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#121 Patrokli 23:40:37 | Dienstag, 22. Januar 2008
–> Joseph Kardinal Ratzinger 9. Auch innerhalb der Kirche hat sich eine Tendenz entwickelt, die, von Pressionsgruppen
mit unterschiedlichen Namen und verschiedenem Umfang gebildet, den Eindruck zu erwecken sucht, als ob
sie sämtliche homosexuelle Personen, die katholisch sind, vertreten würde. Tatsächlich sind jedoch
ihre Anhänger zumeist auf jene Personen begrenzt, die entweder die Lehre der Kirche nicht kennen oder
sie irgendwie zu untergraben suchen. Man versucht, auch solche homosexuelle Personen unter dem Schild
der Katholischen zu sammeln, die keinerlei Absicht haben, ihr homosexuelles Verhalten aufzugeben. Eine
der dabei verwendeten Taktiken besteht darin, im Ton des Protestes zu erklären, daß jede Art von Kritik
oder Vorbehalt gegenüber homosexuellen Personen, ihrem Verhalten und ihrem Lebensstil lediglich Formen
ungerechter Diskriminierung seien. Daher ist in einigen Ländern ein regelrechter Versuch einer Manipulation
der Kirche in der Art im Gang, daß man die häufig gutgläubig gegebene Unterstützung ihrer Hirten für
die Änderung staatlicher Regelungen und Gesetze zu gewinnen versucht. Die Absicht solcher Aktionen ist
es, die Gesetzgebung der Konzeption jener Pressionsgruppen anzugleichen, nach deren Auffassung Homosexualität
zumindest eine völlig harmlose, wenn nicht sogar eine ganz und gar gute Sache ist. Obgleich die Praxis
der Homosexualität Leben und Wohlfahrt einer großen Zahl von Menschen ernsthaft bedroht, lassen die
Verteidiger dieser Tendenz von ihrem Tun nicht ab
#112 Patrokli 09:21:40 | Dienstag, 22. Januar 2008
–> Joseph Kardinal Ratzinger Die Unterweisung der Kirche heute steht demgemäß in organischem Zusammenhang
mit der Sichtweise der Heiligen Schrift und der beständigen Überlieferung. Obwohl die Welt von heute
sich in vielerlei Hinsicht wirklich verändert hat, spürt die Christenheit die tiefen und dauerhaften
Bande, die uns mit den Generationen verbinden, die uns vorangegangen sind, „bezeichnet mit dem Siegel
des Glaubens“. Nichtsdestoweniger übt heute eine wachsende Zahl von Menschen, auch innerhalb der Kirche,
einen enormen Druck aus, damit sie die homosexuelle Veranlagung akzeptiere, als ob sie nicht ungeordnet
wäre, und damit sie die homosexuellen Akte legitimiere. Diejenigen, die innerhalb der Kirche das Problem
in dieser Richtung vorantreiben, unterhalten oft enge Beziehungen zu denen, die außerhalb der Kirche
ähnlich handeln. Die zuletzt genannten Gruppen sind von einer Auffassung geleitet, die jener Wahrheit
über die menschliche Person zuwiderläuft, die uns im Geheimnis Christi vollends offenbart worden ist.
Selbst wenn es ihnen nicht voll bewuát ist, bekunden sie eine materialistische Ideologie, welche die
transzendente Natur der menschlichen Existenz leugnet, wie auch die übernatürliche Berufung jedes einzelnen.
Die kirchlichen Amtsträger müssen sicherstellen, daß homosexuelle Personen, die ihrer Sorge anvertraut
sind, durch diese Meinungen nicht irregeleitet werden, welche der Lehre der Kirche zutiefst widersprechen.
