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Tomás: <Ich bin katholisch, habe ein katholisches Gesicht und trage keine Maske.> . Tomás hat ein katholisches
Gesicht! Wie – bitte schön – muss man sich denn das vorstellen?
Tomás: <kann man diese Bedingung erfüllen, indem man an der Lehre der Päpste festhält und auch bereit
ist, einem künftigen Papst, künftigen Bischöfen und künftigen Pfarrern zu gehochen.> . Tomás fummelt
wieder mal an den Voraussetzungen des Katholischseins herum.
<Bei dem Treffen praktizierten buddhistische Mönche in der Basilika von Assisi mit einer Buddha-Statue
auf dem Tabernakel ihren Dämonenkult.> . Das ist bloss eine Legende.
Tomás: <Da der letzte Papst im Jahr 1958 verstorben ist, ist es unmöglich, daß im Jahr 1983 das CIC
aus dem Jahr 1917 seine Geltung verloren hat.> . Logisch!
Anaritha: <„Selig seid ihr, wenn euch die Menschen aus ihrer Gemeinschaft ausschließen und böse über
euch reden, freut euch und jubelt, denn euer Lohn im Himmel wird groß sein.“> . Und was ist mit jenen,
die sich von den „echten“ Katholiken ausgeschlossen und beschimpft fühlen?
Tomás: <obwohl nach den protokollarischen Bestimmungen dazu nicht verplichtet war.> . Nun, Sie schreiben
hier auch Ihren Nonsens, ohne dass Sie dazu verpflichtet wären.
Mit anderen Worten: Es liegt wieder mal eine Ungültigkeit vor – ein ungültiger (oder sogar nichtiger) katholischer Familienverband. Und schon ist alles erledigt. Wunderbar!
Ach, was war noch einmal der genaue Zivilstand des Bundespräsidenten? Ob sich so jemand mit einer piusnahen Familie ablichten lassen sollte? Rechte geltend machen, die man selbst gegen sich nicht gelten lassen will: Das wirkt stets recht aufmunternd.
Amsel: <Wenn die Kirche nichts zu verheimlichen hat, warum sind dann die Archive gesperrt?> . Die Generalität
Ihrer Aussagen und rhetorischen Fragen ist bisweilen etwas bemühend.
<Der Verfasser des Blogs kann sich „nicht vorstellen“, daß das geschehen wird: „Wie könnte er auch in
seiner persönlichen Situation die Lehre der Kirche in Bezug auf die Unauflöslichkeit des Ehebandes verteidigen?“>
. Es ist mindestens eine katholische Nachricht wert, wenn sich ein Blogverfasser irgendwo irgendwann zu
irgendwas geäussert hat.
<Doch das ist bei einem Todsünder, auf den die ewigen Qualen der Hölle warten, noch das kleinste Problem.>
. Die Gewissheit darüber, auf wen alles die ewigen Qualen der Hölle warten, ist immer wieder verblüffend.
Der Informationsgehalt ist nicht bloss nahe null – er ist null.
<Sursee ist eine 9.000-Seelen-Stadt im Zentralschweizer Kanton Luzern und Heimat des Irrlehrers, Hw. Hans
Küng.> . Und deswegen ist alles übel, was sich in Sursee abspielt? . <Statt die wissenschaftliche Diskussion
zuzulassen, will Homo-Idiot Montgomery den ‘Bund katholischer Ärzte’ unter Druck setzen.> . Wieso denn
eine wissenschaftliche Diskussion? Es ist doch evident, dass sich Homosexualität heilen lässt.
Konsequent katholisch Stimmt, die Interessen der Banken sind natürlich eminent. Das ist ja der Hauptgrund
der ganzen Übung: Schuldenschnitt (haircut) vermeiden.
<Der Papst habe mit der Rücknahme der Exkommunikation der Pius-Bischöfe im Januar 2009 das Tor geöffnet,
um „Gespräche des Glaubens“ zu führen.> . Gespräche des Glaubens? Führt das nicht ein wenig zu weit?
___ Die Fotos aus „Assisi“ sind verdächtig verschwörerisch.
<Bei dem Treffen praktizierten buddhistische Mönche in der Basilika von Assisi mit einer Buddha-Statue
auf dem Tabernakel ihren Dämonenkult.> . Ist das eigentlich wahr, dass mit der Buddha-Statue auf dem
Tabernakel?
<Dagegen meint er [Koch]: „Mit den aus der Reformation hervorgegangen kirchlichen Gemeinschaften haben
wir nicht dieselbe Basis des gemeinsamen Glaubens, aber dieselbe Kultur.“> . Dieselbe Kultur? Falsch.
@ Konsequent katholisch Man könnte ja sagen, der Satz sei nicht dogmatisch. Aber soviel ich weiss, sagen
Sie, der Satz sei dogmatisch. Das habe ich bis jetzt nicht verstanden. Wieso dem Satz dogmatischen Gehalt
zusprechen, wenn man den Satz ohnehin als falsch taxiert?
Eine heikle Frage. Wird der Piusbruderschaft erlaubt werden, den Satz zu überlesen, sprich: zu ignorieren? Etwas anderes ist ja gar nicht vorstellbar, sonst würde die Bruderschaft Lefèbvre verraten.
Amsel, kristall würde nie schreiben: <Perverse Schweine wie ihr gehören in die Hölle!> . Sie können
nicht verlangen, dass Andersdenkende oder Andersgläubige akzeptiert werden. Sie können höchstens verlangen,
dass Andersdenkende oder Andersdenkende toleriert werden. Das muss für den Frieden ausreichen. Alles
andere ist der Freiwilligkeit überlassen. Akzeptanz und Liebe lassen sich nicht erzwingen.
<Viel wichtiger sei es, den Altgläubigen die kirchlichen Bürgerrechte wiederzugegeben.> . Die kirchlichen
Bürgerrechte? Was für eine grauslige Formulierung!
<Für Pater Lorans ist klar: Wenn der Generalobere der Bruderschaft, Mons. Bernard Fellay, der Präambel
zustimmt, wird die Bruderschaft mitziehen.> . Mir war nicht bewusst, dass in der Bruderschaft monarchische
Verhältnisse herrschen.
Ach, Joländchen, weder habe ich je die Redaktion beschimpft, noch verbreite ich hier irgendwelchen widernatürlichen Dreck – ganz im Gegensatz zu Ihnen.
Amsel: <da ich doch sehe das Andersdenkende hier nicht allein und auf verlorenem Posten stehen> . Könnte
es sein, dass Sie möglicherweise Sinn und Zweck dieses Forums missverstehen?
<Damit anerkenne der Vatikan, daß für diese umstrittenen Texte nicht dieselbe Zustimmung nötig ist
wie für ein Dogma.> . Davon war ja auch nie die Rede. Das II. Vaticanum hat kein einziges Dogma erlassen.
Oh, Asmielle, Sie variieren bereits. Dann wird es auch verständlicher. Danke! (Vorher war noch von „niemand“ die Rede. Und dass die Bibel ein Recht haben sollte, steht nicht im Einklang mit der Definition von Recht.)
Wenn man wüsste, was der folgende Satz bedeuten soll: <Niemand – NICHT EINMAL DIE BIBEL!!!! – hat das
Recht über eine NORM oder die Definition von GESUND oder KRANK zu entscheiden!>
Sehen Sie, Konsequent katholisch, wenn man etwas ausklammert, braucht es einen Bezug. Sie meinen also, dass Ratzinger in seinen Reden das katholische Lehramt ausgeklammert hat. Alles paletti.
Die Demonstrationsfreiheit setzt sich zusammen aus der Bewegungsfreiheit und der Meinungsäusserungsfreiheit. Bei einem „Homo-Aufmarsch“ nehmen die Homos die Demonstrationsfreiheit für sich in Anspruch. Dass sie sich bei einem „Aufmarsch“ bewegen, trifft wohl zu. Aber äussern sie auch eine Meinung? Wenn ja: welche genau?
<Pater Arrupe verlangte keinen Bannfluch gegen den Atheismus, den er nicht in erster Linie als philosophisches
Problem begriff.> . Verlangte er nicht? Ja, von wem hätte er dann kraft welcher Kompetenz etwas verlangen
wollen? . Dieser Artikel ist grottenschlecht.
