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#309 private-notes 22:10:18 | Dienstag, 27. Februar 2007
@ VirFortis Um Deine verdreckte Fantasie unter Kontrolle zu bekommen, könntest Du mal mit Deinen eigenen
Geschlechtsorganen anfangen. Nimm ein rostiges Messer – das vermittelt darüber hinaus den reinigenden
Schmerz
#123 private-notes 15:50:19 | Sonntag, 25. Februar 2007
Leistbar? Ich habe heute mit einem etwa 70jährigen Bekannten gesprochen. Er meint, dass heute ein Gehalt
von 1400 Euro Brutto Durchschnitt ist. Ein junger Angestellter bei der Wagon Lits verdient als Lagerkraft
etwa 850 € netto. Würde seine Frau nicht auch arbeiten gehen, könnten die beiden sich nicht einmal
die Wohnung leisten. Der Traum von der Familie, in der der Mann dem Broterwerb nachgeht und die Gattin
sich um Haushalt und Kinder kümmert, ist bei diesen Rahmenbedienungen nicht mehr haltbar. Da geht es
nicht mehr um Egoismus und Selbstverwirklichung, sondern schlicht und einfach ums überleben. Ich weiß
ja nicht, was ihr Leute so verdient – aber vielleicht sollte man berücksichtigen, dass man zu leicht
anderen Menschen seine eigenen Moralvorstellungen überstülpen kann, wenn man selbst in der Lage ist,
sich diesen Standard leisten zu können.
#51 private-notes 17:14:46 | Samstag, 24. Februar 2007
@ Artikel Wieder einmal das betroffene Geheul eines getretenen, alten Hundes. Typisch für diese Site,
typisch für Leute wie Humer, die kein Unrechtsbewusstsein haben, weil sie sich für immer und ewig im
Recht wähnen.
#115 private-notes 20:08:23 | Montag, 12. Februar 2007
Baukräne? Na geh, Seminarist Im übrigen bin ich der Meinung, Baukräne einer sinnvollen Zweitverwendung
zur Erhöhung westlich-sodomitischer Unkultur zuzuführen. Hat Seminarist geschrieben. Guter Plan: Vielleicht
kann man sich alle rechtskatholischen Fundamentalisten vom Hals schaffen, in dem man sie öffentlich aufhängt –
demokratisch legitimiert als abstoßende wie warnende Beispiele, wie man mit seuchenhaft um sich greifendem,
religiösen Eifer umgehen kann. Seminaristen sollten da mit gutem Beispiel voran gehen und sich den Baukran
ihres Vertrauens wählen, von dem sie baumeln möchten.
#90 private-notes 11:18:47 | Dienstag, 6. Februar 2007
@bonifatius Vielleicht lässt die Redaktion Artikel wie meine zu, weil sie schlicht und ergreifend Wahrheit
beinhalten – auch wenn diese Darstellung der Wahrheit wie Säure auf die verzwergten Herzen fundamentalistischer
Religionsproleten sind.
#72 private-notes 10:58:25 | Montag, 5. Februar 2007
Keine Antworten, aber bellen? Tarcisius hat am 04.02.2007 um 14:15 interessante Fragen zum Thema gestellt,
auf die bisher niemand einging, außer dass sich ein paar rhetorisch gebildete Edelproleten über Sedisvakantisten
niederbellten. Sirilo hat am gleichen Tag um 19:13 ebenfalls ein paar interessante Fragen an die Diskutanten
gestellt, die ebenfalls geflissentlich ignoriert wurden. Wo also sind die öffentlichen Berichte, auf
den sich dieser Artikel zu stützen scheint? Wie lange haben die verantwortungslos agierenden Eltern ihr
Kind daran gehindert, der Schulpflicht nachzukommen, bis der Verdacht reifte, das Kind könnte in Gefahr
sein und müsste mit Polizeieinsatz von zu Hause abgeholt werden? Fragen über Fragen – aber hier nur
das Gekläff getretener Theologen, die sich in ihrer Selbstgerechtigkeit rekeln wie Schweine im Schweinestall.
#64 private-notes 08:58:33 | Mittwoch, 17. Januar 2007
Anti Onanie Korsett Und ich bin absolut dafür, Jugendlichen im Alter von 12-18 Jahren, zumindest aber
so lange, so lange sie im Elternhaus leben, zur geistigen Ertüchtigung und zu Stärkung des Willens das
Korsett zur Verhinderung der Masturbation anzuziehen. [img]upload.wikimedia.org/…et-onanisme.png[/img]
#13 private-notes 21:19:25 | Samstag, 23. Dezember 2006
Liebe ist das, was Sie hier mit Sicherheit nicht finden werden. Weder Liebe, noch das Wissen, die Bereitschaft,
den Glauben an Liebe. So gesehen ist diese Site nicht mehr als gut getarntes Teufelswerk, ein Tummelplatz
für rhetorisch gebildete, eitle Fatzken aus den Kaderschmieden der katholischen Kirche.
#11 private-notes 19:48:36 | Samstag, 23. Dezember 2006
Antikirchlich? Eher nicht, würde ich sagen. Und dass sie nicht jede Pimperlseite mit rechtskatholischen
Rotz in Wikipedia aufnimmt, ist den Betreibern im schlechtesten Fall hoch anzurechnen. Gegen die Kirche?
Meine Damen und Herren: Sie sind bestenfalls um Respekt und Beifall kreischende Ratten im Kirchengebälk
…
#20 private-notes 18:19:19 | Freitag, 8. Dezember 2006
Uijeuije Und im Vatikan können 12jährige heiraten, sich gleichgeschlechtlicher Unzucht mit Erwachsenen
hingeben. Die Moral von dieser Gschicht? Verbiete, was Dir selbst erlaubt ist Ich ziehe jetzt in den
Vatikan und reiß mir einen zwölfjährigen Stricher auf. Dort darf ich das, hurra!
#37 private-notes 14:58:53 | Freitag, 1. Dezember 2006
Selbst schuld? Mal sehen, wann der erste katholische Geistliche einem an Aids sterbenden die Sakramente
vorenthält. Egal, ob der als Unfallopfer mit verseuchten Blutkonserven behandelt oder in einem Gefängnis
vergewaltigt wurde. Das wäre dann vorbildlich christlich.
#3 private-notes 15:00:24 | Donnerstag, 30. November 2006
15,36 € Das ist ziemlich genau ein Krügel und ein Gulasch. Das kann sich ja wohl jeder leisten. Und
wenn es dann auch noch für einen solch guten Zweck ist, die Menschen von den patriachalischen Irrlehren
der katholischen Kirche zu bewahren, indem aufgeklärt und geholfen wird, ist es fast Bürgerpflicht,
solche Beiträge zu stiften.
#65 private-notes 07:23:51 | Mittwoch, 15. November 2006
@ möchtegern-kathole Ich glaub ich nicht, dass die genaue Nennung von Leviticus’ Geburts- und Sterbedatum
wichtig sind, sondern, was er zur Bibel beigetragen hat. Möglicherweise geht es um die Selektivität
der Kommentatoren: Gerne darauf hinzuweisen, dass es in der Bibel geschrieben steht, dass HS ein Gräuel
sei, jedoch unter den Tisch zu kehren, dass es mehrere Gräuel vor Gottes Antlitz gab, und die heute völlig
uninteressant sind. Das ist die erwähnte Rosinenpickerei, mit der man aus dem Zusammenhang reißt, was
man als Untermauerung der eigenen, beschränkten Weltsicht so brauchen kann.
#57 private-notes 14:35:04 | Montag, 13. November 2006
@ Bruder Theophil Ach wie drollig sie ein Zitat von William Carlos Williams für ihre kirchenfeindlichen
Zwecke umdeuten können. Weiter so: Die Stigmatisierung der nicht katholischen Welt durch ultrakonservative
Moralisten der kat. Kirche wird diejenigen, die stigmatisieren, schlussendlich ausscheiden, wie der genesende
Körper Gift ausscheidet. Von sich selbst zurechtgestutzt, wird sich die Amtskirche dort wiederfinden,
wo sie eigentlich hingehört: versteckt in modrigen Kellern, ein Versammlungsort für geistig verwirrte
Wahrheitsverdreher, herrschsüchtige Dogmatiker und autoritäre Pharisäer. Auf auf, Kamerad, es wurde
noch nicht genug Hass gepredigt – nehmen Sie sich doch ein Beispiel bei Sulpicius und Rudolfssohn, die
zeigen Ihnen, wie das geht!
#53 private-notes 13:34:16 | Montag, 13. November 2006
Wie herzerfrischend und entlarvend immer wieder diese gequälten Aufschreie einer zur Bedeutungslosigkeit
verdammten Glaubensgemeinschaft, Clackeure des Untergangs. Oder doch emsige Erfüllungsgehilfen des katholischen
Untergangs? Kein Schwulenaktivist kann der Kirche mehr Schaden zufügen, als ein aufgebrachter, rechtskonservativer
Moralist. Weiter so, meine Damen und Herren, raffen sie die Röcke! Wir betreten unwirtliches Land
#54 private-notes 11:58:34 | Freitag, 10. November 2006
Arme Irre… Tatsache ist, dass konservative Rabbis zum Mord an Menschen aufgerufen haben. Und Leute,
die zum Mord aufrufen, sind nun mal Verbrecher. Was, wenn moslemisch Geistliche 500 Dollar pro Abschuss
eines jungen Christen bezahlen würden? Was, wenn ein junger Christ diese Leute als Verbrecher bezeichnen
würde? Arme Irre sind, die, deren Macht möglicherweise schwindet, wenn sie keine Gewalt mehr über die
Menschen haben. Und deshalb zum Mord aufrufen. Wie können Sie sich mit solche einem mörderischen Gesindel
identifizieren?
#50 private-notes 10:00:54 | Freitag, 10. November 2006
Rosinen rauspicken Sie haben aber schon kapiert, dass es mir nicht um Vorwürfe gegen die Juden an und
für sich geht, oder? Das haben sie bewusst überlesen. Tatsache ist und bleibt für mich, dass jemand,
der gedungene Mörder rekrutiert, um Menschen davon abzuhalten, eine Demonstration zu begehen, einfach
ein machtgeiler Mauschler ist und bleibt. Ob das nun Juden, Araber oder Christen sind, spielt keine größere
Rolle – Gesindel sind sie allesamt und die Welt wäre ohne sie alle (Die führenden Fanatiker) ein besserer
Platz.
#45 private-notes 08:47:44 | Freitag, 10. November 2006
Wären es zuviele geworden? Einer der Hauptgründe, warum monolithische Religionssysteme so gegen Meinungs-
und Demonstrationsfreiheit auftreten, ist weniger die Angst, es könnten religöse Gefühle beleidigt
werden. Sondern vielmehr die atemlose Panik, es könnte öffentlich werden und dokumentierbar sein, wie
viele Menschen sich einer solchen Parade oder Demonstration anschließen würden. Die bruchbandtragenden,
freudlosen und autoritären Gelehrten der unterschiedlichsten Religionen müssten eingestehen, dass ihre
Irrlehren in keinster Weise mehr anwendbar sind, oder die Menschen auch nur ansatzweise beeindrucken.
[v.d.Red.zens.]
#6 private-notes 10:28:53 | Mittwoch, 8. November 2006
Juden und Araber tanzen froh auf den Gräbern junger Schwuler Die Homosexuellen Parade als Instrument
für den Schulterschluss zwischen Juden und Arabern? Ein witziger Gedanke – vor allem wenn man bedenkt,
dass in Israel 90 % der jungen Männer mit einem Augenzwinkern für gleichgeschlechtlichen Verkehr zu
haben sind. Bei den Arabern ist das genauso. Das wutgeifernde Geplärr ist nichts anderes als ekelerregende
Bigotterie von Moslems und Juden.
#103 private-notes 15:25:47 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Shakespear, abgewandelt Wackere Christenwelt, die solche Bürger trägt. Ekelerregender, als ein Mann,
der einen anderen penetriert, ist nur noch diese Ansammlung an selbstgerechter, eitler Gehässigkeit.
Sie wollen Katholiken sein? Bestenfalls sind Sie willfähriges Werkzeug in den Händen des Teufels, devote
Diener des Fliegenkönigs, die sich ihrer Perversion gar nicht bewusst sind. Meine Herren! Wenn Sie Christen
sind, bin ich gerne Agnostiker.
#80 private-notes 14:05:38 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
Lieber DomenicoT Ob Sie Schwule anwidern oder nicht, löst hier wohl bei niemandem ein Gefühl der Verbindlichkeit
aus. Am wenigsten bei mir. Vergraben Sie sich also mit ihrem zwergherzigen Hass, der unzweifelhaft zu
einem Ulkusgesicht und Magengeschwüren führen wird, und erwarten sie in Demut den Dank des Himmels für
ihren unverbrüchlichen Abscheu und Zorn. Der Himmel wirds Ihnen vergelten.
#76 private-notes 13:09:45 | Donnerstag, 5. Oktober 2006
@ abu Halbstarke sind keine Kinder mehr. Und Pädophilie ist die sexuelle Ausrichtung auf Kinder vor dem
einsetzen der Geschlechtsreife. Wenn sich also ein Pfarrer an einem 15jährigen vergreift, ist er einfach
nur verlottert, nicht aber pädophil. Vergreift sich ein rechtskonservativer Politiker verbal an einem
16 jährigen Kongresspagen, ist er einfach nur ebenso verlogen wie die katholische Moral- und Sittenle(e)hre.
Vergreift sich aber ein Pfarrer (Ein Mann, eine Frau) an einem Kind das noch präpupertär ist, hat dieser
Übergriff weniger mit Homo- Bi- oder Heterosexualität zu tun als vielmehr mit einer inneren Ungeordnetheit,
die man bei Geistlichen (Moselm, Katholen, Juden…) überdurchschnittlich oft antrifft. @ Ketzerjäger:
Spucke tuts auch. Das sollten sie wissen, bei Ihrer Vergangenheit.
#20 private-notes 13:45:26 | Dienstag, 26. September 2006
@ ketzerjäger Das war jetzt schon fast poetisch. Ein bißchen unbeholfen und plump zwar, aber Ansätze
sind erkennbar. Wenn wir beide im Bett landen sollten, wäre es schön, wenn Du mir solche Sachen ins
Ohr flüstern könntest. Ich presse Dir dafür Wotans Milch aus den behaarten Zitzen, ok?
#13 private-notes 16:01:01 | Montag, 25. September 2006
Ketzerjäger Also den finde ich richtig knuffig Der Rest ist so wie immer: dümmliche Polemik jenseits
des guten Geschmacks. Ketzerjäger vor! Endlich einer, der die Maske die biederen Betulichkeit ablegt
und die wahre Fratze stolz der Welt zeigt!!!
#17 private-notes 14:20:29 | Samstag, 23. September 2006
Über das Schutzalter zu diskutieren und zwar an dieser Stelle, ist purer Zynismus – ist doch im Vatikan
das Schutzalter für gleichgeschlechtliche Unzucht (wie man das hier so gerne nennt), bei 12 Jahren. Quellen
dafür gibt es genug: www.google.at/search?q=Schutzalter+… Was also soll dieses erbärmliche Moralgeheul,
wenn es in der Hauptstadt des katholischen Glaubens zugehen darf, wie in Sodom? Und es ist allemal besser,
wenn teenager heute durchaus selbstbewusst mit ihrem Körper umgehen können und wissen was sie wollen,
bevor sie erste sexuellen Erfahrungen in einem katholischen Heim durch einen knabeneinseifenden Geistlichen
machen – was, wie bekannt, ja nicht selten vorkommt. Die hier präsentierte Moral ist dermaßen verkommen
und ekelhaft, dass man gar nicht soviel essen kann, wie man kotzen möchte.
#24 private-notes 16:08:46 | Freitag, 22. September 2006
Alter und Reife Lächerlich. Im Vatikan liegt das Schutzalter für gleichgeschlechtlichen Sex bei 12 Jahren.
Räumt mal in den eigenen verdorbenen Reihen auf. Denn so lange ein fünfzigjähriger Mann ungestraft
mit einem 12 jährigen Knaben im Vatikan Sex haben kann, sind alle hier geäußerten Anwürfe und Empörungen
bestenfalls lächerlich und bigott.
#8 private-notes 16:01:58 | Freitag, 22. September 2006
Hopp oder Tropp Als da im Iran zwei Jugendliche öffentlich hingerichtet wurden, weil sie schwul waren,
konnte man auf dieser Seite leisen Applaus vernehmen. Wie übrigens auch auf der gottlosen Seite kreuzgang.net.
Gerade, dass die Moslems nicht als vorbildhaft beschrieben wurden. Die Bigotterie in der Ausrichtung dieser
kreuzritter Seite ist ekelerregend.
#36 private-notes 13:22:37 | Dienstag, 12. September 2006
Freiluftmessen sind schon in Ordnung – da verbaut einem wenigsten kein Steindach den Blick in den Himmel.
Wunderlich, dass die Liturgie einer Messe bei Formalisten wie hier mehr Bedeutung hat als die Aufrichtigkeit
des Glaubens. Und warum sollte der Papst damit aufhören, Freiluftmessen abzuhalten, wo doch Jesus damit
angefangen hat? Und was damals gut für die Menschen war, wirds doch jetzt auch noch sein, wenn es doch
nur eine einzige, allumfassende Wahrheit gibt. Ein Teil der Wahrheit wird wohl sein, dass die Kirchengebäude
wesentlich jünger sind als die Kirche selbst.
#17 private-notes 10:19:28 | Donnerstag, 31. August 2006
Wumpscut Der Text von Wumpscut, der weiter unten präsentiert wurde, erinnert mich fatal an das hilflose
Gestammel pupertärer Mädchen, die vermittels grausiger Tränenlyrik versuchen, auch mal tiefsinniges
vom Stapel zu lassen. Der Text ist banal, oberflächlich, gespreizt und bemüht poetisch, indem die Grammatik
überstrapaziert und gedreht wird – reim dich oder ich fress dich… Lasst diese EMOs aussen vor, wenn
darüber diskutiert werden soll, welche Form der Rockmusik christlich-katholische Werte adaptieren und
weitertragen kann. Hört Euch mal die Akustikversion von U2: Stand up, dead man an; Live Version von Slane
Castle. Es kommt auch nur einmal ein Pfui Wort vor. Und äh, englisch sollte man können
#17 private-notes 15:38:20 | Mittwoch, 30. August 2006
Wer gewährleistet dass das Fachwissen und die pädagogischen Fähigkeiten der Eltern ausreichen, um die
eigenen Kinder zu unterrichten? Nach welchem Maß wird da gemessen? Nach der von katholischen Ideologen?
Werden Kinder, die zu Hause unterrichtet wurden, auf Hochschueln und Universitäten zugelassen? Entwickeln
sie im Biotop der elterlichen Traumwelt so etwas wie soziale Kompetenz, die Fähigkeit zur Konfliktbewältigung?
Welche Eltern können das finanzieren? Ausbildungsmaterial muss besorgt werden, ein Elternteil muss immer
zu Hause sein um die Erziehung und Bildung der Kinder zu gewähleisten… Oder soll Homeschooling ein
Privileg jener sein, die sich das leisten können?
#12 private-notes 12:20:22 | Freitag, 25. August 2006
Wenn Home-Schooling wirklich so toll ist kommt wieder einmal eine Zweiklassengesellschaft auf uns zu:
Die Einen, die es sich leisten können, ihre Kinder zu Hause selbst zu unterrichten… und die anderen.
Und wenn Kinder wirklich zu Hause unterrichtet werden, schafft man damit wohl ein Biotop. Und in einem
Biotop wächst auf, was nur in einem Biotop überleben kann.
#2 private-notes 12:05:27 | Mittwoch, 23. August 2006
Der Tod im Krieg ist nie heldenhaft, zeigt sich nie so, wie man es in verklärt schönen, patriotisch
angehauchten Publikationen sieht. Der Tod stinkt, ist ekelerregend und grausam. Jenseits aller Grenzen,
aller Kulturen und Religionen. Aber braucht es zerfetzte und verfaulende Kinderleichen, um die katholische
Position zu erklären? Oder hat dieser Artikel gar nichts mit katholischen Nachrichten zu tun? Der Tod
stinkt – egal aus welcher Richtung der Wind weht.
#3 private-notes 10:54:19 | Mittwoch, 23. August 2006
Gutes für die Kirche Ich denke, dass diese jungen Leute vor der Kirche für die Kirche und für den Glauben
in dieser Nacht mehr getan haben, als es diese Seite plus deren Protagonisten je schaffen werden. Ein
Lächeln, eine Kerze, eine Einladung, schau Dir das an Bemerkenswert, dass Gottesglaube ohne Drohgebärde,
Verleumdung, Dämonenwahn, Angst und Schrecknis auskommen kann. Nun, vielleicht können hier die Alten
von den Jungen lernen :(3
#33 private-notes 18:27:47 | Dienstag, 22. August 2006
Wikipedia als Linkliste für alle Websites? Wieso pudelt man sich bei kreuz.net eigentlich so auf, nicht
in Wikipedia gelistet zu sein? Dass es da Admins gibt, die das unterbinden? Da könnte ich ja auch daherkommen
und meine eigene Seite in Wikipedia reinreklamieren. Da könnte jeder kommen und Wikipedia wäre plötzlich
eine Linkliste für mehr als 10 Milliarden Websites. Und so meinungsbildend ist das, was hier an zwergherzigen
Informationen und Manipulationen herumgeschoben wird, auch nicht. kreuz.net nimmt sich hier eindeutig
zu wichtig, erfüllt keinen Bildungsauftrag, vermittelt kein nachvollziehbares Bild auf die Werte der
röm. kat Kirche… Also was soll das Theater?
