Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
@Stern77 Können Sie bitte noch die genauen Belegstellen für die interessanten Zitate angeben, damit
mit Ihren Ausführungen exakte Quotationen möglich sind und ich keine guttenberg’schen Leistungen vorlegen
muß? Das wäre sehr nett von Ihnen. Gruß S.
@Rudolfus, Bruder in Christo! In ihren Ausführungen stehen m.E. zwei historische Fehler. 1) Sel. J23
erlaubte die Volkssprache für die Lesungen nicht. 2) Auch führte P6 den Volksaltar nicht erst 1969 ein,
sondern beide Veränderungen kamen durch die Ritenkongregation und ihre „Prima Instructio“ vom 7.3.1964.
Soweit ich weiß erlaubte J23 aber etwas anderes: Und zwar die Feier der byz. Liturgie in Volksprache
für die griechisch-Katholiken in USA. Zum Gruße!
Modernistische Titelreduktion? Nachdem www.kreuz.net/…icle.10246-page.htmlwww.kreuz.net/…icle.10246-page.html
bereits ein „Bischof“ als „Mons.“ bezeichnet wurde, was entweder „Berg.“ heißt, aber dann orthographisch
korrekt ohne Punkt zu schreiben wäre und vermutlich der mißglückte Versuch einer Abreviation für „Monsignore“
hätte sein sollen, welcher korrekterweise „Msgr.“ gewesen wäre, geht hier die modernistische Titelabschaffung
munter weiter. Denn Msgr. Betticher wird hier zum „Hw.“ degradiert. Logischerweise folgt aus dem Ansatzpunkt
des „immer genau eine Stufe tiefer“ folgendes reduktionistisches Konzept: Papst = Kardinal Kardinal =
Erzbischof Erzbischof = Bischof Bischof = „Mons.“ (oder „Berg.“ ?!) oder am Ende doch „Msgr.“? „Mons.“
(oder „Berg.“ ?!) oder am Ende doch „Msgr.“? = Hw. Hw. = Diakon Diakon = Schwester/Ordensmann Schwester/Ordensmann =
Laie Laie = animal sensibile Vollständigkeit ist nicht beansprucht.
Postmoderne Ligualludien oder Internalismus? 1) „Bistümer“ können nicht sprechen – nicht einmal deutsch,
sie sind niemals „deutschsprechend“, sondern höchstens „deutschsprachig“. 2) Ein „Bischof“ ist nach aristotelisch-realistischer
und deutscher Semantik ein „Bischof“ und kein „Monsignore“. Ist der Verfasser ds. Artikels ein Vertreter
postmodern(istisch)er Sprachspiele? Oder sollte er gar ein Internationalist sein, dem alles Deutsche per
se ein zu überwindendes Greuel?
#52 Samhain 20:43:24 | Freitag, 25. September 2009
Wieder (mind.) zwei Fehler in der Berichterstattung 1) Nix mit Ende heute, Freitag! Laut szon.de gilt:
„Seitens des Ordens wurde Bereitschaft geäußert, zumindest für einen begrenzten Zeitraum noch mit der
Schließung des Konvents zu warten, um nach Möglichkeit einen bruchlosen Anschluss für eine neue Gemeinschaft
zu gewährleisten.“ Andere Aussagen sprechen vom Jahresende 2) Die Hl.Blut-Reliquie kommt nicht nur 1mal /
Jahr aus dem panzerverglasten „Tresor“ im Hauptaltar, sondern jeden Abend und wird in einfacher Form ohne
Feierlichkeit in einem Tabernakel a, Nebenaltar des Querhauses reponiert, wo sie die über Nacht verbleibt.
Von einer Übergabe an eine traditionelle Gemeinschaft bzw. davon, daß das verhindert werden sollte,
war m.W. in der Berichterstattung nirgends die Rede. Wer etwas anderes liest, kann es mitteilen. Allerdings
soll das sicherlich verhindert werden.
