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#41 Meinerven 15:57:58 | Mittwoch, 18. Januar 2012
Ein „erwachsen denkender Protestant“ (was ist das überhaupt?) wird sich wahrscheinlich diesen ganzen Rummel um diesen „Rock“ schenken. Es mag historisch interessant sein, ein Kleid aus der Zeit der Zeitenwende zu sehen, aber in Trier gibt es noch mehr Zeug aus der Römerzeit. Wunder kann der Rock keine vollbringen.
Fundi, das war tatsächlich so. Kenne einige, die Tanten im Kloster haben oder hatten, die von den Eltern dafür „bestimmt“ waren. Meistens die weniger schönen Töchter. Die Eltern haben sich dadurch ihren Platz im Himmelreich sichern können.
#60 Dann, lieber Goldengel, darf ich im Gegenzug als Vertreterin des weiblichen Geschlechtes die Mehrheit
Ihrer Geschlechtsgenossen als schwanzgesteuert titulieren.
#414 Meinerven 19:50:14 | Dienstag, 3. Januar 2012
#385 (Normalverbraucher): Goldengel braucht sich nicht um die Nächstenliebe zu kümmern, denn die geht
nicht auf die zehn Gebote zurück, auf die er sich immer beruft. „Er antwortete und sprach: »Du sollst
den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem
Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« „ (Lukas 10,27) Da hat ja „nur“ der Zimmermann aus Nazareth
verbreitet…
@Goldengel: Wie heißt es so schön: „Die Geister, die ich rief, die werd ich nicht mehr los!“ Herr Engel hat sich in seinem sog. „Artikel“ in einer Art und Weise ausgedrückt, wie man es hier von Ihnen gewöhnt ist. Da brauchen Sie sich nicht zu wundern, wenn Sie gleich unter Verdacht geraten. Liegt doch nahe, ich habe auch sofort an Sie gedacht, als ich es eben las. Nehmen Sie das ganze doch mal zum Anlass, Ihren Schreibstil etwas zu ändern und sich wirklich auch mal an unserem Herrn zu orientieren.
Ich würde mal sagen, Hauptsache Jesus wurde geboren. Eine Woche rauf oder runter ist doch relativ egal. Er wurde Mensch, um uns zu erlösen. Das ist das Wesentliche.
#36 Meinerven 17:23:51 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
#32: Christus hat überhaupt keine Priester geweiht. Christus hat sich selbst als das Opferlamm hingegeben.
Er ist der ewige Hohepriester. Manchmal frage ich mich, was Jesus zu solchen Fragen, wie sie hier „diskutiert“
werden, sagen würde, wenn Er jetzt hier auf der Erde herumliefe.
#3 Meinerven 09:12:03 | Donnerstag, 22. Dezember 2011
Jeder kehre vor seiner eigenen Tür und zeige nicht mit dem Finger auf den anderen. Was interessiert den
den überzeugten +net-Jünger, dass viele evang. Christen aus Glaubensgründen die Landeskirchen verlassen
und in Freikirchen gehen bzw. wie viele evang. Kirchenmitglieder genau damit nicht einverstanden sind,
dass die Kirchenleitungen immer mehr dem Zeitgeist hinterher rennen. Ein Beispiel wäre die Unterschriftenaktion
in bayerischen Kirchengemeinden GEGEN die Zulassung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in evangelischen
Pfarrhäusern. Viele dieser Christen bleiben bewusst innerhalb der Kirche, weil sie, wie es ja der Auftrag
Jesu war, Salz sein wollen und das ihre tun, dass Gottes Wille auch innerhalb der Kirche umgesetzt wird.
Das ist nicht immer einfach. Ich bin auch so jemand, der das versucht, habe aber das Glück, dass ich
in meiner Gemeinde damit nicht allein bin. Übrigens, Kristall, wir beten Frau Käßmann nicht an. Unser
Herr ist immer noch der Dreieinige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Und da ist es unerheblich, ob
jemand Frau Käßmann gut findet oder nicht. Perfekt geht es in keiner Kirche oder Gemeinde zu. Nicht
mal bei den Pius-Brüdern. Und das ist auch ganz normal, weil es überall menschelt auf der Welt. Die
Perfektion ist Gott verbehalten. Wir sollen aber versuchen, Seinen Willen zu erkennen und umzusetzen.
Und dabei gehen wir unterschiedlich ran. Muss der andere deshalb immer grundsätzlich falsch liegen? Viel
Spaß beim vorweihnachtlichen Endspurt!
#62 Meinerven 15:35:50 | Freitag, 18. November 2011
Auch wenn ich davon überzeugt bin, dass Satan auch heute noch seine dunklen Machenschaften hier treibt und dazu Menschen benutzt, bzw. sich Menschen bewusst für das Böse entscheiden, glaube ich aber auch nicht, dass all die armen Menschen, die als Hexe verbrannt wurden, wirklich eine Hexe waren. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es häufig heilkundige Frauen waren, Hebammen. Und die betrieben nun mal ein Geschäft, von dem die Kirchenmänner zwangsläufig ausgeschlossen waren. Das allein machte sie verdächtig. Zur Zeit der Hexenverbrennungen gab es noch keine moderne Medizin, die Menschen waren auf die Natur und ihr Gottvertrauen angewiesen. Da wurde manches praktiziert, was einem heute okkult vorkommen mag, aber die Verzweiflung trieb sie so weit. Hatten sie deshalb gleich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen? Ich hoffe, dass unser Gott diese Menschen gnädiger angesehen hat, als die Verantwortlichen dieser Zeit.
#46 Meinerven 18:49:31 | Dienstag, 25. Oktober 2011
#40: Christus starb am Kreuz und stieg hinab in das Reich des Todes. Was wird Er da wohl getan haben? Däumchen gedreht? Oder hat Er all denen, die vor Ihm gelebt hatten, die Chance gegeben, Gottes Kinder zu werden? Unser Gott ist barmherzig.
#8 Meinerven 10:09:29 | Donnerstag, 20. Oktober 2011
Warum die ganze Aufregung? In diesem Land herrscht das Recht auf freie Meinungsäußerung vom kleinsten Haartz-4-Empfänger bis hin zum Bundespräsidenten. Auch dem Papst, der ja den größten teil seines Lebens in diesem Land gelebt hat, ist das sicher nicht fremd. Glaubt denn wirklich ein vernünftig denkender Mensch, dass Papst Benedikt sich von den Äußerungen in der Rede des Herrn Wulf persönlich angegriffen gefühlt hat? Ist doch lächerlich, die ganze Vorstellung hier.
#8 Meinerven 16:57:31 | Mittwoch, 12. Oktober 2011
Die Frage ist doch nicht nur, wo mehr ausgetreten sind, sondern auch, wo diese Menschen hin sind. Haben
sie sich ganz vom Glauben abgewandt, oder sind sie in Freikirchen eingetreten? Über Eintritte bei den
großen Kirchen taucht hier gar nichts auf, dabei kommt das auch immer wieder vor. Was auch eine große
Rolle spielt ist in meinen Augen die Tatsache, dass seit der Wiedervereinigung der Atheismus auch im Westen
noch mehr an Boden gewonnen hat.
Jetzt bricht euer Weltbild zusammen, oder bestätigt es sich? Ich bin nämlich gar nicht mal kath. getauft, sondern „ich bin evangelisch und das ist gut so.“ Das Taufwasser und der Zuspruch der Erlösung Gottes, das hat schon zu Zeiten der Apostel gereicht. Wem so beschriebene symbolische Handlungen helfen, bitte sehr. Aber mehr Heil und Segen bringen sie auch nicht.
Ich verspotte nicht die Messe. Ich reagiere allergisch gegen alles, was immer noch etwas heiliger „gemacht“ werden muss, damit der Segen noch etwas besser wirkt. Diese geweihten Amulette oder Kerzen, die „helfen können“, wenn der normale Segen nicht mehr ausreicht, das ist doch finstere Magie! Gott braucht all das nicht, um uns Menschen zu stärken und zu schützen.
#16: Geht es hier um Segen oder um Hokuspokus? Letzteres ist nämlich an genaue Regeln und Anweisungen verbunden, bestimmte Menschen oder Gegenstände, die „mehr“ Segen verteilen können, als andere… Wo sind wir denn?
Nicht nur Pfarrer leiden heute an Burn-Out. Auch viele Lehrer, Sozialarbeiter, Erzieher… sind davon betroffen. Menschen, deren Arbeit und Leistung in der Gesellschaft nicht wirklich ernst genommen werden, über die man sich leicht mal lustig macht, die oft einen sehr weichen Kern haben und wenig robust sind (sonst wären aus denen sicher auch knallharte Managertypen vom Schlage Ackermann geworden), dafür aber auch viel Einfühlungsvermögen für die Sorgen und Nöte anderer mitbringen…
#47: Bornout ist nicht die Folge körperlicher Arbeit. Bornout bekommt man dann, wenn von allen Seiten Forderungen gestellt werden, die kein Mensch erfüllen kann, wenn man keine Möglichkeit hat, mal richtig abzuschalten, wenn man gleichzeitig einsam und ohne persönliche Ansprache ist…
Naja, ehrlich gesagt war das schon der zweite Priester im Bistum Würzburg, der innerhalb von wenigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten ist. Bischof Hofmann verwaltet einen Mangel, scheint es aber nicht zu merken… Hut ab vor allen, die die entstandenen Lücken zu füllen versuchen, egal ob Priester, Diakone oder Gemeindereferenten. Ich krieg ja selbst auf der Arbeit (Caritas-Kiga im selben Bistum) immer mit, wie die von Termin zu Termin hetzen und kaum mal Zeit für ein ruhiges Gespräch haben. Privatleben? Häufig Fehlanzeige. Und dann immer noch voller Begeisterung für den Herrn und voller Enthusiasmus. Wie lange noch? Ich denk mal, die Gemeinden vor Ort, die einfachen Christen, müssen mal ihre Anspruchshaltung gegenüber dem Pfarrer ändern, auch mal einem Laien, der ja seinen Beruf auch gelernt hat, was zutrauen, oder selbst mal mit anpacken. Es kann nur gemeinsam gehen. Gemeinsam arbeiten und gemeinsam bzw. füreinander beten. Könnte helfen…
Die Kritik, sachlich geäußert ist durchaus berechtigt. Ein Erste-Klasse Ticket in einer Linienmaschine
wäre auf jeden Fall billiger. Am Flugplatz Bonn steht eine ganze Flotte parat, Die nichts als nur Polittouristen
rumzufliegen hat. Kein Anlaß ist zu nichtig, keine Entfernung zu klein, Und statt zu Fuß zu gehn, muß
es ein Hubschrauber sein. Für eine Stunde Bonzenjet bekommt man nebenbei Für dreißig Kinder drei Wochen
Ferien auf Norderney. Und alle naselang düst ein Hanswurst nach irgendwo, Und Opa Bölke streicht man
den Seniorenausflug in den Zoo! Ist das nicht eine Schande, in diesem, unsrem Lande! (Reinhard Mey)
#88 Meinerven 08:55:47 | Dienstag, 6. September 2011
Ist doch ein einziger Fake, das ganze. Diese sog. „Diät“ kann man nicht ernst nehmen. Ich glaube, die einzigen, die sich so gaga ernähren, sind Scientologen, die ihren Säuglingen sogar Milch vorenthalten. Ok, würde manches erklären: +net in den Fängen von Scientology… :)
#245 Meinerven 10:57:47 | Donnerstag, 1. September 2011
Ein Gedöns um diesen Nazi! Wenn Hess sich während seinern Haft bekehrt haben sollte, ist das ja schön für ihn. Aus ihm aber jetzt so ne Art Heiligen zu machen – ne, das geht zu weit. Was ist denn mit den Heilegen, die als Märthyerer unter Hitler umgekommen sind? Hat der Schreiber die vergessen? Ich halte mich eher an das Vorbild von Menschen wie Georg Häffner, Dietrich Bonhoeffer, Maximilian Kolbe, Edith Stein oder die Geschwister Scholl. Eine „katholische“ Seite sollten erkennen, dass hier übelste Nazipropaganda verbreitet wird.
Es sind eben nicht immer nur die Karteileichen, die der Kirche den Rücken kehren. Das sind oft engagierte Christen, die sich nicht ernst genommen fühlen, deren Fragen nicht ernstgenommen werden oder die mit einigen, ich sage mal „Merkwürdigkeiten“ in der Amtskirche (kath. und ev.) zu kämpfen haben. Die wandern dann in Freikirchen ab. Ob es da wirklich besser ist, will ich nicht beurteilen. Fest steht, dass Neuankömmlinge dort in der Regel wesentlich herzlicher aufgenommen werden, als bei uns in den Amtskirchen, weil man da nicht „automatisch“ reingeboren wird. Die Haltung, die ich hinter Ihrer Äußerung vermute, lieber Rabe, treibt die Menschen dorthin.
#46 Meinerven 15:32:48 | Donnerstag, 25. August 2011
Ist doch ganz einfach: Ich, Lutheranerin, mit einem Katholiken verheiratet und bei der kath. Kirche angestellt, verzichte ganz bewusst auf die Teilnahme an der Kommunion. Ich fühle mich dabei in keinster Weise von Gott ausgeschlossen, sondern von den Menschen, die alle meinen, schlauer als der liebe Gott zu sein. Es gibt Pfarrer, die hätten kein Problem damit, mir die Kommunion zu geben, aber die will ich nicht in Schwierigkeiten bringen. Auch die RKK hat so ne Art Stasi. Andere meinen, ich sei albern, das würde doch eh keinen stören. Ich geh in meiner Kirche zum Abendmahl und warte ab, ob sich entweder zu meinen Lebzeiten noch was ändert, oder wie das später im Himmel beurteilt wird. Wenn mich das dort noch interessiert. :) Die Leute, die heute in Scharen von der Kirche wegbleiben, sind darin vielleicht konsequenter, weil sie sich nicht mehr alles gefallen lassen. Ob sie deshalb weniger glauben, als die vorherige Generation, sei noch dahingestellt. Sie machen halt vieles nicht mehr, weil man es halt tut… Und ich will mir auch nichts erschummeln. Du sollst nicht lügen, dann kann ich auch nicht vorgehen und so tun, als sei ich katholisch… Obwohl ich mich manchmal frage, ob ich mit meinem Glauben so viel „unwürdiger“ wäre wie manch einer, der Sonntag für Sonntag vormarschiert…
„…ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht…“ Ehrlich, in vielen Domen und Kathedralen kommt man sich eher auch vor wie in einem Museum oder auf einem Flohmarkt. Bei allem Verständnis um die Sorge des Erhaltes altehrwürdiger Kirchenbauten, treiben es viele Dompfarreien oder Kirchengemeinden zu bunt. Einen Opferstock zur Erhaltung oder Renovierung find ich ok, aber diese Läden, die man zum Teil dort vorfindet…scheußlich. Kann man die Büchertische und Andenkenläden nicht außerhalb der Gottesdienstraumes platzieren? Warum achtet man nicht darauf, dass die Menschen, die das Gotteshaus besichtigen, sich nicht gesittet benehmen? Es ist wohl eine traurige Realität, dass viele Menschen nicht einmal mehr wissen, wie viel Respekt und Anstand man beim Betreten eines Gotteshauses mitbringen sollte. Und das hat noch nicht einmal etwas mit Glauben oder nicht zu tun. Es beginnt mit der Kleidung… Wenn ich weiß, dass Frauen in griechisch-orthodoxen Kirchen einen knielangen Rock und bedeckte Schultern tragen sollten, pack ich mir die entsprechenden Kleidungsstücke in meinen Koffer, wenn ich in Griechenland Urlaub mache, und zieh sie mir aber auch an, wenn ich ein altes Kloster oder eine Kirche besichtigen möchte. Meine Mutter hat sich vor 50 Jahren auf der Hochzeitsreise nach Rom und Florenz auch ein Kopftuch eingepackt, damit sie in den Petersdom kann.
#74 Meinerven 10:38:11 | Mittwoch, 17. August 2011
Goldengel, wir sind nicht Teil dieser Welt, aber noch in dieser Welt. Und glauben si nicht, dass alle
Protestanten Juhu schreien wegen geschiedener Pfarrer oder Homo-Pärchen in Pfarrhäusern. Das sind Auswüchse,
gegen die sich die Basis der Gläubigen wehrt, vor allem gegen letzteres. Genauso unbiblisch und teuflisch
wie die Onkel-Ehe vieler katholischer Amtsinhaber. Gott schuf den Menschen als Mann und Frau. Er hat keine
geschlechtslose Priesterkaste erschaffen. Ich mag es in Ihren Augen nicht begreifen, damit kann ich leben.
Ich bezweifle aber, dass mit dem Pflichtzölibat wirklich der Wille Gottes durchgesetzt wird. Denn wie
soll ein Hirte seine Herde führen, wenn er nicht mittendrin ist?
#63 Meinerven 09:17:27 | Mittwoch, 17. August 2011
Hallo Goldengel! Warum müssen Sie immer wieder die Ehe für Priester in den Schmutz ziehen wie etwas ekliges, ekelhaftes? Sexualität gehört zum Menschen dazu, Gott hat uns als sexuelle Wesen geschaffen. Und mit der Sexualität hat Er die Ehe geschaffen. In den alten Gesetzen der Thora muss der Priester verheiratet sein. Auch Jesus hat nie davon gesprochen, dass Priester ehelos leben sollen. Selbst Paulus hat die Ehe nicht verboten, selbst wenn er die Ehelosigkeit bevorzugt hat. Ich respektiere Männer, die als Priester die Ehelosigkeit versprochen haben, ebenso wie Ordensleute. Ich glaube sogar daran, dass Gott Menschen die „Gabe der Ehelosigkeit“ (nachzulesen im 1. Korintherbrief) mitgegeben hat, damit diese in besonderer Weise Gott dienen können. Nur die automatische Verknüpfung des einen mit dem anderen kann ich ist nicht biblisch. Eine treue Ehe ist nichts schmutziges. Schmutzig sind die vielen heimlichen Beziehungen von Priestern, die zu so viel Verlogenheit und Doppelmoral führen. Übrigens: Auch verheiratete Menschen können würdige Diener Gottes sein. Und das nicht nur, wenn sie als geweihte Priester durchs Leben gehen, sondern auch wenn sie ein „stinknormales“ Leben führen mit Beruf, Ehe, Kindern, Gemeinde… Ist unser Herr nicht auch in so einer Umgebung aufgewachsen? Was soll an so einem Leben nicht gottgefällig sein? Nicht alle Zeitgenossen huren herum wie die wilden, gerade bei den viele frommen evangelischen wird die Moral sehr hochgehalten.
Tonkrug: Worin bewahrte Jesus den Wein auf? Eure Sorgen möchte ich haben – oder lieber nicht! Menschen, deren größten Sorgen sich in Nichtigkeiten ergötzen können einen nur leid tun.
Liebe AnnaAndreasTeresa! Manchmal werden Kinder aber auch genauso, eben weil die Eltern sich nicht scheiden
lassen und die Kinder einem gewalttätigen Vater ausgesetzt sind. Was in Norwegen passiert ist, ist einfach
nur schrecklich, unfassbar und für die Betroffenen einfach nur eine einzige Katastrophe. Ich bezweifle
aber, dass so ein krankes Hirn wie das des Täters in einer „intakten“ Familie sich anders entwickelst
hätte.
Das schlimme ist ja, dass auch im 3. Reich behinderte Kinder selektiert und umgebracht wurden, teilweise
zu medizinischen „Versuchen“ missbraucht und bestialisch gequält. Dass PID auch eine Form der Selektion
ist, kann niemand abstreiten, auch wenn es unter dem Deckmäntelchen der Humanität geschieht. Sicher,
in der Haut derer, die vielleicht aufgrund einer Erbkrankheit ein Anrecht darauf hätten, möchte sicher
keiner stecken. Aber wie tief sind wir gesunken, wie weit hat sich unsere Gesellschaft von unserem Schöpfer
entfernt, wenn wir unseren Kinder das Lebensrecht absprechen? Ein junger Mann mit Down-Syndrom fragte
mich einmal, ob das stimme, dass seine Mutter ihn hätte abtreiben lassen dürfen, wenn sie von seiner
Behinderung gewusst hätte. Ich sagte ihm die Wahrheit, und der arme Kerl weinte bitterlich. Alte, kranke,
behinderte Menschen passen einfach nicht in unsere materielle Gesellschaft, die von Jugendwahn und Egoismus
geprägt ist. „Mein Bauch gehört“ eben nicht „mir“, sobald sich ein neuer Erdenbürger darin befindet.
Auch dann nicht, wenn dieser kleine Mensch nicht in die „Norm“ passt. Da werden beh. Kinder abgetrieben,
aber hinterher unter großer Trauer beerdigt. Worum weinen diese Mütter? Um den Menschen, den sie umbringen
ließen? Oder darum, dass sich ihr Traum von einem süßen, hübschen, intelligenten Kind eben nicht erfüllt
hat? Ich versteh es einfach nicht! Ich kann nur dafür beten, dass sich Gott dieser hilflosen Geschöpfe
erbarmt.
Ist das hier ne ernste Diskussion, oder simmer hier am Stammtisch? Ich würde mal sagen: Goldengel, Inhalt
1, Ausdruck 6. Gott hat uns eine moralische Richtschnur gegeben, an die sich ein Christ halten sollte.
Da wir alle Sünder und nicht vollkommen sind, scheitern die meisten daran auch immer wieder. Das ist
aber kein Grund, mit den Fingern auf jene zu zeigen, die dann doch unverheiratet schwanger werden… Gott
vergibt, wenn ich bereue. Aber eines wollte ich Goldengel noch mitgeben: Jesus hatte auch Huren in seinem
Stammbaum…
Mal was zum Nachdenken: Für eine Frau sollte ein kath. Priester den gleichen Stellenwert haben, wie ein
bereits verheirateter Mann: Tabu! Finger weg! Auch wenn ich persönlich nicht viel davon halte, das Priesteramt
automatisch mit dem Zölibat zu koppeln, glaube ich an das was Paulus in seinem 1. Korintherbrief als
die Gabe der Ehelosigkeit beschreibt. Das verbotene hat heutzutage seinen besonderen Reiz, und Verbote
zu übertreten gilt als absolut gesellschaftsfähig. Angefangen beim Falsch Parken, über Steuerhinterziehung
bis hin zum Ehebruch oder der sexuellen Beziehung mit einem Priester. Ich bin übrigens evangelisch…
Seid ihr irre? Habt ihr jegliche Ehrfurcht verloren vor dem, was jedem Christen heilig sein sollte? Glaubt
ihr, Gott hat seine Freude daran, wenn ihr alles ins Lächerliche oder in den Schmutz zieht? Ok, die einen
sind Anhänger der lateinischen Messe, für die anderen ist es ein Schritt zurück ins Mittelalter. Das
kann man friedlich diskutieren. Muss man aber nicht, so verhärtet wie die Fronten hier sind. Was in dieser
„Diskussion“ aber wieder abläuft, ist nicht lustig, es ist eines Christen unwürdig. Und einige hier
nennen sich doch Christen, dachte ich zumindest immer. Einen schönen Sonntag euch allen, und einen gesegneten
Gottesdienst für jeden, und zwar in der Form, die einem jeden zusagt.
