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Maçonnitisches Lesben- und Schwulenreferat „Spaemann wird darauf angesprochen, dass das fanatisierte
Kölner ‘Autonome Lesben- und Schwulenreferat’ gerade versucht hat, eine akademische Ringvorlesung der
deutschen Philosophin Edith Düsing (58) zu sprengen, weil sie sich kritisch zur Homo-Ideologie geäussert
hatte.“ Das maçonnitische Autonome Referat schreibt auch in cruce.ret.
Korrigendum 17:21 re CPX <> FSSPX „Von Mgr. Charrière erhält er im Heim Don Bosco, Fribourg, neun Zimmer
für seine Seminaristen und gründet hier eine Priestervereinigung, deren Dekret Mgr. Charrière am 1.11.1970
unter der Bezeichnung ‘Priesterfraternität vom Hl. Pius X.’ mit Sitz in Fribourg unterzeichnet.“ Bitte,
das Versehen zu entschuldigen; hatte mich 17:21 auf LThK 2,1295 s.v. Confraternitas Pius X. (CPX) abgestützt.
Kürzeste Abkürzungen Die Paragraphenzeichen „¶“ und „§“ haben sich aus einem gotischen „C“ (ℭ) entwickelt.
So Tante Wiki, die bisweilen trübe sprudelnde Quelle. So könnte man schreiben: CPX = §PX und zugleich
FSSPX = F§PX, in der Konklusion (F)§PX.
Antwort „Nach einem Vorschlag der Internationalen Theologenkommission verdienen folgende Titel [des Papstes]
einen Vorzug: Papa, sanctus Pater, Episcopus Romanus, Successor Petri, Supremus Ecclesiae Pastor […]“
(LThK³ 7,1344). „Die Internationale Theologenkommission wurde 1969 von Paul VI. […] errichtet.“ (LThK³
5,562). Lateinisch „sanctus Pater“ heisst auf deutsch „heiliger Vater“. Meines Wissens ist die ganz korrekte
Anrede „Eure Heiligkeit“. Wenn Sie Herrn Max Müller auf der Strasse antreffen und Sie mit diesem per
Sie sind, dann sagen Sie auch: „Guten Tag, Herr Müller“ und nicht „Grüss Dich, Bruder Max“. Oder sind
Sie mit dem Papst per Du?
@ Regina 1961 re CPX CPX ist gleich Confraternitas Pius X. und kennzeichnet die Vereinigung, die am 1.11.1970
durch Bischof Charrière sanktioniert wurde und noch im gleichen Jahr nach Ecône in ein ehemaliges Gebäude
der Chorherren vom Grossen St. Bernhard zog. Confraternitas Pius X. heisst auf deutsch Bruderschaft Pius
des Zehnten.
Eine kurze Einmischung Doch, ich reite herum. Die Pius-Priesterbruderschaft verteufelt nicht „alles Liturgische
nach 1965“, denn immerhin feiert die CPX heute noch die Liturgie.
Werte Regina, Fragen über Fragen. „Papst Klemens II. soll nach dem Willen des Kaisers [!] die Kirche
von den Übeln der Simonie und der Priesterehe reinigen.“ (dtv-Atlas zur Weltgeschichte, 19. Auflage 1984,
S. 147, ad: Jahr 1046, Synode von Surti). Viri probati: Das ist doch etwas ganz Anderes. Die Viri probati
heiraten zuerst und würden anschliessend Priester. Also verstossen sie nicht gegen das Verbot für geweihte
Priester zu heiraten (= Zölibat).
Oh, Hans im Glück, postet sogar Links zur ganz hervorragenden Website des Heiligen Stuhls. Diese Website
ist äusserst sorgfältig gestaltet. Wie auch jene von crux.ret.
Ich nehme meine Verleumdung zurück und bitte Sie um Entschuldigung, denn selbstverständlich ist es Ihnen,
werte Marienbotschaft, erlaubt, Herrn Berens (der nicht einmal weiss, wie man den Heiligen Vater höflich
anspricht) anzuprangern.
Ich gebe zu, werte Regina, dass ich bisweilen um den Konzilskompromissbrei herumrede. Aber seien Sie sich
bewusst, dass es nicht nur den Willen des Priesteramtkandidaten braucht, sondern auch eine Berufung und
zudem den Willen der Kirche, den Kandidaten zum Priester zu weihen. Das nur nebenbei und bei weitem nicht
analog. Eine Abschaffung des Zölibats wird auf jeden Fall den Priestermangel nicht beheben, denn in den
protestantischen Glaubensgemeinschaften haben die auch Pfarrermangel. PS: Ich bin ein Mann. Zu Latein:
Homo sum.
Bei der Emmaus-Geschichte vom Ostermontag kommt mir auch immer Thomas, der Zwilling, in den Sinn, der
als Erster gegenüber Jesus bekannte: „Mein Herr und Mein Gott.“
Das Kind tummelt sich immerhin im Internet und kann sogar die Tastatur und die Maus bedienen. Haben die
Eltern dieses Kindes die Website von kreuz.net denn nicht gesperrt?
Offen sind auch noch die beiden Fragen: 1.- „Wer sind die Rechtgläubigen?“ 2.- „Was hat die Pius-Priesterbruderschaft
mit der Leugnung des Holocaustons zu tun?“ 3.- „Ist Demokratie biblisch?“ – Ja, selbstverständlich, denn
ecclesia heisst Gemeindeversammlung, die Versammlung jener, die aus der Synagoge herausgerufen wurden.
Der Zusammenhang zwischen der Ankündigung Christi und dem Glauben an den Namen Christi Beim Propheten
Jesaja (9,5a) ist zu lesen: ὅτι παιδίον ἐγεννήθη ἡμῖν, υἱὸς καὶ
ἐδόθη ἡμῖν, οὗ ἡ ἀρχὴ ἐγενήθη ἐπὶ τοῦ ὤμου αὐτοῦ,
καὶ καλεῖται τὸ ὄνομα αὐτοῦ Μεγάλης βουλῆς ἄγγελος·
Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man
nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber. Vergleichen Sie auch den Introitus www.erzabtei.de/html/pop/puer.html
zu Weihnachten am Tag. Beim Evangelisten Johannes (2,23-25) ist zu lesen: cum autem esset Hierosolymis
in pascha in die festo multi crediderunt in nomine eius videntes signa eius quae faciebat / ipse autem
Iesus non credebat semet ipsum eis eo quod ipse nosset omnes / et quia opus ei non erat ut quis testimonium
perhiberet de homine ipse enim sciebat quid esset in homine Während er zum Paschafest in Jerusalem war,
kamen viele zum Glauben an seinen Namen, als sie die Zeichen sahen, die er tat. Jesus aber vertraute sich
ihnen nicht an, denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen; denn er
wusste, was im Menschen ist. Dies als kleiner Beitrag zur Einstimmung auf Weihnachten. (Quelle: Die Bibel
www.diebibel.de/)
Hölle <> Teufel 1. Niemand – auch nicht die Kirche – weiss von irgendjemandem, der sich in der Hölle
befinden soll. Nicht einmal von Iudas, der immerhin dreissig Silberlinge kassierte, um bei der Verwirklichung
des Planes Christi unbewusst beizuhelfen. 2. „Zum Teufel fahren“ ist ungleich „In die Hölle fahren“.
Ist denn das so schwierig?
Posten im Leserforum „Erst mal muss man die Fähigkeiten für den Posten haben, und ausserdem bin ich
zu alt für das Amt.“ Ich dachte, es hiesse: „Erst mal muss man die Fähigkeiten für das Posten haben,
und ausserdem bin ich zu alt für das Amt.“
Non per analogiam: Schuhverkäufer bastelt ein Minarett aus wetterfestem Pappmaché „Auf dem Dach seines
Gebäudes in Bussigny bei Lausanne (Kanton Waadt) hat ein Geschäftsmann ein Minarett errichtet. Damit
will er gegen das umstrittene Ergebnis der Schweizer Volksabstimmung zum Minarett-Verbot vom 29. November
protestieren. Gleichzeitig soll es ein Zeichen des Friedens und der Toleranz gegenüber den Muslimen sein.“
Dies berichtet die Website diepresse.com, die auch für elektronische Konkubinats-Verkuppelung (www.parship.at)
Werbung macht. „In der Schweiz gibt es keine Probleme mit den Muslimen. Aber mit der Abstimmung haben
wir ein Problem geschaffen“, sagte Guillaume Morand, Chef einer Schuhkette. Mit dem Minarett wolle er
nicht provozieren. „Es ist lediglich eine Botschaft des Friedens“, erklärte er. Dies berichtet die Website
weiter. Eine Botschaft des Friedens? Eine als Irrtum getarnte Polemik! Lieber Herr Schuhverkäufer, haben
Sie noch nicht begriffen, dass der Verbot des Minarett-Neubaus einerseits und eine infame Ablehnung des
Islames oder sogar der islam-gläubigen Mitmenschen andererseits N I C H T D A S S E L B E sind?
Überhaupt nicht analog: Eröffnung des Instituts für theologische Zoologie im Schloss Münster ….theologische-zoologie.de/ „Als Forscher im Bereich der franziskanischen Spiritualität wurde bald einmal deutlich, dass ökologische
und tierethische Fragestellungen von [recte: vom Heiligen] Franz von Assisi her nicht nur nicht ausgeklammert
werden können, sondern zum unveräusserlichen Bestand [etwa des Katholischen!?!] gehören.“ „Schliesslich
liess ich mich zuerst in Deutschland in den Theologischen Beirat von AKUT (Aktion Kirche und Tier) und
dann zum Präsidenten der AKUT/Schweiz wählen.“ (Quelle: ….theologische-zoologie.de/rotzetter.htm)
Aktion Kirche und Tier:
Konstantin, der göttliche Princeps „'… Keinen Weihrauch, kein Opfertier, kein Feuer, kein Trankopfer
hatte er dabei. Denn das war nicht erlaubt (ou gar exèn)’ (Libanius, Oratio 14,41). All das war verboten
worden, spätestens seit 341 als Constantinus das entsprechende Gesetz erlassen hatte. ‘Weichen soll der
Aberglaube, der Wahnsinn des Darbringens von Opfern soll beseitigt werden’ (Codex Thedosianus 16,10,2).
Er beruft sich dabei auf ein Gesetz des göttlichen princeps, des grossen Konstantins, des Konstantin,
den sein Biograph Eusebius als toleranten Beter für das Wohlergehen aller seiner Untertanen, der Christen
wie der Nicht-Christen darzustellen scheint.“ (Quelle: W. Geerlings, R. Ilgner (ed.), Monotheismus. Skepsis.
Toleranz. Eine moderne Problematik im Spiegel von Texten des 4. und 5. Jahrhunderts, Fontes Christiani.
Studien, Turnhout: Brepols Publishers, 2009, S. 184) Quizfrage: Woran erinnert dieser Text?
Weil man eines via Internet gar nicht kann: Streiten. Dies berichtet eine ostschweizerische Monopol-Tageszeitung
in ihrer heutigen Ausgabe (S. 16). „Um Emotionen auszudrücken, sind in den meisten Chaträumen nur lachende
oder todtraurige kleine Gesichter vorprogrammiert, die man einfügen kann.“ Dies berichtet die Monopol-Tageszeitung
weiter. Die kleinen Gesichter lassen sich auch im vorliegenden Forum der freiesten Meinungsäusserung
(cuius nomen est crux.ret) einfügen. „Die Messfeier im Dom schliesst just, wie der Sonntagsverkauf beginnt.
Als ob Kirche und Wirtschaft einen ‘Joint-Adventure’ geschlossen hätten.“ Dies berichtet ein historisch
bewanderter Ex-Redaktor der Monopol-Tageszeitung in deren heutigen Ausgabe (S. 33). Der Ex-Redaktor fällt
bisweilen mit langweiligen Texten voll von anti-papistischer Satire auf. Ein Joint ist eine in Zigarettenpapier
gepackte Droge. Im Wort „Adventure“ klingt das Kommen des Herrn an. Insofern ist der Terminus „Joint-Adventure“
mit etwelchem Amusement verbunden, was dem Ex-Redaktor zugegebenermassen zu Gute zu halten ist.
Also, ich komm ja da nicht so gut draus bei dieser Abtreibungs-Diskussion; aber wenn Herr Berens tatsächlich
meint, ungeborenes Leben sei weniger wert als geborenes, dann ist das wahrhaftig pervers.
Ja, Biene, die Kirche ist die Braut Christi. Das ist auch der Grund, weshalb Priester nicht heiraten dürfen.
Aber die Sex-Hungrigen mögen das nicht verstehen.
Noch ein Wort zum Sonntag an Herrn Berens Berens: „Es wäre doch heuchlerisch und unehrlich, Jemand mit
‘Heilig’ anzusprechen, der so verantwortungslos mit Menschenleben und deren Gesundheit umgeht.“ Das ist
wirklich das aller-, allerletzte, das ich mir erlauben würde: über den Heiligen Vater zu urteilen. Geht’s
eigentlich noch?
Sehr geehrter Herr Lordkanzler Morus, da sprechen Sie ein grosses Wort gelassen aus. Ich gebe gerne zu,
dass meine Orientierungslosigkeit im Glauben nie so gross war wie heute. (Darum bin ich immer froh, wenn
ich die Bibel und den KKK zur Hand habe.) Was mich total fertig macht, ist die Tatsache, dass ich nicht
mal mehr in der Messe Anhaltspunkte finde, weil der Clown vorne eh macht, was er will.
Sehr geehrte Frau MessagefromMary, Sie haben geschrieben: „… das wird Gott ihm nie verzeihen!“ Damit
negieren Sie das Erbarmen Gottes mit Herrn Berens.
Bei uns betet der Priester auch immer „Gott, uns Vater und Mutter, …“ Es besteht schliesslich keine
Gefahr, dass sich irgendjemand ein ganz wenig nerven könnte. Man nennt dies auch: infame Provokation.
Gut, ich gebe zu, dass ich von Herrn Berens nur dieses doofe Spiegel-Posting gelesen habe. Mehr weiss
ich nicht. (Wer postet im Spiegel, diesem hanseatischen Schmierblatt?) @ berens: Wenn die allgemeine Bezeichnung
des Papstes hier auf Erden nun mal „Heiliger Vater“ ist, dann richtet man auch die Anrede danach. Das
ist doch das Mindeste an Respekt. Haben Sie keine Erziehung genossen?
Ja, es ist zum Heulen, aber manchmal frage ich, was diese Leute antreibt? Und was sie mit fünfzig und
älter machen werden, wenn die Haut (und anderes) nur noch in Falten runterhängt?
Das Erbarmen Gottes „… eine Sünde gegen den Heiligen Geist und wird nicht verziehen.“ Ja, das steht
in der Bibel. Trotzdem können Sie das Erbarmen Gottes nicht ermessen. (Und sollten die Negierung desselben
vor allem nicht dazu missbrauchen, um andere Menschen abzukanzeln.)
Man kann vehement anderer Meinung sein als Herr Berens, aber darüber, wer in der Hölle ist oder wer
in der Hölle sein wird, weiss niemand etwas, auch nicht die Kirche.
Burka-Papier „Bern, 13.12.09 (Kipa) Seit längerem hatten die FDP-Frauen ein Burka-Papier vorbereitet,
nach der Annahme der Minarett-Initiative ziehen sie dieses nun zurück. Das berichtet die NZZ am Sonntag,
13. Dezember. Das Papier war auch innerhalb der FDP umstritten gewesen.“ (Quelle: www.kipa-apic.ch) Ein
Burka-Papier! Und jetzt wird es auch noch zurückgezogen!
Das wird Gott ihm nie verzeihen! MessagefromMary: Dieser Joberens … das wird Gott ihm nie verzeihen!
Das wird Gott ihm nie verzeihen? Solche hochspekulativen und im Grunde genommen niederträchtige Behauptungen
gehören zum Dümmsten im geschätzten Forum von crux.ret.
Nicht im äussersten Sinne per analogiam: Eidgenössische Bundesverfassung „Die Rechtsprofessoren Jörg
Paul Müller vom Club Helvétique und Daniel Thürer legen einen Vorschlag für den neuen «Toleranz-Artikel»
in der Bundesverfassung vor.“ (Quelle: kath.ch) Dem Prof. Thürer hätte ich etwas mehr zugetraut. Schon
damals, als er die Religionsfreiheit unter das zwingende Völkerrecht subsumieren wollte.
(Aus dem Evangelium von heute) (Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen
und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.)
(o. Ritus)
Geschichtsrevisionismus vor Gerichten? „Solange nur eine Person in Europa wegen ihrer Äußerungen im
Knast sitzt, bin ich hierzulande nicht frei.“ Geldstrafe geht (etwa für Ehrverletzungen), aber Knast
darf nicht sein für Äusserungen. Geschichte hat vor Gerichten nichts zu suchen!
Zum Allgemeingültigen: KULTUR ALS KOLLEKTIVER IRRTUM „Menschen bilden viele Arten von Mustern. Eines
ist das ihres individuellen Lebens, ein anderes das, das sie in grossen Gemeinschaften mit anderen hervorbringen
und das als ‘Kultur’ bezeichnet wird.“ Michael Hampe, Das vollkommene Leben, 2009, S. 168
Achtung, Mitleid und Takt gegenüber Homo-Perversen „Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen
sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen
stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie
in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den
Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung
erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“ (KKK Nr. 2358)
Und was mich (bitte entschuldigen Sie meine Einmischung) besonders interessiert, ist die Frage: „Was hat
die Pius-Priesterbruderschaft mit der Leugnung des Holocaustons zu tun?“
Liebe Biene Werde an Sie denken. Bald ist Weihnachten: Puer natus est nobis, et filius datus est nobis,
cuius imperium super humerum eius, et vocabitur nomen eius magni consilii Angelus.
