Josef
Erstellt: 08:20:27 | Sonntag, 2. Oktober 2005
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53 Lesermeinungen
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Spekulationen über die Gesundheit des Bischofs
#3   Josef   20:06:54 | Dienstag, 11. März 2008
Es ist eine Katastrophe,
was mit Bischof Koch in der Schweiz angestellt wird. Doch da befindet er sich wohl auf dem Wege der Nachfolge Christi. Man erinnere sich, nächste Woche feiern wir die Karwoche. Bischof Koch wird zwar nicht gegeisselt und mit Dornen gekrönt, doch die Verhöhnung durch die Medien und die vereinten Pharisäer sowie seine Einsamkeit gemahnen mich sehr daran.
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#15   Josef   08:58:33 | Freitag, 7. September 2007
@Giazinta
„"„Wer nicht zur Kirche und zum Papst und seinen direkten Untergebenen stehen kann, soll die Kirche wechseln und uns endlich in Ruhe lassen!“"“
Das sehe ich auch so, Giazinta, doch das Problem liegt wohl in der Realität, dass keine andere Kirche die Röschenzer aufnehmen will. Jedenfalls ist von solchen Bestrebungen nichts zu vernehmen.
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#3   Josef   08:02:50 | Donnerstag, 6. September 2007
Ein sonderbares Schauspiel der Macht
wird uns da in der Schweiz mit ihrem Sonderstatus innerhalb der Römisch-Katholischen Kirche vorgeführt. Da verbreitet ein Priester in einer ihm anvertrauten Pfarrgemeinde Glaubensgut, welches in entscheidenden Punkten eindeutig der Römisch-Katholischen Lehre widerspricht. Der ihm übergeordnete Bischof entzieht ihm nach erfolgloser Zurechtweisung die Missio canonica, wonach sich praktisch alle (?) ‘Gläubigen’ der Kirchgemeinde hinter den Pfarradministrator stellen und somit seine von der Römisch-Katholischen Lehre abweichende Amtsauslegung unterstützen. Da wäre nun doch längst ein Machtwort von Rom aus zu erwarten. Statt dessen lässt man Bischof Koch im Schilf stehen.
Eigenartig ist auch das Verhalten des Evangelisch-Reformierten Kirchenbundes der Schweiz, der keine Anstalten zu zeigen gedenkt, den abtrünnigen Priester in seinem Bund mit offenen Armen zu empfangen. Wäre doch ein gefundenes Fressen, oder ? Oder doch nicht ?
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#6   Josef   15:08:44 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Rudolfus
Also der Katholik war ein waschechter Eidgenosse – aus der Gegend in der Nähe von Appenzell. Ueber die Nationalität des Reformierten ist mir nichts bekannt. Vermutlich wird es ein Nordire gewesen sein;-)
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#4   Josef   14:54:28 | Dienstag, 12. Juni 2007
Ein verwandter Missionar
erzählte mir einst während seines Urlaubs eine köstliche (angeblich wahre) Anekdote von seinem reformierten Kollegen in Afrika. Als die Katholiken eine neue, komfortablere Kirche bauen wollten, ersuchten sie den evangelischen Missionar in Hinsicht auf das sehr angenehme Einvernehmen um eine Spende. Meinte der, das wäre dann doch zuviel der Oekumene. Er könnte sich aber allenfalls zu einem finanziellen Beitrag für den Abriss der alten Kapelle bereit erklären.
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#22   Josef   12:49:23 | Dienstag, 12. Juni 2007
@Elendester Sünder
Sorry, aber der Zwischenname „Adolf“ ist ein Schweizer Medienwitzchen;-)
Er heisst natürlich Frank André Meyer – nach dem Mädchenname seiner Mutter Frau Meyer-André.
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#19   Josef   09:09:00 | Dienstag, 12. Juni 2007
Richtig, Rudolfus !
Für den Geldbeutel des Staatsbürgers ist es eine „Erleichterung“. Doch der Schweizer Souverän will eben nicht, dass man es ihm SCHWER macht;-)) NOCH nicht !
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#17   Josef   07:11:23 | Dienstag, 12. Juni 2007
Wo Frank A. Meyer (das „A“ steht für Adolf) Recht hat,
haht er Recht. Das Vaticanum II fand tatsächlich von 1962 – 1965 (eröffnet unter Johannes Paul II) statt. Und so hat er es wohl gemeint.
