Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Undogmatisch: „Pius-Leute“ eigene Sekte? Im Gegensatz zu den selbsternannten „Kritikern“ der katholischen
Kirche, egal ob professionell wie Hasenhüttl oder Amateur wie Berens, hält die Priesterbruderschaft
St. Pius X. uneingeschränkt an der katholischen Lehre fest. Wir Katholiken sind dankbar für die Dogmen
und halten an ihnen fest. Das ist ein nicht unbedeutender Merkmal der Katholizität. Natürlich hat jeder
die Freiheit, die Dogmen, ja die ganze Lehre und den Glauben anzunehmen und zu bewahren, wie es katholischerseits
z.B. im besonderen Maße bei den altgläubigen Vereinigungen geschieht. Die „Kritiker“ aber stellen ihr
zeitgeistinfiziertes Denken über die ewigen Wahrheiten, wie sie uns die Kirche lehrt. Wenn diese Kritiker
denn wirklich so „aufrechte Christen“ sind, dann sollten sie doch die Aufrichtigkeit haben, ihr eigenes
Ding zu machen und Katholiken in Frieden zu lassen.
Hasenhüttl doch schon längst vom Glauben abgefallen Warum insistieren Leute, die sich doch schon längst
vom katholischen Glauben verabschiedet haben (Küng, Hasenhüttl et al), so vehement sie seien katholisch?
Sie verwerfen alles, was irgendwie katholisch ist, stellen ihre eigene kleine und beschränkte Meinung
über die gesunde Lehre der katholischen Kirche, versichern aber weiterhin, sie seien katholisch. Bejorommer
ist auch so ein Exemplar. Wie ich an anderer Stellen vor einingen Tagen mal einen Leserkommentar aus irgend
einem anderen Forum zitiert habe, warum können diese Leute nicht einfach ihre eigene Sekte aufmachen
oder am besten gleich zu all den vielen protestantischen Sekten gehen und uns Katholiken in Ruhe katholisch
sein lassen? Weiß da jemand eine Antwort drauf?
War einfach nur eine Frage ohne jegliche Bedeutung. Ich dachte, wenn Sie das Bild schon posten… Kann
ja sein. Wirklich, eine komplett wert- und wohl auch sinnfreie Frage. Vergessen wir’s, ich gehör ins
Bett. Gute Nacht nach Köln (vermute ich mal). :(3
fhernhachenzwerg: Bitte richtig lesen und verstehen Das ist jetzt übrigens das zweite Mal heute, dass
ich Sie darum bitten muss, zu lesen und zu verstehen. Die Unfähigkeit zu beidem haben Sie jedenfalls
mit Ihrem Buddy/Alter Ego „engelhardt“ gemein. Doch ad rem: homo heißt nichts anderes als mensch…bitte
mal googeln…sag mal: denkst du, bevor du schreibst??? Wenn Sie schon anderen Leuten das Denken absprechen
und dabei so richtig auf dem hohen intelektuellen Ross sitzen, können Sie diese beiden Fragen sicherlich
leicht beantworten: 1) In welcher Sprache bedeutet homo Mensch? 2) Was bedeutet das griechische Wort homo?
Ein Hinweis steht übrigens im Text. Im Zweifelsfall mal googlen…
fhernhachenzwerg: Bitte richtig lesen und verstehen Es ging mir nicht darum, dass engelhardt behauptet,
man könne „dieses Verhalten“ zu allen Zeiten beobachten, sondern darum, dass er zuerst meint, er müsse
das Papsttum diffamieren und dann, als Domenico Tuttisanti ihm zeigt wie erbärmlich falsch er liegt,
wenn von einigen wenigen Renaissancepäpsten auf das ganze Papsttum schließt, versucht seinen Dreck über
Geistliche im Allgemeinen auszuschütten. Daher meine Hervorhebungen.
der Luegner engelhardt steht mit dem Ruecken an der Wand engelhardt um 14.43: Wir koennen festhalten:
die Geschichte des Papsttums vor dem VK2 ist durchsetzt mit Moerdern, Vergewaltigern, Raeubern, Geisteskranken,
Nepotisten und Hurenboecken. engelhardt um 15:01: Allerdings haben katholische Geistliche nicht nur waehrend
der Renaissance rumgehurt, geraubt, gemordet, vergewaltigt, sich selbst und ihre Lakaien bereichert und
es sich auf Kosten anderer gut gehen lassen. Was denn nun? Wird grad ganz schoen eng fuer Sie, was?
engelhardt luegt weiter Wir koennen festhalten: die Geschichte des Papsttums vor dem VK2 ist durchsetzt
mit Moerdern, Vergewaltigern, Raeubern, Geisteskranken, Nepotisten und Hurenboecken. Und zu diesen Zustaenden
wollen Piusse und Katholiban zurueck. Und Sie unterstellen am laufenden Bande anderen Leuten Luegen [sic].
Sie sind ne Lachnummer, engelhardt und werden mit jedem Beitrag laecherlicher.
engelhardt luegt Wie bereits erwaehnt, ist Herr Mixa kein Bischof. Gewoehnt euch also daran. Natuerlich
ist Mons. Mixa ein Bischof, da er zum Bischof geweiht worden ist.
@diakonus: zum Mitschreiben Hallo erstmal! Ich stelle fest, daß die Aussage Schönborns hier nicht belegt
werden kann. Ich bin überzeugt, sie ist frei erfunden von Menschen, die der Erzdiözese Wien weiter Schaden
zufügen möchten. Laut Wiener Zeitung sagte Kardinal Schönborn am 28.4.: Beim Thema Homosexualität
sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen und über diese Qualität auch wertschätzend
sprechen. Eine stabile Beziehung ist sicher besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt.
Daraus hat jemand anderes, der die Absurdität der obenn zitierten Aussage Schönporns wohl noch weiter
ad absurdum führen wollte, folgendes gemacht und an die kreuz.net Rekation gemailt: Beim Thema Ehebruch
sollten wir stärker die Qualität einer Beziehung sehen. Und über diese Qualität auch wertschätzend
sprechen. Eine stabile Beziehung zu einer Sekretärin ist sicher besser, als wenn jemand seine Frau mit
verschiedenen One-Night-Stands betrügt. Hier hat nie jemand behauptet, dass die gerade zitierte Aussage
ein Original von Schönborn ist.
@wickerl Guten Morgen! kreuz.net zitiert auch nicht den Kardinal sondern eine Persiflage auf dessen absurde
Aussage zur widernatürlichen Homounzucht, um genau das Absurde dieser Aussage klarzumachen. Immer auch
das Kleingedruckte lesen. @engelhardt: sind wir wieder beim Lieblingsthema?
r.ruhrgebietler wird dort auch NUR DIE EWIG GÜLTIGE TRID LITURGIE ZELEBRIERT und DER ROSENKRANZ GEBETET?
Meinen Sie die Abtei Michaelsberg oder die Sauna?
Siegburg, Sauna und Sünde? Stimmt schon, der Klosterlikör ist klasse, das Bier hat auch was und der
Gregorianische Gesang ist unterirdisch. Ich als regelmäßiger Saunagänger (in Siegburg übrigens die
Marivent Sauna www.kubana.de/…auna/sites/sauna.htm, in der ich übrigens den Abt noch nie gesehen habe)
muss ganz ehrlich sagen, dass ich einen Saunabesuch noch nie als „Herausforderung“ oder als Provokation
der Sünde empfunden habe, aber vielleicht liegt das daran, dass ich wie viele Saunagänger in der Lage
sind, gewisse Dinge voneinander zu unterscheiden. Es geht dabei um die Förderung der Gesundheit und wie
manche Leute es in anderen, unseriösen und sündigen Saunen fertig bringen, bei 95 Grad sündige Gedanken
bekommen oder gar eine Nummer zu schieben, ist mir schleierhaft. Mens sana in corpore sano – das mag zwar
vielleicht heidnischen Ursprungs sein, da ist aber doch auch viel dran. Und wer noch Probleme damit hat,
einen christlichen Lebenswandel mit Badehäusern, in denen man nackt rumläuft, zusammen zu kriegen, dem
sei die Lektüre der Schrift de beata vita des heiligen Augustinus empfohlen.
Motorradfahren, Sauna… Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo das Problem liegt. Wenn er gerne Motorrad
fährt und in die Sauna geht… Das eine ist ein Fortbewegungsmittel, das andere eine Mittel zum körperlichen
Wohlbefinden (ich gehe übrigens auch gerne und regelmäßig in die Sauna). Weder das eine noch das andere
schließt Rechtgläubigkeit nicht aus.
Abtei Michaelsberg Die Abtei Michaelsberg ist in erster Linie mit dem heiligen Anno, dem Gründer der
Abtei verbunden. Ferner ist sie tatsächlich noch ein Ort, wo man als Katholik noch zur Messe gehen kann,
auch wenn es der NOM ist, in Landessprache und versus populum zelebriert. Dort hat man den Römischen
Kanon nicht vergessen und macht auch regen Gebrauch von ihm. Es steht auch immer ein Beichtvater zur Verfügung
und wenn man dort noch schnell sein neues Auto segnen lassen will, geht das auch problemlos. Ich wünsche
dem zurückgetretenen Abt und vorf allem Pater Christian und den Patres und Fratres alles Gute und Gottes
Segen. Ich bin dem Kloster in großer Dankbarkeit für so vieles verbunden.
Danke, chico flojo & sefirot! Ihnen auch alles Gute. Ich werde Pfingsten ein wenig Zeit und Muße haben,
mir Mahlers 8. Symphonie auf DVD anzuhören und anzuschauen. Wieder Philharmoniker und Bernstein. Diese
Vertonung des Pfingsthymnus ist einfach unglaublich.
Nun, es scheint, die Debatte ist beendet. Schade… Lieber chico flojo, ich wünsche Ihnen ein gesegnetes
Pfingstfest vorab, ich bin jetzt dienstlich unterwegs und werde kaum Gelegenheit haben, hier reinzuschauen.
:(3
@Sefirot Aber dass die Beichte im Verlauf der Geschichte als Machtmittel missbraucht worden ist, wollen
Sie doch wohl nicht einfach ignorieren. Wie ich eben gesagt habe, ich bestreite ja gar nicht, dass es
Mißbräuche dieses Sakramentes gegeben hat. Und natürlich kenne ich die Praxis, wenigstens ein mal pro
Jahr und dann zu Ostern beichten zu gehen – dies ist nach wie vor Usus in der katholischen Kirche. Der
Grund dafür ist aber, dass der Gläubige gehalten ist, wenigsten ein Mal im Jahr zur Kommunion zu gehen
und das setzt den Stand der Gnade voraus. Diesen erlange ich, wenn ich mich im Zustand schwerer Sünde
befinde, durch den Empfang des Bußsakraments. Ich sehe hier keinen Mißbrauch der Gnadenmittel sondern
erst einmal echte Sorge um das Seelenheil. Die alte Heckenschere wieder an herumzubeißen, soll doch besser
der Petrus-Statue der Po verkloppen, die heilige Tussi…! Womit wir dann wieder bei Kardinaltugenden
wären…
Sefirot Na ja, das Runterhaspeln von Geboten und Verstößen ist ja wohl keine wirkliche Beichte, denn
diese setzt ja nun Reue und Vorsatz voraus. Ohne echte Reue und ohne einen echten Vorsatz bringen das
Runterhaspeln und die Lossprechung gar nichts. Sicherlich hat es im Laufe der Kirchengeschichte auch den
Mißbrauch der Sakramente gegeben. das ändert aber nichts daran, dass die Sakramente wirkliche Gnadenmittel
sind, so wie der Herr sie eingesetzt hat. Ich persönlich empfinde die Beichte nicht als Machtmittel,
sondern als Heilmittel. @Großwildjäger: Für den Fall, dass Aurelius abgetaucht ist: Der ganze Sachverhalt
ist im Katechismus der Katholischen Kirche ausgiebig in den Abschnitten 1420 – 1498 dargestellt. Dort
finden Sie auch relevante Bibelstellen.
@Großwildjäger Bringen Sie doch mal einen Beleg aus der Bibel dafür, dass Christen sich mit einem Pfarrer
in einen Beichtstuhl setzen und seine Sünden (von denen auch einige erst in späteren Jahrhunderten durch
die Kirche zu Sünden erklärt wurden) bekennen sollen… Übrigens: Jesus hat NICHT getauft… Natürlich
steht in der Bibel nix von Beichtstühlen und davon, dass unser Herr getauft hat. Darum geht es ja auch
gar nicht. Es geht darum, dass unser Herr die Sakramente eingesetzt, gestiftet hat und nicht darum, in
welcher Form diese Sakramente in der Zeit der ersten Christen praktiziert worden ist und was davon in
der Bibel steht. Von der Einsetzung der Sakramente berichtet allerdings die Bibel sehr eindeutig.
Daneben haben Sie geschossen, Sefirot. Ganz weit daneben. Wenn Ihnen kein besserer Ansatzpunkt zur Kritik
einfällt als dass ich engelhardt und bejorommer als „Dummschwätzer“ und „bösartiger Lügner“ bezeichne,
dann sollten Sie vielleicht ein wenig nachdenken. Wie Sie jetzt dazu kommen, mir zu unterstellen, Diffamierung
sei meine „Kardinaltugend“, weiß ich nicht so ganz, ist mir aber auch relativ egal, denn es ist genauso
dummes Zeug wie der Mist von der „magischen Oblate“, den engelhardt weiter unten gepostet hat. Aber vielleicht
finden wir beide ja mal ein Thema, über das wir sachlich diskutieren können. Ja ja, ich weiß. Als nächstes
halten Sie mir vor, die Titulierungen anderer User als „Dummschwätzer“ und „bösartiger“ Lügner sei
nicht sachlich. „Magische Oblaten“, die Arie von der Beichte als „rein menschliche Erfindung“ und die
Unterstellung, „Diffamierung“ sei meine „Kardinaltugend“ aber noch viel weniger. Trotzdem einen schönen
Tag noch.
Ach Sefirot Stellen Sie sich nicht so an – dass engelhardt hier dummes Zeug verzapft ist genauso offensichtlich
wie die Lügen, die Berens hier erzählt. Was ich geschrieben habe ist keine Diffamierung sondern bestenfalls
noch ein Kompliment. Wenn Sie mich kritisieren wollen, dann suchen Sie sich einen anderen Ansatzpunkt.
engelhardt ist ein Dummschwätzer, bejorommer ein bösartiger Lügner Jubärens hat bereits die passenden
Worte zu der äußerst blamablen Meldung von „engelhardt“ gefunden. Nun zur Litanei von den „rein menschlichen
Erfindung“ der verstimmten Orgelpfeiffe aus Rommersheim: Du solltest aber wissen, daß die Beichte, die
Du hier anpreist, eine rein „menschliche Erfindung“ ist und nicht mit Jesus und dem Evangelium zu begründen
ist. Warum Josef Berens diesmal „menschliche Erfindung“ in Anführungszeichen gesetzt hat, lässt sich
nur erahnen. Vielleicht ist er zur Erkenntnis gelangt, dass die bösartigen Lügen über die von Christus
selber eingesetzten Sakramente hier keinen mehr überzeugen. Vielleicht betet er diese Litanei aber auch,
um sich selber davon zu überzeugen, den im Grunde weiß er ganz genau, dass er lügt. Ich las irgendwo
einen Leserbeitrag zu einem Bericht über den „Ökumenischen Kirchentag“. Dort bat der Autor, dass all
die Ökumenisten doch bitte gleich zu den Protestanten gehen sollen und uns Katholiken in Ruhe katholisch
sein lassen sollen. Wie wahr, vor allem in bezug auf Typen wie der Eifelorgler.
Hasenhüttl: Gemeinsames Abendmahl trotz Verbots Laut der ZDF-Sendung „Sonntags“ vom 16. Mai www.heute.de/…3672,8072624,00.html?dr=1
hat Hasenhüttl zusammen mit einem protestantischen Prediger das Abendmahl ausgeteilt, dazu „der Leib
Christi“ gesagt, ohne jedoch vorher die wandlungsworte gesprochen zu haben.
@aufrechterkatholik Wenn das so ist, dann bitte ich um Verzeihung – der Eindruck des Gegenteiles drängte
sich auf, was allerdings an meiner heute durchaus eingeschränkten Wahrnehmung liegen kann.
@aufrechterkatholik Sie wissen natürlich, dass es billigstes Niveau ist, sich über die Tippfehler anderer
Mitdiskutanten lustig zu machen. Da Sie jetzt sicherlich nicht wie ein Idiot aussehen wollen, werden Sie
bestimmt Siegfried auf argumentativer Ebene widerlegen, oder schaffen Sie das nicht?
@r.ruhrgebietler hat denn keiner einen fisch aus dem wir die zukunft des dt. episkopats lesen können?
Nee, aber meine Katze hat eben in die Wohnung gekotzt. Ich habe mir das genau angeschaut (eine Mischung
aus Fellhaaren, Gras aus dem Garten und halbverdautes Katztenfutter). Was ich gesehen habe, war alles
andere als erfreulich…
@bassmann: Lesen bildet Auch die Redaktion wäre gut beraten, das hier www.zeno.org/…7/A/Kirchenschändung
einmal zu lesen. Offensichtlich wurde Kichenschändung mit Entweihung verwechselt…
Postet bejorommer eigentlich immer die selben Links? Und versucht diese dann als „neue Schlagzeilen“ zu
verkaufen? Ich meine, TAZ, Spiegel, Welt – alles hochkompetente Postillen aus denen bejorommer da seine
Lobeshymnen bezieht…
Lieber bejorommer Wieviele Taschentücher haben Sie heute eigentlich schon bei dem Gedanken an Margot
Käßmann verbraucht? Passen Sie auf, dass Sie sich keinen Tennisarm holen…
@Matthäus drei Walther von Stolzing: Dass Bischof Mixa keine Reue zeigt wissen Sie woher genau…? Matthäus
drei: Aus der Tatsache, dass er sein Rücktrittsangebot, das bereits in Rom vorlag, zurückziehen wollte.
Wollte er das? Dann scheine ich da etwas nicht mitbekommen zu haben. Wo steht denn das?
bejorommer: Die Beweise liefern Sie selber Wer da anderer Meinund ist und es es behauptet, sollte mir
das doch einmal zu beweisen versuchen. Das letzte Mal haben sie die Worte unseres Herrn heute um 11.40
verdreht, indem sie Seine Aussage „Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden“ in blasphemischer
Weise auf Frau Käßmann angewendet haben, die sich bei dem „Ökumenischen Kirchentag“ medienwirksam feiern
lässt. Somit haben Sie selber bewiesen, dass Ihnen die Worte Jesu nicht heilig sind, sondern Sie keinerlei
Skrupel haben, sie nach eigenem Gusto zu mißbrauchen und sie zu verdrehen. Übrigens, schreiben Sie eigentlich
für dreistimmigen Chor weil Sie bei vier Stimmen am laufenden Band Quintparalellen produzieren würden
oder reichts bei Ihnen in der eifel nicht für vier Stimmen?
bejorommer: Demonstration Ihres Satanismus Wahrheit ist eben Waheit, auch wenn sie noch so unbequem ist
Dass diese Aussage von demjenigen kommt, der hier eben für alle sichtbar die Worte unseres Herrn verdreht
und zur Lüge mißbraucht hat, zeigt wie satanisch er ist.
bejorommer Würden Sie bitte erklären, inwieweit sich die von Ihnen so hochverehrte Frau Käßmann selbst
erniedrigt hat? Würde Sie ferner erklären, woher Sie wissen, dass Frau Käßmann im Reich des Vaters
erhöht werden wird (denn darauf beziehen sich ja wohl die von Ihnen mißvrauchten Worte unseres Herrn)?
@Goldengel Das Problem dabei ist, daß solche Typen wie Berens einen nicht unbedeutenden Teil der (mangels
eines anderen Wortes sage ich) „Gläubigen“ ausmachen, also diejenigen, die sich als „Basis“ sehen, als
„Kirche von unten“. Im Grunde genommen kaut Josef Berens nur das Zeug wieder, das solche satanischen Elemente
seit Jahrzehnten von sich geben. Josef Berens illustriert auf seine eigene dämliche Art und Weise sehr
eindrucksvoll den Satz: vox populi – vox Rindvieh!
Nachtrag zu bejorommer bejorommer schrieb um 10.03: Was ich an meiner kath. Kirche kritisiere tue ich
aus Verantwortungsbewußsein für meine Kirche, die sich doch unendlich weit von Jesus und dem Evangelium
entfernt hat und desshalb einfach immer unglaubwürdiger wird. Es ist nicht an Ihnen, zu beurteilen, ob
und inwiefern sich die Kirche Christi angeblich „Jesus und dem Evangelium entfernt hat“. Mit dieser verleumderischen
und anmaßenden Unterstellung beweisen sie nur, Ihre Ignoranz und Boshaftrikeit. Seien Sie doch ehrlich –
die christliche Lehre und Moral sind Ihnen zutiefst unbequem, weil Sie nicht in Ihr eigenes Weltbild passen.
Sie sind nicht selbst-denkend, Sie sind selbstsüchtig. Leider sehen Sie nicht den Unterschied, denn Sie
haben Ihre aufgeblasenes Ego zum Maß aller Dinge gemacht. Was Sie an der katholischen Kirche (die längst
nicht mehr Ihre Kirche ist) „kritisieren“, tuen Sie vor allem aus mangelnder Demut und dem Unwillen, sich
der Kirche, der Sie behaupten anzugehören, zu unterwerfen. Finden Sie sich damit ab, dass es nicht Sie
oder andere Menschen Ihres Schlages sind, die sagen, was jetzt nun das Evangelium ist und was nicht. Ihr
zeitgeistinfiziertes Weltbild ist nicht das Maß, an dem die Lehre unseres Herrn gemessen wird. Und solange
Sie das nicht kapieren, sollten Sie sich auch nicht als „Katholik“ bezeichnen.
@Jubärens: brilliant! Sind wir doch mal ehrlich und realistisch: Die Pille muss doch einfach sein. Wir
sind in Deutschland in der glücklichen Lage, dass die Pille bei uns nicht verboten ist wie im Vatican-Staat.
Auch Jesus hat zu seiner Zeit nichts gegen die Pille gesagt, also war er sicherlich dafür, wenn es sie
damals schon gegeben hätte. Durch die Pille werden viele Leben von ungeborenen Kindern gerettet, die
sonst abgetrieben würden. Deshalb ist die Pille ein „Geschenk des Lebens“ – Donum vitae – sag’ ich doch
schon immer. Schöne Grüße auch von hier an meinen Fan Josef Berens aus Rommerskirchen :)3
@bejorommer: schon längst abgefallen Darf ich Sie bitten, meinen Nick richtig zu schreiben? „Walther“
mit „th“ bitte. Ich bin Katholik und werde es auch immer bleiben. Wenn Sie damit meinen, dass Sie eine
Karteileiche im Taufregister sind, haben Sie damit wohl Recht. Nach all dem, was Sie hier von sich geben
(ich habe es in meinem Beitrag von 09:48 zusammengefasst), sind Sie nicht katholisch. Sie dokumentieren
hier doch mit jedem Beitrag, dass Sie doch schon längst vom katholischen Glauben und von der katholischen
Morallehre abgefallen sind. Vielleicht sollten Sie um der von Ihnen so oft geforderten Ehrlichkeit willen,
Ihre Posts demnächst mit „als einfache, selbst denkende Karteiliche im katholischen Taufregister“ signieren,
was meinen Sie?
Tja, wen haben wir denn da wieder Goldnengel, der/die mehr an den Genitalien anderer Leute interessiert
ist (und daran, was diese damit machen), als am Geist Christi.
@r.ruhrgebietler: Viel zu tun, was? ich sitze in der Firma und wundere mich. Ich sitze an meinem Schreitisch
und hätte viel zu tun –--I just can’t be arsed, wie die Engländer sagen…
Frage an bejorommer Wenn Sie Frau Käßmann so toll finden, sie für eine „realistische und weitsichtige
Theologin“ halten, die Realpräsenz Christi in der Eucharistie in Frage stellen, das Bußsakrament leugnen,
den Papst bestenfalls als Repräsentant der katholischen Kirche anerkennen, das Lehramt der Kirche durch
Ihr eigenes „Denken“ (wohl ehr unreflektiertes Nachplappern von liberalen Ladenhütern…) ersetzen, Katholischsein
als „Mitgliedschaft in der kath. Kirche“ definieren und eh schon bei den Protestanten orgeln – (und jetzt
kommt die Frage) warum nennen Sie sich denn dann noch „katholisch“? Wäre es nicht ehrlicher („sind wir
doch mal ehrlich“), direkt zu einer protestantischen Gemeinschaft zu wechseln? Wäre das nicht kosequent?
engelhardt Schaut man sich die Berichterstattung der letzten Tage an, kann man sehr gut sehen, wie verzweifelt
die Katholiban sind: Schaut man sich die Beitraege von „engelhardt“ der letzten Wochen und Monate an,
kann man sehr gut sehen, wie ignorant und hysterisch dieser Spinner ist.
Im Grunde müsste man Frau Käßmann dankbar sein Immerhin hat sie gezeigt, dass es im Jahre 2010 absolut
möglich ist, daß eine protestantische Predigerin unter dem Jubel der Massen und der Medien es schafft,
in einer katholischen Kathedrale der katholischen Morallehre in einem wirklich wichtigen Punkt zu widersprechen –
und das unter dem Banner der „Ökumene“. Und das alles 45 Jahre nach dem Ende des „Konzils“. Der Teufel
hat ganze Arbeit geleistet, man kann nur staunen, wie geschickt er vorgegangen ist. Es ist bezeichnend,
dass es einer protestantischen Predigerin bedarf, dieses ganz deutlich zu machen. Und dafür sollten wir
ihr dankbar sein – und daraus lernen. Aber wer will das schon…
@Josef Berens (nicht der aus Rommersheim) Ihr Lieben, ich muss euch etwas gestehen. Ich hätte auch im
3. Reich gejubelt, denn der grosse Führer hatte immer so eine gute Presse. Euer Josef – der so gerne
selber denkt ! Da haben wir zur selbenm Zeit den selben Gedanken gepostet… :)3
Tja, bejorommer, dem Hitler haben damals auch gaaaanz viele zugejubelt. Beweis seiner Größe? Zitat bejorommer:
Dieser überwältigende Zuspruch kann doch nur die Größe dieser Frau beweisen
bejorommer: der Brüller des Tages Ob die sich wirklich noch für Katholiken halten, die hier so unchristlich
und unverschämt mit der großen Theologin und Exbischöfin Margot Käßmann umzugehen versuchen??????
Umkehrschluss: Katholik ist, wer die Käßmann toll findet! :)3
@bejorommer – Augen selber auf und lesen Bist Du denn der einzige Fremdling, um ein Wort Jesu zu gebrauchen,
der nicht sieht wie es mit unserer kath. gestellt ist? 1. „Walther“ mit „th“ bitte. 2. *Ich* sehe das
schon, wie viele andere auch. Siehe dazu meinen Beitrag: Den blanken Unsinn mit der angeblich nicht erstrebenswerten
„Mitgliedschaft“ lassen wir mal bei Seite und fragen uns, ob Josef Berens eventuell den seit dem Zweiten
Vatikanischen Konzil immer weiter ausufernden Glaubensverfall, die damit Hand in Hand gehende liturgische
Krise, die Vorherrschaft des Herren der Welt, den man seit über 40 Jahren amtskirchlicherseits hofiert,
den Ökumenismus-Götzen, den man anbetet oder etwa die massive Sexualisierung der Gesellschaft meint?
Meine Bitte an Sie war allerdings darzulegen, was Sie denn mit dem „momentanen Zustand unserer [sic] kath.
Kirche“ meinen. Sehen Sie, ich habe jetzt schon die Skandale zum zweiten Male dargelegt – Sie hingegen
schreiben meinen Nick falsch und übertragen Ihre Ignoranz auf mich.
Was meint denn Josef Berens? Sind wir doch einmal realistisch. Der momentane Zustand unserer kath. Kirche
ist doch ein Skandal und die Mitgliedschaft immer weniger noch erstrebenswert. Leider geht der von Altersgeilheit
arg gebeutelte Orgel-Opa aus Rommersheim in der Eifel nicht näher darauf ein, was er mit dem „momentanen
Zustand unserer [sic] kath. Kirche“ meint. Den blanken Unsinn mit der angeblich nicht erstrebenswerten
„Mitgliedschaft“ lassen wir mal bei Seite und fragen uns, ob Josef Berens eventuell den seit dem Zweiten
Vatikanischen Konzil immer weiter ausufernden Glaubensverfall, die damit Hand in Hand gehende liturgische
Krise, die Vorherrschaft des Herren der Welt, den man seit über 40 Jahren amtskirchlicherseits hofiert,
den Ökumenismus-Götzen, den man anbetet oder etwa die massive Sexualisierung der Gesellschaft meint?
Ich würde mich über eine Klarstellung freuen. Aber nur falls Herr Berens zwischen zwei Duschgängen
mit Minderjährigen mal einen Moment Zeit hat.
Arkanum/kreuts.net: Woher nehmen Sie diese Weisheit? jedenfallsging es beim mutmaßlichen Opfer niemals
um Marco Schneider, sondern um einen Priesterseminaristen
engelhardt: Logik Ihrer Logik zufolge luegt [sic] kreuz.net also grundsätzlich und alles, was im Donaukurier
steht, ist die Messlatte der Wahrheit oder was?
Arkanum: mögliche Antworten auf eine schwierige Frage warum steht hier nichts von der Augsburger Allgemeinen?Etwa,
weil dort schon im Plural geschrieben wird? Und daß die Vorermittlungen trotz aller Nebelkerzen weiterlaufen…?
Vielleicht weil da was von „möglicherweise“ und „mutmaßlich“ steht und der Text erst einmal mit einem
Konditionlsatz anfängt? Weil da im Grunde genommmen gar nichts drinsteht?
engelhardt: immer schoen bei der Wahrheit bleiben Das sich herausstellt, dass dies eine Luege war ist
peinlich fuer kreuz.net und sonst fuer niemanden Herausgestellt hat sich bisher noch gar nichts.
@Sefirot Sehr geistreich. Könnte schon fast von clarissa colonia stammen, nur kommt sowas bei ihr immer
etwas schneller und schlagfertiger. Allerdings scheinen Sie zu übersehen, dass ich hier derjenige bin,
der Sie um eine Begründung für Ihre Aussage gebeten hat. An einem fundierten Gespräch war ich interessiert.
Sie haben mit billiger Polemik gekontert. Und da geht das mit der Beckmesserei ganz schön nach hinten
los. Ich überlasse Ihnen jetzt aber das letzte Wort dazu. Gute Nacht…
@Sefirot Wieso sitzt Pater Schmidberger denn Ihrer Meinung nach im Glashaus? Sie wollen doch nicht implizieren,
dass er bzw die FSSPX Verrat am Christentum begeht, oder? Wenn ja, können Sie das bestimmt auch gut begründen…
Pater Schmidberger trifft wieder den Nagel auf dem Kopf Klarer als Pater Schmidberger es tut kann man
die Kritik an dieser antichristlichen Wohlfühlveranstaltung kaum formulieren und begründen. Wünschenswert
wären solch mutige Äußerungen von Vertretern der Aggiornamento-Kirche, aber das lässt ja der Zeitgeistgötze
nicht zu. Danke, Pater Schmidberger.