Genitalbeschneidung Klosterschüler 19:18: „Der konservative Flügel r.k.Kirche muß aufpassen, nicht
bald dem Lager der Unduldsamen anderer Provinienz (Burkas & Genitalbeschneidern) zugeordnet zu werden.“ Sind die Juden nicht auch Genitalbeschneider?
A propos Glockengeläute Eine Gruppe wollte im Bistum Basel in einer Kirche regelmässig den „Alten Ritus“
feiern. Da hat man denen einen Vertrag (einen Vertrag!) zur Unterschrift vorgelegt, dass sie auf das Glockenläuten
und jede anderweitige Ankündigung verzichten müssten. Hab ich gehört. Soweit sind wir schon!
Klimaschutz: 600 Schweizer Kirchenglocken läuteten „Bern – In rund 600 Schweizer Kirchen haben um 15
Uhr die Glocken geläutet. Damit sollte ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt und an die Dringlichkeit
eines Klimaabkommens erinnert werden. Zusätzlich fanden Gottesdienste und Mahnwachen statt. Das teilten
die kirchlichen Organisationen Brot für alle und Fastenopfer mit. Die Glocken läuteten zwischen 10 und
15 Minuten. Das Geläut hatte auf den Fidschi-Insel begonnen und in jeder Zeitzone um 15 Uhr Ortszeit
eingesetzt.“ (Quelle: www.news.ch) Was gibt es Dämlicheres?
Institut für Theologische Zoologie Auch das gibt es! ….theologische-zoologie.de/ Feierliche Eröffnung
des Institutes am 15.12.2009 im Schloss Münster. (Danke für den Tipp und beste Grüsse.)
Hat der Kriechende Günsel vielleicht noch ein passendes Rezept für das Abendbrot, das über 1 Stück
Brot 1 Esser hinaus ginge? Würde mich sehr freuen. :)3
Unterschiede Christentum / Islam Die Schweizer Bischöfe hatten sich öffentlich gegen die Minarett-Verbotsinitiative
gestellt. Nach der Annahme der Initiative gibt es jetzt ein Riesengeschrei, so auch heute wieder in den
schweizerischen Sonntagsblättern. Wichtigste Aufgabe der Kirche wäre nun aber, endlich mal die elementaren
Differenzen zwischen Christentum und Islam herauszustellen und darüber zu sprechen. Voraussetzung dafür
ist, dass der Klerus aber auch die Wesenheiten des Christentums kennt und benennt. Ein Ansatz dafür
war die Regensburger Vorlesung von Benedikt XVI. Die wurde leider nur von jenen Leuten beansprucht, die
gerne „mit sprungbereiter Feindseligkeit“ auf den Papst eindreschen.
Betreff Weltwoche Ich gebe zu, dass der Schluss des Artikels von Keller schlecht ist. Hatte früher auch
gerne die Weltwoche gelesen (zu den Zeiten von Staub und Obermüller). Die Zeiten sind leider vorbei.
Die allgemeine Polemik in der Weltwoche ist billig und tut weh. Beste Grüsse
Aus dem Webblog eines Priesters der irrenden Amtskirche Im einem Webblog ist zu lesen, dass ein Priester
der irrenden Amtskirche dem genannten Autor, Peter Keller, eine E-Mail zum Artikel schrieb. In dieser
E-Mail des Priesters ist zu lesen: „ … haben Sie noch einen Funken jener Liberalität in Geist und Leib,
der die ‘Weltwoche’ vor ihrer Umfunktionierung zum neofaschistischen Kampfblatt geprägt hat, dann verstehe
ich nicht, was Sie eigentlich wollen.“ Worauf Herr Peter Keller (angeblich) antwortete: „Guten Morgen!
In Sachen Pauschalisierungen kennen Sie sich bestimmt aus. Ansonsten wünscht Ihnen das neofaschistische
Kampfblatt eine fröhliche Adventszeit. Mit freundlichen Grüssen“ Der Priester schrieb in der E-Mail
(angeblich) ebenso: „Ihren Artikel kann ich ansonsten höchstens noch als wütende Reaktion auf unsere
grossmehrheitlich harsche Ablehnung des Volksentscheids vom 29.11., der alles in Frage stellt, wofür
wir Jahrzehnte lang kämpften, verstehen.“ Die Frage ist, wen der Priester mit „unsere“ und „wir“ meint. (Fraglich ist, ob der genannte Blog zu Recht besteht. Wenn er nur seine Ergüsse nicht den unvorbereiteten
Lesern des gedruckten Pfarrblatts zumuten würde!)
Gaudete in Domino semper – Freuet Euch allezeit im Herrn Die Kirche unterbricht heute den Ernst der Adventszeit.
Alles ist in der Liturgie auf den Ton der Freude gestimmt. Statt der violetten Gewänder darf der Priester
heute rosarote tragen, der Diakon die Dalmatik, der Subdiakon die Tunicella. Die Orgel kann ihr frohes
Lied erklingen lassen. Freude herrscht, weil der Heiland mit dem Reichtum seiner Erlösungsgnade nahe
ist. (Das vollständige Römische Messbuch, 1961, Nachdruck 2006, S. 13)
Heute ist Gaudete-Sonntag Die Kirche unterbricht heute den Ernst der Adventszeit. Alles ist in der Liturgie
auf den Ton der Freude gestimmt. Statt der violetten Gewänder darf der Priester heute rosarote tragen,
der Diakon die Dalmatik, der Subdiakon die Tunicella. Die Orgel kann ihr frohes Lied erklingen lassen.
Freude herrscht, weil der Heiland mit dem Reichtum seiner Erlösungsgnade nahe ist. (Das vollständige
Römische Messbuch, 1961, Nachdruck 2006, S. 13)
à propos Textbausteine Und was ist mir der Tatsache, dass ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss,
dass er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester ein Gelübde ablegen.
Was heisst schon traditionalistisch und fundamentalistisch? Richtig ist: Die Piusbruderschaft behauptet,
die Wahrheit zu verkünden. Falsch ist aber, dass sie deswegen fundamentalistisch sei.
Schön, dass jemand meine Bemerkungen GENAU liest. Paulaner: Das ist das Dilemma: bei derlei Äußerungen
liegt die Schwelle zur Hochnäsigkeit im Auge des Lesers Mighty Counsellor: Wir beten für die ärmlichen
Poster hier. Das ist kein Vorwurf sondern nur die Niederschrift meines Gedankens dazu.
Die Lebenskrise der Homos Frage mich ernsthaft, wie die vier Weihnachtsmänner die Midlife Crisis überstehen
werden, wenn sie merken, dass niemand, gar niemand mehr etwas von ihnen will.
Mein Gott, ist das grässlich, am Vorabend des dritten Advents. Aus dem Evangelium: Schon hält er die
Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die
Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
Biblisch <-> Unbiblisch Aus der Bibel lässt sich Vieles bis gar Alles lesen, wenn man denn den entsprechenden
(guten oder schlechten) Willen hat. Und was ist mit der Tradition? Und was ist mir der Tatsache, dass
ein Priester ja sehr gut und im Voraus weiss, dass er nicht heiraten darf? Habe mal gehört, dass Priester
ein Gelübde ablegen.
Mitternachtspost Die ‘Oberösterreichischen Nachrichten’ vermuteten in einem früheren Artikel, einer
Falschmeldung, die um Mitternacht online ging, daß Polzer neuer Pressesprecher werde. Ja, Nachrichten,
die um Mitternacht online gehen, sind stets gefährlich, vgl. hier www.kreuz.net/article.7703.html.
@ Wutz & W4C: Über Haldol reisst man keine Witze, das hat schwere Nebenwirkungen. @ W4C: Gesetzt denn
Fall, die Weihnachtsmänner kämen bei Ihnen vorbei: Welche Stellung hätten Sie denn gerne?
Die Amtskirche gefährdet den Religionsfrieden Die Klostergründung der Pius-Benediktiner auf Gut Reichenstein
in der Stadt Monschau im Bistum Aachen könnte „den religiösen Frieden unserer Region gefährden“. Das
behauptete Bischof Heinrich Mussinghoff … Ich frage mich, ob der Bischof nicht das Subjekt der Friedensgefährdung
verwechselt: Ist es die Klostergründung oder der Obere der Amtskirche?
Ein Hoch auf die Meinungsäusserungsfreiheit, wie diese von crux.ret hochgehalten wird! (Im übrigen braucht
es viel länger, um „Antisodom.com“ einzutippen statt das praktische [und sinnreiche] „kreuz.net“.) Nazis,
Anti-Nazis; Faschisten, Anti-Faschisten; Homos, Anti-Homos; Katholische, Akatholische; Gottgläubige,
Atheisten; Abtreibungsgegner, Abtreiberinnen; Zölibatsbefürworter, Keuschheitsgegner; usw. Alle, alle
dürfen schreiben.
Ich zolle der Stadt Aachen ein Lob für eine echte religiöse Neutralität, wie es sich für ein säukulares
Gemeinwesen gehort. (Nicht wie in unserer Stadt, wo die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde ein Kirchgebäude
verkaufen wollte und sich dann dagegen sperrte, das Kirchgebäude an die Pius-Bruderschaft zu verkaufen,
wahrscheinlich auf Einflüsterung der römisch-katholischen Amtskirche vor Ort hin. Schliesslich wurde
das Gebäude an einen dubiosen Architekten verkauft, der die Immobilie jetzt vergammeln lässt. Wäre
das Kirchgebäude an die Pius-Bruderschaft überschrieben worden, hätten wir jetzt bestimmt schon eine
schön renovierte Kirche – wahrscheinlich mit vielen Mitfeiernden. [Das ist es ja, was die Amtskirche
fürchtet!])
Es ist nicht zu begreifen, wieso die Oberen der römisch-katholischen Kirche, etwa unser Ordinarius und
em. Ordinarius, gegen die Pius-Bruderschaft sind. Es ist ebenso nicht zu begreifen, wieso dieselben Oberen
irgendetwas Ähnliches wie eine „Spaltung“ sehen, sich dementsprechend äussern und justement auf diese
Weise eben eine „Spaltung“ heraufbeschwören (und gleichzeitig diese Ansicht in den Köpfen der Schäfchen
der Amtskirche festnageln). Was ist denn aus Sicht dieser Oberen dermassen „spalterisch“? *überleg* Ich
komm nicht drauf. Wer hilft mir?
Wieso soll die Kirche keine Priesterinnen haben? Das wär doch toll, denn dann hätte Jesus Christus nicht
nur eine Braut – nämlich die Kirche –, sondern ganz viele verschiedene Bräute, sozusagen einen Harem.
Im himmlischen Jerusalem würde es dann ganz lustig zu und her gehen. Der wahrhaftige Hedonsimus könnte
dann nämlich Urständ im Namen der Gleichmacherei feiern.
Totalitäre Gleichmachung aller irdischen und himmlischen Personen des Christentums Diejenigen Menschen,
die unter der Flagge des sogenannten Menschenrechts auf Gleichbehandlung die Ordination von Frauen durch
die Kirche fordern, müssten konsequenterweise die Abschaffung aller christlichen Stände verlangen: Petrusamt,
Bischöfe, Priester, Diakone, Subdiakone, Äbte, Mönche; Keuschheits-, Gehorsams-, Gerechtigkeits-, Klugheitsverpflichtete;
et cetera. Erst dann wäre die totalitäre Gleichbehandlung der Menschen in der Kirche verwirklicht. Warum
dann nicht auch noch die Entthronung der Dreifaltigkeit postulieren, im Sinne einer Hyper-Kenosis (vgl.
Philipperhymnus) und einer „schwachen Vernunft“ (vgl. Gianni Vattimo und Konsorten)? Dann wären gar,
gar alle gleich: Die Männer und Männinnen, Gottvater, Jesus Christus und der Heilige Geist. Wie praktisch!
Das christliche Individuum wird eingestampft wie im frühen Mittelalter. Ist dies das Ziel der Frauenordinationspostulanten?
Boston Ice Tea 2 cl Tequila Silver 2 cl Wodka 2 cl Crème de Wodka 2 cl Gin 2 cl Weisser Rum 2 cl Zitronensaft
Cola Sorry, muss jetzt in die Kirchenchorprobe. (Freitagabend!)
Dazu erlaube ich mir, wieder einmal zu wiederholen: G E S C H I C H T E H A T V O R G E R I C H T E N
U N D P A R L A M E N T E N Ü B E R H A U P T N I C H T S V E R L O R E N .
Jetzt habe ich es doch noch gefunden: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe
brechen. Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch
mit ihr begangen.“ (Mt 5,27-28, vgl. KKK Nr. 2336)
Logik und Belege Nr. 3 ist logisch. Nr. 4: Als „Beleg“ schlage ich den KKK vor. Aber das wird Sie, lieben
Wutz, kaum beeindrucken. Nr. 5: Als „Beleg“ schlage ich die Evangelien vor. Bin aber mächtig (mighty)
zu faul, jetzt die Stelle rauszusuchen und Ratgeber (Councellor) zu spielen.
Hiob, herzlichen Dank für den Tipp. Bevor ich mir aber Drewermann ansehe und anhöre, gehe ich mich betrinken.
Empfehlenswert: Boston Ice Tea. (Man fühlt sich wohlig-warm, ohne einen Rausch zu haben.)
Eine kurze Zwischenzusammenfassung 1. Einige finden die Homo-Perversion gut. 2. Einige finden die Homo-Perversion
schlecht. 3. Position 1 und 2 sind unvereinbar. 4. Die Kirche findet die Homo-Perversion schlecht. 5.
Jesus Christus findet die Homo-Perversion schlecht. Bitte führen Sie, geehrte Leser und Schreiberlinge
in cruce.ret, die interessante Diskussion weiter.
Leider nenne ich Television, wie schon mitgeteilt, nicht mein Eigen. Einer meiner Freunde (namens Fama)
flüsterte mir mal, Herr Drewermann trage stets Pullover und nuschele ein wenig. Sahen die 1000 Augen
richtig?
Fragen mit Kopfschütteln zu Ritzhaupt „Weil ich es nicht nett gefunden hätte, als Katholik weiterhin
lutherische Gottesdienste zu halten. Da hab ich mir gedacht: Der Anstand erfordert, daß ich konvertiere.“
Nett? Gedacht? Anstand?
Die Ödnis des Homo-Perversen-Themas ist nicht zu verleugnen, denn die Argumentationsfundamente sind mikroskopisch
klein, und zwar auf beiden Seiten. Aber die Investigatoren freuden sich auch an Mitochondrien von Pantoffeltierchen.
(Pantoffeltierchen machen Sex!)
Die Analogismen zu dieser Bibel-Stelle lassen sich in jede beliebige Richtung drehen. Ich habe gerne ein
betoniertes Weltbild. Das ist wenigstens stabil.
Wer gelangt in den Himmel? „Er glaubt, dass es im Himmel weder Katholiken, Protestanten noch Freikirchler
gebe.“ Tja, vielleicht müsste er einfach das Wort „Katholiken“ streichen. Ja, dann …
Die „christlich“-demokratische Volkspartei der Schweiz sollte aufgrund ihrer Politik das Adjektiv „christlich“
schleunigst aus ihrem Namen streichen. Und vielleicht mit „hysterisch“ ersetzen. Früher hiess die Partei
„katholisch-konservativ“. War mal was.
Zumal man aus einem Maschendrahtzaun kein Brennholz machen kann. Ritzhaupt: „Da oben gibt es nur noch
Kinder dieses Gottes.“ Was bedeutet „da oben“? Was bedeutet „dieses Gottes“? Gibt es denn noch einen anderen?
Solche Terminologie macht mich rasend.
Ritzhaupt tut mir Leid. Anfang der 90er Jahre erlitt er nach eigener Aussage eine Erschöpfungsdepression.
Damit ist nicht zu spassen. @ Paulaner: Vielleicht könnte Clarissa auch noch etwas beitragen?
Das Kreuz-Verbots-Urteil des EGMR müssen Sie mal lesen (leider nur auf französisch erhältlich), vor
allem den Schluss. Die Urteilsbegründung ist von einer saloppen Nonchalance sondergleichen. Wie das Urteil
umgesetzt werden soll, steht natürlich auf einem anderen Blatt geschrieben. (Mist, jetzt ist mir die
Pasta übergekocht.)
Zu den kleinen Kindern von Wutz hier das heutige Evangelium: Mit wem soll ich [Jesus Christus] diese Generation
vergleichen? Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: Wir haben
für euch auf der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen,
und ihr habt euch nicht an die Brust geschlagen. Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht,
und sie sagen: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf
sagen sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit
durch die Taten, die sie bewirkt hat, Recht bekommen. (Lk 11,16-19) Statt Fresser und Säufer liesse sich
auch einsetzen: „Homo-Gegner“ und „Zölibats-Befürworter“.
Frage mich nur, wieviele gleichgeschlechtliche Paare sich denn in der Katholischen Kirche „trauen“ lassen
würden. Alle Homophilen, die ich kenne, haben mit der Katholischen Kirche rein gar nichts mehr am Hut
oder sie schimpfen sogar lautstark über sie. Dieser Schimpf lässt sich kaum dadurch beseitigen, dass
die Kirche den Bund des Lebens von Homosexuellen vor Gott besiegeln würden. Wir werden mit Sicherheit
alle sterben und bis zu jenem Zeitpunkt mit Sicherheit nicht erleben, dass die Kirche das Ehesakrament
auf Homo-Perverse ausdehnen wird!