<„Wir müssen uns bei der Verkündigung fragen, ob wir nur »Wassersuppe« kochen, oder das Glaubensgut
der Kirche weitergeben.“> . Ach, wenn es wenigstens nur Wassersuppe wäre!
<Und: „Das heimliche Gift des Atheismus wüte sogar innerhalb der Katholischen Kirche, seine Früchte
seien der Naturalismus, der Zweifel und die Rebellion.“> . Besonders bewandert in puncto Rebellion sind
die Pius-Brüder.
<„Eine neue Gesellschaft von Gottlosen beherrscht heute fast völlig die […]“> . Zu welchem Zeitpunkt
in unserer Geschichte wurde solches *nicht* behauptet?
Tomás 116: <Das einzige „Klarkommen“ mit Homosexuelle ist, sie zu meiden. Aber dies kann auch als „Diskriminierung“
ausgelegt und geahndet werden.> Mighty Counsellor 119: <Der homosexuelle Verkehr ist das Eine, der homosexuelle
Mensch das Andere. Meiden Sie Menschen?> Tomás 122: <Um kein Ärgenis zu geben ist man verpflichtet,
öffentliche Sünder, dazu gehören auch notorische und bekennende Homosexuelle, zu meiden.> ___ Siehst
Du, jetzt relativierst Du wieder. Während Du in 116 geschrieben hast, Homosexuelle seien ohne Spezifikation
zu meiden, sind es in 122 plötzlich nur noch die notorischen und bekennenden Homosexuellen. Ungeachtet
dessen, was Sache ist: Du bist nicht aufrichtig! ___ Bist Du eigentlich schon einmal einem „notorischen
und bekennenden“ Homosexuellen begegnet? Stand der Leibhaftige vor Dir?
Tomás: <Der Staat kann, aber muß nicht, diese Handlungen verbieten, weil er – ihrer Meinung nach – nach
Lust und Laune Gesetze schaffen, abschaffen und modifizieren darf, ohne dabei weder das göttliche Recht
noch das Naturgesetz zu beachten.> . Nun, es gibt noch andere (Rechts-)Kulturen als nur die katholische
(bzw. das, was Du unter katholisch verstehst). Andere (Rechts-)Kulturen sind nicht automatisch Unrechtskulturen.
Und um eine (Rechts-)Kultur zu pflegen, ist das Naturrecht mitnichten zwingend. Aber das hat in Deinem
Spatzenhirn keinen Platz. Es wimmelt auf unserer Welt ja von Verbrecherstaaten ohne Naturrecht!
Tomás: <Das einzige „Klarkommen“ mit Homosexuelle ist, sie zu meiden.> Und Du schimpfst Dich Katholik! Du solltest Dich in Grund und Boden schämen. Der homosexuelle Verkehr ist das Eine, der homosexuelle Mensch das Andere. Meiden Sie Menschen?
Tomás: <Ein Staat, der […] nicht einmal das Naturrecht beachtet ist kein Rechtsstaat.> Du hast keine
Ahnung. Der Rechtstaat ist ein Staat, der sich nach dem Recht richtet. Das Naturrecht ist dafür mitnichten
notwendig.
Tomás #119 Was bist Du, Tomás, doch für ein Idiot, ein Sedidiot! Du schreibst in #112: <In der heutigen
Zeit kann die dritte Bedingungen durch die Bereitschaft, es zu tun, ersetzt werden.> Ich schreibe in #114:
<Jetzt fummeln Sie schon an den Voraussetzungen des Katholischseins herum?> Sie schreiben in #119: <Diese
drei Kriterien habe nicht ich, sondern die Kirche aufgestellt. Können Sie in jedem Katechismus nachlesen.>
___ Mit herumfummeln ist selbstredend Ihr <In der heutigen Zeit kann die dritte Bedingungen durch die
Bereitschaft, es zu tun, ersetzt werden.> gemeint. Denn das gehört natürlich NICHT zu den drei Kriterien,
sondern ist Ihre solipsistische Ergänzung. (Es handelt sich nicht mal um eine Auslegung.) ___ Du bist
einfach nicht aufrichtig – um es einmal auf den Punkt zu bringen.
Nun, Tomás, glauben Sie, dass hier wahre Katholiken mitlesen? Und dass sich gutgläubige Akatholiken auf Ihren Unsinn einlassen? Ja, da braucht’s viel guten Glauben.
Ach ja, die gegen das Naturrecht verstossenden Perversitäten … der liebe Gott wird ein Paragraphenbüchlein mit sich herumtragen, auf welchem steht: „NATURRECHT“.
<Wiederholt waren homo-gestörte Sittenstrolche von serbischen Politikern verharmlosend als „kranke Menschen“
bezeichnet worden.> . Welches ist denn die nicht verharmlosende Variante?
#68 clarissa colonia Freitag, 30. September 2011 00:24:45“Nur, was wir über Missbräuche vor dem II.
Vaticanum wissen …“ . Nun, gemessen an dem Blödsinn, den Sie hier zuschreiben, muß das, was Sie darüber
wissen, recht übersichtlich sein. _____________ Nun, das Zitat stammt von mir.
Tomás 80: <Sollte es sich herausstellen, daß die Vorwürfe unberechtigt sind, würde man ihm [recte:
ihn] im Amt bestätigen.> . „Man“ „bestätigt“ ihn im Amt? Wie soll denn das vor sich gehen? Tagt das
Jüngste Gericht?
Tomás, wenn sich trotz des dringenden Verdachts im Prozess herausstellt, dass der Klage nicht stattgegeben werden kann, haben Sie einen nicht-häretischen Papst angeklagt – und das ist völlig unstatthaft.
Tomás, das ist prozessualer Nonsens, den Sie hier schreiben. Entweder ist es Prozessvoraussetzung, dass der Angeklagte ein Häretiker ist, oder sonst wird materiell im Prozess überprüft, ob der Angeklagte Häretiker ist. Beides zusammen geht nicht. Auch nicht mit Rücksicht auf schauerliche Figuren wie die doppelrelevante Tatsache.
Tomás, was geschieht, wenn sich anlässlich der Klage gegen den „Papst“ herausstellt, dass er gar nicht Häretiker ist? Dann wäre gegen den wahren Papst geklagt worden. Circulus vitiosus?
Nur, was wir über Missbräuche vor dem II. Vaticanum wissen, ist nicht dasselbe wie das, was wirklich alles geschah. Möglicherweise auch deshalb, weil die Hierarchie (und die Gesellschaft) diesbezüglich etwas larger war …
Anaritha: <Sexueller Mißbrauch und dessen Vertuschung ist typisch für die liberale Hierarchie des II.
Vaticanums.> . Das ist ja wohl nicht Ihr Ernst! Möchte gar nicht wissen, was es vor dem II. Vaticanum
alles gegeben hat, was nie, gar nie – zumindest auf Erden – ans Licht kam!
Ja, Anaritha, Häresie ist das Eine. Die (kirchenrechtliche) Regelung des Verhaltens der Laien und Kleriker gegenüber Häretikern ist das Andere. Von letzterem ist doch hier die Rede (eine häretischen Papst widersprechen etc.).
Nun gut, ich habe mich ja auch nur als Laie geäussert. Trotzdem habe ich Mühe zu begreifen, wieso das statthafte Verhalten einem häretischen oder bloss irrenden Papst gegenüber nicht im Kirchenrecht geregelt sein soll.
Tomás: <Bürgerliche Umgang mit Protestanten ist zulässig> . Gehört dazu auch der (Variante: widernatürliche)
Geschlechtsverkehr? Oder muss der protestantische Part zuerst die Hierarchie anerkennen?
<Die Modernistenhierarchie in Deutschland liefert uns jedenfalls keine katholischen Priester mehr.> .
Das ist wohl jene Hierarchie mit Angela an der Spitze. Oder ist es Wulff? Nun denn, aus diesem Hause sind
tatsächlich keine Priesterlieferungen zu erwarten – auch nicht express und franko.
Soso, Präfekt J. Ratzinger hat gesagt, Freimaurer seien im Stand der Todsünde. Diesen Beleg hätte ich gerne gesehen. Aber wir wissen ja, wie dass im vorliegenden Portal mit den Belegen läuft. Der Spitzenreiter ist immer noch Milzbrand.
