unitate fidei
Erstellt: 20:10:48 | Dienstag, 20. Dezember 2005
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46 Lesermeinungen
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Die Kirche Roms relativiert sich selber
#13   unitate fidei   20:08:56 | Sonntag, 3. Oktober 2010
Ultra Droog
Es geht beim subsistit nicht um die Heilsfrage, sondern um das Selbstverständnis der katholischen Kirche. Nach der traditionellen Lehre i s t die katholische Kirche die Kirche Christi. Dieses „ist“ stand auf dem Pastoralkonzil zur Debatte, und man entschied sich, aus Gründen des Ökumenismus, das „est“ durch subsistit zu ersetzen. Mehrmals hat Rom diese Ersetzung zu rechtfertigen versucht, zuletzt mit der Erklärung der Glaubenkongregation vom 10.7.2007. Der zentrale Punkt bei der Sache ist folgender: Das „est“ besagt eine Identität der katholischen Kirche mit der Kirche Christi in jeder Hinsicht. Das subsistit bedeutet nur eine Identität in einer speziellen Hinsicht, nämlich hinsichtliche der Heilsmittel, was man in der genannten Erklärung nachlesen kann. Deshalb hatte der Dogmatikprofessor Ratzinger Recht, als er von einer Reduktion des katholischen Absolutheitsanspruch durch das subsistit sprach. Das durch das subsistit veränderte Selbstverständnis der katholischen Kirche, ermöglichte es, das Verhältnis der Kirche zu den anderen christlichen Denominationen gegenüber der traditionellen Lehre grundsätzlich zu verändern.
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#52   unitate fidei   19:59:39 | Mittwoch, 29. September 2010
Rudolfus
Haben Sie vielen Dank für Ihren Hinweis auf das Apostolische Schreiben „Unam sanctam“.
Ich möchte noch eine Ergänzung zur Kirchengliedschaft machen. Der bedeutende Kirchenrechtler K. Mörsdorf schreibt: „Die Gliedschaftsrechte [können] ganz oder zum Teil beschnitten werden. Die Rechtsminderung beruht entweder auf einer Sperre (obex), welche die Verbundenheit mit der Kirchengemeinschaft hindert, oder auf einer Strafe, welche die die allgemeine Gliedschaftstellung angreift.“
Für diejenigen, die sich von der Kirche trennen, besteht damit eine Sperre, die eine Verbundenheit mit der Kirchengemeinschaft ausschließt. Für diese besteht also keine Gemeinschaft mit der Kirche und demzufolge auch keine unvollkommene Gemeinschaft.
Auf der gegenteiligen Lehre des Pastoralkonzils beruht dessen Communio-Ekklesiologie in Bezug auf die anderen christlichen Gemeinschaften, die sich auf die falsche Elemente-Ekklesiologie stützt. Hier liegt offenbar ein folgenreicher Bruch mit der traditionellen Lehre der Kirche vor.
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#49   unitate fidei   16:41:48 | Mittwoch, 29. September 2010
Rudolfus
Ich abe mich gefragt, was Sycamore so aus der Fassung gebracht hat. Es war wohl einerseits das Zitat aus Mortalium animos, vor allem aber die folgende Passage:L. Ott: „Daß diejenigen, die sich von dem Glauben und der Gemeinschaft der Kirche trennen aufhören, Glieder der Kirche zu sein, ist allgemeine Überzeugung der Tradition.“ Dazu sagte ich:
„In unserem Zusammenhang ist es entscheidend, und sollte von Ihnen nicht bestritten werden, dass die Getrennten nach der traditionellen Lehre in keiner Gemeinschaft mehr mit der katholischen Kirche stehen. Keine Gemeinschaft, d.h. auch, in keiner unvollkommenen Gemeinschaft.
Dem widerspricht das vom Pastoralkonzil geprägte Rom: Jene Elemente begründen angeblich eine unvollkommene Gemeinschaft.“
Hier ist der Widerspruch des Pastoralkonzils gegen die traditionelle Lehre so offenbar, dass Sycamore keine Möglichkeit mehr sah, zu verteidigen, dass das Konzil traditionskonform gelehrt hat, was seinen Wutausbruch wohl erklärt. Hinzu kommt noch, dass diese angebliche „unvollkommene Gemeinschaft“ nicht nur zu den anderen Christen, sondern sogar zu deren Gemeinschaften behauptet wird, zu denen es nach traditioneller Lehre nie irgendeine Form der Gemeinschaft gegeben hat.
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#45   unitate fidei   09:02:52 | Mittwoch, 29. September 2010
Sycamore: Unverschämte Beleidigungen
Ich werde hier erst dann wieder mit Ihnen disputieren, wenn Sie sich für Ihre gemeinen Beleidigungen vom gestrigen Tag, 18;19, mir gegenüber entschuldigt haben.
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#43   unitate fidei   20:25:22 | Dienstag, 28. September 2010
Sycamore
Wenn Sie meinen Beitrag richtig gelesen und verstanden hätten, dann wäre es Ihnen nicht entgangen, dass ich die traditionelle Lehre zitiert habe. Sagen Sie doch bitte, wo ich irgendetwas an persönlicher Meinung hereingebracht habe. Wenn ich gesagt habe, „ … es sollte von Ihnen nicht bestritten werden …“, dann bin ich, aufgrund Ihrer bisherigen Beiträge, davon ausgegangen, dass Sie beanspruchen, auf dem Boden der traditionellen Lehre zu stehen, und deshalb sollten Sie es nicht bestreiten!
Ihre argumentative Schwäche in dieser Sache hat offenbar zu Ihrem Wutausbruch geführt. Sie wollen es offenbar nicht wahrhaben, dass das Pastoralkonzil in mehr als einer Hinsicht einen Bruch mit der überlieferten Lehre der Kirche vollzogen hat. Ihr Beitrag ist weit unter Ihrem sonstigen Niveau. Unsachliche Beschimpfungen dienen der Erkenntnis gewiss nicht.