Möglicherweise baut Madonna in ihre Show einfach nur Kritik an fundamentalistischen Religionen ein, wenn
sie als Teil der Bühnenshow den Islam dem Christentum gegenüberstellt und beim Titel: „American Life“
auch im Text darauf eingeht, wieviel Kummer und Not den Menschen in aller Welt durch absolute Religionen
angetan wurde. Da sehe ich keinen Handlungsbedarf für den Staatsanwalt, da die kritische Auseinandersetzung
mit autoritären Religionen zum Repertoire der künstlerischen Ausdrucksweise gehören muss. Anmerkung:
Was für ein dummes, labiles Huhn muss man eigentlich sein, dass die Bühnenshow einer „alternden Popdiva“
meine persönlichen Überzeugungen beleidigen könnte? Madonna tut nicht mehr, aber auch nicht weniger,
als Religionen grundsätzlich in Frage zu stellen. Und das wird doch wohl erlaubt sein.
#22 private-notes 14:01:09 | Montag, 21. August 2006
Pünktchen… Es ist allerdings auch ein Persönlichkeitsrecht, sein Persönlichkeitsrecht je nach Belieben
dem jeweiligen Partner unterzuordnen oder unter bestimmten Umständen darauf ganz zu verzichten. Dies
ist jedoch nichts, dass Sie oder andere dieser christenhassenden Website für andere entscheiden können.
Bleibt noch immer das verletzte Urheberrecht, über das ich eigentlich schrieb, was für Sie aber kein
geeigneter Aufhänger war, ihren Meinungsrotz abzusondern, meine Liebe
#19 private-notes 13:21:44 | Montag, 21. August 2006
Persönlichkeitsrechte sind da auch wirklich nicht ausschlaggebend sondern allein die Urheberrechte des
Fotografen, bzw des Rechteinhabers. Vielleicht sollte man einmal einen dieser Abmahnanwälte auf kreuz.net
aufmerksam machen. Denn abgesehen von der widerwärtigen, die kath. Kirche verhöhnenden, menschenverachtenden
Grundeinstellung scheint man hier keinerlei Wert auf Urheberrecht zu legen und Bild & Textmaterial zu
verwenden, dass nicht rechtens erworben wurde. Wenn man die bande schon nicht mit den Verfassungsschutz
ausräuchern kann, dann vielleicht mit dem Urheberrecht, denn da verstehen die Amis absolut keinen Spaß.
Grüße
#20 private-notes 13:35:34 | Sonntag, 20. August 2006
Man soll niemand etwas unterstellen aber dennoch bin ich fest davon überzeugt, Leute wie Matt würden
laut applaudieren, wenn man in D oder A wie im Iran männliche Teenager öffentlich auspeitschen und hängen
würde, weil sie gleichgeschlechtliche Unzucht getrieben haben. Ich habe seit langem Zweifel, of die Protagonisten
dieser Seite hier nicht eher der Sache des Teufels dienen, als der Sache Gottes. Hass und Selbstgerechtigkeit,
Stolz und Eitelkeit – dies alles rhetorisch hin und wieder recht gut aufbereitet – mehr findet man hier
nicht.
#68 private-notes 09:26:26 | Sonntag, 20. August 2006
Die Dicken sind schuld? Nachdem die Dame aus Köln diesen Thread wieder einmal in Beschlag genommen hat
um auf Ihre politische Ausrichtung aufmerksam zu machen, ein kleiner Einwurf von mir: Wie lange haben
die Leute gesucht, bis sie ein paar Dicke gefunden haben, die am CSD mitgingen? Schwul und dann auch noch
dick? Meine Güte, in ihrem Hass sind diese rechtsrechten Katholen völlig schamlos. Was in Wien und auch
im Hamburg zu sehen war, waren junge Männer, die so aussahen hamburg.gay-web.de/…g/hh.gay-web_967.jpg:
Aber wie schon weiter unten von mir angedeutet: Die im Ghetto schreien eifersüchtig nach denen, die außerhalb
des Ghettos aufrecht gehen und ihrer Menschenwürde nicht verlustig gegangen sind. Und Sie, meine treudeutschen
katholischen Freunde, haben sich hier ein Ghetoo par excellence eingerichtet.
#40 private-notes 19:27:16 | Samstag, 19. August 2006
Die Zeit des Kämpfens Es mag sein, dass die Parade selbst in die Jahre kommt, ebenso wie die, die sich
dort präsentieren. Als Grund kann man anführen, dass es einfach nicht mehr nötig ist, mit einem PRIDE
Shirt zu paradieren. Schwule leben überall und sind integriert. Sie sind Nachbarn, Freunde, Söhne und
Töchter. Der Einfluss der Kirche sinkt ins Belächelnswerte und Verbaldreckschleudern ziehen sich auf
ihre virtuellen Ghettos im Web zurück. Der Kampf ist vorbei – es wird noch einiges zu tun sein, um rechtliches
anzupassen; aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.
#7 private-notes 13:08:46 | Dienstag, 15. August 2006
Das Werk vom Autoren trennen Ob er in der SS war oder nicht ist nebensächlich, genauso, ob Wagner Antisemit
war oder nicht. Was sie geschaffen haben, dass zählt. Nicht der lächerliche Wind, der darum gemacht
wird.
#169 private-notes 08:37:33 | Mittwoch, 26. Juli 2006
@ Abu: Gibt es denn seit 1981 und 1984 keine aktuelleren Studien und Statistiken? Dass Sie dermaßen alte
Studien ausgraben, vermittelt den Eindruck, Sie würden sich die Studien aussuchen, die zu Ihrer Argumentationslinie
passen. Ich glaube mich erinnern zu können, dass die 80er Jahre ganz grundsätzlich etwas „wilder“ waren
und die Lebensplanung der Menschen anders aussah, als heute. Repräsentativ wäre eine Studie über Langzeitbeziehungen
bei gleichgeschlechtlichen Paaren zum Beispiel aus den Jahren 2000 – 2005. Ich kann bezüglich Beziehungen
und deren Qualität leider immer nur von mir ausgehen – Mutmaßungen und Unterstellungen überlasse ich
gerne anderen. Und bei mir und meinem Lebensgefährten dauert die Liebesbeziehung nun schon mal 11 jahre
an, ohne das wir uns in dieser Zeit je für irgendjemand anderen (sexuell) interessiert hätten. Dies
hat meiner Meinung nach auch damit zu tun, dass die Gesellschaft in unserer Zeit einem schwulen Paar gegenüber
wesentlich aufgeschlossener ist und schwule Männer sich nicht als alternde Junggesellen darstellen müssen,
die halt oft Herrenbesuch haben. Heute ist es wesentlich leichter, als Männerpaar zusammenzuleben und
anerkannt zu werden. Die Hausbewohner, der türkische Händler ums Eck, die Verkäufer beim Billa, unser
Zahnarzt, die Familie, alles wissen, dass wir zusammen sind und gemeinsam viel aufgebaut haben. Die Menschen
um uns sind uns sehr freundlich gesonnen – hier geht es nicht mehr um Akzeptanz und Tolerieren, sondern
um Wertschätzung, die uns entgegengebracht wird. Lebt die Kirche an der Wahrheit vorbei?
#17 private-notes 19:26:56 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ Maurice Die Verballhornung von Nicks und die Reduktion eines Kommentars auf eine Nebensächlichkeit
ist genau das grindige, minderwertige Niveau, dass ich mir von Ihnen erwartet habe. Und wieder einmal
haben Sie dümmlicherweise bewiesen, dass niedrige Gesinnung und proletenhafte Attitüde nichts mit dem
Grad der Bildung zu tun haben. Somit stellt Ihr peinlicher Auswurf für mich keine Beleidigung dar, sondern
bestätigt nur mein Bild von Menschen von Ihnen: Polemisieren, verdrehen, Halbwahrheiten verbreiten, diskreditieren.
Alles beim alten. Um es Ihnen verständlich zu machen, weil Sie gar so dämlich sind: 11 Jahre ohne fremdgehen.
Haben Sie das jetzt verstanden?
#11 private-notes 19:08:58 | Dienstag, 25. Juli 2006
Wie lange eine feste Partnerschaft bei Schwulen hält? In meinem Fall seit 11 Jahren. Ohne fremdgehen.
Rein monogam. Wenn man einen Menschen gefunden hat, der einem alles das gibt, was man sich immer von seinem
Partner gewünscht hat, dann braucht man auch keine Seitensprünge. Weder Heten noch Schwule. btw, wir
sind beide hiv negativ.
#48 private-notes 17:36:41 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ aloah Weder das eine noch das andere. Ich spiel nur ein bißchen mit Dir. Du bist so lustig in Deiner
verrotteteten Erbärmlichkeit… Auf auf Kirchendiener: An die Front! Die warten schon auf Dich!
#43 private-notes 14:59:26 | Dienstag, 25. Juli 2006
@ aloah So spricht ein wahrer Christ. Bravo. Würden alle wahren Christen so offen sprechen wie Sie, würden
Sie Ihrer Kirche einen wahrlich großen Dienst erweisen und eine Flut von Kirchenaustritten auslösen –
damit schlußendlich nur noch die Guten und Reinen dem verordneten Glauben angehören. Schwuchteln an
die Front? Maledica, mein abgrundguter Zeilenschinder: Was sollen die Schwuchteln dort? Wie Sie das zu
nennen pflegen? Den Krieg für idiotische Israelis oder vollkommen verrückte Moslems führen? Sollen
Schwule so verrückt sein und die Hand lecken, die sie schlägt? Sie sind in Ihrer Perversion eigentlich
nur noch erbärmlich und nicht würdig des christlichen Erbarmens. Aber nun gut: Was ihnen an rechtem
Glauben fehlt, machen Sie durch wortgewandten, primitiven Hass wieder wett. Wackere neue Welt, die solche
Bürger trägt…
#36 private-notes 12:16:08 | Dienstag, 25. Juli 2006
@rüdiger Dass ist die von den erzkonservativen Katholen perfektionierte Fähigkeit zur Abstraktion der
Religion: Wenn ich alles aufrichtig hasse, was meiner Meinung nach Gott nicht liebt, dann muss das, was
übrig bleibt, Liebe sein, die Gott von mir fordert. Und in dieser Verblendung verwandeln sie Gottes Wort
in teuflische Beiträge, dienen sich durch Hass und Selbstsucht, Eitelkeit und Stolz dem Satan an und
kriegen das in ihrer Aufgeblasenheit gar nicht mehr mit, die Damen und Herren von kreuz.net. Um in deren
Sprache zu sprechen: Sie sodomieren auf perverseste Art den Glauben, den hochzuhalten sie lautstark vorgeben.
#26 private-notes 07:49:25 | Dienstag, 25. Juli 2006
Abgesagt? Die Parade wurde also abgesagt. Hm. Ein israelischer Freund meinte dazu recht trocken, dass
die Parade nicht abgesagt wurde, weil die Ordnungskräfte zu wenig Kapazitäten hätten, um die Paradenteilnehmer
vor dem konservativen Mob zu schützen, sondern weil all die Jungs, die auf der Parade mitmarschieren
würden, gerade in diesem dummdreisten Krieg verheizt werden.
Gedicht von Stefan Jahnel Dazu möchte ich bitteschön auch noch anmerken, dass das Gedicht von Jahnel
bestenfalls Schrott ist. Es ist eine auf eine Person zielende Schmähschrift ohne lyrische Eigenschaften,
die Metaphorik ist so dünn wie Nuttenseide und die Aufbereitung des Inhalts so plakativ wie eine BILD
Schlagzeile. Dass der olle Zeilenschinder damit keinen Blumentopf gewinnt, erscheint logisch. Dass er
für seine Publikationen selbst bezahlen muss, erschließt sich aus der stümperhaften Qualität der Texte.
Jedenfalls erschließt sich mir in diesem Thread eine dermaßen ekelerregende Verquickung populärpolitischer
Strichjungenmentalität der selbsternannten Sittenwächter, dass es mir zunehmend leicht fällt, über
die trollige Verbalplörre selbiger herzhaft zu lachen.
#139 private-notes 12:52:03 | Dienstag, 18. Juli 2006
Rechtskatholische Proleten Dass sich doch immer wieder soviele liberal denkende und empfindende Menschen
hier einfinden, um als Stichwortgeber für eine handvoll rechtsrechter Menschenverächter zu dienen, wundert
mich schon sehr. Denn würde man diesen realitätsfernen Unsinn einfach nicht zur Kenntnis nehmen, sozusagen
nichteinmal mehr ignorieren, könnten die vier oder fünf Radikalkatholiken an sich gegenseitig rumspielen.
Wozu kontra geben? Wieso mit Leuten dabittieren, die in 2000 Jahren gelernt haben, auf einem Standpunkt
zu beharren und dies als Linientreue zu verkaufen? Lasst sie pöbeln, Wahrheiten verdrehen, Unwahrheiten
postulieren, schmierfinken und Unterstellungen verbreiten. Für dieses kleine Narrenschiff hier interessiert
sich die große weite Welt soundso nicht. Also wozu das ganze?
Auf nach Israel Die jungen, sich prostituierenden Soldaten in Tel Aviv und Jerusalem sind von umwerfender
Schönheit, den heimlich den Männerfreuden fröhnenden orthodoxen Jungs sagt man ja nach, besonders hemmungslos
und lüstern zu sein – nun, je starrer die Religionsmaschinerie, desto größer die Bereitschaft, daraus
auszubrechen. Was für eine Empfehlung von kreuz.net, sich in Jerusalem zu vergnügen, Danke! Dass die
alten Zausel Zeter und Mordio schreien, wenn die jungen angstlos und frei durch die Straßen tanzen und
sich küssen, ist mit vollkommen klar – Eifersucht ist die schlimmste aller Huren, gleich nach der öffentlichen
Meinung.
#43 private-notes 16:28:14 | Dienstag, 27. Juni 2006
Und warum saufen dann soviele Geistliche? Besessen? Oder einfach nur mit dem Leben unzufrieden? Suff und
Pädophilie ziehen sich durch die Kirchengeschichte wie ein ekelhafter Bandwurm. Mag sein, dass der Glaube
selbst bei Geistlichen nur noch ein Lippenbekenntnis ist, dass man in Soutane trägt.
#49 private-notes 15:08:57 | Dienstag, 20. Juni 2006
Die Großfamilie kommt? Weil sie gebraucht wird? Bitte was ist dass denn für eine absurde Denkweise?
Die Leute heute wollen keine Großfamilien mehr, weil sie sich dann nicht das Leben leisten können, wie
sie es im Werbefernsehen vorgegaukelt bekommen. Das hat nichts mit dem mühsam herbeigeredeten „Homo-Konkubinat
zu tun“ noch mit irgendeiner Lobby, die sich gegen Großfamilien verschworen hat. Das hat einzig und allein
damit zu tun, dass das Großfamilienkonstrukt von Einzelverdienern nicht mehr finanzierbar ist. Was passiert,
wen Vater und Mutter arbeiten gehen, um den Familienhaushalt finanzieren zu können, kennt man noch aus
den 70er Jahren, als überall die Schlüsselkinder herumhingen und zunehmend auf der Strasse verwahrlosten,
weil weder Eltern noch Staat noch Kirche in der Lage waren, eine adäquate Erziehung zu vermitteln.
#13 private-notes 10:53:56 | Dienstag, 20. Juni 2006
Wenn jeder Familienvater einen Beruf ausüben kann, der die Familie finanziell so absichert, dass die
Ehefrau ihre Rolle als Mutter und Hausfrau ausüben kann, ist der erste Schritt getan. Nichts spricht
gegen eine Großfamilie. Gegen Zusammenhalt. Es lässt sich nur für wahrscheinlich 70 % der Familien
nicht verwirklichen, weil das Gehalt des Ehegatten nicht ausreicht. Das argumentative Einsprengsel bezüglich
Homopartnerschaft ist zu bemüht um wirklich zu ziehen; auch die Clackeure winden sich bemüht, um den
Thread auf Linie zu bringen. Das Problem ist nicht HS und die Partnerschaft von Homosexuellen, sondern
das finanzielle Umfeld und die Möglichkeiten, sich und seine Familie zu ernähren und ihnen einen adäquaten
Lebensstandard zu ermöglichen. Denn, wie wir alle aus dem Islam wissen: Armut führt zu Radikalisierung.
Oder ist das gar erwünscht?
#38 private-notes 15:07:55 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Schnabeltierkönig Höchst erfreulich, dass Sie wirklich nicht in der Position sind, irgendwem den Mund
zu verbieten, so nebensächlich wie sie selbst und Ihre Meinung sind. Außerdem vergreifen sich katholische
Würdenträger ja nicht nur an Jungen sondern auch an Mädchen. Mißbrauch ist Mißbrauch, ob im schwulen
oder heterosexuellen Dunst von Autorität und Willkür.
#7 private-notes 12:16:36 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@ Pünktchen Mit einem Zerrbericht auf kreuz.net wurde noch nie etwas belegt. Bestenfalls behauptet, aus
dem Zusammenhang gerissen, unterstellt und vermutet. Die neuerliche Schwemme von homosexuellenfeindlichen
Artikeln und/oder die unappetitliche Verquickung von HS und Pädophilie zeigen deutlich, dass der in manchen
Threads plötzlich friedlichere Ton zwischen den Diskutanten nicht erwünscht ist und hier mit neuen redaktionellen
Provokationen die Spannungen am köcheln gehalten werden sollen.
#47 private-notes 09:20:30 | Donnerstag, 1. Juni 2006
Stephen King Aber wenigstens scheint das Schnabeltier Stephen Kings Sage vom dunklen Turm gelesen zu haben,
sagt der Revolvermann Roland Dechain bei passenden Gelegenheiten: „Ihr habt das Gesicht eures Vaters vergessen!“
Der Rest braucht nicht dokumentiert zu werden; ist die übliche moralisch verbrämte Plörre hier.
#257 private-notes 19:31:59 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@ expedit Vielleicht, aber nur vielleicht hat sich der Herr Beck das selbst bezahlt. Von seinem Politikergehalt
müsste das ja gehen und eine Reise nach Moskau kostet ja nicht die Welt. Haben Sie das schon mal in Erwägung
gezogen? lg
#226 private-notes 10:56:29 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Bez. Rudolfsohn Die von ihm nachdrücklich präsentierte dämonisch-boshafte Heiterkeit, Selbstgefälligkeit
und Rechthaberei: So sollen die Jünger Jesu sein? Dieses infantile Aufstrampfen, keifen und aufheulen
im Namen Gottes soll katholisch sein. Man muss nicht schwul, 68er, linksliberal oder gar Demokrat sein
um zu erkennen, dass hier die Schlechtigkeit Soutane trägt, bzw sich ein Glaubensbekenntnis über den
von Hass verkrampften Leib wirft. HS mag in den Augen Gottes eine Sünde sein: Was Rudolfsohn und seine
Gesinnungsgenossen tun ist viel schlimmer, weil sie als falsche Propheten die Lehren Jesu verstümmeln
und statt Nächstenliebe die Freude am Hass hochhalten. Widerwärtig, einfach widerwärtig. In einem anderen
Thread wurde schon mal darauf hingewiesen, man könnte ja den Verfassungsschutz mit den Inhalten dieser
Site vertraut machen – hat natürlich nichts gebracht, weil die Site im Ausland gehostet ist, aus Feigheit
vor Repressalien. Jetzt gibt es natürlich noch einen anderen Schritt, der helfen könnte, um für Klarheit
zu sorgen: Man muß höher gestellte Persönlichkeiten der Amtskirche mit den Inhalten hier vertraut machen
und fragen, ob sie mit diesen Inhalten einverstanden sind. Je nach Antwort kann man ja dann seine Schlüsse
ziehen.
#152 private-notes 11:11:34 | Dienstag, 30. Mai 2006
@ abu Wie gewohnt, besteht Ihr Kommentar aus nichts als nebulösen Unterstellungen, Ungenauigkeiten und
Mutmaßungen – das scheint hier sowieso oberste Pflicht beim rechtskatholischen Gesocks zu sein. Und btw:
Wenn Homosexuelle nicht so wichtig sind, wie sie sich selbst angeblich nehmen, warum gibts dann zwei mal
pro Woche einen hetzerischen, boshaften Artikel auf BILD Zeitungs Niveau? Zum Artikel: Die Fragestellung
im Artikel ist irreführend und falsch; auch wie gehabt bei kreuz.net. Beck, dem ich persönlich nicht
viel abgewinnen kann, hat sich über ein Verbot hinweggesetzt, nicht über ein Gesetz. Somit ist die scheinheilige
Frage, ob omos das dürfen, in sich ungeordnet und falsch. Auch üblich bei verhetzten Betbrüdern- und
Schwestern. Die Demokratie baut (auch) auf zivilem Ungehorsam auf: Hainburger Au, Kerzerlmarschierer gegen
Zwentendorf, CSD (dem ich in seiner jetzigen Form auch nichts mehr abgewinnen kann – aber wer will, soll
dabei sein dürfen, ohne sich fürchten zu müssen); die Demokratie braucht den Widerstand aus dem Volk
für das Volk. In Russland und Polen verhalten sich die gesteuerten Massen nicht anders als bei uns vor
noch gar nicht all zu langer Zeit. Man muss gar nicht so weit nach Osten blicken um zu sehen, dass es
auch anders geht, wie zum Beispiel in der Tschechei, Slowakei und Ungarn. Nur gehässig sein, ist zuwenig.
