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@Brandenburgis #118: „Die zweite zwingende Bedingung für das Heraufkommen des Antichristus war die Verfinsterung
des Geistes von Quanta Cura.“ Dann wird er aber bald kommen. QCs Geist ist schon seit langem verfinstert.
Es grenzt an eine Häresie, zu behaupten, daß das katholische Priestertum untergehen könne. Die Pforten
der Hölle werden die Kirche nie überwältigen.
@Blackmore: Seien Sie doch nicht so gemein! Ich denke, daß KKK alias UH einfach selber mit seinem mutmaßlichen
jüdischen Hintergrund nicht klar kommt. Das ist genauso wie bei Leuten, die sich ständig wortstark gegen
Sodomisten äußern, was oftmals selber seine Ursache in einer latenten Homosexualität hat.
#188 Irenäus 22:00:51 | Donnerstag, 9. Februar 2012
Ehrlich gesagt, Brandenburgis wird mir nach diesem geistesgestörtem Posting wieder sympathisch. Wir mögen zwar nicht immer einer Meinung sein, aber wenigstens muß ich ihm zugestehen, daß ich auch meinen Weg durchgehen mußte.
#183 Irenäus 20:05:49 | Donnerstag, 9. Februar 2012
#178 „Und Johannes Rothkranz ist ein wahrhaft katholischer Theologie, dessen Thesen es wert sind, studiert
zu werden – im Unterschied zu denen der unzähligen modernistischen Scheintheologen der Konzilssekte! „
Da muß ich Ihnen allerdings zweifelsohne (und ausnahmsweise) zustimmen. Das Buch „Die Lügen von Medjugorje“
fand ich gut. Ich habe mir vor ein paar Tagen beim Herrn Schmidt das Buch „Die dreifache Ungültigkeit
der neuen Bischofsweihe“ bestellt. Leider noch nicht angekommen. Daß Rothkranz zu den wenigen Stimmen
zu Fragen der Religion im deutschen Sprachraum gehört, die ernstzunehmen sind, bestreite ich gar nicht.
Leider habe ich es noch nicht geschafft, mit ihm persönlich zu reden.
#176 Irenäus 19:51:19 | Donnerstag, 9. Februar 2012
@KKK: Ach übrigens. Wie können Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, mit dem Anton-Schmidt Verlag zusammenzuarbeiten?
Da agiert der Johannes Rothkranz. Rothkranz ist ein typisch jüdischer Name. Jedenfalls hat er, soweit
ich weiß, auch einen jüdischen Hintergrund.
#125 Irenäus 16:43:34 | Donnerstag, 9. Februar 2012
Ja aber Sie selber erst vor ein paar Tagen gesagt, daß Sie von Goesche (einem bloßen Laien) die feierliche
Taufe durchführen lassen würden. Das ist definitiv unerlaubt, Laien dürfen nur die einfache Taufe spenden
und selbst das nur in Notsituationen. Das Prinzip der Epikie ist keine Erfindung von Pivarunas oder Cekada,
sondern ist unter den Kommentatoren (wie z.B. Coronata) allgemein akzeptiert. Zur Ideologie des Sektierers
Andreas Pitsch, die Sie hier verbreiten, möchte ich folgendes anmerken: während er Pater Rissling die
Rechtmäßigkeit seiner Weihe abspricht, hat er keine Hemmungen, religiöse Schriften ohne Imprimatur
zu verbreiten. Der Artikel von Bischof Pivarunas über das Problem der Jurisdiktion findet sich hier in
deutscher Übersetzung: …s-katholischer-glaube.com/…r%20Jurisdiktion.htm
@Brandenburgis: Plötzlich per Du? Ich habe sowohl mit der Konzilssekte als auch mit der Piussekte jede
Verbindung abgebrochen. Jemand, der jetzt zwar hier den Sedi mimt und dann offen zugibt, er würde immer
noch sein Kind bei der Konzilssekte taufen lassen (von wem denn? Etwa dem Pseudopriester Goesche oder
dem Modernisten Jatzkowski?) ist mir von daher hochgradig suspekt. Auch die Behauptung, Pius XII sei nicht
Papst gewesen, ist völliger Blödsinn. Das können wir später diskutieren.
Ach übrigens: Der Sedisvakantismus wird nicht dadurch falsch, weil es solche fragwürdigen Gestalten
gibt wie Brandenburgis oder KKK. Obskuranten habe ich auch anderswo erlebt (Novus Ordo, Ecclesia Dei,
Piusbruderschaft) erlebt, und zwar en masse! Das nur so als Hinweis an die Allgemeinheit.
@Quanta Cura: „Thomas von Aquin: „Wenn jemand, der inmitten barbarischer Völker hineingeboren wurde,
das tut, was er kann, WIRD GOTT SELBST IHM OFFENBAREN, was nötig ist für das Heil, entweder DURCH ERLEUCHTUNG
ODER DURCH DIE SENDUNG EINES LEHRERS.“ (Scriptum super Sententiis, lib. 2 d. 28 q. 1 a. 4 ad 4)“ Ja, aber
das ist ein anderer Abschnitt. In dem Link, den ich gesetzt habe, wird klar und deutlich Begierde- und
Bluttaufe gelehrt. Es sollte aus meinen bisherigen Postings hervorgehen, daß ich die Vorstellung, man
könne in einer falschen Religion gerettet werden, selber für eine gefährliche Idee halte. Was das implizite
Verlangen angeht, habe ich auf Kornelius verwiesen. Natürlich war er im Stande der heiligmachenden Gnade,
bevor er den Apostel Petrus kennengelernt hat. Trotzdem war kein Anhänger einer falschen Religion. Warum
gehen Sie nicht darauf ein?
@Quanta Cura: „Irenäus, Ihre Behauptung ist eine reine Lüge. Bis ins Hoch- oder Spätmittelalter hielt
man sogar die Vorstellung, dass ungetaufte Taufwillige gerettet werden könnten, für vollkommen unvereinbar
mit Christi Wort aus Joh 3,5. „ Der Lügner sind Sie; hier ist der Beweis: www.newadvent.org/summa/4066.htm
„was sehr wohl im besagten von Tomas vielgeliebten Katechismus behauptet wird „ Tut es nicht. Diese Lüge
wird durch Wiederholung nicht wahrer.
@Tomas: „Daß Katechismen unfehlbar sind kann man in jeder Dogmatik nachlesen. Ebenso kann man dort nachlesen,
daß das ordentliche Lehramt, zum dem die Katechismen gehören, unfehlbar ist.“ Laut Diekamp aber nur
dann, wenn sie weltweit in einer Aussage übereinstimmen. Die Behauptung, ein einfacher Diözesankatechismus
wäre unfehlbar, würde zu der absurden Aussage führen, daß ein einfacher Diözeanbischof oder eine
Bischofskonferenz bereits das Charisma der Unfehlbarkeit hätten. Außerdem will ich gar nicht behaupten,
daß der Katechismus Pius X irgendwelche Fehler enthalte. Nocheinmal: Daß man in einer falschen Religion
gerettet werden kann, steht dort nicht. @Quanta Cura: Merkwürdig nur, daß in all den Jahrhunderten vor
Pater Feeney niemanden aufgefallen ist, daß Begierdetaufe im Widerspruch zu Extra Ecclesiam nulla salus
stehe.
#207 @Tomas: Von falschen Religionen steht da nichts. Außerdem ist der Katechismus Pius X nur ein lokaler
Katechismus, also nicht eo ipso unfehlbar. Daß jemand in Unkenntnis der Kirche trotzdem den übernatürlichen
Glauben haben kann, ist durchaus denkbar. Ein Beispiel wäre etwa der Hauptmann Kornelius, bevor er den
Apostel Petrus kennengelernt hat. Ein anderes Beispiel wäre eine völlig isolierte Insel, wo durch ein
Gnadenwunder die Relgion Noahs einigermaßen intakt geblieben wäre. In so einem Falle würde ein bloß
implizites Verlangen, der Kirche anzugehören, genügen.
@Quanta Cura: Der Katechismus ist das Instrument par excellence des unfehlbaren Lehramtes. @Tomas: Man
kann nicht in einer falschen Relgion gerettet werden. Auch der Katechismus Pius X behauptet nichts dergleichen.
#159 Irenäus 22:13:50 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
Und was ist mit Lienart, von dem nachgesagt wird, ein Satanist gewesen zu sein? Warum zweifeln Sie dann
nicht die Lefebvrelinie an? Was ist mit Hw. Noel Barbara, der selbst anfans entschieden gegen die Thucweihen
war, ihre Gültigkeit aber nie bestritten hat. Was ist mit Pater Webster, der mit Thuc auf dem Kloster
war? Die Lienartlinie soll gültig sein, trotz all der skandalösen Geschichten um ihn. Auch Erzbischof
Lefebvre beging skandalöse Akte, Dinge, die die Palmargeschichte bei weitem in den Schatten stellen.
Dennoch kann man m.E. die Lefebvrelinie nicht in Frage stellen. Aber die Thuclinie soll wegen ein bis
zwei überstürzten Aktionen fraglich sein (wobei er sich zumindest für Palmar noch entschuldigt hat.
Ich wüßte nicht, daß Lefebvre sich jemals für seine Skandale entschuldigt hätte). Die FSSPX hat wenigstens
einen Priester aus der Thuclinie in ihren Reihen. Seine Weihe wurde nicht sub conditione nachgeholt. Es
handelt sich um Pater Bruno Schäfer.
#150 Irenäus 21:42:20 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
„Sie kannten jemanden (oder sprachen mit jemandem) , der Thuc gekannt hat, dieser sagte, Thuc war normal,
und damit ist die Sache für Sie erledigt?“ Das ist doch Quatsch. Ich muß nicht alle Personen kennen,
die das bezeugen können. Ich bezog mich nur aus persönlichen Gründen darauf. Gerard des Lauriers war
übrigens an der Dogmatisierung der Assumptio Mariä beteiligt. Carmona und Zarmora waren Seminarprofessoren.
Reinhard Lauth, der an der Bischofsweihe von des Lauriers mitbeteiligt war, empfing von einem Priester
aus der Thuclinie die Letzte Ölung. Erzbischof Thuc hielt nach seiner Vakanzerklärung einen Vortrag
in Mexiko. Hw. Noel Barbara, trotz anfänglicher Vorbehalte bzgl. der Erlaubtheit, hat die Zurechnungsfähigkeit
von Erzbischof Thuc bestätigt. Die Liste an möglichen Zeugen ließe übrigens beliebig vermehren.
#143 Irenäus 21:22:18 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
@clericus: Ein solcher besteht nicht. Ich habe mal persönlich mit jemanden gesprochen, der Thuc in dem
fraglichen Zeitraum sehr gut gekannt hat. Er hat derartige Behauptungen als Unsinn zurückgewiesen.
#141 Irenäus 21:15:01 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
@clericus Ihr letztes Posting zeigt, daß Sie keine Ahnung von der Thematik haben: „Sie selbst führen
z.B. an, daß Thuc im Jahre 1983 nach dem Missale Pauls VI. zelebrierte- nur ein Jahr zuvor hatte den
apostolische Stuhl für vakant erklärt.“ Gerade so ist es nicht verlaufen. Alois Bischof hatte sich in
der Jahreszahl vertippt. Er bezog sich auf die Konzelebration von 1981 in der Kathedrale von Toulon. Im
übrigen das einzige mal, als Erzbischof was mit dem Novus Ordo zu tun gehabt hat. Das war vor der Vakanzerklärung.
#126 Irenäus 20:19:55 | Mittwoch, 26. Oktober 2011
@Tomas: Zitat:„Thuc war eine unseriöse Person, aber als er P. Gerard des Lauriers, P. Zamora und P. Carmona
zu Bischöfen weihte, war er zurechnungsfähig.“ Woher kommst Du zu dieser Aussage? Das meiste, was über
ihn an negativen Geschichten erzählt wird, sind Lügen, erfunden von den Modernisten und Lefebvristen
und obskuren Vaganten. Die problematischen Dinge, die tatsächlich stattgefunden haben, und das ist lediglich
Palmar de Troya und die Bischofsweihe von Larborie, waren überstürzte Handlungen, die durchaus von der
Einsicht getragen waren, daß etwas gegen den grassierenden Modernismus getan werden mußte.
@Tomas Dasselbe habe ich auch erlebt. Ein ungenannter Priester, nennen wir einfach „Pater“ H sagte mir,
wenn ich Sedisvakantist sei, würde er mich von den Sakramenten ausschließen. Dann nannte ich die Bulle
Cum ex. Von der hatte er noch nie gehört.
#10 Irenäus 14:28:36 | Samstag, 11. September 2010
@monens Der Theologie der „orthodoxe“ Ostkirche fehlt es aufgrund ihres strikten Festhaltens nur an den
ersten sieben Konzilien an einer lebendigen Lehrautorität ! Das ist doch völliger Quatsch. Tut mir leid,
da muß ich doch die Photianer in Schutz nehmen. Es werden nach wie vor Synoden abgehalten, einschließlich
panorthodoxer (ein solches ist schon seit Jahrzehnten im Gespräch). Gerade die berühmt-berüchtigte
panorthodoxe Palamitensynode wird mitunter von denen als 9. ökumenisches Konzil gezählt. Ein anderes
Beispiel ist die Kontroverse um den Namen Jesu zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
Korrektur Entschuldigung, ich habe mich mit copy&paste verhauen. Mein letzter Beitrag sollte so aussehen:
stolzerAtheist schrieb: Die Wissenschaft bemüht sich überigens Theorien zu wiederlegen und nicht 100%
zu beweisen das es schlicht nicht möglich ist und ID fällt da sowieso komplett raus. Der Beweis der
Evolutionstheorie wiederlegt Intelligent Design aber umgekehrt Wiederlegung der Evolutionstheorie bestätigt
nict Intelligent Design da kann man mal sehen wie wenig ID eigentlich wert ist. Also was denn nun?
Widerspruch stolzerAtheist schrieb: Die Wissenschaft bemüht sich überigens Theorien zu wiederlegen und
nicht 100% zu beweisen das es schlicht nicht möglich ist und ID fällt da sowieso komplett raus. Die
Wissenschaft bemüht sich überigens Theorien zu wiederlegen und nicht 100% zu beweisen das es schlicht
nicht möglich ist und ID fällt da sowieso komplett raus. Was denn nun?
@pneumat Wenn Sie mich überzeugen wollen, dann zeigen Sie mir wenigsten einen Vater, ich wiederhole einen
Kirchenvater, der behauptet hat, daß das Taborlicht ungeschaffen sei. PS:Bevor Sie auf irgendwelche Zahlen
hinweisen, ich bin Sedisvakantist, falls Ihnen das irgendetwas sagt.
@pneumat Es ehrt Sie, daß Sie Irenäus von Lyon als rechtgläubig anerkennnen. Nur vermag ich nicht die
Irrehre der Photianer in seinen Schriften nicht zu erkennen. Nirgendwo hat er behauptet, daß das Taborlicht
ungeschaffen sei oder daß die Ehe auflöslich sei.
@pneumat Weil Ihre Gaubensgemeinschaft genauso abtrünnig ist wie die Protestanten. Wenigstens verfügen
die Photianer über gültige Weihelinien, was man über die Konzilssekte so nicht sagen kann.
Die Massenmadien zeigen ihr braunes Gesicht Tja, soch Neo-Nazis wie die vom Spiegel zeigen mal wieder
ihr wahres Gesicht. Ach Adolf, wirf Hirn vom Himmel.
@Brandenburgis Da würde ich mir keineswegs so sicher sein; Anhaltspunkte gibt es sehr wohl: so überliefert
Eusebius, daß nach der Ermordung des Herrenbruders Jakobus ein Vetter des Herrn, Simon mit Namen zum
Bischof von Jerusalem geweiht wurde.
@Sirilo Es geht um die Sensibilisierung. Die Ermordung eines geborenen Säuglings ist natürlich ein himmelsschreiendes
Verbrechen. Doch sind diese Fälle vergleichsweise zahlenmäßig eher gering. Gleichzeitig wird bei so
einem Fall wer weiß was für einen Wirbel gemacht.
Bethlehem und Menschenrechtsidee Ich befürchte, stat crux meinte das ernst. Aber woher hat er das? Meiner
Meinung nach ist die Menschenrechtsidee in Bayern geboren worden. ?:)
Fundamentalismus Zur Frage der Religionsfreiheit und des Ökumenismus erklärt Mons. Schmitz, daß es
immer eine Möglichkeit gebe, ein kirchliches Dokument mit der traditionellen Lehre in Einklang zu bringen:
Und wenn eine solche Interpretation nicht zu finden sei, müsse man weiterstudieren. Bei allem nötigen
Respekt: Solche Bemerkungen klingen doch den Beteuerungen „bibetreuer“ Kreationisten verdächtig ähnlich,
es gebe auch nicht geringsten Beleg dafür, daß Universum sei älter als 6000 Jahre.
@Athanasius Nun, daß er wohl seinen Frust hier nur ausleben will, erscheint plausibel. Aber gib Dich
nicht zu sehr mit solchen Leuten ab; es ist wohl besser, für ihn zu beten.
@Höck Darf ich höflichst fragen, was Sie mit „befremdliche Entgleisungen“ meinen? Was sagen Sie denn
zu Höckschen Formulierungen wie „Blutschuld der Katholiken“ und zu seinem Geplappere, das nur aus endlosen,
ödesten Wiederholungen ohne positiven Beleg und ohne jede Geschichtskenntnis besteht? Mir ging es nur
um einen gewissen Tonfall; allerdings haben Sie grundsätzlich recht, was seine Beiträge angeht (endlose,
ödeste Widerholungen). Er ist ja selbst auf meine Argumente nicht eingegangen. Im 18. Jahrhundert hat
kein Tscheche sich allzu viel für Hus interessiert.
@Karim Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.Es ist ja ganz „schön“, daß es Ihnen mit
Ihrer Betonung, die Mohammedaner würden ja auch Gott verehren, ja nur um Allversöhnung geht. Dumm nur,
daß Gregor keineswegs die Ansicht vertreten hat, die Mohammedaner würden in den Himmel kommen. Mal abgesehen
davon, daß laut Christus niemand zum Vater außer durch ihn kommt (Joh 14,6) und: Jeder, der den Sohn
leugnet, hat auch den Vater nicht. (1 Joh 2,23).
@Karim Marcel hat weiter unten nichts dergleichen geschrieben. Auch wenn Sie recht haben, daß der Allah
des Koran nicht einfach als heidnischer Götze bezeichnet werden darf, so ist nichts desto trotz das Gottesbild
im Islam bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Es hat schon seine guten Gründe, warum in Saudi-Arabien der
Besitz einer Bibel bei Todesstrafe verboten ist.
@Murx Sie haben mit Ihrem Verweis auf Paul IV recht; allerdings könnten Sie mir erklären, wie es möglich
ist, daß ausnahmslos alle Bischöfe der Kirche jemanden als Papst anerkennen, der es gar nicht ist.
@Athanasius ud Mk28 Wobei Höck naturgemäß die zugegebenermaßen befremdlichen Entgleisungen Brandenburgis’
ausnützt, um die Vertreter der Gegenpostion insgesamt zu diffamieren. Den Versuch, Deine Argumente zu
widerlegen, unternimmmt er gar nicht erst, ebensowenig, wie er auf meine Widerlegung der falschen Religionsfreiheit
eingegangen ist.
@Marcel und viroblationis Ihr seht die Sache schon korrekt; ich befürchte allerdings, daß wieder Unberufene
und Halbgebildete wieder bald wieder ihren unberufenen Senf dazugeben zu müssen-vielleicht schon irgendwie
amüsant.
@ Dr. Heger Ich nehme ihn das nicht ab; erst neulich habe ich auf idea gelesen, daß eine Gemeinde messianischer
Juden schickaniert wurden; allerdings war von strafrechtlicher Verfolgung keineswgs die Rede, sondern
lediglich von (im wesentlichen friedfertigen Demonstrationen!) Talmudjuden.
Guntrum der Ahnungslose Ja, ja, die Zeugen Jehovas sehen das heilige Pesachfest als heidnisch an; im Lateinischen
hat es nämlich genau denselben Namen, wie das jüdische Fest, auch wenn rechthaberische Sektierer es
nicht wahrhaben wollen.
der „coole“ Irenäus Das Denglisch scheint anscheinend überhand zunehmen. Aber hat nicht mal ein kluger
Kopf über die neue Messe gesagt, sie sei die platte Reaktion des Augenblickes? Das scheint nach einigen
Leuten hier ein ganz und gar schismatischer Charakter gewesen zu sein. Aber wie gesagt, selektive Wahrnehmung
scheint eben nun mal immer noch ganz bequem zu sein.
belustigt Es ist ja ganz lustig, wie einige selbsternannte Wächter des Glaubens gleich dieses (übrigens
sehr diplomatische Interview!) wer weiß was skandalisieren zu müssen meinen. Dabei dürfte es eigentlich
klar selbstverständlich sein, daß sehr schwerwiegende Mißstände in der Kirche durch Verschulden des
Papstes zustandekommen könnten. Jeder, der sich mit Kirchengeschichte auskennt, weiß das.
@Aurelius Ihr Namenspatron Aurelius Augustinus vertrat allerdings den Standpunkt, daß ungerechte Exkommunikationen
ungültig sind. Im übrigen ist Ecclesia Dei ziemlich peinlich für Woityla. er kannte anscheinend noch
nicht mal sein eigenes Kirchenrecht, obwohl er es selber promulgiert hat.
Auferstehung Nun, wer meint, die Evangelien wollten keine historischen Tatsachenberichte sein, der hat
sie gar nicht gelesen. Aber wer braucht schon die Bibel, wenn es doch V2 gibt?
@Murx Die spanische Inquisition brachte es sogar fertig, Bücher von Mitgliedern der Kurie auf ihren Index
zu setzen; außerdem haben sich diese Inquisitoren der protestantischen Häresie verdächtig gemacht,
daß jede Todsünde auch den Glauben zerstöre. Ein Konkubinat mit einer Frau ist sehr wohl ein Angriff
auf die göttliche Ordnung, wenn auch nicht in der krassen Form, wie es bei Sodomie der Fall ist.
@Malachias Die Juden sind so unter sich zerstritten, daß sie wohl kaum dazu in der Lage sind, eine Weltverschwörung
zu initiieren. Wenn Sie das Judentum so gut kennen, sagt ihn Ihnen Baal Shem Tov etwas? Oder die Karäer?
Ich möchte damit keineswegs leugnen, daß es Juden unter den Hochgradfreimaurern gibt.
@Parzifal Ich stimme Ihnen ausnahmsweise zu: ich finde es seltsam, wie manche den Antizionismus hier zum
Quasidogma erheben wollen. Ich selber verstehe mich auch nicht als antikoreanisch, antijapanisch oder
antiägyptisch oder auch antifranzösisch. Wir sollten den Staat Israel einfach als einen ganz normalen
Staat gelten lassen.
Dr. Heger Und im übrigen kommt jetzt Karim und erklärt uns, V2 sei Teil des ordentlichen Lehrramtes!
@Karim: so einfach ist das nicht; gerade im Denzinger wird man schöne Beispiele von fragwürdigen lehramtlichen
Entscheidungen finden (z.B. Comma Johanneum).
@ Dr. Heger Fellay erklärte, warum er sich weigert, eine Erklärung zu unterschreiben, wo es heißt,
V2 sei Teil des ordentlichen Lehramtes: weil dann gewisse Leute kämen, und erzählten: „Seht, sie erkennen
es an!“ Dabei ist die Problematik erheblich vielschichtiger.
@ Dr. Heger Ich stimme Ihnen voll zu; ich finde schon, daß die Fragestellung, ob man das Konzil annehme
oder nicht, von geistiger Schlichtheit zeugt. Niemand außer den Sedisvakanzisten bezweifelt, daß V2
auf kanonischen Wege zustandegekommen ist. Es geht jedoch um die Bewertung der Texte. Gerade hierbei sollte
zu denken, daß niemand bisher bestraft wurde, nur weil er Kritik geübt hat. Z.B. bezeichnete Graber
V2 ausdrücklich als freimaurerisch inspiriert, passiert ist ihm trotzdem nichts.
@MK28 Sie haben offenbar die ganze Diskussion verpennt oder Sie ignorieren sie mutwillig! Ich fange jetzt
Ihretwegen nicht von vorne an! DH lehre „freie Bahn für den Unglauben“, behaupten Sie. Sie müssen diese
Lüge (oder Fahrlässigkeit) vor Gott und Ihrem Gewissen selbst verantworten Sehen Sie selber, auf welchen
schlichten Niveau sich Höck befindet. Kein einziger der konziliaren Mitdiskutanten scheint sich herabzulassen,
auf meinen Einwand, wie die von V2 propagierte Religionsfreiheit mit der Heiligkeit der Kirche vereinbar
ist, einzugehen (die einzige Ausnahme, „Pelagius“, scheint einen Standpunkt einzunehmen, der dem meinen
recht ähnlich ist). Dabei trage ich diesen Eiwand hier seit MONATEN vor. Ach es fällt schwer, keine
Satire zu schreiben.
Zitieren ist schwer… vor allem wenn man sich der liberalen Ideologie verpflichtet weiß. Ich bezog mich
ausdrücklich auf Pelagius’Bemerkung vom 5. Januar 18:19 Uhr: im modernen, laizistischen, religionsindifferenten
bis -feindl. Staat wird die Kirche nicht mehr fordern können als das Recht auf Religionsfreiheit. Interessant:
Auf dem Konzil waren Stimmen aus der Sowjetzone für eine solche Erklärung. Es gilt eben den zeitgeschichtl.
Hintergrund zu berücksichtigen Gewiß ist die Verbreitung rel. Irrtums in sich eine Gefährdung der öffentl.
Ordnung, wo diese noch besteht oder staatlich angestrebt wird Letzten Endes mußte er eingestehen, daß
aus dem Naturrecht das Prinzip der Religionsfreiheit nicht ableitbar ist. Davon zu unterscheiden ist natürlich
die Frage, ob in der heutigen Zeit die Forderung nach Religionsfreiheit der Kirche mehr Nutzen als Schaden
bringt.
Höck im V2-lirium Diese Argumentation ist ein Denkfehler, weil die Gründe gegen Religionsfreiheit erheblich
vielschichtiger sind. Im wesentlichen war die Sorge um das Seelenheil der Menschen für die Kirche ein
Grund, die Verbreitung von Sekten zu behindern.
Thomas Höck Ich habe vielleicht noch andere Dinge zu tun, als alle Ihre Beiträge im einzelnen zu studieren.
Meinen Einwand zu widerlegen, sind Sie allerdings selbstverständlich in der Lage.
das schlichte Niveau der Neokatholiken Ich kann Evelin nur beipflichten. Für mich war gerade das ausschlaggebende
Argument gegen die Religionsfreiheit die Heiligkeit der Kirche. Der einzige Nicht-FSSPX Anhänger, der
sachlich auf meinen Einwand geantwortet hat, war „Pelagius“, allerdings hat er nur mir nur bestätigt,
daß die Religionsfreiheit, wie Höck sie befürwortet, aus katholischer Sicht nicht zu halten ist.
Thomas Höck Sie haben meinen Einwand nicht verstanden; die Kirche hielt es 1600 Jahre für legitim, die
Freiheit anderer Religionen notfalls zu beschränken. Also hat die Kirche über mehrere Generationen hinweg
gegen das Naturrecht gehandelt.
@Höck Wenn sie doch so intelektuell sind, könnten Sie nicht vielleicht erklären, wie Religionsfreiheit
sich mit der Heiligkeit der Kirche vereinbaren läßt.
@Otterbeck Ich habe auf Widersprüche zwischen dem Ott und dem Weltkatechismus hingewiesen; anstatt sich
aber mit der Thematik auseinanderzusetzen, scheinen Sie es aber mal wieder als Vorwand für Hetze zu mißbrauchen.
Weltkatechismus Man mag ja Kritik an ihm für sektiererisch und arrogant halten; aber er weist in der
Tat einige Probleme auf: z.B. sieht er in den Sündenstrafen nur zwangsläufige Ergebnisse der Verfehlungen
an. In der traditionellen Dogmatik (siehe Ott) kennt man allerdings auch von Gott eingedrückte Strafen,
um seine (äußere) Glorie wiederherzustellen.
Otterbeck im V2-lirium Seltsam, seltsam. Die orthodoxe Kirche hält an ihren altehrwürdigen Riten fest
und ihre Mitgliederzahl beträgt trotzdem deutlich mehr als 100 Millionen.
