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@Benedikt ohne 78 Von mir aus. Aber ich könnte mir vorstellen, daß seine Entscheidung nicht darauf zurückzuführen
ist, weil er für die kath. Kirche nicht mehr tragbar ist. Sondern eher, daß für ihn selbst die Situation
nicht mehr tragbar war. Bestimmt nicht, um der katholische Kirche einen Gefallen zu tun…
#12 Markus † 16:01:16 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Radikal? Wenn Sie es so sehen… Ach wissen Sie, das ist mir mitlerweile in diesem Forum echt egal…
Sehen Sie sich mal die Beiträge von z. B. Le Trot an. Das ist nicht nur radikal, sondern auch grenzenlos
dumm!
Kämpfen? Heiligkeit ist Kämpfen um die Ehre Gottes? Wie wäre es mit Krieg? In Sachen Mord kennt die
katholische Kirche sich ja gut aus. Und andere Länder machen es vor. Nur zu!
#33 Markus † 11:04:30 | Donnerstag, 24. November 2005
@Benedikt Sie haben Recht. Ich habe mir einige Ihrer Kommentare durgelesen. Sie haben nirgends herabfallend
über eine Person bzw. Lebenseinstellung geschrieben ! Ich habe mich wohl wegen der hier im Forum z.T.
üblichen Beleidungen (Schwuchteln, Tucken…) und unchristlichen Bemerkungen einiger Teilnehmer verleiten
lassen diesen Satz zu schreiben.
#26 Markus † 15:51:11 | Mittwoch, 23. November 2005
@Benedikt Sie sollten lieber nicht verurteilen und lächerlich machen wie manche Menschen ihr Leben gestalten !
Aber Sie haben natürlich Recht. Ich bitte um Entschuldigung.
… Hieronymus bekam im Jahre 383 von Papst Damasus I. den Auftrag für die Herstellung eines einheitlichen
lateinischen Bibeltextes. Hieronymus änderte die Evangelien an etwa 3500 Stellen. Er schrieb auch, daß
nicht zwei Texte in längeren Abschnitten übereinstimmen und daß es ebensoviele Textformen wie Abschriften
gibt; er wies auch darauf hin, daß „schwerlich die Wahrheit anzutreffen ist“, wo ein Text vom anderen
abweiche. Das Neue Testament gibt es in nicht weniger als 800 Evangelien-Handschriften aus dem 2. bis
13. Jahrhundert. Die Zahl der Abweichungen und Verschiedenheiten in den ca. 1500 mehr oder weniger vollständig
erhaltenen Texten ist enorm. Es existiert keine einzige Handschrift, die mit den anderen übereinstimmen
würde. Theologen zählen 50 000 bis 100 000 Varianten. Man kennt 4680 griechische Handschriften des Neuen
Testaments, von denen keine zwei genau denselben Text aufweisen…
… Die Kirchen binden ihre Schäfchen durch starre Dogmen, Riten, heidnische Kulte und Bräuche. Sie
schaffen Angst durch die Lehre einer Hölle und ewigen Verdammnis. Sie verdrehten und veränderten wesentliche
Teile des christlichen Glaubens. So war in den ersten Jahrhunderten z.B. noch die Reinkarnation ein Bestandteil
des Christentums, welcher schließlich per Mehrheitsbeschluss abgeschafft wurde. Das wahre Christentum
kennt jedoch keine Zwänge. Und es wird auch niemand auf ewig verdammt.
