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Die Kirche vor offener Kirchenspaltung Das 3. Geheimnis von Fatima scheint einzutreffen: Kardinal steht
gegen Kardinal, Bischof gegen Bischof. Wir können den Anfang einer neuerlichen Kirchenspaltung erleben,
die eintreten wird. Von den deutschen Bischöfen stehen klar an der Seite Roms: Hanke(Eichstätt) Schramml
(Passau) Marx( München) Müller (Regensburg) Hofmann (Würzburg) Overbeck (Essen) Genn (Münster) Meisner
(Köln), sowie der Augsburger, der Limburger und der Speyrer Bischof. Kirchenintern geht man von etwa
20% Katholiken auf der Seite Roms aus, bei den Priestern liegt der Anteil je nach Diözese zwischen 30%
und 60%. Fraglich ist, ob nach den heutigen Äußerungen der DBK der Papst im September überhaupt noch
nach Deutschland kommt. Gott sei uns gnädig und schütze uns vor dem, was bevorsteht.
Um der Diskussion auf die Sprünge zu helfen… es waren definitiv keine Engel, sondern Pfarreibekannte
Bissgurken, die unseren armen Pfarrer solange nerven, bis er ihren Gabentanz erlaubte. Den eigenen Ehegatten(soweit
vorhanden) war dies hochnotpeinlich. Und das Gelächter war durchaus angebracht. Meinetwegen hüpfen diese
Matronen herum, wo sie wollen, aber nicht im Pfarrgottesdienst. Ähhh- noch was: bei gutaussehenden Mädels
mit 20 wäre es zwar nicht besser, aber zumindest ästhetischer.
In der Tat diejenigen, denen in den Pfarreien heutzutage nichts zu blöd ist, sind meist alt und grau
gewordene Revoluzzer aus den 68igern. Wenn man Jugendliche trifft, sind sie in aller Regel fromm und traditionell
eingestellt. Aber was wäre die Kirche ohne Humor : Neulich schwebten bei uns 6 Damen Mitte der fünfzig
zu einem liturgischen Tanz in weißen Fetzen um den Altar. Sie waren ob der Reaktion der Jugendlichen
und der Gemeinde hernach empört: es gab schallendes Gelächter!
Zollitsch, Zollitsch, denk doch mal nach… bevor Du Deine schlauen Weisheiten hinausposaunst. Deine dumme
Schwaffelei geht einem auf die Nerven! Egal, wie Du eingestellt bist, Du bist Bischof der katholischen
Kirche, wirst von dieser bezahlt und hast kein Recht, Deine eigene Meinung als Lehre der Kirche zu verkaufen!
Theologische Diskussion: ja, aber nicht die Leute verarschen! Die denken nämlich, Du sprichst im Namen
der Kirche.
#38 marcellus 08:56:32 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
Grausam Unabhängig von den jeweiligen Geschmacksrichtungen ist es einfach grausam, den Menschen so etwas
zuzumuten. Niemand würde sich sein Wohnzimmer so grausig gestalten. Aber man geht ja heutzutage nicht
mehr in die Kirche, um sich zu freuen, sondern um deprimiert und frustriert wieder rauszukommen. Der zuständige
Bischofsvikar sollte gezwungen werden, in diesem Atomei sein künftiges Leben zu verbringen.
Strippenzieher Das Pikante an der Sache ist ja weniger die Ablehnung des neuen Uni-Präsidenten, sondern
die Vorgeschichte :Der Eichstätter Bischof hat einen Bischofsvikar für die Belange der Eichstätter
Uni ernannt- einen gewissen Domvikar Dennemark. Der ist bekannt dafür, daß er sich prinzipiell in alles
einmischt und er hält sich wohl auch für die Speerspitze der nachkonziliaren Verteidigungslinie gegen
die bösen Konservativen. Er hat wohl etliche Gutachten beigebracht, die dem Kandidaten höchste Lobgesänge
darbringen. Unabhängig von Herrn Hemel, den viele überhaupt nicht kennen und fairerweise auch nicht
beurteilen sollten, ist es schon ein Makel, daß der Eichstätter Oberstrippenzieher Dennemark seine Pfoten
mal wieder im Spiel hat. Das heißt : da wurde wieder mal was gedreht und da ist was oberfaul !
