Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Ansgar Das ist sicher ein berechtigter Kritikpunkt – aber immer noch besser ein Heiliger, der seine Auffassung
revidiert, als ein Häretiker oder ein Sünder.
@Gotthard Erklären Sie mir bitte nicht, was ich „in meinen Augen“ sehe und was nicht. Die Lehre der Kirche
gibt das Lehramt vor und nicht irgendein selektiver Bibelprotestantismus. Zu der von Ihnen angeführten
Stelle: Jesus hat sich dieser Frau klar als der Christus bekannt.
@Ansgar, Ansgar … Die sel. M. Theresa war aber auch kein Dummkopf; sie kannte den katholischen Katechismus
wahrscheinlich besser als so mancher heutiger Kuriencardinal wie z.B. Walter Kaspar. Ihr Werk und ihr
Missionsorden in Ehren, aber wo ein irriges Zitat selbst einer Seligen gebracht wird – das an den Grundfest
des Absolutheitsanspruches der göttlichen Religion rüttelt –, da muß das richtig gestellt werden, denn
es könnte suchende Seelen von der Bekehrung in die katholische Kirche abbringen – und diese könnten
dann ewig verloren gehen. Das oberste Gesetz ist das Heil der Seelen.
@Papst Benedikt XVI. Grüß Gott nach Rom, Heiliger Vater! Vergessen Sie nicht: Sie sind jetzt Papst,
nicht mehr Paul VI. oder Johannes Paul II. Wir schreiben das erste Jahr IHRES Pontifikates, Sie erfreuen
sich der absoluten Macht des Statthalters Christi auf Erden, Sie sind nicht mehr zweiter Mann, sondern
der ERSTE Mann der Hl. Kirche Gottes auf Erden. Wir schließen uns gerne Ihrer Klage an; derjenige, der
etwas ändern kann, ist aber nur Eure Heiligkeit selbst. Mit ergebensten Grüßen und der Bitte um Ihren
apostolischen Segen!
„Ich liebe alle Religionen“ Diese Aussage ist klar nicht katholisch, denn könnte man sich vorstellen,
daß der Heiland während seiner Erdenzeit gesagt hätte „Ich liebe alle Religionen. Keine Diskussion.
Aber ich bin halt in den Gott Israels verliebt“? Immerhin bewahrt die sel. M. Theresa dennoch den Missionierungsgedanken,
trotz dieser objektiv nicht katholischen Aussage, die viele verwirren könnte.
Bekehrungswunder des jüdischen Oberrabbiners Ich möchte die Gelegenheit beim Thema Pius XII. nutzen,
um an das großartige Wunder der Bekehrung des Oberrabbiners von Rom, Rabbi Zolli, zu erinnern, der sich,
beeindruckt durch das Eintreten dieses Vize-Christus für das jüdische Volk zur Hl. Kirche Gottes und
zum Neuen und Ewigen Bund zwischen Jahve und der Menschheit, bekehrte. Er nahm Pius XII. zu Ehren dessen
Taufnamen als seinen Taufnahmen an, Eugenio. Gott würdigte diesen Judenchristen des 20. Jahrhunderts
durch die Gnade einer Christuserscheinung. Deo gratias!
@private-notes An was Sie sich da erinnern können (woher?) ist mir schleierhaft – wir brauchen nicht
mit Gott zu diskutieren. Ein Katholik muß wissen, daß die Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels
Christi abgeschlossen ist. Die Kirche hat die Wahrheit von Gott-Christus empfangen. Die Söhne der Kirche
empfangen sie von der Kirche. Es gibt darum keine Dialoge mit den Irrgläubigen, sondern nur Missionierung.
Es ist wahre Demut, die Offenbarung Gottes in vollem Umfang anzunehmen – der Selketionismus (Sektiererei,
Protestantismus, Mohammedanertum), das ist Hochmut.
Mutter Teresa antimodernistisch Die Selige war rechtgläubig, antimodernistisch, beseelt vom Missionsbefehl
Christi, die Irrgläubigen und Ungläubigen zur Annahme des katholischen Glaubens zu bewegen – des einzig
wahren Glaubens, weil einzig vom wahren Gott – Christus – der Welt offenbart. Die Kirche hat stets neben
den rein kontemplativen Orden auch die caritativen Orden hoch geschätzt – letztere schöpfen ihre tätige
Kraft allein aus dem Gebet und aus der Gnade Gottes: Und dem Gebet gab auch die sel. M. Teresa die Priorität:
vor der tätigen Nächstenliebe, denn sie wußte, daß die Nächstenliebe alleine aus der Gottesliebe
entspringt. Die Selige bestand auf den Vorrang der Kontemplation, sie war keine Caritas-Aktivistin.
Buchtip zum Thema: „Schwarzbuch der Vertreibung“ von Heinz Nawratil, Universitas Verlag, 2001. (€9,90)
Exzellent recherchiert. Beeindruckend die Landkarte, was alles Ostdeutschland gewesen ist (von Breslau
bis Könisgberg, Immanuel Kants Statue steht noch dort). Es war die größte Vertreibung und der größte
Völkermord der Menschheitsgeschichte.
Deo gratias! kreuz.net dürfte fürwahr einmalig im deutschen Sprachraum sein: Es ist Gott, der Kirche
und dem Hl. Vater verpflichtet, ohne auf falsche Privatoffenbarungen oder Charismatiker hereingefallen
zu sein. Die Linie ist einfach katholisch. Gott segne die Redaktion. Sie erfüllt ein wichtiges Apostolat
für die Katholiken deutscher Sprache. Vergelt’s Gott.
@Volkmar Ihre Beleidigungen richten sich gegen jene, die das uns gesagt hat: gegen die hl. Jungfrau Maria,
in ihren großen Erscheinungen von Fátima 1917. Lesen Sie das Alte Testament, das Sie auch indirekt schmähen –
es ist voller Androhungen von Strafen für die Untreue gegenüber Jahwe, aber auch voll größter Verheißungen
für alle, die Ihm die Treue halten.
Ein Segen für Österreich Das war der Erzbischof als Apostolischer Nuntius in Österreich, eine fromme,
gottesfürchtige Persönlichkeit, in Treue zu Kirche und Papst. R.I.P.!
Der Lehrer der Menschheit Sollten Sie und alle anderen hier, die nicht wissen, was Sünde WIRKLICH ist,
dereinst vor dem Himmelstor stehen, wird sie ein erzürnter Gott erneut auf diesen Planeten schicken,
damit Sie IHRE schlechten Taten und Sünden in dem Sinn, wie ich diese begreife, wieder gut machen können.
Was Sünde wirklich ist, lehrt uns als Geschöpfe Gottes nicht ein Mitknecht vor Gott, sondern der Ewige
Gott Selbst, durch die Zehn Gebote, durch Jesus Christus und durch die Hl. Kirche Gottes und Christi.
Gottes Langmut Kein Sünder möge Gottes Langmut strapazieren, denn Gott verhängte schon oft bittere
Strafgerichte über ganze Gebiete wegen der dort üblichen „zum Himmel schreiende Sünden“ – Unterdrückung
der Armen ist eine davon und die sprichwörtliche Sodomie: Gott tötete einst durch die Sündflut die
gesamte Menschheit außer Noahs Familie, Gott vernichtete Sodom und Gomorrha, und Gott schickte sowohl
den Ersten als auch den Zweiten Weltkrieg (U.L.F. v. Fátima offenbarte es). Christus lehrte, daß es
Sodom und Gomorrha nicht so schlimm ergangen wäre, hätten sich dort die Wunder des Neuen Bundes dort
zugetragen.
Diktaturen nicht von der Kirche gewollt Die Kirche ist zumindest im 20. Jahrhundert glaubwürdig als Anwältin
der Freiheit des Individuums und der persönlichen Freiheiten aufgetreten. Der hl. Thomas v. A. hielt
als beste Staatsform eine Mischung aus Monarchie, Aristokratie und Demokratie – also eine konstitutionelle
Monarchie wie etwa in Liechtenstein, Luxemburg oder Monaco.
@Toby Es gibt ganze Bücher an populären Irrtümern („berühmte Zitate“ die von Promis nie getätigt
wurden, verbreitete „Volkswahrheiten“ etc.). Das Zitat ist jedenfalls nicht katholisch.
@Brandenburgis Das ist leider eine verschwiegene Wahrheit, und da man ständig erinnern muß, damit es
kein Vergessen am Völkermord an unseren ostdeutschen Stämmen gibt, noch einmal im Klartext: Die polnische
Kirche hat beim Genozid an den Ostdeutschen mit der polnischen Führung und den Kommunisten kollaboriert.
Bis zuletzt soll die polnische Hierarchie die deutsche Liturgiesprache der deutschen Minderheit in Polnisch-Ostdeutschland
verboten haben.
@Toby Das Zitat könnte deswegen eine Fälschung sein, weil es schklicht häretisch ist. Wenn es korrekt
wiedergegeben ist, so reicht nicht die Verbreitung durch Fans oder Gegner der Seligen als Beleg für die
Authentizität, sondern es sollte angeführt werden, welche Quelle belegt, daß es wirklich authentisch
von der sel. Mutter Teresa ist.
@catharina So eilig brauchen es die Traditionalisten mit einer Heiligsprechung nicht zu haben. Früher
hat sich der Papst ja zumeist auch etwas mehr Zeit gelassen als später Johannes Paul II., der Großmeister
der Kanonisationen. Eine Heiligsprechung Lefebvres wird wohl kommen, allerdings erst, wenn in der Kirche
und in der Welt (nach dem göttlichen Strafgericht?) wieder Ordnung hergestellt ist.
@Brandenburgis Haben Sie Dank für Ihre klare Auskunft, untermauert mit historischen Daten. Daß viele
deutsche Staaten vom einen, heiligen, katholischen und apostolischen Glauben abgefallen sind, hat Deutschland
leider auf längste Zeit zu seinem eigenen und größten Feind gemacht.
@T. A. Höck: Auf wikipedia kein Verlaß Dazu meinte Mutter Teresa: „Es gibt nur einen Gott, und er ist
der Gott aller. Wir sollten einem Hindu helfen, ein besserer Hindu zu werden, einem Muslim, ein besserer
Muslim zu werden, und einem Christen, ein besserer Christ zu werden.“ Ob dieses Zitat echt ist, bezweifle
ich daher. Die sel. Mutter Teresa war eine vorbildhafte Missionarin, die unzählige Hindus zum Übertritt
zur alleinseligmachenden katholischen Kirche bewegen konnte.
Buddha-Kult 1. Welche Art des Kultes Buddha zukommt, hängt auch von der Richtung (Konfession) des Buddhismus
ab – es gibt im Buddhismus regional einen regelrechten Buddha-Götzendienst, mit Buddha-Zähneputzen etc.
2. Innerhalb des Katholizismus kommt Buddha keinerlei Kult zu (das glauben höchstens US-Bibelprotestanten).
@Aurelius Danke für Ihren Hinweis. Es ist vollkommen absurd, daß Papst Paul VI. und sein Liturgieexperte
Bugnini auf die Schnapsidee kamen, einen neuen Ritus zu fabrizieren.
@graham Nachdem Österreichs Kanzler Figl nach WK 2 proklamiert hat, daß auch Österreich selbstverständlich
niemals Teil der fremden deutschen Nation war, verwundert es nicht, daß da auch Liechtenstein mitmacht,
das letzte verbliebene deutsche Fürstentum. Wie unhistorisch, daß Deutsche auf einmal nur mehr in der
BRD wohnen!
@Hrodgar Wie Ihnen bekannt sein müßte, lebten die Germanenstämme damals weder unter dem Grundgesetz
noch unter der Weimarer Verfassung … Das heutige GG garantiert die freie Meinungsäußerung, und darunter
fällt, die nicht-christlichen Götter als „Götzen“ zu bezeichnen – denn auch das GG beruft sich meiner
Kenntnis nach auch auf einen einzigen Gott den Allmächtigen – der der deutschen Geschichte nach der wahre
Gott ist!
@Pero Dieser rassistische Kommentar hat auf einer katholischen Site nichts verloren – es gibt kein den
unterschiedlichen Rassen unterschiedlich innewohnendes Aggressionspotential, sicherlich NICHT genetisch
bedingt – höchstens durch das Milieu: Das ist ein gewaltiger Unterschied!
Deutschland ist entschristlicht Gläubige Katholiken sind leider nur mehr eine Minderheit im sterbenden
Deutschen Volk, aber eine starke Minderheit. Die katholischen deutschen Prophezeiungen (gesammelt von
Bekh) sagen nach einer großen Katastrophe eine neue katholische Epoche mit einem katholischen Kaiser
aus Deutschland voraus.
St Bonifaz friedlich Er hat seine Gewalt nicht gegen Menschen gewendet, sondern gegen deren Götze – ob
das pastoral klug war, ist eine andere Frage. Kaiser Karl I. „der Große“ ist wohl ein Kapitel für sich.
Ob der Titel „Seliger“ oder „Heiliger“ rechtmäßig verliehen wurde, ist eine andere Frage – heiligmäßig
war er sicher nicht.
@Hrodgar Sie sind lustig – dann sind Sie ja ohnehin kein Christ, wenn sie zu „unseren Göttern“ bete.
Gepriesen sei St. Bonifaz, Deutschlands Glaubensbote, und alle katholischen Missionare, die unserem Volk
in Wort und Beispiel die Lehre des Gottes Israels und Jesu Christi, des Gottmenschen, brachten. Wie notwendig
wäre ein neuer St. Bonifaz und ein neuer St. Petrus Canisius!
@Brandenburgis Sie haben recht mit Ihrem Kommentar, wie schön ist es, die Wahrheit zu hören. Das andere
ist jedoch: Der Stärkere gewinnt; die Welt wird vom Recht des Stärkeren regiert, und da gibt nicht Deutschland,
sondern bekanntlich die „Großen Mächte“ den Ton an (USA, Rußland, China, die Arabische Welt).
@GerdEric Wir Katholiken sind Gott sei Dank auf solch protestantisch-modernistische Spekulationen nicht
angewiesen: 1. Die Kirche ist das Neue Israel, 2. Christus hatte als Gott JHW Selbst alle Autorität,
das Mosaische Gesetz abzuschaffen. 3. Der Kirche wurde durch Christus Unfehlbarkeit verliehen und 4. Im
Römischen Papst als Vicarius Christi ein Führer von göttlicher unfehlbarer Autorität verliegen.
@Hrodgar Befragen sie die verheirateten Heiligen, oder verheiratete heiligmäßig lebende Mitkatholiken,
oder suchen sie einen verheirateten katholischen Priester auf.
@Ayumu Wir brauchen sie nicht fragen – die Söhne und Töchter Gottes brauchen den Heiden und Ungläubigen
schlicht das Evangelium und die Lehre der Kirche zu bringen; dazu sind die katholischen Christen gerufen.
Wer den katholischen Glauben bewußt verwirft, kann nicht in den Himmel kommen und selig werden.
@Frl. Ilse Sie folgen den modernistischen Theologen. Die katholische Lehre ist göttlich, auch, daß Mann
und Frau unterschiedliche Aufgaben haben: Kein Mann kann Mutter sein und keine Frau Priester.
@Ayumu Kein Mensch darf den Platz Gottes einnehmen. In dieser brutalen Schriftstelle gab Gott dem Propheten
und Anführer Israels, Moses, einen Befehl, den allein der wahre Gott erteilen konnte.
@Karim daß sie beide an den einen Gott glauben Wieder der alte Irrtum! Mohammeds Koran sagt, daß jene
wie „Urin und Exkremente“ seien, die an den christlichen Gott glauben (ein Gott, der eine „Dreiheit“ sei,
oder einen Sohn habe): Allah ist NICHT der Gott des Alten und des Neuen Bundes – Allah muß ein Dämon
sein!
@Bernardo Wieso können die neuen Seligen/Heiligen im Alten Ritus nur eingeschränkt berücksichtigt werden?
Die Blanco-Formulare müßten doch auf sämtliche Selige/Heilige angewandt werden können – wenn nein,
weshalb nicht? Sind die „Gedenktage“ der neuen Heiligen im Alten Ritus automatisch Feste?
@Bonaventura I. Die neuen Seligen und Heiligen zu annullieren, ist natürlich unkatholisch und unmöglich.
II. Der Alte Ritus muß und wird aber unverändert wieder kommen, III. auf den Neuen Ritus braucht keine
Rücksicht genommen zu werden (das Meßbuch 1965 erfüllt die Zwecke der Volkssprache); IV. es müßte
doch heute bereits einen Modus geben, die Alte Messe zu Ehren der neuen Seligen zu feiern: indem man sich
der allgemeinen Meßformulare bedient (wie mir ein Priester erläuterte). V. Lediglich der schlechte neue
Kalender müßte obsolet werden, nicht aber die Festtage der neuen Seligen.
@Rückkehr zum Alten Die Analyse Cardinal Ratzingers ist absolut richtig – die Folgerung allerdings inkonsequent
und somit unlogisch: Kein Verbot, aber auch keine Rückkehr zum Alten.
@Thomas A. Höck Klarerweise ist der Titel „Patriarch des Abendlandes“ geringer als der Papsttitel. Dasselbe
gilt allerdings auch für andere Titel des Papstes: Metropolit der römischen Kirchenprovinz Primas von
Italien Bischof der Diözese Rom (unter Vorbehalt) Den Titel abzulegen, ist aber schlicht sinnlos.
@sttn Nicht in einen Subjektivismus verfallen: Denn wer sagt, daß ich nicht selbst Missionar bin? Dies
ändert aber nichts an der Konterproduktivität der Kirche des Concils. Gepriesen seien alle katholischen
Gruppen, die missionarisch aktiv sind: etwa Opus Dei und Pius X!
Primas von Italien etc. Der Papst könnte ja auch seine unterschiedlichen weiteren Titel aufteilen: Primas
v. Italien könnte z.B. künftig der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz sein. Bischof v.
Rom der Cardinalvikar von Rom …?
Amtskirche hat die Mission aufgegeben Die Missionare in Afrika sind nur meist mehr Sozialarbeiter. Ein
Hoch auf alle katholischen Missionare wider die Amtskirche!
Ökumenistische Irrwege Auch Benedikt XVI. Ratzinger ist trotz seiner höchsten Würde auf Erden Kind
seiner Zeit. Die Römische Kirche ließ bereits unter Johannes Paul, so hörte man, hohe finanzielle Mittel
zu den abgefallenen orientalistischen Kirchen fließen – der Patriarch von Rußland blieb trotzdem anti-katholisch.
Den (durchaus logischen) Titel abzulegen, ist ohnehin irrelevant – alle Bischöfe und Patriarchen bleiben
(geistliche) Untertanen des Römischen Papstes (cf. Unam sanctam, Papst Bonifaz VIII.; Vaticanum I).
@Tradi-Stimme Sie haben es gut zusammengefaßt, nicht umsonst heißt das I. Hl. Gebot Gottes im Wortlaut:
„Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben!“ Die katechetische Form „Du sollst an einen Gott glauben“
ist tatsächlich sehr irreführend … sie verwirrte sogar anscheinend die Väter des II. Vaticanums!
#66 Rudolphus 16:14:57 | Dienstag, 28. Februar 2006
Nationalsozialismus eine verbrecherische Ideologie Darüber braucht erst gar kein Streit aufkommen: Die
Nationalsozialistische Partei ist verantwortlich für die größte Katastrophe der gesamten deutschen
Geschichte: Das KZ- und Vernichtungslagersystem ist ansonsten nur noch im Kommunismus zu finden.
#13 Rudolphus 16:04:38 | Dienstag, 28. Februar 2006
@Filip: Häresie aus Medjugorje 1. Die besagte Botschaft hat unter kirchentreuen Katholiken schon seit
langem die Runde gemacht – ich habe sie leider nicht parat, aber sinngemäß werden darin die Anhänger
aller Religionen als gleichwertig angesehen. Irgendeiner der kreuz.net-Leser hat diese Botschaft vielleicht
zur Hand. 2. Urteil der Kirche: Der zuständige Bischof hat die Erscheinungen abgelehnt, die „Seher“ sind
der legitimen kirchlichen Autorität, dem Bischof, wiederholt ungehorsam gewesen; jeder echte Seher ist
stets der kirchlichen Obrigkeit gegenüber gehorsam gewesen.
#8 Rudolphus 13:14:27 | Dienstag, 28. Februar 2006
Der Materie „Marienerscheinungen“ Fremde … … glauben leicht sämtliche Erscheinungen … das III.
Fátima-Geheimnis hat bekanntlich nichts mit „Medju“ zu tun. Es sind Gerüchte, was Mel Gibson denn nun
wirklich dreht – ich kann nicht glauben, daß er ein Jünger des häretischen „Medju“ ist!
