MK28
Erstellt: 12:50:44 | Dienstag, 20. Dezember 2005
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280 Lesermeinungen
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Das Ende einer Schule
#125   MK28   12:45:15 | Donnerstag, 8. Februar 2007
Schlußwort
Nach vLaack nun auch mein Schlußwort, danach schließe ich den Account MK28:
1. „Looser“ werde ich auch weiterhin Ihnen gegenüber und im Zusammenhang mit Ihnen mit zwei „oo“ schreiben, denn mir wurde damals berichtet, Sie hätten den Begriff manches Mal überbetont gesprochen, fast schon eher wie „Looooser“.
Das ist zumindest eine clevere Art, den eigenen Rechtschreibfehler zu begründen. Ich hatte den Begriff damals übrigens nur einmal gebraucht, um die Reaktion zu testen; kommt es zu einer Solidarisierung mit Ihnen oder passiert das, was ich erwartet hatte, daß man mit dem Loser nichts zu tun haben will. Erstaunlicherweise habe ich damit einen Begriff in die Welt gesetzt, der dann aus der Debatte nicht mehr wegzubekommen war.
2. Auch wenn ich von Ihren Streitgenossen Orth und Alucard als oberarroganter Rechthaber angezählt werde, habe ich immer – selbst in dieser harten Debatte – die Unzulänglichkeiten des status quo eingeräumt. Das ist ja der Grund für die anstehenden Veränderungen. Und der Veränderer, der Anpacker, das ist der Gesamtleiter. Nur kann der eben nicht von heute auf morgen festgefügte Strukturen knacken, und daß er es derzeit tut, wird ihm ja auch nicht gedankt. Gleichwohl wird er, da bin ich mir sicher, seinen Plan durchziehen. Und am Ende wird er der Sieger sein.
3. Sie haben – Fehler der anderen hin oder her – eine Zusammenarbeit unmöglich gemacht. Tut mir leid, aber das, was Sie aufgezogen haben, war indiskutabel. Da ist das Gegenteil von gut – gut gemeint
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#102   MK28   21:16:04 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@ Stephanus, Alucard
Stephanus, ich habe mir gerade nochmal meine Postings zu dem Diestedde-Thema angeschaut. In der Abwehr der mE unberechtigten Angriffe vLaacks, Orths etc. war ich sicher scharf. Aber die Mängel der Schule habe ich nie in Abrede gestellt. Wir müssen, wie Sie es aufgezählt haben, besser werden. Und für Ihre Ermunterung danke ich Ihnen außerordentlich. Genau dieses Gottvertrauen, mehr schaffen zu können, wenn man es nur anpackt; um das geht es!
Alucard, wenn Sie schon pöbeln wollen, dann doch bitte intelligent. Und verfassungswidrig schreibt man ohne „ie“. Im übrigen teile ich jetzt zum 100sten Male mit, daß an den Vorwürfen gegen P. Lorber nichts dran war – ich habe es selber geprüft. Unabhängig davon kann P. Lorber gar nicht verfassungswidrig gehandelt haben, denn die Verfassung verfaßt nur den Staat, nicht den Bürger. Er kann sich höchstens verfassungskritisch geäußert haben. Und das darf er. Das ist etwa bei den Jusos Aufnahmekriterium. Daß Sie in der Seelsorge der Bruderschaft keinen Wert erkennen können – Sie schreiben, die Denunziation vLaacks sei mehr wert als das Werk der Bruderschaft – spricht für sich. Falls Sie Schüler in D. sein sollten, haben Sie gleich dreifach gezeigt, wo es hapert: Orthographie, Sozialkunde, Religion.
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#99   MK28   20:55:22 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@ Orth: Werden Sie konkret!
Bei einer solchen Fundamentalkritik hätte ich gern ein paar konkrete Beispiele. Und auch den „Voluntaristen“ könnten Sie erklären, auch nach Studium des Eisler (Wörterbuch der philosophischen Begriffe) ist mir noch nicht so recht klar, worauf Sie hinauswollen.
Ansonsten ist es schon putzig. Da greifen Sie munter die FSSPX an, sparen auch nicht mit Häme und Süffisanz – aber wenn dann in deren Sinne zurückgeschossen wird und die Sachen gerade gerückt werden, dann ist das „voluntaristisch“, „arrogant“ und „unsympathisch“. Wenn ich was nicht abkann, dann, wenn der Diskussionspartner mangels Argumente durch solche billigen Tricks delegitimiert werden soll.
Aber wenn wir gerade dabei sind. Ihre Äußerungen hier im Forum finde ich reichlich selbstverliebt.
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#96   MK28   17:42:35 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Stephanus: Ihr Ansatz ist richtig!
schulkleidung wurde in meiner gegenwart mehrfach abgelehnt mit der begründung auf unsere jüngere deutsche vergangenheit (was für ein dumpfer schwachsinn?)
jemand der medizin oder sowas ähnliches studieren wollte dem wurde das aus moralischen gründen ausgeredet. ich habe diese praxis vor einigen wochen noch mal abgeklopft: sie besteht immer noch!
wir haben u.a aus diesem grund keine fähigen diplomerzieher, frauenärzte, diplompolitologen, diplomtheologen, keinen geeigneten mann bei den printmedien, im tv, keine nennenswerten jungen wissenschaftler usw…
Sie beschreiben das Problem zutreffend. Alle diese Punkte sind derzeit in der Debatte mit der Tendenz, sie endlich zu ändern. Nochmal: Jetzt ist die Chance da. Deshalb habe ich ja so vehement gegen die Verteidigung des status quo geschrieben.
Die Gelder sind übrigens alle in die Aufrechterhaltung des Betriebes und Notreparaturen geflossen.
In zwei Punkten muß ich aber widersprechen: Daß wir keine verehrungswürdigen Seelsorger hätten – und Rechtsanwälte.
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#94   MK28   15:25:26 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Ach, van Laack
Daß Sie Ihren Irrtum über meinen Klarnamen zugeben ehrt Sie. Wobei die Gründe natürlich nicht halten. Das Anwaltsgeheimnis bindet einen Anwalt nur gegenüber dem Mandanten, nicht gegenüber Dritten. Der Mandant kann freigeben. Ich nehme an, das hätte er vorliegend gern getan.
Abgesehen davon war der User „Löwe von Münster“ der erste, der die Details zum besten gab und damit eine Verteidigung nötig machte. Mit diesem Angriff ist seine Chance, sich auf eine etwaige Wohlverhaltensklausel eines etwaigen Aufhebungsvertrages zu stützen dahin – wobei der von Ihnen verdächtigte Kollege das sicher geprüft haben wird.
Und „Looser“ wird er niemanden nennen, weil das englische Verb „to lose“ nur mit einem „o“ geschrieben wird. Abgesehen davon schrieb doch der „Löwe“ als erster, Sie seien als „schlecht gekleideter Looser“ bezeichnet worden.
Wenn der Kollege Krah Ihren letzten Beitrag zur Kenntnis erhält wird er sicher denken: schade, daß jemand mit so guten Ansätzen es nie hinbekommt, eine Angelegenheit – auch einen Konflikt – sauber zu beenden. Und er wird sich an das erinnern, was er Ihnen per Mail über den Unterschied zwischen Ihnen und P. Niklaus Pfluger erklärt hat. Nochmal nachlesen!
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#91   MK28   10:59:18 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@ Lieber Herr van Laack
Ich habe überhaupt keine Probleme, mit Ihnen „una voce“ zu sein; weshalb denn? Ich hatte im September Vorwürfe zu klären und ein Problem zu lösen. Und Sie hatten sich eben äußerst ungeschickt verhalten. Damit war keine Vertrauensbasis mehr gegeben, sie mußten raus. Das heißt doch aber mitnichten, daß ich nicht zur Kenntnis nehmen würde, daß Sie zu den Schülern einen guten Zugang gefunden haben; und das spricht ja zunächst für sie. Ihr Problem war die mangelnde Bereitschaft sich einzuordnen und Ihre unreflektierte Eigeneinschätzung, alles richtig zu machen. Sie haben den Michael Kolhaas gespielt. Und damit waren Sie raus. Und das bleiben Sie auch.
Ich werde mich hier nicht enttarnen. Wer wissen will, wer ich bin, weiß es. Alle meine Beiträge im Forum sind so, daß ich sie auch mit Klarnamen hätte schreiben können; ich schätze die hier bei einigen Teilnehmern anzutreffende Tendenz, ein belangloses und angepaßtes „real life“ durch unsägliche Beiträge im „virtual life“ zu kompensieren, nicht. Ich fordere von mir und anderen da Authentizität. Da aber dieses Forum ein anonymes ist, sehe ich keinen Grund, mich jetzt zu exponieren. Ich werde mir auch einen neuen Alias zulegen.
Ihnen rate ich, das Thema Diestedde abzuschließen und sich neuen Ufern anzunähern.
Ihr MK
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#163   MK28   10:36:57 | Mittwoch, 7. Februar 2007
Antworten
1. van Laak schrieb: Im Übrigen vertritt MK diese Meinung im wesentlichen für Geld. Das bringt sein Beruf so mit sich!
Das ist ja mal ein intelligenter Angriff, der mich zur Antwort herausfordert: Es ist noch viel schlimmer! Ich vertrete die derzeitige Linie der FSSPX in dieser Sache, weil ich als Mitglied der Schulplanungskommission sie selbst mit verantworte (mit einigen anderen Priestern und Laien, soviel zum „Klerikalismus“-Vorwurf)
2. Orth schrieb: Das zeigt, wie kompetent MK28 ist: schließlich muss die Pribru jene Gebäude verkaufen können, um anderes zu finanzieren. Vielleicht nicht so klug, diese Gebäude öffentlich mieszureden.
Sie sind mir schon ein Cleverle. Jeder potentielle Käufer wird seine Kaufentscheidung anhand dieser Debatte treffen, aber nicht selbst die Gebäude in Augenschein nehmen und auch keinen Gutachter mitbringen, gell?
Dass in Diestedde auch viele Eltern für den Erhalt der Gebäude Geld, Zeit und Arbeitskraft geopfert haben: das weiss der nette Herr nicht.
Doch.
Wie fühlen sich jene Wohltäter, die sich wortwörtlich Geld vom Munde abgespart haben, damit Diestedde bestehe?
Deren Einsatz hat sich gelohnt, weil die Schule ja bis heute bestanden und Ergebnisse gebracht hat. Ihre Argumentation läuft ja darauf hinaus, daß die Bruderschaft auf ewig da bleiben muß, weil sie mal da Spendengelder investiert hat, selbst wenn es finanziell wie pädagogisch sinnlos ist. Die Rechtfertigung des Standortes ist aber nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft.
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#88   MK28   09:59:39 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@ Protagonist
War gestern auswärts. Ihr Posting
fordere ich Sie dazu auf, im Einzelnen zu erklären, in wie fern das neue (von Ihnen bitte genau beschriebene), „nicht-liberale“ Schulsystem das „liberale“ System in Diestedde (bitte auch genau erklären) übertreffen soll und warum das besser sein soll Wenn Sie es nicht tun, müssen wir davon ausgehen, dass Ihnen Hand und Fuß der Argumentation fehlen.
Also: warum genau sei Diestedde liberal? Wie genau funktioniere das neue System? Warum sei es besser?
Sie sind putzig: Ich habe nie von „liberal“ und „illiberal“ geschrieben. Das ist nicht meine Denke, ich halte wenig von solchen Kriteria. Ich habe geschrieben, daß das Leistungsniveau und das Konzept nicht auf dem Stand ist, den man erwarten kann. Nur ein Bsp: In jeder 1a-Internatsschule (Salem, St. Afra, Inst. Rosenberg etc.) sind Schule und Internat integriert; d.h. das Personal ist in beiden Zweigen identisch, es gibt keine Trennung. Die Freizeitangebote sind mit der Schule abgestimmt. Es gibt einen pädagogischen Schwerpunkt, der die Schule unverwechselbar macht (z.B. alte Sprachen oder ein spezielles Training für Kleidung und Auftreten etc.). Alles das haben wir ja in D. nicht. Dazu kommt, daß D. geographisch ungünstig liegt und in die Substanz massiv investiert werden müßte (an alle, die mich deshalb angreifen: schauen Sie sich mal das FSSPX-Internat in Wil an, dann wissen Sie, weshalb ich Diestedde als „verbraucht“ (nicht: schlecht) bezeichne). Der Anspruch der FSSPX ist eben höher.
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#143   MK28   21:06:20 | Montag, 5. Februar 2007
@ Oth: Einfluß?
Ich habe nie behauptet, Einfluß zu haben. Ich sage, man schenkt Gehör. Ich arbeite auch nicht in Stuttgart. Und ich denke nicht, mittendrin zu sein.
Die Bruderschaft ist eine Priesterbruderschaft. Und die Kleriker haben über die Jahrhunderte gezeigt, daß sie wie keine anderen imstande sind, die Zeiten zu bestehen. Ich wehre mich gegen den Vorwurf, die Bruderschaft sei ein Haufen „karrieregeiler Klerikalisten“ – sorry, Oth, aber so gut ist mein Einblick dann doch, um das beurteilen zu können. Mit Interesse nehme ich das Geheul derjenigen zur Kenntnis, die hier aus Unwissenheit ihren Aggressionen gegen die Bruderschaft freien Lauf lassen. Ich sehe mich als Helfer der Arbeiter im Weinberg – was einschließt, daß diese Rolle vorbei ist, wenn ich nicht mehr helfen kann (was ich nicht beurteilen kann).
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#141   MK28   20:43:39 | Montag, 5. Februar 2007
@ van Laack
Nur zu! Offenbaren Sie es! Damit widerlegen Sie ja, daß in der FSSPX ein sturer Klerikalismus herrscht, Laien kein Gehör geschenkt wird und eine blinde Abwehrhaltung gegen die böse Welt betrieben wird.
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#44   MK28   20:39:47 | Montag, 5. Februar 2007
@ van Laack – Gehen Sie mal in sich!
„Herr“ van Laack, Ihr Geseier kann man ja kaum aushalten! Fehlt es Ihnen denn wirklich an der Einsicht, daß Sie grobe Fehler gemacht haben. Wollen Sie mal ein paar hören:
Sie haben sich bereits vor dem später mißverstandenen Vortrag des Internatsleiters an das JA Warendorf gewandt. Ohne Befugnis, ohne Grund – außer dem, sich wichtig machen zu wollen. Obwohl Sie bei dem Vortrag nicht dabei waren, haben Sie sich anschließend darüber beim LandesJA ausgelassen. Wiederum ohne Aufforderung. Sie haben auch vor Ihrem Besuch beim LandesJA den Gesamtleiter nicht informiert. Sie haben behauptet, das Jugendamt sei auf sie zugekommen. Sie haben gegenüber den Schülern mehrfach explizit bestritten, daß Sie der Anzeigenerstatter waren. Sie haben auch den Distriktsoberen nicht informiert. Nachdem das JA aktiv geworden ist, hat der von Ihnen so gescholtene P.Pfluger innerhalb eines Tages den verdächtigen Priester suspendiert und eine Kommission entsandt -besser und schneller kann man nicht reagieren. Gegenüber dieser Kommission haben Sie erneut bestritten, daß Sie der Anzeigenerstatter waren. Stattdessen haben Sie erzählt, der Pizzabäcker von nebenan habe die Welle losgetreten. Während der Suspendierung haben Sie sich selbst als neuen Internatsleiter vorgeschlagen. Die Kommission erkannte nach einem Tag, daß an den Vorwürfen gegen den Internatsleiter wenig dran ist und daß Sie der Drahtzieher waren. Daß danach Ihr Vertrag nicht verlängert wurde versteht sich ja wohl von selbst! Sie Loser!
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#28   MK28   16:31:20 | Montag, 5. Februar 2007
@ Ottaviani: Kritik ist erlaubt, wenn sie berechtigt ist
ottaviani, Ihr Posting ist schon hinterhältig: Denn Sie erwecken den Eindruck, jeder, der sich in der Diestedde-Diskussion hinter die Bruderschaft stellt, tue das aus einem Kadavergehorsam heraus. Dem ist aber nicht so. Ich bin hier sicher einer der vehementesten Verteidiger des derzeitigen Kurses des Gesamtleiters und seiner Vorgesetzten. Nicht, weil ich jedes Wort eines Priesters für eine unfehlbare Wahrheit hielte, sondern weil ich vorliegend meine, daß dieser Kurs der einzig richtige und sinnvolle ist.
Ich weiß nicht, was im ÖS-Blatt zum Thema Kleidung verzapft wurde, kann es mir aber lebhaft vorstellen. Und stimme Ihnen (unter dem Vorbehalt, daß meine Befürchtung zutrifft) zu, daß es sich dabei um ein Thema handelt, für das dringend einmal eine Marschrichtung gefunden werden muß, die einem nicht mehr die Schuhe auszieht (weniger wegen des angestrebten Zieles als wegen der Argumentationsmuster).
Aber hier debattieren wir um die Schulel. Und da können Sie mir glauben: P. Köchli ist der Gute.
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#22   MK28   15:25:34 | Montag, 5. Februar 2007
Wer ich nicht bin!
Es kommen ja ulkige Mutmaßungen auf, wer ich sein könnte:
1. Ich bin kein Priester (also auch nicht P. Köchli oder P. Pfluger)
2. Ich bin kein Schüler aus Diestedde (also auch nicht Matthias Schäppi)
3. Genausowenig bin ich Lehrer oder Angestellter in Diestedde
Ich habe mir nur einen kühlen Kopf bewahrt und weiß, wie die Krise überwunden und das Schulsystem der Bruderschaft neu geordnet wird – deshalb bin ich Pfluger-Köchli-loyal und stimme nicht in den Wildfeuer-Isenmann-Sirenengesang ein.
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#16   MK28   15:04:22 | Montag, 5. Februar 2007
Offene Debatte
Gotthard schrieb:
Es ist schon erstaunlich, wenn für den Pius-Verein peinliche Entwicklungen offenkundig werden, ziehen sich die glühensten Verehrer zurück. Argumentieren ist nicht deren Sache – eingestehen schon mal überhaupt nicht.
Nicht von einem auf alle schließen! Ich diskutiere schon weiter. Und für Häme ist vorliegend kein Raum. Diese Schule braucht Reform: Die materielle Substanz (Gebäude etc.) ist verbraucht, die Mission nicht mehr klar, es gibt Abnutzungserscheinungen. Alles nichts Besonderes, und im Vergleich zu den meisten Staatsschulen ist sie immer noch vorbildlich. Aber die Bruderschaft hat eben höhere Ansprüche, und deshalb packt sie das Eisen an. Und sticht in ein Wespennest. Die Bruderschaft wäre nicht, was sie ist, wenn sie sich nun ins Bockshorn jagen ließe. Deshalb zieht sie den sorgfältig vorbereiteten Plan jetzt durch, damit die Schulen der Bruderschaft für die nächsten 10, 15 Jahre gerüstet sind.
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#8   MK28   13:14:43 | Montag, 5. Februar 2007
Dumme Verleumdung
Da steht sie nun, die Geschichte, wie Wildfeuer und Co sie gern hätten. Jeder kann hier im kreuz.net nachlesen, wie die Kritikaster die Sache sehen.
Daß die Wahrheit eine andere ist, dürfte klar sein. Letztlich kommt es darauf hier aber nicht an. Abgerechnet wird am Ende. Warten wir also ab, wie das Schulsystem der FSSPX zum Beginn des Schuljahres 2008/09 aussieht. Und dann bewerten wir, wer recht hatte und wer nicht. Ich bin mir da meiner Sache sehr sicher.
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#128   MK28   09:41:12 | Montag, 5. Februar 2007
Danke, Sektenbeauftragter
Es ist gekommen, wie zu erwarten gewesen ist: Die Umsetzung der nötigen Veränderungen führt zu Wutgeheul der Besitzstandswahrer. Da müssen jetzt alle durch, denen es um die Sache geht. Abgerechnet wird, wenn die neue Schule steht. Und dann, da bin ich mir sicher, werden viele derjenigen, die jetzt toben, plötzlich wieder lammfromm dabei sein und behaupten, sie hätten ja eigentlich immer schon auf der richtigen Seite gestanden.
@ van Laack alias „Löwe von Münster“: hat etwas gebraucht, bis ich Sie erkannt habe, aber das Gedusel vom „runden Tisch“ war dann doch eindeutig.
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#109   MK28   14:53:26 | Sonntag, 4. Februar 2007
@ dies irae
1. Ich bin kein Schüler des DBG.
2. Jeder Wechsel schafft kurzfristig Irritationen. Das betrifft aber nicht die grundsätzliche Richtigkeit des Kurses der Leitung.
3. Das DBG bleibt an seinem Standort bis einschließlich des Schuljahres 2007/08. Ab September 2008 geht es am neuen Standort weiter.
4. Wenn Sie Schüler sind: Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Gesamtleiter. Überwinden Sie Ihre Ressentiments. Es gibt für sie keine Gründe. Sprechen Sie mit ihm, dann klären sich die von Ihnen zitierten Mißverständnisse von selbst.
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#107   MK28   13:47:50 | Sonntag, 4. Februar 2007
@ Löwe: Die Debatte geht weiter
1. Das Zitat „denen die das Messer halten, in die andere laufen“ stammt nicht von mir.
2. Ich bin nicht „hochwürdigst“, auch nicht „hochwürdig“, ich bin Laie – nur damit hier keine Mißverständnisse aufkommen. Sie sind auf dem Holzweg.
3. Dieser Artikel ist der derzeit im kreuz.net am häufigsten abgerufene. Ich befürchte, die halbe Schule einschließlich Personal liest eifrig mit. Es ist daher unabdingbar, auf die verschwiegenen Motive derer hinzuweisen, die sich hier als Ankläger hervortun.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin genausowenig wie der Gesamtleiter Vertreter der Auffassung, alles sei gut in Diestedde. Allein, daß die van-Laack-Panne passieren konnte (die nicht von der derzeitigen Führung zu verantworten ist) zeigt, daß in der Schule Änderungsbedarf besteht. Nur bin ich entschieden anderer Auffassung als Sie hinischtlich Ursache und Lösung. Die Probleme entwickelten sich seit langem, erst jetzt werden sie angepackt. Wenn man der Bruderschaft bezüglich der Schule etwas vorwerfen will, dann ihre Geduld, ihre Nachgiebigkeit und ihr Vertrauen in die Kompetenz der vormals Handelnden – was gefehlt hat war die Bereitschaft zum vehementen Handeln. Erst seit dem Personalwechsel wird aktiv gegengesteuert und bekommt die Schule ihre Perspektive zurück. Das führt – wie nicht anders zu erwarten – zu Opposition derjenigen, die am status quo ante partizipert und von ihm profitiert haben. Aber es ist der einzig richtige Weg. Sie greifen den Falschen an!
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#105   MK28   12:23:16 | Sonntag, 4. Februar 2007
Etwas bleibt beim Rufmord immer kleben!
Irgendwelche persönlich Frustrierten nehmen hier die Schule aufs Korn, frei nach dem Motto: Irgendwas wird schon kleben bleiben.
1. „Dies Irae“ klingt wie der Betreuer van Laack.
2. Der hat aber nicht – wie hier falsch behauptet – sich erst, nachdem der Gesamtleiter nichts getan hat, sich an das Jugendamt gewendet, sondern der Gesamtleiter erfuhr von dem Mißverständnis, daß vL zum Skandal aufgebauscht hat, erst vom Jugendamt.
3. Lesen Sie alle dieses Forum: Wir haben hier drei Verleumder: „Löwe“, „Oth“ und „Dies Irae“, von denen der erste ein Angestellter und der letzte ein Ex-Angestellter zu sein scheint. Hier geht es nicht um Wahrheit, hier geht es um Abrechung!
Deshalb nochmal im Klartext: Die Schule muß verändert werden. Das Gebäude ist sanierungsbedürftig, die Kooperation von Schule und Internat klappt nicht, das Leistungsniveau ist unter dem (süddeutscher) Staatsgymnasien, finanziell ist es ein Desaster. Und Köchli verändert, was von Teilen derjenigen, die sich im status quo eingerichtet haben, als Bedrohung wahrgenommen wird. Aus diesem Beweggrund heraus müssen die hier vorgetragenen Angiffe gelesen werden. Sachlich ist nichts dran.
Redaktion benachrichtigen Rücktritt angenommen
#16   MK28   17:10:43 | Freitag, 2. Februar 2007
Tante Frieda ist weg!
Das ist doch eine gute Nachricht! Tante Frieda war ja nun der absolute Tiefpunkt, den dieses traditionsreiche und wirtschaftlich bedeutende Erzbistum bislang erreicht hat. Angesichts der finanziellen Potenz, die München immer noch hat, dürfte Rom bei der Neubesetzung genau hinsehen – Lehmann aber leider auch. Es wird also spannend.
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#86   MK28   13:56:25 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Dr. R: Da haben Sie recht
In Anbetracht dessen sollte man mit Begriffen wie „desertieren“ vorsichtig umgehen
Stimmt! Mea culpa! Halten wir fest: Er war der richtige Mann auf einem für ihn falschen Posten.
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#84   MK28   12:25:02 | Freitag, 2. Februar 2007
@ Löwe: Auch mein Schlußwort
Halten wir fest: Die Schule ist an diesem Ort mit diesem Konzept nicht zu halten. Sie muß verlegt werden. Das will sich der Schulleiter nicht antun und demissioniert. Nach Ihrer Meinung ist Stuttgart daran schuld.
Ein neuangestellter Erzieher bietet beim Jugendamt an, vertraulich Interna des Internates weiterzutragen. Die Behörde findet das unappetitlich und lehnt ab. Kurz darauf hört er von einem Vortrag des Internatsleiters (seines Chefs), in dem dieser über den europäischen Antisemitismus vor dem Krieg gesprochen hat. Er bauscht das zu einer antisemitischen Brandrede auf, verursacht Wirbel und schlägt sich selbst als Internatsleiter vor (in der Probezeit!). Den Schülern sagt er, er wisse nicht, wer das Amt informiert hat. Diesen Erzieher erklären Sie hier zum Helden.
Sie sind in dieser Debatte nicht ergebnisoffen. Weil Sie – da Sie wahrscheinlich ein Lehrer der Schule sind – gegen die Verlegung sind, greifen Sie die Protagonisten der Verlegung an, zuallererst den Verantwortlichen, P. Köchli. Ihnen geht es um das persönliche Rechtbehaltenwollen. Aber objektiv haben Sie eben unrecht: Die Schule ist zur Zeit mangelhaft. Die Ausbildung und Erziehung ist nicht auf dem Stand, den man von einem katholischen Privatgymnasium erwarten muß. Und deshalb muß grundlegend umgestaltet werden. Das macht Köchli, während Isenmann desertiert und sich dafür auch noch bemitleiden läßt.
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#82   MK28   10:33:59 | Freitag, 2. Februar 2007
Werden wir konkret, Löwe!
Zunächst kann ich Sie beruhigen: Weder bin ich P. Köchli, noch Herr Sch… Aber nun zur Sache:
1. Isenmann hat selbst um seine Demission ersucht.
2. Van Lack hat aufgehetzt. Er hat – kaum im Haus – sich als Denunziant bei der Jugendbehörde angeboten. Nachdem diese keinen Bedarf an solchen Leuten hatte, hat er eben einen „Skandal“ produziert – die angeblichen antisemitischen Bemerkungen eines Paters.
3. Solche hat es nicht gegeben. Fragen Sie in Stuttgart nach, die haben eigens deshalb (man kennt ja die deutschen Befindlichkeiten) eine unabhängige Kommission in Marsch gesetzt. Die hat es geprüft. Es war ein Mißverständnis, das der Denunziant Lack ausgenutzt hat, um sich bei der Behörde wichtig zu machen und seine Ernennung zum Internatsleiter zu fordern.
4. Ihr Pseudo-Antifaschismus ist rührend. Jede Gegenbewegung gegen den Mainstream hat das Problem, das sich in ihren Reihen Menschen tummeln, denen es weniger um das „Dafür“, das Bekenntnis zum Glauben, sondern um das „Dagegen“, die Ablehnung der Gegenwart, geht; letzteres bisweilen auch aus der Erfahrung eigenen und eigenverschuldeten Scheiterns heraus. Beispiele dafür haben Sie in diesem Forum. Nur ist das eben kein Problem der Bruderschaft. Diese hat eine solche Position nie angenommen; im Gegenteil. Und gerade der von Ihnen so gescholtene P. Köchli ist ein Paradebeispiel dafür, wie die FSSPX mit Intelligenz und Gottvertrauen neue Bastionen errichtet – ein Isenmann oder Wildfeuer könnten das nicht, von Lack reden wir nicht.
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#75   MK28   17:20:34 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Marcel II
Ihre Ausführungen zum Thema habe ich jedenfalls interessiert gelesen, danke dafür.
Dann heben Sie doch einfach meine Sperrung im kreuzforum auf. Ich werde meinerseits a) durchstellen, daß sich das Problem gelöst hat und b) weiterhin in unverbrüchlicher Loyalität zur FSSPX darauf hinweisen, daß der Glaube in der heutigen Welt gelebt werden muß und daß der Platz und der Anspruch der Bruderschaft die Mitte der Gesellschaft ist. Deshalb muß ja auch Diestedde verlegt werden: damit wir nicht mehr einfach vor uns hin wursteln, sondern in den Stand versetzt werden, die Persönlichkeiten heranzubilden, die den Glauben wieder in der Öffentlichkeit verankern. Und es sind eben nicht die Linken und Softies, die hier vorangehen – die jammern den guten alten Zeiten nach – es sind die harten Konservativen, die aktuell den Kurs bestimmen. In der Welt, aber nicht von der Welt – das heißt für mich zunächst: besser sein als die Welt, und zwar so, daß die Welt auch erkennt, daß wir besser sind.
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#73   MK28   15:57:29 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Marcel
Daß ich Ihnen zustimmen muß … Naja, Dienst an der Wahrheit eben.
Wobei der „kompetente“ Schulleiter auch P. Isenmann sein kann, der derzeitige Chef (nicht zu verwechseln mit dem Gesamtleiter). Nur I. ist eben nicht weggemobbt worden, wie der „Löwe“ behauptet, sondern geht aus eigenem Wunsch, weil er sich den Streß des Umzugs nicht antun will.
Und der letzte ach so tolle Laienerzieher, der gegangen ist, hat die Schüler gegen die Bruderschaft aufgehetzt. Es ist wie so oft: Wenn man genau hinsieht, entpuppen sich die Anschuldigungen als Lügen. Wahrheit befreit.
Was Wildfeuer angeht: Der hat hier im kreuz.net starke Fangruppen, die wohl auch hinter diesem unsäglichen Artikel stecken. Die Wahrheit ist: die inneren Unzulänglichkeiten in Diestedde – wie etwa die unzulängliche Verzahnung von Schule und Internat – gehen alle auf sein Konto.
Der jetzige Gesamtleiter behebt diese Probleme und krempelt um -deshalb können ihn die Verteidiger des status quo ante nicht leiden. Recht hat er dennoch. Und verdient Unterstützung.
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#71   MK28   14:48:23 | Donnerstag, 1. Februar 2007
@ Löwe: 6. Gebot
Die jetzige Gesamtlleitung des DBG geht keineswegs nach vorn. Wie denn auch? Der seit August 2006 residierende Gesamtleiter hat null pädagogisches Niveau.
Kennen Sie ihn? Ich persönlich schätze ihn außerordentlich. Gerade weil er das Problem erkannt hat und mutig an die nötigen Veränderungen geht.
Don Boscos Präventivsystem ist ihm ebenso unbekannt wie ihm der Begriff Pubertät kalte Schauer über den Rücken laufen und „Pfui-Bäh“-Rufe entschlüpfen lässt.
stimmt nicht!
Der wirklich kompetente Schulleiter wird aus Menzingen und Stuttgart kaltgestellt
Wer wird kaltgestellt? Und kompetent?
wer zuviel weiss, ist der Bruderschaft immer schon suspekt gewesen, so dass in den vergangenen Jahren auch mehrmals kompetente und beliebte Laien-Erzieher das Haus verlassen mussten
Wann, wer?
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#68   MK28   13:17:47 | Donnerstag, 1. Februar 2007
Diestedde und Verfälschungen
Grund für die Mißstände sind nicht zuletzt Inkompetenzen bei der Gesamtleitung der Schule sowie schwere Führungsmängel auf der Ebene des deutschen Distriktes und der Generalleitung im Schweizerischen Menzingen.
Das hat P. Schmidberger in dem Interview nicht gesagt. Es ist eine üble Verfälschung des katholisches.org-Interviews.
Auch Johannes Orth verfälscht und verleumdet. Die Schule hatte große Zeiten, aber die sind bereits länger vorbei. Sie muß grundlegend erneuert werden. Niemand, der bei Trost ist, bestreitet das. Und die derzeitige Schulleitung packt das eben an. Gott sei Dank! Ohne den Mut, durch Veränderungen an Struktur und Ort das Anliegen eines eigenen Pius-X-Gymnasiums zu erhalten, wäre in zwei Jahren Schluß. Nur wer jetzt anpackt, rettet die Schule. Für einen blinden Strukturkonservatismus ist da kein Platz, es geht um das Anliegen: im deutschen Sprachraum eine anspruchsvolle Gymnasialausbildung anbieten zu können. Es ist dafür 5 vor 12, aber dank der neuen Führung in Diestedde wird es klappen!
PS: Daß Oth ein „Insider“ ist, würde ich nach seinen Postings bezweifeln. „Aggressives Viertelwissen“ würde die Qualität seiner Äußerungen zutreffend qualifizieren.
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Superdogma +
#31   MK28   09:45:02 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@ Stimme
Um das Thema abzuschließen:
1. Daß JP2 die Bnai regelmäßig empfangen hat, wissen Sie nicht, sondern haben nur ein Gerücht. Und selbst wenn, würde das gar nichts beweisen. Es ist und bleibt daher eine unbewiesene Anschuldigung.
2. Und dasselbe hinsichtlich der Geheimdienstmitarbeit. Es war eben JP2, ohne den in Polen die antikommunistische Bewegung nicht so schnell und erfolgreich sich entwickelt hätte. Er hat als EB von Krakau in Nova Huta den Kirchbau durchgesetzt. Ich halte JP2 in vielem für gruselig, aber sein Einsatz gegen den Kommunismus ist eben ein Faktum.
Und daß jeder Priester, der ins Ausland studieren ging, unterschrieben hat, stimmt nicht. Wielgus versucht sich doch mit solchen Lügen nur reinzuwaschen. Und gerade in den frühen Jahren des Regimes bestand dieses dichte Spitzelnetz so noch nicht, da hatte die Kirche (die ja bei der Vertreibung der Deutschen und Ukrainer keine tolle Rolle gespielt hat, denken Sie an den EB von Warschau) eben noch gewisse Freiräume. Also, hier ohne auch nur ein wirkliches Indiz einen Papst als Geheimagenten anzuzählen – das ist und bleibt unkatholisch.
Redaktion benachrichtigen Abschied vom Superdogma +
#12   MK28   16:57:26 | Dienstag, 16. Januar 2007
@ Stimme
eine Lüge des polnisch-kommunistischen Geheimagenten und Bnai Brith-Gefolgsmannes JoPaII. in seinem Pamphlet „Ecclesia Dei“.
Das ist unkatholischer Geist, beim besten Willen. Sie können mit Fug und Recht behaupten, daß EB Lefebvre nicht exkommuniziert ist; da haben Sie die m.E. besseren Argumente. Aber deshalb ist JP2 noch lange kein Geheimagent oder Bnai-Jünger. Du sollst nicht schlecht reden über Deinen Nächsten. Papst ist Papst, auch wenn er Unsinn macht; und selbst wenn er nicht Papst wäre, hätten Sie kein Recht, derartige unbewiesene Anschuldigungen zu posten.
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#26   MK28   16:45:36 | Freitag, 12. Januar 2007
Demokratie
Demokratie kann deswegen nicht die beste Staatsform sein, weil sie kein Wahrheitskorrektiv hat und es immer mehr Mehrheiten gegen die Wahrheit gibt, z.B. beim Abtreibungsmassenmord.
Vorsicht bei solchen Äußerungen, immerhin hat der Hl. Thomas die D. zu den zulässigen Staatsformen gezählt. Im übrigen hat die Demokratie angelsächsischen Musters natürlich ihr Korrektiv, nämlich die individuellen Grundrechte, die sie als einklagbare Abwehransprüche gegen den demokratischen Staat versteht. Kein Korrektiv – das ist die Jakobiner-Demokratie; aber die gibt es in Österreich wohl genausowenig wie hier in Dtl.
Das Problem ist doch nicht die Demokratie, es ist ein Bischof, der nicht imstande ist, eine lächerliche Provinzposse durchzustehen und stattdessen einknickt – vor der St. Pöltener SPÖ (peinlicher geht’s nimmer).
Redaktion benachrichtigen Dem Druck nachgegeben
#17   MK28   12:45:06 | Freitag, 12. Januar 2007
Frage und Anmerkung
1. Wer ist denn der Künstler, der das Wandbild geschaffen hat? Weiß das hier jemand?
2. Eine Kirche, die sich von ihren Gegnern ihre Kirchengestaltung vorschreiben läßt, sie geht unter. Zwingend.
Mal sehen, wie die nun anzustrebende Lösung aussieht: Wird nur Dollfuß wegretuschiert (wie unter Stalin), oder wird sich über die ganze Wand der weiße Schleier der Abstraktion ausbreiten?
Redaktion benachrichtigen Vorläufig + …
#3   MK28   09:57:28 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Volkspartei
Die Volkspartei ist v.a. die Partei des österreichischen Katholizismus. Weil der durch das Konzil gelitten hat, hat eben auch die Volkspartei gelitten. Wenn Kardinal Schönborn gegen einen Gottesbezug in der Verfassung ist, kann die VP ihn nicht durchsetzen. Wenn der Kardinal gegen eine Strafbarkeit der Abtreibung ist, wieso soll die Volkspartei ihn durchsetzen? Mit welcher Begründung denn? Katholische Politik gegen die Kirche zu machen als eine aus dem katholischen Milieu stammende Partei?
Deshalb meine Bitte an den österreichischen Autor dieses Artikels: Eine etwas differenzierte Darstellung und Bewertung der Volkspartei wäre angemessen. Die Christdemokratie ist nun einmal eine fantastische Idee, nur leider ist ihr das Christentum abhanden gekommen. Das ist aber kein primäres Problem der Christdemokratie, sondern viel eher eines der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Die kürzeste Amtszeit der Welt
#9   MK28   13:08:24 | Sonntag, 7. Januar 2007
@ Heinrich: Ach so!
Da haben Sie natürlich recht, HvO! Wobei die Presse den Erfolg jetzt verdoppelt: Der Skandal wird die Bruderschaft stärken, weil die Polen merken, daß mit der V2-infizierten Kirche einiges nicht stimmt, und Warschau bleibt dieser Erzbischof erspart.
Es ist wirklich unsäglich: Im Polen gibt es mit Radio Marya eine katholische Stimme im Medienrauschen und mit der PiS eine – trotz aller Mängel – katholische Regierungspartei. Und die Bischöfe stehen dagegen – V2-live.
