Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Es scheint sicher – Versetzung von Levada Und wegen einer Pensionierung soll der zweitwichtigste Mann
im Vatikan (der selber schon über siebzig Jahre alt ist) versetzt werden? Das scheint mir doch etwas
übertrieben. In den USA gibt es genug Anwärter auf den Posten von Kardinal Egan.
@flori geyer das ist ein durchdachtes Kunstwerk und soll zum Dialog anregen sie intolerante Banausin !
Das bin ich sehr gerne, stellen Sie sich das vor!
Hetze Kreuz Net, gehen Sie jetzt nicht zu weit? Ihre Fotomontagen sind eine ungeheure Beleidigung und
stehen in keinem Verhältnis zu den gezeigten Bildern in der Ausstellung. Unterlassen Sie unverzüglich
diese Hetze! Es reicht nun!
Rückgrat Das Fazit Weinzierls: „Der Intellektuelle Schönborn besitzt viele Qualitäten, für die Stärke
seines Rückgrats ist er nicht gerade bekannt.“ Ja, woher will das denn der Weinzirl überhaupt wissen?
Da stellt doch Jemand glatt Behauptungen auf, die reine Phantasie sind. Umgekehrt könnte man ja meinen,
dass der Kardinal die Sache auf seine diplomatische Art lösen wollte und wie immer eine Brücke schlagen
will.
Ausstellung Jössassnaaahhh!!!! Welches Bild bringt denn den (Volks)Zorn so zum Kochen? Ist das denn so
schlimm, dass man gleich den Nuntius vor allem aus Deutschland bemühen muss? Der wird wohl andere Sachen
zu tun haben. Ihr „Moralapostel“, kehrt doch einmal vor Eurer eigenen Türe!
Beschämend? Im nachhinein und nicht direkt eingebunden in das jeweilige historische Geschehen kann man
natürlich gegen das Verhalten der damaligen Christen wettern, die angeblich nicht entschieden genug gegen
den Antisemitismus auftraten. Doch was ist mit den vielen Christen, die Juden in ihren Häusern, Kellern
und Dachböden versteckt hielten, die mit ihrer Erschießung rechnen mußten, wenn das aufgeflogen wäre?
In der damaligen Zeit hätte ein Widerstand gegen den Antisemitismus den Zweck leider verfehlt, zu groß
war die Angst in der Bevölkerung, selbst liquidiert zu werden. Es war doch eine von den Nazis initiierte
systematische Tötungsmaschinerie. Kein Mensch durfte damals reden und die Meinung sagen. Aber es gibt
Gott sei Dank heutzutage genügend Gelegenheiten, gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen, ohne um sein Leben
fürchten zu müssen. Also nutzen wir diese Chance!
Verweltlichung der Kirche Man braucht sich von der „Verweltlichung“ nicht bedroht zu fühlen. Jeder ist
mündig, die Gefahr zu erkennen. Ganz ohne „Weltbezug“ wird die Kirche aber auch nicht auskommen. Das
kann man an der Spitze so sehen, an der Basis jedesfalls nicht. Schon immer gibt es diese Kluft zwischen
Leitung und Basis. Davon geht eine viel größere Gefahr als die der Verweltlichung aus: Daß Prozesse
nicht durchgängig laufen.
#16 Doritta 22:59:26 | Donnerstag, 17. Januar 2008
Busek Wozu soll sich denn der Kardinal in die Islamaffäre einmischen? Eine Stellungnahme der Kirchen
hat es doch gegeben. Wird diese unerquickliche Sache jetzt noch mehr breitgetreten? Herr Busek, treten
Sie lieber kürzer, Ihr Kommentar ist genau so kurzsichtig und wie die Rede von Frau Winter!
#17 Doritta 21:59:39 | Mittwoch, 5. September 2007
Menschlichkeit Im Vorfeld des Papstbesuches tanzen wahrlich die Mäuse, doch das Treiben läßt die Gastgeber
völlig unbeeindruckt. Und ebenso dieser Artikel, der total realitätsfern ist. Die Erzdiözese Wien braucht
gerade so einen Diplomaten wie den Kardinal Schönborn, um diese Vielfalt unter einen Hut zu bringen.
Was erwarten Sie denn? Jemanden, der mit Strenge die „Altliberalen“ in die Schranken weist? Glauben Sie
tatsächlich, daß das Wirkung zeigt? Wissen Sie, es ist immer leicht, an der Basis zu meckern. Wenn Sie
eine solche Verantwortung tragen müßten, würden Sie auch anders denken.
Vatikandokument Mich hat das Dokument aus dem Vatikan ein wenig erstaunt, bringt es doch nur Altbekanntes.
Ob es gerade in der jetzigen Zeit (in einer Zeit des Erstarkens des Islams!) klug war, auf die Unterschiede
besonders hinzuweisen, halte ich für nicht geschickt. Für den Dialog mit den Evangelen ist die Erklärung
hinderlich. Schließlich sind wir alle Christen! Wollten wir nicht näher zusammenrücken? Wir feiern
doch ökumenische Wortgottesdienste! Und was ist Kirche wirklich im engeren Sinn? Der Begriff ist in der
Erklärung zu weit gefaßt. Die Einladung zum Dialog hätte am Anfang stehen müssen. Da wären die Worte
weniger stark rübergekommen. Sehr gut sind die Erklärungen der Bischöfe Schönborn und Kapellari, daß
der ökumenische Gedanke im Vordergrund steht und der Dialog trotz bestehender Unterschiede fortgesetzt
werden wird und muß. Das nimmt den Worten aus dem Vatikan die Schärfe.