… Im Namen Christus verfolgte und verfolgt die Kirche auch heute noch Andersgläubige. Millionen Menschen
wurden umgebracht, weil sie sich nicht zum katholischen Glauben bekennen wollten. Die Geschichte der Kirche
ist eine einzige Blutsspur: Kreuzzüge, Indianer-Ausrottung, Inquisition, Hexenverbrennungen, Ketzer-Verfolgungen
und immer wieder die konsequente Verfolgung und Vernichtung urchristlicher Bewegungen, die sich alleine
an der Lehre des Jesus von Nazareth orientieren wollten. Die Lehre Jesu lautet ganz anders: „Wer zum Schwert
greift, wird durch das Schwert umkommen!“ Er predigte Toleranz und Nächstenliebe, ja sogar Deine Feinde
sollst Du lieben. Die Kirche betrachtet den zentralen Teil der Lehre Jesu, die Bergpredigt als unlebbare
Utopie. Vielleicht noch geeignet für Menschen besonderer Heiligkeit. Christus ging es aber um ein Christentum
der Tat: „Wer meine Lehre hört und sie tut, ist ein kluger Mann!“ Die Kirchen dagegen übernehmen die
Regie über das, was ihre Schäfchen zu tun und zu glauben haben: „Der Glaube allein macht selig!“ oder:
„Wenn du sündigst, dann geh zur Beichte und deine Sünden sind dir vergeben.“ Christus jedoch will, dass
man seine Sünden erkennt, sie von Herzen bereut, um Vergebung bittet und das Verursachte wieder gut macht.
Dann erlangt man Vergebung. Christus wollte Gott nie in ein Haus aus Stein verbannt sehen, in das man
zum beten kommen muss. Er sagte sinngemäß: „Ihr seid der Tempel Gottes, Gott ist inwendig in euch!“
D.h. man kann überall in s…
#44 Markus † 11:22:59 | Freitag, 18. November 2005
… Der infolgedessen notwendige Ausbau der Hölle verschlingt Unsummen. In Zeiten steigender Ölpreise
schlagen auch die Heizkosten gewaltig zu Buche. Die Aufwendungen können nicht allein getragen werden,
Luzifers Anwälte fordern daher Schadensersatz in Höhe von 100 Mrd. Teuro. Man zeigt sich zuversichtlich,
dass die Klage Erfolg haben wird, an der Zahlungsfähigkeit der Katholischen Kirche besteht hinsichtlich
ihres Gesamtvermögens von mehreren 100 Milliarden Euro kein Zweifel. Die ersten Reaktionen seitens der
Beklagten dürften erwartungsgemäß sehr verärgert ausfallen. Man wird sich entrüstet geben und die
Klage als völlig abwegig verurteilen. Schließlich haben Luzifer und seine Hölle ihre Existenz maßgeblich
der Katholischen Kirche zu verdanken. Wer sonst glaubt heute noch an eine ewige Verdammnis, ewiges Schmoren
in Höllenfeuern?
#42 Markus † 10:14:06 | Freitag, 18. November 2005
News… Xnews vom 13.6.66: Sodom/Gomorrha – Das Oberhaupt der Hölle, Luzifer, klagt in Vertretung der
Interessen seines Konzerns gegen die Führung der Katholischen Kirche, insbesondere gegen den Papst. In
der Hölle würden durch den großen Zulauf in jüngerer Zeit Platzprobleme auftreten. Der Grund: In Folge
der stetig hoch bleibenden Zahl von Kirchenaustritten steigt die Zahl der ewig Verdammten unverhältnismäßig
rasch an. Laut Luzifer ist dieser besorgniserregende Trend hauptsächlich eine Konsequenz der unprofessionellen
Geschäftsführung der katholischen Kirche. In der Klageschrift heißt es unter anderem: „Die Kirche hat
versäumt, Ihren zwangsrekrutierten Mitgliedern wirkungsvoll klar zu machen, wie essentiell die Zugehörigkeit
zu ihrer allein seligmachenden Institution ist. Wo früher noch effizient Inquisition, Folter und ähnliche
Mittel eingesetzt wurden, wird heute nicht mehr das nötige getan, um die Menschen katholisch zu halten.
Auch die Verschleierung der wahren Umstände gelingt immer weniger, die Leute sind immer aufgeklärter.
Viele halten es nicht mehr für notwendig, Mitglied dieser Kirche zu sein, um an Gott glauben zu können.“
Weiterhin besitze der Papst nicht die nötige Härte um gegen die modernen Ketzer vorzugehen, Verleumdungen
und Rufmord allein würden nicht ausreichen. Der infolgedessen notwendige Ausbau der Hölle verschlingt
Unsummen. In Zeiten steigender Ölpreise schlagen auch die Heizkosten gewaltig zu Buche. Die Aufwendungen
können nicht allein getragen werden, …