Vetter Taferl
Erstellt: 19:05:11 | Freitag, 10. Dezember 2004
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82 Lesermeinungen
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Worte und Wirklichkeit
#27   Vetter Taferl   20:08:11 | Freitag, 4. März 2005
Friedenspfeife
@Catholicus
Nichts gegen eine Friedenspfeife einzuwenden (Obwohl ich Nichtraucherin bin). Falls wir Sie gekränkt haben sollen, dann entschuldigen wir uns ebenfalls. Zur Leserbriefsache: siehe unten.
@Bruno-Maria Schulz
„Leserbrief nicht so angekommen, wie laut Hrn. Catholicus gemeint „. damit meinte ich natürlich das Ankommen bei Herrn Wagner! Bitte genau lesen und den Kontext beachten!!
Im übrigen hat mein Mann die Vorwürfe in puncto Leserbriefe aufgebracht, ich habe das nur erklärt, weil mein Mann z. Zt. nicht da ist. Die Vorwürfe sind bei
ambrosius.patched.de ambrosius.patched.de/ nachzulesen (ohne das www) Selbst wenn Catholicus’ Intention gut war, hat dieser Leserbrief Herrn Wagner mit in die Bredouille gebracht. Und da wir selber Eltern sind und seinen ganzen Fall einfach unglaublich finden, fühlen wir mit ihm mit. Er ist übrigens überhaupt kein FSSPX-Anhänger, im Gegenteil.
Im übrigen: ist man schon dünnhäutig, wenn man sich wehrt? Ich denke, dass ich mit meinen Postings sehr höflich bin und erwarte mir das von anderen auch.
Wie man an den diversen unteren Postings erkennen kann, ist das „Sie“ genau goldrichtig. Unsere Nicknames gehen überhaupt niemanden etwas an.
Redaktion benachrichtigen Worte und Wirklichkeit
#24   Vetter Taferl   18:06:36 | Freitag, 4. März 2005
Zu den nachstehenden Postings
@Bruno-Maria Schulz
schauen Sie sich doch bitte einmal die Seite
www.ambrosius.patched.de www.ambrosius.patched.de/ an, Subseite „Der Fall des Diözesansekretärs“.
@Catholicus,
Pardon, dann war es nur 1 Leserbrief. Mag schon sein, dass Ihre Absicht gut war. Aber es ist nicht so angekommen.
Frau Taferl
PS: Vetter Taferl ist schon mein Mann. Ich nutze aber seinen Nickname, um mich nicht dauernd neu einloggen zu müssen und unterschreibe meist mit Frau Taferl, wenn ich es nicht vergesse.
Nicknames sind ja gerade das Lustige und Spannende im Internet.
Redaktion benachrichtigen Sterben im Alten Ritus
#2   Vetter Taferl   17:58:26 | Freitag, 4. März 2005
@GerdEric
Ihr Beitrag ist ein Schuß ins Schwarze! Ihre Beiträge sind überhaupt sehr erfrischend, auch wenn ich nicht immer zustimmen kann. Schade, dass Midshipman Casey nicht mehr mitpostet.
Frau Taferl
PS: Übrigens danke, dass Sie beim Artikelforum „Worte und Wirklichkeit“ uns ein bisschen unterstützten, obwohl Ihre Ansichten unseren wahrscheinlich diametral entgegen stehen.
Redaktion benachrichtigen Worte und Wirklichkeit
#21   Vetter Taferl   14:23:40 | Freitag, 4. März 2005
Leserbrief und LP
Die von Ihnen mitverfassten dok. Leserbriefe folgten aber auf diejenigen von Hr. Wagner. Hr. Wagner legt diese Leserbriefe so aus, wie mein Mann schrieb – siehe seine Heimatseite.
Zu den Lehrplänen: sind reine Zielformulierungen (im Ggs. zu den Stofflehrplänen der 70er und 80er) – natürlich kann man was Gutes daraus machen. Aber auch das Gegenteil.
Etwa bei den interrel. Inhalten? Oder beim allgemeindidaktischen Prinzip „Gender-Aspekt“ (im neuen LP für BHS)? Natürlich kann man das so oder so auslegen. Aber genau das Schwammige macht die Schwäche der LP aus. Garantiert mir der Bischof, dass meine Kinder nur die korrekte Auslegung hören? Garantiert er das persönlich und sorgt er auch in der Praxis dafür?
Mein Mann und ich sind als Eltern vor Gott verantwortlich, dass unsere Kinder eine gute Erziehung und Bildung erhalten, auch im religiösen Bereich. Wenn für das Letztere niemand garantieren kann, dann sind wir verpflichtet, es selbst zu machen oder von woanders subsidiäre Hilfe anzunehmen. Diese Verpflichtung können uns noch so schöne Worte nicht abnehmen.
Worte und Wollen müssen auch in der Praxis umgesetzt werden.
Wir lassen uns auch unser Elternrecht nicht nehmen.
Zu den Büchern fällt Ihnen nichts ein, aber mir eine ganze Menge, selbst wenn viel Gutes darin enthalten ist.
Redaktion benachrichtigen Worte und Wirklichkeit
#19   Vetter Taferl   12:27:51 | Freitag, 4. März 2005
sub spec. aet.
Die damaligen Leserbriefe in den Salzburger Nachrichten sind auf der Seite
www.ambrosius.patched.de www.kreuz.net/ gut dokumentiert.
Es steht fest, dass Hr. Wagner den RU nicht pauschal verurteilte.
Selbstverständlich kann ein eventueller Häretiker oder sonstiger Sünder auf dem Papstthron dogmatisch richtige Entscheidungen im Sinne von Mt. 16,18 und des Unfehlbarkeitsdogmas machen bzw. diese Unfehlbarkeit erst gar nicht in Anspruch nehmen.
Ich muss nicht das Papsttum und die unbestrittene Gültigkeit des jetzigen Papstes Johannes Paul II dadurch verteidigen, indem ich annehme, dass der aktuelle Papst frei von Häresien sei, wenn man bestimmte Handlungen von ihm sieht oder ein paar Schreiben durchstudiert (nicht die ethischen und moraltheologischen Dokumente – die sind sehr gut).
In 100 oder 150 Jahren werden Kirchengeschichtler, Dogmatiker, wohl auch Fundamentaltheologen feststellen können, wie die Krise der Kath. Kirche im 20. und 21. Jahrhundert im Lichte des katholischen Glaubens zu beurteilen sei und wer wann wo richtig oder falsch gehandelt hat.
Wir werden es wohl noch vorher vom Himmlischen Vater erfahren.
Frau Taferl
PS: Es korrespondieren noch genug Leute (die nicht zur FSSPX gehen) mit uns, keine Sorge!
Redaktion benachrichtigen Worte und Wirklichkeit
#13   Vetter Taferl   00:29:19 | Freitag, 4. März 2005
@ Catholicus
Die Frage ist so schwierig nicht zu beantworten. Der persönliche Stand der Gnade, die Gültigkeit von Amtshandlungen der gleichen Person sowie von Sakramenten, die durch diese gespendet werden, sind nicht deckungsgleich. Bekannt ist z.B. die Gültigkeit der Ketzertaufe (bzw. sogar die Taufe durch Ungläubige) und die Gültigkeit der Sakramente in den orthodoxen Gemeinschaften.
D.h, dass unser derzeitiger Papst, obwohl er in Fragen wie der „Ökumene“, des „interreligiösen Dialogs“ und der Liturgie nicht katholisch ist und damit außerhalb der Kirche steht, dennoch gültiger Papst ist, gültige Amtshandlungen setzen und Sakramente spenden kann. Dies bei Beachtung der jeweiligen Kriterien. Wie ich schon ausgeführt habe, liegt die Grenze dort, wo sich der Papst selbst absetzt, bei dem Versuch, Dogmen abzuändern oder aufzuheben oder falsche zu verkünden.
Ich hoffe, das ist konsequent genug… Ständige Angriffe handelt man sich dann ein, wenn man laufend die Sachebene verweigert (niemals gestellte Fragen beantwortet und auf Argumente nicht eingeht) und laufend Fouls auf der Beziehungsebene begeht, nach dem Tenor nicht ernstzunehmen, lächerlich usw.
Dies zeigt sich auch in der jetzigen Namensnennung, die offenkundig aus Ihrer Vorstellung von Sippenhaftung resultiert, weil ich nicht dafür haftbar bin, was meine Gattin schreibt (ohne dass ich mich in irgendeiner Weise hier von ihr oder dem, was sie geschrieben hat, distanziere). [Ich nehme an, dass damit notorisch ist, dass Vetter Taferl nicht mit Stimme aus dem Tradiland identisch ist oder sein kann… ]
Für einen Priester der katholischen Kirche wie Dr. Josef Spindelböck von der Gemeinschaft v. Hl. Josef, der selbst unterschiedliche Pseudonyme wie Catholicus und Josephus verwendet, ist das insgesamt eine schwache „Vorstellung“.
Aber schon bei früheren Anlässen hat sich gezeigt, dass sie bei der Verteidigung Ihrer papalistischen Ideologie kaum Grenzen kennen. Etwa, als Sie durch Leserbriefe in den Salzburger Nachrichten mitgewirkt haben, dass der damals siebenfache Familienvater Eberhard Wagner durch die Diözese St. Pölten gekündigt wurde, woran die Familie zerbrach…(wobei sein Anliegen, bei schlechtem Religionsunterricht seine Kinder davon abzumelden, völlig berechtigt war – meine Kinder werden sicher nie in einen staatlichen Religionsunterricht gehen!).
Oder indem sie regelmäßig mit ihrem Opus-Dei-Freund zusammensitzen, der die bösartige Gefährdung einer anderen Familie auf seinem Gewissen hat ohne dass sie diesen priesterlich an die Gefahr seiner Todsünden erinnern… Wenn Sie anderenorts zur Mäßigung aufrufen, dann sollten Sie sich halt selbsteinmal daran halten…
Redaktion benachrichtigen Worte und Wirklichkeit
#11   Vetter Taferl   18:52:51 | Donnerstag, 3. März 2005
Wundervolle Diskussionsatmosphäre
Wie schön, dass Sebastian, Catholicus, Thomisticus nur austeilen können, sachlich nichts entgegenhalten können, aber ständig mit Totschlagargumenten und diversen Fundamentalismus-, Sekten- und Sedisvakantismuskeulen daherkommen. Ich denke, dass alle drei Personen sehr wohl wissen, dass ungültige Messen innerhalb der Kirche gefeiert werden, insbesondere wenn die Intention nicht stimmt bzw. nicht einmal NOM-Rubriken bezüglich Form und Materie eingehalten werden. Und wenn in vielen Diözesen viele Priester nicht mehr die rechte Intention haben, die Bischöfe wenig bis gar nichts dagegen unternehmen, dann bekommt das schön langsam ein System. So ein gefestigtes System mit seiner Eigendynamik dann wieder abzuschaffen, na, da wünsche ich dem zukünftigen Papst (der jetzige ist schon seit langem viel zu krank dazu) alles Gute und Gottes Segen.
Die Entwicklung in der kath. Kirche bestärkt mich nur mehr in meinem Entschluss, für die Abschaffung des Kirchenbeitrages zu sein – bzw. war ich es aufgrund meiner freikirchlichen Kindheit (da gibt es nämlich keine Kirchenbeiträge – juchu! Die Leute spenden aber wesentlich mehr als sie Kirchenbeitrag zahlen würden) schon immer.
Haben Sebastian, Catholicus, Thomisticus eigene Kinder? Kennen sie die neuen Religionsbücher der Unterstufe bzw. Hauptschule 10 -14 Jahre der Reihe „Glaubensbuch“in Österreich? Ich lasse meine Kinder auf keinen Fall mit diesen Büchern unterrichten! Diese Bücher enthalten natürlich auch Gutes no na! Aber die wenigen schlechten Sachen sind das Gift, das das Gute vernichtet (wie ein Farbstoff, der eine Flüssigkeit ganz färbt – da kann man die Flüssigkeit nicht mehr vom Farbstoff trennen)
Schauen Sie mal rein in diese Religionsbücher! Von der Österr. Bischofskonferenz approbiert – was sonst? Die einzige Gruppierung der Kath. Kirche, die dagegen arbeitet, ist die FSSPX.
„Konzilsgedächtniskirche“ ist ein etwas ironischerer Ausdruck für die nachkonz. Kirche. „Konzilskirche“ – den Begriff hat glaube ich Erzbischof Benelli (?) geprägt.
Ich denke schon dass Catholicus zur Einen, Heiligen, Kath. und Apostol. Kirche gehört – oder weiß er das etwa selber nicht? ;-)
Viele Grüße,
Frau Taferl
Redaktion benachrichtigen Rebell rehabilitiert
#1   Vetter Taferl   18:48:12 | Mittwoch, 2. März 2005
Frage: Hat jemand etwas anderes erwartet?
S. Ex. Bischof Küng hat doch schon in der Diözese Feldkirch nicht anders gehandelt!
Redaktion benachrichtigen Worte und Wirklichkeit
#4   Vetter Taferl   18:45:06 | Mittwoch, 2. März 2005
Die Konzilsgedächtniskirche
ist die Ansammlung jener vorgeblich katholischen Funktionäre, Laien, Priester und Bischöfe, die durch ihr Tun und Unterlassen die Lehre und den Glauben Christi und der Kirche paralysieren. Aufgrund Ihrer Irrlehren, der Ablehnung der unveränderlichen Lehre (Dogmen etc.) und ihres sonstigen Fehlverhaltens sind sie regelmäßig nicht im Stande der Gnade und gehören daher auch nicht zum Corpus Christi Mysticum.
Wenn man letzteren, soweit irdisch, mit der Una Sancta Catholica gleichsetzt, so ist festzuhalten, dass personelle Überschneidungen mit der Konzilsgedächtniskirche äußerst bescheiden sind. Es ist daher tatsächlich richtig und angemessen, bei Feststellungen des heutigen katastrophalen Fehlverhaltens kirchlicher Amtsträger diese Konzilsgedächtniskirche, die tatsächlich eine Gegen“kirche“ zur Una Sancta Catholica et Apostolica Ecclesia darstellt, als Bezeichnung eines Mißstandes, der vorrangig (nicht nur, es gibt die Vorgeschichte des Modernismus und der Freimaurerei, die aber erst durch V2 ihren ungehemmten Siegeszug beginnen konnten) auf V2 zurückzuführen ist, auch als solche zu bezeichnen.
V2 war im übrigen gar kein Konzil, da nicht dogmatisch (sondern nur eine Generalsynode), weswegen man auch von der Räubersynodengemeinschaft sprechen könnte. „Konzilskirche“ oder „Konzilsgedächtniskirche“ sind angesichts der negativen Bedeutung des Vorganges ohnedies freundliche Bezeichnungen.
Redaktion benachrichtigen Polnisch oder französisch?
#4   Vetter Taferl   21:27:21 | Dienstag, 1. März 2005
Seelenheil
Wenn Küchl, Rothe & Co. so weitermachen wie bisher, dann werden sie noch ihr Seelenheil verlieren.
Beten wir doch für ihre Bekehrung und für ihre Heilung von der Neurose „Homosexualität“, die vielschichtige psychologisch bedingte Ursachen hat, dass sie gute Seelsorger und Psychotherapeuten bekommen.
Buchtipps: Richard Cohen, Ein anderes Coming Out, Brunnen Verlag, Gießen 2001.
Gerard van den Aardweg, Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie, Hänssler Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 3. Auflage, 1995.
Redaktion benachrichtigen Wider den liturgischen Wildwuchs
#1   Vetter Taferl   22:32:43 | Donnerstag, 24. Februar 2005
Leider zeigen sich im Dokument des Cardinals
die Grenzen postkonziliaren Liturgieverständnisses. Negativer Höhepunkt des Dokuments von Cardinal Meisner ist das Zitat „…für euch und für alle vergossen…“ statt richtig „…für viele …“ Ob ihm die richtige Übersetzung bzw. die lateinische Originalfassung wirklich nicht bekannt ist?
Kein Wort zur Handkommunion, obwohl der Mißbrauch (Entwendung, Hostienfrevel) der Hostien direkt angesprochen wird. Eine höchst vorsichtige Andeutung der Erforderlichkeit des Gnadenstandes bei der Kommunion, wobei weder letzterer Begriff noch die Worte Buße oder Beichte vorkommen.
Bis auf ein Zitat des hl. Kirchenvaters Chrysostomus nur V2-Zitate, obwohl die dogmatischen Definitionen des Konzils von Trient viel wichtiger sind. Dann wird – offenkundig mit Hinblick auf den NOM – von dem authentischen Meßritus gesprochen, den alle Priester praktizieren sollten. Von der alten Liturgie kein Wort (z.B. als Vorbild).
Aber vielleicht sollten die Priester des Erzbistums Köln ihren Bischof wirklich ernst nehmen und zum authentischen Ritus aller Zeiten zurückkehren (der nämlich nicht durch eine Teamarbeit von Freimaurern, protestantischen Pastoren und Kirchenmodernisten erfunden worden ist) – dies mit Berufung auf den Brief des Erzbischofs?
Redaktion benachrichtigen Heute beleidigt die Kirche gleich drei Heilige
#12   Vetter Taferl   20:30:52 | Samstag, 19. Februar 2005
@ Athanasius
Konzilsgedächtniskirche oder Konzilskirche meint die pflichtvergessenen Amtsinhaber, die im Sold des Modernismus oder gar der Freimaurerei stehen. Mit dem Corpus Christi Mysticum haben sie nur dem Namen nach zu tun, da sie aufgrund ihrer Irrlehren und sonstigen schweren Sünden (Pflichtverletzungen) typischer Weise nicht im Stand der Gnade sind und daher dem mystischen Leib Christi gar nicht angehören.