„Aus einer kleinen Bemerkung in einem langen Interview ist ein Hauptthema geworden.“ Exakt! P.S.: Übrigens
genauso, wie es die RedakteurIn dieses Forums oft mit anderen Informationen macht. Tja, wer im Glashaus
sitzt, soll halt nicht mit Steinen werfen!
Einmal mehr lügt die Redaktion… …indem Sie behauptet, S. E. Dr. Christoph Schönborn „beschimpft
das Christentum“. 1.) hat er nicht „das Christentum“, sondern – allerdings durchaus vage – „Christen“
genannt, und 2.) hat er diese (bzw. dieses – nämlich für die Redaktion) nicht „beschimpft“, sondern
kritisiert. Recht hat sie jedoch mit der Charakterisierung des Metropoliten. – Ein Fähnchen im Wind wird
der neue Patriarch Kyrill jedenfalls nicht sein.
#12 Samhain 20:43:09 | Samstag, 13. September 2008
@Alois Bischof: Sie brauchen Nachhilfe in Theologie 1) Was Sie „Primatschaft des Heiligen Vaters“ nennen,
die d. Hl. Vater in Frage gestellt haben soll, soll wohl der Leitungsprimat des röm. Bischofs sein. Die
hat Ratzinger nicht in Frage gestellt, sond. u.A. anhand der Aussagen Pius’ IX. in den Zusammenhang der
Universalkirche, d.h. in die Gesamt aller legitimen Bischöfe gestellt. Der große, sel. Pius IX. hat
die Auffassung ausdrücklich gelobt, daß der Papst nicht „Monarch der Bischof“ sei. Tatsächlich ist
er eher „Bischof der Bischöfe“. In Frage stellen tun das faktisch vielmehr vier gewisse, gegen eine jurisdiktionelle
Anweisung eines regierenden Papstes ordinierte möchte-gern-katholische „Bischöfe“. Daß diese liturg.
für den Papst beten ändert nichts daran, daß sie nicht zur legitimen Hierarchie gehören und der Papst
bzw. sein Vorgänger sie nicht anerkennt. Und ALLEIN DAS ist entscheidend. Nicht die subjektiven Befindlichkeiten
von einigen évêques bâtards. 2) Auf dem Index stehen bedeutet nicht, als Häretiker verurteilt zu sein,
sonst wären Thomas von Aquin, Theresa von Avila und viele andere Große Häretiker. 3) Trennung Staat-Kirche
ist ke. Häresie, sond. 1 politisch-soziale Ansicht der Kirche, die sich mehrfach gewandelt hat, weil
sie sich wandeln kann. Wie man dazu stehen mag ist 1 pers. Sache. Natürlich wird einem 1 guter funktionierender,
kathol. Staat behagen. Und lieber einen schlechten Monarchen als einen guten Präserdenten… Häresien
aber betreffen den apostol.Glauben, nicht d. Soziallehre. Oder wußten’S das nicht…
Aufklärung & Zins Da hat Herr Alois Bischof ja tatsächlich mal recht: Aufklärung ist ein mißratenes
Kind des Christentums, das viel Leid und Unheil brachte. Daher bleibt mir der krit. Beitrag von „clarissa
colonias“ fremd, während er insofern recht hat, daß der Text mit Entmythologisierung im eigentlichen
Sinn nichts zu tun. Die Zinsen sind keine Frucht der Aufklärung, sondern waren bereits in der Antike
allgemein verbreitet – mit satten 100 %. Erst das Christentum hat solchen Wucher als problematisch bzw.
sündhaft zurückgedrängt. Freundl. Gruß, Samhain
„polemisiert er weiter“ Fragt sich, wer hier „polemisiert“: Dieses Medium bleibt jedenfalls (leider) einmal
mehr seinem „Stil“ treu. Gerhards hat nichts als ein FAKTUM festgestellt: FSSP will nicht. Seit wann darf
das ein Wissenschaftler nicht objektiv feststellen?? Aber wenn ein angebliches katholisches Internetportal
nicht einmal einen dominikanischen Vespergottesdienst von einer Messe in der Forma extraordinaria unterscheiden
kann – was erwartet man da noch? Verpaßte Chancen zur Besserung!
