Dienstag, 27. September 2005 05:56
Lesername: gunther maria michel
Beiträge: 342
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Sonntag, 7. September 2008 15:43
gunther maria michel: @joberens. Nach dem, wie Sie sich hier
äußern, sind Sie vom katholischen Glauben ganz und gar abgefallen. Sie dürfen überhaupt nicht die heilige Kommunion empfangen, sondern sollen endlich bereuen, umkehren und sich zum Glauben der Kirche bekehren. Das evangelische Abendmahl ist nicht das Sakrament der Eucharistie, weil, worauf Krak zu Recht verwies, die evangelischen Christen keine geweihten Priester haben, die allein von Christus die Vollmacht erhalten haben, dieses Sakrament zu vollziehen, insbesondere die eucharistischen Gaben wahrhaft und wirklich in den göttlichen Leib und das kostbare Blut Jesu zu verwandeln. Das evangelische Abendmahl mag ein Gedächtnismahl sein, aber es ist nicht die Eucharistie, und deshalb kann es auch bei noch so viel Glauben nicht die sakramentalen Gnaden der Eucharistie mitteilen. Sie, Joberens, stehen im Ungehorsam, Sie haben Augen zu sehen und sehen nicht, und haben Ohren zu hören und hören nicht. Noch einmal: Sie mimen den „einfachen“ demütigen Katholiken und sind voller Geistesstolz. Bekehren Sie sich, bevor es zu spät ist. [mehr…]
Sonntag, 7. September 2008 14:43
gunther maria michel: Heiligkeit und Eminenz sind halt auch
Menschen. Hauptsache, die Richtung, in die sie schauen und gehen, stimmt, und das ist bei beiden der Fall. Das sind christusliebende und vom Heiligen Geist geleitete Männer. Gott segne und schütze sie! [mehr…]
Sonntag, 7. September 2008 14:33
Das besonders Erschwerende an dem sexuellen Vergehen ist, dass es von einer gottgeweihten Person an einer gottgeweihten Person begangen wurde. Man spricht dann von einem Sakrileg. [mehr…]
Mittwoch, 3. September 2008 21:50
Was Sie machen, ist noch viel schlimmer, als Pille und Kondom zu benutzen: Sie missbrauchen Ihr Hirtenamt, um die Menschen die Unwahrheit zu lehren. Sie sind ganz schlimm dran. [mehr…]
Montag, 1. September 2008 01:37
Worüber regst Du Dich auf? Ich arbeite in der freien Wirtschaft und bekomme bei Dienstfahrten pro km 30 Cent erstattet, das wären bei 36 km 10,80 €, also noch weniger als Du (11,08 €).
Hören wir doch auf, ständig über andere zu lamentieren. Wie evangeliumsgemäß die Kirche ist, dafür ist jeder an dem Platz verantwortlich, an den er von Gott gestellt ist. Du wirst Dich vor Christus nicht dafür zu verantworten haben, was der Bischof von Trier, sondern was Joseph Berens gemacht hat. Und so wir alle.
Der archimedische Punkt zur Veränderung der Welt ist das eigene Herz.
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Samstag, 30. August 2008 19:26
Das Bekenntnis, das die messianischen Juden da ablegen, ist sehr schön. Fehlt nur, dass sie an die eine heilige katholische und apostolische Kirche glauben, aber das kommt hoffentlich irgendwann noch.
Es geht mir nicht darum, Andersgläubige zu richten und zu verurteilen. Das ist nicht unsere Sache.
Wenn man jedoch wirklich zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist, dann geht es nicht an, Heilswege an Christus vorbei zu verkündigen, wie das heute sogar von hohen Stellen aus geschieht.
Ich empfinde keine Genugtuung bei dem Gedanken, dass Juden oder Muslime oder andere Menschen in der Hölle schmoren werden. Und doch geht es nicht an, zu lehren, dass alle in den Himmel kommen werden.
Wenn wir an Jesus glauben, dann müssen wir ihn verkündigen, und nichts und niemanden sonst. Jesus war es, der gesagt hat: Wer glaubt, und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. (Mk 16,16)
Die katholische Kirche betet täglich um die Rettung aller Menschen. Doch kann es nicht unsere Aufgabe sein, die Worte Jesu zu entkräften.
Es ist den Juden wohl nicht leicht gemacht, an Jesus als Sohn Gottes und Erlöser der Menschen zu glauben, wenn sie sich ausschließlich an das Alte Testament und ihre Überlieferungen halten.
Jesus richtet darüber, dem der Vater das Gericht übergeben hat, nicht wir.
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Samstag, 30. August 2008 18:28
Ich habe Pinchas Lapide gelesen und auch einmal bei einem Vortrag gehört und anschließend persönlich gesprochen, in einer Kaserne der Bundeswehr, bei einem Glas Bier am Tresen. Trotzdem bleibe ich bei meiner Meinung. [mehr…]
Samstag, 30. August 2008 18:12
Die wahren Israeliten im Alten Bund hofften auf das Kommen des Messias. Sie waren, obgleich strenge Monotheisten (was wir Christen auch sind), offen für die kommende Offenbarung Gottes, auch wenn sie von der Dreifaltigkeit Gottes noch nichts wussten. Diese grundsätzliche Offenheit der Hoffnung unterscheidet sie aber von denen, die, als Gott wirklich zu ihnen kam, die Stunde der Heimsuchung und Gnade nicht erkannten und ihren Gott verwarfen. Lesen Sie dazu das 8. Kapitel im Johannes-Evangelium. Immerhin ehrt Israel Gott als Vater, im Unterschied zu den Muslimen, für die es ein Greuel ist, Gott als Vater anzusprechen. Jedoch sagt Jesus: „… damit alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, ehrt auch den Vater nicht, der ihn gesandt hat.“ Liebe Myriam, wir müsse die Worte Jesu ernst nehmen. Im gewissen Sinn ehren die Muslime Jesus mehr als die Juden, denn immerhin anerkennen sie ihn als Propheten, während für die (wirklich Verstockten unter den) Juden Jesus eine Unperson ist, die überhaupt nicht zum Judentum gehört, die mit Recht als Gotteslästerer zum Tode verurteilt wurde, ein Volksverführer und Zauberer, der den Namen Gottes missbrauchte, um Heilungswunder zu machen (sit venia verbo). Das lernen und glauben die bis heute. Gelehrte wie Joseph Klausner, Pinchas Lapide, Schalom Ben-Chorin u.a., die sich mit Jesus befassen und ihn wenigstens als Juden anerkennen, sind eine kleine Minderheit im Judentum. [mehr…]
Samstag, 30. August 2008 17:38
Wenn Sie mein Posting gut gelesen haben, dann müssten Sie feststellen, dass ich sachliche Einwände gegen Ihren Beitrag gemacht habe.
