Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#32 Fragezeichen 15:35:14 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Eine Frage… Zitat aus dem Artikel: „Ich glaube, daß es gewissen Kreisen, sehr konservativen Kreisen
und sehr wenigen Leuten gelungen ist, ein Bild in Rom zu erzeugen, wo die dort gemeint haben, der Bischof
hat einen Mitarbeiter, der gegen ihn arbeitet“ Eine Frage: Kann sich Rom um jeden Mitarbeiter jedes Diözesanbischofs
kümmern?
#16 Fragezeichen 15:26:52 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Eine Frage Bitte gestatten Sie mir folgende Frage: Für die Priesterweihen gibt es jetzt eine römische
Stellungnahme. Gab es für die Diakonenweihen – die, wenn ich nicht irre – scheinbar ohne gröbere Irritationen
stattgefunden haben – etwas Vergleichbares dazu? Falls es nichts Vergleichbares gab – wie verstehen Sie
das?
#175 Fragezeichen 20:31:41 | Donnerstag, 5. März 2009
@gelobtseijesus Natürlich! Sie nennen Bischof Williamson (über den mir kein Urteil zusteht), aber die
FSSPX besteht nicht nur aus ihm,, sondern auch drei weiteren Bischöfen, mehreren hundert Priestern und
einigen tausend Gläubigen. Darf man da nicht hoffen, dass es eine Aussöhnung mit Rom gibt?
#171 Fragezeichen 20:23:43 | Donnerstag, 5. März 2009
@gelobtseijesus Zitat gelobtseijesus: …und wahrscheinlich auch in der Tradition der Verherrlichung der
NS Ideologie, deren Ideologen sich schamlos der Symbolsprache diverser Religionen bedienten. Es schließt
sich der Kreis… Bitte verzeihen Sie, aber ich werde aus Ihrem Kommentar zu meiner Frage nicht schlau:
Mir ging es um die Frage einer Konzilshermeneutik in Diskoninuität oder Kontinuität. Selbstverständlich
ist jede Verherrlichung der NS-Ideologie abartig. Oder denken Sie etwa, dass die Tradition der katholischen
Kirche bis zum Konzil von der Verherrlichung der NS-Ideologie geprägt war? Falls Sie das glauben, dann
irren Sie sich schwer!
#163 Fragezeichen 20:01:33 | Donnerstag, 5. März 2009
Zwei Fragen… … wie kann die röm.-kath. Kirche jemanden von der Ausübung eines geistlichen Amtes
suspendieren, der nicht zu ihr gehört? Wenn also festgestellt wird, dass jemand zwar nicht mehr exkommuniziert,
aber noch suspendiert ist – wie kann der dann „außerhalb“ sein? … wie kann einer, der auf einem gewissen
Stand der Tradition – wenn man so will – „stehen geblieben“ ist, sich dadurch von der Tradition derer,
die in der weiterentwickelten Tradition stehen, abgekoppelt haben? Geht das nicht nur dann, wenn die „weiterentwickelte
Tradition“ sich von der „alten Tradition“ radikal unterscheidet – sprich: mit dieser gebrochen hat? Beten
wir für unserer Hl. Vater und für die Hl. Kirche!
#71 Fragezeichen 09:25:09 | Donnerstag, 29. Januar 2009
@ Fragender Bitte gestatten Sie eine Nachfrage: Wenn die Bischöfe der FSSPX – weil ohne päpstliches
Mandat geweiht – ungültig geweiht sind und das Ganze nur eine Weihesimulation war – wie verhält es sich
denn dann mit den Bischöfen der Orthodoxie, von denen ja gewiss niemand annehmen wird, dass sie gar keine
gültig geweihten Bischöfe sind?
#2 Fragezeichen 08:56:29 | Mittwoch, 28. Januar 2009
@karljosef Vielleicht kann man beim Zeitpunkt einer Weihe nicht abschätzen, wie sich ein Mensch 20 Jahre
später zu Themen, die für seine Aufgabe nicht im Mittelpunkt stehen und für die er nicht eigens ausgebildet
ist, äußern wird. Vielleicht gibt es den Unsicherheitsfaktor des freien Willen?