@litterae sunt divitiae: Danke! Danke für Ihre gute Beobachtung! Es kommt auch auf den Inhalt an, nicht
nur auf Äußerlichkeiten. Schön, wem es gelingt, beides zu verbinden, das hat natürlich dann verstärkende
Wirkung!
Klarstellung? Er hat sich getäuscht? Vielleicht mag manches an dem News-Artikel nicht richtig verstanden
worden sein. Tatsache bleibt: Wenn man ein bestimmtes Image hat, wird man dieses nicht so schnell los.
Das ist zwar nicht günstig für den Dompfarrer, aber trauriges Faktun. Der lichtdurchflutete Stephansdom
während der langen Nacht der Kirchen ist zwar sehr schön, führt die Menschen aber nicht zum Glauben,
sondern verleitet allenfalls zum Staunen.
Toni Faber wieder einmal ganz trendi Er sieht ja wirklich sehr schick aus, zumindest auf obigem Foto!
Und er hält nicht mit seiner Meinung zurück. Ob das dem Ansehen der Kirche nützt? Jedenfalls gewinnt
man bei Betrachtung dieses Artikels und gerade des jüngsten Skandales (Bischofsvikar in Sauna…) den
Eindruck, daß das geforderte keusche Leben eine hohle Fassade ist. Was setzen wir Laien uns für die
Aufhebung des Zölibates ein, wenn ohnehin jeder macht was er will? Ich wage mir nicht auszudenken was
bei Aufhebung dieses Gebotes dann alles vorkommen würde! Diese Geschichten sind desillusionierend und
kein gutes Beispiel. Kein Wunder, daß die Kirche an Glaubwürdigkeit in dieser Hinsicht verliert! Wenn
es schon die eigenen Leute so treiben. Und niemand dieses Verhalten endlich sanktioniert! Lächerlich
die Beschreibung des angebl. „Unkeuschen“ im Kathechismus der kathol. Kirche! Wenn der Artikel wirklich
so stimmt wie abgedruckt, hätte sich Toni Faber in seiner Erzählkunst zurückhalten sollen.
Falschmeldungen und Gerüchte Irgendwie hat man schon den Eindruck, daß manche Medien, so auch das oben
angeführte „Blatt“, im Vorfeld des Papstbesuches Falschmeldungen, Gerüchte und schon lange zurückliegende
Vorfälle absichtlich verbreiten wollen. Warum wohl? Wahrscheinlich um zu stören und Unruhe zu stiften.
Jedenfalls steht die Kirche dadurch zur Zeit wieder einmal im Blickpunkt. Aber diesen Medien sei gesagt:
Eure Saat wird nicht aufgehen!
@matt2 Ich habe doch unmißverständlich geschrieben: Die Priester, denen eine allgemeine Liebe zu den
„Schäfchen“ genügt, sollen ganz für die Gemeinde dasein. Niemand wird gezwungen zu heiraten. Sie können
mir daher keine sexuelle Fixierung unterstellen. Ich bin halt auch offen für eine bestimmte Anzahl von
Priestern oder Priesteranwärtern, die eine Ehe schließen woll(t)en. Ich kann Ihnen ad hoc 4 Fälle nennen,
wo das der Fall ist (war). Warum soll man die Dinge nicht einmal anders sehen? Warum immer vorgehen nach
dem Ausschlußprinzip? Ich hätte daher genau so gut sagen können: Sie sind auf Etwas fixiert was zwar
dem Idealzustand entspricht, aber nicht immer so eintrifft bzw. so lebbar ist. Tu ich aber nicht, weil
ich verstehe, daß Ihre Sicht die eben die Ihre ist und auch Ihr Weg.
@matt2 Leider beharren meist jene Menschen auf der Sexualität, die ihr Verlangen nicht einschätzen können……
Also die Sexualität ist nicht schlecht und nicht pfui, sondern etwas Natürliches. Sie ist von Gott gegeben!
Sonst wäre die Welt ausgestorben. Die Liebe ist natürlich zuerst geistig, es beginnt doch alles zuerst
im Kopf. Aber Verlangen nach körperlicher Vereinigung entsteht dann von selbst. Zu einer gelungenen Beziehung
gehören Geistiges und Fleischliches gleichermaßen, sonst wird nur eine Seite gelebt. Aber wichtiger
ist natürlich zuerst die rein platonische, geistige Liebe, der Eros gewissermaßen. Wie beglückend ist
die Zeit, in der ein Blick mehr bedeutet als die spätere körperliche Vereinigung! Die Kirche sollte
nicht so sehr auf die Sexualität mit dem Finger zeigen, sondern sie als gottgegeben akzeptieren. Im Idealfall
führt eine Liebesbeziehung in die Ehe, in der dann der Nachwuchs in die Welt gesetzt wird. Die Priester,
denen eine allgemeine Liebe zu den „Schäfchen“ genügt, sollen ganz für die Gemeinde dasein. Niemand
wird gezwungen zu heiraten. Aber diejenigen, die heiraten wollen, die sollten das auch dürfen. Und noch
etwas: Das Reich Gottes ist schon da, mitten unter uns! Gott begegnet uns in Allem, auch im (möglichen)
Partner.