Redaktion benachrichtigen Die kürzeste Amtszeit der Welt
#7   MK28   12:32:30 | Sonntag, 7. Januar 2007
Ist doch gut, daß „eingeknickt“ wurde
Oder wer will hier ernsthaft einen liberalen Erzbischof, der zudem wegen seiner Spitzelvergangenheit erpressbar ist? Es ist kein Zeichen von Stärke, einen Bischof gegen Sinn und Verstand zu halten, nur weil man der Presse mißtraut. Im gegenteil, hier hat die Presse doch gut gehandelt, als sie rechtzeitig – und nicht erst nach Amtseinführung – das Problem offenbart hat.
Was ich schwerwiegender finde ist, daß B16 ausgerechnet einen Liberalen wie Wilgus ernannt hat. Damit setzt er eine unselige Personalpolitik fort, der konservativen Basis liberale Bischöfe zu verpassen, was über kurz oder lang den polnischen Katholizismus gefährden kann. Hoffen wir also, daß nun statt W. ein harter Konservativer ernannt wird.
Redaktion benachrichtigen Ein freies Land für Christen
#15   MK28   10:58:54 | Donnerstag, 21. Dezember 2006
Problemfall Syrien
Das Problem an der syrischen Regierung ist nun einmal, daß sie den Waffennachschub der Hisbollah ungehindert durchwinkt und damit die Hisbollah am Leben erhält. Die wiederum verhindert einen israelisch-libanesischen Ausgleich. Weiterhin destabilisiert Syrien den Libanon.
Nur weil die Syrer die Christen einigermaßen in Ruhe lassen, sind sie noch keine Waisenknaben.
Redaktion benachrichtigen Der sogenannte Holocaust als neue Religion
#188   MK28   09:42:49 | Dienstag, 28. November 2006
Bei Finkelstein war es wenigstens noch intelligent
– was man von diesem Beitrag leider nicht behaupten kann.
Ein schlechter Aufguß, teilweise mit der Übernahme echter Zitate (etwa das 250.000 USD-Schweigen von Ellie Wiesel).
Im Ergebnis ist es in der hier vorliegenden Fassung wohl leider wirklich antisemitisch gefärbt.
Im übrigen wurde in württembergisch-pietistischen Kreisen die Gründung des Staates Israel schon in den 50ern als Gottesbeweis gesehen.
Redaktion benachrichtigen Hinter den Kulissen historischer Verbrechen
#114   MK28   10:10:41 | Freitag, 3. November 2006
@ Marcel: Lassen wir’s
Ihr Antiamerikanismus ist so unanfechtbar, daß es nicht lohnt zu argumentieren. Am besten, Sie schreiben Ihren Unsinn mal den Gläubigen in St. Marys und den Seminaristen in Winona.
Ich bleibe dabei: Japan war der Aggressor im Pazifikraum. Und jeder US-Präsident hätte – spätestens nach Okinawa – die Bombe werfen lassen, weil er ansonsten zehntausende eigene Soldaten hätte opfern müssen. Jeder Präsident – auch ein Katholik.
Daß Truman derjenige war, der Franco international wieder salonfähig machte haben Sie übergangen.
Redaktion benachrichtigen Hinter den Kulissen historischer Verbrechen
#100   MK28   18:34:06 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Marcel
Leider ist die Welt nicht ganz so primitiv wie Ihre Statements.
1. Sowohl Sie als auch MK28 verharmlosen die Tatsache, daß auch für Trumans Hochgradfreimaurei gilt: der Glaube bestimmt primär das Handeln.
Niemand bestreitet diesen Satz in seiner Allgemeinheit. Ich bestreite aber, daß in der konkreten Situation August 1945 ein katholischer/anglikanischer/methodistischer/nicht-FM-US-Präsident anders gehandelt hätte als Truman es tat. Denn Japan war der Aggressor, und das – nicht von Truman beschlossene – Kriegsziel war der vollständige Sieg. Der setzte als Alternative zur Bombe die Bodeninvasion voraus, was nach den ersten Erfahrungen auf Okinawa sehr verlustreich geworden wäre. Jetzt ein bereits seit Jahren vorbereitetes Projekt einfach umzusetzen, um schnell den Sieg zu erringen – dazu muß man kein FM sein.
2. Geschichte aus der Feder wessen? Der Sieger, der Besiegten, der katholischen Schreiber?
Hier offenbaren Sie Ihren bedauernswerten Mangel an akademischer Erfahrung.
3. Das ist lediglich ein Nebensatz, der nicht von Stadlers Hauptaussage ablenkt: des Massenmörder Trumans Hochgradmaurerei.
Sie verdrehen: Das war kein Nebensatz, sondern Stadlers Aussage. Im übrigen nochmal zum Mitmeißeln: Daß Truman FM war, hat er nie verheimlicht, das weiß jeder.
4. warum das „zufällig“ so war?
Dazu gibt es viele gute Erklärungen, die alle besser sind als der Verschwörungswahn, dem Sie hier huldigen. Probieren Sie zB mal Ernst Nolte – der garantiert kein Linker ist.
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#87   MK28   17:52:13 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Benedikt
was das LG Trier zu entscheiden haben könnte.
Im übrigen stimmtes wohl nicht. Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben: Wenn ein subalternes Mitglied der CDU sagt, Jürgen Rüttgers sei kein richtiges CDU-Mitglied, dann dürfte Rüttgers einen Unterlassungsanspruch haben und nicht auf den Parteirechtsweg verwiesen sein. Etwas anderes könnte nur gelten, wenn der Subalterne das in einem internen Forum verkünden würde, mit der Herstellung einer Außenwirkung käme man wohl zu einer Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte.
Abgesehen davon dürfte Marx kein Interesse an einem solchen Rechtsstreit haben.
Redaktion benachrichtigen Hinter den Kulissen historischer Verbrechen
#96   MK28   17:43:49 | Donnerstag, 2. November 2006
Wenn sich Verschwörungswahn mit der Unfähigkeit zur Kontroverse paart
@ Sirilo: Sie brauchen sich nicht gegen Marcels Angriffe zu verteidigen; die richteten sich nicht gegen Sie, sondern gegen mich. Ich bin als „Pius XII“ im kreuzforum gesperrt worden, weil ich gegen Verschwörungswahn, wie er hier mal wieder auftaucht, geschrieben habe. Nachdem Marcel sich jeder Debatte unter Klarnamen – obwohl er meinen kennt – entzieht, habe ich die FSSPX auf das Treiben selbsternannter Matadore aufmerksam gemacht. Anstatt mich spätestens jetzt mal zu kontaktieren um die Sache zu bereinigen, wird jetzt eben auf dem Niveau gekeift, das Sie – zurecht – beklagen.
@ Marcel: Daß Truman FM war, weiß schon deshalb jeder, weil er sich im FM-Schurz auf dem Time-Titelbild ablichten ließ. Er war auch der US-Präsident, der die diplomatische Isolation Franco-Spaniens aufhob (u.a. gegen Frankreich) und eine harte Gangart gegen den Kommunismus einschlug. Wie paßt das zusammen? Ganz einfach, in dem man zur Kenntnis nimmt, daß Menschen nicht ihre Persönlichkeit aufgeben, weil sie irgendwo Mitglied werden, sondern weiter eigenständig und an verschiedenen Aspekten orientiert denken.
Niemand leugnet, daß die Freimaurer über lange Zeit aktiv am antiklerikalen Kampf führend beteiligt waren (wobei man schon zwischen Frankreich und den Angelsachsen unterscheiden muß). Aber daraus folgt doch nicht, daß jeder Akt eines FM automatisch fremdbestimmt und gezielt antichristlich ist.
@ Tacitus: Bitte durchhalten! Dieser Verschwörungsunsinn hat mit trad. Glauben nichts zu tun.
Redaktion benachrichtigen Hinter den Kulissen historischer Verbrechen
#84   MK28   12:48:38 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Mensch, Heger!
Bei Ihnen verzweifle ich regelmäßig:
Aha, mag sein! Das macht die Sache natürlich gaaanz anders. Die verräterisch blasphemische Namensgebung galt eben nur dem Test!
Und die Mär, daß Nagasaki nur ganz zufällig von dem armen Piloten Sweeny ausgeguckt worden sei, mag vielleicht in dem von Ihnen herangezogenen „zweitklassigen Geschichtsbuch“ oder sonstwo stehen, sie klingt recht verdächtig.
Stadlers Argumentation hat zwei Pfeiler: der Name der Bombe und das Ziel. Jetzt stellt sich heraus, daß die Bombe „Fat man“ hieß und das Ziel nur das Ausweichziel war. Nach allen allgemein anerkannten Regeln der Auseinandersetzung ist damit Stadler widerlegt. Aber was machen Sie: Sie beharren weiter auf der Räuberpistole! Mit welchen Argumenten denn?
Im übrigen: Daß die Amerikaner anno 1945 das Statistische Jahrbuch Japans gelesen hätten oder anderswie gewußt hätten, daß in Nagasaki der Christenanteil höher (wieviel höher denn?) war als andernorts – das ist doch grotesk! Die Wahrheit ist einfach: Kein Mensch hat gewußt, daß in Nagasaki ein paar Prozent Christen mehr wohnten als im Landesdurchschnitt. Es ging einfach darum, durch den A-Bomben-Einsatz eine verlustreiche konventionelle Bodeninvasion zu vermeiden. Und das Ziel wurde erreicht.
Redaktion benachrichtigen Le Barroux auf dem Weg in den Biritualismus?
#4   MK28   11:56:26 | Donnerstag, 2. November 2006
Schon bitter!
Gerade jetzt, wo der Kampf um die Messe entschieden ist, fallen die um.
Redaktion benachrichtigen Hinter den Kulissen historischer Verbrechen
#79   MK28   11:22:55 | Donnerstag, 2. November 2006
@ Tacitus: Halten Sie durch!
Es ist müßig, sich mit den üblichen Verschwörungstheoristen hier zu streiten. Es bringt nichts. Dennoch vielen Dank für Ihre klare Argumentation.
Zurück zum Thema: Ich habe mich immer gewundert, daß nahezu alle Freunde und Bekannte aus Wien, die zum größten Teil wirklich konservativ sind, mich immer vor Stadler gewarnt haben. Er sei unseriös und das Schwarze entpuppe sich bei genauem Hinsehen als dunkelbraun. Wenn ich den Artikel lese kann ich nachvollziehen, was damit gemeint ist.
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#78   MK28   17:46:04 | Montag, 30. Oktober 2006
@ Benedikt: AGL
Aber der deutsche Förderverein kann klagen:
Das ist schön für ihn. Leider gibt es keine Anspruchsgrundlage.
Wie wäre es mit § 823 Abs. 1 BGB? Die unbeeinträchtigte Fördertätigkeit dürfte wohl ein „sonstiges Recht“ im Sinne der Norm sein. Und wenn in Abrede gesetellt wird, daß der Verein eine Gemeinschaft der Kirche fördert, dann beeinträchtigt das die Durchführung seines satzungsmäßigen Zweckes.
Außerdem wäre zu fragen, ob die üble Nachrede ausnahmsweise drittschützend ist, wenn der Dritte der Förderer des Opfers ist; dann käme ergänzend § 823 Abs. 2 BGB hinzu.
Redaktion benachrichtigen Wird die Piusbruderschaft Bischof Marx verklagen?
#33   MK28   16:25:41 | Freitag, 27. Oktober 2006
@ Benedikt: Erst denken, dann schreiben
Benedikt, Sie sollten es doch besser wissen als Sie schreiben:
1. Daß die PB als solche nicht klagen kann – logisch.
2. Aber der deutsche Förderverein kann klagen:
a) er ist bürgerliches Rechtssubjekt, so daß das LG Trier zuständig ist
b) er ist als Spendenadresse -die er im eigenen Namen einnimmt – selbst betroffen, so daß er die Verletzung eigener und nicht nur fremder Rechte geltend machen kann
c) damit kommt es auf die Frage, ob er, wenn er die Rechte Dritter (der PB) geltend macht, wohl nicht ankommt, weil die Klage zumindest hinsichtlich seiner eigenen Rechte zulässig ist.
3. Und auch begründet:
Denn das LG wird natürlich keine CIC-Auslegung betreiben, sondern sich einfach an die dafür zuständige kirchliche Autorität halten. Und daß ist die Kommission Ecclesia Dei. Und deren Votum ist klar.
4. Im Raum stehen damit Unterlassung, Widerruf und Schadensersatz
5. Und eine ganz schlechte Presse, hämischer Spott von seiten der (linken) Marx-Gegner und eine Schwächung der deutschen Bischöfe, die gerade darauf warten, in Rom gegen die PB und die Messe stänkern zu können.
Merke: Wer die Nase so hoch trägt wie MArx stolpert eben über die kleinen Drähte am Boden. Und das finde ich nicht ungeschickt von Schmidberger.
Redaktion benachrichtigen Der Verrückte und seine Kirche
#5   MK28   16:32:57 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Ein lebender Heiliger
Ich habe mir im Sommer den Bau angesehen und mit Don Justo gesprochen. Wirklich fantastisch. Justo ist ein ganz klarer Mann, rüstig und vital, sehr sympathisch. Ich neige nicht zu Verklärungen, aber er erscheint mir wie ein lebender Heiliger.
Redaktion benachrichtigen Vom Haß gegen Christus verzehrt?
#95   MK28   13:52:53 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
P. Lingen
Die Aggressionen gegen P. Lingen habe ich nie nachvollziehen können.
Ich teile seine Position nicht, aber ich muß doch anerkennen, daß er in theologischen Dingen sauber argumentiert und wissenschaftliche Standards einhält (etwa im krassen Gegensatz zu Rothkranz).
Daß PRHL in weltlichen Dingen ein wenig neben der Spur liegt (sich verklagen lassen, nicht zum Termin gehen und sich dann über das Versäumnisurteil aufregen) und leider auch dem Verschwörungstheorismus verfallen ist und seine Kraftausdrücke gegen manche Gutmeindende bisweilen starker Tobak sind – alles zugestanden. Aber was regen sich darüber Leute auf, die ihren Postings in diesem Forum nach zu urteilen keinen Jota besser sind; im Gegenteil?
PRHL sollte man an seinen Fachbeiträgen auf seiner HP messen, und die sind fachlich einwandfrei und zeugen von sicherem Judiz. Der Rest ist die Folge der Nischenexistenz, in den man ihn gedrängt hat und taugt nicht als Rechtfertigung für die teilweise schwachsinnige Polemik gegen ihn.
Redaktion benachrichtigen Entschuldigung für die Schräglage der Erdachse
#13   MK28   09:47:47 | Dienstag, 24. Oktober 2006
Mal wieder Thema verfehlt
Daß man inflationäre Schuldbekenntnisse (teilweise ohne Grund) als stilistisch unglücklich empfinden kann – okay. Aber was will der Autor denn mit dem vorliegenden Text? Eine neue Debatte um die deutsche Zwangsarbeiterentschädigung? Da kommt er 1) zu spät und liegt obendrein 2) noch neben der Sache. Denn Anknüpfungspunkt der Zwangsarbeiterentschädigung war ja, daß die Zwangsarbeiter seinerzeit einbehaltenen oder nicht ausbezahlten Lohn haben wollten. Und die Verjährung hatte man nicht gelten lassen. Es ging also im formalen Sinne nicht um „Entschädifung“ oder „Entschuldigung“, sondern um das Bezahlen von Arbeitslohn. Natürlich bin ich auch der Meinung, daß das längst verjährt gewesen ist und die Umstände der Geltendmachung einen erpresserischen Beigeschmack hatten – aber zumindest ich finde Verjährung eine prima Idee. Und deshalb sollte der Autor uns mit seinem verspäteten Groll über die längst und in Frieden abgeschlossene Zwangsarbeiterbezahlung in Ruhe lassen.
Redaktion benachrichtigen Frei von Ideologie + …
#5   MK28   09:43:07 | Dienstag, 24. Oktober 2006
@ Murx
Sie schreiben Unsinn!
Redaktion benachrichtigen Kein Schnitt – sondern ein Schritt aus dem liturgischen Dilemma
#1   MK28   14:00:14 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Der vollständige Artikel
findet sich hier. www.welt.de/…6/10/16/1072668.html
Redaktion benachrichtigen Die deutsche Sprache ist eine Schande
#12   MK28   10:55:05 | Dienstag, 17. Oktober 2006
Übles Gebräu
Die Holocaust-Affinität mancher hier im Forum verwundert. Was soll das? Der Holocaust ist das Produkt einer antikatholischen Ideologie, und keine Organisation hat mehr Juden gerettet als die Katholische Kirche.
Daß nach einem solchen Verbrechen die Deutschen ein Problem auch mit sich selbst bekommen würden, war doch klar. Der bis dahin tonangebende protestantische Idealismus war folgerichtig delegitimiert. Daß es dann zu Extremreaktionen kommen würde wie der zitierten Frankfurter Stadträtin oder des Idioten Grass („Nach Auschwitz keine Gedichte mehr“) ist doch nicht verwunderlich.
Alle ärgerlichen Übertreibungen bei der „Aufarbeitung“ ändern doch aber nichts daran, daß es richtig und notwendig war, sich nach dem Krieg die Frage nach der Konsequenz zu stellen und sich selbst zu prüfen.
Und was die Zwangsarbeiterentschädigungen angeht: Hier war nach dem 2+4-Vertrag die Tür für Schadensersatzforderungen offen, die sich i.ü. gegen die ehemaligen Arbeitgeber der Zwangsarbeiter richteten. Man hat also den vorenthaltenden Lohn eingeklagt und die Verjährung nicht akzeptiert. Ich halte das auch für rechtlich fragwürdig. Aber daran eine Fundamentalkritik am deutschen Umgang mit der Judenvernichtung aufzuhängen – nein danke.
Redaktion benachrichtigen Die SPD sang das Horst-Wessel-Lied
#2   MK28   15:57:08 | Freitag, 22. September 2006
@ Asphyx: Dummes Zeug
Kanzler Herr van Papen, der Mann, der Hitler an die Macht brachte, war Mitglied der ZentrumsPartei Deutschlands
Unfug: er war Mitglied der potestantisch geprägten Deutschnationalen Volkspartei (DNVP)
und bekennender Katholik.
leider wahr; aber kein Vertreter des politischen Katholizismus, sondern einer, der mit den protestantischen NAtionalisten gemeinsame Sache machte.
Redaktion benachrichtigen Was hat die Beichte mit einer Zwiebelsuppe zu tun?
#66   MK28   21:45:33 | Sonntag, 20. August 2006
@ Artois: Trau, Schau, Wem
Artois, Ihr Beitrag, in dem Sie Franco die Bildung absprechen, weil er sich auf eine linke Quelle stützt erinnert mich an eine Spruchweisheit von – horribile dictu – Mao Zedong:
Was ist ein dummer Mensch? Ein dummer Mensch ist einer, dem man mit dem Finger den Mond zeigt, und der statt auf den Mond auf den Finger schaut.
Was haben Sie denn inhaltlich zu dem beschriebenen Kriegsverbrechen zu sagen? Alles Lug und Trug? Wenn ja: dann hat sich ja auch Grass nichts vorzuwerfen.
Die Verbrechen der Waffen-SS sind sauber dokumentiert. Sie zu leugnen, berechtigt viel eher zu Zweifeln am Schulabschluß des Leugners als die Verlinkung auf die linke Seite.
Redaktion benachrichtigen Was hat die Beichte mit einer Zwiebelsuppe zu tun?
#32   MK28   23:02:24 | Dienstag, 15. August 2006
Intellektuelle im Kampf
Naja, in Spanien war es das letzte Mal, daß Intellektuelle auf seiten der Rechten dabei waren. Aber auf der Linken gab es schon noch einige Beispiele; die „Befreiungsbewegungen“ Lateinamerikas waren doch durchaus „intellektuell“ angehaucht, Ernesto Cardenal z.B… Oder man nehme die Begeisterung der linken Studenten für die „Zapatisten“ in Chiapas. In gewisser weise dürfte auch der Dschihad eine Angelegenheit der Gelehrten sein. Das Faszinosum der blanken Macht besteht fort, täuschen Sie sich da mal nicht.
In allen Fällen dürfte das ausschlaggebend sein, was Grass als Motiv für seinen SS-Eintritt angegeben hat: Die Sehnsucht nach dem Ausbruch aus der Bürgerlichkeit, die Faszination des Animalischen, des Reinen, des Starken, der MAcht, bis hin zum Tode. Jüngers Stahlgewitter erfassen das, und die SS verkörperte es wohl. Auch wird es etwa in der dritten Strophe des Fallschirmjägerliedes besungen: Klein unser Häuflein, wild unser Blut/wir fürchten den Feind nicht und auch nicht den Tod/wir wissen nur eines: wenn Deutschland in Not/zu kämpfen, zu siegen, zu sterben den Tod/An die Gewehre!
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#30   MK28   21:29:22 | Dienstag, 15. August 2006
@ Alexandra: Frage
Sie meinen, woher ich weiß, daß der Faschismus nicht nur in seiner Idee, sondern auch in seinen Vertretern unappetitlich ist? Persönliche Erfahrung. Kennen Sie einen gebildeten, charmanten, kultivierten Faschismus-Fan? Ich nicht! Vielleicht hat es das in Italien und Spanien der 20er und 30er gegeben, aber seit 1945 ist Schluß. Der Faschismus hatte seine Epoche, aber die ist um. Und Leute, die das nicht raffen und meinen, in den Kostümen der Vergangenheit Unsinn machen zu müssen, sind entweder bemitleidenswert oder ekelig. Wir haben hier zudem einige NPD-Stadträte; ein Kabinett des Grauens. Man sollte Zukurzgekommenen nie Macht geben, nie.
Da pflege ich lieber meinen (Neo-)Konservatismus. Der hat nicht nur den Vorteil einer gewissen intellektuellen Erhabenheit, ich kann auch sicher sein, recht zu behalten – ich muß nur lang genug warten.
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#28   MK28   21:17:27 | Dienstag, 15. August 2006
Bin perplex!
Erst Heger, dann Alexandra – soviel Übereinstimmung ist selten. Man muß Sturmmann Grass ja fast dankbar sein ^-^ .
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#26   MK28   20:59:07 | Dienstag, 15. August 2006
@ Athanasius: Stimme zu
Stimme Ihnen völlig zu, vielleicht mit Ausnahme der „Salonfaschisten“. Zum einen wegen grundsätzlicher Bedenken, zum anderen, weil ich solche noch nie erlebt habe; üblicherweise ist die (heimliche oder offene) Verehrung des Faschismus in all seinen Arten ein Refugium unkultivierter Unterschichten.
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#23   MK28   17:43:18 | Dienstag, 15. August 2006
Artois – mal wieder daneben
Artois, Sie schießen mal wieder übers Ziel hinaus.
Richtig ist, daß die Waffen-SS eine Doppelrolle spielte: einerseits militärischer Verband, kämpfende Truppe.
Andererseits: Kriegsverbrechen, wie in Oradour und Lidice.
Mit der Waffen-SS sollte dem „professionellen Soldaten“ der Wehrmacht der „politische Soldat“ gegenübergestellt werden. Der SS-Mann war eben nicht nur Soldat, sondern immer auch „Träger einer Idee“. Und deshalb gab es – zumindest ursprünglich – auch keine Feldgeistlichen. Die SS war antichristlich. Das übrigens, das Anti-Bürgerliche, Fanatische, Enthemmte, reizte ja nach seinen eigenen Worten den Sturmmann Grass.
Was die Ächtung der Waffen-SS, die übrigens erst 1968ff richtig einsetzte, mit dem Kampf der Linken gegen die Kirche zu tun hat, weiß ich beim besten Willen nicht. Richtig ist, daß es 1968ff zum Kampf gegen jede Form autoritärer Strukturen kam. Nur ändert das nichts daran, daß der Anti-Nazismus nichts genuin antikatholisches ist; ich kann also die SS ablehnen, und gleichzeitig die KIrche lieben. Nur weil also die antiautoritäre Bewegung alles für faschistisch hält, was autoritär ist, besteht noch lange keine Gemeinsamkeit von Kirche und Waffen-SS.
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#17   MK28   16:41:01 | Dienstag, 15. August 2006
@ Benedikt
Ja, aber er verurteilt Grass doch nicht, weil er in der SS war, sondern weil er sich zum moralisierenden Scharfrichter erhoben hat. Und das haben Kiesinger und Co eben nicht gemacht.
Henry Nannen ist hier ein schlechtes Beispiel. Er steht doch wie Grass, Jens etc. für den linksliberalen Mainstream, der nach 1945 das Land geistig-moralisch verwüstet hat.
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#15   MK28   16:13:35 | Dienstag, 15. August 2006
@ Benedikt @ Heger
Benedikt schrieb:
Oh ja, Kiesinger zB als Verbindungsmann des Reichsaußenministers zum Propagandaministerium.
Na und? Nicht jeder, der seinerzeit im System eingebunden war, ist doch schuldig oder moralisch fragwürdig. Das zu behaupten ist doch die Lüge und Anmaßung von Grass und Co. Deshalb: Wenn einer 17jährig bei der SS war, ist das maximal ein Beweis für die Dummheit der Jugend, aber nicht mehr. Wenn aber ein ex-SSler sich zum moralischen Scharfrichter aufspielt und jeden, der wie er aus Dummheit oder Verblendung mitgemacht hat, verurteilt, dann macht er sich dadurch schuldig. Ich werfe Grass also nicht vor, bei der SS gewesen zu sein, ich werfe ihm seine elende Verlogenheit vor – die Kiesinger, Lübke und Co nicht hatten. Grass und sein NSDAP-Kumpel Jens sind ja nicht die einzigen, die nach dem Krieg auf der Linken zur Hetzjagd gegen die Mehrheit der anständigen Deutschen angetreten sind. War das nur der Versuch der Wiedergutmachung oder wares nicht vielmehr die Fortsetzung des alten Weges unter neuer Fahne?
@ Heger: Daß wir mal einer Meinung sind … Aber es ist doch ein schönes Ereignis.
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#8   MK28   13:26:35 | Dienstag, 15. August 2006
@ private-notes: Irrtum!
Ob er bei der SS war, ist dann interessant, wenn das auf das Werk durchschlägt. Das Werk lebt doch nicht ohne den Autor.
Und hier kann ich schon fragen, ob nicht das „engagierte“ und „politisch aktive“ Werk seine Vehemenz auch der Absicht verdankt, die eigene Vergangenheit zu büßen oder – ebenfalls denkbar – es die Fortsetzung der radikalen Vergangenheit in anderem Gewand ist.
Abgesehen davon halte ich das Werk Grass für höchstens durchschnittlich, es lebt von der Provokation und dem Mangel an Konkurrenz. Grass ist interessant nur durch seine angemaßte Rolle als moralische Instanz der Bundesrepublik. Und die ist dahin, und das freut mich.
Redaktion benachrichtigen Was hat die Beichte mit einer Zwiebelsuppe zu tun?
#2   MK28   11:45:56 | Dienstag, 15. August 2006
Sturmmann GraSS
Ich bezweifle, daß Grass Rechnung, sich mit seinem „Coming out“ einen weiteren Schub zu geben, aufgeht. Sehr induktiv wardazu heute der Spiegel-Beitrag von Hendryk M. Broder. www.spiegel.de/…,1518,431695,00.html
Abgesehen davon, daß die derzeitige Debatte mal wieder keine Peinlichkeit ausläßt – so, wenn etwa das NSDAP-Mitglied Walter Jens dem Sturmmann Grass beispringt – fehlt mir der Hinweis auf die größte Schweinerei: Als 1984 Kanzler Kohl mit US-Präsident Reagan den Soldatenfriedhof Bitburg besuchte, war Grass einer derjenigen, die am lautesten dagegen protestierten. Grund des Protests: Unter den hunderten Gefallenen deutschen und US-Soldaten befanden sich auch die Gräber von 86 Waffen-SSlern, also von Grass ehemaligen Kameraden. Angesichts solcher Heuchelei kann man gar nicht so viel essen, wie man ko… möchte.
Redaktion benachrichtigen Buttiglione für Frauendiakonat und Kardinälinnen
#7   MK28   18:33:14 | Montag, 14. August 2006
Immer die selbe Leier
Auch wenn es langweilig wird: Es wird keine weiblichen Diakone geben, auch keine Priesterinnen oder Kardinälinnen. Da können die Kirchenfeinde maulen, wie sie wollen.
Und würde man es zulassen – dann wäre es nicht mehr die Kirche, dann hätten wir eben einen Abfall. Aber die Kirche wird es nicht zulassen, weil sie es nicht darf. Und nur die Kirche wird überdauern, Menschenwerk geht unter (wie man ja am NOM sieht ^-^ )
Redaktion benachrichtigen Ist die Alte Messe verboten?
#4   MK28   12:26:15 | Montag, 14. August 2006
@ Mariokin: NOM und SC
Da wäre ich vorsichtig, daß sich der NOM nicht auf SC berufen kann. Wohl doch, denn SC wollte gerade die Erneuerung der Liturgie nach den Maßstäben der liturgischen Bewegung. Wie die konkret aussehen soll, darüber hatte man sich nicht geäußert, aber eine umfassende Reform war beabsichtigt. Und tatsächlich haben ja so gut wie keine Bischöfe gegen den NOM protestiert, vielmehr haben sie alle ihren Gläubigen erzählt, das sei die Messe des Konzils.
Der Ritus 1965 war idT eine konziliare Fassung der Missa Tridentina. Aber bereits bei seiner Einführung wurde betont, es sei ein Übergangsritus.
Richtig ist wohl eines: Wer den NOM ablehnt, aber seine Treue zum Konzil beschwört (FSSP & Co), der kann wohl kaum das M1962 lesen, das ist inkonsequent, der muß mindestens M1965 lesen. Aber dieser Versuch, das Konzil zu entlasten und der „nachkonziliaren“ Reform die Schuld zuzuschreiben; tut mir leid, da gehe ich nicht mit. Das Konzil als solches ist das Problem, und SC im besonderen.
Redaktion benachrichtigen Was ist die Ursache des islamischen Terrorismus im Nahen Osten?
#5   MK28   23:21:14 | Donnerstag, 10. August 2006
Respekt, blueberry!
Ich bin immer wieder beeindruckt von Ihrem klaren Blick und der sauberen, wissensreichen Argumentation! Stimme hundertprozentig zu.
Aber ob Argumente gegen verfestigte Anti-Israel und Anti-USA-Vorurteile ausreichen? Das Problem vieler Konservativer ist leider, daß sie immer noch innerwestlich denken und daher nicht einzusehen vermögen, daß der innerwestliche Gegner und der Islam als nicht-westliche Kraft zwei verschiedene Kategorien sind. Juristen nennen das den Unterschied zwischen Innen- und Außenverhältnis.
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#1   MK28   18:29:50 | Donnerstag, 10. August 2006
Zur Ursache des islamischen Terrorismus
Die Ursache des islamischen Terrorismus ist der Islam.
Israel ist vielleicht der Kristallationspunkt, der Katalysator; aber eben nicht die Ursache. Oder was hat Israel mit der äquyptischen Moslembruderschaft (gegründet 1926), oder der iranischen Revolution (weit weg) oder den Unrugen in Nigeria, Elfenbeinküste oder den Phillipinen zu tun?
Es handelt sich um eine religiöse Bewegung, die nicht aus der Defensive, sondern aus dem missionarischen Eifer einer jugendlichen Bevölkerung lebt. Daß materialistische Atheisten das nicht begreifen, ist klar; aber religiöse Katholiken?
Ehe man also immer auf die (sicher im einzelnen auch kritikwürdigen) Israelis oder die Amerikaner einschlägt, würde ich mir ein klares Wort gegen den Islam erhoffen.
Redaktion benachrichtigen Das Gespräch muß weitergehen
#25   MK28   15:43:51 | Dienstag, 8. August 2006
@ Schlemmer, Heger: Rothkranz
Natürlich ist R. der Hauptautor des Anton-Schmid-Verlages (Pro Fide Catholica). Das hat P. Pfluger ja auch in seinem Blauen Brief gegen R. ausgeführt.
R ist ein wirrer und verirrter Psychopath, der mittlerweile in Bunkern lebt und jeden, der anderer Meinung ist als er für einen Freimaurer hält. Eine sehr gute – und wohlwollende – Einschätzung findet sich bei P. Lingens Seite www.kirchenlehre.com/saudumm.html.
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#19   MK28   14:37:54 | Dienstag, 8. August 2006
Habe die Ehre
Dann doch lieber mit P.Pfluger pro Ecclesia als mit Rothkranz pro Wahnsinn.
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#17   MK28   13:49:48 | Dienstag, 8. August 2006
„Freimaurer-Foto“
Woran man mal wieder sieht, was für einen Humbug dieser Psychoptah Rothkranz verbockt!
Redaktion benachrichtigen Das Konzept der Sexualpädagogik ist in sich schlecht
#22   MK28   13:31:14 | Dienstag, 8. August 2006
Sexualerziehung ist ein Erbe der 60er Jahre
Die 60er waren ja die Zeit der großen Hoffnungen. Alles sollte anders werden. Recht schnell zeigte sich, daß es mit den neuen Ideen nicht ging, und man ruderte zurück. Nur dort, wo sich Institutionen des unseligen Gedankengutes angenommen haben, werden wir die Revolution nicht mehr los. Das ist zum einen die Kirche, die immer noch meint, Gitarren und Regenbogengewänder seien der letzte Schrei, und das ist zum anderen der Staat. Da haben sich einmal die Linken mit ihrer Sexualisierungspädagogik eingenistet, und ich befürchte, ehe die nicht sterben (und ihre Schülergleich mit) ist das verbrannte Erde.
Daß in den USA solche Extreme schneller überwunden werden konnten, dürfte daran liegen, daß dort sowohl der Staat (einschl. die Schulen) wie auch die Religion viel weniger institutionalisiert sind. Dadurch schlagen die Trends zwar heftiger durch, aber es ebbt auch schneller ab.
In Dtl. könnte nur konsequentes Klagen der Eltern vor den Gerichten Druck machen; allein die Verfahren – unabhängig vom ausgang – dürften hier den Lehrern die Lust an der Sexualaufklärung vermiesen. Denn noch wichtiger als die falsche Ideologie ist: die Ruhe.
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#21   MK28   11:25:43 | Montag, 7. August 2006
@ DDL: Migrationshintergrund
Es geht nicht darum, daß Kinder geboren werden, sodern, daß die Richtigen Kinder bekommen. Daß hat sich mittlerweile bis in die dt.Politik rumgesprochen, auch wenn es noch vor 5 Jahren als politically incorrect galt.
Deshalb: Daß islamische Familien viele Kinder bekommen, ist klar, es folgt aus ihrer Kultur. Familienpolitik muß erreichen, daß auch die Mittelschichten der Leitkultur Kinder bekommen, um sich zu erhalten. Nur darum geht es. Und da ist die Frage, ob die französische Politik das schafft. Bekommt also die kulturell integrierte (i.dR. also authochtone) Französin soviele Kinder, daß das Überleben der Gruppe der ethnischen Franzosen erhalten bleibt oder nicht? Und Frage zwei: welchen Anteil an der Geburtenzahl der kulturellen Franzosen haben die Kinderreichen (kath., Frau zu Hause, alte Messe) und welchen Anteil die Mainstream-Franzosen (beide berufstätig, Kita, Sonntags ausschlafen)? Und hie rist es wohl so, daß der Mainstream nicht erkennbar über den dt.Zahlen liegt, Frankreich mithin als Vorbild für eine erfolgreiche Familienpolitik ausscheidet.
Redaktion benachrichtigen Harrison war menschlicher Abfall
#7   MK28   20:51:17 | Sonntag, 6. August 2006
@ Maurice: sehr richtig!
Es ist eine Riesensauerei, ständig die ach so tollen französischen Geburtenzahlen vorgesetzt zu bekommen, wenn gleichzeitig unterschlagen wird, wie sie zustande kommen.
Redaktion benachrichtigen Fürchtet den Zorn Gottes
#2   MK28   16:32:34 | Donnerstag, 3. August 2006
Nur widerlich!
Dieser Text ist nur widerlich!
Redaktion benachrichtigen Was ist die Lösung?
#48   MK28   10:33:52 | Mittwoch, 2. August 2006
Guter Beitrag aus Spiegel-online
von Henryk Broder www.spiegel.de/…,1518,429217,00.html, zwar einseitig pro-israelisch, aber dennoch gut.
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#27   MK28   14:46:43 | Dienstag, 1. August 2006
Alexandra, Galen
@ Alexandra: Daß Israel einige Defizite hat, weiß ich auch. Aber im Vergleich zu den Despotien, die in diesem Weltteil üblich sind, handelt es sich bei I. um eine Musterdemokratie. Und ich bezweifle, daß die Araber mit israelischem Paß das anders sehen und etwa in die palästinensischen Selbstverwaltungsgebiete oder Syrien übersiedeln wollen. Letztlich ist Israel der meinetwegen unvollkommne Vorposten der westlichen Zivilisation in Nahost. Und als solcher ist es verteidigenswert.
@ Galen: „Heiliges Deutschland“ -Stefan George läßt grüßen. Nichts gegen das geheime Deutschland, Graf Stauffenberg war eine herausragende Persönlichkeit. Nur ist eben nur Gott heilig, und nicht ein Vaterland. Die Vergottung, die religiöse Überhöhung des Vaterlandsbegriffes ist den Deutschen nicht gut bekommen, und deshalb sollte man sie sein lassen. Katholisch ist sie ohnehin nicht. Also: Ehre wem Ehre gebührt, und Heilig ist Gott und seine Kirche. Der Patriotismus ist wichtig, aber er darf nicht ausschließend sein, sondern muß Raum lassen für andere Identitäten wie den Glauben, die lokale Gemeinschaft, die Region, Europa. Schließlich muß er den Einzelnen und die Familie achten. Das hat der historische dt.Nationalismus nicht hinbekommen, und deshalb ist er zurecht ad acta gelegt wurden. Und er wird nicht zurückkommen, glauben Sie mir. Das große konservative Projekt ist das christliche Europa, und Patriotismus ist in seinem Rahmen, aber nicht außerhalb dieses Rahmens nötig.
Redaktion benachrichtigen „Von mir aus schlaft euch selber bei“
#81   MK28   14:32:01 | Dienstag, 1. August 2006
Patient Zero
Die Geschichte mit dem kanadischen Steward ist gesichert. Der Beste hat über 1000 Sexpartner angesteckt, ehe er in einem Krankenhaus entdeckt wurde. Selbst, als man ihn mit der Wahrheit konfrontierte, sah er es nicht ein und trieb es noch bis zu seinem nahen Tode weiter.
Allein, daß einer in wenigen Jahren über 1000 Sexpartner hatte, zeigt sehr eindringlich, was von der Schwulenszene zu halten ist.
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#24   MK28   14:17:51 | Dienstag, 1. August 2006
Galen, seine Vorurteile und die Fakten
Es wurden dabei [im dt. Polen-Feldzug] keine kriegsrechtswidrigen
Bombardierungen polnischer Dörfer und Städte
durchgeführt.
Sind Sie noch bei Trost? Noch nie was von der Bombardierung Warschaus gehört? Kein Land hat derartige Kriegsschäden erlitten wie Polen.
Da im Unterschied zu den Israelis die Nazis beabsichtigten, Polen dauerhaft zu besetzen, sie also einen Eroberungskrieg führten, bestand i.ü. ein nachvollziehbares Interesse, das Land einigermaßen unzerstört in die Hände zu bekommen. Israel hingegen will den Libanon nicht besetzen, sondern nur dauerhaft verhindern, daß es von seinem Staatsgebiet angegriffen wird.