Die neue Messe ist nicht an allem schuld Der eigentliche Skandal ist doch nicht die neue Messe, sondern
die Tatsache, dass die Veranstalter und „Gottesdienstbesucher“ absolut undiszipliniert waren bzw. den
Profit keinen Moment vergessen konnten oder wollten. Jetzt im Sommer gibt es doch landauf landab überall
Feste, bei denen Sonntag früh auf dem Festgelände ein Gottesdienst gefeiert wird. Es muss halt klar
sein: Kein Rauchen, kein Grillen, kein Ausschank während des Gottesdienstes. Das funktioniert anderenortes
auch.
Geschlecht Solchen Eltern gehört das Sorgerecht entzogen. Unsere Identität, und damit auch das Geschlecht,
wurde uns von Gott gegeben, und wenn man nicht an Ihn glaub, dann meinetwegen von der Natur, aber es ist
Aufgabe der Eltern, das eigene Kind in dieser Identität aufzuziehen, nicht, es völlig verunsichert eine
Entscheidung treffen zu lassen, die eigentlich kein Mensch für sich selbst treffen kann. Morgen entscheiden
wir mal per Mehrheitsbeschluss in der UNO, dass sich die Erde an jedem 17. des Monats mal andersherum
dreht. Einverstanden?
Könnte es sein, …dass es unserm Herrgott ziemlich wurscht ist, in welcher Sprache wir uns Ihm zuwenden
oder die Messe gefeiert wird, solange es mit lauterem Herzen geschieht?
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff… …eine kleine gläubige Schar bleibt aber standhaft im Gebet
und versucht, den Glauben wieder innerhalb der Kirche zu etablieren. Und es gibt mehr Gläubige innerhalb
der Landeskirchen, als man meint.
Man lernt nie aus Landesprachen sind keine Blasphemie, aber profane Sprachen, die im sakralen Bereich
nicht zu suchen haben. Hat das unser Herr Jesus so gelehrt?
@monens: Von wegen ökumenischer Gehorsam. Aus der evangelisch-lutherischen Abendmahlsliturgie: Ebenso
nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankte und gab ihnen den und sprach: Nehmet hin und trinket
alle daraus dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch und für viele vergossen
wird zur Vergebung der Sünden. Sind wir Lutheraner den konservativen Katholiken näher, als ihnen lieb
ist? :&)
@Tomàs: Jesus sprach aber kein Latein, als Er Sein letztes Abendmahl feierte. Er sprach Aramäisch. Er
sagte: „Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ Nicht: „Lernt erst mal alle Latein, die verhasste Sprache der
noch mehr verhassten Besatzer, damit Ihr mein Gedächtnis feiern könnt.“ Wenn ich die Evangelien lese,
gerade die Gleichnisse, dann drängt sich mir eher der Eindruck auf, dass Jesus ganz bewusst sich auf
die Sprache und Lebenswelt der kleinen Leute eingelassen hat. Er hat Bilder und Redensarten geprägt,
die jeder verstanden hat und heute noch verstanden werden. Unsere Sprache ist so reich, dass es auch mir
ihr heute gelingen kann, eine würdige Form der Liturgie zu finden. Immerhin ist der Heilige Geist auch
heute mit denen, die auf Ihn trauen. Nicht alles, was Deutsch (Englisch, Französich, Spanisch) ist, ist
gleich Blasphemie.
@Krakauer Da lebende Sprachen sich verändern, bedarf es einer ständigen Neuanpassung und damit besteht
die Möglichkeit des Einschleichens der Häresie. Ok, kommunizieren wir ab sofort nur noch in toten Sprachen.
Mein Pech nur, dass ich außer Gallia est omnis divisa in partes tres… nicht wirklich viel mehr zusammenbekomme.
Anders gesagt: Ihr Vergleich hinkt. Und Gott möchte den heutigen Menschen ansprechen. Da sollte Er auch
von den heutigen Menschen verstanden werden können, oder?
@Wickerl Diakonissen sind keine Diakoninnen, wollen es auch nicht sein. Es sind (protestantische) Frauen,
die in einer klosterähnlichen Gemeinschaft leben und ihr Leben Gott und ihrem Nächsten geben. Meist
haben sie sozial-caritative Berufe wie Krankenschwester, Lehrerin, Erzieherin, Sozialarbeiterin. Halt
die mit dem weißen Häubchen. :(3
Ganz fieße Propaganda Als junge Mama habe ich Mitte der 90er die Zeitschrift „Eltern“ abonniert und mit
Interesse gelesen. Bis eines Tages eine Fotoreportage über eine Abtreibung veröffentlicht wurde. Das
ganze wurde dort als harmloser medizinischer Eingriff dargestellt. Die Sprache war extrem manipulativ.
Während sonst bei Fotostrecken über Schwangerschaft etc. immer vom Baby im Mutteleib die Rede war, las
man hier nur von embryonalen Gewebe, einem Zellhaufen, mit der Tendenz dazu, als sei es etwas extrem Schlimmes,
wie etwa ein Krebsgeschwür. Mein Mann und ich haben damals einen Protestbrief an die Eltern-Chefredaktion
geschrieben und um eine Stellungnahme gebeten, wie eine Zeitschrift, die eigentlich für Familien/Kindern
eine Lobby sein will, so ein Gedankengut veröffentlichen kann. Es kam nie eine Reaktion. Dass wir sofort
das Abo gekündigt haben, versteht sich von selbst.
Jetzt habe ich es begrieffen… Gleichzeitig sagte Mons. Zollitsch, daß die Priesterweihe „ausschließlich
den Männern“ vorbehalten sei. Und da zu einer normalen Ehe Mann und Frau gehören bleiben nur zwei Möglichkeiten:
Homo-Ehe oder gar keine Ehe. o^/
Wer kleine Kinder hat… …sollte daran gewöhnt sein, immer wieder mal den Gottesdienst verlassen zu
müssen, wenn Junior zu unruhig ist. Es gibt Gemeinden mit einer Kinder-Ecke, wo der Nachwuchs sich ruhig
beschäftigen kann. Und es ist richtig, dass nicht überall die gleiche Toleranz herrscht gegenüber lebhaften
Kleinkindern. Nur: viele junge Eltern können oder wollen gar nicht ihren Kindern in Ansätzen so etwas
wie Rücksicht beizubringen. Die lassen ihre Kinder rennen und herumschreien, egal ob während eines Liedes,
der Predigt oder Gebeten. Und sie empfinden es als Zumutung, die Kirche zu verlassen, weil Junior halt
nicht mehr durchhält. Ich war auch nie begeistert darüber, aber trotzdem musste ich immer wieder den
Gang vor die Tür antreten, weil meine Jungs auch nicht gerade die ruhigsten waren. Das ging aber vorüber.
Und noch eins: Kleine Kinder finden Kirche eigentlich spannend. Der Raum, die Gewänder, Kerzen, die Orgel,
das begeistert sie. Ich gehe gern mit meinen Kindergartenkindern in die Kirche. Sie besitzen noch eine
ganz natürliche Ehrfurcht, freuen sich an der Akkustik (daher singen wir immer) und hören begeistert
zu, wenn ihnen was erzählt oder erklärt wird. Und sie halten einen 60-Minuten-Gottesdienst (notfalls
auf Mamas Schoß mit Bilderbuch) durch.
Ich würde mal sagen, es reicht! Wir haben verstanden. Den +nettern passt die Seligsprechung von Johannes
Paul II nicht. Deswegen muss es dermaßen verteufelt werden, damit allen, die sich daran freuen, der Tag
versaut wird. Schäbig find ich das! Verbringt doch den Tag lieber sinnvoll, geht raus in die Sonne, macht
eine Mai-Wanderung, nehmt an einer Kundgebung des DGB teil, trinkt Kaffee mit Mutti oder lest ein gutes
Buch (geht auch in der Sonne ).
Sag mal,Ruhri, geht’s noch? Ich bin ja auch kein Fan von JPII, halte von dem ganzen Summs um Selig- und
Heiligsprechung so viel wie gar nix, aber darüber zu urteilen, ob der verstorbene Papst gläubig oder
vom Glauben abgefallen war, das ist doch ne Spur zu heftig.Vielleicht kann dir deine allmächtige Gottesmutter
ja helfen, etwas mehr Demut gegenüber andersdenkender zu erlangen.
Sagt mal, beten wir Christen Knochen, Blutampullen, Unterhemden oder ähnliche Fetische an, oder den Dreieinigen
Gott? Ich weiß ja, was jetzt kommt, man verehrt diese Dinge nur, aber wozu? Hat Jesus gefordert: „Sammelt
Knochen und Zähne von Menschen, die euch wichtig sind, und versteckt sie in euren Altären.“?
Und ich bleib dabei Diese ganze Selig- und Heiligsprecherei ist doch Menschenwerk und hat mit Gott wenig
zu tun. Und wie können Verstorbene Wunder vollbringen? Gott ja, Er tut es auch immer wieder.
Ich kannte mal ein Mädchen… …die Mutter starb bei der Geburt. Die Großmutter zog es groß. Am Morgen
des Konfirmationstages des Mädchens fand man sie tot im Bett, friedlich eingeschlafen. Das Mädchen,
dass im Glauben aufgewachsen war, fing nun an, mit Gott zu hadern. Heute ist sie psychisch krank und lebt
in einer geschlossenen Anstalt. Keiner kann ihr wirklich helfen…
@Kammerjäger Dann will ich Ihr Weltbild mal ein wenig durcheinander bringen. Ich gehe davon aus, dass
jeder, der an den dreieinigen Gott glaubt und voller Demut und Reue die Gnade der Vergebung angenommen
hat, den Herrn von Angesicht schauen wird. Und darum gehe ich davon aus, dass im Himmel ein bunt gemischtes
Völkchen aus allen Konfessionen und Denominationen herumschwirren wird. Ich bin übrigens Lutheranerin.
Zeugen Jehovas glauben ja, sie seien die rechtmäßigen Erben des erwählten Volkes, sozusagen das neue
Volk Israels. Für sie hat Jesus nicht diese erlösende Dimension, wie für uns Christen.
naja, schaumer mal… …wer uns später „oben“ über den Weg läuft, von dem man es nicht gedacht hätte,
und mit wem wir ganz sicher rechnen, der dann gar nicht da ist…
ganz so ist es nicht, lieber bejorommer Wir Christen glauben an einen dreieinigen Gott, Vater, Sohn und
Heiligen Geist. Jesus kam in die Welt, um zunächst mal Sein eigenes, also das jüdische Volk zum Vater
zu führen. Dass wir „Heiden“, also Nicht-Juden auch die Gnade bekommen haben, Kinder Gottes zu werden,
war erst der zweite Schritt. Es ist wohl richtig, dass Israel das erwählte Volk Gottes ist, aber auch
für Israel gilt das Wort Jesu: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater
denn durch mich.“
Triumph des Lebens Als Christin ist sie jetzt in der Herrlichkeit Gottes. Ich denke, nur wer diese Sicherheit
im Glauben hat, kann auch so entscheiden. Ich habe vor dieser Frau einen tiefen Respekt. Gott möge sich
ihrer Familie annehmen und vor allem der kleinen Jessica helfen, dass sie ein gesundes Leben führen darf.
#69 Meinerven 18:08:41 | Donnerstag, 28. April 2011
Wer gegen Abtreibung ist, und ich bin entschieden dagegen!, darf sich auch nicht abfällig gegen jene
Einrichtungen äußern, die jungen Müttern unter die Arme greifen, die ihre Kinder bekommen haben. Eine
gut geführte Kita ist mehr als eine Abstellstation für Kleinkinder, und das mit dem Lärmpegel auf Kreissägeniveau
ist unter ellem Niveau. Ich arbeite selbst in einer Kita und weiß, wovon ich rede. Auch wenn die Mama
durch nix zu ersetzen ist, können sich die Kleinen doch auch bei uns für ein paar Stunden am Tag geborgen
fühlen und gleichzeitig mit anderen Kindern spielen, lernen… Wer Kinderlärm nicht erträgt, erträgt
keine Kinder. Dieses Denken ist die Brutstätte für Abtreibung. Meine persönliche Meinung.
Das ganze ist erschreckend Ein Kind zu verlieren ist schlimm. Ein Kind während der Schwangerschaft zu
verlieren, kann eine Frau traumatisieren, vor allem, wenn sie keinen Raum für Trauer hat. Den Tod des
eigenen Kindes schuldhaft mit zu verursachen ist krank. Behinderte Menschen sind wertvoll, auch wenn sie
für ihre Familien oft auch eine Belastung darstellen, was nicht wegdiskutiert werden darf. Wir müssen
aufhören, Menschen nur an ihrem Kosten-Nutzungs-Faktor zu messen. Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes.
Das „Mädla auf dem Bild ist total goldig.
Liebe Kreuzmarie Es geht aber nicht darum, welchem Evangelium ich glaube und welchem nicht. Die Heilige
Schrift hat deren vier, und die haben alle ihre Gültigkeit. Ich kann mir nicht die Bibel zusammenbasteln,
die mir gefällt, und das, was mir nicht gefällt, einfach weglassen. Und was das Königreich Jesu angeht:
Darüber steht eine ganze Menge in der Offenbarung des Johannes, und das ist alles noch Zukunftsmusik.
@MaryCurz Der Vulgata traust du aber sicher. Iesus autem stetit ante praesidem et interrogavit eum praeses
dicens tu es rex Iudaeorum dicit ei Iesus tu dicis Selbe Stelle
Matthäus 27,11 Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der König der Juden?
Jesus antwortete: Du sagst es. Einheitsübersetzung Zu Jesu Eltern: Dass Jesus durch den Heiligen Geist
empfangen wurde, ist eine Frage des Glaubens. Ich persönlich glaube daran. In seinem Umfeld galt er als
„Sohn des Zimmermanns“. Sicher hat Josef seinen „Pflegesohn“ Jesus wie ein eigenes Kind großgezogen und
war ihm ein liebevoller Vater. Was sicher im Sinne Gottes war (meine persönliche Meinung). Was spräche
dagegen?
@Blechtonne Dann sind Sie herzlich eingeladen, am Karfreitag 2012 einen evangelischen Karfreitagsgottesdienst
zu besuchen und dort zu erleben, dass evangelische Christen sehr wohl noch um die Bedeutung des Karfreitages
wissen. Etwas nicht zu kennen und dann darüber zu urteilen ist doch irgendwie blöd…
Aufmerksam machen Mal was anderes, diese Todesanzeige. Vielleicht bleibt wirklich der eine oder andere
bei der Zeitungslektüre hängen und beginnt, über die Wahrheit nachzudenken. Oder entschließt sich
sogar, in den Karfreitagsgottesdienst zu gehen. Ich wünsche allen Usern einen gesegneten Karfreitag!
wo liegt die Wahrheit? Da hat man diese Verbrecher wenigstens entlassen. Das wäre sicher auch später
noch der ehrlichere Weg gewesen. Das große Problem ist und bleibt aber, dass viele Opfer geschwiegen
haben, aus Angst oder Scham. Und, ganz ehrlich, wer hätte den Opfern denn uneingeschränkt geglaubt?
Immerhin war das Thema Missbrauch lange ein Tabu, ist es teilweise auch bis heute noch. Ich bin auch skeptisch,
ob nicht mancher, der sich jetzt als Opfer meldet, eher daran interessiert ist, ein Stück von dem Kuchen
der Entschädigungen unberechtigt mitzunehmen. Es gibt verbrecherische Betrüger, die vor nichts halt
machen. Wichtiger ist die seelische Aufarbeitung des Erlebten bei den Opfern. Und das Gebet für Opfer
wie für Täter.
Ohne die Vertreibung aus dem Garten Eden… …säßen wir eben nicht gelangweilt unter irgend welchen
Bäumen herum. Wir wären in der Gegenwart Gottes, und das stell ich mir alles andere als langweilig vor!
Immerhin ist dies doch das, worauf sich jeder gläubige Christ freut…
Auch Christen sollen sich der weltlichen Obrigkeit unterordnen, wie Paulus schon an die Römer schreibt.
Dabei sollte es doch selbstverständlich sein, dass eine Grundschule baulich keine Gefahrenquelle aufweist.
Und ob eine Schule in einem Industriegebiet wirklich so prickelnd ist, ich weiß nicht. Es geht hier ja
schließlich um Kindeswohl. Worüber regt sich die Redax auf?
dein Link, apex, ist hoffentlich nicht ganz ernst gemeint. Du wirst doch wohl noch unterscheiden können
zwischen diesen Astro- und Esoterikdamen und christgläubigen Frauen, unabhängig davon, ob du jetzt für
oder gegen eine Weihe von Frauen bist.
@ Paul M: Das ist doch das gleiche mit der „Vorweihnachtszeit“, in der es nur noch um Glühweingelage
auf dem Weihnachtsmarkt und Kaufrausch geht. Wer nimmt denn noch die Adventszeit als Zeit der Umkehr,
Buße und Vorbereitung auf das Christfest war?
Pflicht oder nicht Als Christ sollte es mir ein Bedürfnis sein, Tod und Auferstehung Christi auch durch
den Besuch der entsprechenden Gottesdienst zu würdigen. Beides gehört für mich zusammen, wie die zwei
Seiten einer Medaille. Auch wenn der Buß- und Bettag in D kein Feiertag mehr ist, so seh ich als Evangelische
doch zu, dass ich an dem Tag frei nehmen kann. Kappt das nicht, dann versuch ich, zumindest meinen Dienst
so zu legen, dass mir ein Gottesdienstbesuch möglich ist. Zumindest letzteres hat bisher immer funktioniert.
Karfreitag „Feiertag“ bedeutet ja nun, dass wir eben nicht arbeiten müssen. Über den ernsten Charakter
dieses Tages müssen Sie mich nicht aufklären. Und ich dankbar dafür, dass wir diesen Tag hierzulande
als „gesetzlichen Feiertag“ haben, also als ein Tag, an dem wir uns mit dem Leiden und Sterben unseres
Herren auseinandersetzen können.
#21 Meinerven 17:46:16 | Donnerstag, 14. April 2011
@Eulalia Naja, auch wenn mich das Fernsehprogramm am Karfreitag auch nicht immer begeistert, immerhin
haben wir noch die Möglichkeit Gottesdienste oder Andachten zu besuchen, wir haben eine gesetzlichen
Feiertag und müssen nicht arbeiten, ausgenommen diejenigen, die immer müssen. Letztlich liegt es an
jedem einzelnen, was man mit diesem Tag macht. Darin können wir auch Zeugnis für unseren Glauben geben.
#14 Meinerven 17:42:09 | Donnerstag, 14. April 2011
Daran sieht man,… …dass einige Poster keine Ahnung haben von dem, was sie von sich geben. Es gibt
viele protestantische Kirchen, die durchaus reichhaltiger geschmückt sind, als das was hier zu sehen
ist. Teilweise mit barocken Hoch- oder Kanzelaltären. Dieses Beispiel an Renovierung empfinde ich als
abschreckend. Warum muss immer alles verschlimmbessert werden?
Finsteres Mittelalter Das Bild hält sich hartnäckig, denn für das einfache Volk im Mittelalter war
das Leben einfach nur hart. Pest, kurze Lebenserwartung, immer wieder Kriege, dazu die mangelnde Bildung
des einfachen Volkes, das von den geistigen Errungenschaften, die meist in den Klöstern weitergegeben
wurde, nichts hatte. Das macht diese Zeit so finster für uns.
Ich versteh die ganze Aufregung nicht Ob ein Mensch ein „Heiliger „ war, kann doch nur Gott beurteilen.
Oder braucht die Kirche wieder einen neuen Wallfahrtsort als profitable Einnahmequelle?
na und? Hat Luther die Bibel etwa widerlegt? Allversöhnungsgeschwafel krieg ich in kath. Kirche mehr
zu hören, als in meiner ev.-luth. Gemeinde. Zitate aus dem Zusammenhang zu nehmen, wie bei Soramonas,
um damit zu argumentieren, funktioniert auch nicht. Ich weiß ja, dass Luther, nachdem der Papst ihn aus
der Kirche geworfen hatte, da nicht mehr gut drauf zu sprechen war. Das sollte euch aber nicht daran hindern,
sich mit seriösen Quellen zu befassen. Wisst ihr überhaupt, was mit Rechtfertigung gemeint ist? Googlet
mal danach, könnte euren Horizont erweitern.
Ich mach das doch nur, um dir zu helfen. Jetzt ist dein Gehetze gegen mich endlich mal gerechtfertigt,
da kannste dich wohlfühlen. Auch wenn ich keine homogestörte Emanze oder sonst8ge Schlampe bin. Tut
mir ja fast leid für dich. Ne, im Ernst: Das Goldengel (weiß ja nicht. ob Männlein oder Weiblein) sollte
mal anfangen, über den Tellerrand zu blicken um festzustellen, das es unter uns Menschen nicht nur schwarz
und weiß gibt, sondern auch Grautöne.
Vineta Vielen Katholiken ist noch viel weniger mit Argumenten zu helfen. 1. Die kath.Kirche jener Zeit
hat nie Fehler gemacht, Geschäfte mit Ablass gab es nicht. 2. Christen, die nicht der kath Kirche angehören,
sind nicht im Leib Christi, weil nach Definition aus Rom die Kirche eben nur aus der RKK besteht. 3. Das
Wort Gottes wird relativiert, weil vieles, was die Kirche lehrt, so nie geschrieben wurde. 4. Hier wird
so viel gegen Papst, andere Kirchen, Juden, Moslem gehetzt, dass diese Seite nicht christlich ist. Sie
katholisch zu nennen beleidigt nicht nur Gott, sondern auch jeden ehrlichen Katholiken. 5. Ich habe mir
bisher eingebildet, dass ich einigermaßen friedlich war, wurde aber dennoch von einzelnen Usern angegriffen.
Da langt es einfach! Übrigens: Ich leite als Evangelische einen kath. Kindergarten, und das zur vollsten
Zufriedenheit aller Verantwortlichen in der Pfarrei. Der Pfarrer hat sich erst vor einiger Zeit wieder
lobend darüber geäußert, dass seit meinem Amtsantritt endlich wieder authentischer Glaube im Kindergarten
gelebt wird. Und was diesen Text angeht: Darüber diskutier ich nicht, denn der widerlegt sich selbst.
Lies die Bibel, dann wirst du es merken.
