Dr. Christoph Heger
Erstellt: 14:01:09 | Sonntag, 13. November 2005
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2.784 Lesermeinungen
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Heil den deutschen Meinungswächtern
#7   Dr. Christoph Heger   14:50:24 | Samstag, 10. Juni 2006
@Antonius: Unangebrachter Respekt
Die internationale Militaer- und Holocaustforschung ist von dieser Unterscheidung schon vor Jahrzehnten abgerueckt, …
Vor dieser „internationalen Militär- und Holocaustforschung“ ist weniger Respekt angebracht. Sie gedeiht nur unter (1) dem reichlichen Geldfluß aus staatlichen und privaten Mitteln und (2) unter der Abschirmung vor ketzerischen Historikern durch die Inquisitions-Strafverfolgung in den „demokratischen“ Staaten.
MfG
Christoph Heger
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#5   Dr. Christoph Heger   10:28:54 | Freitag, 9. Juni 2006
Wenigstens erheiternd
…, daß eine sogenannte eingetragene Lebenspartnerschaft zwischen sich betätigenden Homosexuellen durchaus annehmbar sei.
Daß die Vordenker einer „Kirche“, die zu (den von Dr. Otterbeck begrüßten) „Selbstkorrekturen“ fähig ist, wenigstens der Erheiterung dienen können, sollte dankbar vermerkt werden.
Ich frage mich nämlich, wieso es dem Hochwürdigsten Herrn noch nicht als annehmbar erscheint, daß ich eine „eingetragene Lebenspartnerschaft“ mit meinem Kegelclub eingehen kann. Solche Privilegien dürften doch nicht auf Gemeinschaften beschränkt bleiben, die durch „betätigte“ Sexualität oder ihre Nachäffung beschränkt bleiben.
Wenn aber doch, wieso sollte der „sich betätigende“ Sodomist nicht mit seinem Hund eine „eingetragene Partnerschaft“ eingehen dürfen?
MfG
Christoph Heger
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#29   Dr. Christoph Heger   10:09:11 | Freitag, 9. Juni 2006
@anorexia cerebralis
Wenn ich davon ausgehe, dass ihr Dr. echt … ist
Davon können Sie beruhigt ausgehen. Die unberechtigte Führung des Doktortitels ist in Deutschland strafbar.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#278   Dr. Christoph Heger   10:05:04 | Freitag, 9. Juni 2006
@DDL: Tabuisierte „Fragen“
…zumal die aus der Vergangenheit, sind immer kritisch zu bewerten… Ich ehre nicht einmal die berüchtigten „6 Millionen“…
Das ist auch von Vorteil. Bekanntlich ist in diesem Punkt die vom Grundgesetz „garantierte“ Meinungsfreiheit abgeschafft.
Ganz allgemein kann man zu diesem Artikel hier und allen, die ihn bejubeln, nur sagen: wer von der „Homofrage“ schwadroniert, bewegt sich in gefährlicher Nähe zu denen, die immer die „Judenfrage“ thematisierten… und sich schlussendlich anschickten, sie zu „lösen“.
Köstlich! Die Homos möchten also von dem Trick auch profitieren: Gewisse Erben privilegierter Opfer sind von jeder kritischen Frage nach ihren Anmaßungen exempt. Jeder Zweifel an ihren reinen Absichten ist strafbar.
MfG
Christoph Heger
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#34   Dr. Christoph Heger   16:37:43 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@stat crux: Identifizierbarkeit?
Soviel mir Experten bestätigten, ist nämlich aus der Novus Ordo (lat.) mit der römischen Tradition als ganzer noch identifizierbar und deutlich genug von anderen Traditionen abgesetzt.
Natürlich ist der Novus Ordo sehr deutlich von „anderen Traditionen“ „abgesetzt“. Das kann bei seiner ganzen Schäbigkeit, die ihm als – wie der damalige Kardinal Ratzinger richtig bemerkte – gemachtes Produkt des Augenblicks anhaftet, auch gar nicht anders sein. Das genügt aber nicht, ihm „Identifizierbarkeit“ mit der römischen Tradition zu bescheinigen.
Diese Identifikation mit der römischen Tradition ist lediglich eine juristische Fiktion, ein Trick, um sich von der Garantie zu dispensieren, die das 2. Vatik. Konzil den alten Riten gegeben hat.
MfG
Christoph Heger
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#9   Dr. Christoph Heger   16:05:10 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@stat crux: Kein Widerstandsrecht?
Daß Galilei sich unterworfen hat war ja ganz in Ordnung, tut aber nichts zur Sache. Die nicht beantwortete Frage war ja, ob es in der kirchlichen Ordnung ein Widerstandsrecht gibt (das dann für den einen oder anderen zugleich eine Widerstandspflicht wäre).
Zu dem angeblich so geduldigen Paul VI: Er beklagte sich einmal öffentlich über die „respektlose Nostalgie“ der bösen Tradis. Man muß das nur ins Deutsche übersetzen, um zu erkennen, welche tyrannische Ungeheuerlichkeit er da gesagt hat: „respektloses Heimweh“. Er hat sich also verhalten wie Polen, Tschechen und tutti quanti, die den Schmerz der aus ihrer Heimat Vertriebenen auch noch meinten beschimpfen zu dürfen.
MfG
Christoph Heger
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#7   Dr. Christoph Heger   15:32:01 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@stat crux: Ein Widerstandsrecht?
Die Kirche folgte stets einer Rechtsordnung,
„Die Kirche“ vielleicht, aber ihr (machthabendes) Personal mitunter nicht.
keinem aus einem „antipentekostalistischen“ Charisma hergeleiteten Notstandsrecht,
Das provoziert die Frage, ob es in dieser Rechtsordnung, der die Kirche angeblich immer gefolgt ist, ein Widerstandsrecht gegen tyrannische Obere (wie z.B. Paul VI.) gibt oder nicht.
MfG
Christoph Heger
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#16   Dr. Christoph Heger   14:39:40 | Donnerstag, 8. Juni 2006
@anorexia cerebralis
Respekt vor ihrer Einstellung, Herr Heger,
Besten Dank!
aber die Begründung halte ich für Grundfalsch.
So? Habe ich denn überhaupt eine Begründung gegeben?
Das Knien genau an dieser Stelle der Heiligen Messe dient doch der Hingabe und Unterwerfung vor dem Allerheiligsten und unserem Herrn Jesus Christus, der für uns den Sühnetod auf sich genommen hat und mit seinem Sterben am Kreuz uns erlöst hat.
Aus dem Grunde sagte ich ja (wenn wohl auch in einem Wenn-Satz verkleidet), daß ich mich in der Messe niederknien will.
Deshalb soll man da nicht blöd herumstehen oder gar sitzen!
Sie scheinen zu glauben, ich wäre für Sitzen oder Stehen? Wer steife Knie hat soll ja meinetwegen stehenbleiben.
Ihren Doktor haben sie bitte genau wo her?
Solche Frechheiten kann ich kalt genießen, denn ich leide nicht an anorexia cerebralis.
MfG
Christoph Heger
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#4   Dr. Christoph Heger   11:15:05 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Schwachsinn, gebremst durch Geldmangel
Soll man nun über diesen sekundär-vatikanischen Schwachsinn lachen oder sich ärgern?
Da dröhnt ein HH etwas von Rebellion, weil ich mich während der Messe hinknien möchte! Er verwechselt offenbar das kanonische Recht mit dem Exerzier-Reglement der gerade wieder zu neuer Berühmtheit gelangenden US-Armee.
@VirOblationis:
Kniebänke entfernen! – Nach so vielen Umbauten von Altarräumen im Zeichen des Vat. II sollte diese Kleinigkeit doch nicht so schwer fallen!
Sicher nicht! Bis auf die Kleinigkeit, daß das Geld kostet – und das haben die Modernisierer (Gott sei Dank!) nicht mehr so üppig wie in den Hoch-Zeiten der sekundär-vatikanischen Reformwut.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Nicht alle beteiligten sich an der Papsthetze
#38   Dr. Christoph Heger   23:48:08 | Freitag, 2. Juni 2006
@Markus-Antonius
Sedesvakantisten kann man nicht ernst nehmen.
Was Sie nicht sagen, Sie Geistesriese!
Gehört es nach Ihrer profunden Kenntnis eigentlich zum von den Aposteln überlieferten göttlichen und katholischen Glauben, daß XY Papst war oder ist?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Bedrückende Spaltungsmentalität
#60   Dr. Christoph Heger   18:28:31 | Dienstag, 30. Mai 2006
Noch mehr Nebel
Congar räumte sogar ein, dass (damals, 1977) es keine Gewissenspflicht für Katholiken gibt, die Republik zu unterstützen.
Verehrtester, Sie haben doch zuvor behauptet, Congar habe – im Unterschied zu den bösen Tradis – die politische Ebene von der des katholischen Dogmas getrennt. Und jetzt diese Aussage über bestehende und nicht bestehende Gewissenspflicht zur Unterstützung der Republik – mit dem vielleicht gemeinten Unterton, daß man mittlerweile dazu verpflichtet sei.
Ich weiß gar nicht, woher diese Idee kommt, daß man „zur Unterstützung der Republik“ verpflichtet sein könne. Mir war bisher nur bekannt, daß man zur Rechtstreue verpflichtet ist.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#88   Dr. Christoph Heger   14:00:14 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Stimme aus dem Tradiland: Unbedingte Geltung
Die österreichischen Gesetze gelten für jeden, der österreischischem Recht unterworfen ist. Die hiermit gegebenen Rechte und Pflichten sind – abgesehen von strafrechtlichen Einschränkungen – in keiner Weise an Bedingungen geknüpft, die die Person oder der Personenverband, dem diese Person angehört, erfüllen müßte. Ob also die katholische Kirche Menschenrechtsprinzipien, die dem österreichischen Recht zugrunde liegen, bejaht oder nicht, ist hier völlig gleichgültig.
Wenn es anders wäre, könnte man ja hier lebenden Muslimen das Recht auf freie Religionsausübung absprechen, da der Islam sie ablehnt.
Die von Frau Felizitas Küble aus der mündlichen Verhandlung berichtete Äußerung der österreichischen Richterin disqualifiziert sie also vollständig. Die Frage ist nur, ob sie diese Äußerung tatsächlich getan hat. Das kann nicht dem Urteil und wahrscheinlich nicht einmal dem Verhandlungsprotokoll entnommen werden, sondern muß durch Zeugenaussagen entschieden werden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Bedrückende Spaltungsmentalität
#58   Dr. Christoph Heger   09:53:02 | Dienstag, 30. Mai 2006
Yves Congars Nebel
Dr. Otterbeck zitiert Yves Congar in „Der Fall Lefebvre“ (1977), S. 47, dass die so gen. Messe Pius V. nicht „abgeschafft“ sei, sondern erlaubt für ältere Priester und die private Messfeier.
Das ist ja nett von H.H. Congar! Unsere Bischöfe haben uns aber jahrzehntelang erklärt, daß die alte Messe abgeschafft und verboten sei. Sie waren nicht einmal so „pastoral-brüderlich“ bewegt, sich bei Paul VI. für eine Duldung einzusetzen. Ja, als Johannes Paul II. 1984 seinen mageren Indult erließ, mußte er sich von ihnen, vor allem den Franzosen unter ihnen, Frechheiten sagen lassen.
Aber auch Congars Darstellung ist nicht ganz richtig. Jene älteren Priester mußten sich der diskriminierenden Prozedur unterwerfen, sich den Ritus, auf den sie geweiht waren, eigens „genehmigen“ zu lassen.
Weiter entbehrt Congars verniedlichende Stellungnahme nicht der Ironie. Während sonst die Modernisten die „Privatmessen“ immer für einen rituellen Sündenfall erklärten und Paul VI. die stille hl. Messe für seinen Ritus abschaffte (ein Akt der Vergewaltigung der Gläubigen, die so nie dem ewigen Gequassel ausweichen können), wurde hier die Teilnahme von Gläubigen – auch von „älteren“ Gläubigen – sogar verboten.
Frage an die Kirchenrechtler: Kann einem unbescholtenen Gläubigen eigentlich die Teilnahme an einer hl. Messe verboten werden? Hat diese nicht immer einen öffentlichen Charakter.
Congar hat also tatsächlich nur etwas Nebel verstreut.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Lieber Vulgärtraditionalismus als Vulgärtheologie“
#30   Dr. Christoph Heger   21:23:07 | Montag, 29. Mai 2006
@Konrad: Christkönigtum?
Der Hl. Vater hat in Polen davon gesprochen, nicht ein Christkönigtum der Vergangenheit zu konservieren, sondern eines für die Gegenwart und Zukunft anzuerkennen.
Ich kann mir vorstellen, daß der Papst, der ein kluger Mann ist, etwas Gescheiteres gesagt hat als dieses Blabla, unter dem man sich nichts Bestimmtes vorzustellen vermag
MfG.
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein jüdisches Geschenk
#9   Dr. Christoph Heger   22:16:20 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Otterbeck
Genau das, Gotthard, wollte Dr. Heger hören. Ich erwarte von dort noch deutlichere Zustimmung zu den Mallerais-Thesen über die zugleich deutsch-idealistische UND projüdische Philosophie des Papstes (cf. April-Interview, Remnant).
Ach, Verehrtester, Sie vermuten viel. Die „Mallerais-Thesen“ sind mir zufällig unbekannt. Eine undifferenzierte Polemik gegen die Philosophie des Deutschen Idealismus würde mir auch kaum schmecken.
Zur Sache der Nicht-Messe in Auschwitz: Es ist mir natürlich bekannt, daß es Gegenden in der Welt gibt, wo die Feier einer hl. Messe unerwünscht ist, zum Beispiel in Saudi-Arabien. Dorthin reist der Papst allerdings auch vernünftigerweise nicht hin. Ich sehe aber nicht, wieso der Ort des Martyriums des hl. Maximilian Kolbe, der hl. Edith Stein und noch vieler anderer nicht geeignet sein sollte, dort zu ihren Ehren und zum Seelenheil aller anderen eine hl. Messe zu feiern.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein jüdisches Geschenk
#1   Dr. Christoph Heger   16:05:04 | Sonntag, 28. Mai 2006
Warum keine Messe in Auschwitz?
Wie ist die Meinung? Ist es nicht eigentlich auffällig, daß der Papst auf dem Gelände von Auschwitz kein Seelenamt für die dort zu Tode Gekommenen liest? Liegt das auf derselben Linie wie die Vermeidung von Kreuzen dort?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein kalter Granitblock als Symbol für die Liturgiereform?
#40   Dr. Christoph Heger   15:06:16 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Dr. Otterbeck: Tridentinisches Seminar
Zusammen MIT ROM hätte er [Erzbischof Lefèbvre; Ch.H.] ein tridentinisches Seminar weiter betreiben können, um das Konzil kritisch im Licht der Tradition zu rezipieren.
Wer sich noch an die seinerzeitigen Ereignisse erinnern kann, wird bemerken, daß diese Behauptung falsch ist. Trotz des günstigen Berichts, den die römischen Visitatoren von dem Seminar in Econe gegeben hatten, sollte es durch Order Pauls VI. seine Arbeit aufgeben. Das „Experiment der Tradition“ (Eb. Lefèbvre) sollte nicht fortgeführt werden dürfen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Bußgeißeln beim ‘Opus Dei’? Aber sicher!
#20   Dr. Christoph Heger   14:57:02 | Sonntag, 28. Mai 2006
@Thaddäus: Verstehe ich nicht.
sacerdos helveticus schrieb am 28. Mai 2006 12:36:
„Man könnte vielleicht dem Opus Dei vorwerfen, dies für seine Numerariermitglieder mehr oder weniger verpflichtend zu machen,…“
Dieses Zitat eignet sich denn auch als Antwort auf die Frage des Lesers Dr. Christoph Heger hier (26. Mai 2006) an mich.
Wieso soll dieses „vielleicht“ meine Frage beantworten? Selbst wenn es stimmen sollte, bliebe die Frage, ob das überhaupt eine Besonderheit des Opus Dei ist.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#33   Dr. Christoph Heger   20:54:15 | Samstag, 27. Mai 2006
@kurt usar: Glaube ich nicht.
…so etwas kann keine richterin in österreich sagen; die ist sofort weg.
Mit den Verhältnissen in Österreich kenne ich mich natürlich nicht so aus, glaube aber, daß sie kaum wesentlich besser sind als in der BR Deutschland. Von daher: Glaube ich nicht.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Alles die Schuld der Kirche
#48   Dr. Christoph Heger   20:38:01 | Samstag, 27. Mai 2006
„Urinstinkte“
Mit „Häme“ kennt sich unser deusexmachina bestens aus. Da braucht man nicht über „christliche Nächstenliebe“ mit ihm zu diskutieren.
Nicht so gut kennt er sich aus mit „Trieben“, die bei ihm gleich „Urtriebe“ oder „Urinstinkte“ sind, so als ob man mit solchen Vorsilben sich ein Mehr an Erkenntnis verschaffen könnte.
Dabei ist der konkrete Anlaß seines Ärgers recht schlicht: Der Bericht über den völligen Schwachsinn eines Elton Soundsoviel, der den Tod seiner homosexuellen Gespielen ausgerechnet der katholischen Kirche anlasten möchte.
Noch einmal: Für die Verbreitung von AIDS hat niemand mehr gesorgt als die Homosexuellen mit ihrer schweinischen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#29   Dr. Christoph Heger   20:26:46 | Samstag, 27. Mai 2006
@Antonius
Ich übergehe Ihre freihändigen Verunglimpfungen von Felizitas Küble und befasse micht mit Ihrem (womöglich nur verunglückten) Satz:
Vor dem Abdruck des vollen Wortlautes des Richterurteils wird sich der Artikel von F.K. als erledigt, da am Thema vorbei, erweisen.
Wieso sich schon vor dem Abdruck des Urteils Ihre Hoffnungen erfüllen sollten, ist mir schleierhaft.
Selbst nach dem Abdruck wäre das naiv anzunehmen. Nicht einmal das Sitzungsprotokoll gäbe das her, da die Herrschaft über das Protokoll der Richter (hier: die Richterin) hat. Entscheidend ist, ob die Richterin die entlarvende Äußerung, von der F.K. berichtet, in der mündlichen Verhandlung getan hat oder nicht.
Betreffend „verbarrikadierte, ghettoisierte Kirche“ hat Karl Murx schon das Nötige gesagt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#25   Dr. Christoph Heger   18:26:10 | Samstag, 27. Mai 2006
@Antonius
hatte in meinem Eintrag vom 27. Mai um 14.49h bereits die Fragen nach moeglichen „dunklen Machenschaften“ an Sie gerichtet.
Ich hatte sie beantwortet.
Ich weiss nicht, wie Sie sich die Wirkkraft dieser ominoesen „Homo-Lobby“ vorstellen.
Um Ihrer Vorstellungskraft aufzuhelfen: Sie reicht aus, mit „Gleichstellungsgesetz“ die Vertragsfreiheit, Kern der Bürgerfreiheit und des Bürgerlichen Gesetzbuches, aushebeln zu lassen. Sie sind, wie Beispiele der „Strafrechtspflege“ zeigen, sehr wohl in der Lage
…, die Justiz zu korrumpieren.
Ich habe mir ueber das Internet einige Auskuenfte ueber die Autorin des Artikels eingeholt und kann Sie dazu einladen, es ebenfalls zu tun.
Das brauche ich nicht, ich kenne sie seit Jahren als eine honorige Person.
Vor dem Hintergrund der dort gewonnenen Einsichten wundert mich der Inhalt ihres Beitrages in keiner Weise mehr.
Und was für „Einsichten“!
Wer u.a. fuer die rechtslastige „Deutschland-Bewegung“ schreibt, dem kann ich keine objektive Berichterstattung zutrauen, tut mir leid.
Waren es nicht Sie, der mal von „ideologischen Scheuklappen“ schwadronierte?
Vielleicht erlaeutern Sie mir noch, warum sich bezueglich dieses Urteilsspruchs ein Vergleich mit der NS-Zeit verbietet.
Ich sagte das Gegenteil.
Wo sehen Sie da Parallelen?
Lesen Sie meine Beiträge!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Alles die Schuld der Kirche
#26   Dr. Christoph Heger   18:06:57 | Samstag, 27. Mai 2006
Schlechter Witz
Daß ausgerechnet ein homosexueller Sänger die katholische Kirche für den Tod seiner Gespielen verantwortlich macht – das ist ja wohl ein schlechter Witz! Es dürfte wohl keine Gruppe annähernd so viel zur Verbreitung von AIDS getan haben wie die Homosexuellen mit ihrer schweinischen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs.
MfG
Christoph Heger
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#22   Dr. Christoph Heger   17:08:11 | Samstag, 27. Mai 2006
@Antonius
Schade, dass Sie mir nicht die Frage beantwortet haben, wer hinter dem ihrer Meinung nach manipulierten Urteil stecken soll?
Sie haben keine Frage gestellt, sondern um Belege für meine „letzte Behauptung“ gebeten. Das habe ich mit dem Hinweis auf den Fall des Richters Orlet getan.
Wer hinter dem skandalösen Urteil in Österreich stehen mag, war eine Frage von Frau Küble, die auch ich nur vermutungsweise beantworten könnte. Immerhin ist ja das dreiste Wirken einer Homo-Lobby zum Beispiel zu bekannt, als daß man das noch lange diskutieren müßte. Aber es gibt noch andere Verdächtige. Die invidia clericalis ist ebenfalls eine wohlvertraute Sache.
Sie muessen ja konkrete Vorstellungen von antikirchlichen Machenschaften haben, wenn Sie dem Abweis der Klage keine rechtstaatliche Lauterkeit zusprechen.
Natürlich habe ich die, wie jeder, der nicht gerade behämmert ist. Aber im vorliegenden Fall bezweifle ich die Rechtsstaatlichkeit aufgrund der von Küble mitgeteilten Richteraussage in der mündlichen Verhandlung.
Zudem ist ihr angefuehrtes Beispiel keine ueberzeugende Fundamentierung ihrer Behauptung,
Es belegt die gelegentlich durchaus mögliche Aussetzung der richterlichen Unabhängigkeit im „demokratischen Rechtsstaat“. Ihre Meinung, Vergleiche mit dem Nazi-Staat verböten sich, ist unhaltbar.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#15   Dr. Christoph Heger   15:25:27 | Samstag, 27. Mai 2006
@turk
Herr Dr. Heger, Sie haben nicht ganz verstanden, was ich sagen wollte.
Dann drücken Sie sich doch bitte klar aus!
Im übrigen tun die ganzen verlinkten wortreichen Verlautbarungen nichts zur Sache. Und diese Sache ist, daß der Ehrenschutz auf den Hund gekommen ist.
Den Versuch eines Klerikers, diesen Ehrenschutz vor Gericht zu erlangen, als einen kirchenschädlichen Akt darzustellen – auf diese abwegige Ideet muß man erst mal kommen! Sie wirft allerdings ein peinliches Licht auf die Krenn und anderen feindliche Klerisei.
Es ist natürlich ein juristischer Blödsinn die Gewährung der Menschenrechte davon abhängig zu machen, ob der Verein dem ein Mensch angehört, diese Menschenrechte bejaht oder nicht.
MfG
Christoph Heger
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#13   Dr. Christoph Heger   15:06:22 | Samstag, 27. Mai 2006
@Antonius
Ihre letzte Behauptung ist ein wenig blass, finden Sie nicht auch?
Nein keineswegs! Ich erinnere an den Fall des Richters Orlet und die Pressionen, denen er ausgesetzt war (bis hinauf zu Bundeskanzler Kohl).
Ich traue unserer mitteleuropaeischen Justiz im Wesentlichen
Das ist eben reichlich naiv.
MfG
Christoph Heger
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#11   Dr. Christoph Heger   14:56:27 | Samstag, 27. Mai 2006
@turk
Frau Küble spielt sich damit auf zur – man staune! – linkslinken Verteidigerin einer vom Staat gegen die eigene Kirche zu schützende homosexuelle Privatsphäre aufgeflogener Kleriker
Was ist das für ein Unsinn? Der „aufgeflogene Kleriker“ suchte bekanntlich von den Gerichten keinen Schutz „gegen die eigene Kirche“ (obwohl das gelegentlich auch notwendig sein mag), sondern Schutz vor ehrenrührigen Behauptungen der österreichischen Sensationspresse. Aber es ist bekannt und Küble hat das zu Recht aufgespießt, daß der Ehrenschutz in den demokratischen Ländern auf den Hund gekommen ist.
Statt seines ganzen aufgeregten Unfugs hätte „turk“ besser Internetseiten verlinkt, deren Zugang nicht „Forbidden“ bzw. „Not found“ ist.
MfG
Christoph Heger
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#17   Dr. Christoph Heger   14:01:21 | Samstag, 27. Mai 2006
@Thaddäus: Verstehe ich nicht.
… Nach gründlichem Studium der Geschichte. der Ordnung und der Praxis des Opus Dei konnte ich als einzigen, aber für mich alles entscheidenden Einwand nur die Bußpraxis des Opus Dei durch köperliche Bußübungen erkennen.
Ich habe mit dem Opus Dei „nichts am Hut“. Aber diese Begründung verstehe ich nicht. Körperliche Bußübungen sind doch keine Besonderheit des Opus Dei, sondern uralte Praxis verschiedenster frommer Orden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen In Österreich gelten die Menschenrechte für die Kirche nicht
#7   Dr. Christoph Heger   13:54:43 | Samstag, 27. Mai 2006
O sancta simplicitas!
Felizitas Küble hatte geschrieben:
„Der Vorsitzende des Richtersenats erklärte, für Priester gälte der Schutz der Menschenrechtskonvention nicht, da die Katholische Kirche selber ständig gegen die Menschenrechte verstoße.“
Darauf Antonius:
Ich kann mir kaum vorstellen, dass der vorsitzende Richter sich bezueglich der Menschenrechte so geaeussert haben soll, …
O sancta simplicitas! Was glaubt man wohl, was alles bei Gericht möglich ist?
Küble weiter:
„Man fragt sich entsetzt, welche Interessengruppen diese Entscheidung wohl herbeigeführt haben mögen“
Dieses Zitat spricht m.E. Baende ueber die innere Einstellung der Autorin:
Nein, es stellt die nächstliegende Frage. Aber Antonius schwadroniert nach dem Motto, daß nicht sein kann, was nicht sein darf:
hier offenbart sich ihre ideologische Verblendung:
Ach, nee!
das klingt sehr nach Verschwoerungstheorie.
Das ganze politische Leben ist voll von Intrigen und Klüngelei, aber Antonius kommt uns mit dieser albernen Veralberung.
Nebenbei bemerkt finde ich es geschmacklos, auf die Willkuer der Nazi-Justiz anzuspielen
Wieso geschmacklos? Völlig angemessen!
Ich wage die Behauptung, daß die Justiz seinerzeit, wenn sie nicht gerade politisch kommandiert wurde, also gewöhnlich juristisch-handwerklich besser arbeitete als in „demokratischen“ Zeiten (wo sie gelegentlich auch kommandiert wird).
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Polen haben seine Wahl geahnt
#5   Dr. Christoph Heger   23:43:07 | Donnerstag, 25. Mai 2006
„Heiligmäßig“?
Der Papst betete einige Minuten am Grab des heiligmäßigen, früheren Primas von Polen, Stefan Kardinal Wyszynski († 1981).
Ich habe ja sicher nichts dagegen, daß der verstorbene Prälat die ewige Seligkeit erlangt. Aber ihn gleich für heiligmäßig zu erklären, geht für meinen Geschmack etwas weit.
Oder um es positiv auszudrücken: Das gibt Hoffnung für alle kleinen Hehler, daß sie nicht nur in den Himmel kommen, sondern a fortiori auch gleich in Massen heilig gesprochen werden können. o^/
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der nächste Schritt in der Kurienreform
#43   Dr. Christoph Heger   12:44:41 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Thomas A. Höck: Staatliche Zwangsmittel
Ich sage doch gerade, daß im Ernst niemand einen Grundsatz behauptet, nach dem „in Religionsdingen“ (was ist das überhaupt alles?) kein staatlicher Zwang angewendet werden dürfe. Es geht nicht um bloße Sündenfälle gegen diesen angeblichen Grundsatz. Solche Sündenfälle illustrieren lediglich die Hohlheit dieses angeblichen Grundsatzes.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Eine tridentinische Papstmesse im Petersdom?
#13   Dr. Christoph Heger   12:37:27 | Dienstag, 23. Mai 2006
Opfer und Formeln
Wenn denn stat crux einmal nicht geisteswissenschaftliches Feuilleton redet, sondern mal eine klare Aussage macht, überrascht er mich immer wieder, so hiermit:
…, dass die Realpräsenz aus dem liturgischen Geschehen vollzogen wird, nicht aus den Formeln.
Die theologisch Gebildeten mögen mir helfen. Ich erinnere mich an ein Dekret des Konzils von Florenz (oder war es Lyon?), wonach zum Zustandekommen des Meßopfers der Priester die in dem Dekret aufgeführten Wandlungsworte („Formeln“) sprechen muß.
Bei der Gelegenheit fällt mir ein, daß in den 80er Jahren rund ein Drittel des Klerus des Bistums Rottenburg-Stuttgart öffentlich erklärte: „Wir haben den Opfergedanken [der hl. Messe; Ch.H.] aufgegeben, wir können vor den Reformatoren bestehen.“ Es scheinen mir also nicht die bösen Tradis zu sein, die vom Christentum abgefallen sind, wie stat crux meint.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der nächste Schritt in der Kurienreform
#37   Dr. Christoph Heger   10:58:54 | Dienstag, 23. Mai 2006
@Thomas A. Höck: Staatliche Zwangsmittel
Daß die katholische Kirche sich nach dem „Größten Konzil aller Zeiten“ nicht (mehr) staatlicher Zwangsmittel bediene, ist allerdings ein Gerücht der progressiven Propaganda. Selbstverständlich tut sie das nach wie vor – und zwar nicht nur mit Jedermannsrecht zum Beispiel zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche, sondern durchaus auch mißbräuchlich, um den bösen Tradis mit dem „staatlichen Arm“ zu kommen.
Ich erinnere nur an den unerhörten Versuch der kanadischen Bischofskonferenz, Katholiken, die darauf bestanden hatten, die hl. Kommunion kniend und in den Mund zu empfangen, strafrechtlich zu verfolgen – ein Versuch, der erst vom obersten kanadischen Gericht abgeschmettert wurde. Auch deutsche Beispiele ließen sich leicht beibringen.
Die Polemik gegen das Beharren von Pius X. auf der traditionellen Lehre und Praxis der katholischen Kirche von der Legitimität der Anwendung staatlichen Zwangs zur Verteidigung des Glaubens erscheint insgesamt kurzschlüssig, um nicht zu sagen dümmlich – insbesondere unter dem Gesichtspunkt, daß bischöfliche Ordinariate sich nicht zu schade sind, sich in die staatlichen Zwangsmittel gegen die Ungläubigen der neuen Holocaust-Religion einspannen zu lassen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Streiks retten Menschenleben
#10   Dr. Christoph Heger   10:36:53 | Dienstag, 23. Mai 2006
@deusexmachina: Zahlen
Und die Dunkelziffer wird dann vermutlich unter Zuhilfenahme der Kabbala oder mit durch inbrünstige Meditation herbeigeführten göttlichen Eingebungen geschätzt, ja?
Die Unsachlichkeit der Schönredner des Babycausts ist immer wieder entlarvend. Ich hatte doch schon auf die Abrechnungen der Krankenkassen hingewiesen. Sie weisen eine erheblich höhere Zahl von Abtreibungen aus, als das Statistische Bundesamt erfaßt.
Diese Tatsache war vor einigen Monaten das klare Ergebnis einer Leserbriefdiskussion in der FAZ, an dem auch der Präsident dieses Amtes mit seiner Stellungnahme nichts ändern konnte.
Die Assoziation mit der Kabbala scheint eine Freudsche Fehlleistung zu sein.