Die Beziehung zu Gott ist eine personale Beziehung. Nun ist Gott aber, nach der neutestamentlichen Offenbarung durch Jesus Christus, dreipersonal: Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Gott kann nicht anders sein als Vater, Sohn und Heiliger Geist.
1) Muslime beten nicht zu Gott Vater, Sohn und Heiligem Geist. Im Gegenteil werden die Christen als Muschrikûn („Beigeseller“) betrachtet, die „Allah“ ein anderes Wesen, Jesus, als gottgleich „beigesellten“. Daher sei ihr Los die Feuerhölle (arabisch: Lasa), und darum werden die Christen im Koran ausdrücklich verflucht. Gute Christen nach dem Koran sind nur solche, die die christlichen Dogmen ablehnen und an Mohammed als wahren Propheten Gottes glauben.
2) Der Koran, angebliche wortwörtliche Offenbarung Gottes, bekämpft die christlichen Glaubenswahrheiten.
Das, lieber Joseph Berens, sind unwiderlegliche Fakten, die ich Ihnen als Argumente bringe. Was sagen Sie dazu?
Einer sachlichen Diskussion weiche ich keineswegs aus und hätte keinen Grund dazu, weil die Fakten für sich sprechen.
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Samstag, 30. August 2008 17:12
gunther maria michel: @Joseph Berens.
Um meinen Satz zu beenden:
Was Sie benötigen, ist eine Bekehrung zum katholischen Glauben. Vergessen Sie all den Schmu, den Sie gelesen haben (Pinchas Lapide & consortes), greifen Sie sich einen katholischen Katechismus, studieren Sie ihn, und glauben Sie an das, was Ihnen da, unverdienter- und gnädigerweise, an Wahrheit mitgeteilt wird. Und beten Sie mehr, statt Ihre kostbare Lebenszeit mit dummen Postings und Leserbriefen zu vertrödeln. Dazu helfe Ihnen Gott und Ihr hoher Namenspatron.
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Samstag, 30. August 2008 16:47
gunther maria michel: Weder die Muslime noch die heutigen Juden
beten zum wahren Gott – wenn sie Gott absichtlich als nicht dreifaltig annehmen. Die Religion Israels war die einzig wahre Religion, bis der Sohn Gottes Mensch wurde. Israel war die Kirche des Alten Bundes. Seit Jesus Christus ist die wahre Religion das (rechgläubige) römisch-katholische Christentum, und keine andere. Seitdem die Oberen Israels Jesus Christus, ihren König, unseren Herrn, Erlöser und wahren Gott, verwarfen, ist die jüdische Religion eine antichristliche Religion. Der Islam ist das von Anfang an: eine Religion, die entstand, um die zentralen christlichen Glaubenswahrheiten (die heiligste Dreifaltigkeit, die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus, die Erlösung durch das Kreuzesopfer, die Vollendung durch den Heiligen Geist…) frontal anzugreifen und zu bekämpfen. Es braucht keine Phantasie, um zu erkennen, wo eine solche Religion ihren Ursprung hat.
Damit will ich kein Urteil über den einzelnen Juden oder Muslim gefällt haben, der Gott, trotz der Religion, in der er sozialisiert ist, dennoch aufrichtig sucht.
Wenn Christen beten, beten sie zu Gott dem Vater, zu Gott dem Sohn und zu Gott dem Heiligen Geist. Wenn ein Muslim betet, dann betet er ausdrücklich nicht zu Gott dem Vater und nicht zu Gott dem Sohn und nicht zu Gott dem Heiligen Geist. Wie können Sie da behaupten, dass wir zum gleichen Gott beten und Moscheen mit Kirchen gleichsetze? Entschuldigen Sie, aber ein so dummes Posting wie Ihres zur Kölner Moschee habe ich selten gelesen. Was Sie benötigen, ist…
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Donnerstag, 28. August 2008 23:04
gunther maria michel: @Ambrus. Christus ist nicht nur im Alten Testament
prophezeit worden. Auch in den heidnischen Religionen finden sich Prophezeiungen über das Kommen des Erlösers, etwa die Sibyllinen, bei Platon, bei Vergil, u.a., und warum nicht auch in den Veden. Das macht nicht aus den heidnischen Religionen wahre Religionen. Jesus Christus ist der Schatz im Acker, die kostbare Perle… Wenn man ihn gefunden hat, dann braucht man keinen Religionsverschnitt mit dem Hinduismus. Wenn man an ihn glaubt, dann ist im Herzen kein Platz mehr für Brahman, Shiwa, Krishna, und wie sie alle heißen. Wenn man damit anfängt, dann geht es einem schließlich wie Pater Willigis Jäger oder Ernst Drewermann. Von Jesus Christus bleibt dann nichts mehr übrig.