Angelsächsicher Antikatholizismus Antikatholizismus hat im angelsächsischen Kulturkreis eine tief verwurzelte
Tradition. In GB dürfen Katholiken bis heute beispielsweise das Amt des Premierministers nicht ausüben
(deswegen hat der Kriegstreiber Tony Blair ja auch gewartet, bis er aus 10 Downing Street ausziehen musste
bevor er konvertiert ist). Die USA haben eine puritanische Tradition – der WASP, der White Anglo-Saxon
Protestant, ist in gewissen Gesellschaftsschichten der Ur-Typus des Amerikaners. Wen wundert es da, dass
in den USA der Antikathzolizismus auf fruchtbaren Boden fällt, genau wie in England, wo wohl momentan
sogenannte secular activists den Papstbesuch verhindern wollen bzw dem Papst verklagen wollen?
@Jubärens Ich wäre vorsichtig, diesen aus dem neuzeitlichen Materialismus entstandenen Begriff „Sexualität“
unmittelbar als Gottesgeschenk zu bezeichnen – und damit alles „Sexuelle“ grundsätzlich zu rechtfertigen.
Damit haben Sie vollkommen recht. Es ging mir auch nicht darum, alles Sexuelle zu rechtfertigen. Ich habe
mich bei der Begrifflichkeit vergriffen. Wie Sie schreiben: Sexualität meint den rein körperlichen Trieb
mit dem Ziel der Lustmaximierung – nach Freud ‘libido’. Der Körper und die Körperkräfte sind zwar Teil
der Schöpfung Gottes, aber im Menschen nur in der Einheit mit Seele, Geist und Liebe. Gottes Gebot der
Fortpflanzung, Herr von Stolzing, ist also nicht als isolierte Betätigung der sexuellen Triebhaftigkeit
zu verstehen, sondern eingebettet in die Liebe zwischen Mann und Frau – so ist es auch in Genesis entfaltet.
Sicherlich, das bestreite ich ja auch gar nicht. Es ging mir lediglich darum, eben dieses Gebot der Fortpflanzung
(ohne es aus dem Kontext zu reißen, was mir offensichtlich unbeabsichtigt gelungen ist) zu unterstreichen.
Danke aber für die Klarstellung.
Goldengel: Selber Affe! Natürlich ist die Sexualität eine Geschenk Gottes, zumindest entspricht sie
dem Willen Gottes. Wie sonst, bitte schön, soll der Mensch denn das Gebot Gottes erfüllen, fruchtbar
zu sein und sich zu vermehren? Alleine durch den Geist geht das schlecht.
@Jubärens: Perlen vor die Säue? Leider bringt die direkte Konfrontation von Typen wie Josef Berens mit
den Worten unseres Herrn nichts. Die meinen, sie würden darüber stehen. Entweder ignorieren sie sie
oder sie holen die „historisch-kritische Exegese“ (oder das, was sie dafür halten) raus („es ist ja schon
längst bewiesen das ausgerechnet das keine authentischen Jesu-Worte sind“). Been there, done that, bought
the t-shirt… Aber danke für den Hinweis und die genauen Stellenangaben. Man kann sie eigentlich nicht
oft genug in Erinnerung rufen, diese Aussagen. :)%
@bejorommer: ganz deutliches Eingeständniss Leider sind Sie mit keinem Wort auf mein Argument eingegangen,
sondern haben wieder einmal Ihre üblichen Worthülsen gpostet. Sie scheinen keinerlei Hemmungen zu haben,
den angeblichen Willen unseres Herrn Jesus Christus zu ihren Zwecken zurechtzubiegen. Katholiken allerdings
wissen, dass die von Gott geoffenbahrte Wahrheit von der Kirche gelehrt wird. Insofern ist Ihre dämliche
Signatur, jedes Mal wenn Sie sie unter Ihren selbstherrlichen Schwachsinn posten, ein deutliches Eingeständnis,
dass Sie schon längst vom Glauben abgefallen und sich von unserer Mutter Kirche getrennt haben. Und das
wissen Sie selber, wollen es aber wohl nicht wahrhaben.
bejorommer Die Altersgeilheit spricht aus Ihren Zeilen, werter Herr Berens. Und wenn Sie genauso Orgel
spielen wie dichten, dann prost Mahlzeit. Klar ist die Sexualität ein Geschenk Gottes. Und wer sie dankbar
lebt und genießt, hält sich dabei an die Gebote Gottes, wie sie uns die Kirche lehrt und poppt nicht
wild in der Gegend rum. Und genau das unterscheidet ja den Menschen von dem Tier – und macht seine Würde
mit aus. Quer durch die Gegend vögeln erniedrigt den Menschen, bestialisiert ihn. Und genau damit beschneidet
sich der Mensch selber. Die Menschseinsbeschneidung besteht eben genau in einer animalischen Sexualität,
so wie sie seit Jahrzehnten propagiert wird. Das war’s doch, was Sie sagen wollten, der?
mens sana –- eine Hostienschale im Tresor einer Sakristei An Ihren Händen können Partikel bleiben. Die
gehören da aber nicht hin, sondern in Ihren Mund (vorausgesetzt, Sie sind im Stande der Gnade). Ich sah
übrigens letztens eimal eine Hostienschale, die nach der Feier eines NOM-Gemeinschaftsmahles unpurifiziert
in den dafür vorgesehenen Tresor in der Sakristei gestellt worden ist. Da waren noch ziemlich viele kleine
Partikel (also Krümel) drin. Das zeigt doch deutlich, wie verschwunden der Glaube an die Realpräsenz
ist. Es blib zu hoffen, dass die Partikel Überbleibsel einer ungültigen Messe waren…
@Gotthard Du kannst diese Versuche drangeben … die hl. Messe wird flächendeckend in allen Gemeinden
täglich und Sonntag für Sonntag gefeiert. Sie verwechseln Kasperltheater mit der hl. Messe.
fundamental-christian Sehr richtig, als Christen sind wir alle gerufen, den Glauben zu verbreiten. In
Rahmen meiner bescheidenden Möglichkeiten und in der wirklichen Welt da draußen (im Gegensatz zu diesem
virtuellen Panoptikum hier) bin ich allerdings schon seit Jahren am Werk und versuche zumindest einen
bescheidenen Beitrag zur Förderung und Verbreitung der hl. Messe und somit des christlichen Glaubens
zu leisten.
Nein, das ist nicht die Umsetzung des Pastoralklonzils. Das ist der sogenannte „Geist des Konzils“, aka
„Rauch des Satans“. Der NOM gehört abgeschafft.
@r.ruhrgebietler: Sie haben vergessen, was zu erwähnen Als Priester hat [Mons. Richard Williamson] sich
der (weitestgehend) unverkürzten Glaubenslehre Jesu Christi verschrieben und ehrfürchtig die ewig gültige
trid. Liturgie zelebriert Allerdings leider nur in der gefakten Version von 1962
Sehr richtig, Graf von Galen Man kann es nicht oft genug sagen: Die Gläubigen haben damit nur die Wahl
mit den Modernisten vom Glauben abzufallen, mit den Neokonservativen zerrieben zu werden oder bei der
FSSPx im wahren Glauben die Krise „nec timore, nec laudibus“ durchzustehen.
@Inquisitor: „von der Kanzel aus“??? Priester revoltieren von der Kanzel aus. Wenn sie die Kanzel wenigstens
benutzen würden… oder den Hochaltar und die Kommunionbank (soweit noch vorhanden…)
Zwei Fragen an Gotthard 1. Sind die von Ihnen erwähnten Organisationen illegal? 2. Welche Reaktionen
würden hervorgerufen, wenn in einer Pfarrgemeinde jemand einen Votrag halten würde, der den „Grünen“
oder der „Linkspartei“ nahe steht?
Worum es ‘Report Mainz’ eigentlich geht Mit seinen Ausfälle möchte er beweisen, daß es mit der „Glaubwürdigkeit“
der Dialog-Kirche nicht vereinbar sei, sich mit der Piusbruderschaft zu versöhnen. Rom solle unter seine
Bemühungen um die Bruderschaft einen „klaren Schlußstrich“ ziehen. Es geht der ARD doch darum, Papst
Benedikt zu demontieren Hat heute irgend jemand die Sendung „Zeitzeichen“ auf WDR 5 (9.05) bzw WDR 3 (17.45)
gehört?
Die wissen warum! Bereits Anfang März hat die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. dem Märtyrer-Bischof
Richard Williamson jede öffentliche Kommunikation verboten.
@Kastelic: Kein Widerspruch Entweder Homosexuelle sind krank, oder sie sind nicht krank, sondern so geschaffen.
Wie du selbst zitierst, haben sie ihre Neigung nicht frei gewählt. Wenn sie aber so geschaffen sind,
bedürfte es dann nicht der Projektion eines ungerechten Gottes, sie für seine eigene Schöpfung büßen
zu lassen. Was nun? Den Widerspruch konstruieren Sie hier herein. Ob Krankheit oder nicht (ist es unvorstellbar,
dass Gott Menschen krank erschafft? Haben die Erbsünde und ihre Folgen vielleicht hier auch etwas mit
zu tun?), der Absatz aus dem Katechismus, den ich zitiert habe, sagt ganz klar, dass für die meisten
Homosexuellen ihre Veranlagung eine Prüfung darstellt. Ist es nicht vermessen, Gott vorzuschreiben, was
nun gerecht ist oder nicht? Und wo steht gesagt, dass Homosexuelle, die sich ihre Veranlagung nicht ausgesucht
haben, für Gottes eigene Schöpfung büßen müssen? Aus dem von mir zitierten Absatz aus dem Katechismus
der katholischen Kirche geht das jedenfalls nicht hervor und auch nicht aus irgendeinem meiner Beiträge
hier.
@r.ruhrgebietler: zelebration nach dem „rituale von 1962“ blieb ja auch nicht aus, da die FSSPX nach dem
rituale von 1962 zelebriert. Liturgie ist nicht gerade Ihr am stärksten ausgeprägtes Wissensbild, oder?
:)%
Jonathan Gott hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen; er hat ihn so angelegt, dass er sich mit
dem anderen Geschlecht ergänzt. Praktizierte Homosexualität ist Sünde, da gibt es nichts daran zu diskutieren!
Aber (und das wird hier gerne vergessen): 2358 Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen sind
homosexuell veranlagt. Sie haben diese Veranlagung nicht selbst gewählt; für die meisten von ihnen stellt
sie eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend
einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes
zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Veranlagung erwachsen
können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.
@Kastelic: Aufstand der Anständigen? Ich kann mich nicht erinnern, dass du jemals gegen verleumderische
Postings von Nazis und sonstigen Antisemiten angeschrieben hättest oder etwa gegen die dümmliche Hetze
gegen Homosexuelle. Ich sehe keinen Grund dafür, mich für etwas zu rechtfertigen, was ich nicht geschrieben
habe. Artikel und Leserbeiträge in den von Ihnen erwähnten Kathegorien lese ich aber auch sehr selten.
Dein Feindbild ist Behrens. Josef Berens ist keinesfalls mein Feindbild. Ich bin der Meinung, dass er
Scheiße schreibt und kritisiere ihn dafür. Du verkennst dabei aber völlig, dass Behrens viel eher die
Stimme der Mehrheit der Katholiken repräsentiert, als kreuz.net. Das wage ich zu bezweifeln, aber selbst
wenn dem so wäre, so ist die Wahrheit nicht von der Meinung der Majorität abhängig. Und gerade in diesem
Falle gilt: vox populi, vox Rindvieh.
@Gotthard: Märtyrer-Bischof Märtyrer-Bischof Richard Williamson?????????????????? Tun Sie doch nicht
so überrascht – der Titel „Märtyrer“ ist Bischof Williamson doch schon bestimmt vor einem Jahr von kreuz.net
verliehen worden… :)% Wobei ich mich ernsthaft frage, ob irgendjemand dies ernst nimmt…
@bejorommer: intellektuelle Autofellatio? Warum posten Sie eigentlich immer Links zu anderen Foren, in
denen Sie genau denselben Scheißdreck schreiben wie hier? Meinen Sie nicht, es reicht, wenn wir hier
den x-ten Refrain Ihres Moritats von der Menschseinebeschneidung lesen müssen? Oder bekommen Sie sonst
keine Aufmerksamkeit? Ich krieg jetzt bestimmt von FranzvPaul eins auf die Mütze…
peter vom felsen Nein das will ich damit auf keinem Fall behaupten, auch die evangelischen Kirchen haben
diese unappetitlichen Probleme und ich möchte jetzt auch nicht mit Ihnen in einem Wettbewerb treten,
welche Kirche mehr Missbrauchsfälle an Schutzbefohlenen zu verantworten hat. Dieses ist auch kein alleiniges
Problem der Kirchen, sonder ein Spiegelbild unserer moralisch degenerierten Gesellschaft insgesamt, zu
der leider auch die Kirchen gehören. Wir leben in einer äußerst sexualisierten Gesellschaft, in welcher
die Sexualität des Menschen als ein sehr wichtiger Faktor in der Definition des Menschseins angesehen
wird. Wenn Sie am Sonntag die Pöbeleien von Holger Radtke (der sich „Rosa von Praunheim“ nennt) gegen
Bischof Overbeck in der Sendung „Anne Will“ mitbekommen haben, wissen Sie was ich meine. Und je mehr sich
die Kirche (ich rede von der katholischen) sich der Welt öffnet und dem Zeitgeist hinterherläuft, desto
weniger wird sie der molralisch degenerierten Gesellschaft entgegenzusetzen haben, völlig richtig. In
dem Zusammenhang war ich übrigens sehr von Bischof Overbeck und Sophia Kuby von der „Generation Benedikt“
angetan. Vertreten die Kirchen noch den Glauben den Jesus Christus verkündet hat, oder laufen wir bereits
den falschen Propheten nach? Ich glaube fest daran, dass die katholische Kirche die Kirche Christi ist.
peter vom felsen Alles klar. Wie gut, dass bei Ihnen dann wohl keinen Mißbrauch von Schutzbefohlenen
gibt und Ihre einziges Problem eine „Bischöfin“ ist, die besoffen durch Hannover fährt…
@r.ruhrgebietler: Wenn das clarissa colonia liest… heute ist Bekenntnis des Sühneleidens Jesu Christi
automatisch mit dem Ausschluß aus der kath. Kirche verbunden! Holen Sie am besten schon mal den Denzinger
und den CIC raus… :)%
@bejorommer: „kaum vorstellbar“ Es ist kaum vorstlellbar, daß der sexuelle Mißbrauch durch Priester
nicht mit den unsinnigen Pflichtzölibat in Zusammenhang zu bringen ist. Dass Ihnen das nicht in den Kopf
will, ist verständlich, nachdem zu urteilen was Sie hier so alles von sich geben. Sie sind ja im höchsten
Maße erklärungs- und faktenresistent. Fakt ist aber, dass (meist homosexueller) Mißbrauch durch Priester
erwiesenermaßen in keinem Zusammenhang mit dem segenreichen Pflichtzölibat steht. Oder wie erklären
Sie sich denn, dass sexueller Kindesmißbrauch meist in Familien stattfindet, wo ja nun kein Zölibat
herrscht.
@diakonus: Koalition der Volksfronten Vielen Dank für die nette und gute Antwort! Soweit ich weiß betrifft
die Rücknahme der Exkommunikation ausschließlich die unerlaubten Bischöfe, nicht die Gläubigen, Priester
und Diakone. Na ja, das Exkommunikationsdekret betraf ja auch nur die vier unerlaubt geweihten Bischöfe
und Erzbischof Lefebvre. Die Priester und Gläubigen, die sich in der FSSPX beheimatet fühlen, waren
ja von dem Exkommunikationsdekret nicht betroffen. Das Motu Proprio Ecclesia Dei vermeidet ja darüber
hinaus die klare Aussage, dass die FSSPX und deren Gläubige im Schisma sind und die Gemeinschaft mit
Rom verloren haben – Johannes Paul II. spricht von der „vollen Gemeinschaft“. Die Priester der FSSPX sind
suspendiert, d.h. sie spenden die Sakramente unerlaubt aber gültig (wobei ich beim Bußsakrament vorsichtig
bin…). Es sind katholische Priester und als Gläubiger kann ich meine Sonntagspflicht in der FSSPX-Kapelle
erfüllen. Punkt. Darüberhinaus ist kreuz.net nicht unbedingt mit der Realität deckungsgleich. Sicherlich
ist Kritik am deutschen Episkopat dort angebracht, wo sie nötig ist – Polemik, wie sie hier zum Teil
kultiviert wird, ist auch ehr kontrapoduktiv. Ich habe schon Veranstaltungen „im Dunstkreis“ der Piusbruderschaft
erlebt, an denen auch Priester der Petrusbruderschaft, „normale“ Diozesanpriester, ja sogar ein im Vatikan
beschäftigter Priester teilgenommen haben. In der Realität gibt es dieses Miteinander eben doch, wenn
auch leider nicht so häufig, wie es gut wäre.
Josef Berens: widerlich Ich vermute Seminaristen dahinter, weil normale Erwachsene sich zu derartigen,
einfach billigen Flegeleien sicherlich nicht hinreißen lassen. Diese Beleidigung und Verleumdug von
angehenden Priestern ist einfach widerlich und eines Katholiken unwürdig, wobei Sie sich ja vom Katholizismus
längst verabschiedet haben.
@bejorommer: Mann, Mann, Mann… Ich habe die Show auch gesehen und kann sagen, daß die Moderatorin die
Sendung sehr gut geleitet und vorbereitet hatte. Dass Sie die Art und Weise gutheißen, in denen Frau
Will die Pöbeleien von „Rosa von Praunheim“ und Jörgens vom Stern hat durchgehen lassen, zeigt, wie
sehr Sie an der Realität vorbei leben. Frau Will zeichnete sich in erster Linie durch Ahnungslosigkeit
aus (das kennen Sie ja auch, nicht wahr, Herr Berens?) und durch Unfähigkeit bzw. Unwillen, eine sachliche
Diskussion zu leiten. Mann, Mann, Mann, Berens… Auf welchem Planeten leben Sie eigentlich, Sie „Katholik“,
Sie? Als nächstes werden Sie noch Ihre Hochachtung vor Jörgens oder der „Praunheim“-Schwuchtel bekunden…
@diakonus Guten Morgen! Wenn man Gerüchten glauben darf, sind sogar vielen Piuslern Williamson zu peinlich.
Gerne würden sie ihn loswerden. Er will aber nicht. Der Ausschluss soll überlegt worden sein. Ich finde
den Ausdruck „Piusler“ (ebenso wie „V2ler“) unangemessen. Es handelt sich bei Anhängern um römisch-katholische
Gläubige und für mein Empfinden wäre ein Sprachgebrauch, der gegenseitigen Respekt zum Ausdruck bringt,
der Sache angemessen. Nichtsdestotrotz hat Bischof Williamson dem Papst, der katholischen Kirche, traditionsverbundenen
Katholiken und seiner eigenen Priesterbruderschaft enormen Schaden zugefügt. Auch wenn ich selber kein
„Exklusivanhänger“ der FSSPX bin, glaube ich bestätigen zu können, dass es durchaus Gläubige, die
sich der FSSPX verbunden fühlen und Priester der FSSPX gibt, die einen Ausschluss Williamsons befürworten
würden. Ich halte eine Spaltung der FSSPX, wenn/falls es eine Einigung über den kanonischen Status mit
Rom kommt, für sehr wahrscheinlich. Es ist vielleicht ehr unwahrscheinlich, dass Williamson auf der Seite
derer stehen wird, die eine Einigung befürworten.
@Schwuler Danke, dass Sie ein Beispiel dafür geliefert haben, wie sehr ein von der griechischen Krankheit
infiziertes Hirn auf alles fixiert ist, was irgendwie lang ist und aufrecht steht… Also Obelisken sind
Phallussymbole, ja?
@ Josef Berens: unausgeglichen ? Zu einbem normalen ausgeglichenen Menschen gehört auch eine ganz normal
gelebte Sexualität Bitte definieren Sie „ganz normal gelebte Sexualität“.
@FranzvPaul Statt die gegenwärtige Schmierkampagne gegen die Kirche zu durchschauen, empfindet Papst
Benedikt XVI. gerade „großen Schmerz“ über die sehr seltenen Homo-Schändungen im kirchlichen Bereich.
Hat die Redaktion etwa eine andere, ungekürzte Quelle? Oder ist es der Redaktion egal, den Papst zu desavouieren?
Dem Papst einen Redestil zu unterstellen, wie er in der Redaktion üblich ist! kreuz.net unterstellt dem
Papst ja gar nicht den readaktionsüblichen Redestil. Der Teil „sehr seltene Homoschändungen“ ist ja
nicht als Zitat gekennzeichnet. Das einzige direkte Zitat ist „großen Schmerz“. Ich weiß, ich weiß…
man muss schon genau hingucken, um nicht drauf reinzufallen. Aber hier geht es ja nicht um seriösen Journalismus.
Wir sind ja hier auf kreuz.net…
Willkommen in der schönen neuen Welt der wunderbaren modernen „Pastoral“ So sieht’s aus in der modernen
Mitmach-Pastoral, wo der emanzipierte Laie alles macht, wozu man nicht unbedingt einen Priester braucht,
der im Endeffekt nur noch dazu dar ist, die Wandlungsworte zu sprechen (falls das überhaupt gewünscht
ist). Der Priester, der bei sich am Schreibtisch zelebriert, ist keine Übertreibung – sowas gibt es wirklich
und das nicht nur in Aachen. Traurig aber wahr.
Die 68er Natürlich sind die 68er Ideologie und ihre Vertreter nicht im Jahre 68 aus der Hölle gespuckt
worden, sondern, wie jede Ideologie, hat sie sich entwickelt und war also auch schon vor 1968 da. Wäre
es zu weit hergeholt, die ideologische Grundlage der 68er Bewegung u.a. in der Frankfurter Schule zu suchen?
Bevor engelhardt jetzt wieder auf Biegen und Brechen versucht, kreuz.net und seinen Usern „Luegen“ (sic)
vorzuwerfen, sollte er dies erst einmal bedenken.
@Dorfkatholik: Mozart Mozart ist ein vorbild weil er mit einer frau verheiratet war und seiner frau sechs
Schwangerschaften schenkte. seine musik ist auch gut. Außerdem hat er tonnenweise gute Kirchenmusik geschrieben,
war Freimaurer, hat eine Freimaurerkantate geschrieben und schrieb ewig weise Worte wie: Verzeihen sie
mir meine schlechte schrift, die feder ist schon alt, ich scheisse schon wircklich bald 22 jahr aus den
nemlichen loch, und ist doch noch nicht verissen! – und hab schon so oft geschissen – – und mit den Zähnen
den dreck ab-bissen. Wie gesagt, ein echtes Vorbild Ich schätze Mozarts Musik übrigens sehr.
@bekennender_Atheist Ich glaube nicht, dass es für die Opfer langweilig wird!!! Sorry, es muss heißen
„die angeblichen Opfer“ Hat sich hier jemand mal die Mühe gemacht, den von ZEIT ONLINE veröffentlichten
Schriftverkehr zu lesen? !:)
Puchil2: Und jetzt schauen wir uns Ihre „Quelle“ mal genau an: [Nie New York Time hatte vergangene Woche
berichtet] Papst Benedikt sei in seiner früheren Tätigkeit als Präfekt der Glaubenskongregation in
Versuche verstrickt, die Bemühungen des örtlichen Erzbischofs zu unterlaufen, Pater Murphy mit Hilfe
eines kirchenrechtlichen Verfahrens aus dem Priesterstand zu entfernen. [Hervorhebung von mir] […] Allerdings
wurde der Fall im weiteren vom damaligen Sekretär der Kongregation, Ratzingers Stellvertreter Tarcisio
Bertone gehandhabt. Ansonsten werden Anschuldigungen und Behauptungen images.zeit.de/…okumente-bertone.pdf
beigefügt. Wenn da etwas dran ist, dann ist es traurig genug, aber dass Sie auf dieser Grundlage behaupten,
die katholische Kriche versinke „immer mehr im Sumpf der Vertuschungen“ ist schlicht und ergreifend falsch
und zeigt, dass die momentane Medienkampagne gegen die Kirche bei manchen Leuten, denen das Mitdenken
fern liegt, auf fruchtbaren Boden fällt.
Puchil2: und genauso funktioniert das – lesen Sie Ihre eigene Formulierung soll … vertuscht haben …
[Die katholische Kirche] versinkt immer mehr im Sumpf der Vertuschungen. Und natürlich fallen da sehr
viel drauf rein. So, liebe Gutmenschen, jetzt probt dann mal wieder den Aufstand der Anständigen. Gotthard,
sind Sie hier?
Erich Zenger R.I.P. Ein wirklich großer Name der „historisch-kritischen“ AT-Exegese, dessen „Münsteraner
Pentateuchmodell“ in Zeiten, in denen jeder Exeget sich sein eigenes Entstehungsmodell des Pentateuchs
bastelt, eine bahnbrechende Leistung war. !:) Oremus pro eo.
@chico flojo @fundamental-christian @chico flojo Das AT von von Hamp & Stenzel ist ja mit dem NT von Kürzinger
zur Pattloch-Bibel zusammengefasst (zu letzterem kann ich leider nichts sagen, da ich, was NT Übersetzungen
angeht, arg unterbelichtet bin…) @fundamental-christian Ich habe Theologie als Nebenfach studiert und
mir AT als Schwerpunkt ausgewählt. Es war ein hauptsächlich philologisches Studium, sehr „wissenschaftlich“
und natürlich in „historisch-kritisch“. Es war geeignet, mir damals den letzten Rest von Glauben auszutreiben,
den ich erst Jahre später durch die Berührung mit der traditionellen Liturgie ganz neu erfahren durfte.
Rückblickend ist es wirklich traurig, was an katholisch-theologischen Fakultäten gelehrt wird. Sprüche
wie natürlich ist das ein Übersetzungsfehler, aber Sie müssen ja glauben, dass das von Heiligen Geist
inspiriert ist, also wahr Maria Jungfrau, basta sind dort an der Tagesordnung. Da wundert einen nix mehr…
@fundamental-christian Die ist daran zu erkennen, daß im AT „Jehova“ verwendet wird… Yo! Aus Versehen
„Jehova“ lesen war absolutes no-go bei unserer Hebräischlehrerin Wobei es im geschriebenen Text ja gar
nicht so verkehrt ist, denn es gibt in unseren Buchstaben ja mehr oder weniger die Kombination des Tetragramms
mit Schwa und Qamäz widergibt…
chico flojo Ich bin beiw eitem kein Experte für AT-Übersetzungen. In den exegetischen Seminaren haben
wir die zu erarbeitenden Texte immer selber übersetzt, wobei eine Arbeitsübersetzung herauskam, die
so nah wie möglich am Hebräischen Text sein sollte. Die Frage ist, auf welcher Textgrundlage die Übersetzung
denn basiert. Im AT Seminar war der hebräische Text ausschlaggebend. Hamp/Stenzel/Kürzinger ist wohl
gut lesbar, aber eine wirklich gute Übersetzung des AT, das versucht, den hebräischen Duktus ins Deutsceh
zu bringen, ist Buber/Rosenzweig. Die Elberfelder soll auch recht genau übersetzen.
@kristall was, für eine bibelübersetzung verwenden sie? Ich versuche, soweit es meine Lateinkenntnisse
(passabel) erlauben und es die Zeit zulässt, in der Vulgata zu lesen. Bei ganz viel Zeit schaue ich auch
mal in den griechischen Text des NT, wobei meine Griechischkenntnisse, soweit man nach ein paar Semestern
Theologie als Nebenfach vor vielen Jahren überhaupt von Griechischkenntnisse sprechen kann, arg verschüttet
sind. Leider habe ich mein Hebräisch, das mal ausgereicht hat, mich im AT zurechtzufinden, auch zu lange
ruhen lassen, aber hin und wieder nehme ich auch mal meine BHS zur Hand. Wenn’s schnell gehen soll, gibt
es die Herder Bibel und, ja, ich gestehe, die Einheitsübersetzung steht hier auch griffbereit, Luther
allerdings auch. Meine abwertende Aussage kann ich damit begründen, dass in Seminaren, die ich in AT
belegt hatte, immer wieder die Schwächen der Einheitsübersetzung zutage kamen, beispielsweise begriffliche
Unterschiede im Hebräischen Text durch die Verwendung ein und desselben Begriffen nivelliert werden,
was eine genaue Textarbeit quasi unmöglich macht. Für den „Hausgebrauch“ ist sie sicherlich ok. @Sefirot
Sie mögen’s dann doch ein wenig simpler. Dachte ich mir.
Die Einheitsübersetzung ist eine grottenschlechte Übersetzung und wer der Meinung ist, dass sie besser
als Luthers Übersetzug ist, weiß offensichtlich nicht, wovon er spricht.
Hat Josef Berens eigentlich nichts besseres zu tun als nach irgendwelchen kirchenfeindlichen Schreibereien
im Internet Ausschau zu halten und sich daran aufzugeilen?
Christ + Katholik: Zwangsneurose? Zuviel Freizeit? Ihr könnt mich sperren und mitlerweile komplett löschen.
Ich komme immer wieder und werde gegen diese Seite mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen.
Wie heißt das Spricheort: Steter Tropfen höhlt den Stein. Das ist auch hier der Fall. Die Kritiker dieser
schändlichen Seite werden immer mehr und die Befürworter immer weniger. Ihnen ist schon bewusst, dass
Sie sich hier ganz gewaltig lächerlich machen mit Ihrem Kreuzzug gegen dieses Internetangebot?
Billige Polemik – unkommentiert Zitat Gotthard: Gottesdienste, die als der Vorgeschmack der Hölle erlebt
werden, sind dir wohl viel lieber. Zitat Samurai: Ich habe den Verdacht, daß WvS den OEKT aus einem Grund
ablehnt: Er ist keine Veranstaltung der Piusbrüder.
@chico flojo Ja, so ist es leider und ich frage mich warum, denn die „Früchte“ des „Konzilsfrühlings“
sind ja kaum zu übersehen. Ich habe manchmal das Gefühl, dass dieses gebetsmühlenartige Schönreden
des Konzils und der Revolution, die anschließend stattfand, in erster Linie dazu dient, dass man sich
selber davon überzeugt. Dazu gehört auch eine Pauschalverurteilung der ‘Traditionalisten’, damit man
sich auf keinen Fall mit den Argumenten sachlich auseinandersetzen muss. Der von Gotthard zitierte Textausschnitt
ist ein sehr gutes Beispiel. Ich werde mich jetzt hier verabschieden. Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes
Sanctum Triduuum und, wenn wir uns hier nicht mehr über den Weg laufen, eín frohes und gesegnetes Osterfest.
:(3
Gotthard – hallo!!! Aufwachen!!! „Es kam zum ‘aggiornamento’, wie der Papst sich ausdrückte, das heißt
wörtlich: Zum ‘auf-den-heutigen-Stand-bringen’ der Kirche. Das bedeutet aber nicht etwa Anpassung der
Kirche an die Welt im Gegensatz zum Apostel in Röm 12,2 wie Leute es hinstellen möchten, denen ‘die
ganze Richtung nicht passt’, sondern Erneuerung der Kirche von ihrem Ursprung her, aber bei aufmerksamem
Achten auf die Gotteszeichen der Zeit.“ zitiert nach Hw Alfons Beil (1896-1997) Typische Konzilsträumerei.
Natürlich ist die Kirche an die Welt angepasst worden, man hat die Welt in die Kirche geholt – und die
Auswirkungen sind nicht zu übersehen, es sei denn, man läuft weiter mit der rosarot gefärbten Konzilsbrille
rum.
lieber r.ruhrgebietler Was haben Sie denn gegen das Missale von 1962? Ich wette, dass Sie als Gläubiger
den Unterschied in der Zelebration nach dem MR von 1962 und einem früheren nicht bemerken würden. OK,
die Karwoche ist eine andere Geschichte, aber die wurde ja schon von Pius XII… ähm … reformiert.
