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#9 mariokin 18:09:25 | Donnerstag, 13. Januar 2011
@Mag. catholicus Immer sachlich bleiben. Der Papst wird weder bei uns, die wir als ganz normale Katholiken
dort zur Messe gehen, noch von der Bruderschaft als solche selber (hier kollektiv in Haft genommen für
viell. vereinzelte Spinnereien, die es überall gibt) als verkleideter Priester angesehen, noch die Weihen
als ungültig betrachtet. Sie müssen die Priesterbruderschaft schon ganz sauber von den Sedesvakantisten
unterscheiden können.
danken wir Gott für jeden guten katholischen Priester, denn seeleneifrige Hirten und das sind die Pius-Patres
gewiss, sind immer ein Gewinn für die Kirche. Sie sind weitaus gehorsamer, als mancher der rechtmäßig
nach Buchstabe und Gesetz erlaubt geweihten Amtsträger, denn den Ausverkauf des Glaubens und die Enttäuschung
der Gläubigen erfahren wir täglich. Ich finde, es ist Zeit für eine kirchenrechtliche Lösung. Man
darf aber nicht vergessen, dass es auch Verschulden auf Seiten der Amtskirche gegeben hat, die diese Situation
heraufbeschworen hat und dass die Bruderschaft bis heute auf eine kirchenrechtliche Klärung ihrer zweifelhaften
Aufhebung von 1975 wartet, die sie darum niemals als kirchenrechtlich gültig anerkannt hat. Sie spricht
darum von einer außerordentlichen (ecclesia suplet), d.h. delegierten Jurisdiktion. Die Klärung der
anstehenden Fragen werden meiner Meinung nach sehr hilfreich und aufschlussreich für die Gesamtkirche
sein. Es muß endlich rechtsverbindlich geklärt werden, was unter dem pastoralen Lehramt des II. Vatikanums
wirklich zu verstehen ist und wie dieses Pastoralkonzil in Kontinuität zur Gesamtlehre der Kirche steht,
damit nicht, wie heute üblich, jeder etwas anderes dazu sagen hat und heruminterpretieren kann. Ich denke,
dass ist der Hauptknackpunkt an dieser Problematik und nicht so sehr die kirchendisziplinarische Frage.
Die Kritiker mögen bedenken, dass der nach außen hin scheinbare Ungehorsam in Liebe zur ganzen Wahrheit
des kath. Glaubens geschieht und das weiß der Papst! Darum sein Bemühen um einer innere Reform, damit
die Kirche gesundet…
Was steckt wirklich dahinter? Es ist der Bischof selbst, der sich ins Abseits manövriert hat Da ich selbst
mit der Familie Krah in Kontakt stehe, kann ich wahrheitsgemäß folgendes dazu sagen, ohne die Datenschutzpflicht
zu verletzen: Erstens hat es Bischof Williamson abgelehnt, ein Spiegel Interwiev zu geben hat aber anschließend
in einer Email die Reporter beschimpft und sie als Ratten bezeichnet. Zudem hat er es an Gehorsam gegenüber
seinen Oberen mangeln lassen, denn er hätte generell keine Statements mehr abgeben dürfen, weder vor
dem Spiegel, noch im Januar bei einem persönlich von ihm genehmen Journalisten, noch über wöchentliche
Columnen via Internet. Zum dritten war kein Artikel über den Bischof Williamson sondern in erster Linie
über die Bruderschaft und ihr Anliegen selbst geplant, wozu Herr Krah mit den Reportern übrigens nicht
mal eben nur eine Stipvisite in London einlegte, als ob es nur darum ging, sondern vielmehr zentrale Orte
wie Paris, Econe und Menzingen besuchte und mit den Verantwortlichen der Bruderschaft selbst Kontakt gesucht
wurde. Jedem der vernünftig logisch denken kann muss doch eines auffallen: Abgesehen von damaligen Äußerungen
des Bischofs Williamson über den Holocaust hat es der Bischof versäumt den Anordnungen der Oberen Folge
zu leisten und zeigt damit dass er nicht nur in einem Punkt anderer Meinung ist, sondern dass er insgesamt
ein Querkopf ist, der auf seiner einmal gefassten Meinung beharrt. Wozu muss ich mit zweifelswürdigen
Kreisen in Kontakt bleiben? Warum alle Anstrengungen mit Rom zu reden nur negativ aufgefassen?
#2 mariokin 09:55:23 | Donnerstag, 26. November 2009
@Vorredner Hr. Preßmeyer sagt nur, was jeder katholische Christ aus der Lehre Christi und der Kirche
für unerlässlich glauben muß, um gerettet zu werden und bezieht diese Glaubensgrundsätze auf einen
aktuellen Aspekt, wie sich dieser Glaube im alltäglichen Leben zeigen muß, klar und eindeutig. Alles
andere, ist Sonntagschristentum und werter Vorredner in ihrem Fall billige Propaganda. Jeder weiß, das
mit der Nazikeule undifferenziert jedermann mundtot gemacht werden kann. Die Beweislast für Ihre Behauptung
liegt bei Ihnen!!!
#21 mariokin 19:35:14 | Freitag, 13. November 2009
markdodani Volle Zustimmung. Auch ich erhoffe als Freund der Bruderschaft für die Kirche diesen neuen
Frühling, der aber auch durch Gebet und Opfer erstritten werden muss. Viele der Beiträge sind wirklich
nicht ernstlich kommentierungswert, da sie unter der Gürtellinie, diffarmierend (was man der +net Red.
und der Bruderschaft so gern vorhält) und eher kontraproduktiv sind. Viell. soll das ja so sein. Ich
bin froh über Statements wie ihrer, da fühlt man sich ernstgenommen und auf gleicher Augenhöhe. MfG
die einst Maria „war“ Da muss ich Gotthard zustimmen, dieser Passus ist vom Vatikan als irreführend eingestuft
worden und darf im offiziellen Gebetstext jetzt nicht mehr verwendet werden. Die Erscheinung aber ist
meines Wissens kirchl. anerkannt worden.
@ministrant Auch Du Ministrant hast keinen kanonischen Status innerhalb der Kirche. Trotzdem bist du,
da getauft und gefirmt röm. kath. Christ, so wie jeder Gläubige der Pribru, sowie Priester und sogar
die Bischöfe auch. Jeder der genannten darf die hl. Sakramente empfangen. Rom erkennt nur die Pribru
als Bruderschaft nicht als rechtliche Struktur der Kirche an und untersagt damit die Sakramentenspendung!!!
Aber katholische Christen sind sie alle, jeder einzeln für sich. Niemand von Ihnen ist exkommuniziert!
Ist dieser Unterschied nun klar?
wickert kath.net hat auf den Hinweis zum Leserbrief Spaemanns bei der Redaktion nachgezogen! Nicht alle
dort scheinen also total der gleichen Meinung zu sein. Das lässt hoffen. Beten wir für ein Umdenken
@ clarissa Bischof Lefebvre hat die Notlage nicht nur bei seiner Bruderschaft gesehen, dann wäre, wie
Sie richtig bemerken, mit der Weihe kein Grund mehr vorhanden gewesen. Der Bischof hat den Notstand in
der nachkonziliaren Glaubensauslegung gesehen, da wo es Papst Benedikt auch sieht, wenn er den Bruch von
vielen als falsche Auslegung des Konzils brandmarkt. Dieser Notstand wird erst behoben sein, wenn es eine
offizielle, von der Glaubenskongregation entsprechende Nota gibt, wie zweideutige Aussagen richtig in
Kontinuität zur Vergangenheit stehen. Dem wird auch die Bruderschaft folgen! Und dann disziplinär eine
Lösung finden. Zum zwieten Punkt ist zu sagen, dass die wenigsten wissen, dass sich der Erzbischof zweimal
formal in Rom beim zuständigen Hof Rekuspflichtig beschwert hat, aber das Verfahren nie aufgenommen wurde,
weil von untersekretären verhindert wurde, das man sich der Sache annimmt (unrechtmäßige Beeinflussung
im Amt!)
@clarissa werte clarissa ich gebe Ihnen recht, dass ein Unrecht kein anderes billigt, es sei denn eine
Notwehrmaßnahme liegt vor. Diese Maßnahme ist kein supertoller Glanzweg, versteht sich, soll aber dem
Recht zum Recht verhelfen. Nach dem Konzil wuchs die Gefahr, das das Glaubensgut verdunkelt wird und verschüttet
wird. Die Früchte davon sehen wir heute… eine große Krise. Ohne den Mut des Erzbischofs und den Wiederstand
der FSSPX gäbe es heute keine Debatte über die Kontinuität und Verbindlichkeitsgrade des Vat. II, die
der jetzige Papst energisch vorantreibt. Ohne den Wiederstand der Bruderschaft wäre der Ausdruck des
überlieferten Glaubensgutes, die tridentinische Messe, vom Erdboden verschwunden. Also, ich bin für
dass hellschwarze Fell der Piusbrüder
clarissa, nicht zwei Dinge vermischen Die Bischöfe sagen doch, dass die Bruderscahft nicht in Gemeinschaft
mit der Kirche steht und der vatikanische Pressesaal (und nicht der Papst) sieht das genauso. Also was
will man denn. die Einheit soll doch erst voll gefunden werden. Beim Gehorsamsanspruch hingegen wechselt
man die Seite, da sind sie es dann plötzlich schon. Man soll bei seiner Meinung bleiben, nicht sie drehen,
wie man sie braucht. Für die Bischöfe sind sie nicht in Einheit mit der Kirche, also hat Prof. Spaemann
voll recht.
bravo Prof. Spaemann besser kann man diesen Zwist nicht ausdrücken. Genau das ist es, die gesamte Ökumene
würde zum sofortigen stillstand kommen, wollte man gleiches, was man der Bruderschaft auferlegt, als
Maß für die Ökumene anwenden. Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Also entweder alle,
oder man soll der Bruderschaft ihre „Rückkehr“ nicht unnötig schwer oder gar unmöglich machen! Oder
wollen Sie das Bischof Müller?
wunderbar Ein ganz ausgezeichnetes Statement von P. Schmidberger, vollkommen konform mit der Hl. Schrift
und dem Lehramt, einschließlich dem heutigen! Gesegnete Hl. Tage
@Prof. ich habe noch nie eine solche Starrheit und Ängstlichkeit in unserer Bruderschaft gutgeheißen
und darum kann ich Ihre Meinung nicht teilen, denn sie zeigt, dass Sie den Erzbischof nicht verstanden
haben und Gott nicht vertrauen, der in diesem Werk ohne Zweifel wirkt. Wenn es jetzt keine Einigung gibt,
gibt es sie auch später nicht mehr. Denn keiner in Rom versteht das Anliegen der Pribru mehr und ist
bereit auf sie einzugehen, wie der jetzige Papst. Sich in Ecke der Notsituation einzurichten und zu warten,
bis sich in der Kirche alle bekehrt haben und nur schwarz zu sehen, das war nicht der Weg des Erzbischofs.
Er wollte dass die Pribru Sauerteig in der Kirche wird. Bischof Fellay gilt unser aller Gebet, Respekt
und Hochachtung für die kommende Zeit. Er war sich und dem Erzbischof immer treu. Er wird das Richtige
tun.
#129 mariokin 09:33:30 | Dienstag, 17. Februar 2009
@diakonus Das ist doch einfach nur noch lächerlich. Pfr. Wagner gilt als ausgezeichneter Seelsorger.