<in dem der Hl. Vater Paul IV. lehrt, dem Papst könne widersprochen werden, wenn er als vom Glauben abweichend
erfunden wird, also dem authentischen Papst könne widersprochen werden.> . Da befand sich Papst Paul
IV. gerade in einer Dürreperiode?
<‘Bild’ kommt auf den Tod zu sprechen. Danach gehe „die Party dann erst richtig los“ – fragt das Blatt.
Mons. Jaschke antwortet mit einer Lüge: „Ja, bei uns allen“.> . Oho, handelt es sich vorliegend wieder
um einen Vertreter der höchst suspekten Allversöhnungslehre, die ja auch Papst Johannes Paul II. (gut
versteckt zwischen den Zeilen) gelehrt haben soll?
Clarissima, wo Sie Recht haben, haben Sie Recht. Ausser vielleicht, dass der Akkusativ von „el“ auch „el“ heissen dürfte … Nichtsdestotrotz teile ich Ihre Einschätzung über das iberische Gemüse voll und ganz!
Es ist schon erstaunlich. Da gibt es Kleriker, die ein Homo-Paar segnen würden, und katholische Theologen, welche die Beziehung zwischen Homos aufwerten wollen, aber – aber mit Wollust darf dann das Ganze doch rein gar überhaupt nichts zu tun haben. Ist schon ziemlich schizophren.
Ach, Sie haben doch keine Ahnung, Schalom! Ich hab soviel Mythos in meinem Leben gehabt – das reicht für den Rest. Da helfen auch lustige Sprüchlein Ihrerseits nichts.
<Kraftorte, Kultplätze, Steinkreise, Schamanismus in den Alpen, Mythen, Ahnen, magische Gesänge, Brauchtum,
Petroglyphen, heilige Berge, den Untersberg, den Falkenstein …> . Das sollte ausreichen, um zu erkennen
(und nicht mehr nicht zu wissen), dass das zu Recht ein rotes Tuch ist. . . Tomás, Sie sind ein ganz
normaler Akatholik.
<„Jeder Mensch glaubt auf seine Weise“ – schwafelt er: „Auch der Atheist.“ Glaube heiße für ihn „ja
nur“, daß man an etwas Größeres glaube: „Daß man Vertrauen zum Leben hat.“> . Ja, der Glaube, dass
man Vertrauen zum Leben hat, ist somit der atheistische Glaube.
<Am Freitag – dem 16. September – kam es während der Abendmesse in Sankt Blasius zu einem weiteren Eklat.>
. Erläuterungen zu diesem Eklat fehlen leider im Artikel.
Wichtige katholische Identitätsmarker sind für Stummvoll: >> Katholische Identitätsmarker? • eine
persönliche Beziehung zu Jesus Christus, >> Eine Beziehung? • eine Wertschätzung für den Heiligen
Vater und das katholische Lehramt, >> Bloss Wertschätzung? • ein aktives Mitfeiern der Sakramente,
>> Aktiv? Passives Mitfeiern? • eine Verbundenheit mit der weltweiten Gemeinschaft der Kirche und >>
Verbundenheit? Gemeinschaft der Kirche? • eine Begeisterung für die Muttergottes und die Heiligen.
>> Begeisterung?
<Mons. Müller unterscheidet – im Widerspruch zum Glaubensbekenntnis – zwischen Katholiken und einem „protestantischen
Teil der Kirche“.> . Was genau ist daran falsch?
Blackmore, interessant, interessant. Immerhin führte ich mit Leser ‘Konsequent katholisch’ einmal eine interessante Diskussion zu Dignitatis Humanae, welche mir die Augen geöffnet hat …
Ach, AnnaAndreasTeresa, ich vertrete eine sehr differenzierte Position. So bin ich etwa ein Gegner der Konzilsdokumente zur Ökumene und zur Religionsfreiheit. Aber die Begründung ist etwas eigenartig.
Stimmt, am Montag, 27. Juni 2011, zwischen 21 und 22 Uhr, ist Antipacelli ausgeflippt, sodass er kurzum gekeult wurde, natürlich nicht ohne dass er vorher einen neuen Account angelegt hätte …
Konsequent katholisch ist recht optimistisch, was den Einfluss der Kirche auf die Staaten anbelangt, selbst wenn es Dignitatis humanae nie gegeben hätte …
Tomás #82 Lassen wir mal das Beispiel der Homosexualität weg! Gibt es denn hierzulande internationale
Abkommen, staatliche Verfassungen und Gesetze, die irgendeinen Satz des angeblichen Naturrechts nicht
enthalten? Wenn ja, welchen Satz? Im Übrigen nennt man den Schluss von der Natur auf die Norm doch den
naturalistischen Fehlschluss: Aus dem Sein folgt kein Sollen.
„Ebenso sind diese getrennten Kirchen und Gemeinschaften trotz der Mängel, die ihnen nach unserem Glauben anhaften, nicht ohne Bedeutung und Gewicht im Geheimnis des Heiles. Denn der Geist Christi hat sich gewürdigt, sie als Mittel des Heiles zu gebrauchen, deren Wirksamkeit sich von der der katholischen Kirche anvertrauten Fülle der Gnade und Wahrheit herleitet.“ (2. Vaticanum, UR 3)
Wenn hier alle nach Naturrecht schreien, sollte es wohl möglich sein, dass irgendjemand kurz beschreibt, was das ist, denn offenbar soll es ja auch Anleitung sein, heutzutage Gesetze aufzusetzen.
Tomás: <Der Ratzinger versucht nett zu sein. Sein hinterhältiges und sinistres Grinsen läßt vermuten,
daß er nur heuchelt.> . Erstaunlich, erstaunlich. Sie haben offenbar persönlich etwas gegen den Papst
(oder „Papst“). Sie erkennen den Heuchler am Gesichtsausdruck. Das lässt tief blicken. Lavater lässt
grüssen.
Grüner Ritter: Ach so. Merke gerade, dass ich das Ganze doch zu wenig verfolgt habe. – Was mich noch ein wenig genervt hat, ist diese Herumreiterei auf dem Naturrecht. Meines Erachtens ist eine Definition von heutigem Naturrecht kaum mehr möglich, wenn wir uns zum Einen das (sich rasant ausdehnende) positive Recht und zum Andern die biblisch offenbarten Gebote und Verbote vergegenwärtigen.
Grüner Ritter: Sind denn der Staat der Vatikanstaat, dessen Staatsoberhaupt der Papst ist, und der Heilige
Stuhl als Völkerrechtssubjekt nicht zwei verschiedene Dinge? Ich meinte schon. Was mich an der sogenannten
Ökumene in der Praxis stört (d.h. an der Ökumene, wie sie der Papst nicht versteht): Im Katholizismus
gibt’s nur „Abbau“, in Richtung des Protestantismus, aber umgekehrt nicht die allergeringste Annäherung.
Das beruht m.E. auf einem Missverständnis mancher katholischer Priester. Aber das ist genau genommen
off topic. Deine Feststellung ist sehr interessant. Der Begriff der Kirche wird auf der Seite der Protestanten
vielleicht auch überbewertet. Ziel: „Schön, wir werden von den Katholiken auch als Kirche anerkannt.“ –
Und jetzt?
Grüner Ritter, ich habe in meinem Leben zuviele Herz-Jesu-Freitage gefeiert, als dass ich beim Wort „Kekse“ nicht jedes Mal lachen müsste. – Ich denke, wahrhaft souverän hat diesen Besuch nur einer gemeistert: der Papst selber. Das ganze langweilige Forderungsgewäsch im Vorfeld hat er wohl auf irgendeine Art wahrgenommen, aber sich dabei gedacht: Sind denn das die Probleme unseres Vereins heutzutage? Nichtsdestotrotz sind die aus seiner Sicht echten und referierten Probleme auch keine – na ja, zum allergrössten Teil.
Nochmals: <„Nachdem bei uns aufgehört des Papstes Tyrannei, verachtet nun jedermann die reine heilsame
Lehre und werden aus den Menschen eitel Vieh und Bestien. Denn wie sie [die Bauern und Edelleute] glauben,
so leben sie: Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue.“> . Wer sind „sie“?
Gemäss dem ersten Satz sind das die Menschen, allenfalls diejenigen Menschen, welche die reine heilsame
Lehre verachten, nicht aber explizit die Bauern und Edelleute. Was man alles in ein Zitat hineinlesen
kann!
