Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#3 Tom Pullings 12:41:02 | Freitag, 31. Dezember 2004
Widerlich Den Angehörigen der Vermißten wird auf allen Nachrichtensendern davon abgeraten, ins Katastrophengebiet
zu fliegen, da sie dort nur den Helfern im Weg stehen. Der Kardinal aber tourt auf einer PR-Tour durch
Südasien. Ich fordere ultimativ, daß er sofort zurückkehrt ohne einen Flugplatz für ein heimreisendes
Opfer zu beanspruchen. Ist dies nicht möglich, dann fordere ich, daß sich der Katastrophentourist ins
nächstbeste Krankenhaus begibt und dort als Reinigungskraft bzw. Pflegehelfer arbeitet. Dieser Mensch
kotzt mich langsam extremst an.
#1 Tom Pullings 09:12:45 | Freitag, 31. Dezember 2004
Was tut der dort? Was macht der Medien-Kardinal eigentlich wirklich in Südasien? Mir ist neu, daß er
Arzt, Krankenschwester, Wasseraufbereitungsspezialist oder Katastrophenretter ist. Das brauchen die Leute
dort derzeit dringend und nicht den 100.000endsten Abklatsch seines Dialoggeschwätz. But the show must
go on, Eminenz hat ja karrieremäßig noch viel vor.
#17 Tom Pullings 15:32:13 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Österreich @Dolfus: Das trennt uns wirklich, da kommen wir auf keinen grünen Zweig. Ich bin Österreicher,
für mich ist „ganz Deutschland“ keinesfalls Vaterland.
#4 Tom Pullings 13:36:51 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Aktionismus Ist die Landung des Kardinals im Katastrophengebiet Aktionismus? Sollte man nicht lieber den
Dialog mit dem Tsunami suchen? Ich bin empört und verletzt von so einem Unbesonnenen.
#15 Tom Pullings 13:34:39 | Donnerstag, 30. Dezember 2004
Vaterland? Verbrechen Weniger? Zum Thema Vaterland fragt sich nur, welches Vaterland Mölzer & Co. lieben.
Die Republik Österreich? Wohl kaum. ad „Verbrechen Weniger“: Diese These, und das dürfte heute jeder
wissen, ist schon längst widerlegt. Nazi-Ideologie und Methoden genossen die überwiegende Unterstützung
der Bürger in Deutschland und im angeschlossenen Österreich. Keine soziale Schicht ist da auszunehmen.
Ärzte, Soldaten, Juristen, „deutsche Arbeiter“, sie alle hielten mehrheitlich bis zum bitteren Ende zum
„Führer“.
#8 Tom Pullings 22:06:21 | Mittwoch, 29. Dezember 2004
Strache? Du kannst natürlich meine konkreten Argumente ignorieren und ins Generelle schweifen. Ich bleibe
dabei, daß Konservative sich nicht mit Leuten verbünden sollen, die ein ungeklärtes Verhältnis zur
Hitlerzeit haben. Wenn Du von Strache sprichst, dann muß ich anfügen, daß mich dessen Selbstinszenierung
fatal an Reinhard Heydrich erinnert. Treudeutsche Familienidylle mit der Werbung gemacht wird, Fechtkämpfe
und Duellantentum, Antiintellektualismus und Konzentration auf physische Aktivität (Strache hat nur Sportarten
als Hobbies anzugeben) sowie letztendlich weltanschauliche Beliebigkeit. Allein, H.C. mangelt es an der
Intelligenz, Gerissenheit und Flexibilität seines (un?)bewußten Vorbildes. Nach der Wiener Landtagswahl
ist er erledigt.
