Freitag, 16. Dezember 2005 15:45
Lesername: catharina
Beiträge: 369
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Mittwoch, 8. Oktober 2008 10:55
catharina: Woher kommt es nur,
daß mir im Gedenken an das Institut immer die Schriftworte „O vanitas vanitatum“ einfallen?

Die Geschichten mit falschen Monsignoretiteln und ähnlichem Klimbim bestärken diesen Eindruck.
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Montag, 6. Oktober 2008 17:10
catharina: @ Guiseppe
Man kann wohl nicht ernsthaft daran zweifeln, daß der Heilige Vater auch die Heimkehr der FSSPX im Auge hatte, als er das Motu proprio schrieb. Darüber hinaus hat aber für ihn die liturgische Tradition einen Eigenwert, unabhängig von den (berechtigten) kirchenpolitischen Zielen.
Mir will scheinen, Papst Benedikt habe ein tieferes Verständnis von liturgischer Tradition als die Macher des Mitteilungsblattes.
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Montag, 6. Oktober 2008 16:51
catharina: Bedauerliches Niveau.
Diese „Analyse“ ist in Wirklichkeit ein primitiver Tiefschlag, vom intellektuellen Niveau her nicht viel besser als die Propagandazettel sektiererischer Grüppchen.
Alle Fortschritte, die in den letzten Jahren bei ernsthaften Kritikern des Novus Ordo zu bemerken waren, werden hier völlig ignoriert: anstelle einer theologischen, historischen und liturgischen Argumentation nur Schlagworte; völliger Mangel an sachlicher Wahrnehmung der neuen Liturgie, daher auch keine notwendigen Unterscheidungen, sondern simplifizierende Gesamturteile.
Es ist lachhaft, daß gerade diese Leute immer wieder für sich in Anspruch nehmen, die besseren Theologen zu sein. Das Herzitieren einiger – oft wenig überlegt scheinender – Aussagen „des Erzbischofs“ (auf dem Flugblättchen ist gar nicht zu lesen, welcher Erzbischof denn da gemeint ist) macht noch keine Analyse. Grobschlächtige Arbeit für grobschlächtige Traditionalistengemüter.
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Montag, 6. Oktober 2008 16:38
catharina: Nicht um die Holocaustleugnung geht es hier,
sondern um die Kinderabtreibung. Diese ist das aktuelle Verbrechen, das sich ständig unter uns abspielt. Von dort dürfen wir nicht wegschauen.
Holocaustleugnung kommt ja für uns gar nicht in Frage. Aber Verdrängung der Kindstötung gehört inzwischen zum guten Ton. Das ist doch entsetzlich, oder etwa nicht?
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Montag, 6. Oktober 2008 16:10
catharina: Anstatt sich dem Grauen der Kinderabtreibung zu stellen,
weichen die Lesermeinungen wieder einmal auf Nebenaspekte au. Auch eine Form der Verdrängung. [mehr…]
Dienstag, 30. September 2008 11:04
catharina: „Antikirchliche Erzdiözese“ –
na gibt’s denn so etwas? Ist eine Diözese nicht vielmehr eine Ortskirche, in der die Gesamtkirche subsistiert? Auch schwerste Mißstände können daran nichts ändern.

Ein theologisch bedauerlicher Lapsus also.
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Freitag, 5. September 2008 18:14
catharina: Es war zu erwarten,
daß in den Medjugorje-Kreisen Unruhe entsteht, wenn die Wehen der Wahrheit einsetzen.
Diejenigen, die noch vor kurzer Zeit geradezu über-papsttreu waren, könnten sehr plötzlich in einen Widerstand zur Kirchenleitung geraten.
Abwarten und beten!
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Freitag, 5. September 2008 08:36
catharina: Krönung und Quasten
„Erzbischof Burke krönte eine Herz-Jesu Statue. Zu dem Anlaß trug er ein Zingulum mit Quasten, das Mitte des letzten Jahrhunderts von Traditionsstürmern praktisch abgeschafft wurde.“
Das Institut ist auf dem besten Weg, zwar nicht die Tradition, wohl aber recht viele Traditiönchen für die Kirche zu retten. Da kann ihm ein williger Erzbischof nur gelegen sein.
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Donnerstag, 4. September 2008 20:46
catharina: Endlich beginnt,
was viele schon so lange erhoffen!