Er hat eine blühende Pfarrei. Der Papst wusste, warum er ihn gewählt hat. Diesmal liegt die Schuld eindeutig
bei den Bischöfen und Klerikern in Österreich. Die salbungsvollen Worte eines Herrn Kardinal Schönborn,
der selber unzüchtige Ausstellungen in Wien erlaubt hatte, ist doch wirklich nur ein äußerlicher Anstrich
für ein moderiges Grab der Kirche in Österreich. Teile dieser Kirche sind offen ungehorsam, proben den
Aufstand, verfasst Manifeste, als ob die Kirche eine Demokratie wäre. Die Kirche ist hierarchisch, und
das ist von Gott so gewollt und vom hl. Geist gelenkt in der Kirchengeschichte so entstanden. Wer hier
lauthals immer nur von den konservativen Gehorsam verlangt, ist nicht mehr objektiv. Ich würde dem hl.
Vater raten, auf seiner Ernennung zu bestehen und das sich abzeichnende Schisma und die offene Revolte
vor aller Welt anzumahnen, die Bischöfe zum Gehorsam aufzufordern und wenn wer nicht spurt, suspendieren.
Hat man ja in der Kirche mit der FSSPX genauso gemacht. Alles was recht ist, aber das lieber diakonus
gehört wirklich bestraft.
ja dann sollte man Hr. Friedmann mal zur Rechenschaft ziehen. Aber je weniger jetzt in der Öffentlichkeit
reagiert wird umso besser, damit das Ganze mal zur Ruhe kommt.
#17 mariokin 10:55:06 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@Phillip Es geht hierbrei aber auch noch um viel viel mehr. Ich stimme Phillip vollkommen zu. Aber was
jetzt völlig untergeht ist etwas viel wichtigeres, dass diejenigen, die bei der Bruderschaft sind oder
mit ihr sympatisieren generell als Antisemiten und Rechtsextreme Fundamentalisten abgestempelt werden
und dass das Gehetze gegen den Hl. Vater genau Wasser auf die Mühle derer in der Kirche ist, die eine
Versöhnung nicht wollen. Ich als Freund der Bruderschaft, der immer katholisch war, fühle mich ausgegrenzt,
mit Dreck beworfen und habe das Gefühl der Vatikan soll, da er nicht aufzugeben bereit ist, zu so hohen
Forderungen gegenüber der Bruderschaft gezwungen werden, dass aus einem fairen Dialog über die Probleme
der Kirchenkrise nichts werden kann, weil das neu aufkeimende Vertrauen im Knicken vor der Welt beschädigt
wird. Beten wir für den Hl. Vater und um ein Ausräumen der Schwierigkeiten, denn ich weiß persönlich
durch meine Kontakte, dass viele in der Bruderschaft, bis auf wenige verbohrte Leute eine Anerkennung
durch die Kirche und eine Heimat der Tradition in ihr wünschen. Sie sind bereit das Konzil „im Licht
der Tradition“ und nicht als totalen Bruch, wie heute, zu sehen. Es ist in Wahrheit der entstellende Ungehorsam
vieler Theologen, Priester und Hirten auch im Vatikan, der erst zu dieser Ausgrenzung und Situation geführt
hat, wie sie sich heute in der Situation der Bruderschaft darstellt. Das hat auch Papst Benedikt 2007
in seinem Begleitbrief zum Motu proprio gesagt
@Gotthard &Co Bischof Fellay reagiert absolut fair und rechtens. Er untersagt als Generalobere seinem
Untergebenen solche Äußerungen, stellt klar, das dies nicht die Ansicht der Bruderschaft ist und entschuldigt
sich, da dies ein öffentlicher Skandal ist, als Vorgesetzter beim Papst, dem er als Bischof unterstehen
will, damit der gesamten Kirche und bei allen Menschen guten Willens. Besser kanns doch gar nicht laufen.
Ihr Gotthard &CO seid nun in Erklärungsnot. Ihr müsst nun euer Hetzgerede beweisen. Es passt Euch nicht,
das die Bruderschaft den Demütigen Weg geht, von dem ihr immer gewinselt und gefordert habt und ihr Hochmut,
Stolz usw. vorgehalten habt. Es passt Euch und allen schlechten Menschen die nur ihr Vorurteil kennen
und selbstgerecht von sich überzeugt sind, dass nur sie rechtgläubig sind, dass es tatsächlich ernst
ist mit unserer Versöhnung. Bischof Fellay ist ein großartiger Mann. Ich kenne ihn persönlich. Er ist
sich selbst treu. Er ist väterlich und wirklich ein Hirte. Mit ihm gelingt es, der Papst wird mit ihm
und allen, die der kirchl. Lehre und Tradition treu sind an einer neuen Reform der Kirche nach dem Bsp.
von Clyni arbeiten
@Gotthard Irrtum Gotthard. Das steht deutlich da. Beim Verfassen eines Artikels muss, wie jeder weiß,
darauf geachtet werden, selber einen Text zu erarbeiten, man darf nicht so einfach wortwörtlich eine
Meldung übernehmen. Man hat diesbezüglich überarbeitet schau doch selbst!
#24 mariokin 14:32:59 | Dienstag, 16. Dezember 2008
@ nomen domini Ich kann auf Ihre Aussage klar antworten, dass Sie da falsch liegen und belege das mit
einem orginalen Statement aus dem Haus der Künste zu dieser Ausstellung, in dem es heisst, dass beide
Künstler als Religionskritiker provozieren wollten. Der gekreuzigte Frosch von Kippenberger gegen den
„kitschigen Comerz“ mit Darstellungen des gekreuzigten Herrn, Andres Serrano mit seinem in Blut und Extremiteten
getauchten Kreuz als Protest gegen ein Tabu und Abneigung der nach natürlichen und gottgewollten Ausscheidungssekrete,
denen nicht die gewünschte Achtung in Hinblick auf die Schöpfung Gottes gewährt würde. Beides bei
Frau Schüffer im Internet Haus der Künste in München zu erfragen. Private Emails werden hier nicht
veröffentlicht! So etwas ist einfach nur krank. Es gäbe andere Wege zu protestieren.
an JMX Ja und? Ein Axiom ist eine wahre Grundaussage, aus der sich alle anderen ableiten. Und übersetzt
heißt dieses Axiom: aus diesem Logischen Schluß kann man ableiten, dass es einen Schöpfer geben muss
@ JMX Ein beliebter Beweis von Thomas von Aquin: Jede Wirkung hat eine Ursache (vgl. Kette aus Dominosteinen).
Eine erste Wirkung (Erschaffung/Entstehung der Welt) muß logischerweise eine Erstursache haben, was auch
immer Sie dafür einsetzen. Ist es Energie oder Materie, wie es Atheisten meinen, dann ist das eben ihr
Gott! q.e.d.
@erwin Ich wiederhole mich, um mein Motiv zu untermauern gern noch einmal: Treten Sie nicht für Ihre
Familienangehörigen ein, wenn sie öffentlich in den Dreck gezogen werden? Wer seine Eltern und Geschwister
liebt, wird dies sicher tun. Ich versuche Jesus dadurch meine Liebe zu bezeigen. Das andere ist ein zusätzliches
Argument gewesen, mit dem ich Ihnen zeigen wollte, dass ich nicht egoistisch an mich denken will, sondern
dass uns Gott selbst in seinem Wort diese moralischen Verpflichtung bewußt macht.
@erwin Nein Sie mißverstehen was ich damit sagen wollte. Es heißt in der Heiligen Schrift schon im AT
dass der Sünder, der nicht gewarnt wird, wegen seiner Schuld verloren gehen wird. Aber von dem, der um
diese Gefahr wußte und diesen nicht darauf hinwies heißt es: „Von dir fordere ich Rechenschaft für
sein Blut!“ Mit dieser Mail kann ich mir keine Freifahrt zum Himmel kaufen, aber etwas für den armen
Kerl von Kunsthausdirektor tun und gleichzeitig für Jesus eintreten. Oder tun Sie das in Ihrer Familie
nicht auch, wenn man Ihren Vater, Ihre Mutter oder Ihren Bruder beleidigt und öffentlich in den Dreck
zieht?
@ an JMX JMX, diesen Ratschlag sollten sie mal den Mohammedanern oder Juden gebe. Aber dann müssen Sie
damit rechnen, dass Ihnen mit Mord gedroht wird, oder der Dshi Had ausgerufen bzw. dass Sie als Nazi oder
Antisemit öffentlich angegangen werden.
@erwin Ich kann einmal vor Gottes Antlitz treten und wissen, dass ich mich an dieser Sache nicht mitschuldig
fühlen brauche Und Sie? Wie sagte Jesus doch: „Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich
vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem
Vater im Himmel verleugnen!“ Mag ja sein, dass ich nicht viel damit erreiche, aber ich habe mich zu Christus
bekannt. Kennen Sie die Heilige Veronika, die dem Herrn auf seinem Kreuzweg das blutige und bespieene
Antlitz trocknete?
Protest Wenn wir Christen für den Herrn einstehen würden und protestieren, so wie die Juden und Muslime,
dann würden sich gewisse Leute und Politiker schon darum scheren, was bei so einer blasphemischen Aktion
herauskommt. Von daher, jder katholische Christ sollte den Mut haben Farbe zu bekennen und zwar dort,
wo die Kritik angebracht werden muss: beim Verantwortlichen. mail@hausderkunst.de Unsere Familie hat es
getan. Wer macht mit? Wer kämpft für unsern Herrn?
#2 mariokin 10:35:05 | Donnerstag, 27. November 2008
Richtung stimmt Es ist ein sensationeller mutiger Schritt in die richtige Richtung. Mögen weitere Ordenshäuser
folgen und eine echte Reform, wie sie damals von Cluny ausging, Europa erfassen. Beten wir dafür :)3
#56 mariokin 19:47:59 | Sonntag, 23. November 2008
@Heinrich Nein aktualisiert, so wie man eine Computer oder Textversion berichtigt, auf den neuesten Stand
bringt. Aber so blöd, wie Sie sich hier geben schätze ich Sie wirklich nicht ein! Verzeihung, wenn ich
Ihr Niveau überschritten habe.
#52 mariokin 19:36:58 | Sonntag, 23. November 2008
@proetcontra Na und das MP von 2007 hat das alte upgratet. Benedikt XVI. hat Fehlbeurteilungen darin eingeräumt.
Wen interessiert noch, was 1988 gesagt wurde. Das ist Geschichte. Es handelt sich hierbei nicht um ein
Unfehlbarkeitsdogma. Der Vatikan hat seine Position mehr als überdacht.
#18 mariokin 19:29:04 | Samstag, 22. November 2008
Teil II gehalten hätte. Auch ich wünsche mir eine Versöhnung, denn es gibt gute Priester und Bischöfe
auch auf der amtskirchlichen Seite. Dazu braucht es aber auch das Eingeständnis von Fehlurteilen gegenüber
der Bruderschaft. Das hat der Papst ja in seinem Begleitschreiben zum MP deutlich gemacht. Es war ein
Fehlurteil, die Bruderschaft wegen ihrem festhalten an der alten Liturgie „aufzuheben“ zudem mit einem
kirchenrechtlich umstrittenen Verfahren. Ein Rekurs des Erzbischof wurde nie bearbeitet und zwar auf Betreiben
von Kurienkardinälen unterer Instanzen. Ein solcher Akt würde in der staatl. Rechtsprechung nicht möglich
sein. Zum anderen hatte der Papst ein Bischofsmandat erlaubt. Es ist also unsinnig zu behaupten, Lefebvre
hätte den korrekten Weg nicht bis zu dem Punkt eingehalten, als klar war, dass Rom keinen der Kandidatenvorschläge
akzeptieren wollte. Erst zu diesem Zeitpunkt platzte das Einvernehmen, festgehalten im Protokoll vom 5.