Lieber Büßer Für die Reinigung Ihrer Seele durch körperliche wie seelische Schmerzen kann ich ihnen
gerne ein paar türkische Strichjungen vermitteln – gläubige Moslems, die die ganze Palette von seelischen
Demütigungen bis zur Vermittlung exquisiter Schmerzen auf Lager haben. Keiner älter als achtzehn Jahre:
Vielleicht erhellt sich ihre Seele, wenn ihnen ein halbwüchsiger Türke Nadeln durch die Brustwarzen
sticht? Witzig, dass hier der Hetzartikel eines Moslems verheizt wird: Gerade bei den Moslems haben in
etwa 80 % aller männlichen Jugendlichen gleichgeschlechtliche Erfahrungen. Zumindest der Schwulenstrich
in Wien ist fest in arabisch-türkischer Hand. Das sollte sich unser moslemischer Zermoniemeister und
Glossenschreiber einmal durch den Kopf gehen lassen.
Menschenrecht ist wohl auch, von der Norm abzuweichen, ohne deswegen geschlagen, verhaftet, verhört und
was weiß ich noch alles zu werden. Aber das wird in Ihren kadergehorsamen Schädel nicht reingehen, leider.
Ich bin neugierig wie man hier reagieren wird, wenn ich die hier gefundenen rechtskatholischen Zitate
in meinem neuen Roman einbringe. Und für sich selbst sprechen lasse.
Und wieder ein Thread versumpft in rhetorischer verbrämter Eitelkeit und I-Tüpferlreiterei. Rabulismus
bis der Satz an sich selbst zerbricht – meine Güte, müssen die Euch als Kinder den Glauben eingeprügelt
haben!
Geh, lieber Herr Graf Wenns Dich so anwidert, des schwule Zeuchs, dann schau doch mal auf der Partnerseite
von kreuz.net vorbei: www.kreuzgang.org. Nach der öffentlichen Ermordung von zwei männlichen Teenagern
am Galgen (Sie waren miteinander zugange, 17 und 18 Jahre alt), debattierte man dort frenetisch, ob sich
solche Gesetze nicht auch in Deutschland etablieren ließen, um dieses Gräuel vor Gott entgültig aus
der Welt zu schaffen. Und zwei weinende, sich ihrer Schuld nicht bewusste Jugendliche, die sich am Strick
einkoten und anpissen, werden ganz sicherlich ein liebliches Geschenk an Gott sein Echte Christen eben –
bei so frommen Wünschen.
@ guntram …Dieser Transvestismus stellt eine besonders perverse Form des Sodomismus [ie] – schreiben
lernen, mein Guter – dar. Man kann hier natürlich der Rabulistik der Homo-Lobby folgen, was bleibt ist
das Unappetiliche Spiel des [Klerus]. HS und die damit verbundenen weltlichen Anschauungen mögen in ihrem
kleinen, engherzigen Glaubensgeflecht Sünde sein; ekelerregend wird es dann, wenn der Klerus selbst diejenigen
deckt, die sich der klerikal so verhassten Sünde hingeben. Hier kann man den Eindruck gewinnen, dass
Homosexualität von der Kirche thematisiert und stigmatisiert wird, um durch Unsicherheit und Angst neue
Glaubensaspekte auszustreuen. Wenn aber die, die gegen HS predigen und wütende Wortkanonaden abfeuern,
ihr Vergnügen selbst in den Armen von Transsexuellen, miderjährigen Strichern und Messdienern suchen
und finden, wird der ganze monolithische Budenzauber einfach nur noch lächerlich. Meine Herren! Ihr akademisches
Wissen in Theologie und Liturgie wird ihre Seelen am Tag des jüngsten Gerichts nicht vor Strafe bewahren,
oder glauben sie, Gott lässt sich von ihrem abstoßenden Rabulismus schwindlig reden? Erkennt nicht die
Oberflächlichkeit Ihrer hauchdünnen, aber mit Krallen verteidigten Frömmelei? Die Kirche mag viel Kunst
geschaffen haben. Glaubwürdigkeit hatte sie nur zu jenen Zeiten, als sie Macht hatte. Und von der Macht
blieb wohl nur noch ein verstaubtes, 2000 Jahre altes Gerippe aus Bibelversen und frommen Sprüchen.
@ 28.IX-28.X Kanibalismus hat mit Homo- oder Heterosexualität gar nichts zu tun. Kein Mensch wird als
Vegetarier geboren; es ist eine Entscheidung, die man trifft. Homosexualität ist keine Entscheidung.
Was man entscheiden kann ist, ob man sie ausleben will oder nicht. Und noch einmal: Warum sollte Gott
einen Menschen homosexuell empfinden zu lassen, nur um ihn damit zur Keuschheit zu verdammen? Dieser Gedankengang
wäre doch in sich unordentlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass nicht Gott ein Problem mit der
HS hat, sondern nur die kath. Kirche. Weiters möchte ich anmerken, dass Homosexuelle, die ich kenne,
die Kirche nicht okkupieren wollen. Sie wollen bestenfalls von von Ihr nicht in ihrer Lebensplanung und
ihren bürgerlichen Rechten beeinträchtigt werden. Solange Sie Ihre mehr oder weniger interessante Meinung
zum Thema HS isoliert auf solchen Foren zum Ausdruck bringen, wirds auch jedem anderen völlig egal sein.
Da sich jedoch immer wieder Kirchendiener erdreisten, die Politik zu okkupieren, muss man einfach Position
beziehen. Übrigens: Drei Fragezeichen hintereinander machen eine Frage nicht fragender sondern nur dämlicher.
lg
#15 private-notes 13:13:05 | Donnerstag, 18. Mai 2006
Lieber Graf Homosexualität könnte nur dann eine Sünde sein, wenn sich ein Mensch aus freien Stücken
dazu entscheiden würde, homosexuell zu sein. Können Sie sich vorstellen, dass auch nur ein einziger
Jugendlicher sich in dieser feindlichen Umgebung der von Leuten wie Ihnen aufgehetzten Gesellschaft sich
freiwillig dazu entscheiden würde, schwul zu sein? Ein Leben voller Anfeindungen und Verteufelung zu
führen? In anderen Ländern sogar gejagd und ermordet zu werden? Schwule sind so, wie sie sind, weil
sie so geschaffen wurden. Die einzige Entscheidung die ein Schwuler zu treffen hat ist die, ob er seine
Sexualität auch ausleben will. Da nun aber nur innerhalb der Kirche das Zölibat herrscht, wäre es doch
schlicht und einfach unmenschlich, wenn Der Schöpfer Menschen mit einer Sexualität ausstattet und ihnen
im gleichen Moment das Recht abspricht, diese Sexualität auch auszuleben? Warum sollte Gott rund acht
Prozent der Weltbevölkerung also eine Sexualität geben und sie dadurch gleichzeitig zur Enthaltsamkeit
verdammen? Könnten Sie bitte versuchen, das zu erklären?
Dumme Menschen Dumme Menschen lesen keine Bücher, oder? Und diejenigen, die der Handlung im Film glauben
schenken möchten, sind sowieso nicht die, an die sich die katholische Kirche wenden möchte. Dieser Film
wird sein Publikum haben, ganz eindeutig. Aber ist es ein Publikum, dass sich durch Verbote und zornige
Statements von Kirchenfürsten daran hindern lassen würde, sich einen Film anzusehen?
@ ansgar Dan Browns Buch hat keine Informationen, außer man will jedes geschriebene Wort als Information
bewerten. Browns Buch ist Fiktion, Unterhaltungsliteratur, die sich überraschend gut verkauft – dabei
hat das weniger mit Browns schriftstellerischen Talenten zu tun. Sondern vielmehr mit dem Echo, dass sein
Buch ausgelöst hat. Brown ist tatsächlich eher ein mittelmäßiger Schriftsteller, der allerdings gut
konzipiert hat. Und das Verlagsmarketing muss von Anfang an gewusst haben, wie man bestimmte Reaktionen
manipuliert und auslöst. Sie brauchten nur noch auf die entsprechenden Knöpfe zu drücken und den Werbeaufwand
erledigten die, die sich eigentlich geschädigt fühlen sollten. Aber es ist meine Maxime, dass ein Glaubensbekenntnis
stärker sein muss, als es Trivialliteratur je sein kann. Wenn der Glaube durch die Inhalte eines solchen
Unterhaltungsstückes zerbröseln kann, dann ist er wohl nichteinmal das Stück Papier wert, auf dem man
das Wort „Glaube“ geschrieben hat.
Solche Filme und Bücher in anderen Religionen gibt es doch schon längst. Manches entgeht halt der Scheuklappensicht:
Salman Rushdies Satanische Verse? War ein Bombenerfolg und zog Morddrohungen durch islamische Schriftgelehrte
nach sich. Das Problem scheint nicht zu sein, dass Dan Brown einen Roman geschrieben hat und das dieser
Roman nun verfilmt in die Kinos kommt. Sondern dass dieses Buch ein Weltbestseller war. Und dass zu erwarten
ist, dass der Film ebenso ein Blockbuster wird. Keiner von den aufgeregt herumflatternden Kirchendienern
hier würde ein Wort über Dan Browns Buch verlieren, wenn es mit einer Druckauflage von 2000 Stück erschienen
wäre. Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, in der man lesen und hören kann, was man will – uneingeschränkt
an Informationen kommt und all dies nicht mehr durch irgendwelche Institutionen gefiltert wird. Ohne Proteste
und Fußnoten durch Kirchendiener hätte es Dan Brown vermutlich nie geschafft, Bestsellerautor zu werden.
Und es hätte nie einen Film gegeben. Sein Erfolg baut auf Euren Protest auf; freut Euch!
@ Arnulf Sie renne bei mir offene Türen ein, ehrlich. Lesen Sie doch bitte ein paar mehr Postings von
mir, bevor Sie mich verurteilen und mit solchen leuten in einem Atemzug nennen.
@ Guntram Es gibt keine Homolobby – dafür ist der Haufen Schwule viel zu uneins. Es gibt aus meiner Sicht
nur auf der einen Seite die Klerikalfaschisten. Und alle anderen. Weiter unten blieb man mir die Antwort
auf die Frage schuldig, wie in Gottes Namen man auf die blödsinnige Idee kommen kann, dass der Islam
die in Europa dominierende Religion werden soll? Glauben Sie, dass die von Ihnen so verhasste Demokratie
der europäischen Länder so etwas zu lassen würde? Da ist wohl wieder einmal der Wunsch der Vater des
Gedankens; frei nach dem Motto: Wenn wir Katholen es nicht geschafft haben, die Homos samt Birn und Stängel
auszurotten, wird das ja hoffentlich der Islam schaffen. Beunruhigend finde ich solches Gedankengut schon
lange nicht mehr. Eher erbärmlich und lächerlich – immer gut für einen Lacher :rofl:
@ Frasim Oh, ich nehme das durchaus ernst. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, zweifle ich ja auch
nicht an Gott sondern nur an den merkwürdigen Lehren seiner subalternen B-Beamten.
#52 private-notes 20:06:58 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@ 28.IX-28.X: Lachen Sie ruhig: Moral ist mehr, als das vom rechtskatholischem Gezücht verbreitete Kellergerücht.
Es ist unumstritten, dass Schwule gelernt haben, mit Stolz dass zu sein, was sie sind – jenseits der Steinmauern
der katholischen Weihräucherei. Wenn sich jedoch selbst Katholen nicht einmal mehr vor den sieben Todsünden
hüten und sich in Hochmut ergehen, dann werden wir, falls ihr zwergherziger Gott echt ist und ernst macht,
alle in der Hölle wiedersehen.
#24 private-notes 18:15:36 | Donnerstag, 11. Mai 2006
@ Guntram Wie kommenSie auf das schmalle Brett, der Islam könnte in Europa die dominierende Religion
werden? Und wieso denken Sie, dass die politischen Konzepte unserer Zeit überhaupt noch zulassen könnten,
dass eine Religion einen Staat oder ein politisches Konzept dominieren könnte? Sie messen den christlichen
und mohammedanischen Sekten eindeutig zuviel Bedeutung zu. Und Sekten sind sie alle, auch, wenn sie sich
noch das Mäntelchen der Weltreligion umhängen können. Und schwupps: Schon wieder haben ein paar magengeschwürgesichtige
Tradis den Themenwechsel erfolgreich auf ihr pathologisch verteidigtes Lieblingsthema gebracht: Eine Ministerin
sagt, die Anliegen der Kirche gehen ihr am Arsch vorbei (Unbestätigt – BILD ist keine Quelle sondern
ein Morast), und wir finden uns schon wieder beim Thema Homosexualität. Jungs und Mädels, Ihr habts
aber echt drauf, die Belange der Kirche zu banalisieren und zu kanalisieren, Bravo!
#14 private-notes 16:58:51 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Die BILD Zeitung als Quelle für Journalismus? Da gackern ja die Hühner. Ach, hier gibts ja keinen Journalismus
sondern nur Fantastereien in Glossen gepresst.
#48 private-notes 12:30:06 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Das katholische Proletariat hat es doch tatsächlich wieder einmal geschafft, ein x-beliebiges Thema auf
kreuz.net auf ihre Lieblingsschiene zu bringen. Tolle Leistung der Kuttenfraktion
#41 private-notes 08:05:21 | Donnerstag, 11. Mai 2006
Beruhigend zu wissen, dass der Geifer und Hass rechtskatholischer Narren in Foren wie diesen isoliert
ist. Das deren Meinung nichts an demokratischer, rechtsstaatlicher Entwicklung ändern kann. Versichert
zu sein, dass das zahnlose Gekreisch hier Indizien für eine untergehende Gesellschaft ist; Ertrinkende,
die strampeln. Möglich, dass es zu einer Trennung von Glaube und Kirche kommt. Denn wie schon so oft
gesagt, steht ja nicht der Glaube an Gott zur Frage, sondern die Glaubwürdigkeit einer durch und durch
verlogenen wie autoritären und absolutistischen Beamtenvertretung. Weiter so, meine giftigen Herren:
Schütteln Sie die Gläubigen und Kirchensteuerzahler nur ab wie lästige Fliegen durch Ihre ulkusgesichtigen
Schmäh- und Hassreden! Sie schaffen sich selbdt den Ozean, in dem Ihr Glaube erbärmlich absäuft.
#18 private-notes 15:17:39 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Lieber Brandenburgis Sie werden ja persönlich. Keine Argumente mehr? In Reflektion auf mein Posting könnte
man ja glauben, Sie wollten mir Kindesmißbrauch unterstellen, Sie Schlingel
#14 private-notes 11:19:25 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Hättens ned, bräuchtens ned Hätte es nie Mißbrauchsfälle gegeben, bräuchte die Kirche nichts zahlen,
so einfach ist das. da kann der gute Erzbischof sudern was er will. Schlimm dabei ist ja nicht nur der
rein körperliche Schmerz sondern der völlige Verlust des Vertrauens. Denn wenn man einem Geistlichen
nicht mehr trauen kann, dem doch die Eltern glauben und alle tanten und Onkel, wem kann man da noch trauen?
Die perverse Ausnutzung des Autoritätsverhältnisses ist es, warum man diese verlotterten Dreckscharakteren
mit Peitschen aus den Kirchen und in die Gefängnisse treiben sollte. Und nicht von einer Gemeinde zur
anderen verschieben. Aber in den Darkrooms der Kathedralen und Pfarrhäuser hört man Kinder eben nicht
weinen, man würde ja nicht einmal ihren Tränen glauben.
@ Ein Christ Und über Leviticus haben wir alle ja schon herzlich gelacht, nicht wahr? Der hat ja auch
sonst allerhand Unsinn verzapft, der später relativiert und neu interpretiert wurde. Das HS eine Todsünde
ist – und das können sie drehen und wenden wie sie wollen – ist eine Interpretation durch autoritäre,
machthungrige und verbiesterte Theologen. In den 10 Geboten kommt sie nicht vor. Wenn es also Gott so
wichtig gewesen wäre, sich mit dem sexuellen Kleinkram der Menschheit aufzuhalten, hätte er das da vermerkt.
Oder in den Katalog der sieben Todsünden eingebettet. Schauen Sie, warum befassen Sie sich so hingebungsvoll
mit HS, wenn sie Ihnen so zuwider ist? Sie retten nicht, sie missionieren nicht, sie kläffen nur wie
ein kleines Hundchen, dem man zu kläffen beigebracht hat. Mehr nicht.
Rudolfsohn-Institoris-Guntram Können keine Nähe zu Gott haben, auch wenn sie dies immer wieder zu behaupten
trachten. Der Hauptgrund, warum ich noch hier bin ist 1) weil ich noch nicht gebannt wurde und 2) weil
ich hier einige Christen kennengelernt habe, die meinen äußerst porösen Glauben in die katholische
Kirche etwas reparieren konnten. Die Forumsdreieinigkeit erreicht mich nicht – ich reagiere ja auch nicht
auf Hundegekläff. Zum Thema: Wenn die katholische Kirche meint, Schwule von der Priesterweihe auszuschließen,
dann soll sie das versuchen. Da man hier der Meinung ist, der schwule Mann sei leicht an seiner unvollständigen
Männlichkiet, an seiner Femininität erkennbar, schränken sich die Erzreaktionäre selbst unglaublich
in ihren Ausschließungsverfahren ein. Es dürfte sich wohl hier noch nicht herumgesprochen haben, dass
der leicht erkennbare schwule Mann, auf den all die Klischees und Zoten zutreffen, bestenfalls 5 % aller
schwuler Mitmenschen ausmacht. Ich nenne das die Tabledancers. Die sind sichtbar – aber garantiert nicht
die Einflussreichsten. Und solnage die Tradis in ihren eigenen, vielgeliebten Vorurteilen baden, werden
sie nichts ausrichten können – der Fokus ist einfach zu schmal gestellt. Und das ist sehr beruhigend.
Deshalb stört mich die Geiferei hier auch nicht. Sie beweist nur das enge Wahrnehmungskorsett der Fundis.
Zu frech? Du und Dein Schwuchtelpack, ihr seid einfach zu frech. Ihr müllt verwegen in penetranter Weise
ein katholisches Internetforum mit euren homopropagandistischen Dreckspostings zu. Das ist einfach unerträglich.
Und so werde ich euch weiterhin dorthin schlagen, wo ihr es am meisten spürt, Ihr rosa Taugenichtse.
Schon traurig, dass Du nicht in der Lage bist, irgendjemanden den Mund zu verbieten, was? Würdest ja
gerne autoritär sein, klingst dabei aber wie ein trotziges Kind – Du hast Recht: Die Homomeute heult
auf, wenn sie die Beiträge hier im Forum liest. Aber nicht wie ein getretener Hund, sondern vor lauter
Entzücken, wie dämlich die Katholenhorden sich gerieren können, wenn man sie so lässt, wie sie selbst
sich zeigen mögen. Erbärmlich, niederträchtig, möchtegernautoritär. Gott sei Dank beschränkt sich
Ihr äußerst marginaler Einfluss auf diese unbedeutende Website. So haben wir alle unseren Spaß
#10 private-notes 12:42:38 | Freitag, 28. April 2006
@ Benedikt Danke für den Beitrag. Ich bin selbst in einer Familie aufgewachsen, in der das Gehalt des
Vaters reichte. Meine Mutter war seit der Eheschließung Hausfrau und Mutter und, wie sie mir auch jetzt
noch versichert, in dieser Rolle eine glückliche Frau. Ich finde es generell nicht schlecht, wenn Frauen
wählen können, ob sie ihren finanziellen Beitrag zum Zellkern der Gesellschaft beitragen möchten oder
nicht. Ein gesellschaftliches Muss ist da abzulehnen. Heute gibt es viel Zugzwang und die staatliche Förderung
für Kinder langt da oft nicht aus, speziell wenn man sich doch das Lebensumfeld verbessern möchte. Jede
Frau, die zu Hause treu für das Wohl der Familie sorgt hat meinen vollen Respekt – ebenso wie Frauen,
die zum Beispiel Halbtags arbeiten, ihr Scherflein beitragen und sich Nachmittags um Kinder und Haushalt
kümmern. Ein generelles Verurteilen der Situation heute vereinfacht sicherlich das Denken, bietet aber
keinen Ausweg aus der Lebenssituation dieser Menschen.
Wieviele Jungfamilien könnten es sich heutzutage noch leisten, auf das Gehalt der auch arbeitenden Frau
zu verzichten? Ist die „herkömmliche“ Familie ein Privileg der besserverdienenden Schichten geworden?
Und: Kann der Mann nur dann eine starke Schulter entwickeln, wenn seine Gattin von ihm finanziell abhängig
ist?
#14 private-notes 07:29:41 | Donnerstag, 27. April 2006
Gay Seiten Gings um die in dem Artikel? Oder will der s.g. Gatte der Evelin auch dieses Thema in eine
ihm genehme Richtung zerren? Wäre ja nichts Neues. Ich würde den hier publizierenden Redakteuren einmal
als Lektüre die Bücher von Wolf Schneider empfehlen um zu erfahren, wie man richtige Artikel schreibt.
