Tridentinus
Erstellt: 17:36:23 | Freitag, 29. Oktober 2004
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1.731 Lesermeinungen
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Bayrische Star-Schulleiterin entpreußt die Sprache
#20   Tridentinus   11:14:32 | Dienstag, 7. Februar 2012
@Kreiselkompaß: Das ist, wenn es so geschieht, unglaublich. Es gab auch früher regionale Unterschiede. Im Saarland haben die Katholiken untereinander nie Gelobt sei Jesus Christus gesagt. Das war höchstens der Gruß, mit dem man den Geistlichen begrüßt hat. Auch Grüß Gott ist kein im Saarland üblicher Gruß, hingegen in Bayern und Österreich schon. Aber dort liegt Niedaltdorf nicht. Humorvoller Nachsatz: Vielleicht würden die Schwestern eher mitziehen, wenn der Gruß Gelobt sei das Liebe Jesuskind lauten würde.
Redaktion benachrichtigen Welcher Ausgang der Verhandlungen?
#25   Tridentinus   20:15:06 | Sonntag, 5. Februar 2012
Sehr lustig, an die Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre mußte ich bei der Präambel auch schon denken. Bevor Gerüchte aufkommen Tridentinus ist nicht identisch mit Jacqueline Jeannerat und würde auch nie Artikel direkt für +.net schreiben. Früher, in den Anfangsjahren von +.net , als es noch seriöser war, vielleicht, aber da hat es sich nie ergeben.
Redaktion benachrichtigen Dieser Löwe ist bekannt wie ein bunter Hund
#89   Tridentinus   13:30:57 | Samstag, 4. Februar 2012
Welche Schwester wurde in St. Afra eingekleidet? Für welche Gemeinschaft? Hat das Institut einen weiblichen Zweig? Seit wann dies? Der Ausdruck Oberhirte klingt vielleicht etwas übertrieben, bei drei Untergebenen, oder wieviele inkardinierte Mitglieder hat das Institut St. Philipp Neri zur Zeit?
Redaktion benachrichtigen „Dann kamen die Zweifel“
#13   Tridentinus   17:09:46 | Montag, 30. Januar 2012
Sehr schön. Mutter Gabriele und Mutter Petra, die vorherige, langjährige Oberin, werden von mir sehr geschätzt. Vor allem letztere ist :-) :-) sehr praktisch und bestimmt. Die Trierer wollten den Schwestern jahrzehntelang einen Volksaltar aufzwingen, bis heute ist dort keiner. Stattdessen seit Summorum Pontificum die Sonntagsmesse im Usus antiquior. Und das sicher nicht als Konkurrenz zur Kapelle in Moselweiß verstanden, sondern als zusätzliche Gelegenheit, die überlieferte hl. Messe zu besuchen. :-)
Redaktion benachrichtigen Welche Optionen hat die Priesterbruderschaft St. Pius X.?
#52   Tridentinus   13:54:15 | Montag, 30. Januar 2012
@Ottaviani: Die Personalprälatur ist ja noch eine ganz neue Struktur. Bisher ist es nur das Opus Dei. Das erlaubt Flexibilität, zB dahingehend, eine Personalprälatur direkt dem Papst zu unterstellen. Win-win bedeutet zudem nicht unbedingt direkt einen Lottosechser. Auch mit drei Richtigen gewinnt man schon etwas, siolange der Jackpot nicht geknackt wird.
Redaktion benachrichtigen Welche Optionen hat die Priesterbruderschaft St. Pius X.?
#40   Tridentinus   13:24:58 | Montag, 30. Januar 2012
Endlich mal wieder ein in jeder Hinsicht sehr guter Artikel mit Sinn für die Realität.
Redaktion benachrichtigen Laß nicht ab, den Knaben zu züchtigen
#255   Tridentinus   12:00:59 | Sonntag, 29. Januar 2012
Dieser Artikel ist – nur noch übertroffen durch den Kommentarbereich – wieder ein Beweis für fast 100%igen Schwachsinn auf kreuz.net. Anfänglich war es ja ganz gut und interessant, hat aber seither längst und rapide abgebaut!
Redaktion benachrichtigen Laß nicht ab, den Knaben zu züchtigen
#100   Tridentinus   22:59:26 | Samstag, 28. Januar 2012
Ich sage nicht, daß das dumme „Sprüche“ sind, denn das würde vielleicht zu recht als blasphemisch kritisiert, aber wer sie so instrumentallisiert und interpretiert, wie es in diesem Artikel geschieht, versteht sie nicht in sachgerechter Weise und ist insofern dumm. Das gleiche gilt für die oberflächliche Vereinnahmung des Adjektives „normal“ für eigene Ideen. Genausowenig wie es zum traditionstreuen Widerstand der 1970iger gehört hat, den Holocaust zu leugnen oder zu finden, daß an Hitler ein wunderbarer Benediktinerabt verlorengegangen sei, gehört dies heute dazu. Auch ein prügelnder Psychopat braucht der traditionstreue Katholik nicht zu sein.
Redaktion benachrichtigen Er hat die Mitte des ganzen Konzils entdeckt
#32   Tridentinus   15:08:42 | Montag, 16. Januar 2012
Interessante Überlegungen zum Aufbau von LG. Für die Interpretation ohne Zweifel erhellend. Aber auch sehr logisch und formal, weswegen sich nur sehr wenige Theologen für ein solches Argument interessieren werden. Leider.
Redaktion benachrichtigen Er förderte alles, was katholisch war
#47   Tridentinus   17:12:49 | Samstag, 24. Dezember 2011
Ich würde nicht behaupten, daß Tomás nicht katholisch ist, aber, daß sogar für Nichtkatholiken und für alle Menschen, also in jedem auch für Tomás das Wort Christi gilt: „Richtet nicht, damit Ihr nicht gerichtet werdet!“ Dazu, ein guter Katholik zu sein, ist es zwar unerläßlich, den ganzen katholischen Glauben zu bekennen und zumindest nicht bewußt eines seiner integralen Strukturelemente abzulehnen, aber wenn es in pharisäischer Überhebung geschieht, ist es nicht heilswirksam. Auch der Teufel und die Dämonen besitzen die fides daemonica. In diesem Sinne ist der Teufel rechtgläubiger und theologisch beschlagener als jeder „von Tomás approbierter“ Dogmatiker!
Redaktion benachrichtigen Er förderte alles, was katholisch war
#40   Tridentinus   12:20:36 | Samstag, 24. Dezember 2011
Tomás, ich muß Ihren maßvolleren Ton anerkennen. Immerhin. Es handelt sich allerdings nur um Ihre Sicht historischer und doktrinärer Sachverhalte und deshalb ist es auch nicht korrekt, den Verstorbenen als abgefallenen Priester zu bezeichnen. Wäre er zum selben Gewissensurteil gelangt wie Sie, ohne die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen, dann, und nur dann könnte man das meinetwegen behaupten.
Redaktion benachrichtigen Er förderte alles, was katholisch war
#38   Tridentinus   11:10:35 | Samstag, 24. Dezember 2011
Tomás, auch, wenn Sie von der sedisvakantistischen Position überzeugt sind, was, wenn es begründet und überlegt der Fall ist, mindestens als das Urteil eines irrenden Gewissens auch zu akzeptieren ist, müssen Sie den Anstand haben, den Grundsatz de mortuis nil nisi bene anzuerkennen! Sie haben es geschafft, mich dazu zu bringen, hier wieder etwas zu schreiben, was ich eigentlich nach dem frappierenden Qualitätsmangel, der den Kommentarbereich seit Jahren kennzeichnet, nicht mehr tun wollte, besonders, weil auch die Qualität der Artikel mit den Anfangsjahren von kreuz.net, wo sie zumindest bisweilen und sogar regelmäßig gut war, nicht mehr zu vergleichen ist. Dieser schöne Nachruf erinnert an jene fernen Tage. R.I.P.
Redaktion benachrichtigen Antiterroreinheit des Vatikan + …
#4   Tridentinus   09:00:42 | Mittwoch, 9. November 2011
Die hl. Kommunion kann man nicht konsumieren, sondern nur sumieren. Alles andere ist dogmatisch falsch: sumitur, non consumitur.
Redaktion benachrichtigen Ist die dogmatische Präambel ein Wischi-Waschi-Text?
#18   Tridentinus   11:57:09 | Dienstag, 27. September 2011
Vielleicht ist der Text nicht „an sich“ oder „in sich“ unklar, sondern im Moment der Bruderschaft. Dann ist das genaue Studium gut und nützlich, damit sie sich Klarheit über den Text verschafft.
Redaktion benachrichtigen Bekennerpfarrer in Urlaub geschickt
#69   Tridentinus   15:38:39 | Montag, 29. August 2011
So „altliberal“ ist gerade dieses Bistum keineswegs.
Redaktion benachrichtigen Teufelsdiener schänden Messe in evangelischem Kultraum
#34   Tridentinus   14:10:48 | Samstag, 27. August 2011
Daß diese beiden keine gültige Intention haben, kann man keineswegs voraussetzen. Daß sie sie haben, ist sogar wahrscheinlicher. Das ist ja das Problem.
Redaktion benachrichtigen Der Churer Bischof hat bedingungslos kapituliert
#17   Tridentinus   13:33:02 | Samstag, 27. August 2011
Der letzte Satz ist und war so immer schon falsch. Richtig ist höchstens, daß eine Gottesdienstgemeinde natürlich nicht ohne geweihten Priester die heilige Messe feiern kann, aber das ist eine Selbstverständlichkeit. Was Huonder hier jetzt sagt, ist aber eher eine Konsequenz aus Universae Ecclesiae. Denn die von einem Bischof in Frankreich praktizierte Vorgehensweise, seine Seminaristen sozusagen alternativ „ordentlich“ und „außerordentlich“ auszubilden und zu weihen, ist darin nicht vorgesehen.
Redaktion benachrichtigen Die buckligen Verwandten
#14   Tridentinus   12:49:40 | Dienstag, 2. August 2011
Prof. Ockenfels OP sieht grundsätzlich regelmäßig in allen Punkten klarer als kreuz.net. Die Piusbruderschaft versteht die Religionsfreiheit nur unter einem einzigen, spezifisch französischen, historischen und inzwischen außerdem historisch überholten, Blickwinkel, sie Wird aber nur unter verschiedenen Aspekten, sozusagen multiperspektivisch verständlich.
Redaktion benachrichtigen Altliberale deutsche Bischöfe beim Papst + …
#31   Tridentinus   14:15:02 | Samstag, 30. Juli 2011
Dieser Geistliche des Instituts Christus König und Hoherpriester war seinerseits vormals ein Pater der Piusbruderschaft.
Redaktion benachrichtigen Loreto: Kein Altar für die Alte Messe
#28   Tridentinus   14:13:29 | Montag, 25. Juli 2011
Ich selbst habe im Heiligen Haus in Loreto 1994 mehrere, im tridentinischen Ritus gefeierte, heilige Messen ministriert, ohne daß wir dabei Komplikationen gehabt oder die Gottesdienste irgendwie „getarnt“ hätten. Zelebrant war ein junger, aus Polen stammender Priester der Una Voce Helvetia, der einige Zeit später leider bei einem Autonunfall ums Leben gekommen ist.
Redaktion benachrichtigen Guter Text – hat er nicht selber geschrieben
#9   Tridentinus   13:33:14 | Samstag, 9. Juli 2011
So ganz Unrecht hat Gotthard natürlich gar nicht. Johannes Paul II konnte sehr viel erklären und sogar tun und trotzdem (!) binnen kürzester Frist seliggesprochen werden! ;-)
Redaktion benachrichtigen Pius-Priesterweihen: Dieses Jahr ohne Trommelfeuer der Medien
#96   Tridentinus   22:09:59 | Mittwoch, 6. Juli 2011
@Diamant: Fellay hat gar nichts gesagt, Tissier aber u.a. dieses Zitat und privat nachher auch noch anderes geäußert, was inakzeptabel und höchst bedenklich ist.
Redaktion benachrichtigen Pius-Priesterweihen: Dieses Jahr ohne Trommelfeuer der Medien
#90   Tridentinus   18:11:17 | Dienstag, 5. Juli 2011
r.ruhrgebietler: Was soll Ihre Äußerung bedeuten, und inwiefern bezieht sie sich auf mich? Die Kirche ist nicht das Ende oder das Endziel. Davon war hier offenbar verkürzend die Rede.
Redaktion benachrichtigen Pius-Priesterweihen: Dieses Jahr ohne Trommelfeuer der Medien
#87   Tridentinus   14:03:00 | Dienstag, 5. Juli 2011
Die „allerheiligste Sakramentsprozession“, eine lustige Formulierung, monens!
Redaktion benachrichtigen Pius-Priesterweihen: Dieses Jahr ohne Trommelfeuer der Medien
#85   Tridentinus   12:23:05 | Dienstag, 5. Juli 2011
Die Kirche ist nicht der Endpunkt. Hier muß Bischof Fellay verkürzt wiedergegeben sein, die Arche war ja auch nicht das Ziel. Die Ausführungen Tissiers sind inakzeptabel, schon von der Wortwahl her unmöglich. Und Fellay muß danebensitzen. Vorstellbar, daß er am liebsten das Mikrophon abgestellt hätte. Die Extremisten arbeiten am Scheitern der Gespräche mit Rom. Offensichtlich. Man hat sich de facto doch zu sehr in Eigenmächtigkeit und Autonomie eingerichtet. Ist es da dann der Wunsch, die Krise zu überwinden oder ist es am Ende so, daß die Krise fortbestehen muß zur eigenen Existenzberechtigung? Armer Bischof Fellay!
Redaktion benachrichtigen Eine volle Kanne Jauche
#112   Tridentinus   22:07:38 | Montag, 27. Juni 2011
Das, was Berger gesagt hat, mag primitiv sein,
dieser Bericht darüber ist – auf andere Art zwar und aus anderer Richtung – indes ungleich primitiver.
Redaktion benachrichtigen Eine volle Kanne Jauche
#8   Tridentinus   11:17:04 | Montag, 27. Juni 2011
Dieser Bericht ist zwar auf andere Art primitiv,
wahrscheinlich sogar primitiver.
Redaktion benachrichtigen Was wird an den Fronleichnams-Prozessionen mitgetragen?
#108   Tridentinus   07:49:51 | Freitag, 24. Juni 2011
Nein, zu sagen: Jesus sei im Allerheiligsten gegenwärtig,
wäre Impanisationslehre – ergo lutherisch. Jesus ist das Allerheiligste. Da seine wahrhafte, wirkliche und wesenhafte Gegenwart eine sakramentale Gegenwart ist, könnte man natürlich sagen, er ist im Allerheiligsten Sakrament gegenwärtig. Und vielleicht ist das der Ursprung der von mir zuerst kritisierten Sprechweise: „das Allerheiligste“. Einfache eine sprachliche Elipse, bezogen auf das Sakrament. Sakrament ist ja neutrum.
Redaktion benachrichtigen Was wird an den Fronleichnams-Prozessionen mitgetragen?
#91   Tridentinus   22:46:45 | Donnerstag, 23. Juni 2011
Ob der Ausdruck „das Allerheiligste“ wirklich besser gewesen wäre,
akls zu sagen: „Der Leib Christi/des Herrn“, ist fraglich. Und zwar, weil man sagt: „das Allerheiligste“, nicht „der Allerheiligste“. Den eucharistischen Heiland sächlich zu benennen, sind wir zwar gewohnt, aber wenn man genau überlegt, ist das auch ganz und gar ungenügend. Der in der Eucharistie gegenwärtige Herr ist keine Sache und kein Ding. Wenn der Kommentartor zudem eine ungenügende Formulierung gewählt hätte, wäre die Kritik konsequent auf die traditionelle deutsche Bezeichnung des Festes: „Fronleichnam = Herrenleib/Leib des Herrn“ auszudehnen.
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil ist die Einheit im Glauben weg
#24   Tridentinus   11:15:39 | Mittwoch, 22. Juni 2011
@lux in tenebris
Völlig richtig!
Redaktion benachrichtigen Personalausweis versteigert + …
#39   Tridentinus   11:13:13 | Mittwoch, 22. Juni 2011
Wieso kann ein Altabt
bei einer Feierlichkeit nicht mit einem Sektglas abgebildet werden? Lächerlich puritanisch! :-D Prost!
Redaktion benachrichtigen Seit dem Konzil ist die Einheit im Glauben weg
#16   Tridentinus   10:57:45 | Mittwoch, 22. Juni 2011
Es gibt nur ganz wenige Punkte,
in denen die Hermeneutik der Kontinuität nicht ohne weiteres zu der gewünschten Übereinstimmung führen kann. Diese wenigen Punkte könnten wie im Gnadenstreit bis auf weiteres offenbleiben, jede Seite könnte ihre Position mit Argumenten untermauern und die der Gegenseite zu widerlegen suchen. Man wäre nur zu verpflichten, der jeweiligen Gegenseite nicht Häresie zu unterstellen. Natürlich muß die Hermeneutik der Kontinuität in all den konsensfähigen Punkten die offiziell verbindliche, authentische Interpretation sein, nicht eine Vorliebe oder nur auf den guten Willen einzelner gegründet. Damit müßte die Piusbruderschaft aber zufrieden sein. Denn faktisch kann auch der Papst niemanden von heute auf morgen zwingen, die Hermeutik des Bruches aufzugeben. Was soll er denn anderes tun: Die Hermeneuten des Bruchs auf Scheiterhaufen verbrennen? Gerade wenn die Krise eine Realität ist, muß die Bruderschaft so realistisch sein, zu erkennen, was in dieser Stunde der Kirchengeschichte möglich ist. Daß Williamson es nicht ist, wundert mich nicht.
Redaktion benachrichtigen Außerdem ist er sehr weiblich
#9   Tridentinus   19:11:00 | Donnerstag, 16. Juni 2011
Da wo das immer schon üblich war, soll es löblicherweise beibehalten werden,
und wenn eine Frau in einem Land oder einer Gegend zu Gast ist, wo der Schleier üblich ist, soll sie sich anpassen, alles andere ist übertrieben.
Redaktion benachrichtigen Dem Diplomatismus dienen + …
#26   Tridentinus   12:55:05 | Samstag, 11. Juni 2011
Nicht scherzhaft, sondern dumm.
Gerade unsere heutigen biologischen Kenntnisse erleichtern uns doch den Glauben an die Jungfrauengeburt. Die Überschattung Mariens war kein Zeugungs-, sondern ein Schöpfungsakt des Heiligen Geistes. Sonst wäre ja der Heilige Geist der Vater Jesu, insofern dieser Mensch ist. Das y-Chromosom unterscheidet sich nur geringfügig vom x-Chromosom. Die menschliche Natur Jesu ist nur aus Maria gebildet worden. Maria ist weiblich und hat daher zwei x-Chromosomen. Eines von beiden ist durch das schöpferische Wirken des Heiligen Geistes zum y-Chromosom umgebildet worden. Eigentlich nicht mal biologisch großartig, für Gott sicher kein Problem.
Redaktion benachrichtigen Macht der Papst der Piusbruderschaft noch diesen Monat ein Angebot?
#9   Tridentinus   22:36:47 | Freitag, 10. Juni 2011
Wieso soll das unklar sein?
Sicher das Institut vom Guten Hirten!
Redaktion benachrichtigen Der Regensburger Bischof ist kritikempfindlich
#66   Tridentinus   08:37:52 | Freitag, 27. Mai 2011
Das hat Müller nicht geleugnet.
Die Einheit besteht in der Kirche. Es gibt aber auch Christen außerhalb dieser Einheit. Diese Christen außerhalb dieser Einheit müssen zu ihr hin- oder zurückgeführt werden. Christen in der Kirche befinden sich auch bereits in dieser Einheit. Was ist darin die Leugnung einer zentralen Glaubenswahrheit?
Redaktion benachrichtigen Der Pius-Distriktobere kommentiert die neue Instruktion
#7   Tridentinus   11:37:18 | Donnerstag, 26. Mai 2011
„Jedenfalls so, wie sie heute ist“
Das macht viel wieder wett, was in P. Schmidbergers Ausführungen problematisch ist. Wäre der neuere Usus in sich unerlaubt, könnte er nur abgeschafft, nicht zum Besseren verändert werden.
Redaktion benachrichtigen Klarheit ist nicht das Charisma der Konzilskirche
#136   Tridentinus   12:16:41 | Sonntag, 22. Mai 2011
Wo sollen „die Frühen Christen“
„die Ehe grundsätzlich abgelehnt haben“? Entweder hätte es dann keine „Späteren Christen“ gegeben oder aber die „Frühen Christen“ wären nicht sehr christlich, dafür aber sehr unzüchtig gewesen :-$ .
Redaktion benachrichtigen Klarheit ist nicht das Charisma der Konzilskirche
#107   Tridentinus   09:52:24 | Donnerstag, 19. Mai 2011
Mit etwas nicht zufrieden sein
ist allerdings nicht das selbe wie die Legitimität von etwas bestreiten. Nicht zufrieden sind die meisten, die sich nach der alten Messe sehnen, mit dem wie die neue in der Praxis gefeiert wird. Die Frage der Legitimität bezieht sich aber auf die editio typica des „ordentlichen usus“. Dessen Legitimität zu bestreiten, würde bedeuten, daß er einer *Reform der ‘Reform’ prinzipiell nicht zugänglich ist.
Außerdem würde ich den Passus, der Kritik ausschließt, nicht auf die Piusbruderschaft beziehen und finde den Passus irgendwie auch unlogisch. Wer den Papst nicht anerkennt, wird sich nicht auf SP und UE berufen.
Wenn übrigens wirklich ein Diözesanseminarist Wert darauf legt, die niederen Weihen und die Subdiakonatsweihe zu empfangen und auch im alten Ritus zum Diakon und Priester geweiht zu werden, schließt die Regelung, die irgendwie logisch ist, nicht aus, daß der Bischof den Kandidaten zB in Wigratzbad „mitweihen“ läßt – nur eben auf den Titel der Diözese. Das Problem ist natürlich, daß der Bischof das nicht muß, sondern nur kann. Also müßte solch ein Seminarist einen Ordinarius haben, der das Anliegen zumindest versteht.
Redaktion benachrichtigen Somit bin ich kein Sedisvakantist
#52   Tridentinus   19:09:10 | Dienstag, 3. Mai 2011
Diese blöde Rechenaufgabe
ist irgendwie ein Tick von Williamson. Damit jedenfalls kommt er nicht an die hochdifferenzierte Dialektik, die auch noch durch Diskontinuität hindurch sich zu Synthese und Kontinuität durchringt, heran. Allerdings denkle ich auch, daß darin die wenigsten Benedikt XVI. intellektuell folgen können. Und das ist die praktische Schwierigkeit seiner Reform der ‘Reform’ oder Hermeneutik der Kontinuität. Nicht nur der Wille zu Diskontinuität, sondern das inzwischen schon oft unverschuldete Unverständnis für Synthese und Kontinuität.
Redaktion benachrichtigen Ein Kreuzchen ändert angeblich alles
#6   Tridentinus   17:14:44 | Dienstag, 19. April 2011
Korrektur
In meinem vorangehenden Beitrag muß es richtig Usus extraordinarius heißen, ws allerdings aus dem Kontext klar sein müßte.
Redaktion benachrichtigen Ein Kreuzchen ändert angeblich alles
#4   Tridentinus   16:51:58 | Dienstag, 19. April 2011
„Liturgist“
als deutschen Begriff gibt es nicht. Es handelt sich um einen Liturgiewissenschaftler oder einen Liturgiker. Ein Liturge ist jemand, der in der Liturgie einen Dienst übernimmt, im engeren Sinne Zelebrant und Assistenz.
Es gibt italienisch liturgista und englisch liturgist.
Ein Kreuzchen ändert alles, ist eine gehässige Bemerkung.
Das sogenannte Benedictine Arragement auf freistehenden Altären ist ein ganz großer Fortschritt. Und an einem solchen Altar könnte mE sogar der Usus ordinarius ggf auch „zum Volk hin“ gefeiert werden. Das müßten hier doch eigentlich alle noch ungleich besser finden als den NOM am Hochaltar.
Lefebvre sagte ja sogar, er würde lieber die alte Messe auf französisch feiern, als die neue lateinisch.
Redaktion benachrichtigen Der Eiter muß herausfließen
#36   Tridentinus   14:46:56 | Dienstag, 19. April 2011
Weiß niemand,
seit wann der Altar in Econe so gestaltet ist?
Redaktion benachrichtigen Der Eiter muß herausfließen
#28   Tridentinus   14:19:30 | Dienstag, 19. April 2011
Kann mir vielleicht mal jemand freundlicherweise sagen,
seit wann der Altar in Econe so gestaltet ist wie auf den Bildern zu diesem Beitrag?
Redaktion benachrichtigen Der Eiter muß herausfließen
#2   Tridentinus   12:44:18 | Dienstag, 19. April 2011
Ich habe der Altar von Econe
ganz anders in Erinnerung und zwar viel besser zum Stil der Kirche passend als jetzt.
Trügt diese Erinnerung, oder war nicht vorher der Altar umschreitbar, natürlich mit Tabernakel und Leuchtern und mit einem großen darüber hängenden Kreuz im romanischen Stil?
Das entsprach auch viel besser dem optischen Zusammenspiel mit den drei Apsisfenstern.
Kann mich jemand dazu informieren?
Ganz unpassend ist für diesen Baustil jedenfalls, daß der Altar ganz und gaar mit einem schleierartigen Antependium verhüllt ist, schöner wäre der einfache Naturstein. Die Altarspitzen sind zwar schön, passen aber ebenfalls nicht zum Stil der Kirche, nicht einmal zum jetzigen Altaraufsatz.
Mich würde wirklich interessieren, worauf diese Änderungen zurückzuführen sind.
Redaktion benachrichtigen Mit Träumereien wird die Liturgie nicht erneuert
#14   Tridentinus   16:58:58 | Sonntag, 10. April 2011
Den Altar von St. Peter als Mahltisch
zu bezeichnen, ist Dummheit und überschreitet die Grenze zur Unverfrohrenheit bei weitem. Es ist dies der selbe Altar, an dem Pius XII. und Pius X. zelebriert haben und viele Päpste vor ihnen!
Redaktion benachrichtigen Der Churer Bischof hat über einen Rücktritt nachgedacht
#1   Tridentinus   08:58:16 | Samstag, 9. April 2011
Aus bischöflichem Munde
also auch die Bestätigung, daß es – bei allen möglichen und legitimen Nuancen und einer gewissen Bandbreite – e i n e Linie der Kirche gibt und daß keineswegs alle Bischöfe diese Linie vertreten, da ja offenbar nicht alle „mit dem größten Widerstand“ zu kämpfen haben.
Redaktion benachrichtigen Der wohlgenährte Prälat hat Angst vor dem Hunger
#2   Tridentinus   12:58:00 | Dienstag, 29. März 2011
Immer öfter
ist +.net einfach nur dämlich. Schade, aber immer weniger überraschend. Vermutlich wurde das nur berichtet, weil der Bischof besonders geschacklose lit. Gewänder trägt auf dem Bild.
Redaktion benachrichtigen Katastrophen-Ausführungsbestimmungen abgewehrt
#4   Tridentinus   18:38:08 | Montag, 28. März 2011
@Clericus
Hätte ich solche Augenzeugenerfahrungen gemacht, würde ich sie allerdings auch so interpretieren und widerspreche Ihnen nicht.
Redaktion benachrichtigen Katastrophen-Ausführungsbestimmungen abgewehrt
#1   Tridentinus   18:07:50 | Montag, 28. März 2011
Daß Canizares
die Beschränkungen verlangt oder auch nur selbst gewünscht hat, glaubt die Redaktion doch selbst nicht! Höchstens dachte er vielleicht, dagegen nichts tun zu können. Und tatsächlich mußte ja offenbar der Papst selbst einschreiten. Danke an Pozzo.
Redaktion benachrichtigen Das ist die wahre Kirche
#7   Tridentinus   19:38:51 | Montag, 21. März 2011
Was ist und was tut
ein Rohrnetzmeister?
Redaktion benachrichtigen Anti-Zölibat-Falschmeldung korrigiert
#9   Tridentinus   09:57:54 | Samstag, 19. März 2011
@Abu: Sie haben gar nicht Unrecht,
man betrachte aber auch, wer alles theologische Lehrstühle innehat! Was indes nicht (!) bedeutet, daß es nicht zahlreiche sehr gute, qualifizierte, integere und glaubenskonforme Lehrstuhlinhaber gibt.
Redaktion benachrichtigen Papst lobt Latein + …
#19   Tridentinus   12:29:45 | Montag, 14. März 2011
Motorräder lärmen nicht,
sondern bringen ein erhebendes Motorgeräusch hervor. Auf anderer akustischer Ebene zwar, aber durchaus mit Musik vergleichbar. Gilt auch von anständigen Autos.
Redaktion benachrichtigen Den Fragestellungen von vorgestern verhaftet
#10   Tridentinus   11:25:36 | Donnerstag, 10. März 2011
Alle diese Zitate
sind interessant. Auf alle diese Fragen kann man begründet eingehen. Es liegt auch keine Verdunkelung von irgendetwas vor. Das erste Zitat ist sehr poetisch, aber doch klar zutreffend. Die Vorstellung, Jesus werde in der Eucharistie unser „Gast“ ist doch wirklich nicht originell oder abwegig, vielmehr allgemein akzeptiert. Dies bedeutet, daß sie eine Haltung der Gastlichkeit, der Gastfreundschaft, voraussetzt. Mit dieser Haltung kommt aber Jesus uns schon zuvor und befähigt uns unsererseits zu solcher Haltung. Diese Haltung der Gastlichkeit von seiten und gegenüber Jesus Christus ist nicht vereinbar mit einer Verweigerung der Gastlichkeit gegenüber den Mit-Kommunikanten und der ganzen Kirche und in einem weiter ausgedehnten, missionarischen Sinne auch nicht damit, sich der Not und Dürftigkeit anderer Menschen zu verschließen und ihnen nicht gastfreundlich zu begegnen. Der Papst sagt hier nichts besonderes, sondsern etwas grundlegend christliches und wendet es auf die Eucharistie an – sie ist niemals verengt nur die Begegnung des Einzelnen mit Christus.