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#39   unitate fidei   08:34:43 | Dienstag, 28. September 2010
Sycamore: Widerspruch ist keine Weiterentwicklung
Pius IX in der Enzyklika Mortalium animos:„Der mystische Leib Christi, das ist die Kirche, ist ja eine Einheit … und so ist es unangebracht und töricht zu sagen, der mystische Leib könne aus getrennten und zerstreuten Gliedern bestehen.“
L. Ott: „Daß diejenigen, die sich von dem Glauben und der Gemeinschaft der Kirche trennen aufhören, Glieder der Kirche zu sein, ist allgemeine Überzeugung der Tradition.“
In unserem Zusammenhang ist es entscheidend, und sollte von Ihnen nicht bestritten werden, dass die Getrennten nach der traditionellen Lehre in keiner Gemeinschaft mehr mit der katholischen Kirche stehen. Keine Gemeinschaft, d.h. auch, in keiner unvollkommenen Gemeinschaft. Dem widerspricht das vom Pastoralkonzil geprägte Rom: Jene Elemente begründen angeblich eine unvollkommene Gemeinschaft. Die Elemente sind also doch die Basis!
Wer diesen Widerspruch als Weiterentwicklung der Lehre ausgibt, der sagt die Unwahrheit. Hegel lässt grüßen.
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#37   unitate fidei   15:42:38 | Montag, 27. September 2010
Sycamore: Sonderstellung der Elemente-Ekklesiologie
wenn der Autor die betreffenden Elemente genannt hätte, dann hätte sich nichts an der Argumentation geändert. Ihr „wohlweislich“ ist also sinnlos.
Wenn der Autor von der Elemente-Ekklesiologie handelt, dann unterschlägt er nicht, dass in den Konzilstexten von Communio die Rede ist. Aber wenn Sie aufmerksam das Zitat aus Ut unum sint gelesen hätten, dann hätten Sie erkennen können, dass die Communio-Ekklesiologie, die heute als die entscheidende Ekklesiologie des Pastoralkonzils betrachtet wird, auf der Elemente-Ekklesiologie basiert!!!
Es steht doch außer Frage, dass sowohl Pius XII. in Mystici corporis als auch Pius IX. in Mortalium animos, die katholische Kirche mit dem Leib Christi exklusiv identifiziert haben. Nie wurde behauptet, dass sie die sichtbare Kirche mit dem Leib Christi identifiziert hätten. Weichen Sie doch bitte nicht aus.
Redaktion benachrichtigen Die Ernennung von Mons. Kurt Koch ist offiziell
#15   unitate fidei   21:39:46 | Mittwoch, 30. Juni 2010
Erlebnis mit Bischof Dr. Koch
Sehr geehrte Redaktion,
Meinen Leserbrief „Erlebnis mit Bischof Dr. Koch“ wollte ich unter diesen Artikel setzen, aber ich positionierte ihn unter den Artikel „Keine gute Wahl“. Vielleicht können sie ihn noch einmal hier zum Besten geben. Vielen Dank!
Dr. Wolfgang Schüler
Redaktion benachrichtigen Keine gute Wahl
#73   unitate fidei   21:32:09 | Mittwoch, 30. Juni 2010
Ein Erlebnis mit Bischof Dr. Koch
Vor einigen Jahren besuchte ich in Lindau einen feierlichen Gottesdienst mit dem Zelebranten Dr. Koch, nicht um der Novus Ordo Messe beizuwohnen, sondern um mir die angekündigte Sinfonie mit dem Paukenschlag von J. Haydn anzuhören. Der gewaltigste Paukenschlag kam allerdings nicht von Haydn, sondern von Bischof Koch. In seiner Predigt deutete er auf den Tabernakel, stellte die Frage. „Wohnt dort Gott?“ und beantwortete sie mit einem glasklaren „nein“! Dann fügte er hinzu: „Hier wohnt der Name Gottes.“
Hat ihn die Leugnung der realen Gegenwart Christi im Tabernakel für sein neues Amt prädestiniert? Jedenfalls kann er des Beifalls der Protestanten in dieser Sache ziemlich sicher sein.
Redaktion benachrichtigen Papst mit Saturno + …
#27   unitate fidei   19:45:45 | Donnerstag, 10. Juni 2010
religiöse Sozialarbeiter?
Wenn es stimmt, dass die Mehrzahl der heutigen Priester keine Beichtväter mehr sind, dann behauptet Kardinal Meisner mit dem letzten Satz des Zitats, dass die Mehrzahl der heutigen Priester zu religiösen Sozialarbeitern werden, bzw. dass sie schon zu religiösen Sozialarbeitern geworden sind.
Redaktion benachrichtigen Die Reduktion der Messe auf eine „Mahlfeier“ ist eine Perversion
#61   unitate fidei   21:36:53 | Montag, 7. Juni 2010
Herr Kardinal, warum greifen Sie nicht Rom an?
Herr Kardinal, ist Ihnen nicht bekannt, dass die Einleitung zur Neuen Messe, die Institutio generalis Missalis Romani § 7 in ihrer ursprünglichen Form sagt:
„Das Herrenmahl oder die Messe ist die heilige Zusammenkunft oder die Versammlung des Volkes Gottes, das unter dem Vorsitz eines Priesters zusammenkommt, um das Gedächtnis des Herrn zu feiern.“
Aus diesem Geist wurde die Neue Messe fabriziert!
Aufgrund von Vorhaltungen glaubenstreuer Katholiken modifizierte Paul VI. diese antikatholische Begriffsbestimmung der Messe nachträglich in zwielichtiger Weise.
Herr Kardinal, Ihr Vorwurf fällt auf Rom zurück!
Redaktion benachrichtigen Damit wird der Ökumenismus ad absurdum geführt
#114   unitate fidei   21:13:46 | Montag, 7. Juni 2010
Gemeinsamkeiten im Glauben?
Die Rede von Gemeinsamkeiten im Glauben der katholischen Kirche mit einer anderen christlichen Religion ist nur scheinbar richtig.
Denn in den beiden Religionen ist jede Glaubensaussage mit allen anderen Glaubensaussagen derselben verbunden.
Eine Gemeinsamkeit hinsichtlich einer Glaubensaussage wäre nur dann gegeben, wenn sie erstens in beiden Religionen vorkäme und wenn zweitens alle Zusammenhänge derselben mit den anderen Glaubensaussagen übereinstimmen würden. Letzteres ist aber nicht der Fall.
