Fragezeichen
Erstellt: 12:35:15 | Samstag, 10. Dezember 2005
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40 Lesermeinungen
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Verständliches Heulen
#32   Fragezeichen   15:35:14 | Mittwoch, 15. Juli 2009
Eine Frage…
Zitat aus dem Artikel:
„Ich glaube, daß es gewissen Kreisen, sehr konservativen Kreisen und sehr wenigen Leuten gelungen ist, ein Bild in Rom zu erzeugen, wo die dort gemeint haben, der Bischof hat einen Mitarbeiter, der gegen ihn arbeitet“
Eine Frage: Kann sich Rom um jeden Mitarbeiter jedes Diözesanbischofs kümmern?
Redaktion benachrichtigen Zuerst die Lehre – dann die Disziplin
#16   Fragezeichen   15:26:52 | Mittwoch, 17. Juni 2009
Eine Frage
Bitte gestatten Sie mir folgende Frage:
Für die Priesterweihen gibt es jetzt eine römische Stellungnahme.
Gab es für die Diakonenweihen – die, wenn ich nicht irre – scheinbar ohne gröbere Irritationen stattgefunden haben – etwas Vergleichbares dazu?
Falls es nichts Vergleichbares gab – wie verstehen Sie das?
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#175   Fragezeichen   20:31:41 | Donnerstag, 5. März 2009
@gelobtseijesus
Natürlich!
Sie nennen Bischof Williamson (über den mir kein Urteil zusteht), aber die FSSPX besteht nicht nur aus ihm,, sondern auch drei weiteren Bischöfen, mehreren hundert Priestern und einigen tausend Gläubigen.
Darf man da nicht hoffen, dass es eine Aussöhnung mit Rom gibt?
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#171   Fragezeichen   20:23:43 | Donnerstag, 5. März 2009
@gelobtseijesus
Zitat gelobtseijesus:
…und wahrscheinlich auch in der Tradition der Verherrlichung der NS Ideologie, deren Ideologen sich schamlos der Symbolsprache diverser Religionen bedienten. Es schließt sich der Kreis…
Bitte verzeihen Sie, aber ich werde aus Ihrem Kommentar zu meiner Frage nicht schlau:
Mir ging es um die Frage einer Konzilshermeneutik in Diskoninuität oder Kontinuität.
Selbstverständlich ist jede Verherrlichung der NS-Ideologie abartig. Oder denken Sie etwa, dass die Tradition der katholischen Kirche bis zum Konzil von der Verherrlichung der NS-Ideologie geprägt war? Falls Sie das glauben, dann irren Sie sich schwer!
Redaktion benachrichtigen Außerhalb der katholischen Tradition
#163   Fragezeichen   20:01:33 | Donnerstag, 5. März 2009
Zwei Fragen…
… wie kann die röm.-kath. Kirche jemanden von der Ausübung eines geistlichen Amtes suspendieren, der nicht zu ihr gehört?
Wenn also festgestellt wird, dass jemand zwar nicht mehr exkommuniziert, aber noch suspendiert ist – wie kann der dann „außerhalb“ sein?
… wie kann einer, der auf einem gewissen Stand der Tradition – wenn man so will – „stehen geblieben“ ist, sich dadurch von der Tradition derer, die in der weiterentwickelten Tradition stehen, abgekoppelt haben?
Geht das nicht nur dann, wenn die „weiterentwickelte Tradition“ sich von der „alten Tradition“ radikal unterscheidet – sprich: mit dieser gebrochen hat?
Beten wir für unserer Hl. Vater und für die Hl. Kirche!
Redaktion benachrichtigen Jetzt auch Bischof Williamson
#71   Fragezeichen   09:25:09 | Donnerstag, 29. Januar 2009
@ Fragender
Bitte gestatten Sie eine Nachfrage:
Wenn die Bischöfe der FSSPX – weil ohne päpstliches Mandat geweiht – ungültig geweiht sind und das Ganze nur eine Weihesimulation war – wie verhält es sich denn dann mit den Bischöfen der Orthodoxie, von denen ja gewiss niemand annehmen wird, dass sie gar keine gültig geweihten Bischöfe sind?
Redaktion benachrichtigen Erschüttert
#4   Fragezeichen   09:06:31 | Mittwoch, 28. Januar 2009
@ Ernst
Ja, beten wir für alle Beteiligten!