@Samurai Habe ich jetzt (ich hatte in den Thread nicht mehr reingeschaut und so Ihre Frage nicht mehr
gesehen. Ich bitte um Entschuldigung). Mit „Wohlfühlveranstaltung“ (Singular!) meinte ich de ganzen ÖKT,
aber wenn Sie Genaueres im Plural haben wollen, bitte (die Veranstaltungsorte entnehmen Sie bitte dem
Programmheft www.oekt.de/…mheft_Version121.pdf, ich habe ehrlich gesagt besseres zu tun, als das hier
alles reinzukopieren) Donnerstag, 11 – 12 Uhr, Guter Hoffnung sein, Segnungsfeier für werdende Mütter.
16 – 17 Uhr, So könnt ihr aufatmen, Ökumenischer Gottesdienst in leichter Sprache. 19.30 – 21.00, Atem-holen-Gottesdienst,
der etwas andere Gottesdienst für Menschen von 9 – 99. Ich gehe davon aus, dass für die beiden letztgenannten
Veranstaltungen Sauerstoffzelte zur Verfügung gestellt werden. Das ist so etwas das, was ich mit „Wohlfühlveranstaltungen“
meinte – aber mir durchausbewusst bin, dass es Mitchristen gibt, die dies für den Gipfel der Spiritualität
halten.
Ein sehr guter Beitrag! Danke für diesen Beitrag. Man kann Mosebach nur zustimmen – die Kirche ist durch
und durch erkrankt, infiziert durch den Zeitgeist und geschwächt durch eine entstellte Liturgie. Tatsächlich
ist die jetzige Situation schlimmer als vor dem Konzil von Trient, denn damals war zuindest der katholische
Glaube noch vorhanden, dem man heute in erster Linie nur noch dort begegnet, wo die Messe würdig gefeiert
wird, am besten nach den Büchern von 1962.
„Und die Alte Messe?“ ich habe das Programm mal vor einiger Zeit überflogen und mir ist nichts zum Thema
Alte Messe aufgefallen. Es wäre meiner Meinung nach nicht gut, wenn irgendwo unter all diesen dubiosen
Wohlfühlveranstaltungen eine katholische Messe dabei wäre, denn dann wäre die Messe ja nur ein alternatives
Angebot zu all dem postkonzilliaren Zeitgeistkult, der dort betrieben wird. Und das käme einer Herabsetzung
unserer alt-ehrwürdigen Liturgie gleich, die keine Alternative zu der Vergötzung der Zeit und all ihrer
Krankheiten, sondern die Antwort darauf ist. Sie steht darüber. Eine passende Alternative wäre eine
Gegenveranstaltung glaubentreuer Katholiken. o^/
Bitte entschuldigen Sie, Chrysanthus, ich habe Ihren Beitrag total falsch verstanden (weil nicht richtig
gelesen). Natürlich ist Ihnen voll und ganz zuzustimmen. Ich bitte, meinen Beitrag von 17:47 zu ignorieren.
Nein, lieber Chrysanthus, diese Freude wird Ihnen versagt bleiben. Der von vielen so herbeigesehnte „Zusammenbruch“
wird sich als eine Reinigung der Kirche herausstellen. Die Una Sancta wird und muss sich gesundschrumpfen
und es werden noch sehr schwierige Zeiten kommen, aber der Triumpf des katholischen Glaubens wird kommen,
sehr zum Leidwesen so vielen.
@Lolli: Ignoranz Die Piusbruderschaft ist so katholisch wie die anglikanische High-Church Ihnen ist schon
bewusst, dass man da im Vatikan ganz anders darüber denkt?
Lolli und warum kritisieren die Lefebvristen die Brüche mit der Tradition? Es hat im Laufe der Kirchengeschichte
immer Änderungen im Glaubensgut gegeben, Ideen wurden verworfen, Liturgie verändert. Brüche gab es
immer. Warum ist denn ein Bruch so verkehrt? Und genau das stimmt eben nicht – es hat niemals „Änderungen
im Glaubensgut“ gegeben. Der Glaube, so wie er offenbart worden ist, hat sich entfaltet, es gab Streitereien,
die wurden dann geklärt (dazu sind Konzilien eigentlich da, um Unklarheiten zu beseitigen, wohingegen
V2 diese erst geschaffen hat, doch das nur nebenbei) Irrlehren wurden verworfen, ja, aber die Glaubenssubstanz,
das depositum fidei, hat sich niemals geändert. V2 fing allerdings an, dieses aufzuweichen, oder die
Weichen so zu stellen, dass Änderungen im Glaubensgut die Folge waren. Die römische Liturgie ist gewachsen,
es gab Änderungen, klar, die Messe war immer work in progress. Aber es ist in der Kirchengeschichte ohne
Beispiel, dass man auf dem Reißbrett sich eine neue Messe gebastelt hat, die in keinster Weise mit der
römischen Tradition vereinbar ist. Und schauen Sie sich doch mal um: Barbarei und Unglauben ziehen Arm
in Arm durch unser kirchliches Leben. Lesen Sie doch einfach mal die Kritikpunkte der Lefebvristen und
befassen Sie sich damit. Das sind umfangreiche Themen und nicht ganz einfach zu verstehen. Und wenn Sie
ehrlich sind (und Ihre Vorurteile gegen das Werk des Erzbischofs fallen lassen), dann müssen Sie denen
schon irgendwie Recht geben.
Lolli(Lollipop) Das behauptet die Gruppe um Lefebvre, damit versuchen sie das II Vatikanum zu widerlegen,
weil es ja gegen die Tradition ist. Dann zeigen Sie mir mal bitte eine Belegstelle für Ihre Behauptung,
dass die Lefebvristen behaupten, die Tradition sei „unfehlbar“. Mir scheint, Sie sind mit der Materie
überhaput nicht vertraut und bitte Sie, sich mit dem Thema eingehender zu befassen. Natürlich halten
die Lefebvristen die Tradition nicht für „unfehlbar“. Unfehlbar ist der Papst, wenn er unter bestimmten
Bedingungen feierlich und ex cathedra von seinem Lehramt zum Glauben oder Moral gebrauch macht. Das wird
Ihnen jeder Lefebvrist bestätigen. Die Lefebvristen werfen dem letzten Konzil unter anderem Traditionsbruch
vor, und das absolut zu recht. Auch wenn da viel Gutes und Wahres drin steht (das erkennen sogar Lefebvristen
an), wimmeln die Texte nur so von mehrdeutigen Aussagen und solchen, die im Widerspruch zur bisherigen
Lehre stehenm. Oft sind es Nebensätze und oft sind sie schön in wahre und traditionskonforme Aussagen
verpackt. Dann wiederum gibt es harte und offene Brüche mit der Tradition und die Lefebvristen kritisieren
diese. Die Lehre muss doch immer wahr sein, oder? Was ist denn, wenn plötzlich etwas ganz anderes verkündet
wird als man es vorher getan hat. Dann ist es entweder vor 1962 – 1965 falsch gewesen oder es ist seit
1965 falsch. Und genau das ist der springende Punkt.
Lolli(Lollipop) Eine Lehre der unfehlbarkeit der Tradition hat es nie gegeben. Jetzt kommen sie wieder…
Wer behauptet denn, dass die Tradition unfehlbar sei?
Lolli(Lollipop) Welche „Irrlehren“ vertritt Ihrer Meinung nach die FSSPX denn? Mir sind bisher keine aufgefallen
und ich bin noch nicht einmal ein unkritischer Anhänger der FSSPX. Sicherlich ist einiges kritikwürdig,
was aus den Reihen der FSSPX kam und kommt, aber die Bruderschaft vertritt die katholische Lehre, Punkt.
Auch die Lehre der „Tradition“ wie sie die Piusbruderschaft vorschlägt ist anachronistisch, und steht
in keinem Zusammenhang mit der wirklichen Tradition Aha. Könnten Sie das ein wenig ausführlicher darstellen?
Lolli(Lollipop) Ich nehme an, Sie sprechen mich an und nicht den Kollegen Seefeldt. Ihr Beitrag ist aber
dermaßen absurd, dass ich davon ausgehen muss, dass Sie überhaupt keine Ahnung von der ganzen Angelegenheit
haben oder Sie ein Troll sind, der provozieren will. Im ersten Fall bitte ich Sie, sich ein wenig schlau
zu machen, im zweiten Fall wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Abend.
Lolli(Lollipop) Wenn man trotz der Suspension Sakramente spendet, dann ist das um einiges schlimmer als
irgendeine Karnevalsmesse. Ich würde das nicht so verabsolutieren, denn die Priester der FSSPX machen
sich Maxime zu eigen, dass das Heil der Seelen das oberste Gesetz sein muss. Wissen Sie, wenn ein Kurienklardinal
sagt, dass man bei der FSSPX seine Sonntagspflicht erfüllen kann und mir ein Priester, der im Vatikan
arbeitet (und sich hauptsächlich mit der ganzen Angelegenheit beschäftigt hat) sagt, dass man in Rom
gar kein Interesse daran hat, dass die FSSPX ihre Weihen einstellt (was einer Selbstauflösung gleichkommt),
wenn ich das Gefühl habe, unwürdig wie ich bin, bei Messen der FSSPX vielleicht doch Gnaden empfangen
zu haben, dann können die Messen dort ja gar nicht so verkehrt sein (im Gegensatz zu den Karnevalsmessen
im NOM).
Mighty Counsellor: Gültigkeit der Sakramente bei der FSSPX Steht Williamson in der Sukzession, so spenden
auch die von ihm (oder den drei anderen Bischöfen der FSSPX) geweihten Priester gültig die Sakramente.
Und die Zwickmühle wird in Rom immer grösser … Ich denke, die Gültigkeit der Messen, die von Priestern,
welche von den vier Weihbischöfen geweiht worden sind, steht außer Frage. Schwieriger wird es beispielsweise
mit dem Bußsakrament, denn laut Can 966 CIC braucht der Spender des Bußsakramentes außer der Weihegewalt
auch noch die Befugnis, Absolution zu erteilen und diese bekommt er laut Can 969 CIC vom Ortsordinarius.
Ob jetzt nun aber folgende Bestimmung aus Can 969 §1 auf die FSSPX zustrifft, weiß ich nicht, vermute
aber nicht, da es sich bei der FSSPX nicht um einen Orden handelt: Priester aber, die Mitglieder eines
Ordensinstituts sind, dürfen von dieser Befugnis nicht ohne die wenigstens vermutete Erlaubnis ihres
Oberen Gebrauch machen. Vielleicht kann da jemand etwas zu sagen, der sich da besser auskennt?
Mighty Counsellor Ich bin zwar nicht clarissa (wäre aber gespannt auf ihre/seine Antwort zu der Frage),
versuche es aber trotzdem mal. Laut dem Motu Proprio Ecclesia Dei adflicta stellte die unerlaubte Weihe
der vier Bischöfe der FSSPX einen „schismatischen Akt“ dar, weil durch die Bischofsweihe die „apostolische
Suksession sakramental weitergegeben wird“. Es scheint so (ich formuliere vorsichtig), dass JPII davon
ausgegangen ist, dass durch die unerlaubte Weihe durch S.E. Marcel Lefebvre die apostolische Suksession
auf die vier (unerlaub) geweihten Bischöfe weitergegeben worden ist, also auch auf S. E. Richard Williamson.
Wenn wir davon ausgehen, dass das stimmt (und ich sehe keinen Grund, das für falsch zu halten), steht
S.E. Richard Williamson in der apostolischen Suksession (vorausgesetzt, natürlich, S. E. Marcel Lefebvre
stand in der apostolischen Suksession). Hab ich jetzt nen Preis gewonnen?
Gotthard – wie kommen Sie darauf? Die Soutanen-Tradis können kein Feuer zu den Menschen heute tragen.
Bitte erklären Sie mir, wie Sie zu dieser Behauptung kommen – ich habe da ganz andere Erfahrungen gemacht,
z.B. letztes Wochenende bei der Sühneprozession mit anschließendem Hochamt.
@Marlene Dietrich Was ist denn für Sie eine Äußerung von vorgestern? Das Michael Mayr die Aufhebung
der Exkommunizierung des „Bischofs“ und Holocaust Leugners Williamsson kritisiert? Sind Sie etwa auch
der Meinung, wie Williamsson, dass es den Holocaust nicht gegeben hat? Sehen Sie, Sie werfen jetzt Dinge
in einen Topf, die gar nicht in einen Topf gehören. Ich versuche das jetzt zu erklären und darf Sie
bitten, meine Antwort genau zu lesen bevor Sie antworten, ok? Ich bin ein glaubenstreuer und traditionsverbundener
Katholik. Ich habe die Aufhebung des Exkommunikationsdekretes gegen die vier Weihbischöfe der FSSPX letztes
Jahr sehr begrüßt, war aber auch gleichzeitig bestürzt ob der dummen Holocaustrelativierung von Bischof
Williamson (er hat ihn ja nicht geleugnet, sondern relativiert). Damit har er sich selber, der FSSPX und
der ganzen römischen Kirche massiven Schaden zugefügt – mal ganz davon abgesehen, dass er Unsinn geredet
hat. Dennoch hatte die Aufhebung der sehr schweren (und umstrittenen) Strafe der Exkommunikation nichts
mit der politischen und historischen Privatmeinung Williamsons zu tun. Mit „Außerungen von vorgestern“
meine ich die Konzilsschwärmerei von Hw. Mayr. Wie alle Progressisten hat er Angst vor der Tradition
(sprich: vor der Katholizität der Traditionalisten) und nörgelt gegen die Großzügigkeit und Weitsicht
des Papstes in bezug auf die Traditionalisten. Ich persönlich habe nichts übrig für Holocaustleugner.
DunsScotus Wie kommen sie darauf, dass der Autor des Textes Sedisvakantist ist? Sedisvakantisten leugnen
nicht den Primat des Papstes – sie gehen davon aus, dass der Stuhl Petri zur Zeit unbesetzt ist (um das
zu verstehen muss man zwischen Amt und Person unterscheiden). Ferner benutzen sie auch keine verkürzte
Hl. Schrift.
@Marlene Dietrich: kleine Korrektur Eure Nachrichten die ihr hier aufwärmt, sind so wie Eure Gedankengänge:
Von Vorgestern! Sicher haben sie vollkommen Recht, wenn Sie die fehlenden Aktualität der Nachricht monieren.
Was jedoch wirklich von vorgestern ist, sind die hier wiedergegebenen Aussagen jenes Priesters, der in
nostalgischen Konzilsträumen schwelgt während man in der jüngeren generation von Klerikern und Laien
schon einen ganzen Schritt weiter ist und anfängt zu begreifen, dass die Antwort auf die heutige Zeit
nicht in der Anbiederung an den Zeitgeist besteht sondern in der großen und lebendigen Tradition der
Kirche und im unverkürzten und gesunden Glauben.
@Einfalt: Adrian Leverkühn Ich dachte immer, Adrian Leverkühn sei auf Friedrich Nietzsche gemünzt –
die beiden Schicksale ähneln sich doch sehr. Ich habe die Lektüre dieses Buches übrigens sehr genossen,
wie auch due anderer Werke von Thomas Mann… Aber die Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen. Hätte
Ludwig van Beethoven nicht nach und nach sein Gehör verloren, wären wir um die eine oder andere musikalische
Offenbarung ärmer. Vielleicht ist ja wirklich was dran, an der Verbindung Leiden (und damit schließe
ich das Leiden an der Homosexuelität mal mit ein, denn Tschaikowsky hat ja wirklich darunter gelitten,
also ehr an der Angst, dass es rauskommen könnte) und Genialität… Ein endloses Thema.
timpressum Ganz richtig. Und wäre Tschaikowsky nicht schwul gewesen, hätte es weder „Schwanensee“ noch
„Dornröschen“ noch (und das wäre ein wirklicher Verlust) die herrliche 6. Symphonie „Pathétique“ nicht
gegeben!
engelhardt Wissen Sie was? Sie führen sich hier auf wie ein unreifes Kerlchen, dass zuviel Freizeit und
zu wenig sinnvolle Beschäftigungen hat. Wenn Sie hier mit mir diskutieren wollen, dann gewöhnen Sie
sich an, Beiträge zu lesen und sie so zu verstehen wie sie gemeint sind. Dann gehen Sie auf das ein,
was geschrieben worden ist und nicht auf das, was Sie daraus machen. Ich habe jetzt mehrfach versucht,
Ihnen einen ganz einfachen Sachverhalt klarzumachen, den Sie offensichtlich nicht verstehen können oder
wollen. Ich habe auch mehrfach beobachtet, wie Sich auch im „Gespräch“ mit anderen Usern ganz schön
zum Idioten gemacht habe. Vielleicht sind Sie ja auch nur ein Forentroll, der ein wenig provozieren will,
ich weiß es nicht. Hiermit ist meine Kommunikation mit Ihnen beendet. Werden Sie erwachsen.
@Marlene Dietrich: bitte auch genau lesen Hm. Ich bin auch homosexuell (lesbisch) und praktiziere durchaus
Vaginalverkehr. Das freut mich ungemein für Sie. Wie deckt sich das mit ihrer Logik? Vielleicht haben
Sie in meinen Postings etwas übersehen? Ich hebe es jetzt hervor, ok? Um 16:21 schrieb ich: Männliche
Homosexuelle haben normalerweise keinen Vaginalverkehr miteinander. Dann um 16:45 antortete ich dem Lesetalent
engelhardt: Ich hingegen schrieb, dass männliche Schwule normalerweise keinen Vaginalverkehr miteinander
haben. Um 18:26 fasste ich dann den Verlauf des Austausches mit engelhardt noch einmal folgendermaßen
zusammen: engalhardt: MännlicheSchwule praktizieren Sex auf die selbe Art und Weise wie Heteros. Walther:
Nein, tun sie nicht, da sie – biologisch bedingt -keinen Vaginalverkehr miteinander haben. Ich hoffe,
es ist klar, worauf sich „sie“ im letzten Absatz bezieht.
@engelhardt: Lesen und Verstehen für Anfaenger Deine Naivitaet ist ja goldig aber glaubst Du wirklich,
Heterosexuelle haetten aussliesslich Vaginalverkehr? Meine Güte… Nochmal ganz einfach für Sie, ok?
engalhardt: Männliche Schwule praktizieren Sex auf die selbe Art und Weise wie Heteros. Walther: Nein,
tun sie nicht, da sie – biologisch bedingt -keinen Vaginalverkehr miteinander haben. Damit habe ich weder
gesagt noch impliziert, dass Heterosexuelle ausschließlich Vaginalverkehr haben. Haben Sie das jetzt
kapiert oder wollen Sie noch weiter meine Worte verdrehen?
engelhardt, wie dämlich sind Sie eigentlich? Mann, Mann, Mann… Nochmal zum Mitschreiben. Sie behaupteten,
dass männliche Homosexuelle „auf exakt die selbe Art und Weise“ Sex miteinander „praktizieren“ wie Heterosexuelle.
Ich hingegen schrieb, dass männliche Schwule normalerweise keinen Vaginalverkehr miteinander haben. Dies
schrieb ich um klarzustellen, dass Sie wieder einmal unglaublichen Blödsinn von sich gegeben haben. Nun
implizieren Sie, ich würde männliche Homos dafür verurteilen, dass Sie keinen Vaginalverkehr haben.
Anstatt jetzt weiter meine kostbare Zeit mit Ihrem Mist zu verschwenden, tue ich jetzt etwas Sinvolles.
Regen Sie sich in der Zwischenzeit noch etwas über die Katholiban auf, unterstellen Sie noch ein paar
Leuten Luegen und stellen Sie Ihre Unfähigkeit zum Lesen und Verstehen noch ein wenig unter Beweis. Viel
Spaß noch…
@engelhardt: Luege Mal abgesehen davon praktizieren Homosexuelle Sex auf exakt die selbe Art und Weise
wie Heterosexuelle. Männliche Homosexuelle haben normalerweise keinen Vaginalverkehr miteinander :)3
@Seefeld: Kreuzesopfer und Messopfer Die Lehre von der unblutigen Wiederholung von Christi Opfer ist katholische
Lehre, die der Gegenwart des Opfers Christi in der Heiligen Messe keineswegs widerspricht. Geißelung
und Kreuzigung gibt es beispielsweise in Heiligen Messe nicht, das Opfer Christi aber durchaus. Ganz richtig,
nur ist der Begriff „Wiederholung“ hier nicht korrekt, denn das Opfer Christi bedarf keiner Wiederholung.
Es ist die unblutige Vergegenwärtigung des ewigen blutigen Kreuzesopfers, welches auf sakramentale Weise
in unsere Gegenwart geholt wird, sozusagen. Es ist ein einmaliges Opfer, das keiner Wiederholung bedarf.
Das Opfer der Messe ist das selbe wie auf Golgotha.
@engelhard: Wie dumm wollen Sie eigentlich noch aussehen? Es hat mich ein paar Klicks gekostet, bis ich
rausgekriegt habe, dass Bischof Elmar Fischer von 1962 bis 1965 Kaplan in Lustenau/Rheindorf war. Zu der
Zeit waren, soweit ich informiert bin, Ohrfeigen noch „vom Recht geschützt“, wie sich der Artikel ausdrückt.
Vielleicht sollten Sie sich einfach mal ein wenig informieren, bevor Sie hier Leute der Luege bezichtigen
und dabei immer dümmer aussehen…
der engelhardt und die Luegen Jedesmal wenn ich hier reinschaue, plärrt der engelhardt rum wie ein kleines
Kind, zeigt mit dem Finger entweder auf die kreuz.net-Schreibstube oder irgendwelche Use und heult „Luege,
Luege, alles Luegner“. Dabei beweist er ständig seine Unfaehigkeit, zu lesen und zu verstehen oder luegt
sich selbst in die Tasche. Schon drollig, wie hier manche Typen nur darauf warten, Ihren Unmut über
dieses Medium und deren Benutzer kundzutun, dabei wäre es wiklich besser für ihren Blutdruck, wenn sie
einfach nicht auf diese Seite gingen. Aber wenn man zu viel Freizeit hat oder es braucht… oder mal ein
wenig seine eigene Unehrlichkeit auf andere projizieren will… Gelle, engelhardt?
Unbestechlicher Egal wie: ob durch Hitler oder das Konkordat mit dem dt. Reich. Nein, nicht egal wie.
Weder durch Hitler noch durch das Konkordat mit dem Deutsche Reich. Wie gesagt, lesen bildet. Man ist
immer so sehr schnell dabei, der Kirche und ihren Vertretern Lügen vorzuwerfen, tritt dabei aber entweder
selber die Wahrheit mit Füßen oder stellt seine Ignoranz zur Schau. Genau wie Sie eben.
Verlogener (oder einfach nur dummer?) Überlebender Zudem ist die kirchensteuer auch ein geschenk Hitlers
an die kirche! Lesen bildet: de.wikipedia.org/wiki/Kirchensteuer_(Deutschland)#Geschichte
Sehr gute Worte, Mons. Müller! So ungeschickt und hysterisch Bischof Müller sich letztes Jahr in der
Angelegenheit der Priesterweihen in Zaitzkofen gegeben hat, so gute und treffende Worte hat er jetzt gefunden.
Endlich mal ein Oberhirte, der die Dinge ganz klar beim Namen nennt. o^/
Genau, Gotthard! Aufstand der Anständigen!!!! Wer das verharmlost – wie Bischof Müller – verursacht
ebenfalls einen Skandal!!!! Sie können ja richtig böse werden, Gotthard…
engelhardt Wenn dieses Internetangebot Sie mit so viel offensichtlichem Zorn erfüllt, so ist die Frage
gestattet, warum Sie sich hier eigentlich noch aufhalten. Auffällig dabei ist, dass Sie ziemlich schnell
andere Leute der Lüge bezichtigen, dabei aber selber unehrlich bzw. recht erklärungsresistent sind.
Christ + Katholik: Man muss schon ziemlich schwachsinning sein, um nicht zu erkennen, dass es sich bei
„September 1970“ um einen Tippfehler handelt. Natürlich ist September 1870 gemeint (was auch bei oberflächlichen
Geschichtskenntnissen leicht zu erkennen ist).
@clarissa colonia – cum ab ea cognitionem rerum divinarum augetur Liebe clarissa, Sie sind in solchen
Sachen durchaus kompetenter als ich, deswgen hoffe ich, dass Sie mir bei zwei Fragen helfen können, die
sich aus dem von Ihnen gestern geposteten Bernhard von Clairvaux-Zitat ergeben: „Omnis scientia rerum
temporanearum animae fideli prodest, cum ab ea cognitionem rerum divinarum augetur.“ 1. Müsste es nicht
cognitio rerum divinarum augetur heißen (cognitio ist doch Subjekt von der passiven Form augetur, oder?).
Warum der Akkusativ? 2. In der Übersetzung, die Sie gestern mit dem Zitat gepostet haben, heißt es:
wenn durch es die Erkenntnis Gottes vermehrt wird. Wie gesagt, meine Lateinkenntnisse sind recht oberflächlich,
aber ich würde cognitio rerum divinarum ehr mit Erkenntnis der göttlichen Dinge (sehr wörtlich) übersetzen,
denn Erkenntnis Gottes wäre doch wohl ehr cognitio Dei, oder nicht? Wie gesagt, ich wuderte mich gestern
ein wenig, wollte aber nicht auch noch damit anfangen. Ich würde mich über eine erklärende Antwort
freuen.
Unser Herr… sagte über sich: Ego sum via, veritas et vita. (Wohl nicht auf Latein). Was nicht heißen
soll, dass Bernhard von Clairvaux nicht auch Recht hatte. Und damit bedanke ich mich für den Meinungsaustausch,
wünsche allen eine gute Nacht und Gottes Segen.
Paulaner Ob ignorieren oder verwerfen (vielleicht bin ich über’s Ziel hinausgeschossen, aber die ganze
Angelegenheit macht ich echt wütend) – es kann doch nicht angehen, dass in einer katholischen Kirche
Textschnipsel aus unserer Heiligen Schrift neben solchen aus dem Koran (und anderen) gestellt werden und
das unter dem Banner der „Mystik“ (was immer damit gemeint ist). Und das ärgert mich – dieser Relativismus.
Sefirot & Paulaner Nun, das mit dem „Feindbild liefern“ oder den „Fantasiegebilden“ sind wieder einmal
so billige Unterstellungen, aber bitte, wenn’s von Ihnen kommt, so nehme ich es als Kompiment – offensichtlich
haben Sie den Aussagen Pfarrer Milchs nichts Konstruktives entgegenzusetzen.
Offenbarun hängt nicht an der Anstößigkeit des Inhaltes, was ich auch gar nicht behauptet habe. Bitte
verdrehen Sie nicht meine Aussagen. Vielleicht habe ich mich aber auch unklar ausgedrückt. Glauben Sie,
dass *unsere* heilige Schrift göttlich inspiriert ist, ja oder nein?’ Darum geht es! Und die Offenbarung
unseres Glaubens ist anstößig genug. Aber entweder ich nehme als katholischer Christ diese Glaubensoffenbarung
an, dann muss ich den Koran verwerfen. Das hat doch nichts mit der political correctness der Aussagen
zu tun, sondern mit der Frage, ob ich jetzt nun den katholischen Glauben habe oder nicht.
Aber wo man schon selber nicht mehr glaubt, dass man im Besitz der Wahrheit ist… … wird man eben zu
einem weiteren Anbieter von allem Möglichen, zu einem Stand auf dem Marktplatz der Ideen, religiösen
Erfahrungen verschiedener Herkunft. Auch wenn ich ebenso von dem Überzeugt bin von dem, was clarissa
colonia unten zitiert hat (cf Tertullian), ja sogar sagen würde, dass auch in einer Beethoven-Sinfonie
der Geist Gottes mitgewirkt hat, so ist es doch erst einmal wichtig, dass unser Herr sagt, er sei der
Weg, die Wahrheit und das Leben und DAS sollte in einer katholischen Kirche gesagt werden! Eine derartige
New Age Veranstaltung hat in einer Kirche nichts verloren und es ist ein Ärgernis, dass man in Köln-Chorweiler
dem Relativismus derart Vortschub leistet.
Das ist ja alles ganz schön und gut, liebe clarissa… … ich sehe nur keine Relevanz für die Weltethos-Veranstaltung
in der katholischen Kirche „sel. Johannes XXIII.“ in Chorweiler. Für mich ist es nur schwer vorstellbar,
dass Tertullian, Lactanz oder das Lehramt der Kirche Aussagen wie diesen: Kämpft gegen diejenigen, die
nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah
und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen,
die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten. [9:29]
Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist
das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über
sie! Wie sind sie (doch) irregeleitet! [9:29] irgendeine Art von göttlicher Offenbarung bescheinigt hätten.
Und aus dem Buch, aus dem dieses Zitat stammt, wird wohl wärend der „Nacht der Mystik“ in einer angeblich
katholischen Kirche gelesen. Man kann ja nun zum interreligiösen Dialog stehen wie man will, aber eine
Kirche ist kein Austragungsort für solche Veranstaltungen sein (und das ist für meine Verhältnisse
sehr milde ausgedrückt). Hier werden unter dem Banner der „Mystik“, unsere Heilige Schrift mit den Schriften
anderer Religionen in einen Topf geworfen; wir sind eine Religion unter vielen, am besten, man macht von
der ganzen Angebotspalette gebrauch und bastelt sich seine eigene… Ist doch hip!
Der „Salesianerpater“ ist ein fake Leute, fallt nicht auf diesen Troll rein – irgendein Spinner, der provozieren
will. Ein Pater ist das bestimmt nicht.
@chico flojo Nun, Pfarrer Milch ist für mich eine neue Entdeckung (bin ja noch jung ) und ich bin wirklich
begeistert von seiner klaren, verständlichen und überzeugenden Argumentation und seinem Charisma, das
selbst durch die eine oder andere ziemlich verrauschte Aufnahme hindurch kommt. Außerdem sind seine Vorträge
nach wie vor hochaktuell. Ich frage mich die ganze Zeit, welcher Text aus der „heiligen Schrift“ des Islam
bei der „Nacht der Mystik“ gelesen wird. Sure 98 Vers 6 ist doch ein echter Klassiker: Wahrlich, jene,
die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und den Götzendienern, werden im Feuer der Hölle sein,
um darin zu bleiben. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe.
Freimaurerei pur! www.nachtdermystik.de/ Außerdem frage ich mich, wie „Texte und heilige Schriften aus
unterschiedlichen Religionen wie Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Zen-Buddhismus“, die in
einer angeblich katholischen Kirche vorgelesen werden, der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst,
Frömmigkeit und Gottesverehrung dienen und der Heiligkeit des Ortes [cf Can 1210, unten zitiert von clarissa
colonia] nicht entgegenstehen.
@chico flojo Von mir haben die auch ein passendes Protestschreiben erhalten! Ich weiß nicht, ob Sie mein
kleines Dankeschön für den Hinweis auf den Vortrag von Dr. Schüller gesehen haben. Ich bin dadurch
auf einige Vorträge von Pfarrer Hans Milch gestoßen – und begeistert! Was er wohl von dieser „Nacht
der Mystik“ halten würde?
Beschweren wir uns doch direkt im Pfarrbüro! Wir sind mündige Katholiken, getauft, gefirmt, wahrhaft
selbst denkend. Hier ist Kontaktseite …st-johannes-chorweiler.de/Kontakt der Gemeinde! Beschweren wir
uns – mit unseren richtigen Namen, unseren Emailadresse, nicht feige anonym, sondern aufrecht, offen und
stolz auf unser Katholischsein!
Auf den Punkt gebracht, Pater Schmidberger! Den klaren Worten Pater Schmidbergers ist nichts mehr hinzuzufügen.