@heinrichvonofterdingen Sehr geehrter heinrichvonofterdingen, nicht der Text ist meines Grolles Ursach’,
sondern die Überschrift („Krise statt Weihnachten“), die ich deshalb, im Gegensatz zum eigentlichen Text,
auch zitiert hatte. In der Headline wird der völlig verfälschende Eindruck erweckt, als habe der Papst
das Christfest übergangen. Denn was anderes heißt denn sonst dieses „statt“? Der Satz „Ich ging statt
in die Sonntagsmesse ins Lichtspielhaus“, schließt den Kirchgang eben aus. Diese Verfälschungen müssen
einfach ein Ende haben, denn die halbe Wahrheit ist die doppelte Lüge! Daher weder falsch aufgestanden,
noch Dauer-falsch-aufsteher. Gesegneten Tag Ihnen!
#12 Samhain 21:59:51 | Mittwoch, 26. Dezember 2007
Krise statt… Offenbar hat die wenig geistreiche, dafür bosheitsschwangere „Redaktion“ ds. Seite wieder
nicht aufgepaßt, sonst hätte sie realisiert, daß Seine Heiligkeit de facto über Weihnachten sprach,
u. zwar tief und ergreifend. Und wenn sie sich in Kirchengeschichte auskennte, wüßte sie um jene weihnachtliche
Friedensappelle Pius XII., die vor den damaligen Krisen warnten! Übrigens verkündete er in seiner Weihnachtsbotschaft
1950 recht unweihnachtlich, daß das Grab des Apostels Petrus bei Ausgrabungsarbeiten gefunden worden
sei. Wenn sie die (z.B. überlieferte) Liturgie kennte, wüßte sie, daß an Weihnachten der „Friedensfürst“
(Rex pacificus) und damit der Friede selber kam. Eben: Wenn! Schämt Euch! Besser: bekehrt Euch!
Dummes Zeug „Pater Maußen läßt unerwähnt, daß seine Bruderschaft in der Kapuzinerkirche werktags
an einem Seitenaltar zelebrieren muß, während die Gläubigen außer Sichtweite in Richtung Hochaltar
knieen.“ Dem eifrigen Textparaphrasierer und Kommentator ist offenbar entgangen, daß der Kirchenraum
in punto Größenordnung der Anzahl der Leute entsprechen sollte, weshalb Werktagsmessen häufig am Nebenaltären
gefeiert wurden. – Dazu kommt, daß die kritisch abqualifizierte Kaiserkapelle eine der exquisitesten
Gottesdienstorte der Welt ist, in jener berühmten Kapuzinerkirche, deren Krypta eben jene Kaiser bewahrt.
Von „außer Sichtweite“ kann keine Rede sein. Und schließlich erlauben Gestühl und Chorgestühl eine
unmittelbare Nähe zum Kaiseraltar. Gelegentlich, z.B. an kleineren Marienfesten werden auch in Sankt
Sebastian/Salzburg Messen der FSSP am Marienaltar (Seitenaltar) gefeiert. Also bitte Hirn einschalten
und Vorsicht mit vorschneller Kritik/Kritiksucht.
Seine Haut retten? Dieser Artikel macht wieder einmal SPRACHLOS ob seiner REALITÄTSVERWEIGERUNG. Statt
die richtigen, genuin kath. Aussagen S.Ex.Küng einfach objektiv wiederzugeben od. zu würdigen, wird
hier völlig ABSURD und OHNE JEDE Begründung irgendeine persönliche Profilierung unterstellt. Wenn S.Ex.
Mixa von „Gebärmaschinen“ sprach, ist e. Distanzierung davon gerechtfertigt. INWIEFERN bitte soll B.
Küng damit eigentlich versucht haben, seine Haut zu retten? Indem er die anti-zeitgeistige Wahrheit
zum Besten gab?? Hat der Autor des Artikels eigentlich selbst gelesen, was er selbst zitierte?? Man lese
den Text: Im Gegenteil hat er vor anthropologischen Irrtümern gewarnt, die im marxistischen Denken vertreten
sind. – JUNGS, BESSERT EUCH ENDLICH, UM DER KATHOLISCHEN SACHE ZU DIENEN!
