Mittwoch, 14. Dezember 2005 22:41
Lesername: Jörg Guttenberger, Köln
Beiträge: 1.267
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Samstag, 5. Juli 2008 23:44
Herzlichen Dank für Ihre zum Teil berichtigende Ergänzung und Ihre ausführliche Darstellung! [mehr…]
Samstag, 5. Juli 2008 23:39
Jörg Guttenberger, Köln: iamesseblo: ökumenisch – katholisch
Wo habe ich denn behauptet, daß es sich bei dem ökumenischen Gottesdienst um einen katholischen handelt?

Wenn Sie das Wort „katholisch“ im konfessionalistischen Sinne verwenden, sicher nicht. Aber nach dem Wort des Apostelschülers Ignatius von Antiochien: Wo Christus ist, ist die katholische Kirche“ ist „christlich“ deckungsgleich mit „katholisch“!
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Freitag, 4. Juli 2008 21:18
Jörg Guttenberger, Köln: Burgorus: pro Köln
Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen! Das klingt ja sehr prositiv. [mehr…]
Freitag, 4. Juli 2008 21:15
Jörg Guttenberger, Köln: Brandenburgis: Konzil
Haben Sie aber eine rege Phantasie, und dazu noch eine negative! Ich habe eher den Eindruck, daß Sie der Teufel reitet und stehe mit diesem Eindruck sicher nicht alleine.

Bekanntlich haben die Konzilsväter die von den römischen Behörden erstellten Schemata weitestgehend verworfen. Damit sind die Konzilsbeschlüsse aufgrund Beratung der Ausschüsse des Weltepiskopates entstanden und vom Plenum verabschiedet worden, oft nach hartem Ringen.
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Freitag, 4. Juli 2008 21:10
Wenn dort Leute zum Gebet zusammen’kommen, wem schadet das? Warum diese Quertreiberei? Für Zusammenkünfte zum Gebet sind doch keine übernatürlichen Gründe notwendig! [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 22:34
Jörg Guttenberger, Köln: Brandenburgis: VATII
Wieso hat VATII bzw. PVI der Kirche einen anderen Glauben aufgezwungen? [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 22:07
Jörg Guttenberger, Köln: Dr. Heger: Scholastik
Herzlichen Dank für Ihre erläuternden Ausführungen! [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 21:11
Jörg Guttenberger, Köln: Dr. Heger: Scholastik, Wilden: pro Köln
Dr. JH.: Mit Interesse lese ich, daß Ibn Roscd und Ibn Sina keine Moslems waren. Woraus ergibt sich das?

Frau W.: Wo ist Ausführliches über pro Köln erfahrbar?Insbesondere interessiert mich, ob es sich bei den Gegnern um die bekannte Hysterie handelt, wenn etwas nicht von links kommt, oder ob Sie tatsächlich in der Nachbarschaft von der NPD anzusiedeln sind.
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Donnerstag, 3. Juli 2008 20:34
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirche
Es ist kein Vergehen bekannt geworden, aufgrund Martin IV eine Strafe verhängt hat. Es ging alleine um französische Machtinteressen des Hauses Anjou, das damals den sizilianischen König gestellt hat. Auch Martin IV war Franzose und völlig vom sizilianischen König abängig.

Es gibt hier absolut keinen Grund, die Schuld Konstantinopel zuzuschieben!
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Donnerstag, 3. Juli 2008 16:35
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirche
Das stimmt. Wie sieht es aber mit der östlichen Reichskirche und den vorchalcedonensischen Kirchen naus? Was sagen Sie denn dazu, daß es Papst Martin IV war, der sich von der auf dem Konzil von Lugdunum / Lyon (1274) beschlossenen Union zwischen Rom und Konstantinopel auf Veranlassung (also ohne theologischen Gründe!) des sizilianischen Königs losgesagt hat? [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 16:18
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Kirche
Das leugne ich doch überhauptn nicht! Sie übersehen die Fortentwicklung des Bewußtseins, insbesondere durch VATII. [mehr…]
Donnerstag, 3. Juli 2008 16:16
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Erzbischof von Wien
Sie haben recht, selbstverständlich meine ich Karinal Schönborn. Danke für die Berichtigung.

Ihre Kritik Kardinal Königs bedarf einer ausführlicheren Begründung. Von einer Rüge durch Rom ist mir bisher nichts bekannt geworden.
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Mittwoch, 2. Juli 2008 23:49
Jörg Guttenberger, Köln: Brandenburgis: dankbar
für den Hinweis auf die Liturgie in St. Stefan in Wien. Außerdem sollten Sie mit solchen Charakterisierungen vorsichtig sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! [mehr…]
Mittwoch, 2. Juli 2008 18:51
Jörg Guttenberger, Köln: Leblhuber (und Genovefa): Liturgie
Die Liturgien sind auch unterteilbar in römisch (rationalbetont), byzantinisch (besinnlich betont) und semitisch-hamnitisch (handlungsbetont). Die rationale akzentuierung der römischen Liturgien (zwei Liturgien innerhalb eines Ritus) ist noch lange kein Grund zur Ausschaltung der anderen Elemente im Rahmen eines – bewußt oder aus Unkenntnis – falsch verstandenen Konzilsgeistes. Es gibt genügend Beispiele für eine glaubwürdige neuen Liturgie: Mons. Plenker, wie erwähnt, Mons. Dr. Nyssen(+) in der Kölner Hochschulgemeinde, Minoriten in Köln, OSB-Mönche v. St. Anselmo, Rom, im Rahmen der Reihe „alte Liturgien in romansichen Kirchen Kölns“: ausnahmslos gesungenes mit mehreren Konzelebranten, um nur einige zu nennen. Um klarzustellen: ich gehöre schon alleine aufgrund der genannten Beispiele zu den Anhängern der neuen Liturgie.

