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argumentum ad rem Was den Elfenbeinturm, den alten Mercedes usw. betrifft: Glücklicherweise versucht
der Vatikan wieder dem Geist der Hl. Schrift und der gesamten Tradition gerecht zu werden, dass sich nicht
die Kirche der Welt anpassen muss, sondern umgekehrt. „Dem Christentum, das ihr nicht den Rücken kehrt,
kehrt die Welt den Rücken“ wie der südamerikanische Philosoph N. Gomez Davila sagte, und: „Die Türme
der Kirche von heute hat der progressive Klerus nicht mit dem Kreuz, dafür aber mit der Wetterfahne geziert.“
Typisch österreichischer Zeitungsstil von halbgebildeten Leuten die sich etwas darauf einbilden bei einer
„guten“ Zeitung wie den Standard zu arbeiten, dabei leben sie in einer hoffnungslosen Welt aus Klischees
aus den 70er Jahren.
BITTE um Antwort Habe gerade in den Nachrichten gehört, dass der Papst gesagt habe, das Fegfeuer habe
in der Kath. Lehre nichts zu suchen. Stimmt das wirklich ? Ich hoffe, die dummen Journalisten haben das
Fegfeuer mit dem Limbus verwechselt?Oder hat der Papst wirklich so etwas gesagt? Wer kann mir da eine
Quelle geben?
Stimme der Vernunft Allerdings habe ich Latein gelernt. Außerdem habe ich ein Wörterbuch, in dem ganz
offensichtlich wird, dass der reine Akkusativ bei der Bedeutung von „wahr halten“ verwendet wird. Nach
Ihrer Übersetzung müssten wir im Glaubensbekenntnis also beten: Ich vertraue die Hl.Kirche … (wem?)
an. Da kannich Ihnen leider nicht folgen. Aber ich bin weiterhin für jede Belehrung offen.
Selber Latein lernen und nicht den „tradis“ irgendetwas vorwerfen. Es macht natürlich keinen Unterschied,
ob „credo in“ oder „credo plus Akkusativ“ steht, auch weil das in auf den Akk. bezogen werden kann und
nicht nochmals genannt werden muss.
Wer hier auf der Ersatzbank sitzt ist doch offensichtlich. Die Frage ist nur, ob ein solcher Kardinal
überhaupt noch mitspielt. Er scheint tatsächlich vom Glauben abgefallen zu sein.
Fotos Die verschiedenen vernünftigen und toleranten Stimmen hier zeigen wieder einmal ihr eigentliches
Wesen: menschenverachtend und dumm.Sie zeigen auch, dass sie nicht in der katholischen Kultur verwurzelt
sind, sonst würden sie nicht bei diesen Bildern so sonderbare Assoziationen haben.
Banal und unchristlich Hat der Artikel nicht klar gemacht, dass diese selbstgebastelten Texte nicht eine
Frage des Geschmacks sind, sondern einfach nicht mehr katholisch? Die unzähligen modernen Kreuzwegtexte –
dieser hier ist ja leider nur ein typisches Beispiel – verbreiten eine religiös gefärbte Psychologie
des Selbstmitleids, wie der Artikel treffend sagt, und der Selbsterlösung. Es ist also nicht gut, wenn
ein Katholik diese Texte gut findet.
Humor Es könnte tatsächlich sein, dass die „Fundis“ für diesen Humor nichts übrig haben. U.a. vielleicht
auch deshalb, weil der typisch postvatikanische kirchenfunktionäre „Humor“ nicht wirklich anspruchsvoller
Humor ist, sondern infantile Langeweile ohne Form und Inhalt, siehe Textproduktion dieser modernistischen
Funktionäre. Auch Humor erfordert Tiefgang. Das haben die Modernisten nicht.
Erholt euch ruhig vom Lachanfall aber leider ist es nicht zum lachen. „katholisches Brauchtum“ – hier
wird auf einmal die Tradition als Argument hergenommen um Narren beim Altar zu rechtfertigen. Was den
Leuten fehlt, ist die einfachste religiöse d.i. katholische Bildung. Dann käme es nicht zu solchen lächerlichen
Veranstaltungen.Abgesehen davon dass es sowieso ein Witz ist wie die Deutschen ihre Fasnacht oder Fasching
oder was auch immer zelebrieren.
Sprache im Kontext der jeweiligen Zeit Hört endlich auf mit diesem Schmarrn, diesen ewigen Floskeln!!Wenn
man dieses Bild sieht, dann könnte man wirklich verzweifeln an dieser Kirche: ein Narrenverein, kurz
vor dem Bankrott, dem jeder Maßstab abhanden gekommen ist.
katholische Kirche eine Teilkirche? also was man hier alles lernt! Die katholische Kirche ist die einzige ,
die eine Kirche ist. Nur sie sollte man „Kirche“ nennen. Warum spricht heute sogar der Papst von „Kirchen“,
wenn er die Protestanten meint?Aber man darf sich von diesen Fehlern nicht ablenken lassen, denn immer
noch gilt die Lehre von der einzigen, heiligen Religion, der hl. Kirche, die im Besitz der Wahrheit ist.
diese so genannten „engagierten Katholiken“ sind meistens die dümmsten. Für sie sind nur jene gute Katholiken,
die Lektoren machen und die Liturgie durcheinander bringen, oder für ihre schlechte Chormusik auch noch
den alltäglichen öffentlichen Dank des Pfarrers erwarten
besser kein „Religionsunterricht“ als die hier sehr gut beschriebene Mischung aus Arianismus, Sozio- und
Psychologie. Denn dann würden die Schüler zumindest nicht meinen, sie wüssten jetzt, was der katholische
Glaube ist. So glauben sie, ein bisschen Bibeltexte zurechtbiegen sei das Christentum.
Hoffentlich gründet die Bruderschaft noch viele Klöster! Es ist eine Schande, dass Bischöfe sogar Briefe
an Stadträte schreiben um ein katholisches Kloster zu verhindern, aber nicht gegen Moscheen kämpfen,
sondern sogar öffentlich sagen, Moscheen sollten gebaut werden.
@methusalix, andreas hofer Andreas Hofer hätte Dollfuß sicher NICHT den Bergisel hinuntergejagt! Andreas
Hofer war ein Kämpfer gegen die FREIHEIT im Sinne der Französischen Revolution. Andreas Hofer war vor
allem eines: ein kämpferischer KATHOLIK, der für seine Religion kämpfte und für die Freiheit Tirols
und für Habsburg nur deshalb kämpfte, weil die Franzosen den Tirolern ihren Glauben nehmen und ihn MODERNISIEREN
wollten!!! Das ist inzwischen wirklich bewiesen!! Er ist ein Mann wie Dollfuß.
Weiter so kreuz.net! Lassen Sie sich nicht von den modernistischen Realativisten einschüchtern, die Beschönigung
mit Nächstenliebe verwechseln und jenen, die nur die Lehre der Kirche verteidigen, vorwerfen, sich im
Besitz der Wahrheit zu wähnen… Als wäre diese Katholische Wahrheit nicht die Wahrheit. Natürlich
sind wir im Besitz der Wahrheit, wenn wir Katholiken sind. Das ist ja der Witz.
Wenn man unter Intelligenz die heiße Luft der modernen Theologen und ihre Wortspielereien versteht, ihren
SInn für Widersprüchlichkeit und Unlogik, dann habe ich gerne Intelligenzprobleme.Die Theologie unserer
Zeit und ihre Vertreter sollten sich wirklich nicht mit ihrer Intelligenz brüsten, sie werden ja nicht
mal im Religionsunterricht ernst genommen, sehr oft wegen der dummnaiven Konzils-Zeitgeist-Ideologie.
