malleus
Erstellt: 16:40:32 | Montag, 1. Februar 2010
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3 Lesermeinungen
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Den Bock zum Gärtner gemacht
#129   malleus   10:03:18 | Samstag, 6. Februar 2010
Arme Jesuiten
So wie ich die Jesuitenausbildung verstanden habe, gibt es für den werdenden Geistlichen ein mehrjähriges Noviziat, in dem der Anwärter auf die Lebensformen Armut, Sexuelle Enthaltsamkeit, Gehorsam vorbereitet wird.
Diese Rahmenbedingungen sind jedem bekannt und es ist eine freie und persönliche Entscheidung solch einen Lebensstil zu führen oder nicht. Der Jesuit bleibt auch hinsichtlich der Fortführung diese Lebensstils frei:
Er kann entscheiden in dem Orden zu verweilen oder den Orden zu verlassen um einen anderen Lebensweg zu führen (Ehe oder Homo-Beziehung u.a.).
Die Jesuiten haben mehr Entscheidungsfreiheiten als sie zu geben wollen. Das Recht über mangelnde Entscheidungsfreiheiten zu klagen, haben also nur die von einigen Jesuiten geschändeten Opfer, da sie durch Untat in eine psychopathologische Situation gebracht worden sind, die ihnen jede Entscheidungsfreiheit für Handlungen unmöglich macht.
Die Jesuiten sind also keine Opfer der Kirche, da sie immer noch frei entscheiden können.
Redaktion benachrichtigen Schon wieder: Das Problem sind ins Priesteramt eingeschlichene Homos
#217   malleus   20:17:09 | Mittwoch, 3. Februar 2010
„Der Rektor sicherte den Opfern „vollkommene Diskretion“ zu.“
Selbstverständlich sichert P. Mertes den Opfern „vollkommene Diskretion“ zu – diese Zusicherung hat ja schließlich auch sein Selbstzweck. Und den Opfern die sog. Freiheit „einer Wendung an Öffentlichkeit oder die Polizei“ zu erteilen, klingt mindestens genauso zynisch, da den Opfern durch Homo-Untat der Jesuiten alle Freiheiten schon genommen worden sind. Ein Opfer kann keine Freiheiten mehr besitzen, weil es sonst kein Opfer wäre. Die vom Opfer genommene Freiheit hat also nur der Täter – der Jesuitenhomo. Der Täter (hierfür stellvertretend der Jesuitenorden) hat aber die Freiheit sich selbst an Polizei und Staatsanwalt zuwenden und von sich aus Entschädigungszahlungen anzubieten. Stattdessen wird weiter gemauschelt unter der Tarnkappe einer Scheinaufklärung der Verbrechen durch eine der Öffentlichkeit unbekannten Organisation „innocence in danger“. Es gibt aber auch Verbrecher, die wirklich Reue zeigen und sich selbst bei diesen öffentlichen, unabhängigen Organistionen wie Polizei, Staatsanwaltschaft anzeigen.
Es besteht öffentliches Interesse an diesen Untaten. Dieses öffentliche Interesse kann nicht durch eine vom Jesuitenorden beauftragte, durch Spenden finanzierte Hilfsorganisation „innocence in danger „ befriedet werden.
Schon der Name „Unschuld in Gefahr“ gefällt nicht, da eine Schuld des Opfers impliziert wird – da es ohne Opfer keine Täter gäbe?
Redaktion benachrichtigen Direktor des Jesuitengymnasiums will mehr Homo-Mißbräuche
#112   malleus   19:27:40 | Montag, 1. Februar 2010
@„In dem Interview verwechselt der Jesuit die Täter mit dem Opfer, .““
Was hat Homophobie mit sexueller Gewalt gegenüber Kindern zu tun? Würde es ohne Homophobie keine solchen Gewaltdlikte gegenüber Kindern mehr geben? Wie soll man das verstehen: Soll die Kirche Homosexualität unter den Geistlichen zulassen, damit keine Kinder mehr gefährdet werden? Das hört sich ein wenig wie eine kleine „Erpressung“ an: Wenn ihr (die Kirche) Homosexualität nicht anerkennt, dann ist eine weitere Gefährdung von Kindern nicht ausgeschlossen („Pater Mertes fürchtet die Gefahr erneuter Homo-Mißbräuche an katholischen Privatschulen.“)
Wenn P. Mertes solche Befürchtungen hat, wäre es doch eher im Interesse der Kinder die SJ von den Aufgaben der Kindeserziehung zu entbinden.
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