progchrist
Erstellt: 02:10:24 | Montag, 5. Dezember 2005
Mitteilung schreiben
23 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
#17   progchrist   18:36:19 | Sonntag, 11. Dezember 2005
wie wohltuend ist es…
…ab und zu mal einen richtig nüchternen und sachlichen Beitrag wie den von methusalix zu lesen.
Redaktion benachrichtigen Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
#14   progchrist   22:55:24 | Freitag, 9. Dezember 2005
Richard
Wichtig ist bei einer Problemlösung, dass man sich die Fakten anschaut, dass man sich also weniger an (vermeintlichen) „Wahrheiten“, sondern an „Wirklichkeiten“ orientiert. Und da müssen wir – auch wenn es Ihnen und eventuell sogar mir nicht gefällt – sehen, dass Länder mit sehr liberaler Abtreibungspraxis und Sexualaufklärung (Niederlande) geringere Abtreibungsraten aufweisen als Länder mit restriktiver illiberaler Sexualmoral (USA). Sehen Sie sich die Zahlen doch mal genau an – das ist schon dramatisch, wie in den USA die Zahlen aussehen, da wird jede 4. Schwangerschaft „unterbrochen“, wie es so euphemistisch heisst (als würde sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder „fortgesetzt“)! Sie wissen doch als Katholik auch, dass der Mensch „schwach“ und sündhaft ist, deshalb ist es im Sinne einer Problemlösung wesentlich effektiver ist, ihn über Sex aufzuklären und ihm die Verwendung von Kondomen nahezulegen als ständig nur an seine Enthaltsamkeit zu appellieren (das kann man ja durchaus im Einklang mit der Lehre noch zusätzlich tun aber nicht ausschließlich).
Redaktion benachrichtigen Widersprüche
#42   progchrist   22:05:54 | Freitag, 9. Dezember 2005
Sorry,
Deswegen muß Christus auch im Staat herrschen. Das universelle Christkönigstum muß gelten. Jeder Staat, der dies nicht berücksichtigt, geht unter, ermahnt St. Paulus. Auch so ein vorkonziliarer Bischof…
Sorry, aber da wird mir ganz anders, wenn ich das lese. Wollen Sie den Gottesstaat? Die Trennung von Staat und Relgion aufheben, ab zurück ins Mittelalter (weil da ja alles so toll war, gell?)?
Andere Frage: Stimmt es, dass viele der Kommentatoren hier Priester sind bzw. es noch werden wollen? Bitte höflichst um Aufklärung.
Redaktion benachrichtigen Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
#12   progchrist   21:47:32 | Freitag, 9. Dezember 2005
@Richard
eine Frage an progchrist hätte ich schon: Ab welcher Zahl getöteter Menschen darf man mit seiner gütigen Erlaubnis öffentlich von Massenmord und Schlachthöfen sprechen? Wann darf man, wann nicht, progchrist?
von „dürfen“ oder „nicht dürfen“ will ich gar nicht erst sprechen, denn darüber, was man „darf“ und was nicht, maß ich mir jenseits des positiven Rechts und jenseits der Erziehung meines minderjährigen Sohnes kein Urteil an. Und es steht mir überhaupt nicht zu, Ihnen etwas zu erlauben oder nicht (gilt auch umgekehrt). Da bin ich zu liberal zu und halte auch nichts von PC. Allerdings spreche ich von „vernünftig“ und „unvernünftig“ und halte es eben für letzteres, wenn man mit solchen furchtbaren Vokabeln daherkommt, denn sie suspendieren im Grunde jede weitere vernünftige Diskussion. Wenn wollen Sie denn mit diesen unsinnigen Vergleichen mit Massenmodern nazistischer oder kommunistischer Provenienz beeindrucken ausser sich selbst? Zum Nachdenken oder gar Umdenken lädt ein solches Vokabular jedenfalls nicht ein.
griffos Vergleich ist vielleicht etwas banal
Eben, Banalitäten führen in einer so schwierigen Frage zu keiner Lösung. Ich denke und handle grundsätzlich problemlösungsorientiert…ich bemühe mich zumindest!
Redaktion benachrichtigen Widersprüche
#23   progchrist   21:07:01 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Konrad
Der Artikel verlangt eine kompetente Gegendarstellung in der FAZ!
