein kriegsgefangener
Slave bei den Griechen. Die Wortherkunft von Slave ist trotz umfangreicher Literatur darüber nicht geklärt.
Der Großteil der Forscher ist für eine topographische Deutung von einem Ortsnamen oder Flussnamen *slov-,
eventuell zur Wurzel *k’leu- „fließen“. Eine beliebte ältere Deutung leitet Slave von „slovo“ = Wort
ab: die Slaven als die „Sprechenden“, im Unterschied etwa zu den nemci = die „Stummen“ = slavische Bezeichnung
für die Deutschen. Eine andere Erklärung führt Slave auf eine gotische Bezeichnung zurück, die vom
Verb slavan = schweigen, stumm sein abgeleitet ist, wie das erwähnte nem’c’ von nem’. Danach hätte sich
diese gotische Bezeichnung bei den Slaven gehalten durch ihren Anklang und volksetymologische Umdeutung
nach slovo. (Vgl. Sadnik/Aitzetmüller, Handwörterbuch zu den altkirchenslavischen Texten, Heidelberg
1955) Christus ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden! Frohe und gesegnete Ostern allen! Anna
Katharina Emmerich: Auferstehung des Herrn karmelblume.wordpress.com/…erich-auferstehung-2/
@misterunknown, bin kein Liturgiespezialist, sage Ihnen aber ein paar Worte, wie ich das sehe. Das Ersetzen
der Großen Karfreitagsfürbitten durch selbstformulierte Bitten ist m.E. unzulässig und eine bedauerliche
liturgische Willkür. Was die Paramente angeht. Die Karfreitagsfeier ist keine heilige Messe, keine Eucharistiefeier,
wie aus der Formulierung im Messbuch hervorgeht. Insofern mag es sinnvoll sein, keine Kaseln zu verwenden,
die ja nicht zufällig auch Messkaseln genannt werden. Bei uns trugen die Zelebranten und Konzelebranten
am Freitag Messkaseln. Doch erinnere ich mich, dass in früheren Jahren, unter dem alten Pastor, stattdessen
die Priester nur mit Albe und Stola bekleidet am Altar fungierten. Das ist vielleicht noch angemessener
als Talar und Rochett, weil die Albe den höheren Weihen vorbehalten ist und in der Karfreitagsfeier doch
eine Kommunionfeier eingeschlossen ist. Das sind meine unfachmännischen Gedanken dazu. Leider kann ich
Ihnen aber nicht sagen, welche Vorschriften für Karfreitag gelten.
@Wen es angeht… Der Ausdruck „Gottesmörder“ für jene, die Jesus Christus ermordeten, ist theologisch
korrekt. 1) biblisch: Bei seiner Pfingstpredigt, erfüllt vom Heiligen Geist, sagt Petrus zu den Juden
und Bewohnern Jerusalems: „Israeliten, hört diese Worte: „Jesus … habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen
ans Kreuz geschlagen und umgebracht … Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn
zum hern und Messias gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt … Kehrt um, und jeder von euch lasse
sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen
Geistes empfangen“ (Apg 2, passim). „Den Fürsten des Lebens habt ihr getötet“ (Apg 3,15). Paulus: „Die
Juden haben unseren Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht
und sind allen Menschen Feind.“ (1 Thess 2,15); sowie weitere Stellen 2) Kirchenväter: Melito von Sardes
(2. Jh.), der hl. Hieronymus (4.-5. Jh.), der hl. Johannes Chrysostomus (4.-5. Jh.) und viele andere (siehe
Wikipedia-Artikel „Gottesmord“) 3) Spekulativ: Die theologische Berechtigung des Ausdrucks „Gottesmord“
und „Gottesmörder“ folgt aus der Idiomenprädikation (communicatio idiomatum). Es ist katholisches Dogma
„Die göttlichen und menschlichen Prädikate Christi sind dem einen fleischgewordenen Logos zuzuteilen.“
Ist Maria als Mutter Jesu Gottesgebärerin, sind die Juden, die Jesus töteten, auch Gottesmörder. Korrekt
ist aber nicht dasselbe wie angemessen.
