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nach reiflicher… überlegung bin ich zu dem schluss gekommen, dass die römisch-katholische kirche eindeutig
zu menschenfeindlich ist, als dass ich noch mitglied bleiben könnte. ihr dürft euch wieder bei mir melden
wenn ihr die hetzjagd auf homosexuelle und juden beendet habt und wieder im hier und jetzt angelangt seid
anstatt im mittelalter hängen zu bleiben. Adios!
hm… So Aussgen wie „Homos fliegen auf Jünglinge“ und „Ganze zehn Prozent der wenigen kirchlichen Mißbräuche…“
sind ja sehr interessant.(Ich werd mal schaun ob ich eine gute wissenschaftlich fundierte Studie dazu
finde, dass „Homos auf Jünglinge“ finden, haha.) Aber am Witzigsten find ich, dass alle die Schuld auf
die Homosexualität schieben. Ich meine, glaubt ihr, dass all die Pfarrer und wer da so beteiligt war
an Kindesmissbrauch usw, tatsächlich homosexuell sind? Da sieht man wieder mal die Blindheit der Kirche;
denn diese ganzen Missbräuche funktionieren nach dem selben Prinzip, nachdem es zu sexuellen Übergriffen
in Strafanstalten für Männer kommt: die Männer nehmen das was da ist für den Missbrauch, und nachdem
die Kirche hauptsächlich Männern alle möglichen Ämter vorbehält, gibts da halt nicht viel Auswahl
für die pädophilen Priester. Siehe da, und wieder sind wir beim Thema „schafft das Zölibat ab“ und
„Frauen müssen in der Kirche gleich gestellt werden“ Und noch etwas: das Problem ist sowieso hausgemacht,
vor allem wenn man hört, das sich Mitglieder des Priesterseminars für 2000 Euro pro Sexualakt prostituieren
und sich dann an Mitarbeiter des Vatikans verkaufen. (siehe Angelo Balducci, ein treuer Kunde) Die Kirche
sollte ihre scheinheiligen Mauern der Unschuld mal fallen lassen, keiner nimmt dieser Institution das
noch ab.
@ Hugo jeder kann natürlich schreiben, wie er etwas sieht. was aber in diesem und auch zB massiv in anderen
artikel wie der über Homosexualit gemacht wird, ist der versuch, fakten zu verdrehen bzw total einseitig
darzustellen, wie eben der satz: „Dabei ist jeglicher Zusammenhang zwischen Zölibat und Homo-Mißbrauchen
von Fachleuten inzwischen verschiedentlich dementiert worden.“ Das aber genug Fachleute durchaus den Zusammenhang
zwischen Zölibat und Missbrauch hergestellt hat wird unter den Tisch gekehrt. Sowas nenne ich selbstgefällige
Berichterstattung. Zumindest kann man hier noch feststellen, dass ein Teil der Fakten dargestellt werden,
in dem Artikel über Homosexualität eben wurde schlicht und einfach den Lesern eine Lüge aufgetischt,
und dann berief man sich auch noch auch ein wissenschaftlich fundiertes Dokument, das ich zufällig daheim
als Buch hab und somit schnell zeigen konnte, dass das Schwachsinn ist. Eigentlich werden hier nur irgendwelche
Fälle aufgegriffen und dann so herum gedreht dargestellt, dass die Kirche immer im Lichte des Unschuldigen,
Guten steht. Das ärgert mich wahnsinnig, das hat nichts mit christlichen Werten zu tun, das Ganze ist
Propaganda und erinnert mich stark an die Politik. Und erinnert mich stark an das Zitat Jesus, der so
schön sagte: „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“. Hier wird fest mit Steinen geworfen während
man sich selbst beweihräuchert.
gottseidank gibt es kardinal schönborn! gäb es kardinal schönborn nicht, wäre ich längst aus der
kirche ausgetreten. und zu behaupten, fachleute hätten mehrheitlich dementiert, dass es einen zusammenhang
zwischen zölibat und missbräuchsfälle gibt, ist nicht wahr. wieso schreibt ihr eigentlich soviel unwahrheit?
alleine die sendung „club 2“ auf ORF2, welche sich im kreise von experten mit dem thema missbrauch beschäftigte,
hat gezeigt, dass mehrheitlich das zölibat als eines der hauptverursachenden faktoren zu sehen gilt.
es ist eine schande, dass ihr persönlichkeiten innerhalb eurer eigenen gemeinschaft derartig denunziert,
besonders wenn es sich um die wenigen handelt ,die endlich mal zukunftsorientiert sind und nicht am untergang
der kirche durch ihren rückschritt ins mittelalter beteiligt sind.
Wers glaubt wird selig… und was in diesem Artikel verzapft wird kann doch hoffentlich nur jemand glauben,
der tatsächlich blind religiös ist. Immer wieder versucht die Kirche in verzweifelten Versuchen Homosexualität
als Krankheit hinzustellen bzw als psychische Störung. Homosexualität ist KEINE Krankheit oder psychische
Störung, auch nicht nach ICD-10 Dieser Beitrag verdreht die Wahrheit absolut, denn die oben genannte
„Ich-dystone Sexualorientierung“ nach ICD-10, F66.1 bedeutet: „Die Geschlechtsidentität oder sexuelle
Ausrichtung (hetero, homo oder bi) ist eindeutig, aber die betroffene Person hat den Wunsch, dass […]
anders wäre und unterzieht sich möglicherweise einer Behandlung, um dies zu ändern. Mir wird schlecht
wenn ich daran denke, dass hier absolut mit Lügerei und falschen Mitteln gearbeitet wird, um den Leuten
einen Blödsinn zu verzapfen der nicht der Wahrheit entspricht. Und ich muss es wissen, denn der ICD-10
ist mein ständiger Begleiter, da ich Psychologin bin! Im Klartext: jeder Mensch, der eine eindeutige
sexuelle Orientierung hat (bi, homo oder hetero) welche in keiner Weise seinen Mitmenschen schadet und
auch glücklich und zufrieden ist damit, hat KEINE PSYCHISCHE STÖRUNG! Übrigens: Der Verfasser dieses
Artikel sollte sich mal Gedanken über das Gebot „Du sollst nicht lügen“ nachdenken. Und auf keinen Fall
sollte diese Zeitung versuchen, sich auf Dinge wie den ICD-10 zu berufen, und dann die Wahrheit verdrehen,
denn dies ist leicht zu widerlegen!!