@Yersinia Folgende Irrlehren hat das katholische Christentum bereits überlebt. Das römische Heidentum
hätte fast das katholische Christentum vollständig ausgemerzt. Die Gnosis. Der Arianismus. Der Abfall
des Byzanz-Christentums. Das Mohammedanertum. Der Protestantismus (Katholikenverfolgung). Die Aufklärung/der
Modernismus. Der Kommunismus. Der Neo-Modernismus. Die Macht, den Irrlehren Fristen zu setzen, hat Gott
allein.
Katholizismus – Religion der Armen Denn die meisten Katholiken sind ja Lateinamerikaner, hinzugerechnet
die noch katholischen Afrikaner, die Filipinos, die katholischen Osteuropäer – katholische Westeuropäer
und Angelsachsen sind da eine Minderheit. Gottlob ist Lateinamerika noch katholisch.
@Athanasius Die Schauung der Anna Katharina Emmerich – inzwischen eine Selige –, scheint ja bereits durch
Johannes Paul II. Realität geworden zu sein (absurderweise jener Papst, der sie seligsprach) – denn der
Weltreligionenökumenismus wurde durch Johannes Paul II. de facto zum Hauptprogramm seines Pontifikates.
#62 Rudolphus 14:12:06 | Freitag, 24. Februar 2006
„Rom wird den Glauben verlieren“ Ist dieser Satz nicht Teil der Marienbotschaft von LaSalette? Es gibt
einen Notstandsmodus für einen die Kirche zerstörenden Papst (Paul VI.) – dieser Modus ist, dem Papst
zu widerstehen: er ist NICHT Ehrenvorsitzender, sondern der wahre Papst mit allen Rechten: man ist ihm
schlicht ungehorsam. Lefebvre ging den rechten Weg.
#15 Rudolphus 18:18:14 | Dienstag, 21. Februar 2006
@Alfredo Ottaviano II: Sie bringen dasselbe, nur umständlich Sie liefern zwar einen langen juristischen
Exkurs, bringen inhaltlich dasselbe, nur umständlich formuliert. Sie sagen es selbst, was „Universaljurisdiktion“
bedeutet (jeder, der Latein kann, kann es übersetzen): „Der Papst kann zwar jederzeit überall eingreifen,
wenn es dringend nötig ist“ Der Zusatz von Ihnen ist FALSCH: 1.Der Papst kann nicht nur eingreifen, „wenn
es dringend nötig ist“, er kann JEDERZEIT – OHNE ANGABE VON GRÜNDEN – eingreifen – denn – und das sollten
Sie auch wissen – der Papst ist keinem Gremium Rechenschaft schuldig. 2. Somit ist jedes Glied der Kirche
Untertan des Papstes – nicht im weltlichen Sinn (wie die weltlichen Untertanen des damaligen Kirchenstaates),
wohl aber im kirchenorganisatorischen Sinn: 3.Daß aber Nicht-Kirchenstaatsbürger weltliche Untertanen
des Papstes wären, ist sicher nicht aus meinem Statement herauszulesen (außer man ist kritiksüchtig),
4. selbst wenn man das so gesehen hätte, wäre es sicher auch KEINE KLARE HÄRESIE, da manche imperialistische
Päpste, auch der hl. Pius V., dies so vertraten: St. Pius V. nahm für sich noch das Recht in Anspruch,
Monarchen abzusetzen (die von ihm so genannte „angebliche Königin v. England“ Elisabeth I.). ZUSATZ:
1. „Untertan“ ist ein deutsches Wort. Der Lateiner sagt „Subjekt“. 2. Nur wenn ein Ausdruck heute nicht
mehr benützt wird, ist er heute nicht falsch. 3.Wer den Inhalt vom Wort abhängig macht, irrt.
#4 Rudolphus 17:59:02 | Dienstag, 21. Februar 2006
Wie die BRD, wie die EU, so die Concilskirche Wer die Dinge klar sieht, weiß, daß die sinkenden Schiffe
BRD, EU und Concilskirche seit Jahrzehnten in den Untergang hineinsteuern – einige an der Basis wissen
darum, wohl auch einige in der mittleren Führungsschicht, aber die Steuerleute fahren unbeirrt den alten
Kurs weiter … bis das Schiff sinkt, und eine neue Generation alles wieder aufbaut: Deutschland, Europa,
die Kirche in den deutschen Völkern und in den Völkern des Westens. Die katholischen Prophezeiungen
stimmen hierin überein: erst der Zusammenbruch, das Strafgericht Gottes, dann eine gläubige, heilige
Zeit.
Papst hat Universaljurisdiktion Er ist der Oberste Bischof, alle anderen sind seine Untertanen (I. Vaticanum) –
er müßte jeden Irrlehrer zum Widerruf zwingen oder absetzen! Wie glorreich war die Kirche bis Pius XII.!
Aus einer Mücke … … einen Elefanten machen, nennt man derartige Artikel. Dem Dompfarrer wünsche
ich gute Therapie – vielleicht eine gute Gelegenheit, ihm näher an das Wesen des katholischen Priestertums
heranzuführen. Ein „geweihter Sozialarbeiter“ gerät irgendwann früher oder später in eine Berufungskrise!
#10 Rudolphus 15:20:34 | Samstag, 18. Februar 2006
Kein Geld für die Modernisten Die Kirchensteuer ist Simonie und somit nicht mehr haltbar. Im letzten
Pius-X-Blatt erschien hierzu ein guter Artikel. Wüßten doch alle Deutschen und Österreicher davon!
#22 Rudolphus 16:30:22 | Freitag, 17. Februar 2006
@Elendester Sünder Es kristallisiert sich immer mehr heraus, daß Bischof Krenn einer ganz üblen Kampagne
zum Opfer gefallen ist.Es kristallisiert sich immer mehr heraus, daß Bischof Krenn einer ganz üblen
Kampagne zum Opfer gefallen ist. Wenn er wegen uneindeutiger Schnappschußfotographien des Regens seiner
Diözese gestürzt wird, wie es nun gerichtsnotorisch geworden ist, es aber ein offenes Geheimnis ist,
daß andernorts Bischöfe unbehelligt über Jahre hinweg mit Priestern und Seminaristen Unkeuschheit treiben,
scheint etwas faul zu sein. 1. Es wird ganz einfach mit zweierlei Maß gemessen. 2. Den St. Pöltner Superioren
konnte auch kein sittliches Fehlverhalten eindeutig nachgewiesen werden: 3. Das berühmte „Kuß-Photo“
dürfte tatsächlich eine „Blödelei“ gewesen sein, „nicht besonders geschmackvoll“ (Zitat Msgr. Kurt
Krenn); 4. Das Photo von Regens Küchl dürfte wegen der Zweidimensionalität einen falschen Eindruck
erwecken. 5. In der Ausübung ihrer Leitungsämter haben die Superioren sicher nicht gut gehandelt – allerdings
war auch der Ortsklerus gegen sie und den Bischof, ergo: eine doppelte Leichtsinnigkeit.
#35 Rudolphus 14:02:12 | Freitag, 17. Februar 2006
Körperliche Züchtigung biblisch Es gibt mehrere Schriftstellen. Auch kann eine leichte Ohrfeige sicher
nicht vom Staat bestraft werden – ein frecher Schüler kann eine Ohrfeige schon herausfordern.
#15 Rudolphus 16:56:21 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@turk: Skandal um Bischof Kurt Krenn Den Gedanken des hw. Militärdompfarrers von Österreich ist grundsätzlich
zuzustimmen. Bei allem Mut, aller Größe und Liebenswürdigkeit in der romtreuen Glaubensunterweisung,
die Exz. Kurt Krenn stets bei den sonstigen Gelegenheiten auszeichnete, und für die er so berühmt war,
so hat doch der hw. Militärdompfarrer von Österreich, Mil.Sup. Siegfried Lochner, die Situation präzise
erfaßt: Es darf nicht zweierlei Maß für Klerus und Laienstand geben – für alle gelten dieselben Gebote
Gottes, auch der Klerus kann Gottes Gericht nicht entrinnen. Es muß darum von der Autorität scharf gegen
Mitglieder des Klerus vorgegangen werden, die den gesamten Klerus in Verruf bringen – siehe die verfaulende
US-Kirche, die ein Kadaver in Verwesung ist. Möge Gott fügen, daß kein Priester falsche Nachrede und
Anschuldigungen erdulden mußte, wie dies schon dem Heiland geschah. Ich glaube aber nicht, daß die St.
Pöltner Seminarsuperioren „karrieresüchtige Täter“ waren, sondern lediglich ihrer Leitungsfunktion
augenscheinlich nicht gewachsen.
#28 Rudolphus 12:27:21 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Ein ökumenischer Heiliger Denn das Valentinsfest wird bekanntlich in der angelsächsisch-protestantischen
Welt hoch gefeiert, so wie auch Weihnachten und Ostern – ohne unseren traditionellen katholischen Kalender
kommen auch die Bibelprotestanten nicht aus … Der traditionelle Kalender der Kirche ist der Kalender
des Volkes!
#23 Rudolphus 17:00:01 | Dienstag, 14. Februar 2006
Rechtgläubige Priester ohne Ausbildung und Rückendeckung Das Hauptproblem ist leider, daß katholische
Priester seit wenigen Jahrzehnten keine katholische Priesterausbildung mehr erhalten – sie werden zwar
geweiht, wissen aber nicht, welche großartigen Vollmachten sie nun für alle Ewigkeit besitzen. Priester,
die sich um Rechtgläubigkeit und Romtreue mühen, erhalten leider meist keine Rückendeckung durch die
Autoritäten, im Gegenteil.
Die neue EU nicht mehr die alte EU/EG/EWG Viele denken bei der EU noch an Westeuropa, aber nun sitzt halb
Osteuropa bereits in Brüssel. Wenn die Türkei eine Europa-Anbindung möchte, müßte nach den Osteuropäern
nun auch Platz für eine europäisch orientierte Türkei sein, aus folgenden Gründen: 1. Die EU dient
rein der politisch-wirtschaftlichen Kooperation. 2. Dies fördert auch die völkisch-kulturelle Kooperation.
3. Die EU ist ein Staatenbund, kein Einheitsstaat. 4. Grundvoraussetzung wäre eine Totalreform des Brüsseler
Diktaturapparates.
#15 Rudolphus 17:10:38 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Verächtlichungmachung (Anders)gläubiger Ein gläubiger Christ würde es sich niemals erlauben, die Heiligtümer
der Andersgläubigen verächtlich zu machen, dies bleibt Gottlosen vorbehalten. Es genügt, ihnen zu sagen,
daß sie objektiv im Irrtum sind, und der einzige Gott der Gott Christi ist.
#42 Rudolphus 15:42:36 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Die Wahrheit ist immun gegen private Anschauungen Im übrigen ist bereits Ihr Ansatz falsch, weil ich
für die Darstellung national und international anerkannten Rechts kein Argument benötige, es spricht
für sich. Die „Ostgebiete“ haben heute eben KEINEN „anderen Status“ mehr. Wer das nicht weiß, hat ein
paar entscheidende Entwicklungen verschlafen. Das haben Sie falsch verstanden – das ad hominem war kein
„Argument“ (die Fakten hatte ich ja voher kurz genannt), sondern ein vorläufiges Urteil als Bewertung
Ihrer bisherigen, mir bekannten Ergüsse. Verwechseln Sie bitte nicht Diskussion und Schlussfolgerung
sich. Wenn alles so klar ist, braucht man ja darüber nicht zu diskutieren. Ein juristisches Faktum ist
entweder so oder so. Die Wahrheit steht für sich – sie nimmt nicht auf einen privaten Subjektivismus
von Individuen Rücksicht. Denn viele Worte hier ändern nichts an dem, was das Gesetz sagt.
#6 Rudolphus 15:23:45 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@ottaviani Nein, daß diese noch werken, ist ja offensichtlich. Ich meine nur allgemein über die nach
dem Concil Großgewordenen, daß diese offener der Tradition gegenüber sind, wie etwa auch Cardinal Schönborn.
Der neue Weihbischof scheint mir sehr auf Schönborn-Linie zu sein, ohne ihn genauer zu kennen.
#40 Rudolphus 15:18:05 | Donnerstag, 9. Februar 2006
@DemonDeL. Rudolphus: „Und was ist mit den Ostgebieten?“ Futsch wie Elsass-Lothringen. Oder Nordschleswig.
Oder was auch immer einstens das Label „deutsch“ trug. Die Oder-Neisse-Grenze wurde verbindlich anerkannt.
Im übrigen ist Ihr Gequassel ziemlich unerträglich und zeugt von plumper Ignoranz der Fakten und revisionistischem
Wunschdenken (zu wessen Nutzen eigentlich? Und kommen Sie mir bloß nicht mit „dem deutschen Volk“, denn
dazu gehöre auch ich, und Sie haben kein Mandat dazu, in meinem Namen derlei Unfug zu verzapfen). Es
ist wohlbekannt, daß jemand, dem die Argumente für seine Sichtweise ausgehen, auf die sog. „argumenta
ad hominem“ übergeht. Bekanntlich ist ein „argumentum ad hominem“ kein Argument. Daß die Ostgebiete
einen anderen Status als die restlichen verlorenen Gebiete haben, müßte ein geographisch Sachkundiger
wissen. Die BRD besitzt jedenfalls keine Rechtshoheit über sie.
#3 Rudolphus 13:49:43 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Die neue Führungsgeneration Der neue Weihbischof steht wohl für die neue Generation, die nicht mehr
in der vorkonziliaren Kirche aufgewachsen ist, und auch diese nicht mehr zugunsten eines „neuen Concilsgeistes“
bekämpft, sondern offen ist auch für die Tradition, und diese nicht verbissen bekämpft, wie dies die
alten Prälaten des nun veralteten „neuen Concilsgeistes“ taten und noch tun. Pauls VI. Kulturrevolution
wird bald der Vergangenheit angehören, so wie Maos China, Stalins UdSSR oder Hitlers Deutschland.
#35 Rudolphus 12:42:10 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Goldene Zukunft für Deutschland? In den vielen christlichen Prophezeiungen wird Deutschland eine achtenswerte,
gläubige Zeit prophezeit – allerdings erst nach großen Katastrophen. Nachdem das Deutsche Volk im 20.
Jahrhundert nur noch wie das Judentum größte Drangsale und Teilvernichtungen durchmachte, wäre es vielleicht
tatsächlich ein Teil von Gottes Plan, daß nun auch Deutsche und Juden Gerechtigkeit widerfährt, denn
die Deutschen sind auch ein erwähltes Volk, nämlich des Hl. Röm. Reiches.
#3 Rudolphus 12:36:31 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Schmähungen des Heilandes Daß Christus von dieser Zeitung verschont wurde, ist eigentlich tatsächlich
eine Meldung wert: Denn Verspottungen, Schmähungen und Karikierungen unseres Heilandes Jesus Christus
sind im „christlichen“ Europa so an der Tagesordnung, daß sich die meisten Gläubigen inzwischen schon
daran gewöhnt haben: sowohl in TV, Magazinen als auch im Theater. Es ist inzwischen schon so weit, daß
TV, Zeitung und Theater zumindest in Europa den Beigeschmack des Sündhaften haben. Das christliche Abendland
ist schon lange untergegangen.
#32 Rudolphus 14:59:09 | Mittwoch, 8. Februar 2006
@Demon DeL. Sie beziehen sich möglicherweise auf eine BVG-Aussage von 1973, die aber durch die Ereignisse
1990 überholt ist. Die Bundesrepublik Deutschland ist heute in jeder Hinsicht Nachfolger des Deutschen
Reiches. Und was ist mit den Ostgebieten?
Neu = New „neu“ ist bloß das deutsche Wort für „new“. In deutschen Atlanten vor einigen Jahrzehnten
war die deutsche Form für die englischsprachigen „New“-Städtenamen durchaus üblich.
Die Früchte der alten Traditionskirche @Rüdiger Die alte Traditionskirche hat als Frucht das 2. Vatikanum
hervorgebracht. Ein sehr guter Einwand, über den es sich lohnt, nachzureflektieren: Ich würde sagen:
Da wir nicht im Freikirchentum leben, wo jeder Unzufriedene eine neue Kirche gründen kann, gibt es stets
nur die eine Kirche aller Zeiten: Die Kirchengeschichte ist stets eine Geschichte auch von politischen
Fehlentscheidungen und eine Geschichte von Häretikern, durch alle Epochen hindurch: Ein guter Papst kann
die Kirche zum Guten lenken, während ein schlechter Papst die Kirche in einen verwüsteten Weinberg verwandeln
kann. Pius XII. war ein guter Papst, Paul VI. ein schlechter.
#17 Rudolphus 17:58:24 | Dienstag, 7. Februar 2006
Die Gebete Leos XIII. Die berühmte Audition Leos XIII. ist heute nur mehr in gläubigen katholischen
Kreisen bekannt. Sie veranlaßte diesen Papst – der am Anfang des 20. Jahrhunderts stand – die berühmten
Gebete nach der hl. Messe zur Jungfrau Maria und zum Erzengel Michael weltweit jedem Priester vorzuschreiben.
Die Abschaffung dieser Gebete im Novus Ordo sollten dem Gläubigen zu denken geben. – Denn der Teufel
drängt sich nicht auf, sondern er arbeitet im Hintergrund! Daß wir in einem antichristlichen Zeitalter
leben, kann nur ein Blinder nicht sehen.
#28 Rudolphus 17:48:50 | Dienstag, 7. Februar 2006
@Athanasius Aber nicht die Schuld des Ludwig XVI.! Sondern L. XIV. und XV. sowie des Regenten d’Orléans
(eines Okkultikers)! Zeitweise Strafe ja, aber für immer nicht. Das Angebot Gottes mit der Herz-Jesu-Weihe
an den König ist sicherlich bekannt. Ja, aber z.Zt. Ludwig des XIV. nicht des XVI.! I. Ludwig XVI. ist
in seiner Regentschaft sicherlich nicht ohne Schuld gewesen. II. Des weiteren heißt es in den Zehn Geboten,
daß Gott beim Götzendienst die Schuld der Väter noch bis ins 3. und 4. Glied rächt. Dies paßt wunderbar
in das Schema einer Erbmonarchie, deren Monarchen lediglich den Thron ihrer Väter ererben.
@FioreGraz: Der Hauptkonsekrator … … wird aber wohl doch der Laie mit dem Titel „Erzbischof“ sein.
Oder können Mitkonsekratoren eine Weihe gültig machen?
#46 Rudolphus 15:48:03 | Dienstag, 7. Februar 2006
Teilnahme an der hl. Messe @Marcel Haben Sie da auch Zitate, wie der hl. P. Pio für die „lese-freie“
Teilnahme am hl. Meßopfer plädierte? Mir persönlich geht es jedenfalls sehr ähnlich. Ich bete in der
hl. Messe, und versuche, den Handlungen des Priesters, den verschiedenen Meßteilen, zu folgen. Ich könnte
z.B. nicht während der Messe den hl. Rosenkranz beten; das Blättern im Schott tue ich eigentlich nur
außerhalb der Messe. Da die Lesungen zumeist ohnehin in der Volkssprache vorgetragen werden, ist der
Schott nicht unbedingt vonnöten.
Problem nun „unten“, weniger „oben“ Die Kirchenkrise, sodaß die Katholiken nicht mehr wissen, an was
sie glauben sollen – weil es auch die Priester nicht mehr wissen oder Irriges lehren – wurde „von oben“ –
vom Hl. Stuhl – verursacht und zugelassen; aber nun ist das Problem „unten“, in fast allen Pfarreien,
denn dort findet nicht mehr die Unterweisung im apostolischen, katholischen Glauben statt. Die heutige
Zeit ist in puncto Kirchenkrise sicherlich schlimmer als während der Reformation. Wann kommen die Heiligen,
die die Kirche wieder aufrichten? Sie sind bis jetzt stets in solchen Phasen aufgetreten: St. Athanasius,
St. Franz von Assisi, St. Ignatius v. Loyola, St. Petrus Canisius …
#26 Rudolphus 10:17:51 | Dienstag, 7. Februar 2006
@Athanasius Ich habe nicht geleugnet, daß die französischen Könige den katholischen Glauben bekannt
haben. In ihrem Tun haben sie jedenfalls gegen die katholisch-europäische Sache gehandelt. Somit ist
ihr Untergang als Strafe Gottes verständlich. Das Angebot Gottes mit der Herz-Jesu-Weihe an den König
ist sicherlich bekannt.
Erzbischof Lefebvre: Sedisvakantismus falsch Die Stellungnahme des Erzbischofes wurde in dem 100-Jahre-Erzbischof-Marcel-Lefebvre-Jubiläumsmitteilungsblatt
der Pius-X-Bruderschaft abgedruckt: Darin zeigt Mons. Lefebvre klar auf, wie widersinnig der Sedisvakantismus
ist: 1. Es gibt keine Instanz, die den Papst als formalen Irrlehrer verurteilen könnte. 2. Wie käme
die Wahl des Nachfolgers eines Papstes zustande, der sein Amt verloren hat?