Redaktion benachrichtigen Erschüttert
#2   Fragezeichen   08:56:29 | Mittwoch, 28. Januar 2009
@karljosef
Vielleicht kann man beim Zeitpunkt einer Weihe nicht abschätzen, wie sich ein Mensch 20 Jahre später zu Themen, die für seine Aufgabe nicht im Mittelpunkt stehen und für die er nicht eigens ausgebildet ist, äußern wird.
Vielleicht gibt es den Unsicherheitsfaktor des freien Willen?
Redaktion benachrichtigen Dekret der Bischofskongregation
#112   Fragezeichen   17:21:12 | Montag, 26. Januar 2009
Eine Frage…
Wurde die Exkommunikation 1988 nicht nur über die damals neugeweihten Bischofe, sondern auch über Msgr. Levebvre verhängt?
Wäre die Aufhebung dieserExkommunikation nicht auch ein Punkt, über den nachgedacht werden müßte?
Falls Msgr. Levebvre auch wirksam exkommuniziert worden wäre und nun davon gelöst würde, könnte er wirksamer für die Bruderschaft und ihre Anliegen – die ja die seinen sind – eintreten – oder irre ich mich?
Redaktion benachrichtigen Auftakt zu einem Empörungs-Festival?
#337   Fragezeichen   14:15:28 | Freitag, 23. Januar 2009
Eine Frage…
Bitte gestatten Sie mir ein paar Fragen, weil ich mich in dieser Angelegenheit nicht auskenne, aber wenn ich recht verstanden habe, bestätigt Msgr. Williamson doch durchaus, dass mehrere hunderttausend Juden von Nationalsozialisten in den KZs umgebracht wurden (und jeder Mord ist ein Mord zuviel).
Wenn ich das Interview richtig verstanden habe, dann stellt er nicht die Ermordungen in Frage, sondern, dass die Morde durch Giftgas erfolgten.
Wie gesagt, ich kenne mich in dieser Materie nicht aus, aber
leugnet er damit wirklich den Holocaust? Ist der Begriff „Holocaust“ an eine bestimmte Tötungsart gebunden?
Redaktion benachrichtigen Und es gibt sie doch
#11   Fragezeichen   11:26:09 | Donnerstag, 22. Januar 2009
Divide et impera!
Eine gespaltene FSSPX ist vermutlich nicht mehr viel wert und wird massiv an Glaubwürdigkeit verlieren.
Wes Geistes Kind das wohl sein mag?
Redaktion benachrichtigen Das Geschäft mit der Unverbindlichkeit
#108   Fragezeichen   22:12:21 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Friedrich Spee
„Oh, es wird schon eine geben – nur kennt die eben niemand. Ich glaube jedenfalls, dass Nettigkeit in keinem Fall schlecht ist, Liebe auch nicht, ganz egal ob es nun einen Gott gibt oder nicht. Gibts einen, dann findet der das sicher OK, gibts keinen, dann verbessert es die Welt auch.“
Wenngleich ich doch glaube, dass sich die objektive Wirklichkeit uns erschließt, so haben Sie doch insofern recht, als wir die objektive Wahrheit über uns zu unseren irdischen Zeiten nicht klar erkennen werden.
Ansonsten: Natürlich ist Liebe nicht schlecht, da stimme ich Ihnen voll zu.
Redaktion benachrichtigen Das Geschäft mit der Unverbindlichkeit
#91   Fragezeichen   20:44:11 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Friedrich Spee
„Was ist denn HS angeblich für ne Sünde? Unzucht, oder? Also im Grunde dasselbe wie das, was beinahe ALLE Menschen machen – Sex vor / ausserhalb der Ehe, alle zwei, drei Jahre nen neuen Lebenspartner, Selbstbefriedigung, Pornos anschauen. Aber auf wem wird rumgehackt? Auf den paar Schwulen. man braucht halt nen Sündenbock, wie immer. Auf der Selbstbefriedigung oder der allgemeinen „Unkeuschheit“ kann man nicht so rumhacken, da das alle machen. Bums, die Kirchen wären noch leerer.“
Sie haben völlig recht. Die Kritik an homosexuellem Verhalten darf nicht isoliert stehen: die kirchliche Sexualmoral beschränkt sich ja auch keineswegs nur auf sie und wird daher oft lächerlich gemacht.