#112 Fragezeichen 17:21:12 | Montag, 26. Januar 2009
Eine Frage… Wurde die Exkommunikation 1988 nicht nur über die damals neugeweihten Bischofe, sondern
auch über Msgr. Levebvre verhängt? Wäre die Aufhebung dieserExkommunikation nicht auch ein Punkt, über
den nachgedacht werden müßte? Falls Msgr. Levebvre auch wirksam exkommuniziert worden wäre und nun
davon gelöst würde, könnte er wirksamer für die Bruderschaft und ihre Anliegen – die ja die seinen
sind – eintreten – oder irre ich mich?
#337 Fragezeichen 14:15:28 | Freitag, 23. Januar 2009
Eine Frage… Bitte gestatten Sie mir ein paar Fragen, weil ich mich in dieser Angelegenheit nicht auskenne,
aber wenn ich recht verstanden habe, bestätigt Msgr. Williamson doch durchaus, dass mehrere hunderttausend
Juden von Nationalsozialisten in den KZs umgebracht wurden (und jeder Mord ist ein Mord zuviel). Wenn
ich das Interview richtig verstanden habe, dann stellt er nicht die Ermordungen in Frage, sondern, dass
die Morde durch Giftgas erfolgten. Wie gesagt, ich kenne mich in dieser Materie nicht aus, aber leugnet
er damit wirklich den Holocaust? Ist der Begriff „Holocaust“ an eine bestimmte Tötungsart gebunden?
#11 Fragezeichen 11:26:09 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Divide et impera! Eine gespaltene FSSPX ist vermutlich nicht mehr viel wert und wird massiv an Glaubwürdigkeit
verlieren. Wes Geistes Kind das wohl sein mag?
#108 Fragezeichen 22:12:21 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Friedrich Spee „Oh, es wird schon eine geben – nur kennt die eben niemand. Ich glaube jedenfalls, dass
Nettigkeit in keinem Fall schlecht ist, Liebe auch nicht, ganz egal ob es nun einen Gott gibt oder nicht.
Gibts einen, dann findet der das sicher OK, gibts keinen, dann verbessert es die Welt auch.“ Wenngleich
ich doch glaube, dass sich die objektive Wirklichkeit uns erschließt, so haben Sie doch insofern recht,
als wir die objektive Wahrheit über uns zu unseren irdischen Zeiten nicht klar erkennen werden. Ansonsten:
Natürlich ist Liebe nicht schlecht, da stimme ich Ihnen voll zu.
#91 Fragezeichen 20:44:11 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Friedrich Spee „Was ist denn HS angeblich für ne Sünde? Unzucht, oder? Also im Grunde dasselbe wie
das, was beinahe ALLE Menschen machen – Sex vor / ausserhalb der Ehe, alle zwei, drei Jahre nen neuen
Lebenspartner, Selbstbefriedigung, Pornos anschauen. Aber auf wem wird rumgehackt? Auf den paar Schwulen.
man braucht halt nen Sündenbock, wie immer. Auf der Selbstbefriedigung oder der allgemeinen „Unkeuschheit“
kann man nicht so rumhacken, da das alle machen. Bums, die Kirchen wären noch leerer.“ Sie haben völlig
recht. Die Kritik an homosexuellem Verhalten darf nicht isoliert stehen: die kirchliche Sexualmoral beschränkt
sich ja auch keineswegs nur auf sie und wird daher oft lächerlich gemacht. Ein ethisch falsches Verhalten
wird jedoch – selbst wenn es die ganze Menschheit teilen würde – dadurch nicht richtiger: man kann vom
IST nicht auf das SOLLEN schließen, wenn man die Existenz von absoluten Werten annimmt. Es hängt also
alles davon ab, ob man eine objektive Wirklichkeit anerkennt, oder ob man ein subjektivistisches Weltbild
vertritt; das tut sich dann aber m. E. auch mit Themen wie Gott, Schöpfung, Mitmenschen etc. schwer,
weil dann alles zerbröselt.
#70 Fragezeichen 19:47:17 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Friedrich Spee „HS sei eine psychische Störung, sagen sie. Eine Krankheit. UND eine Sünde. Das ist
aber logisch völlig ausgeschlossen. Eine Krankheit kann niemals Sünde sein.“ Wenn die Krankheit durch
eine Sünde ausgelöst oder ermöglicht wird, könnte man beides vielleicht doch zusammen denken. Falls
es Krankheiten gibt, die von jeder menschlichen Freiheitsentscheidung (und sei sie auch noch so geringfügig)
unabhängig sind, dann haben Sie allerdings recht. Wird jedoch kaum argumentierbar sein, wenn man annimmt,
dass Krankheiten und Tod erst durch die Ursünde in die Welt kamen. Außer natürlich, man nimmt an, dass
die Schöpfung in ihrer ursprünglichen Gestalt bereits inklusive Krankeiten und Tod enthalten hätte.
