Donnerstag, 13. Oktober 2005 05:12
Lesername: DemonDeLuxe †
Beiträge: 363
Leser ‘DemonDeLuxe’ wünscht keinen Kontakt über Email.
DemonDeLuxe †: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 10. Februar 2006 17:22
DemonDeLuxe †: @MK28
Vorab: Das mit dem Donaldisten ist das Vernünftigste, was ich bis dato von Ihnen gelesen habe – eins
‘rauf im Namen von Carl Barks.
Es ist aber wenig zielführend, jemandes Einlassungen zu Kriminalstatistiken zu erörtern, der in äußerster Konsequenz die Begrifflichkeiten durcheinanderwirbelt und Äpfel mit Birnen multipliziert. Sie möchten einmal folgende Vokabeln nachschlagen:
– Homosexualität (im Gegensatz zu Sodomie)
– Pädosexualität (im Gegensatz zu Pädophilie)
– Kindesmissbrauch (im Gegensatz zur Neigung)
Und anschließend können wir über die Statistiken, zu deren Verständnis ein Verinnerlichen dieser Begriffe unabdingbare Voraussetzung ist, gerne noch einmal reden.
@Elendester Sünder
Ich denke, es ist nicht direkt die Freude, „auf den Homosexuellen herumzuhacken“, sondern vielmehr die über die Einbildung, irgendwie „besser“ zu sein als das Subjekt der als Ermahnung verkauften Beschimpfung. Diese Einlassungen sind geprägt von einer geradezu sagenhaften Hybris, die dem einstmals so angesagten „Herrenmenschentum“ verblüffend nahe kommt. [mehr…]
Es ist aber wenig zielführend, jemandes Einlassungen zu Kriminalstatistiken zu erörtern, der in äußerster Konsequenz die Begrifflichkeiten durcheinanderwirbelt und Äpfel mit Birnen multipliziert. Sie möchten einmal folgende Vokabeln nachschlagen:
– Homosexualität (im Gegensatz zu Sodomie)
– Pädosexualität (im Gegensatz zu Pädophilie)
– Kindesmissbrauch (im Gegensatz zur Neigung)
Und anschließend können wir über die Statistiken, zu deren Verständnis ein Verinnerlichen dieser Begriffe unabdingbare Voraussetzung ist, gerne noch einmal reden.
@Elendester Sünder
Ich denke, es ist nicht direkt die Freude, „auf den Homosexuellen herumzuhacken“, sondern vielmehr die über die Einbildung, irgendwie „besser“ zu sein als das Subjekt der als Ermahnung verkauften Beschimpfung. Diese Einlassungen sind geprägt von einer geradezu sagenhaften Hybris, die dem einstmals so angesagten „Herrenmenschentum“ verblüffend nahe kommt. [mehr…]
Freitag, 10. Februar 2006 16:23
DemonDeLuxe †: @MK28
Ich bin ein großer Fan dieser „eins folgt aus dem anderen“-Hypothese, die Sie da aufstellen.
Wenden wir das doch eimal auf Sie selbst an: Wer schon an ein immaterielles Gottwesen und dessen leibhaftige Existenz bei der Kommunion glaubt, der wird auch wenig Skrupel bei religiös motivierten Ritualmorden haben und glaubt vermutlich auch an die Realexistenz Entenhausens.
Wenn Sie das als absoluten Schwachsinn abtun, haben Sie Recht. Ergo… [mehr…]
Wenden wir das doch eimal auf Sie selbst an: Wer schon an ein immaterielles Gottwesen und dessen leibhaftige Existenz bei der Kommunion glaubt, der wird auch wenig Skrupel bei religiös motivierten Ritualmorden haben und glaubt vermutlich auch an die Realexistenz Entenhausens.
Wenn Sie das als absoluten Schwachsinn abtun, haben Sie Recht. Ergo… [mehr…]
Freitag, 10. Februar 2006 15:55
DemonDeLuxe †: @Benedikt
Also, zunächt einmal lese ich durchaus, was Sie schreiben. Nur barg das mit der Unkenntnis einen so dicken
logischen Brocken, dass ich es lieber nicht aufgriff. Aber bitte:
Demnach ist der perfekte Katholik der, der zwar getauft ist, aber ansonsten NIE auch nur das geringste bisschen von dieser Religion gehört hat. Er sollte noch sonntags zu Kommunion stiefeln und ansonsten: „Mäh – ich weiß nix, also bezweifel’ ich nix, mäh“.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass ein Leitender die Position des Lehramts auf Punkt und Komma vertreten muss. Jedenfalls ist das kaum irgendwo sonst so, warum also beim Katholizismus? Und es IST ja auch ganz offenkundig, mit Blick auf all die inneren Querelen und unterschiedlichen Auffassungen. Ich meine: Hallo? Den Papst nicht anzuerkennen, das V2 zu verdammen und so, DAS soll in Ordnung, aber so’n olles Dogma von Anno Schnuff…? Vielleicht hat „Sozialkatholisch“ ja Recht und es gibt nicht einen einzigen „echten“ Katholiken… so schwer, wie Sie’s denen machen. Katholizismus als unerreichbarer Näherungswert? [mehr…]
Demnach ist der perfekte Katholik der, der zwar getauft ist, aber ansonsten NIE auch nur das geringste bisschen von dieser Religion gehört hat. Er sollte noch sonntags zu Kommunion stiefeln und ansonsten: „Mäh – ich weiß nix, also bezweifel’ ich nix, mäh“.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass ein Leitender die Position des Lehramts auf Punkt und Komma vertreten muss. Jedenfalls ist das kaum irgendwo sonst so, warum also beim Katholizismus? Und es IST ja auch ganz offenkundig, mit Blick auf all die inneren Querelen und unterschiedlichen Auffassungen. Ich meine: Hallo? Den Papst nicht anzuerkennen, das V2 zu verdammen und so, DAS soll in Ordnung, aber so’n olles Dogma von Anno Schnuff…? Vielleicht hat „Sozialkatholisch“ ja Recht und es gibt nicht einen einzigen „echten“ Katholiken… so schwer, wie Sie’s denen machen. Katholizismus als unerreichbarer Näherungswert? [mehr…]
Freitag, 10. Februar 2006 12:33
DemonDeLuxe †: Islam-Verspottung per Comic
In diesem Kontext ein interessanter Link: http://islamcomicbook.com/ .
Wenn man ein bisserl wartet, erklingt dort auch ein nettes Liedchen. Tenor der ganzen Site ist Veralberung und Verächtlichmachung des Islam – vor christlichem Hintergrund.
Prima. Wenn in 100 Jahren jemand nachforscht, was denn die Ursachen für die Religionskriege waren, die ab 2010 die Welt vewüsteten, dann dürfte er auf so etwas stoßen (und natürlich auf den gesammelten Fundamentalismus aller Couleur).
Das gefällige Sprüchlein „Eines steht fest: Die jetzigen Auseinandersetzungen in moslemischen Ländern wegen Karikaturen zu Mohammed, sind nicht von Christen verursacht.“ erscheint zunehmend gewagt. [mehr…]
Wenn man ein bisserl wartet, erklingt dort auch ein nettes Liedchen. Tenor der ganzen Site ist Veralberung und Verächtlichmachung des Islam – vor christlichem Hintergrund.
Prima. Wenn in 100 Jahren jemand nachforscht, was denn die Ursachen für die Religionskriege waren, die ab 2010 die Welt vewüsteten, dann dürfte er auf so etwas stoßen (und natürlich auf den gesammelten Fundamentalismus aller Couleur).
Das gefällige Sprüchlein „Eines steht fest: Die jetzigen Auseinandersetzungen in moslemischen Ländern wegen Karikaturen zu Mohammed, sind nicht von Christen verursacht.“ erscheint zunehmend gewagt. [mehr…]
Freitag, 10. Februar 2006 12:23
DemonDeLuxe †: @Benedikt
„Aber EB. Thissen muss – auch ohne das Dogma – davon überzeugt sein, weil er ansonsten nicht in der Lage
wäre, den christlichen Glauben auch glaubhaft zu verkünden.“
Das ist eben der Punkt, an dem ich mich reibe… warum sollte das so sein? Die RKK ist ja nun wahrlich nicht die einzige Gemeinschaft von Menschen mit einer „Programmatik“, und überall ist es völlig normal, dass die einzelnen Mitglieder in den Ansichten mehr oder weniger differieren. Ganz offensichtlich ist das ja auch bei der RKK so (man lese nur die Streitereien hier) – und ganz sicher sind davon genauso die Dogmen betroffen.
„Jo, bedenkt man, was zB Kässmann & Co von katholischen Glaubensgütern handeln […]“
Ich bin nicht der Ansicht, dass eine der Konfessionen da „besser“ wäre. Die RKK ist insofern m.E. „extra-deftig“, weil ich diesen Alleinseligmachungsanspruch nur von ihr kenne. Dass ein (durch nichts gerechtfertigtes) „nur wir sehen’s richtig, Punkt!“ im Dialog ein bisschen abträglich ist, sollte klar sein.
„dann steht er nicht mehr auf dem Boden des Katholizismus.“
Was heißt das konkret? Und noch einmal: Wieviele „echte Katholiken“ GIBT es denn Ihrer Meinung nach? Wieviele kennen das alles, woran sie glauben müssen? Wieviele Dogmen gibt es denn? Wie kann ein Kind, das ja nur getauft ist, „katholisch“ sein, wenn es nicht einmal von diesen Dogmen GEHÖRT hat, vom Verständnis gar nicht zu reden?
Ich muss sagen, ich halte diesen Radikalanspruch für realitätsfremd und unerfüllbar. [mehr…]
Das ist eben der Punkt, an dem ich mich reibe… warum sollte das so sein? Die RKK ist ja nun wahrlich nicht die einzige Gemeinschaft von Menschen mit einer „Programmatik“, und überall ist es völlig normal, dass die einzelnen Mitglieder in den Ansichten mehr oder weniger differieren. Ganz offensichtlich ist das ja auch bei der RKK so (man lese nur die Streitereien hier) – und ganz sicher sind davon genauso die Dogmen betroffen.
„Jo, bedenkt man, was zB Kässmann & Co von katholischen Glaubensgütern handeln […]“
Ich bin nicht der Ansicht, dass eine der Konfessionen da „besser“ wäre. Die RKK ist insofern m.E. „extra-deftig“, weil ich diesen Alleinseligmachungsanspruch nur von ihr kenne. Dass ein (durch nichts gerechtfertigtes) „nur wir sehen’s richtig, Punkt!“ im Dialog ein bisschen abträglich ist, sollte klar sein.
„dann steht er nicht mehr auf dem Boden des Katholizismus.“
Was heißt das konkret? Und noch einmal: Wieviele „echte Katholiken“ GIBT es denn Ihrer Meinung nach? Wieviele kennen das alles, woran sie glauben müssen? Wieviele Dogmen gibt es denn? Wie kann ein Kind, das ja nur getauft ist, „katholisch“ sein, wenn es nicht einmal von diesen Dogmen GEHÖRT hat, vom Verständnis gar nicht zu reden?
Ich muss sagen, ich halte diesen Radikalanspruch für realitätsfremd und unerfüllbar. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 22:29
DemonDeLuxe †: @GerdEric
„schlecht sind die Mohammed-Karikaturen auch…
oder findest du die gut?“
Nein. Sie sind überwiegend einfallslos und unoriginell. Besonder gut gezeichnet sind die meisten auch nicht. Die einzig pfiffige ist die, die die Zeitung selbst aufs Korn nimmt; der Rest ist reichlich klischeehaft, da fehlt jeder Überraschungseffekt.
Da habe ich schon weitaus lustigere Jesus- bzw. Gott-Cartoons gesehen (neben einigen sehr schlechten… aber kennt jemand „God-Man“, diese Persiflage auf sowohl allmächtigen, persönlichen Gott als auch auf Superhelden? Genial…). Vermutlich ist man in Sachen „Islam“ schlicht noch nicht so recht geübt.
Aber das wird noch. [mehr…]
oder findest du die gut?“
Nein. Sie sind überwiegend einfallslos und unoriginell. Besonder gut gezeichnet sind die meisten auch nicht. Die einzig pfiffige ist die, die die Zeitung selbst aufs Korn nimmt; der Rest ist reichlich klischeehaft, da fehlt jeder Überraschungseffekt.