Das ist die immer gleiche Methode der modernen Bischöfe und Päpste: einerseits „konservativ“ sein wollen,
aber gleich danach sich anbiedern bei den Leuten um ja nicht in Verruf zu kommen, ein reaktionär zu sein.
Das zweigleisige Fahren nach dem Konzil, es allen recht machen.
Hans Urs Vielleicht verwechseln sie Mehrdeutigkeit im Sinne von äquivok oder analog mit der dialektischen
Mehrdeutigkeit im Sinne Hegels. Im letzteren SInne kann ein Text etwas behaupten und gleichzeitig sein
Gegenteil. Widersprüchliches (also damit das Falsche) wird als dialektische Wahrheit akzeptiert. Ich
finde den Hinweis von Defensor sehr gut, dass das II. Vaticanum das erste Konzil ist, dass beiden theologischen
Gegenrichtungen recht gibt. Leider sieht man hier den unseligen Einfluss Hegels, und der Aufhebung des
Widerspruchprinzips. (Man muss Traditionalist sein, wenn man der Glauben der Vernunft nicht widersprechen
soll.)
Hofprediger Wenn man es allen recht machen will, kommt ein selbstwidersprüchliches Gerede heraus. Mit
diesen unschlüssigen Lehren richten diese Theologen den Glauben zugrunde.
Stimme aus Wien Leider sind wir schon so weit, dass Exportkaufleute oft den größeren Hausverstand haben
als Theologen. Die Inkulturation verzerrt die katholische Leere. Inkulturation geschieht automatisch und
ist leider nicht zu vermeiden. Wenn man aber bewusst das Katholische mit heidnischen Symbolen vermischt,
dann setzt das eine naive Trennung ovn Inhalt und Form voraus.Als würden sich nicht auch die katholischen
Inhalte verändern mit den heidnischen Symbolen.
@Hansurs Ich habe sogar einmal ein Seminar über H. Urs v.B. gemacht. Ich habe auch über Thomas von Aquin
Seminararbeiten geschrieben. Schwierig sind freilich beide. Aber ich finde, bei Thomas von Aquin besteht
grundsätzlich die Möglichkeit zu verstehen, bei H. U. von B. nicht, aber ehrlich gesagt, es ist lange
her. Ich fand seine Ausdrucksweise damals jedenfalls sehr „dunkel“.
Rahners Sprache, die die Leute verstehen Soll das ein Witz sein? Rahners Sprache ist unverständlich,
unlogisch und zweideutig, ganz zu schweigen von den kryptischen Ausführungen von Hans Urs v. Balthasar
Freigabe der alten Messe „Zeit im Bild“ hat gerade von der geplanten Freigabe berichtet. Ein etwas dümmlicher
Bericht, aber gar nicht so bösartig wie man vom ORF zu erwarten war in diesem Punkt. Wahrscheinlich wird
die Alte Messe auch bei der breiten Masse einen schnellen Siegeszug antreten.
Latein verstehen Weiß Kard.Lehmann wirklich nicht, dass die meisten nicht einmal verstehen , was auf
deutsch in der Messe des neuen Ritus gesprochen wird? Das ist für sie wie Latein. Das Tragische ist nur,
dass sie glauben, zu verstehen und dadurch ist die deutsche Sprache in der Hl. Messe leider oft Ursache
für die verbreiteten Irrlehren, die heute ja der alltägliche Glaube sind, z.B. die Allerlösung oder
die Verwechslung des Glaubens mit einer Friedens- und Toleranzreligion nach menschlichem Maßstab.
Faschingsmessen Dieser Bericht zeigt wieder einmal, dass man auch den so genannten Neokonservativen nicht
trauen kann, sondern nur den Traditionalisten.
Deutsche Mohammedaner Jedenfalls ist es eine Schande, dass es Europäer gibt, die in die Moschee gehen
und glauben, was im Islam steht. Dabei ist es höchste Zeit, Europa vor dem Islam zu verteidigen. Leider
sind die Kirchenvertreter handlanger der Islamisierung.
Leider kein Popanz Ich verstehe nicht, warum dieser Artikel seine These nicht untermauern sollte. Tatsache
ist, dass der Islam ob durch Bevölkerungswachstum oder „neuzugänge“ ist doch egal – stärkere Wachstumsraten
hat als alle anderen Religionen. Was den Abfall zum Irrglauben des Islam anbelangt, sind die absoluten
Zahlen für Europa nicht hoch.Verglichen aber mit der Bekehrung von Erwachsenen zum Christentum sind die
Zahlen erschreckend. Fehlte einem der Glauben und betrachtet man alles mit den Augen der natürlichen
Vernunft, so wäre es klar, dass der Islam die zukünftige Religion des geburtenschwachen Europas wird.Kein
Wunder, ein Volk ohne Religion bzw. mit einer Pseudoreligion und rel. Nichtwissen ist zum Untergang verurteilt.
@stimme der vernunft Das Thema ist für Sie vielleicht langweilig. Ich finde hingegen, dass es das wichtigste
Thema ist. Die Hl. Messe ist immerhing Ursprung und Höhepunkt unseres Lebens. Ein solches Thema ist immer
das Wichtigste und ich bin kreuz.net sehr dankbar, dass es darüber regelmäßig berichtet.
Herr Stöhr Ich teile zwar nicht Ihre Sedisvakantismus-These, aber Ihre Argumentation und Ihr Wissen ist
offensichtlich um vieles qualitätsvoller als die Ihrer modernistischen Gegner. Es ist immer wieder erstaunlich
wie letztere am Ende nur persönliche Angriffe, Witzeleien oder aber ein sehr oberflächliches, zum Teil
ideologisch durchsetztes Wissen aufweisen. Sie tun ihrer Kirche keinen guten Dienst.
@Desperatus Ich habe nicht behauptet dass die Offenbarung noch im Gange sei. Aber es ist wohl richtig,wenn
ich sage, dass die Kirche eine offenbarte Wahrheit lehrt. Jedenfalls führt das Wahrheits- und Tradtionsverständnis
das heute modern ist und das Sie hier zusammenfassen, dahin, dass die von der Kirche definierte Wahrheit
relativ ist. Was ist dann diese ewige Wahrheit überhaupt, wenn die der Kirche eine in Zukunft vielleicht
widerlegte oder neu formulierte Wahrheit ist? Vielleicht wird man eines Tages die Wahrheit insofern „tiefer
erkennen“, als man feststellt, dass der höchste Wert nicht Christus und die Sakramente sind, sondern
Friede und Gemeinschaft, EInheit der Völker und Toleranz. Aber ist es nicht schon heute so?
@Desperatus offensichtlich glauben Sie nicht, dass uns die Wahrheit in der Offenbarung in Form der Lehre
der Kirche zugänglich ist.Die Wahrheit kann von der Kirche nicht definiert werden. Da kann ich Ihnen
wirklich nicht zustimmen. Und ich glaube da würde Ihnen auch Papst Benedikt nicht zustimmen. Was ist
für Sie eigentlich das Kriterium für wahre Tradition: Dass es der momentane Mensch, der gerade Papst
ist, sagt, auch wenn es nicht mit der offenbarten Wahrheit übereinstimmt? Ich finde, ein solch willkürlicher
papalistischer traditionsbegriff ist nicht katholisch.Die Tradition muss ihr Wahrheitskriterium in der
inhaltlichen Übereinstimmung mit dem bisher formulierten Glaubenswissen haben.
