Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Stigmata von Marcel Lefebvres Mutter Die Mystifizierung des tragischen Erzbischofs nimmt immer obskurere
Formen an. Das erinnert doch wiederum stark an spanische Sedisvakantisten, die sich auf bestimmte Marienerscheinungen
ihres „Papstes“ stützen (Palma de Troya?) … Aber einem Großteil des durschnittlichen PiusX-Publikums
wird so etwas gefallen: wenn die Argumente und harte Tatsache fehlen, kommen „Wunder“, „Stigmata“, Freimaurerverschwörungen
usw. gerade richtig!
PIUS X Nachdem ich seit längerer zeit mal wieder diese Seite besucht habe, scheint mir der „Club“, der
hinter dieser Seite steht, immer deutlicher zu werden: wenn das mal nicht die Piusbruderschaft ist. Das
Vorgehen ist immer gleich und wurde bereits auch bei bestimmten Zeitschriften praktiziert: erst mal nicht
öffentlich in Erscheinung treten und dann immer deutlicher auf den PiusX-Kurs einschwenken … Wie peinlich
muss es sein, Mitglied bei dieser Gemeinschaft zu sein, dass man solche Taktik nötig hat? Früher hatte
ich gewisse Sympathien für die FSSPX, je mehr ich mich mit ihr beschäftigt habe, um so besser verstehe
ich jetzt das Vorgehen Roms über all die Jahre …
Lang oder Lange? Wie schlecht fast alle Artikel auf kreuz.net recherchiert sind, wenn sie nicht bewusst
und gezielt Falschaussagen enthalten, sieht man, dass Geistlicher Rat Lang zum „ehemaligen Herausgeber
von Theologisches“ gemacht wird: Lang war wohl für dieses Amt im Gespräch und wurde auch von bestimmten
Kreisen favorisiert, aber tatsächlich niemals Herausgeber der Zeitschrift (was viele wichtige Mitarbeiter
auch als äußerst glücklich betrachten …) – wahrscheinlich wurde er mit Msgr. Lange verwechselt, der
die Herausgeberschaft der Zeitschrift aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. – ein besipiel
von vielen für die seltsam unprofessionelle „Berichterstattung“ von kreuz.net
Kompliment Die Geduld von Dr. Spindelböck und seine ruhige und sachliche Art sind wirklich zu bewundern
und verdienen größten Respekt! Mein Kompliment (verbunden mit dem heimlichen Wunsch, dass mir das auch
gelingen könnte)!
#7 Thomisticus 08:34:15 | Donnerstag, 3. März 2005
@ Sebastian Vorzüglich deine Äußerungen: Sie treffen genau das Problem vieler Traditionalisten: tatsächlich
ist hier, zumal bei der FSSPX (seit den personellen Umbesetzungen und „Reinigungsaktionen“ zumal) und
den Sedisvakantisten sowieso in den letzten Jahren eine sektenhafte Atmosphäre entstanden … da kann
man stundelang krichenrechtlich argumentieren, dass durch die Bischfsweihen von Erzb. L. kein Schisma
entstanden sei: die genannten Gruppen zeigen durch ihre Aussagen leider selbst sehr deutlich, dass sie
sich mehr oder weniger genau dort befinden!
Racheaktion Auf die Schippe nehmen?‘Polnisch oder französisch? – So bedauerlich es ist, aber auch an
diesem Beitrag wird wieder deutlich, dass es sich bei kreuz.net ganz offensichtlich auch (man hat den
Eindruck zu dem Server hat jeder aus dem konservativen Lager Zutritt, der irgendwie noch offene Rechnungen
mit jemanden zu begleichen hat) um eine Racheaktion bestimmter Kreise in St. Pölten und dem Umkreis daraus
handelt …
#48 Thomisticus 14:58:54 | Samstag, 12. Februar 2005
Nutzen der Diskussion Ich denke der Nutzen dieser und anderer Diskussionen auf kreuz.net besteht vor allem
auch darin, dass gut deutlich wird, wie zerstritten die, die man gemeinhin als „konservative Katholiken“
(im Grund genommen ein unpassender Ausdruck …) bezeichnet, unter sich sind … Man vergleiche dazu etwa
nur die neuesten Äußerungen der Una Voce Korrespondenz zu dem Addai-Mari-Problem … Ein hoher Kirchenfürst
in Rom hat einmal zu mir gesagt: „Wenn es für die konservativen Katholiken nicht den Feind von außen
[er meinte die Progressisten] gäbe, der sie zu einer Notgemeinschaft macht, hätten die sich längst
gegenseitig verbrannt … Also auch ein Signal an alle, die sich Sorgen machen wegen des Erstarkens des
Konservativismus in der Kirche: es gibt eigentlich keinen wirklichen Anlass dazu . … Darüber sollten
vielleicht einmal alle an der Diskussion Beteiligten nachdenken!