Der Einmarsch [der Wehrmacht in Polen] war u.a. eine Reaktion auf
die blutige Unterdrückung der deutschen Minderheit
in Polen.
Unterdrückung – ja, blutig – nein! Der Einmarsch war zu allererst Folge der NS-Welteroberungspläne. Um dt. Minderheiten ging es dabei nicht, denn anderenfalls hätte man im Hitler-Stalin-Pakt wohl kaum die alten und großen dt. Minderheiten im Baltikum den Russen überlassen und stattdessen rein polnische Gebiete erobert. Die polnischen Repressionen gegen die Deutschen im Korridor waren kein Kriegsziel, sondern ein Kriegsvorwand.
Sehen Sie, Galen, Ihre Beiträge folgen einem einfachem Muster:
Drittes Reich: gut bis höchstens entschuldbar;
Israel und USA: abgrundtief böse.
Und dann folgern Sie stets messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Hauptsache, das Vorurteil bleibt bestehen.
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#18   MK28   18:40:57 | Montag, 31. Juli 2006
@Benedikt: Galen, Malachias, Elendester Sünder etc.
Danke für die Unterstützung, Benedikt. Ich hoffe ja, die Argumenten bewirken bei unbefangenen Lesern etwas, denn Galen & Co werden wir von ihren vorgefertigten Meinungen mit Fakten nicht abbringen. Für die ist die Sache klar: Israel, USA = Freimaurerei –> abolut böse. Der Feind meines Feindes ist mein Freund –> Hisbollah, Achmadinedschad, Osama bin Laden (sofern man den nicht für eine „Erfindung“ der Amerikaner hält) sind folglich gut. So schlicht kann Weltpolitik sein.
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#16   MK28   17:34:42 | Montag, 31. Juli 2006
Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung, @Galen
Sicher sind auch die Raketenangriffe der Hisbollah
auf Israel, so weit diese auf zivile Einrichtungen ab-
gefeuert werden, kriegsrechtswidrig.
Immerhin!
Das Abfeuern von Raketen aus Dörfern und Städten
ist, soweit ich weiß, jedoch erlaubt.
Sie irren! Die Hisbollah ist nämlich eine irreguläre Kriegspartei. Und Terrororganisationen mangelt es schon am ius ad bellum, so daß es auf die hypothetische Frage, ob die reguläre libanesische Armee aus Dörfern schießen dürfte, gar nicht mehr ankommt.
Israel hat die Eskalation dieses Konfliktes zu
verantworten, da es auf einen kleinen Grenzzwischenfall völlig unverhältnismäßig reagiert hat.
Israel hat sich aus dem Südlibanon und dem Gaza zurückgezogen. Nach einer UN-Resolution sollte die Hisbollah bereits vollständig entwaffnet sein und eine normale Partei. Die Realität: Sowohl aus dem Südlibanon wie dem Gaza erfolgt Dauerbeschuß auf Israel. Die Hisbollah sitzt in der lib. Regierung (eine Terrororganisation!) und die lib. Armee macht nichts. Wer ständig den Löwen zwickt, soll sich über den Tatzenschlag nicht aufregen. Es steht dem Libanon frei, gemeinsam mit den Israelis die Hisbollah auszuschalten. Wer das nicht tut, muß sich eigenes kriegerisches Handeln vorwerfen lassen.
Es darf sich daher auch nicht groß über den Raketenhagel der Hisbollah beklagen.
Genau! Die Juden sind selber schuld! Immer! Aber ein Antisemit – das sind Sie nicht, oder?
Redaktion benachrichtigen Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt
#2   MK28   11:51:17 | Montag, 31. Juli 2006
Humer hatte ja auch einige ganz nette Aktionen
aber hier schießt er doch wohl um Längen übers Ziel hinaus. Oje.
Redaktion benachrichtigen Strikte Gleichbehandlung
#29   MK28   10:51:19 | Montag, 31. Juli 2006
Die Schaltkreisfehlfunktionen des Elendesten Sünders
Der Medjugorje-Jünger E.S. ist wirklich drollig:
Was an meinem Statement „Und dieses Konzil als Ereignis ist eben offen antikatholisch, es leugnet in seiner Praxis und in der sich daraus entwickelnden Theologie nahezu das gesamte depositum fidei.“ falsch ist, weiß ich nicht; ich rede vom Ereignis und von der Praxis, nicht vom Text. Dasselbe bei dem Meß-Zitat: Daß die Messe gültig sein kann, es aber in praximeist nicht ist, entspricht beständiger FSSPX-Meinung. Wieso funktionieren also meine Schaltkreise nicht?
Der Hit kommt aber:
aufklärerischer Anliegen, wie die europäische Einigung,
Die europäische Idee als aufklärerisches Anliegen; nicht schlecht! Wahrscheinlich halten Sie die Nationalstaaten dann auch für gut katholisch, oder? Mann, Sie sind nur dä…
staatliche Einflußnahme auf Schule
eine staatliche Schulaufsicht halte ich idT für sinnvoll.
und Familie,
habe ich nie gefordert, aber, was solls?
Islamophobie in Verbindung mit kriegshetzterischen Parolen
Wie gesagt, lesen Sie mal den Aufruf von Papst Urban II zum 1. Kreuzzug auf dem Konzil von Clermont 1095 durch: Der Tempel des Herrn, … ist nun Sitz des Teufels geworden… Bewaffnet euch mit dem Eifer Gottes, liebe Brüder, gürtet eure Schwerter an eure Seiten, rüstet euch und seid Söhne des Gewaltigen! Besser ist es, im Kampfe zu sterben, als unser Volk und die Heiligen leiden zu sehen.
Soweit Urban II, der alte Aufklärer!
Aber was schert einen Elendesten Sünder die Wahrheit, er hat doch seine bornierten Vorurteile.
Redaktion benachrichtigen Ich verehrte den Buddha, wie ich vorher Christus verehrt hatte
#2   MK28   10:31:32 | Montag, 31. Juli 2006
Jesuiten sind nur im Präteritum interessant
Wer einmal Gegenwarts-Jesuiten erleben mußte, weiß, daß dieser Orden nur eine – glorreiche – Vergangenheit hat, die Gegenwart finster und deshalb eine Zukunft nicht zu erwarten ist.
Mein Heimatpfarrer (mittlerweile tot) war noch ein Vertreter der Konzilsjesuiten; vorkonziliar und damit extrem gutausgebildet und dann leider Rahner-erleuchtet.Er war logischwerweise kein Vertreter der reinen Lehre, aber was er tat, hatte Stil. Die nächste GEneration hatte nicht mal mehr den. Sie ist einfach nur noch dämlich, ihre Texte, Meditationen und Predigten sind von einer Dümmlichkeit, die wenigstens den Vorteil hat, daß jeder halbwegs Gebildete erkennen kann, daß das nicht katholisch sein kann.
DerOrden wird untergehen. Selbst ein Abtrünniger schrieb auf seiner HP, der heutige Orden sei nur noch ein Schatten seiner selbst. Das OD istnur ein schwacher Erbe, auch wenn in den 60er/70ern viele SJ-Priester in der spanischsprachigen Welt, die nicht aufhören wollten, katholisch zu sein, dort unterkommen sind und SJ-Spiritualität mitbrachten. Es fehlt eine SJ in der Tradition; eine intellektuelle Speerspitze, die sich dem Diskurs mit der nichtkatholischen Welt stellt. Das dürfte eines der letzten großen Defizite der Tradition sein, daß wir da noch zu schwachbrüstig sind.
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#8   MK28   10:23:37 | Montag, 31. Juli 2006
Israel hat das Recht zur Selbstverteidigung
Die Hamas aus dieser feindlichen Front herausholen, indem man mit ihr als der gewählten palästinensischen Regierung verhandelt.
An solchen Statements erkennt man wirkliche Experten! So einfach ist das: Einfach mal mit der Hamas verhandeln. Die wird sofort Frieden schließen und das israelische Existenzrecht anerkennen, was sonst? Wenn da nur nicht die böse präfaschistische und US-hörige israelische Regierung wäre.
Im Ernst: Uvery ist nicht umsonst ein Außenseiter der israelischen Politik, auf den zurecht keiner hört. Hamas und Hisbollah wollen nicht verhandeln. Die wollen den israelischen Staat ins Meer treiben, nichts anderes. Und deshalb gibt es nur eine militärische Lösung; entweder die Hisbollah wird nachhaltig ausgelöscht oder es geht weiter.
Uvery irrt übrigens weiter: Syrien hat Heidenangst vor einem israelischen Angriff, denn seine veraltete Armee wäre gegen die israelische chancenlos (von wegen „kampferprobt“). Eine Einheit von Sunniten und Schiiten ist nicht zu befürchten; man beachte die versteckt pro-israelische Haltung der arabischen Öldynastien.
Und ehe man bei kreuz.net weiterhin Krokodilstränen über die schiitischen Opfer vergießt wären auch mal Nachrichten aus den Bunkern von Haifa angemessen. Es ist doch letztlich einfach: Hamas und Hisbollah wollen die israelische Existenz vernichten, Israel will in Frieden leben. Wer alos ist hier aggressiv, wer defensiv?
Redaktion benachrichtigen Staatliche Schikanen
#75   MK28   13:51:16 | Freitag, 28. Juli 2006
Ersatzschule oder staatlich anerkannte Schule?
Das Problem dürftze doch darin liegen, daß SJM staatlich anerkannt werden will mit der Folge, staatliche Zuschüsse zu erhalten. Das ist an die Beachtung des Lehrplanes geknüpft.
Die Alternative ist eine Ersatzschule. Da ist es deutlich freier (wie etwa die Waldorfschulen oder die Internationalen Schulen), aber es gibt halt keine Staatsknete.
Nur: Staatsgeld haben zu wollen, aber machen, was man will – bei allem Verständnis für die SJM: das ist nicht wirklich überzeugend.
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#20   MK28   12:55:01 | Freitag, 28. Juli 2006
Fräulein? Dir?
Tut mir leid, aber weiblichen Geschlechts bin ich nicht. Und per Du sind wir auch nicht.
Ansonsten hat es was Komisches, sich von einem Medjugorje-Anhänger als „halbblind“ anschwärzen zu lassen. Wobei, unter den ganz Blinden (wie Elendester Sünder) sind die Halbblinden ja bekanntlich Könige.
Im Ernst: Es sind Wirrköpfe wie Sie, die dafür sorgen, daß der Glaube in der öffentlichen Debatte nicht gehört wird. Sie sind einfach zu weit außerhaslb dessen, was man sich ernsthaft antun will. Da braucht es keine Freimaurer, damit ihr Unsinn ungehört bleibt, dafür sogen Sie ganz allein.
Die Auflistung meiner Dummheiten interessiert mich gleichwohl.
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#18   MK28   11:40:58 | Freitag, 28. Juli 2006
Rangfolge der Feinde
Mk28 rate ich, weniger Freimaurerpresse zu lesen und statt dessen mehr den Verstand einzusetzen.
Wenn es nicht so traurig wäre, was Sie so absondern, müßte man darüber lachen. Verschwörungstheorien vernebeln eben den Verstand.
Santa Rita, ich befürchte, ihre interreligiösen Träume sind irreal. Horribile dictu, aber da ist mir ein gepflegtes Streitgespräch mit einem Liberalen auf der Basis der gemeinsamen kulturellen Wurzeln über die Grenzen der Vernunft und die Rolle Gottes (wie zwischen Ratzinger und Habermas) allemal lieber und auch für meinen Glauben fruchtbringender als irgendeine gemeinsame Sache mit Modlems gegen die westlichen Werte.
Die Amsterdamer Erscheinungen sind deshalb auch aus gutem Grunde kirchlich nicht anerkannt. Lesen Sie mal die Papstrede zum 1. Kreuzzug, da wird der Islam als die „Lehre des Teufels selbst“ bezeichnet. Und mit denen wollen Sie paktieren, um unsere Kultur – die sicher derzeit defizitär ist – zuzerstören?
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#14   MK28   17:50:24 | Donnerstag, 27. Juli 2006
@ Sulpicius, Elendester Sünder?
Warum darf das Weib kein Kopftuch tragen?
Man muß kein Freudianer sein, elendester Sünder, um bei Ihrem Posting sexuelle Probleme zu diagnostizieren.
Es ist ganz einfach: Wir haben eine existenzielle kulturelle Auseindandersetzung zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Wir sind Teil des Westens, auch wenn innerwestlich derzeit Leute das Sagen haben, die unserer Auffassung nach neben der Spur liegen. Wer aber glaubt, er könne seine innerwestlichen Probleme durch eine Koalition mit den außerwestlichen Feinden unserer gesamten Kultur lösen, der irrt.
Deshalb ist es auch richtig, im Nahost-Konflikt eine tendenziell pro-israelische Politik einzunehmen. Die Israelis mögen übers Ziel hinaus schießen, arrogant und überhaupt unsympathisch sein, aber es sind unsere. Fällt Israel, gibt das der islamistischen Bewegung weltweit den Turbo. Und das ist das letzte, was unser derzeit nicht gerade kampfbereites Europa brauchen kann; wir würden in wenigen Jahrzehnten völlig islamisiert sein. Wie sagt es Paulus: geliebt um der Väter, aber unsere Gegener um des Evangeliums willen.
Wir mögen interne innerwestliche Probleme haben, aber nach außen hin sitzen wir im selben Boot. Das gilt für die Israelis, das gilt für die Liberalen. Wer hier die Rangfolge der Gegner verkennt, öffnet Europa dem Islam; und dann finis Europae!
Redaktion benachrichtigen Neuer Distriktsoberer für Deutschland
#74   MK28   14:55:52 | Donnerstag, 27. Juli 2006
OD und FSSPX
Daß ODler der Bruderschaft nichts abgewinnen können, sieht man ja an Otterbeck/ stat crux.
Redaktion benachrichtigen Der demütige Weg zum Sieg + …
#24   MK28   14:51:08 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Benedikt: Unsinn!
Tut mir leid, Benedikt, aber Ihre Auffassung zum finalen Rettungsschuß ist einfach falsch. Lesen Sie die entsprechende Entscheidung doch nach.
Die Würde des Menschen besteht darin, ihn nicht als Mittel, sondern immer als Zweck zu betrachten. Art 2 Abs. 1 GG konkretisiert das. Der Geiselnehmer wird hier als Störer gezielt in Anspruch genommen. Etwas anderes wäre es, einen Unschuldigen zu töten, um damit einem Dritten zu helfen. Aber den Störer in Anspruch zu nehmen ist nichtrechtswidrig; läßt sich die Störung nicht anders beseitigen als durch den gezielten Schuß, dann muß es eben sein.
Das Schweizer Urteil ist natürlich eine Sauerei.
Redaktion benachrichtigen Strikte Gleichbehandlung
#5   MK28   14:41:21 | Donnerstag, 27. Juli 2006
Das Stuttgarter Urteil
wird wohl nicht halten.
Der Ordenshabit ist eben ein privilegiertes Kleidungsstück. Für diese Priviligierung gibt es zahlreiche gute Gründe, etwa die Tradition oder das Gewohnheitsrecht.
Letztlich zeigen sich aber an solchen Fällen die zunehmenden Probleme mit der Religionsfreiheit, wie sie heute verstanden wird. Das Kopftuch zulassen hieße, auf den letzten Versuch, den Islam zu integrieren, zu verzichten. Es ist der Weg in die Parallelgesellschaft. Daher muß es verboten werden.
DerVerzicht auf den Habit ist hingegen nicht akzeptabel. Letztlich wird man also nicht umhin kommen, zwischen den Religionen zu unterscheiden. Und dagegen habe ich nichts.
Redaktion benachrichtigen Predigt mit Majestätsbeleidigung
#10   MK28   11:26:18 | Dienstag, 25. Juli 2006
Verteidigung des Kaplans
DerKaplan hat nur die „Liturguiebewegung der 60er Jahre“ als unterwandert bezeichnet, nicht die Liturgiebewegung insgesamt. Ich bin zwar gegen die permanenten Freimaurer-Verdächtigungen, aber daß die Liturgiebewegung in den 60ern nicht sehr rechtgläubig war und man sie deshalb ablehnen sollte, ist wohl kaum anzuzweifeln.
Was vielleicht gegen die Predigt spricht, ist ihre Länge. Ansonsten: 1a!
Peinlich dagegen nur die Dekanatsstellungnahme. Der Eucharistiebegriff ist mal wieder so jämmerlich dargestellt, daß keiner weiß, wieso die Eucharistie was wichtiges sein soll. Einen Vorteil hat die Reaktion der Dekanatsversammlung aber: die Debatte bleibt aktuell! Kann denn kein Ortsansässiger mal einen Leserbrief an die Lokalzeitung schicken?
Redaktion benachrichtigen Blutrausch
#3   MK28   11:16:51 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Aktion und Reaktion sind zu trennen!
Liebe Redaktion, von welcher Seite gingen die aktuellen Aggressionen denn aus? Wer hat Soldaten entführt, und zwar nicht irgendwelche Kriminelle, sondern Halboffizielle? Wer wie die Palästinenser permanent zündelt, soll sich nicht wundern, wenn es heiß wird.
Im übrigen sind im Krieg Opfer unter der Zivilbevölkerung unvermeidlich, wenngleich immer tragisch. Zu unterscheiden ist, ob die militärische Aktion gezielt gegen Zivilisten gerichtet war (Kriegsverbrechen) oder die Zivilisten anläßlich der Aktion zu Schaden kamen (Kollateralschäden). Man mag von der israelischen Armee halten, was man will; aber daß sie gezielt Kinder tötet, behaupten selbst hart anti-israelische Kreise in Dtl. nicht.
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#121   MK28   11:12:36 | Donnerstag, 13. Juli 2006
Braune Batallione
Malachias etc. geben sich endlich als das zu erkennen, was sie sind: akatholische Braune.
Daß irgendwelche Linke nun wieder versuchen, den Katholizismus damit in Verbindung zu bringen und zu diffamieren (etwa aschera) war zu erwarten. So ist das halt, wenn man sich nicht sauber abgrenzt.
Der Glaube ist keinerlei Rechtfertigung für Schwachsinn; im Gegenteil, er ist reine Ratio.
Benedikt, Sie schrieben: Im übrigen halte ich Bush für einen Verbrecher
Ich schätze Ihre Beiträge, deshalb: Was soll dieses Gepöbel? Sie mögen seine Ansichten nicht teilen und seine Politik für falsch halten, bitte. Aber ein Verbrecher ist er deshalb nicht. Ich halte seine Politik i.ü. für sinnvoll, weil sie den Gefahren der Welt entgegentritt anstatt sich wie in Westeuropa üblich in Scheinwelten zu retten.
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#72   MK28   12:31:07 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Europäische Einigung
sieht man ja an dem EU-Dreck.
Es waren halt die katholischen Volksparteien, die nach dem Krieg die Europäische Einigung vorantrieben und deshalb in Rom(schönes Symbol) die Römischen Verträge schlossen. Warum? Weil Katholiken eben nicht national denken, sondern europäisch. Die Nation ist nur eine Identitätsstufe neben anderen (Familie, Kommune, Provinz, Nationalstaat, Europa). Die exklusive Fixierung auf den NAtionalstaat ist letztlich akatholisch. Der Nationalstaat tritt nach kath. Verständnis in die Reihe der anderen Identitäten zurück.
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#69   MK28   11:48:56 | Mittwoch, 12. Juli 2006
NPD = Antichristentum
Ich weiß gar nicht, was sich Katholiken für diese NAzipartei engagieren. Hallo: Sowas schadet, weil man uns damit in Verbindung bringt.
@zwobbel: Das deutsche GG ist das Produkt des (rheinischen) politischen Katholizismus. Nehmen Sie das doch mal zur Kenntnis. Und die dazugehörige Partei ist die CDU.
Der Katholizismus gibt Prinzipien, keine starren Regelungen. Am allerwenigsten ist er eine politische Lehre. Und aus ihm folgt erst recht nicht der faschistoide Staat, den Sie offenbar anstreben.
Redaktion benachrichtigen Der Generalrat ist gewählt
#14   MK28   10:09:01 | Mittwoch, 12. Juli 2006
@ zwobbel
Was Sie da geschrieben haben ist dummes Zeug.
Redaktion benachrichtigen Splitter im Auge der NPD – Balken im Auge der etablierten Parteien
#63   MK28   10:05:32 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Die NPD wäre in einem kath. Staat verboten
Nochmal: Die NPD wäre in einem kath. Staat verboten.
Es gibt hier überhaupt keinen Grund, die NPD zu verteidigen. Richtig ist: Die praktizierenden Katholiken stehen mit ihren Wertvorstellungen mehr und mehr am Rande der deutschen Gesellschaft. Daraus folgt aber nicht, daß jeder, der auch am Rande steht, zwangsläufig gut und schützenswert ist. Der Feind meines Feindes ist mein Freund – so einfach ist das nicht. In der Regel stehen Außenseiter zu Recht draußen.
Die NPD ist antikatholisch, antichristlich (weil neoheidnisch), nationalistisch (gegen den katholischen Universalismus), engstirnig (gegen kath. Weite), gewaltverherrlichend und ausgrenzend (gegen die Nächstenliebe). Sie appelliert an niedrigste Instinkte. Sie gehört verboten und wäre auch verboten worden, wenn sich der VS nicht so dämlich angestellt hätte.
Wer den Glauben mit so einem Haufen in Verbindung bringt, besudelt die Religion. Bischof Müller hat richtig gehandelt.
Redaktion benachrichtigen Wikipedia oder FritzGpedia?
#1   MK28   09:53:32 | Mittwoch, 12. Juli 2006
Frage
Wer kennt sich aus und weiß, wie man diesbezüglich an Wikipedia rankommt?
Redaktion benachrichtigen Als ob Gott nicht wäre + …
#40   MK28   18:49:42 | Montag, 10. Juli 2006
Na, immerhin
Die völkerrechtliche Legalität und auch Legitimität interessiert überhaupt nicht, sie ist vielmehr unstrittig.
Das verdient, festgehalten zu werden.
Wenn er rechtlich legitim ist, können Sie zwar die Gründung für einen Fehler halten, sind aber an das Recht gebunden, Röm13. Nur wenn es offen und eindeutig im Gegensatz zum Glauben stünde, wäre das anders. Aber den Beweis müssen Sie führen, nicht ich. Und den können Sie nicht führen. Insofern bleibt es bei einer persönlich abweichenden Meinung – die Ihnen unbenommen ist. An der Sache ändert es nichts.
Redaktion benachrichtigen Als ob Gott nicht wäre + …
#38   MK28   17:52:06 | Montag, 10. Juli 2006
Marcel, Stimme, Heger
1. Stimme: Auch wenn es Ihnen nicht paßt: es war Pius XII, der intern über die katholischen Staaten die Mehrheit pro Israel organisieren half.
2. Marcel: Es bleibt dabei, daß die Frage nach dem Umgang mit Israel theologisch nicht eindeutig in Ihrem Sinne zu beantworten ist; im Gegenteil, aus den von mir dargestellten Gründen spricht vieles für eine pro-israelische Position. Im übrigen hat P. Steiner – zu meiner eigenen Verwunderung – das selbst offen gelassen und die Möglichkeit, daß die Sammlung der Juden Teil des Heilsplanes ist, erwähnt (S 58, und das bei seiner bekannten Meinung!)
3. Es bleibt die Anerkennung Israels durch den Vatikan. Wir sind keine Sedisvakantisten, und gegen den Glauben hat Rom dadurch (s. 2.) nicht verstoßen – also bindet die Entscheidung.
4. Heger: Die völkerrechtliche Legalität und auch Legitimität (es handelt sich um verschiedene rechtliche Kategorien) der Israel-Gründung ist nicht von der arabischen Zustimmung abhängig. Sie ist auch von etwaigen Fragen nach der Garantie privaten Eigentums unabhängig. Völkerrechtlich ist die Sache klar, und da gibt es nichts zu deuteln.
5. Daß die Moslems die Verheißung Gottes an die Juden nicht teilen ist klar – na und? Seid wann glauben Sie an Allah und Mohammed?
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#33   MK28   13:49:30 | Montag, 10. Juli 2006
Israel
War ja zu erwarten, die Revisionistenzunft ist wieder mal beim Tatsachenverdrehen. Halten wir Fakten dagegen:
1. Die Gründung des Staates Israel wie sein Existenzrecht sind völkerrechtlich unstreitig – der UNO-Beschluß von 1947 vermittelt Legalität und Legitimität.
2. DerVatikan hat Israel ausdrücklich anerkannt. Im übrigen wäre bereits die Mehrheit 1947 ohne die kath. Staaten, die alle pro Israel stimmten, nicht zustande gekommen. Hinter dieser Entscheidung der kath. Staaten stand der Vatikan, i.e. Pius XII.
3. Auch theologisch dürfte gegen einen jüdischen Staat nichts einzuwenden sein.
a) Es ist das von Gott den Juden geschenkte Land, und Gottes Verheißungen währen ewig.
b) die Sammlung der Juden ist Voraussetzung für ihre Bekehrung, so daß zumindest aus diesem Grunde die Staatsbildung theologisch gerechtfertigt ist (so neuerdings auch das MB)
4. Wer Israel das Existenzrecht abspricht, ist vieles, u.a. ein Antisemit. Wer als Deutscher das tut, ist obendrein noch ahistorisch.
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#258   MK28   16:42:34 | Freitag, 7. Juli 2006
In dubio pro reo
Für die Erkennung derselben wird man also in aller Regel auf indirekte Zeichen zurückgreifen müssen, so wie es eben Johannes Rothkranz tut: Auffällig romfreundliches Verhalten, Förderung der Vereinigungsbemühungen, Bekämpfung des wahrhaft Katholischen, inkl. sedisvakantistischer Ansichten, in den eigenen Reihen bis hin zu den berühmten FM-Signalen. Also genau die Methode von Johannes Rothkranz…!
Grotesk! Was Sie hier predigen ist eine Schule des Verdachts. Damit ist jeder Freimaurer. Sie wären ein guter KGB-Mann gewesen.
Ihre ersten beiden Kriteria sollten auf jeden Katholiken zutreffen, denn Papst ist Papst. Daß ein Priester oder Gläubiger antikatholisch agieren würde, habe ich in der FSSPX noch nie erlebt. Anti-Rothkranz ist übrigens nicht anti-katholisch; im Gegenteil. Die „Signale“ von Rothkranz sagen nichts, denn es sind Hirngespinste. Rituale R. und ich haben Ihnen doch unten – aufgrund eigener Erfahrungen -geschrieben, wie in Zeitungen Fotos ausgesucht werden. Rothkranzens Theorien sind lächerliche Wahnvorstellungen. Es bleibt nichts übrig.
Was die Verleumdungen der Perpetua gegen den namentlich verleumdeten Priester angeht, werde ich ihn fragen. Perpetua schützt hier nur die Anonymität vor einer Unterlassungsverfügung.
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#256   MK28   14:12:22 | Freitag, 7. Juli 2006
stat crux: Der NOM
1. Unabhängig von theologischen Standpunkt: Der NOM ist zunächst einmal eine Kulturschande. Und zwar an sich und erst recht in Zusammenhang mit den abertausenden zerstörten Kirchenräumen.
2. Der NOM ist – rein statistisch gesehen – gescheitert. Wir liegen an normalen Sonntagen (Weihnachten, Ostern ausgerechnet) bei derzeit unter 10 % Meßbesuch. Wenn die letzten vorkonziliarSozialisierten ausgestorben sind, werden wir dann irgendwo bei 2-3 % landen. Eine 2-3-Prozent-Kirche ist tot.
3. Wir sind innerlich am Ende. Wenn 90 % der Katholiken den Unterschied zwischen der Messe und dem luth.Abendmahl nicht kennen und für die Interkommunion sind, dann ist auch glaubensmäßig Schluß.
4. Das V2 inspiriert? Bei den Früchten? Sorry, stat crux, aber wie wäre es mal mit der Realität als Gradmesser der eigenen Handlung?
5. Übrigens: Tolerant waren die Liturgiereformer sehr wohl – gegenüber jedem akatholischen Unsinn. Und daß es ohne Lefebvre größere Toleranz gegen die Messe gegeben hätte, ist eine Mär. Es war der Haß auf die Messe, der Lefebvre erst groß gemacht hat. Sie verwechseln Ursache und Folge.
Und deshalb nochmal: Das Konzil ist Menschenwerk. Deshalb wird es vergehen, während der unversehrte Glaube und sein authentischer liturgischer Ausdruck bleiben.
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#254   MK28   13:25:20 | Freitag, 7. Juli 2006
Logenmitglieder fliegen raus.
die „automatische“ Exkommunikation von Logenmitgliedern vorgesehen hat?
Das passiert doch. Nennen Sie doch einmal konkret ein Logenmitglied; nicht nur „vermutete“ Freimaurer, sondern erwiesene. Nach Rothkranz ist das einfach: jeder, der nicht für Rothkranz ist, ist FM. Nur die FSSPX ist halt eine seriöse Gemeinschaft, da geht es um Fakten, nicht um Wahnvorstellungen.
Stat Crux: Die FSSP gibt es nur, weil es die FSSPX gibt; anderenfalls wäre sie längst platt gemacht. Und was man hört sieht es in ihrem Inneren auch nicht gerade rosig aus. Was solls: Keine kath. Tradition ohne FSSPX. Nicht die Bruderschaft wird vergehen, sondern die konziliare „Erneuerung“. Denn letztere ist Menschenwerk.
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#249   MK28   11:54:26 | Freitag, 7. Juli 2006
Wer im Glashaus sitzt
dabei zu dem Schluss kommen, dass der Traditionsbruch mindestens an einer Stelle so gravierend ist, dass wir uns die Frage stellen müssen „Ist die nachkonziliare Kirche noch katholisch?“, sollte man ihnen dieses Recht erst einmal lassen.
Das Recht lassen wir ihnen doch. Wir verbitten uns nur, als Freimaurer denunziert zu werden, wenn wir nicht zum selben Ergebnis kommen. Das Problem von Rothkranz ist doch nicht, daß er Fragen stellt und Probleme sieht. Das Problem ist, daß er jeden, der zu einem anderen Ergebnis kommt, sofort denunziert. Und dagegen helfen eben nur Blaue Briefe.
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#246   MK28   10:06:41 | Freitag, 7. Juli 2006
Dümmer geht’s nimmer!
Perpetua schrieb:
dann garantiert nur mit einem „Paßphoto“ also mit ungestörtem Geradeausblick“ Denn der bei jeder etwas größeren Zeitung immer „eingeweihte“ Chefredakteur wählt die Photos peinlich genau aus! Er wählt sie so aus, wie ihm von der zuständigen Logen-Zentrale tagtäglich neu empfohlen oder gar befohlen wird!
So eine Gülle, so ein Unsinn! Es ist nicht zu fassen! Noch nie eine Redaktion von innen gesehen? Noch nie interviewt worden? Noch nie einen Pressefortografen oder (Chef-)Radakteur kennengelernt? Wohl ja, denn nur brutale Unkenntnis kann eine solche abstruse Theorie gebären.
Zum Mitmeißeln: Die Bilder werden von der Bildredaktion zusammen mit dem zuständigen Redakteur ausgesucht und anschließend in der Redaktionskonferenz gemeinsam besprochen. Es geht dabei immer darum, möglichst lebendige, aussagekräftige Bilder zu wählen. Deshalb sind die Hände meist zu sehen, in Bewegung und befinden sich in Bildmitte. „Paßfotos“ gibt es kaum, und wenn, dann nur, weil kein Bild in der Datenbank ist. (Zeitungen kaufen sich die Bilder bei professionellen Datenbanken, wenn sie – wie im Regelfall – keine eigene haben)
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#109   MK28   15:20:55 | Dienstag, 4. Juli 2006
@ stat crux: Abwarten!
Liturgiereform im Ergebnis durchzusetzen geholfen
Abwarten; ich wüßte niemanden außerhalb des intellektuellen Inzuchtvereins Konzilskirche, der noch einen Pfifferling auf diese Liturgiereform setzen würde.
Daß die Bruderschaft (noch) in ihren gesellschaftlichen Aussagen außerhalb der Relevanz agiert, und daß das zu einem nicht unwesentlichen Teil selbstverschuldet ist – da haben Sie recht. Nur liegt es weniger an der vertretenen Meinung, als vielmehr an mangelnder Professionalität – und das ist schnell korrigierbar und wird auch korrigiert werden.
Sicher ist nur eins: Der konziliare Versuch ist gescheitert. Da lügen die Statistiken nicht. Man mag das bedauern – denn die Ideen des Konzils sind ja nicht uninteressant – aber es ist die Realität. Auf der Basis des Konzils – egal ob Text oder Geist – läßt sich keine Religion machen und kein gesellschaftlicher Anspruch formulieren.
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#102   MK28   14:32:38 | Dienstag, 4. Juli 2006
Stat Crux, schon wieder daneben!
und schwer aufklärbar ist allerdings das Phänomen, dass die Bruderschaft eine so skurrile Karikatur der Freimaurerei zeichnet, dass Meinungen à la Rothkranz jedenfalls aufkommen können.
So wie Rothkranz überall FM am werke sieht, ist bei Ihnen für jeden Unsinn die Bruderschaft schuldig. So ein Käse! Mit derselben Begründung können Sie den Juden die Schuld für die Nazis geben. Entscheidend ist doch, daß sich die Bruderschaft glaubhaft und eindeutig von Rothkranz und seinen Glaubensbrüdern distanziert hat – was geschehen ist. Das sollte auch ein FSSPX-Hasser wie Sie anerkennen.
Daß die auch in dieser Debatte geäußerten Verschwörungswahnvorstellungen skuril sind, steht allerdings außer jeder Frage.
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#90   MK28   10:17:14 | Dienstag, 4. Juli 2006
Keine Lachnummer!
Perpetua schrieb:
Der sogenannte Blaue Brief von Pfluger ist eine reine Lachnummer, denn weder nach weltlichem noch nach kirchlichem Recht hat die Bruderschaft irgendeine rechtliche Handhabe gegen den Autor Johannes Rothkranz.
Und deshalb verbietet P. Pfluger auch den Priestern der FSSPX, Rothkranz Sakramente zu spenden. Er trifft also eine Anordnung gegenüber den Priestern, bittet die Gläubigen um Unterstützung und macht gegenüber Rothkranz nur das Hausrecht geltend.
Alles sehr geschickt und rechtlich einwandfrei. Da kommt Rothkranz nicht ran. Jetzt warten wir mal ab, wie sich das auf den Umsatz des Verlages auswirkt. Und zudem könnte die FSSPX ja die Drohung wahr machen, gegen den Verlag und Rothkranz vor den weltlichen Gerichten vorzugehen – angesichts der Gülle, die dort verzapft wird, kommt man da mit Ehrenschutz sicher durch.
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#78   MK28   17:45:54 | Montag, 3. Juli 2006
Genau so nicht, Malachias!
So lange im Vatikan sage und schreibe vier Hinterlogen sind, sprich so gut wie alle Kurienkardinäle Freimaurer (oder gar Satanisten?) sind
Woher wissen Sie das? Von Rothkranz?
Wenn Sie auf der Basis solcher „Analysen“ gestalten wollen, werden Sie NIE Erfolg haben können. Noch einmal: Nicht jeder, der nicht Katholik ist, ist FM. Die Welt besteht nicht nur aus Kirche und FM, tertium datur. Nicht jede böse Tat entspringt einem Befehl einer Geheimorganisation. Wie wäre es mal mit Gier, Wollust, Hoffahrt, Neid – nur um mal einige Gründe zu nenen, die nichts mit Geheimgesellschaften zu tun haben, oder glauben Sie echt, daß in einer Loge keine Eifersucht, kein Neid, keine Mißgunst herrschen, daß also alle völlig gleichgeschaltet nur auf den nächsten Befehl warten? Gott bedient sich der Ordnung für seine Zwecke und gründet die Kirche; der Teufel nutzt das Chaos. Also hören Sie mit diesen lächerlichen Verschwörungstheorien auf.
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#74   MK28   17:14:23 | Montag, 3. Juli 2006
@ Marcel: Stimme im Prinzip durchaus zu
Das römische Festhalten am Durchbruch des Liberalismus namens V.II ist daher „weniger ein theologisches Problem“. :)
Ja! Ich kenne in der V2-Kirche nur Kleriker, die vom V2 schwärmen, aber kaum einen, der es gelesen hat. Hier geht es darum, daß eine Generation feuchte Augen bekommt, wenn sie an ihre tolle Jugend denkt. Und dieses Erlebnis steht jedem Nachdenken im Weg.
Der Papst erkennt nun die Folgen und will das Konzil retten, in dem er es neu erfindet. Deswegen geht er gegen den „Geist des Konzils“ vor und will zu den Texten zurück. Richtig ist dagegen, daß auch die Texte schlecht sind.
Nur: Die Reformer schießen den Weg für die Revolutionäre frei. Ohne Gorbatschow, der den Kommunismus retten wollte, kein Zusammenbruch des Ostblocks. Jede zugelassene Kritik am Ist-Zustand delegitimiert das Konzil mit. Eine Einigung würde die Konzilsapologeten schwächen. Denn es käme ein neuer Verbündeter ins Spiel: der Opportunismus. So wie 1960ff viele scheinbar Konservative konziliar erleuchtet wurden, würden viele „Konzilskonservative“ schnell auf den neuen Trend umschwenken und sich an Konzilskritik – die ja en vogue kommt – beteiligen. Und deshalb sollten wir a) im Gespräch bleiben und b) dafür sorgen, daß wir en vogue – oder wie P. Pfluger sagt: avantgardistisch – bleiben. Also: Rothkranz raus und etwas den Zahn ziehen bei Kleiderdebatten. Dafür forsch und souverän die Amtsträger herausfordern und Gestaltungswillen zeigen.
Redaktion benachrichtigen Kompromißloser Bischof
#30   MK28   16:39:44 | Montag, 3. Juli 2006
Klare Abgrenzung ist richtig
Die klare Abgrenzung gegen Extremisten auch von rechts (NPD, Rothkranz) ist nicht nur richtig, sondern für den Katholizismus lebenswichtig. Nur weil auch wir derzeit in der Defensive sind, sollten wir nicht glauben, mit anderen Nicht-Mainstreamern gemeinsame Sache machen zu müssen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund ist nicht unsere Sache, sondern der Dienst an der Wahrheit.
Nichts schadet unserem Anliegen so sehr wie eine falsch verstandene Solidarität mit den letztlich antikatholischen Extremisten. Denn wir liefern hier – berechtigte – Gegenargumente und delegitimieren uns selbst. Unser Anliegen ist der Glaube und die Wahrheit, nicht die (angeblichen) Rechte antikatholischer Hetzer. Anders formuliert: In einem kath. Staat wäre die NPD verboten. Das hindert uns daran, für sie auch nur Sympathie zu entwickeln.
Redaktion benachrichtigen Blauer Brief
#71   MK28   16:16:44 | Montag, 3. Juli 2006
Credo in Unam Sanctam Catholicam et Apostolicam Ecclesiam
Das ist der Grund, Perpetua, weshalb die FSSPX nach einer Einigung mit Rom strebt. Und daß das jetzt passiert, hat etwas damit zu tun, daß der Wind ein wenig gedreht hat – Ratzinger ist nicht Montini, auch in Rom sehen die Schlaueren, daß der Konzilskurs am Ende ist. Und damit besteht nun die Chance zu einer Anerkennung der Tradition.