Die polemische Abfolge, dieses bevormundende Wortgeklingel bewirkt wohl eher, dass man sich mit der kritisierten
Person und seinen Lehren genauer auseinander setzt. Ich bin neugierig, ob es hier einmal geschafft wird,
einen Artikel zu erstellen, der völlig wertfrei Tatsachen präsentiert und nicht nur eine Verkettung
persönlicher Wertungen und Ansichten. Wenn es der oben genannte Herr durch seine Lehren schafft, aus
einem Mensch einen besseren Menschen zu machen, wird das vermutlich gottgefälliger sein, als ein den
Traditionen verpflichteter, zwergherziger Katholik, der menschliche Größe durch Intellekt und Rhetorik
ersetzt.
#53 private-notes 07:35:02 | Dienstag, 25. April 2006
Keine Sorgen Der Bonifaz hat keine anderen Sorgen, als zurückzupöbeln. Glücklich ist der, der gelernt
hat, den rechtskonservativen Katholenpöbel nicht ernst zu nehmen, weil er schlicht und ergreifend nicht
ernst zu nehmen ist. Die beinahe obszöne Gier nach Skandalen und Zensur spricht für sich, aber nicht
für diese unselige Splittergruppe, die durch ihr Wirken in der Öffentlichkeit der röm. kath Kirche
mehr Schaden zufügen als jeder linksliberale Kerzelrmarschierer. Zum Film: Wenn eine seit tausenden von
Jahren transportierte Wahrheit durch einen Hollywoodfilm destabilisierbar ist, dann wahr sie wohl nicht
einmal das papier wert, auf der sie geschrieben steht.
#16 private-notes 15:59:08 | Freitag, 21. April 2006
Freude Die infantile Freude am Rabulismus, an der Gehässigkeit hier lässt tief blicken. Unterstellungen,
Halbwahrheiten und gesinnungstreue Beleidigungen in einer Tour – plus kindischer Trotz und mit Füßen
auf dem Boden strampfen; fröhliche Gehässigkeit. Wahre Apostel der Kirche. lg
#12 private-notes 15:07:29 | Freitag, 21. April 2006
Gekeife? Gut erkannt. Das ist Gekeife. Dass sind die Ausdrücke, mit der viele der user hier (und nicht
alle) gerne schwule Menschen bezeichnen. Ich habe mich also nur des hier vorhandenen, durch Rechtskatholen
etablierten Sprachschatzes bedient. Damit man mich versteht. Elektrisiert hat mich Josefus nicht; dazu
hat er nicht das nötige Format. Jedenfalls war es halbwegs geschickt von Ihnen, eine Antwort zu geben
ohne zu antworten. Oder auf den Inhalt meines Postings einzugehen. Bei uns im haus wohnen zwei lesbische
Damen, die gemeinsam drei Mädchen großziehen, die eine der Damen aus ihrer Ehe mitgebracht hat. Das
sind wohlerzogene, höfliche Mädchen, intelligent und nicht verschreckt. Und wenn diesen Kindern Liebe
durch ihre Eltern widerfährt, haben Leute wie sie jede Argumentationsgrundlage verloren. Ich keife? Süß.
Sie hetzen. Aber auch nur sehr schwachbrüstig
@ Josefus Ja, mir tun die Kinder auch leid. Wenn ich mir vorstelle, die wachsen bei zwei Männern auf,
werden gut erzogen, lernen gutes Benehmen, sich sozial zu verhalten, sich an die Gesetze zu halten, lernen,
dass Liebe geschlechtsfrei ist, und kommen dann zu so jemanden wie Sie es sind, in den Religionsunterricht.
Wo sie erfahren müssen, dass ihre Eltern Sodomiten, sich im Kot wälzende Schweine sind, Pädophile und
dass sie ja nur adoptiert wurden um mißbraucht werden zu können, solange sie noch keine Schamhaare haben.
Solche Lehrer, die die Kinder mit Spott und Hohn und wütenden Bibelzitaten verunsichern und zur Gaudi
der Klasse zum heulen bringen. Diese Kinder tun mir Leid, weil es Menschen wie Sie gibt, Josefus. Weil
es Menschen gibt, die kreuz.net betreiben. Beste Grüße
#6 private-notes 18:15:41 | Donnerstag, 13. April 2006
Realsatire Soetwas kann einem Kabarettisten gar nicht mehr einfallen. Vom eigentlichen Thema: Wirtschaftlicher
Vor- und Nachteile zu grellgeschminkten Wattebäuschchenwerfer; und das in lediglich drei Postings vom
Start weg: Das ist pathologisch par excellence. Weiter so! Ich beraubt Euch selbst jeder Ernsthaftigkeit
und Glaubwürdigkeit. So verkommt der katholisch rechte Flügel zur peinlichen Lachnummer Kasperltheater
kreuz.net: Homophobe Themen- und Lebensversager, wohin das Auge blickt.
#3 private-notes 16:37:26 | Donnerstag, 13. April 2006
Elegant Elegant, meine iebe, wie sie hier wieder einmal die Weiche gestellt haben und von dem Hauptthema
zu ihrem Liebelingsthema hinüberschwenken. Das macht Ihnen so schnell keiner nach. BTW: Der Tonfall der
guten Dame dürfte sie nicht stören. Abgesehen davon, dass sie beide unterschiedliche Ansichten vertreten,
stehen sie sich rhetorisch in Nichts nach – in gar nichts.
Kinder, Kinder Augenscheinlich gibt es (zumindest in Österreich) viel zu wenig Arbeit für die Menschen,
die hier leben. Glaubt hier irgendjemand, dass wie durch ein geniales Wirtschaftswunder in Zukunft die
Arbeitsstellen aus dem Boden schießen? Die gut dotierten Jobs sind rar gesäht – entweder arbeiten heute
junge Eltern gar nichts oder in Billigjobs oder gar in mehreren Halbtagsjobs, weil die Industrie kein
Geld in die Arbeiter und Angestellten investeieren will, um die Bilanz gut zu halten. Es wäre eine Studie
interessant wieviele der jetzt gezeugten Kinder in – sagen wir mal – zwanzig Jahren als Sozialfälle dahinvegetieren.
Der Generationvertrag basiert darauf, dass die Leute Geld verdienen und nicht einfach nur da sind.
Lieber Institoris Heute können Sie es ja wieder: Die schwule Schlangenbrut bei maximal 6 % der Gesamtbevölkerung
Deutschlands wird nicht verantwortlich gemacht werden können dafür, dass heterosexuelle Paare keine
Kinder mehr zeugen können. Aber andererseits: Warum reagiere ich noch auf Sie? Warum reagiert überhaupt
noch irgendjemand auf Sie? Ihr rhetorischer Dünschiss stinkt zum Himmel. Und die Perversion Ihres Glaubens
auch. Gott wird Sie richten – so oder so.
Kommerzialisiert Wir leben in einer durch und durch kommerzialisierten Welt, in der einem Mensch von Kindheit
an beigebracht wird, dass man nur soviel wert ist wie das, was man sich leisten kann. Die (kaufbare) Erfüllung
von Wünschen war nie so leicht und so schnell hand zu haben wie hier und jetzt. Der Mensch ist nicht
mehr was er ist, sondern das, was er besitzt. Man muss nicht Katholik sein um zu begreifen, dass sich
das alles in die falsche Richtung bewegt. Schon Henry David Thoreau meinte: „Es gibt keinen Ärmeren als
den Reichen, der sich nichts zu tun weiß, als noch mehr Reichtum anzuhäufen!“ Besitz fesselt uns an
sich und eng uns und unsere Mobilität ein. Der Gedanke der Industrie dahinter ist ein kritikloser Wähler,
ein Konsument, der sich dem Handel und der Wirtschaft ausliefert – nicht fragt, nicht kritisiert und den
Evangelien des gehirnlosen Konsums folgt. Die Kinderlosigkeit ist ein Resultat davon: Warum sich mit einem
Kind belasten, wenn man sich ohne Kind viel mehr von dem schicken Schnickschnack leisten kann?
@ rudolfssohn Ganz sicher ist ihr Neffe nicht als Referenzwert für den durchschnittlichen Homosexuellen
heranzuziehen, genausowenig, wie sie als Referenz für einen guten Katholiken heranzuziehen sind. Mit
Querverweisen und Quellenangaben kommt man heut nirgends mehr weit, weil es zu jedem Thema divergierende
Ergebnisse gibt, die von den jeweiligen Vertretern als absolut richtig anerkannt werden. Ich kann nur
von persönlichen Erfahrungen ausgehen: Ich lebe seit 11 Jahren mit meinem Lebensgefährten in einer monogamen
Beziehung. Ich sorge für ihn, wenn er krank ist und ich tröste ihn, wenn er traurig ist. Er tut das
für mich – und wir leisten aufgrund unseres Einkommens und aufgrund unserer sozialen Gesinnung unseren
Beitrag an der Gesellschaft. Ich wünsche mir aufrichtig, dass mein Freund im Falle meines Todes ebenso
abgesichert ist wie ein Ehepartner. Anpassungen im Erbschafts- und Steuerrecht. Besuchsrecht etc… Es
ist eines, hier all die Anwürfe und Unterstellungen zu lesen von Menschen, die nicht so leben wie mein
Freund und ich, und es ist etwas anderes, als souveräner Mensch in einer pluralistischen Gesellschaft
seinen Platz gefunden zu haben. All ihre Unterstellungen und rhetorisch ausgefeilten Untergriffe fahren
bei mir absolut ins Leere, taugen aber sicher dazu, Menschen zu demütigen und zu verletzen, die nicht
in einer so glücklichen sozialen Situation leben wie mein Freund und ich. Ist es das, was ihnen die kat.
Kirche auftragt zu tun?
#28 private-notes 22:26:46 | Donnerstag, 6. April 2006
Beitrag verschwunden? Mich wundert, dass mein Beitrag, in dem ich weder beleidigend noch obszön war noch
sonst irgendwie gegen Forumsregeln verstoßen habe, zensuriert wurde. Ich habe rudolfsohn vorgeworfen,
die Bibel auf die Passagen über Homosexualität zu reduzieren und diese Inhalte zu instrumentalisieren –
weiters habe ich (fälschlicherweise) darauf hingewiesen, dass man, wenn man nach rudolssohn geht, die
Bibel auf die neun Textpassagen reduzieren kann, in denen es um Homosexualität geht (In Wirklichkeit
sind es nur sechs AT und NT). Den Rest des heiligen Buches scheint hier niemand zu interessieren. Da hier
willkürlich und gegen die eigenen Regeln zensuriert wird, frage ich mich, was für eine Art Diskussionsniveau
hier von den Boardbetreibern angestrebt wird. Klar ist, dass eher militante und leicht zu widerlegende
„Homo“-Argumente stehenbleiben um den Hardcorepostern Munition zu liefern, während eher gemäßigte Beiträge
gelöscht werden. Das finde ich bezeichnender als die schwul-fixierte Ausrichtung von kreuz.net: Zenusr,
wo es unbequem wird. Bravo Ihr, dass Ihr Euch selbst so schön entlarvt.
#13 private-notes 14:04:29 | Donnerstag, 6. April 2006
Recht des Staates Benedikt schrieb in seinem Beitrag: Es ist dem Staat durchaus freigestellt das zu privilegieren,
was ihm nutzt und alles andere zwar möglicherweise zu tolerieren, aber nicht zu privilegieren. Dem wäre
an sich nichts hinzuzufügen. Da es bei der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften um eine
gesetzliche Regelung geht, die vom Staat beschlossen wird, kann hier Rhetorik geübt werden, bis die Finger
schwarz sind. Die Kirche ist nicht der Staat. Und je deutlicher die Trennung ist, desto besser. Was Vertreter
der Kirche hier als Diskriminierung, Perversion, Abartigkeit, Homomafia, ja sogar Homosprech bezeichnen
mögen, ist hinlänglich bekannt, hat aber keinerlei Einfluss, wie’s aussieht. Wie gut und schön, dass
deren obszönes, verbales Erbrechen innerhalb der monolithischen Steinmauern bleibt
#128 private-notes 14:04:28 | Mittwoch, 5. April 2006
@ Benedikt Ich respektiere Ihren Glauben und die Art und Weise, wie sie für ihn eintreten. Ein wesentlicher
Unterschied ist aus meiner Sicht, dass ich nicht für eine sache kämpfe oder für eine nicht näher zu
bezeichnende Homo-Lobby sondern nur für mich selbst spreche. Ich ergreife nicht das Wort für militante
Szenehuschen. Ich kann für mich selbst Rede und Antwort stehen und finde hier wie da Gründe genug, an
der Vernunft des Menschen zu zweifeln. Egal, ob es sich dabei um Auslegungen der Bibel handelt oder überzüchtete
Selbstgefälligkeit der schwulen Rechthaberei. Wenn ich je in der Kirche eine Aufgabe gesehen habe, dann
die die frommen Missionierung. Die Einschränkung auf das Wesentliche der Heilslehre – was auch immer
das sein mag. Wenn ich hier oft scharf reagiert habe, dann nur, weil die Agression zu 99 % durch Redaktionsbeiträge
auf kreuz.net gestartet wird. Ich bin da sowieso in einer defensiven Position, da ich ständig nachweisen
muss, dass sehr viele Kommentare und Redaktionsbeiträge aus purer Mutmaßung und Unterstellung bestehen
und bisweilen obszön und ekelhaft sind, um ein Mindestmaß an Glaubwürdigkeit zu behalten. Ich will
niemand missionieren. Ich möchte mich nur nicht als ein sich in Scheiße und Blut wälzendes Schwein
bezeichnen lassen. Dass soclhe Formen der provokanten Beleidigung möglich sind, habe ich erst hier erfahren.
Die Kirche könnte missionieren, wenn es mehr Leute wie Sie gäbe.
#112 private-notes 06:29:54 | Mittwoch, 5. April 2006
@ sulpicius Endlich entsteht hier eine Diskussion auf Basis von Verständnis und Respekt – es werden Wege
aufgezeigt, die zum Glauben und zu Gott führen können, und was machen Sie? Kopieren ein dümmliches
Statement einer Privatperson aus einem x-beliebigen schwulen Forum um damit wieder Öl ins Feuer zu gießen.
Nochmals: Die Redakteure und Poster der diversen schwulen Foren sind keine Aktivisten einer Homo-Lobby
sondern Privatpersonen mit all ihren Fehlern und Schwächen. So wie auch die hier postenden Theologen
und Laien nicht den Auftrag haben, für die kat. Kirche zu sprechen. Ihr geckenhafter Humor schadet jeder
Diskussion und dient nur Ihrer eigenen Eitelkeit.
#83 private-notes 19:02:44 | Dienstag, 4. April 2006
Benedikt Ich glaube nicht, dass Sie in der Position sind, mir den Mund zu verbieten. Die von Ihnen zitierte
Äußerung mag irgendjemand irgendwann einmal unter irgendeinem Umstand von sich gegeben haben, der weder
für mich noch für den überwältigenden Großteil der Schwulen sprechen kann – oder je den Auftrag hatte,
dies zu tun. Die Eingeständnisse der Kirche bezüglich der von ihren „Angestellten“ verübten Gräuel
kommen immer erst dann, wenn es definitiv nicht mehr abgestritten werden kann. Früher war das sicherlich
leichter: Da sagte der Pfarrer als Respektsperson: „Schweigen Sie!“ Und die Leute schwiegen. Heute ist
das Dank unabhängigen Journalismus und entflechteter Judikatur nicht mehr so leicht möglich. Beruhigenderweise –
wenn ich an die zum Himmel schreienden Untaten von diesen unzähligen Kirchenmännern denke, die sich
ja nicht nur an Kindern und Pupärteren vergriffen haben, sondern auch an Schutzbefohlenen, an Zöglingen,
die ihnen voller Vertrauen anvertraut wurden. Sie wollen mir etwas von Schweigen erzählen? Darin hat
doch Ihre Organisation die allerlängste Erfahrung.
#80 private-notes 18:05:20 | Dienstag, 4. April 2006
Lächerliche Verlogenheit Ein neuer Begriff für das Treiben im Biotop des Katholizismus? Schlimm genug,
dass es Geistliche gibt, die ihre Hände nicht von pupertierenden Jungs lassen können. Noch viel schlimmer
aber, dass es eine sich selbst äußerst ernst nehmende Durchmengung von Machtmenschen in der kat. Kirche
gibt, die das angerichtete Unheil vertuschen und die Aufmerksamkeit auf andere lenken. Wie schon (anders)
gesagt: Nicht der Glaube oder gar Gott selbst stehten im Mittelpunkt der Kritik, sondern dass durch und
durch korrupte, machtgeile Fußvolk, durchsetzt von einem verdrillten Strang der Todsünden. Es sthet
wirklich sehr schlecht um den christlichen Glauben, wenn er durch Leute wie Sie pervertiert wird und instrumentalisiert
zum Deckmäntelchen ihrer kleinen Zwangsneurosen. Die Frage, wer hier wirklich der Kirche schadet, erübrigt
sich angesichts des hier von Kugler und Konsorten ausgelebten Hasses von selbst.
#45 private-notes 12:29:14 | Dienstag, 4. April 2006
Weil die Mehrheit immer schweigt Das war schon immer so: Die Mehrheit schweigt, denn nicht alle Menschen
haben das gleiche Ausmaß an Sendungs- und Missionierungsbewusstsein wie auf der einen oder anderen Seite.
Die meisten Menschen, glaube ich, wollen ein Leben in Frieden und Sicherheit verbringen, sie streben nach
Liebe und Glück und Zufriedenheit. Die Grabenkämpfe hier oder auf schwulen Foren gehen weitgehend unbemerkt
von der breiten Öffentlichkeit vonstatten. Weiters scheint es mir eine Unterstellung zu sein, dass schwule
Männer und lesbische Frauen Gott oder die Religion an sich angreifen und diffamieren, sondern wahr scheint
viel eher zu sein, dass schlicht und einfach an der Galubwürdigkeit, an der Ehre und an den Motiven seines
Bodenpersonals gezweifelt wird. Zu Kugler: Eigentlich finde ich seinen vor Standesdünkel triefenden Rotz
nicht wert, wahrgenommen zu werden. Aber der Gute ist so lustig. Der ist schon wieder so gut, dass man
ihn für einen Agent Provocateur halten könnte, für einen Anwalt des Teufels. Weiter so, Kugler: Sie
machen wirklich Spaß
#24 private-notes 09:45:23 | Dienstag, 4. April 2006
@ 28.IX-28.X Lesen ist nicht Ihre Stärke, was? Ich habe deutlich geschrieben, dass maximal ein Prozent
aller Homosexuellen Deutschlands auf der Gayparade präsent sind. Von diesen Leuten auf alle anderen Homosexuellen
zu schließen ist dumm und trieft von Vorurteil. Ist in diesen heiligen Hallen allerdings nichts Neues.
Wenn ein Artikel gut recherchiert ist, werde ich das ohne jeden Zweifel anerkennen – auch wenn mir der
Inhalt nicht passen sollte.
#20 private-notes 08:58:58 | Dienstag, 4. April 2006
@ 28.IX-28.X auch wenn ein Artikel auf Tatsachen beruht und gut recherschiert wurde… Ist er aber nicht.
Und damit ist auch Ihr polternder Sermon hinfällig. Und bezüglich Parade: was reiten Ihresgleichen dauernd
auf der Parade herum? Dort finden sich immer die gleichen aufgetakelten Typen ein und die machen höchstens
1 % der schwulen Bevölkerung aus. Also was soll das bitte?
#18 private-notes 07:43:12 | Dienstag, 4. April 2006
Zu Hilfe, zu Hilfe Ja sagt einmal, findet sich hier denn kein aufrechter, treugläubiger Katholik, der
endlich sagt, was Sache ist? Dass hier grauenerregender Rufmord am brillianten Aardweg verübt wurde und
der hochgeschätzte Fachmann ein Opfer der linkslinken, 68er Homoschikeria geworden ist weil er unbotmäßigerweise
die einzige, göttliche Wahrheit bezeugte? Legt Zeugnis ab, auf gehts, Jubel!
Biotop War es nicht allen klar, dass die Männerbündelei der katholischen Kirche ein Biotop für Homosexualität
ist, die, weil unterdrückt, ins Kriminal abrutscht? Immer und immer wieder, seitdem die Kirche besteht?
Niemand Niemand ist über jeden Zweifel erhaben – auch Groer nicht. Es stimmt schon: Im Zweifel für den
Angeklagten – und ich wünsche mir wirklich glauben zu können, dass dieser Mann niemals in seinem Leben
einem Jungen den Hintern eingeseift hat, um ihm die Reinlichkeit des Glaubens zu vermitteln. Im Zweifel
für den Angeklagten – auf mögliche Opfer, stigmatisiert oder totgeschwiegen, wird schlicht und einfach
geschissen.
Initiative „Nie wieder!“ Der von Ihnen zitierte Text ist ein Fake – eine Fälschung, möglicherweise von
rechtskonservativen Vertretern selbst geschrieben und in Umlauf gebracht, um Stimmung für die restriktive
Rechtspolitik zu machen. Der oben angeführte Artikel strotzt vor Vermutungen, Halbwahrheiten und Unterstellungen,
entspricht also voll und ganz dem gewohnten Niveau rechtskatholischer Hetzer. In meinem Bekanntenkreis
(Und der besteht fast nur aus heterosexuellen Frauen und Männern, die verheiratet sind und Kinder haben)
zerkugelt man sich herzlich über die fanatischen Ausritte. Der von Ihnen zitierte Beitrag dient eindeutig
der Stigmatisierung Homosexueller als Täter – und wie schon in einem anderen Thread angedeutet: Auch
wenn nichts stimmt, irgendetwas bleibt immer hängen. Ihre Bigotterie ist widerwärtiger und schändlicher
als das Tun von Strichjungen – denn Sie prostituieren den Glauben an Gott für sehr niedere Ziele.