#5 Tom Pullings 19:08:39 | Mittwoch, 29. Dezember 2004
Nana, … @Dolfus: Bitte nicht so scharf zur Sache gehen. Ich kann alles durchargumentieren. Dafür, daß
Langzeitparteichef Jörg H. ein ungeklärtes Verhältnis zum Nationalsozialismus hat, gibt es mannigfaltige
Belege. Ich erinnere z.B. an den Auftritt bei der Kameradschaft IV (=Waffen-SS) in Krumpendorf. Im Detail
geht es hier um die verbliebenen Deutschnationalen um’s Ewalde und Mölzer. Wenn man deren Publikation
„Zur Zeit“ liest, kommt man nicht umhin, selbiges festzustellen. Krause antisemitische Verschwörungstheorien
im Blattinneren („Ostküste“), Berichte von Wehrsportübungen von Burschenschaftern sowie Überbetonung
und Vereinnahmung deutscher Minderheiten im Ausland inklusive Instrumentalisierung deren Leids nach Ende
des Zweiten Weltkrieges. Man kann ohne unfair zu sein feststellen, daß die Gruppe um Mölzer mit Symphatien
für die NS-Zeit zumindest spielt oder diese gar selbst bis zu einem gewissen Grad hegt. Für Christlich-Konservative
sind diese Leute denkbar ungeeignete Verbündete.
#2 Tom Pullings 20:44:46 | Dienstag, 28. Dezember 2004
Hmm… Deine positive Beurteilung kann ich nicht teilen. Schließlich sagt Gudenus nichts anderes als
zahlreiche linke Politiker. Das ist Applaus für den Lebensschutz aus der falschen, nämlich der blau-braunen,
Ecke. Auch für’s Stadler Ewaldle habe ich nichts übrig. Der gibt sich nur radikalkatholisch, weil die
burschenschaftsnahen traditionellen Deutschnationalen Schichten für einen Einzug ins Parlament nicht
mehr die Kopfstärke an der Urne zusammenbringen. Mit dem superkatholischen Geplappere vom Ewaldle sollen
sehr betont katholische (und somit von der ÖVP enttäuschte) Wähler in eine Wählerkoalition mit den
deutschnationalen Resten gelockt werden. Dort wären sie aber schlecht aufgehoben, wie die Fristenregelungs-Bejahung
des Grafen Gudenus zeigt. Zudem wird aus den kirchenpolitischen Ankündigungen vom Ewaldle regelmäßig
nichts. Man erinnere sich an den Kirchenbeitragsboykottaufruf, weil Krenn zurückgetreten wurde. Alles
warme, braune, Luft …
#9 Tom Pullings 19:45:31 | Montag, 27. Dezember 2004
Besonnenheit? @Yersinia: Du hast in der Sache leider Unrecht. Die „besonnene“ Gesprächsdiplomatie hat
erwiesenermaßen seit 30 Jahren nichts gebracht. Speziell in Sachen Abtreibung hat sich die Lage trotzdem
stetig verschlechtert. Es war höchste Zeit, daß die Lebensschützer endlich andere Methoden anwenden
…
#7 Tom Pullings 16:29:15 | Montag, 27. Dezember 2004
Mäßigung Inzwischen hat es anscheinend sehr viel innerkatholische Kritik gegeben und Eminenz hat sich
gemäßigt. Leider zu spät, die Lebensschützer sind bereits irreparabel angepatzt. www.kath.net/detail.php?id=9299
#7 Tom Pullings 09:02:19 | Freitag, 24. Dezember 2004
Unverständlich Mir ist völlig unverständlich, wie man die friedliche und schöne Lichterkette in Salzburg
derart diffamieren kann. Dem Kardinal scheint sein guter Draht zur Politik wichtiger zu sein als die Ungeborenen.
Liebe Po-Lifer, die Ihr das vielleicht lest: Laßt Euch von diesem Judas nicht beirren. Bitte kämpft
weiter. Für unser aller Zukunft. Ihr seid auf dem richtigen Weg und steht kurz vor einem Erfolg. Davon
zeugt der hinterfotzige Haß, mit dem Euch das Kirche/ÖVP Establishment verfolgt.
#2 Tom Pullings 20:12:55 | Montag, 20. Dezember 2004
ORF-Szbg: 250(!) Abtreibungsgegner auf den Beinen Den ORF-Salzburg Bericht gibt’s bereits im Internet
zum Ansehen für alle Nicht-Salzburger: salzburg-heute.sbg.at/…eam/frmOverview.aspx Laut Reporter 250
Gegner und nur 50 Abtreibungsbefürworter. Der ORF behauptet dann aber trotzdem, daß nur wenig Leute
gekommen seien. Und überhaupt sei die Sache politisch bereits gegessen, denn Gabriele B. zeige keine
Zeichen des Nachgebens. Wir werden ja sehen. Ich finde 250 Bekennende vor der Klinik ein starkes Zeichen.
