Sonntag, 12. Dezember 2004 18:24
Lesername: marcellus
Beiträge: 21
Leser ‘marcellus’ wünscht keinen Kontakt über Email.
Samstag, 12. April 2008 09:07
marcellus: Strippenzieher
Das Pikante an der Sache ist ja weniger die Ablehnung des neuen Uni-Präsidenten, sondern die Vorgeschichte :Der Eichstätter Bischof hat einen Bischofsvikar für die Belange der Eichstätter Uni ernannt- einen gewissen Domvikar Dennemark. Der ist bekannt dafür, daß er sich prinzipiell in alles einmischt und er hält sich wohl auch für die Speerspitze der nachkonziliaren Verteidigungslinie gegen die bösen Konservativen. Er hat wohl etliche Gutachten beigebracht, die dem Kandidaten höchste Lobgesänge darbringen. Unabhängig von Herrn Hemel, den viele überhaupt nicht kennen und fairerweise auch nicht beurteilen sollten, ist es schon ein Makel, daß der Eichstätter Oberstrippenzieher Dennemark seine Pfoten mal wieder im Spiel hat. Das heißt : da wurde wieder mal was gedreht und da ist was oberfaul ! [mehr…]
Samstag, 29. Oktober 2005 19:12
marcellus: „Was hast Du Herr verschuldet“
Ja wirklich: was hat unser Heiland verschuldet, daß ihm seine Bischöfe und Priester so etwas antun. Die Entfernung des Tabernakels vom Zentrum der Kirche ist eine erneute Geißelung und Kreuzigung des Herrn. Wo der allmächtige Gott sein Zelt aufgeschlagen hatte, pflanzen nun fettleibige Pfaffen ihre dicken Hintern hin. Man sieht die ganze Perversion der Liturgiker von heute an diesem Beispiel. Nicht mehr Gott ist der Mittelpunkt, sondern der Mensch, nicht mehr die ehrfurchtgebietende und geheimnisvolle Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, sondern eine fröhliche Mahlfeier mit folkloristischen Showeinlagen. Es kann einen nur noch heiliger Zorn packen, wenn man bedenkt, was selbst noch 2005 zerstört und zertrümmert wird. Der Teufel hüpft wahrscheinlich vor Freude umeinander und feiert seinen Triumph auf Erden. Eine verblödete und gotteslästerliche Menschheit mit etlichen geistlichen Würdenfeiglingen an der Spitze marschiert auf die diabolische Einheitsreligion zu- Devise: Friede, Freude, Eierkuchen. Es kann einem schlecht werden, wenn man eine äußerlich intakt erscheinende neugotische Kirche betritt und dann vor den verwüsteten ehemals heiligen Hallen steht (selbiges ist mir bei der Domkirche in Essen passiert). Mir fällt nur dazu nur noch eine Liedstrophe ein: „ Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet, ins Angesicht geschlagen und verhöhnet. Du wirst mit essig und mit gall getränket- ans Kreuz gehenket!“ [mehr…]
Donnerstag, 31. März 2005 19:57
marcellus: Ruhe in Frieden
Gib ihr o Herr, die ewge Ruh und führ sie Deinem Frieden zu. Laß schauen sie in selgem Licht auf ewig
Herr, Dein Angesicht!
Erlös o Herr von Schuld und Pein, die Seele dieser Gläubgen Dein. Und führ sie vom Gericht befreit, zur ewigen Glückseligkeit. [mehr…]
Erlös o Herr von Schuld und Pein, die Seele dieser Gläubgen Dein. Und führ sie vom Gericht befreit, zur ewigen Glückseligkeit. [mehr…]
Samstag, 12. Februar 2005 19:31
marcellus: Wer ? Wie ? Was ? Warum ? Wozu ?
Na herrlich : Jetzt beginnen bereits die Spekulationen, wer wohl wer ist. Ich vermute, daß sich die Verantwortlichen
von kreuz.net halb krank lachen ob dieser von Catholicus unnötigerweise angestossenen Diskussion. Allmählich
habe ich den Verdacht, daß kreuz.net von ausgewiesenen Modernisten betrieben wird, die sich auf diese
Art und Weise das Geld für den Komödienstadel sparen.
Ich finde, der gute Catholicus soll sich outen, wenn er seine Verdächtigungen und Mutmaßungen schon hier ins Netz setzt.
Den über jeden Zweifel erhabenen edlen Charakter von Dr.Pytlik kann man übrigens auch daraus ersehen, daß er seinen angeblichen Aufdecker in Schutz nimmt.
Wer einen wirklichen Seelenhirten nach dem Herzen Jesu sucht, der wird ihn in Dr.Pytlik finden! [mehr…]
Ich finde, der gute Catholicus soll sich outen, wenn er seine Verdächtigungen und Mutmaßungen schon hier ins Netz setzt.
Den über jeden Zweifel erhabenen edlen Charakter von Dr.Pytlik kann man übrigens auch daraus ersehen, daß er seinen angeblichen Aufdecker in Schutz nimmt.
