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#77 Rechercheur 22:06:52 | Samstag, 22. Oktober 2011
#66 catholic –- Re: Forschungsobjekt –---------------------------------------------------------------------------------
Sie beziehen sich auf das literarische bzw. geschichtliche Werk „Bibel“. Meine Wiedergabe der Aussage
der Hiesigen galt eher der Glaubensgrundlage „Bibel“. #65 kristall –- Re: was für ein buch ziehst du
vor !!?? –--------------------------------------------------------------------------------- Ich bevozuge
die kritische Lektüre des Evangeliums als Quelle meiner Sicht auf Christi Anliegen. Es ist bezeichnend,
dass die kirchliche Interpretation hier weitan von dem liegt, was sozusagen seit Jahrhunderten jeder des
Lesens Kundige klar vor Augen hat. Aber das macht ja nichts, solange sie es nur für sich selbst so auslegen
und nicht andere deswegen massakrieren, wie es bspw. im Leviticus gefordert wird…
#71 Rechercheur 21:35:29 | Samstag, 22. Oktober 2011
#45 catholic 20:36:55 | Samstag, 22. Oktober 2011 Die Bibel ist wie ein Supermarkt. Jeder nimmt sich aus
den Regalen, was ihm entspricht. –---------------------------------------------------------------------------------
Nein. Laut Aussage von Quellen hier gehört das Buch, bzw. die Deutungshoheit darüber, der katholischen
Kirche, präziser: einer gedachten sog. rechtgläubigen Schule innerhalb dieser, die aufgrund verschiedener
unterirdischer Einflüsse zur Zeit nicht das Kirchenoberhaupt stellen. Somit können Sie wie jeder andere
hier nichts sinnvolles aus der Bibel „entnehmen“, da sie es im Zweifelsfall schlicht nicht richtig verstehen.
Und ganz offenbar ist die hier vertretene Ansicht auch völlig korrekt, denn sonst müsste ich gemäß
einiger Textstellen aus dem Leviticus kurzfristig einen erheblichen Teil meiner Nachbarschaft entleiben
und trotz ansonsten untadeligen Lebenswandels größere Mengen Jungtiere gesetzwidrig verfeuern.
#68 Rechercheur 21:14:55 | Samstag, 22. Oktober 2011
#7 Alberthesel #17 schallundrauch // Re: Unterhosen –---------------------------------------------------------------------------------
tut mir leid, aber ich verstehe es immer noch nicht. Welche konkreten „unterhosenmotivierten“ Moralvorstellungen
werden denn dem Verein ‘Wir sind Kirche’ unterstellt? Die auf der Webseite des Vereins formulierten Ziele
lassen eher auf eine Rückbesinnung zum Ursprung des Christentums schließen.
#91 Rechercheur 08:18:25 | Mittwoch, 5. Oktober 2011
Tomás #79: „Der Heilige Geist ist die Seele der Kirche“ Ach, das ist nur etwas weltliches? Ich dachte,
Der Geist sei eine der göttlichen Personen. Oder hat er nach Mk 1,2 irgendwann sein Berufsbild geändert?
Gallowglas #87: Inwieweit wurde denn die Pastoral durch das Reichskonkordat verändert? Dass sich die
Kirche da ihrer politischen Rolle entmannt hat sei unbestritten, aber die Seelsorge…?
#69 Rechercheur 19:18:14 | Montag, 26. September 2011
Tomás #68. Aus der Kombination Ihrer Zahlen mit denen der Konrad Adenauer Stiftung erlaube ich mir die folgende Schlussfolgerung: wären die Polen in Ihrer Gesetzgebung nicht der Lehrmeinung der kath. Kirche gefolgt, sondern hätten sich an das Modell des westlichen Nachbarn angelehnt, könnten möglicherweise gut 20.000 werdende Leben pro Jahr vor der Tötung im Mutterleib gerettet werden. Es liegt mir fern, die Kirche direkt für diese Tötungen verantwortlich zu machen, aber die Überlegung zeigt, dass die Formel „Sünde –> Verbot“ eine Milchmädchenrechnung ist, die mitunter die eigenen Absichten konterkariert.
#129 Rechercheur 19:07:02 | Montag, 26. September 2011
Tomás #117: „Daß die katholische die einzige wahre Religion ist, wird durch die Tatsachen, daß ihre
Lehre in sich schlussig ist und mit dem Naturrecht und dem gesunden Menschenverstand konform geht…“
. – *Sie* finden die Lehre in sich schlüssig (ich finde schon ihre Begründung aus Mt16 und Joh21 weithergeholt)
– *Sie* sehen sie mit dem Naturrecht im Einklang (ich nicht, denn „naturrechtlich“ steht dem Individuum
eine Entfaltung seiner selbst zu) – sie erscheint *Ihnen* mit dem „gesunden Menschenverstand“ konform
zu gehen (mir nicht, wenn hirnrissige Forderungen aufgestellt werden, wie sie Obermaier an anderer Stelle
ausgeführt hat, aber das macht nichts, denn „gesunder Menschenverstand“ ist ja kein normativer Tatbestand,
sondern auch nur eine Meinung). . Daher mag die kath. Lehre *für Sie* die einzig wahre sein (auch wenn
ich eine solche Behauptung für anmaßend hielte, weil Sie ja nicht alle anderen Lehrmeinungen kennen).
Dann hängen Sie ihr an, erzählen Sie anderen davon, versuchen Sie zu überzeugen. Aber nehmen Sie sich
doch kein Recht heraus, das Sie anderen nicht zugestehen würden!
#116 Rechercheur 00:14:09 | Montag, 26. September 2011
Tomás #111. Das mögen Sie (und das Konzil von Trient) für Irrlehren halten. Andere halten die Realpräsenz,
das Spaghettimonster oder oder 9/11 für Irrlehren. Aber das sind alles nur Meinungen. Sie können sagen,
dass das nicht Ihre Überzeugung ist. Und ich stimme auch denen zu, die sagen, dass bei zu unterschiedlichen
Ansichten in solchen Dingen eine Ökumene nicht sinnvoll ist. Wenn jemand etwas aus meiner Sicht auf das
NT so hanebüchenes behauptet, wie dass eine Real(?)präsenz des Herrn in einem Gottesdienst von Verfahrensfragen
abhängt, mit dem möchte ich nicht „die Distanz überwinden“. Wenn ich das überlieferte Wort Gottes
überhaupt als solches ernst nehme, dann ist „mein“ Gott immer und überall. Aber das ist nur *meine*
Meinung, *mein* Glaube. Und ich lasse anderen Glauben Platz. Schlimm wird es nur, wenn Sie sich mit Ihrer
Meinung in das Leben anderer Menschen einmischen und Ihnen gar einreden wollen, dass ihnen die „Rettung“
verwehrt wird, wenn sie nicht nach der persönlichen Meinung von soundso leben. Und für die Beliebigkeit
dieser Einmischung, der persönlichen Ausprägung der Meinung, ist ja kreuz.net der beste Beweis, denn
hier ist ja vielen der Papst nicht katholisch genug, das vorgeblich göttlich eingesetzte Papsttum eine
Häresie.
#60 Rechercheur 23:43:25 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #59: Ich bitte um Etschuldigung. Die Beiträge haben sich überschnitten. Ich habe mit ausschließlich
auf Tomás bezogen. Zum Ihrem Beitrag #57 hätte ich gerne geschrieben (konnte aber nach dem Absenden
von #58 nicht mehr): Es ist nicht „meine“ Ironie, sondern die der Situation: Wenn die Beratung durch die
Kirche nicht mehr ergebnisoffen ist, was meinen Sie wohl, wieviele Frauen in Not noch den Weg dorthin
suchen? Welche junge Frau in Not würe z.B. hier Hilfe suchen: www.skfbayern.caritas.de/15183.html
#111 Rechercheur 23:37:16 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #108: Soll ich jetzt „Irrlehren der evangelischen Kirche“ googeln oder was? Und Ihnen noch Argumentationshilfe leisten? Entweder Sie werden konkret, oder Sie disqualifizieren Bemerkungen wie #98 selbst, so dass ich gar nichts mehr dazu sagen muss.
#58 Rechercheur 23:32:24 | Sonntag, 25. September 2011
Tomás #56. Sie werden mir verzeihen, dass ich auf diesen erheblichen Rückschritt in der Diskussion zu so später Stunde nicht mehr eingehen möchte. Ich wünsche Ihnen dennoch eine Gute Nacht!
#108 Rechercheur 23:28:58 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #106: Manchmal hilft die Fachliteratur weniger weiter, als die persönliche Erfahrung. Und wenn ich auf meine Kontakte mit den Konfessionen zurückblicke, habe ich den Geist des NT, vor allem bei Diskussionen mit Andersdenkenden, öfter bei Evangelischen gespürt, als bei Katholischen. Wenn nun etwas anderes behauptet wird, dann empfinde ich das als erklärungsbedürftig. Und zwar ganz konkret und hier und jetzt.
#55 Rechercheur 23:21:29 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #54. Den kategorische Imperativ habe ich nicht als Konkurrenz positioniert. Aber wenn Sie eine
solche Positionierung wünschen, würde ich ihn keinesfalls gegen das Gotteswort positionieren. Jedenfalls
nicht gegen das NT, das sich bei naheliegender Fortschreibung auf heutige Verhältnisse als in bemerkenswerter
Weise kompatibel zu diesem erweist. Wenn Positionierung, dann gegen die verhärtete und verhärmte, verabsolutierte
Lehrmeinung der Kirche und gewisser Sektierer. . Die Argumentation zum Ausstieg aus der Schwangerenberatung
ist mir durchaus bekannt, verliert damit aber nicht die seltsame Ironie. Gerade durch den Ausstieg konnte
der einen oder andern Frau eben keine Alternative aufgezeigt werden und der Abbruch nicht verhindert werden.
Damit macht sich die Kirche konkret(!) mit schuld. Im Gegenzug wurde keine einzige Frau durch den Ausstieg
von ihrem Schritt abgebracht: Die sind einfach woanders hin gegangen.
#106 Rechercheur 23:05:12 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #98: Hmm, aus dem Artikel und der bisherigen Diskussion konnte ich noch keine Thematisierung lutheranischer „Irrlehren“ erkennen. Möchten Sie es auf sich nehmen, mich dahingehend aufzuklären?
#53 Rechercheur 22:58:47 | Sonntag, 25. September 2011
Obermaier #48: Ich interpretiere Ihr „vernünftig“ als „in Übereinstimmung mit dem kategorischen Imperativ“,
was Antonio #52 ins Leere laufen lässt. . Antonio #52: „Die „Lebenswirklichkeit“ gründet sich in weiten
Bereichen eben nicht auf die Sittlichkeit,…“ Ich mag nicht auf Ihren Ton einsteigen. Also versuchen
wir doch nochmal einen sachlichen Zugang: Gerade in Fragen der Abtreibung hätte ich mir von kirchlicher
Seite Lösungshilfen für betroffene Frauen gewünscht. Einige Laien (z.B. Tiqua e.V.) tun da tasächlich
etwas, aber was macht die Amtskirche: sie steigt aus der Schwangerenberatung aus! DAS nenne ich Lösungskompetenz.
Frauen, die sich ganz offensichtlich in großer innerer Not befinden werden ausgegrenzt und weggeschickt,
anstatt dass ihnen ein Hilfsangebot gemacht wird. Durch solche Weise nimmt sich die Kirche (nicht der
Glaube!) allmählich selbst aus dem Rennen. Und ironischerweise produziert sie dadurch Schwangerschaftsabbrüche!
Wie das endet, wenn man der Lehrmeinung auch noch Raum in der Gesetzgebung gibt, sieht man in Polen. Und
kommen Sie mir jetzt nicht mit „rechtfertigt absolut unanständige Handlungen als moralisch gerechtfertigt“:
Seien Sie versichert, dass jede Frau, die vor einem Abbruch steht, in großer Gewissensnot steckt und
sich keineswegs auf mralisch sicherm Boden fühlt.
#95 Rechercheur 22:42:14 | Sonntag, 25. September 2011
Warum ergehen sich hier eigentlich alle so genussvoll in Luther-Bashing? Das führt in Fragen der Ökumene ungefähr genauso viel weiter, wie eine detaillierte Diskussion der Rolle des Papsttums zu Zeiten der Hexenverbrennung. Menschen sind fehlbar, und dieser hier ist kein Prophet, sondern hat dem Volk die Schrift wiedergegeben, die ie Kirche ihm viele Jahrhunderte lang vorenthalten hat.
#51 Rechercheur 22:28:41 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #43: Zur Kritik der ursprünglichen Fassung im RStGB konsultieren Sie bitte die Fachliteratur.
Und mir ist auch durchaus bewusst, dass nicht alles, was die Nazidiktatur uns hinterlassen hat, das Gelbe
vom Ei ist. Dennoch würde ich jetzt nicht für den Abriss der A5 plädieren und auch die „neue“ Version
des §211 hat sich (ohne den ideologischen Ballast) durchaus bewährt. Wissen Sie, ich lebe im hier und
jetzt. Und so wie ich Tötung nicht mehr mit „dt“ schreibe, beziehe ich mich auch nicht auf eine überholte
Wortdefinition des vergangenen Jahrhunderts. . Und jetzt wiederhole ich schon zum dritten Mal meine Frage:
Was hat das alles mit den Argumenten zu tun, die belegen, dass die Lehrmeinung der kath. Kirche mit der
Lebenswirklichkeit der weitaus meisten Menschen hier und heute nichts mehr zu tun hat? Was ja von Sycamore
in #25 betritten wurde…
#44 Rechercheur 22:01:43 | Sonntag, 25. September 2011
Evelynn #42: Ja, daran muss man immer wieder erinnern. Besonders hier. Leider hat es allerdings Antonio
#31 geschafft, vom eigentlichen Thema abzulenken. Das ist schade, denn ich hätte mir eine konstruktive
Diskussion darüber gewünscht, in wieweit die Lehrmeinung der kath. Kirche (oder irgendwelcher Sektierer)
überhaupt noch einen direkten Einfluss auf die Lebenswirklichkeit der Menschen hat.
#41 Rechercheur 21:45:40 | Sonntag, 25. September 2011
Evelynn #40: Meinten Sie 1.Petrus 3,8ff ? . „Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich,
barmherzig, demütig. Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet
vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. Denn wer das Leben lieben und gute Tage
sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts Böses rede,…“ . Eine wunderschöne Stelle der Schrift,
finden Sie nicht?
#39 Rechercheur 21:39:34 | Sonntag, 25. September 2011
Welche Mordmerkmale sind denn bei einem Schwangerschaftsabbruch nach §218a StGB erfüllt? . „Mörder
ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen
oder zu verdecken, einen Menschen tötet.“ –-§211(2) . Mordlust, Sexualdelikt, Habgier, Heimtücke, Gemeingefährlichkeit,
Decken einer Straftat scheiden bei einem Schwangerschaftsabbruch gradewegs aus. Bleibt „sonst aus niedrigen
Beweggründen“ oder „grausam“. $218a(1)2,3 stellen sicher, dass Grausamkeit (z.B. der Kleiderbügel in
einem polnischen Hinterzimmer) nicht gegeben ist. Niedrige Beweggründe ebenfalls kommen nicht in Frage,
weil die §218(2) und (3) nur ganz bestimmte, ethisch sehr sorgfältig abgewogene, Konstellationen zulassen.
. Sollte der verschwurbelte Text, den Sie da zitert haben, tatsächlich die von ihnen genannte Aussage
machen, ist er nicht nur begrifflich ungenau, sondern schlicht falsch, wenn man ihn auf Abbrüche nach
§218a bezieht. Schaut man dagegen polnische Zustände an, habe ich Ihnen die goldene Brücke ja schon
gebaut. . Dennoch trägt diese, gewiss lehrreiche, Diskussion nichts zum eigentlichen Thema bei! Daher
noch einmal: In wiefern widerspricht das Gesagte meinem Argument für die Marginalität der kirchlichen
Lehrmeinung bei der Entscheidungsfindung in der Lebenswirklichkeit hier und heute?
#37 Rechercheur 21:22:17 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #36. Ja. Und? . In welcher Weise widerlegt dieser (begrifflich nicht sehr sauber ausgearbeitete)
Text mein Argument dafür, dass die Lehrmeinungen der kath. Kirche die Lebenswirklichkeit er Menschen
noch nicht einmal im besonders katholischen Polen (95% Bevölkerungsanteil, Heimatland von JP II.) großartig
beeinflusst?
#22 Rechercheur 21:15:50 | Sonntag, 25. September 2011
Wissen Sie, eigentlich bin ich dafür, dass die alte Messe gelesen wird. Wem sie Antworten gibt, der möge
hingehen. Ich bin auch dafür, dass Rollschuhgottesdienste gehalten werden, meinetwegen auch Country&Western-Gottesdienste,
wenn dadurch Menschen an Glaubensfragen herangeführt werden, wenn Angebote für Antworten gemacht werden.
Ich bin auch dafür, dass das Evangelium gelesen wird, und das darüber gesprochen wird, welche Antworten
es uns heute gibt. Was ich nicht gut finde, und wofür ich auch keinen Halt im Evangelium finde, ist die
Ausschließlichkeit, mit der #5, #6, #8, #10 und derartige wissen, wo’s lang geht. Der Herr sagt (Joh
14,6): „niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Die Argumentation mit dem versprengten Mt 16,18 „Du
bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen“ für den Alleinvertretungsanspruch der
RKK ist so peinlich, das man sich scheut, sie zu wiederholen. Und Mt 18,20 „Denn wo zwei oder drei versammelt
sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ sagt auch noch genau das Gegenteil. Und jetzt kommen
da Vertreter irgendwelcher Extremmeinungen und erklären mir, das das alles ganz anders ist und man nur
durch eine ganz bestimmt Variante der menschlichen Dogmatik… Nee Leute, so nicht. Die einzige Folge
davon ist, dass immer mehr Menschen diese Kirche überhaupt nicht mehr in ihr Leben lassen. Was nicht
schlimm wäre, wenn sich nicht alle möglichen Geschäftemacher des entstehenden Freiraums bedienen würden…
#35 Rechercheur 21:06:25 | Sonntag, 25. September 2011
D: §211(2) StGB CH: Art. 112 StGB Wer in Deutschland oder der Schweiz „Mord“ sagt, meint das was dort
steht. Andere Verwendungen bedürfen der Erklärung. Oder man will verschleiern und polemisieren. A: §75
StGB Die Sprachregelung in Österreich ist etwas anders, dort wird der Begriff in §75 StGB für jede
Tötung verwendet. Speziell Kindstötungen (z.B. §79) werden dort aber bewusst nicht als „Mord“ bezeichnet
und auch mit einem geringeren Strafrahmen bewertet. Daher eignet sich auch in Österreich der Begriff
„Mord“ nicht zur Beschreibung von Kindstötungen. . Interessante Frage übrigens. Das Argument gegen die
Polemik diverser Lebensschützer werde ich gerne in den Kanon aufnehmen…
#33 Rechercheur 20:37:01 | Sonntag, 25. September 2011
Antonio #31: Der Begriff „Mord“ ist anders definert, als Sie ihn benützen, scheidet also für eine ernsthafte Diskussion aus. Wir können uns aber gern auf die Formulierung einigen, dass im Falle einer Abtreibung werdendes Leben im Mutterleib getötet wird. Das das sogar in einem „gut katholischen“ Land wie Polen bei jeder 5. Schwangerschaft der Fall sein soll, erschreckt mich zutiefst! Fast alle diese Tötungen sind nach den lokalen Gesetzen illegal. Ohne dass mir jetzt die Phantasie durchgeht, vermute ich, dass diese Tötungenzum größten Teil von unkundigem Personal oder unter Gewinnmaximierung für den Operateur, unter grausamen hygienischen Bedingungen und mit großer Gefahr für Leben und Gesundheit der betroffenen Frau durchgeführt. Ein toller Erfolg für die stark von der Lehrmeinung der Kirche beeinflusste Gesetzgebung in Polen! Und ein deutlicher Beleg für meine These, dass die Theorien der Kirche –-sogar wenn ein Staat versucht, sie durchzusetzen-- für die Lebenswirklichkeit der Menschen hier und heute nur noch eine marginale Bedeutung haben. Und damit meine ich natürlich die Entscheidunsgrelevanz, nicht die oben auseinandergesetzten Folgen.
#64 Rechercheur 20:25:29 | Sonntag, 25. September 2011
Ein weiterer Tag, den ich jetzt mit einem schönen „Tatort“ beschließen werde, in stiller Freude darüber,
dass die extremen Meinungen eines Tomás heute keine Macht mehr über mich und mein Leben haben. Früher
hätte ich mich fürchten müssen vor Verfolgung und Scheiterhaufen. Heute eher nicht. Das ist gut. Und
weil hier noch ein bisschen Platz im Textfeld ist, lassen Sie uns gemeinsam noch einmal 1.Petrus 3,8ff
erinnern: „Endlich aber seid allesamt gleich gesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. Vergeltet
nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen
seid, dass ihr den Segen ererbt. Denn »wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine
Zunge, dass sie nichts Böses rede, […]“
#30 Rechercheur 20:11:27 | Sonntag, 25. September 2011
#25 Sycamore: 1) 1,2 Mrd. Christen. Mag sein. Aber Der Papst ist hier in Deutschland. Die Frage muss also
sein: Welche Rolle spielen die Lehraussagen der katholischen Kirche hier vor unserer Haustür? – Kondomautomaten
hängen nicht in jeder Kneipe auf der Herrentoilette, weil eine geheime Weltverschwörung uns zur Unzucht
bewegen will, sondern weil eine Nachfrage besteht. Durch das Aufhängen wird Gewinn erzielt. Basisdemokratie
sozusagen. – Im so katholischen Polen schätzen seriöse Quellen die Anzahl der illegalen Abtreibungen
auf ca. 70.000 im Jahr. Das sind um die 20% der Schwangerschaften, die angebrochen werden! Erschreckend.
– Die Gottesdienste in den Kirchen meiner direkten Erfahrung: Überfüllug sieht anders aus, zu bewundern
z.B. Samstag abend im örtlichen Kinopalast. Das das natürlich anders wirkt, wenn Großspektakel inszeniert
werden, ist klar. Aktuell z.B. sind „Zigtausende“ von weither angereist, viele aus dem Ausland. 2) Warum
der Papstbesuch so überzogene Reaktionen bei einigen hervorgerufen hat? Nun, viele Aussagen speziell
der kath. Kirche laufen sehr extrem der gesellschaftlichen Wirklichkeit und mühevoll erkämpften Freiheitsrechten
entgegen. Da freuen sich viele nicht darüber, dass dem Vorredner solch überwundener Tendenzen ein solcher
medialer Raum gegeben wird. Oder sie wollen ganz einfach an diesem medialen Raum teilhaben für ihre Sache.
Oder zur eigenen Profilierung. Wer kann das sagen… Seien wir froh, dass nicht Emotionen wie in Spanien
hochgekocht sind.
#5 Rechercheur 12:10:17 | Sonntag, 25. September 2011
„Kissler stellt fest, daß sich die Meute der Papstfeinde ‘durch den Besuch des klugen alten Mannes aus
Rom in ihrer Deutungsmacht bedroht’ sieht.“ So? Schauen Sie sich doch einmal in Ihrem Alltag um: Wen interessiert
in der konkreten Lebensführung noch die Meinung der katholischen Kirche? In Fragen der Konfession? In
Fragen der Empfängnisverhütung? Eigentlich in Allem. Marginalisiert ist sie. Und dieses Häuflein Versprengter
bedroht nun die „Deutungsmacht“? Die Deutungsmacht von wem eigentlich? Papstfeinde? Das würde ja voraussetzen,
dass der „kleine Mann mit dem lustigen Hut“ (Spiegel) von irgendeiner relevanten Gruppe erst einmal ernst
genommen wird. Nein, da ist höchstens noch der Wunsch der Vater des Gedankens, einmal die „Deutungsmacht“
gehabt zu haben. Die wahre Deutungsmacht im Land liegt doch längst bei Assi TV, dem gescheiterten Bundesbänker
Thilo S. und Leo Kirch+ Nachf. Es ist soooo traurig. Ich will es gar nicht mehr wissen. Ich schwing mich
jetzt aufs Radl. Und wenn ich am Wegesrand an einem kleinen Holzkreuz vorbeikomme, werde ich ein wenig
Einkehr halten, ganz formlos, und ich hoffe, dass der Herr mich ermutigt, das Geplapper der „Meinungsführer“
weiter zu ertragen, ohne die geistige Gesundheit zu verlieren.
#11 Rechercheur 11:51:02 | Sonntag, 25. September 2011
Volksreligion. Sehr gut. Was ist denn heute „Volksreligion“? Die Laufkundschaft, die nur an Weihnachten
und zum Heiraten in die Kirche kommt? Durch das ganze „diskutieren“, wie Matussek es ausdrückt, hat die
Kirche die Religion, zumal die Volksreligion, längst verloren. Und so ist es im Blick der Öffentlichkeit
nur der akademische Streit einiger Fossilien, dem man da belustigt zuschaut und sich höchstens dann kurz
ärgert, wenn diese Fossilien über Lobbyapparate auf die Entscheidungswege Einfluss nehmen wollen (siehe
PID). Das tiefe Bedürfnis der Menschen nach Spiritualität hingegen ist längst dem Markt der Scharlatane
anheimgefallen, oder warum sonst hat jede Esoterikmesse größeren Zulauf als die heilige Messe? Kleines
Wortspiel am Rande. Traurig genug ist es.
#4 Rechercheur 08:43:51 | Sonntag, 25. September 2011
„daß es bei uns einen Überhang an Strukturen gegenüber dem Geist gibt.“ In der Tat. Und ist es nicht
gerade in der alten Messe so, dass der Priester sich zwischen die Menschen und Gott stellt? „Denn wo zwei
oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen,“ spricht der Herr (Mt 18,20).
Da steht nichts von „naja so ein bisschen“. Nein. „Mitten unter ihnen!“ Und die Strukturen fordern, dass
der Priester (stand eigentlich was von Priester in Mt 18,20?) in der richtigen Richtung vor dem Altar
stehen muss, damit der Herr „richtig“ anwesend ist. Benedikt hat recht: Man sollte die Strukturen überwinden
und zur Verehrung zurückkehren, wie sie die ersten Gemeinden gepflegt haben: Man trifft sich irgendwo,
einer aus ihrer Mitte erzählt etwas von seiner persönlichen Offenbarung mit Gott, man betet, und im
Gedenken des Abendmahls wird gemeinsam das Brot gebrochen. Das Wort des Herrn wird geheiligt, und der
erste Petrusbrief (3,8ff) wird gelesen. Und vor das Wort „Missbrauchsopfer“ muss man dann auch kein „angeblich“
mehr mogeln. „Denn wer das Leben lieben und gute Tage sehen will, der hüte seine Zunge, dass sie nichts
Böses rede“ (aao). Sei Ihr Sonntag gesegnet.
#57 Rechercheur 07:52:15 | Sonntag, 25. September 2011
#52 catholic „Auch für Sie.“ Das könnte sein. Ich las zuerst aus r.ruhrgebietlers Beiträgen einen großen
Hass auf alle Andersdenkenden. Schaut man aber hinter die Fassade, kann man erkennen, dass sein Hass nur
der Spiegel seiner Furcht ist. Und so könnten Sie wirklich Recht haben in diesem Punkt. . #53 ignosius
„gottlob nicht mehr gegeben“. Nun, das tägliche Leben igoriert in vielen Punkten schlicht die „Lehrmeinungen“.
In meiner Kindheit war das noch anders. Aber heute interessiert es doch keinen jungen Menschen mehr, ob
das Mädchen oder der Junge, den man gerade kennenlernt, evangelisch oder katholisch ist. Östliche Religionen
sind auch kein Problem. Bestenfalls überlegt man bei einem Muslim oder einer Muslima, bei einem Baptisten
oder einer Baptistin, ob man sich seine / ihre Familie ans Bein binden will. Und in der Frage der Empfängnisverhütung
ist es ähnlich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Tochter die päpstliche Weisung auch nur zur
Kenntnis nimmt, wenn sie über diese Frage nachdenkt (dem Herrn sei’s gedankt!). Ebenso die Mehrheit der
30000, die dem Papst gestern abend zugejubelt haben. Dennoch tut die Amtskirche weiterhin ihr Bestes,
doch zu versuchen, überkommene Meinungen unters Volk zu drücken und dergestalt doch wieder, oder besser:
weiter, zu spalten. Und das darf man schon kritisieren.
#52 Rechercheur 22:48:21 | Samstag, 24. September 2011
Glücklicherweise lassen sich die Meisten im täglichen Leben nicht von den theologischen Haarspaltereien der Mächtigen blenden, sondern leben den Geist des NT ganz so, wie es gedacht war: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst. Das tun übrigens auch viele Muslime, Buddhisten u.s.w. Unglücklicherweise geraten Sie damit aber oft in Widerspruch zu den Lehren ihrer „Kirchen“, ganz ähnlich wie z.B. im Falle der Empfängnisverhütung, die (jedenfalls hier) im täglichen Leben auch von den meisten ignoriert wird. Und gerade deswegen würde mich eine Antwort auf die Gegenfrage interessieren. Alledings wohl erst morgen früh Gesegnete Nachtruhe allerseits.
#47 Rechercheur 21:23:11 | Samstag, 24. September 2011
Ich glaube, Sie haben das schon zu einem anderen Artikel gefragt. Lassen Sie mich zurück fragen: Was
müsste sie denn noch tun? Als kleine Entscheidungshilfe mögen Ihnen die folgenden Denkanstöße mit
auf den Weg gegeben sein: Sind es denn die Evangelen, die gemischtkonfessionellen Paaren Zugeständnisse
abringen, die sie der anderen Konfession nicht zugestehen? Sind es denn die Evangelen, die Anderskonfessionelle
nicht zu ihren Eucharitiefeiern zulassen? Sind es denn Evangelen, aus deren Reihen die geistlichen Würdenträger
der anderen Konfession als „Laienbischöfe“ verhöhnt werden? Aber vielleicht bin ich im Lichte all dessen
doch geneigt, mich der Meinung des Papstes (gesagt in Erfurt) anzuschließen: Glaube ist kein Kompromiss.
#68 Rechercheur 03:20:01 | Samstag, 24. September 2011
Tomás #67: Komisch, als ich zuletzt in die Schrift schaute, z.B. Mt 18,20, war es noch viel einfacher.
Da gab es keine Einschränkungen, Gott ist einfach da. Eine lustige Anekdote am Rande: als gestern beim
Mittaessen ein ähnliches Thema diskutiert wurde, meinte ein Kollege: „da gibt es doch so Leute, die behaupten,
Gott sei nicht anwesend, wenn es nicht genau nach dem und dem Ritus geht. Aber wie das jetzt genau gefeiert
wird, ist doch egal: Gott ist doch ohnehin *überall* hier.“ Sieht aus, dass dieser Mensch mehr Christ
ist, als viele, die sich selbst dafür halten… Den Autor des Artikels möchte ich fragen, warum für
Herrn Kammert git „Es ist nicht die Sache des Präsidenten des Bundestages, sich als Präsident des Bundestages
in innerkirchliche Angelegenheiten einzumischen,“ während Herr Ratzinger sich durch eine Rede vor dem
Dt. Bundestag in innerstaatliche Angelegenheiten einmischen darf. Wohlverstanden: Ich habe kein Problem
mit der Rede, aber ich kann die Logik nicht nachvollziehen.
#172 Rechercheur 02:40:14 | Samstag, 24. September 2011
Lieber Ecclesiastes #169, ich respektiere zwar die Meinung von Herrn Ströbele, halte seine demonstrativer Reaktion aber für albern. Viel mehr jedoch interessiert mich, wie Sie ihre Äußerung „Der verbitterte, atheistische, alte GRÜNE Teufel mit wackelndem Gebiss, Dämon […]“ mit Mt 5, 43ff. zusammenbekommen.
#170 Rechercheur 20:37:41 | Freitag, 23. September 2011
Und ich habe tatsächlich zuerst gelesen „Statt der verwesten Nazis hätte er besser die heutigen Kinderschänder angeprangert“ und gedacht: Wow, kreuz.net sagt es aber deutlich. Nach genauerem Hinschauen allerdings leider wieder Entwarnung. Der Papst hat sich wieder nicht für den Missbrauch durch Kirchenleute entschuldigt und der Artikel hat es leider auch nicht angemahnt.
#122 Rechercheur 22:56:20 | Freitag, 19. August 2011
Sycamore #107: Nur im Scherz: Sie haben sich gerade sebst widerlegt :) Die humanistische Union ist nämlich offenbar kein „maßgeblicher gesellschaftlicher Kreis“, da es Ihr (trotz Hervorbringung einer, ansonsten sehr guten, Jutizministerin) nicht gelungen ist, den §174 StGB entscheidend zu verändern. Mir ist aber auch kein ernsthafter Versuch dazu bekannt. Schade, dass ich im Moment nicht die Zeit habe, nach den genauen Wünschen der HU im zeitlichen Verlauf zu suchen. Machen sie’s gut, der Diskurs mit Ihnen war mir wie immer eine Freude.
#133 Rechercheur 22:46:02 | Freitag, 19. August 2011
Nicht der Inhalt von R.s Schreiben ist gesetzeswidrig, sondern die Absicht. Deswegen habe ich in der von Ihnen zitierten Stelle auch auf die Widrigkeit des Vorbringens, nicht des Inhalts der Vorbringung hingewiesen. Sagen Sie, Jubärens, lesen Sie nicht richtig, oder wollen Sie mich veralbern? Wenn Sie nicht mehr können oder wollen, als Ihre argumentativ widerlegten und ihrerseits auch nicht näher begründeten Vorbringung(en) „Kard. Ratzinger hat das mit einer vielseitigen Argumentation aus biblischer, theologischer, naturrechtlicher, anthropologischer und staatsrechtlicher Sicht getan“ (was nicht der Fall ist, da ich ausführlich gezeigt habe, dass alles nur Variationen des Fortpflanzugsgebotes sind) ständig zu wiederholen, anstatt auf meine direkten Fragen einzugehen, verliere selbst ich die Lust an der weiteren Beschäftigung mit Ihnen. Machen Sie’s gut.
#90 Rechercheur 09:20:08 | Freitag, 19. August 2011
Dumbledor #88: Biblisch geht sowieso ganz anders. Dort wird die Ehelosigkeit aus der Naherwartung des Weltendes erklärt und lohnt sich für die kurze Zeit sozusagen nicht mehr. Besser verbringt man seine knappe verbleibende Zeit mit der Verbreitung der frohen Botschaft, so jedenfalls Jesus zu Petrus…
#83 Rechercheur 08:51:24 | Freitag, 19. August 2011
Tom#as #82: Und vom Verbot der Zwangsheirat in Deutschland zu sprechen ist falsch, weil ja jeder frei ist, in den Iran umzuziehen? Nein, Ihre Argumentation ist nicht akzeptabel: Wenn sich ein junger Mensch zum Priesteramt hingezogen fühlt, dann wird ihm der Zölibat eindeutig aufgedrückt und ist keine freie Entscheidung!
#112 Rechercheur 08:47:52 | Freitag, 19. August 2011
Ursi #111: Kann es möglich sein, dass Ihnen der Unterschied zwischen religiöser Wahrheit und wissenschaftlicher Wahrheit nicht zu jedem Zeitpunkt völlig präsent ist? Wobei ich allerdings anmerken muss, dass genau dieser Zusammenhang in der Schule nicht so prominent positioniert wird, wie dies angebracht wäre. Insbesondere gehört natürlich auch die von Ihnen im Religionsunterricht erlebte Diskussion in den Geschichtsunterricht! Kein Wunder, dass die Kinder da den Überblick verlieren. Aber machen Sie sich nix draus, Sie sind in guter Gesellschaft: Ich erinnere mich da an ein nächtliches Gespräch mit einer Bekannten, die an der unzusammenhängenden Darlegung von Schöpfungsgeschichte einerseits (Reli) und Entstehung der Arten andererseits (Bio) schlicht gescheitert ist, weil in der Schule (kath. Privatschule) eben nicht auf den Unterschied hingewiesen wurde. Sie fühlte sich mit den beiden hingeworfenen Informationsbrocken völlig allein gelassen, was ihr Interesse an beiden Themen lahmlegte. Schade drum…
#80 Rechercheur 08:35:34 | Freitag, 19. August 2011
Ignosius Bass #74 und Tomás #76: Ignosius’ Analyse ist natürlich vollkommen zutreffend. Einen Zusammenhang jedoch mit dem Zölibat herstellen zu wollen, verwechselt allerdings seinerseits Ursache und Wirkung, lieber Tomás: Sowohl die Vertuschung, als auch der Zwangszölibat (nicht die freiwillige Ehelosigkeit von Gottesleuten, sondern die kirchliche Regel) sind das Ergebnis einer Neigung zur Machtsicherung der Organisation „röm.-kath. Kirche“ und als solches natürlich korreliert.
#77 Rechercheur 07:48:40 | Freitag, 19. August 2011
Sycamore #40: „Verpönt … wurde der freiwillige Sexverkehr von Erwachsenen mit Kindern und Jugendlichen
erst dann, als Kleriker darin involviert waren.“ Das habe ich allerdings anders erlebt! Eine besondere
Verwerflichkeit der Unzucht mit Schutzbefohlenen (§174) wird bereits in der ersten Fassung des StGB (1872)
festgestellt: Der Strafrahmen von „Zuchthaus bis zu 5 Jahren“ ist so wie bei gefährlicher Körperverletzung
(mit Waffe, Hinterlist oder lebensbedrohlich) und jedenfalls oberhalb der (einfachen) Körperveletzung /
Misshandlung (Geldstrafe oder Zuchthaus bis zu drei Jahren) angesiedelt (vgl. zum Spaß §122 im StGB
der DDR). In der Tat wurde die einzige Abschwächung in der Geschichte dieses Paragrafen im Jahre 1977
angebracht: „… kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen, wenn bei Berücksichtigung
des Verhaltens des Schutzbefohlenen das Unrecht der Tat gering ist.“ Dies geschah meiner Erinnerung nach
im Eindruck zunehmender Instrumentalisierung durch die Minderjährigen selbst: Es gab in den frühen 70ern
eine ganze Reihe von Fällen, in denen insbesondere Lehrer nach tatsächlicher oder angeblicher Verführung
durch Schülerinnen erpresst wurden. In gewisser Weise gebe ich Ihnen da allerdings teilweise wieder Recht:
Eine tiefer eingeprägte moralische, gern auch religiöse, Überzeugung würde dieses unterbunden haben,
was allerdings wenig mit der sexuellen Komponente zu tun hat, und mehr mit der Hinterlist solchen Vorgehens.