Wirrnisse in schweizerischen Tageszeitungen von heute Das kirchenfeindliche Blatt „Tages-Anzeiger“ publiziert
auch heute Hass-Briefe gegen die Ernennung von Abt Marian Eleganti zum Weihbischof von Chur. Auch auf
Dr. habil. Grichting wird munter weiter eingedroschen, obgleich dessen Kritik am Missbrauch der schweizerischen
Kirchensteuerfussfestsetzungsvereine zwecks demokratischer und menschenabwehrrechtlicher Indoktrinierung
der Kirche berechtigt und ernst zu nehmen ist. Das nicht kirchenfeindliche Blatt „Neue Zürcher Zeitung“
verzichtet dahingegen auf die Publikation weiterer Hass-Briefe, was dem Religionsfrieden im Bistum Chur
sehr zuträglich ist. Allen Klerikern und Laien, die den Hass gegen den neuen Weihbischof begrüssen,
empfehle ich den Eintritt in die evangelisch-reformierte „Schwester“-„Kirche“, der es an Pfarrern mangeln,
obschon sie den Zölibat nicht kennt.
Lieber Wutz, Sie wissen offenbar sehr viele Dinge, die ich nicht weiss. Das gebe ich zu. Da pflege ich
jeweils zu sagen: „Scio me nihil scire.“ Aber dann gibt es auch noch Dinge, die ich glaube. Weshalb ich
unten geschrieben habe: „Für mich lebte Jesus Christus durch und durch ganz keusch …“ Wobei ich der
Meinung bin, dass das auch die Position der Kirche ist. Nun, zur unseriösen Ebene der konfessionellen
Streitfragen: Wo liegt denn der Ursprung der ganzen historisch-kritische Exegese und der „Leben Jesu“-Forschung?
Ich denke, wenn man da bei Luther zu suchen beginnt, liegt man nicht ganz falsch. Eine geschichtlich saubere
Aufgliederung der Texte, die rund 2000 Jahre alt sind, in „historisch“ und „nicht historisch“ sowie „zu
glauben“ und „nicht zu glauben“ wird nie möglich sein! Darum glaube ich, was ich glaube; ob sich das
historisch „beweisen“ lässt oder nicht, lässt mich relativ kalt. Wir beten im Credo „sub Pontio Pilato“.
Das genügt mir eigentlich als geschichtlicher Anküpfungspunkt. Meine wissenschaftlichen Energien setze
ich in meinem akademischen Beruf ein und nicht im Glauben. Mit freundlichem Gruss
Lieber Wutz, da verstehen Sie offenbar einiges mehr von diesen Dingen als ich. Für mich lebte Jesus Christus
durch und durch ganz keusch, das heisst, er handelte in seinem ganzen Leben nie sexuell. Dieses ewige
Gelabber um Maria Magdalena (hörte ich das erste Mal als Jugendlicher vor 23 Jahren, justement von einem
deutschen Pastoralassistenten in unserem Dorf) langweilt nur noch. Gebe zu, dass ich in diesen Belangen
nicht sehr stark im Argumentieren ist. Gebe aber auch zu, dass der Sex-Verdacht ein gefundenes Fressen
für Spalter in modo der Protestanten ist.
Bravo, Goldengel! :(3 Es sei wieder einmal erlaubt, auf das aufschlussreiche Büchlein „Zölibat. Eine
theologische Begründung“ von Klaus Berger, erschienen 2009, hinzuweisen.
Egregio signor Chico, mi piace molto la Sua presenza in questa gran’ piazza. Mi dispiace, non posso far
una disputa nel mattino; forse più tardi. Una bella giornata! :(3
Evangelium von heute auf dt. und lat. Mit wem soll ich [Jesus Christus] diese Generation vergleichen?
Sie gleicht Kindern, die auf dem Marktplatz sitzen und anderen Kindern zurufen: Wir haben für euch auf
der Flöte Hochzeitslieder gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr
habt euch nicht an die Brust geschlagen. Johannes ist gekommen, er isst nicht und trinkt nicht, und sie
sagen: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagen
sie: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder! Und doch hat die Weisheit durch
die Taten, die sie bewirkt hat, Recht bekommen. (Lk 11,16-19) cui autem similem aestimabo generationem
istam similis est pueris sedentibus in foro qui clamantes coaequalibus / dicunt cecinimus vobis et non
saltastis lamentavimus et non planxistis / venit enim Iohannes neque manducans neque bibens et dicunt
daemonium habet / venit Filius hominis manducans et bibens et dicunt ecce homo vorax et potator vini publicanorum
et peccatorum amicus et iustificata est sapientia a filiis suis (Lc 11,16-19) Diesen Text widme ich den
geschätzten Lesern und Schreiberlingen von crux.ret www.kreuz.net/ und allen, die ein wenig Latein verstehen.
Sind die Glieder der FSSPX Rechtgläubige? „Plakatierst Du mir, plakatier ich Dir. Nach den Freidenkern
ist nun die Piusbruderschaft daran, den Glaubensstreit auf die Plakatwände zu tragen.“ Dies berichtet
ein historisch bewanderter Ex-Redaktor einer Ostschweizer Tageszeitung in der heutigen Ausgabe. Auf den
Plakaten der Pius-Bruderschaft ist zu lesen: „Da ist ein Gott.“ Erstaunlich ist, dass „There is no God“
mit „Es gibt keinen Gott“ und nicht mit „Da ist kein Gott“ zu übersetzen ist. Auf den Plakaten der Pius-Bruderschaft
ist weiter zu lesen: „Und er wird Dein Richter sein.“ Was zweifellos zutrifft. Der Ex-Redaktor berichtet
weiter: „Die Rechtgläubigen reservieren an Weihnachten die Logenplätze an der Krippe.“ Nun, wen mag
der Berichtende mit den „Rechtgläubigen“ meinen? Womöglich die Glieder der Pius-Bruderschaft? Zweifel
kommen auf, denn diese wehren sich mit Vehemenz gegen jegliches maçonnitisches Logenwesen. Der örtliche
Ordinarius und der örtliche em. Ordinarius betonen immer wieder, dass die Glieder der Pius-Bruderschaft
nicht Glieder der Einen Heiligen Katholischen Und Apostolischen Kirche seien. Der örtliche Ordinarius
wurde vom Domkapitel gewählt, von der Legislative der Landeskirche nicht verhindert und vom Papst bestätigt.
Die Frage bleibt offen: Wer sind die „Rechtgläubigen“?
Wenn ich Ziege schreibe, meine ich Ziege und nicht Ziegenbock, denn sonst hätte ich Ziegenbock geschrieben.
Indes könnte es einige Probleme beim Vollzug der Ehe geben, wenn der Mann das ist, was man in der homophilen
Szene für gewöhnlich „passiv“ nennt. Aber dann ist er selber schuld, wenn er eine Ziege heiratet. Diese
Ziege!
Liebe Biene, wünsche Dir eine angenehme Nacht. Schlaf gut. Träum süss. Morgen hören wir in der Lesung:
„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was Nutzen bringt, und der dich auf den Weg führt, den
du gehen sollst.“ Nimm Dir das zu Herzen!
Familienrecht für Sodomisten-Konkubinate „Das Unrechts-Gesetz gewährt Sodomisten eine de facto vollständige
Gleichstellung mit Eheleuten, die unter schweren Opfern ihre Kinder großziehen.“ Da stellen sich doch
gleich die (zugegebenermassen leicht zivilrechtlich gefärbten) Fragen: (1) Wer bestimmt die Familienwohnung
in einem Konkubinat zwischen einem Mann und einer Ziege? (2) In welcher Form leistet die Ziege ihren Beitrag
an den ehelichen Unterhalt?
Sie haben Recht, lustige Witwe, vor allem wenn man da ans Mittelalter zurückdenkt. Allerdings darf ich
sagen, dass ich nie verstehen werde, was die Progressiven gegen die wunderschönen Gewänder der Prälaten
haben.
Liebe lustige Witwe, das ist doch schon mal etwas. Freut mich sehr! :)3 @ Biene Maja: Du hast heute ein
sehr wichtiges Wort genannt, dass sich alle Pro- und Contra-Schreiberlinge im vorliegenden Forum einmal
genau durch den Kopf gehen lassen sollten: Sublimation
Immanuel Kant ist billig, weil sein streckenweise unlesbares Zeugs nicht zum wahren Frieden führt, weil
der Kategorische Imperativ vom Individuum ausgeht. Oder so.
Entschuldigen Sie, Lustige Witwe, aber für mich ganz persönlich ist die religiöse Moral die Moral.
Lange genug habe ich einen inneren Kampf darum geführt, ob es denn überhaupt noch Werte oder Moral gäbe.
Welches ist den Ihre geschätzte moralische Instanz?
Verehrter Lordkanzler Morus, das ist ja sehr interessant, was Sie eben geschrieben haben. Ist es Ihnen
vielleicht möglich, Ihre Position ein wenig zu erläutern?
Homo-Konkubinate und Gianni Vattimo Staatlich anerkannte Homokonkubinate sind der Genuflex vor einer menschenabwehrrechtseinfordernden
Unsittlichkeitsvereinigung und die widernatürliche Ausgeburt des postmodernen Hedonismus-Faschismus’,
der von „schwacher Vernunft“ durchdrungen ist. Die „schwache Vernunft“ wird auch von Gianni Vattimo vertreten,
der schreibt: „Nicht nur die traditionelle religiöse Moral ist Gegenstand der Säkularisierung (oder
besser: sollte es sein); auch die allgemeine christliche Sicht Gottes und des Menschen kann einen Prozess
der Entmythologisierung vertragen.“ (Gianni Vattimo, Glauben – Philosophieren, Stuttgart 2003, S. 60)
Soll Vattimo doch gleich zugeben, dass Moral und Religion auf den Müllhaufen gehören! Oder auf den Scheiterhaufen?
Politische Rechte in der Schweiz Das sei „für jeden vernünftigen Menschen eine Ungeheuerlichkeit, wenn
man bedenkt mit welch’ unsäglicher Hetz- und Lügenkampagne die Initianten die Ängste im Volk geschürt
haben“ – tobt er nur noch. Ja, lieber Herr Hofstetter, hätten Sie sich halt wehren müssen. Dafür gibt’s
(irdische) Gerichte. Und überdies: Was hätte wohl Jesus Christus gesagt (eine beliebte Frage in diesem
Forum), wenn Sie die Ernennung eines Menschen zum Weihbischof als „Schlag ins Gesicht“ bezeichnen – und
dies noch öffentlich?
Klimagott und Kirchensteuer von Firmen Eine Kirche, die ihren „religiösen Schwingungsraum“ verliere,
unterscheide sich nicht von einer ‘Nichtregierungs-Organisation’: „Der reformierte ‘Zürcher Kirchenbote’
liest sich jedenfalls wie ein rot-grüner Katechismus.“ Keller hat die aktuelle Ausgabe studiert. Auf
der Titelseite werde ausgiebig dem Klimagott gehuldigt: „Der Leitartikel denunziert in geübter Selbstanprangerung
kirchliche Gebäude als »regelrechte Energieschleudern«.“ Dazu aus der neusten Nummer eines römisch-katholischen
Pfarrblattes: „Der Klimawandel geht alle an und betrifft das Leben des gesamten Planeten. Das schreiben
die Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und der Rat der europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) in
einem gemeinsamen Brief, mit dem sie die Christen Europas dazu aufrufen, sich ‘mit der Herausforderung
des Klimawandels auseinander zu setzen und entsprechend zu handeln’. Anlass ist die Klimakonferenz der
Vereinten Nationen, die vom 7. bis 18. Dezember in Kopenhagen stattfindet.“ Dabei ist die hyterische Klima-Erwärmungs-Religion
eine klare metaphysische Konkurrenz zur christlichen Religion! Ein Problem sieht Keller beim Geld: „Der
Apparat zehrt von einem urtümlichen Steuerprivileg, das jede juristische Person, jede Firma, jeden kurdischen
Kebab-Stand im Land verpflichtet, eine jährliche Opfergabe zu leisten.“ Die Kirchensteuer von juristischen
Personen verstösst klar gegen die Religionsfreiheit, wird aber vom Schweizer Bundesgericht seit über
100 Jahren geschützt.
Die Wahrheit Es gibt den Frieden, wie diesen die Welt gibt, nämlich als Waffenruhe der Sündenböcke.
Es ist ein satanischer Friede, ein Friede der Gewalten und Mächte. Und es gibt den Frieden als Angebot
Jesu Christi. Dieser Frieden ist höher als alle Vernunft. Das Gebot Christi, alle Menschen und Gott zu
lieben, zielt darauf ab, alle Menschen und Gott über jede Vernunft hinaus zu lieben. Dieses Gebot finden
Sie ausschliesslich in der christlichen Religion. Diesen Frieden zu erlangen suchen: das ist die Wahrheit,
die für alle gilt, objektiv ist und frei macht. Die Wahrheit ist exklusiv christlich. An die Wahrheit
glaube ich.
Liebe siggi666, ich weiss hingegen, dass es nur eine einzige (objektive) Wahrheit gibt. Und an diese einzige
Wahrheit glaube ich. Diese Wahrheit ist gar nicht so weit entfernt, von dem, was Sie schreiben: „Ich glaube
an Menschen, die meine Freunde sind. Ich glaube auch an die Liebe.“ Ohne missionieren und Ihre religionswissenschaftlichen
Kenntnisse missbilligen zu wollen, erlaube ich mir, meine Lieblingsstelle aus dem Johannes-Evangelium
zu zitieren: „Da sagte er zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr
wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien.“ (8,31-32)
crux.ret ist ein Vorreiter der Meinungsfreiheit, denn es bietet allen Menschen eine elektronische Plattform.
Überdies ist die Website technisch hervorragend gemacht. Muss auch mal gesagt sein.
Lieber siggi666, gläubige Christen können gar nicht genug radikal sein. Und die Kirche wird bestehen,
auch wenn ihr nur noch ein einziger Mensch hier auf Erden anhangt.
Lieber siggi666, es ist traurig, wenn Sie sich ohne Glauben durch das Gestrüpp des irdischen Lebens kämpfen
müssen. Wachen Sie auf! Suchen Sie die Wahrheit! Dann werden Sie frei.
Was für ein absolut nichtssagendes Wort ist den „totalitär“! Immer die gleiche Leier: Die Totalitären
werfen allen Anderen Totalitarismus vor. Wieso auch kompliziert, wenn man es so einfach haben kann.
Verurteilung der Apokatastasis „Die Strafe der bösen Geister und gottlosen Menschen sei nur zeitlich
und werde nach bestimmter Zeit ein Ende nehmen, und dann komme eine völlige Apokatastasis der bösen
Geister und gottlosen Menschen.“ wurde auf der Provinzialsynode in Konstantinopel (543) verurteilt. (LThK³
1,823)
Wissen Sie, geschätzte Leser und Schreiberling in cruce.ret, MICH KOTZT DAS AN! SEIT DER ERSTKOMMUNION
(UND DIE LIEGT DOCH SCHON EINIGE JÄHRCHEN ZURÜCK) LEISTE ICH ALS LAIE UNUNTERBROCHEN DIENSTE IN KATHOLISCHEN
PFARREIEN. UND DA KOMMEN DIESE PSEUDO-DEMOKRATEN UND VERSUCHEN VOLLKOMMEN VERFASSUNGSWIDRIG, MITTELS DER
STAATSKIRCHENRECHTLICHEN EINRICHTUNGEN VERDERBLICHSTEN EINFLUSS AUF DIE KIRCHE ZU NEHMEN. ICH GEHE REGELMÄSSIG
ZUR MESSE, BIN IN EINEM KATHOLISCHEN VEREIN UND SCHÄTZE DIE DIAKONISCHEN WERKE DER SEELSORGER IN DEN
PFARREIEN SEHR. WAS KÜMMERT EINEN DA UNMITTELBAR, DAS HEISST IN DER TÄGLICHEN KATHOLISCHEN PRAXIS, DIE
KIRCHLICHE HIERARCHIE? DAS IST DOCH NICHTS BÖSES, VERWERFLICHES ODER AN SICH SCHLECHTES. IM GEGENTEIL:
DIE HIERARCHISCH GESETZTE MORALLEHRE IST BALD NOCH DIE EINZIGE MORALISCHE VORGABE HEUTZUTAGE AUF DER GANZEN
WELT. MUSS AUCH MAL GESAGT SEIN!!!
Zitat zu einem Schweizer Kirchendemokraten „[…] ist […] Mitglied des Katholischen Kollegiums, das
ist das Parlament des Katholischen Konfessionsteils des Kantons Sankt Gallen [RICHTIG], also der römisch-katholischen
Kirche im Kanton [FALSCH!!!]. Das demokratisch aufgebaute Kollegium kümmert sich um Organisation und
Finanzen der Kirche [FALSCH!!!], während die kirchenrechtlichen Autoritäten wie Bischof und Pfarrer
für Fragen des Glaubens und der Seelsorge zuständig sind. Der […]-jährige […] engagiert sich sowohl
als Kollegienrat wie auch privat dafür, dass die katholische Kirche die Menschen[abwehr]rechte, die im
Staat gelten [RICHTIG, u.a. Religionsfreiheit!], besser in ihr Recht integriert [ ; Antrag in Rom zu
stellen, nicht in der Legislative des Konfessionsteils!].“
Lieber Herr Eigerhar, der „Tages-Anzeiger“ ist weder demokratisch, noch undemokratisch; er ist einfach
Müll. Diesen Schluss ziehe ich aus fünfundzwanzig Jahren Lektüre des Tagi, selbstverständlich ohne
Abo, sondern immer im Kaffeehaus. Irgendein Schauer muss einen ja am frühen Morgen wach machen, nebst
der Tasse Kaffee. Ausnahme: Die Karikaturen von Schaad sind einfach Klasse.