@matt … aus diesem Grund ist der Zölibat ja auch kein Dogma…sondern lediglich eine verbindliche Vorschrift
des Priesteramts… Die Liebe eines Priesters sollte Gott und seiner Gemeinde gehören. In der Urkirche
war das geistliche Amt noch nicht in der Weise entwickelt, es war noch nicht geläutert nach dem Maßstab
des Göttlichen. Woher weißt Du was der Maßstab des Göttlichen ist? Wer kennt Gottes Wege? Und warum
soll die Liebe zu Gott und der Gemeinde die Liebe zu einer Partnerin ausschließen? Die vorherrschende
Meinung ist einseitig, da ein anderer Weg nicht erprobt wurde. Ich glaube, der liebe Gott hätte nichts
gegen verheiratete Priester. Gott umfaßt den ganzen Menschen, seinen Geist, seine Seele, seine Sexualität
und auch seine Beziehungen. So werden wir auch eines Tages vor Gott stehen.
„Werden Sie auch soweit gehen, daß man sagt, es soll eine Gesetzesänderung geben bei der Fristenlösu
Diese Frage alleine ist schon ein Untergriff und sehr hinterhältig! Was hat ein Kardinal mit der Politik
zu tun, frage ich mich? Dann noch dieser Artikel, der jedes Wort auf die Goldwaage legt und halbwahr wiedergibt.
Waren Sie bei der Fernsehdiskussion dabei? Es werden immer Sätze aus dem Gesamtzusammenhang gerissen
und dann kommt so ein Unsinn heraus.
#49 Doritta 22:50:04 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Mehr Unterstützung für kinderreiche Familien Ja, Msgr.Küng, mache ich doch schon, unterstütze eine
mir nahestehende Familie, klar doch, unterstütze auch die Renovierungsarbeiten unzähliger Gotteshäuser,
untersütze viele Organisationen. Was glauben Sie was von meinem Einkommen alles abfließt! Da bleibt
nicht mehr viel über. Hoffentlich komme ich in den Himmel!
Ja zur Fristenregelung ???? Wo wollen Sie ein Ja zur Fristenregelung hineininterpretieren? Ihr Beitrag
entspricht einfach nicht dem Wortlaut des Interviews. Bitte noch einmal genau lesen! Außerdem gebrauchen
Sie die Wortwahl „Skandalinterview“, die auch nicht in Ordnung ist.
Zölibat abschaffen? Es ist gut, wenn einmal intensiv in der Kirche über dieses Thema diskutiert wird.
Auch wenn vorerst kein Ergebnis erzielt wird, ist es doch ein Zeichen, daß dieses Thema viele Menschen
bewegt. Es gibt unzählige Meinungen wie schon alleine dieser Beitrag zeigt. Zunächst einmal wird dieser
Wert aus den Worten Jesu abgeleitet.“…der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach…“ Dieser Wert
ist sicher ein sehr schöner Wert, wenn auch schwer zu leben. Folgende Frage stellt sich mir persönlich:
Rechtfertigt die Interpretation dieses Textes tatsächlich eine Ableitung des Anspruches auf ein eheloses
Leben? Hat Jesus wirklich ein Unverheiratetsein der Männer, die ihm nachfolgen, im Sinn gehabt? Oder
wurde historisch gesehen ein solcher Aufbau draufgesetzt? Es gab ja in der Vergangenheit viele gute Gründe,
daß die Priester nicht heiraten durften, vor allem Fragen des Erbrechts. Heute hat sich die Situation
gewandelt, es werden nicht nur reiche Männer aus gehobener Gesellschaftsschicht Priester, Frauen sind
berufstätig. Ich denke, die katholische Kirche würde trotz Freistellungdes Zölibats nicht in den Protestantismus
abgleiten. Ob es in einem solchen Fall dann allerdings mehr Männer zum Priesteramt ziehen würde? Ja,
einige wenige vielleicht, aber nicht die Massen.
Diplomatie Habe ich recht gelesen? Man will die katholische Kirche jetzt als einen Verein von Diplomaten
bezeichnen? Sicher ist Diplomatie wichtig und notwendig, aber das so darzustellen wie in dem Artikel,
ist nicht richtig. Gerade der Papst scheut sich nicht, Dinge direkt anzusprechen.
@gelasius und grethipleti Das ist auch meine Meinung: Die Christen sollten aufstehen und die sofortige
Einstellung der Hetzkampanien verlangen. Die Situation ist ja unerträglich! Jedefalls wünsche ich dem
Papst und allein seinen Mitarbeiters alles Gute und starke Nerven in dieser stürmischen Zeit!
Entschuldigung Ich finde sehr gut, daß sich der Papst nicht für seine Worte entschuldigt, sondern nur
die Auswirkungen bedauert hat. Was hätte es denn auch zum Entschuldigen gegeben? Die Rede fand auf einer
Universitätim Rahmen eines Vortrages statt, und Zitate sind in diesen Kreisen üblich. Nichts zeigt hier
von schlechter Absicht des Papstes. Leider verbreitete sich diese Rede im Dunstkreis des Internets und
wurde dadurch verzerrt und aus dem Zusammenhang gerissen. Und war in moslemischen Ländern wieder ein
willkommener Anlaß, den gesamten Westen anzuprangern (Busch – Blair – Vatikan). Ein weiteres Feindbild
entstand in der Kette, die sich noch um beliebig viele Glieder erweitern wird. Das Zitat ist doch nur
ein Anlaß, wieder einmal auf den gesamten Westen (die Ungläubigen) loszugehen. Eine Verständigung mit
den Moslems ist bedauerlicherweise nun wirklich sehr schwer. Sie leben in einer anderen Denkwelt, das
müssen wir „Westler“ uns immer vor Augen halten. Daran wird sich nichts ändern. Vergessen wir nicht,
daß wir die Aufklärung durchlaufen haben, diese Völker nicht. Ob allerdings die Aufklärung der Weisheit
letzter Schluß ist, ist auch noch nicht bewiesen. Dennoch ist eine Morddrohung gegen den Papst ganz und
gar verwerflich und wird hoffentlich nie wahr werden. Schade um den Beginn dieses Pontifikates, es hatte
vielversprechend begonnen („Deus caritas est“…). Wünschen wir uns eine gute Wende in dieser unglücklichen
Angelegenheit!