Da habe ich schon weitaus lustigere Jesus- bzw. Gott-Cartoons gesehen (neben einigen sehr schlechten… aber kennt jemand „God-Man“, diese Persiflage auf sowohl allmächtigen, persönlichen Gott als auch auf Superhelden? Genial…). Vermutlich ist man in Sachen „Islam“ schlicht noch nicht so recht geübt.
Aber das wird noch. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 19:31
DemonDeLuxe †: @clemens
Ein nettes Spielchen, das wir ad ultimo weiterspielen können: Milliarden Menschen sind der Ansicht, dass
„Gott“ eben NICHT diese Ihre Ansicht teilt, ja, glauben sogar, dass es konkret diesen Gott gar nicht gibt.
Und nun?
Was „Selbstbezüglichkeit“ ist, wissen Sie? Und dass sie als Argument nicht taugt, auch? [mehr…]
Und nun?
Was „Selbstbezüglichkeit“ ist, wissen Sie? Und dass sie als Argument nicht taugt, auch? [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 17:54
DemonDeLuxe †: @Rudolphus
„Es genügt, ihnen zu sagen, daß sie objektiv im Irrtum sind, und der einzige Gott der Gott Christi ist.“
Das finde ich jetzt aber ‘mal ganz besonders spannend. Woher kennen Sie denn diesen objektiven Standpunkt, der Sie zum Fällen eines solchen Urteils befähigen würde? Und diesmal ist nun wirklich kein Bibelsprüchlein erlaubt, das ja geradezu die versinnbildlichte Subjektivität in diesem Kontext wäre, ebenso wie irgendwelche päpstlichen oder sonstwie klerikalen Aussagen.
Meine Vermutung geht ja eher dahin, dass Sie sich nur auf das „objektive“ Podest schwingen, um der eingebildeten Überlegenheit Ausdruck zu verleihen – ich lasse mich aber natürlich nur zu gerne von „objektiven“ Erkenntnissen belehren.,
Nur her damit. [mehr…]
Das finde ich jetzt aber ‘mal ganz besonders spannend. Woher kennen Sie denn diesen objektiven Standpunkt, der Sie zum Fällen eines solchen Urteils befähigen würde? Und diesmal ist nun wirklich kein Bibelsprüchlein erlaubt, das ja geradezu die versinnbildlichte Subjektivität in diesem Kontext wäre, ebenso wie irgendwelche päpstlichen oder sonstwie klerikalen Aussagen.
Meine Vermutung geht ja eher dahin, dass Sie sich nur auf das „objektive“ Podest schwingen, um der eingebildeten Überlegenheit Ausdruck zu verleihen – ich lasse mich aber natürlich nur zu gerne von „objektiven“ Erkenntnissen belehren.,
Nur her damit. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 17:48
DemonDeLuxe †: @Benedikt
„Erzbischof Thissen sollte aber daran glauben.“
Ja, ich weiß. Allerdings hielt ich von allen kath. Dogmen das „Extra ecclesia nulla salus“ schon immer ür das Schlimmste. Sicher, für den Erhalt des katholizischen Machtanspruchs ist ein solcher „starker Spruch“ vorteilhaft. Für eine konfessions- und religionsübergreifende Verständigung aber nicht. Es ist halt die Frage, was man höher bewertet. Meine persönliche Antwort darauf sollten Sie erraten können. Gerade der Zirkus um die Karikaturen macht uns doch allen wieder bewusst, zu was bornierter Fundamentalismus führen kann, zumal ja niemand irgendsoetwas wie einen Beleg für diese waghalsige Behauptung anführen könnte – es ist nichts weiter als ein „das ist halt so“, untermauert (oder was man dafür hält) mt den AUssagen anderer, die sagten: „Das ist halt so“.
Aber eine andere Frage: Mir ist bekannt, dass der Katholizismus die Akzeptanz jedes einzelnen Dogmas verlangt (richtig so?). Was aber macht nun jemand, der 95 oder 99% bejaht, dem aber ein bestimmter Satz partout nicht eingehen will? Man kann ja nicht willentlich „zustimmen wollen“, wenn einem der eigene Geist etwas anderes sagt. Was dann? Sind solche Leute „verloren“? Weil sie an ein Dogma nicht glauben, das irgendwann einmal irgendein Papst oder Konzil hat verlautbaren lassen? Falls ja, wie hoch schätzen Sie dann den Anteil „echter“ Katholiken an den katholisch Getauften ein? Die meisten KENNEN doch noch nicht einmal alle diese Dogmen… [mehr…]
Ja, ich weiß. Allerdings hielt ich von allen kath. Dogmen das „Extra ecclesia nulla salus“ schon immer ür das Schlimmste. Sicher, für den Erhalt des katholizischen Machtanspruchs ist ein solcher „starker Spruch“ vorteilhaft. Für eine konfessions- und religionsübergreifende Verständigung aber nicht. Es ist halt die Frage, was man höher bewertet. Meine persönliche Antwort darauf sollten Sie erraten können. Gerade der Zirkus um die Karikaturen macht uns doch allen wieder bewusst, zu was bornierter Fundamentalismus führen kann, zumal ja niemand irgendsoetwas wie einen Beleg für diese waghalsige Behauptung anführen könnte – es ist nichts weiter als ein „das ist halt so“, untermauert (oder was man dafür hält) mt den AUssagen anderer, die sagten: „Das ist halt so“.
Aber eine andere Frage: Mir ist bekannt, dass der Katholizismus die Akzeptanz jedes einzelnen Dogmas verlangt (richtig so?). Was aber macht nun jemand, der 95 oder 99% bejaht, dem aber ein bestimmter Satz partout nicht eingehen will? Man kann ja nicht willentlich „zustimmen wollen“, wenn einem der eigene Geist etwas anderes sagt. Was dann? Sind solche Leute „verloren“? Weil sie an ein Dogma nicht glauben, das irgendwann einmal irgendein Papst oder Konzil hat verlautbaren lassen? Falls ja, wie hoch schätzen Sie dann den Anteil „echter“ Katholiken an den katholisch Getauften ein? Die meisten KENNEN doch noch nicht einmal alle diese Dogmen… [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 15:38
DemonDeLuxe †: @Dr. Peter Enderfers
Nehmen Sie’s mir bitte nicht krumm, aber ein paar Milliarden Menschen teilen Ihre Meinung von der „einzigen
wahren Kirche“ nicht. In Anbetracht der Tatsache, dass man es in 2000 Jahren nicht geschafft hat, den
Rest der Welt davon zu überzeugen, sehe ich diese These als äußerst gewagt an, jedenfalls als so gewagt,
dass weder Sie noch irgendein Theologe sie beweisen könnte. Vielleicht sollte man statt „These“ besser
(und korrekter) „Wunschdenken“ sagen?
Warum sich also darauf versteifen? „Alle doof außer ich“? [mehr…]
Warum sich also darauf versteifen? „Alle doof außer ich“? [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 15:32
DemonDeLuxe †: @Rudolphus
Das haben Sie falsch verstanden – das ad hominem war kein „Argument“ (die Fakten hatte ich ja voher kurz
genannt), sondern ein vorläufiges Urteil als Bewertung Ihrer bisherigen, mir bekannten Ergüsse. Verwechseln
Sie bitte nicht Diskussion und Schlussfolgerung. Zwar könnte man meinen, dass die Argumentation eines
Ignoranten uninformiert und dumm wäre, aber in diesem Falle war es umgekehrt so, dass ich Sie aufgrund
Ihrer uninformierten und dummen Äußerungen für einen Ignoranten halte… um unfreundlichere Wörter
zu vermeiden.
Im übrigen ist bereits Ihr Ansatz falsch, weil ich für die Darstellung national und international anerkannten Rechts kein Argument benötige, es spricht für sich. Ihre verwegene Mindermeinung allerdings bedürfte massiver Untermauerung in einem Maße, die ich für weit über Ihrer Kompetenzlinie halte (um nicht zu sagen: unmöglich).
Die „Ostgebiete“ haben heute eben KEINEN „anderen Status“ mehr. Wer das nicht weiß, hat ein paar entscheidende Entwicklungen verschlafen. Und insofern ein deutscher Staat überhaupt noch irgendwelche Rechtshoheit über besagte Gebiete reklamieren konnte (das war ja durchaus ‘mal strittig), wollte man bereits 1970 darauf verzichten, konnte es aber erst 1990 verbindlich tun. Das hat man dann eben auch.
Und jetzt ziehen Sie bestimmt wieder irgendeinen Quatsch aus dem Hut, warum die „BRD“ das gar nicht gedurft hätte ;O) [mehr…]
Im übrigen ist bereits Ihr Ansatz falsch, weil ich für die Darstellung national und international anerkannten Rechts kein Argument benötige, es spricht für sich. Ihre verwegene Mindermeinung allerdings bedürfte massiver Untermauerung in einem Maße, die ich für weit über Ihrer Kompetenzlinie halte (um nicht zu sagen: unmöglich).
Die „Ostgebiete“ haben heute eben KEINEN „anderen Status“ mehr. Wer das nicht weiß, hat ein paar entscheidende Entwicklungen verschlafen. Und insofern ein deutscher Staat überhaupt noch irgendwelche Rechtshoheit über besagte Gebiete reklamieren konnte (das war ja durchaus ‘mal strittig), wollte man bereits 1970 darauf verzichten, konnte es aber erst 1990 verbindlich tun. Das hat man dann eben auch.
Und jetzt ziehen Sie bestimmt wieder irgendeinen Quatsch aus dem Hut, warum die „BRD“ das gar nicht gedurft hätte ;O) [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 15:03
DemonDeLuxe †: Natürlich…
…ist dieser Erzbischof ganz einfach nicht chauvinistisch, sektiererisch und elitär genug, um den hiesigen,
gehobenen Ansprüchen genügen zu können.
Wo käme man denn da hin, wenn jeder Bischof für Verständigung und Aussöhnung einträte? Da würden ja allmählich die so innig geliebten Feindbilder knapp!
Um solche unheilsschwangeren Gedanken entgegenzuwirken, schließt man solche Leute am besten noch gleich mit in die Sammlung eigener Feindbilder mit ein und vergrößert so den herzigen Fundus.
Wäre ja noch schöner, wenn man wen anderen gelten lassen würde, pah! Und so ein Erzbischof, was weiß denn der schon vom Katholizismus? Der soll sich ‘mal von einem braven kreuz.netter erziehen lassen! [mehr…]
Wo käme man denn da hin, wenn jeder Bischof für Verständigung und Aussöhnung einträte? Da würden ja allmählich die so innig geliebten Feindbilder knapp!
Um solche unheilsschwangeren Gedanken entgegenzuwirken, schließt man solche Leute am besten noch gleich mit in die Sammlung eigener Feindbilder mit ein und vergrößert so den herzigen Fundus.
Wäre ja noch schöner, wenn man wen anderen gelten lassen würde, pah! Und so ein Erzbischof, was weiß denn der schon vom Katholizismus? Der soll sich ‘mal von einem braven kreuz.netter erziehen lassen! [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 14:42
DemonDeLuxe †: @Jean
Sagen Sie ‘mal, merken Sie eigentlich gar nicht, dass Sie mit schöner Regelmäßigkeit viel erzählen
und inhaltlich nichts sagen? Aber auch so richtig GAR nichts, das aber durchsetzt von wichtig klingenden
Wörtern?
Ihr Posting von eben ist nichts als ein verquastes „Das kann man auch anders sehen!“ohne jede inhaltliche Begründung; Sie scheinen ja über so etwas Nebensächlichem wie einem „Argument“ zu stehen. Ihr Metier ist die nebulöse Andeutung. Dahinter – nichts?
Wissen Sie, es gibt Leute, die sagen Intelligentes und Bedenkenswertes mit einfachen und manchmal sogar primitiven Worten.
Sie sind die exakte Antithese dazu. [mehr…]
Ihr Posting von eben ist nichts als ein verquastes „Das kann man auch anders sehen!“ohne jede inhaltliche Begründung; Sie scheinen ja über so etwas Nebensächlichem wie einem „Argument“ zu stehen. Ihr Metier ist die nebulöse Andeutung. Dahinter – nichts?