Tradition Ich weiß, die Wahrheit ist ein unaustrinkbares Licht. Aber Tatsache ist, dass Gott die Wahrheit
offenbart hat und insofern ist sie uns zugänglich und diese Offenbarungswahrheit ist konstant, entwickelt
sich nicht und ist von der Kirche formuliert. Ich glaube nicht, dass man die Worte von den Inhalten trennen
kann, als ob sich nicht mit neuen Worten nicht auch die ausgedrückte Bedeutung änderte… Das „Wie“
und das Was gehören insofern zusammen zur Offenbarungswahrheit.Die „tradis“ sind nur deshalb keine Archäologen,
weil sie an diese ewige Wahrheit und zwar in ihrer Zugänglichkeit in der Lehre der Kirche glauben. Ich
finde es einfach unlogisch, zu glauben, dass ein Papst recht hat, obwohl er das Gegenteil von dem sagt,
wasals ewig wahr definiert wurde. Alle Umdeutungen dieses Faktums ist für mich purer Sophismus.
@Romulus Ja ich werde noch lernen müssen. Aber wer sich zur alten Messe bekennt, ist in gewissen Breiten
wirklich das Letzte. Ich wüsste nicht, wo ich von Verschörungstheorien geschrieben habe.Wegen „Revolution“?
Ich glaube, dieser Begriff ist auf der inhaltlichen Ebene gerechtfertigt. Aber auch im Bewusstsein der
damaligen Leute, soweit mir meine Großeltern und Eltern erzählen, war es schon eine Art Revolution.
Viele Hinweise gibt es auch, dass es unter den Klerikern tatsächlich ein revolutionäres Grüppchen gab.
Archäologie Ich verstehe unter Archäologismus, wenn man, von einer Eintwicklung ausgehend, einen „ursprünglichen“,
historischen Zustand wiederherstellen will, weil dies irgendwelchen Kriterien entspreche, wie „was in
der Bibel“ steht, was „in unsere Zeit passt“ usw. Dabei geht man also nicht von einem objektiven, zeitunabhängigen
Wahrheitsbegriff aus. Tradition ist hingegen nur ein anderes Wort für den objektiven Glaubensinhalt,
der immer wahr ist, immer derselbe. Wenn nun Inhalte diesem Glauben widersprechen, müssen sie falsch
sein, sonst wäre dieser Glaube nicht objektiv wahr. Diese widersprechenden Inhalte sind „Traditionsbruch“,
also Unglaube, und können eine Revolution im geistigen Sinn genannt werden.In Bezug auf die Neue Messe
ist eben einiges da, was diesem objektiven Glauben widerspricht.
Wo ich studierte kann ich nicht sagen, als Traditionalist muss man im Untergrund bleiben, sonst wird man
diskriminiert. Jedenfalls hat man mich im Seminar sehr schief angeschaut, nur weil ich einen vorkonziliaren
Theologen als schlüssig verteidigt habe (ich wusste noch nichts von diesen Grabenkämpfen).
Die Tradition endete leider mit dem 2. Vatikan. Konzil. Es ist doch klar , dass hier mehr geändert wurde
als „stehen“ oder „knien“. Es ist eine Revolution, die der gesamten Tradition widerspricht und damit auch
der Hl.Schrift, deren einzig wahre Auslegung die ganze Tradition der Kirche ist.
Romulus, was die Theologie betrifft, so findet man bei den Traditionalisten eindeutig größere Logik
als bei den Begriffsverwirrungen an den theologischen Fakultäten.
Typisch Traditionsverächter Kaum kommt eine Appell für die alte Messe von Nicht-Katholiken oder Intellektuellen,
hebt er sich für die Modernisten hier auf dieser Seite positiv ab von den „Neo-Tradis“. Wo ist der Unterschied?
DIe bösen „Neo-Tradis“ weisen immer wieder wie diese braven Engländer auf die Schönheit der alten Messe
hin. Dass sie auch den theologischen Aspekt berücksichtigen, dürfte doch eher für die „Neo-Tradis“
sprechen… Überhaupt nicht einleuchtend ist, warum das junge Alter vieler Traditionalisten gegen die
Berechtigung ihres Standpunkts sprechen sollte. Dass hier einige noch nicht den Unterschied von Archäologismus
und Tradition verstanden haben, ist ein anderes Problem.
#41 ultimo 18:03:43 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Schade dass die alte Messe in so hässlichen Kirchen gefeiert werden muss. Die neue Messe wird in den
schönen alten Kirchen gefeiert obwohl sie da nicht hineinpasst und obwohl die alten Kirchen verschandelt
werden müssen für sie. Am besten wäre tauschen.
#477 ultimo 19:39:12 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
sehr witzig Dieser Katholikos fühlt sich wohl sehr klug. Leider ändert die Witzelei nichts am Ernst
der Sache, noch dazu eine so schlechte Witzelei.Typisch für die vernunftschwachen modernen Katholiken:
Argumente wischen sie mit blöden Witzen oder Redeverbot vom Tisch, weil sie keine Argumente haben.
#108 ultimo 19:31:45 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Herr Klapdor statt sich zu ereifern sollten Sie auf die Argumente eingehen, die gegen eine Diskomesse
sprechen. Die Anbiederung wird die Jugend längerfristig abschrecken. Leider vermitteln solche Messen
auch ein falsches Bild vom Glauben, der eben nicht nur Erlebnis und Gefühl ist. Diese so genannten Messen
helfen mit, den Glauben zu zerstören.
#100 ultimo 17:59:48 | Mittwoch, 20. Dezember 2006
Lebendige Messe Wer glaubt, die Messe werde „lebendiger“ durch die Herzenswärme begeisterter Jugendlicher
verwechselt die Hl.Messe mit einer Veranstaltung zur Hebung der Stimmung, mit einer Art religiöser Unterhaltung.
Diese Haltung zeigt die Pervertierung der katholischen Religion, da sie glaubt, die Menschen müssten
das Sakrament lebendig machen. Dabei macht das Sakrament die Menschen lebendig. Ob die alte Messe mehr
Jugendliche in die Kirche lockt, das ist wurscht. Die Wahrheit richtet sich nicht nach Angebot und Nachfrage.
Klar fordern sie die Freigabe der alten Messe Auch wenn Stimme aus Wien das Gegenteil behauptet, die Absicht
der Unterzeichner ist klar. Freilich könnten sie sich noch klarer ausdrücken. Dieses Herumgerede mit
Anspielungen ist leider eine typische Erscheinung der modernen Kirche. Die ständige Berufung auf das
2.Vat.Konzil soll freilich von der Piusbruderschaft abgrenzen. Nur darin hat „Stimme aus Wien“ Recht.
Das ändert nichts daran, dass dieser Text eine Unterstützung für die Freigabe ist.
#19 ultimo 15:33:42 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
Schlechte Prediger Es stimmt, viele predigen schlecht. Vor allem die modernen Priester, die sich in ihrem
Hochmut und ihrer ängstlichen Anpassung nicht darauf beschränken können, im Sinne der Tradition die
ewig wahren moralischen Grundsätze der Hl.Kirche dem Volk zu predigen. Priester, die sich daran halten,
können nicht schlecht predigen, auch wenn sie rhetorisch schwach sind. Abgesehen davon: Dass viele Personen
/Katholiken meinen, predigen dürfe nur der, der es kann, und nicht der, der es von Amt wegen darf, zeigt
den totalen Verfall des Kirchenverständnisses!