#4 Tom Pullings 17:17:06 | Freitag, 17. Dezember 2004
Gute Idee Das ist der Link zum Spendenkonto der JfdL. www.youthforlife.net/Spenden.php Hier ist der Text
der Salzburger Briefe www.youthforlife.net/text.html, darin findet sich die Kontaktadresse der LHFrau.
Will man dagegen Schuhe an Gabi schicken, sollte man die Privatadresse nutzen: Chiemseehof Stiege 1, 5010
Salzburg Bei Landesrätin Eberle-Mayr-Melnhof kann man sich für ihre Diffamierung der JfdL übrigens
unter der Adresse Prötschhofstr. 12, 5082 Grödig bzw. unter der Telefonnummer 06246 / 734 08 bedanken.
Vielleicht hat sie sich auch den einen oder anderen alten Schuh verdient?
#2 Tom Pullings 14:31:36 | Freitag, 17. Dezember 2004
Keine Stimme für die ÖVP Die Lösung ist ganz einfach: Keine Stimme für die ÖVP so lange dort Leute
wie Eberle werken. Spätestens 2008 sind die nächsten Landtagswahlen. Man wird die Landesrätin dann
an die im Stich gelassenen und verarschten Lebensschützer zu erinnern haben, denn in der Hand der ÖVP
liegt es in den Ländern und im Bund schon seit Jahrzehnten, etwas zu ändern. Es ist eine Lüge, wenn
sie sagen sie könnten nicht. Die Wahrheit ist, sie wollen nicht.
#1 Tom Pullings 19:31:40 | Donnerstag, 16. Dezember 2004
Messer in den Rücken Eine Sauerei, was ÖVP-„Lebensschützerin“ Eberle zur gelungenen Aktion der JfdL
zu sagen hat: „… [Diese Gruppen können] zwischen Fanatismus und Hilfe für Frauen in Not nicht mehr
unterscheiden, obwohl ich davon ausgehe, dass sie vielleicht Gutes meinen, aber damit den Frauen, um die’s
mir geht, massivst schaden… Weiters fühlt sich die Landesrätin lt. ORF-Salzburg seit Sommer mißbraucht,
weil sie immer wieder „… mit solchen Gruppen …“ in Verbindung gebracht werde. Die einzige die hier
wirklich Schaden anrichtet, ist eine knieweiche Karrieristin. Ich sage: Tretet bei der nächsten Wahl
die Eberle auf ihren Bauernhof zurück. Keine Stimme für die ÖVP. Die Roten mögen die Grauslichkeiten
anleiern, aber sie stehen wenigstens dazu. Die ÖVP läßt es geschehen oder macht neuerdings schon mit,
will uns Stimmviehern aber weismachen, daß es ganz anders ist. Dann lieber ehrlich bei der nächsten
Wahl zuhausebleiben, denn das Messer im Rücken einer mutigen jungen Frau wie der Jutta Lang gehört unbedingt
belohnt.
#3 Tom Pullings 19:17:31 | Dienstag, 14. Dezember 2004
Beeindruckend Was kreuz.net schon wieder alles weiß, bevor oder während es gerade passiert, ist beeindruckend.
Beinahe schon gespenstisch. Weiter so! Zum Thema: Was bei dem ganzen fehlt, ist ein ‘Dankeschön’ an die
liebe ÖVP, die bedingungslos kapituliert hat. Einerseits klebt man am Sessel, den man wegen ein paar
toter Ungeborener mehr oder weniger nicht verlassen will, andererseits sollen christlich-motivierte Stimmbürger
mit dem von Landesrätin Eberle geworfenen Nebel verwirrt und bei der Stange gehalten werden. Hätte die
Industriellen-Erbin Eberle wirklich Rückgrat, würde sie ihr Pöstchen ostentativ aufgeben und in ihre
wohlbestallte Schein-Selbständigkeit als Landwirtin samt angehängtem k.u.k.-Bauernhilfsverein zurückkehren.
Aber nein, die „… ÖVP arbeitet weiter für Salzburg …“. Tja, diese tolle Arbeit wollen wir uns nur
wegen ein paar Föten wahrlich nicht entgehen lassen.