Redaktion benachrichtigen Eine befreiende Fessel + …
#3   Tridentinus   11:25:19 | Sonntag, 6. März 2011
Danke für den Link
Wirklich sehr schön und wieder einmal druckreif:
„Die Liebe ist jenes schöne Band, das zusammenfügt, nicht die Kette, die fesselt, sondern das Band, das befreit.“ (Benedikt XVI.)
Redaktion benachrichtigen Eine befreiende Fessel + …
#1   Tridentinus   10:36:09 | Sonntag, 6. März 2011
Kann man die in freier Rede gehaltene Ansprache
des Papstes inzwischen irgendwo schriftlich fixiert nachlesen?
Redaktion benachrichtigen Flüchtet sich der Papst in die Schriftstellerei?
#28   Tridentinus   10:39:13 | Freitag, 4. März 2011
Man muß das natürlich alles mal erst lesen.
Der Ansatz vom Pascha her darf hier nicht auf Widerstand stoßen, denn auch das Konzil von Trient lehrt, daß Jesus Christus beim Letzten Abendmal „sich selbst als das Pascha des Neuen Bundes eingesetzt“ hat. DH 1757, glaub ich aus dem Gedächtnis, jedenfalls irgendwo in dieser „Gegend“ im Denzinger, den ich gerade nicht griffbereit habe. Was natürlich die Definition „der Juden“ betrifft, vielleicht eine etwas ironische Überlegung: Das wäre ja dann analog dazu, „die Kirche“ mit „der Hierarchie“ zu identifizieren. Daß das nicht stimmt, erkennen ja auch die Leute von „Wir sind Kirche“ richtig. Frage: Gab es, wenn B XVI da zuzustimmen sein sollte, im Alten Bund auch eine Bewegung „Wir sind Juden“? Selbstverständlich weiß ich auch wie der Papst das meint und in welchem Sinne man ihm zustimmen muß. Nicht die Masse derer, die das Crucifige eum gerufen haben, tat das überlegt und damit in voller Eigenverantwortung. Einflußreiche Kräfte der „jüdischen Hierarchie“ stachelten das Volk an. Diese tragen im Kern und mit voller Last die Verantwortung.
Redaktion benachrichtigen Wird jetzt die Befreiungstheologie exhumiert? + …
#2   Tridentinus   09:04:53 | Mittwoch, 16. Februar 2011
Mit der Befreiungstheologie
verbunden war oder ist ein politisches Engagement. Dieses Engagement zugunsten der Armen ist durchaus berechtigt. Wer sich vom Glauben dazu motiviert sieht, hat sicher das bessere Fundament. Der heilige Franziskus von Assisi hat nicht nur die Option für die Armen gewählt, sondern die Option für die Armut. Er sah die Armut als seine Herrin und seine Schwester zugleich. Auch dies durchaus eine souveräne Deutung von Herrschaft vom Evangelium her. Diese Spiritualität des heiligen Franziskus, des Poverello, ist sicher die bessere, die zeitlos gültige „Befreiungs-„Theologie. Sehr überzeugend stehen dafür bis heute viele Franziskaner und Franziskanerinnen. Daß dieses Charisma seine volle Strahlkraft in Glaubens-, Traditions- und Papsttreue gewinnt, beweisen ganze Reformzweige innerhalb der Ordensfamilie wie die Franziskaner der Immaculata.
Redaktion benachrichtigen Will man das Motu Proprio verwässern?
#5   Tridentinus   13:32:19 | Dienstag, 15. Februar 2011
Das habe ich schon vor Wochen
gehört.
Es wäre zu wünschen, daß so viel Energie verwendet würde, in der Kirche Moral und Disziplin durchzusetzen, anstatt hier auf neuerliche Beschränkungen zu drängen.
Warten wir erstmal den Effekt des neuen MP zur Umstrukturierung der Gottesdienstkongregation ab.
Redaktion benachrichtigen Radio Maryja baut Johannes-Paul II.-Kirche + …
#8   Tridentinus   10:02:01 | Samstag, 29. Januar 2011
Meines Wissens
dürfen Selige jedenfalls nicht die Hauptpatrone von Kirchen sein, nur Heilige.
Redaktion benachrichtigen Von vielen Seiten bedroht + …
#37   Tridentinus   14:04:35 | Montag, 10. Januar 2011
Im Himmel wird die Messe wohlkaum gefeiert.
Das sage ich, gerade, weil ich V. Thalhofers Theorie über Meßopfer und Himmlisches Opfer uneingeschränkt folge. Dieses Zitat zeigt höchstens, daß, was vielleicht fromm klingt, noch lange nicht rechtgläubig sein muß. R.I.P.
Redaktion benachrichtigen Die üblichen Floskeln + …
#5   Tridentinus   09:08:08 | Sonntag, 9. Januar 2011
Was soll das Staatsekretariat
denn sonst schreiben? Das ist eben eine Empfangsbestätigung.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI. wird ein interreligiöses Friedensgebet in Assisi abhalten
#13   Tridentinus   15:43:28 | Samstag, 1. Januar 2011
Abwarten
Vielleicht kommt es zu einer Klärung von Assisi 1986 und einer Einbettung dieser Problematik in die Hermeneutik der Kontinuität. Sehr anspruchsvoll und schwierig, wenn es so sein sollte!
Redaktion benachrichtigen Chinese ist neuer Sekretär der Missionskongregation + …
#2   Tridentinus   10:47:09 | Freitag, 24. Dezember 2010
Es wurde eben keine Tür geöffnet,
Humanae Vitae verbietet das Kondom als eheintern angewandte Methode zur Verhinderung von Empfängnis und Schwangerschaft. Diese Funktion kann es im offensichtlich dem Papst am ehesten vorschwebenden Fall homosexueller Prostitution gar nicht haben!
Redaktion benachrichtigen Neues Dokument: Die Glaubenskongregation versucht, den Brand zu löschen
#77   Tridentinus   10:45:42 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
Ruhrgebietler
Wer hat Pius XII. heiliggesprochen??? Im übrigen zeigen Sie, daß Sie meinen Eitrag nicht verstehen (wollen).
Redaktion benachrichtigen Neues Dokument: Die Glaubenskongregation versucht, den Brand zu löschen
#70   Tridentinus   09:56:18 | Mittwoch, 22. Dezember 2010
Das war klar.
Bei den Liberalen, die darin eine prinzipielle Wende sehen wollten, war der Wunsch genauso der Vater des Gedankens wie beispielsweise bei der Priesterbruderschaft St. Pius X., die sich von ihrem habituellen Impuls freimachen muß, in allen Äußerungen der Päpste nach Pius XII. (der wiederum von vielen Traditionalisten naiv gegen jede sachliche Kritik immunisiert wird) und im gegenwärtigen Magisterium doktrinelle und moralische Auf- und Abweichungen ausfindig machen zu wollen (!). Vielmehr hat Benedikt XVI. nur ganz klassische Prinzipien der Moraltheologie zum 5. bzw. 6. Gebot zusammen betrachtet, die in einer ganz bestimmten Situation zusammen zur Anwendung kommen müssen. In dieser Synthese ist er offensichtlich in ganz klassischen Bahneb verblieben. Eine Korrektur seitens FSSPX war deshalb diesmal eher peinlich.
Redaktion benachrichtigen Weihbischof: „Wir brauchen einen neuen Syllabus“
#28   Tridentinus   19:02:08 | Montag, 20. Dezember 2010
„Das II. Vatikanische Pastoralkonzil“ ist eine sinnentstellende Formulierung,
weil sie impliziert, auch das I. Vaticanum sei ein Pastoralkonzil gewesen.
Redaktion benachrichtigen Deutscher Märtyrer-Priester wird seliggesprochen + …
#32   Tridentinus   10:50:00 | Samstag, 11. Dezember 2010
Phallometrie
Das ist ja schon fast lustig, allerdings war die Methode moraltheologisch sicher nicht einwandfrei. Also muß Kreuz.net sich freuen, daß davon Abstand genommen wurde.
Redaktion benachrichtigen Kurz vor Torschluß müssen neue Volksaltäre rein
#42   Tridentinus   15:14:19 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
Ich protestiere ganz entschieden
gegen die in diesem Artikel vorgenommene Diskriminierung von Graumelierten.
Ein Betroffener
Redaktion benachrichtigen „Die kleinste unserer Handlungen erzeugt völlig unverhältnismäßige Reaktionen“
#61   Tridentinus   14:24:28 | Mittwoch, 8. Dezember 2010
„Die kleinste unserer Handlungen erzeugt völlig unverhältnismäßige Reaktionen.“
Wer kennt das nicht?
Redaktion benachrichtigen Pius-Pater darf nicht in die altliberale Wiener Dombuchhandlung
#33   Tridentinus   18:56:35 | Montag, 6. Dezember 2010
Tatsächlich wäre es doch wirklich besser und auch prestigeträchtiger,
wenn es gelingen würde, Kardinal Brandmüller für die Buchvorstellung zu gewinnen! Ohne P. Gaudron hier zurücksetzen zu wollen oder unsachlich zu beleidigen.
Redaktion benachrichtigen Pius-Pater darf nicht in die altliberale Wiener Dombuchhandlung
#17   Tridentinus   17:12:31 | Montag, 6. Dezember 2010
Hat P. Gaudron einen Beitrag in dem Buch beigesteuert?
Warum soll er sonst so prominent an der Buchpräsentation mitwirken?
Redaktion benachrichtigen Das Tabu muß durchbrochen werden
#51   Tridentinus   10:58:53 | Donnerstag, 2. Dezember 2010
Die Alternative zu den Bischofsweihen 1988
wäre ein noch größeres Gottvertrauen gewesen! Wäre der Erzbischof gestorben, wäre – bevor alles untergeht – ein „neuer Lefebvre“ aufgestanden, der die Seminaristen der FSSPX geweiht hätte. Eigentlich wollte Lefebvre ja 1968 auch nur in Rom seine Pension verleben, doch Gott fügte es anders. Das wäre 20 Jahre später, oder genauer 1991, nicht anders gewesen.
Redaktion benachrichtigen Ein „ausgewogener Progressist“
#31   Tridentinus   13:06:06 | Montag, 29. November 2010
Der Papst hat nichts besonderes oder skandalöses gesagt.
Kirche verbietet ja auch den Banküberfall und nicht, daß sich der Bankräuber masskiert. Wenn er sich nicht vermummt, ist er dumm, nicht tugendhaft. Natürlich ist der Papst nicht für Prostitution, die objektiv schwer sündhaft und sittlich verwerflich ist, oft, sicher sogar meistens, ist sie aber nicht freiwillig, und jemand in solcher Lage braucht sich nicht zu gefährden und handelt sogar sittlich besser, als jemand, der in einer solchen Zwangslage jede Verantwortung für andere vergißt. Was mich allerdings auch wundert, ist, daß alle Welt, die sonst nie auf den Papst hört, für die Verwendung von Kondomen eine päpstliche Erlaubnis und Gutheißung wünschen und seine Aussagen jetzt entsprechend mißdeuten. Was er gesagt hat, hätte er allerdings nicht sagen müssen, weil es – auch klassisch – moraltheologisch selbstverständlich ist. Von daher war auch Humanae Vitae überflüssig. Nur weil es neue Möglichkeiten gab, dem Geschlechtsakt seinen prinzipiellen Charakter als Zeugungsakt zu rauben, hatte sich ja grundsätzlich nichts daran geändert, daß man das nicht darf. Schließlich: Da der Geschlechts- und Zeugungsakt aus der Sicht kirchlicher Morallehre ohnehin nur innerhalb der Ehe statthaft ist, betrifft das Kondomverbot vor- und außereheliche Geschlechtsakte und homosexuelle Praktiken strenggenommen überhaupt nicht. Diese sind sowieso völlig verboten, wenn sie trotzdem verübt werden, ist die Verwendung des Kondoms bloß ein Akzidens.
Redaktion benachrichtigen War Gott der Adressat dieses politisch korrekten Gebets? + …
#24   Tridentinus   12:40:05 | Sonntag, 28. November 2010
@ Herr Behrens
Welcher Aufgabe sind Sie denn gewachsen? Trotzdem einen schönen, ersten Advent.
Redaktion benachrichtigen Horror der Handkommunion im Alten Ritus?
#109   Tridentinus   11:38:01 | Donnerstag, 14. Oktober 2010
Korrektes Deutsch!
Der knieende Empfang der hl. Kommunion unmittelbar in den Mund ist im älteren Usus des römischen Ritus natürlich nicht „vorausgesehen“, sondern vorgesehen oder vorausgesetzt. Im neueren übrigens auch, nur daß kraft Indultes de iure vielerorts auch die Spendung auf die Hand möglich ist. Der Empfang kann dabei entweder stehend oder knieend geschehen. Mit welchem Argument lehnt Weishaupt die Anwendung des Indultes für Ministrantinnen im älteren Usus ab, jene des Indultes für die Handkommunion aber nicht prinzipiell?
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Familie, dann das Geld + …
#10   Tridentinus   10:09:52 | Samstag, 25. September 2010
Nachdem die FSSPX in Berlin
eine schöne neue Kirche errichtet hat, ist die Frage müßig.
Redaktion benachrichtigen Lingen ist eine ganz arme Sau, die Mitleid verdient
#77   Tridentinus   12:57:17 | Samstag, 11. September 2010
Wenn es kein anderes Argument gegen die Todesstrafe gäbe,
bliebe immer noch dasjenige, daß das berufsmäßige Töten, das der Henker vornehmen muß, menschenunwürdig ist, nämlich auf jeden Fall gegen die Menschenwürde des Henkers gerichtet.
Redaktion benachrichtigen Das Fundament ist das Christentum + …
#21   Tridentinus   11:10:14 | Freitag, 10. September 2010
Nicht das Christentum
ist dieses Fundament, sondern die Wirklichkeit des Naturrechts, auf das sich selbstverständlich auch das Christentum bezieht und beziehen muß. Vgl. jetzt besonders: Waldstein, W., Ins Herz geschrieben. Das Naturrecht als Grundlage einer Menschlichen Gesellschaft, Augsburg (St. Ulrich) 2010.
Redaktion benachrichtigen Geschlossenes Priesterseminar wiedereröffnet
#3   Tridentinus   14:45:42 | Dienstag, 7. September 2010
„Trotzdem“
Das ist das Wort, das diesen ganzen Artikel verdirbt. Schade.
Redaktion benachrichtigen Kurienerzbischof vorzeitig zurückgetreten
#8   Tridentinus   17:17:24 | Mittwoch, 1. September 2010
Wenn dieser Mann
über das Vat II schreibt, kann das nur gut sein für dessen Rezeption gemäß der Hermeneutik der Kontinuität.
Redaktion benachrichtigen Der Mahltisch ist häufig ein Nachtkästchen vor einem prächtigen Hochaltar
#8   Tridentinus   15:12:53 | Dienstag, 31. August 2010
Es ist schon klar,
in welchem Sinne Weihbischof Dicks Äußerung zur Kontinuität in der Zelebrationsweise des Papstes zu verstehen ist. Aber kreuz.net bleibt deren Berechtigung ntürlich verborgen. Außerdem sind viele Präfationen im Usus ordinarius tatsächlich sehr alt und könnten für den Usus extraordinarius durchaus fruchtbar gemacht werden. Auch tatsächlich neue Präfationen dieser Herkunft sid nicht per se unbrauchbar. Beispielsweise die überwiegenden Präfationen des Marienmeßbuchs.
Redaktion benachrichtigen Altliberales Radio auf Distanz zur Alten Messe
#14   Tridentinus   14:24:35 | Montag, 30. August 2010
Ein Kyrie auf lateinisch…
:-D :-D :-D ! Viel Spaß mit Radio Maria Schweiz!
Redaktion benachrichtigen Warum die vier Pius-Bischöfe geweiht wurden
#51   Tridentinus   13:54:51 | Montag, 30. August 2010
@Rudolfus
Ihnen kann man nicht mehr antworten, und selbst Williamson ( und auch niemand maßgebliches in der FSSPX) denkt nicht an eine flächendeckende Parallelhierarchie. Das wäre ja gerade das Schisma.
Redaktion benachrichtigen Warum die vier Pius-Bischöfe geweiht wurden
#43   Tridentinus   10:22:27 | Montag, 30. August 2010
Natürlich ist der Text ziemlich dramatisch,
aber unter dem Eindruck von Assisi 1986 ist das auch durchaus historisch nachvollziehbar. Ich bin überzeugt, daß Erzbischof Lefebvre die heutige Situation wesentlich gemildert einstufen und an Benedikts XVI. Hermeneutik der Kontinuität konstruktiv mitwirken würde, also auch an den heutigen Römischen Lehrgesprächen. In der heutigen Situation würde er zweifellos nicht in Anspruch nehmen, trotz fehlenden Apostolischen Mandates und entgegen ausdrücklichen päpstlichen Verbotes berechtigt und sogar im Gewissen verpflichtet zu sein, Bischöfe zu konsekrieren.
Redaktion benachrichtigen „Ich weiß absolut nichts von einem Motu Proprio“
#25   Tridentinus   14:17:30 | Donnerstag, 26. August 2010
Williamson
sollte einfach mal überhaupt nichts mehr mitteilen, Pius XII. Bischof Fellay tut mir leid.
Redaktion benachrichtigen „Ich weiß absolut nichts von einem Motu Proprio“
#2   Tridentinus   12:48:46 | Donnerstag, 26. August 2010
Schade hier
ist, daß immer redaktionelle Sonderformulierungen anderen Leuten als Zitate unterstellt werden. „Neugläubige Eucharistiefeier“ hat sicher niemand gesagt. Möglich ist aber – wenn auch sehr optimistisch – daß in 25-30 Jahren die „Reform der ‘Reform’“ in einer Editio typica vorliegt. Diese muß allerdings nicht notwendig deckungsgleich mit der heutigen Forma extraordinaria sein. Diese wird aber sicher als katholische High Church Variante immer möglich bleiben.
Redaktion benachrichtigen Ein neues Motu Proprio?
#77   Tridentinus   14:03:23 | Montag, 23. August 2010
Vor allem ist dieser Österreicher nicht gebildet,
er beherrscht auch keine Interpunktion, was, für sich genommen, noch nicht einmal ein Ausdruck besonderer Bildung ist.
Redaktion benachrichtigen Ein neues Motu Proprio?
#67   Tridentinus   12:48:27 | Montag, 23. August 2010
Der Papst
will einfach Anglicanorum Coetibus zu einem neuartigen Modell für die Wiedererlangung kirchlicher Einheit machen. Das bedeutet dann eben nicht mehr Uniformismus, sondern Vielgestaltigkeit. Das ist aber nicht mehr Einheit in Verschiedenheit, und deshalb ist das den Ökumenegurus auch verhaßt. Williamson will demgegenüber seine Gestalt der Katholizität zur Uniform erklären. Diese hat ihren Bezugspunkt vielleicht im Ultramontanismus des 19. Jahrhunderts, aber nicht in einer echt traditionellen Katholizität.
Redaktion benachrichtigen Was lange währt – kommt oft zuspät + …
#79   Tridentinus   15:22:07 | Samstag, 21. August 2010
@Österreicher29
Ihre Rechtschreibung kann auch nur als Argument gegen Sie gelten.
Redaktion benachrichtigen Die Karrieristen-Ernennung ist fix
#18   Tridentinus   21:38:47 | Mittwoch, 7. Juli 2010
@Schüttel
Auch die Ausübung höherer hierarchischer Ämter ist in der Kirche ein Dienen. Selbst Christus, der Ewige Hohepriester, ist nicht gekommen, sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen.
Redaktion benachrichtigen Schöne und wahre Theorie + …
#3   Tridentinus   09:36:58 | Mittwoch, 30. Juni 2010
Ohne Zweifel
leidet die Wiener Zeitung unter den verheereden Auswirkungen des Wechsels ihres Chefredakteurs.
Redaktion benachrichtigen Der Ewige in Priesterhand +
#10   Tridentinus   09:45:36 | Freitag, 2. April 2010
Die Formulierung des Heiligen Vaters
ist nicht geschwollen, sondern gutes, etwas poetisches Deutsch und von einer gewissen Originalität des Ausdrucks. Beschränkte Redaktion!
Redaktion benachrichtigen Keine Diskriminierung der Homos – und der Wahrheit
#19   Tridentinus   13:39:42 | Sonntag, 21. März 2010
@Hein
Das ist nicht weltfremd , sondern Theorie. Zum Zeitpunkt des Gelübdes muß die körperliche Jungfräulichkeit auch keineswegs intakt sein, aber das Verhalten ab diesem Zeitpunkt muß trotzdem geschlechtlich völlig enthaltsam sein, sofern es willentlich gesteuert ist, ansonsten ist das sakrilegisch, beim Versprechen dder Ehelosigkeit allerdings nicht, sondern nur eine gewöhnliche Sünde gegen die standesgemäße, außereheliche Keuschheit.
Redaktion benachrichtigen Keine Diskriminierung der Homos – und der Wahrheit
#12   Tridentinus   13:25:34 | Sonntag, 21. März 2010
Wobei das nichtmal stimmt
Während Weltpriester tatsächlich formal betrachtet nur Ehelosigkeit versprechen, was indirekt sexuelle Enthaltsamkeit einschließt, legen Ordensleute und -priester (also auch Dominikaner) das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. Kraft dieses Gelübdes wird der Leib solcher Personen zur res sacra. Jede Unzuchtssünde wird dadurch gleichzeitig zum Sakrileg. Bei Weltpriestern ist dem strenggenommen nicht so.
Redaktion benachrichtigen Unbußwillige Homo-Unzüchtige gehören an den Pranger
#13   Tridentinus   18:23:12 | Donnerstag, 18. März 2010
Freinsberg ist mit seiner Festellung
leider uneingeschränkt zuzustimmen.
Redaktion benachrichtigen Der ‘Kölner Stadt-Anzeiger’ kann kein Französisch
#22   Tridentinus   18:10:14 | Donnerstag, 18. März 2010
hat gegen diese Richtigstellung keine wesentlichen Einwände,
fragt sich aber, ob „Küssung“ besonders gutes Deutsch ist. Wäre „das Küssen des Korans“ nicht besser. Oder einfach und zugleich sprachlich am elegantesten: „Der Kuß des Korans“?
Ich habe noch nie etwas oder jemandem durch Küssung meine Ehrfurcht, Wertschätzung oder Zuneigung erwiesen, aber durchaus schon zu diesen Behufen geküßt.
Redaktion benachrichtigen Die Sonntags-Eucharistiefeier kann durch eine Alte Messe ersetzt werden
#10   Tridentinus   12:26:47 | Dienstag, 16. Februar 2010
Von Altgläubigen
hat Pozzo sicher ohnehin nicht geschrieben. Das wird hier aber als Zitat verkauft, obwohl es eine (auf kreuz.net) beschränkte Diktion ist!
Redaktion benachrichtigen Die Widersprüche bleiben
#51   Tridentinus   14:48:01 | Samstag, 13. Februar 2010
@Mary Cruz
Sie können nicht logisch denken. Die Kirche ist die einzige, die etwas Übernatürliches feststellen kann, weil sie es ist, die definiert, was übernatürlich ist. Gilt systemimmanent analog für jede andere Religion.
Redaktion benachrichtigen Die Widersprüche bleiben
#44   Tridentinus   12:33:01 | Samstag, 13. Februar 2010
@Mary Cruz
Verstehen Sie mich nicht oder wollen Sie mich nicht verstehen? Der Begriff und Sachverhalt der Übernatürlichkeit ist für einen empirischen Beweis unzugänglich. Positiv wie negativ.
Redaktion benachrichtigen Die Widersprüche bleiben
#42   Tridentinus   11:44:20 | Samstag, 13. Februar 2010
@Mary Cruz
Ärzte können überhaupt keine Übernatürlichkeit beweisen, sie können höchstens – und dann wiederum auf das Gebiet der Medizin beschränkt – zu dem Schluß kommen, daß sie keine natürliche Ursache für ein Phänomen angeben können. Selbst das heißt noch nichts, denn es könnte zum Beispiel sein, daß den untersuchenden Ärzten eine bestimmte, natürliche Ursache unbekannt ist oder daß diese natürliche Ursache überhaupt noch nicht bekannt ist, medizinisch noch nicht entdeckt, sozusagen.
Der Auferstehungsleib wird verklärt sein, also ist hier Ihr Versuch: körperlich versus verklärt nicht zielführend. Außerdem: Wenn alle Heiligen bereits jetzt leiblich im Himmel wären, wozu dann diesen Aspekt in Bezug auf Maria 1950 eigens dogmatisieren? Die Gegenwart authentischer Reliquien 1. Klasse auf Erden würde dagegen nicht unbedingt sprechen, weil die leibliche Identität nicht zusammenfällt mit der Kongruenz des stofflichen Substrats des Körpers.
Redaktion benachrichtigen Die Widersprüche bleiben
#25   Tridentinus   19:13:47 | Freitag, 12. Februar 2010
@Mary Cruz
Ich will diese Ergebnisse gar nicht beurteilen. Nur eine Frage: Wie konnte man schon 1986 abschließend zu diesen Erkenntnissen gelangen, wenn das untersuchte bzw zu untersuchende Phänomen vermeintlich bis heute andauert?
Redaktion benachrichtigen Die Widersprüche bleiben
#20   Tridentinus   18:17:11 | Freitag, 12. Februar 2010
Welche Wissenschaftler beweisen wie
die Übernatürlichkeit eines Phänomens? Ich bitte um eine Definition von Übernatürlichkeit und in diesem Kontext der Begriffe Beweis und Wissenschaft.
Redaktion benachrichtigen Die Widersprüche bleiben
#8   Tridentinus   16:45:12 | Freitag, 12. Februar 2010
Einen Leserbrief schreiben kann bald mal jemand
Es ist wirklich zuviel der Ehre, dem hier einen Artikel zu widmen. Es ist sehr unwahrscheinlich, das Medjougorje (ohne orthographische Gewähr) noch lange so weitergeht.
Redaktion benachrichtigen Skrupelloser Priester polemisiert gegen Papst und Piusbruderschaft
#65   Tridentinus   15:32:40 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Ein alter Mann
dieser Tendenz gehört nicht die Zukunft. Aber Konzilsnostalgiker sind psychologisch heute in ähnlicher Lage wie die Tradis unter Paul VI. Wann kommen Leute wie Schlemmer zur Einsicht der Sedisvakanz? Kyrie eleison!
Redaktion benachrichtigen Menschenverachtung pur: Nur ein toter Jesuit ist ein guter Jesuit
#79   Tridentinus   14:59:25 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Ich sprach ausdrücklich nur über die Aussagekraft der Statistik
Wenn Sie andere Aussagen beabsichtigt haben, hätten Sie diese zumindest nicht formal als Erwiderungen auf meine Stellungnahmen formulieren dürfen.
Redaktion benachrichtigen Menschenverachtung pur: Nur ein toter Jesuit ist ein guter Jesuit
#77   Tridentinus   14:42:39 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Goldengel
versteht wirklich nicht, um was es mir bei dieser Statistik geht. Ich gebe auf.
Redaktion benachrichtigen Menschenverachtung pur: Nur ein toter Jesuit ist ein guter Jesuit
#56   Tridentinus   13:44:18 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Weiße Rose
Ich bin ja ganz Ihrer Ansicht. Aber solch heroische und ideale Personen spielen ja für die Statistik, um die es hier geht, keine relevante Rolle. Darauf wollte ich hinweisen: alle kath. Priester des lat. Ritus sind (von absoluten Ausnahmen abgesehen) zölibatär. Das kann aber eben nicht immer mit auch tatsächlich zölibatär lebend gleichgesetzt werden. Und deswegen gerät meines Erachtens diese statistische Aussage in die Schieflage. Mehr wollte ich nicht sagen.
Redaktion benachrichtigen Menschenverachtung pur: Nur ein toter Jesuit ist ein guter Jesuit
#46   Tridentinus   13:33:46 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Der Faktor 36 mag sogar stimmen.
Nur ist nicht gesagt, daß Personen, die eine zölibatäre Lebensform gewählt haben und sich vielleicht sogar redlich und ehrlich bemühen, zölibatär zu leben, dies auch durchgängig oder dauerhaft schaffen.
Redaktion benachrichtigen Ein pastoraler Kompromiß wird keine Lösung sein
#2   Tridentinus   18:34:51 | Donnerstag, 4. Februar 2010
In Loutrdes ist die Muttergottes zB nicht
am Fließband erschienen. Lesen Sie das Interview mit Hauke im Original. Es ist wirklich wegweisend klar und nüchtern. Sine ira et studio.
Redaktion benachrichtigen Nicht besonders katholisch
#7   Tridentinus   13:23:14 | Mittwoch, 27. Januar 2010
Und das bewegte ihn auch nicht,
sich zu melden, sondern es bewog ihn.
