marcellus
Erstellt: 18:24:55 | Sonntag, 12. Dezember 2004
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28 Lesermeinungen
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Die Theolunken stecken mit den Amts-Beischläfern unter einer Decke
#49   marcellus   21:10:54 | Freitag, 4. Februar 2011
Die Kirche vor offener Kirchenspaltung
Das 3. Geheimnis von Fatima scheint einzutreffen: Kardinal steht gegen Kardinal, Bischof gegen Bischof. Wir können den Anfang einer neuerlichen Kirchenspaltung erleben, die eintreten wird. Von den deutschen Bischöfen stehen klar an der Seite Roms: Hanke(Eichstätt) Schramml (Passau) Marx( München) Müller (Regensburg) Hofmann (Würzburg) Overbeck (Essen) Genn (Münster) Meisner (Köln), sowie der Augsburger, der Limburger und der Speyrer Bischof. Kirchenintern geht man von etwa 20% Katholiken auf der Seite Roms aus, bei den Priestern liegt der Anteil je nach Diözese zwischen 30% und 60%. Fraglich ist, ob nach den heutigen Äußerungen der DBK der Papst im September überhaupt noch nach Deutschland kommt. Gott sei uns gnädig und schütze uns vor dem, was bevorsteht.
Redaktion benachrichtigen Zu schön, um wahr zu sein
#1   marcellus   13:38:09 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
Zu übertrieben
Gute Persiflage, aber absolut erfunden. Würde auch kaum durchsetzbar sein.
Redaktion benachrichtigen ‘Una Voce’ beim Papst
#12   marcellus   15:28:58 | Montag, 2. November 2009
eigerhar
Klasse! Sie gefallen mir! Das ist feine Ironie, wie ich sie liebe! Weiter so!
Redaktion benachrichtigen ‘Una Voce’ beim Papst
#10   marcellus   15:22:37 | Montag, 2. November 2009
Um der Diskussion auf die Sprünge zu helfen…
es waren definitiv keine Engel, sondern Pfarreibekannte Bissgurken, die unseren armen Pfarrer solange nerven, bis er ihren Gabentanz erlaubte. Den eigenen Ehegatten(soweit vorhanden) war dies hochnotpeinlich.
Und das Gelächter war durchaus angebracht. Meinetwegen hüpfen diese Matronen herum, wo sie wollen, aber nicht im Pfarrgottesdienst. Ähhh- noch was: bei gutaussehenden Mädels mit 20 wäre es zwar nicht besser, aber zumindest ästhetischer.
Redaktion benachrichtigen ‘Una Voce’ beim Papst
#4   marcellus   14:50:19 | Montag, 2. November 2009
In der Tat
diejenigen, denen in den Pfarreien heutzutage nichts zu blöd ist, sind meist alt und grau gewordene Revoluzzer aus den 68igern. Wenn man Jugendliche trifft, sind sie in aller Regel fromm und traditionell eingestellt. Aber was wäre die Kirche ohne Humor : Neulich schwebten bei uns 6 Damen Mitte der fünfzig zu einem liturgischen Tanz in weißen Fetzen um den Altar. Sie waren ob der Reaktion der Jugendlichen und der Gemeinde hernach empört: es gab schallendes Gelächter!
Redaktion benachrichtigen Schwere Probleme mit dem Katechismus
#26   marcellus   14:41:54 | Montag, 2. November 2009
Zollitsch, Zollitsch, denk doch mal nach…
bevor Du Deine schlauen Weisheiten hinausposaunst. Deine dumme Schwaffelei geht einem auf die Nerven! Egal, wie Du eingestellt bist, Du bist Bischof der katholischen Kirche, wirst von dieser bezahlt und hast kein Recht, Deine eigene Meinung als Lehre der Kirche zu verkaufen! Theologische Diskussion: ja, aber nicht die Leute verarschen! Die denken nämlich, Du sprichst im Namen der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Kommt die deutsche Kirche über das letzte Jahrhundert nicht hinaus?
#38   marcellus   08:56:32 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
Grausam
Unabhängig von den jeweiligen Geschmacksrichtungen ist es einfach grausam, den Menschen so etwas zuzumuten. Niemand würde sich sein Wohnzimmer so grausig gestalten. Aber man geht ja heutzutage nicht mehr in die Kirche, um sich zu freuen, sondern um deprimiert und frustriert wieder rauszukommen. Der zuständige Bischofsvikar sollte gezwungen werden, in diesem Atomei sein künftiges Leben zu verbringen.
