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#27 SedisvakInfo 11:59:52 | Dienstag, 20. Dezember 2005
Lieber Trot, Ich glaube man sucht hier kein Volksmessbuch, denn die Firma Schott gibt seit 2003 wieder
neue Volksmessbücher für die Tridentinische Liturgie aus. Es geht hier um ein Altarmissále.
#40 SedisvakInfo 11:57:59 | Dienstag, 20. Dezember 2005
… @Pater Lingen: Hochwürden, wenn Sie Ihren Punkt machen wollen, sollten Sie erstmals mit Beschimpfungen
aufhören und eine systematische Beschreibung ihrer Ansichten auf KzM geben. Übrigens wirkt Ihre Hetze
gegen die Gültigkeit der Bischofsweihe von Mgr. Lefebvre theologisch stark disqualifizierend; die FSSPX
bestreite ja auch die Gültigkeit Ihrer Weihen nicht, obwohl doch in der „alt-römisch-katholischen Kirche“
zu der Mgr. G. Schmitz vorher gehörte, auch Theosophiker und andere Okkultisten rumliefen. Zum Lesen
empfehle ich Ihnen auch: Apostolicae Curae, 1896, „Iamvero quum quis ad sacramentum conficiendum et conferendum
materiam formamque debitam serio ac rite adhibuit, eo ipso censetur id nimirum facere intendisse quod
facit Ecclesia.“ Übrigens hat auch keiner ausserhalb E. Heller sowas länger als nach 1985 behauptet.
#37 SedisvakInfo 23:41:48 | Montag, 5. Dezember 2005
Seit wann… …ist die Überprüfung eines juridischen Prozesses der kirchlichen Tribunale ein „Schisma“
oder „schismatisch“. Problematisch ist es schon, gerade dáss es überhaupt nötig ist heutzutage, aber
darüber sprechen wir ja nicht. Die Piusbruderschaft hat sich ja keine Jurisdiktion zugeeignet, misstraut
aber vielen heutigen CIC-Juristen. St. Athanasius und St. Servatius misstrauten den ‘kirchlichen’ juridischen
Richtern ihrer Zeit auch und weigerten – grundsätzlich, ihrem eigenen Verurteilungsprozess beizuwohnen.
Die Richter damals waren sogar päpstlich (Liberius) ernannt! Aber es geht ja auch darum ob in Übereinstimmung
mit dem Glauben gerichtet wird. Wenn nicht, dann soll man nicht blind vertrauen. Die FSSPX-Untersuchungskommissionen
sind keine Tribunale in eigentlichem Sinne. Klage lieber mal den Grund dieser FSSPX-Kommissionen an: die
zweifelhaften Annulierungsprozeduren der Diözesen.
#66 SedisvakInfo 18:31:13 | Montag, 5. Dezember 2005
Nur Infos zur Sedisvakantismus-Bewegung …Einige Infos zu Missionar-Bischof-Präfekt Kurz OFM: Kurz weihte
Anfang 70er Ende 60er Jahren einige anti-modernistischen Seminaristen zu Priestern und war Moderator der
New Yorkschen Catholic Traditionalist Movement (1964 vom Flamen Fr. Gommar A. De Pauw in Rom gegründet
und in Tivoli inkardiniert). Er verstarb in der nachkonziliaren Periode des Verfalls. Kurz war Romtreuer
Untergrundbischof und Bekämpfer der Catholic Patriotic Association („kath.“ China-Staatskirche) sowie
des Kommunismus. Kurz vor dem Konzil ist er aus China geflohen. Nach der neo-modernistischen Revolution
des Konzils blieb er der Überlieferten Alten Hl. Messe treu. Er weihte auch den später sedisvakantistischen
Priester, späteren Bischof (von Prof. Bf. Guérard des Lauriers O.P., Ngo Dinh Thuc-Linie), Prof. Günther
Storck, ein enger Mitarbeiter des Prof. Leo Scheffczyk, späterer Kardinal und anfangs noch Antimodernist.
S.Exz. Erzbischof Lefebvre war halt der mutigste und bekannteste. Er hatte keine Angst vor den Medien.
#34 SedisvakInfo 11:34:59 | Samstag, 22. Oktober 2005
O’Reilly Father Edmund James O’Reilly, Dr.theol., Ebf.Rat., 19. Jh. Das von Athanasius gemeinte Zitat:
„There was, I say, at every given time a Pope, really invested with the dignity of the Vicar of Christ
and Head of the Church, whatever opinions might exist among many as to his genuineness; not that an interregnum
covering the whole period would have been impossible or inconsistent with the promises of Christ, for
this is by no means manifest, but that, as a matter of fact, there was not such an interregnum.“ (Fr.
Edmund James O’Reilly, The Relations of the Church to Society – Theological Essays, 1882) – Aus dem monatlichen
Blatt eines sedisvakantistischen Klosters. Als Kirchenhistoriker äusserte sich dergleiche O’Reilly auch
zur ungeklärten Lage während dem großen westlichen Schisma. Er betrachtete aber, weil zu seiner Zeit
Papst Leo XIII. die gleiche Erscheinung und Prophezeiung bekommen hatte (daß man um und direkt im Vatikan
gegen das Papsttum verschwörte seitens der Freimaurerei und Reformern), die Möglichkeit, daß in Zukunft
auch ein ungültiger Papst den Hl. Stuhl besetzen könnte. Er sagte 1882 man soll diese Möglichkeit nicht
allzu einfach verwerfen, weil Szenario einfach zu schrecklich ist. Es sei möglich, aber apokalyptisch. www.sedevacantist.com/oreilly.html