Morus
Erstellt: 20:41:37 | Sonntag, 27. November 2005
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45 Lesermeinungen
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Der zurückgetretene Generalvikar wehrt sich
#7   Morus   17:11:46 | Montag, 28. Februar 2011
Dieser Artikel stimmt leider im Wesentlichen
Der Bischof hat leider das Talent, sich die Gegner in seinen engsten Mitarbeiterstab zu holen. Sodann ist er vergesslich oder nimmt es mit der Wahrheit nicht so ganau. Die Initiative überlässt er medial den Gegnern. Und so kommt es, wie es bei Generalvikar Rellstab kommen musste. Jetzt ist der Bischof ratlos. Anstatt nach dem Grundsatz „Die Hunde bellen, die Karavane zieht weiter“ zu handeln, holt er sich Rat von allen Seiten. Das gibt den Gegnern Zeit, sich zum Hauptangriff zu formieren. Letztlich wird daher Rom entscheiden, und dort stehen die Karten leider nicht sehr gut für den Bischof.
Zum Medienprecher der Bistums, der einen seiner Gegner als „blöden Hund“ bezeichnet hat – der Bischof belässt ihn im Amt – vergleiche seine geistige Herkunft unter
www.aargauerzeitung.ch/…h-ans-bett-105167718
Redaktion benachrichtigen Zum Teufel mit den Bischöfen
#74   Morus   15:01:57 | Donnerstag, 17. Dezember 2009
@ mighty Counsellor – Bitte wählen und antworten
Wir sehen das durchaus. Die Scharia wird in unseren Breitengraden nie herrschen, es sei denn, die Moslems erhalten die Mehrheit. Wir müssen also dafür sorgen, dass sie keine Mehrheit erreichen. Es gibt zwei Wege: eigene Geburtenrate erhöhen oder Moslems zur Auswanderung zwingen. Wogegen müssen wir ausserdem kämpfen?
Redaktion benachrichtigen Die Wahrheit läßt sich auch nicht demokratisch beugen
#3   Morus   17:13:25 | Montag, 14. Dezember 2009
oder anders gesagt: auch er schiesst der Kirche in den Rücken
Einig ist man sich offenbar, dass dies eine Altersfrage ist.
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#72   Morus   09:46:49 | Montag, 14. Dezember 2009
@ Mighty Counsellor – Selbst in der Messe ist es so
Da pflichte ich Ihnen bei. Selbst in den Messen ist es oft so, wie Sie schreiben. Auch dort muss man sich oft durchkämpfen. Wir stecken in einer gravierenden Krise des Papsttums. Die Kirche lässt zurzeit das Kraut nebst dem Weizen praktisch unbehelligt wachsen. Schauen Sie sich den Sexskandal in der irischen Kirche an. Rom begnügt sich mit ein paar Beschämungsformeln. Das versteht ein durchschnittlicher Mensch nicht mehr. Alle anderen Bischofskonferenzen schweigen. Der damals zugständige Papst wird bald seliggesprochen…
In der katholischen Tradition ist das Messopfer an sich wichtiger als der Amtsträger. Am Amtsträger soll man sich nicht definitiv festnageln. Die Talsole der Dekadenz ist noch nicht erreicht. Trotzdem findet man immer noch Messen, die in beiden Riten korrekt gefeiert werden. Das genügt mir. Den Kern des Glaubens kann uns auch die katholische Amtskirche nicht nehmen.
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#70   Morus   22:22:56 | Sonntag, 13. Dezember 2009
@ mighty Counsellor – Schön, dass Sie noch da sind
Die Weltwoche hat natürlich auch recht, indem sie schrieb, dass, wenn die Kirche eine Unternehmung wäre, ihre CEO schon längst entlassen wären. Man muss in den heutigen Medien immer anhand der Lehre der RKK schauen, was richtig und was falsch ist. Die Lage ist derart verworren, dass die normalen Menschen darob verzweifeln und den Hut nehmen.
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#68   Morus   13:24:27 | Sonntag, 13. Dezember 2009
@ Mighty Counsellor
Meine Position kann ich erläutern. Der Artikel von Keller enthält neofaschistische Elemente, weil er Gewalt im Namen der Religion legitimiert. „Das ist das Schwert, das der Heilige Dominikus gebraucht hat.“ Daran soll man sich erinnnern? Von der Kirche haben sich nur die Fundamentalisten entfremdet, nicht aber die anständigen Leute. Die Fundamentalisten werden im Artikel denn auch benannt. Ich nenne diese Entwicklung nicht „Zerfallserscheinungen“, sondern notwendige Katharsis, weil sie zum Gemeinwohl beiträgt.
