Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Friedenspfeife @Catholicus Nichts gegen eine Friedenspfeife einzuwenden (Obwohl ich Nichtraucherin bin).
Falls wir Sie gekränkt haben sollen, dann entschuldigen wir uns ebenfalls. Zur Leserbriefsache: siehe
unten. @Bruno-Maria Schulz „Leserbrief nicht so angekommen, wie laut Hrn. Catholicus gemeint „. damit
meinte ich natürlich das Ankommen bei Herrn Wagner! Bitte genau lesen und den Kontext beachten!! Im übrigen
hat mein Mann die Vorwürfe in puncto Leserbriefe aufgebracht, ich habe das nur erklärt, weil mein Mann
z. Zt. nicht da ist. Die Vorwürfe sind bei ambrosius.patched.deambrosius.patched.de/ nachzulesen (ohne
das www) Selbst wenn Catholicus’ Intention gut war, hat dieser Leserbrief Herrn Wagner mit in die Bredouille
gebracht. Und da wir selber Eltern sind und seinen ganzen Fall einfach unglaublich finden, fühlen wir
mit ihm mit. Er ist übrigens überhaupt kein FSSPX-Anhänger, im Gegenteil. Im übrigen: ist man schon
dünnhäutig, wenn man sich wehrt? Ich denke, dass ich mit meinen Postings sehr höflich bin und erwarte
mir das von anderen auch. Wie man an den diversen unteren Postings erkennen kann, ist das „Sie“ genau
goldrichtig. Unsere Nicknames gehen überhaupt niemanden etwas an.
Zu den nachstehenden Postings @Bruno-Maria Schulz schauen Sie sich doch bitte einmal die Seite www.ambrosius.patched.de
www.ambrosius.patched.de/ an, Subseite „Der Fall des Diözesansekretärs“. @Catholicus, Pardon, dann war
es nur 1 Leserbrief. Mag schon sein, dass Ihre Absicht gut war. Aber es ist nicht so angekommen. Frau
Taferl PS: Vetter Taferl ist schon mein Mann. Ich nutze aber seinen Nickname, um mich nicht dauernd neu
einloggen zu müssen und unterschreibe meist mit Frau Taferl, wenn ich es nicht vergesse. Nicknames sind
ja gerade das Lustige und Spannende im Internet.
@GerdEric Ihr Beitrag ist ein Schuß ins Schwarze! Ihre Beiträge sind überhaupt sehr erfrischend, auch
wenn ich nicht immer zustimmen kann. Schade, dass Midshipman Casey nicht mehr mitpostet. Frau Taferl PS:
Übrigens danke, dass Sie beim Artikelforum „Worte und Wirklichkeit“ uns ein bisschen unterstützten,
obwohl Ihre Ansichten unseren wahrscheinlich diametral entgegen stehen.
Leserbrief und LP Die von Ihnen mitverfassten dok. Leserbriefe folgten aber auf diejenigen von Hr. Wagner.
Hr. Wagner legt diese Leserbriefe so aus, wie mein Mann schrieb – siehe seine Heimatseite. Zu den Lehrplänen:
sind reine Zielformulierungen (im Ggs. zu den Stofflehrplänen der 70er und 80er) – natürlich kann man
was Gutes daraus machen. Aber auch das Gegenteil. Etwa bei den interrel. Inhalten? Oder beim allgemeindidaktischen
Prinzip „Gender-Aspekt“ (im neuen LP für BHS)? Natürlich kann man das so oder so auslegen. Aber genau
das Schwammige macht die Schwäche der LP aus. Garantiert mir der Bischof, dass meine Kinder nur die korrekte
Auslegung hören? Garantiert er das persönlich und sorgt er auch in der Praxis dafür? Mein Mann und
ich sind als Eltern vor Gott verantwortlich, dass unsere Kinder eine gute Erziehung und Bildung erhalten,
auch im religiösen Bereich. Wenn für das Letztere niemand garantieren kann, dann sind wir verpflichtet,
es selbst zu machen oder von woanders subsidiäre Hilfe anzunehmen. Diese Verpflichtung können uns noch
so schöne Worte nicht abnehmen. Worte und Wollen müssen auch in der Praxis umgesetzt werden. Wir lassen
uns auch unser Elternrecht nicht nehmen. Zu den Büchern fällt Ihnen nichts ein, aber mir eine ganze
Menge, selbst wenn viel Gutes darin enthalten ist.
sub spec. aet. Die damaligen Leserbriefe in den Salzburger Nachrichten sind auf der Seite www.ambrosius.patched.de
www.kreuz.net/ gut dokumentiert. Es steht fest, dass Hr. Wagner den RU nicht pauschal verurteilte. Selbstverständlich
kann ein eventueller Häretiker oder sonstiger Sünder auf dem Papstthron dogmatisch richtige Entscheidungen
im Sinne von Mt. 16,18 und des Unfehlbarkeitsdogmas machen bzw. diese Unfehlbarkeit erst gar nicht in
Anspruch nehmen. Ich muss nicht das Papsttum und die unbestrittene Gültigkeit des jetzigen Papstes Johannes
Paul II dadurch verteidigen, indem ich annehme, dass der aktuelle Papst frei von Häresien sei, wenn man
bestimmte Handlungen von ihm sieht oder ein paar Schreiben durchstudiert (nicht die ethischen und moraltheologischen
Dokumente – die sind sehr gut). In 100 oder 150 Jahren werden Kirchengeschichtler, Dogmatiker, wohl auch
Fundamentaltheologen feststellen können, wie die Krise der Kath. Kirche im 20. und 21. Jahrhundert im
Lichte des katholischen Glaubens zu beurteilen sei und wer wann wo richtig oder falsch gehandelt hat.
Wir werden es wohl noch vorher vom Himmlischen Vater erfahren. Frau Taferl PS: Es korrespondieren noch
genug Leute (die nicht zur FSSPX gehen) mit uns, keine Sorge!
@ Catholicus Die Frage ist so schwierig nicht zu beantworten. Der persönliche Stand der Gnade, die Gültigkeit
von Amtshandlungen der gleichen Person sowie von Sakramenten, die durch diese gespendet werden, sind nicht
deckungsgleich. Bekannt ist z.B. die Gültigkeit der Ketzertaufe (bzw. sogar die Taufe durch Ungläubige)
und die Gültigkeit der Sakramente in den orthodoxen Gemeinschaften. D.h, dass unser derzeitiger Papst,
obwohl er in Fragen wie der „Ökumene“, des „interreligiösen Dialogs“ und der Liturgie nicht katholisch
ist und damit außerhalb der Kirche steht, dennoch gültiger Papst ist, gültige Amtshandlungen setzen
und Sakramente spenden kann. Dies bei Beachtung der jeweiligen Kriterien. Wie ich schon ausgeführt habe,
liegt die Grenze dort, wo sich der Papst selbst absetzt, bei dem Versuch, Dogmen abzuändern oder aufzuheben
oder falsche zu verkünden. Ich hoffe, das ist konsequent genug… Ständige Angriffe handelt man sich
dann ein, wenn man laufend die Sachebene verweigert (niemals gestellte Fragen beantwortet und auf Argumente
nicht eingeht) und laufend Fouls auf der Beziehungsebene begeht, nach dem Tenor nicht ernstzunehmen, lächerlich
usw. Dies zeigt sich auch in der jetzigen Namensnennung, die offenkundig aus Ihrer Vorstellung von Sippenhaftung
resultiert, weil ich nicht dafür haftbar bin, was meine Gattin schreibt (ohne dass ich mich in irgendeiner
Weise hier von ihr oder dem, was sie geschrieben hat, distanziere). [Ich nehme an, dass damit notorisch
ist, dass Vetter Taferl nicht mit Stimme aus dem Tradiland identisch ist oder sein kann… ] Für einen
Priester der katholischen Kirche wie Dr. Josef Spindelböck von der Gemeinschaft v. Hl. Josef, der selbst
unterschiedliche Pseudonyme wie Catholicus und Josephus verwendet, ist das insgesamt eine schwache „Vorstellung“.
Aber schon bei früheren Anlässen hat sich gezeigt, dass sie bei der Verteidigung Ihrer papalistischen
Ideologie kaum Grenzen kennen. Etwa, als Sie durch Leserbriefe in den Salzburger Nachrichten mitgewirkt
haben, dass der damals siebenfache Familienvater Eberhard Wagner durch die Diözese St. Pölten gekündigt
wurde, woran die Familie zerbrach…(wobei sein Anliegen, bei schlechtem Religionsunterricht seine Kinder
davon abzumelden, völlig berechtigt war – meine Kinder werden sicher nie in einen staatlichen Religionsunterricht
gehen!). Oder indem sie regelmäßig mit ihrem Opus-Dei-Freund zusammensitzen, der die bösartige Gefährdung
einer anderen Familie auf seinem Gewissen hat ohne dass sie diesen priesterlich an die Gefahr seiner Todsünden
erinnern… Wenn Sie anderenorts zur Mäßigung aufrufen, dann sollten Sie sich halt selbsteinmal daran
halten…
#11 Vetter Taferl 18:52:51 | Donnerstag, 3. März 2005
Wundervolle Diskussionsatmosphäre Wie schön, dass Sebastian, Catholicus, Thomisticus nur austeilen können,
sachlich nichts entgegenhalten können, aber ständig mit Totschlagargumenten und diversen Fundamentalismus-,
Sekten- und Sedisvakantismuskeulen daherkommen. Ich denke, dass alle drei Personen sehr wohl wissen, dass
ungültige Messen innerhalb der Kirche gefeiert werden, insbesondere wenn die Intention nicht stimmt bzw.
nicht einmal NOM-Rubriken bezüglich Form und Materie eingehalten werden. Und wenn in vielen Diözesen
viele Priester nicht mehr die rechte Intention haben, die Bischöfe wenig bis gar nichts dagegen unternehmen,
dann bekommt das schön langsam ein System. So ein gefestigtes System mit seiner Eigendynamik dann wieder
abzuschaffen, na, da wünsche ich dem zukünftigen Papst (der jetzige ist schon seit langem viel zu krank
dazu) alles Gute und Gottes Segen. Die Entwicklung in der kath. Kirche bestärkt mich nur mehr in meinem
Entschluss, für die Abschaffung des Kirchenbeitrages zu sein – bzw. war ich es aufgrund meiner freikirchlichen
Kindheit (da gibt es nämlich keine Kirchenbeiträge – juchu! Die Leute spenden aber wesentlich mehr als
sie Kirchenbeitrag zahlen würden) schon immer. Haben Sebastian, Catholicus, Thomisticus eigene Kinder?
Kennen sie die neuen Religionsbücher der Unterstufe bzw. Hauptschule 10 -14 Jahre der Reihe „Glaubensbuch“in
Österreich? Ich lasse meine Kinder auf keinen Fall mit diesen Büchern unterrichten! Diese Bücher enthalten
natürlich auch Gutes no na! Aber die wenigen schlechten Sachen sind das Gift, das das Gute vernichtet
(wie ein Farbstoff, der eine Flüssigkeit ganz färbt – da kann man die Flüssigkeit nicht mehr vom Farbstoff
trennen) Schauen Sie mal rein in diese Religionsbücher! Von der Österr. Bischofskonferenz approbiert –
was sonst? Die einzige Gruppierung der Kath. Kirche, die dagegen arbeitet, ist die FSSPX. „Konzilsgedächtniskirche“
ist ein etwas ironischerer Ausdruck für die nachkonz. Kirche. „Konzilskirche“ – den Begriff hat glaube
ich Erzbischof Benelli (?) geprägt. Ich denke schon dass Catholicus zur Einen, Heiligen, Kath. und Apostol.
Kirche gehört – oder weiß er das etwa selber nicht? Viele Grüße, Frau Taferl
Die Konzilsgedächtniskirche ist die Ansammlung jener vorgeblich katholischen Funktionäre, Laien, Priester
und Bischöfe, die durch ihr Tun und Unterlassen die Lehre und den Glauben Christi und der Kirche paralysieren.
Aufgrund Ihrer Irrlehren, der Ablehnung der unveränderlichen Lehre (Dogmen etc.) und ihres sonstigen
Fehlverhaltens sind sie regelmäßig nicht im Stande der Gnade und gehören daher auch nicht zum Corpus
Christi Mysticum. Wenn man letzteren, soweit irdisch, mit der Una Sancta Catholica gleichsetzt, so ist
festzuhalten, dass personelle Überschneidungen mit der Konzilsgedächtniskirche äußerst bescheiden
sind. Es ist daher tatsächlich richtig und angemessen, bei Feststellungen des heutigen katastrophalen
Fehlverhaltens kirchlicher Amtsträger diese Konzilsgedächtniskirche, die tatsächlich eine Gegen“kirche“
zur Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia darstellt, als Bezeichnung eines Mißstandes, der vorrangig
(nicht nur, es gibt die Vorgeschichte des Modernismus und der Freimaurerei, die aber erst durch V2 ihren
ungehemmten Siegeszug beginnen konnten) auf V2 zurückzuführen ist, auch als solche zu bezeichnen. V2
war im übrigen gar kein Konzil, da nicht dogmatisch (sondern nur eine Generalsynode), weswegen man auch
von der Räubersynodengemeinschaft sprechen könnte. „Konzilskirche“ oder „Konzilsgedächtniskirche“ sind
angesichts der negativen Bedeutung des Vorganges ohnedies freundliche Bezeichnungen.
Seelenheil Wenn Küchl, Rothe & Co. so weitermachen wie bisher, dann werden sie noch ihr Seelenheil verlieren.
Beten wir doch für ihre Bekehrung und für ihre Heilung von der Neurose „Homosexualität“, die vielschichtige
psychologisch bedingte Ursachen hat, dass sie gute Seelsorger und Psychotherapeuten bekommen. Buchtipps:
Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag, Gießen 2001. Gerard van den Aardweg, Das Drama
des gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie, Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 3. Auflage,
1995.
#1 Vetter Taferl 22:32:43 | Donnerstag, 24. Februar 2005
Leider zeigen sich im Dokument des Cardinals die Grenzen postkonziliaren Liturgieverständnisses. Negativer
Höhepunkt des Dokuments von Cardinal Meisner ist das Zitat „…für euch und für alle vergossen…“
statt richtig „…für viele …“ Ob ihm die richtige Übersetzung bzw. die lateinische Originalfassung
wirklich nicht bekannt ist? Kein Wort zur Handkommunion, obwohl der Mißbrauch (Entwendung, Hostienfrevel)
der Hostien direkt angesprochen wird. Eine höchst vorsichtige Andeutung der Erforderlichkeit des Gnadenstandes
bei der Kommunion, wobei weder letzterer Begriff noch die Worte Buße oder Beichte vorkommen. Bis auf
ein Zitat des hl. Kirchenvaters Chrysostomus nur V2-Zitate, obwohl die dogmatischen Definitionen des Konzils
von Trient viel wichtiger sind. Dann wird – offenkundig mit Hinblick auf den NOM – von dem authentischen
Meßritus gesprochen, den alle Priester praktizieren sollten. Von der alten Liturgie kein Wort (z.B. als
Vorbild). Aber vielleicht sollten die Priester des Erzbistums Köln ihren Bischof wirklich ernst nehmen
und zum authentischen Ritus aller Zeiten zurückkehren (der nämlich nicht durch eine Teamarbeit von Freimaurern,
protestantischen Pastoren und Kirchenmodernisten erfunden worden ist) – dies mit Berufung auf den Brief
des Erzbischofs?
#12 Vetter Taferl 20:30:52 | Samstag, 19. Februar 2005
@ Athanasius Konzilsgedächtniskirche oder Konzilskirche meint die pflichtvergessenen Amtsinhaber, die
im Sold des Modernismus oder gar der Freimaurerei stehen. Mit dem Corpus Christi Mysticum haben sie nur
dem Namen nach zu tun, da sie aufgrund ihrer Irrlehren und sonstigen schweren Sünden (Pflichtverletzungen)
typischer Weise nicht im Stand der Gnade sind und daher dem mystischen Leib Christi gar nicht angehören.
#21 Vetter Taferl 20:17:31 | Samstag, 19. Februar 2005
@ Pelagius Schon in einem theologischen Fachbuch nachgesehen, was „Schisma“ bedeutet? Schon Gedanken darüber
gemacht, ob bei Erzbischof Lefebvre und den anderen Bischöfen nicht wenigstens Putativnotstand (das gutgläubige
Vertrauen auf das Vorliegen eines Notstandes) vorliegt? Im übrigen (auch @ sebastian): Derartige Entscheidungen
sind eben deswegen nicht endgültig, weil sie sowohl von diesem Papst als auch dem/den folgenden jederzeit
aufgehoben werden können. Da es sich nicht um lehramtliche Entscheidungen handelt, können sie auch von
jedermann diskutiert werden. Ungerechtigkeit wird auch in letzter Instanz und durch Zeitablauf niemals
Recht. Seltsamer Weise ist kein einziger der ca. 100 Bischöfe, die in China ohne Einverständnis und
gegen den Willen des Hl. Vaters geweiht wurden, offiziell exkommuniziert worden. Im Gegenteil, einige
von ihnen wurden – ohne Gegenleistung – von Rom anerkannt, im übrigen konzelebrieren die offziellen mit
den illegal geweihten frischfröhlich, ohne dass Rom Handlungsbedarf sieht. Selbstverständlich sind dies
starke Anhaltspunkte dafür, das im Falle Erzbischof Lefebvres und der anderen Bischöfe Willkür vorliegt.