Eine liberale Sekte Sie folgen einem typisch sektiererischen Ekklektizismus: Sie nehmen sich vom Glauben,
was ihnen gefällt. Meines Kenntnisstandes nach akzeptieren sie zwar wie der schismatische Orientalismus
die ersten sieben Konzilien (sie sind also sicher nicht inhaltlich die Katholische Kirche vor Vaticanum
I). Andererseits sind sie hyperliberal, und folgen der extrem liberalen Strömung der Westeuropäischen
Evangelischen Kirchen. Für Mitgliederanwerbung nutzt ihnen die Verwendung des Namens „katholisch“, sie
haben aber mit der Katholischen Kirche nicht im entferntesten etwas zu tun.
Auferstehung des Hl. Röm. Kaisertums Ich weiß zwar nicht, auf welche Prophezeiungen sich die Franzosen
für ihren „Großen König“ berufen. Historisch haben die französischen Könige jedenfalls stets den
katholischen Kaiser und somit die katholische Sache generell bekämpft: einmal die protestantischen Schweden
unterstützt, auch der Fall Wiens wäre ihnen bekanntlich willkommen gewesen. Der Untergang der französischen
Monarchie ist so vor Gott verständlich. Dagegen gibt es viele Übereinstimmungen in den katholischen
Prophezeiungen über die Wiederauferstehung des Hl. Röm. Kaisertums, zusammen mit Deutschland, dem Hauptträger
des Hl. Röm. Reiches. Eine gemeinsame Bekehrung von Franzosen und Deutschen wäre umso besser. Nach dem
III. Weltkrieg soll es so weit sein, wie man aus diversen Prophezeiungen entnimmt, aber der Vorrang dürfte
Deutschland zukommen.
Von der Liebe Gottes „Deus caritas est …“ Ich muß die Enzyklika einmal genauer lesen, wenn ich mehr
Zeit habe. Was ist aber mit der Rache Gottes für die Millionen Beleidigungen gegen Ihn, Seinen Sohn und
Seine Mutter? Der selige Papst Pius IX. äußerte sich so über die Marienerscheinung von LaSalette: „Ihr
wollt die Geheimnisse von LaSalette erfahren? Nun, hier sind sie: Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr
elendiglich zugrunde gehen …“
@Sulpicius Es wäre tatsächlich ein großer Segen für die deutsche Kirche, wenn man die Diözesanverwaltungen
um 99% abbauen würde – wer liest schon den Papierkram, den diese produzieren. Im übrigen hat sich auch
der jetzige Papst ähnlich kritisch zur deutschen Verwaltungskirche geäußert.
Eine hochinteressante Priesterpersönlichkeit! Die Kritik des Paters – Gott hab ihn selig – an der genannten
Expansion der Priesterbruderschaft St. Pius X. kann ich allerdings nicht teilen: Es ist doch von größtem
Nutzen für das Heil der Seelen, wenn es Pius-Kapellen nicht nur im städtischen Raum gibt.
#14 Rudolphus 12:19:10 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@Benedikt: NOM Wer aber den NOM per se für sakrilegisch hält (also so, wie er in den Vorschriften und
im Messbuch beschrieben ist), der ist gar kein Katholik. Denn wie soll man Katholik sein, wenn man die
Messfeier ablehnt? Erinnert mich eher an Luther Katholik ist, wer den katholischen Glauben bekennt. Mons.
Lefebvre und die FSSPX bekennen den katholischen Glauben, lehnen aber den NOM ab, nicht die Meßfeier
generell, nur die Neue Meßfeier. Der NOM ist sicherlich kein Kriterium für die Rechtgläubigkeit. Daß
der NOM laufend sakrilegisch und gegen Vorschriften gefeiert wird, ist sicher der Fall.
Sakrilegische Messen Die heiligste Kommunion wird leider heutzutage in den meisten Neuen Messen unglaublich
verunehrt – eine furchtbare Schändung Gottes. Dem Bericht über die Neokatechumenatsmessen zufolge, trifft
dies auf diese Gemeinschaft in verstärktem Maß zu. Ich verstehe immer besser die Piusbrüder, die lehren,
daß man die Sonntagspflicht nicht im Neuen Ritus erfüllen dürfte – es sei besser, als Ersatz sonntags
den Rosenkranz zu beten (wenn keine Alte Messe erreichbar ist). Sancte Pie X et Marcelle L., orate pro
nobis!
#48 Rudolphus 13:09:23 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Benedikt und dennoch schon immer Praxis gewesen Nicht im derartigen Umfang (auch vom Gewissen des regierenden
Papstes abhängig) aber sicher nicht in diesem gigantischen Ausmaß wie in der nachkonziliaren Zeit.
#46 Rudolphus 17:30:04 | Dienstag, 31. Januar 2006
Kirchliche „Scheidungen“! Denn das ist es, was die „Annullierungen“ heutzutage in den meisten Fällen
wohl sind – viele der zuständigen Kirchenjuristen sind zudem nicht rechtgläubig und sprechen sich tw.
offen für die päpstliche Zulassung der Scheidung aus. Solche geschobene Annullierungen sind vor Gott
und der himmlischen Kirche null und nichtig.
#35 Rudolphus 17:25:29 | Dienstag, 31. Januar 2006
@Gotthard Ein Schisma wird nicht anhand der subjektiven Äußerungen einzelner Gläubiger definiert. Ein
Schisma wäre eine Parallelhierarchie ohne Papsttum, zuletzt errichtet von den „Altkatholiken“ nach dem
I. Vaticanum. Die „Altkatholiken“ bekennen allerdings nicht den römisch-katholischen Glauben, nicht einmal
den vor dem I. Vaticanum.
Ora pro nobis! Unsere Zeit ist der vorreformatorischen Kirchenzeit sehr ähnlich – an den Plätzen der
Hierarchen sitzen Männer, die der Kirche großen, unendlichen Schaden zufügen … Die Heiligen sind
es, die nicht die Leitung anstreben, und doch Großes in ihrer Umgebung vollbringen!
#29 Rudolphus 15:07:03 | Dienstag, 31. Januar 2006
@MK28 Auch wenn ein wenig drastisch formuliert – damit man’s versteht –, aber grundsätzlich ist das theologisch
korrekt. Viele alte und heilige Theologen lehren den Ungehorsam gegenüber dem Papst im folgenden Fall:
Widerstand bei physischem Angriff, also auch Widerstand bei Angriff gegen das Seelenheil. Mit Benedikt
XVI. wird diese Paul VI.-Epoche vielleicht zu Ende gehen.
Die Enttäuschung von Campos Daß sich ein so enger Lefebvre-Vertrauter bei der Campos-Unierung gleich
„mitunierte“, ist ja interessant … nun ist er ein Einzelkämpfer, dafür ein Freund der Kurie. Dennoch,
die Photos der Konzelebratioseucharistiefeier mit dem Bischof der brasilianischen Administratur waren
eine Katastrophe für den brasilianischen Traditionalismus – das PIUS X-Mitteilungsblatt brachte eine
Dokumentation: 1. Eine spärlich bekleidete Frau sollte in dieser „Neuen Meßfeier“ Eva symbolisieren!
Eine Blasphemie! 2. Nachher erklärte der brasilianische Traditionsbischof mehrmals, er hätte die Meßzelebration
nur „simuliert“ – alles in einerm der letzteren Pius-Mitteilungsblätter zu finden!
@Gültigkeit von Ehen @catharina Inhaltlich stimme ich Ihrem polemischen Standpunkt nicht zu, aber mich
würde interessieren, ob das jemand bestätigen kann, daß PIUS X eigenständige Ehegerichte besitzt.
Frage: Kann eine Ehe grundsätzlich ohne päpstliche Zustimmung anulliert werden?
#23 Rudolphus 17:01:33 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Elendester Sünde Es liegt aber eben leider doch ein Schisma vor. Die Rechtfertigung mit einem Notstand
zieht nicht. Auch eine Notlüge ist eine Lüge. Das ist Ihre persönliche Einstellung, nicht aber die
Einstellung des Hl. Stuhles, also der römischen Autorität, die für die römische Kirche relevant ist.
Weiters vermengen Sie Äpfel mit Birnen: ein Notstand hat mit Notlüge alleine das näherbestimmende Hauptwort
gemein, nicht aber das Hauptsubstantiv: -stand (-fall) und -lüge. Mons. Lefebvre hat nicht gelogen: Er
sah sich in einem Notstand – die Fortexistenz der FSSPX, die die Alte Messe vor der Vernichtung gerettet
hat.
#20 Rudolphus 15:53:48 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@sozialkatholisch Ein Schisma ist grundsätzlich eine Beleidigung Gottes. Da aber kein Schisma zwischen
Rom und der FSSPX vorliegt, braucht man sich nicht zu sorgen. Was die unerlaubten Bischofsweihen anbelangt,
berufen sich Weihespender – der Erzbischof – und „seine“ Bischöfe auf einen Notstand.
#16 Rudolphus 15:18:53 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Petrusbruderschaft ist keine Alternative Richtig ist, daß es Streit auf diözesaner Ebene über den Status
der Pius-X-Bruderschaft gibt, die Haltung ROMS wurde allerdings mehrere Male durch den Ecclesia-Dei-Chef
Cardinal Hoyos klar zum Ausdruck gebracht: Sinngemäß (siehe fsspx.de): 1. Die Pius-X-Bruderschaft ist
definitiv NICHT schismatisch, 2. Die unerlaubten Bischofsweihen durch Msgr. Lefebvre haben NICHT die Bruderschaft
automatisch exkommuniziert (wie man oft hört), 3. Die Pius-X-Bruderschaft wurde nie exkommuniziert, lediglich
die Bischöfe, nie aber die FSSPX als solche. Die Petrusbruderschaft dagegen ist der Willkür der Diözesanbischöfe
ausgesetzt: 1. Sie darf oft nicht einmal regelmäßig die Sonntagsmesse feiern. 2. Sie wird oft nur dort
zugelassen, wo bereits PIUS X niedergelassen ist – an anderen Orten wird ihnen die Niederlassung meist
verweigert, auch müssen sie sich meist die Kirchen mit dem Neuen Ritus teilen. Conclusio: Allein der
Erzbischof und die FSSPX haben die Alte Messe vor Paul VI. auf Weltebene gerettet.
#147 Rudolphus 12:34:25 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@Glaubensirrtum/Häresie @T.A. Höck Ihren Worten möchte ich zustimmen: was nicht klar ausgedruckt wird,
und Anlaß zu Fehldeutungen gibt, kann mehrdeutig sein, also häresieverdächtig sein – eine Unterscheidung
zwischen „Häresie“ und „Glaubensirrtum“ dagegen kann ich nicht nachvollziehen.
#22 Rudolphus 19:12:18 | Dienstag, 24. Januar 2006
Andauernde Evolution Gemäß den Darwinisten könnte bzw. müßte die Evolution noch weiterlaufen …
wer weiß also, wie die Menschen laut ihren Vorstellungen in 1000 Jahren aussehen werden, möglicherweise
mit Antennen und überirdischen Kräften … dies wird tatsächlich von manchen möglich gehalten!
@catharina Päpstlicher Ökumenismus/Synkretismus: Genau diese Dinge sind es, die eine Seligsprechung
dieses Papstes verunmöglichen könnten – bei aller Wertschätzung für die menschliche Größe Johannes
Pauls, selbst dann, wenn er tatsächlich schon im Himmel ist, gelitten hätte er ja genug auf Erden.
#144 Rudolphus 16:36:20 | Dienstag, 24. Januar 2006
@ T. A. Höck: Dank für Benedikt XVI. So ist es – Benedikts XVI. Pontifikat könnte darum eine große
Gnade für die geprüfte Kirche auf Erden werden. Daß sich die alte Messe in der Universalen Kirche trotz
Paul erhalten hat, ist allein der Widerstandsbewegung von Ecône zuzuschreiben. Deo gratias!
Für heilig gehalten werden als Strafe Denn dann wird für diese Seele bekanntlich nicht ausreichend genug
gebetet – es ist tatsächlich eine Strafe, für einen Heiligen gehalten zu werden, wenn man aber z.B.
stattdessen noch bis zum Weltende im Fegefeuer ausharren müßte, ohne Fürbittgebet durch die irdischen
Katholiken.
#142 Rudolphus 15:46:17 | Dienstag, 24. Januar 2006
zu Pkt.2: Alte Messe Papst Paul VI. wollte die Alte Messe für alle Zeiten vernichtet wissen. Jener Oberste
Hohepriester äußerte gegenüber Jean Guitton, daß er der Piusbruderschaft deswegen die Alte Messe nicht
zugestehen könne, weil sich sonst (sinngemäß) „seine“ Messe nicht durchsetzen würde. Hätte Gott nicht
die Piusbruderschaft entstehen lassen, wäre die alte Messe nicht weitergegeben worden (außer in einer
brasilianischen Diözese).
#133 Rudolphus 09:24:39 | Dienstag, 24. Januar 2006
@T. A. Höck ad „Einigungsformel“: Genau das macht ja eine derartige „Einigungsformel“ aus: Sie ist sehr
breit zu interpretieren, jedem auf seine Weise – und das ist ja bekanntlich auch die Struktur der V.II-Dokumente
schlechthin! Der Erzbischof würde sämtlichen seiner Predigten widersprechen …
@„Orthodoxie“ @Markos 1. Die „erste Kirche Europas“ ist die Katholische Kirche. 2. Der zölibatäre Priester
reicht bis in urchristliche Zeit zurück – es ist richtig, daß auch Verheiratete zum Priester geweiht
wurden, sie mußten allerdings ab der Weihe enthaltsam leben (ab wann das generell so üblich wurde, weiß
ich nicht, und ich weiß auch nicht, ob das noch festzustellen ist). Die lateinische Kirche hat die Priesterehe
jedenfalls verworfen.
In Europa kein Thema Für den Durchschnittseuropäer ist der Darwinismus erwiesene Tatsache. Anders in
den USA, wo es klare Fronten gibt zwischen Darwinismus und Kreationismus. Nur weil der Vatikan in Italien
liegt, geschieht es, daß so einfach ein Artikel mit diesen Aussagen im „halboffiziellen“ Vatikan-Blatt
erscheint.
Das Concil „im Licht der Tradition“ Der Erzbischof kann nur eines mit dieser Sprachregelung verstanden
haben: Daß nämlich einige Concilsaussagen häretisch sind. Das nämlich sagt „die Tradition“ in den
Ansprachen und Büchern Monseigneurs – und an deutlichen Worten ist da ja kein Mangel …
@T. A. Höck Wenn Bischof L. eine Möglichkeit sah, daß Konzil im Lichte der Tradition zu interpretieren
und ihm Bischof F. darin jetzt zu folgen bereit ist, dann ist Punkt 1 in Ihrer Argumentation hinfällig.
Punkt 2 aber auch, zu Punkt 1: „inhaltlich-dogmatisch“: Die „Formel 1988“ macht aus dem Pastoralconcil
noch kein gutes Concil oder annulliert den Daseinsgrund der FS. Das Concil war für den Erzbischof schlecht
für die Kirche und tw. häretisch. Lediglich das „tw. häretisch“ wird durch die „Formel 1988“ in frage
gestellt. An die Formel 1988 dachte der Erzbischof mit Sicherheit nicht, als er die FS gründete. Außerdem
sicherte alleine die FS den lateinischen Ritus (auch ein inhaltlich-dogmatischer Grund).
@Lefebvres Grund Das ist die Problematik, das viele traditionalistische Katholiken hier dem Erzbischof
nicht folgen können: Ich würde sagen, er handelte schon aus dogmatischen Gründen, denn: 1. Der Daseinsgrund
der FSSPX ist inhaltlich-dogmatisch. 2. Die Weiterexistenz der FSSPX mußte gesichert sein. 3. Rom garantierte
nicht die Weiterexistenz der FSSPX, indem es keine Bischofsweihe garantierte. 4. Somit weihte Lefebvre
Bischöfe ohne Zustimmung Roms. Ergo: Daseinsgrund und Weiterbestand der FS sind inhaltlich-dogmatisch,
also auch die zwingende Notwendigkeit von Bischofsweihen – folglich sind auch die Bischofsweihen inhaltlich-dogmatisch
begründet, nämlich im Zusammenhang gesehen.
#139 Rudolphus 17:52:11 | Freitag, 20. Januar 2006
Ketzerverbennungen Der ganze Zustand des Staatskirchentums mit Ketzerverbrennungen (weil die Kirche kein
Blut vergießt) ist sicherlich nicht gottgewollt gewesen. Jan Hus wurde zudem freies Geleit zugesichert,
um ihn herzulocken, dann verbrannte man ihn. Man stelle sich vor, der deutsche Klerus hätte Martin Luther
verbrannt: das Verhältnis zwischen Lutheranismus und Katholizismus wäre heute wohl wie das zwischen
Deutschland und der Tschechei oder wie das zwischen Indien und Pakistan.
Bischofsweihe als Grund Die Beweggründe von Bischof Lefebvre, die Sie aufzählen, waren also allesamt
keine inhaltlich-dogmatischen Punkte, von der er seine grundsätzliche Einstellung zum Konzil hätte abhängig
machen müssen. Es ging dem Erzbischof um den Fortbestand der FS, die nur über mind. einen Bischof als
Nachfolger gesichert war. Da ihm Rom diesen anscheinend nicht sicher zugestanden hat, ist das Zurückziehen
der Unterschrift nachvollziehbar.
@Marcel Rudolphus: 2. Nach dem Platzen des Kompromisses mit den Bischofsweihen Falsch. Mgr. Lefebvre zog
die Unterschrift unter den „Kompromiß“ keine 24h später zurück, nachdem er erneut mit Card. Ratzinger
sprach und erkannte, daß er keinen Traditionsbischof bekommen werde. Dies aber war Bedingung gewesen
für den Kompromiß: daß man Mgr. einen Traditionsbischof zugestehe für das Weiterbestehen von Econe
im überlieferten Geist. Nachdem vonseiten Roms die Bedingung nicht erfüllt wurde, war das Zurückziehen
der Unterschrift logisch. Erst einige Zeit danach erfolgten die Hilfsbischofsweihen. Es drehte sich also
doch um die Bischofsweihen. Es gab aber die Zeit davor noch Aufrufe durch Johannes Paul, diese nicht durchzuführen.
Vielen Dank jedenfalls für den Hinweis, daß der Erzbischof seine Unterschrift noch so schnell zurückgezogen
hat. Vielleicht könnte die Pius X-Gemeinschaft in ihren Darstellungen dieses wichtige Ereignis klarer
darzustellen, und auch das Warum: Schließlich ist es der Grund, weshalb viele papsttreue Traditionalisten
nicht mehr die Pius-X-Kirchen aufsuchen.
Lefebvre revidierte Meinung Dies ist der Eindruck, den der oberflächliche Beobachter gewonnen hat: 1.
Lefebvre stimmte 1988 dem Kompromiß zu mit der Formel „Concil im Licht der Tradition“. 2. Nach dem Platzen
des Kompromisses mit den Bischofsweihen wurde auch gegen diese Formel polemisiert: Manche Concilsbeschlüsse
sind direkt häretisch – können also auch nicht „im Licht der Tradition“ orthodox gedeutet werden. Conclusio:
Die Formel 1988 dürfte der FSSPX-Chef nicht mehr unterschreiben.
#17 Rudolphus 18:49:12 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Eine Sensation! Was hier so beiläufig berichtet wird, ist eine Sensation – eine Einigung zwischen FSSPX
und dem nachconciliaren Rom. Frage: Worin liegt der Unterschied zwischen einer Apostolischen Administration
und einer Personalprälatur?
#2 Rudolphus 15:22:14 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Die Kirche kann sich dagegenstellen Die Bischöfe auf den katholischen Philippinen sind wohl noch als
einflußreich genug anzusehen, daß sie den Katholiken zivilen Ungehorsam unter der Androhung der Exkommunikation
befehlen könnten. Auch ist sicherlich die katholische Infrastruktur (Ordenswesen) eine wesentliche Stütze
für das Gesundheitssystem jenes Staates – die Kirche muß rebellieren: die UNO verfolgt die Dezimierung
der römischen Katholiken.
#121 Rudolphus 10:22:44 | Donnerstag, 19. Januar 2006
Religionszwang schadet der Kirche Dies klingt auch in dem Konzilstextvorschlag von Cardinal Ottaviani
zum Verhältnis Kirche-Staat und Religionsfreiheit an. Er ist in Lefebvres Buch „Sie haben Ihn entthront“
abgedruckt. Außerdem sind es gerade die Lefebvrianer, die von den staatlichen Freiheitsgesetzen profitieren.
Die BRD-Gerichte wollten ihnen die Bezeichnung „röm.-kath.“ verbieten.
#21 Rudolphus 10:18:27 | Donnerstag, 19. Januar 2006
„Das Oberste Gesetz: das Heil der Seelen“ Und um dieses Gesetz kreisen sämtliche Regelungen der hl. Kirche!
Somit hat kein Papst, kein Bischof oder Pfarrer die Legitimation, den römisch-katholischen Meßritus
generell zu verbieten – zugunsten eines neu geschaffenen Meßexperimentes (Novus Ordo). Die PIUS X-Gemeinschaft
ist im Recht.
