Mittwoch, 14. Dezember 2005 22:41
Lesername: Jörg Guttenberger, Köln
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Sonntag, 10. August 2008 15:05
Jörg Guttenberger, Köln: Priesterberufung
Gibt es einen schöneren Höhepunkt für eine Familie, wenn der Stammbaum mit einem Priester endet? [mehr…]
Sonntag, 10. August 2008 12:10
Jörg Guttenberger, Köln: FKK – Bussmann
FKK: Es sind doch immer die Invaliden, die sich gerne besonders kriegerisch zeigen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Hunde, welche bellen, beißen angeblich nicht.

Bussmann: nicht abzustreiten ist zwar, daß es ohne Zölibat ein paar Priester mehr gäbe. Es gibt viele verheiratete Pastoralreferenten, die nicht daran denken, Diakon zu werden. Aber das ist nicht das Hauptproblem:

Es fehlt einfach der geistliche Hintergrund in Familie und Schule, auf dem eine solche Berufung gedeihen kann. Daß es auch anders geht, zeigen die jahrelangen Neuzugänge in der Abtei Königsmünster/Meschede zur Zeit des Abtes Stefan Schröer OSB, St. Nikolaus in Bensberg (Bergisch-Gladbach) und Maria in der Kupfergasse in Köln, so lange Mons. Plenker dort noch Pfarrer war. Sein Nachfolger ist sicher nicht schlecht, aber es geht überhaupt nichts von ihm aus!

Es fehlt an überzeugenden geistlichen Führungskräften, hierzu ist freilich nicht jeder berufen. Man muß aber die Frage stellen, ob die heutige Ausbildung in den Priesterseminarien solche Leute überhaupt noch fördert oder auf Durchschnittsniveau niveliert.
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Donnerstag, 7. August 2008 23:18
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Diakoninnen
Daliegen Sie wieder, wie meistens, völlig falsch! [mehr…]
Donnerstag, 7. August 2008 23:10
Jörg Guttenberger, Köln: Gemeindegottesdienst
Bitte, was ist ein Gemeindegottesdienst? Was ist der Unterschied zwischen einem Hochamt und einem Gemeindegottesdienst?

Auch in unserem Pfarrverband „Heumarer Dreieck“ in Köln tauchen neue Begriffe auf: Vorabendmesse, Familienmesse und Gemeidemesse. Ist eine Vorabendmesse keine Gemeindemesse bzw. wo ist der Unterschied zwischen beiden Messen? Was is der Unterschied zwischen einer Familienmesse, einer Gemeindemesse und einer Vorabendmesse?

Die obige Pfarre im Biestum Mainz benutzt den Oberbegriff „Gottesdienst“. Sind damit Gotesdienste ohne Eucharistiefeier gemeint: Andachten, Vespern, Laudes usw.?

Was meint Kard. Lehmann mit „zu euchariestiezentriert“? Will er die Sonntagsmesse – entgegen dem Kirchenrecht – durch andere Gottesdienste ersetzen?

Ich bitte höflich um Aufklärung!

Im Übrigen wird das werktägliche Gottesdienstangebot – egal ob mit oder ohne Eucharistiefeier – durchweg schlecht angenommen.
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Donnerstag, 7. August 2008 22:26
Jörg Guttenberger, Köln: Laien in der Kirche, Priesterinnen
Kirchenvorstände, für die vermögensverwaltung zuständig, hat es auch vor dem Konzil schon gegeben. Hinzugekommen sind die Pfarrgemeinderäte, je jure ausschließlich mit beratender Funktion, für die übrigen Bereiche der Pfarre.

Leider gewinnt man den Eindruck, daß die heutigen Laienräte sich nicht für die Evangelisierung der Welt, sondern für die Prophanisierung der Kirche stark machen und so eher als Klotz am Bein des corpus christi mysticum wirken.

Die kirchliche Tradition kennt keine Priesterinnen, auch im 1. Jahrhundert nicht. Weil aus dieser Zeit nur wenig bekannt ist, feiern Spekulationen umso fröhlichere Urständ. Wer sich im damaligen Denken auskennt, weiß, daß eine Priesterin damals völlig unmöglich war.

Sakramental geweihte Diakonninnen hat es mit Ausname von Rom und Alexandrien zum Teil bis ins Mittelalter gegeben. In Byzanz fehlte bei der Weihe jedoch der Zusatz „für die Mysterien“ (Mysterium ist im dortigen liturgischen Sprachgebrauch gleichbedeutend mit Sakrament). Damit war die Diakonin vom Altardienst ausgeschlossen, durfte aber in derselben liturgischen Kleidung, wie die Diakone, hinter der Ikonostase an der Liturgie teilnehmen.
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Dienstag, 5. August 2008 21:33
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: Lebensmodell
Natürlich geht es um ein Lebensmodell und kein Glaubensmodell, den der Glaube ist ellen gemeinsam.