Hallo Hans Das habe ich inzwischen gelernt, dass das mit der Toleranz hier gar nicht ist. Komm eben aus
einer schönen Kirchenchorprobe und weiß gar nicht, was Schalke grad so macht… Hätte doch 7Wochen
ohne +net machen sollen dir noch einen schönen Fußballabend!
genau auf den Scheiterhaufen mit allen andersgläubigen! Wer nicht katholisch ist, ist automatisch homopervers,
satanisch, ein Lügner, der Hölle verfallen. In euren Himmel will ich aber nicht kommen! Wer will das
schon?
dududu! Blödere Argumente fallen dir wohl nicht ein. ich glaub, ich tu mir diese sog. Diskussionen nicht
mehr an! Ist wirklich reine Zeitverschwendung! Viel Spaß bei der gegenseitigen Selbstzerfleischung!
@Goldengel Sehen Sie hier nicht eine Persönlichkeit, die alles nach seinem Wunsch verdreht, wie es ihm
passt. Sogar viele! Ihr Erzkatholiken habt es einfach nicht überwunden, dass Luther trotz vieler Fehler
in den entscheidenden Punkten Recht hatte. Darum hat die Kirche ihn exkommuniziert, soviel ich weiß ist
er bis heute nicht rehabilitiert worden. Nun, ihm kann’s wurscht sein, beim Herrn zu sein ist viel wichtiger.
Und man komme mir jetzt nicht mit der alten Leier, dass Luther sowieso in der Hölle schmort. Über den
Kalauer lacht schon lange keiner mehr. Und wer evangelische Christen als Protestunten bezeichnet, disqualifiziert
sich als Christ sowieso.
@Goldengel: Kein allgemeines Priestertum? Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen,
zu einer heiligen Priesterschaft, um durch Jesus Christus geistige Opfer darzubringen, die Gott gefallen.
1. Petrusbrief 2,5 Selig und heilig, wer an der ersten Auferstehung teilhat. Über solche hat der zweite
Tod keine Gewalt. Sie werden Priester Gottes und Christi sein und tausend Jahre mit ihm herrschen. Offenbarung
20,6 O, ich vergaß, das ist ja nur Bibel, keine Kreuznetprivatoffenbarung, aber letztere ist für mich
nicht bindend! o^/
@ Botschafter Familien mit vielen Kindern sind die Sorgenkinder unserer Gesellschaft. Das ist ne Binsenweisheit.
Und obwohl es heute so viel reiche Rentner gibt, wie noch nie, gibt es doch auch genug, die eben so gut
wie nichts haben, nicht mal einen Führerschein.
Ihr Erzkatholen seid ja nur neidisch, weil ihr immer noch in eurer Werkgerechtigkeit hängt und Gnade
für viele ein Fremdwort ist! Ihr verdreht echt alles: Theologie, Kirchengeschichte, Weltgeschichte, grad
wie es euch passt! Wendehälse!
Wenn nun aber keine Priester da sind? Sollen die Gemeinden denn nun ohne Predigt, Seelsorge, Pastoral
etc. leben? Wer soll denn dann die Priester für die Sonntagsmessen organisieren? Wer kümmert sich um
den Religionsunterricht, den Kommunion- und Firmunterricht? Statt dass man froh ist, dass es Menschen
gibt, die diese „Lückenbüßerrolle“ ausfüllen, wird hier noch Häme über sie verbreitet.
Solange die Erde besteht, …wird es auch in der Kirche menscheln. Und solange muss sich die Kirchenleitung
ebenso wie die Katholiban auf +net mit Christen auseinandersetzen, die anders gestrickt sind. Ach was
wäre es in der Kirche doch so schön, wenn die Gläubigen nicht wären, die da stören! Erinnert mich
an ein Zitat, weiß nur nicht von wem: „Musik wird störend oft empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden“.
@Mahnender: Falls Sie es nicht gemerkt haben: Es geht um Pflegekräfte, nicht um Priester, Diakone etc.
Und vielleicht haben Sie auch schon mal davon gehört, dass es in den Kirchen der Reformation oder bei
den Orthodoxen durchaus Menschen gibt, die gläubig sind, d.h. an den Dreieinigen Gott glauben, an den
Opfertod Jesu, den Sieg über die Sünde durch die Auferstehung etc. pp. Und wenn so jemand nun auch noch
in der Pflege qualifizierter ist, als irgendein Taufscheinkatholik?
Was ist das kleinere Übel? Ein Diktator, der sein eigenes Volk von Scharfschützen abknallen lässt,
oder ein Friedensnobelpreisträger, der dessen Volk davon befreien will? Wer weiß schon, was richtig
ist? Fakt ist, dass Gaddafi Jahrzehnte lang von den westlichen Staaten immer wieder hofiert wurde. An
den Waffenlieferungen nach Libyen haben viele profitiert. Parallelen zu Afghanistan?
Ist doch ganz einfach! Ein Priester ist ebenso für eine Frau tabu, wie es ein verheirateter Mann ist.
Ebenso ist ein Priester, (Mönch, Nonne) an sein Ehelosigkeitsversprechen gebunden, wie ein Ehemann(Ehefrau)
an sein (ihr) Treueversprechen. der Priesterkragen sollte ebenso wie der Trauring signalisieren: Stop,
verbotenes Terrain!
#108 Meinerven 17:56:35 | Donnerstag, 17. März 2011
Adel in D Hier fliegen ja auch einige Österreicher herum, denen nicht bewusst, ist, dass in Deutschland
der Adel nach dem ersten Weltkrieg nicht so rigoros abgeschafft wurde, wie dort. Sie dürfen nach wie
vor geführt werden.
#48 Meinerven 17:52:45 | Donnerstag, 17. März 2011
Einschätzung aus der Praxis Kann leider jetzt erst antworten, „Strichpünktle“. Ich habe es so erlebt,
dass muslimische Eltern, die ihre Kinder in eine kirchliche Einrichtung geben, alles Religiöse, was dort
stattfindet, auch akzeptieren. Einige lassen ihre Kinder zu Hause, wenn es zu Gottesdiensten in die Kirche
geht (z.B. zum Aschekreuz oder Erntedank), andere gehen sogar mit in die Kirche hinein. Mit jüdischen
Kindern habe ich keine Erfahrung. Es ist aber auch für uns selbstverständlich, den muslimischen Kindern
kein Schweinefleisch unterzujubeln. Da gibt es halt am Geburtstag keine Wienerchen, sondern Fischstäbchen.
Da hat Ihre Frau ganz andere Erfahrungen gemacht als ich. Ich habe mich lange mit der RKK befasst, musste
mir aber immer nur anhören, dass die Bibel für mich als Laie tabu sei und ich mich auf den Pfarrer verlassen
muss, der mir das Wort Gottes erklärt. Ich verstünde das eh nicht. Nun bin ich in der evangelischen
Jugend mit der Bibel großgeworden und mach mir über das Wort Gottes auch meine eigenen Gedanken, und
das lasse ich mir nicht nehmen. Ich stelle aber nicht den Anspruch, dass ich allgemeingültige Lehrmeinungen
äußere. Ich bin auch der Meinung, dass die Sakramente verantwortunsvoll verwaltet werden sollten. Wenn
ich so am Sonntag in der Messe sitz und beobachte, wer alles so nach vorne marschiert, beschleicht mich
oft der Verdacht, dass es nicht mehr als eine Gewohnheit ist. Ist aber nicht mein Problem. Mich ärgert,
dass ich meine Kinder zwar kath. taufen lassen muss, bei der Kommunionvorbereitung mitarbeiten darf, am
eigentlichen Festtag als Mutter aber nur zuschauen darf, ohne dass ein Gespräch mit mir darüber stattfindet,
wo ich überhaupt glaubensmäßig steh. Der Pfarrer, bei dem mein Jüngster weißen Sonntag hatte, ließ
mich zu mit den Worten, ich sei vermutlich katholischer als die meisten, die Sonntag für Sonntag ihre
Hostie abholen.
#92 Meinerven 09:01:41 | Donnerstag, 17. März 2011
Es wird ja immer nur wahrgenommen, …was die Leitung der Landeskirche so von sich gibt. Wobei es Landeskirchen
gibt, die noch „schlimmer“ sind. Was leider nicht wahrgenommen wird, ist, dass das Kirchenvolk in vielen
Gemeinden sich gegen diese Verordnung wehrt. Es gab und gibt, Briefe und Eingaben, Unterschriftenaktionen,
Diskussionsrunden, doch leider ist die Kirchenleitung in diesem Moment taub. Es gab auch schon Austritte,
liebe Geschwister, die in Freikirchen abwandern, in denen strenge, an die Bibel angelegte moralische Maßstäbe
gelten. Fürst Castell spricht vielen evangelischen Christen aus der Seele.
#25 Meinerven 08:46:05 | Donnerstag, 17. März 2011
@Inglorious Basta: In Deutschland zahlt tatsächlich die öffentliche Hand einen erheblichen Anteil der
Betriebskosten in kirchlichen Kindergärten. In Bayern konkret ist es so, dass laut Gesetzt das Betreiben
von Kigas eine kommunale Aufgabe ist, weshalb Kommune und Freistaat jeweils 40% der Personalkosten übernehmen,
wenn es sich um einen kirchlichen oder anderen Träger (AWO, gemeinnütziger Verien) handelt, vorausgesetzt,
dass die staatliche Anerkennung vorliegt. Und diese Gelder werden dringend gebraucht, um einen Kiga zu
betreiben. Es liegt aber in der Verantwortung der kirchlichen Träger, in wieweit auch der Glaube in der
Einrichtung gelebt wird. Entscheidend hierbei ist die Auswahl der Personals. Als Leiterin einer Caritas-Einrichtung
erlebe ich immer wieder Widerstände in der Elternschaft, die eine christliche Erziehung ihrer Kinder
ablehnen. Die Kinder saugen komischerweise alles auf, was sie über Gott erfahren können. In den Ballungsräumen
sehen sich viele kirchliche Kitas mit der Tatsache konfrontiert, dass es einen hohen Prozentsatz muslimischer
Kinde gibt. Auch da muss man Rückgrat zeigen und sagen, dass ein kath.oder evang. Kiga auch die religiöse
Erziehung entsprechend durchführt. Betreuungsverträge regeln das, Eltern die damit nicht einverstanden
sind, müssen halt eine andere Einrichtung suchen.
Stand der Gnade Kann dem Bischof auch egal sein. Welcher Mensch will beurteilen, ob ein anderer den Stand
der Gnade hat? Darüber entscheidet letztenendes die oberste Instanz, Gott. Eine andere Sicht: Ich als
Lutheranerin, mit einem Katholiken verheiratet, geh bestimmt nicht an den Tisch des Herrn, wenn menschliche
Gesetze und Regelungen mir das verbieten.
Katastrophen Magnetfelder? Sonnenflecken? Sollte man anhand der immer häufiger werdenden Naturkatastrophen
(allein drei schwere Erdbeben in diesem Jahr) nicht langsam zu dem Schluss kommen, dass wir wahrscheinlich
schon mitten in der Endzeit stecken könnten? Statt sich hier zu streiten, wäre es gescheiter für all
die Menschen zu beten, die noch fern vom Herrn sind.
Nimm oh Herr die Gaben… Wie wäre es damit: Kommt an den Tisch Seiner Gnade bereitet mit Brot und mit
Wein. Ihr, die ihr hungert und dürstet, lasst euch auf sein Angebot ein. Folget der Einladung Jesu, ergreift
die durchbohrte Hand, esst von dem Brot der Erlösung, trinkt von dem Blute des Lamms.
Nicht nur die Jugendlichen, lieber Vogel! Es gab zu allen Zeiten und gibt sicher auch heute noch Dauerbrenner
und Eintagsfliegen und den geistlichen Liedern. „Ins Wasser fällt ein Stein“ und „Herr deine Liebe“ kann
ich auch nicht mehr hören, und dabei stammen sie aus meiner Jugend. Und besonders drollig find ich, wenn
die dann im Gottesdienst von einem Pfarrer, der jünger als ich ist, als „neue Lieder“ angepriesen werden.
Man kann Gesänge nicht einfach eliminieren. Sind wir hier bei Raumschiff Orion? Die haben immer feindliche
Verbände der Frogs eliminiert. Die Gesänge wurden damals nicht mit aufgenommen. Aber sie sind noch
existent. o^/
#43 Meinerven 11:54:51 | Donnerstag, 10. März 2011
Heilige Jeder Mensch kann nur durch die Gnade Gottes geheiligt werden. Das trifft für Johannes-Paul II.
genauso zu wie für Jeanne d’Arc, Nikolaus von Myra oder Maximilian Kolbe. Denn jeder Mensch ist bekanntlich
sündig. Dass diese Menschen für viele große Gaubensvorbilder waren und sind, ist dabei etwas anderes.
Gott kann auch die schlimmsten Fehler und Sünden vergeben bei echter Reue. Warum sollte ein Papst nicht
auch mal Fehler machen dürfen? Er ist ja nicht der Herr Jesus, sondern auch nur ein fehlbarer Mensch,
der auf Gottes Gnade angewiesen ist.
#11 Meinerven 11:31:49 | Donnerstag, 10. März 2011
Warum keine Rückführungen in die Zeit Jesu möglich ist Menschen, die an so etwas glauben, sind Anhänger
der Reincarnationslehre. Sie glauben, schon mindestens einmals gelebt zu haben und wollen nun wissen,
wann, wo und als wer. Sie suchen dabei nach möglichen Gründen für aktuelle Schicksale, sprechen dabei
von Karma. Dieses Denken kommt aus dem Buddhismus und Hinduismus und hat mit unserem Glauben nichts zu
tun. Ich persönlich betrachte solche Praktiken als okkult.
Gottesdienst und Fasching geht nicht zusammen! Ich find es einfach geschmacklos! Fasching ist nun mal
nicht jedermanns Ding. Ich mag mir nicht vorschreiben lassen, wann ich gut gelaunt und fröhlich zu sein
haben, und wann nicht. Eine gute Büttenrede ist ok, (z.B. Fastnacht in Franken im BR, habe ich sogar
freiwillig angeguckt und mich köstlich amüsiert), aber dieser Schunkelterror gekoppelt mit Massenbesäufnissen
stößt mich nur ab. Im Kindergarten steht das Verkleiden, das Einmal-anders-Sein im Vordergrund, das
kann ich auf Arbeit mittragen. Ansonsten tauch ich über die „tollen Tage“ lieber ab. Das Pfarrer diesen
Mummenschanz mitmachen, finde ich geschmacklos. Gottesdienst ist Gottesdienst und keine Faschingssitzung.
Die Menschen unserer Spaßgesellschaft haben offensichtlich verlernt darüber abzuwägen, was angemessen
ist und was nicht. Und erwachsene Pappnasen am Altar geht einfach nicht! Ich frag mich, wie die Kinder
dieser „Carnevalisten“ diese Unterschiede lernen sollen, wenn die Eltern vorleben, dass überall alles
erlaubt ist. Vor zwei Jahren verstarb mein Vater während der Faschingszeit. Die Vorstellung, in den ersten
Tagen der Trauer in einen Faschingsgottesdienst zu geraten ruft bei mir nur Grauen hervor. Gott sein Dank
macht meine Kirchengemeinde diesen Humbuk nicht mit. Vielleicht auch deshalb, weil Protestanten traditionell
nicht ganz so faschingsverrückt sind und daher von vielen Katholiken als freudlos und langweilig beschimpft
werden.
#78 Meinerven 17:03:47 | Freitag, 18. Februar 2011
Schicksal Goldengel schrieb: „Da glauben Sie falsch, denn ein totes Kind hinterlässt im Kosmos, also
im Schicksal dieser Welt eine Lücke …“ Ach Sie wollen gar nicht, dass ein Sünder von Gott begnadigt
wird und sein Leben mit Gott ganz neu lebt? Das ist nebenbei die Botschaft des Evangeliums. Nun, sollten
sie später mal im Himmel dem einen oder anderern dieser Sorte begegnen, müssen sie dann auch damit leben.
#6 Meinerven 09:39:52 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Oder so: Jeder Mensch, der Christus angenommen hat und vom Heiligen Geist erfüllt ist, strahlt etwas
von diesem göttlichen Licht aus, das Christus in die Welt gebracht hat.
#72 Meinerven 09:35:41 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Goldengel richtet nicht? Ich behaupte ja nicht, dass Frauen, die abtreiben richtig handeln. Das sollte
auch zu Ihnen durchgedrungen sein, dass ich Abtreibung aus Prinzip ablehne, genauso wie ich Mord, Gewalt,
die Todesstrafe, Korruption etc. ablehne. Wir müssen aber damit leben und uns dem stellen. Jetzt zieht
jeder Christ daraus seine eigene Konsequenz. Ich glaube daran, dass, solange man noch nicht seinen letzten
Atemzug gemacht hat, noch nicht das letzte Urteil gesprochen wird. So hat auch ein Massenmörder durchaus
eine Chance für das Himmelreich, warum nicht eine Frau, die abgetrieben hat? Jesus Christus hat die Apostel,
letztendendes alle, die in Seiner Nachfolge stehen (zählen Sie sich nicht dazu?) beauftragt, „in alle
Welt zu gehen, das Evangelium zu verkünden und alle Völker zu taufen“. Nachzulesen am Ende des Matthäus-Evangeliums.
Ich glaube nicht, dass Jesus da bestimmte Menschen ausschließt, wenn er von „allen Völkern“ spricht.
Und auch eine abtreibende Mutter kann vom Geist Gottes berührt werden, ihre Tat bereuen und die Gnade
der Vergebung erhalten. Daran glaube ich fest. Wenn Sie es mit Ihrem Glauben wirklich ernst nehmen, dann
ziehen Sie auch mal diese Gedanken in Betracht, die älter sind, als die Kirche, die Propheten wie Jesaja
oder Hesekiel schon aufgeschrieben haben.
#68 Meinerven 08:36:27 | Donnerstag, 17. Februar 2011
Satans Macht ist doch schon gebrochen! Und wer nicht versucht, diesen Frauen zu helfen, d.h. sie davon
zu überzeugen, nicht abzutreiben, praktische Hilfe anzubieten, Frauen nach einer Abtreibung zu helfen,
wenn sie Jahre später davon eingeholt werden usw., sondern sie statt dessen nur beschimpft und verurteilt,
der leistet dem Satan Schützenhilfe. Wussten sie eigentlich, dass Kirchenvater Augustinus vor seiner
Bekehrung auch ein ziemliches Lotterleben geführt hat? Ok, als Mann kam er nicht in die Situation, schwanger
zu werden. Aber insgesamt war sein Leben doch wohl mehr als moralisch verwerflich. Durch Gottes Gnade
schaffte er es, sein Leben gründlich umzukrempeln. Wir sollen nicht dem Satan die armen Seelen in den
Rachen schmeißen, sondern versuchen, sie davor zu retten. Gottes Gnade ist unbegreiflich groß, und für
Ihn ist vieles möglich, was in unsere Hirne einfach nicht reinpasst. Schlagen Sie mal die Bibel auf und
lesen Sie nach, was ein König David so alles angestellt hat. Oder ein gewisser Saulus, der später als
Paulus bekannt wurde. Oder Mose. Sie waren alle Mörder. Was wäre passiert, wenn Gott ihnen gegenüber
nicht gnädig gewesen wäre? Sie sollten für die armen Seelen der Frauen und deren Kinder beten, statt
über ihrem (und hoffentlich nicht damit auch über Ihrem) Kopf den Stab zu brechen.
#48 Meinerven 17:31:44 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Abu hat doch Recht, Kristall! Ich kann zwar auch nicht nachvollziehen, dass man als Frau in Erwägung
zieht, sein Kind abzutreiben, aber ich habe durch meinen Beruf einiges an Schattenseiten kennen gelernt.
Und es ist für mich wie ein Wunder, wenn eine Frau durch eine Beratung (die in Deutschland nicht von
dem Arzt durchgeführt werden darf, der die Abtreibung später vornimmt) umgestimmt wird. Es ist nämlich
nicht immer die Mordlust, die Frauen in die Beratung treibt. Es ist oft Aussichtslosigkeit. Alleinstehend,
Haartz IV, Freund weg, Eltern nicht wirklich verfügbar. Man kann sich sicher die Frage stellen, warum
junge Frauen (und Männer) immer gleich und dann auch noch ungeschützt… , aber das rettet das Kind
nicht. Aber der werdenden Mutter Perspektiven zeigen, Hilfe anbieten (Ausbildung, Kinderbetreuung, Wohnraum
etc.), das rettet viele Kinder. Und man meint nicht, wie viele junge Mütter durch ihre Kinder auf einen
guten Weg und zum Glauben kommen.
viele oder alle? Bei Matthäus und Markus steht „viele“, bei Lukas nur „für euch“. In der Lithurgie heißt
es „für alle“. Ok, auch wenn ich als Lutheranerin eher zu Sola Scriptura neige, so ist das „für alle“
doch auch für mich einen Sinn. Denn Christus ist für alle Menschen ans Kreuz gegangen. Jeder Mensch
hat die Möglichkeit, die Gnade Seiner Vergebung und Erlösung zu erhalten. (für alle). Aber: nicht jeder
Mensch nimmt das für sich in Anspruch (viele). Vor dem Hintergrund ist für mich beides richtig. Jesus
hat allen Menschen die Tür geöffnet.
#27 Meinerven 13:03:34 | Samstag, 12. Februar 2011
@Vineta: Scheiter anderer ist geil! Ehrlich gesagt kotzt es mich an, dass immer auf die mit dem Finger
gezeigt wird, die scheitern. Seien es die Priester, die „vom Zölibat abfallen“, wie es hier immer so
schön ausgedrückt wird, oder seien es die Pastoren, deren Ehe scheitert. Die Mehrheit der Priester und
Pastoren schafft es aber, treu zu ihrem Ehe- oder Ehelosigkeitsgelübde (je nachdem ) zu stehen. Aber
das will immer keiner hören, weil das ja zu gewöhnlich ist. Schade!
#7 Meinerven 09:23:43 | Donnerstag, 10. Februar 2011
Langeweile im Gottesdienst Es geht nicht unbedingt darum, dass Gottesdienste nicht langweilig sein sollten.
Irgendwer findet sich in jedem Gottesdienst, der ihn langweilig findet. Ich denke, man sollte dem Heiligen
Geist Raum geben, im Gottesdienst zu wirken, durch die Lithurgie, die Verkündigung, in Lied und Lobpreis
und nicht zuletzt im Sakramemt.