Der Rest ist eigentlich nicht der Diskussion wert. FAM (wie wir in hier liebevoll zu nennen pflegen) steht in der grössten Sonntags-Zeitung der Schweiz mit gnädiger Erlaubnis des Ringier-Konzerns eine Kolumne zur Verfügung, die zwei Drittel bis drei Viertel der Leser masslos aufregt, aber eigenartigerweise die Auflage dieses Blattes auf erstaunlicher Höhe hält. Unter anderem spricht er dem Souverän in der Schweiz das demokratische Recht ab, über Einbürgerungs- und Steuergesetze zu bestimmen, da nach seiner Ansicht solche Gesetze übergeordneten EU-Bestimmungen, ja sogar nicht näher umschriebenen weltumspannenden „Bürgerrechtsgesetzen“ unterstehen sollten.
Na ja, wir Eidgenossen könnten noch schlimmere Kerle ertragenJ
Josef
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#6   Josef   05:10:57 | Montag, 25. Dezember 2006
Richtig, Rex Ornithorhynchum !
Tatsächlich habe ich keine Ahnung, woher Du die Gewissheit nimmst, dass ich keine Ahnung hätte. Bist Du ein Auserwählter ? Und warum tut Dir das leid ?
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#1   Josef   11:24:52 | Sonntag, 24. Dezember 2006
Kein Begräbnis für Show-Selbstmörder ?
Was für eine erbärmliche, dem christlichen Gedanken zuwiderlaufende Berichterstattung über ein tragisches Ende eines Menschen ! Einen Menschen, der seit Jahren unter seinem Gebrechen litt und sich dessen Ende herbeisehnte, als einen „Show-Selbstmörder“ zu bezeichnen und ihm das Recht auf ein christliches Begräbnis abzusprechen, ist ja wohl aus der tiefsten bigotten Schublade gezogen.
Traurig, fast fühle ich mich ins Mittelalter zurückversetzt, aber Gott wird für sein letztes Wort solche Pharisäer wohl nicht um Rat fragen.
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#9   Josef   13:25:37 | Montag, 11. Dezember 2006
@Gastus
Sollte ich mich je mit ein paar Jugendlichen an einem Fussballfeld treffen, die mir weismachen wollen, sie wären aufgrund meiner Aussage in SEINEM NAMEN hier, werde ich die Wahrheit sehr schnell an „ihren Früchten“ erkennen. Falls sie Flaschen aufs Feld würfen oder ausrasteten, weil die eigene Mannschaft am verlieren ist, wüsste ich sofort, dass sie nicht IN SEINEM Namen zusammen gekommen sind. Das wäre aber dann deren Problem, nicht meines. Mit ihnen an einer Frittenbude zu stehen und darüber zu diskutieren, warum die Mannschaft verloren oder gewonnen hat, bereitete mir keine Gewissenszweifel. Hat doch Jesus nach der Bergpredigt selbst für genügend Nahrung gesorgt, oder nicht ? Wenn Sie natürlich nicht glauben, dass das damals wirklich geschah oder dass ER nicht sagte, ER sei mitten unter uns, wenn wir in SEINEM NAMEN zusammenkämen, dann leben Sie doch einfach nach Ihrem Glauben. Da haben Sie Ihr volles Recht dazu.
Redaktion benachrichtigen Eingeengter Glaube
#2   Josef   11:21:53 | Montag, 11. Dezember 2006
Ein wunderbarer Beitrag !
Dieser Ansicht bin ich eigentlich schon seit meines beginnenden Erwachsenseins. Wenn ich die Evangelien so durchlas, fand ich wenige Stellen, da Jesus im Tempel lehrte. Er war eher in privaten Gesellschaften und in der Natur auf Bergen und an Seen anzutreffen. So hat er auch gelehrt, dass er mitten unter jenen sei, welche sich in seinem Namen träfen;wo auch immer. Die einziges Szene, in welcher er ausnahmesweise seine Beherrschung verlor, fand dagegen ausgerechnet in einem Tempel statt.
Demgegenüber steht allerdings auch die Ueberlieferung, dass er seine Kirche auf Petrus baute, welcher wiederum – wohl mit Paulus und den Nachfolgern zusammen – dann den zeremoniellen Gottesdienst ins Leben rief. Vielleicht war dies für führungsabhängige Gläubige gedacht ? Das Ueberdauern der Papsttums bis in die heutige Zeit kann einem also schon überzeugen, dass die Befolgungen der päpstlichen Kirchengesetze so oder so nicht schlecht sein kann.
Redaktion benachrichtigen Können organische Moleküle „spontan“ entstehen?
#16   Josef   08:08:02 | Montag, 30. Oktober 2006
Seit „Scopes Monkey Trial“ 1925,
verfilmt 1960 unter dem Titel „Wer den Wind sät“, sollte eigentlich die Grenze zwischen Glaube und Wissen um die Entstehung der Menschheit erkannt und das Thema somit abgehakt sein. Aber das hört wohl nie auf – und das scheint mir auch gut so;-)
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#35   Josef   07:21:01 | Dienstag, 12. September 2006
@DDL, über die 10 Gebote
habe ich auch schon viel nachgedacht. Jedes fängt mit DU an. So sollte man sie eigentlich auch verstehen: Auf sich persönlich bezogen, auf MICH. Hätte Gott gewollt, dass wir besorgt sind, dass der Nächste die Gebote einhält, hätte er uns doch geboten: ER soll… ja ?