Die Regel des hl. Benedikt unterscheidet zwischen Stgarken und Schwachen, die selbstverständlich unterschiedlich zu fordern sind, damit jede Gruppe die ihr mögliche Höchstleistung erbringt. Das ist ähnlich, wie im Sport!

Da man Sie offenbar gestrichen hat, können Sie kaum noch antworten.
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Dienstag, 5. August 2008 21:25
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Vergebung und Gerichtsbarkeit
Von einer Verbindung beider habe ich doch nichts geschrieben!

Eine strafrechliche Verurteilung, sowohl kirchlich, als auch weltlich, ist das eine, die Vergebung durch uns alle die andere Sache!
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Dienstag, 5. August 2008 21:17
Jörg Guttenberger, Köln: Aleph: Zölibat
Sie bringen für die Priesterliche Homosexualität rein praktische Gründe: es fällt nicht so auf und ist in reiner Männergesellschaft leichter praktizierbar, also gewissermaßen ein moralisches Hintertürchen.

Darum geht es aber nicht, es ist sogar widersinnig, das vom Herrn selbst eingesetzte Ehesakrament zu verbieten, die genannten Ersatzbefriedigungen aber zu erlauben

Es geht darum, körperliche Liebe in geistige Liebe zu verwandeln im Sinne einer Ganzhingabe an den Herrn, wie sie in anderen Traditionskirchen ausschließlich vom Mönchtum gefordert oder besser, geradezu vorausgesetzt wird. Das setzt nicht nur eine auf diesen Lebensstand ausgerichtete geistliche Schulung voraus, sondern auch Körperbeherrschung, wie sie in der ostchristlichenTradition die Hesychia und in fernöstlichen Religionen das Yoga lehrt. Im Westen ist mir zu diesem Thema nichts bekannt.

Mir ist die derzeitige Ausbildungspreaxis in den Priesterseminaren völlig unbekannt. Die Häufung von Misbrauchsfällen wirft aber die Frage auf, ob dieser Punkt in der Priesterausbildung ausreichend beachtet wird.

Hinzuzufügen ist, daß die Beherrschung solcher Techniken den eisernen Willen, ein ernsthaftes geistliches Leben und Askese nicht ersetzt. Hierzu sei auf die entsprechenden Ausführungen der Regula Benedicti verwiesen.

Probleme machen heute der hohe Streß, dem auch Priester ausgesetzt sind, der ein Geistliches Leben erschwert und der fehlende Familienanhang. Eine leibliche Schwester gibt schon menschliche Wärme.
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Dienstag, 5. August 2008 20:56
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kahtolisch
Welchem Dogma sollen meine Ausführungen denn widersprechen? [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 23:34
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: meine Ausführungen
sind nicht die Ideen eies Protestanten, sondern gehören auch in der r.-k. Kirche zur offziellen Auffassung der Ökumene! [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 23:22
Jörg Guttenberger, Köln: protestant, aleph
p.: Glauben Sie an die Realpräsens des Herrn in der konsekrierten Hostie in der katholischen Liturgie? Ich verstehe Sie jetzt natürlich besser, nachdem Sie schreiben, in einer konfessionsverschiedenen Ehe zu leben. Hier ist die Sehnsucht auch nach geiustlicher Einheit verständlicherweise besonders groß. Kirchenrechtliche Folgen zieht ein Empfang des Altarssakramentes für Evangelischen in der katholischen Kirche bzw. des Abendmahles für den Katjholiken in der evangelischen Kirche nicht nach sich, wenigstens nicht für Laien, wie ich mir von fachlicher Seite ausdrücklich bestätigt wurde.

A.: Ihre Ausfürhugen kann ich nicht vollumfänglich nachvollziehen. Von der Natur her dient Sexualität zunächst ausschließlich der Fortpflanzung. Erst beim Meschen kommen die anderen Gesichtspunkte hinzu. Daher kann man m. E. nicht sagen, Sexualität diene in erster Linie der Lebensfreude. Vielmehr ist die Lebensfreude eine Folge von Sexualität.