Natürlich kann man bei einer übereinstimmenden Glaubensaussage in beiden Religionen von den Zusammenhängen absehen, in denen sie in diesen Religionen steht. Aber dann erhält man Abstraktionsprodukte in Bezug auf den Glauben. Das Absehen von den unterschiedlichen Zusammenhängen bringt diese Zusammenhänge nicht zum Verschwinden, sie existieren vielmehr weiter.
Die sogenannten Gemeinsamkeiten der beiden Religionen sind demnach keine Gemeinsamkeiten im Glauben der beiden Religionen, sondern es sind Gemeinsamkeiten in Bezug auf Abstraktionsprodukte in Bezug auf beide Religionen.
Die Einsicht führt den pastoralkonziliaren Ökumenismus ad absurdum, weil er Einheit im Glauben anstrebt.
Redaktion benachrichtigen Urlaubsziel weiter unbekannt + …
#27   unitate fidei   19:41:55 | Donnerstag, 11. März 2010
Kardinal Ratzinger über Kardinal Kasper
Kardinal Ratzinger hatte Kardinal Kasper nach seiner Ernennung zum Bischof von Rottenburg mit den Worten gelobt: „Die theologische Kompetenz und der pastorale Weitblick Kaspers sind für die katholische Kirche Deutschlands eine kostbare Gabe.“
Zieht man in Betracht, dass Kardinal Kasper z. B. mit seiner Lehre vom Dogma, seiner Christologie und seiner progressistischen Exegese, der überlieferten Lehre der Kirche widerspricht, dann kann man über dieses Fehlurteil von Kardinal Ratzinger nur den Kopf schütteln. Man fragt sich doch: Seit wann ist eine glaubenszersetzende Theologie ein Ausdruck von theologischer Kompetenz, pastoralem Weitblick und eine kostbare Gabe für die katholische Kirche?! Ja, man fragt sich weiter: Sollten gewisse theologische Positionen von Kasper und Ratzinger vielleicht näher beieinander liegen, als viele konservative Katholiken meinen bzw. wahrhaben wollen?
Redaktion benachrichtigen Das Konzil war natürlich ein großartiges Ereignis – aber
#34   unitate fidei   18:39:57 | Mittwoch, 3. März 2010
Sinah
Werte(r) Sinah,
gerne antworte ich auf Ihre Frage. Ich besitze das zweibändige Werk von Dr. Wolfgang Schüler: „Pfarrer Hans Milch – eine große Stimme des katholischen Glaubens“ (s. www.zweites-vatikanum.de). Dort finden Sie den Schwur auf S. 1623ff, davor den Einladungsbrief zu dieser Glaubenskundgebung und danach einige Bemerkungen zur Resonaz auf diese.
Redaktion benachrichtigen Das Konzil war natürlich ein großartiges Ereignis – aber
#22   unitate fidei   20:17:09 | Dienstag, 2. März 2010
Schwur
Den von Sinah zitierten Schwur legte zusammen mit weit über 1000 Gläubigen der große, unvergessliche Kämpfer für den unverfälschten katholischen Glauben, Pfarrer Hans Milch, am 18. Mai 1980 in der Schwarzwaldhalle zu Karlsruhe ab.
Redaktion benachrichtigen Wir müssen um ein Wunder beten
#122   unitate fidei   09:43:42 | Dienstag, 2. Februar 2010
Janos-der -Finstere
Erzbischof Lefebvre befürwortete durchaus Gespräche mit Rom. Wenn er sagt: „Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden“, dann ist damit offenbar gemeint, dass es keinen Sinn hat, über ein Abkommen zu sprechen, solange Rom nicht auf den Boden der überlieferten Lehre der Kirche zurückgekehrt ist.
Dies zu erreichen ist gerade die Aufgabe der begonnenen theologischen Gespräche, bei denen die Abkommensfrage ausgeklammert ist (s. Mitteilungsbatt, Februar 2010, S.2009. Dort sagt Bischof de Galarreta:
„Sie [die Kommission] beschäftigt sich weder theoretisch noch praktisch mit einem Abkommen, welcher Art auch immer, sei es rein formalrechtlich, rein kanonisch oder rein praktisch.“)
Redaktion benachrichtigen Wir müssen um ein Wunder beten
#82   unitate fidei   22:13:02 | Montag, 1. Februar 2010
Alle Konzilsdokumente müssen auf den Prüfstand
völlig unabhängig davon, welche Dokumente Erzbischof Lefebvre unterschrieben hat, müssen sie alle auf den Prüfstand gestellt werden.
Das wäre zweifellos im Sinne des Erzbischofs, der in nachkonziliarer Zeit Erkenntnisse über diese Dokumente gewonnen hatte, die er zur Zeit ihrer Abfassung offenbar noch nicht besaß. 1988 sage er über die Wiederaufnahme der Gespräche mit Rom:
„Ich werde die Frage auf der Ebene der Doktrin stellen: ‘Sind Sie einig mit den großen Enzykliken aller Päpste, die Ihnen vorangegangen sind? Sind Sie einig mit ‘Quanta Cura’ Pius IX., ‘Immortale Dei’, ‘Libertas praestantissimum’ Leos XIII., ‘Pascendi’ Pius’X., ‘Quas Primas’ Pius’ XI., ‘Humani generis’ Pius’ XII.? Sind Sie in voller Gemeinschaft mit diesen Päpsten und ihren festen Aussagen? Akzeptieren Sie noch den Antimodernisteneid? Sind Sie für die Königsherrschaft Unseres Herrn Jesus Christus über die Gesellschaft? Wenn Sie die Lehre Ihrer Vorgänger nicht annehmen, ist es unnütz zu reden.“
Redaktion benachrichtigen Wir müssen um ein Wunder beten
#78   unitate fidei   21:40:48 | Montag, 1. Februar 2010
Ein Vorschlag
Man kann sich fragen, auf welche Weise sich eine gründliche Auseinandersetzung mit den Konzilstexten in den Gesprächen verwirklichen lässt.
