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@Antonius: Unangebrachter Respekt Die internationale Militaer- und Holocaustforschung ist von dieser Unterscheidung
schon vor Jahrzehnten abgerueckt, … Vor dieser „internationalen Militär- und Holocaustforschung“ ist
weniger Respekt angebracht. Sie gedeiht nur unter (1) dem reichlichen Geldfluß aus staatlichen und privaten
Mitteln und (2) unter der Abschirmung vor ketzerischen Historikern durch die Inquisitions-Strafverfolgung
in den „demokratischen“ Staaten. MfG Christoph Heger
Wenigstens erheiternd …, daß eine sogenannte eingetragene Lebenspartnerschaft zwischen sich betätigenden
Homosexuellen durchaus annehmbar sei. Daß die Vordenker einer „Kirche“, die zu (den von Dr. Otterbeck
begrüßten) „Selbstkorrekturen“ fähig ist, wenigstens der Erheiterung dienen können, sollte dankbar
vermerkt werden. Ich frage mich nämlich, wieso es dem Hochwürdigsten Herrn noch nicht als annehmbar
erscheint, daß ich eine „eingetragene Lebenspartnerschaft“ mit meinem Kegelclub eingehen kann. Solche
Privilegien dürften doch nicht auf Gemeinschaften beschränkt bleiben, die durch „betätigte“ Sexualität
oder ihre Nachäffung beschränkt bleiben. Wenn aber doch, wieso sollte der „sich betätigende“ Sodomist
nicht mit seinem Hund eine „eingetragene Partnerschaft“ eingehen dürfen? MfG Christoph Heger
@anorexia cerebralis Wenn ich davon ausgehe, dass ihr Dr. echt … ist Davon können Sie beruhigt ausgehen.
Die unberechtigte Führung des Doktortitels ist in Deutschland strafbar. MfG Christoph Heger
@DDL: Tabuisierte „Fragen“ …zumal die aus der Vergangenheit, sind immer kritisch zu bewerten… Ich
ehre nicht einmal die berüchtigten „6 Millionen“… Das ist auch von Vorteil. Bekanntlich ist in diesem
Punkt die vom Grundgesetz „garantierte“ Meinungsfreiheit abgeschafft. Ganz allgemein kann man zu diesem
Artikel hier und allen, die ihn bejubeln, nur sagen: wer von der „Homofrage“ schwadroniert, bewegt sich
in gefährlicher Nähe zu denen, die immer die „Judenfrage“ thematisierten… und sich schlussendlich
anschickten, sie zu „lösen“. Köstlich! Die Homos möchten also von dem Trick auch profitieren: Gewisse
Erben privilegierter Opfer sind von jeder kritischen Frage nach ihren Anmaßungen exempt. Jeder Zweifel
an ihren reinen Absichten ist strafbar. MfG Christoph Heger
@stat crux: Identifizierbarkeit? Soviel mir Experten bestätigten, ist nämlich aus der Novus Ordo (lat.)
mit der römischen Tradition als ganzer noch identifizierbar und deutlich genug von anderen Traditionen
abgesetzt. Natürlich ist der Novus Ordo sehr deutlich von „anderen Traditionen“ „abgesetzt“. Das kann
bei seiner ganzen Schäbigkeit, die ihm als – wie der damalige Kardinal Ratzinger richtig bemerkte – gemachtes
Produkt des Augenblicks anhaftet, auch gar nicht anders sein. Das genügt aber nicht, ihm „Identifizierbarkeit“
mit der römischen Tradition zu bescheinigen. Diese Identifikation mit der römischen Tradition ist lediglich
eine juristische Fiktion, ein Trick, um sich von der Garantie zu dispensieren, die das 2. Vatik. Konzil
den alten Riten gegeben hat. MfG Christoph Heger
@stat crux: Kein Widerstandsrecht? Daß Galilei sich unterworfen hat war ja ganz in Ordnung, tut aber
nichts zur Sache. Die nicht beantwortete Frage war ja, ob es in der kirchlichen Ordnung ein Widerstandsrecht
gibt (das dann für den einen oder anderen zugleich eine Widerstandspflicht wäre). Zu dem angeblich so
geduldigen Paul VI: Er beklagte sich einmal öffentlich über die „respektlose Nostalgie“ der bösen Tradis.
Man muß das nur ins Deutsche übersetzen, um zu erkennen, welche tyrannische Ungeheuerlichkeit er da
gesagt hat: „respektloses Heimweh“. Er hat sich also verhalten wie Polen, Tschechen und tutti quanti,
die den Schmerz der aus ihrer Heimat Vertriebenen auch noch meinten beschimpfen zu dürfen. MfG Christoph
Heger
@stat crux: Ein Widerstandsrecht? Die Kirche folgte stets einer Rechtsordnung, „Die Kirche“ vielleicht,
aber ihr (machthabendes) Personal mitunter nicht. keinem aus einem „antipentekostalistischen“ Charisma
hergeleiteten Notstandsrecht, Das provoziert die Frage, ob es in dieser Rechtsordnung, der die Kirche
angeblich immer gefolgt ist, ein Widerstandsrecht gegen tyrannische Obere (wie z.B. Paul VI.) gibt oder
nicht. MfG Christoph Heger
@anorexia cerebralis Respekt vor ihrer Einstellung, Herr Heger, Besten Dank! aber die Begründung halte
ich für Grundfalsch. So? Habe ich denn überhaupt eine Begründung gegeben? Das Knien genau an dieser
Stelle der Heiligen Messe dient doch der Hingabe und Unterwerfung vor dem Allerheiligsten und unserem
Herrn Jesus Christus, der für uns den Sühnetod auf sich genommen hat und mit seinem Sterben am Kreuz
uns erlöst hat. Aus dem Grunde sagte ich ja (wenn wohl auch in einem Wenn-Satz verkleidet), daß ich
mich in der Messe niederknien will. Deshalb soll man da nicht blöd herumstehen oder gar sitzen! Sie scheinen
zu glauben, ich wäre für Sitzen oder Stehen? Wer steife Knie hat soll ja meinetwegen stehenbleiben.
Ihren Doktor haben sie bitte genau wo her? Solche Frechheiten kann ich kalt genießen, denn ich leide
nicht an anorexia cerebralis. MfG Christoph Heger
Schwachsinn, gebremst durch Geldmangel Soll man nun über diesen sekundär-vatikanischen Schwachsinn lachen
oder sich ärgern? Da dröhnt ein HH etwas von Rebellion, weil ich mich während der Messe hinknien möchte!
Er verwechselt offenbar das kanonische Recht mit dem Exerzier-Reglement der gerade wieder zu neuer Berühmtheit
gelangenden US-Armee. @VirOblationis: Kniebänke entfernen! – Nach so vielen Umbauten von Altarräumen
im Zeichen des Vat. II sollte diese Kleinigkeit doch nicht so schwer fallen! Sicher nicht! Bis auf die
Kleinigkeit, daß das Geld kostet – und das haben die Modernisierer (Gott sei Dank!) nicht mehr so üppig
wie in den Hoch-Zeiten der sekundär-vatikanischen Reformwut. MfG Christoph Heger
@Markus-Antonius Sedesvakantisten kann man nicht ernst nehmen. Was Sie nicht sagen, Sie Geistesriese!
Gehört es nach Ihrer profunden Kenntnis eigentlich zum von den Aposteln überlieferten göttlichen und
katholischen Glauben, daß XY Papst war oder ist? MfG Christoph Heger
Noch mehr Nebel Congar räumte sogar ein, dass (damals, 1977) es keine Gewissenspflicht für Katholiken
gibt, die Republik zu unterstützen. Verehrtester, Sie haben doch zuvor behauptet, Congar habe – im Unterschied
zu den bösen Tradis – die politische Ebene von der des katholischen Dogmas getrennt. Und jetzt diese
Aussage über bestehende und nicht bestehende Gewissenspflicht zur Unterstützung der Republik – mit dem
vielleicht gemeinten Unterton, daß man mittlerweile dazu verpflichtet sei. Ich weiß gar nicht, woher
diese Idee kommt, daß man „zur Unterstützung der Republik“ verpflichtet sein könne. Mir war bisher
nur bekannt, daß man zur Rechtstreue verpflichtet ist. MfG Christoph Heger
@Stimme aus dem Tradiland: Unbedingte Geltung Die österreichischen Gesetze gelten für jeden, der österreischischem
Recht unterworfen ist. Die hiermit gegebenen Rechte und Pflichten sind – abgesehen von strafrechtlichen
Einschränkungen – in keiner Weise an Bedingungen geknüpft, die die Person oder der Personenverband,
dem diese Person angehört, erfüllen müßte. Ob also die katholische Kirche Menschenrechtsprinzipien,
die dem österreichischen Recht zugrunde liegen, bejaht oder nicht, ist hier völlig gleichgültig. Wenn
es anders wäre, könnte man ja hier lebenden Muslimen das Recht auf freie Religionsausübung absprechen,
da der Islam sie ablehnt. Die von Frau Felizitas Küble aus der mündlichen Verhandlung berichtete Äußerung
der österreichischen Richterin disqualifiziert sie also vollständig. Die Frage ist nur, ob sie diese
Äußerung tatsächlich getan hat. Das kann nicht dem Urteil und wahrscheinlich nicht einmal dem Verhandlungsprotokoll
entnommen werden, sondern muß durch Zeugenaussagen entschieden werden. MfG Christoph Heger
Yves Congars Nebel Dr. Otterbeck zitiert Yves Congar in „Der Fall Lefebvre“ (1977), S. 47, dass die so
gen. Messe Pius V. nicht „abgeschafft“ sei, sondern erlaubt für ältere Priester und die private Messfeier.
Das ist ja nett von H.H. Congar! Unsere Bischöfe haben uns aber jahrzehntelang erklärt, daß die alte
Messe abgeschafft und verboten sei. Sie waren nicht einmal so „pastoral-brüderlich“ bewegt, sich bei
Paul VI. für eine Duldung einzusetzen. Ja, als Johannes Paul II. 1984 seinen mageren Indult erließ,
mußte er sich von ihnen, vor allem den Franzosen unter ihnen, Frechheiten sagen lassen. Aber auch Congars
Darstellung ist nicht ganz richtig. Jene älteren Priester mußten sich der diskriminierenden Prozedur
unterwerfen, sich den Ritus, auf den sie geweiht waren, eigens „genehmigen“ zu lassen. Weiter entbehrt
Congars verniedlichende Stellungnahme nicht der Ironie. Während sonst die Modernisten die „Privatmessen“
immer für einen rituellen Sündenfall erklärten und Paul VI. die stille hl. Messe für seinen Ritus
abschaffte (ein Akt der Vergewaltigung der Gläubigen, die so nie dem ewigen Gequassel ausweichen können),
wurde hier die Teilnahme von Gläubigen – auch von „älteren“ Gläubigen – sogar verboten. Frage an die
Kirchenrechtler: Kann einem unbescholtenen Gläubigen eigentlich die Teilnahme an einer hl. Messe verboten
werden? Hat diese nicht immer einen öffentlichen Charakter. Congar hat also tatsächlich nur etwas Nebel
verstreut. MfG Christoph Heger
@Konrad: Christkönigtum? Der Hl. Vater hat in Polen davon gesprochen, nicht ein Christkönigtum der Vergangenheit
zu konservieren, sondern eines für die Gegenwart und Zukunft anzuerkennen. Ich kann mir vorstellen, daß
der Papst, der ein kluger Mann ist, etwas Gescheiteres gesagt hat als dieses Blabla, unter dem man sich
nichts Bestimmtes vorzustellen vermag MfG. Christoph Heger
@Otterbeck Genau das, Gotthard, wollte Dr. Heger hören. Ich erwarte von dort noch deutlichere Zustimmung
zu den Mallerais-Thesen über die zugleich deutsch-idealistische UND projüdische Philosophie des Papstes
(cf. April-Interview, Remnant). Ach, Verehrtester, Sie vermuten viel. Die „Mallerais-Thesen“ sind mir
zufällig unbekannt. Eine undifferenzierte Polemik gegen die Philosophie des Deutschen Idealismus würde
mir auch kaum schmecken. Zur Sache der Nicht-Messe in Auschwitz: Es ist mir natürlich bekannt, daß es
Gegenden in der Welt gibt, wo die Feier einer hl. Messe unerwünscht ist, zum Beispiel in Saudi-Arabien.
Dorthin reist der Papst allerdings auch vernünftigerweise nicht hin. Ich sehe aber nicht, wieso der Ort
des Martyriums des hl. Maximilian Kolbe, der hl. Edith Stein und noch vieler anderer nicht geeignet sein
sollte, dort zu ihren Ehren und zum Seelenheil aller anderen eine hl. Messe zu feiern. MfG Christoph Heger
Warum keine Messe in Auschwitz? Wie ist die Meinung? Ist es nicht eigentlich auffällig, daß der Papst
auf dem Gelände von Auschwitz kein Seelenamt für die dort zu Tode Gekommenen liest? Liegt das auf derselben
Linie wie die Vermeidung von Kreuzen dort? MfG Christoph Heger
@Dr. Otterbeck: Tridentinisches Seminar Zusammen MIT ROM hätte er [Erzbischof Lefèbvre; Ch.H.] ein tridentinisches
Seminar weiter betreiben können, um das Konzil kritisch im Licht der Tradition zu rezipieren. Wer sich
noch an die seinerzeitigen Ereignisse erinnern kann, wird bemerken, daß diese Behauptung falsch ist.
Trotz des günstigen Berichts, den die römischen Visitatoren von dem Seminar in Econe gegeben hatten,
sollte es durch Order Pauls VI. seine Arbeit aufgeben. Das „Experiment der Tradition“ (Eb. Lefèbvre)
sollte nicht fortgeführt werden dürfen. MfG Christoph Heger
@Thaddäus: Verstehe ich nicht. sacerdos helveticus schrieb am 28. Mai 2006 12:36: „Man könnte vielleicht
dem Opus Dei vorwerfen, dies für seine Numerariermitglieder mehr oder weniger verpflichtend zu machen,…“
Dieses Zitat eignet sich denn auch als Antwort auf die Frage des Lesers Dr. Christoph Heger hier (26.
Mai 2006) an mich. Wieso soll dieses „vielleicht“ meine Frage beantworten? Selbst wenn es stimmen sollte,
bliebe die Frage, ob das überhaupt eine Besonderheit des Opus Dei ist. MfG Christoph Heger
@kurt usar: Glaube ich nicht. …so etwas kann keine richterin in österreich sagen; die ist sofort weg.
Mit den Verhältnissen in Österreich kenne ich mich natürlich nicht so aus, glaube aber, daß sie kaum
wesentlich besser sind als in der BR Deutschland. Von daher: Glaube ich nicht. MfG Christoph Heger
„Urinstinkte“ Mit „Häme“ kennt sich unser deusexmachina bestens aus. Da braucht man nicht über „christliche
Nächstenliebe“ mit ihm zu diskutieren. Nicht so gut kennt er sich aus mit „Trieben“, die bei ihm gleich
„Urtriebe“ oder „Urinstinkte“ sind, so als ob man mit solchen Vorsilben sich ein Mehr an Erkenntnis verschaffen
könnte. Dabei ist der konkrete Anlaß seines Ärgers recht schlicht: Der Bericht über den völligen
Schwachsinn eines Elton Soundsoviel, der den Tod seiner homosexuellen Gespielen ausgerechnet der katholischen
Kirche anlasten möchte. Noch einmal: Für die Verbreitung von AIDS hat niemand mehr gesorgt als die Homosexuellen
mit ihrer schweinischen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs. MfG Christoph Heger
@Antonius Ich übergehe Ihre freihändigen Verunglimpfungen von Felizitas Küble und befasse micht mit
Ihrem (womöglich nur verunglückten) Satz: Vor dem Abdruck des vollen Wortlautes des Richterurteils wird
sich der Artikel von F.K. als erledigt, da am Thema vorbei, erweisen. Wieso sich schon vor dem Abdruck
des Urteils Ihre Hoffnungen erfüllen sollten, ist mir schleierhaft. Selbst nach dem Abdruck wäre das
naiv anzunehmen. Nicht einmal das Sitzungsprotokoll gäbe das her, da die Herrschaft über das Protokoll
der Richter (hier: die Richterin) hat. Entscheidend ist, ob die Richterin die entlarvende Äußerung,
von der F.K. berichtet, in der mündlichen Verhandlung getan hat oder nicht. Betreffend „verbarrikadierte,
ghettoisierte Kirche“ hat Karl Murx schon das Nötige gesagt. MfG Christoph Heger
@Antonius hatte in meinem Eintrag vom 27. Mai um 14.49h bereits die Fragen nach moeglichen „dunklen Machenschaften“
an Sie gerichtet. Ich hatte sie beantwortet. Ich weiss nicht, wie Sie sich die Wirkkraft dieser ominoesen
„Homo-Lobby“ vorstellen. Um Ihrer Vorstellungskraft aufzuhelfen: Sie reicht aus, mit „Gleichstellungsgesetz“
die Vertragsfreiheit, Kern der Bürgerfreiheit und des Bürgerlichen Gesetzbuches, aushebeln zu lassen.
Sie sind, wie Beispiele der „Strafrechtspflege“ zeigen, sehr wohl in der Lage …, die Justiz zu korrumpieren.
Ich habe mir ueber das Internet einige Auskuenfte ueber die Autorin des Artikels eingeholt und kann Sie
dazu einladen, es ebenfalls zu tun. Das brauche ich nicht, ich kenne sie seit Jahren als eine honorige
Person. Vor dem Hintergrund der dort gewonnenen Einsichten wundert mich der Inhalt ihres Beitrages in
keiner Weise mehr. Und was für „Einsichten“! Wer u.a. fuer die rechtslastige „Deutschland-Bewegung“ schreibt,
dem kann ich keine objektive Berichterstattung zutrauen, tut mir leid. Waren es nicht Sie, der mal von
„ideologischen Scheuklappen“ schwadronierte? Vielleicht erlaeutern Sie mir noch, warum sich bezueglich
dieses Urteilsspruchs ein Vergleich mit der NS-Zeit verbietet. Ich sagte das Gegenteil. Wo sehen Sie da
Parallelen? Lesen Sie meine Beiträge! MfG Christoph Heger
Schlechter Witz Daß ausgerechnet ein homosexueller Sänger die katholische Kirche für den Tod seiner
Gespielen verantwortlich macht – das ist ja wohl ein schlechter Witz! Es dürfte wohl keine Gruppe annähernd
so viel zur Verbreitung von AIDS getan haben wie die Homosexuellen mit ihrer schweinischen Nachäffung
des menschlichen Geschlechtsverkehrs. MfG Christoph Heger
@Antonius Schade, dass Sie mir nicht die Frage beantwortet haben, wer hinter dem ihrer Meinung nach manipulierten
Urteil stecken soll? Sie haben keine Frage gestellt, sondern um Belege für meine „letzte Behauptung“
gebeten. Das habe ich mit dem Hinweis auf den Fall des Richters Orlet getan. Wer hinter dem skandalösen
Urteil in Österreich stehen mag, war eine Frage von Frau Küble, die auch ich nur vermutungsweise beantworten
könnte. Immerhin ist ja das dreiste Wirken einer Homo-Lobby zum Beispiel zu bekannt, als daß man das
noch lange diskutieren müßte. Aber es gibt noch andere Verdächtige. Die invidia clericalis ist ebenfalls
eine wohlvertraute Sache. Sie muessen ja konkrete Vorstellungen von antikirchlichen Machenschaften haben,
wenn Sie dem Abweis der Klage keine rechtstaatliche Lauterkeit zusprechen. Natürlich habe ich die, wie
jeder, der nicht gerade behämmert ist. Aber im vorliegenden Fall bezweifle ich die Rechtsstaatlichkeit
aufgrund der von Küble mitgeteilten Richteraussage in der mündlichen Verhandlung. Zudem ist ihr angefuehrtes
Beispiel keine ueberzeugende Fundamentierung ihrer Behauptung, Es belegt die gelegentlich durchaus mögliche
Aussetzung der richterlichen Unabhängigkeit im „demokratischen Rechtsstaat“. Ihre Meinung, Vergleiche
mit dem Nazi-Staat verböten sich, ist unhaltbar. MfG Christoph Heger
@turk Herr Dr. Heger, Sie haben nicht ganz verstanden, was ich sagen wollte. Dann drücken Sie sich doch
bitte klar aus! Im übrigen tun die ganzen verlinkten wortreichen Verlautbarungen nichts zur Sache. Und
diese Sache ist, daß der Ehrenschutz auf den Hund gekommen ist. Den Versuch eines Klerikers, diesen Ehrenschutz
vor Gericht zu erlangen, als einen kirchenschädlichen Akt darzustellen – auf diese abwegige Ideet muß
man erst mal kommen! Sie wirft allerdings ein peinliches Licht auf die Krenn und anderen feindliche Klerisei.
Es ist natürlich ein juristischer Blödsinn die Gewährung der Menschenrechte davon abhängig zu machen,
ob der Verein dem ein Mensch angehört, diese Menschenrechte bejaht oder nicht. MfG Christoph Heger
@Antonius Ihre letzte Behauptung ist ein wenig blass, finden Sie nicht auch? Nein keineswegs! Ich erinnere
an den Fall des Richters Orlet und die Pressionen, denen er ausgesetzt war (bis hinauf zu Bundeskanzler
Kohl). Ich traue unserer mitteleuropaeischen Justiz im Wesentlichen Das ist eben reichlich naiv. MfG Christoph
Heger
@turk Frau Küble spielt sich damit auf zur – man staune! – linkslinken Verteidigerin einer vom Staat
gegen die eigene Kirche zu schützende homosexuelle Privatsphäre aufgeflogener Kleriker Was ist das für
ein Unsinn? Der „aufgeflogene Kleriker“ suchte bekanntlich von den Gerichten keinen Schutz „gegen die
eigene Kirche“ (obwohl das gelegentlich auch notwendig sein mag), sondern Schutz vor ehrenrührigen Behauptungen
der österreichischen Sensationspresse. Aber es ist bekannt und Küble hat das zu Recht aufgespießt,
daß der Ehrenschutz in den demokratischen Ländern auf den Hund gekommen ist. Statt seines ganzen aufgeregten
Unfugs hätte „turk“ besser Internetseiten verlinkt, deren Zugang nicht „Forbidden“ bzw. „Not found“ ist.
MfG Christoph Heger
@Thaddäus: Verstehe ich nicht. … Nach gründlichem Studium der Geschichte. der Ordnung und der Praxis
des Opus Dei konnte ich als einzigen, aber für mich alles entscheidenden Einwand nur die Bußpraxis des
Opus Dei durch köperliche Bußübungen erkennen. Ich habe mit dem Opus Dei „nichts am Hut“. Aber diese
Begründung verstehe ich nicht. Körperliche Bußübungen sind doch keine Besonderheit des Opus Dei, sondern
uralte Praxis verschiedenster frommer Orden. MfG Christoph Heger
O sancta simplicitas! Felizitas Küble hatte geschrieben: „Der Vorsitzende des Richtersenats erklärte,
für Priester gälte der Schutz der Menschenrechtskonvention nicht, da die Katholische Kirche selber ständig
gegen die Menschenrechte verstoße.“ Darauf Antonius: Ich kann mir kaum vorstellen, dass der vorsitzende
Richter sich bezueglich der Menschenrechte so geaeussert haben soll, … O sancta simplicitas! Was glaubt
man wohl, was alles bei Gericht möglich ist? Küble weiter: „Man fragt sich entsetzt, welche Interessengruppen
diese Entscheidung wohl herbeigeführt haben mögen“ Dieses Zitat spricht m.E. Baende ueber die innere
Einstellung der Autorin: Nein, es stellt die nächstliegende Frage. Aber Antonius schwadroniert nach dem
Motto, daß nicht sein kann, was nicht sein darf: hier offenbart sich ihre ideologische Verblendung: Ach,
nee! das klingt sehr nach Verschwoerungstheorie. Das ganze politische Leben ist voll von Intrigen und
Klüngelei, aber Antonius kommt uns mit dieser albernen Veralberung. Nebenbei bemerkt finde ich es geschmacklos,
auf die Willkuer der Nazi-Justiz anzuspielen Wieso geschmacklos? Völlig angemessen! Ich wage die Behauptung,
daß die Justiz seinerzeit, wenn sie nicht gerade politisch kommandiert wurde, also gewöhnlich juristisch-handwerklich
besser arbeitete als in „demokratischen“ Zeiten (wo sie gelegentlich auch kommandiert wird). MfG Christoph
Heger
„Heiligmäßig“? Der Papst betete einige Minuten am Grab des heiligmäßigen, früheren Primas von Polen,
Stefan Kardinal Wyszynski († 1981). Ich habe ja sicher nichts dagegen, daß der verstorbene Prälat die
ewige Seligkeit erlangt. Aber ihn gleich für heiligmäßig zu erklären, geht für meinen Geschmack etwas
weit. Oder um es positiv auszudrücken: Das gibt Hoffnung für alle kleinen Hehler, daß sie nicht nur
in den Himmel kommen, sondern a fortiori auch gleich in Massen heilig gesprochen werden können. o^/ MfG
Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Staatliche Zwangsmittel Ich sage doch gerade, daß im Ernst niemand einen Grundsatz
behauptet, nach dem „in Religionsdingen“ (was ist das überhaupt alles?) kein staatlicher Zwang angewendet
werden dürfe. Es geht nicht um bloße Sündenfälle gegen diesen angeblichen Grundsatz. Solche Sündenfälle
illustrieren lediglich die Hohlheit dieses angeblichen Grundsatzes. MfG Christoph Heger
Opfer und Formeln Wenn denn stat crux einmal nicht geisteswissenschaftliches Feuilleton redet, sondern
mal eine klare Aussage macht, überrascht er mich immer wieder, so hiermit: …, dass die Realpräsenz
aus dem liturgischen Geschehen vollzogen wird, nicht aus den Formeln. Die theologisch Gebildeten mögen
mir helfen. Ich erinnere mich an ein Dekret des Konzils von Florenz (oder war es Lyon?), wonach zum Zustandekommen
des Meßopfers der Priester die in dem Dekret aufgeführten Wandlungsworte („Formeln“) sprechen muß.
Bei der Gelegenheit fällt mir ein, daß in den 80er Jahren rund ein Drittel des Klerus des Bistums Rottenburg-Stuttgart
öffentlich erklärte: „Wir haben den Opfergedanken [der hl. Messe; Ch.H.] aufgegeben, wir können vor
den Reformatoren bestehen.“ Es scheinen mir also nicht die bösen Tradis zu sein, die vom Christentum
abgefallen sind, wie stat crux meint. MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Staatliche Zwangsmittel Daß die katholische Kirche sich nach dem „Größten Konzil
aller Zeiten“ nicht (mehr) staatlicher Zwangsmittel bediene, ist allerdings ein Gerücht der progressiven
Propaganda. Selbstverständlich tut sie das nach wie vor – und zwar nicht nur mit Jedermannsrecht zum
Beispiel zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche, sondern durchaus auch mißbräuchlich, um den bösen
Tradis mit dem „staatlichen Arm“ zu kommen. Ich erinnere nur an den unerhörten Versuch der kanadischen
Bischofskonferenz, Katholiken, die darauf bestanden hatten, die hl. Kommunion kniend und in den Mund zu
empfangen, strafrechtlich zu verfolgen – ein Versuch, der erst vom obersten kanadischen Gericht abgeschmettert
wurde. Auch deutsche Beispiele ließen sich leicht beibringen. Die Polemik gegen das Beharren von Pius
X. auf der traditionellen Lehre und Praxis der katholischen Kirche von der Legitimität der Anwendung
staatlichen Zwangs zur Verteidigung des Glaubens erscheint insgesamt kurzschlüssig, um nicht zu sagen
dümmlich – insbesondere unter dem Gesichtspunkt, daß bischöfliche Ordinariate sich nicht zu schade
sind, sich in die staatlichen Zwangsmittel gegen die Ungläubigen der neuen Holocaust-Religion einspannen
zu lassen. MfG Christoph Heger
@deusexmachina: Zahlen Und die Dunkelziffer wird dann vermutlich unter Zuhilfenahme der Kabbala oder mit
durch inbrünstige Meditation herbeigeführten göttlichen Eingebungen geschätzt, ja? Die Unsachlichkeit
der Schönredner des Babycausts ist immer wieder entlarvend. Ich hatte doch schon auf die Abrechnungen
der Krankenkassen hingewiesen. Sie weisen eine erheblich höhere Zahl von Abtreibungen aus, als das Statistische
Bundesamt erfaßt. Diese Tatsache war vor einigen Monaten das klare Ergebnis einer Leserbriefdiskussion
in der FAZ, an dem auch der Präsident dieses Amtes mit seiner Stellungnahme nichts ändern konnte. Die
Assoziation mit der Kabbala scheint eine Freudsche Fehlleistung zu sein. Bei den weiteren Bemerkungen
bin ich wohl mit anderen verwechselt worden. MfG Christoph Heger
@Gotthard: Zahlen Es ist bekannt, daß das Statistische Bundesamt nur einen Bruchteil der tatsächlichen,
nämlich mit den Krankenkassen abgerechneten Abtreibungen erfaßt. MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Autonomie? … Mahnungen des Papstes zur Anerkennung der „Autonomie des politischen
Bereiches“ durch „katholische“ Medien (Radio Maryja) akzeptieren oder nicht. Dieses Argument verstehe
ich nicht. „Autonomie des politischen Bereichs“ müßte doch wohl heißen, daß Papst und Bischofskonferenz
die Autonomie medial und politisch aktiver Gruppen akzeptieren – und nicht versuchen, ein mißliebiges
Medium mit dem Hinweis auf den kirchlichen Gehorsam zum Schweigen zu bringen. Nach dem, was ich bisher
von „Radio Mariya“ gehört habe, kann ich keinen großen Unterschied erkennen gegenüber dem, was wir
in der Vergangenheit schon gelegentlich vom Vorsitzenden der polnischen Bischofskonferenz Kardinal Glemp
gehört haben. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Argument schon erledigt schon mal was von Religionsfreiheit gehört? Darüber habe ich des
öfteren geschrieben, ohne daß Dir etwas dazu eingefallen wäre. Im übrigen gibt es für die Ungläubigen
der Holocaust-Religion in Deutschland bekanntlich keine Religionsfreiheit. Noch leben wir in einer Demokratie!