Was ist der wesentlichste Unterschied zwischen den illegalen chinesischen Bischöfen und den Bischöfen
der Priesterbruderschaft St. Pius X. (sowie der verstorbenen Bischöfe Lefebrvre und Castro-Mayer)? Dass
erstere nicht einmal behaupten, Rechtfertigungsgründe zu besitzen…(!) Einfach so drüberzufahren in
dieser Angelegenheit, wie dies Pelagius tut, ist ja wohl ein Witz, allerdings ein schlechter…! Aber
Papalisten haben eben eine Ideologie, die ihnen den Blick für die Wahrheit und Wirklichkeit verstellt…
#6 Vetter Taferl 15:00:25 | Mittwoch, 16. Februar 2005
Die Erklärungen zur Didaché etc. von Herrn Athanasius sind ausgezeichnet! Ich wollte es auch schon machen,
nur hatte ich die notwendigen Quellentexte nicht zur Hand! Danke an Athanasius! MFG, Frau Taferl PS: Nach
welchem Athanasios haben Sie sich benannt – nach dem hl. Athanasios oder nach dem noch heiligzusprechenden
Athanasius des 20. Jahrhunderts?
#1 Vetter Taferl 11:16:17 | Mittwoch, 16. Februar 2005
ich habe mir gedacht, es gäbe einen Priestermangel? Wieso kann ein Priester einen Nichtchristen ohne
liturgische Kleidung beerdigen und ein bzw. eine Pastoralassistent/in einen Christen? Kann mir das jemand
erklären? Ansonsten Trauerbewältigung etc. schön und gut, aber wo bleibt die Rede von der unsterblichen
Seele, von einem Leben nach dem Tod? MFG, Frau Taferl
#1 Vetter Taferl 20:03:07 | Dienstag, 15. Februar 2005
Die Wandlungsworte stammen von Christus persönlich, der auch gesagt hat, dass sein Blut nicht nur für
Euch sondern für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Auch die ältesten Kirchenväter belegen
schon die Notwendigkeit der Wandlungsworte. Das ist sichere Glaubenwahrheit. Daran herumzudeuteln ist
purer Modernismus und Pseudotheologie. Ein Jammer, dass sich auch die Una Voce Korrespondenz dafür hergibt.
Sind wir schon so weit, dass auch die Frommen in Gefahr sind, in die Irre zu gehen, wenn nicht die Zeit
verkürzt würde?
#86 Vetter Taferl 19:56:24 | Dienstag, 15. Februar 2005
Das Interessante zum Abschluß sind die veränderten Bedingungen beim Posten auf kreuz.net. Offenkundig
richten sich diese gegen Dr. Alexander Pytlik und „turk“, deren zahlreiche Poster mit umfangreichen Text
offenbar pro futuro verhindert werden sollen. Kann man nur noch ein Posting hintereinander machen, beschränkt
auf 3000 Zeichen, dann kann man umfassende Sachverhalte und theologische Fragen nur noch sehr beschränkt
darstellen. Auch Umgehungsmöglichkeiten durch Ummeldung auf anderen Postingnamen wurden abgeschnitten.
Damit weitet sich das viel weiter unten angestellte „Nicknameraten“ auf ein Herausgeberraten um. Wer zählt
zu den Leuten, die so einseitige Einstellungen in der Causa St. Pölten haben und genug Tagesfreizeit?
Z.B. die Herren Hw. Dr. Wolfgang F. Rothe und Dipl. Ing. Michael Dinhobl. Technische Betreuung (einschließl.
der hier durchgeführten überfallsartigen Änderung der Postingregeln) allenfalls: Albert Engelmann?
Andere Vorschläge können ja von anderen „Nicknames“ durchgeführt werden…
#17 Vetter Taferl 17:26:45 | Freitag, 11. Februar 2005
Profil ist eine linksliberale Postille ein Art österreichischer Spiegel mit eindeutigen weltanschaulichen
Vorurteilen, aber als ein Boulevardmagazin (wie Bunte, Neue Post) würde ich es auch nicht bezeichnen.
Frau Taferl
#16 Vetter Taferl 17:23:52 | Freitag, 11. Februar 2005
Lasst uns endlich damit in Ruhe! Werte Kreuz.net.Redaktion, Bitte lassen Sie die ungute Homo-Porno-Affäre
endlich einmal in Ruhe (die stimmt nämlich) und hört auf, ständig irgendwelche Ex-Seminaristen wie
R. R. oder J. S. anzuschwärzen! Gott sei Dank sind sie zu Pytlik, Rottenschlager oder zu sonst jemanden
gegangen! Sonst wäre ja nichts passiert! Bischof Krenn hat zwar seine Verdienste in Worten(auch mich
hat er einmal beeindruckt), aber er hat ja fast keine Handlungen in die richtige Richtung gesetzt. Wo
sind denn christliche Schulen von ihm gegründet worden? Wer hat denn einen treugläubigen 8fachen Familienvater
auf die Straße gesetzt? Siehe www.ambrosius.patched.de … Wenn man länger in der Diözese lebte, kam
man von selber auf verschiedene Sachen drauf, auch wenn man es zuerst nicht für möglich hielt. Ambrosius
schloss nur noch die letzte Lücke. Warum um alles in der Welt greifen Sie Padre Alex an? Nicht, dass
er fehlerfrei wäre, seine Tiraden gegen Fsspx gehen mir zwar auf den Wecker, aber er ist ein, sofern
von außen beurteilbar, ein integerer Mann. Bei ihm stimmen nämlich Wort und Handlung überein. Bei Rottenschlager
habe ich mich für seinen Dienst an der Kirche in St. Pölten persönlich schon bedankt. Bei Padre Alex
tue ich es jetzt! MFG, Frau Taferl
#71 Vetter Taferl 22:36:08 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Adnoten zu Pelagius (4) 4. Da es einen Häretiker namens „Martin Luther“ gibt, dürfte ich mich Ihrer
Meinung nach wohl auch nicht „Martin“ nennen? Schauen Sie einmal in einem Heiligenlexikon unter „Pelagius“
nach. Man könnte ohne weiteres ein Kind auf diesen tief-sinnigen Namen taufen! Der richtige Vergleich
wäre eher, wenn jemand sich Martin Luther nennen würde (Luther als zweiten Vornamen), aber auch das
ist nicht wirklich vergleichbar, weil dieser Doppelname bei amerikanischen Protestanten sehr häufig ist.
Natürlich gab es auch Heilige, die Pelagius hießen, aber es gab auch zumindest einen Heiligen, der Judas
hieß. Würden Sie das Pseudonym „Judas“ als unauffällig empfinden? Wenn, dann müßte man das durch
einen Zusatz klarstellen wie z.B. „Pelagius v. Denkendorf“ (oder wie der zur Unterscheidung genannt wird)
oder eben „Judas Thaddäus“. 5. Wir alle stehen unter Gottes Gericht; deshalb gilt es, hier und anderswo
die unverfälschte, weder progressistisch noch traditionalistisch verbogene Wahrheit vorzutragen – und
dies in caritate non ficta. Meinetwegen, unter „traditionalistisch verbogen“ finde ich mich allerdings
nicht betroffen. Genausowenig würde ich progressistisch und traditionalistisch auf eine Stufe stellen.
Es ist nämlich in der Regel die Wahrheit keineswegs in der Mitte, sondern irgendwo (insbesondere dort,
wo es das außerordentliche Lehramt des Papstes bestätigt).
#70 Vetter Taferl 22:35:42 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Adnoten zu Pelagius (3) Dass man vorkonziliar nicht damit gerechnet hat, dass wohl ein ökumenisches Konzil
einberufen wird, dieses sich aber binnen zwei Wochen zu einer Generalsynode wandelt (ohne dass dies aber
nach außen kundgetan wird), kann man den vorkonziliaren Kommentatoren/Theologen nicht verübeln. Hätten
Sie die weitere Entwicklung vorausgesehen, hätte sie sich sicherlich damit befaßt. Die Besonderheit
der V2 Räubersynode ist ja nur, dass sie mit Billigung des Papstes stattgefunden hat, zweifellos ein
singuläres Ereignis in 2000 Jahren Kirchengeschichte. Ich finde dies allerdings weniger auffällig, als
beispielsweise Ereignisse, bei denen sich der amtierende Hl. Vater einen Shiva-Punkt auf die Stirn malen
ließ (Shiva eine besonders blutrünstige Hindugötzin, der man auch Menschenopfer bringt), dass er im
Rahmen einer Heiligsprechung sich Hexensalbe aufs Hirn schmieren läßt, dass bei einer anderen Heiligsprechung
Götzenpriester (deren geistige Vorgänger die zwei Heiliggesprochenen umgebracht haben) herumtanzen durften,
dass er bei einem Besuch in einem der ärgsten Christen verfolgenden Staaten, dem Sudan, ausruft: „Allah
(=monotheistischer, islamischer Götze) schütze den Sudan!“, dass er eine Moschee und eine Synagoge (oder
mehrere?) besucht, ohne den Juden und Moslemheiden das Evangelium zu verkünden usw. Übrigens kann der
Papst auch nicht ein Dogma verkünden und dann sagen, es sei aber für die Gläubigen nicht verpflichtend.
Genauso ist es, ein Ökumenisches Konzil einzuberufen und dann zu sagen, es ist aber nur pastoral. Das
ist ein Etikettenschwindel, ein Formenmißbrauch und ein Verstoß gegen die Tradition! 3. Ich gehe keineswegs
aus ästhetischen Gründen in die alte Messe. Das freut mich, ich nehme diesen und andere ähnliche Vorwürfe
zurück und behaupte das Gegenteil. Außerdem entschuldige ich mich für Äusserungen, die sie allenfalls
als Beleidigung empfinden konnten.
#69 Vetter Taferl 22:34:57 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Adnoten zu Pelagius (2) Das klingt in Wirklichkeit alles ganz anders, als Sie es dargestellt haben und
bestätigt in Wirklichkeit das, was ich gesagt habe. Darüber hinaus muß ich noch folgendes klarstellen:
Ich bin kein Lefebvrianer in dem Sinne, dass ich einen Text deswegen gut finde, weil er von dem verehrungswürdigen
Erzbischof (den ich persönlich für einen Heiligen halte, sein Bild steht auf unserem Hausheiligtum;
aber auch Papst Johannes Paul II. hängt bei uns an der Wand) stammt. Sondern weil ich ihn an sich für
richtig halte. Für den oben genannten Text gilt das, wobei ich systematisch nicht von einem Konzil sprechen
würde. 2. Ein Konzil wird nicht etwa durch dogmatische Definitionen ein ökumenisches. Vielmehr ist es
dies als „Versammlung der Bischöfe und anderer höchster kirchlicher Würdenträger des ganzen Erdkreises
aus dem Welt- und Ordensklerus unter dem Vorsitz des Papstes“ (LThK [ed. Buchberger 1934] Bd. VI, 186).
Gemäß CIC 1917 kommt es durch päpstliche Einberufung zustande (can. 222 § 1), der Papst hat den Vorsitz
inne (per se vel per alios praeesse: can. 222 § 2) und bestimmt die Traktandenliste sowie die Verhandlungsordnung.
Can. 227: Concilii decreta vim definitivam obligandi non habent, nisi a Romano Pontifice fuerint confirmata
et eius iussu promulgata, d.h. die Dekrete bedürfen, um verpflichtend zu sein, der päpstlichen Promulgation
(schließlich hat man auf diesem Gebiet ja manche unliebsamen Erfahrungen sammeln müssen). Mehr ist zu
einem Ökumenischen Konzil nicht verlangt. Daß es in Zusammenhang mit dem Papst unfehlbare Lehrentscheidungen
treffen kann, steht außer Frage. Ob es das auch tut, liegt in der Entscheidungsvollmacht des Papstes.
Das ist so unrichtig. Sie müssen halt etwas weiter oben zu lesen beginnen oder über das Zitat hinauslesen.
Dann werden Sie feststellen, das ökumenische Konzilien nur in Zusammenhang mit deren außerordentlichen
Lehramt vorkommen. Sie werden an keiner vorkonziliaren Stelle ein anderes Konzil als ein dogmatisches
finden. Darüber hinaus muß ich darauf hinweisen, dass die von Ihnen genannten Bedingungen bei sämtlichen
Konzilien des ersten Jahrtausends – mindestens teilweise – nicht erfüllt waren! Bedeutet das also, das
Nicäa, Chalkedon etc. keine Konzilien waren? Keineswegs und wenn Sie weiterlesen, dass sie es deswegen
sind, weil sie vom Papst als solche anerkannt wurden, weil sie richtige Definitionen vorgelegt haben.
Hingegen gab es durchaus auf gleiche Art einberufene und abgehaltene Zusammenkünfte von Bischöfen, die
nicht anerkannt wurden, entweder nicht als ökumenisches Konzil (wie das Zweite Trullanische Konzil) oder
gar als Räubersynode bezeichnet wurden wie das „Konzil von Ephesus.
#68 Vetter Taferl 22:33:19 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Pelagianische Kontroversen Sehr geehrter Herr L. (auch wir kennen uns), Na ja, ist auch fad, wenn einen
so viele kennen, wenn man doch so ein schönes Pseudonym benutzt… erlauben Sie mir einige Hinweise unsere
Kontroversen betreffend! bitte sehr… 1. Erzbischof Lefebvre hat in seinem „Offenen Brief an die ratlosen
Katholiken“ und anderswo mit Recht darauf hingewiesen, man müsse die Texte des Konzils insgesamt (unbeschadet
der Tatsache, daß er gewichtige Teile als mit der Tradition schwer oder nicht vereinbar ansah) als lehramtliche
Texte und daher mit gebührender Ehrfurcht lesen. Hier werden ihm auch solche Katholiken, die seinem Weg
und seiner Gründung ansonsten kritisch gegenüberstehen, nur zustimmen können. Was die Passage im „Brief
an die ratlosen Katholiken“ betrifft, so stimmt das nicht ganz so. Zunächst einmal muß man ausführen,
dass S. Ex. Lefebvre im XIV. Kapitel des Buches mit der Überschrift „Vatikanum II, das ist das 89 in
der Kirche“, V2 – zitierend – mit der französischen Revolution von 1789 (Originalzitat von Cardinal Suenens)
vergleicht, ebenso mit der russischen Oktoberrevolution von 1917 (Originalzitat P. Yves Marie-Jean Congar
OP, meines Wissens später Cardinal), sodann ausführt, dass Irrtümer und falsche Grundsätze der Moderne
durch V2 zum Durchbruch gelangten und anschließend beschreibt, mit welchen Manipulationen und Regelbrüchen
(unter den Augen des gütigen Roncalli-Papstes) die Verwerfung der 72 vorbereitenden Schemata erreicht
wurde und stattdessen mehrdeutige Texte der „rheinischen Fraktion“ an deren Stelle traten. Ausdrücklich
führt er aus, dass alle anderen Konzilien im Laufe der Jahrhunderte dogmatisch waren und Irrlehren bekämpft
haben. Er beschreibt, wie 450 Unterschriften von Bischöfen für ein Schema gegen den Kommunismus unterdrückt
wurden. In dem Zitat, welches Sie vermutlich meinen, führt Erzbischof Lefebvre folgendes aus: „Das Zweite
Vatikanische Konzil ist also nicht ein Konzil wie die anderen und deshalb haben wir das Recht, darüber
zu urteilen, freilich mit Vorsicht und Behutsamkeit. Ich akzeptiere von diesem Konzil und seinen Reformen
alles, was in voller Übereinstimmung mit der Tradition steht. Das Werk, das ich gegründet habe, ist
ein voller Beweis dafür. Besonders unsere Seminare entsprechen vollkommen den Wünschen des Konzils und
der Ratio fundamentalis der Heiligen Kongregation für den katholischen Unterricht. Doch man kann unmöglich
behaupten, dass nur die nachkonziliare Anwendung der Konzilsbeschlüsse schlecht ist. Das Rebellieren
der Geistlichen, das Bestreiten der päpstlichen Autorität, alle die Extravaganzen in der Liturgie und
der neuen Theologie, die verödeten Kirchen sollten, wie man erst vor kurzem behauptet hat, nichts mit
dem Konzil zu tun haben? Aber, das sind doch seine Früchte! (Ende des Zitats, Hervorhebungen mit Fettschrift
von mir).