#157 private-notes 16:16:57 | Mittwoch, 29. März 2006
@ Benedikt Du hast vollkommen recht: Was Pädophilie ist, legt das Gesetz fest. Grundsätzlich ist davon
auszugehen, dass Pädophilie die primäre erotisch-sexuelle Neigung Erwachsener zu Personen vor der Geschlechtsreife
bezeichnet. Somit kann beim sexuellen Umgang mit Zwölfjährigen ein etwaiger Gesetzestext zur Pädophilie
nicht zur Geltung kommen, da Zwölfjährige, wie Du selbst anführst, schwanger werden können. Wer unter
welchen Umständen auch immer dieses Gesetz ausgegraben hat, ist für die Sache selbst nicht erheblich.
Auch wenn die folgende Information aus einer Quelle kommt, die Dir vielleicht nicht geheuer ist, ist sie
doch lesenswert – denn ein Gesetzestext lässt nun mal, wenn er schwarz auf weiß vor liegt, nur wenig
Interpretationsspielraum zu: www.rklambda.at/…A-Vatikan-010723.pdf
#155 private-notes 13:31:27 | Mittwoch, 29. März 2006
Vergessene Vorschrift? Hier und überall dort, wo treue Kat-Ideologen das Wort Gottes vertreten und verbreiten,
wimmelt es doch nur so von gesetzesfesten Akademikern, die zu jeder Situation, zu jedem Ereignis nicht
nur die passende Bibelstelle bei der Hand haben, sondern auch noch auf alle möglichen Gesetzestexte aus
der Kirchengeschichte samt Punkt und Komma aufzählen können. Machst Du es Dir da nicht etwas zu leicht?
Der Vatikan, resp, die Vertreter der katholischen Ideologie steigen auf die Barrikaden, wenn wieder einmal
in einem Land die Jugendschutzgesetze angepasst werden sollen, und vergessen darauf, dass im Vatikan ein
sechzigjähriger Mann völlig straffrei mit einem zwölfjährigen Buben zugange sein darf? Ich will mich
keineswegs dazu versteigen, dies einem katholischen Ideologen zuzutrauen – aber gewiss ist doch, dass
im Vatikan nicht nur Geistliche leben, oder? Im Vatikan haben hochgebildete Leute die Zügel fest im Griff,
sorgen sich um die Moral in der Welt und wollen erreichen, dass auch die Unsittlichkeit per Gesetz im
Zaum gehalten wird – und im Kirchenstaat selbst ist Homo-Unzucht mit Zwölfjähigen gesetzlich erlaubt?
Da spießt sich aber etwas ganz gewaltig.
#23 private-notes 15:55:35 | Dienstag, 28. März 2006
@ anasthasius Es ist mittlerweile bekannt, dass die iranische Regierung durch die Ermordung der beiden
Jugendlichen international so unter Druck geriet, dass sie Beweise nachlieferte, die beiden hätten einen
Jungen vergewaltigt. Auch weitere „Beweise“ sind ähnlich glaubwürdig. Die Jugendlichen wurden verhaftet,
weil sie miteinander zu Gange waren. Sie wurden ein Jahr lang festgehalten und gefoltert. Zur Strafe gehörte
öffentliche Auspeitschung und Erhängung. Als sie miteinander zu Gange waren, waren sie 14 und 16 Jahre
alt, als sie am Galgen starben, waren sie knapp 16 und 18 Jahre alt. Das ist iranisches Recht, dass von
vielen Katholiken als vorbildhaft erachtet wird. Jeglicher Versuch, diese Mordtat zu relativieren ist
im höchsten Maße ekelhaft, unchristlich und grausam. Darüberhinaus selbstgerecht und durch und durch
verlogen. Ich wünsche keinem Vater und keiner Mutter dieser Welt, zusehen zu müssen, wie ihr schluchzender
und blutig gepeitschter Sohn vor einer johlenden Menge erhängt wird. Schande über diese Scheinkatholen,
die hier Beifall zollen.
#17 private-notes 07:31:49 | Dienstag, 28. März 2006
@ elenster Sünder Wenn Du der Meinung bist, dass im Iran hinsichtlich Homosexualität gut und gerecht
agiert wird, kannst Du ja mal gerne auf Urlaub dorthin fliegen und wenn Du Glück hast, kannst Du zusehen,
wie wieder mal zwei Halbwüchsige öffentlich ausgepeitscht und dann aufgehängt werden, weil sie miteinander
zugange waren. Vielleicht bestärkt Dich das dann in Deinem Glauben an die Richtigkeit der göttlichen
Gnade – Freunde von Dir auf kreuzgang.org finden ja, dass zumindest in dieser Hinsicht der Islam vorbildlich
ist. Also auf gehts – ein Platz in der jubelnden Meute wird sich auch für Dich noch finden.
Selbsterklärter Bitte was ist ein selbsterklärter Sodomist? Hat sich der die Homosexualität selbst
erklärt? Wie geht denn das? Oder macht er nur aus seinem Herz keine Mördergrube und steht zu dem, was
er ist? Ich würde den Hardcorehomogegnern der kat Kirche empfehlen, sich auf kreuzgang.org umzutun. Da
bejubelt man nicht nur die Hinrichtung zweier Jugendlicher, denen man per Folter ein Geständnis herausgepresst
hat – nämlich dass sie miteinander zugange gewesen waren (Damals 14 und 16 Jahre alt), sondern auch gleich,
ob man nicht rechtliche Grundlagen in Deutschland schaffen könnte, hier ebenso zu verfahren. Da gehts
so richtig zur Sache. Dagegen ist das hier ja ein Mädchenpensionat, aber echt.
Notruf an die Pathologie Die Hinwendung zu „homosexuellen“ Themen erscheint schon fast pathologisch. Hier,
in diesem Forum diskutieren Leute, die auch auf kreuzgang.org diskutieren. Und all die Lippenbekenntnisse,
dass es doch nie um die Verurteilung Homosexueller ginge, lösen sich in Schall und Rauch auf, wenn man
auf kreuzgang.org liest, mit wieviel Zynismus und selbstgerechter Freude über die Hinrichtung zweier
schwuler Jugendliche im Iran letzten Sommers berichtet wird. Endgültig die Lust am Diskutieren kann einem
vergehen, wenn ein dort honoriges Mitglied scheinheilig fragt, ob solche Gesetze sich nicht auch in Deutschland
durchsetzen ließen. In folgenden Beiträgen zum Thema wird dem Islam hohe Achtung dafür gezollt, dass
sie da hart durchgreifen. Da ist nichts mehr von der heiligen, missionarischen Aufgabe der Kirche: Da
geht es nur noch um sich im Kot wälzende Schweine, deren Sünden himmelschreiend sind und vom Antlitz
der Welt getilgt werden muss. Menschenverachtender, tiefer und böser geht es eigentlich nicht mehr. Und
mit einem solchen Abschaum soll man diskutieren? Auch wenn die Soutane frisch gebüglet ist und tausende
heilige Bücher in der Bibliothek stehen – die Katholen Ideologie entlarvt sich hier als ekelerregend,
unmenschlich und sadistisch.
@ beobachterin Also wenn Sie jetzt noch nicht wissen, dass bei einem homosexuellen Akt keine Kinder gezeugt
werden können, werden Sie es wohl nie mehr begreifen. Abgesehen davon, dass diese Frage wohl nur zur
Provokation gedacht war – auf was wollen Sie eigentlich hinaus, außer auf Sticheleien? Mit Ihren Scheinfragen
und mit Ihrer Argumentation tun Sie weder dem missionarischen Auftrag der katholischen Kirche noch sonst
irgendjemandem etwas Gutes. Außer Ihnen selbst. Vermutlich baden Sie geradezu in Ihrer schneidig-smarten
Rhetorik.
Hallo Benedikt Ich mag Postings nicht schön reden. Ich glaube, dass sich Menschen auf unterschiedliche
Weise von manchen der hier gemachten Aussagen getroffen fühlen und eben unterschiedlich reagieren. Ich
bin der festen Überzeugung, dass es hier viele User gibt, die päpstlicher als der Papst sein wollen
und etwas, dass sie selbst als störend oder widerwärtig empfinden, zur Hauptsache der Kirche machen.
Hier wird dann scheinbar auch selektiv vorgegangen, wie man schon mal an der Diskussion über Levitikus
lesen konnte. Es gibt scheinbar auch eine Direktive zur Leseart der Bibel und nicht alles, was in der
Bibel steht, muss 1:1 in den gottesfrommen Glauben übernommen werden. Sie wissen vermutlich genauso gut
wie ich, dass viele Beiträge der pro Kirchen Poster höchst polemisch sind – und verletzend. Allein schon,
weil sehr oft schwule Menschen auf ihre Sexualität reduziert werden – und wir wissen doch, dass der Mensch
vielmehr ist, als nur sexuell. Und aus genau diesem Grund verstehe ich diese krampfhafte Fokussierung
nicht. Ich verstehe sie wirklich nicht, fühle mich aber dadurch weder verunsichert noch verletzt, weil
ich mein Leben kenne: Meine Prioritäten, meine Freuden, meine Freunde, meine Familie – und dass sind
Werte, die über Jahrzehnte gewachsen sind, denen ich vertrauen kann.
Trolle Hallo Benedikt, Das Herumtrollen scheint auf dieser Plattform eine lange Tradition zu haben. Und
zwar von beiden Seiten. Der fruchtbare Boden für diese Trollerei ist ganz unbenommen das unreflektierte
Scheuklappengewäsch der publizierten Artikel hier. Wie ANSGAR schon weiter unten erwähnt, ist diese
Plattform sicher nicht katholisch – sie scheint zu einer seperatistischen Sekte zu gehören, für die
sich alle Inhalte der katholischen Lehre auf die 68er, Homosexualität und Abtreibung reduzieren lassen.
Hier präsentiert sich der katholische Glaube bis ins Innerste fragmentiert und fanatisiert. Das ist ein
wenig mager, finden Sie nicht auch? Von Homohorden kann auch hier keine Rede sein: Hier gibt es nur eine
Handvoll Poster, die den verzwergten Irrglauben der pro kreuz.netter ins kalte Licht der Offenbarung tauchen,
ins Licht einer gesellschaftlichen Wahrheit, dass ihnen allen nicht gut tut, wie man an dem argumentativen,
rattenhaften Herumgewusel leicht erkennen kann.
#53 private-notes 21:26:34 | Donnerstag, 23. März 2006
@ evelin Schwule mit Räubern und Mördern auf eine Stufe zu stellen, ist genau die Argumentation, die
ich mir von Menschen wie Ihnen erwartet habe. Das spricht allerdings nicht für Ihre Argumentation sondern
für Ihre äußerst beschränkte und weihwassergewaschene Art zu denken. Nun, damit müssen Sie leben –
ich nicht Alles Liebe
#39 private-notes 18:34:08 | Donnerstag, 23. März 2006
Und wenn Gott den schwulen Mann erschaffen hat Dann wird es auch im Sinne Gottes rechtens sein, wenn der
schwule Mann und die lesbische Frau entsprechend ihrer Orientierung leben. Vor Gott und der Welt. Denn
Gott kann es kein Gräuel sein, was er erschaffen hat, denn sonst hätte er es nicht erschaffen. Ein Gräuel
und eine Todsünde ist es immer wieder nur für die, die Gottes Werk und Liebe verwenden, um ihre eigenen
Unzulänglichkeiten, Eitelkeiten, ihre Bosheit und Verworfenheit hinter blütenreiner Rethorik zu verstecken.
Wenn also die Damen und Herren der kat. Kirche sich auf herablassende, höhnische und boshafte, unterdrückende
Art gegen gleichgeschlechtlich lebende Menschen wenden, dann wenden sie sich auch gegen Gottes Schöpfung.
Dies alles aus verbitterter Eitelkeit und akademisch antrainierter Gehässigkeit. Eigentlich, meine Damen
und Herren, tun Sie mir alle in ihrer verblendeten Gottesferne wirklich leid. Eigentlich.
#37 private-notes 18:28:15 | Donnerstag, 23. März 2006
Gott irrt nicht Homosexualität ist real. Ebenso wie Heterosexualität. Man kann also davon ausgehen,
dass Gott all das wissentlich und in Liebe zu seiner Schöpfung erschaffen hat. Es gibt in der Bibel (AT &
NT) neun Textpassagen, die sich (interpretierbar) gegen gleichgeschlechtliche Erotik richten. Wenn man
davon ausgeht, dass die Bibel das Buch der Bücher ist und in ihr alles enthalten ist, dass der Christ
braucht, um gottgefällig zu leben, dann frage ich mich doch, woher der Unsinn mit der Todsünde kommt.
Es gibt die zehn Gebote hier und die sieben Todsünden da. Weder da noch dort ist von gleichgeschlechtlicher
Erotik die Rede. Wenn man sich also im besten Wissen und Gewissen an die zehn Gebote hält und die sieben
Todsünden vermeidet, dann sollte man doch ein gottgefälliges Leben führen? Sie werden das sicher rethorisch
aufpoliert widerlegen können – ich aber glaube fest daran, dass die Passagen in der Bibel plus deren
Auslegung durch Theologen nur der Kirche selbst dienen soll. Wie oft schon wurden Gesetze ausgerufen,
um nur einer einzigen Sache zu dienen? Homoerotik ist keine Totsünde – nur weil Sie das so bezeichnen.
Lasst alte Narren schreiben, dass es ein Gräuel sei, alte Narren sind nicht Gott
#24 private-notes 17:23:17 | Donnerstag, 23. März 2006
@ gunther maria michel: Schreiben Sie da von den nach Weihrauch stinkenden Hallen der katholischen Kirche?
Von all dem Glanz und Wahn des Glaubens? Ich hätte einen Katholiken nie zu einer solchen Einsicht befähigt
gehalten. Liebe Grüße,
#13 private-notes 13:46:17 | Donnerstag, 23. März 2006
Spiel & Spaß Liebe Evelin. Sie haben da etwas ganz wesentliches nicht verstanden. Ich bin nicht hier,
weil ich hier irgendetwas ernst nehme, oder ernst nehmen kann. Hier ist nichts von Bedeutung – Mauscheleien
hat es seit je her gegeben und wird es auch immer geben. Eigentlich bin ich nur hier, weil man hier so
herrlich spielen kann. Und aufgeregt zusammen laufen? Och ja, ich hab gar nicht gesehen, dass Sie gelaufen
sind. Sind Sie? Freundliche Grüße aus Wien,
#4 private-notes 12:52:01 | Donnerstag, 23. März 2006
Mal wieder schlecht recherchiert, schluddrig zusammengetextet und polemisch. Mich wundert es eigentlich
nicht mehr, dass solche Artikel nur im Mikrokosmos rechtskonservativer Heilsprediger wahrgenommen werden.
Zum Beispiel YAOI. Herausgegangen aus der Comixform Manga, gibt es schon seit mehr als dreißig Jahre.
Und zielt nicht auf vorpupertäre Mädchen ab sondern wird von eben diesen halt nun mal gekauft. Die von
Winfield erwähnten Fakten und Statistiken, nunja: Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst verfälscht
hast. Und bekanntermaßen kann man sogar Wahlniederlagen als Triumphe verkaufen; Dogma sei Dank. Es gibt
einen Plan, Frauen für schwule Pornographie zu begeistern? Das ist schlicht und einfach nur eine Behauptung,
kann also vergessen werden. Wenn Frauen sagen, sie wollen weder Mann noch Kinder, dann ist das Verwirrung?
Ich glaube, der olle Winfield ist verwirrt in seinen Bemühungen, Zusammenhänge zu konstruieren – schlüssig
an seinem Geschreibsel ist nur, dass er versucht, intelligent zu wirken; in Wirklichkeit aber nur in Weihwasser
gewaschene Allgemeinplätze von sich gibt. Liebe macht keinen Unterschied. Das macht dafür unsere durch
den parasitären Einfluss der rechtskonservativen Katholen pervertierte Gesellschaft. Ein wahnhaftes,
freudloses Bild des Lebens, dass uns die Dogmatik da anbietet. Im Film geht es um Liebe. Aber das kann
Winfield nicht sehen – wen wundert das?
#45 private-notes 11:50:06 | Donnerstag, 23. März 2006
@zwobbel: Es steht jedem Internetuser frei, sich an die Internetbeschwerde Stelle zu wenden um gegebenenfalls
prüfen zu lassen, ob aus juristischer Sicht verhetzende oder nationalsozialistische Textbeiträge auf
pro köln gefunden werden können. Ob sie hier irgendjemandem empfehlen aufgrund einer geäußerten Meinung
eine Anzeige zu machen, ist in etwa so interessant, als ob in Südamerika ein Kind in den Dschungel pisst.
Ich bin auch durch die Textbeiträge auf pro Köln zu der Meinung gelangt, dass dies die Website von rechtsrechtem
Gesindel ist, die sich die pro Köln Soutane nur anziehen, um unter eben diesem Deckmäntelchen besonders
rotzfrech agieren zu können.
#48 private-notes 10:24:34 | Donnerstag, 23. März 2006
@ uwe Wieso wäre es besser, wenn ein Ehepaar nach den Wechseljahren auf Sex vezichtet? Für wen wäre
es besser? Und warum? Sex ist – unabhängig von der Preferierung – der ekstasische Weg, Liebe zu zeigen
und zu empfangen. Das ist etwas wundervolles, das Gott allen Menschen mitgegeben hat – damit sie sich
auch aneinander erfreuen können. Wer also glauben Sie zu sein, Menschen vorschreiben zu wollen, bis zu
welchem Alter sie miteinander sexuell verkehren dürfen? Das grenzt ja schon an krankhaften Utilitarismus.
Und das Sakrament der Ehe für Paare, bei denen ein Partner zeugungsunfähig bzw unfruchtbar ist? Konnte
die Kirche je eine Ehe zwischen Mann und Frau ablehnen, weil einer der Partner unfruchtbar war? Also was
hat das dann mit dem Zeitgeist zu tun? Und mit welchem Zeitgeist? Liebe Grüße,
#41 private-notes 10:12:57 | Donnerstag, 23. März 2006
Lieber Benedikt Sie unterstellen mit ihrer Kritik an den Kritikern, die Leute würden Meinungen ablehnen,
weil sie von der „falschen“ Seite kommen. Das ist etwas zu eng gefasst und schmiegt sich bestenfalls an
ihre Argumentationslinie an. Ich sehe vielmehr einen Grund zu kritisieren, wie Meinungen vorgebracht werden,
und was sie – konsequent zu Ende gedacht – für einen Effekt auf die bestehende, demokratische Kultur
des Landes haben. Mir ist es egal, ob die Scheiße von links oder rechts fliegt – es ist und bleibt Scheiße.
Da es in linksliberalen Kreisen augenscheinlich mehr Akademiker und Intelektuelle gibt als in der rechtsorientierten
Szene, die lieber die einfache Sprache des einfachen Mannes von der einfachen Strasse spricht, kann es
durchaus sein, dass die 68er Argumente besser durchdacht sind. Ohne jetzt dabei werten zu wollen, was
es mit dieser Pro Köln Partie auf sich hat. Deren Website hat auf jeden Fall einen leicht braunen Geruch –
so wie viele Rechtskatholen bauen auch die Pro Köln Leutchen ihre Argumente auf Auslassungen, Unterstellungen,
Halbwahrheiten oder schwer nachzuweisende Lügen auf. Gespickt mit abwertenden Adjektiven, dass es nur
so rauscht. Wer sich in solche Kreise begibt, darf sich nicht über den andauernden Fäkalgeruch wundern,
der einen umgibt. Liebe Grüße,
#14 private-notes 15:20:35 | Mittwoch, 22. März 2006
@ Angelo Najaa, ganz so dumm können die nicht sein, denn sonst käme nicht so ein Wehgeschrei aus den
konservativen Kreisen. Oder – ooops – tut Dummheit doch weh?
#10 private-notes 14:37:41 | Mittwoch, 22. März 2006
Satire darf alles Wir leben nuinmal in einer Gesellschaft, in der auch die Ernsthaftigkeit und Würde
der Kirche in Frage gestellt werden darf. In anderen Ländern darf das nicht sein. Fragt sich nun, in
welchem Land es besser zu leben ist? Wie kleinmütig muss der Katholik wohl sein, dass ihm eine Zeichentrickserie
den Glauben vergällt? Die ewige, herbeizitierte Aufrechnung, was im Islam verboten und/oder erlaubt ist
und was hier erlaubt und/oder verboten ist, trifft nicht den Punkt. Großmut lächelt über solchen Quatsch.
Nur der Kleinmütige mit verzwergtem Herz echauffiert sich über derlei Kindereien.