Nun, lux, es ist anzunehmen, dass es nicht nur ein zufälliges Schmücken mit einem Zitat vorliegt. Man
kann davon ausgehen, dass Bischof Williamson in seiner Priesterausbildung thomistische Theologie studiert
hat, entsprechend den Richtlinien früherer Päpste.
@Bodo, trösten Sie sich damit, dass es in der kommenden Welt keine Volksunterschiede mehr geben wird.
Ein wenig schade ist es um uns Deutsche schon. Außer vielen schlechten hatten wir auch ein paar gute
Eigenschaften. Retten könnte uns einzig eine wahrhafte Bekehrung zu Jesus Christus. Noch ist es nicht
zu spät.
adlimina, außer dem Papst kommen immer auch andere Bischöfe an den hohen Festtagen zu Wort. Bischof
Williamson ist ein Bischof der katholischen Kirche, wenngleich sein Status irregulär ist. Die anderen
Medien bringen ja die anderen Bischöfe zu Gehör. Dann ist es doch gut, wenn man auch einmal eine Stimme
hört, die sich von dem übrigen Chor unterscheidet, vor allem durch Rechtgläubigkeit. Welcher deutsche
Bischof gründe seine Theologie denn noch auf den hl. Thomas von Aquin? Nennen Sie mir einen einzigen!
Haben Sie inhaltlich etwas an der Predigt von Bischof Williamson auszusetzen? Davon schreiben Sie nichts.
Also sind Sie doch einverstanden, oder?
@wassers, um auf Ihren Vorschlag vor einiger Zeit zurückzukommen. Ich bin bereit, einzusteigen, wenn
wir die im Evangelium vorgesehene Reihenfolge einhalten: das heißt, zu erst dem Mann in einem persönlichen
Gespräch ins Gewissen reden.
@Marcelus, Ihren Rat, lutherische Abendmahlsgottesdienste zu besuchen, kann ich nicht gut finden. Wenn
schon, sollte man an der Göttlichen Liturgie bei den Orthodoxen teilnehmen, wo sie ordentlich gefeiert
wird. Die Orthodoxie feiert dieselbe Liturgie wie vor 1000 Jahren, die apostolischen Ursprungs ist. Sie
stehen in der apostolischen Sukzession, sie halten die apostolische und patristische Tradition aufrecht.
Da kann man nichts falsch machen !
@Sukigasakasa: es ist wohl nicht verwerflich, trübsinnige, missmutige Menschen durch einen Spaß aufzuheitern.
Uns Christen steht jedoch geistige Freude an, die etwas anderes und auf einer höheren Ebene angesiedelt
ist als Spaß. Geistige Freude kann nur der erleben, der aus dem Geist lebt. Sie setzt voraus, dass der
Geist im Menschen über das Animalische in ihm die Herrschaft errungen hat, was ohne tiefen Glauben und
ohne beständige Askese nicht möglich ist. Im übrigen habe ich an unserer Kirche die Erfahrung, dass
die Feier der Osternacht, die etwa 3 Std. dauert, in einer freudigen, heiteren Stimmung begangen wird.
Während der hl. Kommunion wird vom Chor eine (englische) Kompositiion gesungen, die den Sieg Christi
über Satan und Tod zum Inhalt hat, bei der auch gelacht wird. Leider weiß ich nicht, wie sie heißt.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und allen hier ein gesegnetes, frohes Osterfest!
@spitout, selbst wenn an dem, was Sie schreiben, etwas dran wäre, so würden Ihre Äußerungen doch eine
Verletzung des 5. Gebots sein, eine Ehrabschneidung – was keine geringe Sünde ist. Die Ehrabschneidung
(detractio), d.h. die ungerechtfertigte Aufdeckung wahrer od. für wahr gehaltener Fehler eines anderen,
richtet sich in der Schwere ebenfalls nach dem unnötig angerichteten Schaden. Paulus nennt die Ehrabschneider
unter denen, die die verworfene Gesinnung der gottfernen Heiden zeigen (Röm 1,30), u. wünscht diesen
Mangel unter den Christen nicht vorzufinden (2 Kor 12,20). Auch andere Apostel wenden sich gegen ihn (Jak
4,11; 1 Petr 2,1). Bes. bösartig wird die Ehrabschneidung, wenn sie zum Zweck geschieht, Freunde zu entzweien
(Ohrenbläserei, susurratio). „Ein sündhafter Mensch macht die Freunde durcheinander, u. unter friedl.