Redaktion benachrichtigen „Danke, Heiliger Vater, danke“
#46   Tridentinus   18:26:58 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Clarissa colonia
Was soll jetzt diese völlig unmotivierte, ebenso dumme wie ungezogene Äußerung, bei der Sie auch noch eine Heilige instrumentalisieren und mißbrauchen. Für intelligent habe ich Side bis jetzt jedenfalls doch gehalten.
Redaktion benachrichtigen Pennt die Penny- Geschäftsleitung?
#96   Tridentinus   17:46:22 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Ich finde ein Nonnen- oder Mönchskostüm nicht besonders humorvoll,
aber zur Fastnacht auch nicht schlimm. Nicht jeder kann Pumuckel werden.
Redaktion benachrichtigen „Danke, Heiliger Vater, danke“
#30   Tridentinus   14:39:19 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@siggi666
:-@ Wenn Sie mit Ihrer zuletzt geäußerten Einschätzung im Recht wären, hätten Sie ja in einem grundlegenden Punkt völlige Übereinstimmung und Gemeinsamkeit mit P. Schmidberger erreicht.
Redaktion benachrichtigen „Danke, Heiliger Vater, danke“
#28   Tridentinus   14:29:52 | Donnerstag, 21. Januar 2010
@Kairos
Das, was die Bruderschaft meint, wird sie jetzt mitteilen. Der Papst versteht es, und vermutlich ist es so weit nicht weg von seiner Hermeneutik der Kontinuität. Aber wenn es nur B XVI. versteht, reicht das auch nicht. Dagegen sperren sich alle, die eben nicht Ratzingers Differenzierungsvermögen haben, und das sind in der RK Kirche die meisten. Die besteht ja nicht überwiegend aus Genies.
Redaktion benachrichtigen „Danke, Heiliger Vater, danke“
#21   Tridentinus   13:52:34 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Kairos
Die Rede von der Heils-Anstalt ist eine (unnötig altmodische), aber doch früher sehr verbreitete Ausdrucksweise, vergleichbar jener von den Gnaden-Mitteln. Das Gemeinte hat aber seine Berechtigung. Tatsächlich hat die die Bewegung Tradition erst jetzt eine angemessene und faire Gelegenheit Ihre Sicht darzulegen. Paul VI. war bei der Umsetzung der Konzilsbeschlüsse und der Liturgiereform doch eher nach Art einer intoleranten, autoritären und sturen Durchsetzung vorgegangen. Diplomatisch, aber deutlich genug hat das Benedikt XVI. das im Bereich der Liturgie durchaus eingeräumt, indem er sagt, daß der ältere Usus niemals rechtskräftig abrogiert worden ist. Theologisch war die Vorgehensweise Pauls VI. nicht sehr verschieden. Solch autoriäres Vorgehen ist verdeckte Schwäche oder das indirekte Bewußtsein der Unterlegenheit. Der gegenwärtige Papst hat mehr Größe und Stärke.
Redaktion benachrichtigen Der Dialog mit dem Vatikan ist ein Gespräch unter Gehörlosen
#95   Tridentinus   09:11:58 | Donnerstag, 21. Januar 2010
Dialog UNTER Gehörlosen
Das heißt, daß alle gehörlos sind, aucch die Gesprächspartner auf seiten der eigenen Bruderschaft Williamsons. Sonst müßte es heißen: Dialog mit Gehörlosen. Doch das Bild hinkt. In beiden Fällen kann man sich der Gebärdensprache bedienen und sich gut verständigen. Wir brauchen als Lösung einfach eine Neuauflage der „Lösung“ des Gnadenstreits im 17. Jahrhundert.
Redaktion benachrichtigen Papst empfängt jüdischen Gelehrten + …
#38   Tridentinus   11:43:36 | Dienstag, 19. Januar 2010
@Signum Salutis
Bitte informieren Sie sich vorher, bevor Sie Leute wie Antipacelli zu theologischen Stellungnahmen verannlassen. Es ist allgemein bekannt, daß Ratzinger im alten Ritus zum Priester geweiht wurde. Er ist aber der erste Papst, der im neuen Ritus die Bischofsweihe empfing. Das ist eine neue Qualität in den Augen der Sedisvakantisten, die die neue Bischofsweihe mindestens für zweifelhaft gültig oder für ungültig halten. Die meisten geben zu, daß ein gültig geweihter Bischof auch im neuen Ritus gültig Priester Weihen könnte. Wenn er aber gar nicht gültig geweihter Bischof ist, nützt es auch gar nichts, wenn er die alten Weiheriten verwenden würde.
Redaktion benachrichtigen Papst empfängt jüdischen Gelehrten + …
#18   Tridentinus   10:13:50 | Dienstag, 19. Januar 2010
Der Verlag A. Schmid
vermutlich.
Redaktion benachrichtigen Papst empfängt jüdischen Gelehrten + …
#15   Tridentinus   10:10:05 | Dienstag, 19. Januar 2010
@Antipacelli
Kritik an diesen Neuerungen (die sehr sachlich begründet werden kann) und das Absprechen des Papstamtes sind wohl zwei paar Schuh! Wenn Sie selbst sagen, es gäbe (wohl formalkanonistische) Zweifel an der Absicht Pius XI., diese Neuerungen verbindlich aufzuerlegen, können Sie daran noch viel weniger die Behauptung des Beginns einer bis heute ausgedehnten Sedisvakanz knüpfen.
Redaktion benachrichtigen Papst empfängt jüdischen Gelehrten + …
#10   Tridentinus   10:01:26 | Dienstag, 19. Januar 2010
Antipacelli
Damit hätte man Ihrer Ansicht nach ja schon beim Tode Pius XI. beginnen müssen. Bilden Sie ein Clübchen mit Abrahamowicz!
Redaktion benachrichtigen Papst empfängt jüdischen Gelehrten + …
#8   Tridentinus   09:59:10 | Dienstag, 19. Januar 2010
Jetzt wo er tot ist, kann man sich natürlich gut,
als Erbe des „authentischen“ Lefebvre aufspielen. SWer weiß, wie sich der Erzbischof heute verhalten würde.
Redaktion benachrichtigen Vater Staat ist weder zeugungs- noch liebesfähig
#1   Tridentinus   09:55:39 | Dienstag, 19. Januar 2010
Der Ausdruck Lefebvianer
ist natürlich unqualifiziert, aber sonst sagt Kardinal Meisner hier wieder einmal viel richtiges und wichtiges.
Redaktion benachrichtigen Papst empfängt jüdischen Gelehrten + …
#6   Tridentinus   09:50:38 | Dienstag, 19. Januar 2010
Abrahamowicz verrennt sich,
das ist genau der richtige Ausdruck.
Redaktion benachrichtigen Das ist die eine, einzige und einsame Kirche
#33   Tridentinus   16:11:59 | Samstag, 16. Januar 2010
@Heinrich der Zweite
Aber es bedeutet eben nicht, daß man von etwas behauptet (!), es sei evident, wenn man dafür keinen Beweis antreten will oder kann.
Redaktion benachrichtigen Das ist die eine, einzige und einsame Kirche
#30   Tridentinus   15:50:01 | Samstag, 16. Januar 2010
@Evidenter Beitrag
C’ evident hat Msgr. Lefebvre allerdings auch häufig dann gesagt, wenn er keinen Beleg anführte. Rethorisch eine gewisse Schwäche, und er war sicher eloquent.
Redaktion benachrichtigen Das ist die eine, einzige und einsame Kirche
#18   Tridentinus   12:20:24 | Samstag, 16. Januar 2010
Ein theatralischer
Beitrag. Und auch nicht originell.
Redaktion benachrichtigen Wiener Kardinal bekommt die nächste Ohrfeige
#92   Tridentinus   09:54:36 | Freitag, 15. Januar 2010
Wenn die Muttergottes dort erscheinen würde,
würde sie ihre Erscheinungen längst eingestellt haben. Denn bevor solche Phänomene nicht abgeschlossen sind, kann die Kirche auch kein positives Urteil abgeben.
Redaktion benachrichtigen „Rom ist weit weg von hier“
#11   Tridentinus   16:32:38 | Montag, 11. Januar 2010
Es ist allerdings nicht schwer,
sich im Internet zu iformieren.
Redaktion benachrichtigen „Rom hat den Glauben verloren, liebe Freunde“
#37   Tridentinus   14:15:08 | Montag, 11. Januar 2010
Wir haben nicht mehr 1969, 1976 oder 1988
Es ist nicht redlich, anzunehmen, Erzbischof Lefebvre würde heute nicht auch eine gewisse Entschärfung der Situation erkennen. Er kann ja nicht mehr sagen, was er jetzt tun würde.
Redaktion benachrichtigen Mit „Kirchenvolk“ meint er sich selber
#13   Tridentinus   20:02:14 | Mittwoch, 30. Dezember 2009
Arme Wienber Zeitung
Binnen kürzester Zeit nicht mehr wiederzuerkennen!
Doch: Benedictus P.P. XVI. feliciter regnans – ad multos annos!
Redaktion benachrichtigen Historiker: Das Kindheitsevangelium ist natürlich historisch
#15   Tridentinus   13:37:35 | Mittwoch, 23. Dezember 2009
Hesemann
befaßte sich bis vor einigen Jahren mit Ufos und Außerirdischen.
Redaktion benachrichtigen Lügen über das vatikanische Geheimarchiv + …
#6   Tridentinus   09:23:36 | Dienstag, 22. Dezember 2009
Wenn jemand skifährt,
wird er wohl kaum eine Skisoutane benutzen. Täte er das, wäre das erstens vermutlich ein Sicherheitsrisiko, und zweitens: damit (!) gäbe er sein Amt der Lächerlichkeit preis, nicht umgekehrt.
Redaktion benachrichtigen Die alte Zick-Zack-Strategie kam wieder zur Anwendung
#19   Tridentinus   17:34:42 | Samstag, 19. Dezember 2009
Beides
freut mich nicht besonders. Zwischen Johannes XXIII. und Pius IX. bestand allerdings nicht dieser große Gegensatz, der hineininterpretiert wurde. Ohne Pius XII. wäre das überzogene Autoritätsverständnis eines Paul VI. nie möglich gewesen und alles, was daraus folgte. Wenigstens ist dieser nicht kurz vor der Seligsprechung. In diesem Sinne: Gaudet Sancta Mater Ecclesia!
Redaktion benachrichtigen Inkarnation auch ohne Sündenfall? + …
#18   Tridentinus   17:59:19 | Donnerstag, 10. Dezember 2009
Auch der sel. Duns Scotus
nimmt an, die Menschwerdung sei auch unabhängig vom Sündenfall erfolgt. Daran ist nichts Befremdliches oder Anstößiges, was das Fragezeichen wohl andeuten soll.
Redaktion benachrichtigen Eine persönliche Vorliebe des Kommunionempfangs?
#18   Tridentinus   16:40:47 | Dienstag, 1. Dezember 2009
WEnn es irgendwo wirklich ein massives Risiko gibt,
kann die hl. Kommunion auch außerhalb der Messe gespendet werden.
Redaktion benachrichtigen Altgläubige Zeitschrift vor dem Aus
#14   Tridentinus   15:38:10 | Freitag, 27. November 2009
@diakonus
Sind Sie eigentlich Ständiger Diakon? Und ggf ein Beleg für das fragwürdige und übrigens oft sehr klerikalistische Niveau der Interessenten an diesem Dienst? Oder zuminderst der anspruchslosen, unzureichenden theologischen Ausbildung, die auf diesen Dienst vorbereitet?
Redaktion benachrichtigen Priesterseminar der Erzdiözese mit täglich Alter Messe
#30   Tridentinus   10:51:16 | Donnerstag, 26. November 2009
@Gotthard
Man kann nicht lieben, was man nicht kennt. Oder nur in Zerrbildern aus den 1930iger-50iger Jahren, sofern mißglückte Ansätze der an sich wertvollen Liturgischen Bewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts umgesetzt wurden.
Redaktion benachrichtigen Glückloser Einstand
#110   Tridentinus   11:06:47 | Mittwoch, 25. November 2009
Da die Ausbildung zum Ständigen Diakon insgesamt ungenügend ist,
würde eine bloße Fortbildung gar nichts nützen. Das ist fast noch das größere Problem als eine mögliche Lockerung der Zölibatspflicht in der Lateinischen Kirche des Römischen Ritus.
Redaktion benachrichtigen Blumen für ein hinduistisches Götzenbild
#17   Tridentinus   17:02:43 | Dienstag, 24. November 2009
@Kraut: Ich habe nicht empfohlen,
Kultstätten fremder Religionen aufzusuchen. Personen in bestimmten gesellschaftlichen Stellungen müssen oder sollten dies aber gelegentlich schon aus diplomatischen Erwägungen (und hier ggf sogar aus missionarischen) tun. Bei solchen Erfordernissen oder entsprechenden Gelegenheiten benimmt man sich selbstverständlich respektvoll, es sei denn man hat weder Bildung, noch Anstand.
Redaktion benachrichtigen Blumen für ein hinduistisches Götzenbild
#11   Tridentinus   16:48:37 | Dienstag, 24. November 2009
Selbstverständlich verhält man sich beim Besuch der Kultstätte einer fremden Religion respektvoll,
dazu gehört aber nicht, individuelle Riten der Anbetung oder Verehrung zu vollziehen, wie sie von Gläubigen dieser fremden Religion als Ausdruck ihrer religiösen Überzeugung vollzogen zu werden pflegen. Insofern kann der Erzbischof sehrwohl die übliche Begrüßung an sich vollziehen lassen, nicht aber selbst ein Blumenopfer darbringen.
Redaktion benachrichtigen Viele gutgemeinte Worte
#4   Tridentinus   14:16:56 | Samstag, 21. November 2009
Ich find das Interview auch gut
Glaubenstreue bedeutet ja nicht stereotype Wiederholung von Katechismusantworten. Diese sind natürlich richtig. Ihr Inhalt muß aber auch in ausführlichere Worte gekleidet werden dürfen. Das ist hier in einer Weise geschehen, die durchaus gelungen ist. Wenn „traditionalistische Theologen“ da nicht mitreden wollten oder könnten, wären die Gespräche mit Rom sinnlos für alle Beteiligten!
Redaktion benachrichtigen „Liturgie ist Performance, was sonst?“
#19   Tridentinus   08:32:50 | Donnerstag, 19. November 2009
Die Gläubigen sollen
die Ihnen zukommenden Teile lateinisch beten oder singen können (Choral) (vgl. Vat. II, SC). Wenn sie unter anderem dies tun, dokumentieren sie auch nach außen, daß sie kein unbeteiligtes Publikum oder Auditorium sind.
Redaktion benachrichtigen „Liturgie ist Performance, was sonst?“
#5   Tridentinus   13:06:33 | Mittwoch, 18. November 2009
Natürlich ist Liturgie auch ein Theatrum Sacrum
Das sieht man nirgends besser als in einem tridentinischen Levitenamt!
Redaktion benachrichtigen Schwere Probleme mit dem Katechismus
#36   Tridentinus   17:06:50 | Montag, 2. November 2009
Wenn er das jetzt wirklich wörtlich so gesagt hat,
ist tatsächlich nicht bloß mißverständlich, sondern, gemessen nicht erst an hoher Theologie, sondern einfachem Katechismuswissen – schlicht und ergreifend: falsch!
Redaktion benachrichtigen Lefebvristen loben Opus-Dei-Priester
#64   Tridentinus   13:36:39 | Mittwoch, 7. Oktober 2009
Es gab Theologen, die Quanta cura und auch den Syllabus errorum
für eine irreversibele unfehlbare Entscheidung hielten. Aber auch nicht alle. Ob seitens des Papstes eine solche Absicht gegeben war, müßte sich durch eine Textanalyse erweisen lassen. Wenn das nicht zu erweisen ist, geht die Gewichtung weiter: wie ist ein Konzilsdokument gegenüber einer frühreren Enzyklika einzustufen, wenn dieses Konzilsdokument untypisch für ein Konzil darauf verzichtet, seine Unfehlbarkeit einzusetzen und etwas endgültig zu entscheiden? Vermutlich wäre auch dann eine gewöhnliche Enzyklika im Lichte eines Konzlsdokumentes zu interpretieren. Jedenfalls wird die Lösung der Widersprüche in dieser formalen Klärung und Gewichtung zu suchen sein. Es wäre nützlich, wenigstens zu dieser formalen Gewichtung würde dann der Papst eine verbindliche Entscheidung vorlegen und dazu seine Unfehlbarkeit einsetzen. Das würde dann alle binden, nicht nur die Piusbrüder!
Redaktion benachrichtigen Lefebvristen loben Opus-Dei-Priester
#34   Tridentinus   19:22:29 | Dienstag, 6. Oktober 2009
@Brandenburgis
Lustig ist das nicht, sondern die einzig mögliche Lösung des Problems, sowohl formal auch auch inhaltlich. Und übrigens eigentlich nicht mal eine besonders schwierige Angelegenheit.
Redaktion benachrichtigen Lefebvristen loben Opus-Dei-Priester
#32   Tridentinus   19:02:16 | Dienstag, 6. Oktober 2009
Deshalb wird nicht so sehr das Thema Religionsfreiheit
zu thematisieren sein, sondern die Frage, ob Quanta Cura etc. die Absicht gehabt hat, etwas endgültig zu entscheiden. Die Frage ist nämlich auch, ob es bis dahin eine ständige Lehre der Kirche zu den strittigen Punkten gegeben hat. Vielfach mußten ja die Päpste im 19. Jahrhundert auf eine veränderte politische und gesellschaftliche Realität reagieren. Ob solche Realitäten in concreto überhaupt endgültig entschieden werden können, ist fraglich. Es müßte also in den Gesprächen erwiesen werden, daß die Prinzipien gleich geblieben sind und ihre Anwendung in einer Hermeneutik der Kontinuität steht, so daß das Konzil den vorausliegenden Dokumenten des Lehramtes auf der entscheidenden Ebene nicht widerspräche und eine veränderte Anwendung in der Praxis auch nicht als Bruch mit der vorherigen interpretiert werden dürfte, sondern beide jeweils als situiationsgerecht.
Redaktion benachrichtigen Mit Märtyrerblut benetzter Boden + …
#12   Tridentinus   09:42:00 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Sollte B XVI
mal entfernt so gebrechlich werden wie JP II, läßt er sich nicht auf einem stilisierten Einkaufswagen von A nach B schieben!
Redaktion benachrichtigen Mit Märtyrerblut benetzter Boden + …
#9   Tridentinus   09:24:48 | Donnerstag, 1. Oktober 2009
Was für eine Professur
bietet sich aber für Schulz an? Er hat ja nicht so originelle Thesen wie Küng und war eigentlich auch nicht „kirchenkritisch“ in der Vergangenheit.
Redaktion benachrichtigen Den Verleumdeten rehabilitieren + …
#9   Tridentinus   09:55:54 | Donnerstag, 17. September 2009
@Ministrant
Beides stimmt. Das geschlossene Presbyterium (das sogar in deren Abwesenheit um Papst und Bischöfe versammelt ist) verkörpert auch das eine Priestertum Christi. Dessen Struktur ist indes wesenhaft sakramental-hierarchisch, was Sie offenbar noch nicht ausreichend theologisch reflektiert haben und deshalb die tiefe dogmatische Berechtigung der sakramentalen Konzelebration genauso verkennen wie unreflektierte Tradis, die sie pauschal verwerfen!
Redaktion benachrichtigen Den Verleumdeten rehabilitieren + …
#3   Tridentinus   09:38:48 | Donnerstag, 17. September 2009
Konzelebranten
„stehen“ nicht „neben dem Altar“ und sie „feiern selbst die hl. Messe“. Gerade bei der sakramentalen Konzelebration, wenn sie die Wandlungsworte mitsprechen. Das Problematische der sakramentalen Konzelebration ergibt sich erst bei ihrer Häufung, bei einem faktischen Zwang oder wenn sie – was ihre tiefste Berechtigung ist – nicht die sakramental-hierarchische Struktur der Kirche liturgisch ausdrückt. Etwa dann, wenn ein Weihbischof einem einfachen Priester „konzelebriert“, was auch gegen die nachvatikanische Ordnung, aber in der Praxis durchaus schon vorgekommen ist. Am sinnreichsten ist die sakramentale Konzelebration mit dem Papst oder der Priester mit dem eigenen Bischof. Daneben gibt und gab es natürlich immer die zeremonielle Konzelebration – das Levitenamt.
Redaktion benachrichtigen Ein Mann für das dritte Jahrtausend + …
#50   Tridentinus   18:22:05 | Freitag, 11. September 2009
@Pius XII.
Sie haben völlig Recht bzgl der Fehlentwicklungen und Überbetonungen des 6. Gebotes. Aber Casti Conubii ist eben sehrwohl eine Aussage des Lehramtes. Bei der Interpretation von Humanae Vitae tradendae ist es mit zu berücksichtigen.
Redaktion benachrichtigen Ein Mann für das dritte Jahrtausend + …
#43   Tridentinus   16:25:07 | Donnerstag, 10. September 2009
@Pius XII, Clarissa
Die Zeugungsabsicht muß nicht bei jedem Akt vorhanden sein, aber eine Zeugung muß zumindest immer in Kauf genommen werden, daraus folgt, daß kein Akt erlaubt ist, bei dem die Zeugung prinzipiell nicht möglich ist. Nach Casti Canubii dürfte der Akt deshalb nicht gezielt (!) an den den Tagen erfolgen, die unfruchtbar sind. Heute gilt hingegen schon als überfromm, wer die NER anwendet…
Redaktion benachrichtigen Ein Mann für das dritte Jahrtausend + …
#7   Tridentinus   10:11:23 | Donnerstag, 10. September 2009
Clarissa colonia
Hier ist die Rota (und vor allem die Moraltheologie) doch eindeutig so zu verstehen, daß grundsätzlich alle Praktiken und Positionen unzulässig sind, bei denen im Falle der Ejakulation das Ejakulat die vas mulieris nicht erreichen kann. Das heißt, die Ejakulation darf auch in der Ehe nie willentlich (!) während einer solchen Praktik bzw in einer entsprechenden Position erfolgen.
Redaktion benachrichtigen Ein Mann für das dritte Jahrtausend + …
#1   Tridentinus   09:23:18 | Donnerstag, 10. September 2009
In der Ehe
kann sehr vieles erlaubt sein. Nur zum Zeitpunkt der Ejakulation muß es möglich sein, daß der Samen des Mannes seinen natürlichen Bestimmungsort, die vas mulieris erreicht. Alles, was dies zu diesem Zeitpunkt ausschließt, ist auch in der Ehe unzulässig.
Redaktion benachrichtigen Ein Körper ohne Kopf ist ein Monster
#1   Tridentinus   16:24:18 | Mittwoch, 9. September 2009
Es müßte im Deutschen
hier unbedingt „anzuhangen“ heißen! „Anhängen“ meint etwas ganz anderes. Katholiken sind keine Anhänger des Papstes, aber sie hangen ihm an.
Redaktion benachrichtigen Benedikt XVI. besucht Bonaventura + …
#31   Tridentinus   17:05:22 | Sonntag, 6. September 2009
Anständige Familie
Ist sie auch traditionstreu katholisch, diese Familie? Die Angabe der für die Familie erforderlichen Wohnraums zeigt schon, daß es sich kaum jemand leisten könnte, anständig zu sein, wenn Anstand (und übrigens auch Katholizität) ausschließlich oder überwiegend an einer hohen Kinderzahl abzulesen wären.
Redaktion benachrichtigen Bibliographie des Papst-Werkes + …
#1   Tridentinus   09:46:37 | Freitag, 4. September 2009
Dschihad!
Ich hoffe, dieses Kind wird auch angemessen, frech, ungezogen, unfolgsam, boshaft und agressiv!
Redaktion benachrichtigen Anglikanischer Konvent konvertiert
#4   Tridentinus   12:53:22 | Mittwoch, 2. September 2009
Das erklärt sich sicher
mit der Verbundenheit zur eigenen liturgischen Tradition, aber es gäbe noch den Usus von Sarum!
Redaktion benachrichtigen Die Lefebvristen verteidigen ihren Gründer
#54   Tridentinus   17:17:24 | Dienstag, 1. September 2009
Ich gebe wieder meine Stichworte: Gallikanismus
und traditionalistischer Subjektivismus! diesen müßte man nachgehen, um das Phänomen Lefebvre ganz gerecht und sachlich zu beurteilen.
Redaktion benachrichtigen Die Lefebvristen verteidigen ihren Gründer
#10   Tridentinus   11:39:41 | Dienstag, 1. September 2009
In gewisser Weise
ist das praktische, sehr beherzt selbständige, Handeln Erzbischof Lefebvres tatsächlich nur erklärbar, wenn man die Tradition des Gallikanismus in Frankreich für die Sicht des Bischofsamtes veranschlagt. In dieser Hinsicht haben Lefebvre und Gailot tatsächlich in der Geschichte der Theologie und Kirchenpolitik gemeinsame Voraussetzungen. Anliegen des Gallikanismus kommen zudem besonders in der Kollegialität der Bischöfe zum Ausdruck, die Lefebvre theoretisch zwar zurückwies, praktisch aber doch fast zur Grundlage seines Handelns gemacht hat. Eben aus der bischöflichen Verantwortung nicht nur für eine Teil-, sondern die Gesamtkirche, die er nach dem II. Vaticanum (bis hin zuden Bischofsweihen von 1988) als Gewissenspflicht empfunden hat. Der Vorwurf des Protestantischen trifft die gesamte traditionalistische Bewegung in gewissem UmfanG: Da wird subjektiv entschieden, bis wohin das authentisch Katholische noch reicht, bis 1947, 1958, 1962, 1965 und dieser Zeitpunkt wird dann idealisiert und festgeschrieben. Bei Lefebvre war das eher an einem harmlosen Detail abzulesen. Ihm persönlich gefiel das Birett nicht, deshalb wird es noch heute fast überall in der Bruderschaft nicht verwendet, obwohl die Rubriken von 1962 es zwingend vorschreiben!
Redaktion benachrichtigen In Fulda öffnet sich der Himmel
#81   Tridentinus   19:28:27 | Montag, 31. August 2009
@ruhrgebietler
Was hat die hl. Birgitta damit zu tun? P.S.: Man beichtet Sünden, nicht Ohren. Deshalb ist Ohrenbeichte ein völlig verfehlter Begriff, auch wenn es ihn schon lange gibt!
Redaktion benachrichtigen In Fulda öffnet sich der Himmel
#73   Tridentinus   19:12:19 | Montag, 31. August 2009
Joberens
Dass es hier sehr verschiedene reine Spinner gibt, beweisen zB Sie!
Redaktion benachrichtigen Die Christen mögen in einem Augenblick umkommen
#2   Tridentinus   11:02:11 | Donnerstag, 27. August 2009
Sehr informativ und sachlich,
dieser Beitrag.
Redaktion benachrichtigen Es gibt nur eine Lösung: Dem Altliberalismus abschwören
#19   Tridentinus   13:30:30 | Mittwoch, 12. August 2009
Tridentinus
Die von Pater Kehl skizzierte Zukunftsvision enthält für mich viele richtige und wichtige Elemente, die im traditionalistischen Raum – einschließlich und gerade unter Hinsicht der Piusbruderschaft, aber auch der bisherigen Indultgemeinschaften – längst erfolgreich praktiziert werden: Zentrale Priorate und Kapellen, wo sich die Menschen sammeln, denen die Feier der Eucharistie wichtig ist als der Focus, der Strahlkraft hat für ein christliches Lebens- und Glaubensmodell, das sich nicht in der Feier der heiligen Messe erschöpft, aber dort Quelle und Höhepunkt findet. Die Mobilität heute erleichtert solche Seelsorgsräume, aber das klappt schon seit 30, 40 Jahren – halt nur bei den personae non gratae der Tradis…
Redaktion benachrichtigen Erst exkommuniziert, dann selig + …
#15   Tridentinus   18:53:16 | Sonntag, 9. August 2009
@no comment
Die Kirche ist ja auch indefektibel. Das beutet aber nicht, dass man mutwillig Maßnahmen treffen darf, die zu ihrer Zerstörung führen müßten, wenn sie es nicht wäre. Das ist zwar nicht vermessenmtliches Hoffen auf Gottes Barmerherzigkeit, sondern vermessentliches Handeln auf Gottes Barmherzigkeit. Ich weiß nicht, was schwerer wiegt!
Redaktion benachrichtigen Tagung über ‘Summorum Pontificum’ verboten
#9   Tridentinus   18:37:57 | Sonntag, 9. August 2009
Im Prinzip
stimme ich Leser ottaviani zu. Besser wäre noch, sich vorher nach Rom zu wenden, so daß von dort aus die Maßnahme des Bischof für nichtig erklärt wird und die Veranstaltung stattfinden kann, auch wenn sie dem Bischof nicht gerade gefällt. Warum eigentlich?
Redaktion benachrichtigen Arbeit am Schreibtisch + …
#4   Tridentinus   10:14:04 | Samstag, 8. August 2009
So alt ist der Papst auch wieder nicht,
das ist eine Unverschämtheit von Zollitsch!
Redaktion benachrichtigen Bistum Eichstätt: Alles begann mit zwei, drei Gläubigen
#42   Tridentinus   16:02:13 | Freitag, 31. Juli 2009
beweisen –
vielleicht… Ein innerer Widerspruch, jobehrens! Denken, bitte!
Redaktion benachrichtigen Bistum Eichstätt: Alles begann mit zwei, drei Gläubigen
#20   Tridentinus   12:25:39 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Das Messbuch von 1570
stellt die Kodifikation des Röm. Ritus dar, die Pius V. im Auftrag des tridentinischen Konzils geleistet hat. Diese Kodifikation bleibt maßgeblich für alle Editiones Typicae bis 1962 und strenggenommen wohl auch noch bis 1965. Das ist auch der eigentliche Grund, weshalb in allen diesen Editiones typicae die Bulle Pro primum tempore vom 14. Juli 1570 abgedruckt ist. Und darauf bezog sich Wingen, ohne den vorausgehenden Entwicklungsgang zu leugnen!