Korrigendum 9.12. 22:34 (Schweizer System) Ich schrieb: „Katholiken können den Pfarreien und Bistümern
freiwillige Zuwendungen machen. Soweit ich sehe, sind diese Zuwendungen bei der Ermittlung des steuerbaren
Einkommens absetzbar (Art. 33a Satz 2 DBG, in Kraft seit 1.1.2006), im Gegensatz zur Kirchensteuer.“ Die
Berufung auf Art. 33a Satz 2 DBG trifft leider nicht zu. Leider bin ich seit der Revision des schweizerischen
Stiftungsrechts, die auch den genannten Art. 33a DBG brachte, im Recht der steuerlichen Absetzbarkeit
freiwilliger Zuwendungen nicht mehr so sattelfest. Ich vermute, dass die Pfarreien und Bistümer eigene
und in der Rechnung klar ausgeschiedene Fonds einrichten müssen, deren Zweck einzig und alleine die Diakonie
ist (und keinerlei Kultus). Dann dürfte die steuerliche Absetzbarkeit gegeben sein. Das ist wahrscheinlich
der Grund, dass derzeit solche Fonds (etwa in den Bistümern Chur und St. Gallen) eingerichtet werden.
Selbstverständlich können Sie auch einer katholischen Kirchgemeinde freiwillig etwas zuwenden, aber
danach steht Ihnen kaum der Sinn, wenn Sie wegen der Missstände aus der Kirchgemeinde ausgetreten sind.
Es ist noch zu vermerken, dass Art. 33a Satz 2 DBG wahrscheinlich eine Diskriminierung der Katholiken
darstellt, da Protestanten freiwillige Zuwendungen an ihre Kirchgemeinde steuerlich abziehen können,
Katholiken aber ein „dualistisches“ System haben und freiwillige Zuwendungen an die Kirchgemeinden zwar
auch abziehen können, nicht aber ohne weiteres solche an Pfarreien und Bistümer.
Perversion des schweizerischen Systems Die wahre und um sich greifende Perversion des schweizerischen
Staatskirchenrechtssystems, welches den katholischen Pfarreien und Bistümern auf indirektem Wege die
Steuererhebungskompetenz zuhält, ist die Kombination des liturgischen Missbrauchs durch Kleriker und
Laien (innerkirchliche Kompetenzüberschreitung) mit dem Missbrauch der Kirchgemeinden als Transmissionsriemen
zur Indoktrinierung der Pfarreien mit den anti-kirchlichen Ideen der Demokratie und der Menschenabwehrrechte
(staatsrechtliche Kompetenzüberschreitung), wogegen drei Wege offenstehen: 1.- Konversion der missbrauchenden
Kleriker und missbrauchenden Kirchgemeindeglieder zur evangelisch-reformierten „Kirche“, von sich aus
und freiwillig, im Interesse des Religionsfriedens (zumal der Missbrauch in Liturgie und Kirchgemeinde
materialiter eine Ausgeburt protestantischen Denken ist). 2.- Beschwerden der römisch-katholischen Priester
und Diakone gegen die Missbrauchskirchgemeinden mit Berufung auf die verfassungsmässig garantierte Religionsfreiheit
(via Bischof bei der katholischen Landeskirche) sowie Beschwerden der katholischen Laien gegen die Missbrauchskirchgemeinden
bei den kantonalen (das heisst rein staatlichen) Aufsichtsbehörden der Kirchgemeinden und Landeskirchen
mit Berufung auf die verfassungsmässig garantierte Religionsfreiheit. 3.- Trennung von Staat und Kirche
mit Organisation der Katholiken in zivilrechtlichen Vereinen.
Wirrnisse im Schweizer „Tages-Anzeiger“ von heute „Die Stadt Zürich, die das Minarettverbot mit 63.7 %
verworfen hat, erhält einen Weihbischof, der für das Verbot war. Dass sich die Bischofskonferenz dezidiert
gegen die Initiative ausgesprochen hat, hinderte Marian Eleganti nicht daran, Ja zu stimmen.“ Dies berichtet
der kirchenferne „Tages-Anzeiger“ ein der heutigen Ausgabe. 1. Ach, die Stadt Zürich erhält einen Weihbischof?
Ist die Stadt Zürich ins Alte Deutsche Reich zurückgekehrt und hat sich einem geistlichen Herrscher
unterworfen? 2. Jeder Schweizer ist frei, wie er abstimmen will. Der eidgenössische Souverän herrscht
(konstitutionell legitimiert) willkürlich durch das Notieren eines Ja oder Nein auf dem Stimmzettel.
Die Glieder des Souveräns sind nicht gehalten, auf die Communiqués der Bischofskonferenz zu achten.
(Wie sollen die Glieder diese auch mitbekommen? Gepredigt werden die Communiqués ja nicht. Es bliebe
höchstens der Besuch von äusserst dubiosen Websites wie kath.ch usw.) 3. Marian Eleganti ist (noch)
nicht Mitglied der Bischofskonferenz. „Eleganti, der … die Rehabilitierung der reaktionären Lefebvre-Bischöfe
durch den Papst freudig begrüsste.“ Eleganti freut sich, wenn der Papst eine Beugestrafe aufhebt. „Mit
seinem antimodernistischen Kurs weiss sich Huonder auf der Linie von Papst Benedikt und dessen weltfernem
Religionsbegriff.“ Glücklicherweise hat der Papst einen weltfernen Religionsbegriff. Nur so ist genügende
Distanz zum postmodernen Hedonismusfaschismus der „schwachen Vernunft“ möglich…
@ sacerdos helveticus (Schweizer System) Die Kirchgemeinden haben eine reine Auxiliarfunktion. So steht
es im Gesetz. In einigen Kantonen (etwa Baselland, Zürich und St. Gallen) beschleicht mich bisweilen
das mulmige Gefühl, die Kirchgemeinden würden missbraucht, um den Pfarreien säkularistische Auffassungen
aufzunötigen. Dabei werden die Kirchgemeinden als „Transmissionsriemen“ missbraucht, und zwar aufgrund
der dürftigen Tatsache, dass die Steuern bei der Kirchgemeinde eintreffen und dort (verfassungswidrig!)
blockiert werden könnten. Ein ewiges Beispiel hierfür ist Zürich vs. Bistum Chur. Ich sehe, dass es
im Ausland anders auch gut funktioniert, und bin mir nicht schlüssig. Ihnen ist vielleicht bekannt, dass
der antihierarchische Reflex typisch eidgenössisch ist (seit 1291). Die Priester und Bischöfe müssen
sich gegen kompetenzwidrige Eingriffe der Kirchgemeinden wehren! Da dies aufgrund äusserer Umstände
(etwa Entlohnung) nicht immer leicht fällt, müssen sich auch die Gläubigen beschweren und bei der Aufsichtsbehörde
Anzeige gegen die Kirchgemeinden machen. Katholiken, die den Kirchgemeinden keine Steuern mehr zahlen
wollen, können aus der Kirchgemeinde auszutreten, was kein „Austritt“ aus der Kirche ist. Solche Katholiken
können den Pfarreien und Bistümern freiwillige Zuwendungen machen. (Soweit ich sehe, sind diese Zuwendungen
bei der Ermittlung des steuerbaren Einkommens absetzbar [Art. 33a Satz 2 DBG, in Kraft seit 1.1.2006],
im Gegensatz zur Kirchensteuer. Bitte behandeln Sie diese Information diskret.)
Werter Chrysanthus (samt Kirchensteuer) ich habe nicht genau gelesen. Die deutschsprachige Schweiz zählt
ja auch zu den deutschsprachigen Landen! @ louis de funès: zeigt uns auch, was geschieht, wenn die Kirchensteuern
nicht mehr fliessen – man muss sich bei den Millionären anbiedern, die sich zufälligerweise mal in die
Kirche verirren!
Ich gebe zu, dass ich keine Television besitze, nur einen kleinen DVD-Player. Meine DVD-Sammlung besteht
lediglich aus (1) The Life Of Brian , (2) einer Aufnahme der letzten Bischofsweihe und (3) vielen Filmen
von Louis de Funès. Ich liebe Louis de Funès!
Aus dem Nähkästchen geplaudert Also in unserer Kirche (des o. röm.-kath. Ritus) sagt der Priester bei
der Kommunion zum Gläubigen nicht „Der Leib Christi“ sondern „Brot des Lebens“. Ist doch auch was.
Werter Chrysanthus, haben Sie herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Leider Gottes habe ich es verpasst,
als Kardinal Lehmann einmal in unserer Kathedrale i dä Schwitz predigte. Am Hochfest Mariae Empfängnis
schaute ich kurz in die Predigt während des Pontifikalamtes im Kölner Dom. Als der Prediger mit der
Faust auf den Kanzelrand schlug, wurde mir, mit helvetischer Überempfindlichkeit gegenüber allem TOITSCHEN
ausgestattet, angst und bange.
Zu Handen von ref-kath In der Bibel steht: „Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis;
dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, DAS ist mein Leib.“ Das können Sie nachlesen
in: Die Bibel, Neues Testament, Markus-Evangelium, Kapitel 14, Vers 22
Es tut manchmal schon weh, und zwar im Innersten, wie sich gewisse Kleriker in der Öffentlichkeit und
in der Liturgie aufführen, als seien sie Marionetten des Postmodernismus statt gehorsame Geweihte im
Amt. Ob die „schwache Vernunft“ , welche Gianni Vattimo & Cie der Wahrheit andichten, auch schon bei
gewissen Klerikern angekommen ist? Immerhin, zum Glück, es gibt auch pflichtbewusste Seelsorger, und
diese sind immer noch in der Mehrheit, sag ich mal.
Differenz Homo-Konkubinat und Ehe in den Augen eines BISCHOFS „Zur Frage, ob der Unterschied zwischen
dem in Österreich geplanten Homo-Konkubinat und der Ehe für die Kirche gross genug sei, bejahte Bischof
Schwarz: ‘Für mich ist das genug.’“ Holla, von einem Bischof erwarte ich eine klarere Distanzierung und
die deutlichste Stellungnahme für die katholische Morallehre!
Im Gymnasium hatten wir mal eine „ökumenische“ Religionsstunde zwecks Gedankenaustausch. Das Erste, was
ein Protestant fragte, war: Warum glaubt Ihr an die Transsubstantiation? Auf diese Frage hin packte mich
der Furor, und ich wurde so laut, dass der „katholische“ und der reformierte Lehrer beschlossen, mich
aus der Stunde zu werfen. (Im „katholischen“ Religionsunterreicht lernten wir damals alle Details der
Empfängnisverhütung und des Buddhismus. Im Ernst!)
Heute las ich von einem Rabbi, der sagte, er frage seine Gemeindeglieder nicht nach ihrer Sexualität,
so wenig, wie er sie frage, ob sie unkoscher essen würden.
Was ich an der ewiggestrigen Forderung nach dem Frauenpriestertum nicht verstehe, ist der Umstand, wieso
die PostulantInnen, die unter der Flagge des säkularen Menschenabwehrrechts der Gleichbehandlung segeln,
nicht gleich die Abschaffung des Klerikerstandes fordern, anstatt das Priestertum für Frauen zu fordern
und so das Ständewesen zu verstärken.
Moment mal, wenn ich schizophren wäre und mir dies der Herr Doktor sagte, habe ich doch kein Problem
damit, meine Schizophrenie anzuerkennen. Mehr Probleme habe ich damit, zu ergründen, ob es einen Herrn
Doktor gäbe, der mir sagen würde, ich wäre krank, nämlich homosexuell.
Werte Regina, kenne die bayerischen Gepflogenheiten zur korrekten Anrede leider nicht. Gibts da einen
maçonnitischen Dictionnaire? (Mein bayerischer Psychiater hat mich heute mit „Grüezi“ begrüsst.)
Vorteile des schweizerischen Staatskirchenrechts zur Erfüllung der Beitragspflicht nach CIC 222 § 1
Die Pfarreien in der Schweiz finanzieren sich durch Steuern und Spenden. Die Steuern werden von den politischen
Gemeinden bezogen und an die Kirchgemeinden weitergeleitet. Das Motiv für die Steuererhebung durch kantonale
Kirchgemeinden ist die jährliche Festsetzung des Steuerfusses, die gemäss ungeschriebenem Verfassungsrecht
demokratisch beschlossen werden muss. Die Kirchgemeinden bezahlen mit den vereinnahmten Steuern die Löhne,
die Gebäude und die Einrichtungen der Pfarreien. Dieser Prozess der Steuervereinnahmung zu Handen der
Pfarreien entspricht zum einen den demokratischen Grundprinzipien in der Schweiz und zum andern can. 222
§ 1 CIC/1983. Die Pfarreien vollbringen sehr viele gute Werke in der Diakonie und in der Liturgie. Das
schweizerische Staatskirchenrechtssystem ist einfach und effizient. Schlecht sind jedoch die Tendenzen
in gewissen Kirchgemeinden und Landeskirchen (Zürich!), sich ohne jede Kompetenz in innerkirchliche Belange
einzumischen, namentlich eine demokratische Struktur und die Menschenabwehrrechte in die Kirche einbringen
zu wollen. Diese Tendenzen widersprechen klar der hierarchisch verfassten Kirche mit ihrer eigenen Gesetzgebung,
welche von der staatlichen Religionsfreiheit geschützt ist. Doch ist es verfehlt, deswegen das System
zu bekämpfen und eine Trennung von Staat und Kirche anzustreben. Vielmehr haben die Seelsorger ihre innerkirchlichen
Kompetenzen zu verteidigen und die Aufsichtsbehörden der Kirchgemeinden nötigenfalls einzuschreiten.
Wirrnisse im schweizerischen „Tages-Anzeiger“ von heute „Unsere Mitglieder pflegen einen anderen Lebensstil
als die ultraorthodoxen Juden. Diese kapseln sich von der Gesellschaft ab – denken, nur so könne das
Judentum in seiner reinen Form überleben.“ Dies berichtet Ruth Gellis in der heutigen Ausgabe des Kirchenhass-Blattes
„Tages-Anzeiger“ aus Zürich. Frau Gellis ist Historikerin und bezeichnet sich als „modern-orthodoxe Jüdin“.
Sie verneint „religiösen Fundamentalismus“ ebenso wie „hedonistische Lebenskultur“ Sie ist Projektverantwortliche
für den interreligiösen Dialog in der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ). Zürich ist der Hauptort
des eidgenössischen Standes Zürich, eines Standes, dessen katholische Steuerzahler sich vor allem in
der fundamentalistischen Verneinung der päpstlichen Gewalt und der ultraorthodoxen Vergötterung des
Hedonismus hervortun. Der Bericht von Frau Gellis ist mit einem Farbbild von wundervoll gefertigten Thora-Rollen,
die mit Kronen an der Spitze versehen sind, verschönert. Die Parallele der Abkapselung von der Gesellschaft
zu katholischen Bruderschaften ist nicht zu übersehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die genannte Abkapselung
per se falsch ist.
Ja, die Rücknahme der Exkommunikation der vier Bischöfe der FSSPX war rein kirchenrechtlich betrachtet
ein Amtsfehler des gegenwärtigen Papstes, denn sie hätte der Reue der Exkommunizierten bedarft, an der
es hingegen mangelt(e). Die Rücknahme war deshalb ein Gnadenakt des Heiligen Vaters.
@ Herr Chico Als Kind habe ich immer die Jugendkalender meines Papas aus den Vierzigern und Fünfzigern
gelesen. Die Geschichte der Heiligen Bernadette hat mich besonders fasziniert. Da hatte es auch so schöne
Zeichnungen. Dass es da auch um die unbefleckte Empfängnis ging, wusste ich nicht. Ich konnte es ja auch
nicht begreifen, wenn ich es gelesen hätte. Im Religionsunterricht der 70er und 80er wurde natürlich
viel erzählt, nur nicht Dogmatisches.
Guten Abend, Ein Mensch Sahen Sie meine damalige Antwort? „Gebe zu, bin kein Spezialist des Lumen Gentium.
Aus meiner Sicht wurde die Kirche von Jesus Christus als Anstalt zu unserem Heil gestiftet. Jesus Christus
setzte Petrus als seinen irdischen Stellvertreter an die Spitze dieser Anstalt und stattete ihn mit Vollmachten
aus. Der Papst ist der Nachfolger von Petrus. Die Kirche kann von den Kräften der Hölle nicht überwunden
werden.“
Ja, Verkündigung des Herrn wird am 25. März gefeiert. Dazu passt Lk gut. Die unbefleckte Empfängnis
Mariae wird heute gefeiert. Die unbefleckte Empfängnis Mariae ist ein Dogma. (Da ist jeweilen wenig in
der Bibel.)
Lieber Herr Eigerhar, jetzt wird es definitiv zu hoch für mich. Und der Römerbrief ist ja so schwierig.
Werde mich den kürzlichen Buchtipps zuwenden. Mit freundlichen Grüssen
Das Evangelium an den Hochfesten Verkündigung des Herrn und Mariae Empfängnis ist dasselbe: Lk 1,26-38.