Wer einen wirklichen Seelenhirten nach dem Herzen Jesu sucht, der wird ihn in Dr.Pytlik finden! [mehr…]
Freitag, 11. Februar 2005 17:07
marcellus: Sag ja zu mir, wenn alles nein sagt
So ganz begreife ich allmählich nicht mehr, was kreuz.net eigentlich will und beabsichtigt. Kaum ist
an der St. Pöltener Front eine gewisse Ruhe eingekehrt, fängt das ganze Schmierentheater von vorne an.
Jetzt ausgerechnet einem Mann wie Herrn Dr. Pytlik, dessen mutiges Eintreten für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit über jeglichen Zweifel erhaben sind ans Bein pinkeln zu wollen, kann ich mir nur mit tiefsitzenden
psychischen Schwierigkeiten seitens der Verfasser erklären.
Aus seiner Entgegnung geht nämlich klar hervor, daß hier ein Priester spricht und handelt, der seine Liebe zur Kirche lebt- im krassen Gegensatz zu anderen, denen jegliche Demut fehlt und denen nur das Eigenwohl am Herzen liegt.
Unverfroren auch die Art und Weise, wie wieder einmal intolerant die Homokeule geschwungen wird : bei aller Wertschätzung für kreuz.net- dieser Artikel war wohl nichts und sollte dort verschwinden, wo er verfasst wurde: auf der Müllkippe. [mehr…]
Jetzt ausgerechnet einem Mann wie Herrn Dr. Pytlik, dessen mutiges Eintreten für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit über jeglichen Zweifel erhaben sind ans Bein pinkeln zu wollen, kann ich mir nur mit tiefsitzenden
psychischen Schwierigkeiten seitens der Verfasser erklären.
Aus seiner Entgegnung geht nämlich klar hervor, daß hier ein Priester spricht und handelt, der seine Liebe zur Kirche lebt- im krassen Gegensatz zu anderen, denen jegliche Demut fehlt und denen nur das Eigenwohl am Herzen liegt.
Unverfroren auch die Art und Weise, wie wieder einmal intolerant die Homokeule geschwungen wird : bei aller Wertschätzung für kreuz.net- dieser Artikel war wohl nichts und sollte dort verschwinden, wo er verfasst wurde: auf der Müllkippe. [mehr…]
Sonntag, 9. Januar 2005 19:44
marcellus: Bitte journalistisch sauber arbeiten!
Also bitte bei den Tatsachen bleiben : München wurde unter dem CSU-OB Kiesl in den 80iger Jahren von einer absoluten CSU-Stadtratsmehrheit regiert. Daß man in München von den Beutezügen Bayerns in Franken nur leise hört, ist sehr vielsagend : Tja- praktisches Beispiel einer Demokratie, in der man alles sagen darf. Sehr aufschlußreich! Zum Demokratieverständnis der Christenunion in Bayern sollte der geneigte Interessent mal nachlesen, mit welchen unglaublichen „demokratischen“ Methoden seinerzeit die Bayernpartei erwürgt wurde und was der große CSU-Guru Strauß über Andersdenkende, z.B. bei der atomaren Wiederaufbereitungsanalage in Wackersdorf „demokratisch“ geäußert hat. Ich erinnere mich sehr wohl an „Ratten und Schmeißfliegen“. Aber ich beende jetzt damit die Diskussion- dazu ist mir meine Zeit zu schade. Jedem Tierchen sein Plessierchen- wegen mir auch die CSU. [mehr…]
Sonntag, 9. Januar 2005 16:49
marcellus: Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet
Mir fällt eigentlich nur diese Liedzeile aus dem Lied „Liebster Jesu, wir sind hier“ ein, wenn ich lese,
daß ein Cafe oder ein Komödienstadel eher für eine ehemalige Kirche geeignet sein sollen, als die zweckgemäße
Nutzung. Wie verirrt und verwirrt und – bitte, liebe Leser, verzeiht mir den Ausdruck- wie bescheuert
werden diese geistig umnachteten Menschenhirne denn noch ?
Statt froh zu sein, daß eine Kirche weiterhin als solche verwendet wird, gibt man sich ideologischen Spitzfindigkeiten hin. Rücksicht auf die ortsansässige katholische Gemeinde- na daß ich nicht lache: wer die Schweizer Verhältnisse kennt, wird nur mehr schwer Katholiken finden, die noch im richtigen Sinne katholisch sind.
Ich bin kein Pius X- Gläubiger, aber was gäbe es für größere Gnade als das Meßopfer aller Zeiten mitfeiern zu dürfen? Wenn ich ganz ehrlich wäre ( das bin ich aber nicht), dann müsste ich feststellen, daß die missa tridentina die Höchstform der Anbetung Gottes darstellt und der novus ordo ( wenn er unter Ausnutzung sämtlicher positiver Möglichkeiten gefeiert würde) steil dagegen abfällt. Aber wir erleben bei uns ja nur mehr Showmaster, die mit ihren Pastoralassistentinnen vorne herumhüpfen und vor lauter Schwachsinn und Blödheit gar nicht mehr wissen, welchen Schrott sie verzapfen. Anbetung, Verehrung Gottes und der Heiligen- absolute Fehlanzeige- dafür aber Küsschen, Händchen halten, Zettelchen ausfüllen und unsäglich dummdreiste Pseudotheologie ertragen- so sieht es aus: Und das ist kein Gejammer, sondern Realität. [mehr…]
Statt froh zu sein, daß eine Kirche weiterhin als solche verwendet wird, gibt man sich ideologischen Spitzfindigkeiten hin. Rücksicht auf die ortsansässige katholische Gemeinde- na daß ich nicht lache: wer die Schweizer Verhältnisse kennt, wird nur mehr schwer Katholiken finden, die noch im richtigen Sinne katholisch sind.