#29 Rechercheur 22:41:27 | Donnerstag, 18. August 2011
Ich würde gerne die folgende Aussage des Artikels aufgreifen: „Die gesetzliche Freigabe von Kindern für
die sexuellen Bedürfnisse Erwachsener wird gegenwärtig genauso vorbereitet“. Aber ist es nicht vielmehr
so, dass kürzlich „zum Schutz der Kinder“ gar eine Zensurinfrastruktur im Internet installiert werden
sollte? Und wurde nicht kürzlich ein Gesetz über „Kinder- und Jugendpornographie“ installiert, das wegen
der unsinnigen Kriminalisierung Jugendlicher und der offenbaren Beliebigkeit der heranzuziehenden Bewertungsgrundlagen
sogar von den Strafverfolgungsbehörden als nicht umsetzbar abgelehnt wird? Es würde mich daher interessieren,
welche konkreten Fakten darauf hindeuten, dass der schutz von Kindern gegen sexuellen Missbracuh in irgendeiner
Weise gelockert werden soll. Die Frage ist nicht „Warum?“, sondern zunächst einmal „Inwiefern?“! . Um
noch kurz auf Sycamore einzugehen: Könnte es nicht sein, dass die große Zahl der Missbrauchsfälle in
der familiären Umgebung der Opfer auch dadurch entsteht, dass die Kinder nicht lernen, sich in solchen
Fällen frühzeitig abzugrenzen und an neutrale Vertrauenspersonen zu wenden?
#131 Rechercheur 22:07:33 | Donnerstag, 18. August 2011
Einen unterlaufenen Irrtum einzuräumen, sollte doch niemandem ein Problem bereiten. Ansonsten verbitte
ich mir aber Ihre rüde Ansprache und Ihre falschen Anschuldigungen: z.B. habe ich nicht behauptet, Kard.
Ratzinger „würde Gesetzwidrigkeiten vorbringen“, sondern dass der Versuch des Kardinals, Druck auf katholische
Abgeordnete auszuüben, im Konflikt mit den deutschen Gesetzen steht, die eine Verantwortung der Abgeordneten
lediglich vor Ihrem Gewissen sicherstellen, was ich Ihnen auf Nachfrage im Detail auseinandergesetzt und
belegt habe. Dies ist weder unsachlich, noch beleidigend, sondern schlicht eine Widergabe der Tatsachen
und im Übrigen von Ihnen unwiderlegt, Ähnlich verhält es sich mit Ihren anderen Vorhaltungen, was SIe
mir im Detail auszuführen bitte ersparen. . Was mich allerdings viel mehr interessiert, sind die noch
ausstehenden Antworten auf meine Fragen: Wie vereinbaren Sie die Grundlage Ihres Glaubens, das Evangelium,
speziell Lk 6,27ff, mit Ihrer Agressivität hier?
#129 Rechercheur 00:06:43 | Donnerstag, 18. August 2011
Nun, Sie konnten bisher keinen meiner sachlichen Einwände gegen das Schreiben des damaligen Kardinals
Ratzinger überzeugend widerlegen: 1. Die Darlegung *der* für Katholische einzig gültigen Meinung übt
emotinalen Druck auf Abgeordnete katholischer Konfession aus. Das geht über einen bloßen Diskussionsbeitrag
hinaus und ist somit unstatthaft. Dies zu rügen, ist weder „grobklotzig“ noch gar „beleidigend“. 2. Um
seine Ansicht zu begründen, variiert er auf viererlei Weise die Ansicht, dass eine dauerhafte Bindung
zweier Menschen ihre privilegierte Stellung ausschließlich aus der Ausrichtung auf Fortpflanzung bezieht,
aber… 2a…das vielfältige Widerholen desselben Gedankengangs unter verschiedenen Aspekten als „Tautologie“
zu bezeichnen, war sicherlich nicht korrekt. Es handelt sich vielmehr um eine (offenbar wirksame) rhetorische
Technik. Kardinal Ratzinger ist unbesrtitten ein großer Meister des Wortes. . Dass Sie allerdings meinen
Fragen ausweichen, lieber über andere reflektieren, als Ihr eigenes Verhalten zu bedenken, bedaure ich
sehr. Rührseligkeit geht anders – ich möchte wirklich lernen, was einen Menschen bewegt, einerseits
einer auf dem Evangelium beruhenden Religion zu folgen und gleichzeitig anderen Menschen so zu begegnen,
wie Sie das tun.
#127 Rechercheur 20:02:04 | Mittwoch, 17. August 2011
Also Rechercheur liest „[…] und ihnen *die* Verhaltensweisen darzulegen, die mit dem Christlichen Gewissen
übereinstimmen […]“ eindeutig als Aussage: Alles andere stimmt *nicht* mit dem „christlichen Gewissen“
überein, würde Euch mithin ausserhalb dieses christlichen (oder wenigstens römisch-katholischen) Gewissens
stellen. Für mich ist das eindeuitg die Weisung: Probiert es, dann seid Ihr raus! . Sie mögen derlei
feine, und sicher keineswegs unintentionale, Wortwahl überlesen, müssen dann aber nicht zwangsläufig
andere Leute beleidigen, sondern könnten auch versuchen, zu belegen wie man Kard. Ratzingers Formulierung
anders verstehen kann. . Schade übrigens, dass Sie zu meinen Fragen keine Stellung beziehen. Ich hatte
sie nicht in der Absicht rhetorischer Provokation gestellt, sondern in ehrlichem Interesse. Sehen Sie,
auch die Agressivität, mit der Sie mir eben wieder („lügt“) entgegengetreten sind, erscheint mir nicht
wirklich im Sinne von Lk 6,27ff. Ich bitte vielleicht nicht jedes einzelne Mal im Sinne von Lk 6,28 für
Sie, aber ich sehe doch auch keinen Anlass, Sie lediglich aufgrund Ihrer anderen Ansichten mit Agressivität
und bösen Worten zu bedenken. Warum tun Sie es?
#125 Rechercheur 23:24:14 | Dienstag, 16. August 2011
@Jubärens: Wie schon mehrfach, lesen Sie nur was sie wollen. Rechercheur erwähnte, das Weisungen nicht
statthaft sind. Diskussionsbeiträge sind sogar erwünscht. Der Kardinal verstand allerdings seine Äußerung
ganz offensichtlich nicht als Diskussionsbeitrag. Rechercheur hatte ihnen weiter einige konkrete Fragen
gestellt: Wollen Sie Jo Behrens durch die Wahl Ihres Lesernamens verletzen? Wo genau im Evangelium findet
sich die Rechtfertigung für Ihre aggressive Herzlosigkeit? Was würden Sie meiner Bekannten raten? .
@KonradGeorg: Ein erheblicher Anteil meiner weniger ernsthaften Studien erfolgt hier auf dieser Seite
In der Hauptsache hingegen sei nachgefragt: Aus welcher Erfahrung schöpfen Sie denn Ihr Wissen um die
„bekannten Folgen“? Oder besser: Welche konkreten, *zuverlässigen* Vorschläge zur Empfängnisverhütung
haben Sie für mene Bekannte? Aber bitte kommen Sie mir nicht mit dem „Apfel anstatt“…
#121 Rechercheur 21:38:01 | Dienstag, 16. August 2011
Ja, Rechercheur weist auf die Gesetzeswidrigkeit hin, Abgeordneten „Weisungen“ zu erteilen (oder das zu
versuchen). So ist das bei uns in Deutschland. Bezüglich der angesprochenen Gewissenskonflikte hätte
ich nicht erwartet, dass Leser Jubärens sich wirklich Gedanken darüber macht. Er macht sich ja auch
keine Gedanken darüber, ob er Leser Jo Behrens durch die „Wahl“ seines Lesernamens verletzt. Dieses Verhaltensmuster
scheint mir aber durchaus im Gegensatz zur Botschaft des Evangeliums zu sein. Ich will ihnen von einer
mir bekannten Katholikin erzählen: Sie ist eine einfache Frau, in Form eines untheologisierenden Kinderglaubens
fest in ihrer Konfession verhaftet, schöpft Kraft aus ihrem Glauben, und hat sich damit schon durch mancherlei
Widrigkeiten gewurschtelt. Sie hat zwei Kinder, ein Drittes ließe sich genauso wenig finanzieren wie
angemessen betreuen. Natürlich möchte sie deswegen nicht auf das Beisammensein mit ihrem Mann verzichten,
aus dem sie (auf einer anderen Ebene) genauso viel Kraft schöpft. Und jeden Morgen, an dem sie ihre „Pille“
nimmt, erlebt sie aufs neue den Konflikt. Nun, Jubärens, welche Herzlosigkeit würden Sie dieser Frau
mit auf den Weg geben?
#119 Rechercheur 00:06:34 | Dienstag, 16. August 2011
Da ich Evelynns Äußerung nicht in Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion bringen kann, nochmal zu #114 Jubärens: Sie sagen, der Papst hätte ohnehin keine Druckmittel, um seine biblischen, theologischen, naturrechtlichen, anthropologischen und staatsrechtlichen Variationen des Fortpflanzunghsgebots durchzusetzen? Oberflächlich betrachtet haben Sie wahrscheinlich Recht, da das Mittelalter vorbei ist: Kretschmann und andere dürfen heute gegen die kirchliche Lehrmeinung Stellung nehmen, ohne Verfolgung, Peinigung oder Tod befürchten zu müssen. Das ist gut. Aber in welche Gewissenskonflikte wird ein Großteil der Katholiken durch diese Ewiggestrigkeit gestürzt? Aus welchen Motiven auch immer (meistens als Erbe von den Eltern) möchte man katholisch sein, und muss im täglichen Leben ständig gegen eingebildete Gebote verstoßen. Das muss doch unglaublich schwer sein.
#116 Rechercheur 21:50:59 | Montag, 15. August 2011
Mt 5,36ff: „Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst
den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«. Dies ist das
höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich
selbst«. In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ Ich frage mich, was daran
„Frohbotschaftsrethorik“ ist. Aber noch viel mehr frage ich mich inzwischen, warum Sie und andere hier
sich so dringend einen strafenden, auf Weltuntertanmachung ausgerichteten Gott wünschen? Was kompensieren
Sie damit? Die Zeiten, in denen die Israeliten ihre Regeln aufgestellt haben, waren andere, als bereits
um die Zeitenwende. Heute bietet diese Sichtweise den meisten Menschen gar keine Antworten mehr an. Und
Sie (bzw. Ratzinger) „argumentieren“ mit dem alttestamentarischen Fortfplanzungsgebot für die Diskriminierung
Homosexueller, halten Sie für krank und viele hier würden Sie am liebsten in Zwangsbehandlung geben.
Warum nur? Schade übrigens, dass Sie meine beiden Fragen nicht beantwortet haben…
#114 Rechercheur 07:13:05 | Montag, 15. August 2011
Schon wieder: Nein, mein Lieber. Sie lesen nicht richtig! Kretschmann geht vom Liebesgebot aus und argumentiert
mit Naturwissenschaft. Und ich „unterstelle“ Ratzinger auch keine „judaisierende Position“, sondern erwähne
den jüdischen kulturellen Hintergrund der Autoren der biblischen und frühen Schriften, wobei mich der
weniger interessiert, als die zeitliche Einordnung. Zu Ihrer Frage: Nein. Dieser Meinung bin ich natürlich
nicht (sonst hätte ich es wahrscheinlich so gesagt). Für eine Ethik bedarf es eines moralischen Ausgangspunktes
und einer stringenten Schlussweise zur Bewertung von Tatbeständen im Lichte dessen. Dieser Ausgangspunkt
ist im einen Fall Gen 1,22 und die „kirchliche Tradition“ und im anderen Fall Mt 5 und z.B. Erkenntnissen
der Biologie. Und schließlich argumentiert Kretschmann an der von Ihnen gegebenen Stelle nicht natur*rechtlich*,
sondern zeigt einfach, dass die Argumentation Ratzingers an dieser Stelle nicht stimmig ist. Was heisst
eigentlich „biologistisch“? Argumentieren Sie „kirchengeschichtizistisch“? Und, um ein weiteres Mal Ihre
Formulierung (und Ihre Polemik) aufzugreifen: Sind Sie wirklich der Ansicht, dass ein Kleriker Politiker
dazu auffordern sollte, gegen Ihre Überzeugung alttestamentarisches Gedankengut in die parlamentarische
Diskussion zu tragen? Nächstens vielleicht Lev 5,15?
#112 Rechercheur 07:03:50 | Sonntag, 14. August 2011
Kretschman bezieht sich für die Akzeptant *nicht* auf ein diffuses „Naturrecht“, sondern auf Natur*wissenschaft*:
K.: „Nach allem, was wir heute – im Gegensatz zu den biblischen Autoren – über Homosexualität wissen,
ist sie eine normale, in der Regel unveränderbare Variante der menschlichen Sexualentwicklung. Deswegen
können homosexuelle Neigungen logischerweise nicht ‘objektiv ungeordnet’ sein, Homosexuelle Handlungen
verstoßen damit auch nicht gegen das Sittengesetz.“ und kommt so zum entgegengesetzten Schluß wie Ratzinger,
der betont: Rz.: „…dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind. Dieses moralische
Urteil, das man bei vielen kirchlichen Schriftstellern der ersten Jahrhunderte findet, wurde von der katholischen
Tradition einmütig angenommen.“ Hier steht also, um Ihre Wortwahl ein weiteres Mal aufzunehmen, konkrete
Naturwissenschaft der Neuzeit gegen diffuse Moralvorstellungen der Juden im Palästina vor zweitausend
Jahren. Da fällt die Bewertung leicht. (Anm.: die Versuchung, den Homobacter wieder auszugraben, wird
langsam unwiderstehlich…) Aber machen Sie es nicht zu einfach: Kretschmann der (wie Ratzinger damals)
natürlich keine „päpstlichen“ Meinungen hat, tritt keinesfalls für ein sittenloses Leben ein, denn
ich möchte die feste Bindung zweier (auch schwuler) Menschen fördern, gerade weil die gesellschaftliche
Nützlichkeit (verglichen mit der Promiskuitivität) für ihn feststeht.
#110 Rechercheur 22:16:20 | Samstag, 13. August 2011
Nein, Ratzinger geht von einem absoluten Fortpflanzungsgebot aus und dekliniert das in der von Ihnen bereits
ausgeführten Weise durch. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Wie schon gesagt: Ratzinger hat eine
gültige Meinung. Aber Kretschmann stellt etwas anderes, nämlich das Wertebild des NT, an den Ausgangspunkt
und erhält so eine ebenso gültige Meinung. Es ist nun am Leser, sich selbst eine Meinung zu bilden und
Kretschmann argumentiert differenzierter und in einem Geiste, der dem Freiheitsgedanken näher kommt,
dem wir z.B. verdanken, dass wir hier gegensätzliche Meinungen frei (und angst-frei) diskutieren können.
Daher überzeugt er mich und Ratzinger überzeugt eben nicht. Das Unlautere in Ratzingers Aufforderung
liegt ja auch nicht in der Darlegung seiner Meinung, sondern im Versuch, Abgeordnete zu einer von ihrem
Gewissen abweichenden Entscheidung zu drängen. Übrigens, um auf Ihren Einwurf einzugehen, ist am Liebesgebot
(Mk 12,31 und Lev 19,18) überhaupt nichts „Diffuses“. Es wäre schön, wenn diese Frohe Botschaft des
Neuen Testaments hier etwas mehr in den Mittelpunkt rücken würde. Schließlich bin ich erstaunt, wie
Sie aus der Aussage „das Christentum ist kein Fruchtbarkeitskult“ heraus darauf kommen können, dass ich
die katholische Ehelehre „als Fruchtbarkeitskult kennzeichne“…
#108 Rechercheur 17:03:33 | Samstag, 13. August 2011
Sie müssen halt auch mal hinter die sog. „Argumentationen“ schauen und überlegen, was Ratzinger da unter den vier Aspekten betrachtet. Lieber Jubärens, wachen Sie auf: Das Christentum, auch das katholische, ist kein Fruchtbarkeitskult. Es ist, wie Jesus uns lehrte, die Religion der Liebe. Und diese Liebe muss aus der Ethik sprechen, die wir einfordern. Wie Ihre Äußerungen zeugen auch die Worte Ratzingers wenig von Liebe.
#106 Rechercheur 03:31:33 | Samstag, 13. August 2011
Wenn Jubärens mit Rechercheur diskutieren möchte, dann sollte er mit ihm reden und nicht über ihn.
Dennoch legt er in seiner letzten Äußerung hervorragend dar, *wie* eindimensional Ratzingers Argumentation
ist, indem er das zentrale Argument (Fruchtbarkeit) in seinen Spielarten (theol., „Naturrecht“, GG, leider
vergessen: Gemeinwohl) wiederholt. Ja, genau so ist das: viermal Gen 1,22 und mehr ist es wirklich nicht.
Jubärens gebührt Dank, dass er das noch einmal so prägnant herausgearbeitet hat! Leider gibt J. die
Argumentation R.s verfälscht wieder (aus „auch“ wird „allein“) und setzt sich so mit seinen zentralen
Argumenten nicht auseinander. Er stellt sich damit leider nicht nur in der Sache, sondern auch im Diskussionsverhalten
auf die Seite Ratzingers und erweist seinem Anliegen damit einen Bärendienst, oder sollte es ein Bärensdienst
sein? Da eine Gegenargumentation erfahrungsgemäß ohnehin nicht zu erwarten ist, kann man nun weiter
ausführen: Man darf durchaus wie Ratzinger argumentieren, wenn man sich gedanklich auf der Stufe des
AT verhaftet sieht. Man sollte es dann allerdings auch zugeben und nicht die Religion der Liebe (Mt 5)
für sich reklamieren.
#104 Rechercheur 08:48:27 | Freitag, 12. August 2011
zu 1 – gerade dann müssten Sie doch mein (= sein) Argument anzugreifen versuchen. Nochmal zum Mitschreiben:
Fortpflanzung ist *nicht* das alleinig sinngebende Element im Leben. Aber vielleicht ist das auch Ihr
Problem: Wenn Sie sich intensiver mit den Gedanken Ratzingers auseinandersetzen würden, könnten Sie
vielleicht auch die Eindimensionalität seines „root cause“ erkennen. zu 2 – von Pöbeleien wende ich
mich immer gleich zu Beginn ab, und zwar aus der Erfahrung heraus, dass nach dem pöbelhaften Anfang selten
ein Elaborat spühender Intelligenz folgt. Durch ihr stetes Wiederholen weichgeklopft bin ich eben aber
doch von dieser Gewohnheit abgekommen, allerdings nur um die Erfahrung ein weiteres Mal bestätigt zu
finden. Denn Sie schimpfen auch im folgenden nur weiter und es folgt wirklich nichts lesenswertes. Ja,
selbstverständlich werden Steuergelder eingesetzt, um die gesetzlich geregelte Gleichstellung gegen vielfältige
Widerstände, wie z.B. den Ihren, durchzusetzen. Übrigens ist das einzige Wort, dessen zweiten Buchtaben
man groß schreibt, das Wort HErr. Dies in anderen Worten zu tun, verletzt meine religiösen Gefühle.
zu 3 – bitte lesen sie noch einmal sorgfältig, was ich geschrieben hatte: „Lebensgemeinschaften mit mehr
als zwei Partnern waren im Schreiben des Kardinals nicht thematisiert. Nach Ihrer Logik dürfte er (Ratzinger!)
also keine Einwände dagegen haben“.
#102 Rechercheur 02:07:11 | Freitag, 12. August 2011
@Vineta #99: zu 1 – „großartig“ würde ich nicht sagen, aber eine sachliche, ruhige und sauber argumentierte
Replik auf eine einseitige und dogmatische, im übrigen sittenwidrige Aufforderung zum Verstoß gegen
den Amtseid des Abgeordneten, der ja nur seinem eigenen Gewissen verpflichtet ist und nicht etwa einer
päpstlichen Meinung. Ich wünschte mir, dass mehr Politiker so hart am Thema bleiben und so sauber argumentieren
könnten. Oder sagen wir: würden. zu 2 – In der Tat, Äußerungen, die mit „IM verblödeten D frägt
sich natürlich keiner mehr entsetzt“ beginnen (#69) überlese ich, einmal aufgrund der mangelhaften Orthografie,
zum anderen wegen der Pöbelei. Und in #94 stand nichts kommentierenswertes: 1a) nicht belegt, 1b) nicht
belegt und wohl auch nicht belegbar, 1c) nicht belegt, 1d) nicht belegt, 1e) Verunglimpfung, Vorurteil,
nicht belegt, 2) Lebensgemeinschaften mt mehr als zwei Partnern waren im Schreiben des Kardinals nicht
thematisiert. Nach Ihrer Logik dürfte er also keine Einwände dagegen haben. Nichts auf das es sich lohnen
würde einzugehen also. Ich konnte übrigens auch nicht erkennen, dass sie mein Argument (dass bloße
Fortpflanzung vielleicht etwas zu dünn als sinngebendes Element im Leben / in einer Beziehung ist) aufgenommen
haben.
#99 Rechercheur 21:52:27 | Donnerstag, 11. August 2011
Dass ich wenig Substanz in der fortpflanzungszentrierten Sichtweise des Kardinals erkennen konnte, mag
daran liegen, dass bloßer Art- (bzw. Gruppen-) Erhalt (der früher einmal das zentrale Anliegen der Sippe
gewesen sein mag) mir als sinngebender Lebensaspekt alleine zu wenig ist und somit als Argument im Sinne
Ratzingers Anliegens zu dünn erscheint: Allein das füreinander Einstehen der „Ehe“-Leute ist gesellschaftlich
bereits durchaus nützlich und verdient staatlichen Schutz, auch unabhängig von der tatsächlichen Fortpflanzung
oder Fortpflanzungsabsicht. Übrigens konnte ich in Kretschmanns Schreiben zu allen von Ihnen angesprochenen
Vorbringungen Ratzingers eine befriedigende Erwiderung finden. Es ist müßig, das hier zu wiederholen:
wenn Sie es nicht übersehen wollen, werden Sie es selbst finden. Aber auch bei Kretschmann werden Sie
sich damit abfinden müssen, dass Ansichten möglich sind, die nicht ausschließlich und eindimensional
auf einem Fortpflanzungsziel beruhen.
#97 Rechercheur 08:06:22 | Donnerstag, 11. August 2011
Jubärens #90 („Kretschmann fühlt sich als Katholik angesprochen, geht aber gar nicht auf die Argumente
von Kard. Ratzinger ein“) 1 – Ich vermochte nicht, im Schreiben des Papstes Argumente zu finden. Dort
fand ich nur aus sich selbst gerechtfertigte Tautologien und gelegentlich ein „Wie die Erfahrung“ zeigt
ohne Hinweis darauf, wessen Erfahrungen und ohne Quellenangabe. 2 – Im Gegensatz dazu entwickelt Kretschmann
in seiner Antwort eine auf naturwissenschaftlichen Erfahrungen, die jederzeit nachgeprüft werden können
und dem kategorischen Imperativ basierende Argumentation. 3 – Sie erkennen das und können sich nur noch
durch bloße Diffamierung („biologistische Mainstream-Argumentation mit etwas sozialer Verantwortungssoße“)
dagegen wehren.
#79 Rechercheur 09:29:26 | Mittwoch, 10. August 2011
@Gotthard #17 Dass der Autor möglicherweise kein Interesse daran hat, dass man viel über die Argumentation
Kretschmanns erfährt, damit könnten Sie richtig liegen. Leider enthüllt die allwissende Müllhalde
den Text des Schreibens recht schnell: alt.ikvu.de/…brief-ratzinger.html Ich fand an dieser Antwort
nichts auszusetzen und hätte wenig hinzuzufügen. Sie enthält übrigens, anders als im Artikel nahegelegt,
eine stringente Argumentation. Man mag sich dieser anschließen oder sich veranlasst sehen, Gegenargumente
vorbringen. Aber bloßer Trotz spricht jedenfalls nicht aus ihr. Im Gegensatz dazu findet man im Schreiben
des Kardinals Aussagen wie „Die Lehre der Kirche über die Ehe und die Komplementarität der Geschlechter
legt eine Wahrheit vor, die der rechten Vernunft einsichtig ist“, die Begriffe wie „trotzig“ oder „oberlehrerhaft“
schon eher rechtfertigen könnten. www.vatican.va/…exual-unions_ge.html Nun in Kenntnis der beiden Quellen
könnte vielleicht die Diskussion wieder zum Thema zurückkehren…?
Wenn die LC über diese Erkenntnis stolpert … wäre das sooo schade? Scheint sich doch dem Vernehmen nach eher um Obrigkeitshörige zu handeln, als um die vom Ruhrgebeietler geforderten eigenverantwortlichen Seelen…
@Abu: nichts = gleicher Erlöser, 99% der Glaubensinhalte,… Aber wenn das exzessive Ausleben des Schwulenhasses
in Afrika Sie so begeistert: www.tripbase.com/…-Kampala_Uganda.html
defendor: „Die […] Kirche […] lehrt […] die SÜND-E zu verachten… aber den SÜND-ER zu lieben“
Ist das so? www.spiegel.de/…rint/d-76659513.html Ja, die Liebe treibt schon seltsame Blüten…
Ich frage mich immer wieder, warum Menschen überhaupt Mitglied eines Vereins sind, der wesentliche Anteile ihres Lebenswandels als „sündig“ betrachtet. Als ob man eine „Kirche“ bräuchte, um Gott zu finden (Joh 14,6)
#1 Rechercheur 18:13:10 | Freitag, 3. Dezember 2010
Huch? Das wäre eine interessante Wiederaufnahme des demokratischen Verfahrens, das am Morgen des Karfreitags
zum ersten Mal durchgeführt wurde. Das war richtig gut. Kaum noch eine Spur von der üblichen Schreibweise
(gerade mal ein versprengtes „entschuldigend“ und ein „kirchenfeindlich“). Ansosnten sarkastisch und gut.
Mehr solche Artikel, damit kann man echt was anfangen! Danke +.net! P.S.: Hat jemand neulich den ARD-Bericht
über die Militärseelsorge in Afghanistan gesehen?
#21 Rechercheur 09:17:00 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Meinerven :)% Mt 19,24 www.bibleserver.com/…Matth%C3%A4us19%2C24 Aber Sie haben natürlich recht. Mehr
Unternehmer mit sozialer Verantwortung wie Claus Hipp wären für alle gut. Aber es gibt sie leider immer
weniger. Ach ja: Ich würde gern auch so ein Gläschen bei mir auf dem Schreibtisch aufstellen. Wo bekomme
ich eins her?
#19 Rechercheur 08:52:06 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Rudolfus Welchen „Kirchenhass“ beschwören Sie? Solange Anhänger einer Religionsgemeinschaft an sich
selbst das gleiche Maß anlegen, wie an die anderen, ihren Regeln gemäß leben, sich ansonsten nicht
für die Allgemeinheit schädlich verhalten und ihre Sicht der Dinge konstruktiv in die gesellschaftliche
Diskussion einbringen, sind sie bisher in dieser Diskussion noch immer willkommen gewesen. Weite Teile
der katholischen Kirche tun das und werden deswegen in vieler Hinsicht auch durchaus gehört. Selbst wenn
Einzelne hinter diesen Ansprüchen, ihren eigenen Ansprüchen(!), zurückbleiben (z.B. Andersdenkende
im Namen des Evangeliums der Nächstenliebe als „homopervers“, „satanisch“ u.ä. zu beschimpfen), gibt
man sich noch Mühe mit Ihnen, äh, ihnen. „Hass“ vermag ich da nicht zu erkennen, nur manchmal Resignation…
Und für die Freimauer dieser Welt ist die römische Kirche doch längst keine ernstzunehmende Kraft mehr.
Zu weit hat sie sich selbst aus der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt. Haben sie gestern abend
im Spätprogramm der ARD den Bericht über Militärseelsorge in Afghanistan gesehen? Ach ja, eins noch:
Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich Ihren Beitrag von gestern Abend in meinem Blog zitiere?
#16 Rechercheur 00:44:39 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
@Rudolfus Sämtliche Macht … Eine wunderbarer satirischer Beitrag ist Ihnen da gelungen. Könnten Sie
die Stelle noch etwas ausarbeiten, die erklärt, wie man sich durch den Gebrauch von Kondomen mit AIDS
infiziert.
#76 Rechercheur 22:22:20 | Mittwoch, 17. November 2010
dangermouse Heillose Verwirrung der Geister bei der CDU für heil-los verwirrt halte ich eher solche kinderlosen
Paare, die trotz Vorliegen der Anlage zu schweren Erbkrankheiten nicht erleichtert über die Unfruchtbarkeit
ihrer Beziehung sind, sondern ein potentiell behindertes Kind durch künstliche Maßnahmen auch noch provozieren
wollen. Insofern stellt die PID kein Problem dar, sondern nur ein Herumdoktern an den Symptomen des wahren
Problems: des Eigennutzes. Dennoch würde ich die 51,06% der Delegierten noch nicht als „heillos“ verwirrt
ansehen, nur weil sie diese einfache Erkenntnis nicht haben.
#4 Rechercheur 08:21:57 | Dienstag, 16. November 2010
Byzantiner nicht einmal die Tradition der Byzantiner kenne verheiratete Bischöfe 1.Tim 3 2 oportet ergo
episcopum inreprehensibilem esse unius uxoris virum … Schriftfremde eben…
#89 Rechercheur 08:22:13 | Sonntag, 14. November 2010
Manchmal ist es gut,… früh zu Bett zu gehen, weil man dann solche Kleinodien des Dialogs de.wikipedia.org/…/Platonischer_Dialog
wie diesen hier versäumt: [fett]Mister 11[fett]: willkommen hier im Forum, Bulava-47! Endlich ein gescheihter
Katholik [fett]Bulava-47[fett]: tschibo … Nimm mal den Dildo ausm Arsch [fett]Paul M.[fett] Mann, Bulava-47,
bin ich glücklich, dass Du hier im Forum bist! In Angesicht dieser tiefen Gläubigkeit macht es gar keinen
Spaß mehr, [fett]Bulava-47[fett] zuzurufen: Wenn man Augustinus zugesteht www.kath-info.de/liebe.html,
dass er das „tu was Du willst“ selbstverständlich als Aufforderung zu freier Handlung in Liebe zu Gott
und den Menschen gemeint hat, warum sollte man dann man dem unbekannten Autor des in Frage steheneden
Gebets www.kath.net/detail.php?id=28890 etwas anderes unterstellen?
#60 Rechercheur 21:42:02 | Samstag, 13. November 2010
Bulava-47 Deswegen sagte ich ja auch: grenzwertig. Es ist ja auch die Naivität, die mich an diesem „Glaubensbekenntnis-Gebet-Dingsbums“
etwas nachdenklich stimmt. Andererseits sagt nicht der Herr „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie
ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ (Mk 10,15)? Und sollten wir daher nicht Nachsicht walten lassen,
anstatt uns zu ereifern?
#57 Rechercheur 21:27:03 | Samstag, 13. November 2010
Bulava-47 Warum? Sich das Göttliche als weiblich vorzustellen, ist nach dem NT durchaus nachvollziehbar,
wenn auch diese spezielle Ausprägung hier etwas kindisch (ohne „L“) anmutet. Ich kann da weder eine Lästerung,
noch einen kaputten Geist herauslesen. Und auch, wenn ich mich um ein Leben in den Geboten bemühe, aber
gelegentlich dennoch fehle, weiß ich den liebenden Gott auf meiner Seite. Auch inhaltlich also grenzwertig,
aber nicht verwerflich. Also soooo schlimm ist es nun wirklich nicht. Oder können Sie ihr holzschnittartig
vorgetragenes Werturteil etwa begründen.
#54 Rechercheur 19:33:00 | Samstag, 13. November 2010
matt3 das Herz weit und empfänglich für die tiefen Empfindungen Hier spüre ich aber in vielen Äußerungen
eine erhebliche kleinherzige Verbissenheit. Darf ich daraus schließe, dass es an sittlicher Reife vielerorten
noch mangelt?
#51 Rechercheur 18:46:17 | Samstag, 13. November 2010
monens Die Kirche lehrt eben n i c h t dass es „egal“ sei, was der Mensch hier auf Erden tue sondern dass
es unabdingbar sei, der unfehlbaren Lehre der Kirche zu folgen Erstens hatte ich den Schmonzes-Satz mit
der Freundin explizit von meiner Aussage ausgenommen. Andererseits muss man sich Ihren Satz aber auch
mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist ja wie McDonalds sagt, dass man nur BigMacs essen soll…
#39 Rechercheur 14:10:19 | Samstag, 13. November 2010
Driver Man muss sich dieses „Gebet“ nur mal genau anschauen: Ich Ich Ich Ich… Nun, das formale Argument
könnten Sie auf den 26. Psalm auch anwenden. Mir scheint, da würde sich etwas genaueres Hinschauen durchaus
lohnen: Liest man nämlich den Text (z.B. hier www.kath.net/detail.php?id=28890) nach, so stellt man fest,
dass es sich dabei natürlich nicht um ein vollständiges Glaubenbekenntnis handelt, dass aber ausser
der Blödelei mit der „Freundin“ auch nichts gesagt wird, dass der Religion der Hoffnung und Nächstenliebe,
also dem neuen Bund, widerspricht. Den Spruch „Ich glaube an mich als Geschöpf Gottes“ würde ich nicht
überinterpretieren, denn hier spricht keine Selbstherrlichkeit, kein iGott, sondern nur ein Mangel an
Wortgewalt. Bleibt also die Abweichung von der Liturgie. Das gehört nach traditionellen Vorstellungen
nicht dahin. Aber da nach Mt 18, 20 solche Äußerlichkeiten eher irrelevant sein sollte, muss man sich
fragen: Erreichen diese Aussagen die Anwesenden? Wenn ja, was bliebe dagegen zu sagen? Wenn nein, sollte
man vielleicht doch lieber die alternative Form de.wikipedia.org/…s_Glaubensbekenntnis wählen. Auf
jeden Fall erschließt sich mir der Grad der Erregung über diesen Text hier weder aus dem Artikel selbst
noch aus den Kommenatren. und ja, ein Artikel über Eva H. wäre auch mal wieder was Feines…
#74 Rechercheur 09:39:01 | Samstag, 13. November 2010
Stürmisch heute… Zunächst jedoch die obligatorische Recherche: Es geht offenbar um diesen Artikel
www.welt.de/…s-mancher-denkt.html auf Welt Online. Und bei der Wiedergabe haben sich allerdings ein
paar Ungenauigkeiten eingeschlichen: „Die lutherische Lehre sage nämlich, wo recht gepredigt wird, wo
die Sakramente korrekt dargereicht werden, da ist Kirche“ Die Schrift sagt: Mt 18,20: „Denn wo zwei oder
drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Mithin wäre also wohl eher erwähnenenswert,
dass die sog. röm.-kath. Kirche da offenbar eine andere Meinung vertritt. „Wie kommentieren die ‘Welt-Online’-Leser
das Interview mit dem altliberalen Kardinal? Wir werden es nie erfahren. Denn: Welt Online hat die Kommentarfunktion
dieses Artikels geschlossen.“ Ja, das ist eine Unsitte bei Welt Online. Die Kommentarfunktion wird stets
sehr rasch, teilweise nach wenigen Stunden, geschlossen. Aber daraus zu schließen „Keine Frage: Die kirchenfeindlichen
Medien wissen ihre Freunde in der Katholischen Kirche zu schützen.“ ist nicht angebracht, da es leider
bei allen Artikeln so gehandhabt wird. Der kontroversen Diskussion wird dort nicht so breiter Raum gegeben,
weil man wohl Unflätigkeiten befürchtet, wie sie sich bei allzufreier anonymer Äußerungsmöglichkeit
leider gern einschleichen.
#46 Rechercheur 07:11:02 | Freitag, 12. November 2010
Worauf bezieht sich der Artikel eigentlich? Die (nicht genannte) Quelle für den Artikel ist offenbar
diese Rede www.bpb.de/…30_Oktober_2010.html von Herrn Krüger. Allerdings fällt es mir schwer, die
Brücke von den Anmerkungen und „Zitaten“ im Artikel auf den eigentlichen Redetext zu schlagen. Von einer
„sexuellen Hegemonie“ ist dort z.B. überhaupt nichts zu finden. Auch von einer „Auflösung der Geschlechteridentität“
ist nicht die Rede. Den Sturmlauf www.welt.de/…-mit-Islamisten.html der Evangelikalen gegen Krügers
ebenfalls im Artikel gestreifte Anmerkung von 2008, dass „islamistische und evangelikale Gruppen, die
wichtige Freiheitsrechte infrage stellen, Jugendliche umwerben,“ konnte ich schon damals nicht nachvollziehen.
Und gerade hier im Forum haben sich doch schon eine ganze Reihe von Spielern aus der Heimmannschaft mit
der Sicht des radikalen Islams auf die Famile und die Durchdringung des Alltags durch Religion solidarisiert.
Die Information über die Hochzeit Krügers scheint übrigens korrekt zu sein, wobei sich mir nicht erschließt,
welche Schlussfolgerung hier nahegelegt werden soll. Angesichts der in Deutschland herrschenden Religionsfreiheit
darf Herr Krüger heiraten, nach welchem Ritus er will, solange keine grundsätzlicheren Rechte verletzt
de.memory-alpha.org/…i/Betazoide_Hochzeit werden. Dass das Wertesystem der Bahá’í de.wikipedia.org/…s%C3%A4tze_der_Bahai
hier nicht auf Zuspruch stößt, ist bedauerlich. Wie Herr Krüger sein Eheleben gestaltet ist mir unbekannt,
aber es wäre ihm zu wünschen, dass sich darin vieles von den diesbezüglichen Vorstellungen der Bahá’í
www.bahai.de/…ehe-und-familie.html wiederfindet
#42 Rechercheur 14:50:01 | Sonntag, 7. November 2010
@DerRabe Wir haben mehrfach detailliert dargelegt, waru der Hungerstreik des Herrn Preßlmayer keine gute
Tat, sondern eine schwere Sünde ist. Dies blieb in der Sache unwiederlegt. Dennoch habe z.B. ich meiner
Freude über sein Wohlbefinden Ausdruck verleihen. Inwiefern kommen Sie also zu Ihrem Vorwurf. Ich denke,
die schlechte Tat und die Person wird hier ausreichend getrennt. Könnten Sie stattdessen bitte lieber
Stellung zu meiner Frage nehmen?
#38 Rechercheur 12:18:39 | Sonntag, 7. November 2010
Lieber Herr Preßlmayer, schön, von ihnen zu hören. Sie sind also ihrem unseligen Hungern noch nicht
erlegen. Kehren Sie um www.youtube.com/watch?v=G6Wi1GULbUM, um nicht der Todsünde anheim zu fallen! Zu
Ihrem Beitrag: Den Kant’schen Imperativ als Schriftwort – da muss man sich schon ins apokryphe Buch Tobit
durchwühlen. Respekt. Aber das Argument zieht nur für ganz späte Abbrüche. Aber hier wird ja auch
gegen frühe Abbrüche, gar gegen Kondome gewettert. Und da muss ich Ihnen nach dem anthropischen Prinzip
entgegen halten: Wäre ich nicht entstanden, könnte ich auch nichts dagegen haben. Eine andere Ansicht
bedarf finsterer Esoterik. Insofern steht und fällt auch Ihr Argument, wie die Schein-Argumentation des
Lesers Dupak, mit der Frage, wann denn nun ein „Leben“ im Sinne des zweiten Gebotes entsteht. Beim Erguss
des Mannes, der Vereinigung von Spermium und Eizelle, der Einnistung, der vierten Zellteilung? Nach 12
Wochen, beim ersten Herzschlag, nach 6 Monaten, bei der Geburt? Und so fühlte ich mich bei dieser Frage
vor Gottes Thron überhaupt nicht wohl. Denn verbiete ich zu viel, verantworte ich unnötiges Leid. Und
erlaube ich zuviel, dann auch. Und so würde ich mit fester Stimme antworten: Es war mir nicht gegeben
zu wissen, so vergib mir, wenn ich geirrt habe. Könnten Sie aufrecht etwas anderes sagen?