#2 Vetter Taferl 10:11:58 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Die Meldung betreffend Una Voce England ist falsch, wie sowohl vom Vorsitzenden der mit der int. Una Voce
Föderation zusammenarbeitenden „Latin Mass…“ Organisation als auch vom Vorsitzenden der Int. Una Voce
Föderation festgestellt wurde. Es gab überhaupt keinen Kommentar eines Vertreter der einschlägigen
Organisation zu der Angelegenheit. In Großbritannien existiert keine Organisation mit der Bezeichung
„Una Voce“.
#64 Vetter Taferl 09:52:13 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Ende der Diskussion? @ Catholicus, ad tertiam Stattdessen bin ich auf einen Aufsatz verwiesen worden,
der die entscheidenden Fragen nicht beantwortet. Dieser Text ist typisch für die heutigen Halbkonservativen.
Es wird theologisch sauber gearbeitet, mit einer Fülle von Fußnoten wird die Belesenheit und Gelehrsamkeit
unter Beweis gestellt, der ganze Text aber hilft nicht weiter, weil er die eigentlichen „Knackpunkte“
unberührt läßt – da könnte man sich wohl die Finger verbrennen und an seiner eigenen wissenschaftlichen
Reputation kratzen. Den Wunsch nach Mäßigung nehme ich gerne zur Kenntnis, so er nicht einseitig gemeint
ist, also nur mich betrifft. Zum „subsistit“: Aus meiner Sicht gibt es zu dieser Frage zwei legitime,
theologisch begründete, Ansichten. Die eine stellt darauf ab, dass das Wort im Lichte der Tradition interpretiert
werden muß und damit die Aussge richtig ist; die andere, dass es sich um eine Neuerung in der Wortwahl
handelt (wie sie von Melanchton u. a. Protestanten verwendet wurde) und im Zweifel eine neue Formulierung
auch eine neue Bedeutung nach sich zieht und damit die Aussage falsch ist. Hier mit wechselseitigen Verurteilungen
vorzugehen ist so verfehlt wie die seinerzeitigen gegenseitigen Lehrverurteilungen von Dominikanern und
Jesuiten. Gottes Segen für Sie und Ihre Familie! Übrigens: Wir kennen uns persönlich ganz gut. Danke
für den Segen. Wobei, wenn ich es recht sehe, wir aber nur selten und in unregelmäßigen Abständen
zusammenkommen (können). Herzliche Grüsse. PS.: Ich habe nichts gegen einen der Mitdiskutanten. Ich
sehe aber nicht ein, warum ich mich kommentarlos als „Watschenmann vom Dienst“ – verbal – mißhandeln
lassen soll.
#63 Vetter Taferl 09:51:18 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Zweiter Nachschlag zu Freund Catholicus @ Catholicus ad secundam Auch die kritisierten Aussagen zum Ökumenismus,
zum interreligiösen Dialog und zur Religionsfreiheit verzichten nicht auf das Bekenntnis zur Wahrheit
des dreieinigen Gottes, zur universalen Heilsmittlerschaft Jesu Christi und zur von Christus gestifteten,
von seinem Heiligen Geist beseelten und geleiteten „einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche“.
Auch das ist mir wieder zu generell. Es stimmt mit Sicherheit nicht für alle Aussagen, Sätze, Absätze
und Dokumente. Die unkommentierte Nebeneinandersetzung irriger und richtiger Aussagen widerspricht völlig
der scholastischen Tradition und führt zu insgesamt bedenklichen Texten. Ich verstehe auch nicht den
Sinn derartiger Rettungsaktionen. Das kommt mir so vor, als wollte man billige Filzpantoffel mit Schuhcreme
und Polieren zum Glänzen bringen. Lieber Herr L., bitte mäßigen Sie sich: Mit billiger Polemik ist
niemandem gedient, und sie selber entfernen sich durch Ihr Rechthabenwollen um jeden Preis immer mehr
von der wahren Kirche Christi, „quae subsistit in Ecclesia Catholica“. Drei Tage, wenn nicht vier, ist
auf diesem Forum ständig meine Urteilsfähigkeit, mein Niveau, mein Wissen angezweifelt worden und dauernd
so getan worden, als sei ich eine Schande für die Tradition. Mit meiner angeblichen Inferiorität wurde
dann noch versucht, auch der Priesterbruderschaft St. Pius X. eines auszuwischen (Kollektivhaftung?).
Ich habe sehr viel mehr sachliche Substanz in die Diskussion eingebracht, als alle anderen Diskutanten
zusammengenommen. Kaum jemand ist darauf eingegangen.
#62 Vetter Taferl 09:48:32 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Anmerkungen zu des Catholicus’ freundlichem Schlußwort (?) Die Beweislast in der Kirche Gottes liegt
nicht bei denen, die das kirchliche Lehramt des Papstes und der Bischöfe verteidigen, sondern bei jenen,
die meinen, dieses Lehramt weiche von der Wahrheit des Glaubens ab. Der Satz ist gut. Ich kann mich bei
meiner Behauptung auf die Päpste Johannes XXIII. und Paul VI. höchstpersönliche stützen, die eindeutig
und klar ausgeführt haben, dass V2 keine Definitionen und Verurteilungen enthält. Im Sinne einer authentischen
Interpretation durch die beiden verantwortlichen Stellvertreter Christi haben sie damit genau das ausgedrückt,
was ich sage: Dass V2 kein Konzil war. Es war eine legitime – weil vom Papst einberufene – Synode aller
Bischöfe, mehr nicht. Mit dieser Beweislast habe ich also keine Probleme. Johannes XXIII hat im Sinne
des „Aggorniamento“ die Fenster zur Welt geöffnet und sein Nachfolger Paul VI sodann beklagt, dass durch
die geöffneten Fenster nicht bloß Zugluft, sondern der Rauch Satans hereinkam. Diese Entwicklungen nur
den falschen Interpreten (Theologen) zur Last zu legen, ist unrichtig. Denn Johannes XXIII. hat ja zugelassen,
dass sämtliche vorbereitenden Konzilsschemata, die rechtgläubig und auf hohem Niveau waren, mit einem
Schlag kassiert werden. Ebenso hat er zugelassen, dass nicht die rechtgläubigen Experten, die Card. Ottaviani
aufgrund der Vorbereitungen der zentralen Vorbereitungskommission nennen konnte (er hat eine Liste an
alle Konzilsväter versandt) zum Zuge kamen, sondern die Häretiker der rheinischen Fraktion wie Karl
Rahner und Hans Küng. Von Rahner war vor V2 schon bekannt, dass er irriges lehrt. So schauten dann auch
die Texte aus. Nach meinem Dafürhalten lassen sich die Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils ganz und
gar in katholischem Geist auslegen. So generell kann dies nicht richtig sein. Die Texte von V2 sind völlig
unterschiedlich. Es gibt welche mit rein zeitgebundener historischer Bedeutung wie das Dokument über
die sozialen Kommnunikationsmittel, es gibt stark fehlerbehaftete Texte wie „Gaudi und Spesen“ und irrige
wie derjenige über die „Religionsfreiheit“. Wenn also die Texte so unterschiedlich sind, dann kann man
nicht generell V2 völlig undifferenziert lehramtlichen Charakter zubilligen. Dies schließt nicht aus,
dass man sich bei einzelnen Aussagen nicht noch bessere oder klarere Formulierungen wünschen hätte können.
Das sehe ich als Untertreibung. Die Zweideutigen, die der Hauptmangel der V2 Texte sind, wurden ja gerade
zu dem Zweck hineingenommen, um den Post-V2-Theologen die Paralysierung der katholischen Lehre und des
katholischen Glaubens zu ermöglichen. Das heißt, man muß die Texte „gegen den Strich bürsten“.
#59 Vetter Taferl 22:37:02 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Abschiedsgag von Catholicus? Catholicus: Besonderer Dank an Petrusbruderschaft Gerade die „Petrusbruderschaft“
und ähnliche vom Apostolischen Stuhl approbierte bzw. errichtete Vereinigungen von Priestern und auch
Gläubigen haben die Aufgabe, die Vereinbarkeit des auch bei den „Konzilspäpsten“ und im „konziliaren“
sowie im „nachkonziliaren“ kirchlichen Lehramt zum Ausdruck kommenden Zeugnisses mit der Linie der bisherigen
Tradition der Kirche aufzuzeigen und zu leben. Für diesen sowohl von Modernisten wie auch von extremen
Traditionalisten unbedankten Dienst möchte ich meine Anerkennung aussprechen! Darf man also annehmen,
dass Sie auch der Wandlung ohne Wandlungsworte Ihre Anerkennung aussprechen? Bis dato hat sich ja keiner
der Petrusbrüder von diesen Thesen des Cardinals Kasper u. d. anderen Modernisten distanziert. Im übrigen:
Wo sind die Schulen der Petrusbruderschaft? Gleiche Frage wie an Thomisticus: Nennen Sie mir eine Schule
im deutschen Sprachraum, die das Prädikat katholisch verdient! Wie sollen denn aus Schülern erwachsene
Katholiken werden in den heutigen Schulen? Abschließend: Der Zusammenhang zwischen dem päpstlichen Lehramt,
seinem offiziellen Abgesang auf V2 und der nachräubersynodalen Nichtausübung ist von Ihnen eine reine
ideologisch-papalistische Konstruktion. Beweisen Sie doch einmal den theologisch haltbaren Zusammenhang
zwischen der dogmatischen Lehre über die Allerheiligste Dreifaltigkeit und die V2-Behauptung, wonach
die Moslems den gleichen Gott anbeten und verehren wie wir. Viel Vergnügen: Vielleicht schaffen Sie es
mit hegelianischer Dialektik, mit traditoneller Lehre nie!
#58 Vetter Taferl 22:27:45 | Mittwoch, 9. Februar 2005
@ Pelagius: Opportunistische Falschbehauptungen In der Tat zeugen die Ausführungen über das „Räuberkonzil
V2“ (eine Bezeichnung, die nur durch die kirchenhistorischen Unkenntnisse der Schreiberlinge zu entschuldigen
ist) von einer Geisteshaltung, der man mit Argumenten schwer wird beikommen können. Wer in Wirklichkeit
keine Ahnung von Kirchengeschichte, Dogmatik etc. hat sind Sie: Schauen Sie einmal in einschlägigen Werken
mit Erscheinungsdatum vor 1960 nach, was ein Konzil zum Konzil macht und welche Gemeinsamkeit alle ökumenischen
Konzilien untereinander haben, jedoch V2 nicht hat. Als traditionsverbundenem Katholiken ist mir das überaus
peinlich. Die Peinlichkeit ist ganz meinerseits. Denn nicht nur, dass Sie von der Tradition keine Ahnung
haben, haben Sie auch gar keine traditionsverbundene Einstellung(bestenfalls besuchen Sie aus ästhetischen
Gründen die alte Messe). Wer das V2 schätzt und sogar lobt, so wie Sie das eingangs getan haben, hat
mit der Tradition nichts am Hut und weiß auch gar nicht, was das ist. Ändern läßt es sich nicht. Wenigstens
das. In diesem Forum tritt ja kein Zauberer Gandalf auf, der die Leute sperrt. Manche Gruppierungen und
Gemeinschaften haben sich hier ein Umfeld geschaffen, in dem weithin nicht die Ehrfurcht vor dem dreifaltigen
Gott, vor dem Corpus Christi Mysticum und der heiligen Überlieferung das Erscheinungsbild prägt, sondern
eine selbstgerechte Attitude, verbunden mit einer abfälligen und hämischen Art, sich über Krisenerscheinungen
und Glieder der kirchlichen Hierarchie zu äußern. Für Sie gilt das „natürlich überhaupt nicht“, den
Ihrer demutsvollen Art neigen Sie ja nicht zu vorschnellen Urteilen. In solchen Milieus wird dann z.B.
ein vorschnelles Urteilen und verächtliches Reden über den Papst oder das Verbreiten von Karikaturen,
die ihn in der Hölle zeigen, als Kavaliersdelikt betrachtet. Wieder eine ganz widerwärtige Vorgangsweise:
Es wird irgendeine Verhaltensweise erwähnt, von welcher man sich sogleich distanzieren muß und dann
eine Gleichsetzung mit jemandem betrieben, der sich zwar derartiges nicht zu schulden kommen hat lassen,
aber unbedingt mundtot machen will trotz großer Rückstände in Wissen und Charakter (ich würde mich
auch nie nach einem Häretiker nennen, auch nicht scherzhaft). Bei allem Verständnis, das man für extreme
Reaktionen auf eine extreme Krise aufbringen muß: Entschuldigen oder gar gutheißen darf man sie nicht.
Die dafür verantwortlichen Geistlichen werden einmal ebenso zur Rechenschaft gezogen werden wie diejenigen,
die an der Destruktion des Glaubens, der Sittlichkeit und der Liturgie beteiligt waren. Wir stehen alle
unter göttlichem Gericht und werden uns verantworten müssen für jedes Wort, welches wir gesprochen,
geschrieben oder auch unterlassen haben. Das gilt für Sie ganz genauso: Vielleicht sollten auch Sie danach
handeln und nicht nur die anderen diesem Gericht überantworten…
#57 Vetter Taferl 22:12:35 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Was Thomisticus in drei Tagen nie beantwortet hat Zur Wiederholung: 1. Können Sie nicht beweisen, dass
V2 ein ökumenisches Konzil war (scheinbar wissen Sie auch gar nicht, was ein ökumenisches Konzil ist;
2. wissen Sie selbst gar nicht, welchen lehramtlichen Charakter die V2 Dokumente überhaupt haben (bestehen
aber darauf, dass dieser lehramtliche Charakter besteht), was auch gar nicht möglich ist, weil das für
jeden einzelnen Satz gesondert zu beurteilen ist. Bei manchen V2 Dokumenten ist das so, als ob man in
einem Gesetz Bestimmungen aus dem Verfassungrecht, einfachen Recht, Verordnungsrecht, aus der Rechtsvollziehung
(z.B. Bescheid, Anordnung) mit Bestimmungen mischt, die gar keinen Rechtscharakter haben, aber darauf
besteht, dass es ein Gesetz ist, obwohl dies in cumulo gar nicht richtig sein kann. 3. Bestreiten Sie
wider besseres Wissen, dass V2 auch Falschaussagen, irrige – gegen die lehramtliche Tradition gerichtete –
Aussagen enthält, und zwar auch solche, die nicht mit Mitteln der Interpretation „rückgebunden“ werden
können. Aber mir werfen Sie Dialogunfähigkeit udgl. vor. Falschen Aussagen werde ich natürlich nie
zustimmen, wozu auch? Ihr Interesse an der Wahrheitsfindung? Nicht vorhanden, soviel kann man sagen. So
als ob es um Ideologien ginge. Es geht um die Fakten 1. – 3. Der von Ihnen angegebene Text beantwortet
diese Fragen nicht.
#56 Vetter Taferl 22:11:59 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Dialogunfähigkeit ist gerade die Stärke von Thomisticus nicht, braucht er also auch nicht anderen vorzuhalten…
falschen methodischen Ausgangsposition herrühren (zum Beleg werden extreme Modernisten herangezogen,
die das Konzil ebenso wie die Traditionalisten als Bruch mit der Tradition sehen wollen: Traditionsbruch:
Ich habe jetzt extra nochmals in der Dogmatik von Ludwig Ott und in der Konfessionskunde von Algermissen
(natürlich vorsynodal) nachgesehen. Übereinstimmendes Ergebnis: Es gibt kein ökumenisches Konzil ohne
Definitionen (Dogmen, außerordentliches Lehramt). „Pastoralkonzil“ ist in Wirklichkeit ein Kunstwort,
etwas was es überhaupt nicht gibt. Im übrigen richtet sich der genannte Aufsatz gegen den Papst: Denn
wer, wenn nicht er, wäre denn zuständig für die ordnungsgemäße Rezeption von (angeblich) lehramtlichen
Texten? die Extreme berühren sich hier auf besonders tragische Weise und zeigen, dass sich das lehramt
nicht nur gegen einen Küng usw., sondern auch gegen die Lefebvristen / Sedisvakantisten wehren muss)
einzugehen. Schöne Grüsse von meiner Gattin: Nenen Sie bitte eine Schule im ganzen deutschen Sprachraum,
die das Prädikat katholisch verdient. Vermutlich fallen Ihnen ebenfalls nur Schulen der Priesterbruderschaft
St. Pius X. (auch das sind natürlich Früchte). Angesichts dessen Modernisten und Ihnen nicht genehme
Traditionalisten auf eine Stufe zu stellen, ist nicht nur widerwärtig und völlig verfehlt, sondern läßt
ganz dringende Zweifel an ihrer Wahrheitsliebe aufkommen. Offenkundig wollen Sie gar nicht wissen, was
die Wahrheit ist. Mir kommt es so vor, als ob die Stimme aus Tradiland zusammen mit ihrem zweiten Internetnamen
hier einen dauernden Monolog führt, der immerzu dieselben Argumente wiederkäut … (zu einer Zeitschrift
[wie etwa der „Wahrheit“] mag dies passen, in einem Diskussionsforum ist das eher seltsam …) Aber zur
Dialogunfähigkeit habe ich hier ja schon das Nötige gesagt … Diese Ausführungen richten sich gegen
Sie selbst, denn sie belegen, dass Sie nicht nur ein Modernist, sind auch noch ein Diskursethiker vom
Schlage Jürgen Habermas und Frankfurter Schule sind. Nach denen entsteht Wahrheit durch den Diskurs der
„Vernünftigen“. So auch bei Ihnen, offenbar muß man aus Ihrer Sicht, wenn einem widersprochen wird,
auch dann nachgeben, wenn man überhaupt nicht widerlegt ist.