Redaktion benachrichtigen Die Homo-Lobby hat die Kirche infiltriert
#5   Vetter Taferl   20:24:18 | Samstag, 19. Februar 2005
@ Yersinia
Was Sie unter „kritisch“ mißverstehen, ist lediglich eine unkritische Wiedergabe von zeitgeistig Vorgekautem…
Redaktion benachrichtigen Alte Messe wider Willen: Der letzte Brief eines Ostdeutschen an seinen westdeutschen Pfarrer
#21   Vetter Taferl   20:17:31 | Samstag, 19. Februar 2005
@ Pelagius
Schon in einem theologischen Fachbuch nachgesehen, was „Schisma“ bedeutet? Schon Gedanken darüber gemacht, ob bei Erzbischof Lefebvre und den anderen Bischöfen nicht wenigstens Putativnotstand (das gutgläubige Vertrauen auf das Vorliegen eines Notstandes) vorliegt?
Im übrigen (auch @ sebastian): Derartige Entscheidungen sind eben deswegen nicht endgültig, weil sie sowohl von diesem Papst als auch dem/den folgenden jederzeit aufgehoben werden können. Da es sich nicht um lehramtliche Entscheidungen handelt, können sie auch von jedermann diskutiert werden.
Ungerechtigkeit wird auch in letzter Instanz und durch Zeitablauf niemals Recht. Seltsamer Weise ist kein einziger der ca. 100 Bischöfe, die in China ohne Einverständnis und gegen den Willen des Hl. Vaters geweiht wurden, offiziell exkommuniziert worden. Im Gegenteil, einige von ihnen wurden – ohne Gegenleistung – von Rom anerkannt, im übrigen konzelebrieren die offziellen mit den illegal geweihten frischfröhlich, ohne dass Rom Handlungsbedarf sieht. Selbstverständlich sind dies starke Anhaltspunkte dafür, das im Falle Erzbischof Lefebvres und der anderen Bischöfe Willkür vorliegt.
Was ist der wesentlichste Unterschied zwischen den illegalen chinesischen Bischöfen und den Bischöfen der Priesterbruderschaft St. Pius X. (sowie der verstorbenen Bischöfe Lefebrvre und Castro-Mayer)? Dass erstere nicht einmal behaupten, Rechtfertigungsgründe zu besitzen…(!)
Einfach so drüberzufahren in dieser Angelegenheit, wie dies Pelagius tut, ist ja wohl ein Witz, allerdings ein schlechter…! Aber Papalisten haben eben eine Ideologie, die ihnen den Blick für die Wahrheit und Wirklichkeit verstellt…
Redaktion benachrichtigen Abschied von Schwester Lucia von Fatima
#1   Vetter Taferl   15:34:00 | Mittwoch, 16. Februar 2005
Sancta Lucia dos Santos
ora pro nobis!
Familie Taferl
Redaktion benachrichtigen Das Rätsel der Liturgie von Addai und Mari
#6   Vetter Taferl   15:00:25 | Mittwoch, 16. Februar 2005
Die Erklärungen zur Didaché etc.
von Herrn Athanasius sind ausgezeichnet!
Ich wollte es auch schon machen, nur hatte ich die notwendigen Quellentexte nicht zur Hand!
Danke an Athanasius!
MFG, Frau Taferl
PS: Nach welchem Athanasios haben Sie sich benannt – nach dem hl. Athanasios oder nach dem noch heiligzusprechenden Athanasius des 20. Jahrhunderts?
Redaktion benachrichtigen Produktive Bewältigung von Todesfällen
#1   Vetter Taferl   11:16:17 | Mittwoch, 16. Februar 2005
ich habe mir gedacht,
es gäbe einen Priestermangel?
Wieso kann ein Priester einen Nichtchristen ohne liturgische Kleidung beerdigen und ein bzw. eine Pastoralassistent/in einen Christen?
Kann mir das jemand erklären?
Ansonsten Trauerbewältigung etc. schön und gut, aber wo bleibt die Rede von der unsterblichen Seele, von einem Leben nach dem Tod?
MFG, Frau Taferl
Redaktion benachrichtigen Das Rätsel der Liturgie von Addai und Mari
#1   Vetter Taferl   20:03:07 | Dienstag, 15. Februar 2005
Die Wandlungsworte stammen von Christus
persönlich, der auch gesagt hat, dass sein Blut nicht nur für Euch sondern für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Auch die ältesten Kirchenväter belegen schon die Notwendigkeit der Wandlungsworte.
Das ist sichere Glaubenwahrheit. Daran herumzudeuteln ist purer Modernismus und Pseudotheologie. Ein Jammer, dass sich auch die Una Voce Korrespondenz dafür hergibt. Sind wir schon so weit, dass auch die Frommen in Gefahr sind, in die Irre zu gehen, wenn nicht die Zeit verkürzt würde?
Redaktion benachrichtigen Interessenkonflikte
#86   Vetter Taferl   19:56:24 | Dienstag, 15. Februar 2005
Das Interessante zum Abschluß
sind die veränderten Bedingungen beim Posten auf kreuz.net. Offenkundig richten sich diese gegen Dr. Alexander Pytlik und „turk“, deren zahlreiche Poster mit umfangreichen Text offenbar pro futuro verhindert werden sollen.
Kann man nur noch ein Posting hintereinander machen, beschränkt auf 3000 Zeichen, dann kann man umfassende Sachverhalte und theologische Fragen nur noch sehr beschränkt darstellen. Auch Umgehungsmöglichkeiten durch Ummeldung auf anderen Postingnamen wurden abgeschnitten.
Damit weitet sich das viel weiter unten angestellte „Nicknameraten“ auf ein Herausgeberraten um. Wer zählt zu den Leuten, die so einseitige Einstellungen in der Causa St. Pölten haben und genug Tagesfreizeit? Z.B. die Herren Hw. Dr. Wolfgang F. Rothe und Dipl. Ing. Michael Dinhobl. Technische Betreuung (einschließl. der hier durchgeführten überfallsartigen Änderung der Postingregeln) allenfalls: Albert Engelmann?
Andere Vorschläge können ja von anderen „Nicknames“ durchgeführt werden…
Redaktion benachrichtigen Die Waffen der Buße + …
#7   Vetter Taferl   20:30:39 | Montag, 14. Februar 2005
@ GerdEric
Das Ehesakrament wurde von Christus eingesetzt so wie alle anderen Sakramente auch.
Redaktion benachrichtigen Interessenkonflikte
#17   Vetter Taferl   17:26:45 | Freitag, 11. Februar 2005
Profil ist eine linksliberale Postille
ein Art österreichischer Spiegel mit eindeutigen weltanschaulichen Vorurteilen, aber als ein Boulevardmagazin (wie Bunte, Neue Post) würde ich es auch nicht bezeichnen.
Frau Taferl
Redaktion benachrichtigen Interessenkonflikte
#16   Vetter Taferl   17:23:52 | Freitag, 11. Februar 2005
Lasst uns endlich damit in Ruhe!
Werte Kreuz.net.Redaktion,
Bitte lassen Sie die ungute Homo-Porno-Affäre endlich einmal in Ruhe (die stimmt nämlich) und hört auf, ständig irgendwelche Ex-Seminaristen wie R. R. oder J. S. anzuschwärzen! Gott sei Dank sind sie zu Pytlik, Rottenschlager oder zu sonst jemanden gegangen! Sonst wäre ja nichts passiert!
Bischof Krenn hat zwar seine Verdienste in Worten(auch mich hat er einmal beeindruckt), aber er hat ja fast keine Handlungen in die richtige Richtung gesetzt. Wo sind denn christliche Schulen von ihm gegründet worden? Wer hat denn einen treugläubigen 8fachen Familienvater auf die Straße gesetzt? Siehe www.ambrosius.patched.de …
Wenn man länger in der Diözese lebte, kam man von selber auf verschiedene Sachen drauf, auch wenn man es zuerst nicht für möglich hielt. Ambrosius schloss nur noch die letzte Lücke.
Warum um alles in der Welt greifen Sie Padre Alex an? Nicht, dass er fehlerfrei wäre, seine Tiraden gegen Fsspx gehen mir zwar auf den Wecker, aber er ist ein, sofern von außen beurteilbar, ein integerer Mann. Bei ihm stimmen nämlich Wort und Handlung überein.
Bei Rottenschlager habe ich mich für seinen Dienst an der Kirche in St. Pölten persönlich schon bedankt. Bei Padre Alex tue ich es jetzt!
MFG, Frau Taferl
Redaktion benachrichtigen „Trotz allem reift die Saat des Konzils“
#71   Vetter Taferl   22:36:08 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Adnoten zu Pelagius (4)
4. Da es einen Häretiker namens „Martin Luther“ gibt, dürfte ich mich Ihrer Meinung nach wohl auch nicht „Martin“ nennen? Schauen Sie einmal in einem Heiligenlexikon unter „Pelagius“ nach. Man könnte ohne weiteres ein Kind auf diesen tief-sinnigen Namen taufen!
Der richtige Vergleich wäre eher, wenn jemand sich Martin Luther nennen würde (Luther als zweiten Vornamen), aber auch das ist nicht wirklich vergleichbar, weil dieser Doppelname bei amerikanischen Protestanten sehr häufig ist. Natürlich gab es auch Heilige, die Pelagius hießen, aber es gab auch zumindest einen Heiligen, der Judas hieß.
Würden Sie das Pseudonym „Judas“ als unauffällig empfinden? Wenn, dann müßte man das durch einen Zusatz klarstellen wie z.B. „Pelagius v. Denkendorf“ (oder wie der zur Unterscheidung genannt wird) oder eben „Judas Thaddäus“.
5. Wir alle stehen unter Gottes Gericht; deshalb gilt es, hier und anderswo die unverfälschte, weder progressistisch noch traditionalistisch verbogene Wahrheit vorzutragen – und dies in caritate non ficta.
Meinetwegen, unter „traditionalistisch verbogen“ finde ich mich allerdings nicht betroffen. Genausowenig würde ich progressistisch und traditionalistisch auf eine Stufe stellen. Es ist nämlich in der Regel die Wahrheit keineswegs in der Mitte, sondern irgendwo (insbesondere dort, wo es das außerordentliche Lehramt des Papstes bestätigt).
Redaktion benachrichtigen „Trotz allem reift die Saat des Konzils“
#70   Vetter Taferl   22:35:42 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Adnoten zu Pelagius (3)
Dass man vorkonziliar nicht damit gerechnet hat, dass wohl ein ökumenisches Konzil einberufen wird, dieses sich aber binnen zwei Wochen zu einer Generalsynode wandelt (ohne dass dies aber nach außen kundgetan wird), kann man den vorkonziliaren Kommentatoren/Theologen nicht verübeln. Hätten Sie die weitere Entwicklung vorausgesehen, hätte sie sich sicherlich damit befaßt.
Die Besonderheit der V2 Räubersynode ist ja nur, dass sie mit Billigung des Papstes stattgefunden hat, zweifellos ein singuläres Ereignis in 2000 Jahren Kirchengeschichte. Ich finde dies allerdings weniger auffällig, als beispielsweise Ereignisse, bei denen sich der amtierende Hl. Vater einen Shiva-Punkt auf die Stirn malen ließ (Shiva eine besonders blutrünstige Hindugötzin, der man auch Menschenopfer bringt), dass er im Rahmen einer Heiligsprechung sich Hexensalbe aufs Hirn schmieren läßt, dass bei einer anderen Heiligsprechung Götzenpriester (deren geistige Vorgänger die zwei Heiliggesprochenen umgebracht haben) herumtanzen durften, dass er bei einem Besuch in einem der ärgsten Christen verfolgenden Staaten, dem Sudan, ausruft: „Allah (=monotheistischer, islamischer Götze) schütze den Sudan!“, dass er eine Moschee und eine Synagoge (oder mehrere?) besucht, ohne den Juden und Moslemheiden das Evangelium zu verkünden usw.
Übrigens kann der Papst auch nicht ein Dogma verkünden und dann sagen, es sei aber für die Gläubigen nicht verpflichtend. Genauso ist es, ein Ökumenisches Konzil einzuberufen und dann zu sagen, es ist aber nur pastoral. Das ist ein Etikettenschwindel, ein Formenmißbrauch und ein Verstoß gegen die Tradition!
3. Ich gehe keineswegs aus ästhetischen Gründen in die alte Messe.
Das freut mich, ich nehme diesen und andere ähnliche Vorwürfe zurück und behaupte das Gegenteil. Außerdem entschuldige ich mich für Äusserungen, die sie allenfalls als Beleidigung empfinden konnten.
Redaktion benachrichtigen „Trotz allem reift die Saat des Konzils“
#69   Vetter Taferl   22:34:57 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Adnoten zu Pelagius (2)
Das klingt in Wirklichkeit alles ganz anders, als Sie es dargestellt haben und bestätigt in Wirklichkeit das, was ich gesagt habe. Darüber hinaus muß ich noch folgendes klarstellen: Ich bin kein Lefebvrianer in dem Sinne, dass ich einen Text deswegen gut finde, weil er von dem verehrungswürdigen Erzbischof (den ich persönlich für einen Heiligen halte, sein Bild steht auf unserem Hausheiligtum; aber auch Papst Johannes Paul II. hängt bei uns an der Wand) stammt. Sondern weil ich ihn an sich für richtig halte. Für den oben genannten Text gilt das, wobei ich systematisch nicht von einem Konzil sprechen würde.
2. Ein Konzil wird nicht etwa durch dogmatische Definitionen ein ökumenisches. Vielmehr ist es dies als „Versammlung der Bischöfe und anderer höchster kirchlicher Würdenträger des ganzen Erdkreises aus dem Welt- und Ordensklerus unter dem Vorsitz des Papstes“ (LThK [ed. Buchberger 1934] Bd. VI, 186). Gemäß CIC 1917 kommt es durch päpstliche Einberufung zustande (can. 222 § 1), der Papst hat den Vorsitz inne (per se vel per alios praeesse: can. 222 § 2) und bestimmt die Traktandenliste sowie die Verhandlungsordnung. Can. 227: Concilii decreta vim definitivam obligandi non habent, nisi a Romano Pontifice fuerint confirmata et eius iussu promulgata, d.h. die Dekrete bedürfen, um verpflichtend zu sein, der päpstlichen Promulgation (schließlich hat man auf diesem Gebiet ja manche unliebsamen Erfahrungen sammeln müssen). Mehr ist zu einem Ökumenischen Konzil nicht verlangt. Daß es in Zusammenhang mit dem Papst unfehlbare Lehrentscheidungen treffen kann, steht außer Frage. Ob es das auch tut, liegt in der Entscheidungsvollmacht des Papstes.
Das ist so unrichtig. Sie müssen halt etwas weiter oben zu lesen beginnen oder über das Zitat hinauslesen. Dann werden Sie feststellen, das ökumenische Konzilien nur in Zusammenhang mit deren außerordentlichen Lehramt vorkommen. Sie werden an keiner vorkonziliaren Stelle ein anderes Konzil als ein dogmatisches finden.
Darüber hinaus muß ich darauf hinweisen, dass die von Ihnen genannten Bedingungen bei sämtlichen Konzilien des ersten Jahrtausends – mindestens teilweise – nicht erfüllt waren! Bedeutet das also, das Nicäa, Chalkedon etc. keine Konzilien waren?
Keineswegs und wenn Sie weiterlesen, dass sie es deswegen sind, weil sie vom Papst als solche anerkannt wurden, weil sie richtige Definitionen vorgelegt haben. Hingegen gab es durchaus auf gleiche Art einberufene und abgehaltene Zusammenkünfte von Bischöfen, die nicht anerkannt wurden, entweder nicht als ökumenisches Konzil (wie das Zweite Trullanische Konzil) oder gar als Räubersynode bezeichnet wurden wie das „Konzil von Ephesus.
Redaktion benachrichtigen „Trotz allem reift die Saat des Konzils“
#68   Vetter Taferl   22:33:19 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Pelagianische Kontroversen
Sehr geehrter Herr L. (auch wir kennen uns),
Na ja, ist auch fad, wenn einen so viele kennen, wenn man doch so ein schönes Pseudonym benutzt…
erlauben Sie mir einige Hinweise unsere Kontroversen betreffend! bitte sehr…
1. Erzbischof Lefebvre hat in seinem „Offenen Brief an die ratlosen Katholiken“ und anderswo mit Recht darauf hingewiesen, man müsse die Texte des Konzils insgesamt (unbeschadet der Tatsache, daß er gewichtige Teile als mit der Tradition schwer oder nicht vereinbar ansah) als lehramtliche Texte und daher mit gebührender Ehrfurcht lesen. Hier werden ihm auch solche Katholiken, die seinem Weg und seiner Gründung ansonsten kritisch gegenüberstehen, nur zustimmen können.
Was die Passage im „Brief an die ratlosen Katholiken“ betrifft, so stimmt das nicht ganz so. Zunächst einmal muß man ausführen, dass S. Ex. Lefebvre im XIV. Kapitel des Buches mit der Überschrift „Vatikanum II, das ist das 89 in der Kirche“, V2 – zitierend – mit der französischen Revolution von 1789 (Originalzitat von Cardinal Suenens) vergleicht, ebenso mit der russischen Oktoberrevolution von 1917 (Originalzitat P. Yves Marie-Jean Congar OP, meines Wissens später Cardinal), sodann ausführt, dass Irrtümer und falsche Grundsätze der Moderne durch V2 zum Durchbruch gelangten und anschließend beschreibt, mit welchen Manipulationen und Regelbrüchen (unter den Augen des gütigen Roncalli-Papstes) die Verwerfung der 72 vorbereitenden Schemata erreicht wurde und stattdessen mehrdeutige Texte der „rheinischen Fraktion“ an deren Stelle traten.
