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#1 Homo quidam 09:41:43 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Fragen an Trier Seit 30 Jahren bildete der Priester in Saarbrücken eine ganzen Generation von katholischen
Religionslehrern aus. (Meiner Beobachtung nach ist seine aggresivste antikatholische Phase alterbedingt
schon längst überwunden.) Aber mir stellen sich einige Frage: Warum jetzt? Geht das nur nur um rentenrechtliche
Fragen? Warum hat man all die Jahrzehnte geschwiegen? Welche Konsequenzen zieht die Trierer Bistumsleitung
aus ihrem (!) jahrelangen schweren Versagen? Außerdem bin ich nicht sehr froh, über die Argumentation,
die nur auf der Ebene der kirchlichen Communio verbleibt. Die übernatürliche Ebene dieses jahrelangen
Wegsehens und Verdrängens und die Folgen für unzählige Kinderseelen werden überhaupt nicht angesprochen.
#1 Homo quidam 09:45:42 | Samstag, 31. Dezember 2005
Neue Kardinäle Es wäre doch sehr sympathisch, wenn der Heilige Vater seinem Bruder Georg den Purpur
verleihen würde. Als Anerkennung für den Dienst an der „Musica sacra“. Auch Leo XIII. hatte seinen gelehrten
Bruder zum Kardinal erhoben. Dann könnte Georg Kardinal Ratzinger nach Rom ziehen und bei den kommenden
liturgischen Reformen mitwirken. Ad multos annos!
#6 Homo quidam 07:27:35 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Ein zweiter Christus Eugen Drewermann ist ein Priester. Ein Priester in Ewigkeit. Welche Trauer herrscht
im Himmel über die Apostasie! Welche Trauer müßte in unseren Herzen sein! Es sei erlaubt, an Pater
Jakob Stern zu erinnern, den Papst Johannes Paul II. 1998 in das Buch der Seligen hat eintragen lassen
und dessen Fürsprache wir Eugen Drewermann anvertrauen wollen. „Jakob Kern entstammt einer einfachen
Wiener Arbeiterfamilie. Aus seinem Studium im Knabenseminar in Hollabrunn reißt ihn der erste Weltkrieg
heraus. Eine schwere Kriegsverletzung macht sein kurzes Leben im Priesterseminar und im Prämonstratenser-Stift
Geras zu einer, wie er selber sagt, „Karwoche“. Um Christi willen hält er sein Leben nicht fest, sondern
opfert es bewußt auf für andere. Zunächst wollte er Weltpriester werden. Doch ein Ereignis sollte für
ihn andere Weichen stellen: Ein Prämonstratenser verläßt sein Kloster und schließt sich der neu entstandenen,
von Rom getrennten tschechischen Nationalkirche an. In diesem traurigen Vorfall entdeckt Jakob Kern seine
Berufung: Er will für den Ordensmann Sühne leisten. Gewissermaßen an seiner Stelle tritt Jakob Kern
ins Kloster Geras ein.“ (Predigt von Johannes Paul II. am 21. Juli 1998 auf dem Heldenplatz in Wien).
Wer ersetzt den Priester Drewermann? Gehe in Dich, christliche Seele!
#11 Homo quidam 09:17:29 | Freitag, 9. Dezember 2005
Untersuchungen zur Schöpfungstheologie Das breite theologische Oeuvre des verewigten Kardinals ist noch
nicht ansatzweise erforscht. Ein Anfang ist gemacht mit der anspruchsvollen Promotionsarbeit von Pater
Martin Lugmayer „Untersuchungen zur Schöpfungstheologie bei Leo Scheffczyk“ (erschienen im Fe-Medienverlag)
Zur Frage der unterlassenen Bischofsweihe: Der Kardinal hatte in seiner Umgebung angedeutet, daß die
Entscheidung, die Konsekration nicht zu empfangen, an anderer Stelle getroffen wurde. Er war ein sehr
demütiger Priester.