Ich bin kein Pius X- Gläubiger, aber was gäbe es für größere Gnade als das Meßopfer aller Zeiten mitfeiern zu dürfen? Wenn ich ganz ehrlich wäre ( das bin ich aber nicht), dann müsste ich feststellen, daß die missa tridentina die Höchstform der Anbetung Gottes darstellt und der novus ordo ( wenn er unter Ausnutzung sämtlicher positiver Möglichkeiten gefeiert würde) steil dagegen abfällt. Aber wir erleben bei uns ja nur mehr Showmaster, die mit ihren Pastoralassistentinnen vorne herumhüpfen und vor lauter Schwachsinn und Blödheit gar nicht mehr wissen, welchen Schrott sie verzapfen. Anbetung, Verehrung Gottes und der Heiligen- absolute Fehlanzeige- dafür aber Küsschen, Händchen halten, Zettelchen ausfüllen und unsäglich dummdreiste Pseudotheologie ertragen- so sieht es aus: Und das ist kein Gejammer, sondern Realität. [mehr…]
Sonntag, 9. Januar 2005 16:35
marcellus: Bayern und Demokratie?
Diese beiden Begriffe müssten zunächst einmal genau definiert werden. Demokratie, übersetzt Herrschaft
des Volkes bedeutete einst, daß die Bürger selber über ihr Schicksal und das Schicksal ihrer „polis“
(griech.Stadtgemeinde,Gemeinwesen) entschieden. Sie wollten sich so von der Monarchie( Königsherrschaft)
und der Aristokratie bzw.Oligarchie (Herrschaft der „Besten“) abgrenzen.
Nach dieser Definition habe ich meine Zweifel, ob angesichts der Politikercliquen allerorten und natürlich auch in Bayern der Demokratiebegriff so noch definiert werden kann. An der sogenannten bayerischen Demokratie teilnehmen, heißt : Bieder und brav das nachplappern, was der jeweilige große Vorsitzende als Denkschemata zu denken vorgibt. Augenblicklich wird vorgedacht, daß die CSU- Paladine der EU-Verfassung zuzustimmen haben und siehe da: sie stimmen zu. Der Bürger selber hat da nichts zu melden- er darf sein Kreuz auf dem Stimmzettel machen und damit hat es sich. Bei der letzten Landtagswahl ist die Zahl der Nichtwähler in Bayern auf beinahe 40% gestiegen, d.h. 4 von 10 mündigen Bürgern gehen nicht mehr zur Wahl. Warum wohl?
Und Bayern ist nicht gleich Bayern: Da gibt es z.B. Franken, das vom Königreich Bayern okkupiert wurde. Heute noch kämpfen die fränkischen Bürger um Rückgabe großer teile des Bamberger Domschatzes, der nach Zerschlagung des Fürstbistums nach München verbracht wurde.
Im Übrigen : Überall gibt es die sogenannte political correctnes, d.h. die Politik und die öffentliche Meinung sagen Dir genau, was Du zu denken hast und wehe, Du weichst davon ab.
Demokratie??????? [mehr…]
Nach dieser Definition habe ich meine Zweifel, ob angesichts der Politikercliquen allerorten und natürlich auch in Bayern der Demokratiebegriff so noch definiert werden kann. An der sogenannten bayerischen Demokratie teilnehmen, heißt : Bieder und brav das nachplappern, was der jeweilige große Vorsitzende als Denkschemata zu denken vorgibt. Augenblicklich wird vorgedacht, daß die CSU- Paladine der EU-Verfassung zuzustimmen haben und siehe da: sie stimmen zu. Der Bürger selber hat da nichts zu melden- er darf sein Kreuz auf dem Stimmzettel machen und damit hat es sich. Bei der letzten Landtagswahl ist die Zahl der Nichtwähler in Bayern auf beinahe 40% gestiegen, d.h. 4 von 10 mündigen Bürgern gehen nicht mehr zur Wahl. Warum wohl?
Und Bayern ist nicht gleich Bayern: Da gibt es z.B. Franken, das vom Königreich Bayern okkupiert wurde. Heute noch kämpfen die fränkischen Bürger um Rückgabe großer teile des Bamberger Domschatzes, der nach Zerschlagung des Fürstbistums nach München verbracht wurde.
Im Übrigen : Überall gibt es die sogenannte political correctnes, d.h. die Politik und die öffentliche Meinung sagen Dir genau, was Du zu denken hast und wehe, Du weichst davon ab.
Demokratie??????? [mehr…]
Samstag, 8. Januar 2005 18:19
marcellus: Mord ist und bleibt Mord
Wer vorsätzlich einen wehrlosen Menschen tötet, ist ein Mörder. So definiert das Strafrecht die Tatsache
des Mordes. Wehrlos waren die unschuldigen Kinder zu Betlehem, wehrlos die unzähligen Gemarterten und
Getöteten in den faschistischen und bolschewistischen Diktaturen eines Hitler und eines Stalin.