Ausdrücklich führt er aus, dass alle anderen Konzilien im Laufe der Jahrhunderte dogmatisch waren und Irrlehren bekämpft haben. Er beschreibt, wie 450 Unterschriften von Bischöfen für ein Schema gegen den Kommunismus unterdrückt wurden.
In dem Zitat, welches Sie vermutlich meinen, führt Erzbischof Lefebvre folgendes aus:
„Das Zweite Vatikanische Konzil ist also nicht ein Konzil wie die anderen und deshalb haben wir das Recht, darüber zu urteilen, freilich mit Vorsicht und Behutsamkeit. Ich akzeptiere von diesem Konzil und seinen Reformen alles, was in voller Übereinstimmung mit der Tradition steht.
Das Werk, das ich gegründet habe, ist ein voller Beweis dafür. Besonders unsere Seminare entsprechen vollkommen den Wünschen des Konzils und der Ratio fundamentalis der Heiligen Kongregation für den katholischen Unterricht.
Doch man kann unmöglich behaupten, dass nur die nachkonziliare Anwendung der Konzilsbeschlüsse schlecht ist. Das Rebellieren der Geistlichen, das Bestreiten der päpstlichen Autorität, alle die Extravaganzen in der Liturgie und der neuen Theologie, die verödeten Kirchen sollten, wie man erst vor kurzem behauptet hat, nichts mit dem Konzil zu tun haben? Aber, das sind doch seine Früchte! (Ende des Zitats, Hervorhebungen mit Fettschrift von mir).
Redaktion benachrichtigen Kardinal appelliert an das Gewissen des Papstes + …
#2   Vetter Taferl   10:11:58 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Die Meldung betreffend Una Voce England
ist falsch, wie sowohl vom Vorsitzenden der mit der int. Una Voce Föderation zusammenarbeitenden „Latin Mass…“ Organisation als auch vom Vorsitzenden der Int. Una Voce Föderation festgestellt wurde. Es gab überhaupt keinen Kommentar eines Vertreter der einschlägigen Organisation zu der Angelegenheit. In Großbritannien existiert keine Organisation mit der Bezeichung „Una Voce“.
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#64   Vetter Taferl   09:52:13 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Ende der Diskussion?
@ Catholicus, ad tertiam
Stattdessen bin ich auf einen Aufsatz verwiesen worden, der die entscheidenden Fragen nicht beantwortet. Dieser Text ist typisch für die heutigen Halbkonservativen. Es wird theologisch sauber gearbeitet, mit einer Fülle von Fußnoten wird die Belesenheit und Gelehrsamkeit unter Beweis gestellt, der ganze Text aber hilft nicht weiter, weil er die eigentlichen „Knackpunkte“ unberührt läßt – da könnte man sich wohl die Finger verbrennen und an seiner eigenen wissenschaftlichen Reputation kratzen. Den Wunsch nach Mäßigung nehme ich gerne zur Kenntnis, so er nicht einseitig gemeint ist, also nur mich betrifft.
Zum „subsistit“: Aus meiner Sicht gibt es zu dieser Frage zwei legitime, theologisch begründete, Ansichten. Die eine stellt darauf ab, dass das Wort im Lichte der Tradition interpretiert werden muß und damit die Aussge richtig ist; die andere, dass es sich um eine Neuerung in der Wortwahl handelt (wie sie von Melanchton u. a. Protestanten verwendet wurde) und im Zweifel eine neue Formulierung auch eine neue Bedeutung nach sich zieht und damit die Aussage falsch ist. Hier mit wechselseitigen Verurteilungen vorzugehen ist so verfehlt wie die seinerzeitigen gegenseitigen Lehrverurteilungen von Dominikanern und Jesuiten.
Gottes Segen für Sie und Ihre Familie! Übrigens: Wir kennen uns persönlich ganz gut. Danke für den Segen. Wobei, wenn ich es recht sehe, wir aber nur selten und in unregelmäßigen Abständen zusammenkommen (können). Herzliche Grüsse.
PS.: Ich habe nichts gegen einen der Mitdiskutanten. Ich sehe aber nicht ein, warum ich mich kommentarlos als „Watschenmann vom Dienst“ – verbal – mißhandeln lassen soll.
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#63   Vetter Taferl   09:51:18 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Zweiter Nachschlag zu Freund Catholicus
@ Catholicus ad secundam
Auch die kritisierten Aussagen zum Ökumenismus, zum interreligiösen Dialog und zur Religionsfreiheit verzichten nicht auf das Bekenntnis zur Wahrheit des dreieinigen Gottes, zur universalen Heilsmittlerschaft Jesu Christi und zur von Christus gestifteten, von seinem Heiligen Geist beseelten und geleiteten „einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche“.
Auch das ist mir wieder zu generell. Es stimmt mit Sicherheit nicht für alle Aussagen, Sätze, Absätze und Dokumente. Die unkommentierte Nebeneinandersetzung irriger und richtiger Aussagen widerspricht völlig der scholastischen Tradition und führt zu insgesamt bedenklichen Texten. Ich verstehe auch nicht den Sinn derartiger Rettungsaktionen. Das kommt mir so vor, als wollte man billige Filzpantoffel mit Schuhcreme und Polieren zum Glänzen bringen.
Lieber Herr L., bitte mäßigen Sie sich: Mit billiger Polemik ist niemandem gedient, und sie selber entfernen sich durch Ihr Rechthabenwollen um jeden Preis immer mehr von der wahren Kirche Christi, „quae subsistit in Ecclesia Catholica“.
Drei Tage, wenn nicht vier, ist auf diesem Forum ständig meine Urteilsfähigkeit, mein Niveau, mein Wissen angezweifelt worden und dauernd so getan worden, als sei ich eine Schande für die Tradition. Mit meiner angeblichen Inferiorität wurde dann noch versucht, auch der Priesterbruderschaft St. Pius X. eines auszuwischen (Kollektivhaftung?). Ich habe sehr viel mehr sachliche Substanz in die Diskussion eingebracht, als alle anderen Diskutanten zusammengenommen. Kaum jemand ist darauf eingegangen.
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#62   Vetter Taferl   09:48:32 | Donnerstag, 10. Februar 2005
Anmerkungen zu des Catholicus’ freundlichem Schlußwort (?)
Die Beweislast in der Kirche Gottes liegt nicht bei denen, die das kirchliche Lehramt des Papstes und der Bischöfe verteidigen, sondern bei jenen, die meinen, dieses Lehramt weiche von der Wahrheit des Glaubens ab.
Der Satz ist gut. Ich kann mich bei meiner Behauptung auf die Päpste Johannes XXIII. und Paul VI. höchstpersönliche stützen, die eindeutig und klar ausgeführt haben, dass V2 keine Definitionen und Verurteilungen enthält. Im Sinne einer authentischen Interpretation durch die beiden verantwortlichen Stellvertreter Christi haben sie damit genau das ausgedrückt, was ich sage: Dass V2 kein Konzil war.
Es war eine legitime – weil vom Papst einberufene – Synode aller Bischöfe, mehr nicht. Mit dieser Beweislast habe ich also keine Probleme. Johannes XXIII hat im Sinne des „Aggorniamento“ die Fenster zur Welt geöffnet und sein Nachfolger Paul VI sodann beklagt, dass durch die geöffneten Fenster nicht bloß Zugluft, sondern der Rauch Satans hereinkam.
Diese Entwicklungen nur den falschen Interpreten (Theologen) zur Last zu legen, ist unrichtig. Denn Johannes XXIII. hat ja zugelassen, dass sämtliche vorbereitenden Konzilsschemata, die rechtgläubig und auf hohem Niveau waren, mit einem Schlag kassiert werden.
Ebenso hat er zugelassen, dass nicht die rechtgläubigen Experten, die Card. Ottaviani aufgrund der Vorbereitungen der zentralen Vorbereitungskommission nennen konnte (er hat eine Liste an alle Konzilsväter versandt) zum Zuge kamen, sondern die Häretiker der rheinischen Fraktion wie Karl Rahner und Hans Küng. Von Rahner war vor V2 schon bekannt, dass er irriges lehrt. So schauten dann auch die Texte aus.
Nach meinem Dafürhalten lassen sich die Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils ganz und gar in katholischem Geist auslegen.
So generell kann dies nicht richtig sein. Die Texte von V2 sind völlig unterschiedlich. Es gibt welche mit rein zeitgebundener historischer Bedeutung wie das Dokument über die sozialen Kommnunikationsmittel, es gibt stark fehlerbehaftete Texte wie „Gaudi und Spesen“ und irrige wie derjenige über die „Religionsfreiheit“. Wenn also die Texte so unterschiedlich sind, dann kann man nicht generell V2 völlig undifferenziert lehramtlichen Charakter zubilligen.
Dies schließt nicht aus, dass man sich bei einzelnen Aussagen nicht noch bessere oder klarere Formulierungen wünschen hätte können.
Das sehe ich als Untertreibung. Die Zweideutigen, die der Hauptmangel der V2 Texte sind, wurden ja gerade zu dem Zweck hineingenommen, um den Post-V2-Theologen die Paralysierung der katholischen Lehre und des katholischen Glaubens zu ermöglichen. Das heißt, man muß die Texte „gegen den Strich bürsten“.
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#59   Vetter Taferl   22:37:02 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Abschiedsgag von Catholicus?
Catholicus: Besonderer Dank an Petrusbruderschaft Gerade die „Petrusbruderschaft“ und ähnliche vom Apostolischen Stuhl approbierte bzw. errichtete Vereinigungen von Priestern und auch Gläubigen haben die Aufgabe, die Vereinbarkeit des auch bei den „Konzilspäpsten“ und im „konziliaren“ sowie im „nachkonziliaren“ kirchlichen Lehramt zum Ausdruck kommenden Zeugnisses mit der Linie der bisherigen Tradition der Kirche aufzuzeigen und zu leben. Für diesen sowohl von Modernisten wie auch von extremen Traditionalisten unbedankten Dienst möchte ich meine Anerkennung aussprechen!
Darf man also annehmen, dass Sie auch der Wandlung ohne Wandlungsworte Ihre Anerkennung aussprechen? Bis dato hat sich ja keiner der Petrusbrüder von diesen Thesen des Cardinals Kasper u. d. anderen Modernisten distanziert. Im übrigen: Wo sind die Schulen der Petrusbruderschaft? Gleiche Frage wie an Thomisticus: Nennen Sie mir eine Schule im deutschen Sprachraum, die das Prädikat katholisch verdient! Wie sollen denn aus Schülern erwachsene Katholiken werden in den heutigen Schulen?
Abschließend: Der Zusammenhang zwischen dem päpstlichen Lehramt, seinem offiziellen Abgesang auf V2 und der nachräubersynodalen Nichtausübung ist von Ihnen eine reine ideologisch-papalistische Konstruktion. Beweisen Sie doch einmal den theologisch haltbaren Zusammenhang zwischen der dogmatischen Lehre über die Allerheiligste Dreifaltigkeit und die V2-Behauptung, wonach die Moslems den gleichen Gott anbeten und verehren wie wir. Viel Vergnügen: Vielleicht schaffen Sie es mit hegelianischer Dialektik, mit traditoneller Lehre nie!
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#58   Vetter Taferl   22:27:45 | Mittwoch, 9. Februar 2005
@ Pelagius: Opportunistische Falschbehauptungen
In der Tat zeugen die Ausführungen über das „Räuberkonzil V2“ (eine Bezeichnung, die nur durch die kirchenhistorischen Unkenntnisse der Schreiberlinge zu entschuldigen ist) von einer Geisteshaltung, der man mit Argumenten schwer wird beikommen können.
Wer in Wirklichkeit keine Ahnung von Kirchengeschichte, Dogmatik etc. hat sind Sie: Schauen Sie einmal in einschlägigen Werken mit Erscheinungsdatum vor 1960 nach, was ein Konzil zum Konzil macht und welche Gemeinsamkeit alle ökumenischen Konzilien untereinander haben, jedoch V2 nicht hat.
Als traditionsverbundenem Katholiken ist mir das überaus peinlich.
Die Peinlichkeit ist ganz meinerseits. Denn nicht nur, dass Sie von der Tradition keine Ahnung haben, haben Sie auch gar keine traditionsverbundene Einstellung(bestenfalls besuchen Sie aus ästhetischen Gründen die alte Messe). Wer das V2 schätzt und sogar lobt, so wie Sie das eingangs getan haben, hat mit der Tradition nichts am Hut und weiß auch gar nicht, was das ist.
Ändern läßt es sich nicht.
Wenigstens das. In diesem Forum tritt ja kein Zauberer Gandalf auf, der die Leute sperrt.
Manche Gruppierungen und Gemeinschaften haben sich hier ein Umfeld geschaffen, in dem weithin nicht die Ehrfurcht vor dem dreifaltigen Gott, vor dem Corpus Christi Mysticum und der heiligen Überlieferung das Erscheinungsbild prägt, sondern eine selbstgerechte Attitude, verbunden mit einer abfälligen und hämischen Art, sich über Krisenerscheinungen und Glieder der kirchlichen Hierarchie zu äußern.
Für Sie gilt das „natürlich überhaupt nicht“, den Ihrer demutsvollen Art neigen Sie ja nicht zu vorschnellen Urteilen.
In solchen Milieus wird dann z.B. ein vorschnelles Urteilen und verächtliches Reden über den Papst oder das Verbreiten von Karikaturen, die ihn in der Hölle zeigen, als Kavaliersdelikt betrachtet.
Wieder eine ganz widerwärtige Vorgangsweise: Es wird irgendeine Verhaltensweise erwähnt, von welcher man sich sogleich distanzieren muß und dann eine Gleichsetzung mit jemandem betrieben, der sich zwar derartiges nicht zu schulden kommen hat lassen, aber unbedingt mundtot machen will trotz großer Rückstände in Wissen und Charakter (ich würde mich auch nie nach einem Häretiker nennen, auch nicht scherzhaft).
Bei allem Verständnis, das man für extreme Reaktionen auf eine extreme Krise aufbringen muß: Entschuldigen oder gar gutheißen darf man sie nicht. Die dafür verantwortlichen Geistlichen werden einmal ebenso zur Rechenschaft gezogen werden wie diejenigen, die an der Destruktion des Glaubens, der Sittlichkeit und der Liturgie beteiligt waren.
Wir stehen alle unter göttlichem Gericht und werden uns verantworten müssen für jedes Wort, welches wir gesprochen, geschrieben oder auch unterlassen haben. Das gilt für Sie ganz genauso: Vielleicht sollten auch Sie danach handeln und nicht nur die anderen diesem Gericht überantworten…
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#57   Vetter Taferl   22:12:35 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Was Thomisticus in drei Tagen nie beantwortet hat
Zur Wiederholung: 1. Können Sie nicht beweisen, dass V2 ein ökumenisches Konzil war (scheinbar wissen Sie auch gar nicht, was ein ökumenisches Konzil ist; 2. wissen Sie selbst gar nicht, welchen lehramtlichen Charakter die V2 Dokumente überhaupt haben (bestehen aber darauf, dass dieser lehramtliche Charakter besteht), was auch gar nicht möglich ist, weil das für jeden einzelnen Satz gesondert zu beurteilen ist. Bei manchen V2 Dokumenten ist das so, als ob man in einem Gesetz Bestimmungen aus dem Verfassungrecht, einfachen Recht, Verordnungsrecht, aus der Rechtsvollziehung (z.B. Bescheid, Anordnung) mit Bestimmungen mischt, die gar keinen Rechtscharakter haben, aber darauf besteht, dass es ein Gesetz ist, obwohl dies in cumulo gar nicht richtig sein kann.
3. Bestreiten Sie wider besseres Wissen, dass V2 auch Falschaussagen, irrige – gegen die lehramtliche Tradition gerichtete – Aussagen enthält, und zwar auch solche, die nicht mit Mitteln der Interpretation „rückgebunden“ werden können. Aber mir werfen Sie Dialogunfähigkeit udgl. vor. Falschen Aussagen werde ich natürlich nie zustimmen, wozu auch? Ihr Interesse an der Wahrheitsfindung? Nicht vorhanden, soviel kann man sagen. So als ob es um Ideologien ginge. Es geht um die Fakten 1. – 3. Der von Ihnen angegebene Text beantwortet diese Fragen nicht.
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#56   Vetter Taferl   22:11:59 | Mittwoch, 9. Februar 2005
Dialogunfähigkeit ist gerade die Stärke von Thomisticus nicht,
braucht er also auch nicht anderen vorzuhalten…
falschen methodischen Ausgangsposition herrühren (zum Beleg werden extreme Modernisten herangezogen, die das Konzil ebenso wie die Traditionalisten als Bruch mit der Tradition sehen wollen:
Traditionsbruch: Ich habe jetzt extra nochmals in der Dogmatik von Ludwig Ott und in der Konfessionskunde von Algermissen (natürlich vorsynodal) nachgesehen. Übereinstimmendes Ergebnis: Es gibt kein ökumenisches Konzil ohne Definitionen (Dogmen, außerordentliches Lehramt). „Pastoralkonzil“ ist in Wirklichkeit ein Kunstwort, etwas was es überhaupt nicht gibt. Im übrigen richtet sich der genannte Aufsatz gegen den Papst: Denn wer, wenn nicht er, wäre denn zuständig für die ordnungsgemäße Rezeption von (angeblich) lehramtlichen Texten?
die Extreme berühren sich hier auf besonders tragische Weise und zeigen, dass sich das lehramt nicht nur gegen einen Küng usw., sondern auch gegen die Lefebvristen / Sedisvakantisten wehren muss) einzugehen.