Schreiben Sie doch einen Leserbrief an die FAZ! Viel Spaß dabei, weiss auch ehrlich gesagt nicht, wo Sie den Artikel von EWB angreifen wollen – und das auch noch in „kompetenter“ Weise…
Redaktion benachrichtigen In Malawi abgeblitzt
#24   progchrist   01:04:13 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
wer…
…ist denn hier homosexuell?
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#37   progchrist   23:42:42 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Benedikt
Sie haben geschrieben:
Es ist doch ganz einfach
genaus hier liegt der Unterschied zwischen uns, denke ich. Ich finde, das Problem ist ganz schwierig und gerade nicht durch einseitige moralische Verurteilung der Frauen zu lösen. Dahingegen denke ich, dass es besser ist, abtreibungswilligen und bereits abgetrieben habenden Frauen mit einem Höchstmaß an Verständnis und Nächstenliebe zu begegnen. Ersteren sollte man versuchen Alternativen zu ihrem Vorhaben aufzuzeigen. Ansonsten kann ich Ihren jüngsten Beitrag zumindest ein bisschen verstehen und auch respektieren, da ich Ihnen abnehmen kann, wie sehr Sie die Problematik schmerzt.
Redaktion benachrichtigen Gescheitert
#40   progchrist   23:07:10 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
hätte die katholische Kirche…
Auch an dieser Stelle sei auf den – sicherlich zum Widerspruch anregenden – Artikel von Ernst-Wolfgang Böckenförde in der FAZ hingewiesen, der sich (in vielem sehr differenziert) mit den Aussagen des Konzils zur Religionsfreiheit auseinandersetzt.
… nur mehr solche Denker wie EWB in ihren Reihen, wie besser wäre es um sie bestellt…
Redaktion benachrichtigen In Malawi abgeblitzt
#17   progchrist   22:27:37 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
scheint so…
…als hätten manche ein Problem mit der Homosexualität hier. Meine Güte, jetzt lasst doch die Schwulen endlich mal in Ruhe! Dass sind doch ganz normale Menschen, denen man auch normal und nicht krankhaft agressiv begegenen sollte. Ich komm als Katholik mit denen z.T. weit besser klar als mit so manchem fundamentalistischen Christen hier, mit dem man noch nicht mal vernünftig diskutieren kann. Solche Fundis schaden der katholischen Kirche mehr als Homosexuelle der Gesellschaft. Übrigend erinnert mich das von manchen so geliebte „Rattenbild“ im Zsh. mit Homos etwas unschön an Rechtsextremismus. Oh weia…
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#35   progchrist   18:12:49 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
@Benedikt
Nennen Sie doch ein paar Gründe, bei denen eine Abtreibung ihrer Meinung nach möglich wäre.
Zunächst: Mit „möglich“ meinen Sie sicher „moralisch“ bzw. „christlich“ vertretbar. Ich bin da jetzt ganz ehrlich: Ich weiß es nicht genau, weiss aber auch, dass dies keiner wirklich weiss. Wann genau beginnt „Leben“? Klar ist für mich, dass der Schutz für den Fötus in dem Maße zunehmen muss, wie die Schwangerschaft andauert. Klar ist auch, dass das heranwachsende Leben in dem Moment absolut geschützt werden muss, wo es selbständig lebensfähig wäre. Ich gehe sogar darüber hinaus und sage, der Schutz des Fötus muss noch weit früher ansetzen, nämlich schon direkt nach der Befruchtung. ABER: Das (christlich oder aus Gründen der Reproduktion motivierte) Interesse am ungeborenen Leben darf nicht in Repression gegen die Frau umschlagen. Sie ist es, die die Schwangerschaft trägt, es ist ihr Körper, wir können uns nicht anmassen, über sie zu entscheiden. Allerdings ist die Gesellschaft als Ganzes, aber auch die Menschen, die in direkter Verbindung zur schwangeren Frau stehen, aufgefordert, dafür zu sorgen, dass sich Frauen für das Kind entscheiden – ohne Druck auszuüben. Schwierig, ich weiss. Aber: Seltsamerweise funktioniert das ganz gut in den Niederlanden mit dem liberalsten Abbruchsrecht und der liberalsten Sexualmoral in Europa – sie haben die wenigsten Abbrüche relativ zur Anzahl an Schwangerschaften in Europa.