Es fragt uns keiner, ob es uns gefällt,
ob wir das Leben lieben oder hassen.
Wir werden ungefragt in diese Welt gestellt
und müssen sie auch ungefragt verlassen.
Mascha Kaleko
Redaktion benachrichtigen Stellvertreter Christi oder Superman?
#4   Josef   15:16:33 | Montag, 11. September 2006
Frau Doktor Uta Ranke-Heinemann
als blöde Kuh oder als Suppenhuhn zu bezeichnen, geht nun doch wesentlich an einer sachlichen Qualifikation vorbei, denn sie ist zweifellos eine hochintelligente Frau. Aber man darf sich natürlich fragen, wieso eine Frau, die in verschiedensten Richtungen evangelisch-reformierter Glaubensgemeinschaften ihre theologischen Ansichten erfolgreich hätte zum Tragen bringen können, zum römisch-katholischen Glauben konvertierte. Da muss wohl ein gerütteltes Mass an Machthunger dabei gewesen sein. Um aber einzusehen, dass sie ihr Lebensziel, die erste Päpstin zu werden, unmöglich erreichen können wird, dafür war ihre Intelligenz aber auch ihr religiöses Verständnis dann doch zu niedrig. Arme Frau !
Redaktion benachrichtigen Theologieprofessor gegen Kopftuch
#33   Josef   08:36:39 | Freitag, 18. August 2006
@Blueberry: Warum müssen wir so ängstlich sein,
uns die Rechtssprechungen des Iran, der Saudis und der Sudanesen als Vorbild zu nehmen ? – Schade, kann man Mutter Teresa nicht mehr fragen, ob sie etwas dagegen hätte, eine Muslimin mit Kopftuch als Lehrerin an irgendeiner Schule im Westen zu akzeptieren. Sie schiene mir in christlicher Nächstenliebe kompetenter als ein evangelischer Theologieprofessor.
Redaktion benachrichtigen Theologieprofessor gegen Kopftuch
#30   Josef   13:31:35 | Donnerstag, 17. August 2006
Zum Glück für uns Männer, Aphrodite,
entscheiden sich nicht alle christlichen Frauen für diesen Schritt;-)) Aber es gibt christliche Frauen, die zum Islam konvertieren und dann freiwillig den Schleier nehmen, obwohl das von ihrer Herkunft her nicht nötig wäre. Oder Musliminnen, die sich von der Kultur ihrer Heimat trennen aber das Kopftuch als Zeichen für ihre ‘besondere’ Gesinnung der Schamhaftigkeit behalten möchten. Und um diese Menschen geht es mir. Warum müssen wir so ängstlich sein, denen eine Verschleierung zu verbieten ?
Redaktion benachrichtigen Theologieprofessor gegen Kopftuch
#22   Josef   09:30:16 | Donnerstag, 17. August 2006
@Aldo Garigiet
Man kann sehr wohl einen Apfel mit einer Birne vergleichen. Man MUSS das sogar tun, um den Unterschied festzustellen. Man muss auch eine Beere mit einer Erdbeere vergleichen um festzustellen, dass letztere gar keine Beere, sondern eine Nussfrucht ist. Und man muss ehrlich eine Nonnentracht mit einem Muslimaschleier vergleichen, um die Gesinnung der Trägerin dahinter zu erkennen. Wenn natürlich ein Vorurteil besteht, ist dieser Vergleich sinnlos.
Redaktion benachrichtigen Ein Widerspruch in sich?
#30   Josef   07:52:26 | Donnerstag, 17. August 2006
@Matt
Vielleicht versuchst Du’s mal mit Goethes Faust:
Goethe lässt Faust sprechen:
„Geschrieben steht: »Im Anfang war das Wort!«
Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
Ich muß es anders übersetzen,
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.
Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.
Bedenke wohl die erste Zeile,
Dass deine Feder sich nicht übereile!
Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?
Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!
Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,
Schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat
Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!“
Redaktion benachrichtigen Theologieprofessor gegen Kopftuch
#20   Josef   07:23:33 | Donnerstag, 17. August 2006
@Aphrodite
Insofern hat Koch NICHT recht !
„"„Das eine ist die Folge einer individuellen, bewussten Entscheidung, die als erwachsener Mensch nach Vorbereitung und reiflicher Überlegung getroffen wurde, das andere ist die Folge eines Hineingeboren-Seins in eine Religionszugehörigkeit, die sich im Umfeld anderer Kulturen befindet.“"“
Wo bitte, liebe Aphrodite, liegt da der Unterschied ? Meinen Sie tatsächlich, eine Muslima, die aus der Geborgenheit ihres Heimatlandes hierher nach Europa verpflanzt wurde, hätte als ‘öffentliche’ Person – wie zum Beispiel eine Lehrerin – nicht auch
eine bewusste Entscheidung getroffen, verschleiert zu sein ?