Wissen Sie, es gibt Leute, die sagen Intelligentes und Bedenkenswertes mit einfachen und manchmal sogar primitiven Worten.
Sie sind die exakte Antithese dazu. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 13:58
DemonDeLuxe †: @Rudolphus
„Und was ist mit den Ostgebieten?“
Futsch wie Elsass-Lothringen. Oder Nordschleswig. Oder was auch immer einstens das Label „deutsch“ trug. Die Oder-Neisse-Grenze wurde verbindlich anerkannt. Im übrigen ist Ihr Gequassel ziemlich unerträglich und zeugt von plumper Ignoranz der Fakten und revisionistischem Wunschdenken (zu wessen Nutzen eigentlich? Und kommen Sie mir bloß nicht mit „dem deutschen Volk“, denn dazu gehöre auch ich, und Sie haben kein Mandat dazu, in meinem Namen derlei Unfug zu verzapfen).
@Benedikt
Genau so. [mehr…]
Futsch wie Elsass-Lothringen. Oder Nordschleswig. Oder was auch immer einstens das Label „deutsch“ trug. Die Oder-Neisse-Grenze wurde verbindlich anerkannt. Im übrigen ist Ihr Gequassel ziemlich unerträglich und zeugt von plumper Ignoranz der Fakten und revisionistischem Wunschdenken (zu wessen Nutzen eigentlich? Und kommen Sie mir bloß nicht mit „dem deutschen Volk“, denn dazu gehöre auch ich, und Sie haben kein Mandat dazu, in meinem Namen derlei Unfug zu verzapfen).
@Benedikt
Genau so. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 13:48
DemonDeLuxe †: @Jean
Sie würden besser dastehen, wenn Sie Ihre geistreich wirken wollenden und es so wenig seienden Kommentare
‘mal mit Inhalt unterfüttern würden, statt nur kurz dazwischenzuquaken.
Natürlich MEINT der Rationalist, vernünftig zu handeln. Die „absolute Vernunft“ dürfte allerdings ein unerreichbares (und vielleicht gar nicht immer wünschenswertes) Ideal sein. So wenig, wie irgendwer die „einzige, absolute Wahrheit“ kennt, ist jemand im Alleinbesitz dessen, was die „einzig richtige Vernunft“ ist – die Welt ist zu komplex, die Kausalzusammenhänge zu vertrackt, als dass es zwingend nur EINE Vernunft geben müsste, und genauso kann auch der Rationalist IRRIG meinen, vernünftig zu handeln, während er es, von einem objektiveren Standpunkt aus, nicht tut. Rationalismus ist kein Patentrezept gegen Irrtümer – das Unfehlbarkeitsdogma ist keine rationalistische Erfindung.
Das Reklamieren alleinseligmachender Wahrheiten mag in diesem Forum ja ganz normal sein – zu meinem Repertoire gehört es nicht, weswegen ich auch den Anspruch meiner eigenen Prinzipien nicht verabsolutiere. Bitte sehen Sie mir diesen Mangel an Gesinnungschauvinismus, der hier ja als très chic zu gelten scheint, nach. [mehr…]
Natürlich MEINT der Rationalist, vernünftig zu handeln. Die „absolute Vernunft“ dürfte allerdings ein unerreichbares (und vielleicht gar nicht immer wünschenswertes) Ideal sein. So wenig, wie irgendwer die „einzige, absolute Wahrheit“ kennt, ist jemand im Alleinbesitz dessen, was die „einzig richtige Vernunft“ ist – die Welt ist zu komplex, die Kausalzusammenhänge zu vertrackt, als dass es zwingend nur EINE Vernunft geben müsste, und genauso kann auch der Rationalist IRRIG meinen, vernünftig zu handeln, während er es, von einem objektiveren Standpunkt aus, nicht tut. Rationalismus ist kein Patentrezept gegen Irrtümer – das Unfehlbarkeitsdogma ist keine rationalistische Erfindung.
Das Reklamieren alleinseligmachender Wahrheiten mag in diesem Forum ja ganz normal sein – zu meinem Repertoire gehört es nicht, weswegen ich auch den Anspruch meiner eigenen Prinzipien nicht verabsolutiere. Bitte sehen Sie mir diesen Mangel an Gesinnungschauvinismus, der hier ja als très chic zu gelten scheint, nach. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 13:11
DemonDeLuxe †: @Jean
*grins*
Herr Oberlehrer, jeder Rationalist handelt rational (oder meint es zumindest), während nicht jeder rational denkende Mensch Rationalist ist. Die von Ihnen bequengelte „Vermengung der Ebenen“ ist in dieser Richtung zulässig, nur umgekehrt nicht. Das kommt davon, wenn man mit lexikalischer Bildung protzen will, aber die inneren Zusammenhänge nicht verstanden hat und deswegen andere verschlimmbessert (oder es versucht).
@Kraut
Die Aufforderung an Jean ist unnötig; er hat ja gar nicht mit Ihnen gesprochen. Aber wissen Sie, das nette Histörchen mit den bezahlten Forenbeiträgen habe ich vor Jahren woanders schon ‘mal über mich gehört, von so einem ältlichen Versicherungsvertreter, der bekennender DVU-Wähler war (später wurde das dahingehend konkretisiert, dass ich im Dienste des VS stünde – bei Ihnen wäre ich aber wohl wahlweise von Rom oder vom IBKA gesponsert). Na, da wissen Sie ja, mit wem Sie sich mit derlei Hirnverdrehungen auf eine Stufe stellen ;O) [mehr…]
Herr Oberlehrer, jeder Rationalist handelt rational (oder meint es zumindest), während nicht jeder rational denkende Mensch Rationalist ist. Die von Ihnen bequengelte „Vermengung der Ebenen“ ist in dieser Richtung zulässig, nur umgekehrt nicht. Das kommt davon, wenn man mit lexikalischer Bildung protzen will, aber die inneren Zusammenhänge nicht verstanden hat und deswegen andere verschlimmbessert (oder es versucht).
@Kraut
Die Aufforderung an Jean ist unnötig; er hat ja gar nicht mit Ihnen gesprochen. Aber wissen Sie, das nette Histörchen mit den bezahlten Forenbeiträgen habe ich vor Jahren woanders schon ‘mal über mich gehört, von so einem ältlichen Versicherungsvertreter, der bekennender DVU-Wähler war (später wurde das dahingehend konkretisiert, dass ich im Dienste des VS stünde – bei Ihnen wäre ich aber wohl wahlweise von Rom oder vom IBKA gesponsert). Na, da wissen Sie ja, mit wem Sie sich mit derlei Hirnverdrehungen auf eine Stufe stellen ;O) [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 12:19
DemonDeLuxe †: @Benedikt78
„Das macht Ihr ja auch sonst schon permanent. Da müssen Sie es nicht nochmals in Felde führen.“
Konkret wo? Und wo bzw. wann haben „wir“ versucht, Katholiken allgemeine Rechtsgüter vorzuenthalten, indem wir qua Lobbyarbeit die Gesetzgebung in diese Richtung drängten? Ein Beispiel wäre nett.
„Nun sollen wir vor den Moslems kuschen […]“
Tja, die hiesigen Überkatholiken scheinen hin- und hergerissen zwischen der Verachtung des Islam einerseits (denn Ihre ist ja „bekanntlich“ die einzig wahre Religion, nicht wahr) und dem Neid auf die gewaltbereite Wehrhaftigkeit der Muslims andererseits. So wäre man scheinbar mindestens mit halbem Herzen auch gerne ‘mal (da schwingt wahrscheinlich viel Sehnsucht nach der „guten alten Zeit“ mit).
Wissen Sie, was ich denke? Man sollte alle religiösen Eiferer, Islamisten, Antiislamisten und alles weitere Volk vergleichbar fundamentaler Denke auf eine zuvor zu evakuierende, größere Insel bringen. Da bekommt dann jeder eine durchgeladene Waffe in die Hand gedrückt – und die Welt ist um einige Millionen Kriegstreiber ärmer, wobei sich das ausgelagerte Restproblem im wahrsten Sinn des Wortes „selbst erledigt“. Sogar die Fundis aller Couleur wären damit bestens bedient, denn „kämpfen für den einzig wahren Gott“ ist ja deren Hauptspaß. Und der Rest der Welt hat endlich Frieden vor dem Wahnwitz religiös motivierter Hybris, Verfolgung und Massenermordung. [mehr…]
Konkret wo? Und wo bzw. wann haben „wir“ versucht, Katholiken allgemeine Rechtsgüter vorzuenthalten, indem wir qua Lobbyarbeit die Gesetzgebung in diese Richtung drängten? Ein Beispiel wäre nett.
„Nun sollen wir vor den Moslems kuschen […]“
Tja, die hiesigen Überkatholiken scheinen hin- und hergerissen zwischen der Verachtung des Islam einerseits (denn Ihre ist ja „bekanntlich“ die einzig wahre Religion, nicht wahr) und dem Neid auf die gewaltbereite Wehrhaftigkeit der Muslims andererseits. So wäre man scheinbar mindestens mit halbem Herzen auch gerne ‘mal (da schwingt wahrscheinlich viel Sehnsucht nach der „guten alten Zeit“ mit).
Wissen Sie, was ich denke? Man sollte alle religiösen Eiferer, Islamisten, Antiislamisten und alles weitere Volk vergleichbar fundamentaler Denke auf eine zuvor zu evakuierende, größere Insel bringen. Da bekommt dann jeder eine durchgeladene Waffe in die Hand gedrückt – und die Welt ist um einige Millionen Kriegstreiber ärmer, wobei sich das ausgelagerte Restproblem im wahrsten Sinn des Wortes „selbst erledigt“. Sogar die Fundis aller Couleur wären damit bestens bedient, denn „kämpfen für den einzig wahren Gott“ ist ja deren Hauptspaß. Und der Rest der Welt hat endlich Frieden vor dem Wahnwitz religiös motivierter Hybris, Verfolgung und Massenermordung. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 12:03
DemonDeLuxe †: Ach Jean…
Wie eigentlich immer liegen Sie wortreich daneben.
Ich habe kein Interesse an einer Apologetik des Satanismus, weil ich diese Philosophie als unsympathisch und gesellschaftlich unverträglich (und damit, entgegen Ihrer mir nicht nachvollziehbaren Zueignung „rational“, höchst irrational ist, nämlich die Antithese des kategorischen Imperativs) empfinde. Wie so oft, spekulieren Sie hier ohne jede Basis munter drauflos – Sie schwatzen.
Das einzig Richtige an Ihrer Einlassung ist, dass Satanismus mit Atheismus theoretisch kompatibel ist – na, was eine Erkenntnis, herzlichen Glückwunsch! Etwa so glorios wie die Einsicht, dass Theismus und Menschenopfer vereinbar sind. Der daraus zu ziehende Erkenntnisgewinn? Zero.
Wie Sie allerdings zusammenhangslos vom eigentlichen Thema „Satanismus“ auf „Atheismus“ kommen, das wissen wohl – wieder einmal – nur Sie alleine. Es scheint, Sie empfinden eine tiefe Satisfaktion bei der Absonderung thematisch irrelevanter Äußerungen. [mehr…]
Ich habe kein Interesse an einer Apologetik des Satanismus, weil ich diese Philosophie als unsympathisch und gesellschaftlich unverträglich (und damit, entgegen Ihrer mir nicht nachvollziehbaren Zueignung „rational“, höchst irrational ist, nämlich die Antithese des kategorischen Imperativs) empfinde. Wie so oft, spekulieren Sie hier ohne jede Basis munter drauflos – Sie schwatzen.
Das einzig Richtige an Ihrer Einlassung ist, dass Satanismus mit Atheismus theoretisch kompatibel ist – na, was eine Erkenntnis, herzlichen Glückwunsch! Etwa so glorios wie die Einsicht, dass Theismus und Menschenopfer vereinbar sind. Der daraus zu ziehende Erkenntnisgewinn? Zero.