Höck im V2-lirium Und warum muß der Staat alle Religionen gleichbehandeln? Schließlich wird auch im
staatlichen Chemieunterricht nichts mehr vom Phlogiston gelehrt. Wenn außerdem jeder mit Leichtigkeit
die wahre Religion (LeoXIII) erkennen kann, warum sollte das Kollektiv davon ausgenommen sein? Warum sollte
die Regierung dazu nicht in der Lage sein im Gegensatz zu den Individuen,, aus denen sie zusammengesetzt
ist?
oberflächliches… Es mag ja ganz interessant sein, was in den V2-Texten steht. Aber das Hauptproblem,
V2 im Lichte der Tradition zu studieren, ist die Tatsache, daß insbesondere Woityla einer der vehementesten
Verfechter der progressistischen Deutung war (woran auch einige pseudokonservative Feigenblätter nichts
ändern). Und er war als Papst authentischer Ausleger des V2, oder?
die Lehre des Limbus… ist doch völlig unglaubwürdig. Es gibt gute Gründe, diese Lehre, es gebe Menschen,
die in alle Ewigkeit einen Zustand rein natürlicher Glückseligkeit erleben werden, zu verwerfen. Ich
empfehle, über folgende Schriftstellen zu meditieren: Matthäus 25,31ff Offenbarung 20,15 (sind mit der
Limbuslehre nicht vereinbar) Aus der Theorie vom Limbus Puerorum führen nur zwei Wege hinaus: 1. die
Seelen der unschuldigen ungetauften Kinder kommen in die Hölle, dort will sie vermutlich niemand, auch
die, die immer die Verbindlichkeit des Limbus Puerorum bestreiten und seine Abänderlichkeit betonen Da
sind gleich beide Sätze falsch, weil… 1.es noch andere Möglichkeiten gibt… 2. ich zumindest der
Meinung bin, daß in der gegenwärtigen Heilsordnung die Menschen mit der Erbsünde allein verdammt werden.
@Sulpicius Auf dieser Seite wird ihr vorgeworfen, nur am Seelenheil der Menschen interessiert gewesen
zu sein, nicht jedoch an ihrem zeitlichen Wohl. Seltsam, manche machen ihr das genaue Gegenteil zum Vorwurf.
völlig unglaubwürdig
Hexen Die Kirche lehrt zwar eindeutig, daß es den Teufel gibt, aber über Hexen lehrt sie nichts. Wer
mich eines anderen belehren will, soll mir einen Kirchenvater nennen, ansonsten glaube ich ihm nicht.
Ihr Heuchler! Der designierte Präsident der Palästinensischen Autoritäten, Ismail Hanijeh, erklärte,
daß das Attentat das Ergebnis einer Kultur des Hasses sei, die der israelische Staat seinen Bürgern
gegen die Palästinenser und die religiösen Orte, die dem Islam oder dem Christentum gehören, anerziehe.
Das sagt natürlich ganz genau der Richtige; in islamischen Ländern kommt es des öfteren vor, daß die
Polizei bei solchen Anschlägen mitmacht und auch noch die „ungläubigen“ Frauen vergewaltigt. Aber mal
ehrlich, glaubt dieser Idiot wirklich, daß seine plumbe Polemik gegen Israel irgendwen beeindruckt?
@Sympat Es geht Höck allerdings um die Frage, inwiefern die Ausübung von Jurisdiktionsgewalt in den
unierten Kirchen historisch gerechtfertigt ist; gerade die Tatsache , daß das ostkirchliche Kirchenrecht
auf Latein abgefaßt, beweist, daß am Vorwurf „römischen Imperialismus“ seitens der Schismatiker durchaus
was dran ist.
@Höck Ich denke, daß der Fall Pauls von Samosata ein solches Beispiel ist. Schließlich mußte seine
Absetzung vom damaligen Papst bestätigt werden, obwohl er ein offenkundiger Häretiker war, und ein solche
Bestätigung selbst nach dem Stand gegenwärtiger Dogmatik nicht umbedingt nötig gewesen wäre (automatischer
Amtsverlust wegen Häresie).
interessant… Wenn am 2. April eine Messe für Johannes Paul II gelesen wird, so behauptet das, daß
der Papst von seiner Heiligkeit nicht ganz so überzeugt ist; schließlich kann man nach kirchlicher Lehre
nicht für die Seligen beten. Oder soll hier die Lehre vom Fegefeuer marginalisiert werden?
@Sirilo Der Kirche steht zunächst an und für sich keine weltliche Macht zu. Die Kirchenfürstentümern
des Mittelalters waren keine souveränen Staaten, sondern Lehen. Diese staatliche Gewalt war nur delegiert
und von daher widerruflich.
@Benedikt78 Vergessen wir dabei nicht, daß die Scharia auf Mohammed zurückgeht und daher als göttliches
Recht gilt! Allerdings befürchte ich, daß viele trotzdem die Gebetsmühle vom wahren Islam nach wie
vor bemühen zu müssen meinen.
Völkermordorganisation CSU (?) Bei der Pille wird ja tatsächlich der Tod eines Menschen in Kauf genommen;
jedenfalls sollte sich ja schon herumgesprochen haben, daß CDU/CSU für Christen unwählbar ist. PS:Kennt
ihr schon den? Was ist der Unterschied zwischen CSU und Mafia? Die Mafia hat einen Ehrenkodex!
vorsichtig optimistisch… Es ist vielleicht etwas voreilig; aber könnte dieser begrüßenswerter Schritt
nicht vielleicht der Anfang oder zumindest die Vorwehen der erhofften Rückkehr Roms zu seiner eigenen
Tradition sein?
historisches… Zunächst einmal haben die Anhänger Lenins ein Vielfaches mehr an Opfern auf dem Gewissen
als die Hitlers. Erst neulich habe ich Post von einer Menschenrechtsorganisation bekommen, die Schätzungen
zitierte, das allein in China bis zu 200 Millionen Menschen umgekommen sind (vielleicht etwas übertrieben).
Außerdem haben die Alliierten sich des Tatbestandes der verbrecherischen Kriegsführung schuldig gemacht.
Die USA haben dieses Verbrechen womöglich in Vietnam wiederholt; in Nürnberg war eines der Anklagepunkte
die Vorbereitung eines Angriffskrieges; wie war das mit Kosovo und Irak? Aber Bush und Clinton sind nun
mal Sieger und werden nie vor einem Gericht stehen.
keine verbiondliche Lehre In der gegenwärtigen Ausgabe legt sich Herr Dr. Barth ja ganz vehement für
den Limbus ein; ich habe zwar eine sehr große Achtung vor ihm, doch sollte der Kontrast zwischen seiner
Vehemenz und den recht schwachen Argumenten zu denken geben: Z.B. zitiert er bezeichnenderweise kein einschlägiges
Lehrbuch der Dogmatik, sondern eine obskure Studie eines gewissen Peter Christoph Dürer. Wenn der limbus
puerorum doch eine sooo verbindliche Lehre ist, warum handelt Ott ihn nur in einer Randbemerkung ab (auch
in den vorkonziliaren Ausgaben!)? Für Ott ist der Limbus keine sententia certissima, ja noch nicht einmal
sentantia communis. Peinlich sollte auch die Art und Weise berühren, wie er über die sog. Illuminationstheorie
urteilt. Sie sei wider alle Vernunft. Man kann sich kein seltsameres Argument vorstellen; denn demzufolge
müßten wir die Transsubstantiationslehre aufgeben; denn die ist für den menschlichen Verstand erheblich
unerträglicher.
Zustimmung Ich kann Höck nur beipflichten; wer hier allzu deutlich seine eigene Unbildung preisgibt und
auch noch bestreitet, was er selber geäußert hat (!), kann schwerlich ernst genommen.
@turk Daß jeder das Recht, die wahre Religion frei auszuüben, bestreitet hier niemand. Welche Fanatiker
meinen Sie? Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, aus dem Naturrecht folge, daß jede Religion einen
solchen Rechtsanspruch habe? Das ist aber mit der Heiligkeit der Kirche unvereinbar.
Gehorsam So einfach ist das nicht; schließlich gibt es ja bekanntlich keinen Gehorsam zur Sünde. Allerdings
schuldet man selbst einem liberalen Papst grundsätzlich den Gehorsam. Auf der Schweizer-fsspx-Seite gab
es mal einen wunderschönen Traktat von Pater Mura, warum eine Einigung mit Rom so schwierig ist; ich
konnte ihn aber auf Anhieb nicht finden.
treulose Juden Man mag zum Staat Israel stehen, wie man will. Aber der Kirche geht es dort doch erheblich
besser als im Vergleich zu den Nachbarländern.
@turk Die Lehre, daß mit der Bischofsweihe die Fülle des Weihesakramentes verliehen wird, ist jedoch
allgemeine Lehrverkündigung, so z.B. Leo XIII bei seinem Urteil über die anglikanischen Weihen. Eine
solche allgemeine Lehrverkündigung liegt bei DH sicherlich nicht vor. Erst neulich haben wir das Fest
des hl. Cyril gefeiert. Was Humanae Vitae betrifft, so hat hier Paul VI nur die allgemeine Lehre wiedergegeben.
Als unfehlbar sollte man nur ein Dokument bezeichnen, das ein ganz besonderes übernatürliches Charisma
besitzt, nämlich im Himmel zu binden und zu lösen.
@turk Letzten Endes haben Sie mich nur bestätigt; dogmatische Definitionen finden sich nirgendwo in V2.
Ich würde gerne wissen, wo das mit den Bischofsweihen steht. @Romano: meines Wissens enthalten alle ökumenischen
Konzilien von Nizäa bis zum Vatikanum Anathemata.
Begriffsverwirrung Man kann V2 nicht als ökumenisches Konzil bezeichnen, weil ihm ein ganz entscheidendes
Merkmal, nämlich das der Unfehlbarkeit fehlt. Nach der traditionellen Definition ist ein ökumenisches
Konzil eine Versammlung des Weltepiskopates, welche unfehlbare Definitionen in der Glaubensfrage macht.
V2 wollte ja ausdrücklich nicht unfehlbar sein, weswegen es im traditionellen Sinne kein ökumenisches
Konzil sein kann.
Scheinwelt Ach Benedikt, Du lebst in einer Scheinwelt. In der modernen Kirche wird alles, was mit dem
katholischen Glauben zu tun hat, in den Dreck gezogen, warum man ausgerechnet V2 als heilige Kuh behandeln
soll, ist völlig unverständlich. Im übrigen ist es das allgemeine Bewußtsein, daß V2 die überlieferte
Lehre geändert habe. Lediglich eine Handvoll Halbkonservativer bestreitet das.
Ausflüchte Ich kann catharina nur beipflichten; es gibt doch die damalige Erklärung des Generalsekretärs,
daß V2 nicht ipso facto unfehlbar sei. Warum man jetzt so tut, als sei V2 unwiderruflich ein Bestandteil
des Glaubensgutes, ist mir unverständlich.
Heuchelei besonders das Recht auf eine Kritik am Zweiten Vatikanum: „Das würde schwerwiegende Folgen
für die Einheit der Kirche haben… Für gewisse Kreise scheint V2 unendlich erhaben über der Bibel
zu stehen. Denn die darf man kritisieren, sogar darf man ihr Irrtümer unterstellen. Der gegenwärtige
Papst selber hat eifrig eine Lanze für die Mäechenbuchexegese gebrochen; z.B. leugnet er die Echtheit
der Kinheitsberichte des Lukasevangeliums. Das stellt natürlich keine Gefahr für die Einheit der Kirche
dar.
Unbildung Es ist zu befürchten, daß Seine Eminenz wohl bei Kirchengeschichte geschlafen haben. Aber
das ist bei der Qualität des modernen Theologiestudiums wohl kein Wunder. Ein ökumenisches Konzil war
V2 sicherlich nicht.
ein ganz erheblicher Unterschied! Vor einigen Jahren polemisierte in der Zeitschrift Newsweek ein Mohammedaner
gegen die Christen, sie hätten ja den Glauben an die jungfräuliche Geburt Jesu aufgegeben; sie die Mohammedaner
seien vielmehr die wahren Anhänger Jesu. Worauf es empörte Leserbriefe gab, die beklagten, das seien
nur Minderheitenmeinungen. Genausogut könnte man einem schismatischen Kopten an den Kopf knallen, was
für ein schrecklicher Mensch Luther doch war.
@malachias Es ist eine christliche Tugend, die Ehrabschneidung zu unterlassen. Mit dem talmudischen Judentum
hat dieses Machwerk doch gar nichts zu tun, sondern ist vielmehr dem säkularisierten Judentum zu zurechnen:
Die gezeigten Bilder entsprächen nicht den Lehren an den Torahschulen, warnen die Herausgeber
alles Trug und Schein Seriös ist diese ganze Eiligsprechung nicht. Auch zum vermeintlich unerklärlichen
Heilungswunder sollte man nicht vergessen, daß man mittlerweile sogar Gehirnoperationen simuliert, um
das Leiden von Parkinsonpatienten zu lindern; so stark kann der Placebo-Effekt sein. Allerdings werden
die Mediziner unter den Lesern hier noch mehr ausführen können.
Märtyrer Allerdings können nach kirchlicher Lehre sogar unmündige Kinder das Martyrium erleiden (siehe
z.B. das Fest der unschuldigen Kinder). Sollte er verdammt sein, wäre auch dann ein Requiem sinnlos.
Wenn er jedoch im Stande der Gnade war, war er tatsächlich ein Märtyrer, wenn auch eine öffentliche
Verehrung nicht umbedingt sinnvoll wäre.
Sünde Sollte das Motiv für die Ermordung des Priesters in der Tatsache gelegen haben, daß er Christ
war, ist es eine Sünde, für ihn ein Requiem zu zelebrieren. Wie Augustinus gesagt hat, wir sollten für
die Märtyrer nicht beten, sondern vielmehr sie um Beistand anrufen.
@Eugenikos Alle diese Häresien (Arianismus, Nestorianismus, Photianismus und Monophysitismus) gingen
vom Osten aus. Bereits im 5. Jahrhundert war die Mehrheit der Ostchridten von der Rechtgläubigkeit dauerhaft
abgefallen.
@Aurelius Ob Sie es glauben oder nicht, jemand kann sogar ein Heiliger sein, wenn er noch nicht kanonisiert
ist. Oder wollen wir hier den Grundsatz einführen: Wenn er heiliggesprochen ist, die Seele aus dem Fegefeuer
springt!?
Ehegerichte Soweit ich weiß, fand selbst Johannes Paul II die Eheannullierungspraxis in den USA skandalös.
Man vergesse dabei nicht, daß es bei der Ehe um keine rein kirchenrechtliche Angelegenheit geht: eine
einmal geschlossene Ehe bleibt lebenslang; eine Annullierung aus nichtigen Gründen ist daher ipso facto
null und nichtig.
Höck im V2-lirium Ach er sollte nicht immer dasselbe aus der Wikipedia, einer ohnehin zweischneidigen
Quelle, zitieren, sondern mal ernsthafte Bücher, wie z.B. von Klaus Schatz „Geschichte des päpstlichen
Primates“, ein Buch das er mir selber empfohlen hat.
Nun ja… @yersinia: seltsam nur, daß ein gewisses Konzil über einen Papst das Anathema ausgesprochen
hat… @nicephor:nennen Sie wenigstens ein religionsgeschichtliches Beispiel, wo eine Opferfeier mit dem
Angesicht zum Volk begangen wurde.
Danke Athanasius! Aber ich befürchte, diese Leute werden einfach nicht begreifen, daß die behauptung,
die Messe sei ein Mahl, erst mehr als Jahrtausend nach den Aposteln aufgekommen ist. Die ersten Christen
einschließlich meines Namenspatrons verstanden sie ausschließlich als Opfer.
@nicephor Diese aus Holz gemachten Altäre, oder Holztische wie Sie es bezeichnen, waren jedoch stets
nach Osten ausgerichtet, und die Messe wurde nie mit dem Angesicht zum Volk hin gewandt.
@nicephor Sie wissen einfach nicht, daß Hutton Gibson als Sedisvakantist die kirchliche Hierachie icht
anerkennt; ich verstehe die Aufregung nicht: wen würde es interessieren, wenn die Adventisten um die
Ecke eine Kirche aufmachen.
#21 Irenäus 20:45:12 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@Sozialkatholisch Ich habe nicht behauptet, daß Paul VI Freimauerer gewesen sei; selbst zurückhaltend
formuliert sind die Indizien dafür, daß Bugnini Freimaurer war, ziemlich stark www.kreuz.net/article.905.html.
#16 Irenäus 20:29:28 | Donnerstag, 26. Januar 2006
Nachhilfestunde für methusalix Ej, da hat er einiges durcheinander gekriegt; er, der doch behauptet,
in seinem Auto sogar einen Rosenkranz aufgehängt zu haben. Tatsächlich ermangeln wir alle doch der Herrlichkeit
Gottes und sind der Erlösung bedürftig, iwe es die Schrift lehrt.
#15 Irenäus 20:05:37 | Donnerstag, 26. Januar 2006
@catharina Was für Menschen könnten nur eine derart häretische und teuflische Intention verfolgt haben:
mittels einer „Messe“ den eigentlichen katholischen „Mess-Glauben“ zu zerstören? Katholiken waren sie
mit Sicherheit nicht. Ich möchte Sie doch mal darauf hnweisen, daß der Architekt des NO, Bugini, ein
Freimaurer war. Ein katholischer Christ war er zumindest dem Herzen nach sicherlich nicht.
überzeugend Meister Ali ist einfach überzeugend; so einer muß einfach der Messias sein!!! PS: ich habe
noch nie von einem Attentäter gehört, der soviel Humor besitzt!
@Eugenikos Es ist doch bezeichnend, daß Sie nicht mehr anschreibbar sind, seitdem ich Ihnen eine e-mail
geschrieben habe. Um zu Ihrer Frage zurückzukommen, ja natürlich ist die römisch-katholische Kirche
die direkte Fortsetzung der Kirche des 1.Jahrtausends, jedenfalls ist das meine Überzeugung. Um jedenfalls
eine meiner Anfragen an Sie zu wiedeholen, könnten Sie einem Wahrheitssuchenden jedenfalls eine beantworten:
Die sog. orthodoxe Kirche lehrt, daß die Epiklese für die eucharistische Liturgie notwendig sei. Wie
kann sie gleichzeitig Gregor den Großen als Heiligen verehren, in dessen Liturige diese gafr nicht vorkommt?
Nach Lehre dieser Kirche wäre er doch ein Häretiker.
Anfang Ich lese gerade einen interessanten Artikel von John Horgan über den Ursprung des Lebens. Dieser
Artikel zeigt im übnrigen, daß werte Vertreter von ID vielleicht gar nicht so unrecht hatten. Aber wenn
ich mal Zeit habe, werde ich mich dazu mal ausführlicher äußern. PS: es dürfte ja ganz interessant
sein, daß hier nicht mehr der Unterleib vor allem männlicher Zeitgenossen das Zentrum des Interesses
bilden.
@Dämon Sie haben schlicht einfach keine Ahnung von der Sache; die ursprüngliche Praxis war zwar, daß
man verheiratete Männer zur Weihe zuließ, allerdings gelobten sie lebenslange Enthaltsamkeit und ferner,
daß Wiederverheiterung im Todesfall der Ehefrau ausgeschlossen war. Wer unverheiratet geweiht wurde,
lebte im vollkommenen Zölibat.
@Dämon und Gallowglas Den klerikalen Zölibat hat es in der rigorosen Form, wie er sich in der lateinischen
Kirche entwickelt hat, sicher anfangs nicht gegeben. Deswegen waren auch einige der Apostel verheiratet;
dennoch stimmt es einfach nicht, Kleriker seien anfangs nicht zu einer zölibatären Lebensweise verpflichtet
gewesen.
Stammtischtheologie Ich hatte bislang von Berger eher eine positive Meinung. Aber nun hat ersich selber
bloßgestellt. Aber sagten nicht schon die Alten: Si tacuisses, philosophus mansisses.?
@Nolimon Dieser Text ist bei der Beurteilung des NT sehr wichtig; zunächst hat Flavius die dortigen Ereignisse
als Augenzeuge erlebt. Außerdem ist er einer der vielen Beweise dafür, daß Jesus gelebt hat (sofern
man ein solcher trivialer Beweis überhaupt notwendig ist). Außerdem beweist dieser Fall, daß die Apostelgeschichte
sicher vor 62, also vor der Ermordung des Jakobus, geschrieben worden ist.
@Dämon Sie meinen vermeintlicherweise, daß Darwinismuskritiker keine Ahnung von der Sache hätten. Ich
befürchte, daß derjenige, der hier Strohmänner aufbaut, ohne Ahnung von der Sache zu haben, Sie sind.
Ultra-Modernisten Ich hoffe nicht, daß Herr Höck sich zu den Modernisten rechnet. Oberster Interpret
von V2 ist aber der Papst (wie Johannes Paul II) und nicht Leser „Höck“. Er selber hat behauptet, der
Staat sei in Religionsfragen inkompetent; wie derartige Theorien mit der traditionellen Lehre der Kirche
zu vereinbaren ist, hat mir niemand bislang überzeugend zu erklären vermocht. Auch wenn aus Nostra Aetate
(aus dem Text an sich wohlgemerkt) nicht zwangsläufig folgt, daß wir die Heiden zum Götzendienst auffordern
sollen, so hat Johannes Paul II eben diese „authentische“ Interpretation eben getan.
Bemerkung Ich möchte zu der nicht gerade intelligenten Diskussion hier doch bemerken, daß Fellay seine
guten Gründen hat, nicht eine Erklärung zu unterschreiben, worin steht, er akkzeptiere V2 als Teil des
ordentlichen Lehramtes. Er selber hat das vor ca. einem halben Jahr in einem Vortrag ausgeführt; die
Beiträge gewisser Leser hier sind eine perfekte Bestätigiung dafür.
@Höck Na, esgeht doch! Warum nicht schon vorher? Nur so am Rande sei bemerkt, daß werte Quelle vehement
bestreitet, die Bischöfe von Rom hätten nur einen Ehrenprimat im 1. Jahrtausend gehabt.
@Höck Nur zur Information ist Athanasius Ausländer und Hochdeutsch nicht seine Muttersprache. Es ist
von daher ganz natürlich, daß er eine englische Übersetzung benutzt. Ein Problem liegt vielmehr bei
denen vor, die ständig aus der Wikipedia zitieren müssen. Es gibt bessere Quellen (auch online).
Fellay Ich habe ihn einmal persönlich erlebt und habe nicht den Eindruck gewonnen, daß er sehr eingebildet
ist, sondern vielmehr gebildet. Insgesamt so ziemlich das Gegenteil von Nietzsches trübsinnigen Christen.
Herr Allwissend an Wiener Stimme Aber warum denn gleich so böse? Daß 2*2=4 wußte ich auch schon vorher.
Aber was wollen Sie uns damit sagen? Ich finde es außerdem ziemlich bedenklich, wenn hier manche meinen,
über Fellay herziehen zu müssen. Wäre es nicht viel angebrachter, mal bei sich selbst anfzufangen und
da den großen Zeigefinger zu zeigen als bei jemanden, den man noch nicht einmal persönlich kennt?
Besserwisser Ach unsere Möchtegerntheologen, die ihre eigene Ahnungslosigkeit selbst eingestanden haben,
müssen mal wieder ihren Senf dazugeben-ziemlich langweilig.
Daniel Ja was soll denn Daniel denn anders gemeint haben? Ich befürchte unser Gesprächspartner scheint
die Unsterblichkeit der Seele mit der Auferstehung des Fleisches zu verwechseln. Tatsächlich wird heute
gerne behauptet, die Unsterblichkeit der Seele sei aus dem Platonismus in das Christentum eingedrungen,
niemals jedoch die Auferstehung des Fleisches (außer von unserem Dämon).
@Orthodoxer Ja die Eriniedrigung der Ostkirche durch Heiden ist in der Tat eine Tragödie, und zeigt in
der Tat, was auch uns Westkirchlern vielleicht eines Tages blühen kann. Es ist eine traurige Tatsache,
daß die Griechen ihr endgültiges Abfallen in den Photianismus zu einem großen Teil den türkischen
Sultanen zu verdanken haben (in ähnlicher Weise verfiel die assyrische Kirche in den Nestorianismus,
um der Verfolgung durch die Sassaniden zu engehen).
@Marcel Ach lassen Sie sich doch nicht provozieren. Er will doch nur Ärger machen und sucht keine sachliche
Auseinandersetzung. Wie Ihnen nicht entgangen sein sollte, hat er vor ca. einem Monat mich auf eine kritische
Frage nur beschimpft. Am besten, man ignoriert solche Leute.
@Dämon Mal ehrlich, wollen Sie ernsthaft behaupten, der Talmud sei von den Kirchenvätern abhängig?
Die Auferstehung des Fleisches findet sich z.B. bei Daniel 12,2. Im Judentum zur Zeit Jesu war die Auferstehung
der Toten außer bei den Sadduzäern (und den Samaritanern, sofern man diese überhaupt zu den Juden zurechnen
kann) eine Selbstverständlichkeit.
@Dämon Unmissverstänlicher hätte ich schreiben sollen, dass sich die Lehre von der leiblichen Auferstehung
aus der Lehre der Neuplatoniker heraus- und sich VON IHR FORTentwickelte (vgl. Augustinus). Mea culpa
maxima. Ach das ist doch Unsinn; der Auferstehungsglauben ist bereits bei Jesaja bezeugt, als die Hebräer
noch gar keinen Kontakt mit den Griechen gehabt haben. Die Auferstehung auch des Leibes am Jüngsten Tag
ist eines der Dogmen der katholischen Kirche (entstanden aus den griechischen Einflüssen der Neuplatoniker;
zu Jesu Zeiten gab es diese Vorstellung noch nicht Nur mal so nebenbei bemerkt, scheinen Sie nicht die
geringste Ahnung von alter Geschichte zu haben. Die einzige These, die ernsthaft unter Historikern diskutiert
wird, lautet, der Auferstehungsglauben der Hebräer habe sich aus der persischen Religion entwickelt.
Hier gibt es in der Tat verblüffende Parallelen in bezug auf die Eschatologie.
#10 Irenäus 21:59:05 | Donnerstag, 12. Januar 2006
@Detlef Rose Ja das Abendmahlsverständinis beider „Konfessionen“ stimmt weitestgehend überein. Für
den Modernisten gibt es weder Transubsstantiation noch Realpräsenz im lutherischen Sinne. Bultmanns Entmythologisierungstheologie
ebnet eben alles ein.
Erleuchtungen Ich möchte hier noch einmal auf die Möglichkeit einer außerordentlichen Gnade bei den
Kindern hinweisen, was sie befähigt, eine Begierdetaufe zu vollziehen (keine stellvetretende wohlgemerkt).
Das Thema steht hierbei in einem größeren Gesamtzusammenhang, nämlich daß es außerhalb der Kirche
kein Heil gibt. Tatsächlich nahm der hl. Thomas eine besondere Erleuchtung bei Menschen, die in unüberwinderlicher
Unwissenheit verstrickt und nach ihrem Gewissen gelebt haben, in ihren letzten Augenblicken gelebt haben;
jedenfalss soweit ich mich erinnere. Ein bloß implizites Verlangen, der Kirche anzugehören, reicht meiner
bescheiden Meinung nach nicht.
@Lingen Es wird hier über echte Kirchenverfolgungen berichtet, z.B. die Kampagne gegen Bischof Laun.
Mal abgesehen davon leugnet Ratzinger nicht die Erbsünde.
Antwort Die Taufe ist absolut heilsnotwenig, sowohl für Erwachsene und noch mehr für unmündige Kinder,
weil hier aufgrund fehlenden Vernunftgebrauchs eine Begierdetaufe ohne weiteres möglich ist; was es mit
der Taufzange auf sich hat, weiß ich nicht, aber meine Antwort lautet zunächst einmal ja.
noch eine Bemerkung Meine Devise lautet nach wie vor, daß Ehrlichkeit am längsten währt. Noch nicht
einmal Pater Zaby, den hier niemand sicherlich irgendeines falschen Irenismus oder irgendwelcher Allversöhnungstheorien
verdächtigen will, sieht den Limbus als kirchliche Lehre an, sondern eben als Spekulation, wenn auch
großer Kirchenlehrer.
@Marcel Ich würde mich allerdings dafür hüten, vorkonziliare Bücher mit offizieller kirchlicher Anerkennung
wohlgemerkt(!) so schnell des Modernismus zu verdächtigen. Schließlich gab es da noch das Heilige Offizium.
Und mal nebenbei bemerkt wird der Ott selbst bei der FSSPX nicht des Modernismus verdächtigt.
Bemerkung Der Wahrheit zuliebe zuliebe muß man allerdings anmerken, daß die Kirche auf die Heilsnotwendigkeit
der Taufe beharrt, und daß ferner Begierde- und Bluttaufe die einzigen Ersatzmittel sind; daraus schlußzufolgen,
die Limbustheorie sei kirchliche Lehre, stellt jedoch einen gehörigen Denkfehler dar. In der Catholic
Encyclopedia wird trotz großen Wohlwollens der Limbus als Spekulation bezeichnet. Ähnlich äußert sich
auch Ott in seiner Grundriß der katholischen Dogmatik (Auflage 1961).
Befürchtung Ob der Bischof so generöse Worte für einen Priester gefunden hätte, der öffentlich erklärt
hätte, daß bei der Handkommunion ihm sich jedesmal der Magen umdrehe, und er deswegen nicht mehr so
weitermachen könne? Ich wage, es zumindest zu bezweifeln.
Halbbildung Na ja, es hat schon etwas ziemlich belustigendes für mich, hier so manche Forumsbeiträge
zu lesen. Nur so mal am Rande sei bemerkt, daß die Auferstehung der Toten ausnahmslos von allen Schulen
der griechischen Philosophie vehement abgelehnt wurde, einschließlich der Neuplatonik.