Deo gratias!
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Donnerstag, 21. August 2008 15:30
catharina: Ohne FSSPX keine FSSP.
Stimmt. Aber auch: Ohne die häretischen Armutbewegungen des Mittelalters (die ja ursprünglich edle Ziele verfolgten) vermutlich kein OP, kein OFM.
Das in sich Gute kann per se nur Ursache des Guten sein, etwas Schlechtes hingegen per accidens auch Ursache des Guten.
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Donnerstag, 21. August 2008 15:24
catharina: Altliberal
Tut mir leid, aber ich empfinde die Bezeichnung „altliberal“ als durchaus positiv. Etwas ganz anderes wäre Neoliberalismus (oder auch -konservatismus). [mehr…]
Mittwoch, 20. August 2008 22:33
catharina: Anerkennung
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. anerkennt den gegenwärtigen Papst. Schön und gut.
Die Frage für einen Katholiken ist aber: Anerkennt auch der gegenwärtige Papst die Priesterbruderschaft St. Pius X.?
Ich muß immer an einen schweren Sünder denken, der sagt: Ich anerkenne ja Gott als meinen Herrn.
Doch in dem, was er tut, findet er eben nicht die Anerkennung Gottes. Auch dann nicht, wenn er es meint.
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Montag, 18. August 2008 17:44
catharina: Bedauerliche Auswahl!
Daß man ausgerechnet einen Prioratssekretär und einen Kirchenfunktionär interviewen mußte, ist schade. Interessanter wäre gewesen, man hätte Lieschen Müller und Toni Meier befragt. [mehr…]
Freitag, 15. August 2008 16:07
catharina: @ Insinuator
Ihr Beitrag ist, mit Verlaub gesagt, nicht sehr sachlich und zutreffend.
Hier geht es um ganz andere Fragen als die der Kleidung (ein Bereich, in dem die Priesterbruderschaft St. Pius X. sich immer maßvoll zeigte – im Gegensatz zu manchen Ecclesia-Dei-Klerikalisten).
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Freitag, 15. August 2008 14:29
catharina: Der springende Punkt:
Es handelt sich um Bischöfe, die über keine Sendung durch die kirchliche Hierarchie verfügen. Nach traditionell katholischer Lehre ist diese Sendung aber notwendig, um auch als Gesandter Gottes gelten zu können. Kann man auf eine derart der Überlieferung entgegengesetzte Weise der Kirche dienen? [mehr…]
Freitag, 15. August 2008 13:04
catharina: @ Marcelus
Aber das Titularbistum bringt zum Ausdruck, daß das Bischofsamt – zumindest radicaliter – auf eine Leitungsvollmacht hingeordnet ist. Diese ganz auszuschließen, entspricht nicht der katholischen Auffassung vom Bischof. [mehr…]
Freitag, 15. August 2008 11:36
catharina: @proetcontra
Danke für die (freilich wenig hilfreiche) Auskunft!

Gestern noch schrieben Sie im Brustton der Überzeugung: „Synode von Tyrus 335; den Rest wirst du ja finden können.“ Eine Quelle wurde nicht angegeben, war aber auch nicht zu finden.

Nun ist aus der Synode von Tyrus plötzlich eine andere geworden: „Die von dir gesuchte „Exkommunizierung“ geschah auf der Synode von Arles 353 (von der Synode in Mailand zwei Jahre später bestätigt). Allerdings sind diese Synoden…“

Allerdings erhalte ich auch diesmal keinerlei Informationen über die Quellen. Von einer päpstlichen Exkommunikation (nicht „Exkommunizierung“) ist bei bestem Willen nichts zu finden.