<„[…] Denn wie sie [die Bauern und Edelleute] glauben, so leben sie: Sie sind und bleiben Säue, glauben
wie Säue und sterben wie Säue.“ . Die Edelleute? Eine seltsame Erläuterung des Zitats.
<Wie konnten sich Luther und seine neue Lehre halten? Dies haben die von den Fürsten und Magistraten
geraubten Kirchengüter getan… Ohne geschehenen reichen Raub der Kirchengüter wäre kein Dorf lutherisch
geblieben.> . Ist das deutsche Sprache?
<„Der sonst recht blasse EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider erklärte barsch: »Gott hält sich nicht
an Ämter und historische Kontinuität«.“> . Was Schneider alles weiss! Er sollte sich eher zur menschlichen
Richtigkeit von Ämtern äussern …
<Er verschied beim Verlassen des Stadions. Wiederbelebungsversuche waren vergebens.> . Diese verfluchten
Wiederbelebungsversuche! Lasst die Leute doch sterben! Namentlich einen 81jährigen!
Wie geht denn die Ablehnung der Juden durch die „wahren“ Katholiken vor sich? Wie äussert sich das? .
Thomasius, denke, 50.000 ist etwas hoch gegriffen …
Aber Herr Brandenburgis, zählen Sie den Herrn Tomás zu den erhabensten Geistern? Nur weil dieser Sedi ist? Ich dachte, Herr Tomás fördere die Verwirrung?
Meine Wenigkeit zählt zu den Modernisten – nach hiesiger Terminologie. Trotzdem ist das, was das Konzil erbrochen hat, unter aller Kanone. Man würde meinen, eine Versammlung von Konzilsvätern müsste im 20. Jahrhundert in der Lage gewesen sein, klare Formulierungen aufzusetzen! Vielleicht hätte darunter die (angebliche) sprachliche Eleganz gelitten. Aber dies um der Wahrheit willen!
Ich finde es wertvoll, dass Herr Brandenburgis sich an diesem Forum beteiligt. Auch er darf selbstverständlich seine Meinung kund tun. Sehr häufig entsteht dadurch sogar ein schätzenswerter Diskurs, der oft aufdeckt, dass die freie Meinungsäusserung im ach so freien Mitteleuropa de facto beschnitten wird.
Goldbeng, Sie bezichtigen mich der Unvernunft? Haben Sie jemals einen Konzilstext studiert? Da stehen Ihnen die Haare zu Berge! Für diese Erkenntnis braucht man kein Fundamentalist zu sein.
<"… daß Gott großzügig sein muß und schließlich mit seiner Barmherzigkeit schon über unsere kleinen
Fehler hinwegschauen wird“. Dagegen fragt der Papst, ob sie „eigentlich so klein sind, unsere Fehler“.>
. Oho, was für eine Vergeltungssucht schimmert denn da durch? Zutiefst katholisch …
<Nicht einmal die Hälfte der erwarteten Antichristen erschien zu den angeberisch angekündigten Anti-Papst-Demonstrationen.>
. Ts, ts, die Fundamentalisten blieben auch fern?
<Der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich betonte, er habe konkrete gemeinsame Schritte
auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 vermißt.> . Solche Betonungen langweilen über Massen. Der
Herr Landesbischof soll doch mal konkrete Vorschläge machen, die einigermassen realistisch sind …
Soso, es wird wieder einmal über Gültiges und Ungültiges, über Wahres und Unwahres, über Nachlässigkeit und Absicht gestritten. Was für eine Farce! Nur jemand nimmt alles gelassen: Es ist der Papst selbst.
Und Gregor der Grosse hat im November 602 die Toleranz gegenüber den Juden befürwortet (DH 480). . .
Staatliche Vorrechte gegenüber Religionsgemeinschaften (u.a. Katholiken) bestehen noch heute, zumindest
in der Schweiz und m.W. auch in Deutschland. Wäre es an der Zeit, diese Privilegien auch einzuebnen?
Dem Katholiken in Ruintanien bleibt nur eins: Im Geheimen sich zum Priester weihen lassen und im stillen Kämmerlein ganz stille Messen feiern. Fronleichnamsprozessionen fallen ohnehin weg.
Brandenburgis, es ist mir schon klar, dass Du die Unfehlbarkeit jener päpstlichen Edikte (z.B. von Leo XIII. oder Pio nono) behauptest. Aber beweisen kannst Du das – wie immer – nicht, ebensowenig wie der Leser ‘Konsequent katholisch’ = ‘Antipacelli’.
Wollte nur noch anmerken, dass m.E. das II. Vaticanum zur äusseren Religionsfreiheit wahrlich seltsame Dinge von sich gegeben hat. Aber jene früheren päpstlichen Äusserungen, die den katholischen Staat (mit entsprechenden Vorrechten) befürworteten, sind genauso dämlich und vor allem eines nicht: unfehlbar.
Brandenburgis: <er verbietet lediglich im Prinzip die öffentliche Ausübung einer dem katholischen Glauben
entgegenstehenden Religion> . Dieses Vorrecht des katholischen Glaubens ist allerdings indirekter Zwang!
@ Konsequent katholisch „Heilig“ ist m.E. von noch höherem Gewicht, denn da kommt sogar das Transzendente
ins Spiel. Von ganz Anfang an habe ich mich gewundert, wieso das Konzil sich überhaupt zur externen Religionsfreiheit
äussert. Das an der Menschenwürde aufzuhängen, hat m.E. etwas Perverses.
@ Konsequent katholisch Auf lateinisch: <quapropter eo magis a Christianis sancte [!] servanda est.> Da
musste man aber lange suchen, bis man auf die Übersetzung „gewissenhaft“ kam.
@ Konsequent katholisch 1.) Aber dann ist DH (bzgl. RF in foro externo) von Grund auf falsch. So etwas
Falsches kann doch nicht dogmatisch verkündet werden! . 2.) <[…] weshalb sie von Christen um so gewissenhafter
beobachtet werden muß.> (DH 9 Satz 2 Halbsatz 2) – Diesen völlig überrissenen Satz habe ich bis jetzt
zugegebenermassen überlesen.
@ Konsequent katholisch <Was das Vatikanische Konzil über das Recht des Menschen auf religiöse Freiheit
erklärt, hat seine Grundlage in der Würde der Person, deren Forderungen die menschliche Vernunft durch
die Erfahrung der Jahrhunderte vollständiger erkannt hat.> (DH 9 Satz 1) . Aber es stimmt doch schon
im vornherein nicht, dass das angebliche Recht auf Religionsfreiheit in der Würde der Person gründet!
So zumindest habe ich Lefebvre verstanden.
@ Konsequent katholisch Nun, wenn das so ist, haben Sie natürlich recht. Ein Katholik hat also fest daran
zu glauben, dass die Staaten katholisch sein müssen und den anderen Religionen nur mindere bürgerliche
Rechte zustehen, namentlich auch, dass diese ihre Religion nicht öffentlich ausüben dürfen. . Was aber
das II. Vaticanum zur Religionsfreiheit (DH 9 miteingeschlossen) erklärte, ist m.E. nicht dogmatischer
Natur.
K. k. Entschuldigen Sie, hier liegt ein Missverständnis vor. Ich dachte, Sie bezögen sich auf meine
Erwähnung von „Quo primum“ in den Händen von Jesus, sodass ich flugs auf eine Enzyklika von Pius XI.
(nicht aber von Pacelli) erweiterte. . Zur Sache: Jene Päpste sind mitnichten Deppen. Das habe ich auch
nicht behauptet. Aber Sie wissen, was der Punkt ist, nämlich inwiefern diese Päpste sich in der Frage
der katholischen Staatsreligion dogmatisch geäussert haben.