„Was hast Du Herr verschuldet“ Ja wirklich: was hat unser Heiland verschuldet, daß ihm seine Bischöfe
und Priester so etwas antun. Die Entfernung des Tabernakels vom Zentrum der Kirche ist eine erneute Geißelung
und Kreuzigung des Herrn. Wo der allmächtige Gott sein Zelt aufgeschlagen hatte, pflanzen nun fettleibige
Pfaffen ihre dicken Hintern hin. Man sieht die ganze Perversion der Liturgiker von heute an diesem Beispiel.
Nicht mehr Gott ist der Mittelpunkt, sondern der Mensch, nicht mehr die ehrfurchtgebietende und geheimnisvolle
Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers, sondern eine fröhliche Mahlfeier mit folkloristischen Showeinlagen.
Es kann einen nur noch heiliger Zorn packen, wenn man bedenkt, was selbst noch 2005 zerstört und zertrümmert
wird. Der Teufel hüpft wahrscheinlich vor Freude umeinander und feiert seinen Triumph auf Erden. Eine
verblödete und gotteslästerliche Menschheit mit etlichen geistlichen Würdenfeiglingen an der Spitze
marschiert auf die diabolische Einheitsreligion zu- Devise: Friede, Freude, Eierkuchen. Es kann einem
schlecht werden, wenn man eine äußerlich intakt erscheinende neugotische Kirche betritt und dann vor
den verwüsteten ehemals heiligen Hallen steht (selbiges ist mir bei der Domkirche in Essen passiert).
Mir fällt nur dazu nur noch eine Liedstrophe ein: „ Du wirst gegeißelt und mit Dorn gekrönet, ins Angesicht
geschlagen und verhöhnet. Du wirst mit essig und mit gall getränket- ans Kreuz gehenket!“
Ruhe in Frieden Gib ihr o Herr, die ewge Ruh und führ sie Deinem Frieden zu. Laß schauen sie in selgem
Licht auf ewig Herr, Dein Angesicht! Erlös o Herr von Schuld und Pein, die Seele dieser Gläubgen Dein.
Und führ sie vom Gericht befreit, zur ewigen Glückseligkeit.
#55 marcellus 19:31:54 | Samstag, 12. Februar 2005
Wer ? Wie ? Was ? Warum ? Wozu ? Na herrlich : Jetzt beginnen bereits die Spekulationen, wer wohl wer
ist. Ich vermute, daß sich die Verantwortlichen von kreuz.net halb krank lachen ob dieser von Catholicus
unnötigerweise angestossenen Diskussion. Allmählich habe ich den Verdacht, daß kreuz.net von ausgewiesenen
Modernisten betrieben wird, die sich auf diese Art und Weise das Geld für den Komödienstadel sparen.
Ich finde, der gute Catholicus soll sich outen, wenn er seine Verdächtigungen und Mutmaßungen schon
hier ins Netz setzt. Den über jeden Zweifel erhabenen edlen Charakter von Dr.Pytlik kann man übrigens
auch daraus ersehen, daß er seinen angeblichen Aufdecker in Schutz nimmt. Wer einen wirklichen Seelenhirten
nach dem Herzen Jesu sucht, der wird ihn in Dr.Pytlik finden!
#15 marcellus 17:07:55 | Freitag, 11. Februar 2005
Sag ja zu mir, wenn alles nein sagt So ganz begreife ich allmählich nicht mehr, was kreuz.net eigentlich
will und beabsichtigt. Kaum ist an der St. Pöltener Front eine gewisse Ruhe eingekehrt, fängt das ganze
Schmierentheater von vorne an. Jetzt ausgerechnet einem Mann wie Herrn Dr. Pytlik, dessen mutiges Eintreten
für Wahrheit, Recht und Gerechtigkeit über jeglichen Zweifel erhaben sind ans Bein pinkeln zu wollen,
kann ich mir nur mit tiefsitzenden psychischen Schwierigkeiten seitens der Verfasser erklären. Aus seiner
Entgegnung geht nämlich klar hervor, daß hier ein Priester spricht und handelt, der seine Liebe zur
Kirche lebt- im krassen Gegensatz zu anderen, denen jegliche Demut fehlt und denen nur das Eigenwohl am
Herzen liegt. Unverfroren auch die Art und Weise, wie wieder einmal intolerant die Homokeule geschwungen
wird : bei aller Wertschätzung für kreuz.net- dieser Artikel war wohl nichts und sollte dort verschwinden,
wo er verfasst wurde: auf der Müllkippe.