@Höck Was in Ihren Beiträgen ziemlich deutlich hervorschimmert, ist eine höchst fragwürdige Zweigtheorie,
die vor der Ekklesiologie ausnahmslos aller Kirchenväter keinen Bestand hat. Die Kirche ist sichtbar
und unteilbar, auch wenn Sie meinen, das sei arrogant.
Es bleibt dabei… Wie Sie selber sagen, läßt sich nicht sagen, daß die Todesstrafe ohne weiteres mit
Mord gleichzusetzen läßt. Ferner bin ich selber zugegebenermaßen kein großer Freund der Todesstrafe.
Vorurteile @wiener: Ich hatte gedacht, Sie seien ein Liberaler; nun erklären Sie, die Vollstreckung eines
Todesurteiles könne rechtsstaatlich sein. Dafür verdienen Sie Lob!
Lieber Gunther! Das Problem ist nur, daß wenn man nach einer „katholischen“ Bibel sucht, man im Buchhandel
zumeist nur die Einheitsübersetzung bekommt. Die Übersetzung von Arndt kenne ich nicht; natürlich hat
die Kürzingerbibel ihre eigenen Probleme, und ich würde sie nie als ideal ansehen, aber sie ist immerhin
eindeutig katholisch im Gegensatz zur Einheitsübersetzung.
Bibelausgaben Seit einiger Zeit gibt es die Kürzingerbibel wieder zu haben, deren Kommentare praktisch
modernismusfrei sind. Die Nachfrage war so groß, daß die erste Neuauflage (von der Verlagsgruppe Weltbild)
sofort wieder vergriffen war. Immerhin habe ich ein Exemplar ergattern können.
#110 Irenäus 21:18:58 | Donnerstag, 5. Januar 2006
liberale Exegese Leserin „catharina“ scheint über meine Kritik nicht gerade erfreut gewesen zu sein;
aber wenn man sich die Erklärungen der Bibelkommission anschaut, dann bekommt man schon an der Rechtgläubigkeit
der dortigen Leute so seine Zweifel. Da wird zwischen den unbestrittenen echten Paulusbriefen und den
anderen Briefen unterschieden. Da ist von einem Deuterojesaja die Rede. Und wer war seiner Zeit verantwörtlich
für die Bibelkommission verantwortlich? Ratzinger! Insofern sind meine Bedenken durchaus berechtigt.
Basiswissen Die Ansprüche der Bischöfe von Rom Oberhaupt der Gesamtkirche zu sein, sind jedoch uralt.
Bereits um 230 ist der Titel „Bischof der Bischöfe“ belegt, verbunden mit dem Bezug auf Matthäus16.
Im Ketzertaufstreit berief sich Papst Stephan gerade auf den petrinischen Primat. Auf der anderen Seite
ist mir kein Autor vor Photius bekannt, der diese Ansprüche angefochten hat. Mein Einwand bzgl. des filioque
war gerade ekklesiologischer Natur: warum dauerte es mehr als ein Jahrhundert, daß das filioque als häretisch
angefochten wurde? Warum nicht schon um 600?
#106 Irenäus 17:20:16 | Donnerstag, 5. Januar 2006
nicht überzeugend @Pelagius: es ist zunächst mal erfreulich, daß sich jemand dazu bereit gefunden hat,
mir eine sachliche Antwort auf meinen Einwand zu geben. Doch dieser Harmonisierungsversuch überzeugt
nicht ganz; DH vertritt gerade den Standpunkt, daß aufgrund des Naturrechtes jeder öffentlich irgendeine
Religion zu praktizieren, sofern dies nicht die öffentliche Ordnung gefährdet. Gerade hier liegt der
Knackpunkt: wenn man unter Gefährdung des Seelenheiles der Mitbürger eine Störung der öffentlichen
Ordnung sehen würde, wäre DH mit der Tradition vereinbar. Aber gerade so hat man es eben nicht verstanden.
Aus dem Prinzip, daß man niemanden zum Glauben zwingen darf, folgt nun mal nicht, daß der Staat jeder
Religion eine öffentliche Ausübung gewähren darf. @catharina: ich darf Sie beruhigen, ich habe nicht
die Absicht, über den Papst den Stab zu brechen. Allerdings haben einige Heilige die Päpste öffentlich
kritisiert. Das Einfordern eines Kritikverbotes wird von der Aufklärung, der Benedikt XVI sich ja verpflichtet
weiß, durchaus zu recht als Kennzeichnen irrationalen Denkens angesehen.
@Höck Es mag ja eine Geschmacksfrage, bei wem die Peinlichkeiten größer waren. Mal abgesehen davon,
daß das filioque schon im 6. Jahrhundert bezeugt ist (so daß es schon allein deswegen nicht häretisch
sein kann), darf man sich nicht darüber hinwegtäuschen, daß die wahre Ursache des Schismas die Ablehnung
des Papsttums ist. Es wird zwar immer beschworen, im 1.Jahrhundert habe der Papst nur einen Ehrenprimat
gehabt; allerdings wird bezeichnenderweise nie versucht, das an den historischen Fakten zu belegen. Ich
habe hier schon einmal verlangt, einen kirchlichen Autor vor Photius zu benennen, der so etwas behauptet
hat: vielsagendes Schweigen war die Antwort.
#101 Irenäus 16:42:07 | Donnerstag, 5. Januar 2006
Pelagius und der Geist des Studiums Nun, diese Vorwürfe kann man Ihnen genausogut machen. Bezeichnenderweise
hat mir bisher noch niemand auf meine Bedenken, wie Dignitatis Humanae mit der Tradition vereinbar ist,
geantwortet: wie ist es möglich, daß die Kirche 1600 Jahre ein naturrechtswidriges Verhalten an den
Tag gelegt hat? Wie ist das mit der Heiligkeit der Kirche zu vereinbaren? Mir scheint das noch viel schwerwiegender
zu sein, als daß es zu Quanta Cura im Widerspruch steht. Gerade dieser Aspekt wird in der Diskussion
hier vernachlässigt: man erinnere sich nur, daß das Verbot des Götzendienstes auf das Betreiben des
heiligen Ambrosius hin geschah.
Fehler In dem Text wurde behauptet, Gregor Palamas sei Erzbischof von Thessaloniki gewesen. Das kann er
schon deswegen nicht gewesen sein, weil er einer Sekte 8(nämlich der der Photianer) angehörte. Man hätte
das zumindest in Anführungszeichen setzen müssen. Durch das Schisma sind im übrigen die Bischofsstühle
der Ostkirche vakant geworden.
Notlage Ich muß doch hier feststellen, daß die Notlage weiterhin besteht; erschreckend finde ich die
Unredlichkeit, wie hier argumentiert wird. Natürlch besteht eine Notlage: man muß nur einen Blick in
die modernistische Einheitsübersetzung werfen, die von irgendwelchen Bischöfen (sicherlich keinen katholischen)
offiziell gutgeheißen wurde. Peinlich ist hier insbesondere der Versuch, aus dem Gerede um eine neue
Religion Tissier de Mallerais oder Williamson einen Strick zu drehen. Es sollte den werten Diskutanten
doch klar sein, daß das nur materieliter und nicht formaliter gemeint ist: obwohl der Konzilskatholizismus
(wenn man die V2-Texte selber nimmt) sicherlich formal rechtgläubig ist, so trägt er nicht nur den Keim
zur einer Häresie, sondern auch zu einer neuen Religion. In der Praxis, ab der Ebene der Kurienkardinäle
im übrigen, ist der Übergang zur formalen Häresie bzw. formalen Apostasie ja schon allzuhäufig geschehen.
Den Leuten, einschließlich des gegenwärtigen Papstes, muß man entgegenhalten, daß die FSSPX immerhin
an das Papsttum in der Theorie glaubt. Ob Benedikt XVI selber von der göttlichen Einsetzung des Papsttums
überzeugt ist? Schließlich wird ja heute Matthäus 16,17-19 nicht als echtes Herrenwort angesehen. Und
daß er mit der liberalen Exegese sympathisiert, dürfte ja allgemein bekannt sein. Zumindest Zweifel
sollten da aufkommen, was schlimm genug ist.
@GerdEric Hitler war als Apostat und Mörder ipso facto exkommuniziert. Ich möchte Ihre Behauptung, Jesus
sei nicht der von den Propheten verkündete Messias, mit folgender Bemerkung antworten: 1)In ihm haben
sich eine Reihe von Prophezeiungen erfüllt: a)der heilige Jakob sagt, daß aus Juda der kommt, dem der
Gehorsam der Völker gebührt (Gen 49,11), und eine unübersehbare Schar aus den Völkern gehorcht Jesus.
b)der Prophet Jesaja sagt über den Messias, er werde unsere Sünden tragen und sterben (Jes. 53) 2)Seit
Jesu Ankunft sind die Juden nicht mehr in der Lage, das mosaische Gesetz zu erfüllen, weil der Tempel
zerstört ist. Zufall? 3)Mal angenommen Jesus sei nicht der Messias; warum findet sich im gesamten Tanach
nirgendwo ein Hinweis auf das Christentum als falschen Messianismus? Warum findet sich nirgendwo eine
Warnung? Wenn Jesus ein falscher Messias war, warum anerkennt ausgerechnet durch ihn mittlerweile ein
Drittel der Menschheit den Tanach als Wort Gottes? Kann denn etwas Böses Gutes hervorbringen?
Wenigstens keine Semmeln auf dem Photo… aber, wie Athanasius wahrscheinlich zu recht angemerkt hat,
soll so etwas ja auch schon vorgekommen sein. Wenn Seine Eminenz da sind, baut man eben zur Not auch mal
liturgische potemkinsche Dörfer auf…
Alles klar! zwischen Lesen und Verstehen besteht noch ein Unterschied … wie du „zeitbedingt“ lesend
als „beständig“ verstehen kannst, zeigt mir die Richtigkeit der PISA-Studien Tja, unser Mitdiskutant
„Gotthard“ scheint sich da offenbar selber getroffen zu haben; wenn er erklärt, ein lehramtliches Schreiben
sei eben nur zeitbedingt, dann muß es ja so sein. Häresie bedeutet eben „Auswahl“. Und genau die nimmt
er vor; ich hingegen nehme das gesamte Lehramt der Kirche an.
kein Katholik Leser „Gotthard“ hat die Katze aus dem Sack gelassen: er ist nicht katholisch, schließlich
ist die beständige Lehre der Kirche ja nur zeitbedingt.
@sozialkatholisch Die Ehe zwischen Joseph und Maria war wahrhaft und wirklich eine Ehe. Allerdings handelte
es sich um eine außerordentliche Ehe. Dennoch findet sich auch hier der wesentliche Ehezweck wieder:
Die Erziehung eines Nachkommen.
Teufel Demokratie, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, freie Wahlen, Menschenrechte konnten da nur vom Teufel
sein, weil sie den Kirchenstaat kosteten. Wenn unser Gotthard noch katholisch sein will, muß er sich
dem lebendigen Lehramt der Päpste des 19. Jahrhunderts anschließen.
Rechtschreibfehler Es sollte natürlich heißen: Sie mögen zwar Recht haben, was die katastrophalen Verhältnisse
in St. Pölten angeht… Im übrigen scheint unser werter Mitdiskutant Gotthard wieder einen Ausbruch
von Intelligenz zu verzeichnen…
@turk Was Seine Exzellenz getan haben, war aber eine Lappalie gegen das, was so manche Kurienkardinäle
einschließlich ihres obersten Dienstherrn getan haben. Sie mögen zwar Recht haben, was die katastrophalen
St. pölten angeht. Aber die Gregoriana unter der Aufsicht des ach so glaubenstreuen Johannes Paul II
war und ist ebenfalls nicht eine Säule und Grundfeste der Wahrheit.
@methusalix So sehr es Sie es überraschen sollte, ich stimme Ihnen ausnahmsweise zu; zwar bin ich kein
Mediziner, aber schließlich gibt es einen Standardtest für AIDS-Antikörper. Und es gibt ferner Aufnahmen
von HI-Viren.
Dreifaltigkeit Dogmatisch dürfte allerdings klar sein, daß die Leugnung der Trinität noch keine Leugnung
des lebendigen Gottes darstellt; schließlich haben die Kirchenväter den treulosen Juden nie den Vorwurf
gemacht, einen anderen Gott anzubeten.
@Benedikt Es ist allerdings eine Legende, daß 1054 das Jahr des morgendländischen Schismas war. Dazu
ist es erst ein Jahrhundert gekommen; wenn man man schon ein solches Jahr haben will, dann lautet es 1204…
Bemerkung Ich möchte zunächst nur so mal am Rande bemerken, daß der letzte Beitrag ein besonders peinliches
Zeugnis für das, was man sallop als naive Wissenschaftsgläubigkeit bezeichnet. Z.B. wurde der Marxismus-Leninismus
als „Wissenschaft“ an osteuropäischen Universitäten gelehrt; soll ich gleich deswegen daraus schließen,
daß es sich dabei um ernsthafte Wissenschaft handelt? Leser „Rudolphus“ hat es schon angesprochen, wie
unwissenschaftlich diese Leute argumentieren. Ich möchte hier (noch einmal) auf den Fall eines „Kirchenhistorikers“
zu sprechen kommen, der sich hinter dem Konsenus seiner Kollegen verschanzte. Mal abgesehen davon, sollte
man hier noch erwähnen, daß in etwa die Hälfte der Theologieprofessoren in Oxford evangelikal sind.
Tatsächlich ist die liberale Exegese keineswegs so allgemein anerkannt. Ich möchte noch in dem Zusammenhang
auf ein interessantes Buch aufmerksam machen, das, auch wenn mit einiger Vorsicht, zu genießen, die Sache
kritisch beleuchtet: Bibelkritk auf dem Prüfstein-wie wissenschaftlich ist die „wissenschaftliche“ Theologie
von Eta Linnemann.
#7 Irenäus 19:38:38 | Donnerstag, 29. Dezember 2005
Irenäus meint, sich zu erinnern: Weihbischof Laun kritisiert auch das Fehlen bestimmter Begriffe in den
Gebeten und sonstigen Texten für die Verstorbenen: „Man hört nichts mehr von den ‘Seelen’ der Verstorbenen,
die Gefahr der Hölle scheint es nicht zu geben und auch vom Fegefeuer wissen diese Texte nichts mehr.“
Das ist ja alles wunderbar, allein erinnere ich mich, vor kurzem einen Text von demselben Bischof gelesen
zu haben, wo er die Allversöhnungslehre favorisiert hat. Vielleicht ist ihm doch ein Lichtlein aufgegangen…?
(Des Glaubens, versteht sich).
#14 Irenäus 23:14:20 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
@Gunther Soweit ich weiß, wird im Griechischen zu der Zeit nicht genau zwischen Hebräisch und Aramäisch
unterschieden. Sollte Matthäus sein Evangelium tatsächlich in Hebräisch verfaßt haben, würde das
allerdings bedeuten, daß er bereits zur Abfassungszeit sich der Tatasache bewußt war, die Schrift fortzuschreiben.
Da die israelitische Religion schon immer eine ausgesprochene Buchreligion war, eine zumindest plausible
Vermutung.
#12 Irenäus 22:29:51 | Mittwoch, 28. Dezember 2005
Wissenschaft Die Professoren sind der Wissenschaft verplfichtet und nicht irgend einer Ideologie Wenn
das so wäre, müßten sie der liberalen Exegese abschwören und ernsthafte Forschung treiben. Antwort
an Sirilo: 1) Der Apostel Johannes richtete seine Schreiben an eine griechischsprachige Christen. In Anatolien
sprachen die meisten Menschen griechisch, kaum einer (außer einigen Judenchristen) war des Aramäischen
mächtig. Griechisch war im Ostteil des römischen Reiches die lingua franca, nicht Latein. Wie archäologische
Funde beweisen, waren selbst einfache Bauern dieser Sprache zumindest in groben Zügen mächtig. 2)Die
Kirche hat keinerlei Quellen vernichtet. Im 3. Jahrhundert wird die aramäische Urfassung des Matthäusevangeliums
bezeugt. Was die Frage der Authentizität des Matthäusevangeliums bei den heutigen aramäischsprachigen
Christen angeht, bin ich allerdings überfragt.
exegetisches… @Rudolphus: Sie freuen sich umsonst und zu früh. Nach der Zeit des Antichrists (die Zeit
die noch ein wenig vor uns liegt, aber nach einer kurzen Kirchentriumphzeit des Friedens, dieser unserer
Apostasiezeit folgt) kommt der Richter der Welt zurück, und nicht eine schöne Zeit der Kirche, sondern
das Gericht. Ej, das weiß unser Mitdiskutant „Athanasius“ ganz genau. Allein befürchte ich, daß das
exegetisch kaum zu halten ist, siehe Offb 20 wobei vor allem Vers 4 festhält, daß die Zeit nach dem
Antichristen gemeint ist, nicht die gesamte Zeit der Kirche
#10 Irenäus 21:12:06 | Dienstag, 13. Dezember 2005
empirisches Es ist doch bezeichnend, daß keiner der Homoideologen versucht, die harten Fakten, daß es
einen Zusammenhang zwischen Pädophilie und Homosexualität gibt, zu widerlegen. Stattdessen wird ein
Strohmann aufgebaut, man könne nicht zwischen Homosexualität und Pädophilie unterscheiden. Aber obiger
Artikel identifiziert beide Phänomene keineswegs. Es ist allerdings zu befürchten, daß die Anzahl der
Mißbrauchsfälle in Patch-Work-Familien mit Homopaaren als „Eltern“ ungewöhnlich hoch ist. Ich bin mal
gespannt, wie die Entwicklung die nächsten zehn Jahre aussehen wird, ein toller Menschenversuch!
V2 war kein ökumenisches Konzil im traditionellen Sinne! Eine häufig gehörtes Argument ist, daß V2
als ökumenisches Konzil ja unfehlbar sei; ja es wird heutzutage, selbst von offiziellen Autoritäten,
behauptet, V2 sei ein solches gewesen. Allerdings finden sich auf www.sspx.org mehrere offizielle Zitate
von Paul VI. persönlich, daß es nicht unfehlbar sei. Damit scheint sich die Frage wohl zu beantworten.
Eine Synode wird wohl kaum gegen die eigene Intention unfehlbar lehren, oder?
@henning Aber warum denn gleich so verärgert? Wir versuchen uns doch nur von der herrschenden Aufassung
abzusetzen und unsere eigenen Gedanken zu haben. Je nachdem Sie oder Du offenbaren damit Ansichten, die
im höchsten Maße klischeehaft sind. Ich habe das einmal selber erlebt, als jemand allen Ernstes meinte,
ich sei katholisch erzogen worden! Daß man durch eigenes Nachdenken von selber auf diese Weltanschauung
kommen könnte, scheint der betroffenen Person nicht in den Sinn gekommen zu sein!
Konflikte Ich würde gerne in Erfahrung bringen, wie Sie implizit behauptet haben, inwiefern die katholische
Kirche jemals ein Problem mit der Urknalltheorie hatte. Und diese Frage haben Sie nicht beantwortet.
@Volkmar Wer soll diesem vor Halbbildung strotzenden Beitrag noch folgen können? Daß Pater Lemaitre
einer der Architekten der Urknalltheorie war, weiß jener Leser nicht, wahrscheinlich noch nicht einmal
wer Lemaitre war!
Tiefblick Es läßt doch tief blicken, daß in unserer Gesellschaft jemand, nur weil er ein Kind liebkost,
gleich unter Pädophilieverdacht steht. Jedenfalls kann man an diesem Beispiel klar erkennen, wie „normal“
und „aufgeklärt“ unsere Gesellschaft ist.
Limbus versus Heilsautomatismus Um es klarzustellen, was im Ott als zulässig erklärt wird, daß die
Lehrmeinung, die ich im Sinne habe, besagt, daß noch vor Eintritt des Todes solche Menschen aufgrund
einer besonderen Gnade das Heilsangebot Gottes annehmen können, wohl ähnlich wie die Engel, die sich
auch für Gott in einem Augenblick entscheiden mußten. Sie kommen keineswegs automatisch in den Himmel,
denn sie haben durchaus die Möglichkeit, das Angebot abzulehnen, so daß die Begierdetaufe nicht zustandekommt
und sie verloren gehen. Ein verbindliches Urteil des Lehramtes wird es wohl nie geben, denn wie Paulus
schreibt, weiß alleine Gott, auf welchen Wegen diese Menschen zum Heile gelangen sollen.
@Sedisvakantist Wer meint, ich sei ein Modernist, sollte erstmal die einschlägige Enzyklika Pius X. lesen.
Ich halte eine jahrzehntelange Sedisvakanz durchaus für denkbar, aber nicht in der Form, wie Sie es vertreten.
@toby Augustinus ist so ziemlich der einzige Kirchenlehrer, der meinte, daß ungetaufte Säuglinge in
die Hölle kommen. we must not confound St. Augustine’s private authority with the infallible authority
of the Catholic Church- wie es in dem einschlägigen Artikel der Catholic Encyclepedia steht. Im übrigen
ist diese Lehrmeinung mit dem Wortsinn der Heiligen Schrift beim besten Willen nicht zu vereinbaren und
bei allem Respekt für Augustinus, was der Apostel Paulus lehrt hat für uns mindestens ebenso viel Gewicht,
oder irre ich mich da? Leser „Pelagius“ hat es schon angesprochen, daß schon vor V2 die Limbuslehre mitnichten
verbindlich war. Im Ott, soweit ich mich erinnere, findet sich die „Erleuchtungstheorie“ als zulässige
Alternative. Außerdem stand dort, daß auch der große Kardinal Newman diese Lehre vertrat. Die Lehre
vom Limbus hat immerhin zwei Punkte für sich: 1) Die meisten Kirchenlehrer vertraten sie. 2) Sie ist
nie vom Lehramt verurteilt worden. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß sie auf der anderen
Seite eine Reihe gravierender Probleme mit sich bringt, die auch dann bleiben, wenn man sich schroff auf
mittelalterliche Ansichten beruft.
Sedisvakantismus und Häresie Die Epiklisis ist eine furchtbare Haeresie,und damit wird die ganze liturgie
ungültig,und damit teuflisch,denn epiklisis ist nuneinmal ein schwerer fehler,und damit kann sie nicht
vom HLG.Geist inspieriert sein,mit anderen worten nicht göttlich sein,so sehr sie wahrscheinlich aus
unwissenheit sich für den osten interessieren. Wer meint, daß die Liturgie der photianischen Schismatiker
unghültig sei, bewegt sich am Rande der Häresie. Das ist sebstverständlich nicht das einzige: ich habe
hier schon einmal angesprochen, daß die Sedis die Sichtbarkeit der Kirche de facto leugnen, etwas was
auf dem Vatikanum zum Dogma erklärt wurde.
Limbus-viellecht ein feeneyitisches Märchen? Mir scheinen hier manchen Leuten die Pferde durchzugehen.
Selbstverständlich muß man die Erbsünde ernst nehmen. Die vom Gatten der Evelin vorgetragene Meinung,
daß die einzige Alternative zum Limbus die Hölle für die ungetauften Kinder sei ist wohl kaum mit der
Lehre der Kirche zu vereinbaren. Es ist Lehre der Kirche, daß die einzigen Ersatzmittel zum Taufsakrament
Begierde- und Bluttaufe sind. Meines Erachtens scheint mir die Logik der Limbuslehre einem Denkfehler
zu unterliegen: weil die ungetauften Kinder noch keinen Vernunftgebrauch hätten, so seien sie zur Begierdetaufe
unfähig. Woher wollen die Leute das so genau wissen? Es ist Lehre der Kirche, daß Gott jedem Menschen
alle notwendigen Gnaden zukommen läßt, um errettet zu werden. Warum sollen ausgerechnet die ungetauften
Kinder davon ausgenomen sein? Es erscheint mir daher logisch zwingend, daß die ungetauften Säuglinge
im Moment ihres Todes aufgrund einer besonderen Erleuchtung das Heilsangebot Gottes annehmen können.
Wer dem folgt, hat eine Begierdetaufe, wer nicht,hat zusätzlich zur Erbsünde noch eine persönliche
Todsünde. Besonders bedenklich an der Limbuslehre erscheint mir, daß sie die Erbsünde verharmlost,
denn wenn sie wahr wäre würde das bedeuten, daß ohne eigenes Verschulden diese Menschen Gott hassen
würden in alle Ewigkeit.
#17 Irenäus 19:47:51 | Donnerstag, 1. Dezember 2005
@methusalix Obwohl Ihre Kritik an den machthungrigen „katholischen“ Bischöfen recht kirchenfeindlich
wirkt, muß ich Ihnen ausnahmsweise recht geben: Ja es ist ein fragwürdiger Haufen, der moderne Klerus,
ja der Religionsunterricht ist miserabel, ja und diese Leute interessieren sich hauptsächlich für sich
selbst und betreiben keinerlei Seelsorge.
Aufregung Mein lieber Ignatius! Rege Dich doch nicht so auf! Ich würde das folgende eigentlich privat
zukommen lassen, allerdings geht es nicht: mäßige Dich in Deinem Ton, bedenke wie so etwas auf Außenstehende
wirkt. Rein inhaltlich hast Du recht, aber man so etwas auch in einem angemesseneren Ton anbringen. Du
solltest Dich nicht von solchen Lesern wie z.B. „turk“ allzusehr aus der Fassung bringen lassen. Allerdings
ist er auch mir mehrmals durch unqualifizierte Äußerungen aufgefallen, aber man sollte sich dadurch
nicht provozieren lassen, auch wenn er in seiner Selbstherrlichkeit ganz genau weiß, daß wir nicht katholisch
sind. Was unseren Leser „Pelagius“ betrifft, so scheint hier mittlerweile offenkundig zu sein, aus welcher
Ecke er stammt. Es ist wohl rein menschlich, daß er sich nicht eingestehen will, einer Lebenslüge hinterhergelaufen
zu sein. Dennoch möchte ich seine kritische Anfrage mit einer (ebenfalls) kritischen Gegenanfrage beantworten:
was ist das für ein Gehorsam, wenn man wie die FSSP tatenlos zusieht, wie in anderen Diözesen im Namen
des Gehorsams gegenüber den Ortsbischöfen die Seelsorge zusammenbricht? Was soll aus den dortigen Seelen
werden. Was ist das für ein Gehorsam, Messen zu simulieren wie Rifan? Das tut er, weil er immer noch
große Vorbehalte gegenüber dem Novus Ordo hat, aber vergessen wir nicht, Sakramente zu simulieren ist
ein Sakrileg!
#23 Irenäus 19:35:29 | Donnerstag, 17. November 2005
Meinung Es ist ja ganz schön, daß Seine Eminenz feststellen, daß viele Leute innerhalb der Kirche eine
groteske Unkenntnis von der FSSPX haben. Allerdings befürchte ich, daß er selber dazu dazugehört. War
er es nicht, der vor einigen Monaten behauptet hat, daß das Problem der Traditionalisten nur eine Frage
des Lateins sei? Im übrigen stelle ich mal wieder fest, daß die werten Mitdiskutanten „turk“ und „Pelagius“
ihr altes-nebenbei gesagt inzwischen stinklangweiliges-Liedchen herbeten müssen, genau wie ich spontan
bei der Überschrift vermututet habe. Daß ausgerechnet Pius IX kein Anhänger dieses blinden Gehorsams
gegenüber dem Papst war, scheint den verehrten Herrschaften entgangen zu sein. Aber wenn die beiden mich
umbedingt in meiner ach so beschränkten Laienhaftigkeit belehren müssen, daß der Schnee schwarz ist,
so sei ihnen dieser Spaß gegönnt.
bezeichnendes… Das ist im übrigen derselbe, der meint, daß Leute, die Vorbehalte gegenüber V2 haben,
außerhalb der katholischen Kirche stünden. Schon allein aufgrund meiner beruflichen Situation halte
ich daran fest, daß es Elektronen gibt, selbst wenn es gewisse antiwissenschaftliche Kreise geben sollte,
die es mal wieder besser wissen…
@Marcel Das ist übrigens derselbe, der meint, wir seien im Argumentationsnotstand (sic!). Aber natürlich
wissen wir beide jetzt schon, daß er ebenso vehement „Erwiderungen“ schreiben wird, wo er entschieden
(wie falsch) darauf pochen wird. Ich freue mich schon darauf.
HIV Ich habe auch schon von der Theorie gehört, daß HIV eine Einbildung der wissenschaftlichen Gemeinde
sei. Allerdings vermag ich nicht ganz daran zu glauben. Übrigens kann man in dem Fall noch nicht einmal
eine Verblendung der (überwiegend) atheistisch geprägten Virologen geltend machen: schließlich würde
die Fiktion einer nichtexistenten Geschlechtskrankheit nicht besonders gut in die Homo-Ideologie passen.
problematisches… Deshalb haben unsere Vorfahren für die Feier der Eucharistie großartige Kirchen und
Kathedralen gebaut und dann in ihnen Sakramentshäuser und Tabernakel errichtet. Ja, daran ist zwiefelsohne
etwa dran. Heutzutage führt natürlich der Freimaurerritus (der wohl im Regelfall keine gültige Messe
darstellt!) dazu, daß man eben jene Kirchen verkauft.
