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#1.042 JasminLachmann 13:54:07 | Dienstag, 29. Dezember 2009
Die Kirche vertreibt die Gläubigen Wenn ich den Artikel hier lese, stellen sich mir die Nackenhaare auf
und ich werde wirklich böse. Und enttäuscht. Enttäuscht über das, was Christen, die behaupten, Gott
würde alle lieben, so über ihre Mitmenschen verbrauchen. ICH BIN LESBISCH UND ICH BIN STOLZ DRAUF! MEINE
FAMILIE IST KATHOLISCH UND LIEBT MICH! UND MEINE FREUNDE STEHEN HINTER MIR! So, so viel dazu. Christen,
die andere Menschen beleidigen, können keine wahren Christen sein. Das hat nichts mehr mit Nächstenliebe
zu tun und ist auch garantiert nicht von Gott gewollt. Was ist falsch daran, wenn ich eine Frau liebe?
Nichts. Mann und Frau lieben sich, Mann und Mann lieben sich, Frau und Frau lieben sich… Ist doch egal,
Hauptsache, man ist glücklich dabei! Ich jedenfalls fühle mich nicht krank. Und diejenigen, die sich
krank fühlen, tun das vermutlich nur, weil ihnen (von solchen wie euch) erzählt wird, dass sie krank
wären. Mal ehrlich: ich habe an Gott geglaubt. Ich bin gerne in die Kirche gegangen. Und ich habe mich
firmen lassen. Heute gehe ich nicht mehr in die Kirche. Und ob ich an Gott glauben soll, weiß ich nicht
mehr. Einen Gott, wie ihr ihn beschreibt, will ich nicht. Da erschaffe ich mir lieber meinen eigenen.
Denkt mal darüber nach, was ihr euren Mitmenschen antut!