Werte(r) proetcontra, da das angebliche Ereignis im Leben des Kirchenvaters bei Ihnen und anderen als Argument für Erzbischof Lefebvres Weg angeführt wird, müssen Sie schon besser argumentieren und belegen. Oder sind Sie doch weniger überzeugt und redlich, als Sie den Anschein erwecken? Das wäre schade.
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Donnerstag, 14. August 2008 18:04
catharina: Jener Hardliner…
… hat noch am Vorabend seiner Bischofskonsekration auf die Frage eines (mir persönlich bekannten) Mitbruders, welches Titularbistum ihm denn nun übertragen werde, gesagt, er erhalte keinerlei Jurisdiktion. Das entspricht natürlich nicht der katholischen Lehre über das Bischofsamt, bedeutet vielmehr eine Verkürzung auf die bloße Weihegewalt. [mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 17:20
catharina: @ proetcontra
„Synode von Tyrus 335; den Rest wirst du ja finden können.“
Danke für den Hinweis. Selbstverständlich ist mir diese Synode bekannt, aber in keinem meiner patrologischen und kirchenhistorischen Bücher finde ich die Auskunft, Athanasius sei in Tyrus exkommuniziert worden. Geschweige denn durch den Papst.
Bitte Genaueres!
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Donnerstag, 14. August 2008 16:12
catharina: Athanasius-Frage
So muß ich mich also damit zufriedengeben, daß es für die angebliche oder wirkliche Exkommunikation des heiligen Kirchenvaters durch den Papst keinen Beleg gibt? Auf meine Beiträge hat keiner derjenigen, der die entsprechende Behauptung aufgestellt hatte, geantwortet. Auch eine Antwort. [mehr…]
Donnerstag, 14. August 2008 07:36
catharina: Athanasius und mangelnder Missionseifer
Es ist doch merkwürdig, daß man hier auch auf mehrmaliges Fragen hin, worauf sich die Aussage denn stütze, der heilige Athanasius sei von Papst Liberius exkommuniziert worden, keine Antwort erhält. Ich vermisse den Missionseifer! Wenn mich jemand fragt, wie ich behaupten könne, Jesus sei in Bethlehem geboren worden, verweise ich auf Matthäus und Lukas, füge notfalls auch noch einige Argumente an, welche die Einwürfe historisch-kritischer Exegese entkräften können (vgl. z.B. Gerhard Kroll, Auf den Spuren Jesu). Hier aber wird nicht einmal der Versuch unternommen, die Behauptung einer Exkommunikation des Athanasius zu untermauern. Jede Frage wird bereits als ungehörig abgewiesen. Das ist enttäuschend. [mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 22:33
catharina: Feindbilder
@ Parmenas
„Mir scheint, daß sie in typisch papalistischer Manier die päpstlichen Aktivitäten gegen den Heiligen billigen.“
Weshalb scheint Ihnen das so?
Hätten Sie meinen kurzen Beitrag gelesen, dann wäre Ihnen aufgefallen, daß ich nach Belegen für solche päpstliche Maßnahmen gegen Athanasius fragte. Folglich kann von Billigung nicht die Rede sein.

Werter Parmenas, geht es Ihnen eigentlich darum, den Gesprächspartner wirklich zu verstehen? Oder schießen Sie a priori auf ein Feindbild?
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Mittwoch, 13. August 2008 18:46
catharina: Und Sie, werter Parmenas,
scheinen mir nicht ohne Vorurteile lesen zu können. Wie denn sonst auch könnten Sie zu einer solchen Behauptung kommen? Athanasius ist eine der größten Gestalten der Kirchengeschichte.
Bitte: Woher haben Sie die Unterstellung genommen?
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Mittwoch, 13. August 2008 18:34
catharina: Exkommunikation des Athanasius?
„Papst Liberius (352-366) hatte im Jahre 357 den Semi-Arianismus unterstützt und den stets rechtgläubigen hl. Athanasius exkommuniziert.“

Die Behauptung, der heilige Athanasius sei päpstlich exkommuniziert worden, wird zwar immer wieder aufgestellt, aber nicht belegt. Während mir das entprechende (von Erzbischof Lefebvre ohne Rekurs angenommene) Dokument von 1988 vorliegt, scheint mir ein entsprechender Beweis im Fall des Athanasius zu fehlen. Übrigens war die Situation auch eine völlig andere: Athanasius als der treueste Bischof des letzten Konzils…
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Mittwoch, 13. August 2008 17:56
catharina: @Aleph
Nein, so weit würde ich niemals gehen. Lefebvre ist eine beeindruckende Bischofsgestalt. Die Persönlichkeit und ihre persönliche Ausrichtung ist völlig anders geartet als die des Häretikers Luther. Aber ein Quentchen Übereinstimmung gibt es eben doch, und zwar ein bedenkliches und gefährliches. [mehr…]
Mittwoch, 13. August 2008 17:51
catharina: Bedenkenswerte Parallele
Tatsächlich scheint dem sola scriptura der sog. Reformatoren des 16. Jahrhunderts ein sola traditio der sog. Traditionalisten der Gegenwart zu entsprechen. In beiden Fällen sind denn auch diejenigen, die Schrift bzw. Tradition für sich beanspruchen, die authentischen Ausleger dieser Glaubensquelle. Damit ist das Prinzip einer realen, gegenwärtigen kirchlichen Lehrautorität beseitigt. Sowohl Luther als auch Lefebvre beriefen sich gegen das aktuelle Lehramt auf das der Vergangenheit bzw. ein künftiges Konzil.
Vergleiche hinken. Aber Gemeinsamkeiten gibt es eben doch.
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Samstag, 9. August 2008 19:50
catharina: Da Newman bereits genannt wurde:
Er hat seine Anprachen Wort für Wort abgelesen. Und damit wohl mehr bewirkt als manche freisprechenden Polterer und Phrasendrescher, die um so unerträglicher werden, je begabter sie sich selbst einschätzen.