Wie Sie allerdings zusammenhangslos vom eigentlichen Thema „Satanismus“ auf „Atheismus“ kommen, das wissen wohl – wieder einmal – nur Sie alleine. Es scheint, Sie empfinden eine tiefe Satisfaktion bei der Absonderung thematisch irrelevanter Äußerungen. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 11:31
DemonDeLuxe †: Tja, Beobachterin
Wenn Sie sich schon partout den zigtausendsten „Seitenhieb“ auf Homosexuelle nicht verkneifen können,
wie wäre es denn mit folgender Überlegung:
Wir Nichtkatholiken lassen jetzt ‘mal 5 Jahre lang auf breiter Front die katholischen Gläubigen mit exakt DER Wertschätzung (inkl. des Vokabulars) bedenken, die umgekehrt die kreuz.net-ritter von der traurigen Gestalt den Schwulen zukommen lassen. Ihr Heulen und Zähneklappern nach nur 3 Tagen würde man von Petrus bis Luzifer hören können – verglichen damit sind irgendwelche Karnevalssitzungen purer Kinderkram. Sollen wir’s ‘mal ausprobieren? Im Prinzip KÖNNEN Sie nichts dagegen haben, nicht wahr?
Fangen wir doch einfach ‘mal damit an, den Zölibat als „widernatürlich“ und „pervers“ zu bezeichnen, und weiten wir diese „ekligen“ Attribute gleich auf den „barbarischen“ Brauch des Messeopfers aus… merken Sie was? Gehen Sie einfach ‘mal durch kreuz.net und ersetzen Sie in ALLEN Beiträgen und Kommentaren „Homosexuelle“ durch „Katholiken“. Das gäbe ein „Hallo“…! Und dabei ist man Katholik auch noch FREIWILLIG.
Nebenbei eine hübsche Übung in der praktischen Anwendung des kategorischen Imperativs. Schauen wir ‘mal, wie Sie anschließend reden. [mehr…]
Wir Nichtkatholiken lassen jetzt ‘mal 5 Jahre lang auf breiter Front die katholischen Gläubigen mit exakt DER Wertschätzung (inkl. des Vokabulars) bedenken, die umgekehrt die kreuz.net-ritter von der traurigen Gestalt den Schwulen zukommen lassen. Ihr Heulen und Zähneklappern nach nur 3 Tagen würde man von Petrus bis Luzifer hören können – verglichen damit sind irgendwelche Karnevalssitzungen purer Kinderkram. Sollen wir’s ‘mal ausprobieren? Im Prinzip KÖNNEN Sie nichts dagegen haben, nicht wahr?
Fangen wir doch einfach ‘mal damit an, den Zölibat als „widernatürlich“ und „pervers“ zu bezeichnen, und weiten wir diese „ekligen“ Attribute gleich auf den „barbarischen“ Brauch des Messeopfers aus… merken Sie was? Gehen Sie einfach ‘mal durch kreuz.net und ersetzen Sie in ALLEN Beiträgen und Kommentaren „Homosexuelle“ durch „Katholiken“. Das gäbe ein „Hallo“…! Und dabei ist man Katholik auch noch FREIWILLIG.
Nebenbei eine hübsche Übung in der praktischen Anwendung des kategorischen Imperativs. Schauen wir ‘mal, wie Sie anschließend reden. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 10:56
DemonDeLuxe †: @Benedikt – Es ist nicht ganz so wirr
„Besitzen? Wer redet von Besitzen? Unfug.“
Ist es das wirklich? „Besitz“ ist die „unmittelbare Verfügungsgewalt“ über etwas – also ziemlich das, was die Kirche in weiten Teilen Europas einst über die Menschen hatte und dem (wenn man hier so liest) einige sehr hinterhertrauern. Die Frage steht doch nach wie vor im Raum, und auch Sie haben sie bislang nicht beantwortet: Wie KANN die Kirche sich denn anmaßen, eine Wesensart bei Menschen anzuprangern, die sich explizit NICHT ihrer Beurteilung unterwerfen? Das ist nichts anderes als das Begehren, die eigene Verfügungsgewalt auszudehnen – und eben das ist „Besitz“. Man muss das nicht gleich als Sklaverei oder so auffassen.
„Wo steht das? Wer hat das gesagt? Ist es wohl eher das, was Sie gerne hören würden um ungestörter in Ihren Vorurteilen baden zu können?“
Seien Sie so fair und geben Sie zu, dass das,was manche in Richtung HS äußern, vom Duktus her frappant and die Judenhetze seinerzeit erinnert. Die Aberkennung bzw. Verweigerung elementarer Rechte einer Minderheit gegenüber ist auch „Vernichtung“. Auch das muss man nicht unbedingt als „Tötung“ begreifen.
Ach, und übrigens: Religionslose haben keinen Gott, den sie als angeblich alles rechtfertigende Instanz „im Namen Gottes“ (welches auch immer) aus dem Hut ziehen können… insofern MÜSSEN sie sogar über ein höheres, individuelles Unrechtsbewusstsein verfügen. UNS nimmt das nämlich niemand ab. [mehr…]
Ist es das wirklich? „Besitz“ ist die „unmittelbare Verfügungsgewalt“ über etwas – also ziemlich das, was die Kirche in weiten Teilen Europas einst über die Menschen hatte und dem (wenn man hier so liest) einige sehr hinterhertrauern. Die Frage steht doch nach wie vor im Raum, und auch Sie haben sie bislang nicht beantwortet: Wie KANN die Kirche sich denn anmaßen, eine Wesensart bei Menschen anzuprangern, die sich explizit NICHT ihrer Beurteilung unterwerfen? Das ist nichts anderes als das Begehren, die eigene Verfügungsgewalt auszudehnen – und eben das ist „Besitz“. Man muss das nicht gleich als Sklaverei oder so auffassen.
„Wo steht das? Wer hat das gesagt? Ist es wohl eher das, was Sie gerne hören würden um ungestörter in Ihren Vorurteilen baden zu können?“
Seien Sie so fair und geben Sie zu, dass das,was manche in Richtung HS äußern, vom Duktus her frappant and die Judenhetze seinerzeit erinnert. Die Aberkennung bzw. Verweigerung elementarer Rechte einer Minderheit gegenüber ist auch „Vernichtung“. Auch das muss man nicht unbedingt als „Tötung“ begreifen.
Ach, und übrigens: Religionslose haben keinen Gott, den sie als angeblich alles rechtfertigende Instanz „im Namen Gottes“ (welches auch immer) aus dem Hut ziehen können… insofern MÜSSEN sie sogar über ein höheres, individuelles Unrechtsbewusstsein verfügen. UNS nimmt das nämlich niemand ab. [mehr…]
Donnerstag, 9. Februar 2006 03:01
DemonDeLuxe †: Zwei Anmerkungen:
1. Die genannten Sekten sind keine „Satanisten“, sondern Teufelsanbeter – das ist ein wesentlicher Unterschied,
denn Satanisten (in des Wortes eigentlicher Bedeutung) beten nicht etwa Satan an, sondern negieren in
aller Regel die Existenz eines persönlichen Gottes und also auch seines Gegenspielers. Eigentlicher Satanismus
ist ins Mystsiceh gesteigerte Egozentrik, der Glaube, man selbst sei „Göttlich“ und dazu berechtigt alles
für das eigene Wohl Bekömmliche rücksichtslos zu tun.
2. Diese populistische Form des Okkultismus, die gemeinhin als „Satanismus“ begriffen wird, hat ihre Wurzeln nirgendwo anders als in der christlichen Weltanschauung. Es ist der CHRISTLICHE Teufel, dem da gehuldigt wird. Ohne die ausschweifenden Darstellungen und Beschreibungen der Kirche könnten diese „Sekten“ (es sind eher Grüppchen) gar nicht existieren – ihre Rituale sind wesentlich Verballhornungen katholischer Liturgie und das, was diese Pseudosatamisten da glauben, ist primär CHRISTLICHE Höllenlehre.
Da kann man wohl nur mit Goethes Zauberlehrling sagen:
„Die Geister, die ich rief,
die werd’ich nicht mehr los!“ [mehr…]
2. Diese populistische Form des Okkultismus, die gemeinhin als „Satanismus“ begriffen wird, hat ihre Wurzeln nirgendwo anders als in der christlichen Weltanschauung. Es ist der CHRISTLICHE Teufel, dem da gehuldigt wird. Ohne die ausschweifenden Darstellungen und Beschreibungen der Kirche könnten diese „Sekten“ (es sind eher Grüppchen) gar nicht existieren – ihre Rituale sind wesentlich Verballhornungen katholischer Liturgie und das, was diese Pseudosatamisten da glauben, ist primär CHRISTLICHE Höllenlehre.
Da kann man wohl nur mit Goethes Zauberlehrling sagen:
„Die Geister, die ich rief,
die werd’ich nicht mehr los!“ [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 23:58
DemonDeLuxe †: @Pius X.
„Wenn nichts vererbt wird und nichts aufgeschlossen wird, wozu ist dann der „Christus“ des Prof. Ratzinger
eigentlich gekommen?“
Ähm, ich verstehe es eher so, dass sich der Autor damit gegen einen allzu wörtlichen „Kinderglauben“ gewendet hat.
@Elendester Sünder
Kann es sein, dass für Sie „Freimaurer „ein bisschen das sind was Juden für die Nazis? So der Sündenbock für alles und die Inkarnation von jeder beliebigen Monströsität? Und dass Sie sie in jedem, auch dem unmöglichsten, Zusammenhang wittern?
Und was hat das Jackson-Cover mit Freimaurerei zu tun? Das ist – passend zum Titel „Dangerous“ – ‘ne aufgemotzte Geisterbahn (der kleine Junge, der rechts im Wagen sitzt, scheint der kleine Michael zu sein).
Aber natürlich sehen SIE, der Sie ja in allem irgendwie die Freimaurer wähnen, darin „freimaurerische Symbolik“, da es ja im Prinzip überhaupt gar kein Symbol gibt, das Sie nicht mit Ihrem Feindbild asoziieren. Ein klassischer Zirkelschluss. [mehr…]
Ähm, ich verstehe es eher so, dass sich der Autor damit gegen einen allzu wörtlichen „Kinderglauben“ gewendet hat.
@Elendester Sünder
Kann es sein, dass für Sie „Freimaurer „ein bisschen das sind was Juden für die Nazis? So der Sündenbock für alles und die Inkarnation von jeder beliebigen Monströsität? Und dass Sie sie in jedem, auch dem unmöglichsten, Zusammenhang wittern?
Und was hat das Jackson-Cover mit Freimaurerei zu tun? Das ist – passend zum Titel „Dangerous“ – ‘ne aufgemotzte Geisterbahn (der kleine Junge, der rechts im Wagen sitzt, scheint der kleine Michael zu sein).
Aber natürlich sehen SIE, der Sie ja in allem irgendwie die Freimaurer wähnen, darin „freimaurerische Symbolik“, da es ja im Prinzip überhaupt gar kein Symbol gibt, das Sie nicht mit Ihrem Feindbild asoziieren. Ein klassischer Zirkelschluss. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 21:58
DemonDeLuxe †: @Wunderkind
Och, mit manchen hier kann man ja durchaus diskutieren, auch bei unterschiedlichen Ansichten. Diskussion
muss ja nicht immer den Konsens zum (oft illusionären) Ziel haben; meine Ziele sind viel besheidener:
Ich möchte wissen, wie die Leuts hier „ticken“, und wenn es andersherum gelingt, wenigstens ein paar
zu der Ansicht gelangen zu lassen,dass nicht alle Andersdenkenden ignorante Idioten sind, die zum „Heil“
gezwungen werden müssen, dann wäre viel erricht. Bekehren kann ich ja doch niemanden, ich versuch’s
gar nicht erst ;O)
es bringt nichts sich zu sehr in die sache hier reinzuhängen.
Auf Dauer sicher nicht, dazu ist die Thematik zu repetitiv. Jeder 3. Artikel Schwulenhetze, dazwischen immer ‘mal wieder „Abtreibung ist Völkermord“, und das ganze durchmischt mit der völlig unmaßgeblichen Meckerei einer genauso unmaßgeblichen Splittergruppe am bösen alten Mann in Rom, dazwischen das ewige Mantra, man sei im Alleibesitz jeglicher Weisheit. Mal sehen, wann’s zu sehr ödet, könnte bald sein… aber dann habe ich eine interessante Erfahrung mehr gemacht :O)
Ach ja: Wer sagt denn, dass das Vergnügen auf deren Seite liegt? Ich lasse mich ganz gerne ‘mal primitiv beschimpfen – es passiert mir im RL nur selten, dass sich jemand so gehen lässt wie manche hier. Ist wie Streichelzoo ;O) [mehr…]
es bringt nichts sich zu sehr in die sache hier reinzuhängen.