Schöne Grüsse von meiner Gattin: Nenen Sie bitte eine Schule im ganzen deutschen Sprachraum, die das Prädikat katholisch verdient. Vermutlich fallen Ihnen ebenfalls nur Schulen der Priesterbruderschaft St. Pius X. (auch das sind natürlich Früchte). Angesichts dessen Modernisten und Ihnen nicht genehme Traditionalisten auf eine Stufe zu stellen, ist nicht nur widerwärtig und völlig verfehlt, sondern läßt ganz dringende Zweifel an ihrer Wahrheitsliebe aufkommen. Offenkundig wollen Sie gar nicht wissen, was die Wahrheit ist.
Mir kommt es so vor, als ob die Stimme aus Tradiland zusammen mit ihrem zweiten Internetnamen hier einen dauernden Monolog führt, der immerzu dieselben Argumente wiederkäut … (zu einer Zeitschrift [wie etwa der „Wahrheit“] mag dies passen, in einem Diskussionsforum ist das eher seltsam …)
Aber zur Dialogunfähigkeit habe ich hier ja schon das Nötige gesagt …
Diese Ausführungen richten sich gegen Sie selbst, denn sie belegen, dass Sie nicht nur ein Modernist, sind auch noch ein Diskursethiker vom Schlage Jürgen Habermas und Frankfurter Schule sind. Nach denen entsteht Wahrheit durch den Diskurs der „Vernünftigen“. So auch bei Ihnen, offenbar muß man aus Ihrer Sicht, wenn einem widersprochen wird, auch dann nachgeben, wenn man überhaupt nicht widerlegt ist.
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#40   Vetter Taferl   12:50:27 | Dienstag, 8. Februar 2005
Geht es da noch um die Räubersynode
oder um Nicks, Krippenfiguren, die „heilige Einfalt“ und Beziehungkisten?
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#17   Vetter Taferl   21:16:50 | Montag, 7. Februar 2005
@ Catholicus, Thomisticus: Absichtliches Mißverstehen?
Danke an Vetter Taferl und die Stimme aus dem Tradiland für die offenen Aussagen, denen ich in meinem katholischen Glaubensverständnis nicht zustimmen kann. Wäre der Papst wirklich Häretiker, dann würde daraus der Sedisvakantismus folgen, d.h. die Auffassung er wäre gar nicht mehr gültiger Papst.
Persönliche Häresien des Hl. Vaters setzen diesen nicht ab. Der Versuch, falsche Lehren verbindlich zu machen oder verbindl. Lehren (Dogmen) abzuschaffen, aber schon (das Letztere laste ich dem Hl. Vater nicht an). Im einzelnen ist dies aber alles umstritten und gibt es keine Instanz, dies umzusetzen bzw. festzustellen (niemand kann den Papst richten – außer Gott). Die Folge eines derartigen Versuches wäre wohl eine Kirchenspaltung eigener Art.
Würden Sie beide diese Position für vertretbar halten? Nein, Papa haereticus bleibt uns lebenslänglich erhalten… Im übrigen wundere ich mich, dass Sie so die Augen vor der Wirklichkeit verschließen. Scheinbar sind Sie tatsächlich ein Papalist…
Vetter Taferl: Es ist ungeheuerlich, wie einfach Sie, verehrter Vetter, es sich machen, dem Papst Häresien zu unterstellen: Sie behaupten einfach etwas, z.B. der Papst Lehre die Allerlösung, einen wirklichen Beleg bleiben Sie schuldig (is ja auch nich so wichtig, es geht ja nur um die behauptung der Heilige Vater sei Häretiker) … und auch das Buch Dörmanns kann (und will) diesen nicht liefern (ganz abgesehen, dass auch Dörmann teilweise sehr einseitig und wenig wohlwollend liest)
Also wenn Ihnen das bisher genannte und aufgezeigte nicht reicht, dann hat es wenig Sinn, das weiter zu verfolgen. Warum beweisen Sie mir nicht, dass V2 ein ökumenisches Konzil war?
@ wenn jemand wie „Stimme der Tradition“ (eine Stimme, die in ihren Äußerungen wenig theologisch-wissenschaftliche Bildung zeigt), den Beitrag von Berger für unqualifiziert hält, so entbehrt auch das des Karnevalistischen nicht: et hät schon immer jut jetan: Kölle Alav und Viva Colonia!
Niemals habe ich derartiges gesagt oder gemeint. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass sich auch aus diesem Artikel Dris. Berger nicht ergibt, welche Teile (muß man wohl bis auf die Ebene einzelner Absätze, Punkte und Sätze heruntergliedern, um auf einen „grünen Zweig“ zu kommen) von V2 wie verbindlich sind oder sein sollen.
Im übrigen wäre es die Aufgabe des Hl. Vaters persönlich bzw. auch der Glaubenskongregation, dies zu unternehmen. Aber die haben ja „Besseres“ zu tun. Theologische Bildung: Solange ich mit Ihnen mithalten kann, reicht sie durchaus…
Redaktion benachrichtigen Laienpredigt: Rom gibt nach
#3   Vetter Taferl   20:59:48 | Montag, 7. Februar 2005
Ist Ratzinger überhaupt glaubenstreu?
Nach diesem Beispiel eher nicht. Denn es hat seinen tieferen Sinn, die gesamte Hl. Messe ausschließlich auf den geweihten Priester zu focussieren, der im Namen Christi handelt. Im übrigen ist die ganze Kurie nur noch eine Veranstaltung à la „Hinsichtl und Rücksichtl“. Linie gibt es längst keine mehr!
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#14   Vetter Taferl   19:05:29 | Montag, 7. Februar 2005
Zum genaueren Nachlesen
kann auch noch empfohlen werden: Johannes Dörmann, Der theologische Weg Johannes Pauls II. zum Weltgebetstag der Religionen in Assisi, Sitta Verlag Senden/Westfalen 1990, 3 Bände, ISBN 3-9802444-0-7 (Gesamtausgabe). Dörmann war 1966-1970 Dozent und 1970-1984 Professor für Missions- und Religionswissenschaft an der Universität Münster und Gastprofessor an der Theologischen Fakultät Paderborn 1969-1975.
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#13   Vetter Taferl   18:33:03 | Montag, 7. Februar 2005
Schau, Schau – eine kleine Häresieauswahl
von Papst Johannes Paul II. (@ Bruno) Vorweg ein paar Fragen: Kann jemand, der wirklich den katholischen Glauben hat:
– den Koran, dieses Buch der Daemonen, küssen können?
– sagen, dass alle Menschen seien aufgrund seiner Menschwerdung mit Christus vereinigt?
– sagen, daß alle Menschen gerettet werden („Redemptor hominis“)?
– die in der Ökumenischen Anweisung „Ut unum sint“ enthaltenen ökumenischen Greuel erlauben?
– das Sakrileg am Allerheiligsten Sakrament billigen können, indem er Nichtkatholiken dessen Empfang erlaubt?
– sagen, die Moslems und die Katholiken würden denselben Gott anbeten?
– der Gemeinsamen Erklärung über die Rechtfertigungslehre, die zahlreiche ausdrückliche Irrlehren enthält und der feierlichen Lehre über die Rechtfertigung des Konzils von Trient von Grund auf widerspricht, eine öffentliche Approbation geben?
Das sind nur einige Irrlehren Johannes Pauls II. Wir dürfen nicht vergessen, daß jemand sein Anhangen an die Häresie nicht nur mit Worten sondern mit Taten kundtun kann. So sind seine zahlreichen ökumenischen Handlungen, die eine Beleidigung des wahren und einzigen Gottes darstellen, Äußerungen des inneren Anhangens an die Häresie.
Siehe weiters:
www.fsspx.org/…ecum/kapitel%203.htm
So zu tun, als ob Johannes Paul II. nie häretisch Handlungen oder Äusserungen getätigt hätte, ist blauäugig! Soviel für Bruno den Extrem-Duzer…!
Redaktion benachrichtigen Wie die „Vereinigung für jüdische Angelegenheiten“ Antisemitismus verbreitet
#12   Vetter Taferl   22:07:13 | Sonntag, 6. Februar 2005
Fortsetzung zu @ GerdEric
Bleibt trotzdem die biblische Weisung,
dass Israel die Heimat der Juden ist,
dieser Anspruch wurde nie aufgegeben,
und schon zuvor lebten Juden dort immer mit anderen zusammen. Das ist aber eben nicht die einzige Weisung – nicht nur den Honig, sondern auch den Stachel. Wenn die Zerstreuung eine göttliche Strafe ist, ist es antigöttliche Anmaßung, diese Zerstreuung durch eine Staatsgründung zu beenden. Außerdem muß die Weisung auch bezogen auf die richtige Zeit ausgeführt werden. Wenn Gott vor 3000 Jahren einen Krieg gegen ein bestimmtes Volk aufgetragen hat, heißt das nicht, dass wir heute Krieg gegen deren Nachkommen oder irgendein anderes Volk führen müssen.
Das die BRD zahlte, ist doch nur der Versuch,
ein wenig Wiedergutmachung zu leisten,
denn 6.000.000 Deutsche wollten sie ja nicht um Aug um Aug geben, oder wären Sie dazu bereit?
Woher haben Sie das, dass es nicht ohnedies nicht „Aug um Aug“ ging, mehr als 7 Millionen Deutsche starben in diesem Krieg, davon weit mehr als 1 Million Zivilisten, viele davon durch die Flächenbombardements nach dem Morgenthauplan und wohl genausoviele Volksdeutsche durch Massaker. Von den Soldaten starben viele in den Lagern der Aliierten, insb. in der Sowjetunion und Jugoslawien.
Nun die „neuen“ Römer verfolgten auch sobald sie konnten… mit dem selben Ziel Da kann es sich nur um eine Unterstellung handeln, denn letzlich haben viel mehr Juden – trotz Shoa – in christlichen Ländern bis heute überlebt (bzw. die Vorfahren der nach Israel eingewanderten Juden) als etwa in islamischen oder noch weiter entfernten Ländern (z.B. in Indien und China).
Vetter Taferl: Traditionsverbundene Katholiken nehmen die Unheilsprophezeiungen Christi ernst,
Und was haben die Katholiken so alles getan?
dass Gott sie verlassen hat? Oder, wie soll ich das Beklagen von Zerstörung und Verfall des Glaubens usw verstehen?
Das gleich wie die Juden. Sie haben Gott verraten, insbesondere seinen göttlichen Sohn, der zur Unterweisung der Gläubigen, zum Lösen und Binden mit Wirkung für den Himmel die Hl. Kirche eingesetzt hat. Sie beachten nicht seine Gebote. Sie setzen ihre menschliche „Weisheit“ über die Hl. Offenbarung. Sie hören nicht auf die Propheten (die biblischen ebensowenig wie die nachbiblischen). Sie haben sich nicht nur äußerlich der weltlichen Macht unterworfen (was in gewissem Umfang sogar Pflicht ist), sondern jubeln dieser mit allen ihren Unsitten auch innerlich zu. Sie erfüllen nicht die Weisungen ihrer Väter, sondern ändern sie eigenmächtig ab. Dazu mißachten Sie noch spezielle Weisungen Christi für sein Volk, z.B. gehet hin und lehret alle Völker, taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Hl. Geistes. Stattdessen interreligiöse Umtriebe und „Inkulturation“.
Redaktion benachrichtigen Wie die „Vereinigung für jüdische Angelegenheiten“ Antisemitismus verbreitet
#11   Vetter Taferl   22:04:05 | Sonntag, 6. Februar 2005
Die von Gott verlassenen Zionisten und @ GerdEric
Kursiv: GerdEric; Normalschrift: Vetter Taferl die Zweite. Wer wohl von Gott verlassen ist?…Vetter Taferl: Zionisten sind keine gläubigen Juden,sondern genuin Nationalisten. Danke herzlichst, „Christen“ wussten schon immer, was Andere glauben und wie weit Christen Christen sind. Tja, das liegt ja wohl in der Natur der Sache. Die Freimaurer wissen ja auch wer Freimaurer ist (zumindest die, die weit oben genug sind in der Pyramide) Nur wer sich vor dem Papsttum beugt, kann ein wirklicher Christ sein… Das sehen Sie ganz richtig.
Das Judentum umfasst sowohl Religion als auch Nation, im Gegensatz zum Katholizismus, Falsch, nach der Wiedergründung durch Esra und Nehemia sprachen die Juden in Israel Aramäisch, die Sprache ihrer Nachbarn. Seit der Erroberung des Landes durch Alexander den angeblich Großen und seinen hellenistischen Nachfolgern sprachen sie mehrheitlich griechisch (mindestens, wenn man die weiterhin bestehende Diaspora einbezieht). Nur in der Liturgie blieben sie bei Hebräisch. Nach der Zerstörung des zweiten Tempels sprachen die Juden die Sprachen ihrer Gastvölker, besonders Spanisch, das sie im Exil als Spaniolisch weitersprachen, und Deutsch, das sie im Exil als Jiddisch weitersprachen. da gibt es die besseren Katholiken, weil deutsch, da gibt es die etwas schlechteren, weil polnisch… Ich kenne niemanden, der derartiges behauptet. Katholisch ist es jedenfalls nicht.
Vetter Taferl: Theodor Herzls Antwort auf den nationalistischen Antisemitismus seiner Zeit war ebenfalls eine nationalistische: Es war eben eine Antwort, auf fast 2000 Jahre Verfolgung durch Vertreter des Christentum, eben nur eine Antwort. Die falsche, wie gesagt.
Vetter Taferl: Eine jüdische Heimstätte irgendwo auf der Welt zu schaffen. Ostjüdischer Einfluß im Zionismus bewirkte, dass nur Palästina in Frage kam. Außerdem war paradoxer Weise der Nationalsozialismus einer der „Gründerväter Israels“. Wann fand denn die Gründung statt? 1933??? 1948 wie ausgeführt, die Einwanderung der 30er Jahre übertraf um ein Vielfaches die Einwanderung seit der Balfour Deklaration von 1917.
Vetter Taferl: Denn ohne die Shoa hätte es weder genug Juden gegeben, die Interesse gehabt hätten,
nun, es fehlen auch noch 6.000.000,
und explizit ca. 400.000 Juden aus Deutschland.
Wenn die fehlenden es sich aussuchen hätten können, wären sie mit Freuden in ihren Heimatländern wie Polen, Rußland, Ungarn usw. geblieben. Die meisten von ihnen waren übrigens orthodox. An der Interesse der orthodoxen Juden bestand weniger Interesse seitens der zionistischen Organisationen, weswegen der Anteil der Geretteten bei den orthodoxen Juden im nationalsozialistischen Herrschaftsgebiet auch viel kleiner ist.
Redaktion benachrichtigen Im wörtlichen Sinne: Stirbt Europa?
#4   Vetter Taferl   21:32:09 | Sonntag, 6. Februar 2005
War die Septuaginta vor dem Masoretentext?
Ja, den sie stellt den authentischen Stand der alttestamentlichen Schriften ca. (eher schon spätestens) 50 v. Chr. dar (wenn man die spätesten Schriften nimmt). Der Masoretentext ging viele Jahrhunderte nach Christus (ich beziehe mich nicht auf die hebraeische Bibel bis zum Tod Christi) durch jüdische Hände, die antichristlich waren und erstmals die Behauptung aufstellten, dass nur hebraeisch überlieferte Texte authentisch seien (auch noch nach Christus gab es viele hellenistische Synagogen, in denen auch die Schriftlesungen auf Griechisch waren). Dass ist rein nationalistische Anmaßung, das ist so, wenn man behauptet, die UNO-Charter ist nur auf Englisch authentisch, der französische – genauso alte Text, der genauso authentisch ist – sei nicht authentisch. Man kann es nicht oft genug wiederholen: Die Septuaginta wurde von Juden für Juden geschrieben, lange bevor Christus geboren war oder ersichtlich, in welcher Weise sich die alttestamentarischen Prophezeiungen erfüllen würden. Warum sollte man auch Leuten (den Juden) trauen, die in ihrer spezifischen Schrift, dem Talmud (der sie vom Christentum abgrenzt, das AT tut das ja nicht) die Behauptung aufstellen, Christus sei der unehelich gezeugte Balg eines röm. Besatzungssoldaten mit Maria. Sogar der Koran, der in vielem äußerst problematisch ist, beschreibt dies wesentlich positiver. Danach wird die Fleischwerdung Christi in Maria und deren lebenslange Jungfrauschaft anerkannt, immerhin wird Christus als Prophet bezeichnet und es werden ihm tatsächliche (wie eine Totenerweckung und Wunderheilungen) und apogryphe (wie die Schöpfung eines Vogels aus Erde) Wunder zugeschrieben. Nichts davon im Talmud. Und da soll man denen – schon grundsätzlich einmal – trauen, dass die über Jahrhunderte nicht ihre Ideologie in den von ihnen redigierten Bibeltext einfließen haben lassen? Auch Luther hat ja gezielte Falschübersetzungen begangen, was paradox ist in einer Relgion mit dem Grundsatz „sola scriptura“ (oder muß man das übersetzen mit „nur die von Martin Luther abgefälschte Bibel gilt“?)