(Habe aber nur im Schott des o. Ritus geschaut.)
annuntiatio et maja @ brandenburgis: Stimmt, Sie haben Recht. Die Empfängnis wird „nur“ verkündet. Das
war gepfuscht von mir. @ biene maja: Tu es pulchra, Maja www.youtube.com/watch?v=dYlAwvz8uwc&…
Übersetzungsversuch „ut plenitudine gentium in Ecclesiam Tuam intrante omnis Israel salvus fiat.“ ut =
dass plenitudo intrans = eintretende Fülle in Ecclesiam Tuam = in Deine [d.h. Gottes] Kirche gentium =
der Völker fiat = er, sie, es möge werden omnis Israel = ganz Israel salvus = heil (1) dass ganz Israel
heil werde (2) durch/bei der eintretenden Fülle der Völker (3) bei der in Deine Kirche eintretenden
Fülle der Völker „dass bei der in Deine Kirche eintretenden Fülle der Völker ganz Israel heil werde.“
Wie finden Sie das? Ich hoffe, die Völkerfülle findet den Eingang!
Und in welche exakte Traditionslinie passt „Pro conversione Judaeorum. – Oremus et pro Iudaeis. Ut Deus
et Dominus noster illuminet corda eorum, ut agnoscant Iesum Christum salvatorem omnium hominum. – Omnipotens
sempiterne Deus, qui vis ut omnes homines salvi fiant et ad agnitionem veritatis veniant, concede propitius,
ut plenitudine gentium in Ecclesiam Tuam intrante omnis Israel salvus fiat. Per Christum Dominum nostrum.
Amen.“ (Benedikt XVI., 2008) Zu deutsch: „Lasst uns auch beten für die Juden, auf dass Gott, unser Herr,
ihre Herzen erleuchte, damit sie Jesus Christus erkennen, den Retter aller Menschen. – Allmächtiger ewiger
Gott, Du willst, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Gewähre
gnädig, dass beim Eintritt der Fülle aller Völker in Deine Kirche ganz Israel gerettet wird. Durch
Christus, unseren Herrn. Amen.“ ?
Schwierig, schwierig (@ eigerhar) Somit sei zwischendurch einmal die Frage erlaubt: „Gibt es Traditionslinien,
die den Katholiken eine Mitschuld am angeblichen Holocaust zuschieben wollen?“
Doch, stimmt, „Auch hat ja Christus, wie die Kirche immer gelehrt hat und lehrt, in Freiheit, um der Sünden
aller Menschen willen, sein Leiden und seinen Tod aus unendlicher Liebe auf sich genommen, damit alle
das Heil erlangen.“ (Copy and paste von der ganz tollenWebsite des Vatikans.)
@ Eigerhar Ja, aber Herr Eigerhar, das ist ja schon katholisch, wenn man gegen Antisemitismus ist, oder
sehe ich da was falsch? Sie zitieren: „Auch hat ja Christus, wie die Kirche immer gelehrt hat und lehrt,
in Freiheit, um der Sünden aller Menschen willen, sein Leiden und seinen Tod aus unendlicher Liebe auf
sich genommen, damit alle das Heil erlangen.“ Muss es nicht vielmehr heissen: „damit Viele das Heil erlangen“?
Kann leider nicht nachschauen.
@ Wutz. Es gibt allerdings Tendenzen bei den Homo-Perversen, vom Staat und der Gesellschaft Rechte einzufordern
sowie von der Gesellschaft ein bestimmtes Sittlichkeitsverständnis zu verlangen, dass mit den Intentionen
eines Minderheitsimperialismus durchaus zu vergleichen ist. Will heissen: Staatlich anerkannte gleichgeschlechtliche
Partnerschaft oder sogar gleichgeschlechtliche Ehe, Kindsadpotion, Demonstrationsrecht für 3/4 bis 1/1-Nackte
usw. Die Intentionen eines Minderheitsimperalismus, der womöglich die staatliche Gewalt als (angeblichen
und kulturvorbehaltslosen) menschenrechtskonformen Beistand anruft, könnte man – zugegebenermassen etwas
weit ausgreifend – auch faschistoid oder sogar faschistisch nennen.
@ Hein Du hast geschrieben: „passe mich dem jeweiligen stil an“. Du hast auch geschrieben: „aber welchen
stil meinst du denn genau…???“ Ich habe geschrieben: „Dem mit ie.“ Das soll heissen: „Passe mich dem
jeweiligen Stiel an.“ Gebe zu, Witz flach.
@ Job (Geh weg von mir, Satan!) Da erschrecke ich auch jedes Mal. Als dieses Evangelium letztes Mal in
unserem Kirchgebäude dran war, wurde genau dieser Vers ausgelassen. Vielleicht, weil man das Gefühl
hat, der Zuhörer sei überfordert? Das macht mich jeweils putze-sauer. Eine andere Übersetzung des griechischen
Textes wäre: „Stell Dich hinter mich, Satan!“ MfG
@ eigerhar Aha, jetzt wird mir Einiges klar. *wie schuppen von den augen fall* Das V-II öffnete sich
gegenüber den ehemals perfidibus Iudaeis. Irgend eine Weltverschwörungsbewegung erfand den Holocaust
[was natürlich eine unerhörte Lüge ist]. Das V-II öffnete sich somit gegenüber den zionistischen
Faschisten. Also ist das V-II abzulehnen. Fehlt nur noch, dass die Juden unseren Herrn auch noch ans Kreuz
schlugen? Bei solchem Unsinn richte ich ein Stossgebet an den Herrgott.
@ Job Ok. War nicht ganz präzise. Komme ein bisschen in Verlegenheit. Blick in das Neue Testament: „Ich
[das heisst Jesus Christus] aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche
bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des
Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf
Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.“ (Mt 16,18-19) Der Papst ist nach katholischem
Glauben der legitime Nachfolger von Petrus.
@ doofi Bitte warum machen Sie ein Copy And Paste aus irgendeiner dubiosen Internetseite von etwas, was
wir hier sowieso alle A U S W E N D I G können?
@ eigerhar et @ job 1.) Die Edikte des II. Vatikanums sind ein Kompromissbrei. 2.) Korrigendum 16:52 Hier
natürlich nicht Pio Nono sondern Pio XI. 3.) @ eigerhar Das Holocauston-Dogma des II. Vatikanums ist
somit ungeschrieben? (Im Rahner/Vorgrimler fand ich es damals nicht, aber den warf ich ja [mea culpa,
mea culpa, mea maxima culpa] weg.)
Aber Herr Hiob, auch Papst Pio Nono war – wie alle anderen Päpste – der geistige Herrscher über alle
Katholiken auf Erden. Das wissen Sie doch? Und Sie wissen auch, dass dem heute noch so ist? MfG
Vergessen Sie nicht die Geschichtsrevision, die ist auch noch cool, oder doch nicht, oder doch? *überleg*
Bei diesem ganzen Positionskrieg hier weiss ich schon nach 5 Minuten jeweils nicht mehr, wo jetzt links
und rechts, wo jetzt der o. und der ao. Ritus ist …
@ Chrysanthus re Einmischung Sie schreiben: „Und doch ist es so, dass eine Hauptwirkung der Kehrtwende
auf die Katholiken die gewesen ist …“ Möchte mich ja hier nicht einmischen, aber was meinen Sie mit
„Kehrtwende auf die Katholiken“?
Lieber Herr Hein Mueck, das ist nicht blöd. Ich denke mir, die Freunde der Homos und die Feinde der Homos
(und die Gleichgültigen) sollten ein ganz klein wenig differenzieren lernen. Nicht jedes Verhalten eines
Homophilen ist gleich böse. Umgekehrt ist ein Mensch, der homosexuell veranlagt ist, nicht schon dadurch
gerechtfertigt, dass er homosexuell IST, obgleich sich das gerade junge Schwule durch ihr Outing heimlich
erhoffen.
@ Eigerhar re Byzanz Was haben Sie gegen Byzanz? Kannte eine liebenswerte Professorin für römische Rechtsgeschichte,
die auch Byzantinistin war. Leider ist sie schon verstorben.
Weisse Rose hat Recht in Sachen Keuschheit Die Homophilen sind dazu aufgerufen, keusch zu leben. Das ist
sehr wichtig. Falsch ist: ich locke mir einen von der Palme und gehe dann beichten. Richtig ist: ich locke
mir gar keinen von der Palme. Muss auch mal gesagt sein!
@ hein mueck re umbrae „mein freundeskreis besteht aus allen möglichen schattierungen der menschlichen
spezies“ Könnten Sie uns da einige Eindrücke vermitteln? Nimmt mich doch noch wunder. „homoverschwörung
unter einbeziehung einer angestrebten jüdischen weltherrschaft“ Der Link vom Homo-Perversen zum Massonitischen,
Rotarischen, Jüdischen und Rosencreutzerischen war mir bislang – zugegebenermassen – noch nicht bewusst.
Jetzt aber Achtung! P.S.: Den Gral habe ich gut versteckt.
a domenico re filioque Mit dem Unterschied im Glaubensbekenntnis zwischen den Lateinern und den Östlern
habe ich mal meinen Rechtsgeschichtsprofessor verblüfft, als wir das Konzil von Konstanz und den Konziliarismus
durchnahmen. Einer meiner Mitstudenten wisperte nach meinem (wie immer lautstarken) Statement zu seinem
Nachbarn im Hörsaal: „Woher weiss denn der das alles?“ Frage ich mich auch.
Ach, komme Sie, rosa bianca, das Land fällt in die Hand der Homo-Perversen? Die sind ja gar nicht imstande,
ein Land zu führen, sei es offiziell, sei es im Geheimen. Die sind doch mit praxibus oraliter et analiter
genügend ausgelastet. Und geniessen es auch, auf französisch: ils jouissent.
@ Weisse Rose re gustu „Geschmacklos ist die Zersetzung der öffentlichen Moral durch homoperverse Triebtäter.“
Geschmacklos? Es gilt zwar: De gustibus non est disputandum. Aber gustus producti eiaculationis ist doch
etwas Hervorragendes! „Gestern wie heute müssen alle ehrbaren Deutschen (Sie gehören wohl nicht dazu)
Widerstand leisten gegen den Faschismus.“ Ich bin gerne helvetischer Faschist. Ich bin froh, dass Sie
auch gegen mich Widerstand leisten müssen, gestern, heute und morgen.
Rorate in der Kathedrale II Wirklich aufgeweckt und aufgeschreckt hat mich dann die dürftige Musik und
der ewig schulmeisterliche Tonfall des Vorstehers der Liturgie. Nomen papae sangallensis autem est J.
R.
Rorate in der Kathedrale Heute früh wurde bei uns das Evangelium (Lk 1,26-38) nicht vollständig verlesen.
Nach Vers 37 war fertig. Zur Ergänzung hier Vers 38: „Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir
geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“ Man würde meinen, das bedingungslose
JA von Maria sei zentral. Aber eben …
Wissen Sie, was unchristlich ist? Pius-Brüder Petrus-Brüder Alter Ritus Neuer Ritus Missbrauch der Liturgie
Geschichtsrevision usw. Das ist doch alles einerlei. Aber wenn Michael Meier, Redaktor für kirchenferne
Belange beim Kirchenhass-Blatt Tagesanzeiger, heute morgen aufgrund einer TV-Sendung schreibt, Abt Marian
Eleganti, der neue Weihbischof von Chur, mache einen besserwisserischen Eindruck und äussere sich tränenreich,
dann ist DAS unchristlich, will heissen, äusserst fies. Aus Äusserlichkeiten auf die Person zu schliessen,
das steht einem Redaktor sowieso nicht an, und einem christlichen Menschen auch nicht, es sei denn, man
sei beim Schmierblatt Tagi angestellt.
Wirrnisse im kantonalsozialistischen Tagesanzeiger von heute Markus Arnold, Präsident der Zürcher „Christlich“-Demokratischen
Volkspartei (kurz: CVP), einer Splitterpartei im politischen Zürich, ist gleichzeitig Theo- und Chefideologe
des Katholischen Kirchensteuerfussfestsetzungsvereins des Kantons Zürich. Dies berichtet ein Glied des
Leserforums von kreuz.net. Markus Arnold ist ein weiterer Grund, um (endlich mal) aus der CVP auszutreten.
Benno Schnüriger ist Vorsitzender des Katholischen Kirchensteuerfussfestsetzungsvereins des Kantons Zürich.
Dies berichtet das Glied weiter. Der Familienname dieses Vorsitzenden erinnert das Glied unwillkürlich
an die örtliche Feuerwehr. Wieso denn nur?
Wirrnisse im Schweizer „Tages-Anzeiger“ vom Tag des Hochfests Mariæ Empfängnis Abt Marian Eleganti wird
nun nicht mehr als „ultrakonservativ“ sondern als „erzkonservativ“ bezeichnet. Bravo!
Hans Urs von Balthasar Danke für das Zitat des designierten, aber nicht ernannten Schweizer Kardinals
(vorher verstorben). Trinke jetzt noch ein Schützengarten Lager www.schuetzengarten.ch/, rauche die allerallerletzte
Zigarette auf dem Balkon und wünsche allen eine angenehme Nachtruhe, auch der Biene Maja.
Morgen ist das Hochfest Mariä Empfängnis Feiertag im Vorarlbergischen oder im Kanton Zug, nicht aber
in Bayern oder im Kanton Zürich. Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von
dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen. (Gen 3,12; aus der ersten Lesung von morgen) Da sagte Maria:
Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel. (Lk 1,38;
aus dem Evangelium von morgen) Das bedingungslose JA von Maria ist der Ursprung der Kirche (Hans Urs von
Balthasar).
@ Wutz: Gutes und Wahrheit Gebe zu, die Frage nach dem Guten ist mindestens so komplex wie diejenige nach
der Wahrheit. Ist es deshalb erlaubt, meine Lieblingsstelle aus dem Johannes-Evangelium zu zitieren? ελεγεν
ουν ο ιησους προς τους πεπιστευκοτας αυτω ιουδαιους εαν
υμεις μεινητε εν τω λογω τω εμω αληθως μαθηται μου εστε.
και γνωσεσθε την αληθειαν και η αληθεια ελευθερωσει υμας.
zu deutsch: Da sagte er zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich
meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch befreien. (8,31-32) Trotzdem
stellt sich nach wie vor die Frage, ob es denn an sich gut sei, sich im Gayromeo zu tummeln?
@ Wutz: Was ist „gut“? „Die sittlich gute Handlung setzt voraus, daß sowohl das Objekt als auch die Absicht
und die Umstände gut sind. Eine schlechte Absicht macht die Handlung zu etwas Schlechtem, selbst wenn
ihr Gegenstand an sich gut ist (etwa beten und fasten, ‘um von den Menschen gesehen zu werden’). (KKK
Nr. 1755 Abs. 1; zum Glück bin ich katholisch, da kann ich einfach zum Katechismus greifen und die Wahrheit
drin lesen.) Sich im Gayromeo tummeln ist aus Ihrer Sicht also „gut“
Lieber Herr Wutz, mögliches Schisma und sektenhafter Abfall ist nicht dasselbe. Häresie und sektenhafter
Abfall liegen schon näher. Insofern müsste man die protestantischen „Schwester“-„Kirchen“ als Sekten
bezeichnen, sicherlich aber nicht die Pius-Bruderschaft.
Im Gefängnis landet in der Schweiz niemand wegen Verstosses gegen StGB 261bis, obwohl die Strafandrohung
bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geht. Ich will im Zusammenhang mit der Leugnung des Holocaustons oder
von Völkermorden wieder mal klar festhalten: G E S C H I C H T E H A T V O R G E R I C H T E N U N D
P A R L A M E N T E N Ü B E R H A U P T N I C H T S V E R L O R E N .
Regensburg ist ein schöner Ort, Zaitzkofen sicherlich auch. Der Begriff der „Sekte ist selbstredend äusserst
schillernd. Letzthin hatte ein Mann mir gegenüber die Heilige Katholische Kirche als „Sekte“ bezeichnet.
So what? Im Staatskirchenrecht hat der Autor des vorliegenden Postings gelernt, dass der Begriff der „Sekte“
kaum zu definieren ist.
@ Wutz Sie schreiben: „Warum wird hier so eingedroschen auf ein seriöses Kontaktforum wie Gay-Romeo?
Es ist doch gut, dass es dieses gibt …“ Was bedeutet für Sie die Vokabel „gut“?
via & accessum Nachricht: Mittwoch, 2. Dezember 2009 13:32 Generalvikar sieht Abschaffung des Zölibats
als „Chance“ www.kreuz.net/article.10264.html Posting: Mittwoch, 2. Dezember 2009 22:55 clarissa colonia:
Historicus, … fontium disquisitor veritatisque indagator esse vult, et simul linguae contortor hominumque
calumniator se ostendit? Histrio est! Posting: Mittwoch, 2. Dezember 2009 23:05 Mighty Counsellor: Alpha
et Omega Rechtsverdreherei habe ich gelernt. Aber ein Schauspieler bin ich ein ganz schlechter. Das merkt
man sofort, wenn man meine ausdrucksvolle Mimik betrachtet. Was ich schon lange mal fragen wollte: Was
ist der Unterschied zwischen einer Klarissin und einer Urbanistin?
Als gelernter Rechtsverdreher will ich im Zusammenhang mit der Leugnung des Holocaustons oder von Völkermorden
mal klar festhalten: G E S C H I C H T E H A T V O R G E R I C H T E N U N D P A R L A M E N T E N Ü
B E R H A U P T N I C H T S V E R L O R E N .
Literarisches Shoah-Programm @ diverse Also, ich werde mir in den folgenden Wochen mal zuführen: 1.)