Den genannten Zusammenhang mit dem Zölibat verstehe ich nicht. Der Zölibat öffnet doch keinen Weg zur Homosexualität!
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Sonntag, 3. August 2008 22:57
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirchengemeinschaft
Aus meinen Ausführungen ergibt sich, daß die Reformation der einen, aber gespaltenen Kirche angehört. Wegen der gemeinsamen Schrift, dem gemeinsamen Credo und dem weitestgehend gemeinsame Sakrament der Taufe besteht eine begrenzte, also nicht vollständige Kirchengemeinschaft! [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 22:51
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Reformation
Ich habe mich nicht, wie Sie lesen können, über die Reformation grundsätzlich geäußert, sondern nur Gemeinsamkeiten zwischen ihnen und uns herausgestellt, nachdem Sie und HvÖ sich ausschließlich mit dem Trennenden befaßt haben. Beides ist gleichermaßen zu berücksichtigen. [mehr…]
Sonntag, 3. August 2008 17:38
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus, HvÖ: Katholizität – Refpormation
Ohne zu Ihren Ausführungen im Einzelnen Stellung zu nehmen, bleibt festzuhalten, daß beideKonfessionen nicht nur einen fast deckungsgleichen gemeinsamen Schriftkanon, sondern auch ein vollumfänglich deckungsgleiches Glaubensbekenntnis haben.

Hieran ändert auch die reformatorische Übersetzung von „katholisch“ mit „chtistlich“ nichts, weil beides laut Ignatius von Antiochien deckungsgleich ist.

Im Übrigen handelt es sich hier um ein rein deutsches Problem, weil auch die Reformation die griechische Urfassung des Credo unverändert anerkennt.
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Sonntag, 3. August 2008 17:27
Jörg Guttenberger, Köln: Priesterliche Vergehen an Kindern
Die folgende Überlegung soll die Schwere des Vergehens keineswegs bagatellisieren und noch weniger der Gerichtsbarkeit vorgreifen:

Wir kennen den biblischen Bericht von der beim Ehebruch auf frischer Tat ertappten Frau, die Jesus Christus wegen Steinigung vorgestellt wird. Jesus Christus will aber nicht den Tod des Sünders, sondern, daß er sich bekehre!

Er fordert die umsgehenden Juden also ausdrücklich zur Steinigung auf, verbindet die Aufforderung -man möchte fast sagen, mit göttlicher List und Tücke – aber an die Bedingung, wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. Mit dieser Aufforderung sind wir letztlich alle gemeint, die einen Schuldigen verurteilen wollen: „richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!“

Schamhaft und höchst diskret ziehen sich denn auch alle Anwesenden zurück, bis Er mit der Frau alleine ist. „Hat Dich Keiner verurteilt?“, so fragt er die Frau. „Keiner“ antwortet sie. „Dann will auch ich dich nicht verurteilen. Gehe hin und sündige nicht mehr!“ Mit dieser Aufforderung sind wir alle gemeint, die wir sündige Menschen sind.

Auch in der regula Benedicti wird der Abt verpflichtet, am Ende der Vesper das „Vater unser“ laut vorzusingen, wegen der Bitte „und vergibt uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern!“, und zwar ausdrücklich, so steht in der genannten Regel: wegen der Ärgernisse, die sich einzustellen pflegen!

Der Umfang der empfangenen Vergebung entgspricht also dem Umfang der gewährten Vergebung an unsere Mitmenschen!
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Samstag, 2. August 2008 02:13
Jörg Guttenberger, Köln: Protestant, Stöhr
Protestant: Herzlichen Dank für Ihre Klarstellung, mit Ihrer jetzigen Formulierung bin ich einverstanden! Hinsichtlich der Teilnahme an der hl. Kommunion von Nichtkatoliken (jetzt im konfessionellen Sinne) sieht das die r.-k. Kirche, die im Gegensatz zur Reformation und den Assyrern (mit denen wir 2 konzilien gemeinsam haben) keine offene Kommunion kennt, offiziell anders. Die Praxis verläuft allerdings genauso, wie Sie sie beschreiben.

Stöhr: daß Sie den Unterschied zwischen Ideologie und Wirklichkeit nicht kennen, ist alleine von Ihnen zu verantworten. Wissen ist Holschuld, also keine Bringschuld.

Sie sind offenbar schon mit der Formulierung von einfachen Verständigungsfragen überfordert.
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Samstag, 2. August 2008 00:00
Jörg Guttenberger, Köln: matt2: laisierter Bischof
Da haben Sie ohne zweifel Recht. Vermutlich sieht es der ehemalige Bischof genauso. [mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:58
Jörg Guttenberger, Köln: „abgefallener Bischof“
Kann die Redaktion nicht zwischen „abgefallen“ und „laisiert“ unterscheiden. [mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:53
Jörg Guttenberger, Köln: Daniel Stöhr, Protestant: katholisch
Stöhr: den Unterwcied habe ich doch eindeutig beschrieben! Oder können Sie nicht zwischen Ideologie und Wirklichkeit untrscheiden?

Protestant: Eine solche Entgegenung habe ich erwartet! Der schwedische Bischof Söderblom hat tatsächlich auf einer Begegnung, wo ihm ein Jesuit als einziger Katholik vorgestellt wurde, entgegnet. „Wir alle sind doch katholisch“.