#41 Doritta 23:11:46 | Samstag, 16. September 2006
Reaktionen So sieht also die Zukunft des Christentums in Europa aus: Wahrscheinlich sterben wir ohnehin
aus bzw. werden wir von den Islamisten mundtod gemacht. Na toll! Ich wette, daß Europa in 100 Jahren
weitgehend islamisiert ist. Die Reaktionen auf die Papstrede sind nur der Vorgeschmack darauf, was unter
der Oberfläche brodelt. Jetzt muß sich sogar ein Papst für etwas entschuldigen was er nie beabsichtigt
hatte !!!!!!! Welch unfaßbare Beleidigung für ihn! Nur schade, daß in diesem Fall die gesamte christliche
Welt nicht protestiert. Wie lau wir doch geworden sind! Aber etwas kann schon hier festgehalten werden:
MIT DEM ISLAM WERDEN WIR ZU NOCH ZU RECHNEN HABEN.
Tanz in der Liturgie Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich auszudrücken: Sprache, Stimme (das Wort…!)
und auch Bewegung. Leider wird wieder einmal schwarz/weiß gemalt. Warum sollte Tanz als schlichte Untermalung
in der Liturgie nicht erwünscht sein? Wenn dem nämlich so ist, müßten auch begleitende Chöre und
Orchester verboten werden. Was wäre denn da der Unterschied? Keine Tanzgruppe der Welt würde während
einer Liturgiefeier wegen Applaus oder zur Selbstdarstellung auftreten, es geschieht alles Gott zu Ehren,
da steckt auch kein heidnischer Kult dahinter. Es ist immer die Frage wie die Choreographie aussieht,
aber da kennt sich unser sonst so gescheiter Papst nicht aus. Ich frage mich übrigens, ob ein Superaufgebot
an Priestern, Ministranten etc., ein pompöser Einzug in die Kirche, Teilung des Zuges vor dem Altar,
Prunkgewänder nicht auch bald einem „Tanz“ gleichkommen. Unter Tanz kann man nämlich viel verstehen!
Aber keine Sorge, Tanz in der Liturgie setzt sich ohnehin nicht durch. Es wird von obenschon darauf geachtet
werden, damit die Aufmerksamkeit ungeteilt bleibt.
Tanz in der Liturgie Der Mensch hat viele Formen sich auszudrücken: Gestik, Gesang, Sprache. Warum nicht
auch im Tanz? Ich habe einmal einen sehr schönen Gottesdienst mit liturgischem Tanz besucht, es war wirklich
beeindruckend. Die Tänzerinnen waren natürlich nicht die Hauptakteurinnen, es war auch keine „Perfomance“,
sondern nur eine dezente Untermalung. Einfach schön!
Tridentinische Messe – Freigabe? Fallen wir jetzt in die Zeit vor dem II. Vatikanischen Konzil zurück?
Wozu brauchen wir die Messe in diesem Ritus? Wo, von wem und zu welchen Anlässen würde sie zelebriert
werden? Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, ob eine Freigabe erfolgen wird. Wenn ja, wäre das ein deutlicher
Hinweis auf den neuen Wind, der offenbar jetzt in Rom weht.
Reformislam? Schön gedacht von Prof. Ley, aber wahrscheinlich nicht umsetzbar. Muslime leben in einer
anderen Welt. Der Islam hat noch nicht die Aufklärung durchlaufen wie das Christentum. Denken und Gefühlswelt
sind gänzlich unterschiedlich von den Europäern. Da hilft auch ein Diskurs nicht. Im übrigen stellt
man in keiner Moschee Personen dar. Das müßte man in Zukunft berücksichtigen. Kein Wunder, wenn man
mit Karrikaturen das Ehrgefühl verletzt. Es gilt eher, gegenseitig Respekt und Verständnis entgegenzubringen.
Die Mehrheit der Muslime ist sicher nicht für das Verbrennen von Fahnen und Besetzen von Botschaften,
die wollen auch in Frieden leben.
Kirchenaustritte Bevor die österreichischen Bischöfe es sich im wohligen Glanz der medialen Lobeshymnen
bequem machen, sollten sie nicht vergessen, welche Botschaft ihnen Papst Benedikt XVI. mit auf den Weg
gab: Macht Euch keine Illusionen. Ich glaube nicht, daß es sich irgend Jemand von den Bischöfen bequem
macht. Jeder weiß doch, daß es um die Kirche trotz Beruhigung der Lage nicht zum Besten steht. Die Austrittszahlen
sind noch immer hoch genug. Das Foto mit Altbischof Kurt Krenn ist übrigens völlig unangebracht!