Redaktion benachrichtigen Vom Vatikan verhindert?
#18   marcellus   09:07:04 | Samstag, 12. April 2008
Strippenzieher
Das Pikante an der Sache ist ja weniger die Ablehnung des neuen Uni-Präsidenten, sondern die Vorgeschichte :Der Eichstätter Bischof hat einen Bischofsvikar für die Belange der Eichstätter Uni ernannt- einen gewissen Domvikar Dennemark. Der ist bekannt dafür, daß er sich prinzipiell in alles einmischt und er hält sich wohl auch für die Speerspitze der nachkonziliaren Verteidigungslinie gegen die bösen Konservativen. Er hat wohl etliche Gutachten beigebracht, die dem Kandidaten höchste Lobgesänge darbringen. Unabhängig von Herrn Hemel, den viele überhaupt nicht kennen und fairerweise auch nicht beurteilen sollten, ist es schon ein Makel, daß der Eichstätter Oberstrippenzieher Dennemark seine Pfoten mal wieder im Spiel hat. Das heißt : da wurde wieder mal was gedreht und da ist was oberfaul !
Redaktion benachrichtigen Erneuerung mit dem Preßlufthammer
#7   marcellus   19:12:26 | Samstag, 29. Oktober 2005
„Was hast Du Herr verschuldet“
Ja wirklich: was hat unser Heiland verschuldet, daß ihm seine Bischöfe und Priester so etwas antun. Die Entfernung des Tabernakels vom Zentrum der Kirche ist eine erneute Geißelung und Kreuzigung des Herrn. Wo der allmächtige Gott sein Zelt aufgeschlagen hatte, pflanzen nun fettleibige Pfaffen ihre dicken Hintern hin. Man sieht die ganze Perversion der Liturgiker von heute an diesem Beispiel. Nicht mehr Gott ist der Mittelpunkt, sondern der Mensch, nicht mehr die ehrfurchtgebietende und geheimnisvolle Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, sondern eine fröhliche Mahlfeier mit folkloristischen Showeinlagen. Es kann einen nur noch heiliger Zorn packen, wenn man bedenkt, was selbst noch 2005 zerstört und zertrümmert wird. Der Teufel hüpft wahrscheinlich vor Freude umeinander und feiert seinen Triumph auf Erden. Eine verblödete und gotteslästerliche Menschheit mit etlichen geistlichen Würdenfeiglingen an der Spitze marschiert auf die diabolische Einheitsreligion zu- Devise: Friede, Freude, Eierkuchen. Es kann einem schlecht werden, wenn man eine äußerlich intakt erscheinende neugotische Kirche betritt und dann vor den verwüsteten ehemals heiligen Hallen steht (selbiges ist mir bei der Domkirche in Essen passiert). Mir fällt nur dazu nur noch eine Liedstrophe ein: „ Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet, ins Angesicht geschlagen und verhöhnet. Du wirst mit essig und mit gall getränket- ans Kreuz gehenket!“
Redaktion benachrichtigen Hilflosenmord
#1   marcellus   19:57:22 | Donnerstag, 31. März 2005
Ruhe in Frieden
Gib ihr o Herr, die ewge Ruh und führ sie Deinem Frieden zu. Laß schauen sie in selgem Licht auf ewig Herr, Dein Angesicht!
Erlös o Herr von Schuld und Pein, die Seele dieser Gläubgen Dein. Und führ sie vom Gericht befreit, zur ewigen Glückseligkeit.
Redaktion benachrichtigen Interessenkonflikte
#55   marcellus   19:31:54 | Samstag, 12. Februar 2005
Wer ? Wie ? Was ? Warum ? Wozu ?
Na herrlich : Jetzt beginnen bereits die Spekulationen, wer wohl wer ist. Ich vermute, daß sich die Verantwortlichen von kreuz.net halb krank lachen ob dieser von Catholicus unnötigerweise angestossenen Diskussion. Allmählich habe ich den Verdacht, daß kreuz.net von ausgewiesenen Modernisten betrieben wird, die sich auf diese Art und Weise das Geld für den Komödienstadel sparen.
Ich finde, der gute Catholicus soll sich outen, wenn er seine Verdächtigungen und Mutmaßungen schon hier ins Netz setzt.
Den über jeden Zweifel erhabenen edlen Charakter von Dr.Pytlik kann man übrigens auch daraus ersehen, daß er seinen angeblichen Aufdecker in Schutz nimmt.
Wer einen wirklichen Seelenhirten nach dem Herzen Jesu sucht, der wird ihn in Dr.Pytlik finden!