Gott ist ein eifersüchtiger Gott.
Der patristische Begriff der Vergöttlichung (theiosis, deificatio) wird von solchen hinduisierenden Theologen m.E. missbraucht. Vergöttlichung im christlichen Sinn (Teilhabe an der Natur Gottes, siehe Petrusbrief) ist ein Geschenk Gottes, eine Gnade, die der Erlösung durch Jesus Christus, seinem kostbaren Blut, das er am Kreuz für uns vergossen hat, verdankt ist. In der New-Age-Version des Christentums hingegen wird die Erlösung entkräftet und ersetzt durch das Bewusstwerden einer angeblich uns von Natur innewohnenden Göttlichkeit.
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Freitag, 22. August 2008 16:00
gunther maria michel: Aleph. Gott ist zugleich „Gegenstand“ des
Wissens und des Glaubens. Durch das Wissen allein, dass Gott existiert, und sogar durch den Glauben allein (wenn so etwas möglich wäre) wird der Mensch nicht gerettet. Dass man an Gott glaubt, ist notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Man muss auch auf die Verheißungen Gottes hoffen und vor allem, man muss Gott und den Nächsten lieben. [mehr…]
Freitag, 22. August 2008 15:47
gunther maria michel: An Aleph. Das Dasein Gottes
kann mit dem natürlichen Licht der Vernunft sicher bewiesen werden. Das ist biblische und katholische Lehre. Zur Bibel siehe das Buch Weisheit und das erste Kapitel des Römerbriefs.
Deshalb sind die Gottlosen auch unentschuldbar. Sie können Gottes Dasein erkennen, aber sie wollen nicht.
Sicherlich gibt es erschwerende und darum schuldmindernde Umstände. Doch grundsätzlich gilt: Der Mensch ist imstande, schon kraft seiner Vernunft zu erkennen, dass Gott existiert, und hat die sittliche Pflicht, Gott anzubeten, ihn zu lieben und ihm zu dienen.
Thomas und die übrige Scholastik hat an der Beweisbarkeit des Daseins Gottes mittels des Kausalschlusses unerschütterlich festgehalten, und Vaticanum I hat es bekräftigt.
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Freitag, 22. August 2008 13:44
gunther maria michel: Die Forschungen dieser Herren
sind durchaus interessant. Jedoch besteht die Gefahr darin, dass sie inkompetenterweise ihr physikalisches Forschungsgebiet überschreiten und unzulässige philosophische und theologische Schlüsse ziehen. Hier ist interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig.
Die zweite Gefahr ist die eines subtilen Materialismus. Ein solcher liegt der New-Age-Ideologie zugrunde.
Das Christentum besteht in der persönlichen Du-Beziehung zu dem dreieinen Gott, dem Schöpfer, Erlöser und Vollender. Gott aber ist Geist (und nicht Materie, und wäre sie noch so fein), wie Jesus dem Nikodemus sagt (Joh 4,24), und Gott will im Geist und in der Wahrheit angebetet werden. Und auch die von Gott geschaffene Seele des Menschen ist Geist und nicht Materie, wenn sie auch mit der Materie interagiert.
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Montag, 18. August 2008 11:33
gunther maria michel: Klever waren sie – die demokratischen Verbrecher der damaligen Zeit.
Entweder man bleibt bei der herkömmlichen englischen Schreibweise „clever“, oder man schreibt „klewwer“, finde ich. Bei „klewwer“ spricht man wenigstens das Wort richtig aus – mit einem kurzen „e“ im Wortstamm, und nicht mit einem langen „e“, wodurch man riskiert, raffinierte Politiker pauschal zu Einwohnern der niederrheinischen Stadt Kleve zu machen. „Klewwer“ hat noch einen Vorteil. Man läuft nicht Gefahr, es als „zlehfer“ auszusprechen, wozu einen das „c“ in clever verleiten kann. [mehr…]
Samstag, 9. August 2008 13:59
gunther maria michel: An „Nichtpapst…“. Seit wann scheut sich
Papst Benedikt XVI., den persönlichen Gott beim Namen zu nennen? Um zu solch einer Meinung zu kommen, muss man schon eine sehr reduzierte Wahrnehmung haben oder seine Wahrnehmung bewusst verdrängen. Es vergeht kein Tag, an dem der Heilige Vater, wie auch sein Vorgänger auf dem Stuhl Petri, Jesus Christus verkündet, mit Namen!
Von welcher „Sekte“ reden Sie? Meinen Sie die katholische Kirche? Sind Sie Katholik, oder was?
Was soll daran falsch sein, wenn der Papst den Priestern eine Stunde Stille empfiehlt? Lesen Sie einmal ein „vorkonziliares“ Werk über aszetische und mystische Theologie. Meinen Sie, dort kommt die Stille nicht vor und das ist eine Erfindung von Vaticanum II?
Hat der Papst den Priestern etwa gesagt, sie sollten in dieser Stunde der Stille Zenmeditation betreiben? Dann könnten Sie sich aufregen. Doch gerade dagegen hat er schon als Präfekt der Glaubenskongregation ein lehramtliches Schreiben verfasst!
Sie sollen es sich nicht herausnehmen, so respektlos und zu Unrecht den Papst zu kritisieren. Ihr Blick verändert sich, und am Schluss suchen Sie überall nur noch das Schlechte, um Ihre fragwürdige Weltsicht bestätigt zu finden.
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Sonntag, 20. Juli 2008 04:20
gunther maria michel: Die Weltjugendtage sind eine wunderbare
Initiative des Dieners Gottes Papst Johannes Paul II. (+) gewesen.
Es lebe unser Heiliger Vater Benedikt XVI.!
Es lebe die eine heilige katholische und apostolische Kirche!