@Benedikt Unfortunately Monsignor Lefebvre went ahead with the consecration and hence the situation of
separation came about, even if it was not a formal schism. Ja Kurienkardinal Hoyos hat da eine wichtige
Sache ausgesprochen. Aber Seine Scheinheiligkeit Superpapst Pytlik weiß das wieder einmal besser…
Assisi und St. Pölten Aus homosexuellen Zungenküssen werden Weihnachtsküsse, aus perversen Griffen
im Genitalbereich dumme Bubenstreiche … die eigentliche Schande der Sankt Pöltener Vorfälle besteht
darin, Perversionen nicht mehr als himmelschreiende Sünden zu benennen, sondern als Kavaliersdelikte
und Bubenstreiche zu verharmlosen und damit einen ganzen Berufsstand in Geiselhaft zu nehmen, um karrieresüchtige
Täter aus der Schußlinie zu ziehen (…) Es ist höchste Zeit, den Rückweg aus de… Unser lieber Diskussionsteilnehmer
„turk“ mag vielleicht recht haben was St. Pölten angeht. Allerdings sollte er mal selber vor der eigenen
Türe kehren, und es gefälligst unterlassen, denjenigen, auf dessen Initiative eine Buddhastatue auf
einen Tabernakel gestellt wurde, als Heiligen zu bezeichnen. Schließlich wird er uns wohl solche Aktionen
nicht als „Bubenstreiche“ verkaufen wollen, oder?
Schmierenjournalismus Natürlich ist das Schmierenjournalismus. Deswegen sind wir doch alle hier. Wenn
Sie umbedingt Schmierenjournalismus haben wollen, nehmen Sie doch einfach den Spiegel!
schillerndes… Ja, unser FSSPX-Pater gibt sich auch nicht gerade kritikloser Hingabe bzgl. dieses Christen
hin, um es mal zurückhaltend zu formulieren. Wie ich aber aus eigenen Gesprächen weiß, ist Berger vom
blasphemischen Spektakel in Assisi abgestoßen. Er ist mir also um ein mehrfaches lieber, als gewisse
Scheinheilige, die dafür verantwortlich waren.
ebenfalls erstaunt Das problematische am Fall Berger ist, daß er-zumindest nach eigenem Bekunden-seinen
Eintritt in die EKD nicht als Absage an die römisch-katholische Kirche verstanden wissen wollte (ob das
intellektuell redlich ist, steht noch auf einem anderem Blatt). So wie ich die Sache sehe, hat er ebenfalls
die Exkommunikation latae sententiae nicht auf sich gezogen. Man muß dabei beachten, daß ein Priester
grundsätzlich bis zum Beweis, daß der Kommunikant in Sünde lebt, diesem die Eucharistie spenden muß.
delikat Das besonders Delikate an der Sache ist, daß Klaus Berger-offiziell Mitglied der EKD-wenn auch
nur unregelmäßig die Eucharistie von der FSSPX empfängt, wie ich aus eigener Anschauung weiß (schließlich
gehe ich fast auschließlich zu FSSPX-Messen).
Fäkalien und „Intelektuelle“ Vor ca. 10 Jahren machte Frau Rist – der einfachhalber ab nun Pipilotti
genannt – eine Ausstellung über Fäkalien. Da kam das Talent dieser hervorragenden Künstlerin, die immerhin
küstlerische Direktorin der Expo02 war (von diesem Posten wurde sie übrigens enthoben). Man konnte Kothäufchen
in verschiedenen Farben und Formen begutachten. Das nonplusultra war natürlich die Lautsprecher, die
Geräusche, die im Toilettenhäuschen gemacht werden, verstärkt wiedergaben. Und natürlich die Minikamera
in der Toilettenschüssel, mit der man seinen… Anus begutachten konnte. Zitat Pipilotti: Es ist so nah
und doch so fremd!… Tragisch ist eigentlich nur, dass diese Person mit ihren kranken Werken von der
Schweizer Intellektuellenszene zur herausragendsten Künstlerin der Schweiz erhoben wird. Tragisch! Könnte
es nicht vielleicht sein, daß man den Gehirnen der verehrten Herrschaften zuviel einer ungenannten braunen
Masse hat zukommen lassen?!
@Bernado Ich würde mich hüten, diesen Absatz so auszulegen, als enthielte er eine Generalvollmacht für
jegliche Aktivität von „Gemeinschaften von unten“. Es ist immer riskant, Rechtsvorschriften im Sinne
einer Selbstentmächtigung des Gesetzgebers zu interpretieren. So, so. Also es ist völlig unbedenklich,
zu einem Priester zu gehen, der leugnet, daß Homosexualität eine Sünde sei, der donum vitae unterstützt,
bzw. die Heilsnotwendigkeit der Kirche leugnet. Ich wünsche Ihnen dann viel Spaß dabei, bei solchen
Priestern beichten zu gehen, schließlich ist die „Konzilskirche“ doch ein Teil der Spaßgesellschaft,
oder?
Nach einem Jahr… Mittlerweile ist obiger Artikel ja ein Jahr alt, und somit würde mich mal interessieren,
wann die Verhandlung endlich beginnt. Zynisch kommt mir im übrigen die Begründung vor, zumal ein Recht
auf Abtreibung aus obigen Paragraphen der Menschenrechtskonvention nicht zu entnehmen ist.
#10 Irenäus 21:20:57 | Donnerstag, 3. November 2005
@Pelagius Dem kann ich nur zustimmen; allerdings hätte Athanasius derartiges auch auf den Seiten der
FSSPX nachlesen können. Delikat wird die Sache jedoch in den Fällen, wo die formale Häresie eines Bischofs
offenkundig wird, und der Papst vermeint, ihn noch als legitimen Bischof behandeln zu müssen. Ein Priester
der FSSPX meinte dazu, daß in solchen Fällen die Kirche die fehlende Jurisdiktion ersetzt, weil jener
Bischof ja kein Teil der Una Sancta mehr ist.
#86 Irenäus 09:31:12 | Donnerstag, 3. November 2005
Nachtrag Ich möchte doch in dem Zusammenhang daran erinnern, daß Pater Angles nicht versucht, sich darauf
zu berufen, daß die FSSPX in allem zu rechtfertigen. Es reicht schon aus, daß das Beichtkind gemäß
Canon 144 meint, in einer Notlage zu sein. Die Kirche ersetzt die fehlende Jurisdiktion, selbst wenn das
Beichtkind sich dabei im Irrtum befand, da der oberste Grundsatz das Heil der Seelen ist.
@Asterikus Obwohl ich nichts von den liberalen Ansichten des Papstes halte, sollte man ihm doch zugutehalten,
daß er mehr vom Evangelium verwirklicht hat, als gewisse Leute hier, die meinen, sich zu seinen Fürsprechern
aufspielen zu müssen (es dürfte klar sein, wen ich meine). Auch über Michael Davies fand Ratzinger
anläßlich dessen Todes lobende Worte, obwohl er wußte, daß er die Sakramente bei der FSSPX empfängt.
Man kann also die Kirchen der Bruderschaft besuchen und gleichzeitig ein guter Katholik sein, schließlich
wollen die verehrten Pytliks und Spindelböcks es doch nicht besser wissen als der Papst, oder?
@Gunther Allein es scheint mir die Kraft der Argumente maßgeblich zu sein; außerdem scheint der gegenwärtige
Papst Dr. Barth nicht davon abzuhalten zu wollen, das Bußsakrament bei der FSSPX zu empfangen, obwohl
er es öffentlich zugegeben hat.
@Asterikus Es gibt zur Gültigkeit der Absolutionen der FSSPX eine interessante Studie: Die Gültigkeit
der Beichten und Eheschließungen in den Kapellen der Priesterbruderschaft St. Pius X. von Pater Ramon
Angles. Bevor Dich hier andere verreißen, solltest Du wissen, daß Papst offensichtlich anderer anderer
Meinung ist als unsere FSSPX-Hasser. Seltsam nur, ich dachte die Liebe gehört zur Lehre Christi.
@Bernardo Bernardo schrieb: Mängel und Mißstände des NOM – die heute an Allerseelen wieder schmerzlich
offenbar werden – zu kritisieren, ist eines. Deswegen die Einheit unter dem Papst aufkündigen, ist etwas
ganz anderes. Das ist genau der Grund, warum ich mich von den effektiven Schismatikern der deutschen „Diözesen“
distanziere und die FSSPX unterstütze.
Mißfallen Was mir am obigen Artikel mißfällt, ist, daß man den Eindruck nicht los wird, daß es sich
um die Beschreibungen eine realen armen Seele in einer Privatoffenbarung handelt. Seltsam nur, daß die
Quelle fehlt…
@Gunther Das war mir schon klar; aber unabhängig was man von den Vorfällen des Jahres 1054 halten soll,
ändert das nichts daran, daß die real existierende orthodoxe Kirche Dogmen ablehnt. Sie sind also im
strengen Sinne Häretiker.
Anathemasierung Die Anathemata des I. Vatikanums sind nach wie vor gültig. Der Begriff Sekte bezog sich
auf christliche Glaubensgemeinschaften, die außerhalb der Kirche stehen. Er war nicht im landläufigen
Sinne gemeint. Außerdem sollten Sie nicht allzuviel Zeit auf Leute verschwenden, die sich ins Fäustchen
lachen, wenn man ihnen mit der Autorität des Papstes kommt.
@Gunther Wenn Sie Recht hätten, wären auch die Absolutionen der orthodoxen Kirche ungültig; obwohl
ich kein Freund dieser Sekte bin, würde ich eine solche Aussage in derem Falle so pauschal nicht treffen.
symptomatisch Besonders symptomatisch scheint mir die folgende Bemerkung des selbsternannten Aufklärers
zu sein: Dem kann ich nur entgegnen: Wer zu sagen wagt, „außerhalb der Kirche gibt es kein Heil“, muß
aus dem Staat verjagt werden.
Unser lieber Diskussionsteilnehmer… scheint wohl neuerdings nicht nur der FSSPX, sondern auch den diversen
Ecclesia Dei Gruppen als selbstverliebte Gemeinschaften…die sich ihren eigenen Kalender zusammenbasteln…neu
altkatholisch zu bezeichnen.
noch köstlicher! Wenn diese selbstverliebten Gemeinschaften meinen, sollen sie sich ihren eigenen Kalender
basteln … sich aber bitte nicht mehr „katholisch“ nennen … eher schon „neu-alt-katholisch“ Unser lieber
Freund scheint noch nichts davon mitgekriegt zu haben, daß Athanasius zu einer Indultmesse geht, deren
kirchenrechtliche Unbedenklichkeit wohl unbestritten ist, oder? Man sollte dabei nicht vergessen, daß
schon vor V2 die katholischen Ostkirchen einen anderen Festkalender hatten als die lateinische Kirche.
@Pelagius Beim Thema Verulken scheint mir aber noch hier ein anderer Kommentar besonders köstlich zu
sein (diesmal eine ziemliche gute Verulkung des progressistischen Standpunktes) : Das Christkönigsfest
ist erst im November … letzter Sonntag des Kirchenjahres. Ein Kommentar von jemandem, der doch den alten
Kalender kennen müßte.
@diakonos Allerdings scheint mir die Kommunionbank besonders prakrisch zu sein, um den Empfang des Sakramentes
im Knien zu erleichtern. Außerdem darf man nicht vergessen, daß in byzantinischen Kirchen der Altarraum
durch die Ikonostase abgetrennt ist.
@Marcel Ich denke, man sollte Seine Eminenz Stickler nicht als Konzilskardinal bezeichnen. Schließlich
hat er ja bekanntlich gesagt, daß man Nostra Aetate wohl wird umschreiben müssen. Gegenüber einem Kirchenfürsten
sollte man etwas mehr Respekt zeigen.
#77 Irenäus 23:05:30 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
@Pytlik Noch einmal: wie kann der gegenwärtige Papst Dr.Barths Schriften als Segen für die Kirche bezeichnen?
Und kommen Sie mir bitte nicht mit dem „Argument“ an, daß es sich nur um eine Einzelperson handelt. Ist
Ihnen der Name Dr.Barth überhaupt ein Begriff?
#9 Irenäus 19:51:14 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
In Bayern gehen die Uhren anders. Leider haben die hiesigen Leser das, was in Bayern passiert ist, nicht
kommentiert. Na ja, die bayerische Landesverfassung ist jedenfalls vor V2 verfaßt worden. Die betroffenen
Beamten haben wahrscheinlich weder Quanta Cura noch das Buch Sie haben ihn entthront gelesen, verhalten
sich aber trotzdem gemäß der katholischen Soziallehre-ziemlich lobenswert.
#70 Irenäus 19:35:58 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
vielsagende Antwort Die in Ecclesia Dei verfügten Strafen sind zwar nicht formal, wohl aber de facto
durch die Praxis aufgehoben worden. Außerdem möchte ich Herrn Hochwürden Pytlik auf meinen Beitrag
von 15:59 Uhr hinweisen. Die Bemerkung zum niedrigen Niveau der modernen theologischen Ausbildung hatte
doch eigentlich mit der FSSPX nur bedingt etwas zu tun. Es sollte doch bedenklich stimmen, daß Pytlik
hier gleich „sedisvakantisische Propaganda“ vermutet, so als ob meine Ansicht, daß schon die Apostel
ein Weihepriestertum kannten, etwas mit Sedisvakantismus zu tun hätten. Mal abgesehen davon, daß jener
ungenannter „Kirchenhistoriker“ mich noch persönlich höflich behandelt hat. Allerdings war ihm noch
nicht einmal J.A.T. Robinson ein Begriff, irgendwie zum Weinen bei einem Dozenten der Kirchengeschichte.
#61 Irenäus 17:14:42 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
unseriöse Stelle Ich nenne da nur einen Abschnitt: 4.2 Fakten bleiben Fakten, wie Sie sagen. Aber wenn
die Unterstützer der FSSPX exkommuniziert sind, wie Sie sagen, wie kann der gegenwärtige Papst so lobende
für Davies und Barth finden? Ich habe die diesbezüglichen Argumente schon mehrfach angebracht, wofür
die betroffenen Leute, die ständig vom Lefebvre-Schisma reden, mit einem vielsagenden Schweigen antworteten.
Und übrigens: wie kann es die FSSP zulassen, Prof. Hoeres als Dozent einzuladen-jemanden, der aus seinen
Sympathien für die FSSPX keinen Hehl macht, jemanden, der da die Sakramente empfängt und dort in Zaitzkofen
Vorlesungen hält?
#59 Irenäus 16:41:57 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
primitiv Ja genau mein lieber Pytlik, erstens bezog sich mein Beitrag gar nicht auf den mit „sedisvakantistischer
Propaganda“, aber nun ja. Außerdem befürchte ich, daß die von Ihnen genannte Arbeit genau dasselbe
Niveau hat wie Ihre Hetze auf Ihrer Homepage (ich hoffe nicht). Ich bin ehrlich gesagt froh, daß Ratzinger
Papst ist; obwohl er etwas anderer Meinung ist als die FSSPX ist, beschimpft er sie nicht so primitiv.
#56 Irenäus 15:59:17 | Donnerstag, 27. Oktober 2005
Inkompetenz Die „Antwort“ Pytliks auf meinen Einwand, daß die FSSPX nie kanonisch aufgelöst wurde, spricht
doch Bände. Mir ist jedenfalls dadurch klar geworden, daß so etwas nur ein Symptom eines weit gravierenderen
Problems ist: das Hinterhofniveau der modernen Theologie. Rudolphus hat schon angesprochen, daß Leute
wie Pytlik (aber nicht nur er) ganz massive Probleme mit logischem Denken haben. Hinzu kommen noch erhebliche
Bildungslücken in Theologie, dem Fach, in dem doch die betroffenen Herrschaften angeblich sich promoviert
haben. Pytlik ist keineswegs der einzige Fall: ich möchte noch einmal auf den Fall jenes ungenannten
Kirchenhistoriker hinweisen, der zu jeder wissenschaftlichen Argumentation unfähig war. Das Problem sind
im übrigen auch die Lehrbücher: ich weiß noch, wie mir ein Alumne (an einem V2-Seminar!) sagte wie
z.B. ernsthafte Professoren mit dem Problem umgehen: bei Schnelles Einleitung in das NT ein paar Passagen
streichen, oder „Unsinn“ als Randbemerkung schreiben. Aber ob das die Lösung ist? Ich wage es zu bezweifeln.
entlarvend Es pricht doch Bände, daß unser selbstherrlicher Alex meinen Einwand bzgl. Rekurs der FSSPX
gegenüber ihrer vermeintlichen Auflösung einfach nicht beantwortet hat. Bei solchen Trauergestalten
sollte man sich fragen, ob man lachen oder weinen sollte.
belustigt Im Gegensatz zu unseren humorlosen Zeitgenossen muß ich sagen, daß ich das Bild ganz lustig
finde; aber noch lustiger sind diese Reaktionen, die eine spießbürgerliche Geiteshaltung verraten, die
keinen Sinn für schwarzen Humor hat. Typisch deutsch irgendwie.
@Pytlik Ich denke, Beiträge von jemandem, dessen Linkempfehlung wahrlich nichts weiter als allzu durchsichtige
Hetze sind, scheiden automatisch als nicht ernstzunehmend aus. Gegen die „Aufhebung“ wurde offiziell Rekurs
eingelegt. Rom hat nie darauf geantwortet, noch nicht einmal eine Ablehnung erfolgte. Gerade bei den Verhandlungen
im Jahre 1988 war nie die Rede davon, die FSSPX noch einmal kanonisch einzurichten. Warum auch?
@Pytlik Das ist ja wunderschön, daß ich nicht gemeint war. Nur:Ich habe mir Spindelböcks Artikel (zugegebenermaßen
nicht allzu gründlich) durchgelesen und kann dem kreuz.net-Artikel nur zustimmen. Kritik zwischen den
Zeilen mag es gegeben haben, aber man kann nun nicht gerade behaupten, daß werter Autor kein Blatt vor
dem Mund genommen habe. Und ferner kann ich dieses Geheule nach Orthonymität nicht verstehen; ist der
richtige Name eine Garantie für Seriösität?-wohl kaum! Aus diesem Grunde bleibe ich dabei: dieselben
Leute, die bis zur Ehrabschneidung austeilen, können auch nur vergleichsweise ein wenig Kritik nicht
ertragen-nicht gerade tugendhaft.
Selbstgerechtigkeit Was man auch immer von jener österreichischen Politikern halten mag und den zugegegebenermaßen
leicht sarkastischen Beiträgen über sie, eines sollte doch klar sein: der letzte „Diskussions“-Beitrag
ist geradezu die Bestätigung für das, was ich angeprangert habe.
@Pytlik Ich habe mir anfangs gedacht, diesen Beitrag nicht kommentieren zu sollen. Allerdings, schon allein
weil sich dessen Beitrag auf mich anscheinend bezieht, möchte ich doch darauf folgendes bemerken: 1)Ich
habe persönlich nicht den geringsten Neid gegenüber H.H. Spindelböck; warum auch? 2)Es ist doch bezeichnend,
wie einerseits jener Personenkreis, zu dem Padre Alex gehört, selbstherrlich andere Katholiken als Schismatiker
zu beschimpfen (wie etwa kath.net: „schismatische Vereinigung Pius X.“) und dann mimosenhaft weinerlich
wird, wenn man leise Kritik an ihnen anmeldet. ich persönlich weiß noch, wie Spindelböck Zaby als Teil
einer Gemeinschaft bezeichnet, die nicht mehr in voller Gemeinschaft mit Rom stehe, bezeichnet hat, eine
Formulierung, die man normalerweise für die Sekten heutzutage benutzt.
Anonymität Was nun nicht gerade ein Ausfluß von Seriosiät ist, ist, daß unser verehrter Pater Spindelböck
selber mehrmals die kreuz.net-Redaktion und die hiesigen Leser wegen deren Anonymität angegriffen hat;
nun beruft er sich auf seine Orthonymität, um so seinen recht dürftigen Beitrag zu rechtfertigen. Es
stellt sich auch die Frage, warum kath.net seinen Beitrag nicht anonym veröffentlicht hat. Vielleicht,
weil Schönborn so etwas für die betroffenen Leute eine Art goldenes Kalb ist, wie die Traditionsstimme
sinngemäß schrieb? Oder spielen hier auch finanzielle Interessen eine Rolle?!
@Benedikt Ja und werden die dort verurteilten Irrtümer nicht noch umso vehementer heutzutage vertreten?
Ist Quanta nicht nach wie vor hochaktuell? Zwar halte ich die Wiedererrichtung katholischer Staaten kurz-
und mittelfristig gesehen für unrealisitisch, das ändert aber nichts an der Wahrheit betreffender lehramtlicher
Dokumente.
Lehramt Didimus schrieb:Das verstehe ich nicht. Dominus Jesus verliert doch nicht seine Gültigkeit, nur
weil der Papst, unter dem es promulgiert wurde, gestorben ist?! Warum denn nicht? Wann ist Quanta Cura
jemals formell aufgehoben? Ist dieses lehramtliche Dokument nicht etwa doch nach wie vor für alle Gläubigen
verbindlich? Ich habe nur mich nur über die Ansichten jener lustig gemacht, die das vorkonziliare Magisterium
unter Berufung auf das „lebendige“ Lehramt auszuhebeln versuchen (ich wußte nicht, daß es auch ein unlebendiges
Lehramt gibt). Und was soll Benedikts komischer Hinweis darauf, daß Quanta Cura mehr als 100 Jahre ist?
Steht auf lehramtlichen Texten neuerdings ein Haltbarkeitsdatum drauf? Na wer weiß, demzufolge wird man
V2 endgültig am 7.12.2065 zu Grabe tragen dürfen, sobald es Schnee von vorvorgestern ist, und ich werde
diesen Tag wohl noch erleben dürfen.
@Athanasius Mit dem Vorwurf der Häresie sollte man gewiß sparsam umgehen, allerdings hat Lefebvre die
Sedisvakantatisten aus dogmatischen Gründen ausgeschlossen, eben weil diese Lehre mit dem Dogma des I.Vatikanums
nicht zu vereinbaren ist. Sedisvakantisten bewegen sich aus diesem Grunde wenigstens am Rande der Häresie.
Ein Schisma liegt dann vor, wenn man sich weigert, sich dem rechtmäßigen Papst als Hirten zu unteterwerfen.
Insofern scheint die Sache klar zu sein.
#13 Irenäus 22:42:07 | Donnerstag, 20. Oktober 2005
@Didimus Allerdings ist Dominus Jesus unter dem Pontifikat des verstorbenen Papstes promulgiert worden
und damit kein Bestandteil mehr des lebendigen Lehramtes; oder Ratzingers Worte umgemünzt: „Wir leben
nicht mehr in der Zeit von Dominus Jesus“:
Irenäus der Lernfähige Ich sagte ja nicht, daß ALLES verworfen werden soll -nein, nur da, was Ihrer
Ideologie widerspricht. Und genauso wie es früher mal Leute gab, die meinten, die Erde sei eine Scheibe,
gibt es heute Leute, die meinen, Homosexualität sei genetisch bedingt und/oder normal (was das auch immer
auch sein mag…).
Unser lieber Freund… sollte sich den Grundsatz zu Herzen nehmen, erst zu denken und dann zu schreiben.
Schließlich sollte ihm die genuine Verbindung zwischen Ökumenismus und Protestantismus nicht unbekannt
sein…
der Erleuchtete …der sich stur an einen Erkenntnisstand von vor vierzig Jahren hält. Nein, so viel
entwaffnende Schlichtheit reizt gerade dazu, sich als intellektuell überlegen zu fühlen. Schließlich
lernte ich in meinem Studium vieles, das schon vor vierzig Jahren gültig war. Eine Wissenschaft, die
beinahe alles verwirft, was eine Generation vorher gültig war, ist nicht viel wert. Es gibt nun mal keine
geschichtliche Entwicklung der Wahrheit.
Irenäus meint: Auch wenn diese Ausstellung keine besonders gute Idee war, sollte man doch nicht einen
Priester, der öffentlich sein Bedauern über diesen Fehler ausgedrückt hat, dafür strafrechtlich verfolgen.
Schließlich sind gerade jene Denkstöße, die er uns damit geben wollte, ernst zu nehmen. Gerade bei
der Münzen weinenden Madonna fühlte ich mich spontan an Medjugorje erinnert. Wann werden endlich jene
selbsternannten „Seher“ vor ein Gericht, und sei es auch kein staatliches sondern ein kirchliches, zitiert,
um sich dort wegen Blasphemie zu verantworten? PS:selbstverständlich billige ich obige Ausstellung nicht;
aber man sollte sie nicht auf eine Stufe mit eindeutigen Blasphemien stellen, die wrklich unter jeder
Kritik sind.
@Benedikt Ach…Irenäus.Man kann sogar katholisch sein, wenn man nicht(immer) Ihrer Meinung ist. Warum
denn gleich so verärgert, wenn man Dich ein bißchen aufs Korn nimmt? Und außerdem warum denn bei unter
30-jährigen denn gleich SIE. Freilich solltest Du Marcel als Katholiken gelten lassen, auch wenn Du nicht
immer bist.
idea ich möchte bei aller Kritik, die ich im übrigen praktisch erwartet habe, doch darauf hinweisen,
daß ich idea nicht umsonst als halbwegs seriös bezeichnet habe; mal abgesehen davon habe ich hier schon
mehrmals nichtkatholische Webseiten empfohlen, ohne daß sich jemand aufgeregt hätte. Ebenso hat auch
die FSSPX keine Probleme damit, Nichtkatholiken zu Vorträgen einzuladen. Mir scheint kath.net besonders
gefährlich zu sein, weil es vorgibt, katholisch zu sein, gleichzeitig aber z.B. solche Dinge wie Medjugorje
befürwortet. Wie „seriös“ kath.net ist, hat ja gerade die „Stimme aus dem Tradiland“ aufgezeigt. So
wie ich persönlich idea einschätze, würde ich auf derem Forum geduldet werden, während ich bei kath.net
sofort rausfliegen würde. Mir sind ansonsten bisher keine solche Dinge bei idea aufgefallen wie etwa
Werbung für Bücher, die kaum noch etwas mit Religion zu tun haben. So wie kath.net schäbig über traditionstreue
Katholiken herzieht, benimmt sich idea einfach nicht. Bei Berichten über die katholische Kirche findet
man nicht soche gebetsmühlenartige Formulierungen wie „häretische Vereinigung katholische Kirche“; man
muß das mal im Verhältnis sehen (auch wenn man leider immer wieder bei den dortigen Autoren eine Ablehnung
der katholischen Glaubenslehre feststellen muß).
@methusalix Ich gebe Ihnen einen herzlichen Rat: Seien Sie nicht so leichtgläubig! Es ist doch bezeichnend,
daß im Fall von Schiavo kein Gegengutachten gestattet war; wohl um etwas zu verbergen. Man kann doch
etwas relativ leicht fälschen, vor allem dann, wenn die Gegenseite keine Möglichkeit der Überprüfung
hat. Ich nenne Ihnen da nur einen Namen: Schön, falls der Ihnen überhaupt was sagt.
#22 Irenäus 22:25:19 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Danke! Ich möchte in dem Zusammenhang meinen Dank an die kreuz.net-Redaktion aussprechen! Sie hat zwar
leider einige Schwächen (die ewigen „Homodiskussionen“, den kreationistischen Beitrag, den ich ziemlich
scharf kritisiert habe) aber bringt wirklich Artikel, die sich wohltuend vom sog. Mainstream absetzen,
sei er nun humanistischer oder neokatholischer Art. Dafür gebührt ihr herzlichen Dank! (Leider ist kath.net
nicht gerade die Verkörperung der Seriosität; wer eine halbwegs seriöse Alternative zu kreuz.net, die
diesen Namen noch verdient, sucht, dem sei idea.de empfohlen. Diese Seite ist leider nicht katholisch,
aber trotzdem lesenswert).
Tja Benedikt… leider gibt es da noch die große Klasse der getauften Nichtkatholiken. Und außerdem
willst Du wohl kaum die ungläubigen Juden als Heiden bezeichnen, oder?
@ES Es spricht jedenfalls nicht gerade für gutes Benehmen, wenn man seinen Gesprächspartner im unklaren
lässt (zumal wenn man mit anderen Forumsteilnehmern über ES schreibt), ob man ES mit ER oder SIE titulieren
soll; diese Forderung scheint mir noch nicht einmal gegen den vielgepriesenen Grundsatz der Anonymität
zu verstoßen, wenn man einmal bedenkt, wieviele Männer als auch Frauen es gibt.
@Gatte der Evelin In Ordnung, vielleicht könnten wir in Zukunkt „Yersinia“ auch mit ES titulieren; jedenfalls
erinnert mich DAS allzu sehr an die-leider nicht immer ganz geschmackvolle Kampagne- einer gewissen Partei,
die es sich zum Ziel gemacht hat, ES zu verhindern. Yersinias Schweigsamkeit, die Herkunft SEINES Namens
zu enthüllen, spricht jedenfalls wahrhaft Bände.