Ein ethisch falsches Verhalten wird jedoch – selbst wenn es die ganze Menschheit teilen würde – dadurch nicht richtiger: man kann vom IST nicht auf das SOLLEN schließen, wenn man die Existenz von absoluten Werten annimmt.
Es hängt also alles davon ab, ob man eine objektive Wirklichkeit anerkennt, oder ob man ein subjektivistisches Weltbild vertritt; das tut sich dann aber m. E. auch mit Themen wie Gott, Schöpfung, Mitmenschen etc. schwer, weil dann alles zerbröselt.
Redaktion benachrichtigen Das Geschäft mit der Unverbindlichkeit
#70   Fragezeichen   19:47:17 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Friedrich Spee
„HS sei eine psychische Störung, sagen sie. Eine Krankheit.
UND eine Sünde.
Das ist aber logisch völlig ausgeschlossen. Eine Krankheit kann niemals Sünde sein.“
Wenn die Krankheit durch eine Sünde ausgelöst oder ermöglicht wird, könnte man beides vielleicht doch zusammen denken.
Falls es Krankheiten gibt, die von jeder menschlichen Freiheitsentscheidung (und sei sie auch noch so geringfügig) unabhängig sind, dann haben Sie allerdings recht.
Wird jedoch kaum argumentierbar sein, wenn man annimmt, dass Krankheiten und Tod erst durch die Ursünde in die Welt kamen.
Außer natürlich, man nimmt an, dass die Schöpfung in ihrer ursprünglichen Gestalt bereits inklusive Krankeiten und Tod enthalten hätte. :-P
Redaktion benachrichtigen Das Geschäft mit der Unverbindlichkeit
#47   Fragezeichen   19:20:19 | Sonntag, 18. Januar 2009
@ Kunstmaler
„HS ist eine sehr schwere psychische Störung. Laut kathol. Morallehre sollten diese Menschen, wenn sie diesen Drang in sich verspüren diesen nicht nach gehen. Da es jedoch so tief ins emotionale Erleben eingreift, ist es verständlich, dass Leute es trotzdem tun.“
HS kann gut eine schwere psychische Störung sein, ich kenne mich da nicht ausreichend aus, aber soweit ich weiß, gibt es da auch keinen wirklichen Konsens in der Psychologie.
Wenn es eine Anfechtung ist, muß der Betreffende versuchen, ihr mit Gottes Hilfe zu widerstehen.
Wenn es eine Krankheit ist, wird er Heilung suchen.
Dass HS kein selbstgewählter Lebensentwurf sein darf, für den dann auch noch geworben wird, ist mir völlig klar.
Andererseits denke ich aber, dass für Homosexuelle als besonders angefochtene oder vielleicht sogar seelisch kranke Menschen das gilt, was für den Umgang mit jedem Sünder gilt: die Sünde hassen, den Sünder in wahrhaft christlichem Sinn lieben, damit er mit Gottes Hilfe aus seiner Verirrung wieder herausfindet.
Redaktion benachrichtigen Das Geschäft mit der Unverbindlichkeit
#28   Fragezeichen   18:50:06 | Sonntag, 18. Januar 2009
Eine Frage…
…stellt sich mir bereits seit längerem:
Müßte man nicht zwischen homosexuellem Verlangen/Empfinden o.ä. und gelebter Homosexualität unterscheiden?
Könnte man nicht Ersteres als Anfechtung/Versuchung zur Todsünde verstehen, die noch nicht automatisch Sünde sein muss (sofern sich der/die Betroffene dagegen wehrt etc.), während gelebte HS oder das Kultivieren dieser Neigung selbstverständlich eine schwere Sünde ist?
Redaktion benachrichtigen Anbiederung abgelehnt + …
#3   Fragezeichen   09:09:34 | Freitag, 16. Januar 2009
Unterlegener Glaube?
„Der Heilige Vater halte den christlichen Glauben für überlegen“
Kann der jemand seine eigene Glaubensrichtung als anderen Glaubensrichtungen unterlegen „glauben“, ohne nicht bereits automatisch von seinem Glauben abgefallen zu sein?
Wie kann das vernünftigerweise von einem obersten Repräsentanten einer Glaubensrichtung verlangt werden – wie kann man das vom hl. Vater erwarten?
Gewiss wird auch der Kritiker seine Position als wahr und als deshalb dem Irrtum überlegen glauben. Selbst ein Relativist muß das für seinen Relativismus in Anspruch nehmen, sonst widerspricht er sich selbst. Oder?