#128 Rechercheur 09:39:37 | Sonntag, 7. November 2010
Lieber Sycamore habe ich einen andern Link als Sie? Der Abschnitt 7.1 in der Wikipedia ist ganz kurz und
liest sich für mich ganz eindeutig folgendermaßen: Die Wissenschaft wird Euch hier nicht helfen können,
denn genaue statistische Untersuchungen gibt es nicht. Weder so rum noch so rum. Da der Tatbestand von
der Organisation systematisch verschleiert wurde, also gerade keine vernünftigen Ausgangsdaten vorliegen,
machen Untersuchungen z.Zt. auch keinen Sinn. Rechnet man nämlich den Dreisatz und bekommt 1/36 heraus,
dann kann man genausogut „folgern“, dass da eine im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung höhere Dunkelziffer
vorliegen muss. Beliebigkeit allerorten also. Und als „Erkenntnisse“ getarnten Meinungen stehen unter
Extra-Verdacht. Wenn Sie hingegen die sog. John-Jay-Studie meinten, dann verbringen Sie ihren Sonntag
lieber mit etwas anderem… Viel spannender als die hier zum x-ten Mal mit gleich wenig Gehalt geführte
ZöliSchwulundMissbrauchs-Diskussion aber finde ich im Zusammenhang mit diesem Artikel das Faktum, dass
eine Äußerung auf kreuz.net ausserhalb www.kjg-muenchen.de/index.php?struktur_id=&m… überhaupt wahr-
und ernstgenommen wurde. Das lässt die Ansicht www.kreuz.net/…e.12142-remarks.html von Glauber (Sa,
22:23) in einem anderen Licht erscheinen…
#35 Rechercheur 08:47:09 | Sonntag, 7. November 2010
Lieber Dupak, Besten Dank für Ihre Mühe. Jer 1,5 www.bibleserver.com/ bezieht sich jedoch persönlich
auf den Propheten selbst, taugt mithin nicht zum Beleg. Und das zweite Gebot schon gar nicht. Da es dort
offenbar nicht um jede Art von Leben geht, sondern nur um ganz bestimmtes, das aber nicht genauer bezeichnet
wird, hilft es uns bei der Frage überhaupt nicht weiter. Der Rest ist keine Argumentation sondern Behauptung.
Und auch nicht aus der Schrift, mithin handelt es sich bei diesen Zitaten gerade um die Behauptung des
Hinterfragten. Bitte versuchen Sie es noch einmal.
#118 Rechercheur 22:52:34 | Samstag, 6. November 2010
Lieber Sycamore dass Sie gelegentlich Schriften anders lesen als ich, ist durchaus bekannt. Oftmals kann
ich Ihre Sicht jedoch nachvollziehen. Dass Sie sich hier jedoch aus dem Abschnitt 7.1 ausgerechnet den
einleitenden ersten Satz zitieren und nichts aus dem folgenden Text, ist nicht Ihr Niveau. Man kann derzeit
keinen Zusammenhang begründen. Und Warum? Statistische Zahlen, die einen solchen Zusammenhang be- oder
widerlegen, gibt es nicht. In der Folge werden verschiedene Sichten ausgewogen vorgetragen. Daraus nun
zu folgern, dass Ulf (oder wie er gerade heisst) in seiner Auffassung ‘in toto’ widerlegt sein, ist nicht
nur gewagt, sondern schlicht falsch. Sie sind hier Opfer einer selektiven Wahrnehmung geworden. Aber es
ist ja auch schon spät.
#29 Rechercheur 22:00:02 | Samstag, 6. November 2010
Da Sie ja nun auf die Bedenken zur Aktion des Herrn Preßlmayer nicht eingehen wollen: Mich würde interessieren,
woraus genau Sie diese grundsätzliche Ablehung jedweden Schwangerschaftsabbruches (und sogar vor der
Empfängnis) begründen. Und bitte sauber anhand der Schrift argumentiert und kein monens- oder defendor-Statement
bitte.
#23 Rechercheur 15:43:21 | Samstag, 6. November 2010
@monens (11:17) Dr. Preßlmayer führt vor Augen, wie „modern“ heute die Wahrheit Jesus Christus verfolgt
werden kann; Alleine durch das „Vorführen“ entweiht er im Angesicht von Mt 6,18 schon das Fasten. Nein,
das ist ganz einfach ein Hungerstreik gegen etwas, das ihm nicht passt. Je nach Ausprägung kann Abtreibung
etwas grausliges sein. Aber durch derlei „Demonstrationen“ wird es für tiefe Gedanken nur schwerer, ins
Bewusstsein der Öffentlichkeit zu kommen. Denn was passiert? Die Wortführer des „Lebensschutzes“ machen
durch Extremistenaktionen von sich reden. Schublade „Extremist“ auf, rein, zu. Im besten Fall verfolgt
die Öffentlichkeit den Fall der Kuriosität wegen. Argumente werden kaum gegeben, noch weniger gehört.
Würde stattdessen ruhig und sachlich argumentiert, auf vielen Kanälen, auf seriösen dazu, und immer
wieder, dann könnten auch kritische Gedanken Raum greifen und schließlich vielleicht eine zaghafte Deliberalisierung
bewirken, um die moralisch fragwürdigen Auswüchse abzuschneiden und trotzdem in den klaren Fällen,
wie den gar von VideruntOmnes an anderer Stelle www.kreuz.net/…e.12142-remarks.html (11:22) zugegebenen,
dennoch Barmherzigkeit walten lassen zu können. Insofern kann man Herrn P. nur zurufen: Weiter so! Wenn
Sie zur Liberalisierung beitragen wollen…
#140 Rechercheur 15:27:16 | Samstag, 6. November 2010
Rudolfus Diese Leute haben ein gutes Recht, diese Katholikenverfolgungen durch Scheinkatholiken zu kritiseren
Fragt sich nur, wer hier die Scheinkatholiken sind… Angesichts dessen, dass sich die katholische Kirche
(nach Lycobates) niemals irren kann, kann eigentlich der Papst auch nicht illegitim sein. Also ist seine
Organisation die im Wortsinne „katholische“. Abweichler davon können evangelisch, buddhistisch oder Anhänger
des Spaghettimonsters sein. Nur wenn sie behaupten, sie seinen katholisch, dann sind es wohl Scheinkatholiken.
Also wer nochmal…?
#131 Rechercheur 11:14:34 | Samstag, 6. November 2010
Lieber Sycamore vielleicht wären Klartextnamen und Postident eine Möglichkeit, die laufenden Volksverhetzungen
und Beleidigungen in Schranken zu weisen und dem intelligenten Diskurs wieder(?) Raum zu verschaffen.
#14 Rechercheur 11:09:13 | Samstag, 6. November 2010
steinewerfer lebenhingabe für die wehrlosen Nein, das ist es nicht. Es ist der Versuch einer Selbsttötung,
also eine Todsünde. Und wenn man ihm zuhört, ist es nicht Fasten nach den Regeln des Herrn (Mt 6,18),
sondern Demonstration und Selbstpräsentation, mithin mit Hochmut.
#127 Rechercheur 10:27:22 | Samstag, 6. November 2010
und die Piusbruderschaft schenkt uns intellektuelle Kleinodien der folgenden Art: Sind wir also morgen
islamisch? Um Ihnen zu zeigen, welches Schicksal uns dann erwartet, haben wir Ihnen den Bericht über
die Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 abgedruckt. –- aus dem Geleitwort zum Mitteilungsblatt
10/2010 :(3
#127 Rechercheur 09:40:00 | Samstag, 6. November 2010
hat das „Mitteilungsblatt“ im Netz gefunden In der Novemberausgabe „argumentiert“ das Geleitwort wie folgt:
Sind wir also morgen islamisch? Um Ihnen zu zeigen, welches Schicksal uns dann erwartet, haben wir Ihnen
den Bericht über die Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 abgedruckt. Wow. Argumente vom Feinsten.
Aktuelle Bezüge. Scharfzüngige Rhetorik. Lieber Himmel, die sind ja noch viel lustiger drauf, als ich
dachte. Muss direkt mal schauen, ob man sich da auch eine Print-Ausgabe abonnieren kann… Viel schlimmer
finde ich allerdings, dass da ein ernstes Thema, mit dem man sich wirklich auseinandersetzen müsste,
unter einer Decke unfreiwilligen Humors und hasserfülter Hetze gehalten wird. Jeder sein eigener Sarazen,
äh, Sarrazin…
#124 Rechercheur 09:29:32 | Samstag, 6. November 2010
Lieber Thorsten Rosenstolz, mit Ihren letzten beiden Beiträgen sprechen Sie mir aus der Seele. Ich danke
Ihnen dafür, dass Sie das so klar und deutlich formuliert haben. :)% Und dass Sie damit Recht haben,
beweist sozusagen stehenden Fusses Mr 11 mit seinem Beitrag von 2:57…
#108 Rechercheur 02:20:35 | Samstag, 6. November 2010
monens Wer von „Zwangszölibat“ schreibt, verkennt die Tatsache, dass niemand zum Zölibateid gezwungen
wird; Wer den Zwangszölibat leugnet, verkennt die Tatsache, dass der Zölibat dadurch erpreßt wird,
dass man ohne nicht Priester werden kann. Das ist wie der Führerschein. Natürlich muss man den nicht
machen… Mein lieber Sycamore hat dagegen natürlich Recht: Es geht um das (Selbst-) Verständnis des
Priesters. Wurden die Apostel noch von Jesus ausgesandt (daher der Name), um die Botschaft des Herrn zu
verkünden, so hat sich das Prieseramt bald wichtig gemacht, als einziger Weg zu Gott. Ja nur im Priester
werde der Herr gegenwärtig (und auch nur dann, wenn die Messe in einer bestimmten Form gefeiert wird).
Nein, wie schon öfters bemerkt ist der Herr immer gegenwärtig, wenn sich nur zwei oder drei in seinem
Namen versammeln (Mt 18,20). Und von Prieser, so leid es mir tut, steht da nix. Nur Lycobates sieht das
anders und er muss dazu die Schrift unter eine angebliche unfehlbare kirchliche Tradierung stellen. Und
deswegen muss der Prieser auch nicht unbedingt den (Schein-)heiligen spielen. Nein, es stünde ihm gut
an, wie die Apostel hinauszugehen und Seinen Ruhm zu verkünden. Und nicht, dass sie ein Selbstverständnis
entwickeln, dass nur durch sie das Sakrament entstünde. Diese (nur aus der Kirche selbst begründete)
Anmaßung hat soviel Leid über die Welt gebracht…
#87 Rechercheur 17:02:58 | Freitag, 5. November 2010
Lieber Sycamore Sie zitieren gut heute Ja, warum habe ich diese Stellen nicht gewählt? Weil es mir nicht
um den freiwillig gewählten Verzicht zur höheren Ehre des Herrn geht. Sondern um den kirchlich verordneten
Zwangszölibat. Ob ich den freiwilligen Verzicht, so wie 1 Kor 7, 32-35 für der Verkündigung förderlich
halte, müsste ich mir mal überlegen. Ein erster Reflex sagt eher nein, denn Entrücktheit qualifiziert
einen nicht notwendig zu glaubwürdiger Weitergabe des Evangeliums. Aber ich verspreche, darüber nachzudenken.
Auf jeden Fall gar nicht gut ist es, wenn man die Ehelosigkeit gelobt und sich dann unehelich über die
Haushälterin oder gar über kleine Kinder hermacht. Oder eben schwul ist. Und recht gut belegt ist wohl,
das es nicht nur Einzelfälle sind. Insofern scheint jedenfalls der Pflichtzölibat keine hinreichende
Bedingung dafür zu sein, ein Leben in Gott zu führen.
#123 Rechercheur 16:25:05 | Freitag, 5. November 2010
Wenn das Zitat von defendor wirklich ao im Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft steht, dann qualifiziert
sich diese Gruppe dadurch ja selbst bis in die Unendlichkeit ab. Wo kann man das nachlesen? @Thomasius
:)3 (auch wenn sich mir der Zusammenhang zu defendors Beitrag nicht so recht erschließen will…)
#72 Rechercheur 07:06:29 | Freitag, 5. November 2010
Lieber Sycamore Sie schreiben: Der priesterliche Zölibat ist eine Tugend. Sehr gut! Der Zölibat ist
Ihnen eine Tugend. Und Tugend kann man nicht erzwingen. Daher rufen Sie uns damit zu: weg mit dem Zangszölibat!
Wer freiwillig ehelos, nein: ohne Sexualität!!!, leben möchte, der darf und soll dies sicher tun. Ob
es ihn (oder sie?) besser befähigt, die Botschaft Gottes weiterzutragen, darf bezweifelt werden. Und
ob es nicht nur Ihnen, sondern auch wirklich eine Tugend ist, das sei dahin gestellt. Der Herr hatte jedenfalls
andere Motive, als er den Aposteln zur Ehelosigkeit riet (1. Kor 7,29). Die Abschaffung des durch den
von Ihnen eingebrachten Einwand sinnleer gewordenen Zwangszölibats hätte auch den ganz praktischen Vorteil,
dass der Priesterberf nicht mehr so anziehend für junge Männer mit verirrter Sexualität wäre.
#117 Rechercheur 16:25:42 | Donnerstag, 4. November 2010
Hä…? ist der P. jetzt richtig krank, also auch körperlich und so? Oder was meinen Sie? Und ist der,
der hier als P. schreibt gar nicht wirklich P. selbst, weil der echte P. vor Hunger schon keinen Finger
mehr rühren kann? Oder so? Oder was? Oder wie?
#115 Rechercheur 14:49:36 | Donnerstag, 4. November 2010
Thomasius Hier treten offenbar nur Verbrecher auf. wie wahr Besorgniserregend, oder bezeichnend, dass
der inzwischen vermutlich halbverhungerte Herr Preßlmayer nichts von sich hören lässt…
#32 Rechercheur 08:27:32 | Donnerstag, 4. November 2010
Im Namen der Gebote Gottes – wurden viele Kriege geführt – wurde das V2 abgehalten – eifern Altgläubige
gegen die Neue Messe – wurde gehurt und gesoffen – wurden Frauen geschunden und ihrer Menschenrechte beraubt
– haben Männer auch ihre Schüler geliebt – wurden und werden Kinder gezeugt, die dann verhungern müssen
– wurde genausoviel geirrt wie anderswo Und woher kommt das? Weil Manche glauben, sie würden den Willen
Gottes erkennen und seinen berufen, ihn anderen aufzudrücken. Anstatt demütig ihre menschliche Beschränktheit
zu erkennen, um Erkenntnis zu ringen, und an sich selber zu arbeiten. de.wikipedia.org/…iki/Selbsterkenntnis
#113 Rechercheur 21:33:44 | Mittwoch, 3. November 2010
Lieber Thomasius, Ihre Argumentation kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen. Aber geben wir doch
dem werten Hungernden den Vorrang, seine Sicht der Dinge zu belegen. Wenn er es denn täte…
#110 Rechercheur 18:56:17 | Mittwoch, 3. November 2010
@Turing Das sind böse Worte. Sie sollten das Gute im Menschen sehen. Immerhin steht er zu seiner Meinung,
wenn sie auch vielleicht nicht die unsere sein mag. Solange er damit keinen Erfolg hat, schädigt er auch
niemanden. Dann verdient es Achtung. Und vielleicht kann er zur Klärung der Frage nach Röm 8,16 beitragen…
#108 Rechercheur 18:43:17 | Mittwoch, 3. November 2010
Aus dem letzten Beitrag von Herrn Preßlmayer nährt sich eine gewisse Sorge, dass der Hungerstreik ihm
wirklich schadet. Hier ist ja gar keine klare Äußerung und kein Eingehen auf die ihm gestellten Fragen
mehr zu erkennen. Herr Preßlmayer, ich beschwöre Sie: hören Sie bitte auf damit, bevor Sie womöglich
noch bleibende Schäden nehmen! de.wikipedia.org/…/Unterern%C3%A4hrung Und wenn Sie sich dann wieder
mit etwas handfestem gestärkt haben, dann beantworten Sie doch bitte meine Frage, wie Sie den Zusammenhang
zwischen Röm 8, 16 und der Kontroverse über Schwangerschaftsabbrüche herstellen wollen. Meine Bitte
an Sie ist also nicht ganz uneigennützig…
#104 Rechercheur 06:22:39 | Mittwoch, 3. November 2010
Lieber Herr Preßlmayer, wie Ihnen bei aufmerksamerer Lektüre nicht entgangen wäre, habe ich lediglich
die Aussage des Lesers Soramonas zitiert, über den Sie bei dieser Gelegenheit gerne herfallen dürfen.
Ausserdem wäre Ihnen die Ironie wohl nicht entgangen. Mit Ihrer (der gängigen) Interpretation der „Erfüllung“
das AT durch das NT stimme ich natürlich überein. Insofern besteht auch kein Anlass zur Sektenbildung.
Da Sie aber nun im Bezug auf die Heilsbotschaft Röm 8,16: „So bezeugt der Geist selber unserem Geist,
dass wir Kinder Gottes sind.“ so eifrig schreiben: wenn Sie in diesen gediegenen Worten keinen Bezug zur
Kinder-Abtreibung, zur millionenfachen Selektion im Mutterleib nach Nützlichkeits-Kriterien wie auf der
Rampe von Auschwitz erkennen? sind Sie ja sicher in der Lage, mir zu erläutern, wie Sie den Bezug herstellen?
Was ist denn der Zweck Ihrer Existenz eigentlich, wenn Sie sich über die Hinmordung unserer unserer heiligsten
Geschöpfe, unserer Kinder, die unsere und Gottes Ebenbilder sind, lustig machen? Da meine Existenz mir
von Gott geschenkt wurde, stelle ich keine anmaßenden Hypothesen über ihren Zweck, mithin Seine Beweggründe,
an. Daher kann ich Ihre Frage nicht beantworten. Ich möchte stattdessen lieber umgekehrt Sie fragen,
woraus Sie aus meiner suchenden Nachfrage nach dem Bezug einer bestimmten Bibelstelle zum Thema Schwangerschaftsabbruch
„Selbstgefälligkeit“ oder ein „lustig machen“ konstruieren?
#99 Rechercheur 19:09:47 | Dienstag, 2. November 2010
@defendor Warum zitieren Sie eigentlich so oft AT, um Ihre Ansicht zu belegen, nachdem Soramonas uns doch
erklärt hat „Das AT der Bibel wird durch das Neue Testament (NT) abgelöst!“ Und das einzge neutestamentliche
Zitat kann ich gar nicht verstehen… Röm 8,16 lautet doch: „So bezeugt der Geist selber unserem Geist,
dass wir Kinder Gottes sind.“ Das ist eine sehr tröstliche Nachricht, aber was hat sie mit Schwangerschaftsabbruch
zu tun? Und warum muss eigentlich bei Ihnen jedes zweite Wort irgendwie hervorgehoben und schlecht lesbar
geschrieben sein? Trauen Sie uns nicht zu, auch so zu verstehen, was Sie uns sagen wollen?
#88 Rechercheur 21:10:33 | Montag, 1. November 2010
Soramonas, sehen Sie… …genau solche Beiträge wie den Ihren meinte ich. Seit wann kann inspiriertes
Schriftgut überhaupt ausgelegt werden? Oder ist die Schrift vielleicht gar nicht inspiriert?
#82 Rechercheur 15:20:37 | Montag, 1. November 2010
@schmiegehäschen Albanien und Serbien sind aber leider nicht benachbart. Ich frage mich, ob Polen oder
Franzosen besser geeignet wären. Gibt es eine passende EU-Gesetzgebung oder muss man die EU erst durch
eine Revolution stürzen bevor man die Einhaltung der Regeln aus dem Leviticus wieder durchsetzen kann.
schöner Nick übrigens
#80 Rechercheur 15:04:41 | Montag, 1. November 2010
Lev. 25:44 stellt fest, dass ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich
sie von benachbarten Nationen erwerbe. Welche Nationen kämen dazu zuvörderst in Frage? Könnten Sie
mir geeignete Händleradressen nennen? <bei dem was ich hier lese, kann ich nicht anders als albern zu
sein… />
#81 Rechercheur 22:13:55 | Montag, 25. Oktober 2010
@Evelynn Wenn Du wüsstest, dass Deine Kinder evtl. vorehelichen Sex „praktizieren“, würdest Du ihnen
also im 2. Satz empfehlen: „Ohne Kondome ist vorehelicher Sex besser als mit“ JA, wäre das Deine katholische
Empfehlung? Sie vergessen die Tatsache, dass die katholische Lehre in diesem Punkt den meisten Menschen
zu wenig ihrer Lebenswirklichkeit entsprechen, als dass sie sie in ihre Entscheidungsfndung einbezögen.
Insofern sind diese kopfgeborenen Überlegungen glücklicherweise irrelevant. Wo bekommt man so ein Luzerner
Gummi?
#148 Rechercheur 06:08:31 | Donnerstag, 2. September 2010
Rudolfus, Lycobates, chico flojo Und Sie haben da nicht das Gefühl, dass sich in Ihrem Denken etwas verselbstständigt
hat? Wie unendlich weit haben sich Ihre letzten Beiträge vom Mk 10,15 und Mt 18,20 entfernt. Wie weit
hat sich schon der Mainstream, wenn man so sagen will, der katholischen Kirche davon entfernt. Und wieviel
mehr noch Sie. Ja, ich glaube, wir haben da ein sehr unterschiedliches Glaubensverständnis. Ich hoffe,
dass sich unter dem ganzen Verhau wenigstens noch ein Rest unverdorbenen Glaubens befindet und will Sie
in mein Gebet einschließen. Und wenn es so ist, dann bin ich ganz sicher, dass wir alle in Wohlgefallen
angesehen werden, wenn es so weit ist. Und ich danke Ihnen dafür, dass Sie Ihre Ansichten hier noch einmal
so konzentriert und verständlich zusammengefasst haben. Und (fast) ohne die hier so oft wohlfeilen Pöbeleien… Ich denke übrigens seit längerem darüber nach, wie ich Mt 10,23 und ähnliche Stellen verstehen soll,
die ja ganz eindeutig den Realitäten widersprechen. Da für Sie die Schrift ja lediglich Äußerung der
die Wahrheit tragenden Kirche ist und diese Kirche nicht irren kann (jedenfalls nicht so richtig, ich
will nicht Ihre laufende Diskussion darüber stören), steht da jetzt etwas, das wahr sein muss, aber
irgendwie nicht stimmt. Können Sie mir einen Vorschlag machen, wie das zu erklären ist?
#142 Rechercheur 13:28:56 | Mittwoch, 1. September 2010
Lieber Lycobates, ich sehe, dass Sie ihre Unart wieder aufgenommen haben, über andere zu sprechen, statt
mit ihnen. Aus Ihrer argumentativen Situation heraus kann ich das aber nachvollziehen. Ich spare mir hier
die Zusammenfassung Ihrer verwerflichen Beweislastumkehr zwischen Kirche und Evangelium, frage mich aber,
wie Sie dann die hiesige Ablehnung der V2 rechtfertigen. Teuflischer Einfluss? Freimaurer gar, wie chico
flojo vermutet? Oh, da fielen mir andere Dinge ein, zuvörderst die Beweislastumkehr selbst. Und Sie sind
es dann, die beurteilen, dass die sonst unfehlbare Kirche gerade in jener Sache geirrt hat, aber nicht
in dieser? Das ist die Subjektivierung des Glaubens! Und vielleicht kommen wir in dieser Diskussion jetzt
wirklich inhaltlich nicht weiter, ohne zuerst herauszufinden, warum Sie ihrem Zirkelschluß so einfach
aufsitzen. Ich fühle mich ja fast schon hieran www.youtube.com/watch?v=UFBZ_uAbxS0 erinnert. Bitte schreiben
Sie noch ein wenig weiter, vielleicht kann ich dann eine Vermutung gewinnen.
#139 Rechercheur 11:18:31 | Mittwoch, 1. September 2010
Lieber chico flojo, meine Argumentation fußt auf den überlieferten Quellen und die atmen den Geist,
den ich mich bemüht habe, in einfachen Worten und 1500 Zeichen zu beschreiben. Die ersten Christen haben
diesen Geist auch noch so in die Tat umgesetzt. In der Geschichte hat sich dann die kirchliche „Interpretation“
darübergelegt, die -wie so vieles- weniger thematisch, sondern mehr machtpolitisch begründet war. Ich
verstehe das auf der intellektuellen Ebene vollkommen. Und gerade deswegen muss ich dem kirchlichen (weltlichen!)
Überbau hier sehr kritisch gegenüberstehen, denn auf der theologischen Ebene gibt es nicht den geringsten
Grund dafür, wie ich belegt habe. Es liegt mir vollkommen fern, irgendetwas „verächtlich machen zu wollen“.
Mir ist klar, dass schwache Menschen starke Formen brauchen, um sich sicher zu fühlen. Auch die Versuchung,
diese Strukturen zu Machtgewinnung und -erhalt zu nutzen sind menschlich und sie zu verachten, hieße
die menschliche Natur zu verleugnen. Aber man darf kritisch beobachten und Verirrungen aufzeigen. So wie
hier, wo die Form den Inhalt soweit überholt hat, dass sich einzelne Leser offenbar ohne jedes Nachdenken
in so verschrobene Behauptungen versteigen, wie dass ausserhalb der trident. Liturgie kein Sakrament zustandekommt.
#134 Rechercheur 06:31:25 | Mittwoch, 1. September 2010
chico flojo Das überzeugt mich nicht. Die Apostel waren aufgerufen, hinauszugehen und von Ihren Erlebnissen
mit dem Herrn zu erzählen (Mt 10,7). Der Herr war bei den Treffen direkt gegenwärtig (Mt 18,20) und
der Apostel war sein direkter Bote. Ein Priestertum zur Überlieferung war wegen der damals üblichen
Naherwartung (Mt 16,28) nicht notwendig. Zum Gedenken an Jesus wurde das letzte Abendmahl nachgespielt.
Weil das aus der jüdischen Tradition heraus gut ankam, entwickelte sich daraus das vom gemeinsamen Mahl
getrennte (1 Kor 11,17-23) Meßopfer, obgleich es nach Christi Opfer doch eigentlich gar keiner weiteren
Opfer mehr bedurfte (Joh 19,30). Aber der Mensch braucht wohl starke Formen und der judenchristliche Hintergrund
vieler Gemeinden ließ eine Opferhandlung als Anknüpfungspunkt sinnvoll erscheinen. Nachdem das mit Christi
baldiger Widerkehr (Mt 10,23) dann doch nichts wurde, wurde die Stellung des Wieder-Erzählers, der das
zum Opfer ausgeartete Nachspielen der Abendmahlszene übernahm, in der jüdischen Priester-Tradition ausgebaut.
So wie Christus gegen das Pharisäertum gewettert hat, wäre ihm das wohl gar nicht recht gewesen. Sein
Weg zu Gott für die Menschen war ein anderer (Mt 18,3 und Mk 10,21). Aber die Verlockung war groß, und
so wurde die Stelle als Mittler von den Menschen als Quelle der Macht missbraucht. Aber das wäre Stoff
für einen zweiten Teil, vielleicht heute abend…
#132 Rechercheur 22:50:38 | Dienstag, 31. August 2010
Lieber Rudolfus, Sie mögen das so sehen. Ich halte eher Leute für einfältig, die sich was vom Pferd
erzählen lassen. Vielen Dank für Ihre Literaturhinweise. Ich habe auch einen für Sie: hier www.dr-clark.eu/shop/index.php?cat=PROMOTION&….
Musste kurz raus. Mir war schlecht. Ich entschuldige mich ausdrücklich für meinen Zynismus. Aber wenn
einer in einem „katholischen“ Forum auf „das Geheimnis des Glaubens besteht in unserer Erlösung durch
das Opfer von Gottes Sohn“ nicht mehr zu antworten hat, als „Wenn du so einen Unsinn glaubst, bist du
reichlich einfältig“, dann ist es schlicht über meine Kräfte, ernsthaft zu bleiben. Ich kehre zu einer
alten Erkenntnis zurück: Hätte man den ersten erschlagen, der angeboten hat, für die anderen um den
Stein zu tanzen – der Welt wäre unendliches Leid erspart geblieben. Und ich würde wirklich gerne die
katholische Begründung für den Priester überhaupt erfahren. Mindestens die Schrift atmet einen anderen
Geist.
#130 Rechercheur 22:03:58 | Dienstag, 31. August 2010
Lieber Lycobates, lieber Rudolfus. Wenn ich mal die Polemik ignoriere bleibt: Ru: „der Unsinn“ …stammt
nicht von mir, wurde aber hier schon öfters behauptet. Ly: „Kein Bibeltext, recht interpretiert, widerspricht
dem katholischen Glauben“ Das habe ich auch nicht behauptet. Höchstens, dass kirchliche Menschen nicht
immer den rechten Glauben vermitteln. Ru. gibt mir Recht: katholische Führung ist nicht lauterer als
andere. Ly: „hat die Offenbarung … an die Apostel … stattgefunden“ Aber ja. Sie haben es weitererzählt
und bald wurde es aufgeschrieben. Das sich dann fehlbare Menschen dessen bemächtigt haben, mag sein.
Aber die Schrift ist das unmittelbarste, das uns heute zur Verfügung steht. Und zu deren Aussagen, richtig
interpretiert de.wikipedia.org/…ch-kritische_Methode, stehe ich und diese glaube ich. Ly: „Meßformulare,
die … bringen, bei gültig geweihtem Priester, das Sakrament zustande. Es käme auch zustande, wenn
die Gläubigen sich formlos träfen und gar kein Priester zugegen wäre. Alles andere ist hinzuerfunden.
Indem es den Suchenden vom Evangelium fernhält, sichert es die Macht der Kirche und somit die von Leuten,
die sich in der Vergangenheit ihrer nicht wirklich würdig gezeigt haben. Und deshalb darf man fragen:
cui bono? Nein das Geheimnis des Glaubens besteht in unserer Erlösung durch das Opfer von Gottes Sohn.
Nicht in den Hülsen des Kirchenhokuspokus.
#118 Rechercheur 05:55:19 | Dienstag, 31. August 2010
Eisachemal… kristall: Der Zentralrat der Nudisten fehlt in dieser Aufzählung? Ungeheuerlich. Beschwerde
bei Jimmy Wales läuft. Aber mit Bayern habe ich doch schonmal ganz gut gelegen. Jetzt wieder ernsthaft:
Wo hat der Wadenbeisser denn den Unfug aufgegabelt? Er schreibt ja immer wieder so etwas, aber es ist
nicht leicht unter all dem Verworrenen einen andiskutierbaren Kern zu finden. Daher würde ich gerne mal
in seinen Quellen schmökern. Vineta: Der Spiegel titelte www.spiegel.de/…,1518,714417,00.html gestern
zwar „Sarrazins Juden-Thesen empören Regierung“, aber im Artikel kommt darüber gar nichts vor. Auch
in der Verlinkung wird nur eine Winzigkeit zitiert („Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen … die sie
von anderen unterscheiden.“) Einen Nachweis bleibt er freilich schuldig. Und selbst wenn das stimmt, müsste
er immer noch nachweisen, dass der Einfluss dieses Gens relevant für Integrationsprobleme wäre. Was
da herauskommt, ist dann halt kein Diskussionsbeitrag, sondern Hetzpropaganda. Und darüber regt sich
alles auf, so auch der ZR. Würde er sich sachlicher äußern, würden vielleicht seine Thesen besprochen
und nicht nur ihre Verpackung.
#109 Rechercheur 23:59:23 | Montag, 30. August 2010
kristall Nun, falls es einen Zentralrat der Nudisten gibt, hkann er es auch dem erzählen. Ich frage mich,
wo die Leute immer diese albernen NWO-Theorien herzaubern. Diese klingt z.B. wie die Abstammungsgeschichte
der Bayern.
#103 Rechercheur 23:19:55 | Montag, 30. August 2010
Lieber Sycamore, inhaltlich widerlegen ist hier schwer, da die entsprechende Ausgabe der Neuen Rheinischen
nicht online vorliegt. In der Grundausage ist dies vielleicht auch gar nicht notwendig. Der Umgang des
israelischen Staates mit den Palästinensern (nicht nur im Gaza-Streifen) ist widerlich, wie auch das
Terrorisieren von israelischer Zivilbevölkerung mit komischen Raketchen, die als Mittel zu irgendeiner
militärischen Zielerreichung völlig ungeeignet wären. Beide Seiten vermitteln bleibend den Eindruck,
keinen Frieden zu wollen… Aber ob es nun an EHGs Text liegt oder an der Art der Wiedergabe auf kreuz.net:
der revanchistische Unterton ist unnötig und schadet ihrer Botschaft. Vorsichtige und sachliche Diskussion
einer Problematik kann mitunter etwas bewirken, Hasspredigen eigentlich nicht. Wie es auch die heutigen
Kommentare zum Buch von T. Sarrazin zeigen: Anstatt die möglicherweise vorhandenen sinnvollen Ansätze
aufzunehmen, wird aufgrund der Form rasch pauschal verworfen. Da wie dort auf beiden Seiten ein Zeichen
von Unreife.
#123 Rechercheur 21:42:55 | Montag, 30. August 2010
Lieber Lycobates, versuchen Sie es! Ich komme auch mit 1500 Zeichen zurecht. Wenn Sie meine Fragen beantworten
können, tun Sie es bitte. Rudolfus kann es nicht, schreibt aber trotzdem etwas. Warum bewundern Sie das?
Ihren Beitrag in der Leserzeitung habe ich mit Interesse gelesen. Studiere ich unvoreingenommenen und
in freudiger Neugier die Schrift, wundert mich dabei jedoch zweierlei: 1. „Alleinige Richtschnur ist …
das Lehramt der Kirche“ In Vergangenheit und Gegenwart der RKK stößt man auf vieles, das Wort und Geist
der Schrift ganz offensichtlich widerspricht (was ja übrigens die Ursache der ganzen Luther-Kiste ist).
Warum sollte man ihr da gerade in dieser wichtigen Hinsicht blind vertrauen? 2. „nicht erst das NT begründet
den Glauben der Kirche“ Ach so: Weil die Kirche es uns sagt! Und scharfsinnige Leute wie Sie wundern sich
nicht über den Zirkelschluß? Ich frage mich: cui bono? Wenn Sie die Kirche so positionieren, reduzieren
Sie den christlichen Glauben auf bloßes esoterisches Geheimwissen, und stellen ihn auf eine Stufe mit
Rudolf Steiners Akasha-Chroniken und der Blutgruppendiät. Und dafür ist Gottes Sohn für uns am Kreuz
gestorben? Ich bin entsetzt. (Übrigens habe ich auch nicht behauptet, „aus Mt. 18,20 schließen zu wollen,
es gebe keine anderen Arten der Gegenwart Gottes“. Vielmehr schließen gewisse Leute hier aus irgendetwas,
das sie bisher nicht begründen können, dass das Sakrament nur in der tridentinischen Messe wahr wird.)
#155 Rechercheur 22:42:24 | Sonntag, 29. August 2010
Lieber Jörg G., Sie haben sich jetzt zwar noch einmal (mit einer absolut konsensfähigen Aussage) wiederholt,
aber Sie haben meinen Text offenbar weder gelesen (denn ich habe nur auf gemeinsame Elemente hingewiesen),
noch haben Sie meine Frage (zur materiellen Ausstattung der Kirche) beantwortet.
#150 Rechercheur 21:15:37 | Sonntag, 29. August 2010
Lieber Jörg G., nach. Mt 19,21 ist der Verzicht auf das eigene Vermögen dem Eingang ins Himmelreich
förderlich, nach Mt 19,24 sogar nahezu Bedingung. Und, um dem einen oder anderen dummen Geschwätz vorzubeugen,
dies sind im Zusammenhang des Evangeliums nicht isolierte Aussagen, die möglicherweise falsch verstanden
oder absichtlich missdeutet werden können, sondern ganz zentrale Stellen. In wenig abweichender Formulierung
ist die Forderung nach geteiltem Vermögen auch ein zentrales Element des Sozialismus. Damit ist der Herr
nicht „vereinnahmt“, aber seine Lehre und die Ideen des Sozialismus haben eine unübersehbare Überlappung.
Ob Ihnen das nun gefällt oder nicht. Und dass die Gemeinsamkeiten nicht viel weiter tragen, hatte ich
bereits ausgeführt. Viel interessanter wäre allerdings, wie Sie die materielle Situation der Kirche
für sich persönlich mit Mt 19,24 in Einklang bringen.
#145 Rechercheur 19:31:47 | Sonntag, 29. August 2010
Chris: Sehr interessanter NJW-Link Wer am Rechtsstaat zweifelt, muss heute nur das Stichwort „Naumburg“
fallen lassen – und schon erstirbt jedem, der ihn verteidigen will, das Wort im Munde. Na ganz so schlimm
ist es ja nun auch wieder nicht. Aber wie sagt man doch so schön: Vor Gericht und auf hoher See…
#143 Rechercheur 18:14:51 | Sonntag, 29. August 2010
Praktisch heisst das ja wohl, dass ein auf diese Weise zustandegekommenes Urteil zwar angefochten werden
kann, aber die Richter zumindest bezüglich dieses Vorwurfs völlig „safe“ sind, solange nicht protokolliert
wird, wer wie abgestimmt hat. Cool. Die armen Einzel-Amtsrichter tun mir leid. Allerdings frage ich mich,
ob der Tatbestand praktisch überhaupt relevant ist. Kennt eigentlich jemand Statistiken, wie oft Anklagen
wegen Rechtsbeugung erhoben werden?
#121 Rechercheur 18:02:22 | Sonntag, 29. August 2010
Rudolfus Nachden Antipacelli ja offenbar aufgegeben und sich leichteren Gegnern zugewandt hat, können
Sie mir dann ja sicher erklären, wie sich die konkrete Ausgestaltung der tridentinischen Messe (und ihre
Eigenschaft als einzige Quelle des Sakraments) direkt aus der apostolischen Offenbarung ableitet. Ich
sehe Ihren diesbezüglichen Bemühungen gespannt, aber ohne große Nervosität entgegen. Wenn Sie die
Aussichtslosigkeit dieses Unterfangens eingesehen haben, können wir gerne mit der Unfehlbarkeit weitermachen.