Redaktion benachrichtigen Bistum Eichstätt: Alles begann mit zwei, drei Gläubigen
#14   Tridentinus   11:38:32 | Donnerstag, 30. Juli 2009
@Kunstmaler
Das war ja nur ein freundlicher Hinweis, keineswegs eine gestrenge Ermahnung!
@Rhurgebietler
Urteilen Sie nicht über das, was andere Leute wollen oder nicht!
Redaktion benachrichtigen Bistum Eichstätt: Alles begann mit zwei, drei Gläubigen
#11   Tridentinus   11:16:47 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Wenn man etwas kritisieren wollte,
so höchstens das, daß Hw. Stefan Wingen, soweit auf dem Bild ersichtlich, die Arme in der Orantenstellung für den trid. Ritus zu weit ausbreitet und die Hände außerdem nicht hoch genug hält. Die Hände müssen schulterbreit ausgebreitet und so hoch erhoben sein, daß sie gerade nicht über die Schultern hinausragen, Stefan!
Redaktion benachrichtigen Bistum Eichstätt: Alles begann mit zwei, drei Gläubigen
#6   Tridentinus   10:58:39 | Donnerstag, 30. Juli 2009
Hw. Wingen
wurde von Erzbischof Lefebvre gefirmt. Wenn er sich auf das Meßbuch von 1570 bezieht, stimmt das im Sinne einer Kodifikation des Römischen Ritus auch, was das Nachynodale Apostolische Schreiben Sacramentum Caritatis in Nr. 3 ausdrücklich bestätigt. Ebenso ist es korrekt, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. kein Monopol auf die tridentinische Messe hat. Diese „gehört“ der ganzen (Lateinischen) Kirche.
Redaktion benachrichtigen Hat der Kardinal die Protestanten beleidigt?
#17   Tridentinus   09:31:39 | Mittwoch, 29. Juli 2009
Respekt
bedeutet mE im privaten Lebensbereich und in der Privatsphäre der Betroffenen durchaus „Duldung“ im Sinne der Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die man nicht ändern kann. In diesem Sine muss die Kirche ja noch viel mehr „dulden“, was sich nicht mit ihren eigenen Überzeugungen deckt. Überzeugungsarbeit darf und muss sie auch hier leisten. Der angesprochene Respekt wird aber erschwert oder unmöglich, wo pumpe Provokation erfolgt.
Redaktion benachrichtigen Bedenkliche Anbiederung des Vatikan
#3   Tridentinus   11:25:32 | Montag, 27. Juli 2009
Man kann ettwas auch berücksichtigen,
indem man das Gegenteil davon tut. Also ist das keine bedenkliche Aussage!
Redaktion benachrichtigen Die Kreide hat nicht gereicht
#7   Tridentinus   11:21:22 | Freitag, 24. Juli 2009
Dass menschliche Eitelkeiten
von der klassischen Liturgie auch (!) bedient werden können (!), kann man nicht ganz bestreiten, aber ansonsten ist es schade, wenn ein Franziskaner die klassische römische Liturgie so ablehnt, die der hl. Franz als Liturgie des Päpstlichen Hofes sich als Eigenliturgie der Minderbrüder erbeten hat. Deswegen optieren ja die FFI jetzt auch so stark dafür!
Redaktion benachrichtigen Nur ein einziger Mönch pro Generation darf die Bundeslade sehen
#126   Tridentinus   09:12:12 | Freitag, 24. Juli 2009
Was aber auffällt und langsam langweilig wird,
ist, dass immer Badde auf solche Sachen stößt!
Redaktion benachrichtigen Morgen kommt der Arzt + …
#1   Tridentinus   08:26:48 | Freitag, 24. Juli 2009
Die FFI
entwickeln sich unglaublich vielversprechend!
Redaktion benachrichtigen Auf der antikirchlichen Geisterbahn
#7   Tridentinus   16:13:00 | Dienstag, 21. Juli 2009
Aber wie
„generalverdächtigt“ man jemand „eines Generalverdacht(s)“?
Redaktion benachrichtigen ‘Ecclesia Dei’ stillschweigend entmachtet
#5   Tridentinus   13:12:15 | Montag, 20. Juli 2009
Pytlik hat kein Altmesser,
laut diesem Artikel ist er einer! Schreckliches Deutsch!
Redaktion benachrichtigen Knochenbruch am Handgelenk
#58   Tridentinus   14:57:42 | Freitag, 17. Juli 2009
@sankt niketas
Ich kann rein subjektiv prinzipiell Ossis nicht leiden. Da diese aber keine eigene Rasse bilden und der Rassebegriff sowieso problematisch ist, ist diese intuitive Abneigung auch nicht rassistisch. Im konkreten Falle würde Brandenburgis auch als Wessi wohlkaum die geeignete Nachhilfelehrerin sein.
Redaktion benachrichtigen Knochenbruch am Handgelenk
#20   Tridentinus   13:45:09 | Freitag, 17. Juli 2009
@o, Brandenburgis!
Soweit ist der Papst noch nicht gesunken, sich ausgerechnet in diesem Fach von einem Ossi Nachhilfe erteilen lassen zu müssen! Auch von mir gute und schnelle Besserung ohne bleibende Beeinträchtigung der rechten Hand!
Redaktion benachrichtigen Das desinfizierte Konzil
#65   Tridentinus   09:36:49 | Mittwoch, 15. Juli 2009
@wickerl
Kann man diesen anonymen Artikel irgendwo online lesen? Ich habe eine Vermutung, wer der Autor ist. Wenn diese zutrifft, ist der Betroffene definitiv nicht gültig geweiht, worin Rom, alle irgendwie involvierten Diözesen und die FSSPX (!) übereinstimmen (!).
Redaktion benachrichtigen Das desinfizierte Konzil
#42   Tridentinus   21:57:36 | Dienstag, 14. Juli 2009
Eine völlig sachlich formulierte und inhaltlich zutreffende
Mitteilung seitens Gotthards! EIN WUNDER! Und das am 14. Juli! Jahrestag der Bulle Pro primum tempore!
Redaktion benachrichtigen Neustadt an der Weinstraße: Neues Zentrum der katholischen Tradition
#6   Tridentinus   17:23:06 | Dienstag, 14. Juli 2009
@HBR!
Erstens ist der Altersdurchschnitt im außerordentlichen Usus oft tatsächlich niedriger als im durchschnittlichen Pfarr-NOM. Und zweitens: Wo im dt. Sprachraum können Sie mir eine Kirche nennen, die w e g en des NOM voll ist oder zu der Jugendliche jogen, weil dort der NOM ist?!
Redaktion benachrichtigen Neustadt an der Weinstraße: Neues Zentrum der katholischen Tradition
#3   Tridentinus   16:46:48 | Dienstag, 14. Juli 2009
Außerdem ist das dann ein Beweis,
daß der Usus extraordinarius nicht nur für die Ökumene mit den Ostkirchen geeignet ist, sondern auch mit den Protestanten. Vielleicht sogar unterstrichen durch die architektonische Trennung!
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio erwähnt auch die Privatmesse
#15   Tridentinus   13:42:44 | Dienstag, 14. Juli 2009
@HBR!
Daß Sie mit ungültig ein in jedem Fall falsches Adjektiv gewählt haben, ist Ihnen wohl klar.
Redaktion benachrichtigen Fast ohne Termine + …
#3   Tridentinus   09:26:33 | Freitag, 10. Juli 2009
Liest denn die Bischöfin
nicht wenigstens täglich die bischöfliche Privatmesse oder pontifiziert sogar? Dann häte sie doch schon „kommuniziert“ – oder nicht?
Redaktion benachrichtigen Anschluß an die „aktuelle Theologie“?
#22   Tridentinus   18:25:56 | Donnerstag, 9. Juli 2009
@Gotthard
Deutschland den Deutschen! Ausländer raus! – Oder wie? So einer sind Sie wohl auch noch!
Redaktion benachrichtigen Papst veröffentlicht Motu Proprio „Ecclesiae Unitatem“
#56   Tridentinus   09:23:41 | Donnerstag, 9. Juli 2009
Ganz bemerkenswert ist auch,
daß die Ortsordinarien der Sprengel, wo die FSSPX sich aufhält, mit keiner Silbe eine Rolle im Verständigungsprozeß zugewiesen erhalten. Ernüchternd für Bischof Müller.
Redaktion benachrichtigen Papst veröffentlicht Motu Proprio „Ecclesiae Unitatem“
#23   Tridentinus   16:23:38 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Die Kommentare auf der Homepage von The New Liturgical Movement
sind sehr viel erhellender als die meisten hier!
Redaktion benachrichtigen Papst veröffentlicht Motu Proprio „Ecclesiae Unitatem“
#16   Tridentinus   15:16:06 | Mittwoch, 8. Juli 2009
@eigerhar
Seien Sie nicht so empfindlich!
Erstens glaube ich nicht, daß der Heilige Vater diesen vorwiegend organisatorischen Text selbst verfaßt ist und zweitens gibt es eine Taktik, kanonistisch streng zu sein, aber doktrinell aufgeschlossen. Außerdem müssen Sie sich ja nicht versöhnen oder sind Sie einer der 10 Priester, die die FSSPX für die Gespräche ins Rennen schickt?
Redaktion benachrichtigen Papst veröffentlicht Motu Proprio „Ecclesiae Unitatem“
#7   Tridentinus   14:41:02 | Mittwoch, 8. Juli 2009
eigerhar
Formal kann man sie selbstverständlich suspendieren. Und von dieser formal möglichen, kanonist. Strenge geht Ecclesiae Unitatem aus. Offenbar um den Widerständen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die sich der ebenso deutlich ausgesprochen Offenheit für theologische Gespräche enthegenstellen und dies auch weiter tun werden. Dabei ist es auch wichtig, daß der Papst sich selbst das letzte Urteil darüber vorbehält, ob die Gespräche von Erfolg gekrönt sind. Das ist zwar selbstverständlich, wird aber auch explizit gesagt. Deshalb wäre es wichtig, die Gespräche unter diesem (!) Papst zu einem Ergebnis zu führen, das auch ein künftiger, persönlich an der Problematik vielöleicht nicht so wohlgesonnen interessierter Papst, nicht einfach ausradieren kann. Das Stichwort ist die Verbindlichkeit der Hermeutik der Kontinuität für die Gesamtkirche und nicht nur für gutwillige Konservative und Tradis.
Redaktion benachrichtigen Generaloberer der Petrusbruderschaft beim Papst + …
#5   Tridentinus   10:26:55 | Mittwoch, 8. Juli 2009
Wieso Kampfansage?
Vor der Liturgiereform nach Vaticanum II gab es in Neustadt an der Weinstraße sicher sogar mehr als zwei Möglichkeiten, die hl. Messe nach römischem Ritus mitzufeiern!
Redaktion benachrichtigen Bundestagsrede von Angela Merkel?
#16   Tridentinus   17:09:48 | Dienstag, 7. Juli 2009
Was soll
er sonst schon großartiges schreiben (lassen) zu diesem Thema?
Redaktion benachrichtigen Eine offene Wunde – im Kopf
#24   Tridentinus   12:44:28 | Dienstag, 7. Juli 2009
Die Illustration ist manipulativ
denn sie zeigt offenbar das altar bread, das man bei Watt’s & Co./London beziehen kann, das Photo kommt also vermutlich aus einem anglikanischen Kontext und stammt dort bestimmt nicht aus Kreisen der High Church!
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#94   Tridentinus   20:00:53 | Freitag, 26. Juni 2009
wassers
ist der erste
ensch der findet, ich fasse mich grundsätzlich kurz! ;-) Es gibt aber auch evidente Tatsachen, die sich entsprechend prägnant formulieren lassen.
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#47   Tridentinus   13:27:15 | Freitag, 26. Juni 2009
wassers
Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Das wäre die viel treffendere Entgegnung auf Ihre Äußerung gewesen, Verzeihung.
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#44   Tridentinus   13:20:53 | Freitag, 26. Juni 2009
@wassers
Solcher Tradi-Quatsch (zumindest überwiegend ist Ihre Äußerung nichts anderes), schadet nur der Sache. Wahnsinnige gibt’s auch in Tradiland, das kann ich nicht bestreiten.
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#42   Tridentinus   13:13:41 | Freitag, 26. Juni 2009
Wenn Sie wüßten, was ich weiß,
daß Müller es beabsichtigt, würden Sie mir vermutlich zustimmen.
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#37   Tridentinus   12:55:00 | Freitag, 26. Juni 2009
@Sankt Niketas
Nicht nervös werden! Denn darum geht’s: Weder nach dem 3. Mai noch nach letztem Samstag gab es Kanonische Konsequenzen, weder von den zuständigen Ortsbischöfen, noch von seiten Roms. Warum? Weil die entscheidende Instanz – und das ist Rom – weiß, daß man nicht die irreguläre Lage einer Gruppierung behebt, indem man weitere Sanktionen auf sie häuft, ehe die Normalisierung erfolgt ist. Und bis auf weiteres – das weiß Rom auch – kann man nicht alle Canones so auf die FSSPX als wenn schon alles reguliert wäre.
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#27   Tridentinus   12:25:39 | Freitag, 26. Juni 2009
sankt niketas
Bischof Müller ist klug genug, sich in dieser Situation dem Verhalten Roms und der zuständigen Ordinarien am 3. Mai bzw. am letzten Samstag anzuschließen. Er blamiert sich nur, wenn Rom bei seiner Linie bleibt: erst theologische Klärung, dann kanonische Lösung. Sonst ist Müller vielleicht nicht schlimmer, aber dümmer als Pius IX.
Redaktion benachrichtigen Die Bischöfe sind nicht zum Gespräch bereit
#214   Tridentinus   12:16:05 | Freitag, 26. Juni 2009
sobieski
Ich nehme nicht an, Sie haben sich beim Naschen den Magen verdorben???
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#24   Tridentinus   12:09:26 | Freitag, 26. Juni 2009
Sie sind kein Insider
Bei Pius sollte bedeuten: bei der Piusbruderschaft. Müller aber benimmt sich wie Pius IX. und eigentlich schlimmer, weil Müller ja noch nicht mal Papst ist. Hier könnte das mal passen: „Nicht päpstlicher als der Papst“, bitte!
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#19   Tridentinus   11:45:02 | Freitag, 26. Juni 2009
Clarissa Colonia
Einen so autoritären Stil wie bei Müller habe ich noch niergends erlebt, auch nicht bei Pius! Wer sagt, daß Pius IX. kirchenpolitisch auferstehen sollte?
Redaktion benachrichtigen Prälat mit Charakterproblemen
#4   Tridentinus   11:10:33 | Freitag, 26. Juni 2009
Er möchte wahrscheinlich
in den Medien auch mal als modern und zukunftsweisend dastehen, auch atmosphärisch auf einer Linie mit dem „Geist“ des Konzils. Dabei merkt er nicht, daß sein extrem autoritärer Stil ihn da doch wieder outet.
Redaktion benachrichtigen Good-by Mahltisch
#41   Tridentinus   10:21:06 | Mittwoch, 24. Juni 2009
Außerdem soll sich in Kathedralen und Klosterkirchen
auch nach dem trid. Caeremoniale Episcoporum das Allerheiligste NICHT auf dem Hochaltar befinden. Wegen der dort häufig vorkommenden Zeremonien wie Weihehandlungen, die leichter durchgeführt werden können, wenn man nicht ständig dem Sanctissimum Reverenz erweisen muß. Ähnliches gilt für das Chorgebet.
Redaktion benachrichtigen Dreizehn neue Pius-Priester in den USA
#204   Tridentinus   14:00:25 | Dienstag, 23. Juni 2009
Respondeo: Sub sole
nihil novi!
Redaktion benachrichtigen Kautschukartiges Konzil
#33   Tridentinus   21:30:45 | Montag, 22. Juni 2009
Absolut eindeutig,
sozusagen univok, ist natürlich kein Text.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Mauer-Mentalität
#48   Tridentinus   14:18:53 | Montag, 22. Juni 2009
Bild 6
Zeigt die Purifikation der gesallbten Hände vom Chrisma mittels Brot und Zitronensaft.
Redaktion benachrichtigen Dreizehn neue Pius-Priester in den USA
#17   Tridentinus   14:56:28 | Samstag, 20. Juni 2009
Viel interessanter wäre, zu erfahren,
was der o^/ gepredigt hat.
Redaktion benachrichtigen Linzer Komödiantenstadl
#59   Tridentinus   13:18:28 | Samstag, 20. Juni 2009
Resine
Zumüllen kann etwas nur mit Müll. Daher definieren Sie ihre eigenen Beiträge offenbar als Müll. Beginn der Selbsterkenntnis oder wollen Sie denn Teufel met Beelzebul austreiben? Denn tatsächlich sind die Artikel hier von sehr unterschiedlicher Güte. Unbestritten.
Redaktion benachrichtigen Neokonservative Schüsse in den Rücken des Papstes
#49   Tridentinus   17:34:43 | Freitag, 19. Juni 2009
Die Kirche ist
fortlebende Christus, Philipp.
Redaktion benachrichtigen Neokonservative Schüsse in den Rücken des Papstes
#46   Tridentinus   17:26:50 | Freitag, 19. Juni 2009
Nicht wir retten die Kirche,
die Kirche rettet uns. Und deshalb muß sie bei aller Vertiefung ihres Selbstverstämdnisses und ihrer Identität diese zuerst einmal wahren. Dafür steht die Piusbruderschaft.
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#66   Tridentinus   18:35:37 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Paulaner
Ihr wisset weder den Tag noch die Stunde. Außerdem klingen Sie schon tradimäßig arrogant: „Wir Gläubigen…“ Mich brauchen Sie nicht zu verjagen, das stößt mich von selbst ab.
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#61   Tridentinus   18:18:21 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Wie ich schon sagte,
erzwingen kann der Papst nichts und ein Schisma ist auch (und viel mehr) nach links möglich. Dieses verhindert wohl nur die Kirchensteuer und die Angst, diese zu verlieren. Gelindert ist der Notstand de iure insofern, als alle, die wollen liturgisch traditionell röm.-kath. sein können und auch Gesprächsbereitschaft über theologische Konfliktherde besteht.
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#56   Tridentinus   18:05:34 | Mittwoch, 17. Juni 2009
O Paulaner
Der Notstand entstand nicht durch die Exkommunikationen. Die Bruderschaft entstand durch den Notstand! Dieser ist jetzt sicher verändert, aber nicht beendet. Weitere Bischofsweihen mit einem Notstand zu begründen, so wie ‘88, das würde problematisch. Denn die Veränderung ist im gegenwärtigen Pontifikat sicher als eine Linderung des Notstandes anzusehen. Für diejenigen, die ihre Katholizität in die Hermeneutik der Kontinuität zu stellen bereit sind, aber die schismatische Haltung gibt es bei den Hermeneutikern der Diskontinuität auch. Zwingen kann weder der Papst noch die Piusbruderschaft irgendwen zu irgendwas.
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#51   Tridentinus   17:51:41 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Versetzt man sich in die Sichtweise der Bruderschaft,
so wendet sie den CIC immer schon so weitgehend an, als es ihr in der außerordentlichen Lage der Kiirche, wegen der sie ja überhaupt gegründet wurde, tunlich erscheint. Wenn dabei intern in bestimmten Belangen der alte CIC angewandt wird, bedeutet das im Zweifel immer eher eine strengere Handhabung, also nie einen Verstoß gegen das was der geltende Codex verlangt.
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#35   Tridentinus   16:14:07 | Mittwoch, 17. Juni 2009
@sankt neketas
1. Meinte ich keine zusätzlichen Strafen und 2. hat Weihespender ja kein bischöfliches Amt inne, von dem er suspendiert werden kann, die Weihegewalt aber kann ihm niemand nehmen. 3. Ist Benedikt XVI. in Ihren Augen auch Pius-Symathisant?
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#13   Tridentinus   15:24:39 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Natürlich sind die Weihen formal unerlaubt.
Aber wieso hat das der Pressesaal nicht schon am 3. Mai gesagt? Wichtig ist, daß da keine Strafen verhängt worden. Also ist es momentan so wie mit Abtreibungen in der BRD: rechtswidrig, aber straffrei.
Redaktion benachrichtigen Deutsche Plumpheit
#17   Tridentinus   11:57:27 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Und was ist dann
mit dem ganz normalen post-konziliaren Wahnsinn wie drastisch vorgeführt in Linz, werter blaublütiger Ernst?
Redaktion benachrichtigen Der Vatikan hat kein Problem mit den Priesterweihen
#29   Tridentinus   19:19:53 | Dienstag, 16. Juni 2009
Sehr wohl zweifelhaft werden Konekrationsversuche nach 2011
die mit für alle erfolgen!
Redaktion benachrichtigen Sollte man nicht besser Gott für die Gnade der Berufungen danken?
#7   Tridentinus   11:45:29 | Montag, 15. Juni 2009
Mindestens eine WEihe dieser Art hat Fellay ja bereits gespendet
seit das Dekret der Exkommunikation aufgehoben wurde. Dieser Priester hat auf Gut Reichenstein eine Nachprimiz gehalten. Ergo: Hätte Rom hier die Absicht rein formalkanonistisch vorzugehen, hätte man schon längst einschreiten müssen.
Redaktion benachrichtigen Ablehnung der angeblichen Aufhebung der Pseudo-Exkommunikationen
#26   Tridentinus   21:10:48 | Montag, 8. Juni 2009
Die Exkommunikation als Tatstrafe
für eine Weihe ohne Mandatum Apostolicum wurde von Pius XII. mit Blick auf China eingeführt. Man muß auch mal sehen, was der Papst im Moment für die Priesterbruderschaft realpolitisch tun kann. Da war nicht mehr möglich als die Aufhebung des Dekretes. Das schließt nicht aus, daß man nach wie vor das Notstandsargument mit Blick auf 1988 vertreten kann. Benedikt XVI. verlangt sicher nicht, daß die Weihbischöfe diese subjektive Rechtsauffassung aufgeben. Der Notstand 1988 wird von Rom eben auch heute nicht als objektiver Tatbestand festgestellt. Dazu hat Rom die gleiche Freiheit wie umgekehrt die Bruderschaft die, ihn für 1988 durchaus zu behaupten. Nur wäre es wohl zum jetzigen Zeitpunkt sehr schwierig, das Fortbestehen dieses Notstandes oder sogar seine Verschärfung zu argumentieren. Wer das will, der muß so extrem werden wie P. Abrahamowicz. Dieser varriert aber das „Motto“ der „Operation Überleben“ in bedenklicher Weise. Da heißt es jetzt offenbar nichtmehr: Damit die Kirche fortbestehe, sondern: Damit der Notstand fortbestehe! Eine Hermeneutik des Bruches nicht des Konzils, aber eine Hermeneutik des Bruches in der Position Lefebvres unter dem Vorwand oder der verblendeten Selbsttäuschung der Treue zum Erbe „des“ Erzbischofs!
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Zahnpflegetips
#51   Tridentinus   16:51:16 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Pater Lingen
Könnten Sie bitte ernsthaft ein Ultraschallzahnreinigungsgerät empfehlen?
Redaktion benachrichtigen Priester nach der Ordnung des nachkonziliaren Zusammenbruchs
#2   Tridentinus   13:53:38 | Donnerstag, 4. Juni 2009
TRaditionstreue oder -verbundenheit
ist sicher kein Vergehen, auf das mit dieser Neuregelung reagiert werden kann. Unsinn.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Zahnpflegetips
#33   Tridentinus   13:35:32 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Sehr geehrter Pater Lingen
Welches Utraschallprodukt ist denn nun besonders empfehlenswert?
Danke für eine Antwort!
Redaktion benachrichtigen Ein Blick für’s Schöne + …
#10   Tridentinus   10:41:00 | Donnerstag, 4. Juni 2009
Auf der Homepage der FSSPX
lobt dieselbe die Spanischen Bischöfe, die am Herz-Jesu-Fest von 7:30-20:30h stündlich hll. Messen feiern lassen (vermutlich ja zumindest überwiegend nicht tridentinisch). Was wird das für ein Getöse auslösen seitens der Tradizeloten hier?
Redaktion benachrichtigen Schwach mit den Starken und stark mit den Schwachen
#1   Tridentinus   21:15:45 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Maßgeblich ist das Verhalten Roms
gegenüber der Piusbruderschaft, nicht das der Ortsbischöfe.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Zahnpflegetips
#18   Tridentinus   20:40:15 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Und welches Ultraschall-Zahnreinigungsgerät
ist speziell zu empfehlen? In welchem Preissegment bewegt es sich? Wie wird es angewandt und wie lange und oft ist es täglich anzuwenden?
Redaktion benachrichtigen Über diesen Clown darf man nicht lachen
#78   Tridentinus   20:23:20 | Mittwoch, 3. Juni 2009
@lateiniheini
Sie waren noch nie in einer Piuskapelle, oder? Da weinen, schreien, lachen und spielen jeden Sonntag Kinder aller Größen. Bei Petrus nicht anders. Und keiner stört sich dran: Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge schaffst Du Dir Lob!
Redaktion benachrichtigen Über diesen Clown darf man nicht lachen
#67   Tridentinus   19:11:21 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Ich kannte Nikolaus Föhr persönlich und habe mich immer
sehr gut mit ihm verstanden. Insgesamt würde ich ihm auch posthum noch einen besseren Geschack bescheinigen. Diese Casel war eben ein Fehlgriff. Irren ist menschlich. Gut an dieser Korrektur der Information ist auch: Solche Caseln liegen nicht mehr im Trend. Da setzt Benedikt XVI. andere Akzente.
Redaktion benachrichtigen Ein Meer von Fahnen
#67   Tridentinus   14:50:42 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Diese zeitgleich in entgegengesetzter Richtung verlaufende Wallfahrt ist etwas kindergartenhaft
Ich hoffe, es kommt der Tag, wo 17000 Pilger, die einander inhaltlich ja nicht soooo entgegengesetzt sind, geistlich-kirchenpolitisch so reif und erwachsen werden, gleichzeitig in eine Richtung zu laufen.
Redaktion benachrichtigen Ein Meer von Fahnen
#2   Tridentinus   10:12:22 | Mittwoch, 3. Juni 2009
Gibt es keine Schätzungen,
wieviele Leute teilgenommen haben – besonders an der Abschlußmesse? Das wäre eine wesentliche und interessante Information!
Redaktion benachrichtigen Eine völlige unnötige Zerstörung
#27   Tridentinus   17:40:33 | Dienstag, 2. Juni 2009
@Brandenburgis
Das Dekret über die Religionsfreiheit enthält keine Häresie. Man muß nur zwischen neutral, indifferent und tolerant unterscheiden können.
Redaktion benachrichtigen Eine völlige unnötige Zerstörung
#6   Tridentinus   11:40:34 | Dienstag, 2. Juni 2009
@Brandenburgis
Welche Häresie trägt das II. Vaticanum denn vor? Und bitte wenden Sie einen strengen Häresiebegriff an, nicht einen, der alles umfaßt, was Ihnen persönlich nicht so gut gefällt oder was diskutabel oder klärungs- und erläuterungsbedürftig erscheint.
Redaktion benachrichtigen Es gibt keine Liturgie-Mißbräuche
#7   Tridentinus   21:24:02 | Montag, 1. Juni 2009
Konservative Naivität geht auch
an der Realität vorbei.
Redaktion benachrichtigen Wozu diente der Zahnputzbecher?
#62   Tridentinus   09:37:38 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Gegen Pfarrfeste
ist rein gar nichts einzuwenden und gegen die kfb nur dann, wenn man sie sich selbst überläßt.
Redaktion benachrichtigen Österreichische Bischöfe beschimpfen Pater Pio + …
#4   Tridentinus   09:10:48 | Mittwoch, 27. Mai 2009
Heilige sind nie unumstritten
Das ist aber keine Beschimpfung, sondern an sich eine Auszeichnung. Wer unumstritten ist, muß fast zwangsläufig farblos und nichtssagend sein.
Redaktion benachrichtigen Abendland aus Klösterhand + …
#24   Tridentinus   11:28:08 | Dienstag, 26. Mai 2009
Baßgeigen würden in den Trierer Dom
nur eingeschränkt passen, das ist richtig. Davon war nicht die Rede.Ergreifend ist ein Adjektiv, daß mir beim Anblick der Casel Ackermanns sicher nicht in den Sinn kommen würde. Aber die gesamte Altarinsel von 1974 paßt nicht in den Trierer Dom, obwohl sie in einer modernen Kirche sehr schön sein würde.
Redaktion benachrichtigen Abendland aus Klösterhand + …
#22   Tridentinus   11:10:00 | Dienstag, 26. Mai 2009
Trier muß nicht Westminster sein,
aber zeitlos schön ist Ackermanns Casel sicher nicht.
Redaktion benachrichtigen Abendland aus Klösterhand + …
#13   Tridentinus   09:50:08 | Dienstag, 26. Mai 2009
Trier ist nicht Westminster,
aber da hätte man gesehen, wie ein zeitlos würdevolles Parament aussehen kann, ohne einfach nur alte Stile zu kopieren.
Redaktion benachrichtigen Unruhe bei den Altgläubigen
#6   Tridentinus   14:57:31 | Montag, 25. Mai 2009
P. Karl Rahner
hat anscheinend seine Privatmesse bis zuletzt tridentinisch gefeiert.
