Dienstag, 22. November 2005 10:51
Lesername: mariokin
Beiträge: 261
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Montag, 8. Februar 2010 11:54
mariokin: Was steckt wirklich dahinter? Es ist der Bischof selbst, der sich ins Abseits manövriert hat
Da ich selbst mit der Familie Krah in Kontakt stehe, kann ich wahrheitsgemäß folgendes dazu sagen, ohne die Datenschutzpflicht zu verletzen:

Erstens hat es Bischof Williamson abgelehnt, ein Spiegel Interwiev zu geben hat aber anschließend in einer Email die Reporter beschimpft und sie als Ratten bezeichnet.

Zudem hat er es an Gehorsam gegenüber seinen Oberen mangeln lassen, denn er hätte generell keine Statements mehr abgeben dürfen, weder vor dem Spiegel, noch im Januar bei einem persönlich von ihm genehmen Journalisten, noch über wöchentliche Columnen via Internet.

Zum dritten war kein Artikel über den Bischof Williamson sondern in erster Linie über die Bruderschaft und ihr Anliegen selbst geplant, wozu Herr Krah mit den Reportern übrigens nicht mal eben nur eine Stipvisite in London einlegte, als ob es nur darum ging, sondern vielmehr zentrale Orte wie Paris, Econe und Menzingen besuchte und mit den Verantwortlichen der Bruderschaft selbst Kontakt gesucht wurde.

Jedem der vernünftig logisch denken kann muss doch eines auffallen:
Abgesehen von damaligen Äußerungen des Bischofs Williamson über den Holocaust hat es der Bischof versäumt den Anordnungen der Oberen Folge zu leisten und zeigt damit dass er nicht nur in einem Punkt anderer Meinung ist, sondern dass er insgesamt ein Querkopf ist, der auf seiner einmal gefassten Meinung beharrt.
Wozu muss ich mit zweifelswürdigen Kreisen in Kontakt bleiben? Warum alle Anstrengungen mit Rom zu reden nur negativ aufgefassen?
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Donnerstag, 26. November 2009 09:55
mariokin: @Vorredner
Hr. Preßmeyer sagt nur, was jeder katholische Christ aus der Lehre Christi und der Kirche für unerlässlich glauben muß, um gerettet zu werden und bezieht diese Glaubensgrundsätze auf einen aktuellen Aspekt, wie sich dieser Glaube im alltäglichen Leben zeigen muß, klar und eindeutig.

Alles andere, ist Sonntagschristentum und werter Vorredner in ihrem Fall billige Propaganda. Jeder weiß, das mit der Nazikeule undifferenziert jedermann mundtot gemacht werden kann.

Die Beweislast für Ihre Behauptung liegt bei Ihnen!!!
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Freitag, 13. November 2009 19:35
mariokin: markdodani
Volle Zustimmung. Auch ich erhoffe als Freund der Bruderschaft für die Kirche diesen neuen Frühling, der aber auch durch Gebet und Opfer erstritten werden muss.

Viele der Beiträge sind wirklich nicht ernstlich kommentierungswert, da sie unter der Gürtellinie, diffarmierend (was man der +net Red. und der Bruderschaft so gern vorhält) und eher kontraproduktiv sind.
Viell. soll das ja so sein.

Ich bin froh über Statements wie ihrer, da fühlt man sich ernstgenommen und auf gleicher Augenhöhe.

MfG
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Montag, 20. Juli 2009 13:33
mariokin: die einst Maria „war“
Da muss ich Gotthard zustimmen, dieser Passus ist vom Vatikan als irreführend eingestuft worden und darf im offiziellen Gebetstext jetzt nicht mehr verwendet werden.

Die Erscheinung aber ist meines Wissens kirchl. anerkannt worden.
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Montag, 13. Juli 2009 12:33
mariokin: @ministrant
Auch Du Ministrant hast keinen kanonischen Status innerhalb der Kirche. Trotzdem bist du, da getauft und gefirmt röm. kath. Christ, so wie jeder Gläubige der Pribru, sowie Priester und sogar die Bischöfe auch. Jeder der genannten darf die hl. Sakramente empfangen.

Rom erkennt nur die Pribru als Bruderschaft nicht als rechtliche Struktur der Kirche an und untersagt damit die Sakramentenspendung!!! Aber katholische Christen sind sie alle, jeder einzeln für sich. Niemand von Ihnen ist exkommuniziert!

Ist dieser Unterschied nun klar?
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Montag, 13. Juli 2009 10:48
mariokin: da gibt es durchaus Koniferen
P. Gaudron (Kirchenrechtler), dann P. Amselgruber (Exeget), P. Laroche (Dogmatiker), P. J. Dominik… [mehr…]
Freitag, 26. Juni 2009 18:38
mariokin: wickert
kath.net hat auf den Hinweis zum Leserbrief Spaemanns bei der Redaktion nachgezogen! Nicht alle dort scheinen also total der gleichen Meinung zu sein. Das lässt hoffen. Beten wir für ein Umdenken [mehr…]
Donnerstag, 25. Juni 2009 19:32
mariokin: @ clarissa
Bischof Lefebvre hat die Notlage nicht nur bei seiner Bruderschaft gesehen, dann wäre, wie Sie richtig bemerken, mit der Weihe kein Grund mehr vorhanden gewesen. Der Bischof hat den Notstand in der nachkonziliaren Glaubensauslegung gesehen, da wo es Papst Benedikt auch sieht, wenn er den Bruch von vielen als falsche Auslegung des Konzils brandmarkt.

Dieser Notstand wird erst behoben sein, wenn es eine offizielle, von der Glaubenskongregation entsprechende Nota gibt, wie zweideutige Aussagen richtig in Kontinuität zur Vergangenheit stehen. Dem wird auch die Bruderschaft folgen! Und dann disziplinär eine Lösung finden.

Zum zwieten Punkt ist zu sagen, dass die wenigsten wissen, dass sich der Erzbischof zweimal formal in Rom beim zuständigen Hof Rekuspflichtig beschwert hat, aber das Verfahren nie aufgenommen wurde, weil von untersekretären verhindert wurde, das man sich der Sache annimmt (unrechtmäßige Beeinflussung im Amt!)
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Donnerstag, 25. Juni 2009 18:58
mariokin: @clarissa
werte clarissa ich gebe Ihnen recht, dass ein Unrecht kein anderes billigt, es sei denn eine Notwehrmaßnahme liegt vor. Diese Maßnahme ist kein supertoller Glanzweg, versteht sich, soll aber dem Recht zum Recht verhelfen.

Nach dem Konzil wuchs die Gefahr, das das Glaubensgut verdunkelt wird und verschüttet wird. Die Früchte davon sehen wir heute… eine große Krise.

Ohne den Mut des Erzbischofs und den Wiederstand der FSSPX gäbe es heute keine Debatte über die Kontinuität und Verbindlichkeitsgrade des Vat. II, die der jetzige Papst energisch vorantreibt. Ohne den Wiederstand der Bruderschaft wäre der Ausdruck des überlieferten Glaubensgutes, die tridentinische Messe, vom Erdboden verschwunden.

Also, ich bin für dass hellschwarze Fell der Piusbrüder
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Donnerstag, 25. Juni 2009 18:23
mariokin: clarissa, nicht zwei Dinge vermischen
Die Bischöfe sagen doch, dass die Bruderscahft nicht in Gemeinschaft mit der Kirche steht und der vatikanische Pressesaal (und nicht der Papst) sieht das genauso.

Also was will man denn. die Einheit soll doch erst voll gefunden werden. Beim Gehorsamsanspruch hingegen wechselt man die Seite, da sind sie es dann plötzlich schon.

Man soll bei seiner Meinung bleiben, nicht sie drehen, wie man sie braucht.

Für die Bischöfe sind sie nicht in Einheit mit der Kirche, also hat Prof. Spaemann voll recht.
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Donnerstag, 25. Juni 2009 17:38
mariokin: bravo Prof. Spaemann
besser kann man diesen Zwist nicht ausdrücken. Genau das ist es, die gesamte Ökumene würde zum sofortigen stillstand kommen, wollte man gleiches, was man der Bruderschaft auferlegt, als Maß für die Ökumene anwenden.

Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Also entweder alle, oder man soll der Bruderschaft ihre „Rückkehr“ nicht unnötig schwer oder gar unmöglich machen!

Oder wollen Sie das Bischof Müller?
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Donnerstag, 9. April 2009 11:41
mariokin: wunderbar
Ein ganz ausgezeichnetes Statement von P. Schmidberger, vollkommen konform mit der Hl. Schrift und dem Lehramt, einschließlich dem heutigen!

Gesegnete Hl. Tage
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Freitag, 3. April 2009 19:21
mariokin: @Prof.
ich habe noch nie eine solche Starrheit und Ängstlichkeit in unserer Bruderschaft gutgeheißen und darum kann ich Ihre Meinung nicht teilen, denn sie zeigt, dass Sie den Erzbischof nicht verstanden haben und Gott nicht vertrauen, der in diesem Werk ohne Zweifel wirkt. Wenn es jetzt keine Einigung gibt, gibt es sie auch später nicht mehr. Denn keiner in Rom versteht das Anliegen der Pribru mehr und ist bereit auf sie einzugehen, wie der jetzige Papst. Sich in Ecke der Notsituation einzurichten und zu warten, bis sich in der Kirche alle bekehrt haben und nur schwarz zu sehen, das war nicht der Weg des Erzbischofs. Er wollte dass die Pribru Sauerteig in der Kirche wird.

Bischof Fellay gilt unser aller Gebet, Respekt und Hochachtung für die kommende Zeit. Er war sich und dem Erzbischof immer treu. Er wird das Richtige tun.
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Montag, 30. März 2009 10:17
mariokin: @Gotthard
Ja, am vergangenen Sonntag wurde das diesjährige Fastenopfer eingesammelt [mehr…]
Dienstag, 17. Februar 2009 09:33
mariokin: @diakonus
Das ist doch einfach nur noch lächerlich. Pfr. Wagner gilt als ausgezeichneter Seelsorger. Er hat eine blühende Pfarrei. Der Papst wusste, warum er ihn gewählt hat.

Diesmal liegt die Schuld eindeutig bei den Bischöfen und Klerikern in Österreich. Die salbungsvollen Worte eines Herrn Kardinal Schönborn, der selber unzüchtige Ausstellungen in Wien erlaubt hatte, ist doch wirklich nur ein äußerlicher Anstrich für ein moderiges Grab der Kirche in Österreich. Teile dieser Kirche sind offen ungehorsam, proben den Aufstand, verfasst Manifeste, als ob die Kirche eine Demokratie wäre.