Redaktion benachrichtigen Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
#7   progchrist   19:59:56 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Josefus
ich bin selbstkritisch genug um einzuräumen, dass ich durchaus mal falsch liege bei „Textinterpretationen“, aber in diesem Fall bin ich mir fast sicher, dass ich schon verstanden habe, wie manche hier manches meinen. Ich bin da dann schon für Ehrlichkeit und Klarheit. Manchmal habe ich das Gefühl, dass, wenn einer schreibt „dafür werden noch einige (abtreibende Frauen, helfende Ärzte, Schwule, Lesben etc.) in die Hölle kommen“ auch eine gwisse Genugtuung nach dem Motto „die haben das auch gar nicht anders verdient, geschieht ihnen recht“ mitschwingt. Wenn das nicht so ist, freue ich mich und nehme meine Bemerkung mit echtem Bedauern und der Bitte um Entschuldigung zurück. Aber bitte ehrlich sein!
Redaktion benachrichtigen Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
#5   progchrist   18:47:08 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Josefus
Ich finde ihre unchristliche Abklanzelung eines Mitchristen, der, auch wenn er eine Minderheitenposition aussprechen mag, die deswegen umso notwendiger ist, und der die Unverhältnismäßigkeit unseres „Rechts“staates voll durchschaut hat, menschenverachtend.
Nun, ich würde gerne milder urteilen, aber ich kann einen Menschen nicht mehr als Christen respektieren, der mit Begriffen wie „Massenmord“ und „Schlachthäusern“ nur Hass sät statt Nächstenliebe. Gilt auch für andere, die jenen Frauen und den Ärzten, die abtreiben, die „Hölle“ wünschen. Mal ehrlich: Ist das noch christliches Verhalten? Was geht in Euch eigentlich mental vor? Lauft ihr durch die Welt und hasst alle Mitmenschen, die anders denken und das sind ja, wie ihr selber zugebt, die übegroße Mehrheit? Ihr tut mir leid, ehrlich und das meine ich keineswegs menschenverachtend!
Redaktion benachrichtigen Gegen eine rezeptfreie ‘Pille danach’
#23   progchrist   18:34:00 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Stimme aus dem Tradiland
Sie zitieren mich und kommentieren:
während in den liberaleren Bundesstaaten, wo aufgeklärt und die Benutzung von Verhütungsmitteln propagiert wird, vergleichsweise weniger ungewollte Schwangerschaften auftreten
Propagandakiste, von den Fakten völlig unbeleckt!
Glauben Sie alles, was Ihnen die Freimaurer und ihre Medien vorkauen?
Wieder so ne gemeine Unterstellung! Ich bin kein verbohrter Mensch, deshalb weiß ich, dass man mit allen Informationen, auch jenen aus der Presse, vorsichig sein muss. Die Info habe ich in der Tat aus der Presse (Washington Post), die aus einer grossangelegten Vergleichsstudie zitiert. Ich halte die Info jedenfalls deshalb für glaubwürdig, weil fund. Christen in den USA, mit denen ich diskutiert habe, diese Ergebnisse – wenn auch zähneknirschend sozusagen – bestätigt haben. Wenn man darüber nachdenkt, sind die Ergebnisse auch durchaus plausibel, auch wenn es Ihnen gegen den Strich geht.
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#32   progchrist   18:08:35 | Dienstag, 6. Dezember 2005
Benedikt
Sie haben geschrieben:
Sie sind de facto dafür, dass Millionen gezeugter Babys aus meist niederen Gründen ohne jede Chance auf Leben einfach entfernt werden, wie man es mit dem Wurmfortsatz tut.
Das ist eine unverschämte Unterstellung, ohne sachliche Grundlage, denn ich habe hier wiederholt deutlich gemacht, dass ich gegen Abtreibung bin, hierzu aber eine differenzierte Position vertrete, die zum Ziel hat, die Zahl der Abtreibungen zu reduzieren, ohne dabei die Grundrechte der Frauen zu verletzen.
Mit etwas Verwunderung nehme ich hingegen zur Kenntnis, dass Sie sich meine Unterstellung, Sie würden Frauen als Mörderinnen brandmarken, nicht gefallen lassen wollen. Ich schließe nun daraus, dass für Sie Abtreibung kein Mord ist. Oder sehe ich da wieder etwas falsch Ihrer Meinung nach? Seien Sie bitte mal ehrlich in Ihrer Antwort! Sind abtreibende Frauen für Sie Mörderinnen?
Redaktion benachrichtigen Gegen eine rezeptfreie ‘Pille danach’
#21   progchrist   22:25:46 | Montag, 5. Dezember 2005
?????