Redaktion benachrichtigen Ein Widerspruch in sich?
#17   Josef   07:10:40 | Mittwoch, 16. August 2006
@Alexandra
Das ist schön, was Sie uns da über die Freude sagen. Aber hätten Sie es Matt nicht auch etwas schöner sagen können, als bei ihm Paranoia zu vermuten ? ;-))
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#54   Josef   09:23:23 | Freitag, 23. Juni 2006
@nochmals Navon
Die Gesetzgebung ist in diesem Fall eindeutig ?
Dann geht es also nicht nur darum, dass unter gewissen Umständen straffrei abgetrieben werden darf, sondern dass die Abtreibung auch durchgesetzt werden muss – GEGEN die Ueberzeugung eines Arztes, unter Androhung der Schadenersatzpflicht ?
Bedenklich, bedenklich. Man könnte befürchten, dass – wenn denn z.B. Sterbehilfe legalisiert sein wird – Klagen gegen Verweigerung derselben geführt werden können, oder ?
Redaktion benachrichtigen Behinderte sind ein Schaden, der beseitigt gehört
#8   Josef   15:24:47 | Donnerstag, 22. Juni 2006
@Navon
Grundsätzlich ginge ich mit Ihrer Stellungnahme zum Artikel einig, wenn im vorliegenden Fall das behinderte Kind auf Veranlassung der Eltern tatsächlich abgetrieben worden wäre. Die Krux an den sogenannten „Fristen- und Indikationenlösungen“, die in vielen Ländern eingeführt wurden, ist das unterschiedliche Verständnis der Befürworter und Gegner. Die Hardliner kennen keine Einschränkung, wollen jede Art von Empfängnisverhütung und Schwangerschaftsabbruch verbieten und – das ist ihnen besonders wichtig – die Betroffenen bestrafen. Die Ultraliberalen dagegen kennen keine Skrupel und
möchten es allein der Mutter überlassen, was zwischen Empfängnis und Geburt mit dem Kind zu geschehen hat. Die mehrheitsfähigen Lösungen wurden von Menschen ermöglicht, die unter gewissen Umständen betroffenen Eltern Straffreiheit gewähren möchten. Leider hat man bei den Ausführungsbestimmungen der Gesetze vergessen, dass Aerzte und Assistenzen faktisch gegen ihr Gewissen handeln müssten, wenn sie gläubige Katholiken sind. Ob dies im vorliegenden Fall zutrifft, weiss ich natürlich nicht. Störend ist jedenfalls, dass durch die Unterlassung eines Eingriffes ein Schadenersatz geltend gemacht werden kann.
Redaktion benachrichtigen Selbsternannte Bischöfin erzeugt Verwirrung in Asien
#22   Josef   14:40:41 | Montag, 12. Juni 2006
Alfredo Ottaviani
Können Sie mir sagen, wann und in welchen Worten ein Papst „ex cathedra“ das von Ihnen erwähnte Dogma von der Angeschlossenheit der Offenbahrung verkündet hat ? Das – und generell alle „ex cathedra“-Dogmen würden mich sehr interessieren. !:)
Redaktion benachrichtigen Feuchtfröhlicher Abschied + …
#11   Josef   10:39:20 | Montag, 29. Mai 2006
@apex
Sind Sie einer der wenigen Auserwählten aus den vielen Auserlesenen, die uns das Evangelium verkünden sollen ?
Die entsprechenden Gebote kenne ich, und ich versuche, sie einzuhalten. Da ich aber kein Auserwählter bin, erachte ich es nicht als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass auch die anderen Gläubigen die Gebote einhalten. Ich habe tatsächlich in dieser Beziehung genug mit mir selbst zu tun. Das andere überlasse ich Gott und den Auserwählten. Ist das zu wenig ?
Josef
Redaktion benachrichtigen Das finstere Treiben von ‘Pro Familia’
#19   Josef   07:45:35 | Montag, 15. Mai 2006
Wenn sich einer
wie ich dann und wann in dieses Forum verirrt, muss er immer wieder zur Kenntnis nehmen, dass da nicht sehr viel tiefer Glaube zu erkennen ist. Das soll kein Vorwurf sein, eher eine Feststellung des Bedauerns. Aber vermutlich habe ich mir da selber eine Falle gestellt: Ich suche nach einer Antwort auf die Frage, was Gott von MIR möchte; und eine solche gelehrige Antwort bekommt man relativ häufig. Wahrscheinlich hülfe mir die Antwort eines tief Gläubigen mehr, der mir erklärt, was Gott von IHM will und wie er/sie das zu erfüllen versucht. Aber eben, das ist wohl zu viel verlangt. Da muss ich wohl wieder mehr den „direkten Draht“ anwählen.