Ich glaube, Lütz geht hier mehr auf das Wesen eines (freiwillig) gelebten Zölibats ein, wie ihn auch
Paulus in seinem 1. Korintherbrief beschreibt. „Wer es fassen kann, der fasse.“ Paulus beschreibt es als
eine große Gnade, die Fähigkeit zur Ehelosigkeit zu haben. Ob das ganze nun in Verbindung mit dem Priesteramt
stehen muss, ist eine andere Frage, worüber sich Theologen trefflich streiten. Persönlich glaube ich,
dass sich Amt und Ehe nicht widersprechen, aber Treue ist unerlässlich dabei. Beide Lebensformen sind
von Gott geschaffen und gesegnet.
#1 Meinerven 08:36:20 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Mädchen am Altar Naja, nach der Erstkommunion gehen Jungs halt lieber Fußball spielen. Niemand zwingt
die Mädels, die Jungen zu vertreiben. Die kommen einfach nicht! Und wenn ich sehe, wie viele Kinder überhaupt
noch in den Pfarreien auftauchen, sollte man dankbar für jedes Kind sein, das diesen Dienst ernst nimmt.
#24 Meinerven 08:29:07 | Donnerstag, 3. Februar 2011
Heutiger Aufklärungsunterrich in der Grundschule ist wie eine Vergewaltigung der Kinder Anfang der 70er
wurden wir in der 3. Klasse „aufgeklärt“. Dies beschränkte sich zwar ausschließlich auf die biologischen
Vorgänge, dennoch waren viele in meiner Klasse (ich eingeschlossen) peinlich berührt, als wir erfuhren,
was Mama und Papa da so anstellten. Heute werden Drittklässler über Verhüterli aufgeklärt, üben die
Anwendung des Kondomes und werden erst mal richtig neugierig gemacht. Das hat mich davon überzeugt, die
Aufklärung meiner Söhne selbst in die Hand zu nehmen. Sexualität ist was Intimes, und die Aufklärung
der eigenen Kinder sollte das auch sein. Eltern sind hier in der Pflicht, das verantwortungsvoll anzugehen.
Ich halte es für besser, wenn mein Mann und ich bei Fragen Rede und Antwort stehen, als wenn die Jungs
sich ihr „Fachwissen“ in diversen Jugendzeitschriften zusammensuchen. Und sie haben mich mit Fragen über
Verhütung oder Abtreibung konfrontiert. Wir haben über alles mögliche gesprochen, da habe ich kein
Tabu verhängt. Den Aufklärungsunterricht in der Schule fanden beide langweilig. Was mir nur recht war.
Ist doch auch viel spannender, das ganze mit der eigenen Biografie zu verknüpfen („Soso, 9 Monate vor
meiner Geburt ward ihr im Urlaub auf Kreta…“) bzw. sich Fotos von schwangerer Mama oder Ultraschallbilder
anzuschauen, als entweder schematisch oder schon fast pornografisch bebilderte Broschüren zu betrachten.
Aufklärung gehört in die Familie, genau wie Sex in die Ehe gehört.
#35 Meinerven 17:56:49 | Dienstag, 1. Februar 2011
Wann wurde die Ehe gestiftet? Steht doch ganz vorn in der Genesis, als Gott den Adam so einsam da herumlungern
sieht und feststellt:“ Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei.“
Soziallehre 50% der Bevölkerung sind weiblich. Bei der Tagung zur Soziallehre haben aber laut Bericht
nur (überwiegend zölibatär lebende) Männer was zu sagen. Typisch! o^/ :&) ?
#127 Meinerven 18:10:38 | Donnerstag, 27. Januar 2011
Katholische Bibel? Die Bibel wurde zu einer Zeit zusammengestellt, als noch keine Reformation in Sicht
war. Missstände in der kath. Kirche ließen Reformatoren wie Luther, Calvin und Zwingli auftreten mit
dem Versuch, den Glauben wieder auf die biblischen Grundlagen zurückzuholen. „Back to the roots“ sozusagen.
Nur war es so, dass die Protestanten nicht einfach mal so daherkamen. Die waren innerhalb der Kirche und
wurden letzenendes rausgeworfen, weil die Kirche, so wie heute die +netter, sich auf keine ernsthafte
Diskussioh einließen, sondern gleich mit Kirchenbann und ähnliche Drohgebärden um sich schlugen.Luther
war Doktor der Theologie, also auch nach damaligem kath. Verständnis dazu „befugt“, die Bibel auszulegen.
Er hat halt selbst nachgedacht, und nicht nur dem Papst nach dem Mund geredet. Luther hat übrigens, auch
wenn er wohl begründet einige Bücher aus dem AT als nicht dem Kanon zugehörig herausgenommen hat, diese
trotzdem übersetzt. Und selbst wenn es 1 Mio protestantischer Denominationen gäbe: Die Basis wäre immer
die Gleiche: der Dreieinige Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Ob man da jetzt die Makkabäerbücher
oder den Sirach kennt oder nicht, ist wohl nicht ganz so wichtig.
Teufelskreis Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Ist der Priestermangel eine Folge des zunehmenden
„Gläubigenmangels“, oder nimmt die Zahl der Gläubigen ab, weil es immer weniger Priester vor Ort gibt?
#70 Meinerven 09:02:46 | Dienstag, 25. Januar 2011
@Ruhrgebietler Wenn der Menschensohn wiederkommt, dann wird er viel Müll vorfinden in allen Konfessionen.
Ebenso wird er die Schar seiner Schäfchen, heißt alle, die an Ihn glauben, aus allen Enden der Erde
und allen christlichen Konfessionen einsammeln.
#32 Meinerven 18:50:09 | Dienstag, 18. Januar 2011
Heimchen am Herd Die Schulen sollen Menschen heranziehen, die wertvoll für unsere Gesellschaft sind.
Heimchen am Herd landen eines Tages sonst hier. www.youtube.com/watch?v=D4zivYeH2m8
@Owi – deine Amazonasindianer War es Petrus oder Paulus? Einer der beiden hat mal geschrieben, dass all
dies Menschen, die nie eine Chance hatte, vom Dreieinigen Gott etwas zu erfahren, nach ihren Werken gerichtet
werden. Gott ist gerecht, bei Ihm bekommt jeder seine Chance für den Himmel.
Mal ne Frage an die Autorin Was würde denn geschehen, wenn alle Frauen in unserem Lande, die einer Erwerbstätigkeit
nachgehen, von einem Tag zum anderen aus der Arbeitswelt verschwinden würden?
es ist anders Solange Macho-Männer wie Sie Frauen grundsätzlich das Recht absprechen, in der Kirche
etwas mitgestalten zu können, wird es gären und rumpeln. Bereits im AT hat es Prophetinnen und Richterinnen
gegeben. Gegen Gottes Wille? Was ich sagen will: Bezeichnungen wie „Tussi“, „größenwahnsinnige Weiber“
o.ä. tragen zu keinem Dialog bei. Auch bei uns Protestanten gibt es viele, die gegen das Pfarramt für
Frauen. Ich habe noch keinen erlebt, sich so aufgespielt hat, wie Sie. Was in mir immer mehr den Verdacht
wachsen lässt, dass „Goldengel“ ein Fake ist. Meine Kinder im Kindergarten sind da wesentlich fairer
im Umgang. o^/
Solange Goldengel ehrenwerte Frauen, die sich in der Kirche engagieren, als „Weiber“ bezeichnet, ist er
für mich kein angemessener Diskussionspartner, nicht mal -gegner.
Wenn man Menschen erreichen will, darf man nicht immer auf sie einschießen. 1. Die hier oft angeprangerten
demoktatischen Strukturen innerhalbe der EKD hat zumindest den Vorzug, dass Kirchenvorstände sich gegen
eine/n homosexzelle/n PfarrerIn mit PartnerIn entscheiden kann. Und es gibt genug Gemeinden, in denen
genau dies geschehen wird. 2. Luther war Antisemit, dass ist auch Lutheranern nicht unbekannt, auch wenn
wir nicht begeistet darüber sind. Die ersten Progrome gegen Juden auf deutschem Boden fanden aber im
11. Jahrhundert statt, auf Betreiben der kath. Bischöfe hin (Mainz, Worms, Straßburg) 3. Dass es weltweit
Hunderte von protestantischen Einzelkirchen gibt, hat nicht nur mit Glaubenskonflikten zu tun. Gerade
in Nordamerika gab es viele Neugründungen. Schon Paulus hat sich mit einem seiner Weggenossen zerstritten.
Fortan gingen beide getrennte Wege, mit dem Ergebnis, dass sie doppelt so viele Menschen erreichen konnten.
@monens Ich kann ja verstehen, wenn die Berufung eines Protestanten auf diese Position manchem Katholiken
Bauchschmerzen bereitet. Aber hier von „dubiosen Personen“ zu sprechen geht meines Erachtens weit unter
die Gürtellinie. Ein angesehener Wissenschaftler, der sogar den Nobellpreis bekommen hat, leider mit
dem kleinen Fehler, protestantisch zu sein. Man kann darüber streiten, ob das aus diesem Grunde eine
glückliche Personalentscheidung ist. Aber dubios ist dieser Herr auf keinen Fall. Ich weiß: auch wenn
wir evangelischen in den Augen vieler +netter eigentlich keine Christen sind, sondern unseren Platz in
er Hölle schon längst gebucht haben: Von so manchem könntet auch ihr lernen.
#1 Meinerven 08:26:17 | Donnerstag, 13. Januar 2011
Homo???? Die Bezeichnung „Homo-Laienbischof“ für Herrn Landesbischof Friedrich gleicht in meinen Augen
einer Beleidigung. Ich find auch nicht alles toll, was in der Landeskirche passiert, aber dieser ständige
Unflat, der auf Personen des öffentlichen Lebens geworfen wird, geht zu weit. Mir ist schon klar, warum
hier keiner seinen Kopf als ViSdP herhält, derjenige könnte sich vor Beleidigungsklagen nicht mehr retten.
#46 Meinerven 08:40:39 | Mittwoch, 12. Januar 2011
Schöpfung Der Schöpfungsbericht in Gen. 1 setzt uns das damals herrschende Weltbild vor. Manches deckt
sich mit modernen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen, z.B, dass alles Leben aus dem Wasser kommt. Wichtig
ist für mich die Tatsache, dass Gott die Welt erschaffen hat und dass Er sie für sehr gut befand. Der
Sündenfall kam später. Die heute herrschende Evolutionstheorie (Lehre kann man wohl nicht sagen, denn
beweisen lässt sie sich nicht) hat sicher auch ihre Schwächen. Radiocarbonmethode zur Altersbestimmung
von Fossilien ist mitunter auch strittig. Möglich, dass alles ganz anders war, als die Darvinisten uns
glauben lassen wollen. Warum sollen z.B. nicht noch irgendwelche Dino-Wesen die Erde gleichzeitig mit
den ersten Menschen bevölkert haben? Ich habe mich schon ein paar Mal gefragt, woher die Menschen aus
früher Zeit ihre Drachenlegenden haben (China, Michael, Georg), und diese possierlichen Tierchen haben
doch eine große Ähnlichkeit mit den Groß-Reptilien, die doch erst im 19. Jahrhundert entdeckt wurden.
Schöpfung oder Evolution – ist für mich eine Glaubensfrage. Ich persönlich glaube an die Schöpfung.
Ich gebe aber zu, dass ich in Gen. 1 und 2 nicht jedes Wort auf die Goldwaage lege.
Zu Gott hin Er zelebrierte dabei zu Gott hin. Na das will ich doch hoffen, dass der Papst sich Gott zuwendet.
So viel Käse wie hier bekommt man wirklich selten zu lesen.
@Rudolfo Ich glaube, dass jeder Ahnung von Ehe und Familie hat, der in einer solchen lebt. Nur haben die
einen überwiegend gute Erfahrungen gemacht, andere eher schlechte. Das war sicher zu alle Zeiten so.
Es hilft nicht zu jammern, dass die Gesellschaft sich so verändert hat. Wir müssen erst mal damit leben.
Berufstätige Mütter zum Beispiel gab es zu allen Zeiten. Nur arbeiteten sie in früheren Jahrhunderten
in der eigenen Landwirtschaft oder der Werkstatt des Mannes mit. Auf jeden Fall leisteten sie ihren Beitrag
zum Lebensunterhalt. Auch in biblischer Zeit. Die „KKK-Ehefrau-und Mutter“ ist eine Erfindung des Großbürgertums
und hat mit der Realität der meisten Menschen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein wenig zu tun.
Es galt als Privileg, wenn die Frau nicht arbeiten musste. Es war fast sowas wie ein Statussymbol. Waren
aber deshalb die Familien schlecht, nur weil die meisten Frauen arbeiten mussten, damit es reicht? Ich
glaube, der Zusammenhalt war größer, man war aufeinander angewiesen als heute. Der Staat war lange nicht
so großzügig wie heute. An der Arbeit der Frauen kann es also nicht liegen, auch dann nicht, wenn die
Kinder schon im Kleinkindalter in eine gut geführte Einrichtung kommen. Denn die verkraften das, wenn
es richtig gemacht wird. Zur Zeit Jesu mussten die Israeliten mit den röm. Besatzern leben. Wir müssen
heute mit viel Unglauben, kaputten Familien, Egoismus etc. leben. Für uns Christen also eine Menge zu
tun!
Bach schrieb unter jedes seiner Werke die Kürzel s.d.g., was soviel bedeutet wie „soli deo gloria“, übersetzt:
Allein Gott (gebührt) die Ehre. Wenn er dafür ins Fegefeuer gekommen sein soll Ihrer Meinung nach, dann
haben Sie schon einen armseligen Glauben.
Kleiderordnung Für mich ist die Kleiderordnung nicht relevant. Ich frage mich aber, warum so viele Pastoren
meinen, aus Kirchenräumen Partysäle und aus Gottesdiensten Faschingssitzungen machen zu müssen. Nichts
gegen Jugendgottesdienste mit Formen, die auch junge Leute ansprechen. Aber alles mit Maß und Ziel. Nichts
gegen Faschingspartys, wers mag. Aber ein Gottesdienst ist ein Gottesdienst. Da brauchts keine Pappnasen,
Luftschlangen oder Polonaisen. Ich habe allerdings mal einen Gottesdienst zum Faschingssonntag erlebt,
mehr aus Zufall, denn wir waren im Urlaub. Der Priester erzählte statt der Predigt aus dem Leben einiger
Heiliger, und zwar Anekdoten, die wirklich zum Schmunzeln anregen. Da gibt es nicht nur den heiligen Martin
mit seinen Stallgänsen. Die Botschaft war klar: Nobody’s perfect, viele Situationen kann auch ein Heiliger
am besten mit Humor meistern, und höchstwahrscheinlich schmunzelt unser himmlischer Vater oft mit. Denn
Er hat uns erschaffen, so wie wir sind, also muss Er auch Humor haben.
Jungfrauengeburt Ob Maria nun jungfräulich empfangen hat oder nicht, lässt sich biologisch nicht beweisen.
Man darf es glauben, weil es, wie Bulave-47 uns zeigt, etliche Hinweise in der Schrift gibt. Wer die Bibel
ernst nimmt, glaubt auch an die jungfräuliche Empfängnis.
Mal ehrlich: Kannst du dir in Nord-Korea, China, Saudi-Arabien oder Afghanistan eine Demokratie vorstellen?
Da wäre Religionsfreiheit schon ein Quantensprung.
Du siehst das falsch, Gockeline. Die wahre Freiheit gibt es nur da, wo sich Otto-Normal-Christ in allem
bevormunden lässt, den ganzen Tag kniend beim Rosenkranz verbringt, sich bei der Kommunion wie ein Baby
füttern lässt und ansonsten wie Dummdödel vom Gottesdienst nix mitbekommt, weil er zu doof war, Latein
zu lernen. (GAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANZ bös ) Natürlich hat der Papst Recht, mit dem, was er sagt.
Wenn wir das von den islamischen Ländern (mit Recht!), fordern, müssen wir es Moslems hierzulande auch
zugestehen.
#69 Meinerven 13:17:38 | Freitag, 31. Dezember 2010
Toleranz?????? Es wäre ja noch schöner, wenn freimaurerische Ideen wie Toleranz, Rücksichtsnahme auf
jeden, so wie er ist und solche spinnerte Sachen die Regel würden. Na, wenn das freimaurerische Ideen
sind, braucht ihr Katholiken euch natürlich danach richten. Und was den Papst angeht: Ich bin immer wieder
amüsiert, was für ambivalentes Verhältnis hier auf+net zum Bischof von Rom herrscht. Mal das Vorbild
schlechthin, mal wird er verteufelt ohne Ende. Lasst den armen Mann doch sein, was er ist. Ein in die
Jahre gekommener genialer Theologe, der seine Fehler hat, eines der schwersten Ämter ausfüllen soll
und daran wunderbarerweise noch nicht zerbrochen ist.
#23 Meinerven 12:50:36 | Freitag, 31. Dezember 2010
Lieber Trapper! Damals wurden 14/15 jährige Mädchen verheiratet. Aus heutiger Sicht unverständlich,
aber es war so. Und es steht uns nicht an, darüber zu urteilen. Einen guten Beschluss!
#19 Meinerven 11:42:16 | Freitag, 31. Dezember 2010
Das ganze ist (auch) eine Frage der Moral. 13jährige mit „Erfahrung“ und ständig wechselnde Sexualpartner,
One-Night-Stands ohne Ende. Wer heute noch bis zur Hochzeit wartet, gilt ja schon als abartig und nicht
normal. Die jungen Leute wissen anscheinend nicht mehr, dass sie für die Folgen ihrer Taten die Verantwortung
übernehmen müssen. Und dass man nicht alles hier und gleich haben kann. Das Wort des Predigers Koholet
(Alles hat seine Zeit) muss auch hier wieder mehr gehört werden. Es gibt eine Zeit zu warten und auch
eine Zeit für Sex. Ganz im christlichen Sinne, innerhalb der Ehe, wo dann auch Kinder angenommen werden
können. Aber wer traut sich denn heute noch, dazu öffentlich zu stehen? Vor einiger Zeit kam im mdr
eine Reportage über ein Pärchen, beide evangelisch, die genau das durchgezogen haben, und damit auf
manches Unverständnis gestoßen sind. Hut ab vor den beiden! Ein Lichtblick in unserer moralisch kaputten
Welt. Und mehr solche Zeugnisse in die Öffentlichkeit! Einen guten Beschluss!
#65 Meinerven 11:25:04 | Freitag, 31. Dezember 2010
Katholisch? Nie gewesen, und froh darüber! Vor allem, wenn DAS hier katholisch sein soll! Und das alleinseeligmachende
Glaubenswahrheiten nun schon per Online-Votum festgeschrieben werden, ist doch ein Witz! Wenn ihr Umwege
braucht, die in die Hölle führen, dann bitte. !Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand
kommt zum Vater denn durch mich“, hat unser Herr gesagt. Von einem Umweg über Seine Mutter war keine
Rede. Viel Spaß beim Vorglühen in Fegefeuer!
#63 Meinerven 10:52:26 | Freitag, 31. Dezember 2010
Ruhrpott Ich lästere nicht gegen die Mutter unseres Herren,für die ich große Ehrfurcht empfinde. Ich
stelle nur richtig, was uns die Heilige Schrift lehrt. Gott allein gebührt die Ehre. Maria als Mitgöttin
und Miterlöserin ist Gotteslästerung. Wenn Sie glauben, dass ich nicht in der Gnade der Herren bin,
ist mir das wurscht. Gottes Urteil ist entscheidend. Guten Beschluss!
#4 Meinerven 16:06:27 | Donnerstag, 30. Dezember 2010
Das erste Gebot Wenn Ihnen das erste Gebot so wichtig ist, dann halten Sie sich lieber an unseren Dreieinigen
Gott und lassen Maria aus dem Spiel. Sie ist die Mutter des Herrn, nicht weniger, aber auch nicht mehr,
und sie hat eben keine Erlöserqualitäten.
#16 Meinerven 16:03:52 | Donnerstag, 30. Dezember 2010
Das geht alle Gläubigen an! Was tun für abtreibungswillige Mütter? In erster Linie beten: Für die
ungeborenen Kinder, für deren Mütter, vor allem diejenigen, die mit dem Gedanken spielen, das Kind abzutreiben,
dass sie das Kind leben lassen und mit dieser Entscheidung nicht allein gelassen werden. Aber auch: wer
eine werdende Mutter kennt, die nicht mehr weiter weiß: Hilfe anbieten, mit anpacken. Ora et labora.
Gilt nicht nur im Kloster, sondern in allen Lebenslagen. Beten muss man aber auch für die Väter, Großväter
und die Ärzte, die solche Eingriffe durchführen. Beten müssen wir aber auch für unsere Gesellschaft,
in der Abtreibung salonfähig ist. Ein anderer Gedanke: Viele Familien sind nicht „komplett“, weil ihnen
Kinder versagt bleiben. Ein großes Unglück für die Betroffenen. Auch ihnen sollte unser Gebet gehören.
Allen einen guten Beschluss!
#1 Meinerven 15:49:34 | Donnerstag, 30. Dezember 2010
Gähn!! Fällt euch denn nichts neues mehr ein? Langsam wirds langweilig! Vielleicht könnte die Redax
sich fürs neue Jahr mal ein paar neue Themen ausdenken. Immer nur „Mahltische“ und „Unterhosenthemen“
öden sicher die meisten hier inzwischen an. Es gibt sicher brisanteres, was einen Christen interessieren
sollte, als die Frage, wierum der Priester steht. Allen einen guten Beschluss (wie man bei uns sagt)
#4 Meinerven 18:18:44 | Dienstag, 28. Dezember 2010
Abgesehen davon,… …dass die heutigen Schüler ja kaum noch persönlichen Bezug zur Kriegsgeneration
haben. Die heutigen Großeltern waren damals Kinder, die für das ganze ebenso wenig verantwortlich waren.
Ich weiß nicht, ob nicht eine objektive Vermittlung der Fakten der beste Weg ist, die junge Generation
an dieses Thema heranzuführen. Man darf auch nicht vergessen, dass es während der deutschen Teilung
unterschiedliche Sichtweisen in der Verarbeitung des 3. Reiches gegeben hat.
#53 Meinerven 15:23:59 | Montag, 27. Dezember 2010
Bringt euch diese merkwürdige „Diskussion“ irgendwie weiter? Leute, es ist Weihnachten (mindestens bis
Dreikönig, bei vielen Katholiken, und das ist auch bis zu mir als Evangole durchgedrungen, bis Lichtmess)!
Haut euch doch nicht die Schädel ein, sondern freut euch an der Weihnachtsbotschaft und gebt sie weiter.
So wie diese Menschen hier! www.youtube.com/watch?v=SXh7JR9oKVE
#4 Meinerven 15:44:19 | Sonntag, 26. Dezember 2010
An die Redaktion Zieht euch mal Tikis Cartoons rein. Vielleicht bringen die euch zum Lachen, und eure
Verbissenheit verschweindet. Allen noch eingesegnetes Christfest!