Ein ökmenischer Gottesdienst entspricht dem Auftrag zur leider noch nicht verwirklichten Einheit gemäß den Abschiedsreden des Herrn. Warum hierzu Musik auf Unterhaltungsniveau notwendig ist oder nach meiner Erfahrunbg meistens benutzt wird, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Im Übrigen singt unsere ev. Nachbargemeinde auch gelegentlich Messen von Haydn usw. in ihren Sonntagsgottesdiensten.

Dankbar bin ich Ihnen, Herr Leblhuber, für Ihren Hinweis auf den Stefansdom. Bei einem Wien-Aufenthalt kann man also dort ohne Bedenken die hl. Messe besuchen.
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Dienstag, 1. Juli 2008 21:34
Jörg Guttenberger, Köln: Päpstliche Orden
werden vom Papst persönlich verliehen, und nicht von einemmx-beliebigen Erzbischof! D. h., Kardinal König hat den Orden lediglich im Auftrag des Papstes überreicht.

Eine andere Frage ist, wer die Verleihung beim Papst beantragtn hat. Vermutlich hat der Antragsteller den Papst regelrecht betrogen.
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Dienstag, 1. Juli 2008 18:58
Jörg Guttenberger, Köln: Joberens: zu Marcelus
Ihren Ausführungen ist nur teilweise zuzustimmen! dasunfehlbare Lehramt der Kirche wird auch von den anderen Traditionskirchen anerkannt, nicht jedoch das Dogma von 1870. Ebenso ist die Bestimmung – ob dogmatisiert oder nicht, müßte ich erst nachsehen, vermutlich von Trient, daß der Papst über dem Konzil steht, im Osten nicht anerkannt. Diese Regelungen sind jedoch bis jetzt kaum von praktischer Bedeutung, weil die Päpste vor jedem Dogma die Zustimmung des Weltepistkopates eingeholt haben.

Ist Ihnen bewiußt, daß der Herr in sein Apostelkollegium ausschließlich – uns namentlich bekannte – Männer berufen hat? Wie Frauenodination von Bibel und Tradition begründbar sind, wäre von Ihnen zu klären. Jedenfalls beruht fehlende Frauenordination keineswegs auf Geringschätzung der Damen, schließlich ist die größte Heilige der Traditionskirchen eine Frau, nämlich die Gottesgebärerin Maria!

Die Forderung nach Frauenordination beruht auf dem Gleichheitswahn der 68er, nach dem alleGechlechtsunterschiede gesellschaftliche Gründe haben sollen (Was ist eine Ideologie Anderes, als eine Denkhilfe für Gehirnprothesenträger?). Das stimmt schon alleine deswegen nicht, weil Männer (ohne operative Manipulation) keine Kinder gebären können. Zwar gibt es tatsächlich gesellschaftsbedingte Unterschiede, weil es sie gibt, behaupten die 68er in ihrer ideologisch bedingten beschränkten Erkenntnisfähigkeit, alle Unterschiede seien gesellschaftlsbedingt.
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Dienstag, 1. Juli 2008 18:12
Jörg Guttenberger, Köln: Faisplay: Berichtigung
Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen, mit denen Sie mein falsches Verständnis Ihrer Stellungnahme berichtigen. [mehr…]
Dienstag, 1. Juli 2008 18:08
Jörg Guttenberger, Köln: Marcelus: Häresie
Was soll an meinen Ausfürhungen häretisch sein? [mehr…]
Dienstag, 1. Juli 2008 17:59
Jörg Guttenberger, Köln: Lebluber und andere, Stromberg, Autoren des Artikels
L, S: Die Kritiker der kompetenten Ausführungen Strombergs übersehen in ihrer Einseitigkeit geflissentlich, daß eine Liturgie immer den Menschen in seiner Gesamtheit anspricht, einschließlich Rationalität und Emotionalität. Der Vorwurf des Ethizismus zeigt damit, worum es gerade nicht geht, nämlich um Ideologie!

Wahre Schönheit kommt von Innen und gestaltet das Außen, wobei das Außen auf das Innen zurückwirkt! Denn Innen und Außen, Rationalität und Emotionalität, analythisches Denken der Wissenschaft und verknüpfendes Denken der Meditation gehören jeweils zusammen, wie die beiden Themen eines symphonischen Satzes!