Fokus Und da haben wir ja mal wieder den kleinen Fokus auf das Übel: Einwanderungswillige werden mit
sodomitischen und obszönen Bildern abgeschreckt. Was für ein Heuler. Die Intention der niederländischen
Regierung scheint da kaum zu interessieren. Denn Einwanderungswillige sollen nicht mit einer verkommenen
Kultur geschockt werden, sondern damit, dass die Niederlande einen rechtlichen Rahmen geschaffen haben,
der es ännern nicht nur ermöglicht, sich auf der Strasse unbehelligt zu küssen, sondern auch ins alltägliche
Leben integriert hat. Barbußige Frauen sind ein selbstverständliches Bild an allen Stränden – nicht
nur in den Niederlanden sondern auch am Baggersee in Deutschland oder Österreich. Dies hat weniger mit
Schamlosigkeit zu tun als mit Selbstverständnis – schön, wenn Menschen sich nicht für ihre Körperlichkeit
genieren. Mir erscheint es, als wolle die niederländische Regierung damit sagen: „Wir sind für Meinungsfreiheit,
für die freie Entfaltung der Person innerhalb der Gesetze unseres Landes.“ Ich muss nicht mögen, was
sie sagen. Aber ich werde jederzeit für das Recht kämpfen, dass sie es sagen dürfen.“ Die polemische
Fokussierung auf küssende Männer und barbußige Frauen ist typisch für eine Gesellschaft, die neben
der eigenen keine weitere Meinung gelten lassen mag.
#77 private-notes 07:11:39 | Dienstag, 21. März 2006
@ evelin Wenn man unkommentiert Postings von Usern aus einem Forum an einen Rechtsexperten übergibt,
nennen Sie das Denunziation? Was für ein verdrehtes Weltbild haben Sie denn? Der einzige Grund, warum
dieses Portal noch nicht samt und sonders aus dem Web gefegt wurde ist, dass die Behörden in den USA
eine andere Vorstellung von Meinungsfreiheit haben. Besonders pikant ist an dieser Stelle natürlich,
dass Sie hier eben jene Meinungsfreiheit schamlos nutzen, um Ihre Überzeugung zu vertreten, dass Meinungsfreiheit
in sich falsch ist. Das ist ja auch der Grund, warum über 70 % der rechtsrechten Naziseiten auf Servern
in den USA gehostet werden. Der Trick ist weder neu noch originell – funktioniert aber leider. Weiters
ist es nicht besonders erheblich, was Sie von den mit dieser Angelegenheiten befassten Juristen halten;
wirklich nicht – auf dieser Welt, hier und jetzt ist das weltliche Gericht für solche Sachverhalte zuständig.
Wer von all den Involvierten auf welche Art und Weise am Ende seinem Schöpfer entgegentritt, ist auch
nicht ihre Angelegenheit; ganz und gar nicht. Bevor ich Leuten wie Ihnen mein Seelenheil anvertraue, springe
ich freiwillig in die nächste Kläranlage – verkommener und dreckiger kann es dort auch nicht sein. @ Sulpicius:
Hach, was für ein tiefgreifender, schneidiger Humor Sie doch ziert. Einen Mann, der einen russischen
Namen hat, mit dem KGB in Verbindung zu bringen – das weist Sie ein weiteres Mal als eloquenten Wortfechter
aus
Volksverhetzung vielen Dank für Ihre unten stehende Beschwerde betreffend die Internetpräsenz www.kreuz.net.
Die Webseite wurde, entsprechend § 3 der Beschwerdeordnung der eco/ICTF-Hotline (www.eco.de/…020199_l1/index.html)
in tatsächlicher und rechtlicher Sicht überprüft. Im Ergebnis habe ich festgestellt, dass die von Ihnen
monierten Beiträge meines Erachtens teilweise den Tatbestand der Volksverhetzung gemäß § 130 StGB
erfüllen. Die Website wird allerdings in den USA betrieben. Insofern würden Maßnahmen unsererseits
nicht zu dem gewünschten Erfolg – die Sperrung der Inhalte – führen. Denn nach us-amerikanischem Recht
sind volksverhetzende Äußerungen der hier vorliegenden Art nicht strafbar sondern von dem Recht auf
freie Meinungsäußerung gedeckt. Ich bedauere es, Ihnen keine erfreulichere Mitteilung machen zu können.
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Ivo Ivanov
Internet Content Analyst Internet Beschwerdestelle Deutschland
@ bonifatius Man braucht diese Geschichten nicht hochzujubeln, aus den Schatten treiben oder hämisch
grinsend vortragen: Sie quellen von selbst aus der Dunkelheit der alten Gemäuer. Und zwar immer wieder,
seit allen Zeiten. Wie zum Beispiel die Geschichte von einem sexuell mißbrauchten, dreizehnjährigen
Jungen – der Meßner hatte Wohlgefallen an ihm gezeigt, und zwar sehr eindrlinglich… Und wie reagierte
die Kirche auf die Anzeige des Jungen und auf das Geständnis des Meßners? Richtig: Der Knabe bekam Hausverbot.
Und Ihre Vorliebe dafür, Nicknames zu verballhornen, spricht für das niedrige und schmutzige Niveau,
auf dem Sie herumgrundeln. Wahrscheinlich sind alle katholischen Pfarrer schon gestürzt. Nur manche wissen
es noch nicht und wähnen sich noch in der Position, predigen zu können. Wie armselig…
Kloster sind super… Da werden ganz neue Generationen von Selbstzweifeln zerfressenen Lustbuben heranerzogen.
Und was gibt es schon besseres, als aus Scham gefügsame Kinder und Halbwüchsige, die die häufigen Griffe
zwischen die Beine in den Schatten hoher Klostermauern als Liebe verstehen? Besonders nach einem harten
Tag voller Ora & Labora. an muss nur schauen, dass man die katholisierten Kids loswird, bevor sie fünfzehn
werden. Mit den seelischen Krüppeln soll sich dann die 68er Generation befassen.
@ maledica Wollen Sie allen Ernstes gewaltbereite Rechtsradikale mit „Lustbuben“ vergleichen? Und die
sexuelle Übereinkunft zweier Erwachsener, so wie im Gesetz geregelt, mit der Unzucht mit Unmündigen
und Minderjährigen? Ich kann nur wiederholen: Gott sei es gedankt, dass Leute wie Sie zwar im reden,
in Wirklichkeit aber genau gar nichts zu sagen haben.
@ lota Es ist immer wieder erfrischend, wenn man sich versichern kann, das Leute wie Sie gerne etwas sagen,
jedoch nichts zu sagen haben. So bleibt es bei empörten Geblubber, das als Hintergrundrauschen der Kommunikation
zu sehen ist. Liebe Grüße
@ ruprecht Tierehen? Wohl zuviel Messwein gesoffen. Nach wie vor ist es im höchsten Maße erbärmlich,
wie hier der katholische Glaube von ein paar Kuttenfanatikern bagatellisiert wird, instrumentalisiert
von verbitterten Menschen, die ihre eigenen Psychosen zum Status Quo erhoben sehen wollen. Die Auswirkungen
der Meinungsfreiheit sind wirklich erschreckend. Allein schon deswegen, weil diese Site noch immer ihren
menschenverachtenden Rotz verbreiten darf.
#108 private-notes 12:58:24 | Samstag, 18. März 2006
@ marcel Freundlich gesagt, wird da auf das Kirchenrecht gepfiffen. Der Katholizismus agiert schon lange
nicht mehr im Nemen Gottes oder den Lehren Jesus. Sie brauchen ja auch nicht das weltliche Gericht anerkennen.
Hauptsache das weltliche Gericht erkennt weltliches Unrecht im Namen Gottes und handelt entsprechend.
Auf ihre Anerkennung wird kein Wert gelegt. Auf die Judikatur schon. Das werden Leute wie Sie und ihre
hetzerischen Gesinnungsgenossen früher oder später lernen müssen.
#103 private-notes 11:45:47 | Samstag, 18. März 2006
@ crosslink Nein, ich habe keine weiteren Screenshots gemacht. Ich bezog mich in erster Linie auf diesen
Thread hier. Es kann auf gar keinen Fall schaden, wenn diese Eingaben von mehreren Personen vorgenommen
werden. internet beschwerdestelle …ernet-beschwerdestelle.de/
#100 private-notes 11:20:30 | Samstag, 18. März 2006
Die rechtlichen Schritte kämen nicht von einer Einzelperson sondern von einer Regulierungsbehörde, die
auch schon etliche Prozess gegen Hostprovider und Internet Access Provider gewonnen haben. Ich denke,
Zeit und Geld spielt bei denen noch viel weniger eine Rolle als bei ihnen. Wobei sich deren Aufmerksamkeit
weniger gegen die Privatperson des Institoris richten wird sondern gegen diese Webpräsenz hier.
Beschwerde Ich habe mir erlaubt, sowohl gegen diese Site wie auch gegen den User Institoris Beschwerde
bei der Internet Beschwerdestelle einzureichen. Die Institution arbeitet mit internationalen Partnern,
die sich der rechtlichen Regulierung des Internets widmen. Möglich ist, dass dies nichts bringt, da die
Site in den USA gehostet wird. Vielleicht kann man auf diese Art erreichen, dass diese Site hier zumindest
unter Beobachtung gestellt wird. Steter Tropfen höhlt den Stein. Es muss nur zu tröpfeln beginnen. PS:
Ich habe reprpresentative Snapshots der Site gemacht, falls Diskussionsfäden vom Netz genommen werden
sollten und meiner Beschwerde hinzugefügt. lg/
@rotwang Ich verstehe nicht, warum Du Institoris durch Deine Kommentare eine Plattform bietest. Dieser
Mensch will nicht diskutieren, nicht kommunizieren. Er geifert, ist unflätig, obszön, maßlos von sich
eingenommen, rücksichtslos und durch und durch bösartig. Er findet nirgendwo anders Gehör als hier –
weit jenseits jeglicher Netiquette, weit abseits aller Umgangsformen. Er vertritt nicht die katholische
Kirche, noch ihren Glauben. Er instrumentalisiert Glaubensinhalte, gibt sie als Wahrheiten aus und pervertiert
sie zu Argumentationshilfen für seine kleine, verderbte Seele. Es mag sein, dass man ihn argumentativ
nicht schlagen kann, weil er vermutlich jahrelang trainiert hat, den Rabulismus verinnerlicht hat. Da
macht es keinen Sinn mehr zu reagieren. Einfach keifen lassen, bellen lassen. Und in seinen Äußerungen
nicht mehr sehen als eben genau den unflätigen Dreck, den er anderen Menschen unterstellen will. Er ist
nicht mehr als eine der unangenehmen Begleiterscheinungen des Internets. lg/
#18 private-notes 19:20:53 | Donnerstag, 16. März 2006
@ liebes tradiland Gekreische? Bisher gab es wenig beleidigende – und zumeist hinterfragenede Beiträge.
Dass Sie natürlich mit bei Reaktionären so beliebten Adjektiven herumwuchten, war ja zu erwarten. Bis
auf Ihren Beitrag waren alle anderen Kommentare bisher sachlich. Wollen Sie sich dem verschließen? Sie
könnten sich den Film ja mal ansehen – allein nur deshalb, um hier mit diskutieren zu können. Denn Sie
wissen zumindest diesbezüglich nicht, worum es geht. Für mich geht es in diesem Film weniger um ausgelebte
Homosexualität sondern um eine verseuchte Gesellschaft, die totschlägt, was sie nicht versteht. Nichts
anderes tun sie auch: Nicht mit dem Beil. Aber mit ihrer Meinung. Freundliche Grüße aus dem liberalen
Land
#6 private-notes 16:34:34 | Donnerstag, 16. März 2006
Der Film muss unseren lieben Rechtskatholen ganz schön schwer aufs Gemüt geschlagen haben, dass sie
sich so fürchterlich darüber echauffieren und sogar einen Propaganda Spezialisten erfinden, der mit
adjektivlastigen, negativ besetzten Begriffen Zusammenhänge konstruiert, die ihn für einen Besuch auf
der Psychocouch qualifizieren. Nun, Argumentation und Intention sowie weihrauchschwangere Niedertracht –
alles wie gehabt auf dieser Seite. Mich freuts, dass so hochqualitative Filme gemacht werden und das Moralkorsett
der konservativen Katholen aufweichen. Der altersschwache Einfluss schwindet dahin und übrig bleibt das
empörte Gekrächze uralter Männer in einsamen Domen. Weiter so. Ihr erfüllt Satans Auftrag ganz hervorragend
#66 private-notes 11:19:47 | Donnerstag, 16. März 2006
Meinungsfreiheit Tja, da fragt sich bloß, wozu man ein katholisches Diskussionsboard braucht wenn man
sieht, wie die Betreiber und Diskutanten dieses Boards zur Meinungsfreiheit www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=62&page=2s…
#60 private-notes 11:19:11 | Mittwoch, 15. März 2006
Öffentliches Internet Es wird sicher so sein, dass das Internt öffentlich ist, sozusagen als Teil seiner
Definition. Tatsache ist aber auch, dass kreuz.net nicht im Brennpunkt des öffentlich genutzten Internets
steht. Man könnte also sagen, dass hier unter Ausschluss der Öffentlichkeit gemauschelt wird, weil der
überwältigende Teil der am Internet teilhabenden Öffentlichkeit einfach nichts von diesem Forum und
der hier verbreiteten Geisteshaltung weiß. Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Inhalte hier auch
in Foren diskutiert werden, in denen Meinungsfreiheit vor Dogma geht. Und die sind aufgrund ihrer pluralistischen
und libertären Haltung wesentlich frequentierter als kreuz.net. Ansonsten kann man nicht viel zu der
hier verwendeten, geradezu nazistischen Sprachvergewaltigung sagen, außer dass sie typisch ist für Propagandaschreiber.
Man verwendet einfach für alle mißliebigen Meinungen, Ansichten oder virtuellen Personen negativ besetzte
Begriffe, so oft wie nur irgend möglich, um eine negative Grundstimmung zu forcieren. Homo-Horden, die
wie Heuschrecken… die Homo-Agenda, Verschwörungen allerorts. Die Sprache, der man sich hier bedient,
kenne ich gut aus Geschichtsbüchern. Zu guter Letzt: Seien Sie nicht besorgt, dass dieses Board so wenig
frequentiert ist (Ausser durch die immer wieder gleichen Kampfoster): Ich trage gerne durch Verlinkungen
dazu bei, die Geisteshaltung der kreuz.netter möglichst publik zu machen
#56 private-notes 10:21:21 | Mittwoch, 15. März 2006
@ kali Hast Du den Film gesehen? Oder blubberst Du einfach nur auf Linie gebrachte Parolen nach? Wie schon
weiter unten erwähnt, finde ich es nach wie vor sehr erstaunlich, wie hier der katholische Glauben zusammengeschnitten
wird: Gegen Homosexualität, Gegen Abtreibung. Wenn das und die frömmelnde Liturgie alles sind, womit
sich diese Religion befasst, bitte wer soll sich denn da noch im Inneren fragen, wie und ob er sich Gott
nähern will und kann?
#31 private-notes 19:22:07 | Dienstag, 14. März 2006
Lieber Seminarist Ang Lee ist Koreaner. Aber macht nichts. Absichtliche Fehlinformation, Desinformation,
Lüge, Unterstellungen sind nicht nur hier durch die Verfasser der zu kommentierenden Beiträge usus,
sondern auch bei der BILD Zeitung, auf dessen Niveau sich hier die meisten pro kreuz.net User selbst einschränken.
Zu den anderen Behauptungen wären seriöse Quellen gefragt – das werden Sie doch sicher verstehen, mein
Lieber
#29 private-notes 19:00:09 | Dienstag, 14. März 2006
Liebe Beobachterin Zu Ihrem Kommentar zu des Propaganda Spezialisten abstrusen Schlussfolgerungen: Man
glaubt, was man glauben will. Zumindest bei Ihnen scheint das haargenau zuzutreffen. Und keine Sorge:
Hier sind nicht viele Homosexuelle unterwegs. Wahrscheinlich vielmehr Menschen, die in den nachhaltigen,
geradezu obszönen Ergüssen der Rechtskatholen eine Bedrohung sehen: den Terror der Moralapostel. Man
muss nicht schwul sein um zu erkennen, wie sehr Leute wie Sie den katholischen Glauben pervertieren und
instrumentalisieren um ihre niederen, autoritären und meinungsunterdrückenden Ansichten zum Status Quo
zu stilisieren. Wie gut, dass es überall da, wo es Strömungen gibt, auch Gegenströmungen gibt.
#20 private-notes 17:00:10 | Dienstag, 14. März 2006
Liebe Theresia Es wurden schon Argumente sowohl gegen die Person des Propaganda Kenners vorgebracht, wie
auch gegen sein Pamplet gegen den Film. Den schwulen Mitmenschen, (ink. mir) die hier posten, ist durchaus
klar, dass dies ein Forum von Katholiken ist. Was etwas schwerer zu verstehen ist, mag die Tatsache sein,
dass zumindest diese Seite den katholischen Glauben auf die Ablehnung schwuler Sexpraktiken reduziert.
Katholizismus ist doch so viel mehr, oder? Und es sind nicht die Schwulen, die diese Themen nach kreuz.net
tragen – wir reagieren nur, und wehren sich dagegen, dass Bruchteile eines dogmatischen Glaubens nachhaltig
Menschenrechte und Persönlichkeitsrechte in Frage stellt, die es nun mal gibt – ob es der kath. Kirche
passt oder nicht. So, wie Euer Feindbild der liberale, linksorientierte 68er mit schwulen Tendenzen ist,
seid Ihr für alle anderen ebenso suspekt – vor allem was die journalistische Qualität der Beiträge,
die Quellen der Beiträge und die Reaktionen betrifft. Liebe scheint es hier nicht viel zu geben, dafür
aber hervorragende Rhetoriker. Ich bin ja selbst schwul – lebe aber meine Sexualität nicht aus – nicht
aus Glaubensgründen, sondern weil ich Sex einfach von allen Seiten her maßlos überbewertet finde.
Propaganda Dass Dr. R. Winfield ein Fachmann für Propaganda ist, kann man unschwer an seinem zusammengeschusselten
Bericht lesen. Ich weiß nicht, welchen Film er gesehen hat, mit Sicherheit jedoch nicht Brokeback Mountain.
Das sieht man schon an der Tatsache, dass er von majestätischer Musik im Film spricht, wo es nur Westerngitarren
gibt. Er schreibt auch nichts über das schöne Heim von Jack Twist. Nichts über die schöne Tochter,
die ihren Vater Enis del Mar aufrichtig liebt. Darüber, dass im ländlichen Wyoming die Leute in den
sechziger Jahren nun mal nicht wie die Maden im Speck hausten – und vor allem Familien finaziell schwer
benachteiligt waren – und auch immer noch sind. Kein Wort darüber, dass es eine unglückliche Liebe ist,
die die beiden Männer verbindet. Und doch – obwohl so eingegrenzt und von Ressentiments bedroht, die
schönste Zeit ihres Lebens war. Kein Wort darüber, dass die Erotik in diesem Film nur sehr selten zur
Sprache kommt, bzw gezeigt wird – und da auch nur andeutungsweise. Gottseidank haben Leute wie der Propagandist
Dr. R. Winfield nur äußerst geringfügigen Einfluss.
@ liebes tradiland Ich schrieb von Verstümmelung und habe mich da nicht auf die Entfernung des Hodensacks
beschränkt. Aber auch das gabs doch schon mit den Skopzen: de.wikipedia.org/wiki/Skopzen Ihre Ironie
ist polemisch wie immer und daher nur wenig griffig. Das Sie das Thema wieder auf Homosexualität umdirigieren,
obwohl es Homosexualität per se gar nicht gibt, da Sexualität die Verschiedengeschlechtlichkeit voraussetzt,
beweist Ihr nahezu pathologisches Interesse an diesem Thema. Hier geht es nur um einen Mann, der sich –
aus welchen Gründen auch immer – selbst den Hodensack entfernt hat. Und um nichts anderes. Verstehen
Sie das? lg
Dem BILDzeitungsniveau Artikel zufolge kam es bei der Zusammenkunft der beiden Männer zu keinem, wie
auch immer geartetem Sex. Steht so da. Zu was es kam, war Selbstverstümmelung. Und diese hat in der langen
Tradition des Christentums wohl immer schon ihren Platz gehabt, nicht? Und da es hier nicht um Sex ging,
kann es hier auch nicht um Homosexualität gehen. Ich freue mich jedoch immer wieder sehr, unter solchen
Schmuddelartikel die Kampfpostings gestandener, rechter Katholiken zu finden. Denn dann habe ich wieder
etwas für meinen oft besuchten WebLog. Ich unterstütze Euch ja wirklich gerne darin, die wahre und einzige
Lehre in die Welt hinauszutragen. Und da man es hier ja nicht an Deutlichkeit mangeln lässt, ergibt das
ein unverfälschtes Zeugnis christlich-katholischem Religionsverständisses. Weiter so, meine Lieben,
lg/
Vielleicht hat sich der Mann die Hoden abgeschnitten, um endlich frei von jeder Versuchung zu sein. Die
Menschen haben schon die skurillsten Dinge getan, um sich von allem Bösen zu befreien. Unlogisch erscheint
mir der Zusammenhang mit SM: Die beiden Männer hatten mehr als genug Möglichkeiten in dieser Nacht,
sich mithilfe der vorhandenen „Spielzeuge“ zu amüsieren. Welchen Grund also kann ein erwachsener Mann
haben, sich nach einer Nacht, in der alles möglich war, sich zur Frühstückszeit die Hoden abzutrennen?
Vielleicht war es ja doch spirituell motivierte Reue. Jedenfalls bleibt die Frage offen, was ein solcher
Bericht auf BILD Zeitungs Niveau in einem katholischen Forum zu suchen hat?