Redaktion benachrichtigen Interessenkonflikte
#15   marcellus   17:07:55 | Freitag, 11. Februar 2005
Sag ja zu mir, wenn alles nein sagt
So ganz begreife ich allmählich nicht mehr, was kreuz.net eigentlich will und beabsichtigt. Kaum ist an der St. Pöltener Front eine gewisse Ruhe eingekehrt, fängt das ganze Schmierentheater von vorne an.
Jetzt ausgerechnet einem Mann wie Herrn Dr. Pytlik, dessen mutiges Eintreten für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit über jeglichen Zweifel erhaben sind ans Bein pinkeln zu wollen, kann ich mir nur mit tiefsitzenden
psychischen Schwierigkeiten seitens der Verfasser erklären.
Aus seiner Entgegnung geht nämlich klar hervor, daß hier ein Priester spricht und handelt, der seine Liebe zur Kirche lebt- im krassen Gegensatz zu anderen, denen jegliche Demut fehlt und denen nur das Eigenwohl am Herzen liegt.
Unverfroren auch die Art und Weise, wie wieder einmal intolerant die Homokeule geschwungen wird : bei aller Wertschätzung für kreuz.net- dieser Artikel war wohl nichts und sollte dort verschwinden, wo er verfasst wurde: auf der Müllkippe.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Meisner relativiert
#19   marcellus   19:44:03 | Sonntag, 9. Januar 2005
Bitte journalistisch sauber arbeiten!
Also bitte bei den Tatsachen bleiben : München wurde unter dem CSU-OB Kiesl in den 80iger Jahren von einer absoluten CSU-Stadtratsmehrheit regiert. Daß man in München von den Beutezügen Bayerns in Franken nur leise hört, ist sehr vielsagend : Tja- praktisches Beispiel einer Demokratie, in der man alles sagen darf. Sehr aufschlußreich! Zum Demokratieverständnis der Christenunion in Bayern sollte der geneigte Interessent mal nachlesen, mit welchen unglaublichen „demokratischen“ Methoden seinerzeit die Bayernpartei erwürgt wurde und was der große CSU-Guru Strauß über Andersdenkende, z.B. bei der atomaren Wiederaufbereitungsanalage in Wackersdorf „demokratisch“ geäußert hat. Ich erinnere mich sehr wohl an „Ratten und Schmeißfliegen“. Aber ich beende jetzt damit die Diskussion- dazu ist mir meine Zeit zu schade. Jedem Tierchen sein Plessierchen- wegen mir auch die CSU.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache die Kirche wird nicht als Kirche verwendet
#6   marcellus   16:49:41 | Sonntag, 9. Januar 2005
Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet
Mir fällt eigentlich nur diese Liedzeile aus dem Lied „Liebster Jesu, wir sind hier“ ein, wenn ich lese, daß ein Cafe oder ein Komödienstadel eher für eine ehemalige Kirche geeignet sein sollen, als die zweckgemäße Nutzung. Wie verirrt und verwirrt und – bitte, liebe Leser, verzeiht mir den Ausdruck- wie bescheuert werden diese geistig umnachteten Menschenhirne denn noch ?
Statt froh zu sein, daß eine Kirche weiterhin als solche verwendet wird, gibt man sich ideologischen Spitzfindigkeiten hin. Rücksicht auf die ortsansässige katholische Gemeinde- na daß ich nicht lache: wer die Schweizer Verhältnisse kennt, wird nur mehr schwer Katholiken finden, die noch im richtigen Sinne katholisch sind.
Ich bin kein Pius X- Gläubiger, aber was gäbe es für größere Gnade als das Meßopfer aller Zeiten mitfeiern zu dürfen? Wenn ich ganz ehrlich wäre ( das bin ich aber nicht), dann müsste ich feststellen, daß die missa tridentina die Höchstform der Anbetung Gottes darstellt und der novus ordo ( wenn er unter Ausnutzung sämtlicher positiver Möglichkeiten gefeiert würde) steil dagegen abfällt. Aber wir erleben bei uns ja nur mehr Showmaster, die mit ihren Pastoralassistentinnen vorne herumhüpfen und vor lauter Schwachsinn und Blödheit gar nicht mehr wissen, welchen Schrott sie verzapfen. Anbetung, Verehrung Gottes und der Heiligen- absolute Fehlanzeige- dafür aber Küsschen, Händchen halten, Zettelchen ausfüllen und unsäglich dummdreiste Pseudotheologie ertragen- so sieht es aus: Und das ist kein Gejammer, sondern Realität.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Meisner relativiert
#14   marcellus   16:35:46 | Sonntag, 9. Januar 2005
Bayern und Demokratie?