Es wäre wünschenswert, wenn solch gute und unmissverständliche Aussagen auch mal aus der „Konzilskirche“
kommen würden.
St. Anton Mir scheint, Sie verwechseln Loyalität mit blindem Kadavergehorsam. Nein, das tue ich nicht.
Ich vermisse nur die Loyalität bei all den vielen, die jetzt so demonstrativ erschüttert sind, dass
der Papst sich bisher nicht entschuldigt hat. Mir ist natürlich bewusst, dass hier innerhalb der Kirche
versagt worden ist. Ebenso bin ich davon überzeugt, dass der heilige Vater sich zu dem Thema, das gerade
in Deutschland aktuell geworden ist (insofern man von den meisten Fällen, die jetzt ans Tageslicht kommen
und die sich vor Jahrzehnten abgespielt haben, noch von „aktuell“ sprechen kann), äußern wird. Was mich
ärgert, ist die Art und Weise, in denen angebliche Katholiken Forderungen an den Papst stellen. Auch
wenn der jetzige Papst Deutscher ist, so steht er einer Weltkirche vor – soweit ich informiert bin, will
er sich erst einmal zu der Sache in Irland äußern. Vielleicht wäre sehr viele, die jetzt so öffentlich
über den Papst empört sind, besser beraten, zu beten und auf die Führung des heiligen Geistes zu vertrauen?
Oder sich gegen die offensichtlich inszenierte Medienkampagne zur Wehr setzen?
@ St. Anton Der Skandal ist nicht, daß es Pädophile in der Kirche gibt – sondern, daß die Kirche diese
gedeckt hat und ihnen damit unbeabsichtigt bei der Wiederbetätigung half- „Die Kirche“? Wer ist denn
„die Kirche“? „Die Kirche“ hat überhaupt keinen gedeckt. Sicher haben einzelne Personen innerhalb der
Kirche nicht angemessen gehandelt, aber von „der Kirche“ kann da ja wohl schlecht die Rede sein. Und hier
eine Entschuldigung des Papstes zu verlangen ist nichts Aufgezwungenes von Außerhalb – Atheistische Kinder
kommen schließlich selten mit Priestern in Berührung – sondern eine katholische kircheninterne Sache.
Der Papst tanzt aber nicht nach der Pfeiffe des Pöbels, der, anstatt Profil zu zeigen und sich als mündige,
getaufte und gefirmte Katholiken, hinter den Papst und gegen die aufgehetzten Medien zu stellen, ihm auch
noch in den Rücken fällt und unkritisch alles aufsaugt, was berichtet wird. Man merkt, daß viele kreuz.net-Gestalten
selber keine Kinder in katholischen Einrichtungen haben… sonst wäre etwas mehr Verständnis da. Sehen
Sie, Sie stellen jetzt erst mal alle katholischen Bildungseinrichtungen unter Generalverdacht. Die Medienkampagne
scheint bei Ihnen ja schon gut zu wirken.
sehr richtig Paulaner: Der Papst gibt in der RKK nicht nur top down die Lehre an sondern auch das Procedere.
Damit demonstriert er, daß ER SELBER nicht von den Massen dirigierbar ist. Was für Teile der Massen
bei dem Kollektivismus und Demokratismus, der ja den Ton angibt, nicht mehr akzeptabel ist.
St. Anton Im Gegensatz zu all den öffentlichkeitsgeilen ‘Super-experten’, die jetzt all ihre betroffenen
Gesichter in jede Kamera bzw. vor jedes Mikro halten und ihre hochqualifizierten Meinungen kundtun, ist
das Vorgehen des heiligen Vaters sehr weise. Ich bin sicher, man erkennt im Vatikan die eigentliche Natur
dieses Mißbrauchsskandals und wird sich bei passender Gelegenheit dazu äußern. Vielleicht wird es nicht
das sein, was die juckenden Ohren der künstlich empörten Öffentlichkeit hören wollen, der es ja in
erster Linie darum geht, mit dem Finger auf die Kirche zu zeigen und sich ihr so – E N D L I C H – mal
moralisch überlegen zu fühlen. Die Fälle von sexuellen Übergriffen in der Kirche sind nicht zu entschuldigen!
Aber man sollte sich mal lieber mit den Wurzeln des Problems, das einn Problem der Gesellschaft ist, beschäftigen,
denn die meisten Fälle von Kindesmißbrauch kommen in Familien vor(Sportvereinen – „reform-pädagogischen“
Schulen…)
Ach Regina, stellen Sie sich doch nicht so an… Was bitte schön ist denn an „Knalltüte“ so schlimm?
Jetzt suchen Sie’s aber wirklich, oder? Im Übrigen habe ich keinerlei Probleme, Leuten wie joberens Argumente
zu liefern. Nur leider ist diese verstimmte Orgelpfeife (huch! ) aus der Eifel (ist das die Erklärung?)
total resistent gegen Argumente. Ich bin sicher, er weiß aber Ihren Einsatz für ihn sehr zu schätzen.
Next please!
Tatsächlich eine Überlegung wert Sind wir doch einmal ganz ehrlich und stellen fest, dass joberens nur
stinking ist, dass „Herr Ratzinger als Papst“ bisher nicht auf seine verleumderischen Briefe an den „Bruder
Papst“ reagiert hat…
Vogel Mit „V2“ bzw „VII“ oder ähnlichen Abkürzungen ist tatsächlich die unglückselige Veranstaltung
gemeint, die zwischen 1962 und 1965 in der Peterskirche stattgefunden hat.
@Regina 1961: Sie verwechseln Nächstenliebe mit Gutmenschentum Sie scheinen dem Irrtum zu unterliegen,
dass christliche Nächstenliebe darin besteht, sie alles gefallen zu lassen, jedem bloß seine eigene
kleine Meinung zu lassen, vielleicht mal einen netten „Beitrag“ zur Diskussion zu leisten aber bitte nicht
dem anderen zu nahe zu treten. Das ist aber keine christliche Nächstenliebe sondern Gutmenschentum. Wenn
jemand, der sich auch noch „katholisch“ schimpft, den Papst verleumdet, hier und in anderen Foren, dann
darf ich ihn auch passend zurechtweisen, in der Hoffnung, dass er nachdenkt und sein eigenes uncgristliches
Verhalten ändert – das, meine liebe Regina, ist Liebe, denn Liebe erfordert auch manchmal Härte!
joberens: Sie sind und bleiben eine Knalltüte! Wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn Sie nicht hinter
den fahrenden Zug von „Wir sind Kirche“, Wolfgang Thierse und wie sie alle heißen, die „mündigen Katholiken“,
die jetzt reihenweise um- und dem Papst in den Rücken fallen. Nein, nachdem Sie hier und in anderen Foren
den Papst verleumdet haben, kann das keinen mehr wundern. Nur gut, dass man „amtskirchlicherseits“ solche
Knalltüren wie Sie richtig einzuschätzen weiß!
Soso, Antipacelli… Die Kirche („Konzilssekte“) hat also seit Jahrzehnten nichts zum millionenfachen
Mord an ungeborenen Kindern gesagt? Vielleicht sollten Sie mal die Medien etwas aufmerksamer verfolgen
und nicht so viel Scheiße aus dem Anton Schmid Verlag lesen… Get a life, dude!
@clarissa colonia Ob Sie da – mit allem Respekt vor Ihrer persönlichen Einschätzung und Wertung – nicht
Ihre Wertung etwas arg verallgemeinern? Kann schon sein. Sagen Sie, gefällt Ihnen das Teil denn?
Marlene Dietrich Meissner: Kardinal Meisner – mit einem „s“. 1. „Entartete Kunst“ Soweit ich mich erinnerte,
meinte unser Erzbischof damit dieses unglaublich hässliche Kirchenfenster im Kölner Dom, welches gegen
seinen Willen und gegen jeden guten Geschmack da reingesetzt worden ist. Es ist entartete Kunst. 2. Haltung
gegenüber Homosexuellen Mir ist nur etwas von unseres Erzbischofs Haltung gegenüber Homosexualität,
besonders gegenüber demonstrativ und provokant zur Schau gestelter Homosexualität, bekannt. 3. Verharmlosung
des Holocausts Würden Sie bitte genauer erläutern, inwiefern Kardinal Meisner den Holocaust verharmlost
hat?
Pflichzölibat und sexueller Missbrauch Haben nachweislich www.faz.net/…common~Scontent.html nichts
miteinander zu tun. Dass das natürlich hier die anti-kirchlichen Gutmenschen nicht wahrhaben wollen,
dürfte klar sein. Und bevor hier wieder noch ein Refrain der abgedroschenen Nummer „Menschseinsbeschneidung“
von einer verstimmten Orgelpfeiffe aus Rommersheim intoniert wird – der Mensch definiert sich nicht durch
seine Sexualität. Es gibt auch Wichtigeres. Wer es fassen kann, der fasse es.
@clarissa colonia in/im „traurigen Blasen“ ist Ihre – ansonsten kenntnisfreie – Meisterschaft doch ebenso
unbestreit- wie uneinholbar! *pruuuuust* jetzt erst mal den O-Saft von Laptop wischen
Frage zur Inkonsistenz der Wortwahl Einige – offenbar mit dem Brüller in Zusammenhang stehende – Anwesende
verließen ebenfalls die laufende Heilige Messe. Wäre es nicht konsequent, auch hier von einer neugläubigen
Eucharistiefeier zu sprechen?
@Kraut: Die Zeit wird kommen… … in der Vatican II auch „amstkirchlicherseits“ (um mich eines Ausdruckes
meines lieben Freundes joberens zu bedienen) als das erkannt und verurteilt wird, was es war, nämlich
ein zweites Pistoia. o^/
joberens – Vergötzung des Zeitgeistes Ich kann fides et ratio nur zustimmen – mein gestriger Versuch,
eine sachbezogene Dikussion mit joberens anzufangen, ist gescheitert. Leider ist er auf keinen meiner
Punkte eingegangen (bis auf das Süneopfer unseres Herrn, das er – vorsichtig ausgedrückt – mit Verweis
auf angebliche Theologen in Frage gestellt hat) und hat keine meiner Fragen beantwortet. Auch ist er nicht
in der Lage, seine Anschuldigungen gegen die Kirche zu belegen und wiederholt statt dessen seine hohlen
Phrasen. In gewisser Weise müsste man dankbar sein für die Beiträge, die Herr berens hier abliefert,
zeigen sie doch sehr deutlich, woran unsere Kirche und unsere Gesellschaft seit einigen Jahrzehnten krankt,
nämlich an der Vergötzung des Zeitgeistes. Der Trugschluss, dass der Mensch im Laufe der immer tiefere
Erkenntnisse gewinnt und immer besser wird und die daraus resultierende Verwerfung des Altherbegrachten
werden hier eindrucksvoll von joberens demonstriert. Offensichtlich ist unser Herr für „selbst denkende
Katholiken“ eine Art Sozialreformer, ein Menschheitslehrer, der uns irgendeine Art von Verhalten gelehrt
hat. Seine Lehre: „das Evangelium“, das nach eigenem Gutdünken aus dem Neuen Testament extrahiert wird –
eine Ergebnis von „historisch-kritischer Exegese“. So wird Christus missbraucht, geleugnet und ein weiteres
mal an das Kreuz geschlagen. Das Ergebnis: wie eine weiße Ratte rennt joberens im Kreis herum, dumm und
unfähig den Weg zu erkennen. Dabei aber selbstverliebt. Oremus pro eo!
@joberens Es freut und ehrt mich, dass Sie mir antworten, was ich als eine gewisse Gesprächsbereitschaft
intzerpretiere. Das kann allerdings nicht so funktionieren, indem Sie meinen wohlmeinenden Beitrag als
„Geschreibsel“ bezeichnen, dann Ihre Irrungen und Wirrungen als „Fakten“ zu verkaufen suchen und anonsten
wieder die alte Platte von unsinnigen Plattitüden auflegen. 1. Das Bußsakrament hat sehr wohl mir unserem
Herrn zu tun – Er hat es eingesetzt. Das können Sie im Neuen Testament nachlesen. 2. Was ich über die
Demütigung schrieb haben Sie offensichtlich nicht verstanden – schade!SUnd was den Kreuzestod Jesu angeht,
so gehe ich davon aus, dass Sie, als selbst denkender Mensch (ich verkneife mir in diesem Zusammenhang
das Wort „Katholik“, das Sie bei dieser Gelegenheit missbrauchen), den Kreuzestod unseres Herrn nicht
als Sühneopfer akzeptieren, oder? 3. Da Sie ständig behaupten, die Beichte wäre von Menschen zur Erniedrigung
anderer Menschen erfunden worden (und somit das Sakrament leugnen, was Häresie ist), dann bitte ich Sie,
hier einmal zu erklären a) wie Sie diese Behauptung belegen wollen, b) welchem Zwecke diese von Ihnen
behauptete „Erniedrigung“ denn dienen sollte und c) inwiefern das Sündenbekenntnis überhaupt eine „Erniedrigung“
sein kann. Ist es nicht ehr ein Schritt zur Heilung der Seele und vielmehr die Sünde eine Erniedrigung?
zu den Beiträgen von Joberens zum Bußsakrament Es ist schon erstaunlich mit welcher Impertinenz dieser
User sich über Fakten hinwegsetzt, nicht auf die Beiträge seiner Kritiker eingeht, jeder inhaltsbezogenen
Diskussion aus dem Wege geht, sich quasi die Augen und Ohren zuhält wie ein kleines aufsässiges Kind,
bloß nichts sehen und hören, damit die eigene, zutiefst anti-christliche Ideologie schön unangetastet
bleibt! Sein Gerede von der „Demütigung“ des Sündenbekenntnisses „einem anderen Menschen gegenüber“
ist nicht nur sachlich falsch, denn der Pönitent bekennt seine Sünden ja Gott und der Kirche gegenüber,
sondern ist in seiner ganzen Hybris auch noch gotteslästerlich. Dem mündigen, selbst denkenden Menschen
kann also nicht mehr zugemutet werden, seine Sünden demjenigen zu bekennen, der die größte aller Demütigungen
auf sich genommen hat, indem ER unser Fleisch angenommen hat und sich für uns hat ans Kreuz schlagen
lassen. Demjenigen, der durch die Demütigung seines Leidens und seines Todes, uns die Gnade der Sündenvergebung
schenkt, kann man also nicht mehr seine Sünden bekennen, denn der mündige Mensch kann diese Demütigung
nicht mehr ertragen. So erhebt sich der Mensch in seiner ganzen Mündigkeit, seinem selbständigen Denken,
seiner ach so großen Vernunft, über unseren Herrn. Wenn das nicht satanisch ist, was bitten schön ist
denn dann noch satanisch?
Psalter??? Tippfehler? Lieber r.ruhrgebietler! der Psalter ist das vollendete Rosenkranzgebet. Aha. Und
wie nennt man dann das Buch der Psalmen im Alten Testement oder habe Sie das verworfen und wandeln auf
Marcions Pfaden? vade retros satana! Ich nehme an, das ist ein Tippfehler.
@r.ruhrgebietler: Wie wäre es denn mit Ihnen? Soweit ich weiß, braucht man nicht Kleriker zu sein, um
Papst zu werden. Jeder katholische Mann kann, so meine ich gehört zu haben, zum Papst gewählt werden.
nach der Wahl geht’s dann wohl direkt zur Bischofsweihe und – Bob’s your uncle, wie die Briten sagen!
@Gotthard: Konstitution „Novus Ordo Missae“ Können Sie mir etwas zu der Konstitution „Novus Ordo Missae“
in dieser sehr guten Zusammenschau des Wirkens Paulv VI. sagen?
Konstitution „Novus Ordo Missae“?? Am 3. April 1969 ersetzte Paul VI. mit den Konstitution „Missale Romanum“
und später mit der Konstitution „Novus Ordo Missae“ das altehrwürdige Römische Meßbuch durch den Neuen
Ritus, dem es vor allem darum ging, den Protestanten zu gefallen. Also die Apostolische Konstitution „Missale
Romanum“ www.vatican.va/…sale-romanum_lt.html vom 3. April 1969 führt zwar den Novus Ordo ein, aber
eine Konstitution mit Namen „Novus Ordo Missae“ ist mir nicht bekannt… Im Übrigen hat Paul VI. das
„altehrwürdige Römische Meßbuch“ nicht durch den NOM „ersetzt“, denn das würde ja bedeuten, dass das
Missale des hl. Pius V. abgeschafft worden sei, was Papst Benedikt in Motu Proprio „Summorum Pontificum“
bestreitet.
Das ist doch Alltag in NOM! Freie Improvisation, Abänderung, „Entschärfung“ der liturgischen Texte nach
den Maßgaben der religious correctness, Banalisierung des Mysteriums (soweit im NOM überhaupt noch vorhanden),
Selbstdarstellung des Zelebranten –- all dies ist noch nichts Neues und Alltag im NOM. Das, was Hw. Huscava
hier loslässt ist noch gar nichts im Vergleich dazu, was in meiner Heimatpfarrei so alles abgeht (und
ja, ich gehe hin und wieder dort hin).
Paulaner: Wer scheut hier die inhaltlichen Debatten? Und seine Gegner sollten die Gelegenheit NUTZEN,
die Gegendarstellung mit Inhalt zu schreiben, anstatt ihn wirkungslos ex cathedra zu ermahnen. Der Berens
ist kein Kollege und kein Schüler – wann geht das in euer Köpfchen rein? Fürchtet ihr etwa hier in
kreuznet eine inhaltliche Debatte mit euren Kollegen? Wenn Sie sich die Mühe machten, mein Posting, auf
das Sie sich zu beziehen scheinen, zu lesen und zu verstehen, dann wüssten Sie, warum Ihr oben zitierter
Kommentar absolut überflüssig ist. Ich schrieb u.a. davon, dass der Pönitent seine Schuld in der Beichte
gegenüber Gott und der Kirche bekennt, dass er gleichzeitig Ankläger und Ageklagter ist und dass er
wohl schon von vornehrein das Urteil kennt (wenn man von normalen Umständen ausgeht). Ferner sprach ich
von Gottes heilmachender Gnade, die der Pönitent im Bußsakrament empfängt. Ich denke, dieses sind genügend
Anknüpfungspunkte für eine inhaltliche Debatte, meinen Sie nicht? Weiteres ist aus den lehramtlichen
Schreiben der Kirche zu dem Thema zu entnehmen. Im Gegensatz zu Herr Berens, der immer dieselben inhaltsleeren
Phrasen drischt, bemühe ich mich, Inhalte beizusteuern, welche dieser aber grundsätzlich ignoriert.
Die Frage, wer hier inhaltliche Debatten scheut, sollten Sie Ihrem Schützling joberens stellen
Ist das Sündenbekenntnis eine „Demütigung“? Wohl nur auf Planet Joberens! Wer einen solchen Quatsch
behauptet, hat nichts verstanden. Der Pönitent bekennt in der Beichte seine Sünden Gott und der Kirche
gegenüber, er ist Ankläger und Angeklagter zugleich. Er weiß aber auch, wie das Urteil ausfallen wird,
und das ist keine Demütigung sondern eine Heilung. Wer Gottes heilmachende Gnade als Demütigung empfindet,
sollte sich erst mal über die Wirkung der Beichte informieren und in sich gehen.
AnnaAndreasTeresaSebastian: Über joberens Der einfache, selbstdenkende katholik denkt schon wieder. Falsch.
Er lügt schon wieder. Natürlich weiß er ganz genau, dass unser Herr das Bußsakrament eingeführt hat,
er will es aber nur nicht wahrhaben, weil es in seinem zutiefst antichristlichen Weltbild keinen Platz
hat. Natürlich könnte der auch keine Belege bringen, wenn Sie ihn bitten würden, seine dumme Behauptung
(oder Lüge, ganz wie Sie wollen), die „Urchristen“ hätten die Beichte noch nicht gekannt. Ebenso wird
er angeführte Stellen aus dem Neuen Testament, die ganz klar belegen, dass dieses Sakrament von Christus
selber eingesetzt worden ist, als „wahrscheinlich später hinzugefügt“ verwerfen – das Totschlagargument
der historisch-kritischen Brunnenvergifter des Glaubens. Das Resultat sehen Sie, wenn Sie den Unfug lesen,
den Berens hier publiziert.
Sefirot: Sehr geistreich (das unterbietet sogar meinen Beitrag von 23:00) Wenn Sie mit „Sekte“ die Anhänger
der Priesterbruderschaft St. Pius X. meinen, so werde Sie da zur Zeit wenig Erfolg mit Sekt haben. Es
ist Fastenzeit. o^/ Versuchen Sie’s bei den Konzilsjüngern – die habe „österliche Bußzeit“. Oder noch
besser, gehen Sie mit Ihrem Sekt zu den Protestanten. Aber nehmen Sie denen die Autoschlüssel ab, sonst
fahren die noch besoffen.
Freitagnachmittag auf kreuz.net… Eine heroische Verteidigung des „Märtyrerbischofs“ Williamson, dem
irgendein bayrisches Lokalblatt ans Bein gepinkelt hat und Antipacelli, der sich in seinem Verschwörungswahn
ergeht Intelektuelle Fastenzeit in der intellektuellen Wüste kreuz.net… Ist ja nix Neues.
Lieber diakonus: de ecclesiae statu Nun, das Problem liegt nicht unbedingt bei „amplecitur“ sondern bei
„nobiscum“… Ich glaube nicht, dass die katholische Kirche durch das Zweite Vatikanum als Ganze vom wahren
Weg abgefallen ist. Die Una Sancta hat aber die Welt in sich hereingelassen, ihren Absolutheitsanspruch
faktisch aufgegeben und die Saat, die in den Jahren 1962 – 1965 gesät worden ist, ging ganz schnell auf
und überwuchert nun das kirchliche Leben und droht den Glauben weitgehend zu zerstören. Die Liturgie
ist ja schon zerstört und die Früchte sind erkennbar – lex orandi statuat legem credendi! Die Una Sancta
als Ganze hat nicht den Weg der Wahrheit verlassen, denn das kann sie nicht. Teile von ihr, ja. Sie hat
sich gefährlich weit aus dem Fenster gelehnt und es wird lange dauern, bis die Schäden des Zweiten Vatikanums
beseitigt sind. Was die FSSPX angeht, so stehe ich ihr nicht ganz unkritisch gegenüber, halte ihre Arbeit
aber für sehr, sehr wichtig und segensreich. Dort wird der katholische Glaube und die liturgische Tradition
bewahrt und trotz berechtiger Kritikpunkte wird man dem Erzbischof irgendwann einmal sehr dankbar sein.
Dass aus Reihen der Bruderschaft auch gerne Unsinn kommt, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Aber
ich habe in der FSSPX sehr gläubige und spirituelle Menschen kennengelernt, Vorbiler im Glauben, gute
Priester, die ihre Theologie draufhaben und echte Seelsorger sind (genau wie in der FSSP und an vielen
Orten, in denen der unverkürzte Glaube bewahrt swerden).
@diakonus: Glaubenserkenntnis und Glaube Lieber diakonus, nur ganz kurz, da ich gerade ein wenig im Stress
bin. Sie schrieben: Die Glaubenserkenntnis ist geschichtlich gewachsen, was nicht heisst das der Glaube
der Menschen organisch wächst. Der Christ des Mittelalters hätte sich genauso über das Erste Vatikanische
Konzil gewundert wie der Jü+nger des historischen Jesus über das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens.
UND DAS SPRICHT NICHT GEGEN DIE CHRISTEN FRÜHERER ZEITEN. Die Glaubenserkenntnis ist gewachsen, das ist
absolut richtig. Richtig ist aber auch, dass der Glaube, wie er uns offenbart worden ist, immer derselbe
ist. Wir erkennen jetzt nur mehr „Details“ – ich glaube, das nennt man in der Philosophie „Sekundär Erkenntnis“
im kognitiven Sinn, aber ich kenne mich da zu wenig aus. Dennoch dürfen Lehraussagen (oder Aussagen über
den Glauben) früheren Aussagen nicht widersprechen oder gänzlich falsch sein. Ein Beispiel aus Lumen
Gentium 16: Sed propositum salutis et eos amplectitur, qui Creatorem agnoscunt, inter quos imprimis Musulmanos,
qui fidem Abrahae se tenere profitentes, nobiscum Deum adorant unicum, misericordem, homines die novissimo
iudicaturum. Das ist so dermaßen falsch, dass es eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf! „Nobiscum
Deum adorant unicum“? Nobiscum??? Leider muss ich jetzt los, hoffe aber, das Gespräch mit Ihnen fortsetzen
zu können.
Sinah: Alles wird gut In diesem Zusammenhang darf ich auf einen sehr guten Vortrag von Hw. DDr. Gregorius
Hesse www.spes-unica.de/…rag/hesse_kirche.php hinsweisen, der auf der Seite der actio spes unica zum
Herunterladen bereitsteht. Ohne Zweifel sind Sie mit dem Vortrag vetraut – die Empfehlung ist an Leser
gerichtet, welche immer noch um das Goldenen Kalb des Zweiten Vatikanums tanzen. Was die FSSPX betrifft,
so gilt es abzuwarten und auf die Führung des Heiligen Geistes zu vertrauen. Als Christen dürfen wir
wohl sagen: „Alles wird gut.“ Wie und wo und wann entzieht sich unserer Kenntnis, aber wir wissen, dass
die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden werden. Und das gibt mir Grund zum Optimismus.
Leider, liebe clarissa… Diesen Umstand zu bestreiten, werter Walter, zeugt nicht von so eingehender
Sachkenntnis, die eine derart definitive Aussage rechtfertigen könnte …! Dass es in bestimmten Fällen
sowas wie eine kirchliche Scheidung geben kann, wusste ich wirklich nicht. Eigentlich würde ich Sie jetzt
bitten, mir da mehr von zu berichten, habe aber echt keinen Bock, mir Ihre arroganten Beiträge weiter
durchzulesen.
@diakonus: Ablehnung des Zweiten Vatikanums Erst mal danke für den sachlichenh Beitrag – polemisch sind
hier viele und das allgemein niedrige Niveau verführt sicherlich zu Polemik. Ich nehme mich da überhaupt
nicht raus. ad rem: Das 2. Vatikanische Konzil gilt vielen dafür als Chiffre. Es ist eine Sache, ob Aspekte
davon kritisch beleuchtet werden. Eine andere ist, es abzulehgnen. Und genau das ist die Frage. Das 2.
Vatikanum hat nichts definiert, nichts verworfen und nichts verurteilt. Im Gegensatz zu allen anderen
ökumenischen Konzilien, die einberufen worden sind, um in Glaubensfragen Klarheit zu schaffen, hat es
für Verwirrung gesorgt indem die Texte nicht eindeutig sind, indem durchaus Wahres und Gutes neben Falschem
und Schlechtem steht. Und genau das ist es, was dieses Konzil schlecht macht. Lesen Sie die Canones von
Trient, lesen Sie die messerscharfen Aussagen des dogmatischen Ersten Vatikanums und vergleichen Sie allein
die Sprache mit dem schwammigen Aussagen des letzten Konzils, das nach Aussage des jetzigen Papstes eh
ein Pastoralkonzil war. Dazu kommen wirklich falsche Dinge, die der bisherigen Lehre widersprechen. Es
ist ein Abbild des Zeitgeistes, wie der Novus Ordo, hat aber nichts mit dem depositum fidei zu tun. Die
Wahrheit ist nicht teilbar. Ich kann nicht sagen, dass einzelne Aspekte gut waren, abdere kritikwürdig.
Insofern kann man es auch ruhig in toto ablehnen. Das ist keine Häresie sondern Vernunft.
clarissa colonia: enttäuschend bis das trientiner Konzil die „Messe aller Zeiten“ erfinden konnte. Liebe
Clarissa, Sie wissen doch ganz genau, dass weder das Konzil von Trient noch der hl. Papst Pius V. die
„Messe aller Zeiten“ erfunden hat. Pius V. hat im Anschluss an das Konzil eine bereinigte Form des Missale
Curiae herausgegeben und verbindlich gemacht (mit Ausnahmen, aber das können Sie in in Quo Primum nachlesen).
Mir ist nicht ganz klar, warum Sie diese falsche Behauptung hier immer wieder aufstellen. Sie zeigen ansonsten
ein bemerkenswertes und bewundernswertes Wissen. Warum sind Sie denn in dieser Frage so ignorant? Ich
will Ihnen ja keine Unehrlichkeit unterstellen.
Dazu kommt… … dass kirchlicherseits keine Ehen aufgelöst werden, denn das geht nicht. Es muss festgestellt
werden, ob die Ehe überhaupt zustande gekommen ist. Wenn festgestellt wird, dass überhaupt keine Ehe
bestanden hat, dann wird sie für nichtig, das heißt für nicht existent erklärt. Aber aufdgelöst wird
da gar nichts, denn es kann nur etwas aufgelöst werden, was besteht.
@Seefeld: Abkürzung „CC“ Mit „CC“ werden eigentlich Abschnitte des katholischen Kirchenrechts bezeichnet
Bezeichnet man diese nicht mit „CIC“? Übrigens danke für das Zitat aus dem Katechismus. Es ist wichtig,
hier des öfteren an das, was die Kirche lehrt, zu erinnern.
r.ruhrgebietler: Ein paar Fragen und Gedanken Wo ist denn Ihr Eifer für die Rettung der Seelen zur ewigen
Anschauung Gottes geblieben, wenn Sie hier „Nieder mit den im Glauben Irrenden“ herumschreien? Wäre ein
solches Kampfgebrüll im Sinne des hl. Pfarrers von Ars? Wäre es nicht christlicher, die Irrtümer richtig
zu stellen, gemäß der Maxime man soll die Sünde hassen aber nicht die Sünder? Verwechseln Sie nicht
die Begriffe „objektiv“ und „subjektiv“, wenn sie zum Kampf gegen Menschen ausfrufen und nicht, wie es
Ihre Pflicht wäfre, zum Kampf gegen den Irrtum?
@diakonus: Danke… für die Links, die Ihre Behauptungen bzw Anschuldigungen keinesfalls belegen. Auch
ich darf Sie auf einen Vortrag aufmerksam machen, den mir vor einiger Zeit der User chico flojo empfohlen
hat, Der Kirchenbegriff vor und nach dem II. Vatikanum www.aquinas.de/…_vor_und_nach_dem_ii/ von Dr.
Wolfgang Schüler. Ein, wie ich finde, interessanter Beitrag zur Ekklesiologie. Ich weiß niocht, ob das
Ihren Beifall finden wird, aber sie können ja jeder Zeit einen Richtigstellung posten (über eine Diskussion
zu dem Thema würde ich mich freuen, vor allem weil sie das „Niveau“ hier etwas heben würde…). Die
Informationen über Marcion sind ja sehr interessant, jedoch belegen sie keinesfalls Ihre Anschuldigung,
die FSSPX sei häretisch. Dazu müssten Sie erst einmal belegen, dass die Bischöfe oder Priester der
Bruderschaft, Häresien predigen. Außerdem sollten Sie die Artikel bzw. Beiträge auf dieser Seite und
die FSSPX trennen – diese Seite ist keine Seite der Priesterbruderschaft und die FSSPX ist auch nicht
für den Stuss verantwortlich, den hier einige User von sich geben.
@diakonus Was [die Piusbrüder] aber tun, ist Unfriede säen und zu versuchen, dass letzte Konzil schlecht
zu machen. Lieber diakonus, das brauchen die Pusbrüder gar nicht zu tun. Das Konzil war an sich schlecht
und braucht nicht schlechtgemacht zu werden. Die FSSPX – wie andere im Widerstand auch – erklären aber
dankenswerterweise warum das Konzil schlecht war. Vielleicht sollten Sie sich mal mit den Argumenten auseinandersetzen.