Das Unrecht regiert Alleine ein Papst kann die Verfolgung des lateinischen Ritus abstellen. Solange ist
die Pius X-Gemeinschaft notwendig, die unabhängig von den gegen das Kirchenrecht regierenden Bischöfen
agiert. Ein Lob auf Volksanwalt Stadler, der den Boykott der Kirchensteuer durch die Lefebvrianer einem
breiten Publikum zugänglich machte.
#34 Rudolphus 16:26:17 | Dienstag, 10. Januar 2006
Katholisch rechtgläubig Die Lehre, so wie sie vom päpstlichen Hofprediger vorgetragen wurde, ist katholisch
in dem Sinn, daß diese theologische Auffassung stets vorhanden war: die Frage, was denn mit den unschuldig
Ungetauften passiere.
#1 Rudolphus 19:30:26 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Selige Mutter Teresa, bitt’ für uns! Hoffentlich kann die sel. M. Teresa vom Himmel ein Umlenken der
Menschheit, die Bekehrung zum hl. Glauben erwirken.
#8 Rudolphus 17:24:52 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@Thomas A. Höck „filioque“: Die Häresie der „Orthodoxen“ ist die grundsätzliche Leugnung der „filioque“-Lehre,
nicht, weil sie die Formel nicht gebrauchen. Päpstlicher Primat: Daß es ein weiter Weg zur tatsächlichen
Durchsetzung der päpstlichen Universaljurisdiktion war, wurde nie bestritten: es dauerte vom hl Petrus
über den hl. Leo I. den Großen bis zum seligen Pius IX. Deo gratias für das I. Vaticanum!
#103 Rudolphus 16:56:34 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Sachliche Auseinandersetzung über die Auffassung des Papstes ist möglich und sogar notwendig. Oremus
pro pontefice nostro Benedicto, Dominus conservet eum, et vivificet eum …
#5 Rudolphus 16:54:06 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Leugnung des „filioque“ häretisch Der schismatischen Ostkirche kann man leicht folgen, wenn sie auf dem
ursprünglich beschlossenen Text beharren. Sie leugnen aber auch ein implizites „filioque“, also häretisch.
Der Papst kann Modifikationen von Konzilsbeschlüssen sanktionieren. „filioque“ ist jedenfalls die Lehre
der Kirche.
#14 Rudolphus 15:54:34 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@Rocky: Feldkirch gegen St. Pölten … Der Wechsel des Bischofs von Feldkirch nach St. Pölten ist kein
wünschenswerter Wechsel gewesen: Das Bistum St. Pölten war am Ende von Bischof Krenns Amtszeit ein blutendes
Schlachtfeld – es brauchte eines tapferen Aufräumers, der die Ordnung nach Bischof Krenns Rücktritt
wiederherstellte: Warum eine friedliche Diözese gegen eine Bürgerkriegsdiözese eintauschen? Die einfache
Antwort ist wohl, daß niemand als ein papstergebener Opus-Dei-Bischof bereit war, die Krenn-Nachfolge
anzutreten.
#14 Rudolphus 15:39:24 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Sonn- und Feiertagspflicht Bemerkenswert ist die Haltung der Lefebvrianer dazu, unter fsspx.de nachzulesen:
Sie warnen eindringlich davor, diese schwere Christenpflicht bei einer Neuen Messe zu erfüllen: Lieber
zuhause bleiben und dort den Rosenkranz zu beten, als in die Neue Messe zu gehen. Hierin können ihnen
wohl viele gläubige Katholiken nicht folgen – und das hat ja auch seinen Grund: Denn wer möchte schon
riskieren, in die Todsünde zu fallen, nur weil die Alte Messe nicht in der Nähe gefeiert wird? Angesichts
der verbreiteten Novus-Ordo-Mißstände – insbesonders die unwürdige Kommunionausteilung – ist es vielleicht
doch theologisch wohlbegründet: Die hl. Kirche verbietet nämlich den Katholiken, an sakrilegischen Zusammenkünften
teilzunehmen. Gesegnet alle, die die Alte Messe besuchen können – und Österreich besitzt inzwischen
wieder bereits mehrere dieser gesegneten Orte: sogar eine Bischofskirche, in der vor allem der alte Ritus
gefeiert wird – dank sei dem Militärbischof von Österreich …
#95 Rudolphus 14:55:04 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Pius X als Refugium des lateinischen Ritus Nachdem der Patriarch des Westens, Paul VI., einen neuen Ritus
eingeführt hat und der authentische lateinische in den Abfalleimer sollte, bleibt nur mehr Lefebvres
Werk als Refugium. Deswegen melden sich viele Lateiner auch von der Kirchensteuer ab.
#2 Rudolphus 14:51:26 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Ein Widerspruch in sich Wie kann ein leidenschaftlicher Antikatholik zu einem katholischen Heiligen werden?
Die Auffassungen der nachkonziliaren Zeit sind in vielem widersprüchlich, allein schon, daß die Kirche
keiner Missionstätigkeit, besonders bei den Protestanten, bedürfe.
#5 Rudolphus 13:16:24 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Paul VI. wäre erfreut Am neuen Ritus kann noch so viel herumgebastelt werden, es ist ohnehin egal – die
Rückkehr zum alten Ritus wird kommen. In diesen vielleicht nicht allzufernen Tagen wird sich vielleicht
dann eine „Priesterbruderschaft Paul VI.“ gründen, hoffentlich ohne Zustimmung Roms.
#2 Rudolphus 13:11:02 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Deo gratias! Ein Inder als Vertreter der katholischen Messe aller Zeiten! Der nunmehrige Benedikt XVI.
ist wohl tatsächlich der beste Cardinal aus dem Konklave, den der Heilige Geist für Seine Kirche auf
den höchsten Thron auf Erden erheben konnte. Ein weiterer Cardinal, der die Notwendigkeit des lefebvrianischen
Werkes rechtfertigt. Gebe Gott, daß an allen Orten der Erde wieder die alte Messe von neuem erstehe,
bis zur Wiederkunft Christi.
@Ursula Pons Eine Beziehung zum tatsächlichen Christus ist nur über den Kult und die Lehre der hl. Kirche
möglich. „Irgendeine“ persönliche „Christusbeziehung“ außerhalb der Kirche fußt stets auf falschen
irrigen Lehren von Sekten.
Wer kann eigentlich noch Latein? Eine interessante Frage. Vermutlich sind die Opus-Dei- und Pius-X-Mitglieder
die einzigen relevanten Teile der hl. Kirche, die noch Latein beherrschen. Deswegen gehört ihnen die
Zukunft der Kirche.
Vom Katholizismus zur Buddhaverehrung Es wäre interessant zu wissen, wieso er von der katholischen Minderheit
zur buddhistischen Mehrheit in Ostasien gewechselt hat. Vielleicht ist er auch bloß den Predigten von
Priestern im Geiste des II. Vaticanums gefolgt. Möge Gott allen Abgefallenen Gnade im Übermaß geben,
um wieder zum wahren Gotteskult zurückzukehren.
#21 Rudolphus 13:51:11 | Freitag, 30. Dezember 2005
@Stimme aus Wien Ihr Satz „Ich weiß, daß ich nichts weiß“ gefällt mir, an den sollten Sie sich halten:
Ihnen kommt darum nicht die Richtlinienkompetenz zu, anderen Kompetenzen zu- oder abzuerkennen – Sie vertreten
eine Parallelh-Herarchiekirche der Theologiefakultäten, denen die Universität alleine die Kompetenz
verleiht. Dies entspricht nicht einer offenen Wissenschaftsdiskussion, denn wenn sich ein Professor klar
irrt und er unwissenschaftlich argumentiert, dann ist das auch von anderen festzustellen, ob er sein Geld
wert ist. So könnten Sie gleich alle Theologiestudenten nachhause schicken. Die wissenschaftliche Kompetenz
der Modernisten ist jedenfalls lehramtlich geklärt. Ein Theologe, der Bibelexegese studiert hat, und
sich deswegen nur als inkompetent auf diesem Gebiet betrachtet, weil sich seine Professur nur auf einen
schmalen Theologiebereich erstreckt, ist sicher nicht „katholisch“.
#19 Rudolphus 13:19:19 | Freitag, 30. Dezember 2005
@Stimme aus Wien Es überschreitet Ihre Kompetenz, wenn Sie sich in der akademischen Materie nicht auskennen,
es überschreitet aber nicht die Kompetenz der Theologiestudenten und auch nicht jener Katholiken, die
die katholische Lehre und Überlieferung und das Lehramt kennen. Die modernistische Bibelexegese ist jedenfalls
eine sich wissenschaftlich gebende Ideologie.
#2 Rudolphus 13:14:39 | Freitag, 30. Dezember 2005
Österreich unter ÖVP-BZÖ-Regie Man darf sich tatsächlich fragen, mit welchem Recht sich die ÖVP in
Wahlkampfzeiten wie zuletzt 2002 an die „katholischen Wählerstimmen“ heranmacht. Weder beim Abtreibungsverbot,
noch beim Pornographieverbot, beim Feiertagsschutz oder wo auch immer hat die ÖVP ein Interesse, den
status quo zu ändern, im Gegenteil, sie ist eine liberalistische Partei par excellence. Die Förderung
von öffentlichen gottbeleidigenden Darstellungen als „EU-Campagne“ darf uns deshalb an der Schüssel-Kanzlerschaft
nicht wundern.
#15 Rudolphus 09:00:19 | Freitag, 30. Dezember 2005
@Stimme aus Wien: Wissenschaft So ist es – doch gerade die freie Wissenschaft wird von den Professoren
nicht zugelassen, zugunsten der Theorien des 19. Jahrhunderts, der sie huldigen. Wer einen modernistischen
Bibelkommentar liest, sollte sich die Frage stellen, woher die willkürliche Einteilung in viele Redaktionsschichten
kommt, und woher die Weisheit kommt, was denn „authentische Herrenworte“ seien, und was Dichtung sei.
Modernistische Bibelexegese ist Willkür und Pseudowissenschaft pur. Man beruft sich stets auf Namen des
19. Jahrhunderts und gibt ihnen mehr Gewicht, als den Aussagen der antiken Auoren über die Evangelisten.
#2 Rudolphus 08:54:05 | Freitag, 30. Dezember 2005
Alleiniger Schutz vor AIDS ist der Katholizismus Alle anderen staatlich geförderte Campagnen dämmen
AIDS nicht ein – allein die hl. Reinheit in Ehe und Ehelosigkeit, so wie sie die Kirche Christi lehrt.
Der zig-millionenfache Abtreibungsholocaust vor unseren Haustüren läßt uns inzwischen kalt – er ist
jedoch eine schreckliche, undendliche Beleidigung von Gottes Gesetz und Seiner Majestät: Die Mutter Gottes
in ihren Erscheinungen auf Erden prophezeite furchtbare Züchtigungen durch den Allmächtigen. Gott, rette
Deine Erwählten!
#8 Rudolphus 12:17:04 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Nichtkatholiken im Hl. Collegium Nichtkatholisch ist, wer auch nur ein einziges katholisches Dogma leugnet.
Die wissenschaftlichen Publikationen und Aussagen mancher heutiger Cardinäle leugnen verschiedene Dogmen,
besonders bei Cardinal Caspar.
#4 Rudolphus 12:11:53 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Papst Benedikt XVI. weiß, daß die Kirchenkrise wesentlich mit ihrer häßlichen neuen Liturgie zusammenhängt,
aber er findet anscheinend (noch) nicht das Durchsetzungsvermögen, sich durchzusetzen. Die Kommunionspendung
ohne Patene ist verboten, auch die Handkommunion ist verboten eingeführt worden. Als lateinischer Katholik
gehe ich darum nur mehr in den alten lateinischen Ritus (oder in Neue Messen im Geiste des alten Ritus).
Die Diözese sieht darum von mir keinen Kirchenbeitrag.
#3 Rudolphus 16:46:39 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Lustiges hört man ja immer wieder von Konklaven, wie z.B. Siri wäre 1958 gewählt worden oder es gibt
auch das Gerücht, der fiese Cardinal Ratzinger und seine Leute hätten die Papstwahl geschoben … wer
Joseph Ratzinger kennt, kann darüber wirklich sehr lachen. Eine gestohlene Wahl hätte besser zu Walter
Caspar und Karl Lehmann gepaßt – schade, daß Papa Ratzinger zu gutmütig ist, um ihnen ihre Cardinalshüte
wieder wegzunehmen wie allen Nichtkatholiken im Hl. Collegium.
#8 Rudolphus 11:36:02 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
@juergen Das Problem ist, daß nahezu kein einziger Professor auf Linie ist. Das dürfte bekannt sein,
unabhängig davon, privat in den Büchern nachzuschlagen. Auch wird gegen diese Entscheidungen polemisiert.
#7 Rudolphus 17:05:27 | Dienstag, 27. Dezember 2005
Katholiken haben ein Anrecht auf die hl. Messe Wir sind Lateiner und haben deshalb ein Anrecht auf die
Messe im lateinischen Ritus. Entgegen früheren Behauptungen ist der neue „lateinische“ Ritus nicht rechtsident
mit dem alten lateinischen – dies geht aus Aussagen Cardinal Hoyos’ klar hervor.
#1 Rudolphus 16:59:37 | Dienstag, 27. Dezember 2005
Ein Dankeschön für die wertvolle Info! All dies bekommt ein gewöhnlicher Theologiestudent an den regulären
Fakultäten klarerweise nicht zu hören. Insbesonders ist es interessant für Katholiken zu hören 1.
von der Existenz dieser Dekrete 2. von ihrem Verbindlichkeitsgrad. Darum ein Vergelt’s Gott an kreuz.net,
daß wir davon überhaupt hören!
#1 Rudolphus 19:26:13 | Freitag, 23. Dezember 2005
Brennendes Pulverfaß „Middle East“ Alleine die biblische Bedeutung des Hl. Landes. Gebe Gott, daß uns
ein blutiger Konflikt erspart bleibe. Hat uns nicht das 20. Jahrhundert – das blutigste – bereits genügt?
#1 Rudolphus 18:03:53 | Freitag, 23. Dezember 2005
Üble Stimmungsmache gegen die Personalprälatur Und dies auf einer katholischen Seite. Dem Werk wird
eine unaufrichtige Haltung unterstellt. Eines der Zehn Gebote lautet, nicht falsches Zeugnis gegen seinen
Nächsten zu geben. Die Kirche Christi kann stolz sein auf die großen Verdienste ihrer heiligen Personalprälatur.
Die Wertschätzung Johannes Pauls II. und Benedikts XVI. für die Söhne und Töchter des hl. Josephmaria
ist allgemein bekannt. Päpstlich-römische Katholiken sollten sich nicht selbst zerfleischen.
#4 Rudolphus 17:56:01 | Freitag, 23. Dezember 2005
Ein guter Bischof auf dem ehemaligen DDR-Gebiet Es ist vielleicht kein Zufall, daß ein Bischof auf dem
Staatsgebiet der ehemaligen kommunistischen Diktatur gegen die Verfolgung der Lateiner durch die Amtskirche
eingestellt ist. Denn 1990, das Ende des Terrorstaates DDR, ist ja noch nicht so lange vorüber, als ein
großer Teil Deutschlands keine Religionsfreiheit besaß. In der freien BRD ist es die Amtskirche selbst,
die den geheiligten lateinischen Meßritus verfolgt.
#36 Rudolphus 12:24:13 | Freitag, 23. Dezember 2005
@Benedikt: ziviler Kirchenaustritt, Patenschaftsfrage etc. Nach einem zivilen Kirchenaustritt – als fortan
amtskirchlich nicht-registrierter Katholik – wende man sich bei Taufe, Firmung, Hochzeit, Begräbnis etc.
nicht mehr an die Wohnpfarre, sondern an eine gewisse ebenfalls „amtskirchlich nicht-registrierte“ Priesterbruderschaft
eines gewissen Erzbischof Marcel Lefebvre. Sie blieben dem lateinischen Ritus treu.
#1 Rudolphus 12:17:08 | Freitag, 23. Dezember 2005
Eine Erfolgsgeschichte – für die Kirchenfeinde Eine beispielhaft geführte Organisation, die damals erfolgreichste
Religion der Welt, auf allen Erdteilen, beschließt die eigene Totreformierung, die eigene Selbstzerstörung.
Noch heute, 30, 40 Jahre danach, singen die Kirchenführer und -funktionäre ihre Hymnen auf „das Konzil“
und jene Synoden. Eine eindrucksvolle Erfolgsgeschichte für die Antikatholiken.
#1 Rudolphus 17:45:48 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Sedisvakantismus-Theorie Eine Papstmütze ohne Ohrwärmer könnte auch als ein Abweichen von der Tradition,
als häretisch angesehen werden – ein weiterer Grund für die Sedisvacantisten, weshalb wir ohne Papst
sind (dafür mit 50 Gegenpäpsten) …
#6 Rudolphus 17:40:22 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Alles zur Ehre Gottes Der Hang Benedikts XVI. zum Traditionellen ist sehr positiv, besonders wenn wir
heutige Katholiken sehen, wie die alten Statthalter Christi optisch wirkten. Fehlt nur mehr die Wiederherstellung
der alten Liturgie. Wenn nicht unter Benedikt, dann unter dem von St. Bosoco prophezeiten strengen Papst,
der die zerstörte Peterskirche nach der antichristlichen Zeit dann wieder aufbaut.
#12 Rudolphus 17:34:11 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
@Rituale Romanum Gegen die kirchliche Finanzspritze an Synagogen kann man sein, da der Auftrag der Kirche
ist, Missionierung sowohl unter Juden wie Heiden zu betreiben. Allerdings rate ich zur Besonnenheit in
Aussagen gegen unsere jüdischen Mitbürger. Sie wären dumm, wenn sie die angebotene Spende nicht angenommen
hätten. Adresse der Kritik ist das Ordinariat, nicht das Judentum. Unsachliche Kritik an den jüdischen
Mitbürgern ist in Europa eher fehl am Platz, auch wenn wir Gottlob wieder in zivilisierteren Zeiten leben.
#9 Rudolphus 17:21:25 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Kirchensteuer-Frage 1. In der BRD ist in dieser Frage eine formale Austrittserklärung vor der zivilen
Behörde notwendig, da die Amtskirche sonst automatisch über den Staat vom Gehalt abbucht. (Bekanntlich
verfolgt die Amtskirche die Pius-X-Meßzentren.) 2. Die Österreich-Situation: Ewald Stadler ruft dazu
auf, den Kirchenbeitrag auf ein spezielles Pius-X-Konto einzuzahlen – welches allerdings von Pius X nach
meiner Information vorläufig nicht angetastet wird, bis E. Stadler von der ÖBK grünes Licht erwirkt,
daß es o.k. ist, seine Kirchensteuer an Pius X zu überweisen. Allerdings: daß die ÖBK jemals dem Stadler-Modell
zustimmen wird, halte ich für ausgeschlossen. Sie wird die Angelegenheit totlaufen lassen. Lehnt die
ÖBK ab, zahlt Pius X das überwiesene Geld zurück. Ich persönlich halte diese Idee mit ÖBK-Verhandlungen
für nicht zielführend und aussichtslos. Ich würde den BRD-Piusmeßbesuchern folgen: ein formaler Austrittsakt
vor der Zivilbehörde, somit bekommt man in Österreich keine Zahlscheine mehr von der Diözesanverwaltung,
man gilt als „nicht-registriert“. Dies ist durchaus sinnvoll, da ein Lefebvre-Anhänger ohnehin nicht
in die Neue Messe geht, ganz abgesehen daß er im Neuen Ritus nicht die Kommunion empfängt. (Die Handkommunion
und die allgemeine Kommunionspendung ohne Patene und durch Laien ist ein Sakrileg.)
#10 Rudolphus 17:06:42 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Warum pro Medjugorje? Pater Gabriel scheint tatsächlich ein wichtiger, guter traditioneller Exorzist
zu sein – die Kirche bräuchte weit mehr von einem Schlage wie ihn. Seine bekannte pro-Medjugorje-Einstellung
beruht vermutlich auf eine mögliche Unkenntnis der wenigen häretischen Medjugorje-Botschaften. Aber
auch anderes sollte ihn an „Medju“ mißtrauisch machen: insbesonders das Charismatikertum, die Ungehorsamkeit
gegenüber dem Ortsbischof und die Massenliturgien mit Handkommunion. Wenn Medju übernatürlich ist,
dann ist es von der Hölle.
#36 Rudolphus 15:35:30 | Freitag, 16. Dezember 2005
@real: Wir stehen nicht mehr im Alten Bund Der Alte Bund und das Mosaische Gesetz ist mit dem Neuen Bund
zu Ende. Wir leben nicht mehr in vormessianischer Zeit.
#1 Rudolphus 15:32:55 | Freitag, 16. Dezember 2005
Erschütternd Zuerst die öffentliche Diskussion darüber, dann kurze Zeit später die Todeszahlen serviert.