#47 Fragezeichen 19:20:19 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Kunstmaler „HS ist eine sehr schwere psychische Störung. Laut kathol. Morallehre sollten diese Menschen,
wenn sie diesen Drang in sich verspüren diesen nicht nach gehen. Da es jedoch so tief ins emotionale
Erleben eingreift, ist es verständlich, dass Leute es trotzdem tun.“ HS kann gut eine schwere psychische
Störung sein, ich kenne mich da nicht ausreichend aus, aber soweit ich weiß, gibt es da auch keinen
wirklichen Konsens in der Psychologie. Wenn es eine Anfechtung ist, muß der Betreffende versuchen, ihr
mit Gottes Hilfe zu widerstehen. Wenn es eine Krankheit ist, wird er Heilung suchen. Dass HS kein selbstgewählter
Lebensentwurf sein darf, für den dann auch noch geworben wird, ist mir völlig klar. Andererseits denke
ich aber, dass für Homosexuelle als besonders angefochtene oder vielleicht sogar seelisch kranke Menschen
das gilt, was für den Umgang mit jedem Sünder gilt: die Sünde hassen, den Sünder in wahrhaft christlichem
Sinn lieben, damit er mit Gottes Hilfe aus seiner Verirrung wieder herausfindet.
#28 Fragezeichen 18:50:06 | Sonntag, 18. Januar 2009
Eine Frage… …stellt sich mir bereits seit längerem: Müßte man nicht zwischen homosexuellem Verlangen/Empfinden
o.ä. und gelebter Homosexualität unterscheiden? Könnte man nicht Ersteres als Anfechtung/Versuchung
zur Todsünde verstehen, die noch nicht automatisch Sünde sein muss (sofern sich der/die Betroffene dagegen
wehrt etc.), während gelebte HS oder das Kultivieren dieser Neigung selbstverständlich eine schwere
Sünde ist?
#3 Fragezeichen 09:09:34 | Freitag, 16. Januar 2009
Unterlegener Glaube? „Der Heilige Vater halte den christlichen Glauben für überlegen“ Kann der jemand
seine eigene Glaubensrichtung als anderen Glaubensrichtungen unterlegen „glauben“, ohne nicht bereits
automatisch von seinem Glauben abgefallen zu sein? Wie kann das vernünftigerweise von einem obersten
Repräsentanten einer Glaubensrichtung verlangt werden – wie kann man das vom hl. Vater erwarten? Gewiss
wird auch der Kritiker seine Position als wahr und als deshalb dem Irrtum überlegen glauben. Selbst ein
Relativist muß das für seinen Relativismus in Anspruch nehmen, sonst widerspricht er sich selbst. Oder?
#13 Fragezeichen 08:47:30 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Tatsächlich! Wie das Parlament gewiss mit unwiderlegbaren Beweisen belegen kann, kann vor Tausenden von
Jahren nur dort etwas gewachsen sein, wo es heute auch noch wächst. Klimatische Veränderungen, Veränderungen
der Bodenbeschaffenheit, Rodungen etc. kann es damit auch nicht geben. Mithin hat es Atatürk oder das
osmanische Reich auch nie gegeben, weil beide heute nicht mehr gibt
#34 Fragezeichen 15:09:23 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
@ Regina Laut ecclesia dei sind doch alle, die EB Lefebvre nachfolgen, exkommuniziet. „Alle müssen wissen,
daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation
mit sich bringt, wie im Kirchengesetz festgesetzt ist.“ (Ecclesia dei 5 c) Bitte gestatten Sie mir dann
eine Rückfrage: Wie kann Hw. Camille Perl von der „Ecclesia Dei“ dann im Gespräch mit Radio Vatikan
folgende Aussage machen? (den ganzen Text – er stammt aus dem Jahr 2007 – finden Sie unter www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=144211)
„[Redakteurin von R. Vatikan:] Erfüllen Gläubige die Sonntagspflicht, wenn sie zu einem Priester der
Piusbruderschaft in die Messe gehen? [Hw. C. Perl:] Es ist sicher eine katholische Messe, da die Priester
gültig geweiht sind und der Ritus ein katholischer Ritus ist, und nach dem Codex kann man seine Sonntagspflicht
in jeder Messe, die von der Kirche anerkannt ist, auch erfüllen. Andererseits weiß man aber nach 20
Jahren, dass diese Priester nicht in der vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl stehen, alle suspendiert
sind, die Bischöfe sogar exkommuniziert, und an diesem Zustand hat sich bisher noch nichts geändert.