Bei den weiteren Bemerkungen bin ich wohl mit anderen verwechselt worden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Streiks retten Menschenleben
#5   Dr. Christoph Heger   14:27:21 | Montag, 22. Mai 2006
@Gotthard: Zahlen
Es ist bekannt, daß das Statistische Bundesamt nur einen Bruchteil der tatsächlichen, nämlich mit den Krankenkassen abgerechneten Abtreibungen erfaßt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Päpstliche Nachhilfestunde + …
#5   Dr. Christoph Heger   16:24:14 | Sonntag, 21. Mai 2006
@Thomas A. Höck: Autonomie?
… Mahnungen des Papstes zur Anerkennung der „Autonomie des politischen Bereiches“ durch „katholische“ Medien (Radio Maryja) akzeptieren oder nicht.
Dieses Argument verstehe ich nicht.
„Autonomie des politischen Bereichs“ müßte doch wohl heißen, daß Papst und Bischofskonferenz die Autonomie medial und politisch aktiver Gruppen akzeptieren – und nicht versuchen, ein mißliebiges Medium mit dem Hinweis auf den kirchlichen Gehorsam zum Schweigen zu bringen.
Nach dem, was ich bisher von „Radio Mariya“ gehört habe, kann ich keinen großen Unterschied erkennen gegenüber dem, was wir in der Vergangenheit schon gelegentlich vom Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz Kardinal Glemp gehört haben.
MfG
Christoph Heger
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#28   Dr. Christoph Heger   16:14:44 | Sonntag, 21. Mai 2006
@GerdEric: Argument schon erledigt
schon mal was von Religionsfreiheit gehört?
Darüber habe ich des öfteren geschrieben, ohne daß Dir etwas dazu eingefallen wäre. Im übrigen gibt es für die Ungläubigen der Holocaust-Religion in Deutschland bekanntlich keine Religionsfreiheit.
Noch leben wir in einer Demokratie!
Was das auch immer heißen soll – jedenfalls nicht größere Freiheit.
Wer pauschal alle Muslime mit Nationalsozialisten gleichstellt, verharmlost den Nationalsozialismus,
Im Gegenteil, wer die Analogie zwischen beiden nicht sieht, verharmlost den Islam.
der ja auch Katholiken verfolgt haben soll …
Nun, ja, es soll ja auch Juden gegeben haben, die mit derm Kommunismus nichts zu tun haben wollten.
MfG
Christoph Heger
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#26   Dr. Christoph Heger   00:41:44 | Sonntag, 21. Mai 2006
@GerdEric: Argument schon erledigt
Wer islamischen Religionsunterricht aus Schulen fern halten will, fördert Religionsunterricht in Hinterhofschulen
Dieses Argument hatte ich auf der letzten Seite meines Aufsatzes „Warum kein islamischer Religionsunterricht…“ www.christoph-heger.de/…vaten%20Schulen_.pdf schon erledigt:
„Das praktische Argument, islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen nicht zuzulassen, treibe die Jugend der muslimischen Einwanderer in Hinterhofschulen („Koranschulen“), deren Verfassungstreue überhaupt nicht mehr überwacht werden könne, die vielmehr eine Domäne fremder und extremistischer Einflüsse würden, verweist natürlich auf ein tatsächliches Problem. Es ist aber nicht einzusehen, warum solchen Auswüchsen eines zu duldenden privaten Systems der Religionsunterweisung nicht durch ordnungsrechtliche Maßnahmen gesteuert werden könnte – wie das ja in anderen Zusammenhängen auch geschieht: Ein „Hinterzimmer-Bildungssystem“ rechtsextremistischer oder gar national-sozialistischer Lehrinhalte wird mit polizeilichen Maßnahmen unterbunden und nicht durch Integration in den Unterricht an öffentlichen Schulen überflüssig gemacht.“
MfG
Christoph Heger
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#22   Dr. Christoph Heger   23:42:43 | Freitag, 19. Mai 2006
@Parzifal
Schöne Fleissarbeit, haben Sie das ganz allein geschrieben oder hat ihnen ihre Mama ein bißchen dabei geholfen?
Solche Albernheiten sind leider kennzeichnend für Ihren Diskussionsstil.
MfG
Christoph Heger
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#19   Dr. Christoph Heger   09:40:04 | Freitag, 19. Mai 2006
@Parzifal: Keine Ahnung vom Islam
Was Sie schreiben ist doch im historischen Kontext betrachtet völliger Unsinn.
Das ist ja erheiternd. Parzifal versteht vom Islam so viel wie die Kuh vom Sonntag, erzählt mir jetzt aber was vom Pferd!
Dem Interessierten empfehle ich meinen Aufsatz „Warum kein islamischer Religionsunterricht…“ www.christoph-heger.de/…vaten%20Schulen_.pdf
Die Christen und Juden aber die zum Islam konvertierten taten das weitgehend freiwillig.
Bis auf die, die so freiwillig waren, sich massakrieren zu lassen.
Einerseits weil sie Araber waren und eine arabische Religion ihnen näher stand,
Aha, Parzifal, der Historiker! Wer waren denn die „Araber“ vor dem Islam?
zum anderen weil der Islam leichter zu verstehen ist
Natürlich besonders dann, wenn man von ihm keine Ahnung hat.
MfG
Christoph Heger
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#3   Dr. Christoph Heger   09:29:41 | Freitag, 19. Mai 2006
„Volksverhetzung“ mal so, mal so
Roman und Film sind historisch plumpe Fälschungen. Darüber gibt es keinen ernsthaften Zweifel.
Ein anderer Aspekt wundert mich oder wundert mich auch schon nicht mehr: Roman und Film beschuldigen ungescheut die katholische Kirche, den Vatikan und insbesondere Opus Dei jahrhundertelanger Fälschungen und weiterer Verbrechen darunter des Mordes, und zwar aus Machtgier.
Man stelle sich vor, jemand würde einen Roman schreiben oder einen Film drehen, in dem die Juden, der Staat Israel oder die jüdische Loge Bnai Berith beschuldigt würden, alle Welt die „Auschwitzlüge“ glauben zu machen, um damit kräftig abzusahnen! Das würde nicht von Schlaubergern aller Welt beredet und in den Medien beworben, vielmehr würde der Mann ganz schnell – Meinungsfreiheit hin oder her – wegen „Volksverhetzung“ ins Gefängnis wandern.
MfG
Christoph Heger
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#17   Dr. Christoph Heger   15:04:57 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Parzifal: Einwanderung als Mittel zum Zweck
Dann erklären sie mir doch bitte mal
Zunächst erklären Sie mal, was Sie von Kenntnis unbeleckt über den Koran geredet haben!
warum in Ägypten heute noch bis zu 10 Mio. Christen leben,
weil es schwer war, sie vollständig umzubringen und dieser Tatsache das islamische Recht mit Regelungen für Christen und Juden (und Zoroasthrier) Rechnung trägt.
warum im religionsreichen Libanon Christen an der Regierung beteiligt sind
Diese müßten doch schon lange tot und ermordet sein?
Daß noch Juden in Deutschland leben ist Ihnen bekannt?
Spanien war jahrhundertelang islamisch,
Das romantische Bild von den islamischen Kolonialstaaten in Spanien ist verbreitet, aber unhistorisch.
Auch im Neuen Testament gibt es schwarze Flecken. Die Juden bspw. werden als Volk kollektiv verflucht.
Sie scheinen das NT so gut zu kennen wie den Koran: Das NT berichtet lediglich über eine Selbstverfluchung des jüdischen Pöbels.
Ihr Versuch den Islam zu verteufeln geschieht nur aus dem Grund, Deutschland für das Christentum zu reservieren.
Das ist so intelligent, als würde jemand sagen, X verteufelt den National-Sozialismus nur, um Deutschland für den Liberalismus zu reservieren.
Mir war im übrigen schon lange klar: Die islamische Einwanderung durchzusetzen ist Anliegen derer, denen Christus und die christliche Religion verhaßt sind.
MfG
Christoph Heger
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#163   Dr. Christoph Heger   12:45:56 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Dr. Otterbeck: Luftnummer
Lefebvre wurde zum Prüfstein, ob die Kirche mit der Religionsfreiheit es ernst meint.
Lb. Dr Otterbeck, das Thema Religionsfreiheit haben wir hier schon ausgiebig diskutiert. Deshalb nur kurz: Kein Mensch meint es ernst mit der „Religionsfreiheit“ angesichts der Tatsache, daß es niemand vermag, eine Definition von „Religion“ vorzulegen, die nicht auf eine Auswahl lizensierter „Religionen“ hinausliefe. Das Konzil hat mit seinem Dekret eine Luftnummer vorgelegt, der man wegen ihrer begrifflichen Leere unbedenklich zustimmen oder widersprechen kann.
Andernfalls hätte der Vatikan von den modernen Staaten verlangen müssen, die Piusbruderschaft zu verfolgen.
Diese Verfolgung findet doch statt – wenn sie auch nicht so wirksam ist, wie sich das die Generalvikariate erhofft haben mögen, die die bösen Tradis mit Prozessen überziehen.
MfG
Christoph Heger
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#15   Dr. Christoph Heger   12:32:17 | Donnerstag, 18. Mai 2006
@Parzifal2
Der Koran fordert sehr wohl dazu auf, die „Götzendiener“ – das schließt wegen der Trinitätslehre die Christen mit ein – zu töten, und verflucht sie. Es genügt nicht, einfach im Koran zu lesen. Man muß auch die islamische Lehre von der „Abrogation“ (arabisch: naskh) von Koranversen durch „später geoffenbarte“ kennen.
Gemäß dem nach wie vor sehr aktuellen Korangelehrten al-Suyuti (1445-1505 AD) „ist alles im Koran, das von Vergebung für die Ungläubigen, von der Freundschaft mit ihnen, von der Toleranz und Zurückhaltung ihnen gegenüber handelt, abgeschafft („abrogiert“) durch den ‘Vers des Schwertes’, nämlich: ‘Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! …’ [Koran 9:5]; durch diesen Vers sind 124 andere [d. h. versöhnlichere Koran-] Verse aufgehoben.“
Diese Lehre von der „Abrogation“ ist natürlich ein probates Mittel, den unwissenden „Dialogpartner“ zu täuschen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Solange Rom auf seiner Haltung verharrt, ist kein Übereinkommen möglich“
#141   Dr. Christoph Heger   15:18:25 | Sonntag, 14. Mai 2006
@stat crux: „Selbstkorrektur“?
Dr. Otterbeck mit Bezug auf die Katholiken von Pius X.:
Brüder: Ihr seid die Hauptnutznießer der Selbstkorrektur der Kirche „hin zur Religionsfreiheit“
Verehrtester, auf welche „Selbstkorrekturen“ der Kirche dürfen wir uns denn für die Zukunft noch gefaßt machen?
Ich dachte bisher immer „stat crux“ heiße auf Deutsch „das Kreuz steht“, anscheinend muß es aber wohl heißen: „Das Kreuz schwankt.“
MfG
Christoph Heger
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#8   Dr. Christoph Heger   00:24:15 | Sonntag, 14. Mai 2006
@Irenäus: Meine Sache auch nicht!
Das paßt ja nun irgendwie. Die alte Messe ist „verboten“, und dieser Firlefanz taucht auf.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Wozu Vorurteile gegen Rom schüren?
#41   Dr. Christoph Heger   15:36:58 | Freitag, 12. Mai 2006
@stat crux: Druiden?
Dennoch sollte man sehen, dass mehr als 99,8 % aller Katholiken keine doktrinären Schwierigkeiten mit der neuen Messordnung haben.
Abgesehen von der Prozentzahl, die aus dem hohlen Bauch stammt – die wenigsten Katholiken haben heute dank Ökumenismus mit überhaupt etwas noch doktrinäre Schwierigkeiten.
Ungehorsam vieler der rd. 450.000 Priester ist ein Problem,
Ein größeres dürften die Bischöfe sein („Das Problem der Kirche ist das Problem der Bischöfe“).
aber das Problem der 450 „antinomischen“ Druiden ist, …
Die Priester von Pius X. „Druiden“? Ich muß doch sehr bitten, Dr. Otterbeck.
MfG
Christoph Heger
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#84   Dr. Christoph Heger   15:14:06 | Freitag, 12. Mai 2006
@stat crux: Demokratie und Dogma
Demokratie ist kein Dogma,
Das ist mir bekannt, und es ist schön, daß Sie es bestätigen, Dr. Otterbeck.
sondern eine Form der Regierungsausübung.
Auch das ist mir nicht unbekannt.
Der Ort der Diskussion ist also die Christliche Gesellschasftslehre, nicht die kirchliche Dogmatik, Dr. Heger
Wieso halten Sie diesen Hinweis für angebracht? Ich sprach weder über Dogmatik noch über christliche Gesellschaftslehre, spießte vielmehr lediglich den Diskussionsstil der sich „Demokraten“ nennenden politischen Streber auf.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Gesetz mit Pferdefuß
#57   Dr. Christoph Heger   14:18:58 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@überflieger: „Demokraten“
…die Zeilen von Regina Wilden gelesen habe, mit dem Zusatz, dass sie Ratsmitglied der Stadt Köln ist, könnte ich mir vorstellen, dass sie dort die rechtsradikale Gruppierung „Pro Köln“ vertritt. Ein Demokrat würde solche Zeilen sicher nicht verfassen.
Diese Zeilen von überflieger sind ja nun ganz das Gegenteil von einem geistreichen „Überflieger“!
Wenn es allerdings stimmen sollte, daß ein solcher realistischer Beitrag wie der von Regina Wilden von einem „Demokraten“ nicht verfaßt würde, muß man ja wohl annehmen, daß die bürgerlichen Freiheitsrechte keinen Schutz mehr bei diesen „Demokraten“ finden – weil es sich bei ihnen wohl um politische Streber handelt, die sich mit der Anschwärzung anderer als „rechtsradikal“ glauben einen Vorteil verschaffen zu können.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Kirche als Zeltlager
#31   Dr. Christoph Heger   14:09:24 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@stat crux: Traditionsbruch offensichtlich
Der Traditionsbruch in der „Kirche des Konzils“, wie Paul VI. sie so trefflich zweideutig nannte, ist offensichtlich. In einem Fall ist er auch dem schlichten Laien unübersehbar: dem Versuch die überlieferte römische Messe zu vernichten. Seither steht das Kreuz ja auch nicht mehr auf den Ikebana-Volks-Altären, sondern liegt dort.
Ich wiederhole meine Erinnerung an die bedauernde Feststellung Kardinal Höffners aus den späten 1970er oder frühen 1980er Jahren gegenüber der WELT, daß es in Deutschland eine schweren Traditionsbruch gegeben habe. Komischerweise scheint es ihm nicht eingefallen zu sein, daß er selber an einem besonders schweren Traditionsbruch aktiv beteiligt war: dem Versuch, die alte Messe, immerhin seinerzeit die größte regelmäßige Massenveranstaltung des Landes, in Vergessenheit zu bringen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die ersten Resultate?
#3   Dr. Christoph Heger   11:38:41 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@maxentius: Nein!
Wären da nicht verheiratete Priester und „Diakoninnen“ eine Chance, den Mangel beim Klerus zu beheben?
Ohne das hier ausführlich begründen zu können: Nein!
Im übrigen kann ich mir die sarkastische Frage nicht verkneifen, wieso ausgerechnet die Pleitegeier vom größten Konzil aller Zeiten sich jetzt noch berechtigt fühlen, uns Ratschläge zu geben, wie man die Folgen ihrer Pleite abmildern könnte.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Kirche als Zeltlager
#27   Dr. Christoph Heger   11:13:45 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Verdächtig
In einem hier verlinkten Interview mit einem der Pius-X-Bischöfe, sagte dieser ungefähr, daß die „Kirche des Konzils“ (so die Definition Pauls VI.) die Islamisierung Europas begünstige. Die Begeisterung maßgeblicher Kreise des V2-Klerus für die Masseneinwanderung, faktisch eine Masseneinwanderung von Muslimen, im Wege des „Asyls“ ist in der Tat verdächtig.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Wozu Vorurteile gegen Rom schüren?
#39   Dr. Christoph Heger   11:00:36 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Dr. Otterbeck: Zahlenvergleiche?
antinomischen Priester stehen m.E. nicht gegen 100.000 sondern gegen 450.000; ihre 300.000 Gläubigen gegen 1,1 Mrd.
Sowohl die Entwicklung des sonntäglichen Meßbesuchs als auch die des Priesternachwuchses scheint mir ein deutlich anderes Bild zu zeichnen, als diese wenig aussagefähigen Zahlen.
Im übrigen erlaube ich mir die skeptische Frage, wieviele der 450.000 hier „antinomischen“ Priestern gegenübergestellten Priester in Tat und Wahrheit sich einen Dreck um das kirchliche Recht scheren.
MfG
Christoph Heger
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Kampfesmutige Autoritäten statt stereotype Ausreden
#43   Dr. Christoph Heger   10:50:40 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@Dr. Carlo Regazzoni: „Segensreiche“ Liturgiereform
nur ein Blinder kann behaupten, die Liturgiereform sei segensreich gewesen.
Es gibt aber offenbar immer eine Menge, die es lieben, blind zu sein.
Ich erinnere mich an eine bedauernde Feststellung Kardinal Höffners aus den späten 1970er oder frühen 1980er Jahren gegenüber der WELT, daß es in Deutschland eine schweren Traditionsbruch gegeben habe. Komischerweise scheint es ihm nicht eingefallen zu sein, daß er selber an einem besonders schweren Traditionsbruch aktiv beteiligt war: dem Versuch, die alte Messe, immerhin seinerzeit die größte regelmäßige Massenveranstaltung des Landes, in Vergessenheit zu bringen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Gesetz mit Pferdefuß
#49   Dr. Christoph Heger   10:34:43 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Freiheit, die ich (mal) mein(t)e!
Die Aushöhlung der vom Grundgesetz einmal „garantierten“ Freiheitsrechte geht weiter. Jetzt soll die Vertragsfreiheit, das Fundament des Bürgerlichen Gesetzbuchs, weiter eingeschränkt werden – natürlich, wie immer, mit viel moralischem Getöse. Jakobinischer Tugendterror auf leisen Sohlen!
Im übrigen eine hübsche Geldquelle für allerhand „Verbände“, „Nicht-Regierungsorganisationen“ usw., die ein Klagerecht eingeräumt bekommen sollen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen
#51   Dr. Christoph Heger   23:34:02 | Freitag, 5. Mai 2006
@Thomas A. Höck: Christkönigsreligion
…, daß die Integralisten … die Christkönigreligion in eine vermeintliche Christkönigpolitik verwandeln!
Die Tradis, die ich kenne, sind geistlich gesinnt, ohne politisches Strebertum – im Gegensatz zu den „Progressiven“ und deren „politischer Theologie“.
…, als ob die demokratische, liberale und egalitäre Rechts- und Verfassungsordnung im direkten Widerspruch zum Christkönig stünde,
Ein Blick auf die Realität zeigt, daß die liberale Demokratie genau das ist. Nicht zufällig, sondern ihren Prinzipien folgend, insofern alles, also auch jede Sittlichkeit unter dem Vorbehalt einer möglichen „Abwahl“ durch „das Volk“ ist.
dessen „Rechte“ nur in einem feudalen und monarchischen System gewahrt sind.
Historisch waren sie das auch besser. Es hat ja auch kein politisches System in Deutschland das eigene Volk so auf den Hund gebracht – zunächst moralisch, inzwischen auch schon physisch – wie ausgerechnet das „volksherrschaftliche“.
… übersehen auch, welches Evangelium Pius XI. für das Christkönigfest ausgewählt hat: Joh. 18, 33 – 37 …: „Regnum meum non est de hoc mundo“.
Wenn auch Christi Reich nicht von dieser Welt ist, so ist es doch nicht auf dem Mond, sondern mal mehr und mal weniger real auf dieser Erde. Pius XI. hat die Deutung der Perikope gegeben, indem sein Christkönigsfest die Völker an ihre kollektive Pflicht erinnern sollte, Christus als König anzuerkennen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen
#38   Dr. Christoph Heger   10:20:45 | Freitag, 5. Mai 2006
Stat crux – nur nicht auf Volksaltären!
Weil es so richtig und schön heißt: „Stat crux, dum volvitur orbis“, „Es steht das Kreuz, während der Erdball sich dreht“, liegt das Kreuz ja auch in der Regel auf den Ikebana-Altären des NOM, damit das Volk ungehindert seinen „Vorsitzenden“ (früher „Priester“ genannt) im Blick hat.
@Thomas A. Höck: Der Punkt ist, daß die franz. Integralisten die Wiedereinführung einer Ordnung anstreben, die seit langem überwunden und obsolet ist.
Ob das nun ein wirkliches politisches Anliegen der bösen Tradis ist oder nicht – Ihre Abneigung gegen den bei französischen Katholiken wohl in der Tat noch lebendigen Royalismus sei Ihnen ebenso unbenommen wie diesen Franzosen deren Ansichten. Bewertungen wie „seit langem überwunden und obsolet“ sind allerdings ein politwissenschaftliches Blabla, das seinen Platz nur in der eindimensionalen Weltsicht derer hat, die an einen „Fortschritt der Menschheit“ (natürlich ohne Christus und seine Kirche) glauben.
… daher das ganze „ChristKönig“-Gequatsche, …
Schade, daß Pius XI. sich nicht hat von einem solchen „Gequatsche“ abhalten lassen, als er das Christ-Königs-Fest“ einführte!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
#3   Dr. Christoph Heger   09:55:03 | Freitag, 5. Mai 2006
„volle Einheit“
Tja, solche interessanten Beiträge liest man heute eben nur in Presseorganen von Bistümern, die „in voller Einheit mit der Kirche“ stehen, aber keineswegs in Mitteilungsblättern der bösen Tradis, die erst noch zur „vollen Einheit“ geführt werden müssen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Lehrer, Denker, Grübler + …
#12   Dr. Christoph Heger   22:03:15 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Methusalix
Solche Typen wie Sie, die ja in der verlogenen und verkommenen Adenauerrepublik …
Mit solchen Typen, die ihre dummen Frechheiten im Schutze der Anonymität ausspucken, unterhalte ich mich doch nicht – und überhaupt nicht auf Feldern, auf denen die Freiheit der Meinungsäußerung im „freiesten Staat auf deutschem Boden“ aufgehoben ist!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen
#35   Dr. Christoph Heger   14:49:03 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Thomas A. Höck
Na schön, aber was ist jetzt der Punkt in Ihrer Polemik gegen die bösen Tradis?
Daß die Welt sich wandelt, das wußten auch schon die Träger des Reichsapfels. Denn immerhin war es nie unklar, daß das Römische Reich, als der/das Katechon, vor der Wiederkunft Christi vergehen werde.
Es ist aber vernünftigerweise konservatives Grundprinzip, daß nicht der sich rechtfertigen muß, der an Bestehendem festhalten, sondern der etwas ändern will. Diese Rechtfertigung ist im Falle der nachkonziliaren Reformen gründlich mißlungen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen
#33   Dr. Christoph Heger   13:06:21 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Thomas A. Höck: „in sich widerspruchsvolle Wirklichkeit“
Daß das Symbol des Reichsapfels eine in sich widerspruchsvolle Wirklichkeit zum Ausdruck bringt, hätten die Integralisten-Tradis der franz. Observanz auch selbst erkennen können, wenn sie die Tradition daraufhin hellhöriger und demütiger befragt hätten.
Ich weiß zwar nicht, was „Integralisten-Tradis der franz. Observanz“ sind, glaube aber, daß weder sie noch sonst jemand – mit und ohne Demut – „erkennen“ kann, daß etwas „eine in sich widerspruchsvolle Wirklichkeit zum Ausdruck bringt“. Eine in sich widerspruchsvolle Wirklichkeit, so sie denn möglich sein sollte, wäre jedenfalls dem menschlichen Verstand, der an das Prinzip vom ausgeschlossenen Widerspruch gebunden ist, nicht erkennbar.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Opfer waren – zum Glück – nur Inder
#9   Dr. Christoph Heger   23:38:29 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Andrija
„Parzifal“ hat sich nur in der Wahl seines Decknamens geirrt. Der Parzifal der Sage war ein reiner Tor.
MfG
Christoph Heger
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#10   Dr. Christoph Heger   15:40:22 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Laurentius2
Diskutieren wir lieber, weshalb der etablierte Episkopat (zB in Münster) so wenig an der Seligsprechung Kardinal von Galens interssiert war bzw. an dessen Heiligsprechung interssiert ist !?
Ist das so? Das war mir nicht bekannt.
Dann lag es womöglich gar nicht an einem Mangel an Information meinerseits, daß ich nichts von einer großen Feierstunde – mit überregionaler, womöglich nationaler Bedeutung – aus Anlaß der Seligsprechung von Galens gehört habe. Es hat womöglich in Münster gar keine gegeben. Oder irre mich (hoffentlich)?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Das schnelle Ende einer kurzen Freundschaft
#21   Dr. Christoph Heger   13:05:42 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Dr. Otterbeck: Wunschtraum?
Dr. Otterbeck hält an seiner Lieblingsvorstellung, die bösen Tradis hätten ein „Schisma“ veranstaltet, unentwegt fest. Na ja, vielleicht bekehrt sich ja der Vatikan noch zu seiner Ansicht, auch wenn es im Augenblick von dort anders klingt.
Aber nun sein Wunschtraum:
Wahrscheinlich hilft dagegen nur eine ex-cathedra-Erklärung: Wer lehrt, die Neue Messordnung von 1970 sei häretisch, der sei ausgeschlossen.
So was erinnert mich immer an eine sarkastische Anmerkung, die der verehrte, langjährige Hochschulpfarrer von Köln, Monsignore Prof. Dr. Wilhelm Nyssen, in einem Brief an mich schon in den 80er Jahren gemacht hat: „Die Pastoral-Brüderlichen fangen an zu anathematisieren.“
Ob der NOM häretisch ist oder nicht, weiß ich nicht. Die ihn einführende Institutio Generalis (ursprünglicher Fassung) war es aber wohl.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Lehrer, Denker, Grübler + …
#8   Dr. Christoph Heger   12:48:21 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@methusalix
War das nicht der „Löwe von Münster“, der gegen die „Euthanasie“ gekämpft hat aber dabei die anderen Opfer der Nazis wie Juden und Homosexuelle vollkommen „vergessen“ hat?
Diese hämische Bemerkung fällt auf seinen Urheber zurück. Der selige von Galen hat mitnichten jemand „vergessen“. Er ist vielmehr von jüdischer Seite dringend gebeten worden, sie nicht durch eine öffentliche Stellungnahme zu gefährden.
Dreissig Millionen Katholiken, die von nichts gewusst haben wollen? Netter Versuch!
Da in puncto Holocaust bekanntlich das Recht der freien Meinungsäußerung aufgehoben ist, bleibt es schwierig, zu erörtern, wovon man etwas hatte wissen können. Man frage vielleicht mal einen Amerikaner, wieviele von ihnen während des Krieges von dem Atomwaffenprogramm wußten, das immerhin auf amerikanischen Boden und Beteiligung Tausender von Wissenschaftlern durchgeführt worden ist.
Wie auch immer – was hätte es eigentlich geändert, wenn mehr Leute mehr gewußt hätten? Hätte man sich vielleicht williger und schneller dem Vernichtungswillen der Kriegsgegner ergeben sollen?
In die Ecke der Pharisäer gesprochen: Die in der Türkei einflußreiche jüdische (und krypto-jüdische) Minderheit hat keinen Finger gerührt, als es 1915 an die Vernichtung der Armenier dort ging.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Er will keine Reform der Reform
#34   Dr. Christoph Heger   12:34:44 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Fürbitten-Lyrik
tatsächlich sind die „Fürbitten“ (und der „Friedensgruß“) das viel größere Problem im Novus Ordo als die Hochgebete I.-IV.
Na ja, es gibt eben immer noch Steigerungen.
Die Fürbitten dürften nicht von jedermann, sondern sollten nur von Lektoren, notfalls Akolythen, und zwar „nach Osten“, hilfsweise zum Altar gesprochen werden
Woher diese plötzliche Genauigkeit in liturgischen Dingen? Das war doch alles verdammenswerter „Rubrizismus“.
unter Verzicht auf jedwedes pädagogisches Einsprengsel,
Wieso „Einsprengsel“? Diese ganze Fürbitten-Lyrik besteht doch nur aus verquaster und mitunter politisch-korrekter Volkspädagogik.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zutiefst undemokratisch
#25   Dr. Christoph Heger   23:53:11 | Freitag, 28. April 2006
@GerdEric: „Den Seinen …“
denn den SEINEN gibt es der HERR im Schlafe.
Die richtige und weniger paradoxe Lesart ist natürlich: „Den Seinen gibt der Herr den Schlaf.“
GerdEric hat zu wenig davon. Er sollte besser schlafen gehen, als dumme Sprüche zu klopfen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Es gibt immer einen theologischen Weg
#12   Dr. Christoph Heger   19:37:41 | Freitag, 28. April 2006
@centesimus annus
der tridentinische Ritus ist gallikanisch und nicht römisch. Die Bezeichnung dieses Ritus als römisch ist eine Geschichtsfälschung, die im Rahmen des tridentinsichen Konzils betrieben wurde. Die römische Liturgie war zur Zeit des Konzils von Trient schon längst verloren gegangen!
Meine Güte, wie kann man in so wenigen Sätzen so viel Unsinn erzählen!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zutiefst undemokratisch
#21   Dr. Christoph Heger   19:28:44 | Freitag, 28. April 2006
@GerdEric: Ja, tatsächlich!
Heger: Der Gott, der Abraham im Hain Mamre besuchte, war der dreifaltige Gott Jesu. Wer der komische „G’TT“ ist, steht im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums.
Ach?
Ja, tatsächlich. Jesus sagt da nämlich: „Ihr habt den Teufel zum Vater.“
und Jesus betet im Garten Getsemane sich selbst an, und bittese sich,
den Kelch an sich vorübergehen zu lassen,
aber nicht Jesu Wille soll geschehen,
sondern Jesu Wille geschehe?
Und Jesus zeugte mit Maria sich selbst?
Ach, ich habe diese Simpeleien schon zu oft mit den Mohammedanern diskutiert, als daß ich dazu jetzt noch Lust hätte.
Wer ernsthaft an einer philosophischen Durchdringung der Dreifaltigkeit (ein Gott, drei Personen) interessiert ist, dem sei die Dissertation „Die Gottesidee der Wissenschaftslehre J. G. Fichtes“ empfohlen, die Günther Storck 1976 bei (dem nachmaligen Kardinal) Leo Scheffczyk, München, angefertigt hat, dort vor allem im Dritten Teil der Abschnitt J: „Die Erfassung der Einheit (des Wesens) Gottes in der Offenbarung der Trinität der göttlichen Personen“, Seite 176 ff.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Sehenden sind blind. Die blinde Henne trifft den Nagel auf den Kopf
#1   Dr. Christoph Heger   10:35:57 | Freitag, 28. April 2006
Glück gehabt!
Da hat der Himmel es aber gut mit mir gemeint, daß er mir statt einer Emanze eine Frau gegeben hat.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zutiefst undemokratisch
#18   Dr. Christoph Heger   10:30:08 | Freitag, 28. April 2006
Wer ist „G’TT“?
GerdEric: Was du: (der mit seinem komischen „G’tt“!) nennst, ist der G’TT des Abraham, des Isaak, des Jakob und der des Jesus, kein anderer Gott!
Mitnichten!
schon gra kein dreifacher…
Du sagst es!
Der Gott, der Abraham im Hain Mamre besuchte, war der dreifaltige Gott Jesu. Wer der komische „G’TT“ ist, steht im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zutiefst undemokratisch
#16   Dr. Christoph Heger   09:27:37 | Freitag, 28. April 2006
Unser unvermeidlicher …
GerdEric (der mit seinem komischen „G’tt“!) muß mal wieder die Leier angeblicher und tatsächlicher Sünden der Christen ertönen lassen. Lassen wir ihm das Vergnügen!
Er möge sich nur nicht wundern, daß manche, die man nicht so einfach abschlachten kann wie den großartigen Martin Hohmann, sich durchaus auch noch an jüdische Verbrechen erinnern.
Und die sich nicht erinnern können immer noch heute solche wahrnehmen und benennen – wie das trotz des Wutgebells eines Zentralrats der unerschrockene Norbert Blüm getan hat.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Schnickschnack-Papst? Eher nicht + …
#2   Dr. Christoph Heger   09:14:24 | Freitag, 28. April 2006
Wird auch Zeit!