Dialog mit den Naturwissenschaften Was hat denn Küng für den Dialog mit den Naturwissenschaften großartig
getan? Ich vermute einmal, daß es derselbe Kongreß war, der vom 4. bis 9. März in Berlin stattfand,
geleitet von der DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft). Leider konnte ich daran nicht teilnehmen,
allein weiß ich wieviele Hauptvorträge stattfanden: 450 mit mehr als 150 ausländischen Rednern! Interessant
scheint mir da folgende Passage in der aktuellen Ausgabe des Physik-Journals: Die Rede des DPG-Präsidenten
Knut Urban und der Festvortrag des Historikers Fritz Stern waren nach übereinstimmender Ansicht die Glanzpunkte
des Festaktes.(S.38). Von Küng nichts! Jedenfalls kann man daran erkennen, wieviel Zeit „wir“ mit diesem
„Theologen“ verbringen…
Unsere liebe Mitdiskutantin… scheint noch nie davon gehört zu haben, daß sowohl im Wirtschaftsleben
als auch im Staat man sich an die bestehenden Gesetze zu halten hat.
#52 Irenäus 19:56:32 | Freitag, 30. September 2005
@Benedikt Allerdings war diese Neuerung namens Tradition spätestens zum Zeitpunkt des Todes des letzten
Apostels vorhanden; jedenfalls steht das immerhin im Ott, einem allgemein anerkannten Lehrbuch der Dogmatik.
@Yersinia Warum sieht sie denn gleich überall Verschwörunsfanatiker am Werk? Aber den Spaß, bei jeder
Gelegenheit gegen die katholische Kirche zu hetzen, sollten wir ihr ruhig gewähren, schließlich befinden
wir uns im Zeitalter der Toleranz, oder etwa nicht?
#20 Irenäus 22:13:15 | Donnerstag, 29. September 2005
@Yersinia Ich bin grundsätzlich für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Ursprüngen des
Christentums. Allerdings ist die „historisch-kritische“ Methode keine Wissenschaft. Eine Kostprobe ihrer
„Wissenschaftlichkeit“ durfte ich im Januar ja selber erleben. Da Du mir ja anscheinend an Bildung um
ein Vielfaches überlegen bist, wirst Du sicherlich auch die Göttinger Althistorikern Botermann kennen,
die über die „Historisch-kritische“ Theologie schreibt: Sie arbeiten zwar nach der „historisch-kritischen
Methode“, aber blickt man auf die Quellen, ist es offensichtlich eine „historische“ Methode als die, die
der Althistoriker handhabt. Der fehlende Blick für die Altphilologie dürfte sich allein schon aus den
heute in der Regel fehlenden Sprachkenntnissen ergeben.(Das Judenedikt des Kaisers Claudius)
#41 Irenäus 17:52:31 | Donnerstag, 29. September 2005
@Gunther Bei aller Höflichkeit möchte ich Sie darauf hinweisen, daß es da links bei „Kartei“ eine Rubrik
„Sämtliche Artikel“; außerdem kann man auf der Startseite unten auch umblättern. 1)Es gibt keinen Gehorsam
zur Sünde, wie sowohl Bellarmin als auch Pius IX. festgestellt haben; für mich haben die Ansichten eines
Kirchenlehrers und eines Papstes mindestens ebenso viel Gewicht wie die eines x-beliebigen Laien, oder
liege ich da falsch? 2)Noch einmal:es wurden gegen die Gegner von Dignitatis humanae noch nicht einmal
kanonische Strafen verhängt.
#36 Irenäus 16:56:09 | Donnerstag, 29. September 2005
Küchentheologie Allein das II.Vatikanum enthält keine Anathemata; es scheint sogar noch nicht einmal
besondere kanonische Strafen gegen seine Gegner zu geben: jedenfalls wurde Lefebvre nie dafür disziplinarisch
belangt. Ich persönlich lehne nur Dignitatis humanae ab; bei einigen anderen Dekreten liegt für mich
eher das Problem in der sprachlichen Formulierung (etwa Nostra Aetate). Es ist jedenfalls schon reichlich
aenteuerlich, das II.Vatikanum auf eine Stufe mit den dogmatischen Konzilien stellen zu wollen. Es bewegt
sich vielmehr auf dem Niveau von Enzykliken.
#33 Irenäus 15:51:38 | Donnerstag, 29. September 2005
@Sarto Reagieren Sie doch nicht so gereizt; unser lieber Mitdiskutant Pelagius scheint ja völlig von
seiner Aufgabe, über Traditionalisten sarkastisch herzuziehen, absorbiert zu sein. Ich denke die kleine
Freude sollten wir ihm ruhig gönnen. Schließlich scheint er bei anderen Themen (Papsttum, Bibelkritik
usw.) nicht all zu viel zu sagen zu haben. Aber das ist wohl ja auch beim deutschen Schulsytem kein Wunder…
#30 Irenäus 13:40:49 | Donnerstag, 29. September 2005
Orthodoxie Die Lehre vom Ehrenprimat stellt jedoch sehr wohl ein auffälliges Abrücken von der altkirchlichen
Tradition dar. Durch das Schisma (was sich im übrigen in der Ablehnung der lateinischen Taufe ausdrückte),
haben die „Orthodoxen“ ihre Gemeinschaft mit Rom aufgekündigt; da es nur eine Kirche gibt, kann man die
Konzilien des 2.Jahrtausends auch nicht als lokal deklarieren.
#49 Irenäus 11:14:04 | Donnerstag, 29. September 2005
@methusalix Den Vorwurf der Polemik und Geschichtsklitterung gebe ich Ihnen gerne zurück; alleine die
Fakten sprechen für sich. Oder meinen Sie ernsthaft, um 1930 habe es in der Kirche solche Grabenkämpfe
wie heute gegeben? Da bin ich mal gespannt, was Sie da anführen.
#47 Irenäus 11:01:16 | Donnerstag, 29. September 2005
@methusalix Müssen Sie hier umbedingt hier antikatholische Polemik nachplappern. Die Lutheraner und Kalvinisten
waren, was die Täufer anging, ja auch nicht gerade zimperlich. Die Jansenisten hingegen gaben teils ihren
Widerstand auf, teils bildeten sie die schismatische Kirche von Utrecht, aus der die altkatholische Kirche
entstand. Die Katharer waren jedoch nie eine Srömung innerhalb der Kirche (im Gegensatz zu den Arianern).
#45 Irenäus 10:12:21 | Donnerstag, 29. September 2005
@methusalix Katharer?! Meinen Sie das echt ernst?! Die waren doch immer eine von der Kirche getrennte
Sekte. Ich an ihrer Stelle hätte da bessere Beispiele gebracht: z.B. die Jansenisten. Allerdings waren
solche Streitereien grundsätzlich ein vorübergehendes Phänomen, dauerten meist nur ein bis zwei Generationen.
Hingegen ist die Zersplitterung dem Protestantismus inhärent; es hat seit dem 16.Jahrhundert eine Phase
der Einheit noch nicht einmal als Ausnahmesituation gegeben.
#26 Irenäus 11:36:56 | Mittwoch, 28. September 2005
@methusalix Allerdings gibt es dieses Phänomen erst seit 40 Jahren. Bei den Protestanten war es jedoch
so von Anfang an (Verfolgung der Täufer, Verketzerung Kalvins durch Luther). Jedenfalls ganz klar ein
Beweis der Protestantisierung der Kirche seit V2.
#7 Irenäus 11:21:21 | Mittwoch, 28. September 2005
@Benedikt Das stimmt; den vier Bischöfen wurde nur eine sakramentale Würde übertragen. Sie behielten
jedoch auch nach ihrer Weihe ihre Ämter ihre jeweiligen Ämter in der FSSPX: Williamson z.B. blieb auch
nach seiner Weihe Regens des Seminars St.Thomas Aquinas bis 2003, bis er dann an das dortige Seminar (ebenfalls
als Regens) in Argentinien versetzt wurde.
#2 Irenäus 10:33:56 | Mittwoch, 28. September 2005
Unterstellung Ich möchte an der Rechtschaffenheit Seiner Eminenz nicht zweifeln, aber mir kommt es wie
eine übliche Verschleierungstaktik vor, um den kritischen Einwänden der FSSPX einfach auszuweichen.
@Yersinia …oft wird beim anderen bekämpft, was man bei einem selbst sich verdrängt; Ja, ja. Genau
das ist das Problem bei ihr! Sie beklagt die (vermeintliche) Rechthaberei der glaubenstreuen Christen,
aber vertritt ganz energisch die Nichterkennbarkeit der Wahrheit (um dem kritischen Disput auszuweichen,
behauptet sie ganz einfach das sei nur Hinterfragen, kein Behaupten eigener Thesen) und behauptet noch
allen Ernstes, daß die historisch-kritische Theolgie seriöse Wissenschaft sei. Allein ich kenne ihre
Beiträge nur gut genug; und sie hat ja selber einmal erklärt, wir würden die Wahrheit erst beim Weltgericht(sic!)
erkennen.
@Yersinia …meide jene, die sie gefunden haben. So, so. Also will sie sich nicht argumentativ mit Leuten
auseinandersetzen, die zumindest glauben, in der Wahrheit zu sein. Das jedenfalls läßt tief blicken.
Hinterfragung Mit Fug und Recht hinterfrage ich den Relativismus, der geradezu in rechthaberischer Weise
die These, man könne letzte Wahrheiten erkennen, als „fundamentalistisch“ oder „triumphalistisch“ beschimpft.
#29 Irenäus 21:55:28 | Samstag, 24. September 2005
@Dr. Enderfers Ich möchte Sie noch einmal an die katastrophalen Zustände am Priesterseminar (bzw. Universität)
der Erzdiözese Köln erinnern, wofür Kardinal Meisner die Verantwortung trägt. In Anbetracht dessen
möchte ich Sie darauf hinweisen, daß ich keine Pauschalisierung vornehme: ich weiß, daß in einer deutschen
Stadt mittlerer Größe alle Pfarrer bis auf einen Donum vitae unterstützen. Diese Ausnahme wurde jedoch
dermaßen gemobbt, daß er nun keine Messe mehr öffentlich feiern durfte.
#27 Irenäus 20:57:00 | Samstag, 24. September 2005
@Petrus Sie haben das Problem auf den Punkt gebracht; anstatt über die Redaktion wegen vermeintlich unseriöser
Berichterstattung herzuziehen, sollten die betroffenen Herrschaften doch einmal selber zur Widerlegung
des Artikels heranschreiten.
#19 Irenäus 22:35:54 | Freitag, 23. September 2005
Schlammschlacht Ich befürchte, daß Pelagius gar nicht so unrecht damit hatte, daß es hier im Forum
meist ziemlich schlicht zugehe; allein ich befürchte, daß solche hitzigen „Diskussionen“ nur dazu dienen,
das Zeugnis Christi gegenüber Ungläubigen zu verdunkeln.
#14 Irenäus 21:35:56 | Freitag, 23. September 2005
@alle Na ja diese „Diskussion“ trägt zu meiner Belustigung bei; mir ist sowieso aufgefallen, daß Fellay
immer ein spöttisches Grinsen auf seinem Gesicht hatte. @Ignatius:wir sollten doch die liebe Mutter in
Ruhe lassen…
#17 Irenäus 21:21:30 | Freitag, 23. September 2005
@Sirilo Ich denke, daß in dem von Ihnen geschilderten Fall es sich sehr wohl um Zerfallserscheinungen
ging. Um deutlicher zu sein, ich meinte, daß gesamte Spezies einem Alterungsprozeß unterworfen ist.
Kürzlich hat ein Biologe (der Name ist mir entfallen) die These aufgestellt, daß die für die Alterung
verantwortliche Verkürzung der Telomere nicht nur für Individuen sondern auch für ganze Spezies gilt;
das soll auch eines der Gründe für das Aussterben von Arten sein. Wenn das stimmt, müßten Fälle,
wie die von Ihnen beschriebenen von Generation zu Generation prozentual zunehmen.
Einigkeit Sie bleiben mir ehrlich gesagt ein Rätsel; eben noch beschimpfen Sie uns noch als Levevbre-Schismatiker(meinten
Sie vielleicht etwa Seine Exzellenz Erzbischof Marcel Lefebvre?) und jetzt erklären Sie mir, wir seien
uns im wesentlichen einig! Allerdings habe ich erhebliche Zweifel, ob die von mir vorgetragene These der
Verbalinspiration wirklich so wahnsinnig unkatholisch ist. Ich bin dadurch durch Lesen der Enzyklika Providentissimus
Deus gekommen und durch die Feststellung, daß kein einziger Kirchenvater geglaubt hat, daß die Schrift
irgendwelche Irrtümer enthalte. Laut dem entsprechenden Artikel der Catholic Encyclopedia haben zumindest
im 16. Jahrhundert die Theologen an Verbalinspiration geglaubt.
@Dr. Enderfers In meinem letzten Artikel habe ich die FSSPX noch nicht einmal erwähnt; wenn man sich
freilich die Zustände an solchen „heiligen“ Seminaren anschaut, dann hat uns der Fall St. Pölten uns
eines besseren belehrt; und auch an anderen Seminaren scheint die Lage auch nicht gerade rosig zu sein:
ich kenne selber einen Ex-Alumnen von diözesanen Seminar in Köln; der hatte gleich sofort im ersten
Jahr Exegese. Was da kam, war aber alles andere als bibeltreu:„Das Hohelied, das ist pure Erotik!“-na
ja vielleicht ist das der Grund, die Bibel zu lesen!- oder ein Alttestamentler, der den Seminaristen einschärfte,
das AT bloß nicht im Lichte des NT zu lesen. Außerdem bezeichnet der Katechismus soweit ich mich erinnere,
die Bibel als frei von jedem Irrtum, und wohlgemerkt von jedem!. Die Exegese ist selbstverständlich notwendig;
aber sie muß sich dem natürlichen Wortsinn der Schrift öffnen; man erinnere sich nur an die Diskussion
um das Frauenpriestertum, wo die verehrten „katholischen“ Theologen einem ja auch nur erklärten, Pualus
sei nur ein Kind seiner Zeit gewesen.
@Dr. Enderfers Ich hatte anfangs eher den Eindruck, daß Sie an einer ernsthaften Diskussion interessiert
seien; aber wenn Sie unbedingt Hetze gegen vorkonziliar gesinnte Christen betreiben wollen, wüsche ich
Ihnen viel Spaß dabei!
@Dr. Enderfers Sie sollten allerdings zur Kenntnis, daß sich ähnliche Artikel in regelmäßigen Abständen
auch bei der jedes Sedisvakantismus unverdächtigen Internetzeitung kath.net findet. Was Sie da geschrieben
haben, erinnert mich bei aller Höflichkeit viel eher an einen Hetztraktat, daher wünsche ich mir, daß
Sie sich für Ihre Entgleisung entschuldigen. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Irenäus.
Heilige Schrift Was ich in meinem vorigen Beitrag geschrieben, mag vielleicht leicht polemisch geklungen
haben, aber war auch so gemeint. Sie sollten sich die Verhältnisse ganz genau anschauen; Leo XIII verteidigte
z.B. in Providentissimus Deus die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift. Wer heutzutage so etwas sagt,
wird an V2-Seminaren als Fundamentalist beschimpft. Ich weiß noch, wie mir eine ältere Frau weißmachen
wollte, die Schriftlesung sei vor V2 verboten gewesen, was einfach eine glatte Lüge ist. Man kann jedenfalls
noch nicht einmal geltend, V2 habe das Volk zum regelmäßigen Bibellesen ermutigt, wie dem kreuz.net-Artikel
zu entnehmen ist. Ferner sollten Sie bedenken, daß die Bibel nur noch ein Feigenblatt einer völlig unbiblischen
Theologie ist, wie kürzlich in einem interessanten idea-Artikel zu lesen war.
#12 Irenäus 20:47:27 | Donnerstag, 22. September 2005
@Agenteus und Sirilo @Agenteus: Im Vergleich zu den ständigen Homodiskussionen ist der Artikel ziemlich
dürftig; wenigstens Links zu einschlägigen Webseiten hätte man da anführen können. @Sirilo: Selbst
das beste technische Gerät ist dem Verfall ausgesetzt. Argumente für schlechtes Design sind sicherlich
ernstzunehmen, aber sind bei näherem Hinsehen nicht gerade überwältigend; seit einiger Zeit versucht
man, die Funktion der sog. „Müll-DNA“ zu klären, die wohl mehr ist als nur ein Relikt der Evolution.
#3 Irenäus 20:09:36 | Donnerstag, 22. September 2005
Tradition und Ramm Ich möchte in dem Zusammenhang noch einmal darauf hinweisen, daß Pater Martin Ramm
ein Sohn von Walter Ramm ist. Allein sein Vater scheint nicht gerade die Schismakeule gegenüber der FSSPX
zu schwingen im Gegensatz zu manchem Mitglied der FSSP. Dennoch hoffe ich, daß beide Gemeinschaften sich
nicht gegenseitig bekriegen, sondern in Zeiten der allgemeinen Verwirrung ihrem eigentlichen Aufgabenfeld
nachgehen: nämlich Inseln der Frömmigkeit zu schaffen. Ich selber habe vor ca. 2 Jahren an meiner bislang
einzigen Messe bei der FSSP teilgenommen, und die Predigt von Pater Hagel hat mich sehr beeindruckt.
#3 Irenäus 23:17:43 | Mittwoch, 21. September 2005
@Gotthard Das dürfte eines der Gründe dafür sein, warum V2 soviel Schaden angerrichtet hat; das tägliche
Bibellesen ist sehr wichtig für das Seelenheil, weil es gegen die Irrtümer vertreibt, das Licht des
Glaubens heller erstrahlen läßt und die Seele erbaut. Bezeichnenderweise hört man kaum von Diözesanpriestern
nie die Wichtigkeit der regelmäßigen Schriftlesung. Ich habe noch nie so häufig von der Wichtigkeit
der Bibellesung gehört wie bei der FSSPX; die Traditionalisten sind doch praktisch die einzigen, die
sich konsequent gegen die Entwertung der Schrift durch die V2-Theologie wehren.
#13 Irenäus 22:24:40 | Mittwoch, 21. September 2005
@Andreas Erzbistum Berlin Nun ja, wenn es ihn stört, dass kreuz.net im Gegensatz zu diversen andere konziliar
erleuchtete Machwerke (etwa die Polemik Albrechts) keine primitive Schelte gegen die FSSPX betreibt, ist
das sein Problem. Er läßt wahrlich keine Verunglimpfung ernsthafter Christen aus.
#1 Irenäus 22:06:27 | Mittwoch, 21. September 2005
Wort Gottes Zu dem Artikel „Die Bibel als Ladenhüter“ möchte ich noch den kritischen Hinweis anbringen,
dass auch mal wieder V2 versagt hat. Ich kann es nicht hören, wenn mir vor allem ältere Leute weiß
machen wollen, die Kirche habe nach V2 die Bibel wiederentdeckt(um die vorkonziliare Kirche aber schlechtzumachen,
sind solche Lügen aber immer noch gut genug!). Dabei hat doch der hl. Papst Pius X. den Verein des hl.
Hieronymus gefördert, der die tägliche Lesung der Evangelien befürwortete; für mich ist die tägliche
Schriftlesung praktisch zur Selbstverständlichkeit geworden.
#5 Irenäus 21:49:54 | Mittwoch, 21. September 2005
himmelsschreiende Sünde Sodom scheint sich mal wieder selbst übertroffen zu haben; an der Sache freilich
ändert das nichts. Schließlich macht es keinen Unterschied, ob ein Mensch im Mutterleib oder außerhalb
ermordet wird. Wir dürfen bei aller Empörung auch nicht das Seelenheil der Betroffenen außer acht lassen;
allein, ich halte es für recht unwahrscheinlich, dass Menschen, die zu einer enormen Bosheit in der Lage
sind, sich bekehren. ich werde dann freilich, wenn es soweit beim Endgericht kommt, keine Träne über
dieses Pack verlieren; die Seligen werden laut dem doctor angelicus kein Mitleid für die Verdammten empfinden,
auch wenn ihre gerechten Strafen noch so quallvoll sind. Dieser Gedanke, dass Gott gerecht ist, hält
mich angesichts dieses Unrechtes aufrecht: Seilig, die hüngern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn
sie werden gesättigt werden.(Matth 5,6).
#7 Irenäus 21:18:56 | Mittwoch, 21. September 2005
Na endlich! Nach den ewigen unterleibsfixierten Diskussionen kommt wieder mal ein wirklich interessantes
Thema. Allerdings ist obiger Artikel doch eher flach; ich rate der Redaktion, sich noch intensiver mit
der Thematik auseinanderzusetzen. Es ist Aufgabe der Wissenschaft, sich mit der Wirklichkeit zu beschäftigen
und nicht mit irgendwelchen philosophischen Konstrukten. Das scheint mir allerdings bei solchen naturalistischen
Theorien, die auf Krampf verfochten werden, egal wie wenig sie die Fakten erklären können, der Fall
zu sein. Darwinisten scheuen deswegen meistens die kritische Diskussion und beschränken sich auf Beschimpfungen,
das zwangsweise Herrunternehmen von Websites oder Mobbing bis zum Jobverlust. Ich werde bei Gelegenheit
dazu noch konkrete Beispiel benennen.
#234 Irenäus 23:04:22 | Montag, 19. September 2005
zum letzten „Diskussions“-Beitrag Eine erneute Bestätigung meiner These! Wer diesen Text liest (ich glaube
es war sogar derselbe!), wird nur überzeugt werden ,wenn er die Traditon ohnehin haßt. Die Fürsprache
Mariens haben wir letzten Endes alle nötig, aber bestimmt nicht Leute, die in ihrer Anmaßung meinen,
die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben und diesen Text eines suspekten Priesters für die Verkörperung
des unfehlbaren Lehramtes halten.
#232 Irenäus 22:48:06 | Montag, 19. September 2005
ziemlich irrational Leider ist dieser Beitrag von Pyltlik wieder eine glänzende Bestätigung für meine
These, dass hier irrationaler Fanatismus von seiten Spindelböcks oder eben auch Pytlik stattfindet. Nur
wenn die verehrten Herrschaften mir in der Hinsicht so wahnsinnig haushoch überlegen sind, möchte ich
doch mal ganz bescheiden anfragen, warum ich so kreuzfalsch liege. Was soll man vom sedisvakantistischen
Bischof Yurchik halten? Ich befürchte, Pyltlik liest diesen das erste mal diesen Namen, möchte mich
aber als „Fanatiker“ oder Sedisvakantist beschimpfen. Inhaltlich kommt nichts. Und dieser obskure Link
auf Pater Andreas: ich habe vor zwei Jahren seine Polemiken gegen die FSSPX gelesen, wirklich widerlich
primitiv und unsachlich. Aber:ich möchte hier noch einmal alle gutmeienenden aufrufen, die letzten Beiträgen
noch einmal zu lesen. Dann wird er leicht feststellen, wer so der „Fanatiker“ ist, und wer sich um ein
Mindestmaß um Rationalität bemüht.
#230 Irenäus 20:21:44 | Montag, 19. September 2005
@Ehepaar Evelin Das mit Thiede stammt von einem Interview mit Dr.Barth anläßlich dessen Todes; es war
wohl die Februar-Ausgabe der Kirchlichen Umschau (die Sie wahrscheinlich auch lesen). Darin berichtet
Barth, daß Thiede seinerzeit schockiert war, als in den 80-er Jahren Johannes PaulII ein Dokument unterzeichnete,
wo Bultmann als wegweisend für die Theologie bezeichnet wurde. Dabei bestand doch das Lebenswerk Thiedes
gerade darin, solchen Pseudohistorikern den Kampf anzusagen. PS:Könnte es nicht vielleicht sein, daß
Catholicus-„der böse Sepp aus Österreich“-hier einfach deswegen zurückgetreten ist, weil er sich an
den Fakten, die ich hier gerade zur Sprache gebracht habe, ansonsten die Finger verbrennen würde? Ich
habe mit Assisi noch gar nicht losgelegt, und er bricht die Diskussion einfach ab! Ein anderes Beispiel
als Thiede ist eine so grundlegend verschiedene Persönlichkeit wie der schismatische Bischof Yuri Yurchik.
Wer sich über diesen Fall informieren möchte, lese das in www.arbeitskreis-katholischer-glaube.de nach.
Da soll wohl einer noch meinen, Johannes Paul II sei die Inkarnation der Orthodoxie (im doppelten Sinne!)
gewesen!
#15 Irenäus 21:44:52 | Sonntag, 18. September 2005
betreff hcr Leider sieht man hier, wie sich die Extreme berühren. Ich finde auch den Artikel daneben,
aber dennoch… hcr hat hier auch Leute als Seelenmörder beschimpft, nur weil sie für eine angemessenen
zwischenmenschlichen Umgang mit Sodomiten eintraten. Natürlich müssen wir die Schwere der Sünde herausstreichen,
aber dennoch dürfen wir dabei den Sünder, der ja ein konkreter Mensch ist, nicht vergessen.
#209 Irenäus 21:36:28 | Sonntag, 18. September 2005
Mehrere Deutungen möglich? Allein weiß ich nicht, wie man hier mehrere Deutungen zulassen kann. Warum
hat er nicht ausdrücklich darum gebeten, daß die Menschen islamischen Glaubens beschützt würden? Warum
müssen wir mit viel guten Willen und recht gewaltsam alles in einem katholischen Sinne umdeuten, sei
es nun V2 oder Johannes Paul II? Wer Götzendiener zum Gebet einlädt und sogar Kirchengebäude ihnen
dafür zur Verfügung stellt, darf sich nicht wundern, daß so etwas dabei herauskommt. Natürlich trug
daher Johannes Paul II die Verantwortung für solche Aktionen, selbst wenn er sie nicht direkt befohlen
hat. Seine skandalösen Aktionen sind einfach Legion; Thiede, dem ich paradoxerweise meine Hinwendung
zum katholischen Glauben zu verdanken habe, ist nie konvertiert, eben weil so ein Papst Bultmann als wegweisend
für die Theologie bezeichnet hat.
#207 Irenäus 21:04:46 | Sonntag, 18. September 2005
@Catholicus Wie Sie meinen Beiträgen entnehmen können, bemühe ich mich grundsätzlich um ein faires
und ausgewogenes Urteil (der Beitrag mit der Bezeichnung schismatische Vereinigung „Deutsche Bischofskonferenz“
hatte nicht umsonst die Überschrift Ironisch). Wenn Sie meiner Schlußfolgerung, daß etwa die Aufstellung
einer Buddha-Statue auf einem Tabernakel oder das Überlassen von Kirchengebäuden den Heiden zum Götzendienst
keine Übertretung des 1. Gebot darstellt, ist das Ihr Problem. Aber wenigstens sollten Sie anerkennen,
daß ich meine Ansichten begründen kann und keine unflätige oder sonst wie ungehörige Behautung wäre,
die irgendwie zu löschen wäre. Und außerdem: die Wahrheit zu verkünden, ist gerade für einen Priester
ein hohes Gut, sei es nun die ewige Wahrheit oder auch natürliche Wahrheiten. Wie können Sie hier allen
Ernstes wider besseres Wissen behaupten, der Korankuß sei nur ein singuläres Ereignis gewesen? Wie war
das mit Johannes dem Täufer, er möge den Islam beschützen…? Alle diese Beispiele sind hier schon
ein dutzendmal breitgetreten worden.
#204 Irenäus 19:41:36 | Sonntag, 18. September 2005
@Gatte Leider stellt jener pseudokonservative Priester ein echtes Problem dar; ich weiß noch, wie er
vor kurzem gefordert hat, daß ein kritischer Beitrag von mir (wo ich nur die reine Wahrheit gesagt habe,
nämlich daß Johannes Paul II das 1. Gebot übertreten hat) gelöscht werde. Er verteidigt niemals das
Evangelium gegen Ungläubige wie Yersinia, und stellt auch niemals solche Forderungen auf gegen die Beiträge
Gotthards, die nun wirklich unter jedem Niveau sind. Er ist ja so gerecht! Er ist ja so mutig! Er hat
z.B., falls Sie es noch nicht bemerkt haben, sogar neulich versucht Ihre Identität zu lüften. Die Redaktion
nahm seinen Beitrag heraus und löschte jene Passage; ausgerechnet so einer, der sich so unbotmäßig
benimmt, hat es nötig, zu fordern, daß meine Beiträge gelöscht würden! Oder nehmen wir den Fall des
Schismatikers Lingen: mit diesem zugegebenermaßen traurigen Fall eines an der modernistischen V2-„Kirche“
verzweifelnden Alumnen mußte er sich ja unbedingt auseinandersetzen. Wann hat er sich jemals öffentlich
gegen einen abtrünnigen Bischof geäußert? Oder gegen Johannes Paul II, der Rudolf Bultmann als wegweisend
für die Exegese bezeichnet hat?
Johannes XXIII und V2 Ich finde den vorhergehenden Beitrag sehr interessant; tatsächlich gibt es leider
im traditionalistischen Milieu die fatale schwarz-weiß-Malerei, die den guten, quasi lupenreinen Pius
XII dem bösen progressistischen Roncalli gegnüberstellen. Die Wahrheit ist oftmals komplexer. So mancher
konziliarer Irrweg hat schon bei Pius XII angefangen, während Johannes XXIII keineswegs so liberal war,
wie er oftmals dargestellt wurde. Nehmen wir z.B. die Frage der Religionsfreiheit: hier gibt es allenfalls
eine obskure Stelle in Pacem in terris, wo aber lediglich drin steht, daß jeder die Religion ausüben
dürfe, was vom Kontext jedoch nur bedeutet, daß jeder die katholische Religion praktizieren dürfe.