Mr. X… Das ist ja eine erheiternde Geschichte! Da streift angeblich der Papst des Nachts heimlich durch
die Gassen Roms, wohlgetarnt in einem schwarzen Auto und bekleidet mit einer schwarzen Soutane! Was macht
er wohl in seiner alten Wohnung und das so lange ???? Aber Spaß beiseite: Sollte es sich wirklich um
den Papst handeln und die Geschichte wahr sein, wird die Erklärung auf der Hand liegen: Papst Benedikt
hat ein schweres Amt. Er wird daher der Etikette des Apostolischen Palastes hin und wieder entfliehen
wollen und sich gerne in sein altes Heim für einige Stunden zurückziehen. Verständlich! Auch der Papst
ist nur ein Mensch.
@Romulus Ja, aber jetzt hat er eine ganz neue Aufgabe, nämlich die, gütig und demütig zu sein. Hatte
er nicht zu Beginn des Ponitifikates gesagt, er wäre nur ein bescheidener Arbeiter im Weinberg des Herren?
Ich glaube, mich richtig zu erinnern.
Papstwahl Stimmt dieser Artikel wirklich so? Ich dachte, die Wahl läuft frei und ohne Beeinflussung ab,
derweil lese ich von diskreten Arrangements etc.
@ An Bonifatius –--> Päpstin Wenn ich über Ihren Beitrag nachdenke, der hat schon was. Eine Frau an
der Spitze der katholischen Kirche… Demokratie…neue Organisationsstrukturen…etc. etc. Statt Kaffeekränzchen
sage ich lieber Meetings. Spaß beiseite: Wird nieeintreten. Da geht im biblischen Sinn vorher ein Kamel
durch ein Nadelöhr. Dennoch: Ein wenig mehr Modernisierung kann nicht schaden. Und man sollte auch einmal
das Positive sehen, nicht nur tadeln und kritisieren.
Verschmutzte Weihnacht Papst Benedikt hat hier ganz authentisch seine Meinung wiedergegeben: Schlicht
und besinnlich soll Weihnachten sein, und diese Charakterzüge zeichnen auch ihn aus. Ob der Vatikan so
„schlicht“ ist, kann nicht beurteilt werden. Fest steht, daß sich der Papst in seiner Rede an seine „Schäfchen“
gerichtet hat. Tatsächlich wird Weihnachten (zur berechtigten Freude der Wirtschaft) immer mehr zum „Konsumfest“,
der eigentliche Sinn wird zurückgedrängt, schade!
Ruhe als Christenpflicht? Leckes Schiff? Wenn das so in der Presse stand, kann das nicht als wahr gelten!
Was heißt Ruhe und warum kommt man zu der Meinung „leckes Schiff“? Die Kirche in Österreich steht zwar
nicht brillant da, aber viel besser als noch vor einigen Jahren. Nicht immer gerne gesehene, meiner Meinung
aber sehr positive Tendenzen können wahrgenommen werden: Für die Jugendlichen wird viel getan, es werden
Versuche unternommen, den Menschen die Kirche nahezubringen, insgesamt gibt es ein kluges „Marketing“
und viele engagierte Laien. Leider ist Mitgliederzahl in der katholische Kirche in Europa insgesamt rückläufig,
dagegen wird auch die gut gemeinte Papstrede nichts ausrichten. Wir wäre es übrigens, auch einmal über
die Leitung in Rom nachzudenken? Kann denn ein einzelner Bischof im eigenen Land bei diesem Zentralismus
viel ausrichten?
Sprungreif Hat das Weihbischof Dr. Krätzl tatsächlich so gesagt? Das wäre ja ein Quantensprung in der
Kirche. Leider wird man im Vatikan anders denken. Dr. Krätzl ist nicht der erste österreichische Bischof,
der sich für diesen Wandel ausspricht. Unsere Bischöfe sind modern, das finde ich sehr gut!
Klosterleben Schön, wenn man sich wirklich berufen fühlt. Aber warum sind es plötzlich so viele Frauen?
Vielleicht möchten sie von den Modediktaten und anderen, nicht immer erfreulichen Anforderungen des Lebens
Abstand nehmen. Aber zeichnet sich nicht hier womöglich auch ein Modetrend ab? So ein Eintritt sollte
auf jeden Fall mehr als sorgfältig überlegt werden!
Limbus ??? Wenn sich die Herren im Vatikan den Kopf darüber zerbrechen wollen, bitte sehr. Es ist ihr
Job. Aber es ist nicht der Wille Gottes, daß unschuldige Kinder in den Limbus kommen! Es dient wieder
einmal als Druckmittel (so wie viele Dokumente aus dem Vatikan), daß man sich für einen bestimmten Weg
zu entscheiden hat, sonst drohen Hölle und Verderben. Schade, denn es wäre an der Zeit, daß die Kirchenleitung
in Rom endlich einen barmherzigeren Standpunkt und moderneren Standpunkt einnimmt!
#13 Doritta 22:26:37 | Mittwoch, 30. November 2005
Limbus ??? Vom theologischen und wissenschaftlichen Standpunkt mag eine Diskussion über den Limbus seine
Richtigkeit haben. Aber der liebe Gott hat nie die Absicht, ungetaufte, unschuldige Säuglinge dort unterzubringen.