Wo also ist der Unterschied? Ist Mord nicht Mord? ist ein Mord weniger schlimm als ein anderer?
Wahrscheinlich ist hier wieder die Wortwahl das Problematische: den Ausdruck „Holocaust“ kann man nur in einem ganz bestimmten Fall, nämlich dem der Judenvernichtung im dritten Reich verwenden- alles andere würde den Aufschrei der Öffentlichkeit nach sich ziehen.
Für die bereits Gemordeten können wir nur noch beten- für die vielen ungeborenen Kinder aber, die wahrscheinlich in dieser Minute durch brutalste Abteribungsmethoden hingeschlachtet werden, da können wir alle etwas tun : Nämlich für sie kämpfen! Für diese kleinen Würmchen, für die sich niemand einsetzt ! Wer hier in kreuz.net schreibt, der sollte den Namen dieser website zum Programm machen : Das Kreuz Christi mutig diesen gewissenlosen und grausamen Mördern ungeborenen Lebens entgegenhalten- nein entgegenschleudern.
Ich jedenfalls bin durch die Predigt unseres Kardinals aufgerüttelt : Aufgerüttelt aus meiner entsetzten Gleichgültigkeit, aufgerüttelt aus meiner bequemen Empörungsbequemlichkeit! Ab jetzt werde ich auch aufg die Straße gehen! Danke, Herr Kardinal! [mehr…]
Wo also ist der Unterschied? Ist Mord nicht Mord? ist ein Mord weniger schlimm als ein anderer?
Wahrscheinlich ist hier wieder die Wortwahl das Problematische: den Ausdruck „Holocaust“ kann man nur in einem ganz bestimmten Fall, nämlich dem der Judenvernichtung im dritten Reich verwenden- alles andere würde den Aufschrei der Öffentlichkeit nach sich ziehen.
Für die bereits Gemordeten können wir nur noch beten- für die vielen ungeborenen Kinder aber, die wahrscheinlich in dieser Minute durch brutalste Abteribungsmethoden hingeschlachtet werden, da können wir alle etwas tun : Nämlich für sie kämpfen! Für diese kleinen Würmchen, für die sich niemand einsetzt ! Wer hier in kreuz.net schreibt, der sollte den Namen dieser website zum Programm machen : Das Kreuz Christi mutig diesen gewissenlosen und grausamen Mördern ungeborenen Lebens entgegenhalten- nein entgegenschleudern.
Ich jedenfalls bin durch die Predigt unseres Kardinals aufgerüttelt : Aufgerüttelt aus meiner entsetzten Gleichgültigkeit, aufgerüttelt aus meiner bequemen Empörungsbequemlichkeit! Ab jetzt werde ich auch aufg die Straße gehen! Danke, Herr Kardinal! [mehr…]
Samstag, 8. Januar 2005 12:43
marcellus: Anmerkungen zu den Anmerkungen
Was heißt conservativ? Was heißt traditionalistisch? Zunächst werden wir uns diese Fragen beantworten
müssen, bevor wir einzelne Priester beurteilen. Wobei ich ausdrücklich betonen möchte, daß auch ich
die gnädigen Dignitäre von Eisgarn keinesfalls als conservativ bezeichnen würde, dies sogar als Beleidigung
für jeden glaubenstreuen Priester ansähe.
Zwischen vermeintlichem, nach außen für alte Damen und nicht mehr ganz urteilsfähige Humers und Engelmanns zur Schau getragene Piuscollare sind ganz sicher nicht Indiz für eine innere Haltung- leider!
Ich als Priester würde mich nicht nur schwer überwinden können, einen solchen Piuskragen zu tragen, wenn ich bedenke, welchen Auftritt vor Gericht der ehemalige Bischofssekretär abgeliefert hat.
Aber quälen wir uns nicht länger, sondern tun wir vielmehr das, was diese Herren anscheinend vergessen haben : in Demut zu beten und Gott um seine Gnade zu bitten. Denn :„Wer auf ihn sich ganz verläßt, dessen Glück steht felsenfest“. [mehr…]
Zwischen vermeintlichem, nach außen für alte Damen und nicht mehr ganz urteilsfähige Humers und Engelmanns zur Schau getragene Piuscollare sind ganz sicher nicht Indiz für eine innere Haltung- leider!
Ich als Priester würde mich nicht nur schwer überwinden können, einen solchen Piuskragen zu tragen, wenn ich bedenke, welchen Auftritt vor Gericht der ehemalige Bischofssekretär abgeliefert hat.
Aber quälen wir uns nicht länger, sondern tun wir vielmehr das, was diese Herren anscheinend vergessen haben : in Demut zu beten und Gott um seine Gnade zu bitten. Denn :„Wer auf ihn sich ganz verläßt, dessen Glück steht felsenfest“. [mehr…]
Freitag, 7. Januar 2005 16:14
marcellus: Nonne oder nicht- das ist hier die Frage!