Die Kirche ist hierarchisch, und das ist von Gott so gewollt und vom hl. Geist gelenkt in der Kirchengeschichte so entstanden.

Wer hier lauthals immer nur von den konservativen Gehorsam verlangt, ist nicht mehr objektiv.

Ich würde dem hl. Vater raten, auf seiner Ernennung zu bestehen und das sich abzeichnende Schisma und die offene Revolte vor aller Welt anzumahnen, die Bischöfe zum Gehorsam aufzufordern und wenn wer nicht spurt, suspendieren.

Hat man ja in der Kirche mit der FSSPX genauso gemacht.

Alles was recht ist, aber das lieber diakonus gehört wirklich bestraft.
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Sonntag, 8. Februar 2009 15:50
mariokin: ja dann
sollte man Hr. Friedmann mal zur Rechenschaft ziehen. Aber je weniger jetzt in der Öffentlichkeit reagiert wird umso besser, damit das Ganze mal zur Ruhe kommt. [mehr…]
Donnerstag, 5. Februar 2009 10:55
mariokin: @Phillip
Es geht hierbrei aber auch noch um viel viel mehr. Ich stimme Phillip vollkommen zu. Aber was jetzt völlig untergeht ist etwas viel wichtigeres, dass diejenigen, die bei der Bruderschaft sind oder mit ihr sympatisieren generell als Antisemiten und Rechtsextreme Fundamentalisten abgestempelt werden und dass das Gehetze gegen den Hl. Vater genau Wasser auf die Mühle derer in der Kirche ist, die eine Versöhnung nicht wollen. Ich als Freund der Bruderschaft, der immer katholisch war, fühle mich ausgegrenzt, mit Dreck beworfen und habe das Gefühl der Vatikan soll, da er nicht aufzugeben bereit ist, zu so hohen Forderungen gegenüber der Bruderschaft gezwungen werden, dass aus einem fairen Dialog über die Probleme der Kirchenkrise nichts werden kann, weil das neu aufkeimende Vertrauen im Knicken vor der Welt beschädigt wird.
Beten wir für den Hl. Vater und um ein Ausräumen der Schwierigkeiten, denn ich weiß persönlich durch meine Kontakte, dass viele in der Bruderschaft, bis auf wenige verbohrte Leute eine Anerkennung durch die Kirche und eine Heimat der Tradition in ihr wünschen. Sie sind bereit das Konzil „im Licht der Tradition“ und nicht als totalen Bruch, wie heute, zu sehen.
Es ist in Wahrheit der entstellende Ungehorsam vieler Theologen, Priester und Hirten auch im Vatikan, der erst zu dieser Ausgrenzung und Situation geführt hat, wie sie sich heute in der Situation der Bruderschaft darstellt. Das hat auch Papst Benedikt 2007 in seinem Begleitbrief zum Motu proprio gesagt
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Dienstag, 27. Januar 2009 18:34
mariokin: @Gotthard &Co
Bischof Fellay reagiert absolut fair und rechtens. Er untersagt als Generalobere seinem Untergebenen solche Äußerungen, stellt klar, das dies nicht die Ansicht der Bruderschaft ist und entschuldigt sich, da dies ein öffentlicher Skandal ist, als Vorgesetzter beim Papst, dem er als Bischof unterstehen will, damit der gesamten Kirche und bei allen Menschen guten Willens.
Besser kanns doch gar nicht laufen. Ihr Gotthard &CO seid nun in Erklärungsnot. Ihr müsst nun euer Hetzgerede beweisen. Es passt Euch nicht, das die Bruderschaft den Demütigen Weg geht, von dem ihr immer gewinselt und gefordert habt und ihr Hochmut, Stolz usw. vorgehalten habt. Es passt Euch und allen schlechten Menschen die nur ihr Vorurteil kennen und selbstgerecht von sich überzeugt sind, dass nur sie rechtgläubig sind, dass es tatsächlich ernst ist mit unserer Versöhnung. Bischof Fellay ist ein großartiger Mann. Ich kenne ihn persönlich. Er ist sich selbst treu. Er ist väterlich und wirklich ein Hirte.

Mit ihm gelingt es, der Papst wird mit ihm und allen, die der kirchl. Lehre und Tradition treu sind an einer neuen Reform der Kirche nach dem Bsp. von Clyni arbeiten
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Samstag, 24. Januar 2009 12:58
mariokin: @Gotthard
Irrtum Gotthard. Das steht deutlich da. Beim Verfassen eines Artikels muss, wie jeder weiß, darauf geachtet werden, selber einen Text zu erarbeiten, man darf nicht so einfach wortwörtlich eine Meldung übernehmen. Man hat diesbezüglich überarbeitet schau doch selbst! [mehr…]
Freitag, 2. Januar 2009 15:34
mariokin: @ Hacki
leider wahr. Es ist traurig, Ihnen da voll zustimmen zu müssen. Beten wir, dass es einmal anders wird!

mariokin
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Dienstag, 16. Dezember 2008 14:32
mariokin: @ nomen domini
Ich kann auf Ihre Aussage klar antworten, dass Sie da falsch liegen und belege das mit einem orginalen Statement aus dem Haus der Künste zu dieser Ausstellung, in dem es heisst, dass beide Künstler als Religionskritiker provozieren wollten.

Der gekreuzigte Frosch von Kippenberger gegen den „kitschigen Comerz“ mit Darstellungen des gekreuzigten Herrn,

Andres Serrano mit seinem in Blut und Extremiteten getauchten Kreuz als Protest gegen ein Tabu und Abneigung der nach natürlichen und gottgewollten Ausscheidungssekrete, denen nicht die gewünschte Achtung in Hinblick auf die Schöpfung Gottes gewährt würde.

Beides bei Frau Schüffer im Internet Haus der Künste in München zu erfragen. Private Emails werden hier nicht veröffentlicht!

So etwas ist einfach nur krank. Es gäbe andere Wege zu protestieren.
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Montag, 1. Dezember 2008 23:53
mariokin: an JMX
Ja und? Ein Axiom ist eine wahre Grundaussage, aus der sich alle anderen ableiten. Und übersetzt heißt dieses Axiom: aus diesem Logischen Schluß kann man ableiten, dass es einen Schöpfer geben muss [mehr…]
Montag, 1. Dezember 2008 23:49
mariokin: @ JMX
Ein beliebter Beweis von Thomas von Aquin: Jede Wirkung hat eine Ursache (vgl. Kette aus Dominosteinen). Eine erste Wirkung (Erschaffung/Entstehung der Welt) muß logischerweise eine Erstursache haben, was auch immer Sie dafür einsetzen. Ist es Energie oder Materie, wie es Atheisten meinen, dann ist das eben ihr Gott! q.e.d. [mehr…]
Montag, 1. Dezember 2008 23:38
mariokin: @erwin
Ich wiederhole mich, um mein Motiv zu untermauern gern noch einmal: Treten Sie nicht für Ihre Familienangehörigen ein, wenn sie öffentlich in den Dreck gezogen werden? Wer seine Eltern und Geschwister liebt, wird dies sicher tun. Ich versuche Jesus dadurch meine Liebe zu bezeigen.

Das andere ist ein zusätzliches Argument gewesen, mit dem ich Ihnen zeigen wollte, dass ich nicht egoistisch an mich denken will, sondern dass uns Gott selbst in seinem Wort diese moralischen Verpflichtung bewußt macht.
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Montag, 1. Dezember 2008 23:13
mariokin: @erwin
Nein Sie mißverstehen was ich damit sagen wollte. Es heißt in der Heiligen Schrift schon im AT dass der Sünder, der nicht gewarnt wird, wegen seiner Schuld verloren gehen wird. Aber von dem, der um diese Gefahr wußte und diesen nicht darauf hinwies heißt es: „Von dir fordere ich Rechenschaft für sein Blut!“

Mit dieser Mail kann ich mir keine Freifahrt zum Himmel kaufen, aber etwas für den armen Kerl von Kunsthausdirektor tun und gleichzeitig für Jesus eintreten.

Oder tun Sie das in Ihrer Familie nicht auch, wenn man Ihren Vater, Ihre Mutter oder Ihren Bruder beleidigt und öffentlich in den Dreck zieht?
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Montag, 1. Dezember 2008 23:07
mariokin: @ an JMX
JMX, diesen Ratschlag sollten sie mal den Mohammedanern oder Juden gebe. Aber dann müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen mit Mord gedroht wird, oder der Dshi Had ausgerufen bzw. dass Sie als Nazi oder Antisemit öffentlich angegangen werden. [mehr…]
Montag, 1. Dezember 2008 22:57
mariokin: @erwin
Ich kann einmal vor Gottes Antlitz treten und wissen, dass ich mich an dieser Sache nicht mitschuldig fühlen brauche Und Sie? Wie sagte Jesus doch:

„Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen!“

Mag ja sein, dass ich nicht viel damit erreiche, aber ich habe mich zu Christus bekannt.
Kennen Sie die Heilige Veronika, die dem Herrn auf seinem Kreuzweg das blutige und bespieene Antlitz trocknete?
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Montag, 1. Dezember 2008 22:33
mariokin: Protest
Wenn wir Christen für den Herrn einstehen würden und protestieren, so wie die Juden und Muslime, dann würden sich gewisse Leute und Politiker schon darum scheren, was bei so einer blasphemischen Aktion herauskommt. Von daher, jder katholische Christ sollte den Mut haben Farbe zu bekennen und zwar dort, wo die Kritik angebracht werden muss: beim Verantwortlichen.

mail@hausderkunst.de

Unsere Familie hat es getan. Wer macht mit? Wer kämpft für unsern Herrn?
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Donnerstag, 27. November 2008 10:35
mariokin: Richtung stimmt
Es ist ein sensationeller mutiger Schritt in die richtige Richtung. Mögen weitere Ordenshäuser folgen und eine echte Reform, wie sie damals von Cluny ausging, Europa erfassen.

Beten wir dafür
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Sonntag, 23. November 2008 19:47
mariokin: @Heinrich
Nein aktualisiert, so wie man eine Computer oder Textversion berichtigt, auf den neuesten Stand bringt. Aber so blöd, wie Sie sich hier geben schätze ich Sie wirklich nicht ein! Verzeihung, wenn ich Ihr Niveau überschritten habe. [mehr…]
Sonntag, 23. November 2008 19:36
mariokin: @proetcontra
Na und das MP von 2007 hat das alte upgratet. Benedikt XVI. hat Fehlbeurteilungen darin eingeräumt. Wen interessiert noch, was 1988 gesagt wurde. Das ist Geschichte. Es handelt sich hierbei nicht um ein Unfehlbarkeitsdogma. Der Vatikan hat seine Position mehr als überdacht. [mehr…]
Samstag, 22. November 2008 19:29
mariokin: Teil II
gehalten hätte.