Dabei fallen sie – und ihre Sympathisanten auf Kreuz+ – immer wieder in die Häresie des Marcion: dann
ist eben Jesus nicht Mensch. Bitte belegen Sie diese Behauptung.
Im Übrigen, lieber engelhardt,… ist gar nicht behauptet worden, das Zitat fände sich auf Becks Homepage!
Der User DerRabe bringt sogar eine Quellenangabe, aus der ganz klar hervorgeht wo und wann das Zitat publiziert
worden ist. Darunter hat er lediglich auf Becks Homepage verwiesen. Derjenige, der hier lügt, sind Sie,
englehardt! Vielleicht versuchen Sie es einfach mal mit Lesen und Verstehen, bevor Sie hier anderen Leuten
Lügen unterstellen!
@engelhardt: egal! Ich will hier nicht die falsche Aussage, das Zitat sei auf Becks Website zu finden,
verteitigen. Wenn es nicht stimmt, dann ist es eine Lüge. Dennoch hat Beck diesen Satz publiziert, auch
wenn er es heute lieber hätte, dass er es nicht getan hätte. Er ist ein Politiker und als solcher steht
er in der Öffentlichkeit und muss mit dem Leben, was er im Laufe seiner Karriere von sich gegeben hat!
Mir ist nicht bekannt, dass er sich in der Zwischenzeit von dieser Aussage klar und deutlich distanziert
hat. Falls er es getan hat, bitte ich, das nachzuweisen und ich entschuldige mich. Ihr Vergleich mit dem
jetzigen Papst ist übrigens eine Unverschämtheit, da auf das Konto des jungen Ratzingers zwar modernistische
Aussagen gehen, aber nicht die Forderung von Straffreiheit für Kinderschänder. Dennoch muss auch der
jetzige Papst damit leben, dass seine Kritiker ihm seine zum Teil sehr progressistischen Aussagen aus
früheren Jahren vorhalten.
@engelhardt Mag ja sein, dass das Zitat nicht auf Becks Website zu finden ist. Das ändert aber nichts
daran, dass er es geschrieben hat, egal ob es jetzt nun auf seiner Website steht oder nicht. Beck ist
dafür verantwortlich. Punkt. Vielleicht sollten Sie sich über Becks unverantwortliche Aussage ereifern,
bevor Sie hier glaubenstreue Katholiken beschimpfen und ihnen schamlose Lügen vorhalten!
Wer ist hier zwanghaft mit Sex beschäftigt? Wie sagte ein sehr bekannter Mann doch (sinngemaess): „Die
katholische Kirche ist zwanghaft mit Sex beschaftigt. Vergleicht man das mit Menschen, die Zwanghaft mit
Essen beschaeft sind, so faellt auf, dass diese Menschen entweder Anorektiker oder Adipoese sind.“ Die
katholische Kirche ist sicherlich nicht zwanghaft mit Sex beschäftigt, sondern diejenigen, die sich in
ihrer Kritik an der Una Sancta nur auf Fragen der Sexualität beziehen. Insofern ist offensichtlich, dass
viele Kritiker bzw. Feinde der katholischen Kirche zwanghaft mit Sex beschäftigt sind und diesen Zwang
dann auf die Kirche und ihre Morallehre projizieren. Das spricht übrigens auch Bände über unsere Gesellschaft.
Stelle das angebliche Recht auf ungezügeltes Rumpoppen in Frage, und du bist sofort der größte Feind
der Gesellschaft…
Keine Überraschung sondern eine direkte Folge des Konzils Die Aussage von Bischof Leopoldo Corpuz Jaucian
ist doch ganz im Sinne des Zweiten Vatikanums: Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was
in diesen [anderen] Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs-
und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber
für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen
erleuchtet. Nostra aetate, 2 Die Lehre, dass die katholischen Kirche alleininge Hüterin der einen und
einzigen Wahrheit ist, wurde ja vom Konzil abgeschafft – da sollten doch Äußerungen, wie die von Bischof
Leopoldo Corpuz Jaucian einen nicht mehr überraschen…
@Kairos Ich hatte lediglich meine Vermutung geäußert, dass diese Website hier einen Autofilter haben
muss, d.h. wenn bestimmte Begriffe in einer Lesermeinung fallen, der Beitrag sofort automatisch herausgefilter
wird. Ich hatte zwei Begriffe als Beispiel gebraucht. Scheint so, als ob ich Recht gehabt hätte.
@chico flojo Ich hoffe, Sie finden diese Nachricht. Meinen herzlichen Dank für die Empfehlung des Vortrages
Der Kirchenbegriff vor und nach dem II. Vatikanum von Dr. Schüler! www.aquinas.de/…_vor_und_nach_dem_ii/
Ich habe mir den Vortrag in der Zwischenzeit angehört, werde ihn auch noch ein zweites Mal hören. Sehr
aufschlussreich. Sie haben vollkommen Recht, dieser Vortrag ist nach wie vor hochaktuell und kann nur
weiterempfohlen werden! Vielen Dank noch einmal!
r.ruhrgebietler: Was genau haben Sie gegen Frau Prof. Gerda Riedl? Offensichtlich scheinen Sie über Frau
Prof. Gerde Riedl so gut informiert zu sein, dass Sie ihre Berufung als „Schande für das Lehramt“ bezeichnen
können. Bitte teilen Sie doch diese Informationen mit uns, so daß Ihr blankes Entsetzen ob der Berufung
Rields uns verständlich wird und vor allem nicht unbegründet erscheint, was vor allem Ihnen zum Nachteil
gereichen könnte.
@Regina 1961 Ich bleibe dabei, dieses gehäufte und vor allen Dingen lange Zitieren, entpricht für meine
Verhältnisse dem Wunsch, Quote zu machen. Dann sollten Sie Ihre „Verhältnisse“ überdenken. Es ist durchaus
normal, in Diskussionen auch längere Textpassagen zu zitieren, wenn der Text etwas zum Ausdruck bringt,
was einem der Diskutanten zitierenswert erscheint, vor allem wenn man es nicht besser ausdrücken kann.
Das ist eine ganz normale Sache. Ich habe langsam das Gefühl, Ihnen gefallen die Aussagen des Textes
nicht… So, muss jetzt aber echt los…
Regina 1961 Ich denke nicht. Ich kann natürlich nur von mir selber reden, aber ich war hocherfreut, als
ich den Artikel heute in der FAZ gelesen habe. Natürlich ist eine so ausgewogene und „positiv kritische“
(fides et ratrio) Betrachtung der Problematik nach dem, was der Spiegel verbreitet, hat sehr erfreulich.
Und darin sehe ich den Hauptgrund für die Zitate. Muss jetzt los, habe eine ca 300km lange Autofahrt
vor mir Einen schönen Tag noch und Gottes Segen!
Selbstkorrektur // @ Regina 1961 Statt: In keiner der letzten Lesermeinungen kann ich keine Dummheit,
Dreistigkeit oder selektives Lesen finden. Meinte ich natürlich: In keiner der letzten Lesermeinungen
kann ich Dummheit, Dreistigkeit oder selektives Lesen finden. @Regina 1961 Lesen Sie doch die Postings
durch. Hab ich. Dort wurde der Artikel in Eizelteilen zitiert, was der Sache nach ja nicht sooo schlimm
ist. aber ich empfinde es als Klau, sich Zitate unter den Nagel zu reißen, um damit hier Quote zu machen.
Ich weiß nicht, was Sie unter „Quote machen“ verstehen. Soweit ich das überblicken kann, hat keiner
so selektiv zitiert, dass die Aussage des Textes untergraben worden ist. Außerdem ist bei jedem klar,
auf welchen Text er sich bezieht, er ist sowohl hier in den Lesermeinungen wie auch in der Leserzeitung
verlinkt. Ich denke, Sie interpretieren da zu viel rein. Ich für meinen Teil habe unten ja auch einen
Absatz kommentarlos zitiert, einfach weil er keines weiteren Kommentares bedarf. Ich sehe nicht, dass
irgendjemand das Problem der Kinderschändung mit Hilfe des Textes herunterspielen will (wenn es das ist,
worauf Sie hinauswollen).
@Melek & Regina 1961 Könnten Sie bitte erklären, inwiefern der Artikel von Manfred Lütz „von den vorhergehenden
Experten benutzt und seziert“ (Regina 1961) bzw „für niedere Zwecke missbraucht wird“ (Melek)? Auch würde
mich interessieren, wie Melek dazu kommt, den Vorpostern (inkl. meiner Wenigkeit) folgendes zu unterstellen:
Können sie nicht verstehen und sind einfach nur dumm , oder sind sie wirklich so dreist und lesen nur
das heraus was sie wollen? In keiner der letzten Lesermeinungen kann ich keine Dummheit, Dreistigkeit
oder selektives Lesen finden. In Ihrem Beitrag, werte(r) Melek, finde ich allerdings all dieses, letzteres
in bezug auf die Kommentare die bis jetzt zu Lütz’ Artikel in der FAZ gespostet wurden.
Artikel von Manfred Lütz Haben ihn gerade in die Leserzeitung gestellt. Ich finde den Artikel sehr schlüssig.
Man lasse sich das hier auf der Zunge zergehen: Außerdem sorgt die Kombination von Sakralität, Sexualität
und Kindergesichtern naturgemäß immer für besondere Aufmerksamkeit. Was immer man schließlich von
der katholischen Sexualmoral halten mag, sie war jedenfalls auch in Zeiten der Verharmlosung von Pädophilie
für jeden, der sich daran hielt, ein Bollwerk gegen Kindesmissbrauch. Und den Zölibat in diesem Zusammenhang
zu nennen ist besonders verantwortungslos. Auf einer Tagung 2003 in Rom erklärten die international führenden
Experten – alle nicht katholisch –, es gebe keinerlei Zusammenhang dieses Phänomens mit dem Zölibat.
@Lorenz Vielleicht ist es gänzlich unratsam, dem Bäcker, der einfach seinen gesunden Menschenverstand
noch nicht gänzlich beim Herrn der Welt abgeliefert hat, Katechismusnachhilfe zu geben. Ist ja auch kein
Katechismusunterricht für den Bäcker, sondern lediglich der Versuch, eine theologische Unsauberkeit,
die veröffentlicht worden ist, öffentlich wieder klarzustellen. Nix gegen den Bäcker. Im Genegnteil!
r.ruhrgebietler der jupp ist mit den vom Glauben abgefallenen v2-maulhelden auf karneval und betrunken
Na klar, in der Karnevalshochburg Rommersheim in der Eifel
Planet joberens: Pflichtzölibat schon abgeschafft? Verständlicherweise und zu Recht, erkennen immer
mehr selbst denkende Priesteramtsberufungen die Unsinnigkeit des Pflichtzölibats und lassen sich diese
Menschseinsbeschneidung nicht mehr aufschwatzen. Aha. Soll das heißen, dass „immer mehr selbst denkende
Priesteramtsberufungen“ auf das/den Pflichtzölibat pfeiffen und heiraten oder wie meinen Sie das?
joberens Wenn Du ehrlich bist, mußt Du doch zugeben, daß Kondome nachweislich der beste und sicherste
Schutz vor der todbringenden Krankheit Aids sind. Nein, Herr Berens, das ist einfach nicht wahr. Der beste
und sicherste Schutz vor HIV ist Enthaltsamkeit. Übersetzt heißt das so viel wie das Pimpern sein lassen.
Williamson sollte rausgeschmissen werden Williamson schadet derm Ansehen der Bruderschaft, traditionsverbundenen
Katholiken und der römischen Kirche. Es ist am besten, wenn Fellay sich von ihm trennt. Im Grunde ist
das schon längst überfällig.
@Goldengel Ihre Postings gefallen mir übrigens, habe mal darin gestöbert. Sie müssen einfach verstehen:
MIT WEM MAN DAS LAKEN TEILT, DESSEN GEIST NIMMT MAN AUF ! Danke schön! Auch ich lese gerne Ihre Beiträge.
Was das teilen des Lakens angeht: Also ich teile das Laken schon seit Jahren mit einem schwarzen Kater.
Ob ich dessen Geist aufnehme (der sich in Fressen, Schlafen, sich mit den Nachbarskatzen prügeln und
gelegentliches Mäusefangen manifestiert), weiß ich nicht… Sie sind ein kluger Mann, also versuchen
Sie es zumindest meinen Gedankengang nachzuvollziehen. Das tue ich (deswegen ja auch meine Frage eben),
auch wenn ich in diesem Punkt eine ganz andere Ansicht vertrete. Aber ich denke, ich kann Ihren Gedankengang
ganz gut nachvollziehen. Der eventuell fälligen Diskussion, ob man Haustiere ins Bett lassen soll, entgehe
ich jetzt indem ich mich in ebendieses begeben werde. Gute Nacht und Gottes Segen!
Goldengel Nun, als Katholik bin ich natürlich Christ. Aber zu etwas anderem. Weiter unten schrieben Sie
NIEMAND kann Sünden vergeben, außer Christus. Die Beichte gilt nicht, da ein Sünder dem anderen Sünder
nicht die Beichte abnehmen kann. Damit widersprechen Sie aber den Worten Christi: „Jesus sagte noch einmal
zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt
hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt,
dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (Joh 20, 21 – 23) Zumal
im Sakrament der Buße nicht der Priester die Sünden vergibt, sondern Christus selber.
@Goldengel Ich wollte Sie in keinster Weise „ausfratscheln“, ich frage nur aus Neugier und um Sie und
Ihre Argumente besser verstehen zu können. Das war alles. Ich wollte Ihnen in keinster weise zu nahe
treten.
Danke, joberens, daß Sie das klargestellt haben: Abtreibung wohl von Jesus legitimiert, oder? Zudem dürfte
es auch schon zur Zeit Jesus Abbrüche gegeben und er hat nichts dazu gesagt. Ich bin beeindruckt. Da
Jesus ja wohl nichts zu Abtreibung gesagt hat, ist sie dann ja quasi göttlich legitimiert. Toll. Dann
ist ja Ihre Welt in Ordnung. An dieser Stelle darf ich noch einmal auf das jüngst erschienene Buch von
Josef Berens hinweisen: Berens, Josef: Bruder Papst, Kondome und Menschseinsbeschneidungen. Die schönsten
Häresien und Idiotien. Reihe Blateratus haeretici. Rommersheim: Anathema Verlagsgesellschaft, 2010.
@St. Anton Ich gebe Ihnen Recht, die Mißstände, die zu Luthers Zeit in der Kirche geherrscht haben,
sind durch das Konzil von Trient und die folgende Gegenreformation beseitigt worden. Und heute? Der Protestantismus
und der Modernismus haben großen Einzug gehalten, Barbarei und Unglaube ziehen Hand in Hand durch das
kirchliche Leben, man muss sich fragen, wer von unseren deutschen Bischöfen nicht vom Glauben abgefallen
ist, es herrschen Relativismus und Subjektivismus. Eine Gegenreformation bzw. Neuevangelisierung ist dringend
von Nöten. Im Grunde sind wir heutzutage schlimmer dran, als zu Zeiten Luthers. Damals war ja noch der
Glaube da.
@Brandenburgis Soweit ich das hier verstehe, ist eine der wichtigeren Entscheidungen der Dönitz-Regierung
die Auflösung der NSDAP gewesen. Die Kapitulation doch auch, oder? Die Legitimität der Dönitz-Regierung
scheint aber nicht ganz umumstritten zu sein…
@Brandenburgis: Graf Schwerin von Krosigk War Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk wirklich Kanzler?
Ich finde hier nur, dass er „nach dem 2. Mai 1945 Leitender Minister in der geschäftsführenden Regierung
Dönitz und dort zugleich Reichsminister des Auswärtigen war“. (Wikipedia de.wikipedia.org/…Schwerin_von_Krosigk)
Rechercheur Um ganz ehrlich zu sein, ich habe weder den Artikel noch den geistigen Erguss (der ist doch
sonst so für Kondome, gibt es keines, welches die geistige Ejakulate unsrers selbst denkenden Katholiken
aus Rommersheim in der Eifel zurückhält?) von Herrn Berens gelesen. Das kurze Überfliegen reicht vollkommen.
Selbiges gilt für diverse Artikel hier in diesem Magazin. Ich lesen aus Prinzip nichts, in dem es um
Homos, Hitler und den Holocaust geht. Ich bezweifle, dass die SuperIllu sowas bringt…
@Rechercheur: Buchtipp – die Antworten von joberens Ich darf Sie bei dieser Gelegenheit auf ein soeben
erschienenes Buch hinweisen, dass jede direkte Frage an joberens überflüssig macht (er antwortet ja
eh nie…). Alles Wissenswerte über das Leben und die Denke auf Planet joberens finden Sie in Berens,
Josef: Bruder Papst, Kondome und Menschseinebeschneidungen. Die schönsten Häresien und Idiotien. Reihe
Blateratus haeretici. Rommerheim: Anathema Verlagsgesellschaft, 2010.
@Izmet Necist Wir alle schießen gerne mal weit über’s Ziel hinaus – ich kann das auch sehr gut. Es freut
mich, dass wir so konstruktiv miteinander diskutieren konnten. Vielen Dank dafür. Einen schönen Abend
noch.
@Izmet Necist ich dürfte hoffen, dass er keine gedanken damit verbingt, dass die haitianer selbst schuld
sind! das ist doch keine Hetzerei! Wenn Sie sich vorher genau informiert hätten, was Pfarrer Wagner gesagt
hat und sich die Mühe gemacht hätten, seine Aussagen zu verstehen ohne ihm Worte in den Mund zu legen,
die er nicht gesagt hat, dann hätten Sie sich auch diesen Kommentar ersparen können: Leute, die Hetzereien
von sich lassen wie Pfarrer Gerhard Maria Wagner von Windischgarsten gehören auch verhindert. Nein, war
Pfarrer Wagner gesagt hat, war keine Hetze.
@Ben Sira @Leo Miles @Izmet Necist @Ben Sira Wie kommen Sie bitte darauf, Herrn Pfarrer Gerhard Wagner
als „Mons.“ (Monsignore) zu bezeichnen? Wann sollte ihm denn der Titel „Cappellanus Sanctitatis Suae“
(oder ein höherer Titel) vom Papst verliehen worden sein? Mein Fehler! Sorry… @Leo Miles Für die V2-Irren
ist als „Hetze“, was sich nicht ihrer Hetze sogleich unterwirft. Scheint mir auch so… @Izmet Necist
Das dürfte ich wohl hoffen Was dürften Sie wohl hoffen? Gedenken Sie ihre haltlose Hetzerei gegen Hw.
(so, jetzt aber…) Wagner zurückzunehmen?
@Izmet Necist: nun gut… Ich kannte das Zitat mit den 90 Prozent nicht. Im Text oben spricht er von „mehr
als 80 Prozent“. Sie haben wohl Recht geht und ich muss mich bei Ihnen entschuldigen. Aber streiten wir
nicht über zehn Prozent mehr oder weniger. Die Zahlen scheinen halbwegs realistisch zu sein, vielleicht
ein wenig übertrieben. Dass das Erbeben eine Strafe Gottes dafür sein, sagt er eben nicht, das interpretieren
Sie in seine Worte rein. Er stellt klar: „Ich habe zunächst meine Trauer und mein Erschrecken zum Ausdruck
gebracht. Ich habe das Wort Strafe nicht in den Mund genommen, aber ich lade ein, über einen möglichen
Zusammenhang von Sünde und Unglück nachzudenken.“ Er schließt –- richtigerweise –- einen Zusammenhang
nicht aus, aber Sie selber zitieren ihn ja mit den Worten „Gott läßt sich nicht in seine Karten schauen.“
„Hetzerei“, wie Sie im unterstellen, sieht für mich anders aus.
@Izmet Necist Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, wüssten Sie, dass Wagner konkret von „mehr als 80
%“ gesprochen hat. Es sind tatsächlich wohl drei Viertel der Bevölkerung, die Voodoo-Rituale praktzieren,
vielleicht auch mehr. Desweiteren hat Mons. Wagner keinesfalls gesagt, dass das Erdbeben eine Strafe Gottes
war, wie Sie behaupten. Sie haben gelogen und die Hetzereien haben ja wohl Sie von sich gelassen und keinesfalls
Mons. Wagner.
@mikefiss: Frage an den Seelsorger Das ist ja sehr schön, dass Sie an die Liebe zwischen Menschen glauben.
Das tue ich auch. Würden Sie unterschreiben, dass Homosexualität eine schlimme Abirrung ist und das
homosexuelle Handlungen gegen das natürliche Gesetz verstoßen?
joberens: Was ist eigentlich noch übrig? Wer glaubt denn noch allen Ernstes an eine sogenannte „Erbsünde“
Da gehört doch schon eine Menge Naivität zu So, heute ist es dann die Erbsünde, an die der „selbst
denkene Katholik“ nicht glaubt. Falls ich das jetzt theologisch nicht so ganz sauber hinkriege, bitte
ich darum, mich zu berichtigen, aber ohne die Erbsünde bedarf es ja wohl auch keiner Erlösung und so
hat sich eigentlich das ganze Christentum erledigt. Klar, dass joberens alles andere auch für überflüssig
hält. Interessieren würde mich dann nur noch, was er unter „Evangelium“ versteht, dem er ja wohl angeblich
so nahe ist. Ebenso würde mich mal interessieren, was für joberens dann überhaupt noch vom Christentum
übrig ist. Aber leider weicht er ja solchen Diskussionen komplett aus und postet lieber seine Worthülsen…
@???: Polemik unangebracht und wie ist das dann mit den Piussen? wer hat nun den rechten Glauben? der
Papst oder die Sekte? Da der Glaube der Priesteruderschaft St. Pius X. der Glaube der katholischen Kirche
ist, stellt sich die Frage nicht. Es mag vielleicht Meinugsverschiedenheiten zwischen dem Papst und der
Priesterbruderschaft geben, aber die Glaubenssubstanz ist natürlich dieselbe. Im Übrigen ist der Begriff
„Sekte“, den Sie hier so polemisch gebrauchen, vollkommen unangebracht, da die FSSPX keine „Abspaltung“
der katholischen Kirche ist, sondern sich lediglich nur in einer irregulären Situation befindet, die
hoffentlich bald vorüber sein wird.
@r.ruhrgebietler Ich glaube, ich habe mich nicht gut ausgedrückt. Ich wollte Ihnen keinen Vorwurf machen.
Mit „über’s Ziel hinausgeschossen“ meinte ich Ihr generelles „Jesuiten-Bashing“ eben. Wenn ich mich misverständlich
ausgedrückt habe, so bitte ich um Entschuldigung.
na na, Ministrant Auch wenn die letzte Äußerung von r.ruhrbegietler arg über das Ziel hinausgeschossen
ist (wie so manches, was er schreibt), geht Ihre infantiele Hasstirade gegen ihn ziemlich nach hinten
los. r.ruhrgebietler provoziert m.E. gerne und Sie sind ihm eben ganz gut auf den Leim gegangen. Vielleicht
hat er ja dann doch nicht Unrecht, oder? Hetzen habe ich ihn hier noch nie erlebt, das können andere
viel, viel besser. Seien Sie nicht so hysterisch und kindisch.
@r.ruhrgebietler: zwei kurze Fragen Gott Sei Dank für die FSSP(X) für die Bewahrung des Glaubens und
der Hütung der ewig gültigen trid. Liturgie (obgleich in der gefakten Version des vom Glauben abgefallenen
J-XXIII) Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, was die gute Arbeit der FSSPX, FSSP etc betrifft, die sich
für die Bewahnung des unverkürztenn katholischen Glaubens und der klassischen Liturgie einsetzen. Zwei
Dinge kapiere ich aber einfach nicht: 1) Warum ist das Missale Romanum von 1962 „gefakt“? 2) Warum ist
Johannes XXIII. Ihrer Meinung nach „vom Glauben abgefallen“? Können Sie beide Behauptungen belegen?
Zu Frau Knoblauchs Aussages 1. Die FSSPX hat sich von Bischof Williamsons Aussagen distanziert und ihn
kaltgestellt. Er hat keine Funktion mehr, er hat Interviewverbot (an das er sich letztens nicht gehalten
hat). 2. Ich sehe bei der FSSPX keine „antisemitische Haltung“. Wenn Frau Knoblauch sich schon über das
„judenfeindliche Stereotyp“ des „Gottesmörders“ ereifert, müsste sie konsequenterweise auch Matthäus
27, 22 – 25 als „Provokation“ bezeichnen und vom Vatikan die Rückname dieser Verse fordern. 3. Es ist
ein Zeichen der Liebe und der Verbundenheit, wenn Christen für die Erleuchtung der Juden beten, denn
nur durch Christus kommen sie zum Heil. 4. Die Seligsprechung des heldenhaften Pius XII., durch dessen
weises Vorgehen, sehr viele Juden gerettet wurden, ist eine Angelegenheit der katholischen Kirche und
geht Frau Knoblauch nichts an. Frau Knoblauch hat wieder mal ihre alte Platte aufgelegt. Sie soll sich
besser mal um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern oder mal eine Erklärung zu dem abgeben, was Israel
vor etwa einem Jahr im Gazastreifen veranstaltet hat.
Lieber Josef Berens Eigentlich wollte ich Sie ja ignorieren, aber ich versuche es mal mit einer wirklich
gutgemeinten und freundlichen Nachricht. Ja, Sie haben Recht, wir sind Brüder und Schwestern in Christo.
Und genau aus diesem Grunde versuchen seit einiger Zeit, Ihre Brüder und Schwestern Sie davon zu überzeugen,
dass Sie sich auf einem Irrweg befinden, der vielleicht kein gutes Ende nehmen wird. Leider setzen Sie
sich über jeglichen Versuch, Ihnen klarzumachen, wo Sie sich irren, hinweg. Der User clerus hat Ihnen
recht einleuchtend die Unlogik Ihrer Argumente klargemacht. Sind Sie darauf eingegangen? Haben Sie es
überhaupt gelesen? Haben Sie es verstanden? Gestern haben Sie hier die Transsubstantion geleugnet, heute
die Unfehlbarkeit des Papstes. Das sind Dogmen, lieber Bruder in Christo, von Gott offenbarte Glaubenssätze,
die Sie anzunehmen haben. Es sind keine Zeitgeisterscheinungen oder Meinungen, sondern feste Bausteine
des katholischen Glaubens. Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Sie wundern sich, warum Ihnen hier
der Wind eiskalt ins Gesicht schlägt? Merken Sie denn nicht, wie sehr Sie gläubige Katholiken verletzten,
wenn Sie Glaubensgrundsätze mit Füßen treten und Ihre Privatmeinung zum Maß aller Dinge erheben? Vielleicht
sollten Sie mal in sich gehen bevor Sie hier wieder etwas posten… Wissen Sie, ich bin kein guter Katholik –
ein Sünder, der sehr auf die heilmachende Gnade Gottes vertraut. Es ist nicht meine Sache, Sie zu belehren.
Ich bitte Sie nur, mal nachzudenken.
r.ruhrgebietler Auf diesem Blog …icium-laudis.blogspot.com/…ass%20in%20K%C3%B6ln wird das Missale
Coloniense zweisprachig (Latein und Englisch) veröffentlicht. Ich habe irgendwo den Ordo Missae (mur
Latein) als PDF, ich muss am Wochenende mal schauen. Ich kann Sie ja per Email erreichen, dann mail ich
Ihnen das mal zu. Das Missale, das ich in den Händen hatte war wunderschön handbemalt. Tja, damals war
Liturgie noch was wert <seufz>…
r.ruhrgebietler Ich habe mal eine Altarmessbuch von 1525 in den Händen gehalten (und mir genau angeschaut,
natürlich). Es war ein Missale Coloniense, der Kölner Eigenritus, der nach Quo Primum weiterbestehen
durfte weil er 1570 nachweilich länger as 200 Jahre im Gebrauch war. Er hat sich bis ins 19. Jahrhundert
gehalten, als er aber zugunsten des römischen Ritus abgeschafft wurde. Damit wurden allerdings ur-römische
Elemente abgeschafft, die sich in Köln erhalten hatten, aber nach Trient aus dem römischen Ritus verschwunden
waren. Das Missale befindet sich in einer Bibliothek und steht wohl nicht zum Verkauf
@r.ruhrgebietler Bei allem Respekt, ein wenig diesseitsbezogenes Wissen würde manchmal auch nicht schaden.
„Nehmen wir doch eine den Ritus der „trid. Liturgie“ der FSSPX – es ist der lateinische Ritus nach dem
Häretiker Johannes XXIII! und dieser ist nicht die trid. Liturgie nach PIUX V.! folglich kann der ganze
andere Käse von den schwarzkutten auch nicht stimmen. 1) Würde mich interessieren, wie Sie dazu kommen,
denseligen Johannes XXIII. als „Häretiker“ zu bezeichnen. 2) Ein wenig Liturgiegeschichte: Das Missale
Romanum, das zuerst der hl. Pius V. Anno Domini 1570 herausgegeben hat (eine überarbeitete Fassung des
Missale Curiae), ist in den folgenden Jahrhunderten immer wieder neu herausgegeben worden. Heiligenfeste
wurden eingefügt, vielleicht wurdenauch die Rubriken überarbeitet. So hat auch der selige Johannes XXIII.
das Missale vom. hl. Pius V. neu herausgegeben, nachdem ein paar Modifikationen durchgeführt worden sind.
Das war vollkommen legitim und ist nicht „der lateinische Ritus nach … Johannes XXIII“ sondern das Missale
Romanum vom hl. Pius V. in der Fassung des sel. Johannes XXIII. (dessen Eingriffe geringer waren als die
von Pius XII. in der Karwoche). Sie können das MR von 1962 getrost als „ewig gültige trid. Liturgie“
bezeichnen. Die Messe war immer work in progress – das war vor 1570 so und auch nach 1570 so. Und Dr.
Barth hat mit Una Voce nicht viel zu tun…
An der Basis rumort es tatsächlich Da braucht man sich nur das Wachstum und die Aktivitäten von Juventutem
anzuschauen, oder an die Basis zu gehen und mitzubekommen, wie sich junge Menschen dafür einsetzen, dass
die Messe in der „außerordentlichen Form“ wächst und gedeiht. Man brauch nur mal das Engagement junger
Katholiken bei der FSSPX oder FSSP zu beobachten oder an der nächsten Schöneberger Sommerakademe teizunehmen.
Ja, es rumort an der Basis. Immer Menschen, vor allem Jugendliche, haben es nämlich satt, sich von den
Ideologen der späten Sechziger sagen lassen zu müssen, was gut für sie ist und was nicht. Anstatt fauler
68er Sprüche von ewig-festrigen Labertaschen der Marke „Wir sind Kirche“ suchen junge Katholiken nämlich
wieder Spiritualität, Vertiefung des Glaubens, Begegnung mit dem Mysterium und einen Weg zur Heiligung.
o^/
@chico flojo Werd ich tun. Ich sehe gerade, dass der Vortrag ja um einiges älter ist, als die Sommerakademie
vor ein paar Jahren, bei der es um das Zweite Vatikanum ging. Ich habe beim Klicken auf den Link, den
Sie gepostet haben, sofort „aquinas.de“ gesehen und die Verbindung mit dem Konzil und jener Sommerakademie
hergestellt… Mein Fehler. Danke nochmals, ich werde es mit Interesse hören und wenn sich die Gelegenheit
zum Austausch darüber ergäbe, würde mich das sehr freuen.
@chico flojo Danke für den Link. Leider war ich bei dieser Sommerakademie nicht dabei, habe aber anschließend
nur Gutes darüber gehört… Ich lade mir gerade die MP3s runter und werde sie mir heute abend bei einer
guten Tasse Tee anhören.