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#9   Vetter Taferl   21:11:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
Zionisten sind keine gläubigen Juden,
sondern genuin Nationalisten. Theodor Herzls Antwort auf den nationalistischen Antisemitismus seiner Zeit war ebenfalls eine nationalistische: Eine jüdische Heimstätte irgendwo auf der Welt zu schaffen. Ostjüdischer Einfluß im Zionismus bewirkte, dass nur Palästina in Frage kam. Außerdem war paradoxer Weise der Nationalsozialismus einer der „Gründerväter Israels“. Denn ohne die Shoa hätte es weder genug Juden gegeben, die Interesse gehabt hätten, in das eher arme Palästina auszuwandern noch hätte der internationale Druck bestanden, einen jüdischen Staat mitten in einem mehrheitlich arabisch bewohnten Land zu schaffen. Die Hauptunterstützung lieferte vor allem der Freimaurerstaat USA, in Wirklichkeit aber auch (etwas verdeckt wegen seiner arabischen Interessen) der Freimaurerstaat Großbritannien (Vereinigtes Königreich). Zwangsweise war auch Deutschland (BRD) mit erklecklichen Summen mit dabei. Gläubige orthodoxe Juden wissen, dass sie infolge ihres Unglaubens und ihrer Abkehr von Gott die Diaspora (Zerstreuung) erlitten haben, was insoferne beachtlich ist, als die historisch letzte Zerstreuung ja infolge der Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. durch die Römer unter Vespasian und Titus erfolgte, somit lange nach Abfassung des Alten Testaments, im wesentlichen (oder zu Gänze – die Spätdatierung ist ja ebenfalls typisch modernistisch) auch nach Abfassung des neuen Testaments erfolgte. Nur irrige Deutungen können zum Schluß führen, dass die nationalistisch-agnostische Neugründung von 1948 etwas mit der Hl. Schrift zu tun haben könnte. Die orthodoxen Juden behaupten derartiges nicht, viele protestantische Sekten hingegen schon, weil sie sowieso x-beliebige Deutungen der Hl. Schrift fern der Tradition (die sie ja ablehnen) vornehmen. Traditionsverbundene Katholiken nehmen die Unheilsprophezeiungen Christi ernst, ebenso den Hl. Apostel Paulus in Röm 9-11, woraus sich ergibt, dass die Zerstörung Jerusalems und des jüdischen Staates (zuletzt der Herodianer) göttliche Strafe für die Ablehnung Christi als des Sohnes Gottes, als Erlöser und Messias darstellt und erst am Ende der Zeiten sich das jüdische Volk als Ganzes bekehren wird (daraus kann man vice versa schließen, dass das Ende der Welt noch durchaus weit entfernt ist). So gesehen, ist die Gründung des heutigen Israel ein Aufstand gegen den nicht nur einen, sondern auch dreifaltigen Gott, vergleichbar mit dem Turmbau zu Babel. Noch nicht klar ist, welche göttliche Strafe es dereinst dafür geben wird. Klar ist aber, dass ein Aufstand gegen Gott den Freimaurern gut gefällt, was auch ihre Unterstützung für den aus eigenem gar nicht lebensfähigen jüdischen Staat erklärt.
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#2   Vetter Taferl   20:51:34 | Sonntag, 6. Februar 2005
Die geistigen „Wurzeln“ Europas
@ Yersinia: Die christlichen Wurzeln sind die absolut zentralen. Die jüdischen Wurzeln Europas erschöpfen sich in Wirklichkeit im Alten Testament und zwar in der vollständigen Fassung einschließlich der deuterokanonischen Schriften, die die Juden und Protestanten verwerfenn (obwohl genuin jüdisch!), weil sie überwiegend auf Altgriechisch überliefert sind. Ebenso verwarfen die Juden die edelste aller auf uns gekommenen Wiedergaben des Alten Testament, nämlich die Septuaginta, weil ebenfalls Altgriechisch und von den Christen im Neuen Testament gerne zitiert. Der genuin jüdisch überlieferte Masoretentext enthält schon antichristliche Interpretation und Textentstellungen, so z.B. die gerne gegen die Christen ins Treffen geführte Stelle aus Jesaja mit der Jungfrau, die ein Kind gebären wird, im Masoretentext auf einmal nur eine „junge Frau“ (nichtssagend, meistens gebären junge Frauen). Die Septuaginta wurde von Juden für Juden geschrieben. Zu den jüdischen „Wurzeln“ Europas (hier im negativen Sinne) gehören also auch schon Textverfälschungen der Hl. Schrift. Mit der jüdischen „Synode von Jamnia“ 101 n. Chr. war die Trennung zwischen Synagoge und Kirche endgültig. Damit konnten die Juden auch keinen Beitrag mehr liefern, nicht geistlich und bis zur ebenfalls antichristlichen Aufklärung auch nicht personell. Es gibt keine Freimaurerwurzeln Europas, es sei denn, man mißversteht die Europäische Union als Europa. Die Freimaurer sind die fast vollkommene Negation des Christentums, übertroffen nur von den Atheisten, die aber unglaubwürdig sind (wie wurde die Welt geschaffen?). Über die Einflüsse aus dem arabisch-islamischen Raum kann man diskutieren, diese schlagen sich in der Architektur (Gotik, Festungsbau), in der Kochkunst (Gewürze) etc. nieder, außerdem aber auch in der neu entdeckten ägyptischen Magie. Als „Wurzeln“ kann man diese Einflüsse nicht bezeichnen. Vorchristliche Wurzeln gibt es, neben den jüdischen sind dies die griechisch-römischen (wenn man will auch etruskischen und phönizischen) Wurzeln, die an sich unstrittig sind und zum Großteil durch christliche Vermittlung erhalten geblieben sind. Selbst wenn „protestantische Philosophen“, die „Aufklärung und die Freimaurer unbestreitbar Einfluß auf die Entwicklung Europas genommen haben, sind dies vor allem negative Einflüsse, die zuerst die Kirche, dann denn christlichen Glauben überhaupt und zuletzt die menschliche Existenz überhaupt (Abtreibung, Euthanasie, In-Vitro-Fertilisation, Umweltgifte aller Art,…) in Frage stellten und weiterhin stellen. Von Wurzeln kann man naturgemäß nicht sprechen, genausowenig wie man Karies als Bestandteil eines gesunden Gebißes ansehen kann, obwohl fast in jedem Gebiß „anwesend“ bzw. „auf der Lauer“
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#26   Vetter Taferl   16:09:24 | Sonntag, 6. Februar 2005
Über das Duzen ( @ Schulz)
Bedeutet das, dass Sie alle Leute, die sie nicht namentlich oder überhaupt nicht kennen (auf der Straße, bei der Arbeit, in der Kirche,…), duzen? Sollte das nicht der Fall sein, so können sie sinnvoll damit auch nicht argumentieren. Der Vergleich mit Gott ist natürlich unsinnig. Abgesehen davon, dass es dann nie in irgendeiner Sprache christlicher Völker eine Sie-Form hätte geben dürfen, werden Sie auch kaum vor ein- und demselben Menschen mehrfach in der Stunde aufstehen und hinknien (Hl. Messe). Die Konsequenz weiteren Duzens ist nur, dass ich darauf nicht mehr eingehe. Mit Leuten, die sich nicht benehmen wollen (nicht: nicht können), soll man nicht reden, weil sie an einem Gespräch auch nicht interessiert sind.
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#23   Vetter Taferl   12:53:19 | Sonntag, 6. Februar 2005
@ GerdEric – Die Demokratie & die Freimaurer
Die heutigen Demokratien sind die typische Freimaurer-Regierungsform. Dass in Wirklichkeit „das Volk“ nicht herrscht, sondern – nur ungefähr ersichtliche Oligarchen (dazu gehören die Verfassungsrichter, die Vertreter der Dienstgeber- und Dienstnehmerverbände, natürlich auch manche – nicht alle Regierungsvertreter usw.) – ist ja allegemein bekannt, besonders auch die Freimaurer-Medienlandschaft, die ein Teil der Herrschaftsausübung darstellt, was noch klarer wird, wenn man sich vor Augen hält, wie wenig international wirklich wichtige Nachrichtenagenturen es eigentlich gibt. Dazu gehören AP – Associated Press, UPI – United Press International, Reuters, AFP – Agence France Press, zusätzlich noch als Nachrichtensender CNN – Cable Network News. Die anderen meist nationalen Nachrichtenagenturen übernehmen im wesentlichen von diesen die internationalen Nachrichten. Es gibt im ganzen deutschen Sprachraum keine katholische Tageszeitung, es gibt die mehrmals pro Woche erscheinende Tagespost und einige Wochenzeitungen, wobei auch diese in einigen Themenbereichen (vor allem betreffend die Tradition, da wieder besonders im Bereich Liturgie) nur mit Vorsicht zu genießen sind. Was den einzelnen Bürgern aber am wenigsten bekannt ist, ist die Tatsache, dass die verschiedenen politischen Parteien durch die Logen von oben zusammengehalten werden. Wirklich wichtige Dinge werden also oberhalb der Parteien ausgeschnapst, wobei die Parteien aber als Konkurrenten auftreten und hie und da künstliche Konflikte inszenieren, damit die Leute nicht so leicht dahinterkommen. Damit haben wir nicht bloß eine Oligarchie, sondern eine Masonokratie (=Freimaurerherrschaft), die ich als Katholik selbstverständlich ablehne! Selbstverständlich ist Frankreich auch ein Freimaurerstaat, von katholisch kann gerade dort keinerlei Rede sein! Das ist durchgehend seit 1870 so, abgesehen vom Vichy-Regime von Deutschlands Gnaden (1940-1944) unter Marschall Petain, welches aber nur einen Teil Frankreichs umfaßte. Das mit Adenauer ist mir neu, halte ich für möglich und harre hiezu weiterer Informationen. Jedenfalls bin ich kein Fan von Adenauer, der schon extrem ökumenistisch war – aus parteitaktischen Gründen. Das Opus Dei ist eine eigene Geschichte. In Wirklichkeit ist es – nur scheinbar auf der konservativen Seite – laizistisch, ökumenistisch und modernistisch. Wer genauer hinter die Kulissen sieht, dass sie eigentlich den typischen postkonziliaren Kurs fahren. Eine Zukunft für die Kirche sehe ich darin nicht. Im übrigen ( @ GerdEric, @ Uwe Schmidt) bin ich mit niemandem „per Du“, ich akzeptiere diese modernistische Internet-Sitte (Mode) nicht.
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#19   Vetter Taferl   10:43:13 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer und die Lateinamerikaner
Ebenfalls von den Franzosen löste sich schon 1804 die Schwarzenrepublik Haiti, welche vollständig auf amerikanisches Wohlwollen angewiesen war. Die Amerikaner übersahen aber auch nicht die kleinsten katholischen Restgebiete, die vor allem Spanien noch geblieben waren. Um dieselben loszulösen, führten sie 1898 Krieg gegen Spanien. Auf diese Weise erhielten die Amerikaner auf Dauer Puerto Rico, Hawaii und einige andere Inseln und zeitweise Cuba und die Philippinen. 1903 gründeten sie zu Lasten Kolumbiens mit einer inszenierten Aktion die Republik Panama und sicherten sich die Kanalzone auf Jahrzehnte. Das Paradoxe ist, das im Freimaurerherrschaftsgebiet von ganz Amerika die meisten Katholiken wohnen, fast 50%! Die Freimaurer-WASPs (Weiß Angelsächsisch, Protestantisch) sind darüber auch sehr erbost und sind auch mit allen Geschützen von Sexualerziehung, Verhütung, Abtreibung etc. gegen die höhere Fortpflanzung der Lateinamerikaner vorgegangen. Puerto Rico war in den 1950er Jahren das Versuchsgebiet für die Pille, die damals extrem hoch hormonell dosiert war. Viele Puertoricanerinnen, die sich offenkundig nicht wehren konnten und auch zu wenig informiert waren, wurden krank und/oder unfruchtbar; bis heute hat sich Puerto Rico davon nicht mehr erholt. Der Freimaurereinfluß in der Kirche führte zur Erklärung über die Religionsfreiheit und damit dem ungehinderten Ausbreiten nordamerikanisch-protestantischer, aber auch anderer, Sekten in Südamerika. Ich glaube, dass sich in Amerika die Zukunft der Weltkirche – nicht nur, aber doch – entscheiden wird, wobei die Lage dort sehr unterschiedlich ist. Von den Einstellungen der Bischöfe her ist die Lage dort schlecht. Nach der überragenden, ständig wachsenden, Bedeutung her könnte oder müßte der nächste Papst ein Lateinamerikaner sein, was aber nichts besagt, da diese sehr unterschiedlich sind.
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#18   Vetter Taferl   10:41:55 | Samstag, 5. Februar 2005
Die Freimaurer in Lateinamerika @ Uwe S.
Das ist durchaus richtig und hat die folgende Vorgeschichte. Zur Zeit Napoleons war Spanien von französischen Truppen besetzt und meistens nicht handlungsfähig. Die Führungsschicht der spanischen Kolonien in Lateinamerika war auf sich allein gestellt und ohne Direktiven von Madrid. Diese Führungsschicht war in wesentlichen Teilen aber schon freimaurerisch beeinflußt durch die USA, die ihren Einfluß in Lateinamerika zu dieser Zeit auch massiv verstärken konnten. Die lateinamerikanischen Freimaurer wußten über ihren Rückhalt in den USA Bescheid und haben einfach die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, wobei sie eigentlich lächerlich wenig Truppen hinter sich hatten. Spanien konnte aber keine Verstärkungen schicken und die USA leisteten verdeckt Militärhilfe (durch Freiwillige, durch Rüstungsgüter, Nachschub mittels Handelsschiffen etc.) an die Aufrührer, die sich daher überall durchsetzen konnten. Als nach den napoleonischen Kriegen die Spanier darangingen, ihre Kolonien wieder zurückzugewinnen (durchaus in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Wr. Kongresses), stoppten die USA dies mit der Monroe-Doktrin (1823). Deren „Credo“ „Amerika den Amerikanern“ war aber nicht einmal die halbe Wahrheit; richtig hätte es lauten müssen: „Amerika den Freimaurern“. Mit der Machtergreifung der liberalen Freimaurer in Lateinamerika (in Brasilien gab es die Übergangsphase einer Monarchie von Verwandten des portugiesischen Königshauses) ist auch die Instabilität der lateinamerikanischen Staaten über Jahrhunderte zu erklären, denn die so hergestellten Machtverhältnisse entsprachen keineswegs den Interessen und Bedürfnissen der Bevölkerung, waren also sogar extrem undemokratisch. Durch ihren Einfluß auf die Erziehung, das Militär und die Verwaltung konnten sich die Freimaurer aber halten. Dort, wo sich katholisch-konservative Kräfte durchsetzten, stellten die Freimaurer mit Gewalt die ihnen genehme Ordnung her, so in Mexico, dem die USA 1848 ein Drittel seines Gebietes wegnahmen, in der Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts, die vor allem ein großes Gemetzel gegen Priester, Ordensleute und engagierte kath. Laien war. So auch in Paraguay, gegen welches Krieg von Brasilien und Argentinien geführt wurde. Es verlor ebenfalls ein Drittel seines Gebietes. Noch wichtiger für die USA war, dass sie riesige territoriale Gewinne aufgrund der napoleonischen Kriege erzielten. Von Frankreich erhielten sie 1804 das ganze Missippi-Gebiet von den Großen Seen bis zur Mündung in Lousiana, ebenso von Frankreich 1819 Florida, welches dieselben von den Spaniern übernommen hatten. Weiters konnten die Amerikaner ungehindert in mexikanisches Gebiet einwandern, was sich schon 1835 mit der Loslösung von Texas bemerkbar machte und dann erst recht 1848 im mexikanischen Krieg.
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#6   Vetter Taferl   09:13:43 | Samstag, 5. Februar 2005
Fortsetzung zu Bischof Krenn & die Progressiven
Außerdem hatte Bischof Krenn überhaupt „keinen Bock“ auf personelle Konflikte, die in der Öffentlichkeit ausgetragen wurden. Die paar Konflikte, die er auf sich genommen hat, haben ihn seine ganze Amtszeit belastet (insb. die Auseinandersetzung mit P. Udo Fischer) und hatte er einfach nicht die Energie, weitere Auseinandersetzungen zu führen. Außer, es war jemand anderer dahinter, wie bei der Ablöse von Regens Schrittwieser (Schrittwieser selbst vermutet, dass Hw. Wolfgang F. Rothe hinter seiner Ablöse stand; ich glaube, das stimmt). Die mediale Performance von Bischof Krenn hat ja über die Diözese St. Pölten ein völlig falsches Bild geliefert. Die Diözese St. Pölten war schon vergleichsweise konservativ, aber nur, weil Vorgänger Altbischof Zak sie so hinterlassen hatte und Bischof Krenn – weil er sowieso kein Interesse hatte, etwas zu ändern – nur wenig und wenn, dann eher negativ, etwas geändert hat durch die Wahl seines Generalvikars. Dazu kam, dass Bischof Krenn nie einen Plan hatte, den er hätte strategisch verfolgen können. Er hatte nur das Bestreben, seine Amtszeit irgendwie über die Runden zu bringen und in der (gläubigen) Öffentlichkeit gut dazustehen. Ich bin nicht einmal sicher, ob er sich im klaren war, was eigentlich seine Aufgaben und Verpflichtungen als Bischof waren…
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#5   Vetter Taferl   09:12:31 | Samstag, 5. Februar 2005
@ Uwe Schmidt; Bischof Krenn & die Progressiven
Bischof Krenn hat kaum konservative Leute geschätzt, wie er überhaupt wenig Leute wirklich schätzt, weil sie ihm meist intellektuell stark unterlegen sind (was auch tatsächlich der Fall ist). Da er also kaum jemand schätzt, auch nicht nach inhaltlichen Kriterien, war es ihm meist egal, außer im Falle ( copyright: Stimme…) der „Majestätsbeleidigung“ (z.B. P. Udo Fischer, der aber auch inhaltlich irrige Positionen einnimmt). Dazu kommt, dass Bischof Krenn im direkten Kontakt sich schwer tut, jemand klar ins Gesicht seine Auffassung von dieser Person zu sagen. Saß ihm also ein Progressiver gegenüber, brachte er es nicht über sich, diesen zu „degradieren“ oder zu „feuern“. Außerdem ging Bischof Krenn davon aus, dass er nur das richtige sagen müsse und die „alten Sünder“ würden es dann schon begreifen. Diese, die Progressiven, wollten aber gar nichts begreifen, sondern nur ihre Ideologie umsetzen und haben die charakterliche Schwäche des Bischofs im persönlichen Kontakt schamlos ausgenutzt. Besonders Weihbischof Fasching war ein Spezialist dafür, Bischof Krenn falsche Entscheidungen einzureden. Beispiel: Eine Flasche Wein, mitgebracht von Wb Fasching und gemeinsam geleert, ein paar Komplimente über die „tolle Amtsführung Krenns“ durch Wb Fasching und schon war es um das kleine Seminar der Servi Jesu et Mariae in Zwettl (Waldviertel, nördl. Niederösterrreich) geschehen… Hintenrum beklagte sich Bischof Krenn bei Vertrauten bitter über Weihbischof Fasching (alle wären besser als der), sah sogar ein, dass es Fehler gewesen war, diesen zum Generalvikar zu machen und zum Weihbischof vorzuschlagen, unternahm aber nie etwas, diesen abzulösen (erst als er selbst schon zurückgetreten war, aber der Rücktritt vom Hl. Vater noch nicht bestätigt; zu diesem Zeitpunkt war es aber dann eine lächerliche „Kraftmeierei“).