#52 Thomisticus 10:24:46 | Mittwoch, 9. Februar 2005
@ Tradiland „Stimme aus Tradiland“ beschwert sich, dass ich nicht auf seine Argumente eingehe: ich halte
Sie bereits durch den angegebenen Artikel in der „Neuen Ordnung“ für widerlegt und meine Zeit ist mir
zu kostbar auf immer wieder neue Äußerungen, die auf einer falschen methodischen Ausgangsposition herrühren
(zum Beleg werden extreme Modernisten herangezogen, die das Konzil ebenso wie die Traditionalisten als
Bruch mit der Tradition sehen wollen: die Extreme berühren sich hier auf besonders tragische Weise und
zeigen, dass sich das lehramt nicht nur gegen einen Küng usw., sondern auch gegen die Lefebvristen /
Sedisvakantisten wehren muss) einzugehen. Mir kommt es so vor, als ob die Stimme aus Tradiland zusammen
mit ihrem zweiten Internetnamen hier einen dauernden Monolog führt, der immerzu dieselben Argumente wiederkäut …
(zu einer Zeitschrift [wie etwa der „Wahrheit“] mag dies passen, in einem Diskussionsforum ist das eher
seltsam …) Aber zur Dialogunfähigkeit habe ich hier ja schon das Nötige gesagt …
#39 Thomisticus 12:34:48 | Dienstag, 8. Februar 2005
Eine Stimme – viele Namen Man muss sich nur ansehen, wann sich die namen angemeldet haben, die nun als
Verteidiger von „Stimme …“ auftreten, dann kann man sehr leicht rückschließen … Wahrscheinlich hat
Stimme der Tradition in Analogie zur „Theologie der Religionen“ (= ein Gott, der in den verschiedenen
Religionen viele Namen annimmt) gehandelt … Vielleicht ist er ja wirklich ein freimaurerischer Modernist,
der sich hier einschleicht, um die Anliegen des „Tradilands“ lächerlich zu machen …? Seinen Äußerungen
nach zu urteilen, ist dies nicht unwahrscheinlich
#1 Thomisticus 09:48:44 | Dienstag, 8. Februar 2005
Gesprächsbereitschaft Schade, dass man auf extrem traditionalistischer Seite nicht so tolerant und gesprächsbereit
ist, wie offensichtlich auf katholischer Seite im Vatikan und in Köln … Ode rglaubt jemand ernsthaft,
die Traditonalisten von Paris würden es zulassen, dass eine Pilgergruppe des Opus Dei eine würdige Messe
nach dem NOM in S. Nicolas du Chardonnet in Paris zelebriert?
#27 Thomisticus 09:45:19 | Dienstag, 8. Februar 2005
@ Stimme … Stimme: „Über einen Rückgang bei den Spendeneingängen bei der Priesterbruderschaft St.
Pius X. habe ich nie etwas gehört, im Gegenteil, diese stand letzes Jahr finanziell noch besser da als
vorletztes.“ Gut das zu hören, eine Großtante von mir will nämlich eine große Summe ihres Geldes der
FSSPX vermachen mit der Begründung, diese kämpfe finanziell ums Überleben … da hab ich jetzt ein
wichtiges Argument in der Hand …
#19 Thomisticus 08:19:16 | Dienstag, 8. Februar 2005
@ Catholicus Das sehe ich genauso und kann dies auch aus einer gewissen sehr nahen Kenntnis der Zustände
dort beurteilen: dabei sollte man sich aber keine allzu goßen Sorgen machen: zum einen halten sich die
Unterwanderer durchgehend auf dem Niveau der hier vertretenen Vetter usw. auf. Zum anderen sind sie Ausdruck
eines verzweifelten Überlebenskampfes. Die Pius X-Bruderschaft ist in sich tief zerstritten, wie die
Absetzungen und Austritte der letzen Monate zeigen, die Spendeneingänge sollen innerhalb der letzten
zwei Jahre stark zurückgegangen sein. Die Enttäuschung der Gläubigen rührt auch daher, dass die Piusbruderschaft
nicht auf das mehr als wohlwollende Angebot von Kard. Hoyos eingegangen ist, sondern dieses leichtsinnig