FSSPX und das Zweite Vatikanum Soweit ich weiß, lehnt die FSSPX das letzte Pastoralkonzil ja gar nicht
als ganzes ab, sondern nur die Punkte, in denen das Konzil der bis dahin gültigen Lehre widerspricht,
nämlich in genau den Punkten des Ökumenismus, der Religionsfreiheit in der Kollegialität der Bischöfe
(habe ich was vergessen?). Ich gehe gerne auch zur FSSPX in die Messe (nicht ausschließlich aber oft)
und habe es schon öfters mal erlebt, dass in der Predigt Sätze wie „Wie das Zweite Vatikanische Konzil
so schön formuliert hat“ (ohne Sarkasmus) oder „Wie es das Zweite Vatikanum so treffend gesagt hat“.
Vielleicht ist dies aber nur ein Einzelfall, aber ich habe von Seiten der FSSPX noch nie eine komplette
und totale Ablehnung des letzten Konzils erfahren sondern eine fundierte und kritische Auseinandersetzung,
vor allem mit den oben genannten Punkten. Nur schade, dass das wohl nicht so in der Öffentlichkeit wahrgenommen
wird, aber da scheint ja System hinter zu stecken…
@Goldengel: Augustinus Vom Augustinus halte ich nichts. Er war sehr eingebildet und unglaublich damit
beschäftigt, seine Gedanken nur um sich kreisen zu lassen. Er war ein Vollegoist und zwar purer Narziß.
Autsch! Haben Sie sich schon mal ernsthaft mit Augustinus beschäftigt? Er hat nämlich mehr gechrieben
als die Confessiones, die weitaus mehr sind, als eine Autobiographie. Die Lektüre dieses Buches hat mir
in einer bestimmten Situation sehr geholfen und entscheidend dazu beigetragen, dass ich nach langer Zeit
der geistigen Irrwege zurück zum katholischen Glauben gefunden habe. Ich kann mich in vielerlei Hinsicht
gut mit ihm identifizieren. Meine Heimatkirche ist ihm geweiht und das Fensterbild, das ihn bei seinem
eigentlichen Bekerungserlebnis weinend unter dem Feigenbaum zeigt, hat mich in meiner Kindheit sehr berührt,
ohne dass ich wusste, was es zu bedeuten hatte. Ich habe es erst vor einigen Jahren verstanden, als ich
die Confessiones las. Aber auch De beata vita und De magistro waren für mich sehr wegweisende Lektüren.
Nein, Augustinus was kein Egozentriker. Abgesehen davon, dass er einer der klügsten Kirchenväter war,
einer der wichtigesten und prägensten Denker unseres Glaubens, ein großer Schriftsteller aber gleichzeitig
auch tiefe Wahrheiten ganz einfach auszudrücken vermochte, ist er ein sehr „greifbarer“ Heiliger, jemand
der das Leben durchaus kannte. Geben Sie ihm eine Chance – Sie werden es nicht bereuen.
@Job @clericus @Job: Ich habe ganz vergessen, mich für „anthropozentrisch“ zu bedanken. Ich muss zugeben,
dass mir meine Wortschöpfung gleich ein wenig seltsam vorkam… @clericus: Recht haben Sie. Ich möchte
das jetzt auch nicht weiterführen und vor allem merke ich, dass mich die Auseinandersetzung mit den Positionen,
die Herr Berens hier vertritt sowie die Art und Weise, in der das geschieht, über ein vertretbares Maß
hinaus ärgert und das ist mir weder der Unfug, den er von sich gibt noch er selber einfach nicht wert.
Schade, dass das hier keine Newsgroup ist, denn dann würde Berens jetzt in meinem Killfile landen. Es
ist oft nicht einfach, nicht zu richten. Und letzten Endes ist die Vertiefung des eigenen Glaubens wichtiger.
Und das ist mein Schlusswort für heute. Allen eine gute Nacht und Gottes Segen
steph Ich habe in der letzten Zeit mehrfach den Versuch unternommen, mit ihm zu diskutieren. Dass man
generell keine Antworten von ihm bekommt, macht die Sache nicht einfacher. Ständig betont er einen gewissen
Diskussionebedarf in Glaubensfragen, weicht aber jeder Diskussion aus. Statt dessen kommen die üblichen
Plattitüden. Ich finde das sehr frustrierend und das trägt natürlich auch zu einer recht schlechten
Stimmung ihm gegenüber bei. Informationen über ihn und seinen musikalischen Werdegang finden Sie hier
www.musicalion.com/…mposer/view/id/10644. Ich habe mir jetzt vorgenommen, ihn zu ignorieren…
clericus: was mich an joberens ärgert Danke für Ihre sehr fundierten Beiträge! Sie haben Recht, es
ist mit der christlichen Liebe nicht vereinbar, Herrn Berens hier Beleidigungen um die Ohren zu hauen.
Ich kann nur von meinem Standpunkt aus sagen, dass es nicht die Positionen von Herrn Berens sind, die
mich auf die Palme bringen (gegen das Pflichtzölibat, Leugnung der Beichte als von Christus eingesetztes
Sakrament, Befürwortung der Abtreibung, Leugung der Transsubstantion und realen Gegenwart Christi im
Altarsakrament, etc, etc…). Es ist im Grunde auch nicht seine Arroganz, mit der er seine Privatmeinung
über die Lehre der Kirche stellt. Was mich echt ärgert, ist dass er bei all dem noch behauptet, er sei
ein Katholik, obwohl er, zusätzlich zu all dem Obengenannten, keine Gelegenheit auslässt, zu behaupten,
die Protestanten seien in allem schon „viel weiter“ und Frau Käßmann in den Himmel lobt. Ich denke,
es ist gerade diese Verlogenheit, die hier so einige ärgert.
Glaube und Verstand bei joberens und Augustinus Glauben ist ja gut und schön, aber auch da sollte man
den Verstand nicht vollkommen abzuschalten versuchen, was einige hier offenbar einige tun. Dass Josef
Berens dauernd versucht, Glaube und Vernunft gegeneinander auszuspielen, zeugt davon, dass er nicht weiß,
wovon er redet. Natürlich sind Glaube und Vernunft nicht voneinander zu trennen, wie schon der hl. Augustinus
lehrte (intellige, ut credas, verbum meum; crede, ut intelligas, verbum Dei) und was ja auch eines der
ganz großen Themen unseres Papstes ist. Laut Augustinus sind Glaube und Vernunft die beiden Kräfte,
die zur Wahrheit führen. Wer beide gegeneinander zugunsten seiner Privatmeinung auspielt, zeigt, dass
er beides nicht hat.
@joberens: game over Da stellt sich wieder die Frage nach der Realpräsenz auch über das Mahl Hinaus.
Es ist doch schwer vorstellbar, daß Gott sich zum Beispiel bei der Krankenkommunion im Rucksackt, in
der Aktentasche oder Handtasche neben der Schminkdose oder im Kofferraum eines Autos transportieren läßt.
Über diese Dinge lohnt es sich doch einmal in Ruhe nachzudenken. Ob die evangel. Kirche da der Wahrheit
vielleicht doch näher sein könnte? Glaubensabfall in der Öffentlichkeit kann nicht deutlicher sein,
als das, was Sie eben geschrieben haben. Sie sind schon lange nicht mehr katholisch. Jetzt sollten Sie
aber auch die Ehrlichkeit haben, ganz zum Käßmann-Verein zu wechseln, die sind Ihnen eh sympathischer…
Game over, joberens! Sie sollten nur nicht mehr die Glaubwürdigeit des Katholischen Kirche, von deren
Glauben Sie längst abgefallen sind (was Sie spätestens eben um 15:02 eindeutig demonstriert haben),
anzweifeln, damit machen Sie sich nur noch lächerlicher.
@Prälat Hinter: Völlig richtig! Da nämlich sehr viele Konzil-II-Abartige schon gar nicht mehr an die
Gegenwart des Herrn im Allerheiligsten Altarsakrament glaub(t)en, kam es denen ganz entgegen, dass das
Zentrum des Gotteshauses nicht mehr ein Tabernakel, sondern ein „Thron“ war, wo sie selbst mit Ihrem breiten
A… im Mittelpunkt residieren konnten. Ob jetzt nun der Tabelnakel das Zentrum ist oder das Kreuz, ist
eine vollkommen andere Frage. Tatsächlich stand der Tabernakel nicht immer im Zentrum sondern in Sakramentskapellen,
aber dafür war das Kreuz im Blickpunkt. Egal ob sakramental anwesend (im Tabernakel) oder sinnbildlich
(Kruzifix), Christus gehört in den Blickpunkt, Er ist das Zentrum der Liturgie, des Glaubens, des christlichen
Lebens. Aber von da ist Er entfernt worden und durch den Sitz dees Priester ersetzt worden. Der Mensch
hat sich in den Mittelpunkt des Gottesdienstes gesetzt und hat Christus verdrängt. Die Liturgie (und
somit auch vder Glaube) ist nicht mehr christozentrisch sondern homozentrisch, wenn es dieses Wort überhaupt
gibt.
@joberens Vielleicht bin ich auch ein wenig selbstdenkender und realistischer als Du Vor allem haben Sie
offensichtlich keine Ahnung, wie Sie hier mit jedem Beitrag unter Beweis stellen, Sie „Katholik“, Sie…
@Freinsberg Der Tabernakel soll nicht auf dem Zelebrationsaltar stehen. (Vgl. Grundordnung des Römischen
Messbuchs ³2002, n. 315.) Ich habe auch nicht geschrieben, dass der Tabernakel auf dem „Zelebrationsaltar“
stehen soll, wobei ich davon ausgehe, dass Sie einen sogenannten „Volksaltar“ meinen. Auf einen Hochaltar
würde ich jedoch einen Tabernakel erwarten (auch wenn er dort wohl erst im Barock hingekommen ist, denn
mittelalterliche Kirchen haben Sakramentskapellen…).
Der neue „Volksaltar“ ein wichtiges Zeugnis! Dieser Bistrotisch ist ein unheimlich wertvolles Zeitdokument,
denn er macht doch sehr anschaulich, welchen Wert man dem Altarsakrament vierzig Jahre nach der Demontage
des Messopfers noch zubilligt. Dieser Bistrotisch ist aussagekräftiger als 1000 Studien über den Glaubensverfall.
Besonders deutlich wird dies natürlich durch den Kontrast zum wunderschönen Barockaltar. Deswegen ist
es auch wichtig und richtig, dass jener durch den Bistrotisch besser zur Geltung kommt. So wird noch klarer,
mit welcher Pracht man die Opferstätte AD MAJOREM DEI GLORIAM in früheren Zeiten bedacht hat und wie
scheißegal es einem heute zu sein scheint.
@joberens: Frage Sie scheinen ja den Tabernakel für überflüssig zu halten. Wo sollte Ihrer Meinung
nach das Allerheiligste aufbewahrt werden? Oder ist das mit den Hostien und dem Lein Christ auch alles
eine Träumerei und unrealistisch? Ich bin auf Ihre Antwort gespannt.
Rodolfo Panetta: Ich denke (hoffe???) nicht. Trotz dieser Allgemeinplätze wird Erzbischof Zollitsch wahrscheinlich
noch 2010 den Purpur erhalten. Kann ich mir nicht vorstellen. In Rom weiß man auch, dass Erzbischof Zollitsch
eine Pfeife ist und seine etwas unglücklichen Äußerungen zum Theme Sünetod Jesu und dass der Mensch
im Fegefeuer die letzte Möglichkeit habe, sich für oder gegen Gott zu entscheiden, sind dort auch mit
Sicherheit gehört worden. Ich weiß, dass man dort zum Teil mit Unverständnis die Wahl von Mons. Zollitsch
zum Vorsitzenden der DBK zur Kenntnis genommen hat.
Plattitüden aus Rommersheim – the very best of joberens Menschseinsbeschneidung Pflichtzölibat Freitag,
1. Januar 2010 19:56 Es handelt sich beim Pflichtzölibat ganz allein um eine menschlich ersonnene ganz
enorme Menschseinsbeschneidung Freitag, 1. Januar 2010 20:57 Das ist auch gut so und lassen wir die, die
da glauben schreien zu müssen mal ruhig weiter schreien, wissend, daß Niemand, der halbwegs realistisch
ist, nicht im Geringsten daran denkt, an der bestehenden, guten Regellung für legale Schwangerschaftsabbrüche
etwas zu ändern. Samstag, 2. Januar 2010 14:14 Ich darf noch einmal auf meinen Beitrag von gestern 19:06
Uhr hinweisen. Samstag, 2. Januar 2010 19:40 Überlassen wir dem mündigen Leser doch sein Urteil über
die Beiträge und auch über ihre Schreiber Samstag, 2. Januar 2010 22:07 Leider ist hier ein ziemliches
amtskirchliches Versagen zu beklagen Sonntag, 3. Januar 2010 20:18 So wurde die Sexualität auch immer
mehr zum großen und beliebten Steckenpferd der Herren in Purpur, die darin offenbar eine willkommene
Möglichkeit der Menschseinsbeschneidung sehen. Sonntag, 10. Januar 2010 19:36 Amtskirchlich dürfte man
wichtigere Aufgaben haben, als zu versuchen, den Menschen die Sexualität zu regulieren zu versuchen Montag,
11. Januar 2010 16:46 Ich darf noch einmal auf meinen Beitrag von 16:42 Uhr verweisen Montag, 11. Januar
2010 17:23 Das große Problem unserer kath. Amtskirche ist, daß man sich unendlich weit von Jesus und
dem Evangelium entfernt hat Montag, 11. Januar 2010 17:48 to be continued (unfortunately…)
Danke für die Klarstellung, joberens. Genau so ist Fakt, daß die Beichte eine rein menschliche Erfindung
ist und ebenfalls nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat. Wer etwas anderes behauptes, versucht
wider besseres Wissen etwas Unwahres zu verbreiten. Aha. Also das Neue Testament und die Kirche versucht
in ihrer Lehre „wider besseres Wissen [sic] etwas Unwahres zu verbreiten“. Und Josef Berens www.musicalion.com/…mposer/view/id/10644
hat Recht. Danke, dass Sie das geklärt haben! In Fragen des Glaubens, der Moral und Disziplin sind Sie
natürlich absolut glaubwürdig. Nur schade, dass die „Herren in Purpur“ total erklärungsresistent sind,
was? Mein Vorschlag: Den nächsten Brief an den „Bruder Papst“ www.wir-sind-kirche.at/content/index.php?option=com_fir…
adressieren Sie richtig, und zwar nicht nach „Rom/Vatikan, Italien“ sondern an den Vatikanstaat, denn
der Vatikan ist nicht Italien, Sie Knallkopf! Mann, Mann, Mann…
@joberens: Dummheit, Häresie und Arroganz! So wohl das Pflichtzölibat wie auch die Beichte sind menschliche
Erfindungen und haben nichts mit Jesus und dem Evangelium zu tun. Dass das Pflichtzölibat sehr wohl auf
Jesus zurückgeht, ist Ihnen hier schon unzälige Male gezeigt worden. Dass die Beichte nichts mit Jesus
zu tun hat, ist entweder eine Lüge oder ein weiteres Zeugnis Ihrer abrundtiefen Ignoranz! Es ist nicht
nur Christus, der den Aposteln die Macht zur Sündenvergebung übertragen hat (Joh 20, 22 – 23), nein,
es ist Christus selber, der im Sakrament der Buße wirkt (vgl. KKK 1441f). Mit Ihrer Behauptung leugnen
Sie aber genau das. Und das ist Häresie! Mich ärgert nicht Ihre Dummheit. Mir tut es schon fast leid,
wie Sie diese hier Tag für Tag zur Schau stellen. Dagegen können Sie etwas tun, beispielsweise im Katechismus
der Katholischen Kirche die Absätze 1420 – 1494 zum Thema Beichte und Buße lesen. Was mich ärgert,
ist Ihre Arroganz, in der Sie Ihre Privatmeinung über die gesunden Lehre der katholischen Kirche stellen,
in der Sie mindestens ein heilsames Sakrament als „menschliche Erfindung“ ablehnen und sich so gegen Gott
stellen. Dass Sie aber genau das der katholischen Kirche und glaubenstreuen Katholiken vorwerfen, zeigt
wieder einmal Ihre Dummheit. Ich unterstelle Ihnen keine Boshaftigkeit! Was ich Ihnen unterstelle, ist,
dass Sie jedes Mal lügen, wenn Sie sich als „Katholik“ bezeichnen! Vielleicht sollten Sie mal Exerzitien
machen. Da müssen Sie nämlich die Klappe halten und zuhören…
@chico flojo Danke für das Zitat aus dem Römischen Katechismus. petrus.abaelard hatte ja schon Ähnliches
geschrieben, was durch den Eintrag in Lewis & Short erhärtet worden ist. Es ist gut, jetzt eine Katechismuserklärung
dazu zu lesen. Jetzt ist mir die Sache viel klarer. Danke and Sie beide und noch einen schönen Samstag –
ich bin dann jetzt auch mal weg.
r.ruhrgebietler: tibi nunc serviam ego non servant. ego ist das Personalpronomen für die erste Person
Singular, die Endung -nt steht aber für die dritte Person Plural. servant ist dritte Person Plural Präsens
Indikativ aktiv der Verbs servare, was so viel heißt wie „beobachten, behüten, bewachen.“ Was Sie geschrieben
haben, heißt „Ich nicht sie bewachen.“ Sie meinen aber wohl servire („dienen“). Also, entweder heißt
es [ego] non serviam. (Ich werde nicht dienen/ich möge nicht dienen) oder [ego] non servio (Ich diene
nicht). Das ego kann auch wegfallen, da die Person durch die Endung des Verbs ausgedrückt wird. Personalpronomina
werden nur gebraucht, um die Person besonders zu betonen. Ohne amo, amas, amat, amamus, amatis, amant…
geht es einfach nicht…
joberens kann es offensichtlich nicht fasen Ihr Lieben, versucht doch einmal Vertand anzunehmen und Euch
nicht zu viel in unrealistischen Träumereien und Fantasien zu verlieren. Danke, dass Sie jetzt klar gemacht
haben, was Sie von den Worten Jesu, Seinem Wirken durch die Priester, ja vom Heilsgeschehen halten: „unrealistische
Träumereien und Fantasien“. Ich denke deutlicher kann man seinen Abfall vom Glauben nicht bekunden. Darum
auch hier das Wort Jesu, wer es fassen kann, der fasse es. Sie zeigen eindeutug, dass Sie es nicht fassen
können. Schade.
@chico flojo Ja, ich habe es gerade gelesen. Die üblichen Worthülsen und kein offensichtliches Interesse,
auf die hier vorgebrachten Argumente einzugehen… Danke schön, auch ich empfinde Ihre Beiträge als
eine wirkliche Bereicherung hier. :)3
chico flojo: Danke, dass Sie das so deutlich machen! Genau das ist ja die Ursache für das mangelnde Verständnis
des Zölibats, nämlich der Verlust der Opfertheologie. Wo die Messe nicht mehr als Opfer wahrgenommen
wird sondern nur noch als Mahl, wird die Voraussetzung der kultischen Reinheit zum Opfer auch nicht mehr
verstanden, denn es reicht ja, sich vor dem Essen die Hände zu waschen. Ebenso wird tatsächlich kaum
noch wahrgenommen, dass der Priester beim Messopfer, in der Beichte etc in persona Christi handelt. Wo
das Handeln Gottes durch die Hände des Priesters profaniert wird, kann es auch kein Verständnis für
den Zölibat geben.
joberens contra Jesus joeberns: Jesus hat bekanntlich zu allem, was ihm wichtig erschien auch etwas gesagt.
Zur menschlichen Sexualität hat er nie auch nur ein einziges Wort verlauten lassen, was doch einwandfrei
bedeuten müßte, daß er ein normales Verhältnis dazu hatte, ja sie als Mensch vielleicht sogar selbst
gelebt hat. Das Gegenteil ist jedenfalls nicht zu beweisen. Jesus: Denn es ist so: Manche sind von Geburt
an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht –
um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es. Mt 19, 12 Wenn jemand zu mir kommt
und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet,
dann kann er nicht mein Jünger sein. Lk 14, 26 Ich denke, der mündige Leser sollte selber entscheiden
wer hier recht hat…
Rechercheur: Noch einmal… @Walther: Ich glaube, wir reden von verschiedenen „Personen“. Ich vom heutigen
Verstännis, und Sie von einem im Mittelalter gebräuchlichen Wort. Schade also, ich hatte gehofft, Sie
hätten sich in diesem Punkt etwas von den lästerlichen Lehren der Kirche entfernt. Egal: Ich lasse Ihnen
ihr Bild gerne, solange Sie nicht versuchen, es mir aufzudrängen. Ich versuche Ihnen gar nichts aufzudrängen,
ich wehre mich gegen Ihre Wortverdrehereien und versuche, Ihnen klarzumachen, was die Kirche seit den
erstebn Konzilien lehrt. Sie können das annehmen oder verwerfen, aber hören Sie auf, hier die Begriffe
durcheinanderzubringen. Wir reden nicht von verschiedenen „Personen“ – nach christlicher Lehre sind Gott
Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist nicht eine Person sondern drei Personen des einen Gottes – wesensgleich
eine Substanz. Das hat auch mit dem Unterschied zwischen mittelalterlichem und heutigem Verständnis der
Begriffe zu tun, sondern die Lehre der Kirche, die auf die Konzilien der ersten Jahrhunderte zurückgeht.
Vgl. KKK 249 – 267.
@Rechercheur: Danke, dass Sie zugeben, dass ich Recht hatte und Sie sich dank Ihrer abgrundtiefen Ahnungslosigkeit
bis auf die Knochen blamiert haben. Oder können Sie kein Latein? Ich hoffe für Ihre Süße, dass Sie
sich gleich im Bett besser anstellen als hier, sonst wird’s fpr Sie noch mal so richtig peinlich…
Rechercheur Gott der Vater, Gott der Sohn und Gott der Heilige Geist sind nicht eine Person wie Sie behauptet
haben sondern nach der Trinitätslehre drei Personen des einen und einzigen Gottes. Siehe mein Zitat unten.
Sie können das aber auch im Katechismus nachschauen. Es gibt genügend Quellen, die Sie konsultieren
können.
@Rechercheur Katholische Trinitätslehre kurzgefasst: Qui cum unigenito Filio tuo et Spiritu Sacto usus
es Deus, unus es Dominus: non in unius singularitate personae, sed in unius Trinitate substantiae. Aus
der Praefation von der allerheiligsten Dreifaltigkeit. Verstehen Sie jetzt, warum Ihre Aussage Denn nach
den von Ihrer Kirche propagierten Trinitätslehre sind der Herr und der Sohn ein und dieselbe Person.
schlicht und ergreifend dummes Zeug ist?
Paulaner Wahrscheinlich haben Sie Recht. Es ist nur ärgerlich, wenn einer meint, er könne die Trinitätslehre
als falsch deklarieren und enthüllt dabei eine Unkenntnis des Sachverhalts, die schon erschreckend ist.
Rechercheur: keine Anschuldigung sondern Tatsache Sie haben geschrieben: Denn nach den von Ihrer Kirche
propagierten Trinitätslehre sind der Herr und der Sohn ein und dieselbe Person. Und dieser Satz offenbart
Ihre blanke Unkenntnis. Er ist schlicht und ergreifend falsch. Das ist auch keine Anschuldigung sondern
eine Tatsache. Vielleicht sollten Sie sich nicht ereifern, sondern sich erst mal informieren?
Rechercheur: Falsch! Denn nach den von Ihrer Kirche propagierten Trinitätslehre sind der Herr und der
Sohn ein und dieselbe Person. Sie sollten sich erst einmal über die Trinitätslehre schlaumachen bevor
Sie sich hier immer weiter reinreißen.
@joberens: Hören Sie auf, Ihre Sexbesessenheit auf andere zu übertragen! Man sollte doch endlich auch
den Priestern ein ganz normales Menschsein gönnen und zugestehen Priester haben aber aufgrund Ihrer Berufung
kein „ganz normales“ Menschsein, was immer Sie auch darunter zu verstehen. Und übrigens gehört der Verzicht
auf seine Sexualität um der Nachfolge Christi willen auch zum „ganz normalen Menschsein.“ Der Mensch
kann auch ohne Poppen ein ganz normaler Mensch sein. Das macht ihn ja gerade zum Menschen! Und das sind
Fakten, lieber joberens! Hören Sie bitte auf, Ihre Fixierung auf die Sexualität auf Priester zu übertragen.
Und wenn Sie was über vorbildliches Priestersein erfahren wollen, so empfehle ich die Lektüre eines
Buches über den hl. Pfarrer von Ars. Mehr Informationen über die Nachfolge Christi finden Sie – und
jetzt halten Sich fest – im Neuen Testament und in der Nachfolge Christi.
@Regina Wer es aber nicht fassen kann, der sollte trotzdem katholischer Priester werden können. Ich denke
nicht. Bei all den Gründen für den/das Zölibat, ist ja wohl der Ruf Jesu nach Ehelosigkeit um des Himmelreiches
willen (Mt 19,12) (den Sie ja auch teilweise zitieren), derjenige, der für jemanden, der als Priester
die Nachfolge Jesu antritt, schwerwiegend genug sein. Wer dazu nicht fähig ist, sollte kein Priester
werden. Übrigens sollte sich joberens mal diesen Vers genau anschauen bevor er das nächste Mal was davon
faselt, diese „Menschheitsbeschneidung“ sei nicht durch das Evangelium oder Jesus zu begründen. Es kann
aber wohl nicht lange dauern, bis die Behauptung aufgestellt wird, diese Aussage sei keine authentische
und dem Text später hinzugefügt… Bin mal gespannt…
@Goldengel: gute Empfehlung für joberens! Jeder Mann kann zu der evangelischen Kirche gehen und dem Herrn
dieser Welt dienen. Dieser Lapsus enthält wahrscheinlich mehr Wahrheit als Sie wohl beabsichtigt haben
und als Empfehlung für den weiteren Lebensweg von Herrn Josef Berens. Er sollte die Ehrlichkeit haben,
zu den Evangelischen zu gehen, wo er da ja schon den Chor leitet. Katholisch ist er wohl schon lange nicht
mehr, denn er stellt seine eigene Meinung ja grundsätzlich über die gesunde Lehre und Disziplin der
katholischen Kirche. Wenn er ganz konvertieren würde, dann bräuchte er auch nicht mehr so unehrlich
zu sein und sich selber als „Katholik“ zu bezeichnen. Und da er ja sich ja solche Sorgen wegen angeblicher
„Menschheitsbeschneidungen“ macht, den Massenmord an ungeborenen Kindern gutheißt und hier generell den
Sexprotz gibt, dient er bereits dem Herrn dieser Welt.
Sprachliche Differenz und ihre Bedeutung @sefirot Aber wo liegt außer der rein sprachlichen Differenz
der Unterschied, ob ich an die eine heilige katholische und apostolische Kirche glaube oder ob ich die
eine heilige katholische und apostolische Kirche glaube. Tja, wenn ich das wüsste. Es muss da einen Unterschied
geben, denn sonst gäbe es da nicht die sprachiche Differenzierung. Im Gegensatz zu Vatikanum II. hat
man sich sich bei früheren Konzilien in Genauigkeit und Eindeutigkeit der Formulierungen geübt (diesen
kleinen Seitenhib konnte ich mir nicht verkneifen…). Ich denke aber, dass die Erklärung von petrus.abaelard
sehr zutreffend ist, wobei es laut Lewis & Short „credo in“ auch mit einem Sachbezug gibt: B. With the
prevailing idea of bestowing confidence, to trust to or confide in a person or thing, to have confidence
in, to trust. Was die Erklärung von petrus.abaelard untermauert, ist dass Lewis & Short besonders auf
den Personenbezug der Konstruktion „credo in“ im ekklesiastischen Letein hinweisen und ein paar Beispiele
dafür geben: 2. Esp., with in and acc. of pers., to believe in, trust in (eccl. Lat.): „hoc est ergo
credere in Deum, credendo adhaerere ad bene coöperandum bona operanti Deo,“ Aug. Enarr. in Psa. 77, 8:
„qui fidem habet sine spe ac dilectione, Christum esse credit, non in Christum credit,“ id. Serm. 144,
2: „qui credit in Filium habet vitam aeternam,“ Vulg. Johan. 3, 36 et saep Hier www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3A…
der komplette Eintrag.
@Janos @Sefirot @Janos: Ich habe gerade einen Schott von 1927 vorliegen und der übersetzt Und an e i
n e, heilige, katholische und apostolische Kirche. Wie dem auch sei – wissen Sie, ob das Nicäno-Konstantinopolitanum
ursprünglich auf Griechisch oder Latein verfasst worden ist? Ich kann da gerade nichts zu finden… @ Sefirot:
Ich denke, dass Präzision, gerade bei solch wichtige Texten wie das Glaubensbekenntnis, von absoluter
Wichtigkeit ist. Wenn ich falsch zitiere (und wenn es auch nur eine Präposition zun viel ist), erwarte
ich irgendwie, dass mich jemand korrigiert, denn jede Ungenauigkeit kann zu einer Bedeutungsänderung
führen.
Schon traurig, wenn man noch nicht einmal das Credo kennt… clarissa colonia schrieb: probieren Sie’s
doch mal mit dem Denzinger [D1-39], vielleicht klappt’s dann auch mit dem Credo … Schlimm genug, wenn
es schon falsch zitiert wird. Noch schlimmer, wenn Leute auch noch darauf bestehen, es hieße nämlich
„et in unam sanctam catholicam et apostolicam ecclesiam“ [Janos-de-Finstere] Ich fürchte, Denzinger wäre
eine Überforderung. Leute, ihr habt doch alle einen Schott zuhause, oder? Dann schaut mal nach! Kostenloser
Hinweis: im Zitat von Janos ist eine Präposition zu viel…
@Goldengel Auch Sie sollten vielleicht mal Lumen Gentium 48 – 51 lesen. Sie werden sehen, dass „der ganze
Heiligenkram“ in keinster Weise den Aussagen Jesu widerspricht.
@joberens: Heiligsprechung nicht mit Jesus zu begründen? Ich gehe mal davon aus, dass Sie das folgende
Zitat als „von Menschen gemacht“ zurückweisen, aber ich bringe es trotzdem. Vielleicht interessiert Sie
ja, was die Kirche, zu der Sie behaupten zu gehören, in bezug auf Heilige lehrt: Wenn wir nämlich auf
das Leben der treuen Nachfolger Christi schauen, erhalten wir neuen Antrieb, die künftige Stadt zu suchen
(vgl. Hebr 13,14 und 11,10). Zugleich werden wir einen ganz verläßlichen Weg gewiesen, wie wir, jeder
nach seinem Stand und seinen eigenen Lebensverhältnissen, durch die irdischen Wechselfälle hindurch
zur vollkommenen Vereinigung mit Christus, nämlich zur Heiligkeit, kommen können. Im Leben derer, die,
zwar Schicksalsgenossen unserer Menschlichkeit, dennoch vollkommener dem Bilde Christi gleichgestaltet
werden (vgl. 2 Kor 3,18), zeigt Gott den Menschen in lebendiger Weise seine Gegenwart und sein Antlitz.
In ihnen redet er selbst zu uns, gibt er uns ein Zeichen seines Reiches, zu dem wir, mit einer so großen
Wolke von Zeugen umgeben und angesichts solcher Bezeugung der Wahrheit des Evangeliums, mächtig hingezogen
werden. Lumen Gentium 50.
joberens Heiligsprechungen sind nicht mehr und nicht weniger als rein menchliche Akte, die mit nichts,
also weder mit Jesus noch mit dem Evangelium zu begründen sind. Falsch. Ich denke, dass Heiligsprechungen
sehr wohl mit dem Evangelium zu begründen sind. Allerdings mit dem Evangelium der Heiligen Schrift und
nicht mit dem Evangelium nach Josef Berens. Und genau da ist der Knackpunkt. Interessieren würde mich
auch, warum denn das Wort vom Binden und Lösen nicht authentisch sein soll aber andererseits habe ich
genug Zeit in Seminaren in Biblischer Theologie verbracht und ich kann mir denken, wie so was läuft.