Um sie zu gewährleisten, sollte man sich zunächst auf eine Reihenfolge für die Behandlung jener Dokumente einigen und dann, beginnend mit dem ersten, den Text Abschnitt für Abschnittzur Debatte stellen!
Dabei könnten die Vertreter der Priesterbruderschaft auch zahlreiche Stellungnahmen glaubenstreuer Konzilsväter ins Feld führen, die in den Konzilsakten dokumentiert sind.
Diese Verfahrensweise würde es allen Beteiligten ermöglichen, sich auf die Passagen vorbereiten, die in der folgenden Sitzung behandelt werden.
Redaktion benachrichtigen Das Kirchenrecht gilt nur für die Altgläubigen
#81   unitate fidei   20:10:36 | Dienstag, 26. Januar 2010
Walter von Stolzing
Zum Pastoralkonzil darf auch ich Ihnen einen link nennen www.zweites-vatikanum.de. Dort finden Sie einen fiktiven Dialog zwischen zwei Konzilsvätern. Falls Sie ihn sich anschauen wollen, empfehle ich, sich einen guten Rotwein zu genehmigen, und zwar aus einem Grund der dabei offensichtlich wird.
Sollten Sie speziell an der verhängnisvollen subsistit-in-Lehre des Pastoralkonzils interessiert sein, erteilt www.subsistit.de Auskunft.
Redaktion benachrichtigen Papst hofft auf eine Aussöhnung mit der Piusbruderschaft
#58   unitate fidei   20:04:15 | Freitag, 15. Januar 2010
Die entscheidende Frage
Die erste dogmatische Frage, die es zu klären gilt, lautet: Ist die katholische Kirche die Kirche Jesu Christi? Ja oder Nein!
Wenn Rom hierzu wieder – in Übereinstimmung mit der gesamten Tradition der Kirche – ein klares Ja sagt, dann ist der wichtigste Schritt getan.
Allerdings hätte dieses Ja zur Konsequenz, dass die subsistit-in-Lehre des Pastoralkonzils von Rom widerrufen werden müsste, wodurch das Ökumenismus-Dekret dieses Konzils hinfällig würde.
Redaktion benachrichtigen „Mit diesen Theologen kann man reden“
#27   unitate fidei   21:26:53 | Dienstag, 22. Dezember 2009
Was versteht das Pastoralkonzil unter der Kirche Jesu Christi?
Was versteht das Pastoralkonzil unter der Kirche Jesu Christi?Für die überlieferte Lehre der Kirche ist die Kirche Jesu Christi und die katholische Kirche ein und dasselbe. Mit seiner subsistit-in-Lehre unterscheidet das Pastoralkonzil zwischen der Kirche Jesus Christi und der katholischen Kirche, ohne den Begriff „Kirche Jesu Christi“ zu definieren!!!
Die Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. sollten deshalb darauf bestehen, dass die Vertreter der Gegenseite schriftlich definieren, was im Sinne des Pastoralkonzils die Kirche Jesu Christi ist.
Hier geht es ja um das Zentrum des Selbstverständnisses der katholischen Kirche, das unter systematischem Gesichtspunkt vorrangig ist vor dem Ökumenismus, der Religionsfreiheitsproblematik und dem Verhältnis von Kirche und Welt.
Denn wenn das Selbstverständnis der katholischen Kirche geändert wird, was durch die subsistit-in-Lehre geschieht, dann ändern sich freilich auch die Relationen zur den anderen Religionen und zur Welt.
Redaktion benachrichtigen Wunderschöne Tage + …
#47   unitate fidei   22:26:53 | Freitag, 31. Juli 2009
keine Sorge, Leo Miles
keineswegs erliege ich dem „Poor-Benedict-Syndrom“, denn dabei geht es darum, dass man den Papst dafür bedauert, dass er von verschiedenen Seiten angegriffen wird. Davon ist in meinem Beitrag keine Rede. Die beiden ersten Punkte weisen im Gegenteil darauf hin, dass er der Priesterbruderschaft St. Pius X. gegenüber viel gut zu machen hat, was einen Kontrapunkt gegen die törichte Rede vom Akt der Barmherzigkeit setzen soll. Auch im dritten Punkt bedauere ich den Papst nicht, denn er war ja an der Herbeirufung der Geister beteiligt, die er jetzt nicht mehr los wird.
Redaktion benachrichtigen Wunderschöne Tage + …
#45   unitate fidei   20:39:02 | Freitag, 31. Juli 2009
Nur ausgestreckte Hand?
Mit der stereotyp wiederholten Rede von der zur Priesterbruderschaft St. Pius X. hin ausgestreckten Hand des Papstes wird der Eindruck erweckt, als hätte er nur um dieser Bruderschaft willen so gehandelt. Warum zieht man denn nicht in Betracht, dass er auch um seiner selbst bzw. um der Kirche willen so gehandelt hat? Dafür gibt es Gründe von denen drei genannt seien:
Erstens: Der Papst stand auf dem Konzil auf Seiten der Modernisten und hat insofern Anteil an dem Unheil, das die entsprechenden Passagen der Konzilstexte verursachten. Er weiß wohl, dass er bald vor seinem ewigen Richter für diese Beteiligung Rechenschaft ablegen muss.
Zweitens: Benedikt XVI. dürfte sich darüber im Klaren sein, dass er als Präfekt der Glaubenskongregation Erzbischof Lefebvre übel mitgespielt hat und damit rechnen muss, dass er auch dafür von seinem ewigen Richter zur Rechenschaft gezogen werden wird.
Drittens: Er erkennt, dass seine Versuche, Missstände, insbesondere im liturgischen Bereich zu unterbinden, weitgehend erfolglos bleiben. Von einer Einbindung der Priesterbruderschaft St. Pius X. in den offiziellen Innenraum der Kirche kann er sich versprechen, wirksamer gegensteuern zu können.
Redaktion benachrichtigen Was steht im neuen Motu Proprio?