@ ansgar Der Bruttomonatslohn pro Person liegt in Deutschland bei knapp 3000 Euro durchschnittlich…
Gibt es dazu auch eine Quellangabe, wo auch das Einkommensverhältnis dargelegt wird? Ein Gruppenleiter
beim OBI verdient netto 1000 €, eine Regalbetreuerin beim Aldi 900 €. Das sind Durchschnittsberufe.
Wenn ich eine Gehaltsumfrage bei Ärzten, Anwälten, Piloten und Managern mache, werde ich auch auf einen
„repräsentativen“ Wert kommen, mit dem sich leicht kritische Argumente aus dem Weg räumen lassen. Was
den Rest Ihrer Argumentation betrifft, rennen sie bei mir offene Türen ein. Zelten ist klasse und amilienurlaube
in einem Kloster habe ich noch nicht erlebt, halte ich aber für sehr befreiend und „seelenhygienisch“.
lg
@mk28 Und auch keine Aussichten darauf, ein Leben zu führen, dass einem die gesteuerten Massenmedien
als lebenswert erklären. Armut hat viele Gesichter. Zu Osteuropa gehört auch Polen. Und soweit ich weiß,
ist sowohl die Regierung in Polen selbst so wie der Einfluss der kath Kirche in Polen äußerst präsent.
Und wieviele Huren kommen von dort? lg/
Kann es denn sein das die Kinder und Frauen aus Ländern kommen, in denen traditionell wenig bis gar nicht
abgetrieben wird, allein schon deshalb, weil die medizinischen Voraussetzungen dafür nicht gegeben sind?
Kinder, die in Elend und Armut hineingeboren werden und nichts anderes wollen, als sich aus dem Elend
zu befreien, koste es, was es wolle? Das da unsere Schlepper und Zuhälter leichtes Spiel haben, wundert
mich nicht. Prostitution scheint so alt zu sein wie die Menschheitsgeschichte, was nicht bedeutet, dass
das gut ist. Ich will damit sagen, dass sie, ob organisiert oder nicht, immer ihren Weg finden wird –
ob erlaubt oder nicht, ob geächtet oder nicht.
@ Stimme aus dem Tradiland Die Antwort ist simpel: Die dort (vermutlich) funktionierende Randbedienung
ist, dass sich die Kinder um die Eltern kümmern, sobald sie in einem Alter sind, in dem sie das verantwortungsvoll
tun können. In unserer mermassten Gesellschaft, die mehr von der Werbeindustrie als von menschlicher
Moral gesteuert wird, steht das Wohlergehen der Familie im Vordergrund – Wohlergehen im Sinne von finanzieller,
sozialer und gesellschaftlicher Sicherheit und Akzeptanz. Ich nehme weiter an, dass die Familienstrukturen
in denen von Ihnen genannten Ländern wenig Freude am Familienleben bieten – viele Kinder sind sicher
viel Segen, ob dort allerdings Eltern ihre Kinder über ihren Wert als Altersvorsorge hinweg auch als
Segen empfinden, ist fraglich. Soll ja vorkommen, dass Eltern ihre Kinder bewusst sterben lassen um ein
Maul weniger zum stopfen zu haben. Oder verkaufen – zu Sklavenarbeit oder in die auch auf dieser Seite
vehement abgelehnte Prostitution. Allein viele Kinder zu zeugen, wird das Problem in unseren Breiten wohl
nicht lösen, denn ein menschenwürdiges Leben ist mehr als ein beseelter und biologischer funktioneller
Körper. Liebe Grüße,
Kinder, eine Mentalitätsfrage? Mag ja sein. Spielt sicher auch mit. Was aber ganz entscheidend mitschwingt
ist, dass sich junge Ehepaare Kinder per Definition nicht leisten können. Ich weiß ja nicht, in welchen
Gehalssphären Sie alle hier schweben. Tatsache aber scheint zu sein, dass der durchschnittliche Bürger
gar nicht mehr den wirtschaftlichen Rahmen hat, um Familie zu sein. Bei meinen Eltern ging es noch toll:
Vater, Mutter und fünf Söhne. Vater verdiente das Geld, Mutter kümmerte sich um Haushalt und Kinder.
Für mich war das ganz normal. Doch das scheint es heute zumindest aus finanzieller Sicht nicht mehr zu
sein. Eltern wollen ja wohl auch ihren Kindern eine soweit wie möglich gesicherte Zukunft bieten. Bitte
wie soll denn das gehen? Er verdient netto 1300 Euro. Und da ist er schon gut. Sie hat keinen Brotberuf
mehr, weil sie sich um die Kinder unde den Haushalt kümmern will. Die Wohnung allein kostet 550 Euro,
von Auto und Betriebskosten ist da noch gar nicht die Rede, nicht von Kleidung, Schulunterlagen für die
Kinder, Landschulwochen, Sonderkurs etc… Mir scheint eher, dass die wirtschaftlichen Umstände heute
den Familiennachwuchs wegkastrieren. Natürlich kann es auch die Dinks geben: Double Income, No Kids.
In welchem Verhältnis die allerdings zu den Ehepaaren stehen, die mit einem Kind an ihre finanziellen
Grenzen stißen würden, vermag ich nicht zu sagen.
@ Dr. Heger Sterben oder aber erblinden. Ein Staat, der Frauen zum Austragen der Kinder zwingt, auch gegen
die Gesundheit der Schwangeren und dann weder Willens noch in der Lage ist, diese Frau und deren Kinder
angemessen zu unterstützen, zumindest aber medizinisch zu versorgen, der tut der katholischen Kirche
und ihrer absoluten Wahrheit keinen guten Dienst. Hochachtungsvoll
@ Rudolphus und die göttliche Wahrheit Wie man leicht feststellen kann, diskutieren wir hier ja auch
nicht mit Gott oder über die göttliche Wahrheit, sondern mit Männern und Frauen, von denen einige glauben,
die göttliche Wahrheit erfasst zu haben und deshalb langweiligerweise absolut argumentieren. Sich in
Kenntnis der göttlichen Wahrheit zu wähnen, ist eine Form von Hochmut. Und das wiederum ist eine Todsünde,
soweit ich mich erinnern kann. Die göttliche Wahrheit ist göttlich und nicht menschlich. Und die Existenz
dieser unfasslichen Göttlichkeit sollte nicht Diskutanten als Totschlagsargument dienen.
@ Herr Höck Natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass ein höchstrichterliches Urteil fehlerhaft
ist/war. Auch, dass es sich dabei um eine juristische Interpretation der Verfassung handelt, kann Fehler
in sich bergen, da Interpretation per se fehleranfällig sind. So lange allerdings dieser höchstrichterliche
Entscheid in dieser Form existiert, kann sich kein Governeur dazu aufschwingen, ein Gesetz zu verabschieden,
dass im krassen Widerspruch zur höchstrichterlichen Erkenntnis steht. Damit ist der zu Grunde liegende
Artikel irreführend und unvollständig in seinen Ausführungen. Hochachtungsvoll,
Emotionalisiert Solche Themen scheinen hier immer wieder aufzutauchen um zu emotionalisieren und diversen
Menschengruppierungen die Möglichkeit einzuräumen, sich zu erregen und die Schlechtigkeit der Welt zu
beklagen. Fakt bleibt, dass ein Gesetz, dass sich direkt gegen ein Erkenntnis der Verfassung richtet,
ebenso existenzunfähig ist, wie ein ungeborenes Kind außerhalb des Mutterleibes. Das Gesetz ist also
eine Totgeburt und nur dazu da, um rebublikanisch-konservative Stimmen zu fangen
Abtreibung hin oder her Den moralischen Stellenwert der Abtreibung möchte ich hier gar nicht zur Diskussion
stellen – das tun eh alle anderen. Interessanter ist für mich, wie South Dakota ein Gesetz verabschieden
kann, dass sich gegen eine Interpretation der US Verfassung von 1972 stellt: caselaw.lp.findlaw.com/scripts/getcase.pl?court=US&vol=4…
Dieses Erkenntnis legt fest: Schwangerschaftsabbruch ist ein Grundrecht als Folge des in der Verfassung
implizierten Rechts auf Privatsphäre. Ob das gut ist oder nicht, sei dahingestellt. Die Umsetzung des
in South Dakota beschlossenen Gesetzes erfordert vor allem zuerst einmal eine Neuinterpretation der US
Verfassung. Solange das nicht geschehen ist, braucht man auch gegen das Gesetz in SD nicht angehen, da
es sich gegen die Verfassung richtet. lg
Kinder Gottes sind wir alle. Ohne Ausnahme. Oder? Wer den katholischen Glauben bewußt verwirft, kann
nicht in den Himmel kommen und selig werden. Und das behauptet jede missionarische Religion von sich.
Frömmelei, Lippenbekenntisse und Gottesfurcht mögen laut kat Kirche ein oder der Weg zu Gott sein. Ein
gottgefälliges Leben voller Liebe und Menschlichkeit, Demut, Treue und Freundschaft wohl viel eher. Die
einen mögen glauben, dass sie den Himmel mit Psalmenbeterei schwindlig reden können, andere leben einfach
den Geboten folgend und vermeiden die Todsünden. Alles andere ist ein lauer Abwasch der göttlichen Größe.
Aufgaben der Kirche Die Hl. Kirche hat die Botschaft Christi (zu welchen die Gebote gehören) zu verkünden –
ob gelegen oder ungelegen. Würde die Kirche es dabei bewenden lassen, wäre auch alles in bester Ordnung.
Die Kirche ist von Gott eingesetzt: Auch das mag zutreffen. Wobei mir völlig die Gewissheit fehlt, ob
die Kirche so, wie sie jetzt ist, auch noch in seinem Namen tätig ist. Mir scheint, dass die für einen
Laien völlig unübersichtliche Liturgie und Hirachie von einigen autoritären Machtmenschen dazu mißbraucht
wird, die eigenen, körper- und lustfeindlichen Ansichten als Wille der Kirche getarnt, den Menschen aufzuzwingen.
Natürlich kenne ich die Bibel nicht so gut wie ein Theologe, jedoch kann ich mich nicht daran erinnern,
das Gott selbst in der Bibel (Dort, wo er selbst und durch kein Medium gesprochen hat) ein Wort über
Schwule verloren hat. Und Jesus hatte bei der Bergpredigt wohl auch wichtigeres mitzuteilen, als lebensfremden
Akademikern Zündstoff für ihre verquere Moralvorstellungen zu liefern.
@sozialkatholisch Nun, ich denke nicht, dass man von der katholischen Kirche erwarten kann, dass sie zu
homosexuellen Handlungen aufruft. Die starke Fokkusierung auf dieses eine Thema ist ja auch nur in fanatisierten
Kreisen der kat Kirche anzutreffen. Somit habe ich als schwuler Mann (Langzeitbeziehung und treu) kein
Problem mit den Lehren der kat. Kirche. Und die Kirche hat mit mir kein Problem – bin schon mit 19 Jahren
ausgetreten. Allerdings muss die Frage gestattet sein, woher dieser Ingrimm fanatiserter Kreise kommt,
dem Staat und den Menschen dogmatisch vorschreiben zu wollen, was rechtens ist und was nicht. Ich persönlich
bin davon überzeugt, dass das seltsame Wutgeheul bezüglich Homosexualität aus den Kathedralen nichts
anderes ist als ein Versuch, die eigene Sündhaftigkeit und moralische Schwäche zu kaschieren, in dem
man die vermeintliche Sündhaftigkeit der anderen aufbauscht. Denn ich kann mir bei aller Kenntnis der
Liturgie, mit der hier immer gewuchtet wird, vorstellen, dass es hier auch nur einen gibt, der sich immer
an die zehn Gebote hält und die sieben Todsünden vermeidet. Diese direkt von Gott stammenden Gesetze
sollten schwerer wiegen als Kircherecht und Dogma.
#27 private-notes 18:35:43 | Donnerstag, 2. März 2006
Rechtsstreit Ich sehe keinen Grund für einen Rechtsstreit: Wenn Eltern ihr Kind zur Adotion freigeben,
sollte das ein einmaliger, unwiderruflicher und wohl überlegter Schritt sein. Eltern, die ein zur Adotion
freigegebenes Kind adoptieren, sollten diesen einen Schritt ebenfalls wohlüberlegt und nicht rückgängig
zu machen vornehmen. Das ein „bißchen“ adoptieren nicht geht, muss jedem klar sein: Denen, die ihr Kind
weggeben, denen, die in der Übergangszeit für das Wohl des Kindes verantwortlich sind und denen, die
das Kind schlussendlich adoptieren. Das es sich dabei nicht um ein kleines Hundchen handelt, dass man
zu Weihnachten geschenkt bekommt und drei Wochen später auf einer Autobahnraststation aussetzt, setze
ich als gegeben voraus. Wie Sie sagen: Da gibts kein deuteln.
#23 private-notes 17:59:48 | Donnerstag, 2. März 2006
Sensiblen Charakter? Den darf man bei dem rechtskatholischen Rabulismus nicht haben. Wirklich nicht. Hilfreicher
ist da eher die robuste Natur eines Preisboxers Was Pflegschaft betrifft: Das ist natürlich eine extrem
widerwärtige Möglichkeit für Eltern. Nicht? Wenns mal ein bißchen schwierig wird, sollen sich andere
um mein Kind kümmern, ich hols mir dann wieder, wens mir gut geht/wenn ich das Kind brauchen kann…
Das Kind, das inzwischen die Pflegefamilie als eigene Familie sieht, wird durch solch egoistisches und
herzloses Hin- und Hergeschiebe aufgerieben. Seltsam, dass dies in Ihrer Argumentation unebdeutend ist –
zumindest so unbedeutend, dass es nicht zum Bestandteil Ihrer Argumentation wird. Möglicherweise sind
für Sie Kinder nicht mehr als einkalkulierbare Argumentationshilfen, um die verqueren Moralvorstellungen
rechtskonservativer Katholen-Horden zu verbreiten.
#9 private-notes 15:34:11 | Donnerstag, 2. März 2006
Das Siebenfache Wenn es also siebenmal mehr heterosexuell orientierte Ehepaare gibt, die Kinder adoptieren
möchten, als es Kinder in Heimen gibt, die auf Adoption durch liebevolle Partner warten, warum gibt es
dann noch Kinder, die nicht adoptiert sind? Vielleicht, weil manche Ehen schlicht und einfach weder moralisch
noch ethnisch noch sozial für Adoption in Frage kommen? Säufer und Huren, Drogensüchtige und Kleinstverdiener?
Nicht kirchlich getraut? Wieso gibt es nicht adoptierte Kinder, wenn die Nachfrage durch Heteropaare so
groß ist? Die ganze Debatte wäre unnötig. Oder äh, gibt es Kinder, die da durch den Raster fallen?
Nicht glubschäugig und süß genug als Vorzeigekind für das Karrierepaar? Behindert? Gar geistig zurückgeblieben?
Nicht würdig des christlichen Erbarmens und der Nächstenliebe?
#4 private-notes 14:30:46 | Donnerstag, 2. März 2006
@bernieboy Meinst Du nicht, dass Du Dich ein klein wenig im Ton vergreifst? Es mag sein, dass in Schottland
vom Staat Gesetze beschlossen werden, die dem rechtgläubigen Katholiken nicht verständlich sind. Dafür
gibt es allerdings auch die Säkularisierung. Wenn man nämlich der Meinung wäre, dass eine bestimmte
Religionsgemeinschaft die Belange eines Volkes besser steuern könnte als eine gewählte Regierung, dann
wäre das vermutlich auch so. Da die katholische Kirche allerdings nicht mehr ist, als ein von seinen
Mitgliedern zwangssubvensionierter Verein von Leuten, ist alles so wie es ist: Regierende beschließen
Gesetze, die Völker klären sich auf und bilden sich Meinungen und in den weihevollen Hallen der Kirchen
kläffen die bruchbandtragenden Scheinmoralisten den Weihrauch an. Was für ein Jammer, dass sie viel
sagen, aber nichts zu sagen haben.
#95 private-notes 13:27:36 | Donnerstag, 2. März 2006
Triebbefriedigung Zitat –->Der Aufruf zur Triebbefriedigung bleibt!<-- Zitat Ende Tatsache aber auch,
dass niemand diesem Aufruf folgen muss nur weil er möglicherweise (und rein interpretatorisch) exisitiert.
Mir scheint, hier traut man einer recht früh aufgeklärten Jugend nicht zu, selbst zu entscheiden, was
angenommen wird und was nicht. Ob ein Junge schwul wird, weil er in einem Informationsflyer sieht, dass
es das auch gibt? Was nicht in einem schläft, kann auch nicht geweckt werden. Und wenn man das, was in
einem schläft ruhen lässt, kommt es zur Seelenfäulnis. Resultate dieser Fäulnis sieht man allerorts
da, wo Menschen körperlich oder seelisch Gewalt angetan wird.
Dauerpenetration Die Dauerpenetration des Schwuchtel-Themas nervt schon genug. Sehe ich auch so. Man müsste
direkt mal bei den Admins von kreuz.net nachfragen, warum sie sich für dieses Thema so herzlich erwärmen
können. Liebe Grüße,
Extremisten Pläuschchen Ich finde es bedauerlich, dass Sie in Ihren Argumentationen immer auf die Äußerungen
von Extremisten eingehen. Sie können mir glauben, dass diese Verbände weder für mich noch für meinen
Freundes- und Bekanntenkreis sprechen, so wie Sie vermutlich nicht oder nur ansatzweise für die katholische
Kirchengemeinde sprechen. Den kulturellen Anspruch von Menschen, die mißliebig sind, auf gangbangs und
Darkrooms zu reduzieren, passt recht gut in die hier unverzichtbare Polemik, hat aber mit der Wahrheit
genau gar nichts zu tun. Nochmals: Die Ehe soll unangetastet bleiben. Trotzdem sollen schwule und lesbische
Menschen, die gewillt sind, einander treu zu sein und für einander zu sorgen, die gleichen rechtlichen
Mittel ausschöpfen können wie beispielsweise freiwillig kinderlose Ehepaare. Diesen bisher unterdrückten
Rechtsanspruch zu negieren, in dem man lesbische und schwule Menschen mit Kriminellen in einen Topf wirft
(Oder an der Ehe nicht interessierte Splittergruppen) passt auch wieder in die Polemik hier, argumentiert
aber schnurstracks am Thema vorbei.
Falscher Fokus? In schwulen Langzeitbeziehungen, die es tatsächlich gibt, und zwar mehr, als man vermuten
möchte, wird der Zusammenhalt zwischen den Männern (Oder Frauen) nicht von Sexualität bestimmt sondern
von all dem, was es an moralischen, sittlichen und ethnischen Werte zwischen zwei Menschen geben kann.
Wie auch bei der heterosexuell ausgerichteten Ehe zwischen Mann und Frau, wächst auch bei gleichgeschlechtlichen
Langzeitbeziehungen ein Qualitätsstandard heran, der sich nicht unbedingt auf sexuelle Präferenzen reduzieren
lässt. Denn dann müsste ja jede Langzeitbeziehung daran zerbrechen, wenn die Partner, wie hier unermüdlich
dargestellt, jüngere, ja geradezu pupertäre Knaben bevorzugen. Da die rechtliche Gleichstellung durch
den Staat wohl am ehesten für Paare interessant ist, die eine solche Langzeitbeziehung bereits haben
oder konsequent anstreben, können hier die vollmundig vorgebrachten Argumente vom sexuellen Nachäffungstrieb
einfach nicht greifen. Schwule Langzeitpaare sind in der Regel treu (Treuer als Heteropaare), gehen fürsorglich
miteinander um, sind beruflich etabliert und zahlen ihre Steuern an den Staat, so wie es sich gehört.
Da diese Leute ohne jeden Zweifel ihre Staatsbürgerpflichten erfüllen, gibt es keinen Grund, ihnen Staatsbürgerrechte
nicht zu gewähren – und dies erstreckt sich nun mal auch auf die rechtliche Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher
Langzeitbeziehungen.
#1 private-notes 11:33:01 | Dienstag, 28. Februar 2006
Tendenziöser und adjektivlastiger kann so ein Bericht eigentlich nicht sein. Witzigerweise ist das, was
der Redakteur dieser Homo-Bewegung anlastet genau das, was er selbst, der Blattlinie von kreuz.net folgend
tut. Weiters scheint es sich bei dem Text weniger um einen journalistischen Beitrag mit nachweisbaren
Fakten zu handeln sondern vielmehr um eine zusammenhanglose Tirade, bestehend aus nicht nachgewiesenen
Behauptungen, die man nun glauben kann oder nicht. Von seriösem und nicht wertendem Journalismus ist
der obige Bericht jedenfalls meilenweit entfernt. Was bei kreuz.net nicht unbedingt etwas Neues ist –
genausowenig wie man BILD vorwerfen kann, gut recherchierten, auf Wahrheitsgehalt bauende Informationen
zu bauen. lg
#41 private-notes 15:50:45 | Sonntag, 26. Februar 2006
Im Übrigen ist der Bericht unvollständig, da selbst ein beschlossenes Gesetz nicht zur Anwendung gebracht
werden kann, wenn dafür die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika neu interpretiert werden müsste.
Im Höchstgericht mögen nun zwei rechtskonservative Richter sitzen, ob die sich aber an eine Neuinterpretation
wagen, ist fraglich. War heute im Ö1 zu hören.