Ob Papst Pius XII. selig geprochen werden kann oder nicht, unterliegt natürlich nicht ausgerechnet meinem Urteil.
Es drängt sich allerdings der Eindruck auf, daß diese Frage von den zuständigen Stellen schon längst bejaht wurde, die öffentliche Seligsprechung aber aus politischen Gründen bisher unterblieben ist – oder um es klar zu sagen: wegen der unverschämten Einmischung von jüdischer Seite bis hinauf zu einer förmlichen Vorstellung von Parlament und Regierung Israels beim Heiligen Stuhl gegen eine Kanonisierung des Papstes.
Dieser unglaubliche Vorgang verdient wegen seiner grotesken Undankbarkeit nur Verachtung – und eine alsbaldige Seligsprechung des verleumdeten Papstes.
MfG
Christoph Heger
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#87   Dr. Christoph Heger   08:55:03 | Freitag, 28. April 2006
@Dr. Otterbeck: Kirche und Volk Israel?
Bitte, Dr. Heger: Nicht JEDES Wort auf die Goldwaage!
Na gut, aber trotzdem wüßte ich gern, wer denn das „Volk Israel“ sein soll, das heute mit der Kirche denselben Gott hat.
Die Nazi allerdings rühmten der Reformation nach, die „jüdischen Elemente“ aus dem Katholizismus ausgetrieben zu haben.
Aha! Und was lehrt uns das?
Lefebvre ein „Eingeweihter“? Würde mich nicht überraschen.
Das hinwiederum überrascht mich nicht.
Aber: Da halte ich mich raus.
Diese plötzliche Bescheidenheit!
Viel weniger heraushalten muß man sich aber wohl, was einen anderen Teilnehmer des Konzils (bekanntlich gibt es nur eins von Bedeutung) von größtem Einfluß angeht: Daß der Kardinal Liénart von Lyon ein „Eingeweihter“, nämlich ein Freimaurer, war wird, soweit ich weiß, überhaupt nicht bestritten.
MfG
Christoph Heger
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#80   Dr. Christoph Heger   11:50:09 | Donnerstag, 27. April 2006
@Dr. Otterbeck: Kirche und Volk Israel?
Der Anstifter dieser ganzen Tradi-Umtriebe …, Lefebvre, lehrt einen anderen Gott;
Verehrtester,
Ihre Animosität gegen Eb. Lefèbvre nimmt allmählich skurrile Züge an.
Aber mich interessiert etwas anderes:
… des Gottes, den die Kirche zusammen mit dem Volk Israel …
Wer ist denn dieses neben der Kirche bestehende „Volk Israel“. Ich dachte bisher immer, die Kirche verstehe sich als das „wahre Israel“.
MfG
Christoph Heger
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#44   Dr. Christoph Heger   11:38:00 | Donnerstag, 27. April 2006
@Thomas A. Höck
Mit der letzten Ausführung kann ich mehr oder weniger einig gehen.
MfG
Christoph Heger
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#95   Dr. Christoph Heger   12:31:25 | Mittwoch, 26. April 2006
@Benedikt (non Papa):
Ich hatte gesagt:
„Wieder einmal zeigt der NOM seine wunderbare Multifunktionalität: Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu gebrauchen, Anwesende anzupöbeln.“
Darauf Benedikt:
Der Witz war echt lustig.
Freut mich, zur Heiterkeit beigetragen zu haben.
Fragen Sie mal ältere Semester nach von der Kanzel („abkanzeln“) gegen sündige Gemeindemitglieder (oder solche, die man für sündig hielt) pöbelnden Pfarrern. Da können Ihnen sicher viele ne Menge Beispiele auftischen.
Bis zu welchem Jahrhundert soll ich denn da zurückgehen? Weder meine Gesprächspartner noch ich selbst haben erlebt, was mit der Pöbelei gegen Frau Myriam Heger vergleichbar wäre.
Wichtiger: So etwas, was in der alten Messe schlimmstenfalls in der Predigt möglich gewesen wäre, ist nun bei der Dauerquasselei im NOM während der ganzen Messe möglich.
Solche Stories machen Kritik am NOM nicht eben glaubwürdig.
Niemand muß an sie „glauben“, wohl aber an den Charakter der Messe als wahres Sühn- und Dankopfer, wovon ich bei all der Dauerquasselei so selten etwas höre.
MfG
Christoph Heger
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#41   Dr. Christoph Heger   11:54:33 | Mittwoch, 26. April 2006
@Thomas A. Höck: Die „Natürlichkeit“ der Gleichheit
… wenn Sie den Satz von Maurras:
„Die Natur geht mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese“
als trivialerweise zutreffend bezeichnen, … widersprechen Sie dem Gedanken der gleichen Menschenwürde als wichtigster Wertentscheidung u.a. auch unsereres Grundgesetzes.
Bitte nicht so einen Unsinn! Der Satz ist in der Tat trivialerweise richtig. Die „närrische liberale und demokratische Hypothese“ behauptet die „natürliche“ Gleichheit in politisch-rechtlichen und sozialen Belangen und hat nichts mit der gleichen Würde zu tun, die allen als Menschen zukommt – selbst denen, die durch ihr Tun ihre Menschenwürde auf den Hund bringen. Maurras spießt hier zu Recht die Versuche auf, die „Natürlichkeit“ jener Gleichheit aus der „Natur“ abzuleiten.
„Liberale und Demokraten“ haben jedoch niemals natürliche Ungleichheiten bestritten.
Aber natürlich tun sie das immer wieder – nämlich immer dann, wenn es ihren Zielen dienlich ist. Das – und zugleich die typische Vermengung von (faktischem) Sein und Sollen – findet gerade wieder bei der Durchsetzung des „Elterngelds“ mit pflichtmäßiger Babypause beider Eltern statt.
Gleiche Menschenwürde ist kein empirisches Resultat, sondern ein metaphysischer Grundsatz,
Das brauchen Sie nicht mir zu erklären – sondern den „Liberalen und Demokraten“ mit ihrem antimetaphysischen Tick!
MfG
Christoph Heger
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#92   Dr. Christoph Heger   09:48:35 | Mittwoch, 26. April 2006
Ich muß leider die Autoren …
Dr. Otterbeck und deusexmachina enttäuschen. Ich bin mit Frau Myriam Heger – jedenfalls soweit ich weiß – weder verwandt noch verschwägert. Ich bin auch weder dem Bekenntnis noch der Abkunft nach jüdisch – wiederum soweit ich weiß –, wie schon viele wegen meines Namens vermutet haben.
Sollten sich allerdings doch noch Verwandtschaften solcher Art herausstellen, wäre ich sehr geehrt.
Im übrigen hat Frau Myriam Heger natürlich meine volle Sympathie. Wieder einmal zeigt der NOM seine wunderbare Multifunktionalität: Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu gebrauchen, Anwesende anzupöbeln. Wie man unter diesen Umständen die Sonntagspflicht aufrechterhalten möchte, ist mir schleierhaft.
MfG
Christoph Heger
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#36   Dr. Christoph Heger   09:24:43 | Mittwoch, 26. April 2006
@Thomas A. Höck: Unfug der „Geisteswissenschaft“
Ich finde es schlicht albern, aus einem – angeblich oder tatsächlich – von Eb. Lefèbvre zustimmend gebrachten Zitat von Charles Maurras inkriminierende Schlüsse gegen den ersteren zu ziehen.
Erstens ist die Aussage des Zitats:
„Die Natur geht mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese“
trivialerweise zutreffend.
Zweitens erlaube ich mir auch, gelegentlich treffende Zitate von Kant, Schopenhauer und anderen zu bringen, ohne daß ich deshalb für deren kirchenkritische oder staatsrechtliche oder allgemein politische Aussagen verantwortlich gemacht werden möchte.
Diese Masche, den Erzbischof mit dem (ungläubigen) Chef der action francaise zu belasten, ist ein typisch „geisteswissenschaftlicher“ Unfug – wie denn die „Geisteswissenschaft“ an sich ein Unfug ist, wenn sie typischerweise glaubt, mit der „Erklärung“, warum einer etwas gesagt hat, es nicht mehr nötig zu haben, sich damit zu befassen, was er gesagt hat.
MfG
Christoph Heger
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#8   Dr. Christoph Heger   16:28:39 | Sonntag, 23. April 2006
Die Rolle Papst Pauls VI.
Dr. Otterbeck erwähnt zu Recht:
ja, der Helmut Schmidt, hat jüngst vor Managern von Deloitte (auf PHOENIX gesendet) vor der Erschöpfung der kulturellen Vitalität gewarnt; er hat –- neben anderen Ursachen: eine Schuldige ganz unverblümt genannt: „die Pille“.
Ja, so ist das wohl. Allerdings war es unter Helmut Schmidts Kanzlerschaft, daß zum ersten Mal die auch damals schon sichtbare demographische Fehlentwicklung ein Rumoren erzeugte, das bis in den Bundestag drang – aber dort von den üblichen Politisch-Korrekten als „Mutterkreuzideologie“, „faschistoid“ usw. abgebügelt wurde.
Paul VI. hat es bereits 1968 kommen sehen. Sittlichkeit ist nämlich nicht nur „Moral“, sondern auch öffentliche Moral.
Nach meinen Informationen war die Rolle Pauls VI. viel weniger großartig. Danach mußte man ihn betreffend Pillenenzyklika geradezu „zum Jagen tragen“. Die Tatsache, daß er deren Desavouierung durch die deutsche Bischofskonferenz klaglos hingenommen hat, bestätigt diese Informationen.
MfG
Christoph Heger
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#126   Dr. Christoph Heger   16:16:37 | Sonntag, 23. April 2006
@_Ungläubig-: Selber lesen macht schlau!
…, worin liegt da die Verwerflichkeit? Wer hat dies festgelegt, worauf berufen Sie sich? Sie sollten da nun mal etwas tiefer argumentieren, als immer nur zu sagen, es ist verwerflich.
Ich habe das schon in aller Kürze gesagt: Eben weil die homosexuelle Betätigung eine Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs ist, ist sie verwerflich. Wenn Du es ausführlicher haben willst – wie wäre es, wenn Du Dich einmal selber durch Lesen schlaumachtest? Da Du Dich wahrscheinlich einem katholischen Traktat über Ethik erhaben vorkommst, lies doch einfach mal Kant, Metaphysik der Sitten! Ich muß das ja wohl hier nicht abschreiben.
MfG
Christoph Heger
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#107   Dr. Christoph Heger   16:33:47 | Samstag, 22. April 2006
@_ungläubig-
Heger: Selbstverständlich ist „menschlicher Geschlechtsverkehr“ nur der zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Das sagt ja schon der Name.
Sprich es ist egal, wie der GV ausgeübt wird, solange dieser zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts ausgeführt wird?
Nein, das habe ich nicht gesagt. Auch der GV zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts kann aus anderen Gründen unsittlich sein.
Und worin liegt denn die Verwerflichkeit beim Ausleben der nicht verwerflichen erotischen Neigung?
Für seine erotischen Neigungen kann einer womöglich nichts. Sie sind ihm deshalb auch nicht vorzuwerfen. Wohl ist es ihm vorzuwerfen, wenn er ihnen – zum Beispiel in der homosexuellen Nachäffung des menschlichen GV – nachgibt.
MfG
Christoph Heger
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#104   Dr. Christoph Heger   15:09:18 | Samstag, 22. April 2006
@Agnostiker: Was ist menschlicher Geschlechtsverkehr?
Dr. Heger: … Ich sagte es schon mehrfach: weil es sich bei homosexuellen Betätigungen um die schweinische Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs handelt.
Ich denke mal, Sie meinen den heterosexuellen GV,
Selbstverständlich ist „menschlicher Geschlechtsverkehr“ nur der zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Das sagt ja schon der Name.
Dann würde das aber bedeuten, dass sich der heterosexuelle GV nur auf Missionarsstellung uä beschränken würde.
Wie kommen Sie denn auf die Idee? Die Albernheit mit der angeblichen „Missionarsstellung“ stammt aus einer betrügerischen Passage im sog. Kinsey-Report.
Zudem verstehe ich immer nicht, warum Homosexualität immer nur auf den Sexualakt reduziert wird.
Das ist doch einfach. Die Verwerflichkeit der Homosexualität bezieht sich allein auf diese Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs, nicht auf die erotische Empfindung, für die möglicherweise keiner was kann.
MfG
Christoph Heger
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#22   Dr. Christoph Heger   14:57:10 | Samstag, 22. April 2006
@Karim: Nebensächliche Frage
Zur Frage, ob der islamische Allah der christliche Gott ist, nun die Nebenfrage der Etymologie:
… woher das Wort „allah“ … kommt, ist … umstritten.
„Umstritten“ ist immer alles.
Es kann, muß aber nicht aus dem Syrischen kommen,
Für diese Etymologie sprechen sprachliche und historische Gründe. Die traditionelle, von Muslimen gewöhnlich vertretene Etymologie, „allah“ sei Verschmelzung von „al-ilah“, „die Gottheit“, ist unhaltbar.
Es könnte … auch auf die Wurzel „el“ zurückgehen
Natürlich geht auch syrisches „alaha“ auf semitisches „el“ für den „höchsten Gott“ zurück. Wie konnte aber aus „el“ „allah“ werden?
… haben wir das Phänomen, das die Offenbarungsreligion Begriffe für „Gott“ aus anderen … Religionen übenommen hat,
Von was für einer „Offenbarungsreligion“ (Einzahl!) redest Du? Aber natürlich ist es trivial, daß Wörter wandern.
weil diese Begriffe eben nicht in sich einen völlig falschen Inhalt bezeichnen.
Zur Zeit der Übernahme mögen sie Ähnliches bezeichnet haben. Aber auch dann können Unterschiede groß sein: Der „Deus“ der lateinischen Juden und Christen war nicht ein „deus“ der antiken Mythologie. Das ist von zeitgenössischen Juden und Christen klar gesagt worden.
Zur Kernfrage: Der Allah des Islams ist nicht der christliche Gott. Das schließt nicht aus, daß auch Muslime in der Spontaneität des Gebets die Seele zu dem wahren Gott erheben.
MfG
Christoph Heger
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#26   Dr. Christoph Heger   13:17:53 | Samstag, 22. April 2006
@Dr. Otterbeck: Rechtsaussprüche?
Wenn Dr. Heger dem Zitat von 1075 die Einschränkung „außer wegen Häresie“ anfügt,
Ich bitte Sie, Verehrtester, ich habe überhaupt nichts angefügt. Vielmehr habe ich gesagt, daß nach meiner Erinnerung der Rechtssatz von Ihnen unvollständig zitiert ist und daß nach dem vollständig(er) zitierten Rechtssatz eine Immunität des Papstes bei Häresie nicht mehr gegeben ist. So hat ja wohl auch die Synode von Sutri 1046 drei Päpste (Gregor VI., Benedikt IX und Silvester III.) – ob tatbestandlich zu Recht oder nicht, spielt hier keine Rolle – wegen Häresie abgesetzt.
dann eröffnet er damit eine Generalklausel, die dem Subjektivismus „Tür und Tor“ öffnet.
Zumindest noch nicht! Denn soweit ich weiß, gibt es nicht einmal einen Konsens der Theologen, wer denn ein solches Verfahren zur Aburteilung eines häretischen Papstes sollte durchführen dürfen.
In historischer Betrachtungsweise ist der Fall denkbar, dass ein Papst einmal einem theologischen Irrtum unterliegt.
Das ist aber eine etwas naiv-optimistische Betrachtungsweise. Nichts schließt aus, daß ein Papst in Häresie fallen kann.
Verbindlich sind aber nicht die Überzeugungen der Amtsträger, sondern die Rechtsaussprüche.
Was ist gemeint? Das außerordentliche Lehramt oder was? Oder sollen Urteile zu befolgen sein, auch wenn sie ungerecht oder sogar häresiefördernd sein sollten?
MfG
Christoph Heger
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#102   Dr. Christoph Heger   12:47:12 | Samstag, 22. April 2006
Zu einigen Dusseligkeiten
Was würde Jesus zur Ausgrenzung von Homosexuellen sagen?
Möglicherweise, wie im NT zu lesen: „Gehe hin und sündige nicht mehr!“
Dann als Zweites Sodomie und Homosexualität werden in einen Topf geworfen. Was soll das denn?
Wer es noch nicht wissen sollte, Sodomie ist die Ausführung des Geschlechtsaktes mit Tieren –--
Nach älterem Sprachgebrauch, den die katholische Moraltheologie weitgehend noch beibehält, bezeichnet „Sodomie“ jede Art „widernatürlicher Unzucht“.
Homosexualität ist lt. Katechismus eine schwere Sünde, welch ein Unsinn, Homosexualität ist von der Evolution neben der Heterosexualität gleichwertig mitgetragen worden.
Was soll diese verquaste Ausdrucksweise? Mord und Totschlag sind wohl auch „von der Evolution gleichwertig mitgetragen worden“? Die Dusseligkeit solcher (Fehl-)Schlüsse vom Sein auf das Sollen ist anscheinend unausrottbar.
Ich frage, wie kann das dann Sünde sein?
Ich sagte es schon mehrfach: weil es sich bei homosexuellen Betätigungen um die schweinische Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs handelt.
MFG
Christoph Heger
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#20   Dr. Christoph Heger   00:10:01 | Samstag, 22. April 2006
Islamischer Allah nicht gleich christlicher Gott
… haarsträubende Thesen …, so als würde es sich um den Gott der Christen und Allah um verschiedene Götter handeln.
Bei aller Sorge um Karims Frisur – es handelt sich tatsächlich um zwei verschiedene „Dinge“. Der Allah des Islams ist nach der Theorie dieser Ideologie ein Wesen, das gleichermaßen Gutes und Böses erschafft und den Menschen ihre guten oder bösen Taten zuteilt. Deswegen wäre es gerechter, wenn sich dieser Allah beim jüngsten Gericht selbst zur Hölle verdammte, statt die Puppen in seinen Händen zu bestrafen.
Diese Art allmächtiger Teufel ist offensichtlich etwas ganz anderes als der christliche Gott, die Einheit von Gerechtigkeit und Liebe.
Er scheint wirklich sehr ungebildet oder verblendet oder beides zu sein. Denn jeder arabisch sprechende Christ betet zu „Allah“.
Ob der wahre Gott nun von arabischen Christen mit demselben Wort „Allah“ bezeichnet wird oder nicht, ist völlig gleichgültig.
Karims Bildung erweist sich überdies hier als recht begrenzt. Das arabische „Allah“ ist eine arabisierende Entlehnung des syrischen (= christlich-aramäischen) „Alaha“, das natürlich schon lange vor dem Aufkommen des Islams den christlichen Gott bezeichnete.
MfG
Christoph Heger
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#22   Dr. Christoph Heger   13:49:54 | Freitag, 21. April 2006
Besten Dank, Herr Dr. Regazzoni!
Empfehle Ihnen die Schriften von Luigi Villa:
Paolo VI beato? und Paolo VI processo a un Papa?
Ausserdem: Via col Vento in Vaticano, deutsch: Vom Winde verweht im Vatikan. Ueber das Verhältnis Pius XII zu Montini hat sich ebenfalls Kardinal Siri geäussert (vgl.hierzu: Benny Lai: Il Papa non eletto) und last but not least bei Reinhard Raffalt: Wohin steuert der Vatikan? Stehe Ihnen für jede weitere Auskunft gerne zur Verfügung
Ich muß gestehen, ich kannte nur Reinhard Raffalts Buch, habe es vor Jahrzehnten einmal gelesen. Werde mich wohl mal sachkundig machen müssen.
MfG
Christoph Heger
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#65   Dr. Christoph Heger   10:46:15 | Freitag, 21. April 2006
@Rudolfsohn
Keine Sorge, lieber Rudolfsohn! Ich bin hartgesotten. Solche Hilflosigkeiten von rosaroten und ähnlichen Fraktionen erheitern mich nur noch.
MfG
Christoph Heger
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#16   Dr. Christoph Heger   09:30:53 | Freitag, 21. April 2006
@Dr. Regazzoni:
… Pauls VI an. Was er sich unter Pius XII leistete spottet jeder Beschreibung
Sie machen mich neugierig. Gibt es da zuverlässige Erkenntnisse?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Homo-Hausverbot im Haus Gottes
#59   Dr. Christoph Heger   09:26:47 | Freitag, 21. April 2006
@Reinhold Buttler: Prophetische Gaben
Sehr geehrter Herr Dr. Heger, die Zeit wirds wohl bestimmt mit sich bringen, dass Leute Ihrer coleur im laufe der Zeit (Gott sei dank) aussterben.
Verehrtester, Ihre prophetischen Gaben sind ebenso entwickelt wie ihre denkerischen. Solche Prophezeiungen seitens aller „Fortschrittlichen“ kenne ich, solange ich mich erinnern kann. Komischerweise waren es die jeweils Fortschrittlichen die schneller „ausstarben“. Das leuchtet inzwischen auch um ihre Renten bangenden Sozis ein.
Aber geben Sie die Hoffnung nicht auf, auch ich werde eines Tages sterben!
MfG
Christoph Heger
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#42   Dr. Christoph Heger   22:39:43 | Donnerstag, 20. April 2006
@Karl Murx, @Reinhold Buttler
@Karl Murx: Mein Respekt! Gegen verbale Blähungen helfen nur klare Wort. Ja, die demographische Katastrophe wird diesen ganzen „Moderne“-Schwachsinn hinwegfegen.
@Reinhold Buttler: Damit sogar Leute, die sich selbst besonders gern „mündigen, klaren Verstand“ zuschreiben, es mitkriegen: Ja, es werden Personen, die durch ihr schweinisches Nachäffen des menschlichen Geschlechtsverkehrs – um mich Kantisch auszudrücken – die Menschheit in ihrer Person schänden, mit den Tätern anderer Verbrechen verglichen. Irgendein Widerspruch dagegen?
MfG
Christoph Heger
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#12   Dr. Christoph Heger   22:21:42 | Donnerstag, 20. April 2006
@Dr. Otterbeck
„Der Papst wird von niemandem gerichtet.“
Dieser Rechtssatz ist nach meiner Erinnerung unvollständig zitiert und muß vollständig(er) lauten: „Der Papst wird von niemandem gerichtet, ausgenommen wegen Häresie.“
MfG
Christoph Heger
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#39   Dr. Christoph Heger   09:51:12 | Dienstag, 18. April 2006
@GerdEric: Noch mal ein bißchen Physik
Ich sag es mal so:
Erde und Sonne stehen symbolisch für den Menschen und für G’TT,…
Diese Symbolik mitsamt den Folgerungen, die Du daraus ziehst, interessiert hier doch überhaupt nicht.
Nun weisst du als Dr., dass sich noch Heute die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe …
Noch mal: Um was man sich das Universum bewegen läßt, d.h. wo man den Ursprung des Koordinatensystems hinzusetzen beliebt, ist physikalisch reine Geschmacksache. Man wählt ihn so, daß die Rechnungen nicht unnötig kompliziert werden.
Die ideologischen Kämpfe der frühen Neuzeit waren völliger Blödsinn – eine Erkenntnis, die übrigens der Kardinal Bellarmino – wenn ich mich recht erinnere, das Haupt der römischen Inquisition zu Galileos Zeiten – schon zu Recht vertreten hat.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein steinernes Geburtstagsfest + …
#3   Dr. Christoph Heger   09:39:52 | Dienstag, 18. April 2006
Imagefrage
Kann das Geschwätz Küng überhaupt noch als katholisches Gedankengut angesehen werden.
Nein.
Wie steht es im übrigen mit seinem Gehorsam gegenüber dem Papst?
Den gibt es weder in Theorie noch in Praxis.
Trotzdem wird ihm nicht untersagt an katholischen Stätten aufzutreten und in katholischen Kirchen zu zelebrieren.
Dem ist wohl so. Der Verdacht klammheimlicher Sympathie liegt nahe.
MfG
Christoph Heger
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#36   Dr. Christoph Heger   19:46:05 | Montag, 17. April 2006
Weltbilder
Keine Ahnung von Physik, und Wissenschaftsgeschichte kann man demjenigen bescheinigen, der naiverweise das Ptolemäische Universum … verteidigt:
Es mag ja Schwadroneuren wie Rosalinde und GerdEric unbekannt sein, aber es ist tatsächlich genauso wahr, daß die Erde sich um die Sonne dreht wie daß sich die Sonne um die Erde dreht. Es ist physikalisch gleichgültig. Rechentechnisch ist es natürlich sehr viel schwieriger, die Erde im Zentrum des Koordinatensystems zu wählen.
Es ist alles etwas komplizierter, als die Welt sich dem selektiv wahrnehmenden Bewusstsein zeigt.
Überhaupt nicht! Man muß nur statt solchen verquasten Quatsch von sich zu geben, etwas von (allgemeiner) Relativitätstheorie verstehen.
Zum Weltbild der ahnungslosen Physiker vs. katholische Kirche empfiehlt sich äusserst amüsant B. Brechts Das Leben des Galilei…
Na, ja – wenn man sein Weltbild von Literaten dieses Charakters bezieht! Statt dessen sollte man besser die seriöse Wissenschaftsgeschichte zur Kenntnis nehmen und erfahren, daß Galilei etwas gemogelt hat. Die Protokolle seiner Beobachtung der Juppitermonde sind getürkt. Es war unmöglich für ihn, die Monde zu den angegebenen Zeiten mit seinem Fernrohr zu sehen.
MfG
Christoph Heger
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#32   Dr. Christoph Heger   17:37:44 | Montag, 17. April 2006
@GerdEric: Israelisches Gesetz
Dieses schändliche israelische Gesetz gegen die Religionsfreiheit ist am 1. April 1978 in Kraft getreten.
MfG
Christoph Heger
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#30   Dr. Christoph Heger   13:51:37 | Montag, 17. April 2006
@GerdEric
Nun weiss ich aber noch immer nicht, ob das nun Gesetz ist oder nicht!
Ich sagte, doch daß die Regierung Begin seinerzeit dieses Gesetz, das für Israel so peinlich ist, durchgeboxt hat, nach dem sich Konvertiten vom Judentum und solche, die dabei mitgewirkt haben könnten, strafrechtlich verantworten müssen. Ich wundere mich, daß Dir das nicht schon vorher bekannt gewesen sein sollte.
Oder darf ich weiter getrost alte „Irrtümer“ der „Kirche“ posten, auch wenn sich die „Kirche“ davon gelöst hat?
Nur zu, ich habe ja auch keine Hemmungen „Irrtümer“ – oder sagen wir es klarer: Verbrechen – der Synagoge zu „posten“.
Scheibe,
Blamiere Dich weiter mit solchem Unsinn, der nie gelehrt worden ist!
die Sonne umkreist die Erde…
Ja meinetwegen! Es ist nur etwas komplizierter zu berechnen – aber das begreifen Leute nicht, die wie offenbar Du auch, keine Ahnung von Physik haben.
und was da sonst noch ist.
Du darfst Dich gern weiter mit solchem Unsinn zum Affen machen.
MfG
Christoph Heger
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#28   Dr. Christoph Heger   00:59:02 | Montag, 17. April 2006
@GerdEric: Tu nicht dümmer,
als Du sein kannst!
Erstens ginge es einen freiheitlichen Staat überhaupt nichts an, aus welchen Gründen jemand konvertiert.
Zweitens war es einfach eine dumm-gemeine Unterstellung in der Gesetzesinitiative der Regierung Begin, daß Juden wegen materieller Vorteile (ausgerechnet im gegen Konvertiten intoleranten Israel!) konvertieren würden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Bevölkerungspolitik oder Völkermord?
#8   Dr. Christoph Heger   22:46:51 | Sonntag, 16. April 2006
@k_c: Mord oder Selbstmord?
Der Ausdruck Völkermord (laut der UNO: „eine Gruppe ganz oder teilweise zerstören“) ist jedenfalls völlig falsch, sonst müssten sich die Eltern ja selbst umbringen.
Wieso? Die Frage kann doch nur sein: Völkermord oder Völkerselbstmord?
Wie aus der Kriminologie bekannt, ist ein beträchtlicher Teil der „Selbstmorde“ kaschierte Morde.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Bekehren verboten
#26   Dr. Christoph Heger   22:33:41 | Sonntag, 16. April 2006
@GerdEric: Wen ginge das etwas an?
Willst du damit sagen, dass die römisch-katholische Kirche immer noch „Geschenke“ macht, wenn sich jemand taufen lässt? Was zahlt „ihr“ denn so, wie sind die Tarife?
Davon weiß ich nichts. Und wenn die katholische Kirche das täte, ginge es Dich oder den israelischen Staatsanwalt einen feuchten Kehricht an. In ordentlichen Staaten ist jedermann frei jedermann ein Geschenk zu machen.
Es bleibt also dabei, daß in Israel ein (talmudisches) Mittelalter zu besichtigen ist, in dem man sich für eine Konversion strafrechtlich verantworten muß.
MfG
Christoph Heger
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#22   Dr. Christoph Heger   00:33:06 | Sonntag, 16. April 2006
Gesetz in Israel gegen Konversionen
@Irenäus und GerdEric: Da ist nichts Geheimnisvolles dran. Das ist damals durch die Presse gegangen: Die Regierung Begin hat seinerzeit ein Gesetz verabschiedet, nachdem der vom Judentum zum Christentum (oder womöglich auch zu etwas anderem) Übergetretene sich verantworten muß, ob bei seiner Bekehrung „materielle Anreize“ etc. eine Rolle gespielt haben. In diesem Falle würden sich auch diejenigen, die diese „materiellen Anreize“ angeboten hätten, strafbar gemacht haben.
MfG
Christoph Heger
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#16   Dr. Christoph Heger   13:49:45 | Samstag, 15. April 2006
Ja, lächerlich – und peinlich!
@GerdEric:einfach lächerlich, wie hier mit modernster Mittel versucht wird, ins Mittelalter zurück zu irren…
Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen: Hier müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind.
@Athanasius: Zustimmung! Das talmudische Judentum ist mitnichten „älterer Bruder“ oder ähnlicher Unfug, sondern hat sich mit der Verwerfung Jesu Christi und dem Justizmord an ihm konstituiert.
Das wahre Israel ist die Kirche Jesu Christi. Sich zu ihr zu bekehren ist Pflicht auch des jüdischen Volkes, und das klar zu sagen ist Pflicht der Kirche. Das Geeiere von P. Cantalamessa und anderen politisch Korrekten ist einfach peinlich.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zum Glück sind wir den lästigen Kindernachwuchs los
#13   Dr. Christoph Heger   12:58:55 | Samstag, 15. April 2006
Zwangssterilisation für alle…
Die Idee gab’s schon mal abbc.net/germany/index.htm.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Von den Moslems vertriebener Priester wegen „Islamophobie“ vor Gericht
#19   Dr. Christoph Heger   11:12:04 | Freitag, 7. April 2006
„strafbewehrte Äußerungen“
Gotthard: weil dieser Herr völlig unqualihizierte und strafbewerte Äußerungen von sich gegeben hat.
Ach ja, natürlich. Die Liberalen kennen auf einmal wieder die strafbare Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung! Die Inquisition gegen „Volksverhetzung“! Es sollte eine geben gegen die politisch korrekte Volksverdummung.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zwillingsbrüder mit anderen Akzenten
#63   Dr. Christoph Heger   11:54:05 | Dienstag, 4. April 2006
Freimaurer und Abtreibungsgesetzgebung
Fabian: Was die Abtreibung betrifft: Da bin ich strikt gegen und betrachte das so wie sie.
Das ist nett, aber folgenlos, denn:
Mag sein, dass es Brüder mit anderer Auffassung gibt. Das sei Ihnen frei gestellt.
Jeder wird Menschen kennen, die das anders sehen.
Wir kannten auch schon mal Menschen, die die Vernichtung von Juden „anders sahen“.
Abtreibung ist aber kein Dogma
Die Abtreibung als Tötung eines Menschen zu verhindern ist allgemeine Menschenpflicht. Hier kehrt sich der Anschein von Freiheitlichkeit („kein Dogma“) gegen den eigenen Humanitätsanspruch.
oder keine „Entscheidung“ „der Freimaurerei“.