Lebende schleudert er Haß“ (Sir 28,9; vgl. 28,13; Spr 6,19; Röm 1,29). (Lexikon der christlichen Moral)
Wer von uns hat kein „Problem“ mit den Hauptsünden?: * Stolz (Superbia), Hoffart und Hochmut * Habsucht
(Avaritia), Geiz * Neid (Invidia), Missgunst * Zorn (Ira) * Unkeuschheit (Luxuria), Wollust * Unmäßigkeit
(Gula, Immoderatio) * Trägheit oder Überdruss (Pigritia oder Acedia). Sind Sie über diese Sünden erhaben?
Haben Sie keine Scheu zu sündigen? @Sozialkatholisch, Sie sollten sich abkühlen, bevor Sie schreiben,
und sich nicht zu jähzornigen Reaktionen hinreißen lassen. Das rät Ihnen beiden jemand, der auch nur
ein Sünder ist.
@pamino, der Fehler kommt aus mangelnder Griechischkenntnis, und hängt wohl mit der itazistischen Aussprache
zusammen, aber auch die ist falsch wiedergegeben. Ausgesprochen wird es nämlich: „eléison imás“. „hemás“
und „hymás“ werden gleich ausgesprochen, jeweils mit stimmlosem s. +++ Die Orthodoxie hat Gebete für
jeden Tag: Montag zu den hll. Engel, Dienstag an Johannes den Vorläufer (= Täufer), Mittwoch an die
hl. Gottesgebärerin, Donnerstag an die hll. Apostel u. den hl. Nikolaus, Freitag zum gekreuzigten Herrn,
Samstag für die Verstorbenen. In einem mir vorliegenden Molitvoslov wird da an jedem Freitag in einem
„Gebet zu dem am Kreuz gekreuzigten Herrn Jesus Christus“ gebetet: „…Ти, като незлобиво
Агне, бе грабнат от немилостивите Юдеи, за да изтръгнеш човешкия
род да го не погълне невидимият вълк…“ „… Du, als argloses Lamm, wurdest
von den unbarmherzigen Juden ergriffen, damit Du das Menschengeschlecht herausreißest, auf dass es der
unsichtbare Wolf nicht verschlinge…“. Wenn bei uns in der Kirche über einen Text aus dem Johannesevangelium
gepredigt wird, wo es um die Polemik zwischen Jesus und den Juden geht, wird das Wort „die Juden“ durch
„die Menschen“ ersetzt. Gleiches passiert beim Unterricht im Kindergarten. „Die Menschen“ haben Jesus
gekreuzigt – was ja im tieferen Sinn richtig ist. Andererseits sagte uns Jesus heute in der Johannespassion,
dass die Sünde derer, die Jesus an Pilatus ausgeliefert haben, größer ist als die Sünde des Pilatus…
Heute ist mir bewusst geworden, dass der Einbruch des Modernismus in die katholische Kirche nur geschehen
konnte, weil zahllose Kleriker und Kirchenbeamte einen Eid, den sie abgelegt hatten – den Antimodernisteneid
–, gebrochen haben…
Dass unsere Bischöfe sich in Schweigen hüllen würden, war zu befürchten. Anscheinend ist die neue
Irrehre schon voll akzeptiert. Insofern gebührt Pater Schmidberger Dank. Allerdings ist das Verhältnis
der Christen zu den Juden, auch zu den ungläubigen Juden, ein besonderes. Das geht schon aus der von
P. Schmidberger zitierten Paulusstelle hervor, wenn es da heißt: „Sie sind Israeliten, besitzen die Gotteskindschaft,
die Herrlichkeit…“. Ist hier nicht von den ungläubigen Juden die Rede? Wie können sie dann die Gotteskindschaft
haben? Jedenfalls sagt Paulus gegensätzliche Dinge, die man genau abwägen muss. Zum Taufbefehl Jesu:
Wenn Jesus sagt: Gehet hin zu allen Völkern …, dann sind die Nichtjuden (die gojim) gemeint. Der griechische
Ausdruck: „pánta tà éthne“ (der, wenn ich mich recht erinnere, hier steht) schließt nicht die Juden
ein, sondern meint alle Nichtjuden. Man könnte auch die Pfingstpredigt des hl. Petrus zitieren, der die
ungläubigen Juden aufforderte, sich taufen zu lassen, damit sie gerettet werden. Das ist eindeutig. Jesus
sagt dann im Taufbefehl weiter: und macht alle Menschen zu meinen Jüngern. Auch das ist eindeutig, denn
Menschen sind die Juden doch, oder? Die Erklärung des ZDK steht auch im Widerspruch zur Missionsenzyklika
von Papst Johannes Paul II. Darin wird hervorgehoben, dass alle Menschen auf Jesus Christus als ihren
Erlöser angewiesen sind. (Sinngemäß. Die Stelle u den genauen Wortlaut müsste ich heraussuchen.) Das
Schweigen d. Bischöfe zu Irrlehren ist skandalös u eine offensichtliche Pflichtversäumni…
Die Zeichen der Zeit deuten darauf hin, dass wir in der Epoche des großen Abfalls, der Apostasie leben.
