Ultramontes
Erstellt: 20:54:51 | Dienstag, 18. Oktober 2005
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5 Lesermeinungen
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99 Prozent blieben in der Diskothek
#9   Ultramontes   17:23:58 | Montag, 31. Oktober 2005
Warum ausgerechnet in einer Heiligen Messe?
Ich stimme den Kommentaren hier vollkommen zu, daß eine auch noch so sehr pervertierte Messe als Unterhaltungs-Massen-Jugend-Event niemals mit einer säkularen Diskothek mithalten könnte, sondern daß die Messe das betonen sollte, was sonst nichts geben kann, nämlich den fasziniernden Schauer der Heiligkeit der eucharistischen Realpräsenz Gottes.
Abgesehen von der Frage aber, ob Jugendliche mit solchen Pseodo-Disko-Spektakeln in die Kirche gelockt werden können, stellt sich hier eine andere Frage: Wenn man in den Kirchenleitungen schon der Meinung ist, solche Spektakel müßten sein: Warum ausgerechnet in einer Heiligen Messe? Es gibt viele Möglichkeiten, Wortgottesdienste und andere Andachten ohne sonderliche Gefahr für die liturgische Korrektheit in diesem Stil zu gestalten – die Ehrfurcht gebietet aber, bei solchen Experimenten das allerheiligste Sakrament des Meßopfers außenvorzulassen.
Redaktion benachrichtigen Der Europarat warnt vor der Religion – besonders der katholischen
#24   Ultramontes   18:17:35 | Montag, 24. Oktober 2005
Europarat sägt am eigenen Ast…
Dieses typisch liberalistische Verhalten, die Menschenrechte gegen die katholische Lehre auszuspielen, zeugt wieder einmal von dem alten Irrglauben, aus den sogenannten „Werten der Aufklärung“ ließen sich ohne die Berücksichtigung des christlichen Menschenbildes die Menschenwürde ableiten. Im Gegenteil: Der Mensch ist aus atheistisch-darwinistischer Perspektive Produkt des Zufalls und der Selektion – woher sollte ein solcher Zellhaufen seine Würde nehmen?
Die Menschenrechte in ihrer heutigen Form leiten sich doch letztendlich von der katholischen Naturrechtslehre ab, demzufolge der Mensch wegen seiner Gottesebenbildlichkeit und als ein von Gott gezielt gewolltes und geschaffenes Individuum seine unantastbare Würde habe. Wenn man versucht, mit fadenscheinigen Menschenrechtsargumenten die katholische Kirche anzugreifen, sägt man an dem Ast, auf dem man selber sitzt.
Ansonsten scheinen Menschenrechte aus postchristlich-europäischer Perspektive wieder einmal gleichbedeutend mit dem Recht auf uneingeschränkten Spaß im Bett zu sein: Recht auf Abtreibung, Verhütung, vorehelichen Sex…alles alte Ladenhüter.
Redaktion benachrichtigen Die Lebensschutz- Kandidatin hat sich selber abgetrieben
#1   Ultramontes   11:51:17 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
Politik ohne Prinzipien…
Man sieht wieder deutlich: Über Parteipolitik kann man gar nichts verändern. Sämtliche Berufspolitiker sind so sehr auf Partei- und Eigeninteressen fixiert und fürchten die berüchtigten Hetzkampagnen der Medien gegen alles, was auch nur entfernt nach konservativ oder christlich-konservativ riecht, so sehr, daß sie entweder selber umfallen und ihre Überzeugungen verleugnen oder von ihren Parteien unter dem Druck der Medien im Stich gelassen werden.
Man erkennt nicht, daß die Medien und die „Political Correctness“ der Verteidigungsmechanismus der geistig-kulturellen Hegemonie der 68er sind – wenn man sich nie auf die offene Auseinandersetzung mit ihr einläßt und sich an die PC hält, wird man niemals christliche oder konservative Politik gegen den Zeitgeist durchsetzen können.
Wir brauchen einen den 68ern entgegengesetzten Marsch durch die Institutionen! Eine geistig-moralische Wende ist nur über Familie, Schule, Medien und die akademische Elite zu bewerkstelligen – über Parteipolitik und das parlamentarische System wird man ein gesellschaftliches Umdenken nie herbeiführen können.
www.neokon.de.vu www.neokon.de.vu/ – die christlich-konservative Denkfabrik für junge Leute im Internet
Redaktion benachrichtigen Wie führt man die Euthanasie ein?
#4   Ultramontes   22:17:44 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Währet den Anfängen…
Diejenigen, welche in derartigen Fragen – sei es Euthanasie, Abtreibung, therapeutisches Klonen oder was auch immer – eine Liberalisierung der Gesetze fordern, erkennen nicht, daß auf diese Weise unser aller Leben potentiell zur Disposition steht.
Denn selbst wenn in den Ohren der Nichtchristen der Verweis auf das Leiden und den mangelnden Lebenswillen der Kranken und Alten oder auf die ach so schwierige Situation von werdenden Müttern, die abtreiben wollen, in diesen Fällen eine Relativierung des Lebensrechtes recht einleuchtend nahelegen mag: Es ist jederzeit möglich, daß in diesem Land irgendjemand auf vernünftige Weise begründen kann – und sei es mit humanitären Floskeln –, daß es für diesen oder jenen von uns besser sei zu sterben als zu leben. Und wenn die Entscheidungsgewalt in einem rechtspositivistischen Staatswesen dann bei den Relativierern liegt – dann gnade uns Gott!
www.neokon.de.vu www.neokon.de.vu/ – die christlich-konservative Denkfabrik für junge Leute im Internet
Redaktion benachrichtigen Kein Blumenschmuck für Bischof Dyba
#17   Ultramontes   21:09:55 | Dienstag, 18. Oktober 2005
Si Christe videsse…
Ich kann meinen Vorgängern nur zustimmen – Dyba war ein Bischof, welcher sich stets ohne Rücksicht auf die Beleidigungen und Beschimpfungen durch die Anwälte der geistig-kulturellen Hegemonie der 68er für die Wahrheit des Glaubens einsetzte. Was gäbe ich für einen Mann wie ihn – seit seinem Tod hat er leider keinen gefunden, der seine Stelle auch nur ansatzweise ausfüllen könnte. Das Verhalten des Domkapitels gegen ihn steht der Diözese Fulda wahrhaftig schlecht an, zumal deren Bischof Algermissen sich selbst keineswegs zu den rom- und glaubenskritischen Modernisten innerhalb des deutschen Episkopats zählt…
@ Detlef Rose:
Ihre Meinung über Kardinal Döpfner kann ich leider nicht nachvollziehen. Döpfner ist immerhin derjenige, welcher durch die von ihm geschaffene „Königsteiner Erklärung“ aus dem Jahre 1968 die päpstliche Enzyklika „Humanum Vitae“ de facto durch die Hintertür außer Kraft setzte und relativierte. Dyba wäre so etwas nie eingefallen.
Hier auch ein wenig Werbung für meine Privat-Internetseite: www.neokon.de.vu www.neokon.de.vu/
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