Kölner Stadtanzeiger, 20.09.11, 20:22h <Troy Davis wird wie geplant am Mittwoch im US-Bundesstaat Georgia
wegen Mordes hingerichtet. Das Gnadengesuch wurde abgelehnt. Der Fall gehört zu den strittigsten Justizfällen
in den USA. Sieben der neun Belastungszeugen hatten ihre Aussage zurückgezogen. […] Papst Benedikt
XVI. habe schon 2007 um Milde für Davis gebeten, berichtete die Zeitung „Atlanta Journal-Constitution“
am Wochenende.> . www.ksta.de/…/1316422727271.shtml
Heute, 19:36 . <Merkel, die generell weder zum Duzen noch zu emotionalen Bindungen neigt, hat kein solches
Urvertrauen in die Männer Gottes. „Sie ist eine neugierige, interessierte Zuhörerin“, beschreibt ein
führender Katholik ihre wohlwollende Fremdheit zum hohen Klerus. Im Kanzleramt fühlen sich Bischöfe
noch verstanden, aber nicht mehr wie zu Hause.> . www.welt.de/…e-ist-erloschen.html
<Katholische Priesteranwärter müssen sich in Belgien künftig psychologischen Tests unterziehen, um
späteren Kindesmissbrauch auszuschließen. Die Kirche will so pädophilen Neigungen auf die Schliche
kommen, wie Primas André Joseph Léonard am Montagabend im flämischen Fernsehen ankündigte. Dabei soll
es nach den Worten eines Psychologen vor allem um den Zölibat und die mögliche Angst vor der eigenen
Sexualität gehen.> . <„Ich werde hauptsächlich die Frage des Zölibats anschneiden“, kündigte einer
der mit den Tests beauftragten Psychologen, Jozef Corveleyn, am Dienstag in der flämischen Zeitung „De
Standaard“ an. „Diese jungen Leute sind kaum aus dem Jugendalter heraus und der Zölibat ist eine schwierige
Entscheidung“, erläuterte der Professor der Katholischen Universität Löwen.> . www.fr-online.de/…472782,10877066.html
<Die Bruderschaft muß das, was sie zu sagen hat „sehr respektvoll“ vorbringen und mit allen anderen Teilen
des mystischen Leibes Christi freundlich zusammenarbeiten.> . … was bedingt, dass die Brüder Teil des
mystischen Leibes Christi sind.
reider Persönlich bin ich sowohl gegen einen Ethikunterricht als auch gegen konfessionellen Religionsunterricht
an den Schulen. Die einzelnen Religionen sollen ihren Unterricht separat anbieten (Sonntagsschulen o.
ä.).
<Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen bejahten dagegen nur 45 bis 58 Prozent die Frage.> . Den
anderen ist es egal. . <„Es ist schon gut, daß es jemand gibt wie den Papst, der das relativiert mit
dem Sex.“> . Stimmt, Sex ist nicht das Wichtigste auf der Welt. . Das ist alles.
reider Das ist natürlich eine Diskussion für sich. Persönlich vertraue ich den Eltern, Seelsorgern
und Religionslehrern, dass die Kinder nicht geschädigt werden, sondern dass sie kindsgerecht zum Glauben
hingeführt werden. Ich finde es falsch, um Schädigungen, die es dennoch geben könnte, zu vermeiden,
gleich die ganze religiöse Erziehung der Kinder zu verbieten. Vielmehr müssen die Schädiger identifiziert
und liquidiert werden. Eine zugegebenermassen nicht ganz einfache Aufgabe.
„Oder warum setzen wir für die Juden Regeln fest, wie sie ihre Feierlichkeiten begehen sollen, wenn wir sie dadurch nicht gewinnen können?“ (Gregor der Grosse)
Konsequent katholisch O je, jetzt kommen auch noch die Halachajüdlinge. Das artet einmal mehr aus. Am
Ursprung stand nur die Frage, ob Benedikt XVI. im Anschluss an das Konzil in Sachen Religionsfreiheit
der Häresie verfällt oder nicht, was ja ein wesentlicher Punkt für die Sedis ist. Schade, denn so kommen
wir nicht weiter. Ich wiederhole, dass ich der Ansicht bin, dass sich das Konzil zur Religionsfreiheit
NICHT glaubensdogmatisch geäussert hat.
Stimmt. Früher hat’s welche gekümmert, aber nie und nimmer alle, nicht innerhalb und schon gar nicht ausserhalb der jeweils betreffenden Religion. Vielmehr hat sich schon Papst Gregor der Grosse im Jahre 602 für die Toleranz gegenüber den jüdischen Überzeugungen ausgesprochen.
Konsequent katholisch Sie machen ja einen Riesen-Durcheinander! Wenn Sie in totschlägerischer Manier
die Unfehlbarkeit der Aussagen jener Päpste behaupten, ist die Diskussion bereits gestorben. Es geht
doch immer noch um die Frage, ob die Forderung nach der katholischen Staatsreligion und nach den minderen
Rechten der anderen Religionen überhaupt Gegenstand eines Glaubensdogmas sein kann oder nicht. Dazu ist
zu definieren, was ein Dogma ist. Clarissa colonia hat freundlicherweise geschrieben: <Zum Bestand der
Glaubenslehre gehört nur das, was die Kirche als ausdrücklich „de fide divina et catholica“ zu glauben
definiert hat.> Also: Trifft das hier zu? Und warum? Dass auch äussere Religionsfreiheit zugestanden
wird, hat bereits Gregor der Grosse geschrieben (siehe meine #163, diese auch zu Leo XIII.; darauf sind
Sie bis jetzt nicht eingegangen). Es ist mir auch mehr oder weniger bekannt, was Lefebvre zur Menschenwürde
geschrieben hat. Aber darum und auch um die ganze Christkönigs-Sache geht’s hier nicht (siehe oben),
weil ja nur gezeigt werden soll, ob Benedikt XVI. der Häresie verfällt, wenn er den katholischen Staat
und die minderen Rechte für andere Religionen nicht fordert. Deshalb meditiere ich auch nicht über DH
9. Ihre diesbezüglich arrogant-kindische Forderung können Sie sich sparen!
Leider muss ich eingestehen, dass ich ziemlich lange gebraucht habe, um zu merken, was für einen Bocksmist
Lefebvre unter Religionsfreiheit verstanden hatte. Zwar lässt sich heute eine Tendenz feststellen, dass
die Souveränität der Staaten durch internationale Verpflichtungen immer mehr eingeschränkt wird. Aber
die Religion ist nahezu gänzlich der Autonomie der Bürger überlassen. Diese Autonomie wird sogar von
Verfassungs wegen geschützt. Die Staaten würden sich bedanken, wenn ihnen der Nuntius in die Verfassungsgebung
reinreden wollte. . Also, wachet auf! Wir leben im 21. Jahrhundert – und nicht mehr im Hochmittelalter.
. Und im Gesamtergebnis: Papst Benedikt XVI. ist in Sachen Religionsfreiheit mitnichten ein Häretiker.
Er ist rechtmässiger Papst. . Wer hätte das gedacht?
Die Sedisvakantisten und katholischen Monarchisten trauern selbstredend auch der Figur des katholisch getauften Fürsten nach. In der Schweizerischen Eidgenossenschaft wird im Jahre 2012 darüber abgestimmt, ob die Religion des Bundesstaates die katholische sei und ob die katholische Religion die einzige sei, welche öffentlich ausgeübt werden darf (neuer Art. 72 Abs. 4 Bundesverfassung). Nach Annahme dieser Vorlage wird die Eidgenossenschaft Art. 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention aufkünden, was den angenehmen Nebeneffekt hat, dass damit nicht nur die Religions-, sondern auch die Gedanken- und Gewissensfreiheit aufgekündet ist.
Konsequent katholisch . 1) Es ist stark zu bezweilfen, ob sich Pius IX. oder Leo XIII. in Sachen Religionsfreiheit
überhaupt glaubensdogmatisch geäussert haben. . 2) Sollte es dennoch so sein, ist festzuhalten, dass
wohl das Einzige, was das II. Vaticanum in Sachen Religionsfreiheit dogmatisch festgelegt hat, ist, dass
die Frage der Religionsfreiheit eben keine glaubensdogmatische Frage (mehr) ist. . 3) Es ist ein Armutszeugnis
für die Kirche, wenn sie den Staat und dessen Macht über die Bürger gebrauchen muss, um ihre Mission
fortzusetzen. Die augenfällige Wahrheit verbreitet sich auch ohne Staat ohne weiteres, zumal die Kirche
nach wie vor propagiert, dass nur sie über die vollkommene Fülle der Heilsmittel verfügt. . 4) Die
kirchliche Lehre, dass es keinen Zwang in Religionsdingen geben kann, ist uralt. Gerade die staatliche
Minderung der Rechte der anderen Religionen ist selbstredend ein solcher Zwang, zwar nicht direkt, aber
indirekt. . 5) Offenbar paaren sich in dieser Frage die Sedisvakantisten mit den katholischen Monarchisten.