Mai 1988. Auch die Petrusbruderschaft die sich auf diese Übereinkunft beruft, hat bis heute den versprochenen
Bischof nie erhalten! Wenn also mit denen die Rom auch im Leitungsband unterstehen wollen und zugleich
die Tradition weitergeben und Heimat in ihr bieten wollen nicht kooperiert, sondern nur ausgegrenzt wird
und Rom es nicht schafft, dieses Recht, das im MP erneut bekräftigt wurde durchzusetzen und Ordnung zu
schaffen, dann darf es nicht verwundern, dass es Zeiten wie bei Athanasius gibt und Leute im Notstand
selbständig handeln.
#15 mariokin 19:09:57 | Samstag, 22. November 2008
@Landorganist u.a. Ich kenne beide Seiten. Es gibt hervorragende Predigten der Bischöfe, anlässlich
der Weihen, der Firmungen usw. Ich selber durfte in Zaitzkofen mit Bischof Fellay einpaar Worte wechseln.
Aus ihnen sprach eine große Väterlichkeit und Sorge für die katholische Kirche. Ab und an und das wird
dann im Netz veröffentlicht, nimmt ein Bischof auch Stellung, etwa wenn es neue Entwicklungen oder Kontakte
mit Rom gibt. Zeige mir den Priester und Bischof, der nicht über aktuelles Geschehen im modernen Gottesdienst
spricht. Dabei kommt die kraftvolle Botschaft Jesu gegenüber manchmal auch wie ungesalzene Suppe vor
und ich habe mir oft überlegt: diese Predigt hätte auch ein Bürgermeister als Aufruf zu mehr Menschlichkeit
und Solidarität halten können. Will sagen: Keine Seite braucht auf die andere mit Steinen zu werfen!
Es gibt auch berechtigte Kritik an der Führung des Vatikans. So werden Mißstände zwar in letzter Zeit
viel eindeutiger als früher benannt, aber der Papst gebraucht seine Macht z.B. nicht, um Häresien wirksam
zu bekämpfen, indem er z.B. ungehorsame Bischöfe suspendieren würde, Theologen, die an den Unis Moderne
Thesen, statt die Lehre der Kirche zu vertreten, abzuberufen und durch rechtgläubige zu ersetzen. Und
all dies ist ein wirkliches Ärgernis für die Gläubigen, die unter diesen Umständen leiden. Ich weiß
es selbst, denn ich war im Priesterseminar und auch lange genug dabei. Habe viel mitbekommen. Zudem wär
es 1988 nie soweit gekommen, wenn sich Rom an seine Zusage
@proetcontra Ich habe noch nie ein hasserfülltes Posting geschrieben, obwohl ich freundschaftliche Beziehungen
zur Bruderschaft pflege und dort regelmäßig zum Gottesdienst gehe. Liebe zur Wahrheit verlangt auch
das Falsche beim Namen zu nennen, um den anderen nicht in seinem Irrtum zu belassen. Ich muss ihn deshalb
nicht beleidigen, aber doch klar genug sagen, dass er im Unrecht ist.
#63 mariokin 22:31:16 | Mittwoch, 19. November 2008
@Regina Doch Regina, mit dem Motu proprio vom 7.07.2007, wo der Papst klar sagt, dass er das alte Motu
proprio fortgeschrieben hat, d.h. aktualisiert hat. Dementsprechend ist das Dokument von 1988 nicht das
letzte Wort in dieser Angelegenheit. Es besitzt auch keine Unfehlbarkeit, das es nicht mehr geändert
werden könnte. In Rom scheint der Papst nämlich ein Dokument vorzubereiten, entsprechend der schon seit
langem von der Kommission Ecclesia Dei festgestellten Tatsache, das die Bruderschaft sich nicht im Schisma
befindet und als Grund dafür can. CIC 1324 für die Nichtigkeitserklärung der Exkommunikation heranziehen
zu wollen. Dieser Paragraph bestätigt nämlich eindeutig, wer aufgrund des persönlichen Irrtums glaubt
in einem Notstand zu handeln, obwohl er objetiv und damit schuldhaft im Irrtum ist, der ist von der ihm
angedrohten Strafe frei, sofern es sich um eine „in sich gute Sache“ handelt (§1 Punkt 8). Das betrifft
auch eine ansonsten mit der Tat eintretende ipso facto Strafe (§3). Und dass eine Bischofsweihe an sich
eine große Freude und ein Segen für die Kirche ist, kann ja wohl niemand leugnen.
#40 mariokin 22:42:00 | Dienstag, 18. November 2008
@ Bernd-Jupp Suspendiert heißt ein Verbot, die Weihegewalt auszuüben, was ja auch ein laiisierter Priester
nicht darf, nur in gewissen Notfällen. Aber ein solcher Priester ist immer noch Glied der röm. Kirche
und darf die Sakramente empfangen. Der Vatikan selber hat die Bischofsweihen als gültig anerkannt, ebenso
die Gültigkeit der Priesterweihen nie bestritten. Eine Exkommunikation löscht nicht das unauslöschliche
Merkmal der Weihe aus, ebenso nicht die Vollmacht, ein Sakrament gültig zu vollziehen. Es handelt sich
bei der Suspension, die keine so schwere Strafe darstellt, um ein moralisches Verbot, nicht um eine dogmatische
Unmöglichkeit. Von daher haben Sie den CIC falsch verstanden.
#33 mariokin 22:21:59 | Dienstag, 18. November 2008
@Jupp Auch diese Behauptung zeugt von völliger Unkenntnis des geltenden Kirchenrechtes. Eine ipso facto
eingetretene Tatstrafe (die bei den Bischöfen der Pribru angenommen wird) überträgt suich nicht automatisch
auf andere. Eine Beugestrafe wie die Exkommunikation gibt es nur für ein persönliches Vergehen. Eine
unerlaubte , aber gültige Weihehandlung, wie die Priesterweihen der Bruderschaft entbinden wohl vom Gebrauch
der Weihevollmacht (Suspension), sie hindern jedoch nicht am gültigen Vollzug eines Sakramentes, das
ex opere operato zustandekommt, wenn Form, Materie und gültige Weihegewalt (Sukzession) vorliegt. Demnach,
wie Clarissa sagte, unerlaubt, aber gültig. Nur so können Sie argumentieren.
#29 mariokin 22:11:25 | Dienstag, 18. November 2008
@ Jupp Ihre Aussage müssen Sie beweisen! Ich kenne kein offizielles röm. Dokument, das die Piusbruderschaft
als exkommuniziert bezeichnet! Und dann ist es mit gleichem Maß zu fordern dass Die so konzilstreuen
Kleriker und Bischöfe ebenfalls bedingungslos erst einmal die Lehren des II. Vat. befolgen und Latein
sowie Gregorianik als Hauptpunkte der Liturgie herstellen, die Königssteiner Erklärung widerrufen, sich
eindeutig hinter Humane vitae stellen, den außerordentlichen Ritus als gleichberechtigt anerkennen und
ihm die schuldige Ehre erweisen, die katholische Lehre autentisch verkünden, so wie sie der Katechismus
lehrt und dann endlich mit den Mißbräuchen aufräumen und säumige ebenfalls mit gleicher Härte wie
die Bruderschaft zur Verantwortung ziehen, alles andere steht weiter unten schon, was bzgl. can. Status
zu sagen wäre!! Ich hoffen Sie sind des Lesens mächtig.
#20 mariokin 19:51:33 | Dienstag, 18. November 2008
@ HBR Wenn die gesamte Bruderschaft außerhalb der Kirche stünde, dann müsste sie ipso facto im ganzen,
d.h. jeder Gläubige und Priester exkommuniziert sein. Ansonsten kann man nämlich nach der ecclesialen
Dogmatik nicht außerhalb der Kirche stehen. Meines Wissens auch nach dem Muto proprio von 1988 gelten
nur die 4 Bischöfe als exkommuniziert (was demnächst wohl der Papst als nichtig erklären dürfte aufgrund
CIC 1324). Die Priester der Bruderschaft gelten als suspendiert. Nun gut, auch in der offiziellen kirchl.
Hierarchie gibt es Suspensionen von Priestern, die ihr Amt dann nicht mehr ausüben dürfen, z.B. verheiratete
Priester, od. auch mit Zensur belegte Kleriker. Sie gehören aber Kraft der Taufe immer noch der Kirche
an und dürfen die Sakramente empfangen. Ebenso hat die Kommission Ecclesia Dei eindeutig festgestellt,
dass man als Gläubiger ohne Sünde an einer solchen Messe teilnehmen darf, wenn es auch nicht gerade
angeraten wird. Diesbezügl. besitze ich von Msrg. Perl ein persönl. an mich geschicktes Dokument! Ihre
Behauptung HBR ist somit nicht präzise und daher falsch!
#42 mariokin 19:32:43 | Freitag, 14. November 2008
@Proetcontra Was genau die Antwort war, ist nie veröffentlicht worden. Es gab reine Spekulationen. Aus
dem Vatikan war zu hören, dass Kardinal Hoyos mit der Antwort zufrieden war. Alles andere Ihrerseits
ist tendentiös. Beten wir lieber dafür, das ist wahrhaft christlich! Oder wollen Sie das erst sein,
wenn es anderen auch sind?
mariokin Nach den Worten von Card. Hoyos in London wünscht der hl. Vater, dass in JEDER PFARREI Messen
im überlieferten Ritus gefeiert werden. Davon sind wir aber noch meilenweit entfernt. Wenn dies tatsächlich
so ist, dann darf gefragt werden, ob auch die jetzige Ortskirche noch nicht ins Schisma abgleitet, wenn
sie dem Willen des Papstes permanenten Widerstand leistet. Dazu muss man nicht erst unerlaubt Bischöfe
konsekrieren. Ein ungebrochner Widerstand erfüllt jedenfalls logischer den Tatbestand des can 751 CIC,
als eine einmalige in Notlage vollzogene und für die Rettung der Kirche gelaubte Bischofskonsekration,
selbst wenn dies objektiv nicht so sein sollte (vgl. can 1324 CIC).
Dank an die Redaktion Volle Zustimmung zu diesem sachlichen Resümee. Nur würde ich mir wünschen, dass
der Verfasser das Rückrad hat sich auch namentlich dafür zu bekennen. Erst dann kann ein öffentlicher
Diskurs, auch von kreuz.net unterstützt, angekurbelt werden.
@Komma Treffend formuliert. Besser kann man es nicht ausdrücken. Der Unterschied ist eben, ob man treu
zur katholischen Lehre, auch in der Ortskirche, als Teil der Weltkirche steht, oder nicht. Dem Bischof
von Chur gilt vollste Unterstützung. Hätten wir nur mehr mutige Hirten, die dem zersetzenden Relativismus
und Nationalkirchenstrebertum endlich zu Leibe rücken.
@Benedikt Es gibt im Kirchenrecht keinen Paragraphen, der Messdienerinnen am Altar zulässt, das wissen
Sie doch auch Benedikt. Zudem ist es verboten, die Riten zu mischen. Die Rubriken des alten Ritus sind
eindeutig.
Antwort pro.neu Das glaube ich nicht, denn wie ich Ihnen ja sagte bin ich kreuz.net nicht zugehörig,
sondern lediglich ein Leser, der z.Z. noch für Lehramt studiert
Antwort an Pro… Es ist doch nur albern, wie sie sich hier verhalten. Überall das selbe zu posten. Und
mit welchem Sinn denn. Dann zeigen Sie die Redaktion doch an, wenn Sie können. Außerdem müssen Sie
erst einmal beweisen, dass die Redakteure nicht römisch katholisch sind. Das dürfte schwer fallen. Eine
private Homepage darf jeder eröffnen. Das Attribut katholische Nachrichten ist nicht urheberrechtlich
geschützt.