Was das auch immer heißen soll – jedenfalls nicht größere Freiheit. Wer pauschal alle Muslime mit Nationalsozialisten
gleichstellt, verharmlost den Nationalsozialismus, Im Gegenteil, wer die Analogie zwischen beiden nicht
sieht, verharmlost den Islam. der ja auch Katholiken verfolgt haben soll … Nun, ja, es soll ja auch
Juden gegeben haben, die mit derm Kommunismus nichts zu tun haben wollten. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Argument schon erledigt Wer islamischen Religionsunterricht aus Schulen fern halten will, fördert
Religionsunterricht in Hinterhofschulen Dieses Argument hatte ich auf der letzten Seite meines Aufsatzes
„Warum kein islamischer Religionsunterricht…“ www.christoph-heger.de/…vaten%20Schulen_.pdf schon erledigt:
„Das praktische Argument, islamischen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen nicht zuzulassen, treibe
die Jugend der muslimischen Einwanderer in Hinterhofschulen („Koranschulen“), deren Verfassungstreue überhaupt
nicht mehr überwacht werden könne, die vielmehr eine Domäne fremder und extremistischer Einflüsse
würden, verweist natürlich auf ein tatsächliches Problem. Es ist aber nicht einzusehen, warum solchen
Auswüchsen eines zu duldenden privaten Systems der Religionsunterweisung nicht durch ordnungsrechtliche
Maßnahmen gesteuert werden könnte – wie das ja in anderen Zusammenhängen auch geschieht: Ein „Hinterzimmer-Bildungssystem“
rechtsextremistischer oder gar national-sozialistischer Lehrinhalte wird mit polizeilichen Maßnahmen
unterbunden und nicht durch Integration in den Unterricht an öffentlichen Schulen überflüssig gemacht.“
MfG Christoph Heger
@Parzifal Schöne Fleissarbeit, haben Sie das ganz allein geschrieben oder hat ihnen ihre Mama ein bißchen
dabei geholfen? Solche Albernheiten sind leider kennzeichnend für Ihren Diskussionsstil. MfG Christoph
Heger
@Parzifal: Keine Ahnung vom Islam Was Sie schreiben ist doch im historischen Kontext betrachtet völliger
Unsinn. Das ist ja erheiternd. Parzifal versteht vom Islam so viel wie die Kuh vom Sonntag, erzählt mir
jetzt aber was vom Pferd! Dem Interessierten empfehle ich meinen Aufsatz „Warum kein islamischer Religionsunterricht…“
www.christoph-heger.de/…vaten%20Schulen_.pdf Die Christen und Juden aber die zum Islam konvertierten
taten das weitgehend freiwillig. Bis auf die, die so freiwillig waren, sich massakrieren zu lassen. Einerseits
weil sie Araber waren und eine arabische Religion ihnen näher stand, Aha, Parzifal, der Historiker! Wer
waren denn die „Araber“ vor dem Islam? zum anderen weil der Islam leichter zu verstehen ist Natürlich
besonders dann, wenn man von ihm keine Ahnung hat. MfG Christoph Heger
„Volksverhetzung“ mal so, mal so Roman und Film sind historisch plumpe Fälschungen. Darüber gibt es
keinen ernsthaften Zweifel. Ein anderer Aspekt wundert mich oder wundert mich auch schon nicht mehr: Roman
und Film beschuldigen ungescheut die katholische Kirche, den Vatikan und insbesondere Opus Dei jahrhundertelanger
Fälschungen und weiterer Verbrechen darunter des Mordes, und zwar aus Machtgier. Man stelle sich vor,
jemand würde einen Roman schreiben oder einen Film drehen, in dem die Juden, der Staat Israel oder die
jüdische Loge Bnai Berith beschuldigt würden, alle Welt die „Auschwitzlüge“ glauben zu machen, um damit
kräftig abzusahnen! Das würde nicht von Schlaubergern aller Welt beredet und in den Medien beworben,
vielmehr würde der Mann ganz schnell – Meinungsfreiheit hin oder her – wegen „Volksverhetzung“ ins Gefängnis
wandern. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Einwanderung als Mittel zum Zweck Dann erklären sie mir doch bitte mal Zunächst erklären
Sie mal, was Sie von Kenntnis unbeleckt über den Koran geredet haben! warum in Ägypten heute noch bis
zu 10 Mio. Christen leben, weil es schwer war, sie vollständig umzubringen und dieser Tatsache das islamische
Recht mit Regelungen für Christen und Juden (und Zoroasthrier) Rechnung trägt. warum im religionsreichen
Libanon Christen an der Regierung beteiligt sind Diese müßten doch schon lange tot und ermordet sein?
Daß noch Juden in Deutschland leben ist Ihnen bekannt? Spanien war jahrhundertelang islamisch, Das romantische
Bild von den islamischen Kolonialstaaten in Spanien ist verbreitet, aber unhistorisch. Auch im Neuen Testament
gibt es schwarze Flecken. Die Juden bspw. werden als Volk kollektiv verflucht. Sie scheinen das NT so
gut zu kennen wie den Koran: Das NT berichtet lediglich über eine Selbstverfluchung des jüdischen Pöbels.
Ihr Versuch den Islam zu verteufeln geschieht nur aus dem Grund, Deutschland für das Christentum zu reservieren.
Das ist so intelligent, als würde jemand sagen, X verteufelt den National-Sozialismus nur, um Deutschland
für den Liberalismus zu reservieren. Mir war im übrigen schon lange klar: Die islamische Einwanderung
durchzusetzen ist Anliegen derer, denen Christus und die christliche Religion verhaßt sind. MfG Christoph
Heger
@Dr. Otterbeck: Luftnummer Lefebvre wurde zum Prüfstein, ob die Kirche mit der Religionsfreiheit es ernst
meint. Lb. Dr Otterbeck, das Thema Religionsfreiheit haben wir hier schon ausgiebig diskutiert. Deshalb
nur kurz: Kein Mensch meint es ernst mit der „Religionsfreiheit“ angesichts der Tatsache, daß es niemand
vermag, eine Definition von „Religion“ vorzulegen, die nicht auf eine Auswahl lizensierter „Religionen“
hinausliefe. Das Konzil hat mit seinem Dekret eine Luftnummer vorgelegt, der man wegen ihrer begrifflichen
Leere unbedenklich zustimmen oder widersprechen kann. Andernfalls hätte der Vatikan von den modernen
Staaten verlangen müssen, die Piusbruderschaft zu verfolgen. Diese Verfolgung findet doch statt – wenn
sie auch nicht so wirksam ist, wie sich das die Generalvikariate erhofft haben mögen, die die bösen
Tradis mit Prozessen überziehen. MfG Christoph Heger
@Parzifal2 Der Koran fordert sehr wohl dazu auf, die „Götzendiener“ – das schließt wegen der Trinitätslehre
die Christen mit ein – zu töten, und verflucht sie. Es genügt nicht, einfach im Koran zu lesen. Man
muß auch die islamische Lehre von der „Abrogation“ (arabisch: naskh) von Koranversen durch „später geoffenbarte“
kennen. Gemäß dem nach wie vor sehr aktuellen Korangelehrten al-Suyuti (1445-1505 AD) „ist alles im
Koran, das von Vergebung für die Ungläubigen, von der Freundschaft mit ihnen, von der Toleranz und Zurückhaltung
ihnen gegenüber handelt, abgeschafft („abrogiert“) durch den ‘Vers des Schwertes’, nämlich: ‘Wenn nun
die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie,
belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! …’ [Koran 9:5]; durch diesen Vers sind 124 andere
[d. h. versöhnlichere Koran-] Verse aufgehoben.“ Diese Lehre von der „Abrogation“ ist natürlich ein
probates Mittel, den unwissenden „Dialogpartner“ zu täuschen. MfG Christoph Heger
@stat crux: „Selbstkorrektur“? Dr. Otterbeck mit Bezug auf die Katholiken von Pius X.: Brüder: Ihr seid
die Hauptnutznießer der Selbstkorrektur der Kirche „hin zur Religionsfreiheit“ Verehrtester, auf welche
„Selbstkorrekturen“ der Kirche dürfen wir uns denn für die Zukunft noch gefaßt machen? Ich dachte bisher
immer „stat crux“ heiße auf Deutsch „das Kreuz steht“, anscheinend muß es aber wohl heißen: „Das Kreuz
schwankt.“ MfG Christoph Heger
@stat crux: Druiden? Dennoch sollte man sehen, dass mehr als 99,8 % aller Katholiken keine doktrinären
Schwierigkeiten mit der neuen Messordnung haben. Abgesehen von der Prozentzahl, die aus dem hohlen Bauch
stammt – die wenigsten Katholiken haben heute dank Ökumenismus mit überhaupt etwas noch doktrinäre
Schwierigkeiten. Ungehorsam vieler der rd. 450.000 Priester ist ein Problem, Ein größeres dürften die
Bischöfe sein („Das Problem der Kirche ist das Problem der Bischöfe“). aber das Problem der 450 „antinomischen“
Druiden ist, … Die Priester von Pius X. „Druiden“? Ich muß doch sehr bitten, Dr. Otterbeck. MfG Christoph
Heger
@stat crux: Demokratie und Dogma Demokratie ist kein Dogma, Das ist mir bekannt, und es ist schön, daß
Sie es bestätigen, Dr. Otterbeck. sondern eine Form der Regierungsausübung. Auch das ist mir nicht unbekannt.
Der Ort der Diskussion ist also die Christliche Gesellschasftslehre, nicht die kirchliche Dogmatik, Dr.
Heger Wieso halten Sie diesen Hinweis für angebracht? Ich sprach weder über Dogmatik noch über christliche
Gesellschaftslehre, spießte vielmehr lediglich den Diskussionsstil der sich „Demokraten“ nennenden politischen
Streber auf. MfG Christoph Heger
@überflieger: „Demokraten“ …die Zeilen von Regina Wilden gelesen habe, mit dem Zusatz, dass sie Ratsmitglied
der Stadt Köln ist, könnte ich mir vorstellen, dass sie dort die rechtsradikale Gruppierung „Pro Köln“
vertritt. Ein Demokrat würde solche Zeilen sicher nicht verfassen. Diese Zeilen von überflieger sind
ja nun ganz das Gegenteil von einem geistreichen „Überflieger“! Wenn es allerdings stimmen sollte, daß
ein solcher realistischer Beitrag wie der von Regina Wilden von einem „Demokraten“ nicht verfaßt würde,
muß man ja wohl annehmen, daß die bürgerlichen Freiheitsrechte keinen Schutz mehr bei diesen „Demokraten“
finden – weil es sich bei ihnen wohl um politische Streber handelt, die sich mit der Anschwärzung anderer
als „rechtsradikal“ glauben einen Vorteil verschaffen zu können. MfG Christoph Heger
@stat crux: Traditionsbruch offensichtlich Der Traditionsbruch in der „Kirche des Konzils“, wie Paul VI.
sie so trefflich zweideutig nannte, ist offensichtlich. In einem Fall ist er auch dem schlichten Laien
unübersehbar: dem Versuch die überlieferte römische Messe zu vernichten. Seither steht das Kreuz ja
auch nicht mehr auf den Ikebana-Volks-Altären, sondern liegt dort. Ich wiederhole meine Erinnerung an
die bedauernde Feststellung Kardinal Höffners aus den späten 1970er oder frühen 1980er Jahren gegenüber
der WELT, daß es in Deutschland eine schweren Traditionsbruch gegeben habe. Komischerweise scheint es
ihm nicht eingefallen zu sein, daß er selber an einem besonders schweren Traditionsbruch aktiv beteiligt
war: dem Versuch, die alte Messe, immerhin seinerzeit die größte regelmäßige Massenveranstaltung des
Landes, in Vergessenheit zu bringen. MfG Christoph Heger
@maxentius: Nein! Wären da nicht verheiratete Priester und „Diakoninnen“ eine Chance, den Mangel beim
Klerus zu beheben? Ohne das hier ausführlich begründen zu können: Nein! Im übrigen kann ich mir die
sarkastische Frage nicht verkneifen, wieso ausgerechnet die Pleitegeier vom größten Konzil aller Zeiten
sich jetzt noch berechtigt fühlen, uns Ratschläge zu geben, wie man die Folgen ihrer Pleite abmildern
könnte. MfG Christoph Heger
Verdächtig In einem hier verlinkten Interview mit einem der Pius-X-Bischöfe, sagte dieser ungefähr,
daß die „Kirche des Konzils“ (so die Definition Pauls VI.) die Islamisierung Europas begünstige. Die
Begeisterung maßgeblicher Kreise des V2-Klerus für die Masseneinwanderung, faktisch eine Masseneinwanderung
von Muslimen, im Wege des „Asyls“ ist in der Tat verdächtig. MfG Christoph Heger
@Dr. Otterbeck: Zahlenvergleiche? antinomischen Priester stehen m.E. nicht gegen 100.000 sondern gegen
450.000; ihre 300.000 Gläubigen gegen 1,1 Mrd. Sowohl die Entwicklung des sonntäglichen Meßbesuchs
als auch die des Priesternachwuchses scheint mir ein deutlich anderes Bild zu zeichnen, als diese wenig
aussagefähigen Zahlen. Im übrigen erlaube ich mir die skeptische Frage, wieviele der 450.000 hier „antinomischen“
Priestern gegenübergestellten Priester in Tat und Wahrheit sich einen Dreck um das kirchliche Recht scheren.
MfG Christoph Heger MfG Christoph Heger
@Dr. Carlo Regazzoni: „Segensreiche“ Liturgiereform nur ein Blinder kann behaupten, die Liturgiereform
sei segensreich gewesen. Es gibt aber offenbar immer eine Menge, die es lieben, blind zu sein. Ich erinnere
mich an eine bedauernde Feststellung Kardinal Höffners aus den späten 1970er oder frühen 1980er Jahren
gegenüber der WELT, daß es in Deutschland eine schweren Traditionsbruch gegeben habe. Komischerweise
scheint es ihm nicht eingefallen zu sein, daß er selber an einem besonders schweren Traditionsbruch aktiv
beteiligt war: dem Versuch, die alte Messe, immerhin seinerzeit die größte regelmäßige Massenveranstaltung
des Landes, in Vergessenheit zu bringen. MfG Christoph Heger
Freiheit, die ich (mal) mein(t)e! Die Aushöhlung der vom Grundgesetz einmal „garantierten“ Freiheitsrechte
geht weiter. Jetzt soll die Vertragsfreiheit, das Fundament des Bürgerlichen Gesetzbuchs, weiter eingeschränkt
werden – natürlich, wie immer, mit viel moralischem Getöse. Jakobinischer Tugendterror auf leisen Sohlen!
Im übrigen eine hübsche Geldquelle für allerhand „Verbände“, „Nicht-Regierungsorganisationen“ usw.,
die ein Klagerecht eingeräumt bekommen sollen. MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Christkönigsreligion …, daß die Integralisten … die Christkönigreligion in eine
vermeintliche Christkönigpolitik verwandeln! Die Tradis, die ich kenne, sind geistlich gesinnt, ohne
politisches Strebertum – im Gegensatz zu den „Progressiven“ und deren „politischer Theologie“. …, als
ob die demokratische, liberale und egalitäre Rechts- und Verfassungsordnung im direkten Widerspruch zum
Christkönig stünde, Ein Blick auf die Realität zeigt, daß die liberale Demokratie genau das ist. Nicht
zufällig, sondern ihren Prinzipien folgend, insofern alles, also auch jede Sittlichkeit unter dem Vorbehalt
einer möglichen „Abwahl“ durch „das Volk“ ist. dessen „Rechte“ nur in einem feudalen und monarchischen
System gewahrt sind. Historisch waren sie das auch besser. Es hat ja auch kein politisches System in Deutschland
das eigene Volk so auf den Hund gebracht – zunächst moralisch, inzwischen auch schon physisch – wie ausgerechnet
das „volksherrschaftliche“. … übersehen auch, welches Evangelium Pius XI. für das Christkönigfest
ausgewählt hat: Joh. 18, 33 – 37 …: „Regnum meum non est de hoc mundo“. Wenn auch Christi Reich nicht
von dieser Welt ist, so ist es doch nicht auf dem Mond, sondern mal mehr und mal weniger real auf dieser
Erde. Pius XI. hat die Deutung der Perikope gegeben, indem sein Christkönigsfest die Völker an ihre
kollektive Pflicht erinnern sollte, Christus als König anzuerkennen. MfG Christoph Heger
Stat crux – nur nicht auf Volksaltären! Weil es so richtig und schön heißt: „Stat crux, dum volvitur
orbis“, „Es steht das Kreuz, während der Erdball sich dreht“, liegt das Kreuz ja auch in der Regel auf
den Ikebana-Altären des NOM, damit das Volk ungehindert seinen „Vorsitzenden“ (früher „Priester“ genannt)
im Blick hat. @Thomas A. Höck: Der Punkt ist, daß die franz. Integralisten die Wiedereinführung einer
Ordnung anstreben, die seit langem überwunden und obsolet ist. Ob das nun ein wirkliches politisches
Anliegen der bösen Tradis ist oder nicht – Ihre Abneigung gegen den bei französischen Katholiken wohl
in der Tat noch lebendigen Royalismus sei Ihnen ebenso unbenommen wie diesen Franzosen deren Ansichten.
Bewertungen wie „seit langem überwunden und obsolet“ sind allerdings ein politwissenschaftliches Blabla,
das seinen Platz nur in der eindimensionalen Weltsicht derer hat, die an einen „Fortschritt der Menschheit“
(natürlich ohne Christus und seine Kirche) glauben. … daher das ganze „ChristKönig“-Gequatsche, …
Schade, daß Pius XI. sich nicht hat von einem solchen „Gequatsche“ abhalten lassen, als er das Christ-Königs-Fest“
einführte! MfG Christoph Heger
„volle Einheit“ Tja, solche interessanten Beiträge liest man heute eben nur in Presseorganen von Bistümern,
die „in voller Einheit mit der Kirche“ stehen, aber keineswegs in Mitteilungsblättern der bösen Tradis,
die erst noch zur „vollen Einheit“ geführt werden müssen. MfG Christoph Heger
@Methusalix Solche Typen wie Sie, die ja in der verlogenen und verkommenen Adenauerrepublik … Mit solchen
Typen, die ihre dummen Frechheiten im Schutze der Anonymität ausspucken, unterhalte ich mich doch nicht –
und überhaupt nicht auf Feldern, auf denen die Freiheit der Meinungsäußerung im „freiesten Staat auf
deutschem Boden“ aufgehoben ist! MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck Na schön, aber was ist jetzt der Punkt in Ihrer Polemik gegen die bösen Tradis? Daß
die Welt sich wandelt, das wußten auch schon die Träger des Reichsapfels. Denn immerhin war es nie unklar,
daß das Römische Reich, als der/das Katechon, vor der Wiederkunft Christi vergehen werde. Es ist aber
vernünftigerweise konservatives Grundprinzip, daß nicht der sich rechtfertigen muß, der an Bestehendem
festhalten, sondern der etwas ändern will. Diese Rechtfertigung ist im Falle der nachkonziliaren Reformen
gründlich mißlungen. MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: „in sich widerspruchsvolle Wirklichkeit“ Daß das Symbol des Reichsapfels eine in sich
widerspruchsvolle Wirklichkeit zum Ausdruck bringt, hätten die Integralisten-Tradis der franz. Observanz
auch selbst erkennen können, wenn sie die Tradition daraufhin hellhöriger und demütiger befragt hätten.
Ich weiß zwar nicht, was „Integralisten-Tradis der franz. Observanz“ sind, glaube aber, daß weder sie
noch sonst jemand – mit und ohne Demut – „erkennen“ kann, daß etwas „eine in sich widerspruchsvolle Wirklichkeit
zum Ausdruck bringt“. Eine in sich widerspruchsvolle Wirklichkeit, so sie denn möglich sein sollte, wäre
jedenfalls dem menschlichen Verstand, der an das Prinzip vom ausgeschlossenen Widerspruch gebunden ist,
nicht erkennbar. MfG Christoph Heger
@Laurentius2 Diskutieren wir lieber, weshalb der etablierte Episkopat (zB in Münster) so wenig an der
Seligsprechung Kardinal von Galens interssiert war bzw. an dessen Heiligsprechung interssiert ist !? Ist
das so? Das war mir nicht bekannt. Dann lag es womöglich gar nicht an einem Mangel an Information meinerseits,
daß ich nichts von einer großen Feierstunde – mit überregionaler, womöglich nationaler Bedeutung –
aus Anlaß der Seligsprechung von Galens gehört habe. Es hat womöglich in Münster gar keine gegeben.
Oder irre mich (hoffentlich)? MfG Christoph Heger
@Dr. Otterbeck: Wunschtraum? Dr. Otterbeck hält an seiner Lieblingsvorstellung, die bösen Tradis hätten
ein „Schisma“ veranstaltet, unentwegt fest. Na ja, vielleicht bekehrt sich ja der Vatikan noch zu seiner
Ansicht, auch wenn es im Augenblick von dort anders klingt. Aber nun sein Wunschtraum: Wahrscheinlich
hilft dagegen nur eine ex-cathedra-Erklärung: Wer lehrt, die Neue Messordnung von 1970 sei häretisch,
der sei ausgeschlossen. So was erinnert mich immer an eine sarkastische Anmerkung, die der verehrte, langjährige
Hochschulpfarrer von Köln, Monsignore Prof. Dr. Wilhelm Nyssen, in einem Brief an mich schon in den 80er
Jahren gemacht hat: „Die Pastoral-Brüderlichen fangen an zu anathematisieren.“ Ob der NOM häretisch
ist oder nicht, weiß ich nicht. Die ihn einführende Institutio Generalis (ursprünglicher Fassung) war
es aber wohl. MfG Christoph Heger
@methusalix War das nicht der „Löwe von Münster“, der gegen die „Euthanasie“ gekämpft hat aber dabei
die anderen Opfer der Nazis wie Juden und Homosexuelle vollkommen „vergessen“ hat? Diese hämische Bemerkung
fällt auf seinen Urheber zurück. Der selige von Galen hat mitnichten jemand „vergessen“. Er ist vielmehr
von jüdischer Seite dringend gebeten worden, sie nicht durch eine öffentliche Stellungnahme zu gefährden.
Dreissig Millionen Katholiken, die von nichts gewusst haben wollen? Netter Versuch! Da in puncto Holocaust
bekanntlich das Recht der freien Meinungsäußerung aufgehoben ist, bleibt es schwierig, zu erörtern,
wovon man etwas hatte wissen können. Man frage vielleicht mal einen Amerikaner, wieviele von ihnen während
des Krieges von dem Atomwaffenprogramm wußten, das immerhin auf amerikanischen Boden und Beteiligung
Tausender von Wissenschaftlern durchgeführt worden ist. Wie auch immer – was hätte es eigentlich geändert,
wenn mehr Leute mehr gewußt hätten? Hätte man sich vielleicht williger und schneller dem Vernichtungswillen
der Kriegsgegner ergeben sollen? In die Ecke der Pharisäer gesprochen: Die in der Türkei einflußreiche
jüdische (und krypto-jüdische) Minderheit hat keinen Finger gerührt, als es 1915 an die Vernichtung
der Armenier dort ging. MfG Christoph Heger
Fürbitten-Lyrik tatsächlich sind die „Fürbitten“ (und der „Friedensgruß“) das viel größere Problem
im Novus Ordo als die Hochgebete I.-IV. Na ja, es gibt eben immer noch Steigerungen. Die Fürbitten dürften
nicht von jedermann, sondern sollten nur von Lektoren, notfalls Akolythen, und zwar „nach Osten“, hilfsweise
zum Altar gesprochen werden Woher diese plötzliche Genauigkeit in liturgischen Dingen? Das war doch alles
verdammenswerter „Rubrizismus“. unter Verzicht auf jedwedes pädagogisches Einsprengsel, Wieso „Einsprengsel“?
Diese ganze Fürbitten-Lyrik besteht doch nur aus verquaster und mitunter politisch-korrekter Volkspädagogik.
MfG Christoph Heger
@GerdEric: „Den Seinen …“ denn den SEINEN gibt es der HERR im Schlafe. Die richtige und weniger paradoxe
Lesart ist natürlich: „Den Seinen gibt der Herr den Schlaf.“ GerdEric hat zu wenig davon. Er sollte besser
schlafen gehen, als dumme Sprüche zu klopfen. MfG Christoph Heger
@centesimus annus der tridentinische Ritus ist gallikanisch und nicht römisch. Die Bezeichnung dieses
Ritus als römisch ist eine Geschichtsfälschung, die im Rahmen des tridentinsichen Konzils betrieben
wurde. Die römische Liturgie war zur Zeit des Konzils von Trient schon längst verloren gegangen! Meine
Güte, wie kann man in so wenigen Sätzen so viel Unsinn erzählen! MfG Christoph Heger
@GerdEric: Ja, tatsächlich! Heger: Der Gott, der Abraham im Hain Mamre besuchte, war der dreifaltige
Gott Jesu. Wer der komische „G’TT“ ist, steht im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums. Ach? Ja, tatsächlich.
Jesus sagt da nämlich: „Ihr habt den Teufel zum Vater.“ und Jesus betet im Garten Getsemane sich selbst
an, und bittese sich, den Kelch an sich vorübergehen zu lassen, aber nicht Jesu Wille soll geschehen,
sondern Jesu Wille geschehe? Und Jesus zeugte mit Maria sich selbst? Ach, ich habe diese Simpeleien schon
zu oft mit den Mohammedanern diskutiert, als daß ich dazu jetzt noch Lust hätte. Wer ernsthaft an einer
philosophischen Durchdringung der Dreifaltigkeit (ein Gott, drei Personen) interessiert ist, dem sei die
Dissertation „Die Gottesidee der Wissenschaftslehre J. G. Fichtes“ empfohlen, die Günther Storck 1976
bei (dem nachmaligen Kardinal) Leo Scheffczyk, München, angefertigt hat, dort vor allem im Dritten Teil
der Abschnitt J: „Die Erfassung der Einheit (des Wesens) Gottes in der Offenbarung der Trinität der göttlichen
Personen“, Seite 176 ff. MfG Christoph Heger
Wer ist „G’TT“? GerdEric: Was du: (der mit seinem komischen „G’tt“!) nennst, ist der G’TT des Abraham,
des Isaak, des Jakob und der des Jesus, kein anderer Gott! Mitnichten! schon gra kein dreifacher… Du
sagst es! Der Gott, der Abraham im Hain Mamre besuchte, war der dreifaltige Gott Jesu. Wer der komische
„G’TT“ ist, steht im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums. MfG Christoph Heger
Unser unvermeidlicher … GerdEric (der mit seinem komischen „G’tt“!) muß mal wieder die Leier angeblicher
und tatsächlicher Sünden der Christen ertönen lassen. Lassen wir ihm das Vergnügen! Er möge sich
nur nicht wundern, daß manche, die man nicht so einfach abschlachten kann wie den großartigen Martin
Hohmann, sich durchaus auch noch an jüdische Verbrechen erinnern. Und die sich nicht erinnern können
immer noch heute solche wahrnehmen und benennen – wie das trotz des Wutgebells eines Zentralrats der unerschrockene
Norbert Blüm getan hat. MfG Christoph Heger
Wird auch Zeit! Ob Papst Pius XII. selig geprochen werden kann oder nicht, unterliegt natürlich nicht
ausgerechnet meinem Urteil. Es drängt sich allerdings der Eindruck auf, daß diese Frage von den zuständigen
Stellen schon längst bejaht wurde, die öffentliche Seligsprechung aber aus politischen Gründen bisher
unterblieben ist – oder um es klar zu sagen: wegen der unverschämten Einmischung von jüdischer Seite
bis hinauf zu einer förmlichen Vorstellung von Parlament und Regierung Israels beim Heiligen Stuhl gegen
eine Kanonisierung des Papstes. Dieser unglaubliche Vorgang verdient wegen seiner grotesken Undankbarkeit
nur Verachtung – und eine alsbaldige Seligsprechung des verleumdeten Papstes. MfG Christoph Heger
@Dr. Otterbeck: Kirche und Volk Israel? Bitte, Dr. Heger: Nicht JEDES Wort auf die Goldwaage! Na gut,
aber trotzdem wüßte ich gern, wer denn das „Volk Israel“ sein soll, das heute mit der Kirche denselben
Gott hat. Die Nazi allerdings rühmten der Reformation nach, die „jüdischen Elemente“ aus dem Katholizismus
ausgetrieben zu haben. Aha! Und was lehrt uns das? Lefebvre ein „Eingeweihter“? Würde mich nicht überraschen.