Deren Kommen wurde von Jesus und von Paulus als Zeichen der Letztzeit vor der Wiederkunft Christi prophezeit.
Die Prüfung wird so schrecklich werden, sagt uns Jesus im Evangelium, dass sogar die Treuesten ihr nicht
widerstehen könnten, wenn diese Zeit nicht abgekürzt würde. War früher die katholische Kirche ein
Bollwerk des Glaubens, ist nun der Unglaube und die Verwirrung tief in sie eingedrungen, bis in die höchsten
Ränge der Hierarchie. Bildlich gesprochen hat der Feind die Verteidigungsanlagen überwunden und die
Stadt erobert. Die Offiziere haben die Truppen im Stich gelassen, die sich in Auflösung befinden, und
wir stehen sozusagen im Einzelkampf. Wer steht, sehe zu, dass er nicht falle, sagt uns der Apostel. Doch
sagt uns der Herr auch, wenn all dies geschieht, dass wir dann unser Haupt erheben sollen. Denken wir
an den Anfang des Epheserbriefs. Gott weiß seit Ewigkeit, wer gerettet wird und wer verloren geht. Viele
sind berufen, doch wenige sind auserwählt. Das predigt zwar heute kein Pfarrer mehr (die glauben heute
meistens an die Allerlösung), das sagt uns aber Jesus Christus. Deshalb, liebe Mitchristen, wollen wir
nicht den Mut verlieren. Lassen wir die Lästerer lästern und die Spötter spotten, das ist ja ihr armseliger
Triumph in dieser Welt! Aber lassen wir uns von ihnen nicht zum Hass verführen, bemühen wir uns vielmehr
täglich, in der Gottes- und Nächstenliebe zu wachsen! Ein gnadenreiches Triduum!
SignumSalutis Wenn ein Katholik ein solches Buch schreibt u vertreibt, dann ist das ein öffentlicher
Akt, u darf dann über Irrlehre u Lästerung nicht hinweggesehen werden. Christen, erst recht Katholiken
dürfen solche Bücher nicht schreiben. Ist das so schwer zu verstehen? Wenn es trotzdem jemand tut, dann
hat die Kirche einzugreifen. Dieser Professor muss widerrufen, den Verkauf stoppen u die ganze Auflage
einstampfen! Wenn nicht, gehört er exkommuniziert! Sind wir in der katholischen Kirche zu einer Ansammlung
von Lumpen degeneriert, mit denen man alles machen kann u denen selbst alle Schurkereien erlaubt sind,
wie sonst nur den ärgsten Feinden der Kirche? Sind wir ein so verkommener Schweinehaufen, dass wir mit
einem Achselzucken darüberhinweggehen, wenn die heiligsten Personen in den Dreck gezogen werden? Die
russisch-orthodoxe Kirche hat Graf Leo Tolstoj exkommuniziert, weil er Bücher schrieb, in denen er christliche
Glaubensinhalte angriff – obwohl er einer der Großen der Weltliteratur war. Dieses ihr Urteil hat sie
bis heute nicht aufgehoben. Die griechisch-orthodoxe Kirche hat Nikos Kazantzakis exkommuniziert für
gotteslästerliche Sachen, die er geschrieben hat, obwohl er ebenfalls ein großer Literat war u sicherlich
von größerem literarischen Format als unser Tübinger Schmierfink. Die Welt ist, wie sie ist. Aber wenn
die Kirche in ihrem Inneren so verrottet, dass sie ihr Heiligstes vor die Schweine schmeißt, dann muss
man sich fragen, ob sie noch die Kirche Christi ist.