@Antwort Es ist doch nur albern, wie sie sich hier verhalten. Überall das selbe zu posten. Und mit welchem
Sinn denn. Dann zeigen Sie die Redaktion doch an, wenn Sie können. Außerdem müssen Sie erst einmal
beweisen, dass die Redakteure nicht römisch katholisch sind. Das dürfte schwer fallen. Eine private
Homepage darf jeder eröffnen. Das Attribut katholische Nachrichten ist nicht urheberrechtlich geschützt.
@Clarissa Das II. Vat. Konzil wurde zunächst vorschriftsgemäß einberufen. Alle beteiligten Personen
konnten Petitionen und Vorschläge bei der Vorbreitungskommission einreichen, die entsprechende Schemata
ausarbeitete, die auf dem Konzil behandelt werden sollten. Soweit verlief alles rechtens. Das Problem
begann mit der Eröffnung, bei der Papst Johannes in seiner Eröffnungsrede ausschloss, den Beistand der
Unfehlbarkeit in der Definition, d.h. Klarstellung der Glaubenslehre und der Abgrenzung der Irrtümer
auszuschließen, die er künftig nicht mehr verurteilen wollte. Diese Verfahrensweise widerspricht dem
Zweck eines allg. ökumen. dogmat. Konzils. Er stellte es folglich auf den Rang eines Pastoralkonzils.
Dies ist aber nur ordentliches Lehramt, dem keine Unfehlbarkeit zukommt. D.h. es ist nicht ausgeschlossen,
dass sich Fehler einschleichen können. Wie nun schon in vorhergehend beschrieben nutzten bestimmte Kreise
die Möglichkeit, Einfluss auf den Konzilsverlauf zu üben, die dazu nicht befugt waren. Prtestantische
Gelehrte, liberale Theologen fungierten als Berater der Kardinäle. tagesordnungen wurden umgestoßen
und Protestnoten verfasst um konservative Schemen auszuhöhlen oder ganz zu kippen. Manchen konservativen
Konzilsvätern wurde das Wort abgeschnitten, das Mikrophon abgestellt etc. Besonders aber die Presse als
Druckmittel eingesetzt indem vieles in die Öffentlichkeit gezogen wurde. In die Dokumente wurden Passagen
aufgenommen, die man später in weiter Weise interpretieren wollte
@Clarissa Es wird doch heute als das Superdogma und das finstere Mittelaltertum beendende Pfingsten gesehen,
an dem kein Kritik zulässig ist. Die Prieserbruderschaft St. Pius X. ist nicht die einzige Institution,
die Kritik geäußert und ein konstruktives Beheben der Krise und ein Beenden der Ungerechtigkeiten nicht
nur ihr gegenüber sondern sogar lehrkonformen Klerikern Laien und Instituten die sich der Jurisdiktion
erfreuen, erbeten und angemahnt hat. Das muß man doch als Faktum auch einmal gelten lassen, selbst, wenn
man mit der Bruderschaft nicht konform geht. Benedikt XVI. schreibt ja selbst, dass Fehlurteile in der
Vergangenheit zu dieser Situation geführt haben. Wie soll es eine Versöhnung geben, wenn man die eigenen
Brüder und Schwestern ausgrenzt, aber alle anderen in der Ökumene mit ausgebreiteten Armen empfängt,
ihnen Gotteshäuser zur Verfügung stellt, sie zu Tagungen einlädt… Mit welchem Maß wird hier gemessen?
Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe die wirklich häretisch u Schismatisch sind genießen Gastfreundschaft,
gläubige Katholiken, die sich lediglich in einem Akt der päpstl. Jurisdition nicht untergeordnet haben,
trotz allem aber treu zur dogmatischen Lehre der Kirche stehen, den Glauben bekennen, ihn verteidigen…
die beschimpft man als Sektierer, als Schismatiker, als Exkommunizierte. Sie dürfen kaum in ein Gotteshaus,
um ihre Messe zu feiern, während andere ihren Kult ungehindert praktizieren können Siehe Armiens Frankreich.
Das ist doch keine Geste zur Versöhnun…
@clarrissa Dann lesen Sie doch einmal, was P. Ralph M. Wiltgen, zur Zeit des Konzils als unabhängiger
Berichterstatter im Vatikan tätig, in seinem Buch Der Rhein fließt in den Tiber über die Gepflogenheiten
auf dem II. Vat. geschrieben hat. Nichts gegen studierte Leute, die ehrwürdigen Äbte usw. Auch Erzbischof
Lefebvre war als Konzilsdelegat in der Vorbereitungskommission tätig. Wenn aber vorbereitete Schemata
dieser studierten und ehrwürdigen Leute binnen Tagen vollständig verworfen und einige wenige Köpfe
in der rheinischen Allianz mittels Flugblättern, umwerfen der Konzilsordnung… ein ganzes Konzil auf
ihre Seite ziehen konnten, spricht das nicht für den erhofften, im hl. Geist erbetenen Beistand und die
faulen Früchte bis heute zeigen deutlich, dass es gelungen ist über dieses Konzil Ideen und theologische
Ansätze in die Kirche , ihre Lehrinstitute, ihre Litugie zu bringen, die bis dato mit Zensur belegt und
offiziell verurteilt waren. Das leugnen nicht einmal die Gönner und Freunde dieser theologische Strömungen,
nein sie geben es triumphierend unumwunden zu. Und mancher im nachhinein sich getäuscht sehender Konzilsvater,
siehe Kard. Stickler, siehe Kard. König, siehe selbst Benedikt XVI. geben zu, dass diese Dinge nicht
vorausgesehen bzw. erahnt wurden. Viell. bin ich bisher nicht recht verstanden worden: Meine Kritik richtet
sich nicht gg.VII, in dem auch Dinge enthalten sind, die der Lehre der Kirche entsprechen, sondern gg.
Dinge die mithilfe d VII einen Bruch herbeiführten
@ RRR Ich habe das nicht aus der Sicht der Bruderschaft geschrieben. Zur Erinnerung: Es wird vorgegeben,
das VII stünde in völliger Lehrtradition und es ist keine neue Lehre definiert worden. Wenn dem so ist,
dann steht die Bruderschaft auch wenn sie sich nicht in allen Punkten am Konzil orientieren möchte, dennoch
im Einklang mit der Katholischen Lehre, denn die Dokumente des VII geben in ihren Erklärungen ja vor,
die Lehre der Kirche zu wiederholen und eben, pastoral zu erläutern (VII war demzufolge wie beabsichtigt
und in der Eröffnungsrede erklärt eine Pastoralsynode und kein allg. dogmatisches ökumenisches Konzil,
weil Dogmen nicht definiert wurden, was nach jedem theolog. Lexikon das Wesen eines solchen Konzils ausmacht).
Im übrigen ist es falsch und sehr undifferenziert immer wieder allg. zu behaupten, dass die Piusbruderschaft
das VII völlig verworfen hätte. Das entspricht nicht den Tatsachen. es werden nur zwei Dekrete ganz
theologisch angefochten (rligionsfreiheit und Ökumenismus). Die anderen hat der Erzbischof unterschrieben
und sich für eine Auslegung der Kontinuität, die auch der jetzige Papst wieder favorisiert, stark gemacht.
Was als Bruch herausgestellt und dementsprechend im Ungehorsam abgeändert wurde hat er einfach nicht
umgesetzt. Folglich urteilt die Kommission Ecclesia Dei zu Recht, das die Piusbruderschaft sich innerhalb
der Grenzen der katholischen Kirche aufhält und man nicht vor einer Häresie (Glaubensabfall).
@ RRR Das ist doch albern. Man kann aus allem sarkastisch etwas herauslesen, wenn man nur will. Fest steht,
dieses Ereignis ist im sonnstigen schwammigen Ökumene Kuddel Muddel doch wirklich ernsthafte Ökumene,
die sich an der Lehre der Kirche, die das Vatikanum II ja immer bestätigt haben soll voll orientiert.
Und dieses Anliegen scheint anzukommen und wenn auch vereinzelt, so doch gute Frucht zu tragen. Erstaunlich
dass manchmal wir nicht klar sehen wollen, was Protestanten längst aufgefallen ist: Die Wahrheit wird
zerredet, es gibt kein klares katholisches Profil in der Ökumenebewegung mehr nach außen, das von einem
Selbstverständnis unserer Kirche zeugt, sondern Anbiederungsversuche an den Protestantismus. und das
merken engagierte Protestanten eben, die wirklich echten Herzens nach der Wahrheit suchen. Nicht umsonst
haben sich die Protestanten aus der Einheitsübersetzungsarbeit der Bibel zurückgezogen und benutzen
fortan nurmehr ihre zumindest dem Urtext näherliegende Lutherübersetzung. Nicht umsonst konvertieren
Protestanten bei der Bruderschaft oder suchen dort geistliche Angebote. Bei den offiziellen Stellen wird
Ihnen ja empfohlen gute Protestanten zu bleiben und nicht zu konvertieren, wegen der „angeblichen“ Ökumene
@Pascal123 Tut der Erzbischof ja auch nicht persönlich. Er sagt nur, die Vorstellung, jede Religion führe
zum Heil, sei aus Sicht der katholischen Kirche, ihrer Lehre und ihrem Selbstverständnis, als gestiftete
Braut Christi, der das Heil von Christus anvertraut wurde, falsch. Daraus resultiert nicht automatisch
eine Geringschätzung des anderen Glaubens, er wird einfach als das, was er aus katholischer Sicht ist,
eingestuft, ein falscher, irriger Weg. Denn so lehrten schon die Apostel: Wer den Sohn nicht hat, hat
auch den Vater nicht. Und Christus selbst sagt: „Wer an mich glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet,
wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“ „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt
zum Vater, außer durch mich!“ „Wenn ein Mensch nicht wiedergeboren wird aus Wasser und Geist, kann er
das Reich Gottes nicht schauen.“ (zu Nikodemus über die Heilsnotwendigkeit der Taufe, die er nach seiner
Auferstehung selbst befiehlt.) „Darum geht in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen.
Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles befolgen,
was ich euch geboten habe. Siehe ich bin bei euch, bis ans Ende der Welt.“
@Guter Katholik Was nicht bedeutet, der alte Ritus an sich war schlecht und man damalige Fehler bei der
heutigen Feier der tridentinischen Messe nicht heute korrigieren könnte, hat man im übrigen auch schon
getan. Aber dieses Herunterleiern gibts im NOM auch zur Genüge. Von wenige Ausnahmen abgesehen, die ich
auch kenne. Ergo: Mit ihrem Beitrag ist nicht bewiesen, dass der Verfasser des Artikels im Unrecht ist
@ HBR Ich gebe zu es klingt ungewöhnlich, aber so fern von anderen einfach geschaffenen Tatsachen und
Haltungen ist die Annahme oder besser Befürchtung nicht. Was würden Sie denn dazu sagen gestzt dem Fall
es wäre so? Nur mal angenommen. Was würden Sie tun?
@mandy Darf ich Sie darauf hinweisen, das diese Einengung des Motu proprio durch die DBK gesetzeswidrig
und damit hinfällig ist. Ausführungsbestimmungen haben laut Kirchencodex nämlich nicht die Möglichkeit
ein positives Gesetz, das der Papst erlassen hat, einzuschränken oder auszuhebeln. Wenn also das MP keine
pfarreiliche Grenze für eine Messe im außerordentlichen Ritus vorsieht, dann sind automatisch gegenteilige
Bestimmungen rechtsunwirksam, so wie es im letzten Absatz des MP auch ausdrücklich steht. Genauso heißt
es in den DBK Bestimmungen nur, dass man auf das Recht Personalpfarreien zu gründen verzichtet. Verbieten
kann das keine DBK einem deutschen Bischof, der das tun möchte. Bei allem Verständnis für ihre Position
sind Sie uns hier die Antwort auf die Ihnen entgegengehaltene Frage schuldig geblieben. Wieso wird es
Gruppen um alles in der Welt vergällt, eine solche Sonntagsmesse zu bekommen und wieso ist ein Ecclesia
Dei Priester, der doch Romtreu ist, nicht gut genug dafür, sondern schlechter gestellt als alle Priester,
die in der Diözese inkardiniert sind. Um diese Ungerechtigkeit geht es doch. Wer zum NOM laufen will,
bitte, es hindert ihn doch keiner. Aber laßt uns doch die Sakramente in der früheren Form empfangen,
wenn es unserem Glauben und unserer persönl. Gottesbeziehung von Nutzen ist. Mit welchem Recht muß ich
jemand auf den NOM verpflichten. Kein unierter Ostkirchler würde dazu gezwungen werden, seine byzantinische
Messe am Sonntag aufzugeben.