Man hat nicht den Eindruck, als wäre der Kampf gegen Abtreibung den Bischöfen und Klerikern in Österreich
besonders wichtig, außer Bischof Launs Engagement sticht besonders hervor. Die Kirche hat keine Stimme
in der Politik, und auch nicht mehr irgendwo in der Gesellschaft. Die ÖVP ist eine einzige Wirtschaftsbossepartei.
#1 Rudolphus 16:43:17 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Tausende Marienerscheinungen Non constat – was mögen die schwerwiegenden Gründe sein? Für das nicht-katholische
Medjugorje könnte man schon klar sagen, daß es nicht vom katholischen Gott stammt. Lourdes, LaSalette,
Fàtima sind klar und dramatisch genug – drohende Kriege und Katastrophen sind der Menschheit angedroht
und wohl kaum noch abzuwenden.
#29 Rudolphus 13:11:49 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Gültigkeit des neuen Ordinationsritus Ich schließe mich dem Apostelzeitargument voll an. Petrus und
Paulus haben sicher nicht tridentinisch ordiniert. Das Urteil über die anglikanischen Weihen wurde durch
Rom festgestellt. Wir haben weiterhin einen Papst, und noch weiterhin Bischöfe.
#18 Rudolphus 17:12:32 | Montag, 12. Dezember 2005
V.II: Nur einige Sätze häretisch bzw. häresieverdächtig Daß das V.II kein rechtmäßiges Concil war,
ist schwer zu leugnen. Einem künftigen Papst steht es zu, die Häresien aus dem II. Vaticanum herauszustreichen.
#11 Rudolphus 16:54:27 | Montag, 12. Dezember 2005
Der Papst ist der Papst Wäre die FSSPX sedisvacantistisch, wäre die Kritik an der Papstaudienz berechtigt.
Das ist sie aber nicht – sie anerkennt Benedikt XVI. als rechtmäßigen Obersten Pontifex. Sedisvacantisten
wurden noch von Erzbischof Marcel verurteilt und können sich nicht Lefebvrianer nennen.
#10 Rudolphus 16:17:57 | Montag, 12. Dezember 2005
Keine Kirchensteuer an die Amtskirche zahlen Unser Kirchensteuersystem gibt es bekanntlich nur in der
BRD und in Österreich, vom großdeutschen Führer eingeführt. In der BRD wird sie automatisch vom Gehalt
der Katholiken abgezogen, in Österreich hillft der Staat nur beim Steuereintreiben. Kein Zufall, daß
jene Länder die Heimat der gutbezahlten Funktionärskatholiken, Pastoralassistenten und Superlaien sind.
Ausweg sehr einfach: den Lefebvrianern zu folgen und keine Kirchensteuer an die Diözesanverwaltungen
zu zahlen. Rom wird dazu schweigen …
#28 Rudolphus 15:12:43 | Samstag, 10. Dezember 2005
Irrlehren zur Handkommunion Was die Kommunionlehre betrifft, wird auf fast allen deutschen Fakultäten
nicht die katholische Lehre gelehrt. Tatsache ist, daß sie von Paul VI. nur für jene Gemeinden erlaubt
wurde, wo sie bereits illegitim Eingang gefunden hat. Den heutigen deutschen und westlichen Klerikern
kümmern die römischen Vorschriften nicht mehr: Faktisch verbieten sie die Handkommunion, benützen weder
Patene und haben ab den 1970ern gar die Kniegitter abgerissen. Jede Kirche mit der unwürdig zelebrierten
Neuen Messe – ein Argument für die Notwendigkeit der Lefebvrianer. Christus weiß, wo Seine Getreuen
wohnen!
#5 Rudolphus 15:05:45 | Samstag, 10. Dezember 2005
Ein betender Papst Wir können froh sein, daß der Hl. Vater rechtgläubig und fromm ist, und den Gruppen,
die sich gegen den Modernismus zusammengeschlossen haben, zumindest wohlwollend gegenübersteht. Dies
gilt in besonderer Weise, daß er die hl. Messe aller Zeiten liebt und sogar Erzbischof Lebebvre als großen
Mann gepriesen hat. Wäre Benedikt XVI. ein kompromißloser „Aufräumer“ wie der hl. Pius X., wäre das
tatsächlich eine riesige Überraschung gewesen. Trotzdem darf man auf die nächsten Bischofsernennungen
gespannt sein: Hierin zeigt sich, ob er mehr den Paul-VI.-Johannes-Paul-II.-Weg eines eher repräsentativ-konstitutionellen
Monarchen geht oder doch der Kirche seinen eigenen Stempel aufdrücken möchte, so wie es Gott eigentlich
von Seinem Statthalter auf Erden laut den Lehren des I. Vaticanums forderte.
#22 Rudolphus 13:53:09 | Freitag, 9. Dezember 2005
Völkermord an den Deutschen Die Aufarbeitung dieses Themas ist fast zur Gänze aus sämtlichen Schulbüchern
gestrichen. Zahl und Ausbreitung des alten deutschen Gebietes ist der heutigen Generation vollkommen unbekannt.
Die Vertriebenenzahl beläuft sich womöglich gar auf 20 Millionen – nach dem Krieg wurden mehr Deutsche
ermordet als während des Krieges. Die polnischen Angaben sind falsch und stammen aus kommunistischer
Zeit.
#71 Rudolphus 16:10:13 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@Dr. Carlo Cardinal Siri hat sich nicht geweigert, Heiliger Vater zu werden – er hätte angenommen, wäre
er gewählt worden, und hätte angeblich den Namen „Pius XIII.“ angenommen. Er wurde auch nicht 1958 gewählt,
dies ist sicher falsch, und 1978 wurde er durch das berühmte Interview vor dem Konklave verhindert.
#22 Rudolphus 15:41:48 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@diakonos Wenn es ein dogmatisches Concil wäre. Aber das Pastoralconcil wollte ja gerade „niemanden verurteilen“,
es gibt keine Anathemen. Auch bestreiten die Lefebvrianer ja nur einige Concilsbeschlüsse.
#3 Rudolphus 15:38:45 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Beispiel Linz Linz hat ja bereits vor längerer Zeit eine Plakatcampagne gestartet – mit dem Titel „Stell
dir vor – Kirche“ – daneben groß ein Bärtiger als Pilot (ein Geistlicher), und verschiedene Kirchenangestellte
in ihren Hobbies, Sport etc. – es war eine äußerst anbiedernd gemachte Campagne, ähnlich wie eine „coole
Discomesse“. Mein Eindruck ist, daß diese Campagne im zahlenden Kirchenvolk breiten Unmut ausgelöst
hat – der Arbeiter konnte sozusagen an der Plakatwand betrachten, was z.B. mit seinem Geld in der Kirche
passiert. Ähnliche Reaktionen wird man wahrscheinlich auch beim kleinen Niederösterreicher von der Straße
hören. Plakatwerbung schlägt bei der katholischen Mission fehl, gerade wenn als Imagecampagne angelegt.
Die beste Imagecampagne wäre ein neuer Pius X.
#12 Rudolphus 14:02:25 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
KIRCHENSTEUER an die Amtskirche? Die Gesetze in der BRD und in Österreich über die Kirchensteuer setze
ich als bekannt voraus, auch das unabhängige Agieren der FSSPX. Staat und Amtskirche spielen zusammen.
Die Amtskirche im Geiste des Modernismus unterstütze ich als Österreicher mit keinem Euro Cent. Ich
spende gerne, aber nur für jene Kirchen, die eine würdige Messe vorschriftsgemäß feiern.
#1 Rudolphus 15:56:47 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Freudscher Versprecher? Bekanntlich ist Msgr. Faber bekennend heterodox und noch schlimmer wohl ein Modernist.
Der Dompfarrer legt Zeugnis gegen die Rechtgläubigkeit des Wiener Metropoliten ab, Seine Eminenz Christoph
Cardinal Schönborn. Der Modernismus als „guter Ton“ – alles noch das Erbe der Pontitikate Pauls VI. und
Johannes Pauls II., dessen Schülers (1963-2005). Gebe Gott, daß sich der XVI. Papst Benedikt auf die
großartige Ära davor besinne.
@progchrist Vergelt’s Gott für die klare Darstellung der christlichen Lehre. Ein Kind ist ein Kind –
vom ersten Augenblick der Empfängnis an! Mögen alle ungeborene Kindern in Todesnot unter dem Schutz
der Unbefleckten Empfängnis stehen! Immaculata Conceptio, ora pro nobis!
Das einzige Refugium des lateinischen Ritus Die Handkommunion ist zutiefst verwerflich, ebenso wie alles
andere Schindluder, das die Neue Messe Pauls VI. ermöglicht. Das einzige Refugium der lateinischen Messe
sind die Lefebvrianer. „Lefebvrianer“ wird einst ein Ehrenname sein …
#15 Rudolphus 16:27:15 | Freitag, 2. Dezember 2005
@Tradi-Stimme Vielen Dank für Ihre Einwürfe. Ich würde sagen, selig’ Johannes war ein liberaler Orthodoxer –
aber orthodox – und selig, denn vom Hl. Vater Johannes Paul ins Buch der Seligen eingetragen. Viele Selige
und Heilige waren auf Erden anderer Meinung. Im Himmel werden sich sowohl der selige Johannes als auch
der heiligmäßig Erzbischof Marcel mit Sorge für die Kirche auf Erden Fürbitte halten – besonders Johannes,
denn er ist Schuld am Concil.
@Tradi-Stimme „Das zu entscheiden, ist Sache des päpstlichen Lehramtes.“ „Wenn der Papst diese Lehre
abschafft, würde ich ihn als Irrlehrer ansehen …“ Wie widersprüchlich! Es ist nur der ein Irrlehrer,
der Dogmen leugnet! Aber auch ein irrlehrender Papst würde niemals sein Papstamt verlieren …
#27 Rudolphus 16:17:16 | Freitag, 2. Dezember 2005
Besser als Götzendienst @josefjosef Da haben Sie recht – der Glaubenssinn scheint diesen Gläubigen zu
sagen, daß der wahre Gott den Götzendienst verabscheut. Den wahren Glauben gibt es aber nur in der wahren
Kirche.
Limbuslehre nicht Teil der göttlichen Offenbarung Es sind nur Lehrinhalte dogmatisierbar, die Teil der
göttlichen Offenbarung sind. Die Immaculata-Lehre war es, sonst hätte Gott die Dogmatisierung nicht
zugelassen. Die Limbus-Theorie wird aus diesem Grund niemals dogmatisiert werden, denn sie ist eine Theorie.
#13 Rudolphus 15:26:16 | Freitag, 2. Dezember 2005
@Dr. Carlo: Johannes’ Pontifikat Die Tagebuchzitate des seligen Papstes Johannes zeigen, daß Seine Heiligkeit
persönlich sehr fromm war. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte, daß er Modernist gewesen ist. Alle schlimmen
Entwicklungen der Kirche fanden unter Paul VI. statt, mit Ausnahme der Concilseröfffnung.
#6 Rudolphus 17:26:22 | Mittwoch, 30. November 2005
Ein erfahrener Exorzist! Hier ist ein Bischof, der mit Exorzismen Erfahrung hat! Wie kann man nur über
seine Aussagen spotten? Er wird schon wissen, was der Teufel haßt. Immerhin ist Latein die hl. Kirchensprache,
und er haßt alles Heilige. Den größten Haß aber empfindet er über die lateinische Messe – Latein
bewahrte der Kirche seit unvordenkbarer Zeit ihre Einheit in Glaube und Liturgie.
Der Charismatiker-Cardinal Es ist zu bedauern, daß der Cardinal-Metropolit so sehr auf dieser Halleluja-Charismatiker-Straße
fährt – die Sonderliturgie des Neokatechuments ist sehr bedenklich. Auch hat Seine Eminenz beim Klestil-Begräbnis
dem Volk Irriges über die Ehescheidung gelehrt. Hoffentlich schenkt ihm „sein Papst“ nicht zu viel Vertrauen.
#14 Rudolphus 18:01:40 | Montag, 28. November 2005
@Benediktus Nein, das Gegenteil trifft zu: Die Fürstenfamilie ist natürlich gut katholisch – allerdings
ist das Problem wie im Arikel) daß das Fürstentum zu klein ist, der Rest Europas ist Brave New World-Zone.
#12 Rudolphus 17:04:28 | Montag, 28. November 2005
Ein katholischer Fürst Wie leicht kann man aufatmen, wenn die demokratischen Volksvertreter mit einem
konstitutionellen katholischen Monarchen kombiniert wären, der derartiges verunmöglicht, wie es in den
westlichen Demokratien geschehen ist: den Ungeborenen den Schutz zu entziehen. Die Habsburger in Österreich
wären ein Segen auch für Deutschland!
#1 Rudolphus 17:26:11 | Freitag, 25. November 2005
Es kümmert niemanden mehr! Die Sünde des 20. Jahrhunderts, daß niemand mehr ein Gefühl für die Sünde
hat – dies sind die Worte des letzten großen Papstes Pius XII. Welcher einflußreiche Katholik bezieht
noch gegen derartige Ungeheuerlichkeiten Stellung? Es gibt keinen Religionsunterricht mehr, wohl aber
die Erziehung der Jugend durch Massenpropaganda dieser Art. Die Beleidigungen Gottes nehmen in den letzten
30 Jahren ungeahnte Ausmaße an – die große Züchtigung des Ewigen Gottes ist nicht mehr aufzuhalten.
#5 Rudolphus 17:07:19 | Freitag, 25. November 2005
Für das hat die EU Geld Die Probleme Lateinamerikas und Afrikas verlangen nach anderen Lösungen – die
Bevölkerung ist es jedenfalls nicht. Auch das zerstörte Europa konnte sich mit Hilfe der USA aufbauen.
Brüssel und Washington scheinen andere Ziele zu vefolgen.
#14 Rudolphus 17:03:36 | Freitag, 25. November 2005
Vatican 2 – Mass Destruction Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte – diese V.2-Graphik sollte weite Verbreitung
finden. Welch große Inspiration empfangen wir doch stets aufs neue von den katholischen Gläubigen in
den USA. Ein wichtiger Teil für die Kirche – umso ärgerlicher die bösen Früchte der US-Concilsbischöfe
und ihres verkommenen Klerus!
#34 Rudolphus 16:23:16 | Mittwoch, 23. November 2005
Liturgische Bewegung: „An ihren Fürchten werdet ihr sie erkennen!“ @Gotthard Dieses Wort Christi möchte
ich auch als Meßlatte für die Liturgiereform anlegen. Die Reform 1969 trug schlechte, ganz böse Früchte
für die Kirche. Somit kann sie nicht vom Guten sein. Das Allerheiligste wurde in unzähligen Tausenden
Messen schlecht behandelt, gar mißhandelt und profaniert. Die Messe Pius’ V. darf niemals verboten werden.
Die Bulle selbst, die das lehrt, wurde von keinem Papst je angefochten.
#9 Rudolphus 17:29:24 | Dienstag, 22. November 2005
Interessante Bekehrungen Auch jene Frau, die den Musterprozeß führte, nach dem der U.S. Supreme Court
die Abtreibung freigegeben hatte, hat sich bekehrt, daß Abtreibung ein Verbrechen ist. Eine gewaltige
Züchtigung Gottes steht der Menschheit bevor, es muß uns Furchtbares bevorstehen … dies geht auch
aus Privatoffenbarungen hervor, auch die Logik der Hl. Bibel lehrt dies – eine furchtbare Bestrafung,
die der Himmel senden wird, selig die Heiligen Gottes!
#22 Rudolphus 16:59:41 | Dienstag, 22. November 2005
@Freunde u. Angehörige des lateinischen Ritus Die hl. Messe des hl. Pius V. ist die Messe aller Zeiten.
Daran kann kein Zweifel sein! Das größte Sakrileg in der Neuen Messe ist der fahrlässige Umgang mit
den göttlichen Gestalten – insbesondere die Handkommunion … ihre Erlaubnis wurde dem Modernistenpapst
Paul VI. von den deutschen Bischöfen abgerungen, für jene Gemeinden, wo der „Brauch“ widergesetzlich
eingeführt wurde. Bis heute ist für den Kommunionempfang die Hostienpatene vorgeschrieben. Der Großteil
des Neuen Ritus ist darum ein Sakrileg, die FSSPX hat ganz recht!
#5 Rudolphus 15:42:29 | Dienstag, 22. November 2005
Cardinal Lehmann schwer häretisch! Cardinal Lehmann ist ein Opportunist übelster Sorte. Wie leicht kann
man sich vorstellen, wie er in anderen deutschen Zeiten einvernehmlich dem Zeitgeist nachgelaufen wäre,
um ein „moderner Katholik“ zu sein. Das Heil kommt von den Juden – das ist richtig, aber jetzt sind sie
diese Väter zur Basis des Neuen und Ewigen Bundes geworden! Christus allein ist die Pforte zum Paradies –
die Juden anders zu instruieren, bedeutete, sie vom ewigen Heil ausschließen zu wollen … wehe diesem
Cardinal und seinen Leuten am Jüngsten Tag!
Bischof Klaus Küng ist ein wunderbarer Seelsorger! Woher dieser kritische Unterton im Artikel? Es sind
doch alles rechtgläubige und papsttreue Leute, die das Diözesanoberhaupt in diesen Rat gerufen hat!
Die Reibereien unter Bischof Kurt I. liegen schon lange in der Vergangenheit, man kann das nicht ewig
so weiterführen.
#6 Rudolphus 18:19:19 | Freitag, 18. November 2005
@Rocky All die von Ihnen kritisierten Themengebiete, die manchmal im Forum hier erörtert werden, sind
es wert diskutiert zu werden. Denn Kritik am Pastoralconcil, selbst an Päpsten, ist möglich. Ich danke
auch kreuz.net, daß es hier keinen concilskirchlichen Maulkorberlaß gibt. Solange alles sachlich diskutiert
wird, ohne Gemeinheiten und Unterstellungen, halte ich das für völlig in Ordnung, und auch „europäisch“.
Als „(Bush-)amerikanisch“ ist mir auf kath.net allerdings die Unterstützung für den allerchristlichsten
US-Präsident Bush Jun., selbst für seinen Irakkrieg, in Erinnerung. Kritik am Irakkrieg wurde im kath.net-Forum
seinerzeit herausgelöscht. Ansonsten habe ich keinerlei Bedenken gegen US-Katholiken, im Gegenteil.
#84 Rudolphus 18:11:46 | Freitag, 18. November 2005
@crosslink Jeder Mensch selig nach seiner Facon, ist ausdrücklich nicht die Lehre Christi Jesu. Die Wiederkunft
Jesu Christi ist uns jedenfalls verheißen. Welch glückliche Zeit steht den Auserwählten des Herrn im
himmlischen Königreich bevor. Die Kirche wurde deshalb von Christus gegründet, um jene Auserwählten
zu finden und ihnen den Weg ins Himmelreich zu eröffnen.
#47 Rudolphus 17:23:53 | Freitag, 18. November 2005
@Athanasius Beatification/Canonisation Früher sagte man Canonisationen wären unfehlbar, Beatificationen
nicht. Auch heute sehen die meisten Heiligsprechungen für unfehlbar an, bei Seligsprechungen nehmen das
manche auch an, während andere von einem niederen Gewißheitsgrad ausgehen. Allein schon aus historischen
Gründen können sie nicht zur verbindlichen Offenbarung gehören, da sie ja nach Offenbarungsende stattfinden.
Andererseits könnte man doch von unfehlbaren Entscheidungen aus, da man die alten Heiligsprechungen als
nachträglich päpstlich gebilligt ansehen kann. Spätere Heiligsprechungen wurden von den Päpsten selbst
durchgeführt. Seligsprechungen erfolgten zwar zuerst auf diözesaner Ebene, und stehen deshalb in niederem
Rang. Vielleicht könnte man inzwischen päpstliche Seligsprechungen oder päpstlich gebilligte Seligsprechungen
auf dieselbe Verbindlichkeitsstufe wie Heiligsprechungen stellen? Jedenfalls gibt es kein einziges Beispiel,
indem eine Selig- oder gar Heiligsprechung an sich annulliert worden wäre. Es wurde bloß bei einigen
das Fest gestrichen (hl. Philomena) oder der öffentliche Cult verboten (sel. Anderl v. Rinn).
#45 Rudolphus 15:56:58 | Freitag, 18. November 2005
Canonisationen Über Fehl- oder Unfehlbarkeit von Selig- und von Heiligsprechungen könnte man ja noch
lange discutieren. @Tradistimme, @Athanasius Wieso sollten im 17. Jhdt. die Selig- und Heiligsprechungen
der 100 Jahre davor annulliert worden sein, jene der 200 Jahre davor nochmals durchgeführt werden? Das
höre ich zum ersten Mal. Ich kann mir nicht vorstellen, daß Rom damals so gehandelt haben sollte, und
warum – was war z.B. mit den Seligen und Heiligen von über 200 Jahren? Kann das irgendjemand bestätigen?