#21   unitate fidei   22:13:14 | Samstag, 27. Juni 2009
Die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007
In diesem Dokument hat sich die Glaubenskongregation speziell zur subsistit-in-Lehre des Konzils geäußert, und zwar in Form von 5 Fragen und Antworten zu diesen. Wolfgang Schüler hat in seinem Buch „Benedikt XVI. und das Selbstverständnis der katholischen Kirche“ eine genaue Analyse dieser Erklärung durchgeführt mit dem Ergebnis, dass die subsistit-in-Lehre einen Bruch mit der 2000 jährigen Lehrtradition der Kirche darstellt. Daran ändern auch gewisse Wendungen in diesem Dokument und dem beigefügten Kommentar nichts, die traditionskonform klingen.
Redaktion benachrichtigen Was steht im neuen Motu Proprio?
#8   unitate fidei   21:00:17 | Samstag, 27. Juni 2009
Werter „für die Kirche“
Ihre Bemerkung, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. „eben nur ein paar Sätze [des Konzils] erklärt haben will“ erweckt einen falschen Eindruck. Nehmen Sie das „subsistit in“: Wenn Rom zur 2000 jährigen Lehre der Kirche zurückkehren würde, derzufolge die katholische Kirche die Kirche Jesu Christi ist,dann würde der ganze konziliare Ökumenismus damit zu Fall gebracht. Das weiß der Papst sehr wohl, sagte er doch: „In der Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze ökumenische Problem verborgen.“
Redaktion benachrichtigen Uneingeschränkte Heuchler
#14   unitate fidei   21:36:17 | Dienstag, 23. Juni 2009
Danke, Bischof Koch!
Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die Texte des Pastoralkonzils von niemandem uneingeschränkt anerkannt werden können, weil allein schon die Widersprüche in denselben es notwendig machen, selektiv zu verfahren.
Zwei sich widersprechende Aussagen kann man nämlich nur scheinbar zugleich anerkennen, weil die Anerkennung der einen die Anerkennung der anderen aufhebt.
Diejenigen, die in der gegenwärtigen Kontroverse um die Anerkennungsproblematik über das Pastoralkonzil urteilen, unterscheiden sich darin, dass die einen – insbesondere die Priesterbruderschaft St. Pius X. – ehrlich sagen, dass sie jene Texte nicht uneingeschränkt anerkennen und die anderen, insbesondere die Bischöfe, Priester und Theologen im Rahmen der kirchlichen Offizialität, diese Tatsache leugnen. Mit Recht fordert Bischof Koch von diesen: Mehr Ehrlichkeit, bitte!
Redaktion benachrichtigen Uneingeschränkte Heuchler
#12   unitate fidei   18:37:39 | Dienstag, 23. Juni 2009
Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig!
Es gibt zwei Arten eine bloß eingeschränkte Anerkennung der Texte des Pastoralkonzils zu bekunden, nämlich mit Worten und mit Taten. Man kann Bischof Dr. Koch nur stimmen wenn er feststellt, dass an den Taten derjenigen, die lautstark eine uneingeschränkte Anerkennung der Texte des Pastoralkonzils fordern, erkennbar sei, dass sie selbst dieses nicht uneingeschränkt anerkennen. Zu diesen gehören insbesondere die Bischöfe, was die Beispiele zeigen, die Dr. Koch anführt, und er gibt freimütig zu, dass auch er jene Texte nicht uneingeschränkt anerkennt.
Wollte Rom die uneingeschränkte Anerkennung der Texte des Pastoralkonzils zur Voraussetzung für die Amtsausübung machen, dann müsste es folglich alle oder fast alle Bischöfe ihres Amtes entheben.
Was dem einen recht ist, das ist dem anderen billig! Deshalb ist es unbillig, von der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu verlangen, dass sie die Texte des Pastoralkonzils uneingeschränkt anerkennen müsse, ganz abgesehen davon, dass sie Vorbehalte nur bei den Punkten jener Texte geltend macht, bei denen sie einen Widerspruch zur überlieferten Lehre der Kirche erkennt.
Redaktion benachrichtigen Ende der exegetischen Gedankenspieler? + …
#17   unitate fidei   20:57:52 | Freitag, 24. April 2009
Die Kardinäle Ratzinger und Kasper im Ziel der Ökumene vereint?
Im Jahre 1983 bemerkte Kardinal Ratzinger in einem Gespräch mit der Zeitschrift „Communio“, Nr. 12, S. 581, unter dem Titel: „Luther und die Einheit der Kirchen“, wobei er einschlussweise die protestantischen Gemeinschaften als Kirchen bezeichnete: „Das eigentliche Ziel aller ökumenischen Bemühungen muß natürlich bleiben, den Plural der voneinander getrennten Konfessionskirchen in den Plural von Ortskirchen umzuwandeln, die in ihrer Vielgestalt real eine Kirche sind.“
Redaktion benachrichtigen Strafrechtlich relevant
#10   unitate fidei   15:56:52 | Sonntag, 8. Februar 2009
Strafanzeige gegen Dr. Friedmann
Ich habe bereits bei der Polizei Strafanzeige gegen Dr. Friedmann wegen obiger Aussagen gestellt und empfehle, dass sich diesem Vorgehen auch andere der Pius-Bewegung verbundene Gläubige anschließen.
Redaktion benachrichtigen Die drei Todsünden des Zweiten Vatikanums
#24   unitate fidei   18:22:55 | Sonntag, 24. August 2008
Karljosef
Dominus Iesus und die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007 können insofern als „Klarstellungen“ des subsistit in bezeichnet werden, als aus ihnen hervorgeht, dass eine fundamentale Abweichung von der überlieferten Lehre der Kirche über sich selbst vorliegt.
Im Gegensatz zu den Ecclesia-Dei-Gemeinschaften bringt die Priesterbruderschaft St. Pius X. die Irrtümer des Konzils zur Sprache und leistet allein schon dadurch der katholischen Kirche, welche die Kirche Christi ist, einen unschätzbaren Dienst.
Redaktion benachrichtigen Wenigstens ein klares Wort gegen den Ökumenismus
#47   unitate fidei   18:47:05 | Mittwoch, 20. August 2008
Das Elend der Petrusbruderschaft
Zur Wahrheitsposition gehört unabdingbar die Verurteilung des Irrtums. Wer darauf verzichtet, indem er zum Irrtum schweigt, der billigt, dass die Wahrheit verunehrt wird. Die Petrusbruderschaft ist gezwungen, die Irrtümer des Konzils und des nachkonziliaren Roms zu verschweigen, um ihre Existenz nicht zu gefährden. Das ist der Preis dafür, dass sie „das Richtige machen“ darf. Aber mit dem „Richtigmachen“ ist es aus dem genannten Grund nicht getan. Demgegenüber bringt die Piusbruder-schaft jene Irrtümer offen zur Sprache. Deo gratias!