Auch ich wünsche mir eine Versöhnung, denn es gibt gute Priester und Bischöfe auch auf der amtskirchlichen Seite.
Dazu braucht es aber auch das Eingeständnis von Fehlurteilen gegenüber der Bruderschaft. Das hat der Papst ja in seinem Begleitschreiben zum MP deutlich gemacht.

Es war ein Fehlurteil, die Bruderschaft wegen ihrem festhalten an der alten Liturgie „aufzuheben“ zudem mit einem kirchenrechtlich umstrittenen Verfahren. Ein Rekurs des Erzbischof wurde nie bearbeitet und zwar auf Betreiben von Kurienkardinälen unterer Instanzen. Ein solcher Akt würde in der staatl. Rechtsprechung nicht möglich sein.

Zum anderen hatte der Papst ein Bischofsmandat erlaubt. Es ist also unsinnig zu behaupten, Lefebvre hätte den korrekten Weg nicht bis zu dem Punkt eingehalten, als klar war, dass Rom keinen der Kandidatenvorschläge akzeptieren wollte. Erst zu diesem Zeitpunkt platzte das Einvernehmen, festgehalten im Protokoll vom 5. Mai 1988. Auch die Petrusbruderschaft die sich auf diese Übereinkunft beruft, hat bis heute den versprochenen Bischof nie erhalten!

Wenn also mit denen die Rom auch im Leitungsband unterstehen wollen und zugleich die Tradition weitergeben und Heimat in ihr bieten wollen nicht kooperiert, sondern nur ausgegrenzt wird und Rom es nicht schafft, dieses Recht, das im MP erneut bekräftigt wurde durchzusetzen und Ordnung zu schaffen, dann darf es nicht verwundern, dass es Zeiten wie bei Athanasius gibt und Leute im Notstand selbständig handeln.
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Samstag, 22. November 2008 19:09
mariokin: @Landorganist u.a.
Ich kenne beide Seiten. Es gibt hervorragende Predigten der Bischöfe, anlässlich der Weihen, der Firmungen usw. Ich selber durfte in Zaitzkofen mit Bischof Fellay einpaar Worte wechseln. Aus ihnen sprach eine große Väterlichkeit und Sorge für die katholische Kirche.

Ab und an und das wird dann im Netz veröffentlicht, nimmt ein Bischof auch Stellung, etwa wenn es neue Entwicklungen oder Kontakte mit Rom gibt.

Zeige mir den Priester und Bischof, der nicht über aktuelles Geschehen im modernen Gottesdienst spricht. Dabei kommt die kraftvolle Botschaft Jesu gegenüber manchmal auch wie ungesalzene Suppe vor und ich habe mir oft überlegt: diese Predigt hätte auch ein Bürgermeister als Aufruf zu mehr Menschlichkeit und Solidarität halten können.

Will sagen: Keine Seite braucht auf die andere mit Steinen zu werfen! Es gibt auch berechtigte Kritik an der Führung des Vatikans. So werden Mißstände zwar in letzter Zeit viel eindeutiger als früher benannt, aber der Papst gebraucht seine Macht z.B. nicht, um Häresien wirksam zu bekämpfen, indem er z.B. ungehorsame Bischöfe suspendieren würde, Theologen, die an den Unis Moderne Thesen, statt die Lehre der Kirche zu vertreten, abzuberufen und durch rechtgläubige zu ersetzen.
Und all dies ist ein wirkliches Ärgernis für die Gläubigen, die unter diesen Umständen leiden. Ich weiß es selbst, denn ich war im Priesterseminar und auch lange genug dabei. Habe viel mitbekommen.
Zudem wär es 1988 nie soweit gekommen, wenn sich Rom an seine Zusage
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Samstag, 22. November 2008 18:03
mariokin: @proetcontra
Ich habe noch nie ein hasserfülltes Posting geschrieben, obwohl ich freundschaftliche Beziehungen zur Bruderschaft pflege und dort regelmäßig zum Gottesdienst gehe.

Liebe zur Wahrheit verlangt auch das Falsche beim Namen zu nennen, um den anderen nicht in seinem Irrtum zu belassen. Ich muss ihn deshalb nicht beleidigen, aber doch klar genug sagen, dass er im Unrecht ist.
[mehr…]
Mittwoch, 19. November 2008 22:31
mariokin: @Regina
Doch Regina, mit dem Motu proprio vom 7.07.2007, wo der Papst klar sagt, dass er das alte Motu proprio fortgeschrieben hat, d.h. aktualisiert hat. Dementsprechend ist das Dokument von 1988 nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit. Es besitzt auch keine Unfehlbarkeit, das es nicht mehr geändert werden könnte. In Rom scheint der Papst nämlich ein Dokument vorzubereiten, entsprechend der schon seit langem von der Kommission Ecclesia Dei festgestellten Tatsache, das die Bruderschaft sich nicht im Schisma befindet und als Grund dafür can. CIC 1324 für die Nichtigkeitserklärung der Exkommunikation heranziehen zu wollen.

Dieser Paragraph bestätigt nämlich eindeutig, wer aufgrund des persönlichen Irrtums glaubt in einem Notstand zu handeln, obwohl er objetiv und damit schuldhaft im Irrtum ist, der ist von der ihm angedrohten Strafe frei, sofern es sich um eine „in sich gute Sache“ handelt (§1 Punkt 8). Das betrifft auch eine ansonsten mit der Tat eintretende ipso facto Strafe (§3). Und dass eine Bischofsweihe an sich eine große Freude und ein Segen für die Kirche ist, kann ja wohl niemand leugnen.
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Dienstag, 18. November 2008 22:42
mariokin: @ Bernd-Jupp
Suspendiert heißt ein Verbot, die Weihegewalt auszuüben, was ja auch ein laiisierter Priester nicht darf, nur in gewissen Notfällen. Aber ein solcher Priester ist immer noch Glied der röm. Kirche und darf die Sakramente empfangen. Der Vatikan selber hat die Bischofsweihen als gültig anerkannt, ebenso die Gültigkeit der Priesterweihen nie bestritten. Eine Exkommunikation löscht nicht das unauslöschliche Merkmal der Weihe aus, ebenso nicht die Vollmacht, ein Sakrament gültig zu vollziehen. Es handelt sich bei der Suspension, die keine so schwere Strafe darstellt, um ein moralisches Verbot, nicht um eine dogmatische Unmöglichkeit. Von daher haben Sie den CIC falsch verstanden. [mehr…]
Dienstag, 18. November 2008 22:21
mariokin: @Jupp
Auch diese Behauptung zeugt von völliger Unkenntnis des geltenden Kirchenrechtes. Eine ipso facto eingetretene Tatstrafe (die bei den Bischöfen der Pribru angenommen wird) überträgt suich nicht automatisch auf andere. Eine Beugestrafe wie die Exkommunikation gibt es nur für ein persönliches Vergehen. Eine unerlaubte , aber gültige Weihehandlung, wie die Priesterweihen der Bruderschaft entbinden wohl vom Gebrauch der Weihevollmacht (Suspension), sie hindern jedoch nicht am gültigen Vollzug eines Sakramentes, das ex opere operato zustandekommt, wenn Form, Materie und gültige Weihegewalt (Sukzession) vorliegt. Demnach, wie Clarissa sagte, unerlaubt, aber gültig. Nur so können Sie argumentieren. [mehr…]
Dienstag, 18. November 2008 22:11
mariokin: @ Jupp
Ihre Aussage müssen Sie beweisen! Ich kenne kein offizielles röm. Dokument, das die Piusbruderschaft als exkommuniziert bezeichnet!

Und dann ist es mit gleichem Maß zu fordern dass Die so konzilstreuen Kleriker und Bischöfe ebenfalls bedingungslos erst einmal die Lehren des II. Vat. befolgen und Latein sowie Gregorianik als Hauptpunkte der Liturgie herstellen, die Königssteiner Erklärung widerrufen, sich eindeutig hinter Humane vitae stellen, den außerordentlichen Ritus als gleichberechtigt anerkennen und ihm die schuldige Ehre erweisen, die katholische Lehre autentisch verkünden, so wie sie der Katechismus lehrt und dann endlich mit den Mißbräuchen aufräumen und säumige ebenfalls mit gleicher Härte wie die Bruderschaft zur Verantwortung ziehen, alles andere steht weiter unten schon, was bzgl. can. Status zu sagen wäre!! Ich hoffen Sie sind des Lesens mächtig.
[mehr…]
Dienstag, 18. November 2008 19:51
mariokin: @ HBR
Wenn die gesamte Bruderschaft außerhalb der Kirche stünde, dann müsste sie ipso facto im ganzen, d.h. jeder Gläubige und Priester exkommuniziert sein. Ansonsten kann man nämlich nach der ecclesialen Dogmatik nicht außerhalb der Kirche stehen.

Meines Wissens auch nach dem Muto proprio von 1988 gelten nur die 4 Bischöfe als exkommuniziert (was demnächst wohl der Papst als nichtig erklären dürfte aufgrund CIC 1324).

Die Priester der Bruderschaft gelten als suspendiert. Nun gut, auch in der offiziellen kirchl. Hierarchie gibt es Suspensionen von Priestern, die ihr Amt dann nicht mehr ausüben dürfen, z.B. verheiratete Priester, od. auch mit Zensur belegte Kleriker. Sie gehören aber Kraft der Taufe immer noch der Kirche an und dürfen die Sakramente empfangen.

Ebenso hat die Kommission Ecclesia Dei eindeutig festgestellt, dass man als Gläubiger ohne Sünde an einer solchen Messe teilnehmen darf, wenn es auch nicht gerade angeraten wird. Diesbezügl. besitze ich von Msrg. Perl ein persönl. an mich geschicktes Dokument!

Ihre Behauptung HBR ist somit nicht präzise und daher falsch!
[mehr…]
Freitag, 14. November 2008 19:32
mariokin: @Proetcontra
Was genau die Antwort war, ist nie veröffentlicht worden. Es gab reine Spekulationen. Aus dem Vatikan war zu hören, dass Kardinal Hoyos mit der Antwort zufrieden war. Alles andere Ihrerseits ist tendentiös.