Beide träumen von einem mittelalterlichen Kirchen- und Staatsbild.
Die Frage nach der richtigen Staatsreligion ist aus weltlicher Sicht völlig überkommen und aus kirchlicher Sicht keine Frage des Dogmas. Deshalb ist es nicht häretisch, dass das II. Vaticanum (und im Anschluss daran Papst Benedikt XVI.) die externe Religionsfreiheit als bürgerliche Freiheit anerkennen. Diese Anerkennung erfolgt nicht zuletzt mit Blick auf das Faktische: Viele Staaten garantieren die Religionsfreiheit in der Verfassung und sind in Religionsdingen (fast) neutral. Im Übrigen sind die Staaten auch untereinander (z.B. Uno, EMRK) verpflichtet, den Bürgern die Religionsfreiheit zu gewährleisten. Der Ruf nach katholischen Staaten erscheint wie ein Ruf aus der Zeit vor der Reformation.
Papst Leo XIII. hat auch geschrieben, dass die Kirche jene Staatslenker nicht verurteilt, „die, um ein
grosses Gut zu erlangen oder Übel abzuwenden, mit Rücksicht auf die Gebräuche und Herkommen dulden,
dass sie [d.h. die nicht-wahren Religionen] jeweils einen Platz im Staat bekommen“ (Immortale Dei, 1.11.1885,
DH 3176). . Papst Gregor I. hat geschrieben:„Wer in aufrichtiger Absicht Aussenstehende zur christlichen
Religion, zum rechten Glauben führen möchte, muss sich mit einnehmenden, nicht mit harten Worten darum
bemühen, dass nicht diejenigen Feindseligkeit weit fort treibt, deren Geist die Angabe einer klaren Begründung
hätte herbeirufen können“ (Qui sincera, November 602, DH 480).
Konsequent katholisch (#135) . Es gibt also zwei Positionen: . 1.) Die Kirche gesteht realiter den Staaten
zu, dass diese den Bürgern (äussere und innere) Religionsfreiheit gewähren (2. Vatikanisches Konzil).
. 2.) Die Kirche verlangt idealiter von den Staaten, die katholische Religion als Staatsreligion anzuerkennen
und den anderen Religionen bloss mindere Rechte einzuräumen (Lefebvre im Anschluss z.B. an Papst Pius
IX.). . A) Handelt es sich hier überhaupt um eine Glaubensfrage, sodass Häresie überhaupt möglich
ist? . B) Wenn ja: Ist es denn häretisch, wenn die Kirche der realistischen Position anhängt, gleichzeitig
aber betont, dass nur die Kirche über die vollkommenen Heilsmittel verfügt?
Tchibo: <Was und wem nützt eine volle Kirche?> . Eine reichlich utilitaristische Fragestellung. . Eine
volle Kirche vermittelt ein wunderbares Gemeinschaftsgefühl.
18. September 2011, 15:57 . <Das Abbrechen einer Schwangerschaft bleibt in Liechtenstein illegal. Das
Liechtensteiner Stimmvolk lehnte eine Volksinitiative für die Legalisierung einer Fristenlösung ab und
hält damit an einer der restriktivsten Regelungen Europas fest. Die Stimmberechtigten lehnten die Volksinitiative
«Hilfe statt Strafe» mit 52,3 Prozent Nein gegen 47,7 Prozent Ja ab, wie den am Sonntag veröffentlichten
Resultaten zu entnehmen ist. Gegen die Initiative äusserte sich unter anderen auch Erbprinz Alois.> . www.nzz.ch/…g_ab_1.12553581.html
reider Selbst wenn die Religionen und namentlich der Katholizismus die Kinder glaubensmässig indoktrinieren
sollten, so wird dadurch nicht die Handlungsfreiheit bezüglich Homosexualität eingeschränkt. Das Alter,
in dem Homosexualität überhaupt eine Rolle zu spielen beginnt, ist auch das Alter, in dem sich ein Jugendlicher
ohne weiteres von der Kirche, die ihn angeblich indoktriniert hat, lossagen kann. Tut er dies nicht und
nimmt er bewusst den katholischen Glauben an, so geschieht dies im genannten Alter freiwillig – mit allen
Konsequenzen. Von einer aufgezwungenen Einschränkung seitens der Kirche kann keine Rede sein.
<Somit schränkt wohl eher die katholische Kirche mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Transsexualität
und Homosexualität die Freiheit des Menschen ein und könnte somit auch als Feind der Grundrechte bezeichnet
werden.> . Nur, die katholische Kirche ist (zum Glück) nicht der Staat. Ganz am Anfang entscheidet sich
der Mensch frei zum Glauben. Entscheidet sich ein homosexueller Mensch frei zum katholischen Glauben,
so nimmt er selbstredend in Kauf, dass die katholische Kirche Homosexualität und damit einen Wesenszug
seiner Person ablehnt. Vollzieht er homosexuelle Handlungen, so begeht er eine Sünde. Die Kirche greift
hierbei tatsächlich in seine Handlungsfreiheit ein, aber dem hat sich der genannte Homosexuelle freiwillig
unterworfen. Ein diesbezüglicher Vorwurf an die Kirche geht also fehl.
Ikonikus, Sie sind ja wohl der letzte, der eine Sperre durch die Redaktion als echte Sanktion empfindet und meint, der Gesperrte würde etwas daraus lernen!
Ob die Pius-Bruderschaft die doktrinelle Präambel akzeptiert und tatsächlich auf die offenbar glaubensdogmatisch begründete Forderung verzichtet, dass die Bundesrepublik Deutschland zu einer katholischen Monarchie werde?
<… oder sollen auch geweihte Priester heiraten dürfen.> . Das steht m.W. überhaupt nicht zur Diskussion.
Die Idee ist nur: Wer heiraten will, muss es vor der Priesterweihe tun.
Nun, werte Pius-Brüder, da müssen Sie nicht lange überlegen – höchstens 1/2 Stunde. Unterschreiben Sie den Wisch, dann bekommen Sie den ersehnten kanonischen Status.
Fassen wir zusammen. . Wenn also Papst Benedikt XVI. erklären würde, dass es notwendig sei, dass . 1.)
die katholische Religion in den Staaten Staatsreligion sei, und 2.) nur die katholische Religion ihre
Religion öffentlich ausüben dürfe, . dann wäre der Papst in diesem Punkt nicht mehr in Häresie verfallen.
. Abgesehen davon, dass eine solche Forderung fern jeder Realität liegt: . Welches ist die Häresie?
Gegen welches Glaubensdogma würde diese angebliche Häresie verstossen?
V2: Jetzt verstehe ich vielleicht auch, worum es bei der Kritik an der Religionsfreiheit genau geht. Was
das Konzil zur Religionsfreiheit erklärte, wird als falsch betrachtet. Zusätzlich hätte das Konzil
aber auch die katholische Religion als ideale Staatsreligion mit Privilegien verkünden sollen. Nur das
wäre vollkommen richtig gewesen. . (Soweit ich mich entsinnen kann, gab es genau über diesen Punkt,
den Katholizismus als ideale Staatsreligion mit Privilegien, auch eine Diskussion während des Konzils.)
Konsequent katholisch Religionsfreiheit und ihre Wurzeln in der Offenbarung (DH 9). Religionsfreiheit
umfasst bekanntlich mehrere Aspekte (innen/aussen). Mit „Wurzeln in der Offenbarung“ lässt sich jeder
noch so ferne Zusammenhang begründen. Mit Sicherheit aber die Freiheit des Gewissens, der Entscheidung
für Jesus Christus, der privaten Religionsausübung und der Absenz von jeglichem Zwang zur Ausübung
einer Religion.
@ Konsequent katholisch Oh, ich sehe, Papst Pius IX. hielt nicht viel vom Faktischen in staatlichen Belangen
(wie von mir beschrieben). Er verwarf: „… in der politischen Ordnung hätten vollendete Tatsachen eben
dadurch, dass sie vollendet sind, Rechtskraft“ (Quanta cura, 8.12.1864, DH 2890). . Das ändert nichts
daran, dass eine katholische Staatsreligion, die mit Privilegien gegenüber anderen Religionen versehen
wäre, seit einigen Jahrzehnten weit ab von jeglicher Realität liegt.