Ich gebe Ihnen gerne zu, daß die Sedisvakanztheorie einiges für sich hat. Aber sie verstößt eben gegen die Sichtbarkeit der Kirche. Deshalb ist die Notstandstheorie überzeugender, zumal ja auch die Früchte für sich sprechen.
Was Rothkranz betrifft – um den es ja eigentlich geht – noch ein [link]hübscher Text[link] von P.Lingen, der sich ihm mit Präzision und Wortwitz genähert hat. Es dürften weniger der Sdisvakantismus als vielmehr die vom Sedisvakantisten P.Lingen festgestellten intellektuellen und charakterlichen Defizite sein, die hier P. Pflugers Reaktion ausgelöst haben. Rothkranz Problem ist weniger ein theologisches, es ist ein pathologisches; er versteigt sich in seinem Weltverschwörungswahn ins Groteske und wird deshalb zu einer Belastung und Gefahr.
Redaktion benachrichtigen Blauer Brief
#69   MK28   14:34:22 | Montag, 3. Juli 2006
Wirre FM-Phantasien
Die wirren FM-Phantasien von Rothkranz und Perpetua sind ja Beweis genug, um die Notwendigkeit des Reinschlagens von P. Pfluger zu belegen.
Nur ein Beispiel: In Weihungszell ist der Architekt durch einen FM-Architekten ersetzt worden.
Jeder, der etwas Einblick hat, weiß es besser: Der alte Architekt hat a) grobe Planungsfehler begangen (Gebäude auf den Bürgersteig geplant), b) bei anderen Projekten zuviel abgerechnet und behauptet mittlerweile c) die Bruderschaft sei eine außerhalb der Kirche stehende Sekte, von der er losgekommen sei. Der neue Architekt ist ein Anhänger der Bruderschaft, der übrigens auch die im Bild zu sehende Stuttgarter Kirche gebaut hat.
So ist das immer: Frech wird etwas behauptet, frei nach dem Motto: Irgendwas bleibt schon kleben. Nicht die Bruderschaft muß derartige Diffamierungen widerlegen, sondern wer derartiges abläßt, soll es glaubhaft machen.
In allem und jedem FM zu sehen ist einfach nur pathologisch. Gott sei Dank hat P. Pfluger auch deswegen Rothkranz abgewatscht. Der Gipfel der Dummheit ist die Wahnvorstellung mit den „Symbolbildern“. Jeder, der mal eine Redaktion von innen gesehen oder sich mal ernsthaft mit Journalisten unterhalten hat, weiß es besser. Hier werden gezielt einfache Gemüter verwirrt. Und das R offenbar an seinen Unsinn glaubt, macht es nicht besser.
Redaktion benachrichtigen Die unterschlagene Revolution
#35   MK28   17:49:32 | Montag, 26. Juni 2006
Der Gipfel der Dummheit
ist es, wenn behauptet wird, im Mittelalter hielt man die Erde für eine Scheibe. Das paßt dann zu den Millionen Opfern der Hexenverfolgung und der bösen Inquisition.
Deshalb nochmal: Seit Ptolemäus wußte jeder Gebildete – erst recht an den kirchlichen Universitäten – daß die Erde eine Kugel ist. Weiter: Die Inquisition hat – vom spanischen Sonderfall abgesehen – eine im Vergleich zu modernen Geheimdiensten geradezu harmlose Bilanz vorzuweisen (auch wenn jedes Opfer eines zu viel ist) und drittens: Die Anzahl der umgekommenen Frauen wegen des Hexenwahns ist in etwa 10 Prozent so hoch wie die regelmäßig vorgetragenen „Kampfzahlen“ irgendwelcher dümmlicher Kirchenfeinde.
Soweit die Fakten, auch wenn nicht zu erwarten ist, daß sich eingefleischte Kirchenhasser davon belehren lassen.
Wenn man nun auch noch das, was tatsächlich an Vorwerfbarem geschehen ist, geschichtlich einordnet, bleibt von den Angriffen auf die Kirche nicht viel übrig.
Aber wahrscheinlich kommt jetztgleich irgendein Schlaumeier mit den armen Menschenfressern Südamerikas.
Am Rande: Die allumfassende Angst vor § 130 StGB (Volksverhetzung) hat was Rührendes.
Redaktion benachrichtigen Die unterschlagene Revolution
#27   MK28   13:01:35 | Montag, 26. Juni 2006
Hexenprozesse und Inquisition
sind die „Argumente“ von Kirchenfeinden, die immer kommen, wenn man a) nicht besonders intelligent und b) argumentativ am Ende ist. Und das seit dem 18. Jhd, als die Moderne meinte, sich in abgrenzung vom angeblich finsteren Mittelalter definieren zu müssen. Aus dieser Zeit stammen die Mythen von den Millionen Opfern der Inquisition und der Hexenprozesse.
Die Zahlen sind grotesk überzeichnet, wie auch das Mittelalter nicht dunkel, sondern bunt war. Insofern sagt der verschwiemelte Artiklel Wahres.
Tatsache ist also, daß die Inquisition (vielleicht mit ausnahme von Spanien, wo Bürgerkrieg herrschte) im Vergleich zu Geheimpolizeien des 20 Jhd eine nahezu caritative Institution war und die Hexenverfolgung eher eine säkulare Masche denn ein religiöses Anliegen war. Ausmaß und kirchliche Mittäterschaft sind maßlos übertrieben.
Redaktion benachrichtigen Redeverbot in der Diözese Linz?
#14   MK28   17:01:39 | Freitag, 23. Juni 2006
Der Diakon wird geweiht? – Noch ist er es nicht!
Wenn der Bischof und sein Deppendiakon cool wären, dann würde Golatz geweiht werden, mag sein. Aber sind sie es?
[v.d.Red.zens.]Und der Bischof hat Angst, vor der linken Öffentlichkeit, vor kreuz.net und kath.net und vor Rom. Und Angst lähmt.
Hier passiert erst einmal nichts mehr. Abwarten: In zwei Wochen erlebt Golatz sein coming out und wird Mitarbeiter in der bischöflichen Pressestelle oder anderswo, wo man a) akatholisch b) unfähig und c) mit Stallgeruch ausgerüstet sein muß.
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#42   MK28   16:56:19 | Freitag, 23. Juni 2006
Puchils sozialer Abstieg
Puchil, Babylon, Sagen Sie mal dem Dalai Lama, er sei nur aus Gründen des sozialen Aufstiegs Mönch geworden und nehme die Ehelosigkeit nicht so genau. Im kommunistisch verwalteten Tibet ist das Möchtum ein Mittel des sozialen Aufstiegs? Mann, Sie haben einfach keine Ahnung wovon Sie reden. Oder es ist doch so, wie ich es formuliert habe: Ihnen geht es nicht mehr um die Sache, Ihnen geht es darum, Ihr eigenes Versagen schönzureden und der Kirche die Schuld in die Schuhe zu schieben.
Denn was für die falsche Lama-Religion gilt, gilt für die einzig wahre Kirche doch erst recht. Der Zölibat ist eine spirituelle Höchstform. Er dürfte der einzige vollkommende Ausdruck des Priestertums sein und ist kulturell für unser Bild von Kirche und Priester prägend. Wer ihn kippt, kippt das Priestertum als Instrument der Mittlerschaft zwischen materieller und geistiger Welt.
Wir sollten also feststellen: der einzige Ort, wo es Probleme mit dem Zölibat gibt, ist der religiös entkernte Westen Europas. Das hat wenig mit Wohlstand, aber viel mit der vom Konzil verursachten Glaubenskrise zu tun.
@ Stimme aus dem Tradiland: Danke für die schöne Assoziation beim Betrachten des Seminarsfotos. Selbst bei standard.at hat jemand zum Deppendiakon geschrieben, er sehe aus wie ein alkoholsüchtiger Mittvierziger. Aber das ist eben das Personal der V2-Truppe: Leute, mit denen man sich in seiner Stammkneipe nicht sehen lassen wöllte.
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#40   MK28   16:42:42 | Freitag, 23. Juni 2006
Andy_MI5_007
nennt sich der Kirchenreformer aus Linz. So gibt er seine Mailadresse an: Andy_MI5_007@hotmail.com
M.a.W.: Wir haben es nicht nur mit einem Kirchenreformer zu tun, sondern mit einem verkappten James Bond (MI5 steht für den britischen Geheimdienst). Wohl deshalb auch die Elton-John-Frisur auf dem offiziellem Foto im Seminar [v.d.Red.zens.]
Auch sein Interview dürfte nicht Grund, sondern vielmehr Ausdruck seiner Weiheunfähigkeit sein. Denn wer sich allen Ernstes „Andy MI5 007“ nennt, dem fehlt viel zum Priester. Nicht nur Loyalität zur Kirche.
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#34   MK28   15:05:17 | Freitag, 23. Juni 2006
Wie erwartet, Puchil
Der weitaus gewichtigste Grund dafür: Die Beibehaltung der Koppelung zwischen Priesteramt und Ehelosigkeit (Zölibat)
Logisch! Von Ihnen wäre auch nichts anderes zu erwarten gewesen.
Wissen Sie, wo es auch ein Zölibat gibt? In Tibet, bei den Gelupa des Dalai Lama. Mangelnde Berufungen gibt es dort nicht. Warum? Weil die Religiösität intakt ist.
Der Zölibat ist eine spirituelle Hochform. Er setzt folglich auch eine tiefe Spiritualität beim Priester voraus. Geht die verloren, kann man den Zölibat nicht halten. So wie bei Ihnen.
Wir haben kein Problem mit dem Zölibat, wie haben ein Problem mit dem Glauben.
Und nun en masse innerlich Abgefallene zu weihen, ist auch kein Weg. Denn das würde die Kirche endgültig ruinieren. Abgesehen ist der Priester schon kultursoziologisch als Typus in unserer Zivilisation geprägt, und zwarals zölibatär lebender Gottesmann. Wer den Zölibat aufgibt, zerstört unser Bild vom Priester. Das würde die ohnehin schon angegriffene Kirche nicht überstehen.
Deshalb rate ich zum Gegenmittel: Stärkung des Glaubens durch Überwindung des Konzils.
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#28   MK28   12:38:10 | Freitag, 23. Juni 2006
Dummer Diakon
Oder meinen Sie, der Diakon wäre nicht so frech gewesen, hätte er die Messe im Tridentinischen Ritus mitgefeiert?
Das meine ich tatsächlich. Mein Verweis aufdie traditionelle Liturgie bezog sich aber primär auf die Beiträge von Puchi und Aphrodite.
Im übrigen habe ich mir den Diakon mal auf der Seminarhomepage angesehen. Man sollte bei kreuz.net das dortige Foto verwenden; Physiognomie ist ja auch ein Erklärungsansatz. Also, bei Christus König würde man den wohl auch ohne Interview nicht weihen ;-) .
Das ist ja das eigentliche Problem: Die Verblödung des Klerus. Goletz hat jetzt 11 Jahre Theologie studiert, und ist immer noch nicht geweiht. Meine Erfahrung ist, daß ewige Studenten weder a) besonders schlau noch b) besonders charakterstark sind. Beides gute Voraussetzungen, einen Linkskurs zu predigen.
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#26   MK28   12:20:07 | Freitag, 23. Juni 2006
Frage an Aphrodite
In der Liebe seinem Herzen zu folgen, kann nie falsch sein – ich bin für letztere zuständig und weiß daher, wovon ich rede.
Wofür sind Sie zuständig?
Ansonsten gilt: Es sind die Theologen, die den Deutschen Gott austreiben (H. Heine). Und eine Religion, so lächerlich wie Puchi und so weichgespült wie Aphrodite („göttlich gebildetes Gewissen“ und „in der Liebe dem Herzen zu folgen“) kann nur untergehen. Bei solchem Gewäsch kommt man gar nicht zur Gottesfrage, man scheitert schon an Stil und Geschmack. Gegen derartige Abgründe hilft der Gebetsschatz der Kirche. Man lernt die alte Messe mit ihren im Ursprung spätantiken Gebeten erstwirklich schätzen, wenn man lange genug den pathetisch-säuselnden Dummheiten konzilseuphorisierter Frührentner zugehört hat.
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#21   MK28   10:24:30 | Freitag, 23. Juni 2006

Daß ein Priester seine Hormone nicht in den Griff bekommt, gab es immer – leider!
Aber es gibt nichts so abgrundtief Peinliches, Blamables und Lächerliches wie einen ex-Priester, der trotz eines solchen Totalausfalls meint, weiterhin kirchlich mitmischen zu müssen und nun permanent der Kirche die Schuld für sein Treibleben unterjubeln will… Hör zu, Puchinger: Du bist draußen! Dein Problem bist Du selbst [v.d.Red.zens.] Und verschone uns mit Deinen Revolutionsideen, denn die sind bestenfalls ein Abklatsch Deiner lächerlichen Schwäche und Deiner Schuldgefühle.
Ach so, eine Bitte: Keine psychologisierenden Betroffenheitsgesten irgendwelcher Gutmenschen, bitte.
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#19   MK28   10:17:41 | Freitag, 23. Juni 2006
Das Bürschchen …
… sollte tatsächlich abgeschossen werden. Wer sich so weitaus dem Fenster lehnt, kann, liebe Stimme aus Wien, nicht erwarten, daß ihm kein Wind um die Nase weht.
Es geht jetzt nicht darum, zu lamentieren, man könne nichts machen, wie das teleologe tut. Auch Gotthard irrt wieder mal, wenn er meint, der Bischof sei so souverän, zu machen, was er für richtig hält.
Nichts ist er! Die Bischöfe im deutschsprachigen Raum sind, vielleicht mit Ausnahme von Müller, Meisner und – leider – Lehmann, alles Hosenscheißer, die Angst vor Aufregung haben und permanent den Weg des geringsten Widerstandes gehen. Baut man also übers Internet und über Rom eine Drohkulisse auf will ich sehen, was in Linz passiert. Man wird – dem Weg des geringsten Widerstandes folgend – vom Bürschchen eine „Klarstellung“ fordern, und das Bürschchen wird klarstellen, daß er alles anders gemeint als gesagt hat. Mehr kann man nicht erwarten, aber auch das ist schon ein schöner Erfolg.
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#6   MK28   18:51:49 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Drauf ankommen lassen!
In der Politik geht es darum, die Schritte Gottes in der Halle der Geschichte zu hören und nach seinem Mantel zu greifen, um ihn zwei, drei Sekunden festzuhalten.
M.a.W.: Es geht darum, Chancen, die sich bieten, zu nutzen, anstatt Verschwörungstheorien zu fröhnen. Und der Linzer Depp hat uns so eine Chance beschert. Deshalb sollte man es jetzt drauf ankommen lassen:
Schreibt alle an den Bischof und protestiert gegen die Weihe, ehe er nicht öffentlich abgeschworen hat! Weiht der Bischof ihn ohne explizite Distanzierung von seinen eigenen Worten, haben wir einen neuen Notstandsfall und sollten den dann auch im deutschsprachigen Raum entsprechend publizieren(KU, DT, MB, kreuz.net). Weiht er ihn nicht, haben wir gewonnen. Schwört das Bürschchen ab – erst recht! m.a.W.: Wenn wir nur Druck aufbauen, können wir nicht verlieren.
Redaktion benachrichtigen Jetzt ist es offiziell
#1   MK28   12:55:16 | Donnerstag, 22. Juni 2006
Orthodoxie und Orthopraxis
Bei einer Disko mit katholischen Jugendlichen habe er sich auf der Tanzfläche gezeigt. Für ein Fußballmatch mit seiner Lieblingsmannschaft ‘Juventus Turin’ habe er sich sogar als Fernsehmoderator hervorgetan.
Da wollen wir lieber nicht von der Praxis auf die Lehre schließen.
Redaktion benachrichtigen Die Abscheuliche steht vor dem Ende
#16   MK28   18:35:08 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Stat Crux hat was Amüsantes
Die Konzilsapologie des sc bzw. Otterbeck hat was Amüsantes. Als ob der Zusammenbruch des Katholischen als gesellschaftlich relevante Kraft nicht stattgefunden hätte, die Seminarien voll wären und das Katholische das Denken prägen würde – so wird argumentiert. Hallo, Aufwachen! Machen Sie die Realität zum Gradmesser Ihrer Argumente. Das Konzil ist an der Wirklichkeit gescheitert.
Ich bestreite nicht, daß das Konzil intellektueller und meinethalben abstrakter ist als die traditionelle Schultheologie. Nur ändert das nichts an ihrem Scheitern. Es hilft doch nichts, hier geistreich die Wirklichkeit auszublenden. Die Selbstzerstörung der Kirche durch das Konzil ist eine statistisch nachweisbare Tatsache, und sie ist weltgeschichtlich einmalig: Daß sich eine Religion derartig den Boden unter den Füßen wegzeiht, hat es noch nie gegeben. Ich gehe weiter: Es ist nicht möglich, auf der Basis der konziliaren Theologie eine Religion, die in der Welt bei den Menschen funktioniert, zu begründen, da sie bereits der natürlichen Gotteserkenntnis widerspricht. Anders: Die Konzilslehren mögen das Beste sein, was Menschen geistig hinkriegen; aber sie sind eben nicht göttlich, und deshalb werden sie keinen Bestand haben.
Redaktion benachrichtigen Bis wohin reicht der Notstand?
#29   MK28   16:35:55 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Artois, Sie disqualifizieren Sie selbst
Da Du ein Ketzer bist, kannst Du keine Aussagen über Rechtgläubigkeit treffen. Heute und in Ewigkeit nicht!!!
Selbst wenn Benedikt ein „Ketzer“ wäre, könnte er doch zutreffende Aussagen treffen. Denn die Wahrheit ist als objektive Kategorie unabhängig von dem, der sie erkennt oder äußert.
Ihren gut gemeinten Eifer in Ehren, aber gut gemeintist nun mal das Gegenteil von gut. Und Sie sollten sich überlegen, ob es der Sache des Glaubens gut tut, wenn er sich ständig dem Verdacht ausgesetzt sieht, irgendetwas mit Ihren Verbalentgleisungen zu tun zu haben.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#266   MK28   16:28:12 | Mittwoch, 21. Juni 2006
Blueberry – Exzellent!
Ihre Erklärung zu Hitler ist exzellent, weil sie über die Betrachtung der Weimarer Jahre hinaus geht.
Man könnte noch ergänzen, daß die Konservativen in Dtl wirkungslos waren, weil sie konfessionell gespalten waren: Die Katholiken als „geborene“ Konservative waren gegen den kleindeutschen Nationalstaat, der protestantisch war, s. Kulturkampf. Deshalb war der „rheinische“ Katholizismus eher links und hat die Republik mitgetragen (Weimarer Koalition). Apropos: Diese Ausrichtung des dt. Kath. hat dann ja auf dem Konzil leider negativ gewirkt.
Die nationalkonservativen Protestanten haben den Schock des Untergangs der Monarchie nicht überstanden und waren dann für den spezifisch dt. Faschismus (Nationalsozialismus) anfällig.
Nachdem der Versuch des III Reichs gescheitert war, schlug die Stunde des rheinischen Katholizismus, der sich in der Bonner Republik zusammen mit den nach zwei verlorenen Kriegen geläuterten Protestanten (geeint in der CDU) verwirklicht hat. Leider sind erst die Protestanten nach links („Verwestlichung“) und dann die Katholiken nach dem Konzil („aggiornamento“) von Bord gegangen. Ergebnis bekannt.
Redaktion benachrichtigen Brauchen die neuen Machthaber in Bolivien einen Kulturkampf?
#2   MK28   18:19:13 | Dienstag, 20. Juni 2006
So was kommt von so was
So ist das eben mit linken, antiamerikanischen Bewegungen in Lateinamerika. Ich wundere mich immer über den Antiamerikanismus, der hier teilweise hausiert und dann dazu führt, daß man Typen wie Hugo Chavez applaudiert.
Bislang haben alle Linken in Lateinamerika sofort gegen das Christentum und die christliche Tradition Lateinamerikas gekämpft und dafür den Popanz der „vorkolumbianischen“ Menschenfresser“kulturen“ bemüht. Der ursprünglich linke Alejandro Toledo hat in Peru die Indiosprache Quechua zur zweiten Unterrichtssprache erhoben, und jetzt geht der Kommunist Morales in Bolivien eben zum Frontalangriff über.
Das Gegenteil kann man etwa im pro-amerikanischen Kolumbien beobachten.
Also; ich hoffe, daß solche Nachrichten helfen, dieses dümmliche Schwarz-Weiß-Schema mit den USA als ewigem Bösen etwas aufzulösen.
Redaktion benachrichtigen Kinderreiche Familien statt Homo-Konkubinat
#45   MK28   14:44:27 | Dienstag, 20. Juni 2006
Die Familie wird wiederkommen
ganz einfach, weil sie gebrachtwird. Der Versuch, sie mittels des Sozialstaats überflüssig zu machen, istja bekanntlich gescheitert. Und warum sollen meine Kinder dann für die Renten und Krankenkosten von Homos aufkommen?
Leider erleben wir derzeit das letzte Aufbäumen der Familienfeinde. Die Einführung der Homo-Ehe, die Debatten um eine Kappung des Ehegattensplittings und das Erziehungsgeld wurzeln sehr wohl in einer Ideologie, für die nichts so schlimm ist wie eine klassische Hausfrauen-Ehe mit vielen Kindern.
Homosexualität ist dabei sicher nicht die Ursache, aber doch eine Nebenfolge. Will man das Demographiedesaster eindämmen, wird man daher nichtumhin kommen, Kinderlose (und damit Homos) stärker zu belasten und klassische Familien staatlich zu fördern. Das scheitert derzeit aber an der Homo-Lobby wie der feministischen Ideologie. Insofern haben die IKs schon recht, wenn sie gegen beide wettern.
Redaktion benachrichtigen Nicole Kidman kehrt zum Katholizismus zurück
#51   MK28   13:47:41 | Freitag, 16. Juni 2006
Die ganze Spannbreite
hat sich versammelt. Vom liberalen DDL bis zu den bräunlichen Rudolfsohn etc.
Was mich ärgert: Die Braunen sind so unfaßbar unappetitlich, daß man gar nicht dazu kommt, sich mit den Liberalen zu zoffen, weil man permanent gezwungen ist, den Unterschied zwischen Konservatismus und Faschismus zu betonen.
Deshalb nochmal die Trennlinien:
Einheit von Glaube und Vernunft statt credo quia absurdum
Gegen die rechtliche Förderung der Homosexualität statt vulgärer Beschimpfung von Betroffenen
Zurkenntnisnehmen der Realität statt Verschwörungswahnvorstellungen
Kultur und Stil in Sprache, Ausdruck und Benehmen gegen Proletentum
Einsatz für ein feminines Frauenbild (gegen die Emanzipation) statt dumpfer sexistischer Frauenunterdrückungsobsessionen (vermutlich aus sexueller Frustration herrührend und sich in lächerlichen Kleiderordnungen austobend)
Verständnis des Glaubens als System von (unveränderlichen) Prinzipien statt als starre Gesetzessammlung.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#151   MK28   13:25:17 | Freitag, 16. Juni 2006
An die Volksverhetzer III
1. Zum Begriff Volksverhetzer:
Was hier von Chris, Detlef, Rudolfsohn und Malachias abgesondert wird, erfüllt eindeutig den Straftatbestand der Volksverhetzung. Der Täter solcher Straftaten ist – der Volksverhetzer.
2. Zur Frage nach Strafbarkeitslücken bei Herabwürdigung der Religion:
Der Hinweis auf unbefriedigende Zustände in anderer Hinsicht entschuldigt nicht die Volksverhetzung im Hiblick auf den Judenmord. Niemand darf im Supermarkt klauen und das damit entschuldigen, Abtreibung, ein schlimmeres Unrecht, sei ja immerhin straffrei.
3. Zur Dimension des Judenmordes
Verboten sind nicht seriöse Zahlenuntersuchungen, wie sie ja Meyer hingelegt hat. Verboten ist es zu bestreiten, daß das NS-System zielgerichtet, zentral gesteuert und einem vorgefertigten Plan folgend unter Einsatz staatlicher Machtmittel alle in seinem Machtbereich lebenden Juden verfolgt und deportiert hat in der Absicht, sie als Personen wie als Gruppe zu eliminieren und das bei Durchführung dieses Planes mehrere Mio Menschen allein aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur jüdischen Gemeinschaft ermordet wurden.
4. Zum öffentlichen Frieden:
Ein Gemeinwesen hat das Recht, das Leugnen eines solchen Verbrechens als Störung des öffentlichen Friedens zu werten. Ähnliches tut es auch bei der Störung der Friedhofsruhe.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#146   MK28   10:20:06 | Freitag, 16. Juni 2006
An die Volksverhetzer II
Es ist schon bitter, DDL zustimmen zu müssen, aber was solls:
SIE [die Volksverhetzer] bringen uns dazu, die Gegenposition zu Ihnen zu beziehen, weil IHR Geblubber sehr viel MEHR nervt als gewisse Vorwurfsarien
Wo er recht hat, hat er recht.
Ansonsten dürften Existenz und Dimension des NS-Judenmords unter allen denkenden Menschen unbestritten sein, wir reden von einer Opferzahl zwischen 4,5 und 6 Mio. Menschen. Wer diese Dimension leugnet, macht sich strafbar, weil er den öffentlichen Frieden stört.
Daß ein solches Verbrechen zu Selbstzweifeln der Schicksalsgemeinschaft führt, in deren Namen und mit deren staatlichen Machtmitteln er geplant und durchgeführt wurde, erachte ich als zwangsläufig. Ich stimme zu, daß es hier zu Übertreibungen kommt, wie sie etwa M. Walser oder unlängst – etwas geschickter – M. Mattusek angeprangert hat. Nur, solange es noch Typen wie Malachias, Detlef, Rudolfsohn etc. gibt, ist keine vernünftige und vertretbare Chance, ohne die Gefahr einer neuen NS-Bewegung hier eine Korrektur zu einem erwachsenen Umgang mit dem Grauen zu finden.
Müßig darauf hinzuweisen, daß die Kath. Kirche auch unter dem großen Papst Pius XII nie den Holocaust geleugnet hat. Revisionismus und Katholizismus schließen einander aus.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#121   MK28   17:57:44 | Donnerstag, 15. Juni 2006
An Artois und die anderen Volksverhetzer
1. Der Historikerstreit hatte mit dem „Judenmord“ gar nichts zu tun.
Die „Debatte um die Einzigartigkeit der nationalsozialistischen Judenvernichtung“, wie der Historikerstreit korrekt heißt, hat also mit dem Judenmord nichts, pardon: „gar nichts“ zu tun. Respekt. Da habe ich die Debatte, über die ich immerhin in der Oberstufe meine Facharbeit geschrieben habe, offenbar völlig falsch verstanden – wie auch die Akteure.
2. Nennen Sie mir bitte die offiziellen Quellen, in denen von 20 Mio ermordeten Juden die Rede ist: Wer, wann, wo?
Redaktion benachrichtigen „Wie viele Sekten es gibt, weiß Gott allein“
#12   MK28   17:16:20 | Donnerstag, 15. Juni 2006
„Unerfahrenes Europäergeschwätz“
Was das unerfahrene Europäergeschwätz angeht: Ich kenne Lateinamerika durchaus aus eigener ausgiebiger Anschauung.
Und die zutreffenden Beschreibungen der Sekten als exklusiv, da prädestinationsgläubig bestätigen doch nur meine Auffassung: Sie sind religiös anstatt marxistisch wie die Befreiungstheologie-verseuchte Kath. Kirche. Man mag Boff und einige Exponenten kalt gestellt haben, aber die Realität ist nach wie vor traurig.
Ein Beispiel: Die brasilianische Kirche ist einer der Hauptsponsoren (und dank Misereor auch die dt.) der Landlosenbewegung, die unter dem Symbol von Hammer und Sichel gegen das Privateigentum marschiert. Da muß man sich nicht wundern, wenn die Mittelschichten sich mit Grausen abwenden.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#117   MK28   17:05:20 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Detlef, bei Ihnen würde sich die Strafanzeige lohnen.
1. Zu Meyers Zahlen sein eigenes Zitat:
Davon entfernt sich nicht allzuweit das Resultat dieser Studie mit mutmaßlich 510 000 Toten, davon wahrscheinlich 356 000 im Gas Ermordeten.
Wer nachlesen will: Meyers Aufsatz www.idgr.de/…/meyer-osteuropa.php
Diese sind, wie gesagt, die absolute Untergrenze der seriösen Wissenschaft. Realistisch sind eher 700.000.
2. Das IKRK hat NIE die von Ihnen gebrachten Zahlen ermittelt oder publiziert. Es hat sich vielmehr IMMERdavon distanziert.
3. Lustig Ihr Zitat:
Der Respekt vor den Opfern (auch und gerade den jüd.) gebietet es, einer Instrumentalisierung der sog. Shoa (Holocaust-Industrie!) entgegenzutreten.
Bei Ihnen gibt es doch gar keine jüdischen Opfer.
Im übrigen: Der Begriff „Holocaust-Industrie“ stammt von Norman Finckelstein, der in seinem gleichnamigen Buch von 5,3 Mio Opfern ausgeht.
4. Ansonsten gilt das Übliche: Verschwörungstheorien wie die, daß die gesamte Historikerzunft ferngesteuert sei, und die Juristen (Auschwitz-Prozeß) gleich mit, sind mir zu dämlich, um mich darum zu streiten. Also, lassen wir’s.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#114   MK28   16:01:41 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Sie leugnen!
1. Daß unmittelbar nach Kriegsende, als die Beweise noch nicht gesichert waren, Propagandalügen ins Kraut schossen – 8 Mio o.ä. – ist doch irrelevant. Seit den Nürnberger Prozessen gibt es keine seriöse Quelle mehr mit über 6 Mio. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler hat je die von Ihnen als Popanz aufgeführten 10 Mio benutzt.
2. Sie lesen Meyer nicht richtig: Meyer spricht von 500.000 Opfern allein in Auschwitz.
a) Meyer ist damit sehr weit nach unten gegangen. Seriös gelten Zahlen für Auschwitz zwischen 700.000 und 1,1 Mio. Meyer dürfte die nicht registrierten 400.000 in Auschwitz angelangten ungarischen J. aus dem Sommer 1944 zu niedrig berücksischtigt haben. 1,1 Mio hat Lagerkommandant Höß eingeräumt, als er sein – erfoltertes und daher unverwertbares – Geständnis widerrufen hat.
b) Selbst wenn man Meyers 500.000 zugrunde legt, bleibt es bei der Millionenzahl. Denn es gab noch Treblinka, Sobibor, Majdanek, Belcec etc; dazu die Sonderkommandos hinter der Ostfront. Unter 5 Mio kommt kein seriös arbeitender Forscher. Und das ist der Unterschied zwischen Meyer und den „Revisionisten“: Meyer arbeitet seriös, er ist an der Erforschung der Wahrheit interessiert, Revisionisten an der Vertuschung.
3. Das Rote Kreuz hat nie die von Ihnen gebrachten Zahlen geäußert. Das sind haltlose Behauptungen. Tatsächlich distanziert sich das RK seit den 50ern von diesen Behauptungen und weist darauf hin, nie derartiges festgestellt und/oder veröffentlicht zu haben.
Redaktion benachrichtigen Haßpredigt gegen Kirche und Papst
#58   MK28   12:38:44 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Malachias Frage – P. Lingen
N.B.: Sie sind nicht zufällig die Schwester von P. Lingen?
Nein, da kann ich Sie beruhigen. Die Messen, zu denen ich gehe, werden unam cum Papa nostragelesen.
P. Lingen halte ich freilich für einen exzellenten Theologen. Er hat den großen Vorteil, auch die V2-Theologie zu kennen, so daß seine HP eine wunderbare Informationsquelle hinsichtlich der Gegenwartstheologie ist. Zudem ist sein Stil erfrischend klar – nicht so süßlich. Ich befürchte nur, der gute Pater hat sich etwas zu sehr verrannt; vergleicht man die jüngeren mit den älteren Beiträgen, sind mir die jüngeren zu emphatisch, zu aggressiv, zu pöbelnd, teilweise auch sektiererisch. Das macht es den üblichen Akatholiken leicht, ihn zu delegitimieren und den Konservativen schwer, sich auf ihn zu beziehen.
Das Problem wird wohl letztlich sein, daß der Sedisvakantismus eine Sackgasse ist. Ich muß nicht Sedisvakantist sein, um den Bruch, den der Tod Pius XII darstellt, anzuerkennen. Das ist eine Schein-Konsequenz.
Redaktion benachrichtigen Haßpredigt gegen Kirche und Papst
#56   MK28   11:14:09 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Malachias, sind Sie noch bei Trost?
1. Ihre Angriffe gegen Pius XII sind so absurd, daß man sich fragt, ob Sie das ernst meinen? Pius hatte nicht nur das Recht, sondern sogar die moralische Pflicht, hier unschuldigen Menschen – ob Juden oder nicht ist irrelevant – zu helfen.
2. Den Grund solcher trüber Gedanken liefern Sie gleich mit: den Anton-Schmidt-Verlag. Der ist antikatholisch. Übrigens warnt auch die FSSPX vor seinen Machwerken. Falls Sie sich seriös über den Glauben informieren wollen, gehen Sie in Antiquariate, Enzykliken und Lehrbücher mit Imprimatur vor 1958 sind zweifelsfrei.
Redaktion benachrichtigen „Wie viele Sekten es gibt, weiß Gott allein“
#9   MK28   11:02:44 | Donnerstag, 15. Juni 2006
Die Sekten sind die Folge der Befreiungstheologie
Die Sekten florieren, weil sich die Kath. Kirche „dank“ der Befreiungstheologie aus der Religion zurückgezogen hat und statt von Gott von den Menschen und seinen lächerlichen irdischen Problemen redet. Schaut Euch doch mal die Vita des für die brasilianische Kirche prägendenen ehem. Erzbischofs von Sao Paulo an.
Die Sekten sind rein religiös, jenseits- und gottgerichtet. Die Kath. Kirche ist in praxi das nicht mehr. Und wo die Kirche sich zurückzieht, entsteht eben kein Vakuum, sondern rücken Sekten oder gleich das Neoheidentum nach.
Man erkennt das Konzil an seinen Früchten. Der Zusammenbruch des Volksglaubens in Lateinamerika ist eine direkte Folge des neuen Pfingstens.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#112   MK28   10:52:57 | Donnerstag, 15. Juni 2006
@ Detlef, Sie leugnen!
Ihre Argumentation ist hanebüchen!
1. Niemals wurde eine Zahl von 10 Mio in den Raum gestellt! Wann, wer, wo? Bereits in den Nürnberger Prozessen war von 5-6 Mio Opfern die Rede, desselben im Standardwerk von Raul Hilberg von 1960. Eichmann hat die Zahl dann in seinem Prozeß bestätigt. Fazit: Von je her wird eine Zahl von 5-6 Mio Opfern angegeben. Damit bricht Ihr Argument einer Anpassung der Opferzahlen in sich zusammen.
2. Diese Zahlen sind gesichert. Im übrigen ist die Frage, ob es nun 4,9; 5,3 oder 5,9 Mio Opfer waren unerheblich, weil es nicht die Dimension berührt. Realistisch dürften die 5,3 sein. Die wurden bereits 1960 von Hilberg ermittelt.
3. Natürlich waren die Juden Hauptopfer. Die Stoßrichtung der Vernichtungspolitik ging gegen die Juden. Sie waren also nicht „eine Gruppe unter anderen“, sondern Hauptzielgruppe.
4. Soweit die Fakten. Über die braucht man nicht zu debattieren, sie sind eindeutig. Wer mit so schwachsinnigen „Argumenten“ wie Sie daran herummäkelt, muß sich fragen lassen: Qui bono?
5. Im übrigen lehne ich Faktenklauberei ab. Man kann gern über die Interpretation des Judenmordes debattieren – siehe Historikerstreit. Auch ich halte die Erklärung des WK II als „Europäischen Bürgerkrieg“ von Nolte für überlegenswert. Aber Fakten nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen: das ist unwürdig und akatholisch. Meinungsfreiheit können Sie dafür nicht beanspruchen, und schon gar nicht den Glauben. Denn der gewährt dem Irrtum bekanntlich keine Rechte.
Redaktion benachrichtigen Raus mit der Wahrheit
#1   MK28   18:28:30 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Hinweis
Wenn es sich bei den Vortragsorganisatoren um Hochschulangehörige handelt (Studenten, Assistenten) dann hätten diese in Deutschland das Recht, sich den Vortragssaal gerichtlich zu erkämpfen. Geht das in Österreich nicht?
Insofern empfiehlt es sich, an den Unis Studentengruppen zu gründen und, wo das nötig ist, diese registrieren zu lassen. So eine Art Hochschul-KJB. Diese haben dann das Recht auf Nutzung der Seminarräume, sofern nichts Gesetzeswidriges verbreitet wird (was bei der Jugend für das Leben unproblematisch nicht der Fall ist, aber es gibt ja Geschichts“experten“). Wird dieses Recht verweigert, dann Eilantrag zum VG. Selbst wenn der einmal verspätet durchdringt, in Zukunft wird es keine Probleme mehr geben.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#107   MK28   14:48:24 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Das Gegenteil eines Fehlers ist wieder ein Fehler
Dagi schrieb:
die kirche hat als moralischste anstalt der welt zum grössten menschheitsverbrechen schlicht geschwiegen.
So eine Gülle! Keine Organisation hat mehr Juden gerettet als die Kirche.
Nochmal: Der Holocaust hat etwas zu tun mit a) den Juden und b) – leider! – den Deutschen. Er hat nix zu tun mit der Kirche (außer, daß sie den Juden geholfen hat). Das begreifen nicht a) Heger und Co, die ständig versuchen, einen Zusammenhang herzustellen um den Holocaust zu verharmlosen und b) Dagi, die ständig versucht, einen Zusammenhang herzustellen, um die Kirche zu diskreditieren.
Im übrigen dürfte das Menschheitsverbrechen schlechthin immer noch der Gottesmord sein. Sprechen wir also lieber vom größten Verbrechen der Moderne.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#101   MK28   14:43:31 | Dienstag, 13. Juni 2006
Argumente
Heger schrieb:
So auch „MK28“ gegen den großen Tertullian. Der hat nicht gelehrt „credo quia absurdum“,
Ich beziehe mich hier auf Hirschbergers Philosophiegeschichte, die ich für seriöshalte.
Zur „Religionsfreiheit“: Das habe ich hier ausgiebig diskutiert, ohne daß „MK28“ oder jemand anderes mit oder ohne GG-Kommentar eine Definition von Religion geboten hätte, die leistet, was der (Un-)Begriff von „Religionsfreiheit“ erforderte.
Nur weil H. diese Definitionen nicht zur Kenntnis nimmt, sind sie nicht unbrauchbar.
Im übrigen ist es zum Schießen, ausgerechnet mich als Linksaußen hinstellen zu wollen. Aber ich bestehe schon darauf, daß der Anspruch des Katholizismus über Verschwörungswahnvorstellungen hinausgeht. Entwder wir sind besser als der Rest, oder das war’s. Und niemand schadet so sehr wie Sonderlinge, die meinen, die religiöse Sonderstellung als Vorwand für ein sektiererisches Weltbild mißbrauchen zu können.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#89   MK28   17:59:19 | Montag, 12. Juni 2006
Glaube und Vernunft: Besonders an DDL und Rudolfsohn
Credo quia absurdum – ist nicht katholisch. Tertullian stand bereits außerhalb der Kirche, als er das sagte. Richtig ist vielmehr das Dogma, daß Glaube und Vernunft nicht auseinanderfallen können. Christentum ist Dienst an der Wahrheit, und deshalb gilt das „und folgert sogleich messerscharf, was nicht sein kann, das nicht sein darf“ eben im Religiösen nicht.