Beten wir lieber dafür, das ist wahrhaft christlich! Oder wollen Sie das erst sein, wenn es anderen auch sind?
[mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 17:59
mariokin: mariokin
Nach den Worten von Card. Hoyos in London wünscht der hl. Vater, dass in JEDER PFARREI Messen im überlieferten Ritus gefeiert werden.
Davon sind wir aber noch meilenweit entfernt. Wenn dies tatsächlich so ist, dann darf gefragt werden, ob auch die jetzige Ortskirche noch nicht ins Schisma abgleitet, wenn sie dem Willen des Papstes permanenten Widerstand leistet. Dazu muss man nicht erst unerlaubt Bischöfe konsekrieren. Ein ungebrochner Widerstand erfüllt jedenfalls logischer den Tatbestand des can 751 CIC, als eine einmalige in Notlage vollzogene und für die Rettung der Kirche gelaubte Bischofskonsekration, selbst wenn dies objektiv nicht so sein sollte (vgl. can 1324 CIC).
[mehr…]
Dienstag, 15. Juli 2008 13:08
mariokin: Dank an die Redaktion
Volle Zustimmung zu diesem sachlichen Resümee. Nur würde ich mir wünschen, dass der Verfasser das Rückrad hat sich auch namentlich dafür zu bekennen. Erst dann kann ein öffentlicher Diskurs, auch von kreuz.net unterstützt, angekurbelt werden. [mehr…]
Mittwoch, 11. Juni 2008 21:48
mariokin: @Komma
Treffend formuliert. Besser kann man es nicht ausdrücken. Der Unterschied ist eben, ob man treu zur katholischen Lehre, auch in der Ortskirche, als Teil der Weltkirche steht, oder nicht. Dem Bischof von Chur gilt vollste Unterstützung. Hätten wir nur mehr mutige Hirten, die dem zersetzenden Relativismus und Nationalkirchenstrebertum endlich zu Leibe rücken. [mehr…]
Freitag, 23. Mai 2008 14:33
mariokin: @ruhrgebietler
volle Zustimmung [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:49
mariokin: @Landorganist II
dagegen hätte ich nichts. sachl. diskussion ist immer willkommen [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:46
mariokin: @sozial
hier vergreifen sich einige völlig im ton. [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:42
mariokin: @Benedikt
Es gibt im Kirchenrecht keinen Paragraphen, der Messdienerinnen am Altar zulässt, das wissen Sie doch auch Benedikt. Zudem ist es verboten, die Riten zu mischen. Die Rubriken des alten Ritus sind eindeutig. [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:29
mariokin: @Landorgel
Ja. Ist das so schlimm? [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:23
mariokin: Antwort pro.neu
Das glaube ich nicht, denn wie ich Ihnen ja sagte bin ich kreuz.net nicht zugehörig, sondern lediglich ein Leser, der z.Z. noch für Lehramt studiert [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:15
mariokin: @pro.neu
ich gehöre jedenfalls nicht dazu, doch erlaube ich mir festzuhalten dass auch Sie sich strafbar gemacht haben und hier nur Vermutungen äußern [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:11
mariokin: Antwort
Ich fordere Sie erneut auf, diesen Unsinn zu unterlassen und Beweise vorzulegen. [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:02
mariokin: Antwort an Pro…
Es ist doch nur albern, wie sie sich hier verhalten. Überall das selbe zu posten. Und mit welchem Sinn denn. Dann zeigen Sie die Redaktion doch an, wenn Sie können. Außerdem müssen Sie erst einmal beweisen, dass die Redakteure nicht römisch katholisch sind. Das dürfte schwer fallen. Eine private Homepage darf jeder eröffnen. Das Attribut katholische Nachrichten ist nicht urheberrechtlich geschützt. [mehr…]
Dienstag, 20. Mai 2008 14:02
mariokin: @Antwort
Es ist doch nur albern, wie sie sich hier verhalten. Überall das selbe zu posten. Und mit welchem Sinn denn. Dann zeigen Sie die Redaktion doch an, wenn Sie können. Außerdem müssen Sie erst einmal beweisen, dass die Redakteure nicht römisch katholisch sind. Das dürfte schwer fallen. Eine private Homepage darf jeder eröffnen. Das Attribut katholische Nachrichten ist nicht urheberrechtlich geschützt. [mehr…]
Montag, 19. Mai 2008 19:25
mariokin: @Clarissa
Doch, es gab Unstimmigkeiten in der Abstimmungsverfahrensweise und das nicht nur einmal: Quelle hierzu: Der Rhein fließt in den Tiber. [mehr…]
Montag, 19. Mai 2008 18:53
mariokin: @Clarissa
Das II. Vat. Konzil wurde zunächst vorschriftsgemäß einberufen. Alle beteiligten Personen konnten Petitionen und Vorschläge bei der Vorbreitungskommission einreichen, die entsprechende Schemata ausarbeitete, die auf dem Konzil behandelt werden sollten.
Soweit verlief alles rechtens. Das Problem begann mit der Eröffnung, bei der Papst Johannes in seiner Eröffnungsrede ausschloss, den Beistand der Unfehlbarkeit in der Definition, d.h. Klarstellung der Glaubenslehre und der Abgrenzung der Irrtümer auszuschließen, die er künftig nicht mehr verurteilen wollte.
Diese Verfahrensweise widerspricht dem Zweck eines allg. ökumen. dogmat. Konzils. Er stellte es folglich auf den Rang eines Pastoralkonzils. Dies ist aber nur ordentliches Lehramt, dem keine Unfehlbarkeit zukommt. D.h. es ist nicht ausgeschlossen, dass sich Fehler einschleichen können.
Wie nun schon in vorhergehend beschrieben nutzten bestimmte Kreise die Möglichkeit, Einfluss auf den Konzilsverlauf zu üben, die dazu nicht befugt waren. Prtestantische Gelehrte, liberale Theologen fungierten als Berater der Kardinäle. tagesordnungen wurden umgestoßen und Protestnoten verfasst um konservative Schemen auszuhöhlen oder ganz zu kippen.
Manchen konservativen Konzilsvätern wurde das Wort abgeschnitten, das Mikrophon abgestellt etc.
Besonders aber die Presse als Druckmittel eingesetzt indem vieles in die Öffentlichkeit gezogen wurde. In die Dokumente wurden Passagen aufgenommen, die man später in weiter Weise interpretieren wollte
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Montag, 19. Mai 2008 14:47
mariokin: @Clarissa
Es wird doch heute als das Superdogma und das finstere Mittelaltertum beendende Pfingsten gesehen, an dem kein Kritik zulässig ist.

Die Prieserbruderschaft St. Pius X. ist nicht die einzige Institution, die Kritik geäußert und ein konstruktives Beheben der Krise und ein Beenden der Ungerechtigkeiten nicht nur ihr gegenüber sondern sogar lehrkonformen Klerikern Laien und Instituten die sich der Jurisdiktion erfreuen, erbeten und angemahnt hat.

Das muß man doch als Faktum auch einmal gelten lassen, selbst, wenn man mit der Bruderschaft nicht konform geht. Benedikt XVI. schreibt ja selbst, dass Fehlurteile in der Vergangenheit zu dieser Situation geführt haben.

Wie soll es eine Versöhnung geben, wenn man die eigenen Brüder und Schwestern ausgrenzt, aber alle anderen in der Ökumene mit ausgebreiteten Armen empfängt, ihnen Gotteshäuser zur Verfügung stellt, sie zu Tagungen einlädt…

Mit welchem Maß wird hier gemessen?

Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe die wirklich häretisch u Schismatisch sind genießen Gastfreundschaft, gläubige Katholiken, die sich lediglich in einem Akt der päpstl. Jurisdition nicht untergeordnet haben, trotz allem aber treu zur dogmatischen Lehre der Kirche stehen, den Glauben bekennen, ihn verteidigen… die beschimpft man als Sektierer, als Schismatiker, als Exkommunizierte. Sie dürfen kaum in ein Gotteshaus, um ihre Messe zu feiern, während andere ihren Kult ungehindert praktizieren können Siehe Armiens Frankreich. Das ist doch keine Geste zur Versöhnun…
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Montag, 19. Mai 2008 14:34
mariokin: @clarrissa
Dann lesen Sie doch einmal, was P. Ralph M. Wiltgen, zur Zeit des Konzils als unabhängiger Berichterstatter im Vatikan tätig, in seinem Buch Der Rhein fließt in den Tiber über die Gepflogenheiten auf dem II. Vat. geschrieben hat. Nichts gegen studierte Leute, die ehrwürdigen Äbte usw. Auch Erzbischof Lefebvre war als Konzilsdelegat in der Vorbereitungskommission tätig. Wenn aber vorbereitete Schemata dieser studierten und ehrwürdigen Leute binnen Tagen vollständig verworfen und einige wenige Köpfe in der rheinischen Allianz mittels Flugblättern, umwerfen der Konzilsordnung… ein ganzes Konzil auf ihre Seite ziehen konnten, spricht das nicht für den erhofften, im hl. Geist erbetenen Beistand und die faulen Früchte bis heute zeigen deutlich, dass es gelungen ist über dieses Konzil Ideen und theologische Ansätze in die Kirche , ihre Lehrinstitute, ihre Litugie zu bringen, die bis dato mit Zensur belegt und offiziell verurteilt waren. Das leugnen nicht einmal die Gönner und Freunde dieser theologische Strömungen, nein sie geben es triumphierend unumwunden zu. Und mancher im nachhinein sich getäuscht sehender Konzilsvater, siehe Kard. Stickler, siehe Kard. König, siehe selbst Benedikt XVI. geben zu, dass diese Dinge nicht vorausgesehen bzw. erahnt wurden.
Viell. bin ich bisher nicht recht verstanden worden: Meine Kritik richtet sich nicht gg.VII, in dem auch Dinge enthalten sind, die der Lehre der Kirche entsprechen, sondern gg. Dinge die mithilfe d VII einen Bruch herbeiführten
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Montag, 19. Mai 2008 11:30
mariokin: @ RRR
Ich habe das nicht aus der Sicht der Bruderschaft geschrieben. Zur Erinnerung: Es wird vorgegeben, das VII stünde in völliger Lehrtradition und es ist keine neue Lehre definiert worden. Wenn dem so ist, dann steht die Bruderschaft auch wenn sie sich nicht in allen Punkten am Konzil orientieren möchte, dennoch im Einklang mit der Katholischen Lehre, denn die Dokumente des VII geben in ihren Erklärungen ja vor, die Lehre der Kirche zu wiederholen und eben, pastoral zu erläutern (VII war demzufolge wie beabsichtigt und in der Eröffnungsrede erklärt eine Pastoralsynode und kein allg. dogmatisches ökumenisches Konzil, weil Dogmen nicht definiert wurden, was nach jedem theolog. Lexikon das Wesen eines solchen Konzils ausmacht).

Im übrigen ist es falsch und sehr undifferenziert immer wieder allg. zu behaupten, dass die Piusbruderschaft das VII völlig verworfen hätte. Das entspricht nicht den Tatsachen. es werden nur zwei Dekrete ganz theologisch angefochten (rligionsfreiheit und Ökumenismus).