Selbstverständlich hat die Freimaurerei als solche die Abtreibungsgesetzgebung maßgeblich vorangetrieben. Es ist in Frankreich unbestritten, daß die Loi Veil vom Grand Orient konzipiert und durchgesetzt worden ist. Die Freimaurerei munkelt zwar viel im Dunkeln, aber einiges kommt doch ans Licht.
MfG
Christoph Heger
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#56   Dr. Christoph Heger   08:54:42 | Dienstag, 4. April 2006
@Fabian: Freimaurerei
… nur etwa 1500 Zeichen zur Verfügung …, wird es schwierig
Eben. Man kann sich aus gut zugänglichen Quellen über den antichristlichen Charakter der Freimaurerei unterrichten.
Große Landesloge der Freimaurer von Deutschland, … Jeder Aufzunehmende muss sich zur reinen Lehre Jesu Christi bekennen, wie sie in der Heiligen Schrift … steht.
Die „reine Lehre Jesu Christi“ nach dem Geschmack der Freimaurer.
…, deshalb sind wir auch in sog. Johannis-Logen gegliedert und nicht in zahllose „Teil- Zweig- und Sonstwas-Organsisationen“. Das ist Unsinn.
Im Gegenteil! Das ist die Masche, aber auch Crux solcher im Dunkeln wirkender Organisationen.
Uns interessiert es nicht, ob ein Bruder katholisch, evangelisch oder gar nicht getauft ist. Wichtig ist, dass er sich zur Lehre Christi bekennt.
Ich wußte nicht, daß es zur Lehre Christi gehört, es sei ihm gleichgültig, ob jemand getauft ist.
Ihre „soliden“ Kenntnisse, …, hätte ich gern mal gewusst.
Siehe oben! Vielleicht kommen Sie mal an Matthias Erzberger, Aus dem Weltkrieg, 1922 (?) und dort das Kapitel über die Freimaurerei.
… Uns verbindet … das Streben nach Toleranz, Barmherzigkeit und Nächstenliebe.
Ist es Ihnen nicht bekannt, daß die Freigabe des Massenverbrechens der Abtreibung im wesentlichen von der Freimaurerei durchgeboxt wurde? Nächstenliebe? Daß ich nicht lache!
MfG
Christoph Heger
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#50   Dr. Christoph Heger   21:54:08 | Montag, 3. April 2006
@Fabian
Lieber Fabian,
ich kenne den Klub nicht, dem Sie angehören, kann es aber bestenfalls nur als Kuriosität empfinden, daß er sich „christliche Freimaurerei“ nennt.
Über die historische Freimaurerei und deren Tendenz, sich hinter unendliche Zweig-, Tarn- und Unterorganisationen zu verstecken, habe ich einige solide Kenntnisse. Und die reichen aus, mit völliger Klarheit zu sagen, daß die historische und eigentliche Freimaurerei – wie wir sie etwa in dem Grand Orient in Frankreich vor uns haben – ein Todfeind der christlichen; vor allem der katholischen Religion ist. Da darf man sich keiner Täuschung hingeben.
MfG
Christoph Heger
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#45   Dr. Christoph Heger   17:29:52 | Montag, 3. April 2006
@Fabian:Traditionalisten
Ohne den Traditionalisten zu nahe treten zu wollen. Aber einige von ihnen neigen dazu, in vermessener Weise immer alles besser zu wissen
Wie man gleich sieht, wissen sie natürlich nie irgendetwas besser.
…, ja sie bezichtigen andere als Ungläubige und die Freimaurerei der Häresie.
Furchtbar! Die Tradis behaupten doch ernsthaft, daß es Ungläubige gibt – ja sogar, daß die Freimaurer Häretiker sind. Dabei wissen wir doch alle, daß die Freimaurer immer schon und besonders heute ganz kreuzbrave und rechtgläubige Katholiken sind!
Wie schön, daß uns Fabian aufklärt:
Die Freimaurerei versteht sich weder als Konkurrenz zur Kirche, noch als eine Art Glaubensgemeinschaft.
Sonst würden wir am Ende immer noch den Verurteilungen von weniger klugen Päpsten als dem gerade verblichenen Glauben schenken.
Toleranz und Beliebigkeit müssen keine untrennbaren Begrifflichkeiten sein,
Und ich Unaufgeklärter hatte immer geglaubt, die Toleranz zum Beispiel der Päpste gegen die Juden im Kirchenstaat sei ein Indiz für deren Beliebigkeit gewesen!
das muss man einfach mal so akzeptieren wollen.
Ja, eben! Ich sehe es endlich ein und gelobe Besserung.
MfG
Christoph Heger
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#25   Dr. Christoph Heger   22:34:11 | Sonntag, 2. April 2006
„Advocatus diaboli“
Ich lasse mich gern von Sirilo berichtigen, daß es doch einen „advocatus diaboli“ im Seligsprechungsverfahren von PP JP II gibt. Die Information, daß in einer neuen Ordnung solcher Prozesse ein „advocatus diaboli“ nicht mehr vorgesehen sei, habe ich der Presse entnommen.
MfG
Christoph Heger
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#19   Dr. Christoph Heger   22:02:48 | Sonntag, 2. April 2006
Die „Pastoral-Brüderlichen“
Hier wieder nur braun-schwarze Currysoße,
Das ist dann wohl die Dialogkultur der Pastoral-Brüderlichen, die sonst den lieben langen Tag von „Dialog“ schwadronieren – mit den Juden, mit den Muslimen, mit den Kommunisten usw. usw.
Nur wenn sie auf Katholiken stoßen, die ihre schöne neue Nachkonzilswelt kritisch hinterfragen, verläßt sie die neue Milde. Dann gilt, was mir schon in den frühen 1980er Jahren der langjährige Kölner Hochschulpfarrer Monsignore Prof. Dr. Wilhelm Nyssen schrieb: „Die Pastoral-Brüderlichen beginnen zu anathematisieren.“ – wobei sie sich deutlich mit dem antifaschistischen Zaunpfahl Hilfe von links herbeiwinken.
MfG
Christoph Heger
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#14   Dr. Christoph Heger   20:14:39 | Sonntag, 2. April 2006
Nun mal halblang!
Es ist weder pietätlos noch „Nestbeschmutzung“, Bedenken gegen eine „Eiligsprechung“ zu haben. Es hatte schon seinen guten Grund, daß es bisher in Heiligsprechungsprozessen Fristen und einen „advocatus diaboli“ gab.
Die Ablenkung auf sittliche Verfehlungen früherer Päpste ist eben nichts als eine Ablenkung. Es geht nicht um solche Verfehlungen, sondern um die Rechtgläubigkeit in der Lehre des Papstes. Wer allerdings meint, die sei immer gewährleistet, irrt.
MfG
Christoph Heger
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#11   Dr. Christoph Heger   19:41:11 | Sonntag, 2. April 2006
@Ansgar
Angesichts der Größe unserer heiligen Kirche eine kleine Zahl. Unbeachtlich eben.
Mit „beachtlich“ meinte ich allerdings nicht eine große Zahl, sondern die Persönlichkeit und den wissenschaftlichen Rang der Zweifler.
MfG
Christoph Heger
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#7   Dr. Christoph Heger   19:00:06 | Sonntag, 2. April 2006
Leichtfertigkeit
Sie schrieben: „Immerhin hat es nicht unbeachtliche Stimmen gegeben, die an der Rechtgläubigkeit des verstorbenen Papstes Zweifel hatten.“
Sie irren. Es sind unbeachtliche Stimmen.
Das halte ich für eine Leichtfertigkeit.
MfG
Christoph Heger
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#1   Dr. Christoph Heger   18:24:07 | Sonntag, 2. April 2006
Santo subito?
Seit wann diese Anwandlungen von „demokratischem“ Populismus? Stehen wir vor einer Entwicklung, nach der „dogmatische Tatsachen“ vom „Volk“ festgelegt werden? Sonst wird doch immer „vox populi“ als „vox Rindvieh“ angesehen.
Jedenfalls wird das Geschäft des „advocatus diaboli“ in den Kanonisierungsverfahren für überflüssig angesehen. Das wundert einen denn doch. Immerhin hat es nicht unbeachtliche Stimmen gegeben, die an der Rechtgläubigkeit des verstorbenen Papstes Zweifel hatten. Soll das jetzt alles unter den Teppich gekehrt werden?
MfG
Christoph Heger
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#16   Dr. Christoph Heger   17:52:09 | Sonntag, 2. April 2006
@Thomas A. Höck: „Religion sensu proprio“?
Von Religion sprechen Sie aber gleichwohl nicht sensu proprio.
„Religion sensu proprio“, so daß die Holocaust-Religion keine Religion „sensu proprio“ wäre, ist überhaupt nicht zu definieren.
Oder um es auf den Islam anzuwenden: Wieso ist der Islam eine Religion? Wäre er nicht viel treffender als eine politische Bewegung mit dem Ziel weltweiter Machtergreifung zu bezeichnen (und zwar eine klar grundgesetzwidrige politische Bewegung).
MfG
Christoph Heger
MfG
Christoph Heger
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#13   Dr. Christoph Heger   17:28:06 | Sonntag, 2. April 2006
@Thomas A. Höck: Religionsfreiheit
He: Sollte die Privilegierung des Islams, der die Auslöschung des Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit der Wahrung der Rechte Gottes zu tun haben?
Hö: Wenn die Religionsfreiheit keine Privilegierung einer Religion vorsieht, dann schließt das auch die Nichtprivilegierung des Islam ein!
Nun, es waren Sie, Herr Höck, der von Privilegierung sprach:
„Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun, …“
Vielleicht einfach eine mißliche Ausdrucksweise.
Aber natürlich hat auch die bloße Gleichgültigkeit gegenüber einem solchen Ziel einer Religionsgemeinschaft etwas mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun.
Das Verbot der Holocaustleugnung als „Religion“ zu bezeichnen, weil um ihn herum ein „Kult“ betrieben werde, gehört zwar zu Ihren thematischen Obsessionen, es darf aber nicht verkannt werden, daß „Religion“, „Kult“ und „Katechese“ hier in einem metaphorischen Sinne verwendet wird.
Was heißt hier metaphorisch? Selbstverständlich hat die Holocaustreligion mittlerweile den Rang einer mit Inquisition geschützten Staatsreligion erlangt – und das nicht nur in Deutschland. Vielmehr verlangt auch die UNO ein weltweites (kultisches) Begängnis des „Holocausttages“ und eine weltweite Holocaust-Katechese. Die Leute sitzen ja auch nicht metaphorisch, sondern real im Gefängnis.
MfG
Christoph Heger
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#10   Dr. Christoph Heger   16:07:21 | Sonntag, 2. April 2006
„Religionsfreiheit“
Sie haben recht mit Ihrer Parallelisierung der FSSPX mit dem Islamismus!
Wer im Zusammenhang von „Religionsfreiheit“ von „Islamismus“ redet, zeigt, daß er vom Islam nichts versteht.
Wenn Athanasius schreibt prinzipielle Religionsfreiheit bedeute: „Die staatliche Gleichschaltung von Wahrheit und Irrtum“, so verkennt er …, daß der moderne Staat keine „Wahrheiten“ gleichstellt, sondern lediglich Individuen in der Ausübung fundamentaler „Rechte“!
Davon kann keine Rede sein. Der „moderne Staat“ kennt mit der Holocaust-Religion eine staatlich verordnete Wahrheit, für die er öffentliche Kulte und eine Schulkatechese betreibt. Die Individuen, die diese staatliche Wahrheit leugnen, stellt er nicht anderen gleich, sondern unterwirft sie seiner Inquisition (bis zu fünf Jahren Gefängnis!).
Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun,
So? Sollte die Privilegierung des Islams, der die Auslöschung des Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit der Wahrung der Rechte Gottes zu tun haben?
so als verdanke er seine Wirksamkeit und Allmacht den Beschlüssen politischer Konvente.
Nicht Gott benötigt die Wahrung seiner Rechte, sondern die Menschen.
Die staatliche Neutralität in religiösen Wahrheitsfragen
… gibt es schlechterdings nicht.
MfG
Christoph Heger
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#4   Dr. Christoph Heger   13:26:10 | Sonntag, 2. April 2006
@Schüttel: Wieder einmal „Religionsfreiheit“!
Vielleicht erkennen die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit, in welche Nachbarschaft sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten Position begeben.
1. Gedankliche Positionen sind entweder richtig oder falsch, „rückwärtsgewandte Position“ ist blabla. Wer „fortschrittlich“ zu denken vermeint, hat wahrscheinlich noch nie gedacht.
2. Auf die logische Leere des Unbegriffs „Prinzip der Religionsfreiheit“ habe ich schon in meinem Beitrag „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes www.kreuz.net/article.2922.html hingewiesen. Ich verweise auch auf die ihm nachfolgende Diskussion.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#61   Dr. Christoph Heger   09:10:50 | Freitag, 31. März 2006
Das Werk Pauls VI.
… ist erstaunlich;
Ja, sicher. So viel unerhörte Zerstörungen der Marke „selber schuld“ sind wirklich erstaunlich.
kein anderer hätte es so ausgewogen „hingekriegt“.
Wahrscheinlich.
Das ist ja gerade die Rache des bösen Feindes, dass dem Papst der Einheit und des Dialogs „kurz vor Schluss“ dieses Kryptoschisma aufgezwungen wurde;
Die faktischen Schismen angeblich „mit dem Papst verbundener“ Bischöfe, wenn nicht gar ganzer Bischofskonferenzen, waren auch zu Zeiten Pauls VI. nicht mehr „kryptisch“.
… Die Tradi transportieren also einen ideologischen Konflikt der 1970er Jahre in die Zukunft (in dem man sich provokant auf die Ästhetik der 1950er Jahre zurückzog,
Die Hochschätzung der überlieferten Liturgie eine „Ästhetik der 1950er Jahre? Welch ein Unsinn!
Es werden sicherlich noch Fakten ans Licht kommen, die Lefebvre et al. auf eine so schonungslose Weise enthüllen werden, dass es selbst dem frömmsten Tradi die Sprache verschlägt.
Dieses mit dem Licht der natürlichen Vernunft nicht zu erlangende Vorherwissen muß aus den – von der Kirche noch nicht anerkannten – Privatoffenbarungen Dr. Otterbecks stammen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der Papst will nach China + …
#2   Dr. Christoph Heger   12:39:16 | Mittwoch, 29. März 2006
Über den Gott der Musulmanen
Zu wem ein Muslim in der Unmittelbarkeit seines Gebetes sein Herz erhebt, weiß ich nicht.
Aber daß der islamische Allah derselbe sei wie der christliche Gott, können nur Leute behaupten, die keine Ahnung vom Islam haben. Nein, diese islamische Idee eines – Allah genannten – allmächtigen Teufels, der das Böse wie das Gute gleichermaßen erschafft, ist nicht der christliche Gott, die Einheit von Liebe und Gerechtigkeit.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#52   Dr. Christoph Heger   12:26:49 | Mittwoch, 29. März 2006
@Dr. Otterbeck: Liturgiereform
Den hl. Pius X. zum Urvater der neuen Messe (und versuchten Vernichtung der alten) zu machen ist ein abenteuerlicher Gedanke. Die leitenden Ideen der Liturgiereform Pauls VI. sind ziemlich das Gegenteil von dem, wofür der antimodernistische Pius X. stand.
Daß die neue Messe „in sich ausgewogen“ sei und „der Hl. Messe eine für die Zukunft tragfähige Gestalt gegeben“ habe ist das Gegenteil dessen, was bisher offensichtlich geworden ist: Nicht nur ist die Hochschätzung der Messe bei den Gläubigen gesunken, sie sind auch in Scharen weggeblieben.
Die religiöse Intensität
Die kann man den Charismatikern überlassen!
hängt weder vom Text noch von der Zelebrationsrichtung ab,
Der Wechsel der Zelebrationsrichtung ist in sich ein außerordentlich verdächtiges Indiz.
… Heute wäre das Mitbeten der Messe möglich,
Früher war es möglich, als man sich nicht durch diese Quasselliturgie beelenden lassen mußte.
hielten sich die Zelebranten an die Texte.
Daß sie das nicht tun ist eine unmittelbare Wirkung der „Reform“.
Also ist Mut zur Treue zum „NOM“ (und verstärkter Lateingebrauch) der Liturgie insgesamt förderlicher als eine Ausweitung der Indultmesse.
Nein, besten Dank! Die Quasselei wird auch lateinisch nicht genießbarer. Und die Fortsetzung des Versuchs, die alte Messe zu vernichten, wäre die Fortsetzung eines in der Kirchengeschichte unerhörten Unrechts.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#32   Dr. Christoph Heger   16:43:30 | Dienstag, 28. März 2006
Zur Liturgiereform
Selbstverständlich kann es kein Zurück mehr geben!
Selbstverständlich ist das mir zu eindimensional.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#25   Dr. Christoph Heger   13:18:37 | Dienstag, 28. März 2006
Karl Theodor von Dalberg
Benedikt hat natürlich Recht, Karl Theodor von Dalberg war Mitglied des Illuminatenordens.
Wie mir aber Prof. Reinhard Lauth, ein hervorragender Kenner der Zeit von Karl Theodor von Dalberg, mitteilte, hat von Dalberg zum Ende seines Lebens bei dem hl. Klemens Maria Hofbauer gebeichtet. An seiner persönlichen Frömmigkeit kann kaum gezweifelt werden.
MfG
Christoph Heger
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#47   Dr. Christoph Heger   11:46:48 | Dienstag, 28. März 2006
@Parzifal
Seit wann ist denn Holocaustleugnung eine Religion?
Seit bisher niemand definieren konnte, was denn das Prinzip der „Religionsfreiheit“ unter „Religion“ versteht.
Der semantische Trick ist doch bekannt: „Revisionismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ kann man doch oft genug bei Demos gewisser „Antifaschisten“ hören und lesen.
Man ersetze einfach: Die Religion XY ist keine Religion, sondern ein Verbrechen, und schwupps gibt es keine Religionsfreiheit mehr für sie!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#45   Dr. Christoph Heger   10:37:45 | Dienstag, 28. März 2006
@Hrodgar: Entweder „Religionsfreiheit“ oder Meinungsdelikt
Ich stimme zu, daß die Einführung dieses Deliktes wahrlich schwierig ist.
„Schwierig“ war die Einführung bei den gegebenen politischen Verhältnissen nicht, wohl aber ein krasser Verstoß gegen verschiedene Freiheitsgarantien des GG.
Auf ein Unvorstellbares Verbrechen hat man sich wohl keine andere Antwort vorstellen können.
Wieso? Bis zur Einführung dieses Meinungsdelikts als „Volksverhetzung“ kam man doch auch ohne es aus.
Ich nenne das eine Notlösung, …
Wie man es auch immer nennt, wer Meinungsdelikte haben will, will keine „Religionsfreiheit“, sondern nur die Freiheit bestimmter (lizensierter) Religionen.
MfG
Christoph Heger
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#1   Dr. Christoph Heger   10:09:04 | Dienstag, 28. März 2006
„Gelingen der Liturgiereform“
„Es gab jetzt – wie bereits bei der Weltbischofssynode im Oktober 2005 – viele Stimmen von Bischöfen aus aller Welt, die das Gelingen der Liturgiereform unterstrichen haben.“
Manche halten scheint’s ihre Luftschlösser für Festungen, in denen man sich verschanzen kann.
MfG
Christoph Heger
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#43   Dr. Christoph Heger   10:00:31 | Dienstag, 28. März 2006
@Hrodgar: Wie man in den Wald ruft, …
Die Diskussion, soweit man davon überhaupt reden kann, dreht sich im Kreis – mit einer Ausnahme, bei der das Fehlen von „Religionsfreiheit“ konkret wird, nicht bei Nudelmonstern und anderen Albernheiten, sondern bei der Inquisition gegen den Holocaust-Revisionismus?
Das nennt man nicht Inquisition sondern Geschichtswissenschaften und Quellenanalyse.
Ich spreche nicht von der Wissenschaft, sondern der Strafverfolgung eines Meinungsdelikts.
Das Bezweifeln des Offensichtlichen nennt man Dummheit.
Wenn Dummheit strafbar wird – werden demnächst Wähler der Partei XYZ wegen Dummheit bestraft?
Die Beschönigung von Verbrechen ist eine Beleidigung der Opfer.
Wieso sind nur Opfer der National-Sozialisten beleidigungsfähig, aber nicht die des alliierten Bombenkriegs? Oder die Opfer des armenischen Genozids. Das läuft alles unter Meinungsfreiheit.
Im übrigen reicht für die Strafverfolgung „Leugnung“ oder sogar nur „Verharmlosung“.
Weiter: Wieso ist die – dumme – Leugnung des Justizmords an Jesus Christus keine strafbare Beleidigung. Das würde allerdings mit der Religionsfreiheit für den Islam kollidieren, der bekanntlich den Kreuzestod Jesu dogmatisch bestreitet.
Wieso ist die – gemeine – Rechtfertigung dieses Justizmordes keine strafbare Beleidigung. Das würde dann mit der Religionsfreiheit für Juden Probleme machen, aus deren Kreisen öfters solche Rechtfertigungen zu hören sind.
MfG
Christoph Heger
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#40   Dr. Christoph Heger   23:08:45 | Montag, 27. März 2006
@Parzifal: Nicht zur Sache gehörig
Weniger als ein Drittel aller Deutschen sind Katholiken.
Es sind also nicht die Katholiken die anderen gnädigerweise Religionsfreiheit gewähren, sondern sie sind selbst in einem großen Maß auf die Toleranz und den guten Willen anderer angewiesen.
Was hat dieses unhistorische Blech mit meinem Hinweis auf die logische Leere der Religionsfreiheitsverkündigung zu tun. Ich bin offenbar für die Kapazät von Parzifal zu abstrakt.
MfG
Christoph Heger
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#37   Dr. Christoph Heger   21:11:51 | Montag, 27. März 2006
@Parzifal
Genauso gut könnten Sie behaupten es gäbe eine Inquisition gegen die Behauptung die Erde sei eine Scheibe.
Nein, diese lustige Behauptung kann jeder, auch in Gesellschaft und in öffentlichem Vortrag, aufstellen, ohne daß er Gefahr läuft, ins Gefängnis zu kommen.
es sind doch gerade die Konservativen (wobei SIe wohl mehr Reaktionär sind),
Fehlt es an klarem Denken, behilft man sich eben mit Schlagwörtern!
die sich über einen angeblichen Relativismus beklagen. Es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Wahrheit und Lüge.
Eben! Und „Religionsfreiheit“, dieses Gespenst von einem Begriff, dient zur Vernebelung dieses Unterschieds.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#35   Dr. Christoph Heger   19:54:14 | Montag, 27. März 2006
an Hrodgar
1) Dem Internet-Du unterwirft sich zumindest, wer mit Nickname teilnimmt.
2) Keine Annahme, sondern Folgerung aus der Stellung einer schon beantworteten Frage.
… ebenso falsch … wie Ihre Implikation, Menschen, die in dieser Sache anderer Meinung seien hätten eben nicht ein bißchen Grips im Kopf.
Ich habe auf die dumme Frage, wovor Christen bei der „Religionsfreiheit“ Angst hätten, nicht das gesagt, vielmehr, daß sie Grips im Kopf haben. Logik bitte!
3) Der Begriff der Religionsfreiheit ist insofern nicht leer, als daß es beinhaltet „Die Freiheit, sein religiöses Bekenntnis frei zu wählen“.
Wieder logisch leer, nur statt „Religion“ jetzt „religiöses Bekenntnis“.
Dahinter steckt … eine frei gewählte Sicht auf das Metaphysische für wahr zu halten…
Die Definition deckt nicht alles ab, was als „Religion“ bezeichnet wird, wohl aber auch, was nicht so bezeichnet wird und nicht in den Genuß von „Religionsfreiheit“ kommt.
4) … vermessen, zu behaupten, „kein Mensch glaubt ernsthaft an…“
Wer an „Religionsfreiheit“ glaubt, glaubt an die Notwendigkeit der Freiheit für das, was er in seiner Einfalt als „Religion“ kennt: Islam, Judentum, Buddismus – also für definitorisch „lizensierte Religionen“.
5) … wüsste nicht, welchem Bekenntnis … die Religionsfreiheit verwehrt würde!
Und die Inquisition gegen den Holocaust-Revisionismus?
Ch.H.
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#30   Dr. Christoph Heger   15:17:28 | Sonntag, 26. März 2006
@wolfgang e.
Ich wundere mich …,… wie viele intellektuelle Winkelzuge wir Menschen zu erfinden imstande sind, um unser Nicht-gehorchen-Wollen vor uns selbst rechtfertigen zu können,
Es scheint nicht bekannt zu sein: In Dingen, die gegen den Glauben sind, bedarf es solcher Winkelzüge, um das Verbot des Gehorsams zu umgehen.
Wieder sieht man, wie sehr die Intelligenz ein Hindernis für die Klugheit sein kann, wenn sie mit Stolz verbunden ist.
Ist hier vielleicht das „non serviam“ des Lügners von Anfang an im Spiel?
Für diese Frechheit muß sich wohl keiner bedanken.
Was sagt denn die Tradition, …, wie man dem ordentlichen Lehramt gehorcht und es anerkennt anzuwenden.
Ich hatte doch schon gefragt: Wann spricht denn das ordentliche Lehramt? Und ist die Autorität eines Konzils etwa die einer päpstlichen Enzyklika?
Was sonst noch zu sagen ist, werter Herr Dr. Heger, habe ich schon im ersten Posting zu ihrem Artikel zum „Vulgärtraditionalismus“ angerissen.
Ja, und auch dort stehen nur dogmatische Lehrformeln.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Was hat ein Barkeeper mit der Heiligen Messe zu tun?
#3   Dr. Christoph Heger   13:32:11 | Sonntag, 26. März 2006
Leopold, der Prophet!
Papst Pius XXII.
Frage an die Malachias-Exegeten: Ist mit einem solchen Papst noch zu rechnen?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#26   Dr. Christoph Heger   13:24:39 | Sonntag, 26. März 2006
@Karim: Das Konzil als solches
Eine Ablehnung des II. Vatikanums als solches würde eine Ablehnung des ordentlichen Lehramtes als solches implizieren und damit unvereinbar sein mit Katholischsein.
Wer lehnt denn das „II. Vatikanum als solches“ ab? „Im Konzil steht viel“ heißt es sarkastisch in kreuz.net. Da kann man zweifellos auch vieles sich zu eigen machen. Aber will man ernsthaft behaupten, man müsse katholischerweise alles und jedes, was das Konzil reichlich an Texten produziert hat, sich zu eigen machen.
Das tun wir doch nach meiner Erinnerung auch bei den älteren Konzilien nicht.
Ich wiederhole meine Ausgangsfrage: Was heißt „Man muß das Konzil anerkennen?“
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#24   Dr. Christoph Heger   13:15:26 | Sonntag, 26. März 2006
@Karim: Eben!
Wenn, wie Heger ausführt, einzelne Bischöfe nicht mehr den Glauben der Kirche verkünden,
Ganze Bischofskonferenzen!
hat man in geeigneter Weise diesen selbst das aufzuzeigen
und sich Frechheiten sagen zu lassen.
und, sollte dies nichts nützen, das Recht und die Pflicht, dem Nuntius bzw. direkt Rom dies anzuzeigen.
Das war jahrzehntelang vergebliche Liebesmüh. Auch war erkennbar, daß sich die „mit dem Papst verbundenen Bischöfe“ einen Dreck um dessen Anweisungen scherten. PP JP II mußte sich sogar öffentlich Frechheiten von ihnen sagen lassen, als er 1984 den mageren Indult für die alte Messe verkündete.
In der Kirche ist der Gehorsam gegenüber der Autorität kein Kadavergehorsam, sondern … schließt … die gegenseitige Zurechtweisung nicht aus … – aber: es ist Kritik, die innerhalb des grundsätzlichen Gehorsams steht,
Ja, und wie kommst Du jetzt auf die Idee, daß die „Traditionalisten“ außerhalb der katholischen Kirche stehen?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#24   Dr. Christoph Heger   22:57:25 | Samstag, 25. März 2006
@Karim: Außerordentliches Lehramt
Zur Ausübung des außerordentlichen Lehramtes gehört die Absicht, infallibel zu sprechen“ – Nun, da auf dem II. Vatikanum keine Glaubenswahrheiten definiert wurden, wird man demnach nicht von „außerordentlichen“ Lehramt sprechen können.
Besten Dank!
Gut! Also VK II ist kein außerordentliches Lehramt.
Verstehe ich richtig, daß ihm dann etwa dieselbe Autorität zukommt wie zum Beispiel einem päpstlichen Rundschreiben?
MfG
Christoph Heger
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#22   Dr. Christoph Heger   22:39:49 | Samstag, 25. März 2006
@Karim: Was bedeutet „Anerkennung des Zweiten Vatikanums“?
Da das II. Vatikanum ordnungsgemäß … einberufen …, darf ihm der Charakter … ordentlichen Lehramtes nicht abgesprochen werden.
Also nur „ordentliches Lehramt“?
Einig sind sich alle, daß keine neuen Dogmen verkündet wurden
Wieso kann man dann mit Berufung auf dieses Konzil jemanden ausschließen, wenn das Konzil das nicht tun wollte?
Doch … nicht nur, sondern vor allem das ordentliche Lehramt dient der Vertiefung des Verständnissses der Offenbarung
Die Frage ist doch, ob das immer gelingt.
Da sich das II. Vatikanum … in Kontinuität zur Vergangenheit sehen wollte
Kommt es auf das Wollen an? Oder muß tatsächliche Kontinuität erkennbar sein?
…, sind die neuen Akzente und Aspekte … als organische Entfaltung und Weiterführung und nicht im Widerspruch zum Vergangenen zu interpretieren.
Na, dann interpretiert doch mal schön, daß kein Widerspruch herausschaut!
„Religionsfreiheit“ … sei früher verurteilt worden und werde jetzt … gelehrt, verkennt die Realität des organischen Wachstums.
So? Durch Evolution zur Kontradiktion www.kreuz.net/article.2922.html?
Die „Religionsfreiheit“ des II.Vatikanums ist … nicht die, die im 19. Jahrhundert verurteilt wurde.
Das halte ich ja nun für Quatsch.
MfG
Christoph Heger
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#19   Dr. Christoph Heger   22:09:36 | Samstag, 25. März 2006
@Irenäus: „Anerkennung des Konzils“?
V2 sei Teil des ordentlichen Lehramtes
Nur des „ordentlichen Lehramts“? Dr. Michel hat mir doch vor kurzem hier erklärt, ein Konzil sei „außerordentliches und allgemeines Lehramt“ und insofern unfehlbar. Der Nebel wird immer dicker!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#17   Dr. Christoph Heger   21:25:15 | Samstag, 25. März 2006
@Irenäus: „Anerkennung des Konzils“?
… ich finde schon, daß die Fragestellung, ob man das Konzil annehme oder nicht, von geistiger Schlichtheit zeugt.
Den Eindruck muß man haben.
Oder sollte diese Schlichtheit nur gespielt sein, um die Leute ein bißchen dumm zu halten?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des Glaubenssinnes
#22   Dr. Christoph Heger   21:19:34 | Samstag, 25. März 2006
@Karim: Dreiste Frage, einfache Antwort:
Ja, Traditionalisten sind zumindest der Vermutung nach katholisch. Das Gegenteil müßte bewiesen werden.
Deine Simpelei erscheint mir im übrigen gespielt.
Was machst Du denn, wenn die „mit dem Papst [anscheinend] verbundenen Bischöfe“ nicht mehr „den von der Kirche dargelegten Glauben bekennen“? Meinst Du etwa das gäbe es nicht?
MfG
Christoph Heger
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#13   Dr. Christoph Heger   16:52:36 | Samstag, 25. März 2006
Was heißt eigentlich „Anerkennung des Konzils“?
Die Forderung nach „Anerkennung des Konzils“, und dies sogar in toto, geistert durch die Diskussionen. Was soll das eigentlich heißen?
Etwa daß ich jeden Satz dieses „größten Konzils aller Zeiten“ mir zu eigen machen müßte? Doch wohl kaum. Das verlangt doch ein kein Mensch für die Konzilien vorher. Vielmehr verlangt man das für die auf diesen Konzilien als verpflichtend erklärten Glaubensinhalte.