Der alte Ritus braucht kein Motu propio Der alte Ritus braucht (im Grunde) kein Motu proprio, da er nie
verboten wurde. Dennoch würde durch ein solches seine Stellung in der Kirche weiter gestärkt. Letztlich
GEHT ES UM EIN SICHTBARES ZEICHEN, daß der Glaube der Kirche essentialiter nicht geändert wurde, da
er nicht essentialiter nicht geändert werden kann, daß Tradition lebendige Weitergabe (inkl. Wachstum)
bedeutet. Wer daher den alten Ritus verachtet, verachtet die Kirche und damit DEN, der sie belebt und
erhält. DAS ist der theologische Grund, um den es geht! Daher ist dem „Logos“ ist zuzustimmen: Das geplante
Motu proprio wird den Ritus nicht für ein paar Selbsternannte freigeben, sondern für die KIRCHE. Welcher
Hochmut, welche Selbstüberschätzung plagt diese Leute? Wie war das noch mit der Tugend der Demut? Die
Gesinnung jenes Kindes, dessen Geburt(sfest) unmittelbar bevorsteht, sei ihnen Vorbild!
@Bernardin_Wenn Sie nicht lesen können und dann auch noch herumpöbeln, gibt es von Tradionalisten“typen“
wie mir nicht mal mehr ein „Kein Kommentar“. Aber immerhin schön, daß Sie nun auch erkannt haben, daß
es bei den oberen Bilden um Priesterweihe ging. Das hatte ich allerdings auch schon gewußt, weil ich
damals in prominenter Stellung beteiligt war. Gute Besserung und schlafen Sie, trotz Schäfchenzählens,
gut
@Bernardin_Oculos habent … et non videbunt Unter beiden Bildern, die den früheren Oberhirten von Haarlem
zeigen. Ich zitiere die subscriptio unter Bild 1, damit es auch jeder lesen kann: „Bischof Hendrik Bomers
spendet die Hl. Kommunion in der Seminarkapelle Wigratzbad“.
Die hier zur „Seminarkapelle“ degradierte degradierte „Herz-Jesu und Herz-Mariae-Sühnekirche“ ist mit
1200 Sitzplätzen und weiteren Stehplätzen wahrlich kein einfaches kapellenartiges Oratorium, sondern
eine ausgewachsene Wallfahrtskirche! Doppelt falsch wird die Aussage schließlich im Anbetracht dessen,
daß das deutsch-französischsprachige Seminar der Priesterbruderschaft tatsächlich eine eigene Seminarkapelle –
innerhalb des neuen Seminargebäudes selbst – besitzt. Iterum iterumque: Lieber zu viel Präzision als
zu wenig Polemik!
Sehr geehrter Herr „MK28“ Haben Sie Sie eigentlich noch alle beisammen? Ersparen Sie den Lesern und Ihrer
eigenen Seele (auch in Ihrem Falle gehe ich von deren Existenz bis zum Beweis des Gegenteils davon aus)
und Ihrem eschatologischen Gericht Ihre vermutlich „gut gemeinten“ und arroganten Idiosynkrasien! Ihr
vermeintlich „geistreichen“ Wortpiele werden nicht gebraucht, um den „guten Name“ katholischer Priestergemeinschaften
zu höhnisch zu verändern. Sonst es passieren, daß der HERR Sie am Ende beim Gericht möglicherweise
nicht „MK28“ oder dergleichen, sondern vielleicht selbst „Judas“ oder och eher „Diabolus“ (der „Durcheinanderwerfer“)
nennt! Und das wollen Sie doch nicht, oder? Ich wüsche es Ihnen nicht, um so mehr Grund haben Sie, sich
an die elementaren Gebote von CARITAS und RESPEKT zu halten (falls Ihnen das geäufige Begriffe sind).