Bitte journalistisch sauber arbeiten! Also bitte bei den Tatsachen bleiben : München wurde unter dem
CSU-OB Kiesl in den 80iger Jahren von einer absoluten CSU-Stadtratsmehrheit regiert. Daß man in München
von den Beutezügen Bayerns in Franken nur leise hört, ist sehr vielsagend : Tja- praktisches Beispiel
einer Demokratie, in der man alles sagen darf. Sehr aufschlußreich! Zum Demokratieverständnis der Christenunion
in Bayern sollte der geneigte Interessent mal nachlesen, mit welchen unglaublichen „demokratischen“ Methoden
seinerzeit die Bayernpartei erwürgt wurde und was der große CSU-Guru Strauß über Andersdenkende, z.B.
bei der atomaren Wiederaufbereitungsanalage in Wackersdorf „demokratisch“ geäußert hat. Ich erinnere
mich sehr wohl an „Ratten und Schmeißfliegen“. Aber ich beende jetzt damit die Diskussion- dazu ist mir
meine Zeit zu schade. Jedem Tierchen sein Plessierchen- wegen mir auch die CSU.
Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis umhüllet Mir fällt eigentlich nur diese Liedzeile aus dem
Lied „Liebster Jesu, wir sind hier“ ein, wenn ich lese, daß ein Cafe oder ein Komödienstadel eher für
eine ehemalige Kirche geeignet sein sollen, als die zweckgemäße Nutzung. Wie verirrt und verwirrt und –
bitte, liebe Leser, verzeiht mir den Ausdruck- wie bescheuert werden diese geistig umnachteten Menschenhirne
denn noch ? Statt froh zu sein, daß eine Kirche weiterhin als solche verwendet wird, gibt man sich ideologischen
Spitzfindigkeiten hin. Rücksicht auf die ortsansässige katholische Gemeinde- na daß ich nicht lache:
wer die Schweizer Verhältnisse kennt, wird nur mehr schwer Katholiken finden, die noch im richtigen Sinne
katholisch sind. Ich bin kein Pius X- Gläubiger, aber was gäbe es für größere Gnade als das Meßopfer
aller Zeiten mitfeiern zu dürfen? Wenn ich ganz ehrlich wäre ( das bin ich aber nicht), dann müsste
ich feststellen, daß die missa tridentina die Höchstform der Anbetung Gottes darstellt und der novus
ordo ( wenn er unter Ausnutzung sämtlicher positiver Möglichkeiten gefeiert würde) steil dagegen abfällt.
Aber wir erleben bei uns ja nur mehr Showmaster, die mit ihren Pastoralassistentinnen vorne herumhüpfen
und vor lauter Schwachsinn und Blödheit gar nicht mehr wissen, welchen Schrott sie verzapfen. Anbetung,
Verehrung Gottes und der Heiligen- absolute Fehlanzeige- dafür aber Küsschen, Händchen halten, Zettelchen
ausfüllen und unsäglich dummdreiste Pseudotheologie ertragen- so sieht es aus: Und das ist kein Gejammer,
sondern Realität.