Oder weiß das jemand besser?
MfG
Christoph Heger
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#19   Dr. Christoph Heger   23:09:49 | Freitag, 24. März 2006
@Pünktchen: Wirklich erst mal denken,
bevor Du hier noch mal „Schwachsinn“ blökst!
Es ist nämlich „Schwachsinn“, wenn man zwei logisch getrennte Dinge nicht auseinanderhalten kann:
– die Erkenntnis, daß die Verkündigung eines Prinzips der „Religions“freiheit logisch leer ist, solange man nicht „Religion“ definiert, und
– die Frage, was die katholische Theologie unter „Religion“, „natürliche Religion“ usw. verstand. Diese Definition ist nämlich bei „Religionsfreiheit“ gerade nicht gemeint.
MfG
Christoph Heger
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#17   Dr. Christoph Heger   21:50:33 | Freitag, 24. März 2006
@Pünktchen: Erst denken, dann hier schreiben!
Natürlich hat die katholische Kirche einen Begriff von Religion. Aber das angebliche Prinzip der „Religions“freiheit beschränkt sich ja gerade nicht auf die Erscheinungen, die diesem katholischen Begriff von „Religion“ genügen – wenn es auch in allen tatsächlichen Anwendungen sich auf die Freiheit jeweils (offizielle oder stillschweigend) lizensierter Doktrinen und Bewegungen beschränkt, die dann als „Religionen“ bezeichnet werden.
MfG
Christoph Heger
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#15   Dr. Christoph Heger   20:53:04 | Freitag, 24. März 2006
@Hrodgar: Religionsfreiheit
Was habt Ihr christen eigentlich für eine Angst vor der Religionsfreiheit?
Überhaupt keine Angst, sondern nur ein bißchen Grips im Kopf.
Ich nehme an, Du hast meinen Beitrag aus der UVK, den kreuz.net übernommen hat, nicht ganz gelesen. Ich sage dort: Das behauptete Menschenrecht auf Religionsfreiheit ist logisch leer, solange man nicht definiert, was eine „Religion“ ist.
Mit anderen Worten: Kein Mensch glaubt ernsthaft an Religionsfreiheit, es gibt sie schlechterdings nicht. Es gibt nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten Bezeichnung „Religion“ das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder Doktrinen, denen man mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert.
So habe ich schon öfters vermerkt, daß wir in der BR Deutschland inzwischen wieder eine richtige Inquisition gegen gewisse solcherart „falsche“ Meinungen haben.
MfG
Christoph Heger
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#43   Dr. Christoph Heger   09:29:55 | Freitag, 24. März 2006
@Athanasius1957
Zu 1: Richtig!
Zu 2: die absolut meisten hexenverbrennungen fanden nachweislich (protestantische historiker mußten dies zugeben) in jenen gebieten statt, wo die katholische jurisdiktion zusammengebrochen ist (england, deutschland, schweiz).
Richtig! Ich widerhole: In den Ländern mit einer wohlorganisierten Inquisition (Länder der spanischen Krone, Kirchenstaat) gab es keine Hexenverfolgung.
MfG
Christoph Heger
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#36   Dr. Christoph Heger   22:26:14 | Donnerstag, 23. März 2006
@Gunther Maria Michel
Wer die überlieferte Liturgie liebt, hat … die Möglichkeit, an ihr teilzunehmen, zum Beispiel in der Petrus-Bruderschaft.
Ich pflege die hl. Messe dort zu hören. Dabei dürfte allen klar sein, daß diese Gelegenheit nur dank dem Widerstand Erzbischof Lefèbvres besteht.
Wer diese Möglichkeit ausschlägt
Diese Möglichkeit besteht selten – weil unsere „mit dem Papst verbundenen Bischöfe“ reihenweise dessen Wunsch und Versprechen, den Anhängern des alten Ritus entgegenzukommen, schnöde mißachten.
und … zur Piusbruderschaft geht, sollte sich darüber klar sein, daß er nach dem kanonischen Recht … sich ebendadurch … die … Kirchenstrafe der Exkommunikation zugezogen hat.
Ich erinnere mich: eine Dame aus den USA legte gegen die von ihrem Bischof aus diesem Grunde verhängte Exkommunikation beim Hl. Stuhl Rekurs ein – und bekam Recht. Die Exkommunikation wurde aufgehoben.
Erinnere ich mich recht, hat PP JP II nicht an einer Liturgie eines orthodoxen Patriarchen teilgenommen? Jedenfalls hat Kardinal Meisner gemeinsam mit armenischen Bischöfen eine liturgische Feier bestritten.
Alles Reden um Rechtgläubigkeit und Traditionstreue ändert daran nichts.
Deine Versessenheit, Leute bösgläubig zu machen, ist mir unheimlich. Ich erinnere mich eines sarkastischen Ausspruchs von Monsignore Prof. Wilhelm Nyssen: „Die Pastoral-Brüderlichen beginnen zu anathematisieren.“
Viele Grüße
Christoph
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#27   Dr. Christoph Heger   16:08:57 | Donnerstag, 23. März 2006
Was ist das ordentliche Lehramt?
Nach einer Reihe von durch ihre Entschiedenheit sich hervortuenden Beiträgen weiß ich so viel als wie zuvor. Zum Beispiel:
Wer sich dem Lehramt nach dem V II widersetzt, wird diesem Konzil genausowenig gerecht werden können, wie derjenige, der die Tradition und das Lehramt davor ablehnt.
Das mag ja sein, setzt aber logisch voraus, daß beide – das Lehramt vor dem Konzil und das nachher. Nicht alles, was von diversen Autoritäten verlautbart worden ist, scheint aber diesem Identitätskriterium zu genügen. Es stellt sich also die Frage: Wann spricht denn nun das (unfehlbare) ordentliche Lehramt?
MfG
Christoph Heger
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#14   Dr. Christoph Heger   12:13:46 | Donnerstag, 23. März 2006
@Aurelius: Hat in diesem Punkt Erzbischof Marini Recht?
Eines muß ein für allemal klar sein: Sie müssen das akzeptieren, was das Zweite Vatikanische Konzil beschlossen hat, sonst wird keine Versöhnung möglich sein.
Eine Frage an die Kundigen: Seit wann muß alles, was ein Konzil „beschließt“, akzeptiert werden?
Ich dachte bisher immer, nicht alles, was ein Konzil an Texten verabschiedet, sei darum auch schon de fide.
MfG
Christoph Heger
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#6   Dr. Christoph Heger   10:46:37 | Donnerstag, 23. März 2006
In aller Eile
Die Auslassungen des Erzbischofs sind eine einzige Frechheit.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein Schuß ins Vorderhirn?
#1   Dr. Christoph Heger   11:02:11 | Mittwoch, 22. März 2006
Difficile est saturam non scribere …
Es ist schwer, keine Satire zu schreiben, …
meinte der römische Dichter Juvenal. Er wird von der deutschen Wirklichkeit übertroffen: Unsere politische Kaste führt uns lauter Realsatiren vor.
Regina Wilden gebührt Dank, dies herausgestellt zu haben. Wenn es sonst auch nichts hilft unter den jetzigen Kaisern … es erheitert wenigstens.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Warten auf den Henker
#21   Dr. Christoph Heger   10:54:20 | Mittwoch, 22. März 2006
@Parzifal: Islamisches Recht usw.
… meinen Standpunkt … demzufolge der islamische Kulturkreis ein ganz gewöhnlicher Kulturkreis ist, wie etwa auch das Christentum.
Das heißt doch gar nichts.
… Meinungen widersprechen die … einen Versuch dargestellt haben den Islam pauschal zu dämonisieren.
Diese Aussage ist selbst pauschal nichtssagend.
Der Islam hat auch großartiges geleistet und eine großartige Kultur geschaffen.
Das tut nichts zur Sache.
Das diese heutzutage dem Westen weit hinter her hinkt und ein enormer Modernisierungsbedarf besteht ist genauso richtig.
Diese eindimensionale Sicht der Weltgeschichte (mit der „Moderne“ als Welterlösung) teile ich nicht.
Die Moslems mussten zu allen Zeiten die sog. Zakat zahlen.
Das wird behauptet, stimmt möglicherweise auch, stand aber zeitweise in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen Steueraufkommen der Dhimmi-Bevölkerung.
Ch.H:Es gab in Spanien keine „Zwangsbekehrung“ von Muslimen.
P:Das ist wohl so nicht ganz richtig.
Doch, das ist in der hier gebotenen Kürze richtig.
…, aber in Spanien gab es blutige Versuche Moslems und Juden zum Christentum zu bekehren.
Nein, das ist eine leyenda negra.
MfG
Christoph Heger
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#19   Dr. Christoph Heger   09:53:41 | Mittwoch, 22. März 2006
@Parzifal: Ins Blaue hinein …
Wenn der Islam so extrem intolerant wäre …, warum leben dann in Ägypten … ca. 8-10 Mio Christen?
Statt diesen Rest einer unterdrückten Minderheit als Beweis für Toleranz anzuführen, sollte man sich mit der Geschichte befassen, wie aus Ägypten mit der koptischen Kirche als Nationalreligion ein islamisches Land wurde.
Tatsächlich hat es aber nach der Eroberung Ägyptens viele Jahrhunderte (!) gedauert bis die Muslime in Ägypten in der Mehrheit waren.
Es hat eben nicht nur viele Jahrhunderte gebraucht, sondern auch jede Menge Brutalität, um die Kopten zu „überzeugen“.
Es gab zu Beginn der islamischen Eroberungen ausführliche Diskussionen ob man auch Nichtarabern den Übertritt zum Islam gestatten sollte. Der Grund waren Befürchtungen über geringere Steuereinnahmen.
Die Befürchtungen waren real, die „Dhimmi“-Bevölkerung trug seinerzeit die gesamte Steuerlast.
Historisch betrachtet hat sich der Islam weit toleranter gegenüber Minderheiten gezeigt als das Christentum.
Das ist Unsinn!
Oder auf welche Weise wurde in Spanien während der Reconquista Mosems bekehrt?
Es gab in Spanien keine „Zwangsbekehrung“ von Muslimen. Diese hatten einen Status, dem analog, den das islamische Recht Juden und Christen einräumt. Damit konnten sie sich aus religiösen Gründen aber nicht abfinden. Nach vielen Aufständen wurden sie zuletzt 1603 nach Nordafrika ausgewiesen.
MfG
Christoph Heger
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#1   Dr. Christoph Heger   15:19:05 | Dienstag, 21. März 2006
Kardinal Levada zum Islam
Zum Islam meinte Mons. Levada, daß ein Religionsvertreter, der zur Gewalt aufrufe, seine Religion mißverstanden habe.
Das hat der Kardinal aber sehr diplomatisch gesagt! Selbstverständlich haben die Dschihad-Prediger ihren Islam sehr gut verstanden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Schnee von gestern
#10   Dr. Christoph Heger   15:14:42 | Dienstag, 21. März 2006
@Parzifal: Mensch und Gesetz
Parzifal auf der Höhe seiner intellektuellen Brillanz:
Das Gesetz ist für den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz.
Ehe man lange über diesen Sophismus rätselt und was das heißen soll „für etwas da sein“, erinnere man sich einfach, daß der Mensch sich dem (sittlichen) Gesetz zu unterwerfen und es zu befolgen hat, nicht das Gesetz dem Menschen.
MfG
Christoph Heger
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#33   Dr. Christoph Heger   17:59:11 | Freitag, 17. März 2006
@MK28: Ernstnehmen
Wer so argumentiert, soll sich nicht wundern, daß ihn keiner ernst nimmt.
Vor so ungeheurer Argumentationskraft unseres besonders ernstzunehmenden MK18 gehe ich doch glatt in die Knie! Wenn er nicht ernst nimmt, tut es keiner.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Niedertracht des linken und liberalen Religionshasses steht hier zur Debatte
#38   Dr. Christoph Heger   17:50:35 | Freitag, 17. März 2006
@wiener: Unfug über Stadler
zumindest rufe ich nicht – wie herr stadler – zum kirchenaustritt … auf
Stadler tut nichts dergleichen.
und dazu, seinen kirchenbeitrag lieber einer schismatischen gruppierung zukommen zu lassen,
wiener ist nicht auf der Höhe des derzeitigen Sprachgebrauchs in Rom. Dort redet keiner mehr den Unfug, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. „schismatisch“ sei.
um so der katholischen kirche zu schaden.
Im Gegenteil, Stadler handelt nicht, um der katholischen Kirche zu schaden, sondern um denen Widerstand zu leisten, die ihr tatsächlich schaden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die israelische Armee tötet zu viele arabische Kinder
#32   Dr. Christoph Heger   09:41:59 | Freitag, 17. März 2006
@Gottfried Strobel: Aufgabe der Älteren
Leider fürchten einige deutsche Medien als antisemitisch eingestuft zu werden, wenn sie zu detailliert über negative Nachrichten die Israel und den Nahostkonflikt betreffen berichten.
So ist es leider im „freiesten Staat auf deutschem Boden, den es je gab“. Da ist es Aufgabe der Älteren, die „unansch…bar“ geworden sind, den Mund aufzumachen. Besten Dank für Deine Wortmeldung!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Niedertracht des linken und liberalen Religionshasses steht hier zur Debatte
#36   Dr. Christoph Heger   22:42:40 | Donnerstag, 16. März 2006
Lächerlich!
Ich habe die Ehre, den österreichischen Volksanwalt, Herrn Magister Ewald Stadler, persönlich zu kennen, und schätze ihn sehr. Die Ernsthaftigkeit seines katholischen Bekenntnisses zu bezweifeln, wie Cato das versucht hat, ist schlicht lächerlich.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die israelische Armee tötet zu viele arabische Kinder
#22   Dr. Christoph Heger   16:23:54 | Donnerstag, 16. März 2006
@Parzifal: Israel und Armenien
Ich kann mich nicht an eine Ausführung darüber erinnern inwiefern die Haltung der deutschen Regierung sich von der Haltung der israelischen Regierung positiv unterscheiden sollte.
Wie schäbig sich sowohl die israelische Regierung als auch die israelische Öffentlichkeit wie auch die zionistischen Lobby-Organisationen gegenüber dem armenischen Schicksal immer gezeigt haben, ist schon öfters in der Presse, auch der deutschen, dargestellt worden.
> Soweit mit bekannt ist gibt es weltweit leider nur eine geringe Anzahl an Staaten die den Genozid an den Armeniern als solchen anerkennen. Zu diesen Staaten gehören weder Israel noch Deutschland.
Darauf bin ich schon eingegangen.
Bezüglich der israelischen Kurden Politik irren sie sich aber.
Nein. Der Großteil des kurdischen Volkes lebt in der Türkei, und hier war Israel ganz türkischen Wünschen willfährig. Ich nannte schon die militärtechnische Hilfe, die Israel der Türkei gewährt hat und ohne die es der Türkei nicht möglich gewesen wäre, den kurdischen Aufstand niederzuwerfen. Bekannter ist noch die Verschleppung des Kurdenführers Öcalan aus Kenia, die vom kooperierenden israelischen (und amerikanischen) Geheimdienst der Türkei zuliebe vorgenommen worden ist.
Vorausgegangen war dem die offene – auf die israelische Drohhaltung gestützte – Kriegsdrohung der Türkei gegen Syrien, die letzteres zwang, Öcalan auszuweisen.
MfG
Christoph Heger
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#19   Dr. Christoph Heger   13:15:36 | Donnerstag, 16. März 2006
@Parzifal: Erst mal Gedanken ordnen!
Die „schäbige“ Haltung Israels gegenüber den Armeniern unterscheidet sich von nichts in der „schäbigen“ Haltung der Deutschen zu den Armeniern.
Das Gegenteil ist richtig, wie ich schon ausgeführt habe.
Mit dem Unterschied dass Israel zum Zeitpunkt des Völkermords nicht existiert hat.
Die zionistische Bewegung hat schon existiert und sie hatte gute Beziehungen zur türkischen Regierung.
Während das Deutsche Kaiserreich enge Verbindungen zu den Osmanen unterhielt.
Es war bekanntlich ein Kriegsverbündeter im 1. Weltkrieg. Heute ist Israel Verbündeter der Türkei und hat ihr unersetzliche technische Hilfestellung bei der Niederkämpfung der kurdischen Freiheitsbewegung geleistet.
Im übrigen wäre ich dir sehr verbunden wenn Du mich siezen könntest.
Sicher „könnte“ ich das. Ich habe aber keine Veranlassung vom allgemeinen Internet-Du je nach gusto des Betreffenden abzugehen – vor allem wenn der Betreffende sich einen Internet-Nick zugelegt hat.
MfG
Christoph Heger
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#17   Dr. Christoph Heger   12:02:15 | Donnerstag, 16. März 2006
@Parzifal: Erst mal Gedanken ordnen!
Du magst zwar so unschuldig sein wie der Parzival der mittelalterlichen Epen, aber offenbar nicht so aufnahmefähig. Sortier doch erst mal Deine Gedanken!
Daß der verdienstvolle Franz Werfel jüdischer Herkunft war ist ebenso richtig wie irrelevant für das, was ich richtigerweise gesagt habe.
Die schäbige Haltung Israels gegenüber den Armeniern beklagt übrigens zu Recht der (jüdische) Schriftsteller Ralph Giordano.
MfG
Christoph Heger
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#21   Dr. Christoph Heger   10:34:49 | Donnerstag, 16. März 2006
@Brandenburgis: Polen und das Deutsche Reich
Es ist richtig, daß Polen und das Deutsche Reich unter national-sozialistischer Herrschaft zeitweise ein halbwegs gutes Verhältnis pflegten – anders als zur Zeit der Weimarer Republik. Der Versuch Polens, Frankreich für einen Schlag gegen das Deutsche Reich zu gewinnen, lag auch vor Hitlers Machtergreifung. Diese Phase war aber spätestens 1938 zu Ende, als Polen verschiedene „Nadelstiche“ ausprobierte. Ich erinnere zum Beispiel an den Entzug der polnischen Staatsbürgerschaft für die im Deutschen Reich lebenden polnischen Juden, die zu einer Kettenreaktion führte, die mit der „Reichskristallnacht“ ein vorläufiges Ende fand. Entscheidend war aber letztlich die Blankovollmacht, die Großbritannien Polen gegenüber dem Deutschen Reich (aber nicht gegenüber der Sowjet-Union!) ausstellte.
MfG
Christoph Heger
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#18   Dr. Christoph Heger   09:35:20 | Donnerstag, 16. März 2006
@Gotthard: Quellen?
Polen soll auch ganz scharf auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit Deutschland gewesen sein
bitte mal um Quellen für diese abenteuerliche These…
Nach „Quellen“ rufen hier immer die, die nie bereit sind welche zur Kenntnis zu nehmen.
Daß Polen nach dem ihm von England ausgestellten Blankoscheck es mit Provokationen darauf anlegte, kann man kaum verkennen.
Weniger bekannt ist, daß Polen zu Anfang der 1930er Jahre Frankreich dafür gewinnen wollte, einen gemeinsamen Schlag gegen das damals militärisch völlig hilflose Deutsche Reich zu führen, Frankreich aber aus irgendeinem Grunde keine Lust hatte.
Also diese Totschlagargumente à la „Deutschland hat den Krieg angefangen“ darf man getrost in das Reich der politisch-korrekten Nachkriegspädagogik verweisen.
MfG
Christoph Heger
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#15   Dr. Christoph Heger   09:21:44 | Donnerstag, 16. März 2006
@Y.Khosrovian: Israel und das Genozid an den Armeniern
Israel antwortet zum Völkermord an den Armenien nicht mit schweigen, sondern bestreitet es, insbesonder seidem sie eine enge verbündete mit der Türkei ist, existiert für den Staat Israel keine Völkermord an den Armeniern!!!
Das ist im Kern richtig.
Die Sache ist allerdings kompliziert. Staaten die (zu Recht) diesen Völkermord anerkennen, sind durch das nach dem 2. Weltkrieg geschaffene Völkerrecht verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um die Täter der Bestrafung zuzuführen und die Opfer wieder in ihre Rechte einzusetzen. Wenn man diese Verpflichtung ernstnähme, würde die NATO zum Platzen gebracht. Deshalb anerkennen die einen den Genozid, kümmern sich aber nicht um die Rechtsfolgen ihrer Anerkennung, und die anderen vermeiden eine Anerkennung.
Der Fall Israel ist anders: Auch vorher schon waren die zionistischen Organisationen immer daran interessiert, daß das Genozid an den Armeniern zu keinem Thema wird und keiner in die Geschichte hineinleuchtet. Die Rolle der in der jungtürkischen Bewegung einflußreichen jüdischen und kryptojüdischen (Dönmeh!) Gemeinde aufzuklären wäre möglicherweise zu peinlich. Das inzwischen öffentliche Bündnis Israels mit der Türkei kommt hinzu.
Der zeitweilige Erfolg der „neuen Historiker“ in Israel in der dortigen Wahrnehmung des Genozids ist eine Episode geblieben.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der Papst auf Reisen + …
#105   Dr. Christoph Heger   16:48:32 | Mittwoch, 15. März 2006
»der Wolfgang aus Österreich«.
Mich hat dieses Ferkel auch angerufen und mit dem Hinweis, er kenne meine Anschrift, bedroht. Ich werde Strafanzeige stellen.
Als Anknüpfungspunkt für die Identifikation dieses „Wolfgangs“ mag die (österreichische) Telefonnummer dienen, unter der er mich angerufen hat: 0043/6503111219.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Hetze des Klerus gegen den Nationalsozialismus
#14   Dr. Christoph Heger   10:07:39 | Dienstag, 14. März 2006
betr. GerdEric
Ein Subjekt, das sich GerdEric nennt verleumdet den ehrwürdigen Bischof von Breslau Adolf Kardinal Bertram als „den Nazis wohl gesonnen“ und fügt dem noch weiteren antikatholischen Unsinn hinzu.
Ich gebe zu bedenken, daß diese bekannte Masche – deren Gipfel die unverschämte Resolution des israelischen Parlaments gegen eine Kanonisierung Pius XII. ist – nicht geeignet ist, das Verhältnis zwischen katholischer Kirche und Judentum zu verbessern. Aber daran ist diesem „GerdEric“ möglicherweise auch gar nicht gelegen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der Modernismus präsentiert die Rechnung
#9   Dr. Christoph Heger   09:03:21 | Donnerstag, 9. März 2006
@Stimme der Vernunft: Wo bitte?
Gab es in den Ländern, in denen die katholische Kirche hohe Zuwachsraten verbucht etwa kein Vatikanum?
Wo gibt es denn diese sagenhaften Länder?
Mir fällt nur China ein, wo man wohl tatsächlich ein Wachstum der Kirche wahrnimmt. Aber dort hat Vat II auch nur sehr gebremste Schaumwirkung entfalten können.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zum Tod verurteilt
#16   Dr. Christoph Heger   16:31:37 | Mittwoch, 8. März 2006
@Frl.Ilse: Schlag nach bei … Kant!
Ich meinte auch befruchtete Eizellen. Aber das sind immer noch keine Menschen
Oho! Frl. Ilse, die noch ein paar Stellungnahmen zuvor, „Argumente“ anmahnte, befindet sich selbst nicht auf der Höhe der Diskussion!
Sie bedenkt nicht, was schon der große Kant wußte (ich zitiere aus dem Gedächtnis, aber einigermaßen wörtlich): daß es nicht mit Vernunftbegriffen möglich ist, zu verstehen, wie aus etwas, das nicht Person ist, in einem Naturprozeß Person wird. Es bleibe also nichts übrig als unzunehmen, daß der Mensch (auch schon als Keimling, Embryo) von Anfang an Mensch ist.
Neben dieser zwingenden rechtlichen Vermutung verblassen alle Vernünfteleien, die die Tötung dieser Menschen verharmlosen wollen, zur Bedeutungslosigkeit.
Es wäre schön, wenn Leute, die sich gern in der Tradition der Aufklärung sehen, deren bedeutendste Köpfe auch zur Kenntnis nähmen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zum Tod verurteilt
#10   Dr. Christoph Heger   12:37:14 | Mittwoch, 8. März 2006
@private-notes: Rührende Sorge
Deine Sorge um die katholische Kirche, den Dienst an ihr und den Unterhalt der Kinder, die der Abtreibung entgangen sind, ist zu rührend, um nicht als geheuchelt erkannt zu werden. Hier geht es darum, daß im „demokratischen Rechtsstaat“ zum ersten Male in der gesamten Geschichte des deutschen Volks (einschließlich des national-sozialistischen Staates) Personen das „Recht“ eingeräumt wird, über das Leben anderer (unschuldiger) Personen von „Rechts“ wegen zu befinden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zum Tod verurteilt
#7   Dr. Christoph Heger   11:36:53 | Mittwoch, 8. März 2006
@Navon: Was ist mit den Lebenden?
Nicht die Hoffnung aufgeben! Auch die müssen sterben.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Hexensabbat gegen die Kirche
#64   Dr. Christoph Heger   10:03:33 | Mittwoch, 8. März 2006
@Arnulf Jursa: Hexensabbat gegen die Kirche
Ich denke, daß es letztlich nicht darum geht, ob jetzt 1 Million, 5 Millionen, oder nur 60.000 Hexen verbrannt wurden,
Es ist schon ein Unterschied. Denn wer die Zahl von 6 Millionen ermordeter Juden anzweifelt, sieht sich leicht vor Gericht gezogen.
sondern um die Tatsache, daß so etwas überhaupt passieren durfte.
„Passieren“ „dürfen“ tut so was natürlich überhaupt nicht, aber, wie man weiß, werden Verbrechen verübt, seit es Menschen gibt.
Warum sich die Kirche, resp. deren Sprecher, heute um die Verantwortung drücken will,
Wer drückt sich und vor welcher Verantwortung?
Es wäre auch noch anzuführen, daß in der gesamten Literatur die Kirche als die Institution dargestellt wird, die hinter den Gräueltaten der Inquisition stand. Haben denn alle nur Unsinn geschrieben ??
Die verschiedenen Inquisitionen sind nun ein anderes Thema. Ich wiederhole: In den Ländern (Länder der spanischen Krone, Kirchenstaat), in denen es eine wohlorganisierte Inquisition gab, fand keine Hexenverfolgung statt. Im übrigen wird eine Masse dummes Zeug über diese Einrichtungen geschrieben. Ich wüßte zum Beispiel nicht, wieso die katholische Kirche „hinter den Greueltaten“ der elisabethanischen Inquisition in England „gestanden“ haben soll.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Zum Tod verurteilt
#3   Dr. Christoph Heger   09:50:44 | Mittwoch, 8. März 2006
Mal,s
Merkwürdig! Wenn eine Schwangere abtreiben möchte, hat der Vater (nach deutschem „Recht“, aber wohl auch anderswo) keine Einspruchsmöglichkeit. Aber hier wo die Mutter ihre Kinder haben möchte, läuft’s anders! Wie sagte der Papst so richtig: Kultur des Todes!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein Frauenrecht, das sich an Frauen rächt
#4   Dr. Christoph Heger   21:45:59 | Dienstag, 7. März 2006
Tatbestand des „Völkermords“ erfüllt?
Länder wie China und Indien machten aus dem „Recht abzutreiben“ eine Pflicht für Mütter. Sie bekennen sich öffentlich zu ihrem Zwangsabtreibungs- und Sterilisierungsprogramm.
Ich wundere mich seit langem, daß niemand zu bemerken scheint, daß ein solches Verhalten leicht dem zur Vorbereitung der Nürnberger Prozeßfarce definierten und dort mit rückwirkender Geltung angewendeten Völkerrechtsstraftatbestand des „Völkermords“ unterfallen kann.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Hexensabbat gegen die Kirche
#61   Dr. Christoph Heger   18:23:00 | Montag, 6. März 2006
@Hrodgar: Ja, so kann man sich irren!
Wenn ich nicht irre, sind die theoretischen Grundlagen wie der „Hexenhammer“ und die Verfolgungsmechanismen der Inquisition rein kirchlichen Ursprungs.
Du irrst eben gewaltig. Der „Hexenhammer“ hatte keinen „kirchlichen Ursprung“, sondern war das Produkt eines einzelnen, der noch dazu einem berühmten Professor der Theologie ohnen dessen Wissen die Mitautorenschaft unterschob – um seinem Buch mehr Verkaufserfolg zu verschaffen.
Auch hatten weder die mittelalterliche noch die frühneuzeitliche Inquisitionen (Spanien, Portugal, England usw.) einen kirchlichen Ursprung: Erstere ist von dem (bei allen Freigeistern doch so beliebten Friedrich II. von Hohenstaufen) in seine Reform des Justizwesens eingefügt worden, und letztere waren von deren Regierungen eingeführt und hatten ebenfalls klare Gründe der Staatsräson für sich.
Ein erheblicher Vorteil dieser organisierten Inquisition war es, daß sie den unter den Intellektuellen seinerzeit beliebten Hexenwahn nicht mitmachte.
Im übrigen irrst Du auch insofern, als die Leugnung anderer Massenverbrechen als der seitens der National-Sozialisten von der heutigen Inquisition („Volksverhetzung“) nicht verfolgt wird.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Hexensabbat gegen die Kirche
#18   Dr. Christoph Heger   15:25:18 | Sonntag, 5. März 2006
Inquisition heute und gestern
1. Der „Hexenhammer“ hatte nur einen Autor, der dem anderen, einem hochangesehenen Theologieprofessor, die Autorenschaft unterschoben hat.
2. In den Ländern, die eine organisierte Inquisition hatten (Länder der spanischen Krone, Kirchenstaat) gab es keine Hexenverfolgung.
3. Der unsinnigen Verknüpfung beider historischer Erscheinungen liegt eine Verwechslung zugrunde: Auf der einen Seite gibt es seit dem hohen Mittelalter bis heute strafprozessual das jüngere Inquisitionsverfahren im Unterschied zu dem älteren Akkusationsverfahren. Auf der anderen Seite gibt es die verschiedenen „Inquisitionen“ zur Erzwingung der verschiedenen Rechtgläubigkeiten
4. Die heutige Inquisition erzwingt mit dem passend konstruierten Straftatbestand der „Volksverhetzung“ die Rechtgläubigkeit in Sachen „Holocaust“.
4. Die Anzahl von angeblich 9 Millionen Opfern der Hexenverfolgung ist völliger Blödsinn. Die Anzahl von Opfern beiderlei Geschlechts dürfte bei 50.000 höchstens 90.000 liegen.
4. Von einem Genozid kann nicht mit Blick auf die südamerikanischen Indios, wohl aber auf die Indianer in den USA gesprochen werden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der geballte Zorn der Lesben und Schwulen
#106   Dr. Christoph Heger   15:18:07 | Donnerstag, 2. März 2006
@Adelphopoiesis: Verfolgung
Mich dünkt, manche Menschen hier haben KEINE AHNUNG
Dieser Dünkel scheint, auf Adelphopoiesis angewandt, zuzutreffen.
Der Hauptgrund für die Verfolgung Homosexueller im Dritten Reich kann im Rassenwahn der Nationalsozialisten gesehen werden
Die Strafverfolgung männlicher homosexueller Betätigung war schon lange vor den National-Sozialisten im Reichsstrafgesetzbuch unter § 175 vorgesehen. Spezialität der National-Sozialisten war der Verfolgungsexzess über das vorgesehene Strafmaß hinaus und ohne rechtsstaatliches Verfahren.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der geballte Zorn der Lesben und Schwulen
#44   Dr. Christoph Heger   20:33:59 | Dienstag, 28. Februar 2006
@Krzyszek: Argument nicht kapiert.
Bei so einer Art von Argumentation könnte man sich ja wirklich fragen, wie Sie zu Ihrem Doktortitel gekommen sind.
Ganz einfach: Die Fakultät, die mich promovierte, war etwas klüger als Du.
Mir hat bisher noch niemand erklären können – und auch das BVG vermochte dieser Argumentation ja nicht zu folgen – inwiefern die Eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe etwas wegnehmen soll bzw. wieso ihre Einführung die Ehe diskriminiert.
Das habe ich ja auch nicht behauptet!