Vorher würde mich allerdings noch interessieren, wie es sein konnte, dass über 15 Jahrhunderte hinweg
kein gültiger Gottesdienst gefeiert wurde. Und wenn Sie bitte noch kurz zu der Aussage von J. A. Jungmann
Stellung nehmen könnte, wäre ich Ihnen auch sehr verbunden. Ich finde es sehr bezeichnend, dass diese
Fragen bisher unbeantwortet geblieben sind.
#134 Rechercheur 14:51:19 | Sonntag, 29. August 2010
Nixnutz Auch heute sind ja nicht alle so verbiestert. Übrigens findet man ja auch hier Leute mit tarditionellen
Ansichten, mit denen man, mindestens zeitweise, wirklich diskutieren kann. Die etwas annehmen und von
denen man auch bereichernde Ideen mit nehmen kann. Pius XII. Ej joh. Was ich mich schon lange frage: Wer
steht eigentlich hinetr dem Kopp-Verlag?
#127 Rechercheur 13:19:07 | Sonntag, 29. August 2010
fernhachenzwerg Falschbehauptungen können aus Unwissenheit oder Manipulationswunsch geschehen. Warum
gehen Sie vom Entschuldigungsgrund aus? Denn recherchieren tun sie schon, sonst täten sie nicht die ganzen
Sachen auf. Aber die Wahrnehmung ist selektiv und so sollte es einfach nicht „katholische Nachrichten“
heissen, sondern „vorkonziliare Meinungen“.
#119 Rechercheur 12:22:08 | Sonntag, 29. August 2010
Antipacelli Sie vergessen, dass der Papst damals in Glaubensdingen noch nicht als unfehlbar(tm) galt.
Übrigens ist die Verkündigung dieses Dogmas durch Pius IX. formallogisch sehr fragwürdig, da die Verkündigung
ja unter dem noch gar nicht verkündeten Dogma stattfinden musste. Aber angesichts des zeitlichen Ablaufs
ist das ja für unsere Fragestellung gar nicht von Bedeutung. Auf jeden Fall war die Begründung der tridentinischen
Messe nicht ohne Notwendigkeit zur Argumentation. Also müssten Sie leider doch auf die Fragen eingehen…
#110 Rechercheur 07:49:38 | Sonntag, 29. August 2010
El Greco Was sollen uns denn diese paar Worte sagen? Man kann ja den entsprechenden Nebensatz kaum heraushören,
noch weniger als Aussage extrahieren. Der, dessen Namen Sie unberechtigterweise führen, war jedenfalls
upload.wikimedia.org/…/ed/El_Greco_029.jpg stärker im Ausdruck. Was genau folgern Sie denn aus genau
welcher Wortgruppe?
#91 Rechercheur 23:59:47 | Samstag, 28. August 2010
Jörg Guttenberger, Köln Ich habe genau gesagt, in welchem Sinne Jesus Sozialist war. Also lesen Sie
bitte richtig. Danke. Und jetzt endgültig Gute Nacht.
#87 Rechercheur 23:57:24 | Samstag, 28. August 2010
Rosi L. Nicht pöbeln, Rosi. Ich habe Ihre Frage beantwortet, indem ich sie als in sich widersprüchlich
entlarvt habe. Und, falls Sie darauf hinaus wollten: Eine aus der Liebe des Einzelnen heraus geborere
Gleichverteilung des Wohlstandes ist nicht Sozialismus im praktichen Sinne des Wortes. Kapitulieren muss
ich also nicht vor Ihrer Frage, sondern nur vor der Natur des Menschen, dem es schlicht nicht gegeben
ist, Gottes Gebote flächendeckend zu achten. Noch nicht einmal denen gelingt es, die es am lautesten
von sich behaupten. Wie gesagt: traurig, aber wahr. Und jetzt geh’ ich ins Bett. Gute Nacht!
#75 Rechercheur 23:35:30 | Samstag, 28. August 2010
Rosi L. Wenn sich alles nach diesem Gebot ausrichten würde, dann hätten wir gar kein „System“. Allerdings
ist der Mensch leider nicht so geschaffen, sondern unglücklicherweise eben homini lupus. Beobachten Sie
es jeden Tag ausf Neue. Also ist ein Mindestmaß an Regeln erforderlich. Und ein System, das diese Regeln
erzwingt. Und dieses ist dann automatisch im Sinne des Wortes unchristlich. Genau wie eine kirchliche
Institution fast notwendig sofort ihre Ideale verläßt. Tragisch. Aber es ist halt so. Als Ergebnis dieser
Überlegungen also die Antwort auf Ihre Frage, dass sie (leider) nicht sinnvoll ist.
#66 Rechercheur 23:16:50 | Samstag, 28. August 2010
Rosi L. Nun, da hier nix anderes abgeht und angel zu Bett gegangen ist, können wir gerne auch dieses
Thema ein wenig beleuchten. Jesus war in gewisser Weise Sozialist (Mk 10,21), das ist richtig. Aber sein
Weg ist das Geben aus Liebe. Real existierende (bzw existierend gewesene) Formen des Sozialismus verwirklichen
die Vergesellschaftung der Produktionsmittel jedoch in der einen oder anderen Weise gewaltsam und lösen
dies auch nachher nicht auf. Und da geht Jesus nicht mit (Mt 5,9). Insofern bleibt also die Wirklichkeit
hinter dem Wunsch zurück. So wie übrigens auch weite Teile der sog. katholischen Kirche hinter den Ansprüchen
von Mk 10,21 zurückbleiben. Und in diesem Lichte frage ich mich, nicht ohne ein Augenzwinkern, was Sie
mir mit Ihrer Frage denn nun eigentlich sagen wollten?
#56 Rechercheur 22:48:50 | Samstag, 28. August 2010
Rosi L. Wie komemn Sie denn auf diese Frage? Grundsätzlich nichts. Vielleicht gegen Real Existierende,
ja. Aber grundsätzlich nichts. In gewisser Weise war Jesus ja auch ein großer Sozialist.
#50 Rechercheur 22:21:12 | Samstag, 28. August 2010
GRAUSIGnedd Ich habe ja nichts dagegen, wenn Sie diese Neuigkeit hier posten. Aber dazu müssen Sie doch
nicht seitenweise unter allen Artikeln spammen. Das ist ja lästiger als wie klausvonjaus mit seinen Pöbeleien
in Großbuchstaben.
#39 Rechercheur 21:57:16 | Samstag, 28. August 2010
Muss das denn wirklich sein, hier seiten- weise die Kommentare vollzuspammen? Wir kennen jetzt alle den
Link. Und überhaupt: Als ob sich irgendein Jugendlicher für kreuz.net interessieren würde…
#32 Rechercheur 21:40:20 | Samstag, 28. August 2010
angel1405 Nachdem OttoII die Aussage des Artikels ja gleich im ersten Kommentar widerlegt hat, könnten
wir doch ein bisschen socializen? Oder vielleicht über Mt 16,18 streiten? In jedem Falle wünsche ich
Ihnen einen wunderschönen guten Abend!
#111 Rechercheur 21:32:32 | Samstag, 28. August 2010
Antipacelli Mein Beileid zu Ihrer Internet-Anbindung. Ich habe überhaupt kein Problem mit dem Traditionsprinzip
und schon gar nicht mit dem Sakrament durch das Messopfer. Der Haken an der Argumentation von ruhrgebietler
und Ihnen war die Ausschließlichkeit, mit der Sie das Sakrament in der tridentinischen Liturgie verankert
sehen. Dem habe ich die Schrift entgegen gehalten, wo Jesus uns das Sakrament verspricht, wenn immer sich
Menschen in seinem Namen treffen. Natürlich finde ich das wunderbar, egal ob es bei einem Tischgebet
oder beim Hochamt geschieht. Und ich freue mich, dass wir darin einig sein. Aber Sie sind nicht auf meine
Fragen eingegangen: Woraus begründet sich die besondere Eignung des tridentinischen Ritus zur Herbeiführung
des Sakraments? Es mag Ihnen aufgrund einer besonderen Feierlichkeit besonders geeignet erscheinen. Was
ich sogar nachvollziehen könnte. Aber woher diese Ausschließlichkeit, die manchen Diskutanden die in
Mitteleuropa üblichen Umgangsformen vergessen lässt? Wenn das Sakrament nur durch den tridentinischen
Ritus entsteht, was war dann in den Jahrhunderten bis 1570? Was veranlasst einen anerkannten Fachmann
wie den Jesuiten J. A. Jungmann zu der Bemerkung, dass die beste Zeit der christlichen Liturgie vor 313
lag, wo die Verbindung zwischen Gemeinde und Altar noch unmittelbar war? Und woraus ergibt sich überhaupt
die Notwendigkeit eines Priesters? Und gar für das Sakrament?
#109 Rechercheur 06:37:49 | Samstag, 28. August 2010
@alpha Ja, wenn man die Missverständnisse und Kenntnislücken anspricht und detailliert beleuchtet, verstummen
diese Kandidaten recht schnell. Am nächsten Tag ist allerdings alles in alter Frische wieder da. Was
ich sehr schade finde. Denn indem sie sich der Sache nicht stellen, verkommt ihnen der Ritus, der doch
eigentlich Halt geben sollte, zur bloßen Hülse. Damit entgeht ihnen ein wunderbarer Teil des Glaubens.
Nämlich dass die Präsenz des Göttlichen genauso unmittelbar ist, wenn ein paar Biker an einem Kruzifix
am Wegesrand stehen bleiben und Einkehr halten, wie wenn im Petersdom die Messe gelesen wird. Wobei mich
das hier alles auf einer persönlichen Ebene sehr verwirrt. Denn wissen Sie, normalerweise stehe ich der
sog. Amtskirche reichlich distanziert gegenüber, weil ich sie für einen gemessen an der Begründung
aus Mt 16,18 viel zu aufgeblasenen Apparat halte, der seinen eigenen zentralen Wertaussagen wie Mt 18,20,
Mt 5,44 und Mt 19,21 weder heute noch in der Geschichte auch nur ansatzweise gerecht geworden sind. Und
meinen de.wikipedia.org/…egorischer_Imperativ schon gar nicht. Aber wenn ich mich mit solchen Beiträgen
konfrontiert sehe wie denen von ruhrgebietler oder Antipacelli, da muss ich im Sinne von Mt 18,13 gegensteuern.
Und damit eben gerade auch jener von mir sonst kritiierten Kirche zuarbeiten. Erstaunlich… Ihre Frage
an klausvonjaus hat mich übrigens köstlich amüsiert.
#69 Rechercheur 05:54:55 | Samstag, 28. August 2010
Gut, dass es kreuz.net gibt Hw. Jolie: „Die Medien kolportierten, der Papst habe einen Holokaust-Leugner
rehabilitiert – was natürlich Unsinn ist.“ Ich wollte eine tridentinische Messe besuchen und fand das
Angebot von Herrn Jolie im Internet. Er stellte sein Anliegen überzugend dar und beinahe wäre ich hingegangen.
Glücklicherweise habe ich durch diesen Artikel erfahren, welche Weltanschauung Herr Jolie vertritt und
konnte, gerade noch rechtzeitg, davon absehen. Danke, kreuz.net, dass Sie das so schonungslos offengelegt
haben.
#107 Rechercheur 22:01:41 | Freitag, 27. August 2010
Antipacelli Was ist an Mt 18,20 so verwerflich und aussergewöhnlich, dass Sie das Zitat als so aus der
Art geschlagen empfinden? Welche anderen Schriftstellen begründen denn Ihrer Meinung nach einen besonderen
Ablauf der Messe? Und warum gerade diesen Ablauf, der sich ja erst am 16. Jahrhundert herausgebildet hat?
Haben die Menschen die 15 Jahrhunderte zuvor Gottesdienste gefeiert, in denen der Herr nicht unter Ihnen
weilte? Und warum steht das dann in Mt 18,20 so kristallklar da? Bitte helfen Sie mir, Ihre Gedankengänge
nachzuvollziehen.
#81 Rechercheur 21:20:26 | Freitag, 27. August 2010
angel1405 Klar geht es mir gut. Im Moment bin ich hier etwas rar, da ich mich mit Umzugsvorbereitungen
beschäftige. Aber ich hatte ein paar interessante Gespräche mit Sycamore. Es bedrückt mich zu hören,
dass es Ihnen nicht so recht gut gehen will. Sharoch: Lesen Sie weiter unten Bei einem solchen Artikel
wie dem hier kann ich einfach nicht anders, als ein bischen albern zu sein…
#104 Rechercheur 20:47:39 | Freitag, 27. August 2010
@ruhrgebietler da sind wir wohl mal einer Meinung. Es hätte gereicht, den Link einmal zu posten. Eine
Bildschirmseite vollzuspammen ist unnötig. Haben Sie sich das Wesen von Mt 18,20 inzwischen erschlossen
und meine Argumentation verstanden?
#53 Rechercheur 20:45:14 | Freitag, 27. August 2010
Dieser Artikel ist pure Poesie, schriftgewordene Naturgewalt. Ich beuge mein Haupt vor einem solch virtuosen
Verbrauch der deutschen Sprache. Was wäre nur ein Tag ohne Euch? kreuz.net, ich liebe Dich! Ich will
ein Kind von Dir.
#100 Rechercheur 20:11:26 | Freitag, 27. August 2010
@ruhrgebietler r.: „z.B. in der ewig gültigen trid. Liturgie! sind 2 oder 3 im namen Jesu vereint!“ Genau!
Zum Beispiel in dieser. deswegen steht es Ihnen ja auch frei, einen tridentinischen Gottesdienst zu besuchen,
wenn Sie das wünschen. Nur zu, der Herr wird unter Euch weilen. r.: „lesen sie da etwas von einem sakrament?
ich nicht!“ Das ist schlecht, denn als Sakrament bezeichnet man einen Ritus, der als sichtbare Handlung
die unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt. Das Zusammenkommen alleine macht also nach Mt 18,20
bereits das Sakrament aus. r.: „lesen sie etwas von gottesdienstordnung? ich nicht!“ Genau. Einer solchen
bedarf es nämlich gar nicht. Gott ist gegenwärtig, wenn der Papst im Petersdom ein Hochamt feiert, wenn
Pfarrer Jolie in St. Michael eine alte Mese liest und auch wenn eine Familie abends ein Tischgebet spricht.
Und auch beim Wiener Westerngottesdienst. r.: „die ewig gültige trid. Liturgie!“ 1570 bis 1964 würde
ich jetzt nicht als „ewig“ bezeichnen, aber fast 400 Jahre sind schon eine beeindruckende Tradition. Deswegen
freue ich mich auch, dass sie seit 1970 unter gewissen Bedingungen sogar wieder mit dem Segen des Papstes
gefeiert werden darf. Manch einem gefällt sie, manch einer braucht starke Formen, um sich darin festhalten
zu können. Alles ist gut. Aber alles andere eben auch, solange eben nur zwei oder drei versammelt sind
in Seinem Namen. Das ist ein Grund zur Freude. Keiner zum Streit.
#94 Rechercheur 18:41:33 | Freitag, 27. August 2010
Hat jemand was zum Thema zu sagen? :)% Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin
ich mitten unter ihnen. (Mt 18,20) monens, Lycobates, ruhrgebietler, chico flojo: Das Sakrament entsteht
also bereits, wenn sich einpaar Leute einfach nur im Geiste Jesu treffen. Hab ich da was überlesen oder
steht da wirklich nichts von Gottesdienstordnung? Und ich lese eigentlich auch nichts von Priester…
#89 Rechercheur 17:09:00 | Freitag, 27. August 2010
Lycobates Dem NOM liegt ein ganz anderes Sakraments- und Eucharistieverständnis als das katholische zugrunde
Was für ein Verständnis könnte denn im Lichte von Mt 18,20 relevant sein? Welche Gründe könnte es
geben, sich um eine Gottesdienstordnung zu streiten, wenn das Wort so eindeutig ist? Das Allerheiligste
(das in NOM-Kirchen aber überhaupt fehlt!) muß nach der Institutio generalis zum NOM (ed.1969 §276,
vgl. ed.2000 §315) vorzugsweise (valde commendandum) in einem besonderen Raum der Kirche (sacellum) aufbewahrt
werden, Da baut eine Organisation über Jahrtausende im eigenen Saft schmorend einen Riesenbrimborium
auf, was alles sein muss und was alles da sein muss. Und wenn man kurz die Schrift aufblättert, weht
der leise Luftzug den ganze Nebel weg und wir lesen kristallklar: :)% Mt 18,20 Denn wo zwei oder drei
versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Und jetzt sagen Sie bitte noch einmal,
was da unbedingt wie und wo aufbewahrt werden muss, damit der Herr auch in den Gottesdienst kommt.
#81 Rechercheur 13:36:48 | Freitag, 27. August 2010
ruhrgebietler – Welche? welche ÜbesetzUng LutherbiBel, 1984. Bevorzugen Sie eher King James? „5 And when
thou prayest, thou shalt not be as the hypocrites are: for they love to pray standing in the synagogues
and in the corners of the streets, that they may be seen of men.“ Oder vielleicht die Einheitsübersetzung?
„5 Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen
und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden.“ Was genau ist Ihnen eigentlich nicht
klar? „Mt 18,20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“
Ich kann da auch unter großem Bemühen nichts über die Versionsnummer des Messbuchs der katholischen
Kirche herauslesen. Wenn Sie lieber eine tridentinische Messe besuchen, dann tun Sie das doch einfach.
Aber ziehen Sie doch nicht Aussagen wie „dass ausserhalb dieser Liturgie kein Heil für die Seele erwächst“
an den Haaren herbei. Oder können Sie das etwa belegen?
#76 Rechercheur 09:07:10 | Freitag, 27. August 2010
ruhrgebietler sagt: dann gibt es nur noch die ewig gültige trid. Liturgie, weil jede Seele er- und bekennt,
dass ausserhalb dieser Liturgie kein Heil für die Seele erwächst Jesus sagt: Mt 6,5 Und wenn ihr betet,
sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Synagogen und an den Straßenecken stehen und beten,
damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt. 6
Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der
im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. 7 Und wenn ihr
betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele
Worte machen. 8 Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr
ihn bittet. 9 Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. 10 Dein Reich
komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. 11 Unser tägliches Brot gib uns heute. 12 Und
vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 13 Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen. 14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch
vergeben. 15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch
nicht vergeben. Fragen?
#116 Rechercheur 04:41:47 | Mittwoch, 25. August 2010
Lieber LM. die kirche ist abbild des himmlischen jerusalems … jesus hat einen stellvertretereingesetzt
den hl vater … diktatur des wahren guten Die schon von Sycamore diskutierte Begründung der Kirche aus
Mt 16,15-19 und Joh 21,15-17 gibt nun gerade das nicht her. Missionsauftrag ja, aber von Stellvertreter
ist da genausowenig die Rede wie von Abbild des himmlischen Jerusalems. Eine gewisse materielle Ausstattung
der Organisation mag ja zur Wahrnehmung von Missions- und Wohlfahrtsauftrag zweckmäßig sein, aber der
von ksvde gemachte Einwand ist gültig. Die Organisation Kirche muss sich an den von ihr selbst aufgestellten
Ansprüchen messen lassen. Und dazu gehört eben auch Mt 19,21 – auch wenn Ihnen das schwer fällt einzusehen.
Und über Ihre Rechtfertigung einer Diktatur aus dem „wahren Guten“ will ich für diesmal hinwegsehen,
denn Sie können sie nicht mit viel Nachdenken gemacht haben.
#59 Rechercheur 14:04:21 | Montag, 23. August 2010
Abgesehen von dem unmöglichen Ton hier: Eine Enteignung kommt gemäß rechtsstaatlicher Prinzipien nicht
in Betracht. Und eine völlige Besitzlosigkeit, auch auf freiwilliger Basis, wäre für eine Religionsgemeinschaft,
die ihre Botschaft verbreiten will, nicht zweckmäßig. Die Gemeinschaft muss schließlich finanzielll
auch handlungsfähig bleiben, um Mission und Wohlfahrt auch ausüben zu können. Daraus rechtfertigt sich
der Besitz zahlloser Kunstschätze und umfangreicher Grundbesitz genauso wenig, wie sich die Kreuzzüge
aus Mt 28,19 begründen lassen. Aber ganz ohne wäre halt das Kind mit dem Bad ausgeschüttet. Wie machen
wir das jetzt konkret mit der Spende. So dass jeder es hier posten kann, ohne seine Identität preiszugeben?
#18 Rechercheur 11:22:31 | Montag, 23. August 2010
Lieber Sycamore man mit gutem Beispiel vorangehen soll Das fällt ja nun doch etwas zu kurz. Die Kirche
beruft sich ausdrücklich auf die Worte Jesu, wie sie im NT niedergelegt sind. Und da (Mt 19,21) wird
der Maßstab für sie selbst gesetzt, auch für die Kirche selbst. Haralds hat sich (jedenfalls in seinen
Beiträgen soweit ich sie überflogen habe) solchen ethischen Anforderungen nicht unterworfen. Allerdings
täten wir alle gut daran. Lassen Sie uns damit beginnen, dass wir alle heute einen erkennbaren Betrag
für die Flutopfer Pakistan spenden.
#33 Rechercheur 21:53:25 | Sonntag, 22. August 2010
@Mary Cruz Die Ausdrucksweisen der vollen körperlichen Hingabe in der Ehe sind mannigfaltig. Die Eheleute
müssen die Formen suchen, die ihrer konkreten Lebenssituation und ihrer körperlichen und seelischen
Befindlichkeit angemessen sind. Für die Gestaltung und Ausformung der sexuellen Beziehungen können alle
jene na-türlichen Handlungen als gut und richtig angesehen werden, die der Eigenart der beiden Partner
entsprechen und in gegenseitiger Achtung, Rücksichtnahme und Liebe geschehen. Eheliche Liebe in ihren
körperlichen Ausdrucksformen muß in Geduld miteinander gelernt werden. Das Bemühen, einander glücklich
zu machen, darf nie aufhören. Was man in Abschnitt 2.2 des Beschlusses der Würzburger Synode zu Ehe
und Famile lesen kann, sollte sich manch einer hier hinter die Ohren schreiben. Ja, Anfang der 70er Jahre
hätte man es in der Hand gehabt, sich eine wahrhaft fortschrittliche und zukunftsfähige Satzung zu geben…
#90 Rechercheur 22:47:17 | Freitag, 20. August 2010
Lieber Sycamore wir sind schon längst zusammen in der Liebe und Freundschaft mit Jesus Christus. Und
dies ist schließlich was zählt. Ein schönes Wort zum Abschluß der Woche. Haben Sie eine gute Nacht!
#80 Rechercheur 21:34:19 | Donnerstag, 19. August 2010
Lieber Sycamore irgendwie kommen wir am Schluß dann doch zusammen. Lassen Sie mich Ihnen also für heute
eine gute Nacht wünschen. Und ich notiere mir hier, dass ich unbedingt einmal eine Tridentinische Messe
besuchen muss… ruhrgebietler. Der also. Ich hatte mich schon gewundert…
#78 Rechercheur 20:04:18 | Donnerstag, 19. August 2010
Lieber Sycamore Alles was Sie sagen gehe ich mit. Aber auf meine beiden Punkte sind Sie nicht eingegangen.
1. Der Herr hat nicht angewiesen, den Apparat in Reichtum zu halten und Prachtbauten zu errichten, und
300qm-Wohnungen für Bischöfe im Ruhestand. Mt 19,21 weist hier eigentlich einen anderen Weg, meinen
Sie nicht? Und bei Kreuzzügen hätte er sich sicher eher eine scharfe Zuge in seinem Namen gewünscht,
denn ein scharfes Schwert. 2. Dass rums hier die aufgelisteten Nebensächlichkeiten zu Grundsatzfragen
der Christenheit erhebt, bleibt bezeichnenderweise ohne Nachweis. Aber es würde mich schon interessieren,
warum er sie für so wichtig hält. Noch mehr aber würde mich interessieren, warum Sie ihnen offenbar
eine große Bedeutung zuweisen. Nehmen Sie als Beispiel die Messe: Feste Formen geben schwachen Menschen
Halt. Aber für die Anwesenheit des Herrn ist eben gerade nicht die Form Bedingung, sondern eben dass
sich Menschen in seinem Geiste treffen (Mt 18,20). Er ist mitten unter uns, und nicht etwa gegenwärtig
in Gestalt des Priesters oder des Opfers, wie SC 7 suggerieren will. Und schauen Sie einen amerikanischen
Fernsehgottesdienst an: nicht wirklich in der klassischen Form, aber da treffen sich Leute in seinem Namen.
Mt 18,20. Punkt. logischgesehen, Ihr historisch-kritischer Ansatz ist begrüßenswert, aber Ihre Sichtweise
ist einseitig. So einfach können Sie es sich nicht machen. Zu wenig Platz hier, leider, um detailliert
Stellung zu nehmen…
#73 Rechercheur 23:58:31 | Mittwoch, 18. August 2010
Lieber Sycamore Mt 16, 18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine
Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle sollen sie nicht überwältigen. 19 Ich will dir die Schlüssel
des Himmelreichs geben: Alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles,
was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel gelöst sein. Natürlich widerspricht das nicht Mt
18,20. Und es begründet, mit vielem anderen, das wir in LG zitiert finden, auch einen Missionsauftrag,
dem man so oder so gegenüberstehen kann. Und selbstverständlich kann man diesen nur im Rahmen gewisser
Strukturen umsetzen. Ich rede keiner Beliebigkeit das Wort, aber Mt 16,18 begründet nicht dies www.heiligenlexikon.de/Glossar/Kreuzzug.htm,
das view.stern.de/…erspaltz-918702.html oder de.wikipedia.org/…antinische_Schenkung jenes de.wikipedia.org/…Tridentinische_Messe.
Und vor allem begründet es keinen Auftrag, sich verbal die Schädel einzuschlagen über Randfragen wie
Alte Messe, Zölibat, Frauenordination, Schwulenehe usw. Bezügliche einer Grudsatzdiakussion in 1500
Zeichen stimme ich Ihnen zu. Und ich glaube auch nicht, dass ich sie führen will. Aber, ganz ohne auf
Krawall gebürstet zu sein, werde ich nicht aufhören, auf diese (unwiderlegten) Misstände, nein: Perversionen,
hinzuweisen. Wenn ich nicht durch Zeugnisse der Schrift und klare Vernunftgründe überzeugt werde,…
#71 Rechercheur 20:35:28 | Mittwoch, 18. August 2010
Lieber Sycamore In der Tat habe ich habe die ruhigen Morgenstunden dazu genutzt, LG noch einmal zu überfliegen,
und dabei an mir vorbeiziehen zu lassen, wie das Konzil stillschweigend jedes „gehet hinaus und verkündet
die Botschaft“ auf „gründet eine Organisation“ ummünzt. Je öfter man es liest, desto weniger wird es.
Und am Schluss bleibt nicht mehr als Mt 16,18 (der ja geflissentlich in Mt und Lk fehlt). Und Sie, lieber
Sycamore, wissen genau, dass ich damit Recht habe. Denn sonst müssten Sie sich nicht ins Persönliche
flüchten. Wie übrigens auch rums, der sich der Tatsachen ebenfalls nicht erwehren kann und sich einfach
nur rüder ausdrückt. Ich will Ihnen ja Ihre Kirche gar nicht nehmen. Und neben vielen Schurkereien hat
sie ja auch zur Kultur des Abendlandes beigetragen. Aber die machtbeflissene Organisiertheit ist es doch
gerade, die Themen wie Alte Messe, Zölibat, Frauenordination, Schwulenehe usw. überhaupt in den (unverdienten)
Mittelpunkt rückt, wo sie den wichtigen Themen des neuen Bundes die Luft nimmt. Und +.net ist doch das
beste Beispiel: Wieviel wird hier über Christus geredet und wieviel über dieses unwichtige Beiwerk?
PS: für rums kann ich auch gerne mal LG sezieren :)%
#68 Rechercheur 08:08:24 | Mittwoch, 18. August 2010
@rums Da Sie den Inhalt meines letzten Beitrages offenbar leider nicht nachvollziehen konnte, hier noch
einmal die Kernpunkte für Sie zusammengefasst: Gemeinde des Gottesvolks, das sich um Jesus sammelt –->
gut (wobei Sie „Gottesvolk“ ja sicher nicht im ursprünglichen Sinne de.wikipedia.org/wiki/Israeliten
meinen) der in der Welt gegründeten Kirche als solcher zugesprochen –-> nicht nachvollziehbar www.vatican.va/…umen-gentium_ge.html
Amtskirche, die die Botschaft zum eigenen Macht- und Reichtumsgewinn instrumentalisiert –-> böse Ihre
persönliche Häme gegenüber Ihrem Nächsten –-> wider die Botschaft des Sohnes
#66 Rechercheur 06:27:26 | Mittwoch, 18. August 2010
Lieber Sycamore Oh, ich glaube, das haben Sie in den falschen Hals bekommen. Ich finde nicht Ihre Ausführungen
zu dürftig. Nein, ich bin ihnen, wie gesagt, mit Interesse gefolgt. Was ich dürftig finde, ist die Begründung
der Kirche aus Mt 16,18. Und Lumen Gentium www.vatican.va/…umen-gentium_ge.html ist der Beweis dafür.
Die komplette Bankrotterklärung dieser Begründung. Der Herr trägt seinen Jüngern auf, sein Wort weiterzugeben,
in die Welt hinaus zu tragen. Er redet, selbst in dem durch die frühe Kirche hinreichend gekneteten Text
der Schrift, niemals davon, eine pompöse und mächtige Amtskirche zu gründen! Auf so wackligem Fundament
wird jedoch eine Amtskirche installiert, die sich durch geschickte machterhaltende Maßnahmen, sozusagen
sozialdarwinistisch, unter den Strömungen des frühen Christentums durchsetzt. Die Ausartungen eben jener
Amtskirche im Detail auszubreiten erspare ich mir wegen des engen Textfeldes und zugunsten meines Blutdruckes.
Und die Traditionen dieser Kirche werden zu etwas erhoben, um das es sich zu streiten lohnt? Alte Messe,
Zölibat, Frauenordination, Schwulenehe – all die heißen Themen hier: alles Nebensache! Die Botschaft
des Herrn: hinweggeweht. Vom Sturm im Wasserglas! Dass die hiesigen Goldengel, Senatssekretäre, gar der
selbsterklärte Pontifex das nicht verstehen, ist klar. Aber dass auch Sie, lieber Sycamore, der Sie mir
den Beginn des Römerbriefes mit so glühenden Worten auseinandergesetzt haben, sich davon mitreissen
lassen, entlässt mich enttäuscht in diesen Tag.
#64 Rechercheur 21:44:28 | Dienstag, 17. August 2010
Lieber Sycamore Um dieses großes Werk zu verwirklichen, ist Christus seiner Kirche immerdar gegenwärtig,
besonders in den liturgischen Handlungen Sobald mindestens drei… Nein, ich will weder Sie, noch das
Konzil auf den Arm nehmen. Ich habe Ihre Ausführungen mit großem Interesse gelesen. Und so folgerichtig
sie sind, so sehr habe ich ein Problem damit. …wie Gott von uns geehrt werden will. Wie wir es herausfinden
können? Es gibt ja die Scriptura, die Traditio und das Magisterium der Kirche Jesu Nun, die Begründung
der Kirche nur aus Mt 16,18 erscheint mir doch sehr dünn. Zumal sie bei Mk und Lk fehlt. Demgegenüber
steht das wunderbare Versprechen Mt 18,20 oder auch Lk 18,17. Das will mir doch ganz anders klingen, jedenfalls
keinen Anlass geben zu verbitterten Diskussionen über Details einer Gottesdienstordnung. Wenn Sie von
der Verbindlichkeit von Tradition und Lehre reden, dann erscheint es mir, dass diese Kirche eine ganze
Menge festgelegt hat, dessen Begründung aus den Buchstaben der Schrift doch sehr abenteuerlich, und mitunter
auch ganz gegen den Geist, erscheint. Ihre Liste liest sich wie das who-is-who davon: … petrinische
Amt … geweihte Priestertum … exklusive Beziehung, als Braut … verbindlichen Inhalten … Und wer
hat das denn eigentlich festgelegt? Oder auch: qui bono? Schade eigentlich, dass dieses Eingabefeld schon
wieder voll ist
#55 Rechercheur 23:13:57 | Montag, 16. August 2010
Lieber Sycamore Wenn einer sich äußert, der keinen Plan hat, dann juckt einem die Feder. Auch mir kein
unbekanntes Phänomen. Nein, meine Frage geht in eine andere Richtung: Sollten wir nicht Christus lieben
und sein Wort auf uns wirken lassen und danach leben? Braucht es dazu „traditionelle“ Formen? Und muss
alles andere „schlecht“ oder „falsch“ sein? Ist es nicht gut, wenn sich Menschen zusammenfinden und beten?
Wenn sie einen Gottesdienst feiern, gerade so, wie es für sie richtig ist? Eben im alten oder im neuen
Ritus, oder vielleicht so wie die amerikanischen Kirchen, die so gern im Fernsehen senden, oder sonstwie.
Ist es Pharisäertum, wie sonst so oft, wenn das Wort zu wörtlich genommen wird, hier Mt 18,20 einfach
so zu nehmen, wie es da steht? Und wenn, wie Sie schreiben, einer das Geliebte verunstaltet, und das Geliebte
ist hier die bloße Form und Ausgestaltung des Gottesdienstes… verzeihen Sie mir die Frage… lieben
Sie dann nicht vielleicht das Falsche? Natürlich gibt die Tradition und immergleiche Form auch einen
Halt, aber es darf doch auch wieder nicht zum Selbstzweck werden.
#52 Rechercheur 20:21:48 | Montag, 16. August 2010
Lieber Sycamore Dass Antek hier bestimmt, wer in die Hölle kommt oder nicht, daran hab ich mich ja schon
gewöhnt. Aber was sich mir nicht wirklich erschließt, ist warum irgendwelche banalen Details aus dem
von Menschen gemachten Kult irgendeine Wichtigkeit haben, so dass sie es wert sind, sich hier zu eschoffieren.
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18,20) Ob tridentisch,
fröhlich, mit Trommeln oder still zusammen betend.
#160 Rechercheur 23:21:24 | Sonntag, 15. August 2010
Der Vollgas Verstehe mich nicht falsch, sie werden dem Satan übergeben. Die religiösen Gemeinschaften?
Nein, ich denke soo schlimm ist es doch heutzutage auch wieder nicht mehr…
#156 Rechercheur 23:17:35 | Sonntag, 15. August 2010
Die Fundamente… Die Forderung nach verheirateten Priestern … rüttelt allerdings an den Fundamenten
der Kirche. An denen der Kirche wohl. Nicht jedoch am Geist des Evangeliums. Und noch nicht einmal an
den Worten der Schrift (1. Tim 3,2). Beschämend, dass die Gesundungsimpulse aus Laienkreisen kommen müssen.
angel1405: Danke der Nachfrage, leider kein Urlaub, aber es gibt manchmal wichtigeres als +.net. Gute
Nacht und liebe Grüße! Romulus: Wenn Sie das festlegen, dann wird es wohl sicherlich auch so umgesetzt
werden. Bin gespannt, wie Sie dem nächsten Papst Ihre Anweisungen übermitteln werden. Zu Ihrem Punkt
D: hier www.ekd.de/…teiger_eintritt.html gehts lang… Der Vollgas Auch im Angesicht vieler Verfehlungen
religiöser Gemeinschaften ist das Mittel der Gewalt grundsätzlich zu verurteilen.
#21 Rechercheur 22:47:19 | Sonntag, 15. August 2010
Botschafter Wem alles jenseits Eva Hermann und Pedro Regis als „anti-kathlische Seiten“ versteht, von
dem kann man wohl keine konstruktiven Beiträger zur Diskussion erwarten. Doch auch so hätte mich interessiert,
was Sie uns mit Ihrem Beitrag sagen wollwn…
#19 Rechercheur 20:07:12 | Sonntag, 15. August 2010
Wollen wir ein bisschen über die Begründung der Sendung der kaholischen Kirche diskutieren? Dann können
Sie sich aber schonmal jahreszeituntypisch warm anziehen, Erni.J
#513 Rechercheur 07:27:28 | Montag, 9. August 2010
Del gloße Filosof Edmund Stoibel splicht zu uns: „Wel fül alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!“
Und del weise Lehlel Konfusius gab uns schon vol langel Zeit mit auf den Weg: „Wel Menschen beulteilt,
hüte sich vol billigem Tadel und vor billigem Lob.“ Wil müssen also nicht fül alles offen sein, abel
velstehen und dann diffelenzilt ulteilen. Haben Sie einen Splachfehlel?
#511 Rechercheur 01:08:32 | Montag, 9. August 2010
Lieber fun-chris, herzlichen Dank für diesen Beitrag, mit dem Sie die Diskussion ein gewaltiges Stück
weitergebracht haben. Leider zurück in Richtung Pauschalität und Undifferenziertheit, aber jedenfalls
können Sie heute befriedigt zu Bett gehen und von sich sagen: Ich habe etwas bewegt. Schwuler: Bisher
habe ich in allen Fällen, die mir persönlich bekannt geworden sind, erlebt, dass die sog. „offenen Beziehungen“
Heterosexueller bald Geschichte waren, wurde die Offenheit auch gelebt. Mir ist auch kein Fall von Kinderwunsch
(schon gar nicht Adoptionswille) bekannt bei Pärchen von denen ich weiß, dass sie Swingerclubs nutzen.
Das erstaunt mich jetzt sehr, dass Sie das für Homosexuelle so selbstverständlich positionieren. Aber
man lernt ja nie aus…
#508 Rechercheur 21:01:04 | Sonntag, 8. August 2010
Schwuler Freut mich, dass Sie ihren Spaß hatten Aber vielleicht auch noch einmal die Frage an Sie: Können
Sie sich vorstellen, bwz gibt es das in Ihrem Erfahrunsgkreis, dass ein Besucher einer solchen Veranstaltung
zu Hause eine ansonsten eheähnliche Beziehung führt bzw. ein Kind adoptieren möchte?
#506 Rechercheur 22:35:18 | Samstag, 7. August 2010
Rudolf25 Sie bestätigen mein Vorurteil Ja, so hab ich mir das vorgestellt: Die kleinsten Splittergruppen
machen natürlich ordentlich Wind und hier wird dann (genauso natürlich) darauf eingestiegen und „der
Schwule als solcher“ natürlich nicht differenziert betrachtet. Heraus kommt dann nicht nur die übliche
Schwulenhetze, sondern eben auch die unsachgemäße Verkettung mit dem Wunsch nach eheähnlicher Gemeinschaft,
wodurch diese wunschgemäß kompromittiert wird Und ja, Vielen Dank für Ihre Antwort! Ich hoffe, dass
sich noch der eine oder andere mit weiteren Erfahrungen zu Wort meldet.
#504 Rechercheur 10:26:15 | Samstag, 7. August 2010
Rudolf25 Details sind vielleicht auch gar nicht so interessant. Man muss sich ja nicht in allem suhlen.
Aber vielleicht können Sie meine Fragen aus Ihrer Erfahrung beantworten?