Das hinwiederum überrascht mich nicht. Aber: Da halte ich mich raus. Diese plötzliche Bescheidenheit!
Viel weniger heraushalten muß man sich aber wohl, was einen anderen Teilnehmer des Konzils (bekanntlich
gibt es nur eins von Bedeutung) von größtem Einfluß angeht: Daß der Kardinal Liénart von Lyon ein
„Eingeweihter“, nämlich ein Freimaurer, war wird, soweit ich weiß, überhaupt nicht bestritten. MfG
Christoph Heger
@Dr. Otterbeck: Kirche und Volk Israel? Der Anstifter dieser ganzen Tradi-Umtriebe …, Lefebvre, lehrt
einen anderen Gott; Verehrtester, Ihre Animosität gegen Eb. Lefèbvre nimmt allmählich skurrile Züge
an. Aber mich interessiert etwas anderes: … des Gottes, den die Kirche zusammen mit dem Volk Israel …
Wer ist denn dieses neben der Kirche bestehende „Volk Israel“. Ich dachte bisher immer, die Kirche verstehe
sich als das „wahre Israel“. MfG Christoph Heger
@Benedikt (non Papa): Ich hatte gesagt: „Wieder einmal zeigt der NOM seine wunderbare Multifunktionalität:
Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu gebrauchen, Anwesende anzupöbeln.“
Darauf Benedikt: Der Witz war echt lustig. Freut mich, zur Heiterkeit beigetragen zu haben. Fragen Sie
mal ältere Semester nach von der Kanzel („abkanzeln“) gegen sündige Gemeindemitglieder (oder solche,
die man für sündig hielt) pöbelnden Pfarrern. Da können Ihnen sicher viele ne Menge Beispiele auftischen.
Bis zu welchem Jahrhundert soll ich denn da zurückgehen? Weder meine Gesprächspartner noch ich selbst
haben erlebt, was mit der Pöbelei gegen Frau Myriam Heger vergleichbar wäre. Wichtiger: So etwas, was
in der alten Messe schlimmstenfalls in der Predigt möglich gewesen wäre, ist nun bei der Dauerquasselei
im NOM während der ganzen Messe möglich. Solche Stories machen Kritik am NOM nicht eben glaubwürdig.
Niemand muß an sie „glauben“, wohl aber an den Charakter der Messe als wahres Sühn- und Dankopfer, wovon
ich bei all der Dauerquasselei so selten etwas höre. MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Die „Natürlichkeit“ der Gleichheit … wenn Sie den Satz von Maurras: „Die Natur geht
mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und
demokratischen Hypothese“ als trivialerweise zutreffend bezeichnen, … widersprechen Sie dem Gedanken
der gleichen Menschenwürde als wichtigster Wertentscheidung u.a. auch unsereres Grundgesetzes. Bitte
nicht so einen Unsinn! Der Satz ist in der Tat trivialerweise richtig. Die „närrische liberale und demokratische
Hypothese“ behauptet die „natürliche“ Gleichheit in politisch-rechtlichen und sozialen Belangen und hat
nichts mit der gleichen Würde zu tun, die allen als Menschen zukommt – selbst denen, die durch ihr Tun
ihre Menschenwürde auf den Hund bringen. Maurras spießt hier zu Recht die Versuche auf, die „Natürlichkeit“
jener Gleichheit aus der „Natur“ abzuleiten. „Liberale und Demokraten“ haben jedoch niemals natürliche
Ungleichheiten bestritten. Aber natürlich tun sie das immer wieder – nämlich immer dann, wenn es ihren
Zielen dienlich ist. Das – und zugleich die typische Vermengung von (faktischem) Sein und Sollen – findet
gerade wieder bei der Durchsetzung des „Elterngelds“ mit pflichtmäßiger Babypause beider Eltern statt.
Gleiche Menschenwürde ist kein empirisches Resultat, sondern ein metaphysischer Grundsatz, Das brauchen
Sie nicht mir zu erklären – sondern den „Liberalen und Demokraten“ mit ihrem antimetaphysischen Tick!
MfG Christoph Heger
Ich muß leider die Autoren … Dr. Otterbeck und deusexmachina enttäuschen. Ich bin mit Frau Myriam
Heger – jedenfalls soweit ich weiß – weder verwandt noch verschwägert. Ich bin auch weder dem Bekenntnis
noch der Abkunft nach jüdisch – wiederum soweit ich weiß –, wie schon viele wegen meines Namens vermutet
haben. Sollten sich allerdings doch noch Verwandtschaften solcher Art herausstellen, wäre ich sehr geehrt.
Im übrigen hat Frau Myriam Heger natürlich meine volle Sympathie. Wieder einmal zeigt der NOM seine
wunderbare Multifunktionalität: Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu
gebrauchen, Anwesende anzupöbeln. Wie man unter diesen Umständen die Sonntagspflicht aufrechterhalten
möchte, ist mir schleierhaft. MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Unfug der „Geisteswissenschaft“ Ich finde es schlicht albern, aus einem – angeblich
oder tatsächlich – von Eb. Lefèbvre zustimmend gebrachten Zitat von Charles Maurras inkriminierende
Schlüsse gegen den ersteren zu ziehen. Erstens ist die Aussage des Zitats: „Die Natur geht mittels Autorität
und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese“
trivialerweise zutreffend. Zweitens erlaube ich mir auch, gelegentlich treffende Zitate von Kant, Schopenhauer
und anderen zu bringen, ohne daß ich deshalb für deren kirchenkritische oder staatsrechtliche oder allgemein
politische Aussagen verantwortlich gemacht werden möchte. Diese Masche, den Erzbischof mit dem (ungläubigen)
Chef der action francaise zu belasten, ist ein typisch „geisteswissenschaftlicher“ Unfug – wie denn die
„Geisteswissenschaft“ an sich ein Unfug ist, wenn sie typischerweise glaubt, mit der „Erklärung“, warum
einer etwas gesagt hat, es nicht mehr nötig zu haben, sich damit zu befassen, was er gesagt hat. MfG
Christoph Heger
Die Rolle Papst Pauls VI. Dr. Otterbeck erwähnt zu Recht: ja, der Helmut Schmidt, hat jüngst vor Managern
von Deloitte (auf PHOENIX gesendet) vor der Erschöpfung der kulturellen Vitalität gewarnt; er hat –-
neben anderen Ursachen: eine Schuldige ganz unverblümt genannt: „die Pille“. Ja, so ist das wohl. Allerdings
war es unter Helmut Schmidts Kanzlerschaft, daß zum ersten Mal die auch damals schon sichtbare demographische
Fehlentwicklung ein Rumoren erzeugte, das bis in den Bundestag drang – aber dort von den üblichen Politisch-Korrekten
als „Mutterkreuzideologie“, „faschistoid“ usw. abgebügelt wurde. Paul VI. hat es bereits 1968 kommen
sehen. Sittlichkeit ist nämlich nicht nur „Moral“, sondern auch öffentliche Moral. Nach meinen Informationen
war die Rolle Pauls VI. viel weniger großartig. Danach mußte man ihn betreffend Pillenenzyklika geradezu
„zum Jagen tragen“. Die Tatsache, daß er deren Desavouierung durch die deutsche Bischofskonferenz klaglos
hingenommen hat, bestätigt diese Informationen. MfG Christoph Heger
@_Ungläubig-: Selber lesen macht schlau! …, worin liegt da die Verwerflichkeit? Wer hat dies festgelegt,
worauf berufen Sie sich? Sie sollten da nun mal etwas tiefer argumentieren, als immer nur zu sagen, es
ist verwerflich. Ich habe das schon in aller Kürze gesagt: Eben weil die homosexuelle Betätigung eine
Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs ist, ist sie verwerflich. Wenn Du es ausführlicher haben
willst – wie wäre es, wenn Du Dich einmal selber durch Lesen schlaumachtest? Da Du Dich wahrscheinlich
einem katholischen Traktat über Ethik erhaben vorkommst, lies doch einfach mal Kant, Metaphysik der Sitten!
Ich muß das ja wohl hier nicht abschreiben. MfG Christoph Heger
@_ungläubig- Heger: Selbstverständlich ist „menschlicher Geschlechtsverkehr“ nur der zwischen zwei Menschen
unterschiedlichen Geschlechts. Das sagt ja schon der Name. Sprich es ist egal, wie der GV ausgeübt wird,
solange dieser zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts ausgeführt wird? Nein, das habe ich
nicht gesagt. Auch der GV zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts kann aus anderen Gründen
unsittlich sein. Und worin liegt denn die Verwerflichkeit beim Ausleben der nicht verwerflichen erotischen
Neigung? Für seine erotischen Neigungen kann einer womöglich nichts. Sie sind ihm deshalb auch nicht
vorzuwerfen. Wohl ist es ihm vorzuwerfen, wenn er ihnen – zum Beispiel in der homosexuellen Nachäffung
des menschlichen GV – nachgibt. MfG Christoph Heger
@Agnostiker: Was ist menschlicher Geschlechtsverkehr? Dr. Heger: … Ich sagte es schon mehrfach: weil
es sich bei homosexuellen Betätigungen um die schweinische Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs
handelt. Ich denke mal, Sie meinen den heterosexuellen GV, Selbstverständlich ist „menschlicher Geschlechtsverkehr“
nur der zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Das sagt ja schon der Name. Dann würde
das aber bedeuten, dass sich der heterosexuelle GV nur auf Missionarsstellung uä beschränken würde.
Wie kommen Sie denn auf die Idee? Die Albernheit mit der angeblichen „Missionarsstellung“ stammt aus einer
betrügerischen Passage im sog. Kinsey-Report. Zudem verstehe ich immer nicht, warum Homosexualität immer
nur auf den Sexualakt reduziert wird. Das ist doch einfach. Die Verwerflichkeit der Homosexualität bezieht
sich allein auf diese Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs, nicht auf die erotische Empfindung,
für die möglicherweise keiner was kann. MfG Christoph Heger
@Karim: Nebensächliche Frage Zur Frage, ob der islamische Allah der christliche Gott ist, nun die Nebenfrage
der Etymologie: … woher das Wort „allah“ … kommt, ist … umstritten. „Umstritten“ ist immer alles.
Es kann, muß aber nicht aus dem Syrischen kommen, Für diese Etymologie sprechen sprachliche und historische
Gründe. Die traditionelle, von Muslimen gewöhnlich vertretene Etymologie, „allah“ sei Verschmelzung
von „al-ilah“, „die Gottheit“, ist unhaltbar. Es könnte … auch auf die Wurzel „el“ zurückgehen Natürlich
geht auch syrisches „alaha“ auf semitisches „el“ für den „höchsten Gott“ zurück. Wie konnte aber aus
„el“ „allah“ werden? … haben wir das Phänomen, das die Offenbarungsreligion Begriffe für „Gott“ aus
anderen … Religionen übenommen hat, Von was für einer „Offenbarungsreligion“ (Einzahl!) redest Du?
Aber natürlich ist es trivial, daß Wörter wandern. weil diese Begriffe eben nicht in sich einen völlig
falschen Inhalt bezeichnen. Zur Zeit der Übernahme mögen sie Ähnliches bezeichnet haben. Aber auch
dann können Unterschiede groß sein: Der „Deus“ der lateinischen Juden und Christen war nicht ein „deus“
der antiken Mythologie. Das ist von zeitgenössischen Juden und Christen klar gesagt worden. Zur Kernfrage:
Der Allah des Islams ist nicht der christliche Gott. Das schließt nicht aus, daß auch Muslime in der
Spontaneität des Gebets die Seele zu dem wahren Gott erheben. MfG Christoph Heger
@Dr. Otterbeck: Rechtsaussprüche? Wenn Dr. Heger dem Zitat von 1075 die Einschränkung „außer wegen
Häresie“ anfügt, Ich bitte Sie, Verehrtester, ich habe überhaupt nichts angefügt. Vielmehr habe ich
gesagt, daß nach meiner Erinnerung der Rechtssatz von Ihnen unvollständig zitiert ist und daß nach
dem vollständig(er) zitierten Rechtssatz eine Immunität des Papstes bei Häresie nicht mehr gegeben
ist. So hat ja wohl auch die Synode von Sutri 1046 drei Päpste (Gregor VI., Benedikt IX und Silvester
III.) – ob tatbestandlich zu Recht oder nicht, spielt hier keine Rolle – wegen Häresie abgesetzt. dann
eröffnet er damit eine Generalklausel, die dem Subjektivismus „Tür und Tor“ öffnet. Zumindest noch
nicht! Denn soweit ich weiß, gibt es nicht einmal einen Konsens der Theologen, wer denn ein solches Verfahren
zur Aburteilung eines häretischen Papstes sollte durchführen dürfen. In historischer Betrachtungsweise
ist der Fall denkbar, dass ein Papst einmal einem theologischen Irrtum unterliegt. Das ist aber eine etwas
naiv-optimistische Betrachtungsweise. Nichts schließt aus, daß ein Papst in Häresie fallen kann. Verbindlich
sind aber nicht die Überzeugungen der Amtsträger, sondern die Rechtsaussprüche. Was ist gemeint? Das
außerordentliche Lehramt oder was? Oder sollen Urteile zu befolgen sein, auch wenn sie ungerecht oder
sogar häresiefördernd sein sollten? MfG Christoph Heger
Zu einigen Dusseligkeiten Was würde Jesus zur Ausgrenzung von Homosexuellen sagen? Möglicherweise, wie
im NT zu lesen: „Gehe hin und sündige nicht mehr!“ Dann als Zweites Sodomie und Homosexualität werden
in einen Topf geworfen. Was soll das denn? Wer es noch nicht wissen sollte, Sodomie ist die Ausführung
des Geschlechtsaktes mit Tieren –-- Nach älterem Sprachgebrauch, den die katholische Moraltheologie weitgehend
noch beibehält, bezeichnet „Sodomie“ jede Art „widernatürlicher Unzucht“. Homosexualität ist lt. Katechismus
eine schwere Sünde, welch ein Unsinn, Homosexualität ist von der Evolution neben der Heterosexualität
gleichwertig mitgetragen worden. Was soll diese verquaste Ausdrucksweise? Mord und Totschlag sind wohl
auch „von der Evolution gleichwertig mitgetragen worden“? Die Dusseligkeit solcher (Fehl-)Schlüsse vom
Sein auf das Sollen ist anscheinend unausrottbar. Ich frage, wie kann das dann Sünde sein? Ich sagte
es schon mehrfach: weil es sich bei homosexuellen Betätigungen um die schweinische Nachäffung des menschlichen
Geschlechtsverkehrs handelt. MFG Christoph Heger
Islamischer Allah nicht gleich christlicher Gott … haarsträubende Thesen …, so als würde es sich
um den Gott der Christen und Allah um verschiedene Götter handeln. Bei aller Sorge um Karims Frisur –
es handelt sich tatsächlich um zwei verschiedene „Dinge“. Der Allah des Islams ist nach der Theorie dieser
Ideologie ein Wesen, das gleichermaßen Gutes und Böses erschafft und den Menschen ihre guten oder bösen
Taten zuteilt. Deswegen wäre es gerechter, wenn sich dieser Allah beim jüngsten Gericht selbst zur Hölle
verdammte, statt die Puppen in seinen Händen zu bestrafen. Diese Art allmächtiger Teufel ist offensichtlich
etwas ganz anderes als der christliche Gott, die Einheit von Gerechtigkeit und Liebe. Er scheint wirklich
sehr ungebildet oder verblendet oder beides zu sein. Denn jeder arabisch sprechende Christ betet zu „Allah“.
Ob der wahre Gott nun von arabischen Christen mit demselben Wort „Allah“ bezeichnet wird oder nicht, ist
völlig gleichgültig. Karims Bildung erweist sich überdies hier als recht begrenzt. Das arabische „Allah“
ist eine arabisierende Entlehnung des syrischen (= christlich-aramäischen) „Alaha“, das natürlich schon
lange vor dem Aufkommen des Islams den christlichen Gott bezeichnete. MfG Christoph Heger
Besten Dank, Herr Dr. Regazzoni! Empfehle Ihnen die Schriften von Luigi Villa: Paolo VI beato? und Paolo
VI processo a un Papa? Ausserdem: Via col Vento in Vaticano, deutsch: Vom Winde verweht im Vatikan. Ueber
das Verhältnis Pius XII zu Montini hat sich ebenfalls Kardinal Siri geäussert (vgl.hierzu: Benny Lai:
Il Papa non eletto) und last but not least bei Reinhard Raffalt: Wohin steuert der Vatikan? Stehe Ihnen
für jede weitere Auskunft gerne zur Verfügung Ich muß gestehen, ich kannte nur Reinhard Raffalts Buch,
habe es vor Jahrzehnten einmal gelesen. Werde mich wohl mal sachkundig machen müssen. MfG Christoph Heger
@Rudolfsohn Keine Sorge, lieber Rudolfsohn! Ich bin hartgesotten. Solche Hilflosigkeiten von rosaroten
und ähnlichen Fraktionen erheitern mich nur noch. MfG Christoph Heger
@Dr. Regazzoni: … Pauls VI an. Was er sich unter Pius XII leistete spottet jeder Beschreibung Sie machen
mich neugierig. Gibt es da zuverlässige Erkenntnisse? MfG Christoph Heger
@Reinhold Buttler: Prophetische Gaben Sehr geehrter Herr Dr. Heger, die Zeit wirds wohl bestimmt mit sich
bringen, dass Leute Ihrer coleur im laufe der Zeit (Gott sei dank) aussterben. Verehrtester, Ihre prophetischen
Gaben sind ebenso entwickelt wie ihre denkerischen. Solche Prophezeiungen seitens aller „Fortschrittlichen“
kenne ich, solange ich mich erinnern kann. Komischerweise waren es die jeweils Fortschrittlichen die schneller
„ausstarben“. Das leuchtet inzwischen auch um ihre Renten bangenden Sozis ein. Aber geben Sie die Hoffnung
nicht auf, auch ich werde eines Tages sterben! MfG Christoph Heger
@Karl Murx, @Reinhold Buttler @Karl Murx: Mein Respekt! Gegen verbale Blähungen helfen nur klare Wort.
Ja, die demographische Katastrophe wird diesen ganzen „Moderne“-Schwachsinn hinwegfegen. @Reinhold Buttler:
Damit sogar Leute, die sich selbst besonders gern „mündigen, klaren Verstand“ zuschreiben, es mitkriegen:
Ja, es werden Personen, die durch ihr schweinisches Nachäffen des menschlichen Geschlechtsverkehrs –
um mich Kantisch auszudrücken – die Menschheit in ihrer Person schänden, mit den Tätern anderer Verbrechen
verglichen. Irgendein Widerspruch dagegen? MfG Christoph Heger
@Dr. Otterbeck „Der Papst wird von niemandem gerichtet.“ Dieser Rechtssatz ist nach meiner Erinnerung
unvollständig zitiert und muß vollständig(er) lauten: „Der Papst wird von niemandem gerichtet, ausgenommen
wegen Häresie.“ MfG Christoph Heger
@GerdEric: Noch mal ein bißchen Physik Ich sag es mal so: Erde und Sonne stehen symbolisch für den Menschen
und für G’TT,… Diese Symbolik mitsamt den Folgerungen, die Du daraus ziehst, interessiert hier doch
überhaupt nicht. Nun weisst du als Dr., dass sich noch Heute die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe …
Noch mal: Um was man sich das Universum bewegen läßt, d.h. wo man den Ursprung des Koordinatensystems
hinzusetzen beliebt, ist physikalisch reine Geschmacksache. Man wählt ihn so, daß die Rechnungen nicht
unnötig kompliziert werden. Die ideologischen Kämpfe der frühen Neuzeit waren völliger Blödsinn –
eine Erkenntnis, die übrigens der Kardinal Bellarmino – wenn ich mich recht erinnere, das Haupt der römischen
Inquisition zu Galileos Zeiten – schon zu Recht vertreten hat. MfG Christoph Heger
Imagefrage Kann das Geschwätz Küng überhaupt noch als katholisches Gedankengut angesehen werden. Nein.
Wie steht es im übrigen mit seinem Gehorsam gegenüber dem Papst? Den gibt es weder in Theorie noch in
Praxis. Trotzdem wird ihm nicht untersagt an katholischen Stätten aufzutreten und in katholischen Kirchen
zu zelebrieren. Dem ist wohl so. Der Verdacht klammheimlicher Sympathie liegt nahe. MfG Christoph Heger
Weltbilder Keine Ahnung von Physik, und Wissenschaftsgeschichte kann man demjenigen bescheinigen, der
naiverweise das Ptolemäische Universum … verteidigt: Es mag ja Schwadroneuren wie Rosalinde und GerdEric
unbekannt sein, aber es ist tatsächlich genauso wahr, daß die Erde sich um die Sonne dreht wie daß
sich die Sonne um die Erde dreht. Es ist physikalisch gleichgültig. Rechentechnisch ist es natürlich
sehr viel schwieriger, die Erde im Zentrum des Koordinatensystems zu wählen. Es ist alles etwas komplizierter,
als die Welt sich dem selektiv wahrnehmenden Bewusstsein zeigt. Überhaupt nicht! Man muß nur statt solchen
verquasten Quatsch von sich zu geben, etwas von (allgemeiner) Relativitätstheorie verstehen. Zum Weltbild
der ahnungslosen Physiker vs. katholische Kirche empfiehlt sich äusserst amüsant B. Brechts Das Leben
des Galilei… Na, ja – wenn man sein Weltbild von Literaten dieses Charakters bezieht! Statt dessen sollte
man besser die seriöse Wissenschaftsgeschichte zur Kenntnis nehmen und erfahren, daß Galilei etwas gemogelt
hat. Die Protokolle seiner Beobachtung der Juppitermonde sind getürkt. Es war unmöglich für ihn, die
Monde zu den angegebenen Zeiten mit seinem Fernrohr zu sehen. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Israelisches Gesetz Dieses schändliche israelische Gesetz gegen die Religionsfreiheit ist
am 1. April 1978 in Kraft getreten. MfG Christoph Heger
@GerdEric Nun weiss ich aber noch immer nicht, ob das nun Gesetz ist oder nicht! Ich sagte, doch daß
die Regierung Begin seinerzeit dieses Gesetz, das für Israel so peinlich ist, durchgeboxt hat, nach dem
sich Konvertiten vom Judentum und solche, die dabei mitgewirkt haben könnten, strafrechtlich verantworten
müssen. Ich wundere mich, daß Dir das nicht schon vorher bekannt gewesen sein sollte. Oder darf ich
weiter getrost alte „Irrtümer“ der „Kirche“ posten, auch wenn sich die „Kirche“ davon gelöst hat? Nur
zu, ich habe ja auch keine Hemmungen „Irrtümer“ – oder sagen wir es klarer: Verbrechen – der Synagoge
zu „posten“. Scheibe, Blamiere Dich weiter mit solchem Unsinn, der nie gelehrt worden ist! die Sonne umkreist
die Erde… Ja meinetwegen! Es ist nur etwas komplizierter zu berechnen – aber das begreifen Leute nicht,
die wie offenbar Du auch, keine Ahnung von Physik haben. und was da sonst noch ist. Du darfst Dich gern
weiter mit solchem Unsinn zum Affen machen. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Tu nicht dümmer, als Du sein kannst! Erstens ginge es einen freiheitlichen Staat überhaupt
nichts an, aus welchen Gründen jemand konvertiert. Zweitens war es einfach eine dumm-gemeine Unterstellung
in der Gesetzesinitiative der Regierung Begin, daß Juden wegen materieller Vorteile (ausgerechnet im
gegen Konvertiten intoleranten Israel!) konvertieren würden. MfG Christoph Heger
@k_c: Mord oder Selbstmord? Der Ausdruck Völkermord (laut der UNO: „eine Gruppe ganz oder teilweise zerstören“)
ist jedenfalls völlig falsch, sonst müssten sich die Eltern ja selbst umbringen. Wieso? Die Frage kann
doch nur sein: Völkermord oder Völkerselbstmord? Wie aus der Kriminologie bekannt, ist ein beträchtlicher
Teil der „Selbstmorde“ kaschierte Morde. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Wen ginge das etwas an? Willst du damit sagen, dass die römisch-katholische Kirche immer noch
„Geschenke“ macht, wenn sich jemand taufen lässt? Was zahlt „ihr“ denn so, wie sind die Tarife? Davon
weiß ich nichts. Und wenn die katholische Kirche das täte, ginge es Dich oder den israelischen Staatsanwalt
einen feuchten Kehricht an. In ordentlichen Staaten ist jedermann frei jedermann ein Geschenk zu machen.
Es bleibt also dabei, daß in Israel ein (talmudisches) Mittelalter zu besichtigen ist, in dem man sich
für eine Konversion strafrechtlich verantworten muß. MfG Christoph Heger
Gesetz in Israel gegen Konversionen @Irenäus und GerdEric: Da ist nichts Geheimnisvolles dran. Das ist
damals durch die Presse gegangen: Die Regierung Begin hat seinerzeit ein Gesetz verabschiedet, nachdem
der vom Judentum zum Christentum (oder womöglich auch zu etwas anderem) Übergetretene sich verantworten
muß, ob bei seiner Bekehrung „materielle Anreize“ etc. eine Rolle gespielt haben. In diesem Falle würden
sich auch diejenigen, die diese „materiellen Anreize“ angeboten hätten, strafbar gemacht haben. MfG Christoph
Heger
Ja, lächerlich – und peinlich! @GerdEric:einfach lächerlich, wie hier mit modernster Mittel versucht
wird, ins Mittelalter zurück zu irren… Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen:
Hier müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind. @Athanasius: Zustimmung!
Das talmudische Judentum ist mitnichten „älterer Bruder“ oder ähnlicher Unfug, sondern hat sich mit
der Verwerfung Jesu Christi und dem Justizmord an ihm konstituiert. Das wahre Israel ist die Kirche Jesu
Christi. Sich zu ihr zu bekehren ist Pflicht auch des jüdischen Volkes, und das klar zu sagen ist Pflicht
der Kirche. Das Geeiere von P. Cantalamessa und anderen politisch Korrekten ist einfach peinlich. MfG
Christoph Heger
„strafbewehrte Äußerungen“ Gotthard: weil dieser Herr völlig unqualihizierte und strafbewerte Äußerungen
von sich gegeben hat. Ach ja, natürlich. Die Liberalen kennen auf einmal wieder die strafbare Ausübung
des Rechts auf freie Meinungsäußerung! Die Inquisition gegen „Volksverhetzung“! Es sollte eine geben
gegen die politisch korrekte Volksverdummung. MfG Christoph Heger
Freimaurer und Abtreibungsgesetzgebung Fabian: Was die Abtreibung betrifft: Da bin ich strikt gegen und
betrachte das so wie sie. Das ist nett, aber folgenlos, denn: Mag sein, dass es Brüder mit anderer Auffassung
gibt. Das sei Ihnen frei gestellt. Jeder wird Menschen kennen, die das anders sehen. Wir kannten auch
schon mal Menschen, die die Vernichtung von Juden „anders sahen“. Abtreibung ist aber kein Dogma Die Abtreibung
als Tötung eines Menschen zu verhindern ist allgemeine Menschenpflicht. Hier kehrt sich der Anschein
von Freiheitlichkeit („kein Dogma“) gegen den eigenen Humanitätsanspruch. oder keine „Entscheidung“ „der
Freimaurerei“. Selbstverständlich hat die Freimaurerei als solche die Abtreibungsgesetzgebung maßgeblich
vorangetrieben. Es ist in Frankreich unbestritten, daß die Loi Veil vom Grand Orient konzipiert und durchgesetzt
worden ist. Die Freimaurerei munkelt zwar viel im Dunkeln, aber einiges kommt doch ans Licht. MfG Christoph
Heger
@Fabian: Freimaurerei … nur etwa 1500 Zeichen zur Verfügung …, wird es schwierig Eben. Man kann sich
aus gut zugänglichen Quellen über den antichristlichen Charakter der Freimaurerei unterrichten. Große
Landesloge der Freimaurer von Deutschland, … Jeder Aufzunehmende muss sich zur reinen Lehre Jesu Christi
bekennen, wie sie in der Heiligen Schrift … steht. Die „reine Lehre Jesu Christi“ nach dem Geschmack
der Freimaurer. …, deshalb sind wir auch in sog. Johannis-Logen gegliedert und nicht in zahllose „Teil-
Zweig- und Sonstwas-Organsisationen“. Das ist Unsinn. Im Gegenteil! Das ist die Masche, aber auch Crux
solcher im Dunkeln wirkender Organisationen. Uns interessiert es nicht, ob ein Bruder katholisch, evangelisch
oder gar nicht getauft ist. Wichtig ist, dass er sich zur Lehre Christi bekennt. Ich wußte nicht, daß
es zur Lehre Christi gehört, es sei ihm gleichgültig, ob jemand getauft ist. Ihre „soliden“ Kenntnisse,
…, hätte ich gern mal gewusst. Siehe oben! Vielleicht kommen Sie mal an Matthias Erzberger, Aus dem
Weltkrieg, 1922 (?) und dort das Kapitel über die Freimaurerei. … Uns verbindet … das Streben nach
Toleranz, Barmherzigkeit und Nächstenliebe. Ist es Ihnen nicht bekannt, daß die Freigabe des Massenverbrechens
der Abtreibung im wesentlichen von der Freimaurerei durchgeboxt wurde? Nächstenliebe? Daß ich nicht
lache! MfG Christoph Heger
@Fabian Lieber Fabian, ich kenne den Klub nicht, dem Sie angehören, kann es aber bestenfalls nur als
Kuriosität empfinden, daß er sich „christliche Freimaurerei“ nennt. Über die historische Freimaurerei
und deren Tendenz, sich hinter unendliche Zweig-, Tarn- und Unterorganisationen zu verstecken, habe ich
einige solide Kenntnisse. Und die reichen aus, mit völliger Klarheit zu sagen, daß die historische und
eigentliche Freimaurerei – wie wir sie etwa in dem Grand Orient in Frankreich vor uns haben – ein Todfeind
der christlichen; vor allem der katholischen Religion ist. Da darf man sich keiner Täuschung hingeben.