Am Ende kommt es eben doch auf den Inhalt und die Zeugenschaft des Predigers an. Beides kann in beiden Fällen – abgelesen oder frei gesprochen – gegeben sein oder nicht.
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Dienstag, 5. August 2008 11:03
catharina: Meine Zustimmung:
Derart auf die Spitze getriebener Sarkasmus verstellt den Blick auf den Inhalt.
Daß sich derGeneralobere an eine bestimmte Form von ecclesiastical correctness hält, die man auch als Schaumsprache bezeichnen kann, sollte nicht derart herausgestrichen werden. Sonst geht es wirklich auf Kosten der Seriosität.
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Dienstag, 5. August 2008 08:58
catharina: Terminologische Fragen
dürfen im Zusammenhang des Themas nicht umgangen werden.
Für den Subsistenz-Begriff sollte hier gewiß nicht auf den militärischen Bereich, sondern auf die philosophisch-theologische Tradition zurückgegriffen werden; HeinrichvonOfterdingen hat dazu einen wichtigen Beitrag geliefert. „Subsistieren“ als „substantiell durch und in sich bestehen“ weist in die richtige Richtung.
Indem das Zweite Vaticanum die Subsistenz der Kirche Christi in der katholischen Kirche betont, hebt es einen anderen Aspekt hervor, als wenn von einem Identischsein gesprochen wird. Alexandra von Teuffenbachs Quellenstudien zum „subsistit in“ haben gezeigt, daß es den Konzilisvätern (und insbesondere dem Peritus S. Tromp) nicht um eine Minderung, sondern um eine Verstärkung ging.
zu analysieren wäre auch der Gebrauch des Wortes „absolut“ und der Wortverbindung „Absolutheitsanspruch“ bei Prof. Ratzinger und anderen. Es ist ja jedem gläubigen Katholiken klar, daß die Kirche als Braut und Leib Christi keine absolute, also losgelöste, sondern wesentlich eine in Relation zu Christus, zur ganzen Trinität stehende Wirklichkeit ist. Vielleicht ist das in manchen neuzeitlichen Ekklesiologien, die von dem berechtigten Anliegen bewegt waren, die Einzigkeit der katholischen Kirche zu untermauern, zu kurz gekommen. Gott ist absolut, die Kirche Christi aber völlig von Ihm abhängig.
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Montag, 4. August 2008 18:05
catharina: Tatsache ist,
daß sich junge Mädchen angesichts eines solchen Klosters wieder für das Gott geweihte Leben begeistern lassen. Die Früchte zeugen von der Qualität des Baumes. [mehr…]
Montag, 4. August 2008 13:26
catharina: Alternative
Lieber eine „alte Messe“ in neuen (meinetwegen schmucklosen) Gewändern als die neue Liturgie in alten Gewändern. [mehr…]
Mittwoch, 23. Juli 2008 12:57
catharina: Aleph sagt:
„Der Jesuit Hugo M.
Enomiya-Lasalle
und der Benediktiner Willigis
Jägersind, obwohl
dem Christentum angehörend,
ausgewiesene Zen-Vertreter.“


Beide Genannten haben ich von der christlichen Offenbarungsreligion verabschiedet, Willigis Jäger ausdrücklich (in seinen Vorträgen nennt er sich einen Anhänger eines evolutiven Religionsverständnisses und sagt, man könne es auch Pantheismus oder Atheismus nennen), Hugo M. Enomiya-Lasalle indirekt, indem er in der letzten Zeit seines Lebens von einem Paradigmawechsel sprach, der das christliche Dogma hinter sich lasse; die Wahrheit sei im Zen, nicht im Offenbarungsglauben zu finden.
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Sonntag, 20. Juli 2008 07:35
catharina: Verurteilungskompetenz
Benedikt: „Von wem wurde denn dieser Satz verurteilt?“

Von Alexander von Eich natürlich!
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Samstag, 19. Juli 2008 21:19
catharina: Brandenburgis schreibt:
„Die Wächter der Kirche sind blind, sie merken allesamt nichts. Es sind lauter stumme Hunde, sie können nicht bellen. Träumend liegen sie da und haben gern ihre Ruhe.
Aber gierig sind diese Hunde, sie sind unersättlich. So sind die Hirten: Sie verstehen nicht aufzumerken. Jeder geht seinen eigenen Weg und ist ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht …“


Auffällig ist in diesen Sätzen zunächst der verallgemeinernde Tonfall: „allesamt“, „lauter“, „jeder“, „ausschließlich“.

