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Ihren Glauben möcht ich haben! einmal die in seinem Schreiben aus dem Kontext gerissene, unvollständige
und auch sachlich unkorrekt bewertete Bezugnahme auf kirchliche Untersuchungen meine Person betreffend,
die nur im innersten Diözesanbereich bekannt waren … ach, wirklich? scheint aber sehr weit zu reichen
der „innerste Diözesanbereich“!!!
Wie schafft er das? Wie schafft er das, dieser „berühmte“ Pfarrer Breitenbach? Vor allem, wieviel Zeit
muß der Mann haben? Alle diese Bücher zu schreiben, Zeitungsbeiträge, Rundfunkansprachen, „Motorrad“-oder
„Bikergottesdienste“ allerorten. Eine sonderbar schützende Hand hat ihn geradezu gedrängt: Während
andere Priester im Bistum Würzburg oft drei, vier oder gar sieben Pfarreien übernehmen dürfen, muß
der Ärmste sich seit langem mit einer Pfarrei und nur gut 1000 Pfarrangehörigen begnügen. Also: ganz
einfach: Der Mann hat zuviel Zeit! Könnte dem Mann angesichts des Priestermangels nicht endlich geholfen
werden?
Friede – Freude – … Die Hoffnung auf ein Weiterrücken auf einen wirklich bedeutenden Bischofsstuhl
scheint kreativ auf die Erzeugung von Worthülsen zu wirken. Möglichst oft im TV, möglichst nur mit
Nachrichten in der Zeitung, das MUSS und WIRD man in Rom doch würdigen… „wie’s drinnen aussieht, geht
niemanden etwas an“. Wenn man das Verhalten mancher in hoher kirchlicher Verantwortung nicht doch falsch
versteht, müßten die Traktate über die Tugenden Klugheit und Mut neu geschrieben werden.
#8 expressio 12:30:23 | Mittwoch, 7. Dezember 2005
Vorsicht! Hier handelt es sich schließlich um das „Vorseminar“ des Kardinal Meisner. Würde mich nicht
wundern, wenn ganze Rechtsabteilungen gestern die Antwort moderiert hätten. Auch etwas vorsichtig bitte
mit jener Seminarkirche. War nicht der heutige Bischof von Würzburg, Friedhelm Hofmann, derjenige, der
hier einst die künstlerische Gestaltung moderierte? Aber wissen wir jetzt, wohin der Direktor die Patene
hat moderieren lassen? Wie uns doch durch den Blick auf die Kleinigkeit einer Patene eine ganze Welt hin-moderiert
wird!