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#62   Morus   22:26:15 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@ Simon Boccanegra
Der Artikel von Keller ist ein typisch kirchenfeindlicher Artikel. Er kritisert letztlich immer die katholische Lehre und den Papst. Leider gehen manche sogennannte konservativen Christen diesen und ähnlichen Artikeln auf den Leim.
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#59   Morus   20:18:10 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@ MartinBieger
Der Papst kennt den Koran beinahe auswendig, interpretiert ihn allerdings etwas anders als viele Teilnehmer auf diesem Forum. Darum sollten wir alle überflüssigen Diskussionen lassen und ihm folgen.
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#52   Morus   18:07:41 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
@ r. ruhrgebietler
Eine Verurteilung des Islam durch den Papst wird es nie geben. Der Papst hat in seiner Regensburger Rede die Gewalt im Zusammenhang mit der Religion verurteilt. Das genügt, wenn man bedenkt, dass gemäss katholischer Lehre in jeder Religion Elemente der Wahrheit liegen.
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#75   Morus   22:49:45 | Mittwoch, 9. Dezember 2009
@ LM.
Jedenfalls liegt Ihrer Optik auch die Strategie der katholischen Kirche zugrunde. Aber diese ist bei den Forumsteilnehmern oft nicht sehr gefragt. Die meisten interpretieren Bibel, Geschichte und Lehre der katholischen Kirche auf eigene Faust.
Redaktion benachrichtigen In Irrtum und Selbsttäuschung gefangen
#5   Morus   14:28:14 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@eiserne Jungfer – Cool!
Sie fallen durch Ihre coole Sicht angenehm auf.
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#1   Morus   14:02:54 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Danke der Redaktion für diesen Zwischenruf
So ist es, selbst wenn in einer anderen Religion alles „katholisch“ wäre und lediglich noch Koma fehlte.
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#31   Morus   13:56:56 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@ Domenico Tuttisanti. Islam – Religion der Erhabenheit
Danke für den Artikel Flaig. Wenn man ihn richtig liest, so sieht man die Spannweite des real existierenden Islam. Er geht vom Abschlachten bis zur Religion der Erhabenheit. Wegen letztem haben sich viele Aufklärer an ihm erfreut. Dass ist martialische Seite des Islam sich in Europa durchsetzen wird, ist völlig unwahrscheinlich. Mit zunehmender Integration der Moslems werden sich auch die Geburtenraten stabiliseren oder sie gehen gar zurück. D a s Bollwerk gegen den ungemütlichen Islam sind die Grundrechte. An die müssen sich zweifellos gewisse Muslime noch gewöhnen. Die diesezügliche Entwicklung läuft aber in die richtige Richtung. Haben die islamischen Staaten die universalen Grundrechte politisch anerkannt und durchgesetzt, werden sie politisch christianisiert sein. Diejenigen Menschen, welche im Islam nur noch die „Erhabenheit“ sehen, sind es heute schon.
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#21   Morus   13:21:18 | Dienstag, 8. Dezember 2009
@ Domenico Tuttisanti – Schön wär’s
Die Flaig-Theorie erscheint wirklichkeitsfremd. Schön wäre es, wenn der Islam nur politische Ziele hätte, die Christen aber in ihrem Glauben beliesse. Dann hätten wir keine Christenverfolgung in islamischen Staaten. Umgekehrt belässt die katholische Kirche nicht alle Staaten in ihren Ordnungen, sondern greift ein. Sie hat eingegriffen beim Bolschewismus und Kommunismus, greift heute ein gegen den Säkularismus. Papst Bendedikt XVI. greift in die Klimadebatte ein, weil er dort ein Feld für die Verteidung der Gesetzt Gottes sieht. Die katholische Kirche betont die Menschenrechte, weil ohne sie eine staatliche Ordnung jede Orientierung verliert und weil die Menschenrechte Teil der Rechte Gottes sind.