Raul Hilberg 2.) Ernst Gauss und zwar in BUCHFORM und NICHT aus bisweilen trübe oder überhaupt nicht
mehr sprudelnden Quellen des World Wide Webs. Ob ich mich dann Jürgen Graf widmen werde, werde ich ANSCHLIESSEND
entscheiden. Nebenher ich mich dem Forum Justizgeschichte e.V. widmen. Wenn es denn überhaupt jemanden
hier interessiert. Damit bin ich bis weit ins nächste Jahr hinein beschäftigt, denk ich mal.
@ DerRabe Die von Ihnen gewählten Abstraktionen sind von dermassen galaktischem Ausmasse, dass deren
Komprehensabilität auf ein ganz klein wenig über null Kelvin absinkt.
Lieber Herr Eigerhar, einen solchen Link würde ich nie im Leben anklicken. Wissen Sie warum? Weil die
für mich erkennbaren Einzelzeichen des URLs einen so furchtbar intransparenten Eindruck machen.
Danke. Werde die Vertreibung der Rechtskultur aus Deutschland bei Gelegenheit näher studieren. (Lese
zurzeit die neueste Biografie von Carl Schmitt, aber die von Reinhard Mehring, nicht die von Alain de
Benoist.)
Das ist wirklich allerliebst, dass ich von Herrn Antipacelli und Herrn eigerhar mit Literaturhinweisen
von beiden Seiten versorgt werde. Jetzt hol ich mal nach, was Bischof Williamson hoffentlich schon gemacht
hat!
Ernst Gauss & Raul Hilberg Nochmals danke. Ja, den Raul Hilberg, den gibts natürlich in den Bibliotheken
meines Heimatkaffs. Muss ich jetzt für den Ernst Gauss extra nach Zürich reisen und dort in die dunklen,
unterirdischen Gänge unter dem Zähringerplatz steigen oder greif ich vor Ort einfach auf Raul Hilberg?
Am Züricher Zähringerplatz befinden sich immerhin verschiedene homo-perverse Lokalitäten. *überleg*
@ eigerhar Herr Antipacelli hat mir ebenfalls empfohlen: Grundlagen zur Zeitgeschichte : ein Handbuch
über strittige Fragen des 20. Jahrhunderts / hrsg. von Ernst Gauss. – Tübingen : Grabert, cop. 1994.
Veröffentlichungen des Institutes für Deutsche Nachkriegsgeschichte ; Band 22)
@ Antipacelli Oh, besten Dank! Habe nur die Kataloge in meinem Heimatdorf konsultiert. Aber die Züricher
Zentralbibliothek hat es: Grundlagen zur Zeitgeschichte : ein Handbuch über strittige Fragen des 20.
Jahrhunderts / hrsg. von Ernst Gauss. – Tübingen : Grabert, cop. 1994. Veröffentlichungen des Institutes
für Deutsche Nachkriegsgeschichte ; Band 22) ZB (Zürich) | TN 378: 22 | Freihand 03 – frei zugänglich,
3.UG Hm, da muss ich wieder in diese dunklen Keller der Zentralbibliothek.
Ich staune über die ellenlangen Statements zum Holocaust. Woher wissen Sie das alles? Welche wissenschaftlichen
Geschichtsstandardwerke zum Holocaust empfehlen Sie mir?
Greifbare Literatur zur Shoah Hab mir noch überlegt, ob ich meine Anfrage mit „in einer öffentlichen
Bibliothek“ greifbar ergänzen müsste. Dachte, das sei selbstverständlich. Ist es offenbar nicht
@ W4C Halten sich homosexuelle Priester allenfalls auch in Darkrooms auf? In der Soutane? Dann sieht man
aber noch weniger als sowieso! Oder blitzt dann der Römerkragen im UV-Licht auf?
Geschichtliches und wissenschaftliches Standardwerk zur Shoah Welches wissenschaftliche und deutschsprachige
Werk empfehlen Sie mir für den historischen Nachweis des Holocaust?
Wissenschaftliche Literatur zum Holocaust und zur Shoah Was ich die Forumsglieder schon lange mal fragen
wollte: Welches wissenschaftliche und deutschsprachige Werk empfehlen Sie mir für den historischen Nachweis
des Holocaust? So mit einem riesigen wissenschaftlichen Apparat (das heisst mit endlosen Fuss- oder Endnoten
und so). Gibt es da so etwas wie ein Standardwerk?
Ahmadinejad ist Universitätsprofessor! Wusste ich nicht. Hätte ich auch nicht vermutet. „Ahmadinejad:
Finden Sie, dass es ein Verbrechen ist, eine Frage aufzuwerfen?“ Durchsichtigste Polemik.
@ Fridericus Sie schreiben: „Und Antipacelli, ist die Hose schon eingeschissen und vollgepisst?“ Das ist
aber gar nicht anständig. Und Sie schreiben: „Christen sind der letzte Dreck …“ Um des Zeugnisses für
Jesus Christus willen, sind Christen schon den Löwen ausgesetzt worden. Da wirkt eine elektronische Betitelung
als „der letzte Dreck“ geradezu harmlos.
Halachajuden und Rotarier @ Antipacelli: Herzlichen Dank für die aufschlussreichen Infos. Wenn ich Sie
richtig verstehe, sind die Rotarier also Sklaven der von Ihnen genannten Geheimgesellschaften. Machen
sich die Rotarier damit zu Sklaven der Halachajuden? Und wenn ja, aufgrund welchen Verhaltens der Rotarier?
@ SignumSalutis „Hat sich der Schöpfer, indem er Menschen mit homosexuellen Vorlieben geschaffen hat
…“. Ich glaube nicht, dass der Herrgott Menschen mit homosexuellen Vorlieben schafft. „Ich kann nicht
erkennen, dass Lesben oder Schwulen diese Möglichkeit voll gegeben ist, daher sehe ich keine Grundlage,
ihnen familiengleiche Rechte zukommen zu lassen.“ :)3 Gleichgeschlechtliche staatlich anerkannte Partnerschaften
sind ein Ärgernis erster Güte. „Hier staubt’s aber gewaltig!!! (Deshalb also ‘MIGHTY’ Couns.“).“ Das
verstehe ich nicht. Bin manchmal schwer von Begriff.
Landesgeschäftsführer Andreas Schnider (50) frägt: „Ist das sozial gerecht?“ Gewöhnlich heisst es:
Es gibt keine dummen Fragen. Obgenannte Frage ist eine Ausnahme zu dieser Regel.
@ SignumSalutis Oh, falsch dekliniert. Das Wappen von Urdorf www.urdorf.ch/…nternet/de/intro.cfm. Was
das mit dem „Uristier“, dem Stier im Wappen des Kantons Uri zu tun hat, weiss ich nicht. Urdorf liegt
im Kanton Zürich. Das Posting zielt darauf ab, einen Eindruck zu vermitteln, wie die blosse Ernennung
eines Churer Weihbischofs im Kanton Zürich benutzt wird, um öffentlich auf die Römische Kirche einzudreschen,
„mit sprungbereiter Feindseligkeit“, um den Hl. Vater zu zitieren.
Kantonalsozialistisches Erzeugnis namens Tages-Anzeiger, kurz: Tagi Lieber SignumSalutis, der Tages-Anzeiger
war und ist ein Blatt der sogenannten Linken, in extremeren Worten: der Sozialisten. Der Tages-Anzeiger
ist eine Zür(i)cher Tageszeitung, das heisst, eine Tageszeitung für die Stadt und den Kanton Zürich.
Deshalb nenne ich den Tagi auch eine kantonale Zeitung, was ein bisschen polemisch gefärbt ist. Die Kombination
ist kantonal-sozialistisch. Dieser Begriff verdient deshalb Aufmerksamkeit, weil er beinahe so klingt
wie national-sozialistisch, ein Wort mit sehr hoher Frequenz in diesem Forum. – Gebe zu: Witz ist flach.
Was die Sünde anbelangt: Da berichte ich nur aus eigenen Erfahrungen mit dem o. Ritus und etwelchen hiesigen
Pfarrblättern. Meine Erfahrungen mit dem o. Ritus beschränken sich zugegebenermassen auf einige wenige
Kirchgebäude hierzulande. Es könnte moniert werden, dass ich zu sehr verallgemeinere.
Hm, Herr SignumSalutis, jedenfalls ganz herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und die sorgfältige
Lektüre meines Postings. Sie beschreiben eine Spur, die tatsächlich die Aufmerksamkeit wacher Christen
verdient. Zur Materie äussere ich mich (noch) nicht, denn meine Arbeiten am entsprechenden Manuskript
sind noch im Gange. Zugegebenermassen sind diese Arbeiten sehr anstrengend angesichts des absolut unkatholischen
Hasses, der bisweilen in diesem Forum über die Homophilen kübelweise ausgeschüttet wird. Vorläufig
erlaube ich mir ein blosses Zitat aus dem Katechismus: „Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen
sind homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen
stellt sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie
in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den
Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung
erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“ (KKK Nr. 2358, Neuübersetzung aufgrund
der Editio Typica Latina, München und Vatikan 2005; Fettdruck M. C.) Mit freundlichem Gruss.
Unser Bischof ist Mitglied des Rotary Clubs. Unser Pfarrer, der inzwischen leider verstorben ist, war
auch Mitglied des Rotary Clubs. Wie verschiedenen Postings des vorliegenden Leserforums immer wieder zu
entnehmen war, wird der Rotarier in Verbindung mit dem Rosencreutzer und dem Freimauer gebracht. Ganz
verständlich ist das allerdings nicht.
Die aktuellsten Fotos … … des Autors des vorliegenden Postings sind diejenigen von der Hochzeit seines
jüngeren Bruders mit seiner lieben Frau. Diese Fotos stammen vom letzten Sommer. Diese Fotos zeigen keinerlei
Geschlechtsorgane. Würde der Autor des vorliegenden Postings Fotos von seinen Genitalien aufnehmen und
versuchen, diese im Internet hochzuladen, wäre jeder Server dieser Welt aufgrund der gewaltigen Informationsmenge
total überfordert. Der erste Teil des vorangehenden Satzes ist eine Hypothese.
Oh, doch nicht. Hier ist man ja achtsamer als in manchen Druckerzeugnissen! Meine Wenigkeit ist zugegebenermassen
sehr erstaunt, gleichzeitig aber auch sehr erfreut.
Genau, Regina 1961 hat es erkannt. Dafür gibts einen Preis. Korrigendum 11:56 Die Kartoffeln waren nicht
von der Sorte Agata, sondern von der Sorte Charlotte. Bitte um Entschuldigung für die unbewusste Irreführung.
Im Gayromeo läuft das so: Man meldet sich mit einem Nickname an. Dann gibt man im eigenen Profil eigene
Vorlieben ein, zum Beispiel: „Suche nur Sex-Dates, keine Beziehungen.“ Das Hochladen von Fotos der Genitalien
ist auch möglich. Nach dem Kontaktaustausch zwischen zwei Forumsgliedern des Gayromeo mittels der primitiven
Form des „Chattens“ treffen sich die beiden Sex-Willigen in einer homo-perversen Schummerbar. Der primäre
Zweck dieses Treffens ist die gegenseitige Kontrolle des Äusseren, nicht aber des Intellekts oder des
Herzens. Es folgt der Entschluss, sich entweder (a) wieder zu trennen oder (b) sich zum Austausch sexueller
Gefälligkeiten in das Heim des Einen oder Anderen zurückzuziehen. Zu diesem Zwecke stellt einer der
beiden die Frage „Zu Dir oder zu mir?“ Im Falle von littera (b) begibt man sich in das Heim des Einen
oder Anderen, um sich gemeinsam oraliter oder analiter zu verhalten bis zur eiaculatio communis. Nach
diesen Handlungen verlässt der Eine das Heim des Andern. Damit ist die Geschichte zu Ende. Das Homo-Perverse
an der Geschichte ist die Tatsache, dass jegliche Gefühls-, Herz- oder Gehirnregung vollkommen überflüssiger
Natur ist.
Was hat der Zölibat mit dem Sex zu tun? Der Zölibat ist das Verbot der Priesterehe. Das heisst: Der
Priester darf nicht heiraten. Kann mir jemand der geschätzten Forumsglieder einmal erklären, was das
Nicht-Heiraten-Dürfen mit dem Sex zu tun hat? Mit herzlichem Dank zum Voraus und besten Grüssen.
Unser Pfarrer hätte mich beschimpft, wenn erfahren hätte, dass ich als Jugendlicher den Spiegel las.
Diese Zeiten sind vorbei. (Nicht die Zeiten der Berechtigung des Beschimpfens, sondern die Zeit meiner
Lektüre des Schmierhefts Der Spiegel.)
Die Landeskrirchen als Maden im Speck In der Schweiz leben die beiden Grosskirchen sprichwörtlich „wie
Maden im Speck“. Sie erhalten jährlich staatliche Millionensubventionen, kirchenstaatsrechtliche Gehaltszahlungen
für Führungspersonal, geniessen staatlichen Kirchensteuereinzug, Steuerbefreiungen. Quelle: Spiegel,
analog
Zölibatsspekulationen und Kartoffeln „Das Pflichtzölibat dürfte sogar gegen den Willen Gottes sein
und zu einer Versündigung derer führen …“ Hoho, Spekulation über Spekulation. Wie würden Sie denn –
wenn Sie könnten – den Willen Gottes in dieser Angelegenheit erkennen? Es ist Mittag. Gehe jetzt Kartoffeln
kochen. Sorte Agata. EN GUETE!
Gay-Paraden sind ein Ärgernis „Am 14. November marschierte er zusammen mit seiner staatlichen Konkubine
bei einem Homo-Auflauf in Posen mit. Die kirchenfeindliche Homo-Zusammenrottung forderte auch das Priestertum
für Homosexuelle.“ Gayparaden sind ein Ärgernis. Was ist ein Ärgernis? „Das Ärgernis ist eine Haltung
oder ein Verhalten, das den Anderen zum Bösen verleitet. Wer Ärgernis gibt, wird zum Versucher seines
Nächsten. Er gefährdet dessen Tugend und Rechtschaffenheit; er kann seinen Bruder in den seelischen
Tod treiben. Das Ärgernis ist eine schwere Verfehlung, wenn durch eine Tat oder eine Unterlassung andere
absichtlich zu einem schlimmen Fehrtritt verleitet werden.“ (KKK Nr. 2284)
Depeche Mode: It’s A Sin Die Gruppe „Depeche Mode“ gab im Zürcher Hallenstadion zwei Konzerte, die beide
ausverkauft waren. Dies berichtet das kantonalsozialistische und homoideologische Kirchenhass-Blatt „Tages-Anzeiger“.
Dem Artikel ist ein Farbbild des homo-perversen Sängers Dave Gahan beigefügt. Der Gruppe „Depeche Mode“
ist indes zumindet zu Gute zu halten, dass sie einen Song mit dem Titel „It’s A Sin“ komponierte und veröffentlichte.
„It’s a sin“ heisst auf deutsch „Es ist eine Sünde“ und auf lateinisch „Peccatum est“. Der Satz „Es ist
eine Sünde“ ist in den schweizerischen Kirchen des ordentlichen Ritus weder in den so genannten Eucharistiefeiern
noch in den unfunktional gewordenen Beichtstühlen zu hören. Diese Tatsache widerspricht der katholischen
Heilslehre.
Wirrnisse im heutigen „Tages-Anzeiger“ „Als meine Kirche noch vorwärts schaute, war ich gut zwanzig Jahre
alt.“ Dies berichtet ein Leser des kantonalsozialistischen Kirchenhass-Blattes „Tages-Anzeiger“ in der
heutigen Ausgabe. Leider teilt dieser Leser den anderen Lesern nicht mit, was er mit „Kirche“ und mit
„meiner Kirche“ meint. Wie alt der Leser heute ist, kann der Publikation nicht entnommen werden. Vermutungsweise
ist er heute einundzwanzig Jahre alt. „Ich möchte […] nicht einen erzkonservativen Geistlichen, der
uneinsichtig seine Auffassung zum Dogma erheben möchte.“ Dies berichtet der Leser weiter. Dogmas werden
bekanntlich einzig und alleine vom Papst erlassen. Der blosse Wille, ein Dogma zu erlassen, ist bei den
Christgläubigen (ausser beim Papst selbst) ohne jede Relevanz. „Die Rechtgläubigen mögen ihre Kirche
haben.“ Dies berichtet der Leser weiter. „Habere et licere“ steht im römischen Recht für „zu Recht haben“.
Man kann viele Dinge haben. Aber die Kirche kann niemand „haben“. Vielmehr ist die Kirche ist eine göttliche
Stiftung. Abgesehen von diesem missgewählten Verb freuen sich die Rechtgläubigen selbstredend, dass
ihnen der Leser aus Urdorf die Gliedschaft in der Kirche gönnt. Urdorf ist eine schweizerische politische
Gemeinde mit einem Stierkopf im Gemeindewappen.
Heiliger Ambrosius Morgen ist der Gedenktag des Heiligen Ambrosius. Paulus schrieb an die Epheser: „Ich
soll den Heiden als Evangelium den unergründlichen Reichtum Christi verkündigen.“ (3,8b; Epistel von
morgen) Beten wir auch für den Churer Weihbischof, der morgen ernannt werden soll. Wünsche von Herzen
eine angenehme Nachtruhe.
Das ist aber schön, die Biene Maja ist auch wieder da. Da kommt mir in den Sinn, dass ich meine Medikamente
noch nicht genommen habe. Ist wichtig, weil ich sonst sehr ungehalten werden kann. Wünsche der Biene
einen ungetrübten Abend.