zurückgewiesen hat. Die Marienweihe-Veranstaltung in Fulda sollte über diese katastrophalen Zustände
hinwegtäuschen. Obwohl mir persönlich der Neomodernismus grauenvoll ist, wird doch immer deulticher,
dass die „Traditionalistenbewegung“ keine Alternative dazu darstellt, sondern diesen durch ihren schlecht
begründeten und personell ausgestatteten Widerstand (man sehe sich nur einmal die Ausstattung der Bibliotheken
in den traditionellen Priesterseminarien von Zaitzkofen bis Wigratzbad an , oder schaue sich den Studienplan
an, besuche eine der Vorlesungen usw.) eher noch fördert …
#15 Thomisticus 19:33:42 | Montag, 7. Februar 2005
Vetter Taferl Es ist ungeheuerlich, wie einfach Sie, verehrter Vetter, es sich machen, dem Papst Häresien
zu unterstellen: Sie behaupten einfach etwas, z.B. der Papst Lehre die Allerlösung, einen wirklichen
Beleg bleiben Sie schuldig (is ja auch nich so wichtig, es geht ja nur um die behauptung der Heilige Vater
sei Häretiker) … und auch das Buch Dörmanns kann (und will) diesen nicht liefern (ganz abgesehen,
dass auch Dörmann teilweise sehr einseitig und wenig wohlwollend liest) @ wenn jemand wie „Stimme der
Tradition“ (eine Stimme, die in ihren Äußerungen weing theologisch-wissenschaftliche Bildung zeigt),
den Beitrag von Berger für unqualifiziert hält, so entbehrt auch das des Karnevalistischen nicht: et
hät schon immer jut jetan: Kölle Alav und Viva Colonia!
Stimme aus Tradiland Lieder ist diese Stellungnahme wieder typisch für viel Traditionalisten: der angegebene
Artikel der die vorgebrachten, diffusen, nach der klassischen Fundamentaltheologie völlig unhaltbaren
Behauptungen, eindeutig und mit guten Gründen widerlegt, wird einfach nicht zur Kenntnis genommen und
stattdessen wird gebetsmühlen- und gehirnwäschehaft wiederholt, was man schon immer dachte … Dialog-
und Lernunfähigkeit nennt man das und der hl. Thomas von Aquin hat dafür bereits verächtliche Worte
gefunden …
Beleg Nachtrag: zum Beleg meiner Ausführungen vgl. der Artikel eines unverdächtigen Zeugen, der gewiss
kaum als Modernis oder Freimaurer ( gelten kann : die-neue-ordnung.de/Nr22004/DB.html
Konzil Bravo, Catholicus! genau das ist das Problem an der Gestaltung des Beitrags! Und darüber hinausgehend
vieler „Traditionalisten“: dass sie den „Geist des Konzils“ (bzw. dessen Interpretationen durch extreme
Progressisten: von Kräzl über Pesch bis Alberigo) mit dem Konzil identifizieren, um dann beides abzulehnen …
Es wäre gut, wenn sich kreuz.net deutlich davon distanzieren und klar hinter díe Lehrverkündigung der
Kirche, zu der das Zweite Vatikanische Konzil nun einmal gehört, stellen würde …
#10 Thomisticus 19:48:47 | Donnerstag, 3. Februar 2005
Nahverhältnisse Mit meinen Anmerkungen habe ich keinen hier Bestimmten gemeint (leider ist das eine ganze
kleine Gruppe solcher Fälle) und ich stehe auch in keinerlei Verhältnis zu kreuz.net oder irgendwelchen
Mitarbeitern (höchstens meine Frau ist Mitarbeiterin und ich habe es noch nicht bemerkt …)
#6 Thomisticus 15:05:32 | Donnerstag, 3. Februar 2005
@ Copertino Das ist doch typisch, dass bestimmte Leute, die ihren zwanghaften Freimaurerverfolgungswahn
in Verschwörungstheorien auslassen, Verbündete suchen: so genau nimmt man es da dann mit der Wahrheit
nicht und instrumentalisisert alle möglichen Äußerungen in häufig agressiver Weise für seine Phantasien .
Problem: dadurch werden dann auch die die ernsthaft an das Problem Herangehen nicht mehr ernstgenommen.