#501 Rechercheur 04:43:26 | Samstag, 7. August 2010
Schwuler II Natürlich gibt es solche „Märkte“. Es gibt ja auch Swingerclubs. Nicht jedermanns Sache,
und in dieser Ausprägung sicher auch Teil eines kollektiv überzogenen Kompensationsverhaltens nach Jahrhunderten
der Unterdrückung. Sowas ist, egal ob unter Männern oder gemischt, auch jenseits jeglichen Radikalchristentums
ganz einfach Unzucht. Ob Sie das ausprobieren müssen, lieber Schwuler, oder nicht, bleibt Ihnen überlassen.
Ich frage mich, nein Sie, lieber etwas anderes: Eben noch in der Homo-Hölle gewesen, setzen sie alles
daran, für sich und einen ihrer Unzuchtspartner das Recht auf Eheschließung zu fordern. Oder sie denken
darüber nach, ein Kind zu adoptieren. Ich hätte jetzt eher erwartet, dass es die monogamer lebenden
Homosexuellen sind, die heiraten oder adoptieren wollen. Und das die potentiellen Besucher solcher Veranstaltungen
eher eine kleine, isolierte Gruppe unter den Schwulen sind. Überlappungen würden mich überrraschen.
Ein Bericht, den ich neulich las, ließ mich auch in dem Eindruck zurück, dass diese „Märkte“ eher klein
bis winzig sind, gemessen an dem Anteil Homosexueller in der Gesamtbevölkerung. Auch bei den Heterosexuellen
sind ja die Paare, die „offene Beziehungen“ wirklich derartig pflegen eher die Ausnahme und gesellschaftlich,
jedenfalls in der Bezoehung, nicht integriert. Gibt es irgendwas handfestes darüber? Wie sind Ihre Erfahrungen?
Oder die der anderen Homosexuellen hier im Forum? und janine hat ja wohl echt ein Problem…
#231 Rechercheur 20:34:35 | Freitag, 6. August 2010
Mein guter Sycamore jetzt machen Sie mich doch wirklich neugierig. Auch wenn wir mitunter unterschiedlicher
Meinung sind, waren Ihre Beiträge immer diskutierbar, anregend und… ja… bildend. Deswegen ist das
Buch in Amazon eben gerade in einem zweiten Browserfenster offen und wenn es das morgen immer noch ist,
werde ich auf „bestellen“ drücken. Ich wünsche Ihnen natürlich auch ein schönes Wochenende, hoffe
aber doch, dass wir uns noch lesen werden.
#229 Rechercheur 19:19:32 | Freitag, 6. August 2010
Lieber Sycamore Alles schön und gut, aber um ein Urteil über ein Buch zu fällen, bleibt uns die Lektüre
desselben nicht erspart. Nun, Sie wissen, dass ich gerne den Dingen nachgehe, bevor ich bereit bin, auf
ihnen als gesicherte Erkenntnisse aufzubauen. Aber ich habe nicht wirklich Lust, bei einem reputationsfreien
Autor quasi jeden Satz nachrecherchieren zu müssen. Zumal ich keinen Zugang zu den Geheimarchiven des
Vatikan habe. Da suche ich mir lieber vertrauenerweckende Autoren aus. Und so wird gerade dieses Buch
in meinem Bücherschrank wohl auf Dauer fehlen. Aber sollte wider Erwrten doch etwas sinnvolles drinstehen,
dann wird es unzweifelhaft hier oder woanders erwähnt und geprüft werden. Ich bin bereit…
#210 Rechercheur 06:16:35 | Freitag, 6. August 2010
Lieber Sycamore (23:23) S.: Aber der Ertrag des Buches von Hesemann Wer ist denn eigentlich dieser Herr
Hesemann? Was kann man von seinen Aussage erwaten? 1. Der Verlag der angesprochenen Veröffentlichung
ist zu 100% in Kirchenhand. 2. Hesemann ist offenbar anerkannt kirchennah (Audienzen bei B.XVI usw) und
wird von dort gefördert 3. Eine Argumentation in einem seiner Bücher (Kreuzinschrift) beruht offenbar
darauf, dass der C14-Methode zur Altersbestimmung nict nur im Detail, sondern größenordnungsmäßig
nicht zu vertrauen sei. 4. Hesemann hat sich überhaupt ausführlich mit sog. „grenzwissenschaftlichen
Themen“ auseinandergesetzt: UFO-Abstürze, Kornkreise, Kennedy-Attentat usw. Nicht wirklich die Themen,
mit denen ein seriöser Autor die Basis für seine Reputation legt. Schon eine beiläufige Recherche über
den Autor ergibt also eine Reihe von Indizien, die zur Wachsamkeit bei der Lektüre seiner Behauptungen
und speziell seiner kirchenfreundlichen Behauptungen gemahnen. S.: Die Frage nach dem Code können Sie
direkt an den Verfasser stellen Eine Aussage „Hesemann hat klare Hinweise gefunden“ ist nach dem oben
gesagten keinesfalls beweiskräftig. Warum sollte ich als Leser auch noch nachfroschen müssen, was genau
dieser Autor gefunden haben will? S.: es sei denn ein ausgewiesener Historiker sich unter ihnen befindet
Nun, eine reine Wiedergabe der Behauptung hätte mir gereicht. Dazu bedarf es lediglich eines Lesers des
Buches. Ein „ausgewieseser“ Historiker ist der Autor ja offenbar selber nicht.
#60 Rechercheur 22:28:42 | Donnerstag, 5. August 2010
Ich bekomme ja sicher wieder keine Antwort, aber das möchte ich doch genauer wissen: Hesemann hat klare
Hinweise dafür gefunden, daß die Visa für ungetaufte Juden bestimmt waren und daß die Begriffe „konvertierte
Juden“ und „nicht-arische Katholiken“ Tarnbezeichnungen waren. Welche Hinweise sollen das denn sein? Die
„Codeworte“ hören sich für den unbedarften Leser eher so an, als dürften auch die Bischöfe ihre „verborgene
Bedeutung“ nur dann erkannt haben, wenn Sie aus eigener Kraft genügend Mut hatten, sich gegen die alte
christliche Tradition zu wenden. Wobei Sycamore mit seiner Bemerkung natürlich recht hätte: was wäre
der Wert demonstrativer Opposition gehabt? Aber nur, wenn im Hintergrund aktiv gearbeitet worden wäre.
Dafür haben wir aber (noch) keine Belege gesehen.
#203 Rechercheur 08:04:20 | Donnerstag, 5. August 2010
Das Hohelied war doch eigentlich mehr von Salomon, oder? Und ich glaube nicht, dass es jemandem das Recht
gibt, andere Leute ohne erkennbaren Anlass der Lüge zu bezichtigen…
#200 Rechercheur 07:55:08 | Donnerstag, 5. August 2010
Komisch… bei Ihrem ersten Beitrag heute früh habe ich mich auch nicht gerade intellektuell überfordert
gefühlt. Anstatt angel1405 anzupöbeln sagen Sie mir lieber, wie man etwas in der Leserzeitung postet.
#198 Rechercheur 07:40:14 | Donnerstag, 5. August 2010
@Matthäus 10.2 Vermutlich kannst Du nichtmal alleine Wäschewaschen. Das hat sie auch nicht behauptet.
Sie hat aber berichtet, dass sie gerne für ihre Kinder bügelt. @alle Wie schreibt man eigentlich etwas
in der Leserzeitung?
#196 Rechercheur 06:44:59 | Donnerstag, 5. August 2010
Lieber Sycamore … These … daß die katholische Kirche die wahre Kirche Jesu Christi sei … Beweisführung …
Nun, so sieht es Mons. Pozzo www.fssp.org/de/pozzo2010.htm wohl leider nicht. Für ihn ist das keine These,
sondern ganz klar die Lehre und alle Abweichung dagegen ist sträflicher Relativismus und Bruch mit der
Tradition. Und so sieht es auch die Erklärung Dignitatis humanae www.vatican.va/…atis-humanae_ge.html:
Diese einzige wahre Religion, so glauben wir, ist verwirklicht in der katholischen, apostolischen Kirche,
die von Jesus dem Herrn den Auftrag erhalten hat, sie unter allen Menschen zu verbreiten. und zeichnet
denn die Religionsfreiheit auch vor allem als Freiheit gegenüber dem Staat. Da ist wenig von Beweisführung
zu erkennen. Wie auch, kann man doch nur auf die Äußerungen des eigenen Stifters zurückgreifen? Nein,
nein, das ist keine diskussions- und beweisbedürftige These, das ist der feste Glaube dieser Leute. Allein
der Versuch der Beweisführung wäre absurd. Der Islam tut, mit fast identisch derselben Begründung,
das gleiche und zack – hat man zwei Lehren, die sich wunderbar eigenen einen Grund dafür zu finden sich
gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Was ja denn auch ausgiebig getan wurde und wird. Eigentlich ein
Treppenwitz, dass gerade diese beiden Religionen die natürliche Selektion leugnen… Das es auch anders
geht, dass Religionen nicht die Legitimation für Unfrieden und Gewalt in sich tragen müsse, zeigen die
Religionen des Ostens und der Pastafarianismus de.wikipedia.org/…des_Spaghettimonster. schon klein,
dieses Eingabefeld…
#135 Rechercheur 22:35:50 | Mittwoch, 4. August 2010
Menschenwerk Da sieht man wieder, was Menschenwerk ist. Sycamore: www.fssp.org/de/pozzo2010.htm www.fssp.org/de/pozzo2010.htm
Das Konzil erklärt, dass die katholische Kirche die einzige Wahre ist? Ist das nicht per se gegenstandslos,
weil jeder de.wikipedia.org/…des_Spaghettimonster problemlos von sich das selbe behaupten kann?
#86 Rechercheur 21:28:11 | Mittwoch, 4. August 2010
angel1405 Hoffe, es ist Ihnen heute nicht zu langweilig und Sie bleiben auch noch ein bisschen ? Doppelfolge
Stargate – Atlantis. Da hat es +.net schwer. Aber wenn Goldengel seine/ihre Heilstheorie ausrollt…
und natürlich auch :(3 , liebe Freundin.
#65 Rechercheur 21:00:35 | Mittwoch, 4. August 2010
Hallo angel1405 ja ja, alles klar. Hatte nur gerade etwas anders zu tun. Irgendwie wurde es mir hier in
den letzten Tagen auch etwas langweilig… Aber jetzt gibt’s dank Antek: Die Idee eines liebenden Gottes
ist krankes Denken ja wieder was zu lachen. Da hat einer den Neuen Bund nicht mitgemacht. Wahnsinn. Ich
wusste, dass das mit der Bergpredigt zu komplex ist für die meisten hier, aber dass es mal einer zugibt
und offen ausspricht, das hätte ich nicht erwartet. Normalerweise kommt doch nur das ich-verstehe-die-Bergpredigt-sehr-gut-aber-Sie-nicht-Gepöbel.
#41 Rechercheur 20:21:19 | Mittwoch, 4. August 2010
Bitte um einen Beleg für genau diese Behauptung: Zugleich ist die Überzeugung schwächer geworden, daß
von den altliberal zersetzten deutschen Kirchen Antworten auf Sinnfragen zu erwarten sind. Ich kann mir
kaum vorstellen, dass Allensbach danach gefragt hat.
#84 Rechercheur 22:04:41 | Dienstag, 3. August 2010
Wollte einfach nur noch mal kurz vorbeischauen und Gute Nacht sagen. Also Gute Nacht, angel und kairos.
Dem christlichen Glauben braucht man hier ja nicht gute Nacht zu wünschen…
#5 Rechercheur 19:15:19 | Dienstag, 3. August 2010
Agnoli ist natürlich in keiner Weise erleuchtet (sonst würde er nicht von „Entführung“ reden), hat
aber in einem Punkt völlig recht: … Marc Dutroux: „Damals gab es keine angebohrten Gräber, keine Einbrüche
in das Königshaus. Auch das Parlament blieb unangetastet. Also viel Vorsicht und möglichst kein Lärm…“
Das war nicht gut. Daraus eine Brücke zur Konzilstheologie zu schlagen, um dann auf diese einzudreschen,
ist natürlich abwegig, aber in dem Punkt hat er recht: Das war nicht gut.
#87 Rechercheur 17:42:10 | Dienstag, 3. August 2010
Ich muss doch sehr bitten! Dienstag, 3. August 2010 15:27 Antek: @Muzzion ruft Halt sie den Rand, sie
schwule Islamistennutte. Wie kann man nur in zwei Worten drei offenkundig nicht durch die Äußerungen
des Vorredners motivierte Beleidigungen hineinpacken? Das ist zu komplex. Schauen Sie mal, das hier: Dienstag,
3. August 2010 16:56 kristall: quark!!!! ein warmer wie du ist!/ objektiv: ABARTIG!!!!/ also halt die
klappe! und geh! zum onkel doktor!!!! Das ist offene Monokausalität! So soll es sein.
#194 Rechercheur 23:17:13 | Sonntag, 1. August 2010
Brummi kein einziger religiöser Artikel Erst einmal herzlichen Glückwunsch! Mit der Lektüre von Du&Ich
haben Sie schonmal einen wichtigen ersten Schritt getan. Dass Sie religiöse Artikel vermissen müssen,
könnte etwas damit zu tun haben, dass die (ihrer Ansicht nach einzige) Kirche sich nicht wirklich um
die Anliegen der Homosexuellen bemüht. Oder hab ich was versäumt…?
#183 Rechercheur 23:10:14 | Sonntag, 1. August 2010
Hmmm… Der CSD ist doch genauso gestört, wie die Demo dagegen. Beides nur ein Zeichen dafür, dass Homosexualität
eben gerade nicht selbstverständlich gleichberechtigtes Recht ist, sondern noch der Betonung oder der
Bekämpfung bedarf. Beides ein Zeichen gesellschaftlicher Unreife. Aber das wird noch…
#158 Rechercheur 23:00:33 | Sonntag, 1. August 2010
Hat jemand… gestern abend den Gruselfilm gesehen? „Nebel“. Da war sehr gut herausgearbeitet, was „wenige“
bewirken können. Hat mich irgendwie ein bisschen an das hier erinnert…
#147 Rechercheur 22:55:32 | Sonntag, 1. August 2010
Irgendwie… fehlt mir die Heimmannschaft. Das droht hier noch zum Hausfrauenforum abzugleiten. Oh, eben
gerade im Spiegel TV: Pius-Bruderschaft, Eva Hermann und Glaubensfanatiker auf dem CSD.
#137 Rechercheur 22:49:38 | Sonntag, 1. August 2010
Otto, angel, Frau Luther Wozu bügeln? Ich habe mit großem Erfolg sechs Jahre lang einen absolut bügelfreien
Haushalt geführt. Völlig problemlos. Es ist nur etwas Mut zum Einstieg erforderlich. Und Einkaufsdisziplin…
#129 Rechercheur 22:45:36 | Sonntag, 1. August 2010
Lisibald Es tut mir leid, Sie enttäuschen zu müssen, aber mein Körper ist unbeschriftet, so wie Gott
Ihn schuf. Naja, vielleicht etwas mehr als Gott schuf, aber jedenfalls unbeschriftet.
#108 Rechercheur 22:30:50 | Sonntag, 1. August 2010
Schade Würgeengel, jetzt haben Sie sich verraten. Sie waren einer der besten Trolle hier. Und jetzt ist
es heraus. Bitter. Auf der Zielgeraden gestrauchelt. Dennoch herzlichen Dank für die Erheiterung, die
Sie uns geschenkt haben!
#85 Rechercheur 22:12:55 | Sonntag, 1. August 2010
Würgeengel In den letzten paar Minuten schrieben Sie sowohl „Jude bleibt Jude bleibt Jude“ als auch „Ich
bin als Katholik in keinster Weise ein Rassist“. Sollte das für Sie zusammenpassen, muss ich mr. cologne
zustimmen…
#72 Rechercheur 21:55:23 | Sonntag, 1. August 2010
Dr. Martin Luther King jr. war ein großer Mann, der immer für Gewaltlosigkeit und gegen Rassismus eingetreten
ist. Und seine Nichte ist … Verwandschaft. Alle Menschen sind vor Gott gleich? Leo Miles: Talmudknechte
Goldengel: Und die dummen Drecksweiber (die „Christen“ ha, ha, ha) vöglen mit jedem Narren und wenn die
dann hart rangenommen werden, wird rumgeheult. Elendiges Weiberpack – selbst schuld, wenn ihr jeden euren
Hurenarsch hinhält. Antipacelli: Die NPD ist die beste Partei, die Deutschland derzeit hat Würgeengel:
Gott ist der Gott der genetisch Gesunden, nicht der Gott von Mongoloiden und geistig Behinderten. r.ruhrgebietler:
über die herkunft der farbigen läßt sich nur spekulieren kristall: … jud … japs … türk … und
so weiter und so fort… Bin ich vor Gott gleich mit diesen da? Nein! Und einmal, diesmal, nur diese eine
Mal bin ich ganz sicher!
#320 Rechercheur 20:58:09 | Sonntag, 1. August 2010
Franziskus777 Dr. Alexander Kissler ein Meister des Wortes. Sie meinen also, er ist kein Meister des Geistes
(Denker), sondern nur einer des Wortes (Schwätzer). Nun gut. Aber dann könnte er uns doch wenigstens
das zeigen, oder…?
#252 Rechercheur 09:33:22 | Sonntag, 1. August 2010
Au weia… Goldengel: Nö. Einfach nö. Es mag eine Frage der sozialen Situation sein, wie sich die Beziehung
zwischen Trennungskind und Eltern entwickelt. Möglicherweise ist es auch auch signifikant abhängig von
der Gesellschaftsschicht. Und es täte gut, eine sachkundige Information dazu zu bekommen. Aber ein Gemeinplatz
wie der Ihre bringt die Diskussion nicht weiter. El Greco: Der von Ihnen verlinkte Artikel zeigt etwa
soviel Indizien für einen Zusammenhang zwischen Frau Wulff und dem ARTEMIS auf, wie Shakespeares Hamlet
Indizien für de unbestreitbaren Zusammenhang zwischen der Broilerindustrie und den Grundgesetzbeugungen
der Frau von der Layen liefert. Das Reich ist nie untergegangen. Das Heilige Römische Reich Deutscher
Nation erlosch am 6. August 1806 mit der Niederlegung der Reichskrone durch Kaiser Franz II. Schwuler:
Sie müssen allerdings zugeben, dass es geschmackvollere Tattos gibt…
#246 Rechercheur 08:52:15 | Sonntag, 1. August 2010
Die Kinder in der Familie Wulff erscheinen mir nicht gerade als Opfer oder als „entsorgt“. Und ich kann
mich sogar ohne Fett und Grossbuchstaben artikulieren…
#242 Rechercheur 08:32:55 | Sonntag, 1. August 2010
Über die Nächstenliebe Kebse ist eine veraltete, heute nur noch im Dialekt verwendete Bezeichnung für
eine Konkubine. Das Bürgertum des 19. Jahrhunderts, dem dieser Begriff zu derb erschien, sprach stattdessen
von einer Maitresse. In der Lutherschen Bibelübersetzung wurde „Kebse“ wertfrei und häufig für Nebenfrau
verwendet. Selbst wenn man eine Einstellung zur Ehe pflegt, wie sie vielleicht zur Zeitenwende noch ein
Fortschritt war, kann man seiner Meinung doch anders Ausdruck verleihen. Ja, der Geist von Vergebung und
Nächstenliebe, wie Christus ihn uns lehrte, durchweht dieses Forum…
#15 Rechercheur 22:36:34 | Donnerstag, 29. Juli 2010
@Pepe Gnade uns Gott, wenn solche Fundis an die Regierung kämen da sagen Sie was… Im Artikel steht
auch: Vorsitzenden der evangelischen Gemeinschaft in Deutschland Nicht nicht einmal bei so einem Anlass
können Sie sich diese pubertären Seitenhiebe verkneifen…
#135 Rechercheur 22:16:19 | Dienstag, 27. Juli 2010
kairos_03 Sie haben natürlich Recht. Allerdings sind mir unter allem, was mir gefährlich vorkommt im
Moment in dieser Republik, die Verbalerotiker hier noch die ungefährlichsten. klausvonjaus: Das mit dem
Punkt kann ja nun glücklicherweise entfallen. Vielen Dank bei dieser Gelegenheit an die Redaktion!
#118 Rechercheur 21:59:47 | Dienstag, 27. Juli 2010
(nur echt ohne den Punkt) angel1405, kairos_03: Aber ich bitte Sie, das ist doch nicht die Hölle hier.
Hier wird doch nur ein bischen rumgetrollt. Im täglichen Leben sind die Obertrolle bestimmt die Leute,
die nicht mal der Verkäuferin beim Bäcker in die Augen schauen können. Sonst müssten sie sich ja hier
nicht so austoben. klausvonjaus: Warum sehen Sie eigentlch überall Homos und Tunten? Das ist doch nicht
normal. Haben Sie ein Problem, über das Sie reden möchten?
#95 Rechercheur 21:40:17 | Dienstag, 27. Juli 2010
(nur echt ohne den Punkt) Einfalt: Sie haben ausführlich dargelegt, dass es viele Massenveranstaltungen
gibt. Ja, so ist das. Jede wirklich große Gruppe hat eben ihre großen Anlaufpunkte. Hier eine Loveparade,
dort die Wallfahrt nach Mekka, andernorten der Ostersegen, und manchmal einfach nur der Schlussverkauf.
Wo ist Ihr Punkt?
#74 Rechercheur 21:18:38 | Dienstag, 27. Juli 2010
(nur echt ohne den Punkt) angel1405: Einen wunderschönen guten Abend, lieber Engel. Bitte regen Sie sich
nicht wieder auf. Sie können doch so schön schreiben. Wetzen Sie doch einfach die Feder und fegen Sie
die Puddelausgiesser mit der Macht Ihres Scharfsinns hineg.
#70 Rechercheur 21:08:48 | Dienstag, 27. Juli 2010
(nur echt ohne den Punkt) Brummi: Wir haben Anstand. An Ihren jüngsten Eintragungen in der Rubrik „Humorvolles“
kann man das aber nicht erkennen… zum Artikel: Ein Vergleich des Versagens der Ordnungskräfte in Duisburg
mit den Exzessen auf Ameland? Das ist neuer Rekord. Kann Herr Droste sich über Pocher erheben, wenn er
selbst so etwas verzapft?
#297 Rechercheur 20:38:08 | Dienstag, 27. Juli 2010
@chico: Abgesehen davon, dass die LoveParade nichts satanisches an sich hat: könnten Sie mir bitte erläutern,
was hier jetzt wieder Ihr Homokram zu suchen hat? Sie haben sechs Beiträge geschrieben bisher und alle
drehen sich nur um das eine Thema: Homo, Homo, Homo,… Was müssen Sie denn da kompensieren?
#294 Rechercheur 18:06:47 | Dienstag, 27. Juli 2010
Brandenburgis völlig verfehlte, zudem überzogene Kritik am Klosterleben für bare Münze zu nehmen Welche
historischen Dokumente ziehen Sie denn heran, um sich ein unverfälschtes Bild von den damaligen Zuständen
zu machen? Ich wäre sehr an vertrauenswürdigen Quellen interessiert.
Zehn Mal muss der Artikel das Alter von Herrn Buschor erwähnen. (Falls es jemand überlesen hat: er ist
77 Jahre alt.) Es muss sehr schmerzen. Warum allerdings, erfahren wir nicht. Ist der „Pfr.“ nun altliberal,
neukonservativ oder was?
#14 Rechercheur 15:44:43 | Dienstag, 27. Juli 2010
Ernst von Zwiefalten Wir wissen nicht, ob Jesus verheiratet war Ob oder ob nicht, spielt auch keine Rolle.
Zu Zeiten Jesu lebte man in Naherwartung des jüngsten Gerichtes (1 Kor 7, 29). In diesem Zusammenhang
muss man Mat 19, 27ff. lesen. Wenn man damit rechnet, dass in wenigen Jahren Gericht gesessen wird, was
macht es dann noch für einen Sinn, sich an einen Ehepartner zu binden? Nachdem diese Naherwartung sich
als ungerechtfertigt herausgestellt hat, verliert die daraus begründete Ehelosigkeit der Priester an
theologischem Sinn. Im besten Sinn des Wortes hat sich dieser Brauch daher überlebt.
#19 Rechercheur 11:27:10 | Dienstag, 27. Juli 2010
Merkwürdig ist,… dass die Bewertung des Tatbestandes von „Gott sei Dank www.kreuz.net/article.11581.html“
am 23.7. zu „propagandistisch“ am 27.7. mutiert ist. Was denn nun?
@Für die Keuschheit Ich stelle nur Fragen. Offenbar treffende, sonst würden hier nicht so viele getroffen
aufheulen. Und was die anderen Journalisten angeht, da haben Sie schon einen Nerv getroffen: Ein paar
waren vor Ort. Das ging gerade noch so. Die pathetische Berichterstattung der anderen hat mich angewidert.
Perle der Wahrheit Gott schenke Ihnen viel Mut, um weiterhin unbeirrt die Wahrheit zu sagen! Gott schenke
ihr den Mut, sich nur zu den Themen zu äußern, von denen sie Ahnung hat. Aber da Sie ja auch über wahr
und unwahr richten, auch an Sie die Frage: Waren Sie dabei? Woher beziehen Sie ihr Wissen? Haben Sie auch
Fernsehen geschaut? Oder ist es ganz einfach nur die Angst vor dem Anderen?
Lieber Goldengel Genügen Ihnen nicht die 19 unschuldigen Opfer dieser Schandparade? Im Artikel gehören
die Opfer zu einer „Zusammenrottung von Alkohol-, Drogen- und Sexsüchtigen“, die gerade an „einer riesigen
Drogen-Alkohol und Sexorgie“ teilnahmen,„manche fast völlig nackt“ und „extra gekommen, um so richtig
die Sau raus zu lassen“ und sie ließen „die letzten Anstandsrnormen feiernd und tanzend einstürzen“.
Und jetzt sind es plötzlich unschuldige Opfer? Aber ob unschuldig oder nicht, spielt ja auch keine Rolle,
wenn wir der Frage der Sachkunde der Autorin nachgehen. Frau Herman hat Ihre Sachkenntnis nach eigenen
Angaben erworben, indem sie der „Berichterstattung am Samstagabend über mehrere Stunden im Fernsehen
gefolgt“ ist. Wow. Ich neige demütig mein Haupt vor so viel Kompetenz. Damit ordnet sich Frau Herman
wahrhaftig unter die Kopryphäen des Faches ein. Ein Höhepunkt wird erreicht, wenn Frau Herman die Inkompetenz
der Veranstalter durch „ganz andere Mächte“ decken lässt, die „eingriffen, um dem schamlosen Treiben
endlich ein Ende zu setzen“. Und so erweist sie sich nicht nur als unvergleichlich sachkundig in den irdischen
Dingen, sondern vermittelt uns auch noch einen unschätzbaren Eindruck in höhere Sphären. Kein Wunder,
dass nur der Kopp-Verlag in Frage kommt, diesen tiefgehenden Erkenntnissen als Medium zu dienen, würdig
eingebettet zwischen 2012, Ufo-Sichtungen und Viagra für Afghanistan…
Umfangreiche Recherchen Frau Herman erklärt die Folgen… Frau Herman korrigiert den Bundespräsidenten…
Frau Herman kommentiert die Enthemmung… Frau Herman weist auf Agressionspotential hin… Woher nimmt
Frau Herman eigentlich die Sachkenntnis zu ihrer Beurteilung? War sie in Duisburg? Hat sie gesehen, über
was sie da urteilt? Ist sie eine anerkannte Frachfrau für die Organisation von Massenveranstaltungen?
Oder spricht da etwa Wissen aus zweiter Hand? Vorurteile gar? Fragen über Fragen. Weiß jemand etwas
Näheres?
Was ist denn… heute los? Es ist doch gar nicht mehr so heiss, eher kühl. Und trotzdem wird ein Müll
geschrieben, wie er sogar hier Seltenheitswert genießt. Hat hier irgendjemand mitbekommen, dass der Neue
Bund etwas mit Nächsteliebe und Vergebug zu tun hat? Und soweit ich ihn gelesen habe, hat auch Luther
das nicht wegreformiert. Also bitte… Inhaltlich bin ich bestürzt, nicht über die Ausfälligkeiten
des Artikels, sondern über die Tatsache, dass die Homo-Hetze nun auch die aufgeklärten Christen erreicht
hat.
#221 Rechercheur 21:20:45 | Sonntag, 25. Juli 2010
Lieber Sycamore ich danke Ihnen für diese Kommunikation und freue mich auf weiter Diskussionen. In der
Zwischenzeit wünsche ich Ihnen eine gesegnete Nachtruhe und eine gute Erholung!
#216 Rechercheur 21:00:29 | Sonntag, 25. Juli 2010
Sycamore Sie haben eine andere Perspektive als ich, aber Sie sind dabei, mich zu bekehren. Jedenfalls
in meiner Sicht von Röm 1. Das Bevölkerungsargument als Opportunität abzutun halte ich jedoch für
nicht stichheltig. Die Weisung des Herrn ist umgesetzt und die Menschheit macht sich den Planeten nicht
nur untertan, sondern verhurt die natürlichen Ressourcen. Nun halte ich Naturkatastrophen nicht für
eine Strafe Gottes, da ich das Göttliche nicht als Handwerker wahrnehme, aber das, was da gerade im Golf
von Mexiko vor sich geht, das kann einen doch auch nicht wirklich kalt lassen. Und wer einmal die Lebensbedingungen
in China oder Hongkong gesehen hat, der kommt doch auch nicht umhin, sich seine eigenen Gedanken zu machen,
oder? stupf
#212 Rechercheur 19:45:06 | Sonntag, 25. Juli 2010
Sycamore Es handelt sich eher um die Gesamtpalette moralischer Verworfenheit, darunter auch den Sexus.
Genau. Davon ausgerechnet die Homosexualität herauszugreifen, erscheint unangemessen. Aber ob einfache
monogame Beiziehung Unzucht ist, ist immer noch nicht geklärt. Bitte weiter. Es ist wirklich schön,
hier einmal ehrliche und empfundene Argumentation zu erleben unter all dem Pöbeln und Anfeinden! deswegen:
stupf. Sorry, war kurz raus.
#210 Rechercheur 18:13:53 | Sonntag, 25. Juli 2010
Sycamore Schreiben Sie weiter. Es ist sehr schön. Ehrlich, ich bin angetan von der Lektüre. Schade,
dass man in 1500 Zeichen kaum einen raumgreifenden Gedankengang unterbringen kann… Ah ja: unter vielen
Halbsätzen wird auch die Unzucht unter Männern gegeisselt. Nun, ist monogame Hinwendung zwischen zwei
Männern Unzucht? Ich bin gespannt. Und vergessen Sie bitte nicht das mit der Überbevölkerung…
#203 Rechercheur 11:18:28 | Sonntag, 25. Juli 2010
@DerRabe Na sooo schlimm ist Sycamore doch nun auch wieder nicht. Er versucht inzwischen doch wenigstens,
zu argumentieren. Dass das Argument mit Röm 1, 27 so schwach gerät, dafür kann er ja nichts. Aber vielleicht
kann er es ja noch ausbauen. Ich bin auf seine weiteren Gedanken gespannt.
#201 Rechercheur 09:52:01 | Sonntag, 25. Juli 2010
Sycamore Hey, Sie können ja (freilich nicht ohne weitere Angriffe und Beleidigungen) doch ansatzweise
argumentieren. Fein, ich bin gespannt. Die deutliche und entschiedene Ablehnung homosexueller Handlungen,
die der Apostel Paulus theologisch begründet Na dann zeigen Sie mir mal, wie Sie den Halbsatz aus Röm
1 zu einer theologisch begründeten deutlichen und entschiedenen Ablehnung aufpumpen wollen. Ansonsten:
stupf. War gerade beim Frühstück, daher so spät…
#199 Rechercheur 09:14:43 | Sonntag, 25. Juli 2010
Ein Spammer… Kreux.net: „neutrale Infos über kreuz.net“ Nein, leider nicht. Nur ein unkommentierter
Aufguss der wohlbekannten Äußerungen von Richard Williamson. aber ich habe wieder ein paar Zeilen, um
auf Sycamore zu antworten… Und, lieber Sycamore, wenn Sie ausgerechnet die Tugendlehre des Aristoteles
erwähnen: wie ist des denn damit? Sagt nicht Aristoteles gerade, dass die Tugend (gr. Arete, das „Gutsein“)
in der Mitte zwischen den Extremen zu suchen ist? Also weder frömmelndes Eifern, noch pfauenhafte Ausschweifung,
sondern in diesem Fall das treue Zusammenhalten mit einem festen Partner, gleich welchen Geschlechts.
Insofern besteht meinereits natürlich auch kein Anlass, jedenfalls nicht aus diesen Überlegungen heraus,
seine Tugendlehre in Zweifel zu ziehen. Umgekehrt interessiert mich Ihre Argumentation, das seid fruchtbar
und mehret euch (Gen 1,28) auch angesichts der heutigen Überbevölkerung mit all ihren negativen Folgen
aufrechtzuerhalten. Denn wir haben die Erde ja schon gefüllt und alles unterjocht, was sonst noch kreucht
und fleucht…
#197 Rechercheur 07:30:56 | Sonntag, 25. Juli 2010
Mein guter Sycamore … dürftig … nicht existent … Mit keinem Wort gehen Sie auf meine Argumentation
ein, finden wiederum nur Zuflucht in der Beleidigung. Bietet meine Argumentation wirklich soviel Angriffsfläche,
wie Sie behaupten? Dann nutzen Sie sie doch aus! Nur zu: weisen Sie mir die Lücken nach! Aber vergessen
wir nicht das Positive: An den bedauerlichen Phänomenen … habe ich mich nie beteiligt Ich bemerkte
mit Freude Ihre gemäßigte Wortwahl. Dennoch darf in einer Besprechung diese religiös begründete Hetze
natürlich nicht fehlen. Umgekehrt erwähnen Sie ja auch: wie sehr homosexuelle Interessenvertreter die
katholische Kirche bekämpfen Ja, da haben Sie einen Punkt: Die offen zur Schau getragene Homo-Hetze vorgeblicher
Kirchenanhänger ruft natürlich Gegenbewegungen hervor. Nehmen diese den Ton des Angriffs auf, sind sie
genauso ätzend, genauso unproduktiv. Der von Ihnen erwähnte Fall Buttiglione taugt allerdings als Beispiel
nicht, denn hier wurde wohl eher in die andere Richtung gehetzt. Und die Quittung bekam der Extremist
nicht von den Schwulen, sondern von der Demokratie, die hier (selten genug ist es) gezeigt hat, dass sie
funktioniert. Glücklicherweise ist die gegenseitige Ablehnung aber offenbar nicht systemisch inheränt,
wie Segnungen schwuler Paare und homosexuelle Gläubige zeigen. Die Synthese ist also, zumindest lokal,
durchaus möglich. Das lässt hoffen.
#190 Rechercheur 22:18:31 | Samstag, 24. Juli 2010
Nachtrag zur Antwort auf Sycamore Ich schrieb zwar nur: Und schon gar nicht rechtfertigt es das völlige
Austicken und Austoßen wüster Beleidigungen und Morddrohungen, wenn man sich dem Thema unvoreingenommen
nähern will. Aber ich meinte durchaus auch, dass es der Sache und der Betrachtung nicht dienlich sein
kann, wenn man sich gegenseitig als Höllenpriester, Deppen, Teufelsdiener, Kot und Kotze des Satans und
ähnliches bezeichnet. Dies widerspricht nicht nur den Forumsregeln, sondern auch dem Geist des Herrn,
den er uns in der Bergpredigt mit auf den Weg gegeben hat…
#180 Rechercheur 22:04:28 | Samstag, 24. Juli 2010
Antwort auf Sycamore (3/3) Allerdings ist bei der gegenwärtigen Bevölkerungsdichte ein weiteres fruchtbares
Mehren für das Gesamtsystem eher schädlich als nützlich und so könnte es sein, dass die Schwulen durchaus
etwas Gutes tun. In diesem Sinne muss man das Wort des Herrn (1.Mos 1,22), wenigstens im Bezug auf den
Menschen, noch einmal überdenken. B. Ausschweifungen wie den CSD kann ich auch nicht richtig nachvollziehen.
Ich bin aber bereit, sie als Kompensation für jahrhundertelange Unterdrückung mit einem Augenzwinkern
zu akzeptieren. Und sie im Sinne eines zusätzlichen Karnevals als willkommenes Fotomotiv anzunehmen.
Nun, lieber Sycamore, kann ich meine Überlegung (in Ihrem Sinne: leider) nicht „ohne Befund“ abschließen.
Aber das Resultat der Abwägungen rechtfertigt doch keinesfalls eine reflexartige Schwulenhetze. Und schon
gar nicht rechtfertigt es das völlige Austicken und Austoßen wüster Beleidigungen und Morddrohungen,
wenn man sich dem Thema unvoreingenommen nähern will. Vielmehr haben sich Indizien gezeigt, die es lohnend
erscheinen lassen, sich von überkommenen Denkmustern zu lösen und eine vorsichtige Neubewertung im Geiste
der Worte des Herrn zu versuchen. Oh, und nun verzeihen Sie mir, dass ich nicht auf jede in der Zwischenzeit
vorgetragene Hetze eingehe. Nur zum Beitrag von El Greco (21:54) möchte ich bemerken, dass nicht ich
mich auf die Natur berufen habe, sondern die Steilvorlage von Sycamore einfach nicht liegenlassen konnte.
Gottes Segen sei mit Ihnen.