@ Konsequent katholisch. OK, da haben Sie natürlich recht. – Können Sie mir sagen, welcher Papst genau
sich zum „Katholischen Staat“ bzw. zum Katholizismus als Staatsreligion (mit entsprechender Privilegierung)
geäussert hat? Vielen Dank.
@ Konsequent katholisch . Das Konzil: <Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen
Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen,
jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und
lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.> (NA
2) . Dann aber: <Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist „der Weg,
die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden,
in dem Gott alles mit sich versöhnt hat.> (ebenda) . Wieso soll denn die Kirche noch den Katholizimus
als „ideale Staatsreligion“ verkünden? Natürlich ist er die einzig wahre Religion. Das sagen die anderen
Religionen auch von sich. Aber das hat doch heutzutage überhaupt keinen realistischen Zweck mehr? Vor
allem auch dann nicht, wenn sich die Kirche zudem noch Privilegien im Staat gegenüber anderen Religionen
herausnehmen will! . Meines Erachtens soll sich die Kirche dazu überhaupt nicht äussern, auch nicht
im V2.
#67 Konsequent katholisch: Sind Sie noch Inhaber des Copyrights dieses Buchs? Dann könnten Sie doch das
Ganze gleich hier rein posten (in Stücken natürlich)!
@ Konsequent katholisch Dass die katholische Kirche andere Religionen toleriert, das ist uralt. Nun kommt
aber der Punkt, den ich nicht verstehe: . – Wieso äusserst sich das Konzil zu einem bürgerlichen Recht
auf die Freiheit zur öffentlichen Religionsausübung? . – Wieso verlangte früher das Lehramt (und offenbar
auch Sie) einen katholischen Staat, in welchem die Kirche ihre Religion frei ausüben konnte, die anderen
Religionen aber nicht? . Das sind doch keine Fragen der Religion und des religiös Normativen, sondern
Fragen des Gesellschaftlichen, des Staatlichen und schlussendlich (aus Sicht der Kirche) des Faktischen.
Eine Vormacht des Katholischen im Staat lässt sich doch nicht normieren.
Brandenburgis ist schon ein Lustiger. Er soll „links“ definieren. Man beginnt die Zuschrift zu lesen und – hoppla – schon in der fünften Zeile ist man bei „flächendeckendem Massenmord“ …
@ Obermaier Jetzt kann ich mich wieder erinnern. So etwas haben Sie schon mal geschrieben, glaub’ich.
Die Reformfähigkeit leidet darunter. (Wie heisst es im Unfehlbarkeitsdogma: … irreformabiles … unabänderlich
…) . @ Konsequent katholisch Ich gebe zu, dass ich mit der Erklärung Nostra Ætate aus verschiedenen
Gründen nicht allzu viel anfangen kann. Aber dass z.B. die Juden ihren Kult in Ruhe feiern können und
die Juden auch nicht zum christlichen Kult gezwungen werden dürfen, das kann man doch schon päpstlichen
Dokumenten aus dem 1. Jahrtausend entnehmen.
@ Sinah Haben Sie nicht den Eindruck, Erzbischof Lefebvre hätte etwas übertrieben, was das 2. Vatikanische
Konzil und den Novus ordo missæ anbelangte? Nur wegen allfälligen (kleineren) Mängeln kann man doch
nicht die Einheit der Kirche gefährden? Der Glaube an Jesus Christus, der für uns und unsere Sünden
gestorben ist, am dritten Tage auferstand und in Herrlichkeit wiederkommen wird, eint uns doch im ganz
Wesentlichen.
@ Konsequent katholisch . Das sind ja auch die Vorwürfe von Lefebvre und der FSSPX. Aber das sind doch
keine Häresien, sondern höchsten Diskussionspunkte. Kommt denn den Erklärungen des II. Vaticanums dogmatischer
Gehalt zu? . Sind Sie eigentlich identisch mit ‘Brandenburgis’?
Werter Brandenburgis, Du denkst aber nicht etwa, dass mit 1 1/2 Zeilen alles erledigt sei? Was wirfst Du denn Papst Benedikt XVI. vor? Sind es vielleicht auch bestimmte Häresien, womöglich Häresien des II. Vaticanums? Welche denn genau?
Nach der hier vorgelegten Theorie würden die Linken wohl jeden Papst hassen. Aber daraus eine besondere Anti-Papst-Einstellung justement gegenüber dem angeblichen Scheinpapst Benedikt XVI. zu entwickeln, kann nur Ergebnis einer völlig vedrehten Weltsicht sein – Hauptsache, es dient dem Zwecke …
<Gestern empfing Erzbischof Rainer Maria Woelki von Berlin Vertreter des teuflischen Mini-Vereins ‘Lesben-
und Schwulenverband’ im Erzbischöflichen Ordinariat.> . Ich dachte, der Teufel sei mächtiger, als nur
auf einen Mini-Verein einzuwirken.
<Wenn man einem konkubinierenden Geschiedenen die Heilige Kommunion nachwirft, dann sagt man ihm: „Dein
Lotterleben ist in Ordnung.“> . Sich die hl. Kommunion eben nicht nachwerfen zu lassen, liegt in erster
Linie in der Verantwortung des „konkubinierenden Geschiedenen“.
Abt Martin Werlen liegt mit seiner Aussage, dass die Kirche selbstverständlich politisch sei, voll daneben.
Wenn die Kirche hierzulande wenigstens ihren Verkündigungsauftrag in seiner minimalen Ausformung wahrnehmen
würde! Aber das Gegenteil ist der Fall. . Auch die neueste Propaganda der St. Galler Bistumsräte („Wir
wählen Haltung“) ist eindeutig gegen die SVP gerichtet und deshalb eine absolut unzulässige Einmischung.
Das darf man der SVP zugestehen, auch wenn man gegen diese Partei ist.
Der Interpretationsspielraum für das 2. Vatikanum ist gross. Er wird der Pius-Bruderschaft auch zugebilligt. Eine Einigung mit der Amtskirche ist auch möglich, ohne dass die Bruderschaft ihre Prinizipen verraten muss.
„Natürlich wäre es mir lieber, wenn bei der gar nicht einmal so schwierigen Frage des Diakonats für
die Frauen endlich einmal eine Entscheidung käme.“ . Eine Frage, die gar nicht so schwierig scheint,
ist nur deshalb nicht zu bejahen.
<Räuber haben sich der Kirche bemächtigt. Sie berauben die Kirche ihres Auftrags[,] die Menschen zur
Einsicht ihrer Sünden und zur Reue zu führen.> . Leider wahr!
17. September 2011, 17:49 <In Zürich ist es am Samstag erneut zu Ausschreitungen gekommen, diesmal zwischen
Teilnehmern einer bewilligten Kundgebung gegen Abtreibungen und Gegendemonstranten aus dem linksautonomen
Lager. Die Polizei setzte Wasserwerfer, Tränengas und Gummischrot ein.> . www.nzz.ch/…rich_1.12537611.html
Das ist das Traurige an den Sedisvakantisten: Sie haben nicht einmal einen Papst zu bieten. Früher gab’s noch Gegenpäpste, die sagten, sie seien Papst und der andere (oder die anderen) seien es nicht. Heute gibt’s nicht mal mehr einen Ersatzpapst, dem man anhangen könnte. Traurig, traurig.
Übrigens, amethystischer Paulchen-Dummdödel: Kannst Du auch lesen? Oder hast Du Tomaten auf den Augen? In jenem Zitat ist von „Begriffen“ die Rede! Ach, das waren von Zeiten, als Du noch einigermassen normal warst … Heute bist Du nun vollkommen durchgeknallt.
Minimax, ich trage Kontaktlinsen. Also keine Frage der Mode. Ausser bei Leopardenaugenlinsen an einer
Party … . Fragen an Paulchen Panther: Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon so spät? .
Sag mal, Paulchen – im Ernst –, ist Dir dieses dämliche Spiel eigentlich noch nicht verleidet? Wettest
Du gegen Dich selbst, wie schnell dass Du wieder gesperrt wirst? Die Oberpfeife mit kleinster Nebenpfeife
bist wohl Du!
Amethyst, Du verlogenes Stinktier, wo sind Deine Spielkameraden Angelus Stultor und Ikomicus? Die sind ja inzwischen wieder frei … Nur Paul M. ist noch gesperrt.