Redaktion benachrichtigen Publikumsbeschimpfung von der Kanzel
#21   Josef   14:34:01 | Montag, 24. April 2006
Wie oft
müssen Leser hier noch nachfragen, welcher Art der angezeigte Liturgiemissbrauch eigentlich gewesen ist, bis man aufgeklärt wird ? War der Missbrauch so schrecklich, dass die Umschreibung nicht ausgesprochen werden darf ?
Redaktion benachrichtigen Der Bischof von Basel wäscht Hans Küng den Kopf
#19   Josef   09:31:25 | Sonntag, 2. April 2006
@Bernadin
„„Du bist Petrus der Fels, und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.““
Ist das nicht eine Struktur ?
Und ist es evangeliumsbezogen, einen Menschen seiner Haltung und Mimik wegen als Problem zu betrachten ?
Redaktion benachrichtigen Henker in der Klemme
#18   Josef   05:47:22 | Dienstag, 28. März 2006
@Stephan
Fusst Ihr Glaube ausschliesslich auf dem Alten Testament, und ist tatsächlich nichts von der Christlichen Botschaft in Ihre Gesinnung durchgedrungen ?
Redaktion benachrichtigen Henker in der Klemme
#13   Josef   22:41:26 | Montag, 27. März 2006
Mir wird speiübel,
wenn ich die Beiträge von Brandenburgis und filiusdei lese; nicht weil sie für die Todesstrafe sind, sondern weil sie sich dabei auf Christus berufen. Welch einer Bigotterie bedarf es, um die Lehre Christi derart zu missbrauchen.
Eine Tat als Mord zu klassifizieren setzt meines Wissens beim Täter unter anderem den Vollbesitz des Bewusstseins voraus. Morales war zur Tatzeit betrunken, hat diese Voraussetzung also nicht erfüllt; ein Staat, der ein Todesurteil vollstrecken lässt – und dazu noch auf diese Art und Weise – jedoch schon.
Redaktion benachrichtigen Wenn die Faust zum Argument wird
#9   Josef   14:58:42 | Freitag, 17. März 2006
Präsident Lech Kaczynsk
behauptet ja oft genug, nach christlichen Grundsätzen zu politisieren. Nachdem man aber zu wissen bekam, dass er die Todesstrafe in Polen wieder einführen will, muss man zum Schluss kommen, dass er bigott ist. Da wäre es möglich, dass er auch bezüglich Homosexualität bigott denkt. Die Demonstrationen der Schwulen sind für mich deshalb verständlich. Immerhin fand ich in den Evangelien bisher noch kein Christuswort gegen Homosexualität, dagegen die Weisung: „Wer von Euch ohne Fehler ist, der werfe den ersten Stein“, eine klare Meinungsäusserung, ob „Menschen“ die Vollstreckung eines Todesurteils zustehe oder nicht.
Redaktion benachrichtigen Was ist mit den Mißhandlungen an deutschen Schulen?
#9   Josef   15:40:25 | Mittwoch, 1. März 2006
Eine ausgezeichnete Stellungnahme
von Gabriele Nettej. Bei ihrer Bemerkung:
„"„Im Falle meines Sohnes hätte ich einen Lehrer verstehen können, wenn ihm die Hand ausgerutscht wäre. Nicht im Traum wäre mir eingefallen, einen solchen Vorfall zur Anzeige zu bringen.“"“
muss ich schmunzeln, wenn ich an meine Schulzeit vor 50 Jahren zurück denke. War einem meiner Lehrer an meinem „würdigen“ Haupt mal die „Hand ausgerutscht“, hütete ich mich, dies zu Hause zur Sprache zu bringen. Es hätte verständlicherweise kontraproduktive Folgen gehabt.
Andererseits freute ich mich wie ein Rohrspatz, wenn mal ein „Vergehen“ meinerseits ungeahndet blieb – was ich daheim natürlich auch nicht an die grosse Glocke hängte. Unter dem Strich kann ich heute sagen, dass mir die paar Dosen Rohrstock keinen seelischen Schaden zugefügt haben. Jedenfalls bin ich bis zur Stunde ohne jede psychiatrische Hilfe über die Runden gekommen, und doch meint meine Tocher, ich wäre gar nicht schlecht herausgekommen;-))
Redaktion benachrichtigen „Ich habe vom lieben Gott kein Talent geschenkt bekommen“
#2   Josef   09:19:17 | Donnerstag, 23. Februar 2006
Na, Berti,
wenn das kein Talent ist, was Du vom lieben Gott erhalten hast, wo passest Du denn in das Gleichnis von den Talenten hinein ? EINES zumindest hat doch jeder bekommen, oder ?