Landorganist Ihre Stellungnahmen gehören weder zu den gemäßigten und vor allem nicht zu den vernünftigen.
Lesen Sie sich mal selber!Vernunft ist nicht gleich die aus Zeitungen angelesene Zeitgeistideologie, die
Sie mit Anschuldigungen gegen das sehr informative und selten rechtgläubige kreuz.net durchmischen und
dann hier präsentieren.
Wunderbare Jungfrauengeburt Wie die da unten wieder neunmalklug sich über die katholische Lehre lustig
machen, statt sich zu informieren, was „ohne Erbsünde sein“ heißt… Die Glaubensgeheimnisse haben eben
auch ihre Logik. Die aber viele verständlicherweise überfordert.
Diktatur der pseudokatholischen Verbände Viele rechtgläubige müssen gegen die Obstruktion und Verleumdung
der Altachtundsechziger der Kirche ankämpfen, die immer noch die Verbände beherrschen, die den Glauben
zersetzt haben und das Geld hinausschmeißen für kirchenfeindlichen Stumpfsinn und Priester als unchristlich
bezeichnen, wenn sie katholisch sind. Dabei sind diese Priester Heilige unserer Zeit.
Missionierung Leider helfen die Protestanten mit solchen Ratschlägen indirekt mit, Europa noch weiter
zu „missionieren“ im Sinne des Islam. Langsam aber sicher führt eine solche Haltung zur auch inhaltlichen
Akzeptanz des moslemischen Aberglaubens. Diese Ratschläge widersprechen dem Gebot der Nächstenliebe,
das vom Christen verlangt, die Unwissenden zu lehren und die Sünder zurecht zu weisen, die Ungläubigen
zu bekehren und nicht in ihrem falschen Glauben zu bestärken.
Beten in Richtung Mekka Der Vatikan sagt, es sei nur eine Meditation gewesen und versucht gut zu machen,
was da in dieser „Geste der Toleranz“ passiert ist. Das ist doch alles lächerlich.Wenn es wenigstens
diplomatisch was bringen würde. Aber man sieht: Ohne Wahrheit kommt man auf Dauer auch in der Politik
nicht weiter. Oder ist es gewollt, dass die türkischen Zeitungen sich über den Papst und damit über
die ganze Kirche lustig machen?
ad Hobbytheologen und Kreuzritter Es ist wieder bezeichnend, dass man hier kein Argument lesen kann, das
den Vorwurf entkräftet, der Papst handelte mit seinem Moschee Gebet Richtung Mekka im Sinne des Relativismus.
Nur den üblichen dummdreisten Spott. Wer das pseudointellektuelle Geschwätz vieler Berufstheologen selber
kennen gelernt hat, die keine Ahnung von Philosophie haben, und die so genannten Theologiestudenten,die
sich um jede Philosophievorlesung drücken und die Theologie auf das niederste Niveau gedrückt haben,
den kann der Vorwurf, er sei ein Hobbytheologe nicht wirklich treffen. Hoffen wir, dass die Willkür des
Papstes aufhört und die tradition des Glaubens als einziges Kriterium wieder ernst genommen wird.
götzendienst Warum hat der Papst das getan? Er hätte ja gleich den Koran auch küssen können? Wie kann
er von der Diktatur des Relativismus sprechen und selbst diesen Relativismus zelebrieren?Es ist ein Skandal.
landorganisten usw Es ist immer wieder beeindruckend, wie die „Stimmen der Aufklärung“ und des Zeitgeistes,
die Protestanten, Landorganisten usw. unfähig sind, Argumente ernst zu nehmen, nur weil es nicht in ihren
ideologisch engen Horizont passt. Diese Vulgäraufklärung ist auch der Feind der Kirche.
mohammedanischer aberglaube Da zeigt sich wieder die gefährlichkeit des heidentums. Hoffentlich gibt
es Priester, die versuchen die moslemischen Heiden zu bekehren!
roberts pseudoaufklärer Das muslimische ist nun mal nicht das christliche Kopftuch. Das muslimische Kopftuch
gehört verboten, weil der Islam eine falsche Religion ist. Die Katholiken die sich mit dem Islam verbünden
sind auf dem falschen Weg.
Ideologie das Denken dieser Bischöfe trägt alle Zeichen einer Ideologie voller Realitätsverweigerung-
und Verlust.Durch die Abschaffung der Tradition als Kriterium herrschen in der Kirche Gesetzlosigkeit
und Willkür. Die Argumentation dieser Bischöfe ist lächerlich.Nur weil sie selber nur mehr in Kategorien
der Religion a la carte denken, können sie nicht mehr verstehen, dass es nicht um subjektive Vorlieben
geht. verurteilen und verbieten sie die alte Messe, verurteilen sie die Kirche. Der einzige Weg ist wirklich,
keine Kompromisse mit den Wölfen im Schafspelz!
@wiener 1. Es geht nicht um Nostalgie, sondern um die Lehre der Kirche und wenn schon um Ästhetik als
Einheit von Form und Inhalt 2. Die Reform von Papst Paul VI. war keine organische Weiterentwicklung sondern
das Gegenteil
breze braucht nicht spöttisch tun ich glaube schon dass schüttels aufregung berechtigt ist…wie die
Vertreter der Kirche die Kirche systematisch verraten und die wenigen, die katholisch sein möchten, nicht
nur im Stich lassen, sondern als Häretiker darstellen und lächerlich machen, das ist, wenn es nicht
so traurig wäre, geradezu skurill. Es ist hier nicht nur Unglaube, sondern auch eine gewisse Dummheit
am Werk. Vielleicht verstehen die Bischöfe, wenn sie schon nicht das Argument des Gehorsams der Lehre
gegenüber verstehen, im Sinne der Weltanpassung ein soziolog.-psycholog. Argument: Kein Betrieb kann
bestehen, dessen Manager und Angestellten zum Profil des Betriebs nicht loyal stehen.
@haher-Bergmesse Sie sind zu beneiden, wenn Sie solche Bergmessen erlebt haben. Überhaupt ist jeder zu
beneiden, der halbwegs katholische Messen besuchen kann. Wann kommt endlich die wahre hl. Messe für alle,
ohne Geschwätz von Laien und Priestern, sondern nur mit den Worten der Hl. Kirche. Man kann nicht immer
drei Stunden fahren.
gott des lebens Wenn ich das schon höre… eine Floskel, missbraucht wie selten ein anderes wort. Die
pseudophilosophischen kirchenzerstörer sollen mal nachlesen , was im Neuen Testament zum Thema Leben
stehtDie Kirchenzerstörung beruht auf Wortverdrehung und Halbbildung.
katholische männer Es ist nur zu wundern, dass sich immer wieder Teilnehmer für diese so genannten katholischen
Veranstaltungen finden. Die so genannte katholische Weiterbildung ist im Grunde längst bankrott, ein
peinliches Geschwätz, das Gott mit der Selbstfindung ersetzt hat. Und da wundern sie sich dass keine
Jungen mehr nachkommen…
rationale und theologische Argumente habe bisher die Kirche im Dialog mit den Mohammedanern angewendet,
steht in dieser Falschmeldung. Schön wärs wenn das der Fall wäre. tatsache ist, dass der Pseudo-Dialog
nicht ehrlich ist, und die Vertreter der Kirche gar nicht wirklich apologetisch argumentierten. Dieser
Aufruf zur Missionierung durch den Papst wäre eigentlich das einzig Konsequente.Sollen nicht auch wir
einfache Gläubige immer von Christus reden, unseren Glauben nicht verstecken usw.?Dialog, der nicht zugibt
Missionierung zu sein , ist unehrlich, und wenn er nicht Missionierung ist, ist er nur Feigheit.Ob es
einen Kreuzzug braucht:Oft hilft nur mehr Notwehr, wenn z:B. die Christen nacheinander abgeschlachtet
werden, wäre diese Notwehr sicherlich angebracht.