Nochmal für Langsame: Die eheähnliche Privilegierung der auf die gleichgeschlechtliche Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs bezogenen Zweiergemeinschaft diskriminiert nicht die vom GG privilegierte Ehe, sondern grundgesetzwidrig andere Gemeinschaften (die mehr Personen umfassen oder die sich nicht auf die gleichgeschlechtliche Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs beziehen), die nicht diese Privilegierung genießen.
Jetzt verstanden, Krzyszek?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der geballte Zorn der Lesben und Schwulen
#22   Dr. Christoph Heger   14:11:26 | Dienstag, 28. Februar 2006
Diskriminierung?
Die Homolobby beklagt regelmäßig eine „Diskriminierung“ und verlangt „Gleichstellung“ homosexueller Paare mit Ehepaaren.
Es geht aber, logisch gesehen, überhaupt nicht um eine Diskriminierung, sondern um die Privilegierung einer Zweiergemeinschaft, die auf Geschlechtsverkehr abstellt.
Eine solche Privilegierung ist für die Ehe zwischen Mann und Frau ausdrücklich im GG vorgesehen. Die Privilegierung einer Zweiergemeinschaft, die auf die gleichgeschlechtliche Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs sich bezieht, ist nicht im GG vorgesehen. Sie trotzdem einzuführen bedeutet eine grundgesetzwidrige Diskriminierung anderer Gemeinschaften, die nicht auf Geschlechtsverkehr bzw. seine Nachäffung gegründet sind oder mehr Personen umfassen als zwei, obwohl nicht begründet werden kann, wieso diese Personen nicht einander lieben sollten.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der geballte Zorn der Lesben und Schwulen
#14   Dr. Christoph Heger   13:15:35 | Dienstag, 28. Februar 2006
@FioreGraz: Homosexualität und Päderastie
Über Zusammenhänge zwischen männlicher Homosexualität und Pädophilie kannst Du hier f24.parsimony.net/…88/messages/5007.htm nachlesen.
Diesen Zusammenhang möchte die Homolobby aus der Diskussion heraushalten.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der geballte Zorn der Lesben und Schwulen
#10   Dr. Christoph Heger   12:41:24 | Dienstag, 28. Februar 2006
@FioreGraz: Darum!
Vorhergehendes Zitat: Ausserdem konnte noch nie jemand erklären, warum man einem gleichgeschlechtlichen Paar ein Kind zur Adoption geben soll. Ein Kind ist das Ergebnis der Liebe zwischen Mann und Frau und sollte auch als solches behandelt werden.
Und besser im Heim als …
Sehr richtig. Besser ins Heim als in die Gewalt von Homosexuellen mit ihrer bekannten Nähe zur Päderastie.
Im übrigen können adoptionswillige (heterosexuelle) Paare kaum ein Kind zur Adoption bekommen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Party ist vorüber
#3   Dr. Christoph Heger   14:26:46 | Samstag, 25. Februar 2006
@Sulpicius: Der Schweinestall…
… wird endlich ausgemistet!
Das ist ja schon kein gewöhnlicher Schweinestall mehr, sondern ein regelrechter Augiasstall. Und den zu reinigen, hat es bekanntlich eines Herkules bedurft.
MfG
Christoph Heger
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#16   Dr. Christoph Heger   10:01:41 | Donnerstag, 23. Februar 2006
@MK28: Phantasiezahlen
Tut mir ja leid, den Antisemiten hier im Forum den Jubel verderben zu müssen, aber diese Phantasiezahlen ändern an der Realität nichts.
Das tun sie in der Tat so wenig wie die vorsorglich geschwungene Antisemitismuskeule (die aber wegen zu unbedenklichen Gebrauchs allmählich keinen mehr erschreckt).
Ob Phantasie- oder realistische Zahlen abgeholzter Bäume – die Rücksichtslosigkeit der israelischen Besatzung in der Vernichtung der landwirtschaftlichen Grundlage der palästinensischen Bevölkerung ist seit langem offensichtlich und kann auch nicht nachträglich durch die Wahl der Hamas rechtfertigt werden.
Es sollte auch nicht in Vergessenheit geraten, daß die Hamas ursprünglich eine von der israelischen Besatzung massiv geförderte Gründung war, mit der der PLO bzw. Al-Fatah Konkurrenz und Ärger gemacht werden sollten.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein Blick in die Wohnung + …
#8   Dr. Christoph Heger   14:51:45 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@Brandenburgis: Elsässer
Das ist interessant. Aus dem ursprünglich Mitgeteilten ließ sich allerdings keine Gehässigkeit gegen Deutschland herauslesen, nur ein großer Argwohn gegen die USA.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein Blick in die Wohnung + …
#4   Dr. Christoph Heger   10:36:31 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Auslandsverschuldung von USA und DDR
Der entscheidende Unterschied ist vermutlich der: Die DDR hätte ihre Auslandsschulden in fremder Währung bedienen müssen, die USA können in eigener Währung zurückzahlen – von der sie nach Bedarf drucken können.
Mit anderen Worten: Die USA nassauern in einem welthistorisch nie gekannten Maße. Man könnte auch von Tributzahlungen sprechen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen O Du lieber Valentin!
#34   Dr. Christoph Heger   12:06:55 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Richard: Santiago de Compostela
Es ging in dem Text, der mir in Erinnerung ist, allerdings nicht um heidnische Kulte dort, sondern um christliche Wallfahrten dorthin in der christlichen Antike.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen O Du lieber Valentin!
#32   Dr. Christoph Heger   09:27:59 | Donnerstag, 16. Februar 2006
@Richard: Santiago de Compostela
Diese Sicht der Dinge war auch die meine – bis vor einiger Zeit, als ich zu meiner völligen Verblüffung in dem angegebenen Text las, daß das (angebliche) Grab des Apostels in Santiago de Compostela schon in der Antike ein bedeutender Wallfahrtsort gewesen sei. Ich werde heraussuchen, was ich da genau gelesen habe und auf welche Quellen sich diese überraschende Aussage stützte.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der Tod eines Unmenschen
#1   Dr. Christoph Heger   14:56:45 | Mittwoch, 15. Februar 2006
In paradisum …
In paradisum deducant te Angeli
in tuo adventu suscipiant te Martyres,
et perducant te in civitatem sanctam Jerusalem.
Chorus Angelorum te suscipiat
et cum Lazaro quondam paupere
aeternam habeas requiem.
Zum Paradiese mögen die Engel dich geleiten,
bei deiner Ankunft die Martyrer dich aufnehmen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem.
Der Chor der Engel möge dich empfangen,
und mit Lazarus, dem einst so armen,
habest du ewige Ruhe.
Der neue Roman, den sie fertig in der Schublade liegen hatte, wurde von keinem Verlag angenommen… , erklärte ein Verlagsagent offen ins Gesicht, daß sich Frau Struck durch ihre Bücher gegen die Abtreibung in modernen Kreisen zu einem ‘Unmenschen’ gemacht habe …
Ist es nicht schon Léon Bloy so ergangen?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen O Du lieber Valentin!
#30   Dr. Christoph Heger   14:40:59 | Mittwoch, 15. Februar 2006
Santiago de Compostela
Der Hl. Jakobus in Santiago de Compostella nach Dinzelbacher: Eine Lüge
Das ist aber ziemlich mutig von Dinzelbacher!
Ich war vor kurzem einigermaßen verblüfft, in einer Festschrift zu Ehren von Prof. Detlev Müller, einem hervorragenden Gelehrten im Fach der christlichen Orientalistik, zu lesen, daß das (angebliche) Grab des Apostels in Santiago de Compostela schon in der Antike ein bedeutender Wallfahrtsort gewesen sei. Also nichts mit der immer zu lesenden Geschichte, daß erst die (angebliche) Wiederauffindung seiner Leiche im Mittelalter den Anfang der Wallfahrt dorthin gemacht habe!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Seien wir ehrlich: Wir erleben eine lächerliche Farce!
#4   Dr. Christoph Heger   17:22:09 | Dienstag, 14. Februar 2006
@k_c: Junge Freiheit
…und fand sich zwischen 1994 und 2004 regelmäßig im NRW-Verfassungsschutzbericht erwähnt.
Was der (rot-grünen) Landesregierung von NRW schließlich die verdiente Rüge vom Bundesgerichtshof einbrachte.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#32   Dr. Christoph Heger   16:51:00 | Dienstag, 14. Februar 2006
@GerdEric:
du hast schon den rechten Bogen rauss!
Und Du die linken Touren!
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#30   Dr. Christoph Heger   12:22:12 | Dienstag, 14. Februar 2006
@GerdEric:
Lieber Dr. Christoph Heger, weiter so!
Ja, natürlich.
Es wäre Dir und allen Inquisitoren Deinesgleichen wohl lieber, das fromme Büchlein von Theodore Nathan Kaufman: Germany Must Perish!, Newark, N.J. 1941 abbc.net/germany/index.htm, könnte unterdrückt werden und geriete völlig in Vergessenheit. Nun, das wird nicht gelingen. Parteiische Versuche, auch der Einschüchterung, solche Quellen unter Verschluß zu halten, sind zum Scheitern verurteilt.
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#28   Dr. Christoph Heger   16:54:03 | Montag, 13. Februar 2006
Betr. Rosalinde: „in keinster Weise“
daß Herr Heger in keinster Weise über seriöse Quellen oder stringenten Gedankengang verfügt.
Jetzt bin ich aber am Boden zerstört. Jemand, der den Superlativ von „kein“ kennt, bescheinigt mir solch furchtbare Dinge… Mehr Asche auf mein Haupt!
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#26   Dr. Christoph Heger   15:58:06 | Montag, 13. Februar 2006
@GerdEric: „Islam Market“?
Herzlichen Dank für Ihren Link zur Site des faschistischen Islam Market…
Nichts zu danken! Wer vieles bringt, wird allen etwas bringen – auch Ihnen.
Allerdings liegt hier wohl eine kleine Leseschwäche vor. Ich kenne keinen „Islam Market“.
Gemeint ist wahrscheinlich „Radio Islam“, das an der von mir verlinkten Stelle dankenswerterweise den vollen Text des frommen Büchleins von Theodore Nathan Kaufman: Germany Must Perish! abbc.net/germany/index.htm, Newark, N.J. 1941, wiedergibt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#23   Dr. Christoph Heger   09:22:26 | Montag, 13. Februar 2006
@Römisch-Katholisch: Schlag nach bei Kant!
Die Sache ist denkbar einfach – selbst wenn man den Stand der Wissenschaft der Embryologie großzügig nicht zur Kenntnis nimmt. Schon Kant, den unsere „Aufklärer“ immer im Munde führen, aber selten gelesen haben, sagt ziemlich wörtlich folgendes: Es ist in Vernunftbegriffen nicht zu denken, wie aus etwas, das nicht Person ist, durch einen Naturprozeß Person wird.
Es bleibt nichts anderes übrig als die rechtliche, und zwar unwiderlegliche Vermutung, daß die Leibesfrucht schon mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle eine Person ist.
Bezeichnenderweise billigte das – ganz von aufklärerischem Geist geprägte – preußische Landrecht ausdrücklich auch dem Ungeborenen alle Menschenrechte zu.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#19   Dr. Christoph Heger   19:41:58 | Sonntag, 12. Februar 2006
Ach, wissen Sie, Methusalix, …
… mit solchen Dummschwätzern, die ein ungeborenes Kind für einen Körperteil halten, unterhalte ich mich doch nicht.
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#17   Dr. Christoph Heger   19:14:24 | Sonntag, 12. Februar 2006
@GerdEric: Zur „Erklärung“, …
warum der Zentralrat der Juden so eine auffällige Dickfelligkeit gegenüber dem Massenmord an Ungeborenen zeigt, fällt GerdEric nichts Besseres ein als folgender Blödsinn:
1. Weil Menschen wie du es nicht tun (sondern sich darüber beschweren, dass der ZdJ es tut!),
Ich tue es nicht? Habe es schon getan, als GerdEric wahrscheinlich noch in die Windeln machte. Zum Beispiel hier: www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm
2. wären die Katholiken in der Lage, den Katholizismus zu leben (das höchste Ziel ist ja: Nur kein Sex!),
GerdEric in Höchstform!
wäre das Problem, zumindest unter Katholiken, überhaupt nicht vorhanden…
Das Problem liegt nicht bei Katholiken, sondern bei solchen Charakteren, die wie Paul Spiegel die Ideologie „Mein Bauch gehört mir“ vertonen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#15   Dr. Christoph Heger   18:57:12 | Sonntag, 12. Februar 2006
@methusalix: „laut und hysterisch“
ist nur, wer wie Methusalix losblökt, bevor er seine Gedanken sortiert hat.
Redaktion benachrichtigen Die Flut von Kinderblut muß jetzt gestoppt werden
#7   Dr. Christoph Heger   16:30:15 | Sonntag, 12. Februar 2006
Wie kommt es eigentlich, …
daß der Zentralrat der Juden in Deutschland gegen diesen Massenmord nicht protestiert. Er ist doch sonst immer schnell, bei jedem Pups „den Anfängen“ zu wehren.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Von wem wird die Meinungsfreiheit bedroht?
#1   Dr. Christoph Heger   16:41:14 | Montag, 6. Februar 2006
Freiheitsrechte stehen nicht zur Disposition!
Im Islam gibt es – trotz gegenteiliger Behauptungen – kein grundsätzliches Bilderverbot.
Tatsächlich ist vielfach so gehandelt worden, als gäbe es eines.
Es ist aber untersagt, Gott und den Propheten Muhammad bildlich darzustellen.
Tatsächlich finden sich auch in der islamischen Kunst und Gebrauchsgrafik Abbildungen Mohammeds – mit und ohne sichtbares Gesicht.
Ich erinnere an das Gebot Gottes an Moses: Du sollst dir kein Bildnis von mir machen.
Irrtum: Kein Gebot Gottes an Moses, sondern ein Gebot im mosaischen Gesetz, dem Christen nicht unterliegen.
… Aber wenn der Prophet des Islam … von jemandem als wüster Kerl und Terrorist dargestellt wird, dann ist das einem Moslem nicht egal.
Das braucht ihm auch nicht egal zu sein. Er muß es nur dulden!
Es ist nämlich jedermanns Recht in Staaten mit Meinungs- und Pressefreiheit, ihn in Wort und Schrift so darzustellen – wozu jedermann sich auch nur dessen zu bedienen braucht, was die muslimische Historiographie von ihm Schändliches zu berichten weiß.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Dänisch oder dämlich?
#14   Dr. Christoph Heger   21:49:10 | Freitag, 3. Februar 2006
Freiheiten
„Wenn die Dänen die Freiheit haben, unseren Propheten zu beleidigen, dann haben wir die Freiheit, ihre Produkte nicht zu kaufen.“
Selbstverständlich haben die Dänen die Freiheit, ihre geringe Meinung vom islamischen Propheten in Wort und Schrift auszudrücken – und sollten sich diese Freiheit nicht durch die Anmaßungen islamischer Länder nehmen lassen.
Selbstverständlich haben die islamischen Länder die Möglichkeit zu kaufen und nicht zu kaufen, was sie wollen.
Dafür sollten sich die Europäer desselben Rechts erinnern – und auch des Rechts, ihre umfangreiche Wirtschaftshilfe für eine Reihe dieser Länder sparsamerweise aufzugeben.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Was hat Mission mit der Schuldenfrage zu tun?
#2   Dr. Christoph Heger   11:48:53 | Donnerstag, 2. Februar 2006
Nichts Christliches mehr
Die Beschreibung der Entwicklung von Missio in Aachen scheint zutreffend zu sein. Ich beobachte seit Jahren, daß in den Aussendungen, Werbeprospekten usw. das Kreuzzeichen oder andere christliche Symbole vermieden werden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Verkündigung der Wahrheit + …
#18   Dr. Christoph Heger   09:37:40 | Donnerstag, 2. Februar 2006
@DemonDeLuxe:
… weiterhin schleierhaft…, wie man … sagen kann: „Gilt nicht für Christen“, andererseits … das AT in der sog. „Hl. Schrift“ belässt
Die ganzen Grundsätze der Exegese sind Dir schleierhaft. Das AT ist hl. Schrift. Das hat nichts damit zu tun, daß das mosaische Gesetz, dessen Adressat das jüdische Volk im „gelobten Land“ war, Christen nicht bindet.
… Immer wieder wird doch … die Genesis angeführt als … Grund …, warum Schwule so verwerflich und widernatürlich seien.
Die (Todes-)Strafbestimmung wird ja auch nicht übernommen. Davon unberührt bleibt der Grund dieser Strafbestimmung: die (auch ohne AT einsichtige) Verwerflichkeit der homosexuellen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs.
In Sachen „Göttlichkeit Mohammeds“: Er wird als der größte Prophet und göttlich inspiriert angesehen, und zwar als Jesus überlegen.
Letzteres wird von Muslimen bestritten, stimmt aber.
Inwieweit jemand, der „größer“ ist als die (nach Ihrer Ansicht) Gottesperson Jesus, „göttlich“ ist, dürfen Sie untereinander ausmachen,
Jesu Göttlichkeit wird von den Muslimen (trotz Koran 4:171) bestritten.
… sind die muslimischen Proteste überzogen, aber man hatte die eben bestellt … Da darf man halt nicht hinterher herumheulen.
Es heult gar keiner. Nur bemerkenswert, wie die liberalen Erzbetrüger sich in diesem Falle um die Meinungsfreiheit kümmern.
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Verkündigung der Wahrheit + …
#16   Dr. Christoph Heger   21:16:14 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@Benedikt: Mosaisches Gesetz
hat das Apostelkonzil auch eindeutig erklärt, dass die neumissionierten Heiden nur Götzenopferfleisch, Unzucht und Blutgenuß zu meiden hätten. Alle anderen mosaischen Gesetze sind damit aufgehoben (für die sog. Heidenchristen).
So ist es.
Man kann das Thema aber weiter zurückverfolgen. Jesus Christus selbst macht im Evangelium – bei aller geschuldeten Reverenz für Moses, den Heros seines Volks, und für das unter seinem Namen geltende Gesetz als eigentlich einigendes Band für sein jüdisches Volk – mit aller Klarheit einen Unterschied zwischen dem Gebot Gottes und dem Gesetz Moses’, ja erklärt letzteres stellenweise für unsittlich.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Verkündigung der Wahrheit + …
#14   Dr. Christoph Heger   16:16:19 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@DemonDeLuxe: Adressat eines Gesetzes
„Es ging um das mosaische Gesetz, das Christen nicht zu Adressaten hatte.“
Kunststück – es gab noch keine. Aber das gilt für ALLES, was im AT steht – komisch, dass man es doch irgendwie in die Bibel zu schmuggeln wusste, nicht?
„Aber Luxus-Dämon ist ein mieser Jurist.“
Sie gestatten, dass ich die Meinung meines Professors höher bewerte als Ihre Einlassung? ;O)
Dann lernen Sie doch endlich mal von Ihrem Professor, daß es wichtig ist, sich über den Adressaten eines Gesetzes im klaren zu sein.
Christen sind jedenfalls nie Adressaten des mosaischen Gesetzes gewesen.
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#11   Dr. Christoph Heger   11:07:48 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Unpromoviertes Schwadronieren
… Erbarmen mit einem, dem diese ganze Heiligkeitshierarchie grundsätzlich wesensfremd ist.
Dann sollte man darüber nicht schwadronieren.
sonst ist man hier doch immer so ein Unfreund der … Meinungsfreiheit?
Es ist Masche der Liberalen, mit Meinungsfreiheit immer die eigene Meinung zu meinen, sonst aber andere Prinzipien vorzuholen („Respekt“, „Provokation“).
Wie man’s gerade braucht
Eben!
Religions- und Meinungsfreiheit können konkurrieren,
Von gerade dieser Konkurrenz weiß das GG nichts.
es kommt … auf die Abwägung im Einzelfall an.
Typisch liberal: „In meinem Einzelfall Meinungsfreiheit, in deinem Respekt vor meiner Meinung.“
Man beachte, dass im vorliegenden Fall die Provokation explizit gewollt war.
Ja, und?
wenn es um … die „Greuel der Sodomie“ geht, DANN ist das AT wieder total angesagt?
Es ging um das mosaische Gesetz, das Christen nicht zu Adressaten hatte. Aber Luxus-Dämon ist ein mieser Jurist.
…, unsere Wie-man’s-braucht-Exegeten. Die 10 Gebote sind also irgendwie auch Schnee von gestern, …?
Er ist ein noch mieserer Exeget. Die Verwerflichkeit des Unsittlichen ist in den 10 Geboten nicht konstituiert, sondern nur wiederholt. Die Unsittlichkeit, auch die der homosexuellen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs, ist ohne AT einsichtig.
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Verkündigung der Wahrheit + …
#2   Dr. Christoph Heger   09:23:22 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Ach ja, die Liberalen!
a) Haben Papst und sein „Bodenpersonal“ keineswegs den göttlichen Status, den der Islam Mohammed attestiert – die Sache mit den Äpfeln und den Birnen ‘mal wieder.
Das ist Unfug. Der Islam attestiert Mohammed keineswegs göttlichen Status, wenn er auch faktisch von den Muslimen außerordentlich vielfach so behandelt wird.
b) Kennt der Islam ein strenges Darstellungsverbot, so dass Mohammed nicht einmal in respektvoller Weise bildlich dargestellt werden darf.
Das islamische Darstellungsverbot kann nicht gegen unsere grundgesetzlichen Freiheiten ins Feld geführt werden.
Im Christentum wurde ein gleichlautendes Gottesgebot künstlerfreundlich umgedeutet, so dass man sich darüber hinwegsetzen kann-
Das mosaische Gesetz brauchte nicht „umgedeutet“ zu werden, es gilt überhaupt nicht für Christen.
ergo haben Christen grundsätzich schon weniger Anlass zum Protest, wenn Gott oder Jesus karikiert werden, da ihnen nicht die Darstellung an sich bereits als Frevel gilt.
Auch das tut nichts zur Sache, wo es um unsere Freiheiten hierzulande geht – die merkwürdigerweise im Falle der Karikaturen in der Jyllands-Posten unseren Freiheitsverteidigern gegen christliche „Anmaßungen“ nicht mehr so wichtig erscheint.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ein Angriff auf die Christen Europas
#9   Dr. Christoph Heger   18:56:10 | Sonntag, 29. Januar 2006
@Navon: Was wird anders?
Sehr einfach: Die Privilegierung von Ehe und Familie, wie sie das Grundgesetz bestimmt, wird geradezu in ihr Gegenteil verkehrt, wenn sie auch auf eine sowohl unsittliche wie auch gesellschaftsschädliche Homo“ehe“ ausgeweitet wird.
MfG
Christoph Heger
P.S. An diesem Beispiel zeigt sich wieder einmal, daß die wahren Verfassungsfeinde nicht die berühmten „Extremisten“ sind, sondern solche, die in der Mitte der politischen Klasse agieren.
Redaktion benachrichtigen Mehr Dreck für die Kirche
#39   Dr. Christoph Heger   12:26:56 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@DemonDeLuxe: Erkenntnis?
„Das gilt dann auch für diesen Satz? Ist er auch „Produkt Ihrer Umwelt“ und keine „Erkenntnis“.“
Grundsätzlich ja, nur weisen rationale Erkenntnisse nicht dieselbe regionale Abhängigkeit auf wie religiöse. E = mc^2 ist in Bagdad, Berlin und Bangkok dasselbe. Was in den jeweiligen Kirchen / Moscheen / Tempeln verkündet wird, nicht.
„Erkenntnisse“ können niemals regional abhäng sein.
„Im übrigen: „Einzig wahre Erkenntnis“ ist doppelt-gemoppelt; Erkenntnis vom Unwahren gibt es nicht“
Selbstverständlich gibt es die – das nennt man „Irrtumm“…
Ein Irrtum ist eben ein Irrtum und keine Erkenntnis.
Da man über jeden beliebigen Gegenstand unendlich viele Wahrheiten und Unwahrheiten aussagen kann,
Man „kann“ natürlich alles Mögliche. Aber rechtmäßig kann man zwar über jeden Gegenstand unendlich viel Wahres aussagen, aber nichts Unwahres.
gibt es auch durchaus einen Unterschied zwischen einer einfachen und einer „einzigen“ Wahrheit.
Dunkel ist Deiner Rede Sinn, o Meister!
„Das Wahre“ – was soll das sein?
Ganz einfach: Dasjenige, was wahr ist oder das Gegenstand einer (trivialerweise: wahren) Erkenntnis ist.
Ah, übrigens: Wer Jefferson als den feurigen Indianerkrieger sieht, weiß von ihm offenbar nicht viel mehr als den Namen.
Ach ja? Die Gründerväter der USA unschuldig an der Genozidpolitik gegen die Indianer?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Mehr Dreck für die Kirche
#37   Dr. Christoph Heger   11:21:14 | Mittwoch, 25. Januar 2006
@DemonDeLuxe: Erkenntnis?
Das bedeutet letztendlich, dass Ihre Glaubensparadigmen ein Produkt Ihrer Umwelt sind, und nicht die zwingend einzig wahre Erkenntnis.
Das gilt dann auch für diesen Satz? Ist er auch „Produkt Ihrer Umwelt“ und keine „Erkenntnis“.
Im übrigen: „Einzig wahre Erkenntnis“ ist doppelt-gemoppelt; Erkenntnis vom Unwahren gibt es nicht, und das Wahre ist „einzig“ und nicht eine Pluralität, bestehend aus sich selber und seinem Gegenteil.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Mehr Dreck für die Kirche
#35   Dr. Christoph Heger   10:30:00 | Mittwoch, 25. Januar 2006
Thomas Jefferson und dergleichen
Thomas Jefferson, …, glaubt wahrscheinlich, dass die Kreuzzüge immer weitergehen würden.
Vermutlich nicht einmal das. Jefferson und seinesgleichen sahen doch eine andere Zeit gekommen, eine, in der es darum ging, aus bösen, nämlich lebendigen, gute, nämlich tote Indianer zu machen.
Wer ernsthaft behauptet, der heutige Papst würde zum Kreuzzug aufrufen oder Scheiterhaufen lodern lassen, …
… der hat nicht mitgekriegt, daß diese Aufgabe schon seit längerem von den USA übernommen worden ist (ersetze „Scheiterhaufen lodern lassen“ durch „in nicht nachweisbaren KZs verschwinden zu lassen“!).
Zu Jeffersons Zeiten gab es staatlich geförderte Sklaverei, deren Nutznießer auch der hier selbstgerecht faselnde Jefferson war …
So ist es. Jefferson hatte es einfacher als der inzwischen bekannteste Coca-Schnupfer Deutschlands: Er brauchte keine Schleuser, um sich menschliche Ware zuführen zu lassen. Er hatte seine Sklavinnen.
Heute gibt es das nicht mehr und kein Mensch würde es wieder einführen.
Das halte ich für zu optimistisch. Um einmal nicht die USA anzuspitzen: Im als göttlich erlassenen und für unabänderbar angesehenen islamischen Recht (scharî’ah) ist die Sklaverei (mit Sklavinnen“gebrauch“) eine feste Institution. Multikulti hat uns da ganz neue Perspektiven eröffnet.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Unter der politisch-moralischen Gürtellinie
#2   Dr. Christoph Heger   12:11:46 | Dienstag, 24. Januar 2006
Fortsetzung
Nachdem seinerzeit trotz grundgesetzlich verheißener Freiheit von Kunst und Wissenschaft Ignatz Bubis mit Assistenz des inzwischen bekanntesten Coca-Schnupfers und Konsumenten menschlicher Ware die Aufführung eines Theaterstücks von Rainer Maria Faßbinder mit Brachialgewalt verhindern konnte, findet nun auch Arno Lustiger gar nicht lustige Mittel zur Unterdrückung unliebsamer Meinungsäußerungen. Dabei scheut er offenbar vor gar nichts zurück.
Es sollte Leuten wie ihm nicht gelingen, hierzulande Sprachregelungen durchzusetzen, die uns hindern sollen, zu sagen, daß Guantánamo schlicht ein KZ ist, daß die israelische Mauer kein „Zaun“ ist, vielmehr die Palästinenser in ein Getto einschließt, daß die Vertreibung der Palästinenser derzeit in Jerusalem weitergeht usw.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der gerichtlich abgesegnete Kreuzweg eines Kindes
#5   Dr. Christoph Heger   15:38:26 | Freitag, 20. Januar 2006
Demokratischer Rechtsstaat?
Diese und andere Beispiele zeigen, daß es etwas gibt, was die nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland eingerichtete „Politikwissenschaft“ für unmöglich erklärt hat: den demokratischen Verbrecherstaat an Stelle des verheißenen demokratischen Rechtsstaat.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen EU-Parlament im Dienst der Homo-Propaganda
#19   Dr. Christoph Heger   15:34:01 | Freitag, 20. Januar 2006
Solange man noch darf …
Angesichts der immer frecher werdenden Bestrebungen, das Recht auf freie Meinungsäußerung weiter und weiter einzuschränken, empfehle ich, die Zeit zu nutzen, wo man noch etwas sagen darf – und klar zu sagen, daß der homosexuelle „Geschlechts“verkehr überhaupt kein Geschlechtsverkehr ist, sondern nur die schweinische Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Hinter schwedische Gardinen
#5   Dr. Christoph Heger   10:17:34 | Mittwoch, 18. Januar 2006
@Toby: „geistig verwirrt“?
Ich muß doch sehr bitten! Es ist ungehörig, Gegner – auch die sedisvakantistisch gesinnten Katholiken – „geistig verwirrt“ zu nennen. Das wäre auch dann ungehörig, wenn es unter ihnen nicht geistig hochstehende Persönlichkeiten gäbe – wie es aber tatsächlich der Fall ist.
Mfg
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der Zorn des Professors
#37   Dr. Christoph Heger   17:19:35 | Sonntag, 15. Januar 2006
@Thomas A. Höck: staatlicher Wahrheitsbesitz
Sehr geehrter Herr Höck,
es freut mich, daß wir betreffend die beiden von mir angesprochenen Punkte übereinstimmen. Ich wundere mich nur, daß Sie meinen, man sollte die staatliche Verordnung von historischen Wahrheiten an anderer Stelle erörtern. Genau diese macht doch eine „Staatsreligion“ aus mit Inquisition und allem drum und dran. Der Versuch, das aus dem Begriff von Religionsfreiheit herauszunehmen, zeigt, daß der Begriff von „Religionsfreiheit“ nicht so klar und ein „Menschenrecht auf Religionsfreiheit“ nicht so selbstverstänlich ist, wie man immer tut.
MfG
Christoph Heger
P.S. Besonders freut mich Ihre Erwähnung des Genozids an den Armeniern. Hier habe ich mir vom Bundesverfassungsgericht sagen lassen müssen, daß eine von mir wegen ihrer – im übrigen noch ziemlich frechen – öffentlichen Leugnung dieses Menschheitsverbrechens angezeigte türkische Dame „von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch“ machte.
Redaktion benachrichtigen Der Zorn des Professors
#34   Dr. Christoph Heger   15:53:17 | Sonntag, 15. Januar 2006
@Thomas A. Höck: staatlicher Wahrheitsbesitz
daß der STAAT … von seinen eigenen Voraussetzungen her keinen Wahrheitsbesitz in religiösen Kontroversfragen beansprucht.
Diese Aussage ist nur richtig, wenn man sie auf im engeren Sinne religiöse Kontroversfragen beschränkt.
Ansonsten ist sie falsch, wie sich aus zwei Beobachtungen ergibt:
1. Der Staat beansprucht im GG die Aufsicht über die Schulerziehung. Ohne Festlegung auf Werte und Inhalte ist keine Erziehung denkbar. In Bezug auf die ausdrücklich oder stillschweigend festgelegten Werte und Inhalte beansprucht der Staat also sehr wohl „Wahrheitsbesitz“ und ist keineswegs „neutral“.
2. Betreffend gewisse historische Fragen setzen zahlreiche Staaten ihren „Wahrheitsbesitz“ mit einer strafbewehrten Inquisition durch (s. den jüngsten Protest zahlreicher Historiker in Frankreich).