Die anderen hat der Erzbischof unterschrieben und sich für eine Auslegung der Kontinuität, die auch der jetzige Papst wieder favorisiert, stark gemacht. Was als Bruch herausgestellt und dementsprechend im Ungehorsam abgeändert wurde hat er einfach nicht umgesetzt.

Folglich urteilt die Kommission Ecclesia Dei zu Recht, das die Piusbruderschaft sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche aufhält und man nicht vor einer Häresie (Glaubensabfall).
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Montag, 19. Mai 2008 10:47
mariokin: @ RRR
Das ist doch albern. Man kann aus allem sarkastisch etwas herauslesen, wenn man nur will. Fest steht, dieses Ereignis ist im sonnstigen schwammigen Ökumene Kuddel Muddel doch wirklich ernsthafte Ökumene, die sich an der Lehre der Kirche, die das Vatikanum II ja immer bestätigt haben soll voll orientiert.

Und dieses Anliegen scheint anzukommen und wenn auch vereinzelt, so doch gute Frucht zu tragen.

Erstaunlich dass manchmal wir nicht klar sehen wollen, was Protestanten längst aufgefallen ist:

Die Wahrheit wird zerredet, es gibt kein klares katholisches Profil in der Ökumenebewegung mehr nach außen, das von einem Selbstverständnis unserer Kirche zeugt, sondern Anbiederungsversuche an den Protestantismus.

und das merken engagierte Protestanten eben, die wirklich echten Herzens nach der Wahrheit suchen. Nicht umsonst haben sich die Protestanten aus der Einheitsübersetzungsarbeit der Bibel zurückgezogen und benutzen fortan nurmehr ihre zumindest dem Urtext näherliegende Lutherübersetzung. Nicht umsonst konvertieren Protestanten bei der Bruderschaft oder suchen dort geistliche Angebote.
Bei den offiziellen Stellen wird Ihnen ja empfohlen gute Protestanten zu bleiben und nicht zu konvertieren, wegen der „angeblichen“ Ökumene
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Freitag, 16. Mai 2008 13:13
mariokin: @Pascal123
Tut der Erzbischof ja auch nicht persönlich.

Er sagt nur, die Vorstellung, jede Religion führe zum Heil, sei aus Sicht der katholischen Kirche, ihrer Lehre und ihrem Selbstverständnis, als gestiftete Braut Christi, der das Heil von Christus anvertraut wurde, falsch.

Daraus resultiert nicht automatisch eine Geringschätzung des anderen Glaubens, er wird einfach als das, was er aus katholischer Sicht ist, eingestuft, ein falscher, irriger Weg.

Denn so lehrten schon die Apostel: Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht.

Und Christus selbst sagt: „Wer an mich glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!“

„Wenn ein Mensch nicht wiedergeboren wird aus Wasser und Geist, kann er das Reich Gottes nicht schauen.“
(zu Nikodemus über die Heilsnotwendigkeit der Taufe, die er nach seiner Auferstehung selbst befiehlt.)

„Darum geht in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles befolgen, was ich euch geboten habe. Siehe ich bin bei euch, bis ans Ende der Welt.“
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Freitag, 16. Mai 2008 10:06
mariokin: @Guter Katholik
Was nicht bedeutet, der alte Ritus an sich war schlecht und man damalige Fehler bei der heutigen Feier der tridentinischen Messe nicht heute korrigieren könnte, hat man im übrigen auch schon getan. Aber dieses Herunterleiern gibts im NOM auch zur Genüge. Von wenige Ausnahmen abgesehen, die ich auch kenne.

Ergo: Mit ihrem Beitrag ist nicht bewiesen, dass der Verfasser des Artikels im Unrecht ist
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Freitag, 25. April 2008 19:23
mariokin: @ HBR
Ich gebe zu es klingt ungewöhnlich, aber so fern von anderen einfach geschaffenen Tatsachen und Haltungen ist die Annahme oder besser Befürchtung nicht. Was würden Sie denn dazu sagen gestzt dem Fall es wäre so? Nur mal angenommen. Was würden Sie tun? [mehr…]
Freitag, 18. April 2008 17:40
mariokin: @defendor & aufrechterkatholik
volle Zustimmung! [mehr…]
Freitag, 11. April 2008 22:24
mariokin: @mandy
Darf ich Sie darauf hinweisen, das diese Einengung des Motu proprio durch die DBK gesetzeswidrig und damit hinfällig ist. Ausführungsbestimmungen haben laut Kirchencodex nämlich nicht die Möglichkeit ein positives Gesetz, das der Papst erlassen hat, einzuschränken oder auszuhebeln.

Wenn also das MP keine pfarreiliche Grenze für eine Messe im außerordentlichen Ritus vorsieht, dann sind automatisch gegenteilige Bestimmungen rechtsunwirksam, so wie es im letzten Absatz des MP auch ausdrücklich steht.

Genauso heißt es in den DBK Bestimmungen nur, dass man auf das Recht Personalpfarreien zu gründen verzichtet. Verbieten kann das keine DBK einem deutschen Bischof, der das tun möchte.

Bei allem Verständnis für ihre Position sind Sie uns hier die Antwort auf die Ihnen entgegengehaltene Frage schuldig geblieben. Wieso wird es Gruppen um alles in der Welt vergällt, eine solche Sonntagsmesse zu bekommen und wieso ist ein Ecclesia Dei Priester, der doch Romtreu ist, nicht gut genug dafür, sondern schlechter gestellt als alle Priester, die in der Diözese inkardiniert sind.

Um diese Ungerechtigkeit geht es doch. Wer zum NOM laufen will, bitte, es hindert ihn doch keiner. Aber laßt uns doch die Sakramente in der früheren Form empfangen, wenn es unserem Glauben und unserer persönl. Gottesbeziehung von Nutzen ist.
Mit welchem Recht muß ich jemand auf den NOM verpflichten. Kein unierter Ostkirchler würde dazu gezwungen werden, seine byzantinische Messe am Sonntag aufzugeben.
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Dienstag, 25. März 2008 22:07
mariokin: @HBR Notstand
Den Notstand, dass der Wille des Papstes betreffs Motu proprio von der Mehrzahl der Bischöfe boikottiert wird. Meine nächste Gelegenheit zu einer alten Messe ohne FSSPX wäre, von Dresden aus am Sonntag in das 200km entfernte Berlin zu fahren und anschl. 200km wieder zurück. Im Ordinariat Dresden schickt man einzelne Gläubige, die dort nach der alten Messe fragen, zur FSSPX Kapelle, die, eine eigene zur vernünftigen Zeit in einer schönen Kirche, z.B. Sonntag vormittag wird nicht in Erwägung gezogen. [mehr…]
Dienstag, 25. März 2008 20:05
mariokin: @HBR: Die Hl. Messen der FSSPX sind gültig!!!
HBR, da muß ich Ihnen mit dem CIC widersprechen. Ein suspendierter Priester und selbst ein Exkommunizierter feiert die hl. Messe, wenn er einen gültigen katholischen Ritus benützt, stets gültig! Da es Lehre der Kirche ist, das ein Sakrament gültig zustande kommt, wenn Form und Materie in rechter Intention vollzogen werden, also ein Sakrament ex opere operato wirkt, d.h. unabhängig von der persönlichen Disposition des Spenders. Entscheidend dabei ist, dass die Priesterweihe gültig empfangen wurde und das gilt für alle Priester und auch Bischöfe der Bruderschaft als sicher!

Demzufolge: Sie können die Erlaubtheit einer solchen Messe anfragen, an ihrer Gültigkeit ist liturgisch, theologisch und dogmatisch nicht zu rütteln.

Ich selbst halte es aufgrund des nach wie vor existierenden liturgischen Notstandes für berechtigt, das die FSSPX solche hl. Messen anbietet.
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Dienstag, 25. März 2008 14:43
mariokin: Einsicht
eine gute Selbstanalyse… nur müssen daraus endlich ernste Konsequenzen folgen [mehr…]
Mittwoch, 16. Januar 2008 12:21
mariokin: @Aleph
Sie mißverstehen den Sinn dieser Aussage. Es soll damit ein Novum aufgezeigt werden, dass es in sogut wie keiner anderen Religionsgemeinschaft gibt und die selbst bei den Protestanten nicht geläufig ist, schon gar nicht bei den Othodoxen, Kopten, konservativen Anglikanern… sondern nur bei den neoprogressiven, moderen Splittergruppen wie sie aus Zwinglis und Calvins Reformversuchen hervorgingen und sich allenfalls bei den sich zerspaltenden modernen Anglikanern, protestantischen Freikirchen und Altkatholiken finden mögen. Sie sind aber keine katholische Überlieferung.

Es ist ebenso eine Tatsache, dass das 2. Vatikanische Konzil keine Änderung der Zelebrationsrichtung und Einführung des Volksaltares vor Augen hatte, da die Tradition gen Osten, zum Herrn hin, zu zelebrieren, was bis in die Anfänge der Kirche zurückreichende liturgische Praxis war.
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Freitag, 21. Dezember 2007 18:01
mariokin: @Aleph
Ziemlich hochmütig, von Ihnen. Wie ich bereits schrieb ist knieende Mundkommunion ein Akt der inneren Demut. Wenn man nicht demütig ist, haben sie recht, wozu dann knien. Aber das tut man als Geschöpf vor dem Schöpfer: siehe Mose, siehe die vielen Geheilten im Evangelium. Sie warfen sich Gott zu Füßen aus tiefster Ehrfurcht und Dankbarkeit.

Jacob der mit Gott auf Augenhöhe rang, hinkte nachher nur so als Gegenvergleich. Und über die Stolzen steht in der Schrift: Vor Ihm wird jedes Knie sich beugen, im Himmel auf Erden und unter der Erde, und ihre Zungen müssen bekennen: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters!

Sie sind viell. neuzeitlich aufgeklärt und mündig, aber noch nicht genug erlöst und imstande, jetzt schon stehen zu können. Sie müssen erst laufen lernen, wie wir alle, die noch unterwegsd sind und vor Gottes Richterstuhl bestehen müssen. Als Heiliger im Himmel da dürfen Sie sicher stehen, mit Palmzweig in der Hand.
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Freitag, 21. Dezember 2007 17:12
mariokin: @timpressum
Nein, beides ist für die Wirkung, die das Sakrament entfalten soll wichtig. Die äußere Haltung ist ein indiz dafür, wie wichtig mir die Sache innerlich wirklich ist.

Um es mal anders und ganz salopp zu sagen timpressum: Sie müssen nicht vor mir stehen, wenn Sie mit mir sprechen. Sie dürfen auch vor mir knien, wenn Sie mit mir sprechen. Da werden Sie den Unterschied schon bemerken!