#15 Meinerven 14:04:09 | Freitag, 10. Dezember 2010
Nicht jeder ist so d…ch, wie ihr es gern hättet! Auf den drei Stufen befinden sich irgendwelche Ornamente
aus Blättern und Ranken eines Rebstockes. Sie evozieren in dem weitgehend säkularisierten Umfeld erwartungsgemäß
keine religiösen Bezüge. Selbst einer Evangelischen geht die Symobolik auf. „Ich bin der Weinstock,
ihr seid die Reben“, wird unser Herr im Evangelium zitiert. Reicht das als Berechtigung für die Ornamente?
#38 Meinerven 09:03:56 | Donnerstag, 9. Dezember 2010
Keiner möchte ein behindertes Kind zur Welt bringen. Aber wenn Gott so einen Menschen ins Leben ruft,
ist es zu akzeptieren. Die meisten Eltern behinderter Kinder haben neben der Belastung auch eine hohe
Erfüllung dabei. Gerade Down-Kinder sind eine große Bereicherung, leider werden diese Kinder aber am
Häufigsten nach einer Fruchtwasseruntersuchung abgetrieben. Find ich furchtbar! Und wenn man mal ehrlich
die Statistiken durchliest, wird man daraufkommen, dass die meisten Behinderungen gar nicht genetisch
angelegt sind, sondern während der Geburt entstehen oder später erworben werden durch Unfall oder Krankheit.
Vielleicht sollten Paare mit Kinderwunsch, die problematische Erbanlagen haben, auf diesen verzichten
und lieber an eine Adoption anzustreben. Das Image der abgebenden Mutter, die immer noch in vielen Augen
eine Rabenmutter ist, muss ein besseres werden. Diesen Frauen ist nach der Adoption zu helfen, mit ihrer
Entscheidung fertig zu werden, dem Kind das Leben zu schenken und die Not eines kinderlosen Paares zu
lindern. Aber ein Kind abzutreiben ist gesellscharftlich akzeptiert, wer sein Kind abgibt,muss sich verstecken.
Verrückte Welt!
#39 Meinerven 15:55:30 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
Die Nonne vom Dienst suspendieren, Dienstaufsichtsbeschwerde, Abmahnung wenn nicht gar Kündigung, der
„Mutter des Schlägers“ eine Anzeige wegen Körperverletzung bzw. Missbrauch (Ohrfeigen sind seit ein
paar Jahren strafbar – aus gutem Grund), alles möglich Folgen. Und das nur, weil eine „Fachkraft“ nicht
angemessen reagiert. Mal ehrlich: ich habe es in meinem Job schon öfters erlebt, dass Nonnen auf Leitungsposten
sitzen, weil sie halt im Orden sind, der Träger der jeweiligen Einrichtung sind. Pfründe sichern nenne
ich das. Ich will hier niemanden verunglimpfen, die wirklich redlich und fachlich kompetent ihre Arbeit
tun.
@Goldengel/Rabe 1. Wortwahl! Huren sind Frauen, die sich für Geld verkaufen, laut Lexikon. Sie schreiben
hier wohl eher über Frauen, die eine (ihrer Meinung nach) unmoralische Lebensweise haben. 2. Viele dieser
Frauen bringen ihre Kinder zur Welt und als alleinerziehende Mütter irgendwie durch. Passt aber auch
nicht in das erzkatholische Bild, wie ich hier immer wieder lesen durfte. 3. Ich bin gegen Tötung jeden
Lebens, von der Aussotierung nach PID bis zur Euthanasie. Gott schenkt das Leben, und wir Menschen haben
Ihm da nicht reinzupfuschen. Aber ich denke, dadurch, dass man auf Frauen,die abtreiben, nur mit Hass
und Häme reagiert, wird man dieser Not nicht gerecht. Ich weiß, es ist schlimm, was da passiert, aber
glauben Sie wirklich, dass man durch Ihr Verhalten die Befürworter von Abtreibung zum Einlenken bringt?
Christen können (müssen!) beten, ihre Hilfe anbieten, versuchen in Christi Liebe zu überzeugen… Und
diese vor allem vorleben. Natürlich kommt irgendwann das große Gericht, auch für diejenigen, die ein
Leben nach dem anderen zerstören und wegwerfen, aber es kommt auch für uns, die wir daneben stehen,
zugucken, weggucken, verurteilen, zu helfen versuchen… Werther Krähenvogel:Was hindert Sie daran, für
die ungeborenen Kinder und deren Mütter zu beten?
#13 Meinerven 18:17:07 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
an Herrn Elf Jedes Betweibele weiß doch, dass Selbstmord, die gleiche Auswirkung auf die Seele eines
Menschen hat, wie Mord! Wenn ein Mensch sich selbst in den Tod stürzt, dann ist er krank. Schwer krank.
Psyichische Krankheiten enden leider oft tödlich. Es ist besser, für die Seele dieses armen Menschen
zu beten, als ihn einfach, ohne ihn zu kennen, zu verurteilen.
#20 Meinerven 08:58:19 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Die Häme mancher Kommentatoren verleitet mich fast zum „rückwärts frühstücken“ Claus Hipp als Abtreibungsbefürworter,
der geht doch nicht gegen seine Kunden vor. Son Quark! o^/ Das ganze kann sicher eher als symbolische
Aktion betrachtet werden, um zumindest Kirchgängern mal wieder die Problematik von ungewollter Schwangerschaft
und Abtreibung vor Augen zu führen. Muss aber dennoch nicht schlecht sein. Und was das Vermögen des
Herrn Hipp angeht: Die Firma Hipp gehört zu den viel zu wenigen in Deutschland, in der der Chef noch
so etwas wie Verantwortung für seine Angestellten zeigt, wo nachhaltiges und ökologisches Wirtschaften
praktiziert wird und nicht auf Kosten der Arbeitnehmer an allen Ecken und Enden gespart wird. Und warum
soll der Mann kein schönes Auto haben dürfen, wenn er es sich leisten kann? Jesus hat niemandem verboten,
vermögend zu sein.
#3 Meinerven 08:43:40 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
War nicht anders zu erwarten von einem Staat, in dem immer noch Christen verfolgt werden, dessen Staatsführung
erst kürzlich verlauten ließ, dass 3 Ministerien ihre Zustimmung dafür gegeben hätten, dass landesweit
in 16 Kirchen neuerdings Gottesdienste gefeiert werden dürfen, und das als besonders Christenfreundlich
hinstellt.
#45 Meinerven 08:43:31 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
Was soll das? Wenn eine Gemeinde in der 3. Welt, die nicht mit gerade mit irdischen Gütern gesegnet ist,
einen einfachen Holztisch als Altar in ihr selbst erbautes Kirchlein stellt, weil sie sich nichts anderes
leisten kann, und daran dann die Messe gefeiert wird, was soll daran schlimm sein? Räucherstäbchen mag
ich überhaupt nicht, schon bei dem Gedanken an den Geruch wird mir schlecht.
#43 Meinerven 08:16:16 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
Was streitet ihr über Kunst? Diese hochtrabenden Diskussionen darüber, was Kunst ist und was nicht,
erzeugen in mir so was ähnliches wie Übelkeit. Ich bin ehrlich und sage, manches gefällt mir, anderes
nicht. Völlig wurscht ob alt oder neu. Goldputtenüberladene barocke Kirchen gefallen mir nicht, das
ist aber meine persönliche Meinung. Die Kathedrale in Chartres mit ihren berühmten Kirchenfenstern hat
mich bei meinem einzigen Besuch vor über 25 Jahren sehr fasziniert. In manchem modernen Kirchenbau fühle
ich Gottes Gegenwart mehr als in dem einen oder anderen Prunkbau vergangener Zeiten. Aber das ist mein
persönliches Empfinden. Und da bin ich ehrlich. Nur weil die Sixtinische Madonna von dem berühmten Raphael
gemalt worden ist, muss ich sie nicht mögen. By the way, ich liebe dieses Bild. Aber was heutzutage in
der Kunst so passiert, kann man sehr schön nachlesen in dem Märchen „Des Kaisers neue Kleider“: Über
die lithurgiesche Ausstattung eines kath. Kirchenraumes erlaube ich mir kein Urteil. Wobei Altar und Ambo
aus Glas die schöne gotische Ausstattung der Kirche meiner Meinung nach nicht stören. Aber wie gesagt:
meine Meinung.
#63 Meinerven 07:59:20 | Mittwoch, 1. Dezember 2010
@Winona Bei Katholen nicht, dass ist klar. Die evangelisch Kirchen sind anders strukturiert. Es steht
einem Katholiken nicht an, darüber zu urteilen, was für Ämter wir haben oder nicht. Ich stelle ja die
Ämter in der RKK auch nicht in Frage
#49 Meinerven 18:42:19 | Dienstag, 30. November 2010
@Goldengel Das mit dem Götzen der Kleidung ist Quatsch. Das zu einem würdigen Gottesdiens auch ein würdiges
Gewand gehört, sollte selbstverständlich sein. Das lutherische Pastoren üblicherweise Schwarz tragen,
ist keine Frage der Lithurgie, eher Tradition. Wobei, ich kann mich an eine Diskussion hier auf +net erinnern,
in der bis ins kleineste Detail diskutiert wurde, welche Stola oder welches Gewand (kenne die Bezeichnung
der einzelnen Kleidungssücke nicht, die ein Priester so tragen kann) wann und warum passend oder nicht
waren. Das kam mir schon als Haarspalterei vor. Ist aber meine persönliche Meinung. Würdig kann ja genauso
schlicht sein. Sorgfältig gearbeitet, sauber und ohne Fehler.
#45 Meinerven 18:00:02 | Dienstag, 30. November 2010
Nicht immer alles in einen Topf schmeißen, lieber Goldengel! Die normale evangelische Pfarrerin trägt
Schwarz, außer vielleicht zu hohen Feiertagen. Den Ausdruck „Gutmenschin“ find ich grässlich. Auch wenn
ich tugeben muss, dass es viele ev. Theologen gibt, die mit dem Sinn von Jesu Opfertod am Kreuz oder der
Hölle nicht viel anfangen können, darf man das nicht verallgemeinern. Es gibt auch die bibeltreuen,
konservativen, die von Abtreibung oder Homobeziehungen im Pfarrhaus genausowenig halten wie Sie oder ich.
Letztere Entscheidung der Bayerischen Landeskirche hat auch schon Austritte zur Folge, auch in meinem
Bekanntenkreis. Im übrigen hat +net das seltene Talent, immer wieder abschreckende Fotos zu bringen.
:)3
#83 Meinerven 08:22:28 | Dienstag, 30. November 2010
Wenn Soutane höre, seh ich immer Don Camillo vor mir. Daher ist sie mir sympatisch. Aber im Alltag braucht’s
das nicht unbedingt. Allerdings bin ich der Meinung, dass ein Geistlicher als solcher erkennbar sein sollte.
Schließlich gibt es Situationen, wo ein Geistlicher jederzeit handeln muss, z.B. wenn jemand im Todesgefahr
ist und Beistand braucht. Ebenso wie Ärzte im Notfall. Und wer seinen Beruf auch ein wenig als Berufung
sieht, hat damit keine Probleme.
#70 Meinerven 08:40:52 | Montag, 29. November 2010
Man mag… … mit dem Papst einer Meinung sein oder nicht. Wenn wir ehrlich sind, dann trifft er mit
der einen Aussage die eigene Meinung, ein anderes Mal überhaupt nicht. Was sol’s? Er ist auch nur ein
Mensch, über den ich mir kein endgültiges Urteil erlaube. Das obliegt allein Gott, und auch Benedikt
XVI. wird eines Tages vor dem obersten Richter stehen. Und dieser Richter ist vermutlich gnädiger als
die öffentliche Meinung hierzulande. o^/
#32 Meinerven 07:48:11 | Samstag, 27. November 2010
@Blechtonne Katzen sind von Gott geschaffene Wesen. Sie sind selbstbewusst, haben ihren eigenen Kopf,
können aber auch sehr anhänglich und liebevoll sein. Sie sind halt so, wie der Schöpfer sie geformt
hat. Im alten Ägypten hat man sie sehr verehrt, denn sie verhinderten die Ausbreitung von Krankheiten,
weil sie die großen Getreidelager von Ratten und Mäusen freihielten. Das einzige Wesen, das sich wirklich
mit dem Teufel verbündet hat, ist denn Mensch, denn der hat sich bewusst für die verbotene Frucht entschieden.
Mein Kätzle ist von keinem Teufel besessen.
#17 Meinerven 07:40:54 | Samstag, 27. November 2010
Was ist gegen Bildung zu sagen? Es sollte halt auch in den Rahmen passen. Ich kann nichts verwerfliches
finden an Kochkursen, Hausaufgabenhilfe, Sprachkursen für Migranten, Bibelschulen, meinetwegen auch Basteln
im Advent oder christliches Brauchtum, z.B. Palmbuschen binden oder Osterkerzen gestalten. Oder was ist
mit Musikkursen? Kinder- und Jugendchor, Band, Instrumente lernen, Theater? Macht Spaß, erweitert den
Horizont, stiftet Gemeinschaft und kann alles der Verkündigung dienen. Diese Qi-Gong- und Meditationsgeschichten,
die landauf landab in kath. und evang. Gemeinden angeboten werden, lehne ich grundweg ab. Das hat alles
nichts mit christlichem Glauben zu tun.
#24 Meinerven 19:53:45 | Freitag, 26. November 2010
Brandaktuelle Erkenntnisse des Hans von Lobgeist: Für manche Übertretungen dürfen wir Christen einen
Sünder von der Erdenscheibe tilgen, damit wir in Ruhe leben können. Ich gehe mal davon aus, dass der
Herr weiß, dass die Erde keine Scheibe ist, denn Er hat sie ja erschaffen.
#21 Meinerven 19:45:57 | Freitag, 26. November 2010
grins! Terence Hill hat auch mal den Don Camillo gespielt. Warum so humorlos? Hier nehmen sich Menschen
selbst aufs Korn und tun keinem weh. Ich glaube, Gott selbst hat sehr viel Humor, sonst hätte er unsere
Welt nicht mit so viel Witz und Komik erschaffen. Eher weint Er vor so viel Humorlosigkeit, als dass Er
sich mit uns amüsiert, wenn wir uns selber auf die Schippe nehmen.
#32 Meinerven 08:57:47 | Donnerstag, 25. November 2010
Meinung einer Evangelischen Jawohl, momens, und wie immer ist die Ablehnung der sog. ewig gültigen irgendwie
Liturgie schuld. Ne, mal im Ernst: Als evangelische Christin und Mutter entsetzt mich das ebenso wie
jeder Missbrauchsfall, egal ob von evang. Pfarrern, Priestern, Lehrern, Vätern, Opas, Onkeln, Nachbarn
oder wem auch immer ausgeführt. Es sind in der Regel Personen, die das Vertrauen der Opfer genießen,
das macht es ja so perfide. Dass der Pfarrer verheiratet ist und 6 erwachsene Kinder hat, beweist, dass
der Zölibat nicht wirklich die Ursache für die Missbrauchsfälle innerhalb der RKK sein kann. Warum
die Anonymität: Vielleicht will man die Familie des Täters schützen. Wer möchte schon mit dem Makel
durch die Welt gehen, dass der eigene Vater ein Kinderschänder ist? Dafür habe ich Verständnis. Dass
die Familie des einen Buben nach der Konfirmation aus der Kirche ausgetreten ist, liegt im Trend der Zeit.
Früher hätte man vielleicht die Gemeinde gewechselt, eine andere Kirche aufgesucht, wenn die Erinnerungen
an das Erlebte zu schmerzhaft war. Die Kirche wird häufig als Servicebetrieb für nette Familienfeiern
angesehen. Und das ist leider in beiden großen Kirchen so. Ich kenne alte Menschen, die von sich sagen,
dass sie Atheisten sind, mit der Kirche nix am Hut haben wollen und nur über die Jahre Kirchensteuer
gezahlt haben, damit irgendein Pfarrer mal eine anständige Beerdigung hält. Eigentlich arme Seelen,
für die wir beten müssen. Ich wünsch Ihnen einen gesegneten Tag!
#37 Meinerven 08:37:25 | Mittwoch, 24. November 2010
@Mighty Con… „Am Anfang war das Wort.“ Ok, ist erstens Luther-Deutsch (geht ja garnet hier), zweitens
bezieht es sich auf Gott selber. Trotzdem: Alle Überlieferung bringt gar nicht, wenn sie nicht mit dem
Wort Gottes konform steht. Die Botschaft der Bibel ist tatsächlich das wichtigste, da hat der Bischof
Recht.
#15 Meinerven 17:57:15 | Montag, 22. November 2010
@Mahnender Wissen Wie eigentlich, wieviele evanglische Gemeinden einen Altar besitzen, an dem der Pfarrer
mit dem Rücken zur Gemeinde gewandt das Altarsakrament einsetzt? Die „Mahltische“ waren keine protestantische
Idee.
#83 Meinerven 17:42:56 | Dienstag, 16. November 2010
übel übel Es ist zum k.tzen, dass hier nur mit Dreck nach Menschen geworfen wird.Viele Evangelische
haben große Probleme mit diser neuen Regelung, und sicher werden in den nächsten Jahren sich manche
Kirchenvorstände an der Frage zerreiben… Schlimm genug, dass die Kirchenleitung überhaupt so dem Zeitgeist
nachrennt. Aber alle Evangelischen als „Protestunten“ mit Häme zu überziehen, ist echt das Letzte.
#81 Meinerven 08:00:09 | Dienstag, 16. November 2010
Was soll das? Ein türkisches Pärchen, das nach der Tradition seines Herkunftslandes heiratet, zwei Evangelische,
die vor einen evangelischen Traualtar treten, zwei Nicht-gläubige, die ihre standesamtliche Trauung feierlich
gestalten – sind das auch „angebliche Brautleute“, die einen Pausenclown brauchen? Auch wenn man über
die Trauung auf der Wettkampfbühne geteilter Meinung sein kann, lasst sich doch! Sie tun doch keinem
weh. Kann vielleicht sogar ne Chance sein, dass so mancher Zuschauer überhaupt mal etwas von Gott hört.
#6 Meinerven 09:19:57 | Donnerstag, 11. November 2010
@Marienkind Das würde aber mit der Zeit unübersichtlich. Da bring ich doch meinen „Kindern“ lieber
den Herrn Jesus persönlich nahe und erzähl von Ihm. Dass jetzt ausgerechnet Martin und Nikolaus so groß
gefeiert werden, liegt sicher auch daran, dass sich um diese Heiligen ein traditionelles Brauchtum gebildet
hat, worauf man ungern verzichten möchte. Und es ist doch auch nichts schlimmes daran, solange das ganze
nicht in reine Events ausartet. Oder haben Sie als Kind nicht eine Laterne gebastelt und dem großen Ereignis
mit Martinszug und Pferd und Martinsspiel entgegengebiebert?
#1 Meinerven 08:30:31 | Donnerstag, 11. November 2010
Fadenscheinige Begründung Glaubt der Herr Pfarrer denn am Ende, die evanglischen Kinder würden ihre
Laternen zu Ehren Martin Luthers durch die Straßen tragen, dessen Geburtstag gestern in weiten Teilen
in Ostdeutschland gewürdigt wurde. Die Geschichte von der Mantelteilung wird auch in evangelischen Kirchen
erzählt, ist sie doch ein Symbol tätiger Nächstenliebe. Und so sehen auch viele Evangelische den heiligen
Martin als Glaubensvorbild. Und gerade die Martinsandacht wird verbunden mit Spendenaktionen, bei denen
Kinder mit anderen teilen, wie z.B. Weihnachten im Schuhkarton o.ä. Nebenbei: am liebsten hören „meine“
Kinder dann doch die Episode mit dem Gänsestall.
#93 Meinerven 08:18:45 | Donnerstag, 11. November 2010
Was glauben wir überhaupt? Und wenn es manches Weltbild hier auf den Kopf stellt: Viele Protestanten
glauben eben doch an die Notwendigkeit des Sühnetodes Jesu Christi für unser Heil. Und sind somit nicht
konform mit ihrer Kirchenleitung. Ich übrigens auch. Immerhin verbietet die Kirchenleitung uns nicht,
das zu glauben und zu leben.
#15 Meinerven 16:03:19 | Mittwoch, 3. November 2010
Jeder gege jeden Die sog. „Katholiken“ hauen auf die bösen ungläubigen Liberalen ein, die Fortschrittlichen
auf die ewig-gestrigen, allein ein Nachdenken über die Abschaffung des Pflichtzölibats ist auf die Finger
klopfen, wer für die Beibehaltung des Zölibats ist, hat keine Ahnung oder kein Herz, wer allein mit
dem Gedanken spielt, das die Messe auf Deutsch dem einzelnen mehr bringt, schmort sowieso schon in der
Hölle, wer sich als Anhänger des lat. Ritus bekennt, spinnt und ist unbelehrbar… Leute, das will die
Kirche Christi sein? Jesus würde im Grabe routieren, wenn Er noch drinnen wäre. Aber Er ist auferstanden,
hat alles Böse besiegt, auch für uns. Habt Ihr das denn vergessen? Bei diesem Hauen und Stechen lacht
sich nur einer ins Fäustchen – Satan himself. Vielleicht haben wir es nicht besser verdient…
#92 Meinerven 12:36:45 | Sonntag, 31. Oktober 2010
Linseneintopf Ok, auch wenn es sich „nur“ um einen evangelischen Reformationsgottesdienst handeln sollte:
Stell dir vielleicht trotzdem mal sie Frage, was Jesus zu solch einem Vorhaben sagen würde. Ich glaub
ja eh nicht, dass dein angebliches „Vorhaben“ ernst gemeint ist. Eindeutig ein Fake, mit dem einen Ziel
zu provozieren. Linseneintopf ist übrigens ein durchaus biblisches Gericht, wie man im 1. Mose nachlesen
kann. Und nun freu ich mich auf unsere Kirchennacht anlässlich den Reformationstages!
#6 Meinerven 16:25:26 | Mittwoch, 27. Oktober 2010
So’ Quatsch! Herr Geuppert ist doch nicht vom Glauben abgefallen! Er kam mit einem von Menschen in Machtposition
gemachten Gesetzt nicht zurecht und hat die Konsequenz gezogen.
#1 Meinerven 09:31:45 | Donnerstag, 21. Oktober 2010
Wirklich interessant! Wir sollten jeden Gottesdienst groß im Netz ankündigen, dann ist vielleicht kein
Platz mehr für all den Mist, der sonst so auftaucht.
#35 Meinerven 09:24:23 | Dienstag, 19. Oktober 2010
@Lisibald Wie soll ich das verstehen? Man könnte meinen, dass das Leben nur in Schubladen funktioniert.