:(3
@Tridentinus Vermutlich soll hier suggestiver Hinweis von wegen ‘dogmatisch gefährlich’ hier (auch und
vor allem) für Hw. DDr. Knittel gelten. Jedenfall ist Ihnen sein Biritualismus ein Dorn im Auge. Sie
können versichert sein, dass sie weithin keine so dogmatisch sicheren Predigten finden werden wie bei
Knittel! Sein Biritualismus ist (wie bei vielen entsprechenden anderen Fällen) seine Sache. Unbeschadet
aller Vorzüge des überlieferten Ritus’ gilt: Wenn überall so gepredigt u. (wohl nur sonntags) NOM gefeiert
würde wie in der St. Pöltens Prandtauerkirche od. Militärkathedrale v. Wiener Neustadt, wäre die kirchl.
Situation dogmat. u. liturg. weitaus besser!
@Alfredo Ottaviani @Rudolphus Alfredo Ottaviani II hat absolut richtig das Spezifische des Papsttums dargestellt
und damit exakt auf Rudolphus geantwortet. Dessen Verständnis („Untertanen“) entsricht weltlichen Kategorien,
die der spezifisch „geistigen Herrschaft“ nicht entsprechen, vielmehr weltliche Muster auf geistlich-ekklesiale
Kategorien anwenden: Auch eine Form von Verweltlichung. Gerade solcher Papalismus hat in den letzten Jahrzehnten
viel Schaden hervorgerufen. Wir sind allein Untertanen CHRISTI, nicht die seines Stellvertreters; vielmehr
sind Bischöfe und Laien zum Gehorsam ihm gegenüber gerufen. Freilich heisst das nicht, dass der Papst
nun „ein netter Opa“ sei; er hat vielmehr die Pflicht, die Christenheit in die Verantwortung gegenüber
dem apost. Glauben an den CHRISTKöNIG zu rufen, den die LEBENDIGE, niemals endende (gg. Alberigo und
Vulgärtradis) Tradition vorlegt.
Zu: Die Kirche zahlt weiter_Uni Fribourg Leider auch hier wieder eine Falschinformation auf kreuz.net:
Die Kirche zahlt NUN DOCH weiter, weil das Rektorat die Drohung von Bischof Genoud verstanden hat und
die halbe Million SFR nicht verlieren will, sondern nun doch eine Segnung des GANZEN Gebäudes zulässt,
allerdings nur eine ökumenische, keine dezidiert katholische. Allerdings hatte das Rektorat nicht den
Mut, den finanziell motivierten Meinungsumschwung zuzugeben, sondern behauptet nun, es habe nie etwas
gegen eine Segnung gehabt…! Damit versucht man, den schwarzen Peter der Kirche zuzuschieben: Mit dieser
lächerlichen Behauptung hat sich das Rektorat unglaubwürdig gemacht.
@Irenäus Sehr geehrter Herr, wo bleibt der Beleg für Ihre forsche Behauptung, S. Heiligkeit leugne die
Kindheitsberichte. Bis zum klaren Gegenbeweise gehe ich davon aus, dass Sie selektiv, nicht kontextgerecht,
gelesen haben. In seinen Weihnachts- und Adventsbetrachtungen ist mir dergleichen NICHT begegnet. Gesegnten
Tag allerseits!
@Nicephor Lieber Freund, lernen Sie seriöse Liturgiewissenschaft! Der überlieferte Ritus hat mit dem
glorreichen Trienter Konzil etwa so viel gemein, wie der NOM mit dem Vatikanischen! „Tridentinisch“ ist
daran nur eine gewisse BEREINIGUNG einer unvordenklichen Tradition, die sich namentlich auf die frühchristlichen
römischen Päpste Damasus, Gelasius und Gregorius bezieht. Des weiteren wurde das regional geübte Stufengebet
und Schlussevangelium nun verbindlich in die Missa Romana eingefügt. Daher sollte der Begriff „Tridentinische
Messe“, der vor 40 Jahren aus der Polemik gegen sie geformt wurde, endlich aus dem Sprachschatz definitiv
verbannt werden! Noch Fragen? Herzl. Gruss
@Evelin: De mortuis nisi bene Verzeihen Sie, dass sie Widerspruch ernten. Manchmal ist da mehr als man
sieht. Ich werde mit Sicherheit keine Details aus dem Privatleben und dem Gebahren des Ex-Sekretärs S.Em.