MfG Christoph Heger
@Fabian:Traditionalisten Ohne den Traditionalisten zu nahe treten zu wollen. Aber einige von ihnen neigen
dazu, in vermessener Weise immer alles besser zu wissen Wie man gleich sieht, wissen sie natürlich nie
irgendetwas besser. …, ja sie bezichtigen andere als Ungläubige und die Freimaurerei der Häresie.
Furchtbar! Die Tradis behaupten doch ernsthaft, daß es Ungläubige gibt – ja sogar, daß die Freimaurer
Häretiker sind. Dabei wissen wir doch alle, daß die Freimaurer immer schon und besonders heute ganz
kreuzbrave und rechtgläubige Katholiken sind! Wie schön, daß uns Fabian aufklärt: Die Freimaurerei
versteht sich weder als Konkurrenz zur Kirche, noch als eine Art Glaubensgemeinschaft. Sonst würden wir
am Ende immer noch den Verurteilungen von weniger klugen Päpsten als dem gerade verblichenen Glauben
schenken. Toleranz und Beliebigkeit müssen keine untrennbaren Begrifflichkeiten sein, Und ich Unaufgeklärter
hatte immer geglaubt, die Toleranz zum Beispiel der Päpste gegen die Juden im Kirchenstaat sei ein Indiz
für deren Beliebigkeit gewesen! das muss man einfach mal so akzeptieren wollen. Ja, eben! Ich sehe es
endlich ein und gelobe Besserung. MfG Christoph Heger
„Advocatus diaboli“ Ich lasse mich gern von Sirilo berichtigen, daß es doch einen „advocatus diaboli“
im Seligsprechungsverfahren von PP JP II gibt. Die Information, daß in einer neuen Ordnung solcher Prozesse
ein „advocatus diaboli“ nicht mehr vorgesehen sei, habe ich der Presse entnommen. MfG Christoph Heger
Die „Pastoral-Brüderlichen“ Hier wieder nur braun-schwarze Currysoße, Das ist dann wohl die Dialogkultur
der Pastoral-Brüderlichen, die sonst den lieben langen Tag von „Dialog“ schwadronieren – mit den Juden,
mit den Muslimen, mit den Kommunisten usw. usw. Nur wenn sie auf Katholiken stoßen, die ihre schöne
neue Nachkonzilswelt kritisch hinterfragen, verläßt sie die neue Milde. Dann gilt, was mir schon in
den frühen 1980er Jahren der langjährige Kölner Hochschulpfarrer Monsignore Prof. Dr. Wilhelm Nyssen
schrieb: „Die Pastoral-Brüderlichen beginnen zu anathematisieren.“ – wobei sie sich deutlich mit dem
antifaschistischen Zaunpfahl Hilfe von links herbeiwinken. MfG Christoph Heger
Nun mal halblang! Es ist weder pietätlos noch „Nestbeschmutzung“, Bedenken gegen eine „Eiligsprechung“
zu haben. Es hatte schon seinen guten Grund, daß es bisher in Heiligsprechungsprozessen Fristen und einen
„advocatus diaboli“ gab. Die Ablenkung auf sittliche Verfehlungen früherer Päpste ist eben nichts als
eine Ablenkung. Es geht nicht um solche Verfehlungen, sondern um die Rechtgläubigkeit in der Lehre des
Papstes. Wer allerdings meint, die sei immer gewährleistet, irrt. MfG Christoph Heger
@Ansgar Angesichts der Größe unserer heiligen Kirche eine kleine Zahl. Unbeachtlich eben. Mit „beachtlich“
meinte ich allerdings nicht eine große Zahl, sondern die Persönlichkeit und den wissenschaftlichen Rang
der Zweifler. MfG Christoph Heger
Leichtfertigkeit Sie schrieben: „Immerhin hat es nicht unbeachtliche Stimmen gegeben, die an der Rechtgläubigkeit
des verstorbenen Papstes Zweifel hatten.“ Sie irren. Es sind unbeachtliche Stimmen. Das halte ich für
eine Leichtfertigkeit. MfG Christoph Heger
Santo subito? Seit wann diese Anwandlungen von „demokratischem“ Populismus? Stehen wir vor einer Entwicklung,
nach der „dogmatische Tatsachen“ vom „Volk“ festgelegt werden? Sonst wird doch immer „vox populi“ als
„vox Rindvieh“ angesehen. Jedenfalls wird das Geschäft des „advocatus diaboli“ in den Kanonisierungsverfahren
für überflüssig angesehen. Das wundert einen denn doch. Immerhin hat es nicht unbeachtliche Stimmen
gegeben, die an der Rechtgläubigkeit des verstorbenen Papstes Zweifel hatten. Soll das jetzt alles unter
den Teppich gekehrt werden? MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: „Religion sensu proprio“? Von Religion sprechen Sie aber gleichwohl nicht sensu proprio.
„Religion sensu proprio“, so daß die Holocaust-Religion keine Religion „sensu proprio“ wäre, ist überhaupt
nicht zu definieren. Oder um es auf den Islam anzuwenden: Wieso ist der Islam eine Religion? Wäre er
nicht viel treffender als eine politische Bewegung mit dem Ziel weltweiter Machtergreifung zu bezeichnen
(und zwar eine klar grundgesetzwidrige politische Bewegung). MfG Christoph Heger MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Religionsfreiheit He: Sollte die Privilegierung des Islams, der die Auslöschung des
Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit der Wahrung der Rechte
Gottes zu tun haben? Hö: Wenn die Religionsfreiheit keine Privilegierung einer Religion vorsieht, dann
schließt das auch die Nichtprivilegierung des Islam ein! Nun, es waren Sie, Herr Höck, der von Privilegierung
sprach: „Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte
Gottes“ zu tun, …“ Vielleicht einfach eine mißliche Ausdrucksweise. Aber natürlich hat auch die bloße
Gleichgültigkeit gegenüber einem solchen Ziel einer Religionsgemeinschaft etwas mit der Wahrung der
„Rechte Gottes“ zu tun. Das Verbot der Holocaustleugnung als „Religion“ zu bezeichnen, weil um ihn herum
ein „Kult“ betrieben werde, gehört zwar zu Ihren thematischen Obsessionen, es darf aber nicht verkannt
werden, daß „Religion“, „Kult“ und „Katechese“ hier in einem metaphorischen Sinne verwendet wird. Was
heißt hier metaphorisch? Selbstverständlich hat die Holocaustreligion mittlerweile den Rang einer mit
Inquisition geschützten Staatsreligion erlangt – und das nicht nur in Deutschland. Vielmehr verlangt
auch die UNO ein weltweites (kultisches) Begängnis des „Holocausttages“ und eine weltweite Holocaust-Katechese.
Die Leute sitzen ja auch nicht metaphorisch, sondern real im Gefängnis. MfG Christoph Heger
„Religionsfreiheit“ Sie haben recht mit Ihrer Parallelisierung der FSSPX mit dem Islamismus! Wer im Zusammenhang
von „Religionsfreiheit“ von „Islamismus“ redet, zeigt, daß er vom Islam nichts versteht. Wenn Athanasius
schreibt prinzipielle Religionsfreiheit bedeute: „Die staatliche Gleichschaltung von Wahrheit und Irrtum“,
so verkennt er …, daß der moderne Staat keine „Wahrheiten“ gleichstellt, sondern lediglich Individuen
in der Ausübung fundamentaler „Rechte“! Davon kann keine Rede sein. Der „moderne Staat“ kennt mit der
Holocaust-Religion eine staatlich verordnete Wahrheit, für die er öffentliche Kulte und eine Schulkatechese
betreibt. Die Individuen, die diese staatliche Wahrheit leugnen, stellt er nicht anderen gleich, sondern
unterwirft sie seiner Inquisition (bis zu fünf Jahren Gefängnis!). Die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft
vor anderen hat nichts mit der Wahrung der „Rechte Gottes“ zu tun, So? Sollte die Privilegierung des Islams,
der die Auslöschung des Glaubens an die stellvertretende Sühne Jesus Christi zum Ziel hat, nichts mit
der Wahrung der Rechte Gottes zu tun haben? so als verdanke er seine Wirksamkeit und Allmacht den Beschlüssen
politischer Konvente. Nicht Gott benötigt die Wahrung seiner Rechte, sondern die Menschen. Die staatliche
Neutralität in religiösen Wahrheitsfragen … gibt es schlechterdings nicht. MfG Christoph Heger
@Schüttel: Wieder einmal „Religionsfreiheit“! Vielleicht erkennen die FSSPX-Kritiker der Religionsfreiheit,
in welche Nachbarschaft sie sich mit ihrer rückwärtsgewandten Position begeben. 1. Gedankliche Positionen
sind entweder richtig oder falsch, „rückwärtsgewandte Position“ ist blabla. Wer „fortschrittlich“ zu
denken vermeint, hat wahrscheinlich noch nie gedacht. 2. Auf die logische Leere des Unbegriffs „Prinzip
der Religionsfreiheit“ habe ich schon in meinem Beitrag „Vulgärtraditionalismus“ – Verunglimpfung des
Glaubenssinnes www.kreuz.net/article.2922.html hingewiesen. Ich verweise auch auf die ihm nachfolgende
Diskussion. MfG Christoph Heger
Das Werk Pauls VI. … ist erstaunlich; Ja, sicher. So viel unerhörte Zerstörungen der Marke „selber
schuld“ sind wirklich erstaunlich. kein anderer hätte es so ausgewogen „hingekriegt“. Wahrscheinlich.
Das ist ja gerade die Rache des bösen Feindes, dass dem Papst der Einheit und des Dialogs „kurz vor Schluss“
dieses Kryptoschisma aufgezwungen wurde; Die faktischen Schismen angeblich „mit dem Papst verbundener“
Bischöfe, wenn nicht gar ganzer Bischofskonferenzen, waren auch zu Zeiten Pauls VI. nicht mehr „kryptisch“.
… Die Tradi transportieren also einen ideologischen Konflikt der 1970er Jahre in die Zukunft (in dem
man sich provokant auf die Ästhetik der 1950er Jahre zurückzog, Die Hochschätzung der überlieferten
Liturgie eine „Ästhetik der 1950er Jahre? Welch ein Unsinn! Es werden sicherlich noch Fakten ans Licht
kommen, die Lefebvre et al. auf eine so schonungslose Weise enthüllen werden, dass es selbst dem frömmsten
Tradi die Sprache verschlägt. Dieses mit dem Licht der natürlichen Vernunft nicht zu erlangende Vorherwissen
muß aus den – von der Kirche noch nicht anerkannten – Privatoffenbarungen Dr. Otterbecks stammen. MfG
Christoph Heger
Über den Gott der Musulmanen Zu wem ein Muslim in der Unmittelbarkeit seines Gebetes sein Herz erhebt,
weiß ich nicht. Aber daß der islamische Allah derselbe sei wie der christliche Gott, können nur Leute
behaupten, die keine Ahnung vom Islam haben. Nein, diese islamische Idee eines – Allah genannten – allmächtigen
Teufels, der das Böse wie das Gute gleichermaßen erschafft, ist nicht der christliche Gott, die Einheit
von Liebe und Gerechtigkeit. MfG Christoph Heger
@Dr. Otterbeck: Liturgiereform Den hl. Pius X. zum Urvater der neuen Messe (und versuchten Vernichtung
der alten) zu machen ist ein abenteuerlicher Gedanke. Die leitenden Ideen der Liturgiereform Pauls VI.
sind ziemlich das Gegenteil von dem, wofür der antimodernistische Pius X. stand. Daß die neue Messe
„in sich ausgewogen“ sei und „der Hl. Messe eine für die Zukunft tragfähige Gestalt gegeben“ habe ist
das Gegenteil dessen, was bisher offensichtlich geworden ist: Nicht nur ist die Hochschätzung der Messe
bei den Gläubigen gesunken, sie sind auch in Scharen weggeblieben. Die religiöse Intensität Die kann
man den Charismatikern überlassen! hängt weder vom Text noch von der Zelebrationsrichtung ab, Der Wechsel
der Zelebrationsrichtung ist in sich ein außerordentlich verdächtiges Indiz. … Heute wäre das Mitbeten
der Messe möglich, Früher war es möglich, als man sich nicht durch diese Quasselliturgie beelenden
lassen mußte. hielten sich die Zelebranten an die Texte. Daß sie das nicht tun ist eine unmittelbare
Wirkung der „Reform“. Also ist Mut zur Treue zum „NOM“ (und verstärkter Lateingebrauch) der Liturgie
insgesamt förderlicher als eine Ausweitung der Indultmesse. Nein, besten Dank! Die Quasselei wird auch
lateinisch nicht genießbarer. Und die Fortsetzung des Versuchs, die alte Messe zu vernichten, wäre die
Fortsetzung eines in der Kirchengeschichte unerhörten Unrechts. MfG Christoph Heger
Karl Theodor von Dalberg Benedikt hat natürlich Recht, Karl Theodor von Dalberg war Mitglied des Illuminatenordens.
Wie mir aber Prof. Reinhard Lauth, ein hervorragender Kenner der Zeit von Karl Theodor von Dalberg, mitteilte,
hat von Dalberg zum Ende seines Lebens bei dem hl. Klemens Maria Hofbauer gebeichtet. An seiner persönlichen
Frömmigkeit kann kaum gezweifelt werden. MfG Christoph Heger
@Parzifal Seit wann ist denn Holocaustleugnung eine Religion? Seit bisher niemand definieren konnte, was
denn das Prinzip der „Religionsfreiheit“ unter „Religion“ versteht. Der semantische Trick ist doch bekannt:
„Revisionismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!“ kann man doch oft genug bei Demos gewisser
„Antifaschisten“ hören und lesen. Man ersetze einfach: Die Religion XY ist keine Religion, sondern ein
Verbrechen, und schwupps gibt es keine Religionsfreiheit mehr für sie! MfG Christoph Heger
@Hrodgar: Entweder „Religionsfreiheit“ oder Meinungsdelikt Ich stimme zu, daß die Einführung dieses
Deliktes wahrlich schwierig ist. „Schwierig“ war die Einführung bei den gegebenen politischen Verhältnissen
nicht, wohl aber ein krasser Verstoß gegen verschiedene Freiheitsgarantien des GG. Auf ein Unvorstellbares
Verbrechen hat man sich wohl keine andere Antwort vorstellen können. Wieso? Bis zur Einführung dieses
Meinungsdelikts als „Volksverhetzung“ kam man doch auch ohne es aus. Ich nenne das eine Notlösung, …
Wie man es auch immer nennt, wer Meinungsdelikte haben will, will keine „Religionsfreiheit“, sondern nur
die Freiheit bestimmter (lizensierter) Religionen. MfG Christoph Heger
„Gelingen der Liturgiereform“ „Es gab jetzt – wie bereits bei der Weltbischofssynode im Oktober 2005 –
viele Stimmen von Bischöfen aus aller Welt, die das Gelingen der Liturgiereform unterstrichen haben.“
Manche halten scheint’s ihre Luftschlösser für Festungen, in denen man sich verschanzen kann. MfG Christoph
Heger
@Hrodgar: Wie man in den Wald ruft, … Die Diskussion, soweit man davon überhaupt reden kann, dreht
sich im Kreis – mit einer Ausnahme, bei der das Fehlen von „Religionsfreiheit“ konkret wird, nicht bei
Nudelmonstern und anderen Albernheiten, sondern bei der Inquisition gegen den Holocaust-Revisionismus?
Das nennt man nicht Inquisition sondern Geschichtswissenschaften und Quellenanalyse. Ich spreche nicht
von der Wissenschaft, sondern der Strafverfolgung eines Meinungsdelikts. Das Bezweifeln des Offensichtlichen
nennt man Dummheit. Wenn Dummheit strafbar wird – werden demnächst Wähler der Partei XYZ wegen Dummheit
bestraft? Die Beschönigung von Verbrechen ist eine Beleidigung der Opfer. Wieso sind nur Opfer der National-Sozialisten
beleidigungsfähig, aber nicht die des alliierten Bombenkriegs? Oder die Opfer des armenischen Genozids.
Das läuft alles unter Meinungsfreiheit. Im übrigen reicht für die Strafverfolgung „Leugnung“ oder sogar
nur „Verharmlosung“. Weiter: Wieso ist die – dumme – Leugnung des Justizmords an Jesus Christus keine
strafbare Beleidigung. Das würde allerdings mit der Religionsfreiheit für den Islam kollidieren, der
bekanntlich den Kreuzestod Jesu dogmatisch bestreitet. Wieso ist die – gemeine – Rechtfertigung dieses
Justizmordes keine strafbare Beleidigung. Das würde dann mit der Religionsfreiheit für Juden Probleme
machen, aus deren Kreisen öfters solche Rechtfertigungen zu hören sind. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Nicht zur Sache gehörig Weniger als ein Drittel aller Deutschen sind Katholiken. Es sind also
nicht die Katholiken die anderen gnädigerweise Religionsfreiheit gewähren, sondern sie sind selbst in
einem großen Maß auf die Toleranz und den guten Willen anderer angewiesen. Was hat dieses unhistorische
Blech mit meinem Hinweis auf die logische Leere der Religionsfreiheitsverkündigung zu tun. Ich bin offenbar
für die Kapazät von Parzifal zu abstrakt. MfG Christoph Heger
@Parzifal Genauso gut könnten Sie behaupten es gäbe eine Inquisition gegen die Behauptung die Erde sei
eine Scheibe. Nein, diese lustige Behauptung kann jeder, auch in Gesellschaft und in öffentlichem Vortrag,
aufstellen, ohne daß er Gefahr läuft, ins Gefängnis zu kommen. es sind doch gerade die Konservativen
(wobei SIe wohl mehr Reaktionär sind), Fehlt es an klarem Denken, behilft man sich eben mit Schlagwörtern!
die sich über einen angeblichen Relativismus beklagen. Es gibt nun mal einen Unterschied zwischen Wahrheit
und Lüge. Eben! Und „Religionsfreiheit“, dieses Gespenst von einem Begriff, dient zur Vernebelung dieses
Unterschieds. MfG Christoph Heger
an Hrodgar 1) Dem Internet-Du unterwirft sich zumindest, wer mit Nickname teilnimmt. 2) Keine Annahme,
sondern Folgerung aus der Stellung einer schon beantworteten Frage. … ebenso falsch … wie Ihre Implikation,
Menschen, die in dieser Sache anderer Meinung seien hätten eben nicht ein bißchen Grips im Kopf. Ich
habe auf die dumme Frage, wovor Christen bei der „Religionsfreiheit“ Angst hätten, nicht das gesagt,
vielmehr, daß sie Grips im Kopf haben. Logik bitte! 3) Der Begriff der Religionsfreiheit ist insofern
nicht leer, als daß es beinhaltet „Die Freiheit, sein religiöses Bekenntnis frei zu wählen“. Wieder
logisch leer, nur statt „Religion“ jetzt „religiöses Bekenntnis“. Dahinter steckt … eine frei gewählte
Sicht auf das Metaphysische für wahr zu halten… Die Definition deckt nicht alles ab, was als „Religion“
bezeichnet wird, wohl aber auch, was nicht so bezeichnet wird und nicht in den Genuß von „Religionsfreiheit“
kommt. 4) … vermessen, zu behaupten, „kein Mensch glaubt ernsthaft an…“ Wer an „Religionsfreiheit“
glaubt, glaubt an die Notwendigkeit der Freiheit für das, was er in seiner Einfalt als „Religion“ kennt:
Islam, Judentum, Buddismus – also für definitorisch „lizensierte Religionen“. 5) … wüsste nicht, welchem
Bekenntnis … die Religionsfreiheit verwehrt würde! Und die Inquisition gegen den Holocaust-Revisionismus?
Ch.H.
@wolfgang e. Ich wundere mich …,… wie viele intellektuelle Winkelzuge wir Menschen zu erfinden imstande
sind, um unser Nicht-gehorchen-Wollen vor uns selbst rechtfertigen zu können, Es scheint nicht bekannt
zu sein: In Dingen, die gegen den Glauben sind, bedarf es solcher Winkelzüge, um das Verbot des Gehorsams
zu umgehen. Wieder sieht man, wie sehr die Intelligenz ein Hindernis für die Klugheit sein kann, wenn
sie mit Stolz verbunden ist. Ist hier vielleicht das „non serviam“ des Lügners von Anfang an im Spiel?
Für diese Frechheit muß sich wohl keiner bedanken. Was sagt denn die Tradition, …, wie man dem ordentlichen
Lehramt gehorcht und es anerkennt anzuwenden. Ich hatte doch schon gefragt: Wann spricht denn das ordentliche
Lehramt? Und ist die Autorität eines Konzils etwa die einer päpstlichen Enzyklika? Was sonst noch zu
sagen ist, werter Herr Dr. Heger, habe ich schon im ersten Posting zu ihrem Artikel zum „Vulgärtraditionalismus“
angerissen. Ja, und auch dort stehen nur dogmatische Lehrformeln. MfG Christoph Heger
@Karim: Das Konzil als solches Eine Ablehnung des II. Vatikanums als solches würde eine Ablehnung des
ordentlichen Lehramtes als solches implizieren und damit unvereinbar sein mit Katholischsein. Wer lehnt
denn das „II. Vatikanum als solches“ ab? „Im Konzil steht viel“ heißt es sarkastisch in kreuz.net. Da
kann man zweifellos auch vieles sich zu eigen machen. Aber will man ernsthaft behaupten, man müsse katholischerweise
alles und jedes, was das Konzil reichlich an Texten produziert hat, sich zu eigen machen. Das tun wir
doch nach meiner Erinnerung auch bei den älteren Konzilien nicht. Ich wiederhole meine Ausgangsfrage:
Was heißt „Man muß das Konzil anerkennen?“ MfG Christoph Heger
@Karim: Eben! Wenn, wie Heger ausführt, einzelne Bischöfe nicht mehr den Glauben der Kirche verkünden,
Ganze Bischofskonferenzen! hat man in geeigneter Weise diesen selbst das aufzuzeigen und sich Frechheiten
sagen zu lassen. und, sollte dies nichts nützen, das Recht und die Pflicht, dem Nuntius bzw. direkt Rom
dies anzuzeigen. Das war jahrzehntelang vergebliche Liebesmüh. Auch war erkennbar, daß sich die „mit
dem Papst verbundenen Bischöfe“ einen Dreck um dessen Anweisungen scherten. PP JP II mußte sich sogar
öffentlich Frechheiten von ihnen sagen lassen, als er 1984 den mageren Indult für die alte Messe verkündete.
In der Kirche ist der Gehorsam gegenüber der Autorität kein Kadavergehorsam, sondern … schließt …
die gegenseitige Zurechtweisung nicht aus … – aber: es ist Kritik, die innerhalb des grundsätzlichen
Gehorsams steht, Ja, und wie kommst Du jetzt auf die Idee, daß die „Traditionalisten“ außerhalb der
katholischen Kirche stehen? MfG Christoph Heger
@Karim: Außerordentliches Lehramt Zur Ausübung des außerordentlichen Lehramtes gehört die Absicht,
infallibel zu sprechen“ – Nun, da auf dem II. Vatikanum keine Glaubenswahrheiten definiert wurden, wird
man demnach nicht von „außerordentlichen“ Lehramt sprechen können. Besten Dank! Gut! Also VK II ist
kein außerordentliches Lehramt. Verstehe ich richtig, daß ihm dann etwa dieselbe Autorität zukommt
wie zum Beispiel einem päpstlichen Rundschreiben? MfG Christoph Heger
@Karim: Was bedeutet „Anerkennung des Zweiten Vatikanums“? Da das II. Vatikanum ordnungsgemäß … einberufen
…, darf ihm der Charakter … ordentlichen Lehramtes nicht abgesprochen werden. Also nur „ordentliches
Lehramt“? Einig sind sich alle, daß keine neuen Dogmen verkündet wurden Wieso kann man dann mit Berufung
auf dieses Konzil jemanden ausschließen, wenn das Konzil das nicht tun wollte? Doch … nicht nur, sondern
vor allem das ordentliche Lehramt dient der Vertiefung des Verständnissses der Offenbarung Die Frage
ist doch, ob das immer gelingt. Da sich das II. Vatikanum … in Kontinuität zur Vergangenheit sehen
wollte Kommt es auf das Wollen an? Oder muß tatsächliche Kontinuität erkennbar sein? …, sind die
neuen Akzente und Aspekte … als organische Entfaltung und Weiterführung und nicht im Widerspruch zum
Vergangenen zu interpretieren. Na, dann interpretiert doch mal schön, daß kein Widerspruch herausschaut!
„Religionsfreiheit“ … sei früher verurteilt worden und werde jetzt … gelehrt, verkennt die Realität
des organischen Wachstums. So? Durch Evolution zur Kontradiktion www.kreuz.net/article.2922.html? Die
„Religionsfreiheit“ des II.Vatikanums ist … nicht die, die im 19. Jahrhundert verurteilt wurde. Das
halte ich ja nun für Quatsch. MfG Christoph Heger
@Irenäus: „Anerkennung des Konzils“? V2 sei Teil des ordentlichen Lehramtes Nur des „ordentlichen Lehramts“?
Dr. Michel hat mir doch vor kurzem hier erklärt, ein Konzil sei „außerordentliches und allgemeines Lehramt“
und insofern unfehlbar. Der Nebel wird immer dicker! MfG Christoph Heger
@Irenäus: „Anerkennung des Konzils“? … ich finde schon, daß die Fragestellung, ob man das Konzil annehme
oder nicht, von geistiger Schlichtheit zeugt. Den Eindruck muß man haben. Oder sollte diese Schlichtheit
nur gespielt sein, um die Leute ein bißchen dumm zu halten? MfG Christoph Heger
@Karim: Dreiste Frage, einfache Antwort: Ja, Traditionalisten sind zumindest der Vermutung nach katholisch.