Gefällt Ihnen nicht? Sehen Sie, welch großer Unterschied zw. Stehen und Knien besteht?

Das Knien ist nämlich eine tiefe ehrfürchtige Demutsgeste! Und dem sich in der Hostie für Sie, seinem Geschöpf, so klein machenden Herrn wohl die entsprechendste Haltung der liebenden Hingabe an ihn!
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Donnerstag, 20. Dezember 2007 22:40
mariokin: @samurai
Ich kann die Behauptung von Rudolfus und ordo62 durchaus verifizieren. Ich komme gebürtig aus Ostdeutschland, habe 4 Jahre im Ruhrgebiet gelebt und auch 5 Jahre in Bayern: Meine Erfahrung: außer in solchen Pfarren, wo ein papsttreuer und mit den zahlreichen konservativen Gebetsgruppen in unmittelbarem Kontakt stehender Priester Pfarrer ist, gibt es im normalen Seelsorglichen Bereich keine Pfarrei, die nicht irgendeinen Mißstand, der von Rom angemahnt wird, aufweist. Die Pfarrer, die anders waren, sind Priester, die nach der früheren Theologie ausgebildet, auch den NOM nur als Opfer ansahen, und die ich kannte, waren mein Seelenführer und mein geistlicher Begleiter im Vorseminar Fockenfeld, beide sind schon tot.
Ein jüngerer Priester wurde seiner Kaplanstelle verwiesen, weil er sich für die Mundkommunion stark gemacht hat und ist heute nurmehr Religionslehrer. Mein Spiritual in EF bekam auch Ärger, da er ein wenig Verständnis für die alte Messe zeigte, ist auch schon älter. Die anderen sind keine Priester in Pfarreien, sondern gehören entweder dem Hl. Kreuz Orden an, der SJM oder stehen der Marianischen Priesterbewegung nahe, betreuen die Gebetsgruppen und feiern dort einen NOM, der ein Gemisch aus alter und neuer Liturgie ist. Häufig trotz Volksaltar die Eucharistie zum Tabernakel hin, nur kniende Mundkommunion. Helfen sie doch mal in einer Pfarre aus, kann es dann sein, dass sie bei der Kommunionausteilung sitzen müssen, da sie keine Handkommunion spenden wollen.D.i.Realität
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Montag, 3. Dezember 2007 16:11
mariokin: @landorganist
Wissen Sie lieber landorgnist, wieviel Priester, Bischöfe und Laien die sich, nach ihrer Meinung, nur weil sie keine Bischöfe geweiht haben, innerhalb der katholischen Kirche befindenen, nach ihrer Definition de facto schon längst ebenfalls die Exkommunikation zugezogen haben? Nein? Na dann will ich Ihnen gern helfen. Alle, die in irgendeiner Weise Rom und seinen Anordnungen gegenüber ungehorsam sind, weil sie meinen, diese ignorieren zu dürfen, und damit Liturgie, Theologie und glaubensleben zu einem Experimentierfeld der Irrtümer machen und so nicht mit Christus sammeln, sondern zerstreuen; alle, die eine der Kirche und dem katholischen Glauben schädliche Organisation unterstützen, wie etwa Donum vitae, wie Wir sind Kirche, wie die Rotarier oder die Freimaurer, wie den Kommunismus in all seinen Erscheinungsformen oder Parteien, die gegen Gottes Gebote und seine Kirche arbeiten…

Sie sehen offiziell irgendwo rechtlich anerkannt und inkardiniert zu sein schützt noch lange nicht vor Strafe, auch wenn sie keiner, wie im Fall des Erzbischofs, was fragwürdig genug war, meint feststellen zu sollen.
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Donnerstag, 29. November 2007 19:02
mariokin: @Benedikt
Danke Benedik! Jedem wird nun langsam klar, dass hier gegen das MP und die Gläubigen nicht mehr mit rechten Mitteln vorgegangen wird. Allmählich zeigt sich diese Haltung der Leute ebenfalls als „schismatisch“ [mehr…]
Dienstag, 6. November 2007 23:16
mariokin: @cum te
Wenn diese 99,98 % die alte Liturgie seit Kindesbeinen kennen würden, würde auch kein Hahn nach dem NOM krähen…

Das zeigt nach Ihrer Logik dann auch, wie unsinnig im umgekehrten Schluss eine solche Reform gewesen ist und die meisten, die sie als Erwachsene erlebten und dazu gehören Sie nicht!, erlebten sie als Befremdend und unnötig! Davon kenne ich genügend Zeitzeugen.

Wie gesagt die Reform von 1965 war mit einigen Teilen der Messe in Volkssprache war das, was sich die Konzilsväter dachten mit Sacrosanctum consilium, aber nicht die neoprotestantische Schreibtischreform Bugninins mit einem Mahltisch, der keiner kirchlichen Tradition entspricht, weder der östlichen und schon gar nicht der katholischen, ja nicht mal der Lutheraner, die heut noch mit Rücken zum Volk am Altar stehen, gehen sie doch mal in die lutherischen Landeskirchen! Das entspringt dem krankhaften Zwinglitum der in allem nur ein Symbol aber kein Opfer sehen wollte. Es entspricht auch dem Freidenkertum der Freimaurerei, deren Religion der Humanismus, d.h. der gute Mensch ist und es entspricht dem Geist der Freikirchler, der protestantischen Sekten, die eine Opfermesse ablehnen und den Priester nurmehr als Bruder unter vielen, aber nicht als einen von Gott Herausgerufenen und für den Dienst am Altar für Gottes Volk bestellten, ein „alter christus“ (lat.) sehen, eben, einen „anderer Christus“, jemand also, der in seiner Person in Vollmacht und Kraft göttlicher Gewalt handelt.
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Sonntag, 4. November 2007 21:56
mariokin: Antwort
@Heinrich

Man kann eine Messe, die kodifiziert wurde rechtlich nicht verbieten. Das ist juristisch nicht möglich. Pius V. kanonisierte die Liturgie 1570. Zudem widerspricht dem faktischen Verbot, dass tradierte Überlieferung, die älter als 200 Jahre ist, Gewohnheitsrecht besitzt.

@Benedikt

Und wer kann Fehler in solchen Beschlüssen korrigieren? Da eine Unfehlbarkeit nicht vorliegt sind sie auch möglich.

Das müßte die Verbindlichkeit zumindest einschränken!
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Sonntag, 4. November 2007 21:50
mariokin: @timpressum
Das II: Vatikanische Konzil, so Joseph Ratzinger, der als Berater von Kardinal Frings daran teilnahm, ist zum Unterschied vorangegangener Konzilien ein reines Pastoralkonzil, dass bewußt darauf verzichtete, die kirchl. Lehre dogmatisch zu definieren (vgl. Der Fels 12/88, S. 343) Das ist auch der Eröffnungsrede Papst Johannes XXIII. beim Konzil zu entnehmen. Wenn aber der göttliche Beistand der Unfehlbarkeit bewußt nicht in Anspruch genommen wurde, kann man vom fehlbaren Lehramt der Kirche sprechen. Da sind Fehler möglich. Beim Konzil von Trient wurde die Unfehlbarkeit durch die dogmatische Definition der Lehre und Verurteilung der Irrtümer in Anspruch genommen. Daher gilt die Zusage Christi, das dafür der Beistand des hl. Geistes gewiss sei. [mehr…]
Sonntag, 4. November 2007 21:36
mariokin: @Ansgar
Ich selbst bin in den konsevativen Gebetsgruppen groß geworden seit meiner Jugendzeit, ich weiß das man den NOM auch „würdig“ zelebrieren kann, ohne Spilenzchen. Das ist aber nicht der springende Punkt.

Der Punkt ist der, dass der NOM in seinen Texten eine protestantisierende Ausformung besitzt. Das typische, die katholische Lehre betonende Gebete bewußt entfernt wurden, um sich den Protestanten anzubidern, mit Duldung Papst Pauls VI. Dazu zählen die Opferungsgebete, die vollständig durch ein jüdisches Tischgebet ersetzt wurden. Dazu zählt die Verfälschung der Wandlungsworte in der landessprachlichen Übersetzung, dazu zählen die überarbeiteten Übersetungen für Lesung und Evangelium, dazu zählen Hochgebete, besonders die schweizer Hochbete. Dazu zählt die weggelassene Kniebeuge nach den Wandlungsworten, noch vor der Erhebung der gewandelten Gestalten, die eindeutig versinnbildete, die Konsekrationsworte des Priesters bewirken die Wandlung und nicht der Glaube der Gläubigen!

Dazu gehören schwammig und verwässernd vormulierte Tages und Schlussgebete, die die Realpräsens und den Opfercharakter der Feier zugunsten der Gemeinschaftlichen Versammlung unterdrücken usw.

Sie sehen es geht hier um folgenschwere Dinge, denn das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens und umgekehrt.

Die Folgen heute sieht man und sie sind umso schlimmer, da sie vom Klerus geduldet, hervorgerufen, unterstützt und sind und so den Glauben in den Herzen der Gläubigen aushölen und sterben lassen.
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Sonntag, 4. November 2007 21:21
mariokin: Antwort
Unter gewachsen (der Begriff stammt nicht von mir, er ist ein Zitat aus dem Buch von Joseph Cardinal Ratzinger „Aus meinem Leben“ 1997, S. 173) verstehe ich, daß sich organisch entfaltet, das bisherige vervollkommnet, verschönert, so wie es auch der hl. Vater anspricht.
Das kann man vom NOM nicht sagen. Hier wurde eingerissen, klare katholische Ausdrucksweise vermieden, um „Gemeinschaft“ zu erreichen, die es per se so nicht gibt. Dazu mußte, und auch das ist ein Zitat aus „Aus meinem Leben“ das „platte Produkt des Augenblicks“, etwas „gemachtes“ an die Stelle des bisher über lange Jahrhunderte entfaltete und den ganzen Glauben ausdeutende der früheren Liturgie beseitigt werden. Denn man „brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes,…“

@Jürgen
Ich verwehre mich gegen ihre Darstellung, denn ich habe betont, dass es auch früher Mißbräuche gab, aber das berechtigt niemanden, selbst der apostolische Stuhl hat solche Vollmachten in den Ausmaßen nicht, eine Normativmesse zu kreiren, die in ihrer ersten Editio typica von der Gesamtheit der Weltbischöfe 1967 abgelehnt wurde, weil sie nicht dem entsprach, was katholische Liturgie ausmacht und weildie Bischöfe glaubten, das man zu weit gegangen sei! Ein historisches Faktum!