„Etwas, das dem Evangelium Jesu völlig konträr ist.“ . Es gibt noch Vieles, das dem Evangelium konträr
ist. Manchmal ist man gehalten, in einer bereits sündhaften Situation noch weiteren Schaden abzuwenden.
www.tagesschau.sf.tv./ Man sollte dem Schweizer Fernsehen die Online-Verbreitung von Nachrichten verbieten.
Dies ist nicht der Auftrag des gebührenfinanzierten Fernsehens!
<Hurka ignoriert den Aufruf des Schwafel-Bischofs Egon Kapellari von Graz, der die nützlichen Idioten
der Medienbosse angefleht hatte, endlich „vom Gas“ zu gehen: „Wir steigen jetzt erst so richtig aufs Gas.“>
. Na dann macht mal! Unfall garantiert.
<Die Details des Friedensvertrages> . Es handelt sich mitnichten um einen Vertrag. Es handelt sich um
eine zwingende Voraussetzung für die allfällige Verleihung eines kanonischen Status.
Konsequent katholisch #139 Nein, nein, ich habe lediglich festgestellt. Für mich persönlich bedeutet
der Verlagsort Dubach nur, dass ich das Buch nicht lesen werde. Jetzt sowieso nicht mehr, wo man zu merken
beginnt, dass den Sedis die Felle davon schwimmen.
Inglorious Bass Das, was Sie schreiben, ist etwas zu hoch für mich. Ich bin mir lediglich sicher, dass
im Vatikan vorzeitig bekannt war, dass Bischof Williamson ein so genannter „Holocaust-Leugner“ war. Die
Frage ist nur, wem genau das bekannt war und wieso diese Information ggf. nicht weitergeleitet oder ggf.
nicht erfragt wurde. Ein Grund für das Vorgehen mag gewesen sein, dass „man“ Williamson bewusst nicht
von der Exkommunikation ausschliessen wollte. Aber hier endet alles in Spekulationen. Mein persönliches
Gefühl sagt mir, dass der Papst das Ganze (samt allfälliger „Holocaust-Leugnung“) mit Blick auf den
Kern des katholischen Glaubens und die Einheit der katholischen Kirche „nicht so eng“ sieht. Salopp gesagt:
Die Einheit ist ihm vielleicht wichtiger als zwei bis drei (relativ betrachtet) läppische Pressemitteilungen,
sogar wenn sie im Internet ohne weiteres zu finden waren …
cowboyshut, ich weiss nicht im Geringsten, wie das schlussendlich funktionieren wird. _ Es ist immer dasselbe,
was vorgebracht wird: Ökumenismus, Religionsfreiheit, Bischofskollegialität, Novus Ordo Missae – wie
Sie es ja auch schreiben. Es sind die alten Anliegen von Erzbischof Lefebvre. Man würde meinen, die Piusbruderschaft
sei daselbst zu keinerlei Konzessionen bereit. _ Dennoch bin ich überzeugt, dass es Papst Benedikt XVI.
gelingen wird, der Piusbruderschaft noch im 2012 einen kanonischen Status zu verleihen. Und wir werden
staunen, wie elegant er das lösen wird, und zwar ohne dass die Piusbruderschaft das Gefühl haben muss,
sie hätte ihre Prinzipien verraten. _ Ich vermute, der Mechanismus wird in der Kunst der Auslegung des
2. Vatikanischen Konzils liegen. Und beim Auslegen kennen wir ja einen Grossmeister: Das ist der Papst
selbst. Es werden wunderbar und kunstvoll gestrickte Sätze sein, welche der Öffentlichkeit als Grundlage
der Einigung präsentiert werden. Das wird nicht Ausfluss einer Prinzipienreiterei sein, sondern Hermeneutik
in Reinkultur. Vielleicht ist schon die doktrinelle Präambel so gestrickt. _ Das tönt alles etwas hohl
und sehr spekulativ. Eigentlich will es nur sagen: Unterschätzt den Papst nicht! Er wird sein Ziel erreichen.
<Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, sagte, es sei ein
‘Skandal, dass ein deutscher Papst den Schulterschluss mit einer hardcore-antisemitischen und antidemokratischen
Sekte sucht’.> _ Quelle: www.sueddeutsche.de www.sueddeutsche.de/…r-unter-Zugzwan.html _ Also hat es
Beck wohl tatsächlich so gesagt. Der Ausdruck „hardcore-antisemitisch“ ist äusserst grenzwertig! Das
könnte persönlichkeitsverletzend sein. Es ist in Ordnung, wenn das mal von einem Fachanwalt geprüft
wird.
Guter Witz, kristall! – Die interne Kontrolle bei der UBS hat total versagt! Ausser er hätte das ganze Kontrollsystem ausgetrickst, was heutzutage extrem schwierig ist (schwierig sein sollte). –
Der Täter bei der UBS soll Kweku Adoboli heissen. Wieso nicht Kweku Diaboli? _ Die UBS wird diesen schmerzhaften
Verlust ertragen. Aber es geht wieder mal viel Reputation verloren. Die Investoren beginnen, das Vertrauen
zu verlieren. Das ist das Gefährlichste für eine Bank! Man sah es heute am Aktienkurs. Er ist unter
10 Fr. gelandet!
Das ist doch letzthin passiert, kristall, da warst Du nur für wenige Stunden gesperrt (anstatt für 48 Stunden). Da hast Du doch der Redaktion eine E-Mail geschrieben? @@@
cowboyhut – Ich habe so ganz langsam das Gefühl, dass Papst Benedikt XVI. es noch zu seinen Lebzeiten fertig bringen wird, die Piusbruderschaft in die Kirche zurückzuholen und ihr einen kanonischen Status zu geben. Nur – das heisst natürlich noch nicht, dass – wie Sie schreiben – sich die Pius-Brüder auch effektiv integrieren lassen!
cowboyhut, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Die Pius-Brüder haben natürlich einen ziemlichen
Fimmel für liturgische Äusserlichkeiten. Aber die Wurzel dafür liegt in der Tradition. Da habe ich
nicht viel dagegen. Ich denke, das schadet niemandem, verzerrt auch die Botschaft Jesu nicht und regt
die Sinne an. Persönlich finde ich es auch eher zuviel des Guten – aber das tut nichts zur Sache. Meine
alte Tante wurde einmal angefragt, ob Sie bei einem Empfang dem Bischof den Ring küssen wolle. Das war
wohl in den 50ern. Sie hat die Anfrage behende abgeschlagen. Das sind m.E. Restanzen aus den geistlichen
Herrschaften, wie diese in deutschen Landen (bis auf ganz wenige) 1806 untergegangen sind. Sie brauchen
heute niemanden mehr zu kümmern. Wer sich den Piussen anschliesst, ist mit solchen Dingen einverstanden.
Die Frage, ob das Jesus zuwider war oder gewesen wäre, ist naturgemäss immer schwierig zu beantworten.
Jesus schaut vor allem auf das Motiv, auf die Absicht, die dahinter steckt. Ist diese aufrichtig?
cowboyhut, die sonnengüldene Null ist mein Gottesbild. Sie liegt im Westen. . Wo gibt es denn das (heute)
in der katholischen Kirche, dass liturgische Kleidung die Botschaft Jesu verzerrt oder sich sogar über
diese erhebt?
cowboyhut: Mein Gottesbild? Hinterfragen? Wie soll ich eine sonnengüldene Null hinterfragen? . Nun gut,
manche haben ein Faible für liturgische Kleidung, manche nicht. Aber etwas Böses oder Verwerfliches
ist es nicht.
Guten Abend, AnnaAndreasTeresa. Es gibt bei den Zuschriften von Dr. Ssempa auch Videos zum Anschauen, sodass man weiss, worum es gehen könnte. Allerdings empfehle ich das nicht, weil die Videos sehr pervers sind.
„hardcore-antisemitische und antidemokratische Sekte“ findet sich im Netz (derzeit) nur auf gloria.tv und kreuz.net. Wo und wie genau wurde die Aussage Becks publiziert?
Konsequent katholisch: <Mal wieder viel Lärm um nichts bzw. viel heiße Luft produziert, ohne dass der
katholische Glaube davon profitiert!!!> . Trifft zu.
<… vor irgendwelchen Berliner Journalisten …> . Tja, es wäre wichtig, vor welchen Journalisten er
das geäussert hat und inwiefern es tatsächlich publiziert worden ist. Also noch ein bisschen recherchieren!