Auf Dauer sicher nicht, dazu ist die Thematik zu repetitiv. Jeder 3. Artikel Schwulenhetze, dazwischen immer ‘mal wieder „Abtreibung ist Völkermord“, und das ganze durchmischt mit der völlig unmaßgeblichen Meckerei einer genauso unmaßgeblichen Splittergruppe am bösen alten Mann in Rom, dazwischen das ewige Mantra, man sei im Alleibesitz jeglicher Weisheit. Mal sehen, wann’s zu sehr ödet, könnte bald sein… aber dann habe ich eine interessante Erfahrung mehr gemacht :O)
Ach ja: Wer sagt denn, dass das Vergnügen auf deren Seite liegt? Ich lasse mich ganz gerne ‘mal primitiv beschimpfen – es passiert mir im RL nur selten, dass sich jemand so gehen lässt wie manche hier. Ist wie Streichelzoo ;O) [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 21:29
DemonDeLuxe †: @Elendester Sünder
Warum?
Sie wissen doch:
„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will
und doch das Gute schafft.“
Damit habe ich immerhin mehr zu bieten als die Ausbläser, die hetzerische Reden halten und das allen Ernstes als „Christentum“ verkaufen wollen – bei denen ist es nämlich umgekehrt.
(Einmal ganz davon abgesehen, dass Teufel wie Mephistopheles und Dämonen keineswegs deckungsgleich sind, was man aber einem Tradi-Katholiken in der kreuz.net-Geschmacksrichtung wohl nie wird beibiegen können… die glauben ja immer, ihre Kirche hätte die Definitionshoheit über die Geisterwelt). [mehr…]
Sie wissen doch:
„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will
und doch das Gute schafft.“
Damit habe ich immerhin mehr zu bieten als die Ausbläser, die hetzerische Reden halten und das allen Ernstes als „Christentum“ verkaufen wollen – bei denen ist es nämlich umgekehrt.
(Einmal ganz davon abgesehen, dass Teufel wie Mephistopheles und Dämonen keineswegs deckungsgleich sind, was man aber einem Tradi-Katholiken in der kreuz.net-Geschmacksrichtung wohl nie wird beibiegen können… die glauben ja immer, ihre Kirche hätte die Definitionshoheit über die Geisterwelt). [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 19:43
DemonDeLuxe †: @ExBochumer
Warum tun Sie’s denn dann nicht endlich, sondern führen Ihr eigenes Ansinnen beständig ad absurdum? *kicher* [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 19:41
DemonDeLuxe †: @Jean
„Klar, und was sind bei der Verhältnis-/Wertbestimmung die Erkenntnisquellen von Gesetzgebung und -sprechung?
Kommen Sie jetzt bloß nicht wieder mit der Konsenskiste.“
Die „Erkenntnisquellen“? Nun, jedenfalls definitiv nicht die Religionen selbst – das hieße ja, den Bock zum Gärtner zu machen. Ansonsten ein Sammelsurium an allem, was in das rechtsstaatliche Denken so Eingang gefunden hat, in erster Linie Gedankengut der Aufklärung. „Christliches“ nur insofern, als es mit aufklärischen Ansichten harmoniert (davon gibt’s ja durchaus ‘was, auch, wenn man das beim Lesen von kreuz.net oft nicht glauben möchte).
„Endlich kapiert?“
Ja, ich habe „kapiert“, dass Ihnen keine Ausrede zu peinlich ist, um sich vor einem „ach so, das hatte ich falsch aufgefasst“ zu drücken. Lassen wir’s, Jean, ich kann Ihre Tour eh’ nicht leiden – Sie sagen höchst selten etwas Bedenkenswertes, erst recht nichts Eigenes, und Ihr Primärtrieb ist nicht der Diskurs, sondern der bockige Widerspruch. Es gibt hier viele interessantere Gesprächspartner als Sie Neunmalschlau und Erbsenzähler.
Dixi. [mehr…]
Die „Erkenntnisquellen“? Nun, jedenfalls definitiv nicht die Religionen selbst – das hieße ja, den Bock zum Gärtner zu machen. Ansonsten ein Sammelsurium an allem, was in das rechtsstaatliche Denken so Eingang gefunden hat, in erster Linie Gedankengut der Aufklärung. „Christliches“ nur insofern, als es mit aufklärischen Ansichten harmoniert (davon gibt’s ja durchaus ‘was, auch, wenn man das beim Lesen von kreuz.net oft nicht glauben möchte).
„Endlich kapiert?“
Ja, ich habe „kapiert“, dass Ihnen keine Ausrede zu peinlich ist, um sich vor einem „ach so, das hatte ich falsch aufgefasst“ zu drücken. Lassen wir’s, Jean, ich kann Ihre Tour eh’ nicht leiden – Sie sagen höchst selten etwas Bedenkenswertes, erst recht nichts Eigenes, und Ihr Primärtrieb ist nicht der Diskurs, sondern der bockige Widerspruch. Es gibt hier viele interessantere Gesprächspartner als Sie Neunmalschlau und Erbsenzähler.
Dixi. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 18:27
DemonDeLuxe †: @ExBochumer
Angesichts der Tatsache, dass ich nicht einmal an seine Existenz glaube, haben Sie unendlich mehr mit
„Satan“ zu tun als ich.
Dafür nehmen Sie auch unendlich viel weniger Bezug auf das Thema als ich – ausgleichende Gerechtigkeit?
Also, Sie finden diesen Artikel völlig in Ordnung und auf SIe wirkt er nicht so,als habe jemand sorgsam einen Teil der Informationen ausgelassen / weggeschnitten, ohne den das Berichtete sehr sinnlos wirkt? [mehr…]
Dafür nehmen Sie auch unendlich viel weniger Bezug auf das Thema als ich – ausgleichende Gerechtigkeit?
Also, Sie finden diesen Artikel völlig in Ordnung und auf SIe wirkt er nicht so,als habe jemand sorgsam einen Teil der Informationen ausgelassen / weggeschnitten, ohne den das Berichtete sehr sinnlos wirkt? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 18:24
DemonDeLuxe †: @ExBochumer
Zur Aufklärung: Atheisten und Agnostiker kennen keine Strukturen wie etwa monastische Orden, von daher
auch nicht „Brüder“ (und WENN schon, dann „und Schwestern“, die Damen haben in unseren Kreisen nämlich
genausoviel zu sagen, wir sind da sehr „Unkatholisch“). Sie scheinen ja wenig Ahnung von etwas zu haben,
das Ihnen so widerlich ist… wieso gehen Sie eigentlich immer mit dem Verweis auf das „Freigeisterhaus“
hausieren? Oder sind Sie nur so unglaublich stolz darauf, Google korrekt mit meinem Nickname gefüttert
zu haben? ;O)
Übrigens: Mit manchen hier kann man durchaus gut diskutieren, und zu lernen gibt’s hier eine Menge, insofern: Nö. Sie brauchen mir ja nicht zu antworten, wissen Sie? [mehr…]
Übrigens: Mit manchen hier kann man durchaus gut diskutieren, und zu lernen gibt’s hier eine Menge, insofern: Nö. Sie brauchen mir ja nicht zu antworten, wissen Sie? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 17:36
DemonDeLuxe †: Beim Lesen des Artikels…
…drängt sich schon – wie ja auch Benedikt feststellt – die Frage auf, was alles noch passiert ist,
was NICHT im Artikel steht. Das Beschriebene ergibt nämlich so, wie es da steht, wenig bzw. keinen Sinn,
es fehlt jeglicher Hinweis auf das – meist entscheidende – „cui bono“.
Extrem skeptisch bin ich auch immer dann, wenn ohne nähere Erklärung irgendwem „Hass“ unterstellt wird; in der Mehrheit der Fälle will der Autor mit solchem Vokabular lediglich signalisieren, dass die Person, der er solches nachsagt, s.E. abzulehnen ist.
Alles extrem dürftig und wahrscheinlich – in dieser Form – weit von der eigentlichen Wahrheit entfernt, geeignet nur wieder dazu, das ewige „wir armen Tradis werden von Romtreuen verfolgt!“-Gejammer wieder aufflackern zu lassen… womit dann wenigstens das „cui bono“ des Artikels selbst geklärt wäre. [mehr…]
Extrem skeptisch bin ich auch immer dann, wenn ohne nähere Erklärung irgendwem „Hass“ unterstellt wird; in der Mehrheit der Fälle will der Autor mit solchem Vokabular lediglich signalisieren, dass die Person, der er solches nachsagt, s.E. abzulehnen ist.
Alles extrem dürftig und wahrscheinlich – in dieser Form – weit von der eigentlichen Wahrheit entfernt, geeignet nur wieder dazu, das ewige „wir armen Tradis werden von Romtreuen verfolgt!“-Gejammer wieder aufflackern zu lassen… womit dann wenigstens das „cui bono“ des Artikels selbst geklärt wäre. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 17:25
DemonDeLuxe †: @Jean
„Weiß ich nicht allein. Allein, Sie wissen es nicht.“
Sie haben den Sinn von „Kommunikation“ noch zu lernen, scheint’s :O)
„Bis zu einem – von Ihnen? – bestimmten Grad? Heiße Luft.“
Unterlassen Sie es, mir Worte in den Mund zu legen, wenn Ihnen nichts Vernünftiges einfällt. Der „gewisse Grad“ findet sich in den Schranken durch andere Rechtsgüter; dies zu bestimmen, ist Sache von Gesetzgebung und -sprechung.
„Seit wann gehen Sie denn so hart mit gewollter Provokation ins Gericht?“
Immer dann, wenn Provokation Selbstzweck ist und keinen sonstigen hat (außer Eigenmarketing).
„Demnach ist nach Ihrer eigenen Meinung vieles „daneben“, was Sie so von sich geben.“
Sie üben sich weiter in Unterstellungen – hier, indem Sie „Provokation“ als mein Motiv annehmen. Wie wäre es, Sie würden weniger spekulieren und mehr zur Sache reden?
Zur Hagia Sophia: Wie kommt man eigentlich dazu, die wahrscheinlich untypischste und vor allem nicht von Muslimen erbaute Moschee als glanzvolles Gegenbeispiel für eine religiöse Regel anzuführen? Ich nannte ausdrücklich „muslimische Sakralbauten“. Die Hagia Sophia wurde nicht von Muslimen erbaut – Thema verfehlt bzw. erledigt. [mehr…]
Sie haben den Sinn von „Kommunikation“ noch zu lernen, scheint’s :O)
„Bis zu einem – von Ihnen? – bestimmten Grad? Heiße Luft.“
Unterlassen Sie es, mir Worte in den Mund zu legen, wenn Ihnen nichts Vernünftiges einfällt. Der „gewisse Grad“ findet sich in den Schranken durch andere Rechtsgüter; dies zu bestimmen, ist Sache von Gesetzgebung und -sprechung.
„Seit wann gehen Sie denn so hart mit gewollter Provokation ins Gericht?“
Immer dann, wenn Provokation Selbstzweck ist und keinen sonstigen hat (außer Eigenmarketing).
„Demnach ist nach Ihrer eigenen Meinung vieles „daneben“, was Sie so von sich geben.“
Sie üben sich weiter in Unterstellungen – hier, indem Sie „Provokation“ als mein Motiv annehmen. Wie wäre es, Sie würden weniger spekulieren und mehr zur Sache reden?