Bayern und Demokratie? Diese beiden Begriffe müssten zunächst einmal genau definiert werden. Demokratie,
übersetzt Herrschaft des Volkes bedeutete einst, daß die Bürger selber über ihr Schicksal und das
Schicksal ihrer „polis“ (griech.Stadtgemeinde,Gemeinwesen) entschieden. Sie wollten sich so von der Monarchie(
Königsherrschaft) und der Aristokratie bzw.Oligarchie (Herrschaft der „Besten“) abgrenzen. Nach dieser
Definition habe ich meine Zweifel, ob angesichts der Politikercliquen allerorten und natürlich auch in
Bayern der Demokratiebegriff so noch definiert werden kann. An der sogenannten bayerischen Demokratie
teilnehmen, heißt : Bieder und brav das nachplappern, was der jeweilige große Vorsitzende als Denkschemata
zu denken vorgibt. Augenblicklich wird vorgedacht, daß die CSU- Paladine der EU-Verfassung zuzustimmen
haben und siehe da: sie stimmen zu. Der Bürger selber hat da nichts zu melden- er darf sein Kreuz auf
dem Stimmzettel machen und damit hat es sich. Bei der letzten Landtagswahl ist die Zahl der Nichtwähler
in Bayern auf beinahe 40% gestiegen, d.h. 4 von 10 mündigen Bürgern gehen nicht mehr zur Wahl. Warum
wohl? Und Bayern ist nicht gleich Bayern: Da gibt es z.B. Franken, das vom Königreich Bayern okkupiert
wurde. Heute noch kämpfen die fränkischen Bürger um Rückgabe großer teile des Bamberger Domschatzes,
der nach Zerschlagung des Fürstbistums nach München verbracht wurde. Im Übrigen : Überall gibt es
die sogenannte political correctnes, d.h. die Politik und die öffentliche Meinung sagen Dir genau, was
Du zu denken hast und wehe, Du weichst davon ab. Demokratie???????
Mord ist und bleibt Mord Wer vorsätzlich einen wehrlosen Menschen tötet, ist ein Mörder. So definiert
das Strafrecht die Tatsache des Mordes. Wehrlos waren die unschuldigen Kinder zu Betlehem, wehrlos die
unzähligen Gemarterten und Getöteten in den faschistischen und bolschewistischen Diktaturen eines Hitler
und eines Stalin. Wo also ist der Unterschied? Ist Mord nicht Mord? ist ein Mord weniger schlimm als ein
anderer? Wahrscheinlich ist hier wieder die Wortwahl das Problematische: den Ausdruck „Holocaust“ kann
man nur in einem ganz bestimmten Fall, nämlich dem der Judenvernichtung im dritten Reich verwenden- alles
andere würde den Aufschrei der Öffentlichkeit nach sich ziehen. Für die bereits Gemordeten können
wir nur noch beten- für die vielen ungeborenen Kinder aber, die wahrscheinlich in dieser Minute durch
brutalste Abteribungsmethoden hingeschlachtet werden, da können wir alle etwas tun : Nämlich für sie
kämpfen! Für diese kleinen Würmchen, für die sich niemand einsetzt ! Wer hier in kreuz.net schreibt,
der sollte den Namen dieser website zum Programm machen : Das Kreuz Christi mutig diesen gewissenlosen
und grausamen Mördern ungeborenen Lebens entgegenhalten- nein entgegenschleudern. Ich jedenfalls bin
durch die Predigt unseres Kardinals aufgerüttelt : Aufgerüttelt aus meiner entsetzten Gleichgültigkeit,
aufgerüttelt aus meiner bequemen Empörungsbequemlichkeit! Ab jetzt werde ich auch aufg die Straße gehen!
Danke, Herr Kardinal!
Anmerkungen zu den Anmerkungen Was heißt conservativ? Was heißt traditionalistisch? Zunächst werden
wir uns diese Fragen beantworten müssen, bevor wir einzelne Priester beurteilen. Wobei ich ausdrücklich
betonen möchte, daß auch ich die gnädigen Dignitäre von Eisgarn keinesfalls als conservativ bezeichnen
würde, dies sogar als Beleidigung für jeden glaubenstreuen Priester ansähe. Zwischen vermeintlichem,
nach außen für alte Damen und nicht mehr ganz urteilsfähige Humers und Engelmanns zur Schau getragene
Piuscollare sind ganz sicher nicht Indiz für eine innere Haltung- leider! Ich als Priester würde mich
nicht nur schwer überwinden können, einen solchen Piuskragen zu tragen, wenn ich bedenke, welchen Auftritt
vor Gericht der ehemalige Bischofssekretär abgeliefert hat. Aber quälen wir uns nicht länger, sondern
tun wir vielmehr das, was diese Herren anscheinend vergessen haben : in Demut zu beten und Gott um seine
Gnade zu bitten. Denn :„Wer auf ihn sich ganz verläßt, dessen Glück steht felsenfest“.