#175 Rechercheur 21:53:00 | Samstag, 24. Juli 2010
Antwort auf Sycamore (2/3) Aber wenn wir schon den Römerbrief aufgeschlagen haben, dann lesen wir doch
einfach weiter. Etwa am Ende des 2. Kapitels. Was Paulus in Röm 2, 17-29 geschrieben hat, könnte der
Herr, würde er heute wiederkehren, der reich gewordenen Amtskirche entgegenschleudern und denen, die
hier glauben, den Willen des Herrn stets zu erkennen und doch andere beleidigen, verspotten, Häme über
ihnen ausgiessen, ja in einem Falle sogar Morddrohungen über ihnen ausschütten. 2) Die „die Gesetzmäßigkeiten
von Gott geschaffenen Natur“ Nun finden sich in Gottes lieber Schöpfung auch im per definitionem sündfreien
Tierreich manche homosexuellen Interaktionen. Das mögen Sie nun als Klischees abtun, widerlegen werden
Sie es allerdings nicht können. Ausserdem ist nicht alles, was Ochs und Esel fernliegt, gleich verderblich
und sündhaft. Klimaanlagen, ICEs und Internet sind der belebten Schöpfung ja nun auch nicht in die Wiege
gelegt und dennoch nutzen Sie sie ohne schlechtes Gewissen. Dennoch gebe ich Ihnen in zwei Punkten Recht:
A. Homosexualität ist im Sinne der Erhaltung der Art nicht „normal“. Und in diesem Sinne können wir
auch froh darüber sein. Allerdings … (Teil 3 nach dem nächsten Post)
#170 Rechercheur 21:35:24 | Samstag, 24. Juli 2010
Antwort auf Sycamore (1/3) Wenn ich selektiv alle Unsachlichkeiten überlese, bleiben aus dem was inzwischen
gepostet wurde zwei Punkte übrig: 1) 3.Mos 18, 22 und Röm 1, 27 Den Leviticus akzeptiere ich nicht als
Textstelle, denn dieser zählt eine ganze Reihe überholter Vorschriften auf. Oder essen Sie auch kein
Hasen- und Schweinefleisch (11,6-7)? Und feiern auch schön das Passahfest (23,5)? Und in diesem Sinne
hoffe ich, dass Goldengel und klausvonjaus wegen ihrer Flüche das nach 3.Mos 5,4-5 erforderliche Sündopfer
eines Muttertiers aus ihrer Herde dargebracht hat. Nein, da muss nachgelegt werden. Und Sie finden etwas
im Römerbrief. Nun, hier sprach der Judenchrist Paulus aus seinem kulturellen Hintergrund heraus, um
seine Mission der Römer zu rechtfertigen. Der Herr selbst ist freier mit den überkommenen Regeln umgegangen
(z.B. Mk 7). Aus diesem beiläufigen Übertrag aus dem AT jetzt die großartige Sünde herzureden, die
hier auf +.net täglich mehrere Hetzartikel und hunderte Kommentare rechtfertigt, ist genauso Pharisäertum,
wie den Alleinvertretungsanspruch der RKK aus dem berühmten Wort Jesu an Petrus herauszulesen. Wohlgemerkt
postuliere ich jetzt hier auch keine implizite Zustimmung des Herrn. Aber ein liebender monogamer Schwuler,
der die Gebote und die Bergpredigt achtet dürfte ihm lieber gewesen sein, als ein religiöser Eiferer,
der die Gebote und die Nächstenliebe über seinen Hass vergisst (Lk 11,39). (Teil 2, sobald jemand was
postet)
#114 Rechercheur 11:59:23 | Samstag, 24. Juli 2010
wer es nicht verstehen will… Schäfer: Falsche These… Nun, lieber Schäfer, will die katholische Kirche
dem Kirchenvolk etwa nicht aufzwingen, dass Homosexualität eine Sünde ist? Sogar die eigenen Priester
setzen sich darüber hinweg. Und, nach eigener Aussage, in nicht zu knapper Zahl. Ähnlich bei der Empfängnisverhütung,
wo sie einen großen Teil (auch sonst eher kirchenhöriger) Frauen in einen echten Gewissenskonflikt zwischen
gelebter Realität und kirchlicher Lehre stürzt. Und da wäre noch viel mehr aufzuzählen… Es gilt
zwar seit einigen Jahren „Niemand wird gezwungen in die katholische Kirche“, aber nach dem oben Gesagten
Leider noch nicht „Niemand wird gezwungen in der katholischen Kirche.“ Goldengel: Sie kämpfen gegen Christus –
gegen seine Wahrheit und kommen sich noch schlau dabei vor. Nein, ich kämpfe nur gegen die Arroganz derer,
die zu wissen was Recht ist, ohne den geringsten Beleg dafür angeben zu können. Und ich komme mir nicht
schlau vor, sondern stelle Ihnen demütig eine Frage, die Sie nicht beantworten können. Das wäre ihrerseits
nun auch Anlass für Demut und nicht Anlass, mit Beleidigungen um sich zu werfen. Ich bete auch für Sie.
Und jetzt erst Mal gesegnete Mahlzeit, ihr Lieben.
#106 Rechercheur 11:47:12 | Samstag, 24. Juli 2010
@Brandenburghis Das ist die … Lehre der Kirche Dass die Metzger kein Interesse daran haben, dass die
Kälber lesen lernen, haben wir ja durch die Geschichte gesehen. So war das mit dem selig sind die die
da geistlich arm sind aber nun auch wieder nicht gemeint. Dass der Großteil der Organisation eine feurige
Zeit erleben wird beim jüngsten Gericht, ist ja klar. Ich hoffe nur, dass die Kälber Gnade erfahren.
Wobei die Schrift schon klare Anhaltspunkte gibt, dass das ins Auge gehen kann. Ich bete für Sie…
#101 Rechercheur 11:24:14 | Samstag, 24. Juli 2010
Nun, aus dem was ich lese entnehme ich, dass keiner von Ihnen Schriftstellen oder andere Begründungen
dafür angeben kann, warum Homosexualität Sünde sein soll. Sycamore: Ich brauche keine Textstellen,
um den Geist Christi zu leben. Einige Verwirrte hier berufen sich aber auf eine Organisation, die behauptet
die Deutungshoheit über die Schrift zu haben und sich gerne aus pharisäerhaft interpretierten Schriftstellen
legitimiert. Schäfer: Der persönliche Glaube ist eine beweisfreie Zone. Aber wenn man, so wie die RKK,
Leuten etwas aufzwingen will, braucht man entweder Macht oder Argumente. Die Macht schwindet, und so wären
Argumente kein Fehler. Brandenburgis: So macht man sich selbst zum Deppen, verharrt im mittelalterlichen
Weltbild und lädt dunkle Herren zur Machtnahme ein. Merke: nur die allerdümmsten Kälber suchen ihren
Metzger selber. Goldengel: Christus ist auferstanden … es gibt genug Beweise … Ich hatte das nicht
in Zweifel gezogen. Wehe dem, der dem Gottessohn Spott entgegegenbringt Diese Drohung läuft deswegen
auch ins Leere. Ich habe nur eine ganz einfache Frage gestellt. Und zwar an Sie. Und Sie haben sich bisher
als vollkommen unfähig erwiesen, diese Frage zu beantworten. Nun hätte ich deswegen vielleicht Anlass,
Sie zu verspotten. Aber auch das tue ich nicht, da ich im Gegensatz zu Ihnen die Bergpredigt lebe und
sozusagen bauartbedingt keiner reflexartigen Hastiraden fähig bin.
Gockeline Sind Homosexuelle sehr schwache Leute?? Wenn man sich solche Hasstiraden anhören muss wie von
klusvonjaus, dann muss man wohl eher sehr stark sein als Schwuler… Immer noch keine Antworten?
vitrivius2010 Das ist es ja gerade, was ich herausfinden will. Bzw ich möchte sie darauf stoßen, dass
es lediglich einige wenige alttestamentarische Stellen sind, zwischen Schweinefleischverbot und Tieropfer,
auf die das zurückgeführt werden kann. Der Rest ist Menschenwerk und Machtspielchen. Abr schaun wir
mal, ob einer den Versuch unternimmt, seine Pöbeleien mit diskutierbaren Aussagen zu hinterlegen. Guten
Morgen übrigens an diesem trüben Regentag.
Lieber Goldengel Ihre Beleidigung ignorierend möchte ich darauf hinweisen, dass ich nicht danach gefragt
habe, WAS Sünde sei, sondern WARUM Homosexualität eine Sünde sein sollte. Ihre Reaktion interpretiere
ich als Eingeständnis, dass Sie die Frage nicht beantworten können. Liege ich da so ganz falsch?
Würgeengel Da würde noch was ganz anderes gespalten werden als die Kirche. Nämlich die Schädel der
neugeweihten „katholischen Priesterinnen“, von mir, mit einer Axt. Ankündigung einer Straftat? Oder nur
präpubertäres Imponiergehabe? Kriemhild Den Gläubigen sind solche Priester lieber, als die scheinheiligen
Apostel, die sich als frei von Sünde ausgeben und frömmeln! Welche Priester meinen Sie? Da offen schwul
sein angesichts solcher Würgeschäfchen ein nicht unbeträchtliches Risiko darstellt, kann es doch im
Moment nur schwule (leider keine lesbischen) Heimlichtuereien geben. Was mich wieder zu der bisher hier
unbeantworteten Frage bringt: Warum de.wiktionary.org/wiki/warum ist denn schwul sein eine Sünde? Und
beantworte jetzt bitte keiner die nicht gestellte Frage nach dem ob de.wiktionary.org/wiki/ob. Ich möchte
wissen, a) wie sich die Sündhaftigkeit des Schwulseins aus der Schrift (ohne Verwendung so archaischer
Textstellen wie dem Leviticus) begründen lässt und b) wie man heute noch rechtfertigen kann, eine so
mittelalterliche Einstellung nicht dahin zu entsorgen, wo sie hingehört: in den Orkus der Geschichte.
@Brummi Schwule enttarnen ist gut, aber Kinderschänderbeschützer enttarnen ist böse? Bitte helfen Sie
mir, diesen Gedankengang nachzuvollziehen. Morgen früh. Gute Nacht.
Statistik erklärte Carlo, daß 98 Prozent der ihm bekannten Priester Homoperverse seien. Wieviele andere
Priester kennt man denn so durchschnittlich als Priester? kreuz.net sollte hieraufklärerisch gegensteuern
udn die fehlenden Statistikdaten ergänzen!
Komisch, sonst zieht man hier doch eher drüber her, wenn Journalisten die Übeltaten von Geistlichen
aufdecken. Aber wenn es gar keine Übeltaten sind, dann ist es gut. Ich versteh die Logik nicht…
Wow, das ist seit langem der sinnvolltse Artikel hier. Auch wenn man natürlich nochmal den persönlichen
Allergiefilter drüberlegen muss, ist es der erste Artikel seit langem, in dem keine Verunglimpfungen,
keine Sektiererei und keine Verschwörungstheorien vorkommen. Nichts (Homo-) Sexuelles, keine Juden und
auch kein Mixa. Ist das nicht wunderbar? Und so schreitet der frischgebackene Diätetiker und Nichtraucher
zur abendlichen Buttermilch. Gesegnete Mahlzeit allerseits.
#199 Rechercheur 13:45:56 | Dienstag, 20. Juli 2010
Ich weise darauf hin, dass weder zur rassischen Zugehörigkeit Clarkes noch zum Artikelinhalt bisher seröse
Beweise vorgelegt wurden. @Erwachet zum Thema UFO-Entführungen: Es könnte sein, dass da ein paar Entführungsopfer
darunter sind, was die sich in reflexartiger Ablehnung äußernde tiefsitzende Angst vor allem Andersartigen
erklären würde. Bei Berücksichtigung der Perspektive der Ausserirdischen glaube ich das allerdings
nihcht wirklich, denn diese sind der Menschheit meist wohlgesonnen und hätten daher wohl auf die Wiederaussetzung
verzichtet.
#163 Rechercheur 06:25:56 | Dienstag, 20. Juli 2010
@Erwachet Anders als im Fall des hier angesprochenen Massengrabs gibt es aber Indizien für die Existenz
von UFOs und Channeling Nota bene: Die Heimmannschaft ist bisher den Nachweis seriöser Quellen für
die Behauptungen des Artikels schuldig geblieben…
Sag ich doch… Schwulenhetze ist so schön demaskierend. Es zeigt Ihre nicht überwundene anale Phase
und Ihre eigene unterdrückte Sexualität. Bei Juden und Muslimen zeigt sich nur die Angst vor dem Anderssein.
Das ist, psychologisch gesehen, viel weniger spannend.
Also ich muss sagen,… dass Ihr lustiger seid, wenn Ihr über die Schwulen herzieht, als wenn wieder
dieses Musel-Juden-Weltverschwörungsgesülze ausgepackt wird. Auch Jausenklaus ist da besser, soweit
man bei ihm da überhaupt von reden kann…
Guten Abend, lieber Engel. Da rufen Sie hier vergebens. Andere habe sich vor dem Geßlerhut verneigt,
hier muss es der Beichtstuhl sein. Aber eigentlich ist es ja auch egal, worüber man mit Pöbeleien um
sich wirft. Und das magische Wörtchen „schwul“ ist ja auch schon gefallen…
@Schäfer Bitte haben sie Verständnis dafür,daß ich mich hier nur zu wichtigen und ernst gemeinten
Fragen äußere. Zum Beispiel zur Authentizität der im Artikel verwendeten Informationen. Ach, lieber
Schäfer, Sie haben bestimmt eine seriöse Quelle anzubieten?
Constantin Vielleicht haben Sie eine seriöse Quelle oder irgendwelche Belege dafür, dass der Artikel
auf Tatsachen beruht? Da Sie sich so deutlich über die Schuldigen äußern, gehe ich davon aus. Lassen
Sie uns bitte an Ihren Informationsquellen teilhaben?
Ich bezweifle jetzt einfach mal… die Authentizität. Die wenigen Fundstellen im Internet sind ausschließlich
am rechtesten Rand des Spektrums angesiedelt und verzichten sämtlich auf seriöse Quellenangaben. Wenn
nicht deutlich nachgelegt (bzw. nach-be-legt) wird, kann man diesen Artikel wohl getrost in der Abteilung
Anatidae ablegen. Aber da sich Würgeengel, ruhrgebietler usw. der Sache ja sooo sicher sind, werden sie
bestimmt seriöse Belege für die Authentizität der Behauptungen des Artikels beibringen. Oder…?
Lycos Können Sie noch etwas anderes als tumbe Beleidigungen? Lesen Sie ein paar Beiträge tiefer die
Antworten auf Goldengels Fragen, bevor Sie sich ein Urteil bilden. Und beantworten Sie auch die an Sie
gestellten Fragen oder geben Sie zu, dass es Ihnen nicht möglich ist.
#514 Rechercheur 21:59:24 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lycos Ich bitte um Entschuldigung, da ich gerade in der Schrift las und ein paar Minuten nicht hier mitgelesen
habe. Goldi Ist es so lustig für Sie für das Reich des Antichristen zu kämpfen? WARUM tun Sie dies?
Respekt vor dem Andersdenkenden und -handelnden ist nicht die Saat des reichs des Antichristen. Ich habe
überhaupt kein Problem damit, dass Sie die Homosexualität für sich ablehnen. Ich habe aber ein Problem
damit, wie Sie hier herumeifern und andere Leute beleidigen. Ich kämpfe hier also nicht für das Reich
des Bösen, sondern für einen anständigen Umgang miteinander und einen reflektierten Gesprächsstil,
der auch einmal eine Nachfrage nach den eigenen Grundsätzen zulässt. WARUM Sie unbedingt gegen Gott
hier gewettert haben. Wenn Sie meine Beiträge sorgfältig durchlesen, werden sie feststellen, dass ich
mit keinem einzigen Satz gegen Gott gewettert habe. Sollten Sie einen anderen Eindruck gewinnen, dann
muss es sich um ein Missveständnis handeln. Bitte nennen Sie mir die Textstelle und ich werde das Missverständnis
ausräumen.
#507 Rechercheur 21:43:09 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lieber Brummi, „normal“ ist das natürlich nicht, denn die Norm ist in den meisten Gesellschaften die
Heterosexualität. Die Frage ist eher, wie man das nicht-Normale bewertet. Ist nicht-normal-sein, es im
einem Punkt nicht mit der Mehrheit halten, gleich pervers? Kirchgang zum Beispiel? Das macht auch nur
eine Minderheit. Pervers? Nein! Oder krank? Auch nicht. „Krankheit“ ist eine Störung des körperlichen
oder seelischen Wohlbefindens. Homosexualität erfüllt diese Bedingung wohl kaum. Ich fürchte, Ihre
Kategorien sind zu einseitig. Goldi Wer also nicht nach seinem Geist lebt, der zerstreut Wie wahr! Schauen
Sie in den Spiegel. Entspricht Ihr Auftreten in diesem Forum dem Geist des Herrn. Als Beurteilungsmaßstab
schlage ich Ihnen die bergpredigt vor.
#494 Rechercheur 21:30:48 | Sonntag, 18. Juli 2010
Goldi, ich wollte Brummi nur vor Augen halten, dass er hier gegen etwas nicht existentes eifert. Wenn
Sie ein Problem damit haben, dass Ihre Glaubensgemeinschaft mitunter auch homosexuellen Paaren den Segen
spendet, dann treten Sie halt aus. Lycos Ich verstehe ja, dass meine Frage Sie in die enge treibt. Aber
da brauchen Sie doch nicht gleich wie ein waidwundes Tier um sich zu beissen. Versuchen Sie doch einfach,
ein paar Gründe zu finden, warum Himosexualität eine Sünde sein soll. Oder ist das soooo schwierig?
#492 Rechercheur 21:25:20 | Sonntag, 18. Juli 2010
Nun, Goldengel… im Gegensatz zu den Schreihälsen hier im Forum recherchiere ich immer sorgfältig,
bevor ich eine Frage stelle. Im Gegensatz zu vielen anderen hier, unter anderem offenbar aich dem Autor
des Artikels und Brummi. Da Sie sich natürlich auch erst gründlich informieren, dürfte es Ihnen natürlich
nicht entgangen sein, dass es so etwas wie eine „Homo-Ehe“ gar nicht gibt. Was es allerdings gibt, sind
eingetragene Partnerschaften oder z.B. die Segnung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften. Ich wolle
Brummi lediglich vorsichtig und im Rahmen eines Lehrgesprächs dorthin führen.
#484 Rechercheur 21:19:12 | Sonntag, 18. Juli 2010
Brummi Ich fragte: Was konkret stört Sie denn eigentlich an der Möglichkeit, dass sich auch Homosexuelle
vor dem Gesetz zusammentun können? Sie antworteten: Ehe ist mann und Frau, dami Kinder gezeugt werden.
Was hat diese Antwort mit der Frage zu tun? Ist es etwa nur der Name „Ehe“, der Sie stört?
#481 Rechercheur 21:17:21 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lycos ihre Frage an mich betrachte ich als beantwortet Muss ich Ihnen wirklich den Unterschied zwischen
ob und warum erklären? Nun gut: „ob“ steht, wenn eine Aussage in Frage gestellt, angezweifelt wird oder
als ungewiss gilt. „warum“ leitet eine direkte und indirekte Frage nach dem Grund ein Können Sie nun,
in genauerer Kenntnis der Bedeutung dieser Wörter, meine Frage beantworten oder müsen Sie hier die endgültige
Bankrotterklärung abgeben?
#459 Rechercheur 20:53:20 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lycos Schauen sie in den Katechismus, dann wissen sie das Homosexualität Sünde ist Ich will nicht wissen,
dass bzw ob Homosexualität eine Sünde ist, sondern warum sie das Ihrer Ansicht nach ist.
#457 Rechercheur 20:51:08 | Sonntag, 18. Juli 2010
@Kiliian Komme mir heute, 16 Jahre danach, immer noch total bloed vor Da haben Sie schon einen Punkt.
Man muss dem aber zugutehalten, dass der Homosexualität jahrhundertelang mit der selben Agressivität
entgegengetreten wurde, wie es heute nur noch die Ewiggestrigen hier im Forum tun. Ich interpretiere dieses
Raushängenlassen allen schwulens eher als Kompensation nach dem Motto „schaut mal, wir sind wer“. Wäre
das endlich als völlig wurscht in der Gesellschaft angekommen, dass jeder sein Schwänzchen versteckt,
wo er will, dann würde das auch rasch nachlassen.
#448 Rechercheur 20:41:08 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lycos Nun denn abermals: a) Warum sollte Homosexualität „sündig“ sein? b) Welchen Grund könnte es für
den hier geübten reflexartigen Hass auf alles homosexuelle geben, als eine nicht überwundene anale Phase?
#444 Rechercheur 20:35:34 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lycos der Ort wo sie bestimmt nicht seien werden hatt für mich schon etwas himmlisches Das kann ich mir
gut vorstellen. So kann man sich auch die heisseste Umgebung schönreden. Nun, noch ist es nicht soweit.
Vielleicht können Sie in der Zwischenzeit meine Frage beantworten?
#424 Rechercheur 20:19:35 | Sonntag, 18. Juli 2010
@Goldengel Manche werden sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht hören. Nun, dann werden Sie
es ja wohl hoffentlich erklären können. Ich verharre in gespannter Erwartung…
#419 Rechercheur 20:15:13 | Sonntag, 18. Juli 2010
Nochmal… …zurück zu Argentinien: Bisher konnte niemand erklären, warum Homosexualit eine Sünde
sein sollte. Und was ausser einer nicht überwundenen analen Phase www.psychology48.com/…hase/anale-phase.htm
zu dem hier geübten pauschalen Homohass führen könnte.
#359 Rechercheur 18:10:04 | Sonntag, 18. Juli 2010
@Scharoch Was seid ihr alle nur… Nicht alle Vielleicht können Sie mir die Frage beantworten, was diese
Menschen hier bewegt, die sich in so reflexartigem Homohass ergehen, dass es eigentlich nur noch durch
eine nicht überwundene anale Phase erklärbar ist. Und wissen Sie vielleicht, warum Homosexualität eine
Sünde sein soll?
#193 Rechercheur 14:25:51 | Sonntag, 18. Juli 2010
Gehetzt wird viel, meine Fragen jedoch konnte bisher noch keiner beantworten. Also ein weiters Mal: a)
Warum sollte Homosexualität „sündig“ sein? b) Welchen Grund könnte es für den hier geübten reflexartigen
Hass auf alles homosexuelle geben, als eine nicht überwundene anale Phase?
#116 Rechercheur 12:40:20 | Sonntag, 18. Juli 2010
@El Greco haben durch Ihr ausuferndes Balzverhalten und nach außen gewendetes Triebverhalten eine große
Unordnung hineingebracht Einmal, dieses eine Mal, muss ich Ihnen Recht geben. Solange allerdings Gestalten
wie Mary Cruz, kristall, klausvonjaus, Albi etc. ihren Hass auf alles, was nicht mit Ihrer unüberwundenen
analen Phase in Einklang zu bringen ist, offen zur Schau tragen, muss man den Schwulen und Lesben entschuldigend
zugute halten, dass sie hier mehr Reaktion, als Aktion zeigen. Erst wenn das Schwulsein gesellschaftlich
wirklich wurscht geworden ist, wird dieser Effekt wegfallen. Übrigens sind meine Fragen noch nicht beantwortet…
#105 Rechercheur 12:28:33 | Sonntag, 18. Juli 2010
Lieber Herr Greco, Ihr Artikel in der Leserzeitung hört bereits nach ein paar einleitenden Absätzen
aprupt auf, ohne in irgendeiner Weise etwas zum Thema beizutragen oder meine Frage zu beantworten. Also
nochmal: a) Warum sollte Homosexualität „sündig“ sein? b) Welchen Grund könnte es für den hier geübten
reflexartien Hass auf alles homosexuelle geben, als eine nicht überwundene anale Phase?
Lieber Klaus, nein, Sie treffen da den Punkt nicht richtig, statt HOMOS SIND EXTREMISTISCHE FASCHISTEN
Muss es heissen Homohasser sind bedauernswerte Gestalten, die Ihre anale Phase noch nicht überwunden
haben. Bitte schreiben Sie das zunächst 10 Mal zum Üben. Danke.
Ich finde es bezeichnend, dass keiner der hiesigen Schwulenhetzer eine Antwort auf meine Frage hat. Daher
müssen wir weiterhin davon ausgehen, dass der hier vorgetragene Schwulenhass nur Rest einer nicht überwundenen
analen Phase ist.
Könnte mir… … bitte mal jemand erklären, was Hingezogensein zum gleichen Geschlecht mit dem Glauben
an Gott zu tun hat und warum das eine Sünde sein soll? Die Lektüre des Alten Testaments führt uns hier
nicht weiter, denn viele Regeln, die für einen wandernden Wüstenstamm sinnvoll waren, verlieren in einer
Welt der Sesshaftigkeit mit Kühlschränken, Überbevölkerung und Pränataldiagnostik durchaus ihren
Sinn. Wenn also das hier gepflegte Schwulenfeindbild kein Rest aus einer nicht überwundenen analen Phase
sein soll, dann müssten Sie sich schon einen anderen Grund überlegen, um dessen Mitteilung ich dringend
bitte!
#120 Rechercheur 09:03:08 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Lieber Herr Greco, Tatsache ist, Wenn Sie mit „Schickluber“ den Mädchennamen „Schicklgruber“ von Hitlers
Vater Alois meinen, dann mag das sein oder nicht. Es ist in jedem Fall ohne Belang: Selbst wenn nämlich
Führers Papa in den 20ern in England von hinten beglückt worden wäre, so hättes es auf das zerrüttete
Seelchen seines bereits im 19 Jh. geborenen Stammhalters keinen Einfluss mehr gehabt. Dennoch würde mich
eine glaubwürdige Quelle für die von Ihnen aufgestellte Behauptung interessieren. @angel0517 Einen wunderschönen
guten Morgen, meine Liebe. Um hier gehört zu werden, bedarf es glaube ich eines etwas lauteren Eingriffs
www.youtube.com/watch?v=6xl-EqHMMzE in die Morgenruhe. Möge Sie Fröhlichkeit durch diesen heissen Tag
begeliten!
#117 Rechercheur 07:13:43 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Lieber Herr Greco, ich habe nur einige Tatsachen vorgelegt. mehrgliedrige Schlussketten, wie sie für
Zirkelschlüsse de.wikipedia.org/wiki/Zirkelschluss notwendig wären, habe ich doch gar nicht gemacht.
Worauf spielen Sie konkret an? de.wikipedia.org/wiki/Polemik Haben Sie vielleicht konkrete Belege für
Klaus’ Aussage fast alle Nazi-Größen waren Homo-Perverse? Falls nicht, sind wir weiter auf Indizien
angewiesen.
#115 Rechercheur 07:00:18 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Also das stimmt ja nun auch wieder nicht: FAST ALLE NAZI-GRÖSSEN WAREN HOMO-PERVERSE So gern ich Ihnen
zustimmen würde… Aber wollen wir doch der Wahrheit die Ehre geben: Der sog. „Führer“ war sexuell so
schwer gehemmt, dass er sich zwar gern mit Kindern zeigte image.newsru.com/…8_20050506073015.gif, aber
(wie auf der verlinkten Aufnahme gut zu sehen ist) sexuell weder mit ihnen, noch mit Männern oder Frauen
etwas anfangen konnte. J. Goebbels unterhielt zwar nach aussen hin eine Vorzeigefamile de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels,
die sich als Tarnorganisation geeignet hätte. Alleine aus deren Existenz jedoch auf homosexuelle Neigungen
zu schleißen, erscheint mir jedoch sehr sportlich. Auch für die gelegentlich behaupteten homoerotischen
Abenteuer mit Gregor Strasser haben sich bisher keine zwingenden Belee gefunden. Bei Rudolf Heß könnte
man den einen oder anderen homosexuellen Ausflug daraus herleiten, dass er einen großen Teil seines Lebens
nur mit Männern in beengten Soziotopen verbracht hat. Belege finden sich dafür jedoch ebenfalls nicht.
Welche Nachweise könnten Sie für welche Personen konkret erbringen?
#203 Rechercheur 06:39:49 | Mittwoch, 14. Juli 2010
Lieber Klaus, ich glaube, wir nähern uns dem Kern Ihres Problems. Ich hatte gestern festgestellt, dass
Ihre pöbelhafte Unsicherheit auf große Ängste vor Ihren eigenen, Ihnen von Gott mitgegebenen, Anlagen
zurückgeht. Ihr letzter Kommentar enthielt nun auch den Schlüssel, warum das so ist: DA KOMMT DOCH KOT
RAUS. Anscheinend hat Ihr soziales Umfeld Ihren Körperfunktionen in früher Kindheit feindlich gegenübergestanden,
so dass Sie Ihre anale Phase www.psychology48.com/…hase/anale-phase.htm nicht erfolgreich abschließen
konnten. Daraus erklärt sich dann sofort diese reflexartige Projektion des geschlechtlichen auf „pervers“,
„Kot“, „Kotze“. Nach außen erscheint es, als kennen Sie nichts anderes, abr tief in Ihnen drinne toben
die Ängste. Daher auch dieser Zwang, sich hier um jeden Preis zu äußern zu müssen, egal ob es etwas
beiträgt oder nicht. Die unreflektierte und von Kraftausdrücken geprägte Sprachebene fügt sich zwanglos
in dieses Bild ein, rundet es zu einem harmonischen Gesamtbild ab. Klaus, machen Sie sich frei von diesen
Zwängen! Natürlich werden Sie dazu professionelle Hilfe benötigen. Aber es ist den Einsatz wert. Stellen
Sie sich vor, wie Sie angstfrei durchs Leben gehen könnten, die Schöpfung genießen, nicht immer nur
an Kot, Kotze und pervers denken zu müssen. Und die vielen Kleinbuchstaben, die sich Ihnen dann erschließen
würden…
#167 Rechercheur 23:07:55 | Dienstag, 13. Juli 2010
@kevin-pascal Sie sind köstlich. Doch mit fallen die Augen zu. Ich verneige mich daher vor Ihrer Wortgewalt
und verabschiede mich. @Engel, kairos: auch Euch eine gute Nacht. @Klaus, kristall, Mary: Bittet doch
den Pfleger, dass er Euch das Fenster leicht öffnet, damit Ihr etwas abkühen könnt über Nacht.
#144 Rechercheur 22:59:02 | Dienstag, 13. Juli 2010
@kairos Sorry, hatte den falschen Teil Ihres Beitrages kopiert. Meine Anwort bezog sich natürlich auf
„dass diese User, die hier ihre Hasstiraden loslassen, dies vielleicht auch wieder in der Realität tuen
würden.“ @klaus: Dass Sie nicht viel schlauer sind, hatte ich bereits bemerkt. Und so ist denn Ihre Schlussfolgerung
ebenfalls dünn, äh, sch…, äh, fehlerhaft. Die Anlage zur Homosexualität ist dem Menschen von Gott
mit auf den Weg gegeben worden. Ihre pauschale Ablehnung dieses schon lange nicht mehr sozialschädlichen
Verhaltens (denn daher rührte ja das Verbot in den alten, verjährten Schriften) kann ich nur als Produkt
Ihrer Angst erklären, dass diese Anlagen auch in Ihnen zur Wirkung kommen könnten.
#127 Rechercheur 22:51:29 | Dienstag, 13. Juli 2010
@kairos ich bin wahrlich kein Freund von Bischof em. Mixa, aber jetzt hier öffentlich verbreiten zu müssen,
dass er zukünftig übergriffig wird, halte ich für extrem befremdlich. Und Kristall und KlausvonJaus
hacken und motzen hier doch nur herum, oder sehe ich das etwa falsch? Wenn man sie ließe … bestimmt.
Glücklicherweise ist da das GG und das StGB vor. Hat aber bei Uschi auch net gut funktioniert. Andererseits:
Hunde die bellen, beissen nicht. Wenn Ihnen klausvonjaus im Edeka über den Weg laufen würde, wer weiss,
vielleicht würde er es nicht wagen, den Blick zu erheben.
#116 Rechercheur 22:47:32 | Dienstag, 13. Juli 2010
Lieber Klaus, Sie haben mich gebeten, Ihnen zu erklären, warum Homosexualität eine Sünde sein soll.
Vielleicht sollten Sie eher versuchen, es mir zu erklären. Homosexuelle Menschen sind Teil derselben
Schöpfung wie Sie. Als was würden Sie sich bezeichenen: Kot oder Kotze? Schauen Sie tief in Ihr Herz
und wählen Sie. Die Antwort dürfen Sie dann gerne auf Homosexuelle übertragen.
#109 Rechercheur 22:43:49 | Dienstag, 13. Juli 2010
@kairos ich bin wahrlich kein Freund von Bischof em. Mixa, aber jetzt hier öffentlich verbreiten zu müssen,
dass er zukünftig übergriffig wird, halte ich für extrem befremdlich. Sag ich doch! Und Kristall und
KlausvonJaus hacken und motzen hier doch nur herum, oder sehe ich das etwa falsch? Ich gehe davon aus,
dass jeder hier im Forum in seinen Beiträgen seine tiefsten Überzeugungen wiedergibt. Ganz ohne alles
soziale Makeup, das man auflegen würde, würde man dem anderen ins Gesicht sehen müssen. Nur hier, lieber
kairos, können Sie ganz tief in die Herzen der Menschen schauen.
#103 Rechercheur 22:39:55 | Dienstag, 13. Juli 2010
Lieber Klaus, das einzige, das Sie zu schätzen scheinen, ist der fehlerhafte Gebruach von Großbuchstaben.
Warum die von Gott dem Menschen mitgegebene Homosexualität eine Sünde sein kann, kann ich Ihnen nicht
sagen. In der Bergpredigt und den zehn Geboten kann ich auch nichts dergleichen lesen. In jedem Menschen
ist so ein bisschen aus diesem (laut Forumsmeinung direkt von Gott handwerklich erschaffenen) Genpool
vorhanden. Vermutlich lässt sich Ihr blinder Hass also von der undefinierten Angst Ihrer eigenen Anlagen
leiten.
#88 Rechercheur 22:32:28 | Dienstag, 13. Juli 2010
Lieber Klaus, einmal drücken auf diese Taste war angesagt. Nicht zweimal. Wenn Sie bis drei zählen könne,
dürfen Sie auch dreimal drücken. Homosexuelle Menschen sind Gottes Kinder, wie Sie auch. Und zu beurteilen,
wer hier die Stiefkinder und wer die richtigen Kinder sind, dass wollen wir doch lieber dem Herrn selber
überlassen. Oder sind Sie auch einer von den Knallchargen, die behaupten, Gottes Willen zu kennen?
#82 Rechercheur 22:28:24 | Dienstag, 13. Juli 2010
Lieber Klaus, bitte drücken Sie einmal die Taste links auf der Tastatur unter der Tabulatortaste. Und:
Nein, sind Sie nicht. Die „Kotze Satans“ sind die Menschen, bei denen die Bergpredigt noch keinen Eingang
in ihr Sozialverhalten fand.
#78 Rechercheur 22:24:42 | Dienstag, 13. Juli 2010
@El Greco Jeder ehrenhafte Lese weiß, was wir an Deinen Beiträgen haben. Ja. Belastungsmaterial. Und
wenn wir schon bei den Bakterien sind: Wo ist eigentlich der Dorfkatholik mit sienem Homobactus gelieben?
#69 Rechercheur 22:18:32 | Dienstag, 13. Juli 2010
Isa… homofaschistische Stör-Fraktion auf kreuz.net Sollte es so etwas geben? Faschisten finden sich
doch eher in der Heimmannschaft. Und ja, unter den Gästen gibt es auch ein, zwei bekennende Homosexuelle.
Insgesamt scheint mir der Sachverhalt aber doch wieder Opfer Ihrer üblichen Tatsachendurchschüttlung
zu sein. Oder meinten Sie vielleicht Menschen (im anderen Wortsinn von Homo), die die Faschisten-Fraktion
auf +.net ein wenig in ihrer Sebstbeweihräucherung stören wollen? Dann sagen Sie das doch bitte auch
so!
#43 Rechercheur 21:56:36 | Dienstag, 13. Juli 2010
lateiniheini Mixa stand halt nicht für mehr Offenheit und Toleranz! Trotzdem geht mir der Hass gegen
ihn hier zu weit! Ich glaube nicht, dass ein Mangel an Offenheit und Toleranz ein Kriterium für Hasstiraden
auf +.net sind. Manchmal scheint es, als sei es eher andersherum… :)%
#36 Rechercheur 21:50:41 | Dienstag, 13. Juli 2010
Isa, lese ich da… Es wäre den Kindern da drauße gar damit gedient, wenn sie sich öfter mal eine einfangen
würden. etwas aus der Mottenkiste der Kidererziehung der sechziger Jahre?
#23 Rechercheur 21:32:37 | Dienstag, 13. Juli 2010
Etwas mehr Nächstenliebe bitte Auch der Walter ist nur ein Mensch. Hat danebengegriffen und das nicht
zu knapp. Aber dass jetzt die Gefahr besteht, dass er als Walter der Prügler durch die Dörfer marodiert,
das ist doch Schwachsinn.
#15 Rechercheur 20:23:45 | Dienstag, 13. Juli 2010
Danzig… in der zurzeit zu Polen gehörenden Hafenstadt Danzig Ich gehe zwar durchaus davon aus, dass
der Autor hier einen völkischen Aspekt im Auge hatte, dennoch hat er in der Sache recht: die Geschichte
de.wikipedia.org/wiki/Danzig der Stadt ist schon sehr bewegt und man war dort schon vielen Nationalitäten
angehörig. Zur Zeit ist man polnisch. Und vielleicht irgendwann einmal europäisch. Wer weiß. Brandenburgis’
„finstere Kräfte“ würden mich allerdigs sehr interessieren. Mal sehen, wie er die Wirren der Nazizeit
auf das Wirken der Ostgoten zurückführt…
#82 Rechercheur 20:09:04 | Dienstag, 13. Juli 2010
Gehen Sie nicht auf die Taktik der Verschleierung ein! Priester sind Menschen (eigenrtig vorselektierte
dazu) und Menschen können fehlen. Daher wird es Missbrauchsfälle auch in der Kirche geben. Es ist auch
besonders verwerflich, einen Missbrauch aus einem Amt zu begehen, dem besonderes Vertrauen entgegengebracht
wird. Aber all das ist nicht der Punkt. Behalten Sie es im Auge: Der Skandal ist die systematische Vertuschung.
Dadurch werden Signale gesetzt, machen sich die Mittäter zu den Hauptschuldigen. Der Artikel oben ist
doch nur die Taktik, von diesen Hauptschuldigen abzulenken. Steigen Sie nicht auf die Zählargumente ein,
sie sind gegenstandslos.
Natürlich nicht Wie denn auch? Erstens wäre der Versuch zum Scheitern verurteilt, und zweitens ergeht
man sich ja lieber in gegenseitiger Übertrumpfung, wer wohl die extremsten unchristlichen Pöbeleien
von sich gibt. Das Bild ist natürlich nicht blasphemisch, denn es leugnet, verhöhnt oder verflucht nicht
Glaubensinhalte einer Religion. Schon der Begriff Blasphemie ist übrigens schon ein Zeichen für kindliche
Schwäche. Und wenn überhaupt hier irgendjemand blasphemisch redet, dann der albanische Kreuzritter oder
brandenburghis, die mit ihrem Geschreibsel die Bergpredigt verhöhnen.
Diagnose Brandenburgis: Sonntag, 11. Juli 2010 14:56 Verbreiter von Blasphemie zu hängen, ist ein Liebesakt.
Es ist unbegreifliche Milde, daß das russiche Strafgesetzbuch hier lediglich Straflagerhaft vorsieht.
Die verbreitung von Blasphemie führt übrigens stets unmittelbar in den bolschewistischen Terror hinein.
Schon darum ist nur die Todesstrafe angemessen. Womit Sie bewiesen haben, dass Sie entweder ein Troll
sind oder dringend in Behandlung gehören.
Der Zölibat… …geht auch eine absichtlich falsch verstandene Äußerung Christi zurück und wurde
eingeführt, um den Priestern den familiären Rückhalt zu entziehen und sie dadurch in kirchlichen Machtstrukturen
leichter beherrschbar zu machen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Kunstgriff, der anderthalb Jahrtausende
gut funktioniert hat.