Diese beiden Begriffe müssten zunächst einmal genau definiert werden. Demokratie, übersetzt Herrschaft des Volkes bedeutete einst, daß die Bürger selber über ihr Schicksal und das Schicksal ihrer „polis“ (griech.Stadtgemeinde,Gemeinwesen) entschieden. Sie wollten sich so von der Monarchie( Königsherrschaft) und der Aristokratie bzw.Oligarchie (Herrschaft der „Besten“) abgrenzen.
Nach dieser Definition habe ich meine Zweifel, ob angesichts der Politikercliquen allerorten und natürlich auch in Bayern der Demokratiebegriff so noch definiert werden kann. An der sogenannten bayerischen Demokratie teilnehmen, heißt : Bieder und brav das nachplappern, was der jeweilige große Vorsitzende als Denkschemata zu denken vorgibt. Augenblicklich wird vorgedacht, daß die CSU- Paladine der EU-Verfassung zuzustimmen haben und siehe da: sie stimmen zu. Der Bürger selber hat da nichts zu melden- er darf sein Kreuz auf dem Stimmzettel machen und damit hat es sich. Bei der letzten Landtagswahl ist die Zahl der Nichtwähler in Bayern auf beinahe 40% gestiegen, d.h. 4 von 10 mündigen Bürgern gehen nicht mehr zur Wahl. Warum wohl?
Und Bayern ist nicht gleich Bayern: Da gibt es z.B. Franken, das vom Königreich Bayern okkupiert wurde. Heute noch kämpfen die fränkischen Bürger um Rückgabe großer teile des Bamberger Domschatzes, der nach Zerschlagung des Fürstbistums nach München verbracht wurde.
Im Übrigen : Überall gibt es die sogenannte political correctnes, d.h. die Politik und die öffentliche Meinung sagen Dir genau, was Du zu denken hast und wehe, Du weichst davon ab.
Demokratie???????
Redaktion benachrichtigen Abtreibung – der neue Holocaust?
#15   marcellus   18:19:06 | Samstag, 8. Januar 2005
Mord ist und bleibt Mord
Wer vorsätzlich einen wehrlosen Menschen tötet, ist ein Mörder. So definiert das Strafrecht die Tatsache des Mordes. Wehrlos waren die unschuldigen Kinder zu Betlehem, wehrlos die unzähligen Gemarterten und Getöteten in den faschistischen und bolschewistischen Diktaturen eines Hitler und eines Stalin.
Wo also ist der Unterschied? Ist Mord nicht Mord? ist ein Mord weniger schlimm als ein anderer?
Wahrscheinlich ist hier wieder die Wortwahl das Problematische: den Ausdruck „Holocaust“ kann man nur in einem ganz bestimmten Fall, nämlich dem der Judenvernichtung im dritten Reich verwenden- alles andere würde den Aufschrei der Öffentlichkeit nach sich ziehen.
Für die bereits Gemordeten können wir nur noch beten- für die vielen ungeborenen Kinder aber, die wahrscheinlich in dieser Minute durch brutalste Abteribungsmethoden hingeschlachtet werden, da können wir alle etwas tun : Nämlich für sie kämpfen! Für diese kleinen Würmchen, für die sich niemand einsetzt ! Wer hier in kreuz.net schreibt, der sollte den Namen dieser website zum Programm machen : Das Kreuz Christi mutig diesen gewissenlosen und grausamen Mördern ungeborenen Lebens entgegenhalten- nein entgegenschleudern.
Ich jedenfalls bin durch die Predigt unseres Kardinals aufgerüttelt : Aufgerüttelt aus meiner entsetzten Gleichgültigkeit, aufgerüttelt aus meiner bequemen Empörungsbequemlichkeit! Ab jetzt werde ich auch aufg die Straße gehen! Danke, Herr Kardinal!
Redaktion benachrichtigen Neu aufgerollt: Der Gründer der Legionäre Christi wieder unter Anklage
#9   marcellus   12:43:31 | Samstag, 8. Januar 2005
Anmerkungen zu den Anmerkungen
Was heißt conservativ? Was heißt traditionalistisch? Zunächst werden wir uns diese Fragen beantworten müssen, bevor wir einzelne Priester beurteilen. Wobei ich ausdrücklich betonen möchte, daß auch ich die gnädigen Dignitäre von Eisgarn keinesfalls als conservativ bezeichnen würde, dies sogar als Beleidigung für jeden glaubenstreuen Priester ansähe.