Es war gerade die so verstandenen Schönheit der Liturgie,die mich als 8-jährigen zu einem allsonntäglichen Kirchgänger gemacht hat, und das bei je einer halben Stunde Fußweg hin und zurück. Mit dieser Erfahrung stehe ich keineswegs alleine. So sind selbst aus der damaligen UdSSR Fälle bekannt, wo die Schönheit der Liturgie zufällige Besucher zu überzeugten Christen gemacht hat (Zu S.: als die schönste christliche Liturgie gilt tatsächlich die armenische!). Damit steht die gut gefeierte Liturgie in der Mission an erster Stelle. Obwohl die römische Liturgie tatsächlich rational betont ist, eine Vereinseitigung ist verantwortungslos! Auch Mons. Plenker, damals Pfr. i. d. Kupfergasse in Köln, hat ganz bewußt Seelsorge vom Altar aus betrieben.

Autoren: Der beleidigende Begriff „Kriegsministerium“ bedarf einer vorbehaltlosen, vollumfänglichen Entschuldigung!
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Dienstag, 1. Juli 2008 14:21
Jörg Guttenberger, Köln: HvÖ: Fachwissen
Sie meinen wohl, die von mir beanstandeten Meinungsäußerungen zum Thema „Pallium“ strotzen nur so von Fachwissen???????????! [mehr…]
Montag, 30. Juni 2008 02:11
Jörg Guttenberger, Köln: Benedikt: Pallium
Soweit erkennbar, habn JPII und seine zumindest unmittelbaren Vorgänger das gleiche Pallium getragen, wie die Metropoliten. Die Päpste haben es überall getragen, die Metropoliten tragen es jedoch nur in ihrem Metropolitanbereich.

Interessant, ob die in diesem Jahr verliehenen Pallien anders aussehen.
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Montag, 30. Juni 2008 02:03
Jörg Guttenberger, Köln: Brandenburgis: Marcelus
Handelt es sich bei diesem Herrn um Ihren Sohn, daß Sie sich so fürsorglich um ihn kümmern? [mehr…]
Sonntag, 29. Juni 2008 18:14
Jörg Guttenberger, Köln: Crisogonus: Patene / Velum des Subdiakons
Es handelt sich hier um die Patene, die der Subdiakon im Levitenamt der alten Liturgie mit seinem Velum getragen hat, m. W. von der Wandlung bis nach dem „Vater unser“. [mehr…]
Sonntag, 29. Juni 2008 18:09
Jörg Guttenberger, Köln: Fairplay 1: privat
Die Anhäger der alten Liturgie sind keine privaten Gruppen, sondern von BXVI ausdrücklich als so gut wie gleichberechtigt rehabilitiert.

Die Abneigung der DBK gegen die alte Liturgie ist nicht nachvollziehbar, das Argument der Spaltung sachlich völlig falsch.
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Sonntag, 29. Juni 2008 18:05
Jörg Guttenberger, Köln: Marcellus: Kirche
Ihre Behauptung ist schlichtweg falsch, wi ich Ihnen bereits an anderer Stelle mitgeteilthabe.

Zwar hat Jesus Christuns tatsächlich nur eine einzige Kirche gegründet, und diese Kirch ist gespalten. Zwischen den gespaltenen Teilen der Kirche besteht unerschiedliche insensive Gemeinschaft: mit den reformatorischen Kirchen haben wir zuminds ndie Schrift gemeinsam, weitgehend auch die Taufe. Mit den Traditionskirchen haben wir weitgehend alle 7 Sakramente gemeinsam, es besteht lediglich unerschiedliche Auffassung über den Umfang des päpstlichen Primates!
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Sonntag, 29. Juni 2008 18:00
Zu diesem Thema stet hier fast lauter Unsinn! Bitte, erst Fachwissen aufnehmen, dann verarbeiten und dann erst schreiben! Die betreffenden Autoren, bar jelichen Verständnisses für Liturgie (diese Entwicklung wurde bereits von Guardine verhergesagt!) sollten sich mehr um Vermeidung des Eindrucks eines geistigen Armtszeugnisses bemühen.

Das Pallium geht auf das Omophorion zurück, das in der Antike das einzige besondere Parament des Bischpofs war, was es zumindest in der byzantinischen Tradition heute noch ist. Statt des Phelonions (Messgewandes) trugen die Bischöfe das Polystavrion. Lediglich der Patriarch von Konstantinopel durfte den Sakos, also die kaiserliche Dalmatik, tragen. Nach 1453 hat der genannte Patriarch den Sakkos zunächst den übrigen Patriarchen verliehen, nach und nach wurde er bischöfliches Messgewand schlechthin.

Das Omophorion ist also genauso Parament des Bischofs, wie die Stola für den Priester. Im Westen ist hieraus das Pallium der Metropoliten geworden, so daß die Bischöfe kein weihepezifisches Parament mehr tragen.

Stab und Pektorale waren ursprünglich den Äbten vorbehalten. Als mehr und mehr Äbte zu Bischöfen wurden, haben sie ihre Privilegien mitgenommen.