@HBR Notstand Den Notstand, dass der Wille des Papstes betreffs Motu proprio von der Mehrzahl der Bischöfe
boikottiert wird. Meine nächste Gelegenheit zu einer alten Messe ohne FSSPX wäre, von Dresden aus am
Sonntag in das 200km entfernte Berlin zu fahren und anschl. 200km wieder zurück. Im Ordinariat Dresden
schickt man einzelne Gläubige, die dort nach der alten Messe fragen, zur FSSPX Kapelle, die, eine eigene
zur vernünftigen Zeit in einer schönen Kirche, z.B. Sonntag vormittag wird nicht in Erwägung gezogen.
@HBR: Die Hl. Messen der FSSPX sind gültig!!! HBR, da muß ich Ihnen mit dem CIC widersprechen. Ein suspendierter
Priester und selbst ein Exkommunizierter feiert die hl. Messe, wenn er einen gültigen katholischen Ritus
benützt, stets gültig! Da es Lehre der Kirche ist, das ein Sakrament gültig zustande kommt, wenn Form
und Materie in rechter Intention vollzogen werden, also ein Sakrament ex opere operato wirkt, d.h. unabhängig
von der persönlichen Disposition des Spenders. Entscheidend dabei ist, dass die Priesterweihe gültig
empfangen wurde und das gilt für alle Priester und auch Bischöfe der Bruderschaft als sicher! Demzufolge:
Sie können die Erlaubtheit einer solchen Messe anfragen, an ihrer Gültigkeit ist liturgisch, theologisch
und dogmatisch nicht zu rütteln. Ich selbst halte es aufgrund des nach wie vor existierenden liturgischen
Notstandes für berechtigt, das die FSSPX solche hl. Messen anbietet.
@Aleph Sie mißverstehen den Sinn dieser Aussage. Es soll damit ein Novum aufgezeigt werden, dass es in
sogut wie keiner anderen Religionsgemeinschaft gibt und die selbst bei den Protestanten nicht geläufig
ist, schon gar nicht bei den Othodoxen, Kopten, konservativen Anglikanern… sondern nur bei den neoprogressiven,
moderen Splittergruppen wie sie aus Zwinglis und Calvins Reformversuchen hervorgingen und sich allenfalls
bei den sich zerspaltenden modernen Anglikanern, protestantischen Freikirchen und Altkatholiken finden
mögen. Sie sind aber keine katholische Überlieferung. Es ist ebenso eine Tatsache, dass das 2. Vatikanische
Konzil keine Änderung der Zelebrationsrichtung und Einführung des Volksaltares vor Augen hatte, da die
Tradition gen Osten, zum Herrn hin, zu zelebrieren, was bis in die Anfänge der Kirche zurückreichende
liturgische Praxis war.
#21 mariokin 18:01:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Aleph Ziemlich hochmütig, von Ihnen. Wie ich bereits schrieb ist knieende Mundkommunion ein Akt der
inneren Demut. Wenn man nicht demütig ist, haben sie recht, wozu dann knien. Aber das tut man als Geschöpf
vor dem Schöpfer: siehe Mose, siehe die vielen Geheilten im Evangelium. Sie warfen sich Gott zu Füßen
aus tiefster Ehrfurcht und Dankbarkeit. Jacob der mit Gott auf Augenhöhe rang, hinkte nachher nur so
als Gegenvergleich. Und über die Stolzen steht in der Schrift: Vor Ihm wird jedes Knie sich beugen, im
Himmel auf Erden und unter der Erde, und ihre Zungen müssen bekennen: Jesus Christus ist der Herr zur
Ehre Gottes des Vaters! Sie sind viell. neuzeitlich aufgeklärt und mündig, aber noch nicht genug erlöst
und imstande, jetzt schon stehen zu können. Sie müssen erst laufen lernen, wie wir alle, die noch unterwegsd
sind und vor Gottes Richterstuhl bestehen müssen. Als Heiliger im Himmel da dürfen Sie sicher stehen,
mit Palmzweig in der Hand.
#16 mariokin 17:12:46 | Freitag, 21. Dezember 2007
@timpressum Nein, beides ist für die Wirkung, die das Sakrament entfalten soll wichtig. Die äußere
Haltung ist ein indiz dafür, wie wichtig mir die Sache innerlich wirklich ist. Um es mal anders und ganz
salopp zu sagen timpressum: Sie müssen nicht vor mir stehen, wenn Sie mit mir sprechen. Sie dürfen auch
vor mir knien, wenn Sie mit mir sprechen. Da werden Sie den Unterschied schon bemerken! Gefällt Ihnen
nicht? Sehen Sie, welch großer Unterschied zw. Stehen und Knien besteht? Das Knien ist nämlich eine
tiefe ehrfürchtige Demutsgeste! Und dem sich in der Hostie für Sie, seinem Geschöpf, so klein machenden
Herrn wohl die entsprechendste Haltung der liebenden Hingabe an ihn!
#44 mariokin 22:40:33 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@samurai Ich kann die Behauptung von Rudolfus und ordo62 durchaus verifizieren. Ich komme gebürtig aus
Ostdeutschland, habe 4 Jahre im Ruhrgebiet gelebt und auch 5 Jahre in Bayern: Meine Erfahrung: außer
in solchen Pfarren, wo ein papsttreuer und mit den zahlreichen konservativen Gebetsgruppen in unmittelbarem
Kontakt stehender Priester Pfarrer ist, gibt es im normalen Seelsorglichen Bereich keine Pfarrei, die
nicht irgendeinen Mißstand, der von Rom angemahnt wird, aufweist. Die Pfarrer, die anders waren, sind
Priester, die nach der früheren Theologie ausgebildet, auch den NOM nur als Opfer ansahen, und die ich
kannte, waren mein Seelenführer und mein geistlicher Begleiter im Vorseminar Fockenfeld, beide sind schon
tot. Ein jüngerer Priester wurde seiner Kaplanstelle verwiesen, weil er sich für die Mundkommunion stark
gemacht hat und ist heute nurmehr Religionslehrer. Mein Spiritual in EF bekam auch Ärger, da er ein wenig
Verständnis für die alte Messe zeigte, ist auch schon älter. Die anderen sind keine Priester in Pfarreien,
sondern gehören entweder dem Hl. Kreuz Orden an, der SJM oder stehen der Marianischen Priesterbewegung
nahe, betreuen die Gebetsgruppen und feiern dort einen NOM, der ein Gemisch aus alter und neuer Liturgie
ist. Häufig trotz Volksaltar die Eucharistie zum Tabernakel hin, nur kniende Mundkommunion. Helfen sie
doch mal in einer Pfarre aus, kann es dann sein, dass sie bei der Kommunionausteilung sitzen müssen,
da sie keine Handkommunion spenden wollen.D.i.Realität
@landorganist Wissen Sie lieber landorgnist, wieviel Priester, Bischöfe und Laien die sich, nach ihrer
Meinung, nur weil sie keine Bischöfe geweiht haben, innerhalb der katholischen Kirche befindenen, nach
ihrer Definition de facto schon längst ebenfalls die Exkommunikation zugezogen haben? Nein? Na dann will
ich Ihnen gern helfen. Alle, die in irgendeiner Weise Rom und seinen Anordnungen gegenüber ungehorsam
sind, weil sie meinen, diese ignorieren zu dürfen, und damit Liturgie, Theologie und glaubensleben zu
einem Experimentierfeld der Irrtümer machen und so nicht mit Christus sammeln, sondern zerstreuen; alle,
die eine der Kirche und dem katholischen Glauben schädliche Organisation unterstützen, wie etwa Donum
vitae, wie Wir sind Kirche, wie die Rotarier oder die Freimaurer, wie den Kommunismus in all seinen Erscheinungsformen
oder Parteien, die gegen Gottes Gebote und seine Kirche arbeiten… Sie sehen offiziell irgendwo rechtlich
anerkannt und inkardiniert zu sein schützt noch lange nicht vor Strafe, auch wenn sie keiner, wie im
Fall des Erzbischofs, was fragwürdig genug war, meint feststellen zu sollen.
#42 mariokin 19:02:40 | Donnerstag, 29. November 2007
@Benedikt Danke Benedik! Jedem wird nun langsam klar, dass hier gegen das MP und die Gläubigen nicht
mehr mit rechten Mitteln vorgegangen wird. Allmählich zeigt sich diese Haltung der Leute ebenfalls als
„schismatisch“
#59 mariokin 23:16:37 | Dienstag, 6. November 2007
@cum te Wenn diese 99,98 % die alte Liturgie seit Kindesbeinen kennen würden, würde auch kein Hahn nach
dem NOM krähen… Das zeigt nach Ihrer Logik dann auch, wie unsinnig im umgekehrten Schluss eine solche
Reform gewesen ist und die meisten, die sie als Erwachsene erlebten und dazu gehören Sie nicht!, erlebten
sie als Befremdend und unnötig! Davon kenne ich genügend Zeitzeugen. Wie gesagt die Reform von 1965
war mit einigen Teilen der Messe in Volkssprache war das, was sich die Konzilsväter dachten mit Sacrosanctum
consilium, aber nicht die neoprotestantische Schreibtischreform Bugninins mit einem Mahltisch, der keiner
kirchlichen Tradition entspricht, weder der östlichen und schon gar nicht der katholischen, ja nicht
mal der Lutheraner, die heut noch mit Rücken zum Volk am Altar stehen, gehen sie doch mal in die lutherischen
Landeskirchen! Das entspringt dem krankhaften Zwinglitum der in allem nur ein Symbol aber kein Opfer sehen
wollte. Es entspricht auch dem Freidenkertum der Freimaurerei, deren Religion der Humanismus, d.h. der
gute Mensch ist und es entspricht dem Geist der Freikirchler, der protestantischen Sekten, die eine Opfermesse
ablehnen und den Priester nurmehr als Bruder unter vielen, aber nicht als einen von Gott Herausgerufenen
und für den Dienst am Altar für Gottes Volk bestellten, ein „alter christus“ (lat.) sehen, eben, einen
„anderer Christus“, jemand also, der in seiner Person in Vollmacht und Kraft göttlicher Gewalt handelt.
Antwort @Heinrich Man kann eine Messe, die kodifiziert wurde rechtlich nicht verbieten. Das ist juristisch
nicht möglich. Pius V. kanonisierte die Liturgie 1570. Zudem widerspricht dem faktischen Verbot, dass
tradierte Überlieferung, die älter als 200 Jahre ist, Gewohnheitsrecht besitzt. @Benedikt Und wer kann
Fehler in solchen Beschlüssen korrigieren? Da eine Unfehlbarkeit nicht vorliegt sind sie auch möglich.
Das müßte die Verbindlichkeit zumindest einschränken!