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#12   Vetter Taferl   21:58:16 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Thomisticus
Danke für die Klarstellungen. @ Yersinia: Na ja, aber Ordnungs und Diskussionskultur müssen schon sein; sie werden ja auch nicht gern verunglimpft odgl., nehme ich an. Natürlich soll es auch nicht so sein wie bei kath.net, wo sogar Leute mit katholischen Ansichten (also in der Bandbreite) gesperrt wurden (ich nicht, ich habe mich von vornherein dort nie beteiligt) und ganze Diskussionsforen nur für bestimmte Katholiken (z.B. Charismatiker) geöffnet und für andere gesperrt sind (z.B. Traditionalisten oder bestimmte Gruppen derselben).
Redaktion benachrichtigen Dammbruch: Der Polnische Primas führt die Handkommunion ein
#9   Vetter Taferl   19:48:29 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Spectator & @ FioreGraz
@ ad Spectator: Bitte Beschimpfungen oder Verunglimpfungen auf diesem Forum nicht zu tätigen, auch wenn sie von FioreGraz provoziert sein mögen (vor allem, weil er sich vielfach zu Wort meldet ohne die nötigen Grundlagen zu kennen). @ ad FioreGraz: In der Sache haben Sie nicht Recht. Bei jüdischen Gastmählern lag man und zwar nur auf einer Seite des Tisches (nicht rund um diesen), von der anderen Seite fand die Bedienung statt (Speisen und Getränke auftragen etc.). Das letzte Abendmahl ist außerdem inhaltlich von der danach stattfindenden Stiftung nicht nur des Sakraments der Eucharistie, sondern auch – nach dem Befund der Traditon (u.a. Kirchenväter) – des Sakraments der Priesterweihe sowie auch der Bischofsweihe durch Christus zu unterscheiden. Dass diese heiligen Handlungen nach dem kulinarischen Abendmahl waren, ergibt sich aus den Berichten der Evangelien, in denen die Rolle des Judas wichtig ist. Letzterer war nämlich bei der Einsetzung der beiden Sakramente nicht mehr dabei, sondern schon unterwegs, Verrat zu begehen. Eine Variante davon ist die Deutung, dass Judas bei der Einsetzung der Eucharistie noch dabei war, aber eben schon mit bösen Absichten. Denn es heißt: „Er nahm den Bissen und der Teufel fuhr in ihn“. Das letztere kann man auch in Hinblick auf den für den Kommunionempfang erforderlichen Stand der Gnade sehen, denn anderenfalls – so heißt es schon in der Hl. Schrift, ißt man sich das Gericht. Wer jemals mit befreundeten Orientalen gespeist hat, weiß außerdem, dass es dort auch heute noch üblich, besonders leckere Bissen dem Gast in den Mund zu stecken (Vorbild für die Mundkommunion!). Auszugehen ist auch davon, dass den Aposteln die Heiligkeit des Augenblicks durchaus bewußt war, dass sie demnach längst nicht mehr lagen und auch nicht standen, sondern knieten. Knien als Geste der besonderen Verehrung ist in der Hl. Schrift schon durchaus gut bekannt.
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#9   Vetter Taferl   19:31:26 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Anstandsverletzung
Öfter mal kann etwas zu salopp dahingesagt werden oder unsauber formuliert werden. Das kommt auf Diskussions- bzw. Meinungsforen mit unterschiedlichen Ansichten schon einmal vor. Aber durch die Blume (aber klar erkennbar, wer gemeint ist) jemand des Verfolgungswahns zu bezichtigen und als psychopathologischen Fall zu bezeichnen, das ist sicherlich ein auf dem kreuz.net-Forum nie gekannter Tiefpunkt und eine schwere Anstandsverletzung. Geleistet hat sich diese Thomisticus. Dass kreuz.net das zuläßt, ist schon einmal seltsam (steht Thomisticus etwa im Naheverhältnis zu kreuz.net?), seltsam ist aber auch, dass diese Äusserungen von anderen Forumsteilnehmern bislang unbeanstandet geblieben sind. Es gibt auch keinerlei inhaltliche Begründung für die Äusserungen von Thomisticus.
Redaktion benachrichtigen „Die wundersame Heilung“ des schwächlichen Franziskaner
#4   Vetter Taferl   08:35:35 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Lachen ist gesund
den humorigen Beitrag von U. Nersinger habe ich schon in der KU gelesen. Nur kann man die großen Seiten einer Zeitung schlecht aufbewahren geschweige denn etwas herausschneiden.
Die Artikel von Kreuz.net kann man gut abspeichern und später (mit Quellenangabe, versteht sich) verwenden.
Herzlichen Dank an kreuz.net!
Redaktion benachrichtigen Kardinal: Kondom sei legitim
#25   Vetter Taferl   20:03:32 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Et portae inferi non praevalebunt eam
Dieses Zitat der Ausführungen des hwst. Herrn Alterzbischofs von Salzburg, Ex. Dr. Georg Eder, sind speziell Thomisticus gewidmet; dies, damit er die Möglichkeit hat, auch diesem Verschwörungstheorien vorzuhalten.
Die Original-Fundstelle des Kath.net-Kommentars ist www.kath.net/detail.php?id=8576.
Ein kath.net-Kommentar von Alterzbischof Georg Eder (Salzburg), veröffentlicht am 29. September 2004 (hier nur ein Auszug):
„Werde also wach und stärke, was noch übrig ist“ (Offb 3,2) oder Wo die Kirche heute am meisten gefährdet ist
Die Gefahren von außen sind es nicht. Sie sind einigermaßen abschätzbar und die Gegner sind uns nicht unbekannt. Die Französische Revolution hat zwar ihre Ziele noch nicht völlig erreicht; doch würden sich die Initiatoren darüber freuen, dass die Kirche zum Großteil ihr Programm übernommen hat: Liberté, Egalité, Fraternité.
Die Freimaurerei ist seit dem II. Vatikanum auch tief in die Kirche eingedrungen und hat viel Terrain erobert (z.B. im Bereich der Liturgie). Der massenhafte Abfall von Gott, nicht nur von der Kirche (!) macht diese nur zur kleinen Herde, die sich aber nicht zu fürchten braucht (vgl. Lk 12, 32).

Bleibt freilich noch die größte und unheimlichste Macht zu nennen: der Teufel. Er greift die Kirche von außen und innen an und hat heute noch den Vorteil, dass er weithin geleugnet und daher nicht mehr ernst genommen wird. Eine Chiffre für das Böse, mehr nicht.- Aber gegen alle diese Gefahren, die der Kirche von außen drohen, hat sie das Wort des Herrn: „Et portae inferi non praevalebunt eam“ (Mt 16, 28).
Redaktion benachrichtigen Gegen das Vergessen: Was der katholische Erzbischof der sozialistischen Genossin schrieb
#3   Vetter Taferl   20:00:31 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Et portae inferi non praevalebunt eam
Dieses Zitat der Ausführungen des hwst. Herrn Alterzbischofs von Salzburg, Ex. Dr. Georg Eder, sind speziell Thomisticus gewidmet; dies, damit er die Möglichkeit hat, auch diesem Verschwörungstheorien vorzuhalten. Die Original-Fundstelle des Kath.net-Kommentars ist www.kath.net/detail.php?id=8576.
Ein kath.net-Kommentar von Alterzbischof Georg Eder (Salzburg), veröffentlicht am 29. September 2004 (hier nur ein Auszug):
„Werde also wach und stärke, was noch übrig ist“ (Offb 3,2) oder Wo die Kirche heute am meisten gefährdet ist
Die Gefahren von außen sind es nicht. Sie sind einigermaßen abschätzbar und die Gegner sind uns nicht unbekannt. Die Französische Revolution hat zwar ihre Ziele noch nicht völlig erreicht; doch würden sich die Initiatoren darüber freuen, dass die Kirche zum Großteil ihr Programm übernommen hat: Liberté, Egalité, Fraternité.
Die Freimaurerei ist seit dem II. Vatikanum auch tief in die Kirche eingedrungen und hat viel Terrain erobert (z.B. im Bereich der Liturgie). Der massenhafte Abfall von Gott, nicht nur von der Kirche (!) macht diese nur zur kleinen Herde, die sich aber nicht zu fürchten braucht (vgl. Lk 12, 32).

Bleibt freilich noch die größte und unheimlichste Macht zu nennen: der Teufel. Er greift die Kirche von außen und innen an und hat heute noch den Vorteil, dass er weithin geleugnet und daher nicht mehr ernst genommen wird. Eine Chiffre für das Böse, mehr nicht.- Aber gegen alle diese Gefahren, die der Kirche von außen drohen, hat sie das Wort des Herrn: „Et portae inferi non praevalebunt eam“ (Mt 16, 28).
Redaktion benachrichtigen Für alle da sein? Zwei Bischöfe über die Kirchenaustritte in ihrem Land
#6   Vetter Taferl   19:53:56 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Austritt ist nicht gleich Austritt, denn
das Siegel der Hl. Taufe kann nicht entfernt werden, auch wenn die Taufgnade verloren gehen sollte. Darum wird jemand, wenn er „aus der Kirche austritt“ (in Wahrheit aus der Kirchenbeitragszahlergemeinschaft öffentlichen Rechts) nicht wieder getauft, wenn er wieder eintritt. Irriger Weise ignorieren das heute die Ehegerichte und nehmen bei ausgetretenen Personen zunächst die sakramentale Gültigkeit einer standesamtlich geschlossenen Ehe an (ein Witz!), obwohl Katholiken die kirchenrechtlichen Formvorschriften bei Eheschließung einhalten müssen. Aufgrund der wahnwitzigen Verwendung der Kirchenbeitragsmittel kann ein Katholik heute schon aus Gewissensgründen aus der öffentlichrechtlich als juristische Person eingerichteten Kirchenbeitragszahlergemeinschaft („Kirche“) austreten und bleibt dennoch Katholik. Die Bischöfe unterschätzen die Erbitterung vieler konservativer, besonders der traditionalistischen Katholiken und glauben, auf diese und deren Beiträge verzichten zu können. Wir werden sehen, ob das so bleibt…
Redaktion benachrichtigen Kardinal: Kondom sei legitim
#24   Vetter Taferl   16:12:55 | Mittwoch, 2. Februar 2005
(@ Thomisticus) Darum statt Argumenten
schnell noch eines drauf auf der Beziehungsebene… Fairness à la Thomisticus, allerdings nicht à la Thomas v. Aquin…
Redaktion benachrichtigen Kardinal: Kondom sei legitim
#10   Vetter Taferl   19:24:13 | Dienstag, 1. Februar 2005
„Der Geist der Loge“ ist kein Spielfilm,
sondern ein Tatsachenbericht (ich habe ihn auch gesehen). S. Ex. Weihbischof Fellay, der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. spielt sich darin auch nicht selbst, sondern gibt ein Interview. Wenn ein Tatsachenbericht in Filmform keine brauchbare Information zu liefern vermag (so offenbar Yersinia), warum dann ein Zeitungsartikel, ein Fernsehbericht oder ein Bericht auf einer Webseite wie kreuz.net? Der Einwurf Yersinias leidet offenbar an einem Relevanzmangel.
Redaktion benachrichtigen Zu viele Ungereimtheiten im angeblichen „Skandal um getaufte jüdische Kinder“
#1   Vetter Taferl   16:51:13 | Montag, 31. Januar 2005
Was den „Bericht“ in „Corriere della Sera“ betrifft,
so kann man sagen: Typische Freimaurerintrige, über die internationalen Freimaurermedien gespielt. Was aber Papst Pius XII. betrifft, so hat es auch sein Gutes, dass er noch nicht selig gesprochen wird. Immerhin hat er die Modernisten eingesetzt und gefördert, die später die Hl. Kirche verwüstet haben: Roncalli, Montini, Bugnini, Alfrink, Frings, Döpfner, König, Suenens usw. Im übrigen hat er – wie unlängst besprochen (Vortrag von Hw. DDr. Gregor Hesse) – der altehrwürdigen Hl. Liturgie die ersten massiven Schläge versetzt und den Liturgiezerstörern „die Rutsche gelegt“. So vorbildlich Papst Pius XII. in vielen Dingen war, auch theoretisch gg. den Modernismus, so wenig war er es in der Liturgie und in seiner Personalauswahl. Ohne seine personelle und liturgische Vorarbeit hätte es wohl weder ein V2 in seiner bekannten Ausprägung (Pastoralsynode, kein ökumenisches Konzil) noch die Zerstörung der Liturgie vulgo NOM gegeben. Insoferne ist er so vorbildlich auch wieder nicht, dass es vordringlich wäre, ihn zur Ehre der Altäre zu erheben…
Redaktion benachrichtigen Die Frau mit dem blutigen Nastuch und das herunterfallende Christkind
#18   Vetter Taferl   21:32:53 | Sonntag, 30. Januar 2005
Nochmals zu @ Dolfus
Marienfried: Obwohl ich auch diese „Erscheinung“ für falsch halte, bin ich auch der Auffassung, dass es sich dabei um die harmloseste darunter handelt. Zur Haltung der FSSPX: Ich schätze diese Priesterbruderschaft sehr, aber die „Erscheinungen“ zeigen am besten, dass vier Weihbischöfe nicht eine reguläre kirchliche Hierarchie ersetzen können. Auch die modernistischten Hirten unserer Zeit müssen sich auf Erscheinungen einlassen. Es für mich nicht vorstellbar, dass es Modernisten wirklich möglich sein könnte, echte Erscheinungen zu unterdrücken. So nach dem Motto: Wenn Jesus Christus keine Jünger gefunden hätte oder alle von ihm abgefallen wären, hätte er traurig und unerkannt sein Leben auf natürliche Weise beschlossen, ohne die Sünde und den Tod zu besiegen… Privatoffenbarungen haben nicht die gleiche Autorität wie die Offenbarung, aber doch die gleichen übernatürlichen Ursachen. Und da sollte es Christus oder der von ihm gesandten Gottesmutter nicht möglich sein, sich Gehör zu verschaffen? Ich glaube, dass das schwerer „geht“ als den Hl. Geist von einem Konzil zu vertreiben, indem es (die Konzilsväter) sich zum „Pastoralkonzil“ erklärt und damit sich selbst zur Synode degradiert.
Redaktion benachrichtigen Die Geburtenraten in den Entwicklungsländern fallen massiv
#4   Vetter Taferl   21:15:14 | Sonntag, 30. Januar 2005
@ Gallowglas
Auch verhungernde und eledinglich zu Grunde gehende Menschen können das ewige Leben erlangen, abgetriebene (mangels Taufe) und verhütete nicht. Die wahre christliche Nächstenliebe hat das Bestreben, dass möglichst viele Menschenseelen das ewige Heil erlangen. Hunger, Krankheiten etc. widerspricht dem nicht, diese können zusätzlich bekämpft werden. Alleine von den Lebensmitteln, die in den reichen Ländern nicht konsumiert, sondern (insb. von den Lebensmittelketten) vernichtet werden, könnte man laufend den Hunger in der ganzen Welt decken. Aber lieber macht man „natürlich“ Verhütungsentwicklungshilfe. Im übrigen hat von Geschichte keine Ahnung, wer Verschwörungen an sich als Ursache gesellschaftlicher und historischer Entwicklungen ablehnt… Die offizielle Geschichtsschreibung ist ja nur für pseudokritische Zeitgeistler, die der Kirche immer kritisch, den Zeitgeistmedien aber gläubig gegenüberstehen.