Die Mitra wurde erst später geistliche Kleidung der Bischöfe, wird in der koptischen Kirche von jedem Weltpriester getragen und wurde im Westen nach 1122 nach und nach auch den Äbten verliehen.

Das Rationale der danaligen Bischöfe von Bamberg und Paderborn hat mit dem Omophorion nichts zu tun.
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Donnerstag, 26. Juni 2008 23:28
Jörg Guttenberger, Köln: Macellus: Dogmen
Welches Dogma leugne ich nach Ihrer Meinung? [mehr…]
Donnerstag, 26. Juni 2008 23:25
Jörg Guttenberger, Köln: Bernd Jupp: Spaltung
Der Hiweis auf Spaltung ist so gut wie immer ein völlig haltloses Argument, mit dem man unliebsame Meinungen mundtod zu machen versucht, ein reines Todschlagargment! Es geht hier ausschließlich um Denkverbote.

Glauben Sie im Ernst, BXVI hätte die alte Liturgie wieder zugelassen, wenn von ihr Spaltungsgefahr ausging? Das Gegenteil ist der Fall.
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Donnerstag, 26. Juni 2008 20:36
Wenn die Kirche u. a. auf mittelalterlichen Theologen aufbaut, heißt das nochlange nicht, daß sie im Mittelalter lebt. Die Kirche beruft sich selbstverständlich auf die gesamte Tradition, nicht nur auf die des Mittelalters, aber auf diese selbstverständlich auch. Dem steht nicht entgegen, daß die mittelalterliche Philosophie unsere heutigen Fragen wegen des vorherrschenden naturwissenschaftlichen Interesses weniger berührt.
Es sei an das umfangreiche interreligiöse Gespräch erinnert, als es neben der christlichen auch eine jüdische und eine arabische Scholastik gab (ibn Sina, ibn Roschd als Vertreter der islamischen).

Zu dem Gemäckere über die feierlichen Paramente: je enger der geistige Horizont, umso größer die Neigung, sich über Unverstandenes lustig zu machen. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, aber das rechte Wort zur rechten Zeit ist wie ein in Platin gefaßter Edelstein.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 17:58
Jörg Guttenberger, Köln: Jo #berrens: Frauenordination
Wiedrholungn einer früheren Stellungnahme:

Das fehlende Ordinationsverbot in der Schrift ist völlig belanglos. Genauso wichtig ist nach apostolischer Überlieferung das Handeln unseres Herrn, und der hat auschließlich Männer in sein uns namentlich bekanntes Apostelkollegium berufen, von dem die Weihevollmacht, allen Unkenrufen zum Trotz, durch Handauflegung ohne Unterbruch auf uns gekommen ist. Die Vollmachtweitergabe durch Handauflegung ist jüd. Ursprungs. Für die alte Kirche war klar, daß die Apostel alles im Sinne unseres Herrn taten, ohne zu fragen, ob das auch irgendwo geschrieben steht.

Das Weibliche in Gott ist die Gemeinde, deren Identifikationsfigur Maria ist. In ihr hat das Wort durch Ausgießung des hl. Geistes Fleisch angenommen, analog soll es in der Gemeinde Fleisch annehmen, damit jdes Gemeindemitglied Fleisch gewordenes Wort des Herrn ist (= Auffassung der alten Kirche und der byzantinischen Tradition noch heute!).

In diesem Bild kann der Herr in der Eucharistiefeier ausschließlcih von einem Mann vertreten werden! Damit geht jede Forderung nach Frauenordination, ohnehin hauptsächlich von den 68ern getragen, an der Wirklichkeit vorbei.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 17:41
Jörg Guttenberger, Köln: JMX, Landorgler
Je enger der geistige Horizont, umso größer die Bereitschaft, sich über Unverstandenes lustig zu machen.
Jedenfalls können Ihrer beiden Ausführungen nicht anders, als ironisch verstanden werden.

Finden Sie denn die verlebten Partygesichter, die heute allenthalben herumlaufen, schön? Je mehr sich die Firgur einer jungen Dame der eines Brauereipferdes nähert, umso knapper fällt die Garderobe aus. Mir komm bei solchem Anblick eher das Essen hoch.
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Mittwoch, 25. Juni 2008 00:18
Jörg Guttenberger, Köln: Abiturientinnen
Das Foto zeig beeindruckend die Schönheit dieser jungen Leute. Denn wahre Schönheit kommt von innen, man kein keinen Menschen schön machen: entweder er ist es, oder er ist es nicht! Man sollte schön nicht mit plakativ verwechseln. Eine wandelnde Plakatsäule ist nicht schön.

Ein Mensch ist schön, wenn ihm eine gewisse Geistigkeit aus den Augen schaut, die etwas Wesentliches offenbart. Nimmt ein Mensch das Göttliche in sich auf, wie Maria, zeitigt er eine Schönheit, die wir suchen dürfen!
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Dienstag, 24. Juni 2008 23:45
Jörg Guttenberger, Köln: mens sana: feiern
„gib einer guten Sache einen Namen, und sie bezeichnet ein Laster“.