Schande Was für ein Trauerspiel… Jetzt hat der Papst ein Anzeichen gemacht, den sogenannten Lügen
und Vertusch-Dialog ein bisschen ehrlicher zu machen und schon wird er erpresst und was das Traurigste
ist, er lässt sich erpressen. Aber dieses Konzil ist ja auch ein Vertuschungskonzil, tatsächlich muss
man an diesem Konzilsdokument verzweifeln, so deutlich wird in ihm, dass nicht die Wahrheit gesucht wurde
sondern die Wahrheit für einen falschen Frieden geopfert wurde. Als ob die Mohammedaner denselben Gott
anbeten würden wie die Katholiken. Das widerspricht doch jeder vernunft.
#49 ultimo 22:10:30 | Donnerstag, 7. September 2006
sedisvakantistenlogik Die Sedisvakantisten scheinen nur auf den ersten Blick dem Dilemma Papstgehorsam
contra ewige Lehre der Kirche auszustellen. Es klingt zwar ganz logisch, einfach zu sagen, es gebe keinen
Papst und also könne man nicht ungehorsam (wie die bösen Piusbrüder) sein. Tatsache ist, dass ihre
Leugnung, der Papst sei Papst den größten Ungehorsam überhaupt darstellt und alle möglichen Akte des
Ungehorsams gegen den Papst in sich einschließt. Wer fällt die Entscheidung, der Stuhl Petri sei leer?
Wer, wenn nicht die vielen kleinen Sedis-Gegenpäpste?
Die Fürstin hat recht! Die Kritik hier zeigt, daß jene, die die Tradition ablehnen und nicht verstehen
keine Bildung und auch keinen Sinn für Ästhetik haben, keinen Sinn für die unfreiwillige Komik von
Traditionsbrüchen. Aber es geht ja nicht um ästhetische Gefühle, sondern darum daß die Tradition der
einzige Maßstab ist, was denn sonst? Alles andere ist subjektiv.
Endlich! Diese pdeudokatholischen Vereine schaden der Kirche und dem Glauben nur und beanspruchen für
das Untergraben des Glaubens noch den Namen „katholisch“. Der Bischof ist mutig und für diesen Mut muss
man ihm gratulieren. Hoffentlich machen es ihm viele nach.
Schiefes weltbild Dass Kinder die Freiheit einschränken sage nicht ich , sondern das höre ich immer
wieder von jungen Frauen und auch die polit. Diskussion um Kinderhorte etc. sieht die Kinder als freiheitsbehindernd.
Deshalb müssen sie abgeschoben werden. tatsächlich ist dieses Weltbild schief, aber es ist nicht meines.
Was den Turbokapitalismus betrifft, bin ich der Meinung dass der Feminismus mit seinem Kampf um Beruf
und Arbeit um jeden Preis für jede Frau dieses schlechte System eben unterstützt. Dass Frauen arbeiten
müssen, um die Familie zu ernähren ist ein anderes Problem. Das hat nichts mit Feminismus zu tun.
@methusalix.Freiheit Jeder katholik glaubt natürlich an die Freiheit und zwar an die Freiheit, die in
Christus liegt. Es gibt eben verschiedene Vorstellungen und Bedeutungen von Freiheit. Der Freiheitsbegriff,
der vom Feminismus vertreten wird (zumindest in der mir bekannten im Alltag gelebten Form) besagt, dass
Freiheit identisch ist mit der Unabhängigkeit von mögichst vielen Faktoren, unter die u.a. auch die
Kinder eingereiht werden. So kommt man zur verbreiteten für mich eben ziemlich menschenfeindlichen Haltung,erfülltes
Leben sei nur möglich, wenn man möglichst frei von Pflichten ist, z.B. von Kindererziehung. Daraus resultiert
eine innere Unruhe in vielen.Der kath.Freiheitsbegriff geht davon aus, dass man sich zwar unabhängig
machen kann von allem und jedem, aber doch für etwas entscheiden muss – das geht gar nicht anders. Als
katholik entscheidet man sich für Gott und für den Nächsten, also die Kinder. Ich finde, dass z.B.
der „Beruf“ oft eine unegbührlichen Vorrang in der Bewertung gegenüber den Kindern bekommt.
Relativismus macht krank Natürlich hat der Kardinal Recht. Relativismus führt zur Geistesverwirrung,
weil er die Leugnung der Wahrheit und eines absoluten Sinns ist. Dies widerspricht dem Wesen des Menschen
wie Philosophen und auch Psychologen immer betonten, vgl. Aristoteles oder die Logotherapie. Natürlich
hat psych. Krankheit auch mit physiolog-biolog. Ursachen zu tun. Doch diese sind nciht die einzigen Faktoren.
@methusalix Ich habe geschrieben: eine Ursache, nicht die Ursache. Dass katholische Erziehung missverstanden
wurde und fehlegeleitet sein konnte, stimmt. Der Feminismus beinhaltet aber das Kinderfeindliche und Familienzerstörende
schon in der Theorie, das katholische Modell nicht. Der Feminismus baut nämlich auf einem anderen meiner
Meinung nach falschen Ideal von Freiheit und Selbstverwirklichung, die katholische Erziehung baut, falls
richtig angewandt nicht auf dem Ideal einer Freiheit die auf Kosten der anderen geht.
legitimer Feminismus Ich glaube nicht, dass es einen legitimen Feminismus gibt. Er scheint zwar human
zu sein, aber er ist tatsächlich eine Hauptursache für die zerrütteten Ehen und die psychisch labilen
Kinder , sofern sie noch zur Welt kommen.
„An die Wand“ und kurze Messen Ist herr Gotthard wirklich Pfarrer? Es ist kein Wunder, wenn der Glaube
verdunstet. Auch nach V 2 sind diese Aussagen furchtbar. Wie kann man die Realpräsenz so leugnen? Das
größte Übel ist , dass jene die solches behaupten, die in Erstkommunionvorbereitungen und Firmvorbereitungen
den Glauben an den Menschen in den Mittelpunkt stellen, einfach kein Glaubenswissen mehr haben. Was die
schnell gelesenen Messen betrifft: Die Messe darf nicht abhängig sein von den subjektiven Beigaben des
Priesters und der laien. Das sogenannte Gefühlvolle , die sog. demonstrierte Freude am Glauben ist Selbstdarstellung
und stört die Messe. Das zeit, dass die Menschen nicht mehr verstehen, was die Hl. Messe ist. Ob schnell
oder andächtig gelesen, die Hl. Messe muss frei sein von diesen Kommentaren die oft einfach nur peinlich
sind.
@Bussmann Der moderne Klerus betont das Menschentum Christi und vergisst dabei dass wir an Christus glauben
weil er Gott ist. Dasselbe gilt für die „Anpassung“: angepasste Lehren können den Menschen nicht retten,
weil sie durch die Anpassung das Göttliche, das Unveränderliche aufgegeben haben. Wann sehen das die
Progressisten endlich ein?
Götzen sind nicht Gott Das Konzil im Licht der Tradition lesen, kann nur heißen diese Sätze korrigieren
bzw. das Konzil von solchen Sätzen zu reinigen. Glaubt man wirklich, dass die Muslimen den wahren Gott
anbeten, dann wäre ja der wahre Gott nicht dreieinig.Der Islam ist falsch und alle Religionen sind falsch,
außer der Katholizismus. Warum hat man so große Angst das zu sagen? Alles andere wäre doch unehrlich.