@timpressum Das II: Vatikanische Konzil, so Joseph Ratzinger, der als Berater von Kardinal Frings daran
teilnahm, ist zum Unterschied vorangegangener Konzilien ein reines Pastoralkonzil, dass bewußt darauf
verzichtete, die kirchl. Lehre dogmatisch zu definieren (vgl. Der Fels 12/88, S. 343) Das ist auch der
Eröffnungsrede Papst Johannes XXIII. beim Konzil zu entnehmen. Wenn aber der göttliche Beistand der
Unfehlbarkeit bewußt nicht in Anspruch genommen wurde, kann man vom fehlbaren Lehramt der Kirche sprechen.
Da sind Fehler möglich. Beim Konzil von Trient wurde die Unfehlbarkeit durch die dogmatische Definition
der Lehre und Verurteilung der Irrtümer in Anspruch genommen. Daher gilt die Zusage Christi, das dafür
der Beistand des hl. Geistes gewiss sei.
@Ansgar Ich selbst bin in den konsevativen Gebetsgruppen groß geworden seit meiner Jugendzeit, ich weiß
das man den NOM auch „würdig“ zelebrieren kann, ohne Spilenzchen. Das ist aber nicht der springende Punkt.
Der Punkt ist der, dass der NOM in seinen Texten eine protestantisierende Ausformung besitzt. Das typische,
die katholische Lehre betonende Gebete bewußt entfernt wurden, um sich den Protestanten anzubidern, mit
Duldung Papst Pauls VI. Dazu zählen die Opferungsgebete, die vollständig durch ein jüdisches Tischgebet
ersetzt wurden. Dazu zählt die Verfälschung der Wandlungsworte in der landessprachlichen Übersetzung,
dazu zählen die überarbeiteten Übersetungen für Lesung und Evangelium, dazu zählen Hochgebete, besonders
die schweizer Hochbete. Dazu zählt die weggelassene Kniebeuge nach den Wandlungsworten, noch vor der
Erhebung der gewandelten Gestalten, die eindeutig versinnbildete, die Konsekrationsworte des Priesters
bewirken die Wandlung und nicht der Glaube der Gläubigen! Dazu gehören schwammig und verwässernd vormulierte
Tages und Schlussgebete, die die Realpräsens und den Opfercharakter der Feier zugunsten der Gemeinschaftlichen
Versammlung unterdrücken usw. Sie sehen es geht hier um folgenschwere Dinge, denn das Gesetz des Betens
ist das Gesetz des Glaubens und umgekehrt. Die Folgen heute sieht man und sie sind umso schlimmer, da
sie vom Klerus geduldet, hervorgerufen, unterstützt und sind und so den Glauben in den Herzen der Gläubigen
aushölen und sterben lassen.
Antwort Unter gewachsen (der Begriff stammt nicht von mir, er ist ein Zitat aus dem Buch von Joseph Cardinal
Ratzinger „Aus meinem Leben“ 1997, S. 173) verstehe ich, daß sich organisch entfaltet, das bisherige
vervollkommnet, verschönert, so wie es auch der hl. Vater anspricht. Das kann man vom NOM nicht sagen.
Hier wurde eingerissen, klare katholische Ausdrucksweise vermieden, um „Gemeinschaft“ zu erreichen, die
es per se so nicht gibt. Dazu mußte, und auch das ist ein Zitat aus „Aus meinem Leben“ das „platte Produkt
des Augenblicks“, etwas „gemachtes“ an die Stelle des bisher über lange Jahrhunderte entfaltete und den
ganzen Glauben ausdeutende der früheren Liturgie beseitigt werden. Denn man „brach das alte Gebäude
ab und baute ein anderes,…“ @Jürgen Ich verwehre mich gegen ihre Darstellung, denn ich habe betont,
dass es auch früher Mißbräuche gab, aber das berechtigt niemanden, selbst der apostolische Stuhl hat
solche Vollmachten in den Ausmaßen nicht, eine Normativmesse zu kreiren, die in ihrer ersten Editio typica
von der Gesamtheit der Weltbischöfe 1967 abgelehnt wurde, weil sie nicht dem entsprach, was katholische
Liturgie ausmacht und weildie Bischöfe glaubten, das man zu weit gegangen sei! Ein historisches Faktum!
@alle Die Liturgische Bewegung kam in den 1920er Jahren auf, in ihren guten Ausformungen unterstützt
durch Pius XII., andere Dinge wie Mahltisch, generelle Volkssprache usw. hat Pius XII: entschieden in
seiner Enzyklika Mediator Dei verworfen.
Pelagius III. kursiv]„und ihr könnt hinter beten, wie und was ihr wollt“[kursiv] Ich bezweifle nicht,
daß es sicher teilweise ein besseres Verständnis für die Feier der Liturgie bedurft hat. Dennoch feiert
auch in dieser Weise, in welcher der Gläubige privat betend an ihr teilnimmt voll mit. Aktive Teilnahme
heißt nämlich nicht zuruf antwort schema, sondern mit dem Herzen bei Gott und dem Geheimnis der Hl.
Messe sein. Dazu gab es ja auch die liturgische Bewegung, den zweisprachigen Schott, etc. Wer wollte,
konnte „aktiv“ die Gebete der Messe mit verfolgen, so wie wir das heut im tridentinischen Ritus gewöhnt
sind. Aber dazu hätte es nicht der Schaffung eines neuen Ordo in Anlehnung an protestantische und zwinglianische
Vorstellungen bedurft, dazu auch keiner Mitarbeit protestant. Theologen am grünen Schrebtisch! Was ist
das für ein Selbstverständnis von katholischer Kirche? Liturgie ist nicht „machbar“ Sie ist gewachsen
über die Jahrhunderte. Auch war und ist die trident. Messe kein Reformprodukt des Trienter Konzils. Sie
ist in ihren Bestandteilen bis ins 10. Jh. zurückverfolgbar. Puis der V. ordnete einige Dinge in der
Liturgie neu, aber er schuf nicht einen anderen Ritus! Vielmehr machte er zur Norm, was über Jahrhunderte
in Rom üblich war und zwar für überall dort, wo die damalige Liturgieform nicht älter als 200 Jahre
war! Es ist bezeichnend immer wieder dieselben argumente zu lesen, die von der alten Liturgie abschrecken
sollen,…nicht für das Volk, Messe lesen am Seitenaltar… das sind doch keine Argumente für eine „Schaffung“
des fehlerhaften NOM!
#11 mariokin 19:41:18 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ an Typ Der Unterschied zu Dschihad und Koran ist aber, dass der Chr. Martyrer für Christus leidet,
um ihm ähnlich zu werden und nicht anderen dabei Gewalt anzutun. Der Koran verherrlicht dagegen den Tod
im Feindeskampf, d.h. im Vernichten der Ungläubigen als Freibrief für das Paradies. Das kann man mit
den Kreuzfahrern so nicht gleichsetzen. Sie sollten sich mit Theologie und Kirchengeschichte zuvor gut
vertraut gemacht haben, ehe Sie solche Vergleiche ziehen.
Hervorhebungen im Artikel! Danke an die Redaktion für die Hervorhebung der Zitate, amit wird deutlich,
dass sowohl Überschrift als auch Inhalt mit dem Interview identisch sind!
Antwort Ich habe den Artikel auf kath.net gelesen, finde aber nicht, das kreuz.net hier falsches berichtet.
Es kommt mir vor wie bei Eva Herman, das man, weil man mißtrauisch ist, etwas hineinliest, was so nicht
gesagt werden will. Das der Kardinal ein Vorkämpfer für den kirchl. Konservatismus von heute ist, stimmt
doch, von daher ist die Überschrift auch nicht falsch, da der hl. Vater selber sagt, dass er bei solchen
Disputen eher ängstlich war.
#37 mariokin 15:16:20 | Freitag, 28. September 2007
Ausführungsbestimmungen Eine Gleichberechtigung beider Formen ist somit nicht in Sicht. Faktisch haben
die dt. Bischöfe die Bildung möglicher Personalpfarreien unterbunden, wenn auch nicht im Wortlaut. Es
ist ganz geschickt gemacht. Zum anderen läßt sich aber feststellen, dass der Wortlaut weit hinter den
erwarteten Befürchtungen zurückgeblieben ist, wenn man sich Äußerungen von Bischöfen aus den USA
usw. ansieht. Das läßt sich auch mit den zu erwartenden Ausführungsbestimmungen der Kommission Ecclesia
Dei begründen, die einen offenkundigen Mißbrauch kippen würde. Es bleibt abzuwarten, wie das Motu proprio
in der Praxis umgesetzt wird, um eine wirklich objektive Bewertung der Haltung der Bischöfe zum MP abzugeben,
positive, wie negative Dinge. Man wird sehen. Eines sei aber auch den Kritikern, die dauernd so gemeine
Synonyme gegen die Piusbruderschaft gebrauchen einmal vor die Nase gehalten. Im Begleitbrief des Papstes
ist der Einsatz des Erzbischofs Lefebvre für die außerordentliche Form des römischen Ritus eindeutig
positiv herausgestellt worden. Ohne Erzbischof Lefebvre und seine Gründung gebe es heute keine einzige
Ecclesia Dei Gemeinschaften oder ihr angeschlossene Orden, die den alten Ritus erlaubt feiern dürfen!
Das ist ein Faktum, um das auch Sie nicht herumkommen
@möchtegern Art. 2 bezieht sich auf die privatim gefeierte hl. Messe, diese ist nach dem Motu proprio
am Triduum paschiale an den „drei hl. Tagen“ nicht erlaubt. Aber es darf durchaus eine hl. Messe am Gründonnerstag
und in der Osternacht nach dem Missale von 1962 geben und zwar mit Gemeinde.
Antwort Ich meine nicht ein in die Schule gehen. Sondern die Bruderschaft als das den Finger auf die Wunde
legende, wenn damit auch unbequeme und mahnende Korrektiv. Da ich die Bruderschaft persönlich als einen
Teil der Gesamtkirche ansehe kommt ihr damit auch keineswegs die Position zu sich über Rom zu erheben.
Nein sie soll das bewahren, was ihr gegeben wurde. Hinweisen und konstruktiv Kritik üben, damit in der
gesamten Kirche offenbar wird, wo die Tradition ist, wo man an ihr anknüpfen kann und wo genau und unbestreitbar
der Bruch liegt. Das kann sie leisten und muss sie leisten, denn meines Wissens ist außer der Bruderschaft
keiner so ehrlich offen diesen Bruch zuzugeben. Überraschenderweise aber hat Papst Benedikt selber diese
Situation angemahnt und genau dass ist der Punkt, wo sich Rom und Bruderschaft im Kampf für das überkommene
Glaubensgut arrangieren können. Ich glaube, der Papst weiss sehr gut, wo es hakt. Und vielleicht ist
an dieser Stelle ein Vorankommen und Aufeinanderzugehen möglich. Denn bisher hat noch niemand unternommen,
dieser ernsten Sachlage auf die die Bruderschaft hinweist theologisch nachzugehen. Wurde doch VII als
das Superdogma hingestellt und man tut es bis heute. Insofern da Irrtümer begünstigt werden tut die
Bruderschaft recht daran diese aufzudecken und zurückzuweisen. Wenn Sie das als eine Art Lehramt in Notlage
verstehen, gut. Damit kann ich leben, Athanasius hat es seinerzeit nicht anders gehandhabt.
@Sentinel Es ist im Motu proprio keine Häresieerklärung zu erwarten. Denn Rom hat mehrfach festgestellt,
dass weder eine Häresie noch ein eindeutiges Schisma vorliegt. Von daher bin ich ganz beruhigt. Übrigens,
aus der ‘Laberzeitung’ eine örtliche Tageszeitung ist aus der Bischofspredigt folgende Passage über
das MP zu lesen: Mit großer Freude stellte der Prediger die Freigabe des überlieferten heiligen Messopfers
durch Papst Benedikt XVI. als Gnade dar und nannte es sogar das Wunder in den vergangenen 40 Jahren seit
dem Vaticanum II unter Papst Paul VI., der den „novus ordo missae“ eingeführt hatte.. Quelle: www.fsspx.info/news/news.php?show=3605
Im Kampf gegen die Islamisierung Europas ist in letzten Ausgaben des Mitteilungsblattes eine eigene Reihe
erschienen, die sich ausgiebig mit dieser Thematik und der Gefahr für das chr. Europa befasst. Wenn Sie
können, besorgen Sie sich diese Ausgaben. Es ist kostenlos!