Vor einer solchen Ausdrucksweise warnen gute Eltern und Lehrer, auch die reif gewordene Vernunft heißt uns davon Abstand zu nehmen.

Sodann ist den Aussagen eine gewisse Selbstherrlichkeit anzumerken. Wer eine – im Fall des Weltepiskopates doch recht stattliche – Personengruppe samt und sonders verurteilt, der muß von sich selbst ziemlich eingenommen sein.

Schließlich bemerkt man bei den Beiträgen des Herrn „Brandenburgis“ (seine Ausdrucksweise läßt in der Tat an einen Mann denken) den Hang zu strengen Urteilen, die jeweils ohne eine differenzierende Argumentation einfach in den Raum gestellt werden.

Ob der Schreiber tatsächlich so gut informiert ist, wie er vorgibt? Ob seine Kenntnisse einigermaßen tief sind? Und ob dem kämpferischen Einsatz in religiösen, nein besser: in kirchlichen Dingen, eine entsprechende Lebensführung korrespondiert?

Fragen über Fragen.
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Freitag, 18. Juli 2008 16:05
catharina: @Brandenburgis
Es tut mir leid, aber vor dem lebendigen Gott und allen hier versammelten Lesern muß ich gestehen, Ihren Beitrag nicht verstanden zu haben, dies sowohl sprachlich als auch inhaltlich.
Wenn mir dadurch ein wichtiges Argument entgangen sein sollte, so bitte ich Sie um der Liebe des Herrn willen, es mir in einfacheren Worten zu sagen.
catharina
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Freitag, 18. Juli 2008 15:18
catharina: Heinrich von Ofterdingen schreibt:
„… Sie verkennen die Situation. Die FSSPX hat nichts zu verlieren ausser den Glauben, den Sie allerdings exklusiv hat, da Rom sich hartnäckig zu Häresien bekennt. Daher hat nicht Rom etwas von der FSSPX zu fordern, sondern die FSSPX etwas von Rom, nämlich die Rückkehr zum Glauben. Die Exkommunikation ist eh nur ein taktisches Spielchen Roms. Als sie ausgesprochen wurde, waren die Herrschaften in Rom wegen ihrer hartnäckig verbreiteten Häresien doch bereits alle exkommuniziert. Die FSSPX hat nichts zu erbringen, sie hat nur etwas zu fordern!“

Behauptet wird:
– Die FSSPX „hat“ den Glauben „exklusiv“ und gegen „Rom“.
– „Rom“ bekennt sich hartnäckig zu Häresien.
– Die FSSPX hat von „Rom“ die Rückkehr zum Glauben zu fordern.

Schwierigkeiten dieser Aussagen:
– Wie „hat“ man den Glauben? Eine mehr als fragwürdige Formulierung, da der Glaube ein vom Heiligen Geist angeregter und getragener, also von Gott gewirkter Akt vertrauender Hingabe an Ihn ist, einschließend die Annahme alles dessen, was Er über Sein Wesen, Seinen Willen und Seine Werke offenbart.
– Kann man solchen Glauben im katholischen Sinne „exklusiv“ haben – oder nicht allein in und mit der Kirche, teilnehmend an ihrem Glauben?
– Welche Häresien bekennt „Rom“ hartnäckig (und ist dadurch folglich nicht mehr katholisch; die Konsequenz: Sedisvakantismus)?
– Wer ist die FSSPX, daß sie von „Rom“ etwas fordern kann (zumal „Rom“ doch gar nicht mehr katholisch ist)?

Aber vielleicht schreibt HVO einfach gute Nonsense-Poesie?
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Donnerstag, 17. Juli 2008 20:10
catharina: Der tödliche Weg
wäre der Weg aus dem eigenen Conventiculum, der Weg mit den anderen Christen, mit den Nachfolgern der Apostel und dem Stellvertreter des Herrn.
Tatsächlich, ein tödlicher Weg, denn hier müßten Rechthaberei und Eigenwille sterben.
Doch bekanntlich kann niemand Gott schauen, ohne zu sterben!
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Donnerstag, 17. Juli 2008 16:50
catharina: „… was tausende Bischöfe vor ihm getan haben…“
Elisabeth19: Neulich konnte ich das „Prachtexemplar“ der Bruderschaft („Bischof“ Williamson) bei einer Firmung erleben. Der personifizierte Hochmut. Als „Predigt“ wurde den Firmkandidaten eine „Höllenpredigt“, gespickt mir allerhand Verschwörungstheorien über einen bevorstehenden dritten Weltkrieg, zugemutet. Das Prinzip ist klar: Angst machen ! Das machen alle Sektenführer.