@wi-bi Ob es das Naturrecht gibt oder nicht, ist ein Problem, über das man diskutieren könnte. Die Mehrheit
der Philosophen und Theologen und bis vor kurzem auch Juristen gehen von der Geltung des Naturrechts aus.
Gerade jene die über das Naturrecht einfach sagen: „das gibt es nicht“, verteidigen oft die sog. Menschenrechte,
die auch auf einem naturrechtlichen Denken basieren.Abgesehen davon geht es mir darum, dass man das vom
Politiker vorgebrachte naturrechtliche Argument nicht kriminalisieren darf. Das ist primitiv und intolerant.
Höchste Erleuchtung gerne würden viele diesen Weg gehen, wie ihn Herr Höck u.a. vorschlagen. Aber tatsächlich
gibt es Passagen, die man nicht mit der Tradition und dem allgemeinen Hausverstand vereinen kann. Zum
beispiel die unten zitierten Wertschätzungserklärungen zu den anderen Religionen. Leider spricht aus
diesen Texten mehr als nur der Hinweis auf das Bemühen, Gott zu finden. Außerdem, welchen Sinn hat es
das in einem Konzilsdokument zu erwähnen? Der geist der aus solchen Formulierungen spricht ist die Ursache
für die „falschen Früchte“ des Konzils. Trotzdem hoffe auch ich auf eine Lösung, dass dieses Konzil
aufgrund seiner Selbstdefinition, nämlich nichts Neues (dogmatisch) hinzuzufügen, korrigiert wird. Das
heißt solche Passagen etwa über den allgemeinen Aufklärungsgott (alle die an einen Gott glauben, der
Islam usw. glauben an denselben Gott wie die Katholiken) werden automatisch aufgehoben durch das Dogma
vom dreieinigen Gott.
gefährlich für die Menschheit Wenn das stimmt, dass dieser politiker wegen dieser Aussage verurteilt
wurde, dann ist das wirklich skandalös. Seine Kritiker sollten diese Aussage verstehen, bevor sie ihn
verurteilen. Wie Ethnologen und Historiker feststellen, kennzeichnet „völkerübergreifend“ das Tabu dasselbe:
Tabu ist jene Handlung, die zu einem allgemeinen Gesetz erhoben dem Bestand der Gruppe/Gesellschaft bedrohlich
wäre. Das ist keine Erfindung der „Tradis“, sondern sog. Naturrecht. Natürlich kann jeder sagen, das
ist mir wurscht und ich mache was ich will, weil ich niemanden konkret bedrohe. Er begibt sich also nicht
auf diese prinzipielle Ebene. Tatsache ist aber, dass es skandalös ist, solche Aussagen, die auf einer
prinzipiellen ethische Ebene geführt werdden, die aus dem Naturrecht stammen, strafbar zu machen. Es
ist ein Rückschritt im ethischen Denken und zwar jetzt unabhängig von persönlichen eth. Bewertungen.
Gehorsam Das Problem des Widerspruchs zwischen Gehorsam und objektivem Glauben entsteht, wenn man annimmt,
dass sich der Glaube, also der objektive Glaubensinhalt entwicken könne. Damit ist die Glaubenswahrheit
an einen Zeitpunkt gebunden und damit ist auch verständlich dass nach dieser Auffassung dem jeweiligen
Papst bedingungslos gehorcht werden muss. Aber da der Glaube nicht Produkt einer Entwicklung sondern ein
objektiver Inhalt ist, der nicht zeitgebunden ist, ist es logisch, dass sich Gehorsam dem Glauben gegenüber
nicht identisch sein muss mit dem gehorsam dem jeweiligen Verkünder des Glaubens gegenüber. Dass man
den impliziten Aussagen von Korankuss usw. nicht gehorchen kann bzw. darf, sollte jedem einleuchten.
Widerspruch Ich biete keine Variante an, sondern bin nur der Meinung, dass Ausdruck und Bedeutung zu trennen
sind und dass also dieselben Ausdrücke verschiedene Bedeutungen haben können. Ob ich damit Recht habe,
kann nur erschlossen werden, wenn man Hinweise sucht, was z.B. Fellay mit „Konzil“ jeweils meint, also
die Bedeutung kann so nicht geklärt werden. Ich wollte nur sagen, dass ein Widerspruch nicht notwendig
folgt. Es stimmt, dass das Akzeptieren des Konzils auf eine formelle, weniger inhaltliche Akzeptanz hinausläuft,
da ja viele Aussagen des Konzils durch ihnen übergeordnete Aussagen (der Tradition) hinfällig werden.
Frauenpriester @demon: Grundsätzlich sollte man bei solcher Kritik beachten, dass es eine Offenbarung
und eine Tradition gibt, zu vergleichen – um es dem profanen Gemüt nahe zu bringen – mit einer Betriebsordnung,
die man nicht einfach über den Haufen werfen kann. Niemand ist gezwungen in diesem Betrieb zu arbeiten.
Nun kommt der Vorwurf, diese Betriebsordnung sei menschenfeindlich. Dazu ist zu sagen, dass man das nur
unter der Voraussetzung sagen kann, dass Gleichwertigkeit des Menschen identisch ist mit der Gleichheit
und damit Gleichberechtigung der Menschen. Das stimmt aber nicht. Beim Unterschied Kind-Erwachsener ist
es klar. Nun behauptet die Kirche, dass es auch zw. mann und Frau Unterschiede gibt und zieht daraus Konsequenzen.
Daraus eine unterschiedliche Bewertung von Mann und Frau abzuleiten ist einfach falsch.
Widerspruch aufgelöst Helfen“ könnte man nur, wenn der Begriff „Konzil“ jeweils etwas anderes bedeutete.
Die Behauptung dass nach der Logik dieser Widerspruch nicht aufzulösen sei, ist nur eine Behauptung.
„Romano“ gibt hier selbst zu, dass es möglich ist, den Widerspruch zu vermeiden.Dass man denen, die diese
Aussagen tätig(t)en, also der Priesterbruderschaft, mangelnde Genauigkeit in der Verwendung der Ausdrücke
vorwerfen kann, ist ein anderes Problem. Sicher fordern die „Traditionellen“ Eindeutigkeit, daher wirken
die scheinbar widersprüchlichen Aussagen der Bruderschaft nicht kohärent. Dazu ist aber zu sagen, dass
Konzilsdokumente zu größerer Präzision und EIndeutigkeit auch im Wortlaut verpflichtet sind als alle
anderen Aussagen von Einzelpersonen, die noch dazu aus dem Kontext gerissen sind. Außerdem ist der Mangel
an Präzision nur ein oberflächlicher. Liest man nämlich die entsprechenden Erläuterungen der Position
von Erzbischof Lefebvre, dann wird es klar, dass was hier widersprüchlich scheint, nicht widersprüchlich
ist. Es stimmt natürlich, dass man dieses Verfahren auch bei der Religionsfreiheit anwenden kann, wie
es Herr Höck tut: Ich glaube auch, dass der nachkonziliäre Begriff mit dem vorkonziliären vereinbar
ist, nämlich dass Rel. freiheit bedeutet, dass es die freie Entscheidung zur Annahme des Glaubens braucht.
Nicht mehr. Das heißt das Konzil im Licht der Tradition akzeptieren, aber ablehnen INSOFERN es der Trad.
widerspricht.