Das Gegenteil müßte bewiesen werden. Deine Simpelei erscheint mir im übrigen gespielt. Was machst Du
denn, wenn die „mit dem Papst [anscheinend] verbundenen Bischöfe“ nicht mehr „den von der Kirche dargelegten
Glauben bekennen“? Meinst Du etwa das gäbe es nicht? MfG Christoph Heger
Was heißt eigentlich „Anerkennung des Konzils“? Die Forderung nach „Anerkennung des Konzils“, und dies
sogar in toto, geistert durch die Diskussionen. Was soll das eigentlich heißen? Etwa daß ich jeden Satz
dieses „größten Konzils aller Zeiten“ mir zu eigen machen müßte? Doch wohl kaum. Das verlangt doch
ein kein Mensch für die Konzilien vorher. Vielmehr verlangt man das für die auf diesen Konzilien als
verpflichtend erklärten Glaubensinhalte. Oder weiß das jemand besser? MfG Christoph Heger
@Pünktchen: Wirklich erst mal denken, bevor Du hier noch mal „Schwachsinn“ blökst! Es ist nämlich „Schwachsinn“,
wenn man zwei logisch getrennte Dinge nicht auseinanderhalten kann: – die Erkenntnis, daß die Verkündigung
eines Prinzips der „Religions“freiheit logisch leer ist, solange man nicht „Religion“ definiert, und – die
Frage, was die katholische Theologie unter „Religion“, „natürliche Religion“ usw. verstand. Diese Definition
ist nämlich bei „Religionsfreiheit“ gerade nicht gemeint. MfG Christoph Heger
@Pünktchen: Erst denken, dann hier schreiben! Natürlich hat die katholische Kirche einen Begriff von
Religion. Aber das angebliche Prinzip der „Religions“freiheit beschränkt sich ja gerade nicht auf die
Erscheinungen, die diesem katholischen Begriff von „Religion“ genügen – wenn es auch in allen tatsächlichen
Anwendungen sich auf die Freiheit jeweils (offizielle oder stillschweigend) lizensierter Doktrinen und
Bewegungen beschränkt, die dann als „Religionen“ bezeichnet werden. MfG Christoph Heger
@Hrodgar: Religionsfreiheit Was habt Ihr christen eigentlich für eine Angst vor der Religionsfreiheit?
Überhaupt keine Angst, sondern nur ein bißchen Grips im Kopf. Ich nehme an, Du hast meinen Beitrag aus
der UVK, den kreuz.net übernommen hat, nicht ganz gelesen. Ich sage dort: Das behauptete Menschenrecht
auf Religionsfreiheit ist logisch leer, solange man nicht definiert, was eine „Religion“ ist. Mit anderen
Worten: Kein Mensch glaubt ernsthaft an Religionsfreiheit, es gibt sie schlechterdings nicht. Es gibt
nur immer eine Reihe von Meinungen oder Doktrinen, die unter der willkürlich erteilten Bezeichnung „Religion“
das Privileg der „Religionsfreiheit“ genießen, und zugleich andere Meinungen oder Doktrinen, denen man
mit der Anerkennung, „Religion“ zu sein, auch die „Religionsfreiheit“ verweigert. So habe ich schon öfters
vermerkt, daß wir in der BR Deutschland inzwischen wieder eine richtige Inquisition gegen gewisse solcherart
„falsche“ Meinungen haben. MfG Christoph Heger
@Athanasius1957 Zu 1: Richtig! Zu 2: die absolut meisten hexenverbrennungen fanden nachweislich (protestantische
historiker mußten dies zugeben) in jenen gebieten statt, wo die katholische jurisdiktion zusammengebrochen
ist (england, deutschland, schweiz). Richtig! Ich widerhole: In den Ländern mit einer wohlorganisierten
Inquisition (Länder der spanischen Krone, Kirchenstaat) gab es keine Hexenverfolgung. MfG Christoph Heger
@Gunther Maria Michel Wer die überlieferte Liturgie liebt, hat … die Möglichkeit, an ihr teilzunehmen,
zum Beispiel in der Petrus-Bruderschaft. Ich pflege die hl. Messe dort zu hören. Dabei dürfte allen
klar sein, daß diese Gelegenheit nur dank dem Widerstand Erzbischof Lefèbvres besteht. Wer diese Möglichkeit
ausschlägt Diese Möglichkeit besteht selten – weil unsere „mit dem Papst verbundenen Bischöfe“ reihenweise
dessen Wunsch und Versprechen, den Anhängern des alten Ritus entgegenzukommen, schnöde mißachten. und …
zur Piusbruderschaft geht, sollte sich darüber klar sein, daß er nach dem kanonischen Recht … sich
ebendadurch … die … Kirchenstrafe der Exkommunikation zugezogen hat. Ich erinnere mich: eine Dame
aus den USA legte gegen die von ihrem Bischof aus diesem Grunde verhängte Exkommunikation beim Hl. Stuhl
Rekurs ein – und bekam Recht. Die Exkommunikation wurde aufgehoben. Erinnere ich mich recht, hat PP JP
II nicht an einer Liturgie eines orthodoxen Patriarchen teilgenommen? Jedenfalls hat Kardinal Meisner
gemeinsam mit armenischen Bischöfen eine liturgische Feier bestritten. Alles Reden um Rechtgläubigkeit
und Traditionstreue ändert daran nichts. Deine Versessenheit, Leute bösgläubig zu machen, ist mir unheimlich.
Ich erinnere mich eines sarkastischen Ausspruchs von Monsignore Prof. Wilhelm Nyssen: „Die Pastoral-Brüderlichen
beginnen zu anathematisieren.“ Viele Grüße Christoph
Was ist das ordentliche Lehramt? Nach einer Reihe von durch ihre Entschiedenheit sich hervortuenden Beiträgen
weiß ich so viel als wie zuvor. Zum Beispiel: Wer sich dem Lehramt nach dem V II widersetzt, wird diesem
Konzil genausowenig gerecht werden können, wie derjenige, der die Tradition und das Lehramt davor ablehnt.
Das mag ja sein, setzt aber logisch voraus, daß beide – das Lehramt vor dem Konzil und das nachher. Nicht
alles, was von diversen Autoritäten verlautbart worden ist, scheint aber diesem Identitätskriterium
zu genügen. Es stellt sich also die Frage: Wann spricht denn nun das (unfehlbare) ordentliche Lehramt?
MfG Christoph Heger
@Aurelius: Hat in diesem Punkt Erzbischof Marini Recht? Eines muß ein für allemal klar sein: Sie müssen
das akzeptieren, was das Zweite Vatikanische Konzil beschlossen hat, sonst wird keine Versöhnung möglich
sein. Eine Frage an die Kundigen: Seit wann muß alles, was ein Konzil „beschließt“, akzeptiert werden?
Ich dachte bisher immer, nicht alles, was ein Konzil an Texten verabschiedet, sei darum auch schon de
fide. MfG Christoph Heger
Difficile est saturam non scribere … Es ist schwer, keine Satire zu schreiben, … meinte der römische
Dichter Juvenal. Er wird von der deutschen Wirklichkeit übertroffen: Unsere politische Kaste führt uns
lauter Realsatiren vor. Regina Wilden gebührt Dank, dies herausgestellt zu haben. Wenn es sonst auch
nichts hilft unter den jetzigen Kaisern … es erheitert wenigstens. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Islamisches Recht usw. … meinen Standpunkt … demzufolge der islamische Kulturkreis ein
ganz gewöhnlicher Kulturkreis ist, wie etwa auch das Christentum. Das heißt doch gar nichts. … Meinungen
widersprechen die … einen Versuch dargestellt haben den Islam pauschal zu dämonisieren. Diese Aussage
ist selbst pauschal nichtssagend. Der Islam hat auch großartiges geleistet und eine großartige Kultur
geschaffen. Das tut nichts zur Sache. Das diese heutzutage dem Westen weit hinter her hinkt und ein enormer
Modernisierungsbedarf besteht ist genauso richtig. Diese eindimensionale Sicht der Weltgeschichte (mit
der „Moderne“ als Welterlösung) teile ich nicht. Die Moslems mussten zu allen Zeiten die sog. Zakat zahlen.
Das wird behauptet, stimmt möglicherweise auch, stand aber zeitweise in keinem Verhältnis zu dem tatsächlichen
Steueraufkommen der Dhimmi-Bevölkerung. Ch.H:Es gab in Spanien keine „Zwangsbekehrung“ von Muslimen.
P:Das ist wohl so nicht ganz richtig. Doch, das ist in der hier gebotenen Kürze richtig. …, aber in
Spanien gab es blutige Versuche Moslems und Juden zum Christentum zu bekehren. Nein, das ist eine leyenda
negra. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Ins Blaue hinein … Wenn der Islam so extrem intolerant wäre …, warum leben dann in Ägypten …
ca. 8-10 Mio Christen? Statt diesen Rest einer unterdrückten Minderheit als Beweis für Toleranz anzuführen,
sollte man sich mit der Geschichte befassen, wie aus Ägypten mit der koptischen Kirche als Nationalreligion
ein islamisches Land wurde. Tatsächlich hat es aber nach der Eroberung Ägyptens viele Jahrhunderte (!)
gedauert bis die Muslime in Ägypten in der Mehrheit waren. Es hat eben nicht nur viele Jahrhunderte gebraucht,
sondern auch jede Menge Brutalität, um die Kopten zu „überzeugen“. Es gab zu Beginn der islamischen
Eroberungen ausführliche Diskussionen ob man auch Nichtarabern den Übertritt zum Islam gestatten sollte.
Der Grund waren Befürchtungen über geringere Steuereinnahmen. Die Befürchtungen waren real, die „Dhimmi“-Bevölkerung
trug seinerzeit die gesamte Steuerlast. Historisch betrachtet hat sich der Islam weit toleranter gegenüber
Minderheiten gezeigt als das Christentum. Das ist Unsinn! Oder auf welche Weise wurde in Spanien während
der Reconquista Mosems bekehrt? Es gab in Spanien keine „Zwangsbekehrung“ von Muslimen. Diese hatten einen
Status, dem analog, den das islamische Recht Juden und Christen einräumt. Damit konnten sie sich aus
religiösen Gründen aber nicht abfinden. Nach vielen Aufständen wurden sie zuletzt 1603 nach Nordafrika
ausgewiesen. MfG Christoph Heger
Kardinal Levada zum Islam Zum Islam meinte Mons. Levada, daß ein Religionsvertreter, der zur Gewalt aufrufe,
seine Religion mißverstanden habe. Das hat der Kardinal aber sehr diplomatisch gesagt! Selbstverständlich
haben die Dschihad-Prediger ihren Islam sehr gut verstanden. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Mensch und Gesetz Parzifal auf der Höhe seiner intellektuellen Brillanz: Das Gesetz ist für
den Menschen da, nicht der Mensch für das Gesetz. Ehe man lange über diesen Sophismus rätselt und was
das heißen soll „für etwas da sein“, erinnere man sich einfach, daß der Mensch sich dem (sittlichen)
Gesetz zu unterwerfen und es zu befolgen hat, nicht das Gesetz dem Menschen. MfG Christoph Heger
@MK28: Ernstnehmen Wer so argumentiert, soll sich nicht wundern, daß ihn keiner ernst nimmt. Vor so ungeheurer
Argumentationskraft unseres besonders ernstzunehmenden MK18 gehe ich doch glatt in die Knie! Wenn er nicht
ernst nimmt, tut es keiner. MfG Christoph Heger
@wiener: Unfug über Stadler zumindest rufe ich nicht – wie herr stadler – zum kirchenaustritt … auf
Stadler tut nichts dergleichen. und dazu, seinen kirchenbeitrag lieber einer schismatischen gruppierung
zukommen zu lassen, wiener ist nicht auf der Höhe des derzeitigen Sprachgebrauchs in Rom. Dort redet
keiner mehr den Unfug, daß die Priesterbruderschaft St. Pius X. „schismatisch“ sei. um so der katholischen
kirche zu schaden. Im Gegenteil, Stadler handelt nicht, um der katholischen Kirche zu schaden, sondern
um denen Widerstand zu leisten, die ihr tatsächlich schaden. MfG Christoph Heger
@Gottfried Strobel: Aufgabe der Älteren Leider fürchten einige deutsche Medien als antisemitisch eingestuft
zu werden, wenn sie zu detailliert über negative Nachrichten die Israel und den Nahostkonflikt betreffen
berichten. So ist es leider im „freiesten Staat auf deutschem Boden, den es je gab“. Da ist es Aufgabe
der Älteren, die „unansch…bar“ geworden sind, den Mund aufzumachen. Besten Dank für Deine Wortmeldung!
MfG Christoph Heger
Lächerlich! Ich habe die Ehre, den österreichischen Volksanwalt, Herrn Magister Ewald Stadler, persönlich
zu kennen, und schätze ihn sehr. Die Ernsthaftigkeit seines katholischen Bekenntnisses zu bezweifeln,
wie Cato das versucht hat, ist schlicht lächerlich. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Israel und Armenien Ich kann mich nicht an eine Ausführung darüber erinnern inwiefern die
Haltung der deutschen Regierung sich von der Haltung der israelischen Regierung positiv unterscheiden
sollte. Wie schäbig sich sowohl die israelische Regierung als auch die israelische Öffentlichkeit wie
auch die zionistischen Lobby-Organisationen gegenüber dem armenischen Schicksal immer gezeigt haben,
ist schon öfters in der Presse, auch der deutschen, dargestellt worden. > Soweit mit bekannt ist gibt
es weltweit leider nur eine geringe Anzahl an Staaten die den Genozid an den Armeniern als solchen anerkennen.
Zu diesen Staaten gehören weder Israel noch Deutschland. Darauf bin ich schon eingegangen. Bezüglich
der israelischen Kurden Politik irren sie sich aber. Nein. Der Großteil des kurdischen Volkes lebt in
der Türkei, und hier war Israel ganz türkischen Wünschen willfährig. Ich nannte schon die militärtechnische
Hilfe, die Israel der Türkei gewährt hat und ohne die es der Türkei nicht möglich gewesen wäre, den
kurdischen Aufstand niederzuwerfen. Bekannter ist noch die Verschleppung des Kurdenführers Öcalan aus
Kenia, die vom kooperierenden israelischen (und amerikanischen) Geheimdienst der Türkei zuliebe vorgenommen
worden ist. Vorausgegangen war dem die offene – auf die israelische Drohhaltung gestützte – Kriegsdrohung
der Türkei gegen Syrien, die letzteres zwang, Öcalan auszuweisen. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Erst mal Gedanken ordnen! Die „schäbige“ Haltung Israels gegenüber den Armeniern unterscheidet
sich von nichts in der „schäbigen“ Haltung der Deutschen zu den Armeniern. Das Gegenteil ist richtig,
wie ich schon ausgeführt habe. Mit dem Unterschied dass Israel zum Zeitpunkt des Völkermords nicht existiert
hat. Die zionistische Bewegung hat schon existiert und sie hatte gute Beziehungen zur türkischen Regierung.
Während das Deutsche Kaiserreich enge Verbindungen zu den Osmanen unterhielt. Es war bekanntlich ein
Kriegsverbündeter im 1. Weltkrieg. Heute ist Israel Verbündeter der Türkei und hat ihr unersetzliche
technische Hilfestellung bei der Niederkämpfung der kurdischen Freiheitsbewegung geleistet. Im übrigen
wäre ich dir sehr verbunden wenn Du mich siezen könntest. Sicher „könnte“ ich das. Ich habe aber keine
Veranlassung vom allgemeinen Internet-Du je nach gusto des Betreffenden abzugehen – vor allem wenn der
Betreffende sich einen Internet-Nick zugelegt hat. MfG Christoph Heger
@Parzifal: Erst mal Gedanken ordnen! Du magst zwar so unschuldig sein wie der Parzival der mittelalterlichen
Epen, aber offenbar nicht so aufnahmefähig. Sortier doch erst mal Deine Gedanken! Daß der verdienstvolle
Franz Werfel jüdischer Herkunft war ist ebenso richtig wie irrelevant für das, was ich richtigerweise
gesagt habe. Die schäbige Haltung Israels gegenüber den Armeniern beklagt übrigens zu Recht der (jüdische)
Schriftsteller Ralph Giordano. MfG Christoph Heger
@Brandenburgis: Polen und das Deutsche Reich Es ist richtig, daß Polen und das Deutsche Reich unter national-sozialistischer
Herrschaft zeitweise ein halbwegs gutes Verhältnis pflegten – anders als zur Zeit der Weimarer Republik.
Der Versuch Polens, Frankreich für einen Schlag gegen das Deutsche Reich zu gewinnen, lag auch vor Hitlers
Machtergreifung. Diese Phase war aber spätestens 1938 zu Ende, als Polen verschiedene „Nadelstiche“ ausprobierte.
Ich erinnere zum Beispiel an den Entzug der polnischen Staatsbürgerschaft für die im Deutschen Reich
lebenden polnischen Juden, die zu einer Kettenreaktion führte, die mit der „Reichskristallnacht“ ein
vorläufiges Ende fand. Entscheidend war aber letztlich die Blankovollmacht, die Großbritannien Polen
gegenüber dem Deutschen Reich (aber nicht gegenüber der Sowjet-Union!) ausstellte. MfG Christoph Heger
@Gotthard: Quellen? Polen soll auch ganz scharf auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit Deutschland
gewesen sein bitte mal um Quellen für diese abenteuerliche These… Nach „Quellen“ rufen hier immer die,
die nie bereit sind welche zur Kenntnis zu nehmen. Daß Polen nach dem ihm von England ausgestellten Blankoscheck
es mit Provokationen darauf anlegte, kann man kaum verkennen. Weniger bekannt ist, daß Polen zu Anfang
der 1930er Jahre Frankreich dafür gewinnen wollte, einen gemeinsamen Schlag gegen das damals militärisch
völlig hilflose Deutsche Reich zu führen, Frankreich aber aus irgendeinem Grunde keine Lust hatte. Also
diese Totschlagargumente à la „Deutschland hat den Krieg angefangen“ darf man getrost in das Reich der
politisch-korrekten Nachkriegspädagogik verweisen. MfG Christoph Heger
@Y.Khosrovian: Israel und das Genozid an den Armeniern Israel antwortet zum Völkermord an den Armenien
nicht mit schweigen, sondern bestreitet es, insbesonder seidem sie eine enge verbündete mit der Türkei
ist, existiert für den Staat Israel keine Völkermord an den Armeniern!!! Das ist im Kern richtig. Die
Sache ist allerdings kompliziert. Staaten die (zu Recht) diesen Völkermord anerkennen, sind durch das
nach dem 2. Weltkrieg geschaffene Völkerrecht verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um die Täter der
Bestrafung zuzuführen und die Opfer wieder in ihre Rechte einzusetzen. Wenn man diese Verpflichtung ernstnähme,
würde die NATO zum Platzen gebracht. Deshalb anerkennen die einen den Genozid, kümmern sich aber nicht
um die Rechtsfolgen ihrer Anerkennung, und die anderen vermeiden eine Anerkennung. Der Fall Israel ist
anders: Auch vorher schon waren die zionistischen Organisationen immer daran interessiert, daß das Genozid
an den Armeniern zu keinem Thema wird und keiner in die Geschichte hineinleuchtet. Die Rolle der in der
jungtürkischen Bewegung einflußreichen jüdischen und kryptojüdischen (Dönmeh!) Gemeinde aufzuklären
wäre möglicherweise zu peinlich. Das inzwischen öffentliche Bündnis Israels mit der Türkei kommt
hinzu. Der zeitweilige Erfolg der „neuen Historiker“ in Israel in der dortigen Wahrnehmung des Genozids
ist eine Episode geblieben. MfG Christoph Heger
»der Wolfgang aus Österreich«. Mich hat dieses Ferkel auch angerufen und mit dem Hinweis, er kenne
meine Anschrift, bedroht. Ich werde Strafanzeige stellen. Als Anknüpfungspunkt für die Identifikation
dieses „Wolfgangs“ mag die (österreichische) Telefonnummer dienen, unter der er mich angerufen hat: 0043/6503111219.
MfG Christoph Heger
betr. GerdEric Ein Subjekt, das sich GerdEric nennt verleumdet den ehrwürdigen Bischof von Breslau Adolf
Kardinal Bertram als „den Nazis wohl gesonnen“ und fügt dem noch weiteren antikatholischen Unsinn hinzu.
Ich gebe zu bedenken, daß diese bekannte Masche – deren Gipfel die unverschämte Resolution des israelischen
Parlaments gegen eine Kanonisierung Pius XII. ist – nicht geeignet ist, das Verhältnis zwischen katholischer
Kirche und Judentum zu verbessern. Aber daran ist diesem „GerdEric“ möglicherweise auch gar nicht gelegen.
MfG Christoph Heger
@Stimme der Vernunft: Wo bitte? Gab es in den Ländern, in denen die katholische Kirche hohe Zuwachsraten
verbucht etwa kein Vatikanum? Wo gibt es denn diese sagenhaften Länder? Mir fällt nur China ein, wo
man wohl tatsächlich ein Wachstum der Kirche wahrnimmt. Aber dort hat Vat II auch nur sehr gebremste
Schaumwirkung entfalten können. MfG Christoph Heger
@Frl.Ilse: Schlag nach bei … Kant! Ich meinte auch befruchtete Eizellen. Aber das sind immer noch keine
Menschen Oho! Frl. Ilse, die noch ein paar Stellungnahmen zuvor, „Argumente“ anmahnte, befindet sich selbst
nicht auf der Höhe der Diskussion! Sie bedenkt nicht, was schon der große Kant wußte (ich zitiere aus
dem Gedächtnis, aber einigermaßen wörtlich): daß es nicht mit Vernunftbegriffen möglich ist, zu verstehen,
wie aus etwas, das nicht Person ist, in einem Naturprozeß Person wird. Es bleibe also nichts übrig als
unzunehmen, daß der Mensch (auch schon als Keimling, Embryo) von Anfang an Mensch ist. Neben dieser zwingenden
rechtlichen Vermutung verblassen alle Vernünfteleien, die die Tötung dieser Menschen verharmlosen wollen,
zur Bedeutungslosigkeit. Es wäre schön, wenn Leute, die sich gern in der Tradition der Aufklärung sehen,
deren bedeutendste Köpfe auch zur Kenntnis nähmen. MfG Christoph Heger
@private-notes: Rührende Sorge Deine Sorge um die katholische Kirche, den Dienst an ihr und den Unterhalt
der Kinder, die der Abtreibung entgangen sind, ist zu rührend, um nicht als geheuchelt erkannt zu werden.
Hier geht es darum, daß im „demokratischen Rechtsstaat“ zum ersten Male in der gesamten Geschichte des
deutschen Volks (einschließlich des national-sozialistischen Staates) Personen das „Recht“ eingeräumt
wird, über das Leben anderer (unschuldiger) Personen von „Rechts“ wegen zu befinden. MfG Christoph Heger
@Arnulf Jursa: Hexensabbat gegen die Kirche Ich denke, daß es letztlich nicht darum geht, ob jetzt 1
Million, 5 Millionen, oder nur 60.000 Hexen verbrannt wurden, Es ist schon ein Unterschied. Denn wer die
Zahl von 6 Millionen ermordeter Juden anzweifelt, sieht sich leicht vor Gericht gezogen. sondern um die
Tatsache, daß so etwas überhaupt passieren durfte. „Passieren“ „dürfen“ tut so was natürlich überhaupt
nicht, aber, wie man weiß, werden Verbrechen verübt, seit es Menschen gibt. Warum sich die Kirche, resp.
deren Sprecher, heute um die Verantwortung drücken will, Wer drückt sich und vor welcher Verantwortung?
Es wäre auch noch anzuführen, daß in der gesamten Literatur die Kirche als die Institution dargestellt
wird, die hinter den Gräueltaten der Inquisition stand. Haben denn alle nur Unsinn geschrieben ?? Die
verschiedenen Inquisitionen sind nun ein anderes Thema. Ich wiederhole: In den Ländern (Länder der spanischen
Krone, Kirchenstaat), in denen es eine wohlorganisierte Inquisition gab, fand keine Hexenverfolgung statt.
Im übrigen wird eine Masse dummes Zeug über diese Einrichtungen geschrieben. Ich wüßte zum Beispiel
nicht, wieso die katholische Kirche „hinter den Greueltaten“ der elisabethanischen Inquisition in England
„gestanden“ haben soll. MfG Christoph Heger
Mal,s Merkwürdig! Wenn eine Schwangere abtreiben möchte, hat der Vater (nach deutschem „Recht“, aber
wohl auch anderswo) keine Einspruchsmöglichkeit. Aber hier wo die Mutter ihre Kinder haben möchte, läuft’s
anders! Wie sagte der Papst so richtig: Kultur des Todes! MfG Christoph Heger
Tatbestand des „Völkermords“ erfüllt? Länder wie China und Indien machten aus dem „Recht abzutreiben“
eine Pflicht für Mütter. Sie bekennen sich öffentlich zu ihrem Zwangsabtreibungs- und Sterilisierungsprogramm.
Ich wundere mich seit langem, daß niemand zu bemerken scheint, daß ein solches Verhalten leicht dem
zur Vorbereitung der Nürnberger Prozeßfarce definierten und dort mit rückwirkender Geltung angewendeten
Völkerrechtsstraftatbestand des „Völkermords“ unterfallen kann. MfG Christoph Heger
@Hrodgar: Ja, so kann man sich irren! Wenn ich nicht irre, sind die theoretischen Grundlagen wie der „Hexenhammer“
und die Verfolgungsmechanismen der Inquisition rein kirchlichen Ursprungs. Du irrst eben gewaltig. Der
„Hexenhammer“ hatte keinen „kirchlichen Ursprung“, sondern war das Produkt eines einzelnen, der noch dazu
einem berühmten Professor der Theologie ohnen dessen Wissen die Mitautorenschaft unterschob – um seinem
Buch mehr Verkaufserfolg zu verschaffen. Auch hatten weder die mittelalterliche noch die frühneuzeitliche
Inquisitionen (Spanien, Portugal, England usw.) einen kirchlichen Ursprung: Erstere ist von dem (bei allen
Freigeistern doch so beliebten Friedrich II. von Hohenstaufen) in seine Reform des Justizwesens eingefügt
worden, und letztere waren von deren Regierungen eingeführt und hatten ebenfalls klare Gründe der Staatsräson
für sich. Ein erheblicher Vorteil dieser organisierten Inquisition war es, daß sie den unter den Intellektuellen
seinerzeit beliebten Hexenwahn nicht mitmachte. Im übrigen irrst Du auch insofern, als die Leugnung anderer
Massenverbrechen als der seitens der National-Sozialisten von der heutigen Inquisition („Volksverhetzung“)
nicht verfolgt wird. MfG Christoph Heger
Inquisition heute und gestern 1. Der „Hexenhammer“ hatte nur einen Autor, der dem anderen, einem hochangesehenen
Theologieprofessor, die Autorenschaft unterschoben hat. 2. In den Ländern, die eine organisierte Inquisition
hatten (Länder der spanischen Krone, Kirchenstaat) gab es keine Hexenverfolgung. 3. Der unsinnigen Verknüpfung
beider historischer Erscheinungen liegt eine Verwechslung zugrunde: Auf der einen Seite gibt es seit dem
hohen Mittelalter bis heute strafprozessual das jüngere Inquisitionsverfahren im Unterschied zu dem älteren
Akkusationsverfahren. Auf der anderen Seite gibt es die verschiedenen „Inquisitionen“ zur Erzwingung der
verschiedenen Rechtgläubigkeiten 4. Die heutige Inquisition erzwingt mit dem passend konstruierten Straftatbestand
der „Volksverhetzung“ die Rechtgläubigkeit in Sachen „Holocaust“. 4. Die Anzahl von angeblich 9 Millionen
Opfern der Hexenverfolgung ist völliger Blödsinn. Die Anzahl von Opfern beiderlei Geschlechts dürfte
bei 50.000 höchstens 90.000 liegen. 4. Von einem Genozid kann nicht mit Blick auf die südamerikanischen
Indios, wohl aber auf die Indianer in den USA gesprochen werden. MfG Christoph Heger
@Adelphopoiesis: Verfolgung Mich dünkt, manche Menschen hier haben KEINE AHNUNG Dieser Dünkel scheint,
auf Adelphopoiesis angewandt, zuzutreffen. Der Hauptgrund für die Verfolgung Homosexueller im Dritten
Reich kann im Rassenwahn der Nationalsozialisten gesehen werden Die Strafverfolgung männlicher homosexueller
Betätigung war schon lange vor den National-Sozialisten im Reichsstrafgesetzbuch unter § 175 vorgesehen.