@alle Die Liturgische Bewegung kam in den 1920er Jahren auf, in ihren guten Ausformungen unterstützt durch Pius XII., andere Dinge wie Mahltisch, generelle Volkssprache usw. hat Pius XII: entschieden in seiner Enzyklika Mediator Dei verworfen.
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Sonntag, 4. November 2007 19:07
mariokin: Pelagius III. kursiv]„und ihr könnt hinter beten, wie und was ihr wollt“[kursiv]
Ich bezweifle nicht, daß es sicher teilweise ein besseres Verständnis für die Feier der Liturgie bedurft hat. Dennoch feiert auch in dieser Weise, in welcher der Gläubige privat betend an ihr teilnimmt voll mit. Aktive Teilnahme heißt nämlich nicht zuruf antwort schema, sondern mit dem Herzen bei Gott und dem Geheimnis der Hl. Messe sein.
Dazu gab es ja auch die liturgische Bewegung, den zweisprachigen Schott, etc. Wer wollte, konnte „aktiv“ die Gebete der Messe mit verfolgen, so wie wir das heut im tridentinischen Ritus gewöhnt sind.
Aber dazu hätte es nicht der Schaffung eines neuen Ordo in Anlehnung an protestantische und zwinglianische Vorstellungen bedurft, dazu auch keiner Mitarbeit protestant. Theologen am grünen Schrebtisch! Was ist das für ein Selbstverständnis von katholischer Kirche?
Liturgie ist nicht „machbar“ Sie ist gewachsen über die Jahrhunderte.
Auch war und ist die trident. Messe kein Reformprodukt des Trienter Konzils. Sie ist in ihren Bestandteilen bis ins 10. Jh. zurückverfolgbar. Puis der V. ordnete einige Dinge in der Liturgie neu, aber er schuf nicht einen anderen Ritus! Vielmehr machte er zur Norm, was über Jahrhunderte in Rom üblich war und zwar für überall dort, wo die damalige Liturgieform nicht älter als 200 Jahre war!
Es ist bezeichnend immer wieder dieselben argumente zu lesen, die von der alten Liturgie abschrecken sollen,…nicht für das Volk, Messe lesen am Seitenaltar… das sind doch keine Argumente für eine „Schaffung“ des fehlerhaften NOM!
[mehr…]
Dienstag, 23. Oktober 2007 19:41
mariokin: @ an Typ
Der Unterschied zu Dschihad und Koran ist aber, dass der Chr. Martyrer für Christus leidet, um ihm ähnlich zu werden und nicht anderen dabei Gewalt anzutun.

Der Koran verherrlicht dagegen den Tod im Feindeskampf, d.h. im Vernichten der Ungläubigen als Freibrief für das Paradies.

Das kann man mit den Kreuzfahrern so nicht gleichsetzen. Sie sollten sich mit Theologie und Kirchengeschichte zuvor gut vertraut gemacht haben, ehe Sie solche Vergleiche ziehen.
[mehr…]
Montag, 22. Oktober 2007 18:59
mariokin: Hervorhebungen im Artikel!
Danke an die Redaktion für die Hervorhebung der Zitate, amit wird deutlich, dass sowohl Überschrift als auch Inhalt mit dem Interview identisch sind! [mehr…]
Montag, 22. Oktober 2007 15:25
mariokin: Antwort
Ich habe den Artikel auf kath.net gelesen, finde aber nicht, das kreuz.net hier falsches berichtet. Es kommt mir vor wie bei Eva Herman, das man, weil man mißtrauisch ist, etwas hineinliest, was so nicht gesagt werden will.
Das der Kardinal ein Vorkämpfer für den kirchl. Konservatismus von heute ist, stimmt doch, von daher ist die Überschrift auch nicht falsch, da der hl. Vater selber sagt, dass er bei solchen Disputen eher ängstlich war.
[mehr…]
Freitag, 28. September 2007 15:16
mariokin: Ausführungsbestimmungen
Eine Gleichberechtigung beider Formen ist somit nicht in Sicht. Faktisch haben die dt. Bischöfe die Bildung möglicher Personalpfarreien unterbunden, wenn auch nicht im Wortlaut. Es ist ganz geschickt gemacht.

Zum anderen läßt sich aber feststellen, dass der Wortlaut weit hinter den erwarteten Befürchtungen zurückgeblieben ist, wenn man sich Äußerungen von Bischöfen aus den USA usw. ansieht.
Das läßt sich auch mit den zu erwartenden Ausführungsbestimmungen der Kommission Ecclesia Dei begründen, die einen offenkundigen Mißbrauch kippen würde. Es bleibt abzuwarten, wie das Motu proprio in der Praxis umgesetzt wird, um eine wirklich objektive Bewertung der Haltung der Bischöfe zum MP abzugeben, positive, wie negative Dinge. Man wird sehen.

Eines sei aber auch den Kritikern, die dauernd so gemeine Synonyme gegen die Piusbruderschaft gebrauchen einmal vor die Nase gehalten.

Im Begleitbrief des Papstes ist der Einsatz des Erzbischofs Lefebvre für die außerordentliche Form des römischen Ritus eindeutig positiv herausgestellt worden.
Ohne Erzbischof Lefebvre und seine Gründung gebe es heute keine einzige Ecclesia Dei Gemeinschaften oder ihr angeschlossene Orden, die den alten Ritus erlaubt feiern dürfen! Das ist ein Faktum, um das auch Sie nicht herumkommen
[mehr…]
Samstag, 7. Juli 2007 14:23
mariokin: @möchtegern
Art. 2 bezieht sich auf die privatim gefeierte hl. Messe, diese ist nach dem Motu proprio am Triduum paschiale an den „drei hl. Tagen“ nicht erlaubt. Aber es darf durchaus eine hl. Messe am Gründonnerstag und in der Osternacht nach dem Missale von 1962 geben und zwar mit Gemeinde. [mehr…]
Dienstag, 3. Juli 2007 16:17
mariokin: Antwort
Ich meine nicht ein in die Schule gehen. Sondern die Bruderschaft als das den Finger auf die Wunde legende, wenn damit auch unbequeme und mahnende Korrektiv. Da ich die Bruderschaft persönlich als einen Teil der Gesamtkirche ansehe kommt ihr damit auch keineswegs die Position zu sich über Rom zu erheben. Nein sie soll das bewahren, was ihr gegeben wurde. Hinweisen und konstruktiv Kritik üben, damit in der gesamten Kirche offenbar wird, wo die Tradition ist, wo man an ihr anknüpfen kann und wo genau und unbestreitbar der Bruch liegt. Das kann sie leisten und muss sie leisten, denn meines Wissens ist außer der Bruderschaft keiner so ehrlich offen diesen Bruch zuzugeben. Überraschenderweise aber hat Papst Benedikt selber diese Situation angemahnt und genau dass ist der Punkt, wo sich Rom und Bruderschaft im Kampf für das überkommene Glaubensgut arrangieren können. Ich glaube, der Papst weiss sehr gut, wo es hakt. Und vielleicht ist an dieser Stelle ein Vorankommen und Aufeinanderzugehen möglich.
Denn bisher hat noch niemand unternommen, dieser ernsten Sachlage auf die die Bruderschaft hinweist theologisch nachzugehen. Wurde doch VII als das Superdogma hingestellt und man tut es bis heute.

Insofern da Irrtümer begünstigt werden tut die Bruderschaft recht daran diese aufzudecken und zurückzuweisen. Wenn Sie das als eine Art Lehramt in Notlage verstehen, gut. Damit kann ich leben, Athanasius hat es seinerzeit nicht anders gehandhabt.
[mehr…]
Montag, 2. Juli 2007 21:35
mariokin: @Sentinel
Es ist im Motu proprio keine Häresieerklärung zu erwarten. Denn Rom hat mehrfach festgestellt, dass weder eine Häresie noch ein eindeutiges Schisma vorliegt. Von daher bin ich ganz beruhigt.

Übrigens, aus der ‘Laberzeitung’ eine örtliche Tageszeitung ist aus der Bischofspredigt folgende Passage über das MP zu lesen: Mit großer Freude stellte der Prediger die Freigabe des überlieferten heiligen Messopfers durch Papst Benedikt XVI. als Gnade dar und nannte es sogar das Wunder in den vergangenen 40 Jahren seit dem Vaticanum II unter Papst Paul VI., der den „novus ordo missae“ eingeführt hatte..

Quelle: http://www.fsspx.info/news/news.php?show=3605

Im Kampf gegen die Islamisierung Europas ist in letzten Ausgaben des Mitteilungsblattes eine eigene Reihe erschienen, die sich ausgiebig mit dieser Thematik und der Gefahr für das chr. Europa befasst.

Wenn Sie können, besorgen Sie sich diese Ausgaben. Es ist kostenlos!
[mehr…]
Montag, 2. Juli 2007 20:14
mariokin: @Sentinel
Ich muss Sie enttäuschen Sentinel. Die FSSPX „schießt“ keineswegs gegen das MP. Vom Regens des Zaitzkofener Priesterseminars ist zu hören, dass es durchweg als Sieg im Kampf für die alte Messe gewertet wird. Es war ja ein erklärtes Ziel, dass der überlieferten und gewachsenen Liturgie in der Kirche wieder ihr vollgültiges Heimatrecht zuerkannt wird. was soll die Bruderschaft damit für sich, sie will es für die Kirche, für ihre Gesundung, für die Gläubigen. Und sie wird alles tun, sofern man sie lässt, das dieses zarte Pflänzchen innerhalb der Kirche wächst!

Doch das eigentliche Augenmerk richtet sich nun auf den theologischen Diskurs. Das ist das nächste Ziel: der Kirche ihr Fundament im Glauben wieder zum Bewußtsein zu bringen & der Kirche zu helfen, sich gegen den Irrglauben zu verteidigen. Auch hier gehts nicht um Polarisieren, sondern um eine wirkliche echte Sorge um das überkommene Glaubensgut. Auch hier wird sie zu jeder Hilfe bereit sein.

Wir bauen an der Kirche von Morgen. Den Fehler der 50ziger Jahre etc, trauert niemand nach. Es geht auch nicht um nen Status quo, ein Festfrieren eines bestimmten Zeitpunkts, sondern dass die Kirche wirklich im Strom dieser Zeit die Alternative, der Rettungsanker und Hort ist, der die Wahrheit Christi klar erstrahlen lässt.