Nonne oder nicht- das ist hier die Frage! Am Dreikönigstag bin ich im Zug nach Hause gefahren. In meinem
Abteil befand sich eine Horde schnatternder und offensichtlich bestgelaunter Damen im mittleren bis hohem
Alter. Bei genauerem Hinschauen habe ich bemerkt, daß von den etwa 12 Damen die Hälfte eine stark reduzierte
Nonnentracht ( mit neckischem Kurzröcklein und taschentuchgroßem Schleier), die andere Hälfte Zivilkleidung
trug. Ich konnte mich nicht beherrschen und begann eine Diskussion mit den teilweise grün und blau geschminkten
Bräuten Christi über den Sinn der Ordenstracht. Was ich da angekeift wurde, hat mir die Sprache verschlagen.
Genüßlicherweise sinnierte ich dann laut darüber, wann der besagte Orden (früher hießen die Damen
englische Fräulein) seinen (ohnehin nur noch ansatzweise vorhandenen) Geist aushauchen werde, Daraufhin
wurde ich als ewig Gestriger und Traditionlist bezeichnet- man müsse modern sein und mit der Zeit gehen
und wie ich als junger Mensch (Danke für das Kompliment!) nur so denken könne. Das ist unsere Realität!
Arme Kirche!
Des Grafen neue Kleider Als Kardinal Schönborn vor einigen Jahren einer der Mitautoren des kath. Erwachsenenkatechismus
war, hatte man die Hoffnung, nun würde ein mutiger Bekenner auf den Plan treten. Doch je mehr man seinen
Werdegang in den letzten Jahren verfolgt, umso mehr muß man den Eindruck gewinnen, daß die Huldigungen
von Medien und Öffentlichkeit ihm wichtiger sind, als seine ehemaligen Überzeugungen. Pressewirksam
passt da seine Reise ins Katastrophengebiet dazu. Vielleicht hätte gräfliche Gnaden das hier rausgeworfene
Geld lieber spenden sollen, anstatt in Asien auf Schau zu machen. Wie sagte doch Franz-Josefg Strauß
in seiner bekannt unverblümten Art einmal in bayerischem Englisch: „Everybodys friend is everybodys arschloch.“
Der Satan löscht die Lichter aus Diese Zeile eines Kirchenliedes kommt mir in den Sinn, wenn ich tagtäglich
bei so ziemlich allen katholischen Organisationen von Streit, Zwietracht und Skandalen erfahre. Aber irgendwie
ist es auch logisch: Der Satan wird sicher seine ihm ergebenen Diener nicht bekämpfen- er wird dort ansetzen,
wo die Beute reichlich ist- bei Menschen und Organisationen, die ihm gefährlich werden können. Wer es
noch immer nicht begriffen hat : Gerade in der Kirche steckt m.E. der Teufel hinter den ganzen Homoskandalen.
Im Bereich der Sittlichkeit, zumal der gleichgeschlechtlichen, ist der schwache Mensch am angreifbarsten
und verwundbarsten. Kein Wunder, daß es hier überall Probleme gibt. Dabei vergisst man aber immer eines :
Die Modernisten können treiben, was sie wollen- sie werden gedeckt und geschützt- Homosexuelle werden
von breiten kirchlichen Kreisen verteidigt und freudig aufgenommen- wehe aber einer der verfemten Conservativen
macht sich in dieser Hinsicht schuldig, dann trifft ihn die ganze Rache der progressistischen Freimaurerclique.
Und wenns nicht mit schwul klappt, dann kommen, wie bei KPE und SJM interne Eifersüchteleien, Streitereien
und Grabenkämpfe gerade recht, um auf einer anderen Schiene wieder ein Stück katholischen Lebens hinwegzufegen.