Was Dr. Rudolfsohn und Dr. Heger umtreibt ist die Wahnvorstellung, daß nicht nur die Theologie (bei der es ja weitgehend stimmt), sondern auch alle anderen Geisteswissenschaften aufgehört haben zu denken und seriös zu arbeiten. Man meint also überall Verschwörer am Werk zu sehen, die der Wahrheit den Garaus machen. Und deshalb stellt man sich schon prophylaktisch gegen das Paradigma; nicht aus Sachkenntnis, sondern aus Abneigung gegen die Welt. Dagegen gilt Paulus: Prüft alles, das Gute behaltet.
@DDL: Wir werden sicher immer konträrer Meinung sein. Wichtig ist mir aber, daß die Standards stimmen. Und die Übereinstimmung insoweit ist doch die positive Überaschung des Tages – auch meinerseits.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#85   MK28   15:45:45 | Montag, 12. Juni 2006
Hegers praktische Frage
Ist es geboten, Garantien in Weltgegenden zu geben, wo man nichts zu melden hat?
In diesem Fall: Ja.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#83   MK28   15:23:18 | Montag, 12. Juni 2006
Heger und die historische Wahrheit
Am 16.03.2006 schrieb Heger folgenden Satz:
Also diese Totschlagargumente à la „Deutschland hat den Krieg angefangen“ darf man getrost in das Reich der politisch-korrekten Nachkriegspädagogik verweisen.
Und daran muß er sich festhalten lassen.
Und weil er – man lese seine mittlerweile 302 Beiträge durch – gern und ausgiebig in diesem Stile „argumentiert“, ist es müßig, hier ernsthaft gegenzuhalten. Jeder weiß, wie Heger tickt, und damit hat es sich.
Nur muß klar sein: Derartige Meinungen haben nichts mit dem Glauben zu tun.
Im übrigen sind seine Beiträge selten geistreich. Sein Beitrag in der UVK hatte als „Totschlagargument“ gegen die Religionsfreiheit, daß es unmöglich sei, „Religion“ zu definieren. Das Gegenteil kann man in jedem GG-Kommentar nachlesen, die Religionswissenschaft hat auch einige Abgrenzungskriterien parat, die allesamt genug Trennschärfe vermitteln. Ob in der Geschichte oder mit solchen Balla-Balla-Argumenten: H. bietet den Gegenern des Glaubens nur Angriffsfläche, mehr nicht.
Redaktion benachrichtigen Heil den deutschen Meinungswächtern
#79   MK28   13:40:26 | Montag, 12. Juni 2006
Revisionismus hat nichts mit Glauben zu tun
1. Mich ärgern die absurden Behauptungen der Heger, Kali etc. auch. Heger hat eigentlich alles, was man über seine Meinung wissen muß, gesagt, als er zu 1933-45 irgendwann in diesem Forum mal schrieb:
„Die Behauptung der deutschen Kriegsschuld gehört ins Reich der Legenden“
Es istauch müßig, hier argumentativ gegenzuhalten. Ob Historiker mit ihren Archiven oder Juristen mit ihren Prozeßakten aus etwa dem Auschwitz-Prozeß: jeder sollte es besser wissen.
2. Derartige Geschichtslügen haben aber nichts mit (traditionellem) kath. Glauben zu tun. Das erschließt sich angesichts der weltumspannenden Organisation der FSSPX übrigens von selbst. Gegen falschen Beifall kann man nichst machen.
3. Die Frage nach der Kollektivverantwortung isteine geistige. Deutschland hatte sich immer – idealistisch – als Idee verstanden. Wenn dann ein deutscher Staat derartige Verbrechen begeht, stellt sich natürlich die Frage nach der weiteren Tragfähigkeit des zugrunde liegenden philosophischen und kulturellen Systems – und diese Frage führt dann halt zu den bekannten Selbstzweifeln.
Und das aus der Judenverfolgung eines deutschen Staates eine besondere Verpflichtung seines Rechtsnachfolgers für die Nachfolger der seinerzeitigen Opfer folgt, sollte jedem historisch denkenden Menschen eingängig sein. Die Möglichkeit einer neutralen Rolle, wenn etwa Achmadi-Nedschad die Juden ins Meer treibt – die ist wohl verspielt.
Redaktion benachrichtigen Sex kaufen ist kein Sport
#44   MK28   14:44:30 | Freitag, 9. Juni 2006
Coll down!
Es nützt nichts, sich hier von den Akatholiken provozieren zu lassen. Also, Ruhe bewahren:
1. Spiegel-online wußte heute zu berichten, daß die Sorgen um einen explosionsartigen Anstieg der Prostitution zur WM sich nicht bewahrheitet haben. Also.
2. Die Welt ist nicht das Paradies. Prostitution hat es immer gegeben, sie ist moralisch weniger verwerflich als Homosexualität, da sie zumindest nicht naturwidrig ist.
3. Daß aufgrund des derzeitigen Hedonismus und der übertriebenen Sexualisierung die Prostitution blüht, ist letztlich logisch. Man wird das aber weniger durch ein Verbot als durch eine Renaissance des Glaubens korrigieren können. Daran gilt es zu arbeiten.
Redaktion benachrichtigen Vorsicht: Die Homo-Frage betrifft uns alle
#213   MK28   18:14:48 | Donnerstag, 8. Juni 2006
Ende der Kultur
Nach Rücksprache mit Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft werden die Beiträge der hier Schreibenden bereits überprüft, da bereits Ermittlungsverfahren eingeleitet sind. Über ihre Log-Files werden sie ihrer Anonymität bald entrissen sein, egal wo der Server steht.
1. Die „Rücksprache“ darf bezweifelt werden.
2. Auf den Prozeß bin ich gespannt; das dürfte für die Homo-Bewegung ein Schuß nach hinten sein. Prozesse haben gegenüber der lautlosen Political Correctness den Vorzug der Transparenz.
3. Die Anerkennung und gar Begünstigung der Homosexualität steht seit je her für das Ende einer Kultur. Die Kirche wird – mit alter Messe – überstehen, die Homobewegung sich spätestens nach der partiellen Machtübernahme durch die Moslems nach der christlichen Toleranz sehnen.
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#55   MK28   13:25:09 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@ stat crux: Lefebvre hat recht!
sc schrieb: In der Pastoralkonsitution vermisste er eine explizite Verurteilung des Kommunismus (die heute im Text peinlich erschiene) und DH hat er leider nicht kapiert, weil er den Syllabus nicht als kontradiktorische Lehrverurteilung verstand, sondern als Grundriss einer „konträren“ Weltanschauung.
1. Wenn in den 60er Jahren die Kirche zur Welt spricht, sie nicht den seinerzeit größten Feind des Christentums, den Kommunuismus, einfach unterschlagen kann, sollte eigentlich auch für den fanatischsten Konzilsanbeter klar sein. Im übrigen weiß ich nicht, weshalb angesichts der der derzeitigen Weltlage eine Warnung vor einem totalen materialistischen Staat (=Kommunismus) falsch sein könnte. Angesichts der Staatsquote in Dtl und Aktionen wie einem Antidiskriminierungsgesetz würde ich mich über eine klar antikommunistische Kirche sehr freuen.
2. Der Syllabus ist der Grundriß einer konträren Weltanschauung. Er ist die magna charta der Gegenrevolution, und er definiert die Prinzipien, nach denen auch ein heutiger Konservatismus aufgebaut sein muß. Lesen Sie Schmitt oder Strauss, und sie werden feststellen, daß diese durchaus in der Tradition des Syllabus stehen. Und zumindest Strauss ist für den heutigen Konservatismus enorm relevant.
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#52   MK28   11:01:25 | Donnerstag, 1. Juni 2006
@ Konrad
EB Lefebvre hat unterschrieben – und konsequent das M1965 gebraucht.
Als er erkannte, daß SC schlecht ist, ist er zu M1962 zurückgekehrt.
Das ist Konsequenz und Einheit von Bekenntnis und Tat.
Das Konzil ist als Pastoralkonzil fehlbar. Und es hat gefehlt. Das Problem ist nicht der Fehler, das Problem ist die mangelnde Bereitschaft zu Buße und Umkehr. Lefebvre ist umgekehrt, und das macht ihn mE authentischer als irgendwelche Schlaumeier, die schon immer alles gewußt haben.
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#49   MK28   09:37:30 | Donnerstag, 1. Juni 2006
SC und Alte Messe
Konrad schrieb:
Man muss das II.Vat. Konzil nicht lieben und bejubeln, aber respektieren
Dann respektiert doch mal, daß SC die Veränderung der Messe (M1962) anordnet
Einige Beispiele:
Der Meß-Ordo soll so überarbeitet werden, daß […] die fromme und tätige Teilnahme der Gläubigen erleichtert werde. Deshalb sollen die Riten […] einfacher werden. Was im Lauf der Zeit verdoppelt oder weniger glücklich eingefügt wurde, soll wegfallen. Einiges dagegen, was durch die Ungunst der Zeit verlorengegangen ist, soll, […] wiederhergestellt werden.
In 51 kommt die neue Leseordnung, in 53 die Fürbitten etc.
Das sich SC auf den Römischen Ritus bezieht, ist eindeutig und wird von keinem ernsthaften Theologen bestritten.
Also, ihr „Der Text-ist-gut-Jubler“: Das Konzil will eine – grundlegende – Liturgiereform bezogen auf die Messe. Und FSSP und Co machen diese nicht mit, erklären aber, SC sei ein guterText. Irgendwie paßt das nicht.
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#31   MK28   16:28:43 | Mittwoch, 31. Mai 2006
FSSP und Co
Ich gebe zu, die Indult-Szene nie verstanden zu haben:
Da feiert man die M1962, wird aber andererseits nicht müde, seine Treue zum Konzil und seine Abneigung gegen FSSPX zu erklären (bei allen ex-FSSPX-Gruppen extrem ausgeprägt).
Und das ist nicht nachvollziehbar: Denn das Konzil erklärt in SC explizit, daß man die Messe verändern soll und gibt dafür recht dataillierte Vorgaben. Die Messe, die verändert werden soll, ist die von 1962. Wie also kann ich einerseits das M1962 feiern, aber anderseits erklären, SC sei supertoll?
Dann kommt man immer mit dem Argument, es stünde ja auch in SC, daß alle Riten bestehen bleiben sollen. Nur hier macht man genau das, was man den Linken vorwirft: Man mißbraucht den Text. Diese Riten, die erhalten bleiben sollen, sind die anderen außer dem römischen; also der altspanische oder der ambrosianische. Der Römische soll nach den Vorgaben von SC umgestaltet werden.
Wer also SC toll findet, der muß mindestens den M1965 benutzen. (Und kann dann behaupten, das M1969 sei nicht mehr authentisch). Aber 1962 lesen und SC bejubeln – das ist einfach nur dämlich.
Nur: Jeder weiß, daß die Basis einen Wechsel zu 1965 nicht mitmachen würde. Also mogelt man sich durch – nicht gerade überzeugend. Es bleibt dabei: Wer die alte Messe will, muß gegen SC sein. Und damit ist eine theologische Verständigung über den Rang des Konzils Voraussetzung für jede Einigung. Alles andere trägt nicht: siehe Gösche
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#27   MK28   15:19:34 | Mittwoch, 31. Mai 2006
@Samhain: Locker bleiben!
Lieber Samhain, etwas weniger Emphase, bitte. Wenn ich mir Ihre zorngerötete Erregung vorstelle, wird mir ja angst und bange. Persönliche Betroffenheiten haben in solchen Foren immer etwas peinliches.
In der Sache bleibe ich dabei: Es gibt Gruppen, die von sich aus entstanden sind und Gutes wirken. Das sind im traditionskatholischen Bereich etwa das Institut Christus König oder die SJM, im konzilskonservativen Bereich das OD oder die LC. Das ist alles nicht meins, aber dagegen ist nichts einzuwenden.
Und dann gibt es Gruppen, die als Abspaltung der FSSPX entstanden sind und die sich primär darüber identifizieren, Nicht-FSSPX zu sein. Und das ist dann alles. Eine FSSP gibt es eben nur, weil man die FSSPX schwächen wollte. Und das Gösche-Institut ist nur deshalb so atemberaubend schnell gegründet worden, weil man die Chance sah, der FSSPX eins auszuwischen. Und Gösche hat genau damit gespielt. Und nun haben wir das Resultat. Und deshalb bleibe ich dabei: Sowas kommt von sowas.
Im übrigen: Fragen Sie mal in Berlin nach, woher die materielle Grundausstattung des Institutes stammt. Gösche soll froh sein, daß er nur pleite ist und nicht noch ein Verfahren wegen Diebstahls am Hals hat. Um es also deutlich zu sagen: Egal, wann es so weit ist, aber hier geht nichts Seriöses, nichts Hoffnungsvolles vor die Hunde, sondern etwas, was von vornherein mehr Ärgernis als Hoffnung gebracht hat. Also: Mäßigen Sie Ihren nicht frommen, sondern eher frömmelnden Zorn!
Redaktion benachrichtigen Paukenschlag in Berlin
#9   MK28   11:50:58 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Sowas kommt von sowas
Mitleid ist hier fehl am Platze. Das Aus vom Judas-Institut ist die Folge seiner Gründung. Die war eben Menschenwerk und basierte auf von dem Priorat Berlin geklauten Sachmitteln. Von vornherein war die Stoßrichtung Anti-FSSPX.
Mal abwarten, was das Generalkapitel der Judas- äh Petrusbruderschaft bringt. Dann müßte eigentlich klar sein: Keine lebendige Tradition extra FSSPX.
Redaktion benachrichtigen Eine der ersten Entscheidungen des Papstes + …
#8   MK28   10:43:02 | Mittwoch, 31. Mai 2006
Päderasten
Kreuz.net untertreibt. Nach der „Welt“ von heute will die Partei die Herabsetzung des Schutzalters von 16 auf 12 und die Straflosstellung jeder Art der Kinderpornographie, also auch mit Kleinstkindern. Zudem soll perspektivisch jedes Schutzalter fallen und umgehend die Unzucht mit Tieren freigegeben werden. Es ist also viel schlimmer als berichtet.
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#5   MK28   15:11:49 | Dienstag, 30. Mai 2006
@Marcus-Antonius: Dümmlich!
Marini ist bekanntlich Schüler von Bugnini, der als Nuntius in Theheran geendet hat. Das sollte man schon wissen, ehe man über sulpicius Witz lästert. Ich fand den übrigens gut.
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#37   MK28   09:34:20 | Dienstag, 30. Mai 2006
@ Konrad: Hätten Sie geschwiegen …
Konrad schrieb:
Carl Schmitt und Leo Strauss sind einseitige Eiferer, Nazis oder Bushisten, die der Vergangenheit angehören
Da vermengen Sie Unwissenheit mit Wunschdenken. Das einzige, was wirklich der Vergangenheit angehört, ist das V2. Man muß nicht Habermas bemühen, um zu erkennen, daß die Gegenwartstheologie, die auf V2 zurückgeht, saft- und kraftlos ist. Gerade Berger – um auf das Thema zurückzukommen – sollte das wissen. Umso peinlicher sein anbiederndes Interview bei kath.net.
Der Dissens zwischen Berger und Pfluger liegt ja weniger in der Theologie – das sagt der Pater ja ausdrücklich – sondern in der Praxis. Bergers kath.net-Äußerungen waren einfach neben der der Spur. Das sind Fragen von Stil und Geschmack, und deshalb sollten auch die Konzilsapologeten das anerkennen können. Und ich meine schon, daß der Pater hier eine Schutzpflicht für seine Gläubigen hat und das geraderücken mußte. Und das ist getan. Nun soll Berger sich entschuldigen, und dann kann man gern über die Religionsfreiheit nachdenken. Und da bin ich mir sicher, daß DH nicht das letzte Wort bleibt – schon weil die Realität des Islams eben so ist, wie sie ist.
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#14   MK28   16:52:32 | Montag, 29. Mai 2006
Konrad: Wen hat wer theologisch vorzuweisen?
Die FSSPX hat vorzuweisen: fünf Priesterseminarien, vier Bischöfe, die vollständige und ungeschmälerte traditionelle Theologie plus alle Sakramente. Das ganze ergänzt um eine weltumspannende Infrastruktur mit Kirchen, Schulen, Exerzitienhäusern und einem Studienzentrum in Paris. Ich finde das nicht schlecht.
Was haben denn die Kritikaster vorzuweisen? Die FSSP hat P.Lugmayr, der die Messe ohne Wandlungsworte verteidigt. Daß zwischendurch auch mal Harry Potter für gut befunden wurde, paßt da ins Gesamtbild. Die Modernen haben als Supertheologen Leute wie Karl Lehmann.
Beim besten Willen: Aber da fühle ich mich bei der Bruderschaft ganz gut aufgehoben. Und Berger wird scheitern, wenn er weiter meint, allein schlau sein zu müssen. Der springende Punkt ist nämlich: die postkonziliare Theologie ist in ihren Anxiomen wertlos. Deshalb ist sie auch als Partnerin der säkularen Geisteswissenschaften unbrauchbar. Während etwa die Rechtssoziologie längst über die rechtlichen Konfigurationen der Wissenschaft und deren Einfluß auf die Ergebnisse nachdenkt, lamentieren die V2-Theologen immer noch über das V2-Geschenk der Wissenschaftsfreiheit. Wer also ernsthaft über die Religionsfreiheit angesichts der islamischen Einwanderung nachdenken will, der sollte statt DH lieber mal bei Carl Schmitt und Leo Strauss nachlesen – und wird schnell bei Pius IX landen.
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#12   MK28   16:03:31 | Montag, 29. Mai 2006
Buße und Umkehr
Ich kann die Kritik an dem Interview nicht nachvollziehen. P. Pfluger baut Berger nach seiner – berechtigten! – Kritik an dessen indiskutablem kath.net-Interview eine goldene Brücke. Er spricht insgesamt dreimal – „verlorener Sohn“, „Leben nach dem Tod“ und „Buße und Umkehr“ – davon, daß die FSSPX durchaus bereit wäre, mit Berger zu kooperieren. Was will B denn mehr?
Daß seine Äußerungen so nicht stehen bleiben können und er zurückrudern muß, wenn er weiterhin ernst genommen werden will, sollte ihm doch selbst klar sein. Berger hat versucht, sich an die Modernen ranzuschmeißen und dabei die Kräfteverhältnisse verkannt. Das ist nunmal peinlich. Insofern sollte er dankbar sein, daß die FSSPX ihm einen Rückweg anbietet.
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#5   MK28   14:39:57 | Freitag, 19. Mai 2006
Das Kind mit dem Bade ausschütten
Schüttels feuchter Traum:
Sofortige Auflösung der LC und RC und Übernahme durch Opus Dei oder andere anerkannte unbescholtene Werke!
Nichts gegen das OD, aber das wäre doch zuviel des Guten. Die LC tun – mit den üblichen Einschränkungen gegen NOM-Gruppen – viel Gutes und bieten ein beachtliches und anerkennenswertes Apostolat. Es hieße, das Kinde mit dem Bade ausschütten, das zu zerstören. Vielmehr sollte man beten, daß Gruppen wie die LC zur alten Messe und Theologie zurückkehren; könnten sie doch viel Gutes bewirken.
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#7   MK28   19:07:49 | Mittwoch, 10. Mai 2006
Ach nee, Benedikt
Die Artikel des GG schützen den Bürger lediglich vor Benachteiligungen, die vom Staat ausgehen. Der Ansatz des Antidiskriminierungsgesetzes ist ein zivilrechtlicher, soll also das Bürger-Bürger Verhältnis vor Diskriminierungen bewahren.
Schon mal was von der mittelbaren Grundrechtswirkung über die Generalklauseln gehört?
Im übrigen ist der freiheitliche Staat keine Erziehungsdiktatur. Zur Privatautonomie gehört also auch das Recht, mir meine Vertragspartner selbst auszusuchen. Und wenn ich nicht mit Schwulen kontrahieren will, dann gibt mir Art2 Abs 1 GG das Recht dazu.
Redaktion benachrichtigen Aus dem Leben eines Christdemokraten
#8   MK28   16:08:36 | Montag, 8. Mai 2006
Kath.Studentenverbindungen
Die Kritik an MCV, ÖCV und dt.CV geht fehl. Wo sonst gibt es so viele konservative Nachwuchsakademiker? Der eine faule Apfel gibt kein Recht, den ganzen Baum zu diskreditieren. Immerhin warauch Pius XII CVer, wie Benedikt XVI übrigens auch. In dem Artikel scheint ein wenig der Sozialneid der Verlierer durch, die dann meinen, den Anderen moralische Defizite vorwerfen zu müssen. Eine etwas genauere Betrachtung der Verbindungen wäre angebracht, will man nicht die wenigen Verbündeten vollständig verprellen.
@ Cbr. Mahner: Locker bleiben! Deine Reaktion ist übertrieben und damit letztlich auch unakademisch. Denk an das Bundeslied:
Unsre Farben, die wir tragen, schmücken unsrer Ehre schild, was die Neider dran verdarben, nicht des Scheltens ist es wert!
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#11   MK28   10:45:50 | Donnerstag, 27. April 2006
Unterschied
Navon schrieb:
wenn jemand 1000 Poster mit der Aufschrift „„Willst Du, daß die Bewohner von … durch eine Manifestation des Katholizismus bedroht werden?“ und dann jemand mit den Worten „„Stoppt die Verbreitung des Katholizismus“ darüber berichtet. Dann würden hier viele – zu Recht – über Christenverfolgung etc. heulen.
tja, das ist eben der Unterschied zwischen Wahrheit und Irrtum: Die Wahrheit hat mehr Rechte. Ich beziehe mich da gern auf Hannah Arendt: Das Böse triumphiert durch die Unfähigkeit zu Urteilen. Es ist deshalb unsere Pflicht, das Böse böse zu nennen, anstatt es durch eine falsche Toleranz triumphieren zu lassen.
Redaktion benachrichtigen Zwei Schritte vor und einen zurück
#4   MK28   23:17:20 | Montag, 24. April 2006
@ Pierre Fischer: Antwort
Während jetzt jemand, der Kondome bejaht, außerhalb der kath. Moral steht, wäre er dann drin. Wer dagegen ist, bleibt drin.
Aber das Dokument wird nicht kommen, keine Angst. Zumindest nicht so, wie von den Linken erhofft.
Redaktion benachrichtigen Den Polen geht die Luft aus
#25   MK28   10:27:23 | Donnerstag, 20. April 2006
Höck: Aufwachen!
Zur Wahrheit gehört es nun einmal, daß sich die Causa Hus und die gewaltsame Rekatholisierung Böhmens seit der Schlacht am Weißen Berg 1620 ins nationale Gedächtnis eingegraben hatte.
Nein! Das „nationale Gedächtnis“ wurde im 19. Jhd kreiert. Vor dem tschechischen Nationalismus hatte kein Tscheche Hus im Gedächtnis. Man hat ihn, als man eine eigene Kultur gegen die Deutschen behauptet hat, neu entdeckt und dann daraus ein Gedächtnis gemacht.
Die historische Wahrheit ist, daß die ganze Kultur Böhmens und Mährens, die wir heute noch bestaunen, den Jesuiten zu verdanken ist. Ohne sie wäre Tschechien ein ödes, dummes Land. Die Tschechen verdanken also in Wahrheit der Kirche viel; nur wegen ihres nachträglich kreierten „nationalen Gedächtnisses“ wollen sie das nicht wahrhaben.
Redaktion benachrichtigen Den Polen geht die Luft aus
#9   MK28   18:03:05 | Mittwoch, 19. April 2006
Höck, Athanasius: Tschechien
Da dürfte Athanasius wohl eher recht haben: Der antikatholische Affekt der Tschechen geht idT auf das 19. Jhd zurück, als man in Böhmen sich rückwirkend die Geschichte erfand. Und da man sich von den Deutschen differenzieren wollte, stellte man sich in die Tradition von Hus, den man folglich 1919 statt der Muttergottes in Prag auf das Podest hob.
Jetzt kann man sicher vorbringen, hätte die Kirche Hus nicht verbrannt, wäre der tschechische Nationalismus nicht antikatholisch geworden. Nur: das wissen wir nicht, und: der eigentliche Grund, daß in Tschchien die Oberschicht deutschsprachig wurde, war der 30jährige Krieg. Denn die einheimische Oberschicht war protestantisch und damit untragbar geworden. Folglich kam es zu einem Dualismus zwischen deutscher Ober- und tschechischer Unterschicht, der dann im 19. Jhd religiös mit dem aus der Versenkung geholten Hus wiederaufgepeppt wurde.
Deshalb: Der Kirche wird man hier keinen Vorwurf machen können. Tschechien taugt nicht zur Rechtfertigung für DH. Und Kardinal Beran ist spätestens seit seiner Rolle bei der Vertreibung der Sudetendeutschen moralisch desauvouiert. Kardinal Vlk ist ein Erzhäretiker, der offen Synkretismus propagiert.
Redaktion benachrichtigen „Nicht nur los von Rom, sondern los von Gott.“
#58   MK28   17:07:12 | Mittwoch, 12. April 2006
Maledicta, Benedikt: NOM und Folgen
1. Daß der Einbruch nicht sofort1969 kam, sondern erst die erste Euphorie verfliegen mußte, ist doch klar. An sich hätte es sogar ein leichtes Plus geben müssen, denn jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Die Folgen des NOM zeigen sich erst ab den 70ern.
2. Daß die Kirche nur ein Opfer von 1968 ist, halte ich für blauäugig. Wie hat sich denn das Konzil auf 1968 ausgewirkt? B16 meinte dazu durchaus eine Kausalbeziehung feststellen zu können.
Wenn die kulturprägende Religion sich plötzlich selbstin Frage stellt, dann folgen daraus Weitungen. 1968 hat auch Ursachen im konziliaren Zusammenbruch des Katholischen als soziologische Realität. Denn das kath. Milieu, das bis zum Konzil intakt war und als Gegenkraftbestand, war weggebrochen. Ohne Konzil hätte es sicher auch seine dominierende Kraftverloren, wäre aber im Kern erhalten geblieben und hätte dann ab den 80ern zur Reconquista antreten können. Wer soll aber heute die Reconquista machen? Lehmann, Walter der Kasper, Mussinghoff, Tante Frieda? Und auch B16 ist kein Kämpfer, abgesehen von den fehlenden Fußtruppen.
3. Diskussionen über die Frage, ob das Konzil oder „nur“ seine Interpretation schuld sind, finde ich unfruchtbar. Man erkennt Bäume an ihren Früchten. Und wenn es die Interpretation gewesen sein soll, dann werfe ich dem Konzil vor, daß man es falsch interpretieren kann.
Redaktion benachrichtigen „Nicht nur los von Rom, sondern los von Gott.“
#53   MK28   15:25:14 | Mittwoch, 12. April 2006
NOM und Folgen
Werden Zusammenhang zwischen Liturgiereform und leeren Kirchen nicht glauben kann, soll aufdie Homepage der Bischofskonferenz gehen. Dort kann man die Statistik nachlesen. Mit den Reformen brach die Zahl der Meßbesucher dramatisch ein. Von konstant 50 % der Katholiken auf derzeit etwas über 10 bei verringerter Katholikenzahl. Der Zusammenhang ist evident; v.a. wenn man bedenkt, daß offizielles Ziel der Reform war, mehr Menschen in die Kirchen zu locken.
Daß von dem Niedergang auch die Tradition betroffen ist, ist doch klar: eine Krise der Kirche ist eben eine Krise der ganzen Kirche, und zu der gehört auch die Tradition.
Mutmaßungen über die Entwicklung ohne Konzil und Reform sind legitim. Allerdings sollten sie konkrete Vergleichspunkte miteinbeziehen. Etwa die Entwicklung des US-Protestantismus: nach Rückschlägen in den 70ern hater sich in den 80ern erholt und ist derzeit die politisch und intellektuell bestimmende Kraft in den Staaten. Ähnlich verhält es sich mit dem weitgehend intakt gebliebenen polnischen Katholizismus. Derartiges wäre wohl auch für Westeuropa ohne die Konzilskatastrophe zu vermuten gewesen.
Redaktion benachrichtigen Rückkehr zum Islamismus
#15   MK28   20:17:20 | Dienstag, 11. April 2006
Nichts übertreiben!
Immer mehr Frauen wenden sich dem Islam zu.
Es mag da eine kleine (sehr kleine) Welle geben; aber daß nun Massenkonversionen bevorstünden, kann ausgeschlossen werden. Der Islam hängt an seinem Milieu, er schreitet durch Geburten voran. Daran ändern auch ein paar durchgedrehte Latinas nichts.
Das eigentliche Problem dürfte der Buddhismus sein, der mittlerweile in der westlichen Oberschicht grassiert. Dort findet die eigentliche Konversion statt. Das zu beobachten wäre wichtiger.
Redaktion benachrichtigen Wenn Rom uns zu Hilfe ruft
#20   MK28   14:45:41 | Dienstag, 4. April 2006
Die christliche Familie
Marcel schrieb:
Tatsächlich betrifft die Rock-Frage die katholische Familie im Kern
Das ist grotesk.
Redaktion benachrichtigen Wenn Rom uns zu Hilfe ruft
#10   MK28   12:37:08 | Dienstag, 4. April 2006
Ein hoffnungsvolles Vorwort
Das war eines der hoffnungsvollsten Vorworte im MB seit langem. Es ist ja klar, daß es nach so langem Kampf und so langer Verteufelung durch die Amtskirche bei der Bruderschaft Ressentiments und Verhärtungen gibt. Deshalb wird eine Einigung auch nicht das Ende jeden Konfliks sein, sondern zu enormen Herausforderungen führen (Bergers Schmähkritik vom „Vulgärtraditionalismus“ hat ja – leider – einen wahren Kern.
Trotzdem führt kein weg an einer Einigung vorbei! Die Zeit ist reif!
Mit einer rechtlichen Integration der FSSPX in dieAmtskirche dürfte es in der Amtskirche zu einer Stärkung der katholischen Kräfte kommen. Für die Bruderschaft besteht nun die Chance, ihr Apostolat auszuweiten. Hier muß sie freilich Hausaufgaben und sich offen für Neuzugänge zeigen und einige theologisch sinnlose Verhärtungen (etwa in der „Rock-Hosen-Frage“) aufweichen.
Redaktion benachrichtigen Die Lösung ist Hans Küng
#14   MK28   15:54:44 | Montag, 3. April 2006
Kirchenkrise
Parzifal schrieb:
Hans Küng hat zwar keine Lehrerlaubnis, dafür wurde er aber auch nicht exkommuniziert.
Herr Lehmann ist sogar Vorsitzender der BIschofskonferenz und Kardinal.
Und genau daran sieht man die Kirchenkrise.
Redaktion benachrichtigen In Moskau macht man sich über Kardinal Kasper lustig
#5   MK28   17:49:48 | Mittwoch, 29. März 2006
Nicht nur in Moskau
macht man sich über Walter den Kasper lustig. Wer nimmt den denn überhaupt ernst?
Redaktion benachrichtigen Ein weiterer christlicher Politiker
#21   MK28   09:21:16 | Mittwoch, 29. März 2006
Pero, Richard: Auch wenn es Ihnen nicht paßt: Wahrheit bleibt Wahrheit
Pero, Ihr Zitat von Harry Elmer Barnes sagt viel über Barnes, aber wenig über die Kriegsursache aus. Hitler hat im Münchner Abkommen alles bekommen, was er wollte. Er hat es durch seinen Einmarsch in die „Rest-Tschechei“ gebrochen. Damit war Chamberlain gescheitert. Also mußte man H. mit Stärke begegnen. H. hat dann Polen angegriffen – polnische Provokationen hin oder her, er ist eingerückt – ist dann unter Bruch diverser Verträge nach Frankreich einmarschiert (unter Bruch der holl. Neutralität) und hat England mit einem Luftkrieg angegriffen. Erst danach begann Lend & Lease. Selten ist eine Kriegsschuldfrage so einfach zu beantworten wie beim Ausbruch des WK II. Hitler wollte den Krieg.
Es gibt kaum eine so gut untersuchte Periode wie das III. Reich. Die Archive sind eindeutig. Es gibt zudem ausreichend Aktenmaterial aus den Kriegsverbrecherprozessen.
Sie können also schreien wie sie wollen: Fakten bleiben Fakten. Und ich ziehe es vor, als Katholik die Fakten zu reflktieren als mir eine Wunsch-Geschichte zurechtzubasteln. Ich finde wenig so dümmlich wie das beharrliche Leugnen von Tatsachen. Gehen Sie in die Archive, schauen Sie sich zB die Prozeßakten des Auschwitz-Prozesses oder die Aussagen Eichmanns an.
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#30   MK28   15:16:33 | Dienstag, 28. März 2006
Athanasius: Sie sind aber gutgläubig!
Wer die Liturgiereform jetzt immer noch preist und noch immer daran glaubt, hat wohl andere Ziele als die Wiederbelebung des integralen Römisch-katholischen Glaubens.
Lieber Athanasius, seit wann gehört denn die Wiederbelebung des katholischen Glaubens zu den Zielen von Herrn Lehmann? Ich bin mir des Gegenteils sicher: es gibt nichts, was K.L. so wenig will wie eine Wiederherstellung des Glaubens, wie er bis zum Tode Pius XII gelehrt wurde und sich in einigen wenigen Inseln des Glaubens erhalten hat. Sein ganzer Aufstieg, sein ganzes Leben basiert darauf, sich von diesem Glauben gelöst und ihn bekämpft zu haben, um ihn durch einen in sich wiedersprüchlichen, psychologisierenden, konfusen und intellektuell wertlosen neuen „Glauben“ ohne seienden Gott, ohne Erlösung, ohne Auferstehung, ohne Sakramente (im kath. Sinn), ohne Sünde zu ersetzen. Und deshalb ist Lehmann auch gegen eine Regularisierung der FSSPX, denn er weiß, daß dann die ganzen feigen Halbkonservativen dann ihre Hemmungen verlieren, zu wechseln. Und aus dem selben Grund ist er gegen eine Freigabe der Messe, denn er ist schlau genug zu wissen, daß diese Zulauf hätte, der auch auf den NOM ausstraheln würde, und durch eine Restrukturierung des Betens es zu einer Restrukturierung des Glaubens kommen würde; des Glaubens, den K.L. stolz ist, überwunden zu haben.
Redaktion benachrichtigen Paul VI. und sein erstaunliches Werk
#14   MK28   11:26:59 | Dienstag, 28. März 2006
Lehmann ist unglaublich
Spätestens seit seinem skandalösen Gespräch mit Küng, in dem er beteuerte, in den großen Dingen mit Küng eins zu sein, ist mir klar, daß es nie und nimmer schismatisch sein kann, bei der FSSPX zu sein.
[…]
Redaktion benachrichtigen Ein weiterer christlicher Politiker
#18   MK28   09:01:43 | Dienstag, 28. März 2006
Pero: Fakten bleiben Fakten
Daß die USA nicht traurig über den Angriff auf Pearl H. und die dt. Kriegserklärung waren, bestreitet niemand. Nur: Die Japaner griffen an, weil sie Krieg wollten. Die Amerikaner wußten das und haben – aus taktischen Gründen – nicht vorher eingegriffen. Das ändert nichts daran, daß es die Japaner waren, die den ersten Schuß abgaben.
Und daß die Amerikaner den Briten materielle Unterstützung gewährten, ist auch etwas anderes, als Krieg zu erklären und zu führen.
Im übrigen hatten die Amerikaner ja auch allen Grund, den Briten zu helfen: Der deutsche Führer hieß Hitler und war ein gefährlicher Verbrecher, der bereits ganz Kontinentaleur. erobert hatte und dort mit Kriegsverbrechen begann (wieviele poln. Priester – von Juden ganz zu schweigen – sind denn von 1939 bis zu Lend & Lease 1941 umgebracht worden?). 1940 hatte die dt. Luftwaffe einen Bombenkrieg gegen England geflogen, die Italiener griffen den Suezkanal an, später durch Rommel unterstützt, die dt. UBoote beschossen im Nordatlantik die Briten. Im Pazifik eroberten sich die Jap. ein Weltreich. Da sollen die USA ruhig bleiben? Bleiben Sie mal objektiv! Es gab im Kongreß keine Mehrheit für eine aktive (präventive) Kriegserklärung, weshalb man sich mit Waffenhilfe begnügte (geleast, nicht geschenkt wohlgemerkt). Aber daß man es nach einem jap. Angriff und einer dt. Kriegserklärung sich nicht nehmen läßt, zurückzuschlagen – das sollte doch wohl auch bei einer Betrachtung durch die braune Brille nachvollziehbar sein?
Redaktion benachrichtigen Ein weiterer christlicher Politiker
#16   MK28   15:47:39 | Montag, 27. März 2006
@ Pero, Richard
Auch wenn es sinnlos ist, da Sie Argumenten nicht zugänglich sind:
1. Der „Kriegseintritt“ der USA erfolgte nach einer deutschen Kriegserklärung. Daß sich ein mit Dtl. im Krieg befindliches Land freut, wenn es – zumal dank der Dummheit des Feindes – einen mächtigen Verbündeten erhält, halte ich für völlig unverdächtig.
2. Daß Churchill 1939 entschuldet wurde, weil er 1922 Wasserrechte – illegal? – an Juden vergeben hatte, ist grotesk. Im übrigen: Was folgt daraus? 1922 war die NS-Judenvernichtung nicht im Ansatz zu erkennen. M.a.W.: Nur weil man das zionistische Projekt unterstützte, war man kein Feind Deutschlands, beides hatte nichts miteinander zu tun außer vielleicht, daß Herzls Muttersprache Deutsch war. Und erst recht hatte der Zionismus anno 1922 nichts mit der Wall Street zu tun, außer vielleicht, daß einige Wall-Street-Broker a) Juden und b) pro-zionistisch waren; einige wohlgemerkt, nicht viele.
3. Viel realistischer ist doch folgendes: Chamberlain hatte mit seiner Appeasement-Politik fertig. GB war ernsthaft gefährdet, als nächstes auf Hitlers Liste zu kommen. Man brauchte einen Premierminister, der bereit und willens war, den zu erwartenden Krieg zu führen. Man kam auf Churchill. Er hatte ein Problem: Schulden. Also wurde, unter dem Eindruck der deutschen Bedrohung, das Problem gelöst. Will man 1939/40 einem britischen Juden verübeln, Geld auszugeben, damit GB stark bleibt und nicht mit NS-Dtl kollaboriert? Immerhin ging es für Juden dabei um Leben undTod
Redaktion benachrichtigen Ging der Preis an einen Schwindler?
#6   MK28   12:31:14 | Freitag, 24. März 2006
CDU linksliberal?
Die CDU ist vieles, aber linksliberal?
Wer wissen will, wieso die CDU heute ein so diffuser Haufen ist, der findet die Antwort in der Kirche selbst. Sie spiegelt den Zustand des katholischen Milieus, aus dem sie stammt, wider. Mehr nicht. Wählbar ist sie – von Ausnhamen abgesehen – gleichwohl, weil sie das kleinere Übel ist. Und das kleinere Übel ist bekanntlich eine moraltheologische Kategorie.