Wenn es Gläubige gibt, die einmal oder manchmal dorthin gehen, soll man sie gehen lassen, man kann es
aber nicht den Gläubigen empfehlen, dorthin zu gehen.“ Wenn der regelmäßige Meßbesuch bei der FSSPX
die Exkommunikation nach sich ziehen würde, wären oben zitierte Ausführungen m. E. äußerst eigenartig.
#15 Fragezeichen 18:08:27 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Eine Frage… Verzeihen Sie bitte, aber könnte es nicht sein, dass mit diesen Klarstellungen erstmals
(gegen etwaige, die „Summorum Pontificum“ unter den Tisch spielen wollen) klar festgeschrieben wird, dass
auch Taufe, Krankensalbung etc. im klassischen Ritus gefeiert werden dürfen? Gewiss ist das im Motu Proprio
auch schon enthalten, aber an vielen Orten müßte man froh sein, wenn wenigstens die Hl. Messe trotz
Motu Proprio am einen oder anderen Ort ohne große Hindernisse in der klassischen Form gefeiert werden
dürfte. Hier aber spricht man offen von der Möglichkeit, sämtliche Sakramente (einzig die Priesterweihe
ist nicht erwähnt) in der „alten“ Form zu empfangen. Vielleicht darf man das als Anliegen dieser Präzisierungen
von S. E. sehen…
#17 Fragezeichen 13:26:33 | Montag, 1. Dezember 2008
Konzilsfrucht „Gefühle“? „Als Ergebnis des Pastoralkonzils zählte er zum Beispiel auf: Aufbruchsstimmung,
ein Gefühl der Befreiung und des Aufatmens in der Kirche.“ Mithin: Stimmungen und Gefühle. Vermutlich
haben Menschen schon oft solche Gefühle verkostet und dann – etwas später – merken müssen, dass sie
sich geirrt haben (ich denke da an die Französische Revolution, die Bolschewistische Revolution o.ä.).
Gewiss werden Gefühle allein noch keine Frucht sein, die besonders hervorgehoben werden dürfen – oder
irre ich mich?
#1 Fragezeichen 11:26:46 | Sonntag, 30. November 2008
Herzliche Glückwünsche an die Gemeinschaft von Mariawald – für Ihren Mut zu diesen Schritten. Endlich
einmal ein Versuch, der zur Bewältigung der Kirchenkrise nicht auf Selbsterfundenes setzt, sondern der
eigenen Tradition eine Chance geben will. Man kann nur wünschen: Möge reicher Segen diese Anstrengungen
lohnen!
#55 Fragezeichen 19:03:23 | Mittwoch, 5. November 2008
Frage Ich stimme Ihnen gerne zu, „Für die Kirche“, dass beide Deutungen möglich sind. Ist aber nicht
die – soweit ich weiß, ist sie seit unvordenklichen Zeiten in der lat. Kirche in Verwendung stehende –
Formulierung „pro multis“ normativ? Wenn die römische Kirche die Rettungsintention Jesu ausdrücken hätte
wollen, hätte sie gerade erst recht in der Liturgiereform diese Änderung im verbindlichen lateinischen
Text vornehmen sollen – und nicht nur in manchen Übersetzungen. Oder kann es sein, dass die eine Kirche
im Kern jenes Mysteriums, aus der sie lebt, je nach Kulturkreis unterschiedliche Aspekte ausdrücken will?
#23 Fragezeichen 19:40:29 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Seefeldt Bitte gestatten Sie mir die Nachfrage: Welches Buch von Hw. May behandelt diesen Aspekt von
Johannes Paul II.? (Es würde mich interessieren, es zu lesen.)