Wir dürfen uns ganz selbstverständlich nicht von Dekadenz, Oberflächlichket usw den Sprachgebrauch diktieren lassen, bestimmen diesen vielmehr selber. Wer bestimmt denn unseren Standard: wir selber oder jene angepaßten Trottel, die die jeweilige Mode, es sich in der bequemen Enge der 68er Ideologie gemütlich machend, als Uniformzwang für den nichtmilitärischen Teil der Bevölkerung betrachten, und das bis ins Denken und Handeln hinein?
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Dienstag, 24. Juni 2008 23:37
Jörg Guttenberger, Köln: Ordination, Paramente
Das fehlende Ordinationsverbot in der Schrift ist völlig belanglos. Genauso wichtig ist nach apostolischer Überlieferung das Handeln unseres Herrn, und der hat auschließlich Männer in sein uns namentlich bekanntes Apostelkollegium berufen, von dem die Weihevollmacht, allen Unkenrufen zum Trotz, durch Handauflegung ohne Unterbruch auf uns gekommen ist. Die Vollmachtweitergabe durch Handauflegung ist jüd. Ursprungs. Für die alte Kirche war klar, daß die Apostel alles im Sinne unseres Herrn taten, ohne zu fragen, ob das auch irgendwo geschrieben steht.

Das Weibliche in Gott ist die Gemeinde, deren Identifikationsfigur Maria ist. In ihr hat das Wort durch Ausgießung des hl. Geistes Fleisch angenommen, analog soll es in der Gemeinde Fleisch annehmen, damit jdes Gemeindemitglied Fleisch gewordenes Wort des Herrn ist (= Auffassung der alten Kirche und der byzantinischen Tradition noch heute!).

In diesem Bild kann der Herr in der Eucharistiefeier ausschließlcih von einem Mann vertreten werden! Damit geht jede Forderung nach Frauenordination, ohnehin hauptsächlich von den 68ern getragen, an der Wirklichkeit vorbei.

Abssolutsetzung des europäischen Garderobeverständnis für alle ist anmaßend. Die gesamte liturgische Garderobe geht auf Männerkleidung vornehmer Kreise zurück, der byzantinsiche Sakkos (Messgewand des Bischofs) sogar auf die kaiserliche Dalmatik! Lediglich der abendländische Zeremonialornat (Rochett und Mozzetta) ist, wie auch alte Bilder beweisen, weiblichen Ursprungs.
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Montag, 23. Juni 2008 22:25
Jörg Guttenberger, Köln: Übergang, nicht Unglück
eine gerissene Beschönigung!

Was tut dieser Bischof für eine gesunde Spiritualität, die den Glauben aus Dankbarkeit bewußt leben läßt, aus der auch ausreichend Priesterberufe hervorgingen?

Das zahlenmäßige Verhältnis der Priesterberufe zu den übrigen jungen Männern hat sich, so weit bekannt, nicht wesentlich geändert. Der Fehlbetrag an Geburten entspricht in etwa der Zahl der Abtreibungen. Was tut dieser Bischof, um das Bewußtsein dafür, daß Abtreibung ein Verbrechen ist, zu stärken, und was tut er zur Unterstützung jener Mütter, die ihr Kind gerne zur Welt bringen, aber unüberwindbare Hindernisse sehen?
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Montag, 23. Juni 2008 21:11
Jörg Guttenberger, Köln: Messe, Gottesdienst
Gottesdienst ist der Oberbegriff für Messe, Stundengebet, Andacht usw. Die Kritiker der Verwendung des Wortes „Gottesdienst“ haben recht, wir sollten uns möglichst genau ausdrücken.

Eine andere Frage: seit wann werden Gottesdienste allgemein und hl. Messen insbesondere nicht mehr gefeiert, sondern geleitet bzw. durchgeführt, am Ende sogar durchgezogen? Wohl keine Achtung mehr vor dem Heiligen? Man wird ja noch fragen dürfen.
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Montag, 23. Juni 2008 11:58
Jörg Guttenberger, Köln: Gotthard: Pferdestall
Haben Sie schon enmal eine Liturgie im Pferdestall erlebt?

Mons. Fürst hat es frei gestanden die betreffenden Liturgien zu erlauben und zu verbieten. Da es sich hier um eine alte Liturgie handelt, liegt bei der Haltung der DBK der Verdacht nahe, daß das der Grund für das Verbot war. Hinzu kommt die völlig unmögliche Begründung. Auch ein Bischof sollte überzeugend auftreten.

Es ergibt sich eben die Frage, warum diese Leute nicht in einer öffentlich zugänglichen Kirche zelebriert haben.