Alfons Card. Stickler offenbaren. Jeder Mensch hat gute Seiten. Nur so viel: ihn als „opferbereit“ zu
bezeichnen ist – warum auch immer – grotesk.
@Kein Homo-Klerus Ich wusste gar nicht, dass Protestanten neuerdings neben „Bischöfen“ auch „Priester“
haben, denn schliesslich ist ja nach Dr. Luther ,alles was aus der Taufe gekrochen kömmt Bapst, Bischof,
Priester’. Denn nicht nur ist aus kathol.-orthod. Sicht die Ordination von Protestanten in aller Regel
keine sakramentale Priesterweihe und zweitens ist eine solche ja auch gerade nicht gewollt, da die Taufe
das allgem. Priestertum begründet, das nach prot. Lesart kein besonders mehr zulässt, wie obiges freies
Zitat zeigt. Falls die norweg. Staatskirche hier anders denkt, bitte ich um Aufklärung. Also bitte etwas
mehr Präzision bei der Abfassung der interessanten Berichte.
Zur Klärung ein Zitat von Dr. D.Berger in kath.net Frage: Worin liegt denn dieses Problem genau? Berger:
Es beginnt bereits sehr anschaulich bei dem als Selbstbezeichnung fungierenden Begriff „Traditionalismus“:
der Traditionalismus war eine Irrlehre, die Vatikanum I eindeutig verurteilt hat. Sein Kern bestand in
einem falschen Begriff von Tradition. Und eben das verbindet die beiden Traditionalismen miteinander.
Tatsächlich haben wir hier einen sehr engen und undifferenzierten Traditionsbegriff. Die von allen großen
Kirchenlehrern beschriebene lebendige Entfaltung des depositum fidei will man bei dem postkonziliaren
Traditionalismus nicht oder nur eingeschränkt sehen: So friert man diese Entfaltung bei der Lehre von
der Religionsfreiheit in den Tüten der Formulierungen des 19. Jhrts. ein. Und sieht nicht, wie sich die
Welt verändert hat und d. kath. Kirche darauf mit einer Modifizierung der veränderlichen Teile der Lehre
unter Beibehaltung der Integrität der Substanz reagieren musste. Dies hat sie ja dann im Vatikanum II
tatsächlich getan. Aber was machen die „Traditionalisten“? Sie ziehen zu ihrer Interpretation des Konzils
die extremsten progressistischen Interpreten heran, die genauso wie die Traditionalisten daran interessiert
sind, dessen Texte als Traditionsbruch und nicht, wie Rom, im Lichte der Tradition zu lesen, um damit
ein theoretisches Fundament ihres Ungehorsams zu gewinnen. So berühren sich hier die Extreme und die
Traditionalisten liegen sich auf einmal mit Hans Küng,G.Alberigo,K.Rahner in den Armen…“
@Athanasius Sie haben mir den Spass gemacht, me.Namensgebung auf den Leim gegangen zu sein, wenn Sie mich
dem Heidentum näher halten…Keine Angst!-Nun, Bacci/Ottav. sind nicht das Lehramt.Was Sie mit „Option“
meinen, ist mir unklar, das von mir angedeutete Problem lag in der „Definition“ der hl. Messe in der Einführung,
diese wurde im Missale 1970 gottlob korrigiert. Leider steht in der „kurzen kritischen“ neben vielem richtigen
auch blanker Unfug, so etwa die Kritik am Karfreitag (in rot) im NOM: es sähe jetzt aus wie Christus
als Martyrer. Hier merkt man, dass die beiden Autoren keine Liturgiker waren, sonst hätten sie gewusst,
dass in den mittelalterlichen (=vortridentinischen) Diözesanriten in der Regel Karfreitag in ROT war!