Nein, Gott ist die Liebe! Dazu bedarf es keines vatikanishen Dokumentes. Nun ja, wenn sich die Herren
dort den Kopf zerbrechen wollen, es sei ihnen vergönnt. Es ist ihre Aufgabe.
@Athanasius Lieber Athanasius! Erstens einmal gestatte mir einige „w“ Fragen: Woher willst Du wissen,
ob Du „meines Alters“ bist???? Woher willst Du wissen, ob „unerlaubte Materie“ benützt wurde? Warst Du
bei der Messe anwesend? Hast Du direkt den Kelch gesehen? Oder woher hast Du diese Information? Danke
für Deine wertvollen Tips, aber ich weiß ganz genau, nach welchen Riten die Messen ablaufen sollen.
Ich fühle mich keineswegs vom Erbgut der katholischen Kirche beraubt. Du brauchst mir keine Unwissenheit
vorzuwerfen, denn ich beschäftige mich intensiv mit kirchlichen Fragen (Messen, Riten, Latein etc.).
Vielleicht hängst Du Dich zu genau an eher lustigen Details auf: Was haben die Katakomben denn mit den
Sportschuhen zu tun? (Zugebenermaßen fand ich diese Einlage auch nicht sehr passend). Und daß die Kirchen
in Holland immer leerer werden, hat sicherlich nichts mit rockigen Jugendmessen, sondern mit dem Zeitgeist
zu tun. Ich kann Dich beruhigen: Diese Arten von Messen werden sicher die Ausnahme bleiben.
Nur Spektakel? Ich war bei der Eröffnung der Jugendkirche anwesend. Zugegebenermaßen war die Musik ein
wenig zu laut, aber sonst wurden alle liturgischen Vorschriften eingehalten. So wird auch der Vatikan
nichts dagegen haben. Ich fand den Wechsel zwischen Musik (es wurden wohlgemerkt nur geistlich-spirituelle
Texte und Gospellieder gesungen!) und Andacht sehr erfrischend. Die Andacht war bis in die letzten Reihen
spürbar. Und der Neben am Eingang war halt ein Gag, durch eine Nebelwand einzutreten ist etwas Originelles.
Mit einer Disco hatte diese Messe aber nichts zu tun! An dieser Eröffnung waren schon aus Neugier viele
Jugendliche anwesend. Es wurde betont, daß es in St. Florian Ereignisse einer solchen Größenordnung
nicht sehr oft geben wird und auch viel Platz für stille Stunden reserviert wird. Ich sehe das Ganze
als Versuch, einen Gottesdienst anders zu gestalten und den Jugendlichen einen von vielen Wegen zu Gott
aufzuzeigen. Ob dieses Experiment fortgesetzt wird, wird sich noch weisen.
Absprung …Nach dem annus horribilis 2004 stehen jetzt Skandaleähnlicher Größenordnung ins Haus.…
Na, so schlimm wie 2004 ist diese Begebenheit nicht und schon gar nicht ein Skandal! Sie haben sich nichts
zuschulden kommen lassen. Symptomatisch: Sie führten fast leere Priesterseminare. Die Motivation kann
da verständlicherweise nicht hoch sein. Es ist halt ein trauriges Kapitel, die Sache mit der Prieserausbildung.
Helfen die Gebete um geistliche Berufe überhaupt? Die Hoffnung stirbt zuletzt! Wie kann der Priesterberuf
für junge Menschen attraktiver gemacht werden? Durch Abschaffung des Zölibats? Wäre ein Weg, wenn auch
nicht der Weisheit letzter Schluß. Davon wollen aber hochrangige Vertreter nichts wissen (siehe Bischofssynode).
Also fällt der Zölibat nicht. Über andere Vorschläge nachzudenken, würde den Rahmen dieses Beitrags
sprengen. Aber es könnte durchaus andere Rahmenbedingungen geben. Die Kirche in Österreich wird sich
leider weiterhin mit dem Problem des Priestermangels konfrontiert sehen.
Bischofssynode Wenn dieser Vorentwurf wirklich stimmt, bin ich sehr enttäuscht über den Ausgang dieser
Tagung. Es stimmt schon, daß man der Eucharestie verstärkte Aufmerksamkeit widmen soll und auch die
„Reichtümer des II. Vat. Konzils“ ausschöpfen soll, um den Wortlaut der Vorschläge kurz wiederzugeben.
Darüber kann nicht lange genug nachgedacht werden. Aber was nachher kommt, verschlägt einem förmlich
den Atem! Es gibt absolut keine Neuerungen, man ist nicht einmal gewillt, eine Diskussion z.B. über die
Weihe verheirateter Männer, geschweige denn über den Zölibat aufzunehmen, ferner über den Kommunionempfang
wiederverheirater Geschiedener. Und der Friedensgruß soll nun auch nicht mehr erwünscht sein? Gerade
dieser trägt doch zur Verbindung bei. Es besteht keine Gefahr, daß er wichtiger als die Hl.Kommunion
wird! Welche Lebensferne herrscht da! (siehe Vorschlag 40) Nun ja, die Kirche wird von sehr alten Männern
dominiert. Da scheint mir ja Papst Benedikt noch liberaler als mancher Synodenvater zu sein. Leider wird
weiterhin akuter Priestermangel herrschen, und die Kirchenaustritte werden weitergehen. Aber, sie wollen
nicht verstehen, worum es den Menschen wirklich geht: Nämlich um Angenommenwerden in der Kirche, Verständnis
und Barmherzigkeit. Hoffentlich werden diese Vorschläge bis auf einige Ausnahmen nicht umgesetzt.