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Keine Korrektur – im Gegenteil – eine Bestätigung
#12   Dr. Christoph Heger   08:59:56 | Freitag, 13. Januar 2006
@Rudolphus: „ohnehin egal“
Am neuen Ritus kann noch so viel herumgebastelt werden, es ist ohnehin egal – die Rückkehr zum alten Ritus wird kommen.
Das erwarte ich auch.
MfG
Christoph Heger
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#111   Dr. Christoph Heger   17:15:07 | Mittwoch, 11. Januar 2006
„Lügenmärchen“
Ein fanatischer Flegel, der sich hinter seinem Pseudonym verbirgt, zwingt mich mit seinem Anwurf, ich verbreite „Lügenmärchen“, mich noch einmal zum Thema zu äußern.
Ich hatte auf folgende Tatsache hingewiesen:
„Im übrigen ist es (aufgrund gewisser verfassungsrechtlicher Eigentümlichkeiten) eine Spezialität der USA, die Feindseligkeiten ohne Kriegserklärung zu eröffnen. So auch im deutsch-amerikanischen Krieg.“
Darauf der pseudonyme Flegel:
Sie zeigen sich als Geschichtsklitterer erster Güte. Es war nämlich das Deutsche Reich, das am 8. Dezember 1941 (ein Tag nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour) den USA den Krieg erklärte.
Auch dem flüchtigen Leser sollte aufgefallen sein, daß ich nicht von einer Kriegserklärung, sondern von der Eröffnung der Feindseligkeiten gesprochen hatte. Diese sind nun einmal von der US-Marine gegen Streitkräfte des Deutschen Reichs eröffnet worden. Die Kriegserklärung des Deutschen Reichs erfolgte danach.
MfG
Christoph Heger
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#106   Dr. Christoph Heger   15:03:46 | Mittwoch, 11. Januar 2006
Phantasie“alternative“
Die Diskussion hat weit ab geführt von dem ursprünglichen Thema. Sie hat dabei erneut die wütende Intoleranz derer gezeigt, die an ihrem reedukativen Geschichtsbild wie an einem religiösen Dogma hängen und Ketzer am liebsten der Inquisition zuführen möchten.
Ich werde deshalb diese Diskussion für mich beenden, nachdem ich auf folgende Punkte geantwortet habe:
DemonDeLuxe: Die Alternative, ein Schulterschluss mit den anderen, antikommunistischen Mächten wäre im Sinne dieser Zielerreichung weitaus erfolgreicher gewesen, …
Eine solche „Alternative“ ist ein unhistorisches Phantasieprodukt. Die USA, aber auch England und Frankreich sahen ihre Machtstellung durch das Deutsche Reich bedroht, nicht durch die Sowjetunion. (Der Kampf gegen ersteres war nach O-Ton Churchill der 30jährige Krieg des 20. Jahrhunderts)
Benedict hat gegen meinen Hinweis:
„Im übrigen hatte das Deutsche Reich nach zu der Zeit gültigem Völkerrecht das Recht zum Kriege.“
kein rechtliches Argument zur Verfügung. Statt dessen mault er:
Ohne Kriegserklärung, jaja, schon klar.
Der Angriff auf die Sowjetunion erfolgte nach Kriegserklärung. Im übrigen ist es (aufgrund gewisser verfassungsrechtlicher Eigentümlichkeiten) eine Spezialität der USA, die Feindseligkeiten ohne Kriegserklärung zu eröffnen. So auch im deutsch-amerikanischen Krieg.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Das sogenannte Recht auf Abtreibung
#9   Dr. Christoph Heger   10:12:41 | Mittwoch, 11. Januar 2006
„Abtreibung“ auch von Geborenen
Ein passender Kommentar erschien in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23. Dezember 2005, Seite 10:
Spätabtreibung
G.H. Union und SPD haben vertraglich vereinbart, „prüfen (zu) wollen, … So lasch die Formulierung, so brutal ist die Wirklichkeit… Ein Film des Bayerischen Rundfunks hat das Geschehen ausgeleuchtet und Zeugen – Hebammen – dieser Tötungen von weit oder schon voll entwickelten Ungeborenen und gerade Geborenen [Hervorhebung Ch.H.] zu Wort kommen lassen… wie oft solche Spätabtreibungen auf ungesicherten Diagnosen und Prognosen von Ärzten beruhen – die ihrerseits Haftungs- und Schadensersatzprozesse fürchten für den Fall, daß die Mütter sich als unzureichend „aufgeklärt“, also gewarnt fühlen…
Rechtsstaat BR Deutschland?
MfG
Christoph Heger
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#101   Dr. Christoph Heger   09:58:53 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@DemonDeLuxe: Präventivkrieg
Sie scheinen Ihren Suworow ja gründlich gelesen zu haben.
Ich habe ihn überhaupt nicht gelesen. Daß Stalin schon mit Kriegsbeginn einen Angriff auf das Deutsche Reich anstrebte, ist auch so klar. Die Unterstützungsleistungen der USA für die UdSSR liefen im übrigen schon vor 1939 auf Hochtouren.
Dann wissen Sie allerdings auch, dass er innerhalb der Geschichstwissenschaft primär als populistischer Hochstapler angesehen wird.
Ich weiß von einer Meinung in der publizistisch dominanten „Geschichtswissenschaft“, halte die letztere aber für unzuverlässig. Ich teile Ihnen gern mit, was mir Andreas Hillgruber kurz vor seinem Tode insoweit über die deutsche Publizistik geschrieben hat.
seine Thesen lesen sich sehr spannend. Glaubwürdiger wären sie …, wenn er es mit den Quellenangaben für seine Behauptungen … genauer nähme.
Suworows Hinweise decken sich, soweit ich das der wissenschaftlichen Diskussion entnehmen kann, mit den von anderen aufgezeigten Quellen.
Allerdings hat Hitler nachweislich den Angriff auf die UdSSR von langer Hand geplant,
Was heißt denn „geplant“? Ich wiederhole: Adolf war ein Verbrecher, aber nicht blöd. Der Krieg gegen die UdSSR war allem Anschein nach ein versuchter, gescheiterter, aber unumgänglicher und letztlich für Europa vorteilhafter Befreiungsschlag. Das Risiko dürfte ihm vollkommen klar gewesen sein.
MfG
Christoph Heger
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#90   Dr. Christoph Heger   17:10:38 | Dienstag, 10. Januar 2006
Präventivkrieg?
Die Tatsache, dass Manstein & Co. an einem Tag 90 km schafften spricht wohl eher dagegen.
Das Gegenteil ist richtig: Weil die sowjetischen Truppen für einen Angriff disloziert waren, konnte der erste deutsche Ansturm so erfolgreich sein.
Und am ehesten spricht dagegen Hitler selber, der den Krieg nie geführt hat, um einem sowj. Angriff zuvorzukommen, sondern um Lebensraum zu erobern.
Wenn man weniger über Adolfs Innenleben und seine Motive spekuliert und sich auf Tatsachen bezieht, ist es völlig klar, daß die Wehrmacht einem bevorstehenden sowjetischen Angriff zuvorkam. (Hitler war ein Verbrecher, aber nicht blöd!) Der Streit kann nur noch darum gehen, ob es ein „unmittelbar bevorstehender“ sowjetischer Angriff sein sollte.
Im übrigen hatte das Deutsche Reich nach zu der Zeit gültigem Völkerrecht das Recht zum Kriege.
MfG
Christoph Heger
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#88   Dr. Christoph Heger   16:26:51 | Dienstag, 10. Januar 2006
Unterscheidung von Kombattanten und Nichtkombattanten
Benedict kontert meinen Hinweis, daß die Unterscheidung von Kombattanten und Nichtkombattanten von grundlegender Bedeutung ist für den Versuch des Kriegsvölkerrechts, ein Minimum an Humanität zu wahren, mit dem Hinweis auf eine (angebliche?) konkrete Kriegssituation, um dann doch noch auf einen allgemeinen Satz zu kommen:
Wer ein Land überfällt, der darf sich nicht wundern, wenn er plötzlich ein[en] jeden dort zum Feind hat.
Ja, dann darf sich aber „jeder dort“ nicht wundern, wenn er auch als Feind behandelt wird. Will man das ernsthaft?
Ich will das jedenfalls nicht, und darum bin ich der Meinung, daß Partisanen (also Leute, die unter Mißbrauch ihres Nichtkombattantenstatus kriegerische Akte begehen), als Verbrecher zu behandeln sind.
Ich bedaure es darum auch, daß die BR Deutschland gezwungen wurde, in den Überleitungsverträgen zuzusagen, keinerlei Strafverfolgung gegen solche Partisanen einzuleiten, selbst wenn sich mal so einer nach Deutschland verirrt.
Es hat insofern schon einen eigentümlichen Reiz, wenn die Nutznießer und Beschöniger des Partisanenkriegs nun selbst das Vergnügen haben.
MfG
Christoph Heger
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#85   Dr. Christoph Heger   15:48:55 | Dienstag, 10. Januar 2006
„Begründbares Partisanenwesen“
In Anbetracht der Tatsache, dass die Wehrmacht aber bereits tausende km in das Sowjetreich eingedrungen war, ist ihr Einsatz aber mE begründbar.
„Begründbar“ ist alles mögliche. Zu rechtfertigen ist es aber nicht. Der Einsatz von Partisanen erschüttert die kriegsvölkerrechtliche Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, die für ein Minimum an Humanität auch im Kriege wesentlich ist.
Auch die beliebte und von Benedict wiederholte Unterscheidung zwischen „Aggressor“ und „Opfer“ tut da überhaupt nichts zur Sache. Wie denn überhaupt der „Aggressor“ immer der Unterlegene war.
Bezogen auf den 2. Weltkrieg:
Daß die Sühnemaßnahmen der Wehrmacht gegen das Partisanenunwesen härter als die der Alliierten gewesen seien ist ein reedukativer Aberglaube. Ich weiß von einem 16jährigen Jungen, der nach(!) dem Krieg „wegen Spionage“(!) zum Tode verurteilt und hingerichtet worden ist, und zwar von den Westalliierten.
Inzwischen sollte es sich auch herumgesprochen haben, daß die Mär von der bösen Wehrmacht, die die friedliche Sowjetunion überfallen hat, nicht mehr haltbar ist (wenn sie es denn je war).
MfG
Christoph Heger
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#83   Dr. Christoph Heger   14:39:16 | Dienstag, 10. Januar 2006
„Und das war auch gut so!“
GerdEric applaudiert dem Partisanenunwesen im 2. Weltkrieg. Nun, derzeit erleben es die Israelis in Israel und Palästina und die USA im Irak und in Afghanistan, wie „gut“ das ist.
Meiner bescheidenen Meinung nach gehören Personen, die unter Ausnutzung des Zivilstatus kriegerische Akte verüben, standrechtlich hingerichtet.
MfG
Christoph Heger
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#77   Dr. Christoph Heger   22:26:45 | Montag, 9. Januar 2006
„Begriff der Inquisition“
„ … Begriff ist, wie Herr Heger schon richtig erkennt, der katholischen Kirche vorbehalten.“
Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was ich sage.
Ich wiederhole für besonders Langsame: Inquisition ist die Strafbarkeit „falscher“ Meinungen an sich, früher falscher theologischer Meinungen, heute falscher historischer Meinungen.
Wenn man für diese neuere Inquisition eine konfessionelle Zuordnung angeben wollte, müßte man am ehesten von einer „jüdischen Inquisition“ sprechen. Aber die gab es auch schon, betraf allerdings ebenfalls „falsche“ theologische Meinungen.
MfG
Christoph Heger
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#73   Dr. Christoph Heger   15:21:29 | Montag, 9. Januar 2006
„Die jüdischen Gruppen kämpften als Kommunisten und Sozialisten, nicht als Juden.“
Interessant diese Ausrede von GerdEric – demselben, der Adolf den Katholiken aufs Butterbrot schmieren wollte.
Tatsächlich war der Drang zu den Kommunisten zeitweise eine mit der zionistischen Bewegung konkurrierende jüdische Massenbewegung.
Darauf hinzuweisen war der „Fehltritt“ des untadeligen Martin Hohmann. Natürlich ist es eine der Wirkungen des „Hofs“, den die Inquisition gegen historisch falsche Behauptungen um sich verbreitet, daß auch völlig zutreffende Anmerkungen zur Geschichte mit gesellschaftlicher Hinrichtung abgestraft werden.
Eine […] Teilnehmerin meinte sagen zu müssen, „die Inquisition war ein Instrument, ein Lügengebäude zu verteidigen“. Ich meine zwar, daß eher der jüdische Aberglaube von Kabbala usw. das Attribut „Lügengebäude“ verdiene, aber wie auch immer … Sie hat nicht begriffen, was eine „Inquisition“ ist: die Strafbarkeit (angeblich) falscher Behauptungen an sich, früher falscher theologischer, heute falscher historischer Behauptungen.
N.B.: Der katholischen Inquisition unterstanden nur Getaufte, der heutigen ohne Ausnahme alle, selbst unter Mißachtung des Territorialprinzips.
MfG
Christoph Heger
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#69   Dr. Christoph Heger   12:28:52 | Montag, 9. Januar 2006
Meinungsfreiheit gilt auch für „Lügen“.
Lügen der Naziverteidiger, die ja auch katholische Priester ermordet haben sollen (ist sicher auch eine kapitalistisch-bolschewistisch-jüdische Lüge)…,
Daß „Naziverteidiger“ (wer das auch immer sein soll) katholische Priester ermordet haben sollen ist mir unbekannt. Möglicherweise tatsächlich eine Lüge (von wem auch immer). Nach dem von GerdEric hier verbreiteten Prinzip, daß Lügen oder „Lügen“ von der Inquisition zu verfolgen seien, müßte er sich jetzt gegen diese Inquisition verteidigen.
Im übrigen weiß ich, wer zum Beispiel katholische Priester massenweise ermordet hat: zum Beispiel die Republikaner in Spanien und deren Rot-Front-Kämpfer, unter denen sich – horribile dictu! – jüdische Teilnehmer zahlenmäßig hervortaten. Es ist also keineswegs so, wie GerdEric den Eindruck erwecken möchte, daß Juden immer die armen Opfer von Verfolgungen gewesen seien. Wenn die Machtverhältnisse es erlaubten, war es andersherum.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Abgetriebene Wahrheit
#6   Dr. Christoph Heger   09:06:33 | Montag, 9. Januar 2006
„Herausnahme der Abtreibung aus dem Strafrecht“
Guten Morgen allerseits,
die Rabulistik des österreichischen Gerichts wird den Engelmachern nichts helfen. „Herausnahme der Abtreibung aus dem Strafrecht“ heißt nichts anderes, als daß von Gesetzes wegen die Entscheidung über das Leben eines Unschuldigen in die Entscheidung eines Dritten gelegt wird. Das macht den Rechtsstaatscharakter des Staates zunichte und hat es in der gesamten Geschichte aller deutschen Staaten noch nicht gegeben – einschließlich des Nazi-Reichs.
MfG
Christoph Heger
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#67   Dr. Christoph Heger   08:58:46 | Montag, 9. Januar 2006
„Meinungsfreiheitfür Lügner?“
Guten Morgen allerseits,
unser Oberzensor GerdEric verteidigt die derzeit wieder eingeführte Inquisition: Die wegen falscher Meinungen Verfolgten sind per definitionem „Lügner“.
Meinungsfreiheit ist eben Meinungsfreiheit und heißt, daß sich niemand erst ein Zulässigkeitszertifikat geben lassen muß, wenn er etwas sagen möchte – auch auf die Gefahr hin, daß es falsch ist.
Daß dieses erst Drängen und jetzt Bestehen auf einer „demokratischen“ Inquisition von jüdischer Seite (so anscheinend auch bei GerdEric) kommt ist ja nun besonders pikant – aber auch nicht so überraschend, wenn man etwas jüdische Geschichte kennt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#154   Dr. Christoph Heger   00:58:27 | Samstag, 7. Januar 2006
@Gunther Maria Michel: Schönen Dank!
Lieber Gunther,
die Beschränkungen dieses Forums in Verbindung mit dem heftigen Schlagabtausch der letzten Tage haben mich gehindert, Dir für Deine wertvollen Beiträge früher zu danken. Insbesondere Deine hochinteressanten Anmerkungen zu gewissen AT-Prophezeiungen, darunter Dein Hinweis auf Jerusalemer Talmud, Traktat Sanhedrin, folio 24b, hatten es in sich.
Woher Du allerdings die Hoffnung nimmst, daß jemals „die Christenheit als ganze der Welt ein Beispiel messianischen Lebens gibt“, weiß ich nicht. Aus der geschichtlichen Erfahrungen kann man sicher nicht eine solche Hoffnung schöpfen. Ich wüßte auch nicht, wo das verheißen wäre. Ich glaube auch nicht, daß jemand darauf einen Anspruch hätte.
Du scheinst da aber mehr zu wissen, da Du meinst, das träte nicht ein, „bevor … nicht alle messianischen Prophezeiungen erfüllt sind“. Ist das so?
Deine Erinnerung an den alt gewordenen heiligen Evangelisten Johannes ist sehr richtig. Johannes hat mit seinen Schriften auch die richtige Auslegung seines summum consiliums gegeben: Liebe ist nichts weichliches, vielmehr gibt Johannes Tertullian recht: Severitas est saeva quaedam veritas.
Viele Grüße
Christoph
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#149   Dr. Christoph Heger   12:09:00 | Freitag, 6. Januar 2006
„Ausrottungen … ohne einen Befehl G’TTES“
Guten Morgen allerseits,
hier haben wir den Kern der Sache: GerdEric (und er wohl nicht allein, sondern alle, die die genannten Ausrottungsgebote unter den 613 jüdischen Religionsgeboten bejahen) sieht einen Unterschied darin, ob ein Genozidbefehl von einem „Führer“ oder von einem „G’TT“ ausgeht. Für die Bewertung der Verabscheuenswürdigkeit kommt es aber auf den (verabscheuenswürdigen) Inhalt des Genozidbefehls an und nicht darauf, von wem er ausgeht.
Da hilft es nichts, auf Ausrottungen abzulenken, die das Christentum angeblich veranstaltet haben soll „ohne einen Befehl G’TTES“.
Ich komme immer mehr zu der Auffassung, daß die typographische Unterscheidung zwischen dem christlichen Gott und dem hier öfters auftauchenden „G’tt“ in der Tat einen Unterschied in der Sache anzeigt. (Vgl. Ev. Joh. Kap. 8.)
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#144   Dr. Christoph Heger   00:36:39 | Freitag, 6. Januar 2006
Chuzpe
Unser GerdEric möchte sich mit Chuzpe aus der Affäre ziehen. Diese Affäre ist aber ganz eindeutig. Wie GerdEric nicht einmal bestreitet, sind diese ungeheuerlichen Genozidbefehle integrale Bestandteile der 613 Ge- und Verbote des jüdischen Religionsgesetzes. Wer bereit ist diese Befehle zu befolgen, kann sich gleich einreihen unter die Kapos und ihresgleichen.
MfG
Christoph Heger
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#141   Dr. Christoph Heger   22:15:56 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Die Gebote 187-189
Guten Abend allerseits,
ich glaube nicht, daß man es als Katholik nötig hat, sich von jüdischer Seite einen Verbrecher vorhalten zu lassen, der einmal als neugeborenes Kind katholisch getauft wurde, aber dann zu seinem Unglück andere Wege ging.
Man hat das umso weniger nötig, wenn man die nachfolgenden Delikatessen aus den 613 Ge- und Verboten des jüdischden Religionsgesetzes sich auf der Zunge zergehen läßt:
„187 Betreffend das Gesetz über die Vernichtung der sieben kanaanitischen Völker: Du sollst sie vollständig vernichten, und zwar die Hittiter, die Amoriter, die Kanaaniter und die Periziter, die Hiviter und die Jebusiter, wie der Herr, dein Gott, die befohlen hat.
188 Betreffne die Ausrottung des Samens von Amalek: Darum soll es so sein, wenn der Herr, Dein Gott, dir Ruhe verschafft hat von allen deinen Feinden ringsum, in dem Land, das dir der Herr, Dein Gott, gibt als ein Erbe zu besitzen, daß du ausrotten sollst das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel, du sollst es nicht vergessen.
189 Betreffend die Übeltaten Amaleks an Israel. Gedenke, was Amalek dir tat an dem Weg, als ihr gekommen seid aus Ägypten.“
Für die sittliche Beurteilung dieser Ungeheuerlichkeiten ist es natürlich unerheblich, ob es diese Völker noch gibt oder inzwischen nicht mehr.
MfG
Christoph Heger
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#137   Dr. Christoph Heger   14:08:54 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Martin Hohmann
Martin Hohmann ist ein Ehrenmann. Seine Verleumder sind es nicht.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#133   Dr. Christoph Heger   01:09:37 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@GerdEric:
He: Richtiger gesagt: Der Justizmord an Jesus war und ist kein Segen für das Judentum.
Ge: gemordet wurde er von den Römern, nicht von !den Juden.
Das haben wir gern: Der Mörder bezichtigt seinen Komplizen!
An der Verantwortung der seinerzeitigen jüdischen Autoritäten für den Justizmord an Jesus läßt sich nichts deuteln – ebensowenig wie an der perpetuierten Zustimmung zu diesem Mord seitens der späteren.
MfG
Christoph Heger
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#121   Dr. Christoph Heger   12:57:54 | Mittwoch, 4. Januar 2006
@GerdEric: Der „Segen“ der Pseudomessiase
Jesus wurde für das Judentum auch kein Segen…
Richtiger gesagt: Der Justizmord an Jesus war und ist kein Segen für das Judentum.
Im übrigen ist die selbstgerechte Opferpose, die GerdEric wieder einmal an den Tag legt, völlig unangebracht. Der untadelige Martin Hohmann hat dazu einiges Nötige gesagt.
MfG
Christoph Heger
P.S. Muß ich tatsächlich die Latte der Pseudomessiase von Bar Kochba („Sternensohn“) bis zu Sabbataj Zwi und Jacob Frank und im letzten Jahrhundert dem Leibowitzer Rebbe aufzählen, die samt und sonders traurige Berühmheit erlangten?
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#118   Dr. Christoph Heger   21:47:58 | Dienstag, 3. Januar 2006
@GerdEric:Warten auf den Messias?
Soll ich die Figuren einmal aufzählen, die im Laufe der (nachchristlich-)jüdischen Geschichte als „Messiase“ aufgetreten und von weitesten Kreisen des jüdischen Volks zu dessen Unglück auch als ein solcher anerkannt wurden (was, wie ich schon sagte, der wahre Messias seinen Todfeinden vorausgesagt hat)?
Angesichts dieser Figuren ist es völlig unangebracht über Franco zu schwadronieren – besonders nachdem viele Juden im 2. Weltkrieg froh waren, daß Spanien sie aufnahm. Aber die groteske Undankbarkeit maßgeblicher jüdischer Kreise ist spätestens seit deren hundgemeinen Verleumdungen des Papstes Pius XII. wohlbekannt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#115   Dr. Christoph Heger   13:11:50 | Dienstag, 3. Januar 2006
@GerdEric:Warten auf den Messias?
Warten die Juden auf den Messias?
Jedenfalls sagen sie es. In Tat und Wahrheit scheinen sie aber auf was anderes zu warten. Nicht nur, daß sie den Messias verworfen haben und weiter verwerfen. Sie fallen auch regelmäßig auf Gauner herein, die sich für den Messias ausgeben – genau so, wie der wahre Messias es ihnen vorhergesagt hat.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Papst freigesprochen
#3   Dr. Christoph Heger   12:31:40 | Dienstag, 3. Januar 2006
@wi-bi und alle schlechten Juristen
Die Klage war nach Erkenntnis des Gerichts gar nicht zulässig. Insofern bedurfte es auch keines Freispruchs.
Im übrigen ist die amerikanische Masche, alles deren Gerichten zu unterwerfen – eine Masche, die hier nur im Falle der Immunität eines Staatsoberhaupts nicht zum Zuge kam – schon schlimm genug. Gegen diese Weltherrschaftsallüren bedürfte es eines energischen Widerstands. Kanzler Schröder hat immerhin (einen schwächlichen und widerspruchsvollen) Widerspruch gewagt. Die jetzige Bundeskanzlerin scheint wieder flach unter dem Teppich vor den USA zu liegen.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ungesühnter Völkermord an Christen
#13   Dr. Christoph Heger   10:50:36 | Dienstag, 3. Januar 2006
@Sozialkatholisch: Ursprung des Islams
Theorie …, daß der Islam aus einer christlichen Sekte stamme.
Diese Theorie scheint sich zu bestätigen. Ich verweise dazu auf die Forschungen von Günter Lüling, Christoph Luxenberg und anderen. Weiteres hier f25.parsimony.net/…1/messages/16257.htm.
Daß der (ursprüngliche) Islam eine christliche Häresie sei, war übrigens auch die Auffassung der alten Kirchenlehrer, insbesondere des hl. Johannes von Damaskus. Sie hatten noch den „Islam“ der Umaijaden vor Augen, während der Islam, den man später kannte, wohl erst eine Konstruktion der Abbasiden (ab etwa 750 AD) ist.
MfG
Christoph Heger
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#54   Dr. Christoph Heger   00:17:17 | Dienstag, 3. Januar 2006
@Rosalinde: „Engstirniger“ Widerspruch
alles was ich damit versuche, ist diesem höchst engstirnigen Forum zu zeigen, daß es auch andere Denkweisen gibt.
Die Jubelperser der politisch-korrekten Inquisition finden Widerspruch „engstirnig“!
Es darf gelacht werden.
Aber so „engstirnig“, daß man nicht wüßte, daß es diese „anderen Denkweisen“ gibt, kann man gar nicht sein. Dazu muß man in Zeiten der Inquisition zu sehr Obacht geben.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ungesühnter Völkermord an Christen
#10   Dr. Christoph Heger   00:03:54 | Dienstag, 3. Januar 2006
@Romano: Derselbe Gott?
Wollen Sie bestreiten, dass die Muslim den „alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Nostra Aetate 3)?
Nein, will ich nicht. Ich weiß nicht, zu wem der einzelne Muslim im Gebet seine Seele erhebt. Möglicherweise tatsächlich spontan zu Gott.
Die islamische Doktrin allerdings lehrt einen Allah, der nicht identisch mit dem christlichen Gott ist. Insofern diese islamische Doktrin lehrt, daß Allah auch das Böse, insbesondere auch die bösen Taten der Menschen erschafft (er sich also besser selbst vor sein jüngstes Gericht ziehen sollte), ist er eine Art allmächtigen Teufels und nicht die Einheit von Gerechtigkeit und Liebe, als die die christliche Lehre Gott vorstellt.
Daß arabische Christen wie Muslime ihren Gott „Allah“ nennen tut da überhaupt nichts zur Sache. Tatsächlich ist das arabische „Allah“ wohl ein Aramaismus: „alâh(â)“ ist seit je der christliche Gott in der Sprache der christlichen Aramäer („Syrer“)
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Ungesühnter Völkermord an Christen
#1   Dr. Christoph Heger   20:15:54 | Montag, 2. Januar 2006
Danke!
Vielen Dank für diesen Hinweis!
Schon Franz Werfel hat es gesagt: Man muß immer wieder das unfaßbare Schicksal des armenischen Volks dem Vergessen entreißen. Bemerkenswerterweise befleißigen sich an dem Vergessenmachen gerade die, die sonst nicht genug vor dem Vergessen warnen können.
In einem Punkt ist aber eine Berichtigung angebracht: Die Ausrottung der Armenier in der Türkei geschah in den Stammlanden der Armenier. Sie wäre zwar nicht möglich gewesen ohne weitgehende Unterstützung seitens der muslimischen Bevölkerung. Sie erfolgte aber nicht „im Namen Allahs“. Im Gegenteil waren die „jungtürkischen“ Machthaber voll Verachtung für den Islam. Sie orientierten sich am „säkularen“ Frankreich und materialistischen Modephilosophen. Vorbild für den „Todesgang des armenischen Volkes“ scheint auch nichts Islamisches, sondern die Vertreibung der Cherokesen in den USA, der „trail of tears“ 1838, gewesen zu sein.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#109   Dr. Christoph Heger   18:30:41 | Montag, 2. Januar 2006
@Gotthard: „Antisemetismus“
Üblicherweise schreibt man „Antisemitismus“. Aber gleichgültig.
Wenn den Politisch-Korrekten nichts mehr einfällt, fällt ihnen „Antisemitismus“ ein – so als ob man nun vor Schrecken in die Knie gehen müßte.
Im Gegenteil weiß ich nicht, wieso Juden den Anspruch erheben, keine Gegner haben zu dürfen. Jeder, der etwas ernsthaft will, hat Gegner.
Und da für das nachchristliche Judentum die Ablehnung Christi und seiner Kirche konstitutiv ist, wird jeder intelligente Christ insofern „antijüdisch“ sein. Kein Grund, sich deswegen mit dem „Antisemitismus“-Geschrei ins Bockshorn jagen zu lassen.
Um es noch mal schlicht zu sagen: Der intelligente Christ ist insofern antijüdisch, als Juden antichristlich sind.
MfG
Christoph Heger
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#34   Dr. Christoph Heger   17:57:51 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Rosalinde:Inquisition
Inquisition und Hexenverbrennung resultieren aus der Angst, die Welt nicht machtvoll kontrollieren zu können.
Für die heutige Inquisition, die zur Abwechslung einmal nicht theologische, sondern historische Häresien verfolgt, trifft das offensichtlich zu.
Die berühmte spanische Inquisition war da viel bescheidener. Ihr genügte der Erhalt der Macht in den Ländern der spanischen Krone. Dafür gabe es dann dort auch keinen Hexenwahn, man hatte reale Gegner.
MfG
Christoph Heger
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#81   Dr. Christoph Heger   12:00:38 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Pero: Scönen Dank!
Das ist ja ungeheuerlich! Falls nicht auch schon diese Äußerung „Volksverhetzung“ ist: Da wird es aber Zeit, daß ich mir dieses Buch beschaffe.
MfG
Christoph Heger
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#12   Dr. Christoph Heger   11:47:57 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
@Rosalinde: Famose Logik
Wenn ich die Vergewaltigung durchstehe, dann … auf keinen Fall das Kind bekommen will- weil es den gesamten Hass abkriegen würde- ist es besser, wenn ich rechtzeitig etwas gegen das weitere Unglück tue.
Das ist die gesammelte Logik der Baby- und sonstiger -caust-Befürworter: Weil ich das Kind, den Juden, den X etc. hassen würde, ist es besser, ich bringe ihn gleich um.
MfG
Christoph Heger
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#77   Dr. Christoph Heger   18:38:30 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
@Richard: Danke
Dieser Sefton Delmer muß ja ein sauberer Typ gewesen sein! Goebbels auf Englisch.
Zum Beutemachen der Alliierten: Die größte Beute haben die USA mit der Beschlagnahme der deutschen Patente und Gebrauchsmuster gemacht.
MfG
Christoph Heger
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#74   Dr. Christoph Heger   15:04:49 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
@Rosalinde
Vielen Dank für den Link, Herr Heger. Übrigens, wenn Sie über so umfassende Quellen verfügen: wie kommt es dann, daß Sie offensichtlich immer noch die Tatsachen verdrehen müssen?
An dieser unspezifizierten und unwahren Beschuldigung nehme ich Anstoß.
MfG
Christoph Heger
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#71   Dr. Christoph Heger   10:46:52 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
@Lykophron: Einzelkämpfer?
Kali hatte auf Kaufmann Plan, Hooton Plan, Morgenthau Plan, Kalergi Plan usw. zur Dezimierung des deutschen Volks verwiesen. Darauf Lykophron: Diese sogenannten Pläne waren Initiativen von Einzelkämpfern,
Tatsächlich?
Wie verstehe ich dann diesen Ausspruch des amerikanischen 2.-Weltkriegs-Präsidenten F. Roosevelt:
„Wir müssen hart mit den Deutschen umgehen, und ich meine das deutsche Volk und nicht die Nazis. Entweder müssen wir das deutsche Volk kastrieren oder die Deutschen in einer Weise behandeln, daß …“ (James Bacque, Der geplante Tod, Seite 71).
MfG
Christoph Heger
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#68   Dr. Christoph Heger   20:49:21 | Dienstag, 27. Dezember 2005
@Pero: Bibliographischer Nachweis?