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#5   Morus   11:35:01 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Islam. Judentum und Christentum sind wesensverwandt
Alle drei Religionen sind abrahamitischen Ursprungs. Jede Religion hat einen – auch politischen – Welteroberungsauftrag, weil jede behauptet, im Besitz der umfassenden Wahrheit zu sein. Man kann nur sagen, dass das Christentum seinen Auftrag bislang am intelligentesten wahrgenommen hat – heute aber kaum mehr wahrnimmt. Und weil das so ist, kann ein Konkurrent in diese Herde einbrechen. Das ist aber weniger das Verschulden des Konkurrenten, sondern liegt vielmehr an der Schwäche der Herde.
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#1   Morus   11:06:39 | Dienstag, 8. Dezember 2009
Buruma und Schweizer Bischöfe stimmen überein
Buruma sieht einiges richtig. Die Schweizer Bischöfe haben die Minarettvorlage ganz ähnlich kommentiert. Sie sehen das Problem primär nicht bei den Moslems, sondern bei der Identität der Christen, ausgedeutscht im fehlenden Glauben der Christen. Interessant ist nun, dass sich vor allem sogenannt konservative Christen für das Minarettverbot ausgesprochen haben. Diese geben sich regelmässig als besonders fromm und kirchentreu. In Tat und Wahrheit dürfte ihr Glauben wackeliger sein als anderswo. Sobald nicht die defininierte Anzahl Kerzen im Gottesdienst brennen, ein Minarett in der Nähe steht oder sie das Gebetbuch zu Hause vergessen haben, werden sie irritiert. Die Gebetsstimmung wird getrübt.
Mit der Wahl von Abt Eleganti zum Weihbischof von Chur haben diese Christen nun einen Gottesmann, der ebenfalls für ein Minarettverbot gestimmt hat. Er tat dies freilich noch als Privatmann und sagt heute, er sei nicht grundsätzlich für ein Verbot von Minaretten, er hätte nur die Minarettgegner und ihre Ängste ernst nehmen wollen. Jetzt wird man also sehen, wie Weihbischof Eleganti diese Ängste wird abbauen helfen. Die Ausgangslage ist nicht vielversprechend, denn der neue Weihbischof spricht mit den Verängstigten ebenfalls von „dem Islam“, den es so nicht gibt, von der fehlenden Trennung von Staat und Religion im Islam, die es im real existierenden Islam ebenfalls so nicht gibt (vgl. Türkei, Schweiz).
Redaktion benachrichtigen Die üblichen betrügerischen Wortspielereien
#12   Morus   19:11:41 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Counsellors sind von Natur aus intelligent
Danke für Ihr Kompliment. Counsellor hielt ich seit langem als einen der intelligenteren und anständigsten Teilnehmer dieses Forums.
Redaktion benachrichtigen Die üblichen betrügerischen Wortspielereien
#10   Morus   17:57:51 | Donnerstag, 3. Dezember 2009
Liturgiemissbräuche keine Frage der Religionsfreiheit
Religionsfreiheit betrifft das Verhältnis zwischen Staat und Bürger und indirekt zwischen einzelnen Religionsgemeinschaften. Missbräuche in der Liturgie sind indes eine Frage der Disziplin innerhalb der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Gesetze gegen die Religion haben in der Schweiz eine üble Tradition
#36   Morus   19:01:10 | Montag, 30. November 2009
KVP hat gesagt, wer nicht hineinpasst @ seppi
KVP hat offenbar nur gesagt, dass Leute wie Seppi nicht in diese Partei passen. Gemäss Nachrichten auf einem evangelikalen Sender dürfte Seppi bereits mit einem neuen Mitglied ersetzt sein.
Redaktion benachrichtigen Völlig unkritisch
#17   Morus   22:30:26 | Freitag, 7. Dezember 2007
@Priesterkandidat
Das ist das Phantastische an dieser Kirche: es menschelt immer und überall und trotzdem gibt es einen roten Faden, der zuverlässig und zukunftsfähig ist. Diesen Glauben und diese Übersicht, aber auch eine grosse Durchhaltekraft müssen Sie haben, damit Sie erfolgreich Priester sein können. Ob Sie das bereits besitzen oder noch ganz erwerben können, ist eine rein geistige Frage, die Sie mit Jesus Christus lösen müssen. Ich wünsche Ihnen dazu alles Gute und viel Gnade.