Traurig finde ich, dass Sie anscheinend den Trends der „historisch-kritischen Exegese“ mehr Vertrauen
und Glauben schenken als dem, was im NT steht und darüber hinaus dem, was die Kirche lehrt. Ärgerlich
finde ich, dass Sie sich dabei noch als „Katholik“ bezeichnen. So sind sie eben nur rein meschliche, bedeutungslose
Spielereien. Finden Sie das nicht anmaßend?
@clarissa Sehr schön! Leider lässt mein müder Geist es heute nicht mehr zu, in adäquater Form zu
antworten, deshalb belasse ich es damit, gute Nacht zu sagen. :(3
Joberens steht für eine aussterbende Generation Mit Sprüchen wie die, welche Josef Berens hier verbreitet,
bin ich groß geworden. Zuerst fand ich das natürlich auch alles ganz toll – wir, die mündigen Christen,
die in der Nachfolge der einfachen Zimmerleute und Fischer stehen, die im Grunde doch nur wollten, dass
wir uns alle uns liebhaben. Gemeinschaft bilden. „Evangelium“ eben. Selber denken. Uns von oben nix sagen
lassen. Im Theologiestudium ging das dann mit „historisch-kritischer“ Gehirnwäsche Hand in Hand weiter.
Dass Maria eine Jungfrau war, ist doch nur ein Übersetzungsfehler vom Hebräischen ins Griechische. Und
so weiter… Und dann war irgendwann der Glaube einmal ganz weg. Kein Wunder. Es war eine Fügung Gottes,
dass ich, als ich es am nötigsten hatte, die Tradition kennenlernen durfte… Solche Typen wie Joberens,
die in den 60er Jahren steckengeblieben sind, mit ihren altliberalen Sprüchen sind religiöse Brunnenvergifter,
die die spirituelle und moralische Talfahrt nicht nur der Kirche sondern auch unseres ehemals christlichen
Europas mitzuverantworten haben. Was Mut macht, ist dass die Generation der religiösen Brunnenvergifter,
für die Josef Berens exemplarisch steht, im Aussterben begriffen ist. Bleibt zu hoffen, dass möglichst
viele junge Leute mit der heilsamen Tradition und der gesunden Lehre der katholischen Kirche in Berührung
kommen. Wenn ich sehe, wieviel Engamenet junge Christen im Bereich der Tradition zeigen (egal ob bei FSSP,
FSSPX oder sonst wo), dann macht das schon Hoffnung…
@joberens: Heuchelei unerträglich Ich denke, wir Katholiken Sie haben sich doch schon längst als Katholik
verabschiedet. Sie sollten mal Ihre kleinen Ohren ganz weit aufmachen, Ihren großen Mund ganz fest zumachen
und hören, was uns unsere Kirche lehrt. Und das sollten Sie gläubig, demütig und dankbar annehmen.
Statt dessen faseln Sie was von wegen „Evangelium“ und suchen sich aus, was Ihnen gefällt, lehnen aber
alles als „von Menschen gemacht“ ab, was Ihnen nicht in den Kram passt. Und somit, so lehrt uns der hl.
Thomas von Aquin, haben Sie keinen Glauben. Andere christliche Kirchen, wie auch die evangelichen Kirchen
sind dem Evangelium da wesentlich näher, Es gibt keine „anderen christlichen Kirchen“. Das hat die Glaubenskongregation
auf Basis der Aussagen des letzten Konzils klipp und klar erklärt. Und wenn es Ihnen bei den protestantischen
Gemeinschaften so gut gefällt (wo Sie da ja schon „nun seit ca. 10 Jahren Organist und Chorleiter der
evangelischen Gemeinde in Prüm“ hauptberuflich tätig sind), seien Sie doch bitte so ehrlich und gehen
Sie dann ganz rüber. Hören Sie nur bitte auf, sich als „Katholik“ zu bezeichnen, denn diese Heuchelei
ist unerträglich.
@r.ruhrgebietler JP-II hat so manchen Bock geschossen in Glaubensfragen! Deswegen soll und wird er nicht
seelig und erst recht nicht Heilig gesprochen. Ich bin da nicht so optimistisch…
@r.ruhrgebietler: obwohl es ja verschiedene Riten gibt Die byzantinische Liturgie, die ja auch in einigen
der mit uns unierten Kirchen gefeiert wird, oder die Liturgie der Maroniten (Antiochenischer Ritus) sind
sicherlich auch ganz besondere liturgische Erlebnisse. Wenn ich die Möglichkeit hätte, öfters an einer
byzantinischen Liturgie (in Einheit mit Rom) teilzunehmen, dann würde ich das aber tun. Dennoch sind
wir hier im Westen Teil der Lateinischen Kirche und dem Lateienischen Ritus verpflichtet. Bei all dem
Gesäusel von Gemeinschaftsfeier fällt wohl kaum einer der liturgischen Wildsäue, die Woche für Woche
und Tag für Tag meinen, sie müssten das Rad neu erfinden, ein, dass gerade die Zugehörigkeit zum Lateinischen
Ritus Gemeinschaft bedeutet und diese Gemeinschaft eben durch die Endloskreativität, die sich in der
Zerstörung der Liturgie äußert, kaputt gemacht wird. Die destrktiven Auswirkungen auf den Glauben sind
ja wohl offensichtlich.
Ottonis Leider, und diese Erfahrung habe ich in den Weihnachtstagen, als ich oft den direkten Vergleich
zwischen dem klassischen röm. Ritus und recht gemeinschaftsorintierten Novus Ordo Auswüchsen hatte (meiner
Familie zuliebe), steht aber oft nicht Christus sondern der Mensch und die Gemeinschaft in der Mitte.
Ein strenges Festhalten am Ordo Missae anstatt der eigenen Kreativität ihren Lauf zu lassen, wäre schon
ein erster Schritt, um Christus wieder in die Mitte zu holen. Die Liturgie ist nichts zum basteln, sie
ist keine allgemeine Spielwiese für Pastoralrefernten und Liturgieausschüsse. Es gibt das Missale Romanum
in der defizitären Form von Paul VI. und, was für den Glauben und die Spiritualität sicherlich besser
ist, das Missale vom hl. Pius V. Ich habe mich vor ein paar Jahren entschlossen, so weit es möglich ist,
zu Messen zu gehen, die nach den Büchern von 1962 gefeiert werden (durch das ich meinen Glauben wiederentdeckt
habe). Ich persönlich kann damit besser leben als mit dem MR von 1969 (mit dem ich großgeworden bin
und mit dem ich einst meinen Glauben verloren hatte). Und die alte Form ist christozentrisch!
„Messe lesen“ und „Messe hören“ Man braucht noch nicht einmal ein traditionsverbundener Katholik zu sein,
um mit diesen Begriffen keine Probleme zu haben. Sicherlich ist es angebrachter zu sagen „Messe zelebrieren“
oder „feiern“. Aber… Messe „lesen“ setzt voraus, dass sich der Zelebrant an das Missale Romanum hält,
nichts hinzufügt, nichts weglässt. Und das ist leider recht selten heutztutage. Statt dessen liegen
Ringbücher auf dem Altar, Orationen werden entweder vom Liturgieausschuss verfasst oder einfach improvisiert.
An den Hochgebeten wird „live“ herumgebastelt und am besten sind die Priester, die alles, was sie in der
Messe tun, kommentieren. Klar, dass man in solchen Kreisen lieber von „feiern“ redet. Aber was wird denn
da gefeiert? Nicht die Messe sondern sich selber! Und genau das ist der Grund, warum ich nur noch zur
Messe nach den Büchern von 1962 gehe bzw zu einer Benediktinerabtei in meiner Nähe, in der man sich
an das MR hält und man auch getrost Mundkommunion machen kann.
@steph: Überschrift das ist aber auch gerade für mich die Spannung, der doch relativ sachliche Inhalt
des Artikels steht in einem gewissen Spannungsverhältnis zur tendenziell reißerischen Überschrift.
Warum aber? Ich vermute einfach mal, dass Artikel und Überschrift nicht vom selben Autor stammen, das
würde die Spannung ohne ersichtlichen Grund erklären. Andererseits ist mir schon mehrfach aufgefallen,
dass auf kreuz.net Überschrift und Text öfters mal in einem gewissen Spannungsverhältnis stehen. Vielleicht
soll durch die etwas reißerische Überschrift einfach das Interesse geweckt werden?
@eigerhar Ist Mohammed zuerst kein Eigenname, sondern ein Titel: Der Gebenedeite (lat. Benedictus). Also
nennen die Muselmanen unseren Papst Mohammed XVI.?
Kairos: Wortwahl der Überschrift So fein suggerierend: Dies ist die Strafe für ihn… Wie pietätlos
sind die widerlichen Schreiberlinge in der +-net-Redaktion? Ich denke, Sie interpretieren jetzt da etwas
rein, was nicht beabsichtigt ist, vor allem wenn man den Artikel zur Überschrift liest. Und wenn die
Wortwahl bei kreuz.net eines nicht ist, dann ist das „fein suggerierend“…
Regina 1961: Wie bitte??? Der Geist und die Auswirkungen des 2. Vatikanischen Konzils sind weder neuheidnisch
noch modernistisch. sie sind katholisch. Also, Sie nennen den eklatanten Glaubensverfall, der dem 2. Vatikanum
gefolgt ist, „katholisch“? Und wenn der Geist und Auswirkungen des letzten Konzils nicht neuheidnisch
und modernistisch sind, was, bitte schön, ist denn Ihrer Meinung nach neuheidnisch und modernistisch?
Sefirot Ich habe auch nichts gegen Frauen in Hosen, aber wenn an den Bekenntnisschulen Rock getragen wird,
ja, dann ist das eben so – keiner wird ja gezwungen, da seine Kinder hinzuschicken. Ist eben die Kleidung,
die Schülerinnen einer traditionell katholischen Schule auszeichnet. In anderen Ländern gibt es Schuluniformen,
was keine schlechte Idee ist. Der Wettbewerb unter Schülern, wer denn jetzt die teuersten Markenklamotten
trägt und der, dessen Eltern sie sich nicht leisten können, ist der Depp, hört so auf oder ist zumindest
eingeschränkt. Und so ein Rock, der bis zu den Knöcheln geht, ist eben züchtiger als eine enge Jeans,
die so eben da anfängt, wo normalerweise dei Schambehaarung anfängt und die hinten schön das Arschgeweih
sichtbar macht.
@Sefirot Mädels nur in Röcke. Züchtige Kleidung schadet eigentlich nicht. Jungs keine Turnschuhe. … außer
im Sportunterricht. Es gibt auch anständiges Schuhwerk. Pop-Musik ist verboten. Statt dessen wird das
instrumentale und vokale Musizieren gefördert und die Schülerinnen und Schüler sind geschützt vor
der oberflächlichen und körperorientierten Popkultur, die eh immer schlimmer wird. und Lese-Zensur für
viele Bücher… Schon ok wenn ein Auge drauf geworfen wird. Schließlich geht es hier um Bekenntnisschulen.
Ist doch im Grunde nicht anders als in anderen katholischen Schulen bevor man anfing, hinter dem Zeitgeist
herzulaufen…
Thomas von Aquin sagt Josef Berens hat keinen Glauben Blinder Glaube Wer blind katholisch glaubt und nicht
wagt selbst zu denken, wer nur tut, was der Papst erlaubt, einen Teil seines Menschseins tut verschenken.
Doch wer sich orientiert an Evangelium un Jesus Christ hat am Ende mehr gelebt und auf gutem Wege ist.
Stammt dieser poetische Erguss von Ihnen? Ich habe hier was gefunden, leider nur auf Latein, aber ich
denke, Sie werden die Übersetzung finden (falls es Sie interessiert): Manifestum est autem quod ille
qui inhaeret doctrinae Ecclesiae tanquam infallibili regulae, omnibus assentit quae Ecclesia docet. Alioquin,
si de his quae Ecclesia docet quae vult tenet et quae vult non tenet, non iam inhaeret Ecclesiae doctrinae
sicut infallibili regulae, sed propriae voluntati. Et sic manifestum est quod haereticus qui pertinaciter
discredit unum articulum non est paratus sequi in omnibus doctrinam Ecclesiae (si enim non pertinaciter,
iam non est haereticus, sed solum errans). Unde manifestum est quod talis haereticus circa unum articulum
fidem non habet de aliis articulis, sed opinionem quandam secundum propriam voluntatem. Summa Theologica
II. II. Q5. A3
@Krippenausstellung B/S: das nimmt Ihnen keiner ab. Diese Figurengruppe in Form einer „Krippe“ soll NICHT
die heilige Familie an sich darstellen Für den Fall, dass Ihr Posting kein Fake ist: – Das Exponat ist
in einer Krippenausstellung zu sehen. Landläufig verbindet man mit Krippenausstellungen, Darstellungen
der Heiligen Familie. – Das Exponat zeigt ein weibliches Schwein, ein männliches Schwein, ein kleines
Schwein in einer Futterkrippe und darüber ein Schwein mit Flügeln. Dass diese „Figurengruppe“ nicht
die Heilige Familie „an sich“ darstellen soll nimmt Ihnen keiner ab.
@Gotthard Das Wort ist Fleisch geworden … aber nicht als Schweinefleisch… Lieber Gotthard, ich denke,
ich brauche Ihnen nicht zu erklären, dass die Menschwerdung Gottes – ein konkretes, historisches Ereignis
und kein Sinnbil für irgendetwas – das größte ereignis der Menschheitsgeschichte ist. Gott wird Mensch
und so erhalten wir Anteil an Seiner Göttlichkeit. In der Präfation von Weihnachten ist von einem „wunderbaren
Tausch“ die Rede. Und dieses Ereignis mit Schweinen darzustellen, ist nicht nur repektlos, nein, auch
noch blasphemisch. Aber das gehört ja in unserer heuten zeit zum „guten Ton“. Was ich viel ärgerlicher
finde, ist daß eine solche Sauerei, die gläubige Katholiken in ihren religiosen Empfindungen verletzt,
auch noch von Ihnen auf heuchlerische Weise mit Bibelversen verteidigt wird.
@Gotthard: noch katholisch? Die gezielte Verletzung der Religion kann man auch hineininterpretieren …
meine religiösen Gefühle sind jedenfalls nicht verletzt worden. Also als Katholik fühle ich mich in
meinen religiösen Gefühlen verletzt wenn z.B. die selige und allzeit reine Jungfrau Maria als Sau dargestellt
wird, der heilige Josef als Eber und der Heiland in der Krippe als Ferkel. Ich frage mich, ob Sie sich
noch als „katholisch“ bezeichnen, wenn Sie eine solche Darstellung bestenfalls „interessant“ finden, aber
„Stille Nacht“ Ihre religiösen Gefühle verletzt.
@Gotthard Im Vatikan ist „man“ schon seit Jahrzehnten von der deutschen Kirche und seinem Episkopat begeistert.
Anders wäre die Berufung so vieler Bischöfe und Theologen auf römische Posten nicht zu erklären: Ratzinger,
Kasper, Cordes usw. Die Mitgliedschaft so vieler deutscher Bischöfe in den vatikanischen Kongregationen
ist schon bezeichnend. Nun sind die von Ihnen Genannten keine deutschen Ortsbischöfe bzw. Vertreter der
deutschen Diözesanbischöfe und wohl weder „Ratzinger“ noch „Cordes“ noch „Kasper“ würde einen solchen
häretischen Stuss reden wir Erzbischof Zollitsch (hoffe ich mal…). Desweiteren, lieber Gotthard, können
Sie mir glauben, dass man im Vatikan die traditionell antirömische Haltung des deutschen Episkopates
zur Kenntnis genommen hat und davon nicht begeistert ist. @HeinrichderZweite Rom hat wohl gemerkt, dass
es sich auf lange Frist die Lebensgrundlage wegmodernisiert. Als Anflug von gutem Willen würde ich das
allerdings nicht bezeichnen. Dazu sind die Modernisten zu verstockt. Ich stimme Ihnen voll zu. Ich denke,
diese Erkenntnis, dass man sich so langsam selber wegmodernisiert, hat etwas mit unserem jetzigen Papst
zu tun, über dessen Aufgeschlossenheit der Tradition und ihren Vertretern gegenüber, sich so manch einer
ärgert.
„in großer Einheit zum Heiligen Vater“ Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wies die Kritik
entschieden zurück: „Sowohl Kardinal Lehmann als auch Erzbischof Zollitsch stehen in großer Einheit
zum Heiligen Vater und zu den katholischen Bischöfen der Weltkirche und ganz auf dem Boden der katholischen
Lehre, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil zuletzt festgestellt hat“, betonte ZdK-Sprecher Theodor
Bolzenius in Bonn. FOCUS www.focus.de/…oefe_aid_468986.html Diese Dreistigkeit seitens des ZdK-Sprechers
ist kaum zu glauben. – Wer hat den die Königsteiner Erklärung verfasst? – Haben Kardinal Lehmann das
Motu Proprio Ecclesia Deiumgesetzt? – Setzen Kardinal Lehmann das Motu Proprio Summorum Pontificum um?
– Ist das Kelchwort pro vobis et pro multis mittlerweile richtig übersetzt? Die Liste ließe sich fortsetzen.
Zur Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils: lehrt das letze Konzil, dass Jesus aus Solidarität mit den
Menschen gestorben ist und dass der Mensch sich nach dem Tode noch mal für oder gegen Gott entscheiden
kann? Wohl ehr nicht. Die FSSPX sind ehr in Einheit mit dem Lehramt und dem Heiligen Vater als die oben
genannten Vertreter des deutschen Episkopates.
@Gotthard … diese Meldungen werden das Ansehen des Pius-Vereins in Rom sehr erhöhen … Lassen Sie
mal Ihr Wunschdenken. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Eine oder Andere im Vatikan, den Aussagen
Pater Schmidtbergers zustimmen werden oder denken Sie etwa, dass man im Vatikan von unserem antirömischen
Episkopat, dass sich seit Jahrzehnten in erster Linue durch Ungehorsam gegen den Papst auszeichnet, durchweg
begeistert ist?
@timpressum: Ihr Kampf gegen Windmühlen, oder finden Sie’s vielleicht doch auch „geil“? aber vielleicht
bin ich deshalb so achtsam gegenüber Leuten, die kreuz.net geil finden Dazu gehören Sie doch auch, oder
warum haben Sie bis zum jetzigen Zeitpunkt hier schon 1.265 Beiträge verfasst?
@Pascal123: wie bitte? [Pater Schmidtberger] als nicht wirkliches Mitglied der Katholischen Kirche Pater
Schmidtberger ist nicht nur durch die Taufe „wirkliches Mitglied der katholischen Kirche“ sondern auch
gültig geweihter Priester. Die Tatsache, dass er durch die fehlende Inkardination suspendiert ist, macht
ihn nicht zu einem minderwertigen „Mitglied“ der katholischen Kirche.
@Gotthard Die Zeitung hat schon die Brisanz dieses Flugblattes erkannt – und seine spalterische Tendenz,
die auch sehr gut im Leserbrief dieses suspendierten Priesters klar wird. Bitte erklären Sie mir mal
die „spalterische Tendenz dieses Flugblattes“ und warum diese „auch sehr gut im Leserbrief“ des Priesters
klar wird.
@Gotthard: Haben Sie da genauere Information zu? Dieser Pfarrer hat sich von einer Front nationale Lobby
instrumentalisieren lasssen Oder ist das nur Polemik?
@timpressum: Zwei Bitten Waru sollten die Leute auch in eine Hütte gehen, in der Männer, die sich Priester
schimpfen und kein reguläres Amt in der Kirche haben, eine ungültige Messe lesen? 1. Bitte erläutern
Sie, warum Sie der Meinung sind, die Priester der FSSPX seien keine Priester. Ich entnehme das Ihrer Formulierung
„Männer, die sich Priester schimpfen.“ Wenn Ich Sie falsch verstanden haben, bitte ich um Entschuldigung.
2. Bitte erklären Sie mir auch warum die Messen, die von Priestern der FSSPX gelesen werden, Ihrer Meinung
nach „ungültig“ sind. Ich freue mich auf Ihre Antwort.
@noch ein Landorganist Danke für die Antwort bzgl. der Kanontafeln. Also ist davon auszugehen, dass die
da nur zur Zierde stehen? sich provoziert fühlen dürfen im neuen Jahrtausend nur noch die Moslems. Und
die dürfen danach auch noch nach Belieben die Sau rauslassen und dafür viel wohlmeinendes Verständnis
von den professionellen Gutmenschen einschl. V2-Sektierern ernten. Sie haben das sehr treffend auf den
Punkt gebracht! :)3
Neuer Ritus? Die Kanontafel, die im Video auf der Evangelienseite des Altares zu sehen ist, lässt aber
darauf schließen, dass hier die klassische Liturgie gefeiert werden solle. Zumindest kenne ich Kanontafeln
nur aus der der tridentinischen Messe, im NOM (auch in der richitigen Richtung und in der angemessenen
Sakralsprache zelebriert) habe ich sie noch nie gesehen. Vielleicht kann mir aber jemand, der es besser
weiß, da was zu schreiben. Ansonsten – Hut aber vor der Courage der Gemeinde!
Völlig richtig, Brandenburgis. Darüber hinaus… … kann man Pater Steiner nur zu seinem guten Leserbrief
gratulieren. Natürlich wollte ein „liberaler“, „politisch und ekklesiologisch korrekter“ Journalist mal
wieder auf Kosten der FSSPX und der wirklich guten seelsorgerischen Arbeit, die sie generell leistet,
punkten, quasi als Nachklang nach all der Aufregung, die zum Teil auf das Konto von Bischof Williamsons
fataler Aussage im schwedischen Fernsehen ging. Man kann den Beistand des Heiligen Geistes für die Gespräche
mit Rom herabflehen. Diese Gespräche müssen erfolgreich verlaufen, des im Endeffekt werden es die „altgläubigen“
Gruppierungen sein, welche die dringend notwendige Neuevangelisierung des in die Hand nehmen. In diesem
Zusammenhang ist es schon eine gute Nachricht, dass der erste Priester einer traditionstreuen Vereinigung
eine Stelle im Vatikan bekommen hat.
Janos-der-Finstere In Anbetracht dessen ist daher ratsam dieses zweideutige Werk zu ignorieren und „Satis
cognitum“ (Leo XIII) und „Mystici corporis“ (Pius XII) zu Rate ziehen. Meine Absicht war es, ein kirchliches
Lehrschreiben zu zitieren, das klar aussagt, dass die Bischöfe in der Nachfolge der Apostel stehen. Und
das tut LG nun ja auch. In diesem Punkt ist der Text eben nicht zweideutig.
@RRR… Die Aussagen des Lehramtes sind aber von Katholiken zu akzeptieren, egal ob es „historische Belege“
gibt oder nicht. Dazu kommt das defizitäre Weiheverständnis der sich im 16. Jahrhundert von der katholischen
Kirche abgespaltenen protestantischen Gemeinschaften, die nach katholischem Verständnis eh keine Kirchen
sind.
RRR: Das Fehlen von „Beweisen“ für ununterbrochene Weihelinien ändert nichts… […] Diese Heilige
Synode setzt den Weg des ersten Vatikanischen Konzils fort und lehrt und erklärt feierlich mit ihm, daß
der ewige Hirt Jesus Christus die heilige Kirche gebaut hat, indem er die Apostel sandte wie er selbst
gesandt war vom Vater (vgl. Joh 20,21). Er wollte, daß deren Nachfolger, das heißt die Bischöfe, in
seiner Kirche bis zur Vollendung der Weltzeit Hirten sein sollten. Damit aber der Episkopat selbst einer
und ungeteilt sei, hat er den heiligen Petrus an die Spitze der übrigen Apostel gestellt und in ihm ein
immerwährendes und sichtbares Prinzip und Fundament der Glaubenseinheit und der Gemeinschaft eingesetzt
(37). Diese Lehre über Einrichtung, Dauer, Gewalt und Sinn des dem Bischof von Rom zukommenden heiligen
Primates sowie über dessen unfehlbares Lehramt legt die Heilige Synode abermals allen Gläubigen fest
zu glauben vor. Das damals Begonnene fortführend, hat sie sich entschlossen, nun die Lehre von den Bischöfen,
den Nachfolgern der Apostel, die mit dem Nachfolger Petri, dem Stellvertreter Christi und sichtbaren Haupt
der ganzen Kirche, zusammen das Haus des lebendigen Gottes leiten, vor allen zu bekennen und zu erklären.
II. Vatikanisches Konszil, Dogmatische Konstitution über die Kirche LUMEN GENTIUM, 18. Außerdem: […]
So wird nach dem Zeugnis des heiligen Irenäus durch die von den Aposteln eingesetzten Bischöfe und deren
Nachfolger bis zu uns hin die apostolische Überlieferung in der ganzen Welt kundgemacht und bewahrt.
LG 20.
@michaelmaria Frau Käßmann ist Laienbischöfin, weil sie nicht in der apostolischen Sukzession steht.
Da nutzt auch ihr Studium nichts. Deswegen ist der Begriff „Laienbischöfin“ angebracht, um sie von unseren
Bischöfen zu unterscheiden, die in der apostolischen Sukzession stehen (auch wenn ihr Handeln oft nicht
darauf schließen lässt). In der katholischen Kirche wird es nie Frauen als Priester oder Bischöfe geben.
Liebe clarissa colonia Danke für die ausführliche und interessante Antwort. Dass es während des Konzils
zu „Verständnisproblemen“ gekommen ist, ist ja wohl ein Euphemismus, wobei es stimmt, dass die meisten
Konzilsbeschlüsse im Licht der Tradition gelesen werden können, nach dem Konzil aber (und das bis heute)
zum Teil anders ausgelegt worden sind. Einige Konzilsaussagen jedoch sind nicht mit der Tradition zu vereinbaren
und genau das ist ja das Thema bei den theologischen Gesprächen zwischen Vertretern der FSSPX und der
Glaubenskongregation. Ich brauche das hier nicht auszuführen. Paul VI. hat auch die Liturgiekosntitution
unterschrieben und später dann Missale Romanum unterzeichnet und somit eine Liturgiereform in die Tat
umgesetzt, die weit über die vom Konzil gesteckten Grenzen hinausgeht und deren Folgen dem Konzil widersprechen.
Dies ist ein Beispiel dafür, dass Paul VI. kein Garant für Traditionskontinuität war, sondern ein Papst
des Abschaffens und des Traditionsbruches – was nichts daran ändert, dass er der legitime Pontifex war.
So berechtigt die Vorwürfe gegen Erzbischof Lefebvre aber auch sein mögen -aus allem was er gesagt und
geschrieben hat, geht hervor, dass er davon überzeugt war, dass er so handeln musste wie er handelte
und dass er den Glauben und die Tradition retten wollte. Und deswegen halte ich den Begriff „Theater“
für nicht angebracht. War ja nur „Theater“, nicht ernstzunehmen, da braucht man sich mit den eigentlichen
Kritpunkten ja nicht auseinanderzusetzen…
Liebe clarissa colonia Ich habe Ihnen ja gesagt, dass ich nicht antworten werden, bis Sie Ihren arroganten
Ton eingestellt haben. Ich tue es trotzdem, in der Hoffnung, dass Sie Ihren Willen zur Ernsthaftigkeit
dadurch kundtun, die Arroganz jetzt mal einzustellen und mir den Gefallen tun, mich mit meinem Usernamen
anzureden. Das gebietet schon die Höflichkeit. Ich hoffe, es geht jetzt ohne argumentum ad hominem. Darüber
hinaus weigern Sie sich ja beharrlich, auf meine Frage zu antworten. Vielleicht sollten Sie sich mal ernsthaft
mit dem Inhalt der von mir ad tuum beneficium zitierten Worte des Erzbischofs auseinandersetzen. Und meine
Achtung vor Ihnen würde sogar noch weiter steigen, wenn Sie darauf eingehen könnten. Immerhin enthält
es etwas zu einem von Ihnen kritisierten Punkten, nämlich die zurückgezogene Unterschrift unter das
Protokoll. Wissen Sie, ich bestreite ja gar nicht, dass sich Mons. Lefebvre über geltendes Kirchenrecht
hinweggesetzt hat und ungehorsam war. Dass er die Tradition gebrochen hat, bestreite ich vehement, die
Traditionsbrüche kamen während und nach dem Konzil. Dennoch war er fest davon überzugt, dass sein Handeln
notwendig war und vielleicht war es das auch. Ihm „Theater“ zu unterstellen ist billig und nicht angebracht.
Erzbischof Lefebvre im Originalton Man fragt mich: „Monseigneur, warum haben Sie die Gespräche abgebrochen,
die doch einen gewissen Erfolg zu haben schienen?“ Zur gleichen Zeit, als ich meine Unterschrift unter
das Protokoll setzte, legte mir der Abgesandte von Kardinal Ratzinger einen Brief vor. Der Inhalt dieses
Briefes lautete, ich soll für die Irrtümer, die ich begangen habe, um Verzeihung bitten. Wenn ich im
Irrtum bin und Irrtümer lehre, ist es klar, daß man mich zur Wahrheit, zum Geist derjenigen zurückführen
muß, die mir dieses Schreiben übersenden, um zu unterschreiben, daß ich meine Irrtümer einsehe. Mit
anderen Worten: „Wenn Sie Ihre Irrtümer einsehen, werden wir Ihnen helfen, zur Wahrheit zurückzukehren.“
Was ist die Wahrheit für diese Menschen? Es ist die Wahrheit des Zweiten Vatikanischen Konzils, dieser
konziliaren Kirche. Folglich ist für den Vatikan die heute einzige existierende Wahrheit, die konziliare
Wahrheit, die Wahrheit des „Geistes des Konzils.“ Es ist der Geist von Assisi. Das ist heute „die Wahrheit“.
Diese Wahrheit wollen wir nicht, um alles in der Welt! Der feste Willen der gegenwärtigen römischen
Behörden ist, die Tradition zu vernichten und alle in diesen Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils
hineinzuziehen, in diesen Geist von Assisi. Darum haben wir es vorgezogen, uns zurückzuziehen. Diesem
Geist konnten wir nicht zustimmen, das war unmöglich. Aus der Predigt vom 30. Juli 1988 (Bischofsweihen,
die zum im letzten Jahr zurückgenommenen Exkommunikationsdekret geführt haben.)
_zeitgeist Den Eindruck habe ich auch. Schon erstaunlich, dass sie nicht auf das eingeht, was sie ursprünglich
Erzbischof Lefebvre vorgeworfen hat, nämlich „Theater“. Jetzt versucht sie, dem Thema auszuweichen.
@clarissa colonia Ich antworte Ihnen erst, wenn Sie meiner Bitte nachkommen, die Arroganz einzustellen
und mich mit meinem Usernamen anzureden. Im Übrigen bitte ich Sie, sich verständlich auszudrücken.
Wenn Sie Erzbischof Marcel Lefebvre meinen, dann benutzen Sie auch seinen Namen. Außerdem bitte ich Sie
auf meinen Beitrag einzugehen und mir darzulegen, inwiefern Sie Anlass haben, dem Erzbischof „Theater“,
also Show und demnach mangelnde Ernsthaftigkeit vorzuwerfen. Das ist doch nicht zu viel verlangt,oder?