Zwischen vermeintlichem, nach außen für alte Damen und nicht mehr ganz urteilsfähige Humers und Engelmanns zur Schau getragene Piuscollare sind ganz sicher nicht Indiz für eine innere Haltung- leider!
Ich als Priester würde mich nicht nur schwer überwinden können, einen solchen Piuskragen zu tragen, wenn ich bedenke, welchen Auftritt vor Gericht der ehemalige Bischofssekretär abgeliefert hat.
Aber quälen wir uns nicht länger, sondern tun wir vielmehr das, was diese Herren anscheinend vergessen haben : in Demut zu beten und Gott um seine Gnade zu bitten. Denn :„Wer auf ihn sich ganz verläßt, dessen Glück steht felsenfest“.
Redaktion benachrichtigen Des Priesters neue Kleider
#3   marcellus   16:14:53 | Freitag, 7. Januar 2005
Nonne oder nicht- das ist hier die Frage!
Am Dreikönigstag bin ich im Zug nach Hause gefahren. In meinem Abteil befand sich eine Horde schnatternder und offensichtlich bestgelaunter Damen im mittleren bis hohem Alter. Bei genauerem Hinschauen habe ich bemerkt, daß von den etwa 12 Damen die Hälfte eine stark reduzierte Nonnentracht ( mit neckischem Kurzröcklein und taschentuchgroßem Schleier), die andere Hälfte Zivilkleidung trug.
Ich konnte mich nicht beherrschen und begann eine Diskussion mit den teilweise grün und blau geschminkten Bräuten Christi über den Sinn der Ordenstracht.
Was ich da angekeift wurde, hat mir die Sprache verschlagen. Genüßlicherweise sinnierte ich dann laut darüber, wann der besagte Orden (früher hießen die Damen englische Fräulein) seinen (ohnehin nur noch ansatzweise vorhandenen) Geist aushauchen werde,
Daraufhin wurde ich als ewig Gestriger und Traditionlist bezeichnet- man müsse modern sein und mit der Zeit gehen und wie ich als junger Mensch (Danke für das Kompliment!) nur so denken könne.
Das ist unsere Realität! Arme Kirche!
Redaktion benachrichtigen Kardinal Schönborn im interreligiösen Dialog
#8   marcellus   16:05:46 | Freitag, 7. Januar 2005
Des Grafen neue Kleider
Als Kardinal Schönborn vor einigen Jahren einer der Mitautoren des kath. Erwachsenenkatechismus war, hatte man die Hoffnung, nun würde ein mutiger Bekenner auf den Plan treten. Doch je mehr man seinen Werdegang in den letzten Jahren verfolgt, umso mehr muß man den Eindruck gewinnen, daß die Huldigungen von Medien und Öffentlichkeit ihm wichtiger sind, als seine ehemaligen Überzeugungen. Pressewirksam passt da seine Reise ins Katastrophengebiet dazu. Vielleicht hätte gräfliche Gnaden das hier rausgeworfene Geld lieber spenden sollen, anstatt in Asien auf Schau zu machen. Wie sagte doch Franz-Josefg Strauß in seiner bekannt unverblümten Art einmal in bayerischem Englisch: „Everybodys friend is everybodys arschloch.“
Redaktion benachrichtigen Bundesführung der „Katholischen Pfadfinder“ in Österreich in der Krise
#4   marcellus   13:20:42 | Freitag, 7. Januar 2005
Der Satan löscht die Lichter aus
Diese Zeile eines Kirchenliedes kommt mir in den Sinn, wenn ich tagtäglich bei so ziemlich allen katholischen Organisationen von Streit, Zwietracht und Skandalen erfahre.
Aber irgendwie ist es auch logisch: Der Satan wird sicher seine ihm ergebenen Diener nicht bekämpfen- er wird dort ansetzen, wo die Beute reichlich ist- bei Menschen und Organisationen, die ihm gefährlich werden können.
Wer es noch immer nicht begriffen hat : Gerade in der Kirche steckt m.E. der Teufel hinter den ganzen Homoskandalen. Im Bereich der Sittlichkeit, zumal der gleichgeschlechtlichen, ist der schwache Mensch am angreifbarsten und verwundbarsten. Kein Wunder, daß es hier überall Probleme gibt.