#4 private-notes 23:01:18 | Samstag, 25. Februar 2006
Gute Religion Die Muslimen – ich habe nichts gegen sie, solange sie sich aklimatisieren. Sie leben ihre
Religion? Das tun sie fürwahr: Sie schicken ihre Kinde, ihr eigen Fleisch und Blut unter theatralischem
Wehgeschrei mit Handgra’naten am Gürtel gegen die Feinde. Sie plazieren ihre Frauen zerstörungsgerecht
und ihre Männe- fanatisiert mit Bomben und Schusswaffen, um den Feind, den Ungläubigen zu töten. Wollen
Sie das für die kath. Kirche? ooops: Das hatten wir schon mal. Mit veralteten Mitteln, mit veralteten
Waffen.
#31 private-notes 16:34:31 | Samstag, 25. Februar 2006
Ich danke Gott das die rechtskonservativen Katholen zwar viel reden, aber nur sehr wenig zu reden haben.
Die in den Argumenten aufploppende Gehässigkeit und Freude am Rabulismus ist mehr als entlarvend. Dort,
wo sich die Amtskriche am stärksten wähnt, tobt schon längts der Teufel in der Maske von Hochmut und
Gier, Hass und Boshaftigkeit. Wie gut, dass man die Rechtskatholen auf solchen Foren leicht unter Kontrolle
hat. […]
#13 private-notes 12:37:59 | Freitag, 24. Februar 2006
Liebe und Barmherzigkeit können nie und nimmer eine Verpflichtung darstellen, sind sie doch zwei der
edelsten und schönsten menschlichen Eigenschaften. Ich sehe hier keine Trennung von linkem Kuckucksheim
und rechten Kirchengläubigen sondern die Fähigkeit des Menschen zur Herzensbildung – dies kann mit oder
ohne Segen der Kirche geschehen. @dorothea: Warum so angriffslustig? Meine Fragestellung im Posting weiter
unten war in der Tonalität ganz klar und eindeutig als Gedankenspiel verfasst – sozusagen der Versuch,
einen Gedanken gegen jede Logik konsequent zu ende zu denken. Ich bin kein Freund der Abtreibung und trotzdem
eher links – ich bin allerdings nicht deswegen gegen Abtreibung, weil ich vor meinem inneren Auge dauernd
die blutschlierigen Leichen ungeborener Kinder sehe, denn das tu ich nicht, sondern weil mir die dem persönlichen
Wohlstand alles unterordnende Leichtfüßigkeit des modernen Freizeitmenschen sauer aufstösst. Das hat
jetzt weniger mit Gottesfurcht zu tun als mit einer ekelerregenden Bagatellisierung der bürgerlichen
Moral. Ich bin mir hundertprozentig sicher, dass all die militanten, und auf die Strasse gehenden Abtreibungsgegner
auch mit gleicher Energie Frauen unterstützen und begleiten, denen seelische und körperliche Grausamkeit
widerfahren ist -das wäre nur gut und gerecht und würde den wütenden Worten zum Beweis der großen
Ernsthaftigkeit auch Taten folgen lassen.
#8 private-notes 11:57:42 | Freitag, 24. Februar 2006
So gesehen beginnt das Leben, konsequenter weise mit der Zeugung, also dem Liebesakt zwischen Mann und
Frau. Oder, um beim Thema zu bleiben, mit der Vergewaltigung. Ich kann mich täuschen, dennoch habe ich
den Eindruck, dass sich da fundamentale, religiöse Überzeugungen ziemlich merkwürdig mit juristischen
Spitzfindigkeiten paaren, um bestimmte Anschauungen rechtlich und moralisch zu stützen. Abtreibungen
müssen beim derzeitigen medizinischen Stand wirklich nicht mehr sein. Allerdings gab es auch schon Abtreibungsgegner,
als alleinerziehende Mütter der fundamental katholischen Gesellschaft ein Gräuel waren. Und da waren
unter den alleinerziehenden Müttern sicherlich genug Opfer von bestialischen Vergewaltigungen dabei.
Wenn also das Leben des neuen Menschen mit der Zeugung beginnt, so ist die Verweigerung der Zeugung während
des Beischlafs dann grundsätzlich auch schon Mord? Weil man dem neuen Leben keine Chance gibt, gelebt
zu werden? Somit wäre jeder Beischlaf (Nicht Sex), der nicht der Zeugung dient, also Mord.
#4 private-notes 11:21:37 | Freitag, 24. Februar 2006
9 Monate Nun, dann dauert die Vergewaltigung der Frau halt nur neun Monate – solange nämlich, wie das
durch Qual und Leid erzeugte Kind im Leib der Mutter heranreift. Adoption ist natürlich möglich. Mich
würde es dann nicht wundern, wenn sich viele Frauen sterilisieren lassen. Ich hoffe, die Kirche steht
den vergewaltigten und gequälten Frauen bei – vor allem seelsorgerisch.
#2 private-notes 10:37:04 | Freitag, 24. Februar 2006
Opfer von Vergewaltigungen Das Opfer von Vergewaltigungen nicht abtreiben lassen dürfen, finde ich unverständlich.
Denn zur erlittenen Demütigung, dem körperlichen und seelischen Schmerz wird die Frau auch noch gezwungen,
die Frucht der Vergewaltigung, die sie ihr Leben lang an den Täter erinnern wird, großzuziehen.
#28 private-notes 13:00:21 | Montag, 20. Februar 2006
Überwutzeltes Volk? Sicher doch. Kein junges Ehepaar lässt sich mehr von einem Kind den Lebensstandard
abgraben. Die Prioritäten wurden ausgetauscht – der schöne Schein des Wohlstands steht über geistiger
Reife und sozialer Kompetenz. Wir verhungern vor der vollen Schüssel und schwemmen die Kinder in die
Donau, weil sich sonst der Maledivenurlaub nicht ausgeht: „Das ist ungünstig Schatz, dass Du jetzt schwanger
bist – willst es nicht wegmachen lassen und wir probieren das nach meiner Beförderung zum Top Manager?“
Viel bitterer noch ist es da, wenn der Mensch Liebe auch durch Sex erfahren möchte – weil wunderschön –
sich aber das Kind einfach wirklich nicht leisten kann. Zu jung schwanger geworden, kein Job, Eltern Alkoholiker…
Ich glaube, die Familien, in denen das klassische Rollenmodel noch perfekt funktioniert, sind im Verschwinden.
Und zwar nicht, weil die Leute nicht in diesem an sich sehr schönen Model leben wollen sondern weil sie
es aufgrund wirtschaftlicher und sozialer Umstände einfach nicht können. Kindersegen in einem Haus,
wo der Mann das Geld nach Hause bringt und die Gattin Heim, Herd und Kinder hütet, ist etwas wundervolles.
In einer dreißig Quadratmeter Wohnung allerdings, wo beide Elternteile für 900 € netto 12 Stunden
am Tag arbeiten müssen (Regalschlichter beim Aldi zB), ist das eine Form der Hölle, die sich kaum jemand
noch antun will.
#5 private-notes 12:48:20 | Montag, 20. Februar 2006
Auszüge Der letzte zu dieser Angelegenheit zu lesende bericht auf kreuz.net erwähnte auch weitere Vergehen
der Erziehungsberechtigten an den Zöglingen. Zum Beispiel das Verbringen und Einsperren der Kinder in
dunkle Keller. Warum wird davon in idesem Bericht hier nichts mehr erwähnt? Die zwei Ohrfeigen mögen
ein vielleicht schon volles Fass zum Überlaufen gebracht haben. Und es könnte ja sein, dass es dort
Lehrer gab oder gibt, die über das Recht und die Pflicht zur Züchtigung Erziehungsbefohlener ähnlich
oder identisch denken, wie manche Poster hier.
#6 private-notes 12:03:44 | Mittwoch, 1. Februar 2006
@zwobbel Ist das jetzt ein Aufruf zum Rechtsbruch? Politiker, die Sexualität hematisieren bzw verstaatlichen
und/oder verkirchlichen wollen, sind in der Regel Populisten, die politisches Kleingeld machen wollen.
Solchen Leuten géht es nicht darum, christlich-traditionelle Werte zu bewahren und zu schützen sondern
eben jenes Schutzbedürfnis zu instrumentalisieren – für sich und ihre politische Karriere nutzbar zu
machen. Es gibt hier tatsächlich eine Homo-Schlinge, wie das hier so reißerisch plakatiert wird. Allerdings
ist das die Schlinge jener Politiker, die mit der Empörung des vermeintlich anständigen Bürgers wuchten,
um sich selbst in Szene zu setzen. Solche Ausritte helfen niemanden – auch nicht jenen Bürgern, die solche
Entgleißungen verwenden und zum Gesetzesbruch auffordern. Gottes Gesetze stehen mit Sicherheit über
jedem irdischen Gesetz – das Kirchengesetz und jene tendenziösen Auslegungen und Übersetzungen der Bibel
jedoch in keinster Weise. Deshalb ist jeder versuch der Amtskirche, ihre Dogmen über Politiker zu etablieren,
bestenfalls als unappetitlich zu bezeichnen.
#5 private-notes 11:26:33 | Freitag, 27. Januar 2006
Militant bedeutet hier eine Meinung zu haben und keine Meinung neben der eigenen gelten zu lassen. Hier
wird also die eigene Meinung ins göttliche erhoben, denn Du sollst keine anderen Götter haben neben
mir. Oder so. Die Welt ist so wunderbar einfach, wenn man eine jahrtausende alte Heilslehre auf Homosexualität
reduzieren kann, die zwar neun mal in der heiligen Bibel erwähnt wird (Und da nicht immer präzise),
aber nichts ist im Vergleich zu all den anderen, durch Katholiken relativierten Sünden. Selektive Borniertheit?
Fanatismus? Und das alles im Namen Gottes.
#16 private-notes 08:21:35 | Mittwoch, 11. Januar 2006
@le trot: Wie können Sie es nur wagen, die Entscheidung eines Bischofs anzuzweifeln? Ein bißchen mehr
Demut vor der Hirachie der kath. Amtskirche könnte auch Ihnen nicht schaden. Und ersparen Sie uns bitte
jetzt Ihr frömmelndes Gekläff: Es kann ja doch nichts an der Welt ändern. lg/
#10 private-notes 07:48:54 | Dienstag, 10. Januar 2006
Der Mut des Pfarrers Der Mut des Pfarrers, sich öffentlich zu bekennen und gleichzeitig sein bisheriges
Leben aufzugeben (auch im Sinne der Gemeinde) ist wirklich bewundernswert. Jedenfalls christlicher und
bedeutungsvoller als die lustvolle Selbstzerfleischung all jener Schwulen, die im Schoß der Kirche verbleiben
und sich hier geißeln und geißeln lassen.
#9 private-notes 11:30:13 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Merkwürdige Veranstaltungen Ich bin ein Gegner solcher Veranstaltungen. Und mir wäre es egal, welche
Weltreligion dafür herhalten muss, um dem Amusement einiger Leute zu dienen. Die Veranstalter mögen
sich auf künstlerische Freiheit, auf Aktionismus herausreden – aus meiner Sicht geht es dabei um den
(als spielerisch getarnten) Raubzug an kulturellen und spirituellen Werten. Die seltsame Gier sich zu
amüsieren, und zwar um jeden Preis, mag unaufhaltsam sein, und wenn sie es mögen, sollen sie sich in
dunklen Kellern treffen und peitschen und die Stiefel lecken – dies in einen religiösen Kontext zu stellen,
ist zumindest äußerst merkwürdig. Nun, wenn solche Veranstaltungen gegen das Gesetz verstoßen und
wenn es hier Leute gibt, die sich rechtsgelehrt geben, warum klagt dann niemand? Warum bleibt es bei diesen
zaghaften Äußerungen auf in sich geschlossenen Medien?
#51 private-notes 15:51:56 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Gottes Wille und Werk wird von den Vertretern der katholischen Amtskirche tatsächlich zu tode reglementiert.
man braucht sich ja nur einmal diese stolzen, affektierten und eitlen Wortgefechte durchlesen? Wie Pfaue,
die ein Rad schlagen. Ohja, rhetorisch seid Ihr unschlagbar. Aber auch unschlagbar darin, die Mauern der
Kirche höher und höher zu ziehen. Weiter so! Es braucht keinen Antichristen von irgendwoher. Ihr tut
seine Arbeit mit größter Hingabe. Ihr entfernt durch das Regelwerk und den Fanatismus zum Regelwerk
die Kirche von den Menschen, anstatt zu missionieren. Die Todsünden Maßlosigkeit und Eitelkeit haben
bereits vor langer Zeit Einzug gehalten in die katholische Kirche. Die Beweise sind eindeutig hier nachzulesen.
#49 private-notes 12:17:39 | Montag, 5. Dezember 2005
@le trot Ihr Hochmut weist auf eine derart degenerierte, stolze Persönlichkeit hin, dass ist ja abartig –
wie um Himmels Willen wollen sie Menschen Gottes Werk und Liebe näher bringen? Die Selbstgerechtigkeit,
mit der sie bis zu den haarspitzen erfüllt zu sein scheinen, ist nicht Gottes Gerechtigkeit. Sie tun
Ihrer Kirche und dem Werk Gottes keinen guten Dienst. Nun, wenn das der Weg der katholischen Kirche ist,
was sie da praktizieren: niederargumentieren statt missionieren, dann versündigen sie sich in ganz besonders
perfider Form an Gottes Kirche. Denn sie fügen ihr aus persönlichen und kleinkrämerischen Gründen
erheblichen Schaden zu. Ich verzeihe Ihnen gerne die persönlichen Beleidigungen und Unterstellungen.
Denn ich denke mir, nur ein frömmelnder Hardliner zu sein, ist zu wenig auf dem Weg zu Gott und seiner
Liebe. Viel zu wenig. Aber dessen scheinen Sie sich ja bewusst zu sein, so laut und präpotent wie Sie
argumentieren. Hm, waren die Pharisäer nicht auch ein so lautes und selbstgerechtes Völkchen? Ihr Hochmut
und Hass, le trot, wird Ihnen ein Kleid aus Schwefelgestank weben. Und ich werde für sie beten.
#47 private-notes 08:23:18 | Montag, 5. Dezember 2005
@bonifatius Nun, mag ausgelebte Homosexualität eine Sünde sein, so ist Hochmut wohl eine Todsünde.
Und hochmütiger als Sie sich hier präsentieren, kann man ja wohl nicht sein. Ich denke, dass all Ihre
rethorische Gewandheit und Frömmigkeit nichts daran ändern wird, dass ihre Seele zerfressen ist. Ich
denke, dass es mehr Sünden gibt als die des Fleisches. @le trot: „Schwuchteln“ Genau das ist die Ausdrucksweise,
die ich mir von einem Mann, der im Namen Gottes spricht, erwarte.
#45 private-notes 19:54:58 | Samstag, 3. Dezember 2005
Eitles Geschwätz Man mag mir den groben Ausdruck verzeihen – aber so empfinde ich es, wenn ich mir die
kleinen Wortgefechte hier durchlese. Hier geht es wohl nicht mehr um Verständnis, Nächstenliebe und
gittgewollte Menschlichkeit, sondern um adjektivlastigen Rabulismus. Nun gut, die Kirche hatte 2000 Jahre
Zeit um zu lernen, wie sie ihre Inhalte rhetorisch zu vertreten hat. An Hand der Argumentation ist jedoch
leicht zu erkennen, dass es hier nicht mehr um Bekehrung und Missionierung geht, darum, Jesus Christus
und seine Lehren dem Menschen nahe zu bringen, sondern einfach nur noch darum, im Parlieren zu gewinnen.
Die Herrschaften der katholischen Kirche, des katholischen Glaubens können wirklich prächtig argumentieren –
christlich im Sinne dessen, was Jesus vermitteln wollte, sind sie allesamt in ihrer Eitelkeit und Überheblichkeit
nicht.
#40 private-notes 16:46:04 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Thematische Einschränkungen Deswegen wundert mich ja auch immer wieder, wieviel Platz hier dem Thema
Homosexualität eingeräumt wird. Der Umgang mit gleichgeschlechtlich liebenden Menschen mag ein weltliches
Problem sein und die Aufgabe des guten Christen, dem Beipsiel der Apostel folgend, dem Menschen Gottes
Liebe nahe zu bringen und zu erklären. Die Bibel ist (Und ich bin wirklichkein Bibelgelehrter) ein unerschöpflicher
Quell von Wissen und Liebe, Ratschlägen und Gleichnissen, wie man ein gottgefälliges Leben führen kann.
Dies auf neun Bibelstellen zu reduzieren und Bibelverse aus dem Zusammenhang zu reißen, halte ich verwerflich
der Kirche und Gott gegenüber. Ich weiß sehr wohl, dass Katholiken auch nur Menschen sind. Und als Menschen
auf die Fährnisse unseres Erdendaseins reagieren. Doch manchen, die hier kommentieren und die sich im
Namen der Kirche und Gottes ereifern, würde ich gerne zurufen, sie sollen sich mäßigen und Gottes Werk
mit der nötigen Demut versehen. Denn viele, die gegen die fleischlichen Lüste wettern und predigen,
mit allerhand Bibelzitaten ausgestattet, scheinen den sieben Todsünden sehr nahe zu stehen: superbia
avaritia invidia ira luxuria gula acedia Vielen scheint es genug christlich zu sein, Genesis, Levitikus,
Levitikus, Deuteronomium, Richter, Römer, Korinther, Timotheus und Judas aus dem Zusammenhang gerissen
zu zitieren. Ich glaube aber, dass diese Form der Bibelauslegung an sich schon Sünde ist.
#38 private-notes 15:36:21 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@Benedikt Wenn Sie das NT genau lesen, dann werden Sie auch sehen, dass der Herr solchen Nebensächlichkeiten
nicht viele Worte gewidmet hat. Haben sie geschrieben. Wieviele Worte hat denn Gott im neuen Testament
für gleichgeschlechtliche Liebe aufgewendet? Und ich dachte immer, um ein guter Christ zu sein, muß
man die 10 Gebote befolgen und die sieben Todsünden meiden. Oder hat Gott im Lauf der Zeit vermittels
diverser Propheten seine Meinung revidiert?
#8 private-notes 08:38:27 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Stadlers kleine Sager Die Aufregung um Ewald Stadler auf seine Aussage gegenüber Homosexueller zu reduzieren,
wird der Sache nicht ganz gerecht. Von beiden Seiten wird da unglücklicherweise ein Zitat herausgerissen,
um der eigenen Argumentation zu dienen. Bei jener Veranstaltung sagte Ewald Stadler mehr, als nur diesen
einen Satz. Was schert es irgendjemand, was die FPÖ goutiert oder nicht? […] Bei der gleichen Veranstaltung
sagte Stadler sinngemäß auch, auf die Situation in Frankreich gemünzt: „Vielleicht sollten wir uns
auch (ausländische) Randalierer ins Land holen um Gelder aus dem EU Topf zu bekommen.“ Es mag schon sein,
dass verschiedene Aussagen Stadlers für Christenmenschen glaubwürdig, edel und gut sind – man sollte
jedoch nie vergessen, woher diese Worte kommen und was ihn motiviert, dies von sich zu geben. Ich bin
davon überzeugt, dass Stadler sagt, was die jeweilige Zuhörerschaft hören will – immer im Kontext rechtskonservativer
Wünsche und Ideen.
#63 private-notes 09:06:23 | Montag, 28. November 2005
@evelin Keusch zu leben ist eine Entscheidung. Schwul zu sein ist keine Entscheidung. Keusch sein mag
wer will: Es wird einen nicht näher an Gott heranführen. Keuschheit scheint mir eher dazu geeignet,
krank zu machen. Um sich ein anderes Bild zu machen, wäre es vielleicht nicht schlecht, mal diesen Artikel
zu lesen: www.profil.at/index.html?/articles/0546…
#49 private-notes 13:57:32 | Sonntag, 27. November 2005
Homo-Ideologie Es gibt keine Homo-Ideologie. Es gibt schwule Menschen und es gibt heterosexuelle Menschen.
Mehr gibt es da nicht. Naja, doch: Es gibt die einen, die gegen die anderen hetzen, sie unterdrücken,
moralisch ins Abseits stellen und viel, sehr viel Energie darauf verwenden, Menschen zu stigmatisieren.
Dazu gehört auch, den Menschen das Recht abzusprechen, über sich, ihr Leben und ihre Möglichkeiten
zu berichten. Merke, Informationsbroschüren sind keine Ideologie Flyer. Und gerade für Teenager, die
sich nicht ganz sicher sind, wie sie es sich trauen sollen, zu dem zu stehen was sie sind (Dank der jahrtausenden
währenden Einmischung und Bevormundung durch die missionarischen Eiferer) kann es hilfreich sein zu wissen,
wie man sich helfen kann, dass man nicht allein ist. Besonders pikant finde ich hier nebenbei, dass gerade
die kath. Amtskirche, deren Amtssitz sozusagen im Vatikan ist, sich über diese Informationscampagne so
aufregt. Immerhin liegt das Schutzalter für gleichgeschlechtliche Beziehungen im Vatikan bei 12 Jahren.
Und auch das wird wohl seinen Grund haben, nicht wahr? Bigotterie, fanatische Frömmelei – all dies erscheint
mir wesentlich ekelhafter als die Unterstützung junger Schwuler, mehr Selbstvertrauen und Sicherheit
im Leben zu finden. Und das die CSU/CDU nicht „einschreitet“? Was gehts Euch an? Noch sind Staat und Kirche
getrennt. Und die Kirche hat dem Staat nicht zu sagen, wie er funktionieren soll. bg/