Redaktion benachrichtigen Faustdicker Pharisäismus
#62   Tridentinus   18:31:14 | Donnerstag, 21. Mai 2009
Zollitsch sollte den Wahlspruch haben: Si tacuisses
Andere Theologen äußern auch manchmal Dinge, mit denen man nicht einverstanden sein muß oder die direkt als theologisch verfehlt zu bezeichnen sind, wenn man sie am Lehramt der Kirche im Allgemeinen und auch am aktuellen des regierenden Pontifex im Besonderen mißt, aber da sind wenigstens Leute dabei, die sich nicht scheuen müßten, ihren IQ in den Medien zu veröffentlichen! In Sofern setzt Zollitisch die Lehmann-Linie nicht fort.
Redaktion benachrichtigen Der Mahltisch ist definitiv weg
#151   Tridentinus   17:13:20 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Stimme der Vernunft
Sie kennen das Inkardinationsrecht nicht gut. P. Schmidberger wurde auf den Titel der Bruderschaft geweiht, aber in die asiatische Diözese inkardiniert. Weltpriester legen kein Gehorsamsgelübde ab, sondern ein Gehorsamsversprechen. Dieses leistete P. Schmidberger dem weihenden Bischof, zugleich sein Generaloberer.
Redaktion benachrichtigen Der Mahltisch ist definitiv weg
#149   Tridentinus   11:40:14 | Mittwoch, 20. Mai 2009
Nein, Stimme der Vernunft
Schmidberger wurde als Priester der Bruderschaft in dieser Diözese inkardiniert. Er wurde ja geweiht, ehe die Bruderschaft irgendwelche Sanktionen traf oder der Erzbischof davon betroffen war. Pauschal kann man nicht suspendiert sein/werden.
Redaktion benachrichtigen Der Mahltisch ist definitiv weg
#147   Tridentinus   09:38:12 | Mittwoch, 20. Mai 2009
P. Schmidberger
gehört zu jenen Priestern der ersten Stunde der Piusbruderschaft, die auch formal ganz ordnungsgemäß in eine Diözese inkardiniert wurden. Er wurde nie suspendiert und auch diese Inkardination wurde nie aufgehoben. Es handelt sich bei seiner Diözese um eine asiatische, deren Namen mir jetzt nicht präsent ist, den ich aber wieder ermitteln kann, allerdings nicht jetzt. Nur, damit nicht unnötig nachgefragt wird.
Redaktion benachrichtigen Der Mahltisch ist definitiv weg
#14   Tridentinus   13:43:08 | Dienstag, 19. Mai 2009
Der Altar paßt nicht so schlecht
und mit der Zeit findet sich vielleicht auch noch eine noch bessere Lösung. Da die Kirche seit Renovierung keine kirchliche Segnung empfangen hatte, dürfte auch der bishrige Altar versus populum nicht konsekriert gewesen sein. Sonst häte man ihn auch nicht so leicht rausschmeißen können.
Redaktion benachrichtigen Familien schützen statt Krieg führen + …
#11   Tridentinus   09:17:31 | Freitag, 15. Mai 2009
Es ist schon zutreffend,
daß nur konsekriert wird, was sich auf dem Altar (nach strengerer Ansicht: innerhalb des Corporales) befindet. Wenn die Ciborien aber zumindest bei der Gabenbereitung auf dem Altar waren, dann kann der Papst schon dabei die Intention gefaßt haben, auch diese Hostien zu konsekrieren. Man argumentiere nicht, das könne er auch, wenn die Hostienschalen sich durchgehend in den Händen der Kommunionspender befunden hätten. Denn dann fehlt die Beziehung von Opfermaterie (Hostienbrot) und Opferstätte (Altar).
Redaktion benachrichtigen Die Millionen unsichtbaren Heilande tragen das Leid der Welt
#69   Tridentinus   18:11:07 | Dienstag, 12. Mai 2009
Der Hl. Vater
hat sehr gut gesprochen.
Redaktion benachrichtigen Mahltisch schändet Linzer Altritus-Kirche
#113   Tridentinus   18:06:30 | Dienstag, 12. Mai 2009
Einen tragbaren Altar
an sich kann man ja gar nicht konsekrieren. Also mag das da ruhig mit Weihwasser besprengt werden… stört mich genauso wenig wie P. Zimmer!
Redaktion benachrichtigen Gestrandeter Geistlicher
#15   Tridentinus   11:48:04 | Samstag, 9. Mai 2009
Bekämpfen würde ich nicht sagen, sondern:
Autentisch in die Gesamtpersönlichkeit integrieren, Herr Tuttisanti!
Redaktion benachrichtigen Gestrandeter Geistlicher
#10   Tridentinus   11:31:27 | Samstag, 9. Mai 2009
Er ist nicht fehlveranlagt,
das verdient in gewissem Sinne immer noch Anerkennung!
Redaktion benachrichtigen Klerikaler Infantilismus: Schuldig sind die anderen
#37   Tridentinus   16:45:34 | Freitag, 8. Mai 2009
Ein nicht außergewöhlicher Vorgang.
Nicht weiter berichtenswert. Aus einer bestimmten Perspektive natürlich bedauerlich. Aber wenn man über jeden einzelnen derartiger Fälle weinen würde, würde man nicht mehr ferig. Außerdem wäre das unpassend in der österlichen Zeit. Alleluia, Alleluia.
Redaktion benachrichtigen Mel Gibson mit Kebse
#272   Tridentinus   20:16:31 | Dienstag, 5. Mai 2009
Wahrscheinlich ist sie zwar russisch-orthodox,
sieht aber nicht wirklich nicht schlecht aus. Weiß jemand, wie sie singt? P.S.: Was hat sie denn zärtliches geflüstert?
Redaktion benachrichtigen Machtkampf zwischen deutschen Bischöfen und Zentralkomitee
#69   Tridentinus   20:08:22 | Dienstag, 5. Mai 2009
Der Vorsitzende des Bundes der deutschen katholischen Jugend ist 39
:-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Die Welle schwappt nach Amerika
#120   Tridentinus   09:13:11 | Freitag, 24. April 2009
zwobbel
Das Anathema des Konzils von Trient träfe den Kardinal nur, wenn er sagen würde, die Messe seine nuda commemoratio, eine bloße oder reine Erinnerung, wörtlich eine nackte Erinnerung. Wenn er den griechischen Anamnesis-Begriff zugrundelegt, hat er das aber nicht gesagt.
Redaktion benachrichtigen Ende der exegetischen Gedankenspieler? + …
#2   Tridentinus   09:05:54 | Freitag, 24. April 2009
So wichtig ist er aber nicht
Denn auf Ö1 (österr Qualitätsradiosender) war zweimal hintereinander deutlich davon die Rede, Kardinal Jasper (sic) habe sich in Wien zur Aufhebung der Exkommunikation geäußert.
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#39   Tridentinus   14:24:11 | Dienstag, 21. April 2009
Natürlich besitzt der ernannte Bischof das Mandatum Apostolicum
Dieses muß er dem Weihespender vorlegen. Die Dispens ist eine Dispens vom Amt des Weihbischofs von Linz. Nicht von der Bischofsweihe und auch nicht vom Titularbistum.
Redaktion benachrichtigen Menschlich sehr eigenartig
#25   Tridentinus   12:44:28 | Dienstag, 21. April 2009
Wenn Wagner den päpstlichen Weiheauftrag
besitzt, soll er sich bis 30. April konsekrieren lassen und einen neuen Auftrag des Papstes zu einer bischöflichen Funktion erwarten!
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe sind skrupellose Scharfmacher
#148   Tridentinus   11:47:16 | Donnerstag, 26. März 2009
@Clarissa Colonia
Sie haben Recht, ich habe mich getäuscht. Aber bzgl des Sudiakonats gab es immerhin noch eine starke Minderheitsmeinung, er sei sakramental. Deswegen hat Paul VI. seine Spendung nur dispensiert und nicht wie die ordines minores abgeschafft.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe sind skrupellose Scharfmacher
#145   Tridentinus   09:57:02 | Donnerstag, 26. März 2009
@Clarissa colonia
Ihnen ist entgangen, daß es sich um Diakonatsweihen handelt.
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe sind skrupellose Scharfmacher
#143   Tridentinus   09:08:00 | Donnerstag, 26. März 2009
@Gotthard
Ich weiß sehrwohl, daß das formalrechtlich so ist. Aber wenn Rom nichts gegen eine bloße Verlegung nach Econe einwendet, was bedeutet das dann Ihrer Meinung nach?
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe sind skrupellose Scharfmacher
#122   Tridentinus   08:38:16 | Mittwoch, 25. März 2009
Man muß das einmal nüchtern betrachten
Die Dialogverweigerung seitens der DBK war eindeutig und auch nicht höflich formuliert. Wenn der Hl. Stuhl darum bittet, von Weihen in Zaitzkofen abzusehen, nimmt man offenbar Rücksicht auf Bischof Müller. Indem die Weihen aber nur räumlich verlegt werden, ist auch klar, daß Rom prinzipiell nichts gegen die Erteilung der Weihen hat – „trotz einer unvollkommenen kirchenrechtlichen Situation“. Das wiederum ist ein Dämpfer für Müller. Vermutlich wird es so sein, daß es bis zu den nächsten sakramentalen Weihehandlungen bereits eine zumindest provisorische Regulierung der „kirchenrechtlichen Situation“ gibt. Der dokktrinelle Dialog kann sowieso höchstens noch in Rom geführt werden. Die Theologen, die zB die DBK zur Verfügung hätte, hat theologlisch inkompartibele Denk- und Sprechvorausetzungen, verglichen mit der klassischen Theologie. Deswegen versteht ja auch keiner von denen den hochdialektischen Ansatz Benedikt XVI. in seiner Hermeneutik der Kontinuität. Insofern ist Fellays Reaktion sachlich ungeschminkt, aber leider völlig angemessen.
Redaktion benachrichtigen Investiturstreit mit pastoralem Gespür
#68   Tridentinus   14:13:00 | Dienstag, 17. März 2009
Und wieder mal ein Beispiel für die Überflüssigkeit der Lesermeinungen.
Alles, nur kein Themenbezug.
Redaktion benachrichtigen Investiturstreit mit pastoralem Gespür
#31   Tridentinus   21:39:52 | Montag, 16. März 2009
@Johannes Paul I.
Aber wie erklären Sie dann den Mons.-Titel in der Dipens, der bei der Ernennung noch gefehlt hat?
Redaktion benachrichtigen Investiturstreit mit pastoralem Gespür
#28   Tridentinus   21:10:43 | Montag, 16. März 2009
@Clarissa Colonia
Danke für diese präzise Ergänzung.
Redaktion benachrichtigen Investiturstreit mit pastoralem Gespür
#26   Tridentinus   20:43:47 | Montag, 16. März 2009
Wer würde ihn weihen
Der Papst selbst könnte ihn weihen oder Erzbischof Haas oder irgendein anderer Bischof. Das wäre sicher nicht das Problem.
Redaktion benachrichtigen Investiturstreit mit pastoralem Gespür
#21   Tridentinus   20:25:01 | Montag, 16. März 2009
@Lorenz
Das Kirchenrecht kennt mE keine weiteren Sanktionen außer dem Verlust der Rechte und Pflichten aus der Ernennung, wenn jemand sich schuldhaft nicht fristgerecht konsekrieren läßt. Menschlich wäre das bei Wagner wohl sehr verständlich, aber mE nicht zu verantworten, weil der Autorität des Papstes dadurch prinzipiell geschadet würde, was künftige Bischofsernennungen betrifft. Das deutet der Hirtenbrief der ÖBK ja auch unverhohlen an.
Redaktion benachrichtigen Schweizer Bischof: Ist das letzte Konzil eine Stopfgans?
#11   Tridentinus   11:30:04 | Donnerstag, 12. März 2009
@Trisa kath.
Nichts verstanden von Ökume, was? Das ist das Problem, wenn die einen den anderen immer absprechen, wirkliche Gläubige zu sein. Egal in welche Richtung.
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#44   Tridentinus   16:28:17 | Donnerstag, 5. März 2009
Eine Gemeinsamkeit gibt es
Wie ordnet sich Religionsfreiheit, Ökumene, Kollegialität der Bischöfe etc. in die Tradition ein?
Diese Fage interessiert beide Seiten. Wann man nicht redet miteinander, kann man das nie herausfinden. So geht es also nicht, Eminenzen, Exzellenzen der DBK!
Redaktion benachrichtigen Der Präfekt der Liturgiekongregation zelebriert im Alten Ritus
#22   Tridentinus   19:02:12 | Mittwoch, 4. März 2009
Im Evangelium steht auch nix von Volksaltar
und tätiger Teilnahme. Selbst Lektoren und Kommunionheler sind der Frohen Botchaft unbekannt!
Redaktion benachrichtigen Homo-Perversion live
#19   Tridentinus   14:16:26 | Dienstag, 3. März 2009
Wie kann Kreuz.net
auch noch solche „Treffpunkte“ publizieren?! Das ist mindestens ebenso unglaublich und ärgerniserregend.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#47   Tridentinus   20:03:19 | Montag, 2. März 2009
Bischof-Electus Wagner wurde davon dispensiert,
Weihbischof in Linz zu werden. Ins Fegfeuer ist er nicht versetzt worden. Zurück zum Thema!
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#45   Tridentinus   19:52:36 | Montag, 2. März 2009
@Marcelus
Irgendeinen Zusammenhang kann man immer herstellen bzw an den Haaren herbeiziehen.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#43   Tridentinus   19:42:27 | Montag, 2. März 2009
@Juergen
Auf Leute, die vom Thema abweichen, darf man hier auch nicht mit an sich richtigen Hinweisen eingehen, sonst nimmt das mit themenfremden Postings kein Ende mehr.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#39   Tridentinus   19:25:47 | Montag, 2. März 2009
Die Kirche ist größer als die Diözese Linz
Da gibt es gewiß ein Betätigungsfeld für Mons. Gerhard M. Wagner, Tutularbischof von Zuri – und daß in Linz keine weitreichenderen Maßnahmen erfolgen, ist ja nicht gesagt. Nach diesem „Hirtenbrief“ der österr. Bischöfe zum „Rücktritt“ Wagners muß für die Kirche in ganz Österreich ein Exempel der päpstlichen Höchstgewalt über die Gasamtkirche und alle Teilkirchen statuiert werden.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#37   Tridentinus   19:10:53 | Montag, 2. März 2009
@Juergen
Danke für diesen wichtigen Hinweis!
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#34   Tridentinus   19:05:04 | Montag, 2. März 2009
clarissa colonia
Keine Gnadengabe, natürliche Befähigung, stringent zu denken.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#31   Tridentinus   18:56:38 | Montag, 2. März 2009
@Juergen
Ein Koadjutor kann auch zugewiesen werden, wenn der Diözesanbischof nicht in der Lage ist, die Diözese ordnungsgemäß zu leiten. Das ist mE der Fall, wenn 31 von 35 Dechanten gegen den Papst rebellieren. Nur, auch ich würde dafür nicht Bischof Wagner nehmen, sondern einen anderen, der ebenso in der Lage ist die ZUstände zu korrigieren.
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#28   Tridentinus   18:47:43 | Montag, 2. März 2009
@Juergen
Man beachte vor allem folgendes:
Es ist eine Dispens, KEINE Annahme eines Rücktrittsgesuchs!
Wovon wird dispensiert? Vom Amt eines Weihbischofs in der Diözese Linz.
Wovon wird nicht dispensiert? Von der Verpflichtung, die Bischofsweihe zu empfangen und vorläufig „nur“ Titularbischof von Zuri zu werden.
Pfr. Wagner war bisher KEIN einfacher Monsignore, jetzt wird er Mons. Wagner genannt, eben WEIL er ernannter Bischof war, ist und bleibt und zum Bischof geweiht werden wird.
Bischof Schwarz hat im Moment seine Bitte um einen Weihbischof generell zurückgenommen. Dazu, einen Weihbischof erhalten, kann er nicht gezwungen werden. Bischof Wagner wird zum Bischof geweiht werden und einfach eine neue reale bischöfliche Funktion zugewiesen bekommen. ZB könnte er Koadjutor von Schwarz werden. Als solcher könnte Schwarz ihn nicht mehr ablehnen. Vermutlich wird der Papst dies aber aus Gründen des Taktgefühls vermeiden und Bischof Wagner eine andere Aufgabe zuweisen, wahrscheinlich mehr als nur Weihbischof einer Diözese.
Redaktion benachrichtigen Es lebe die Revolution!
#22   Tridentinus   17:52:52 | Montag, 2. März 2009
Wagner
War bislang nicht ein einfacher Monsignore, sondern nur Pfarrer, wird aber im Bulletin als Monsignore bezeichnet. Das kann demnach nach Italienischem Sprachgebrauch nur bedeuten, daß er ernannter Bischof ist. Von seinem Titularbistum schweigt die Dispens. Es ist eine Dispens von der Verpflichtung, die Funktion eines Weihbischofs in Linz auszuüben, keine Annahme eines Rücktrittsgesuchs. Das bedeutet, daß Wagner keine Dispens davon hat, die Bischofsweihe zu empfangen und Titularbischof von Zuri zu werden. Mittel- und langfristig wird er wohl nicht nur das sein, sondern eine andere reale Funktion als Bischof erhalten. Die Dispens ist möglicherweise überhaupt auch nur deshalb erteilt worden, weil der Diözesanbischof im Moment ja seine Bitte um einen Auxiliarbischof generell zurückgezogen hat. Dazu, einen Weihbischof zu erhalten, kann ein Biscvhof nicht gezwungen werden, anders wäre es mit einem Koadjutor, etwa wenn ein Diözesanbischof nicht im Stande ist, sein Bistum angemessen zu leiten.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#26   Tridentinus   17:33:40 | Montag, 2. März 2009
@Pamino
Natürlich können Pfarrer den Titel Msgr. haben, Pfarrer Wagner ist aber bislang KEIN Monsignore gewesen, wie mir das Pfarrsekretariat Windischgarsten gerade bestätigt hat.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#22   Tridentinus   15:50:27 | Montag, 2. März 2009
Pamino
Seit wann soll Wagner Monsignore sein (Päpstl. Hauskaplan oder ähnliches) ? Mir ist davon nichts bekannt. Wenn er bisher nur Pfarrer ,„Don“, war, kann Mons. jetzt nur Bischof bedeuten.
Redaktion benachrichtigen Von der Annahme des Bischofsamtes dispensiert
#19   Tridentinus   15:16:05 | Montag, 2. März 2009
Der Text spricht von Mons. =Italienisch: Bischof Wagner
Er ist nur nicht verpflichtet, Weihbischof in Linz zu werden. Von einer Dispens die Weihe zum Bischof zu empfangen steht da nichts. Also wird er geweiht: Vorläufig nur zum Titularbischof von Zuri!
Redaktion benachrichtigen Unterstützung für den Märtyrer-Bischof
#100   Tridentinus   17:18:28 | Donnerstag, 26. Februar 2009
Was hat das
mit der Unfehlbarkeit zu tun??? Weder ist der Holocaust ein Dogma des katholischen Glaubens, noch seine Leugnung eine Häresie.
Daß Williamson sich durch seine Äußerungen alles andere als qualifiziert hat, als katholischer Bischof zu wirken, sieht ja offenbar sogar, nein: auch Fellay, so.
Redaktion benachrichtigen Rücktritt nicht ganz freiwillig
#7   Tridentinus   12:48:13 | Samstag, 21. Februar 2009
Auch das wäre noch sehr klug von Wagner
Denn ein Rücktritt, der „nicht ganz freiwillig“ erbeten wird, darf nicht angenommen werden, vgl. can 188 CIC. Außerdem könnte es auch sein, daß er nur eine andere Funktion erhält, vorläufig aber „nur“ zum Titularbischof von Zuri konsekriert wird.
Redaktion benachrichtigen Tödliches Schweigen aus dem Vatikan
#43   Tridentinus   11:51:50 | Samstag, 21. Februar 2009
Von Leichnam kann keine Rede sein,
wenn das so bleibt: Der ernannte Weihbischof wird zum Bischof konsekriert werden! o^/ o^/ o^/
Redaktion benachrichtigen Nicht die erste Intrige des Kardinals gegen Hw. Gerhard Wagner
#70   Tridentinus   19:29:37 | Dienstag, 17. Februar 2009
Eben.
Abwarten, was passiert. Wenn sogar die Tagespost, die sonst um alles in der Welt nicht mit Bischofskonferenzen anecken will, meldet, daß der Rücktritt (der offenbar gar nicht formgerecht eingelangt ist) noch nicht angenommen wurde und sogar das sonst oft unreflektiert-naive kath.net diese Nachricht übernimmt.
Redaktion benachrichtigen Sie meinen den Esel
#131   Tridentinus   09:37:16 | Dienstag, 17. Februar 2009
@Schalom
:(3 Ihr Wunsch ist schon proleptisch erfüllt worden :(3
Redaktion benachrichtigen Sie meinen den Esel
#124   Tridentinus   09:18:52 | Dienstag, 17. Februar 2009
Schalom
Sicher nicht, richtig. Wo nichts (mehr) ist, kann man auch nichts zerstören!
Redaktion benachrichtigen Altliberale Bischöfe und Theologen sind eben nicht zuverlässig
#3   Tridentinus   11:13:02 | Freitag, 13. Februar 2009
In welcher Ausgabe der JF
ist dieses wirklich sehr gemessene, gute Interview erschienen?
Redaktion benachrichtigen Das war kein Zufall + …
#10   Tridentinus   09:55:55 | Freitag, 13. Februar 2009
Und von welchem Niveau aus
sinkt der Hildegardfan? Dinkel macht fröhlich.
Redaktion benachrichtigen „Die Sakramentenpastoral ist am Ende“
#12   Tridentinus   13:30:41 | Donnerstag, 12. Februar 2009
Wer hat diese Interview mit P. Schmidberger geführt?
Wo ist es zuerst veröffentlicht worden?
Redaktion benachrichtigen „Plötzlich kommt wieder ein neues Etikett“
#129   Tridentinus   08:50:33 | Dienstag, 3. Februar 2009
Buischof Fellay
ist vernünftig, wenn kreuz.net ihm jetzt Vorwürfe macht, weil er klug und einzig vernünftig handelt, verwundert das eigentlich nicht mehr.
Redaktion benachrichtigen Eminenz!
#152   Tridentinus   09:24:05 | Montag, 2. Februar 2009
Graf von Galen
Wurde der Prophet Jonas aus dem Alten Bund hinausgeworfen? Williamson bietet vermutlich an, das Bischofsamt nicht mehr auszuüben, wenn der Papst das wünscht. Allerdings hofft er wahrscheinlich auch, von einem Waalfisch verschluckt und später im Ninive der modernen Gesellschaft wieder ausgespuckt zu werden, wo er noch mit einer Aufgabe rechnet.
Redaktion benachrichtigen „Die volle Einheit wird kommen“ + …
#4   Tridentinus   09:54:06 | Samstag, 31. Januar 2009
@Konrad
Mich würde interessieren, was Sie bei Weihbischof de Gallaretta belastendes zu entdecken vermuten. Der hat doch nie irgendwas relevantes geäußert. Weder in die eine, noch in die andere Richtung.
Redaktion benachrichtigen Wir haben uns umarmt
#125   Tridentinus   14:34:24 | Freitag, 30. Januar 2009
Das hat er bestimmt nicht zufällig gesagt: „Wir haben uns umarmt!“
Denn was sagte Lefebvre anläßlich der Bischofsweihen? „Es wird eine Zeit kommen, da wir von den römischen Autoritäten umarmt werden.“ Lefebvre hat sich das vielleicht wieder ein bißchen anders vorgestellt, aber es ist offensichtlich, daß Fellay hier einen Anknüpfungspunkt sucht, um auch diese Ereignisse in eine Hermeneutik der Kontinuität hineinzustellen.
Redaktion benachrichtigen Papst in Sorge + …
#10   Tridentinus   11:29:38 | Donnerstag, 29. Januar 2009
Haßt man gleich alles,
von dem man nicht begeistert ist? Bedeutet Akzeptanz oder Toleranz immer gleich kritiklos-uneingeschränkte Begeisterung?
Bitte mal auf dem Teppisch bleiben. Oder um mit Loriot zu sprechen: auf der Auslegeware!
Redaktion benachrichtigen Jetzt auch Bischof Williamson
#74   Tridentinus   10:28:45 | Donnerstag, 29. Januar 2009
Das fehlende Apostolische Mandat
macht die Bischofsweihe nicht ungültig, sondern nur unerlaubt. Ungültig wäre zB eine Bischofsweihe, bei der „Spender“ selbst gar kein Bischof ist. Das wäre eine klare Simulation. So dumm war Lefebvre nicht, wenn das nämlich so wäre, hätte er sich das alles sparen können.
Redaktion benachrichtigen Jetzt auch Bischof Williamson
#6   Tridentinus   16:28:13 | Mittwoch, 28. Januar 2009
So alt
ist er jetzt auch noch nicht.
Redaktion benachrichtigen Kein Wort über Gaskammern
#10   Tridentinus   15:39:45 | Mittwoch, 28. Januar 2009
@für die kirche
Diesen Vorwurf verstehe, wer will.
Redaktion benachrichtigen Kein Wort über Gaskammern
#7   Tridentinus   15:34:17 | Mittwoch, 28. Januar 2009
Der Papst kann einem leidtun,
und Instrumentalisierung des Holocaust – aus welch möglicherweise sogar entgegengesetzten Interessen auch immer – würdigt alle seine Opfer in inakzeptabler Weise herab! Schändlich.
Redaktion benachrichtigen „Wir werden eine Lösung finden“
#25   Tridentinus   14:18:12 | Mittwoch, 28. Januar 2009
Kürzlich
ist eine ganz normale adverbiale Bestimmung der Zeit und meint, zeitlich kurz zurückliegend. Also kann jemand durchaus etwas bei einem kürzlichen Vortag gesagt haben. Besser wäre vielleicht: Bei einem kürzlich gehaltenen Vortrag.
Redaktion benachrichtigen „Wir werden eine Lösung finden“
#21   Tridentinus   13:52:40 | Mittwoch, 28. Januar 2009
@monti
Das kommt darauf an. Ich denke eher, jetzt klärt sich allgemein, daß man den Lehren eines Konzils eben anders zustimmt als einem herkömmlichen Konzil dogmatischen Charkters. Selbst die Dogmatischen Konstitutionen des V II behandeln nur dogmatische Themenfelder, entscheiden oder definieren aber nichts in der bisher üblichen und maßgeblichen Art und Weise, etwas als Dogma auszusagen.
Redaktion benachrichtigen Leider wird der Glaube immer noch systematisch zerstört
#11   Tridentinus   17:56:44 | Sonntag, 25. Januar 2009
Daß Rom die Sicht der Piusbruderschaft
vom Notstand durch dessen Vorliegen die Konekration ohne Mandatum Apostolicum keine Straftat war, teilen würde, war unwahrscheinlich. Aber erwiesen werden konnte aus römischer Perspektive dieser Gnadenakt doch wohl nur, weil man ernstnimmt and respektiert, daß der Konsekrator und die von ihm zu Bischöfen Konsekrierten sich (und die ganze Kirche) damals in einer solchen Notlage sahen.
Diese damalie Sichtweise mußte bis jetzt niemand revidieren. Allerdings wird man jetzt, oder genauer momentan, nicht mehr argumentieren können, diese Notlage liege unverändert vor.
Redaktion benachrichtigen Väterlicher Einfühlsamkeit
#15   Tridentinus   12:57:01 | Samstag, 24. Januar 2009
Ich bin nicht sentimental,
aber jetzt zu Tränen der Rührung und Dankbarkeit geneigt. Lang lebe der glorreich regierende Heilige Vater, Papst Benedikt XVI.!
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#374   Tridentinus   16:56:24 | Freitag, 23. Januar 2009
Sinnvollerweise würde der Titel des Dekretes
noch schnell abgewandelt in: „Misericordia non holocausta“ ^-^ .
Redaktion benachrichtigen Glücklich und dankbar
#79   Tridentinus   16:19:43 | Freitag, 23. Januar 2009
@Maledica
Was halten sie von Pius-Schimpansen? :-]
Redaktion benachrichtigen Glücklich und dankbar
#74   Tridentinus   14:42:18 | Freitag, 23. Januar 2009
@Maledica
Ich habe das gar nicht speziell auf Kirchens bezogen, sondern als allgemein-menschliche Lebensmaxime – und haltung empfohlen, obwohl ich für Sie sicher ein „Pius-Schismat“ (richtig: Schismatiker) bin.
Redaktion benachrichtigen Glücklich und dankbar
#70   Tridentinus   13:47:56 | Freitag, 23. Januar 2009
@Maledica
Das Übel soll man nicht beachten, sondern ihm das Gute entgegensetzen.
Redaktion benachrichtigen Papstbesuch bestätigt + …
#7   Tridentinus   13:07:23 | Freitag, 23. Januar 2009
Das wäre dann offen jenseits jedes katholischen Sakramentsverständnisses,
nur für eine bestimmte geweiht zu werden. Außerhalb wäre er dann kein „Priester“? Lächerlich. Selbst für die krassesten Interpreten von V II als Bruch.