Daß Sie uns Katholiken die Katolizitätabsprechen kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ich spreche sie Ihnen doch auch nicht ab, sind nach der genannten Aussage von Ignatius v. Antiochien christlich und katholisch doch deckungsgleich! Sie übersetzen in Ihrer deutschen Fassung des Credos daher „katholisch“ völlig richtig mit „christlich“, weil „katholisch“ seit der Aufklärung im Westen eine rein konfessionelle Bedeutung im Sinne von „römisch“ = papsttreu erhalten hat, also eine Bedeutung, die dieser Begriff zu Luthers Zeiten noch nicht hatte.
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Freitag, 1. August 2008 23:36
Jörg Guttenberger, Köln: Aleph: Sexualität
Ihre Gleichstellung von Homo- und heterosexualität sehe ich nicht unbedenklich.

Sexualität ist auf Lebensweitergabe zugeordnet. Genauso, wie Essen und Grinken – hier mit dem Tierreích gleichziehend – zuznächst eine rein natürliche Bedeutung hat, geht beides beim Menschen deutlich über diesen Rahmen hinaus: so hat Essen und Trinken zusätzlch seine kulturelle Bedeutung: gemeinsames Mahl bedeutet Einheit. Genauso ist es mit der Sexualität, die bekanntlich aus vollzogene Einheit ist und damit über ihre natürliche Funktion hinausgeht.

Homosexualität hingegen hebt völlig von ihrem natürlichen Hintergrund ab und ist damit keine ernsthafte Weiterentwicklung im Sinne einer Erhöhung odr der Evolution, wenn Sie so wollen.

Bei Essen und Trinken kommt zur kulturellen Bedeutung noch die kultische hinzu, so im Herrenmahl = heilige Messe (ohne, um Mißverständnissen vorzubeugen, die hl. Messe auf ihren Mahlcharakter zu beschränken).

Genauso ist es mit der Sexualität: wie das Altarssakrament Einheit mit dem Herrn ist, und im Herrn mit allen Menschen die im Herrn sind und mit dem gesamten Kosmos, ist der Vollzug des Ehesakramentes Einheit mit dem Partner (bzw. der Partnerin), im Partner bw. Partnerin Einheit mit dem in ihm bzw. ihr lebenden Herrn, mit allen die im Herrn leben und mit dem gesamten Kosmos.

Ich sehe hier für Homosexualität keinen Platz.
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Freitag, 1. August 2008 23:17
Damir könnten Sie Recht haben. [mehr…]
Freitag, 1. August 2008 23:12
Jörg Guttenberger, Köln: „abgefallener Bischof“ – Katholizismus
Schon wieder das Märchen vom angeblich abgefallenen Bischof! In Wirklichkeit ist der Bischof auf eigenen Angrag ordnungsgemäß suspendiert und laut heutiger Pressenotitz – ebenfalls auf eigenen Wunsch – laisiert. Vom Abfall vom Glauben steht da nichts.

Was hat der Autor dagegen, daß der Vatikan heute mit dem Katholizismus nichts im Sinne hat? Den Katholizismus gibt es überhaupt erst seit dem 19. Jahrhundert, von VATII ist er erfreulicherweise überwunden worden. In die geistigen Lücke ist zu allem Unglück die 68er Ideologie eingezogen. Die insgesamt negativen Einflüsse dieser (68er) Ideologie werden uns heute vielfach und sachwidrig als „Geist des Konzils“ verkauft.

Beim Katholizismus handelt es sich um die ideologische Ausgabe der Katholizität, also einer unter vielen Ideologien, von der uns VATII erfreulicherweise befreit hat.

Die Katholizität geht begrifflich auf den Apostelschüler Ignatius von Antiochien zurück: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“. Damit ist „christlich“ deckungsgleich mit „katholisch“. So hat es selbst Martin Luther noch gesehen, der sich und seine Anhänger als katholisch und uns Katholiken als Papisten bezeichnet hat. Auch die mit Rom nicht in voller Gemeinschaft lebenden Ostkirchen führen das Wort „katholisch“ in ihrem Titel.

Erst mit der Aufklärung bekam „katholisch“ im Westen die heutige konfessionelle Bedeutung.
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Mittwoch, 30. Juli 2008 00:26
Jörg Guttenberger, Köln: Gozhard, Möchtegern-Kathole
So gut wie sämtliche katholischen Ostkirchen kennen den verheirateten Presbyterat und Diakonat, so z. B. die griechischen Katholiken in Rumänien und Ukraine, Syromalabaren und Syro-Malankaren, Armenier usw. [mehr…]
Dienstag, 29. Juli 2008 23:58
ist nicht abgefallen, sondern laisiert. Das ist ein grundlegender Unterschied. Gibt es in der Redaktion keinen Kirchenrechtler? [mehr…]
Sonntag, 27. Juli 2008 00:16
Jörg Guttenberger, Köln: Geyer, Rheinländer: ZHölibat
Geyer: Herzlichen Dank für Ihre wichtige Ergänzung meiner Ausführungen!