Zur Hagia Sophia: Wie kommt man eigentlich dazu, die wahrscheinlich untypischste und vor allem nicht von Muslimen erbaute Moschee als glanzvolles Gegenbeispiel für eine religiöse Regel anzuführen? Ich nannte ausdrücklich „muslimische Sakralbauten“. Die Hagia Sophia wurde nicht von Muslimen erbaut – Thema verfehlt bzw. erledigt. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 16:18
DemonDeLuxe †: @Thomas A. Höck
Das beruhigt mich ein wenig – ich hatte schon Sorge, irgndetwas Essenzielles übersehen oder nicht verstanden zu haben *uffz* [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 16:15
DemonDeLuxe †: @Thomas A. Höck
Lieber Thomas, das geht sehr wohl ;O)
ad 1) Die Frage „Wieso sollte ich vernünftig sein?“ lässt sich sehr einfach beantworten: Weil das gewollte Unvernünftigsein von der Gesellschaft bestraft wird und damit Nachteile für den Unvernünftigen nach sich zieht.
ad 2) (Moralische) „Werte“ werden von niemandem „geschaffen“ – sie entwickeln sich in der Gesellschaft. Wer immer sich hinstellt und behauptet, er „schaffe Werte“, überhebt sich nicht zu knapp, inklusive der Kirche. Ein „Wert“ ist nichts anderes als eine Übereinkunft, dies und jenes als positiv und schützens- bzw. fördernswert zu betrachten. Es ist ergo auch gar nicht Aufgabe eines Staates, Werte zu schaffen, sondern, im Gegenteil, diejenigen Werte zu schützen, welche seine Gesellschaft als solche erachtet. Wobei da allerdings nicht immer sauber getrennt wird
ad 3) Wie wär’s denn mit „Gewissen aus Vernunft“? Die ist durchaus „höher“ und jedenfalls überindividuell.
ad 4) Menschenwürde ist ein rein vernünftiges Axiom, da braucht man keinerlei Metaphysik zu bemühen. ICH will, dass MEINE Menschenwürde anerkannt wird und gewahrt bleibt, ergo muss ich deren Anerkennung und Wahrung bei allen Menschen wollen. Dass dieses „also“ berechtigt ist, ergibt sich wiederum aus der Vernunft, denn wenn ICH anders handele, ahbe ich wenig Anlass zur Vermutung, dass ANDERE es tun.
Wie Sie sehen: Es läuft immer wieder auf den kategorischen Imperativ hinaus :O) [mehr…]
ad 1) Die Frage „Wieso sollte ich vernünftig sein?“ lässt sich sehr einfach beantworten: Weil das gewollte Unvernünftigsein von der Gesellschaft bestraft wird und damit Nachteile für den Unvernünftigen nach sich zieht.
ad 2) (Moralische) „Werte“ werden von niemandem „geschaffen“ – sie entwickeln sich in der Gesellschaft. Wer immer sich hinstellt und behauptet, er „schaffe Werte“, überhebt sich nicht zu knapp, inklusive der Kirche. Ein „Wert“ ist nichts anderes als eine Übereinkunft, dies und jenes als positiv und schützens- bzw. fördernswert zu betrachten. Es ist ergo auch gar nicht Aufgabe eines Staates, Werte zu schaffen, sondern, im Gegenteil, diejenigen Werte zu schützen, welche seine Gesellschaft als solche erachtet. Wobei da allerdings nicht immer sauber getrennt wird
ad 3) Wie wär’s denn mit „Gewissen aus Vernunft“? Die ist durchaus „höher“ und jedenfalls überindividuell.
ad 4) Menschenwürde ist ein rein vernünftiges Axiom, da braucht man keinerlei Metaphysik zu bemühen. ICH will, dass MEINE Menschenwürde anerkannt wird und gewahrt bleibt, ergo muss ich deren Anerkennung und Wahrung bei allen Menschen wollen. Dass dieses „also“ berechtigt ist, ergibt sich wiederum aus der Vernunft, denn wenn ICH anders handele, ahbe ich wenig Anlass zur Vermutung, dass ANDERE es tun.
Wie Sie sehen: Es läuft immer wieder auf den kategorischen Imperativ hinaus :O) [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 15:55
DemonDeLuxe †: @mahner
„Etwas ungewöhnlich“… in der Tat. Klingt zumindest nach „Weltnetz“ und „Epost“… nicht, dass ich hier
wem was unterstellen möchte, aber von welcher Klientel DIESE Begriffe (und quer im Mund liegende Verdeutschungen
ganz generell) gerne verwendet werden, dürfte bekannt sein. Wenn ich mir so ein paar Kommentare der letzten
Tage anschaue, liegt diese Assoziation auch nicht gar so fern.
Aber zur Sache an sich: Findet es außer mir denn niemand ungewöhnlich, dass explizit KEINE homosexuellen Annäherungen berichtet werden, nichtsdestotrotz aber direkt wieder ins Homo-Horn gestoßen wird? [mehr…]
Aber zur Sache an sich: Findet es außer mir denn niemand ungewöhnlich, dass explizit KEINE homosexuellen Annäherungen berichtet werden, nichtsdestotrotz aber direkt wieder ins Homo-Horn gestoßen wird? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 15:00
DemonDeLuxe †: @Rudolphus
„„neu“ ist bloß das deutsche Wort für „new“.“
Ach nein? Potztausend, wieder was gelernt…!
Na, dann wissen wir ja auch, wieviele Jahrzehnte der Geisteszustand von kreuz.net der Realität hinterherhinkt… was heißt eigentlich „einige Jahrzehnte“? Sechs oder sieben? [mehr…]
Ach nein? Potztausend, wieder was gelernt…!
Na, dann wissen wir ja auch, wieviele Jahrzehnte der Geisteszustand von kreuz.net der Realität hinterherhinkt… was heißt eigentlich „einige Jahrzehnte“? Sechs oder sieben? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 14:50
DemonDeLuxe †: Aha…
„Es gibt keine Meldungen, daß es während der Nächtigungen zu sexuellen Übergriffen gekommen wäre.“
Das verhindert natürlich nicht, dass hier sofort mit dem Homo-Hammer dreingeschlagen wird.
Davon abgesehen: Haben umfangreiche Umbenennungen in den USA stattgefunden oder was soll der Jokus mit „Neu York“ und „Neu Jersey“? [mehr…]
Das verhindert natürlich nicht, dass hier sofort mit dem Homo-Hammer dreingeschlagen wird.
Davon abgesehen: Haben umfangreiche Umbenennungen in den USA stattgefunden oder was soll der Jokus mit „Neu York“ und „Neu Jersey“? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 14:43
DemonDeLuxe †: @Luther
Gerne doch.
ad 1) Aus der Ethik. Der kategorische Imperativ sticht halt (nicht umsonst taucht er in vielen Religionen – auch im Christentum – in irgendeiner Gestalt auf). Legitimation? Die Vernunft.
ad 2) Genau dieser Staat – das ist seine Aufgabe. Die Aufgabe der Kirche ist das NICHT, denn sie hat kein Mandat dazu – man beansprucht es nur (vergeblich).
ad 3) Diesen „jemand“ gibt es; er nennt sich „Gewissen“. Und, was wieder den kategorischen Imperativ betrifft: Die Vernunft.
ad 4) Menschenwürde „bekommt“ man nicht, sondern HAT sie – das ist nichts, was erst zuerkannt zu werden bräuchte. Weder ein Staat noch ein Gott ist da als spendende Instanz notwendig.
Menschenwürde ist IMHO (und nach in Europa herrschender Meinung) ein Universalrecht.
„In dem Moment, in dem CHRISTUS sagt, er ist die Wahrheit und das Leben und der einzige Weg zu Gott, dann gilt die Kirche universal und auch deren „Gesetze“. Da sind auch Sie, auch wenn Sie es nicht wollen, mit inbegriffen!“
Das ist absurd: Da könnte ja jeder kommen und seine private Anschauung als für alle verbindlich deklarieren. Sorry, aber die Gesetze Ihres Gottes sind für mich so verbindlich wie der Verhaltenskodex Quetzalcouatls. Da mögen Sie entrüstet mit den Füßen aufstampfen, aber das ändert nichts, auch, wenn SIE natürlich gerne IHREN Gott als den alleinbestimmenden Herrn der Welt sehen. Wann lernen Sie, dass Ihre Religion nur eine unter vielen ist und genauso viel oder wenig maßgeblich wie all die anderen? [mehr…]
ad 1) Aus der Ethik. Der kategorische Imperativ sticht halt (nicht umsonst taucht er in vielen Religionen – auch im Christentum – in irgendeiner Gestalt auf). Legitimation? Die Vernunft.
ad 2) Genau dieser Staat – das ist seine Aufgabe. Die Aufgabe der Kirche ist das NICHT, denn sie hat kein Mandat dazu – man beansprucht es nur (vergeblich).
ad 3) Diesen „jemand“ gibt es; er nennt sich „Gewissen“. Und, was wieder den kategorischen Imperativ betrifft: Die Vernunft.
ad 4) Menschenwürde „bekommt“ man nicht, sondern HAT sie – das ist nichts, was erst zuerkannt zu werden bräuchte. Weder ein Staat noch ein Gott ist da als spendende Instanz notwendig.
Menschenwürde ist IMHO (und nach in Europa herrschender Meinung) ein Universalrecht.
„In dem Moment, in dem CHRISTUS sagt, er ist die Wahrheit und das Leben und der einzige Weg zu Gott, dann gilt die Kirche universal und auch deren „Gesetze“. Da sind auch Sie, auch wenn Sie es nicht wollen, mit inbegriffen!“
Das ist absurd: Da könnte ja jeder kommen und seine private Anschauung als für alle verbindlich deklarieren. Sorry, aber die Gesetze Ihres Gottes sind für mich so verbindlich wie der Verhaltenskodex Quetzalcouatls. Da mögen Sie entrüstet mit den Füßen aufstampfen, aber das ändert nichts, auch, wenn SIE natürlich gerne IHREN Gott als den alleinbestimmenden Herrn der Welt sehen. Wann lernen Sie, dass Ihre Religion nur eine unter vielen ist und genauso viel oder wenig maßgeblich wie all die anderen? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 14:06
DemonDeLuxe †: @zwobbel
„Rein formal juristisch ist die BRD ein besatzungsrechtliches Provisorium, mehr nicht.“
Das ist faslch. Die DDR trat 1990 dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei.
„Das GG für die BRD ist eben keine Verfassung.“
Sie ist es, sie heißt nur nicht so (Tip: Warum heißt es wohl „Bundesverfasungsgericht“?). Wer sich zu juristischen Äußerungen hinreißen lässt, sollte wenigstens ‘mal die Grundbegriffe öffentlichen Rechts gehört haben.
„Aber das Deutsche Reich als sog. „Weimarer Republik“ besteht formaljuristisch weiter.“
Auch das ist falsch. Sie beziehen sich möglicherweise auf eine BVG-Aussage von 1973, die aber durch die Ereignisse 1990 überholt ist. Die Bundesrepublik Deutschland ist heute in jeder Hinsicht Nachfolger des Deutschen Reiches.
„Zu behaupten das Deutsche Reich existiert noch hat also überhaupt rein gar nichts mit Verherrlichung des nationalen Sozialismus zu tun.“
Nö, aber mit fehlender juristischer Sachkenntnis. [mehr…]
Das ist faslch. Die DDR trat 1990 dem Geltungsbereich des Grundgesetzes bei.
„Das GG für die BRD ist eben keine Verfassung.“
Sie ist es, sie heißt nur nicht so (Tip: Warum heißt es wohl „Bundesverfasungsgericht“?). Wer sich zu juristischen Äußerungen hinreißen lässt, sollte wenigstens ‘mal die Grundbegriffe öffentlichen Rechts gehört haben.
„Aber das Deutsche Reich als sog. „Weimarer Republik“ besteht formaljuristisch weiter.“
Auch das ist falsch. Sie beziehen sich möglicherweise auf eine BVG-Aussage von 1973, die aber durch die Ereignisse 1990 überholt ist. Die Bundesrepublik Deutschland ist heute in jeder Hinsicht Nachfolger des Deutschen Reiches.
„Zu behaupten das Deutsche Reich existiert noch hat also überhaupt rein gar nichts mit Verherrlichung des nationalen Sozialismus zu tun.“
Nö, aber mit fehlender juristischer Sachkenntnis. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 13:50
DemonDeLuxe †: @Luther
„Die Kirche versucht, die Wahrheit Christi zu behalten und diese zu vermitteln.“
Soll sie – für die, die’s hören (und glauben) wollen. Sobald diese Linie überschritten wird, gibt’s halt Gegenwind.
„Hier geht es nicht darum, dass wir gemäß dem Motto leben: Jeder werde glücklich wie er kann.“
Genau darum geht es. Und es interessiert dabei nicht im allermindesten, wenn Sie der unmaßgeblichen Meinung sind, dass jeder gefälligst nach IHRER Facon selig zu werden habe.