Dabei vergisst man aber immer eines : Die Modernisten können treiben, was sie wollen- sie werden gedeckt und geschützt- Homosexuelle werden von breiten kirchlichen Kreisen verteidigt und freudig aufgenommen- wehe aber einer der verfemten Conservativen macht sich in dieser Hinsicht schuldig, dann trifft ihn die ganze Rache der progressistischen Freimaurerclique.
Und wenns nicht mit schwul klappt, dann kommen, wie bei KPE und SJM interne Eifersüchteleien, Streitereien und Grabenkämpfe gerade recht, um auf einer anderen Schiene wieder ein Stück katholischen Lebens hinwegzufegen.
Die Feigheit aber von so vielen noch Rechtgläubigen bricht uns allmählich das Genick. In der Erzdiözese Bamberg beispielsweise tummeln sich noch gerade mal 4 Alumnen (bei bald 900.000 Katholiken) im Priesterseminar- gute Leute verweist der dortige Oberhirte an seinen unfähigen Regens, der noch dazu in der Öffentlichkeit die Zahlen schönt ( anscheinend werden auch die Küchenmäuse und Stallhasen unter die Rubrik : Alumnus gezählt). In anderen Diözesen sieht es ähnlich verheerend aus- Gratulation, großer Verwirrer- bald wirst Du es geschafft haben ! Aber täusche Dich nicht: solange auch nur ein treuer Gläubiger auf Gott vertraut, wirst Du vielleicht öffentlich triumphieren- am Ende aber triumphiert das unbefleckte Herz der Muttergottes.
Redaktion benachrichtigen Aus dem Bistumsblatt einer Landdiözese
#4   marcellus   22:16:24 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Anmerkung zu Dolfus
Wiederum trifft Dolfus ins Schwarze : Viele Kirchenamtsfunktionäre bekommen Ihr Salär ausschließlich dafür, daß sie :
1.) Angebliche nachkonziliare Worthülsen bis zum Erbrechen produzieren,
2.) den verbliebenen Restglauben zerstören,
3.) die freimaurerisch- humanistische Weltreligion mit unseren Kirchensteuergeldern vorzubereiten und
4.) die wenigen glaubenstreuen Inseln endgültig zu zertrümmern.
Redaktion benachrichtigen Das Stift Eisgarn wird ab heute direkt von der Diözese verwaltet
#3   marcellus   22:09:25 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Anmerkungen zu Dolfus
Zunehmend bemerke ich, daß Sie, sehr geschätzter Dolfus, m.E. den Kern treffen : Die angeblichen Opfer der St. Pöltner Schmierenkomödie sind weniger Opfer, als vielmehr Täter. So wird durchaus glaubhaft kolportiert, daß Herr Rothe – als er danach befragt wurde, wie er denn zum Heiligen Meßopfer im tridentinischen Ritus stünde- ableugnete, jemals damit symphatisiert zu haben.
Ich nenne das feigen Verrat am Heilgsten, das uns vom Herrn hinterlassen wurde. Daran sieht man erschreckend und brutal, daß es wahrlich nicht um Conservativ oder Progressiv ging, sondern nur um Macht, Arroganz und Eitelkeiten. Satan läßt grüßen!
Redaktion benachrichtigen Pater Jacques Dupuis verstorben
#4   marcellus   22:01:23 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Gott der Dreieine
Man muß sich wirklich fragen, was wohl im Hirn eines gelehrten Jesuiten vorgegangen sein muß, der bei aller Toleranz anderen Religionen gegenüber das Grundlegende des christlichen Glaubens quasi beiseite schiebt: Daß Gott nur begreifbar und erlebbar wird in den drei Personen des einen göttlichen Wesens.
Nur so wird man Gott – insofern das unserer menschlichen Beschränkthewit überhaupt möglich ist – gerecht. Wer in anderen Religionen also ehrlich Gott sucht, wird immer bei der Erkenntnis des dreifaltigen Gottes ankommen und bei der Glaubensgewißheit, daß Christi Opfer am Kreuz das Tor des Himmels geöffnet hat.
Ich gestehe, daß ich all das dumm-arrogante Gequatsche selbsternannter klerikaler Heilsbringer nicht mehr ertragen kann- das nur noch um ihre Eitelkeit und um allzu offensichtliche Menschlichkeiten kreist.
Das ganze Gerede über Pastoral usw. offenbart nur einen erschreckenden Mangel an Glauben und Frömmigkeit.
Einen Gott in drei Personen, beten wir in Demut an.
Alle, die auf Erden wohnen, alle sind ihm untertan.
Seine Huld und seine Güte, seine Allbarmherzigkeit,
preisen wir in Ewigkeit.