Es trifft zu, daß für eine Liturgiefeier grundsätzlich die Erlaubnis des zuständigen Ortspfarrers notwendig ist, wenn es sich nicht um ein exemptes Territorium einer Ordensgemeinschaft handelt. Fraglich ist aber, inwieweit der Bischof die Erlaubnis des Pfarrers ersetzen kann.
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Montag, 23. Juni 2008 11:41
Man sollte m. E. davon ausgehen, daß die biblischen Autoren ihre Worte bewußt gewählt haben. Eine andere Frage ist freilich die Übersetzung. Da es so gut wie nie ein Wort gibt, daß in beiden an der Übersetzung beteiligten Sprachen sich in seiner Bedeutung 100 %ig deckt, besteht Interpretationsbedarf. Wir haben als Schüler einmal das Wort „Arbeit“ so lange zwischen latein und deutsch hin- und herübersetzt, bis „Schlaf“ herauskam.

Hinzu kommt das unterschiedliche Geschichtsverständnis. Geschichte als Wissenschaft gibt es erst seit dem 19.Jahrhundert (Ranke/Mommsen). So hat Homer keine Geschichte schreiben, sondern die Heldentaten der Griechen verherrlichen wollen und sich dabei der Eroberung Trojas bedient. Genauso wollen die biblischen Autoren das Heilswirken Gotte darsellen und bedienen sich dabei – naheliegend – der Geschichte des Volkes Israel.

Es galt durchaus als legitim, die Wahrheit – in Grenzen – so zu verbiegen, daß die gewünschte Glaubenswahrheit (bzw. bei Homer die Heldentaten der Griechen) glaubhaft dargestellt werden konnten. So besteht z. B. kein Zweifel, daß Jesus Christus die hl. Eucharistie im Rahmen eines Abendmahles eingesetzt hat, deren er vermutlich viele gefeiert hat. Das Abendmahl am Gründonnderstagabend wird infrage gesellt, weil das Passcha-Mahl am Vorabend des Festes zu feiern war, also am Freitagabend. Auf
Freitagabend konnten es die biblischen Autoren nicht legen wegen der 3 Tage, die als hl. Zahl für die Grabesruhe einzuhalten war.
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Montag, 23. Juni 2008 00:13
Jörg Guttenberger, Köln: Gotthard: Kirche
Daß von dieser Einteilung im Evangelium nichts Ausdrückliches steht, trifft zu, ergibt sich aber aus den dort geschilderten Umständen: die Apostel als harter Kern, weitere 60 Jünger und eine ganze Reihe von Leuten, die zeitweise mit ihm zogen oder gar nur mit seiner Lehre sympatisierten ohne weitere persönliche Folgerungen.

JesusChristus hat die Besitzenden als solche nie getalelt, sondrn nur zumverantwortungsvollen Umgang aufgefordert, „zu besitzen, als besitze man nicht“. Nur wer vollkommen sein wollte, konnte dies nicht ohne Verkauf seines gesamten Besitzes zugunsten der Armen, ganz im Sinne meiner Ausführungen.

Die Sexualität ist ein heikles Thema, zu dem ich als Single und bar jeder beruflichen Qualifikation nur sagen kann: die Sexualmoral des hl. Augustinus ist ganz sicher weit überzogen und vermutlich eine Reaktion auf sein Vorleben.

Ganz sicher ist die heutigen freie Beleibigkeit ebenfalls abzulehnen. Über den goldenen Mittelweg gehen die Meinungen offenbar auch heute noch auseinander. Die Frage ist, ob das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ analog oder im Umkehrschluß zu interpretieren ist, also die gesamte Sexualität regelt oder ausschließlich den Ehebruch verbietet und weiter nichts.

Hier wird die – umstrittene – Meinung vertreten, unverheiratete Paare dürften miteinander, sofern es sich nicht um Ehebruch handelt. Ein Seitensprung sei dann allerdings genauso zu beurteilen, wie Ehebruch. Es gehe um einen maßvollen Umgang unter Wahrung der Menschenwürde.
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Sonntag, 22. Juni 2008 23:45
Zu Ihren Ausführungen ergibt sich die Frage, ob Mons. Fürst nur die alte Liturgie verbieten wollte, was wohl aufgrund päpstlicher Anordnung unrechtmäßig ist, oder die Liturgie aufgrund der Umstände grundsätzlich widerrechtlich war, unabhängig davon, ob eine alte oder neue Liturgie gefeiert wurde.

Der Spaltungsvorwurf wird immer gerne erhoben, um unerwüschte Initiativen mundtod zu machen. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß das Möglichkeitsspektrum innerhalb der neuen Liturgie weit größer und damit spaltungsträchtiger ist, als der Unterschied zwischen einem gregorianischen Choralamt nach neuem und altem Usus.