Redaktion benachrichtigen Das Problem ist der Zweig
#13   Fragezeichen   08:47:30 | Donnerstag, 8. Januar 2009
Tatsächlich!
Wie das Parlament gewiss mit unwiderlegbaren Beweisen belegen kann, kann vor Tausenden von Jahren nur dort etwas gewachsen sein, wo es heute auch noch wächst.
Klimatische Veränderungen, Veränderungen der Bodenbeschaffenheit, Rodungen etc. kann es damit auch nicht geben.
Mithin hat es Atatürk oder das osmanische Reich auch nie gegeben, weil beide heute nicht mehr gibt :-P
Redaktion benachrichtigen Und sie kommt dennoch
#34   Fragezeichen   15:09:23 | Donnerstag, 4. Dezember 2008
@ Regina
Laut ecclesia dei sind doch alle, die EB Lefebvre nachfolgen, exkommuniziet.
„Alle müssen wissen, daß die formale Zustimmung zu einem Schisma eine schwere Beleidigung Gottes ist und die Exkommunikation mit sich bringt, wie im Kirchengesetz festgesetzt ist.“ (Ecclesia dei 5 c)
Bitte gestatten Sie mir dann eine Rückfrage: Wie kann Hw. Camille Perl von der „Ecclesia Dei“ dann im Gespräch mit Radio Vatikan folgende Aussage machen? (den ganzen Text – er stammt aus dem Jahr 2007 – finden Sie unter www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=144211)
„[Redakteurin von R. Vatikan:] Erfüllen Gläubige die Sonntagspflicht, wenn sie zu einem Priester der Piusbruderschaft in die Messe gehen?
[Hw. C. Perl:] Es ist sicher eine katholische Messe, da die Priester gültig geweiht sind und der Ritus ein katholischer Ritus ist, und nach dem Codex kann man seine Sonntagspflicht in jeder Messe, die von der Kirche anerkannt ist, auch erfüllen. Andererseits weiß man aber nach 20 Jahren, dass diese Priester nicht in der vollen Gemeinschaft mit dem Heiligen Stuhl stehen, alle suspendiert sind, die Bischöfe sogar exkommuniziert, und an diesem Zustand hat sich bisher noch nichts geändert. Wenn es Gläubige gibt, die einmal oder manchmal dorthin gehen, soll man sie gehen lassen, man kann es aber nicht den Gläubigen empfehlen, dorthin zu gehen.“
Wenn der regelmäßige Meßbesuch bei der FSSPX die Exkommunikation nach sich ziehen würde, wären oben zitierte Ausführungen m. E. äußerst eigenartig.
Redaktion benachrichtigen Ein Koordinator für die Alte Messe
#15   Fragezeichen   18:08:27 | Dienstag, 2. Dezember 2008
Eine Frage…
Verzeihen Sie bitte,
aber könnte es nicht sein, dass mit diesen Klarstellungen erstmals (gegen etwaige, die „Summorum Pontificum“ unter den Tisch spielen wollen) klar festgeschrieben wird, dass auch Taufe, Krankensalbung etc. im klassischen Ritus gefeiert werden dürfen?
Gewiss ist das im Motu Proprio auch schon enthalten, aber an vielen Orten müßte man froh sein, wenn wenigstens die Hl. Messe trotz Motu Proprio am einen oder anderen Ort ohne große Hindernisse in der klassischen Form gefeiert werden dürfte. Hier aber spricht man offen von der Möglichkeit, sämtliche Sakramente (einzig die Priesterweihe ist nicht erwähnt) in der „alten“ Form zu empfangen.
Vielleicht darf man das als Anliegen dieser Präzisierungen von S. E. sehen…
Redaktion benachrichtigen Altliberales Kabarettstück
#17   Fragezeichen   13:26:33 | Montag, 1. Dezember 2008
Konzilsfrucht „Gefühle“?
„Als Ergebnis des Pastoralkonzils zählte er zum Beispiel auf: Aufbruchsstimmung, ein Gefühl der Befreiung und des Aufatmens in der Kirche.“
Mithin: Stimmungen und Gefühle.
Vermutlich haben Menschen schon oft solche Gefühle verkostet und dann – etwas später – merken müssen, dass sie sich geirrt haben (ich denke da an die Französische Revolution, die Bolschewistische Revolution o.ä.).