#17 Vetter Taferl 21:16:50 | Montag, 7. Februar 2005
@ Catholicus, Thomisticus: Absichtliches Mißverstehen? Danke an Vetter Taferl und die Stimme aus dem
Tradiland für die offenen Aussagen, denen ich in meinem katholischen Glaubensverständnis nicht zustimmen
kann. Wäre der Papst wirklich Häretiker, dann würde daraus der Sedisvakantismus folgen, d.h. die Auffassung
er wäre gar nicht mehr gültiger Papst. Persönliche Häresien des Hl. Vaters setzen diesen nicht ab.
Der Versuch, falsche Lehren verbindlich zu machen oder verbindl. Lehren (Dogmen) abzuschaffen, aber schon
(das Letztere laste ich dem Hl. Vater nicht an). Im einzelnen ist dies aber alles umstritten und gibt
es keine Instanz, dies umzusetzen bzw. festzustellen (niemand kann den Papst richten – außer Gott). Die
Folge eines derartigen Versuches wäre wohl eine Kirchenspaltung eigener Art. Würden Sie beide diese
Position für vertretbar halten? Nein, Papa haereticus bleibt uns lebenslänglich erhalten… Im übrigen
wundere ich mich, dass Sie so die Augen vor der Wirklichkeit verschließen. Scheinbar sind Sie tatsächlich
ein Papalist… Vetter Taferl: Es ist ungeheuerlich, wie einfach Sie, verehrter Vetter, es sich machen,
dem Papst Häresien zu unterstellen: Sie behaupten einfach etwas, z.B. der Papst Lehre die Allerlösung,
einen wirklichen Beleg bleiben Sie schuldig (is ja auch nich so wichtig, es geht ja nur um die behauptung
der Heilige Vater sei Häretiker) … und auch das Buch Dörmanns kann (und will) diesen nicht liefern
(ganz abgesehen, dass auch Dörmann teilweise sehr einseitig und wenig wohlwollend liest) Also wenn Ihnen
das bisher genannte und aufgezeigte nicht reicht, dann hat es wenig Sinn, das weiter zu verfolgen. Warum
beweisen Sie mir nicht, dass V2 ein ökumenisches Konzil war? @ wenn jemand wie „Stimme der Tradition“
(eine Stimme, die in ihren Äußerungen wenig theologisch-wissenschaftliche Bildung zeigt), den Beitrag
von Berger für unqualifiziert hält, so entbehrt auch das des Karnevalistischen nicht: et hät schon
immer jut jetan: Kölle Alav und Viva Colonia! Niemals habe ich derartiges gesagt oder gemeint. Ich habe
nur darauf hingewiesen, dass sich auch aus diesem Artikel Dris. Berger nicht ergibt, welche Teile (muß
man wohl bis auf die Ebene einzelner Absätze, Punkte und Sätze heruntergliedern, um auf einen „grünen
Zweig“ zu kommen) von V2 wie verbindlich sind oder sein sollen. Im übrigen wäre es die Aufgabe des Hl.
Vaters persönlich bzw. auch der Glaubenskongregation, dies zu unternehmen. Aber die haben ja „Besseres“
zu tun. Theologische Bildung: Solange ich mit Ihnen mithalten kann, reicht sie durchaus…
Ist Ratzinger überhaupt glaubenstreu? Nach diesem Beispiel eher nicht. Denn es hat seinen tieferen Sinn,
die gesamte Hl. Messe ausschließlich auf den geweihten Priester zu focussieren, der im Namen Christi
handelt. Im übrigen ist die ganze Kurie nur noch eine Veranstaltung à la „Hinsichtl und Rücksichtl“.
Linie gibt es längst keine mehr!
#14 Vetter Taferl 19:05:29 | Montag, 7. Februar 2005
Zum genaueren Nachlesen kann auch noch empfohlen werden: Johannes Dörmann, Der theologische Weg Johannes
Pauls II. zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi, Sitta Verlag Senden/Westfalen 1990, 3 Bände, ISBN
3-9802444-0-7 (Gesamtausgabe). Dörmann war 1966-1970 Dozent und 1970-1984 Professor für Missions- und
Religionswissenschaft an der Universität Münster und Gastprofessor an der Theologischen Fakultät Paderborn
1969-1975.
#13 Vetter Taferl 18:33:03 | Montag, 7. Februar 2005
Schau, Schau – eine kleine Häresieauswahl von Papst Johannes Paul II. (@ Bruno) Vorweg ein paar Fragen:
Kann jemand, der wirklich den katholischen Glauben hat: – den Koran, dieses Buch der Daemonen, küssen
können? – sagen, dass alle Menschen seien aufgrund seiner Menschwerdung mit Christus vereinigt? – sagen,
daß alle Menschen gerettet werden („Redemptor hominis“)? – die in der Ökumenischen Anweisung „Ut unum
sint“ enthaltenen ökumenischen Greuel erlauben? – das Sakrileg am Allerheiligsten Sakrament billigen
können, indem er Nichtkatholiken dessen Empfang erlaubt? – sagen, die Moslems und die Katholiken würden
denselben Gott anbeten? – der Gemeinsamen Erklärung über die Rechtfertigungslehre, die zahlreiche ausdrückliche
Irrlehren enthält und der feierlichen Lehre über die Rechtfertigung des Konzils von Trient von Grund
auf widerspricht, eine öffentliche Approbation geben? Das sind nur einige Irrlehren Johannes Pauls II.
Wir dürfen nicht vergessen, daß jemand sein Anhangen an die Häresie nicht nur mit Worten sondern mit
Taten kundtun kann. So sind seine zahlreichen ökumenischen Handlungen, die eine Beleidigung des wahren
und einzigen Gottes darstellen, Äußerungen des inneren Anhangens an die Häresie. Siehe weiters: www.fsspx.org/…ecum/kapitel%203.htm
So zu tun, als ob Johannes Paul II. nie häretisch Handlungen oder Äusserungen getätigt hätte, ist
blauäugig! Soviel für Bruno den Extrem-Duzer…!
#12 Vetter Taferl 22:07:13 | Sonntag, 6. Februar 2005
Fortsetzung zu @ GerdEric Bleibt trotzdem die biblische Weisung, dass Israel die Heimat der Juden ist,
dieser Anspruch wurde nie aufgegeben, und schon zuvor lebten Juden dort immer mit anderen zusammen. Das
ist aber eben nicht die einzige Weisung – nicht nur den Honig, sondern auch den Stachel. Wenn die Zerstreuung
eine göttliche Strafe ist, ist es antigöttliche Anmaßung, diese Zerstreuung durch eine Staatsgründung
zu beenden. Außerdem muß die Weisung auch bezogen auf die richtige Zeit ausgeführt werden. Wenn Gott
vor 3000 Jahren einen Krieg gegen ein bestimmtes Volk aufgetragen hat, heißt das nicht, dass wir heute
Krieg gegen deren Nachkommen oder irgendein anderes Volk führen müssen. Das die BRD zahlte, ist doch
nur der Versuch, ein wenig Wiedergutmachung zu leisten, denn 6.000.000 Deutsche wollten sie ja nicht um
Aug um Aug geben, oder wären Sie dazu bereit? Woher haben Sie das, dass es nicht ohnedies nicht „Aug
um Aug“ ging, mehr als 7 Millionen Deutsche starben in diesem Krieg, davon weit mehr als 1 Million Zivilisten,
viele davon durch die Flächenbombardements nach dem Morgenthauplan und wohl genausoviele Volksdeutsche
durch Massaker. Von den Soldaten starben viele in den Lagern der Aliierten, insb. in der Sowjetunion und
Jugoslawien. Nun die „neuen“ Römer verfolgten auch sobald sie konnten… mit dem selben Ziel Da kann
es sich nur um eine Unterstellung handeln, denn letzlich haben viel mehr Juden – trotz Shoa – in christlichen
Ländern bis heute überlebt (bzw. die Vorfahren der nach Israel eingewanderten Juden) als etwa in islamischen
oder noch weiter entfernten Ländern (z.B. in Indien und China). Vetter Taferl: Traditionsverbundene Katholiken
nehmen die Unheilsprophezeiungen Christi ernst, Und was haben die Katholiken so alles getan? dass Gott
sie verlassen hat? Oder, wie soll ich das Beklagen von Zerstörung und Verfall des Glaubens usw verstehen?
Das gleich wie die Juden. Sie haben Gott verraten, insbesondere seinen göttlichen Sohn, der zur Unterweisung
der Gläubigen, zum Lösen und Binden mit Wirkung für den Himmel die Hl. Kirche eingesetzt hat. Sie beachten
nicht seine Gebote. Sie setzen ihre menschliche „Weisheit“ über die Hl. Offenbarung. Sie hören nicht
auf die Propheten (die biblischen ebensowenig wie die nachbiblischen). Sie haben sich nicht nur äußerlich
der weltlichen Macht unterworfen (was in gewissem Umfang sogar Pflicht ist), sondern jubeln dieser mit
allen ihren Unsitten auch innerlich zu. Sie erfüllen nicht die Weisungen ihrer Väter, sondern ändern
sie eigenmächtig ab. Dazu mißachten Sie noch spezielle Weisungen Christi für sein Volk, z.B. gehet
hin und lehret alle Völker, taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Stattdessen
interreligiöse Umtriebe und „Inkulturation“.
#11 Vetter Taferl 22:04:05 | Sonntag, 6. Februar 2005
Die von Gott verlassenen Zionisten und @ GerdEric Kursiv: GerdEric; Normalschrift: Vetter Taferl die Zweite.
Wer wohl von Gott verlassen ist?…Vetter Taferl: Zionisten sind keine gläubigen Juden,sondern genuin
Nationalisten. Danke herzlichst, „Christen“ wussten schon immer, was Andere glauben und wie weit Christen
Christen sind. Tja, das liegt ja wohl in der Natur der Sache. Die Freimaurer wissen ja auch wer Freimaurer
ist (zumindest die, die weit oben genug sind in der Pyramide) Nur wer sich vor dem Papsttum beugt, kann
ein wirklicher Christ sein… Das sehen Sie ganz richtig. Das Judentum umfasst sowohl Religion als auch
Nation, im Gegensatz zum Katholizismus, Falsch, nach der Wiedergründung durch Esra und Nehemia sprachen
die Juden in Israel Aramäisch, die Sprache ihrer Nachbarn. Seit der Erroberung des Landes durch Alexander
den angeblich Großen und seinen hellenistischen Nachfolgern sprachen sie mehrheitlich griechisch (mindestens,
wenn man die weiterhin bestehende Diaspora einbezieht). Nur in der Liturgie blieben sie bei Hebräisch.
Nach der Zerstörung des zweiten Tempels sprachen die Juden die Sprachen ihrer Gastvölker, besonders
Spanisch, das sie im Exil als Spaniolisch weitersprachen, und Deutsch, das sie im Exil als Jiddisch weitersprachen.
da gibt es die besseren Katholiken, weil deutsch, da gibt es die etwas schlechteren, weil polnisch…
Ich kenne niemanden, der derartiges behauptet. Katholisch ist es jedenfalls nicht. Vetter Taferl: Theodor
Herzls Antwort auf den nationalistischen Antisemitismus seiner Zeit war ebenfalls eine nationalistische:
Es war eben eine Antwort, auf fast 2000 Jahre Verfolgung durch Vertreter des Christentum, eben nur eine
Antwort. Die falsche, wie gesagt. Vetter Taferl: Eine jüdische Heimstätte irgendwo auf der Welt zu schaffen.
Ostjüdischer Einfluß im Zionismus bewirkte, dass nur Palästina in Frage kam. Außerdem war paradoxer
Weise der Nationalsozialismus einer der „Gründerväter Israels“. Wann fand denn die Gründung statt?
1933??? 1948 wie ausgeführt, die Einwanderung der 30er Jahre übertraf um ein Vielfaches die Einwanderung
seit der Balfour Deklaration von 1917. Vetter Taferl: Denn ohne die Shoa hätte es weder genug Juden gegeben,
die Interesse gehabt hätten, nun, es fehlen auch noch 6.000.000, und explizit ca. 400.000 Juden aus Deutschland.
Wenn die fehlenden es sich aussuchen hätten können, wären sie mit Freuden in ihren Heimatländern wie
Polen, Rußland, Ungarn usw. geblieben. Die meisten von ihnen waren übrigens orthodox. An der Interesse
der orthodoxen Juden bestand weniger Interesse seitens der zionistischen Organisationen, weswegen der
Anteil der Geretteten bei den orthodoxen Juden im nationalsozialistischen Herrschaftsgebiet auch viel
kleiner ist.
#4 Vetter Taferl 21:32:09 | Sonntag, 6. Februar 2005
War die Septuaginta vor dem Masoretentext? Ja, den sie stellt den authentischen Stand der alttestamentlichen
Schriften ca. (eher schon spätestens) 50 v. Chr. dar (wenn man die spätesten Schriften nimmt). Der Masoretentext
ging viele Jahrhunderte nach Christus (ich beziehe mich nicht auf die hebraeische Bibel bis zum Tod Christi)
durch jüdische Hände, die antichristlich waren und erstmals die Behauptung aufstellten, dass nur hebraeisch
überlieferte Texte authentisch seien (auch noch nach Christus gab es viele hellenistische Synagogen,
in denen auch die Schriftlesungen auf Griechisch waren). Dass ist rein nationalistische Anmaßung, das
ist so, wenn man behauptet, die UNO-Charter ist nur auf Englisch authentisch, der französische – genauso
alte Text, der genauso authentisch ist – sei nicht authentisch. Man kann es nicht oft genug wiederholen:
Die Septuaginta wurde von Juden für Juden geschrieben, lange bevor Christus geboren war oder ersichtlich,
in welcher Weise sich die alttestamentarischen Prophezeiungen erfüllen würden. Warum sollte man auch
Leuten (den Juden) trauen, die in ihrer spezifischen Schrift, dem Talmud (der sie vom Christentum abgrenzt,
das AT tut das ja nicht) die Behauptung aufstellen, Christus sei der unehelich gezeugte Balg eines röm.
Besatzungssoldaten mit Maria. Sogar der Koran, der in vielem äußerst problematisch ist, beschreibt dies
wesentlich positiver. Danach wird die Fleischwerdung Christi in Maria und deren lebenslange Jungfrauschaft
anerkannt, immerhin wird Christus als Prophet bezeichnet und es werden ihm tatsächliche (wie eine Totenerweckung
und Wunderheilungen) und apogryphe (wie die Schöpfung eines Vogels aus Erde) Wunder zugeschrieben. Nichts
davon im Talmud. Und da soll man denen – schon grundsätzlich einmal – trauen, dass die über Jahrhunderte
nicht ihre Ideologie in den von ihnen redigierten Bibeltext einfließen haben lassen? Auch Luther hat
ja gezielte Falschübersetzungen begangen, was paradox ist in einer Relgion mit dem Grundsatz „sola scriptura“
(oder muß man das übersetzen mit „nur die von Martin Luther abgefälschte Bibel gilt“?)
#9 Vetter Taferl 21:11:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
Zionisten sind keine gläubigen Juden, sondern genuin Nationalisten. Theodor Herzls Antwort auf den nationalistischen
Antisemitismus seiner Zeit war ebenfalls eine nationalistische: Eine jüdische Heimstätte irgendwo auf
der Welt zu schaffen. Ostjüdischer Einfluß im Zionismus bewirkte, dass nur Palästina in Frage kam.
Außerdem war paradoxer Weise der Nationalsozialismus einer der „Gründerväter Israels“. Denn ohne die
Shoa hätte es weder genug Juden gegeben, die Interesse gehabt hätten, in das eher arme Palästina auszuwandern
noch hätte der internationale Druck bestanden, einen jüdischen Staat mitten in einem mehrheitlich arabisch
bewohnten Land zu schaffen. Die Hauptunterstützung lieferte vor allem der Freimaurerstaat USA, in Wirklichkeit
aber auch (etwas verdeckt wegen seiner arabischen Interessen) der Freimaurerstaat Großbritannien (Vereinigtes
Königreich). Zwangsweise war auch Deutschland (BRD) mit erklecklichen Summen mit dabei. Gläubige orthodoxe
Juden wissen, dass sie infolge ihres Unglaubens und ihrer Abkehr von Gott die Diaspora (Zerstreuung) erlitten
haben, was insoferne beachtlich ist, als die historisch letzte Zerstreuung ja infolge der Zerstörung
Jerusalems 70 n. Chr. durch die Römer unter Vespasian und Titus erfolgte, somit lange nach Abfassung
des Alten Testaments, im wesentlichen (oder zu Gänze – die Spätdatierung ist ja ebenfalls typisch modernistisch)
auch nach Abfassung des neuen Testaments erfolgte. Nur irrige Deutungen können zum Schluß führen, dass
die nationalistisch-agnostische Neugründung von 1948 etwas mit der Hl. Schrift zu tun haben könnte.