Was soll das denn jetzt? Bitte eine Erklärung (wenigstens versuchen…)!
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#24   progchrist   22:24:35 | Montag, 5. Dezember 2005
ich bin also…
… kein Christ, weil ich etwa nicht bereit bin, jenen zu folgen, die undifferenziert abtreibende Frauen in die Mörderinnenecke stellen? Danke für die Aufklärung…
Redaktion benachrichtigen Gegen eine rezeptfreie ‘Pille danach’
#19   progchrist   22:13:27 | Montag, 5. Dezember 2005
im Ziel einig – im Weg nicht
Die meisten Menschen, die moralisch oder christlich gebildet sind, empfinden die hohe Abtreibungszahl in unseren reichen Staaten als Übel. Sie zu reduzieren ist daher ein legitimes und richtiges Ziel. Nur wie soll der Weg aussehen? Richtig kann es kaum sein, alle, die für eine liberale Praxis eintreten, in der die Frau letztlich selbst entscheidet, in die Ecke von Helfershelfern für Massenmord zu stellen und die Frauen selbst, die abtreiben, als Mörderinnen zu diffamieren. Eine strenge Sexualmoral hilft ebenfalls nicht weiter, um das Problem TATSÄCHLICH zu lösen. Bsp.: In den USA ist die Zahl der ungewollten Schwangerschaften und Abtreibungen gerade dort besonders hoch, wo besonders konservativ-christliche Werte inkl. Nichteinsatz von Verhütungsmitteln für Unverheiratete (teilweise wurde sogar in einigen Bundesstaaten der Einsatz von V-Mitteln sogar für Verheiratete verboten, noch gar nicht so lange her) vorgeschrieben sind und die Schülerinnen und Schüler zu sexueller Enthaltsamkeit aufgefordert werden, während in den liberaleren Bundesstaaten, wo aufgeklärt und die Benutzung von Verhütungsmitteln propagiert wird, vergleichsweise weniger ungewollte Schwangerschaften auftreten und entsprechend weniger abgetrieben wird. Was kann man nun daraus lernen??
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#22   progchrist   20:48:52 | Montag, 5. Dezember 2005
danke für die Klarstellungen
Danke zunächst an wi-bi, ich bin also nicht ganz allein mit meiner Forderung, solche schwierigen Themen differenziert anzugehen. Ein guter Beitrag zur Diskussion! Danke auch an Benedikt, zeigt diese Äusserung doch überdeutlich, wie recht ich hatte. Wenn man dem folgen will, das Recht auf Leben auf Leben undifferenziert und total bereits dem Fötus von der Stunde Null an anzuerkennen, dann hätten wir es in der Tat mit Massenmord zu tun. Eine solche Position ist ihrerseits aber auch wieder menschen- bzw. frauenverachtend.
Wie hochmütig und arrogant (ja und menschenverachtend) muss man sein, einer Frau, die aus einer Notlage heraus sich zu diesem Schritt entschieden hat, den Vorwurf zu machen, sie sei eine Mörderin?
Ich aber sage, das oberste Ziel muss sein, möglichst wenige Abtreibungen zu erreichen, denn es ist in der Tat ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft, dass so viele Frauen sich – aus welchen Gründen auch immer, das können nur sie selbst entscheiden, da kann ihnen niemand reinreden, auch die Kirche nicht – zu diesem Schritt entschließen. Aber man verbessert doch nichts an der Situation, wenn man diese bedauernswerten Frauen noch als Mörderinnen diffamiert! Wir müssen unsere Hilfe anbieten, aufklären, Verhütungsmittel empfehlen, damit es nicht zu so häufigen ungewollten Schwangerschaften kommt, etc. – Verantwortungsethiker sein also.
Redaktion benachrichtigen Abtreibungsreklame landet beim Disziplinaranwalt
#2   progchrist   20:17:01 | Montag, 5. Dezember 2005
griffo
ich bin froh, dass wir in einer freiheitlichen Demokratie leben, in der solche Menschen wie Du, die gauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, in Wahrheit aber sehr dumm sind, eine radikale Minderheit darstellen (und Gott sei Dank nix zu sagen haben). Sorry, aber solche Aussagen, wie Du sie getätigt hast, sind einfach nur eines aufgeklärten katholiken unwürdig UND menschenverachtend!