„Wie soll eine menschliche Gemeinschaft nach diesem Grundsatz überleben?“
Der christliche Glaube ist dafür offenkundig nicht notwendig.
„Schauen Sie sich die Folgen der 68er-Bewegung an?!?!?“
Ein wenig konkreter, vielleicht?
„Der Papst nennt dies Relativismus“
Und was interessiert die Einschätzung des Papstes einen Nichtkatholiken? Benedikt XVI. mag ja ein durchaus wacher Geist sein, aber seine religiösen Einlassungen haben für mich exactement dieselbe Verbindlichkeit wie für Sie die Aussagen eines Dalai Lhama.
„Das bedeutet auch, dass wir Christen leider sagen müssen, dass gewisse Dinge falsch sind.“
Und wie, wenn man IHNEN ‘mal sagen muss, dass gewisse Dinge falsch sind? Etwa Menschenverachtung, Unterdrückung und Ausgrenzung? Mit eingebildeter Unfehlbarkeit kommt man nicht wirklich weiter, wissen Sie?
„Dazu, dass einfach jeder tut und lässt, was er will. Denn, jeder soll ja so glücklich werden!“
Genau. Wobei das ja nicht „frei von Werten“ bedeutet, sondern eben ANDERE Werte. So schwer zu verstehen? [mehr…]
Soll sie – für die, die’s hören (und glauben) wollen. Sobald diese Linie überschritten wird, gibt’s halt Gegenwind.
„Hier geht es nicht darum, dass wir gemäß dem Motto leben: Jeder werde glücklich wie er kann.“
Genau darum geht es. Und es interessiert dabei nicht im allermindesten, wenn Sie der unmaßgeblichen Meinung sind, dass jeder gefälligst nach IHRER Facon selig zu werden habe.
„Wie soll eine menschliche Gemeinschaft nach diesem Grundsatz überleben?“
Der christliche Glaube ist dafür offenkundig nicht notwendig.
„Schauen Sie sich die Folgen der 68er-Bewegung an?!?!?“
Ein wenig konkreter, vielleicht?
„Der Papst nennt dies Relativismus“
Und was interessiert die Einschätzung des Papstes einen Nichtkatholiken? Benedikt XVI. mag ja ein durchaus wacher Geist sein, aber seine religiösen Einlassungen haben für mich exactement dieselbe Verbindlichkeit wie für Sie die Aussagen eines Dalai Lhama.
„Das bedeutet auch, dass wir Christen leider sagen müssen, dass gewisse Dinge falsch sind.“
Und wie, wenn man IHNEN ‘mal sagen muss, dass gewisse Dinge falsch sind? Etwa Menschenverachtung, Unterdrückung und Ausgrenzung? Mit eingebildeter Unfehlbarkeit kommt man nicht wirklich weiter, wissen Sie?
„Dazu, dass einfach jeder tut und lässt, was er will. Denn, jeder soll ja so glücklich werden!“
Genau. Wobei das ja nicht „frei von Werten“ bedeutet, sondern eben ANDERE Werte. So schwer zu verstehen? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 13:39
DemonDeLuxe †: R.B.Stadler
„wegen Löschung der BRD seitens der Alliierten 1990 ist der Nachfolgende Paragraph derzeit im Deutschen
REich gültiges Recht.“
Sie sollten nicht schon morgens Hochprozentiges zu sich nehmen. Erst recht nicht an der Tastatur. [mehr…]
Sie sollten nicht schon morgens Hochprozentiges zu sich nehmen. Erst recht nicht an der Tastatur. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 11:40
DemonDeLuxe †: @Jean
Ad 1. Absatz: Thema verfehlt. Inwieweit die Existenz oder Nochtexistenz einer islamischen Entsprechung
des „katholischen Lehramts“ relevant sein mag, wissen wohl nur Sie allein.
Ad 2. Absatz: Es ist Sache ALLER Staaten, religiöse Auffassungen bis zu einem bestimmten Grad zu respektieren. Das kann aus Sachgründen unterbleiben, aber den großen Nutzwert für die Menschheit dieser Karikaturen müsste man doch erst noch finden. So lange kein triftiger Grund dafür besteht, sich über irgendeine religiöse Ansicht hinwegzusetzen, sind Verhöhnungen verzichtbar. Ich verteidige nicht die überzogenen muslimischen Reaktionen, finde allerdings auch die Karikaturen (die ja als Provokation GEWOLLT waren) daneben.
Gegenbeispiel: Hagia Sophia.
Die ja bekanntlich so sehr ein muslimischer Bau ist wie das römische Pantheon ein christlicher… Mann, Mann, Mann… aber Hauptsache, wir haben ‘mal wieder widersprechen können, gell? [mehr…]
Ad 2. Absatz: Es ist Sache ALLER Staaten, religiöse Auffassungen bis zu einem bestimmten Grad zu respektieren. Das kann aus Sachgründen unterbleiben, aber den großen Nutzwert für die Menschheit dieser Karikaturen müsste man doch erst noch finden. So lange kein triftiger Grund dafür besteht, sich über irgendeine religiöse Ansicht hinwegzusetzen, sind Verhöhnungen verzichtbar. Ich verteidige nicht die überzogenen muslimischen Reaktionen, finde allerdings auch die Karikaturen (die ja als Provokation GEWOLLT waren) daneben.
Gegenbeispiel: Hagia Sophia.
Die ja bekanntlich so sehr ein muslimischer Bau ist wie das römische Pantheon ein christlicher… Mann, Mann, Mann… aber Hauptsache, wir haben ‘mal wieder widersprechen können, gell? [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 11:10
DemonDeLuxe †: @Luther – Selbstherrlich
„Natürlich gibt es die klassische Familie und diese ist auch nur unter hochrationalen Begründungen die
einzige Lebensform für Paare, die Sinn macht.“
Damit unterstellen Sie, dass gefälligst alle Menschen diese Ihre Auffassung von „Sinn“ teilen, was beobachtbar nicht der Fall ist. Was für jemanden „Sinn hat“ (ich kann diesen Neoanglizismus „Sinn machen“ nicht leiden), müssen Sie schon ihm selbst überlassen. Und wenn ein Mensch nicht heiraten möchte, so ist das sein Ding. Und wenn ein Mann mit einem Mann leben will, so ist das seine Entscheidung, weil es eben FÜR IHN „Sinn hat“.
Kirchliche Apologeten hingegen überbieten sich gegenseitig in den Bemühungen, anderen Menschen das vorzuschreiben, was zwar in den Augen der Kirche, nicht aber in denen der betroffenen Menschen „Sinn hat“. Und so lange diese Eiferer das und die grundsätzliche Unzulässigkeit ihrer Bestrebungen nicht einsehen, so lange werden sie daran verzweifeln, dasss diese Gesellschaft ihren Vereinnahmungsbesctrebungen ein schlichtes: „Ihr könnt das zwar so machen, aber Ihr könnt es anderen nicht vorschreiben“ entgegen. Das ist zwar für Sie frustrierend, aber die Ursache dieser Frustration liegt im falschen und anmaßenden Alleinseligmachungsanspruch Ihrer Ansichten, nicht in der ach-so-gott- und wertelosen Gesellschaft. [mehr…]
Damit unterstellen Sie, dass gefälligst alle Menschen diese Ihre Auffassung von „Sinn“ teilen, was beobachtbar nicht der Fall ist. Was für jemanden „Sinn hat“ (ich kann diesen Neoanglizismus „Sinn machen“ nicht leiden), müssen Sie schon ihm selbst überlassen. Und wenn ein Mensch nicht heiraten möchte, so ist das sein Ding. Und wenn ein Mann mit einem Mann leben will, so ist das seine Entscheidung, weil es eben FÜR IHN „Sinn hat“.
Kirchliche Apologeten hingegen überbieten sich gegenseitig in den Bemühungen, anderen Menschen das vorzuschreiben, was zwar in den Augen der Kirche, nicht aber in denen der betroffenen Menschen „Sinn hat“. Und so lange diese Eiferer das und die grundsätzliche Unzulässigkeit ihrer Bestrebungen nicht einsehen, so lange werden sie daran verzweifeln, dasss diese Gesellschaft ihren Vereinnahmungsbesctrebungen ein schlichtes: „Ihr könnt das zwar so machen, aber Ihr könnt es anderen nicht vorschreiben“ entgegen. Das ist zwar für Sie frustrierend, aber die Ursache dieser Frustration liegt im falschen und anmaßenden Alleinseligmachungsanspruch Ihrer Ansichten, nicht in der ach-so-gott- und wertelosen Gesellschaft. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 09:56
DemonDeLuxe †: Es sollte doch gerade HIER niemanden wundern
…dass es in der muslimischen Welt – genau wie im Christentum – Traditionen gibt, die ggf. gar nicht
so im Wortlaut im Koran zu finden sind, die aber nichtsdestotrotz elementarer Bestandteil des Glaubens
mindestens unter Traditionalisten sind (so wie nicht wenige Dogmen, die z.T. ja deswegen als nötig erachtet
werden, WEIL das von ihnen Gesagte nicht odre nicht klar in der Bibel zu finden ist).
Wer hier in Deutschland zu Besuch bei türkischen Freunden ist, wird sich z.B. wundern, warum ab und zu ‘mal ein Foto-Bilderrahmen flach (mit dem Foto nach unten) auf der Kommode liegt: Dann haben die Freunde wohlkürzlich Besuch von strenggläubigen Bekannten gehabt und denen zuliebe die Fotos zugedeckt bzw. umgedreht.
Dass es durchaus einige ältere Abbildungen Mohammeds gibt, belegt nur eines: Dass es im Islam eine ähnliche Spannweite von Auffasungen gibt wie im Christentum. In muslimischen Sakralbauten hingegen wird man ausschließlich abstrakte Ornamentik finden. [mehr…]
Wer hier in Deutschland zu Besuch bei türkischen Freunden ist, wird sich z.B. wundern, warum ab und zu ‘mal ein Foto-Bilderrahmen flach (mit dem Foto nach unten) auf der Kommode liegt: Dann haben die Freunde wohlkürzlich Besuch von strenggläubigen Bekannten gehabt und denen zuliebe die Fotos zugedeckt bzw. umgedreht.
Dass es durchaus einige ältere Abbildungen Mohammeds gibt, belegt nur eines: Dass es im Islam eine ähnliche Spannweite von Auffasungen gibt wie im Christentum. In muslimischen Sakralbauten hingegen wird man ausschließlich abstrakte Ornamentik finden. [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 09:34
DemonDeLuxe †: @Benedikt
„Aber SAND ist es von Anfang an. Ab dem Zeitpunkt, an dem das erste Korn da ist. Warum also nicht das
Leben genauso bestimmen?“
Völlig richtig, „Sand“. Oder eben, wieder auf den Fötus übertragen, „Zellen“. Ich widerspreche übrigens nicht im mindestens der Aussage, dass es sich dabei um „Leben“ handelt, denn das ist ja offensichtlich. Nur ist das noch kein „Mensch“ (= Sandhaufen).
Gerade auch das Christentum kennt ja einen sehr eklatanten Unterschied zwischen Mensch und Tier; das, was da im Leib der Mutter heranwächst, durchläuft in den ersten Monaten alle möglichen tierischen Stadien (als sichtbarer Nachvollzug der Evolution) und WIRD erst Mensch: Von der befruchteten Eizelle auf der Entwicklungshöhe eines Pantoffeltierchens über ein kaulquappenähnliches Stadium zum Kiementräger… bis irgendwann die Hirnfunktionen einsetzen. Unter religiös ungebundenen Menschen wird genau dieses Einsetzen der Hirnfunktionen als bester Zeitpunkt der (nach wie vor willkürlichen) Bezeichnung „Mensch“ (= schützenswertes Leben) angesehen, denn es wäre die konsequente Verwendung desselben Kriteriums wie beim Tod (= Ende der Hirnfunktionen). Die ggw. Fristenlösung kommt dem relativ nahe, obwohl sich die Hirnfunktionen nicht vor der 20. Woche zu entwickeln beginnen (die Frist unter diesem Aspekt also länger währen könnte, was ich persönlich im Regelfall aber für unnötig erachte). [mehr…]
Völlig richtig, „Sand“. Oder eben, wieder auf den Fötus übertragen, „Zellen“. Ich widerspreche übrigens nicht im mindestens der Aussage, dass es sich dabei um „Leben“ handelt, denn das ist ja offensichtlich. Nur ist das noch kein „Mensch“ (= Sandhaufen).