Rheinländer: wie bereits geschrieben, habe ich mein 65-jähriges Dasein bisher ehelos verbracht und weiß daher um die damit verbundenen Vortele und Probleme, beides ist ganz wichtig. Was wollen Sie jetzt von mir wissen?

Ich habe den Eindruck, daß die Probleme vom lustzentrumsorientierten Teil der Bevölkerung bewußt hochgespielt wird. Aus den vielen Ehescbeidungn ist doch bekannt, daß die Ehe eben auch kein Allheilmittel ist und genauso des göttlichen Beistandes bedarf, wie das ehelose Leben einschließlich Zölibat.

Wenn pädophiles Fehlverhalten von (verheirateten) Pädagogen und anderen mit Kindern befaßten Berufen bekannt wird, bleibt es meist bei einer einzigen Pressenotitz. Bei einer entsprechenden priesterlichen Verfehlung liest man tage- und wochenlang davon. Dadurch werden die zölibatäten Probleme enorm aufgebläht.

Wie ich von einem auf dem Land lebenden Verwandten, der sich sein Studium als Taxifahrer verdient hat, weiß, hat er regelmäßig eine ganze Reihe von verheirateten Männern zum Puff einer Großstadt fahren müssen.

Zölibatsbruch beschädigt das Verhältnis zu Gott, Ehebruch zerstört zusätzlich eine Familie. Letzteres ist daher eindeutig schlimmer.
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Samstag, 26. Juli 2008 23:38
Jörg Guttenberger, Köln: Bussmann, Aleph
B.: Meinen Sie nicht auch, daß Sie sich als Mitglied der Damenwelt, bar jeder unmittelbaren praktischen Erfahrung, besser aus genuin männlichen Problemen heraushalen?

A: Gegen Ihre Auffassung, sofern ich Sie richtig verstanden habe, Sexualität könne keine Sünde sein, habe ich nicht unerhebliche Bedenken. Selbst bei größerer Freizügigkeit ergeben sich m. E. Grenzen, außerhalb derer die Würde des Partners bzw. der Partnerin umso mehr verletzt wird, je mehr er / sie lediglich als Konsumartikel mißbraucht wird. Ferner ergibt sich auch hier die Frage des rechten Maßes, ähnlich wie bei Essen und Trinken, daß ja ja auch im angemessenen Rahmen keine Sünde ist, es aber bei Ausartung in Völlerei werden kann.

Andere Postings: wenn ein Priester heimlich gegen seine Zölibatsverpflichtungen verstößt, so gibt er durch die Heimlichkeit zu, daß er um die Verwerflichkeit seines Tuns weiß. Tut er es öffentlich, bedeutet das einen Versuch, sein Tun als legitim hinzustellen, also eine Unverfrorenheit. Meistens ist der Gang in die Öffentlichkeit eine Flucht, nämlich vor dem eigenen Gewissen. Es geht ihm um öffentliche Anerkennung zur Ausschaltung des eignen Gewissens.

Daß die alte Kirche verheiratete Bischöfe kannte, die zum Teil sogar als Heilige verehrt werden, ist bekannt. Damit wird die Entwicklung zur klerikalen Ehelosigkeit jedoch nicht entlegitimiert.
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Samstag, 26. Juli 2008 23:04
Herzlichen Dank für diesen wichtigen Hinweis, der auch für mich neu ist, wobei ich dieses Thema allerdings als nie Verheirateter und damit in der Praxis nicht betroffener nur am Rande verfolge, jedoch in Gesprächen zuweilen mit Nachdruck darauf gestoßen werde. Deswegen folgende Überlegungen:

Zu Gotthard: es mag stimmen, daß die genannte Enzyklika (E) einen enormen Abfall von der r.-k.-Kirche verursacht hat. Können Sie Ihre Aufassung belegen? Das Problem scheint mir zu sein, daß die E sich in erster Linie an Christen wendet, die (zumindest an sich selber) geistliche Anforderungen stellen und sich alle Müjhe geben, diesen Anforderungen auch gerecht zu werden, also an den harten Kern der r.-k. Christen. Patriarch Athenagoras v. Konstgantinopel hat sich hier voll hinter PVI gestellt. Im Übrigen denken Sie bitte daran, daß nach der eucharistischen Rede Jesu Christi viele seiner Anhänger Ihn verlassen haben. Es gibt also solche Wegscheidungen, möglicherweise gehört obige E dazu.