aller guten Dinge sind drei: Rahmenordnung 30. Die Leiter sollen mit größter Sorgfalt ausgewählt werden:
es sollen Männer sein von priesterlichem und apostolischem Geist, fähig zu brüderlicher Zusammenarbeit
im gemeinsamen erzieherischen Bemühen. Sie sollen Aufgeschlossenheit für die Erfordernisse der kirchlichen
und bürgerlichen Gesellschaft, Erfahrung im pfarrlichen oder sonstigen pastoralen Dienst und eine gründliche
Kenntnis der Mentalität der Jugend besitzen. Da das Amt der Seminarleiter eine hervorragende Kunst ist,
verträgt es keine aus dem Stegreif geschehende zufällige Handlungsweise. Die Seminarleiter müssen außer
den natürlichen und übernatürlichen Gaben auch unbedingt die für ihr jeweiliges Amt erforderliche
spirituelle, pädagogische und sachliche Vorbereitung haben. Diese sollen sie vornehmlich in besonderen
Instituten erwerben, die in der eigenen oder in anderen Regionen für diesen Zweck gegründet beziehungsweise
noch zu gründen sind. 29.Der Regens, der das wichtigste und schwierigste Amt bei der Leitung des Seminars
ausübt, soll der Koordinator der gesamten Seminarleitung sein. In brüderlicher Liebe fördere er unter
Achtung des Gewissensbereiches eine enge Zusammenarbeit, damit durch einträchtiges Bemühen die Ausbildung
der Alumnen voranschreite. Dazu kann das gemeinsame Leben der Seminarvorsteher in hervorragender Weise
beitragen. Des öfteren – zum Beispiel wenigstens einmal im Monat – sollen sie zusammenkommen, um ihre
gemeinsame Arbeit aufeinander abzustimmen,
nocheinmal GRUNDORDNUNG 48. Die Kirche des lateinischen Ritus hat sich die durch ehrwürdige Gewohnheit
empfohlene Norm gegeben, nur jene für das Priestertum auszuwählen, die mit Gottes Gnade freiwillig den
Zölibat um des Himmelreiches willen ergreifen wollen. Diese Lebensform, die in der Lehre des Evangeliums
und der unverfälschten Überlieferung der Kirche wurzelt, ist „dem Priestertum in vieler Hinsicht angemessen…
Die priesterliche Sendung ist nämlich gänzlich dem Dienst an der neuen Menschheit geweiht, die Christus,
der Überwinder des Todes, durch seinen Geist in der Welt erweckt“. Es ist eine Lebensform, durch die
die Presbyter Christus „leichter ungeteilten Herzens anhangen, … sich freier … dem Dienst für Gott
und die Menschen schenken … und so noch mehr befähigt werden, die Vaterschaft in Christus tiefer zu
verstehen …“. Da sie nämlich den jungfräulichen Stand um des Himmelreiches willen wählen (Mt 19,12),
werden sie also auf diese Weise „ein lebendiges Zeichen der zukünftigen, schon jetzt in Glaube und Liebe
anwesenden Welt, in der die Auferstandenen weder freien noch gefreit werden“ (vgl. Lk 20, 35-36)108. Die
sich also auf das Priestertum vorbereiten, sollen den Zölibat als besondere Gabe Gottes betrachten und
annehmen. Durch ein Leben, das ganz dem Gebet, dem Eins-Sein mit Christus und einer aufrichtigen brüderlichen
Liebegewidmet ist, sollen sie die notwendigen Bedingungen schaffen, unter denen sie den Zölibat ohne
Abstriche und frohen Herzens leben können, ständigbemüht um die Lauterkeit
Grundordnung für die Ausbildung der Priester 49. Der Alumne muss ein enges und freundschaftliches Verhältnis
zur Personund zur Sendung Christi erstreben, der sein Werk in demütigem Gehorsamgegenüber dem Willen
des Vaters vollbrachte (vgl. Jo 4, 34). Diese Freundschaftverlangt notwendig, dass der Priesterkandidat
in aufrichtiger Treue „den eigenen Willen gehorsam in den Dienst für Gott und die Brüder zu stellen114“vermag.
Für den, der in Einheit mit dem gekreuzigten Christus an der Auferbauung seines Leibes mitarbeiten will,
ist es nämlich unbedingt erforderlich,dass er nicht nur lernt, das Kreuz anzunehmen, sondern es auch
zu lieben und bereitwillig im pastoralen Geist alle Belastungen auf sich zu nehmen, die derapostolische
Dienst erfordert. Aufgabe der Seminarleiter ist es, die jungen Männer zu einem echten undreifen Gehorsam
zu führen, der im Vertrauen auf Christus gründet. Er erwartet von den Seinen Gehorsam, nachdem er zuvor
selbst das Beispiel dieserHaltung gegeben und zugleich durch seine Gnade in uns die Grundlage desGehorsams
gelegt hat. Es ist deshalb notwendig, dass die Seminarleiter ihre Autorität mit Klugheit und Achtung
vor der Person ausüben. Die jungenMänner jedoch werden sicherlich in dieser Beziehung ihre Mitarbeit
leisten,wenn ihnen nur der Gehorsam im wahren Lichte vorgestellt wird, man muss ihnen nämlich aufzeigen,
wie notwendig es ist, dass alle für das Erreichen desgemeinsamen Wohles zusammenwirken, und dass auch
die Autorität dieses zum Ziel hat (vgl. Nr. 24
Geistliches Leben Die Formung des Geistlichen Lebens ist in meinen Augen eine der Hauptaufgaben des Priesterseminars.
Das spätere Alleinsein ist doch die Regel der Lebensform eines Priesters im Pfarrhaus. Das nicht nur
zu bewältigen sondern auch als geistige Dimension zu gestalten, wird im Priesterseminar grundgelegt.