Johannes XXIII hatte tatsächlich sogar mehr Gespür für Liturgie als PiusXII. Der NO wäre mit ihm nicht
zu machen gewesen.
@alle 1)Es stimmt, Johannes Paul II hat strenggenommen nie direkt Götzendienst verübt. Dennoch war er
ein Götzendiener in einem weiteren moralischen Sinne, weil er Heiden mehrmals zum Götzendienst (2-mal
in Assisi, einmal in Fatima, dort allerdings nur indirekt) angestiftet hat. Moralisch gesehen ist dieser
Frevel sogar schwerwiegender als wenn ein Buddhist seine Gebetsmühle schwingt. Er ist ja nur durch seine
Kultur und Erziehung dazu verführt worden und geht dieser Tätigkeit zumindest eine zeitlang guten Glaubens
nach. 2)Der Versuch des Gatten der Evelin in Ehren, den endgültigen Häresienachweis zu führen; es gibt
jedoch keinen einzigen über jeden Zweifel erhabenen Nachweis dafür, daß je irgendein Papst ein Häretiker
war. Der hl. Bellarmin soll dazu seinerzeit eine interessante Studie veröffentlicht haben. 3)@mileschristi:
ich habe nicht die gerinste Sympathie für die Sedisvakanztheorie. Götzendienst alleine führt nach dem
Kirchenrecht nicht zur Exkommunikation. Allein Glaubensabfall und Schisma schließen jemanden automatisch
aus der Kirche aus. 4)@Catholicus: Daß Sie die traurige Realität nicht ertragen können, ist Ihr Problem.
Daß die Redaktion meinen Beitrag nicht gelöscht hat, liegt einfach daran, daß er absolut sachlich war,
und um sachlich zu bleiben, füge ich meinem Beitrag diese Bemerkung hinzu. 5)Ich hege keinerlei Sympathie
für den Islam; aber um sachlich zu bleiben, kann ich die Mohammedaner nicht als Götzendiener bezeichnen.
#60 Irenäus 21:04:47 | Sonntag, 11. September 2005
@Konrad Ich habe hier schon einmal darauf aufmerksam gemacht, daß Johannes Paul II wahrscheinlich ein
Häretiker war(„Johannes der Täufer usw.). Natürlich ist das nicht über jeden Zweifel erhaben; dennoch
empfinde ich es nur noch als zynisch, einen Götzendiener wie Johannes PaulII als Heiligen zu bezeichnen.
#40 Irenäus 21:39:18 | Samstag, 10. September 2005
@Gotthard O weia! Merkst Du nicht, daß Du mit Deinen primitiven Äußerungen selber disqualifizierst?!
Wir sind keine Sekte, auch behaupten wir nicht, die Kirche Christi zu sein. Der Papst sieht die FSSPX
ebenfalls als Teil der katholischen Kirche an. Und selbstverständlich gibt es einen asiatischen Distrikt
der FSSPX (www.sspxasia.com). Aber das herauszufinden, ist ja bei dem intellektuellen Niveau ja zu viel
verlangt.
#35 Irenäus 20:47:11 | Samstag, 10. September 2005
@Gotthard Habe einen Tip für Dich, rechne mal diese absoluten Zahlen in Prozente um. Ach so, da Logik
bei Dir keinen Platz hat, kannst wohl auch nicht rechnen.
Sagt mal…(speziell an Cairochon) Müßt ihr umbedingt hier die Atmosphäre vergiften? Ich möchte nicht,
daß hier das Niveau völlig den Bach runtergeht und in die vollkommene Primitivität herabsinkt.
@Traditionsstimme Ich denke allerdings, daß der Gehorsam im paulinischen Sinne der jeweiligen Obrigkeit
gilt, auch wenn diese unrechtmäßig zustandegekommen ist.
O weia! Wenn ich diesen Schwachsinn lese, so muß ich dem entgegenhalten, daß werter Autor nicht die
geringste Ahnung zu haben scheint, wovon er schreibt. Der erste Fehler, der mir ins Auge sprang, war folgender:
Wie ist es dann möglich, wenn außerhalb des Kosmos das Nichts ist. Es gibt folglich keinen Raum, in
den hinein etwas sich etwas ausdehnen kann. Na wunderbar. Er scheint offenkundig überhaupt keine Ahnung
von Riemannscher Geometrie, geschweige denn Robertson-Walker-Metrik zu haben. Dann wüßte er, daß dieses
„Argument“ genauso sonnvoll ist, wie das, die Menschen auf der Unterseite der Erde müßten herrunterfallen.
Auf der ausführlicheren Darstellung konnte ich beim ersten Überfliegen keinerlei Hinweise auf die Allgemeine
Relativitätstheorie (ART) finden. Immerhin scheinen werte Autoren etwas Ahnung von SRT zu haben. Allerdings
ist das bei der Kosmologie zu wenig. Bemerkung: Bezeichnenderweise scheint Yersinia, die mir ja so haushoch
überlegen ist, nichts besseres zu tun zu haben, als ihr relativistisches(!) Spielchen weiterzuspinnen.
(Dabei hat sie doch Physik studiert, nach eigenem Bekunden jedenfalls). Inhaltlich kommt gegen diesen
Artikel nichts.
Ergänzung Auch wenn es keine schöne Sache ist, so über einen Kardinal herzuziehen, stellt sich die
Frage, was ihm das Recht gibt, öffentlich (!) ein lehramtliches Dokument als Betriebsunfall zu bezeichnen
und öffentlich de facto Dogmen zu leugen (Absage an eine Rückkehrökumene). Im Vergleich dazu ist Pflugers
Aussage nur eine Lappalie.
@Romano Soweit ich weiß, bedeutet die Annullierung freilich eine rückwirkende Aufhebung des Urteils.
Freilich kann man die Aufhebung der „vielleicht“-Exkommunikation Rangels auch so deuten, daß Ecclesia
Dei auch nur „vielleicht“ gültig ist. Von einem formal-positivistischen Standpunkt aus gesehen muß ich
Ihnen allerdings recht geben.
@Romano Freilich besteht auch im weltlichen Recht der Grundsatz, daß rechtskräftige Urteile annulliert
werden. Ich denke, daß Sie Rom nicht retten können; die Widersprüche sind in der Sache einfach zu gewaltig.
Danke Besten Dank! Leider habe ich den Eindruck, daß das einzige „Argument“ von Ramano ist, daß Rom
es halt so beschlossen hat, auch wenn diese Entscheidungen noch so widersprüchlich sind.
@Romano Jemand, der sich ohne päpstliche Erlaubnis, dazu noch von einem offiziell (!) exkommunizierten
Bischof weihen läßt, soll nicht exkommuniziert sein?! Ich gebe zu, daß ich noch nie einen CIC selbst
in der Hand gehabt habe; aber soweit ich weiß, tritt die Exkommunikation in dem Fall von selbst ein,
auch ohne offizielle Feststellung. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber ich befürchte,
daß die Argumentation von Tadiland so falsch gar nicht ist.
??? @methusalix Schönborn hat nicht derartiges gefordert. Ich verfolge den wüsten Kampf schon seit Jahren.
Haben Sie überhaupt die Stellungsnahmen auf talkorigins (neodarwinistisch) bzw. auf Dembskis (intelligentes
Design) Seite gelesen. Kennen Sie überhaupt die Pamphlete von Kutschera? Kennen Sie Behe oder Lönning
dem Namen nach? Denton? Ich habe viel eher den Eindruck, daß die Darwinisten die Leute sind, die im voraus
bestimmen, was bei wissenschaftlichen Arbeiten herauszukommen hat.
@Gotthard Bei Ihren „qualifizierten“ und überaus „anständigen“ Äußerungen möchte Ihnen erst einmal
anraten, wenigstens die Autorität der Logik und des menschlichen Anstandes anzunehmen. Und warum sollten
die Katholiken das Urteil der Kirche annehmen? Sagen Sie doch selbst: Ein kirchliches Dokument in den
Ring zu werfen, gilt nichtvom 26. August 0:14Uhr. Ach ja, Logik gilt bei Ihnen nicht.
Habemus legem! Im obigen Artikel wurde ganz gut das positivistische Rechtsverständnis vieler Neokatholiken
aufs Korn genommen. Ich befürchte, viele scheint die Botschaft des Neuen Testamentes, daß Christus das
Gesetz durch die Gnade abgelöst hat, noch nicht erreicht zu haben.
Akzentsverschiebung Es ist leider ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen der letzten 40 Jahre, daß
Rom sich bei lehramtlichen Verlautbarungen immer unklar ausdrückt. Dennoch ist es interessant, dieses
auf einem Nebenkriegsschauplatz wie der Kirchenmusik zu lesen.
der Verständige Gegen die Weihe verheirateter Priester in solchen Ausnahmefällen gibt es eigentlich
nichts einzuwenden. Freilich belegt dieses Beispiel auch, daß Pius XII keineswegs der ultratraditionalistische
Hardliner war. Freilich sagen selbst die Anhänger des griechischen Schismas, daß die lateinische Kirche
ihre Kraft aus dem Zölibat schöpft.
@Luther Hast Du mal schon vom Wort geistige Brandstiftung gehört? Hinzu kommt, daß Luther (der echte!)
wahrscheinlich selber Morde mir eigener Hand verübt hat.
Mein lieber Luther! 1)Zu Deinem Ausbruch gegen die katholische Kirche möchte nur sagen, daß von der
EKD keine Entschuldigung bzgl. Deines Namensgebers gekommen ist, dem wohl größten Judenhassers vor Onkel
Adolf. Und die Ausrottung der Indianer in Nordamerika sollte man auch nicht vergessen. 2)Ich habe bei
Deinen Ausführungen manchmal das Gefühl, daß Du Religion auf ein Gefühl reduzierst, was Du dann Spiritualität
nennst. Jesus hat aber immer wieder sich auf die Autorität der Bibel bezogen, ebenso auch die Apostel.
Paulus schreibt:„Wer ein anderes Evangelium verkündet, so sei er verflucht!“ In Anbetracht dessen fürchte
ich, daß nach Deinen Maßstäben Bibel und Christus ebenfalls fundamentalistisch sind.
#48 Irenäus 20:17:10 | Donnerstag, 25. August 2005
???!!?? Wer soll dieser wirren Diskussion der vorhegehenden Beiträgen noch mitverfolgen? Es hat hier
schon einmal einen Hinweis auf die Ehen von Campos gegeben, wo darauf hingewiesen wurde, daß sie von
Rom anerkennt werden. Wenn die FSSPX wirklich schismatisch ist, sind selbstverstädlich auch ihre Ehen
nach dem CIC gültig. Sind ihre Ehen ungültig, ist sie aber nicht schismatisch. Aber Logik war ja noch
nie eine Stärke der „Konzilskirche“.
#39 Irenäus 20:00:27 | Donnerstag, 25. August 2005
@Gotthard So, so. Laut Superpäpsten wie Gotthard oder Lehmann darf man also Dominus Jesus als Betriebsunfall
bezeichnen. Es ist ja schließlich „nur“ ein lehramtliches Dokument. Das dürft ihr ja. Wenn ich Lehmann
als Betriebsunfall bezeichne, ist das natürlich infam.
#37 Irenäus 19:44:42 | Donnerstag, 25. August 2005
Betriebsunfall Wie es scheint, muß Betriebsunfall Karl Lehmann mal wieder loslegen. Am besten sollte
der Papst ohne großes Aufsehen diesen Apostaten auf einen Titularposten „hochheben“, damit er möglichst
wenig Schaden anrichten kann.
??? @Dr.Otterbeck Tut mir leid, aber Ihre Beiträge werden immer wirrer. Hier findet überhaupt keine
sachliche Auseinandersetzung mehr statt; Joseph Smith hat eine völlig neue Religion begründet, die im
Verlaufe dieses Jahrhundert wohl eine Weltreligion wird. Daß eine Einigung Zeit brauchen wird, versteht
sich selbst; dieses Treffen ist nur der erste Schritt. Aber wie Fellay gesagt hat, um eine Brücke zu
bauen (ein „konzilskirchlicher“ Ausdruck!), muß man erst einmal die Pfeiler errichten.
? Das mag zwar alles wunderbar sein; aber warum berichtet kreuz.net nicht von der Schönenberger-Sommerakademie?
Dieses Jahr wurde ja auch immerhin ein wichtiges Thema behandelt.
@Aurelius Irenäus meint: Ineressant. Auch ich meine, man sollte die Kirche im Dorf lassen und über Ratzinger
wegen dieses Fehlers nicht den Stab brechen.
Kritik Wie ich gerade leider gesehen habe, hat die kreuz.net-Redaktion den Beitrag von mileschristi gelöscht,
der im übrigen verglichen mit vielen „Beiträgen“, die trotz Aufforderung meinerseits nie getilgt wurden,
eher harmlos war . Nun, ja. Aber der Beitrag von Dr. Otterbeck mit seinem „Mormonentum“ scheint mir in
die Kategorie der blödsinnigen Beiträge zu gehören. Hier scheint etwas Willkür mitzuspielen, was die
Atmosphäre hier eher vergiften wird.
@Sirilo So, so. Und wer garantiert, daß das „pro multis“ korrekt übersetzt ist? Was, wenn Altphilologen,
denen man eine gewisse Kompetenz nicht absprechen kann, anderer Meinung sind?
@Dr. Otterbeck Wer soll diesem verwirrten Beitrag noch folgen? Ich dachte immer, Lefebvre sei Schismatiker
nicht Apostat. Und was Pelagius über die Liturgiereform losgelassen hat, ist auch nicht gerade schmeichelhaft:
Die Liturgiereform führt m.E. nicht für eine „größere Distanz zum hermetischen Ritual des Arkanums“,
vielmehr bringt sie die Gefahr mit sich, in eine Distanz zur traditionellen Meßopfer zu führen. vom
16.Juni, 9:17Uhr.
@christfidel Nun ja. Aber wer so einfach über „Memoriale Domine“ hinweghuscht und mich als Schismatiker
beschimpft, darf sich nicht so einfach über den entsprechenden Gegenwind beschweren. Lesen Sie doch einfach
dieses lehramtliche Schreiben! Bezeichnenderweise hat selbst Johannes Paul II die Handkommunion in seiner
Diözese nie erlaubt. Ferner: Rom hat in offiziellen Stellungsnahmen immer erklärt, die Priester der
FSSPX seien suspendiert, nicht exkommuniziert. Da ich noch nicht einmal Drittordensmitglied bei der FSSPX
bin, verstehe ich nicht, wer Ihnen das Recht gibt, mich als schismatisch zu beschimpfen. Wie Sie meinen
Beiträgen entnehmen können, habe ich immer Papst Benedikt verteidigt.
@christfidel Zu Deiner Antwort: So, so. Andere beschimpfen als nicht in Gemeinschaft mit dem Papst stehend
und dann weinerlich werden, wenn die entsprechende Reaktion kommt. Die krankhafte Leugnung der Wahrheit.
Aha, ich habe neulich eine kritische Anfrage an jemanden gestellt, wie der Ratzinger Dr. Barths Schriften
als Segen für die Kirche bezeichnen, und bis heute kam keine Antwort. Aber Superpapst christfidel weiß
das natürlich alles besser wieder einmal besser, und rümpft ganz „bescheiden“ die Nase über die „Privatmeinungen“
dieses „popeligen“ Hoyos; ist ja schließlich nur ein Kurienkardinal. @josefmaria:Mag sein, daß ich scharf
geschossen habe; was Ratzinger von sich gegeben, ist dem Ton nach milder aber schon ziemlich heftig, daß
es nämlich in der westlichen ein materielles Schisma bestehe.
@christfidel Ich muß Dich nicht darauf hinweisen, daß Du als Häretiker und Schismatiker exkommuniert
bist. Natürlich stehe ich in Gemeinschaft-in Gegensatz zu Dir- mit BenediktXVI. Wer meint, auch der Islam
sei ein Heilsweg, verfällt nach Urteil der Kirche ipso facto der Exkommunikation. Wer ferner die Gemeinschaft
mit anderen Katholiken aufkündigt, ist Schismatiker. (Natürlich kann der Papst diesen Apostaten-und
Häretikerhaufen-Lehmann:Küng sei ein Segen für die Kirche, Dominus Jesus ein Betriebsunfall- namens
„Deutsche Bischofskonferenz“ nicht auf einmal aus der Kirche verstoßen; er möchte ein größeres Übel,
die totale Anarchie, verhindern.)
Ironisch @christfidel Meinen Sie nicht, daß Sie sich am modernistischen Rand der Kirche bewegen, etwa
indem Sie die häretische Vereingung „Deutsche Bischofskonerenz“ unterstützen („Islam und Christentum
stellen zwei verschiedene Zugänge zum selben Gott dar.“)? Sind Sie überhaupt noch katholisch?
@Stimme aus dem Tradiland Ich habe zugegebenermaßen scharf geschossen; aber die schäbige Art, in regelmäßigen
die FSSPX als schismatische Vereinigung Pius X zu beschimpfen…nein dieses Niveau ist eine Schande. Auch
kann ich mich erinnern, einen Beitrag da gelesen zu haben, wo ganz unverblümt Häresien verkündet wurden.
Ich konnte ihn leider nicht wiederfinden. Und dieses Propagieren von Medjugorje, dieser gottlosen und
häretischen „Erscheinung“, begründet sehr wohl den dringenden Verdacht, daß diese Leute vom Glauben
abgefallen sind.
@Catholicus Bevor Sie hier so selbstgerecht den Finger erheben, möchte ich Ihnen die kritische Frage
stellen, wie Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, für die mehr oder weniger der Häresie verfallenen
Gruppierung kath.net zu schreiben!?
@christfidel Ich habe eine Flugschrift von Pro sancta Ecclesia gelesen, worin behauptet wird, daß Paul
VI die Handkommunion verurteilt habe. Aber ich weiß auch, daß V2 die Handkommunion eben nicht gefordert
hat. Insofern bleibt mir Ihre Erwiderung schleierhaft.
@christfidel Mag sein, daß es diese Passage bei Ratzinger gibt. Aber belegt er denn auch, daß man in
der Alten Kirche die Eucharistie in die Finger bzw. die linke Hand genommen hat?
@josefmaria Der jedes Traditionalismus unverdächtige Nußbaum bemerkt, daß es undenkbar sei, daß man
in der Alten Kirche die heiligen Gestalten in die Finger genommen habe. Insoweit erscheint mir Ihr“Traditionsbeweis“
höchst fragwürdig. In jener berühmt-berüchtigten Chrysostomos-Stelle, die immer wieder zur Begründung
der Handkommunion herangezogen wird, wird gerade vor dem Partikelverlust gewarnt, was mit der heutigen
Praxis nicht zu vereinbaren ist.
@Marcel Vergiß nicht, daß Lazo dafür nie disziplinarisch belangt belangt wurde; seltsam Daß Johannes
Paul „der große“ (sic!) ihn nie dafür exkommunziert hat. Aber ich bezweifele, ob gewisse Betonköpfe
sich deswegen eines besseren belehren lassen.
@Beichte Es stellt sich aber die Frage, ob man der ach so bösen Jugend so viele Vorwürfe machen kann.
In vielen Pfarrgemeinden ist die Beichte ganz ausgestorben; ich selber habe mal andernorts ein Gemeindeblatt
gesehen, wo es keine Hinweise auf Beichtgelegenheiten gab.
ad Aurelium Meinst Du, ich wäre als FSSPX-Anhänger nicht in Gemeinschaft mit dem Papst? Wie Du meinen
Beiträgen entnehmen kannst, habe ich großen Respekt vor ihm, auch wenn ich einigen seiner Ansichten
sehr kritisch gegenüberstehe. Aber ich kann auch verstehen, daß einige WJT als Schande bezeichnen, wenn
bei einer Messe die Masse beginnt beim Ite missa est wie bei einem Fußballspiel zu grölen, und Seine
Eminenz Kardinal Meisner extra dazu auffordern muß, die Liturgie würdig zu beenden.
@Yersinia Was drängt Dich mich zu belehren? Was würdest Du dazu sagen, wenn ich von mir sagen würde,
ich hätte ein vielfaches an Bildung als Du? Du kennst mich doch gar nicht! Und Du beschuldigst ständig
andere der Selbstgerechtigkeit! Und Methusalix soll deswegen recht haben, nur weil er älter ist? Was
für ein autoritäres Denken offenbarst Du damit! Es gibt ein Sprichwort: „Alter schützt vor Torheit
nicht.“ Ich kenne die „historisch-kritische“ Methode gut genug, um zu wissen, daß sie sehr wenig wert
ist. Natürlich habe ich nicht alles darin gelesen; aber muß ich deswegen Erich von Däniken auf eine
Stufe mit ernsthaften Altertumsforschern stellen? Natürlich habe ich darin auch nicht alles gelesen,
von Däniken sogar fasr gar nichts. Beispiel:Im Januar habe ich einen Vertrer dieser Sorte kennen gelernt;
er behauptete, es habe im Urchristentum kein Weihepriestertum gegeben. Da ich grundsätzlich für alternative
Sichtweisen offen bin, habe ich ihn eine einfache Frage gestellt:„Haben Sie Belege für Diese Behauptung?“
„Sie müssen wissen, daß ich auf Kirchengeschichte spezialisiert bin; und das ist auch allgemeine Ansicht
meiner Kollegen!“ Und das war die ganze Antwort! Ich war gespannt darauf, patrisitische Zitate oder irgendwelche
handfesten Belege zu bekommen, die meine „fundamentalistische“ Sichtweise erschüttert könnte; kam aber
nicht. Stattdessen kam nur ein „wissenschaftliches“ Argument in auctoritate.
@Rocky Inwiefern hat sich Marcel ins Abseits hineinmanövriert. Muß ein Katholik den WJT mögen!? Vergiß
nicht, daß die Massen sich bei einer Messe wie bei einem Fußballspiel aufgeführt haben. Ich denke,
auch dem Papst gefällt dieses Spektakel nicht (dazu ist er ein viel zu feisinniger uns kultivierter Mensch).
Und was ist mit der Äußerung Kardinals Sticklers, die V2-Dokumente müßten überarbeitet werden? Und
was ist mit Ratzingers Äußerung, die FSSPX-Anhänger seien nicht exkommuniziert?
@Yersiniam atque Methusalicem Wenn man über etwas zu sehr nachdenkt und alle Umstände reflektiert, kommt
man zu einem Schluß, der dem eigenem Glauben nicht zu sehr bekommt. Nun, Methusalix, mit meinen 23 Jahren
Lebenserfahrung habe ich einen Tip für Sie: Tun Sie es einfach! Das kann nicht schaden, ist nicht nur
in Hinblick auf die Ewigkeit überaus nützlich, sondern bereits in diesem zeitlichen Leben. Yersinia!
Ich habe Deine Beiträge sehr wohl gelesen; natürlich gibt es keine absolute Sicherheit im Sinne eines
mathematischen Theorems. Dennoch kann man eine moralische Sicherheit im Lichte der menschlichen Vernunft
erlangen. Z.B. erkennt ein seriöser Historiker, daß die Evangelien Augenzeugenberichte sind und daß
die von Dir so gelobte historisch-kritische Methode eine Pseudowissenschaft. Ausgerechnet jemand, der
den Darwinismus als „wissenschaftlich“ und Intelligentes-Design-Anhänger als „ideologisch-verbohrt“ bezeichnet,
hat es nötig, Christen, die von der Wahrheit ihrer Religion überzeugt sind, als selbstgerecht zu erklären.
wirr @Gotthard Sie haben neulich behauptet, die FSSPX gehöre nicht der katholischen Kirche an, ja sei
noch nicht einmal christlich (sic!). Wie können Sie diese wahrhaft unchristliche Ehrabschneidung mit
Ihrem ökumenischen Gewissen vereinbaren?
@Sarah Nun ich habe das entsprechende auf idea gelesen. Allerdings muß ich darauf hinweisen, daß der
Papst öffentlich zuvor sich implizit für eine „Rückkehrökumene“ ausgesprochen hat. Auch sein Dokument
Dominus Jesus wurde in diesem Sinne aufgenommen (trotz all der Mängel, die Marcel richtigerweise angeprangert
hat). Man darf dabei nicht vergessen, daß Lehmann und Huber sehr zwielichtige Figuren sind, denen ich
nicht so einfach glauben würde; Lehmann hat im übrigen Dominus Jesus als Betriebsunfall abgetan.
Unsinn des Relativismus @Yersinia Ich meinte Deine relativistische Positionen. Ich selbst habe jedenfalls
noch nie eine ernstzunehmende Begründung für Deine Behauptung gelesen, alle Religionen seien ohnehin
doch gleich. Aber wenn Du willst, kannst Du das gerne hier nachholen. Ferner:Wenn Du die kreuz.net-Artikel
wirklich ernsthaft lesen würdest, daß hier ernstzunehmendes statistisches Material gegen Sodomie vorgebracht
wird. Vergiß nicht, daß bis 1973 Homosexualität ganz offiziell als psychische Krankheit galt. Nicht
wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern der Druck der Homo-Lobby haben zur Streichung geführt.
Einheit der Christen Ich möchte auf eine wichtige Passage im Redetext an die Protestanten aufmerksam
machen, die belegen, daß der Papst kein Verfechter des falschen Ökumenismus ist: Die katholische Kirche
erstrebt das Erreichen der vollen sichtbaren Einheit der Jünger Christi… Diese Einheit besteht nach
unserer Übezeugung unverlierbar in der katholischen Kirche.
Meinung @Fiore Na, Du wirst es schon Deiner Gesinnung nach zu urteilen schon am besten wissen. ad Benedictum:
Wie ich schon immer hervorgehoben habe, sollte man den Papst nicht auf eine Stufe mit seinem Vorgänger
stellen. Ich denke, so ein schlechter Papst ist er nicht. Dennoch zeugt sein Bezug auf Nostra Aetate leider
von Uneinsichtigkeit. Dabei fördert doch dieses Dokument besonders die Diktatur des Relativismus.
Manson Der Typ ist vollkommen irre, was man an seinem Äußeren erkennen kann; man sollte dabei nicht
vergessen, daß da draußen etliche im Anzug herumlaufen, die weitaus gefährlicher und boshafter sind
als er (z.B. der Abtreibungsbefürworter Liberman, der sich bigott über diesen Bürgerschreck aufregt).
#23 Irenäus 22:32:14 | Donnerstag, 18. August 2005
@Aurelium Diese Halbtraditionalisten mögen gute Katholiken sein; aber bloße Folklore-Vereinigungen sind
für die Rettung des Glaubens zu wenig. Auch deren Beitrag zur Bewahrung des römischen Meßritus ist
eher gering, jedenfalls überschätzen sie selbst ihn erheblich. Ferner stellt die nunmehr 17-jährige
Entwicklung der Ecclesia Dei-Gruppierungen eher ein abschreckendes Beispiel dar (z.B. der Niedergang Rifans).
Ironisch Na ja, vielleicht wird der Möchtegern-Playboy wieder für hetrosexuelle Verhältnisse im St.
Pöltener Priesterseminar sorgen. Und wenn die Sache mit den „Häschen“ auffliegt, müssen wir uns keine
Sorgen um einen weiteren Skandal machen.
#85 Irenäus 19:48:46 | Donnerstag, 18. August 2005
Ratzinger Eigentlich bestärkt mich das Interview darin, daß die beiden Ratzingerbrüder sehr liebenswerte
Zeitgenossen sind. Joseph Ratzinger hat sich schon mehr einmal ähnlich geäußert, aber das ineressiert
Gotthard wohl nicht.
#13 Irenäus 10:47:20 | Donnerstag, 18. August 2005
Ökumene Ich habe gerade einen interessanten Artikel bei idea gelesen; ich denke, er weist darauf hin,
daß der Papst den falschen Ökumenismus seines Vorgängers nicht fortsetzen wird: Ökumenische Verstimmung
www.idea.de/
? Sagen Sie mal, hat de Mallerais jemals behauptet, daß der Papst ein Apostat ist? Nur so eine spontane
Antwort. Ich werde mir noch mal die Predigt durchlesen. Aber ich habe da noch mal eine Frage: Außer hämischen
Spott auf die FSSPX und gleichzeitiger Distanzierung von der „Konzilskirche“( na immerhin!) werde ich
bei Ihnen nie so ganz schlau, welcher Meinung Sie nun sind. Da wäre ich auch mal gespannt.
@Catholicus Hochwürden! Sie sprechen da eine komplexe Frage an. Ich selbst bin unsicher, was die Sache
angeht. Athanasius hat für sich die Bergpredigt, wo ja ausdrücklich gesagt wird, daß nur wenige sich
auf dem Pfad der Tugend befinden. Allerdings erscheint mir bei genauem Überlegen diese Auslegung nicht
so zwingend, da man die Anzahl der Menschen, die sich im Angesicht des Todes bekehren, nicht unterschätzen
sollte. Pius IX verurteilte scharf die Behauptung, wir müßten zuletzt guter Hoffnung bzgl. des Heiles
der Nichtkatholiken sein. Da die meisten Menschen keine Katholiken sind, spricht das doch sehr für Athanasius.