#8 Fragezeichen 11:08:23 | Montag, 6. Oktober 2008
PGR-Konzil? „Die Pfarrgemeinderäte gehörten ,mit zu den größten Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen
Konzils’.“ Bitte helfen Sie mir, aber ich weiß beim besten Willen nicht, wo das II. Vaticanum Pfarrgemeinderäte
eingeführt hat. Nicht etwa in der Kirchenkonstitution?!
#40 Fragezeichen 21:42:23 | Freitag, 26. September 2008
S.g. Herr Leblhuber, bitte gestatten Sie mir, Sie auf folgenden Link hinzuweisen: www.kath.net/detail.php?id=20938
Kath.net berichtet darin von einem ORF-Interview mit Herrn Molterer: Zitat kath.net: „Wörtlich sagte
Molterer: ‘Es darf keine Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Partnern geben.’ Die gleichgeschlechtliche
Partnerschaft werde kommen. Molterer stellte klar, dass er es war, der in der ÖVP diese ‘kritische Diskussion’
beendet habe.“ Gewiss fehlt hier das Wort „Homoehe“, aber was unterscheidet eine undiskrimierte Partnerschaft
von einer zivilen Ehe? Anschließend wird Molterer zitiert, dass er Stellungnahmen der Kirche mit „Na
entschuldigen Sie, ist das ein Maßstab für mich?“ quittiert habe. Gewiss deutet das nicht auf kirchenfreundliches
Denken hin. Oder?
„Wir sind Kirche“ „Wir sind Kirche“ scheinen mit dieser moraltheologischen Position wenigstens implizit
aktiv zu ihrem eigenen Aussterben beitragen zu wollen.
#14 Fragezeichen 18:35:46 | Samstag, 22. September 2007
Eine Befürchtung… Ich kann mir nicht denken, dass Mons. Bischof diese Restriktionen selbst aufgesetzt
hat; das werden wohl andere für ihn getan haben. Wenn dem so ist, so möchte ich Sie, Exzellenz, bitten,
diesen Kräften doch eher gegenzusteuern. Was wäre denn zu fürchten? Ihr Klerus ist doch weitestgehend
äußerst progressiv…
#16 Fragezeichen 14:40:36 | Dienstag, 18. September 2007
Hitlers heutige Macht Es ist tragisch, dass die ganze Sache einmal mehr zeigt: ein Herr Hitler wirkt bis
heute derart mächtig, dass gewisse Wörter einer ganze Sprachfamilie auf einmal ausgelöscht werden müssten,
um der politischen Korrektheit genüge zu tun. Müßte man in der Folge nicht auch darauf bestehen, dass
alle Wörterbücher auf jene Worte hin zu bereinigen seien, die ein Hitler, ein Goehring oder ein Goebbels
etc. je in dem Mund genommen haben? Und müßte man das – im Sinne der Gleichberechtigung – nicht auch
mit den Worten von Stalin etc. tun? Mithin bleibt für uns heute nur noch das Schweigen; nähme mich wunder,
wie all dieser Medienrummel mit einer solchen „Neusprache“ möglich wäre ;-p
#32 Fragezeichen 18:23:28 | Montag, 10. September 2007
S. g. Herr Bergmann, ich kann Ihren Ärger gut nachvollziehen, er hat mich ebenfalls sehr getroffen, als
Zulehner die Frage zitierte, ob Ordensmänner Weltkleriker ausbilden könnten (zumal m. W. von Heiligenkreuz
ja zahlreiche Pfarren mitbetreut werden: der Zulehnersche weltferne Ordenskleriker wird wohl nicht diesem
Kloster angehören), und besonders die Bemerkung, dass der Papst die Hochschule vielleicht deshalb nicht
betreten wollte, weil man zuerst abwarten müsse, wie sie sich entwickle und ob sie die Erwartungen, die
man in sie setze, erfüllen könne würde. Aber lassen wir uns nicht ärgern: machen wir gewissen Kreisen
diese Freude nicht.
#4 Fragezeichen 13:01:44 | Mittwoch, 5. September 2007
DAS wär’s! Klingt hier nicht an, was eigentlich die gesunde Grundlage jeden „Dialogs“ ist: dass man das
Gegenüber wirklich ernst nimmt und sich selbst sein läßt, ohne sich selbst im Geringsten aufzugeben?