Spezialität der National-Sozialisten war der Verfolgungsexzess über das vorgesehene Strafmaß hinaus
und ohne rechtsstaatliches Verfahren. MfG Christoph Heger
@Krzyszek: Argument nicht kapiert. Bei so einer Art von Argumentation könnte man sich ja wirklich fragen,
wie Sie zu Ihrem Doktortitel gekommen sind. Ganz einfach: Die Fakultät, die mich promovierte, war etwas
klüger als Du. Mir hat bisher noch niemand erklären können – und auch das BVG vermochte dieser Argumentation
ja nicht zu folgen – inwiefern die Eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe etwas wegnehmen soll bzw.
wieso ihre Einführung die Ehe diskriminiert. Das habe ich ja auch nicht behauptet! Nochmal für Langsame:
Die eheähnliche Privilegierung der auf die gleichgeschlechtliche Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs
bezogenen Zweiergemeinschaft diskriminiert nicht die vom GG privilegierte Ehe, sondern grundgesetzwidrig
andere Gemeinschaften (die mehr Personen umfassen oder die sich nicht auf die gleichgeschlechtliche Nachäffung
des menschlichen Geschlechtsverkehrs beziehen), die nicht diese Privilegierung genießen. Jetzt verstanden,
Krzyszek? MfG Christoph Heger
Diskriminierung? Die Homolobby beklagt regelmäßig eine „Diskriminierung“ und verlangt „Gleichstellung“
homosexueller Paare mit Ehepaaren. Es geht aber, logisch gesehen, überhaupt nicht um eine Diskriminierung,
sondern um die Privilegierung einer Zweiergemeinschaft, die auf Geschlechtsverkehr abstellt. Eine solche
Privilegierung ist für die Ehe zwischen Mann und Frau ausdrücklich im GG vorgesehen. Die Privilegierung
einer Zweiergemeinschaft, die auf die gleichgeschlechtliche Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs
sich bezieht, ist nicht im GG vorgesehen. Sie trotzdem einzuführen bedeutet eine grundgesetzwidrige Diskriminierung
anderer Gemeinschaften, die nicht auf Geschlechtsverkehr bzw. seine Nachäffung gegründet sind oder mehr
Personen umfassen als zwei, obwohl nicht begründet werden kann, wieso diese Personen nicht einander lieben
sollten. MfG Christoph Heger
@FioreGraz: Homosexualität und Päderastie Über Zusammenhänge zwischen männlicher Homosexualität
und Pädophilie kannst Du hier f24.parsimony.net/…88/messages/5007.htm nachlesen. Diesen Zusammenhang
möchte die Homolobby aus der Diskussion heraushalten. MfG Christoph Heger
@FioreGraz: Darum! Vorhergehendes Zitat: Ausserdem konnte noch nie jemand erklären, warum man einem gleichgeschlechtlichen
Paar ein Kind zur Adoption geben soll. Ein Kind ist das Ergebnis der Liebe zwischen Mann und Frau und
sollte auch als solches behandelt werden. Und besser im Heim als … Sehr richtig. Besser ins Heim als
in die Gewalt von Homosexuellen mit ihrer bekannten Nähe zur Päderastie. Im übrigen können adoptionswillige
(heterosexuelle) Paare kaum ein Kind zur Adoption bekommen. MfG Christoph Heger
@Sulpicius: Der Schweinestall… … wird endlich ausgemistet! Das ist ja schon kein gewöhnlicher Schweinestall
mehr, sondern ein regelrechter Augiasstall. Und den zu reinigen, hat es bekanntlich eines Herkules bedurft.
MfG Christoph Heger
@MK28: Phantasiezahlen Tut mir ja leid, den Antisemiten hier im Forum den Jubel verderben zu müssen,
aber diese Phantasiezahlen ändern an der Realität nichts. Das tun sie in der Tat so wenig wie die vorsorglich
geschwungene Antisemitismuskeule (die aber wegen zu unbedenklichen Gebrauchs allmählich keinen mehr erschreckt).
Ob Phantasie- oder realistische Zahlen abgeholzter Bäume – die Rücksichtslosigkeit der israelischen
Besatzung in der Vernichtung der landwirtschaftlichen Grundlage der palästinensischen Bevölkerung ist
seit langem offensichtlich und kann auch nicht nachträglich durch die Wahl der Hamas rechtfertigt werden.
Es sollte auch nicht in Vergessenheit geraten, daß die Hamas ursprünglich eine von der israelischen
Besatzung massiv geförderte Gründung war, mit der der PLO bzw. Al-Fatah Konkurrenz und Ärger gemacht
werden sollten. MfG Christoph Heger
@Brandenburgis: Elsässer Das ist interessant. Aus dem ursprünglich Mitgeteilten ließ sich allerdings
keine Gehässigkeit gegen Deutschland herauslesen, nur ein großer Argwohn gegen die USA. MfG Christoph
Heger
Auslandsverschuldung von USA und DDR Der entscheidende Unterschied ist vermutlich der: Die DDR hätte
ihre Auslandsschulden in fremder Währung bedienen müssen, die USA können in eigener Währung zurückzahlen –
von der sie nach Bedarf drucken können. Mit anderen Worten: Die USA nassauern in einem welthistorisch
nie gekannten Maße. Man könnte auch von Tributzahlungen sprechen. MfG Christoph Heger
@Richard: Santiago de Compostela Es ging in dem Text, der mir in Erinnerung ist, allerdings nicht um heidnische
Kulte dort, sondern um christliche Wallfahrten dorthin in der christlichen Antike. MfG Christoph Heger
@Richard: Santiago de Compostela Diese Sicht der Dinge war auch die meine – bis vor einiger Zeit, als
ich zu meiner völligen Verblüffung in dem angegebenen Text las, daß das (angebliche) Grab des Apostels
in Santiago de Compostela schon in der Antike ein bedeutender Wallfahrtsort gewesen sei. Ich werde heraussuchen,
was ich da genau gelesen habe und auf welche Quellen sich diese überraschende Aussage stützte. MfG Christoph
Heger
In paradisum … In paradisum deducant te Angeli in tuo adventu suscipiant te Martyres, et perducant te
in civitatem sanctam Jerusalem. Chorus Angelorum te suscipiat et cum Lazaro quondam paupere aeternam habeas
requiem. Zum Paradiese mögen die Engel dich geleiten, bei deiner Ankunft die Martyrer dich aufnehmen
und dich führen in die heilige Stadt Jerusalem. Der Chor der Engel möge dich empfangen, und mit Lazarus,
dem einst so armen, habest du ewige Ruhe. Der neue Roman, den sie fertig in der Schublade liegen hatte,
wurde von keinem Verlag angenommen… , erklärte ein Verlagsagent offen ins Gesicht, daß sich Frau Struck
durch ihre Bücher gegen die Abtreibung in modernen Kreisen zu einem ‘Unmenschen’ gemacht habe … Ist
es nicht schon Léon Bloy so ergangen? MfG Christoph Heger
Santiago de Compostela Der Hl. Jakobus in Santiago de Compostella nach Dinzelbacher: Eine Lüge Das ist
aber ziemlich mutig von Dinzelbacher! Ich war vor kurzem einigermaßen verblüfft, in einer Festschrift
zu Ehren von Prof. Detlev Müller, einem hervorragenden Gelehrten im Fach der christlichen Orientalistik,
zu lesen, daß das (angebliche) Grab des Apostels in Santiago de Compostela schon in der Antike ein bedeutender
Wallfahrtsort gewesen sei. Also nichts mit der immer zu lesenden Geschichte, daß erst die (angebliche)
Wiederauffindung seiner Leiche im Mittelalter den Anfang der Wallfahrt dorthin gemacht habe! MfG Christoph
Heger
@k_c: Junge Freiheit …und fand sich zwischen 1994 und 2004 regelmäßig im NRW-Verfassungsschutzbericht
erwähnt. Was der (rot-grünen) Landesregierung von NRW schließlich die verdiente Rüge vom Bundesgerichtshof
einbrachte. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Lieber Dr. Christoph Heger, weiter so! Ja, natürlich. Es wäre Dir und allen Inquisitoren
Deinesgleichen wohl lieber, das fromme Büchlein von Theodore Nathan Kaufman: Germany Must Perish!, Newark,
N.J. 1941 abbc.net/germany/index.htm, könnte unterdrückt werden und geriete völlig in Vergessenheit.
Nun, das wird nicht gelingen. Parteiische Versuche, auch der Einschüchterung, solche Quellen unter Verschluß
zu halten, sind zum Scheitern verurteilt.
Betr. Rosalinde: „in keinster Weise“ daß Herr Heger in keinster Weise über seriöse Quellen oder stringenten
Gedankengang verfügt. Jetzt bin ich aber am Boden zerstört. Jemand, der den Superlativ von „kein“ kennt,
bescheinigt mir solch furchtbare Dinge… Mehr Asche auf mein Haupt!
@GerdEric: „Islam Market“? Herzlichen Dank für Ihren Link zur Site des faschistischen Islam Market…
Nichts zu danken! Wer vieles bringt, wird allen etwas bringen – auch Ihnen. Allerdings liegt hier wohl
eine kleine Leseschwäche vor. Ich kenne keinen „Islam Market“. Gemeint ist wahrscheinlich „Radio Islam“,
das an der von mir verlinkten Stelle dankenswerterweise den vollen Text des frommen Büchleins von Theodore
Nathan Kaufman: Germany Must Perish! abbc.net/germany/index.htm, Newark, N.J. 1941, wiedergibt. MfG Christoph
Heger
@Römisch-Katholisch: Schlag nach bei Kant! Die Sache ist denkbar einfach – selbst wenn man den Stand
der Wissenschaft der Embryologie großzügig nicht zur Kenntnis nimmt. Schon Kant, den unsere „Aufklärer“
immer im Munde führen, aber selten gelesen haben, sagt ziemlich wörtlich folgendes: Es ist in Vernunftbegriffen
nicht zu denken, wie aus etwas, das nicht Person ist, durch einen Naturprozeß Person wird. Es bleibt
nichts anderes übrig als die rechtliche, und zwar unwiderlegliche Vermutung, daß die Leibesfrucht schon
mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle eine Person ist. Bezeichnenderweise billigte das – ganz von
aufklärerischem Geist geprägte – preußische Landrecht ausdrücklich auch dem Ungeborenen alle Menschenrechte
zu. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Zur „Erklärung“, … warum der Zentralrat der Juden so eine auffällige Dickfelligkeit gegenüber
dem Massenmord an Ungeborenen zeigt, fällt GerdEric nichts Besseres ein als folgender Blödsinn: 1. Weil
Menschen wie du es nicht tun (sondern sich darüber beschweren, dass der ZdJ es tut!), Ich tue es nicht?
Habe es schon getan, als GerdEric wahrscheinlich noch in die Windeln machte. Zum Beispiel hier: www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm
2. wären die Katholiken in der Lage, den Katholizismus zu leben (das höchste Ziel ist ja: Nur kein Sex!),
GerdEric in Höchstform! wäre das Problem, zumindest unter Katholiken, überhaupt nicht vorhanden…
Das Problem liegt nicht bei Katholiken, sondern bei solchen Charakteren, die wie Paul Spiegel die Ideologie
„Mein Bauch gehört mir“ vertonen. MfG Christoph Heger
Wie kommt es eigentlich, … daß der Zentralrat der Juden in Deutschland gegen diesen Massenmord nicht
protestiert. Er ist doch sonst immer schnell, bei jedem Pups „den Anfängen“ zu wehren. MfG Christoph
Heger
Freiheitsrechte stehen nicht zur Disposition! Im Islam gibt es – trotz gegenteiliger Behauptungen – kein
grundsätzliches Bilderverbot. Tatsächlich ist vielfach so gehandelt worden, als gäbe es eines. Es ist
aber untersagt, Gott und den Propheten Muhammad bildlich darzustellen. Tatsächlich finden sich auch in
der islamischen Kunst und Gebrauchsgrafik Abbildungen Mohammeds – mit und ohne sichtbares Gesicht. Ich
erinnere an das Gebot Gottes an Moses: Du sollst dir kein Bildnis von mir machen. Irrtum: Kein Gebot Gottes
an Moses, sondern ein Gebot im mosaischen Gesetz, dem Christen nicht unterliegen. … Aber wenn der Prophet
des Islam … von jemandem als wüster Kerl und Terrorist dargestellt wird, dann ist das einem Moslem
nicht egal. Das braucht ihm auch nicht egal zu sein. Er muß es nur dulden! Es ist nämlich jedermanns
Recht in Staaten mit Meinungs- und Pressefreiheit, ihn in Wort und Schrift so darzustellen – wozu jedermann
sich auch nur dessen zu bedienen braucht, was die muslimische Historiographie von ihm Schändliches zu
berichten weiß. MfG Christoph Heger
Freiheiten „Wenn die Dänen die Freiheit haben, unseren Propheten zu beleidigen, dann haben wir die Freiheit,
ihre Produkte nicht zu kaufen.“ Selbstverständlich haben die Dänen die Freiheit, ihre geringe Meinung
vom islamischen Propheten in Wort und Schrift auszudrücken – und sollten sich diese Freiheit nicht durch
die Anmaßungen islamischer Länder nehmen lassen. Selbstverständlich haben die islamischen Länder die
Möglichkeit zu kaufen und nicht zu kaufen, was sie wollen. Dafür sollten sich die Europäer desselben
Rechts erinnern – und auch des Rechts, ihre umfangreiche Wirtschaftshilfe für eine Reihe dieser Länder
sparsamerweise aufzugeben. MfG Christoph Heger
Nichts Christliches mehr Die Beschreibung der Entwicklung von Missio in Aachen scheint zutreffend zu sein.
Ich beobachte seit Jahren, daß in den Aussendungen, Werbeprospekten usw. das Kreuzzeichen oder andere
christliche Symbole vermieden werden. MfG Christoph Heger
@DemonDeLuxe: … weiterhin schleierhaft…, wie man … sagen kann: „Gilt nicht für Christen“, andererseits …
das AT in der sog. „Hl. Schrift“ belässt Die ganzen Grundsätze der Exegese sind Dir schleierhaft. Das
AT ist hl. Schrift. Das hat nichts damit zu tun, daß das mosaische Gesetz, dessen Adressat das jüdische
Volk im „gelobten Land“ war, Christen nicht bindet. … Immer wieder wird doch … die Genesis angeführt
als … Grund …, warum Schwule so verwerflich und widernatürlich seien. Die (Todes-)Strafbestimmung
wird ja auch nicht übernommen. Davon unberührt bleibt der Grund dieser Strafbestimmung: die (auch ohne
AT einsichtige) Verwerflichkeit der homosexuellen Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs. In
Sachen „Göttlichkeit Mohammeds“: Er wird als der größte Prophet und göttlich inspiriert angesehen,
und zwar als Jesus überlegen. Letzteres wird von Muslimen bestritten, stimmt aber. Inwieweit jemand,
der „größer“ ist als die (nach Ihrer Ansicht) Gottesperson Jesus, „göttlich“ ist, dürfen Sie untereinander
ausmachen, Jesu Göttlichkeit wird von den Muslimen (trotz Koran 4:171) bestritten. … sind die muslimischen
Proteste überzogen, aber man hatte die eben bestellt … Da darf man halt nicht hinterher herumheulen.
Es heult gar keiner. Nur bemerkenswert, wie die liberalen Erzbetrüger sich in diesem Falle um die Meinungsfreiheit
kümmern. Christoph Heger
@Benedikt: Mosaisches Gesetz hat das Apostelkonzil auch eindeutig erklärt, dass die neumissionierten
Heiden nur Götzenopferfleisch, Unzucht und Blutgenuß zu meiden hätten. Alle anderen mosaischen Gesetze
sind damit aufgehoben (für die sog. Heidenchristen). So ist es. Man kann das Thema aber weiter zurückverfolgen.
Jesus Christus selbst macht im Evangelium – bei aller geschuldeten Reverenz für Moses, den Heros seines
Volks, und für das unter seinem Namen geltende Gesetz als eigentlich einigendes Band für sein jüdisches
Volk – mit aller Klarheit einen Unterschied zwischen dem Gebot Gottes und dem Gesetz Moses’, ja erklärt
letzteres stellenweise für unsittlich. MfG Christoph Heger
@DemonDeLuxe: Adressat eines Gesetzes „Es ging um das mosaische Gesetz, das Christen nicht zu Adressaten
hatte.“ Kunststück – es gab noch keine. Aber das gilt für ALLES, was im AT steht – komisch, dass man
es doch irgendwie in die Bibel zu schmuggeln wusste, nicht? „Aber Luxus-Dämon ist ein mieser Jurist.“
Sie gestatten, dass ich die Meinung meines Professors höher bewerte als Ihre Einlassung? ;O) Dann lernen
Sie doch endlich mal von Ihrem Professor, daß es wichtig ist, sich über den Adressaten eines Gesetzes
im klaren zu sein. Christen sind jedenfalls nie Adressaten des mosaischen Gesetzes gewesen.
Unpromoviertes Schwadronieren … Erbarmen mit einem, dem diese ganze Heiligkeitshierarchie grundsätzlich
wesensfremd ist. Dann sollte man darüber nicht schwadronieren. sonst ist man hier doch immer so ein Unfreund
der … Meinungsfreiheit? Es ist Masche der Liberalen, mit Meinungsfreiheit immer die eigene Meinung zu
meinen, sonst aber andere Prinzipien vorzuholen („Respekt“, „Provokation“). Wie man’s gerade braucht Eben!
Religions- und Meinungsfreiheit können konkurrieren, Von gerade dieser Konkurrenz weiß das GG nichts.
es kommt … auf die Abwägung im Einzelfall an. Typisch liberal: „In meinem Einzelfall Meinungsfreiheit,
in deinem Respekt vor meiner Meinung.“ Man beachte, dass im vorliegenden Fall die Provokation explizit
gewollt war. Ja, und? wenn es um … die „Greuel der Sodomie“ geht, DANN ist das AT wieder total angesagt?
Es ging um das mosaische Gesetz, das Christen nicht zu Adressaten hatte. Aber Luxus-Dämon ist ein mieser
Jurist. …, unsere Wie-man’s-braucht-Exegeten. Die 10 Gebote sind also irgendwie auch Schnee von gestern,
…? Er ist ein noch mieserer Exeget. Die Verwerflichkeit des Unsittlichen ist in den 10 Geboten nicht
konstituiert, sondern nur wiederholt. Die Unsittlichkeit, auch die der homosexuellen Nachäffung des menschlichen
Geschlechtsverkehrs, ist ohne AT einsichtig. Christoph Heger
Ach ja, die Liberalen! a) Haben Papst und sein „Bodenpersonal“ keineswegs den göttlichen Status, den
der Islam Mohammed attestiert – die Sache mit den Äpfeln und den Birnen ‘mal wieder. Das ist Unfug. Der
Islam attestiert Mohammed keineswegs göttlichen Status, wenn er auch faktisch von den Muslimen außerordentlich
vielfach so behandelt wird. b) Kennt der Islam ein strenges Darstellungsverbot, so dass Mohammed nicht
einmal in respektvoller Weise bildlich dargestellt werden darf. Das islamische Darstellungsverbot kann
nicht gegen unsere grundgesetzlichen Freiheiten ins Feld geführt werden. Im Christentum wurde ein gleichlautendes
Gottesgebot künstlerfreundlich umgedeutet, so dass man sich darüber hinwegsetzen kann- Das mosaische
Gesetz brauchte nicht „umgedeutet“ zu werden, es gilt überhaupt nicht für Christen. ergo haben Christen
grundsätzich schon weniger Anlass zum Protest, wenn Gott oder Jesus karikiert werden, da ihnen nicht
die Darstellung an sich bereits als Frevel gilt. Auch das tut nichts zur Sache, wo es um unsere Freiheiten
hierzulande geht – die merkwürdigerweise im Falle der Karikaturen in der Jyllands-Posten unseren Freiheitsverteidigern
gegen christliche „Anmaßungen“ nicht mehr so wichtig erscheint. MfG Christoph Heger
@Navon: Was wird anders? Sehr einfach: Die Privilegierung von Ehe und Familie, wie sie das Grundgesetz
bestimmt, wird geradezu in ihr Gegenteil verkehrt, wenn sie auch auf eine sowohl unsittliche wie auch
gesellschaftsschädliche Homo“ehe“ ausgeweitet wird. MfG Christoph Heger P.S. An diesem Beispiel zeigt
sich wieder einmal, daß die wahren Verfassungsfeinde nicht die berühmten „Extremisten“ sind, sondern
solche, die in der Mitte der politischen Klasse agieren.
@DemonDeLuxe: Erkenntnis? „Das gilt dann auch für diesen Satz? Ist er auch „Produkt Ihrer Umwelt“ und
keine „Erkenntnis“.“ Grundsätzlich ja, nur weisen rationale Erkenntnisse nicht dieselbe regionale Abhängigkeit
auf wie religiöse. E = mc^2 ist in Bagdad, Berlin und Bangkok dasselbe. Was in den jeweiligen Kirchen /
Moscheen / Tempeln verkündet wird, nicht. „Erkenntnisse“ können niemals regional abhäng sein. „Im übrigen:
„Einzig wahre Erkenntnis“ ist doppelt-gemoppelt; Erkenntnis vom Unwahren gibt es nicht“ Selbstverständlich
gibt es die – das nennt man „Irrtumm“… Ein Irrtum ist eben ein Irrtum und keine Erkenntnis. Da man über
jeden beliebigen Gegenstand unendlich viele Wahrheiten und Unwahrheiten aussagen kann, Man „kann“ natürlich
alles Mögliche. Aber rechtmäßig kann man zwar über jeden Gegenstand unendlich viel Wahres aussagen,
aber nichts Unwahres. gibt es auch durchaus einen Unterschied zwischen einer einfachen und einer „einzigen“
Wahrheit. Dunkel ist Deiner Rede Sinn, o Meister! „Das Wahre“ – was soll das sein? Ganz einfach: Dasjenige,
was wahr ist oder das Gegenstand einer (trivialerweise: wahren) Erkenntnis ist. Ah, übrigens: Wer Jefferson
als den feurigen Indianerkrieger sieht, weiß von ihm offenbar nicht viel mehr als den Namen. Ach ja?
Die Gründerväter der USA unschuldig an der Genozidpolitik gegen die Indianer? MfG Christoph Heger
@DemonDeLuxe: Erkenntnis? Das bedeutet letztendlich, dass Ihre Glaubensparadigmen ein Produkt Ihrer Umwelt
sind, und nicht die zwingend einzig wahre Erkenntnis. Das gilt dann auch für diesen Satz? Ist er auch
„Produkt Ihrer Umwelt“ und keine „Erkenntnis“. Im übrigen: „Einzig wahre Erkenntnis“ ist doppelt-gemoppelt;
Erkenntnis vom Unwahren gibt es nicht, und das Wahre ist „einzig“ und nicht eine Pluralität, bestehend
aus sich selber und seinem Gegenteil. MfG Christoph Heger
Thomas Jefferson und dergleichen Thomas Jefferson, …, glaubt wahrscheinlich, dass die Kreuzzüge immer
weitergehen würden. Vermutlich nicht einmal das. Jefferson und seinesgleichen sahen doch eine andere
Zeit gekommen, eine, in der es darum ging, aus bösen, nämlich lebendigen, gute, nämlich tote Indianer
zu machen. Wer ernsthaft behauptet, der heutige Papst würde zum Kreuzzug aufrufen oder Scheiterhaufen
lodern lassen, … … der hat nicht mitgekriegt, daß diese Aufgabe schon seit längerem von den USA
übernommen worden ist (ersetze „Scheiterhaufen lodern lassen“ durch „in nicht nachweisbaren KZs verschwinden
zu lassen“!). Zu Jeffersons Zeiten gab es staatlich geförderte Sklaverei, deren Nutznießer auch der
hier selbstgerecht faselnde Jefferson war … So ist es. Jefferson hatte es einfacher als der inzwischen
bekannteste Coca-Schnupfer Deutschlands: Er brauchte keine Schleuser, um sich menschliche Ware zuführen
zu lassen. Er hatte seine Sklavinnen. Heute gibt es das nicht mehr und kein Mensch würde es wieder einführen.
Das halte ich für zu optimistisch. Um einmal nicht die USA anzuspitzen: Im als göttlich erlassenen und
für unabänderbar angesehenen islamischen Recht (scharî’ah) ist die Sklaverei (mit Sklavinnen“gebrauch“)
eine feste Institution. Multikulti hat uns da ganz neue Perspektiven eröffnet. MfG Christoph Heger
Fortsetzung Nachdem seinerzeit trotz grundgesetzlich verheißener Freiheit von Kunst und Wissenschaft
Ignatz Bubis mit Assistenz des inzwischen bekanntesten Coca-Schnupfers und Konsumenten menschlicher Ware
die Aufführung eines Theaterstücks von Rainer Maria Faßbinder mit Brachialgewalt verhindern konnte,
findet nun auch Arno Lustiger gar nicht lustige Mittel zur Unterdrückung unliebsamer Meinungsäußerungen.
Dabei scheut er offenbar vor gar nichts zurück. Es sollte Leuten wie ihm nicht gelingen, hierzulande
Sprachregelungen durchzusetzen, die uns hindern sollen, zu sagen, daß Guantánamo schlicht ein KZ ist,
daß die israelische Mauer kein „Zaun“ ist, vielmehr die Palästinenser in ein Getto einschließt, daß
die Vertreibung der Palästinenser derzeit in Jerusalem weitergeht usw. MfG Christoph Heger
Demokratischer Rechtsstaat? Diese und andere Beispiele zeigen, daß es etwas gibt, was die nach dem 2.
Weltkrieg in Deutschland eingerichtete „Politikwissenschaft“ für unmöglich erklärt hat: den demokratischen
Verbrecherstaat an Stelle des verheißenen demokratischen Rechtsstaat. MfG Christoph Heger
Solange man noch darf … Angesichts der immer frecher werdenden Bestrebungen, das Recht auf freie Meinungsäußerung
weiter und weiter einzuschränken, empfehle ich, die Zeit zu nutzen, wo man noch etwas sagen darf – und
klar zu sagen, daß der homosexuelle „Geschlechts“verkehr überhaupt kein Geschlechtsverkehr ist, sondern
nur die schweinische Nachäffung des menschlichen Geschlechtsverkehrs. MfG Christoph Heger
@Toby: „geistig verwirrt“? Ich muß doch sehr bitten! Es ist ungehörig, Gegner – auch die sedisvakantistisch
gesinnten Katholiken – „geistig verwirrt“ zu nennen. Das wäre auch dann ungehörig, wenn es unter ihnen
nicht geistig hochstehende Persönlichkeiten gäbe – wie es aber tatsächlich der Fall ist. Mfg Christoph
Heger
@Thomas A. Höck: staatlicher Wahrheitsbesitz Sehr geehrter Herr Höck, es freut mich, daß wir betreffend
die beiden von mir angesprochenen Punkte übereinstimmen. Ich wundere mich nur, daß Sie meinen, man sollte
die staatliche Verordnung von historischen Wahrheiten an anderer Stelle erörtern. Genau diese macht doch
eine „Staatsreligion“ aus mit Inquisition und allem drum und dran. Der Versuch, das aus dem Begriff von
Religionsfreiheit herauszunehmen, zeigt, daß der Begriff von „Religionsfreiheit“ nicht so klar und ein
„Menschenrecht auf Religionsfreiheit“ nicht so selbstverstänlich ist, wie man immer tut. MfG Christoph
Heger P.S. Besonders freut mich Ihre Erwähnung des Genozids an den Armeniern. Hier habe ich mir vom Bundesverfassungsgericht
sagen lassen müssen, daß eine von mir wegen ihrer – im übrigen noch ziemlich frechen – öffentlichen
Leugnung dieses Menschheitsverbrechens angezeigte türkische Dame „von ihrem Recht auf Meinungsfreiheit
Gebrauch“ machte.
@Thomas A. Höck: staatlicher Wahrheitsbesitz daß der STAAT … von seinen eigenen Voraussetzungen her
keinen Wahrheitsbesitz in religiösen Kontroversfragen beansprucht. Diese Aussage ist nur richtig, wenn
man sie auf im engeren Sinne religiöse Kontroversfragen beschränkt. Ansonsten ist sie falsch, wie sich
aus zwei Beobachtungen ergibt: 1. Der Staat beansprucht im GG die Aufsicht über die Schulerziehung. Ohne
Festlegung auf Werte und Inhalte ist keine Erziehung denkbar. In Bezug auf die ausdrücklich oder stillschweigend
festgelegten Werte und Inhalte beansprucht der Staat also sehr wohl „Wahrheitsbesitz“ und ist keineswegs
„neutral“. 2. Betreffend gewisse historische Fragen setzen zahlreiche Staaten ihren „Wahrheitsbesitz“
mit einer strafbewehrten Inquisition durch (s. den jüngsten Protest zahlreicher Historiker in Frankreich).