Redaktion benachrichtigen Die zweite Enzyklika: Jesus war nicht Spartakus
#13   Morus   06:03:11 | Sonntag, 2. Dezember 2007
Mikrige Zahl
Es erstaunt, wie wenige Kommentare zur Enzyklika in diesem Forum eingegangen sind, handelt es sich doch um eine weiteres Schlüsseldokument der Kirche, das viele entscheidende Frage aufwirft und beantwortet und zu einer Unzahl weiterer Übelegungen und Schlussfolgerungen Anlass gibt. Die Kommentatoren in diesem Forum sind – das haben schon andere bemerkt – aber offenbar auf Themen wie Homosexualität, Freimaurerei und alte Messe richtiggehend „abgefahren“ und übersehen den gesamten Rest unseres Glaubens. So macht es jedenfalls den Anschein und deshalb besteht auch der Anschein eines katholischen Sektierertums.
Redaktion benachrichtigen Soll der Staat Glaubenskongregation spielen?
#1   Morus   19:28:13 | Sonntag, 25. November 2007
Widersprüchlich
Einerseits wird behauptet, es könne nur jene Religion an staatlichen Schulen Religionsunterricht halten, welche die Verfassung respektiere. Anderseits wird zugestanden, man müssen nicht jegliche Grundrechtsinterpretationen übernehmen (z.B. Homoidelogie). Was gilt jetzt? Der Isalm ist unter anderem im Widerspruch mit dem Staat, weil er die Trennung zwischen Religion und Staat nicht akzeptiert. Die Katholische Kirche gerät zunehmend in Widerspruch mit dem Staat, weil sie in wesentlichen Punkten (Lebensschutz, Eheordnung) ein anderes Grundrechtsverständnis als der Staat hat. Näher dem Staat als der Islam ist sie gleichwohl noch, aufgrund der christlichen Tradition in Europa. Aber die Verkündigung ihrer Lehre selbst ausserhalb der Schulen ist vom Staat her aufgrund der Meinungsäusserungsfreiheit nicht mehr gesichert, weil der Staat diese Lehre jederzeit verbieten kann, weil diskriminierend und verfassungswidrig. Es werden ungemütliche Zeiten auf die Kirche zukommen.
Redaktion benachrichtigen Er dachte öfter an Rücktritt
#7   Morus   21:43:01 | Freitag, 23. November 2007
Das Konkordat muss gekündigt werden
Ob Koch Erfolg haben wird, hängt nicht zuletzt vom Vatikan ab. Dieser hätte das Konkordat schon längst kündigen und dem Staat und der Christlichdemokratischen Volkspartei die Vogteirechte entziehen sollen. Bischof Koch kann sein Kader zusammenziehen und ihm direkt, privatrechtlich,unterstellen, langsam und sukzessive. Die Gläubigen können gemäss neuem Bundesgerichtsurteil aus den Kirchgemeinden austreten und trotzdem katholisch bleiben, und die finanziellen Beiträge direkt in Solothurn abliefern. Es entsteht über die Jahre eine freie katholische Gemeinde nach der andern. Ganz friedlich. Am Schluss könnte dann das Volk noch pro Kanton beschliessen, dass die staatsrechtlichen Kirchgemeinderuinen als aufgehoben gelten.
Redaktion benachrichtigen Er dachte öfter an Rücktritt
#5   Morus   21:18:15 | Freitag, 23. November 2007
Koch wählte die dritte Möglichkeit
Natürlich kann man ein Rechtsmittel einlegen oder nicht. Ob Bischof Koch dazu legitimiert gewesen wäre – Hauptpartei war der Landeskirchenrat – erscheint fraglich. Er konnte aber auch das Urteil nicht anerkennen und mit dieser Methode die politische Debatte lancieren. Das hat er getan und dies ist ihm gelungen. SVP, SP und FDP helfen ihm im Sinne von unheiligen Allianzen schon. Mit der SP und den Grünen hat er ja offene Sympathien.
Redaktion benachrichtigen Er dachte öfter an Rücktritt
#3   Morus   19:47:28 | Freitag, 23. November 2007
Morbides System
In der Schweiz tut man so, als ob nur das aktuelle System die Kirche garantieren könnte. Dabei ist es weltweit einzigartig skuril. Sowohl die karitativen wie die lehrmässigen Dienste der Kirche werden weltweit ohne Hilfe des Staates erbracht. Die Kirche steht auch mit ihrer Lehre im Gegensatz zum modernen dekandenten Staat. Da drängt sich eine weitere Trennung geradezu auf. Damit stärkt sich die Kirche. Frage ist, ob Bischof Koch den Prozess durchhält.