Die Feigheit aber von so vielen noch Rechtgläubigen bricht uns allmählich das Genick. In der Erzdiözese
Bamberg beispielsweise tummeln sich noch gerade mal 4 Alumnen (bei bald 900.000 Katholiken) im Priesterseminar-
gute Leute verweist der dortige Oberhirte an seinen unfähigen Regens, der noch dazu in der Öffentlichkeit
die Zahlen schönt ( anscheinend werden auch die Küchenmäuse und Stallhasen unter die Rubrik : Alumnus
gezählt). In anderen Diözesen sieht es ähnlich verheerend aus- Gratulation, großer Verwirrer- bald
wirst Du es geschafft haben ! Aber täusche Dich nicht: solange auch nur ein treuer Gläubiger auf Gott
vertraut, wirst Du vielleicht öffentlich triumphieren- am Ende aber triumphiert das unbefleckte Herz
der Muttergottes.
#4 marcellus 22:16:24 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Anmerkung zu Dolfus Wiederum trifft Dolfus ins Schwarze : Viele Kirchenamtsfunktionäre bekommen Ihr Salär
ausschließlich dafür, daß sie : 1.) Angebliche nachkonziliare Worthülsen bis zum Erbrechen produzieren,
2.) den verbliebenen Restglauben zerstören, 3.) die freimaurerisch- humanistische Weltreligion mit unseren
Kirchensteuergeldern vorzubereiten und 4.) die wenigen glaubenstreuen Inseln endgültig zu zertrümmern.
#3 marcellus 22:09:25 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Anmerkungen zu Dolfus Zunehmend bemerke ich, daß Sie, sehr geschätzter Dolfus, m.E. den Kern treffen :
Die angeblichen Opfer der St. Pöltner Schmierenkomödie sind weniger Opfer, als vielmehr Täter. So wird
durchaus glaubhaft kolportiert, daß Herr Rothe – als er danach befragt wurde, wie er denn zum Heiligen
Meßopfer im tridentinischen Ritus stünde- ableugnete, jemals damit symphatisiert zu haben. Ich nenne
das feigen Verrat am Heilgsten, das uns vom Herrn hinterlassen wurde. Daran sieht man erschreckend und
brutal, daß es wahrlich nicht um Conservativ oder Progressiv ging, sondern nur um Macht, Arroganz und
Eitelkeiten. Satan läßt grüßen!
#4 marcellus 22:01:23 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Gott der Dreieine Man muß sich wirklich fragen, was wohl im Hirn eines gelehrten Jesuiten vorgegangen
sein muß, der bei aller Toleranz anderen Religionen gegenüber das Grundlegende des christlichen Glaubens
quasi beiseite schiebt: Daß Gott nur begreifbar und erlebbar wird in den drei Personen des einen göttlichen
Wesens. Nur so wird man Gott – insofern das unserer menschlichen Beschränkthewit überhaupt möglich
ist – gerecht. Wer in anderen Religionen also ehrlich Gott sucht, wird immer bei der Erkenntnis des dreifaltigen
Gottes ankommen und bei der Glaubensgewißheit, daß Christi Opfer am Kreuz das Tor des Himmels geöffnet
hat. Ich gestehe, daß ich all das dumm-arrogante Gequatsche selbsternannter klerikaler Heilsbringer nicht
mehr ertragen kann- das nur noch um ihre Eitelkeit und um allzu offensichtliche Menschlichkeiten kreist.
Das ganze Gerede über Pastoral usw. offenbart nur einen erschreckenden Mangel an Glauben und Frömmigkeit.
Einen Gott in drei Personen, beten wir in Demut an. Alle, die auf Erden wohnen, alle sind ihm untertan.