Guntram: „S.E. Bischof Williamson ist ein wackerer Streiter und ein aufrechter Mann Gottes. Er verkündet nur das, was vor ihm tausende Bischöfe auch getan haben, bevor sich die Mehrheit der heutigen Bischöfe dem sozialpädagogischen Geschwafel hingegeben hat. Die Patres der FSSPX sind gottefürchtige Männer, sie sollten sich was schämen ihnen Hoffahrt zu unterstellen!“

Frage: Sind Verschwörungstheorien und Vermutungen über den Dritten Weltkrieg „das, was vor ihm tausende Bischöfe auch getan haben“?
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Donnerstag, 17. Juli 2008 15:56
catharina: Der amüsanteste Passus:
„Darum geht unsere Antwort mehr in die Richtung dessen, was wir schon erbeten haben. Schon seit langem wünschen wir jene Vorleistungen, die vielleicht zu einer Diskussion – zu einer theologischen Konfrontation – führen könnten. Noch mehr als zu einer theologischen Konfrontation – zu einer Konfrontation in der Glaubenslehre. Mehr noch als das – zu einer Konfrontation, die das Lehramt betrifft. Und mehr noch als das Lehramt: zu einer Konfrontation über den Glauben.“
Diese Möchtegern-Rhetorik mit ihrer merkwürdigen Klimax: „theologische Konfrontation“, „Konfrontation in der Glaubenslehre“, „Konfrontation, die das Lehramt betrifft“ und schließlich „Konfrontation über den Glauben“! Der Bischof hat vielleicht eine Augustinus-Predigt gelesen und sich gedacht: „So was versuch ich auch mal!“ Nur fehlt es dem ganzen an innerer Logik. (Hoffentlich ist es der schlechten Übersetzung zuzuschreiben…)
Ganz zu schweigen davon, daß die Aufgabe der Predigt in der Heiligen Messe eine andere ist.
Es stellt sich die Frage, wie eine „theologische Konfrontation“ mit solchen Herrschaften aussehen soll.
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Mittwoch, 16. Juli 2008 08:37
catharina: Es lebe die Sachlichkeit!
Beispielsweise die des Ruhrgebietlers, der da schreibt:
„Mensch, Recktenwald, lassen Sie Ihre Pseudoanalysen sein. Werden Sie Fischverkäufer auf’m Hamburger Fischmarkt. Vielleicht hört Ihnen da jemand zu!“

Wer den Artikel des Priesters mit derlei Blödsinn vergleicht und dabei einigermaßen zu denken vermag, dem fällt die Wahl nicht schwer.

Jedenfalls sucht man unter den hier versammelten Kritikern P. Recktenwalds vergeblich solche, die ihm argumentativ auch nur halbwegs gewachsen wären. Und, um meinen letzten Beitrag nochmals in Erinnerung zu rufen (der unter belanglosen Plattitüden unterging):

In illo tempore,genauer: im Heiligen Jahr des Herrn 2000, hatte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. sich mit geradezu jesuitischem Elan präsentiert und gesagt, wenn ihn der Papst rufe, komme er herbeigelafen. Inzwischen ist viel Wasser den Tiber herabgeflossen, und es hat sich gezeigt, daß auch bei Weihbischof Fellay Worte nicht mehr als nur Worte sind.
Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X. schildern ihren Generaloberen ohnehin als einen Mann ohne eigenes Profil. Regiert, so versichern sie, werde von den zweiten Rängen aus. (Aus Rücksicht auf die Priester und entsprechend den kreuz.net-Gepflogenheiten lasse ich die Namen unerwähnt.) Eben die Situation, die man gerne den Bischöfen der „Konzilskirche“ zum Vorwurf macht.
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Dienstag, 15. Juli 2008 14:53
catharina: In illo tempore,
genauer: im Heiligen Jahr des Herrn 2000, hatte der Generalobere der Priesterbruderschaft St. Pius X. sich mit geradezu jesuitischem Elan präsentiert und gesagt, wenn ihn der Papst rufe, komme er herbeigelafen. Inzwischen ist viel Wasser den Tiber herabgeflossen, und es hat sich gezeigt, daß auch bei Weihbischof Fellay Worte nicht mehr als nur Worte sind.
Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Pius X. schildern ihren Generaloberen ohnehin als einen Mann ohne eigenes Profil. Regiert, so versichern sie, werde von den zweiten Rängen aus. (Aus Rücksicht auf die Priester und entsprechend den kreuz.net-Gepflogenheiten lasse ich die Namen unerwähnt.) Eben die Situation, die man gerne den Bischöfen der „Konzilskirche“ zum Vorwurf macht.
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Sonntag, 13. Juli 2008 16:24
catharina: @Nationalkatholik: Nein, national und katholisch ist kein Widerspruch. Doch Nationalkirchen sind nu…
Wenn es Ihnen nur darum geht, wo das Kreuz eine Rolle spielt, dann muß ich sagen: Das ist auch in allen Stationen des von Ihnen kritisierten Kreuzweges der Fall. Es geht ja vom Abendmahl an (und schon früher) genau darum! Man hat wenig vom Evangelium und vom Kirchenjahr (vgl. Septuagesima) verstanden, wenn man das nicht so sieht.