#1 Homo quidam 08:25:41 | Dienstag, 29. November 2005
Papa latinissimus O-Ton des Papstes:Notissimum omnino vobis in primis est atque omnibus ubique intuentibus
Nostrum sermonis Latini studium, a prima aetate Nostra comprobatum. Usus autem linguae Latinae Nostra
in vita cotidianus fere, immo perpetuus adhuc fuit – tum in theologiae studiis, tum in Apostolicae Sedis
longinquo ministerio. Hac de causa perplacet Nobis iam in Petri Cathedra eandem hodie adhibere linguam
Latinam ut tantae auctoritatis interpretes ac testes, quales estis vos, familiariter consalutemus, ut
celeberrimi Certaminis Vaticani victores atque curatores veluti domestico Nostro idiomate Latino recipiamus,
ut pro viribus cohortemur incitemusque vos ante omnes ad litteras nostras Latinas, tam antiquas quam recentiores,
tam saeculares quam sacras, omni cultu ac fervore non tantum adservandas, verum etiam novis rationibus
docendas et inter iuniores potissimum propagandas. Officium hoc ad Opus Fundatum „Latinitas“ tamquam ad
exemplum curarum et sollicitudinum Ecclesiae de illo sermone spectat. Vestrum nempe erit adiuvare Nos
ut linguae Latinae consuetudinem in Ecclesia corroboremus atque in ritibus et disciplinis ecclesiasticis
inculcemus, ne infiniti eorundem monumentorum thesauri pereant neve huius instrumenti praestantissimi
usus evanescat. Aderit semper Latinitatis ubique cultoribus, sicut vobis, favor perpetuus Noster, animus
propensus et supernum pariter Dei lumen, quod per Apostolicam Nostram Benedictionem amanter vobis vestrisque
impertitam Nos fidentes devocamus.
#2 Homo quidam 10:55:53 | Samstag, 26. November 2005
Der irische Primas Kreuz.net berichtete am 24. November: „Irland. Der Erzbischof von Dublin, Mons. Diarmuid
Martin (60), zelebriert am nächsten Sonntag in der Kirche St. Audoen in Dublin eine Alte Messe. In dieser
Kirche wird jeden Sonntag eine Messe im überlieferten Ritus gelesen: „Aber es ist das erste Mal“, – so
ein traditionelles Onlinetagebuch – „daß der Erzbischof selber die Messe liest.“
#4 Homo quidam 15:22:58 | Dienstag, 22. November 2005
Kardinal Lehmann Die Äußerung von Pater Franz Schmidberger ist vielleicht ein Echo auf die Pressemitteilung
der Deutschen Bischofskonferenz vom 28.10.2005 „40 Jahre „Nostra Aetate““. S. Em. Karl Kardinal Lehmann
erklärte dazu (www.dbk.de): „Deshalb hat die Kirche auch über ihre lange vertretene Überzeugung selbstkritisch
nachgedacht, Juden müssten, um das Heil erlangen zu können, getauft werden. Es wurde zunehmend bewusst,
dass Mission als Ruf zur Umkehr vom Götzendienst zum lebendigen und wahren Gott (1 Thess 1,9) nicht auf
Juden angewandt werden kann. Hierin gründet das Faktum, dass es heute keine judenmissionarischen Aktivitäten
der katholischen Kirche mehr gibt.“
#6 Homo quidam 10:01:01 | Mittwoch, 19. Oktober 2005
Zen Ich mußte leicht schmunzeln, als ich mir das Buch angeschaut habe. Das Photomaterial aus den Kunkel-Büchern
der 50er Jahre zeigt nämlich als Zelebranten keinen geringeren als den jungen Pater Willigis Jäger OSB,
der heute eher als Zen-Meister bekannt ist.
Köstlische Lektüre Pius IX. – der große Selige der Immaculata – erscheint nach der Lektüre dieses
wundervollen Büchleins als ein menschenfreundlicher und liebenswürdiger Papst. Ich hoffe, der bekannte
Vatikanist Ulrich Nersinger schreibt bald ein größeres Werk über diesen großen Pontifex.
#2 Homo quidam 08:59:42 | Mittwoch, 15. Dezember 2004
Sheen-Bücher Ich bin restlos begeistert von den Sheen-Büchern. Alle Bekannte, denen ich diese nicht
allzulangen Büchlein in die Hand gegeben haben, wollten noch mehr lesen! Eignen sich wunderbar zum Apostolat!
Im Buchhandel gibt es folgende Titel von Erzbischof Fulton Sheen. Sie erschienen im Stuttgarter Sarto-Verlag.
Gestalten der Passion (ISBN 3-932691-31-8) 9,90 Eur Der Sorgen-Regenbogen (ISBN 3-8311-3358-1) 14,00 Eur
Kalvarienberg und Messopfer (ISBN 3-932691-32-6) 9,90 Eur Die sieben Tugenden (ISBN 3-932691-30-X) 9,90
Eur Sieben Worte an das Kreuz ( ISBN 3-932691-29-6) 9,90 Eur Sieben Worte Jesu und Mariens (ISBN 3-932691-34-2)
9,90 Eur Sieg über die Sünde (ISBN 3-932691-36-9) 9,90 Eur