Aber:Laut Offb 12,4 sind nur ein Drittel der Engel verloren gegangen. Warum sollt es bei den Menschen
anders sein? Würde ein solcher Heilspessimismus nicht das Erlösungswerk Christi in Frage stellen?
@Romano Sie bringen die Gültigkeit der Sakramente und deren Würdigkeit durcheinander. Wenn z.B. ein
orthodoxer Geistlicher die Messe feiert, so kommt sicherlich ein Meßopfer zustande, aber zugleich begeht
er ein Sakrileg, da er sie im Stande der schweren Sünde zelebriert und dabei auch noch kommunziert! Ferner
hat noch Pius XII in Humani Generis hervorgehoben, daß katholische Kirche und mystischer Leib schlicht
identisch seien.
@methusalix Wenn Sie an Wunder und irgendeinem vertretbaren Sinne vielleicht noch katholisch zu nennen
sind, möchte ich Sie darauf hinweisen, daß Besessenheit auch andere Symptome als Psychosen hat. Die
Tradition gibt als Anzeichen etwa das Reden in fremden Sprachen und das korrekte Vorhersagen zukünftiger
Ereignisse als Indizien der Besessenheit an.
Verdacht Es drängt sich bei mir der Verdacht auf, daß diese Menschen vom Ordinariat ganz genau wissen,
daß sie exkommuniziert sind, da sie vom katholischen Glauben abgefallen sind. Vielleicht wollen diese
Typen nur davon ablenken, indem sie eine umstrittene Gruppe innerhalb der Kirche diffamieren? Wie ich
den Papst kenne, wird er diesen Unsinn wohl kaum dulden und sich diese Leute zu niedrigerem erwählen.
@Athanasius, Marcel und Miles Besser ein Irrlehrer im Irrtum als ein Apostat Solche banalen „Antworten“
beweisen leider, wie verbohrt solche „Konzilskatholiken“ (ein schrecklicher Ausdruck und ferner dogmatisch
bedenklich) sind. Ich bewundere euren Fleiß, argumentativ und inhaltlich die Positionen der V2-Anhänger
zu widerlegen. Ich selbst habe an „Elendster Sünder“ die kritische Frage gestellt, wie der gegenwärtige
Papst Dr. Barths Shriften als Segen für die Kirche bezeichnen kann. Bezeichnenderweise kam bis heute
keine Antwort, auch nicht von anderen V2-Anhängern. Ich verstehe manchmal gar nicht, warum ihr euch solche
Mühe macht; sicher es ist wichtig, andere Leute aufzuklären, aber ob man einen Betonkopf mit Vernunft
zur Einsicht bringen kann? Ich bezweifele es… Ich denke, es ist sinnvoller für diese Leute zu beten,
vielleicht kann der Heilige Geist diese Menschen ändern.
@Fiore Ich sehe die Piusbrüder als Schismatiker und sogar Apostaten (sic!) Ich dachte Apostasie ist Abfall
vom christlichen Glauben? Aber Fiore scheint da anderer Meinung zu sein.
@Aurelius Wenn Du das Mitteilungsblatt des deutschen Distriktes lesen würdest, würdest Du wissen, daß
schon seit Jahren Gespräche zwischen der FSSPX und Rom stattfinden. Wie ich aus erster Hand weiß, ist
bald für Fellay als Generaloberen eine Privataudienz beim Papst in nächster Zeit geplant.
Stiller Massenabfall Bravo! Es lebe V2!!!! Laut Dr. Otterbeck und anderen war V2 der große Aufbruch;
da sehen wir mal wieder was das für ein großer „Aufbruch“ war!
@Rocky Ich schäme mich über die Aussage, daß der Heilige Vater ein Häretiker IST. Habe ich jemals
so etwas behauptet? Nur zur Information: unser Papst ist Benedikt XVI, nicht Johannes PaulII. Ich bin
es leid, immer dasselbe hier zu erzählen. Dennoch, um nur ein Beispiel zu erwähnen: Johannes PaulII
hat Johannes den Täufer gebeten, den Islam zu beschützen. Wir haben übrigens ein Dogma: Extra ecclesiam
nulla salus est.
@Detlef Rose Selbst von sehr liberalen „Katholiken“ höre ich, daß evangelische Taufen oftmals ungültig
seien. Daß die Leute von der EKD die trinitarische Formel einhalten, wage ich daher zu bezweifeln.
@Rocky Dank Johannes Paul II weiß die Welt was Katholizismus, was Christentum ist. Nun, ja. Du weißt,
daß ich diesen Papst für einen Häretiker halte. Und ich hoffe mal, daß Du meine Gründe kennst. Über
Benedikt XVI denke ich nicht, daß er den Kurs seines fragwürdigen Vorgängers einfach fortsetzen wird.
Schon allein aus der Namenswahl folgt das.
@Marcel Diese Polemik gegen den neuen CIC ist nicht sonderlich hilfreich; der Wegfall der sub-conditione
Taufe bei Konvertiten kann man auch als Ausdruck eines gereiften Verständnisses der Häretikertaufe betrachten.
Problematisch erscheint mir die Gültigkeit der Modernistentaufe: nach Urteil der Glaubenskongregation
haben die Zeugen Jehovas und die Mormonen nicht die richtige Intention, da sie sich vom Christentum abgewandt
hätten. Da der Modernist noch radikaler die christliche Offenbarung verwirft, ist es schon berechtigt,
solche Taufen in Zweifel zu ziehen (auch nach dem neuen CIC).
????? Entschuldigung, aber ich kann mich ziemlich genau erinnern, daß obiger Beitrag gestern auch achon
veröffentlicht worden ist. Anscheinend gab es ein technisches Problem.
#19 Irenäus 16:06:49 | Donnerstag, 11. August 2005
@Marcel Es wäre mir aber unbekannt, daß die Kirche die arianische Taufe als ungültig betrachtet hat;
und ich kenne den Kontext jener Basiliusstelle nicht. Aber egal was der hl. Basilius sagte: für uns beide
hat aber immer noch das I Vaticanum Vorrang.
#11 Irenäus 16:01:24 | Donnerstag, 11. August 2005
Atheismus ist langweilig Ein US-amerikanischer Komiker hat mal bemerkt, daß er mal ernsthaft daran gedacht
habe, Atheist zu werden, bis ihm aufgefallen sei, daß sie keine Feste feiern. Was will man schon feiern?
Den Tag der Gottlosigkeit? Hier noch weitere Vorschläge: -CSD (gibt’s schon, aber leider gibt es viele
nichtatheistische Homos) -Trotzkis Martyrium (viele Atheisten sind keine Marxisten) Jean-Paul Sartres
Geburtstag?
Schismatiker und Häretiker @Athanasius Die Sedisvakantisten sind keine Katholiken! Viele polemisieren
gegen die FSSPX auf eine ziemlich scharfe Weise. Nach dem Kirchenrecht sind Leute Schismatiker, die Gemeinschaft
mit anderen Katholiken verweigern. Nach katholischer Lehre ist die Kirche eine sichtbare Gemeinschaft,
ja das I Vaticanum hat das sogar zum Dogma erklärt; d.h. umgekehrt, daß die Sedisvakantisten zumindest
in der Nähe der Häresie anzusiedeln sind. Lefebvre hat deswegen hauptsächlich eben nicht aus kanonischen
sonder aus dogmatischen Gründen diese Irrlehre verurteilt!Bei der FSSPX zieht Sedisvakantismus den Ausschluß
nach sich. Wenn wir einen falschen Ökumenismus mit den Sedisvakantisten ausnahmsweise haben wollen, warum
nicht auch mit den Orthodoxen?
? Lieber Thaumaturgos, ich wüßte nicht, daß Joseph Ratzinger durch seine Wahl oder durch seine Ernennung
zum Präfekten jemals seine deutsche Staatsbürgerschaft verloren hätte; insofern ist mir Ihr Beitrag
völlig unverständlich.
Gott @Marcel und Athanasius: Keine seltsame Ansicht, sondern das logische Denken der Heiligen Schrift.
Die Logik, die aus dem Herrenwort folge, daß Mohammedaner Götzendiener seien,vermag ich nicht zu erkennen.
Es besagt doch nicht mehr, als daß diejenigen, die Christus verleugnen, verdammt werden. Mit meiner Ansicht,
daß die Moslems Gott verehren, wollte ich keineswegs leugnen, daß der Islam satanischen Ursprungs ist
(ebenso wie allerdings der Protestantismus). Das I Vaticanum lehrt, daß Gott mit dem Licht der natürlichen
Vernunft aus der Schöpfung erkennbar sei. Gleichzeitig lehrt die Kirche, daß die Trinität eben nicht
mit der Vernunft erkennbar sei, es ist ein reines Glaubensmysterium. Ebenso haben auch sowohl das Neue
Testament als auch die Kirchenväter gelehrt: obwohl sehr scharfe Worte gegen die treulosen Juden fielen,
nie wurde ihnen vorgeworfen, einen anderen Gott zu verehren.
Gott Ja, aber ich habe selber mehrmals erlebt, daß mir Leute einreden wollten, daß Protestanten doch
so wunderbare Christen seien, aber dann gibt es diese „böse“ Mohammedaner, die Götzendienst betreibten
würden. Z.B: jener halbkonservativer Priester, der mich als FSSPX-Anhänger herruntergemacht. Oder die
Christliche Mitte, die gleichzeitig für Protestanten offensteht. Ein häufig vorgebrachtes Argument ist,
daß Allah im vorislamischen Arabien ein Götze war und auch der Koran anfangs polytheistisch. Dem ist
entgegenzuhalten, daß das eben heute nicht mehr so ist. Auch der JHWH der Tora wurde im alten Israel
als Götze verehrt. Die von Dir, Athanasius, gebrachten Zitate besagen gerade nicht, daß die Mohammedaner
Götzendiener seien; es wir ihnen Aberglaube vorgeworfen, aber nicht Götzendienst.
Gott Es gibt da die seltsame Ansicht, die Moslems seien Götzendiener, der Allah des Korans sei im selben
Sinne ein Götze wie Baal, Zeus oder Re. Es ist bei solcher Polemik eigentlich nur konsequent, die Protestanten
als Götzendiener zu bezeichnen (daß sie an die Trinität glauben, spielt nur eine untergeordnetete Rolle).
Sympathisch Bei aller Kritik an Joseph Ratzinger/Benedikt XVI: ich schätze ihn tausendmal mehr als seinen
Vorgänger. Und auch ich habe beim Lesen dieser Geschichte viel gelacht.
Ärzte @Romano: zu den Ärzten habe ich da meine ganz eigene Meinung; von diesen Leuten habe ich schon
so viel schlechtes erlebt, daß ich sehr skeptisch bin, was sie da bei einer Diagnose sagen; sicher, als
Experten haben sie mehr Ahnung als ich, aber im Zweifelsfall verlasse ich mich lieber auf meinen gesunden
Menschenverstand. PS: einem dieser so überaus „kompetenten“ Vertreter der Ärztezunft habe ich den Tod
meines Vaters zu verdanken. Wenn Sie die Sache umbedingt noch mehr ins Detail mit mir diskutieren wollen,
gerne. Es ist mal wieder ein Beispiel dafür, daß man hochnäsige Experten, die ihre „wissenschaftlichen“
und „kompetenten“ Ansichten einem aufzwingen wollen, lieber ignorieren sollte.
Ganz zynisch… möchte ich hier als Superschismatiker den Blick auf die „Ostkirche“ werfen, d.h. auf
unsere getrennten Brüder: www.orthodoxinfo.com/ecumenism/medjugorje.aspx Daß der Autor so seine Verständnisschwierigkeiten
als Angehöriger einer Schwesterkirche damit hat, kann ich ja verstehen; aber als Angehöriger der „Piussekte“
bin ich aus demselben Grund ja laut „Elendster Sünder“ exkommuniziert. Hier übrigens ein bemerkenswertes
Zitat:„Our Blessed Mother says that all religions are equally pleasing to God.“ Na dann bin ich ja beruhigt;
dann komme ich eben als Angehöriger der Piussekte in den Himmel.
Teekanne Schade, aber die überdimensionierte Teekanne sieht doch gar nicht so schlecht aus, auf jeden
Fall ästhetischer als gewisse häßliche Betonklötze, die man als Kirchen ausgibt.
Soweit ich weiß… lehren die Lutheraner doch, daß eben jene Einsetzungsworte Christi bzgl. des Bußsakramentes
(„denen ihr die Sünden nachlasset usw.“) sich auf die Vollmacht, das Evangelium zu verkündigen, erschöpft.
(Eine im übrigen schon allein aus sprachlichen Gründen völlig unsinnnige Deutung!) Wie kann man da
behaupten, die Protestanten kennten auch die Absolution?
nicht ganz richtig ist die letzte Bemerkung. Es ist zwar wahr, daß wir Gott selbst in der Herrlichkeit
des Himmels begreifen können; es ist ebenfalls wahr, daß die Wahrheit des Glaubens sich hier auf Erden
nicht vollends beweisen läßt. Denoch ist es keineswegs wahr, daß es keine empirische Fundierung für
den katholischen Glauben gibt. Die Auferstehung Christi ist z.B. eine genauso historisch nachweisbare
Tatsache wie die Ermordung Cäsars. Klaus Berger hat das sehr prägnant formuliert, daß es unddenkbar
sei, daß Leute diese Sache sich ausgedacht hätten, die sich dafür haben foltern und hinrichten lassen.
Was hingegen den Unwahrheitsanspruch gegenüber den falschen Religionen angeht, so ist es eine feststehende
Tatsache, daß der Islam unhaltbar ist.
Franz Hauber Ist sein Verhalten nicht eher lobenswert, daß er verhindern will, daß seine Mutter elendig
verdurstet. Kann man so etwas als natürlichen Tod ernsthaft bezeichnen?
Gegenfrage Yersinia! Woraus leitest Du die Berechtigung des Relativismus ab? Wenn sowieso alle Ansichten
gleich sind, warum sollte man ausgerechnet den Relativismus absolut setzen? Beweise erst mal Deine Behauptung,
daß alle Religionen gleich sind! Aber wie soll das funftionieren, wenn sie sich so kraß widersprechen?
@Lilith, Catholicus und Miles Die Befürwortung der Homosexualität zieht sehr wohl die Exkommunikation
nach sich! Nach katholischer Lehre ist der Glaube konstitutiv für die Kirche; wer daher vom Glauben abfällt,
zieht sich automatisch den Kirchenausschluß zu. Das kann man bei Pius XII nachlesen.
Ergänzung Ich möchte dem Text noch hinzufügen, daß es kein Zufall ist, daß sich die Naturwissenschaften
im christlichen Abendland entstanden sind. Unsere ältesten Universitäten wurden im „finsteren“ Mittelalter
gegründet, nicht in der Antike und nicht zur Zeit der „Aufklärung“. Es ist historisch bewiesen, daß
das theistische Weltbild damals Vorraussetzung für die Entstehung der Wissenschaft war. Hingegen bergen
materialistische Ideologien die Gefahr, die Wissenschaft zu verdrehen und in eine Pseudowissenschaft zu
verdrehen; Beispiele sind: 1)Marxismus 2)Freud 3)Darwinismus
primitiv! Ich werde Ihre unsinnigen Beiträge nicht mehr beantworten. Und Ihre unflätige Unterstellung,
ich würde hier lügen beweist eigentlich nur, daß Sie an einem rationalen Diskurs nicht interressiert
sind. Hier das verlangte Zitat: Die Transsubstantiation wird tausendfach täglich widerlegt. Ich hatte
wirklich gehofft, hier einen geistreichen Widerpart zu finden, schade aber auch diesmal sehe ich mich
enttäuscht. Wenigstens geben Sie hier zu, daß Ihre Antwort auf meine Beiträge argumentationslos sind.
Moral Ich befürchte, daß die Aggressionen der Moslems z.T. durch die Gottlosigkeit des Westens mitangefacht
wird. Das atheistisch geprägte Europa ist dem Untergang geweiht. Nur das Christentum kann uns noch vor
dem Ansturm des Islams retten. Jemand hat mir dazu eine schöne Geschichte erzählt: eine moslemische
Frau ging mit mehreren Kindern spazieren und setzte sich auf eine Parkbank (sie war übrigens selber schwanger!).
Sie sagte zu ihm:„Wir werden euch totgebären!“
UNO Dieses Beispiel zeigt wieder einmal, was für eine satanische Organisation die UNO ist. Was werden
diese Leute noch fertig bringen? Ich halte die These, daß die UNO dem Antichristen den Weg bereiten wird,
für gar nicht so abwegig. Und vielleicht ist sie auch eine Vorstufe der Hure Babylon.
Flach -Ach Gava, seien Sie doch mal ernsthaft! Ihr „Argument“ Sie, der Baum und die Termite leben. ist
dermaßen platt, daß ich es nicht weiter kommentieren möchte. -Wer hat etwas anderes behauptet?Sie haben
das sehr wohl behauptet! Oder Sie meinen, eine nicht falsifizierbare These werde durch die Fakten widerlegt.
Logik?!
Widerlegung der „Widerlegung“ 1a)Die angebliche Ähnlichkeit der Arten liegt im Auge des Betrachters.
Während Sie vermutlich an die Gemeinsamkeiten des Menschen mit Säugetieren denken, sollte man den Finger
auf die Wunde legen, d.h. die erheblichen Unterschiede: welche Gemeinsamkeiten habe ich mit einem Baum
oder einer Termite? b) Argumente gegen Evolution: ein Phylum wird durch den gemeinsamen Bauplan definiert(der
Mensch gehört dem Phylum der Wirbeltiere an); nun ist es aber so, daß die meisten heute bekannten innerhalb
von nur 5-15 Millionen Jahren zu Beginn des Kambrium auftauchten; selbst vollgeformte Klassen sollen entstanden
sein. Demzufolge ist es ausgeschlossen, daß ein Phylum auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückgeht. c)Das
Auge des Tintenfisches weist verblüffende Ähnlichkeiten mit dem der Säugetiere auf; dennoch glauben
noch nicht einmal Evolutionisten daran, daß der gemeinsame Vorfahre ein solches Auge besessen habe. 2)Bevor
Sie die Lehre der Kirche kritisieren, sollten Sie sich die Mühe machen, sich erst einmal mit ihr zu beschäftigen.
Dann wüßten Sie, daß Transsubstantion nicht falsifizierbar ist.
Schwach In Anbetracht dieses Artikels drängt sich der leise Verdacht auf, daß S.E. Koch feige einknicken
wird. Interessant ist die Bemerkung:“ Eine ganze Gemeinde ausschließen, das geht nicht.“ Warum eigentlich
nicht? Dann ist man die Idioten doch los! Seltsam nur, daß man bei den Traditionalisten anscheinend alle
exkommunizieren will. Aber vielleicht will der halbgebildete Haufen, egal ob halbkonservativ oder modernistisch,
ja ohnehin nur sein eigenes Süppchen kochen.
Erwiderung 1) Der Neodarwinismus ist keine wissenschaftliche Erkenntnis; es gibt keinerlei empirische
Evidenz für ihn. Vielmehr seit mehreren Jahren Biologen vermehrt Beweise gegen ihn vor. Darwinisten geben
selber inzwischen zu, daß ihr Festhalten weltanschaulich motiviert ist; nur naturalistische Modelle seien
zulässig. 2) Die Transsubstantion widerspricht nicht naturwissenschaftlichen Kenntnissen; sie ist per
definitionem nicht einer empirischen Überprüfung zugänglich. Es ist eine daher eine metaphysische Behauptung.
Ach GerdEric! Werde doch endlich mal ernsthaft hier und hör auf mit Deinen seltsamen Bemerkungen hier!
Christus hat doch sehr wohl die Kirche gegründet; er sagte zu den Aposteln:„Was ihr bindet, das soll
auch im Himmel gebunden sein, und was ihr löst, soll auch im Himmel gelöst sein.“ „Tut dies zu meinem
Gedächtnis!“ „Wem ihr die Sünde nachlaßt, dem ist sie nachgelassen, wem ihr die Sünde behaltet, dem
ist sie behalten.“
Kreationismus Lieber Athanasius! Dieser Walter Brown mit seiner kreationistischen Homepage ist für mich
eine dubiose Figur; obwohl William Dembski schreibt, daß die Kreationisten ihm gegenüber sich überraschend
anständig benommen haben, kann doch nicht ernsthaft bezweifelt werden, daß wir in einem milliardenalten
Universum leben. Und ferner: 1)er heißt Michael Denton, nicht Walt! 2)ich denke, daß die Kreationisten
eher kontraproduktiv gearbeitet haben; jeder Kritiker wird gleich in deren Ecke gestellt. 3) Auf www.discovery.org
(für Katholiken ja so „uninterresant“!) findet man einen interessanten Beitrag über Schönborns Artikel;
braucht man nur evolutionnews öffnen.
Irenäus meint Nein, ist er nicht. Aber schlimmer als eine Sünde zu tun, ist, sie zu befürworten. Und
außerdem: der Rigorismus von kreuz.net ist nicht menschenverachtend!
Adam Lieber Niclaas! Ich muß Dich auf Fehler in Deiner Argumentation aufmerksam machen: wenn Gott die
Sache mit dem Affen einfach überspringt, warum ist er dann nicht noch konsequenter und erschafft den
Menschen ganz aus nichts? Warum braucht er dazu unbelebte Materie? Angebliche Funde, die eine Evolution
des Menschen nahelegen, sind mit großer Vorsicht zu genießen; aus dem Buch von J. Wells habe ich dazu
eine treffliche Bemerkung parat:„Paleoanthropology has the form but not the substance of a science.“ von
Geoffrey Clark, Dozent an der Arizona State University (obwohl der vermutlich kein Gegner von Evolution
ist).
Evolution Daß S.E. Schönborn meint, daß der der Neodarwinismus keine Erklärung für die Komplexität
des lebens liefere, ist durchaus lobenswert. Aber er sollte zur Kenntnis nehmen, daß die Behauptung der
Evolution selbst zweifelhaft ist. Man darf dabei nicht vergessen, daß es erst seit rund 20 Jahren seriöse
darwinismuskritischer Literatur gibt (die Kreationisten sind einfach nicht ernstzunehmen), wie: Evolution-
A theory in crisis von Michael Denton Darwin’s black box von Michael Behe. (nicht gegen Evolution, nur
gegen Darwinismus). Obwohl ich selber nicht an Evolution glaube, ist zu Niclaas’Beitrag zu bemerken, daß
wenn Gott aus einem Lehmklumpen einen Menschen erschaffen kann, er dies um so mehr aus einem Affen.
Fortgeschritt @ Dr. Otterbeck Ihre Gläubigkeit in V2 kommt mir reichlich naiv vor. Was meinen Sie mit
Aufstieg zur Weltkirche? Auch zahlreichen Ihrer anderen Thesen sind für mich schwer nachvollziehbar:
Sie meinen, daß unsere Auseinandesetzung mit den Modernisten überholt sei; vielmehr müsse man das Fortschrittsdenken
ad acta legen. Dazu ist zu bemerken: Der Modernismus ist eine völlig unsinnige Ideologie, kaum ein ernstzunehmender
Intellektueller glaubt daran. Dennoch ändert das nichts daran, daß diese Leute, so geistig unterbelichtet
sie auch sind, eine enorm große Macht in der Kirche haben. Daran ändert auch die Tatsache, daß wir
nach dem 1.Weltkrieg leben, nichts! Ich denke nicht, daß V2 eine bedeutungsvolle Auseinandersetzung mit
dem gegenwärtigen Zeitalter darstellt; erschreckend ist doch vielmehr die peinliche Anbiederung an die
Säkularen: „Auch wir, wir mehr als irgendjemand, haben den Kult des Menschen.“ (Paul VI auf dem Konzil)
GÄHN! Ach ich verstehe gar nicht, warum um den Kerl so ein Zirkus veranstaltet wird; es ist schon mehrere
Jahre her, daß ich seine Sendung gesehen habe (ach ja, ich darf ja nicht von mir auf andere schließen).
Das Thema Fernsehen ist ein heikle Sache, dennoch darf man auch nicht die andere Seite vergessen: ich
habe mir schon in der 9.Klasse Differential- und Integralrechnung anhand der Telekolleg-Sendungen beigebracht;
außerdem waren mir BBC-World und CNN eine große Hilfe zum Erwerb von Englischkenntnissen eine große
Hilfe (wenn diese Sender leider nicht katholisch sind).
Eleganz Ich meinte nicht, daß wir uns bei ihr anbiedern sollten, sondern daß unsere Kritik sich im Rahmen
der Höflichkeit bewegen sollte; ich sehe nicht ein, warum solche Beleidigungen wie „Freche Göre“ wachrüttelnd
sein sollten. So etwas kann ebenso auch eine Abwehrhaltung erzeugen. Und wer weiß, vielleicht wird sie
in 15 Jahren einem geregelten Beruf nachgehen.
ÄHM? Methusalix! Haben Sie nich vor ca. einer Woche großartig uns versprochen, uns glücklich zu machen?
(D.h. hier nicht mehr zu schreiben). Das Problem beim Fernsehen liegt nicht darin, daß es in sich schlecht
schlecht wäre, sondern, daß viele Pogramme obszön und gottlos sind.
Frage @Benedikt: Dem ist entgegenzuhalten, daß mitunter sogar Zweifel an der Echtheit jenes Cyrill-Zitats
geäußert werden. Außerdem hat der jedes Traditionalismus unverdächtige Nußbaum selber geschrieben,
daß es undenkbar sei, daß man damals den heiligen Leib in die Finger genommen habe. Cyrill schreibt,
daß man alle Vorkehrungen im Hinblick auf den möglichen Partikelverlust treffen müsse. Wo sind die
Patenen? Wer purifiziert sich die Hände, wenn er das Sakrament schon umbedingt in die Hände nehmen muß?
@Dr. Otterbeck: Ich wundere mich vollkommen über Ihre Bemerkung. Worin besteht die sprituelle Erneuerung
des Konzils? Ich vermag nur Banalität, Dummheit und Gottlosigkeit in der heutigen Kirche sehen. Vielleicht
könnten Sie meiner Wahrnehmung etwas auf die Sprünge helfen.
@stimme der „vernunft“ Ich habe da eine kritische Frage: Könnten Sie auch mal niveauvolle Beiträge bringen!?!
Zum (vermeintlichen) Wahlboykott ist zu bemerken, daß es ja (zumindest in Deutschland) Splitterparteien
gibt, die man wenigstens vom Parteiprogramm her wählen kann.
Michael Davies Ich kann mich aber erinnern, auf der Seite der Zeitschrift The Remnant Zitate von Michael
Davies gelesen zu haben, wo er Lefebvre als Heiligen (nach den Bischofsweihen!) bezeichnet hat, und daß
auch noch in seinem eigenen Todesjahr! Vielleicht hat mich mein Gedächtnis getäuscht, aber ich werde
das noch mal nachprüfen. Ich habe ihn nur angeführt, um zu zeigen, wie absurd der Schisma-Vorwurf ist.
Petrusbruderschaft Elendster Sünder! Auf Ihre Anfrage, warum die Anhänger der FSSPX nicht zur Petrusbruderschaft
gehen, kann ich Ihnen gerne eine einfache Antwort geben: In meinen Fall müßte ich Hunderte von Kilometern
zur nächsten Indultmesse bzw. einer der FSSP fahren; die Kapelle der FSSPX kann ich hingegen sogar mit
dem Fahrrad erreichen. So einfach ist das! Auch Ihre Behauptung, die Lefebvre-Anhänger seien schismatisch,
ist völlig haltlos: Ratzinger hat Dr. Barths Schriften als einen Segen für die Kirche bezeichnet. Und
er hat Michael Davies als großen Mann der Kirche gelobt. Also machen Sie Ihren Namen Ehre, und tun Sie
Buße für Ihre üble Nachrede.
@thaumaturgos …da muß ich schon allein aufgrund meines historischen Studiums lachen. Komisch, aber
daß Sie über akademische Bildung verfügen ist Ihren Beiträgen nicht zu entnehmen, im Gegenteil. Mir
ist nur deren überdeutliche Schlichtheit aufgefallen. Im übrigen ist, was Sie da sagen, auch falsch.
Der Begriff Messe aller Zeiten ist leider etwas reißerisch und ungenau, trifft aber im Kern zu. Es ist
nun mal eine historisch erwiesene Tatsache, daß der neue Ritus Neuerungen enthält, die es in keinem
Ritus zu keiner Zeit in der Kirchengeschichte je gegeben hat (Zelebration versus populum, Handkommunion).Darin
hat sich im übrigen Klaus Gamber sehr verdient gemacht. Der gegenwärtige Papst hat ja selbst gesagt,
daß die Kirche einen uralten und rechtgläubigen Ritus nicht verbieten könne, wofür ihm große Dankbarkeit
gebührt.
@Ambrosius Würden Sie bitte so freundlich sein, zu erklären, was am Initiativkreis schismatisch ist.