Gibt es für diesen erschreckenden Text von Sefton Delmer einen Nachweis? Ist er womöglich erfunden?
MfG
Christoph Heger
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#66   Dr. Christoph Heger   18:14:59 | Dienstag, 27. Dezember 2005
@Rosalinde: Schuldumkehr
Wer keinen Schlußstrich will, muß vollständige Aufklärung wollen – nicht interessegeleitete Partialerinnerung.
Einen ausgeblendeten Aspekt hatte ich genannt: das Verhältnis des talmudischen Judentums zu den beiden Kirchen. Der christliche antijudaismus ist Reflex des jüdischen Antichristianismus.
Hier findet das statt, was in der sozialwissenschaftlichen Diskussion … mit dem Etikett „Schuldumkehr“ versehen wird.
Abgesehen von der bramarbasierenden „sozialwissenschaftlichen Diskussion“ – man erlebt oft vor Gericht die Umkehrung der Schuldvorwürfe. Überhaupt ist es Lebenserfahrung, daß Schuld selten einseitig verteilt ist.
Die eigentlich Schuldigen an dem Verhältnis zwischen Judentum und Christentum sind plötzlich die Juden selber.
Angefangen haben sie jedenfalls, und wenn sich die Machtverhältnisse dazu anbieten, erlebt man immer Wiederholungen.
Infos z. Talmud gibt es z.B. hier.
Wenn schon, besser hier www.sacred-texts.com/jud/:
Die Rolle des Pius XII. während des II. WK ist durchaus umstritten- sind die Überlegungen, daß er in seiner Rolle als Papst mehr hätte tun können, wirklich so gemein?
Die Verleumdungen dieses heiligmäßigen Papstes sind eine solche Hundsgemeinheit, daß ich nicht bereit bin, das Allerweltsrückzugswort „umstritten“ hinzunehmen.
MfG
Christoph Heger
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#60   Dr. Christoph Heger   16:23:14 | Dienstag, 27. Dezember 2005
@Lycophron: Zur Sache!
Es wäre schon angemessener, sich nicht mit orthographischen Nachlässigkeiten seiners Diskussionspartners aufzuhalten und sich statt dessen mit dem Kern seiner Argumentation auseinanderzusetzen.
Was soll eigentlich diese Abwehrplatitüde „Verschwörungstheorie“? Sind Sie erstens der Meinung, es haben nie eine Verschwörung gegeben. Und meinen sie zweitens der Morgenthau-Plan und was sonst noch von „kali“ vorgebracht wurde sei seine Erfindung?
MfG
Christoph Heger
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#55   Dr. Christoph Heger   18:53:44 | Montag, 26. Dezember 2005
@Rosalinde: Bitte nicht solche Plattitüden!
Rosalinde macht sich nicht die Mühe, zu sagen, welche Äusserungen sie erschreckend findet, oder gar ihnen zu widersprechen. Dafür befindet sie die Notwendigkeit der Aufklärung über den Holocaust im allgemeinen, die Shoa im besonderen
Nach so viel Dauerbeschallung mit dem Thema (sie hing schon dem Töchterlein des verehrten Herrn Bundespräsidenten Rau aus dem Hals) ist die Forderung nach weiterer Steigerung eine etwas verlorene Hoffnung.
und das Verhältnis beider Kirchen zu den Geschehen in Deutschland. Auch das hat keinen Neuigkeitswert mehr. Eher ist das Verhältnis des talmudischen Judentums zu den beiden Kirchen neuerdings etwas unterbelichtet.
Der christliche antijudaismus- ist vernünftigerweise der Reflex des jüdischen Antichristianismus, dem Frl. Ilse und Rosalinde in ihrer Traumwelt anscheinend noch nicht begegnet sind. Dabei liefern die Gemeinheiten gegen Papst Pius XII. Beispiele genug.
MfG
Christoph Heger
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#48   Dr. Christoph Heger   22:06:12 | Freitag, 23. Dezember 2005
@Frl. Ilse: Meinungsfreiheit!
Nicht „Unterdrückung der historischen Wahrheit“ war Thema, sondern Aufhebung der Meinungsfreiheit.
Es ist auch unnötig auf „katholischen Antisemitismus“ zu springen – wo man von „semitischen“ Gemeinheiten gegen Katholiken reden müßte:
Die Spende an eine jüdische Gemeinde ist nur eine klägliche Wiedergutmachung …
Die katholische Kirche bräuchte keine Wiedergutmachung zu leisten, sondern könnte von Israel Wiedergutmachung geraubter Immobilien verlangen. Zweitens waren deutsche Wiedergutmachungsleistungen nicht „kläglich“.
Und eine klägliche moralische Wiedergutmachung für zwei Kirchen in Deutschland, die dabei zugesehen haben, anstatt jeden Sonntag von den Kanzeln donnernd das „Du sollst nicht töten“ und „Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ einzufordern.
Woher nimmt man die Frechheit, von anderen die Gefährdung ihrer selbst und ihrer Familien zugunsten anderer Gefährdeter zu verlangen? Jedenfalls hat die einflußreiche jüdische Minderheit in der Jungtürkenbewegung 1915 keinen Anlaß gesehen, sich zu exponieren, indem sie dem Genozid an den Armeniern entgegengetreten wäre.
Jesus, Petrus …, Johannes … und Maria … hätte die Spende sicher gefallen, sie waren nämlich allesamt Juden.
So? Hätten sie die Beleidigungen Jesu und seiner Mutter in den Grundschriften der Talmudisten mit einer kleinen Spende honoriert?
MfG
Christoph Heger
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#33   Dr. Christoph Heger   09:59:34 | Freitag, 23. Dezember 2005
@Gotthard: Meinungsfreiheit
… in diesem Land gibt es Meinungs- und Gedankenfreiheit!!!
Das ist allerdings nicht mehr richtig. Seit einigen Jahren haben wir eine Inquisition gegen die „Volksverhetzung“. Sie richtet sich diesmal nicht auf die Durchsetzung der Rechtgläubigkeit in Sachen der Theologie, sondern in Sachen der Historie.
Die neue Inquisition hat unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit einen erheblichen Nachteil: Während unter der früheren Inquisition aus öffentlichen Urkunden bekannt war und man im Katechismusunterricht lernte, was man nicht behaupten durfte, weiß das heute keiner mehr zuverlässig. Es ist weitgehend willkürliches „Richterrecht“.
Außerdem begrenzte sich die frühere Inquisition (in der Regel) durch die Anwendung des strafrechtlichen Territorialprinzips. Dagegen verfolgt die neue Inquisition auch Verstöße gegen die „Rechtgläubigkeit“, die im Ausland begangen werden, selbst wenn sie dort überhaupt nicht strafbar sind.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Rückkehr des jüdischen Lebens
#18   Dr. Christoph Heger   19:53:57 | Donnerstag, 22. Dezember 2005
Bock zum Gärner
400000 Teuros für ein jüdisches Zentrum – ja dafür ist wahrscheinlich die Kirchensteuer gedacht! Mindestens zwei Bistümer sind buchstäblich pleite, andere müssen „Zukunft heute“ posaunen. Aber für richtig gute Zwecke ist denn doch immer noch Geld da – der Kirchensteuerzahler hat’s ja.
Oberndrein meint noch S.E. Kardinal Wetter:
„Gemeinsam wollen wir uns nicht nur gegen diese Tendenzen stemmen, sondern auch zusammen eintreten für die unbedingte Achtung der Würde des Menschen, für die Heiligkeit des Lebens, für soziale Gerechtigkeit und Frieden.“
„Heiligkeit des Lebens“? Liest der Kardinal keine Zeitung, daß er den Bock zum Gärtner machen will? Hat er nicht mitbekommen, daß die Massentötung ungeborener Kinder für den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland etwas ist, „was Frauen mit ihrem Körper machen“ und in diesem Ton seinem Kollegen, Kardinal Meisner, so richtig frech gekommen ist?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Französischer Parlamentarier bedroht
#20   Dr. Christoph Heger   23:03:19 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
„Freiheit, die ich meine“
Na, dann wird es ja nicht mehr lange erlaubt sein, in den „freien, demokratischen“ Ländern zu sagen, was offensichtlich ist: daß homosexuelle Handlungen eine schweinische Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs sind.
So haben wir uns die Freiheit vorgestellt!
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Es wird keine Untersuchung der Bomben in London geben
#3   Dr. Christoph Heger   14:25:28 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@MK28: „Verschwörungstheorien“
Ich finde es immer etwas drollig, wenn wieder einmal „Verschwörungstheorien“ gerufen wird – wo doch im vorliegenden Fall lediglich auf einen merkwürdigen Mangel an Aufklärungswillen hingewiesen wurde. Die einzige Verschwörungstheorie, die man leichten Herzens in Anführungszeichen setzen könnte – man komischerweise aber nicht setzt –, ist die Geschichte mit der merkwürdigerweise allgegenwärtigen Al-Qaida, von der man aber noch nie etwas Konkretes zu Gesicht bekommen hat, außer daß sie für alle möglichen Anschläge rings um den Globus verantwortlich sein soll.
Also es gibt sicher – und hat es immer gegeben – Geheimbünde und Verschwörungen, und es gibt Popanze, denen man alles in die Schuhe schieben möchte.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Der Kardinal zelebriert die Alte Messe aus drei Gründen
#4   Dr. Christoph Heger   15:06:48 | Montag, 19. Dezember 2005
@Römisch-Katholisch: Es braucht Geduld
Ich meine, weiteres Zuwarten wäre nur schädlich. Der Versuch, die alte Messe zu vernichten, ist gescheitert. Dies anerkennen und daraus den Schluß ziehen, daß jetzt wieder Rechtsfriede geschaffen werden muß, ist das Gebot der Stunde.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Das Schweigen des heiligen Joseph + …
#3   Dr. Christoph Heger   12:27:02 | Montag, 19. Dezember 2005
Leserbrief von Prof. Spieker
Ich vergaß, die Quelle anzugeben:
Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 284, Dienstag, 6. Dezember 2005, Seite 8, Briefe an die Herausgeber
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Das Schweigen des heiligen Joseph + …
#1   Dr. Christoph Heger   09:57:48 | Montag, 19. Dezember 2005
„Hilflosenmord tolerieren“
Dazu paßt der nachfolgende Leserbrief.
MfG
Christoph Heger
________________________________________________
Vom Mörder zum Wohltäter

Der Arzt, der einen Patienten tötet und der bis Anfang der neunziger Jahre ein Mörder war, dann bis zur Verabschiedung des Euthanasiegesetzes als geduldeter Delinquent galt, soll fortan ein Wohltäter sein, der die Realisierung einer finalen Selbstbestimmung und einen schmerzfreien Tod ermöglicht. Trotzdem zieht es fast die Hälfte der niederländischen Euthanasieärzte vor, die Euthanasie nicht zu melden. In rund 25 Prozent der Fälle unterbleibt auch die gesetzlich vorgeschriebene Konsultation eines zweiten unabhängigen Arztes. In 20 bis 25 Prozent der Fälle erfolgt die Euthanasie ohne Zustimmung des Patienten…
Über die niederländischen Erfahrungen mit der Euthanasie liegen drei von der Regierung in Auftrag gegebene Untersuchungen vor, … Diese Erfahrungen zeigen, daß die Euthanasie nach ihrer Legalisierung eine Eigendynamik entfaltet, die sich einer effektiven Kontrolle entzieht. Sie beschädigt nicht nur das Vertrauen zwischen Patient und Arzt, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat, zu dessen konstituierenden Bedingungen das Verbot der Tötung Unschuldiger gehört[Hervorhebung Ch.H.].
Professor Dr. Manfred Spieker, Osnabrück
Redaktion benachrichtigen Kardinal Scheffczyk gestorben
#47   Dr. Christoph Heger   22:32:15 | Freitag, 16. Dezember 2005
@Benedikt: strafrechtliches Rückwirkungsverbot
Heger: Das ist nun, verzeihen Sie, nicht einmal mehr höherer Blödsinn. Was objektives Unrecht ist, ist damit noch längst nicht auch schon strafbar.
Benedikt: Das denken aber nur Sie.
Nein, das Rückwirkungsverbot im Strafrecht ist völkerrechtlich und war das schon im Römischen Recht: „Nullum crimen sine lege!“ und „nulla poena sine lege!“.
Benedikt: Dieser Grundsatz ist sowohl Grundlage der Nürnberger als auch der Mauerschützenprozesse gewesen.
Daß sowohl die Nürnberger Prozesse als auch spätere bundesdeutsche Strafjustiz das Rückwirkungsverbot offen bzw. klammheimlich und scheibchenweise mißachtet haben tut überhaupt nichts zur Sache.
Benedikt: Was ich hier vorgebracht habe ist die Argumentation des Bundesverfassungsgerichts.
Und was ist diese Argumentation?
Benedikt: Lesen Sie dazu auch Art 20 III GG, wo es heißt, dass die Rechtsprechung an RECHT und Gesetz gebunden ist. Wenn diese Begriffe deckungsgleich wären, dann hätte man „Recht“ weglassen können.
Selbstverständlich sind Recht und Gesetz nicht deckungsgleich. Gesetze sind mitunter grobes Unrecht, wie zum Beispiel das vom Bundesverfassungsgericht abgesegnete Abtreibungsgesetz. Aber was hat das mit einer Berechtigung zu tun, das Rückwirkungsverbot im Strafrecht auszuhebeln?
Im übrigen das strafrechtliche Rückwirkungsverbot ist im GG verankert (Art. 103 Abs. 2 GG).
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Schlecht kaschierter EU-Antikatholizismus
#5   Dr. Christoph Heger   22:03:13 | Freitag, 16. Dezember 2005
Mischehen und Islam
Ich weiß nicht, ob die Baronesse lediglich zu der Masse an Schwadroneuren unter unseren Politikern gehört, die es nicht für nötig halten, sich über den Islam schlauzumachen, oder ob sie uns schlicht für dumm verkaufen möchte.
Es dürfte inzwischen bekannt sein, daß der Islam die Heirat einer muslimischen Frau mit einem Nichtmuslim dem mit der Todesstrafe bedrohten Abfall vom Islam gleich achtet. Die Heirat einer christlichen Frau mit einem Muslim gilt als erlaubt unter der als selbstverständlich angesehenen Voraussetzung, daß die Kinder islamisch erzogen werden. Kommt der Vater dieser Verpflichtung nicht nach, gilt auch das als Abfall vom Islam.
Daß der Koran an einer Stelle erklärt, die Christen stünden den „Gläubigen“ am nächsten, darf nicht verwundern. Der Koran besteht im Kern aus später verlesener vorislamisch christlicher Literatur. Im übrigen ist der Islam in Koran, Sunna (=„Sitte des Propheten“) und Gesetz scharf antichristlich.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Kardinal Scheffczyk gestorben
#43   Dr. Christoph Heger   21:55:55 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
@Benedikt
Aber Verehrtester, Sie reißen so viele Themen plakativ im Sinne der re-edukativen political correctness an, daß ich mich nicht allen zuwenden kann. Es genüge das folgende.
Ob es dafür [nämlich für die aufgrund von „Strafgesetzen“ mit rückwirkender Geltung urteilende Tribunal der Siegermächte des 2. Weltkriegs] eine geschriebene Norm gab ist irrelevant, wenn es sich um objektives Recht handelt.
Das ist nun, verzeihen Sie, nicht einmal mehr höherer Blödsinn. Was objektives Unrecht ist, ist damit noch längst nicht auch schon strafbar. Das Rückwirkungsverbot der Strafgesetzgebung ist notwendiger Grundsatz jeder akzeptablen Verfassung und Völkerrechtsgrundsatz.
Wenn Sie ganz positivistisch vorgehen, dann MÜSSEN Sie auch den Schwangerschaftsabbruch akzeptieren. Wollen Sie das?
Ich muß überhaupt kein Unrecht akzeptieren – weder strafbares noch nicht strafbares. Ich muß lediglich akzeptieren, daß Abtreibungen, die in Zeiten ihrer Straflosigkeit begangen werden, nicht mehr nachträglich strafbar gemacht werden können. Sehr wohl kann ich vom Staat das Minimum an Rechtsstaatlichkeit verlangen, daß er die Möglichkeit strafloser Tötung wieder abschafft.
MfG
Christoph Heger
P.S. Der deutsch-amerikanische Krieg ist nicht durch deutsche Kriegserklärung entstanden, sondern durch kriegerische Akte der USA ohne vorherige Kriegserklärung.
Redaktion benachrichtigen Kardinal Scheffczyk gestorben
#41   Dr. Christoph Heger   14:32:47 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
@Benedikt: Kriegsschuldfrage
Im Gegensatz zum I. Weltkrieg gibt es beim II. WK keine Diskussion über die Schuldfrage
Das ist in anderer Weise zutreffend, als Sie wohl meinten. Ja, es gibt darüber (praktisch) keine Diskussion, und die Bezweiflung der deutschen Alleinschuld wäre auch um ein Haar mit dem Segen des Bundesverfassungsgerichts als „Volksverhetzung“ strafbar geworden.
Aber das heißt ja nicht, daß eine Diskussion darüber sehr nötig wäre.
Diese Diskussion müßte verschiedene Punkte betreffen.
1. Was heißt überhaupt Kriegsschuld? Bis zu dem famosen „Frieden“ von Versailles war es unbestrittenes Recht eines souveränen Staates, Streitfragen nötigenfalls mit Krieg zu entscheiden. (Dieses Recht nehmen sich in unserer Zeit die USA, Israel, die Türkei und wohl noch einige andere mehr.) Erst die Siegerjustiz nach dem zweiten Weltkrieg hat dann sogar „Strafurteile“ gegen einzelne Personen gefällt.
2. Wo bleiben eigentlich die Akten der Siegermächte des zweiten Weltkriegs. Ich möchte doch mal sehen, welche Friedensangebote das Deutsche Reich tatsächlich gemacht hat, bevor der Krieg gegen Polen zu einem allgemeinen europäischen Krieg wurde. Es wird ja einen Grund geben, weswegen man Rudolf Heß verschwinden lassen mußte.
3. Wieso soll das Deutsche Reich am Krieg mit den USA „schuld“ sein, den unzweifelhaft die USA gewollt und begonnen haben?
usw.
Mit anderen Worten: Der Krieg hatte nach aller Lebenserfahrung viele Väter.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Kardinal Scheffczyk gestorben
#39   Dr. Christoph Heger   12:05:01 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
@Sulpicius: Plan eines Genozidverbrechens
Soweit ich informiert bin, war die Vertreibung der ostdeutschen Bevölkerung (Umvolkung) ein Plan der Alliierten bei den Konferenzen von Teheran, Jalta und Potsdam.
Oder und Neiße als neue Grenze Deutschlands nach gewonnenem Krieg war schon 1939 britisches Kriegsziel. Ich verweise dazu auf Andreas Hillgruber, Zweierlei Untergang.
Ich glaube nicht, daß die Briten 1939 so naiv waren zu glauben, eine solche enorme Grenzverschiebung ließe sich ohne Maßnahmen durchführen, die nach dem 2. Weltkrieg als Genozidverbrechen eingestuft wurden.
Also an Verbrechen im und nach dem 2. Weltkrieg waren keineswegs nur die Diktatoren Hitler und Stalin schuldig.
MfG
Christoph Heger
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#3   Dr. Christoph Heger   09:49:09 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Übertritte zum Islam
Der Leiter des ‘Zentralinstituts Islam-Archiv’, der unter dem Namen „Muhammad Salim Abdullah“ auftritt, ist nun eine etwas verdächtige Quelle. Es handelt sich dabei um einen Herrn Herbert Krahwinkel, der Mitglied der Loge „Zur Bundeskette“ in Soest ist und zumindest zeitweise „Meister vom Stuhl“ einer rheinischen Freimaurerloge, deren Namen mir gerade nicht einfällt.
Überhaupt ist bei den gehandelten Konversionszahlen Vorsicht geboten. Nach amerikanischen Statistiken, die in der Tendenz auch für Europa zutreffen dürften, wendet sich der Großteil der Konvertiten später vom Islam wieder ab.
Schlimm ist es, daß die Großkirchen in Europa anscheinend ihren Missionsauftrag nicht ernstnehmen, wo es doch möglich wäre, Millionen Muslimen einmal unter den Bedingungen der Religionsfreiheit das Evangelium nahezubringen. Ich sehe aber keine organisierten Anstrengungen (Ausnahme: Evangelische Allianz).
Im übrigen: Entgegen dem verbreiteten Gerücht, es käme fast nie vor, daß ein Muslim sich zum Christentum bekehrt, ist eine solche Bekehrung häufiger, als man denkt.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Einbruch des Vandalismus?
#4   Dr. Christoph Heger   12:34:54 | Sonntag, 11. Dezember 2005
@H.H. P. Lingen: Bischof Storck
Die von Scheffczyk angenommene „Dissertation“ verteidigt die Häresie des Idealismus, konkret auch durch Leugnung des Dogmas von der natürlichen Gotteserkenntnis.
Wer die Dissertation von Storck kennt, wird sich fragen müsssen, ob diese Behauptung ein Witz sein soll.
Man verwechsle doch bitte nicht die natürliche Gotteserkenntnis mit den „fünf Wegen“ des hl. Thomas, an die zu glauben doch wohl niemand verpflichtet ist!
Und ob S.E. Storck „in der Apostasie“ bis zu seinem Tode „verharrt“ habe, überlasse man doch bitte dem dafür kompetenten Richter!
MfG
Christoph Heger
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#51   Dr. Christoph Heger   17:16:05 | Samstag, 10. Dezember 2005
@Thomas A. Höck
Sehr geehrter Herr Höck,
daß ich Ihren Tippfehler „zu gegenen“ als „zugegangen“ und nicht, wie Sie jetzt meinen, als „zu begegnen“ gelesen habe, können Sie nun nicht mir vorwerfen, sondern müssen es sich selbst anrechnen.
Wie jetzt mit der mißlichen Lage umzugehen sei, ist eine wichtige, aber zweite Frage. Zunächst ging es darum, daß aus der komischen Lehre von der Religionsfreiheit die Folgerung gezogen wurde, daß man nicht einer orientalischen Einwanderung entgegentreten dürfe. Wie man jetzt die – gerade in Frankreich sichtbar gewordenen – Konsequenzen aus dieser Fehlentwicklung abmildern kann, ist eine 1000-Dolllar-Frage, zu der die genannte komische Lehre öffentlich nur Plattitüden wie „mehr Toleranz“ beiträgt.
Daß der Hinweis auf freimaurerische Vorstellungen, die sowohl in der Lehre von der Religionsfreiheit wie auch in der Förderung von Multikulti völlig offensichtlich sind, von Ihnen als „Verschwörungstheorien der allzu bekannten Art“ und „haarsträubend“ abgetan werden, ist allerdings nur noch eine lächerliche Realitätsverweigerung. Gibt es Ihrer Ansicht nach keine Freimaurerei oder hat sie keine Vorstellungen oder sind es lauter ohnmächtige Mümmelgreise?
MfG
Christoph Heger
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#47   Dr. Christoph Heger   15:06:54 | Samstag, 10. Dezember 2005
@Thomas A. Höck: Absurdistan heute
„Ignatius“ möchte uns bestimmt noch mitteilen, wie seiner Meinung nach der Ausbreitung des Islam in den abendländischen Staaten GUT KATHOLISCH zu gegenen wäre …
Ich bin nicht Ignatius, kann die Frage aber beantworten: Die Ausbreitung des Islams in den abendländischen Staaten wäre GUT KATHOLISCH ÜBERHAUPT NICHT „zugegangen“.
Wie der Zentralrat der Juden in Deutschland Bundeskanzler Kohl vermocht hat, mit der Inquisition gegen die „Revisionisten“ Meinungsfreiheit und Forschungsfreiheit abzuschaffen, wäre es einer gefestigten kirchlichen Hierarchie möglich gewesen, unter Hinweis auf die verbrecherischen Aspekte des Islams dessen Ausbreitung hierzulande zu verhindern.
Tatsächlich ist GUT FREIMAURERISCH etwas anderes „zugegangen“: die Ersetzung des deutschen Staatsvolks durch das Nebeneinander von einander feindseligen Parallelgesellschaften. Das ist verfassungsfeindlich, da das Grundgesetz die Bundesrepublik Deutschland als Nationalstaat des deutschen Volks bestimmt, es ist als fortgesetzter Hochverrat auch unmittelbar strafbar – und die dafür verantwortlichen Politiker müßten vor Gericht gestellt werden.
Stattdessen verdummt die politische Kaste das Volk mit hochnäsigen Aufrufen zu „mehr Toleranz“ – während sich die Polizei nicht mehr in gewisse Stadtgegenden traut.
Es überrascht nicht, daß die „katholischen“ Gutmenschen in die Verdummungsliturgie einstimmten, waren sie doch seit je die Jubelperser der „konziliaren Erneuerung“.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Wider die hemmende Neurose des Antimodernismus
#7   Dr. Christoph Heger   13:58:43 | Samstag, 10. Dezember 2005
@Benedikt: Perfidis
Das „perfidis“ ließ Johannes XXIII. schon vor dem Konzil einfach weg und strich es aus dem Messbuch von 1962.
Das führte denn wohl zu dem etwas kuriosen Ergebnis, daß Zelebranten der sog. Indultsmessen, die auf das Meßbuch von 1962 verpflichtet sind, „pro perfidis“ zu beten haben – womit allerdings sie und nicht die „Pogressiven“ in jahrhundertealter Übereinstimmung mit der Kirche wären. Sie scheinen das aber in der Regel nicht so zu beten.
MfG
Christoph Heger
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#33   Dr. Christoph Heger   10:45:48 | Freitag, 9. Dezember 2005
@Thomas A. Höck
Der Staat ahndet den Mord – und das ist gut so! Dafür hat er Strafgesetze, es barucht keine Religionsschikane dafür! Die Argumentation des Lesers Athanasius ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten.
Daß die Argumentation des Lesers Athanasius absurd sei, kann ich überhaupt nicht finden. Im Gegenteil, ich finde, daß Ihre Argumentation dagegen sich dümmer stellt als es möglich ist. Das Problem ist es doch gerade, daß es Religionen gibt oder geben kann, die genau solche Verbrechen propagieren.
Also: Solange man nicht definiert (und das Konzil hat es nicht getan), was eine „Religion“ ist, bleibt die Aussage des 2. Vatikanums eine logisch leere Aussage.
Wenn man aber meint, die landläufige Meinung, es sei klar, was eine Religion ist, und sich auf sie bezieht, so trifft die Kritik von Athanasius unbedingt zu.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Die Öffnung ließ sich nicht mehr verschließen
#14   Dr. Christoph Heger   10:34:35 | Freitag, 9. Dezember 2005
Ein Fortschritt?
„Wie schön, daß wir jetzt verstehen, was in der Messe gesagt wird.“
Es scheint die Leute aber viel weniger zu interessieren als vor der ewigen Quasselei in der Messe.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#74   Dr. Christoph Heger   10:09:13 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
@Kirschbaum: Nyssen
Ebenso klar bezeichnete Nyssen aber die Piusbruderschaft als „Krebsgeschwür“ am Leib der Kirche
Davon weiß ich nichts. Mir sind im Gegenteil ganz andere, nämlich günstige Urteile Monsignore Nyssens in Erinnerung, so daß ich diese Behauptung für unglaubwürdig halte.
… Außerdem ließ er nie einen Zweifel daran, dass die Texte des konzils großartig waren
Ob das nun für alle Texte zutrifft, weiß ich nicht. Tatsächlich war er, wie ich schon gesagt habe, seinerzeit vom Konzil ganz begeistert – aber sehr schnell von den nachkonziliaren Entwicklungen und damit auch von Papst Paul VI. geradezu entgeistert.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#68   Dr. Christoph Heger   14:31:49 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Die „pastoral Brüderlichen“
„ … hatten einige polnische Bischöfe die ausdrückliche Exkommunikation der Priesterbruderschaft St. Pius X. gefordert.“
Das erinnert mich an eine Anmerkung, die schon vor 20 Jahren der hochgeschätzte Monsignore Prof. Wilhelm Nyssen, Köln, mir in einem Brief anvertraute. Selber anfänglich ganz konzilsbegeistert und (vor allem in Richtung Ostkirche) ökumenisch gesinnt war er später über die tatsächliche Entwicklung tief enttäuscht und meinte sarkastisch: „Die Pastoral-Brüderlichen fangen an zu anathematisieren!“
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen So nicht, Frau Minister!
#26   Dr. Christoph Heger   12:00:21 | Samstag, 3. Dezember 2005
@methsalix
Meine Erwartung ist allerdings höher, als daß ich nur nicht ermordet werde. Ich nehme an, daß ich den Untergang der besagten Bande(n) noch erlebe. Ihr Staatsbankrott ist ja schon so gut wie erreicht.
Man bringt eben nicht so folgenlos – moralisierend an die Brust seiner Väter klopfend – eine ganze Generation um.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen So nicht, Frau Minister!
#18   Dr. Christoph Heger   22:12:24 | Freitag, 2. Dezember 2005
„von allen Seiten getragen“
Ich nehme mit Interesse zur Kenntnis, daß die Ministerin aus einer Partei, die noch immer meint, sie habe bei Wahlen irgendwie ein Anrecht auf meine Stimme, mich schlankweg als „keine Seite“ betrachtet.
Das erschüttert mich so wenig, wie es meinen Vater sel. erschüttert hat, daß die Nazi-Bande Katholiken wie ihn (und mich) nicht mehr zu den richtigen „Volksgenossen“ zählte. Mein Vater hat die Nazibande überlebt und ich werde (hoffentlich) auch die gegenwärtige(n) Bande(n) überleben.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Pervers?
#14   Dr. Christoph Heger   11:22:08 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Was denn sonst?
Was denn anders als pervers soll die gleichgeschlechtliche Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs sein?
Also man hat Stadler als einem Mann der klaren Aussprache zu danken.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Liechtenstein spielt das Lied vom Tod
#10   Dr. Christoph Heger   14:54:20 | Montag, 28. November 2005
@LucreziaB
Selbstverständlich hat auch der demokratische Staat – und der vielleicht im besonderen Maße – das Potential zum Verbrecherstaat zu werden. Das wird er auch nicht erst dadurch, daß er die Durchführung von Verbrechen anordnet, sondern schon dadurch, daß er keine Anstalten macht, sie zu verhindern.
Bei der Abtreibung und inzwischen auch bei der Tötung auf (vermutetes) Verlangen begünstigt der Staat jedoch das Verbrechen, indem er die Solidargemeinschaft zu seiner Finanzierung heranzieht. (www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm)
Die Idee, daß übergeordnetes Recht nicht von Gott gegebenes Recht heiße, sondern lediglich übernationales Recht sein müsse, ist schon köstlich. Wieso sollte sich jemand an übernationales Recht halten müssen? Oder wieso sollte übernationales Recht eine höhere Garantie bei sich haben, nicht verbrecherisch zu sein?
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Liechtenstein spielt das Lied vom Tod
#1   Dr. Christoph Heger   20:24:07 | Sonntag, 27. November 2005
Kein Grundrecht auf Leben?
Bischof Haas und der ungenannte H.H. Kaplan haben es schon klar gesagt. Ziehen wir die staatstheoretische Folgerung! Was angeblich unmöglich ist, zeigt sich aber doch als wirklich: Auch der demokratisch verfaßte Staat hat das Potential zum (demokratischen) Verbrecherstaat zu werden.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen Schon beinahe avantgardistisch
#24   Dr. Christoph Heger   14:20:43 | Sonntag, 13. November 2005
Neu-Gestrige
Grüß Gott,
die Zuversicht von P. Pfluger entspricht durchaus meiner Beobachtung. Der Versuch, die alte Messe zu vernichten, ist gescheitert. Der „Aufbruch der Kirche“ mitsamt dem ganzen Kleingeld an „Aufbrüchen“ ist nur noch ein öder Witz. Die gestern als „Ewiggestrige“ Gescholtenen haben schneller Recht behalten, als sie wohl selbst erwartet hatten. Sie können heute mit Spott auf die inzwischen „Neu-Gestrigen“ zurückblicken.
MfG
Christoph Heger
Redaktion benachrichtigen
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