Meiner Meinung nach fehlen Handhabungen für die breite Masse, die sich den genannten hohen Anforderungen – aus welchen Gründe auch immer – nicht stellt. Hier wäre die Frage zu erörtern, wo die Sünde und wo die Todsünde anfängt.

Zu jedem – auch innerem Wachstum – gehören Forderungen, es gibt aber Menschen, die nur so in den Tag hineinleben und zumindest von innerem Wachstum nichts wissen wollen. Auch für solche Leute sollte die Kirche ein Lebensmodell bieten.
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Freitag, 25. Juli 2008 01:10
Jörg Guttenberger, Köln: Otto Hermann Pesch
ist kein ab gefallener Dominikaner! Er ist vielmehr durch Rom von seinen Ordens- und Priesterverpflichtungen dispensiert worden und hat dann kirchlich geheiratet! Der Autor möge doch bitte sorgfältiger und verantwortungsbewußter recherchieren! [mehr…]
Dienstag, 22. Juli 2008 21:10
Der Hinweis auf „den in Auflösung befindlichen Redemptoristenorden“ ist natürlich Unsinn. Richtig ist, daß es ganz erhebliche Nachwuchssorgen gibt. Man kann daher allenfalls von einem möglichen Aussterben des Ordens sprechen. [mehr…]
Montag, 21. Juli 2008 00:10
Ein sehr guter und fachkundiger Artikel über die Kopten. Bleibt nur nachzutragen, daß Alexandrien in der Reihenfolge der Patriarchen bis 381 den zweiten Platz (nach Rom) einnahm. Beim damaligen Konzil hat Konstantinopel Alexandrien vom 2. auf den 3. Platz verdrängt und Jerusalem, ebenfalls zum Patriarchat erhoben, bekam den 5. Platz.

Hervorzuheben ist die – im Gegensatz zu den meisten Artikeln zu diesem Thema – zutreffende Titulatur: der Sitz von Alexandrien ist, genauso wie der von Rom, mit dem Titel „Papst“ verbunden, wie die Verfasserin richtig schreibt. Der alexandrinische Papst trägt genauso, wie der römische bis Joh.XXIII, eine Krone. Sein vollständiger Titel lautet: Papst und Patriarch von Alexandrien und ganz Afrika.

So sehr der Artikel zu begrüßen ist, umso trauriger ist sein Inhalt.

Vom hiesigen koptischen Bischof Anba Damian(approbierter Arzt, hat in Deutschland studiert und in einem hiesigen Krankenhaus praktiziert) stammt der im Übrigen allgemeingültige Satz: „Äußere Bedrängnis bewirkt inneres Wachstum“. So finden unsere koptischen Mitchristen die Kraft, ihr überaus hartes Los zu tragen.

Dies nur zur Ergänzung des ausgezeichneten Artikels.
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Sonntag, 20. Juli 2008 23:09
Jörg Guttenberger, Köln: Marselus: Islam
Daß der Islam keine chrstliche Konfession ist, ist ja bekannt. Aber unhistorisch ist in diesem Zusammenhang einfach Unsinn.

Auch die Anglikaner verdienen nicht das Adjektv „unhistorisch“. Sie verwechseln Kirche und Profangeschichte! Die Anglikaner sind schismatisc, aber nicht unhistorisch!

Wie bereits an anderer Stelle gesagt: jede Übertreibung ist vom
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Sonntag, 20. Juli 2008 23:03
Jörg Guttenberger, Köln: Kirche – Gemeinschaft
Was soll das Dienstmädchengeschwätz von der russisch-orthodoxen Gemeiunschaft? Auch der Vatikan spricht richtigerweise von der russisch-othodoxen Kirche! Hier sind einige 200 %ige päpstlicher, als der Papst. Alle Übertreibung ist bekanntlich vom Teufel! [mehr…]
Samstag, 19. Juli 2008 04:10
Jörg Guttenberger, Köln: Feinsberg: Epiklese
Herzlichen Dank für Ihren wichtigen und kompetenten Beitrag! [mehr…]
Samstag, 19. Juli 2008 04:08
Jörg Guttenberger, Köln: Anglikanische Liturgie
habe ich zwar noch nicht erlebt, doch kenne ich durch Schallplattenaufnahmen eine Reihe von Komponisten, so z. B. John Byrd und Thomas Tallis. Letzerer war übrigens katholisch. Man hat ihn aber in Ruhe gelassen gegen die Zusage, auch für die Anglikaner zu komponieren. Eine seiner schönsten Kompositionen ist die 40-stimmige (in Worten: vierzig-stimmige!) Motette, ein herrliches Werk.
(Nur gur Einweihung des Salzburger Domes wurde mit einer 50-stimmigen Messe ein größeres, aber ansonsten recht durchschnittliches Werk komponiert).