( GL Bamberg Nr. 912 „Sei gelobt und hochgepriesen, heiligste Dreifaltigkeit- 6. Strophe)
Redaktion benachrichtigen Weltjugendtag Köln: Messen ohne Gottesbeleidigungen?
#11   marcellus   08:06:12 | Sonntag, 19. Dezember 2004
„Nun beug die Knie, Gott selbst ist hie“
Ich kann meinen Vorrednern nur voll inhaltlich zustimmen. In der Tat scheint es so zu sein, daß das Bewußtsein, um was es sich bei der Heiligen Eucharistie handelt, zunehmend schwindet. Allerdings kann sich Rom und konkret auch der Verantwortliche für die päpstlichen Massengottesdienste nicht aus der Verantwortung ziehen: Ich schalte mittlerweile den Fernseher ab, wenn ich sehe, wie der Empfang des Heiligsten Sakramentes da vonstatten geht. Und war es nicht auch Rom, daß die Handkommunion gestattete? Ich will keine Diskussion darüber vom Zaun brechen- auch die Handkommunion kann man durchaus würdig empfangen- aber sie hat dennoch zu einer Entmystifizierung des größten Geheimnisses unseres Glaubens beigetragen. Sind wir doch mal alle ehrlich- egal, wo wir stehen- die Feier der Heiligen Messe am Volksaltar, unter Zuhilfenahme unzähliger Ministrantinnen, Lektorinnen und Kommunionhelferinnen, die umeinander springen und sich wichtig tun- ja vielerorts die „Schlüsselgewalt“ über den Tabernakel besitzen- das alles dient doch wohl nicht dem Bewußtsein, Gott selbst ist hier! Schauen wir uns doch die verschandelten Kirchenlieder an: Was wurde im österreichischen Gotteslob denn aus dem Lied : „O Christ hie merk“ gemacht? Da heißt es in einem m.E. häretisch-calvinistischen Text „Kommt ALL herein, esst von dem BROT und trinkt den WEIN“ Purer Calvinismus- nichts mehr von Realpräsenz oder Anwesenheit des göttlichen Heilands. Oder viele fromme Seelsorger lassen GL 546 singen- Gottheit tief verborgen- und merken gar nicht, daß ihnen eine Häresie in der ersten Strophe untergejubelt wird : quae sub his figuris im lateinischen Originaltext, heißt übersetzt : unter den Gestalten. Jetzt wird daraus : unter diesen Zeichen. Also Christus ist nur noch zeichenhaft anwesend. Und was ist mit den kleinsten Hostienpartikeln? Was hier an Verunehrung und Blasphemie tagtäglich geschieht, ist wahrlich grauenhaft. Da tut es gut, sich immer wieder den Hymnus „lauda Sion“ des hl.Thomas von Aquin vor Augen zu halten : „‘Teilt man endlich die Gestalten, so wird JEDER Teil enthalten, was das GANZE selber ist. Nicht das Wesen, nur das Zeichen kann die Teilung hier erreichen- ungeteilt bleibt Jesus Christ“.
Redaktion benachrichtigen Laisierter Ex-Abt und Konzilsteilnehmer erinnert sich an das Zweite Vatikanum
#2   marcellus   07:49:12 | Sonntag, 19. Dezember 2004
Ein Haus voll Glorie schauet ?!