@defendor, das Besondere in diesem Fall ist: der Autor ist Katholik! Grob geschätzt liegt hier Häresie,
verbunden mit Blasphemie, vor. Ist das nicht ein Fall für den Bischof?
@Mannheimer, nun hören Sie doch endlich auf zu stänkern. Der hl. Kirchenlehrer Gregor von Nyssa (4.
Jh.) hat einmal ziemlich drastisch gesagt: „Die Augen eines Schweines, die natürlich zu Boden gerichtet
sind, erblicken keines der Wunder des Himmels. Ebenso kann die Seele, die der Körper nach unten zieht,
die himmlische Herrlichkeit nicht betrachten.“ Glauben ist angesagt! Ich wünsche Ihnen eine gnadenreich
Karwoche und bete für Sie heute abend. Ehrlich!
@Lycos, ich stelle einen Text ins Netz und gebe später dazu die Adresse an. (Dauert ein paar Stunden.)
@von Herzmanovsky-Orlando. Vor Jahren, als ich noch Fernsehen schaute, sah ich eine Sendung mit Kardinal
Kasper. Was ich da von ihm hörte, hat mich schockiert und habe ich bis heute nicht vergessen: Er leugnete,
dass Jesus den Lazarus tatsächlich von den Toten auferweckt hat. Für ihn war das nur eine symbolische
Erzählung.
@Lycos, das ist richtig, und gerade mit Altorientalen hat ja Johannes Paul II. (dankenswerter Weise, meine
ich) Abkommen geschlossen, wie mit der syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien, die nicht zu Konstantinopel
gehört. @DerLeser. Sie haben völlig recht, dass Dogmen immer wahr sind. Man kann sie mit der Zeit immer
besser und tiefer verstehen, aber sie können niemals ungültig werden. Die römische Kirche hat im Laufe
des 2. Jahrtausends viele Dogmen definiert und verkündet. Es wäre sicherlich interessant, unsere Bischöfe
zu fragen, ob sie an diese Dogmen glauben. Wer nur ein einziges leugnet, hat den katholischen Glauben
ganz und gar verloren. Deshalb ist es unzulässig, dass auch nur einem einzigen dieser Dogmen widersprochen
wird – die Kirche würde dadurch völlig unglaubwürdig. Alternative: Die römische Kirche hätte diese
Dogmen zu Unrecht definiert und hätte sich geirrt – dann aber ist sie nicht die wahre Kirche Christi.
Im Kath. Erwachsenenkatechismus werden anscheinend aber Dogmen geleugnet. Falls dies stimmt, würde daraus
folgen: Ein großer Teil der katholischen Amtskirche heute ist im Schisma. karmelblume.wordpress.com/…-katholischen-dogmen/
@Lycos, die Orthodoxen streiten untereinander, aber nicht über die Dogmen. Sie haben ja nur die paar
Dogmen der altrchristlichen Konzilien. Streit gibt es etwa über die Kalenderfrage, eine nicht unwichtige,
aber dennoch zweitrangige Frage. Zu beobachten ist, dass es auch in der Orthodoxie Modernisten und Traditionalisten
gibt. „Modernistische“ Priester rasieren sich glatt, tragen Zivilkleidung oder römisches Priesterhemd
(statt schwarzen Talar), stellen Stühle in die Kirche (orthodoxe und altchristliche Grundhaltung beim
Beten ist Stehen) und – o Graus! – Orgeln, kürzen die Gottesdienste, tendieren zum Ökumenismus, u. dgl.
