Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Ihr Kulturpessimisten! Hier scheinen nur Kulturpessimisten zu schreiben, die unserer Zeit keinen kulturellen
Fortschritt zutrauen. Wer neuer Kirchenmusik eine Chance gibt, lehnt deshalb doch nicht den Gregorianischen
Choral ab. Alles zu seiner Zeit, und alles hat sein Recht in der Kirche!
Wertschätzungs des Gregorianischen Chorals Ich stimme zu: „Die neuen Generationen sind nicht dümmer
als die der Vergangenheit“, aber sie sind offener für die Zukunft und ihre Ausdrucksformen!
Antwort an vir Oblationis Jetzt wollen Sie nicht nur unfehlbar in der Lehre sein, sonden Sie trauen sich
auch noch profetische Gaben zu (was sein wird nach Drewermanns Tod). – O sancta simplicitas!
Fragen an Catharina Liebe Catharina, können Sie all die Vorwürfe und Verdächtigungen, die Sie gegen
Drewermanns Lehre vorbringen, an seinen Texten festmachen? M.a.W.: Haben Sie nicht nur von Drewermann
gehört, sondern seine Schriften tatsächlich gelesen oder sogar studiert? Diese Allgemeinverdächtigungen
und oberflächlichen und pauschalen Verurteilungen sind ätzend. Sie meinen es gut mit der Kirche – okay,
aber Sie weisen sich nicht als kompetent für solche Urteile aus.
Lieber Herr Mohrmann, ich verstehe Ihren Einspruch nicht. Weder habe ich Freuds, noch Jungs, noch Drewermanns
Lehre verteidigt. Es geht mir vielmehr darum, wie man in der Kirche miteinander umgeht. Ich bin kein blinder
Drewermann-Fan, trotzdem gibt es viele Diunge, die D. sagt, die sind einfach plausibel. Vielleicht halten
Sie Psychologie und Psychotherapie für keine ernst zu nehmenden Wissenschaften, zumindest für einen
kirchentreuen Gläubigen. Die von Ihnen genannten antireligiösen Ursprünge dieser Wissenschaften sind
längst überholt – aber vielleicht auch Ihre Auffassung.
Drewermanns Kirchenaustritt Ich bedaure sehr, dass Drewermann aus der Kirche ausgetreten ist, war er doch
für alle, die ebenfalls mit der Kirche hadern, der Beweis, dass man auch unter Spannungen in der Kirche
verbleiben kann. Dennoch kann ich seinen Schritt verstehen. Empört war ich allerdings über eine Bemerkung
von Kardinal Lehmann. Der wurde vor nicht langer Zeit in einem Interview gefragt, auf welche Bücher er
am ehesten verzichten könne (es war eine Anspielung auf seine umfangreiche Bibliothek). Antwort: Auf
die Büche von Drewermann. Das ist keine adäquate Würdigung des Lebenswerks von Drewermann. Vom Vorsitzenden
der Deutschen Bischofskonferenz hätte ich mehr Achtung vor seinem Berufskollegen (Theologen) erwartet.