Gelobt sie Jesus Christus in Ewigkeit. Amen.
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Donnerstag, 17. Juli 2008 12:50
gunther maria michel: „Gottlos“.
Ich halte es für ganz verfehlt, wenn die FSSPX den WJT „gottlos“ nennt und wenn kreuz.net das ohne Anführungsstriche übernimmt. Zum Begriff „gottlos“ einmal ein Zitat des hl. Kirchenvaters Johannes Klimakus:
Gott ist das Leben aller, die Vernunft und Freiheit haben. Er ist das Heil aller Gläubigen und Ungläubigen, der Gerechten und Ungerechten, der Frommen und Gottlosen, der Unschuldigen und Lasterhaften, der Kloster- und Weltleute, der Gelehrten und Ungelehrten, der Gesunden und Kranken, der Jungen und Alten, das Heil, an dem alle gemeinschaftlich Teil nehmen können, wie an der Ausströmung des Lichtes, an dem Anblick der Sonne, und an dem Wechsel der Luft ohne Unterschied Teilnahme stattfindet; denn bei Gott ist kein Ansehen der Person. Gottlos ist der Sterbliche, der, obwohl vernünftig, doch freiwillig das Leben flieht, und seinen eigenen Schöpfer, der ewig ist, achtet als ob er nicht wäre. Ungerecht ist der Mensch, welcher das Gesetz aus Gott nach der Verkehrtheit des eigenen Sinnes auslegt, und obwohl im trennenden Gegensatz mit Gott lebend, doch noch Gott zu glauben meint.
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Mittwoch, 16. Juli 2008 21:59
gunther maria michel: Gemischte Gefühle
habe ich angesichts des WJTs, wohl weil die Sache selbst ambivalent ist. Doch hoffe ich, dass alles in allem doch auch Gutes dabei herauskommen kann. Ich wohne in einem anderen großen Marienwallfahrtsort und sehe, wie sich die Besucher, die nur zum Teil Pilger und Wallfahrer sind, benehmen, u. bin betroffen über die Veränderungen im Verhalten in den letzten 25 Jahren. Halbnackte Leute gehen laut redend durch die Kirchen, als wären das nur Sehenswürdigkeiten, fotografieren u. filmen mit ihren Digitalkameras. Kaum dass einer betet oder anbetet. Kniebeuge beim Eintreten unbekannt. Es ist die Generation der im Krieg und kurz nach dem Krieg Geborenen. Bedauernswerte Leute. Wer bringt ihnen das Beten und das ABC des Glaubens bei? Andererseits gab es hier vor 3 J. ein einwöchiges Vorfestival zum WJT in Köln. Da konnte ich Jugendliche beobachten, die viel sangen und Theater spielten, aber auch stundenlang schweigend anbeteten. Dieser Anblick war eine große Freude. Die Dinge liegen nicht so simpel. Man muss schon genau hinschauen. [mehr…]
Freitag, 4. Juli 2008 21:31
gunther maria michel: Eine Schande,
wie hier Leute, die sich Katholiken nennen, den Heiligen Vater schmähen.

(V) Lasset uns beten für unseren Papst Benedikt XVI.
(A) Der Herr behüte ihn und erhalte sein Leben. Er lasse ihn gesegnet sein auf Erden und übergebe ihn nicht dem Hass seiner Feinde.
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Freitag, 13. Juni 2008 20:48
gunther maria michel: @Gotthard. Nachtlaterne hat einem
Menschen das Leben gerettet. Hast Du das auch schon, Gotthard? [mehr…]
Freitag, 13. Juni 2008 00:47
Was macht menschliches Leben so viel wertvoller als tierisches? Wir sind schließlich auch nur nackte Affen mit einem Gehirn von etwas größerer Dimension!

Ein Mensch, der sich selbst auf das Niveau des Tiers herabwürdigt, verwandelt sich nicht etwa in ein Tier, sondern in einen Dämon.
Du machst wirklich enorme Fortschritte, seit Du „dem Katholizismus entsagt“ hast.
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Freitag, 13. Juni 2008 00:38
Übrigens, nach dieser Wallfahrt fasste ich den Entschluss, dem Katholizismus zu entsagen.
Super! Damit hast Du dem Teufel eine große Freude gemacht.
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Donnerstag, 12. Juni 2008 13:58
gunther maria michel: @DerBerliner: Diese Bibel in drei Bänden
ist leider nicht im Internet zu finden. Mit etwas Glück finden Sie sie in Buchantiquariaten oder ersteigern Sie bei Ebay. Als Reprint wurde diese „Biblia sacra“ (Bd. 1-3).
Zur Zeit ist der 3. Band bei Nova et vetera zu bekommen. Nicht ganz billig:
http://www.novaetvetera.de/…log/sachgeb_166.html
Vor ein zwei Jahren wurde eine Reprint-Auflage gedruckt, leider ist mir entfallen, bei welchem Verlag.