Redaktion benachrichtigen Glücklich und dankbar
#6   Tridentinus   16:00:46 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Regina
Was Weishaupt darlegt, scheint mir kanonistisch einzig stringent zu sein und ist wohl auch das äußerste, was die Bischöfe der FSSPX akzeptieren werden, zuzugeben, nämlich daß ihre Einschätzung von der Lage 1988 nicht die einzig mögliche war, aber doch so weit zu argumentieren, daß man zur Annahme eines Notstandes kommen konnte, der sie (!) zu ihrem und Lefebvres damaligen Schritt berechtigte oder verpflichtete, ohne der Exkommunikation zu verfallen (aufgrund subjektiver Überzeung von einem objektiven Notstand, der vielleicht, wahrscheinlich oder höchstwahrscheinlich auch eine objektive Entsprechung in der Realität hatte – oder aus Sicht Roms: eben nicht).
Redaktion benachrichtigen Glücklich und dankbar
#2   Tridentinus   15:50:24 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Wenn Rom
jetzt anerkennt, daß Lefebvre etc. subjektiv vom Vorliegen eines objektiven Notstandes ausgegangen waren, kann es gar nicht anders sein als Weishaupt vermutet. Rom müßte sich dazu gar nicht der damaligen Einschätzung Lefebvres anschließen, Sondern könnte sagen: Lefebvre (gemeinsam mit den von ihm zu Bischöfen Konsekrierten) war subjektiv überzeugt, einer objektiven Notlage begegnen zu müssen. Darin hat er sich getäuscht, blieb aber aufgrund seiner (aus römischer Sicht fälschlichen) Einschätzung frei von Strafe.
Vermutlich wird noch nicht mal verlangt, daß die vier Weihbischöfe ihre subjektive Einschätzung von damals revidieren. Nur werden sie nicht quasi „unfehlbar“ die Objektivität eines damaligen Notstandes behaupten können. Erst recht werden sie sein Fortbestehen bis in die Gegenwart nicht mehr vertreten können.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#66   Tridentinus   15:22:36 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Ministrant
Das II. Vaticanum wird ja als 21. Ökumenisches Konzil anerkannt. Wie seine Aussagen dogmatisch zu qualifizieren sind kann dabei immer noch Gegenstand Diskussion und Interpretation (Hermeneutik der Kontinuität) sein. Dem wird man sich nicht verschließen können. Einen ganz wichtigen Beitrag wird das Studium der Nota explicativa praevia leisten, dessen Frucht deren Schlüsselstellung für die Deutung und Qualifizierung des II. Vaticanums insgesamt seiner einzelnen Aussagen sein, etwa die Sakramentalität der Bischofsweihe, worin ich soetwas wie eine materiale Dogmatisierung sehe. Hier wird man sicher Stufungen der Verbindlichkeit und der Gewißheitsgrade erkennen, wodurch auch nach solch einer Klärung Raum für verschiedene theologische Positionen bleibt.
Zum Usus ordinarius wird man – was man schon tut – dessen Gültigkeit anerkennen müssen. Von dort aus dann auch (wurzelhaften) „Wert und Heiligkeit“, die ihn erst einer „Reform der ‘Reform’ zugänglich zu machen. Glückt eine solche Reform des Usus Ordinarius durch Anbindung und Befruchtung aus einer liturgischen Hermeneutik der Kontinuität, würden dieser Wert und diese Heiligkeit zur volleren Entfaltung gebracht, was freilich objektiv nicht allein durch eine Hermeutik der Kontinuität im Bereich des liturgischen Stils oder der liturgischen Ästhetik zu erreichen sein wird.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#46   Tridentinus   11:11:25 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Ministrant
Wenn die Regulierung nicht eine umfassendere Normalisierung wäre, wäre FSSPX gar nicht darauf eingegangen, denn bis jetzt hat sich an der Exkommunikation niemand gestört, da sie ja praktisch aucch keine Nachteile gebracht hat. Die einzigen, die darauf herumgeritten sind, waren bestimmte Petrusbrüder, sonst noch nichtmal in den anderen ED-Gemeinschaften irgendjemand. Ich vermute begründet eine neuartige Struktur: Ein zwischending zwischen Personalprälatur und unierter Kirche, dem einer der Bischöfe als Prälat vorstehen wird. Vermutlich werden alle, die exklusiv den Usus extraordinarius pflegen wollen (auch als Körperschaften) eingeladen werden, sich in diesen „Dachverband“ einzugliedern bzw. sich ihm zuzuordnen. Alle anderen werden de facto Biritualisten werden müssen und wiederum dabei de facto vorwiegend den Usus ordinarius praktizieren müssen (wobei sie die Chance haben, auf diese Weise vielleicht an einer „Reform der ‘Reform’“ vorbildlich mitzuwirken.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#42   Tridentinus   10:53:12 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Ministrant
Die Regulierung wird umfassender sein.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#40   Tridentinus   10:46:30 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@clarissa colonia
Ihre Korrektur ist nicht ganz falsch. 1988 konnte man (auch der Papst) noch nicht wissen, ob aus dem schismatischen Akt ein Schisma entstehen würde. Daher die Exkommunikation damals (auch, weil sich aus einem solchen Akt ein Schisma ergibt). Aber jetzt weiß man, daß sich aus diesem konkreten Akt (der als schismatisch charakterisiert wurde, weil er es normalerweise ist und man die Überzeugung eines Notstandes nicht teilte) kein Schisma ergeben hat. Weswegen die Exkommunikation gerechterweise aufgehoben werden muß.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#36   Tridentinus   10:34:13 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Großwildjäger
Eben. Und wie die ausfällt, zeigt jetzt bereits deutlich die Stellungnahme P. Schmidbergers zum SPIEGEL-Artikel mit Msgr. Williamsons Äußerungen.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#33   Tridentinus   10:25:51 | Donnerstag, 22. Januar 2009
es fehlt ein wichtiges nicht
„nicht wieder nbormal zu integrieren“, muß es vorhin heißen.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#30   Tridentinus   10:22:09 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Großwildjäger
Darauf will ich ja hinaus: Es gibt sogar Leute, die sich nicht scheuen, den Holocaust zu instrumentalisieren, um Druck auf den deutschen Papst auszuüben, die Priesterbruderschaft St. Pius X. wieder normal in das Gefüge der Weltkirche einzubeziehen. Sehr glaubhafte Ökumeniker und Gesprächspartner im Dialog der abrahamitischen Religionen, wirklich. Aber wenn das Dekret bereits unterzeichnet ist, ist dieses Ziel nicht erreicht worden. Außerdem muß man jetzt abwarten, wie Msgr. Williamson sich zu diesem Dekret stellt. Sicher gibt es auch in der Bruderschaft Leute, die einer Einigung gegenüber skeptisch sind (wie er). Ob sie ihm aber jetzt alle folgen, wenn sie dabei in Kauf nehmen müssen, zugleich seine Haltung zum Holocaust zu teilen, bezweifele ich.
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#27   Tridentinus   10:04:15 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@igor
Häretisch hat nie eine kompetente Autorität behauptet, daß die Bruderschaft sei. Die bischofsweihe ohne päpstliches Mandat ist prinzipiell ein schismatischer Akt, als solchen haben die römischen Autoritäten auch Lefebvres Konsekrationen von 1988 eingestuft, da sie nicht dessen Überzeugung vom zur Handlung berechtigenden oder verpflichtenden Notstand teilten. Daß aus einem schismatischen Akt aber immer und in jedem Fall ein Schisma hervorgehen müsse, kann nicht behauptet werden. Wenn der Papst jetzt ein Dekret unterfertigt hat, daß die Exkommunikationen aufhebt, ist das die Bestätigung seitens des Vatikan, daß das, ein formelles Schisma, sich im konkreten Falle nicht ergeben hat. Für derartige Äußerungen wie in dem Interview muß Msgr. Williamson als Privatperson geradestehen.
Redaktion benachrichtigen Und es gibt sie doch
#5   Tridentinus   09:51:18 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@zwobbel
Solche Äußerungen Williamsons sind nicht ungewöhnlich, leider. Es kann jetzt sein, daß Gegner einer Lösung damit nicht nur ihn, sondern auch eine Lösung für die Priesterbruderschaft St. Pius X. zu Fall bringen wollten. Oder aber auch, daß Williamson das bewußt Ende des Jahres auf deutschem Boden gesagt hat, um die Lösung seinerseits zu verhindern. Denn innerhalb der Bruderschaft steht er zweifellos auf seiten derer, die eine Einigung mit den römischen Autoritäten nicht für opportun halten.
Redaktion benachrichtigen Und es gibt sie doch
#3   Tridentinus   09:34:50 | Donnerstag, 22. Januar 2009
@Pietro
Selbstverständlich, aber das ist nur eine Formalität am Rande.
Redaktion benachrichtigen Und es gibt sie doch
#1   Tridentinus   09:30:57 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Jetzt muß man die Veröffentlichung abwarten
und den Wortlaut des Dekretes analysieren. Kanonistisch hochinteressant. Das steht schon fest.
Redaktion benachrichtigen Das Alte macht alles neu
#19   Tridentinus   14:54:59 | Freitag, 16. Januar 2009
@lala
1. Hat er das aber nicht gesagt und 2. nehmen die wenigen zurechnungsfähigen User, die es hier im Moment gibt, ihn genauso wenig erst, wie Ihre ständigen Repititionen. Insofern 3. Gratulation, daß Sie auchmal auf ein Vorposting eingehen können.
Redaktion benachrichtigen Das Alte macht alles neu
#16   Tridentinus   14:43:01 | Freitag, 16. Januar 2009
In dieser Form
einfach nur nur langweilig, lala! Lalilu, nur der Mann im Mond schaut zu. Wenn ihm das nicht zu dumm ist.
Redaktion benachrichtigen Das Alte macht alles neu
#13   Tridentinus   14:38:27 | Freitag, 16. Januar 2009
Und jetzt zurück zum Thema
oder Schluß!
Redaktion benachrichtigen Das Alte macht alles neu
#11   Tridentinus   13:31:46 | Freitag, 16. Januar 2009
@lala
Die Form der Kritik an unbegründeter und unbegründbarer Begünstigung Homosexueller hier ist regelmäßig verfehlt, zugegeben. Wenn Sie aber solche Kritik – auch in höflicher und argumentativer Form – mit Faschismus und Rassismus auf eine Stufe stellen, ist das eine inakzeptable Anmaßung bezüglich der beanspruchten Vergleichsebene, die dieser Problematik neben echten Opfern von Rassismus und Faschismus nicht zusteht, ohne letztere herabzusetzen und unzulässig zu relativieren.
Redaktion benachrichtigen Das Alte macht alles neu
#5   Tridentinus   12:26:18 | Freitag, 16. Januar 2009
Im Bistum Passau wird die Messe in fünf Gotteshäusern
zelebriert. Wirklich in so wenigen? Das wäre dann wirklich der Ausdruck einer fast flächendeckenden Protestantisierung oder Krise innerhalb dieser Diözese.
Redaktion benachrichtigen In der Nische der Traditionspflege?
#24   Tridentinus   12:40:16 | Montag, 12. Januar 2009
Gegen die Kirche als Ganzsakrament
wende ich nichts ein, aber was soll das heißen, die Sakramentalität der Kirche garantiert die Gültigkeit der (Einzel-)Sakramente. In der Tat ist es problematisch, anderes als Olivenöl für die Herstellung der hl. Öle freizugeben. Die Theologen haben sich mit moralischer Einmütigkeit gegen die Gültigkeit der mit anderen Ölen bereiteten Hl. Ölen und damit gespendeten Sakramente ausgesprochen, und da werden plötzlich – wo Olivenöl auch an Orten, wo es nicht vorkommt, anders als früher relativ problemlos beschafft werden kann, plötzlich die unbedenkliche Zulassung von Alternativen? Kaum jemand macht allerdings davon Gebrauch. Gott sei Dank.
Redaktion benachrichtigen In der Nische der Traditionspflege?
#8   Tridentinus   11:07:20 | Montag, 12. Januar 2009
Der neuere Usus kann logischerweise
nicht in sich schlecht sein. Sonst wäre er einer „Reform der ‘Reform’“ grundsätzlich nicht zugänglich. Um das zu ermöglichen, wurde ja überhaupt erst die Regelung getroffen, von zwei Ausprägungen eines Ritus zu sprechen. In seiner jetzigen Gestalt besitzt mE in Ratzingers Sicht der neuere Usus keim- oder wurzelhaft Wert und Heiligkeit, die in einer „Reform der ‘Reform“ erst noch zur Entfaltung zu bringen, zusätzlich aber in der aktuellen, landläufigen liturgischen Praxis vielfach sogar in ihrer Keim- oder Wurzelhaftigkeit verdeckt sind.
Redaktion benachrichtigen Ist die Witwe von Mao Tsetung das Vorbild?
#3   Tridentinus   12:24:04 | Dienstag, 30. Dezember 2008
@Fischer
Sie heißen aber nicht Balthasar mit Vornamen, oder?
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Pater Pio?
#3   Tridentinus   10:26:10 | Dienstag, 23. Dezember 2008
Und wegen dieser scheinbaren, äußeren Ähnlichkeiten
ist es ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal und höchst erfreulich, daß Melingo den neuen Ritus benutzt!
Redaktion benachrichtigen Ein neuer Nachlaßverwalter in Münster
#39   Tridentinus   17:13:22 | Freitag, 19. Dezember 2008
Bischof Genn
ist jedenfalls ein wunderbarer Seelsorger. Ich kenne und schätze ihn menschlich und pastoral aus Trier. Was soll man in Essen und Aachen sonst machen als er? Diese Bistümer gehören wieder mit jenen verschmolzen, aus denen sie vorschnell ausgegliedert wurden.Dann fallen wenigstens die laufenden Verluste weg, die die Selbständigkeit mit sich bringt. Warum sollen nur Pfarreien, nicht aber Bistümer zusammengelegt werden?
Redaktion benachrichtigen Hauptsache, man beklagt sich – und läßt alles beim alten?
#18   Tridentinus   09:42:38 | Samstag, 13. Dezember 2008
@Ketelhohn
Ihr Vorwurf trifft mich nicht, denn ich bestreite keineswegs die menschliche Natur in Jesus Christus. Natur ist aber nicht gleich Person. Und so gibt es nach dem Glauben der Kirche in Jesus Christus zwar eine göttliche und menschliche Natur, aber nur eine Person und zwar die göttliche des Logos, welche beide Naturen eint, weswegen man von der hypostatischen Union spricht.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache, man beklagt sich – und läßt alles beim alten?
#4   Tridentinus   15:18:36 | Freitag, 12. Dezember 2008
Bento
Das ist mir natürlich klar. Aber es ist doch wichtig, daß es in Christus keine menschliche Person gibt, er aber trotzdem wahrer Mensch ist. Und sicher gibt es niemand, der mehr oder vollkommener konkreter Mensch ist oder wird als Jesus Christus. Deshalb denke ich – kann man auch in der generellen Anthroplogie den Begriff Mensch nicht nur oder oder überwiegend über den Personbegriff mit Inhalt füllen. Das scheint mir auch ein Schwachpunkt in der Absicht zu sein, den philosophischen Personalismus für eine christliche Antropologie zu nutzen. Und in Jesus Christus wird die trinitarische Person des Sohnes ja gerade nicht nur für Christus als Gott angewandt, sondern auch für seine konkrete Menschheit mit in Anspruch genommen.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache, man beklagt sich – und läßt alles beim alten?
#1   Tridentinus   14:04:22 | Freitag, 12. Dezember 2008
Person und Mensch sind auch nicht notwendig das selbe
Natürlich ist Jesus Christus ein Spezialfall, aber er ist zB. wahrer Mensch, ohne eine menschliche Person zu sein.
Redaktion benachrichtigen Die Türen gehen langsam auf
#7   Tridentinus   10:26:05 | Freitag, 12. Dezember 2008
Mich würde interessieren,
ob Dr. Massimo Martinucci mit dem großen Rubrizisten Msgr. Pio Martinucci verwandt ist.
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#63   Tridentinus   16:05:32 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Lassen Sie Tissier de Mallerais für sich antworten,
PetrusII, dann reagiere ich vielleicht wieder, aber das, was Sie schreiben und wie Sie argumentieren, würde auch der Weihbischof zweifellos nicht teilen oder rechtfertigen.
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#59   Tridentinus   16:00:58 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Nikolaus von Kues
wäre es ja auch fast gelungen, das Schisma von 1054 zu heilen.
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#56   Tridentinus   15:54:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Petrus II
Dann werden Sie Sedisatanist, denn soetwas niveauloses hat selbst Tissier de Mallerais nicht gesagt. Weil ich weiß, daß er gebildet ist und auch die Biographie sehr objektiv und qualitativ finde, war ich von seinem Interview doch negativ überrascht.
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#54   Tridentinus   15:48:42 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
@Confiteor
das weiß ich nicht. Seine Philosophie ist zwar höchst eigenständig und tatsächlich anregend, aber doch auch nicht völlig frei von Aspekten, die fragwürdig bleiben und denen bereits eine gewisse Dialektik eignet. Das würde aber ja nicht unbedingt gegen die Ehre der Altäre sprechen. Aber war Cusanus wirklich heiligmäßig? Ich würde sagen ein normaler, guter Bischof und Kardinal, für damalige Verhältnisse vielleicht schon auffallend gut, aber trotzdem: deswegen schon heiligmäßig?
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#50   Tridentinus   15:37:50 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Kardinal Nikolaus von Kues (1401-1464)
ist weder selig-, noch heiliggesprochen. Dies nur zur sachlichen Klarstellung.
Redaktion benachrichtigen Falls nötig, gibt es neue Bischofsweihen
#1   Tridentinus   12:39:18 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Da ist jetzt der unglaubliche Text
Tissier de Mallerais’!
Redaktion benachrichtigen Der Distriktobere hat kein Schreiben über die Juden veröffentlicht
#12   Tridentinus   12:17:15 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Ein vernünftiger Dialog ist unmöglich,
sobald „Beiträge“ wie Tissier de Mallerais’ Interview kommen.
Redaktion benachrichtigen Der Distriktobere hat kein Schreiben über die Juden veröffentlicht
#5   Tridentinus   12:05:16 | Donnerstag, 11. Dezember 2008
Weitaus inakzeptabeler
ist sowieso das Interview mit Msgr. Tissier de Mallerais, in dieser Pauschalität und Unausgewogenheit jedes Theologen und Bischofs unwürdig! Es wurde gestern auf der dt. Homepage der FSSPX veröffentlicht. An einer Stelle ist es allerdings sogar – vermutlich unfreiwillig – komisch bis lächerlich.
Redaktion benachrichtigen Die Piusbruderschaft lehrt ihre Gläubigen das Apostolat
#64   Tridentinus   10:22:37 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
Aufpassen,
daß nicht unmerklich evangelikale Methoden oder solche der Zeugen Jehovas übernommen werden.
Redaktion benachrichtigen Ein Koordinator für die Alte Messe
#28   Tridentinus   20:24:10 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Schade ist,
daß teilweise von Ritus, statt von Usus die Rede ist, während parallel von Form die Rede ist, was eher zur korrekten Terminologie tendiert.
Redaktion benachrichtigen Endlich wieder erhältlich
#24   Tridentinus   20:17:41 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@Alois Bischof
Pius XII. behauptet als erster die Wechselseitigkeit von lex orandi und lex credendi, was zuvor als eindeutige Zuordnung gegolten hat. Paplistisch-positivistische Ideologie. Unabdingbare Vorausserung für Pauls VI. NOM.
Redaktion benachrichtigen Endlich wieder erhältlich
#17   Tridentinus   14:55:55 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Fällt mir erst jetzt auf:
r.ruhrgebietler lebt weit in der Zukunft: Bei ihm gehört bereits Pius XXII. der Vergangenheit an ^-^
Redaktion benachrichtigen Endlich wieder erhältlich
#15   Tridentinus   14:37:35 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@clarissa colonia
Sie wissen sehr gut, daß ich so nicht argumentiere. Der pianische Psalter wollte schon damals gesunkenen Lateinkenntnissen entgegenkommen. Das mag eine gewisse Berechtigung haben, aber sprachlich ist er einfach objektiv nicht nur einfacher im Vokabular, sondern stilistisch mangelhaft.
Redaktion benachrichtigen Endlich wieder erhältlich
#12   Tridentinus   14:19:21 | Dienstag, 2. Dezember 2008
@r.ruhrgebietler
Das Brevier, das Sie da anpreisen hält sich aber ganz sicher auch an die Rubriken, die sie kritisieren und hat wahrscheinlich den Nachteil, zusätzlich noch mit den sprachlich minderwertigen Pianischen Psalmen behaftet zu sein.
Redaktion benachrichtigen Endlich wieder erhältlich
#8   Tridentinus   13:30:11 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Ach so, datt waiß eich doch,
unn datt war ganz richtisch von Eierem Bischoff. :-)
Redaktion benachrichtigen Endlich wieder erhältlich
#5   Tridentinus   12:55:46 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Was hat man denn gegen ihn
in Eichstätt, Kreuzchorsänger?
Redaktion benachrichtigen Zurück zum Glauben der Väter
#55   Tridentinus   10:02:17 | Dienstag, 25. November 2008
clarissa colonia
So differenziert glaubt das r.ruhrgebietler aber bestimmt nicht.
Redaktion benachrichtigen Zurück zum Glauben der Väter
#53   Tridentinus   09:22:17 | Dienstag, 25. November 2008
An Jesus Christus als
„den Sohn des dreieinigen Gottes“ zu glauben erscheint mir schwer häretisch.
Redaktion benachrichtigen Aussichtsreichster Kandidat?
#3   Tridentinus   11:15:51 | Mittwoch, 19. November 2008
Gegen Wettbüros
ist absolut nichts einzuwenden. Und in Großbritannien kann man fast alles wetten. Bei uns nicht: www.admiralbet.com www.kreuz.net/
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Gerüchte
#21   Tridentinus   12:22:44 | Freitag, 14. November 2008
Das MP
belehrt eines besseren.
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#19   Tridentinus   12:20:48 | Freitag, 14. November 2008
Der Mann sagt Tschö!
Hervorragend. Ist es etwa wirklich Franz Kappes aus Ürzig?
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#16   Tridentinus   12:08:48 | Freitag, 14. November 2008
@Franz Kappes
Sie verwechseln persönlich und individuell und außerdem allgemein und speziell, schließlich öffentlich und geheim.
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#14   Tridentinus   11:56:42 | Freitag, 14. November 2008
Mit anderen Zusammen schon,
aber es ist immer nur ein persönliches Bekenntnis. Einmal des Glaubens und einmal der Sünden. Deswegen ist es ja auch liturgisch inkonsequent, wenn ordinario Usu höchstens ein Confiteor gebetet wird. Denn es sind gar keine Brüder und Schwestern da, die es anhören, denn die legen ja gerade mir gegenüber ihr Bekenntnis ab. Ich aber kann nicht zuhören, weil ich gerade selbst bekenne. Noch ein Grund für den Usus extraordinarius.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Gerüchte
#10   Tridentinus   11:48:49 | Freitag, 14. November 2008
So ein Kappes
Credo: ICH glaube, Confiteor: ICH bekenne!
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#8   Tridentinus   11:45:07 | Freitag, 14. November 2008
@Confiteor
Das ist aber schlecht. Das Confiteor kann man – wie das Credo – nämlich strenggenommen nur für sich selbst verrichten!
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#4   Tridentinus   11:36:41 | Freitag, 14. November 2008
@Confiteor
Beten Sie mal Ihr Confiteor fertig, bevor Sie Rosenkranzbetern Blasphemie unterstellen!
Redaktion benachrichtigen Gesunder Laizismus? + …
#24   Tridentinus   11:21:24 | Freitag, 14. November 2008
Schon Christus trifft die Unterscheidung
zwischen Religion und Staat, wenn er uns heißt, Gott zu geben was Gottes, dem Kaiser aber, was des Kaisers ist. Diese Unterscheidung enthält eine Differenz, welche beide Größen aber erst in ein Gegenüber und so in eine Beziehung zueinander setzen kann. Daher hat der Papst hier völlig recht.
Redaktion benachrichtigen Weiß in Rom die Rechte, was die Linke tut?
#20   Tridentinus   09:34:23 | Donnerstag, 13. November 2008
@clarissa colonia
Machen Sie das ruhig. Aber das war doch eigentlich klar, denn die engl. Bischöfe hatten ja nicht verboten, auch am eigentlichen Tag das betreffende Meßformular zu nehmen, nur gab es an diesem Tag eben keine Pflicht zum Gottesdienstbesuch für die Gläubigen. Zweitens war das sowohl in bezug auf St. Joseph als auch auf St. Patrick (in Irland) eine einmalige Anordnung. Wobei es auch ordinario Usu von der Regel abweicht, für die äußere Feier den einem Fest nächstgelegenen (also ggf auch vorausgehenden) Sonntag festzulegen und nicht grundsätzlich den nächstfolgenden, was mir ein emeritierter Ordinarius für Liturgiewissenschaft in Deutschland auf Anfrage bestätigt hat. Aber markieren sollten Sie das wirklich im Kalender. Bekanntlich gilt: Zwei Juristen, drei Meinungen.
Redaktion benachrichtigen Weiß in Rom die Rechte, was die Linke tut?
#11   Tridentinus   16:53:38 | Mittwoch, 12. November 2008
@Clarissa Colonia
Das ist in diesem Fall ganz klar meine Rechtsauffassung. Weswegen zB dort, wo ich mich engagiere, das Hochfest des hl. Joseph dieses Jahr auch extraordinario Usu am 15. März gefeiert worden ist, in Übereinstimmung mit dem zuständigen Distriktoberen der FSSP. Ich freue mich, Ihnen diesmal auf Anhieb zustimmen zu können.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#67   Tridentinus   15:17:15 | Dienstag, 11. November 2008
@joberens
Das war keine Rückkehr zum Thema, sondern ein erneutes Drehen Ihrer unreflektierten, undifferenzierten Alt68iger-Gebetsmühle in puncto Zölibat! Nicht besser als die Beiträge von 0815-Prolo-Tradis.
Redaktion benachrichtigen Papst reist nach Aserbaidschan? + …
#26   Tridentinus   13:03:48 | Dienstag, 11. November 2008
Die richtige Schreibung der Wallfahrtskirche in Innsbruck
lautet Mentlberg.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#23   Tridentinus   11:21:44 | Montag, 10. November 2008
Bitte zum Thema zurückkehren
oder eben keine Meinungen mehr hinzufügen.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#19   Tridentinus   10:51:23 | Montag, 10. November 2008
@jobehrens
Danke für die Bestätigung meiner These, sofern sie die Existenz unflexibler „Linker“ betrifft.
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#17   Tridentinus   10:46:35 | Montag, 10. November 2008
@Mustermann
Fragen Sie doch gar nicht erst. Es gibt auch unflexible „Linke“ und flexible „Rechte“. Nur passen die dann nicht in die Schablonen.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#14   Tridentinus   10:29:45 | Montag, 10. November 2008
Ich hatte bereits vorher
positives Potential im prot. Pfarrhaus unterstrichen. Zweitens müßte man klären, was „verklemmt“ ist und das Ausgeglichenheit nicht zwangsläufig Ausgelassenheit ist. Letztere als permanenter Habitus ist vielmehr gar kein Zeichen von Ausgeglichenheit. UND ES STIMMT, AUCH ICH KENNE VERKLEMMTE GEISTLICHE. ALS THERAPIE FÜR DIESE WÄRE ABER EINE EHE ZU SCHADE.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#10   Tridentinus   10:11:46 | Montag, 10. November 2008
Ich habe nicht gesagt,
ein verheirateter Priester könne keine apostolische Strahlkraft haben, sondern einer, der „ein ganz normales Leben“ führen würde. Lesen Sie doch mal die erste Meinung unten nach, dann verstehen Suie als einfacher, denkender Katholik vielleicht, was gemeint ist. Andernfalls käme mir ein Schlager in den Sinn: Wenn Du denkst, daß Du denkst, dann denkst Du nur, daß du denkst…
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#7   Tridentinus   09:56:21 | Montag, 10. November 2008
Ich hätte auch Ausstrahlung sagen können,
aber mein Vokabular schöpft eben gern aus den bereichernden Nuancen des deutschen Wortschatzes, der eben auch nicht zufällig oder unbedacht „Schatz“ genannt wird, sondern tatsächlich ein solcher ist.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#5   Tridentinus   09:47:28 | Montag, 10. November 2008
Ein Priester,
der ein „ganz normales Leben“ führt, hätte gar keine apostolische Strahlkraft. Deswegen wäre es ja auch sehr anspruchsvoll, die Familie eines katholischen Priesters zu bilden. Soziologisch sieht man, das das im protestantischen Pfarrhaus zur Überforderung werden kann, andererseits ist das protestantische Pfarrhaus traditionell auch immer mit dem Potential ausgestattet gewesen, die gesellschaftliche und intellektuelle Elite mitzugestalten.
Redaktion benachrichtigen Ein flexibler Linker
#1   Tridentinus   09:15:18 | Montag, 10. November 2008
Wieso ist das so unvereinbar?
Der Pflichtzölibat ist kein Dogma, und müßten Kleriker an sich den Maßstab des Ideals der katholischen Ehelehre anlegen und sich in der Praxis daran bewähren, wäre das nicht weniger anspruchsvoll als das Ideal priesterlicher Ehelosigkeit und Keuschheit. Und auch dieses bleibt schon weithin unerreicht. Keineswegs nur von Linken.
Das ist aber gar kein Vorwurf.
Redaktion benachrichtigen Steht die Aufhebung der Exkommunikationen kurz bevor?