Redaktion benachrichtigen Was ist das Kerngeschäft der Kirche?
#9   Josef   18:25:05 | Montag, 2. Januar 2006
Kerngeschäft ?
Vor mehr als zwanzig Jahren fragte ich mal eine Kernöl-Händlerin in der Steiermark, warum sie nicht die ganzen Kürbisse verkaufe. „Ja siegst, ich hob mi eb’n aufs Kerng’schäft verlegt.“
Schade, Kürbisse wären ja eigentlich auch sehr gesund, und sei’s nur als Suppe – aber eben nicht so ein lukratives Geschäft.
Redaktion benachrichtigen Schweizer Provinzkünstlerin von der Kirche verkannt
#14   Josef   12:48:12 | Mittwoch, 9. November 2005
@LukreciaB
Damit wir uns richtig verstehen, werte Lukrecia: ICH habe die internationale „Bedeutung“ Pipilottis nie in Frage gestellt, sondern in Hinsicht auf deren Zustandekommen nur bedauert. Als ähnliches Beispiel wäre noch Hirschhorn zu nennen. Früher gab es Schweizer, die auch internationale Bedeutung hatten, aber aus etwas anderen Gründen, wie etwa Henri Dunant.
Ihr PS ist etwas zum Schmunzeln. Sie überschätzen die Wahlwirkung des kleinen Schweizermanns ganz entschieden;-)
Redaktion benachrichtigen Schweizer Provinzkünstlerin von der Kirche verkannt
#12   Josef   11:30:58 | Mittwoch, 9. November 2005
@LukreciaB
Es ist gut, dass Sie mich daran erinnern, wer für die Feststellung internationaler Bedeutung zuständig ist. Bei uns in der Schweiz ist das die Kulturstiftung Pro Helvetia, die es Künstlerinnen wie Pipilotti Rist ermöglicht, ihre Werke an international „bedeutenden“ Plätzen wie dem Time Square auszustellen. Zu dieser Stiftung hat der kleine Mann von der Strasse wenig bis gar nichts zu sagen. Er kann höchstens Politiker wählen, die solchen Stiftungen die Beiträge aus Steuergeldern streichen, was wiederum in der Kunstszene sehr schlecht ankommt.
So war es denn für mich ein kleiner Trost, im vorstehenden Artikel folgenden Satz zu lesen:
„"„Venezianische Katholiken, für welche echte Kunst eine Alltagserfahrung ist, waren von Frau Rists Mühen nur mittelmäßig beeindruckt.“"“
Redaktion benachrichtigen Schweizer Provinzkünstlerin von der Kirche verkannt
#7   Josef   09:50:13 | Dienstag, 8. November 2005
Stimme aus der Schweiz !
Es tut einem wohl, aus dem Ausland zu vernehmen, dass Frau Rist nicht die Prophetin ist, die im eigenen Land verkannt wird, wie sie uns die hiesigen „Kunstsachverständigen“ zu verkaufen versuchen. – Aber tragisch bleibt es alleweil.
Redaktion benachrichtigen Aus dem Nähkästchen geplaudert + …
#24   Josef   07:32:45 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@Athanasius
Mir wird kalt, wenn ich Ihren Beitrag lese. Gerade fing ich an, mich wieder in das einzige Gebet zu vertiefen, das wir von Jesus lernten: „…und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“
Sie scheinen sehr grossen Wert darauf zu legen, dass dieser Bitte durch die staatliche Gewalt nicht nachgekommen wird.
Mir wird kalt, wenn ich das Schweigen der höchsten Instanzen der Katholischen Kirche zur Regierungsgewalt in Polen zur Kenntnis nehmen muss, die da sagt, sie wolle sich zum Katholizismus hinwenden und die Todesstrafe wieder einführen.
Mir wird kalt; dabei suchte ich in diesem Forum etwas Wärme.
Redaktion benachrichtigen Ex-Pfarradministrator Sabo gewinnt seine nächste Schlacht
#12   Josef   15:06:28 | Montag, 24. Oktober 2005
@Bernado: Also „dämlich“
ist für mich eigentlich ein Kompliment, da ich ein sehr grosser Verehrer ehrenwerter Damen bin. Aber Sie werden es wohl nicht so gemeint haben ?
Bei meinem Beitrag hatte ich an das Wort Jesu gedacht: „Kommet alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will Euch erquicken.“ Als nicht praktizierender, aber interessierter Katholik habe ich nicht bedacht, dass man dabei gleichzeitig einen Missionierungsaufttrag erhält. Aber danke, jetzt weiss ich’s. Oder doch nicht ?