Am Dreikönigstag bin ich im Zug nach Hause gefahren. In meinem Abteil befand sich eine Horde schnatternder
und offensichtlich bestgelaunter Damen im mittleren bis hohem Alter. Bei genauerem Hinschauen habe ich
bemerkt, daß von den etwa 12 Damen die Hälfte eine stark reduzierte Nonnentracht ( mit neckischem Kurzröcklein
und taschentuchgroßem Schleier), die andere Hälfte Zivilkleidung trug.
Ich konnte mich nicht beherrschen und begann eine Diskussion mit den teilweise grün und blau geschminkten Bräuten Christi über den Sinn der Ordenstracht.
Was ich da angekeift wurde, hat mir die Sprache verschlagen. Genüßlicherweise sinnierte ich dann laut darüber, wann der besagte Orden (früher hießen die Damen englische Fräulein) seinen (ohnehin nur noch ansatzweise vorhandenen) Geist aushauchen werde,
Daraufhin wurde ich als ewig Gestriger und Traditionlist bezeichnet- man müsse modern sein und mit der Zeit gehen und wie ich als junger Mensch (Danke für das Kompliment!) nur so denken könne.
Das ist unsere Realität! Arme Kirche! [mehr…]
Ich konnte mich nicht beherrschen und begann eine Diskussion mit den teilweise grün und blau geschminkten Bräuten Christi über den Sinn der Ordenstracht.
Was ich da angekeift wurde, hat mir die Sprache verschlagen. Genüßlicherweise sinnierte ich dann laut darüber, wann der besagte Orden (früher hießen die Damen englische Fräulein) seinen (ohnehin nur noch ansatzweise vorhandenen) Geist aushauchen werde,
Daraufhin wurde ich als ewig Gestriger und Traditionlist bezeichnet- man müsse modern sein und mit der Zeit gehen und wie ich als junger Mensch (Danke für das Kompliment!) nur so denken könne.
Das ist unsere Realität! Arme Kirche! [mehr…]
Freitag, 7. Januar 2005 16:05
marcellus: Des Grafen neue Kleider
Als Kardinal Schönborn vor einigen Jahren einer der Mitautoren des kath. Erwachsenenkatechismus war, hatte man die Hoffnung, nun würde ein mutiger Bekenner auf den Plan treten. Doch je mehr man seinen Werdegang in den letzten Jahren verfolgt, umso mehr muß man den Eindruck gewinnen, daß die Huldigungen von Medien und Öffentlichkeit ihm wichtiger sind, als seine ehemaligen Überzeugungen. Pressewirksam passt da seine Reise ins Katastrophengebiet dazu. Vielleicht hätte gräfliche Gnaden das hier rausgeworfene Geld lieber spenden sollen, anstatt in Asien auf Schau zu machen. Wie sagte doch Franz-Josefg Strauß in seiner bekannt unverblümten Art einmal in bayerischem Englisch: „Everybodys friend is everybodys arschloch.“ [mehr…]
Freitag, 7. Januar 2005 13:20
marcellus: Der Satan löscht die Lichter aus
Diese Zeile eines Kirchenliedes kommt mir in den Sinn, wenn ich tagtäglich bei so ziemlich allen katholischen
Organisationen von Streit, Zwietracht und Skandalen erfahre.
Aber irgendwie ist es auch logisch: Der Satan wird sicher seine ihm ergebenen Diener nicht bekämpfen- er wird dort ansetzen, wo die Beute reichlich ist- bei Menschen und Organisationen, die ihm gefährlich werden können.
Wer es noch immer nicht begriffen hat : Gerade in der Kirche steckt m.E. der Teufel hinter den ganzen Homoskandalen. Im Bereich der Sittlichkeit, zumal der gleichgeschlechtlichen, ist der schwache Mensch am angreifbarsten und verwundbarsten. Kein Wunder, daß es hier überall Probleme gibt.
Dabei vergisst man aber immer eines : Die Modernisten können treiben, was sie wollen- sie werden gedeckt und geschützt- Homosexuelle werden von breiten kirchlichen Kreisen verteidigt und freudig aufgenommen- wehe aber einer der verfemten Conservativen macht sich in dieser Hinsicht schuldig, dann trifft ihn die ganze Rache der progressistischen Freimaurerclique.
Und wenns nicht mit schwul klappt, dann kommen, wie bei KPE und SJM interne Eifersüchteleien, Streitereien und Grabenkämpfe gerade recht, um auf einer anderen Schiene wieder ein Stück katholischen Lebens hinwegzufegen.
Die Feigheit aber von so vielen noch Rechtgläubigen bricht uns allmählich das Genick. In der Erzdiözese Bamberg beispielsweise tummeln sich noch gerade mal 4 Alumnen (bei bald 900.000 Katholiken) im Priesterseminar- gute Leute verweist der dortige Oberhirte an seinen unfähigen Regens, der noch dazu in der Öffentlichkeit die Zahlen schönt ( anscheinend werden auch die Küchenmäuse und Stallhasen unter die Rubrik : Alumnus gezählt). In anderen Diözesen sieht es ähnlich verheerend aus- Gratulation, großer Verwirrer- bald wirst Du es geschafft haben ! Aber täusche Dich nicht: solange auch nur ein treuer Gläubiger auf Gott vertraut, wirst Du vielleicht öffentlich triumphieren- am Ende aber triumphiert das unbefleckte Herz der Muttergottes. [mehr…]
Aber irgendwie ist es auch logisch: Der Satan wird sicher seine ihm ergebenen Diener nicht bekämpfen- er wird dort ansetzen, wo die Beute reichlich ist- bei Menschen und Organisationen, die ihm gefährlich werden können.