CDU-Anhänger=schwul. SPD-Wähler=Abtreibungsbefürworter. Grüner=Pädophil. Lutheraner=satanisch. Aber
so funktioniert es halt nicht. Gott sei Dank! Und Gott sei Dank, dass Er es ist, der die Menschen kennt
auf dessen Urteil es letztlich ankommen wird. PS. Ich bin eine grün angehauchte Lutheranerin, die entschieden
gegen Abtreibung ist, in selbst für +net in geordneten Familienverhältnissen lebt und auch nichts dagegen
hat, wenn Katholiken die Messe auf Latein feiern möchten. Bissel mehr Differenzierung vielleicht, auch
wenns schwer fällt.
#33 Meinerven 08:48:02 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Die sog. „Rechtgäubigen“… …entlarven sich doch selbst durch ihre unreflektierten Schmäungen und
Beleidigungen. Wes Geistes Kind seid ihr eigentlich? Ich meine, dass ihr keine Freunde von Protestanten
etc. seid, ist ja nun hinlänglich bekannt. Jesus gab aber auch mal das Gebot: Liebet eure Feinde. Ich
meine, etwas mehr Respekt tät ja schon reichen für den Anfang.
#2 Meinerven 08:29:33 | Dienstag, 19. Oktober 2010
Popmusik Zu allen Zeiten haben Menschen Musik zur Ehre Gottes geschaffen. Dazu wurden auch immer wieder
gern weltliche Lieder mit geistlichen Texten versehen. Selbst bei den Psalmen findet man Beispiele, wenn
z.B. ein Psalm beginnt mit dem Hinweis, „vorzutragen nach der Weise ‘eine weiße Hirschkuh’ oder so ähnlich“.
Klar ist aber auch, dass eine kirchliche Trauung zunächst einmal eine Sache ist, bei der neben dem Brautpaar
Gott im Mittelpunkt steht, vor dem das Paar sein Eheversprechen ablegt und der diese Ehe segnet. Paare,
die dieses ernst nehmen, kommen wohl gar nicht auf die Idee, „artfremde“ Musik hierfür auszusuchen.
#4 Meinerven 08:46:04 | Donnerstag, 30. September 2010
Schwachsinn hoch 10 Lutheraner beten nicht Luther an, schon gar nicht in einem „Luthertempel“. Nennt doch
unsere Kirchen Kirchen, so wie ihr die Moscheen der Moslems auch Moscheen nennt. So viel Respekt muss
sein!
#111 Meinerven 15:18:25 | Samstag, 18. September 2010
@EvangelischerChrist den ständig mahnenden Luther hat sehr wohl empfohlen, dass man die Heiligen ehren
und die Erinnerung an sie bewahren soll. Ein „Anrufen“ ist aber nach evangelischer Überzeugung nicht
möglich. Obwohl ich es durchaus für möglich, ja wahrscheinlich halte, dass die Heiligen vor dem Thron
des Höchsten stehen und für die Welt bitten. Nur dadurch, dass sie nicht mehr in dieser Welt leben,
können und dürfen wir keinen Kontakt mehr zu ihnen aufnehmen. Da steht was drüber im 5. Buch Mose,
aber ich find die Stelle auf die Schnelle nicht. Das gilt ebenso für Maria, die Mutter des Herrn, die
eben keine Braut des Heiligen Geistes war, sondern die rechtmäßige Ehefrau von Josef, dem Zimmermann.
Ach, noch was: Gott hat sich allen Menschen offenbart, er hatl allen Menschen den Heiligen Geist verheißen.
Er hat nicht gesagt, „Tu es petrus, und darum wirst du der alleinige Kanal des Heiligen Geistes, ein paar
besonders begabte Spinner ausgenommen.“ Das macht es natürlich schwer, zu unterscheiden, wer nun Recht
hat und wer nicht. Aber Jesus sagte auch: Prüfet alles, und das Gute behaltet. Wir sind selbs verantwortlich
für unseren Glauben. Wir sind erwachsen. Gott möchte erwachsene Christen, die für Sein Reich eintreten,
nicht nur eine blökende Schafherde, die hinter einem Leithammel blind hinterhertrabt, ohne genau zu ergründen,
ob es sich dabei nicht vielleicht doch um einen Wolf im Schafspelz handelt.
#76 Meinerven 16:08:33 | Freitag, 17. September 2010
@Serifot Bin doch mal gespannt, ob der Beitrag100 Posts bekommt… Bei Michael Sell (Hammelburg) waren
es viel mehr… Woran das liegen mag? Michael Sell hat sich selbst in den Medien in Szene gesetzt, dass
es fast peinlich war. Ich wohne nicht weit von Hammelburg, und ich kann dir sagen, dass ein Großteil
der Bevölkerung nach einiger Zeit sehr genervt war. Sieht man mal von der betroffenen Pfarrei ab, aber
das ist noch mal ein anderes Thema.
#3 Meinerven 09:51:08 | Dienstag, 7. September 2010
Pflichtzölibat …ist nachgewiesenerweise nicht die Ursache für die Missbrauchsfälle innerhalb der
Kirche. Auch wenn ich persönlich davon auch nicht viel halte. Mich regt dennoch die Berichterstattung
auf, nach der das immer wieder quase als „bedauernswerte Ausrutscher“ runtergespielt wird. Ein einziger
Fall ist einer zu viel, und aus Gründen der Glaubwürdigkeit, aber auch um künftig Opfer zu schützen,
musste was geschehen. Auch für die Opfer ist es wichtig, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden.
Vergebung ist das eine, für seine Verfehlungen einzustehen das andere. Und das gilt in einem Rechtsstaat
für alle, auch für Priester. Und da wir uns ja laut Paulus der weltlichen Gewalt ebenso beugen sollen
wie der geistlichen…
An den Raben Es hat ja schon viel zu lange gedauert, bis man so etwas für fehlgeborene Kinder eingeführt
hat bzw. zu kleine Totgeborene beisetzen durfte. Aber Sie haben Recht mit Ihrer Anregung. Vielleicht würde
das manchen in unserem Land doch wachrütteln.
#12 Meinerven 17:45:14 | Freitag, 3. September 2010
Nicht Enterprise! Die schöne alte Serie war lange nicht so bekloppt, wie das, was dieser sog. „Wissenschaftler“
verbreitet. Mich erinnert diese ganze Diskussion an einen Cartoon, den ich mal irgendwo gesehen habe,
auf die Schnelle aber leider nicht im Netz finde. Man sieht einen großen Haufen Mikadostäbe. Als Bildunterschritf
stehe da: „Und in einer Million Jahre wird daraus der Eiffelturm.“
#138 Meinerven 19:37:53 | Sonntag, 29. August 2010
Ich glaub langsam auch, dass diese Ökumene um jeden Preis nicht funktionieren kann. Statt dessen wäre
es wohl besser, den Glauben des anderern erst einmal zu akzeptieren bzw. den anderen mit seinem Glauben
ernst zu nehmen und diesen nicht ständig lächerlich zu machen, wie das hier leider immer wieder passiert.
Gott allein wird sich schon aus dem Misthaufen, den die Menschen hier auf der Erde aus dem, was vielleicht
mal eine Kirche war, geschaffen haben, die rechtgläubigen herausholen. Hoffe ich wenigstens, und die
Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Was lernen wir daraus? Lug und Trug das ganze. Unser Herr hat es nicht nötig, Seine Mutter mit irgendwelchen
geheimnisvollen Botschaften, die kein Mensch versteht, ein paar eingeschüchterten Hirtenkindern erscheinen
zu lassen.
Deutsche Sprache – schwere Sprache Einen Anlass kann man nicht abhalten. Man kann eine Veranstaltung (z.B.
einen Gottesdienst) aus einem bestimmten Anlass (z.B. ein Jubiläum, im Rahmen eines übergeordneten Ereignisses
etc.) abhalten. Und wie soll man sich diese Mundartmesse vorstellen? Und warum diese Meldung überhaupt
hier? Weil in den Augen der Redax hier Mundart etwas minderwertiges ist, wenn unser Herr damit angebetet
und verehrt wird? Ok, ist nicht Latein, aber mal ehrlich. Das Herz betet immer in der Muttersprache, und
die ist halt bei vielen Mundart.
#119 Meinerven 15:27:19 | Donnerstag, 19. August 2010
Dann bleib bei deinem Glauben, wer glücklich damit und erstick meinetwegen dran. Im übrigen: wer stänkert
hier denn ständig rum, wenn ihm die Argumente ausgehen?
#117 Meinerven 15:22:51 | Donnerstag, 19. August 2010
Wer lügt hier? Auch wenn wir nicht einer Meinung sind, sollten doch gewisse Grundregeln gegenseitigen
Respekts eingehalten werden. Kennen Sie mich oder die übrige +net-Gemeinde wirlich so gut, um beurteilen
zu können, wer lügt oder nicht? Ach, ich vergaß, Sie haben ja alle Wahrheit für sich gepachtet. Das
ist wie mit dem Stern auf dem Auto, ein Benz hat eingebaute Vorfahrt. Und ein „wahrer Katholik“ hat immer
Recht, auch wenn er mal völlig daneben liegt. Das Abnehmen angewachsener Scheuklappen kann manchmal ein
heilsames Erwachen bewirken (tut aber mitunter weh und wird deshalb von vielen ungern praktiziert).
#114 Meinerven 15:11:54 | Donnerstag, 19. August 2010
@ Ruhrgebietler Ja, Lutheraner und ihre Geringschätzung der Mutter Gottes, das ewige Totschlagargument.
Ich kenne wirklich keinen, sei es aus der Landeskirche oder einer freien Gemeinde, der geringschätzig
auf die Mutter unseres Herren schaut. Sie verdient allerhöchsten Respekt und alle Ehre, derer ein Mensch
nur würdig sein kann. Dass wir diese ganzen Mariendogmen nicht nachvollziehen können und für viele
die Marienfrömmigkeit innerhalb der RKK zu weit geht, hat aber nichts mit dem bedingungslosen Glauben
an das Erlösungswerk Christi zu tun. Manch einer sieht in der Marianverehrung sogar ein Vergehen gemäß
5.Mose, 18,11ff. Immerhin ist es aber eine logische Folgerung der lutherischen Prinzipien: Sola gratia,
sola scriptura, sola fide, solus Christus. Geht Ihnen wahrscheinlich wieder zu weit, damit zu argumentiern,
ist aber aus meiner Sicht eher konsequent. Anders gesagt: Christus kann uns auch ohne Maria erlösen,
Maria ohne Christus nicht. Wer will jetzt darüber urteilen, worin die reine Wahrheit liegt?
#166 Meinerven 12:49:34 | Donnerstag, 19. August 2010
@Lefebvriano Die Bibel: „Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam. Denn
es gibt keine staatliche Gewalt, die nicht von Gott stammt; jede ist von Gott eingesetzt. Wer sich daher
der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die Ordnung Gottes, und wer sich ihm entgegenstellt,
wird dem Gericht verfallen.“ Römer 13, 1/2 Und für unsere Anhänger des Lateinischen: „1omnis anima
potestatibus sublimioribus subdita sit non est enim potestas nisi a Deo quae autem sunt a Deo ordinatae
sunt 2 itaque qui resistit potestati Dei ordinationi resistit qui autem resistunt ipsi sibi damnationem
adquirunt „ Dann noch folgendes Zitat: Art. 1 GG (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten
und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. 2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu
unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft,
des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.[ 3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung,
vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Art. 2 GG 2) Jeder hat das Recht
auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte
darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden. Daran sind alle (in D) gebunden. Auch wenn der
Staat manchmal Mist baut. Auch hohe Kirchenfürsten.
#112 Meinerven 12:25:47 | Donnerstag, 19. August 2010
@Goldengel Umkehrschluss zu Ihrer Aussage: Alle, die verheiratet sind, Kinder haben, einen Beruf ausüben,
möglicherweise ein Hobby haben, gern mal ein Buch lesen, ins Kino gehen oder in den Urlaub fahren (die
Liste ist beliebig ergänzbar) können überhaupt nicht in die Gnade Gottes kommen, weil sie nicht 100%
ihrer Lebenszeit aufwenden, Jesus nachzufolgen. Nun, wenn Sie das für sich so entscheiden, dann bitte
gern. Ich frag mich aber dann, warum Gott uns diese fabelhafte Welt gegeben hat, auf der es so vieles
zu erleben gibt, wenn wer das nicht nutzen oder genießen sollen? Ich gehe einem Verantwortungsvollen
Beruf nach, der mir freude bereitet, und wo ich durchaus als „Sauerteig“ für das Reich Gottes wirken
kann. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder. Ehe und Familie beanspruchen Zeit und Energie. Ich singe
im Kirchenchor, fahre gern Fahrrad und geh gern auch mal ins Konzert. Dabei erhol ich mich. Ich lese jeden
Morgen in der Schrift und beginnne meinen Tag mit Gott, ebenso wie ich mit Ihm meinen Tag abends beschließe.
Ich bete bei allen Entscheidungen darum, dass ich die richtige, sprich gottgefällige treffe. Ich betrache
mich als einen Menschen, der versucht, Jesus im Alltag nachzufolgen. Der sonntägliche Gottesdienst ist
für mich der Höhepunkt der Woche. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt meines Lebens. Aber ob das alles
„reicht“, kann nur Einer beurteilen. Und, unter uns: Mir gefällt auch vieles nicht, was in meiner Kirche
geschieht.
#106 Meinerven 18:37:24 | Mittwoch, 18. August 2010
Und Katholiken… …sind papsttreu, kenne dafür die Bibel nicht. Wenn ich nicht so gut erzogen wäre,
würde ich jetzt sagen, dass mir Ihre Pauschalurteile gründlich auf den Senkel gehen. Wenn Sie wirklich
Christ sind, dann sprechen Sie einem anderen seinen Glauben nicht ab, was ich übrigens auch nicht mache.
#103 Meinerven 18:15:10 | Mittwoch, 18. August 2010
@ Ruhrgebietler Wieso ist mein Glaube an den dreieinigen Gott eng? Nur weil ich die trid. Lithurgie nicht
als Allheilmittel ansehe? Weil ich davon überzeugt bin, dass der Leib Christi aus allen, „die da glauben
und getauft sind, werden selig werden“ (aus der Lithurgie der ELKB) besteht? Traditionelle und bibeltreue
Lutheraner sind möglicherweise „katholischer“, als vielen Katholiken lieb ist.
#100 Meinerven 15:16:27 | Mittwoch, 18. August 2010
Versönungsfest? Ganz einfach: Ich bitte um Vergebung, mir wird vergeben. Das nennt man landläufig Versöhnung.
Und so, wie ich die Beichte verstanden habe, werden wir durch Christi Gnade mit Gott versöhnt. So ziemlich
das beste, was uns passieren kann, rettet es uns doch vor der Hölle (ja, auch ich als Evangole glaube
daran). Kinder haben noch nicht diese abstrakten Vorstellungen davon, sie brauchen es konkret. Sie müssen
erleben, dass die Welt „wieder in Ordnung“ ist, wenn sie mit Gott versöhnt sind. Daher dieses Versöhnungsfest.
Die Kinder sollen die Beichte als positves Erlebnis in ihrem Herzen behalten. Dann werden sie sie auch
immer wieder in ihrem weiteren Leben nutzen. Wem als Kind vom Zahnarzt häufig im Mund herumgebohrt wurde,
der wird nur im äußersten Notfall als Erwachsener den Dentisten aufsuchen.
#93 Meinerven 08:54:15 | Mittwoch, 18. August 2010
Versönungsfest Bei meinem Sohn war es vor vier Jahren so, dass die Kinder 2x vor der Erstkommunion gebeichtet
haben. Das erste Mal im Februar, nachdem mit den die Gemeindereferentin anhand des Gleichnisses vom verlorenen
Sohn mit den Kindern Dinge wie Umkehr, Reue, Vergebung nachegebracht hatte. Die Beichte fand an einem
Freitag nachmittag statt und endete in einem fröhlichen Versöhnungsfest, an dem auch der Pfarrer und
die Gemeindereferentin teilnahmen. Es gab Kakao und Kuchen und ein paar lustige Spiele. Die Kinder sollten
dabei erleben, wie befreiend es sein kann, wenn einem die Sünden weggenommen wurden. Wie in dem Gleichnis.
Die zweite Beichte fand in der Woche vor der eigentlichen Erstkummunion statt. Fazit: Die Beichte hat
bei den Kindern ihren Schrecken verloren. Die Kinder verstehen (hoffentlich) den Sinn, der dahintersteckt.
#132 Meinerven 09:58:48 | Sonntag, 15. August 2010
@MaxMurx Für die Eltern macht es keinerlei Unterschied mehr, ob dieses Kind lebend geboren und erst mit
3 Jahren gestorben wäre. Die sind am Boden zerstört und am Ende. Es ist immer tragisch, wenn das eigene
Kind stirbt. Aber kann man es überhaupt aushalten, wenn man das eigene Kind auf dem Gewissen hat? Wenn
man dem Kind die kurze Zeit, die es auf dieser Welt zur Verfügung gehabt hätte, nicht zugesteht? Das
Leben beginnt nicht erst mit er Geburt. Im alten China galt ein Kind, das gerade geboren wurde, als ein
Jahr alt. Find ich gar nicht dumm, drückt es doch den Respekt dieser Kultur gegenüber diesem kleinen
Menschen aus, der da im Mutterleib herangewachsen ist.
#105 Meinerven 18:13:32 | Samstag, 14. August 2010
Wieso soll es für Protestanten ein Aberglaube sein, …wenn man dafür betet, dass ein Auto und seine
Insassen durch Gottes Hand geschützt und vor Unfall bewahrt werden? Oder machen Katholiken bei einer
Fahrzeugsegnung was anderes? Hier fehlt das „Kopfkratzsmiley“.
@Wohlmerkwürden Wenn das wirklich den Ernst ist, dann kann ich nur hoffen, dass Menschen mit deiner Gesinnung
bald ausgestorben sind. Und dank deinem Schöpfer, dass du kein Jude, Sinti, Roma, Latino, Schwarzer,
Kommunist, Schwuler, Zeuge Jehovas oder Jeti zur Zeit des Dritten Reiches bist.
@Wohlmerkwürden Wenn ich kein halbwegs kultivierter Mensch wäre, würde ich Sie jetzt fragen, wer Ihnen
so wehement ins Hirn geschissen hat. So viel Blödsinn auf einem Haufen habe ich selten gelesen. Dann
war Mengele wohl auch Jude?
Wo die Biene Maja ist? Wahrscheinlich bei der Frl. Cassandra im Bienenstock wird sie in der Verwendung
von Satzzeichen man nennt es auch Interpunktion unterwiesen wenn der Willi sie nicht davon ablenkt oder
der Flip mit ihr zum Schwof auf die Klatschmohnwiese geht wo sie zum gar lieblichen Geigenspiel der Spinne
Thekla einen Reigen tanzen vermute ich mal.
Weißte, Sefirot, diese Seite hier ist für jeden guten Christen und Katholiken eine Beleidigung, denn
sie hat weder mit dem einen noch mit dem anderen was zu tun.
Moral ist ja ganz nett… aber gilt die Pflicht zur kirchlichen Eheschließung (wenn man in einer Molkerei
arbeitet!) auch für Paare, die nicht getauft sind? Lächerlich!
Zumindest sind die Aussagen des Schlumpfes sachlicher als die des Sycamore. Im 1.Buch Mose wird ein Mann
namens Hennoch erwähnt. Der führte ein gottgefälliges Leben und wurde sofort in den Himmel erhoben,
ohne den irdischen Tod sterben zu müssen. Nachzulesen in Gen. 5,21-24. Ich glaube, wenn Gott Maria „auf
direktem Weg“ zu sich in den Himmel geholt hätte, dann wäre dies zu Seiner Verherrlichung geschehen,
denn welchen Sinn hätte es denn sonst gehabt. Dann hätte es Zeugen dafür gegeben und wir könnten in
der Apostelgeschichte oder einem der Briefe darüber lesen. Aber Marias Spur in der Bibel erlischt, nachdem
wir erfahren haben, dass sie in der Gemeinde in Jerusalem war. Als normaler, besonderer Mensch, der ebenfalls
der Gnade bedurfte, geht sie den Weg, den alle gehen, die einmal das himmlische Jerusalem sehen werden.
Ich bin mir aber sicher, dass sie als eine der ersten dort einziehen wird.
#3 Meinerven 13:23:51 | Donnerstag, 12. August 2010
Die evangelische Kirche… …ist eben nicht beliebig, wie es vielen scheint, sie hat auch ein klares
Bekenntnis. Und eigentlich ist es nicht ein Bekenntnis, sondern man muss unterscheiden zwischen Lutherisch,
Calvinistisch, und auch das in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Meiner Erfahrung nach (evang.-luth.)
wird aber niemand in meiner Kirche aufgenommen, der nicht vorher über die Glaubenslehre unserer Kirche
unterrichtet worden ist. Außerdem entscheiden über die Aufnahme in eine Gemeinde die Kirchenvorsteher/Presbyter/Ältesten.
Das kann ne reine Formsache sein, ist es aber in vielen Freikirchen nicht. Dort muss der Kandidat sich
regelrecht „bewerben“. Warum sollte ein Katholik, der mit dem Glauben nichts mehr am Hut hat, ausgerechnet
evangelisch werden? Konvertiten haben wir in unserer Gemeinde zwar auch einige, aber nicht solche, wie
hier beschrieben, sondern solche, die ihren Glauben ernst nehmen, aber mit der kath. Art und Weise, wie
der Glauben gelebt wird, nicht mehr klar kamen. Da spielen oft auch persönliche Sachen mit rein, Pfarrer,
die vielleicht etwas ungeschickt waren, negative Erlebnisse. Bei uns sind auch Menschen fortgegangen.
Manche ganz aus der Kirche raus, andere in Freikirchen. Wir sind also auch nicht perfekt. Als Kirche ist
es wichtig, die Gründe zu erfahren, warum ein Mensch geht. Manchmal sind es rein menschliche Gründe,
menschliches Versagen, an dem man arbeiten kann. Nobody’s perfect, auch nicht in der allumfassend menschelnden
Kirche.
#7 Meinerven 13:10:02 | Donnerstag, 12. August 2010
Gehts eigentlich noch? In Pakistan säuft das halbe Land ab, in Russland fliegt einem radioaktiv verseuchte
Asche um die Ohren, In Sachsen, Brandenburg und Polen haben Menschen ihr Leben verloren, andere ihr Hab
und Gut… und hier wird wieder was konstruiert, was vor fast 30 Jahren stattgefunden haben soll. Wenn
es denn so war, schlimm genug, aber wer regt sich denn darüber noch auf? Es gibt genug Not zu lindern.