Seine Huld und seine Güte, seine Allbarmherzigkeit, preisen wir in Ewigkeit. ( GL Bamberg Nr. 912 „Sei
gelobt und hochgepriesen, heiligste Dreifaltigkeit- 6. Strophe)
#11 marcellus 08:06:12 | Sonntag, 19. Dezember 2004
„Nun beug die Knie, Gott selbst ist hie“ Ich kann meinen Vorrednern nur voll inhaltlich zustimmen. In
der Tat scheint es so zu sein, daß das Bewußtsein, um was es sich bei der Heiligen Eucharistie handelt,
zunehmend schwindet. Allerdings kann sich Rom und konkret auch der Verantwortliche für die päpstlichen
Massengottesdienste nicht aus der Verantwortung ziehen: Ich schalte mittlerweile den Fernseher ab, wenn
ich sehe, wie der Empfang des Heiligsten Sakramentes da vonstatten geht. Und war es nicht auch Rom, daß
die Handkommunion gestattete? Ich will keine Diskussion darüber vom Zaun brechen- auch die Handkommunion
kann man durchaus würdig empfangen- aber sie hat dennoch zu einer Entmystifizierung des größten Geheimnisses
unseres Glaubens beigetragen. Sind wir doch mal alle ehrlich- egal, wo wir stehen- die Feier der Heiligen
Messe am Volksaltar, unter Zuhilfenahme unzähliger Ministrantinnen, Lektorinnen und Kommunionhelferinnen,
die umeinander springen und sich wichtig tun- ja vielerorts die „Schlüsselgewalt“ über den Tabernakel
besitzen- das alles dient doch wohl nicht dem Bewußtsein, Gott selbst ist hier! Schauen wir uns doch
die verschandelten Kirchenlieder an: Was wurde im österreichischen Gotteslob denn aus dem Lied : „O Christ
hie merk“ gemacht? Da heißt es in einem m.E. häretisch-calvinistischen Text „Kommt ALL herein, esst
von dem BROT und trinkt den WEIN“ Purer Calvinismus- nichts mehr von Realpräsenz oder Anwesenheit des
göttlichen Heilands. Oder viele fromme Seelsorger lassen GL 546 singen- Gottheit tief verborgen- und
merken gar nicht, daß ihnen eine Häresie in der ersten Strophe untergejubelt wird : quae sub his figuris
im lateinischen Originaltext, heißt übersetzt : unter den Gestalten. Jetzt wird daraus : unter diesen
Zeichen. Also Christus ist nur noch zeichenhaft anwesend. Und was ist mit den kleinsten Hostienpartikeln?
Was hier an Verunehrung und Blasphemie tagtäglich geschieht, ist wahrlich grauenhaft. Da tut es gut,
sich immer wieder den Hymnus „lauda Sion“ des hl.Thomas von Aquin vor Augen zu halten : „‘Teilt man endlich
die Gestalten, so wird JEDER Teil enthalten, was das GANZE selber ist. Nicht das Wesen, nur das Zeichen
kann die Teilung hier erreichen- ungeteilt bleibt Jesus Christ“.
#2 marcellus 07:49:12 | Sonntag, 19. Dezember 2004
Ein Haus voll Glorie schauet ?! Ich möchte meinem Vorredner in der grundlegenden Analyse, was auf dem
Konzil und in seinem Gefolge geschehen ist, durchaus zustimmen. Aber ich habe dabei Bauchschmerzen, denn
wenn man in der Seelsorge des Jahres 2004 steht, wird man schnell mit Entsetzen wahrnehmen müssen, daß
die Zeit kaum zurückzudrehen ist. Ich sehe es als Chance, daß man beispielsweise verschiedene Formen
des Gottesdienstes sehr lebensnah gestalten kann, wobei natürlich die Würde des Gottesdienstes immer
gewahrt bleiben muß. Dennoch ist es ein trauriger Befund, den es zu konstatieren gilt : Ausgeräumte
und verschandelte Kirchen, fast völlige Vernichtung der wertvollen Volksandachten, Verstümmelung und
Abschaffung vieler beim Volk beliebter Kirchenlieder, Pastoralassistenten und sogenannte Seelsorger und
Seelsorgerinnen, die sich aufführen, als wären sie der liebe Gott höchstpersönlich, Volksaltäre,
an denen ein liturgischer Vorsteher seine Show abzieht und dem Allerheiligsten(wenn denn überhaupt noch