Gerade auch das Christentum kennt ja einen sehr eklatanten Unterschied zwischen Mensch und Tier; das, was da im Leib der Mutter heranwächst, durchläuft in den ersten Monaten alle möglichen tierischen Stadien (als sichtbarer Nachvollzug der Evolution) und WIRD erst Mensch: Von der befruchteten Eizelle auf der Entwicklungshöhe eines Pantoffeltierchens über ein kaulquappenähnliches Stadium zum Kiementräger… bis irgendwann die Hirnfunktionen einsetzen. Unter religiös ungebundenen Menschen wird genau dieses Einsetzen der Hirnfunktionen als bester Zeitpunkt der (nach wie vor willkürlichen) Bezeichnung „Mensch“ (= schützenswertes Leben) angesehen, denn es wäre die konsequente Verwendung desselben Kriteriums wie beim Tod (= Ende der Hirnfunktionen). Die ggw. Fristenlösung kommt dem relativ nahe, obwohl sich die Hirnfunktionen nicht vor der 20. Woche zu entwickeln beginnen (die Frist unter diesem Aspekt also länger währen könnte, was ich persönlich im Regelfall aber für unnötig erachte). [mehr…]
Mittwoch, 8. Februar 2006 09:08
DemonDeLuxe †: @Willi – Dankeschön
Wissen Sie eigentlich, dass Sie hier in diesem Forum der ERSTE sind, dem ich seinen wirklich tiefen Glauben
abnehme? Sie strahlen genau jene Ruhe, Sicherheit und Gelassenheit aus, die Gewissheit und Vertrauen mit
sich bringen. Vermutlich könnten auch wir uns über bestimmte Ansichtssachen herzlich streiten – aber
ohne einander deswegen das Denvermögen oder sonst etwas abzusprechen. Und seien Sie sicher, dass ein
Auftreten wie Ihres 100x „missionarischer“ ist – ohne so zu wirken – als das der lauten Kläffer. „Mission“,
das heißt doch wesentlich, in anderen den Wunsch zu wecken, auch so zu sein, also z.B. auch diese vertrauende
Gelassenheit an den Tag zu legen, die sich aus Gewissheit speist. Nennen Sie’s „Mission durch Vorbild“,
meinetwegen. Wenn ich da so überlege, ob ich eher bereit wäre, jemandem wie Ihnen zu folgen oder einem…
na, ich nenne keine Namen, Sie kennen die einschlägigen Pappenheimer hier wohl, jedenfalls können Sie
sich denken, wie das Ergebnis ausfiele.
Den eingebildeten Überkatholiken bleibt offenkundig nichts anderes als martialisches Auftreten mit viel Getöse – denn durch ihr Verhalten oder Reden überzeugen sie KEINEN von Ihrem Glauben.
Schön, dass Sie einmal ein Gegenbeispiel abgegeben haben. Dafür danke bzw. „Vergelt’s Gott“. [mehr…]
Den eingebildeten Überkatholiken bleibt offenkundig nichts anderes als martialisches Auftreten mit viel Getöse – denn durch ihr Verhalten oder Reden überzeugen sie KEINEN von Ihrem Glauben.
Schön, dass Sie einmal ein Gegenbeispiel abgegeben haben. Dafür danke bzw. „Vergelt’s Gott“. [mehr…]
Dienstag, 7. Februar 2006 15:30
DemonDeLuxe †: @Beobachterin
„Pervers“ hat einen stark negativen („verwerflichen“) Ruch, und das ist denen, die das Wort gebrauchen,
sehr wohl bekannt – und nicht nur denen. Gehen Sie ‘mal zu einem Polizisten, bezeichnen Sie ihn als „pervers“
und harren Sie des Verfahrens (und der Verurteilung), die da kommen wird. Vielleicht sehen SIE darin „nichts
Verwerfliches“; auf Seiten der Rechtsprechung sieht man das anders. Was meinen Sie, was sticht?
@Benedikt
Ach geh’, das mit der UN und der Enthaltsamkeit hatten wir doch nun schon, nicht wahr? Sie verdrehen aber immer noch die bloße Feststellung, dass Enthaltsamkeit (selbstredend und redundanterweise) „am Sichersten“ vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt, zu einer Aussprache für diese Enthaltsamkeit. Das wurde UN-seitig nicht gesagt, sondern das MACHEN Sie daraus.
Zum Vergleich: Der sicherste (der EINZIG sichere!) Weg, Lebensmittelvergiftung zu vermeiden, ist, keine Lebensmittel zu sich zu nehmen.
Und jetzt lassen Sie bitte den Unfug; das können Sie besser. [mehr…]
@Benedikt
Ach geh’, das mit der UN und der Enthaltsamkeit hatten wir doch nun schon, nicht wahr? Sie verdrehen aber immer noch die bloße Feststellung, dass Enthaltsamkeit (selbstredend und redundanterweise) „am Sichersten“ vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt, zu einer Aussprache für diese Enthaltsamkeit. Das wurde UN-seitig nicht gesagt, sondern das MACHEN Sie daraus.
Zum Vergleich: Der sicherste (der EINZIG sichere!) Weg, Lebensmittelvergiftung zu vermeiden, ist, keine Lebensmittel zu sich zu nehmen.
Und jetzt lassen Sie bitte den Unfug; das können Sie besser. [mehr…]
Dienstag, 7. Februar 2006 13:53
DemonDeLuxe †: @Dassel
Die Freimaurer werden in den kirchlichen Vorschriften nicht mehr expressis verbis genannt. Kardinal Ratzinger
hatte allerdings klar gemacht, dass eine Mitgliedschaft dennoch für einen Katholiken eine „schwere Sünde“
sei, deren freiwillige Begehung quasi eine „Selbstexkommunikation“ bedeutet.
Das ist allerdings reichlich akademisch; wer gläubiger Katholik UND Freimaurer ist, der wird das mit seinem Gott schon abgemacht haben und sich selbstverständlich NICHT „selbst exkommunizieren“ (hätte er das vor, so würde er ja eines von beidem lassen) oder – nach eigenem Verständnis – „schwer sündigen“. Die Ansicht des heutigen Papstes ist ja auch nicht verbindlich; letztendlich besagt sein Kommentar nur: „Ich mag die Freimaurer nicht, aber wir werden nicht einschreiten. [mehr…]
Das ist allerdings reichlich akademisch; wer gläubiger Katholik UND Freimaurer ist, der wird das mit seinem Gott schon abgemacht haben und sich selbstverständlich NICHT „selbst exkommunizieren“ (hätte er das vor, so würde er ja eines von beidem lassen) oder – nach eigenem Verständnis – „schwer sündigen“. Die Ansicht des heutigen Papstes ist ja auch nicht verbindlich; letztendlich besagt sein Kommentar nur: „Ich mag die Freimaurer nicht, aber wir werden nicht einschreiten. [mehr…]
Dienstag, 7. Februar 2006 13:47
DemonDeLuxe †: @kali
Ach wissen Sie, Sie sind doch ein hübsches Beispiel, was man unter dem Sammelbegriff „Katholiken“ so
für skurrile Gestalten treffen kann, unter anderem eben auch Nationalhirnis und Verschwörungsfanatiker.
Leute wie Sie kenn’ ich – Sie speisen Ihr „Wissen“ aus einer Mischung von erlogenen und dubiosen Quellen, und wo immer es eine Mindermeinung gibt, die lautstark irgendwas bequengelt und jammert, machen Sie sie sich zu eigen.
Was das mit „Christentum“ zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Aber vermutlich ist das auch für Sie nur die Tarnkappe, mit der Sie Ihren Schwulst veredeln wollen – im Gegensatz zu Ihren Spinnereien gilt das Christentum ja immerhin als seriös. Nur halt nicht in Ihrer Lesart. [mehr…]
Leute wie Sie kenn’ ich – Sie speisen Ihr „Wissen“ aus einer Mischung von erlogenen und dubiosen Quellen, und wo immer es eine Mindermeinung gibt, die lautstark irgendwas bequengelt und jammert, machen Sie sie sich zu eigen.
Was das mit „Christentum“ zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Aber vermutlich ist das auch für Sie nur die Tarnkappe, mit der Sie Ihren Schwulst veredeln wollen – im Gegensatz zu Ihren Spinnereien gilt das Christentum ja immerhin als seriös. Nur halt nicht in Ihrer Lesart. [mehr…]
Dienstag, 7. Februar 2006 13:39
DemonDeLuxe †: @Stimme – Schwatzen Sie nicht
Sie machen sich hier an einem fort lächerlich. Als ob „Recht“ von einem „christlichen Weltverständnis“
abhinge. Wenn man selbstgerechten Laberbacken wie Ihnen glaubte, wäre jeder, der nicht Christ (und zwar
„Christ“ in IHREM engen, fundamentalistischen Verständnis; Sie sehen sich selbst ja als katholischer
an als den Papst) ist, in jeder beliebigen Hinsicht „Nicht für voll zu nehmen“ – erst ist es das Verständnis
der Bibel, dann der Geschichte, jetzt des Rechts… Sie tun so, als sei Fundi-Glaube der Persilschen für
Übermenschentum, und genau so gerieren Sie sich dann auch.
Nicht nur, dass Sie hierin profund irren; Sie belegen durch Ihr hiesiges Auftreten auch sattsam das Gegenteil.
Falls Sie’s übrigens nocht nicht mitbekommen haben sollten: Deutschland ist ein säkularer Staat. Und in der Jura ist die Konfession bemerkenswerterweise uninteressant, MUSS es sogar (vgl. GG) sein. Also blubbern Sie nicht so dumm herum, da stehen Sie alleine gegen den Rest der Bevölkerung. [mehr…]
Nicht nur, dass Sie hierin profund irren; Sie belegen durch Ihr hiesiges Auftreten auch sattsam das Gegenteil.
Falls Sie’s übrigens nocht nicht mitbekommen haben sollten: Deutschland ist ein säkularer Staat. Und in der Jura ist die Konfession bemerkenswerterweise uninteressant, MUSS es sogar (vgl. GG) sein. Also blubbern Sie nicht so dumm herum, da stehen Sie alleine gegen den Rest der Bevölkerung. [mehr…]
DemonDeLuxe †: @Willi
Schauen Sie, es ehrt Sie ja, dass Sie nicht – wie viele Ihrer (vermeintlichen?) Glaubensbrüder hier –
angesichts agnostischen Denkens in Hass- und Beleidigungstiraden ausbrechen.
In einem aber irren Sie fundamental: Ich habe absolut nicht (und auch nicht das allergeringste) ein „Problem mit Gott“. Wirklich nicht. Ich habe damit so wenige „Probleme“ wie Sie (vermutlich) mit dem Osterhasen. Es ist absolut kein „Problem“ für mich, ich vermisse ihn nicht, mir fehlt nichts im Leben, da ist keine Lücke, keine fehlende Wärme, kein Mangel an Gewissheit oder was sonst immer als Attribut wärmsten Gottesglaubens bemüht wird. Wenn SIE so etwas brauchen und daran glauben, so soll es Ihnen gegönnt sein.
Beten Sie, wenn Sie möchten, ich werte das als nette, aber harm- und fruchtlose Geste, die Sie immerhin vor die pseudofrommen Zwangsmissionierer hier stellt. [mehr…]
In einem aber irren Sie fundamental: Ich habe absolut nicht (und auch nicht das allergeringste) ein „Problem mit Gott“. Wirklich nicht. Ich habe damit so wenige „Probleme“ wie Sie (vermutlich) mit dem Osterhasen. Es ist absolut kein „Problem“ für mich, ich vermisse ihn nicht, mir fehlt nichts im Leben, da ist keine Lücke, keine fehlende Wärme, kein Mangel an Gewissheit oder was sonst immer als Attribut wärmsten Gottesglaubens bemüht wird. Wenn SIE so etwas brauchen und daran glauben, so soll es Ihnen gegönnt sein.
Beten Sie, wenn Sie möchten, ich werte das als nette, aber harm- und fruchtlose Geste, die Sie immerhin vor die pseudofrommen Zwangsmissionierer hier stellt. [mehr…]
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