Gewiss werden Gefühle allein noch keine Frucht sein, die besonders hervorgehoben werden dürfen – oder irre ich mich?
Redaktion benachrichtigen „Ideologische Scheuklappen haben noch keine Glaubenskrise gemeistert“
#1   Fragezeichen   11:26:46 | Sonntag, 30. November 2008
Herzliche Glückwünsche
an die Gemeinschaft von Mariawald – für Ihren Mut zu diesen Schritten.
Endlich einmal ein Versuch, der zur Bewältigung der Kirchenkrise nicht auf Selbsterfundenes setzt, sondern der eigenen Tradition eine Chance geben will.
Man kann nur wünschen: Möge reicher Segen diese Anstrengungen lohnen!
Redaktion benachrichtigen Für politisch korrekte Textänderungen gab es Aufkleber
#55   Fragezeichen   19:03:23 | Mittwoch, 5. November 2008
Frage
Ich stimme Ihnen gerne zu, „Für die Kirche“, dass beide Deutungen möglich sind.
Ist aber nicht die – soweit ich weiß, ist sie seit unvordenklichen Zeiten in der lat. Kirche in Verwendung stehende – Formulierung „pro multis“ normativ?
Wenn die römische Kirche die Rettungsintention Jesu ausdrücken hätte wollen, hätte sie gerade erst recht in der Liturgiereform diese Änderung im verbindlichen lateinischen Text vornehmen sollen – und nicht nur in manchen Übersetzungen.
Oder kann es sein, dass die eine Kirche im Kern jenes Mysteriums, aus der sie lebt, je nach Kulturkreis unterschiedliche Aspekte ausdrücken will?
Redaktion benachrichtigen Kardinal Ratzinger sah Johannes Paul II. murrend zu
#23   Fragezeichen   19:40:29 | Donnerstag, 16. Oktober 2008
@Seefeldt
Bitte gestatten Sie mir die Nachfrage: Welches Buch von Hw. May behandelt diesen Aspekt von Johannes Paul II.?
(Es würde mich interessieren, es zu lesen.)
Redaktion benachrichtigen Der Papst äußert sich erneut zur Zelebrationsrichtung
#26   Fragezeichen   17:55:26 | Sonntag, 12. Oktober 2008
@noch ein Landorganist
Ich fürchte, der liturgische Normalfall im deutschsprachigen Raum… :-(
Redaktion benachrichtigen Gott als Glückspille? + …
#8   Fragezeichen   11:08:23 | Montag, 6. Oktober 2008
PGR-Konzil?
„Die Pfarrgemeinderäte gehörten ,mit zu den größten Errungenschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils’.“
Bitte helfen Sie mir, aber ich weiß beim besten Willen nicht, wo das II. Vaticanum Pfarrgemeinderäte eingeführt hat.
Nicht etwa in der Kirchenkonstitution?! :-P
Redaktion benachrichtigen Droht eine Freimaurer-Koalition?
#40   Fragezeichen   21:42:23 | Freitag, 26. September 2008
S.g. Herr Leblhuber,
bitte gestatten Sie mir, Sie auf folgenden Link hinzuweisen:
www.kath.net/detail.php?id=20938
Kath.net berichtet darin von einem ORF-Interview mit Herrn Molterer:
Zitat kath.net:
„Wörtlich sagte Molterer: ‘Es darf keine Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen Partnern geben.’ Die gleichgeschlechtliche Partnerschaft werde kommen. Molterer stellte klar, dass er es war, der in der ÖVP diese ‘kritische Diskussion’ beendet habe.“
Gewiss fehlt hier das Wort „Homoehe“, aber was unterscheidet eine undiskrimierte Partnerschaft von einer zivilen Ehe?
Anschließend wird Molterer zitiert, dass er Stellungnahmen der Kirche mit „Na entschuldigen Sie, ist das ein Maßstab für mich?“ quittiert habe.
Gewiss deutet das nicht auf kirchenfreundliches Denken hin. Oder?
Redaktion benachrichtigen Danksagung für die Alte Messe
#4   Fragezeichen   13:44:30 | Samstag, 6. September 2008
@ Aleph
Tatsächlich ist ein Erzbischof die Repräsentant der röm.-kath. Kirche – ob Ihnen dessen Physiognomie zusagt oder nicht.