Redaktion benachrichtigen Wie absolut ist absolut?
#58   unitate fidei   19:58:13 | Dienstag, 5. August 2008
Zur Rolle von P. Tromp
Nachdem die Theologische Kommission mit P. Tromp als Sekretär est vorgeschlagen hatte, ging die Sache in eine Subkommission, die anstelle von est den von Anwesenheitslisten bekannten Begriff adest (er ist da) vorschlug. Nachdem die Sache in die Theologische Kommission zurückgegangen war, verlangte Bischof Schaus in der entscheidenden Sitzung am 26.11.1963, bei der auch J. Ratzinger anwesend war, die Rückkehr zum est, weil es besser als adest die exklusive Identifikation zum Ausdruck bringe. Doch P. Tromp folgt ihm nicht, sondern schlägt subsistit vor, was angenommen wird. Es gibt eine Reihe von Indizien, die darauf hindeuten, dass der tapfere Verfechter des est aufgrund von erheblichem äußeren Druck schließlich vom est abging, was bereits das Zitat von ihm in meinem vorigen Beitrag andeutet. Bei dieser Ersetzung spielte J. Ratzinger eine besondere Rolle.
Redaktion benachrichtigen Wie absolut ist absolut?
#55   unitate fidei   16:25:57 | Dienstag, 5. August 2008
catharina
Alexandra v. Teuffenbach stellt in ihrer Dissertation fest: „Wenn wir unseren Blick durch die Epochen der Ekklesiologiegeschichte gleiten lassen, erkennen wir, daß stets die katholische Kirche und nur die katholische Kirche als Kirche Christi bezeichnet wurde.“ (S.115). P. Sebastian Tromp hatte als Sekretär der Theologischen Vorberei-tungskommission eine Schlüsselstellung inne. Er war lange ein Ver-teidiger des est und v. Teuffenbach kennzeichnet seine Position zum Verhältnis der Kirche Christi zur katholischen Kirche folgender-maßen: „Die katholische Kirche ist die Kirche Christi, ja der Ausdruck ‘Kirche Christi’ steht als Synonym für die Katholische Kirche.“ (S. 176) Sie zitiert P. Tromp mit den Worten: „ … daß die Idee, die Kirche könne jetzt nicht lehren, sie sei die einzige Kirche Christi sich immer stärker verbreitet, mit anderen Worten, wegen eines gesunden Ökumenismus müsse die Kirche sich selbst verleugnen.’… Tromp [betont] zweimal den Wunsch, das Konzil solle klar erklären, daß die katholische Kirche und nur die katholische Kirche ‘Kirche Christi’ ist, unbeschadet anderer Möglichkeiten, zum Heil zu gelangen.“(S. 229ff). Dann aber fiel P. Tromp um. Interessiert es Sie warum?
Redaktion benachrichtigen Wie absolut ist absolut?
#19   unitate fidei   23:08:32 | Montag, 4. August 2008
st. georg
Ich gehe hier nur auf die von Ihnen zitierte Behauptung des Kommentars zur Erklärung der Glaubenskongregation ein, dass dem Übergang vom ‘ist’ zum ‘subsistiert’ keine „besondere theologische Bedeutung im Sinne einer Diskontinuität mit der vorausgehenden katholischen Lehre zukommt“. Natürlich ist das Gegenteil der Fall, was der Papst auch implizit eingestand, als er noch Präfekt der Glaubenskongregation war, und zwar mit den im obigen Artikel zitierten Worten: „Die Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ schließt auch das Drama der Kirchenspaltung ein“ bzw. „In der Differenz zwischen ‘subsistit’ und ‘est’ liegt das ganze ökumenische Problem verborgen.“ Und da soll dieser Ersetzung „keine besondere theologische Bedeutung im Sinn einer Diskontinuität mit der vorausgehenden katholischen Lehre“ zukommen?
Hier liegt doch ein klarer Bruch mit der traditionellen Lehre der Kirche über sich selbst vor, mit weitreichenden Folgen für das Verhältnis zu den anderen christlichen Gemeinschaften: Während das est dem konziliaren Ökumenismus die Tür verschließt, wirkt das subsistit als dessen Türöffner! Die Selbstrelativierung der katholischen Kirche, die das Konzil durch die Ersetzung des est durch das subsistit in vollzog, war in der Tat die Bedingung der Möglichkeit für die Ersetzung der vorkonziliaren Rückkehr-Ökumene durch die Koexistenz-Ökumene auf dieser Bischofsversammlung.
Der Übergang vom est zum subsistit ist der Übergang vom katholischen Absolutheitsanspruch zur Preisgabe desselbe…
Redaktion benachrichtigen Wie absolut ist absolut?
#16   unitate fidei   22:30:26 | Montag, 4. August 2008
sachlich bleiben
Manche scheinen sich inzwischen so weit von der traditionellen Lehre der katholischen Kirche entfernt zu haben, dass sie nicht mehr wissen, bzw. nicht mehr wissen wollen, dass bis zum Zweiten Vatikanum die Gleichung Katholische Kirche = Kirche Christi galt. Sie seien deshalb daran erinnert, dass Pius XII in seiner Enzyklika Mystici corporis (1943) in Übereinstimmung mit der Tradition der Kirche sagt: „Bei einer Wesenserklärung dieser wahren Kirche Christi, welche die heilige, katholische, apostolische, römische Kirche ist [!] …“
Dr. Schüler argumentiert überzeugend. Wer etwas einzuwenden hat, der sollte auf seine Argumentation eingehen.
Redaktion benachrichtigen Ist die Identität exklusiv oder nur substantiell?