In einerer hoch sexualisierten Welt, die so etlichen Angst und das Gefühl von Sodom und Gomorrha einjagt,
ist der Zölibat als Lebensform vielfältig angegriffen. Gleich ob hetero- oder homosexuell veranlagt,
lebt der Priester seinen Zölibat. Damit ihm das gelingt, bedarf es eines Geistlichen Lebens, das aus
einer engen Beziehung zu Christus gestaltet ist (tägliche Eucharistie, Lesung der Heiligen Schrift, Meditation
und Betrachtung). Ich habe den Eindruck das die Wurzel des Übels im Mangel an Geistlichem Leben liegt!
–> kilianus Ohne Angst und Furcht dieses Thema anzusprechen, ist nicht leicht. Es gibt ja leider die verheerenden
Mechanismen, Priester auszuschalten – einer davon ist, ihm Homosexualität zu unterstellen! Damit scheint
dann alles über ihn gesagt zu sein! Ein offener Umgang, der den Menschen dabei sieht, ist wünschenswert.
Sonst rutscht zuviel in den Untergrund. D. h. aber nicht, daß es damit ausgestanden ist. Es gibt ja genügend
Schlagzeilen darüber, wie so etwas wieder an das Licht kommt. Machen Sie sich doch in Ihrem Umfeld für
ein anderes Denken stark!
–> kilianus Ihnen ist Voll und Ganz zuzustimmen: „Für mich stellt sich eher die Frage (da werde ich jetzt
wieder einen Sturm der Entrüstung auslösen), warum solche Vorfälle überhaupt passieren. Wenn wir als
Kirche eine Sexualmoral entwickeln würden, die nicht nach dem Motto lebt: es kann nicht sien, was nicht
sein – sondern, eine, die auch mit dem Leben der Menschen zu tun hat, wäre uns sehr geholfen!“ Haben
Sie keine Angst vor dem Sturm der Entrüstung!
Homosexualität und Weiheamt KONGREGATION FÜR DIE KATHOLISCHE BILDUNG INSTRUKTION ÜBER DIE AUSWAHLKRITERIEN
FÜR PERSONEN MIT HOMOSEXUELLEN NEIGUNGEN UND IHRE ZULASSUNG INS PRIESTERSEMINAR UND ZU DEN HEILIGEN WEIHEN.
Vom Zweiten Vatikanischen Konzil bis heute haben verschiedene Dokumente des Lehramtes – besonders der
Katechismus der Katholischen Kirche – die Lehre der Kirche über die Homosexualität bestätigt. Der Katechismus
unterscheidet zwischen homosexuellen Handlungen und homosexuellen Tendenzen. Über homosexuelle Handlungen
lehrt er, daß diese in der Heiligen Schrift als schwere Sünden dargestellt werden. Die Tradition hat
sie immer als in sich unmoralisch und im Widerspruch zum Naturrecht betrachtet. Sie können folglich in
keinem Fall gutgeheißen werden. Auch tief eingewurzelte homosexuelle Neigungen, die sich in einer gewissen
Anzahl von Menschen vorfinden, sind objektiv ungeordnet und stellen für die Betroffenen oft eine Prüfung
dar. Solche Personen müssen mit Respekt und Feingefühl angenommen werden. Ihnen gegenüber ist jede
Form einer ungerechten Diskriminierung zu vermeiden. Sie sind gerufen, in ihrem Leben den Willen Gottes
zu erfüllen und die Schwierigkeiten, denen sie begegnen, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.
–> Eliza Ich verfolge mit großem Interesse die Diskussion an dieser Stelle. ‘kreuz.net’ akzeptiert ohne
Namen eingereichte Informationen und betrachtet es als Ehrensache, die strikte Anonymität seiner Informanten
zu wahren. So können Sie im Impressum nachlesen! Daß die gewährte Anonymität auch Schattenseiten in
der von Ihnen kritisierten Form ermöglicht, ist unbestritten.
@ KNECHT RUPRECHT Lieber Knecht, die Meinung des Papstes scheint Sie anscheinend nicht zu kümmern, wenn
ich Ihre Äußerung lese: Diesen Personen muß mit Respekt und Taktgefühl begegnet werden; auf sie bezogen
ist jedes Zeichen ungerechter Diskriminierung zu vermeiden. Sie sind berufen, in ihrem Leben den Willen
Gottes zu verwirklichen und die Schwierigkeiten, die auftreten können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn
zu vereinen. (8)So stehst zumindest im von Seiner Heiligkeit bestätigten Text… Packen Sie doch Ihre
Unverschämtheiten in den Sack, den der Knecht Ruprecht bekanntlich auf dem Rücken trägt.