Diese Haltung dieses Rabbiners ist m. E. beispielhaft! Mit solchen Menschen wäre das möglich, was unsere
Progressiven so gern im Mund führen: wirklicher Dialog.
#12 Fragezeichen 12:10:17 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Überholt – oder: hoffentlich nie zeitgemäß? Das Gegenteil von überholt ist zeitgemäß; war Jesus
zeitgemäß im herkömmlichen Sinn? war es das Letzte Abendmahl? war es die Kirche einmal? wäre es gut,
wenn sie es wäre? Denn wäre sie zeitgemäß, dann wäre sie auch bald überholt, oder? Liturgia semper
elaboranda? Natürlich, denn sonst wären heute viele Theoretiker bald brotlos: was tun, wenn man den
Glauben aufbringen müßte, dass Christus auch ohne großen Tamtam gegenwärtig würde – so ganz ohne
Gruppendynamik und Zeitgeist? Dann wäre man ja selbst darauf verwiesen, nicht mehr Neues zu planen, sondern,
das – langweilige – Überkommene auszulegen und zu begründen. Und wer will das schließlich, wenn man
sich mit einem originellen Einfall doch einen Namen unter seinesgleichen machen kann?
Lateinverbot? Kürzlich hat ein katholischer Theologe behauptet, dass er bei intensivem Studium von Sacrosanctum
Concilium dazu gekommen sei, dass das V2 Latein mit doppelter Nachdrücklichkeit als Liturgiesprache abschaffen
wollte. Natürlich keine Argumente, nur eine Dogmatisierung ex cathedra seinerselbst… Tragisch, dass
das selbst in den höchsten Rängen vorkommt.
Was ist mit Judas? Ich persönlich begrüße die Übersetzung von „pro multis“ mit „für viele“, weil
man ja andernfalls die Hl. Schrift selbst als falsch ansehen müßte, denn da heißt es ja auch „hyper
pollon“ (für viele/die vielen) und nicht „hyper panton“ (für alle), wenn meine Griechischkenntnisse
mich nicht im Stich lassen. Allerdings stellt sich für mich die Frage, wie wir das Erklären können,
dass ja Judas Iskariot beim letzten Abendmahl zugegen war. Wenn sich das Kelchwort auch auf ihn bezieht,
dann kann es nur dann die faktische Erlösungswirkung des Leidens Christi ausdrücken, wenn er auch zu
den erlösten gehört. Andernfalls muß ich jedoch mit „für alle“ übersetzen, weil ja Judas auch an
der Eucharistie des letzten Abendmahles teilnahm; dann würden die Kelchworte nur das Erlösungsangebot –
das ja allen gilt – bezeichnen. Bitte widerlegen Sie mich, diese Frage bereitet mir bereits seit längerem
Kopfzerbrechen.
#23 Fragezeichen 13:26:36 | Donnerstag, 22. Februar 2007
„Deutscher Ritus“ Nun, in meinem Bistum versucht man, Protest gegen eine genaue Übersetzung der Allgemeinen
Einführung zu züchten. Wörtlich: „Der deutsche Sprachraum hatte immer einen eigenen Ritus, und das
soll auch so bleiben.“ Schade, dass heute jeder x-beliebige Pfarrer sein eigener Papst sein will…
#2 Fragezeichen 11:20:21 | Montag, 19. Februar 2007
Schade… … dass die Kirche für die Modernen nun auf dem Stand von 1970 (bzw. 1969) stehen bleiben
muss Wenn schon eine ständige Evolution der Liturgie etc. Triebkraft für die Reform dieser Jahre war,
kann man denn da – bei aller intellektuellen Redlichkeit – dabei stehen bleiben, oder wäre eine „Reform
der Reform“ nicht schon aus innerer Logik unabdingbar (egal, ob sich etwas bewährt oder nicht)?
#3 Fragezeichen 12:42:12 | Samstag, 10. Dezember 2005
Ironisch… Das Eigenartige: Vaticanum II betont die spezielle, für die Kirche unverzichtbare, nicht
auf den Klerus zu reduzierende Sendung der Laien. Daraus wurde: Laien usurpieren Klerikeraufgaben. Wo
bleibt da ihre notwendige Funktion als Laien? Damit verstößt die Berufung auf den „Geist des Konzils“
gegen denselben. – ist nicht ohne Ironie, oder?