Die orthodoxen Juden behaupten derartiges nicht, viele protestantische Sekten hingegen schon, weil sie
sowieso x-beliebige Deutungen der Hl. Schrift fern der Tradition (die sie ja ablehnen) vornehmen. Traditionsverbundene
Katholiken nehmen die Unheilsprophezeiungen Christi ernst, ebenso den Hl. Apostel Paulus in Röm 9-11,
woraus sich ergibt, dass die Zerstörung Jerusalems und des jüdischen Staates (zuletzt der Herodianer)
göttliche Strafe für die Ablehnung Christi als des Sohnes Gottes, als Erlöser und Messias darstellt
und erst am Ende der Zeiten sich das jüdische Volk als Ganzes bekehren wird (daraus kann man vice versa
schließen, dass das Ende der Welt noch durchaus weit entfernt ist). So gesehen, ist die Gründung des
heutigen Israel ein Aufstand gegen den nicht nur einen, sondern auch dreifaltigen Gott, vergleichbar mit
dem Turmbau zu Babel. Noch nicht klar ist, welche göttliche Strafe es dereinst dafür geben wird. Klar
ist aber, dass ein Aufstand gegen Gott den Freimaurern gut gefällt, was auch ihre Unterstützung für
den aus eigenem gar nicht lebensfähigen jüdischen Staat erklärt.
#2 Vetter Taferl 20:51:34 | Sonntag, 6. Februar 2005
Die geistigen „Wurzeln“ Europas @ Yersinia: Die christlichen Wurzeln sind die absolut zentralen. Die jüdischen
Wurzeln Europas erschöpfen sich in Wirklichkeit im Alten Testament und zwar in der vollständigen Fassung
einschließlich der deuterokanonischen Schriften, die die Juden und Protestanten verwerfenn (obwohl genuin
jüdisch!), weil sie überwiegend auf Altgriechisch überliefert sind. Ebenso verwarfen die Juden die
edelste aller auf uns gekommenen Wiedergaben des Alten Testament, nämlich die Septuaginta, weil ebenfalls
Altgriechisch und von den Christen im Neuen Testament gerne zitiert. Der genuin jüdisch überlieferte
Masoretentext enthält schon antichristliche Interpretation und Textentstellungen, so z.B. die gerne gegen
die Christen ins Treffen geführte Stelle aus Jesaja mit der Jungfrau, die ein Kind gebären wird, im
Masoretentext auf einmal nur eine „junge Frau“ (nichtssagend, meistens gebären junge Frauen). Die Septuaginta
wurde von Juden für Juden geschrieben. Zu den jüdischen „Wurzeln“ Europas (hier im negativen Sinne)
gehören also auch schon Textverfälschungen der Hl. Schrift. Mit der jüdischen „Synode von Jamnia“ 101
n. Chr. war die Trennung zwischen Synagoge und Kirche endgültig. Damit konnten die Juden auch keinen
Beitrag mehr liefern, nicht geistlich und bis zur ebenfalls antichristlichen Aufklärung auch nicht personell.
Es gibt keine Freimaurerwurzeln Europas, es sei denn, man mißversteht die Europäische Union als Europa.
Die Freimaurer sind die fast vollkommene Negation des Christentums, übertroffen nur von den Atheisten,
die aber unglaubwürdig sind (wie wurde die Welt geschaffen?). Über die Einflüsse aus dem arabisch-islamischen
Raum kann man diskutieren, diese schlagen sich in der Architektur (Gotik, Festungsbau), in der Kochkunst
(Gewürze) etc. nieder, außerdem aber auch in der neu entdeckten ägyptischen Magie. Als „Wurzeln“ kann
man diese Einflüsse nicht bezeichnen. Vorchristliche Wurzeln gibt es, neben den jüdischen sind dies
die griechisch-römischen (wenn man will auch etruskischen und phönizischen) Wurzeln, die an sich unstrittig
sind und zum Großteil durch christliche Vermittlung erhalten geblieben sind. Selbst wenn „protestantische
Philosophen“, die „Aufklärung und die Freimaurer unbestreitbar Einfluß auf die Entwicklung Europas genommen
haben, sind dies vor allem negative Einflüsse, die zuerst die Kirche, dann denn christlichen Glauben
überhaupt und zuletzt die menschliche Existenz überhaupt (Abtreibung, Euthanasie, In-Vitro-Fertilisation,
Umweltgifte aller Art,…) in Frage stellten und weiterhin stellen. Von Wurzeln kann man naturgemäß
nicht sprechen, genausowenig wie man Karies als Bestandteil eines gesunden Gebißes ansehen kann, obwohl
fast in jedem Gebiß „anwesend“ bzw. „auf der Lauer“
#26 Vetter Taferl 16:09:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
Über das Duzen ( @ Schulz) Bedeutet das, dass Sie alle Leute, die sie nicht namentlich oder überhaupt
nicht kennen (auf der Straße, bei der Arbeit, in der Kirche,…), duzen? Sollte das nicht der Fall sein,
so können sie sinnvoll damit auch nicht argumentieren. Der Vergleich mit Gott ist natürlich unsinnig.
Abgesehen davon, dass es dann nie in irgendeiner Sprache christlicher Völker eine Sie-Form hätte geben
dürfen, werden Sie auch kaum vor ein- und demselben Menschen mehrfach in der Stunde aufstehen und hinknien
(Hl. Messe). Die Konsequenz weiteren Duzens ist nur, dass ich darauf nicht mehr eingehe. Mit Leuten, die
sich nicht benehmen wollen (nicht: nicht können), soll man nicht reden, weil sie an einem Gespräch auch
nicht interessiert sind.
#23 Vetter Taferl 12:53:19 | Sonntag, 6. Februar 2005
@ GerdEric – Die Demokratie & die Freimaurer Die heutigen Demokratien sind die typische Freimaurer-Regierungsform.
Dass in Wirklichkeit „das Volk“ nicht herrscht, sondern – nur ungefähr ersichtliche Oligarchen (dazu
gehören die Verfassungsrichter, die Vertreter der Dienstgeber- und Dienstnehmerverbände, natürlich
auch manche – nicht alle Regierungsvertreter usw.) – ist ja allegemein bekannt, besonders auch die Freimaurer-Medienlandschaft,
die ein Teil der Herrschaftsausübung darstellt, was noch klarer wird, wenn man sich vor Augen hält,
wie wenig international wirklich wichtige Nachrichtenagenturen es eigentlich gibt. Dazu gehören AP –
Associated Press, UPI – United Press International, Reuters, AFP – Agence France Press, zusätzlich noch
als Nachrichtensender CNN – Cable Network News. Die anderen meist nationalen Nachrichtenagenturen übernehmen
im wesentlichen von diesen die internationalen Nachrichten. Es gibt im ganzen deutschen Sprachraum keine
katholische Tageszeitung, es gibt die mehrmals pro Woche erscheinende Tagespost und einige Wochenzeitungen,
wobei auch diese in einigen Themenbereichen (vor allem betreffend die Tradition, da wieder besonders im
Bereich Liturgie) nur mit Vorsicht zu genießen sind. Was den einzelnen Bürgern aber am wenigsten bekannt
ist, ist die Tatsache, dass die verschiedenen politischen Parteien durch die Logen von oben zusammengehalten
werden. Wirklich wichtige Dinge werden also oberhalb der Parteien ausgeschnapst, wobei die Parteien aber
als Konkurrenten auftreten und hie und da künstliche Konflikte inszenieren, damit die Leute nicht so
leicht dahinterkommen. Damit haben wir nicht bloß eine Oligarchie, sondern eine Masonokratie (=Freimaurerherrschaft),
die ich als Katholik selbstverständlich ablehne! Selbstverständlich ist Frankreich auch ein Freimaurerstaat,
von katholisch kann gerade dort keinerlei Rede sein! Das ist durchgehend seit 1870 so, abgesehen vom Vichy-Regime
von Deutschlands Gnaden (1940-1944) unter Marschall Petain, welches aber nur einen Teil Frankreichs umfaßte.
Das mit Adenauer ist mir neu, halte ich für möglich und harre hiezu weiterer Informationen. Jedenfalls
bin ich kein Fan von Adenauer, der schon extrem ökumenistisch war – aus parteitaktischen Gründen. Das
Opus Dei ist eine eigene Geschichte. In Wirklichkeit ist es – nur scheinbar auf der konservativen Seite –
laizistisch, ökumenistisch und modernistisch. Wer genauer hinter die Kulissen sieht, dass sie eigentlich
den typischen postkonziliaren Kurs fahren. Eine Zukunft für die Kirche sehe ich darin nicht. Im übrigen ( @
GerdEric, @ Uwe Schmidt) bin ich mit niemandem „per Du“, ich akzeptiere diese modernistische Internet-Sitte
(Mode) nicht.
#19 Vetter Taferl 10:43:13 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer und die Lateinamerikaner Ebenfalls von den Franzosen löste sich schon 1804 die Schwarzenrepublik
Haiti, welche vollständig auf amerikanisches Wohlwollen angewiesen war. Die Amerikaner übersahen aber
auch nicht die kleinsten katholischen Restgebiete, die vor allem Spanien noch geblieben waren. Um dieselben
loszulösen, führten sie 1898 Krieg gegen Spanien. Auf diese Weise erhielten die Amerikaner auf Dauer
Puerto Rico, Hawaii und einige andere Inseln und zeitweise Cuba und die Philippinen. 1903 gründeten sie
zu Lasten Kolumbiens mit einer inszenierten Aktion die Republik Panama und sicherten sich die Kanalzone
auf Jahrzehnte. Das Paradoxe ist, das im Freimaurerherrschaftsgebiet von ganz Amerika die meisten Katholiken
wohnen, fast 50%! Die Freimaurer-WASPs (Weiß Angelsächsisch, Protestantisch) sind darüber auch sehr
erbost und sind auch mit allen Geschützen von Sexualerziehung, Verhütung, Abtreibung etc. gegen die
höhere Fortpflanzung der Lateinamerikaner vorgegangen. Puerto Rico war in den 1950er Jahren das Versuchsgebiet
für die Pille, die damals extrem hoch hormonell dosiert war. Viele Puertoricanerinnen, die sich offenkundig
nicht wehren konnten und auch zu wenig informiert waren, wurden krank und/oder unfruchtbar; bis heute
hat sich Puerto Rico davon nicht mehr erholt. Der Freimaurereinfluß in der Kirche führte zur Erklärung
über die Religionsfreiheit und damit dem ungehinderten Ausbreiten nordamerikanisch-protestantischer,
aber auch anderer, Sekten in Südamerika. Ich glaube, dass sich in Amerika die Zukunft der Weltkirche –
nicht nur, aber doch – entscheiden wird, wobei die Lage dort sehr unterschiedlich ist. Von den Einstellungen
der Bischöfe her ist die Lage dort schlecht. Nach der überragenden, ständig wachsenden, Bedeutung her
könnte oder müßte der nächste Papst ein Lateinamerikaner sein, was aber nichts besagt, da diese sehr
unterschiedlich sind.
#18 Vetter Taferl 10:41:55 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer in Lateinamerika @ Uwe S. Das ist durchaus richtig und hat die folgende Vorgeschichte.
Zur Zeit Napoleons war Spanien von französischen Truppen besetzt und meistens nicht handlungsfähig.
Die Führungsschicht der spanischen Kolonien in Lateinamerika war auf sich allein gestellt und ohne Direktiven
von Madrid. Diese Führungsschicht war in wesentlichen Teilen aber schon freimaurerisch beeinflußt durch
die USA, die ihren Einfluß in Lateinamerika zu dieser Zeit auch massiv verstärken konnten. Die lateinamerikanischen
Freimaurer wußten über ihren Rückhalt in den USA Bescheid und haben einfach die Unabhängigkeit von
Spanien erklärt, wobei sie eigentlich lächerlich wenig Truppen hinter sich hatten. Spanien konnte aber
keine Verstärkungen schicken und die USA leisteten verdeckt Militärhilfe (durch Freiwillige, durch Rüstungsgüter,
Nachschub mittels Handelsschiffen etc.) an die Aufrührer, die sich daher überall durchsetzen konnten.
Als nach den napoleonischen Kriegen die Spanier darangingen, ihre Kolonien wieder zurückzugewinnen (durchaus
in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Wr. Kongresses), stoppten die USA dies mit der Monroe-Doktrin
(1823). Deren „Credo“ „Amerika den Amerikanern“ war aber nicht einmal die halbe Wahrheit; richtig hätte
es lauten müssen: „Amerika den Freimaurern“. Mit der Machtergreifung der liberalen Freimaurer in Lateinamerika
(in Brasilien gab es die Übergangsphase einer Monarchie von Verwandten des portugiesischen Königshauses)
ist auch die Instabilität der lateinamerikanischen Staaten über Jahrhunderte zu erklären, denn die
so hergestellten Machtverhältnisse entsprachen keineswegs den Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung,
waren also sogar extrem undemokratisch. Durch ihren Einfluß auf die Erziehung, das Militär und die Verwaltung
konnten sich die Freimaurer aber halten. Dort, wo sich katholisch-konservative Kräfte durchsetzten, stellten
die Freimaurer mit Gewalt die ihnen genehme Ordnung her, so in Mexico, dem die USA 1848 ein Drittel seines
Gebietes wegnahmen, in der Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts, die vor allem ein großes Gemetzel
gegen Priester, Ordensleute und engagierte kath. Laien war. So auch in Paraguay, gegen welches Krieg von
Brasilien und Argentinien geführt wurde. Es verlor ebenfalls ein Drittel seines Gebietes. Noch wichtiger
für die USA war, dass sie riesige territoriale Gewinne aufgrund der napoleonischen Kriege erzielten.
Von Frankreich erhielten sie 1804 das ganze Missippi-Gebiet von den Großen Seen bis zur Mündung in Lousiana,
ebenso von Frankreich 1819 Florida, welches dieselben von den Spaniern übernommen hatten. Weiters konnten
die Amerikaner ungehindert in mexikanisches Gebiet einwandern, was sich schon 1835 mit der Loslösung
von Texas bemerkbar machte und dann erst recht 1848 im mexikanischen Krieg.
#6 Vetter Taferl 09:13:43 | Samstag, 5. Februar 2005
Fortsetzung zu Bischof Krenn & die Progressiven Außerdem hatte Bischof Krenn überhaupt „keinen Bock“
auf personelle Konflikte, die in der Öffentlichkeit ausgetragen wurden. Die paar Konflikte, die er auf
sich genommen hat, haben ihn seine ganze Amtszeit belastet (insb. die Auseinandersetzung mit P. Udo Fischer)
und hatte er einfach nicht die Energie, weitere Auseinandersetzungen zu führen. Außer, es war jemand
anderer dahinter, wie bei der Ablöse von Regens Schrittwieser (Schrittwieser selbst vermutet, dass Hw.
Wolfgang F. Rothe hinter seiner Ablöse stand; ich glaube, das stimmt). Die mediale Performance von Bischof
Krenn hat ja über die Diözese St. Pölten ein völlig falsches Bild geliefert. Die Diözese St. Pölten
war schon vergleichsweise konservativ, aber nur, weil Vorgänger Altbischof Zak sie so hinterlassen hatte
und Bischof Krenn – weil er sowieso kein Interesse hatte, etwas zu ändern – nur wenig und wenn, dann
eher negativ, etwas geändert hat durch die Wahl seines Generalvikars. Dazu kam, dass Bischof Krenn nie
einen Plan hatte, den er hätte strategisch verfolgen können. Er hatte nur das Bestreben, seine Amtszeit
irgendwie über die Runden zu bringen und in der (gläubigen) Öffentlichkeit gut dazustehen. Ich bin
nicht einmal sicher, ob er sich im klaren war, was eigentlich seine Aufgaben und Verpflichtungen als Bischof
waren…
#5 Vetter Taferl 09:12:31 | Samstag, 5. Februar 2005
@ Uwe Schmidt; Bischof Krenn & die Progressiven Bischof Krenn hat kaum konservative Leute geschätzt,
wie er überhaupt wenig Leute wirklich schätzt, weil sie ihm meist intellektuell stark unterlegen sind
(was auch tatsächlich der Fall ist). Da er also kaum jemand schätzt, auch nicht nach inhaltlichen Kriterien,
war es ihm meist egal, außer im Falle ( copyright: Stimme…) der „Majestätsbeleidigung“ (z.B. P. Udo
Fischer, der aber auch inhaltlich irrige Positionen einnimmt). Dazu kommt, dass Bischof Krenn im direkten
Kontakt sich schwer tut, jemand klar ins Gesicht seine Auffassung von dieser Person zu sagen. Saß ihm
also ein Progressiver gegenüber, brachte er es nicht über sich, diesen zu „degradieren“ oder zu „feuern“.