Das Abendmahl nichts mit dem Kreuzweg zu tun? Ich bitte Sie! Sie bezeichnen sich als traditionellen Katholiken?!

Das „abstruse Zeug“ wird immerhin in der überlieferten Liturgie immer wieder an Marienfesten vorgetragen: Maria und Johannes unter dem Kreuz. Wer um die Bedeutung dieser Stelle für das katholische Kirchenverständnis nicht weiß, ist wohl über den Kinderkatechismus kaum hinausgelangt. Wunderbar, gerade diese Stelle beim Kreuzweg zu betrachten: Stabat Mater dolorosa iuxta crucem lacrimosa…

Die „entfernte Hölle“: SInd Sie etwa Anhänger H. U. von Balthasars und somit der Ansicht, Jesus sei in die Hölle der Verdammten hinabgestiegen? Nach katholischer Lehre geht es um die Vorhölle, den „limbus patrum“. Das lateinische „descendit ad inferos“ heißt nicht „descendit ad infernum“. Freilich ist die neue Übersetzung nicht befriedigend. Dennoch: Das, was wir mit „Hölle“ meinen, kommt im Credo nicht vor. Also nochmals: Glaubensunterweisung statt „Nationalzeitung“!

Der Lichtreiche Rosenkranz stellt uns den Gottmenschen an einigen besonders wichtigen Stationen vor Augen. Wer wollte auf die Betrachtung von Taufe, Verklärung, Abendmahl verzichten?
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Samstag, 12. Juli 2008 21:36
catharina: Werter „Nationalkatholik“,
einmal abgesehen davon, daß Ihr Name Ausdruck wohl Ausdruck blühenden Unverständnisses ist und es daher nicht leicht fällt, Ihren Beitrag für ernst zu nehmen:

1. Auch beim traditionellen Kreuzweg wird das Kreuz keineswegs bei allen Stationen, doch immerhin bei der 2., 3., 5., 7., 9., 11. und 12. (möglicherweise auch im Sinne der Abnahme bei der 13.) genannt, was nicht ganz die Hälfte ergibt.

2. Was das Thema mit dem „protestantisierenden und ökumenisierenden Geist des 2. Vatikanum“ zu tun hat, bleibt Ihr Geheimnis. Müßte nicht das katholische Herz höher schlagen angesichts der Tatsache, daß der Zusammenhang von Letztem Abendmahl und Kreuzesopfer unterstrichen wird? Und daß die wesentlichen, für das katholische Kirchenverständnis so bedeutsamen Worte des Gekreuzigten an die Mutter und den Apostel vorkommen?

3. Eine „völlige Loslösung von der traditionellen Form, wie es schon bei der Neuen „Messe“, beim neuen Apostolischen Glaubensbekenntnis und beim neuen, vierten Rosenkranz“ vermag ich nicht zu erkennen. Allenfalls auf die Neuliturgie paßt Ihr Ausdruck; beim Glaubensbekenntnis meinen Sie vermutlich die deutsche Übertragung, die aber doch trotz teilweise mangelnder Übersetzungskunst nicht „völlig“ von der traditionellen Form gelöst ist; und den Lichtreichen Rosenkranz begrüßen wir doch als eine kostbare Erweiterung zu den bisherigen Geheimnissen.

