Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#2 Benedictus 13:51:37 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Assisi-Fatima-Würzburg-und was als Nächstes? Leider sind interreligiöse Feiern ja in der Kirche an
der Tagesordnung – vor allem seit dem Dammbruch mit Papst Johannes Paul II. in Assisi. Bei aller Ehrfurcht
und allem Respekt vor dem verstorbenen Pontifex glaube ich, daß er damit der katholischen Kirche nicht
nur genützt hat. Leider ist es nun mal Tatsache, daß man wohl als Papst nicht mehr als „Privatmann“
an solchen Veranstaltungen teilnimmt, ja, noch dazu einlädt. Auch wenn man im Vatikan versucht hat, das
so darzustellen. In Fatima wurde ja wohl ganz offen ein heidnisches Götzenopferritual auf dem Altar der
Erscheinungskapelle dargebracht. Jetzt tanzt man in Wünrzburg zur Opferung in der Hl. Messe auch wieder
irgendwelche heidnischen Lichttänze. Früher sang man bei der Hl. Messe zum Weltmissionssonntag dieses
Lied, das in einer (leider purgierten) Fassung sogar noch im GOTTESLOB steht: „O Jesu Christe, wahres
Licht, erleuchte die Dich kennen nicht und führe sie zu Deiner Herd, daß ihre Seel’ auch selig werd’.“
Bischof Msgr. Hofmann hat als Wappenspruch die schöne Antiphon ‘O Crux ave, spes unica!’ Ich würde mir
von Herzen wünschen, dass unsere Hirten und auch wir von der Herde das Kreuz Christi wirklich wieder
zu unserer einzigen Hoffnung erheben. Sonst, glaube ich, beschmutzen und verachten wir auch das Glaubenszeugnis
so vieler Missionare, die in den fernen Ländern für ihren Glauben auch in den Tod gingen.
Seligsprechung des Cardinal v. Galen Ich bin froh und freue mich, dass unsere Mutter Kirche zur Zeit der
Weltbischofssynode diesen großen Cardinal seligspricht. So stellt der Papst auch den Bischöfen eine
große Gestalt vor Augen, die zu ihrer Zeit dem Zeitgeist getrotzt hat und sich mutig für die Freiheit
der Kirche und ihre Rechte sowie die Verfolgten eingesetzt hat. „Weder durch Lob noch durch Furcht“ war
sein Wappenspruch. Gebe der gute Gott auch unseren Bischöfen und Cardinälen wieder auf die Fürsprache
dieses großen Kirchenfürsten den Geist der Unerschrockenheit, wo es gilt, die Kirche zu schützen und
zu verteidigen und den Geist der Liebe und des Gehorsams zur Kirche und ihrem Oberhaupt, dem Stellvertreter
Christi auf Erden!