Außerdem ging Bischof Krenn davon aus, dass er nur das richtige sagen müsse und die „alten Sünder“
würden es dann schon begreifen. Diese, die Progressiven, wollten aber gar nichts begreifen, sondern nur
ihre Ideologie umsetzen und haben die charakterliche Schwäche des Bischofs im persönlichen Kontakt schamlos
ausgenutzt. Besonders Weihbischof Fasching war ein Spezialist dafür, Bischof Krenn falsche Entscheidungen
einzureden. Beispiel: Eine Flasche Wein, mitgebracht von Wb Fasching und gemeinsam geleert, ein paar Komplimente
über die „tolle Amtsführung Krenns“ durch Wb Fasching und schon war es um das kleine Seminar der Servi
Jesu et Mariae in Zwettl (Waldviertel, nördl. Niederösterrreich) geschehen… Hintenrum beklagte sich
Bischof Krenn bei Vertrauten bitter über Weihbischof Fasching (alle wären besser als der), sah sogar
ein, dass es Fehler gewesen war, diesen zum Generalvikar zu machen und zum Weihbischof vorzuschlagen,
unternahm aber nie etwas, diesen abzulösen (erst als er selbst schon zurückgetreten war, aber der Rücktritt
vom Hl. Vater noch nicht bestätigt; zu diesem Zeitpunkt war es aber dann eine lächerliche „Kraftmeierei“).
#12 Vetter Taferl 21:58:16 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Thomisticus Danke für die Klarstellungen. @ Yersinia: Na ja, aber Ordnungs und Diskussionskultur müssen
schon sein; sie werden ja auch nicht gern verunglimpft odgl., nehme ich an. Natürlich soll es auch nicht
so sein wie bei kath.net, wo sogar Leute mit katholischen Ansichten (also in der Bandbreite) gesperrt
wurden (ich nicht, ich habe mich von vornherein dort nie beteiligt) und ganze Diskussionsforen nur für
bestimmte Katholiken (z.B. Charismatiker) geöffnet und für andere gesperrt sind (z.B. Traditionalisten
oder bestimmte Gruppen derselben).
#9 Vetter Taferl 19:48:29 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Spectator & @ FioreGraz @ ad Spectator: Bitte Beschimpfungen oder Verunglimpfungen auf diesem Forum
nicht zu tätigen, auch wenn sie von FioreGraz provoziert sein mögen (vor allem, weil er sich vielfach
zu Wort meldet ohne die nötigen Grundlagen zu kennen). @ ad FioreGraz: In der Sache haben Sie nicht Recht.
Bei jüdischen Gastmählern lag man und zwar nur auf einer Seite des Tisches (nicht rund um diesen), von
der anderen Seite fand die Bedienung statt (Speisen und Getränke auftragen etc.). Das letzte Abendmahl
ist außerdem inhaltlich von der danach stattfindenden Stiftung nicht nur des Sakraments der Eucharistie,
sondern auch – nach dem Befund der Traditon (u.a. Kirchenväter) – des Sakraments der Priesterweihe sowie
auch der Bischofsweihe durch Christus zu unterscheiden. Dass diese heiligen Handlungen nach dem kulinarischen
Abendmahl waren, ergibt sich aus den Berichten der Evangelien, in denen die Rolle des Judas wichtig ist.
Letzterer war nämlich bei der Einsetzung der beiden Sakramente nicht mehr dabei, sondern schon unterwegs,
Verrat zu begehen. Eine Variante davon ist die Deutung, dass Judas bei der Einsetzung der Eucharistie
noch dabei war, aber eben schon mit bösen Absichten. Denn es heißt: „Er nahm den Bissen und der Teufel
fuhr in ihn“. Das letztere kann man auch in Hinblick auf den für den Kommunionempfang erforderlichen
Stand der Gnade sehen, denn anderenfalls – so heißt es schon in der Hl. Schrift, ißt man sich das Gericht.
Wer jemals mit befreundeten Orientalen gespeist hat, weiß außerdem, dass es dort auch heute noch üblich,
besonders leckere Bissen dem Gast in den Mund zu stecken (Vorbild für die Mundkommunion!). Auszugehen
ist auch davon, dass den Aposteln die Heiligkeit des Augenblicks durchaus bewußt war, dass sie demnach
längst nicht mehr lagen und auch nicht standen, sondern knieten. Knien als Geste der besonderen Verehrung
ist in der Hl. Schrift schon durchaus gut bekannt.
#9 Vetter Taferl 19:31:26 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Anstandsverletzung Öfter mal kann etwas zu salopp dahingesagt werden oder unsauber formuliert werden.
Das kommt auf Diskussions- bzw. Meinungsforen mit unterschiedlichen Ansichten schon einmal vor. Aber durch
die Blume (aber klar erkennbar, wer gemeint ist) jemand des Verfolgungswahns zu bezichtigen und als psychopathologischen
Fall zu bezeichnen, das ist sicherlich ein auf dem kreuz.net-Forum nie gekannter Tiefpunkt und eine schwere
Anstandsverletzung. Geleistet hat sich diese Thomisticus. Dass kreuz.net das zuläßt, ist schon einmal
seltsam (steht Thomisticus etwa im Naheverhältnis zu kreuz.net?), seltsam ist aber auch, dass diese Äusserungen
von anderen Forumsteilnehmern bislang unbeanstandet geblieben sind. Es gibt auch keinerlei inhaltliche
Begründung für die Äusserungen von Thomisticus.
#4 Vetter Taferl 08:35:35 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Lachen ist gesund den humorigen Beitrag von U. Nersinger habe ich schon in der KU gelesen. Nur kann man
die großen Seiten einer Zeitung schlecht aufbewahren geschweige denn etwas herausschneiden. Die Artikel
von Kreuz.net kann man gut abspeichern und später (mit Quellenangabe, versteht sich) verwenden. Herzlichen
Dank an kreuz.net!
#25 Vetter Taferl 20:03:32 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Et portae inferi non praevalebunt eam Dieses Zitat der Ausführungen des hwst. Herrn Alterzbischofs von
Salzburg, Ex. Dr. Georg Eder, sind speziell Thomisticus gewidmet; dies, damit er die Möglichkeit hat,
auch diesem Verschwörungstheorien vorzuhalten. Die Original-Fundstelle des Kath.net-Kommentars ist www.kath.net/detail.php?id=8576.
Ein kath.net-Kommentar von Alterzbischof Georg Eder (Salzburg), veröffentlicht am 29. September 2004
(hier nur ein Auszug): „Werde also wach und stärke, was noch übrig ist“ (Offb 3,2) oder Wo die Kirche
heute am meisten gefährdet ist Die Gefahren von außen sind es nicht. Sie sind einigermaßen abschätzbar
und die Gegner sind uns nicht unbekannt. Die Französische Revolution hat zwar ihre Ziele noch nicht völlig
erreicht; doch würden sich die Initiatoren darüber freuen, dass die Kirche zum Großteil ihr Programm
übernommen hat: Liberté, Egalité, Fraternité. Die Freimaurerei ist seit dem II. Vatikanum auch tief
in die Kirche eingedrungen und hat viel Terrain erobert (z.B. im Bereich der Liturgie). Der massenhafte
Abfall von Gott, nicht nur von der Kirche (!) macht diese nur zur kleinen Herde, die sich aber nicht zu
fürchten braucht (vgl. Lk 12, 32). … Bleibt freilich noch die größte und unheimlichste Macht zu nennen:
der Teufel. Er greift die Kirche von außen und innen an und hat heute noch den Vorteil, dass er weithin
geleugnet und daher nicht mehr ernst genommen wird. Eine Chiffre für das Böse, mehr nicht.- Aber gegen
alle diese Gefahren, die der Kirche von außen drohen, hat sie das Wort des Herrn: „Et portae inferi non
praevalebunt eam“ (Mt 16, 28).
#3 Vetter Taferl 20:00:31 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Et portae inferi non praevalebunt eam Dieses Zitat der Ausführungen des hwst. Herrn Alterzbischofs von
Salzburg, Ex. Dr. Georg Eder, sind speziell Thomisticus gewidmet; dies, damit er die Möglichkeit hat,
auch diesem Verschwörungstheorien vorzuhalten. Die Original-Fundstelle des Kath.net-Kommentars ist www.kath.net/detail.php?id=8576.
Ein kath.net-Kommentar von Alterzbischof Georg Eder (Salzburg), veröffentlicht am 29. September 2004
(hier nur ein Auszug): „Werde also wach und stärke, was noch übrig ist“ (Offb 3,2) oder Wo die Kirche
heute am meisten gefährdet ist Die Gefahren von außen sind es nicht. Sie sind einigermaßen abschätzbar
und die Gegner sind uns nicht unbekannt. Die Französische Revolution hat zwar ihre Ziele noch nicht völlig
erreicht; doch würden sich die Initiatoren darüber freuen, dass die Kirche zum Großteil ihr Programm
übernommen hat: Liberté, Egalité, Fraternité. Die Freimaurerei ist seit dem II. Vatikanum auch tief
in die Kirche eingedrungen und hat viel Terrain erobert (z.B. im Bereich der Liturgie). Der massenhafte
Abfall von Gott, nicht nur von der Kirche (!) macht diese nur zur kleinen Herde, die sich aber nicht zu
fürchten braucht (vgl. Lk 12, 32). … Bleibt freilich noch die größte und unheimlichste Macht zu nennen:
der Teufel. Er greift die Kirche von außen und innen an und hat heute noch den Vorteil, dass er weithin
geleugnet und daher nicht mehr ernst genommen wird. Eine Chiffre für das Böse, mehr nicht.- Aber gegen
alle diese Gefahren, die der Kirche von außen drohen, hat sie das Wort des Herrn: „Et portae inferi non
praevalebunt eam“ (Mt 16, 28).
#6 Vetter Taferl 19:53:56 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Austritt ist nicht gleich Austritt, denn das Siegel der Hl. Taufe kann nicht entfernt werden, auch wenn
die Taufgnade verloren gehen sollte. Darum wird jemand, wenn er „aus der Kirche austritt“ (in Wahrheit
aus der Kirchenbeitragszahlergemeinschaft öffentlichen Rechts) nicht wieder getauft, wenn er wieder eintritt.
Irriger Weise ignorieren das heute die Ehegerichte und nehmen bei ausgetretenen Personen zunächst die
sakramentale Gültigkeit einer standesamtlich geschlossenen Ehe an (ein Witz!), obwohl Katholiken die
kirchenrechtlichen Formvorschriften bei Eheschließung einhalten müssen. Aufgrund der wahnwitzigen Verwendung
der Kirchenbeitragsmittel kann ein Katholik heute schon aus Gewissensgründen aus der öffentlichrechtlich
als juristische Person eingerichteten Kirchenbeitragszahlergemeinschaft („Kirche“) austreten und bleibt
dennoch Katholik. Die Bischöfe unterschätzen die Erbitterung vieler konservativer, besonders der traditionalistischen
Katholiken und glauben, auf diese und deren Beiträge verzichten zu können. Wir werden sehen, ob das
so bleibt…
#24 Vetter Taferl 16:12:55 | Mittwoch, 2. Februar 2005
(@ Thomisticus) Darum statt Argumenten schnell noch eines drauf auf der Beziehungsebene… Fairness à
la Thomisticus, allerdings nicht à la Thomas v. Aquin…
#10 Vetter Taferl 19:24:13 | Dienstag, 1. Februar 2005
„Der Geist der Loge“ ist kein Spielfilm, sondern ein Tatsachenbericht (ich habe ihn auch gesehen). S.
Ex. Weihbischof Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. spielt sich darin auch nicht
selbst, sondern gibt ein Interview. Wenn ein Tatsachenbericht in Filmform keine brauchbare Information
zu liefern vermag (so offenbar Yersinia), warum dann ein Zeitungsartikel, ein Fernsehbericht oder ein
Bericht auf einer Webseite wie kreuz.net? Der Einwurf Yersinias leidet offenbar an einem Relevanzmangel.
Was den „Bericht“ in „Corriere della Sera“ betrifft, so kann man sagen: Typische Freimaurerintrige, über
die internationalen Freimaurermedien gespielt. Was aber Papst Pius XII. betrifft, so hat es auch sein
Gutes, dass er noch nicht selig gesprochen wird. Immerhin hat er die Modernisten eingesetzt und gefördert,
die später die Hl. Kirche verwüstet haben: Roncalli, Montini, Bugnini, Alfrink, Frings, Döpfner, König,
Suenens usw. Im übrigen hat er – wie unlängst besprochen (Vortrag von Hw. DDr. Gregor Hesse) – der altehrwürdigen
Hl. Liturgie die ersten massiven Schläge versetzt und den Liturgiezerstörern „die Rutsche gelegt“. So
vorbildlich Papst Pius XII. in vielen Dingen war, auch theoretisch gg. den Modernismus, so wenig war er
es in der Liturgie und in seiner Personalauswahl. Ohne seine personelle und liturgische Vorarbeit hätte
es wohl weder ein V2 in seiner bekannten Ausprägung (Pastoralsynode, kein ökumenisches Konzil) noch
die Zerstörung der Liturgie vulgo NOM gegeben. Insoferne ist er so vorbildlich auch wieder nicht, dass
es vordringlich wäre, ihn zur Ehre der Altäre zu erheben…
#18 Vetter Taferl 21:32:53 | Sonntag, 30. Januar 2005
Nochmals zu @ Dolfus Marienfried: Obwohl ich auch diese „Erscheinung“ für falsch halte, bin ich auch
der Auffassung, dass es sich dabei um die harmloseste darunter handelt. Zur Haltung der FSSPX: Ich schätze
diese Priesterbruderschaft sehr, aber die „Erscheinungen“ zeigen am besten, dass vier Weihbischöfe nicht
eine reguläre kirchliche Hierarchie ersetzen können. Auch die modernistischten Hirten unserer Zeit müssen
sich auf Erscheinungen einlassen. Es für mich nicht vorstellbar, dass es Modernisten wirklich möglich
sein könnte, echte Erscheinungen zu unterdrücken. So nach dem Motto: Wenn Jesus Christus keine Jünger
gefunden hätte oder alle von ihm abgefallen wären, hätte er traurig und unerkannt sein Leben auf natürliche
Weise beschlossen, ohne die Sünde und den Tod zu besiegen… Privatoffenbarungen haben nicht die gleiche
Autorität wie die Offenbarung, aber doch die gleichen übernatürlichen Ursachen. Und da sollte es Christus
oder der von ihm gesandten Gottesmutter nicht möglich sein, sich Gehör zu verschaffen? Ich glaube, dass
das schwerer „geht“ als den Hl. Geist von einem Konzil zu vertreiben, indem es (die Konzilsväter) sich
zum „Pastoralkonzil“ erklärt und damit sich selbst zur Synode degradiert.
#4 Vetter Taferl 21:15:14 | Sonntag, 30. Januar 2005
@ Gallowglas Auch verhungernde und eledinglich zu Grunde gehende Menschen können das ewige Leben erlangen,
abgetriebene (mangels Taufe) und verhütete nicht. Die wahre christliche Nächstenliebe hat das Bestreben,
dass möglichst viele Menschenseelen das ewige Heil erlangen. Hunger, Krankheiten etc. widerspricht dem
nicht, diese können zusätzlich bekämpft werden. Alleine von den Lebensmitteln, die in den reichen Ländern
nicht konsumiert, sondern (insb. von den Lebensmittelketten) vernichtet werden, könnte man laufend den
Hunger in der ganzen Welt decken. Aber lieber macht man „natürlich“ Verhütungsentwicklungshilfe. Im
übrigen hat von Geschichte keine Ahnung, wer Verschwörungen an sich als Ursache gesellschaftlicher und
historischer Entwicklungen ablehnt… Die offizielle Geschichtsschreibung ist ja nur für pseudokritische
Zeitgeistler, die der Kirche immer kritisch, den Zeitgeistmedien aber gläubig gegenüberstehen.