Redaktion benachrichtigen Die Geburtenraten in den Entwicklungsländern fallen massiv
#2   Vetter Taferl   19:41:06 | Sonntag, 30. Januar 2005
Aha, das Frausein wurde neu definiert und deswegen
darf es keine Kinder mehr geben… @Yersinia: Merken Sie nicht an sich selbst, dass Sie ein Opfer des Gehirnwäscheverhütungsimperialismus von der Wiege bis zur Bahre sind? Während sich schon UNO-Experten – mehr oder weniger scheinheilig – Sorgen um die gesellschaftliche Verelendung in Folge des Bevölkerungsrückganges machen, faseln Sie immer noch von den Errungenschaften des Verhütungsimperalismus, den man den armen Nationen aufgeschwatzt hat. Abgesehen davon, dass schon einmal bei „gynäkologischen Untersuchungen“ unwissenden Frauen in Entwicklungsländern Spiralen eingebaut wurden (lebensgefährlich, wenn die Frau nichts davon weiß!), während anderswo, ebenso von den UNO-Bevölkerungskontrolloren Mädchen gleichzeitig mit Impfungen Mittel gespritzt wurden, die sie unfruchtbar machten. Wie blind muß man sein, um statt göttlichem Gebot an die Verhütungsmittel und menschliche Selbsterlösungsstrategien zu glauben?
Redaktion benachrichtigen Nicht dafür und nicht dagegen. Ganz im Gegenteil.
#7   Vetter Taferl   19:31:17 | Sonntag, 30. Januar 2005
Ein ekelhafteren Umfaller habe ich selten erlebt
Einen Augenblick hätte ich gedacht, es gäbe in der ÖVP noch katholische Leute… Irrtum, es gibt nur welche, die mehr und welche, die weniger ihren Mund aufmachen. Gegen den Verhütungs-Abtreibungs-Homo-Porno-Zeitgeist wagt kein Spitzenpolitker sein Wort zu erheben. Die reden zwar salbungsvoll von zu wenig Kindern, aber von den eigentlichen Ursachen, dem Glaubensverlust, der Degradierung von Ehe und Familie und der weiterhin gegebenen Bevorzugung der Dinks und Donks (double income no kid; double income, one kid) redet niemand. So ganz typisch Bundeskanzler Schüssel in der Presse heute. Als ehemalige Aktion Leben – Beraterin (nicht zu verwechseln mit der deutschen Aktion Leben e.V., die voll in Ordnung und katholisch ist) hat sie die dortige Verhütungsmentalität voll eingesogen. Und: Frauen bestraft man nicht – warum eigentlich aber doch bei Einkaufsdiebstahl oder Körperverletzung. Selbstverständlich wird bei einem Straftatbestand Abtreibung auch jeder Mann bestraft, der sich beteiligt bzw. an dem Verbrechen mitwirkt, z.B. der Arzt, der anstiftende Ehemann, der beihelfende Sozialarbeiter, der scheinheilige besorgte Schwiegervater usw.
Redaktion benachrichtigen Die Frau mit dem blutigen Nastuch und das herunterfallende Christkind
#15   Vetter Taferl   18:31:41 | Sonntag, 30. Januar 2005
Fortsetzung zu @ Dolfus
Auch Todesfälle von Priestern gibt und gab es und in Zusammenhang damit Berichte über Satanismus in und um Medjugorje. Wobei man gerade in letzterem Zusammenhang fair sein muß: Satanismus gibt es auch an anerkannten Erscheinungsorten, insbesondere in Fatima. Marienerscheinungen in Deutschland: Da bin ich nicht in gleicher Weise Spezialist wie im Falle Medjugorje, aber ich habe mich ein bißchen eingelesen und bin überzeugt, dass keine echte dabei war und ist. In diesem Zusammenhang kann ich P. Andreas Hönisch SJM aus seinem ausgezeichneten Artikel im „Ruf des Königs“ zitieren, welcher gesagt hat, dass er von der Echtheit Marienfrieds überzeugt war, aber voll und ganz das Urteil des Bischofs von Augsburg, Ex. Dammertz anerkenne, wonach es sich nicht um eine echte Erscheinung handle. Anton A. Schmid Verlag: Im Prinzip richtig, allerdings muß man auch bei wirklich katholischen Verlagen aufpassen, weil die sehr viel über und von falschen „Erscheinungen“ und „Sehern“ bringen. Beim Anton A. Schmid Verlag weiß man wenigstens, woran man ist und kann ich mir nicht vorstellen, dass man unerwünschte Zusendungen nicht erfolgreich abbestellen kann. Nach meiner Beobachtung herrscht auch bei der Priesterbruderschaft St. Pius X., die an sich sehr zuverlässig und nüchtern sind, Verwirrung und Unklarheit über die Echtheit von Erscheinungen und haben die dazu überhaupt kein Vertrauen, was die Untersuchungen und Äusserungen von Bischöfen der Konzilsgedächtniskirche dazu betrifft. So hat sich Bischof Williamson für die Echtheit von Garabandal ausgesprochen, eine ganz klar falsche „Erscheinung“.Last but not least: Wüßte nicht, dass wir „per Du“ wären. Schlechte Internetsitte, die Traditionalisten nicht nachahmen sollten. @ Credo: kath.net ist leider total „pro Medjugorje“, kritische Stimmen kommen dort niemals zu Wort.
Redaktion benachrichtigen Die Frau mit dem blutigen Nastuch und das herunterfallende Christkind
#14   Vetter Taferl   18:31:18 | Sonntag, 30. Januar 2005
Der Teufel erscheint im Auftrag der Gottesmutter
in der Pfarrkirche von Medjugorje @ Dolfus in unsystematischer Reihenfolge: Zunächst einmal die Geschichte vom Teufel, der einer „Seherin“ erschienen ist: Am 14. April 1982 sah Mirjana, als sie auf die „Gospa“ wartete, das Licht, das jedes Mal die Erscheinung ankündigte. Aus dem Licht kam aber der Teufel hervor, bekleidet mit den Gewändern der „Gospa“ und mit ihren Gesichtszügen. Er hatte ein schreckliches schwarzes Gesicht und blickte sie mit feurigen Augen an… Er bot ihr alle Freuden der Welt an, aber sie wies ihn ab. Die Erscheinung des als Jungfrau Maria verkleideten Teufels war so bestürzend für Mirjana, dass sie das Bewusstsein verlor. Eine Weile später kam die „Gospa“ und sagte zu ihr: „Entschuldige, aber du musstest ihn sehen, um zu wissen, dass es ihn gibt und dass du in der Welt Versuchungen ausgesetzt sein wirst. Diese „Erscheinung“ muss in der Seitenkapelle (eigentlich ein Teil der Sakristei) der Pfarrkirche St. Jakob in Medjugorje stattgefunden haben, da sich seit 15. Jänner 1982 die „Seher“ zur Zeit der „Erscheinung“ dort versammelten. (aus Thomas Lintner, der Stellenwert von Privatoffenbarungen… Auch daemonische Geschichten von Rosenkränzen, die sich nicht bloß um Finger, sondern um Hälse legten und zudrückten, kann ich anhand der Literatur bestätigen. Das genannte Autobusunglück betraf polnische Pilger, die auf dem Weg nach Medjugorje in der Nähe des Plattensees in Ungarn verunglückten, ca. 20 Tote (r.i.p.; jetzt aus der Erinnerung). Interessant ist das aber nur deshalb, da ich mich gut an eine Führung in Medjugorje erinnern kann (ein Verwandter von Vicka, die wieder einmal indisponiert war), wonach nach einer Aussage der „Gospa“ sämtliche Pilger von und nach Medjugorje von der Gottesmutter geschützt seien und noch nie jemand verunglückt…
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#9   Vetter Taferl   16:37:12 | Sonntag, 30. Januar 2005
Fortsetzung zu @ Credo
ad 7.) Ich habe mit einem Journalisten gesprochen, der ein Pro-Medjugorje-Buch schreiben will; dessen Kommentar: Was Lächerliches als diese „Test“ gibt es kaum, daran kann auch er nicht vorbeigehen; im übrigen teilweise widerlegt durch den Augentest eines Franzosen, der damit vor laufenden Kameras bewies, dass Vicka sich bei einer „Erscheinung“ nicht in Ekstase befindet; das muß man schon schauen, was und warum untersucht wurde; wesentlich ist, dass es sich um keine Untersuchungen handelt, die von den kirchlichen Untersuchungsbehörden beauftragt worden wären; ad 8.) Unterscheidungsmerkmal für unechte „Erscheinungen“: Gott pflegt sich nicht zu wiederholen noch die Gnaden über Gebühr zu vermehren. Lourdes: 18 einzelne Erscheinungen. Fatima: 6 (+ drei Engelserscheinungen und die späteren an Sr. Lucia); Guadalupe: 4 (+ zwei weitere, die offiziell nicht gesondert erfaßt werden); La Salette: 1. Medjugorje: ca. 8.000 (wenn die einzelnen „Seher“, die ihre „Erscheinungen“ auch in Bahn, Flugzeug und Übersee haben, nicht extra gezählt werden) bis ca. 30.000 (wenn die einzelnen „Seher“ extra gezählt werden, so wie dies auch der Ortsbischof, R. Peric, tut). Maria ist weder eine Faseltante noch ein Orakel. ad 9.) Z.B. die Äusserung, die verschiedenen Religionen seien gleich oder ähnlich; z.B. die Geschichte vom blutigen Taschentuch, nach welcher die Gottesmutter die Welt vor ihrem Sohn retten muß wegen eines Taschentuchs. Weitere Beispiele: Zitierte Literatur. ad 10.) Das Urteil der Kirche ist endgültig und es ist negativ – eine der häufigsten Medjugorje-Lügen. Mit Polemik hat all dies nichts zu tun…
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#8   Vetter Taferl   16:36:43 | Sonntag, 30. Januar 2005
@ Credo
ad 1) Ich war auch dort, sieben Mal und ich gebe nur das Urteil der Kirche wieder – es ist nichts Übernatürliches nachgewiesen; ad 2) ich weiß, wovon ich spreche: die „Erscheinungen“ sind der finanzielle Lebensnerv der ganzen Region; ad 3) die Geschichte „vom blutigen Taschentuch“ wurde und wird auch von den Medjugorje-Franziskanern zugegeben (so auch P. Slavko OFM ), es ist ihnen aber peinlich und können sie es nicht erklären; in den „offiziellen“ Sammlungen von „Botschaften“ ist die Geschichte nicht enthalten; ad 4) Siehe erstens. Ein persönlicher Eindruck kann die erforderlichen Untersuchungen nicht ersetzen. Man weiß als einfacher Pilger, ja sogar ein Bischof, wenn er dort hinfährt, einfach überhaupt nichts; übrigens war auch Hw. Rudo Franken in Medjugorje – siehe sein Buch; siehe auch die von mir erwähnten Erfahrungsberichte; ad 5) Ich habe eine Vortrag von Mirjana gehört und bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Obwohl ich damals an die Echtheit der „Erscheinungen“ geglaubt habe (uninformiert wie ich war), schien sie mir schon damals weltzugewandt, frech und aufgetakelt; rückwirkend betrachtet auch unglaubwürdig, geradezu in völlig conträrem Gegensatz zu der geistl. Schwester, die ihre Ausführungen übersetzt hat; Höhepunkt: Weil die Leute immer „warum“ fragen, deswegen hat „Maria“ das Zeichen nicht gegeben – dies auf die Frage eines erscheinungsfreundlichen Herren, der eine Frage mit „warum“ eingeleitet hatte; ad 6.) Weniger als z.B. S. Ex. Bischof Zanic (+; Vorgänger des jetzigen Bischofs) zu leiden hatte, als er seiner Überzeugung, die „Erscheinungen“ seien nicht echt, auch Worte und Taten folgen ließ. Manche Geschichten sind auch völlig frei erfunden, etwa die angebliche Verfolgungsjagd lt. P. Zofko der „Seherkinder“ (genau „Seherjugendlichen“) durch Polizisten mit Gummiknüppeln, die er vor den letzteren in Sicherheit brachte;
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#17   Vetter Taferl   15:13:08 | Sonntag, 30. Januar 2005
Ein paar Antworten zu verschiedenen Fragen
betr. Hw. DDr. Gregor Hesse @ turk: ad 1) Hw. Hesse hat sich in Rom habilitiert, welche Hochschule, müßte ich ihn fragen; die Habilitation wäre auf jeden Fall an einer katholisch-theologischen Fakultät in Deutschland gültig, sollte ihn dorthin der Ruf ereilen (was natürlich nicht zu erwarten ist. ad 2) Meines Wissens in Kirchenrecht; wird international von kath. Theologie unterschieden. ad 3) Kardinal Stickler konnte ihn nicht als Privatsekretär halten, weil er in Pension gegangen ist und einerseits keinen Privatsekretär mehr benötigte, andererseits die Finanzierungszusage eines Unternehmers, welcher den Gehalt bezahlte, ebenfalls an eine aktive Amtsausübung Kardinal Sticklers gebunden war. Bitte keine persönlichen Verunglimpfungen gegen Ihnen völlig unbekannte durchführen. @ Dolfus: „supplet ecclesia“ hat seine Grenzen, dieser Grundsatz kann nicht aus einem Nichtsakrament ein Sakrament machen. Zum Verständnis: Angehende Priester üben die Hl. Messe. Äusserlich sehen sie dabei so aus wie Priester, die eine Messe lesen, doch fehlt ihnen die Intention (und die Weihevollmacht). Ohne Intention gibt es kein Sakrament. Ein Priester, der sich mit Wasser übergießt, wäscht sich z.B. in der Regel und hat keine Absicht zu taufen. Ebenso Pflegepersonal bei Pflegebedürftigen. Eine „Schwarze Messe“ kann nicht zu einer Wandlung führen, weil sie das Gegenteil einer Hl. Messe ist. ad 1) Schlußfolgerung richtig, die meisten NOM-Messen sind aus diesem Grund und weiteren ungültig. ad 2) Es handelt sich um den Unterschied zwischen christlicher Erlösungslehre und antichristlicher Allerlösungslehre. Glaube ich, dass Christus Fleisch angenommen hat in Maria der Jungfrau, um letztlich die Sünde und den Tod zu besiegen und um die zu retten, die guten Willens sind; oder glaube ich, dass Christi Tod nutzlos war (ein Aufrührer, spinnerter Flower-Power-68er), weil dieser Opfertod gar nicht erforderlich war, weil ohnedies alle gerettet sind, unabhängig davon, ob sie getauft sind oder glauben? Im letzteren Falle bin ich kein Christ und kann als Priester gar keine Wandlung bewirken, weil die entsprechende Intention fehlt. Glaube ich tatsächlich, dass das Hl. Meßopfer für alle aufgeopfert wird, also auch für jene, welche in der Hölle sind? Oder glaube ich – entsprechend der Tradition – dass dies nur für Seelen möglich ist, die noch im Fegefeuer sind, also schon für den Himmel bestimmt sind, aber noch eine Zeit lang gereinigt werden müssen von ihren Sünden und ihre Sündenstrafen erfüllen müssen. Also im Prinzip ist die Sache klar, man muß sich nur der Konsequenzen bewußt sein.
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#6   Vetter Taferl   14:43:37 | Sonntag, 30. Januar 2005
Menschlich falsch oder daemonisch?
Das unten genannte Buch „Der Medjugorje Betrug“ ist von E. Michael Jones. Zu Dolfus kann ich noch anmerken, dass es eine ganze Reihe von Beweisen dafür gibt, dass die „Erscheinungen“ von Medjugorje nicht echt sind. Siehe dazu die angegebene Literatur. Bei den Medjugorje-Kritikern herrscht keine einhellige Meinung darüber, was die Ursache für die Falschheit dieser „Erscheinungen“ ist. Manche meinen „menschliches Theater“, es werde lediglich eine anerkannte Privatoffenbarung imitiert, andere gehen von daemonischer Einwirkung aus. Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass auch die Idee an Jugendliche eine „Erscheinung“ nachzumachen, höchstwahrscheinlich daemonisch inspiriert ist. Nach meinem Dafürhalten ist es eine Folge von beidem. Ursprünglich haben die beiden „Seherinnen“ der ersten Stunde, Mirjana und Ivanka, wohl eine Erscheinung simuliert (bzw. vielleicht wollte sie das), in der Folge dürften aber auch daemonische Einflüsse wirksam geworden sein. Letzte Gewißheit ist erst möglich, wenn die „Seher“ ein Geständnis abgelegt haben, allenfalls auch die „Seher“ vom ersten Tag, Milka Pavlovic und Ivan Ivankovic, die beide nach dem ersten Tag als „Seher“ ausschieden und durch Marija Pavlovic und Jakov Colo ersetzt wurden. Ich bin mir aber sicher, dass es für deklarierte „Erscheinungs-Gegner“ in Medjugorje sogar lebensgefährlich wäre; ich würde dort nicht mehr hinfahren. Weiters übermittle ich der Redaktion von kreuz.net noch zwei kritische Erfahrungsberichte von Pilgerinnen, die unabhängig voneinader höchst seltsame Erlebnisse in Medjugorje hatten. Leider sind auch diese Texte für ein Posting, wie ich feststellen mußte, zu lang.