Widerspruch Natürlich ist es das Konzil samt der Reformen, deren tranditionskonforme Interpretation hier
zur Debatte steht. Das ist eine Unterstellung. „Konzil“ und „Konzil mit seinen Reformen“ haben sehr wohl
eine unterschiedliche Bedg bzw. man kann davon ausgehen, dass damit nicht dasselbe gemeint wurde, als
die beiden unten stehenden Aussagen gemacht wurden – gerade weil sich sonst ein Widerspruch ergeben würde.
Dass dieselben Wörter unterschiedlich verstanden werden und es dadurch zu scheinbaren Widersprüchen
kommt, ist ein häufiges Problem. @Evelin:Dass die Doppeldeutigkeit das große Problem ist in den Konzilstexten,
wurde ja schon oft betont; der Text des Papstes ist wirklich sehr klar und eindeutig. Trotzdem heißt
das nicht, dass man das Konzil einfach übersehen kann, wie ja gerade die Priesterbruderschaft und Fellay
jetzt zeigen.
Nur ein scheinbarer Widerspruch! „Wir akzeptieren das Konzil betrachtet im Licht der Tradition.“ richtig
(oder „wahr“), der (von der aktuellen Homepage stammende) Satz „Die Priesterbruderschaft lehnt es daher
ab, das Konzil und seine Reformen anzunehmen […]“ Sind das die Sätze? Offensichtlich ist hier nicht
vom gleichen Begriff, eher nur vom selben Wort die Rede:Der Widerspruch löst sich auf, da „Konzil betrachtet
im Licht der Tradition“nicht dasselbe ist wie „Konzil und seine Reformen“. Letzteres Wort bezeichnet nämlich
eine Konzilsinterpretation, die nicht „im Lichte der Tradition“ steht, was zum Ausdruck kommt im Zusatz
„und seine Reformen“. Ähnliches gilt um das Handeln von Erzbischof Lefebvre zu verstehen: Wenn klar ist,
dass das Konzil – obwohl es im Licht der Tradition interpretiert werden könnte (was der Erzbischof zugibt) –
nicht im Licht der Tradition interpretiert wird, dann ist ein entsprechendes Handeln doch nicht unmoralisch.
Fraglich ist nur, ob l. wirklich ausreichende Gründe für die Gewissheit hatte, dass das Konzil nicht
im Licht der Trad. interpretiert werden wird. offensichtlich wurde ihm das durch die Gespräche, das Verhalten
Roms usw. klar.
Anpassung Wahrscheinlich fühlen sich die Jesuiten ganz in der Linie ihrer Vorgänger, wenn sie sich der
Gesellschaft anpassen. Schließlich hat die SJ auch immer den Zeitgeist genutzt. Der Unterschied besteht
wohl darin, dass heute die SJ nicht den Zeitgeist nutzt, sondern umgekehrt dieser die Jesuiten. Weniger
sie selber als ihre weltlichen Univ.professoren sind meist sehr progressistisch, die dich am liebsten
auffressen, wenn man im Seminar vorkonziliare Gedankengänge verteidigt. Solsche Ideologen sind sicher
schuld, dass viele nicht Priester werden.
Marcel hat sich nicht verrannt Der scheinbare Widerspruch der beiden Aussagen „Interpretation im Licht
des Konzils“ und „das Konzil nicht annehmen“ kann freilich nach gut scholastisch-thomistisch-dialektischer
Methode gelöst werden. Die Interpretation also besteht u.a. darin der Tradition widersprechende Aussagen
als hinfällig zu betrachten.Was soll das mit einer hegelianischen Dialektik zu tun haben? Dann wäre
ja Thomas der größte Hegelianer! Was die Vorwürfe gegen den Erzbischof anbetrifft, er sei ein Taktiker,
ist zu sagen, dass der Erzbischof aus inhaltlich-dogmatischen Überlegungen heraus seine Unterschrift
von der Bischofsweihe abhängig machen konnte. Inhalte hängen in der Kirche mit der Weitergabe/Tradition
zusammen. Wie soll ein dogmatischer Inhalt, der von der Hierarchie – wie klar wurde – offensichtlich nicht
garantiert werden will, anders als durch einen Bischof und die entsprechende Tradition weitergegeben werden?
Ja, es gäbe keine „Alte Messe“. Ist nicht der größte Beweis für das richtige Handeln des Erzbischofs,
dass nun der einstige Card. Ratzinger einsieht, dass sich die Kirche nicht gegen ihre eigene Geschichte,
gegen sich selber wenden kann?
Steinzeitmoral „Dem Glauben eine Seele geben“ – Ist das größenwahnsinnig, ein Psychologe will dem Glauben
eine Seele geben! Einfach nur lächerlich. Er hat den Glauben vieler mitzerstört und dazu beigetragen,
dass man heute nur mehr von psychisch Gestörten oder Labilen umgeben zu sein scheint. Wenn ich meine
Generation, die unter Papst Paul VI. geboren ist, mit der meiner Großeltern vergleiche, so muss ich sagen,
dass ich bei den Jungen eindeutig mehr Leute mit psychischen Problemen finde. Die Menschen, die ich kennen
gelernt habe, die ausgeglichen und psychisch gesund sind, sind allesamt treue Katholiken alter Prägung.
Die neurotischen Neukatholiken, die auf dem Selbstverwirklichungstrip mitmachen an der Zerstörung der
Gesellschaft, finden freilich einen Ersatzschuldigen für ihren Unglauben: die böse alte katholische
Moral.
steymard-diakonos Ich finde, dass steymard mit seinen Aussagen zur Messe Recht hat, auch wenn ich nicht
die sedisvakantisten-Position vertrete. Vor allem verstehe ich nicht, was es heißt, man solle die Kirchengeschichte
studieren. Dieser archäölogische Zugang zur Hl. Messe hat viel Anteil an ihrer Zerstörung gehabt. Ich
besuche selber die neue Messe, weil in es in meiner Region keine andere gibt. Aber ich bete, dass die
alte wieder eingeführt wird, und zwar nicht nur zur Auswahl, wie der Artikel sagt, sondern für alle.
Leider hat steymard Recht: die Neue Messe kann leicht missbraucht werden. Wer gefühl und Action sucht,
hat in einer Messe doch nichts verloren. In der Neuen Messe muss man im Gerümpel der frisch und frei
erfundenen Laien- und Priesterkommentare, einer mittelmäßigen Musik, die die Messe mit einem Konzert
verwechselt, in Worthülsen, die oft sehr beliebig, GEMACHT, sich in den Mittelpunkt stellend sind, den
Kern der alten Messe suchen. Dass man kritisieren kann, heißt nicht sich über die HL. Kirche zu erheben.
Denn die Hl. Kirche besteht nicht nur aus dem Jetzt. Auch Pius X. ist die Hl. Kirche.
Noch ein „Bruch“ mit Tradition Die ital. Tageszeitung „Il Giornale“ hebt heute in einem Artikel hervor,
dass Papst Benedikt XVI. den „Mut“ hatte, in einer Rede über den Krieg Satan zu erwähnen, was bei seinen
Vorgängern nicht denkbar bzw. üblich war.
biblischer Bezug Man kann wirklich nur beten, dass die Gegenwart wieder klarer zum Ausdruck kommt, und
nicht der Anschein eines Bibelzitats im Sinne einer Erinnerung erweckt wird. hic est … warum wurde das
verschleiert?