Jesuitentheater Die Jesuiten haben sich in der Gegenreformation ganz bewusst des Theaters bedient, um
den triumphalen Sieg der Kirche über die protestantische Revolte auszudrücken und haben dabei ganz gewaltig
von special effects wie Feuerwerke u.ä. Gebrauch gemacht. Funktioniert haben soll es, denn es ist von
spontanen Bekehrungen berichtet worden. Auch in den Schulen, die von der FSSPX geleitet werden, wird auf
Theater großer Wert gelegt. Und unsere jetzige Zeit bedarf mehr einer Gegenreformation bzw. Neuevangelisierung
als die Zeit der Protrevolte im 16. bis 18. Jahrhundert… Das nur als Ergänzung zu, Beitrag von Hans
im Glück. Frau clarissa colonia scheint es ja wohl nicht für nötig zu erachten, mir darzulegen, wie
sie dazu kommt, dem von uns allen verehrten (wenn auch von mir nicht ganz unkritisch betrachteten) Erzbischof,
„Theater“ und somit mangelnden Ernst zu unterstellen. Sie scheint wohl zu beschäftigt, woanders die User
als Idioten und Dummköpfe darzustellen und ihre enzyklopädische Bildung zur Schau zu stellen.
clarissa colonia Darf ich Sie bitten, wenn Sie mich ansprechen, meinen Nick zu benutzen? Danke. Es entsteht
sonst der Eindruck von Arroganz und Sie wollen ja nicht, dass der Vorwurf der Beckmesserei auf Sie zurückfält.
Ich gehe auch nicht auf „kleingläubiger Lügner“ ein. Es ist Ihre Wortwahl, die ebenfalls Beckmesserei
Ihrerseits vermuten lässt. Die Vorwürfe gegen Erzbischof Lefebvre sind ja nichts Neues. Die grundlegende
Frage ist doch, ob die Notlage eine „Ausrede“ war, wie Sie ihm unterstellen. Und da würde mich mal interessieren,
wie sie dazu kommen. Der Vorwurf des „Theaters“ beinhaltet doch, dass Erzbischof Lefebvres Handeln nicht
von einer Ernsthaftigkeit getrieben war. Sie können ihm ja vorwerfen was Sie wollen (und in einigen Punkten
würde ich Ihnen ja sogar Recht geben), aber mangelnde Ersthaftigkeit können Sie ihm nicht vorwerfen.
Mit Sicherheit war er von einer Notlage überzeugt und ganz Unrecht hatte er ja nicht. Der Vorwurf, er
hätte „Theater“ gespielt ist billig (genauso wie die von Ihnen so favorisierte Bezeichnung „Murmelbruderschaft“,
die auf Respektlosigkeit gegenüber der Liturgie schließen lässt).
clarissa colonia Sehr schön, Sie gefallen mir. Allerdings kommt Ihre Antwort ein wenig daher wie »Morgen
ich leuchte in rosigem Schein, von Blut und Duft geht schnell die Luft; – wohl bald gewonnen wie zerronnen –
im Garten lud ich ein – garstig und fein.« Also, um zur Sache zu kommen: Wenn Sie Erzbischof Lefebvre
und Bischof Williamson vorwerfen, sie würden „Theater“ spielen bzw. hätte es getan, so würde ich Sie
bitten, das mal näher zu begründen. So ensteht der Eindruck, Sie wollten nur mal wieder auf die FSSPX
draufhauen. Verbal, natürlich. (Und das meinte ich mit „Stuss“). Ich hoffe, es geht jetzt sachlich…
@Max Mustermann Die kreuz.net – Nachrichten werden immer substanzieller: So erfahren wir – mit unfehlbarer
Gewissheit –, dass „Lady Gaga“ zur Hölle fahren wird Und das auch noch aus dem Munde eines Baptisten…
Regina 1961 Es sind Ausdrucksweisen wie „hinter das Konzil“ etc, welche den Eindruck erwecken, es gäbe
nach dem Konzil eine neue Lehre. Unser Papst betont aber immer wieder die Kontinuität. Leider ist das
Konzil in einigen Punkten von der überlieferten Lehre abgewichen (Ökemenismus, Religionsfreiheit) und
leider sind die Konzilsdokumente zum Teil unpräzise formuliert, was zu Verdrehungen und Verfälschungen
geführt hat. Man kann aber durchaus die Konzilsdokumente größtenteils sehr traditionell verstehen.
Die FSSPX steht zu der einen katholischen Lehre und bei den Gesprächen mit Rom, die dazu führen werden,
dass die FSSPX einen kanonischen Status bekommt, geht es ja gerade um diese Frage: sind die Konzilsaussagen
im Lichte der Tradition zu verstehen und wenn ja, was ist mit den Widersprüchen? Auch der Piusbruderschaft
liegt die Kontinuität am Herzen. Die Kritik der FSSPX am Konzil habe ich oben zusammengefasst: Ökumenismus,
Religionsfreiheit, teilweise unklare Aussagen. Zur Liturgie: liturgische Mißstände gibt es sicherlich
auch dort, wo die tridentinische Messe gefeiert wird. Ich habe selber schon den Einsatz einer Lektorin
und ausschließlich Handkommunion erlebt. Aber generell ist es ja gerade der Wunsch nach einer würdigen
Liturgie, die im Einklang mit der Tradition der Kirche ist, welche die derzeitige Renaissance der tridentinischen
Messe begünstigt, insofern sind Missbräuche da die Ausnahme. Im Novus Ordo allerdings sind sie die Regel.
@Timtu Lustigerweise ist auch die genaue Wirkung der Kupfer-Spirale unbekannt – daß sie wirkt, das weiß
mann, aber wie genau, da rätselt man, denn Kupfer ist ja eigentlich ungiftig. OK, man weiß also, dass
ein Wirkstoff wirkt, aber wie weiß man nicht. Ich verliere gerade den Glauben an die Medizin
„in der Wissenschaft umstritten“??? Wie genau die „Pille danach“ genau wirkt, ist in der Wissenschaft
umstritten. Wie kann die Wirkung einer Substanz, die seit Jahren auf dem Markt ist, „in der Wissenschaft
umstritten“ sein?
r.ruhrgebietler SEELENHEIL statt DAUERGEIL Sehr schön! Aber da ist jede Menge Wahrheit drin. Im Endeffekt
ist es doch so, dass wo Ehrfurcht und Glaube herrschen, auch die Schönheit gepflegt wird. Wo Priester
in Sackalben vor Holzmahltischen stehen, da will man auf Augenhöhe mit Gott sein, da wird die Brüderlichkeit
gepflegt, da feiert man sich selber mit einem Mahl. Und dort ist man spirituell auch so orientierungslos,
dass man immer neuen „Aufbruch“ sucht (klar!), man „lebensnahe“ und „lebensbejahende“ Liturgie will, „mitmachen“,
„mitgestalten“, „sich selbst verwirklichen“ will. Und dabei ist die lebensnahe, lebensbejahende und lebensfrohe
Liturgie doch schon längst da…
steph: Pharisäertum? Nein: lex orandi, lex credendi! Sie machen die Ausrichtung und Lebenshaltung vieller
Christinnen und Christen an Äußerlichkeiten fest, so wie seinerzeit die Pharisäer. Äußerlichkeiten,
lieber Steph, lassen auf das Innere schließen. Ein Symphonieorchester ist auch gut gekleidet, wenn es
ein Konzert gibt und die Konzertbesucher gehen normalerweise auch nicht in Jeans und T-Shirt ins Konzert.
Die äußere Haltung beim Gebet, beim hl. Messopfer, zeigt sehr wohl die innere Haltung. Mahltische, auf
Augenhöhesein, Selbstverwirklichung, Aufbruch… all dies hat zu einer schwindenden Ehrfurch vor dem
Göttlichen beigetragen. Wenn ich Ehrfurch vor dem Altarsakrament habe, empfange ich die Kommunion kniend
und in den Mund. Da das aber seit den siebziger Jahren kaum noch geschieht, ist die Ehrfurcht dahin, das
wiederum begünstigt den Verfall des Glaubens und das widerum äußert sich in liturgischer Barbarei,
welche wiederum den Glauben vernichtet. Lex orandi, lex credendi.
@r.ruhrgebietler: ein weiteres Zeitgeistsymptom Der Mensch ist viel zu sehr damit beschäftigt, sich zu
verwirklichen und da ist Unterordnung natürlich unbequem. Alles muss auf Augenhöhe sein, Brüderlichkeit
und Gemeinschaft ersetzen das AD MAJOREM DEI GLORIAM und so auch das SERVIAM. Und das bedingt natürlich
auch, dass der Sinn für das Schöne und Große verloren, gerade in der Liturgie, welche ja nur ein Abglanz
aber auch zu einem Teil die Vergegenwärtigung der Himmlischen Liturgie ist. Im Altarsakrament haben wir
ja Anteil an der Göttlichkeit was ja sehr in der Kunst und Architektur zu Zeiten der Gegenreformation
zum Ausdruck gebracht worden ist, als Antwort auf die protestantische Profanierung. Und somit sind wir
auch wieder bei der LEX CREDENDI und der LEX ORANDI.
@Gotthard: zuende lesen anstatt selektiv lesen Dem Kunstliebhaber wurde ein Erlebnis zu Teil … hat allerdings
nichts mit der Eucharistiefeier zu tun. Sie sollten vielleicht mein Posting bis zum Ende lesen: Das war
ein ganz besonderes Erlebnis, das einem den Himmel ein Stück näher gebracht hat. Es ist wieder einmal
klar geworden, welch ein Gesamtkunstwerk die katholische Liturgie ist (und dabei meine ich nicht den Barbarei,
die seit den 60er Jahren den Glaubensverfall fördert.). Von „Eucharistifeier“ habe ich zwar nichts geschrieben,
allerdings von dem Gesmatkunstwerk der Liturgie und dass diese einem den Himmel ein Stück näherbringt.
Ansonsten schließe ich mich ganz den Worten meines Vorredners an. Es schade, dass dank des destruktiven
Zeitgeistes der sechziger Jahre, der immer noch in der Kirche weht, der Sinn für das Schöne in der Musik,
der Architektur, der sakralen Kunst und der Paramentik auf Kosten von „Gemeinschaftsfeier“ und „Mahlfeiern“
verloren gegangen ist. Deswegen ist umso wichtiger, dass die Kultur des liturgisch Schönen von einigen
wenigen erhalten und so lebendig bleibt und wächst. Und dazu leisten die „altrituellen“ Vereinigungen
einen nicht zu unterschätzenden Beitrag.
Joberens: „einfach“, aber nicht „selbst denkend“ und keinesfalls katholisch Spätestens jetzt sollte klar
sein, dass Josef Berens vielleicht „einfach“ ist, aber keinesfalls „selbst denkend“, da er hier einen
„altliberalen Ladenhüter“ nach dem anderen nachplappert, um mich am kreuz.net-gängigen Vokabular zu
bedienen. Katholisch ist er keinesfalls.
Pater de Andrade FSSP & hl. Messe in Santissima Trinità dei Pellegrini Das ist eine sehr erfreuliche
Nachricht! :(3 Ich hatte die Ehre vor einigen Jahren Pater de Andrade persönlich kennenzulernen und ihm
mehrfach zu ministrieren. Jedem Rombesucher sei die Teilnahme an der hl. Messe in Santissima Trinità
dei Pellegrini ans Herz gelegt. Das Hochamt sonntags ist besonders schön. Ich hatte im Sommer das Glück,
dort die hl. Messe zu erleben. Eine sehr schöne Kirche, ein ausgezeichneter Chor und Solisten. Gesungen
wurde eine mehrstimmige Messe aus der Renaissance (de Lasso? Palestrina?) und das gregorianische Proprium.
Das war ein ganz besonderes Erlebnis, das einem den Himmel ein Stück näher gebracht hat. Es ist wieder
einmal klar geworden, welch ein Gesamtkunstwerk die katholische Liturgie ist (und dabei meine ich nicht
den Barbarei, die seit den 60er Jahren den Glaubensverfall fördert.).
Zelebration „mit dem Rücken zum Volk“ Die Zelebration versus ad Deum hat erst mal nichts damit zu tun,
ob der Tabernakel sich im Altar befindet oder, wie Samurai richtig bemerkte, sich in einer Sakramentskapelle
befindet, wie es auch mal gewesen ist. Wann, weiß ich allerdings nicht. Der Sinn der Zelebration „mit
dem Rücken zu den Leuten“ ist, dass es eine alte christlöiche Tradition ist, sich zum Gebet nach Osten
hin zuwenden, die im Osten aufgehende Sonne, steht für den widerkehrenden Christus. Deswegen sind die
meisten Kirchen auch geostet. Die Peterskirche in Rom, z.B., ist aber gewestet. Hier wurde schon immer
„zum Volk hin“ zelebriert (soweit ich weiß). Natürlich sind nicht alle Seitenaltäre nach Osten ausgerichtet.
Das ist wohl dann ehr symbolisch zu sehen. In seinem Buch Der Geist der Liturgie (oder so ähnlich, habe
es gerade nicht zur Hand), schreibt Joseph Ratzinger sehr viel Interessantes darüber und zieht bemerkenswerte
Schlussfolgerungen.
@marienkind Man spricht ja auch heutzutage nur noch von einer „Mahlgemeinschaft“ und nicht mehr von einer
„Hl. Eucharistiefeier“. Und schon gar nicht mehr vom „heiligen Meßopfer“…
@Navon Der Hochstapler, Betrüger und verurteilte Straftäter Rolf Hermann Lingen hat keinen Trauschein,
keine Kinder und – mit 41 Jahren – auch überhaupt keine politische Erfahrung. Da er keiner geregelten
Arbeit nachgeht, ist er ein Schmarotzer an der Gesellschaft und lebt von der Stütze. Schlimmer noch:
er ist ein Schmarotzer an der gesellschaft, die er ablehnt. Darüberhinaus hat er keine kirchliche Erfahrung,
maßt sich aber an, die katholisceh lehre zu vetreten.
Der Unterschied, liebe(r) proetcontra, ist, daß diese verstorbenen Priester alle katholisch waren und
für den unverkürzten, gesunden katholischen Glauben eingetreten sind. Volksaltäre jedoch sind weder
katholisch noch gesund sondern eine Zeitgeisterscheinung, die im Untergang begriffen ist. Ihr Beitrag
ist übrigens geschmacklos.
joberens: warum nicht gleich ganz zu den Evangelen? Soeben habe ich im Fernsehen den Gottesdienst mit
Bischöfin Käßmann aus der Frauenkirche in Dresden verfolgt. Beshämt diese Bischöfin, in ihrer Bescheidenheit
und in dem, was sie den Menschen zu sagen hat nicht fast alle kath. Kollegen Wo Sie doch schon den Chor
bei den Evangelen leiten und eh einen auf sola scriptura machen (oder das, was Sie dafür halten), wechseln
Sie doch bitte gleich zu den Protten über. Als Symphatisant der Sekte „Wir Sind Kirche“ sind Sie da eh
besser aufgehoben, als in der katholischen Krche… Mann, Mann, Mann… Betreten Sie bloß NIEMALS eine
barocke Jesuitenkirche. Den Glanz, die Macht und die Herrlichkeit, die dort dargestellt ist, werden Sie
nie verkraften können… Wenn ich mir den banalen Unfug, den Sie hier verbreiten durchlese, wird in mir
der Wunsch nach einem zweiten Tridentinum und einer Gegenreformation immer stärker. o^/
@joberens: Priester dürfen heiraten und alles wird gut? –> Reine Arroganz! Nach Ihrer Vorstellung müsste
also das/der Zölibat abgschafft werden, dann füllen sich die Seminare und alles wird gut. Ihrer anderen
Argumentation zufolge, müssten wir nur zu einem Entwicklungskland werden und auch dann gibt es keinen
Priestermangel mehr. Diesen Unsinn nimmt Ihnen hier niemand ab. Wo Glaube ist, da gibt es auch Berufungen
und Männer wählen die Ehelosigkeit und das Priestertum. Wo man aber nur dem Zeitgeist hinterherläuft,
ja, da wird nur gegen Gott und Seine Kirche gestänkert, da bezeichnet man sich als „selbst denkend“ und
da herrscht gestige und geistliche Dürre. Da Sie aber Ihre Privatmeinung über die Lehre und Disziplin
der Kirche stellen (zu der Sie behaupten zu gehören), schaffen Sie es in Ihrer Arroganz nicht, das zu
verstehen.
@steph: das St. Theresien-Gymnasium: Christliche Werte statt Zeitgeist Die Erziehungsziele des St. Theresien-Gymnasiums
ensprechen sicher nicht dem „Zeitgeist“ und ich gehe mal davon aus, dass genau dieser Sachverhalt Ihr
haupsächlicher Kritikpunkt ist. Ich kenne die Schule und kann versichern, dass es sich dabei um eine
sehr gute Einrichtung handelt. Man kann bei der Ausbildung junger Menschen gar nicht genug Wert auf darauf
legen, dass sie lernen ihr Leben auf der Grundlage christlicher Überzeugung und Selbstbeherrschung zu
gestalten. Werte wie Ehrfurcht vor Gott und den Nächsten, Disziplin, Höflichkeit, Ordnung und die Vermittlung
der abendländischen Kultur werden doch heute meist als „nicht mehr zeitgemäß“ mit den Füßen getreten.
Christliche Werte statt Zeitgeist eben. Sr. Michaela Metz leistet sehr gute Arbeit in Schönenberg. Wenn
ich eine Tochter hätte, würde ich sie ohne zu zögern in dieses Internat geben.
Webmuster des Turiner Grabtuches anbeglich weit verbreitet zur Zeit Jesu Ich weiß nicht mehr so genau
wo, aber ich habe vor gar nicht mal so langer Zeit gelesen, dass das Webmuster des Turiner Grabtuches
sogar typisch für die Zeit Jesu war und auch in Palästina verbreitet war.
@steph: Bei den Fakten bleiben Wenn ich die Entwicklung des Gottesdienstbesuches in den beiden christlichen
Großkirchen miteinander vergleiche (und nicht eine Replik gegen die evang. Schwestern und Brüder fahre,
dass diese ja gar keine Liturgie haben) könnte dies wohl eher zutreffend sein. Somit ist m.E. die Entwicklung
nicht auf die Liturgiereform zurückzuführen. Ihre Argumentationsweise lässt darauf schließen, dass
Sie einfach nicht wahrhaben wollen, was schon der jetzige Papst in seiner Autobiographie ganz klar zum
Ausderuck bringt, nämlich seine Überzeugung, dass die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend
auf dem Zerfall der Liturgie beruht. Joseph Kardinal Ratzinger, Aus meinem Leben. Erinnerungen (1927 –
1977). München: Deutsche Verlags-Anstalt, 1998, 174. Die Zahlen der DBK, mit denen Domenico Tuttisanti
Sie zum wiederholten Male konfrontiert hat, bringen dies ganz klar zum Ausdruck. Alles was Sie dem entgegenzusetzen
haben, ist die ganz und gar spekulative Frage, ob denn auch ohne dem liturgischen Zerfall seit Mitte der
60er Jahre die Zahlen der Gottesdienstteilnehmer zurückgegangen wäre. Fakt ist, dass der Rückgang mit
den Jahren des liturgischen Experimentierens und der Einführung des Missale Pauls VI. zusammenfällt.
Ihr Gesäusel von den evang. „Brüdern und Schwestern“ tut dabei nichts zur Sache. Bleiben Sie bei den
Fakten! Im Übrigen sollten Sie mal Ihre Aussage bezüglich der „beiden christlichen Großkirchen“ in
Lichte von Dominus Iesus und des Aussagen des Konzils überdenken.
Domenico Tuttisanti: Ein Vergleichspunkt? Dieses Hinterherhecheln der evangelischen Predigerkaste hinter
den Losungen und modischen Erscheinungen des Zeitgeistes kann/will sich niemand mehr anhören – verständlich!
Ich denke die Krise bei den protestantischen Gemeinschaften und in der katholischen Kirche haben den selben
Ursprung, denn das „Hinterherhecheln“ (wie Sie es treffend ausgedrückt haben) hinter dem Zeitgeist haben
finden sich sowohl im Katholizismus wie auch den Protestanten. In Gemeinschaften, in denen der Glaube
und die Tradition gepflegt werden (FSSP, FSSPX, ICKH etc) ist die Zahl der Gläubigen nicht rückläufig.
@steph: Bitte bei der Wahrheit bleiben! denn erst das Trid. Konz. hat das Grobraster für die Feier der
hl. Eucharistie festgelegt und die letzten Änderungen sind im 20. Jahrhundert vorgenommen worden. Das
ist absolut falsch. Das Tridentinum hat den römische Ritus auf der Grundlage der „überarbeiteten und
gereinigten“ Fassung des Missale curiae als den verbindlichen Ritus festgelegt (Riten, die vor 1570 länger
als 200 Jahre im Gebrauch waren, durften weter bestehen). Sie können das alles nachlesen, fangen Sie
mal mit Quo primum tempore www.piusbruderschaft.de/…-papstes-pius-v-1570 an und beschäftigen Sie sich
mit Liturgiegeschichte. Natürlich hat es immer wieder Änderungen und Anpassungen gegeben, aber das organische
Wachstum des römischen Ritus geht bis in die Zeit Gregors des Großen, ja bis in apostolische Zeiten
zurück. Die Liturgiereform von 1969 setzte dem ein Ende. Wo vorher Tradition war, herrschte auf einmal
Willkür, und falsche Aussagen wie die, welche Sie hier verbreiten dienen seit dem als Apologie der Willkür.
Bleiben Sie bitte bei der Wahrheit.
@Aurelius: auch nicht viel besser Bevor man sich über die Fehler anderer lustig macht, sollte man vielleicht
selber den Umgang mit der Tastatur üben. Ich nehme an, das „ut“ in der Betreffzeile soll „it“ heißen.
@joberens: was Katholiken wissen und Protestanten nicht gerne hören Es wird immer offensichtlicher, dass
Sie ein Forentroll sind, der mit seinen sola scriptura-Sprüchen, rechtgläubige Katholiken provozieren
will. Allerdings kommen Sie damit nicht weit, denn Katholiken wissen, dass die von Ihnen offensichtlich
so verhassten Sakramente von Jesus eingesetzt und selbstverständlich Teil des Evangeliums sind. Suchen
Sie sich eine andere Spielwiese, oder sind Sie von Ihrer Sekte „Wir sind Kirche“ schon gelangweilt?
Nachhilfe für den Schreiberling des Artikels Nach Kriegsende hätte die Politik den Frieden gesichert –
blendete der Papst den totalen Krieg gegen ungeborene Menschen aus. Der Heilige Vater sprach vom Krieg
zwischen den Nationen. Von hier zum Thema Abtreibung wäre ein dem Inhalt der Ansprache des Heiligen Vaters
unangemessener Gedankensprung. Dies als kleine Hilfestellung für den Schreiberling des Artikels: 1. Lesen
2. Verstehen 3. Nachdenken 4. In angemessener Form zu den Aussagen des Papstes Stellung nehmen. Beten
wird sicherlich auch hilfreich sein…
kreuz.net wird dem Adverb „bene“ nicht gerecht. de mortuis nihil nisi bene heißt ja nicht, dass man über
Verstorbene nur Gutes sagen soll, sondern, dass man gut über sie sprechen soll, in einer guten Sprache.
Hier hat kreuz.net versagt. Der Artikel ist leider unterste Schublade und eine echte Schande für eine
Internetseite, die sich mit dem Wort „katholisch“ schmückt. Dass hier gegen Lebende gehetzt wird, ist
traurig genug, aber sich in dem Maße als Richter über Verstorbene zu erheben, wie es in diesem Artikel
geschieht, ist anmaßend und hat nichts mit guter katholischer Kinderstube zu tun.
@joberens: „selbstherrlich“ Womit will man diese selbstherrlichen Akte eigentlich begründen? Falls Sie
kein Forentroll sind, der hier nur Katholiken provozieren will, liefern Sie mit Ihren Beiträgen, in denen
Sie Ihre eigene werte Meinung über die Lehre, Disziplin und Tradition der katholischen Kirche stellen,
schöne Beispiele für Selbstherrlichkeit. Nur sollten Sie nicht den Fehler begehen, diese auf die Selig-
und Heilugsprechungen zu projizieren. Denn so machen Sie sich noch weiter unglaubwürdig und obendrein
auch noch lächerlich.
@steph In den Entwicklungen seit dem letzten Konzil aber nur Zerstörung am werk zu sehen und „Verdunstung
oder Erosion des Glaubens“ nur monokausal in der Liturgiereform ist für mich zu kurz gegriffen. Ich sehe
in den Entwicklungen seit dem letzten Konzil nicht nur Zerstörung, aber jeder der Augen hat zum Sehen
und die ideologische Brille mal abnimmt, muss doch zugeben, dass das „neue Pfingsten“ der Kirche und dem
Glauben gewaltigen Schaden zugefügt hat. Auch sehe ich den alleinigen Grund für die Erosion des Glaubens
nicht nur in der Liturgiereform und der Willkür, die seit dem herrscht, aber es ist m.E. schon einer
der Hauptgründe. Der jetzige Papst schreibt in seiner Autobiographie übrigens Ähnliches in sehr deutlichen
Worten. Dort wo die ursprüngliche Form der Liturgie gefeiert und gelebt wird, ist auch Glaube lebendig.
Ich könnte Ihnen da diverse Beispiele nennen. Glauben will heute neu buchstabiert sein. Dieses Argument
gibt es seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Bis dahin konnte man doch wohl recht viel mit dem
Glauben, so wie er „buchstabiert“ war, anfangen, hat ihn und aus ihm gelebt. Meines Erachtens ist die
Forderung nach einer „neuen Buchstabierung“ (sprich: Neudefinition, also neue Abgrenzung, also irgendwie
auch Neuerfindung) sehr gefährlich. Sie ordnet nicht nur den von Gott gegebenen Glauben dem Zeitgeist
unter, sondern öffnet der Erfindung einer neuen Religion (und das haben wir ja quasi seit dem Konzil
erlebt) Tür und Tor. Das ist Modernismus pur.
@joberens: über die Glaubwürdigkeit „selbst denkender Katholiken“ Ich habe mir mal einige Ihrer Beiträge
angesehen. Sie, als „selbst denkender Katholik“, nutzen jede Gelegenheit, hier zu demonstrieren, dass
Ihre Messlatte für so ziemlich alles, was mit der Lehre und Disziplin der katholischen Kirche zu tun
hat, Ihre eigene Meinung ist. Das lässt auf einem Mangel an Demut und Glauben schließen. Dass Sie sich
dabei noch als „Katholik“ bezeichnen, ist traurig. Wenn Sie aber dem Heiligen Vater die Glaubwürdigkeit
absprechen, ist das eine Frechheit. Aber wenn so etwas von Typen wie Ihnen kommt, zeigt es doch ganz deutlich,
dass der Papst glauwürdig ist. Er ist Leuten wie Ihnen unbequem, aber genau das macht ja seine Glaubwürdigkeit
aus. Vielleicht sind Sie aber nur ein Troll, der hier versucht zu provozieren, wer weiß.
@steph Nun, Rubriken haben schon Ihre Funktion, sie schützen vor Missbrauch und Kreativität. Sie sorgen
dafür, dass die Liturgie der lateinischen Kirche universal und universell bleibt. So schaffen sie auch
Gemeinschaft (zumindest wäre dem so, wenn man sich mehr an die Rubriken halten würde), was ja nun eines
der „Buzzwords“ in den letzten Jahrzenten ist, denn Gemeinschaft untereinander ist ja anscheinend das
A und O des Katholizimus nach VII. Ich verstehe nicht, was an rubrikentreuer Liturgie nicht lebensbejahend
und lebensnah sein soll. Wenn die Priester ihrer Pflicht nachkämen, und den Gläubigen die Worte und
Gesten der Liturgie nahebringen würden und die Gläubigen sich damit auseinandersetzen würden, dann
bräuchten wir alle nicht mehr so dem Zeitgeist hinterherzulaufen und dauernd das Rad neu erfinden wollen.
Lex orandi lex credendi. Die Zerstörung der Liturgie seit den 60er Jahren bedingt die Erosion des Glaubens
und umgekehrt. Und wo der Glaube fehlt, sucht man sich schnell neue Zeichen, Wörter und ähnliches, verliert
sich in der „Gemeinschaft“, rennt dem Zeitgeist nach und feiert sich nur noch selber. Lebensnah? Lebensbejahend?
In „altgläubigen Gemeinschaften“ wie der FSSP, FSSPX o.ä. wird die Liturgie nach den Büchern von 1962
als durchaus „lebensnah“ und „lebensbejahend“ empfunden und das (meist) ohne falschen Rubrizismus. Dort
wird noch geglaubt. Und die Musik in Form des gregorianischen Gesanges ist Teil der Liturgie – lesen Sie
mal Sacrosanctum Concilium.
@steph Und ich setzte hier voll auf den Heiligen Geist, dass er diese hirnlosen Wünsche, die Grundtenor
in der Fake-Instruktion sind, nicht wahr werden lässt. Egal ob das eine „Fake-Instruktion“ ist oder nicht –
der Text zeigt deutlich, wie Kirchenmusik und Liturgie nach dem II. Vatikanischen Konzil eigentlich aussehen
müsste. Von „hirnlos“ kann da keine Rede sein. Im Gegenteil. Es ist schoin wünschenswert, dass diejenigen,
die immer noch der Meinung sind, dass das letzte Konzil die heute vorherrschende „Happy-Clappy“ Mentalität
in der Liturgie wollte. Die Konzilsväter wollten keinen Novus Ordo, keine „Neuen Geistlichen Lieder“
und nicht die Wohlfüh-Kuschelstunde, zu der die Heilige Messe heute meist degradiert wird. Wenn all diejenigen,
die sich immer auf das letzte Konzil berufen, sich mal ernsthaft mit den Texten beschäftigen würden,
dann müssten sie einsehen, dass all das dem Zeitgeist Hinterlaufen der letzten 40+ Jahre auf keinen Fall
durch das Konzil gedeckt ist (von Ausnahmen abgesehen).
Definitiv Tagträume der Redaktion Unter „4. Popmusik“ findet sich Folgendes: Den Pfarrern und Kirchenrektoren
wird dringend empfohlen, Ensembles, die solche Musik pflegen, aufzulösen oder sie in Choralscholen umzuwandeln. Man stelle sich bitte vor, der Jugendmusikgruppe aus Sankt XY wird gesagt, ab jetzt keine (meist verstimmten)
Gitarren, (schlecht gespielte) Querflöte, (hoperndes) Schlagzeug und dazu banale Melodien und Texte von
einer pupertierenden Sängerin mehr, sondern für die Sonntage im Jahr „Orbis factor“ mit Proprium. Das
ist eine Ente. Leider…
Messen von Schubert und Bruckner zur Rekognostizierung? „Musik, die älter als 200 Jahre ist, gilt als
erlaubt, sofern sie von katholischen Komponisten stammt und die liturgischen Texte vollständig enthält“.
Dagegen müssen neue Kompositionen sowie alle Musikwerke, die jünger als 200 Jahre sind, müssen – „schon
wegen ihres oft weltlichen oder opernhaften Charakters“ – bei der Gottesdienst-Kongregation zur „Rekognoszierung“ –
ein Wort das in kirchenamtlichen Dokumenten eher unüblich ist – eingereicht werden. Mal ganz abgesehen
von all den anderen großen Kirchenmusikwerken des 19. Jahrhunderts wie die Messen von Liszt. Abgesehen
davon wäre das natürlich sehr zu begrüßen, aber die Erfahrung lehrt, dass solche Instruktionen (cf
Redemptoris Sacramentum) von denjenigen, die sie sich eigentlich zu Herzen nehmen sollten, ignoriert werden.
Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass hier die Redaktion sich ihren Tagträumen hingegeben haben
könnte…