#2 Vetter Taferl 19:41:06 | Sonntag, 30. Januar 2005
Aha, das Frausein wurde neu definiert und deswegen darf es keine Kinder mehr geben… @Yersinia: Merken
Sie nicht an sich selbst, dass Sie ein Opfer des Gehirnwäscheverhütungsimperialismus von der Wiege bis
zur Bahre sind? Während sich schon UNO-Experten – mehr oder weniger scheinheilig – Sorgen um die gesellschaftliche
Verelendung in Folge des Bevölkerungsrückganges machen, faseln Sie immer noch von den Errungenschaften
des Verhütungsimperalismus, den man den armen Nationen aufgeschwatzt hat. Abgesehen davon, dass schon
einmal bei „gynäkologischen Untersuchungen“ unwissenden Frauen in Entwicklungsländern Spiralen eingebaut
wurden (lebensgefährlich, wenn die Frau nichts davon weiß!), während anderswo, ebenso von den UNO-Bevölkerungskontrolloren
Mädchen gleichzeitig mit Impfungen Mittel gespritzt wurden, die sie unfruchtbar machten. Wie blind muß
man sein, um statt göttlichem Gebot an die Verhütungsmittel und menschliche Selbsterlösungsstrategien
zu glauben?
#7 Vetter Taferl 19:31:17 | Sonntag, 30. Januar 2005
Ein ekelhafteren Umfaller habe ich selten erlebt Einen Augenblick hätte ich gedacht, es gäbe in der
ÖVP noch katholische Leute… Irrtum, es gibt nur welche, die mehr und welche, die weniger ihren Mund
aufmachen. Gegen den Verhütungs-Abtreibungs-Homo-Porno-Zeitgeist wagt kein Spitzenpolitker sein Wort
zu erheben. Die reden zwar salbungsvoll von zu wenig Kindern, aber von den eigentlichen Ursachen, dem
Glaubensverlust, der Degradierung von Ehe und Familie und der weiterhin gegebenen Bevorzugung der Dinks
und Donks (double income no kid; double income, one kid) redet niemand. So ganz typisch Bundeskanzler
Schüssel in der Presse heute. Als ehemalige Aktion Leben – Beraterin (nicht zu verwechseln mit der deutschen
Aktion Leben e.V., die voll in Ordnung und katholisch ist) hat sie die dortige Verhütungsmentalität
voll eingesogen. Und: Frauen bestraft man nicht – warum eigentlich aber doch bei Einkaufsdiebstahl oder
Körperverletzung. Selbstverständlich wird bei einem Straftatbestand Abtreibung auch jeder Mann bestraft,
der sich beteiligt bzw. an dem Verbrechen mitwirkt, z.B. der Arzt, der anstiftende Ehemann, der beihelfende
Sozialarbeiter, der scheinheilige besorgte Schwiegervater usw.
#15 Vetter Taferl 18:31:41 | Sonntag, 30. Januar 2005
Fortsetzung zu @ Dolfus Auch Todesfälle von Priestern gibt und gab es und in Zusammenhang damit Berichte
über Satanismus in und um Medjugorje. Wobei man gerade in letzterem Zusammenhang fair sein muß: Satanismus
gibt es auch an anerkannten Erscheinungsorten, insbesondere in Fatima. Marienerscheinungen in Deutschland:
Da bin ich nicht in gleicher Weise Spezialist wie im Falle Medjugorje, aber ich habe mich ein bißchen
eingelesen und bin überzeugt, dass keine echte dabei war und ist. In diesem Zusammenhang kann ich P.
Andreas Hönisch SJM aus seinem ausgezeichneten Artikel im „Ruf des Königs“ zitieren, welcher gesagt
hat, dass er von der Echtheit Marienfrieds überzeugt war, aber voll und ganz das Urteil des Bischofs
von Augsburg, Ex. Dammertz anerkenne, wonach es sich nicht um eine echte Erscheinung handle. Anton A.
Schmid Verlag: Im Prinzip richtig, allerdings muß man auch bei wirklich katholischen Verlagen aufpassen,
weil die sehr viel über und von falschen „Erscheinungen“ und „Sehern“ bringen. Beim Anton A. Schmid Verlag
weiß man wenigstens, woran man ist und kann ich mir nicht vorstellen, dass man unerwünschte Zusendungen
nicht erfolgreich abbestellen kann. Nach meiner Beobachtung herrscht auch bei der Priesterbruderschaft
St. Pius X., die an sich sehr zuverlässig und nüchtern sind, Verwirrung und Unklarheit über die Echtheit
von Erscheinungen und haben die dazu überhaupt kein Vertrauen, was die Untersuchungen und Äusserungen
von Bischöfen der Konzilsgedächtniskirche dazu betrifft. So hat sich Bischof Williamson für die Echtheit
von Garabandal ausgesprochen, eine ganz klar falsche „Erscheinung“.Last but not least: Wüßte nicht,
dass wir „per Du“ wären. Schlechte Internetsitte, die Traditionalisten nicht nachahmen sollten. @ Credo:
kath.net ist leider total „pro Medjugorje“, kritische Stimmen kommen dort niemals zu Wort.
#14 Vetter Taferl 18:31:18 | Sonntag, 30. Januar 2005
Der Teufel erscheint im Auftrag der Gottesmutter in der Pfarrkirche von Medjugorje @ Dolfus in unsystematischer
Reihenfolge: Zunächst einmal die Geschichte vom Teufel, der einer „Seherin“ erschienen ist: Am 14. April
1982 sah Mirjana, als sie auf die „Gospa“ wartete, das Licht, das jedes Mal die Erscheinung ankündigte.
Aus dem Licht kam aber der Teufel hervor, bekleidet mit den Gewändern der „Gospa“ und mit ihren Gesichtszügen.
Er hatte ein schreckliches schwarzes Gesicht und blickte sie mit feurigen Augen an… Er bot ihr alle
Freuden der Welt an, aber sie wies ihn ab. Die Erscheinung des als Jungfrau Maria verkleideten Teufels
war so bestürzend für Mirjana, dass sie das Bewusstsein verlor. Eine Weile später kam die „Gospa“ und
sagte zu ihr: „Entschuldige, aber du musstest ihn sehen, um zu wissen, dass es ihn gibt und dass du in
der Welt Versuchungen ausgesetzt sein wirst. Diese „Erscheinung“ muss in der Seitenkapelle (eigentlich
ein Teil der Sakristei) der Pfarrkirche St. Jakob in Medjugorje stattgefunden haben, da sich seit 15.
Jänner 1982 die „Seher“ zur Zeit der „Erscheinung“ dort versammelten. (aus Thomas Lintner, der Stellenwert
von Privatoffenbarungen… Auch daemonische Geschichten von Rosenkränzen, die sich nicht bloß um Finger,
sondern um Hälse legten und zudrückten, kann ich anhand der Literatur bestätigen. Das genannte Autobusunglück
betraf polnische Pilger, die auf dem Weg nach Medjugorje in der Nähe des Plattensees in Ungarn verunglückten,
ca. 20 Tote (r.i.p.; jetzt aus der Erinnerung). Interessant ist das aber nur deshalb, da ich mich gut
an eine Führung in Medjugorje erinnern kann (ein Verwandter von Vicka, die wieder einmal indisponiert
war), wonach nach einer Aussage der „Gospa“ sämtliche Pilger von und nach Medjugorje von der Gottesmutter
geschützt seien und noch nie jemand verunglückt…
#9 Vetter Taferl 16:37:12 | Sonntag, 30. Januar 2005
Fortsetzung zu @ Credo ad 7.) Ich habe mit einem Journalisten gesprochen, der ein Pro-Medjugorje-Buch
schreiben will; dessen Kommentar: Was Lächerliches als diese „Test“ gibt es kaum, daran kann auch er
nicht vorbeigehen; im übrigen teilweise widerlegt durch den Augentest eines Franzosen, der damit vor
laufenden Kameras bewies, dass Vicka sich bei einer „Erscheinung“ nicht in Ekstase befindet; das muß
man schon schauen, was und warum untersucht wurde; wesentlich ist, dass es sich um keine Untersuchungen
handelt, die von den kirchlichen Untersuchungsbehörden beauftragt worden wären; ad 8.) Unterscheidungsmerkmal
für unechte „Erscheinungen“: Gott pflegt sich nicht zu wiederholen noch die Gnaden über Gebühr zu vermehren.
Lourdes: 18 einzelne Erscheinungen. Fatima: 6 (+ drei Engelserscheinungen und die späteren an Sr. Lucia);
Guadalupe: 4 (+ zwei weitere, die offiziell nicht gesondert erfaßt werden); La Salette: 1. Medjugorje:
ca. 8.000 (wenn die einzelnen „Seher“, die ihre „Erscheinungen“ auch in Bahn, Flugzeug und Übersee haben,
nicht extra gezählt werden) bis ca. 30.000 (wenn die einzelnen „Seher“ extra gezählt werden, so wie
dies auch der Ortsbischof, R. Peric, tut). Maria ist weder eine Faseltante noch ein Orakel. ad 9.) Z.B.
die Äusserung, die verschiedenen Religionen seien gleich oder ähnlich; z.B. die Geschichte vom blutigen
Taschentuch, nach welcher die Gottesmutter die Welt vor ihrem Sohn retten muß wegen eines Taschentuchs.
Weitere Beispiele: Zitierte Literatur. ad 10.) Das Urteil der Kirche ist endgültig und es ist negativ –
eine der häufigsten Medjugorje-Lügen. Mit Polemik hat all dies nichts zu tun…
#8 Vetter Taferl 16:36:43 | Sonntag, 30. Januar 2005
@ Credo ad 1) Ich war auch dort, sieben Mal und ich gebe nur das Urteil der Kirche wieder – es ist nichts
Übernatürliches nachgewiesen; ad 2) ich weiß, wovon ich spreche: die „Erscheinungen“ sind der finanzielle
Lebensnerv der ganzen Region; ad 3) die Geschichte „vom blutigen Taschentuch“ wurde und wird auch von
den Medjugorje-Franziskanern zugegeben (so auch P. Slavko OFM ), es ist ihnen aber peinlich und können
sie es nicht erklären; in den „offiziellen“ Sammlungen von „Botschaften“ ist die Geschichte nicht enthalten;
ad 4) Siehe erstens. Ein persönlicher Eindruck kann die erforderlichen Untersuchungen nicht ersetzen.
Man weiß als einfacher Pilger, ja sogar ein Bischof, wenn er dort hinfährt, einfach überhaupt nichts;
übrigens war auch Hw. Rudo Franken in Medjugorje – siehe sein Buch; siehe auch die von mir erwähnten
Erfahrungsberichte; ad 5) Ich habe eine Vortrag von Mirjana gehört und bestand die Möglichkeit, Fragen
zu stellen. Obwohl ich damals an die Echtheit der „Erscheinungen“ geglaubt habe (uninformiert wie ich
war), schien sie mir schon damals weltzugewandt, frech und aufgetakelt; rückwirkend betrachtet auch unglaubwürdig,
geradezu in völlig conträrem Gegensatz zu der geistl. Schwester, die ihre Ausführungen übersetzt hat;
Höhepunkt: Weil die Leute immer „warum“ fragen, deswegen hat „Maria“ das Zeichen nicht gegeben – dies
auf die Frage eines erscheinungsfreundlichen Herren, der eine Frage mit „warum“ eingeleitet hatte; ad
6.) Weniger als z.B. S. Ex. Bischof Zanic (+; Vorgänger des jetzigen Bischofs) zu leiden hatte, als er
seiner Überzeugung, die „Erscheinungen“ seien nicht echt, auch Worte und Taten folgen ließ. Manche Geschichten
sind auch völlig frei erfunden, etwa die angebliche Verfolgungsjagd lt. P. Zofko der „Seherkinder“ (genau
„Seherjugendlichen“) durch Polizisten mit Gummiknüppeln, die er vor den letzteren in Sicherheit brachte;
#17 Vetter Taferl 15:13:08 | Sonntag, 30. Januar 2005
Ein paar Antworten zu verschiedenen Fragen betr. Hw. DDr. Gregor Hesse @ turk: ad 1) Hw. Hesse hat sich
in Rom habilitiert, welche Hochschule, müßte ich ihn fragen; die Habilitation wäre auf jeden Fall an
einer katholisch-theologischen Fakultät in Deutschland gültig, sollte ihn dorthin der Ruf ereilen (was
natürlich nicht zu erwarten ist. ad 2) Meines Wissens in Kirchenrecht; wird international von kath. Theologie
unterschieden. ad 3) Kardinal Stickler konnte ihn nicht als Privatsekretär halten, weil er in Pension
gegangen ist und einerseits keinen Privatsekretär mehr benötigte, andererseits die Finanzierungszusage
eines Unternehmers, welcher den Gehalt bezahlte, ebenfalls an eine aktive Amtsausübung Kardinal Sticklers
gebunden war. Bitte keine persönlichen Verunglimpfungen gegen Ihnen völlig unbekannte durchführen. @
Dolfus: „supplet ecclesia“ hat seine Grenzen, dieser Grundsatz kann nicht aus einem Nichtsakrament ein
Sakrament machen. Zum Verständnis: Angehende Priester üben die Hl. Messe. Äusserlich sehen sie dabei
so aus wie Priester, die eine Messe lesen, doch fehlt ihnen die Intention (und die Weihevollmacht). Ohne
Intention gibt es kein Sakrament. Ein Priester, der sich mit Wasser übergießt, wäscht sich z.B. in
der Regel und hat keine Absicht zu taufen. Ebenso Pflegepersonal bei Pflegebedürftigen. Eine „Schwarze
Messe“ kann nicht zu einer Wandlung führen, weil sie das Gegenteil einer Hl. Messe ist. ad 1) Schlußfolgerung
richtig, die meisten NOM-Messen sind aus diesem Grund und weiteren ungültig. ad 2) Es handelt sich um
den Unterschied zwischen christlicher Erlösungslehre und antichristlicher Allerlösungslehre. Glaube
ich, dass Christus Fleisch angenommen hat in Maria der Jungfrau, um letztlich die Sünde und den Tod zu
besiegen und um die zu retten, die guten Willens sind; oder glaube ich, dass Christi Tod nutzlos war (ein
Aufrührer, spinnerter Flower-Power-68er), weil dieser Opfertod gar nicht erforderlich war, weil ohnedies
alle gerettet sind, unabhängig davon, ob sie getauft sind oder glauben? Im letzteren Falle bin ich kein
Christ und kann als Priester gar keine Wandlung bewirken, weil die entsprechende Intention fehlt. Glaube
ich tatsächlich, dass das Hl. Meßopfer für alle aufgeopfert wird, also auch für jene, welche in der
Hölle sind? Oder glaube ich – entsprechend der Tradition – dass dies nur für Seelen möglich ist, die
noch im Fegefeuer sind, also schon für den Himmel bestimmt sind, aber noch eine Zeit lang gereinigt werden
müssen von ihren Sünden und ihre Sündenstrafen erfüllen müssen. Also im Prinzip ist die Sache klar,
man muß sich nur der Konsequenzen bewußt sein.
#6 Vetter Taferl 14:43:37 | Sonntag, 30. Januar 2005
Menschlich falsch oder daemonisch? Das unten genannte Buch „Der Medjugorje Betrug“ ist von E. Michael
Jones. Zu Dolfus kann ich noch anmerken, dass es eine ganze Reihe von Beweisen dafür gibt, dass die „Erscheinungen“
von Medjugorje nicht echt sind. Siehe dazu die angegebene Literatur. Bei den Medjugorje-Kritikern herrscht
keine einhellige Meinung darüber, was die Ursache für die Falschheit dieser „Erscheinungen“ ist. Manche
meinen „menschliches Theater“, es werde lediglich eine anerkannte Privatoffenbarung imitiert, andere gehen
von daemonischer Einwirkung aus. Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass auch die Idee an Jugendliche
eine „Erscheinung“ nachzumachen, höchstwahrscheinlich daemonisch inspiriert ist. Nach meinem Dafürhalten
ist es eine Folge von beidem. Ursprünglich haben die beiden „Seherinnen“ der ersten Stunde, Mirjana und
Ivanka, wohl eine Erscheinung simuliert (bzw. vielleicht wollte sie das), in der Folge dürften aber auch
daemonische Einflüsse wirksam geworden sein. Letzte Gewißheit ist erst möglich, wenn die „Seher“ ein
Geständnis abgelegt haben, allenfalls auch die „Seher“ vom ersten Tag, Milka Pavlovic und Ivan Ivankovic,
die beide nach dem ersten Tag als „Seher“ ausschieden und durch Marija Pavlovic und Jakov Colo ersetzt
wurden. Ich bin mir aber sicher, dass es für deklarierte „Erscheinungs-Gegner“ in Medjugorje sogar lebensgefährlich
wäre; ich würde dort nicht mehr hinfahren. Weiters übermittle ich der Redaktion von kreuz.net noch
zwei kritische Erfahrungsberichte von Pilgerinnen, die unabhängig voneinader höchst seltsame Erlebnisse
in Medjugorje hatten. Leider sind auch diese Texte für ein Posting, wie ich feststellen mußte, zu lang.
#5 Vetter Taferl 14:20:55 | Sonntag, 30. Januar 2005
Verfügbare Literatur auf Deutsch gegen die „Echtheit“ der „Erscheinungen“ von Medjugorje. Soeben habe
ich der Redaktion von kreuz.net die letzte auf Deutsch verfügbare Stellungnahme des Ortsbischofs von
Mostar-Duvno, Ratko Peric, übermittelt. Sie heißt „Medjugorje, Geheimnisse, Botschaften, Berufungen;
Gebete, Beichten, Kommissionen“ und entstammt einem Vortrag des Bischofs im Päpstlichen Institut St.