#137   Tridentinus   09:45:48 | Donnerstag, 6. November 2008
@Clarissa Colonia
Ich denke, Sie können sich einfach nicht ausreichend in die damalige Sichtweise Lefebvres und der Bruderschaft hineinversetzen. Es ging nicht so sehr um den Fortbestand der Bruderschaft. Ich zitiere (aus dem Gedächtnis) aus Lefebvres Ansprache bei der Weihehandlung: „Sie wissen sehr gut, meine sehr lieben Brüder, daß es ohne Bischöfe keine Priester geben kann und daß es ohne Priester kein hl. Meßopfer geben kann“, sowie: „Nichts liegt mir ferner, als mich zum Papst zu erheben, ich bin nur ein Bischof der katholischen Kirche, der fortfährt, weiterzugeben, was er selbst empfangen hat, die Lehre weiterzugeben,“ schließlich: „Der Tag wird kommen, da uns die römischen Autoritäten danken werden, da sie uns umarmen werden, dafür, daß wir diese Operation gesetzt haben, die Operation ‘Überleben der Tradition’.“ „Damit die Kirche fortbestehe“, war das Motto, nicht: „Damit die Bruderschaft fortbestehe!“ Man mag das aus anderer Perspektive für verfehlt oder maßlos übertrieben halten, aber es geht um die Sichtweise des Erzbischofs. Ich denke auch, daß sich, wäre er gestorben, ohne Bischofsweihen gespendet zu haben, ganz sicher mindestens ein Bischof gefunden hätte, der sich der Seminaristen der Bruderschaft und dem Anliegen der Tradition angenommen hätte. Insofern lag vielleicht ein mangelndes Gottvertrauen vor, aber andererseits darf man auch nicht untätig sein und vermessentlich auf Gottes Barmherzigkeit hoffen – in bischöflicher Verantwortung erst recht.
Redaktion benachrichtigen Steht die Aufhebung der Exkommunikationen kurz bevor?
#126   Tridentinus   17:59:16 | Mittwoch, 5. November 2008
Clarissa, das ist Quatsch!
Die Bischöfe müßten nur beteuern, was sie immer gesagt haben, nämlich überzeugt gewesen zu sein auf eine Notlage reagieren zu müssen und dies nur durch die Konsekrationen von Bischöfen zu können. Ob die Notlage objektiv bestand oder nur subjektiv, ist dann an sich egal. Nur dürfte FSSPX eben nicht expressis verbis auf einer objektiven Notlage beharren und natürlich müßte man auch zugeben, daß sie zumindest jetzt nicht mehr (in gleicher Weise wie 1988 angenommen oder auch tatsächlich) besteht.
Redaktion benachrichtigen Steht die Aufhebung der Exkommunikationen kurz bevor?
#124   Tridentinus   17:43:04 | Mittwoch, 5. November 2008
Lustig…
Eine möchtegern Scheinexkommunikation wäre nämlich in Wirklichkeit eine richtige, unbezweifelbar gültige und rechtskräftige Exkommunikation. Und das will uns doch der werte Herr Ruhrgebietler jetzt nicht wirklich klarmachen, oder?
Redaktion benachrichtigen Liturgische Kerzen + …
#58   Tridentinus   11:06:07 | Mittwoch, 5. November 2008
Was für ein Gottesdienst, Herr Behrens?
Die Müttermesse, mittwochs 9.30h für die aussterbende KFG Ihrer Pfarrgemeinde? Und Sie außer dem Priester der einzige Mann, vermutlich Lektor? Hahn im Korb!
Redaktion benachrichtigen Nach dem Konzil waren die Katholiken plötzlich wie alle anderen
#1   Tridentinus   10:33:54 | Mittwoch, 5. November 2008
Ich sollte wieder öfters
die FAZ lesen!
Redaktion benachrichtigen Steht die Aufhebung der Exkommunikationen kurz bevor?
#95   Tridentinus   11:38:55 | Dienstag, 4. November 2008
Wäre ich an Fellays Stelle…
Wenn der Heilige Vater jetzt die subjektive Überzeugung der weihenden und geweihten Bischöfe im Jahr 1988 anerkennt, trotz fehlenden Mandates auf einen Notstand durch Bischofskonsekrationen reagieren zu müssen, und dazu nur erforderlich ist diese damalige Überzeugung nochmals zu bekräftigen, damit das Dekret der Exkommunikationen aufgehoben wird (vermutlich sogar mit der Klarstellung, daß aufgrund dieser subjektiven Überzeugung die Exkommunikation gar nicht eingetreten ist), würde ich das sofort tun: Es ist nämlich offenbar nicht verlangt, die damalige Beurteilung zu revidieren, die Bischöfe könnten also sogar dabei bleiben, auf eine ubjektiv gleichartig eingeschätzte Situation sich auch heute verpflichtet zu sehen, entsprechend zu reagieren. Schwierig würde es nur, wenn sie trotz dieses Entgegenkommens behaupten würden, heute bestünde in ihren Augen nach wie vor eine solch gleichartige Situation.Der Hl. Stuhl wird sich zumindest denken, daß der subjektiven Einschätzung der Situation als Notstand auch 1988 kein objektiver Notstand entsprochen hat, FSSPX natürlich sehrwohl davon ausgehen. Und das könnte mE alles zum Scheitern bringen, wenn bestimmte Kräfte in der FSSPX darauf beharren, daß der subjektiven Einschätzung des Notstandes unter allen Umständen ein objektiver Notstand entsprochen hat.Das wäre aber sehr dumm, denn wer kann schon mit absoluter Sicherheit sagen, daß seine subjektive Überzeugung und Einschätzung unter allen möglichen Aspekten definitiv korrekt war?
Redaktion benachrichtigen Steht die Aufhebung der Exkommunikationen kurz bevor?
#24   Tridentinus   16:10:27 | Montag, 3. November 2008
Antonio de Castro Mayer war
nicht Mitkonsekrant (siehe Bildermeile), sondern Kokonsekrator.
Redaktion benachrichtigen Länger im Amt?
#3   Tridentinus   15:03:13 | Donnerstag, 30. Oktober 2008
So pauschal kann man die Bischofsernennungen unter B XVI
nicht beurteilen, wie das im vorletzten Satz geschieht.
Redaktion benachrichtigen Besser vor der eigenen Türe + …
#5   Tridentinus   12:01:27 | Freitag, 24. Oktober 2008
Bedenklich ist vor allem, daß überhaupt für jeden Papst
gleich ein Informativproizeß zur Selig- und später zur Heiligssprechung eröffnet wird. Ausdruck eines ultramontanen Mißverständnisses der Päpstlichen Unfehlbarkeit und ihrer engsten Grenzen!
Redaktion benachrichtigen Jeder unvoreingenommene Leser wird sich nicht verschließen können
#17   Tridentinus   12:22:49 | Sonntag, 19. Oktober 2008
Dr. Waste ist einfach nur peinlich
und Prof.em. Dr. Dr.h.c. Wolfgang Waldstein zu bedauern, daß er gar nicht wußte, daß sein Aufsatz in diesem Buch erscheinen werde. Solchen Büchern und ihren Herausgebern sollte selbst kreuz.net kein Forum mehr bieten.
Redaktion benachrichtigen Vor fünfzig Jahren forderten Kirche und Welt: „Santo Subito“
#3   Tridentinus   14:09:13 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Daß das Subito manchmal historisch relativiert wird,
stimmt auch wieder hoffnungsvoll!
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#77   Tridentinus   13:38:09 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
@Sacerdos helveticus
Ich glaube nicht, daß der Papst sich so viel mit Wach beschäftigt, daß ihm unbedingt die Hintergründe seines Msgr.-Titels präsent sein müssen. Wenn er da noch violett trug, kann das Seiner Heiligkeit ja auch reflexartig rausgerutscht sein. Wenn er seine neue himmelblaue Kleidung schon hatte (er hat übrigens als einziger im Institut ein vollständig himmelblaues Birett), kann’s auch damit zusammengehängt haben. Bevor er die hatte, war er in der Öffentlichkeit immer schön brav in schwarz gewandet, seit der Rüge. Aber vom Titelgebrauch hat er nie Abstand genommen. Es gab mal eine Anfrage bei Ecclesia Dei oder der Kleruskongregation, in der Antwort wurde er mW als Abbe bezeichnet, wie jeder Priester des Instituts.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#75   Tridentinus   12:43:44 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Tridentinus antwortet
mit einer Frage: Soll ich auch mal Ihre Sperrung beantragen, Marcellus?
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#73   Tridentinus   12:37:42 | Donnerstag, 9. Oktober 2008
Abbe Wach
war mal einer (von ich meine 7) Generalvikaren einer afrikanischen Diözese. Generalvikare genießen während ihrer Amtszeit den Titel Monsignore und auch das Recht, sich so zu kleiden.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#39   Tridentinus   14:53:03 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Ihnen antworte ich sowieso nicht mehr jetzt…
:-D :-D :-D … und in St. Pölten war stets der Hort zöibatskonformster Keuschheit, gell!? Sind Sie mit Frau Dr. Waste verwandt?
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#37   Tridentinus   14:48:20 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Marcellus
Stimmt. Aber im Institut gibt es aber eben auch – und das ist offensichtlich – solchen Ästhetizismus. Nur mir ging es mehr darum, daß dieser ein Symptom von etwas anderem sein kann.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#35   Tridentinus   14:40:48 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
@Marcellus
Mir ging es nur am Rande um Schönheitssinn. Und ich sage ja auch nicht, daß alles im Institut nicht schön ist. Aber es gibt dort auch einen Ästhetizismus, der nur ein Zerrbild des Schönen ist. Und solcher aus dem Gleichgewicht geratener Ästhetizismus kann seinen Ursprung (mindestens teilweise) auch in homosexueller Neigung haben.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#32   Tridentinus   14:27:00 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Aleph
Ich kann Ihnen jetzt nicht folgen. Wie meinen?
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#29   Tridentinus   14:24:31 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Das gefällt Ihnen nicht,
aber auch das gibt es. Und wenn Sie schon die Modebranche anführen, erinnere ich nur nochmals an himmelblaue Chorkleidung.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#26   Tridentinus   14:21:08 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Marcellus
Ich habe nichts von „nur“ geschrieben. Damit entfällt Ihr Argument.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#23   Tridentinus   14:05:17 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Und es ist naives Wunschdenken,
nur liberale oder modernistische Priester hätten solche Tendenzen bzw könnten sie haben. Ein schon verstorbener traditionalistischer Priester schätzte: 30:30:30 %. 30 % seinen normal veranlagt und bemühten sich ehrlich um die dem Zölibat entsprechende Keuschheit als Konsequenz aus der frei gewählten Ehelosigkeit, 30 % seinen ebenso normal veranlagt, hätten aber feste oder lose Beziehungen zu Frauen, die außerhalb der Ehe objektiv schwer sündhafte Aktivitäten einschlössen, wieder 30 % seien homosexuell und verwendeten den Zölibat als eine Art gesellschaftlich akzeptierte Fassade. Diese Zahlen beziehen sich auf den gesamten Klerus. Eventuell verschieben sich in gewissen Instituten die Prozentsätze. Es ist auch ein Faktum, daß bestimmte Geistliche sich von der alten Liturgie durch einen überdurchnittlich ausgeprägten Schönheitssinn angezogen fühlen und daß solche Ästhetik oft ein Merkmal Homosexueller ist.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#11   Tridentinus   10:59:25 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Marcellus: Das bestreitet niemand.
Innerhalb des Instituts käme niemand auf diese Idee, denn wenn, dann ist dort der französische Sprachgebrauch maßgeblich. Außerdem wurden keine Orden päpstlichen Rechts anerkannt, sondern eine Gesellschaft apostolischen Lebens, die seit kurzem auch einen weiblichen Zweig hat.
Redaktion benachrichtigen Zwei altgläubige Orden päpstlichen Rechts anerkannt
#7   Tridentinus   10:42:48 | Mittwoch, 8. Oktober 2008
Schmitz ist kein Pater
und Wach kein Prälat.
Schmitz ist päpstlicher Hauskaplan mit dem Titel Monsignore und Wach ein einfacher Weltpriester, nach französischen Sprachgebrauch Abbe, dem das Recht, sich als Monsignore zu kleiden und diesen Titel zu führen, von Rom entzogen worden ist. Diese Degradierung: besser Richtigstellung hat wohl auch veranlaßt, daß es seitdem eine spezielle Chorkleidung gibt, damit Wach nicht die gewöhnliche Soutane eines einfachen Priesters tragen muß, der er – abgesehen von seiner internen Stellung als Gründer und Generaloberer – eigentlich ist.
Redaktion benachrichtigen Erfolgreiche Rückkehr
#11   Tridentinus   14:04:02 | Montag, 29. September 2008
Das Innsbrucker Ensemble ‘Sonoritas’
sang die Missa tertia von Hans Leo Hassler, Organist war Mag. Florian Melzer/Schwaz. Die Liturgie der KIrchewurde beeindruckend zum Klingen gebracht.
Am 4. Oktober wird das gleiche Ensemble um 18 Uhr in der Innsbrucker Anbetungskirche nochmals diese Hasslermesse singen, dann aber zusätzlich auch das gregorianische Choralproprium zum Fest des hl. Franziskus von Assisi, einschließlich der selten zu hörenden Franziskus-Sequenz Sanctitatis nova signa, die den gleichen Urheber hat wie das berühmtere Dies irae, den sel. Thomas v. Celano, zugleich erster Biograph des Poverello.
Redaktion benachrichtigen Ein Katechet wie Pius X. + …
#5   Tridentinus   10:11:01 | Montag, 29. September 2008
Herr Vesper
outet sich einfach als Vertreter der „Hermeneutik des Bruches“, der es spätestens an jeder Legitimation gebricht, seit Benedikt XVI. die „Hermeuntik der Reform oder der Kontinuität“ als maßgebend erklärt hat. Mit dieser klugen und zugleich geschickten Formulierung ist zugleich der Begriff der Reform jahrzehntelanger mißbräuchlicher Verwendung entzogen.
Redaktion benachrichtigen Verdoppelt und verdreifacht
#5   Tridentinus   12:43:41 | Freitag, 26. September 2008
O, doch, ruhrgebietler!
In der trid. Liturgie gibt es sogar ein eigenes liturgisches Gerät, mit dem der Friedensgruß oder -kuß auch an alle Gläubigen – beiderlei Geschlechts – erteilt werden kann. Oft war es üblich, daß nur diejenigen ihn empfingen, die anschließend auch kommunizierten. Dieses Gerät heißt Paxtafel oder osculatorium. Auch die 62iger Bücher sehen diese Möglichkeit vor. Sie besteht in jeder Messe, gleichgültig wie feierlich.
Redaktion benachrichtigen Wo schlägt das Herz der finnischen Konvertiten?
#15   Tridentinus   12:18:47 | Dienstag, 23. September 2008
@Freinsberg
Das gibt’s auch öfter, und es ist zumindest vordergründig und subjektiv unbestritten angenehm.
Redaktion benachrichtigen Wo schlägt das Herz der finnischen Konvertiten?
#13   Tridentinus   11:28:09 | Dienstag, 23. September 2008
@Freinsberg
Das gibt’s öfters: beruflich bedingte Schädigungen.
Redaktion benachrichtigen Auf den Pfaffen gekommen
#9   Tridentinus   15:40:15 | Freitag, 19. September 2008
@Gotthard
Allerdings ist es auch nicht so ohne weiteres möglich, nach Einsicht in die literarische Gattung eines biblischen Textes seine revelativ-glaubensmäßig und theologisch relevante Aussage zu relativieren.
Redaktion benachrichtigen Eine römische Basilika für den Alten Ritus?
#37   Tridentinus   15:39:48 | Donnerstag, 18. September 2008
Es gibt ja auch die Möglichkeit,
ausschließlich dem usus ordinarius zu folgen (vorausgesetzt, man akzeptiert, die konkrete NOM-Praxis als seine adäquate Verwirklichung), was Benedictus XVI. offenbar nicht tut. Warum sonst die neuen Akzentsetzungen in der päpstlichen Liturgie und die mehr prinzipielle Forderung nach einer „Reform der ‘Reform’“?
Redaktion benachrichtigen Eine römische Basilika für den Alten Ritus?
#33   Tridentinus   14:37:11 | Donnerstag, 18. September 2008
Was natürlich möglich sein muß,
und was ottaviani zurecht einfordert, ist, daß katholische Gläubige, die das wünschen, in ihrer persönlichen liturgischen Praxis (!) ausschließlich dem usus extraordinarius folgen können. Andere oder gar alle römischen Katholiken dazu bewegen zu wollen, ist momentan nicht realistisch und auch nicht statthaft. Priester, die ausschließlich dem Usus extraordinarius folgen wollen, müssen sich wohl auch weiterhin den bisherigen Ecclesia-Dei-Gemeinschaften anschließen. Es muß einfach sichergestellt sein, daß jemand, der das nicht will, gezwungen wird, in der Praxis an der neuen Liturgie teilzunehmen, zumal gerade diese Praxis fast nie das bietet, was laut päpstlicher Definition als usus ordinarius zu gelten hat (im Sinne einer positivrechtlichen Festlegung oder auch einer römischrechtlichen fictio, was die vorausgesetzte Ambiformität des einen römischen Ritus angeht).
Redaktion benachrichtigen Eine römische Basilika für den Alten Ritus?
#6   Tridentinus   11:13:22 | Donnerstag, 18. September 2008
Tatsächlich sollte nicht jeder Tradi
mit Rom korrespondieren. Das schadet der Sache nicht nur angeblich, sondern tatsächlich. Aber Eminenz sollte solche Korrespondenzen auch richtig einordnen.
Redaktion benachrichtigen Sie stopften sich die übriggebliebenen Hostien in die Taschen
#42   Tridentinus   12:54:46 | Dienstag, 16. September 2008
@Ludwig
So von Ihnen dargestellt ist das natürlich nicht mit der Maus. Diese kann selbstverständlich die eucharistischen Gestalten fressen, aber nicht kommunizieren. Christus zieht sich indes niemals aus den eucharistischen Gestalten zurück, solange diese dauern.
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio erreicht endlich den Ambrosianischen Ritus
#14   Tridentinus   12:06:45 | Donnerstag, 11. September 2008
@Clarissa
Ich denke, man kann hier Analogie anwenden. Außerdem gäbe es so die Möglichkeit, die lateinische Ritenvielfalt zu rehabilitieren, die das Konzil von Trient ursprünglich nicht beschneiden wollte: Nur dort, wo es keinen zweifelsfrei intakten alten Ritus gab und etwa durch lutherischen Einfluß neue und andere Riten aufgekommen waren, sollte sozusagen sicherhaltshalber der röm.-trid. Ritus eingeführt werden. Unter verschiedenen Einflüssen kam es bald anders, nochmals verstärkt nach Vaticanum I. Auch das waren schon liturgische Ungerechtigkeiten. Das MP will ja gerade Gerechtigkeit schaffen, warum also nicht auch ältere Fehlentwicklungen korrigieren?
Redaktion benachrichtigen Hauptsache nicht katholisch
#9   Tridentinus   11:48:05 | Dienstag, 9. September 2008
Vor allem sollte sich die FSSPX
nicht zur Anwältin eines generell äußerst fragwürdigen Kichensteuersystem wie in D, A und CH machen. Aus der Gesellschaft öffentlichen Rechtes r.-k. Kirche auszutreten und deshalb keine Kirchensteuer zu zahlen, bedeutet nämlich für sich genommen keinen qualifizierten Akt der Häresie u/o des Schismas, durch welchen man aus der Kirche ausscheidet. Vor allem, weil man in allen anderen Ländern, in denen die Kirche präsent ist, der Verpflichtung aus can. 222 CIC (1983) gar nicht über eine KIrchensteuer genügen kann und es auch in D, A und CH zumindest auch noch andere Möglichkeiten gibt, das gleichwertig zu tun.
Redaktion benachrichtigen Dichtes Programm + …
#26   Tridentinus   12:10:03 | Samstag, 6. September 2008
@Aleph
Gott sei Dank sprudeln mir andere Quellen der Freude, als auf Ihre Unwissenheit hinzuweisen, die ohnehin evident ist.
Redaktion benachrichtigen Dichtes Programm + …
#17   Tridentinus   11:59:43 | Samstag, 6. September 2008
@Aleph
Keine Ahnung und davon viel: 1. Es heißt der Manipel, 2. Überall finden Sie Baßgeigen, sicher aber nicht in Le Barroux. Dort gibt es vorbildlich geschmackvolle Paramente im gotischen Stil. Das der Papst darauf zurückgreift ist in der Tat wieder eines seiner wichtigen, vornehm-subtilen „Signale“.
Redaktion benachrichtigen Wenigstens ein klares Wort gegen den Ökumenismus
#86   Tridentinus   11:22:37 | Freitag, 22. August 2008
Jedenfalls soviel ist sicher, Clarissa!
Vaticanum II war das bisher einzige Konzil, das sich wohl zu dogmatischen Themen geäussert („Dogmatische Konstitutionen“), dabei aber keine formalen dogmatischen Entscheidungen getroffen hat. Und das räumt ihm unter den anderen 20 ökumenischen Konzilien erstens eine Sonderstellung und den Theologen gegenüber seinen Aussagen eine grössere Freiheit als gegenüber jenen der bisherigen Konzilien ein.
Redaktion benachrichtigen Eine Berliner Mauer in den Köpfen
#17   Tridentinus   18:56:59 | Donnerstag, 21. August 2008
@HBR!
Messe aller Zeiten ist halt das Gegenstück zu „Ihrem“ Unfug vom NOM des 16. Jahrhunderts. Damals wurde nämlich erstens ein alter Ritus behutsam überarbeit (vgl. Missale der Röm. Kurie von 1474 mit dem MR1570 und selbst MR1962) und prinzipiell nur dorthin ausgedeht, wo sich kein eigener, zweifelsfrei intakter alter Ritus erhalten hatte (besonders infolge der prot. Reformation lutherischer Prägung).
Redaktion benachrichtigen Wenigstens ein klares Wort gegen den Ökumenismus
#79   Tridentinus   18:47:36 | Donnerstag, 21. August 2008
@Clarissa
Habe ich die Sedisvakantisten als das kleinste verfügbare Übel in der Kirche bezeichnet? Beantworten Sie diese Frage und Sie werden sehen, dass alles weitere, was Sie geschrieben haben, mir gegenüber hinfällig ist – oder Unterstellung.
Ich bin nur der Ansicht, dass ich nicht gewungen bin (oder werden kann), modernistische Tendenzen in der Kirche, seichte Pseudotheologie, die bereits das logische Denken ausklammert (Modernisten und „Konzilsspiesser“ gleichermassen = „Konservative“ + süssliche Marienerscheinungsfans und moralinsauere „katholische“ Puritaner) der FSSPX vorzuziehen. Und viele in der FSSP oder anderen bisherigen Indultgemeinschaften auch nicht, die sich freiwillig auf einen liturgischen Trachtenverein reduzieren lassen.
Redaktion benachrichtigen Eine Berliner Mauer in den Köpfen
#14   Tridentinus   18:36:08 | Donnerstag, 21. August 2008
@HBR!
Ihr Unfug vom NOM des 16. Jahrhunderts ist inzwischen fast noch langweiliger als die täglichen Berichte über eine hl. Messe im Usus antiquior, die irgendwo gefeiert wird. Das sollte normal werden, insofern nicht jedesmal eine Nachricht wert sein!
Redaktion benachrichtigen Eine Berliner Mauer in den Köpfen
#8   Tridentinus   18:01:41 | Donnerstag, 21. August 2008
@HBR!
Warum machen Sie sich die Mühe, so einen Allgemeinplatz loszuwerden? Hier ist Ihre angenommene Minderheit auf jeden Fall in der Mehrheit!
Redaktion benachrichtigen Wenigstens ein klares Wort gegen den Ökumenismus
#76   Tridentinus   16:20:58 | Donnerstag, 21. August 2008
FSSPX ist
momentan das kleinste verfügbare Übel in der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Wenigstens ein klares Wort gegen den Ökumenismus
#72   Tridentinus   14:22:38 | Donnerstag, 21. August 2008
Wenn es nie eine Krise der Kirche gab
und auch jetzt keine (in ein neues Stadium eingetretene) Krise der Kirche gibt, gibt es keinen legitimen Grund einen Usus antiquior dem Usus modernus vorzuziehen. Es läst sich nicht alles rein liturgisch lösen. Zumal alle Anweisungen Roms in dieser Sache nicht effektiv durchgesetzt werden. Wenn es eine Hermeneutik der Kontinuität gibt, muss diese theologisch verbindlich sein und vom Papst autoritativ als authentisch erklärt werden. Wer sich dem widersetzt, muss mit Kirchenstrafen belegt werden, die Exkommunikation nicht ausgenommen. Wenn es Benedikt XVI. ernst ist mit einer „Reform der ‘Reform’“ muss er sie energischer durchsetzen. Ewig kann er sich nicht mehr Zeit lassen. Und auch die Kommission Ecclesia Dei muss aus dem Dornröschenschlaf erwachen und endlich arbeiten.
Redaktion benachrichtigen Noch ein Papst, der nicht lesen kann?
#1   Tridentinus   19:06:38 | Mittwoch, 20. August 2008
Ein fast gänzlich lächerliches Buch
Fast gänzlich lächerlich, weil auch Wofgang Waldstein einen kurzen Beitrag beisteuerte, der an sich gut ist, aber doch wieder bedauerlich, weil deplatziert in einer derartigen „Schrift“.
Redaktion benachrichtigen Auch die französischen Bischöfe leugnen
#7   Tridentinus   12:28:49 | Dienstag, 5. August 2008
Ratzinger war niemals Abbe, weil kein französischer oder französischsprachiger Weltpriester.
Haben Sie diese bezeichnung von virgo-maria.org?
Redaktion benachrichtigen Die Alten sind die Jungen
#11   Tridentinus   17:17:17 | Montag, 4. August 2008
@HBR!!!
Allerdings ist es auch völlig zutreffend, dass Ordensgemeinschaften, die den ausserordentlichen Usu pflegen, lelativ gesehen ausserordentlich viel Nachwuchs haben. Ähnliches muss man der Objektivität halber aber auch jenen konzedieren, die den ordentlichen Usus im Geiste einer liturgischen Kontinuität begehen. Also ist nicht damit nicht eine Exklusivität des Usus extraordinarius besagt und auch keine Monokausalität, wohl aber eine offenkundige statistische Realität zu Gunsten der traditionellen Liturgie und einer erneuerten Liturgie in bewusster Kontinuität zur liturgischen Tradition.
Redaktion benachrichtigen Ein Haus voll Glorie schauet
#69   Tridentinus   16:48:27 | Montag, 4. August 2008
Tatsächlich ist diese Schrägstellung
der Seitenaltäre nicht besonders gelungen. Optisch und liturgisch, denn so sind sie – Ostung des Gebäudes vorausgesetzt – ben nicht mehr exakt orientiert. Auch wenn die Kirche nicht geostet sein sollte, fehlt etwas, was Ratzinger die „innere oder liturgische“ Ostung, also eine an die Raumgegebenheiten angepasste ideelle Orientierung, genannt hat. Na ja. Das kann man genauso schnell wieder ändern, denn noch auf den ersten Photos war diese Schrägstellung nicht zu erkennen.
Redaktion benachrichtigen Verdienstvoller Paul VI.? + …
#19   Tridentinus   12:52:54 | Montag, 4. August 2008
Das, was Paul VI. ins Werk gesetzt hat, erscheint auch mir –
monströs!!!
Redaktion benachrichtigen Welche Rolle spielt der Kardinal?
#7   Tridentinus   18:36:42 | Freitag, 1. August 2008
Altgläubig
Ich kann diese dumme Wortprägung nicht mehr lesen. Daher werde ich ab jetzt die Lektüre jedes Artikels abbrechen, in dem dieser Begriff oder sein zugehöriges Adjektiv vorkommt. Bald auch jeden, in dem angeblich unsachgemäss und abwertend verwendet wird, da wo korrekt neutrale indirekte Rede angebracht ist in jeder Mitteilung, die sich als Nachricht versteht.
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#47   Tridentinus   11:26:00 | Donnerstag, 31. Juli 2008
r. ruhrgebietler ist ein Häretiker!!!
„verstorbene Seele“ – wie bitte!?
Redaktion benachrichtigen Trotz Motu Proprio – erneut eine Petition für die Alte Messe
#40   Tridentinus   09:01:52 | Donnerstag, 31. Juli 2008
@r.ruhrgebietler
Wenn Sie mit den Füssen abstimmen, dann ist es vielleicht eine Pedition…
Redaktion benachrichtigen Fließende Grenze?
#7   Tridentinus   19:54:53 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Was hat er denn auf Aramäisch gesagt?
Wieso befasst sich die Heiligsprechungskongregation damit?
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#22   Tridentinus   10:39:20 | Mittwoch, 30. Juli 2008
Tunicella
Das Gewand des Subdiakons heisst allerdings Tunicella, nicht Tunica, athanasius1957!
Redaktion benachrichtigen Wiedergeburt der Dalmatika + …
#13   Tridentinus   09:46:13 | Mittwoch, 30. Juli 2008
@Aleph/Sirilo
@Aleph: Zu unsachlich und ausserdem falsch, um näher beachtet zu werden.
@Sirilo: Ob die FSSPX den gesamten Komplex oder nur das Kirchengebäude gekauft hat, ist uns noch gar nicht klar. Ausserdem wird eine Kapelle ab einer gewissen Grösse durch das Vorhandensein einer Apsis architektonisch zur Kirche und kann auch so genannt werden.
Redaktion benachrichtigen Ideologische Gegner verbünden sich zum Kampf
#14   Tridentinus   09:52:41 | Freitag, 25. Juli 2008
@RRR!