Pro und Contra Man könnte diese Diskussion jetzt endlos fortsetzen, aber eine zufriedenstellene Lösund
wird es nie geben! Immer wieder werden in den Beitrag von Kardinal Schönborn Dinge hineininterpretiert,
die er vielleicht so nicht gemeint hat. Es gibt zwei Pole in der Diskussion, einen eher in Richtung Glauben
–--> Schöpfung und den anderen in Richtung Zufall –---> Auslese. Und es ist Jedem überlassen, beide
Ansätze in sein eigenes (Glaubens-) Leben zu integrieren oder auch nicht.
Berufung Nicht Selbstverwirklichung sondern Berufung war der Lebenszweck dieser bemerkenswerten und tapferen
Frau. Sie ist jetzt bei Gott, wo sie gut aufgehoben ist.
Angriffe Ohne jetzt eine genaue Analyse zu betreiben: Es scheint offenbar nicht möglich zu sein, ein
friedliches Miteinander zu leben. Irgend jemand fühlt sich immer beleidigt und provoziert. Diesmal die
Israelis, die ja sonst auch nicht sehr zahm agieren. Wie schwer muß das Amt für Papst Benedikt sein!
Er ist nicht zu beneiden.
Lebenserwartung? So ein Schwachsinn dieser Artikel! Was ist eigentlich mit den Singles? Die sollen ja
angeblich auch eine geringere Lebenserwartung haben als ihre verheirateten Zeitgenossen. Zynisch könnte
man jetzt gegenüberstellen: Eine Ehefrau, deren Mann sie quält, eine glücklich verliebte Singelefrau,
ein Ehemann, der an Trunksucht leidet und ein glückliches Homopaar. Wer hat wohl die höhere Lebenserwartung?
Nichts mehr anzubieten? Die Kirche hat sehr wohl etwas anzubieten, man muß es eben für sich persönlich
entdecken. Auf jeden Fall war das Programm dieser Nacht sehr beeindruckend und dem Image der Kirche sicher
zuträglich.
Anarchische Freiheit Es ist eine „never ending story“, das Thema mit Homokonkubinat, freien Parnerschaften
etc. Dennoch liegt ja auch etwas zwischen den Polen Freiheit und Bindung. Vielleicht entsteht etwas, wahrscheinlich
lieben sich auch Gleichgeschlechtliche und können nichts für diese Neigung. Warum werden sie so verurteilt,
wenn sie vielleicht in guter Absicht zusammenleben. Man kann doch diese Partnerschaften nicht immer ausgrenzen.
Ich hörte den Wortlaut seiner Rede nicht, in religion.orf.at steht mehr drinnen. Die Worte lesen sich
hart und zu polarisierend. Wo ist die Brücke? Wo ist die Barmherzigkeit? Wie wirkt die Rede auf die Betroffenen?
Wird Papst Benedikt etwas bewirken? Ich fürchte nein. Es wird sich außerdem so in der Kirche nichts
ändern.
Antwort auf die erste Lesermeinung Na ja, ob das so schön ist, hinter Mauern zu leben… Dennoch wäre
eine Arbeit in der Kranken- oder Altenpflege produktiver und dient mehr der Menschheit.
Sexuelle Eignung Und als 25-jähriger kann man das trotz bester Vorsätze so genau wissen? Und was ist,
wenn einem Priester die große Liebe begegnet? Diese ist ja auch von Gott geschenkt. Vielleicht ist das
Herz stärker als der Kopf? Soll’s ja auch geben oder? Das ist die eine Seite. Und wegen der „Reifeprüfung“:
Ich bezweifle, ob sich jede Phantasie etc. so genau feststellen läßt, da wäre ich sehr vorsichtig.
Nur Ahnungslose können solche Erwartungen haben. Warum gesteht die katholische Lehre den Menschen (Priestern
und Laien) keine natürliche Sexualität zu? Alles wird mit Verbot und Bann belegt, ist doch jetzt schon
überholt und mit ein Grund, warum viele Menschen die Lehre als unglaubwürdig erachten. Und noch etwas:
Je mehr Verbote ausgesprochen werden, um so interessanter wird die Sexualität. Ein natürlicher Zugang
dazu ist immer noch am besten. Der Zölibat ist sicher ein großer Wert, aber die Ehe auch!
Verständnis / Fundamentalismus Vielleicht sollte man sich einmal zusammensetzen und in Ruhe miteinander
reden. Was haben Manche aus der Predigt herausgehört, was gar nicht so gemeint war? Warum wird jetzt
jedes einzelne Wort gegen den Kardinal verwendet ohne den Gesamtzusammenhang zu beachten? Es ist schon
so, daß es in der Kommunikation immer wieder Mißverständnisse gibt.
Die kleine Hand bewegte sich Mich hat dieser Artikel sehr berührt und entsetzt. Richten tu’ ich nicht,
ich kann nur persönlich sagen: Verhütungsmittel benützen wo immer es möglich ist! (Auch wenn manche
G’scheite behaupten, frau könne trotz Pille schwanger werden…)
Holocaust und Abtreibung Nun ja, auch heute sollte niemand den Holocaust erwähnen, da fühlen sich noch
immer viele Menschen auf den Schlips getreten. Natürlich waren das ganz schlimme Verbrechen. Aber man
darf doch nicht die Augen vor dem verschließen was heute durch die Abtreibungen geschieht! Das ist ebenso
tragisch wie kriminell. In der Sache hatte der Kardinal recht.