Was Hohmann angeht: Der Ausschluß war eine Sauerei. Seine Rede war freilich auch kein Kampf für die Wahrheit, sondern reichlich dümmlich. Insofern taugt er nur begenzt zum Martyrer.
Redaktion benachrichtigen In der Zange der Neomarxisten
#2   MK28   19:25:28 | Donnerstag, 23. März 2006
Spanien ist ein Trauerspiel
Der geistige Niedergang Spaniens ist ein Trauerspiel. Die Republik wollte die Kirche vernichten, was zum Bürgerkrieg führte und durch den Sieg Francos verhindert werden konnte. Es kam zum Aufblühen des Glaubens, nachdem in den rep. Gebieten teilweise 90 Prozent des Diözesanklerus und alle Bischöfe bestialisch ermordet wurden. Nirgendwo im 20. Jhd hat die Kirche einen derartigen Blutzoll geleistet.
Kaum war das Konzil um, hat die Mehrheit einer Synode einen Beschluß gefaßt, in dem sich die Kirche für ihre Parteilichkeit im Bürgerkrieg entschuldigt. Nur wegen eines 2/3-Mehrheitserfordernisses wurde er nicht ausgefertigt, aber das Symbol war da. Absoluter Wahnsinn! Die Kirche hat sich selbst erledigt, wer mal in Spanien in die Messe geht, weiß, wovon ich spreche. So lustlos wie da wird der NOM selbst in Dtl nicht gelesen.
Nun vollenden die Sozialisten das, woran sie von Franco gehindert wurde: die vollständige Vernichtung der katholischen Wurzeln Spaniens. Nur, daß keiner mehr da ist, der dagegen zu den Waffen greift. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz ist ein Freund des Premiers und von Karl Lehmann. Der Erzbischof von Toledo und der von Madrid stehen in der Minderheit, an Aktionen gegen die Regierung beteiligen sich die Bischöfe von der Küste zB nicht.
Der einzige Lichtblick ist, daß es dem OD gelungen ist, an einigen Schaltstellen Leute zu postieren. Von da aus könnte noch einmal die Wende gelingen. Aber zuvor muß die Kirche wieder zu sich finden.
Redaktion benachrichtigen Es geht darum, die Kirche von heute anzuerkennen. Aus. Amen.
#33   MK28   19:13:20 | Donnerstag, 23. März 2006
Gunter Maria Michel
Daß sich jemand, der zu den Messen der FSSPX geht, aus der Kirche ausschlösse, wäre neu. Zumindest hat der Vatikan schon 2003 (Brief von Perl an die UV USA) und letztes Jahr durch Kard. Castrillon Hoyos das Gegenteil verkündet. Und daß die päpstliche Jurisdiktion auf GMM übergegangen wäre, ist mir auch neu.
Im übrigen ist völlig schnuppe, was der Vatikan diesbezüglich sagt. Wer exkomuniziert hier denn? Welche Autorität hat denn ein Paul VI mit seinem „Kult des Menschen“, oder – um ein Extrembeispiel zu nennen – Karl Lehmann? Es gibt keine Gehorsamspflicht zum Unglauben. Und darum geht es. Nur der kann Gehorsam verlangen, der a) ein Amt innehat und b) dessen Anweisung nicht gegen den Glauben geht. Agiert ein Amtsträger aber gegen den Glauben, so liegt Notstand vor. Und der enthebt von der Gehorsamspflicht, weshalb der Verstoß gegen eine nicht bestehende Gehorsamspflicht auch keine Exkommunikation nach sich ziehen kann.
Redaktion benachrichtigen Ein weiterer christlicher Politiker
#10   MK28   19:02:13 | Donnerstag, 23. März 2006
Bei der Wahrheit bleiben
Auch wenn es einigen schwer fällt: Das Deutsche Reich hat den USA von sich aus nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour den Krieg erklärt (ja, ich weiß, daß die Amis den jap. Angriff haben kommen sehen, ohne vorher gegenzuschlagen; nur: Angegriffen haben trotzdem die Japaner). Und weiter: England hatte unter Chamberlain itler weitestgehende Zugeständnisse gemacht, um den Frieden zusichern. Nachdem Hitler dennoch das Münchner Abkommen durch seinen Einmarsch in die „Rest-Tschechei“ gebrochen hatte, blieb doch gar keine andere Wahl, als nach dem Angriff auf Polen (nochmals: ich weiß um die polnischen Provokationen in der Zwischenkriegszeit; und dennoch: Dtl. ist in Polen einmarschiert) den Krieg zu erklären. Truppen haben die Briten erst geschickt, als die Wehrmacht in Frankreich und Benelux einmarschiert ist (unter Bruch diverser Verträge). Zu diesem Zeitpunkt befand sich Amerika mit Dtl. nicht im Krieg. Gleichwohl hatte bereits vor dem Kriegsausbruch 1939 das Panzerschiff „Graf Spee“ im Südatlantik agd auf Briten gemacht.
Fazit: Selten läßt sich die Kriegschuldfrage so leicht beantworten wie 1939/40.
Zum Irakkrieg erspare ich mir Argumente, sie würden eh’ nicht gehört. Vielleicht soviel: Nahezu alle FSSPX-Gläubige in den Staaten haben Bush gwählt und sind für den war on terror. Und ein zweites: Ich finde, daß die Welt ohne Saddam Hussein trotz allem ein besserer Ort ist als mit ihm.
Redaktion benachrichtigen „Was gibt es da zu diskutieren?“
#132   MK28   17:28:30 | Mittwoch, 22. März 2006
Tradiland: Bitte nicht übers Ziel hinausschießen!
Nachdem wir Höck nachweisen konnten, daß die Religionsfreiheit a la V2 nach den Maßstäben der Überlieferung falsch ist, sollten wir diesen erfolg jetzt nicht wieder durch eine Übertreibung ins Gegenteil verkehren.
Denn es ist ja eine wesentliche Kulturleistung der Katholischen Kirche, zwischen Religion und Staat zu trennen. Der Staat ist zwar der Religion verpflichtet (s. Unam Sanctam), aber eben von ihr getrennt. Deshalb besteht kein religiöser Anspruch auf die Staatsform. Das deutsche Grundgesetz etwa ist eine Frucht des politischen (rheinischen) Katholizismus, ebenso die Römischen Verträge, die den Grundstein der EU bilden.
Das Problem des liberalen Staates ist, das er von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht schaffen oder erhalten kann. Er ist also auf die Religion angewiesen. Geht nun, wie infolge des V2, die Religion vor die Hunde, mutiert das Land eben von der Republik Adenauers in diejenige Schröders. Das ist ein Makel, der nach einer – wie auch immer gearteten – religiösen Verwurzelung schreit. Aber eben ohne gleich alles, was wir seit dem Ancien Regime gehabt haben, in Bausch und Bogen zu verdammen.
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#110   MK28   10:26:26 | Mittwoch, 22. März 2006
Santa Rita: Sehr gut!
Sie haben recht! Es freut mich übrigens, an den Worten „Rechtswidrigkeits- und Schuldebene“ den Juristen zu erkennen. Nachdem die Theologie, die ja über die ausbalancierteste Dogmatik verfügt, sich dank des V2 als ernstznehmende Wissenschaft aus der akademischen Praxis verabschiedet hat, helfen uns unsere Begriffe doch gut über den Mangel.
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#82   MK28   15:06:21 | Dienstag, 21. März 2006
Höck, Karim: Unsinn
@ Karim: Ein „Recht auf Toleranz“ gibt es nicht. Toleranz ist eine Frage der Klugheit auf der objektiven Ebene, Recht vermittelt immer einen subjektiven Anspruch.
Und daß der Kath. Glaube mehr darf als andere, folgt daraus, da er die wahre Religion ist.
@Höck: Lesen Sie Leo richtig: er spricht von der Freiheit, Gott zu dienen, nicht von der Freiheit zum Gegenteil. Leo geht es also um Freiheit für die Katholiken – eine Selbstverständlichkeit – DH um freie Bahn für den Unglauben – was unkatholisch ist.
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#73   MK28   11:34:05 | Dienstag, 21. März 2006
Höck und die Logik
Höck erkennt richtig:
Also: wer recht hat, müsse auch alle Rechte haben. Diese Auffassung hätte die Konsequenz, daß eine Meinungsfreiheit nicht besteht, die jedem eine Meinung zugesteht unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt.
Das ist idT die Lehre der Kirche. Ihre weitergehenden Folgerungen sind aber falsch, da die Kirche nur auf einen sehr geringen Teil der Tatsachen ein Deutungsmonopol erhebt. Das Recht besteht also nur im Hinblick auf die festgestellten Wahrheiten, nicht etwa darauf, ob die CDU gut oder böse ist etc. Hier herrscht – da in dubia- libertas. Die Ausdehnung der libertas aber auch auf den BEreich extra dubiaist hingegen nach der Lehre der Kirche falsch, weshalb die Meinungsfreiheit, wie Sie sie verstehen, ja auch konsequenterweise veruteilt wurde, etwa in Quanta Cura.
Insofern haben Sie durch Logik die kirchliche Lehre erkannt; Bravo! Und folglich werden Sie erkennen, daß DH dazu im Widerspruch steht. Woraus wieder folgt, daß Lefebvre nicht so dämlich war, wie ihn die Vulgärtheologen, die von der Kontinuität von DH mit der Überlieferung reden, gern darstellen.
Ob Sie das gut oder böse finden, ist sekundär. Was bleibt ist der von Ihnen herausgearbeitete Widerspruch zwischen DH und QC.
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#63   MK28   23:36:22 | Montag, 20. März 2006
Höck und die Quadratur des Kreises
Wenn Höck einmal Quanta Cura und DH nebeneinander lesen würde, dann müßte ihm auffallen, daß der Widerspruch bis in die Formulierung geht. DH dreht QC quasi direkt um.
Die ganzen Erklärungen, die nun gegen den eindeutigen Wortlaut behaupten, alles sei eine Einheit, kommen daran nicht vorbei. Und das erkennen Nicht-Theologen oft genauer als V2-Apologeten; der entsprechende Artikel von Böckenförde in der FAZ war ja schon erwähnt worden.
Er folgt aus der Konstruktion von DH. DH erwähnt eine Verpflichtung des Staates nur einmal, und zwar in dem Halbsatz in DH1, wo von der „moralischen Pflicht“ (nicht der rechtlichen) des Staates gesprochen wird. Ansonsten geht DH immer von der Würde der menschlichen Person aus. Nicht mehr die Kirche ist Träger von Rechten, sondern der Einzelne. Die Würde äußert sich in der Religionsfreiheit, die vom Staat, weil sie zuvor metaphysisch begründet wurde, anzuerkennen ist.
Und das ist das Gegenteil der überlieferten Lehre. Und es ist etwas anderes, als was B16 am 24.12. erklärte. Insofern ist er von DH abgerückt, das ist das Positive. Daß er dabei versuchte, am Konzil als solchem, nur mit veränderter Deutung, festzuhalten, ist das Schlechte. Williamso sieht nun das Schlecht und sagt, das Glas ist halbleer, Fellay das Gute und freut sich über das halbvolle Glas. Wer recht hat, wird sich zeigen. Wobei ich zugebe, daß W. etwas übers Ziel hinausschießt.
Redaktion benachrichtigen „Was gibt es da zu diskutieren?“
#12   MK28   13:33:55 | Montag, 20. März 2006
Höck: Religionsfreiheit
Nur leider hat das V2 die Religionsfreiheit zum Naturrecht erklärt, das sich aus der Würde der Person ableitet. Ehe Sie also weiterhin die unsinnige These von der Übereinstimmung der Declaratio de libertate religiosa mit der Tradition behaupten, lesen Sie doch einfach zB bei Böckenförde www.faz.net/…common~Scontent.html nach, der es mit der juristischen Methode ganz sauber nachgewiesen hat.
Redaktion benachrichtigen „Was gibt es da zu diskutieren?“
#6   MK28   13:05:22 | Montag, 20. März 2006
Etwas daneben
W. schießt hier übers Ziel hinaus. Das läuft auf Sedesvakantismus hinaus, was Erzbischof Lefebvre stets abgelehnt hat. Im übrigen dürfte die Ansprache des Papstes vom 24.12. eine gute Gesprächsgrundlage sein, hat er doch die Liturgiereform nicht mal mehr erwähnt und ist in der schwierigen Frage der Religionsfreiheit vom Konzil abgerückt; die Religionsfreiheit sei keine Sache der Metaphysik, sondern des Zusammenlebens der Menschen, mithin Toleranz. Die Zulässigkeit der religiösen Toleranz ist aber unbestritten.
Darauf ließe sich aufbauen, so daß ich weiterhin auf ein agreement hoffe.
Redaktion benachrichtigen Noch schlimmer
#13   MK28   19:06:20 | Freitag, 17. März 2006
Kommunismus
Der Kommunismus ist eine absolut antichristliche Ideologie. Wie kann man einen solchen Kommunisten, der sich u.a. offen zum Zölibatsbruch bekannt hat, nur in kath. Häusern einladen und ihm noch Geld für seine Vorträge geben? Die Kirche macht es ihren Feinden sehr leicht; ärgerlich nur, daß die Gläubigen verwirrt werden.
Redaktion benachrichtigen Was treibt die USA von Krieg zu Krieg?
#32   MK28   17:08:17 | Freitag, 17. März 2006
Richard,
das Beruhigende an Ihren Prognosen ist, daß jeder einigermaßen Gebildete weiß, daß sie nicht eintreten werden.
Weder wird die iranische Öl-Börse, wenn sie überhaupt startet, einen Einfluß erringen, der nur ein Hundertstel dessen, was Sie schreiben erreicht. Noch gehen die dänischen Karikaturen auf mehr zurück als auf eine ganz nette Idee des dortigen Chefredakteurs. Und erst recht wird die weltweite Finanzarchitektur kollabieren. M3 wird übrigens auch in Euroland nicht mehr veröffentlicht, ganz einfach, weil die Finanzwissenschaftler erklärt haben, die Zahl sei irrelevant. Es mag sein, daß die Blasen auf den Immobilien- und Aktienmärkten eine Korrektur verdienen und erleben werden – nur das ist business as usual, und kein Anzeichen des Endes der Pax Americana.
Und noch eins: Lieber lebe ich unter der Pax Americana als unter der Scharija.
Redaktion benachrichtigen Der Staat als Zuhälter
#14   MK28   15:19:51 | Freitag, 17. März 2006
Dichtung und Wahrheit
Eine junge Berlinerin erhielt vom Arbeitsamt die Aufforderung, eine Arbeitsstelle als Prostituierte anzunehmen, sonst gehe die Arbeitslosenunterstützung verloren.
genau das stimmt nicht. Genausowenig gibt es eine „Durchführungsverordnung der Bundesagentur“, weil eine Bundesanstalt überhaupt keine Rechtsverordnung erlassen darf.
Daß die Freigabe der Prostitution ethisch indiskutabel und auch praktisch bedenklich ist, das stimmt. Aber der eigentliche Popanz, den der Artikel aufbaut, nämlich die angebliche Verpflichtung zur Prostitution, die ist Dichtung.
Redaktion benachrichtigen Was treibt die USA von Krieg zu Krieg?
#30   MK28   15:13:05 | Freitag, 17. März 2006
Schau, Trau, Wem
@ Heger, Kali, Richard etc.:
Also diese Totschlagargumente à la „Deutschland hat den Krieg angefangen“ darf man getrost in das Reich der politisch-korrekten Nachkriegspädagogik verweisen.
(zufällig ein Zitat von Heger)
Wer so argumentiert, soll sich nicht wundern, daß ihn keiner ernst nimmt.
Redaktion benachrichtigen „Der Papst hat den Notstand in der Kirche de facto anerkannt“
#56   MK28   14:07:28 | Dienstag, 14. März 2006
Zu komisch, Otterbeck
Man erkennt Bäume an ihren Früchten. Es ist zu komisch, wenn Sie über das V2 schreiben und es loben. Aufwachen! Das V2 ist gescheitert. Ein Blick auf die Zahlen, auf den Zustand der Kirche, auf den Glaubenssinn der Gläubigen oder besser irchensteurzahler reicht.
Redaktion benachrichtigen Die Heimtücke des jüngsten Homo-Propagandafilms
#10   MK28   13:16:13 | Dienstag, 14. März 2006
Schlimmer Film
Vorab: Ich finde den Autor auch etwas krude; gibt es keine weiterführenden Informationen über ihn (Geburtsdatum, Herkunftsland, Position, Veröffentlichungen etc.)?
Zur Sache: In der Tendenz hat er aber recht. Der Film ist nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich, weil er das Gute schlecht und das Schlechte gut macht. Und weil eben Filme eine enorme Wirkung entfalten können, und dieser Film handwerklich gut gemacht ist (deshalb laufen die Leute ja auch da rein, hier geht die Kritik Wigfields fehl) und deshalb eine Masse erreicht, wird es nicht ungefährlich.
Daß in der Filmindustrie viele tendenziell linke sitzen, ist bekannt. Auch, daß der Homo-Anteil hoch ist. Insofern war es zu erwarten, daß diese Mischung ihre Möglichkeiten zur Einflußnahme einmal ausnutzen würde.
Ärgerlich ist eben, daß es nicht gelingt, mit gleichen Mitteln die Wahrheit zu vermitteln. Wir haben an Passion ja gesehen, daß das geht. Und auch Narnja oder Forrest Gump sind solche guten Filme. Wir brauchen viel mehr. Wir brauchen Filme zB über die homosexuelle Subkultur, damit der Ekel davor sich schön verbreitet. Leider fehlen uns dafür Mittel und Personen. Und die Amtskirche, die ja Geld genug hat und über ausreichend Verlage, Sendeminuten etc. verfügt, lobt lieber diese Schwulenwerbung anstatt dagegen anzugehen.
Darn sehe ich das eigentliche Dilemma. Denn daß die Linken und die Schwulen gegen die Familie sind ist normal. Daß wir dagegen stumm sind, ist das Ärgernis.
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#50   MK28   11:34:32 | Dienstag, 14. März 2006
Otterbecks Frage
Tut mir leid, Otterbeck, aber Ihre Alternativhistorie dürfte falsch sein, wie ein Blick in die USA lehrt:
Zunächst ist zutreffend, daß die Kirche ohne V2 in den 60 und 70er Jahren massiv unter Druck gekommen wäre und an Einfluß eingebüßt hätte. Ich vermute wir wären zunächst fast ähnlich eingebrochen wie mit V2; aber kaum schlimmer, denn das ist kaum möglich; hier übersehen Sie die Beharrungskräft etablierter Institutionen. Aber wie in den USA hätte es nach dem Offenbarwerden des Scheiterns der Kulturrevolution ein comeback der Kirche gegeben. So wie in den USA sich die „zwei Amerikas“ entgegenstehen, stünden sich in Europa auch die „zwei Europas“ entgegen – das libertinäre und das konservative. V2 hat uns der geistigen und materiellen Mittel zum Gegenschlag beraubt.
Soweit Sie Defizite im traditionellen Lager ansprechen, will ich die nicht abstreiten. Eine Bewegung, die permanent von denen, zu denen sie sich zugehörig sieht, mies gemacht und verfolgt wird, igelt sich – leider – ein. Und so trifft man eher auf abstruse Weltverschwörungstheorien und die Sehnsucht nach einem in der Vergangenheit vermuteten Goldenen Zeitalter als auf die Bereitschaft, die Zukunft zu gestalten. Das wird sich aber schnell ändern, wenn die Schisma-Keule wegfällt.
Daß der NOM marianisch sei, ist grotesk; der Geist des Konzils hat die Marienverehrung fast vollständig ruiniert oder auf Medjugorje-Niveau pervertiert.
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#10   MK28   13:12:48 | Montag, 13. März 2006
Zeit um mutig zu sein
Natürlich beinhaltet eine Einigung mit Rom das Risiko, daß Gift durchsickert. Aber ob dieses Risiko, das ja gebannt werden kann, angesichts dieses Papstes und der zu spürenden Konzilsdämmerung ein Verharren in der jetzigen Situation rechtfertigt?
Mich wundert ein wenig, wie der Bischof die Verhandlungen führt. Üblich wäre, maximal den aktuellen Stand mitzuteilen, knapp zu versichern, daß das Dogma unantastbar sei und ansonsten sich jeder Wertung zu enthalten. Wenn ich dann aber lese, daß man erwarte, daß Rom einen Brief schreibe und was darin stehen würde, fällt mir spontan Niklas Luhmann ein: „Man kann nicht wissen, was man nicht weiß.“.
In der Sache entspricht die Ansprache von B16 an die Kurie am 22.12. nahezu dem, was die FSSPX sagt. Wenn aus Religionsfreiheit Toleranz wird, aus interreligiösem Dialog eine Neupositionierung des Verhältnisses zum Judentum, aus Öffnung zur Welt eine neue Art der Diskussion mit der säkularen Wissenschaft und man dann noch die Liturgiereform vergißt – dann kann man sich einigen, dann ist der Apfel vielleicht nicht wirklich schön, aber kaum gesundheitsgefährdend. Im übrigen hätte man der Kirche einen Riesendienst erwiesen, weil man mit diesem Dokument dann die einzige lehramtliche Konzilsdeutung erwirkt hätte.
Insofern hoffen und beten wir, daß es gelingt, sich im Glauben zu einigen. Es ist Zeit, mutig zu sein.
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#1   MK28   09:52:44 | Montag, 13. März 2006
Al Kaida
1. Was zwei Geheimdienstbeamte, die keiner kennt, sagen, dürfte herzlich uninteressant sein.
2. Al Kaida arbeitet immer dezentral, mit lokalen Gruppen vor Ort; wieso also eine lokale Täterschaft eine Eingliederung in das Netzwerk, also eine „Täterschaft hinter der unmittelbaren Täterschaft“ ausschließt, ist nicht nachvollziehbar.
3. Der Schlüssel für das Verständnis der etwas kryptischen Nachricht dürfte die Sequenz über die vermeintliche Ursache Al Kaidas (die USA) sein. Man willmit dem Beitrag mal wieder dem antiamerikanischen Affen Zucker geben nach dem Motto: a) Amerika ist selber schuld, schließlich hat es Al Kaida gegrünet und b) Al Kaida ist nur ein Popanz, es gibt sie gar nicht, der Kampf gegen den Terror ist also nur Schmuh.
zu a) daß die USA im 1. Afghanistan-Krieg gegen die Russen Leute unterstützt haben, die man besser nicht unterstützt hätte, weiß jeder. Nur hätten sich diese Leute ihre Waffen auch anderswo geholt, zum anderen kann die in den 80er Jahren von keinem vorhersehbare Entwicklung nicht dem damaligen Kampf gegen den Kommunismus angelastet werden. b) Man kann so lange die Realität des Krieges der Islamisten, deren Speerspitze Al Kaida ist, ignorieren, bis es zu spät ist. Wer vor lauter Verschwörungstheorien die Realität nicht sehen will, wird eben unter der Scharia leben müssen. Ich bevorzuge da dann doch lieber die amerikanische Position, den erklärten Krieg aufzunehmen und für den Bestand der westlichen Welt auch militärisch einzustehen.
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#18   MK28   14:09:56 | Freitag, 10. März 2006
„Staatlicher Katechon“
Ketelhohn, an wen denken Sie denn bei „staatlicher Katechon“? Und was soll er konkret machen? Klingt etwas bedrohlich, so wie Sie es schreiben.
Redaktion benachrichtigen Der europäische Hurenmarkt ist unersättlich
#5   MK28   13:30:33 | Freitag, 10. März 2006
private-notes: Glauben in Polen und anderswo
Und auch keine Aussichten darauf, ein Leben zu führen,
wirtschaftlichePerspektivlosigkeit erklärt sicher einiges
dass einem die gesteuerten Massenmedien
mich ko… Verschwörungstheorien an
als lebenswert erklären.
Armut hat viele Gesichter. Zu Osteuropa gehört auch Polen. Und soweit ich weiß, ist sowohl die Regierung in Polen selbst so wie der Einfluss der kath Kirche in Polen äußerst präsent.
Und wieviele Huren kommen von dort?
erfreulich wenig. Und die, die aus Polen kommen, sind nicht gläubig. Sie können es drehen wie Sie wollen, aber Glaube schützt vor Unmoral und auch vor rein materiellen Verlockungen.
Redaktion benachrichtigen Der europäische Hurenmarkt ist unersättlich
#3   MK28   12:48:22 | Freitag, 10. März 2006
Ich befürchte, es ist schwieriger
Private-Notes, da kann ich Sie beruhigen: Die meisten Prostituierten kommen aus Osteuropa, wo es sowohl Verhütung wie Abtreibung, allerdings kaum noch Glauben gibt.
Fiore, so einfach ist es nicht. Das schwedische Gesetz hat Tücken. Daß man die Straßenprostitution in den Griff bekommen hat, besagt nichts, das geht mit ganz normaler Repression auch (etwa Sperrbezirken, die polizeilich durchgesetzt werden). Und was den Zuwachs an Prostitution in DK angeht, der dürfte auch etwas mit schwedischen Sex-Touristen zu tun haben. Das Problem liegt tiefer: wo eine Nachfrage, da ein Angebot. Da kommen Sie mit Gesetzen kaum nach. Verbieten Sie die Straßenprostitution, geht es in Clubs. Gehen Sie dagegen vor, kommt es zur sog. Wohnungsprostitution (auch in Schweden), und dagegen kommen Sie wegen der verfassungsrechtlich garantierten Unverletztlichkeit der Wohnung nicht durch. Da ist dann das Ende der Repression, weil Sie bei einem solchen Massenphänomen ständig richterliche Beschlüsse benötigen würden, was die Justiz nicht schafft. Und die Unverletzlichkeit der Wohnung wegen der Prostitution abzuschaffen – da wäre ich auch dagegen.
Insofern wird es nur über einen Bewußtseinswandel der Freier wie auch der überwiegend freiwilligen Damen gehen sowie über eine gesellschaftliche Ächtung. Ich weiß, wie realistisch das ist. Aber die Erde ist eben nicht das Paradies.
Redaktion benachrichtigen Auch die Rabbiner wurden beehrt
#8   MK28   12:24:44 | Freitag, 10. März 2006
Deutsche Bischöfe
Wie erwartet nichts Neues von der DBK. Nur der übliche Sermon; von diesen Herrn ist keine Erneuerung des Katholizismus zu erwarten. Das ist einfach nur Erstarrung, es fehlt jeder Glaubenseifer. Man sollte also aufhören zu glauben, die deutschen Bischöfe würden irgendeinen Beitrag zur geistigen Wende in diesem Land leisten können – sie wollen es in ihrer übergroßen Mehrheit noch nicht einmal.
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#7   MK28   10:58:54 | Freitag, 10. März 2006
zu Otterbeck: Brillant
Selten findet man eine so präzise Einschätzung.
Die Presseabteilungen der Diözesen sind deshalb so wirklungslos, weil man in ihnen den Grundgedanken erfolgeichen PRs nicht wahr nimmt: Der Köder muß dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Mit dem dortigen Personal kann man nicht gewinnen, und was noch finsterer ist: Die dortigen Mitarbeiter wollen ja gar nicht gewinnen. Sie wollen nicht mal kämpfen. Sie wollen nur monatlich ihren Lohn erhalten und sich als was Besseres fühlen.
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#4   MK28   10:25:12 | Freitag, 10. März 2006
Homo-Ideologen
Hallo, wer hat denn die Kaczinsky-Veranstaltung gestört? Das waren keine betenden Katholiken, sondern die üblichen ekligen Schulen-Aktivisten. Und dann hat der polnische Präsident einfach mal die Wahrheit gesagt.
Im übrigen ist es ja eine Binsenweisheit, was er vorgetragen hat. Daß die Homoideologie die Fortsexistenz der westlichen Zivilisation ernsthaft gefährdet, sieht jeder, der die Bevölkerungsstatistik lesen kann oder sich Schirrmacherns neuestes Buch kauft. Unsere Existenz besiert nunmal auf Ehe und Familie und nicht auf widernatürlicher Unzucht.
Redaktion benachrichtigen Wo Kinder fehlen, da gedeiht die Sumpfblüte des Egoismus
#8   MK28   15:47:46 | Donnerstag, 9. März 2006
Kampf der Kulturen
@Bonifatius: Mir ging es nicht darum, den Vormarsch des Islams zu bewerten, nur, ihn festzustellen. Gegen diesen Vormarsch, der das Ende Europas wäre – denn Europa definiert sich kulturell, nicht geographisch – brauchen wir zweierlei: eine militärische Abwehroption und eine geistige Wende.
Das einzige Konzept, das derzeit realistisch diese beiden Punkte erfüllt und v.a. mehr ist als eine Illusion ist der Neokonservatismus. Nur an den will bei kreuz.net komischerweise keiner, lieber lamentiert man gegen Israel oder den US-Präsidenten. Aufwachen, Freunde!
Redaktion benachrichtigen Wo Kinder fehlen, da gedeiht die Sumpfblüte des Egoismus
#2   MK28   14:44:18 | Donnerstag, 9. März 2006
Schirrmacher
Der Fehler der Schirrmacherschen Analyse ist, daß sie davon ausgeht, daß nach uns nichts kommt. Er übersieht, daß Europa bei Wegbrechen der westlichen Kultur aus den von ihm beschriebenen Gründen dann eben durch Einanderung aus anderen Kulturkreisen, vornehmlich wohl aus dem Islam, aufgefüllt werden wird.
Redaktion benachrichtigen Ein Grund zum Feiern?
#7   MK28   19:40:51 | Mittwoch, 8. März 2006
Frauentag vs. Muttertag
Der Zusammenhang zwischen Feminismus und Abtreibung ist nicht bösartig konstruiert, sondern von der Frauenbewegung selbst behauptet. Und es wird die Abtreibung sein, über die die Frauenbewegung sich moralisch delegitimieren wird. Insofern ist der Muttertag (auch wenn er in Dtl. von den Nazis eingeführt wurde) der bessere Gedenktag.
Natürlich hat die Frauenbewegung einige positive Früchte hervorgebracht. Nur ändert das nichts an der Tatsache, daß viele der heute gefeierten „Errungenschaften“ einer Behauptung der westlichen Welt gegen den islamischen Anspruch entgegenstehen. Insofern wird man früher oder später daran gehen müsen, da zurückzuschneiden, will man nicht unter der Burka enden. Freilich muß man auch vor denjenigen unter uns warnen, die im Hinblick auf Frauen die Burka toll finden. Hoffen wir also auf einen gesunden Mittelweg.
Redaktion benachrichtigen „Wir haben ihn alle verehrt“ + …
#19   MK28   19:34:57 | Mittwoch, 8. März 2006
Pius XII
Daß B16 sich so positiv über den großen Papst Pius XII äußert freut mich sehr. Die Diffamierung Pius XII ist ja nur vor dem Hintergrund des innerkatholischen Kampfes gegen die „vorkonziliare“ Kirche zu verstehen, für deren beste Seiten Pius steht. Anderenfalls hätte das drittklassige Stück des viertklassigen Rolf Hochhuth die selbe Anerkennung erfahren wie seine restlichen Werke (etwa „McKinsey kommt“ oder „Wessis in Weimar“) – keine.
Insofern wäre eine Heiligsprechung Pius XII ein wichtiges Zeichen, und es lohnt sich dafür zu beten. Wohl kein Papst war so beeindruckend und vorbildlich wie Pius XII, keiner (zumindest der Neuzeit) hatte soviel politischen Einfluß und hat damit die westliche Welt so positiv geprägt. Der Aufschwung der 50er Jahre, der ja im Gegensatz zu späteren Dekaden moralisch integer ablief, wäre ohne ihn nicht zu denken. Die Kirche täte gut daran, sich an diese Glanzzeiten zu erinnern und sich auf Pius XII zu gründen anstatt auf den Katastropheneinleiter J23.
Redaktion benachrichtigen ‘Dominus Jesus’ als faule Frucht des Ökumenismus
#21   MK28   16:34:42 | Montag, 6. März 2006
Trau, schau, wem
Lieber THomas Höck, schauen Sie doch selbst nach, was Wanke gesagt hat. www.ekd.de/ki/. Er steht trotz des vielleicht in gutgläubigen Ohren korrekt Klingenden nunmehr fest im Ökumenismus. Glauben Sie denn wirklich, er vertritt in einem tudienheim der EKD die reine Lehre?
Wenn sich Wanke gegen „Konfessionalismen“ wendet, dann eben auch gegen den „katholischen Konfessionalismus“, also gegen die Wahrheit der kath. Religion. Und wenn er den Plural von Kirche furchtbar findet, dann nicht, weil er sich wünscht, daß alle katholisch werden, sondern weil er von der Einheit ohne Wahrheit träumt. Die Kirche im Singular nach Wanke ist eben nicht die kath. Kirche mit ihrem Glauben – die ist Konfessionalismus – sondern etwas anderes.
Wanke ist anti-DJ, er hat mE sogar öffentlich dagegen gepöbelt. Er ist voll auf Lehmann-Linie. Seine Worte sind so nebulös, daß man sich irren kann. Aber seine Probleme mit dem Plural von Kirche sind etwa so geistreich wie der vor Jahren im V2-Milieu beliebte Spruch, wonach die Trennung der Christen ein „Skandal“ sei. Auch da ging es nicht darum, gegen die „Reformation“ mobil zu machen, sondern gegen das Beharren auf dem Dogma. Und so ist das auch jetzt wieder.
Tut mir ja leid, aber Sie werden die intention eines Bischofs nicht dadurch ergründen, daß Sie sich auf eine rein grammatikalische Analyse beschränken, das geht bei „pastoraler Sprache“ garantiert schief. Da müssen Sie schon auf den Kommunikationszusammenhang achten.
Redaktion benachrichtigen ‘Dominus Jesus’ als faule Frucht des Ökumenismus
#19   MK28   11:34:59 | Montag, 6. März 2006
Höck II
Im Plural des Begriffs Kirche steckt für mich eine grundsätzliche theologische Ungereimtheit
Dieser Satz soll also richtig und wahr sein. Das ist er wohl nur bei oberflächlicher Betrachtung, weil unklar ist, ob Wanke damit meint,
a) es gäbe nur eine Kirche Christi, die die katholische ist (Dogma) oder
b) alle Konfesionen sind Bestandteil der einen mystischen Kirche Christi, die dummerweise in Konfessionen gespalten sind (Häresie)
Es ist nicht klar. Von seiner sonstigen Tendenz her tippe ich auf b). Und das ist das Problem mit Schwätzern wie Wanke.
Im übrigen darf man das durchaus beurteilen. Denn als Bischof sollte er das Ja Ja Nein Nein ernst nehmen. Tut er es nicht – er tut es nicht – kann ich daran mein Unwerturteil anknüpfen.
Redaktion benachrichtigen ‘Dominus Jesus’ als faule Frucht des Ökumenismus
#17   MK28   10:39:27 | Montag, 6. März 2006
@ Thomas A… Höck
Was Sie mir als Aussage unterstellen, habe ich so nicht gesagt.
Im übrigen bleibt der Fakt: Wanke äußert sich durchweg unverständlich, und es ist nicht erkennbar, worum es ihm konkret geht. Dabei äußert er sich aber gern und häufig; keine Bistumszeitung ohne mindestens zwei Bilder von ihm (die Eitelkeit dürfte die Grenze des Läßlichen also überschritten haben). Die konkrete Formulierung mag varriieren, der Stil bleibt, die Aussage ist nicht eindeutig, die Tendenz aber steht. Mein Urteil: ein eitler modernistischer Dummschwätzer.
Redaktion benachrichtigen ‘Dominus Jesus’ als faule Frucht des Ökumenismus
#15   MK28   09:45:20 | Montag, 6. März 2006
Wanke ist ein Schwätzer
Es ist nicht fruchtbringend, Wanke zu zitieren in der Hoffnung, klare Worte zu hören. Wanke ist ein redundanter Schwätzer. Klare Aussagen hört man von ihm nicht. In der Tendenz ist er ein übler Modernist. Insofern ist völlig egal, was er sagt; was er damit meint, weiß eh nur er und morgen sagt er was anderes.
Redaktion benachrichtigen Papst besucht sein Radio + …
#17   MK28   09:38:53 | Montag, 6. März 2006
Bush …
ist gegen Abtreibungen. Daß er dabei Ausnahmen zuläßt – von denen diejenige der Gefahr für die Mutter sogar kath. Lehre entspricht – ändert daran nichts. Also, liebe Redaktion, ändern Sie die diffamierende Überschrift, von mir aus in „Bush nicht absolut gegen Abtreibungen“.
Redaktion benachrichtigen Was wird aus St. Georg werden?
#7   MK28   13:19:28 | Freitag, 3. März 2006
FSSPX
Es mag zwar sein, daß das Bistum die Kirche nicht an die FSSPX abgibt. Aber wenn der dt. Distrikt einen Brief an die Pfarrgemeinde sendet und anbietet, die Kirche zu übernehmen, dürfte die iözese ganz schnell von ihren Schließungsplänen abrücken.
Redaktion benachrichtigen In Sack und Asche + …
#11   MK28   12:46:47 | Donnerstag, 2. März 2006
Inhoc… : Polen
Oje, ist das finster. Es gab in Polen keine Untergrundkirche, weil die Kirche dort immer viel zu strak war, als daß die Kommunisten hätten offen gegen sie vorgehen können. Der Untergang des Kommunismus, der ohne Polen nicht so schnell vonstatten gegangen war, ist ein bleibendes Verdienst von JP2.
Das anzuerkennen verlangt die Wahrheit, ohne daß man deshalb seiner katastrophalen Theologie folgen müßte. Trotzdem sei zu seiner Ehrenrettung eingewandt, daß er im Vergleich zu den Bischöfen seiner Zeit wie ein Vertreter des reinen Glaubens erschien – leider nur realtiv, das ist das Schlimme.
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#68   MK28   17:04:07 | Dienstag, 28. Februar 2006
Tja, Kali,
dann dürften sie aber den Syllabus nicht mögen, genausowenig wie die Lehrentscheidungen des Konzils von Trient.
Im Ernst, Denkverbote bziehen sich nur auf Meinungen, nicht auf Fakten. Es besteht auch bei liberaler Auslegung kein Recht auf die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe. Wenn man Sie deshalb zB aus dem Schuldienst als Geographielehrer entließe, wäre das i.O… Das kann man auf eindeutig festgestellte und aktenkundige historische Sachverhalte ebenso übertragen.
Was in Dtl und Österreich den § 130 rechtfertigt, ist über die nachgewiesene Geschichste hinaus eben die Tatsache, daß das Verbrechen hier stattgefunden hat. So wie die Besucher eines Gottesdienstes Anspruh auf Schutz haben oder etwa Kundgebungen auf Friedhöfen verboten sind, so verlangt die Pietät und Achtung vor den Überlebenden wie die raison d etre – Nie wieder! – daß man vor irgendwelchen dämlichen Leugnungen bewahrt bleibt. Diese würden das Anstandsgefühl der Übrlebenden wie das der historisch Gebildeten schwer beleidigen, so daß man sich hier dazu entschließen kann, derartige Behauptungen zu untersagen.
Wie gesagt, die Katholische Kirche hat gegen solche Praktiken – zu Recht – keine Einwände.
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#65   MK28   15:15:42 | Dienstag, 28. Februar 2006
Kali: Ja ja nein nein
Kali, labern Sie hier doch nicht so geschwurbelt. Hand auf’s Herz: Sind durch die nationalsozialistische Herrschaft unter Einsatz staatlicher Machtmittel gezielt und zentral gesteuert mehrere Millionen Juden – einschließlich der Frauen, der Kinder, der Alten – aus ideologischen Gründen deportiert und anschließend fabrikmäßig getötet worden; Ja oder Nein?