Einer der besten Chöre ist der Cambridge-Kings-College-Chor. Da man lange keine Eucharistie gefeiert hat, stand das Stundengebet im Mittelpunkt des Interesses, für das es eine Vielzahl ausgezeichneter Kompostionen gibt.
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Montag, 14. Juli 2008 21:44
Jörg Guttenberger, Köln: Bischof: Waandlung
Natürlich ist die zitierte Auffassung des hl. Erzbischofs Joh. Chrysostomos richtig, daran zweifelt doch niemand!

Die Frage lautet doch nur, ob es die einzig richtige Auffassung ist, und das ist erwiesenermaßen nicht der Fall!
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Montag, 14. Juli 2008 21:39
Jörg Guttenberger, Köln: Brandenburgis: Schlafen
Wieso? Sie und Marcelus sind doch die Reaktionäre, wohingegen ich konservativ bin. [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 21:06
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kalender
Seit wann rechnet ausgerechnet der vom Konzil abgeschaffte Katholizismus, zu dem Sie sich so nachdrücklich bekennen, ab urbe condita? [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 21:04
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Quinquagesima
kommt in der liturgischen Ordnung von VATII nicht mehr vor, die gesamte Vorfastenzeit ist abgeschafft. Guten Morgen, Marcelus, ausgeschlafen? [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 21:01
Jörg Guttenberger, Köln: Freinsberg: Hochgebet / Marcelus: Kirche
F.: Herzlichen Dank für Ihren Hinweis! Vermutlich war das auch die Meinng der alten Kirche, ehe man sich Gedanken über den Zeitpunkt gemacht hat.

Eine andere Frage: Wissen Sie, ob und gegf. inwieweit die Bugumilen bei der Reformation Pate gestanden haben?

M.: Die Orthodoxie anerkennt doch den päpstlichen Primat! Nur über den Umfang besehen Meinungsverschiedenheiten unter den Kirchen.
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Montag, 14. Juli 2008 19:13
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirche
Natürlich kann man sagen, daß der Herr nur eine Kirche gegründet hat. Nur: diese Kirche ist gespalten. Oder wollen Sie sagen, daß die nicht in voller Gemeinschaft mit Rom lebenden Christen nicht zum Corpus Christi Mysticum gehören? [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 19:10
Die byzantinische Kirche beginnt die Fastenzeit heute mit der Vesper an unserem ehemaligen Sonntag Quinquagesima, als dem Sonnag vor unserem Aschermittwoch. Diese Vesper mit ihrem Versöhnungakt ist sehr eindrucksvoll! [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 19:04
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kalender
Was soll der Unfug 2758 als Jahresbezeichnung? [mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 18:55
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirche
Gerade Sie gehören zu denjendigen, bei deren Wissen dringender Aktualisierungsbedarf besteht!

Kirche kommt aus dem griechischem „kyriakä“, das sind die zum Herrn gehörigen! Hier mehrfach zitiert: der Apostelschüler Ignatius von Antiocheien sagt: „Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“! Glauben Sie etwa, daß der Herr in den mit Rom nicht in voller Gemeinschaft stehenden Kirchen nicht wirkt?

Auch die Lutheraner haben sich bis zur Aufklärung als Katholiken und uns als Papisten bezeichnet.
[mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 18:30
Die Ausführungen von Freinsberg stimmen mit meinem Wissen überein. Aleph drückt sich recht humorvoll in demselben Sinne aus.

Die Meinungsverschiedenheit über den Zeitpunkt der Wandliung wurde überbrückt, in dem jeder Kanon in alloen Kirchen sowohl eine Epiklese, als auch eine Anamnese enthält. Die Genehmigung eines Kanons ohne Anamnese durch JPII ist tatsächlich neu. Es gibt aber keinen Grund, an der rechtmäßigkeit päpstlichen Handelns zu zweifeln.

Die Bezeichnung „Nestorianer“ ist im Übrigen taktlos. Wir wissen heute, daß dem Nestorius großes Unrecht geschehen ist. Seit wenigstens 70 Jahren ist bekannt, daß die Assyrer (oder „Apostolische Kirche des Ostens“) hinsichtlich der Person Christi dasselbe glaubt, wir Rom und Konstantinopel. Dasselbe gilt übrigens auch für die Altorientalen, die eben keine Monophysiten sind. Nur ist diese Erkenntnis hier etwas jünger.