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#5   Vetter Taferl   14:20:55 | Sonntag, 30. Januar 2005
Verfügbare Literatur auf Deutsch gegen die „Echtheit“
der „Erscheinungen“ von Medjugorje. Soeben habe ich der Redaktion von kreuz.net die letzte auf Deutsch verfügbare Stellungnahme des Ortsbischofs von Mostar-Duvno, Ratko Peric, übermittelt. Sie heißt „Medjugorje, Geheimnisse, Botschaften, Berufungen; Gebete, Beichten, Kommissionen“ und entstammt einem Vortrag des Bischofs im Päpstlichen Institut St. Patrik, Maynooth bei Dublin, vom 17. Februar 2004. Ich hoffe, dass kreuz.net das auch bringen wird. Für ein Posting ist das natürlich viel zu lange. Leider wurde meines Wissens das Buch von Michael Davies nie ins Deutsche übersetzt. Ansonsten ist folgende Literatur auf Deutsch verfügbar: 1. Rudo Franken, Eine Reise nach Medjugorje – Bedenken hinsichtlich der Erscheinungen, Van Spijk Venlo, Antwerpen, deutsch 2000, ISBN 90 6216 544 3; 2. Kevin Orlin Johnson, 20 Fragen zu Medjugorje – was Rom wirklich gesagt hat, Verax-Verlag, Müstair (Graubünden, Schweiz), deutsch 2001, ISBN 3-909065-23-6; 3. Der Medjugorje Betrug – Geschichte und Fakten zu seiner Aufdeckung, Verax-Verlag, Müstair, deutsch 2001, ISBN 3-90965-19-8; 4. Thomas Lintner, Der Stellenwert von Privatoffenbarungen am Beispiel der „Gospa“ von Medjugorje, Verlag Traugott Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-126-X. Von der älteren Literatur finde ich nach wie gut 5. E. Michael Jones, Das Geheimnis von Medjugorje, Verlag Anton A. Schmid (Pro Fide Catholica, Durach, deutsch 1992, keine ISBN-Zahl, kann nur direkt beim Verlag bestellt werden.
Redaktion benachrichtigen Krenn-Gegner als neuer Regens im Gespräch
#2   Vetter Taferl   18:46:05 | Mittwoch, 26. Januar 2005
Dolfus Einschätzung teile ich
P. Gottfried Glaßner ist sehr freundlich und liebenswürdig (zu allen!!), sicher kein liberaler oder konservativer „Revoluzzer“ und passt am besten in ein Konzilskirchenseminar.
Persönlich ist er sehr fromm und es stimmt, er gibt in den Vorlesungen nur das weiter, was ihm weitergegeben wurde.
Redaktion benachrichtigen Hans oder Hänslein? Das ist hier die Frage
#2   Vetter Taferl   21:52:20 | Dienstag, 25. Januar 2005
Wenn die Familie insgesamt nicht praktiziert,
was soll da der Religionslehrer für Wunder wirken? In zwei Wochenstunden?
Redaktion benachrichtigen Der Erzbischof von St. Louis führt 400 Demonstranten vor eine Abtreibungsanstalt
#1   Vetter Taferl   18:24:12 | Mittwoch, 19. Januar 2005
I have a dream that…
der Erzbischof von Wien würde eine solche Gebetsvigil persönlich anführen!
Frau Taferl
Redaktion benachrichtigen Ökumenische Wortmeldung: Fehlt dem Kardinal die Intelligenz?
#19   Vetter Taferl   19:54:34 | Montag, 17. Januar 2005
Nachhang zu GerdEric und Bruno M. Schulz
Edith Stein ist nicht katholisch geworden, usw. (Zitat GerdEric). Zu den ersten Sätzen habe ich nichts anderes behauptet. Nach der Halacha, den jüdischen Gesätzen bleibt eine Frau Jüdin, auch wenn sie einen Konfessionswechsel durchführt (ungültig bzw. unwirksam). Nur nach den Gesetzen des Staates Israel gibt es dorthin kein Rückkehrrecht für Juden, die eine andere Religion angenommen haben (z.B. sich taufen haben lassen). Zu Bruno Maria Schulz: Selbstverständlich ist die absolute Heilsnotwendigkeit der Taufe verpflichtende Lehre für Katholiken (de fide). Der Limbus Puerorum, die Vorhölle, wohin die Seelen von Kindern kommen, die nicht getauft wurden und unschuldig versterben, ist kein Ort der Qual (keine Strafen, weil „nur“ die Erbsünde bei den Kindern vorhanden war, aber ein Ort der Gottferne und der natürlichen Glückseligkeit. Der Limbus Puerorum ist zwar nicht dogmatisiert, aber eine sehr sichere Meinung, getragen von der Autorität von Kirchenlehrern und Päpsten. Bitte eine vorkonziliare Dogmatik konsultieren (z.B. von Ludwig Ott).
Redaktion benachrichtigen Kurzer Prozeß: Sakristan der Wiener Votivkirche entlassen
#1   Vetter Taferl   18:53:50 | Montag, 17. Januar 2005
Joseph S.
Natürlich werden irgendwelche Kreise immer irgendwelche Krisen, Skandale je nach „Lager“ geschickt zu nutzen wissen. Doch sagt das etwas über Joseph S. wirklich aus? Es besteht auch die Möglichkeit, dass auf Joseph S. Druck ausgeübt wurde, seine Zeugenaussage zu mäßigen.
Ich kenne Joseph S. vom Studium her. Es stimmt, dass er sehr fromm, sehr intelligent, sehr höflich, sehr katholisch-traditionell gesinnt war – und dass er nicht gesund war.
Als Flunkerer und Lügner – ich kann natürlich für niemanden die Hand ins Feuer legen – kam er mir aber nie vor. Rein vom Gefühl her und ich bin persönlich eher rational.
Diese ständigen kreuz.net Artikel zur St. Pöltner Affäre werfen schön langsam ein Licht auf die bis dato anonymen Betreiber der Heimatseite.
Im übrigen stiften sie Verwirrung. Verwirrung unter den „konservativen“ Katholiken, die scheinbar alle glauben sollen, dass Küchl und Rothe nicht homosexuell empfinden bzw. die Neigung auch nicht ausleben würden.
MfG, Ehefrau von Vetter Taferl
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#8   Vetter Taferl   18:11:50 | Sonntag, 16. Januar 2005
Der Kardinal hat untertrieben, denn
die weltweite Abtreibung ist schlimmer als die Shoa!. Dies aus folgenden Gründen: 1. Seelenheil des Opfers: Abgetriebene Kinder sind ungetauft und können daher nicht in den Himmel kommen – sie kommen in den Limbus Puerorum; die Opfer der Shoa hatten die Möglichkeit, sich auf ihren Tod vorzubereiten, einige haben diese auch genützt, wie z.B. Edith Stein alias Theresia Benedicta à Croce; 2. Anzahl der Opfer: Jährlich werden 65 Millionen ungeborene Kinder ermordet, das sind 10 mal mehr als die Shoa Opfer forderte; 3. Anzahl der Mitwirkenden/Mitschuldigen: Pro Abtreibung machen sich durchschnittlich 7 Personen (vorsichtig geschätzt) mitschuldig an einer Abtreibung, darunter i.d.R. die Kindeseltern, der Arzt, eine Krankenschwester, eine Beraterin, abgesehen von den politisch Verantwortlichen, die sich für die Einführung und Beibehaltung der Straffreistellung dieses Verbrechens irgendwann werden verantworten müssen; 4. das Verbrechen findet weltweit statt, nicht bloß in wenigen Ländern; 5. es dauert unvermindert seit 30 Jahren an (die Endlösung fand von 1939 – 1945, in knapp 6 Jahren statt); 6. während die Nazivollstrecker der „Endlösung“ auf mündliche, nicht publizierte Führererlässe, mündliche Befehle, Protokolle (Wannseekonferenz) udgl. angewiesen waren, werden die Abtreibungsgesetze ungeniert in den nationalen Gesetzblättern publiziert; 7. Wohl die wenigsten Nazis haben es als „arisches Recht“ des einzelnen „Ariers“ bezeichnet, Juden zu ermorden; bei der Abtreibung wird das Frauenrecht behauptet 8. Demonstrationen erregter „Volksgenossen“ gegen die Verhinderung oder Reduzierung (Einschränkung) der „Endlösung“ sind mir unbekannt (dies zum Unterschied von judenfeindlichen Demonstrationen, in denen der Mord i.d.R. nicht offen angesprochen wurde), ganz zum Unterschied der Demonstrationen erregter Meuten von Linksextremen, Frauenrechtlerinnen etc. zur Durchsetzung der „Fristenlösung“. Die weltweite Abtreibung ist somit schlimmer, als die Shoa es gewesen ist. Die Interventionen der jüdischen Organisationen und der Freimaurermedien gegen den Kölner Kardinal sind ein Skandal!
Redaktion benachrichtigen EU: Wer kommt nach der Türkei?
#3   Vetter Taferl   19:18:05 | Donnerstag, 13. Januar 2005
Fortsetzung von weiter unten!
Außerdem hat der auferstandene Christus zwischen Ostern und Pfingsten 40 Tage lang die Apostel gelehrt, obwohl kein Wort davon, was er sie eigentlich im Detail gelehrt hat, in die Hl. Schrift Eingang gefunden hätte. Dabei wäre das wohl der kostbarste Katechismus, den man sich denken könnte. Da aber Christi Worte nicht in den Wind gesprochen waren (sonst wäre der Hl. Geist wohl nicht auf die Jünger herabgekommen), muß man vernünftigerweise annehmen, dass mindestens einiges davon in der mündlichen Überlieferung, der Hl. Tradition, erhalten geblieben ist und insbesondere von den Kirchenvätern und den ältesten Päpsten, niedergeschrieben wurde, zum Teil sehr viel später. Das heutige Israel hat also nicht eine biblische Gründung, sondern eine nationalistische oder noch genauer: eine freimaurerische. Denn ohne die Unterstützung der Freimaurer in deren Hauptländern USA, Großbritannien und Frankreich wäre es wohl nichts geworden mit der Unabhängigkeit von Israel. Mittlerweile haben die Freimaurer ein wichtiges Forum hinzugewonnen, welches als „EU“ bekannt ist, aber eigentlich „UEG“ heißen sollte: Union der Europäischen Großlogen. Daher wird, ob es die kreuz.net-Leser es wollen oder nicht, der Reihe nach Rumänien, Bulgarien, dann die Türkei und dann Israel in die EU aufgenommen werden… Das mit Marokko ist aber wohl eine Zeitungsente, denn derzeit gibt es hinter diesem keine relevanten Kräfte. Sollten aber welche auftauchen, dann wissen wir: Auch Marokko hat sich der internationalen Freimauerei ausgeliefert, wie vor ihm schon die Türkei…! Freimaurerländer könnten sogar am Mond liegen und hätten dennoch Chancen, in ihre Gemeinschaft, die UEG, aufgenommen zu werden. So viel zur Klarstellung. Was sind die Interessen der UEG bei der Aufnahme von Ländern wie der Türkei und Israel? „Mulitkulti“, damit es noch mehr Schwierigkeiten und Probleme gibt und der europäische Einheitsstaat (weil die einzelnen Länder mit ihrer Masseneinwanderung und der Finanzierung des EU-Spasses nicht mehr zurecht kommen) verwirklicht werden kann. Und wozu dient der europäische Einheitsstaat (dessen Errichtung schon gute Fortschritte macht)? Als Vorbereitung des Welteinheitsstaates. Den Rest kann man in der Apokalypse nachlesen. Grüß Gott!
Redaktion benachrichtigen EU: Wer kommt nach der Türkei?
#2   Vetter Taferl   19:17:32 | Donnerstag, 13. Januar 2005
Der eigentliche Staat nach der Türkei heißt
ISRAEL!. Wer’s nicht glaubt, soll die Presseberichte lesen, so z.B. Die Presse vom 11. oder 12. Jänner 2005 (Aussage von Kommissar Verheugen). Voraussetzung dafür ist der Beitritt der Türkei, die zu 99 % in Asien und ein Land ist, in welchem Christen verfolgt werden. Diese Tatsache teilt die Türkei übrigens mit Israel. Mit wieviel zweierlei Maß gemessen wird, kann man daraus ersehen, dass die Beitrittswünsche der Slowakei seinerzeit wg. des „halbseiden“ argumentierenden Premierministers Meciar aufs Abstellgleis geschoben wurden (täglicher Kriegszustand wie in Israel war in der Slowakei freilich seit dem 2. Weltkrieg unbekannt). Ebenso Kroatien, das für seine staatliche Existenz Kriege geführt, wobei man über den Krieg in Bosnien-Herzegowina sicher diskutieren kann. Immerhin haben dort die Kroaten die größten Bevölkerungsverluste hinnehmen müssen, viele Kroaten wurden aus den serbischen und bosnischen Landesteilen vertrieben und konnten nicht zurückkehren. Aber welche Kriege hat denn Israel in Beirut, Tunis (Bomardierung des PLO Hauptquartiers) und Bagdad (Bombardierung eines irakischen Atomreaktors) geführt? „Selbstverteidigungskriege“ natürlich, so wie seinerzeit die Deutschen in Stalingrad (lag damals von der deutschen Ostgrenze ungefähr so weit entfernt, wie Tunis von Israel). Jedes Argument, das im Falle Israels für Israel spricht, spricht im Falle Kroatiens gegen Kroatien. Was ist nun der wesentliche Unterschied zwischen Israel und Kroatien? Die Religion. Israel ist jüdisch, das ist international gut. Kroatien (ebenso die Slowakei) ist katholisch, das ist international schlecht. Doch weiter im Text: Die EU muß Rumänien und Bulgarien schlucken, weil die beiden Länder die Landbrücke zur Türkei darstellen. Dann muß die EU die Türkei schlucken, weil die das Eintrittstor für Israel ist. Wer hat welche Interessen? Die USA militärstrategische, weil die Türkei in der NATO ist. Israel ist der geliebte Freund, der nach Meinung der in den USA herrschenden WASPS, den weißen Protestanten die Erfüllung biblischer Prophezeiungen darstellt. Das glauben diese Protestanten (unter ihnen wohl alle amerikanischen Präsidenten der letzten 40 Jahre), weil sie die katholische Tradition ablehnt, die der Bibelauslegung erst die richtige Linie verleiht und auch schon vor dem Neuen Testament vorhanden war. Schließlich ist Stephanus als Christ und mit Blick auf Christus gestorben, als ein Pharisaer namens Saulus daneben saß, vermutlich der Anstifter der Steinigung. Da Saulus noch einige Zeit bis zu seinem „Damaskus-Erlebnis“ benötigte, hatte er auch noch nicht angefangen, seine paulinischen Briefe zu schreiben.
Redaktion benachrichtigen Viel Dichtung – wenig Wahrheit
#4   Vetter Taferl   22:54:59 | Freitag, 17. Dezember 2004
lesen sie einmal die homepage genauer
ich würde mir vorher alles durchlesen, bevor ich so ein urteil fälle. man versteht nämlich die kirchl. situation besser
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#3   Vetter Taferl   20:21:33 | Donnerstag, 16. Dezember 2004
Anonymität von kreuz.net ist ein Beleg für den Zustand der Amtskirche
Denn konservative (von traditionalistischen gar nicht erst zu reden) Katholiken werden in jeder denkbaren Position hinausgemobbt, egal, ob Priester oder Laie. Ein Beispiel: „Ambrosius“ in ambrosius.patched.de www.kreuz.net/ – der Fall eines Sekretärs der Katholischen Männerbewegung; gekündigt kurz vor seinem Abfertigungsanspruch mit damals 7 unversorgten Kindern und einer nicht versorgten Ehefrau. Folgen: Zerstörung der Familie (Trennung, Scheidung, Gerichtsverfahren wg. Alimente), jahrelange Obdachlosigkeit des Familienvaters. Bis heute wird er unter das Existensminimum gepfändet. Er darf also offiziell sterben oder muß inoffiziell überleben… Tatort: St. Pölten. Tatzeit: September 1994. Angesichts dieses Falles finde ich es unzumutbar, seinen Namen als hauptamtlicher Mitarbeiter zu nennen. Es geht nicht nur um Ansehen oder Wohl des Einzelnen, sondern auch seiner Familienangehörigen. Auf der anderen Seite geht es um die – auch durch kirchliche oder in kirchlichem Besitz stehenden – unterdrückten Informationen aus der Konzilskirche und der Welt von heute. Im übrigen verpflichtet auch die Hl. Kirche niemanden, auch nicht ihre Gläubigen, zum Martyrium. Bei Bischöfen kann man das anders sehen, aber gerade die sind ja heute überwiegend Weltmeister im Wegschauen und Verdrängen etc.
Redaktion benachrichtigen „Das bittere Leiden unseres Herrn Jesus Christus“: Alles erlogen?
#2   Vetter Taferl   19:14:01 | Freitag, 10. Dezember 2004
Cardinal José Saraiva Martins hat Recht!
„Die bitteren Leiden unseres Herren Jesus Christus“ sind problematisch, was die Urheberschaft betrifft. Auch wenn Clemens v. Brentano bona fide gewesen sein mag (was ich an sich annehme), so enthalten die von ihm redigierten Schriften, die Anna Katharina Emmerick zugeschrieben werden, schwere inhaltliche und theologische Mängel. So wird z.B. die Zeugung Mariens mit der Zeugung Christi gleichgesetzt. Die Zeugung Mariens war aber ganz natürlich, nur dass aufgrund göttlicher Gnade und Voraussicht die Erbsünde nicht auf Maria übertragen wurde. Christus aber hat direkt durch das Wirken des Hl. Geistes (Details dazu sind nicht bekannt, die Hl. Kirche lehnt Spekulationen hiezu auch ab) Fleisch angenommen in Maria der Jungfrau. Selbst wenn die „bitteren Leiden unseres Herren Jesus Christus“ inhaltlich unproblematisch wären, müßte sich ein Christ und Katholik Gedanken zum Umfang des angeblich offenbarten machen: Anna Katharina Emmerick wäre so textmäßig mehr (privat) offenbart worden, als die gesamte Hl. Schrift Inhalt hat. Und das mit vielen banalen Details, die Gott zu Recht nicht in die Offenbarung eingehen hat lassen, z.B. die Farbe von Mariens Kleid. Die angeblichen „Privatoffenbarungen“ der A.K. v. Emmerick sind mit ziemlicher Sicherheit nicht echt, ihre Seligsprechung war deshalb auch problematisch!
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