Und… Tapfere orthodoxe Gläubige wehrten sich und entsorgten damals mehrere Provokationen. Meinten Sie
„Feige Banausen haben bei Nacht und Nebel mehere Kunstwerke beschädiigt und gestohlen“? Ja, Bücherverbrennungen
und ähnliches ist man von vielen Gruppierungen gewöhnt, denen man hier anhängt.
#5 Rechercheur 13:01:38 | Donnerstag, 8. Juli 2010
Was erwartet ihr denn? Dass da jetzt ein Sektierer zum Bischof berufen wird? In solchen Positionen braucht
man Leute, die aus einem gefestigten Weltbild heraus Ruhe ausstrahlen können und keine, die ängstlich
und agressiv an überkommenen Zwischenständen fersthalten wollen. Ich wünsche Bischof Zdarsa alles erdenklich
Gute und dass er den Bistum wieder etwas Beruhigung geben kann, bevor noch der letzte der Kirche wegläuft.
Inzwischen treten ja sogar Evangelen aus, obwohl da ja nun wirklich kein Anlass wäre…
#150 Rechercheur 09:48:49 | Donnerstag, 8. Juli 2010
@Goldengel Natürlich nicht – wie kommen Sie auf diesen irren Gedanken! Nun, weil es gerade diese sind
(bzw die die diese hochhalten), die sich hier als die ach-so-tollen-Christen zu verkaufen versuchen. Für
katholischer gar als der Papst halten sie sich. Und noch gerade Sie, Goldengel“ im speziellen: Sie wollen
die Bergprdigt kennen? Ich erkenne aus Ihren Beiträgen wenig Liebe zum Nächsten, sobald er oder sie
nicht genau Ihre verworrenen und extremen Ansichten teilt. Soll ich Ihnen aus Ihren Beiträgen vorlesen?
Sie haben von mir nichts zu fordern O doch. Wer sich als Christ ausgibt, von dem darf man fordern, dass
er sich auch so verhält, wie der Heiland es uns lehrte. Und davon ist wenig zu erkennen bei Goldengel,
Mary Cruz, kristall und wie sie alle heissen… Ach so, ich vergaß: Sie sind ja katholisch…
#89 Rechercheur 08:23:40 | Donnerstag, 8. Juli 2010
Es ist erstaunlich und erheiternd zugleich, hier zu verfolgen, wie sich Leute gegenseitig bezichtigen,
den Nächsten nicht zu lieben, die es allesamt schon hinreichend oft gezeigt haben, dass es ihnen selbst
total an A**** vorbei geht. @engel0815 dass doch tatsächlich hier von Menschen das Idealbild eines Menschens
geschaffen wird. Alles, was außerhalb dieses Rahmens fällt hat doch von vornherein verloren und steht
abseits. Wenn Sie das so handhaben wollen. Für meinen Teil habe ich Ihnen schon erklärt, wie ich das
sehe. Glücklicherwesie sieht es der BGH genauso. Warum wollen sie die armen Menschen so bestrafen, indem
Sie sie in ein Leben hineinzwingen, obwohl man es ihnen von vorneherein erparen könnte? Haben Sie noch
nie mit richtig schwerbehinderten Kindern zu tun gehabt? Und unterstellen Sie mir nicht schon wieder,
ich würde behinderten Kindern keinen Platz einräumen. Sind sie erst einmal da, dann muss man sie natürlich
annehmen. Aber man muss sie doch nicht mutwillig (er)zeugen!
@angel0815 Wo in der Bibel steht, dass es dem Menschen gegeben ist, bewusst behindertes Leben zu (er)zeugen?
Diese Passage muss ich überlesen haben… Bezeichnend auch, dass Sie sich nicht mit meinen Argumenten
auseinandersetzen, sondern lieber unter sich, sozusagen im Stammtischgespräch mit Sharoch, die eigene,
unreflektierte Meinung gegenseitig hochjubeln.
#148 Rechercheur 23:04:53 | Mittwoch, 7. Juli 2010
Wahre Katholiken… Sind das die, die die Feuerfestigkeit von Juden postulieren? Oder eher die, die Nächstenliebe
vor allem gegen Homosexuelle ablehnen? Oder vielleicht die, die kindesmißbrauch systematisch gedeckt
haben? Oder die mit den schönsten Kraftausdrücken? Ich will Ihnen einen Geschichte erzählen: Meine
Eltern waren evangelisch. Und ich hatte eine schöne und auch irgendwie behütete Jugend. Die Erziehungsmethoden
in den 80ern waren sicher etwas rustikaler als heute, wie wir ja seit dem Fall Mixa alle wissen, aber
ich habe meine Eltern nur in guter Erinnerung. Die Nachbarn waren „gute“ Katholiken. Jede Tag mehrfach
in der Kirche, wahre Stützen ihrer Gemeinde. Sicher haben sie auch keine Verhütungsmittel angewandt,
dafür hatten sie auch vier Kinder. Die geistig behinderte Tochter wurde regelmäßig geprügelt und einmal
sogar in einen Schrank eingesperrt und die Treppe hinuntergestoßen. Inzwischen sind die Prügler im Fegefeuer.
Und die Brüder sind weg. Die inzwischen auch körperlich sehr kranke Tochter vegetiert im Elternhaus
alleine vor sich hin. Ich erinnere mich nicht, das in der Bergpredigt so gelesen zu haben. Waren das auch
„wahre“ Katholiken Ihrer Ansicht nach? Nein: ich fordere, auch von Ihnen, den Geist der Bergpredigt! Und
wenn Sie die verstanden haben und leben, dann bin ich bereit, mich auch mit Ihren moralischen Positionen
in Verhütungs-, „Sexunterricht“- und Homosexualitäts-Fragen auseinanderzusetzen. Wenn das dann überhaupt
noch notwendig ist.
Nein, liebes 0815-Engelchen Ja, ich habe Kinder. Und ja, ich halte es für ein Verbrechen, Kinder zur
Welt zu bringen, wenn man von vorneherein absehen kann, dass sie behindert sein werden. Ja, in meiner
Brust schlägt ein Herz. Ein Herz für genau diese Kinder. Ich habe da zu viel Leid gesehen. Deswegen
bete ich für die, die diese Verbrechen begehen, dass der letzte Richtspruch für sie nicht zu hart ausfällt.
Aber nein, es ist Platz für behinderte Menschen und nein, nicht „weg damit“, wie Sie es auszudrücken
pflegen. Und nein, ich bin auch nicht für Abtreibungen „jeder Art“. Und deswegen habe ich auch überhaupt
kein Problem mit Menschen mit später erworbener Behinderung. Auch wenn mir die gesetzlichen Fristen bei
weitem zu großzügig erscheinen, weiss ich mich vom Ansatz doch ganz mit den gültigen Gesetzen einig.
Aber eine differenzierte Betrachtung meines Beitrags hätte ich in diesem Forum natürlich auch nicht
erwartet.
#146 Rechercheur 19:55:05 | Mittwoch, 7. Juli 2010
Lieber Goldengel für Sie schreiben also die Leute, gegen jede christliche Moral, die die Worte der Bergpredigt
einfordern? Ich hbe zwar wahrgenommen, dass die Bergpredigt nicht mehr im Repertoire der hier anwesenden
Piusbruderanhänger ist, aber dass Sie so weit gehen, sie als Predigt der Sünde zu bezeichenen, das überrascht
mich dann doch.
Ich finde das Thema überhaupt nicht heikel. Es ist schon Verbrechen genug, absehbar schwerbehinderte
Kinder zur Welt zu bringen, aber es wäre ein Schwerverbrechen, solche Kinder noch bewusst zu (er)zeugen.
Wer diesen Verbrechen Vorschub leistet, der mag sich vor dem jüngsten Gericht verantworten. Nun zu verhindern,
dass Raum für Designerbabys entsteht ist jetzt die Aufgabe des Gesetzgebers.
#142 Rechercheur 18:42:14 | Mittwoch, 7. Juli 2010
Nehmen wir mal an, dass es ein jüngstes Gericht gibt. Dann werden die Lebenden und die Toten gerichtet.
Und zwar nicht nach den Regeln der katholischen Kirche oder irgendeiner andern weltlichen Organisation,
sondern nach den Regeln der Bergpredigt. Und da müssen sich Goldengel, Mary, kristall, klausvonjaus usw.
warm anziehen. Oder nein, besser nicht, denn dann wird es für sie noch wärmer im Fegefeuer. Es ist auch
nicht Goldengels Wortwahl, sondern der schlechte Charakter, der darin seinen Ausdruck findet, dass er/sie/es
hier anonym rumpöbelt.
#126 Rechercheur 09:13:18 | Mittwoch, 7. Juli 2010
Genau, aber leider ergehen sich hier sogenannte „Christen“ (die von sich selbst behaupten, katholischer
zu sein als der Papst) in wüsten Beschimpfungen Andersdenkender, unverhohlenem Judenhass, krasser Realitätsverleugnung
und kinderschädlicher Sektiererei. Ist das die Blüte von Gottes guter Gabe? Wann haben diese Leute zum
letzten Mal den Text der Bergpredigt verinnerlicht?
#124 Rechercheur 05:45:34 | Mittwoch, 7. Juli 2010
@Ohnmighty Counsellor Statistiken sind wohl nur dann Fakten, wenn sie von Goldengel genannt werden. Jedenfalls
haben Sie sich bei ihr/ihm nicht beschwert. Aber Mariens hat natürlich recht: Es handelt sich nicht,
wie von vielen, denen die eigene Erfahrung wohl fehlt, ja nicht um „Sexunterricht“. da wird keine Anleitung
zum F**ken gegeben, schon gar nicht dazu aufgefordert. Es wird vielmehr unterwiesen, welche biologischen
Vorgänge zur Entstehung neuen Lebens führen, bis hin zur Geburt. Damit einher geht selbstverständlich
die Beschreibung der Möglichkeiten, die Entstehung neuen Lebens auch präventiv zu verhindern. Und davon
ist sexuelle Enthaltsamkeit eben nur eine. Wie das neue Wissen nun zu bewerten ist, welches Wertebild
dieser Bewertung zugrundeliegt, dafür müssen die Eltern den Kindern das moralische Rüstzeug an die
Hand geben. Wenn man zuhause vielleicht sein Weltbild nicht auf wacklige Glaubensaussagen mit vielen Verboten
stützt, sondern ein solides und durchdachtes moralisches Fundament hat, dann kommen die Kleinen vielleicht
zu dem Schluss, dass man ja nicht alles ausprobieren muss, über das man da gerade gehört hat. Ich weiß
ja auch, wie man Leute anpöbelt und trotzdem tue ich es nicht, weil es nämlich nicht meinen moralischen
Maßstäben entspricht. Andere sind da weniger wählerisch. Und so mag es nicht verwundern, dass vieleicht
gerade Leute wie Goldengel besonders viel Angst vor dem „Sexunterricht“ haben, ja haben müssen.
Damit würde sich beide Seiten interlektuell und theologisch aus dem Renen nehmen. Ich widerhole meinen
Vorschlag von vorhin: Anerkenntnis der Tatsache, das das Experiment einer Amtskirche, „katholich“ (im
Wortsinne!) sein zu wollen, gescheitert ist. Zurück zu individueller Nächstenliebe also. Zurück zur
Bergpredigt.
Franzi,… Nein, die Schilderung ist nicht besonders gut. Aber sie enthält eine vernünftige Beobachtung:
Die kirchliche Moral ist zusammengebrochen. Nicht aus dem angegebenen Grund zwar, aber immerhin eine richtige
Feststellung. Die Tradis haben, wie man hier in jeden zweiten Beitrag lesen kann, den Weg der Bergpredigt
auch verlassen. Von hier kann man also auch keine Rettung erwarten. Also bleibt nur eine Option: Die Anerkenntnis
der Tatsache, das das Experiment einer Amtskirche, „katholich“ (im Wortsinne!) sein zu wollen, gescheitert
ist. Zurück zu individueller Nächstenliebe also. Zurück zur Berpredigt.
Romulus Authentisch Katholisches ist heute sehr schwer zu finden. Das stimmt, denn wird noch Erwachsenentaufe
durch vollständiges Untertauchen, Wanderpriesterschaft und Nächstenliebe gepflegt? Wann hat man das
letzte Mal von einem, der sich selbst katholisch nennt, die Worte der Bergpredigt gehört? Wie oft hört
man von diesen Worte wie „Hure“, „Homo-Perverse“ und „Sexunterricht“?
#120 Rechercheur 20:51:00 | Dienstag, 6. Juli 2010
@Goldengel der erste Schritt ins Leben der Liebe Und dieses Leben der Liebe äußert sich dann in der
von Ihnen hier präsentierten Nächtenliebe und Güte, vor allem gegenüber Andersdenkenden? In der Unterrichtsstunde,
wo anständiges Benehmen und Wortwahl drankam, haben Sie jedenfalls gefehlt.
Um als Beispiel für Evolution… …hergenommen werden zu können, müssten sich Mausefallen fortpflanzen
können. Da sie das nicht tun, ist Ihr Beispiel Versagen, lieber Überlebender. Also lieber erstmal überlegen,
ja.
@Vitri Hat nicht neulich einer gepostet, dass 50% aller Kinderschänder Stiefväter der geschändeten
Kinder sind? Das würde zusammengenommen ja bedeuten, dass mindestens 42% aller Stiefväter schwul sind…
@Üb… Sie haben eben wieder aus diesem Rosenkohl-Eintopf zitiert. Ich frage mich bei diesem Pamphlet
ernsthaft eines: Nehmen wir mal an, das was der Interviewer da wiedergibt, ist 1:1 echt und unverfälscht,
und es hat diesen Wally echt gegeben, und alles ist wahr, was da steht. Warum um Himmels Willen sollte
er das alles erzählen? Welchen vernünftigen Grund könnte er haben, das alles zu offenbaren? Was meinen
Sie?
Lieber Melek, so gut ich Ihre Wut auf solche Leute wie Überlebender verstehen kann, halte ich es doch
nicht für recht, biblische Autoren als Lügner zu bezeichnen. Die Bibel ist ein literarisches Werk, das
einen (sozusagen dramaturgischen) Zweck hat und sich daher geeigneter Stilmittel bedient, diesen Zweck
zu erreichen. Gemessen werden müssen diese Stilmittel an einer reichlich ungebildeten Zuhörerschaft
zur Zeit der Entstehung. Da ist viel von Wundern die Rede und uralt gewordenen Menschen und was sonst
noch. Die Autoren machten das, um einen Ersatz für die fehlende Legitimation zuschaffen, auf der sie
ihre Lehren fußten. Sie wollten ja nicht einfach sagen: Hey, wenn wir uns alle respektvoll begegnen anstatt
uns gegenseitig totschlagen, dann ist es schlußendlich für alle besser. Denn das wäre zu mühsam gewesen,
und zu ungewiss, wie ja Gandhi auch einen schweren Weg hatte. Also drohten sie der einfachen Zuhörerschaft,
indem sie erzählten, dass das eigene Volk schier nicht totzukriegen ist, während der jeweilige Gegner
von einer höheren Macht zermalmt wird, wenn man nur den rechten Glauben hat. Da ist ja zunächst auch
ganz erfolgreich gewesen. Gleichzeitig war es natürlich auch ihr größter Fehler, denn dadurch haben
sie den Fundamentalismus und die Glaubenskriege in die Welt gesetzt, wogegen man sich vorher eher um Nahrung
un Weibchen stritt. Aber es Lüge zu nennen, finde ich denn doch unangemessen…
@Über… Die Frage ist eher: mit welcher Ihrer Aussagen stimme ich überein? 1. Waren Sie schon einmal
in einem Stahlwerk? Was schließen Sie konkret aus David Oleres Zeichnungen und warum? 2. Wenn Mausefallen
sich bei Ihnen durch Zellteilung vermehren, wundert es mich nicht, dass Sie Gleichnisse wörtlich nehmen.
Die Bibel (und ähnliche Schriften Literatur) erzählen oft von Wundern, um der eigenen Nachricht vor
der einfachen und ungebildeten antiken Zuhörerschaft mehr Gewicht zu verleihen. 3. Da Sie David Olere
ja unbesehen alles glauben, dann sicher auch das Vorhandensein von Grills holocaust-info.dk/…uschwitz/k3_side.htm
für die Gasbehälter, so dass diese nicht bei Raumtemperatur vor sich hin verdampfen mussten. Wieder
rechnen Sie aufwändig irgendetwas aus, es hat nur wieder nichts mit dem Thema zu tun. 4. Meinen Sie mit
den „Weisen von Zion“ dieses de.wikipedia.org/…_der_Weisen_von_Zion gefälschte Pamphlet?
@Ü… Haben Sie noch anderes als a) manipulierte und untergeschobene Aussagen, für die Sie keine Nachweise
erbringen könnten und b) jahrtausendealte literarische Überlieferungen jüdischer Selbstermutigungsliteratur?
Falls ja, dann lassen Sie hören. Falls nein, dann gehen Sie lieber schwimmen. Oder grillen.
@Kuesschon Nun ja… Wenn Überlebender glaubt, dass Mausefallen sich per Zellteilung fortpflanzen, dann
kann man ihm auch nicht wirklich übelnehmen, wenn er Juden für feuerfest hält. Allerdings neige ich
aufgrund seiner diesbezüglichen Aussagen und seines Beitrags von 18:06 dazu, ihn als Beweis für die
berühmte Shakespeare-Hypothese en.wikipedia.org/…inite_monkey_theorem zu nominieren.
@ClemensH Das wird wahrscheinlich das Problem sein: Da es kein gefestiges Weltbild ist, sondern eine unhinterfragbare
Glaubensaussage, auf der Überlebender seine Argumentation aufbaut, kann er gar nicht konkret werden.
Das ist ja eben sein Missverständnis (wie Schäfer so schön herausarbeitete): Man versucht die religiöse
Wahrheit am Maßstab der Realität zu messen und sie versagt. Das das gar nicht ihr Anspruch war, bleibt
unverstanden und so versucht er, die religiöse Wahrheit als wissenschaftliche Wahrheit zu verteidigen,
was nicht gelingen kann, und so muss er sich in abenteuerliche Konstruktionen versteigen.
Komisch, ich hatte nur schwer nachprüfbare Behauptungen über irgendwelche germanischen Stämme kurz
nach der Zeitenwende gelesen, mit denen Sie irgendwelche braunen Behauptungen über das wunderbare Zusammengehen
von Goebbels und vorkonziliarer Kirche retten wollten. Zur Diskussion beigetragen hatten Sie eigentlich
nichts. Das fühlt sich nicht nach großer innerer Ruhe und Stärke an. Und Meinungszwang ist doch nun
gerade hier nicht zu spüren. Eher argumentative Gezwungenheit auf der rechten Seite.
Meine Lieben, Mit dieser Diskussion haben Sie sich auf das klassische Gebiet der Gottesbeweise und -gegenbeweise
begeben, das man getrost als abgehakt hinter sich lassen kann. @Überlebender: ich muss mir nicht nicht
die Mühe mache, im Einzelnen nachzuprüfen, ob Ihre Zahen und Rechenwege richtig sind, denn Sie rechnen,
wie erwartet, schlicht das Falsche aus: nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass eine komplette DNA sozusagen
aus dem Nichts zufällig durch Kombination von Basenpaaren entstanden ist. Das die menschliche DNA auf
einmal erschaffen worden sein soll, behaupten aber eher die Kreationisten, als die Wissenschaftler. Letztere
gehen davon aus, dass sich diese komplexen Strukturen langsam herausgeschält haben. Bitte rechnen Sie
neu. Dass sich jedoch auch manchmal Etwas völlig unerwartet aus dem Nichts bildet, kann man übrigens
an Ihrem Beitrag von 18:06 sehen @Sohn der Witwe: Ich bin auch der Meinung bin, kirchliche Vermittlung
sollte mehr zur Bergpredigt zurückkehren. Sie schreiben ansosnsten viele Behauptungen über dieses und
jenes hin. Ich kann allerdings nicht nachvollziehen, was denn nun Ihrer Ansicht nach der Grund für die
erstaunliche Parallelität von Schöpfungsgeschichte und tatsächlicher Naturbgeschichte sein soll, und
was die ganzen Behauptungen eigentlich damit zu tun haben. Ihnen allen einen guten Morgen, ganz nebenbei.
Lieber Schäfer, da haben sich unsere Beiträge überlappt. Ja, das was Sie da schreiben (23:19) ist genau
der Punkt. Sie haben ihn völlig richtig verstanden: Das eine ist die religiöse Wahrheit, aufgeschrieben
zur Erbauung und Begründung unserer Weltsicht. Das andere ist die wisssenschaftliche Erkenntnis. Beides
ist auf seine Weise „wahr“. Man darf nur niemals den Wahrheitsbegriff des einen auf das andere anwenden,
denn das bedeutet, es zu überfordern, einen unangemessenen Anspruch anzulegen. Wer das tut, der spaltet.
Und er verwirrt, wie ich schon in Teil 1 meiner kleinen Reihe heute gezeigt habe, rechtschaffene Geister.
Ist es nicht viel schöner, so zu argumentieren, als irgendwelche Beleidigungen anzusondern? Herzliche
Grüße und Ihnen, lieber Schäfer, eine besonders gute Nacht! @angel: Natürlich ist es noch nicht aus.
Das kommt erst im Teil über die Apokalypse
Erstaunlich ist… (Teil 6) Lieber Überlebender, sehen Sie, da unterscheidet Ihre Äußerungen von einer
haltbaren Theorie. Sie reihen einfach Aussagen aneinander, ohne sie zu belegen. Und selbst wenn Sie einmal
den Versuch machen, bleibt er leider im Ansatz stecken: Eine zufällige Evolution oder „Weiterentwicklung“
ist berechenbar unter allen Umständen einfach unmöglich. Alleine der Informationsgehalt der DNA widerlegt
das. Wodurch soll denn der Informationsgehalt der DNA die Theorie von der Entstehung der Arten widerlegen?
Sie schreiben an anderer Stelle: Das Wahrscheinlichkeitsargument wird daher von den Evolutionisten gemieden
wie das Weihwasser vom Teufel. Mit „Evolutionisten“, denke ich, meinen Sie die Anhänger der wissenschaftlichen
Methode. Nun, wenn dem so ist, warum benennen Sie das „Wahrscheinlichkeitsargument“ denn nicht einfach?
Was soll das für ein Argument sein. Können Sie die Wahrscheinlichkeit dafür berechen, dass sich die
menschliche DNA herausgebildet hat? Ich bin gespannt. Ich kann Ihnen aber jetzt schon ein Geheimnis verraten:
Die Wahrscheinlichkeit ist 1. Denn sie hat sich bereits herausgebildet. Sollte Ihre Wahrscheinlichkeitsbetrachtung
jedoch zu einem anderen Ergebnis gelangen, werde ich Ihnen den darin enthaltenen Fehler mit Freuden nachweisen,
wenn ich morgen früh wieder hier hereinschaue. Inzwischen wünsche ich sowohl den Tradis als auch den
Aufklärern eine gesegnete Nachtruhe und einen ruhigen Schlaf. Und ja, auch die vom Hass Zerfressenen
sollen ihren Frieden finden.
@Schäfer Ob sich einige User hier wie Affen benehmen oder nicht, hat nichts mit der Theorie von der natürlichen
Auslese zu tun. Dennoch hat sich anhand von Überlebeders Beitrag um 18:06 schon eine andere berühmte
wissenschaftliche Theorie bestätigt. Möchten Sie (und kristall) eigentlich heute noch aus der Blödelphase
herauskommen und sich ernsthaft an der Diskussion beteiligen oder sind Sie bereits so von ihren Ängsten
beherrscht, dass Sie keines klaren Gedankens mehr fähig sind? So heiss, lieber Schäfer, ist es doch
nun auch wieder nicht…
Erstaunlich ist… (Teil 5) Ich muss noch etwas nachtragen: 1) bezog sich mein Beitrag auf die scharfsinnig
herausgearbeitete Parallelität zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Schöpfungsgeschichte (die
sich übrigens auch in die Reihenfloge der Artenentstehung hinein fortsetzt), und nicht um die anschließende
reflexhafte Ablehnung der „ET“ 2) Wie es mir so in der Natur liegt, wollte ich eben nachschlagen, ob Überlebender
noch andere so hervorragende Beiträge geschrieben hat. Mindestens das, was ich sonst gelesen habe, erfüllt
allerdings nicht die Erwartungen und reiht sich eher zwanglos unterhalb seines Schlussatzes ein. Also
hat hier ein (auf dem rechten Auge) blindes huhn auch einmal ein Korn gefunden. Egal, Hauptsache , es
ist gefunden worden.
Erstaunlich ist… (Teil 4) Danke, Alois. Noch einmal zurück zum eigentlichen Thema: Ganz hervorragend
ist der Beitrag von Überlebender (18:06). Und bisher auch fast das einzige Argument! Für diese erstaunliche
Tatsache werden nun vielfach drei ganz unterschiedliche Erklärungsmodelle angeboten: a) die Schrift wurde
göttlich offenbart und der weiß wovon er redet und hat es nur für die schwachen Menschen leicht fasslich
dargestellt oder b) das Wissen wurde der jungen Menschheit von weiterentwickelten Lebensformen vermittelt,
die dieses Wissen, wie wir heute, durch Versuch und Irrtum im Laufe der Zeit gelernt hatten. c) Das ist
bloßer Zufall oder hineininterpretiert. Alle diese Erklärungsmodelle genügen nicht den Qualitätsanforderungen
an eine wissenschaftliche Theorie. Hat jemand etwas besseres anzubieten? Denn das, liebe Katholiban und
liebe Aufklärer, das ist die wahre Frage. Und wenn sich irgendwo eine höhere Macht zeigt, dann für
mich ganz klar in dieser Parallelität. Und in ganz vielen anderen sehr genauen Schilderungen alter Überlieferungen,
die ihrer Zeit wissenschaftlich gang, ganz weit voraus sind. So, das war’s jetzt. Für einen fünften
Teil über Stilmittel in der Bibel ist es mir für heute zu spät und zu heiß.
Erstaunlich ist… (Teil 3) Und nocheinmal Dank an kristall für die Steilvorlage (21:21). Der Thomas
Müller der Wissenschaftstheorie sozusagen… Nun, Deine Katze wird nicht von gestern auf heute ein Hund.
Dies widerspricht der täglichen Erfahrung, denn eine solche Verwandlung wurde noch nicht beobachtet.
Es wurde aber schon beobachtet, dass sich durch geeignete Zuchtwahl aus einem Wolf z.B. ein Mops züchten
lässt. Die Theorie der natürlichen Zuchtwhl behauptet nun, dass Einwirkungen wie sie bei der Züchtung
des Mopses aus dem Wolf vom Menschen durch manipulierte Fortpflanzung erzwungen wurden, auch durch Umgebungsfaktoren
in freier Wildbahn vorkommen. Da, anders als das menschliche Wirken, diese Umgebungsfaktoren nicht zielgerichtet
selektiv wirken, dauert es halt länger, oder passiert eben gar nicht, dass die Natur einen Mops erschafft.
Und warum nict? Weil auf dem Weg zum Mops irgendwann einmal die Nase kürzer werden muss und solche Tiere
dann weniger Überlebenschanchen haben. Daher würden sie ausselektiert. Der Mensch dominiert hier die
Selektion in die andere Richtung und zack, der Mops ist da. Im 4. Teil würde ich gerne etwas zum Beitrag
von Überlebender (18:06) schreiben. Wer’s wissen will, postet rasch etwas…
Schreib lieber… …etwas in die Kommentare zu dem Evolutionsbeitrag, damit ich den dritten Teil meiner
Überlegungen posten kann. Ich zerlege auch Deinen Einwurf mit der Katze und dem Hund…
Erstaunlich ist… (Teil 2) Danke kristall. Auch wenn Dein Beitrag die Diskussion nicht weiterbringt,
ermöglicht er mir Hier also die Fortsetzung von eben: So liegen also sowohl Konstantin, als auch der
Autor in ihrer Folgerung falsch, da sie . Wie steht es nun aber mit der anderen Seite? Da schreibt mr.
cologne (18:14), die Bibel sei nicht mehr als ein nett geschriebener Fantasy-Roman. Damit liegt er meiner
Ansicht nach aus genau demselben Grund ebenso falsch. Denn die Bibel will nicht unterhalten oder wissenschaftliche
Wahrheiten vermitteln, sie will religiös belehren und erbauen. Um diesem beabsichtigen Ziel beser gerecht
werden zu können, führt man den eigenen religiösen(!) Erzählfaden bis zum Anfang aller Dinge zurück
und macht ihn dort erzählerisch fest. Das ist ein Stilmittel. Man stolpert, auch wenn man gar nicht danach
sucht, über viele solcher Stilmittel in der Bibel (mehr dazu vielleict in einem dritten Teil). Man findet
solche Stilmittel jedoch nicht in einer wissenschaftlichen Theorie, da sie ausschließlich dem Ziel verpflichtet
ist, ein möglichst plausibles Erklärmodell für alle zum Thema bekannten Fakten anzubieten. Plausibel
bedeutet dabei, dass man sich nicht auf persönliche Meinungen, angebliche Offenbarungen oder andere nicht
ihrerseits nachprüfbaren Behauptungen stützen muss und zudem unter allen solchen Theorien die Einfachste
ist. In sofern behautet die Theorie auch nie: Es ist so. Sondern immer nur: Es ist im Einklang mit der
Beobachtung und plausibel. Teil 3 folgt sogleich
Erstaunlich ist… (Teil 1) Einmal erzählte mir eine Freundin, sie habe den Glauben an die „Schulwissenschaft“
an dem Tag verloren, als der eine Lehrer ihnen die Schöpfungsgeschichte als „wahr“ hingestellt hat und
danach der andere Lehrer die Evolutionsbiologie auch. Das hat sie nicht zusammenbekommen. Heute rennt
sie jedem New-Age-Geraffel nach und ist das Musteropfer für Verschwörungstheorien. Sie nennt das dann
„Ihre Wahrheit“. Was sie nicht verstanden hat, und was sie aus der Verzweiflung über den nicht auflösbaren
Widerspruch in eine lebenslange Suche getrieben hat, ist, dass die Lehrer es sträflicherweise versäumt
hatten, sie auf folgendes hinzuweisen: Die Schöpfungsgeschichte in der Bibel ist eine religiöse Wahrheit.
Die Entstehung der arten ist eine wissenschaftliche Wahrheit. So wie die erste keinen Anspruch auf Nachprüfbarkeit
erhebt, postuliert die zweite keinen Anspruch auf Endgültigkeit. Nicht nachprüfbar ist die biblische
Schöpfungsgeschichte, weil man sich nur, wie hier von Constantin (16:47) beispielhaft vorgeführt, auf
die ebenfalls nicht nachprüfbare göttliche Offenbarung berufen kann. Nicht endgültig ist die wissenschaftliche
Theorie, da sie sich immer wieder selbst hinterfragt und versucht, sich auf die zunehmenden Erfahrungswerte
anzupassen. Und deswegen liegt auch der Autor des Artikels daneben, der aus diesem natürlichen Anpassungsprozess
die „Falschheit“ folgert. Fortsetzung folgt nach dem nchsten Post
Nun ja… Die tun halt so, als werden ihre Kinder in der Schule zum sündigen Leben erzogen, nachgerade
zum Ausüben des Geschlechtsverkehrs ausgebildet. Daher auch der von einigen, auch hier, gern gewählte
Name „Sexunterricht“. Aus meinem Sexualkundeunterricht kann ich mich daran irgendwie gar net mehr erinnern.
Ich hatte, heute unüblich, meine ersten diesbeüglichen Erfahrungen mit meiner späteren Frau in einem
Alter, über das sich heute die Jugend kaputtlacht. Und das trotz „Sexunterricht“. Meine Eltern hatten
mir allerdings auch ein fundiertes Weltbild mitgegeben und ich konnte die mir vermittelte Information
daher auch verkraften und bewerten. Und ich habe keine 14 Kinder, konnte und kann meine Familie aber stets
aus eigener Kraft ernähren. Ich frage mich, ob man nicht durch Konfrontation in Nächstenliebe auch bei
Traditionalisten, Fundamentalisten, Katholiban oder wie auch immer sie hier genannt werden, weiter kommen
kann. Provokation in Liebe, um Ihr Wort aufzunehmen. Wie schon Gandhi sagte: Mit einer geschlossenen Faust
kann man keine Hände schütteln.
Was denke ich über Salzkotten… Diese Baptisten scheinen eigentlich ganz aufrechte und gottesfürchtige
Menschen zu ein. Mir wurde ein „Haftbericht“ von einem zugespielt, der wegen der Schulverweigerung einsitzen
musste. Der liest sich eigentlich ganz verständig. Abwesend zwar, aber im Allgemeinen nicht böse oder
agressiv. Nur wenn es um Sexualität geht, da kennen die nix. Gar nix. Notfalls nehmen sie ihre Kinder
eine ganze Woche aus der Schule, wenn sie nicht wissen, in welcher Stunde genau jetzt „Sexunterricht“
ist. Ich interpretiere das so, dass man Angst davor hat, die Kinder könnten da etwas sehen (z.B. eine
nachgespielte Geburt) oder hören (z.B. wie Kinder entstehen und heranwachsen), das ihnen sagt, dass es
da noch etwas gibt, was man ihnen zuhause nicht sagen will. Und das geheimnisvolle könnte ja neugierig
machen. Und dann könnte einerseits vielleicht zu früh „was passieren“ und andererseits könnten sich
ein paar Mädels, vor die Wahl gestellt, überlegen dass sie z.B. keine 14 Kinder haben wollen. Und noch
schlimmer: Sie könnten zuhause nachfragen und darauf wäre man wohl wirklich nicht vorbereitet. Und so
ist dieses Handlungsmuster mit der Schulverweigerung Produkt eigener Schwäche und Angst. Hätte man ein
solides Fundament und nicht nur unhinterfragbare Glaubensregeln, dann könnte man auch aufgeklärte Kiddies
locker ertragen und diese hätten auch das Rüstzeug an der Hand, das gelernte zu verarbeuten und zu bewerten.
Die Autorin interpretiert die Sachlage freilich etwas anders…
Ich hätte mir eigentlich… …weniger einen besseren Verschwörungstheoriegenerator gewünscht, als
eine Diskussion über meine These Im Ernst: Neulich habe ich das hier www.glmk.de/…fuer-15-tage-in-haft/
gelesen. Darauf hin hatte ich eine kurze und leider nicht in die Tiefe gehende Unterhaltung mit der Autorin
(ein Diskurs kam leider nicht zustande). Dabei wurde mir bewusst, warum Sektierer so agressiv unterwegs
sind: Sie wissen instinktiv, dass sie nicht gerade auf einem starken und hinterfragbaren Fundament stehen,
sondern nur auf ein paar Glaubenssätzen wackeln, die leicht angegriffen werden können. Sie schotten
sich daher lieber ab, vermeiden den inhaltlichen Diskurs. Kommt ein Austausch zustande, wie hier, argumentieren
sie aus einer Position der Angst und Schwäche. Daher artet es dann auch regelmäßig zur bloßen Konfrontation
aus. Und weil man ohne die eigene innere Stärke auch leicht in die Enge zu treiben ist, wird dann eben
herumgepöbelt und beleidigt.
@Klaus Ich schrieb (etwas weniger ausführlich): Wer sonst noch Bedarf ein einfachen Weltbildern hat,
kann z.B. den Verschwörungstheoriegenerator www.publiceye.org/…spire/generator.html ausprobieren. Was
sich hier humorig äußert, hat einen ganz ernsten Hintergrund. Der Mensch hat offenbar ein ganz tiefes
Bedürfnis nach Sicherheit und Verständnis hat. Vielleicht hilft uns das auch, traditionalistische Standpunkte
besser zu verstehen. Früher war das einfach: soziale Veränderungen gab es, wenn überhaupt, nur nach
großen Kriegen (wenn man sich z.B. als Sklave wiederfand). Heute ändert sich in zehn Jahren das persönliche
Umfeld bis zur Unkenntlichkeit. Auf der anderen Seite gibt es viel mehr Freiräume, die ausgefüllt werden
müssen. Kam mein Großvater noch bei Sonnenuntergang schlagskaputt von der Feldarbeit zurück, habe ich
heute nahezu beliebig viel Zeit zur freien Verfügung. Dass man ob dieser doppelten Belastung die Orientierung
verliert und nach einem starken Halt sucht, erscheint mir nicht so abwegig. Schlimm nur, wenn man sich
dabei in Denkweisen verheddert, die einen ausserhalb der Gemeinschaft stellen, die diese Freiräume übrhaupt
erst ermöglicht hat. Gelöscht wurde der Beitrag wohl eher, weil ich 100x Schächenzählen hingeschrieben
hatte. Kuesschon meinte, das könnte helfen…
Wenn man es so sieht,… …ist die Welt plötzlich einfach und durchschaubar. Warum sollte man sich da
mit den Komplexitäten der Realität herumschlagen. Ich hoffe, dass Sie beim Schächenzählen sorgfältiger
vorgehen, sonst wird das nix mit Lammfilet heute abend.
Wenn es heute nicht 0:4 geendet hätte… …dann wäre es der Witz des Tages gewesen, wie man sich hier
abmüht, die geteilte Liebe zu Goebbels und der vorkonziliaren Kirche unter einen Hut zu bringen.
@Mary Der letzte Bischof, der nicht ganz vom kath. christlichen Glauben abgefallen schien Richtig: schien.
Genauer: Ihnen schien. Immerhin haben Sie auch schon relativiert: „kath. christlich“. So ganz normal einfach
nur christlich ist das ja auch nicht, was der von Ihnen angesprochene Herr bisher so von sich gegeben
hat.
Ich würde gerne… …meine Frage aus der Halbzeitpause noch einmal wiederholen: Der Artikel war unverständlich,
weil der AUtor den Sachverhalt hinter einem Verhau aus Kraftausdrücken und Abwertungen wohl verborgen
hielt. Auch die bisherigen Kommentare betrafen das Spiel (trööööt) oder waren unsachlich und / oder
beleidigend. Kann doch vielleicht jemand sachdienliche Informationen geben, worum es eigentlich geht?
Hä??? Ein Artikel, aus dem man überhaupt nicht entnehmen kann, worum es eigentlich geht. Könnt bitte
jemand einen sachdienlichen Link oder eine sachliche Schilderung posten?
@Kasperl Wussten sie, dass zwei Drittel der Kirchenaustritte zur Zeit engagierte Gemeindeglieder und regelmäßige
Kirchgänger sind udn nur ein Drittel angewiederte Laufkundschaft? Irgendwann sind die Tradis mit den
völlig Uninteressierten allein in dem Verein.