Ich kenne einige Mitglieder persönlich und habe den Eindruck, daß sie so ziemlich das Gegenteil davon
sind. Auch einige Schriften jener Vereinigung habe ich gelesen und nicht den geringsten Anhaltspunkt für
eine schismatische Geisteshaltung gefunden. Sie sollten sich im klaren sein, daß üble Nachrede von Mitchristen
eine schwere Sünde ist; des weiteren daß nach dem Kirchenrecht die Aufkündigung der Gemeinschaft mit
anderen Katholiken selber ein Schisma darstellt. Zur Liturgiereform ist zu bemerken, daß Benedikt XVI
eine ähnliche Position wie der Initiativkreis vertritt (oder meinten Sie Addai und Mari?).
Irenäus meint: Meines Wissens hat er aber Assisi mit der Aufforderung verknüpft, um Frieden zu beten.
Dabei hat er nicht explizit gesagt, daß dieses sich an den Schöpfer richten sollte, gleichzeitig aber
Repräsentanten nichttheistischer Religionen eingeladen; daher muß das als implizite Aufforderung zum
Götzendienst gewertet werden. Die zahlreichen Beispiele, die seine indifferente Haltung belegen, begründen
sehr wohl den dringenden Häresieverdacht. Sie haben ja einige von denen selber benannt. Um es klarzustellen:
ich bin mir nicht sicher, daß er Häretiker war, halte es aber für sehr wahrscheinlich. In Christo,
und einen schönen Sonntagabend!
@Konrad Es gab mal so etwas wie die beiden Religionstreffen in Assisi; was ist der Aufruf an die Heiden,
die Dämonen um Frieden zu bitten, anderes als Götzendienst? Oder wie war das im Jahre 2000 mit der Bitte
an Johannes den Täufer, den Islam zu beschützen?(Dem ist zu entnehmen, daß Johannes PaulII kein Interesse
am Seelenheil der Moslems hatte und/oder daß Härtiker war).Als dieses Spektakel in Aachen vor zwei Jahren
war, hat der damalige Papst es ja auch öffentlich gutgeheißen. Nein, ich habe für meine scharfen Worte
nicht die geringsten Geweissensbisse; und wenn jemand hier schon meint, hier über mich richten zu müssen,
dem halte ich entgegen, daß er für seinen Zynismus, solche Gottlosigkeiten für heiligmäßig zu erklären,
ja auch mal Rechenschaft wird ablegen müssen: „Obwohl sie die Satzung Gottes kennen, daß alle, die solches
treiben, den Tod verdienen, tun sie es nicht nur selber, sonder spenden auch noch denen Beifall, die solches
treiben.“( Röm 1,32) PS: ich habe hier auch meinen Namestag (Irenäus von Lyon).
Offenbarung Mit Schrift meinte ich natürlich die Heilige Schrift-die Bibel. Sie unterscheidet sich von
anderen Schriften dadurch, daß sie verbalinspiriert ist, d.h. sie stammt von Gott selbst. Die Tradition
geht auf die mündliche Lehre der Apostel zurück. Die Kontinuität der apostolischen Lehre läßt sich
anhand der patristischen Überlieferung belegen, vom Ende des 1.Jahrhunderts an(z.B. die Didache). Gerade
mein Namenspatron, der hl. Irenäus von Lyon (heute hat er nach dem alten Kalender übrigens sein fest!)
die Wichtigkeit der Tradition betont. Wenn Sie umbedingt so viel über das Thema wissen wollen, lesen
Sie doch im Internet nach: www.newadvent.com
Lieber Thomas Wie jämmerlich, wenn es Christen, die das nicht anzuerkennen wissen; wie wenig unterscheiden
sie sich von Hans Küng und Co. Meine Meinung ist: Wie jämmerlich ist es, rechtgläubige Christen auf
eine Stufe mit Küng &co. Wenn Johannes PaulII wirklich so heiligmäßig war, dann habe ich eine kritische
Frage: Hat die Kirche jemals jemanden heiliggesprochen, der den Koran verehrt oder andere zum Götzendienst
aufgefordert hat?! Ich bin gespannt auf die Antwort (ich weiß, Sie werden niemanden finden können; man
hat nämlich solche Leute früher exkommuniziert).
Anfrage Laut dem ökumenischen Heiligenlexikon sind Heilige sehr wohl nach V2 aus dem Verzeichnis herausgenommen
worden, weil noch nicht mal ihre historische Existenz gesichert war. Jedenfalls beweist dieses Beispiel,
daß Heiligsprechungen zurückgenommen werden können und zurückgenommen worden sind. Kann jemand eine
seriöse Quelle dafür angeben?
CDU Diese „Reform“ beweist, wie sinnlos es ist, die CDU zu wählen. Ich jedenfalls werde eine Splitterpatei
wählen, obwohl ich noch nicht weiß, welche. PS:Walter Ramm kenn ich im übrigen persönlich.
Johannes PaulII Solche Vorschläge würden außerdem die Seriösität von römischen Selig-und Heiigsprechungen
in Zweifel ziehen und die echten Verdienste von Johannes PaulII verdunkeln. Dabei wird doch übersehen,
daß er die katholische Heiligsprechungssprechungspraxis selber zu einer Farce gemacht hat. Daneben darf
man nicht übersehen, daß praktisch überall vergessen wird, daß er ein ganzes Sündenregister vorzuweisen
hat. So gesehen wäre eine Sündersprechung angemessener.
falscher Fünziger Amorth ist mir negativ dadurch aufgefallen, daß er Medjugorje gutgeheißen hat; wer
dieses blasphemische Spektakel gut findet, ist wohl kaum für den großen Exorzismus geignet, (oder gar
selber mit dem Teufel im Bunde?).
Erwiderung Der Unterschied liegt darin, daß das depositum fidei durch Schrift und der mündlichen Lehre
der Apostel gegeben ist. Aufgabe des Lehramtes liegt darin, das auszulegen. Daß nicht alle lehramtlichen
Dokumente unfehlbaren Charakter haben können., ergibt das Urteil der Geschichte, z.B. das lehramtliche
Schreiben des Papstes Honorius an Sergios, ein breitgetretenes Thema, weswegen ich es nicht näher ausführen
möchte. Weniger bekannt ist ein Beispiel aus dem 19.Jahrhundert: das Heilige Offizium erklärte das Comma
Johanneum für echt, ein so völlig unhaltbares Urteil, daß es einige Jahrzehnte später zurückgenommen
werden mußte. Das können Sie im Denzinger nachlesen. Anmerkung: wenn Ihnen diese spontane Antwort immer
noch zu vage ist, bin ich gerne bereit, es weiter auszuführen mit entsprechenden Quellen.
? Ach gibt es die Serie noch? Nun letztes Jahr haben mir einige Leute geagt, daß sie Fans von „verbotenen
Liebe“ seien. Ich habe die Serie kein einziges Mal in meinem Leben gesehen, und dennoch nehme ich mir
heraus zu behaupten, daß sie eine sehr gute Besstätigung für die These ist, daß Fernsehen dumm macht.
Lieber Laurentius Meine Meinung ist: 1) das stimmt nicht; die ganze Glaubenslehre ist verpflichtend; z.B.
gab es vor dem 4.Jahrhundert kein Dogma im strengen Sinne.. Dennoch hatte man eine ziemlich genaue Vorstellung
davon, was Häresie ist (z.B. der Modalismus, Gnosis und die markionitische Irrlehre). Grundsätzlich
ist das ganze Glaubensgut und nicht nur die Dogmen zu glauben. 2)V2 ist nicht unfehlbar; es gehört dem
fehlbaren authentischen Lehramt an. Als solches kann es Fehler enthalten, was nachweislich bei Dignitatis
Humanae der Fall ist. Man darf nicht vergessen, daß viele Leute sich auf den Geist des Konzils und nicht
auf seinen Buchstaben berufen (ich wüßte nicht, wo sich die Irrlehre, der Heilige Geist sei Stifter
der falschen Religionen in V2 findet; selbst Nostrae Aetate lehrt das nicht explizit).
Hoffnungsschimmer Gar nicht so schlecht; unsere „erleuchteten“ Zeitgenossen werden aussterben, und wenn
wir Glück haben, wird Europa wieder christlich sein. Im übrigen sind gerade traditionalistische Familien
dafür bekannt, kinderreich zu sein (Ehepaare mit 8 Kindern). Ich freue mich auf den Niedergang des „aufgeklärten“
Europas.
Michael Davies Ich finde Ratzngers Kondulenz echt gut; das zeigt mal wieder, wie unhaltbar der Schismatiker-Vorwurf
ist. Als „Schismatiker“ hat Davies noch in seinem Todesjahr Lefebvre als einen großen Heiligen bezeichnet.
@Athanasius: ich sehe keinen Grund, Ratzinger in der Hinsicht negativ zu werten; die offenkundigen Abgrenzungen
scheinen wohl mehr gegenüber Sedisvakantisten zu liegen; Lefebvre lehnte diese an Häresie grenzende
Irrlehre ja auch entschieden ab.
Intelligentes Design In meiner allzu beschränkten Sicht der Dinge habe ich keine wirkliche Ahnung, was
„Industrial Design“ ist; und dieses Buch über Stringtheorie, Yersinia, scheint ja für mich als unterbelichteten
und fundamentalistischen Christen ziemlich furchtbar zu sein. Tut mir leid, aber ich suche mir was gefälligeres
und ansprechenderes aus: ich habe tatsächlich vor, irgendwann einmal ein Buch über Superstringtheorie
zu lesen, aber eins, mit dem ich mehr anfangen kann: nehmen wir z.B. A first course in string theory von
Barton Zwiebach. Der Meinung, daß Ideologien nicht als Fakten in den Schulen gelehrt werden dürfen,
bin ich übrigens auch. Deswegen sehe ich es deswegen durchaus positiv, wenn es in den USA es Bestrebungen
gibt, in den Schulbüchern die Evolutionstheorie kritischer zu beleuchten.
Ursachen Im obigen Artikel wurde die Korrelation zwischen Homosexualität und geringerer Lebenserwartung
festgestellt. Es stellt sich die Frage, was die Ursache sein könnte: 1) das Grassieren von Geschlechtskrankheiten (
man erinnere sich, daß in den 80-er Jahren das AIDS-Virus hauptsächlich unter Homosexuellen und Drogenabhängigen
verbreitet war). 2) die exreme psychische Belastung; so weit ich weiß ist auch ebenfalls die Selbstmordrate
erheblich erhöht, was auf den promisken Lebensstil zurückzuführen ist, der bei denen sehr stark verbreitert.
Daneben reduziert der psychische Druck automatisch die Lebenserwartung. Auch das Flüchten in Alkohol
und Drogen stellt einen zusätzlichen Faktor dar. Es zeigt sich hier wieder einmal das Destruktive der
Homosexualität.
Langweilig! Schade, aber die kreuz.net Redaktion, bei aller Liebe unter Glaubensbrüdern!, scheint noch
einigen Nachholbedarf zu haben. Ich habe bewußt obigen Artikel nicht gelesen, weil diese Sekte mich noch
weniger interessiert als die Mormonen. Was mich aber ärgert ,ist, daß meine kritische mail an kreuz.net,
auch mal etwas über Intelligentes Design zu berichten, immer noch unbeantwortet geblieben ist. Wenn man,
um mich zu wiederholen, bei discovery www.discovery.org/ (ich hoffe, es gibt bei diesem Link keine neuen
Schwierigkeiten!) liest, daß ein Herausgeber einer wissenschaftlichen Zeitschrift um seine Stelle fürchten
muß, weil er ein Artikel über ID hat veröffentlichen lassen, aber so eine Meldung weder bei der KU
noch beim Mitteilungblatt der FSSPX, noch bei kreuz.net liest, wird man wohl meine Klage verstehen. PS:Das
I Vatikanum lehrte, daß Gottes Existenz aus den geschaffenen Dingen sicher erkennbar sei.
V2 Seltsam nur, daß immer nur von uns die kritiklose Hinnahme des Konzils gefordert wird; aber vielleicht
ist V2 nur da verbindlich, wo es einen Verrat an der Tradition darstellt. Bemerkung: an alle, speziell
an Pelagius: ich wollte das hier eigentlich in der Erwiderung an Sie schreiben, durfte aber nicht: ich
würde mich über etwas mehr Resonanz (notfalls auch negative, aber bitte sachlich bleiben!) über meinen
frühmorgigen Beitrag zur GWUP freuen; das Thema Intelligentes Design scheint hier viele zu langweilen,
obwohl die katholische Dogmatik einer natürlichen Gotteserkenntnis große Bedeutung zumißt. Würden
nicht etwa zumindest Sie, verehrter Pelagius, Ihren Senf dazugeben (um das schlichte Niveau dieses Forums
zu heben)?
Mein lieber Pelagius zu 1) ich wollte keineswegs behaupten, daß sich neben Ihren ewigen Nörgeleien nicht
auch sachliche Einträge finden; aber ich kann, wenn ich mir Ihre Einträge so anschaue, eigentlich nichts
finden, was mich besonders umhauen würde. Tut mir leid, aber wenn ich in meinem allzu subjektiven Urteil
mich um einen besonders positiven Kommentar bemühen will: Ihre Einträge bewegen sich bestenfalls auf
dem Niveau von MilesChristi und Athanasius. Für jemanden, der nicht nur einige Querschießer, sondern
anscheinend alle außer Dr. Otterbeck als intelektuell schlicht betrachtet ein vernichtendes Urteil! zu
2) seltsam aber Athanasius scheint meine Bemerkung zu Ecclesia Dei ohne weiteres verstanden zu haben;
hier die Erläuterung: manche bestehen darauf, daß V2 vollkommen mit der Tradition vereinbar sei. Dieselben
reagieren allergisch, wenn man nicht alles kritiklos hinnimmt, was die letzten 40a in der Kirche angesagt
war. Aber was steht denn da? Daß manches von V2 fortasse novae sint. PS: ich heiße hier immer noch Irenäus,
nicht Irenaeus. Dem kann man nur noch ein Zitat von Ihnen anfügen: Bisher drängt sich bei vielen der
Lesermeinugen der mephistolische Rat auf, zunächst einmal das Collegium logicum zu besuchen. In diesem
Fall scheint ein anderes dringender zu sein. Vielleicht das der Grammatik?
Vorsicht! Ich befürchte, daß ich selbst so manchen meiner Gesinnungsgenossen jetzt schockieren werde:
das geistige Niveau vieler Philosophen macht mich heilfroh, daß ich eine Naturwissenschaft studiere;
wie sagte Adolf von Harnack:„Um die echten Philosophen der heutigen Zeit zu suchen, sind Sie in der falschen
Fakultät; die wahren heißen Planck und Einstein.“ PS:in persönlichen Gesprächen haben meine Professoren
noch so etwas dummes von sich gegeben, wie „katholische“ Theologieprofessoren oder eben den Unsinn der
Frankfurter Schule.
Turk! Sie haben im gewissen Sinne recht; dieser Beitrag war im übrigen sehr bereichernd (ganz im Gegensatz
einer gewissen anderen Person, die sich ständig über das vermeintlich schlichte Niveau dieses Forums
hier beschwert!). Das Problem mit den „Linkskirchlern“ liegt aber gerade darin, daß es in der Praxis
anders herum aussieht; was soll man dazu z.B. sagen, wenn Theologiestudenten davon ausgehen, daß Jesus
wahrhaft von den Toten auferstanden ist, um ihr Examen fürchten müssen? Priester, die gegen die Handkommunion
sind, bestenfalls mit Frühpensionierung rechnen müssen?
Verspätung Tut mir leid, aber Methusalix muß ich recht geben: gerade die Tatsache, daß sich viele Wissenschaftler
für diesen Unsinn hergeben, ist schockierend; das blinde Festhalten einer gewissen Scott (Mitglied der
US-amerikanischen Schwesterorganisation CSICOP) am Neodarwinismus ist geradezu erschreckend; die dümmlichen
Erwiderungen der Organisation National Center for Science Education auf Jonathan Wells’ Buch Icons of
Evolution haben mich u.a. überzeugt, daß er mit seiner Abrechnung der Evolutionstheorie gar nicht so
falsch lag. Wie schrieb noch mal Sagan:„CSICOP ist in der Tat unvollkommen. In gewissen Fällen hat ein
Kritiker bis zu einem gewissen Grade recht…Früher war es so… daß die Medien mit jedem levitierendem
Guru, außerirdischem Besucher, Channeler und Glaubensheiler oberflächlich und unkritisch umgingen.“(Taschenbuchausgabe
2000, Seite 363) PS: ich rate allen Forumsteilnehmern, über obige Begriffe und Personen zu googeln, es
lohnt sich!
Resonanz Auch wenn ich hoch erfreut bin, daß sich in diesem Forum viele traditionstreue Christen finden
(neben vielen fragwürdigen Figuren), muß ich sogar zugeben, daß ich befürchtet habe, daß mein Beitrag
eher ignoriert würde. Konrad ( ich hoffe, daß nach meinen scharfen Worten Du mich immer noch als Glaubensbruder
ansiehst) mein Problem mit dem alten Papst liegt nun mal gerade darin , was ich angeprangert habe; ich
habe mit Bedacht den heiligen Irenäus von Lyon zum Namenspatron ausgewählt; dessen Mentor sagte zu seinen
Verfolgern (sinngemäß kein wörtliches Zitat!):„86 Jahre habe ich meinem König gedient, wie kann ich
da dann den Götzen opfern?“ Eusebius schreibt, daß die Christen lieber sich umbringen ließen, als den
Dämonen zu dienen. Das Problem liegt nun mal darin, daß vielen, Dich um übrigen eingeschlossen, mein
lieber Konrad, gar nicht klar ist, daß die polytheistischen Religionen nichts anderes als verkappter
Satanismus sind. So jedenfalls die immerwährende Lehre der Kirche bis zu V2.
@Pelagius Wer selbst im Glashaus sitzt?! Sie beschweren sich immer wieder über das schlichte Niveau diese
Forums; wie wäre es mal, daß Sie es selber mal heben? Oder sind Sie dazu etwa nicht in der Lage? Bei
aller Höflichkeit: 1) Merken Sie nicht, daß Ihre Bemerkungen nicht viel mehr enthalten als diese Klage?
2) Daß mein Beitrag sich gerade auf Ecclesia Dei bezog? PS: Mir geht diese ewige Leier über V2 und den
vermeintlich heiligmäßigen Johannes Paul II ebenfalls auf die Nerven. Aber das ändert nichts daran,
daß es immer noch viele Leute da draußen gibt, die glauben, Vatikanum II sei ein neues Pfingsten für
die Kirche gewesen bzw. Johannes Paul II ein großer Heiliger.
die Stimme der Vernunft bricht sich Bahn Zum obigen Artikel hätte ich ein paar Bemerkungen zu machen:
was in dem neuen Buch steht, scheint allemal zu stimmen; man darf aber nicht vergessen, daß nach Urteil
des Lehramtes, V2 Neuerungen vielleicht enthalte; insofern finde ich den Jubel mancher Neokatholiken,
das Konzil sei vereinbar mit der Tradition der Kirche unhaltbar; oder wollen sie ihre Privatmeinung über
die Johannes Pauls II, der solches in Ecclesia Dei selber erklärt hat, stellen?
Johannes Paul der Verräter Tut mir leid, aber der Zynismus mancher Katholiken finde ich jedesmal schockierend;
bei allem Respekt für den ehemaligen Papst: an der unangenehmen Feststellung, daß er wohl eher das geisitige
Erbe eines Judas Iskariot oder „Papst“ Kaiphas des Großen fortsetzt, wird kein ernsthafter Christ bestreiten
können. Selbst an der zur Schau gestellten Frömmigkeit des Assisi-Papstes wird man nicht viel gutes
lassen können, da sie ja nur den Zweck verfolgte, die Halbkonservativen zu blenden. Der Liste möchte
ich gerne noch folgendes hinzufügen: -die Einladung an alle alle, den Teufel um Frieden zu bitten (nichts
anderes war Assisi; die himmelsschreiende Sünde des Götzendienstes ist nichts anderes als Satanismus)
-die „Exkommunikation „ Lefebvres (Rufmord ist eine Todsünde!) -die Ernennung von Modernisten zu Kardinälen
(Kasper: die Dogmen der Kirche seien dumm und voreilig) -die Beinaheaufhebung der Exkommunikation Luthers
im Jahre 1996 …
Peter Godman Habe mir gerade die amazon-Rezension über Peter Godmans Buch Die geheime Inquisition (noch
ein-)mal angesehen. Ziemlich amüsierend, daß ein (angeblich) bekennender Atheist zum Apologeten der
Inquisition, während bigotte Konzils-„Katholiken“ meinen, sich für die vorkonziliaren Kirche entschuldigen
zu müssen.
Yersinia! Wer behauptet, daß praktizierende Homosexuelle untadelige Christen seien, kann doch nicht mit
dem Finger auf andere zeigen wegen vermeintlicher unseriöser Berichtserstattung, oder?
Banal So, wie es aussieht, wird das ganze wieder in nichtssagendes Geschwätz ausarten. Wenn man Leute
in die Kirche (zurück)-holen, wäre es sinnvoller, das Christentum von seinen Ursprüngen her zu beleuchten.
Dumm nur, daß C.P. Thiede, der sich auf dem Feld sehr verdient gemacht hat, vor einiger Zeit verstorben
ist.
@Dr Otterbeck Na, besonders niveauvoll war dieser Beitrag nicht, oder? Stichwort:„Christkönigs“-Islam,
„selbstgerechte Feier der alten Messe“. Glaubensbruder Pelagius hat ja immer wieder das schlichte Niveau
dieses Forums angeprangert und dieser Beitrag dient nun mal nicht zur Hebung. Ich für meinen Teil hege
große Hoffnungen auf das Pontifikates Benedikts XVI. Er hat seinerzeit in einer berühmten bei der Una-Voce
nachzulesenden Bemerkung den geistreichen Klaus Gamber gelobt, der als unter Pseudoliturgen der einzige
seriöse Liturgiewissenschaftler sei.
@Fiore Ja und!? Die Geschichte der Kreuzzüge ist eine widerwärtige Geschichte von Verbrechen und Massakern;
aber bitte lassen Sie den armen Urban da aus dem Spiel! Er wollte seiner Zeit Europa doch vor den aggressiven
muselmanischen Horden retten. Daß dann schließlich der Pöbel Europas sein Unwesen im nahen Osten trieb,
wird man wohl kaum ihm vorwerfen können.
Was soll man dazu wohl sagen! Ja, und wo ist der zugehöriger Paragraph zu finden? Der neue CIC wurde
doch im Jahre 1983 promulgiert, wie kann denn da etwas vom Lefebvre-Schisma stehen? Und was war, als Michael
Davies starb? Da hat der gegenwärtige Papst ihn in höchsten Tönen gelobt und vom Schisma-Vorwurf war
überhaupt nicht die Rede.
Klarstellung Der Begriff „Sekte“ wird hier im Sinne des alten Kirchenrechtes von 1917 verwendet; es handelt
sich dabei um irreguläre Verbünde von Getauften, die zwar noch irgendwie christlich geprägt, aber von
der Kirche sich getrennt haben. Sekten sind immer schismatisch, meist auch häretisch, da sie (wie z.B.
die evangelikalen Sekten) ihre eigenen Sonderlehren haben. Wer einer Sekte angehört, verfällt automatisch
der Exkommunikation. Anmerkung: Laut obiger Definition ist auch die „orthodoxe Kirche“ eine Sekte.
@Thomisticus Komisch, aber bei mir (und vielen anderen Gläubigen übrigens!) war es gerade umgekehrt:
ursprunglich hatte ich gewisse Sympathien für das Rom des Woityla-Papstes; als ich von der FSSPX zunächst
erfuhr, war ich dagegen. Aber dann erfuhr ich vom skandalösen Korankuß des damaligen Papstes durch eine
Homepage der FSSPX; ich hielt das alles für eine Propaganda von Schismatikern, bis ich auf die Homepage
eines gewissen Dave Armstrong, der im übrigens ein großer Johannes PaulII Verehrer ist. Der Typ bestritt
gar nicht den Frevel, er verteidigte ihn vielmehr. Seitdem verstehe ich das Vorgehen Marcel Lefebvres
im Jahre 1988…
Aggiornamento! Tut mir leid, aber dieser Massenabfall vom Glauben ist selbstverschuldet. Marcel Lefebvre
hat in seinem denkwürdigen Buch Sie haben ihn entthront die verhägnisvollen Auswirkungen von Dignitatis
humanae sehr klar und hellsichtig dargestellt. Daran ändert auch die ewige Leier aller V2-Fans, man dürfe
das Konzil nicht kritisieren, nichts.
Langes Warten Mag sein, daß Mitte dieses Jahrhunderts das Leben wieder vom Staat respektiert wird; entsprechend
lang dauert meine Prognose; man darf ja umgekehrt nicht vergessen, daß die Abtreibungsbefürworter in
etwa ebenso lange gebraucht haben, um ihre „neue Ethik“ durchzusetzen.
@Laurentius2 Ich sehe die Dinge ganz ähnlich; sinnvoller als der Katzenjammer, gerade auch in traditionalistischen
Kreisen, über das Fernsehen, etwa das Fernsehen sei „die Kanzel des Teufels“ oder es gar als Teufelswerk
zu bezeichnen, ist es , ein entsprechendes Gegenprogramm zu schaffen.
Sodomie Ich möchte doch dem Beitrag von Gallowglas doch die sehr kritische Bemerkung hinzufügen, daß
sich auf der Homepage der pbc ein sehr aufschlußlreicher Artikel über die Geschichte der Homo-Bewegung
zu finden ist; da steht sehr wohl, daß ürsprünglich die Psychiater Sodomie als krankhafte Störung
des Geschlechtstriebes ansahen, bis sie dann unter Druck gesetzt wurden, es aus der Krankheitsliste zu
streichen. Und außerdem: die WHO wird man wohl kaum als seriöse Organisation bezeichnen dürfen.
ziemlich daneben finde ich hier einige Bemerkungen, die Todesstrafe gar als Mord bezeichnen. Die Parallele
zur Abtreibung ist gar nicht gegeben: bei einer Abtreibung wird ein unschuldiger Mensch ermordet, während
bei der Todesstrafe ein Mörder seiner gerechten Bestrafung zugeführt wird. PS:primitive Rachegedanken
finde ich ebenfalls daneben, weswegen ich auch keinen Sinn darin sehe, zu fordern, die Todesstrafe wiedereinzuführen.
Allerdings wenn Leute wie FioreGraz & co. wirklich konsequent wären, müßten sie auch die Abschaffung
von Haftstrafen fordern; schließlich stellen die eine Beschränkung der Freizügigkkeit dar.
Blender Vor vier Jahren habe ich Carl Sagans „Der Drache in meiner Garage-oder die Kunst der Wissenschaft,
Unsinn zu entlarven“ gelesen. Das Buch ist wirklich beeindruckend und an einigen Stellen, wo er mit der
Ufo-und Esoterik Bewegung abrechnet, auch relativ gut. Allerdings finden sich auch ziemlich dümmliche
Aussagen, etwa wo er bestreitet , daß Darwin Rassist gewesen sei. Wer sich eingehender und kritisch mit
den selbsternannten Skeptikern befassen will, die sich „wissenschaftlich“ mit behaupteten übernatürlichen
Phänomenen beschäftigen, dem sei der folgende Link empfohlen: www.skeptizismus.de www.skeptizismus.de/
Europa Es ist doch ziemlich klar, wie der Gerichtshof entscheiden wird, nachdem er schon voriges Jahr
verkündet hat, daß Föten keine Menschen seien, obwohl es in dem betroffenen Fall noch nicht mal um
Abtreibung ging. Uns droht eine (vorläufig) abgeschwächte Version von Roe vs Wade. Papst Johannes Paul
II hat dabei so sehr von Europa geschwärmt; dabei steht doch dieses Gebilde gerade für eine antichristlich-freimaurerischeOrdnung.
Isaac Newton Ich möchte zu dem vorrangehenden Beitrag doch die kritische Bemerkung hinzufügen, daß
Newton glühender Arianer war; des weiteren beschäftigte er sich mit Alchemie, die er im übrigen von
der „vulgären“ Chemie klar trennte; d.h. er war auch okkultistisch beeinflußt. Des weiteren lehnte er
die analytischen Geometrie ab, obwohl mit ihrer Hilfe sich eine Reihe von Theoremen viel einfacher herleiten
lassen, als mit seinen eher umständlichen Zeichnungen. Von bleibenden Wert sind trotzdem nur seine principia
und optics. Insofern ist die Behauptung, Newtons Schriften seien ein Weg zu Gott höchst fragwürdig.
Hääh??!!!?? Natürlich weiß ich das. Es ist in der deutschen Spräche üblich, Persönlichkeitstypen
durch den Plural von entsprechenden „Vorbildern“ auszudrücken, etwa „die Hitlers kommen und gehen, das
deutsche Volk bleibt aber bestehen“. Und übrigens „Hochmut“ war eine sarkastische Verdrehung von Hochhuth,
weswegen ich den Namen in Anführungszeichen gesetzt habe. Man sollte doch an dieser Stelle doch wenigstens
die Beherrschung der deutschen Sprache vorraaussetzen dürfen!