Leblhubers Meinung, dass im Johannes-Evangelium nicht Jesu Stimme, sondern nur johannäische Theologie zu Wort komme (wobei zu fragen wäre, wo die denn her kommt), steht in völligem Widerspruch zur überlieferten katholischen Exegese. Wenn Sie alte Bibel-Ausgaben nicht zur Hand haben, können Sie auch die Catena Aurea des hl. Thomas von Aquin benutzen, die eine Sammlung von Väterzitaten zu den Evangelien sind. Im Internet ist sie im lateinischen Original, in Englisch und auszugsweise in Deutsch vorhanden. Zu Johannes Kap. 8 etwa:
http://www.corpusthomisticum.org/cjo05.html (unter caput 8 suchen. Unter lectio 9 sind Kommentare zu dem Satz Jesu: „Ihr habt den Teufel zum Vater.“. Origenes: „(…)diabolum, cuius filii erant, inquantum mali erant, non inquantum homines erant. Malum ergo quod faciunt, dominus eis obiurgat et corripit.“ Wenn Sie nicht Latein lesen können, lesen Sie es halt in Englisch. In der dt. Catena Aurea ist Joh. 8 ausgelassen. Siehe http://www.home.duq.edu/…masbibliography.html
oder hier: http://…ocumentacatholicaomnia.eu/…4-_Thomas_Aquinas,_S
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Mittwoch, 11. Juni 2008 04:13
gunther maria michel: @Leblhuber. Wenn Sie behaupten, Joh Kap. 8
sei Theologie, aber nicht Wort Jesu, dann lesen Sie einmal das Neue Testament in der Ausgabe und Kommentierung von Augustin Arndt S.J., 5. Aufl. 1910, erschienen mit der Empfehlung der deutschen Bischöfe und dem apostolischen Segen des hl. Papstes Pius X. Dort sind, im Unterschied zu heutigen Bibelausgaben, die Erklärungen der Kirchenväter und großen Theologen der Kirche angegeben. Die haben Sie dann aber alle gegen sich. Und gegen den Konsens der Väter darf die Schrift bekanntlich nicht ausgelegt werden.
Ihre Behauptung, gerade im Hinblick auf das Joh.Evangelium, ist außerdem ausdrücklich von Papst Benedikt XV. in seiner Enzyklika über den hl. Hieronymus zurückgewiesen worden. Ihre Auffassung ist also nicht katholisch, werter Leblhuber, von welch edlen Motiven sie auch veranlasst sein sollten. Oder sind die Kirchenväter, u. die Päpste Leo XIII., Pius X. u. Benedikt XV., die die Irrtumslosigkeit der Schrift lehrten, Ihrer Meinung nach nun auf einmal nicht mehr katholisch? Ebenfalls gegen sich haben Sie die orthodoxe Exegese, z.B. den sel. Theophylakt von Ochrid, der in senem Kommentar die Exegese der griechischen Väter zusammenfasst.
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Mittwoch, 7. Mai 2008 10:30
gunther maria michel: Jesus Christus spricht: Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben,
zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.
(Mk 9.42)
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Samstag, 26. April 2008 16:12
gunther maria michel: Liebes Frl. Anita Berber,
mich stört es nicht, wenn muslimische Frauen Kopftuch tragen und ihren Körper verhüllen, und finde diesen Anblick jedenfalls weit erfreulicher als den, den viele Frauen und Mädchen in unserem Land bieten. Es muss ja nicht gleich die Burqa sein:

http://static.twoday.net/…ages/musliminnen.gif

Sie sollten den Glauben an Jesus Christus annehmen und römisch-katholisch werden. Das wird der beste Beitrag sein, den Sie für die Kultur in Deutschland, Europa und sogar in Ägypten leisten können, und vor allem wird es das Beste sein, was Sie für Ihr ewiges Seelenheil tun können.
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Donnerstag, 10. April 2008 00:45
gunther maria michel: In paradisum…
In paradisum deducant te angeli;
in tuo adventu suscipiant te martyres,
et perducant te in civitatem sanctam Ierusalem.
Chorus angelorum te suscipiat,
et cum Lazaro, quondam paupere,
æternam habeas requiem.


Zum Paradiese mögen Engel dich geleiten,
bei deiner Ankunft die Martyrer dich begrüßen
und dich führen in die
heilige Stadt Jerusalem.
Chöre der Engel mögen dich empfangen,
und mit Lazarus, dem einst so armen,
soll ewige Ruhe dich erfreuen.

In paradisum (audio-clip)
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Montag, 7. April 2008 22:37
gunther maria michel: @Gottfried. So einfach ist es auch nicht.
Die orthodoxe Dogmatik lehrt die Ewigkeit der Höllenstrafen. Sie beruft sich dabei auf das Zeugnis der Heiligen Schrift und auf den hl. Athanasius den Großen, den hl. Papst Klemens von Rom, den hl. Irenäus von Lyon und den hl. Basilius den Großen, sowie auf das 5. Ökumenische Konzil, das die Apokatastasis-Lehre des Origenes verurteilte.
Die Einwände dagegen, wie sie in der Orthodoxie immer wieder auftauchten, werden zurückgewiesen.
Hier geht die orthodoxe Dogmatik mit der römisch-katholischen durchaus konform.
Bischof Hilarion Alfejew repräsentiert mit seiner Ansicht also nicht die orthodoxe Lehre in diesem Punkt.
Doch hat die Orthodoxie den Glauben nicht so bis in die feinste Details festgelegt wie das unsere römische Kirche im Laufe der Jahrhunderte getan hat. Deshalb würde man Bischof Alfejev dort wohl auch nicht gleich der Häresie beschuldigen, wie das hier getan wurde.
Im Osten hatte man immer schon Mitleid mit den ewig Verdammten. Davon zeugt z.B. die Legende vom Gang der hl. Gottesmutter durch die Qualen (= die Hölle), siehe http://www.teol.de/MarJb2001-1.pdf, Seite 58f.
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Montag, 7. April 2008 20:19
gunther maria michel: Was ist an der Erklärung Wischiwaschi?
Kardinal Schönborn hat die Äußerungen Bischof Hilarions höflich, aber klar zurückgewiesen. Soll er ihn etwa beschimpfen?
Und welche anderen Häresien hat Bischof Hilarion geäußert, da kreuz.net von einer Mehrzahl von Häresien spricht?
Zur Entschuldigung oder wenigstens besseren Verständnis des orthodoxen Bischofs kann man anführen, dass die Ewigkeit der Höllenstrafe nicht von einem der ökumenischen Konzilien des 1. Jahrtausends definiert wurde, sondern erst auf dem 4. Lateranum 1215.