#15   unitate fidei   16:56:34 | Samstag, 2. August 2008
Veronika
Gerne würde ich Ihnen erklären, wo in der Elemente-Ekklesiologie der Wurm steckt, aber dazu reicht hier leider der Platz nicht aus. Am Ende des obigen Artikels finden Sie aber eine Literaturangabe dazu; die Kapitel V und VI haben diesen Wurm zum Gegenstand.
Redaktion benachrichtigen Ist die Identität exklusiv oder nur substantiell?
#12   unitate fidei   05:27:13 | Samstag, 2. August 2008
Besitzt der Islam kirchliche Elemente?
Nein, und er selbst weist es weit von sich, kirchliche Elemente zu besitzen. Der Islam besitzt aber z. B. die „Glaubenselemente“: „Es gibt einen allmächtigen Gott“ und „Gott ist der Schöpfer aller Dinge“. Der Elemente-Ekklesiologie zufolge sind diese Glaubenselemente kirchliche Elemente, und zwar auch dann, wenn sie außerhalb der katholischen Kirche auftreten. Also besitzt zufolge der Elemente-Ekklesiologie der Islam kirchliche Elemente, ob er will oder nicht.
Auch dieses Beispiel zeigt, dass in der Elemente-Ekklesiologie der Wurm steckt?
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#10   unitate fidei   22:34:16 | Freitag, 1. August 2008
Ist die Elemente-Ekklesiologie richtig?
Ich denke, dass die ganze Elemente-Ekklesiologie verfehlt ist! Die katholische Kirche ist nämlich eine unteilbare Einheit. Man kann sie nicht in Teile, in Bauklötzchen zerlegen. Man kann die Einheit zwar unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten, aber diese sind keine Teile der Kirche, sondern sie sind das Ergebnis bestimmter Betrachtungsweisen. Um es im Bilde zu verdeutlichen: Die Kirche ist die Braut Christi und eine Braut hat keine Teile; es gibt keine „Braut-Elemente“, aber man kann die Braut unter verschiedenen Aspekten betrachten. Wenn ein anderes Mädchen einen Gegenstand besitzt, der von gleicher Beschaffenheit ist wie ihn die Braut besitzt, dann gewinnt dieses Mädchen durch diesen Besitz keinen Anteil am Brautsein. Ebensowenig stellt der geistige Besitz anderer christlicher Gemeinschaften einen Anteil am Kirchesein dar. Es handelt sich bei diesem Besitz zwar z. T. um Inhalte, die auch in der Kirche vorkommen, aber es sind außerhalb der Kirche keine kirchlichen Inhalte, weil dazu die Bindung an die Kirche notwendig ist. Diese Einsicht entzieht dem Ökumenismus des Konzils den Boden.
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#7   unitate fidei   16:42:28 | Freitag, 1. August 2008
Abspaltungen anstatt Spaltungen „in“
Bei den Spaltungen handelt es sich in der Tat um Abspaltungen von der katholischen Kirche, nicht um Spaltungen in ihr. Andernfalls hätte sie ja ihre Einheit verloren, die eines ihrer Wesensmerkmale ist. Die Annahme von Spaltungen in der Kirche widerspricht dem Dogma:
„Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig.“ ( Vgl. L. Ott: „Grundriss der katholischen Dogmatik“, Freiburg 1981, S. 365.) Ihre Einzigkeit und innere Einheit ist durch alle christlichen Jahrhunderte von der katholischen Kirche verteidigt worden. So sagt z.B.
Leo XIII. hebt in seiner Enzyklika Satis cognitum die Einheit der Kirche mit den Worten hervor: „Zur Einheit ist die Kirche ihrem Wesen nach bestimmt, da sie auch wirklich einzig und eins ist, …“
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#38   unitate fidei   21:51:41 | Dienstag, 15. Juli 2008
Studierempfehlung für Pater Recktenwald
was die Erklärung der Glaubenskongregation vom 10.7.2007 zur subsistit-in-Lehre betrifft, kann ich Ihnen das dieser Tage erschienene Buch von Dr. Wolfgang Schüler empfehlen: „Benedikt XVI. und das Selbstverständnis der katholischen Kirche. Eine Analyse seiner Verlautbarungen zur subsistit-in-Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Die Antworten zu den 5 in dieser Erklärung gestellten Fragen werden dort vor dem Hintergrund der traditionellen Lehre der Kirche über sich selbst analysiert, und zwar unter Einschluß des Kommentars, welcher der Erklärung beigefügt wurde.
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#114   unitate fidei   23:51:25 | Mittwoch, 25. Juni 2008
Sind alle 5 Bedingungen eindeutig?
Diese Frage kann sinnvollerweise nur unter der Voraussetzung beantwortet werden, dass keine der Bedingungen „interpretationsfähig“ ist, sondern alle einen klaren, eindeutigen Sinn haben. Dies scheint mir nicht bei allen 5 Bedingungen der Fall zu sein.
Deshalb sollte die Priesterbruderschaft St. Pius X. – falls sie den Bedingungen zustimmen will – auf jeden Fall dazu sagen, in welchem Sinne sie ihre Zustimmung bei den Bedingungen gibt, die „interpretationsfähig“ sind.
Vermutlich wird Rom anschließend die (Schein-) Exkommunikationen aufheben.
Was aber soll dann geschehen?
Rom hat zwar bei jenen 5 Bedingungen darauf verzichtet, von der Bruderschaft zu verlangen, dass sie das Konzil und die Neue Messe anerkennt, das heißt aber nicht, dass Rom von diesen Forderungen Abstand genommen hat. Deshalb sollten anschließend theologische Gespräche darüber stattfinden, ob diese Forderungen überhaupt mit Recht gestellt werden können, kurzum das Konzil und die Neue Messe müssen auf den Prüfstand gestellt werden.
Die Frage eines Abkommens mit Rom in Form einer Personalprälatur sollte erst dann erörtert werden, wenn Rom ausdrücklich auf die beiden genannten Forderungen verzichtet.
Wenn nämlich die Priesterbruderschaft St. Pius X. das Angebot einer Personalprälatur annimmt bevor dieser Verzicht erfolgt ist, dann wird Rom möglicherweise die Druckmittel anwenden, die ihm durch die Unterstellung zur Verfügung stehen, um die Bruderschaft zur Anerkennung des Konzils und der Neuen Messe zu zwingen.