Redaktion benachrichtigen Von der Liturgie gelangweilt – vom Rhythmus mitgerissen
#1   Fragezeichen   12:03:01 | Donnerstag, 28. August 2008
Mithin…
könnten „Deichkind“ recht haben: „Yippiyippyjeah Krawall und Remmidemmi“ :-!
Redaktion benachrichtigen Predigt gegen Abtreibung und Unzucht + …
#1   Fragezeichen   08:30:12 | Sonntag, 20. Juli 2008
„Wir sind Kirche“
„Wir sind Kirche“ scheinen mit dieser moraltheologischen Position wenigstens implizit aktiv zu ihrem eigenen Aussterben beitragen zu wollen.
Redaktion benachrichtigen Österreichischer Bischof setzt Päpstliches Motu Proprio außer Kraft
#14   Fragezeichen   18:35:46 | Samstag, 22. September 2007
Eine Befürchtung…
Ich kann mir nicht denken, dass Mons. Bischof diese Restriktionen selbst aufgesetzt hat; das werden wohl andere für ihn getan haben.
Wenn dem so ist, so möchte ich Sie, Exzellenz, bitten, diesen Kräften doch eher gegenzusteuern. Was wäre denn zu fürchten? Ihr Klerus ist doch weitestgehend äußerst progressiv…
Redaktion benachrichtigen Die üblichen bischöflichen Kameradenschweine
#16   Fragezeichen   14:40:36 | Dienstag, 18. September 2007
Hitlers heutige Macht
Es ist tragisch, dass die ganze Sache einmal mehr zeigt: ein Herr Hitler wirkt bis heute derart mächtig, dass gewisse Wörter einer ganze Sprachfamilie auf einmal ausgelöscht werden müssten, um der politischen Korrektheit genüge zu tun.
Müßte man in der Folge nicht auch darauf bestehen, dass alle Wörterbücher auf jene Worte hin zu bereinigen seien, die ein Hitler, ein Goehring oder ein Goebbels etc. je in dem Mund genommen haben? Und müßte man das – im Sinne der Gleichberechtigung – nicht auch mit den Worten von Stalin etc. tun?
Mithin bleibt für uns heute nur noch das Schweigen; nähme mich wunder, wie all dieser Medienrummel mit einer solchen „Neusprache“ möglich wäre ;-p
Redaktion benachrichtigen Eine psychotherapeutische Sitzung mit sich selber
#32   Fragezeichen   18:23:28 | Montag, 10. September 2007
S. g. Herr Bergmann,
ich kann Ihren Ärger gut nachvollziehen, er hat mich ebenfalls sehr getroffen, als Zulehner die Frage zitierte, ob Ordensmänner Weltkleriker ausbilden könnten (zumal m. W. von Heiligenkreuz ja zahlreiche Pfarren mitbetreut werden: der Zulehnersche weltferne Ordenskleriker wird wohl nicht diesem Kloster angehören), und besonders die Bemerkung, dass der Papst die Hochschule vielleicht deshalb nicht betreten wollte, weil man zuerst abwarten müsse, wie sie sich entwickle und ob sie die Erwartungen, die man in sie setze, erfüllen könne würde.
Aber lassen wir uns nicht ärgern: machen wir gewissen Kreisen diese Freude nicht.
Redaktion benachrichtigen Was ist die Basis für den interreligiösen Dialog?
#4   Fragezeichen   13:01:44 | Mittwoch, 5. September 2007
DAS wär’s!
Klingt hier nicht an, was eigentlich die gesunde Grundlage jeden „Dialogs“ ist: dass man das Gegenüber wirklich ernst nimmt und sich selbst sein läßt, ohne sich selbst im Geringsten aufzugeben?
Diese Haltung dieses Rabbiners ist m. E. beispielhaft! Mit solchen Menschen wäre das möglich, was unsere Progressiven so gern im Mund führen: wirklicher Dialog.
Redaktion benachrichtigen Im Frühling blühen auch die Mythen
#12   Fragezeichen   12:10:17 | Donnerstag, 21. Juni 2007
Überholt – oder: hoffentlich nie zeitgemäß?
Das Gegenteil von überholt ist zeitgemäß; war Jesus zeitgemäß im herkömmlichen Sinn? war es das Letzte Abendmahl? war es die Kirche einmal? wäre es gut, wenn sie es wäre?