Im „traditionalistischen“ Lager, das auf pschopathologische Fälle eine besondere Anziehunsgkraft ausübt
(dies bestätigen auch die Seelsorger aus den beiden Pruderschaften immer wieder! – ein Bekannter, der
über viele Jahr dieses Milieu an federführender Stelle beobachten konnte, schreibt daraüber zur Zeit
ein eigenes Buch …), wirken sich solle Fälle, wo man sie zu Worte kommen lässt oder wo sie sich ungehindert
zu Wort melden können, besonders nachteilig für das an und für sich berechtigte Anliegen der Verteidigung
des wahren Glaubens aus …
#26 Thomisticus 21:09:17 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Eder und Tradiland Ich sehe da schon einen deutlichen qualitativen und auch stilistischen Unterscheid
zwischen den Äußerungen aus „Tradiland“ und denen von EB Eder …
#23 Thomisticus 14:18:17 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Stimme aus Tradiland Die armen Tradis (wenn ich so an erstzunehmende Leute wie Dr. Barth oder Jens Mersch
denke), die durch die Stimme aus Tradiland verteidigt werden: manchmal sind die verm. Freunde ja die schlimmsten
Feinde!!
#18 Thomisticus 10:32:01 | Mittwoch, 2. Februar 2005
Freimaurer Das ist ja wirklich schlimm mit den Freimaurern: Ein schimsatischer Bischof bezeugt in einem
Film, dass sie im Vatikan sind! Dort ist die ursprüngliche Hierarchie schon durch die Freimaurergierarchie
abgelöst (vielleicht halten die Freimaurer dort auch den eigentlichen , echten Papst in den Kellern des
Vatikan verborgen und der jetzige ist nur ein falscher Gegenpapst der V-II-Mafia) Außerdem sind sie bei
der SPD , bei der CDU, bei den Grünen, bei den Liberalen (bei der PDS ?), bei den Homosexuellen sowie
Bisexuellen mit und ohne Kondom, bei den Heterosexuellen mit Kondom und bald werden Sie auch das Tradiland
erobern (dann werden dort die Frauen beim Gottesdienst keine Kopftücher mehr tragen und Jugendliche vielleicht
sogar eine Jeans …) Schlimme Zeiten!! –-> Da hilft nur noch eine komplette Konversion aller übrig gebliebenen
Nichtfreimaurer in die Kirche P. Hermann Lingens (sobald dieser wieder einsatzbereit ist)
#7 Thomisticus 14:31:06 | Dienstag, 1. Februar 2005
Freimaurer Was die Einträge hier zeigen: nichts schwächt die an und für sich diskussionswürdige Kritik
der sogenannten „Traditionalisten“ (neben der Berufung auf obskure Privatoffenbarungen und Marienerscheinungen:
etwa Heroldsbach, Medjugorje, Frau aller Völker: dazu wird „Theologisches“ in der nächsten Nummer ein
Sonderheft machen!) so sehr, wie obskure Freimaurerverschwörungsängste. Diese nehmen bisweilen sogar
patholigische Züge an. Und es ist geradezu peinlich, was da von manchen vorgebracht wird: es gäbe –
würden diese noch leben – einen guten Stoff für einen Roman von André Gide oder Roger Peyreffitte …
#4 Thomisticus 22:20:01 | Mittwoch, 26. Januar 2005
@ FioreGraz Dass liegt tatsächlich daran, dass diese allzu oft, wie der Heilige Vater richtig festgestellt
hat, einen völlig defizienten, weil statischen Traditionsbegriff haben (von daher ist die Selbstbezeichnung
„Traditionalisten“ leider auh zutreffend): seinen Höhepunkt erreicht dieser im liturgischen Archäologismus,
wie er etwa von wichtigen Vertretern der Una Voce vertreten wird …
#12 Thomisticus 20:50:44 | Dienstag, 4. Januar 2005
Irgendwie bekannt Ist das nicht die Tante-Emma-Geschichte (Umbau des Hauses), die unter dem Pseudonym
Leo Wendel schon mal in „Theologisches“, einige Zeit später dann in der „Kirchlichen Umschau“ unter richtigem
Autorennamen veröffentlicht wurde? Nun in leicht veränderter Form? Der Hausumbau wurde zu Küchenumbau
usw… Ich denke, wenn Sie genau lesen, werden die Freunde von kath.net dadurch dem Rätsel, an dem sie
derzeit arbeiten, nämlich wer wirklich hinter kreuz.net steht, wieder ein Stückchen näher kommen …
#3 Thomisticus 08:05:46 | Dienstag, 14. Dezember 2004
Noch nicht vergriffen Obwohl der Verlag aufgrund der großen Nachfrage nach dem Buch Lieferschwierigkeiten
hatte, ist das Buch noch nicht vergriffen. Es empfiehlt sich eine Bestellung per e-mail oder Tel.-Anruf
direkt beim Verlag: Siehe Seite von www.theologisches.net