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#124   unitate fidei   22:46:22 | Dienstag, 24. Juni 2008
Guiseppe
Der Raum des Modernismus ist das vom II. Vatikanum verfälschte Erscheinungsbild der katholischen Kirche.
In diesen Rahmen will Hoyos die Pristerburderschaft St. Pius X. integrieren.
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#115   unitate fidei   17:20:56 | Dienstag, 24. Juni 2008
Ein Schachzug des moderen Roms!
Kardinal Hojos weiß aus Erfahrung, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. seine Bedingung, das II. Vatikanum uneingeschränkt anzuerkennen, ablehnen wird.
Er fordert aber die erneute Ablehnung dieser Bedingung heraus, um die Gangart gegen die Bruderschaft verschärfen zu können in der Absicht, ihr Gläubige und vielleicht sogar einige Prister abspenstig machen zu können nach dem Motto: Wenn ich die Bruderschaft schon nicht in den Raum des Modernismus hineinziehen kann, dann will ich sie wenigstens schwächen.
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#37   unitate fidei   09:41:14 | Freitag, 13. Juli 2007
catharina
Sie sagen: „Tatsächlich ist in dem Text nicht vom konkreten Tun die Rede, sondern von der grundsätzlichen Haltung gegenüber dem Neuen Messbuch.“ Dem stimme ich zwar zu, aber der Nachsatz lässt sich präzisieren: Es geht um die grundsätzliche Haltung zum NOM in einer ganz bestimmten Hinsicht, nämlich um die grundsätzliche Bereitschaft zur Zelebration desselben.
Im zweiten und dritten Satz geben Sie Ihrer Ansicht nach hinreichende Kriterien dafür an, dass ein prinzipielles Ausschließen bzw. Einschließen der Zelebration der Neuen Messe vorliegt. Es geht aber bei der in Rede stehenden Passage des Begleitbriefes des Papstes nicht um ein Kriterium für Ausschluss bzw. Einschluss jener Zelebration, sondern um ein Kriterium für die vollkommene Einheit mit dem Papst.
Im vierten Satz geben Sie ein Ihrer Ansicht nach hinreichendes Kriterium an für das in Voller- Gemeinschaft-Stehen mit dem Papst. Aber in der in Rede stehenden Passage geht es nicht um Ihre Ansicht dazu, sondern um die Ansicht des Papstes. Er gibt nämlich eine notwendige Bedingung an, die erfüllt sein muss, damit ein tridentinisch zelebrierender Priester die vollkommene Einheit mit ihm lebt:
„Der tridentinisch zelebrierende Priester x lebt die vollkommene Einheit mit dem Papst“ daraus folgt „Der tridentinisch zelebrierende Priester x ist prinzipiell bereit, die Neue Messe zu zelebrieren“. Unter Anwendung des Kontrapositionsgesetzes der Logik erhält man:
Die Aussage: „Der tridentinisch zelebrierende Priester x ist prinzipiell nicht bereit, die Neue Messe zu zelebrieren“ ist äquivalent mit der Aussage: „Der tridentinisch zelebrierende Priester x ist prinzipiell nicht bereit zum Biliturgismus“.
Damit enthält die in Rede stehende Passage des Begleitschreibens zum Motu proprio Summorum Pontificum folgenden Schluss:
„Der tridentinisch zelebrierende Priester x ist prinzipiell nicht bereit zum Biliturgismus“ daraus folgt „Der tridentinisch zelebrierende Priester x lebt nicht die vollkommene Einheit mit dem Papst“
Bisher konnte ein Priester der Ecclesia-Dei-Gemeinschaften folgende Auffassung vertreten: Obwohl ich es grundsätzlich ablehne, der Neuen Messe vorzustehen, lebe ich die vollkommene Gemeinschaft mit dem Papst, weil ich den NOM als einen kirchlichen Ritus anerkenne. Diese Auffassung kann er nach dem Begleitschreiben nicht mehr aufrechterhalten. Der Papst verlangt mehr, nämlich die grundsätzliche Bereitschaft dieses Priesters zur Zelebration der Neuen Messe, d.h. seine grundsätzliche Bereitschaft zum Biliturgismus.
Die Antwort auf die Frage Ihres Schlusssatzes lautet: Dr. Schüler schließt den Sedisvakantismus aus. Im Abschnitt Auseinandersetzung von Pfarrer Milch mit dem Sedisvakantismus, den Sie im zweiten Band seines Werkes: „Pfarrer Hans Milch – Eine große Stimme des katholischen Glaubens“ finden, können Sie sich davon überzeugen.
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#30   unitate fidei   12:29:03 | Mittwoch, 11. Juli 2007
catharina
In der betreffenden Passage ist nicht von einem konkreten Tun die Rede, sondern von der prinzipiellen Bereitschaft zu diesem Tun!
Bedenkt man, dass „prinzipiell nicht ausschließen“ äquivalent ist mit „prinzipiell einschließen“ (doppelte Verneinung und zweiwertige Logik), dann lautet der Schluß:
„Der tridentinisch zelebrierende Priester x lebt die vollkommene Einheit“ daraus folgt „Der tridentinisch zelebrierende Priester ist prinzipiell bereit, die Neue Messe zu zelebrieren“.
Der Papst formuliert also eine notwendige Bedingung, um in vollkommener Communio zu leben.
Die konkrete Tat kommt erst ins Spiel, wenn mit Sicherheit ermittelt werden soll, ob ein tridentinisch zelebriernder Priester im Prinzip bereit ist, der Neuen Messe vorzustehen. Hier reicht ein Lippenbekenntnis nicht aus, hier kann nur der „Benedikt-Test“ Gewissheit bringen. (Bekanntlich gibt es da so manche Heuchelei und falsche Propaganda.)
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#24   unitate fidei   22:55:44 | Dienstag, 10. Juli 2007
Benedikt-Test
catharina: Ihr Beitrag ist unsachlich. Entweder sind Sie nicht in der Lage, folgerichtig zu denken, oder Sie wollen nicht wahrhaben, dass Dr. Schüler den Nagel auf den Kopf getroffen hat. In diesem Fall gilt: „Der getroffene Hund bellt!“
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