@Dolfus Wegen Bewerbungunterlagen: Danke für den Tip! Assistentin wäre noch besser! Zu sämtlichen Beiträgen:
Da macht Ihr Euch alle über Eure eigenen Gedanken lustig, denn ernst nehmen kann man die Kommentare natürlich
nicht!
An die beiden Kommentierenden: Seid Ihr eigentlich neidig auf die Reise des Herrn Kardinal? Man bekommt
so den Eindruck, wenn man Eure Artikel liest. Ihr wißt doch sicher ganz genau, daß Besuche zu seinen
Repräsentationsaufgaben gehören. Das hat mit „Herumreisen“ oder „gräflich“ nichts zu tun. Und warum
sollte er seine Karriere nicht weiter planen? Das geschieht doch auch in Wirtschaft und Politik oder?
Die geplante Indonesienreise ist nun zufällig mit der verheerenden Flut zusammengekommen. Um so mutiger
finde ich, daß er mitten in die Krisengebiete gereist ist und den betroffenen Menschen Beistand gegeben
hat. Und einen Dialog mit Vertretern des Islam zu führen, hat mit „geschmeidigen Reden“ nichts zu tun,
sondern deutet sehr wohl darauf hin, daß es ihm gelingt, das Werk von Kardinal König, nämlich Brückenbauer
zu sein, fortzusetzen.
Ein Zeichen Gottes Ich bin auch fest der Meinung, daß die Flutkatastrophe ein deutliches Zeichen Gottes
war. Ich glaube, viele Menschen wurden tatsächlich aufgerüttelt. Manche aber gehen darüber hinweg als
ob nichts geschehen wäre. Wie kann Gott eine solche Tragödie zulassen? Wir sind in unserem Menschsein
gefordert, unser Leben zu überdenken, nach der Katastrophe bestmöglich zu helfen, dankbar zu sein und
die Dinge in einer neuen Relation zu sehen. Das Lösen der Probleme (selbst nach einer solchen Katastrophe)
kann Gott uns nicht abnehmen. Und hier liegt unsere große Chance, in unserem Menschsein eben, in unserer
Verletzlichkeit und letztendlich auch in der Vergänglichkeit. Gott läßt uns nicht im Stich.
Menschenhandel und Abtreibungsklinik Zwei Artikel, die an Scheußlichkeiten nicht zu überbieten sind.
Man kann nur hoffen, sie stimmen so nicht. Nach der unfaßbaren Flutkatastrophe nun der Menschenhandel.
Skrupellose Menschenjäger am Werk. Und dann die Abtreibungsklinik. Nach der Tragödie wird zur Tagesordnung
übergegangen. Manche lernen nicht dazu (…Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun…)
Adoption Ich finde es ungeheuer mutig von einem 16-jährigen Mädchen, ihr Kind auf die Welt zu bringen
und zur Adoption freizugeben! Das ist Schutz des Lebens! Daß man Repressalien ausgesetzt wird, wenn man
sich nicht für eine Abtreibung entschließt, halte ich für eine bedenkliche Entwicklung.
Flutkatastrophe Es ist schon tragisch, daß es immer wieder die ärmsten Länder der Welt trifft. Und
jetzt noch Länder, die auf den Tourismus angewiesen sind. Ob die Spenden ausreichen, um alles wieder
aufzubauen?
Die Abtreibungsgegner und die Wahrheit Manche Methoden der Abtreibungsgegner sind nicht glücklich gewählt.
Die Heilige Familie hat in diesem Comic nichts verloren! Da gibt es keinen Zusammenhang mit der Gabi und
der Abtreibungsklinik! In dieser sehr heiklen Frage ist trotzdem Sachlichkeit angebracht. Trotzdem finde
ich gut, daß von der Organisation JfdL u.a. auf die schädlichen Folgen der Abtreibung hingewiesen wird!
Aktionen sind immer gut, wenn sie ihr geplantes Ziel erreichen.
Stellungnahme des Personals Ich finde es nicht richtig, das Personal zu deratigen Handlungen zu zwingen.
Der Brief ist sehr gut! Hoffentlich bewirkt er etwas (?)
Kindermund tut Wahrheit kund Die kleine Klara ist ein bemerkenswertes Mädchen! Möge ihr dieser tiefe
Glaube erhalten bleiben! Eine ganz andere Geschichte habe ich von meiner jetzt 8-jährigen Nichte gehört,
nur würde diese wohl nie erwähnt werden. Trotzdem möchte ich sie hier niederschreiben: Sie war damals
vier Jahre alt, wir besuchten den Gottesdienst. Sie war immer fasziniert, als die Hostie gebrochen wurde.
Wir Erwachsene erklärten ihr (für Kinder verständlich), warum das so ist, daß es mit dem Teilen mit
anderen Menschen zusammenhängt. Und dann kam der tolle Satz: „Wenn ich einmal da vorne stehe, kann ich
das Brot auch brechen und teilen!“. Sie hatte damals eine tiefe Sehnsucht, so wie der Herr Pfarrer den
Gottesdienst zu feiern. Dies hat sie uns immer wieder beteuert. Kinder haben einfach einen ganz besonderen
Zugang zu Jesus und sind immer bei der Wahrheit. Ich als ihre Taufpatin werde versuchen, ihre Spiritualität
so gut es geht zu stärken!