@Sentinel Ich muss Sie enttäuschen Sentinel. Die FSSPX „schießt“ keineswegs gegen das MP. Vom Regens
des Zaitzkofener Priesterseminars ist zu hören, dass es durchweg als Sieg im Kampf für die alte Messe
gewertet wird. Es war ja ein erklärtes Ziel, dass der überlieferten und gewachsenen Liturgie in der
Kirche wieder ihr vollgültiges Heimatrecht zuerkannt wird. was soll die Bruderschaft damit für sich,
sie will es für die Kirche, für ihre Gesundung, für die Gläubigen. Und sie wird alles tun, sofern
man sie lässt, das dieses zarte Pflänzchen innerhalb der Kirche wächst! Doch das eigentliche Augenmerk
richtet sich nun auf den theologischen Diskurs. Das ist das nächste Ziel: der Kirche ihr Fundament im
Glauben wieder zum Bewußtsein zu bringen & der Kirche zu helfen, sich gegen den Irrglauben zu verteidigen.
Auch hier gehts nicht um Polarisieren, sondern um eine wirkliche echte Sorge um das überkommene Glaubensgut.
Auch hier wird sie zu jeder Hilfe bereit sein. Wir bauen an der Kirche von Morgen. Den Fehler der 50ziger
Jahre etc, trauert niemand nach. Es geht auch nicht um nen Status quo, ein Festfrieren eines bestimmten
Zeitpunkts, sondern dass die Kirche wirklich im Strom dieser Zeit die Alternative, der Rettungsanker und
Hort ist, der die Wahrheit Christi klar erstrahlen lässt. Ist dieses Ziel erreicht, wird um die kanonische
Regelung gar kein Aufhebens mehr sein, denn dann ist klar, dass auch inmitten amtskirchlich/juridischer
Struktur ein grundkatholisches Glaubensleben möglich ist
Akolythendienst Der Ministrantendienst hat seine Ursprünge im Akolythendienst. Der seit 1983 gültige
CIC spricht beim liturgischen Dienst am Altar ausdrücklich von männlichen Akolythen. (vgl. CIC can 230
§1) Die Erlaubnis des Apostolischen Stuhles, Mädchen, wo es notwendig ist zuzulassen, ist nicht einmal
eine Empfehlung gewesen, sondern entspricht einer geduldeten Praxis.
Motu proprio ist da! Wer den Text mit den Einzelheiten auf kath.net liest kann sich davon überzeugen,
dass es sich diesmal nicht um ein Gerücht, sondern um ein tatsächliches Ereignis handelt. Das MP ist
draußen. Wir werden am 7. Juli alle Einzelheiten erfahren. Schon vor zwei Tagen war von höchster Stelle
der österreichischen Bischofskonferenz das Vorstellen des Dokumentes für nächste Woche quasi „angekündigt“
worden. Soviel zu den Zweiflern.
@avila Dokumente des Papstes beistzen unterschiedlichen Verbindlichkeitscharakter. Von einem Dogma spricht
man nur, wenn der Papst ausdrücklich ex cathedra, also unter Berufung auf seine höchste Lehrautorität
in Glaubens- und Sittenlehre eine Glaubenswahrheit verbindlich verkündet und erklärt, dass dies alle
Gläubigen künftig als von Gott geoffenbart zu glauben haben. Dogmatisch sind außerdem, wie schon beschrieben,
alle Beschlüsse des außerordentlichen Lehramtes der Kirche, sei es dass es sich dabei um Beschlüsse
eines allgemeinen ökumenischen Konzils handelt, denn diese sind von den Bischöfen aus der ganzen Welt
beim Konzil beschlossen und vom Papst approbiert worden. Sei es aber auch das die Bischöfe der Welt gemeinsam
mit dem Papst in irgend einer Frage dieses außerordentliche Lehramt ausüben und eine Lehre für verbindlich
erklären. Enzykliken sind lehramtliche Schreiben des Papstes die einen gewissen bindenden Charakter besitzen,
aber keinen dogmatischen Charakter tragen. Sie sind Äußerungen des fehlbaren, ordentlichen Lehramtes
der Kirche.
Vatikanum II Da irren Sie sich, Typ. Für ein Allgemeines ökumenisches Konzil und nur dieses besitzt
laut der katholischen Dogmatik außerordentliches Lehramt = die Unfehlbarkeit ist es wesensmäßig, dass
es den katholischen Glauben verbindlich auslegt, also kirchl. Lehre definiert. Das II. Vatikanum , so
hat es Papst Joh. XXIII. in seiner Eröffnungsrede dargelegt, verzichtete auf diese besondere Lehramtsgewalt
und wollte sich als ein Pastoralkonzil verstanden wissen. Ok Vat. II war demnach ein Pastoralkonzil, gut,
mit ordentlichem Lehramtcharakter, ok, bestreitet auch niemand, nicht mal bei der Piusbruderschaft. Das
ordentliche Lehramt besitzt aber keine Unfehlbarkeit. Folgerichtig, und so wird es auch in der Einführung
des Kleinen Kompendiums des II. Vat. Konzils vom St. Benno Verlag, eindeutig heruasgestellt, haben die
Beschlüsse des VII nur einen richtungsweisenden, aber keinen für die Gesamtkirche bindenden Charakter.
q.e.d.
@avila Doch avila. Zu einem Konzil gehört wesensmäßig (also von seiner Natur her) dass es verbindlich
eine Lehre verkündet in der Fachsprache „kanonisiert“ = dogmatisiert und gleichzeitig verwirft, was an
kontroverser Irrlehre diesbezüglich existeiert und herumgeistert. Das ist mit meinen Worten formuliert
die wesensmäßige Def. und Funktion eines allgemeinen ökumenischen Konzils, das vom Papst zu diesem
Zweck einberufen wird und zudem sich die Bischöfe aus aller Welt dann versammeln und beraten… Nachzulesen
in jedem theologischen Handlexikon. Ich empfehle den Herder. Genauer hab ichs aber momentan nicht parat,
bezgl. der Quelle. mariokin
Sodom und Gomorra an hl. Stätte Nein Typ. Gerade zum Lob und zur Ehre Gottes! Deshalb ist es ja eine
Sühne. Indem Gottes Rechte in aller Deutlichkeit und dazu gehört auch sein Recht gegenüber seinen Geschöpfen
zu befinden was Gut und Böse ist, zuerkannt und er durch das Opfer seines Sohnes geehrt und versöhnt
wird. Eine Sühne in positiver Form gegen das sakrilegische Treiben in einem geweihnten Gotteshaus, in
dem Sünde gutgeheißen und propagiert d.h. als rechtens und natürlich dargestellt und der Sünder sogar
noch eine kirchl. Belohnung für seine sündhafte Einstellung bekommt in Form eines Segens. Das ist Sodom
und Gomorra an hl. Stätte! Nicht erst seit den Tagen des NT oder gar der Kirche, bereits im AT und Judentum
ist mehrfach zu lesen dass Unzucht ein schweres Vergehen ist und in Gottes Augen ein Greul darstellt,
der im Volk des Alten Bundes sogar mit dem Tode bestraft wurde!
@Sentinel Nicht wortwörtlich aber dem Sinn gemäß kann man die Aussagen des hl Vaters zur Kirchenkrise
bei religion.orf.at/…ne060828_pius_fr.htm finden. Da es sich um eine Privataudienz handelte ist ein
genauer Wortlaut nicht bekannt. Ich selbst kenne ihn aber von Pater Schmidberger, der bei der Audienz
dabei war.
Antwort Ich muss nicht orakeln, habe es aus erster Hand. Siehe auch auf der homepage fsspx.info. Ist dort
ebenfalls nachzulesen. Wenn Sie keine anderen Sorgen haben?
Antwort Die Priesterbruderschaft spricht ja auch nicht umsonst von einer Notstandssituation in der Kirche.
Bei der Audienz von Weihbischof Fellay bei Papst Benedikt XVI. wurde diese vom Hl. Vater für den deutschen
und französischen Sprachraum sogar eingeräumt. Ob diese Haltung nicht langsam auch eiem Schisma gleichkommt,
von dem man gegenüber der Piusbruderschaft so hervorkehrend und lauttönend spricht, sollte man sich
langsam wirklich ernsthaft fragen, denn ein dauerhafter, wenn auch verschleierter Ungehorsam ist doch
auch eine „schismatische Haltung“
@monti Lieber Monti, dass ist nicht der Text des Dekretes Sacrosanctum concilium des II. Vat. Konzils,
sondern ein Punkt in der Einführung zum NOM aus dem Jahre 1969. Diese wurde damals mit großer Skepsis
und Befremden sowohl vom Klerus, als auch vom Volk Gottes aufgenommen und es gab zahlreiche Beschwerden
und Eingaben an den Hl. Stuhl. Bugnini war mit seiner Schreibtischreform weit über die vom Konzil gewünschte
behutsame und eingehend prüfende Veränderung in der Liturgie hinausgegangen, zum großen Schaden für
die Kirche heute. Aus einer durchweg katholischen Messe wurde ein dem protestant. Abendmahl (nach calvinistischem
Verständnis) angenäherter Kult (ganz im Sinn Pauls VI.). Viele Nachfolger machten sich den ungehorsamen
Bruch mit der Tradition zum Vorbild und kreierten ihre Form von Gottesdienst bis auf den heutigen Tag.
Alles beruft sich auf das II. Vat. aber was genau im Text steht beachtet niemand mehr, denn der Geist
des Konzils habe ja diese Reformen angestoßen. Nun wenn der Geist des Konzils diesen Ungehorsam und diese
Eigenmächtigkeiten, manchmal sogar Sakrilegischen und den Menschen in den Mittelpunkt stellenden Haltungen
und Handlungen wirklich bewirkt und beflügelt hat, wie ja immer wieder schwadroniert wird, dann kann
das nicht der Hl. Geist gewesen sein. Dann war es der Ungeist der Aufklärung, des Gutmenschentums und
der Freimaurerei. Also der Feinde der Kirche!
Antwort Zunächst einmal ist ihre Anmerkung nicht unberechtigt, dennoch gebe ich zu bedenken, dass es
sich hierbei nicht um eine Privatperson sondern um den höchsten kirchl. Vertreter Deutschlands handelt,
der schon von Amts wegen ein Vorbild im Glauben sein muss! Und hier gebe ich dem Pfarrer in Peru recht,
wenn er den Finger auf die Wunde legt, dass Kardinal Lehmann, wie viele andere seiner bischöfl. Mitbrüder
sich scheut, offen den ganzen katholischen Glauben vor der Weltöffentlichkeit zu bekennen.
Gültigkeit des neuen Taufritus Die priesterbruderschaft St. Pius X. erkennt die Gültigkeit der Taufe
auch im neuen Ritus an, verweist aber auf Verwässerungen und wesentliche Veränderungen in den ausdeutenden
und vorbereitenden Riten. Rein zur Gültigkeit der Taufe gehört die trinitarische Formel: „ NN, Ich taufe
dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes.“ Als Materie fließendes Wasser (entweder
durch dreimaliges Übergießen oder Untertauchen) und die Intention taufen zu wollen, also das zu tun,
was die Kirche will. Die heute nicht mehr verpflichtende und abgeschwächte Exorzismusformel ist allerdings
eindeutig eine Krankheit unserer Zeit und sehr bedenklich. Ich habe die fehlenden Begleitriten später
einmal in Wien beim Prior nachholen lassen, wie die gabe des exorzierten Salzes, die kathechumenenölsalbung
und die Exorzismen. Bei einer Bekannten von mir, die bei den Baptisten getauft und später katholisch
wurde, wurden sogar die Chrisamsalbung und Riten nach der eigentlichen Taufspendung nachgeholt werden
@Leblhuber Ich kann mich nicht entsinnen jemals irgendjemanden mit beleidigenden Worten überhäuft zu
haben. Auch Ministrant nicht. Meine „Kritik“ war konstruktiv gemeint und sehr sachlich, ebenso meine Argumentation.