Patrik, Maynooth bei Dublin, vom 17. Februar 2004. Ich hoffe, dass kreuz.net das auch bringen wird. Für
ein Posting ist das natürlich viel zu lange. Leider wurde meines Wissens das Buch von Michael Davies
nie ins Deutsche übersetzt. Ansonsten ist folgende Literatur auf Deutsch verfügbar: 1. Rudo Franken,
Eine Reise nach Medjugorje – Bedenken hinsichtlich der Erscheinungen, Van Spijk Venlo, Antwerpen, deutsch
2000, ISBN 90 6216 544 3; 2. Kevin Orlin Johnson, 20 Fragen zu Medjugorje – was Rom wirklich gesagt hat,
Verax-Verlag, Müstair (Graubünden, Schweiz), deutsch 2001, ISBN 3-909065-23-6; 3. Der Medjugorje Betrug –
Geschichte und Fakten zu seiner Aufdeckung, Verax-Verlag, Müstair, deutsch 2001, ISBN 3-90965-19-8; 4.
Thomas Lintner, Der Stellenwert von Privatoffenbarungen am Beispiel der „Gospa“ von Medjugorje, Verlag
Traugott Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-126-X. Von der älteren Literatur finde ich nach wie gut
5. E. Michael Jones, Das Geheimnis von Medjugorje, Verlag Anton A. Schmid (Pro Fide Catholica, Durach,
deutsch 1992, keine ISBN-Zahl, kann nur direkt beim Verlag bestellt werden.
#2 Vetter Taferl 18:46:05 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Dolfus Einschätzung teile ich P. Gottfried Glaßner ist sehr freundlich und liebenswürdig (zu allen!!),
sicher kein liberaler oder konservativer „Revoluzzer“ und passt am besten in ein Konzilskirchenseminar.
Persönlich ist er sehr fromm und es stimmt, er gibt in den Vorlesungen nur das weiter, was ihm weitergegeben
wurde.
#19 Vetter Taferl 19:54:34 | Montag, 17. Januar 2005
Nachhang zu GerdEric und Bruno M. Schulz Edith Stein ist nicht katholisch geworden, usw. (Zitat GerdEric).
Zu den ersten Sätzen habe ich nichts anderes behauptet. Nach der Halacha, den jüdischen Gesätzen bleibt
eine Frau Jüdin, auch wenn sie einen Konfessionswechsel durchführt (ungültig bzw. unwirksam). Nur nach
den Gesetzen des Staates Israel gibt es dorthin kein Rückkehrrecht für Juden, die eine andere Religion
angenommen haben (z.B. sich taufen haben lassen). Zu Bruno Maria Schulz: Selbstverständlich ist die absolute
Heilsnotwendigkeit der Taufe verpflichtende Lehre für Katholiken (de fide). Der Limbus Puerorum, die
Vorhölle, wohin die Seelen von Kindern kommen, die nicht getauft wurden und unschuldig versterben, ist
kein Ort der Qual (keine Strafen, weil „nur“ die Erbsünde bei den Kindern vorhanden war, aber ein Ort
der Gottferne und der natürlichen Glückseligkeit. Der Limbus Puerorum ist zwar nicht dogmatisiert, aber
eine sehr sichere Meinung, getragen von der Autorität von Kirchenlehrern und Päpsten. Bitte eine vorkonziliare
Dogmatik konsultieren (z.B. von Ludwig Ott).
Joseph S. Natürlich werden irgendwelche Kreise immer irgendwelche Krisen, Skandale je nach „Lager“ geschickt
zu nutzen wissen. Doch sagt das etwas über Joseph S. wirklich aus? Es besteht auch die Möglichkeit,
dass auf Joseph S. Druck ausgeübt wurde, seine Zeugenaussage zu mäßigen. Ich kenne Joseph S. vom Studium
her. Es stimmt, dass er sehr fromm, sehr intelligent, sehr höflich, sehr katholisch-traditionell gesinnt
war – und dass er nicht gesund war. Als Flunkerer und Lügner – ich kann natürlich für niemanden die
Hand ins Feuer legen – kam er mir aber nie vor. Rein vom Gefühl her und ich bin persönlich eher rational.
Diese ständigen kreuz.net Artikel zur St. Pöltner Affäre werfen schön langsam ein Licht auf die bis
dato anonymen Betreiber der Heimatseite. Im übrigen stiften sie Verwirrung. Verwirrung unter den „konservativen“
Katholiken, die scheinbar alle glauben sollen, dass Küchl und Rothe nicht homosexuell empfinden bzw.
die Neigung auch nicht ausleben würden. MfG, Ehefrau von Vetter Taferl
#8 Vetter Taferl 18:11:50 | Sonntag, 16. Januar 2005
Der Kardinal hat untertrieben, denn die weltweite Abtreibung ist schlimmer als die Shoa!. Dies aus folgenden
Gründen: 1. Seelenheil des Opfers: Abgetriebene Kinder sind ungetauft und können daher nicht in den
Himmel kommen – sie kommen in den Limbus Puerorum; die Opfer der Shoa hatten die Möglichkeit, sich auf
ihren Tod vorzubereiten, einige haben diese auch genützt, wie z.B. Edith Stein alias Theresia Benedicta
à Croce; 2. Anzahl der Opfer: Jährlich werden 65 Millionen ungeborene Kinder ermordet, das sind 10 mal
mehr als die Shoa Opfer forderte; 3. Anzahl der Mitwirkenden/Mitschuldigen: Pro Abtreibung machen sich
durchschnittlich 7 Personen (vorsichtig geschätzt) mitschuldig an einer Abtreibung, darunter i.d.R. die
Kindeseltern, der Arzt, eine Krankenschwester, eine Beraterin, abgesehen von den politisch Verantwortlichen,
die sich für die Einführung und Beibehaltung der Straffreistellung dieses Verbrechens irgendwann werden
verantworten müssen; 4. das Verbrechen findet weltweit statt, nicht bloß in wenigen Ländern; 5. es
dauert unvermindert seit 30 Jahren an (die Endlösung fand von 1939 – 1945, in knapp 6 Jahren statt);
6. während die Nazivollstrecker der „Endlösung“ auf mündliche, nicht publizierte Führererlässe, mündliche
Befehle, Protokolle (Wannseekonferenz) udgl. angewiesen waren, werden die Abtreibungsgesetze ungeniert
in den nationalen Gesetzblättern publiziert; 7. Wohl die wenigsten Nazis haben es als „arisches Recht“
des einzelnen „Ariers“ bezeichnet, Juden zu ermorden; bei der Abtreibung wird das Frauenrecht behauptet
8. Demonstrationen erregter „Volksgenossen“ gegen die Verhinderung oder Reduzierung (Einschränkung) der
„Endlösung“ sind mir unbekannt (dies zum Unterschied von judenfeindlichen Demonstrationen, in denen der
Mord i.d.R. nicht offen angesprochen wurde), ganz zum Unterschied der Demonstrationen erregter Meuten
von Linksextremen, Frauenrechtlerinnen etc. zur Durchsetzung der „Fristenlösung“. Die weltweite Abtreibung
ist somit schlimmer, als die Shoa es gewesen ist. Die Interventionen der jüdischen Organisationen und
der Freimaurermedien gegen den Kölner Kardinal sind ein Skandal!
#3 Vetter Taferl 19:18:05 | Donnerstag, 13. Januar 2005
Fortsetzung von weiter unten! Außerdem hat der auferstandene Christus zwischen Ostern und Pfingsten 40
Tage lang die Apostel gelehrt, obwohl kein Wort davon, was er sie eigentlich im Detail gelehrt hat, in
die Hl. Schrift Eingang gefunden hätte. Dabei wäre das wohl der kostbarste Katechismus, den man sich
denken könnte. Da aber Christi Worte nicht in den Wind gesprochen waren (sonst wäre der Hl. Geist wohl
nicht auf die Jünger herabgekommen), muß man vernünftigerweise annehmen, dass mindestens einiges davon
in der mündlichen Überlieferung, der Hl. Tradition, erhalten geblieben ist und insbesondere von den
Kirchenvätern und den ältesten Päpsten, niedergeschrieben wurde, zum Teil sehr viel später. Das heutige
Israel hat also nicht eine biblische Gründung, sondern eine nationalistische oder noch genauer: eine
freimaurerische. Denn ohne die Unterstützung der Freimaurer in deren Hauptländern USA, Großbritannien
und Frankreich wäre es wohl nichts geworden mit der Unabhängigkeit von Israel. Mittlerweile haben die
Freimaurer ein wichtiges Forum hinzugewonnen, welches als „EU“ bekannt ist, aber eigentlich „UEG“ heißen
sollte: Union der Europäischen Großlogen. Daher wird, ob es die kreuz.net-Leser es wollen oder nicht,
der Reihe nach Rumänien, Bulgarien, dann die Türkei und dann Israel in die EU aufgenommen werden…
Das mit Marokko ist aber wohl eine Zeitungsente, denn derzeit gibt es hinter diesem keine relevanten Kräfte.
Sollten aber welche auftauchen, dann wissen wir: Auch Marokko hat sich der internationalen Freimauerei
ausgeliefert, wie vor ihm schon die Türkei…! Freimaurerländer könnten sogar am Mond liegen und hätten
dennoch Chancen, in ihre Gemeinschaft, die UEG, aufgenommen zu werden. So viel zur Klarstellung. Was sind
die Interessen der UEG bei der Aufnahme von Ländern wie der Türkei und Israel? „Mulitkulti“, damit es
noch mehr Schwierigkeiten und Probleme gibt und der europäische Einheitsstaat (weil die einzelnen Länder
mit ihrer Masseneinwanderung und der Finanzierung des EU-Spasses nicht mehr zurecht kommen) verwirklicht
werden kann. Und wozu dient der europäische Einheitsstaat (dessen Errichtung schon gute Fortschritte
macht)? Als Vorbereitung des Welteinheitsstaates. Den Rest kann man in der Apokalypse nachlesen. Grüß
Gott!
#2 Vetter Taferl 19:17:32 | Donnerstag, 13. Januar 2005
Der eigentliche Staat nach der Türkei heißt ISRAEL!. Wer’s nicht glaubt, soll die Presseberichte lesen,
so z.B. Die Presse vom 11. oder 12. Jänner 2005 (Aussage von Kommissar Verheugen). Voraussetzung dafür
ist der Beitritt der Türkei, die zu 99 % in Asien und ein Land ist, in welchem Christen verfolgt werden.
Diese Tatsache teilt die Türkei übrigens mit Israel. Mit wieviel zweierlei Maß gemessen wird, kann
man daraus ersehen, dass die Beitrittswünsche der Slowakei seinerzeit wg. des „halbseiden“ argumentierenden
Premierministers Meciar aufs Abstellgleis geschoben wurden (täglicher Kriegszustand wie in Israel war
in der Slowakei freilich seit dem 2. Weltkrieg unbekannt). Ebenso Kroatien, das für seine staatliche
Existenz Kriege geführt, wobei man über den Krieg in Bosnien-Herzegowina sicher diskutieren kann. Immerhin
haben dort die Kroaten die größten Bevölkerungsverluste hinnehmen müssen, viele Kroaten wurden aus
den serbischen und bosnischen Landesteilen vertrieben und konnten nicht zurückkehren. Aber welche Kriege
hat denn Israel in Beirut, Tunis (Bomardierung des PLO Hauptquartiers) und Bagdad (Bombardierung eines
irakischen Atomreaktors) geführt? „Selbstverteidigungskriege“ natürlich, so wie seinerzeit die Deutschen
in Stalingrad (lag damals von der deutschen Ostgrenze ungefähr so weit entfernt, wie Tunis von Israel).
Jedes Argument, das im Falle Israels für Israel spricht, spricht im Falle Kroatiens gegen Kroatien. Was
ist nun der wesentliche Unterschied zwischen Israel und Kroatien? Die Religion. Israel ist jüdisch, das
ist international gut. Kroatien (ebenso die Slowakei) ist katholisch, das ist international schlecht.
Doch weiter im Text: Die EU muß Rumänien und Bulgarien schlucken, weil die beiden Länder die Landbrücke
zur Türkei darstellen. Dann muß die EU die Türkei schlucken, weil die das Eintrittstor für Israel
ist. Wer hat welche Interessen? Die USA militärstrategische, weil die Türkei in der NATO ist. Israel
ist der geliebte Freund, der nach Meinung der in den USA herrschenden WASPS, den weißen Protestanten
die Erfüllung biblischer Prophezeiungen darstellt. Das glauben diese Protestanten (unter ihnen wohl alle
amerikanischen Präsidenten der letzten 40 Jahre), weil sie die katholische Tradition ablehnt, die der
Bibelauslegung erst die richtige Linie verleiht und auch schon vor dem Neuen Testament vorhanden war.
Schließlich ist Stephanus als Christ und mit Blick auf Christus gestorben, als ein Pharisaer namens Saulus
daneben saß, vermutlich der Anstifter der Steinigung. Da Saulus noch einige Zeit bis zu seinem „Damaskus-Erlebnis“
benötigte, hatte er auch noch nicht angefangen, seine paulinischen Briefe zu schreiben.
#4 Vetter Taferl 22:54:59 | Freitag, 17. Dezember 2004
lesen sie einmal die homepage genauer ich würde mir vorher alles durchlesen, bevor ich so ein urteil
fälle. man versteht nämlich die kirchl. situation besser
#3 Vetter Taferl 20:21:33 | Donnerstag, 16. Dezember 2004
Anonymität von kreuz.net ist ein Beleg für den Zustand der Amtskirche Denn konservative (von traditionalistischen
gar nicht erst zu reden) Katholiken werden in jeder denkbaren Position hinausgemobbt, egal, ob Priester
oder Laie. Ein Beispiel: „Ambrosius“ in ambrosius.patched.dewww.kreuz.net/ – der Fall eines Sekretärs
der Katholischen Männerbewegung; gekündigt kurz vor seinem Abfertigungsanspruch mit damals 7 unversorgten
Kindern und einer nicht versorgten Ehefrau. Folgen: Zerstörung der Familie (Trennung, Scheidung, Gerichtsverfahren
wg. Alimente), jahrelange Obdachlosigkeit des Familienvaters. Bis heute wird er unter das Existensminimum
gepfändet. Er darf also offiziell sterben oder muß inoffiziell überleben… Tatort: St. Pölten. Tatzeit:
September 1994. Angesichts dieses Falles finde ich es unzumutbar, seinen Namen als hauptamtlicher Mitarbeiter
zu nennen. Es geht nicht nur um Ansehen oder Wohl des Einzelnen, sondern auch seiner Familienangehörigen.
Auf der anderen Seite geht es um die – auch durch kirchliche oder in kirchlichem Besitz stehenden – unterdrückten
Informationen aus der Konzilskirche und der Welt von heute. Im übrigen verpflichtet auch die Hl. Kirche
niemanden, auch nicht ihre Gläubigen, zum Martyrium. Bei Bischöfen kann man das anders sehen, aber gerade
die sind ja heute überwiegend Weltmeister im Wegschauen und Verdrängen etc.
#2 Vetter Taferl 19:14:01 | Freitag, 10. Dezember 2004
Cardinal José Saraiva Martins hat Recht! „Die bitteren Leiden unseres Herren Jesus Christus“ sind problematisch,
was die Urheberschaft betrifft. Auch wenn Clemens v. Brentano bona fide gewesen sein mag (was ich an sich
annehme), so enthalten die von ihm redigierten Schriften, die Anna Katharina Emmerick zugeschrieben werden,
schwere inhaltliche und theologische Mängel. So wird z.B. die Zeugung Mariens mit der Zeugung Christi
gleichgesetzt. Die Zeugung Mariens war aber ganz natürlich, nur dass aufgrund göttlicher Gnade und Voraussicht
die Erbsünde nicht auf Maria übertragen wurde. Christus aber hat direkt durch das Wirken des Hl. Geistes
(Details dazu sind nicht bekannt, die Hl. Kirche lehnt Spekulationen hiezu auch ab) Fleisch angenommen
in Maria der Jungfrau. Selbst wenn die „bitteren Leiden unseres Herren Jesus Christus“ inhaltlich unproblematisch
wären, müßte sich ein Christ und Katholik Gedanken zum Umfang des angeblich offenbarten machen: Anna
Katharina Emmerick wäre so textmäßig mehr (privat) offenbart worden, als die gesamte Hl. Schrift Inhalt
hat. Und das mit vielen banalen Details, die Gott zu Recht nicht in die Offenbarung eingehen hat lassen,
z.B. die Farbe von Mariens Kleid. Die angeblichen „Privatoffenbarungen“ der A.K. v. Emmerick sind mit
ziemlicher Sicherheit nicht echt, ihre Seligsprechung war deshalb auch problematisch!