Die Entscheidung zur Anaphora des Addai und Mari ist so singulär und auch in sich halbherzig, dass sie gegenüber der ständigen Lehre und Praxis der Kirche sozusagen untergeht. Dieser ständigen Praxis zumindest folgt sie ja auch, wenn sie dazu einlädt, den Einsetzungsbericht einzufügen. Auch das Argument einer euchologischen Verstreuung der Wandlungsworte (Anspielungen auf Leib und Blut Christi) überzeugt nicht, da diese Formulierungen Leib und Blut Christi stets als bereits auf dem Altar gegenwärtig voraussetzen. Das könte zu einer Präsanktifikantenliturgie passen, aber nicht zu einer Eucharistiefeier. Joh hat ja zB keinen aus der liturgischen Praxis (paraphrasierend) zitierten liturgischen Einsetzungsbericht, setzt ihn aber Joh 6, 52f voraus. Dort hat also die Absicht, die ipsissima verba Salvatoris nicht preiszugeben, dazu geführt, nur indirekt darauf Bezug zu nehmen.
Redaktion benachrichtigen Ideologische Gegner verbünden sich zum Kampf
#7   Tridentinus   17:44:43 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@RRR!
Zu dem unter ad 1 und ad 2 geäusserten Quatsch sage ich nichts.
Ihre letzte Bemerkung zeigt nur, dass Sie übersehen, dass die liturgische Tradition (wie die gesamte Mündliche Tradition) der kanonischen Gestalt der hl. Schrift zeitlich vorausliegt. Dass die biblisch mitgeteilten Herrenworte keine exakte Wiedergabe der liturgisch tradierten sind, kann zB der Absicht entsprungen sein, sie vor Profanierung zu schützen. Umgekehrt wird also ein Schuh daraus.
Zur Anaphora des Addai und Mari empfehle ich den Sammelband, den der Oratorianer P. Michael Uwe Lang im Verlag Nova et Vetera/Bonn herausgegeben hat.
Redaktion benachrichtigen Ideologische Gegner verbünden sich zum Kampf
#5   Tridentinus   17:22:36 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@RRR!
Amüsant, dass Sie gleich andeuten, ich hätte insinuiert, Sie gerieten duch Ihre konkrete Aussage in Konflikt mit dem objektiven Glauben der Kirche.
Jedenfalls haben wir im Hinblick auf die nachvatikanischen Hochgebete keine vergleichbare Definition. Und dass in diese Hochgebete die Geistepiklese so konsequent eingebracht wurde, legt doch den Verdacht nahe, dahinter stehe der dogmatische Irrtum, sie sei neben den ipsissima verba Salvatoris zumindest mitkonstitutiv für das Geschehen der Eucharistischen Wandlung. Dass sie dann vor dem Einsetzungsbericht zu stehen kommt, ist eine inkonsequente Konzession an die westliche Tradition der Sakramentheologie, die allerdings für die dogmatischen Definitionen der Kirche und somit gesamtkirchlich relevant geworden ist. Und insofern stehen nicht Sie, werter RRR, in Konflikt mit dem tridentinischen Dogma, sondern zumindest indirekt die nachvatikanischen Hochgebete.
Redaktion benachrichtigen Ideologische Gegner verbünden sich zum Kampf
#3   Tridentinus   17:00:18 | Donnerstag, 24. Juli 2008
@RRR!
Schön, dass Sie wissen, dass der Canon Romanus keine explizite Wandlungsepiklese, die an den hl. Geist adressiert ist, hat. Diese ist ja auch nicht dogmatisch notwendig. Wenn sie in die nachvatikanischen Hochgebete aufgenommen wurde, hätte man sie wenigstens konsequent nach dem Einsetzungsbericht platzieren können. Da die Irrtumslosigkeit des Canon Romanus auf dem Konzil von Trient dogmatisch definiert wurde, kann man nicht ohne Konflikt mit dem objektiven Glauben der Kirche die Ansicht vertreten, ihr Fehlen stelle einen relevanten Mangel dar.
Redaktion benachrichtigen Unverbindliche Begeisterung
#4   Tridentinus   19:16:32 | Dienstag, 22. Juli 2008
@cantate
Scharfsinnige Analyse ist jetzt auch wieder zu viel der Ehre. Eigentlich basiert doch diese Einschätzung auf einer breiten soziologischen Evidenz.
Redaktion benachrichtigen Unverbindliche Begeisterung
#2   Tridentinus   18:52:30 | Dienstag, 22. Juli 2008
@St. Georg
Ohne Ihnen bzgl Msgr. Fellay zuzustimmen, glaube ich, wirklich etwas von Kardinal Lehmann gelesen zu haben, dem ich ähnlich unbedenklich, ja sogar mit echter Übereinstimmung, zugestimmt hätte, wie dieser sehr sachlichen und dabei treffenden Einschätzung. Was +.net dran auszusetzen findet, ist auch mir unerfindlich.
Redaktion benachrichtigen Christen zweiter Klasse
#18   Tridentinus   15:32:19 | Dienstag, 22. Juli 2008
Man muss nicht jeden Ritus selbst zelebrieren,
um ihn glaubhaft für gültig zu halten. Aber es ist schon möglich, dass das gewisse Mass an liturgischer Bildung und auch eines Zugangs zur lat. Sprache fehlt, das zur Feier im Usus antiquior nach den Worten Benedikts XVI. erforderlich ist.
Redaktion benachrichtigen Christen zweiter Klasse
#15   Tridentinus   15:01:20 | Dienstag, 22. Juli 2008
@Guiseppe
Was sollten Sie dagegen unternehmen? Ferner interessant ist, dass die offiziellen Messen auf Grundlage von Summorum Pontificum Cura nicht zu einem Rückgang des Bedarfs/Andrangs bei Pius geführt haben. Es werden also dadurch nur zusätzliche Gläubige erreicht!
Redaktion benachrichtigen Jüngste Entwicklung
#4   Tridentinus   13:17:52 | Dienstag, 22. Juli 2008
Erst kürzlich erwähnte ein Petrusbruderschaft mehr beiläufig im Gespräch,
dass in der gültigen Fassung der Konstitutionen bewusst auf die Möfglichkeit verzichtet wurde (die bis dahin zumindest theoretisch offengehalten wurde), der Petrusbruderschaft Brüder ein- oder Schwestern anzugliedern. Ausserdem gibt es in Amerika glaube ich irgendwelche Schwestern von der Königin der Apostel, die ihre Berufung in einem Dienst am Priestertum erblicken und in den Apostolaten der Petrusbruderschaft tätig sind.
Redaktion benachrichtigen Ende einer Freundschaft
#1   Tridentinus   12:44:58 | Montag, 21. Juli 2008
Die Praxis,
Priester in gemeinsamen Priestergräbern beizusetzen, relativiert mE zumindest in etwa das, was am Wunsch des Kardinals evtl seltsam anmuten könnte.
Redaktion benachrichtigen Römischer Triumphzug ins Leere
#4   Tridentinus   15:44:30 | Samstag, 19. Juli 2008
@jobehrens
beim Konzil von Konstanz anscheinend auch. Aber ganz im Ernst. Es ist klar, dass Jugendliche auch Parties feiern, wenn sie zusammenkommen. Es kann auch nicht als normal gelten, wenn annähernd erwachsene wie zB bei der KJB Reise nach Jerusalem spielen oder sackhüpfen; vorher Rosenkranz, anschliessend Aussetzung.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#35   Tridentinus   15:11:42 | Dienstag, 15. Juli 2008
@Dr. Heger
Könnten Sie denn vielleicht Ihre Verständnisschwierigkeit etwas näher beschreiben und eingrenzen? Dann könnte ich eventuell meine Aussage klarer formulieren. Ohne nähere Erläuterung verstehe ich im Moment nicht, was Sie an meiner Aussage nicht verstehen und weshalb nicht.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#29   Tridentinus   13:34:19 | Dienstag, 15. Juli 2008
@Dr. Christoph Heger
Das stimmt natürlich, nur kann man das im Lichte der Hermeneutik der Kontinuität nicht (mehr) pauschal behaupten (es sei denn man hat doch ein paralleles oder übergeordnetes Lehramt inne), sondern man muß eine Verweigerung des Gehorsams im konkreten Einzelfall begründen und rechtfertigen, kann aber diese Verweigerung nicht (mehr) zum prinzipiellen Habitus erheben.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#15   Tridentinus   11:20:04 | Dienstag, 15. Juli 2008
@Exzellenz Alois
Was Jopa II vor 10 Jahren gesagt hat, interessiert niemanden, wenn Benedikt XVI. diejenige Kontinuität, die Sie einfordern, zum Interpretationkriterium erklärt. Dass das natürlich diplomatisch geschehen muss, ohne seine Vorgänger blosszustellen, kann man verstehen und vom Vatikan ernsthaft auch gar nicht anders erwarten. Andernfalls müssen Sie konsequenter Sedisvakantist werden. Damit weichen Sie dann aber auch von der offiziellen Linie der FSSPX ab.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#10   Tridentinus   11:04:45 | Dienstag, 15. Juli 2008
@Pünktchen
Genau. Wenn die FSSPX jetzt nicht kooperiert, tut sie zumindest faktisch (wenn ich auch nicht glaube, intentional) letzteres. Und entfernt sich damit vom Missionsgeist, der ihren Gründer und seine Priesterbruderschaft beseelte.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#8   Tridentinus   10:58:20 | Dienstag, 15. Juli 2008
@RRR!
Der Papst ist höchstens der authentische Interpret der Tradition, daher gilt natürlich nicht: „Was immer (= egal, was) er lehrt, IST die Tradition.“
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#6   Tridentinus   10:53:45 | Dienstag, 15. Juli 2008
@Brandenburgis
Zu beweisen wäre, ob Hermeneutik der Kontinuität wirklich Verleugnung von Glauben und Tradition meint.
Redaktion benachrichtigen Katze und Klavier + …
#19   Tridentinus   10:49:37 | Dienstag, 15. Juli 2008
Australia: Holy Father meets Holy Cat.
A new chapter of interreligious dialogue. The Orthodox Patriarch, Bartholomaios I., who himself met the Pope recently, is not amused.
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#2   Tridentinus   10:44:22 | Dienstag, 15. Juli 2008
Weg vom Fenster?!
Wenn die FSSPX allerdings als Vorbedingung verlangt, dass vor einer „Unterwerfung“/Aussöhnung = Regulierung zuerst alles weg vom Fenster sein muss, was die Hermeneutik des Bruches repräsentiert, ist sie naiv hinsichtlich der praktischen (!) Einflussmöglichkeiten des Papstes und gegenüber während 40 Jahren geschaffenen Realitäten, die niemals spurlos ausgelöscht werden können und dank einer Hermeneutik der Kontinuität ja auch nicht unbedingt müssen. Daran muss die FSSPX theologisch und missionarisch mitwirken, sonst wird sie zur Randerscheinung mit einem sterilen Apostolat.
Redaktion benachrichtigen Katze und Klavier + …
#10   Tridentinus   10:27:17 | Dienstag, 15. Juli 2008
Wie meinen Sie das, werter Vorredner
Australian Opus Dei News: „Holy Father meets Holy Cat“.
Oder wie?
Redaktion benachrichtigen Katze und Klavier + …
#8   Tridentinus   10:22:53 | Dienstag, 15. Juli 2008
@R-J-H
Katzen wurden schon im Alten Ägypten als heilige Tiere verehrt.
Redaktion benachrichtigen Aber dadurch entsteht keine neue Messe
#32   Tridentinus   14:56:04 | Sonntag, 13. Juli 2008
@Brandenburgis
Kann ich Ihnen auswendig nicht sagen. Hab ich aber erst kürzlich in einem nüchtern-wissenschaftlichen Artikel gelesen. Und ich bin sicher, es war Pius X. Sehr glaubwürdig, angesichts seiner Brevierreform. Vielleicht finde ich die Quelle wieder. Dann melde ich mich diesbezüglich.
Redaktion benachrichtigen Aber dadurch entsteht keine neue Messe
#30   Tridentinus   14:28:38 | Sonntag, 13. Juli 2008
@Brandenburgis: Ostertermin
Fettnäpfchen! Auch Pius X. dachte anscheinend daran, Ostern auf einen festen Termin zu legen!
Redaktion benachrichtigen Jeder nach seiner Façon
#46   Tridentinus   09:40:49 | Samstag, 12. Juli 2008
@Rocko!
Jedem Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Viele Grüsse an Ihre Schwester, unbekannterweise.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#60   Tridentinus   10:58:45 | Freitag, 11. Juli 2008
@Freinsberg
Habe Ihnen einen Link zum Thema geschickt, per eMail.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#55   Tridentinus   10:32:07 | Freitag, 11. Juli 2008
@Lieber Freinsberg
Diese Formen, besonders die dialogata, haben meines Erachtens irgendwie eine Schicht über die eigentliche Liturgie der Kirche gelagert. Das ist in meiner Wahrnehmung eine Parallelisierung oder Zweigleisigkeit, die die Liturgie nicht wirklich erschlossen hat. Am meisten kritisiere ich an der dialogata, dass oft alle Gebete ohne Rücksicht auf den zum Teil sehr unterschiedlichen Charakter zu Wechselgebeten zwischen Volk und Priester wurden. Die Bet-Sing-Messe hat diesen Wortschwall (der nicht weit von heutiger liturgischer Realität im Usus Ordinarius entfernt ist) eben zum Klang-Teppich gewoben, der sich über die Liturgie breitete und sie so verbarg, nicht erschloss.
Redaktion benachrichtigen Vorsicht vor Schmeichlern + …
#1   Tridentinus   10:17:42 | Freitag, 11. Juli 2008
Dem Papst schwebt aber eine Beeinflussung vor:
Zwar nicht „in eine bestimmte Richtung“, sondern wechselseitig, aber es ist klar, dass für die von ihm angestossene Reform der ‘Reform’ zunächst eine stärke Anbindung des Usus Ordinarius an die liturgische Kontinuität der Lateinischen Kirche wichtig ist. Eben das spricht auch gegen eine „Tridentinische“ Ritus-Kirche, aber eine Struktur die kirchenrechtlich eine Schutzfunktion gegen Ortsordinarien wäre, die sich gegen diese Intentionen des Papstes „wehren“, könnte nützlich und vielleicht vorübergehend auch erforderlich sein.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#23   Tridentinus   18:25:20 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Alle Menschen sind sterblich,
da haben Sie natürlich recht Aleph. Aber mir ist es biologisch offenbar im Gegensatz zu Ihnen erspart geblieben, die vorkonziliaren Fehlformen der liturgischen Feier: Betsing-Messe, missa dialogata zB überhaupt erleben zu können (Jg. 1977). Wo der Usus extraordinarius bewahrt wurde und heute begangen wird, finden Sie das alles nicht oder kaum, da manche die dialogata nicht als Missbrauch erkennen, leider auch bei Pius.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#17   Tridentinus   18:14:40 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@Aleph
Wenn Sie das so mitbekommen haben, löst sich Ihr Problem bzw. das Problem, das Sie darstellen, bald biologisch. Wie man es vor 20 Jahren von den Tradis erwartet hat.
Redaktion benachrichtigen Jeder nach seiner Façon
#42   Tridentinus   18:10:57 | Donnerstag, 10. Juli 2008
J. G., Köln
Kleine Korrektur: Das Gewand des Subdiakons heisst Tunicella, aber das war gewiss ein Flüchtigkeitsfehler!
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#13   Tridentinus   18:05:00 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Ich finde es absolut nicht pauschal gut,
wenn jemand „überhaupt in die Kirche geht“. Mitunter sind mir anständige Menschen, die nicht(s) praktizieren lieber. Sympathischer als „Kirchgänger“ fast durchgehend.
Redaktion benachrichtigen Die meisten deutschen Bischöfe widersetzen sich dem Papst
#3   Tridentinus   17:43:35 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Und wohin eilen die Gläubigen, Aleph?!
In den NOM auch nicht. Daran ist bei allem traurigen vielleicht tatsächlich noch etwas tröstliches, denn wie sich der NOM in den Pfarren präsentiert, ist er sicher nicht der ordentliche Usus, der dem Papst vorschwebt!
Redaktion benachrichtigen Neue Lefebvre-Kirche in Fulda
#130   Tridentinus   17:34:42 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Zu diesem Kommentar passt als Antwort nur Ihr Nick,
No Comment!
Redaktion benachrichtigen Das Schlimmste verhindern
#22   Tridentinus   14:48:40 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@Selbstverständlich
ist Laudes ein Plural und es richtiger, die von Ihnen bevorzugte Formulierung zu wählen. Darauf habe ich im Trierer Priesterseminar auch bestanden, um den insgesamt nicht sonderlich begabten damaligen Subregens Markus Nicolay zu ärgern.
Redaktion benachrichtigen Das Schlimmste verhindern
#19   Tridentinus   14:34:20 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@RRR!!!
Unreif ist das pedantische Gehabe der Korrektur, die Sie zum wiederholten Male anbringen, was vermuten lässt, dass Sie das auch noch originell oder lustig finden. Dabei nennen Sie ja selbst ein völlig etabliertes paralleles Phänomen des sprachlichen Ausdrucks, und es gäbe deren mehrere. Das Zeigt eben, dass es Ausdrucksweisen gibt, die rein semantisch betrachtet Normabweichungen sind oder Inkonsequenzen implizieren, gleichwohl aber im sogar hochsprachlichen Sprachgebrauch akzeptiert und daher eben nicht mehr als falsch bezeichnet werden können.
Redaktion benachrichtigen Das Schlimmste verhindern
#17   Tridentinus   14:25:42 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Danke, Pius XII.
Wäre mir aber lieber gewesen, der schlaue RRR hätte das selbst klargestellt und dabei bewiesen, wie schlau er ist.
Redaktion benachrichtigen Das Schlimmste verhindern
#15   Tridentinus   14:06:33 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@RRR!
Dann erklären Sie jetzt bitte unter Verwendung der grammatikalischen Fachtermini, worin der Fehler bei „knieender Mundkommunion“ exakt besteht.
Redaktion benachrichtigen Das Schlimmste verhindern
#11   Tridentinus   14:00:07 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@RRR!
Wärmen Sie nicht immer den Schmarrn auf, der sich an einer Formulierung aufhängt, die sprachlich vielleicht nicht ganz exakt ist, aber üblich und verständlich!
Redaktion benachrichtigen Neue Lefebvre-Kirche in Fulda
#128   Tridentinus   13:49:49 | Donnerstag, 10. Juli 2008
@Googler
Wenn Sie erst 2000 zur Erstkommunion gegangen sind, sindSie vermutlich ohne persönliche Schuld gar nicht in der Lage, Erzbischof Lefebvres Motivation und Handlungsweise zu beurteilen. Wissen Sie eigentlich, dass viele Konzilsväter kein einziges Dokument des II. Vaticanums unterzeichnet haben, ohne deswegen irgendwie nicht kirchen- oder glaubenstreu zu sein?
Redaktion benachrichtigen Das Schlimmste verhindern
#1   Tridentinus   11:26:02 | Donnerstag, 10. Juli 2008
Eine spannende Konstellation.
Es wird sich zeigen, wie Rom mit einer gallikanistischen Atmosphäre fertig wird, und das, ohne das konziliare Prinzip der Kollegialität zu verletzen. Was ist dieses letztlich, wenn nicht Gallikanismus/Febronianismus? Allerdings: Ohne gewisse gallkanische Wurzelgründe wäre wohl kaum ein französischer Erzbischof zum weltweiten Akteur zur Wahrung der Tradition geworden!
Redaktion benachrichtigen Jeder nach seiner Façon
#27   Tridentinus   17:44:05 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Vielleicht ist das reformierte CE auch online,
googlen Sie, wenn Sie’s mir nicht glauben. Ich hab das vor Jahren ganz klassisch im DLI/Trier nachgeschlagen.
Redaktion benachrichtigen Neue Lefebvre-Kirche in Fulda
#45   Tridentinus   17:38:05 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Und so jemand nennt
sich Suscipiat…
Redaktion benachrichtigen Jeder nach seiner Façon
#23   Tridentinus   17:36:24 | Mittwoch, 9. Juli 2008
21. Ökumenisches Konzil = Vaticanum II
liebe Vernunftsstimme. Das hat nichts mit Aberglauben zu tun, wohl aber mit Form und Ästhetik. Vor allem aber mit der Objektivität eines Ritus als eines öffentlich-rechtlichen Aktes.
Redaktion benachrichtigen Jeder nach seiner Façon
#21   Tridentinus   17:30:35 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Stimme der Vernunft
Sie widersetzen sich also dem im Auftrage des hochheiligen 21. Ökumenischen Konzil reformierten CE??? ;-) :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Neue Lefebvre-Kirche in Fulda
#41   Tridentinus   17:24:58 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@HBR!
Aber dann verschafft er sich einen äusseren, adäquaten Ausdruck! Übrigens Glaube, Unglaube und Gedankenlosigkeit gleichermassen.
Redaktion benachrichtigen Jeder nach seiner Façon
#19   Tridentinus   17:22:25 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Auf den letzten Satz hab ich gewartet!
Stimmt nämlich nicht! :-) Im MR1970 steht zwar niergends, wie man die Hände falten muss, aber im reformierten Caeremoniale Episcoporum, daraus ist folglich diese Rechtslücke zu schliessen. Demnach müssen die HHände – wie schon bisher im röm. Ritus – innerhalb der Liturgie so gefaltet werden, dass die Innenflächen der beiden Hände sich bei ausgestreckten Fingern gegenseitig berühren, der rechte Daumen aber kreuzförmig über dem linken ruht. Dass es innerhalb eines Ritus verschiedene Stufen der Feierlichkeit gibt, ist nicht gegen die Einheit des Ritus. Aber Sie können zB in einem Levitenamt einfach nur zwei Wachskerzen anzünden wie in der Stilmesse.
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#15   Tridentinus   17:11:32 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Stimme der Vernunft
Auch Ihnen ist sicher bekannt, dass es zwei Formen des Händefaltens gibt. In einem Ritus kann nur eine zulässig sein.
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#37   Tridentinus   17:07:43 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@Brandenburgis, HeinrichvonOfterdingen
Was müsste ein Papst denn tun, damit Sie ihm anders als B16 seine Katholizität wieder abnehmen?
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#11   Tridentinus   16:52:14 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@RRR!
Einen Augenblick lang habe ich gedacht, so dumm seien Sie doch nicht.
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#8   Tridentinus   16:48:22 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@RRR!
Wohin denn zB auf das Korporale? Wieder unklar. Und natürlich kann der Dominikanerritus vom römischen abweichende Rubriken haben, aber moralisch eindeutig müssen sie jeweils sein.
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#31   Tridentinus   16:40:45 | Mittwoch, 9. Juli 2008
An den Mainzer
Worauf ich hinweisen wollte ist ja zB gerade das, dass es redlich ist, wenn Fellay sagt, eine rein pragmatische, kanonistische Struktur bringe nichts für die FSSPX und auch nichts für die Gesamtkirche. Es gibt Spannungen, die nicht einfach Akzentsetzungen sind. Es muss ein doktrineller Dialog geführt werden. Die Hermeneutik des Bruches muss verbindlich (!) der Hermeutik der Kontinuität weichen. Das hat eine klare Substanz und ist nicht nur Rethorik oder Dialektik. Das kann nur von intelligenten Theologen wie Benedikt XVI. und scharfsinnigen, nüchternen Theologen geleistet werden, die zB ein solides scholastisches Denkinstrumentarium beherrschen.
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#2   Tridentinus   16:28:12 | Mittwoch, 9. Juli 2008
@R-R-R
Es gibt natürlich Rubriken. Aber diese sind unbrauchbar unpräzise. Z.B. „Der Priester faltet die Hände“ Wie er das macht, steht im ganzen Messbuch nicht. Dann hat aber der NOM tatsächlich zuviele Wahlmöglichkeiten, die untereinander auch noch in unzähligen Kombinationen miteinander verbunden werden können. Ganz zu schweigen von Eigenkreationen, die natürlich durch so ein Klima der Variation und Alternativen begünstigt werden. Das löst die einigende Struktur auf, die gerade einen Ritus ausmacht. Und das meint Rodheudt. Leider völlig zutreffend!
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#26   Tridentinus   16:19:03 | Mittwoch, 9. Juli 2008
Ich lese gerade die dt. Übersetzung
der Lefebvre-Biographie und muss sagen, es ist dies ein zeitgeschichtlich hochinteressantes Dokument über das Entstehen der Bewegung der Traditionalisten. Das zeigt mir, dass da solide, nüchterne Persönlichkeiten initiativ wurden, die ganz und gar nicht hilflos oder unsicher waren. Ihre Kritik erfordert gar keine Glaubenszustimmung, hatte aber eine theologische Stringenz und Logik für sich, die man heute kaum noch findet, weswegen etwa die Universitätstheologie häufig so hilflos bemüht ist, ihre Wisenschaftlichkeit aufzuzeigen. Freilich, es gab gewiss unter den Gläubigen, die sich der FSSPX zuwandten immer schon Nostalgiker oder Fanatiker, doch Lefebvre war offenbar weder das eine, noch das andere. Gewiss es gibt jetzt einen Qualitätsabfall bei durchschnittlichen Tradis, Priestern wie Laien. Aber ist das in der Amtskirche, sofern sie nicht in biologischer Auflösung ist, anders? Soziologisch gibts auch dort Sektenphänomene, besonders in den sogenannten neuen geistlichen Bewegungen mit Ihrer irrationalen Personenfixiertheit auf den Papst und die neokonservative Ausrichtung, die ich lieber Konzilsspiessertum nenne, das traditionalistische Einwände intellektuell gar nicht mehr nachzuvollziehen vermag. Wer soll da die Hermeneutik der Kontinuität denn bewerkstelligen, wenn Benedikt XVI. nicht solide Tradis einbindet?
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#10   Tridentinus   11:35:30 | Mittwoch, 9. Juli 2008
RRR’s Frage war
einfach nur überflüssig und dumm. Insofern typisch, aber stillschweigend zu übergehen.
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#8   Tridentinus   19:42:54 | Freitag, 4. Juli 2008
@timpressum
In der patristischen Begriffssprache sind Sie aber nicht beheimatet. Vgl. Sie mal den Aufsatz von Erik Peterson, Christus als Imperator.
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#29   Tridentinus   17:39:42 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
Was Benedikt meint, stimmt. Die FSSPX betreut nur Gemeinden, keine Pfarreien.
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#48   Tridentinus   17:34:42 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
Momentan noch gehe ich sogar selbst zur Sonntagsmesse der FSSPX.
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#44   Tridentinus   17:31:22 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
1. Theoretisch argumentiere ich hier strenger als Paul VI.,
2. Praktisch könnte ich beichten gehen,
3. Wenn es eine Lehrentwicklung in der postulierten Form geben kann, warum geht dann die FSSPX nicht auf Benedikts Konzept einer Hermeneutik der Kontinuität ein?
Oder begeht die FSSPX damit Ihrer Meinung nach auch eine Sünde?
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#38   Tridentinus   17:25:53 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Ich finde es sehr amüsant,
dass Marcelus hier eine Lehrentwicklung verteidigt, aber unterhalb des Pariser MP-Beitrags sehr undifferenziert für FSSPX Partei nimmt.
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#33   Tridentinus   17:19:06 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Eliahu
Nur ist es eben auch sündhaft, bewusst gerade dann ehelich zu verkehren, wenn ein wesentlicher Ehezweck nicht erfüllt werden kann, der prinzipiell erfüllbar wäre.
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#28   Tridentinus   17:13:39 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
Und unter welchem Fürsten stehen Sie, wo sie so vieles nicht verstehen?
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#25   Tridentinus   17:08:30 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Kein Mensch hier versteht, was ich meine!
Man könnte regelrecht deprimiert sein. Wenn ein neues Gift erfunden wird, muss der Papst auch keine Enzyklika schreiben, in der teht: „Auch wer dieses neue Gift anwendet, istein Mörder und verstösst gegen das 5. Gebot.“ Kapiert?
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#18   Tridentinus   17:01:51 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Sie war überflüssig,
weil die Position, die sie zu Pille und Kondom vorträgt, logisch gar nicht anders sein konnte, angesichts der generellen und traditionellen Ablehnung jeglicher bewusster und gezielter Verhütung, auch solcher Methoden, die sich gezielt biologische Gegebenheiten zunutze machen! Wie schwer von Begriff sind Sie eigentlich? Hoffentlich ist Ihr Nick keine Homage an Lefebvre, das wäre eine Beleidigung sondergleichen, ganz gleich wie man zu Marcel Lefebvre steht!
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#12   Tridentinus   16:55:48 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
Können Sie nicht lesen? Was hab ich denn gerade anderes geschieben???
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#9   Tridentinus   16:48:56 | Donnerstag, 3. Juli 2008
@Marcelus
Ich sage ja nur, das Paul der Schlechte das gar nicht hätte machen müssen, er wollte wahrscheinlich wenigstens mal in puncto Moral als traditionell agierender Papst auftreten. Es ist klar, dass man innerhalb der Ehe keine Verhütungsmittel verwenden darf. Ausserhalb der Ehe macht das an sich den Bock nicht fett, da darf man ja sowieso nicht voll entfaltet sexuell verkehren. Auch die NFP ist so katholisch nicht, wie die Neukonservativen gerne hätten: Siehe etwa Casti Conubii.
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#16   Tridentinus   16:42:06 | Donnerstag, 3. Juli 2008
Saint Nicolas ist eine Pfarrkirche der Diözese
die von Traditionalisten besetzt ist. Deswegen ist es trotzdem eine Pfarrkirche und insofern,sowie faktisch kann man das sehrwohl so formulieren! Vor allem in der staats-kirchenrechtlichen Situation Frankreichs mit Kirchen im Eigentum des Staates.
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