Hingegen gibt es eine gewisse östliche Tradition, die Höllenstrafe als zeitlich begrenzt zu denken: nicht nur Origenes, sondern auch der hl. Gregor von Nyssa, Didymus von Alexandrien und Evagrius Pontikus haben sich in diesem Sinne geäußert.
Man muss über diese Dinge ohne Fanatismus reden.
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Sonntag, 23. März 2008 19:16
sind nicht Anhänger Gottes, sondern Anhänger Mohammeds, die glauben, dass sie vermittels der Botschaft Mohammeds Gott anhängen. Das ist ein Unterschied. Die Botschaft Mohammeds, von der die Mohammedaner/ Muslime glauben, dass sie eine Botschaft Gottes sei, gehört essentiell zum Muslimsein dazu. Deswegen ist es voll gerechtfertigt, die Muslime Mohammedaner zu nennen. Das wird auch bestätigt durch das islamische Glaubensbekenntnis, die Schahada: Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Gesandter. Wer den zweiten Teil der Schahada nicht anerkannt, gilt den Mohammedanern als Ungläubiger, auch wenn er an den einen Gott glaubt. [mehr…]
Sonntag, 23. März 2008 18:04
gunther maria michel: Christen heißen die Christen
nur im Deutschen, in anderen Sprachen heißen sie Christianer, also Anhänger, Nachfolger Christi.
Mohammedaner heißt dementsprechend Anhänger Mohammeds, eine sehr zutreffende Bezeichnung, übrigens früher auch von den Muslimen nicht als herabsetzend aufgefasst. Zutreffend insofern, als nicht schlechthin der Monotheist von den Muslimen als Muslim anerkannt wird, sondern nur derjenige, der Mohammed als höchsten Propheten Gottes („Allahs“) anerkennt. Die Muslime spielen mit einer engeren und weiteren Bedeutung des Wortes Muslim.
Hinzukommt, dass man sich als Christ nicht diktieren zu lassen braucht, wie man Angehörige einer nichtchistlichen Religion bezeichnet. Die Muslime bzw. Mohammedaner nennen uns auch nicht Christen oder Christianer, sondern Nazarener, so wie die Juden es tun.
Die fragen auch nicht, wie wir von ihnen genannt werden möchten.
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Sonntag, 2. März 2008 13:41
gunther maria michel: Orémus et pro pérfidis Judaéis:
ut Deus et Dóminus noster áuferat velámen de córdibus eórum; ut et ipsi agnóscant Jesum Christum, Dóminum nostrum.
Lasset uns auch beten für die treulosen J u d e n : Gott, unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß auch sie unsern Herrn Jesus Christus erkennen.Kein Amen.

Der katholische Glaube ist kein unfertiger Glaube, sondern ein vollkommener Glaube von Anfang an, auch wenn manches Zeit brauchte, um ausformuliert zu werden.
Ein Gebet, das fast 2000 Jahre richtig war, kann nicht von heute auf morgen falsch sein. Eher ist eine Theologie falsch, die ein solches Gebet von heute auf morgen für falsch erklärt.
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Samstag, 12. Januar 2008 13:06
gunther maria michel: @pneumat: Echte Ehe – keine Scheinehe.
Was Du schreibst, pneumat, ist soweit ja in Ordnung, mit der Ausnahme, dass Du dem hl. Josef und der hl. Gottesmutter bloß eine Scheinehe zuschreibst. Sie haben aber eine wahre Ehe geführt. Die Argumente dafür kannst Du z.B. hier finden:

http://www.stjosef.at/…amare_textauszug.htm
[mehr…]
Samstag, 12. Januar 2008 02:16
sind das einst bekehrte Israel, dessen Bekehrung in Röm 11,25ff. vorhergesagt ist. Die Zahl ist nach Auslegung verschiedener Kirchenväter (Primasius, Ambrosius) und Theologen (Anselm) symbolisch gemeint und bezeichnet die vollendete Gottesgemeinde als ein wohlgeordnetes, wohlgegliedertes Ganzes. Einfach um die historischen zwölf Stämme kann es deshalb nicht gehen, weil ein Stamm, Dan, ausgelassen ist und Levi, ohne Vorrecht, wie ein anderer Stamm behandelt wird. [mehr…]
Freitag, 11. Januar 2008 18:22
Die Stelle habe ich sinngemäß aus dem Kopf zitiert. In der Kirche wird sie verstanden als für Männer und Frauen gleichermaßen geltend. So vermählen sich Ordensfrauen mit Christus als ihrem Bräutigam und tragen zum Zeichen dessen einen Trauring an ihrer rechten Hand, so wie Eheleute es tun. [mehr…]
Freitag, 11. Januar 2008 18:11
lebte nach seiner Einsetzung als Fürst der Apostel in enthaltsamer Ehe. So wohl auch die anderen verheirateten Apostel, die ja auf Befehl Jesu vor seiner Himmelfahrt in alle Länder gingen, um die frohe Botschaft zu verkünden. [mehr…]
Freitag, 11. Januar 2008 18:03
gunther maria michel: Den Christen, denen der katholische Glaube schwerfällt,
möchte ich etwas zu bedenken geben. Warum wohl ist der menschgewordene Sohn Gottes ehelos geblieben, wo doch nach der alttestamentlichen Religion Männer und Frauen, als Regel, heiraten sollten? Gewiss nicht, weil die – von Gott schon im Paradies eingesetzte – Ehe und alles, was zu ihr gehört, etwas Schlechtes ist. Jesus Christus brachte eine neue, höhere Lebensform, die das AT nur ansatzweise kannte: die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen. Jesus lehrte die zölibatäre Lebensweise für jene, die sie fassen können – also für jene, die dazu berufen sind, und lebte sie uns in vollkommener Weise vor. Deshalb ist es kein Zufall, wenn die Personen, die Jesus am nächsten standen: seine heiligste Mutter Maria und sein Nährvater Josef, der Jünger, „den er liebte“: Johannes der Evangelist, sein Vorläufer und leiblicher Vetter: Johannes der Täufer, … wenn diese Personen jungfräulich waren. Sie sind die ersten, die mit dem Herrn den Stand der christlichen Jungfräulichkeit begründeten, der sich dann in der Urkirche und frühen Kirche ausweitete. Nach der Offenbarung des Johannes sind jene, die dem Lamm folgen, wohin immer es geht, die ihm also im Himmel am nächsten sein werden, jungfräuliche Menschen. Wenn man das einmal verstanden hat, dass es so ist und warum es so ist, dann wird man auch den Sinn bestimmter katholischer Glaubensgeheimnisse besser begreifen und annehmen können. Dafür braucht es allerdings Demut und Herzensreinheit. Die Ehelosigkeit ist eine engelhafte Lebensweise. [mehr…]
Donnerstag, 10. Januar 2008 18:27
Dogmen sind von Gott geoffenbarte Wahrheiten, die von der Kirche zum Glauben vorgelegt werden. Sie sind notwendig, um das Heil zu erlangen.