m. Aber ich glaube nicht, dass jemand die wahre Gottheit Christi oder die immerwährende Jungfräulichkeit
Mariens in Frage stellt. Daran hindern schon die liturgischen Texte, die zugleich poetisch und hochdogmatisch
sind. Die wahre Lehre wird durch die unantastbare Liturgie weitergetragen und garantiert. Als Joseph Ratzinger
noch Kardinal war, sagte er einmal im Blick auf die Orthodoxie: Was tausend Jahre lang wahr gewesen ist,
kann heute nicht falsch sein. Als Papst hat er die Orthodoxie durch eine kleine (pflichtschuldige) Bemerkung
gedemütigt, als er (sinngemäß) äußerte, es sei ein Mangel an ihr, dass sie nicht in voller Einheit
mit Rom stehe.
@Dr. Schlämmer, nachdem ich auf meinem Blog die – seriösen, aber schockierenden – Analysen von Wigand
Siebel über die – mutmaßlichen – Häresien des 2. Vatikanums und des Dieners Gottes Johannes Paul II.
wiedergegeben habe, lassen mich diese Fragen nicht mehr los. Zu meinem Erstaunen habe ich in diesen Tagen
festgestellt, dass die Auffassung des Vatikanum II und Johannes Pauls II in Redemptor hominis, wonach
durch Jesus Christus die ganze menschliche Natur erlöst und somit jeder Mensch potenziell erlöst ist,
eine alte Lehre der Kirchenväter ist. Sie widerspricht aber anscheinend (oder nur scheinbar) römischen
Dogmen. Deshalb ist es unbedingt nötig, dass eine offene, freie Erörterung dieser Fragen beginnt. Das
wäre endlich ein Betätigungsfeld für ernsthafte Theologen, die traditionelle Lehre den „neuen“ Lehren
gegenüberzustellen und zu klären, wo eine echte Kontinuität hergestellt werden kann und wo nicht.
Meinem Vorredner Romulus schließe ich mich an. Mir ist ein witziger Fehler unterlaufen: Zentralrat der
Katholiken musste es natürlich heißen, nicht Zentralrat der Juden. Die Hierarchie hat Angst vor der
Wahrheit. Man muss Fehler zugeben, das tut niemand gern. Aber so wie bisher kann es nicht weitergehen.
Pastoraltheologe legt den Finger in die Wunde der römisch-katholischen Kirche! Vatikanum II hat offensichtlich
mit Lehren gebrochen, die, waren sie vielleicht auch nicht definiert, doch vom Lehramt jahrhundertelang
verkündet wurden. Die neue Lehre von der Religonsfreiheit ist eine klassische Forderung des vielfach
verurteilten Liberalismus und der Freimaurerei. Hier stehen sich Lehrsätze kontradiktorisch gegenüber.
Der Heilige Vater hat zwar geäußert, dass hier in Wirklichkeit Kontinuität vorliege – aber eine solche
wurde theologisch bisher nicht plausibel gemacht. Es gibt weitere Lehren, die im Widerspruch zur traditionellen
Lehre der Kirche stehen. So z.B. die Lehre von Kardinal Lehmann und jetzt vom Zentralrat der Juden, dass
die Juden keine Bekehrung zu Jesus Christus benötigen. Eine Kirche, die sich seit Jahrzehnten von ihren
eigenen Dogmen distanziert, wird unglaubwürdig. Entweder wurde früher falsch gelehrt, oder heute wird
falsch gelehrt. Beides ist fatal und ein auf die Dauer nicht auszuhaltender Widerspruch. Wenn Rom nicht
endlich Ordnung schafft und gegen die Häresien vorgeht, ja, was passiert dann? Sowieso sind die Widersprüche
schon so weit vorangetrieben, dass (in my humble opinion) eine Katastrophe, oder zumindest ein großer
Eklat bevorsteht. Offen u. ehrlich gesagt beginne ich mich zu fragen, ob Rom wirklich die wahre Kirche
ist, oder ob nicht vielmehr die Orthodoxie die wahre Kirche Jesu Christi ist, die den apostolischen und
patristischen Glauben des 1. Jahrtausends unverändert bewahrt hat !