Dies riecht mir eher nach dem Chaos der V.II-Zeiten und der zweifelhaften Behauptungen der damaligen Concilsberater,
die die Geschichte sehr subjectiv betrachteten, um die Gegenwart zu manipulieren. Der heilige Josephmaria
Escrivá ist sicherlich ein besonderer, herausragender Heiliger der Neuzeit und das Opus Dei zu verstehen
war damals nicht einfach – es wurde aber bereits von Pius XII. anerkannt. Die Heiligen Gottes zu schmähen –
besonders die päpstlich ins Buch der Heiligen eingetragenen – ist bereits blasphemisch. Der hl. Escrivá,
seine Priester und seine Söhne und Töchter sind allesamt rechtgläubig – die Vorwürfe von Ökumenismus,
Modernismus, Talmudismus konnte noch nie jemand belegen, weil sie falsch sind.
#82 Rudolphus 14:49:37 | Freitag, 18. November 2005
@crosslink: Sie sind nicht katholisch! Die Kirche hat eine Lehre, punktum. Diese wird sie beibehalten
bis in alle Ewigkeit, denn sie ist göttlich. Keiner wird zum Glauben gezwungen. Man soll sich aber nicht
wundern, wenn ein Katholik katholisch ist.
#41 Rudolphus 14:46:36 | Freitag, 18. November 2005
Ablehung von Canonisationen nicht begründbar Hier muß ich Hw. turk zustimmen. Denn die Anerkennung von
Selig- und Heiligsprechungen von der kirchenrechtlichen Regelung des Verfahrens abhängig zu machen, das
ist nicht katholisch. Die Haltung der FS ist aber nicht an Meinungen ihrer Meßbesucher zu messen, da
es ja eine Priesterbruderschaft ist.
#2 Rudolphus 14:38:07 | Freitag, 18. November 2005
Mich würde ernstlich interessieren, ob der Präsident das wirklich so meint, wie er es sagt. Diese Person
und ihre Motive bleiben mir ein Rätsel. Ist dies nur eine typisch US-amerikanische Rede oder meint George
W. in allem Ernst, diese Worte von Gott gehört zu haben? Ich würde ihm alles zutrauen, allerdings wird
es dann kaum die Stimme des wahren Gottes sein.
#76 Rudolphus 13:07:21 | Freitag, 18. November 2005
@crosslink: Nützliche Raucher und Alkoholiker 1. Wenn man schon bei einer Kosten-Nutzen-Rechung ist,
ist nicht zu vergessen, daß Raucher und zumindest die leichten Alkoholiker aber auch viel für den Staat
an Steuern erwirtschaften, und außerdem in die Krankenversicherung einzahlen. 2. Daß die Kirche menschenfeindlich
ist, ist eine Unterstellung; das Gegenteil ist der Fall. 3. Die Homo-Ehe ist tatsächlich ein Sonderfall
für unser Staatswesen, das schon lange nicht mehr aus Familienverbänden besteht. In wenigen Jahrzehnten
werden außerdem nach Hochrechungen in zahlreichen deutschen Städten die Deutschen zu einer Minderheit
werden, wie im 19. Jahrhundert im einst deutschen Prag. Dann wird es in diesen Städten nicht mehr an
den Deutschen liegen, Gesetze zu machen.
#37 Rudolphus 12:37:25 | Freitag, 18. November 2005
@Athanasius: Luthers Rettung möglich Denn allein entscheidend ist die Todesstunde. Auch Martin Luther
kann die Gnade der Bekehrung in allerletzter Minute empfangen haben, auch seine Seelenkrankheit kann einen
Milderungsgrund für seine Überzeugungen darstellen. Eine Rettung Luthers ist somit möglich. Eine fromme
Seele will gesehen haben, daß Luther bis zum Weltende im Fegefeuer sitzen muß, mindestens aber bis zur
Bekehrung der Lutheraner.
#24 Rudolphus 19:57:02 | Donnerstag, 17. November 2005
@Marlene Sie scheinen mit Ihrer Fehlbarkeitsansage eine Glaubensdiscussion haben zu wollen. Die katholische
Lehre ist selbstverständlich unfehlbar und es gibt das Übernatürliche, das sind keine Grimms Märchen.
#24 Rudolphus 19:39:27 | Donnerstag, 17. November 2005
@Dr. Carlo Mit den schlechten Früchten haben Sie grundsätzlich recht, außer mit der Kritik an der Beatification
Johannes’ XXIII. II. (man muß ja keine besondere Andacht zu diesem Concilspapst haben). Aber gewisse
kirchliche Entscheidungen können nicht mehr rückgängig gemacht werden, und ich glaube nicht, daß ein
Papst mit einem Federstrich einfach ein Ökumenisches Concil aus der kirchlichen Concilsliste streichen
könnte, ebenso wenig, wie wir Alexander VI. aus der Papstliste herausstreichen können.
#21 Rudolphus 19:36:29 | Donnerstag, 17. November 2005
@Marlene: Hilft es nicht, so schadet’s auch nicht Ihre Untersuchung mag für die Psychologische Fakultät
von Bedeutung sein, vielleicht auch in einer fächerübergreifenden Studie. Für die katholische Glaubenslehre
ist es bedeutungslos.
#22 Rudolphus 19:32:20 | Donnerstag, 17. November 2005
@Romulus Für Ihre Analyse herzlichen Dank, auch daß Sie zu meinen persönlichen Auffassungen keinen
Commentar mehr abgeben wollen, respectiere ich selbstverständlich. Allerdings vollziehen auch Sie einige
unlogische Denkschritte. Nur der wichtigste: 1. Der Abfall des Papstes vom lateinischen Ritus – der nicht
zu bestreiten ist – ist nicht gleichzusetzen mit dem Glaubensabfall, den ihr Wort vom „abgefallenen Rom“
intendiert. 2. Auch ist Papalismus nicht mit dem Papistentum gleichzusetzen. Hier wirft man Äpfel und
Birnen zusammen und betreibt somit unlautere Denkschritte.
#18 Rudolphus 18:47:14 | Donnerstag, 17. November 2005
Wer schweigt, stimmt zu Kein rechtgläubiger römischer Katholik, auch ich nicht, braucht sich durch irgendwelche
argumenta ad hominem, oder implicite Unterstellungen, einschüchtern oder mundtot machen zu lassen, gleich
von welcher Seite. Denn dies könnte die Sünde der Ohrenbläserei oder gar übler Nachrede sein. Denn
wenn es danach ginge, dürfte man sich als Katholik über nichts mehr äußern. Viele Bischöfe oder andere
Geistliche sind bereits in diese Falle getappt: das Ausschweigen über gerade die Sünden gegen das VI.
Gebot, welche binnen weniger Jahrzehnte die westlichen Gesellschaften umgedreht haben, sodaß, wie es
scheint, nur mehr nach Lust gestrebt und dafür im Gegenzug nicht mehr geheiratet wird. Allerdings: Sie
haben selbstverständlich recht, daß ein ständiges Herumkreisen um das VI. Gebot auch eine Gefahr bedeuten
kann. Das ist allerdings eine Binsenweisheit, die in die directio spiritualis gehört. Jegliche Unterstellung,
auch anderen katholischen Discussionsteilnehmern gegenüber sind außerdem explicit von kreuz.net verboten.
#16 Rudolphus 18:21:56 | Donnerstag, 17. November 2005
@wi-bi Die Frage der anderen Gebote, ob diese nicht wichtiger wären. Damit hat der Teufel schon viele
zum Leichtnehmen der ernsten Keuschheitsverpflichtung, gleich in welchen Belangen – in Gedanken, Worten
und Werken – gebracht. Gerade in der nachconciliaren Zeit. Es wurde verkündet, auch in den Orden, in
den Seminarien und unter dem Clerus, die Kirche hätte das VI. Gebot überhöht, die anderen dagegen vernachlässigt.
Selbstverständlich ist es nicht das höchste Gebot, aber das darf nicht heißen, es nicht mehr zu beachten,
denn das ist dann in der nachconciliaren Zeit bis heute daraus geworden: unzählige Christen, Kleriker
wie Laien, glauben, daß sie sich nicht mehr daran halten müßten und bezweifeln, Gott damit zu verletzen.
„Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, der hat in seinem Herzen bereits Ehebruch mit ihr begangen“,
schärft uns Christus gegen diese Tendenzen ein. Ganz zu schweigen von der Sünde der Widernatürlichkeit,
die in der heutigen westlichen Gesellschaft als normal angesehen wird, selbst von christdemokratischen
Bundeskanzlern wie Dr. Schüssel. Der hl. Paulus sieht darin ein Zeichen der Endzeit.
#18 Rudolphus 18:13:47 | Donnerstag, 17. November 2005
@Benedikt Auch auf anderen Concilien wurden Decrete verabschiedet, über die man heute den Kopf schütteln
würde, ein genaues Nachlesen hierzu wäre sicher interessant, z.B. was Kleidervorschriften für die Juden
u.dgl. betrifft. Ich würde gerne wissen, wo das beschlossen wurde, und was nicht auch noch alles andere
auf Concilien beschlossen wurde. Da es mit den V.II-Texten ähnlich ist – denn wann werden die schon gelesen,
selbst von Theologiestudenten nur auszugsweise? – wird wohl dem Vaticanum II ein ähnliches Schicksal
wie anderen unbedeutenden Concilsdecreten ereilen. Was von Concilien für alle Zeiten bleibt, das sind
die großen berühmten Dogmen, zuletzt das glorreiche Papstdogma des Hl. I. Vaticanischen Concils – es
wird dem sel. Pius IX. und seinen Concilsvätern stets zur Ehre gereichen. Wie wunderbar gestärkt ist
nun der Heilige Vater, der Stellvertreter Jesu, für alle Zeit bis zum Jüngsten Tag! Das, was das Pastoralconcil
und sein unseliger Geist unter Führung Pauls VI., können wir nicht mehr rückgängig machen. Diese Concilsjahre
und die chaotische Folgezeit klingen nun langsam aus, und die irregeleiteten Concilsenthusiasten gehen
schon langsam aber sicher in Pension. Eine neue Christengeneration weiß mit diesem Concil nichts mehr
anzufangen. Deo gratias!
#13 Rudolphus 17:02:53 | Donnerstag, 17. November 2005
@wi-bi Wen wundert eine hohe Klickzahl bei diesen Themen? Nicht umsonst spielt auch die Einhaltung des
VI. Gebotes, das der hl. Reinheit, in der Hl. Schrift und in den Heiligenviten wie in der altisraelischen
wie kirchlichen Gesetzgebung eine große Rolle. Die menschliche Natur hat sich seit dem Sündenfall nicht
verändert, auch die hl. Taufe vermag hier nichts zu ändern.
#15 Rudolphus 16:58:48 | Donnerstag, 17. November 2005
@Benedikt Ich gebe Ihnen recht. In der Geschichte ist es schon öfters vorgekommen, daß Heilige den Papst
ermahnten, wieder auf den rechten Weg zurückzukommen, selbstverständlich in größter Verehrung zum
hl. Petrusamt, dem „dolce Cristo sulla terra“, wie ihn die hl. Caterina v. Siena zu nennen pflegte. Daß
die Pius X-Brüder den Hl. Vater aufrecht lieben, davon bin ich überzeugt. @Dottore Das Ausstreichen
des II. Vaticanums aus der Liste der Ökumenischen Concilien halte ich für unmöglich und nicht zielführend.
Ich würde dem Vorgehen zustimmen, wie es im letzten „Sì, sì, no, no“ gut beschrieben wurde: ein Römischer
Papst müßte zu den heterodoxen Tendenzen und Sätzen dieses Concils Stellung beziehen und diese verurteilen.
#8 Rudolphus 16:51:23 | Donnerstag, 17. November 2005
@LeTrot: Verdammnis, Haß Gottes „Gott haßt niemanden.“ Es gibt einige sehr gute Homilien und Betrachtungen
über die Höllenstrafe, auch von Heiligen, die ich mit meinen Worten wiedergebe. Und diese zeigen, daß
Gott die endgültig Verworfenen, allen voran Lucifer und die Daimonen, nicht mehr liebt, sie sind nicht
mehr seine Kinder. Auch in der Hl. Schrift wird dies klar ausgesagt, besonders in der Apokalypse des Johannes.
Dieses hl. Buch scheint mir für die heutige Zeit von großer Bedeutung. Eine Versöhnung zwischen Gott
und dem Satan und dessen Getreuen wäre zwar sehr schön, dieser hoffnungsvolle Gedanke ist aber von der
hl. Kirche als Haeresie verurteilt worden.
#10 Rudolphus 16:22:49 | Donnerstag, 17. November 2005
Romulus: Unwahrheit und ihre Korrektur „Dieser Rudolphus“ muß ihn aller Klarheit ihr unwahres Posting
zurückweisen. Denn auch er fühlt sich durch die Worte des Cardinals Hoyos „gestreichelt“ in seiner lateinischen
Seele. Wo er einen Sedisvacantismus „herumposaunt“, müssen Sie erst einmal erläutern, es sei denn, Sie
würden die Ablehnung der Papstvergötzung (Papalismus) als Sedisvakantismus mißverstehen. Gerade der
Papalismus mündet aufgrund seiner naturgegebenen Widersprüchlichkeit fast direkt im Sedisvacantismus,
welcher eine klare Irrlehre ist, so wie er von den gängigen sedisvacantistischen Gruppierungen gelehrt
wird. Der Papalist müßte auch heute noch aufgrund päpstlicher Bullen nach Hexen Ausschau halten, um
diese der weltlichen Gerichtbarkeit zu übergeben, dem Scheiterhaufen.
#3 Rudolphus 16:16:32 | Donnerstag, 17. November 2005
Freundschaft/Feindschaft zu Gott Der barmherzige Gott liebt sicherlich allgemein die Menschen, sonst wäre
Er nicht Mensch geworden, mit der Mission, die Menschheit blutig – blutig wegen ihrer Sünden – zu erlösen.
Das Blut zeigt also, die verletzte Gerechtigkeit Gottes ruft nach Genugtuung. Seit der Vertreibung aus
dem Paradies war der Mensch aber in Feindschaft zu Gott gefallen, die Freundschaft erhalten wir erst durch
die hl. Taufe kraft des Kreuzesopfers zurück. Gott mag wohl nicht den schweren, Ihn herausfordernden
Sünder im strengen theologischen Sinn hassen, wohl aber zieht der verstockte schwere Sünder den göttlichen
gerechten Zorn auf sich, mit dem Letztziel, Ihn zu läutern. Die endgültig verdammten Menschen fallen
aber unwiderruflich dem ewigen Haß Gottes zum Opfer, so wie der Satan und seine Engel.
#1 Rudolphus 15:47:39 | Donnerstag, 17. November 2005
Herausforderung Gottes Das Photo auf dieser Heimseite ist überaus häßlich, ein Dank an diese Gruppierung
dafür, denn es zeigt, wie häßlich diese himmelschreiende Sünde vor Gottes Angesicht ist. Gott haßt
diese Menschen, die diese Perversitäten verherrlichen, abgrundtief; im Mosaischen Gesetz verurteilte
Er sie zum Tod, und das Schicksal der berühmten Städte bleibt dem Menschheitsgedächtnis für alle Zeiten
eingebrannt. Auch soll es einen Zusammenhang mit der kürzlich versunkenen US-amerikanischen Stadt New
Orleans geben, welche diese Gott herausfordernde Sünde verherrlich hatte.
#12 Rudolphus 15:41:17 | Donnerstag, 17. November 2005
Welch Anbiederung! Der Concilsclerus soll sich aber nicht täuschen. Die Jugend ist zwar religiös ungebildet,
aber nicht dumm. Konzerte und Musikgruppen gibt es hundertfach, und selbst da bekriegen sich die Fans,
was gut und schlecht ist. Ebenso ist es mit solchen „Pop-Messen“ (das Meßopfer nach den Lehren des Hl.
Tridentinums?!) – man hat ein Gefühl, was katholisch ist und was nur schlechte Show ist.
#7 Rudolphus 13:38:48 | Donnerstag, 17. November 2005
Der Papst hat sich vom lateinischen Ritus getrennt Daher die Rätsel über „schismatische Gemeinschaft“
ja oder nein. „Wenn sich“, so der Erzbischof, „ein Bischof von Rom trennt, so werde nicht ich es sein.“
Paul VI. ist seinem Antimodernisteneid und dem päpstlichen Krönungseid untreu geworden. Somit ist in
diesen Punkten dem legitimen Papst die Gefolgschaft aufzukündigen. In einer ähnlichen Situation befanden
sich die deutschen Offiziere, die ihrem Führer Adolf Hitler die Treue geschworen hatten – an diesen Eid
fühlten sich hohe Offiziere gebunden, auch wenn sie sahen, in welche Katastrophe er Deutschland und Europa
führte. Die richtige Lösung wäre gewesen, wieso sie diesem Eid nicht mehr verpflichtet waren, was Graf
Stauffenberg und Co genau erkannt hatten: Hitler hatte aber seinen Eid dem Deutschen Volke gegenüber
gebrochen, stets zu dessen Wohl zu handeln, somit war man auch nicht mehr an seinen Eid dem Führer gegenüber
gebunden.
#16 Rudolphus 13:32:59 | Donnerstag, 17. November 2005
profil keine seriöse Zeitung Dies ist klar ersichtlich an den stark tendenziösen Artikeln gegen die
profil-Feindbilder. Es ist ein ideologisches Blatt. Schande über den früheren Besitzer Raiffeisenbank –
christlich-konservativ geprägt –, daß diese es zuließ, daß aus Österreichs lange Zeit wichtigstem
Wochenmagazin derartiges geworden ist!
#11 Rudolphus 17:34:29 | Mittwoch, 16. November 2005
Warum der Ärger der V.II-Prälaten gegen die FS-Aktivitäten? Besonders jene überzeugten NOM-Verfechter,
die selbst noch dem Alten Ritus entstammen, wollen oft mit allen Mitteln verhindern, daß die heutigen
Gläubigen die „alte Kirche“ kennenlernen können, so wie sie von der FS bewahrt wurde. Warum? Die Kirche
nach dem „größten Reformconcil aller Zeiten“ ist definitiver erfolgreicher geworden, kommt bei den Leuten
besser an etc., an diesem „concilskirchlichen Dogma“ ist nicht zu rütteln. Wenn nun aber in der echten
Wirklichkeit die Kirchen sich geleert haben, keine jungen Gläubigen mehr zu sehen sind, etliche Kirchen
verkauft werden müssen, dann verträgt sich dies nicht mit dem „Dogma vom großartigen Concilserfolg
aller Zeiten“. Somit darf es nicht geschehen, daß zum Verkauf angebotene Kirchen eben der „alten Kirche“
(der FS) überschrieben werden – denn das würde schon sehr viel nach außen hin aussagen.
#4 Rudolphus 17:13:13 | Mittwoch, 16. November 2005
Bischof Müller regiert Eines muß man diesem Nachfolger S. Alberti Magni auf dem Bischofsstuhl v. Regensburg
zugute halten: Er ist ein aktiver Regent, im Gegensatz zu vielen Bischöfen, die in vielem viel traditioneller
dachten als er, sich aber auf die Rolle eines repräsentativen Monarchen beschränkten und die Regierung
dem Ordinariat (und den Bischofskonferenz-Verordnungen) überließen.
#1 Rudolphus 16:54:26 | Mittwoch, 16. November 2005
Ständiges Hineinregieren in andere Bistümer Die Nationalen Bischofskonferenzen sind in vielem tatsächlich
zu Super-Bistümern mutiert, die die Bischöfe an einem unabhängigen Regieren hindern. Bischof Kurt Krenn
beklagte dies mehrmals. Hier liegt auch eine Wurzel, warum man diesen Querdenker eliminieren wollte. Es
gibt fast schon Nationalkirchen: die Lehmann-Kirche und die Schönborn-Kirche.
#8 Rudolphus 15:26:16 | Mittwoch, 16. November 2005
Zeitumstände Die Jahre nach dem Concil waren auch Jahre gesellschaftlicher Revolutionen im Westen, dieser
Factor ist sicherlich zu berücksichtigen, aber auch die Reformen nach dem Concil sind sicherlich auch
für den Niedergang der traditionellen Orden, die ihre Regeln aufgaben, zur Verantwortung zu ziehen. Das
Pastoralconcil war die Initialzündung für unzählige liberalistische Reformen innerhalb der Hl. Kirche.
Vor eben dieser Wirkung warnten die Berater der Päpste vor Johannes XXIII. II., als sie die Einberufung
eines Concils überlegten, auch Pius XII. erwog ein Concil und verwarf diese Idee aufgrund dieser Einwände,
denn der Modernismus wurde nur mühsam durch den römischen Centralismus niedergehalten. Der gutmütige
Papst Johannes der Selige ist leider in die Falle getappt.