MfG Christoph Heger
@Rudolphus: „ohnehin egal“ Am neuen Ritus kann noch so viel herumgebastelt werden, es ist ohnehin egal –
die Rückkehr zum alten Ritus wird kommen. Das erwarte ich auch. MfG Christoph Heger
„Lügenmärchen“ Ein fanatischer Flegel, der sich hinter seinem Pseudonym verbirgt, zwingt mich mit seinem
Anwurf, ich verbreite „Lügenmärchen“, mich noch einmal zum Thema zu äußern. Ich hatte auf folgende
Tatsache hingewiesen: „Im übrigen ist es (aufgrund gewisser verfassungsrechtlicher Eigentümlichkeiten)
eine Spezialität der USA, die Feindseligkeiten ohne Kriegserklärung zu eröffnen. So auch im deutsch-amerikanischen
Krieg.“ Darauf der pseudonyme Flegel: Sie zeigen sich als Geschichtsklitterer erster Güte. Es war nämlich
das Deutsche Reich, das am 8. Dezember 1941 (ein Tag nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour)
den USA den Krieg erklärte. Auch dem flüchtigen Leser sollte aufgefallen sein, daß ich nicht von einer
Kriegserklärung, sondern von der Eröffnung der Feindseligkeiten gesprochen hatte. Diese sind nun einmal
von der US-Marine gegen Streitkräfte des Deutschen Reichs eröffnet worden. Die Kriegserklärung des
Deutschen Reichs erfolgte danach. MfG Christoph Heger
Phantasie“alternative“ Die Diskussion hat weit ab geführt von dem ursprünglichen Thema. Sie hat dabei
erneut die wütende Intoleranz derer gezeigt, die an ihrem reedukativen Geschichtsbild wie an einem religiösen
Dogma hängen und Ketzer am liebsten der Inquisition zuführen möchten. Ich werde deshalb diese Diskussion
für mich beenden, nachdem ich auf folgende Punkte geantwortet habe: DemonDeLuxe: Die Alternative, ein
Schulterschluss mit den anderen, antikommunistischen Mächten wäre im Sinne dieser Zielerreichung weitaus
erfolgreicher gewesen, … Eine solche „Alternative“ ist ein unhistorisches Phantasieprodukt. Die USA,
aber auch England und Frankreich sahen ihre Machtstellung durch das Deutsche Reich bedroht, nicht durch
die Sowjetunion. (Der Kampf gegen ersteres war nach O-Ton Churchill der 30jährige Krieg des 20. Jahrhunderts)
Benedict hat gegen meinen Hinweis: „Im übrigen hatte das Deutsche Reich nach zu der Zeit gültigem Völkerrecht
das Recht zum Kriege.“ kein rechtliches Argument zur Verfügung. Statt dessen mault er: Ohne Kriegserklärung,
jaja, schon klar. Der Angriff auf die Sowjetunion erfolgte nach Kriegserklärung. Im übrigen ist es (aufgrund
gewisser verfassungsrechtlicher Eigentümlichkeiten) eine Spezialität der USA, die Feindseligkeiten ohne
Kriegserklärung zu eröffnen. So auch im deutsch-amerikanischen Krieg. MfG Christoph Heger
„Abtreibung“ auch von Geborenen Ein passender Kommentar erschien in der Frankfurter Allgemeine Zeitung
vom 23. Dezember 2005, Seite 10: Spätabtreibung G.H. Union und SPD haben vertraglich vereinbart, „prüfen
(zu) wollen, … So lasch die Formulierung, so brutal ist die Wirklichkeit… Ein Film des Bayerischen
Rundfunks hat das Geschehen ausgeleuchtet und Zeugen – Hebammen – dieser Tötungen von weit oder schon
voll entwickelten Ungeborenen und gerade Geborenen [Hervorhebung Ch.H.] zu Wort kommen lassen… wie oft
solche Spätabtreibungen auf ungesicherten Diagnosen und Prognosen von Ärzten beruhen – die ihrerseits
Haftungs- und Schadensersatzprozesse fürchten für den Fall, daß die Mütter sich als unzureichend „aufgeklärt“,
also gewarnt fühlen… Rechtsstaat BR Deutschland? MfG Christoph Heger
@DemonDeLuxe: Präventivkrieg Sie scheinen Ihren Suworow ja gründlich gelesen zu haben. Ich habe ihn
überhaupt nicht gelesen. Daß Stalin schon mit Kriegsbeginn einen Angriff auf das Deutsche Reich anstrebte,
ist auch so klar. Die Unterstützungsleistungen der USA für die UdSSR liefen im übrigen schon vor 1939
auf Hochtouren. Dann wissen Sie allerdings auch, dass er innerhalb der Geschichstwissenschaft primär
als populistischer Hochstapler angesehen wird. Ich weiß von einer Meinung in der publizistisch dominanten
„Geschichtswissenschaft“, halte die letztere aber für unzuverlässig. Ich teile Ihnen gern mit, was mir
Andreas Hillgruber kurz vor seinem Tode insoweit über die deutsche Publizistik geschrieben hat. seine
Thesen lesen sich sehr spannend. Glaubwürdiger wären sie …, wenn er es mit den Quellenangaben für
seine Behauptungen … genauer nähme. Suworows Hinweise decken sich, soweit ich das der wissenschaftlichen
Diskussion entnehmen kann, mit den von anderen aufgezeigten Quellen. Allerdings hat Hitler nachweislich
den Angriff auf die UdSSR von langer Hand geplant, Was heißt denn „geplant“? Ich wiederhole: Adolf war
ein Verbrecher, aber nicht blöd. Der Krieg gegen die UdSSR war allem Anschein nach ein versuchter, gescheiterter,
aber unumgänglicher und letztlich für Europa vorteilhafter Befreiungsschlag. Das Risiko dürfte ihm
vollkommen klar gewesen sein. MfG Christoph Heger
Präventivkrieg? Die Tatsache, dass Manstein & Co. an einem Tag 90 km schafften spricht wohl eher dagegen.
Das Gegenteil ist richtig: Weil die sowjetischen Truppen für einen Angriff disloziert waren, konnte der
erste deutsche Ansturm so erfolgreich sein. Und am ehesten spricht dagegen Hitler selber, der den Krieg
nie geführt hat, um einem sowj. Angriff zuvorzukommen, sondern um Lebensraum zu erobern. Wenn man weniger
über Adolfs Innenleben und seine Motive spekuliert und sich auf Tatsachen bezieht, ist es völlig klar,
daß die Wehrmacht einem bevorstehenden sowjetischen Angriff zuvorkam. (Hitler war ein Verbrecher, aber
nicht blöd!) Der Streit kann nur noch darum gehen, ob es ein „unmittelbar bevorstehender“ sowjetischer
Angriff sein sollte. Im übrigen hatte das Deutsche Reich nach zu der Zeit gültigem Völkerrecht das
Recht zum Kriege. MfG Christoph Heger
Unterscheidung von Kombattanten und Nichtkombattanten Benedict kontert meinen Hinweis, daß die Unterscheidung
von Kombattanten und Nichtkombattanten von grundlegender Bedeutung ist für den Versuch des Kriegsvölkerrechts,
ein Minimum an Humanität zu wahren, mit dem Hinweis auf eine (angebliche?) konkrete Kriegssituation,
um dann doch noch auf einen allgemeinen Satz zu kommen: Wer ein Land überfällt, der darf sich nicht
wundern, wenn er plötzlich ein[en] jeden dort zum Feind hat. Ja, dann darf sich aber „jeder dort“ nicht
wundern, wenn er auch als Feind behandelt wird. Will man das ernsthaft? Ich will das jedenfalls nicht,
und darum bin ich der Meinung, daß Partisanen (also Leute, die unter Mißbrauch ihres Nichtkombattantenstatus
kriegerische Akte begehen), als Verbrecher zu behandeln sind. Ich bedaure es darum auch, daß die BR Deutschland
gezwungen wurde, in den Überleitungsverträgen zuzusagen, keinerlei Strafverfolgung gegen solche Partisanen
einzuleiten, selbst wenn sich mal so einer nach Deutschland verirrt. Es hat insofern schon einen eigentümlichen
Reiz, wenn die Nutznießer und Beschöniger des Partisanenkriegs nun selbst das Vergnügen haben. MfG
Christoph Heger
„Begründbares Partisanenwesen“ In Anbetracht der Tatsache, dass die Wehrmacht aber bereits tausende km
in das Sowjetreich eingedrungen war, ist ihr Einsatz aber mE begründbar. „Begründbar“ ist alles mögliche.
Zu rechtfertigen ist es aber nicht. Der Einsatz von Partisanen erschüttert die kriegsvölkerrechtliche
Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nichtkombattanten, die für ein Minimum an Humanität auch im
Kriege wesentlich ist. Auch die beliebte und von Benedict wiederholte Unterscheidung zwischen „Aggressor“
und „Opfer“ tut da überhaupt nichts zur Sache. Wie denn überhaupt der „Aggressor“ immer der Unterlegene
war. Bezogen auf den 2. Weltkrieg: Daß die Sühnemaßnahmen der Wehrmacht gegen das Partisanenunwesen
härter als die der Alliierten gewesen seien ist ein reedukativer Aberglaube. Ich weiß von einem 16jährigen
Jungen, der nach(!) dem Krieg „wegen Spionage“(!) zum Tode verurteilt und hingerichtet worden ist, und
zwar von den Westalliierten. Inzwischen sollte es sich auch herumgesprochen haben, daß die Mär von der
bösen Wehrmacht, die die friedliche Sowjetunion überfallen hat, nicht mehr haltbar ist (wenn sie es
denn je war). MfG Christoph Heger
„Und das war auch gut so!“ GerdEric applaudiert dem Partisanenunwesen im 2. Weltkrieg. Nun, derzeit erleben
es die Israelis in Israel und Palästina und die USA im Irak und in Afghanistan, wie „gut“ das ist. Meiner
bescheidenen Meinung nach gehören Personen, die unter Ausnutzung des Zivilstatus kriegerische Akte verüben,
standrechtlich hingerichtet. MfG Christoph Heger
„Begriff der Inquisition“ „ … Begriff ist, wie Herr Heger schon richtig erkennt, der katholischen Kirche
vorbehalten.“ Das ist natürlich genau das Gegenteil von dem, was ich sage. Ich wiederhole für besonders
Langsame: Inquisition ist die Strafbarkeit „falscher“ Meinungen an sich, früher falscher theologischer
Meinungen, heute falscher historischer Meinungen. Wenn man für diese neuere Inquisition eine konfessionelle
Zuordnung angeben wollte, müßte man am ehesten von einer „jüdischen Inquisition“ sprechen. Aber die
gab es auch schon, betraf allerdings ebenfalls „falsche“ theologische Meinungen. MfG Christoph Heger
„Die jüdischen Gruppen kämpften als Kommunisten und Sozialisten, nicht als Juden.“ Interessant diese
Ausrede von GerdEric – demselben, der Adolf den Katholiken aufs Butterbrot schmieren wollte. Tatsächlich
war der Drang zu den Kommunisten zeitweise eine mit der zionistischen Bewegung konkurrierende jüdische
Massenbewegung. Darauf hinzuweisen war der „Fehltritt“ des untadeligen Martin Hohmann. Natürlich ist
es eine der Wirkungen des „Hofs“, den die Inquisition gegen historisch falsche Behauptungen um sich verbreitet,
daß auch völlig zutreffende Anmerkungen zur Geschichte mit gesellschaftlicher Hinrichtung abgestraft
werden. Eine […] Teilnehmerin meinte sagen zu müssen, „die Inquisition war ein Instrument, ein Lügengebäude
zu verteidigen“. Ich meine zwar, daß eher der jüdische Aberglaube von Kabbala usw. das Attribut „Lügengebäude“
verdiene, aber wie auch immer … Sie hat nicht begriffen, was eine „Inquisition“ ist: die Strafbarkeit
(angeblich) falscher Behauptungen an sich, früher falscher theologischer, heute falscher historischer
Behauptungen. N.B.: Der katholischen Inquisition unterstanden nur Getaufte, der heutigen ohne Ausnahme
alle, selbst unter Mißachtung des Territorialprinzips. MfG Christoph Heger
Meinungsfreiheit gilt auch für „Lügen“. Lügen der Naziverteidiger, die ja auch katholische Priester
ermordet haben sollen (ist sicher auch eine kapitalistisch-bolschewistisch-jüdische Lüge)…, Daß „Naziverteidiger“
(wer das auch immer sein soll) katholische Priester ermordet haben sollen ist mir unbekannt. Möglicherweise
tatsächlich eine Lüge (von wem auch immer). Nach dem von GerdEric hier verbreiteten Prinzip, daß Lügen
oder „Lügen“ von der Inquisition zu verfolgen seien, müßte er sich jetzt gegen diese Inquisition verteidigen.
Im übrigen weiß ich, wer zum Beispiel katholische Priester massenweise ermordet hat: zum Beispiel die
Republikaner in Spanien und deren Rot-Front-Kämpfer, unter denen sich – horribile dictu! – jüdische
Teilnehmer zahlenmäßig hervortaten. Es ist also keineswegs so, wie GerdEric den Eindruck erwecken möchte,
daß Juden immer die armen Opfer von Verfolgungen gewesen seien. Wenn die Machtverhältnisse es erlaubten,
war es andersherum. MfG Christoph Heger
„Herausnahme der Abtreibung aus dem Strafrecht“ Guten Morgen allerseits, die Rabulistik des österreichischen
Gerichts wird den Engelmachern nichts helfen. „Herausnahme der Abtreibung aus dem Strafrecht“ heißt nichts
anderes, als daß von Gesetzes wegen die Entscheidung über das Leben eines Unschuldigen in die Entscheidung
eines Dritten gelegt wird. Das macht den Rechtsstaatscharakter des Staates zunichte und hat es in der
gesamten Geschichte aller deutschen Staaten noch nicht gegeben – einschließlich des Nazi-Reichs. MfG
Christoph Heger
„Meinungsfreiheitfür Lügner?“ Guten Morgen allerseits, unser Oberzensor GerdEric verteidigt die derzeit
wieder eingeführte Inquisition: Die wegen falscher Meinungen Verfolgten sind per definitionem „Lügner“.
Meinungsfreiheit ist eben Meinungsfreiheit und heißt, daß sich niemand erst ein Zulässigkeitszertifikat
geben lassen muß, wenn er etwas sagen möchte – auch auf die Gefahr hin, daß es falsch ist. Daß dieses
erst Drängen und jetzt Bestehen auf einer „demokratischen“ Inquisition von jüdischer Seite (so anscheinend
auch bei GerdEric) kommt ist ja nun besonders pikant – aber auch nicht so überraschend, wenn man etwas
jüdische Geschichte kennt. MfG Christoph Heger
@Gunther Maria Michel: Schönen Dank! Lieber Gunther, die Beschränkungen dieses Forums in Verbindung
mit dem heftigen Schlagabtausch der letzten Tage haben mich gehindert, Dir für Deine wertvollen Beiträge
früher zu danken. Insbesondere Deine hochinteressanten Anmerkungen zu gewissen AT-Prophezeiungen, darunter
Dein Hinweis auf Jerusalemer Talmud, Traktat Sanhedrin, folio 24b, hatten es in sich. Woher Du allerdings
die Hoffnung nimmst, daß jemals „die Christenheit als ganze der Welt ein Beispiel messianischen Lebens
gibt“, weiß ich nicht. Aus der geschichtlichen Erfahrungen kann man sicher nicht eine solche Hoffnung
schöpfen. Ich wüßte auch nicht, wo das verheißen wäre. Ich glaube auch nicht, daß jemand darauf
einen Anspruch hätte. Du scheinst da aber mehr zu wissen, da Du meinst, das träte nicht ein, „bevor …
nicht alle messianischen Prophezeiungen erfüllt sind“. Ist das so? Deine Erinnerung an den alt gewordenen
heiligen Evangelisten Johannes ist sehr richtig. Johannes hat mit seinen Schriften auch die richtige Auslegung
seines summum consiliums gegeben: Liebe ist nichts weichliches, vielmehr gibt Johannes Tertullian recht:
Severitas est saeva quaedam veritas. Viele Grüße Christoph
„Ausrottungen … ohne einen Befehl G’TTES“ Guten Morgen allerseits, hier haben wir den Kern der Sache:
GerdEric (und er wohl nicht allein, sondern alle, die die genannten Ausrottungsgebote unter den 613 jüdischen
Religionsgeboten bejahen) sieht einen Unterschied darin, ob ein Genozidbefehl von einem „Führer“ oder
von einem „G’TT“ ausgeht. Für die Bewertung der Verabscheuenswürdigkeit kommt es aber auf den (verabscheuenswürdigen)
Inhalt des Genozidbefehls an und nicht darauf, von wem er ausgeht. Da hilft es nichts, auf Ausrottungen
abzulenken, die das Christentum angeblich veranstaltet haben soll „ohne einen Befehl G’TTES“. Ich komme
immer mehr zu der Auffassung, daß die typographische Unterscheidung zwischen dem christlichen Gott und
dem hier öfters auftauchenden „G’tt“ in der Tat einen Unterschied in der Sache anzeigt. (Vgl. Ev. Joh.
Kap. 8.) MfG Christoph Heger
Chuzpe Unser GerdEric möchte sich mit Chuzpe aus der Affäre ziehen. Diese Affäre ist aber ganz eindeutig.
Wie GerdEric nicht einmal bestreitet, sind diese ungeheuerlichen Genozidbefehle integrale Bestandteile
der 613 Ge- und Verbote des jüdischen Religionsgesetzes. Wer bereit ist diese Befehle zu befolgen, kann
sich gleich einreihen unter die Kapos und ihresgleichen. MfG Christoph Heger
Die Gebote 187-189 Guten Abend allerseits, ich glaube nicht, daß man es als Katholik nötig hat, sich
von jüdischer Seite einen Verbrecher vorhalten zu lassen, der einmal als neugeborenes Kind katholisch
getauft wurde, aber dann zu seinem Unglück andere Wege ging. Man hat das umso weniger nötig, wenn man
die nachfolgenden Delikatessen aus den 613 Ge- und Verboten des jüdischden Religionsgesetzes sich auf
der Zunge zergehen läßt: „187 Betreffend das Gesetz über die Vernichtung der sieben kanaanitischen
Völker: Du sollst sie vollständig vernichten, und zwar die Hittiter, die Amoriter, die Kanaaniter und
die Periziter, die Hiviter und die Jebusiter, wie der Herr, dein Gott, die befohlen hat. 188 Betreffne
die Ausrottung des Samens von Amalek: Darum soll es so sein, wenn der Herr, Dein Gott, dir Ruhe verschafft
hat von allen deinen Feinden ringsum, in dem Land, das dir der Herr, Dein Gott, gibt als ein Erbe zu besitzen,
daß du ausrotten sollst das Gedächtnis Amaleks unter dem Himmel, du sollst es nicht vergessen. 189 Betreffend
die Übeltaten Amaleks an Israel. Gedenke, was Amalek dir tat an dem Weg, als ihr gekommen seid aus Ägypten.“
Für die sittliche Beurteilung dieser Ungeheuerlichkeiten ist es natürlich unerheblich, ob es diese Völker
noch gibt oder inzwischen nicht mehr. MfG Christoph Heger
@GerdEric: He: Richtiger gesagt: Der Justizmord an Jesus war und ist kein Segen für das Judentum. Ge:
gemordet wurde er von den Römern, nicht von !den Juden. Das haben wir gern: Der Mörder bezichtigt seinen
Komplizen! An der Verantwortung der seinerzeitigen jüdischen Autoritäten für den Justizmord an Jesus
läßt sich nichts deuteln – ebensowenig wie an der perpetuierten Zustimmung zu diesem Mord seitens der
späteren. MfG Christoph Heger
@GerdEric: Der „Segen“ der Pseudomessiase Jesus wurde für das Judentum auch kein Segen… Richtiger gesagt:
Der Justizmord an Jesus war und ist kein Segen für das Judentum. Im übrigen ist die selbstgerechte Opferpose,
die GerdEric wieder einmal an den Tag legt, völlig unangebracht. Der untadelige Martin Hohmann hat dazu
einiges Nötige gesagt. MfG Christoph Heger P.S. Muß ich tatsächlich die Latte der Pseudomessiase von
Bar Kochba („Sternensohn“) bis zu Sabbataj Zwi und Jacob Frank und im letzten Jahrhundert dem Leibowitzer
Rebbe aufzählen, die samt und sonders traurige Berühmheit erlangten?
@GerdEric:Warten auf den Messias? Soll ich die Figuren einmal aufzählen, die im Laufe der (nachchristlich-)jüdischen
Geschichte als „Messiase“ aufgetreten und von weitesten Kreisen des jüdischen Volks zu dessen Unglück
auch als ein solcher anerkannt wurden (was, wie ich schon sagte, der wahre Messias seinen Todfeinden vorausgesagt
hat)? Angesichts dieser Figuren ist es völlig unangebracht über Franco zu schwadronieren – besonders
nachdem viele Juden im 2. Weltkrieg froh waren, daß Spanien sie aufnahm. Aber die groteske Undankbarkeit
maßgeblicher jüdischer Kreise ist spätestens seit deren hundgemeinen Verleumdungen des Papstes Pius
XII. wohlbekannt. MfG Christoph Heger
@GerdEric:Warten auf den Messias? Warten die Juden auf den Messias? Jedenfalls sagen sie es. In Tat und
Wahrheit scheinen sie aber auf was anderes zu warten. Nicht nur, daß sie den Messias verworfen haben
und weiter verwerfen. Sie fallen auch regelmäßig auf Gauner herein, die sich für den Messias ausgeben –
genau so, wie der wahre Messias es ihnen vorhergesagt hat. MfG Christoph Heger
@wi-bi und alle schlechten Juristen Die Klage war nach Erkenntnis des Gerichts gar nicht zulässig. Insofern
bedurfte es auch keines Freispruchs. Im übrigen ist die amerikanische Masche, alles deren Gerichten zu
unterwerfen – eine Masche, die hier nur im Falle der Immunität eines Staatsoberhaupts nicht zum Zuge
kam – schon schlimm genug. Gegen diese Weltherrschaftsallüren bedürfte es eines energischen Widerstands.
Kanzler Schröder hat immerhin (einen schwächlichen und widerspruchsvollen) Widerspruch gewagt. Die jetzige
Bundeskanzlerin scheint wieder flach unter dem Teppich vor den USA zu liegen. MfG Christoph Heger
@Sozialkatholisch: Ursprung des Islams Theorie …, daß der Islam aus einer christlichen Sekte stamme.
Diese Theorie scheint sich zu bestätigen. Ich verweise dazu auf die Forschungen von Günter Lüling,
Christoph Luxenberg und anderen. Weiteres hier f25.parsimony.net/…1/messages/16257.htm. Daß der (ursprüngliche)
Islam eine christliche Häresie sei, war übrigens auch die Auffassung der alten Kirchenlehrer, insbesondere
des hl. Johannes von Damaskus. Sie hatten noch den „Islam“ der Umaijaden vor Augen, während der Islam,
den man später kannte, wohl erst eine Konstruktion der Abbasiden (ab etwa 750 AD) ist. MfG Christoph
Heger
@Rosalinde: „Engstirniger“ Widerspruch alles was ich damit versuche, ist diesem höchst engstirnigen Forum
zu zeigen, daß es auch andere Denkweisen gibt. Die Jubelperser der politisch-korrekten Inquisition finden
Widerspruch „engstirnig“! Es darf gelacht werden. Aber so „engstirnig“, daß man nicht wüßte, daß es
diese „anderen Denkweisen“ gibt, kann man gar nicht sein. Dazu muß man in Zeiten der Inquisition zu sehr
Obacht geben. MfG Christoph Heger
@Romano: Derselbe Gott? Wollen Sie bestreiten, dass die Muslim den „alleinigen Gott anbeten, den lebendigen
und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den
Menschen gesprochen hat“ (Nostra Aetate 3)? Nein, will ich nicht. Ich weiß nicht, zu wem der einzelne
Muslim im Gebet seine Seele erhebt. Möglicherweise tatsächlich spontan zu Gott. Die islamische Doktrin
allerdings lehrt einen Allah, der nicht identisch mit dem christlichen Gott ist. Insofern diese islamische
Doktrin lehrt, daß Allah auch das Böse, insbesondere auch die bösen Taten der Menschen erschafft (er
sich also besser selbst vor sein jüngstes Gericht ziehen sollte), ist er eine Art allmächtigen Teufels
und nicht die Einheit von Gerechtigkeit und Liebe, als die die christliche Lehre Gott vorstellt. Daß
arabische Christen wie Muslime ihren Gott „Allah“ nennen tut da überhaupt nichts zur Sache. Tatsächlich
ist das arabische „Allah“ wohl ein Aramaismus: „alâh(â)“ ist seit je der christliche Gott in der Sprache
der christlichen Aramäer („Syrer“) MfG Christoph Heger
Danke! Vielen Dank für diesen Hinweis! Schon Franz Werfel hat es gesagt: Man muß immer wieder das unfaßbare
Schicksal des armenischen Volks dem Vergessen entreißen. Bemerkenswerterweise befleißigen sich an dem
Vergessenmachen gerade die, die sonst nicht genug vor dem Vergessen warnen können. In einem Punkt ist
aber eine Berichtigung angebracht: Die Ausrottung der Armenier in der Türkei geschah in den Stammlanden
der Armenier. Sie wäre zwar nicht möglich gewesen ohne weitgehende Unterstützung seitens der muslimischen
Bevölkerung. Sie erfolgte aber nicht „im Namen Allahs“. Im Gegenteil waren die „jungtürkischen“ Machthaber
voll Verachtung für den Islam. Sie orientierten sich am „säkularen“ Frankreich und materialistischen
Modephilosophen. Vorbild für den „Todesgang des armenischen Volkes“ scheint auch nichts Islamisches,
sondern die Vertreibung der Cherokesen in den USA, der „trail of tears“ 1838, gewesen zu sein. MfG Christoph
Heger
@Gotthard: „Antisemetismus“ Üblicherweise schreibt man „Antisemitismus“. Aber gleichgültig. Wenn den
Politisch-Korrekten nichts mehr einfällt, fällt ihnen „Antisemitismus“ ein – so als ob man nun vor Schrecken
in die Knie gehen müßte. Im Gegenteil weiß ich nicht, wieso Juden den Anspruch erheben, keine Gegner
haben zu dürfen. Jeder, der etwas ernsthaft will, hat Gegner. Und da für das nachchristliche Judentum
die Ablehnung Christi und seiner Kirche konstitutiv ist, wird jeder intelligente Christ insofern „antijüdisch“
sein. Kein Grund, sich deswegen mit dem „Antisemitismus“-Geschrei ins Bockshorn jagen zu lassen. Um es
noch mal schlicht zu sagen: Der intelligente Christ ist insofern antijüdisch, als Juden antichristlich
sind. MfG Christoph Heger
@Rosalinde:Inquisition Inquisition und Hexenverbrennung resultieren aus der Angst, die Welt nicht machtvoll
kontrollieren zu können. Für die heutige Inquisition, die zur Abwechslung einmal nicht theologische,
sondern historische Häresien verfolgt, trifft das offensichtlich zu. Die berühmte spanische Inquisition
war da viel bescheidener. Ihr genügte der Erhalt der Macht in den Ländern der spanischen Krone. Dafür
gabe es dann dort auch keinen Hexenwahn, man hatte reale Gegner. MfG Christoph Heger
@Pero: Scönen Dank! Das ist ja ungeheuerlich! Falls nicht auch schon diese Äußerung „Volksverhetzung“
ist: Da wird es aber Zeit, daß ich mir dieses Buch beschaffe. MfG Christoph Heger
@Rosalinde: Famose Logik Wenn ich die Vergewaltigung durchstehe, dann … auf keinen Fall das Kind bekommen
will- weil es den gesamten Hass abkriegen würde- ist es besser, wenn ich rechtzeitig etwas gegen das
weitere Unglück tue. Das ist die gesammelte Logik der Baby- und sonstiger -caust-Befürworter: Weil ich
das Kind, den Juden, den X etc. hassen würde, ist es besser, ich bringe ihn gleich um. MfG Christoph
Heger
@Richard: Danke Dieser Sefton Delmer muß ja ein sauberer Typ gewesen sein! Goebbels auf Englisch. Zum
Beutemachen der Alliierten: Die größte Beute haben die USA mit der Beschlagnahme der deutschen Patente
und Gebrauchsmuster gemacht. MfG Christoph Heger
@Rosalinde Vielen Dank für den Link, Herr Heger. Übrigens, wenn Sie über so umfassende Quellen verfügen:
wie kommt es dann, daß Sie offensichtlich immer noch die Tatsachen verdrehen müssen? An dieser unspezifizierten
und unwahren Beschuldigung nehme ich Anstoß. MfG Christoph Heger
@Lykophron: Einzelkämpfer? Kali hatte auf Kaufmann Plan, Hooton Plan, Morgenthau Plan, Kalergi Plan usw.
zur Dezimierung des deutschen Volks verwiesen. Darauf Lykophron: Diese sogenannten Pläne waren Initiativen
von Einzelkämpfern, Tatsächlich? Wie verstehe ich dann diesen Ausspruch des amerikanischen 2.-Weltkriegs-Präsidenten
F. Roosevelt: „Wir müssen hart mit den Deutschen umgehen, und ich meine das deutsche Volk und nicht die
Nazis. Entweder müssen wir das deutsche Volk kastrieren oder die Deutschen in einer Weise behandeln,
daß …“ (James Bacque, Der geplante Tod, Seite 71). MfG Christoph Heger
@Pero: Bibliographischer Nachweis? Gibt es für diesen erschreckenden Text von Sefton Delmer einen Nachweis?