Redaktion benachrichtigen Freie Wahl der Kirchgemeinde
#3   Morus   20:37:43 | Freitag, 16. November 2007
Kommen Sie zur Sache
Sie können der „Minipartei“ ja beitreten, dann ist sie bereits weniger „mini“. Bezüglich Territorialprinzip sollte man nicht päpstlicher sein als der Papst. Die Mobilität der Gläubigen ist heute schon sehr gross. Ein bisschen Flexibilität würde nichts schaden. Und: stellen Sie sich vor, man könnte jene Pfarrei wählen und mithelfen zu finanzieren, die tridentinische Messen anbietet. Das könnte zum Hit werden und etwas Konkurrenz in die lahmen Kirchenstrukturen bringen.
Redaktion benachrichtigen Abt Martin Werlen betreibt Welttheater
#7   Morus   05:07:18 | Dienstag, 20. Februar 2007
Sirilo: Edel sei der Mensch und gut
Wenn die Piusbruderschaft dem Welttheater folgen wollte und eine Partnerschaft mit einem Medienkonglomerat unterhalten würde, das auf seiner Website ein Pornoprogramm unterhält, wäre es um die Bruderschaft geschehen. Dann würden ihr die Gläubigen auch davonlaufen, wie sie der Konzilskirche davonlaufen.
Redaktion benachrichtigen Übersexualisierte Gesellschaft
#33   Morus   02:35:41 | Mittwoch, 3. Januar 2007
Naiver lifecons
Christus selbst hat für gewisses Verhalten bereits Strafen in Aussicht gestellt. Der Staat muss das ebenfalls tun. Sonst müssten Völkermord, Diebstahl, fehlerhaftes Parkieren nie bestraft werden, sondern nur in reiner Liebe als unerlaubt unterrichtet werden. Das ist unbrauchbares Soft-Christentum. Folge einer solchen Gesellschaftsordnung ist das Chaos. Pornographie wird in einem reduzierten Mass heute schon bestraft, und die Gesellschaft hält sich auch daran. Es ist daher zu erwarten, dass auch ein verschärfter Pornographieartikel Beachtung finden würde.
Redaktion benachrichtigen Mehr Realitätssinn, liebe Bischöfe, mehr Wahrhaftigkeit, Herr Blocher!
#22   Morus   08:24:09 | Samstag, 30. September 2006
Sie zeigen mir, dass die Partei ein Profil hat
Herr Blocher hat keineswegs nur das Wörtchen „mutmasslich“ vergessen, sondern seine Aussagen bestätigt. In einem andern Land mit weniger Filz müsste ein Minister, welcher von einer parlamentarischen Geschäftsprüfungskommission der Lüge bezichtigt wird, zurücktreten. Was Blocher landauf und landab in den Sälen für die Ausländervorlagen geworben hat, ist meines Erachtens keine bundesrätliche Information, sondern reine Parteipropaganda für eine Vorlage, die mit der katholischen Soziallehre in wesentlichen Teilen unvereinbar ist. Den Gipfel der Realitätsferne erreichen Sie dort, wo Sie von der KVP verlangen, sie müsste sich mit der Abtreiberpartei SVP zusammentun, um gegen die Abtreibung vorzugehen. Das wäre etwa dasselbe, wie wenn Sie vom SVP-Präsidenten Schweiz verlangen würden, dass er mit einer abtrünnigen CVP-Sektion gegen die Ausländervorlagen anzutreten habe :-D .
Redaktion benachrichtigen Mehr Realitätssinn, liebe Bischöfe, mehr Wahrhaftigkeit, Herr Blocher!
#20   Morus   20:44:05 | Donnerstag, 28. September 2006
Selbstbewusste KVP – ein Fehler?
Ich glaube, die KVP weiss den Wert von Blocher schon zu schätzen. Wahrscheinlich wollte sie sich mit ihrem jüngsten Kommentar aber von den anderen Parteien abgrenzen, wie das Parteien landläufig immer wieder tun, indem sie den anderen die Leviten verlesen. KVP ist nun mal nicht einfach gleich SVP. Möglicherweise meinte die KVP auch das Fakt, dass die Geschäftsprüfungskommission des Parlamentes Blocher der Lüge überführt hat, weil er zwei Albaner als Kriminelle bezeichnete, obwohl sie es gar nicht waren – und damit Abstimmungspropaganda machte. Die Presse hat ausführlich darüber berichtet. Auch hat Blocher vor seinem Amtsantritt gesagt, Bundesräte sollten keine Abstimmungspropaganda machen. Jetzt, wo er im Amt ist, macht er es genau gleich wie seine Vorgänger. Also so dumm, wie in diesem Forum unterstellt wird, ist die Argumentation der KVP gar nicht.