#14 ultimo 16:03:41 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Beste Frucht von Vaticanum II Das ist nur die Spitze des Eisbergs eines furchtbaren Verlustes an Glaubenswissen
und einer Verfälschung der übrig gebliebenen Reste an Glaubensinhalt… Hält er Vorträge in der Provinz
laufen ihm immer noch die katholischen Religionslehrer in Scharen zu und verwechseln den Glauben mit ihrem
Gefühl und ihrer kritischen Gestimmtheit, ihrer diffusen Ablehnung. An den Fakultäten lernt man, der
Glaube sei kein Inhalt, sondern eine Haltung. Welche, wird nicht so genau gesagt…
#29 ultimo 15:29:45 | Donnerstag, 15. Dezember 2005
Philosophie und Päpste Ja, die Philosophie ist das Problem. Würde Thomas von Aquin immer noch an den
Fakultäten gelehrt, würde man viel weniger Geschwätz und Zweideutigkeit lesen und hören. Am Problem
der Phil. erkennt man aber auch, dass es Aussagen des Papstes gibt, die eher seiner Privatmeinung zuzurechnen
sind und solche die er als Papst sagt: In Fides et Ratio betont Johannes Paul II. die Bedeutung des Thomismus. –
Obwohl seine „Privatphilosophie“ nicht scholastisch, sondern schwammig und also offen für die allbekannten
falschen Lehren und Verhaltensweisen war. Leider ist dies einer der vielen Widersprüche der letzten Päpste.
Was aber nicht heißen kann, dass sie deshalb nicht Päpste waren. Wer von Pseudohierarchie spricht, muss
die wahre Hierarchie in dieser Zeit zeigen. Wo ist sie??
iß was gscheits Soll dieses Motto ein Witz sein? Ist denn diese Banalisierung, diese „Inkulturation“
in die Jugendsprache usw nicht langsam „out“? Ich glaube nicht, dass das wirklich etwas bringt bei jungen
Menschen. Und auch wenn, das darf kein Argument sein. Dass sich auch kard. Schönborn so verkauft. Ich
glaube nicht, dass er selber hinter diesen Gottesdiensten steht, ermacht es nur, weil er auch dem strategischen
Denken verfallen ist, was „attraktiv“ sein könnte. Das ist die größte Falle. Das spüren auch die Jungen,
und bald geht ihnen dieser Firlefanz nur mehr auf die Nerven.
Schisma Da hier immer wieder vom Schisma die Rede ist: Wäre dazu nicht die formale Aufkündigung der
Einheit mit dem Papst, der Kirche notwendig? Eine solche Aufkündigung macht(e) die FSSPX eben nicht,
oder? Wenn schon müsste man von Häresie sprechen, wenn man davon ausgeht dass das Vat.2 bestimmte neue
Glaubenssätze erfunden hat, die die Trad. natürlich nicht annehmen. Aber in solchem Fall finde ich es
auch korrekter, dass bestimmte Aussagen und Verhaltensweisen der Päpste auf eine Häresie hindeuten,
v.a. was die Tendenz zur Allerlösung betrifft.
#104 ultimo 14:55:20 | Dienstag, 13. Dezember 2005
Sedisvakantisten Ist es mit der Tradition vereinbar zu glauben, der Stuhl Petri sei vakant? Was sagt die
Tradition, was sagen die Päpste dazu? Im Übrigen finde ich Benedikts Argumente sehr gut.
Richtige Interpretation des Konzils Vielleicht ist es möglich das Konzil so zu interpretieren, dass es
mit der Tradition vereinbar ist. Trotzdem muss man sich fragen, warum die Formulierungen so offen, zweideutig
und daher auch widersprüchlich sind. Dieser „Geist“ zeigt sich heute oft im leeren Gerede vieler Priester,
im Ausweichen auf Randthemen usw., auch wenn es sich nicht um extrem progressistische Theologen handelt.
Leere deshalb, da dem Glauben durch die Zweideutigkeit die Substanz verloren gegangen ist: es allen recht
machen wollen muss schief gehen. Dies ermöglichte die Sprache des Konzils, also ist unabhängig davon
wie man das Konzil interpretiert, der Fehler in ihm. Aber das leugnet ja auch der Kardinal nicht. @evelin:
Warum war das Konzil kein Konzil? Kenne mich da nicht so aus
letztes Wort? Auf die Gefahr hin, nun doch das letzte Wort zu haben… möchte ich schon feststellen,
dass man im Sinne eines vernünftigen DIALOGS (und der „Dialog“ ist wie man weiß doch etwas Gutes…)
Argumente nicht einfach als Neurosen usw. abtun kann. Immer wieder fällt mir diese bedauerliche Unvernünftigkeit
der Spätaufklärung auf, die vor allem eines ist: unredlich. Ich bleibe dabei, dass es nicht nur theologisch,
sondern auch psychologisch und v.a. logisch nicht zulässig ist, Wahres und Falsches zugleich zu bejahen,
moralisch gesehen Gutes und Schlechtes. Und wenn nun die kathol. Religion die wahre ist, dann kann der
Islam eben nicht wahr sein. Daraus folgt nicht der Zwang zur Wahrheit. Es folgt aber, dass es widersinnig
wäre, zu sagen, dass prinzipiell alle Religionen, also alle falschen Vorstellungen zusammen mit der wahren
Religion bestehen müssen. Es geht doch um die Wahrheitsfrage. Man kann sich doch nicht selber belügen
und sagen: ich fördere das Falsche, das Schlechte… man muss es natürlich verhindern. Freilich mit
ethisch zulässigen Mitteln.
Gottesstaat Man sollte versuchen, ohne Angst vor Tabus und ohne Schlagwörter („Gottesstaat“ und „Mittelalter“-Keule)
das Problem zu lösen. Ich finde, der größte Mangel der sogenannten progressiven Argumente ist dieses
Denken in Schlagwörtern und Tabus bei gleichzeitiger Anmaßung, man argumentiere vernünftig. Die Argumente
des so genannten Traditionalismus sind ehrlicher und nachvollziehbarer, weil sie offen zu den eigenen
Tabus stehen. Außerdem sind es von der Tradition, der Offenbarung und nicht vom Zeitgeist vorgebene Tabus.
Also: „Gottesstaat“ ist ein Schlagwort. Bedenkt man hingegen vernünftig, dass Gott das höchste Gut ist,
so wäre es doch widersinnig einer Regierung zu verbieten alles Mögliche zu tun um dieses höchste Gut
anzustreben. Es ist also auch logisch, dass man einen Staat, der das, was man als wahr ansieht, z.B. die
kath. Religion, verteidigt und mit ethisch zulässigen Mitteln durchsetzt, begrüßt, ja als Katholik
begrüßen muss. Das Ziel muss der Katholizismus als Staatsreligion sein. Was soll daran schlecht sein,
wenn man glaubt, dass die kath. Religion wahr und gut ist. Oder glaubt man das nicht?
Religionsfreiheit als Freiheit zum Irrtum Unter momentanen Rechtsumständen mag man ja glauben, dass Mord
u.a. auch ohne Christentum definiert und entsprechend verhindert werden kann. Tatsache ist, dass es immer
wieder Kulte gab bzw. gibt, die Mord , Verstümmelung usw. als Teil ihres Kultes anerkennen, dass es auch
Gesellschaften bzw. Staaten gab und gibt, die das tun. Wie kann man davon ausgehen, dass die Menschheit
ohne eine übernatürliche Rechtsquelle vor solchen Übeln geschützt ist? Diese weltliche Moral ist doch
absolut relativ. Insofern ist das Wahre und Gute zu schützen, das Falsche nicht zuzulassen.