Denn rot ist keineswegs nur die Farbe des Blutes der Martyrer (und daher von deren Messen), sondern auch
des KOSTB.Blutes und des hl. Kreuzes. Auch wenn die neuscholastische „römische Schultheologie“, wie sie
Tromp, Bacci, Ottaviani, (Siri?), Lefebvre und die Konzilsminderheit etc. vertraten, keineswegs der Weisheit
letzter Schluss war, so hatte deren Einfluss und die Studie über den NOM doch ihre Bedeutung, um den
z.T. furchtbaren revolutionären Prozess der Nachkonzilszeit zu bremsen!
Anmerkungen Zu „Ansgar“: Ja, 23. Zu „Athanasius“: Jungsein schützt vor Torheit nicht. Mit Sicherheit
haben die genannten Päpste das SO NICHT gesagt!! Die Pontifices sind nämlich keine Idioten, für die
sie zu halten scheinen. Sind Sie nicht in der Lage, Referenzen für Ihre unhaltbaren Behauptungen zu geben?!
Zur Eucharistielehre verweise ich auf Eccl. de Eucharistia und den erhellenden Artikel des damaligen Theologen
Joseph Ratzinger über den Begriff der Transsubstantiation! Soviel zu wissenschaftlicher Auseinandersetzung!-Das
tatsächlich skandalöse und irrige Vorwort des Missale 69 (Missa est synaxis…populi Dei) wurde – Gott
und Bacci/Ottaviani sei Dank – revidiert! Zu „Daffi“: Wie die Kommentatoren schon sagten: Auch wenn Ihr
Beitrag recht ausgewogen und objektiv ist, bleibt doch zu kritisieren: Nein, der überlieferte Ritus „fordert“
aus sich nicht die Beichte vor der Kommunion. Das muss immer noch nur der, der leidergottes in Todsünde
gefallen ist. „ein konsequentes Leben nach den Geboten“: leider sind auch die Besucher der überlieferten
Messen meist (kaum) besser als die anderen: Die Kirche war immer eine Kirche der Sünder- und sie muss
es sein und bleiben: offen für sie. So gibt es im Bereich der überlieferten Messe Ehebrecher, sog. „Wiederverheirate“,
Lästermäuler, und vor allem Leute, die sich für was besseres halten. Ich spreche aus Erfahrung! Dennoch
aus ganzem Herzen: Vive la Tradition!
#17 Samhain 22:02:13 | Mittwoch, 14. Dezember 2005
Dr. Carlo Regazzoni: nochmals Gunther Maria Natürlich war die Absicht, das „Heilige Buch des Islams“
zu küssen, egal ob die Lippen… es ist keine Definition von Küssen notwendig. WEITAUS WICHTIGER als
die eher müssige Frage, ob das in Gottes Augen nun eine „Sünde“ war, ist doch der KONTEXT und die Frage
nach der tieferen ABSICHT: Ziel der unglücklichen, signifikativen und vor allem gutgemeinten Handlung
war natürlich eine captatio bene volentiae gegenüber den Muslim. Besser hätte der Pontifex seine Wertschätzung
direkt gegenüber den Muslim ALS MENSCHEN ausgedrückt und über den Umweg des tatsächlich an MANCHEN
STELLEN christen- und judenfeindlichen Koran. Warum soll das Gehen in die Moschee eine Sünde gewesen
sein? Er hat ja dort nicht am muslimischen Gebet teilgenommen. Richtig. Und was soll sündhaft an den
Schuldbekenntnissen gewesen sein, und was an der Eröffnungsrede zum Konzil? Richtig! So hoffnungsfroh,
ja blauäugig „Gaudet mater ecclesia“ auch war, so sinnlos, ja abstrus mutet es an, diese Rede als Sünde
zu brandmarken. Es sei denn man vermutet, Seine Heiligkeit der selige Papst Joh. habe gelogen. Aber worin:
er sagte seine Meinung, dass man den Unglückspropheten nicht recht geben solle. Dass er auf dem Sterbebett
sein Konzil unbedingt beendet haben wollte, scheint zu zeigen, dass er wohl mitlerweile selber dachte,
dass die Unglückspropheten doch nicht so unrecht hatten.