Redaktion benachrichtigen Mehr Realitätssinn, liebe Bischöfe, mehr Wahrhaftigkeit, Herr Blocher!
#17   Morus   19:38:54 | Mittwoch, 27. September 2006
Die KVP ist links
Guldin ist auf beiden Augen blind. Man kann auch behaupten, die KVP sei linksaussen: zum Asylgesetz hat sie Stimmfreigabe beschlossen und ausserdem lanciert sie eine Volksinitiative für eine Solidaritätsabgabe, die unter anderen von Prof. Charls Probst unterstützt wird, einem anerkannten Vatikanexperten. Linksaussen + Rechtsaussen = Mittepartei
Redaktion benachrichtigen Abgetriebene Wahrheit
#2   Morus   11:20:36 | Samstag, 31. Dezember 2005
Wohl richtiges Urteil
Nach den vorliegenden Informationen hat das Urteil einiges für sich. Insbesondere fordert jemand, der die Straflosigkeit der Abtreibung beseitigen will, noch keine hemmlungslose Kindstötung. Wenn jedoch die Folge der Straflosigkeit hemmungslose Kindstötung wäre, gehörte das in ein anderes Kapitel. Auch sagt die Kirche zu Recht, Abtreibung sei ein Verbrechen. Das darf man so zitieren. Für den Staat ist Abtreibung indes kein Verbrechen. Folglich muss man mit diesem Begriff umsichtig vorgehen. Man kann dem Staat nur vorwerfen, dass er die Kindstötung nicht bestraft und nicht als Verbrechen bestraft. Die Lebensschutzorganisationen täten gut daran, dieses Unterschiede zu beachten – im Interesse der Glaubwürdigkeit ihrer Botschaften.
Redaktion benachrichtigen Das Schweißtuch von Johannes Paul II. + …
#5   Morus   09:55:03 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Immer und ewig
Alles ist eine Frage der Sicht. Mit Demokratie, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit hat sich die Kirche bis heute nicht angefreundet und auch der Staat setzt diesen Freiheitsrechten Schranken. Wenn die Demokratie das natürliche Sittengesetz nicht achtet, z.B. bei Abtreibungsvoten, dann kann man sich mit dieser Staatsform nicht anfreunden. Wenn der Islam Terrorismus betreibt, dann kann man sich mit dieser Religion nicht anfreunden. Wenn mit der Meinungs- und Pressefreiheit Angriffe auf die Ehre, den lauteren Wettbewerb und anderes mehr gefahren werden werden, kann man sich mit diesen Freiheitsrechten nicht anfreunden, und der Staat selbst setzt ihnen klare Schranken. Zulehners Interpretation schein böswillig zu sein. Die Kirche hat immer anerkannt, dass es mehrere Staatsformen gibt, sie hat der Monarchie indes gerne den Vorzug gegeben. Eine gute Monarchie ist zweifellos besser als eine schlechte Demokratie. Churchill fand freilich, dass die Demokratie von allen Staatsformen das geringste Übel sei. Viele Staaten sind heute nur noch dem Namen nach Demokratien. Faktisch sind sie Oligarchien, die ab und zu per Akklamation vom Volk bestätigt werden. Die faktische Macht liegt heute meist bei Oligarchien oder gar Einzelpersonen.
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#6   Morus   22:50:45 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Ich meine zum Beispiel…
…die Verleihung des Coudenhove-Kalergi-Preises an den bosnischen Bischof Komarica im Jahre 2002. Die Überreichung fand am 10. April 2002 im Rahmen des Festkongresses der Internationalen Paneuropa-Union durch deren Präsidenten, Otto von Habsburg, statt. Richard Graf Coudenhove-Kalergi propagierte 1922 in einem Artikel in der „Neuen Freien Presse“ die Paneuropa-Idee und gründetet 1923 die Paneuropa-Bewegung (Radio Vatikan 09.04.2002). Coudenhove-Kalergi ist der berühmt-berüchtigte Vordenker der Logen, der in seinem Buch „Praktischer Idealismus“ frank und frei für die Herstellung einer eurasisch-negroiden Mischrasse der Zukunft plädierte, deren Kommen er als sicher hinstellte. „Der Mensch der fernen Zukunft wird Mischling sein.“ (S.160). Weitere Freimaurer? Hier ein paar Muster: Heinrich Heine, Mozart, Puschikn, George Washington, Helmut Zilk, alt Bürgermeister Wien, Kemal Atatürk, Winston Churchill, Henry Dunant, Henry Ford.