Wer es noch immer nicht begriffen hat : Gerade in der Kirche steckt m.E. der Teufel hinter den ganzen Homoskandalen. Im Bereich der Sittlichkeit, zumal der gleichgeschlechtlichen, ist der schwache Mensch am angreifbarsten und verwundbarsten. Kein Wunder, daß es hier überall Probleme gibt.
Dabei vergisst man aber immer eines : Die Modernisten können treiben, was sie wollen- sie werden gedeckt und geschützt- Homosexuelle werden von breiten kirchlichen Kreisen verteidigt und freudig aufgenommen- wehe aber einer der verfemten Conservativen macht sich in dieser Hinsicht schuldig, dann trifft ihn die ganze Rache der progressistischen Freimaurerclique.
Und wenns nicht mit schwul klappt, dann kommen, wie bei KPE und SJM interne Eifersüchteleien, Streitereien und Grabenkämpfe gerade recht, um auf einer anderen Schiene wieder ein Stück katholischen Lebens hinwegzufegen.
Die Feigheit aber von so vielen noch Rechtgläubigen bricht uns allmählich das Genick. In der Erzdiözese Bamberg beispielsweise tummeln sich noch gerade mal 4 Alumnen (bei bald 900.000 Katholiken) im Priesterseminar- gute Leute verweist der dortige Oberhirte an seinen unfähigen Regens, der noch dazu in der Öffentlichkeit die Zahlen schönt ( anscheinend werden auch die Küchenmäuse und Stallhasen unter die Rubrik : Alumnus gezählt). In anderen Diözesen sieht es ähnlich verheerend aus- Gratulation, großer Verwirrer- bald wirst Du es geschafft haben ! Aber täusche Dich nicht: solange auch nur ein treuer Gläubiger auf Gott vertraut, wirst Du vielleicht öffentlich triumphieren- am Ende aber triumphiert das unbefleckte Herz der Muttergottes. [mehr…]
Donnerstag, 30. Dezember 2004 22:16
marcellus: Anmerkung zu Dolfus
Wiederum trifft Dolfus ins Schwarze : Viele Kirchenamtsfunktionäre bekommen Ihr Salär ausschließlich
dafür, daß sie :
1.) Angebliche nachkonziliare Worthülsen bis zum Erbrechen produzieren,
2.) den verbliebenen Restglauben zerstören,
3.) die freimaurerisch- humanistische Weltreligion mit unseren Kirchensteuergeldern vorzubereiten und
4.) die wenigen glaubenstreuen Inseln endgültig zu zertrümmern. [mehr…]
1.) Angebliche nachkonziliare Worthülsen bis zum Erbrechen produzieren,
2.) den verbliebenen Restglauben zerstören,
3.) die freimaurerisch- humanistische Weltreligion mit unseren Kirchensteuergeldern vorzubereiten und
4.) die wenigen glaubenstreuen Inseln endgültig zu zertrümmern. [mehr…]
Donnerstag, 30. Dezember 2004 22:09
marcellus: Anmerkungen zu Dolfus
Zunehmend bemerke ich, daß Sie, sehr geschätzter Dolfus, m.E. den Kern treffen : Die angeblichen Opfer
der St. Pöltner Schmierenkomödie sind weniger Opfer, als vielmehr Täter. So wird durchaus glaubhaft
kolportiert, daß Herr Rothe – als er danach befragt wurde, wie er denn zum Heiligen Meßopfer im tridentinischen
Ritus stünde- ableugnete, jemals damit symphatisiert zu haben.
Ich nenne das feigen Verrat am Heilgsten, das uns vom Herrn hinterlassen wurde. Daran sieht man erschreckend und brutal, daß es wahrlich nicht um Conservativ oder Progressiv ging, sondern nur um Macht, Arroganz und Eitelkeiten. Satan läßt grüßen! [mehr…]
Ich nenne das feigen Verrat am Heilgsten, das uns vom Herrn hinterlassen wurde. Daran sieht man erschreckend und brutal, daß es wahrlich nicht um Conservativ oder Progressiv ging, sondern nur um Macht, Arroganz und Eitelkeiten. Satan läßt grüßen! [mehr…]
Donnerstag, 30. Dezember 2004 22:01
marcellus: Gott der Dreieine
Man muß sich wirklich fragen, was wohl im Hirn eines gelehrten Jesuiten vorgegangen sein muß, der bei
aller Toleranz anderen Religionen gegenüber das Grundlegende des christlichen Glaubens quasi beiseite
schiebt: Daß Gott nur begreifbar und erlebbar wird in den drei Personen des einen göttlichen Wesens.
Nur so wird man Gott – insofern das unserer menschlichen Beschränkthewit überhaupt möglich ist – gerecht. Wer in anderen Religionen also ehrlich Gott sucht, wird immer bei der Erkenntnis des dreifaltigen Gottes ankommen und bei der Glaubensgewißheit, daß Christi Opfer am Kreuz das Tor des Himmels geöffnet hat.