Die Meinung Benedikts scheint mir schon etwas verständlicher.
Redaktion benachrichtigen Ex-Pfarradministrator Sabo gewinnt seine nächste Schlacht
#9   Josef   07:19:51 | Montag, 24. Oktober 2005
@ Rosa von Lima und Pelagius
Ich dachte, die katholische Kirche sei ein Hort für Menschen, die IHR Seelenheil suchen und nicht das anderer ? Ihre Forderung tönt schon eher nach dem Erlkönig: Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt !
Nicht sehr christlich.
Redaktion benachrichtigen Der Europarat warnt vor der Religion – besonders der katholischen
#20   Josef   07:05:01 | Montag, 24. Oktober 2005
@Marlene: Big Brother
Da Dich das Forum hier so sehr amüsiert (comedy pur !), dachte ich, Dir mit dem Hinweis auf die Events auf dem Petersplatz eine Freude zu machen. Scheint mir nicht gelungen zu sein. Je nu !
Uebrigens, da Du mich zuerst mit Du angesprochen hast, darfst Du ruhig dabei bleiben.;-))
Redaktion benachrichtigen Der Europarat warnt vor der Religion – besonders der katholischen
#15   Josef   20:32:06 | Sonntag, 23. Oktober 2005
Ja ja, Marlene
Auch Benedikt kann mit Deinem Verständnis von Ironie nicht viel anfangen.
Aber soeben habe ich in einem Schweizer Privat-Fernsehsender die Nachricht gehört, man wundere sich über das Phänomen, dass sich seit dem Wirken von Papst Benedikt der tägliche Pilgerstrom auf den Petersplatz nahezu verdoppelt hätte. Geh’ doch mal dorthin schauen und frag’ die Leute, was es denn da Lustiges zu sehen gäbe.
Redaktion benachrichtigen Die Homosexualität ist unnatürlich
#106   Josef   12:39:44 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@Krzyszek: Entschuldigung !
Nicht mal Ihren Namen konnte ich richtig schreiben. Tut mir leid.
Redaktion benachrichtigen Die Homosexualität ist unnatürlich
#104   Josef   12:10:49 | Sonntag, 16. Oktober 2005
@Kryszek
Wie Lilith mit Teil I bin ich mit Teil II Ihrer Erklärung einverstanden. Zur Bestätigung mein Posting, das ich in der Zwischenzeit vorbereitet hatte: (Bin halt ein Langsamdenker:-))
@Kryszek
„"„Zwar bin ich Römisch-Katholisch getauft, praktiziere diesen Glauben jedoch seit Jahren nicht mehr, weil er mich – ehrlich gesagt – zu schwer für mich dünkt. Deshalb will ich mein Outing hier anders formulieren: Ich bin heterosexuell veranlagt und ein Christ. Ich bezahle regelmässig die Kirchensteuer, aber zur Römisch-Katholischen Kirche fühle ich mich nicht mehr zugehörig; nur noch zu meinen Verwandten, die die Regeln dieser Kirche mehr oder weniger zu befolgen versuchen und zu jenen, die mir immer die Türe offen halten, dahin zurück zu kehren.
In dieses Forum bin ich eingestiegen, um eventuell Gleichgesinnte zu finden. Aber es scheint hier nur zwei Gruppen zu geben: Die eine, welche alle, die sich nicht vorbehaltlos den Regeln unterwerfen, ausschliessen will, und die andere, welche die Römisch-Katholische Lehre den eigenen Bedürfnissen anpassen will.“"“
Für mehr hatte ich nicht Platz genug, aber ich glaube, es könnte vielleicht doch noch eine gute Diskussion geben.
Redaktion benachrichtigen Die Homosexualität ist unnatürlich
#31   Josef   13:45:15 | Freitag, 14. Oktober 2005
@Marlene: Warum Du hier bist ?