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#62   MK28   09:32:50 | Dienstag, 28. Februar 2006
Kali: Dichtung und Wahrheit
Kali, wer sitzt wegen einer Zahl im Gefängnis? § 130 StGB bestraft nur solche Leugnungen, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören. Im übrigen bekommen Sie nur bei hartnäckigem und wiederholtem Leugnen Freiheitsstrafe ohne Bewährung.
Erlaubt ist: 1) eine sachliche Auseinandersetzung um die Zahl, 2) eine Debatte um die Einordnung (singulär oder nicht singulär).
Verboten sind: 1) eine Leugnung, 2) eine unsachliche Verharmlosung, d.h. eine Reduzierung der Opferzahlen dahingehend, daß dies einer Leugnung nahekommt, 3) eine Verdrehung von Täter und Opfer.
Dagegen wird nichts einzuwenden sein. Die Meinungsfreiheit rechtfertigt Einschränkungen um der öffentlichen Ordnung willen. Und als Katholik sollten Sie ohnehin wissen, daß der Irrtum niemals die gleichen Rechte wie die Wahrheit haben kann. Daher gibt die Religion ohnehin keine Rechtfertigung für Holocaust-Leugner.
Zu den Zahlen: Die 6 Mio erechnen sich aus den von der Reichsbahn bei der SS abgerechneten Fahrkarten für die Fahrten ins Lager. In der Wiss. geht man von etwas über 5 Mio. aus. [link]Shoa.de[link] nennt 5,7 Mio. Raul Hilberg, der bedeutendste Holocaust-Forscher, liegt bei 5. Das sind gesicherte Zahlen. Es gibt keine seriösen Stimmen, die deutlich darunter liegen. Wer also zB 2 Mio oder weniger postuliert, muß schon nachweisen, daß er es ehrlich meint und nicht nur den öffentlichen Frieden stören will. Diese Störung wäre dann strafbegründend.
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#56   MK28   21:59:49 | Montag, 27. Februar 2006
Kali: § 130 StGB
Damit haben Sie sich gerade nach §130 der Volksverhetzung schuldig gemacht. Die Zahl muß immer 6 sein. Wegen solchen Aussagen sitzen einige Menschen in BRD Gefängnissen. So schnell wird man selbst zu einem „Verbrecher“.
So ein Quatsch! Auch renommierte Holocaust-Forscher sprechen von 5 Mio. Schau Dir den Gesetzestext einmal an!
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#38   MK28   12:44:17 | Montag, 27. Februar 2006
Die Islamische Bedrohung
zu ignorieren ist schon heftig. Die Twin Towers, der Anschlag auf die Madrider S-Bahn und die Londoner U-Bahn, auf die deutschen Touristen in Tunesien, die brennenden Vorstädte Frankreichs und nun der Karikaturen-Streit – reicht das nicht?
Die Ursache dieser Attacken ist der totale Anspruch des Islam. Und gegen den müssen wir eintreten, zum einen als Christen, zum anderen als verfassungstreue Bürger. Und wir stehen gegen den islamischen Anspruch auch deshalb, weil wir ihm in Glaube und taat etwas entgegenzusetzen haben, das der Scharija überlegen ist.
Nur weil einige im Westen, vielleicht auch eine Mehrheit in Westeuropa, dekadent ist und die westliche Welt dadurch besudeln, heißt das noch lange nicht, daß man unsere Zivilisation aufgeben dürfte oder – wie die hiesigen Verschwörungstheoretiker – auch noch dazu jubeln darf. Nein, wir müssen angesichts der Bedrohung an zei Fronten kämpfen; nach außen mit den Amerikanern und Israelis, nach innen um eine kulturelle Trendwende.
Redaktion benachrichtigen Die westlichen Werte
#21   MK28   09:50:57 | Montag, 27. Februar 2006
@ Yersinia – Durchhalten!
Yersinia, das ist das Tragische: Daß viele der Forumsteilnehmer sich aus der Realität verabschiedet und in spinnerte Verschwörungstheorien verstiegen haben, die es ihnen unmöglich machen, die Wirklichkeit mit zu gestalten, so daß sie untätig am Rande stehen und sich dadurch, daß dann die Anderen ihr Werk umsetzen, auch noch in ihrer Bunkermentalität bestätigt fühlen.
Deshalb nochmal zur Klarstellung: 1. Die Westmächte waren im 2. WK den Nazis moralisch haushoch überlegen. 2. Der Islam ist eine antichristliche totalitäre Lehre, deren Ziel die weltweite Herrschaft ist, was u.a. das Ende des Christentums bedeuten würde. 3. Das Christentum ist die Wurzel der westlichen Welt, es muß unser Ziel sein, den Westen zu rechristianisieren. 4. Sofern der derzeitige Westen gegen den Islam kämpft, ist das in unserem Interesse; ein re-christianisierter Westen würde nichts anderes machen. 5. Daß die USA die westliche Vormacht sind ist erfreulich, die Alternative wären schwul-sozialistische Europäer mit überalterter Bevölkerung, die sich kulturell längst selbst aufgegeben haben.
Redaktion benachrichtigen An den Kragen
#20   MK28   01:00:48 | Samstag, 25. Februar 2006
Amerika, Du hast es besser!
Hier sieht man die Früchte der „Christian Coalition“.
Leider wollen die Antiamerikaner hier im Forum weiter ihren Verschwörungstheorien fröhnen anstatt anzuerkennen, daß politisch gesehen die Wiederbelebung des Konservatismus in den USA die einzige Chance ist, auch in Europa wieder die Oberhand gegen die ganzen Schwulen und Sozialisten zu bekommen, die unser Land und die ganze Alte Welt ruinieren. Wir haben keine Zeit, denn der Islam steht schon im Lande. Deshalb: Wenn wir die Zukunft gestalten wollen anstatt weiter von der Wiedererrichtung imaginärer Goldener Zeitalter zu träumen, dann ist es Zeit, sich vom Antiamerikanismus zu trennen.
Redaktion benachrichtigen Abschied im Zorn
#73   MK28   21:24:31 | Freitag, 24. Februar 2006
Weihen
Ich gehe auch von der Gültigkeit der Weiheformeln aus (bei Zweifeln bei der Intention), gleichwohl ist die Frage zu wichtig, um nach dem Motto „da nicht sein kann, was nicht sein darf“ darüber hinweg zu bügeln.
Benedikt, Sie haben zutreffend darauf hingewiesen, daß in der Weiheformel das Amt bezeichnet sein muß. Und da sind wir eben beim „spiritum principalis“. Eindeutig? Die deutsche Übrtragung „Geist der Leitung“ – mit der übrigens B16 Bischof wurde – ist schon eher eindeutig.
Und zum zweiten meine ich schon, daß ein Ritus aus der Tiefe der Zeit kommen muß. Denn in der Tradition wirkt Gott, er steht hinter ihr. Die neuen Formeln sind hingegen Menschenwerk, in das man dann nur die zuvor herauskristllisierten Elemente der von Gott stammenden Formeln hineingebastelt hat. Verschaffen diese Elemente nun die Gültigkeit, oder ist die Gültigkeit prioritär und sind die Elemente nur Zeichen der bereits zuvor bestehenden Gültigkeit? Dann wären die neuen Formeln wohl ungültig, mit der unbequemen Folge, daß die Sedesvakantisten nicht ganz so daneben lägen wir wir es gern sehen.
Redaktion benachrichtigen Ein Schatz + …
#5   MK28   17:28:05 | Freitag, 24. Februar 2006
Heinrich Heine
Heine zählt zu den großen deutschen Schriftstellerm, er war u.a. der Lieblingsdichter Bismarcks. Auch wenn er nicht katholisch war, ist Brandenburgensis’ Bemerkung ein schlimmes Zeichen mangelnder Bildung. Es gilt, was Paulus sagte: Prüft alles, das Gute behaltet. Und Heines Literatur ist gut, trotz der Fehler ihres Autors.
Im übrigen: Was wäre die deutsche Literatur ohne die Loreley?
Redaktion benachrichtigen Abschied im Zorn
#66   MK28   17:18:07 | Freitag, 24. Februar 2006
@ Athanasius: Danke
für die Antwort.
Wobei T. schon die FSSPX-Weihen anzuzweifeln scheint. Denn sonst hätte er sich ja nicht sub conditione nachweihen lassen.
Allgemein sollte kreuz.net dem Sedesvakantismus mal auf den Grund gehen. Insbesondere die Frage nach der Gültigkeit der V2-Bischofsweihe wäre eine vertiefte Debatte wert. Denn V2 und FSSPX begründen die Gültigkeit ja mit dem Gebrauch der Formel durch Altsyrer, was von der Kirche immer anerkannt war. DieSedevakantisten hingegen beharren auf der Ungültigkeit. Wer weiß denn Näheres dazu? Entspricht die V2-Formel wirklich dem altsyrischen Vorbild oder ist sie eine Täuschung a la „2. Hochgebet“?
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#63   MK28   15:37:40 | Freitag, 24. Februar 2006
Schon bitter
Schon bitter, ich hatte noch von ihm den Primizsegen empfangen. Auch menschlich ist es doch sonderbar, er dürfte ja schon während der Weihe Sedesvakantist gewesen sein, also Zweifel an der Weihe durch Tissier de M. gehabt haben. Wieso empfängt er sie dann und liest ab dann täglich die Messe? Es sieht so aus, als habe er die Ausbildung in Zaitzkofen mitgenommen – ein sedesvakantistisches Seminar, das den Namen verdient, gibt es ja wohl nicht – um sich dann abzuseilen. Naja.
Was P. Lingen angeht teile ich seine Konsequenzen und zT auch seine Art nicht. Aber es ist doch festzustellen, daß er theologisch erstaunlich fit ist. Seine Homepage prhl.crosswinds.net/ ist zwar etwas wirr und speziell die Beiträge jüngeren Datums sind schwer verdaulich (Früchte der Sedesvakanz oder des Sedesvakantismus?), aber ich habe nirgendwo bessere und auch wissenschaftlich sauberere Auseinandersetzungen etwa mit Walter dem Kasper oder Rahner gefunden. Da steckt schon Wissen dahinter, das solte man anerkennen.
Redaktion benachrichtigen Ein Blick in die Wohnung + …
#13   MK28   21:33:45 | Mittwoch, 22. Februar 2006
In den Wäldern Palästinas
Ich wußte gar nicht, wie waldreich die Palästinensergebiete sind. Wenn die Israelis derartig viele Bäume abgeholzt haben, muß es ja zuvor regelrecht ein gründer Ort gewesen sein.
Im Ernst, wie seriös sind denn diese Zahlen, bei dieser Quelle? Eine Verwaltung, die hochgradig korrupt ist, dem Verbrechen nicht Herr wird, aber jeden Baum zählen, das kann sie. Respekt!
Tut mir ja leid, den Antisemiten hier im Forum den Jubel verderben zu müssen, aber diese Phantasiezahlen ändern an der Realität nichts. Die lautet, daß in Palästina aus demokratischen Wahlen eine Hamas-Regierung hervorgegangen ist, deren Ziel nicht die Stabilisierung des öffentlichen Lebens, sondern der Krieg gegen Israel ist. Und wer Krieg führt, der soll sich über gerodete Palmen nicht aufregen.
Ansonsten zum Nahostkonflikt noch ein hübscher Aufsatz von Henryk Broder. www.henryk-broder.de/…buch/palaestina.html
Redaktion benachrichtigen Eine staatliche Schule hätte man nicht so behandelt
#39   MK28   12:01:28 | Mittwoch, 22. Februar 2006
@ Bendikt: Widerhall
Widerhall in Blättern und im politischen Diskurs: das ist okay, das soll es ja sein. So funktioniert ja die Willensbildung. Es gibt einen satirischen Input, und die öffentliche Meinung reagiert zivilisiert darauf.
Das Gegenteil: Man brandschatzt und boykottiert. Es gibt eben keine Diskussion, die Debatte wird verhindert.
Variante 1 ist etwas anderes als zwei. Und daß wir alles ackselzuckend hinnehmen müssen, hat niemand behauptet. Aber die Reaktionen haben eben zivilisiert zu erfolgen und dürfen nicht die grundsätzliche Freiheit der Satire untergraben. Ich kann also – wie es der apst getan hat – ein Unwerturteil abgeben, darf aber nicht gleich zum Sturm auf die Pressefreiheit aufrufen. Ich meine, daß der Protest im Westen diese Regeln beachtet hat, der im Iran nicht.
Redaktion benachrichtigen Erzbischof und gescheiterter Bankier gestorben
#4   MK28   11:35:11 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Verschwörungen, wohin man sieht …
Für einige Experten hier scheint die Welt aus lauter Verschwörungen zu bestehen. Eifersucht, Liebe, Machtstreben, Ehrgeiz, persönliche Animositäten, Unfähigkeit; kurz: die in der gesamten Weltliteratur beschriebenen menschlichen Eigenschaften und Antriebe gibt es nicht, es gibt nur Verschwörungen, überall, auch im Vatikan.
Was die P2 betrifft: Sie als „Freimaurerloge“ zu bezeichnen, dürfte nur die halbe Wahrheit sein. Hintergrund ist, daß in Italien nach dem Krieg die Kommunisten sehr stark waren, es bestand ein 50:50 Patt zwischen den Bürgerlich-Katholischen und den Kommunisten. Um für den Fall einer kommunistischen Mehrheit gerüstet zu sein, hat man daher geheime Strukturen geschaffen, um ggf. militärisch gegen eine kommunistische Regierungsübernahme vorgehen zu können. Da waren dann alle, die sich sonst bekämpfen, vertreten: Katholiken, Liberale, Freimaurer, Amerikaner, italienische Nationale, Mafiosi. Als 1989 die kommunistische Gefahr verschwand, verschwand auch diese Gemengelage und mit ihr die P2. Merke: Die P2 war das Eregbnis der politischen Situation von 1945 bis 89, nicht ihr Urheber. Das gilt für andere geheime Bünde ähnlich. Sie sind Mitspieler, aber nicht alleinige Akteure.
Redaktion benachrichtigen Eine staatliche Schule hätte man nicht so behandelt
#36   MK28   11:09:03 | Mittwoch, 22. Februar 2006
Aufregung über Karikaturen
Benedikt, bei aller Sympathie: Aber daß nach den iranischen Holocaust-Bildchen in Europa iranische und andere Botschaften islamischer Staaten attackiert worden wären, wäre mir neu. Gegen einen Protest, wie er im Westen nach den iranischen Bildchen ablief, hätte niemand etwas einwenden können: Man hat seiner Verärgerung zivilisiert Ausdruck gegeben.
Wenn Sie die Karikaturen ansehen wollen (beide) dann empfehle ich die Homepage von Henryk Broder www.henryk-broder.de/tagebuch/mullah.html nebst einem ganz amüsanten Kommentar.
Eins sollte also klar sein: Aufregung und Aufregung können verschiedene Sachen sein. Denn in der islamischen Welt wäre es undenkbar, daß Broder beide Karikaturen einfach darstellt, da wäre er bereits geteert und gefedert. Insofern halte ich wenig von dieser Beschwichtigung des radikalen Islams. Sein Anspruch ist totalitär, er setzt ihn aggressiv um.
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#21   MK28   22:15:06 | Dienstag, 21. Februar 2006
Antiamerikanismus und Antisemitismus
gehen mal wieder Hand in Hand. Da wird anderenorts ier im Forum ein Befreiungstheologe gefeiert, wenn man hier feststellt, daß die Twin Towers das Opfer eines islamistischen Terroranschlags geworden sind, zu dem Al Quaida sich ja auch bekannt hat, muß man sich belächeln lassen und dann natürlich der penetrante Israel-Haß. Danke, Frl. Ilse, Romulus etc.; ich dachte schon, hier seinen alle irgendwie mit diesem Verschwörungstheorie-Bazillus infiziert.
Richard, Sie legen mir Sachen in den Mund, die ich so nicht geschrieben habe. Aber daß die Palis es trotz Milliarden Entwicklungshilfe es nicht hinkriegen, ihr Gemeinwesen zu organisieren, dürften doch selbst Sie zugeben. Und weshalb die Israelis dafür Schuld tragen sollen, ist mir nicht ganz klar.
Die Juden haben da Land gekauft, ganz legal. Dann hat die UNO ihnen nach den NS-Verbrechen einen Teil des Landes gegeben, wie den Pal. auch. Die Gründung Israels war damit ebenfalls legal, i.ü. vom Vatikan anerkannt. Und Ägypten und Jordanien leben in Frieden mit Israel. Nehmen Sie das doch endlich einmal zur Kenntnis.
Redaktion benachrichtigen Mit dem Schwert in der Hand
#9   MK28   21:08:04 | Dienstag, 21. Februar 2006
Befreiungstheologie
Manchmal verstehe ich dieses Forum nicht: Die Befreiungstheologie hat die lateinamerikanische Kirche ruiniert und zum Vormarsch der Sekten geführt, da die Kirche lieber olitik als Seelsorge betreiben hat. Der im Beitrag Gelobte war ein Vorkämpfer dieser falschen Theologie und ist nach wie vor einer ihrer Säulenheiligen.
Wieso gibt es hier so viele Stimmen pro Befreiungstheologie? Weil es gegen Amerika zu gehen scheint? Oje.
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#32   MK28   20:37:18 | Dienstag, 21. Februar 2006
Elendester Sünder
Das Problem bei Leuten wie ES ist ja, daß jede Erwiderung sie nur noch weiter bstärkt. Sie sind absolut sicher, daß ihre Wertung die allein richtige ist, folglich muß jeder, der das anders sieht, entweder dumm oder böse sein, wobei Mischungsverhältnisse zugestanden werden. Insofern ist jede Diskussion hoffnungslos.
Was mich dabei nur ärgert ist, daß solche Typen den Katholizismus diskreditieren. Im Ergebnis ist das Modernismus von rechts; in jedem kath. Obrigkeitsstaat hätte man ES zum schweigen gebracht. Dank der demokratischen Mehrheitsgesellschaft bekommt er die Gelegenheit, seine Tiraden abzugeben. Insofern ist er ein Krisenzeichen von Kirche und Gesellschaft, obwohl er natürlich meint, eben diese Krise anzuprangern. Paradox.
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#14   MK28   20:29:35 | Dienstag, 21. Februar 2006
Israel
Frl. Ilse, danke für die nötige Richtigstellung. Ich befürcht nur, gegen festsitzende Vorurteile kommen auch Fakten nicht an.
Richard, ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, daß die Palis an ihren zugegebenermaßen schlechten Lebensbedingungen selbst schuld sein könnten? Wissen Sie, wieviel Geld allein die EU der pal. Autonomiebehörde jährlich überweist? Oder die Arabische Liga? Und was wird damit gemacht? Es versickert in den Taschen der pal. Führungsclique. Das einzige, was die pal. Autonomie hingekriegt hat, ist ein korruptes und verfilztes System. Daran sind die Israelis bestimmt nicht schuld. Denen wäre an einem funktionierenden Palästina durchaus gelegen, weil man dann einen Verhandlungspartner hätte.
Daß Israel heute eine High-Tech-Weltmacht ist und es in Tel Aviv Cafes gibt, die in Gaza fehlen, liegt eher an der Kultur und der Regierungsform denn an Unterdrückung und Raub.
Und Ihre Unterscheidung zwischen taktischem und strategischem Angreifr ist zum Schießen. Damit machen Sie jedes Aggressionsopfer im Nachhinein zum Angreifer. Deshalb bleibe ich lieber bei der klassischen Definition: Wer den ersten chuß abgibt, ist solange als Angreifer anzusehen, bis die Präventivlage bewiesen ist.
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#11   MK28   18:35:01 | Dienstag, 21. Februar 2006
Israel
Richard, es mag ja sein, daß es rückblickend nicht gerade clever war, Israel ausgerechnet in Israel zu gründen – es gibt auch viele, v.a. theologische Gründe dafür – nur ändert das eben nichts an der Realität, wie sie sich uns darstellt. Wir haben einen kulturell europäischen Staat Israel mit mehreren Mio Einwohnern, die da zT seit Generationen leben, der völkerrechtlich anerkannt ist. Und diese Menschen und ihr Staat haben ein Recht auf Selbstverteidigung.
Umgekehrt haben die Palästinenser nun in ihrer Mehrheit die Hamas gewählt, die Israel ausradieren wil. Bereits jetzt sind in Israel Fensterplätze in Cafehäusern leer, auch Busfahren ist ein riskantes Vergnügen geworden. Weshalb soll sich Israel denn nun nicht davor schützen dürfen?
Im übrigen: Willst Du ernsthaft bestreiten, daß es 1948 und 1973 die Araber waren, die den ersten Schuß lösten? Und 1967 waren es die Ägypter, die die Meerenge sperrten und die Syrer, die Truppen aufmarschieren ließen. Ich kenne in Dtl. keinen seriösen Historiker, der bestreiten würde, daß Israel 1948 und 73 angegriffe wurde und 1967 einem Angriff nur knapp zuvorgekommen ist.
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#3   MK28   10:53:08 | Dienstag, 21. Februar 2006
Recht auf Selbstverteidigung
In mittlerweile drei Kriegen (1948, 1967 und 1973) wurde Israel angegriffen. Seit über zehn Jahren tobt zudem die Inifada bevorzugt gegen Zivilisten. Da hat der völkerrechtlich legitime und auch vom Vatikan anerkannte Staat Israel wohl das Recht auf Selbstverteidigung. Und der Bau einer Mauer zur Abwehr äußerer Feinde war schon den alten Chinesen recht. Die neuen Haßpredigten der Hamas zeigen i.ü., daß der Bau richtig ist, denn mit den Palästinensern kann man eben nicht verhandeln, sie wollen den totalen Krieg.
@ Richard, daß Zionismus und NS aus der selben Quelle sprudeln und israelische Politiker alles Massenmörder seins sollen, mag ihrem verqueren Weltbild entsprechen, aber eben nicht der Realität. Merke: Kriege gegen die Wirklichkeit kann man nicht gewinnen.
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#7   MK28   14:06:24 | Montag, 20. Februar 2006
Staatsschulen – Privatschulen
Benedikt schrieb:
Dieser Vergleich ist untauglich. Da es in D eine Schulpflicht gibt, dürfte der Staat gar keine eigene Schule aus diesem Grund schließen, da dann das schulische Angebot an diesem Ort gefährdet wäre. Privatschulen dagegen sind Zusatzangebote, die keinen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Schulpflicht leisten.
Genau so ist es! Und andere Privatschulen hätten bei der Vorgeschichte jetzt dieselben Probleme.
Deshalb nochmal: Anstatt sich jetzt wieder als verfolgte Unschuld zu sehen wäre es angebracht, sich selbst zu fragen, was schief gelaufen ist, damit bei den anderen und – hoffentlich – weiteren Schulen derartiges nicht nochmal passiert. Völlig untauglich sind die Meinungen, wonach Ohrfeigen gut und staatliche Konsequenzen dagegen immer böse sind.
Redaktion benachrichtigen Realschule der Piusbruderschaft muß geschlossen werden
#64   MK28   21:22:36 | Freitag, 17. Februar 2006
@Evelin – Machen Sie die Augen auf
Lieber Gatte der Evelin, Ihre (zT auch berechtigte) Wut gegen den linken Mainstream in Ehren, aber bleiben Sie bei der Realität:
1. Wann ist in Dtl. eine Privatschule wegen konservativem Sexualkundeunterricht geschlossen worden?
2. Wann wegen „reaktionärem“ Geschichtsunterricht?
3. Wann, weil sie Homoverbänden den Zugang verwehrt hätte?
4. Wann, weil sie im Deutschunterricht gegen die Jellinek mobil gemacht hat (das gesamte dt. Feuilleton macht gegen J. mobil)?
5. Wann hat eine Schulbehörde wegen eines kath. Religionsunterrichtes etwas gegen eine Schule unternommen
5. Und wann, weil Alternativen zur Evolution vermittelt wurden (erst letztes Jahr hat ein zugelassenes Privatschulbuch, das sich evolutionskritisch zeigt, einen Preis erhalten)?
Nie! In allen Fällen: Nie!
Die staatliche Schulaufsicht ist tatsächlich äußerst moderat, was pädagogische und inhaltliche Konzepte angeht. Das Prügelverbot ist aber eben strikt, und das weiß doch auch jeder, der sich mit Privatschulen auskennt. Und wenn es im Gesetz steht, dann gilt es, und dann hat es jeder zu beachten.
Glauben Sie mir, ich war auch bestürzt, als ich die Nachricht hörte. Und daß es die eigene Dummheit ist, die hier ursächlich ist, macht es nicht besser. Aber man muß das doch einmal anerkennen, damit in Zukunft derartiges nicht nochmal vorkommt.
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#10   MK28   21:03:37 | Freitag, 17. Februar 2006
@ Evelin – So weit liegen wir nicht auseinander
Ihrem Beitrag wird man im wesentlichen nicht widersprechen können. Nur folgt daraus nicht, daß die gesamte Politik, Wirtschaft und die Medien zentral gesteuert werden. Es folgt daraus eben nicht, daß für alles und jeden eine zentrale Machtinstanz handlungsleitend ist (Verschwörungstheorie). Im übrigen haben Sie die innerwestliche Differenz zwischen uns und den Liberalen beschrieben, aber die interkulturelle Auseinerandersetzung mit dem Islam außer Acht gelassen.
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#62   MK28   20:53:48 | Freitag, 17. Februar 2006
@Athanasius – Haß?
Diejenigen die hier für Schliessung argumentieren, zeichnen sich durch ihren Hass gegen die Römisch-katholische Kirche aus.
Das kommentiert sich selbst: weil man erklärt, wie sowas von sowas kommt, haßt man die Kirche. Ich weiß nicht, ob A. die Kirche haßt, aber wenn er auf dem Niveau weitermacht, würde er sie zumindest ruinieren. Gut, daß weder in der FSSPX noch in der Kirche einer auf A. hört.
Niemand argumentiert pro Schließung, aber man muß doch einfach zur Kenntnis nehmen, daß die Schließung selbstverschuldetes Elend ist. Nach einer entsprechenden Abmahnung noch zweimal zuzuschlagen ist in einem unvorstellbaren Maße dämlich, und ich bezweifle, daß es soetwas in der dt. Schulgeschichte der letzten 20 Jahre schon einmal gegeben hat.
Daß Rot-Grün jetzt schreit und auch die Grundschule dichtmachen will, ist klar. Aber das wird die Verwaltung nicht machen, und im übrigen wäre dagegen auch ein Gang zu den Verwaltungsgerichten erfolgversprechend. Aber die Realschule hat man – befürchte ich – aus eigener Dämlichkeit verspielt. Und die Debatte, die ich erwarte, ist, wie man daraus lernen kann anstatt hier wieder die verfolgte Unschuld zu geben.
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#57   MK28   18:13:45 | Freitag, 17. Februar 2006
Sachlich bleiben
Auch wenn es einigen nicht ins Weltbild paßt: Die Schule wäre auch dann geschlossen worden, wenn sie zB der Gewerkschaft gehören würde. Sie war wegen ähnlicher Vorkommnisse vor einem halben Jahr abgemahnt worden, und dann passiert das wieder. Da ist dann Schluß, egal, wer Träger ist.
Im übrigen sollten die Diskutanten sich nicht immer in der Opferrolle sehen. Die Schule hatte tatsächlich einflußreiche Förderer in der Saar-Regierung. Anderenfalls wäre sie schon letztes Jahr geschlossen worden.
@Stimme: Deutschland hat eines der privatschulfreundlichsten Schulsysteme der Welt, da hier Privatschulen sogar staatliche Mittel erhalten. Die staatliche Schulaufsicht widerspricht dem Naturrecht nicht. Und daß der Staat bei Problemen eigene Schulen nicht schließt, sondern nur Personal austauscht, folgt schon daraus, daß er verpflichtet ist, für geschlossene Schulen Ersatz zu schaffen. Er müßte also schließen und sofort neu gründen. Private hingegen müssen das nicht, da sie nur Ersatzschulen sind. Ein abgemahnter Lehrer, der wieder schlägt, fliegt an staatlichen Schulen.
Generell: Bleiben wir sachlich. Die Ursache der Misere liegt bei uns. Anstatt auf die bösen Feinde zu schimpfen sollten wir lieber professioneller werden. Dann hätten wir auch mehr Gehör in der Öffentlichkeit.
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#8   MK28   18:00:05 | Freitag, 17. Februar 2006
@ Stimme – Sie simplifizieren unzulässig
Was hat Christus denn mit dem Zitat gemeint? Bestimmt nicht, daß es eine hierarchische Weltherrschaft mit dem Teufel an der Spitze gibt. Denn dann wären Röm13 und „Gib dem Kaiser“ nicht denkbar. Christus meint, daß die „irdischen“ Eigenschaften wie Gier, Ehrgeiz, Eitelkeit etc. und die entsprechenden Folgen wie Reichtum, Ansehen und Macht keine himmlischen Kategorien sind.
Auch die Verurteilungen der Freimaurerei sagen nichts anderes als daß es im innerweltlichen Ringen um Einfluß organisierte Gruppen gibt, die kirchenfeindlich sind und daß man sich von denen fernhalten soll.
Daß deshalb die gesamte Politik, Wirtschaft und die Medien ferngesteuert seien, wird nirgendwo gesagt. Politik ist, in der Halle der Geschichte nach dem Mantel Gottes zu greifen und ihn ein paar Sekunden festzuhalten. Es mag sein, daß auch Freimaurer zuzupacken versuchen; aber deshalb ist nicht jede Politik und jeder Presseartikel vorherbestimmt von Geheimbünden. Das ist grotesk.
Es ist übrigens auch untheologisch. Denn wenn Gott durch eine Organisation, die Kirche, das Gute bewirkt, dann muß der Satan das Böse mit dem Gegenteil, dem Chaos, bewirken. Und in diesem Chaos kommt das Böse eben durch die dezentralen bösen Eigenschaften und Wünsche der vielen atomisiert wuselnden Menschen zustande. Satan eine Ordnung zuzubilligen wäre schon zu viel des Guten.
Die Messen der FSSPX besuche ich übrigens aus Glauben, der wenig mit einer bestimmten Vorstellung von politischen Abläufen zu tun hat.
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#42   MK28   14:59:07 | Freitag, 17. Februar 2006
Natürlich sieht die Bruderschaft das so.
@Benedikt: Natürlich sieht die Bruderschaft das richtig. Ich war nur über diese fürchterlichen Kommentare hier so erschrocken, wonach die Schließung nicht eine normale Verwaltungsmaßnahme sein soll, sondern ein gezielter und bewußter Schlag gegen den Katholizismus. Weiter, daß das Prügelverbot, das eben auch vom Hl. Don Bosco vertreten wurde, ein Akt zur Umerziehung des Volkes gegen den Katholizismus sei und es deshalb eine Art Pflicht zum Widerstand gebe, man also seine Kinder und Ehefrau prügeln müsse. Gegen diese Ansammlung von Unsinn wollte ich einfach und nüchtern antreten, auch weil ich weiß, daß die FSSPX dieselbe Meinung vertritt wie ich in disem Fal oder auch der zu Unrecht geschmähte Wiener.
Eine Frage: Mein „Elendester Sünder“ seine Beiträge eingentlich ernst oder ist er ein agent provocateur?
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#38   MK28   14:27:29 | Freitag, 17. Februar 2006
Hl. Don Bisco
Bei aller Sympathie für die FSSPX (ich gehe da auch zur Messe): Aber daß an einer Schule – zumal wenn sie nach Don Bosco benannt ist – nicht geschlagen werden darf, ist doch klar. Das steht nun einmal so im Schulgesetz, und damit basta. Das Geetz gilt.
Derartige Probleme mit schlagenden Lehrern gab es an der Schule schon letztes Jahr, und damals ist die Schule abgemahnt worden. Und nun wurde wieder zugelangt. In einem solchen Fall wäre jede Privatschule, egal wer ihr Träger ist, geschlossen worden. Jede!
Daß staatliche Schulen nicht geschlossen würden, ist richtig, dort würden „nur“ der Lehrer und wohl auch der Rektor gefeuert. Nur folgt das daraus, da das Gesetz nun einmal davon ausgeht, daß der Staat eine Schule leiten kann, während der Private das eben beweisen muß. Daß ein solches Gesetz irgendwie naturrechtswidrig wäre, ist nicht zu erkennen.
Jetzt kann man lang und breit lamentieren, ob das Prügelverbot im SchulG richtig oder falsch ist. Nur: Solange es besteht, ist es zu beachten. Von jedem! Und wenn es wiederholt gebrochen wird, muß der Staat eingreifen. Gegen jeden!
Und: Ich würde meine Kinder nicht von einem Lehrer ohrfeigen lassen, sondern auf einer Abmahnung (beim ersten Mal) und einer fristlosen Entlassung (beim zweiten Mal) bestehen. Insofern halte ich es mit dem Hl. Don Bosco und finde das Verbot des Prügelsn richtig und gut.
Redaktion benachrichtigen Papst lobt friedliche Demonstrationen + …
#4   MK28   14:05:18 | Freitag, 17. Februar 2006
Israel
Scharon dürfte recht haben. Der Islam ist eine Kultur der Stärke. Dshalb ist es ja auch so strunzdumm zu meinen, man müßte nur Israel räumen (was ohnehin irreal ist) und sofort wäre Rihe und Frieden. Das Gegenteil ist der Fall: Das wäre nur ein Zeichen der Bestärkung der Islamisten. Man würde dann offensiv die Islamisierung Europas angehen. Jedes Zurückweichen verstärkt die Militanz.
Redaktion benachrichtigen Die Staatsbürgerschaft über die religiöse Überzeugung stellen
#5   MK28   14:00:35 | Freitag, 17. Februar 2006
Verfasungstreue
Das Geschwätz, insb. vom elendsten Sünder, ist nicht zum Aushalten: Nur weil man Ihnen in Ihren extremen und realitätsblinden Aussagen weder Aufmerksamkeit noch Gehör schenkt, folgt daraus nicht automatisch, daß die westliche Welt von bösen Verschwörern regiert wird. Es könnte auch sein, daß man Ihnen nicht zuhört, weil das, was Sie sagen, Sie außerhalb des Kreises der ernstzunehmenden Menschen stellt.
Wir befinden uns in einer kulturellen Auseinandersetzung innerhalb der westlichen Welt und als eine westliche Welt mit dem Islam. Richtig ist, daß der in Europa derzeit herrschende Teil des Westens, der liberale, gegen die islamische Herausforderung nicht gewappnet ist. Deshalb sind wir gefordert, unsere Stimme zu erheben und so mitzuhelfen, in der Auseinandersetzung mit dem Islam zu bestehen. Dabei muß doch aber klar sein, daß im Hinblick auf den Islam der Westen als Einheit auftreten muß und ja auch vom Islam so wahrgenommen wird.
Insofern ist es die Zeit, die Rolle der Religion in er Öffentlichkeit neu zu erobern. Denn die Liberalen (zumindest die Schlauen unter ihnen) erkennen die Notwendigkeit dazu nunmehr. Wer sich diese Chance entgehen läßt, weil er an irgendwelche Weltverschwörungen glaubt, der soll für diesen Unsinn zumindest nicht das Christentum als Ausrede mißbrauchen.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich geförderte Homo-Propaganda
#17   MK28   16:57:47 | Freitag, 10. Februar 2006
@DDL: Eins folgt aus dem anderen
Demon, ohne Sie würde bei diesen Debatten doch direkt was fehlen.
Zur Sache: Daß ein praktizierender Homo ein Problem mit der kath. Lehre haben, dürfte unbestritten sein. Insofern folgt aus dem Schwul-Sein etwa eines Priesters immer auch, daß er theologisch eher liberal ist. Was den Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie angeht, spricht die einschlägige Mißtrauensstatistik in den USA Bände. Über 80 Prozent der Übergriffe dort waren homosexuell veranlaßt.
Insofern dürfte der Zusammenhang von Sodomie und Pädophilie in den USA nach den Regeln der Sozialwissenschaft bewiesen sein. Und der zwischen Sodomie und Häresie folgt aus der Logik.
Mit Entenhausen hat das wenig zu tun, obwohl ich mich natürlich zu den Donaldisten zähle.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich geförderte Homo-Propaganda
#12   MK28   15:49:49 | Freitag, 10. Februar 2006
Statistik
k-c: Die Statistik hast Du selbst geliefert. Nach Deinen Zahlen sind ca. 25 % der Opfer Jungs, wobei Du weißt, daß die Täter zu nahezu 100 % Männer sind. Bei einem geschätzten Schwulenanteil von 5 % – alles andere ist Propaganda – folgt daraus eine fünffach höhere Wahrscheinlichkeit für einen schwulen Übergriff als für einen normalen (wobei das bereits die Lesben außer acht läßt).
Dazu kommt noch die Altersverteilung. Die Übergriffe bei Heterosexuellen spielen sich fast ausnahmslos im Bereich der Frühpubertierenden ab, während es bei Homos eutlich weniger Skrupel gibt, sich auch an Kindern zu vergreifen.
Eins folgt aus dem anderen: wenn man bereits die Grenzen des Normalen und Natürlichen überschreitet und mit Männern ins Bett steigt, gibt es dann eben auch in der Folge keine Grenzen mehr.
Redaktion benachrichtigen Kirchlich geförderte Homo-Propaganda
#5   MK28   14:27:19 | Freitag, 10. Februar 2006
Kirche in Amerika
Der Beitrag paßt doch. Die US-Kirche ist doch bekannt dafür, daß sie a) homosexuell unterwandert b) liberal ist und c) ein Kinderschänderproblem hat. Das sind alles Merkmale des selben Problems. Der Zusammenhang zwischen Sodomie und Pädophilie ist statistisch eindeutig nachweisbar, und daß kinderschändende Schwule ihre Probleme mit der Glaubenslehre haben, folgt zwangsläufig aus der Diskrepanz zwischen ihrem Tun und der natürlichen Odnung.
Daher kann es nicht verwundern, daß es solche Studiengänge gibt. Das einzige, was dagegen helfen würde, wäre ein Machtwort aus dem Vatikan.
Redaktion benachrichtigen Auch die Presse muß die Menschenwürde respektieren
#9   MK28   13:37:12 | Donnerstag, 9. Februar 2006
Gindert-Müll
Der Gindert-Text, der wohl – leider – eine Mehrheitsmeinung unter den Katholiken wiedergibt, ist gefährlichr Unsinn:
1. Er ist akatholisch, da er die „Rechte“ des Islams denen des Christentums gleichsetzt. Richtig ist hingegen, daß aus dem Recht, gegen das Bilderverbot des Islam zu verstoßen, keineswegs das Recht zu Dümmlichkeiten wie dem „Piss Christ“ etc. führt, da eben ein Unterschied bsteht zwischen der Wahrheit und dem Irrtum.
2. Er verkennt die Notlage der westlichen Welt. Der Islam, dem es darum geht, auch in Europa das islamische Gesetz einzuführen, greift an und behauptet in der Karikaturen-Frage das Recht, sich gegen die dänische Verfassung zu behaupten. Gerade weil das Christentum aufgrund seiner längeren Geschicht sehr genau weiß, was der Islam will, kann es hier nicht abseits stehen oder gar noch denjenigen, die ihm – unter Verweis auf die Verfasung – Paroli bieten, in die Hand fallen.