Fundamentalismus in der Schweiz Die ‘Evangelische Volkspartei’ will die Schweiz offiziell zum christlichen
Gottesstaat erklären … Die Evangelische Volkspartei (kurz: EVP) will das natürlich nicht. Die EVP
politisiert immerhin noch nach christlichen Wertvorgaben. Was man von der Christlich-demokratischen Volkspartei
(kurz: CVP), einem homo-ideologischen Bündel hysterischer Neureicher und geldgeiler Mittelstandsgewerbler
mit katholisch-konservativen Ahnen, nicht mehr behaupten kann. Die CVP sollte das „Christlich“ schon längst
streichen und zur HVP umbenannt werden, zur Hysterischen Volkspartei unter Führung des Oberhysterikers
und Möchtegern-Aber-Nie-werd-Bundesrat Darbelley. … und in der katholischen Kirche scheinen die extremistischen
Kräfte auch ziemlich start zu sein. Bitte, welche extremistischen Kräfte? Damit können weder die Pius-
noch die Petrusbruderschaft gemeint sein, denn diese sind selbstredend nicht extremistisch. Tatsächlich
ist hierzulande der tägliche Missbrauch in der Liturgie extremistisch und eine geistige Massen-Vergewaltigung
aller glaubenden Messebesucher. Das sag ich nicht, um primitiv zu hetzen, sondern aus tiefstem Schmerz
hinaus.
Mein lieber Mann, was ist denn das für ein Artikel? Zum Glück habe ich den Osservatore Romano noch nicht
fertig gelesen, so dass ich dort noch ein bisschen verweilen kann. (Der Heilige Vater hat einen neuen
Kreuzstab!)
Bier, Nikotin und Not Solving My Problems Ich hol mir jetzt noch ein Schützengarten aus dem Kühlschrank,
rauche auf dem Balkon die allerallerletzte Zigarette und werde morgen versuchen, nicht zu versuchen, das
Problem meines Lebens in einem Tag lösen.
Hier wirds ernst bezog sich auf den Disput um den Kommunionempfang. Herzlichen Dank für Deine wertvollen
Ratschläge. Versuche, das Eine oder Andere zu beachten. Werde dann aber hier kaum mehr schreiben können.
*schnief* Gute Nacht!
Reformierter Psychiater kommuniziert! Ich hatte letzthin meinen evangelisch-reformierten ex-Psychiater
beim sakrilegischen Kommunionempfang beobachtet. Gunsenum’s Rezepte schätz ich auch hier.
Clementinen und Orangen Ich hasse Orangen schälen. Wie erzählt Otto Waalkes: A: Was würden Sie wählen,
einen Diamanten oder eine Orange? B: Da hätt ich lieber die Orange; wenn ich die ess, krieg ich nicht
so klebrige Finger.
Häutchen @ Gunsenum Ich meine „die die einzelnen Segmente umschließende Haut“. (So präzise hätt ich
es nie umschreiben können *neid*) Darf man oder darf man nicht?
Clementinenhäutchen Darf man die Clementinenhäutchen, die unter der Schale zum Vorschein kommen, eigentlich
wegklauben? Unser Lateinlehrer hat mich deswegen mal angeschnauzt (wohl mit Blick auf die hungernden Kinder
in der Ditten Welt).
Früchte des V-II Oh, hatte ich gestern. Obwohl – Advent – Fasten. Clementinen wären eigentlich erst
morgen am Nikolaustag erlaubt (KKK Nr. 432 Ziffer 2)! Mein lieber Grossvater selig hatte immer behauptet,
der Apfel, den Eva dem Adam gab, sei ein BOSKOPgewesen.
Wer ist die Wahrheit? Nun, die Wahrheit ist Jesus. Hm, das scheint ein bisschen evangelikal. Jesus selbst
verheisst die Freiheit durch die Erkenntnis der Wahrheit und legt Zeugnis für die Wahrheit ab: „Als Jesus
das sagte, kamen viele zum Glauben an ihn. Da sagte er zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in
meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen und die Wahrheit
wird euch befreien.“ (Joh 8,30-32) „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für
die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme.“ (Joh 18,37; vgl.
KKK Nr. 217)
Was krumm ist, soll gerade werden, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden. Gehe jetzt in die Vorabendmesse.
Wünsche allen einen besinnlichen zweiten Adventssonntag. Und tschüss. __________________ Aus dem Evangelium
von heute: So erfüllte sich, was im Buch der Reden des Propheten Jesaja steht: Eine Stimme ruft in der
Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Strassen! Jede Schlucht soll aufgefüllt werden, jeder
Berg und Hügel sich senken. Was krumm ist, soll gerade werden, was uneben ist, soll zum ebenen Weg werden.
(Lk 3,4-5)
@ chico flojo Sie haben Recht. :)3 Ich bin eben nicht so ein Fan von den bisweilen trübe sprudelnden
Quellen von Tante Wiki. Deshalb: ultra = über … hinaus, jenseits (von) …, hinausgehend … über,
äusserst … (dtv-Brockhaus-Lexikon, 1984, Band 19, S. 28) Ultra = politischer Extremist (Duden, Band
5, Fremdwörterbuch, 1990, S. 801) Gemäss Michael Meier wäre Abt Marian also äusserst konservativ.
Was natürlich gar nicht zutrifft. Mein Versuch zur begrifflichen Widerlegung ist also missraten.
Wieder etwas saumässig Homo-Mässiges Da muss ich immer so lachen, wenn +.net zum Tausendsten Mal in
die Homo-Kerbe ( ) haut. Bei homo kommt mir immer unweigerlich homousios – homoios – homoiusios in den
Sinn.
@ chico flojo re ultramontanus Herzlichen Dank. Hier liegt die Krux. Die Ultramontanen waren die Papstanhänger
im Kulturkampf. Aus Sicht der Schweiz wohnte der Papst, dem die schweizerischen Katholiken damals ergeben
waren, jenseits der Berge (jenseits der Alpen), lateinisch ultramontanus. Also ist Abt Marian, der als
„ultrakonservativ“ bezeichnet wird, jenseits des Konservativen? Ja, was ist er dann? Progressiv? Neutral?
Die verstärkende Wirkung gemäss Tante Wiki entspricht nicht der korrekten Übersetzung des lateinischen
Wortes „ultra“. Das will ich hier sagen. Natürlich wandelt sich die Sprache.
Korrigendum 13:04 Falsch: Die demokratisch wirkende Volks-Faschisten-Diktatur in der Schweiz hat in der
demokratischen Volksabstimmung vom 18. Juni 2004 das Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft
gleichgeschlechtlicher Paare (kurz: Partnerschaftsgesetz) angenommen. Richtig: Die demokratisch wirkende
Volks-Faschisten-Diktatur in der Schweiz hat in der demokratischen Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 das
Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (kurz: Partnerschaftsgesetz)
vom 18. Juni 2004 angenommen. Entschuldigung, habe das Datum der parlamentarischen Verabschiedung mit
dem Datum der Volksabstimmung verwechselt.
ultrakonservativ und ultramontan Man vergleiche die Bezeichnung „ultramontan“ mit der Bezeichnung „ultrakonservativ“.
Als „ultrakonservativ“ wurde Abt Marian Eleganti vom „Tages-Anzeiger“-Redaktor Michael Meier gestern polemisch
bezeichnet. Was heisst „ultra“ genau?
@ Ein Mensch 14:00 Gebe zu, bin kein Spezialist des Lumen Gentium. Aus meiner Sicht wurde die Kirche von
Jesus Christus als Anstalt zu unserem Heil gestiftet. Jesus Christus setzte Petrus als seinen irdischen
Stellvertreter an die Spitze dieser Anstalt und stattete ihn mit Vollmachten aus. Der Papst ist der Nachfolger
von Petrus. Die Kirche kann von den Kräften der Hölle nicht überwunden werden.* Gerne hoffe ich, dass
die Diskussion damit nicht schon zu Ende ist … Letzthin gab es einen Vortrag „Ist die Kirche noch zu
retten?“. Tönt interessant! ________________ * Vgl. die schönste Musik in der Kirche: Tu es Petrus von
Franz Liszt, wo der Bass bis ins hohe e raufsingen und lange aushalten muss („non praeval-e-bunt ecclesiam
meam“).
Partnerschaftsgesetz für Gleichgeschlechtliche in der Schweiz – Korrigendum Falsch: Die demokratisch
wirkende Volks-Faschisten-Diktatur in der Schweiz hat in der demokratischen Volksabstimmung vom 18. Juni
2004 das Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (kurz: Partnerschaftsgesetz)
angenommen. (aus einem Posting zu den kreuzmeldungen von heute) Richtig: Die demokratisch wirkende Volks-Faschisten-Diktatur
in der Schweiz hat in der demokratischen Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 das Bundesgesetz über die eingetragene
Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (kurz: Partnerschaftsgesetz) vom 18. Juni 2004 angenommen.
Entschuldigung, habe das Datum der parlamentarischen Verabschiedung mit dem Datum der Volksabstimmung
verwechselt.
Was Hänschen lernt, … Gilt auch für Hunderte von Messdiensten in den Kinderjahren. Am herzallerliebsten
die Herz-Jesu-Freitage (und anschliessend Aktenzeichen XY in der Strickjacke, die immer noch nach Weihrauch
duftete [von unter dem Ministrantengewand!]). Und heute?
@ Ein Mensch Ja, wenn man das wüsste. Kenne selbst den ao. Ritus nur aus dem Schott 1962. War noch nie
live dabei. Aber – die Kirche kann doch gar nicht untergehen? Im Gegenteil: Nulla salus extra ecclesia!
@ Der Ungläubige Ich staune über ihren Respekt vor älteren Leuten, die bald die Letzten sind, die noch
beten können. Weitere Vorschläge für Inneneinrichtungen: Darkrooms, Slings, Streckbänke, Dildosammlungen,
Vakuumpumpen, Handfesseln, Kerzenwachs, Anal Bleaching , Langhaarschneider, Poppers, Kokain, K.O.-Tropfen,
dünnste Handschuhe und – last but not least! – Präservative.
Büchermüll Als Bücherwurm werfe ich keine eigenen Bücher in den Müll. Die einzigen zwei Ausnahmen
während meines ganzen Lebens waren: 1. Bret Easton Ellis, American Psycho 2. Karl Rahner, Herbert Vorgrimler
(Hgg.), Kleines Konzilskompendium. Sämtliche Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils
Die Schweiz auf dem Weg zur demokratisch wirkenden Volks-Faschisten-Diktatur Zur siegreichen Minarettsverbots-Abstimmung
vom 29.11.09 ist in einem Webblog zu lesen: „Nun haben wir die Erklärung, wie die NSDAP bei der 32er-Wahl
auf über 40 % der Stimmen kam. […] Nun sind wir auf dem Weg zur demokratisch wirkenden Volks-Faschisten-Diktatur.“
Der Blog stammt von einem römisch-katholischen Priester. Der Priester ist in einem kleineren Schweizer
Bistum inkardiniert. Das Bistum hat seinen lokalen Ursprung im Stolpern des Heiligen Gallus im steilen
und dornenvollen Steinach-Tobel. Der Cranus des Heiligen († 16.10.640) wird als Reliquie in der Krypta
unter dem Hochaltar der örtlichen Kathedrale verehrt. Die Reliquie ist in ein wundervolles Goldwerk des
örtlichen Künstlers Josef Tannheimer gefasst. Der Hochaltar ist für den ao. Ritus nicht zugänglich.
Der Autor des vorliegenden Postings, der zum Verbot der „Herrschaftszeichen des faschistischen Islamismus
(Minarette)“ mit der Mehrheit „auf dem Weg zur demokratisch wirkenden Volks-Faschisten-Diktatur“ ein JA
einlegte, fühlt sich stets geehrt, als „Faschist“ bezeichnet zu werden. Die demokratisch wirkende Volks-Faschisten-Diktatur
in der Schweiz hat in der demokratischen Volksabstimmung vom 18. Juni 2004 das Bundesgesetz über die
eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare (kurz: Partnerschaftsgesetz) angenommen. Das Partnerschaftsgesetz
„regelt die Begründung, die Wirkungen und die Auflösung der eingetragenen Partnerschaft gleichgeschlechtlicher
Paare“ (Artikel 1).
Jährliche Steuerfussfestsetzung alleiniger Zweck der eidgenössichen Kirchgemeinden Die eidgenössischen
Landeskirchen sind demokratisch verfasst. Dies berichtet die neosozialistische und hierarchie-negierende
Züricher Tageszeitung namens „Tages-Anzeiger“ in der heutigen Ausgabe. Der Spezialist für kirchenferne
Belange in der Redaktion des „Tages-Anzeigers“ heisst Michael Meier, ein gebildeter Theologe mit schmalem
Schnäuzchen. Wie schon immer verkennt der „Tages-Anzeiger“ das wahre Motiv für die demokratische Verfasstheit
der schweizerischen Landeskirchen. Die schweizerischen Landeskirchen sind die staatlich verfassten Auxiliarorganisationen
zum Zwecke des finanziellen Beistands der römisch-katholischen, der evangelisch-reformierten, der christkatholischen
oder der jüdischen Glaubensausübung. Die effektive Glaubensausübung geschieht nicht in den genannten
staatlich verfassten Auxiliarorganisationen. Einziges und alleiniges Motiv für die demokratische Verfasstheit
der Auxiliarorganisationen ist die in der Schweiz zwingend demokratische jährliche Festsetzung des Steuerfusses.
Wer am schweizerischen Staatskrichenrecht interessiert ist, lernt dieses Motiv in den ersten Vorlesungen
bei Dr. iur. Andreas Thier, Professor an der protestantischen Universität an der Rämistrasse in Zürich,
oder bei Dr. iur. René Pahud de Mortanges, Professor an der ehemals katholischen Universität im Miséricorde
in Freiburg im Üechtland.
Zu den Homo- und Nazi- geschichten hier kann ich leider nichts beitragen. Schade, denn es gäbe so viel
Katholisches, über das man berichten und disputieren könnte. Im ganzen Reichtum, den der Katholizismus
exklusiv in sich birgt, gibt es noch so viele konkrete Geschehnisse und Erlebnisse mit konkreten – mehr
oder weniger heiligmässigen – Menschen, über die sich Katholische Nachrichten fürwahr lohnen würden.
Und über alledem thront die Heilige Dreifaltigkeit, in deren unaufhörlichem und unermesslichem Lichte
die Antlitze derjenigen Menschen erscheinen, die dem Heil entgegengehen. Wünsche von Herzen eine gute
Nacht.
Franken @ eigerhar: Alles klar! Sie meinen wohl vor allem Theudebert, der 536 die Alamannen und die Bajuwaren
unterwarf. Ach ja, das gute alte Frankenreich … Übrigens: Das Schweizervolk hat die Minarette verboten.
Genau diese Aussage trifft zu. Auch wenn andere Leute noch so rumrechnen mit irgendeinem Anteil der Stimmfaulen!
Urteilsfähige, aber nicht stimmberechtigte Schweizer Kinder 0.57 x 0.58 = 0.3306. Stimmt. Vergessen Sie
aber die urteilsfähigen Schweizer Kinder nicht, die das Stimmrecht noch nicht haben. Was hättendiese
Schweizer gestimmt, wenn sie hätten stimmen dürfen? (Selbst hätte ich gerne schon mit 15 gestimmt und
gewählt.) Hm, Spekulation über Spekulation. @ Eigerhar: Sind wir Alamannen Germanen?
Mit Political Correctness durchtränkt Die Umfragen vor dieser delikaten Abstimmung waren vermutungsweise
von der political correctness vieler Befragten durchtränkt, wenn sie am Telefon bekanntgeben mussten,
wie sie stimmen werden. Es gab Leute, die am Telefon NEIN sagten und schon wussten, dass sie JA stimmen
würden. Heute habe ich gelesen, das nicht mal die konkrete Frage in ihrem konkreten Wortlaut, die bei
solchen Umfragen gestellt wird, in der Publikation des Umfrageergebnisses zitiert wird. Abstimmungen in
der Schweiz sind ein grosses Reservat souveräner Willkür (in Anlehnung an Georg Müller). Denn überhaupt
gar niemand ist verpflichtet, sein einfaches JA oder NEIN zu begründen oder zu verteten. Unser Staat
ist nun mal so VERFASST.
Instanzenzug bis nach Strassburg? Ich denke, die Muslime in der Schweiz sind so vornehm, dass sie ein
abgelehntes Zulassungsgesuch für den Bau eines neuen Minarettes nicht weiterziehen werden, zumindest
nicht bis nach Strassburg. Das schliesse ich aus den kürzlichen, anerkennungswürdigen Statements der
Vertreter der muslimischen Organisationen in der Schweiz.
@ Huffi Bitte entschuldigen Sie, Herr oder Frau Huffi, aber ich zitier ja nur. Vielleicht hätten Sie
die Freundlichkeit, mir Nachhilfe zu geben. Oh, ich seh, Sie sind ja schon weg. Herzliche Grüsse und
noch ein schönes Wochenende sign. Der Depp
@ Pascal123 Ach, das ist doch immer dasselbe. Sie wissen doch gar nicht, was die (diesmal ausnahmsweise
relativ wenigen) Stimmfaulen gestimmt hätten, wenn sie stimmen gegangen wären. Oder ob ein Teil der
Stimmfaulen völlig indifferent gegenüber der Abstimmungsvorlage sind oder waren. Auch die Stimmenthaltung
oder der unausgefüllte, aber doch abgegebene Stimmzettel kann zur Demokratie gehören (muss aber nicht
–> Stimmzwang könnte verfasst werden, ist aber schwierig durchzusetzen, bei uns Schweizern am ehesten
mit einer Bussandrohung ). Das ist jedem urteilsfähigen Bürger bewusst, wenn er die abstimmungsunterlagen
zugestellt bekommt.