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#4   Morus   21:38:21 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Ottos Warenposten
Otto von Habsburg ist eine zwiespältige Figur. Er kann die frömmsten Gedanken publizieren, steht aber gleichzeit eben leider in der Nachfolge der Coudenhoven-Kalgeri-Stifung und der Paneuropa-Union. Letztere ist nach unseren Informationen sehr Freimaurer-zugewandt, und es gibt etliche Stimmen, die nachwesen wollen, dass Otto von Habsburg letztlich ein Freimaurer ist. Da es aber auch Bischöfe, Kardinäle und Professoren katholischer Universitäten gibt, die der Freimaurerei verpflichtet sind, ist es müssig, auf Otto von Habsburg zu fokussieren. Das Problem ist, wie wir wissen, ein generelles und damit aber auch viel ernster zu nehmen als ein einzelner Freimaurer.
Redaktion benachrichtigen Die geheime Botschaft der Europa-Flagge
#1   Morus   19:48:12 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Europas Fünfzacksterne
Katholiken haben schon viel Gutes geleistet, aber auch schon alles erdenklich Schlechte. Hitler war bekanntlich Katholik. Ob Katholiken die Europafahne kreiert haben, sagt daher noch nichts aus. Um die Schaffung der Flagge ranken sich Legenden. Leider gibt der Artikel seine Quellen nicht an. Lévi soll ursprünglich 15 Sterne vorgeschlagen haben. Die Reduktion auf 12 war ein politischer Entscheid, mit den 12 Tierkeiszeichen und anderen 12er-Symboliken im Zusammenhang, Symbol der Vollkommenheit. Das tönt nach Freimaurerei. Der Fünfzackstern ist ein Freimauerer-Symbol. Christliche Sterne sind sechszackig. Die ursprünglich von Richard Graf von Coudenhoven-Kalgeri vorgeschlagene Version mit einem Kreuz in der Mitte, wurde von der Türkei zurückgewiesen. Coudenhoven-Kalgeri war nach unserem Kenntnisstand ein Freimaurer. Was der Europäische Gedanke und die europäische Praxis bislang ausserem geleistet haben, sieht ebenfalls nicht gerade nach christlicher Philosophie aus. Vielmehr dürfte es sich im besten Fall um einen christlichen Hybrid handeln, genau so wie Sozialismus, Aufklärung und Kommunismus immer auch Narren gefunden haben, welche diese Ideologien nachträglich noch christlich verbrämten.
Redaktion benachrichtigen Es geht hier nicht um Anklagen
#2   Morus   05:07:03 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Heilloses Durcheinander
Kardinal Scheffcsyk war einer, der aus dem Trümmerfeld durch Interpretation das Beste daraus machen wollte. An den Grundübeln des II Vatikanums hat auch er nichts ändern können. Das Grundübel bestand in der Abkehr oder zumindestens Verstümmelung der Tradition, sodass man heute nicht mehr weiss, was gilt. Gilt die Konstitution, gilt diese Enzyklyka, gilt jene? Re-ligo kommt von „Zurückbinden“. Das Konzil hat diese Bindungen geschwächt oder gar zerrissen. Die meisten Menschen sind damit verwirrt worden und wissen nicht mehr, wo Jesus Christus steht, was wahr ist, und woran sie sich halten können. Sie sind gleichzeitig friedlos geworden. Ich betrachte das ganze als eine Katastrophe grössten Ausmasses, die von Menschenhand gar nicht mehr repariert werden kann.
Redaktion benachrichtigen Sodomie und Kinderabtreibung: Geistige Umweltverschmutzung
#1   Morus   08:55:11 | Samstag, 3. Dezember 2005
Wer verursacht das Böse?
Schickt der liebe Gott die Umweltkatastrophen? Es könnte ja auch der Böse sein oder mit andern Worten: die bösen Taten und (zum Teil infolge Erbschuld vererbten) bösen Anlagen der Menschen und in der Natur liegenden Defekte. An diesen Taten und Folgen würde dann die Barmherzigkeit Gottes offenbar. Das Gleiche könnte man dann zum Beispiel auch bei Krankheiten sagen.