Ich gestehe, daß ich all das dumm-arrogante Gequatsche selbsternannter klerikaler Heilsbringer nicht mehr ertragen kann- das nur noch um ihre Eitelkeit und um allzu offensichtliche Menschlichkeiten kreist.
Das ganze Gerede über Pastoral usw. offenbart nur einen erschreckenden Mangel an Glauben und Frömmigkeit.
Einen Gott in drei Personen, beten wir in Demut an.
Alle, die auf Erden wohnen, alle sind ihm untertan.
Seine Huld und seine Güte, seine Allbarmherzigkeit,
preisen wir in Ewigkeit.
( GL Bamberg Nr. 912 „Sei gelobt und hochgepriesen, heiligste Dreifaltigkeit- 6. Strophe) [mehr…]
Nur so wird man Gott – insofern das unserer menschlichen Beschränkthewit überhaupt möglich ist – gerecht. Wer in anderen Religionen also ehrlich Gott sucht, wird immer bei der Erkenntnis des dreifaltigen Gottes ankommen und bei der Glaubensgewißheit, daß Christi Opfer am Kreuz das Tor des Himmels geöffnet hat.
Ich gestehe, daß ich all das dumm-arrogante Gequatsche selbsternannter klerikaler Heilsbringer nicht mehr ertragen kann- das nur noch um ihre Eitelkeit und um allzu offensichtliche Menschlichkeiten kreist.
Das ganze Gerede über Pastoral usw. offenbart nur einen erschreckenden Mangel an Glauben und Frömmigkeit.
Einen Gott in drei Personen, beten wir in Demut an.
Alle, die auf Erden wohnen, alle sind ihm untertan.
Seine Huld und seine Güte, seine Allbarmherzigkeit,
preisen wir in Ewigkeit.
( GL Bamberg Nr. 912 „Sei gelobt und hochgepriesen, heiligste Dreifaltigkeit- 6. Strophe) [mehr…]
Sonntag, 19. Dezember 2004 08:06
marcellus: „Nun beug die Knie, Gott selbst ist hie“
Ich kann meinen Vorrednern nur voll inhaltlich zustimmen. In der Tat scheint es so zu sein, daß das Bewußtsein, um was es sich bei der Heiligen Eucharistie handelt, zunehmend schwindet. Allerdings kann sich Rom und konkret auch der Verantwortliche für die päpstlichen Massengottesdienste nicht aus der Verantwortung ziehen: Ich schalte mittlerweile den Fernseher ab, wenn ich sehe, wie der Empfang des Heiligsten Sakramentes da vonstatten geht. Und war es nicht auch Rom, daß die Handkommunion gestattete? Ich will keine Diskussion darüber vom Zaun brechen- auch die Handkommunion kann man durchaus würdig empfangen- aber sie hat dennoch zu einer Entmystifizierung des größten Geheimnisses unseres Glaubens beigetragen. Sind wir doch mal alle ehrlich- egal, wo wir stehen- die Feier der Heiligen Messe am Volksaltar, unter Zuhilfenahme unzähliger Ministrantinnen, Lektorinnen und Kommunionhelferinnen, die umeinander springen und sich wichtig tun- ja vielerorts die „Schlüsselgewalt“ über den Tabernakel besitzen- das alles dient doch wohl nicht dem Bewußtsein, Gott selbst ist hier! Schauen wir uns doch die verschandelten Kirchenlieder an: Was wurde im österreichischen Gotteslob denn aus dem Lied : „O Christ hie merk“ gemacht? Da heißt es in einem m.E. häretisch-calvinistischen Text „Kommt ALL herein, esst von dem BROT und trinkt den WEIN“ Purer Calvinismus- nichts mehr von Realpräsenz oder Anwesenheit des göttlichen Heilands. Oder viele fromme Seelsorger lassen GL 546 singen- Gottheit tief verborgen- und merken gar nicht, daß ihnen eine Häresie in der ersten Strophe untergejubelt wird : quae sub his figuris im lateinischen Originaltext, heißt übersetzt : unter den Gestalten. Jetzt wird daraus : unter diesen Zeichen. Also Christus ist nur noch zeichenhaft anwesend. Und was ist mit den kleinsten Hostienpartikeln? Was hier an Verunehrung und Blasphemie tagtäglich geschieht, ist wahrlich grauenhaft. Da tut es gut, sich immer wieder den Hymnus „lauda Sion“ des hl.Thomas von Aquin vor Augen zu halten : „‘Teilt man endlich die Gestalten, so wird JEDER Teil enthalten, was das GANZE selber ist. Nicht das Wesen, nur das Zeichen kann die Teilung hier erreichen- ungeteilt bleibt Jesus Christ“. [mehr…]
Sonntag, 19. Dezember 2004 07:49
marcellus: Ein Haus voll Glorie schauet ?!