Na, dann viel Vergnügen. Ich bin auch ein Liebhaber von Realsatire, bevorzuge jedoch eher Stücke von Loriot oder Mr. Bean. Loriot hat einmal erklärt, eine Satire sei ihm nur dann gelungen, wenn die Persiflierten darin herzhaft über sich selbst lachen könnten. Falls Dir das bei unserer Realsatire nicht gelang, wird sie uns wohl misslungen sein. B’huat Di;-))
Redaktion benachrichtigen Die Homosexualität ist unnatürlich
#27   Josef   01:17:54 | Freitag, 14. Oktober 2005
@Marlene: Enthaltsamkeitsgesülze
ist so wenig unnatürlich wie Ihre Abneigung gegen Menschen dieser Gesinnung. Enthaltsamkeit ist meines Wissens im christlichen Glauben in gewissen Situationen eine unverzichtbare Tugend. Sie mögen das für unvernünftig halten, aber unnatürlich ist es nicht. Unvernünftig ist mit Ihrer Einstellung aber auch ganz bestimmt Ihre Teilnahme an diesem Forum. Wenn mich Fussball nicht interessiert, nehme ich nicht an einer Diskussion darüber teil. So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen Die Homosexualität ist unnatürlich
#23   Josef   20:01:39 | Donnerstag, 13. Oktober 2005
@alle: natürlich – unnatürlich
Es gibt in unserer ganzen Welt nichts, das unnatürlich ist. Das Wort „unnatürlich“ wird vermutlich mit dem Begriff „abnorm“ verwechselt. Jedes Wesen einer Art oder Gattung, welches nicht den erforderlichen Normen entspricht, sich zu erhalten und fortzupflanzen, ist eben abnorm. Abnorm zu sein, spricht einem die Daseinsberechtigung nicht ab; aber es wäre sinnlos, eine Gesellschaftsordnung für das Abnorme zu gestalten. Das Abnormale muss sich dem Normalen unterordnen. Das ist sicher für viele Betroffene traurig, aber unabänderlich. An den Früchten wird man es erkennen.
Redaktion benachrichtigen Endgültiges Aus für Sabo
#14   Josef   10:26:38 | Sonntag, 9. Oktober 2005
Danke Bernado,
das Durcheinander ist jetzt wieder geordnet. So bleibt für die Katholische Kirche nur noch zu hoffen, dass die „überzeugte“ Gemeinde von Röschenz auch zu dieser Einsicht kommt. Die Konsequenzen wären andernfalls wohl nicht nur für die Betroffenen sondern auch für die Kirche schwerwiegend.
Redaktion benachrichtigen Endgültiges Aus für Sabo
#12   Josef   00:19:47 | Sonntag, 9. Oktober 2005
@Bernado: Eine unwiderrufliche Vollmacht
kann doch nicht durch ein „Bewilligungsverfahren“ eingeschränkt sein, sonst wäre sie doch eben widerruflich. Aber ich habe vermutlich die Begriffe durcheinander gebracht und die „Messe“ (den Gottesdienst) mit dem eigentlichen „Messopfer“ verwechselt. Dieses war gültig und deshalb nach Gottes Gesetz doch bestimmt legal. Illegal war die Durchführung des Gottesdienstes und die damit verbundene Lehrtätigkeit des Pfarrers. Kann ich das für mich so stehen lassen ? Es ist für mich nämlich noch von Bedeutung, inwiefern sich die Besucher des Gottesdienstes gegenüber der Kirche ungesetzlich verhalten hatten; insbesondere jene, die die Kommunion empfingen. Mich hat es ein bisschen beängstigt, wie schnell in diesem Forum ein Exkommunikation gefordert wird. Aber das mag vermutlich noch komplizierter zu erklären sein.
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#9   Josef   17:49:15 | Samstag, 8. Oktober 2005
@Bernado – gültig, aber illegal ?
Das ist für einen theologisch ungebildeten Menschen wie mich schwer verständlich.
Redaktion benachrichtigen Endgültiges Aus für Sabo
#4   Josef   06:50:21 | Samstag, 8. Oktober 2005
Eine illegale Messe
war es wohl nicht, aber eine unzumutbare Demonstration von Ungehorsam. Ich frage mich nur, wo bleiben die „echt“ gläubigen Katholiken von Röschenz ? Dass die Medien sich einseitig dazu äussern und Meinungen der anderen Seite kaum zu Wort kommen lassen, kann das „Schweigen“ hier für mich nicht ganz erklären.
Redaktion benachrichtigen Die Messe ist noch nicht zuende
#15   Josef   10:02:02 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Alfredo Ottaviani: Null Toleranz ?
Das tönt aber auch nicht sehr christlich ! Das besonnene Verhalten von Bischof Koch liegt meinem Verständnis schon näher. Es geht ja auch um eine ganze Kirchgemeinde und nicht nur um einen abtrünnigen Geistlichen.
Redaktion benachrichtigen „Homosexualität ist auch keine Sünde!!!“
#190   Josef   08:24:17 | Sonntag, 2. Oktober 2005
Homosexualität
Dass die Verurteilung der Homosexualität in der Katholischen Lehre irgendwo dogmatisch verankert ist, wage ich zu bezweifeln. Dies gilt wohl auch für homosexuelles Verhalten, sofern es nicht rein sexuelle Handlungen einschliesst. Solche rein sexuelle Handlungen sind nach meinen Kenntnissen in der Katholischen Lehre – ex cathedra – aber auch in allen anderen nicht der Fortpflanzung dienenden Verbindungen zweier oder mehrer Menschen ausgeschlossen. Oder verstehe ich das falsch ? – Ich bin kein praktizierender Katholik, aber ein Mensch, den diese zweitausend Jahre alte Lehr fasziniert.
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