Es ist Stolz, Hochmut und Ungehorsam, sie zurückzuweisen.
Das Lehramt der katholische Kirche ist keine Anmaßung, sondern vom Sohn Gottes, auf den Sie sich berufen, den Sie offenbar aber ungenügend kennen, selbst eingesetzt.
Die dogmatischen Wahrheiten zurückweisen ist gleichbedeutend mit Jesus Christus zurückweisen.
Was ist es letztlich anderes als Stolz, Hochmut und Ungehorsam, die Wahrheit zurückzuweisen?
Werden Sie katholisch, und fangen Sie ein neues, besseres, Gott wohlgefälliges Leben an!
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Donnerstag, 10. Januar 2008 18:15
Wenn Sie meinen, im ausdrücklichen, gewollten Gegensatz zur katholischen Kirche mit Gott verbunden sein zu können, dann könnten Sie sich sehr täuschen, nein, dann täuschen Sie sich. Hoffentlich trifft dann wenigstens für Sie zu, dass Sie nicht wussten, was Sie taten.
Wenn Gott sich offenbart, dann besteht der Weg zu ihm darin, seine Offenbarung anzunehmen und nicht, sie hochfahrend und vermessen in den Wind zu schlagen.
Machen Sie, was Sie wollen, Sie sind ein freier Mensch. Aber beklagen Sie sich einmal nicht, dass Sie die Wahrheit nicht hätten erfahren können.
Das Leben auf dieser Erde hat genau zwei Ausgänge. Jeder wählt selbst.
Damit schließe ich.
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Donnerstag, 10. Januar 2008 18:04
gunther maria michel: An Matt und andere Zweifler.
Wenn Ihr die katholische Glaubenslehre über Jesus, seine allerseligste Mutter und ihren keuschen Bräutigam nicht annehmen könnt, dann zeigt Ihr, dass Ihr vom katholischen und christlichen Glauben sehr Wesentliches nicht verstanden habt. Das liegt nicht an diesen Glaubensgeheimnissen, die in sich lichtvoll sind, das liegt an eurem verdunkelten Verstand. Die Verdunkelung ist eine Folge der Erbsünde, aber auch der persönlichen Sünden. Man muss schon die Dogmen annehmen wollen. Wenn man sie annimmt und aus dem katholischen Glauben lebt, dann erweisen sie sich zunehmend als das Licht, das sie sind, auch wenn wir sie auf dieser Erde nie ganz durchschauen können. Man muss als katholischer Christ glauben und leben, um die einzige Wahrheit und Schönheit dieser Religion zu verstehen. [mehr…]
Donnerstag, 10. Januar 2008 17:51
gunther maria michel: Eheschließung.
Aus der Tatsache, dass etwas nicht erwähnt wird, ist nicht zu schließen, dass es nicht stattgefunden hat. Die Evangelien sind so sparsame wie gehaltvolle Texte. Matthäus erwähnt, dass Maria mit Josef verlobt war (1,18). Die Verlobung galt schon als Ehe, nur dass Braut und Bräutigam noch getrennt, gegebenenfalls im Elternhaus, lebten. Die Hochzeit Josefs und Marias ist in dem Sätzchen ausgedrückt: (Josef) nahm seine Frau zu sich (1,25). Wenn der Bräutigam die Braut zu sich nahm, dann war das die Hochzeit, die entsprechend festlich begangen wurde (siehe Hochzeit von Kana). Das wird aber bei Josef und Maria nicht näher ausgeführt, weil der heilige Verfasser es nicht als nötig erachtete. Die Heilige Schrift ist da, um uns in die Heilswahrheiten einzuführen, nicht um unsere Neugier zu befriedigen. [mehr…]
Donnerstag, 10. Januar 2008 17:42
gunther maria michel: @defendor. „Erkennen“ –
griech. gi(g)noskein, hebr. jada’ – hat im biblischen Sprachgebrauch sehr wohl die Bedeutung von Geschlechtsverkehr haben. Bei Matthäus steht, dass Josef seine Frau nicht erkannte, bis sie ihren Sohn gebar (1,25). Damit ist gemeint, dass er keinen ehelichen Verkehr Maria hatte bis zur Geburt ihres Sohnes. Es ist aber falsch, aus dieser Formulierung zu schließen, dass Josef und Maria danach ehelichen Verkehr miteinander hatten. Das ist definitiv nicht der Fall. Wie aus anderen Stellen der Heiligen Schrift hervorgeht, ist das in der Bedeutung der Konjunktion bis im Bibelhebräischen und Bibelgriechischen (NT und Septuaginta) nicht enthalten. Und da diese Stelle nicht isoliert, sondern im Gesamtkontext des Glaubens ausgelegt werden muss, ist klar, dass hier der Evangelist nicht sagen wollte, dass Josef und Maria nach der Geburt Jesu ehelich miteinander verkehrten und Kinder zeugten. [mehr…]
Donnerstag, 10. Januar 2008 17:23
gunther maria michel: Die heilige Gottesmutter Maria
war und ist immerwährende Jungfrau – vor, in und nach der Geburt. Sie hat ihren einzigen Sohn Jesus nicht von einem Mann, sondern vom Heiligen Geist empfangen und ihn wunderbar, ohne Verletzung ihrer Jungfräulichkeit, geboren. Die Konjunktion „bis“ (griech. „héos“) sagt biblisch nichts über den Zeitraum danach. Die sogenannten Brüder Jesu sind enge Verwandte von ihm, Vettern, wie sich aus anderen Stellen der Heiligen Schrift und der Tradition beweisen lässt. Maria hat schon als junges Mädchen vor Gott immerwährende Keuschheit und Enthaltsamkeit gelobt. (Sonst hätte sie den Erzengel Gabriel nicht gefragt: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne.) Auch der heilige Josef ist zeit seines Lebens jungfräulich geblieben. Heute in unserer sexomanischen Zeit können viele Leute das nicht verstehen, auch in diesem Forum. Die Redaktion sollte aber verhindern, dass über die heilige Familie dumm oder sogar blasphemisch geschwätzt wird. [mehr…]
Sonntag, 11. November 2007 15:09
gunther maria michel: Das ist keine Stola.