Bedauerlich, daß einige Aktualisierung ihres Wissens verweigern.
[mehr…]
Montag, 14. Juli 2008 18:15
Denken Sie bitte an das Gleichnis vom Sähmann: dort ist auch nur Weniges auf fruchtbaren Boden gefallen! [mehr…]
Sonntag, 13. Juli 2008 23:50
Jörg Guttenberger, Köln: sacerdos helveticus: Glaube
In den von Ihnen genannten Beispielen gibt es tatsächlich nur eine einzige richtige Auffassung.

Nehmen wir aber die Frage, zu welchem Zeitpunkt in der Liturgie sich Wandlung vollzieht. Hier wird von uns die Meinung vertreten, beim Sprechnen der Wandlkungsworte über die vorgelegten Gaben, die Byzantiner und andere glauben, bei der Herabrufung des hl. Geistes auf die Opfergaben. Hier bestehen m. W. beide Meinungen gleichberechtigt, nicht kirchentrennend nebeneinander.

So hat vor einigen Jahren JPII den Chaldäern einen Kanon erlaubt, der keinen Einsetzungsbericht enthielt, wohl aber die Herabrufung des hl. Geistes auf die Opfergaben. Das hat damals im Westen für Gesprächsstoff gesorgt.
[mehr…]
Sonntag, 13. Juli 2008 23:33
Jörg Guttenberger, Köln: Unablässiges oder immerwährendes Gebet nach Maximos Confessor
„Seinen Geist in Stille halten, immer getragen sein vom Vertrauen und von der Hoffnung auf Gott, immer in Liebe und Ehrfurcht auf IHN ausgerichtet sein, sich IHM ausliefern in jeder Tat, in jedem Ereignis und in jedem Lebensumstand und immer in Freude aus einem reuigen, zerknirrschten Herzen Gott Dank sagen.“

Man kann hieraus selbst ein Gebet machen: „Herr, hilf mir, meinen Geist in Stille zu halten…“
[mehr…]
Sonntag, 13. Juli 2008 23:24
Jörg Guttenberger, Köln: Bischöf: Ökumene
Ihre Ausführungen gehen weit an der Wirklichkeit vorbei!

Es gibt zwei Probleme zwischen der r.-k Kirche und der orthodoxen Kirche: das Primatsverständnis des (römischen) Papstes und die 68er Ideologie. Das Primatsverständnis ist eine Frage, die von den Theologen zu regeln ist. Die 68er Ideologie hat Bewußtsein, Lebensform und Charakter des Westens schon so stark deformiert, daß den Menschen schon der Weg zurück zu ihrer eigenen Kirche weitgehend verbaut ist! Wie soll unter diesen Voraussetzungen Ökumene gelingen?

Das filioque ist nicht kirchentrennend, ebensowenig die Ehescheidungspraxis des Ostens, wie sich aus den Beschlüssen des Konzils von Trient ergibt. Zu 1 Kor. 7, 12 ff. (privilegium paulinum, der Apostel schreibt hier ausdrücklich nicht im Namen Jesu Christi, sondern im eigenen Namen) ergibt sich die Frage, ob diese Regelung ausschließlich im Umkehrschluß zu interpretieren ist, wie es die r.-k. Kirche tut, oder ob auch analoge Interpretation zulässig ist. Bei analoger Interpretation ist die Praxis der nichtkatholischen Kirchen gedeckt.

Es geht bekanntlich nicht um eine Uniformierung, sondern um Einheit in der Verschiedenheit.

Mit Glaubensfragen ist es ähnlich wie mit der Mathematik: wie es Gleichungen mit mehreren gleichermaßen richtigen Lösungen gibt, und solche mit nur einer einzigen richtigen Lösung, so gibt es auch Glaubensfragen, auf die es mehrere richtige Antworten und solche, auf die es nur eine einzige richtige Antwort gibt.
[mehr…]
Sonntag, 13. Juli 2008 01:33
Jörg Guttenberger, Köln: Athanasius: „Pope“
ist ein Schimpfwort, genause, wie das Wort „Pfaffe“. Warum schreiben Sie nicht einfach vom byzantinischen Klerus?

Im Übrigen: wenn das zurifft, was Sie schreiben, spricht das für eine höchst unverantwortliche Intelloranz des dortigen lateinischen Klerus!
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Sonntag, 13. Juli 2008 01:24
Jörg Guttenberger, Köln: Sotage im Jahreskreis
gibt es seit der Liturgiereform von VATII! Sie haben die Ordnung der Sonntage nach Pfingsten abgelöst, die es in der byzantinischen Tradition noch gibt.

Da das Pfingstdatum gemäß Osterdatum zu den beweglichen Festen gehört, kann man grundsätzlich einem Sonntag im Jahreskreis keinen Sonntag nach Pfingsten (bzw. nach Trinitatis = Sonntag nach Pfingsten minus 1) auf Dauer zuordnen, das wechselt jedes Jahr.
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