Ist er womöglich erfunden? MfG Christoph Heger
@Rosalinde: Schuldumkehr Wer keinen Schlußstrich will, muß vollständige Aufklärung wollen – nicht
interessegeleitete Partialerinnerung. Einen ausgeblendeten Aspekt hatte ich genannt: das Verhältnis des
talmudischen Judentums zu den beiden Kirchen. Der christliche antijudaismus ist Reflex des jüdischen
Antichristianismus. Hier findet das statt, was in der sozialwissenschaftlichen Diskussion … mit dem
Etikett „Schuldumkehr“ versehen wird. Abgesehen von der bramarbasierenden „sozialwissenschaftlichen Diskussion“ –
man erlebt oft vor Gericht die Umkehrung der Schuldvorwürfe. Überhaupt ist es Lebenserfahrung, daß
Schuld selten einseitig verteilt ist. Die eigentlich Schuldigen an dem Verhältnis zwischen Judentum und
Christentum sind plötzlich die Juden selber. Angefangen haben sie jedenfalls, und wenn sich die Machtverhältnisse
dazu anbieten, erlebt man immer Wiederholungen. Infos z. Talmud gibt es z.B. hier. Wenn schon, besser
hier www.sacred-texts.com/jud/: Die Rolle des Pius XII. während des II. WK ist durchaus umstritten- sind
die Überlegungen, daß er in seiner Rolle als Papst mehr hätte tun können, wirklich so gemein? Die
Verleumdungen dieses heiligmäßigen Papstes sind eine solche Hundsgemeinheit, daß ich nicht bereit bin,
das Allerweltsrückzugswort „umstritten“ hinzunehmen. MfG Christoph Heger
@Lycophron: Zur Sache! Es wäre schon angemessener, sich nicht mit orthographischen Nachlässigkeiten
seiners Diskussionspartners aufzuhalten und sich statt dessen mit dem Kern seiner Argumentation auseinanderzusetzen.
Was soll eigentlich diese Abwehrplatitüde „Verschwörungstheorie“? Sind Sie erstens der Meinung, es haben
nie eine Verschwörung gegeben. Und meinen sie zweitens der Morgenthau-Plan und was sonst noch von „kali“
vorgebracht wurde sei seine Erfindung? MfG Christoph Heger
@Rosalinde: Bitte nicht solche Plattitüden! Rosalinde macht sich nicht die Mühe, zu sagen, welche Äusserungen
sie erschreckend findet, oder gar ihnen zu widersprechen. Dafür befindet sie die Notwendigkeit der Aufklärung
über den Holocaust im allgemeinen, die Shoa im besonderen Nach so viel Dauerbeschallung mit dem Thema
(sie hing schon dem Töchterlein des verehrten Herrn Bundespräsidenten Rau aus dem Hals) ist die Forderung
nach weiterer Steigerung eine etwas verlorene Hoffnung. und das Verhältnis beider Kirchen zu den Geschehen
in Deutschland. Auch das hat keinen Neuigkeitswert mehr. Eher ist das Verhältnis des talmudischen Judentums
zu den beiden Kirchen neuerdings etwas unterbelichtet. Der christliche antijudaismus- ist vernünftigerweise
der Reflex des jüdischen Antichristianismus, dem Frl. Ilse und Rosalinde in ihrer Traumwelt anscheinend
noch nicht begegnet sind. Dabei liefern die Gemeinheiten gegen Papst Pius XII. Beispiele genug. MfG Christoph
Heger
@Frl. Ilse: Meinungsfreiheit! Nicht „Unterdrückung der historischen Wahrheit“ war Thema, sondern Aufhebung
der Meinungsfreiheit. Es ist auch unnötig auf „katholischen Antisemitismus“ zu springen – wo man von
„semitischen“ Gemeinheiten gegen Katholiken reden müßte: Die Spende an eine jüdische Gemeinde ist nur
eine klägliche Wiedergutmachung … Die katholische Kirche bräuchte keine Wiedergutmachung zu leisten,
sondern könnte von Israel Wiedergutmachung geraubter Immobilien verlangen. Zweitens waren deutsche Wiedergutmachungsleistungen
nicht „kläglich“. Und eine klägliche moralische Wiedergutmachung für zwei Kirchen in Deutschland, die
dabei zugesehen haben, anstatt jeden Sonntag von den Kanzeln donnernd das „Du sollst nicht töten“ und
„Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst“ einzufordern. Woher nimmt man die Frechheit, von anderen die
Gefährdung ihrer selbst und ihrer Familien zugunsten anderer Gefährdeter zu verlangen? Jedenfalls hat
die einflußreiche jüdische Minderheit in der Jungtürkenbewegung 1915 keinen Anlaß gesehen, sich zu
exponieren, indem sie dem Genozid an den Armeniern entgegengetreten wäre. Jesus, Petrus …, Johannes …
und Maria … hätte die Spende sicher gefallen, sie waren nämlich allesamt Juden. So? Hätten sie die
Beleidigungen Jesu und seiner Mutter in den Grundschriften der Talmudisten mit einer kleinen Spende honoriert?
MfG Christoph Heger
@Gotthard: Meinungsfreiheit … in diesem Land gibt es Meinungs- und Gedankenfreiheit!!! Das ist allerdings
nicht mehr richtig. Seit einigen Jahren haben wir eine Inquisition gegen die „Volksverhetzung“. Sie richtet
sich diesmal nicht auf die Durchsetzung der Rechtgläubigkeit in Sachen der Theologie, sondern in Sachen
der Historie. Die neue Inquisition hat unter dem Gesichtspunkt der Rechtssicherheit einen erheblichen
Nachteil: Während unter der früheren Inquisition aus öffentlichen Urkunden bekannt war und man im Katechismusunterricht
lernte, was man nicht behaupten durfte, weiß das heute keiner mehr zuverlässig. Es ist weitgehend willkürliches
„Richterrecht“. Außerdem begrenzte sich die frühere Inquisition (in der Regel) durch die Anwendung des
strafrechtlichen Territorialprinzips. Dagegen verfolgt die neue Inquisition auch Verstöße gegen die
„Rechtgläubigkeit“, die im Ausland begangen werden, selbst wenn sie dort überhaupt nicht strafbar sind.
MfG Christoph Heger
Bock zum Gärner 400000 Teuros für ein jüdisches Zentrum – ja dafür ist wahrscheinlich die Kirchensteuer
gedacht! Mindestens zwei Bistümer sind buchstäblich pleite, andere müssen „Zukunft heute“ posaunen.
Aber für richtig gute Zwecke ist denn doch immer noch Geld da – der Kirchensteuerzahler hat’s ja. Oberndrein
meint noch S.E. Kardinal Wetter: „Gemeinsam wollen wir uns nicht nur gegen diese Tendenzen stemmen, sondern
auch zusammen eintreten für die unbedingte Achtung der Würde des Menschen, für die Heiligkeit des Lebens,
für soziale Gerechtigkeit und Frieden.“ „Heiligkeit des Lebens“? Liest der Kardinal keine Zeitung, daß
er den Bock zum Gärtner machen will? Hat er nicht mitbekommen, daß die Massentötung ungeborener Kinder
für den Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland etwas ist, „was Frauen mit ihrem Körper
machen“ und in diesem Ton seinem Kollegen, Kardinal Meisner, so richtig frech gekommen ist? MfG Christoph
Heger
„Freiheit, die ich meine“ Na, dann wird es ja nicht mehr lange erlaubt sein, in den „freien, demokratischen“
Ländern zu sagen, was offensichtlich ist: daß homosexuelle Handlungen eine schweinische Nachäffung
des menschlichen Geschlechtsverkehrs sind. So haben wir uns die Freiheit vorgestellt! MfG Christoph Heger
@MK28: „Verschwörungstheorien“ Ich finde es immer etwas drollig, wenn wieder einmal „Verschwörungstheorien“
gerufen wird – wo doch im vorliegenden Fall lediglich auf einen merkwürdigen Mangel an Aufklärungswillen
hingewiesen wurde. Die einzige Verschwörungstheorie, die man leichten Herzens in Anführungszeichen setzen
könnte – man komischerweise aber nicht setzt –, ist die Geschichte mit der merkwürdigerweise allgegenwärtigen
Al-Qaida, von der man aber noch nie etwas Konkretes zu Gesicht bekommen hat, außer daß sie für alle
möglichen Anschläge rings um den Globus verantwortlich sein soll. Also es gibt sicher – und hat es immer
gegeben – Geheimbünde und Verschwörungen, und es gibt Popanze, denen man alles in die Schuhe schieben
möchte. MfG Christoph Heger
@Römisch-Katholisch: Es braucht Geduld Ich meine, weiteres Zuwarten wäre nur schädlich. Der Versuch,
die alte Messe zu vernichten, ist gescheitert. Dies anerkennen und daraus den Schluß ziehen, daß jetzt
wieder Rechtsfriede geschaffen werden muß, ist das Gebot der Stunde. MfG Christoph Heger
Leserbrief von Prof. Spieker Ich vergaß, die Quelle anzugeben: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 284,
Dienstag, 6. Dezember 2005, Seite 8, Briefe an die Herausgeber MfG Christoph Heger
„Hilflosenmord tolerieren“ Dazu paßt der nachfolgende Leserbrief. MfG Christoph Heger ________________________________________________
Vom Mörder zum Wohltäter … Der Arzt, der einen Patienten tötet und der bis Anfang der neunziger Jahre
ein Mörder war, dann bis zur Verabschiedung des Euthanasiegesetzes als geduldeter Delinquent galt, soll
fortan ein Wohltäter sein, der die Realisierung einer finalen Selbstbestimmung und einen schmerzfreien
Tod ermöglicht. Trotzdem zieht es fast die Hälfte der niederländischen Euthanasieärzte vor, die Euthanasie
nicht zu melden. In rund 25 Prozent der Fälle unterbleibt auch die gesetzlich vorgeschriebene Konsultation
eines zweiten unabhängigen Arztes. In 20 bis 25 Prozent der Fälle erfolgt die Euthanasie ohne Zustimmung
des Patienten… Über die niederländischen Erfahrungen mit der Euthanasie liegen drei von der Regierung
in Auftrag gegebene Untersuchungen vor, … Diese Erfahrungen zeigen, daß die Euthanasie nach ihrer Legalisierung
eine Eigendynamik entfaltet, die sich einer effektiven Kontrolle entzieht. Sie beschädigt nicht nur das
Vertrauen zwischen Patient und Arzt, sondern auch das Vertrauen in den Rechtsstaat, zu dessen konstituierenden
Bedingungen das Verbot der Tötung Unschuldiger gehört[Hervorhebung Ch.H.]. Professor Dr. Manfred Spieker,
Osnabrück
@Benedikt: strafrechtliches Rückwirkungsverbot Heger: Das ist nun, verzeihen Sie, nicht einmal mehr höherer
Blödsinn. Was objektives Unrecht ist, ist damit noch längst nicht auch schon strafbar. Benedikt: Das
denken aber nur Sie. Nein, das Rückwirkungsverbot im Strafrecht ist völkerrechtlich und war das schon
im Römischen Recht: „Nullum crimen sine lege!“ und „nulla poena sine lege!“. Benedikt: Dieser Grundsatz
ist sowohl Grundlage der Nürnberger als auch der Mauerschützenprozesse gewesen. Daß sowohl die Nürnberger
Prozesse als auch spätere bundesdeutsche Strafjustiz das Rückwirkungsverbot offen bzw. klammheimlich
und scheibchenweise mißachtet haben tut überhaupt nichts zur Sache. Benedikt: Was ich hier vorgebracht
habe ist die Argumentation des Bundesverfassungsgerichts. Und was ist diese Argumentation? Benedikt: Lesen
Sie dazu auch Art 20 III GG, wo es heißt, dass die Rechtsprechung an RECHT und Gesetz gebunden ist. Wenn
diese Begriffe deckungsgleich wären, dann hätte man „Recht“ weglassen können. Selbstverständlich sind
Recht und Gesetz nicht deckungsgleich. Gesetze sind mitunter grobes Unrecht, wie zum Beispiel das vom
Bundesverfassungsgericht abgesegnete Abtreibungsgesetz. Aber was hat das mit einer Berechtigung zu tun,
das Rückwirkungsverbot im Strafrecht auszuhebeln? Im übrigen das strafrechtliche Rückwirkungsverbot
ist im GG verankert (Art. 103 Abs. 2 GG). MfG Christoph Heger
Mischehen und Islam Ich weiß nicht, ob die Baronesse lediglich zu der Masse an Schwadroneuren unter unseren
Politikern gehört, die es nicht für nötig halten, sich über den Islam schlauzumachen, oder ob sie
uns schlicht für dumm verkaufen möchte. Es dürfte inzwischen bekannt sein, daß der Islam die Heirat
einer muslimischen Frau mit einem Nichtmuslim dem mit der Todesstrafe bedrohten Abfall vom Islam gleich
achtet. Die Heirat einer christlichen Frau mit einem Muslim gilt als erlaubt unter der als selbstverständlich
angesehenen Voraussetzung, daß die Kinder islamisch erzogen werden. Kommt der Vater dieser Verpflichtung
nicht nach, gilt auch das als Abfall vom Islam. Daß der Koran an einer Stelle erklärt, die Christen
stünden den „Gläubigen“ am nächsten, darf nicht verwundern. Der Koran besteht im Kern aus später verlesener
vorislamisch christlicher Literatur. Im übrigen ist der Islam in Koran, Sunna (=„Sitte des Propheten“)
und Gesetz scharf antichristlich. MfG Christoph Heger
@Benedikt Aber Verehrtester, Sie reißen so viele Themen plakativ im Sinne der re-edukativen political
correctness an, daß ich mich nicht allen zuwenden kann. Es genüge das folgende. Ob es dafür [nämlich
für die aufgrund von „Strafgesetzen“ mit rückwirkender Geltung urteilende Tribunal der Siegermächte
des 2. Weltkriegs] eine geschriebene Norm gab ist irrelevant, wenn es sich um objektives Recht handelt.
Das ist nun, verzeihen Sie, nicht einmal mehr höherer Blödsinn. Was objektives Unrecht ist, ist damit
noch längst nicht auch schon strafbar. Das Rückwirkungsverbot der Strafgesetzgebung ist notwendiger
Grundsatz jeder akzeptablen Verfassung und Völkerrechtsgrundsatz. Wenn Sie ganz positivistisch vorgehen,
dann MÜSSEN Sie auch den Schwangerschaftsabbruch akzeptieren. Wollen Sie das? Ich muß überhaupt kein
Unrecht akzeptieren – weder strafbares noch nicht strafbares. Ich muß lediglich akzeptieren, daß Abtreibungen,
die in Zeiten ihrer Straflosigkeit begangen werden, nicht mehr nachträglich strafbar gemacht werden können.
Sehr wohl kann ich vom Staat das Minimum an Rechtsstaatlichkeit verlangen, daß er die Möglichkeit strafloser
Tötung wieder abschafft. MfG Christoph Heger P.S. Der deutsch-amerikanische Krieg ist nicht durch deutsche
Kriegserklärung entstanden, sondern durch kriegerische Akte der USA ohne vorherige Kriegserklärung.
@Benedikt: Kriegsschuldfrage Im Gegensatz zum I. Weltkrieg gibt es beim II. WK keine Diskussion über
die Schuldfrage Das ist in anderer Weise zutreffend, als Sie wohl meinten. Ja, es gibt darüber (praktisch)
keine Diskussion, und die Bezweiflung der deutschen Alleinschuld wäre auch um ein Haar mit dem Segen
des Bundesverfassungsgerichts als „Volksverhetzung“ strafbar geworden. Aber das heißt ja nicht, daß
eine Diskussion darüber sehr nötig wäre. Diese Diskussion müßte verschiedene Punkte betreffen. 1.
Was heißt überhaupt Kriegsschuld? Bis zu dem famosen „Frieden“ von Versailles war es unbestrittenes
Recht eines souveränen Staates, Streitfragen nötigenfalls mit Krieg zu entscheiden. (Dieses Recht nehmen
sich in unserer Zeit die USA, Israel, die Türkei und wohl noch einige andere mehr.) Erst die Siegerjustiz
nach dem zweiten Weltkrieg hat dann sogar „Strafurteile“ gegen einzelne Personen gefällt. 2. Wo bleiben
eigentlich die Akten der Siegermächte des zweiten Weltkriegs. Ich möchte doch mal sehen, welche Friedensangebote
das Deutsche Reich tatsächlich gemacht hat, bevor der Krieg gegen Polen zu einem allgemeinen europäischen
Krieg wurde. Es wird ja einen Grund geben, weswegen man Rudolf Heß verschwinden lassen mußte. 3. Wieso
soll das Deutsche Reich am Krieg mit den USA „schuld“ sein, den unzweifelhaft die USA gewollt und begonnen
haben? usw. Mit anderen Worten: Der Krieg hatte nach aller Lebenserfahrung viele Väter. MfG Christoph
Heger
@Sulpicius: Plan eines Genozidverbrechens Soweit ich informiert bin, war die Vertreibung der ostdeutschen
Bevölkerung (Umvolkung) ein Plan der Alliierten bei den Konferenzen von Teheran, Jalta und Potsdam. Oder
und Neiße als neue Grenze Deutschlands nach gewonnenem Krieg war schon 1939 britisches Kriegsziel. Ich
verweise dazu auf Andreas Hillgruber, Zweierlei Untergang. Ich glaube nicht, daß die Briten 1939 so naiv
waren zu glauben, eine solche enorme Grenzverschiebung ließe sich ohne Maßnahmen durchführen, die nach
dem 2. Weltkrieg als Genozidverbrechen eingestuft wurden. Also an Verbrechen im und nach dem 2. Weltkrieg
waren keineswegs nur die Diktatoren Hitler und Stalin schuldig. MfG Christoph Heger
Übertritte zum Islam Der Leiter des ‘Zentralinstituts Islam-Archiv’, der unter dem Namen „Muhammad Salim
Abdullah“ auftritt, ist nun eine etwas verdächtige Quelle. Es handelt sich dabei um einen Herrn Herbert
Krahwinkel, der Mitglied der Loge „Zur Bundeskette“ in Soest ist und zumindest zeitweise „Meister vom
Stuhl“ einer rheinischen Freimaurerloge, deren Namen mir gerade nicht einfällt. Überhaupt ist bei den
gehandelten Konversionszahlen Vorsicht geboten. Nach amerikanischen Statistiken, die in der Tendenz auch
für Europa zutreffen dürften, wendet sich der Großteil der Konvertiten später vom Islam wieder ab.
Schlimm ist es, daß die Großkirchen in Europa anscheinend ihren Missionsauftrag nicht ernstnehmen, wo
es doch möglich wäre, Millionen Muslimen einmal unter den Bedingungen der Religionsfreiheit das Evangelium
nahezubringen. Ich sehe aber keine organisierten Anstrengungen (Ausnahme: Evangelische Allianz). Im übrigen:
Entgegen dem verbreiteten Gerücht, es käme fast nie vor, daß ein Muslim sich zum Christentum bekehrt,
ist eine solche Bekehrung häufiger, als man denkt. MfG Christoph Heger
@H.H. P. Lingen: Bischof Storck Die von Scheffczyk angenommene „Dissertation“ verteidigt die Häresie
des Idealismus, konkret auch durch Leugnung des Dogmas von der natürlichen Gotteserkenntnis. Wer die
Dissertation von Storck kennt, wird sich fragen müsssen, ob diese Behauptung ein Witz sein soll. Man
verwechsle doch bitte nicht die natürliche Gotteserkenntnis mit den „fünf Wegen“ des hl. Thomas, an
die zu glauben doch wohl niemand verpflichtet ist! Und ob S.E. Storck „in der Apostasie“ bis zu seinem
Tode „verharrt“ habe, überlasse man doch bitte dem dafür kompetenten Richter! MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck Sehr geehrter Herr Höck, daß ich Ihren Tippfehler „zu gegenen“ als „zugegangen“ und
nicht, wie Sie jetzt meinen, als „zu begegnen“ gelesen habe, können Sie nun nicht mir vorwerfen, sondern
müssen es sich selbst anrechnen. Wie jetzt mit der mißlichen Lage umzugehen sei, ist eine wichtige,
aber zweite Frage. Zunächst ging es darum, daß aus der komischen Lehre von der Religionsfreiheit die
Folgerung gezogen wurde, daß man nicht einer orientalischen Einwanderung entgegentreten dürfe. Wie man
jetzt die – gerade in Frankreich sichtbar gewordenen – Konsequenzen aus dieser Fehlentwicklung abmildern
kann, ist eine 1000-Dolllar-Frage, zu der die genannte komische Lehre öffentlich nur Plattitüden wie
„mehr Toleranz“ beiträgt. Daß der Hinweis auf freimaurerische Vorstellungen, die sowohl in der Lehre
von der Religionsfreiheit wie auch in der Förderung von Multikulti völlig offensichtlich sind, von Ihnen
als „Verschwörungstheorien der allzu bekannten Art“ und „haarsträubend“ abgetan werden, ist allerdings
nur noch eine lächerliche Realitätsverweigerung. Gibt es Ihrer Ansicht nach keine Freimaurerei oder
hat sie keine Vorstellungen oder sind es lauter ohnmächtige Mümmelgreise? MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck: Absurdistan heute „Ignatius“ möchte uns bestimmt noch mitteilen, wie seiner Meinung
nach der Ausbreitung des Islam in den abendländischen Staaten GUT KATHOLISCH zu gegenen wäre … Ich
bin nicht Ignatius, kann die Frage aber beantworten: Die Ausbreitung des Islams in den abendländischen
Staaten wäre GUT KATHOLISCH ÜBERHAUPT NICHT „zugegangen“. Wie der Zentralrat der Juden in Deutschland
Bundeskanzler Kohl vermocht hat, mit der Inquisition gegen die „Revisionisten“ Meinungsfreiheit und Forschungsfreiheit
abzuschaffen, wäre es einer gefestigten kirchlichen Hierarchie möglich gewesen, unter Hinweis auf die
verbrecherischen Aspekte des Islams dessen Ausbreitung hierzulande zu verhindern. Tatsächlich ist GUT
FREIMAURERISCH etwas anderes „zugegangen“: die Ersetzung des deutschen Staatsvolks durch das Nebeneinander
von einander feindseligen Parallelgesellschaften. Das ist verfassungsfeindlich, da das Grundgesetz die
Bundesrepublik Deutschland als Nationalstaat des deutschen Volks bestimmt, es ist als fortgesetzter Hochverrat
auch unmittelbar strafbar – und die dafür verantwortlichen Politiker müßten vor Gericht gestellt werden.
Stattdessen verdummt die politische Kaste das Volk mit hochnäsigen Aufrufen zu „mehr Toleranz“ – während
sich die Polizei nicht mehr in gewisse Stadtgegenden traut. Es überrascht nicht, daß die „katholischen“
Gutmenschen in die Verdummungsliturgie einstimmten, waren sie doch seit je die Jubelperser der „konziliaren
Erneuerung“. MfG Christoph Heger
@Benedikt: Perfidis Das „perfidis“ ließ Johannes XXIII. schon vor dem Konzil einfach weg und strich es
aus dem Messbuch von 1962. Das führte denn wohl zu dem etwas kuriosen Ergebnis, daß Zelebranten der
sog. Indultsmessen, die auf das Meßbuch von 1962 verpflichtet sind, „pro perfidis“ zu beten haben – womit
allerdings sie und nicht die „Pogressiven“ in jahrhundertealter Übereinstimmung mit der Kirche wären.
Sie scheinen das aber in der Regel nicht so zu beten. MfG Christoph Heger
@Thomas A. Höck Der Staat ahndet den Mord – und das ist gut so! Dafür hat er Strafgesetze, es barucht
keine Religionsschikane dafür! Die Argumentation des Lesers Athanasius ist an Absurdität nicht mehr
zu überbieten. Daß die Argumentation des Lesers Athanasius absurd sei, kann ich überhaupt nicht finden.
Im Gegenteil, ich finde, daß Ihre Argumentation dagegen sich dümmer stellt als es möglich ist. Das
Problem ist es doch gerade, daß es Religionen gibt oder geben kann, die genau solche Verbrechen propagieren.
Also: Solange man nicht definiert (und das Konzil hat es nicht getan), was eine „Religion“ ist, bleibt
die Aussage des 2. Vatikanums eine logisch leere Aussage. Wenn man aber meint, die landläufige Meinung,
es sei klar, was eine Religion ist, und sich auf sie bezieht, so trifft die Kritik von Athanasius unbedingt
zu. MfG Christoph Heger
Ein Fortschritt? „Wie schön, daß wir jetzt verstehen, was in der Messe gesagt wird.“ Es scheint die
Leute aber viel weniger zu interessieren als vor der ewigen Quasselei in der Messe. MfG Christoph Heger
@Kirschbaum: Nyssen Ebenso klar bezeichnete Nyssen aber die Piusbruderschaft als „Krebsgeschwür“ am Leib
der Kirche Davon weiß ich nichts. Mir sind im Gegenteil ganz andere, nämlich günstige Urteile Monsignore
Nyssens in Erinnerung, so daß ich diese Behauptung für unglaubwürdig halte. … Außerdem ließ er
nie einen Zweifel daran, dass die Texte des konzils großartig waren Ob das nun für alle Texte zutrifft,
weiß ich nicht. Tatsächlich war er, wie ich schon gesagt habe, seinerzeit vom Konzil ganz begeistert –
aber sehr schnell von den nachkonziliaren Entwicklungen und damit auch von Papst Paul VI. geradezu entgeistert.
MfG Christoph Heger
Die „pastoral Brüderlichen“ „ … hatten einige polnische Bischöfe die ausdrückliche Exkommunikation
der Priesterbruderschaft St. Pius X. gefordert.“ Das erinnert mich an eine Anmerkung, die schon vor 20
Jahren der hochgeschätzte Monsignore Prof. Wilhelm Nyssen, Köln, mir in einem Brief anvertraute. Selber
anfänglich ganz konzilsbegeistert und (vor allem in Richtung Ostkirche) ökumenisch gesinnt war er später
über die tatsächliche Entwicklung tief enttäuscht und meinte sarkastisch: „Die Pastoral-Brüderlichen
fangen an zu anathematisieren!“ MfG Christoph Heger
@methsalix Meine Erwartung ist allerdings höher, als daß ich nur nicht ermordet werde. Ich nehme an,
daß ich den Untergang der besagten Bande(n) noch erlebe. Ihr Staatsbankrott ist ja schon so gut wie erreicht.
Man bringt eben nicht so folgenlos – moralisierend an die Brust seiner Väter klopfend – eine ganze Generation
um. MfG Christoph Heger
„von allen Seiten getragen“ Ich nehme mit Interesse zur Kenntnis, daß die Ministerin aus einer Partei,
die noch immer meint, sie habe bei Wahlen irgendwie ein Anrecht auf meine Stimme, mich schlankweg als
„keine Seite“ betrachtet. Das erschüttert mich so wenig, wie es meinen Vater sel. erschüttert hat, daß
die Nazi-Bande Katholiken wie ihn (und mich) nicht mehr zu den richtigen „Volksgenossen“ zählte. Mein
Vater hat die Nazibande überlebt und ich werde (hoffentlich) auch die gegenwärtige(n) Bande(n) überleben.
MfG Christoph Heger
Was denn sonst? Was denn anders als pervers soll die gleichgeschlechtliche Nachäffung des menschlichen
Geschlechtsverkehrs sein? Also man hat Stadler als einem Mann der klaren Aussprache zu danken. MfG Christoph
Heger
@LucreziaB Selbstverständlich hat auch der demokratische Staat – und der vielleicht im besonderen Maße –
das Potential zum Verbrecherstaat zu werden. Das wird er auch nicht erst dadurch, daß er die Durchführung
von Verbrechen anordnet, sondern schon dadurch, daß er keine Anstalten macht, sie zu verhindern. Bei
der Abtreibung und inzwischen auch bei der Tötung auf (vermutetes) Verlangen begünstigt der Staat jedoch
das Verbrechen, indem er die Solidargemeinschaft zu seiner Finanzierung heranzieht. (www.christoph-heger.de/…smuth_1992-06-24.htm)
Die Idee, daß übergeordnetes Recht nicht von Gott gegebenes Recht heiße, sondern lediglich übernationales
Recht sein müsse, ist schon köstlich. Wieso sollte sich jemand an übernationales Recht halten müssen?
Oder wieso sollte übernationales Recht eine höhere Garantie bei sich haben, nicht verbrecherisch zu
sein? MfG Christoph Heger
Kein Grundrecht auf Leben? Bischof Haas und der ungenannte H.H. Kaplan haben es schon klar gesagt. Ziehen
wir die staatstheoretische Folgerung! Was angeblich unmöglich ist, zeigt sich aber doch als wirklich:
Auch der demokratisch verfaßte Staat hat das Potential zum (demokratischen) Verbrecherstaat zu werden.
MfG Christoph Heger
Neu-Gestrige Grüß Gott, die Zuversicht von P. Pfluger entspricht durchaus meiner Beobachtung. Der Versuch,
die alte Messe zu vernichten, ist gescheitert. Der „Aufbruch der Kirche“ mitsamt dem ganzen Kleingeld
an „Aufbrüchen“ ist nur noch ein öder Witz. Die gestern als „Ewiggestrige“ Gescholtenen haben schneller
Recht behalten, als sie wohl selbst erwartet hatten. Sie können heute mit Spott auf die inzwischen „Neu-Gestrigen“
zurückblicken. MfG Christoph Heger