Es sei hier an die Liturgien der Benediktiner von S. Anselmo im Rahmen der Reihe „Alte Liturgien in romanischen Kirchen Kölns“ erinnert. Die Choralämter, im neuen Usus zelebriert, vollständig lateinisch gesungen, von mehreren Priestern konzelebriert, assistiert von 2 Diakonen, hätten jedem Anhänger des alten Usus, der solche Feierlichkeit nicht kannte, das Herz aufgehen lassen. Bei regelmäßigem Angebot solcher Liturgie hätte der alte Usus kaum Zulauf.
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Sonntag, 22. Juni 2008 21:36
Jörg Guttenberger, Köln: Diakobat: wieso letzte Bastion?
Der Diakonat ist kein Ersatz- oder Schmalspurpriestertum, sondern ein eigenständiger, von der Apostelgeschichte belegter Dienst in der Kirche. Damit hängt der Bedarf am Diakonat nicht von der Anzahl der zur Verfügung stehenden Priester ab. [mehr…]
Sonntag, 22. Juni 2008 21:27
Jörg Guttenberger, Köln: Entscheidungsgrundlagen
Formulierungen wie: „nicht bekannt, daß“, „glauben“, „davon ausgehen daß“ sind als Entscheidungsgrundlage für Entscheidungen über das Schicksal von Menschen der Gipfel der Unverfrorenheit. Es ergibt sich die Frage, inwieweit da wieder irgendwelche Laienräte die Fäden gezogen haben, die offensichtlich am Priésternachwuchs kein Interesse haben.

Im Übrigen heißt es „gehe nicht zum Fürst, wenn du nicht gerufen wirst!“ Die Nachfrage der Gruppe beim Bischof war also mehr, als unklug, zumal, soweit bekannt, die Bischöfe gemäß päpstlicher Entscheidung keine rechtliche Möglickeit zum Verbot der alten Liturgie haben.
[mehr…]
Sonntag, 22. Juni 2008 20:56
Jörg Guttenberger, Köln: Joberens: Kanonisierung
Alle Traditionskirchen kanonisieren. Hier wird streng die Lebensführung des Kandidaten geprüt. Außerdem müssen auf seine Fürbitte nachweislich Wunder geschehen sein. Damit ist Gott selbst an dem Vorgang beteiligt. [mehr…]
Sonntag, 22. Juni 2008 20:52
Das Arabische in der Liturgie ist eine neue Engwcklung, weil, wie Sie richtig bemerken, auch bei den Christen arabisch Umgangssprache ist und heute kaum jemand altägyptisch versteht.

Wie es den Christen in Ägypten geht, zeigt doch der genanne Überfall der Moslems auf deren Kloster. Die muslimische Intolleranz geht doch soweit, daß in Saudiarabien christliche Kirche völlig unmöglich sind (abesehen von abendländischen Gesandtschaften).
[mehr…]
Sonntag, 22. Juni 2008 20:46
These deckt sich nicht mit Interpretation, sondern ist eine Annahme, z. B. im mittelalterlichen Universalienstreit: universalia ante res (These der Realisten). Antithese: universalia post res (These der Nominalisten). Die Synthese lautet: universalia in rebus, sed pro deo ante res et pro hominibus post res. Das hat also mit Interpretation nichs zu tun. Interpretation ist die Art und Weise, wie wir einen bestimmten Text verstehen.

Vollkommenheit bedeutet Göttlichkeit. Vollkommenes Menschsein ist vollkommene Liebe. Was stößt Sie daran ab?

Wenn sich Liebe tatsächlich mit neurologischen Unteruchen zwingend beweisen läßt, so ergibt sich unmittelbar die entsprechende Frage der zwingenen Beweisbarkeit Gottes. Es ist erwiesen, daß ein Gebet sonst nie nachweisbare Gehirnströme auslöst.

Gewißheit kommt von innen, Sicherheit von außen; wir sind Gottes daher nicht sicher, sondern gewiß.

Sich volumfänglich von seinem Vermögen trennen, entspricht den evangelischen Räten und wird von den Ordensleuen tatsächlich praktiziert. Für jeden ist das in seiner Vollkommenheit auch nicht vorgesehen, wie würde sonst die Wirtschaft funktionieren? Es gibt wie in jeder Personengruppe, so auch in der Kirche einen inneren, harten Kern, der sich mit seiner ganzen Person einsetzt, Randgrupen, die sich nur ein bischen zugehörig fühlen und dazwischen stufenlose Übergänge, in denen wir alle uns irgendwie wiederfinden.

Gott läßt sich in der Geschicht empirisch nachweisen, s. Juden, Armenier, Assyrer usw.
[mehr…]
Donnerstag, 19. Juni 2008 00:40
Jörg Guttenberger, Köln: Marcellus: Kopten
Die Kopten gehören nicht u den Orthodoxen (der 7 Konzilen), sondern zu den Altorientalen, alos Orthodoxie der 3 Konzilien.

Bevor Sie soche Urteile fällen, sollten Sie sich ernsthaft mit Kirchengeschichte auseinanderseten, wie es überhaupt zu der Trennung kam.

Die Lehrunterschiede hinsichtlich der Person Jes Christi sind schon seit etwa 40 Jahren behoben. Für eine volle Kirchengemeinschaft sind die Probleme nicht so groß, wie mit der Orthodoxie (der 7 Konzilien), weil es keine poltischen Probleme (Kreuzzüge!) gibt.