Denn wäre sie zeitgemäß, dann wäre sie auch bald überholt, oder? Liturgia semper elaboranda?
Natürlich, denn sonst wären heute viele Theoretiker bald brotlos: was tun, wenn man den Glauben aufbringen müßte, dass Christus auch ohne großen Tamtam gegenwärtig würde – so ganz ohne Gruppendynamik und Zeitgeist? Dann wäre man ja selbst darauf verwiesen, nicht mehr Neues zu planen, sondern, das – langweilige – Überkommene auszulegen und zu begründen.
Und wer will das schließlich, wenn man sich mit einem originellen Einfall doch einen Namen unter seinesgleichen machen kann?
Redaktion benachrichtigen Unkritische Annahme aller möglicher Neuheiten
#1   Fragezeichen   09:58:19 | Mittwoch, 16. Mai 2007
Lateinverbot?
Kürzlich hat ein katholischer Theologe behauptet, dass er bei intensivem Studium von Sacrosanctum Concilium dazu gekommen sei, dass das V2 Latein mit doppelter Nachdrücklichkeit als Liturgiesprache abschaffen wollte. :-$
Natürlich keine Argumente, nur eine Dogmatisierung ex cathedra seinerselbst…
Tragisch, dass das selbst in den höchsten Rängen vorkommt.
Redaktion benachrichtigen Abstimmung statt Argumente
#36   Fragezeichen   10:59:21 | Dienstag, 1. Mai 2007
Was ist mit Judas?
Ich persönlich begrüße die Übersetzung von „pro multis“ mit „für viele“, weil man ja andernfalls die Hl. Schrift selbst als falsch ansehen müßte, denn da heißt es ja auch „hyper pollon“ (für viele/die vielen) und nicht „hyper panton“ (für alle), wenn meine Griechischkenntnisse mich nicht im Stich lassen.
Allerdings stellt sich für mich die Frage, wie wir das Erklären können, dass ja Judas Iskariot beim letzten Abendmahl zugegen war.
Wenn sich das Kelchwort auch auf ihn bezieht, dann kann es nur dann die faktische Erlösungswirkung des Leidens Christi ausdrücken, wenn er auch zu den erlösten gehört.
Andernfalls muß ich jedoch mit „für alle“ übersetzen, weil ja Judas auch an der Eucharistie des letzten Abendmahles teilnahm; dann würden die Kelchworte nur das Erlösungsangebot – das ja allen gilt – bezeichnen.
Bitte widerlegen Sie mich, diese Frage bereitet mir bereits seit längerem Kopfzerbrechen.
Redaktion benachrichtigen Augsburger Paragraphenreiter
#23   Fragezeichen   13:26:36 | Donnerstag, 22. Februar 2007
„Deutscher Ritus“
Nun, in meinem Bistum versucht man, Protest gegen eine genaue Übersetzung der Allgemeinen Einführung zu züchten. Wörtlich: „Der deutsche Sprachraum hatte immer einen eigenen Ritus, und das soll auch so bleiben.“
Schade, dass heute jeder x-beliebige Pfarrer sein eigener Papst sein will…
Redaktion benachrichtigen Alles in Butter
#2   Fragezeichen   11:20:21 | Montag, 19. Februar 2007
Schade…
… dass die Kirche für die Modernen nun auf dem Stand von 1970 (bzw. 1969) stehen bleiben muss :-S :-S
Wenn schon eine ständige Evolution der Liturgie etc. Triebkraft für die Reform dieser Jahre war, kann man denn da – bei aller intellektuellen Redlichkeit – dabei stehen bleiben, oder wäre eine „Reform der Reform“ nicht schon aus innerer Logik unabdingbar (egal, ob sich etwas bewährt oder nicht)? >:)
Redaktion benachrichtigen Rom hat gesprochen
#3   Fragezeichen   12:42:12 | Samstag, 10. Dezember 2005
Ironisch…
Das Eigenartige: Vaticanum II betont die spezielle, für die Kirche unverzichtbare, nicht auf den Klerus zu reduzierende Sendung der Laien.
Daraus wurde: Laien usurpieren Klerikeraufgaben. Wo bleibt da ihre notwendige Funktion als Laien?
Damit verstößt die Berufung auf den „Geist des Konzils“ gegen denselben.
– ist nicht ohne Ironie, oder?
Redaktion benachrichtigen
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