Ist dieses Ziel erreicht, wird um die kanonische Regelung gar kein Aufhebens mehr sein, denn dann ist klar, dass auch inmitten amtskirchlich/juridischer Struktur ein grundkatholisches Glaubensleben möglich ist
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Donnerstag, 28. Juni 2007 19:34
mariokin: Akolythendienst
Der Ministrantendienst hat seine Ursprünge im Akolythendienst. Der seit 1983 gültige CIC spricht beim liturgischen Dienst am Altar ausdrücklich von männlichen Akolythen. (vgl. CIC can 230 §1)
Die Erlaubnis des Apostolischen Stuhles, Mädchen, wo es notwendig ist zuzulassen, ist nicht einmal eine Empfehlung gewesen, sondern entspricht einer geduldeten Praxis.
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Mittwoch, 27. Juni 2007 22:10
mariokin: Motu proprio ist da!
Wer den Text mit den Einzelheiten auf kath.net liest kann sich davon überzeugen, dass es sich diesmal nicht um ein Gerücht, sondern um ein tatsächliches Ereignis handelt. Das MP ist draußen. Wir werden am 7. Juli alle Einzelheiten erfahren. Schon vor zwei Tagen war von höchster Stelle der österreichischen Bischofskonferenz das Vorstellen des Dokumentes für nächste Woche quasi „angekündigt“ worden. Soviel zu den Zweiflern. [mehr…]
Montag, 25. Juni 2007 16:03
mariokin: antwort
Sie sollten sich schämen, dass Sie hier mit mit solcher Ironie schreiben. Von einem chr. Geist zeugt dies nicht gerade. [mehr…]
Freitag, 15. Juni 2007 17:02
mariokin: @avila
Dokumente des Papstes beistzen unterschiedlichen Verbindlichkeitscharakter. Von einem Dogma spricht man nur, wenn der Papst ausdrücklich ex cathedra, also unter Berufung auf seine höchste Lehrautorität in Glaubens- und Sittenlehre eine Glaubenswahrheit verbindlich verkündet und erklärt, dass dies alle Gläubigen künftig als von Gott geoffenbart zu glauben haben.
Dogmatisch sind außerdem, wie schon beschrieben, alle Beschlüsse des außerordentlichen Lehramtes der Kirche, sei es dass es sich dabei um Beschlüsse eines allgemeinen ökumenischen Konzils handelt, denn diese sind von den Bischöfen aus der ganzen Welt beim Konzil beschlossen und vom Papst approbiert worden. Sei es aber auch das die Bischöfe der Welt gemeinsam mit dem Papst in irgend einer Frage dieses außerordentliche Lehramt ausüben und eine Lehre für verbindlich erklären.

Enzykliken sind lehramtliche Schreiben des Papstes die einen gewissen bindenden Charakter besitzen, aber keinen dogmatischen Charakter tragen. Sie sind Äußerungen des fehlbaren, ordentlichen Lehramtes der Kirche.
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Freitag, 15. Juni 2007 16:49
mariokin: Vatikanum II
Da irren Sie sich, Typ. Für ein Allgemeines ökumenisches Konzil und nur dieses besitzt laut der katholischen Dogmatik außerordentliches Lehramt = die Unfehlbarkeit ist es wesensmäßig, dass es den katholischen Glauben verbindlich auslegt, also kirchl. Lehre definiert.

Das II. Vatikanum , so hat es Papst Joh. XXIII. in seiner Eröffnungsrede dargelegt, verzichtete auf diese besondere Lehramtsgewalt und wollte sich als ein Pastoralkonzil verstanden wissen.

Ok Vat. II war demnach ein Pastoralkonzil, gut, mit ordentlichem Lehramtcharakter, ok, bestreitet auch niemand, nicht mal bei der Piusbruderschaft.

Das ordentliche Lehramt besitzt aber keine Unfehlbarkeit. Folgerichtig, und so wird es auch in der Einführung des Kleinen Kompendiums des II. Vat. Konzils vom St. Benno Verlag, eindeutig heruasgestellt, haben die Beschlüsse des VII nur einen richtungsweisenden, aber keinen für die Gesamtkirche bindenden Charakter.

q.e.d.
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Freitag, 15. Juni 2007 16:06
mariokin: @avila
Doch avila. Zu einem Konzil gehört wesensmäßig (also von seiner Natur her) dass es verbindlich eine Lehre verkündet in der Fachsprache „kanonisiert“ = dogmatisiert und gleichzeitig verwirft, was an kontroverser Irrlehre diesbezüglich existeiert und herumgeistert. Das ist mit meinen Worten formuliert die wesensmäßige Def. und Funktion eines allgemeinen ökumenischen Konzils, das vom Papst zu diesem Zweck einberufen wird und zudem sich die Bischöfe aus aller Welt dann versammeln und beraten…

Nachzulesen in jedem theologischen Handlexikon. Ich empfehle den Herder. Genauer hab ichs aber momentan nicht parat, bezgl. der Quelle.

mariokin
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Mittwoch, 13. Juni 2007 12:49
mariokin: Sodom und Gomorra an hl. Stätte
Nein Typ. Gerade zum Lob und zur Ehre Gottes! Deshalb ist es ja eine Sühne. Indem Gottes Rechte in aller Deutlichkeit und dazu gehört auch sein Recht gegenüber seinen Geschöpfen zu befinden was Gut und Böse ist, zuerkannt und er durch das Opfer seines Sohnes geehrt und versöhnt wird. Eine Sühne in positiver Form gegen das sakrilegische Treiben in einem geweihnten Gotteshaus, in dem Sünde gutgeheißen und propagiert d.h. als rechtens und natürlich dargestellt und der Sünder sogar noch eine kirchl. Belohnung für seine sündhafte Einstellung bekommt in Form eines Segens. Das ist Sodom und Gomorra an hl. Stätte! Nicht erst seit den Tagen des NT oder gar der Kirche, bereits im AT und Judentum ist mehrfach zu lesen dass Unzucht ein schweres Vergehen ist und in Gottes Augen ein Greul darstellt, der im Volk des Alten Bundes sogar mit dem Tode bestraft wurde! [mehr…]
Dienstag, 5. Juni 2007 21:15
mariokin: @Sentinel
Nicht wortwörtlich aber dem Sinn gemäß kann man die Aussagen des hl Vaters zur Kirchenkrise bei
http://religion.orf.at/…ne060828_pius_fr.htm finden. Da es sich um eine Privataudienz handelte ist ein genauer Wortlaut nicht bekannt. Ich selbst kenne ihn aber von Pater Schmidberger, der bei der Audienz dabei war.
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Dienstag, 5. Juni 2007 19:35
mariokin: Antwort
Ich muss nicht orakeln, habe es aus erster Hand. Siehe auch auf der homepage fsspx.info. Ist dort ebenfalls nachzulesen. Wenn Sie keine anderen Sorgen haben? [mehr…]
Dienstag, 5. Juni 2007 18:47
mariokin: Antwort
Die Priesterbruderschaft spricht ja auch nicht umsonst von einer Notstandssituation in der Kirche. Bei der Audienz von Weihbischof Fellay bei Papst Benedikt XVI. wurde diese vom Hl. Vater für den deutschen und französischen Sprachraum sogar eingeräumt. Ob diese Haltung nicht langsam auch eiem Schisma gleichkommt, von dem man gegenüber der Piusbruderschaft so hervorkehrend und lauttönend spricht, sollte man sich langsam wirklich ernsthaft fragen, denn ein dauerhafter, wenn auch verschleierter Ungehorsam ist doch auch eine „schismatische Haltung“ [mehr…]
Dienstag, 5. Juni 2007 07:52
mariokin: @monti
Lieber Monti, dass ist nicht der Text des Dekretes Sacrosanctum concilium des II. Vat. Konzils, sondern ein Punkt in der Einführung zum NOM aus dem Jahre 1969.

Diese wurde damals mit großer Skepsis und Befremden sowohl vom Klerus, als auch vom Volk Gottes aufgenommen und es gab zahlreiche Beschwerden und Eingaben an den Hl. Stuhl.
Bugnini war mit seiner Schreibtischreform weit über die vom Konzil gewünschte behutsame und eingehend prüfende Veränderung in der Liturgie hinausgegangen, zum großen Schaden für die Kirche heute.
Aus einer durchweg katholischen Messe wurde ein dem protestant. Abendmahl (nach calvinistischem Verständnis) angenäherter Kult (ganz im Sinn Pauls VI.).

Viele Nachfolger machten sich den ungehorsamen Bruch mit der Tradition zum Vorbild und kreierten ihre Form von Gottesdienst bis auf den heutigen Tag. Alles beruft sich auf das II. Vat. aber was genau im Text steht beachtet niemand mehr, denn der Geist des Konzils habe ja diese Reformen angestoßen. Nun wenn der Geist des Konzils diesen Ungehorsam und diese Eigenmächtigkeiten, manchmal sogar Sakrilegischen und den Menschen in den Mittelpunkt stellenden Haltungen und Handlungen wirklich bewirkt und beflügelt hat, wie ja immer wieder schwadroniert wird, dann kann das nicht der Hl. Geist gewesen sein. Dann war es der Ungeist der Aufklärung, des Gutmenschentums und der Freimaurerei. Also der Feinde der Kirche!
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Donnerstag, 24. Mai 2007 11:55
mariokin: Antwort
Zunächst einmal ist ihre Anmerkung nicht unberechtigt, dennoch gebe ich zu bedenken, dass es sich hierbei nicht um eine Privatperson sondern um den höchsten kirchl. Vertreter Deutschlands handelt, der schon von Amts wegen ein Vorbild im Glauben sein muss! Und hier gebe ich dem Pfarrer in Peru recht, wenn er den Finger auf die Wunde legt, dass Kardinal Lehmann, wie viele andere seiner bischöfl. Mitbrüder sich scheut, offen den ganzen katholischen Glauben vor der Weltöffentlichkeit zu bekennen. [mehr…]
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Montag, 21. Mai 2007 13:41
mariokin: Gültigkeit des neuen Taufritus
Die priesterbruderschaft St. Pius X. erkennt die Gültigkeit der Taufe auch im neuen Ritus an, verweist aber auf Verwässerungen und wesentliche Veränderungen in den ausdeutenden und vorbereitenden Riten. Rein zur Gültigkeit der Taufe gehört die trinitarische Formel: „ NN, Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes.“ Als Materie fließendes Wasser (entweder durch dreimaliges Übergießen oder Untertauchen) und die Intention taufen zu wollen, also das zu tun, was die Kirche will.

Die heute nicht mehr verpflichtende und abgeschwächte Exorzismusformel ist allerdings eindeutig eine Krankheit unserer Zeit und sehr bedenklich.

Ich habe die fehlenden Begleitriten später einmal in Wien beim Prior nachholen lassen, wie die gabe des exorzierten Salzes, die kathechumenenölsalbung und die Exorzismen. Bei einer Bekannten von mir, die bei den Baptisten getauft und später katholisch wurde, wurden sogar die Chrisamsalbung und Riten nach der eigentlichen Taufspendung nachgeholt werden
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