Sie argumentieren mit einem höchst unchristlichen Fanatismus!
[mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 22:52
Jörg Guttenberger, Köln: Daniel Stöhr: Vereinbarkeit
Wieso nicht? Ich habe doch gerade nachgewiesen, daß die Zuerkennung der Eigenschaft als Kirche für die Orthodoxie mit „Dominus Jesus“ vereinbar ist! Lediglich die reformatorischen Kirchen werden als „kirchliche Gemeinschaften“ definiert. Im Übrigen spricht BXVI selber von den reformatorischen Kirchen, treibt die Dinge als nicht auf die Spitze.

Im Übrigen handelt es sich bei der genannten Verlautbarung des hl. Stuhls um kein Dogma.
[mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 22:44
Es handelt sich hier um keine Hypothese, sondern um eine verbindliche und keineswegs neue Auslegung des Textes, freilich nicht um die einzig richtige, denn Auslegungen gibt es auf verschiedenen Ebenen: verbaliter, moraliter und mystice. Eine kriegerische Auslegung ist schlichtweg falsch, weil sie mit der Lehre des Herrn völlig unvereinbar ist.

Jemanden lieben, wie sich selbst, ist nicht utopisch, sondern ein Bild daß es in uns zu verwirklichen gilt, was wir aber wegen unserer eigenen Unvollkommenheit nicht vollkommen schaffen. Wir erreichen Vollkommenheit erst mit unserer Vollendung im Herrn. Wie Se selbst sicher aus eigener Erfahrung wissen, gehört zum Wachstum immer eine wohldosierte Überforderung. Wir sollen nicht mit den Tsunamiopfern mitleiden, sondern mitfühlen! Mitleiden überfordert uns, das kann alleine Jesus Christus.

Wissenschaftliche Unbeweisbarkeit sagt nichts über Wahrscheinlichkeiten. Daß Sie Ihre Angehörigen lieben und von ihnen geliebt werden, könnnen Sie wissenschaftlich ebenfalls nicht beweisen, trotzdem zweifeln Sie hoffentlich nicht daran. Liebe ist aber Teilnahme am innersten Wesen des Herrn, auch wenn jemand das nicht wahr haben will.

Bei der spirituellen Komponente geht es um innere Erfahrung.

Ich sehe die Bibel natürlich sowohl im historischen Zusammenhang als auch im heutigen.

Wenn Gott für Sie oder sonstwen überflüssig ist, ist das eine rein persönliche Entscheidung, die in keiner Weise etwas über Sein oder Nichtsein Gottes besagt. – Platzende!
[mehr…]
Mittwoch, 18. Juni 2008 22:12
Jörg Guttenberger, Köln: serbisch-orthodox
Wieso nur „serbisch-ortgodoxe Gemeinschaft“ und nicht „serbisch-othodoxe Kirche“? Immerhin ist die serbisch-orthodxe Kirche autokephal mit einem Patriachen an der Spitze.

Auch „Domunus Jesus“ spricht von Kirchen (also im Plural) und kirchlichen Gemeinschaften. Da die apostolische Sukzession der orthodoxen Kirchen auch von Rom anerkannt ist, ist die Bezeichnung „orthodoxe Gemeischaft“ auch nicht von „Dominus Jesus“ gestützt und damit eine unverantwortliche Diskriminierung!

Es gibt in diesem Forum nachweislich orthodoxe Teilnehmer. Mit Befremden sehe ich, daß diese Leute hier ihren Standpunkt nicht selbst vertreten, sondern sich auf die Schützenhilfe der orthodoxiefreundlichen anderen Christen verlassen.
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Montag, 16. Juni 2008 20:01
Math. 10, 34 -35 Schwert: Das Schwert steht hier für das Trennende, hat also nichts mit Krieg, Mord und Totschlag zu tun. An Jesus Christus scheiden sich die Geister. Diese Trennung kann mitten durch Familien und Freundschaften gehen mit der Folge, daß wir von diesem Personenkreis im Rahmen einer Christenverfolgung angezeigt, daraufhin zum Tode verurteilt und hingerichtet werden (der Jünger steht nicht über dem Meister, und wie sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen). Das Gebot „Du sollst Gott über alles lieben und Deinen Nächsten wie dich selbst“ führt trotz grundsätzliche Gleichheit beider Gebote bei einem Entweder – oder zu der Folgerung, daß die Liebe zu Gott vorgeht.

Daß Gott nicht zwingend wissenschaftlich beweisbar ist, lehrt auch die Kirche. Gott könnte sich in seiner Allmacht durchaus einer zwingenden wissenschaftlichen Beweisführung öffnen, daß es es nicht tut, beweist nur, daß er es nicht will.

Gott ist die Liebe (1 Joh. 4, 16b) und will in liebender Hingabe erkannt werden. Wer ihn in Liebe erkennt, und nur der, erkennt sein Wirken im täglichen Leben, in der Wissenschaft und im gesamten Kosmos. Liebe setzt Freiheit voraus. Gott will in diesem Zusammenhang selbst den Zwang wissenschaftlicher Logik nicht.

Analythisches und verknüpfendes Denken: denken Sie bitte an Kernspaltung und Kernfusion, um eine nicht ganz entsprechende Parallele zu finden. Das analythische Denken sieht das Unterschiedliche, das verknüpfende das Gemeinsame, das Einende.
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