im Hochaltar reponiert) seinen Hintern hinreckt oder um ein letztes Beispiel zu nennen : Kommissionen,
Gremien, Räte bis zum Ersticken. Selig, wer da noch eine einigermaßen vernünftige Landpfarre als seine
Heimstätte hat. Eines muß man den konziliaren Kirchenstürmern lassen: Die alten Strophen unseres herrlichen
Liedes „Ein Haus voll Glorie schauet“ haben sie wirklich ad absurdum geführt! Ich aber singe mitsamt
der Gemeinde dennoch aus voller BRust- vielleicht auch aus Sehnsucht heraus:“ Wohl tobet um die Mauern
der Sturm in wilder Wut; das Haus wird’s überdauern, auf festem Grund es ruht! Gott, wir loben Dich,
Gott, wir preisen Dich! O laß im Hause Dein uns all geborgen sein!“
#4 marcellus 21:09:57 | Freitag, 17. Dezember 2004
Es geht auch anders Englische Disco- Verschnittevents als Jugend“gottesdienst“ getarnt- das ist bei der
modernistischen Pfaffenclique augenscheinlich in. Daß es aber auch anders geht, zeigt ein Beispiel aus
einer deutschen Großstadt: Dort haben wir einen adventlichen Schulgottesdienst gefeiert- die teilnahme
der 16-20jährigen Schüler war völlig freiwillig : Gekommen sind von 1400 Schülern an einem Arbeitstag
abends um 19.00 Uhr über 600, darunter viele Evangelische und Bekenntnislose. Der Gottesdienst wurde
als Rorate gefeiert mit Kerzen und den marianischen Meßtexten- als Lieder unsere wunderschönen traditionellen
Adventsweisen. 50 Ministranten zogen mit ein. Soll mal einer sagen, Jugend wäre nicht zu begeistern.
#2 marcellus 20:52:22 | Freitag, 17. Dezember 2004
„Wahrheit- was ist das?“ Diese Frage des Pilatus kann man auch im Fall der Geschehnisse in Sankt Pölten
stellen. Allein die Tatsache, daß dort das völlige Informationsdurcheinander herrscht, läßt einen
an jeder Version, die ja nunmehr fast täglich mit neuen pikanten Details aufgetischt wird, zweifeln.
Wie kann ein einzelner Priester nur ein solches Chaos anrichten? Vielleicht werden wir niemals mehr die
volle Wahrheit erfahren- zumindest nicht von den Hauptbeteiligten- dann sollten sie aber auch nie mehr
die Unverfrorenheit besitzen, die ewige Wahrheit, nämlich unseren Heiland zu verkünden. Ob die ewige
Wahrheit in der Heiligen Nacht auch in ihren Herzen wirksam wird? Es bleibt uns ratlosen und traurigen
Katholiken nur die Flucht zur Krippe.
#3 marcellus 18:35:02 | Sonntag, 12. Dezember 2004
Verzweiflung oder Hochmut? Ob es Verzweiflung war, die Rothe springen ließ oder die fatale Erkenntnis,
daß sein Hochmut ihn zu Fall gebracht hat, wäre eine durchaus diskussionswürdige Frage. Denn noch vor
Gericht hat er durch demonstrativ- überhebliches Lachen den Eindruck erweckt, nichts und niemand könne
ihm was. Und das war Denkfehler Nummer 2 des ehemaligen Subregens- denn viele wollten ihm was- nämlich
was heimzahlen. Und das scheint gelungen zu sein. Angefangen vom Ex-Fasching über Ex-Schrittwieser bis
hin zu vielen unbekannten Heimzahlern haben alle aus mehr oder minder ehrbaren Motiven dazu beigetragen,
Rothe hochgehen zu lassen. Es wäre deshalb von ihm anständig gewesen, sich hinzustellen und mannhaft
seine Fehler einzugestehen im vollem Bewußtsein der daraus resultierenden Konsequenzen. Stattdessen hat
Rothe seinen Bischof, seine Diözese, die Kirche insgesamt und viele gutwillige Gläubige an den Rand
des Abgrunds gebracht. Von einem hochstehenden Charakter zeugt das nicht unbedingt. Es geht nicht einmal
so sehr um den eventuell schwulen Wolfgang R.- es geht um den Machtmenschen Wolfgang R., der eines der
wichtigsten Eignungsmerkmale für einen Priester vergessen hat : DEMUT …