@ Goldengel und Illuminaajkfüaoe jt0qwamögläykdf vpwj f j PWEÖLK<f O?fg ße KCÖLMDKYSNVO Eure etwas
sehr einseitigen Äußerungen sind doch eine Beleidigung gegenüber allen Frauen, die sich emanzipiert
fühlen (und wohl auch sind), und doch noch ein Leben in Ehe und Familie führen, Beruf und Kinder unter
einen Hut bringen, sich dabei noch ehrenamtlich engagieren und letztlich mehrheitlich die Kirchen füllen
(denn in den Bänken für das gemeine Volk bilden sie die Mehrheit). Ich werde, glaub ich, euch beiden
zu meiner persönlichen Kreuz-Fake-Liste hinzufügen.
Patchworkfamilien gab es schon immer. Meist aus der Not geboren, weil es in früheren Jahrhunderten viel
verwitwete Menschen gab. Beispiele gibt es zuhauf, auch von berühmten, ehrbaren Menschen wie z.B. Joh.
Seb. Bach, dessen zweite Frau Anna Magdalena die Kinder aus Bachs erster Ehe mit großziehen musste. Das
Übel ist nicht die Patchworkfamilie an sich, sondern dass Menschen heute ungeniert ihren Ehepartner wechseln
wie ein verdrecktes Handtuch. Ich will hier nicht reden von den Menschen, die aus einer Ehe flüchten
müssen, weil sie dort körperlicher oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind. Die Narben in einer Patchworkfamilie
sind sicher da, aber dennoch kann aus so einer Gemeinschaft doch durchaus etwas segensreiches werden.
Aber es sollte die Ausnahme bleiben.
Da könnt ihr mal sehen… Für ihr Traumland wünscht sich die Publizistin Politiker, die nicht mehr
die Unwahrheit sagen dürfen, und Medien, die wahr berichten: „Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe
sowie Liebe für den Nächsten.“ Naja, diese Seite ist da sicher nicht gemeint.
@Müllabfuhr Richtig, alles hat seine Zeit, aber Christen müssen nicht alles mitmachen, nur weil es alle
machen. Fußball spielen, als Fan jeden Samstag im Stadion rumhängen, bitte gern. War vor vier Jahren
bei der WM auch bei einem Spiel. Aber muss man das alles in die Kirche holen? Freude und Spaß, Feiern,
ok, das sollte auch in der Kirche seinen Platz haben. Aber muss es so billig sein? Den Menschen ist der
Glaube verloren gegangen. Daher stellen manche Pfarrer alles mögliche an, um die Kirche wieder voll zu
bringen. Und dabei schießen sie dann leider über das Ziel hinaus. Ich habe Gottesdienste erlebt anlässlich
internationaler Jugend-Fußballturniere. Da wurden keine Fangesänge angestimmt. Da standen die jungen
Akteure, teilweise in ihren Trainingsanzügen, in Reih und Glied und beteten für ein gutes faires Miteinander,
um Bewahrung vor Verletzungen, für den Frieden in der Welt. Das waren für mich würdige Gottesdienste,
nicht solche karnevalistischen Veranstaltungen. Traurig, wenn Pfarrer es nicht mehr schaffen, die Menschen
für Gottes Botschaft zu erreichen, ohne die Plattitüden dieser Welt nachzuäffen.
Jesus hätte in heutiger Zeit möglicherweise auch Fußball gespielt oder wäre in das eine oder andere
Stadion gegangen. Denn dort finden sich viele verlorene Seelen, die verzweifelt eine Orientierung suchen
und nicht finden und sich deshalb an diesen Ersatzgott Fußball klammern. Und diese Menschen waren Ihm
wichtig. In den Evangelien werden sie als Sündern, Zöllner, Huren, beschrieben. Jesus hätte nie in
einer Synagoge, geschweige denn im Tempel Fußball gespielt.
Vergleicht nicht Äpfel mit Birnen! Mengele hat unschuldige Patienten für sog. „med.Versuche“ missbraucht
und anschließend umgebracht. Das hat nichts damit zu tun, wenn „moderne“ Mediziner meinen, sterbenswillige
Patienten mit einer Spritze „erlösen“ zu müssen. Dennoch ist meiner Meinung nach eine aktive Sterbehilfe
abzulehnen. Allerdings ist es die Pflicht eines verantwortungsvollen Arztes, dafür zu sorgen, dass der
sterbenskranke Patient menschenwürdig seine letzte Zeit erleben kann. Dazu gehört auch eine angemessene
Schmerzbehandlung. Es ist bekannt, dass gerade bei Krebspatienten im Endstadium sehr hohe Dosen Morphium
gegeben werde, die zwar das Dasein etwas erträglicher machen, aber ein Ableben beschleunigen. Das würde
ich aber nicht als aktive Sterbehilfe bezeichnen, wenn der Tod eh unmittelbar bevor steht. Was die Intensivbehandllung
geht, da sollte die schriftliche Patientenverfügung ausschlaggebend sein. Auch wenn nächste Angehörige
das Gegenteil sagen. Insgesamt ein schwieriges Thema, für das es wohl keinen Königsweg gibt, vor allem
bei Grenzfällen. Ich wünsch euch allen einen gesegneten Sonntag!
ans Engele Sie kennen keine Gläubigen. Sie kennen die Scheidungsgesellschaft, welche sich im Sündendreck
suhlt und welche sich im Konkubinat fröhlich beschmutzt – DAS sind KEINE Christen, das ist TOLLKORN !
Mich erstaunt immer wieder, wie gut Sie ihre Mitmenschen kennen und beurteilen können. Ein wahres Genie
schlummert in Ihnen.
Bin zwar Evangole… find aber auch die Filmbeiträge zum Teil echt heftig. Woran liegt’s, frag ich mich.
Viele Menschen (Christen?) heute haben gar nicht mehr das Bedürfnis, in den Gottesdienst zu gehen, weil
ihnen der Glaube und/oder die Beziehung zu Jesus fehlt. Das ganze ist also eine leidige Plichtübung,
die man halt „über sich ergehen lassen muss, wenn man es nicht vermeiden kann“. Um dem entgegenzuwirken
machen viele Gemeinden/Pfarrer meiner Meinung nach einen Fehler: Sie wollen die Gottesdienste attraktiv
machen, damit wieder mehr Leute kommen (ist ja zunächst nicht verkehrt), stellen dabei aber das Event
in den Mittelpunkt, nicht den Lebendigen Gott. Es wird und wurde vielfach versäumt, den Menschen den
Glauben nahezubringen. Ich arbeite in einem kath. Kindergarten auf dem Land, in dem selbst die Eltern
mit Ostern, Pfingsten oder Erntedank nichts mehr anfangen können. Das Tischgebet ist keins der Kinder
von daheim her gewöhnt. Aber die Kirchenparade zur Kommunion und der Fronleichnamschmuck sind wichtig,
die Äußerlichkeiten. Ich habe mühsam angefangen, den Kindern den lebendigen, liebenden Gott wieder
näherzubringen. Sie lieben die Geschichten aus dem Evangelium. Sie fangen an zu beten, wenn sie traurig
sind oder Sorgen haben. Die Eltern sind darüber verwundert. Bei Problemen lassen sie lieber pendeln oder
Karten legen. Woher soll dann die Ehrfurcht vor einem allmächtigen Gott kommen, die mich dazu anhält,
mich aus freien Stücken in einem Gottesdienst angemessen und würdig zu verhalten?
Kinderpornografie Könnte man sich vielleicht darauf einigen, dass esbeides sein kann, also eine Straftat
als auch eine Sünde? So wie z.B. auch Mord, Totschlag, Raub, Diebstahl… Es gibt da durchaus Schnittmengen.
Nur: Gott vergibt allen reuigen Sündern, was nicht heißt, dass dieser von der irdischen Justiz verschont
bleibt. Und wer wahrhaftig bereut, nimmt auch diese Buße auf sich.
@Wohlmerkwürden Haben wir uns schon mal darüber Gedanken gemacht, wozu es in den Klöstern diese Zeit
des Noviziates überhaupt gibt? Ist doch besser, die Frau hat jetzt ihre Fragen und Zweifel und kann
sie aussprechen, ihre Antworten finden und dann sich für oder gegen ihre Profess entscheiden. Aber vermutlich
darf ein 100%iger Kathole nicht mal Zweifeloder Fragen haben – er hat über all dies erhaben zu sein.
Wenn das so wäre, dann gäb es wahrscheinlich zumindest hierzulande keinen Priester- und Ordensnachwuchs
mehr, denn die Zeiten, wo die hässlichste Tochter ins Kloster gesteckt wurde, damit sie versorgt ist,
sind Gott sei Dank vorbei.
#20 Meinerven 17:30:13 | Donnerstag, 17. Juni 2010
Das Messgewand… …ist doch keine heilige Kuh, die angebetet wird! Festlich, dem Anlass entsprechend,
die passende lithurgische Farbe, aber was soll an dem jetzt unwürdig sein? Außer dass es in irgendeinem
Vorschriftenkatalog anders drinsteht. Neulich beim Bibellesen begegnete mir übrigens folgendes: „Ich
bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir
auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer
nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören!„Amos
5,21-23, Also, versteht mich bitte nicht falsch. Ein würdiger Gottesdienst bedarf eines würdigen Rahmens.
Aber Gott steht im Mittelpunkt, nicht die äußere Form.
@ Mary Crux Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Wir leben in einem Land, in dem jeder seine Meinung öffentlich
sagen oder schreiben kann. Auch dann, wenn es Ihnen oder dieser mitunter sehr merkwürdenen Rekaktion
nicht gefällt. Vielleicht sollten sie mal für eine Weile nach Nordkorea ziehen, um den Wert der freien
Meinungsäußerung schätzen zu lernen.
@ apex und Mary Cruz Natürlich habe ich mich falsch ausgedrückt, (wobei es Menschen geben soll, die
auch zwischen den Zeilen lesen können…). Ach, und Mary: Ich bin Protestantin und verachte die heilige
katholische und apostolische Kirche nicht, bei der es sich um den Lebendigen Leib Christi handelt, zu
dem ich mich zugehörig fühle. Ich bin mir dessen bewusst, dass Sie das u.U. anders sehen, aber Gott
sei Dank entscheidet darüber ein Anderer. Noch was: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“
Mattäus 7,1. Nur mal so zum Stichwort Kretin…
Jeder Christ, der unter Verfolgung leidet, gefangen genommen, gefoltert oder ermordet wird, ist einer
zu viel. Egal ob kath. Bischof oder freikirchlicher Missionar. Wir sollten uns eins machen in der Fürbitte
für diese Welt, anstatt uns gegenseitig zu zerfleischen.
@ Goldengel Na gut, dass Sie nicht so blöd sind, wie Sie es offensichtilich dem überwiegenden Teil der
Menschheit attestieren. Nebenbei bemerkt: Ich bin nur froh, dass die Menschheit nicht wirklich auf Ihre
Gnade angewiesen ist. Aber Sie (und ich, wie jede/r) auf die Gnade unseres Herrn Jesus Christus.
@ Goldengel: Was Freiheit ist Zumindest bedeutet Freiheit, dass wir in einem Land leben, in dem wir alle
unseren Glauben so leben können, wie wir es gern möchten, wo wir wegen unseres christlichen Glaubens
nicht verfolgt oder benachteiligt werden. Es bedeutet aber auch, dass wir alle, Männer und Frauen, uns
für oder ein Leben mit Ehe und Familie entscheiden dürfen. Was natürlich auch heißt, dass man, wenn
man sich dafür entscheidet, auch Verantwortung übernimmt. Und in den meisten Fällen passiert das auch.
Sie werden lachen, aber auch geschiedene Eltern nehmen ihre Verantwortung ihren Kindern gegebüber meist
sehr ernst und sind sich durchaus der Schuld bewusst, die sie ihren Kindern gegnüber haben. Als Erzieherin
in einem Kindergarten bekomme ich das täglich mit. Und sicher ist manche Scheidung besser, als vom Ehemann
ständig gedehmütigt oder geschlagen zu werden. Jesus vergibt alle Schuld. Auch dann, wenn eine Ehe schief
geht, aus welchem Grund auch immer. Wenn wir es mit der Vergebung ehrlich meinen. Ach, und falls es Sie
interessiert: Ich bin nicht geschieden, habe Kinder und bin auch der Meinung, dass es sich viele Menschen
heute zu leicht machen, was Trennung und Scheidung angeht. Trotzdem mag ich ihre Pauschalurteile nicht.
Denn Jesus hat gesagt: Welcher ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Und der Ehebrecherin hat Er
damals auch vergeben, mit der Aufforderung, in Zukunft nicht mehr zu sündigen. Ob sie es geschafft hat?
Wissen wir nicht. Aber etwas mehr Gnade stünde uns Christen auch gut…
Was reg mer uns denn so auf? Zunächst gibt es Vorermittlungen wegen eines Tatverdachtes, die das Bistum
Augsburg selbst einkleiten ließ. Wenn nix dabei rauskommt, muss nach deutschem Recht die Unschuldsvermutung
gelten (In dubio pro reo). Und wenn doch? Dann ist das halt so, und ich hoffe wirklich, dass hier lückenlos
ermmittelt wird. und Herr Mixa seine gerechte Strafe bekommt. Und jetzt sollten wir erst mal die Staatsanwälte
ihre Arbeit in Ruhe machen lassen. Und vielleicht dafür beten, dass wirklich die Wahrheit ans Licht kommt.
Mehr als Mode und Beauty Bei der Nacht der Kirchen, die ja schon wieder ein halbes Jahr zurückliegt,
gab es mehr als die auch für mich etwas oberflächlichen Angebote. Man konnte darüber vieles lesen.
Es gab eine Kirche, in der Messen aus Südamerika vorgetragen wurden. Es gab eine Segnungskapelle mit
Gebetsimpulsen und persönlicher Segnung. Es gab eine Kirche, in der Musik aus ich glaube 8 Jahrhunderten
zu hören war. Im Foyer eines Wohnstiftes konnte man sich einem Buffet stärken. In einem Kindergarten
gab es Angebote, wie man mit Kindern den Glauben leben kann. Das ganze war also wesentlich vielschichtiger
als in dem Fernsehbeitrag rauskommt. Aber leider sind unsere Medien immer auf Sensation aus und übersehen
dabei das wesentliche.
Bin immer wieder fasziniert darüber, woher die Kreuznetter (die mir nicht immer sehr nett vorkommen)
so genau wissen wollen, wo wer gerade mal wieder vom Glauben abgefallen ist. Wohl schlauer, als der Herrgott
selber?
Glaubwürdigkeit Hätte Bischof Mixa von vornherein zugegeben, dass er „ein paar Watschn“ ausgeteilt hat,
hätten sich die Gemüter schon längst wieder beruhgit. Natürlich haben wir in den 70ern noch erlebt,
dass dem einen oder anderen Lehrer „die Hand ausgerutscht ist“. War sicher nicht toll, aber gesellschaftlich
akzeptiert. Vor allem in Bayern erst ab 1980 verboten. Dass Mixa das ganze erst so wehement abgestritten
hat, macht ihn meiner Meinung erst unglaubwürdig. Und das ist wohl auch der Grund, warum sich viele Gläubige
jetzt von der Kirche abwenden.
@ Kristall Vorsicht, hilfe, denkende Menschen mit eigener Meinung! Meine Güte, wozu hat Gott denn die
grauen Zellen verteilt? Wollen wir hier diskutieren oder nur mt Dreck auf Andersdenkende werfen? (Ironie
on:) Ach, sorry, ich vergaß: Als Protestantin habe ich ja möglicherweise nix zu melden, keinen Glauben
und bin sowieso schon auf der Teilnehmerliste für die kollektive Höllenfahrt am Jüngsten Tag drauf.
(Ironie off) Schade eigentlich, denn an und für sich ist das mit dem Grabtuch ein spannendes Thema, auch
wenn das auf meinen Glauben keinen Einfluss hat.
Eigentlich kann es mir persönlich piepegal sein, ob das Grabtuch nun echt ist oder nicht. Es hat keine
Heilswirkung, außerdem beten wir es nicht als Fetisch an. Ok, die Vorstellung, dass Jesus vielleicht
mal darin gelegen haben könnte, hat etwas… aber Jesus ist ja vom Tod auferstanden. Wäre Er es nicht,
würde sich heute kein Mensch mehr für dieses Tuch interessieren.
Auweh! „In der normalen Welt ist 2+2 immer 4 und 1+1 niemals 1.“ Gott schuf die Welt, also auch die mathematischen
Gesetze. Sollte Er sie nicht auch mal außer Kraft setzten dürfen? Ne, mal ernsthaft: Hat Kreuz.net
keine anderen Sorgen? Die Menschheit schon.
Wer klärt mich denn mal auf darüber, was dieses altliberal, neoliberal, 0-8-15-liberal oder sonstwie
überhaupt bedeuten soll. Erschließt sich mir nicht so ganz, aber ich bin ja gern bereit, dazuzulernen.
@ Samurai Vermutlich hast du Recht. @ ruhrgebietler: Sehen Sie das nicht ein wenig einseitig? Soll
in einem Kirchenraum nicht auch Verkündigung stattfinden? Nix gegen lateinische Messen, wer’s denn braucht,
aber müssen die Leute nicht erst mal wieder in die Kirchen reingeholt werden, und zwar auf eine Art und
Weise, dass sie neugierig auf den Glauben werden? Übrigens dürfen wir uns auch darüber freuen, Kinder
Gottes zu sein. Ich glaube nämlich nicht, dass Er nur die Gemeinschaft mit ewig sich er Suche nach irgendwelcher
Sühne befindlichen Trauerklößen sucht. Und das ist meine Meinung.
@ ruhrgebietler Ich versteh es im Moment nicht. Warum bringt die Aufführung der Johannis-Passionden den
Glauben in Verruf? Ich kenne Menschen, die mit Hilfe solcher Konzerte überhaupt erst zum Glauben gefunden
haben. Ich mein, ok, Bach war evangelisch, ja, gut, das hätte ich bedenken müssen… Und das Werk ist
auf Deutsch, also nix mit Lateinischer Messe. Das geht natürlich gar nicht!
Nicht alle über einen Kamm scheren Goldengel: „Der Zölibat ist sehr wohl die Jesusnachfolge, aber man
muss ja kein Priester werden, wenn man Jesus nicht nachfolgen möchte.“ Was soll den das jetzt heißen?
Stehen nicht alle, die glauben und getauft sind, in der Nachfolge Christi? Eine andere Überlegung: Am
meisten nervt mich an dem ganzen Medienrummel, dass sofort alle verdächtig scheinen, die irgendwie in
einer kirchlichen Einrichtung mit Kindern zu tun hatten. Und ich bin mir sicher: Die meisten haben sich
nichts zuschulden kommen lassen. Womit ich die Übergriffe, die tatsächlich stattgefunden haben, nicht
herabwürdigen will. Solche Dinge gehören aufgeklärt, egal ob in Familien, öffentlichen oder kirchlichen
Einrichtungen, und den Opfern gehört geholfen.
Eins hat der Artikelschreiberling doch glatt vergessen, obwohl sonst keine Gelegenheit ausgelassen wird,
auf den bösen Lutheranern herumzuhacken. Es wird jetzt auch schon in einer Einrichtung der Diakonie ermittelt.
#65 Meinerven 08:56:59 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Astrologie führt [fett]nicht[fett] zu Gott! Der (evangelische) Theologe hat es ungefähr so beschrieben:
Für uns Menschen ist Gott seit der Vertreibung aus dem Paradies wie hinter einer dicken Nebelwand verborgen,
durch die wir Menschen Seine Herrlichkeit allenfalls schehmenhaft wahrnehmen können. (Das ist nur ein
Bild!) Die Menschen verspüren eine innere Sehnsucht nach Gott und versuchen mit allen Mitteln, durch
diesen Nebel durchzudringen. Das sind die Religionen. Jesus Christus ist durch diesen Nebel zu uns Menschen
gekommen und hat „den Weg freigeräumt“. („Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt
zum Vater denn durch mich“.) Es sind also nicht die Religionen, die zu Gott führen, sondern es sind die
Menschen, die Jesus nicht kennen, aber auf der Suche nach einem Weg zu Gott sind. Nachzulesen in dem Buch
„Jesus unser Schicksal“ von Wilhelm Busch, das man auch als pdf im Netz abrufen kann.
#59 Meinerven 18:05:58 | Dienstag, 9. Februar 2010
Mir sann ja ned humorlos. Ich war vor vielen Jahren mal am Faschingssamstag in einer Vorabendmesse im
Skiurlaub. Der Priester hielt eine sehr humorvolle Predigt über verschiedene Heilige und Episoden aus
deren Lebenslauf, die durchaus witzig waren. Dabei kam die Botschaft des Evangeliums nicht zu kurz. Das
hat mir damals gefallen und war sicher auch ein würdiger Gottesdienst. Aber das ging ohne Narrenkappe
und dem ganzen übrigen Firelefanz.
Ungeordnete Verhältnisse Sowohl mein Vater, als auch meine Mutter wuchsen in derart ungeordneten Verhältnissen
mit alleinerziehender Mutter auf. Meine Omas waren beide Kriegswitwen. Bitte, nicht immer alles über
einen Kamm schehren!
Zu diesem eher peinlichen Filmchen Ich bin nicht katholisch. Ich liebe lebendige, fröhliche und spontane
Gottesdienste. Ich begegne im Gottesdienst meinem Herrn in Wort und Sakrament. Der Sonntagsgottesdienst
ist für mich der Höhepunkt der Woche. Ich erwarte, dass er in würdiger Form gefeiert wird. Als ehrenamtliche
Mitarbeiterin meiner Gemeinde trage ich dazu bei. Narrenkappe, Faschingsorden, Gehüpfe und Helau-Gejohle
sind keine würdigen Elemente eines Gottesdienstes. So etwas gehört in eine Faschingssitzung, wenn’s
denn sein muss.
Nur mal so am Rande: Frau Käßmann ist Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland. Und diese
wiederum ist Teil der allumfassenden Kirche unseres Herrn Jesus Christus, zu der sich alle zählen dürfen,
die Ihn bekennen und Seine Gnade angenommen haben. Jetzt zieh ich mal schnell den Kopf ein, bevor die
„kath.“ Wurfgeschosse kommen.
Verantwortung Bei den pädagogischen Präventionsaktionen sollten endlich auch kirchlichen Jugendstellen
aktiv werden statt sich mit erlebnisorientiertem Firlefanz zu beschäftigen. Ist natürlich ein Riesenquatsch!
Wenn junge Menschen ihre Freizeit sinnvoll beschäftigen (warum nicht auch mal beim Klettern, Paddeln
oder ähnliches erlebsnisorientierten „Mätzchen“), dann ist die Gefahr, dass sie zur Zigarette greifen
geringer, als wenn sie nix mit sich anzufangen wissen, irgendwo „abhängen“ undaus lauter Langeweile mal
dies oder jendes ausprobieren. Eine andere Überlegung: Wie sieht es denn mit den Vorbildern daheim aus?