Klage Davids um Jonathan – 2 Samuel 1. Kapitel Weh ist es mir um dich, mein Bruder Jonathan, ich habe
große Freude und Wonne an dir gehabt. Du warst mir sehr lieb. Wunderbarer war deine Liebe für mich,
mehr als die Liebe der Frauen. Ach, die Helden sind gefallen, die Waffen des Kampfes verloren“
Re Benedict Hallo Benedict – da haben sie recht. Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest
und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen! (Gal. 5,1)
Jeden Satz der Bibel wörtlich nehmen – Fragen an Fundamentalisten III. 9. Ich weiß aus Lev. 11:7-8,
dass das Berühren der Haut eines toten Schweines mich unrein macht. Darf ich aber dennoch Fußball spielen,
wenn ich dabei Handschuhe anziehe? 10. Mein Onkel hat einen Bauernhof. Er verstößt gegen Lev. 19:19,
weil er zwei verschiedene Saaten auf ein und demselben Feld anpflanzt. Darüberhinaus trägt seine Frau
Kleider, die aus zwei verschiedenen Stoffen gemacht sind (Baumwolle/Polyester). Er flucht und lästert
außerdem recht oft. Ist es wirklich notwendig, dass wir den ganzen Aufwand betreiben, das komplette Dorf
zusammenzuholen, um sie zu steinigen (Lev. 24:10-16)? Genügt es nicht, wenn wir sie in einer kleinen,
familiären Zeremonie verbrennen, wie man es ja auch mit Leuten macht, die mit ihren Schwiegermüttern
schlafen? (Lev. 20:14) Ich weiß, dass Sie sich mit diesen Dingen ausführlich beschäftigt haben, daher
bin ich auch zuversichtlich, das Sie uns behilflich sein können. Und vielen Dank nochmals dafür, dass
Sie uns daran erinnern, dass Gottes Wort ewig und unabänderlich ist. Ihr ergebener Jünger und bewundernder
Fan
Jeden Satz der Bibel wörtlich nehmen – Fragen an Fundamentalisten II. # Lev. 25:44 stellt fest, dass
ich Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen
erwerbe. Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können
Sie das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen? # Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag
arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch
verpflichtet ihn eigenhändig zu töten? # Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren,
wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität.
Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen? # In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich dem
Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben,
dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum? # Die
meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der Haare
ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
Jeden Satz der Bibel wörtlich nehmen – Fragen an Fundamentalisten 4. Lev. 25:44 stellt fest, dass ich
Sklaven besitzen darf, sowohl männliche als auch weibliche, wenn ich sie von benachbarten Nationen erwerbe.
Einer meiner Freunde meint, dass würde auf Mexikaner zutreffen, aber nicht auf Kanadier. Können Sie
das klären? Warum darf ich keine Kanadier besitzen? 5. Ich habe einen Nachbarn, der stets am Samstag
arbeitet. Exodus 35:2 stellt deutlich fest, dass er getötet werden muss. Allerdings: Bin ich moralisch
verpflichtet ihn eigenhändig zu töten? 6. Ein Freund von mir meint, obwohl das Essen von Schalentieren,
wie Muscheln oder Hummer, ein Greuel darstellt (Lev. 11:10), sei es ein geringeres Greuel als Homosexualität.
Ich stimme dem nicht zu. Könnten Sie das klarstellen? 7. In Lev. 21:20 wird dargelegt, dass ich mich
dem Altar Gottes nicht nähern darf, wenn meine Augen von einer Krankheit befallen sind. Ich muss zugeben,
dass ich Lesebrillen trage. Muss meine Sehkraft perfekt sein oder gibt’s hier ein wenig Spielraum? 8.
Die meisten meiner männlichen Freunde lassen sich ihre Haupt- und Barthaare schneiden, inklusive der
Haare ihrer Schläfen, obwohl das eindeutig durch Lev. 19:27 verboten wird. Wie sollen sie sterben?
Jeden Satz der Bibel wörtlich nehmen – Fragen an Fundamentalisten Offener Brief eines US-Bürgers an
Dr. Laura Liebe Dr. Laura Vielen Dank, dass Sie sich so aufopfernd bemühen, den Menschen die Gesetze
Gottes näher zu bringen. Ich habe einiges durch Ihre Sendung gelernt und versuche das Wissen mit so vielen
anderen wie nur möglich zu teilen. Wenn etwa jemand versucht seinen homosexuellen Lebenswandel zu verteidigen,
erinnere ich ihn einfach an das Buch Mose 3, Leviticus 18:22, wo klargestellt wird, dass es sich dabei
um ein Greuel handelt. Ende der Debatte. Ich benötige allerdings ein paar Ratschläge von Ihnen im Hinblick
auf einige der speziellen Gesetze und wie sie zu befolgen sind. 1. Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer
darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem
sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
2. Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was
wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie? 3. Ich weiß, dass ich mit keiner
Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24).
Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren
darauf pikiert.