@Kasperl Ja, so ist das. Selbst in der amtskirchlich gesteuerten Überlieferung besteht schon eine Gefahr
für den „rechten Glauben“. Es ist ja nachzuvollziehen, dass sich schwache Menschen an irgendwas festhalten
müssen und eine 2000jährige Tradition eignet sich sicherlich hervorragend als Anker. Wenn also ein Tradi
jetzt wieder die Erwachsenentaufe durch Untertauchen, das freie Treffen der Gläubigen und fahrende Apostel
(wie das heute noch teilweise in den entlegenen Gegenden in Russland praktiziert wird) propagieren würde,
hätte er irgendwie auch mein Verständnis. Ich würde mir zwar Fragen stellen, aber das wäre eine vertretbare
Position. Eine alternative, ebenfalls vertretbare Position wäre es, wenn man sich dazu entschlösse,
die Vermittlung der wesentlichen Glaubensinhalte (und da gebührt der Bergpredigt vielleicht ein prominenterer
Platz als dem Leviticus) ein wenig an der Zuhörerschaft zu orientieren. Er erschein mir aber schwer zu
argumentieren (wie man ja auch an den Ausfälligkeiten merkt), dass man an einem im Entwicklungsprozess
erreichten zufälligen Zwischenstand um jeden Preis festhalten möchte. Und die Quittung kommt ja auch:
Der Versuch des Eingrabens führt zu den momentanen Zuständen.
@Constantin: Gelbe Karte egen Logikfehler Sie schrieben: „Homo-Terroristen führen auch keine plumpen
Attentate oder Sprengstoffanschläge aus. Nein, sie versuchen Gedankengut zu manipulieren um Kontrolle
über jeden einzelnen Menschen zu erlangen.“ sowie: „mein Glaube an Gott macht mich stark. Wenn ich andere
auf ihre Fehler hinweise, dann aus Nächstenliebe.“ Rollen sich Ihnen da nicht selbst die Fußnägel hoch,
enn Sie das lesen?
@Gotthard Entschuldigung, aber da gehe ich nicht mit. Je abhängiger oder unselbständiger ein Missbrauchsopfer
ist, je unsymmetrischer also die Situation ist, desto ein üblerer Mistkerl ist der Missbrauchende. Deshalb
sind ja auch gerade Missbrauchsfälle durch Lehrer und Geistliche so schlimm. Noch viel übler ist allerdings
die systematische, organisierte Vertuschung.
@zukünftiger Wiener Weswegen wollen Sie ihn anzeigen? Dann beruft er sich auf die Religionsfreiheit und
den Levitikus, wird von den liberlen Gerichten freigesprochen und klagt anschließend beim Verfasungsgericht
ein, dass Katholen Homos grillen dürfen. Besser dorhin abheften, wo es higehört: Ablage P.
Ja, warum denn… Es ist unklar, warum die Diskussion dann nicht über diese – ungenannt gebliebenen Probleme –
geführt wurde. Vielleicht, weil ein paar Ewigestrige diese Pseudowichtigkeiten gegen jede Vernunft hochhalten?
Was wäre das für eine traurige Gottheit, die ihre Realpräsenz bei der Kommunion von der Einhaltung
der Buchstaben überkommener menschengemachter Regularien abhängig machte. Möge er Euch hinwegfegen
in den Orkus der Geschichte, Kleinherzige!
#108 Rechercheur 20:41:53 | Freitag, 25. Juni 2010
Wettergott? … wetterphänomene … zeichen gottes, dass es so nicht weitergehen kann … Da verschwimmt
der Unterschied zwischen hier und dem Tanz um den Stein, von dem das alles herkommt…
#146 Rechercheur 07:50:07 | Dienstag, 22. Juni 2010
Über die Wortwahl kreutz.net: Dies war unmöglich. Denn Luther war im Schimpfen unübertrefflich. Das
mag sein. In jüngster Zeit allerdings erscheinen Herausforderer: Brandenburghis: Ist Dir klar, du verrotteter
Geist, daß es KEINEN fossilen Beweis für Deine Sch**ß-Evolution gibt? Degenhardt: Die Medien sind das
Sprachrohr des Fürsten der Welt, des Teufels der krieg führt gegen die Kirche. bagalut_cgn: je später
der tag, je bekloppter die schreiberlinge…weihrauchflash… Chris: Nur Zeitungen bzw. Medien verfügen
über so große Ärsche, dass sie einen Bischof in acht Wochen komplett zuscheißen können. Brummi: Nackte
Weiber und schwule Bodybuilder auf den Titel – sofort. Aber einen fairen Bericht über Bischof Mixa bringen
die dauerbesoffenen Spiegeltröten nicht zustande. Schäfer: Deutsche EMMA-nzen dürfen sich im Innland
gerne ihren Ali oder Muhammad aussuchen. Lycos: Experte bin ich übrigens auch nicht, ich denke auch das
gerade in der Exegese viele Experten ziemlich verkehrt liegen. Jenenser I.: Die Biene Maya sucht mal ein
Willi. Das ist mal was neues von der guten Dame. Immer die Hände über der Decke lassen. Lisibald Poier:
grausliger Musel Oh, das macht Spaß, soche Verbalien hier zusammenzustellen. Und mit etwas mehr Zeit
fände ich noch bessere. Vielleicht wär das mal was für die Leserzeitung… Guten Morgen allerseits
@klausimaus Lieber Herr von Jaus, woraus ziehen Sie die Vermutung, die Ausübung männlicher Homosexualität
würde den After oder die Schließmuskulatur beeinträchtigen oder „zerstören“?
@ruhrgebietler die konzilsglaubensgemeinschaft hat wahrlich die letzten reste des Glaubens zerstört!
Die letzten Reste des Glaubens wurden der Machtgier geopfert, als man den ersten, der anbot für Unterhalt
um den Stein zu tanzen, nicht erschlug sondern durchfütterte.
#100 Rechercheur 18:22:12 | Dienstag, 15. Juni 2010
Gibt es den vollständigen Text… …in irgendeiner freien Quelle? Nachdem der Autor über 70 Jahre tot
ist, ist der Inhalt ja gemeinfrei, so das einer Veröffentlichung nicthts im Wege stünde.
#35 Rechercheur 16:35:58 | Donnerstag, 3. Juni 2010
@ClemensH was beide Parteien da treiben, ist eine Demonstration dafür, dass dem lieben Gott bei der Schöpfung
was schiefgegangen ist. Und schuld sind weder die einen noch die anderen, sondern die idiotische Idee,
ab den zwanziger Jahren in arabisch dominiertem Gebiet in größerem Umfang jüdische Ansiedlung zu betreiben.
Inzwischen ist die Auseinandersetzung soweit fortgeschritten, dass man die Gegend eigentlich nur noch
großräumig übrdachen kann. Sie wissen schon: es werden drei neue Irrenanstalten eröffnet: eine in
Berlin, eine in München und der Nahe Osten wird überdacht…
Man muss sich langsam… …fragen, warum Manche so einen großen Wert darauf legen, die Missbrauchsproblematik
massiv herunterzureden. Folgt es etwa der Logik: wenn der Missbracuh ja gar nicht so schlimm war, dann
war das Vertuschen ja auch nicht so schlimm? Das wäre aber schlimm, nicht wahr? Übrigens würde mich
der „Leser Cantate“ interessieren. Wer ist das? Was macht ihn so relevant, hier den halben Artikel zu
bestreiten? Nur dass er die Meinung des Schreibbüros hat? Oder weil in der Quelle selbst nichts verwert-
oder verdrehbares drinsteht?
@Odio Wenn Sie Gottes Zorn nachweisen wollen, dann müssten Sie schon vorher Meldung machen, nicht hinterher
zufällige zeitliche Übereinstimmungen bemühen.
@Odio die Frage ist falsch gestellt. Daher kann keine Antwort gegeben werden. Allerdings wüsste ich ein
paar Erwachsene, da wäre der Welt einiges erspart geblieben, wenn… Naja, vielleicht kommt ja noch der
passende Vulkanausbruch…
Ohne Schlips oder auf dem Schlauch? Juan Evo Morales Ayma ist seit dem 22. Januar 2006 Präsident Boliviens.
Außerdem ist er Führer der sozialistischen bolivianischen Partei Movimiento al Socialismo (MAS) und
der Bewegung für die Rechte der Coca-Bauern. Evo Morales gewann mit 54 Prozent der Stimmen weitaus deutlicher
als erwartet die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen am 18. Dezember 2005. Er wurde damit als erster
Indígena Staatsoberhaupt von Bolivien und errang den deutlichsten Wahlsieg seit Ende der letzten Militärregierung
1982. Bei der Präsidentenwahl vom Dezember 2009 übertraf er mit einer Zustimmung von 64 Prozent der
Bürger das Ergebnis von 2005 deutlich. Morales’ Markenzeichen sind seine Chompa und die gerne lässig
darübergeworfene Chamarra, die er unter Missachtung protokollarischer Vorschriften auch bei seiner Weltreise
zu Staatsoberhäuptern anlässlich seiner Einführung als Präsident trug. Im Oktober 2009 wurde Morales
von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum „World Hero of Mother Earth“ ernannt. –-Wikipedia
Der kirchenfeindliche Sozialist gehört zur indigenen Bevölkerung, ist unverheiratet und hat in unverantwortlicher
Weise zwei Bastarde in die Welt gesetzt. Morales erschien beim Papst ohne Krawatte mit einer Jacke im
Anden-Stil. –-kreuz.net Ich denke, ein weiterer Kommentar erübrigt sich in diesem Fall. Ohne Krawate…
tststs…
Plaudereien aus der Unterhose Dabei ging es um die üblichen altliberalen Unterhosen-Themen. Ich hätte
jetzt als Schlagzeile erwartet: Erste Achtungserfolge für kreuz.net Kardinal Schönborn nimmt die Themen
auf, die kreuz.net bewegen. Endlich finden die hiesigen Unterhosen-Themen auch in der Amtskirche Beachtung.
Der Prälat… …hat offenbar wenig authentische Erkenntnisse, was um ihn herum vorgeht. Daher liest
sich mindestens die +.net-Wiedergabe seiner Äußerungen auch so flüssig. Alles kein Problem, wenn man
sich nicht mit der Realität belasten muss.
Nein. Das ist nicht der Ablauf. „Schuld ist der Zölibat, das nicht Gewähren der Frauenordination, die
Sexualmoral der katholischen Kirche, die sich an den Geboten Gottes orientiert, und das ganze hat einen
Namen, nämlich Papst Benedikt XVI.“ Nein. Das ist nicht der Ablauf. Sondern: a) Schuld an den Vertuschungen
ist die autoritäre Organisation der katholischen Kirche. Gegen die Vertuschung und die sie tragende Organisation
richtet sich die meiste Kritik. B16 ist nicht das Problem, sondern nur insofern Teil davon, dass er sich
(verständlicherweise) auch nicht von heute auf morgen aus den überkommenen Strukturen lösen kann und
will und weil er früher ähnlich gehandelt hat. b) Mitverantwortlich für die gemessen am weltanschaulichen
Anspruch hohe Anzahl von Missbrauchsfällen ist der negative Selektionsdruck, der durch die rein männlich
geprägte, zölibatäre Gemeinschaft aufgebaut wird. Welcher junge Mann mit gesunden Gefühlen für gleichaltrige
andersgeschlechtliche Partner wird sich wohl von dieser Umgebung angezogen fühlen? c) Zusammen wirken
a) und b) fatal und die gegenwärtige Eskalation ist kein Wunder. Der Artikel zeigt wieder, dass das Problem
noch nicht in den Köpfen der meisten angekommen ist.
@Sycamore nee nee, den Mixa sind wir los. Auch wenn damals Prügeln üblich war, scheint es mit um diesen
Kandidaten doch nicht schade, hat er doch auch sonst schon genug verbockt in seinem Leben. War es nicht
auch der Mixa, der den Ausstieg aus der Schwangerenberatung propagiert hat? Ich erinnere mich schwach.
Muss mal recherchieren. Oder hilft jemand meinem Gedächtnis auf die Sprünge?
Wo war denn eigentlich… …heute um 19 Uhr Frau Merkel? Ich habe laufend zwischen ARD und ZDF hin und
her geschaltet, damit ich nichts verpasse. Aber: Fehlanzeige. Was ist nun mit den ganzen frisch gedruckten
DM-Scheinen?
@bejorommer Erstaunlich, was für Zeitungen sich alles als linkke Homohetzpostillen outen. Bin gespannt,
was die Bistumszeitung nächsten Freitag schreiben wird. Ach Mist, das ist ja auch ein linkes, pardon:
altliberales, Hetzblatt.
Ja josef,… …aber wenn den Katholiken im Angesicht von Frau Kässmann und der aktuellen Situation in
ihrer eigenen Konfession die Schamesröte ins Gesicht steigt, dann ist es docj kein Wunder. Wir sollten
betroffen sein.
@Goldengel Heutzutage holt manch einen sein Vertrauen von hinten ein. Wenn Sie verstehen, was ich meine…
Christus ist zeitlos. Aber der Mensch nicht. Und so muss der Mensch immer neu sienen Weg zu IHM suchen.
Und wer ihn so finden will, wie die Juden des alten Testaments, der soll es versuchen. Aber er soll sich
nicht über die erheben, die ehrlich versuchen, seinem Geist, dem Geist des NT gerecht zu werden.
Ja, Bienchen, da… …sprechen Sie mir aus der Seele: Biene Maja sagte: „ich hab die Kirche immer als
Heilig betrachtet und jetzt bin ich so enttäuscht und habe Schwierigkeiten um zu glauben dass Jesus solche
Kirche gewollt hat so einen Sauhaufen“ Aber irgendwann wird die Aufklärung auch die rk Kirche erreichen
und dann wird alles gut. Erste Ansätze sind ja schon zu bemerken. Nur schade, dass hier im Forum so viele
zu den rückwärtsgewandten Kräften gehören. Nun ja, an der Reaktion z.B. auf Frau Kässmanns Vortrag
auf dem ökumenischen Kirchentag kann man ja erkennen, dass die Rückwärtsgewandten Gott sei Dank auf
verlorenem Posten stehen. Und ganz im Sinne Ihrer Aussage oben kann man daraus wohl schließen, dass dem
Herrn der Geduldsfaden gerissen ist und er wieder beginnt zu gestalten.
Könnte mir bitte jemand erklären… „Beim Thema Homosexualität sollten wir stärker die Qualität einer
Beziehung sehen und über diese Qualität auch wertschätzend sprechen. Eine stabile Beziehung ist sicher
besser, als wenn jemand seine Promiskuität einfach auslebt.“ …was an dieser Aussage „skandalös“ sein
soll? Den weiter unten aufgezählten Punkten werde ich noch nachgehen, aber speziell was an dieser Aussage
der Skandal sein soll, das möchte ich doch gleich wissen!
Guten Morgen Margot Käßmann – trotz des lässlichen Fehlers eine moralische Instanz. Gelebtes Christentum.
Sie ist Vorbild für ein wahrhaftiges und menschliches Leben. Wir müssen dankbar sein, dass es sie gibt.
(zitert nach lapidarius im Tagesspiegel, denn besser hätte ich es nicht sagen können)
#39 Rechercheur 23:41:02 | Donnerstag, 13. Mai 2010
@Gotthard Die frühen Menschen hatten Angst vor den unerklärlichen Mächten der Natur. Sie suchten Schutz
im Glauben an höhere Mächte, die ihnen wohlgesonnen waren. Ermangels ausgebildeten abstrakten Denkens
kamen zuvörderst große Steine, Quellen und so weiter in frage, die angebetet wurden. Dieses hat sich
später zu nicht dinglich beheimateten Göttern und schließlich zum Monotheismus mit Schöpfergott abstrahiert.
Soweit ist auch gar nichts dagegen einzuwenden. Das Problem trat erst auf, als einer der Angehörigen
einer primitiven Rotte auf den Gedanken gekommen ist, er könne doch um den Stein tanzen, dann könnten
die anderen länger auf die Jagd gehen. Und ihm dann einen Teil der Beute abgeben. Hätte man den damals
rechtzeitig erschlagen, dann würde sich die im Artikel angesprochene (aber leider nicht besprochene)
Frage gar nicht stellen. Das hat man aber versäumt und daraus hat sich die ganze Organisation entwickelt,
die zu allen Zeiten und in allen Teilen der Welt unter einigem Guten auch viel Leid angerichtet haben.
Glücklicherweise gibt es inzwischen Bewegungen, die die Priester wieder in ihre eigentliche Rolle als
Diener der Gemeinschaft zurückführen. Zuvörderst, aber nicht allein, der vom falschen Josef Berens
so bezeichnete Protestantismus. Wir sollten den Lutherischen daher dankbar sein. Und wir können vermuten,
lieber Pius-Vater, dass Frau Kässmann gar keine Priesterin der rk Kirche sein wollte. Und schon gar keine
PX-Priesterin (wieder ein schönes Wortspiel übrigens).
#25 Rechercheur 17:29:37 | Donnerstag, 13. Mai 2010
@falscher Josef Ich glaube ich bin ein gern gesehener Gast! Nicht wirklich. Aber solange Sie nur Gast
sind, werden Sie ja auch einmal wieder gehen. Und das werden wir dann gerne sehen
#17 Rechercheur 14:34:43 | Donnerstag, 13. Mai 2010
@„Josef Berens“, der nicht Josef Berens ist Und so bleibt es dann „Kirche von hinten“ statt „Kirche von
unten“. Auch für mich ist es immer wieder eine Freude so lesen, dass es noch grössere Primitivlinge
als mich gibt. Mit den „Primitivlingen“ müssen sie die „Kirche von hinten“ gemeint haben. Das ehrt sie.
Dennoch könnte es sein, dass meine Äußerung, gerade für einfachere Gemüter, einer gewissen Erläuterung
bedarf: Die verkrusteten Machtstrukturen der katholischen Kirche haben erst die Möglichkeit eröffnet,
gewisse Untaten geistlicher Herren in der geübten Weise zu vertuschen, so dass sie jetzt reihenweise
auffliegen können. Die Chance der Demokratisierung haben z.B. die evangelischen Gemeinden genutzt und
so ist es denn auch kein Zufall, dass systematisch vertuschte Missbrauchsfälle von dort bisher nicht
bekannt geworden sind.
#1 Rechercheur 12:35:46 | Donnerstag, 13. Mai 2010
eigentlich klar… …dass sich eine weitestgehend legitmatiosfreie Organisation gegen jede Änderung
einer glücklicherweise in der Zeit weitestgehend ungebildeten Glaubensvolkes eingeschliffenen Machtstruktur
mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln sträuben muss. Und so bleibt es dann „Kirche von hinten“ statt
„Kirche von unten“.
#77 Rechercheur 08:58:28 | Donnerstag, 13. Mai 2010
@maulendes Lästermäulchen Um das zu erreichen, müssen wir die Währungsreform morgen machen …ww.godlikeproductions.com/…1/message1062655/pg1,
dann warten wir, bis der Dollar zusammenbricht, kaufen Nordamerika, führen dort unsere Gesetze rückwirkend
ein und schon haben wir +.net am A****. Das dauert auch kaum solang, wie ein Rechtshilfeersuchen an die
USA heutiger Prägung. Hals und Beinbruch…
Gäääähn… sct schrieb: „Das nächste peinliche Kapitel für Deutschland“ Die Peinlichkeit hält sich
in Grenzen, weil sich das Interesse der Öffentlichkeit in sehr engen Grenzen hält. Und wenn sich so
eine Nischenerscheinung nun der deutschen Rechtsprechung entziehen will, kräht halt auch nur ein toter
Hahn drum. Ich denke, diese Seite darf man getrost umblättern. Schönen Gruß an die Biene Maja und an
Willi…
;_;-? Immer noch nicht identifizierte Täter im Bistum Augsburg nahmen ungeprüfte Eichstätter Gerüchte
zum Vorwand Verantwortungvolle Kirchenmitarbeiter leiteten eine Verdacht zur Prüfung an die zuständigen
Stellen eiter?
@Domenico Das hatten Sie sich schon einmal abgerungen. In diesem Falle käme meine zweite Frage zum Tragen:
Wieso unterstellt man eigentlich automatisch jemandem, der sogar gegen die geltenden Gesetze verstößt,
um seinen kirchenrechtlichen Vorgaben Genüge zu tun, unredliche Absichten, nur weil sich ein Verdachtsmoment
gegen einen Neukonservativen richtet?
Also für mich… …hört sich das mehr nach dem üblichen Kompetenzgerangel innerhalb einer hierarchischen
Organisation an. Die mitzarbeiter werden sich wohl gedacht haben: Da ist der Augsburger Bischof betroffen,
da schciken wir das mal nach Augsburg. Wenn in Mannheim am Bahnhof mein Auto angefahren wird, dann melde
ich das ja auch nicht bei der Berliner Polizei, nur weil ich da wohne. Wieso unterstellt man eigentlich
automatisch jemandem, der sogar gegen die geltenden Gesetze verstößt, um seinen kirchenrechtlichen Vorgaben
Genüge zu tun, unredliche Absichten, nur weil sich ein Verdachtsmoment gegen einen Neukonservativen richtet?
@bassmann es ist kreuz.net hier. Da geht es net um das, was dran hängt bassmann, Sie sprechen mir aus
dem Herzen! Homohetze, Altliberale de.wikipedia.org/wiki/Altliberale (was immer das sein mag), Verteidigung
der „Kirche von hinten“ koste es was es wolle. Aber Glaubensinhalte diskutieren, sich gemeinsam die Schrift
erschließen, vielleiht nur ein einfaches Gleichnis zum Tage: Fehlanzeige. Aber es sind ja „katholische
Nachrichten“. Vielleicht hat man zu diesen Theman ja einfach nichts aktuelles zu sagen. Dabei hätte ich
wirklich Interesse daran, die klassischen Streitfragen der Bibelauslegung zu diskutieren oder wirklich
die Unterschiede der nachkonziliaren Liturgie zur Tradiversion zu verstehen.
@klaus aber er ist auch ein unglaublich intelligenzfreier Mensch. Deshalb sollten wir ihm nicht allzu
böse sein wenn er seinen Müll in die Öffentlichkeit bringt. Aufgrund seiner mangelnden Intelligenz
muss man ihm mildernde Umstände zugestehen. Das was oben berichtet wurde, klang doch eigentlich ganz
vernünftig. Könnten Sie Ihre Bemerkung „er ist auch ein unglaublich intelligenzfreier Mensch“ bitte
etwas näher begründen und belegen.
#130 Rechercheur 12:59:35 | Mittwoch, 12. Mai 2010
@Franzi Wie Sie bemerkt haben dürften zitiere ist nicht, sondern verlinke (schönes Wortspiel übrigens).
Wer die Verbrechen der Nnazionalsozialistischen Diktatur verharmlost, verdient keinen Dialog. +.net verharmlost
diese, indem sie Joseph Goebbels zitiert! Sie sehen, ein solcher Vorwurf greift ins Leere. Es geht um
Sachargumente und nicht um die, die sie in die Diskussion einbringen. Und da lese ich bei der Ex-FDJ mehr
sachliche Information als auf *.net. Auch wenn mir das leid tut…
#128 Rechercheur 11:38:34 | Mittwoch, 12. Mai 2010
@Franzi Das von mir verlinkte Blatt stellt denselben Sachverhalt dar, wie die Artikel hier. Aus einer
anderen Perspektive. Wohl wahr. Und geschrieben von Leuten, die -wenn auch auf andere Weise- verfassungstechnisch
auf ebenso auf tönernen Füssen stehen wie die hiesigen Autoren. Dennoch scheint es mir im konkreten
Fall so zu sein, dass das verlinkte Blatt sich vergleichsweise sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt
hat. Damit haben sie den Finger um einiges besser in die Wunde gelegt als die hiesigen. Somit lohnt sich
die Lektüre. Und mehr habe ich nicht gesagt. Was das mit Geschichtsvergessenheit zu tun hat, ist mir
jetzt nicht wirklich klar. Oder wollen Sie auch weniger rühmliche Unternehmungen der rk Kirche in die
Diskussion einbeziehen?
#118 Rechercheur 09:39:15 | Mittwoch, 12. Mai 2010
Ich seh’s kommen… Irgendwann outet sich das Schreibbüro als Urban Priol oder so. Denn so ein Text wie
der oben kann nur Satire sein. Hauchfein übertrieben allerdings diesmal, um noch als Trollerei durchzugehen. Interessante Lektüre: Kirche von hinten www.jungewelt.de/2010/04-17/013.php
Es wird… …immer schwieriger, aus den Artikeln Hinweise auf die spärlich bekannten Tatsachen zu entnehmen.
Was an in diesem Fall auch an den Leserkommentaren erkennt. Wenn ich Zeit hätte, würde ich gerne noch
einmal die Frage nach der Existenzberechtigung der rk Kirche aufnehmen…
Das ist nicht der Punkt natürlich sind Geistliche sündhaft. Der Umgang der Kirche mit diesem Fakt, die
dauernde Vertuschung, das ist der Sündenfall der Kirche als Organisation. Urteil der Geschichte: durchgefallen.
@Degenhardt Die Geschichte hat schon gezeigt, wer recht hat. Die gerade am laufenden band aufgedeckte
Päderastie Geistlicher ist die Monstranz, mit der uns die Entscheidung offenbart wird.
Degenhardt hat recht! Falsche Hermeneutik … kann die hl Schrift ins Gegenteil verkehren. Das stimmt!
Auf ein paar schlecht interpretierten Zeilen der Schrift haben ein paar Jungs in Rom sich einen Türken
gebaut, der das allzu einfach denkende Kirchensteuerschäfchen wirklich denken lässt, der Papst SEI definitiv
der Stellvertreter Gottes
@Degenhardt Das Amt ist gottgewollt und steht unter Seinem Schutz. Das würden Sie sich wohl so wünschen.
Der Christ fragt sich, warum der Herr den herrschenden Sauhaufen nicht schon längst mit Feuer und Schwefel
zum Teufel gejagt hat. Es muss wohl an der Gutmütigkeit vom Großen Chef liegen und an der Erkenntnis,
dass er viel besseres Material in dieser Runde leider nicht zusammengebracht hat.
@Degenhardt Der Katholik ist allein dem Papst, den Dogmen, dem Kathechismus verpflichtet. Der Katholik
ist allein der Schrift und dem Herrn Jesus Christus verpflichtet. Wann und wo die Kirche vom Wege der
Schrift und des Herrn abweicht, fege sie seine Wut hinweig.
@Degenhardt wenn ein Bischof eine eigene Lehre gründet Sie meinen sicher die Herren L. aus F und W. aus
GB. Auch wenn da sehr glaubensfeindliche Dinge vor scih gehen, würde ich nicht, wie Sie, so weit gehen,
das gleich dem Satan dienen zu nennen…
Einer weniger… …der die rk Kirche in Deutschland immer weiter von ihren Gläubigen und vom realen
Leben entfernt hat. Nach dem Wegbrechen der Lichtgestalt Karl Lehmann als Vorsitzender muss sich nun endlich
der Zollitsch in den Blick der Öffentlichkeit rücken, als einer, der die Kirche wieder zu den Menschen
bringt. Dann hört das auch auf mit den ständigen Missbrauchsdiskussionen auf und die Täter werden ganz
normal abgeurteilt. Das würde der ganzen Gesellschaft guttun.
#26 Rechercheur 22:08:19 | Sonntag, 18. April 2010
Recht haben sie! Die Debatte wird jedoch zunehmend unsachlich und undifferenziert geführt. Absolut Ihrer
Meinung in diesem Punkt, liebe Zentrumspartei! Der Schändende selbst ist eine ganz arme Sau, mehr krank
als Verbrecher. Aber wer ihn schützt, der kann sich nicht hinter einer psychichen Störung verstecken.
Der ist wirklich nur ein Verbrecher. Einzeln oder als Organisation. Untadelige Personen und Teile der
Organisation natürlich nicht. Wer das eine vernebelt oder das andere, der trägt zur unsachlichen und
undifferenzierten Betrachtung bei. Da kann dann jeder selbst mal schauen, wer das so ist…
@Vineta V. Beck, D. Cohn-Bendit und die HU-Beiräte R. Künast und Cl. Roth… H. Wieczorek-Zeul, H. Däubler-Gmelin …
Otto Schily… Burkhard Hirsch und HU-Beirätin S. Leutheusser-Schnarrenberger. Sie zählen da ja fast
die meisten verbliebenen Sympathieträger in der politischen Szene auf. Wen mögen Sie denn so? Wiefelspütz?
Schäuble? v.d.Leyen? Söder? Fußpilz?
@Conrad Es fällt auf dass alle Ihre Beiträge nur gegen die Katholische Kirche gerichtet sind Dann müssen
Sie einen anderen Text von Jo Berens gelesen haben als ich. Meiner richtete sich nur gegen Herrn Ratzinger
und nicht gegen die Kirche. Und auch in seinen anderen Beizträgen konnte ich auf Anhieb nichts derartiges
finden. Könnten Sie bitte ein Beispiel geben?
Lieber Herr Ficinius, „Eine Liturgie ohne … Ernst … wird keine guten Früchte tragen. Wer das nicht
sehen will, dem kann man nicht helfen…“ Stellen Sie die Ernsthaftigkeit der kirchlichen Bewegungen z.B.
in den USA in Frage? Dort wird durch einen fröhlichen, dabei ehrfürchtigen, Umgang mit dem Göttlichen
eine breite Bevölkerung angesprochen, die zwar nicht vertrocknet, aber auch nicht in mangelnder Gottesfurcht
lebt. Und was die dort als Liturgie betreiben, das geht hier als Abendunterhaltung durch…
Ich weiß zwar nicht… …was Sie, liewber Ruhrgebietler, mit „dies“ meinen, hoffe aber, dass Sie dabei
nicht auf diese Seite anspielen. Was mich eher interessiert: gibt es irgendwo eine einfache und sachliche
Gegenüberstellung der Liturgien vor und nach dem Konzil? Also eine, die sich darauf beschränkt, die
beiden Liturgieformen nebeneinanderzustellen und auf die Implikationen der Unterschiede hinzuweisen, anstatt
sich sofort in unreflektierten Bewertungen zu ergehen?
#139 Rechercheur 06:07:01 | Mittwoch, 24. März 2010
@rich.alp. Ihre Schmähungen sind schön zu lesen und bereichern dieses Forum erheblich. Noch schöner
wäre es, wenn Sie sich mal was neues einfallen lassen würden. Sonst wird es Ihnen mit dem Geschwätz
gehen wie den Türken vor Wien. Nur bleibt diemal dann nicht der Kaffee da, sondern das Erdöl. Schönen
und verbalgewaltigen Tag wünscht Ihnen der Rechercheur
#119 Rechercheur 22:12:36 | Dienstag, 23. März 2010
@alle Nach Dorfkatholiks eigener Aussage ist seine Frau … nun ja … „nicht hübsch“, aber „nachts ganz
gut“. Voll die Werbung. Ich nehm lieber meine. Die sieht gut aus und sonst stimmt auch alles.
Kurz nachrecherchiert… Sheehan stated that gays weakened the army, while attraction between men and
women in gender-integrated units would not. Sheehan testified a non-existing Dutch general by the name
of ‘Hankman Berman’ told him they lost the battle because of the gays. Speculation has it that Sheehan
meant General Henk van den Breemen, Dutch chief of staff at the time of the Srebrenica genocide. General
van den Breemen denied having said such a thing and called Sheehan’s comments „total nonsense“. (Quellenlage
eindeutig) Damit dürfte sich der Rtikel weitestgehend erübrigt haben…
Warum wurde General Sheehan bereits mit 57 Jahren frühpensioniert? „Jetzt hat General Sheehan bei einer
Anhörung im US-Senat unter Eid bekanntgemacht, daß die Kampfmoral der Niederländer wegen der Anwesenheit
homo-perverser Soldaten zu gering war, um die Stadt zu verteidigen. General Sheehan wurde im Jahr 1997
pensioniert.“ Ein interessanter Zusammenhang!
#46 Rechercheur 18:30:22 | Dienstag, 23. März 2010
@Klosterschüler Am Beispiel Odenwaldschule kann man gut erkennen, dass keine Fokussierung vorliegt, aber
da wie hier ist ein deutliches Wort mehr als geboten, wenn die Repräsentanten einer Organisation systematisch
gesetzeswidrig und/oder vertuschend eingriffen, deren eigenem ethischem Anspruch dies nicht gerecht wird.
@wickerl Das ist doch gut. a) wird dadurch ein wenig Geld abgezogen und in den volkswirtschaftlichen Kreislauf
zurückgeführt und b) sieht man am Ergebnis, welche Relevanz „aussergewöhnliche Meinungen“ im demokratischen
Umfeld wirklich haben. In diesem Sinne wünsche ich Herrn Dr. Gehring viel Glück für seine und bei seiner
Kandiatur.
#102 Rechercheur 07:54:51 | Samstag, 20. März 2010
@bienemaja wenn ich da so lese, was Sie so schreiben, dann denke ich, ehrlich gesagt, nicht an Übersexualisierung
sondern an Unterdeutschsprechung. Sie sind doch kein kleines Kind, schreiben Sie doch normal.
#29 Rechercheur 21:24:18 | Donnerstag, 18. März 2010
@mikefiss „kreuz.net Prominenzen“ gibt es nicht. Nur besonders rüpelhafte Teinehmer, die deswegen in
Erinnerung bleiben. Aber Urigella wird sich wohl problemlos einsortieren: „Das Dieskussionsniveau gleicht
einem Schweinefutter. Alles Mist und vergammelt.“
#15 Rechercheur 19:01:11 | Donnerstag, 18. März 2010
Mistverständnis? „Sex-Priester stillschweigend in Caritas-Heim versetzt“. Der Titel impliziert, daß
unbußwillige Homo-Unzüchtige an den Pranger gestellt gehören. Nein, der Titel impliziert, dass Missbrauch
von Schutzbefohlenen bei der Polizei angezeigt gehört. Ja, da wäre Karl besser bewesen als Marx.
#35 Rechercheur 10:01:45 | Donnerstag, 18. März 2010
@Paulaner Das könnte schon sein. Aber selbst dann wäre es eine pathologische Störung, allein auf solche
Gedanken zu kommen. Oder an ihm ist ein wirklich guter Kabarettist verloren gegangen. Aber das glaube
ich auch nicht, denn dazu sind seine Beiträge zu platt. Nein, ich denke, wir haben hier wirklich einen
behandungsbedürftigen Fall vor uns. Wenn diese Site nicht vorsichtshalber ausserhalb der Reichweite der
deutschen Behörden wäre, dann würde ich aus einem Fürsorgegedanken heraus beim Sozialamt anrufen…
#33 Rechercheur 09:39:37 | Donnerstag, 18. März 2010
@Paulaner, mikefiss Nein, Spott und Hohn sind fehl am Platz, ich bin in diesem Fall ehrlich entsetzt.
Dass man es hier nicht mit den weltoffensten Stimmungskanonen zu tun hat, kann einem ja kaum verborgen
bleiben. Ich halte aber den Ausdruck „Depp“ daher für nicht gerechtfertigt, denn es handelt sich offenbar
nicht um einfache Bosheit oder Dummheit, sondern eine schwere Störung. Das ist behandlungsbedürftig!
#30 Rechercheur 06:56:11 | Donnerstag, 18. März 2010
Wie gehemmt… …und von von kranker, verdrängter Sexualität gequält muss ein Mensch sein, um beim
Feiern einer Messe, wenn der Priester sich umdreht (und vermutlich vollständig bekleidet ist dabei),
sofort an homosexuelle Handlungen zu denken. Bei aller Toleranz gegenüber Andersdenkenden … Denkenden? …
naja … sagen wir: bei aller Toleranz gegenüber anderen Meinungen – irgendwo hört die Lästerlichkeit
auch auf, noch lustig zu sein! Ein ganz kleines bisschen Respekt wäre vielleicht doch angebracht, ja.
#10 Rechercheur 05:35:23 | Donnerstag, 18. März 2010
Wen ? Laufend treten neue erschütternde Details über die ‘Humanistische Union’ und ihre Verwicklung
in die Rechtfertigung der Kinderschänderei ans Tageslicht. Eigentlich weder laufend neu (weils es seit
dem ersten Aufkommen einfach nichts wesentliches Neues gegeben hat in dieser Sache), nicht ans Tageslicht
(weil die ohnehin jeden Erguss, den sie je geschrieben haben auf ihrer Webseite veröffentlichen), noch
ist irgendetwas erschütternd (jedenfalls nichts, auf das bisher hingewiesen wurde). Und, um der Wahrheit
die Ehre zu geben, sind hier bei kreuz.net auch die einzigen, die das immer wieder auswalzen. Sonst interessiert
es doch eigentlich keinen, oder?
#28 Rechercheur 20:09:30 | Mittwoch, 17. März 2010
Kann mir mal einer erklären… was der Ausdruck „altliberal de.wikipedia.org/wiki/Altliberale“ in diesem
Zusammenhang bedeuten soll? Ich habe durchaus festgestellt, dass er hier gebetsmühhlenartig als Abwertung
wiederholt wird. Dadurch wird diese Verwendung aber nicht richtiger. Macht man sich schlau, was der Begriff
bedeutet und überträgt ihn auf die Situation, dann wird er zum Lob. Also sogar beim Schimpfen das Thema
verfehlt. Tja, wenn man jemancen beschimpfen will, dann sollte man ihn nicht Sahnetörtchen nennen.
Es ist so wenig ernsthaft hier… Die Studie „Youth 07“ der Universität Auckland in Neuseeland hat nachgewiesen,
[…]. „Du darfst einem Manne nicht beiwohnen, wie man einem Weibe beiwohnt; das wäre ein Greuel“ mahnt
das Buch Levitikus deshalb im 18. Kapitel. Dass der Leviticus auf die Uni Auckland hört…
@Sycamore: Und nochmal… [1] Ich hatte Ihnen gerade begründet, dass die herrschende Ansicht zu Zeiten
der biblichen Autoren gerade war, dass Geistliche eben verheiratet waren. Daher müsste ein (religiös
begründet) eheloser Jesus auf jeden Fall Erwähnung gefunden haben. Mt 8 illustriert, dass der „default“-Fall
höchstens in einem Nebensatz Erwähnung findet und nur, wenn irgendwie der religionsstiftende Zusammenhang
darauf kommt. Dies plausibilisiert, dass wir keinesfalls erwarten können, dass Jesu Ehe unbedingt hätte
erwähnt werden müssen. Damit ist der Schluss „Wir lesen nicht, dass Jesus verheiratet war, also ist
er es auch nicht“ nicht gerechtfertigt. Ich gebe Ihnen aber zu, dass die Gegenbehauptung „wir lesen nicht,
dass er ehelos war, also war er es nicht“ nur gilt, wenn Jesu evtl. Ehelosigkeit religiös begründet
war (war der Zölibat ja nahelegt). Im anderen Fall, wenn es ihm nämlich aus religöser Sicht Schnurz
war (was sich angesichts der Naherwartung des Weltendes und dem „was haben wir davon“ aufdrängt), muss
man schlicht sagen: „nichts genaues weiß man net“. Ein schönes Ergebnis für einen Sonntagabend. Die
herrschende Ansicht unserer Tage ist übrigens wegen der jahrtausendelangen Verwässerung durch die Machtinteressen
der Amtskirche vollkommen irrelevant. [2] Ich bedaure, dass noch nicht einmal ein genügt, Ihnen die
Ironie anzuzeigen. Natürlich muss man jetzt den Priester nicht zur Ehe prügeln, aber ihn davon abzuhalten,
ist mindestens nicht aus der Schrift begründbar.