Ich möchte meinem Vorredner in der grundlegenden Analyse, was auf dem Konzil und in seinem Gefolge geschehen ist, durchaus zustimmen. Aber ich habe dabei Bauchschmerzen, denn wenn man in der Seelsorge des Jahres 2004 steht, wird man schnell mit Entsetzen wahrnehmen müssen, daß die Zeit kaum zurückzudrehen ist. Ich sehe es als Chance, daß man beispielsweise verschiedene Formen des Gottesdienstes sehr lebensnah gestalten kann, wobei natürlich die Würde des Gottesdienstes immer gewahrt bleiben muß. Dennoch ist es ein trauriger Befund, den es zu konstatieren gilt : Ausgeräumte und verschandelte Kirchen, fast völlige Vernichtung der wertvollen Volksandachten, Verstümmelung und Abschaffung vieler beim Volk beliebter Kirchenlieder, Pastoralassistenten und sogenannte Seelsorger und Seelsorgerinnen, die sich aufführen, als wären sie der liebe Gott höchstpersönlich, Volksaltäre, an denen ein liturgischer Vorsteher seine Show abzieht und dem Allerheiligsten(wenn denn überhaupt noch im Hochaltar reponiert) seinen Hintern hinreckt oder um ein letztes Beispiel zu nennen : Kommissionen, Gremien, Räte bis zum Ersticken. Selig, wer da noch eine einigermaßen vernünftige Landpfarre als seine Heimstätte hat. Eines muß man den konziliaren Kirchenstürmern lassen: Die alten Strophen unseres herrlichen Liedes „Ein Haus voll Glorie schauet“ haben sie wirklich ad absurdum geführt! Ich aber singe mitsamt der Gemeinde dennoch aus voller BRust- vielleicht auch aus Sehnsucht heraus:“ Wohl tobet um die Mauern der Sturm in wilder Wut; das Haus wird’s überdauern, auf festem Grund es ruht! Gott, wir loben Dich, Gott, wir preisen Dich! O laß im Hause Dein uns all geborgen sein!“ [mehr…]
Freitag, 17. Dezember 2004 21:09
marcellus: Es geht auch anders
Englische Disco- Verschnittevents als Jugend“gottesdienst“ getarnt- das ist bei der modernistischen Pfaffenclique augenscheinlich in. Daß es aber auch anders geht, zeigt ein Beispiel aus einer deutschen Großstadt: Dort haben wir einen adventlichen Schulgottesdienst gefeiert- die teilnahme der 16-20jährigen Schüler war völlig freiwillig : Gekommen sind von 1400 Schülern an einem Arbeitstag abends um 19.00 Uhr über 600, darunter viele Evangelische und Bekenntnislose. Der Gottesdienst wurde als Rorate gefeiert mit Kerzen und den marianischen Meßtexten- als Lieder unsere wunderschönen traditionellen Adventsweisen. 50 Ministranten zogen mit ein. Soll mal einer sagen, Jugend wäre nicht zu begeistern. [mehr…]
Freitag, 17. Dezember 2004 20:52
marcellus: „Wahrheit- was ist das?“
Diese Frage des Pilatus kann man auch im Fall der Geschehnisse in Sankt Pölten stellen. Allein die Tatsache, daß dort das völlige Informationsdurcheinander herrscht, läßt einen an jeder Version, die ja nunmehr fast täglich mit neuen pikanten Details aufgetischt wird, zweifeln. Wie kann ein einzelner Priester nur ein solches Chaos anrichten? Vielleicht werden wir niemals mehr die volle Wahrheit erfahren- zumindest nicht von den Hauptbeteiligten- dann sollten sie aber auch nie mehr die Unverfrorenheit besitzen, die ewige Wahrheit, nämlich unseren Heiland zu verkünden. Ob die ewige Wahrheit in der Heiligen Nacht auch in ihren Herzen wirksam wird? Es bleibt uns ratlosen und traurigen Katholiken nur die Flucht zur Krippe. [mehr…]
Sonntag, 12. Dezember 2004 18:35
marcellus: Verzweiflung oder Hochmut?
Ob es Verzweiflung war, die Rothe springen ließ oder die fatale Erkenntnis, daß sein Hochmut ihn zu Fall gebracht hat, wäre eine durchaus diskussionswürdige Frage. Denn noch vor Gericht hat er durch demonstrativ- überhebliches Lachen den Eindruck erweckt, nichts und niemand könne ihm was. Und das war Denkfehler Nummer 2 des ehemaligen Subregens- denn viele wollten ihm was- nämlich was heimzahlen. Und das scheint gelungen zu sein. Angefangen vom Ex-Fasching über Ex-Schrittwieser bis hin zu vielen unbekannten Heimzahlern haben alle aus mehr oder minder ehrbaren Motiven dazu beigetragen, Rothe hochgehen zu lassen. Es wäre deshalb von ihm anständig gewesen, sich hinzustellen und mannhaft seine Fehler einzugestehen im vollem Bewußtsein der daraus resultierenden Konsequenzen. Stattdessen hat Rothe seinen Bischof, seine Diözese, die Kirche insgesamt und viele gutwillige Gläubige an den Rand des Abgrunds gebracht. Von einem hochstehenden Charakter zeugt das nicht unbedingt. Es geht nicht einmal so sehr um den eventuell schwulen Wolfgang R.- es geht um den Machtmenschen Wolfgang R., der eines der wichtigsten Eignungsmerkmale für einen Priester vergessen hat : DEMUT … [mehr…]
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