Was auf dem Foto zu sehen ist, ist keine Stola, und der es trägt, ist kein Priester. Es handelt sich um ein sogenanntes Pastoral-Insigne, und der Träger ist ein Pastoralreferent oder etwas der Art. Der Winkel ist kein Freimaurerwinkel – der ist bekanntlich rechteckig.
Allerdings ist es zu tadeln, dass dieses Insigne, wie es ja auch hier in diesem Beitrag und den Diskussionsbeiträgen geschehen ist, leicht mit einer Stola verwechselt werden kann. Der Wesensunterschied zwischen geweihten Personen und lediglich für kirchliche Dienste vom Bischof bestellte Personen wird äußerlich verwischt.
Diese Pastoralinsignien werden aus denselben Stoffcoupons hergestellt, aus denen auch die Priester- und Diakonstolen angefertigt werden.
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Montag, 14. Mai 2007 23:21
gunther maria michel: Der Artikel stimmt.
Wenn ihr beten würdet, dann wüßtet ihr auch ohne Messung mit physikalischen Apparaten, aus eigener Erfahrung und aus der Erfahrung mit anderen Personen, mit Evidenz, daß das Gebet eine gewaltige Energie freisetzt. Ihr würdet es auch beim Empfang der heiligen Sakramente spüren.
matt – mir scheint, Sie sind sehr von sich eingenommen. Ein unscheinbares Betmütterchen mit Volksschulbildung, das Sie mit Ihrer Einstellung gar nicht wahrnehmen, ist Ihnen geistig überlegen. Auch Sie werden Ihre Erfahrungen machen. Mögen Sie sich zeitig von Gott erleuchten lassen, damit Sie auf den richtigen Weg kommen.
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Samstag, 14. April 2007 13:31
„Statt die katholische Wahrheit zu verkünden, beschäftigt er sich mit exegetischen Märchen aus den letzten beiden Jahrhunderten.“ Dieser Satz der kreuz.net-Redaktion ist eine Frechheit. Um sich mit den „Märchen“ wissenschaftlich auseinandersetzen zu können, dazu braucht man ein hohes intellektuelles, theologisches und philosophisches Niveau, und das hat unser Papst – Gott sei Dank, denn auch das ist eine Gabe des Heiligen Geistes. Die exegetischen Märchen geistern geradezu allgegenwärtig in den Köpfen von Christen und Nichtchristen herum, und da ist es ein großes Verdienst, wenn man es fertigbringt, sie kompetent zu behandeln und doch auf die katholische Wahrheit zurückzulenken. Noch bevor ich das Buch gelesen habe, bin ich bei Joseph Ratzinger sicher, daß er darin nichts anderes tut, als Jesus Christus zu verkündigen. Denn abgesehen davon, daß er ein Intellektueller ist, ist er auch tieffromm katholisch. Und ein Nachrichtenportal, in dem solche Frechheiten gegen den Papst geschrieben werden, wird von jetzt an keine Meinungsäußerungen von meiner Seite mehr bekommen, denn sonst könnte es so aussehen, als solidarisierte ich mich mit ihnen.
Adieu!
Gunther Maria Michel.
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Freitag, 13. April 2007 10:58
gunther maria michel: Es ist höchste Zeit,
daß der Diener Gottes Papst Pius XII. selig und heilig gesprochen wird. Nichts steht dem im Wege außer politischen Erwägungen: „Aus Furcht vor den Juden hielten sie die Türen verschlossen“ (Joh 20, 19) [mehr…]
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Dienstag, 10. April 2007 01:17
Lesen, studieren und verinnerlichen Sie den Katechismus der Katholischen Kirche, eine Zusammenfassung von 2000 Jahren katholischer Theologie. Grübeln Sie nicht zu viel, und beachten Sie, daß es im Christentum weniger darauf ankommt, viel zu wissen, als vielmehr, viel zu lieben. Mit anderen Worten, fangen Sie an, mit Gottes Gnade als Christ zu leben, dann wird Gott Ihnen auch die nötige Weisheit und Klugheit nicht verweigern. [mehr…]
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