Redaktion benachrichtigen Unauslöschliche Schande + …
#5   Morus   11:55:06 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Alle waren informiert und tun nichts
Bischof Koch in Solothurn war über den Schwulengottesdienst informiert und tat nichts. Eine Delegation der Priesterbruderschaft Pius X. hat den Papst dann persönlich informiert über diesen Anlass. Der Vatikan reagierte nicht. Zur Strafe muss Bischof Koch nun den Fall Röschenz aussitzen.
Redaktion benachrichtigen Unauslöschliche Schande + …
#2   Morus   10:58:44 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
Unvollständigkeit
Die Interpretation des Vatikan-Dokumentes dürfte in der Tat pervers sein. Aber: wenn gemäss Instruktion Priesterkandidaten nicht zugelassen werden, welche die Gay-Kultur unterstützen, dann müsste ja auch gesagt werden, was mit jenen bereits amtierenden Priestern geschieht, welche diese Kultur unterstützen und welches die Formen solcher Unterstützung sind. In der Schweiz wurde anlässlich der Abstimmung über das Partnerschaftsgesetz ein Schwulengottesdienst zugelassen. Der Widerstand der Kirche gegen dieses Gesetz beschränkte sich auf Lippenbekenntnisse. Der Klerus ist voll von Schwulen oder Schwulensympathisanten, und die Kirche macht sich selbst kaputt, wenn sie nicht endlich konsequent durchgreift.
Redaktion benachrichtigen Demokratische Marschmusik für den neuen Bischof
#9   Morus   22:19:34 | Dienstag, 29. November 2005
In St. Gallen gibt es eine katholische Volkspartei (KVP)
Wenn die glaubenstreuen Katholiken mehr Sprutz hätten, wäre die KVP heute im Grossen Rat vertreten und könnte korrigierend eingreifen.
Redaktion benachrichtigen Demokratische Marschmusik für den neuen Bischof
#5   Morus   19:59:19 | Montag, 28. November 2005
Das Konkordat kündigen
Bitte nicht lamentieren. Der Vatikan kann das Konkordat kündigen. Solange er das nicht tut, trägt er die Hauptverantwortung für die weitere Destruktion des Bestimms St. Gallen.
Redaktion benachrichtigen Der arbeitsfreie Sonntag ist gefallen
#7   Morus   21:21:36 | Sonntag, 27. November 2005
Sonntagsgeld
Die Sozialisten sind deshalb gegen die Sonntagsliberalisierung, weil sie damit die Sonderentschädigung verlieren. Ansonsten könnten sie auch am Samstag den freien Tag machen oder – in einer flexibilisierten Arbeitswelt – an dem Tag, an dem sie arbeitsfrei haben. Der Durchschnittssozialist ist ja auch nicht derjenige, der sonntags zur Kirche geht. Das zeigt: Die Allianz Kirchen – Linke ist eben eine unheilige.
Redaktion benachrichtigen Der arbeitsfreie Sonntag ist gefallen
#5   Morus   21:08:48 | Sonntag, 27. November 2005
Ein Abend ist kein Tag
Es kann nicht an jedem Abend ein Abendmahl gefeiert werden. Ausserdem loben wir nicht den Tag des Herrn, sondern wir loben den Herrn und reservieren dafür einen ganzen Tag, indem wir die Arbeit niederlegen. Ausserdem sagt das 3. Gebot klar, wann dieser Tag zu feiern ist und dass er für die ganze Gesellschaft verbindlich sein soll.
Redaktion benachrichtigen Der arbeitsfreie Sonntag ist gefallen
#3   Morus   20:55:50 | Sonntag, 27. November 2005
Realisten sind zuversichtlich
Das knappe Ja zu Sonntagsarbeit wird der Motion im Nationalrat den Wind aus den Segeln nehmen. Eine weitere Liberalisierung im ganzen Land und nicht bloss an den Bahnhöfen hätte zum heutigen Zeitpunkt in einer Volksabstimmung keine Chance. Das ist das Ergebnis der Volksabstimmung! Bundesrat Deiss musste daher bereits die ersten Bremsen anziehen, indem er vor überstürztem Handeln im Nationalrat warnte. Die Christen müssten aber auch konsequent handeln, indem sie zum Beispiel die offenen Geschäften an den Adventssonntagen – und das im ganzen Land – boykottieren. Leider findet man sie aber genau dort wieder – und erst recht die Sozialisten. Eine gewisse Scheinheiligkeit haftet der ganzen Debatte schon an.
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