Wie gehen Eltern vor den Augen ihrer Kinder mit Zigaretten, Alkohol, Medien um?
@ Brandenburgis: Wollen Sie es wirklich wissen? Mir persönlich fehlen in der ganzen Diskussion bei vielen
Teilnehmern 1. der Respekt voreinander (sollte ich da etwas über das Ziel hinausgeschossen haben, sorry)
2. die Sachlichkeit 3. die Toleranz andersdenkenden gegenüber. Wer ich bin? Nun, ich bin Ehefrau, und
berufstätige Mutter (ipädagogischer Beruf) und Christin und habe so wohl genug Kompetenz, um zu beruteilen,
ob das, was Frau Köhler zustandebringen wird, auch sinnvoll ist. Etwas anderes: Nach Paulus sollen wir
uns unserer Obrigkeit (Regierung) unterordnen und für sie beten. Wäre vielleicht auch mal ne Idee…
#94 Meinerven 19:41:30 | Donnerstag, 7. Januar 2010
Grüße aus dem Irrenhaus Brandenburgis: Für ihre geistige Minderwertigkeit zeugt schon ihr lügenhafte
Behauptung, „ich täte Ihnen leid“. Selten so gelacht! Leute wie Sie kann man nicht ernst nehmen.
#72 Meinerven 18:46:35 | Donnerstag, 7. Januar 2010
@Brandenburgis: Wer ich bin? Zumindest jemand, der nicht mit Scheuklappen durch die Welt rennt und vor
lauter Vorurteilen kein Land meht sieht. Leute wie Sie tun mir echt leid!
#32 Meinerven 17:34:07 | Donnerstag, 7. Januar 2010
Es ist… ein guter und sinnvoller Brauch, jedem, der ein Amt neu bekommt, erst einmal 100 Tage Schonzeit
zu gewähren, damit der- oder diejenige sich einarbeiten kann. Warum soll eine junge Politikerin nicht
in der Lage sein, eine sinnvolle Familienpolitik zu gestalten? Und wenn es Frau Köhler nicht gelingen
sollte, ihr Fehler unterlaufen, dann ist immer noch genug Zeit, konstruktive Kritik zu äußern. Jetzt
nur an ihrem Familienstand und ihrem Alter herumzumäkeln ist eigentlich nur dumm. Hätte sie bereits
Mann und Kinder, würde sich +net wahrscheinlich darüber aufregen, dass sie diese vernachlässigt und
nur ihre Karriere im Sinn hat. Naja, wie frau es macht, ist halt verkehrt.
Ich sag’s ja! Für viele pseudokatholische Hinterwäldler aus dem Spätmittelalter erschuf Gott der Herr
eine eigene Spezies Priester, die natürlich keinen Anteil am normalen menschlichen Leben, das selbstverständlich
ausnahmslos des Teufels ist, haben. Glauben Sie, werther Herr von der Ruhr, allen Ernstes, die Kirche
gehe daran zugrunde, weil sucg geweihte Herren gern mal sich eine Oper oder ein Fußballspiel anschauen,
ihre knappe Freizeit für eine Laienspielgruppe opfern oder sonst irgendein Hobby betreiben, wobei sie
sich von ihrem harten Berufsalltag erholen können? Ich glaube kaum, dass der liebe Gott da was dagegen
hat.
@ ruhrpöttler Jaja, wir wissen schon bescheid. Priester, insbesondere Weihbischöfe sind engelsgleiche
Wesen ohne Fleisch und Blut, menschliche Bedürfnisse und vor allem eigene Interessen.
@ Landorganist Es ist für einen Priester eine unglaubliche Erleichterung und eine Chance sich ganz auf
Gott und sein priesterliches handeln zu konzentrieren, muss er nicht in die faltigen Hackfressen ewiggestriger
Altliberaler blicken. Eine wahrhaft dem Reiche Gottes würdige Ausdrucksweise. So sollten die Erlösten
des Herrn immer miteinander umgehen.
Etwas Klarheit für Marienkind 1. „Zum Altar hingewandt“: Ich gehe mal davon aus, dass Sie genau wissen,
was Samurai ausdrücken wollte. Der Pastor/die Pastorin steht (symbolisch) unter dem Kreuz als Vorsteher/in
der Gemeinde. Und noch was: Wir Lutheraner glauben übrigens an die Präsenz Jesu in Brot und Wein während
der Mahlfeier. Danach ist es wieder gewöhnliches Brot und Wein, wobei wir Wert darauf legen, dass der
Wein nach Möglichkeit während des Abendmahles oder unmittelbar danach getrunken werden sollte. Für
den Mesner ein nicht geringes logistisches Problem, das ich aber immer ganz gut im Griff habe. Witzig
find ich aber doch die Vorstellung, dass der Heiland sich in ein goldenes Kästchen einsperren lässt.
2. Beichte: Lutheraner praktizieren sehr wohl die Beichte. Zum einen vor dem Abendmahl (Gemeinschaftsbeichte),
zum anderen als Einzelbeiche oder Beichtgespräch, welches aber nicht im Beichtstuhl stattfindet. In meiner
Gemeinde z. B. in der Sakristei. 3. Luther empfahl der Heiligen zu gedenken und sie als Vorbild für das
eigene Leben zu nehmen. Müssen wir sie deshalb gleich anbeten oder anrufen? 4. Maria war Jungfrau als
sie Jesus empfing. Später, als sie mit Josef verheiratet war, lebte sie als ganz normale Ehefrau, Jesus
wuchs in einer völlig normalen Familie auf. Ich schließe auch leibliche Geschwister nicht aus. Warum
auch? So, das reicht erst mal, um wieder über die bösen Lutheraner herzuziehen.
@ Marienkind: Begriff ist Quatsch Vermute mal, weil der Priester an diesem Altar zum Volk hin zelebriert.
Ein anderer Begriff ist „Lutheraltar“. Nur schade, dass viele lutherische Kirchen (und nicht nur die ganz
alten) keinen „Volkaltar“ haben, sondern dass der Pastor bei der Einsetzung der Abendsmahles usw. mit
dem Rücken zur Gemeinde steht. Und was mach mer nu?
#33 Meinerven 10:00:02 | Sonntag, 27. Dezember 2009
Für den Goldengel zum Nachdenken Man kann ja über diesen Jugendgottesdienst geteilter Meinung sein (wage
mir hier kein Urteil, da ich nicht von einer objektiven Berichterstattung ausgehe und selbst nicht dabei
war), aber eines ist sicher: Der Priester hat nach dem Vorbild Jesu genandelt. Denn der hat mit Zöllnern
und Sündern verkehrt, während die Pharisäer Ihm das immer vorgeworfen haben.
#59 Meinerven 08:05:12 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
@ Biene Maja wärehilfreichwennsiezwischendurchauchmaleinsatzzeichenverwendenwürdenmachtdasleseneinfacherwobeiaufderanderenseitemannichtwirklichvielverpasstwennmanihrenblödsinnnichtliestvielegrüßevomnervenkostüm
#146 Meinerven 16:54:35 | Mittwoch, 16. Dezember 2009
Ist halt so @Regina1961: Wir müssen uns halt damit abfinden, dass es Menschen wie dieses Rauschgoldengele
gibt, mit denen eine differenzierte Diskussion gar nicht möglich ist. Das Engele ist ja bereits so verbohrt,
dass es gar nicht merkt, wenn man fast so etwas wie die gleiche Meinung hat. Da hilft nur eins: mit Humor
nehmen. Viele Grüße
#141 Meinerven 08:58:27 | Mittwoch, 16. Dezember 2009
@MessageFromMary Sie haben ja Recht. Trotzdem bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass viele Frauen, die
abgetrieben haben, ebenso Opfer sind und Hilfe brauchen. Und wenn Gott vergeben kann, warum sollen wir
Christen das nicht auch tun. Das macht die Tat nicht richtiger, aber wenn wir Gottes Gnade für uns in
Anspruch nehmen, dann dürfen wir sie anderen Menschen nicht absprechen, egal ob Mörder, Dieb oder eine
Frau, die abgetrieben hat. Um in der Gesellschaft etwas zu ändern, bringt es nichts, immer nur polemisch
auf die andere Seite einzuhacken. Die radikalen US-Abtreibungsgegner, die selbst vor Tötungsdelikten
nicht zurückschrecken (Ok, das sind Gott sei Dank nur ganz seltene „Ausrutscher“) helfen ihrer Sache
ja auch nicht wirklich. Wir als Christen können 2 Dinge tun: 1. beten, 2. In unserem Umfeld wirklich
jungen Familien in Not helfen (auch materiell), damit wir gegenüber der Welt glaubwürdig sind mit unserem
Anliegen, dass Abtreibung ein Verbrechen/eine Sünde ist und dass es Alternativen gibt. Dazu gehört aber
auch viel mehr, z.B. die Akzeptanz von Behinderung in der Gesellschaft, sinnvoller Umgang mit Verhütungsmitteln,
aber auch richtige Aufklärung bei Kindern und Jugendlichen. Viele steigen heute mit 13 das erste Mal
in die Kiste und haben nur eine schwache Ahnung davon, was sie sich damit eventuell für eine Verantwortung
aufladen. Das ganze ist ein komplexes Problem, aber eine Welt, die vom Mammon regiert wird, will und wird
keine vernünftigene Lösungen suchen. Christen sind geforder…
#100 Meinerven 07:54:49 | Dienstag, 15. Dezember 2009
@ Goldengel Goldengel schreibt: „Jesus verwarf das A.T. und brachte uns den wahren Geist Gottes, der im
A.T. noch verborgen lag.“ Jesus Christus sagt: „Denkt nicht, ich sei gekommen, um das Gesetz und die Propheten
aufzuheben. Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.“ Matthäus 5,17 All das hat
für uns heute noch Gültigkeit, nur mit dem Unterschied, dass Jesus Christus bereits für unsere Sünden
gesühnt hat und uns vergeben hat, sofern wir unsere Sünden bekennen, bereuen und um Vergebung bitten.
Das ist, was wir Protestanten Bekehrung nennen. Der Geist Gottes war außerdem im Alten Testament schon
sichtbar, wenn auch nicht allen Menschen, sondern nur auserwählten wie z.B. den Propheten. Bereits bei
der Schöpfung war Er da. Die Juden des Alten Testamentes waren übrigens keine Heiden, nur mal so nebenbei.
#97 Meinerven 12:38:18 | Montag, 14. Dezember 2009
@ Goldengel Im Umkehrschluss bedeutet das wohl, dass alle verheirateten Menschen geistig verarmt sein
müssten? Dann frag ich michm, warum Gott der Herr den Menschen als Mann und Frau, und nicht als Mann,
Frau und geschlechtloses, zum Priesterdienst reserviertes Wesen geschaffen hat. Auch die Priester im Alten
Testament waren verheiratet, sollten es sogar sein. Was spricht also dagegen, außer der Tatsache, dass
hier ein jahrhundertealtes, von Menschen gemachtes und dem lieben Gott in die Schuhe geschobenes Gesetz
aus Gründen der Machterhaltung weiter beschworen werden? Soll ich noch etwas ärgern? In meiner lutherischen
Gemeinde feiert eine ehemalige Katholikin, die sich von katholischen Fesseln befreit hat und konvertiert
ist, als ausgebildete Prädikantin Abendmahl. Und sie macht das sehr gut und würdevoll.
#42 Meinerven 15:04:51 | Freitag, 11. Dezember 2009
@ Goldengel Und wie war das mit der Ehebrecherin? Jesus sagte damals zu denjenigen, die sie steinigen
wollten: „Welcher unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ Und zu der Frau sagte er: Sündige
hinfort nicht mehr.“ Übrigens: Ob Gott vergibt oder nicht, ist immer Seine Sache, nicht die selbsternannter
Richter über zweifelhafte Moral. Grüße von einer genervten Lutheranerin
#59 Meinerven 08:48:49 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@ Franz Kappes Wieso sollen Frauen das nicht verstehen? Meinst du nicht, dass es auch Frauen gibt, die
dieses Ideal der freiwilligen Ehelosigkeit für Gott leben können und wollen?
#61 Meinerven 08:33:21 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Wir leben eine doppelte Moral Wer redet bei diesem schwierigen Thema eigentlich von den Männern/Vätern?
Haben die nicht die gleiche Verantwortung wie die werdenden Mütter? Und sind nicht häufig sie die Ursache
dafür, dass eine Frau einfach keinen anderen Ausweg mehr sieht, als abzutreiben? Ich bin wahrlich kein
Befürworter von Abtreibung. Ich finde aber, in unserer Gesellschaft, auch unter uns Christen, wird eine
Diskussion geführt, die die Probleme nicht löst, sondern eher verschäft. Da kommte eine sog. Ethikkommision
auf den klugen Gedanken, Babyklappen seien mit den menschlichen Grundrechten nicht vereinbar, also abzuschaffen.
Mütter, die ihre Kinder nicht behalten können und zur Adoption freigeben, werden zu Rabenmüttern abgesempelt,
anstatt dass ihnen geholfen wird, dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Und Frauen, die wirklich
eine Abtreibung hinter sich haben, auf denen hacken viele Christen herum, so als ob es im Heilsplan unseres
Herrn Jesus Christus nicht auch die Möglichkeit gäbe, dass Er auch diesen Frauen vergeben will. Abtreibung
ist Mord. Dieser Satz birgt Wahrheit, ist aber nicht korrekt. Mord ist strafrechtlich genau definiert.
Es muss Heimtücke vorliegen (ok, aus Sicht des ungeborenen ist das wohl so), und wir brauchen niedere
Beweggründe. Aber wo fangen die an? Liegen wirklich niedere Beweggründe vor, wenn eine Frau massiv unter
Druck gesetzt wird von Mann, Familie, Gesellschaft? Ich wünsch mir mehr Barmherzigkeit von uns Christen
gegenüber derer, die in Not sind.
#63 Meinerven 18:13:27 | Samstag, 5. Dezember 2009
Nicht vergessen in der ganzen Diskussion: Es geht darum, dass der dreieinige Gott, Vater, Sohn und Heiliger
Geist angebetet und verherrlicht wird. Die Form des Gottesdienstes ist dabei nur ein „Mittel zum Zweck“,
um Gott zu ehren. Bei manchen der Beiträge hier meine ich fast, die Form der Messe sei wichtiger als
der Herrgott selbst, so eine Art Ersatzgott. Glaubt ihr allen Ernstes, Gott auf Seinem himmlischen Thron
hat Seine Freude daran, wie Christen auf ihre Glaubensgeschwister eindreschen, nur weil diese mit der
einen oder anderen Gottesdienstform nichts anfangen können? Hängt die Gültigkeit wirklich nur von der
Sprache ab? Ist es sooooooooooo wichtig, ob der Pfarrer/Priester jetzt zur Gemeinde schaut, oder nicht?
Ich finde in keinem der Evangelien irgendwelche Vorschriften darüber. Aber dafür umso deutlicher den
Hinweis, dass wir Gott lieben sollen von ganzem Herzen, dazu unseren nächsten wie uns selbst. Sollen
doch die Anhänger der Alten Messe diese in Ruhe feiern dürfen, und wer da nicht mitkann eben nicht.
Aber dieses aufeinander Herumhacken ist doch nur ein gefundenes Fressen für den Teufel, um Keile in das
Volk Gottes zu treiben. PS Ich bin evangelisch, und in meiner Gemeinde steht der Pfarrer bei der Einsetzung
des Abendmahles mit dem Rücken zur Gemeinde, was ich nicht als Zumutung empfinde.
#67 Meinerven 09:35:09 | Dienstag, 24. November 2009
Schaut euch an, wem ihr euer Kind anvertraut! Die Beteiligten waren alle volljährig, sodass sie rechtlich
sowohl Alkohol und Zigaretten konsumieren dürfen als auch gemeinsam die Nacht verbringen. Ich stell so
manches bei der DPSG in Frage. Meine Jungs habe ich nie zu Pfadfinderlagern geschickt. Die beigeisterten
Berichte innerhalbe der Familie haben mir gelangt, den Bierexzesse und nächtliche Exkusionen mit 17jähriger
zum Frauenarzt, weil Pille vergessen, sind für mich keine gute Reklame für eine christliche Jugendarbeit.
Natürlich mag es da auch regionale Unterschiede geben, aber ich kann Eltern immer nur wieder raten: schaut
genau hin, wo ihr eure Kinder mitschickt. Als christliche Mutter war mir der örtliche CVJM wesentlich
lieber, mit täglichen Andachten, kindgerechten Bibelarbeiten, viel Sport und Spiel, strengen Regeln was
Alkohol, Rauchen etc. angeht (bei den Teens)… Es gab dort auch keine Mitarbeiter, die mal abends ein
Feierabendbier getrunken haben, weil man sich dort der Vorbildfunktion voll bewusst ist. Die Kinder waren
immer begeistert, fühlten sich wohl und haben auch gute Glaubensimpulse bekommen. Ein Grund dafür: Viel
Gebet, auch im Hintergrund.
#2 Meinerven 08:43:54 | Dienstag, 24. November 2009
Kann mich Lateinheini nur anschließen! Was macht denn das Wesen einer Beichte aus? Dass der Mensch, der
gesündigt hat, dies voller Reue erkennt und freiwillig die Entscheidung zur Umkehr trifft. Was bewirkt
eine als Pflicht auferlegte Beichte? Die Genugtuung und den Stolz, wieder einmal mehr seine Pflicht erfüllt
zu haben und damit besser und frömmer zu sein, als all diese Sünder um mich herum, die das nicht so
praktizieren. Der verorene Sohn war aufgrund seiner eigenen Schuld wirklich ganz unten angekommen und
erkannte, dass ihm nur eine Umkehr und die bitte um Vergebung helfen konnte. Jesus hat keine Pfichterfüllung
gepredigt. Er liebt uns und möchte, dass wir aus freien Stücken zu Ihm kommen.
#299 Meinerven 08:51:48 | Dienstag, 17. November 2009
Das Herz betet in der Muttersprache Nicht die Form oder der Ritus ist entscheidend, ob ein Gottesdienst
würdig ist, sondern die innere Haltung derer, die ihn feiern. Ich war einmal in einer solchen „Alten
Messe“, die mir trotz viel Pomp und äußerer Pracht irgendwie leer vorkam. Andererseits sind auch viele
Messen zu „lässig“, da gebe ich dem Autor Recht. Ich selbst komme aus einer lutherischen Gemeinde, die
charismatisch geprägt ist. Wir wissen uns durch den Heiligen Geist getragen und geführt. Die Ehrfurcht,
die wir einzelnen vor unserem Herrn empfinden, drückt sich auch in unserern Gottesdiensten aus. Was ich
damit sagen will: Es kommt auf die innere Haltung der Gottesdienst feiernden an, nicht auf die äußere
Form. Gott will uns begegnen in Wort und Sakrament. Dafür wollen wir einen würdigen äußeren Rahmen,
aber der allein nützt nichts, wenn wir uns innerlich nicht darauf eintstellen, dass der Schöpfer und
Erlöser dieser Welt persönlich zu jedem einzelnen kommt. Das Pfingstwunder hat gezeigt, dass Gott zu
jedem Menschen in der Sprache spricht, die er versteht. Sicher, ein feierliches Hochamt auf Latein mag
eine besondere Form des Lobpreises sein, aber man vergesse bitte nicht dabei, dass das Herz immer in der
Muttersprache betet. Ich habe noch etwas gelernt: Es gibt kein falsch oder richtig im Reich Gottes, sondern
nur ein so oder anders. Und Jesus ist das Zentrum.
#5 Meinerven 18:06:27 | Donnerstag, 12. November 2009
Der Wahrheitsgeshalt dieses „Artikels“… …lässt etwas zu wünschen übrig. Für eine Woche kann sich
der geneigte Leser unter …iathek-video.br-online.de/…lic/b7mediathek.html?bccode=both selbst ein Bild
über diese durchaus sachliche Diskussion machen.
#6 Meinerven 09:17:46 | Dienstag, 10. November 2009
Das erste Gebot „Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“ (Ex. 20).
+.net verehrt aber nicht diesen Gott. Dort gibt es eine eigene Religion, zusammengesetzt aus blindem Traditionalismus,
bewusster Desinformation, Intoleranz, Hass und Hochmut. Der dort verehrte Gott heißt Stolz. Er ist kein
Gott der Gnade und Liebe, aber auch kein gerechter Gott. Er kennt keine Vergebung und keinen Irrtum. Er
kennt und liebt nur sich selbst. Wie war das mit den falschen Propheten, von denen Jesus sprach?
#17 Meinerven 15:10:08 | Freitag, 6. November 2009
@ Jubärens: Jesus sprach übrigens damals bei Seinem letzten Mal nicht Latein, sondern Aramäisch. Sie
aßen Maazen, das ungesäuerte Brot des Passahfestes, keine geweihten Hostien. Jesus ging zu Fuß oder
ritt auf einem Esel. Autos waren Ihm fremd. Ebenso las er aus Schriftrollen vor oder sprach direkt zum
Volk. Fernsehen, Radio und Internet hat Er nicht benutzt. Und dennoch wird das alles heute so gemacht,
und es heißt, dass sei richtig so. Dass Jesus nicht mit Frauen gegessen hat, könnte daran liegen, dass
dies in dem dortigen Kulturkreis bis heute nicht üblich ist (von denen aus Europa und Amerika wieder
eingewanderten Juden einmal abgesehen). Also, auch nur mal so zum Nachdenken…
Diese ganze Diskussion… …über Evolution erinnert mich an einen netten Cartoon, bei dem ein großer
Haufen Mikadostäbe in einträchtigem Durcheinander liegt. Der Text darunter: „Und in einer Million Jahre
wird daraus der Eiffelturm.“
@ Paulaner: Seit wann ist Luzifer der Bruder Jesu bzw. der Sohn des Vaters? Die Berichterstattung hier
ist ja oft schon abenteuerlich genug, aber wo du derartige Weisheiten herhast, würde mich denn doch interessieren?
Und für derartige Neuigkeiten, wie hier von dir verbreitet, wäre auch mal ein biblischer Beleg nicht
verkehrt. Ich lern ja auch gern mal dazu.
#72 Meinerven 13:29:34 | Samstag, 31. Oktober 2009
Zu „ökumensche Flugübungen“ Ihr wollt hier eine seriöse Seite sein! Wie wäre es mal mit etwas mehr
Respekt gegenüber anderen Denomitnationen, auch wenn die in euren Augen sowieso alle des Teufels und
verloren sind? Ich lass jedem Katholiken seine tridentinische Messe, so er sie braucht. Aber ich bin gottfroh,
dass es neben Kreuz.net noch den Dreieinigen Gott gibt, der darüber entscheidet, ob ein Christ wirklich
Christ und gerettet ist.