Folglich: „Nationalkatholik“(!), Sie schreiben Unsinn. Warum nur sind so viele „Traditionalisten“ derartige Ignoranten…
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Freitag, 11. Juli 2008 16:23
catharina: Spaß beiseite:
Man muß die kreuz.net-Redaktion bedauern, daß sie sich offensichtlich die eingesandten Artikel nicht anschaut. Irgendeine Person von „Tradition in action“ schnuppert da irgendeine Anbiederung an „die Juden“, und schon ist die Sache hier veröffentlicht. Dabei sieht doch jeder mit der „Sympathie des Verstehens“ (Benedikt XVI.) ausgestattete Leser sogleich, daß es bei den Stationen nur um Schriftnähe geht. Das für verboten zu erklären, ist schlicht lächerlich.
Zugleich ein Kompliment an die kreuz.net-Kritiker: Offensichtlich sind auch diese nicht in der Lage, einen bewußt wirren und ironisch gemeinten Beitrag als solchen zu erkennen. Was freilich nicht verwundert, schaut man sich viele der Postings an!
[mehr…]
Freitag, 11. Juli 2008 15:32
catharina: Anbiederung an das Judentum!
Ist es nicht eindeutig, daß man mit dem Weglassen des dreimaligen Falles Jesu unter dem Kreuz solches bezweckt? Auch die Kürzung um Veronika geht in diese Richtung; man erinnere sich an die Begegnung Maximilian Kolbes mit den Freimaurern auf dem Petersplatz, die ganz konkrete Vorstellungen von der Zerstörung der Kirche hatten. Nun ist es also wieder einmal so weit! Durch das Abendmahl am Beginn des Kreuzweges wird sogar hier die elende Mahl-Theologie von Vat. II hineingezogen. Wer Ohren hat zu sehen, der rieche! [mehr…]
Dienstag, 24. Juni 2008 22:55
catharina: Wie die Juden…
…sich auf ihre eigene Wahrheit und Gerechtigkeit versteiften und sich dadurch dem größeren Auftrag Gottes verschlossen, so geschieht es auch hier wieder. Menschen, die einen Auftrag, eine Sendung hätten, mauern sich in den Gaben, die sie von Gott im Hinblick auf die ganze Kirche erhalten haben, ein. Damit laufen sie Gefahr, den Kairós und seine Gnaden zu verscherzen. Das Ende wäre dann die Verstockung, die wir von rechthaberischen Pharisäern kennen. [mehr…]
Montag, 23. Juni 2008 19:20
catharina: Die Frage ist doch,
ob es weiterhin für das Heil des Menschen notwendig ist, dem römischen Oberhirten untergeben und gehorsam zu sein. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 14:56
catharina: In Wahrheit…
… war es nicht die Treue zur Meßliturgie seiner Weihe und Primiz, auch nicht die Verbundenheit mit Erzbischof Lefebvre, sondern der erklärte Sedisvakantismus, der Abbé Schoonbroodt in die Exkommunikation führte. Und er selbst wollte ja gar nicht von der Hierarchie, die er als illegitim betrachtete, anerkannt sein. Seine Zusammenheit mit prominenten Vertretern des Sedisvakantismus wie Bischof Storck, Prof. Siebel und Thilo Stopka ließ und läßt sich nicht vereinbaren mit dem, was er die „Kirche des Konzils“ nennt. [mehr…]
Dienstag, 17. Juni 2008 14:47
catharina: Sandalen vs. Schnallenschuhe?
Wenn der innerkirchliche Konflikt sich auf solche Entgegensetzungen zurückführen läßt, ist wohl Hopfen und Malz verloren, denn Stilverliebtheit ist zumeist unbekehrbarer als Glaubensirrtum. –-

Ich für meinen Teil – obwohl ganz für die überlieferte Gestalt der römischen Liturgie – empfinde jene geschniegelten und gestriegelten Herrchen, die sich in blitzeblanken Schnallenschühchen um den Altar ergehen, als fast noch peinlicher und unangenehmer denn die Sandalen-Hippies. Bei denen ist wenigstens noch eine Spur von Jesuanismus, bei den anderen nicht einmal mehr ein Hauch von Christentum erkennbar.
[mehr…]
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Montag, 9. Juni 2008 21:23
catharina: Gespaltene Persönlichkeiten
geben sich durch verschiedene Merkmale zu erkennen. Vor allem durch Widersprüchlichkeit ihrer Aussagen oder ihres Verhaltens. SOlches vermag ich bei unserem Papst nicht auszumachen, im Gegenteil: Seine Worte über die USA liegen ganz auf der Linie dessen, was er schon immer vertreten hat. Hingegen bemerkte ich bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. – und sogar bei ihrem Gründer – ein gewisses Lavieren. Da stehen freundliche Aussagen über den Papst und Aufrufe, Vaticanum II als lehramtliches Dokument zu betrachten (z.B. im Brief an die ratlosen Katholiken) neben den schärfsten Kondemnationen und Titulierungen wie „Räubersynode“. Da sagt ein Bischof Fellay, er werde hineilen, wenn ihn der Papst rufe, und zugleich mäkelt er an fast allem herum, was aus Rom kommt. Usw.
Übrigens, lieber „Quis ut Deus“, deutet auch die Häufung von Ausrufe- und Fragezeichen (in der Stilkunde als „Schreistil“ bezeichnet) nach landläufiger Einschätzung auf Persönlichkeitsstörungen hin.
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