#8 Rudolphus 15:21:14 | Mittwoch, 16. November 2005
Anglikanische Weihen können niemals mehr Gültigkeit erlangen Leo XIII. „erklärte“ diese Weihen nicht
für ungültig, er stellte schlicht ein Factum fest. Die apostolische Succesion ist unterbrochen, und
sie kann nicht mehr – zumindest nicht innerhalb der anglikanischen Kirche – hergestellt werden. Dies hat
nichts micht „Zeitgebundenheit“ zu tun.
#3 Rudolphus 15:09:59 | Mittwoch, 16. November 2005
@Luther: „Ich klage an: das Concil“ Ihre Frage ist gut und berechtigt: Warum wird das Concil verantwortlich
gemacht? Empirisch, also rein durch die Statistik, sieht man es zumindest an den Jahren vor und nach dem
Pastoralconcil: Anwachsen der Gläubigen und Berufungen, plötzliches Absacken, selbst Ausscheiden 10.000er
Priester aus ihrem Amt. Das Pastoralconcil, das die Kirche in der Neuzeit in den Jahren 1962 bis 1965
neu positionieren wollte, hat also klar versagt. Man sollte es niemals vergessen, nämlich, um zu sehen,
was man damals alles falsch gemacht hat.
#49 Rudolphus 14:17:17 | Mittwoch, 16. November 2005
@L2: FS warnt vor Neuem Ritus Die FSSPX warnt auf ihrer Heimatseite sogar vor dem Neuen Ritus unter dem
Hinweis als „sakrilegische Veranstaltung“, an der Katholiken ja nicht teilnehmen dürfen, daß man dort
nicht die Sonntagspflicht erfüllen solle. Diese „sakrilegische Veranstaltung“ ist bei Verunehrung der
Eucharistie in einem Großteil der Novus-Ordo-Kirchen und -Seminarien (besonders im Westen) nach meiner
Einschätzung tatsächlich gegeben.
#38 Rudolphus 13:02:09 | Mittwoch, 16. November 2005
@Laurentius 2: Erzbischof und Johannes Paul II. Es wäre verwegen, jeglicher päpstlicher Handlung Unfehlbarkeit
zuzuschreiben, denn dies würde das Papstttum, das sich oftmals widersprach, ad absurdum führen. Ungehorsam
gegenüber dem Römischen Pontifex war historisch mehrmals notwendig, z.B. auch gegenüber den Hexenverfolgungspäpsten
wie etwa Innozenz VIII.
#5 Rudolphus 12:57:53 | Mittwoch, 16. November 2005
Das Problem der Afrika-Riten Leider haben es die europäischen Novus Ordo-Missionare mit ihren Inculturationsriten
dank Paul VI. besonders kraß getrieben. Wie erfolgreich war dagegen Erzbischof Marcel Lefebvres Afrika-Mission
in engster Verbundenheit mit Rom! Dieses Erbe wurde leider durch Papst Montini’s Leute zunichte gemacht.
#47 Rudolphus 12:53:24 | Mittwoch, 16. November 2005
Die geistige Verwandtschaft der Kirche in den USA und in Europa Denn der Klerus in den USA und in Europa
scheint sich mir nicht sehr vom denjenigen Europas zu unterscheiden. Die gläubigen praktizierenden Katholiken –
sowohl in den USA als auch in Europa – fühlen sich deswegen zu recht bbesser aufgehoben in glaubenstreuen
Gemeinschaften wie der Fraternitas sacerdotalis als auch im Opus Dei, und in glaubenstreuen „Pfarrinseln“.
#5 Rudolphus 12:49:30 | Mittwoch, 16. November 2005
In Europa nicht anders Auch wenn die Europäer generell nicht so religiös sind wie die US-Bürger, so
haben wir das gleiche Phänomen: Die säkularisierten Kirchen und Glaubensgemeinschaften leeren sich,
allen voran die Evangelische Kirche Deutschlands, und ebenso die protestantisierte Römisch-Katholische
Kirche unter rein juristischer Anerkennung der Vorgaben des Römischen Pontifex.
#41 Rudolphus 16:18:32 | Dienstag, 15. November 2005
Kirchenkrise und „starker (heiliger) Papst“ Klarerweise hätte ein starker Papst sämtliche Mittel um
mit den irrlehrenden Klerikern sämtlicher Ränge (vom Cardinal bis zum Kaplan) aufzuräumen, St. Pius
X. hat es bravourös vorgemacht. Allerdings sind solche Päpste seltene Geschenke der Vorsehung, man braucht
dazu nur einmal einen Blick in die Papstgeschichte zu werfen, die ein Auf und Ab der unterschiedlichsten
Persönlichkeiten ist. Doch war es zu allen Zeiten möglich, ein heiliger Katholik zu werden, selbst wenn
der Papst Innozenz VIII., Alexander VI., Urban VIII., Paul VI., Johannes Paul II. oder wie auch immer
hieß.
#25 Rudolphus 15:51:48 | Dienstag, 15. November 2005
Marcellus Lefebvres Treue zu den Modificationen Johannes’ XXIII. II. Ein Lefebvre-Dokument hierzu wurde
in einen der letzten Mitteilungsblätter ausdrücklich zitiert. Der Erzbischof wollte damit die Einheit
innerhalb der FS gewahrt wissen.
#1 Rudolphus 15:47:18 | Dienstag, 15. November 2005
Pius XII.: „Die Sünde des 20. Jahrhunderts … … ist es, daß das Gefühl für die Sünde verloren
gegangen ist.“ Die westlichen Staaten unter der Führung der christlich dominierten USA sind hemmungslos
in die Abtreibungsmentalität – ganz wie von Aldous Huxlexy in „Brave New World“ vorgezeichnet – untergegangen.
Nach den Worten unzähliger Marienerscheinungen, besonders jener apokalyptischen von LaSalette und Fátima,
steht der Menschheit somit furchtbare Züchtigungen des Ewigen Vaters bevor. Das Maß vor Gott ist schon
längst voll.
#11 Rudolphus 13:43:23 | Dienstag, 15. November 2005
@Benedikt: FSSPX Ich würde sagen „ein drittes ist nicht gegeben“: Entweder die FSSPX ist ein Teil der
einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche – die ident ist mit der römisch-katholischen Kirche –
oder sie ist es nicht.
#11 Rudolphus 17:41:51 | Montag, 14. November 2005
Ritus von 1965 Sicherlich noch ein würdiger Ritus, man könnte diesen auch noch als lateinischen Ritus
trotz unnötiger Änderungen bezeichnen. Es wäre heute besser um die Kirche bestellt, wäre Paul VI.
dabei geblieben, und hätte nicht noch den defizitären Neuen Ritus 1969 eingeführt.
#12 Rudolphus 19:36:31 | Donnerstag, 10. November 2005
@Sulpicius Also da muß ich doch gehörig widersprechen! Ich kenne keine einzige Kirche oder Kapelle des
Neuen Ritus, in dem die Liturgie so exakt, andächtig und voll Sorgfalt den eucharistischen Gestalten
gegenüber celebriert wird wie in den Kirchen und Kapellen des Opus Dei. Auch sind die architektonischen
Bauwerke, Kapellen, Kirchen und Heiligtümer des hl. Escrivá und seiner Söhne einzigartig in der kirchlichen
Baukunst des 20. Jahrhunderts. Wenn ein Heiliger aus der V.II-Concilszeit in der Kirche echte Kunst hochgehalten
und geschaffen hat, dann war es Msgr. Josemaría Escrivá de Balaguer.
#6 Rudolphus 18:08:37 | Donnerstag, 10. November 2005
@Judith Welches „wahre Gesicht“? S.Exz.Mons. Küng hat bereits gute Arbeit in Vorarlberg geleistet, und
wird sein Werk nun in Niederösterreich fortsetzen. Als Sohn des hl. Escrivá ist S.Exz. sicher rechtgläubig,
auch kennzeichnet die Söhne des Opus-Dei-Gründers große Frömmigkeit und Liebe zur Liturgie. Wenn wir
schon den liebenswürdigen Bischof Kurt I. als Diözesanbischof verloren haben, so haben wir doch einen
papst- und glaubenstreuen Apostelnachfolger erhalten. Das ist sicher mehr als diese Diözese verdienen
würde.
#8 Rudolphus 17:27:31 | Donnerstag, 10. November 2005
Erzbischof Marcellus Lefebvre, ein Prophet Ich stimme dem unteren Gesagten voll zu!! Erzbischof Lefebre
wurde und wird lange verkannt, aber das ist auch ein Kennzeichen eines Propheten: die Verfolgung durch
die Autorität und Machthaber. Es ist beeindruckend, wie Msgr. Marcellus die kirchliche Entwicklung vorhersehen
konnte. Ein künftiger Papst wird ihn vielleicht heiligsprechen, so wie einst die verbrannte Jeanne d’Arc.
#4 Rudolphus 16:41:45 | Donnerstag, 10. November 2005
Götzen an hl. Stätte Die Warnung vor den Götzen ist im gesamten Alten Testament präsent. @Tradiland-Stimme
Volle Zustimmung zur Analyse! Exakt so ist es! „Greuel an hl. Stätte“ – „der Leser begreife“!
#4 Rudolphus 12:55:00 | Donnerstag, 10. November 2005
Praxis und Theorie Wie die real existierende Concilskirche aussieht, ist schon klar. Mich würde nur die
theoretische Haltung des in seinen freien Handlungen offenbar eingeschränkten Papsttums interessieren.
#2 Rudolphus 12:17:36 | Donnerstag, 10. November 2005
Der Römische Pontifex und der Modernismus Wieso hat Papst Paul VI. eigentlich den Antimodernisteneid
abgeschafft? Heißt das, daß das Papsttum jetzt den Modernismus offiziell gutheißt?
#42 Rudolphus 12:30:32 | Mittwoch, 9. November 2005
Concilsdiakone besser als -priester Denn modernistischen Theologen die Priesterweihe zu spenden, heißt
die heiligste Eucharistie auch Modernisten anzuvertrauen, verbunden mit den mangelhaften NOM-Schutzvorschriften.
Diakone können wenigstens nicht die hl. Messe zelebrieren, v.a. nicht im NOM. Insofern keine schlechte
Idee des Bischofs.
#9 Rudolphus 12:18:49 | Mittwoch, 9. November 2005
Ungerechte Regelung Pius’ XII. Pastoren sind Laien. Man könnte sie, so verheiratet, allenfalls zum Diakon
weihen. Aber aus Pastoren verheiratete katholische Priester zu machen, das halte ich für eine Fehlentscheidung
des Pacelli-Papstes.
#29 Rudolphus 09:54:21 | Mittwoch, 9. November 2005
Lutherisch-katholisch unmöglich Nicht daß einer predigt und Wunder wirkt, um dann selbst verworfen zu
werden, wie sich St. Paulus selbst vor Augen hielt. Nur als Katholik kann Prof. Berger in den Himmel kommen
Zu J. Rothkranz: Was ist mit diesem Mag. theol.? Meint er das ernst, was er schreibt? Und wie kommt er
zu seinen abstrusen Schlußfolgerungen??
#21 Rudolphus 19:47:31 | Dienstag, 8. November 2005
Mons. Krenns Verteidigung war insofern auf das Photo bezogen richtig, als, daß Dr. Rothe, was viele nicht
wissen, ein Witzbold ähnlich wie Harald Schmidt, Deutschlands z.Zt. größter Showentertainer, ist. Auch
die Freunde dieses Unglücklichen waren über das Bild schockiert, denn die priesterliche Würde verträgt
sich nicht mit so einem Humor, aber ich habe lange darüber nachgedacht, und glaube, daß hier in diesem
Krenn-Sekretär der alte schräge Humor durchgekommen ist. Was der Teufel daraus gemacht hat, ist allen
bekannt, und dumm gehandelt ist nun einmal dumm gehandelt. Ansonsten ließ er sich wohl nichts zuschulden
kommen.
#19 Rudolphus 18:38:51 | Dienstag, 8. November 2005
@turk: „alte Garde“ Es ist ein bißchen leicht, alle tüchtigen und glaubenstreuen Leute in diesem concilsverseuchten
Bistum als „alte Garde“ in einen Topf zu werden. Sie sollten wissen, daß die „alte Garde“ nicht ein Wesen
in mehreren Personen ist. Es sind wohl größtenteils gute Leute, Dummheiten gibt es immer; allein darf
man sich gewisse Dummheiten in bestimmten Positionen einfach nicht erlauben. Der Eindruck der Homophilie
unter Bischof Krenns Priestern ist aber sicher ein vorschneller wegen eines Photos. Die wahren Homo-Cliquen
lassen sich nicht so einfach photographieren, denn sie treiben wohl immer noch ihr Unwesen, zumindest
in den USA, ob in Österreich auch kann ich nicht beurteilen. Die V2-Amtskirche schützt ja ihre Leute.
#13 Rudolphus 13:00:21 | Dienstag, 8. November 2005
@Der Gatte der Evelin Ihre Vorwürfe „Ruhe um jeden Preis“ beziehen sich auf die Amtsführung von Exzellenz
Küng, wie Friede mit P. Udo, Forum XXIII etc. Gerade hier liegt der Unterschied zur Personalprälatur
Opus Dei, die unabhängig von den Diözesen agiert. In der Prälatur selbst herrscht Orthodoxie und eine
würdige Liturgie.
Unwahrheiten über das Opus Dei Mons. Küng war wohl Opus-Dei-Regionalvikar, ist aber nicht das Opus Dei,
und seit seiner Einsetzung zum Bischof von Feldkirch gewissermaßen zum Bischofsamt „freigestelltes“ Opus-Dei-Mitglied.
Unten wurden Behauptungen über die Prälatur aufgestellt, die einfach falsch sind. Das Opus Dei selbst
ist römisch-katholisch und vertritt darum auch den alleinseligmachenden Anspruch der römisch-katholischen
Kirche. In der Prälatur selbst hätte es solche Entwicklungen wie in der Restkirche nie gegeben. Problematisch
wird es, wenn gute Opus-Dei-Mitglied auf einmal säkularisierte Bistümer rechtgläubig und papsttreu
zugleich regieren müssen. Bischof Küng ist ein vorbildhafter Opus-Dei-Priester. Aus diesem Grund hoffe
ich, daß er sich nicht allzulange mit dem durch den Modernismus zerstörten Bistum herumplagen muß.
Alexander VI. und Paul VI. Zu diesen Päpsten würde ich Paul VI. rechnen. Eine Geißel Gottes! Der Kultur-
und Kirchenzerstörer. Gott sei seiner Seele gnädig!
#23 Rudolphus 14:04:45 | Freitag, 4. November 2005
Vorabendmessen Schön wäre es, wenn die Modernistenbischöfe wenigstens eine Vorabendmesse im Lateinisch-Römischen
Ritus gestatteten. Aber meistens nicht einmal das! Einmal monatlich vielleicht an einem Samstag Mittag,
oder Montag Mittag, oder was auch immer. Wir empfangen durch diese Verfolgung die wahre Notwendigkeit
für die Existenz der Widerstandsbewegung durch DEN ERZBISCHOF.
Rechtgläubige und gut geführte Seminare sind die Ausnahme in Europa. Rom ist ein Sonderfall. Wieviele
gibt es dort, von wem, etc. Tatsache ist, daß es außerhalb Roms keine Seminare, sondern nur mehr Studentenwohnheime
gibt, die sich Seminar nennen.
#15 Rudolphus 16:10:02 | Donnerstag, 3. November 2005
Die lateinische Particolarkirche besitzt einen lateinischen Ritus, welcher nie abgeschafft wurde: den
Ritus, der von St. Pius V. für alle Zeiten vereinheitlicht wurde. Sein Meßbuchvorwort wurde nahtlos
bis zum sel. II. Johannes XXIII. approbiert. Der Ritus Pauls VI. müßte also abgeschafft werden, oder
würde einer Sondergenehmigung bedürfen. Deshalb ist eine „tridentinische Personalprälatur“ unnötig.
Wenn schon, dann eine „Novus Ordo-Personalprälatur“, für alle, die aus „pastoralen Gründen“ den Novus
Ordo wünschen. Die Protestanten würden hierfür sicher gerne ihre Kirche am Samstag Abend zur Verfügung
stellen.
#89 Rudolphus 12:13:20 | Donnerstag, 3. November 2005
@Gunter Michael Die nachfolgenden Pro-FS-Beiträge sprechen für sich. Vergelt’s Gott an alle, auch für
das CIC-Zitat. Auch die Beichte und die Ehe in FS-Kirchen ist gültig, trotz gegenteiliger Propaganda
diverser Diözesenzeitungen und modernistischer Theologen. Die römischen Sakramente gibt es nur bei FSSPX
(FSSP & Co sind Minderheitenfälle, die nur dank den Lefebvrianern da sind).
#3 Rudolphus 12:01:23 | Donnerstag, 3. November 2005
Real! Vergelt’s Gott an Athanasius für die wertvollen Zukunftszitate. Zur Karikatur: Leider ist dies
die REALE SITUATION im Concilsklerus, ob groß, ob klein – sie glauben das wirklich!
#67 Rudolphus 15:41:25 | Mittwoch, 2. November 2005
@Marcel: Genau so ist es!!! Der einfache gläubige Katholik möchte Folgendes: Die wahren Sakramente und
die wahre Lehre. FSSPX-Kapellen sind darum ein wahrer Schatz in jeder Stadt. Glücklich, wer sie findet!
#7 Rudolphus 15:38:32 | Mittwoch, 2. November 2005
@Stimme aus Wien Gute Frage! Die einzige grundsätzliche Antwort zu Forderungen an den Obersten Pontifex:
Die Rangordnung ist nicht Papst-Dogma, sondern Dogma-Papst. Allein das Dogma kann dem Papst Forderungen
stellen.
#1 Rudolphus 13:00:27 | Mittwoch, 2. November 2005
Glückliche leidende Seele! Denn auch wenn du große Qualen leidest, so bist du doch für alle Ewigkeit
gerettet. Wie furchtbar wäre es, für alle Ewigkeit ohne Umkehr verdammt worden zu sein! „De profundis
clamavi ad te, Domine …“
#117 Rudolphus 12:57:33 | Mittwoch, 2. November 2005
@Hw. Pytlik: Hierarchie der Wahrheiten „Hierarchie der Wahrheiten“ ist natürlich eine große Irreführun;
und dies bedeutet mein Einwurf ja auch nicht, sondern alleine, daß ein irrender Papst sich nicht auf
das I. Vaticanum berufen kann. Auch kann kein Dogma gegen ein anderes ausgespielt werden; kein Dogma kann
ein anderes für null und nichtig erklären, und kein Dogma kann das Römische Meßopfer für null und
nichtig erklären. Kurz: Für Irrtümer ist auch die Universaljurisdiktion wirkungslos.
#2 Rudolphus 12:51:33 | Mittwoch, 2. November 2005
FSSPX als Personalprälatur? Wenn ich mich recht entsinne, ist Mons. Fellay gegen eine Prälaturlösung.
Seine Forderungen: Freigabe für alle Priester weltweit, die Korrektur der Irrtümer des Pastoralkonzils
und die Annullierung der Exkommunikation des Erzbischofs. Benedikt XVI. ist aber ein wirklicher Hoffnungsschimmer,
im Gegensatz zu den Irrungen der Montini-Wojtyla-Ära.
#115 Rudolphus 15:22:01 | Montag, 31. Oktober 2005
Die päpstliche Universaljurisdiktion steht NICHT über dem katholischen Dogma und dem römischen Meßopfer.
Sämtliche päpstliche Handlungen dagegen sind somit null und nichtig.
Religionsunterricht als inhaltslos oder ketzerisch Viele, viele Religionslehrer bringen ihre Privatmeinungen,
wiegeln gegen den Heiligen Vater und seine Lehre auf oder bringen im besten Fall nur Spielereien. Gläubige
Familien melden ihre Kinder darum vom staatlich-katholischen Religionsunterricht ab, und übernehmen diesen
selbst bzw. führen sie zu FSSPX oder vielleicht auch zur Personalprälatur Opus Dei, welche über den
Bistümern steht.
KREUZ.net macht sich mitschuldig Die Blasphemie oder die Sünde muß nicht öffentlich vorgeführt werden,
um zu wissen, was sie ist. Es gibt Blasphemien, die sich in Worten oder Werken äußern. Ein solches blasphemisches
Werk auf eine Seite zu stellen, die sich ausschließlich an gläubige Katholiken richtet, läßt den Satan
freudig auch über diese Seite triumphieren. Es gibt einen „sensus fidelium“, und den müßte jeder Katholik
besitzen. Wie denkt der Chefredakteur von kreuz.net darüber?
Voll ins Schwarze!!! Umso naiver sind all jene glaubenstreuen Priester, die sagen: „Geht nicht zu FSSPX,
geht zur Amtskirche!“ Die Amtskirche im Jahr 2005: Solange die Konzilskirchenamtsträger den Papst de
jure anerkenntnen, ist alles o.k. Daß man die Gläubigen damit zu Irrlehrern und Liturgieschändern schickt,
ist damit inkludiert. (Der Teufel ist ja keine dumme Bestie, sondern hochintelligent.,; Lefebvre hat das
durchschaut.)