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#18   progchrist   16:54:22 | Montag, 5. Dezember 2005
viroblationis
Sie müssten also mit dieser wenig differenzierten Position konsequenterweise zu folgenden absoluten Erkenntnissen kommen:
1. ein Kind ist ein Kind bereits nach der Empfängnis.
2. ab diesem Moment steht das Recht des Fötus (ist ja ein Kind) über dem Recht der Frau auf Handlungsfreiheit (oder ion den USA „right to privacy“).
3. Jede Schwangerschaft MUSS ausgetragen werden.
4. Frauen, die abtreiben – egal, zu welchem Zeitpunkt – sind Mörderinnen.
Wenn Sie nicht differenzieren, ist dies exakt die Position, zu der Sie kommen müssen. Willkommen im Mittelalter!
Wollen Sie das wirklich????
Redaktion benachrichtigen Pervers?
#22   progchrist   03:06:18 | Montag, 5. Dezember 2005
Liebe Leute!
Kommentar zu all den sagenhaften Kommentaren:
Es kann doch gar für einen Christen nicht angehen, andere Menschen, die sich nichts anderes haben zuschulde kommen lassen außer gleichgeschlechtliche Neigungen zu besitzen, also Schwule, als „pervers“ zu bezeichnen und sie somit in einer zutiefst intoleranten und unchristlichen Weise auszugrenzen und zu diffamieren. Ihr habt die christliche Kern-Botschaft der Nächstenliebe einfach nicht kapiert! Rein sachlich muss man etwa die Homo-Ehe keineswegs gut finden (ich bin auch dagegen). Schwule aber als „pervers“ zu bezeichnen, ist im Rahmen des Rechts auf Meinungsfreiheit natürlich möglich, wenn aber ein Amtsträger mit öffentlicher Verantwortung so etwas macht, dann kommt mir wirklich das Grausen! Und das hat nix mit 68 oder PC zu tun. Geht endlich in Euch, werdet erwachsen und entwickelt euch zu Christen, für die Toleranz kein Fremdwort ist!
Redaktion benachrichtigen „Verletzung ihrer Menschenrechte im Namen der Religion“
#16   progchrist   02:38:03 | Montag, 5. Dezember 2005
entsetzt…
ich kann nur sagen, ich bin entsetzt über soviel Unsinn, den Gläubige und die Kreuz-net verzapfen. Abtreibung ist ein ganz schwieriges Thema, dem man sich differenziert annehmen sollte und nicht pauschalisierend und vor allem nicht mit der Intention, gewählte PolitikerInnen in eine Ecke zu stellen, in der sie als Mörder erscheinen bzw. als Helfershelfer für Mörder. Was sind das für „Gläubige“, die so etwas tun? Lasst euch gesagt sein, dass ihr euch keineswegs „christlich“ verhaltet…Ich habe immer gedacht, solche Fundamentalisten gäbe es nur in den USA, wo ich mich gerade aufhalte…
Redaktion benachrichtigen Ein ganz böser Kardinal
#14   progchrist   02:21:16 | Montag, 5. Dezember 2005
beschämend niveauschwach!
ich bin Katholik, glaube aber nicht nur an Gott, sondern auch an die Vernunft. Die ist beim Autor des Kreuz-Artikels leider nicht besonders stark ausgeprägt. Nun mag es ja sein, dass der betreffende Spiegelautor etwas Falsches gechrieben hat. Aber einfach nur zu behaupten „Lüge!“, ohne nur einen Gegenbeleg zu bringen, ist nicht nur außerordentlich niveaulos, sondern zeigt die ganze ideologisch-katholische-konservative Verbohrtheit des Kreuautoren. Wenn man sich im Besitz der Wahrheit wähnt, wozu soll man dann da noch Belege für seine Position anführen? Ich lese den Spiegel seit 25 Jahren und kann nur eines sagen. In der Regel belegt der Spiegel seine Berichte, wenigstens versucht er es (im Ggs. zu dem Kreuzautoren). Fakt ist: Die Aussagen dieses Oberpriesters in Köln waren extrem dümmlich und haben der Kirche geschadet, viele kluge Katholiken sehen das ähnlich. Da mag der Spiegel noch so viel Unsinn schreiben, aber ein so niedriges Niveau wie dieser Kardinal wird er wohl nie erreichen. Fazit und mit allem Respekt: ich schäme mich, wenn ich auf einer katholischen Seite so einen Mist lesen muss! Bin gespannt, ob ihr so eine Meinung auf eurer homepage akzeptieren könnt oder obs gelöscht wird…
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net