Nein, hier geht es nicht um die Frage nach den Grenzen der Satire, hier geht es um die Frage nach der Hohit über Europas Presse; wird diese bestimmt durch die europäischen Verfassungen (die man von mir aus für reformbedürftig halten kann, was hier aber unerheblich ist) oder wird sie bestimmt durch den Islam. Wer da auf der falschen Seite steht, hat nicht nur den Schuß nicht gehört, sondern ist auch gefährlich, weil er vom Richtigen ablenkt.
Redaktion benachrichtigen „Die katholische Kirche bekämpft diese moralische Perversion“
#34   MK28   15:41:27 | Dienstag, 7. Februar 2006
Liebe Schwuchteln!
Es ist ja menschlich nachvollziehbar, daß Ihr hören wollt, Euer Treiben sei normal. Nur: Es ist eben nicht so. Die menschliche Gesellschaft basiert auf der Ehe zwischen Mann und Frau, da nur sie Kinder hervorbringt. Dazu gibt es dann noch, um den Draht nach oben zu pflegen, zölibatäre Priester, die aber, wären sie nicht Priester, verheiratet sein könnten. Homosexualität ist gegen die natürliche Ordnung gerichtet. Der afrikanische Bischof hat völlig recht. Da Ihr das insgeheim wißt, meckert Ihr auch so laut!
Redaktion benachrichtigen „Die katholische Kirche bekämpft diese moralische Perversion“
#1   MK28   11:20:08 | Dienstag, 7. Februar 2006
Homosexualität ist immer das Ende …
… einer Zivilisation. Sie ist das untrügliche Zeichen für den bevorstehenden Untergang. Daß es um diesen dümmlichen Vulgärhdonuismus, der sich in westeuropa und den Küstenregionen der USA gebildet hat, besonders schade ist, kann ich nicht sagen. Der afrikanische Bischof ist ermutigend, weil er beweist, daß man in anderen Weltgegenden – das geht in Polen los – noch vernünftig ist und die Wirklichkeit zur Kenntnis nimmt. Homosexualität ist nun einmal das Letzte, es zerstört die Gesellschaft und ist einfach widerlich.
Redaktion benachrichtigen Alles nur Windhauch?
#34   MK28   10:00:34 | Dienstag, 7. Februar 2006
Ungültigkeit der V2-Weihen?
Eines der entscheidendes Argumente der Sedesvakantisten ist die vermeintliche Ungültigkeit des Bischofsweiheritus. M.E. ist die neue Formel aber eine alte orientalische Formel des Syrer, die seinerzeit von der Römischen Kirche anerkannt war. Und das idT etwas zwielichtige „spiritum principalis“ wird in der deutschsprachigen Fassung mit „Geist der Leitung“ übersetzt, was wohl schon eindeutig und klar ist. Insofern dürfte das Wortlautargument gegen die Weihe nicht durchdringen.
Redaktion benachrichtigen Alles nur Windhauch?
#22   MK28   15:46:51 | Montag, 6. Februar 2006
@Catholicus
Die Gültigkeit der Neuen Messe habe ich nicht bestritten; sie [fett]kann[fett] gültig sein, wobei ich angesichts des Bildungs- und Glaubensstandes der mi bekannten Priester davon überzeugt bin, daß sie idR ungültig ist („Guten Morgen, liebe Geschwister, ich begrüße Sie zu unserer Mahlfeier!“).
Die Rechtgläubigkeit kann man sehr wohl bestreiten. Die Approbation eines Missale ist doch kein Akt der Unfehlbarkeit. Es würde der Heiligkeit der Kirche viel mehr widersprechen, diese Messe unbeirrt durch die Jahrhunderte zu schleifen, nur weil man den kapitalen Fehler nicht einsehen will, den man in der 60er-Jahre-Euphorie gemacht hat.
Insofern ist sicher eine Vorrausetzung zur Anerkennung des NOM, daß dieser zumindest in Teilen katholisch wird. Dazu gehören Offertorium, mindestens eine Korrektur der anderen Kanones sowie das „pro multis“. Aus ästhetischen Gründen wäre auch ein Verbot dieser furchtbaren Weiber angebracht, die einem immer die Lesung mit ihrem salbunsvoll-dümmlichen Pathos vermiesen.
Redaktion benachrichtigen Alles nur Windhauch?
#18   MK28   14:33:01 | Montag, 6. Februar 2006
Locker bleiben!
Es gibt überhaupt keinen Grund, diese Homilie auf die Goldwaage zu legen:
Es wird verhandelt. Bereits das führt zu wüstesten Beschimpfungen seitens der Sedesv. gegen die FSSPX sowie zur Verunsicherung bei Teilen der Bruderschaft, die teilweise seit 30 J. kämpfen. Also muß Bischof Fellay beruhigende Worte finden, daß niemand beabsichtigt, das Anliegen der Bruderschaft zu verraten. Das hat er getan. Die Predigt ist an diese Zweifler adressiert, nicht an Kard. Castrillon.
Was den Brief angeht, sagt F. nur, daß er nicht darum bitte, die Exkommunikation aufzuheben. Was aber nicht heißt, daß er nicht einen Brief anderen Inhalts schreibt, etwa mit der Bitte, aufzuhören, von Exkommunikation zu sprechen.
@zwobbel: B16 hat als Kard. Ratzinger gesagt, die „Zerstörung der Liturgie“ (=NOM) sei der Hauptgrund für die Kirchenkrise. Natürlich ist die neue Messe in sich schlecht, weil sie kein vollgültiger Ausdruck der kath. Theologie ist. Sie ist geschaffen, diese Theologie aus ökum. Rücksicht zu verschleiern. Das zu sagen, ist keine „Häresie“, sondern die Wahrheit. Deshalb ist eine Rückkehr Roms zur Messe auch Vorraussetzung für ein Wiedererstarken des Glaubens. Diese Rückkehr wird nicht von heute auf morgen erfolgen, aber eine schrittweise „Re-Tridentisierung“ der neuen Messe, etwa durch Wiedereinführen des Offertoriums u. Vorschreiben des Römischen Kanons neben Zulassung der „alten“ Messe wären solche Zeichen der Rückkehr, die man erwarten kann.
Redaktion benachrichtigen Dänisch oder dämlich?
#8   MK28   19:48:16 | Freitag, 3. Februar 2006
Bloß nicht klein beigeben!
In diesem Streit warne ich davor, sich auf die Seite der Moslems zu schlagen. Die Liberalen mögen antikatholisch sein, aber sie sind ein Teil des Abendlandes, sie entspringen unserer Zivilisation. Nach außen hin, zum Islam, sitzen wir im selben Boot. Wenn wir es jetzt dulden, daß uns Moslems unsere Gesetze vorschreiben und es in Europa unmöglich wird, ilder des Propheten Mohammed zu publizieren, dann ist der Abwehrkampf gegen den aggressiven und eroberungssüchtigen Islam schon verloen.
Deshalb habe ich kein Verständnis für Verständnis mit dem fanatischen Islam. Die Dänen gehen – wenn auch aus teilweise inakzeptablen Gründen – mit gutem Beispiel voran. Religion ist nicht gleich Religion. Und die falsche Religion des Islams muß demaskiert werden. Das Ergebnis zählt, nicht die Motivation, die vorliegend die Pressefreiheit ist.
Wer hier die Moslems verteidigt, weil es gegen eine Religion geht, der setzt die Wahrheit mit dem Islam gleich. Es gibt also sicher ein Recht des Christentums, sich gegen allzu böse Satire zu wehren (wobei wir immer großzügig waren), aber dem Irrtum, dem Islam, steht dieses Recht nicht zu.Denn die Wahrheit hat immer mehr Rechte als der Irrtum.
Redaktion benachrichtigen Es trifft nicht nur die Piusbruderschaft
#46   MK28   10:52:06 | Mittwoch, 1. Februar 2006
Unfehlbare Wahrheitsfeststellung
Demon, niemand außer Ihnen hier hat ein Problem mit der Vorstellung einer unfehlbaren Wahreheit. Das Problem ist, daß es einige gibt, die die entsprechende (einschränkende) Definition des Vatikanums I nicht kennen, sondern meinen, alles, was irgendwann in Rom einmal entäußert worden ist, sei unfehlbar.
Unfehlbar ist, wo unfehlbar draufsteht. Daran muß jeder festhalten.
Daß es daneben eine Reihe Fragen gibt, die nicht letztgültig entschieden sind und auch nicht zur Entscheidung anstehen, ist doch klar. Hier gilt das das Prinzip des Gehorsams. Und dieses an sich klare Prinzip scheitert eben derzeit daran, daß die Autoritäten es mit den unfehlbaren Lehrsätzen nicht mehr so genau sehen. Es bleibt dann ein Gehorsam, der zum selbstzweck wird, und nicht mehr als Annex der objektiven und unabänderlichen Lehrsätze dasteht.
Diesen Gehorsam lehne ich ab. Und nun dreht sich die ganze Debatte um die Frage, ob das zulässig sei und damit weitergehend, ob denn tatsächlich die Hierarchie sich, wie von mir und den anderen Lefebvrianern postuliert, von der objektiven Wahrheit entfernt hat (was die Vorraussetzung unseres Gehorsamszweifels ist).
Daß Prinzip der Unfehlbarkeit sowie der Inhalt des depositum fidei wird hier aber nur von Ihnen und einigen anderen Agnostikern/Atheisten bestritten.
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#37   MK28   18:56:38 | Dienstag, 31. Januar 2006
Gehorsam und Potter
Zwobbel, Ihr Christentum hat etwas Depressives. Christus ist die Wahrheit, und durch die Unterordnung unter die Wahrheit werden wir frei. Bei Ihnen kommt hingegen eine traurige Gehorsamsreligion raus, die es Ihnen nicht erlaubt, ohne „Erlaubnis“ zur trid Messe zu gehen. Das kann es nicht sein. So ähnlich war es, als ein Bekannter seinen Pius-X-Meßbesuch beichtete und dafür eine Buße ableistete. Er begriff einfach nicht, daß Glaube immer rein objektiv ist und es deshalb nicht darauf ankommt, was eine aktuelle Obrigkeit dazu gerade subjektiv meint. Da hier aber persönliche Fragen betroffen sind, biete ich Ihnen einen privaten Diskurs per Mail dazu an.
Demon, Ihr rationalistisches Weltbild in bezug auf Potter hat etwas Rührendes. Es erinnert mich an die Szene in „Homo Faber“, in der Faber in der mex. Pampa notlandet und wortgewaltig darüber sinniert, weshalb die Schatten der Pflanzen keine Dämonen sind, wobei der Gag darin liegt, daß niemand von ihm verlangt, Dämonen zu sehen. Er entäußert einen vorhanden, aber unterdrückten Glauben. Frei werden Sie erst dann, wenn Sie anerkennen, daß es zwischen Himmel und Erde mehr Dinge gibt, als wir sehen, und diese in Ihre Betrachtung einbeziehen. Denn dann müssen Sie nicht aggressiv immer Ihre – nach zweihundert Jahren „Aufklärung“ nur noch lächerliche – verm. Rationalität dadurch herausstellen, indem Sie – wie Faber – gegen Dämonen kämpfen, wo nur Pflanzen sind und damit den wahren Dämonen auf dem Leim gehen.
Redaktion benachrichtigen Es trifft nicht nur die Piusbruderschaft
#25   MK28   14:24:46 | Dienstag, 31. Januar 2006
an Zwobbel: Gehorsam? an Demon: Potter
Mensch, Zwobbel, das Christentum ist doch mehr als Gehorsam! Es ging bei der FSSP-Gründung nur um Gehorsam, um nichts anderes? Das bestätigt ja schlimmste Befürchtungen.
Es gibt keinen Gehorsam außerhalb der Wahrheit, da der Gehorsam der Wahrheit dient. Mit ihrer Gehorsams-Lehre gäbe es heute keine alte Messe mehr. Von Anfang an ist die ganze Tradition ein Ungehorsam gegen die seit dem V2 herrschende Linie. Und auch die Verräter von 1988 sind von Lefebvre trotz Suspension, und damit unerlaubt, geweiht worden. Und mit Recht: denn ein Paul VI, der in seinem Pontifikat die Kirche ruiniert hat (wieviel Tausend Priester sind abgefallen?), und ein JP2 mit Assisi und „Gott schütze den Islam“ kann in solchen Momenten keinen Gehorsam einfordern. Der Gehorsam findet in den Grenzen des Dogmas statt. Päpstlicher Primat heißt, der Papst hat nichts zu melden, außer, er vollzieht die festgestellte Wahrheit. Wir sind in einer objektiven Religion, und nicht in einer „Papst befiehl, wir folgen Dir“-Sekte.
@Demon: Potter war eines von vielen Argumenten. Und angesichts der kulturellen Bedeutung dieses Bestsellers für die Jugendkultur und -literatur kein so lächerliches, wie Sie es gern hätten. Potter hat das Potential, die grundlegende Wertung der Magie als böse, die sich in der Jugenliteratur gehalten hat, umzustürzen und damit die Dämme, die unsere Kinder von Esoterik und Magie schützen, zu brechen. Wer hier nicht klar steht, kann nicht behaupten, er sei eine Stütze des Glaubens.
Redaktion benachrichtigen Eine politische Waffe
#28   MK28   13:56:53 | Dienstag, 31. Januar 2006
Pinochet
Als jemand, der Südamerika mehrmals ausgiebig bereist hat, ein paar Infos:
Pinochets Putsch ist von der Mehrheit der Chilenen einschl. des Erzbischofs von Santiago begrüßt worden. Allende mußte weg, er führte das Land in den Bürgerkrieg. Problematisch ist nur, ob P. dann auch eine mehrjährige Diktatur errichten durfte oder besser sofort Wahlen angesetzt hätte. Für P. spricht das Ergebnis: er hat das Land von Korruption gesäubert und zum wirtschaftlichen Vorreiter in Lateinamerika gemacht. In Chile sind etwa 40 Prozent der Menschen überzeugte „Pinochetistas“, und da würde ich als Chilene auch dazu gehören.
Demgegenüber ist Chavez ein atheistischer Idiot, etwas Kommunist, etwas Wagnerianer, etwas Operetten-Schauspieler. Er führt sein Land geradewegs in den Ruin, wirtschaftlich nd ideel. Und daß er antisemitisch ist, stimmt, das folgt schon aus seinem Antiamerikanismus. Antiamerikanismus und Antisemitismus gehen lider Hand in Hand, wie man auch in diesem Forum schmerzlich lesen kann, selbst von ansonsten sympathischen Diskutanten.
Deshalb: das Problem dieser Welt sind nicht israelische Politiker oder das US-Militär, das Problem sind Sozialisten und Linksliberale, die die Fundamente unserer Kultur untergraben und anstatt der Hl. Dreifaltigkeit ihre eigene Dreifaltigkeit setzen: Homo-Ehe, Drogenfreigabe und Pazifismus. (Von radikalen Moslems ganz zu schweigen)
Redaktion benachrichtigen Es trifft nicht nur die Piusbruderschaft
#19   MK28   13:30:45 | Dienstag, 31. Januar 2006
Petrusbruderschaft III
Filip Jovic: Niemand haßt die FSSP. Aber es ist doch ein Fakt, daß deren Trennung von Lefebvre dem traditionellen Anliegen mehr gechadet als genutzt hat. Teile und Herrsche – und wer sich am Teilen beteiligt, hilft nunmal der Gegenseite. Bei allem Verständnis, aber daß es bei der Gründung der FSSP 1988 nicht um eine Sache zugunsten der Tradition ging, sollte man ehrlich feststellen.
Nun hat die FSSP sicher eine Entwicklung zurückgelegt und es sind viele Priester hinzugstoßen, die von den unglücklichen Ereignissen 1988 unbelastet sind. Trotzdem ist bei FSSP-Leuten immer diese ewige Anti-Pius-X-Haltung zu merken, dieses ewige Rechthaben- und Rechtbehaltenwollen, was etwa den Christus-König-Priestern dankenswerterweise fehlt. FSSP identifiziert sich bis heute nicht in ihrer Ablehnung von Lehmann etc., sondern in ihrem Gegensatz zu Lefebvre. Und das ist unendlich störend und abstoßend.
Deshalb genießt die FSSP auch im traditionellen Lager immer weniger Anerkennung. Die 28 Neueintritte in Griciliano sind eben auch Kandidaten, die Wigratzbad mißtrauen. Man merkt der FSSP ihre innere Zerrissenheit an. Oder, wie es mir ein ex-FSSP’ler sagte: „Die FSSP ist ein liturgischer Club“. Nur ist das eben zu wenig.
Redaktion benachrichtigen Es trifft nicht nur die Piusbruderschaft
#9   MK28   12:22:53 | Dienstag, 31. Januar 2006
Petrusbruderschaft II
Seit wann blüht die FSSP denn? Soweit man hört, steht sie kurz vor der Spaltung. Eine Reihe ihrer Patres konzelebriert. Ihr ehem. Oberer, der das unterbinden wollte, wurde gekippt. Keiner weiß, was deren nächstes Generalkapitel brigen wird. Ihr Dogmatiklehrer erklärt, ein Ritus ohne Wandlungsworte sei gültig, einer irer Seelsorger, Harry Potter wäre toll. Na, wenn das die blühenden Rebstöcke und die Jungbrunnen der Kirche sein sollen, dann gute Nacht.
Im Ernst: Petrus kann einem doch leid tun. Für ihren Verrat an Lefebvre und die dadurch eingeleitete Trennung der Tradition hat sie in der Amtskirche keinerlei Lohn erhalten, und nach der Aussöhnung mit FSSPX wird es sie wohl aufreiben.
Kirchengeschichtlich hat der Verrat der Petrusleute es der Amtskirche erst ermöglicht, die Unterdrückung der Tradition bis heute aufrecht zu erhalten. Hätte die ganze Tradition 1988 hinter EB Lefebvre gestanden, wäre man viel schneller zum Einlenken gezwungen gewesen.
Gleichwohl bleibt zu hoffen, daß nach einer Eingliederung der FSSP in das neue Pius-X-Sekretariat die Gruppe unter der weisen Leitung eines Pius-X-Sekretärs ihr in der Praxis durchaus segensreiches Werk fortsetzen kann, ohne vom Modernismus zerfressen zu werden.
Redaktion benachrichtigen Es trifft nicht nur die Piusbruderschaft
#2   MK28   10:36:47 | Dienstag, 31. Januar 2006
Petrusbruderschaft
Wenn man sich die Entwicklung der FSSP ansieht, wird deutlich, daß die Trennung von Lefebvre 1988 ein Schuß in den Ofen war. Schlechter als Petrus kann man gar nicht mehr behandelt werden. Es scheint, als ob die Amtskirche den alten Grundsatz beachtet, wonach zwar der Verrat nützlich sei, aber man deshalb den Verräter nicht zu mögen braucht.
Das Gesprächsergebnis des Petrus-Mannes bei Glenn war genau dasselbe wie das von P. Pfluger bei Bischof Reinelt – nur daß man der FSSPX mehr als doppelt soviel Zeit schenkte. Nachdem nun Rom auf die FSSPX zugeht und erklärt, ein Schisma bestünd enicht, wäre es eigentlich an der eit, daß die FSSP erkennt, daß ihre Trennung 1988 ein Fehler war und auf dem Weg von Buße und Umkehr nach Econe zurückkehrt. Aber das verhindern rein menschliche Animositäten, kein sachlicher Grund.
Redaktion benachrichtigen Ein Angriff auf die Christen Europas
#17   MK28   09:36:37 | Montag, 30. Januar 2006
@Brandenburgensis
Ihre Demokratie-Meinung ist ein seltener Schwachsinn. Lesen Sie mal beim Hl. Thomas nach. Im übrigen spiegelt sich in den Parlamenten eben nur das ab, was in der Geellschaft ohnehin da ist. Es ist doch ganz einfach: wenn die Katholische Kirche zusammenbricht und ihre kulturprägende Kraft verliert, bleiben eben auch in den Parlamenten nicht mehr viele übrig, die eine kath. Lehre vertreten. Gäbe es ein kath. Milieu, dann gäbe es auch kath. Parlamentsmehrheiten. Wie in den 50ern. Daß das EP in der Tat eine besonderes Schieflage ändert an diesen grundsätzlichen Erwägungen nichts. Der Beschluß als solcher ist natürlich eine Schweinerei.
Redaktion benachrichtigen Eine glorreiche Zukunft?
#38   MK28   09:27:47 | Montag, 30. Januar 2006
FSSPX
Diskutieren wir wieder zum Thema statt zur Frage der Ostkirchen:
1. Gerade weil die FSSPX immer betont hat, sich nicht außerhalb der Kirche zu stellen, kann sie ein Angebot wie das von Aulangier beschreibene kaum ablehnen. Die Frage, wievele Bischöfe sie haben darf, ist kein Rechtfertigungsgrund, um draußen zu bleiben; abgesehen davon, daß man da auch nachverhandeln kann.
2. Schwieriger ist es sicher bei der Theologie. Hier gilt aber:
a) Rom wir in Verhandlungen Forderungen nach nach einer Reform des M1962 aufgeben. I.ü. hat Erzbischof Lefebvre selbst das – unglückliche – M1965 genutzt. Richtig ist, daß man sich auf 1962 nicht ausruhen sollte, sondern gerade beim Kalender wieder zu 1958 zurück muß. Nur geht das eben nur unum cum Papa nostra. Eine Übernahme von Elementen des M1965 wäre aber sicher problematisch und sollte vermieden werden.
b) Bleibt das Konzil. Und da ist zufragen, als was man es anerkennen soll. Als Dokument des ordentlichen Lehramtes? Dagegen wird man wenig haben können, denn dann ist es nicht unfehlbar, und man darf daran fröhlich kritisieren und die Häresien darin anprangern. Als unfehlbares „Neues Pfingsten“? Niemals! Auch das läßt sich aber wohl in Verhandlungen regeln.
3. Insgeamt ist die Lösung a la Administratur doch die einzig realistische. Die „normale“ Kirche ist in praxi doch längst eine andere Religion, sie ist vom Katholizismus so weit entfernt, daß es in der seelsorgrischen Praxis ohne entsprechende Brandmauern nicht geht.
Redaktion benachrichtigen Ob freudig oder gequält
#4   MK28   16:07:32 | Donnerstag, 26. Januar 2006
So nicht!
Der Beitrag von P. Höhnisch ist traurig: Der Kampf um die Messe ist fast gewonnen. Auch dank Höhnisch. Warum muß er jetzt diese Wischiwaschi-Haltung einnehmen anstatt zum Sturm zu blasen?
Im übrigen wird das „Das Konzil wollte den NOM nicht“-Geleier auch durch Wiederholung nicht wahrer: 1. Das Konzil wollte eine Liturgiereform 2. Die Liturgie, die verändert werden sollte, ist das Missale 1962. Insofern steht fest, daß jeder, der das M1962 nutzt, SC nicht umsetzt. 3. Die Liturgiereform, wie sie SC fordert, geht in Richtung einer Anpassung an den modernen Menschen und will eine ständige Anpassung. Anders: es ging nicht darum, einen neuen statischen Ritus zu entwickeln, sondern es sollte eine sich permanent weiterentwickelnde Liturgie her. 4. Deshalb ist es unerheblich, ob den Konzilsvätern der NOM gefiele oder nicht (tatsächlich haben sie angenommen), sondern erheblich ist, daß sie bewußt eine Liturgieveränderung wollten, deren Ergebnis sie nicht kannten (und gegen das sie nicht aufbegehrten). 5. Deshalb ist eine „konservative Spielart“ des NOM a la Höhnisch mit dem Geist des NOM und von SC kaum vereinbar, vielmehr können sich die Liturgiereformer bei ihren Experimenten viel eher auf ihn berufen. Der NOM ist eben keine klassische Liturgie, sondern ein Baukasten zum Experimentieren. Und wer den NOM zu einer alten Messe zweiter Wahl machen will, wird deshalb beiden nicht gerecht. Anders: Zwischen den Stühlen sitzt es sich unbequem.
Redaktion benachrichtigen Hauptsache, die Fassade stimmt
#17   MK28   10:30:10 | Montag, 23. Januar 2006
@Demon
Leider bleibt trotz Ihrer Nebelkerze der eigentliche Fakt bestehen: daß der Anteil der Schwulen unter den Päderasten exorbitant höher ist als unter der Gesamtbevölkerung.
Im übrigen: Ich nehme Ihnen angesichts Ihrer Argumentationsmuster nicht ab, daß Sie mit einer Frau zusammenleben und nur „tolerant“ sind. Sorry, ich habe auch genug Schwule im Umfeld sitzen, und ich weiß, wie die dortige Apologie betrieben wird. Und genauso argumentieren Sie. Nicht, daß es den Wert Ihrer Argumente verändern würde, aber warum stellen Sie sich als „Hete“ hin, wenn Sie doch wahrscheinlich „Homo“ sind?
Redaktion benachrichtigen Hauptsache, die Fassade stimmt
#15   MK28   10:11:27 | Montag, 23. Januar 2006
Homosexualität und Pädophilie
Der Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie ist statistisch eindeutig. Obwohl nur knapp 5 Prozent der Menschen schwul sind, beträgt der Anteil der chwulen bei Übergriffen auf Kinder weit über der Hälfte. Daß die Schwulenbewegung nach wie vor versucht, sich den Zugriff auf „Lustknaben“ zu sichern, kann jeder nachvollziehen, der die Programme der einschlägigen Vereine für den Sexualkundeunterricht anschaut. Da gehen dann Homo-Aktivisten in die Schulen und werben für ihre „Angebote“ in ihren Vereinsräumlichkeiten, wobei dann die übelsten Fetisch-Clubs in genau denselben Räumen auch Veranstaltungen abhalten. Der Grüne Volker Beck, ein Vorkämpfer der Homo-Bewegung, hat eine ganze Reihe von Vorstößen zur Legalisierung der Pädophilie unternommen, von denen er sich nicht distanziert hat, die er nur aus Taktik derzeit nicht wiederhohlt. Man kann es drehen und wenden wie man will: wenn man die Grenze des Natürlichen in der Sexualität durchbricht, gibt es kein Halten mehr. Homosexualität war immer das Ende einer Zivilisation, un immer ging es mit Knabenschändung einher. Wieso sollte das heute anders sein? Die Mißbrauchsfälle in den USA belegen den Zusammenhang von Homosexualität und Kindesmißbrauch erneut eindringlich.
Redaktion benachrichtigen Weil wir euch lieben
#41   MK28   16:31:52 | Montag, 9. Januar 2006
Objektiv und Subjektiv
Subjektiv ist das Bemühen der Schwulen um Anerekennung ja verständlich. Weil sie tief im Inneren wissen, daß sie daneben liegen, wollen sie unablässig hören, daß ihr Verhalten auch richtig sei. Nur leider; diese Anerkennung kann man ihnen um der Wahrheit willen nicht erteilen. Das Christentum ist nun einmal auf objektive Wahrheiten gebaut. Und deshalb findet auch die Nächstenliebe nur in den Grenzen des objektiv Richtigen statt. Und objektiv wahr ist eben, daß die Homosexualität nicht den Anfang, den Beginn einer Zivilisation markiert, sondern immer ein untrügliches Zeichen für Ende und Untergang ist. Da das Christentum aber ewig ist, muß es sich von diesem Untergang dadurch distanzieren, in dem es sich an ihm nicht beteiligt. Christliche Liebe heißt aber, den Untergehenden die Konsequenz ihres Handelns mitzuteilen und sie aufzufordern, umzukehren. Genau das hat der Erzbischof von Boston getan. Demgegenüber wäre es unchristlich, den Schwulen zu suggerieren, ihr Verhalten sei ok. Denn man würde sie über das, was ihnen bevorsteht, im Unklaren lassen, was vorwerfbar wäre.
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#98   MK28   15:43:56 | Donnerstag, 5. Januar 2006
@Zwobbel
Sie entkräften Argumente, die nicht die unseren sind: Natürlich hat Melchisedek nicht im Röm. Ritus gepfert – aber er hat geopfert, im Gegensatz zum Regelfall des NOM-Priesters. Und das die Kirche überzeitlich ist und die vorangegangenen Generationen mit einschließt, werden sie doch nicht bezweifeln wollen. Auch mit diesen müssen wir in Einheit stehen, und Einheit heißt einig im Glauben, nicht in der Struktur. Und daß sich Rom nicht bekehren muß? Paul VI war schon ein starkes Stück. Und was war mit JP2 in Assisi, oder beim Koran-Kuß? Wer hat denn einen Lehmann zum Kardinal gemacht? Und von Benedikt XVI wissen wir derzeit noch nicht allzuviel außer, daß er in der Vergangenheit nicht unbedingt ein lupenreiner Vertreter des Dogmas war. Im übrigen: die FSSPX ist – im Gegensatz zu den Sedesv. – Teil der Kirche. Aber sie weist darauf hin, daß es zwischen dem Katholizismus und der Religion, die infolge des V2 in der vom V2 geprägten Kirche praktiziert wird, einen fundamentalen Unterschied gibt. Und die neue Religion ist eben in Assisi (und nicht nur da) auch von Rom praktiziert worden.
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#90   MK28   12:52:58 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Mit Blindheit geschlagen?
Pelagius, sind Sie mit Blindheit geschlagen? Ihre Bemühungen, das V2 als in der Tradition stehend zu erklären, sind etwa genauso geistreich wie die Bemühungen einiger europ. Gelehrter, den Moslems anhand einer liberalen Koranauslegung zu erklären, wie der Islam wirklich ist und daß der Fundamentalismus unislamisch sei. Eine Religion ist doch zunächst einmal mehr als der Text, sie ist Praxis. Was das V2 ist, erkennen Sie, wenn Sie einen Blick in die Konzilskirche werfen und nicht, wenn Sie die Texte, die ohnehin keiner gelesen hat und liest, „im Lichte der Tradition“ interpretieren. Öffnen Sie Ihre Augen und sehen Sie sich das reale Konzil und seine Folgen an anstatt sich ein Konzil zurechtzuzimmern, daß es so nicht gegeben hat. Natürlich handelt es sich bei dem, was in der real existierenden konziliaren Kirche abgeht, um eine andere Religion als die katholische. Und diese reale Religion ist mit dem Katholizismus unvereinbar. Wenn Rom nun versucht, mit dem Kunstgriff einer „traditionellen Konzilsinterpretation“ gegen diese neue Religion Front zu machen – dann viel Erfolg bei dem Versuch. Es ist der Versuch, das reale Konzil auszuhebeln durch das, was sich Benedikt als Konzil gewünscht hätte. Williamson hat über das reale Konzil geschimpft, und damit hat er recht. Im übrigen: an den „dritten Weg“ glaube ich nicht; weder in der Politik noch in der Religion. Ich befürchte daher, daß es auch bei seiner Auslegung unmöglich ist, die V2-Texte irgendwie fruchtbar zu machen.
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#83   MK28   13:49:40 | Mittwoch, 4. Januar 2006
Mittel des Heils?
Sorry, Romano, aber so einfach ist es nicht: Nur weil sich in den anderen Konfessionen Spurenelemente der Wahrheit erhalten haben, sind die Konfessionen als solche – und davon spricht das V2 – keine Mittel des Heils. Denn man kann zwar IN den anderen Konfesionen, nicht aber DURCH diese gerettet werden. Wird man IN ihnen gerettet, dann immer nur DURCH die Kath. Kirche. Die anderen Konfessionen fühen tatsächlich vom Heil weg, da sie nicht zur Kath. Kirche führen. Auf die unfehlbare Lehraussage des Konzils von Florenz weise ich hin. Insofern halte ich den Satz tatsächlich für häretisch. Und nur weil das V2 ein Pastoralkonzil war, ist so etwas hinnehmbar. Hätte es diesen Satz zum Dogma erklärt, hätten die Sedesvakantisten recht. Doch auch als Pastoralaussagen sollten solche unseligen Formulierungen getilgt oder zumindest klargestellt werden. Es muß klar sein: mit diesem Konzil, die Texte eingeschlossen, wird es keine Kath. Renaissance geben. Es geht nur um die Frage, wie man das Konzil – erst die Messe, dann die Texte – elegant verschwinden lassen kann, ohne eine Kirchenspaltung zu riskieren. Aber daß das Konzil weg muß, davon bin ich fest überzeugt, weil es eben – wie Williamson richtig rausstellt – zu einer anderen Religion, der des Menschen, führt.
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#74   MK28   09:36:34 | Mittwoch, 4. Januar 2006
„Der Geist Gottes hat sich gewürdigt …
… die anderen Religionen als Mittel des Heils zu gebrauchen“. Kann mir bitte einer der Konzils-Apologeten erklären, wie das zu „Nulla Salus extra Ecclesiam“ paßt?
Eines muß ich allerdings zugeben: die pastoralen Enzykliken des späten 19. Jhds waren nicht unfehlbar, so daß Gotthart eine andere Auffassung vertreten kann, ohne deshalb außerhalb des Glaubens zu stehen. Umgekehrt ist aber das V2 auch nicht dogmatisch, so daß man es ebensogut ablehnen kann und da, wo es, wie in meiner ersten Frage, dem Glauben entgegensteht, sogar muß.
Was man aber sicher ablehnen muß ist der „Geist des Konzils“, also das, was uns das Konzil gebracht hat: den Zusammenbruch.
Redaktion benachrichtigen Beethoven und Mozart
#52   MK28   18:22:31 | Dienstag, 3. Januar 2006
Athanasius
Romanus zieht richtige Schlüsse aus einer falschen Grundlage: Wenn es tatsächlich „nur“ die Texte des Vat II gäbe und ansonsten die Kirche intakt wäre, dann gäbe es wohl in der Tat keine Rechtfertigung für das Verhalten des Erzbischofs Lefebvre. Lefebvre ist aber nicht gegen die Texte aufgestanden, sondern gegen das „Ereignis Konzil“, also gegen die Einheit aus Texten, praktischer Umsetzung und darauf folgender Apostasie. Und dieses Konzil als Ereignis ist eben offen antikatholisch, es leugnet in seiner Praxis und in der sich daraus entwickelnden Theologie nahezu das gesamte depositum fidei.
Es gibt kein „reines Konzil“. Das V2 ist eben mehr als seine unglücklichen und schwammigen Texte, die ohnehin keiner liest. Der Maßstab zur Beurteilung des Erzbischofs Lefebvre kann daher nicht die Textausgabe der onzilsbechlüsse sein, sondern muß die auf das Konzil zurückzuführende Situation der heutigen Kirche sein.
Im übrigen: Der Konzils-Satz „Der Geist Gottes hat sich gewürdigt, die anderen Religionen als Mittel des Heils zu gebrauchen“ ist selbst bei weitgehender Annahme der natürlichen Gotteserkenntnis eine glatte Häresie; das Dogma lautet: Nulla salus extra Ecclesiam.
Redaktion benachrichtigen Es wird keine Untersuchung der Bomben in London geben
#10   MK28   09:19:08 | Mittwoch, 21. Dezember 2005
Es war Al-Quaida
@Robert Kettelhorn: Auch wenn es einigen nicht paßt; die Anschläge von New York, Madrid, London etc. gehen auf das Konto islamischer Terrorzellen, die zu dem Netzwerk Al-Quaida gehören und sich das Ziel gesetzt haben, weltweit einen islamischen Staat wahabitischer Prägung durchzusetzen. Und zum dritten Mal: Es hat exakt diejenigen Ermittlungen gegeben, die für derartige Anschläge vorgesehen sind. In derartigen Fällen gibt es keine Gerichtsverfahren oder U-Ausschüsse. Übrigens: Wenn es welche gegeben hätten, und diese wären zu dem Ergebnis gekommen, es habe sich um einen Al-Quaida-Anschlag gehandelt, dann hätten Bondet und die hiesigen Verschwörungstheoristen ja auch gerufen: Alles Lug und Trug! Es ist doch hoffnungslos: Man kann aufklären, wie man will, das Ergebnis steht für Sie von vornherein fest, und wenn die Ermittlungen zu anderen Ergebnissen kommen, dann sind sie von finsteren Mächten, die keiner kennt, manipuliert. Im übrigen: Wer den islamischen Terror nicht wahrhaben will, der kann ihm auch nicht entgegentreten.
Redaktion benachrichtigen Es wird keine Untersuchung der Bomben in London geben
#6   MK28   17:36:30 | Dienstag, 20. Dezember 2005
@griffo@Dr. Hegner
Der Beitrag von griffo erinnert an eine Begebenheit während des Golfkriegs 1991, wo in Frankreich Philosophen behaupteten, den Krieg gäbe es gar nicht, er sei nur eine Medienerfindung. Da meldeten sich zwei Ärzte im Publikum, die als Rot-Kreuz-Mitarbeiter dabei waren. Die wurden dann beschimpft nach dem Motto: Was nicht sein darf, das nicht sein kann. So ungefähr denken auch Griffo und Dr. H.: 1. Wer aus erster Hand wissen will, was der iranische Präsident sagt, möge unter www.irna.ir nachsehen (offizielle iranische Nachrichtenagentur). 2. Dr. H. will nicht zur Kenntnis nehmen, daß eine andere Aufklärung als durch einen Bericht der Ermittlungsbehörden gesetzlich für derartige Fälle nicht vorgesehen ist. Der Bericht ist exakt das, was in solchen Fällen zu erfolgen hat. Kein Gerichtsverfahren, kein U-Ausschuß. 3. Nochwas Allgemeines: Die Nixon-Regierung schaffte es noch nicht einmal, den nächtlichen Einbruch im Watergate-Komplex zu vertuschen. Aber der weltweite Terror, dessen Urheberschaft soll man vertuschen können?
Redaktion benachrichtigen Es wird keine Untersuchung der Bomben in London geben
#1   MK28   13:05:37 | Dienstag, 20. Dezember 2005
Was soll so etwas bei keuz.net?
Bei allem Respekt: derartige kruden Verschwörungstheorien dubioser Autoren haben hier doch wirklich nichts verloren. Blondet hatte in den 80ern noch den Außerirdischen nachgespürt, u.a. als Koautor von INTELLIGENZE EXTRATERRESTRI, 1988, jetzt hat er sich der Verschwörungstheorie verschrieben. Erst versuchte er klarzumachen, daß die Amis selbst die Twin Towers zerstört hätten, und jetzt haben die Engländer dasselbe nochmal gemacht. Wer hat dann eigentlich die Madrider U-Bahn gesprengt? Und wer bombt im Irak und Afghanistan? Wer ist Osama bin Laden? Tut mir leid, aber Katholizismus heißt, die Realität wahrzunehmen, und die ist einfach: Nachdem Scotland Yard festgestellt hat, daß die Täter der Anschläge ums Leben gekommen sind, kann es keinen Gerichtsprozeß geben, weil ein solcher voraussetzt, daß es überhaupt Angeklagte gibt. Und einen parlamentarischen Untersuchungsauschuß gibt es nur, wenn es einen Aufklärungsgrund und Streit unter den Parlamentsfraktionen gibt. In den USA ging es um vermutete Pannen bei den Behörden, in GB gab es da keine Zweifel. Ergo besteht keine Notwendigkeit für einen Ausschuß. Damit gibt es das ganz normale Ende eines solchen Anschlages: einen Abschlußbericht der Ermittlungsbehörden. Blondet trickst: er tut so, als hätte es ein gerichtliches oder parlamentarisches Verfahren geben müsen – was gerade nicht so ist – und schlußfolgert dann munter, warum man das nicht getan hat. Nochmal: weil es nicht vorgesehen war.
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