KREUZ.NET selbst WIRD ZUM ÄRGERNIS! indem kreuz.net dieses sakrilegische Gemälde auf eine sich katholisch
bezeichnende Site stellt! In katholischen Zeiten wäre man dafür exkommuniziert worden! Ich fordere den
zuständigen Redakteur auf, dieses blasphemische Bild von kreuz.net zu nehmen!
Lauter Cardinäle, dann haben wir kein Problem Cardinal Stickler, schön und gut. Wenn alle, die den Ritus
aller Zeiten die Treue halten wollten, zu Cardinälen oder Bischlfen ernannt würden, gäbe es tatsächlich
kein Problem. Denn dann gäbe es keine Modernistenordinari, die ihnen dreinpfuschen würden. Da es die
aber gibt, und der Papst seine Direktjurisdiktion nicht in Anspruch nimmt, in Gegensatz zu Paul VI., ist
die FSSPX notwedndig.
@Kryzek: „Wo Problem?“ Das Problem ist, daß eine Kirche nicht ein „Gebäude“ ist, sondern ein Heiligtum!
Ein Heiligtum zu protestantisieren, ist ein Problem.
Alle sind willkommen, außer FSSPX Dies legt Zeugnis gegen die Katholizität dieser Prälaten und sonstiger
Bistumsverantwortlichen ab. Denn das die Pius X-Geistlichkeit gültige Sakramente spendet, leugnet nur
ein Häretiker, allerdings soll majn sich nicht wundern, daß dies tatsächlich geschieht, auch in Bistumspublikationen,
namentlich auf die Bischofsweihen durch Marcellus Lefebvre!
Unterstellungen gegen Exzellenz Woelki Die Sachlage in der Kölner Erzdiözese ist ohnehin bekannt. Weihbischof
Woelki aber zu unterstellen, sein Studium nur gemacht zu haben, um Meisner-Nachfolger zu werden, ist ja
sehr lustig. Ansonsten baut dieser Artikel nur auf Gerüchten auf. Der Papst mag andere Gründe gehabt
zu haben, keinen Coadjutor für Köln ernennen zu wollen. Vielleicht will Se. Heiligkeit auch einfach
die Zwangspensionierung der Diözesanbischöfe abschaffen, ein weiterer Geistesblitz Pauls VI. Heute könnten
wir diese Regelung aber wiederum gut gebrauchen.
#68 Rudolphus 00:02:55 | Samstag, 29. Oktober 2005
@Gotthard: Döllinger oder hl. Athanasius? Ich glaube, daß dies eine sehr gute Frage ist! Döllinger
lehnte bekanntlich das letzte dogmatische Ökumenische Concil ab, welches das Dogma von der päpstlichen
Unfehlbarkeit formulierte. Wer auch nur ein Dogma leugnet, leugnet die gesamte alleinseligmachende katholische
Religion. Döllinger war also somit klar ein Häretiker. Marcel Lefebre lehnte einige Dekrete des letzten
und einzigen pastoralen Ökumenischen Concils ab. Er leugnete kein einziges Dogma, und war somit kein
Häretiker. Er lehnte einige undogmatischen Concilsdekrete ab, weil der Erzbischof befand, daß sie katholischen
Dogmen widersprachen. Dies macht ihn zu keinem Häretiker, sondern zu einem „Ungehorsamen“ gegenüber
ein Pastoralkonzil, weil er der katholischen Lehre gehorsam sein wollte.
#98 Rudolphus 23:47:56 | Freitag, 28. Oktober 2005
@Hw. Pytlik „Konzilskirche“ Euer Hochwürden große Fülle an theologischen (!!!) und persönlichen (!!!)
Gedanken führt tatsächlich dazu, daß wohl nur sehr wenige (!!!) diese lange Kette an monologartig dahinplätschernden
Postings lesen. Darum nur ein Einwurf gegen den von Euer Hochwürden als „unsinnig“ bezeichneten Begriff
„Konzilskirche“. Er stammt vom „Diener Gottes“ (!!!) Papst Paul VI. selbst (!!!). Was diese Abstempelung
von PAPSTWORTEN (!!!) als UNSINNIG (!!!) für eine papalistisch orientierte Theologie bedeutet, ist gar
nicht auszudenken.
@Sozialkatholisch: Voll ins Schwarze!!! Gehorsam, dieses antiquiert klingende Wort, ihn gilt es zu bekämpfen,
so das Credo akademischer Wortakrobaten und ihrer Zöglinge, die in Diözese hohe Ämter und Titel tragen,
und mit unvorstellbaren Euro-Summen jonglieren. Während Bistümer reihenweise bankrott gehen, und Familenväter
und -mütter massenhaft entlassen werden, ist noch Geld da, um Kathedralen und Kirchen noch ein weiteres
Mal auf den Geist des II. Vaticanums auszurichten, obwohl dies ohnehin geschehen. 100.000e Euros werden
für noch bessere Volksaltäre, Glanzbrochuren, „Arbeitshilfen“ etc. ausgegeben. „Ein bißchen Spaß muß
sein“, ist aber weiterhin das Motto kreativer Eucharistiefeierbastler.
Neuer Ritus as usual Wieviele Zigtausende an Eucharistiefeiern mögen wohl schon in allerlei erdenklichen
Kreationen kreiert worden sein. Besonders kreativ war ohne Zweifel der päpstliche Zeremonienmeister und
sein päpstliches Showtalent John Paul Two. Letzterer wäre gewiß auch in Amerika ein Star geworden wie
sein Amtskollege Ronald Reagan seligen Andenkens. Und dies ist alles o.k. – nur die Zelebration des Römische
Ritus ist schwerer Ungehorsam. „Geht nicht zu den Schismatikern von Lefebvre“, warnen selbst rechtgläubige
und liturgisch sensible Priester. Was ist denn die Alternative der gehorsamen Concilskirche? Modernistische
Beichtväter und unwürdige Eucharistiefeiern, die die Gläubigen auf den Pfad des Verderbens führen,
während sie doch um das Brot des Glaubens bitten. Marcel Lefevbre und seine Nachfolger verweigern den
Gläubigen dieses Brot des ewigen Lebens nicht. Gott mit ihnen!
#94 Rudolphus 15:53:26 | Freitag, 28. Oktober 2005
FSSPX-Kritik an Heiligsprechung des Opus-Dei-Gründers Weil es vorhin zu einem Posting von mir erwähnt
wurde: Wie die Rolle des advocatus diaboli heute geregelt ist, weiß ich nicht. Kritische Stimmen sind
aber in einem Canonisationsverfahren ein wichtiger Teil (weshalb es Unsinn ist, Kritik an Johannes Paul
II. mit der Argument „Verfahren läuft“ niederzuprügeln). Der Kritik an der Heiligsprechung von Josephmaria
Escrivá, die man von FSSPX-Publicationen hörte, kann ich überhaupt nicht zustimmen. Tatsächlich würde
mich interessieren, was FSSPX an diesem großen heiligen Prälaturgründer stört, der orthodox war und
den Römischen Messe liebte. Er zog andere Consequenzen als Marcel Lefebvre, wahrscheinlich mag dies der
Grund sein, aber ich glaube, daß St. Escrivá und Erzbischof Marcel nebeneinander bestehen können. In
irgendeiner Zukunft wird vielleicht auch Marcel selbst zur Ehre der Altäre erhoben werden, im Gegensatz
zu Johannes Paul II. ein rechtgläubiger Bischof.
#10 Rudolphus 15:44:48 | Freitag, 28. Oktober 2005
@Dottore: Judentum vs. mosaischer Glaube Eine gute Frage, denn ein schwer zu definierender Begriff! Doch
schon in der Hl. Schrift ist mit den Juden ein Teil des Volkes Israel gemeint, also leibliche Nachkommen
der Patriarchen. (Frage: Was ist mit den anderen Teilen? Vielleicht könnte hier jemand Auskunft erteilen!)
Meines Kenntnisstandes ist dies auch der Begriff, dem sich der Staat Israel bedient.
Liturgische Mißbräuche seit Paul VI. unverändert Welch glorreiche Zeiten hat die Kirche bis Pius XII.
durchlebt, der II. Johannes XXIII. konnte darauf aufbauen. Sein irrwitziges Pastoralconcil und besonders
Paul VI. sind schuld an der Kirchenkrise, wie wir sie heute kennen. Johannes Paul I. hätte das Ruder
wohl umreißen wollen. Sein plötzlicher Tod kam dazwischen. Johannes Paul II. hat sich mit der Rolle
eines repräsentativen Monarchen zufrieden gegeben – 27 Jahre lang! Wann wird die Kirche wieder die glorreiche
Zeit sehen, als sie Papst Johannes übernahm? Die Concilskirche der 100.000 Kommissionen und der Häresie
ist vielleicht schuld an der ewigen Verdammnis unzähliger Seelen – wer kann diese Schuld abtragen? Benedikt
XVI. wurde nun von Gott die absolute Macht übertragen – umso schärfer wird Seine Heiligkeit einst Rechenschaft
Christum schulden, als der jetzt Höchste Pontifex klar die Fehler der Concilskirche analysiert und erkannt
hat. Solange der Papst den Irrtum und die Verfolgung toleriert oder fördert, solange ist die FSSPX notwendig.
#88 Rudolphus 10:27:48 | Freitag, 28. Oktober 2005
Ganz im Sinne selig’ Pius’ IX. Keine Meinungsfreiheit, bloß im Sinne der Obrigkeit, welche diese Site
betreibt. Wenn zu viele falscher Meinung da sind, dann muß die Zensur ausrücken. Dies ist bei Leserbriefen
in Druckwerken als „veröffentlichte Meinung“ (vs. Volksmeinung) leicht, das Internet als echte Direktdemokratie
erschwert das Auswählen von „passenden Lesermeinungen“ ungemein. Aber: Jeder Betreiber einer Homepage
kann freilich bestimmen, was er bringt. Von Meinungsfreiheit braucht man dann aber nicht groß daher reden.
#55 Rudolphus 14:45:08 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Logikvorlesungen Diese wurden in der traditionellen Theologie, und werden auch noch in Rom, verpflichtend
vorgeschrieben. Sie hindert die späteren Theologen daran, unsaubere (unlogische) Schlüsse zu ziehen,
um nicht in propagandistische Fehlschlüsse abzugleiten. Seligsprechungsverfahren ist nicht gleich seliggesprochen.
Bekanntlich hat jedes Seligsprechungsverfahren den „advocatus diaboli“, der den Kandidaten auch zu Fall
bringen kann. Papst Johannes Paul II. ist nur ein Papst von über 260 verschiedenen, und papae haeretici
gab es in der Vergangenheit, warum sollte er eine Ausnahme bilden. Papa haereticus mit der These von der
Sedesvacanz gleichzusetzen ist ein weiterer verbreiteter Irrtum. Denn das würde bedeuten, daß ein Ketzerpapst
durch die Sünde einer Irrlehre automatisch die Papstwürde verlöre. Dies ist praktisch undurchführbar.
Päpste wie Honorius oder Johannes XXII. wurden nach ihrem Tod für ihre Irrlehren verurteilt. Diesem
wird auch Johannes Paul II. nicht auskommen. Theoretisch könnte der „Diener Gottes“ Johannes Paul II.
wie jeder andere auch bereits in der Hölle sein. Gott möge es verhütet haben.
#26 Rudolphus 12:28:14 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
US-Rechtssystem desaströs In einem entarteten Rechtssystem wie den USA sollte die Todesstrafe ausgesetzt
werden; die Mißstände sind leider weltweit bekannt. Wie ist dies möglich im Heimland von Demokratie
und Freiheit?
#51 Rudolphus 12:21:49 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Häretische Päpste und katholische Einheit Häretische Päpste sind ein besonderes Thema der Kirchengeschichte
und der Theologie, denn heute von ganz besonderer Bedeutung, auch was den Status der heutigen St. Pius
X-Bruderschaft betrifft. Denn das bedeutet, daß die Kirche einem häretischen Papst in manchen Fragen
die Gefolgschaft aufkündigen muß, auch wenn ein papa haereticus i.d.R. erst nach seinem Tod als solcher
verurteilt wird. Der letzte klar erkennbare papa haereticus war Papst Johannes Paul II., wie aus seinem
umfangreichen Zitatenschatz leicht belegt werden kann, ohne komplizierte theologische Exegese, objektiv
gesehen sogar ein „apostatischer Papst“: Koranverehrung, Aufruf, dem Islam die Treue zu halten. Dies leugnet
das alleinseligmachende katholische Glaubensdogma. Benedikt XVI. sollte seinen Vorgänger hierfür öffentlich
verurteilen.
#8 Rudolphus 17:43:15 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Dr. Spindelböcks Aufrichtigkeit Dr. Spindelböck ist in ganz Österreich bekannt, seine stjosef.at-Homepage
wird sogar im Vatican gelesen. Es ist eine Gnade, daß Mons. Küng die Josefsgemeinschaft erbte. Doch
wegen der Vorherrschaft der Modernisten muß man tatsächlich aufpassen, was man sagt, so man im Dienste
der Concilskirche steht: Dies gilt für Dr. Spindelböck ebenso wie auch für den souveränen Herrn über
die Diözese selbst, Seine Exzellenz Mons. Klaus Küng. Die wahren Herrn über das Bistum sind die modernistischen
Prälaten und die Laienfunktionärskaste.
#6 Rudolphus 17:36:46 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Rockmesse unkatholisch „Besser eine schlecht zelebrierte Eucharistiefeier, die erlaubt ist, als die Römische
Messe unerlaubt.“ So hörte ich einmal gegen die Pius X-Messen zugunsten des Novus Ordo. Ich würde es
umkehren: Besser die authentische Römische Messe, als unwürdige „Messen“, denn wo ist hier das hl. Meßopfer,
der würdige Umgang mit den eucharistischen Gestalten?
#12 Rudolphus 17:04:42 | Dienstag, 25. Oktober 2005
@ Marius: Johannes Pauls Bitte an die Bischöfe Wie das I. Vaticanum definierte, im Gegensatz zum II.
Vaticanum ein echtes Ökumenisches Concil, hat der Römische Papst direkte Jurisdiktion über jedes einzelne
Glied der Hl. Römisch-Katholischen Kirche, also auch über die Diözesanbischöfe. Die Sache mit dem
Wunsch Johannes Pauls II., die Bischöfe mögen den Petrusbrüdern & Co „großzügig“ entgegenkommen,
klingt fast wie ein Scherz des humorigen Wojtyla-Papstes. Womit die von Rom nicht anerkannten Pius X-Brüder
wohl den besseren römisch-katholischen Weg gehen dürften, ganz im Sinne St. Athanasius’, St. Pius’ V.
und St. Pius’ X. und der heiligen Päpste.
#15 Rudolphus 15:34:44 | Dienstag, 25. Oktober 2005
St. Pölten-Propaganda Ein Unterschied zwischen St. Pölten und anderen Concilsseminaren, worin liegt
er? St. Pölten war voll, fast ausschließlich mit Ausländern, die anderen Seminare sind leer. Ansonsten
war Bischof Krenns Seminar nicht weniger liberal als die Konkurrenzseminare der Regentenmafia, insofern
auch Bischof Krenns Diözese von den modernistischen Prälaten regiert wurde. Die große Ausnahme, und
die brachte alles zufall: Exzellenz Krenn akzeptierte unter „jeden“ auch Papst- und Glaubenstreue, wenn
sie auch nur wenige Elemente in Bistum und Seminar stellten. Die Politik wurde und wird wie auch jetzt
unter Mons. Küng vom modernistischen Ordinariat gemacht.
#42 Rudolphus 15:27:55 | Dienstag, 25. Oktober 2005
Vorgaben der Liturgiereform durch Pastoralconcil unklar Denn das Vaticanische Pastoralconcil hält sich
nicht an einer der wichtigsten Vorgaben Jesu Christi: „Ja, ja, nein, nein“ – die Concilsdecrete sind allesamt
keine klaren Bestimmungen, sondern – das verwunderte schon damals – eher Homilien im Diplomatenstil eines
Christoph Schönborn. Das gilt auch für die vagen „Ja-Nein-Nein-Ja“-Bestimmungen über die zu reformierenden
Liturgie. Eines kann mit Sicherheit festfestellt werden: Die „Neue Liturgie“ vom Team Paul Montini-Hannibal
Bugnini hatte die Masse der Concilsväter nicht einmal im Traum im Sinn.
#47 Rudolphus 10:52:05 | Dienstag, 25. Oktober 2005
„Dämlich“ kein Agrument Daß Monseigneur nicht daran geglaubt hat, habe ich ausdrücklich vermerkt. Allein,
daß er diese Theorie erwähnt, die Präsenz dieser in der damaligen Zeit. Sie kann äußerst leicht verifiziert
oder falsifiziert werden. „Lächerlich“ ist auch das Dreifaltigkeitsdogma und Ähnliches, und doch glauben
wir daran.
Paul VI.-Doubles? Daß Saddam Hussein Doubles hatte, ist allgemein bekannt, auch von anderen Politikern.
Wie ist es mit Paul VI., von dem es auch immer ähnliche Gerüchte gab, welche sogar Mons. Marcel Lefebre
widergibt, auch wenn er diesen nicht anhängt. Es gibt auch eine Homepage, die diese Frage behandelt.
Vergleicht man verschiedene Paul VI.-Auftritte (Photos, Stimme), so könnte man diese Theorie verifizieren.
Hätte ein Paul VI.-Double seit 1972 den Stuhl Petri besetzt, so hätte das wirklich katastrophale Auswirkungen
auf diverse päpstliche Entscheidungen, Bischofs- und Priesterweihen etc. Wir könnten z.B. derzeit keinen
gültigen Papst haben.
Fabelhaft! Zwei Geweihte des Herrn mit Concilsgedankengut, die wenigstens klare Consequenzen aus dem Modernismus
ziehen. Die Concilskirche und ihre Funktionäre verdient einfach nicht die „Kirchenbeiträge“ der Gläubigen.
Immer mehr kristallisiert sich heraus, wie goldrichtig Seine Exzellenz Erzbischof Marcel Lefebre mit der
Gründung der St. Pius X-Bruderschaft lag, die die alte römisch-katholische Kirche für bessere Zeiten
conserviert, bis der Modernismus in Rom und der Weltkirche endgültig verdampft ist, so wie seinerzeit
der Arianismus.
Römische Messe niemals verboten gewesen, sondern nur illegal seit Paul VI. verfolgt, vergleichbar mit
der Verfolgung des Christentums an sich durch die Römischen Kaiser. Obwohl dies die Concilsbischöfe,
-priester, und -funktionäre bis heute so behaupten. Wahr ist, daß der Römische Ritus seit Paul VI.
verfolgt wurde, gegen die jahrhundertealten Gesetze der Kirche, insbesondere gegen das ewige Dekret des
heiligen Papstes Pius V. Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, da die Gegenseite nicht müde wird,
zu behaupten, die Römische Messe wäre verboten. Noch unter Johannes Paul II. wurde dieser Sachverhalt
von einer Cardinalscommission eindeutig geklärt. Ebenso absurd ist daher der Begriff einer „Indultmesse“,
also einer „geduldeten Messe“. Es bedarf de jure keiner Sondergenehmigung, außer, um sich gröbere Scherereien
mit den modernistischen Bischöfen zu ersparen, die Priester des Römischen Ritus ansonsten nicht „dulden“
würden.
#11 Rudolphus 15:52:44 | Freitag, 21. Oktober 2005
Hausierertum vs. Exodus aus Konzilskirchentum „Hausierertum“ in der beschriebenen Form mag existieren,
nicht aber mit der untenstehenden Begründung: Im heutigen Modernisten-Super-GAU ist eine Flucht erlaubt,
auch, daß man sich umschauen muß, in welcher Gemeinschaft der beste Geist ist. Während des Studiums
sollte aber meinem Empfinden nach maximal ein Wechsel, wenn man in einer Gemeinschaft ist, vorkommen,
es sei denn, es gäbe besondere Fügungen, nämlich, um flott einen Studienabschluß zu erlangen.
Gähnende Leere – welch Gnade! Denn die wenigen gläubigen Seminaristen, die kommen, werden von den Modernisten
ohnehin verdorben. Die Konzilskirche verführt alle Kandidaten zum Ketzertum und zur Aufwiegelung gegen
das Papsttum. Gott sei Dank gibt es noch glaubenstreue Seminarien: besonders Econe, einige in Rom etc.
Deo gratias!
Liturgiereform als teuflisch inspiriert „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“ Dies gilt auch für
die Liturgiereform, und jene, die sie glorifizieren, und ihre Freiheiten für ihre neukatholische Kreativität
nützen, selbst wenn sie dogmatisch orthodox wären. Handkommunion oder Mundkommunion ist eine wesentliche
Frage, denn die Mißstände sind nur zu offensichtlich. Alles ist erlaubt im Novus Ordo – nur nicht die
heilige Liturgie aller Zeiten.