Ich möchte meinem Vorredner in der grundlegenden Analyse, was auf dem Konzil und in seinem Gefolge geschehen ist, durchaus zustimmen. Aber ich habe dabei Bauchschmerzen, denn wenn man in der Seelsorge des Jahres 2004 steht, wird man schnell mit Entsetzen wahrnehmen müssen, daß die Zeit kaum zurückzudrehen ist. Ich sehe es als Chance, daß man beispielsweise verschiedene Formen des Gottesdienstes sehr lebensnah gestalten kann, wobei natürlich die Würde des Gottesdienstes immer gewahrt bleiben muß. Dennoch ist es ein trauriger Befund, den es zu konstatieren gilt : Ausgeräumte und verschandelte Kirchen, fast völlige Vernichtung der wertvollen Volksandachten, Verstümmelung und Abschaffung vieler beim Volk beliebter Kirchenlieder, Pastoralassistenten und sogenannte Seelsorger und Seelsorgerinnen, die sich aufführen, als wären sie der liebe Gott höchstpersönlich, Volksaltäre, an denen ein liturgischer Vorsteher seine Show abzieht und dem Allerheiligsten(wenn denn überhaupt noch im Hochaltar reponiert) seinen Hintern hinreckt oder um ein letztes Beispiel zu nennen : Kommissionen, Gremien, Räte bis zum Ersticken. Selig, wer da noch eine einigermaßen vernünftige Landpfarre als seine Heimstätte hat. Eines muß man den konziliaren Kirchenstürmern lassen: Die alten Strophen unseres herrlichen Liedes „Ein Haus voll Glorie schauet“ haben sie wirklich ad absurdum geführt! Ich aber singe mitsamt der Gemeinde dennoch aus voller BRust- vielleicht auch aus Sehnsucht heraus:“ Wohl tobet um die Mauern der Sturm in wilder Wut; das Haus wird’s überdauern, auf festem Grund es ruht! Gott, wir loben Dich, Gott, wir preisen Dich! O laß im Hause Dein uns all geborgen sein!“
Redaktion benachrichtigen Geile Jugendgottesdienste
#4   marcellus   21:09:57 | Freitag, 17. Dezember 2004
Es geht auch anders
Englische Disco- Verschnittevents als Jugend“gottesdienst“ getarnt- das ist bei der modernistischen Pfaffenclique augenscheinlich in. Daß es aber auch anders geht, zeigt ein Beispiel aus einer deutschen Großstadt: Dort haben wir einen adventlichen Schulgottesdienst gefeiert- die teilnahme der 16-20jährigen Schüler war völlig freiwillig : Gekommen sind von 1400 Schülern an einem Arbeitstag abends um 19.00 Uhr über 600, darunter viele Evangelische und Bekenntnislose. Der Gottesdienst wurde als Rorate gefeiert mit Kerzen und den marianischen Meßtexten- als Lieder unsere wunderschönen traditionellen Adventsweisen. 50 Ministranten zogen mit ein. Soll mal einer sagen, Jugend wäre nicht zu begeistern.
Redaktion benachrichtigen Viel Dichtung – wenig Wahrheit
#2   marcellus   20:52:22 | Freitag, 17. Dezember 2004
„Wahrheit- was ist das?“
Diese Frage des Pilatus kann man auch im Fall der Geschehnisse in Sankt Pölten stellen. Allein die Tatsache, daß dort das völlige Informationsdurcheinander herrscht, läßt einen an jeder Version, die ja nunmehr fast täglich mit neuen pikanten Details aufgetischt wird, zweifeln. Wie kann ein einzelner Priester nur ein solches Chaos anrichten? Vielleicht werden wir niemals mehr die volle Wahrheit erfahren- zumindest nicht von den Hauptbeteiligten- dann sollten sie aber auch nie mehr die Unverfrorenheit besitzen, die ewige Wahrheit, nämlich unseren Heiland zu verkünden. Ob die ewige Wahrheit in der Heiligen Nacht auch in ihren Herzen wirksam wird? Es bleibt uns ratlosen und traurigen Katholiken nur die Flucht zur Krippe.
Redaktion benachrichtigen Verzweiflung kommt vor dem Fall
#3   marcellus   18:35:02 | Sonntag, 12. Dezember 2004
Verzweiflung oder Hochmut?
Ob es Verzweiflung war, die Rothe springen ließ oder die fatale Erkenntnis, daß sein Hochmut ihn zu Fall gebracht hat, wäre eine durchaus diskussionswürdige Frage. Denn noch vor Gericht hat er durch demonstrativ- überhebliches Lachen den Eindruck erweckt, nichts und niemand könne ihm was. Und das war Denkfehler Nummer 2 des ehemaligen Subregens- denn viele wollten ihm was- nämlich was heimzahlen. Und das scheint gelungen zu sein. Angefangen vom Ex-Fasching über Ex-Schrittwieser bis hin zu vielen unbekannten Heimzahlern haben alle aus mehr oder minder ehrbaren Motiven dazu beigetragen, Rothe hochgehen zu lassen. Es wäre deshalb von ihm anständig gewesen, sich hinzustellen und mannhaft seine Fehler einzugestehen im vollem Bewußtsein der daraus resultierenden Konsequenzen. Stattdessen hat Rothe seinen Bischof, seine Diözese, die Kirche insgesamt und viele gutwillige Gläubige an den Rand des Abgrunds gebracht. Von einem hochstehenden Charakter zeugt das nicht unbedingt. Es geht nicht einmal so sehr um den eventuell schwulen Wolfgang R.- es geht um den Machtmenschen Wolfgang R., der eines der wichtigsten Eignungsmerkmale für einen Priester vergessen hat : DEMUT …
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