Nicht zum Thema Hier vor Ort hat mir kürzlich eine ältere Berliner Dame erzählt, Herr Wowereit sei
in einem ganz dubiosen Prozedere mit offiziell unerwünschter Hilfe linksfaschistischer Stimme(n) zum
Oberbürgermeister gewählt worden.
Korrigendum 12:39 Falsch: Zumal man uns Gianni Vattimo & Cie. ja jetzt schon eine „schwache Vernunft“
wollen. Richtig: Zumal uns Gianni Vattimo & Cie. ja jetzt schon eine „schwache Vernunft“ verkaufen wollen.
Entschuldigung. Was bleibt: „Schwache Vernunft“
Gehört in der Rorate-Messe von heute An jenem Tag hören alle, die taub sind, sogar Worte, die nur geschrieben
sind und die Übersetzung für die Anhänger des ao. Ritus: audient in die illa surdi verba libri (Jes
29,18a) Wunderschön!
Professor Grichting bleibt in der Reserve; zumal die schweizerischen Jungsozialisten und er sich inzwischen
einig sind im Ziel der Trennung von Staat und Kirche.
Als Zuschauer von aussen … … bin ich mir ja nicht einmal sicher, ob man dem Herrn Michael Meier nicht
nochmals einen Bären aufgebunden hat. Vielleicht wird doch noch Herr Professor Grichting … Bin gespannt
auf die News direkt aus dem Vatikan.
Ultrakonservativ? Abt Marian Eleganti soll „ultrakonservativ“ sein (so in der Schlagzeile von Martin Meier
im heutigen Tagesanzeiger)? Man kann den Streit natürlich auch heraufbeschwören. Wünsche noch einen
schönen Tag.
@ diverse @ FXaver: Sie haben ja heute Namenstag. Sie machen dem alle Ehre! (Zum Glück durfte ich die
Beiträge noch lesen, kurz bevor diese gelöscht wurden.) @ Clarissima: Gibt es heutzutage nicht männliche
Amerikaner, die als Babies (Hispanics ausgenommen) zirkumzissioniert wurden, das heute als Körperverletzung
betrachten und operativ restaurieren lassen? (Und zeitgleich wahrscheinlich USD 10 Mio Genugtuung einfordern?)
@ Samurai: Die Frage nach Adam und Eva vor dem Sündenfall zielt dahin, wie Gott den Menschen im Paradies
ursprünglich kreiert hatte. Im Mittelalter wurden Fragen behandelt wie „Hatte der Mensch im Paradies
ein geschlechtliches Verlangen?“ oder „Schied der Mensch im Paradies aus?“ (*schäm*) Vom Menschen im
Paradies lassen sich gewisse Linien zur Menschennatur Christi ziehen. Aber SO genau weiss ich es auch
nicht mehr.
Wonderful, Counsellor Ja, im Geiste bin ich mindestens doppelt so alt wie die Berechnung aufgrund des
Datums im Familienbüchlein. Tant pis. For unto us a child is born, unto us a son is given: and the government
shall be upon his shoulder: and his name shall be called Wonderful, Counsellor, The mighty God, The everlasting
Father, The Prince of Peace. (Jes 9,6 KJV). Aber noch ist nicht Weihnachten!
Zensur in Internet-Foren Wissen Sie, wo Zensur herrscht? Hier www.bistum-stgallen.ch/front_content.php?idcat=13
Bis jetzt noch kein einziger Eintrag zum Ja zum Anti-Minarett-Verbot vom 29.11. Das kann ja gar nicht
sein!
Dreckige Windeln Ich bin mir sicher, dass sich Thomas von Aquin in dieser delikaten Angelegenheit schon
geäussert hat. Aber da bin ich überfordert und mit meinem Latein (schon) am Ende. Die zweitrangige Anschlussfrage
wäre dann: Wie war das bei Adam und Eva vor dem Sündenfall?
Religionsfreiheit der Katholiken in der Schweiz Im Rahmen der Abstimmungskampfes zur Anti-Minaretts-Initiative
haben sich bekanntlich auch die Schweizer Bischöfe zugunsten eines freien Minarett-Baus eingeschaltet.
Da habe ich mich immer gefragt: Wie hält man es eigentlich mit der Religionsfreiheit der Katholiken innerhalb
der katholischen Pfarreien in der Schweiz? Wenn da der Vorsteher der Liturgie macht, was er will, das
heisst, dass er sich nicht einmal an die Bücher von Paul VI. hält und irgendein selbst gebasteltes und
psychologisierendes Brimborium zelebriert? Wird diesfalls die Religionsfreiheit der eigenen Schäflein
von den Hirten auch geschützt? Man würde meine, dies müsste zugunsten der geltenden liturgischen Vorschriften
geschehen. Aber das Gegenteil ist im Gange. Bisweilen ist das Katholische an solchen Eucharistiefeieren
gerade mal noch an der Repetition des Einsetzungsberichts (was für ein Wort!) und am Herunterleiern des
Vaterunsers zu erkennen. Muss auch mal gesagt sein! (Wohlgemerkt, ich rede hier nur vom o. Ritus, und
nicht vom ao. Ritus.) PS: Das Bild der SBK ist jetzt nicht mehr aktuell.
@ pneumat 00:20 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Fasten im Advent: Kein Fleisch? Machbar. Kein
Nikotin? Schwierig. Kampf gegen die Mondsucht? Noch schwieriger. Wie heisst es im Evangelium des 1. Adventssonntags?
Im o. Ritus im deutschsprachigen Raum: „Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen …“
Im ao. Ritus: „Erunt signa in sole et luna et stellis …“ (Beides Lk 21,25) Da sollte man gelegentlich
auch mal raufschauen … „… und erhebet Eure Häupter, denn Eure Erlösung ist nahe.“ (Lk 21,28) Das
ist auch Advent!
El niño Ich sag auch gute Nacht an alle. Ausser an die Biene, der ich das ja schon gewünscht hatte.
Ist heute eigentlich schon Vollmond? Das tut mir nie gut. Geh jetzt besser ins Bett. Dachte in bestimmten
Phasen auch schon, ich sei der Erzbischof von Köln. Und dann fragte ich mich – als ich gerade beim Rauchen
auf dem Balkon in den klaren Himmel hinaufschaute und die schwanger werdende Luna betrachtete – auch schon,
ob clarissa eigentlich eine Verkürzung von clarissima sein könnte. Das würde ja fürwahr trefflich
zutreffen. Denkt an mich. Und sorgt Euch nicht. Denn die Parusie ist nicht mehr fern, wie ganz Viele schon
ganz lange Zeit immer wieder ohne sich oder andere zu schädigen sagen durften. Noch eine Frage: Wo finde
ich denn das diakritische Zeichen ~, das ich auf ein i setzten könnte, damit ich die Biene Maja auch
noch etwas korrekter ansprechen könnte? Auch ohne linguistische Turbulenzen.
Alpha et Omega Rechtsverdreherei habe ich gelernt. Aber ein Schauspieler bin ich ein ganz schlechter.
Das merkt man sofort, wenn man meine ausdrucksvolle Mimik betrachtet. Was ich schon lange mal fragen wollte:
Was ist der Unterschied zwischen einer Klarissin und einer Urbanistin?
J. R. und Bonaventura Unser em. Bischof hatte mal über das „Finstere Mittelalter“ gepredigt. So ein Unsinn!
Lesen Sie mal mittelalterliche Autoren. Persönlich bevorzuge ich die Ausgaben von Kurt Flasch. Es muss
ja nicht gleich Bonaventura sein, über den Dr. Joseph Ratzinger ein zahlenmagisches Habilitatiönchen
geschrieben hat (J. R., Die Geschichtstheologie des Heiligen Bonaventura, Habil.-Schr. St. Ottilien, 1955).
Korrekt … … heisst es natürlich: Uwe Wesel, Geschichte des Rechts, 2. Auflage, München 2001, 14.
Kapitel (Das mittelalterliche Deutsche Reich), Nr. 210, S. 305 f. Als nachkonziliär geborener langjähriger
Ministrant des ordentlichen Ritus nach den Büchern von Paul VI. bin ich selbstverständlich zur Pedanterie
erzogen worden und habe die Hochstellung der Auflage vergessen, aber dann auch vergeblich die Hochstell-Taste
gesucht.
Rechtshistorische Betrachtung des Zölibats „Bischöfe hatten in ihren Bistümern nicht nur kirchliche
Aufgaben, sondern eben auch staatliche Funktionen. Also bedeutete das Verbot der Laieninvestitur auch
den Versuch, die Vorherrschaft der Kirche im Staat zu begründen, eine Vorherrschaft, die gesichert werden
sollte durch das Verbot der Ehe von Priestern (Zölibat), weil dann keine erbrechtlichen Probleme mehr
entstehen konnten mit den Kindern von Bischöfen, die Ansprüche anmeldeten auf die Nachfolge ihrer Väter,
eine erbrechtliche Nachfolge, die immer bedeutet, dass sich solche Herrschaftspositionen verselbständigen
und dem Einfluss der Kirche und des Papstes entzogen werden. Verbot der Priesterehe, das war – und ist
in einem gewissen Sinne noch heute – Verselbständigung und Steigerung von Herrschaft der Kirche.“ Uwe
Wesel, Geschichte des Rechts, München 22001, 14. Kapitel (Das mittelalterliche Deutsche Reich), Nr. 210,
S. 305 f.
Klaus Berger Darf man hier einen Tipp für ein wertvolles Büchlein zum Thema abgeben? Klaus Berger, Zölibat.
Eine theologische Begründung, Leipzig 2009, 107 S., ISBN 978-3-7462-2689-7 Überraschende und fundierte
Argumente. Als Lösung zitiert Berger Cláudio Kardinal Hummes: „Die Kirche als Braut Christi will in
derselben totalen und exklusiven Weise geliebt werden, mit der Jesus Christus sie geliebt hat.“ (ebda.,
S. 106)
mellita maia biene maja ist wirklich die beachtenswerteste hier man muss schmunzeln und doch auch wieder
nachdenken ist schon spät habe meine medis genommen lithium vielleicht auch bald wieder olanzapin gute
nacht an alle und bleibet wachsam gehe morgen früh ins rorate
Verbriefte Menschenabwehrrechte Auf jedes Staatsabkommen wie EMRK und Uno-Pakt können die Staaten wieder
zurückkommen. Aber zuerst muss ein Staat mal da mal reinkommen. Zum Beispiel die Türkei in die EU.
Vereinbarkeit von Westen, Orthodoxie, lateinischer Kirche und Islam Es bleibt die Frage, ob die Religionsfreiheit,
so wie es ein agnostisch dominierter westlicher Kulturkreis, mit starker Präderenz für dekadenter Ausschweifung,
bestimmt hat, und die eines hermetisch doktrinären Kulturkreises überhaupt vereinbar sind. Jetzt wird
es doch noch interessant hier!
@ _zeitgeist 20:55 Wenn ich also eine Religionsfreiheit voraussetze, dann ist die Entscheidung über Kruzifixe
in öffentlichen Gebäuden oder die Frage des Minarettbau per se nicht zulässig. Entschuldigung, die
Religionsfreiheit kann vom Staat eingeschränkt werden, siehe Art. 9 Abs. 2 EMRK: Die Freiheit, seine
Religion oder Weltanschauung zu bekennen, darf nur Einschränkungen unterworfen werden, die gesetzlich
vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind für die öffentliche Sicherheit, zum
Schutz der öffentlichen Ordnung, Gesundheit oder Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer.
@ Klosterschüler Religion ist Privatsache Mit einem intra- oder extrakonstitutionellen Kulturvorbehalt,
wie dieser von deutschen Juristen wie Isensee oder Kirchhof postuliert wird, wären die Gerichte masslos
überfordert.
@ Unschuld Der Heilsplan Gottes für seine Schöpfung sieht keinen Koran oder Islam vor. Daher steht diese
nicht im Einklang mit dem Wort Gottes. Mit „diese“ meinen Sie also die Schöpfung?
Entsprach der Bau der Türme des World Trade Centers, … … fertiggestellt im Jahre 1973, eigentlich
auch dem Menschenrecht der Religionsfreiheit und „den üblichen Auslegungen der katholischen Soziallehre“
(O-Ton RA Dr. iur. L. Brühwiler-Frésey)?
Wurde die EMRK … … eigentlich vom Heiligen Stuhl oder vom Vatikanstaat unterzeichnet? Ist mir gerade
entfallen. Von der Eidgenossenschaft schon. Nimmt mich ja heiss wunder, ob sich Strassburg getrauen wird,
eine Bestimmung in der Verfassung eines Mitgliedstaates als konventionswidrig zu erklären!
Die Beziehungen der Kirche zu den Muslimen. „Die Heilsabsicht umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer
anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Festhalten am Glauben Abrahams bekennen und
mit uns den einzigen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (LG
16). KKK Nr. 841
Rekapitulation zum eidgenössischen Verfassungsrecht In der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft
vom 18.4.1999 hiess Artikel 72 Absatz 3: „Bistümer dürfen nur mit Genehmigung des Bundes errichtet werden.“
Dieser Absatz wurde in der Volksabstimmung vom 10.6.2001 aufgehoben. Seit der Volksabstimmung vom 29.11.2009
heisst der Artikel 72 Absatz 3 der Bundesverfassung nun: „Der Bau von Minaretten ist verboten.“ Das ist
tatsächlich alles. Die Medien und die Leute werden das spätestens bis zu den nächsten Weihnachten vergessen
haben.
Stellungnahme der Räte eines Bistums Zitat aus der Stellungnahme der Räte (das heisst: Seelsorgerat,
Priesterrat und Rat der hauptamtlichen LaienseelsorgerInnen) eines kleineren Schweizer Bistums vom 15.10.2009
zur Minarett-Iniative: „Die Räte des Bistums anerkennen, dass die veränderte religiöse Landschaft in
manchen Menschen Ängste und Befürchtungen weckt. Gerade deshalb stehen sie positiv dazu, dass insbesondere
auch Muslime ihre Religion im Rahmen unseres Rechtstaates zunehmend öffentlich leben und auch mit dem
Bau von Minaretten einen Weg aus dem Untergrund und den Hinterhöfen unserer Industriequartiere suchen.“
a) „im Rahmen unseres Rechtstaates“ – Vollständig wäre: „im Rahmen unseres Rechtsstaates und unserer
Demokratie“. b) „einen Weg … aus den Hinterhöfen unserer Industriequartiere“ – Das war damals eine
klar unzulässige und weit über jede aktuelle Forderung hinaus gehende Einmischung der diözesanen Räte
in rein baurechtspolitische Belange. Aber das hat sich mit der neuen Bestimmung in der Bundesverfassung
ja nun erledigt.
Als Schweizer habe ich heute mit Hochgenuss … JA zum Minarettverbot gestimmt. Aber nicht aus vernünftigen
Gründen, denn die Minarette in der Schweiz gehen mir auch als Christ eigentlich am A… vorbei. Mein
JA war ein symbolisches JA gegen diese Gutmenschen, welche die Werbeplakate für das Minarettverbot unter
Missachtung der politischen Rechte nicht zulassen wollten. Die politischen Rechte werden in der Schweiz
vielmehr gross geschrieben. In unserer Bundesverfassung heisst es nämlich auch: „Die Garantie der politischen
Rechte schützt die freie Willensbildung und die unverfälschte Stimmabgabe“ (Art. 34 Abs. 2). Quod erat
demonstrandum hodie.
Die steuerliche Absetzbarkeit … … hängt im Bund und in den Kantonen vor allem davon ab, ob der Solidaritätsfonds
im Hinblick auf ausschliesslich gemeinnützige Zwecke von der Steuerpflicht befreit wird (Art. 33a Bundesgesetz
über die direkte Bundessteuer; Art. 36 Bst. i Steuergesetz für den Kanton Graubünden). Der Fonds dürfte
diesfalls wahrscheinlich nur reine Diakonie, nicht aber den Kultus (z.B. Liturgie) finanzieren.
Leugnung der Allmacht Gottes Seit der Pfarrer bei uns in einer Predigt ausdrücklich die Allmacht Gottes
bestritten hat, zahle ich keine Kirchensteuern mehr an die örtliche Kirchgemeinde.
Austritt aus der Kirchgemeinde ist kein Austritt aus der Kirche In den Richtlinien heisst es: Am Pfarrer
„ist es sodann, mit der austretenden Person Kontakt aufzunehmen und zu versuchen, im Rahmen eines seelsorglichen
Gesprächs die Gründe für den Austritt zu eruieren.“ Meines Wissens wurde in unserem Bistum beschlossen,
dieses Gespräch genau nicht zu suchen. Weiter heisst es in den Richtlinien: „Sobald die staatskirchenrechtlichen
Organe Kenntnis von einem Austritt genommen und die erforderlichen Schritte unternommen haben, lassen
sie über den Pfarrer eine entsprechende Mitteilung dem regional zuständigen Bischofsvikar zukommen.“
Ein solcher Datentransfer ist unzulässig und würde vom eidgenössischen Bundesgericht nie geschützt.
Ich erinnere mich, wie unser Bischof einmal am Fest Taufe des Herrn über die Kirchensteuer gepredigt
hat.