Woher Sie mir also Fanatismus vorwerfen, nachdem Sie von mir nur eine einzige Wortmeldung gelesen haben,
ist mir schleierhaft und ich frage mich, ob Sie wirklich ernsthaft an einer Unterredung interessiert sind.
Ich habe Ministrant mehrfach auf Fehler aufmerksam gemacht, die eindeutig falsch rescherschiert waren,
aber niemals Beleidigungen oder fanatische Sätze fallengelassen. Postings unter der Gürtellinie, gleich
von welcher Seite, sind mir zuwider. Um mit einem Wort Jesu zu antworten: „Wenn es nicht recht war, was
ich gesagt habe, dann weisen Sie es nach. Wenn es aber recht war, warum schlagen [entehren] Sie mich“
und stecken mich in die Naziecke?? Bitte bleiben Sie fair und sachlich, sonst werde ich auf keines Ihrer
Postings mehr direkt antworten.
@Gotthard Also Gotthard von Sakramententheologie verstehen Sie nicht viel. Das was ich schrieb, kann man
in jeder halbwegs vernünftigen Dogmatik ganz sicher nachlesen! Das Sakrament der Taufe gliedert in die
Kirche Jesu Christi ein und das ist die eine heilige katholische und apostolische Kirche. Erst die Unterweisung
macht aus einem „Jünger Christi“ einen Apostaten, Häretiker oder Schismatiker. Sonst dürfte nämlich
das Sakrament der Taufe bei anderen Konfessionen von der römisch- katholischen Kirche nicht als Initiationssakrament
anerkannt werden und müsste generell sub conditione bei Eintritt (Konversion) in die katholische Kirche
nochmal gespendet werden…
@Lebhuberl, Ministrant Aber Sie müssen doch objektiv zugeben Lebhuberl, dass Ministrant eine voreingenommene
Haltung hat und auch auf sachlich belegte Fakten, wie offizielle Stellungnahmen seitens des Vatikan, dass
die FSSPX Teil der römisch katholischen Kirche ist und keine schismatische Gemeinschaft, kein Einsehen
zeigt. Außerhalb der Kirche steht nur, wer sich eine Exkommunikation zugezogen hat, nicht der welcher
suspendiert ist, weil er für den Vatikan kanonisch nicht existent ist. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Es gibt auch in der „Amtskirche“ offiziell Priester, die aus verschiedendsten Gründen ihr Amt nicht mehr
ausüben dürfen, sei es, dass sie z.B. laiisiert sind und geheiratet haben.Trotzdem kommt niemand auf
die Idee, ihnen das katholischsein und die Kirchenzugehörigkeit abzusprechen. Katholischer Christ wird
man nämlich kraft der Taufe und nicht aufgrund einer Weihe. Auch die FSSPX Priester sind römisch katholisch
getauft und gehören damit, obwohl sie keine ordentliche Jurisdiktion besitzen, sondern nur eine außergewöhnliche,
trotzdem als Getaufte der römisch katholischen Kirche an. Mir ist kein einziger Fall bekannt, indem je
bei einem FSSPX Priester oder Gläubige oder der Bruderschaft nahestehenden Ordensangehörige jemals eine
Exkommunikation seitens des Vatikan ausgesprochen wurde, weil jemand von ihnen Schismatiker sei. Die Weihbischöfe
und dass ist eine Frage der genauen Auslegung des Kirchenrechts sollen aufgrund unerlaubter Weihe exkommuniziert
sein, so Ecclesia Dei.
@Typ Antwort Ohne Polemik und Ihr Wort werter Typ aufgreifend, empfehle ich Ihnen das vertiefte Studium
der Kritische Untersuchung zum NOM herausgegeben von Kardinal Ottaviani und Bacci aus dem Jahre 1969.
Dort finden Sie sehr theologisch und wissenschaftlich die Frage der Verwässerung und Neuinterpretation
des Opferbegriffes zugunsten der Annäherung an das protestantische Abendmahlsverständnisses erklärt.
Nur Stchpunktartig, die heutigen Gabengebete haben den früheren Charakter der Opferungsgebete völlig
abgelöst, es geht um einen „Tauschhandel“. Der implizite Charakter, dass jede hl. Messe für sich nicht
nur das Kreuzesopfer Christi darstellt (Doppelkonsekration), sondern dazu selber ein eigentliches Opfer
der Kirche und für die Kirche ist, wird völlig ausgeblendet. Es heißt nur noch eine Danksagung und
ein Lobopfer. Die hl. Messe ist nach der dogmat. Def. des Trienter Konzils aber zugleich auch ein Sühne-
und Bittopfer. Das kommt überhaupt nicht mehr zur Sprache! ferner hört man immer wieder, die hl. Messe
sei ein Mahl, eine Versammlung der Gemeinde unter dem Vorsitz des Priesters und aufgrund dieser Versammlung,
sei Christus gegenwärtig (so stehts auch in der Einleitung zum NOM). In Wahrheit ist die hl. Messe nach
dogm. def. Lehre aber ihrem Wesen nach kein Mahl. Es ist die unblutige Gegenwärtigsetzung des Opfers
Christi, der die Gläubigen um den Opferaltar schart & ihnen Anteil an der Erlösungsgnade schenkt. Die
Wandlungsgewalt des Priesters bewirkt eine reale Gegenwart Christi.
es war ein gelungenes Fest Auch ich liebe Freunde war mit der KJB Dresden in München dabei und es war
ein sehr erhebendes Fest. Unter den Gästen auf dem Marienplatz waren auch Leute der Legio Mariä, die
sehr interessiert nach dem Erzbischof und unserer Situation fragten. Zum Te Deum, wie bestellt fingen
die Glocken einer nahegelegenen Kirche und der Frauenkirche an zu läuten. Man hätte meinen können,
als Bestätigung… es fiel genau mit dem abendläuten zusammen. So fügte Gott für uns zusammen, was
Ordinariat und Menschen nicht trennen dürfen und sollen Gebe Gott das es Bayern und ganz Deutschland
zum Segen gereiche
@JohannesD Also Johannes ich war am Sa. dabei und kann Ihre Frage sicher beantworten. Wir haben keinen
hölzernen Götzen angebetet, sondern vor unserem Herrn Jesus Christus, real mit Gottheit und Menschheit
im hl. Altarsakrament gegenwärtig und in der Monstranz feierlich ausgesetzt, gekniet und unseren Herrn
und Gott angebetet. Wenn Sie das Bild vergrößern, dann können Sie das auch erkennen
@ Typ Naja, ich weiß ja nicht wie Sie es damit halten, aber der 90 jährige Geburtstag meiner Großmutter
oder Uroma, Mutter, Vater… das ist doch ein anständiger Grund zum feiern, finden Sie nicht? Und wie
war das mit der großen Geburtstagsfeier zum 80. von Benedikt XVI. ?
@gotthard nun mal halblang gotthard. das ist doch total unsinnig. sie wollen mir doch nicht weiß machen,
dass sie pro multis nicht korrekt ins deutsche übersetzen können, oder das die damaligen gelehrten und
kirchenväter nicht pro multis von cunctis bzw. den giechischen orginaltext in seiner wortbedeutung unterscheiden
konnten. die fehlerhafte übersetzung ist auf eine längst widerlegte these des prot. exegeten jeremias
zurückzuführen, wie jeder gebildete theologe und als solcher wollen sie ja auch gelten, nun eigentlich
zur genüge wqissen müsste
Dank an P. Mählmann Vielen herzlichen Dank Pater Mählmann, für Ihr großherziges Engagement in diesen
wichtigen Anliegen der gesamten Kirche. Auch wir KJB Jugendliche aus Dresden Löbtau werden kommen und
dieses Ereignis mittragen. Ich finde auch besonders hervorhebenswert, dass Sie Ihre Mitbrüder aus dem
Diözesanklerus eingeladen und auf dieses Fest hingewiesen haben. So wird einmal mehr deutlich, dass die
Bruderschaft Teil der katholischen Kirche sein will und ist.
Dank an P. Mählmann Vielen herzlichen Dank Pater Mählmann, für Ihr großherziges Engagement in diesen
wichtigen Anliegen der gesamten Kirche. Auch wir KJB Jugendliche aus Dresden Löbtau werden kommen und
dieses Ereignis mittragen. Ich finde auch besonders hervorhebenswert, dass Sie Ihre Mitbrüder aus dem
Diözesanklerus eingeladen und auf dieses Fest hingewiesen haben. So wird einmal mehr deutlich, dass die
Bruderschaft Teil der katholischen Kirche sein will und ist.
Unfehlbarkeit Doch santo domingo. 1895 als sel. Pius IX. das Dogma von der Unbeflecken Empfängnis Mariens
verkündete. Dogmen sind seit jeher unfehlbar, matt.
Was ist Glaubensgehorsam? Jeder der über den Glaubensgehorsam gegenüber dem Papst hier zu Felde zieht
und andere verurteilt, sollte erst einmal wissen, was das Unfehlbarkeitsdogma über unseren hl. Vater
aussagt und wann und in welchem Fall eine Unterwerfung überhaupt gefordert wird. Schon gar nicht ist
es eine Unterordnung „ohne nachzudenken“ was schizophren ist, denn Glauben ohne Vernunft und Annahme auch
mit dem verständigen Herzen gibt es nicht (absolut unkatholisch). Da das zweite Vatikanum keine verbindlich
dogmatischen Lehren definiert und Irrtümer ausgeschlossen hat, sondern pastorale Aspekte Erörten wollte,
kann ihm trotz seiner Form kein außerordentliches Lehramt zustehen, d.h. seine Beschlüsse sind also
nicht unfehlbar. Ein Papst übt nur dann laut 1. Vat. Konzil sein außerordentliches Lehramt aus, wenn
er in Glaubens und Sittenlehre eine Lehre ex cathedra verkündet, also unter Berufung auf seine höchste
Lehrautorität spricht und dies aus seiner Wortwahl auch eindeutig hervorgeht, er muß sich darauf eindeutig
berufen. Nur in diesem Fall darf ein Katholik „blindlings“ zustimmen. Alle anderen Lehräußerungen sind
nicht unfehlbar und so im Licht des Glaubens der gesamten Kirche (bis zu den Aposteln) auf ihre Wahrheit
zu prüfen und dann im Licht des Glaubens anzunehmen. Widersprechen sie der Überlieferten Lehre, können
sie nicht rechtens sein und man darf ihnen nicht gehorchen. Schon Thomas von Aquin kannte diesen Grundsatz.
Also: blinder Kadavergehorsam ist nicht katholisch
Guiseppe Nein. Denn Paul Bade spricht in einem heute auf kathnet neuerlich veröffentlichen Artikel davon,
dass das Motu proprio kommt. Wann genau weiß man zur Zeit nicht, vielleicht sollten wir dem Papst, der
augenscheinlich Schwierigkeiten hat, sich durchzusetzen helfen und ihn in seinem Vorhaben bestärken,
wenn er sieht, dass das gläubige Volk die Freigabe der Messe wünscht und viele sein Anliegen mittragen.
Das wäre möglich z.B. durch öffentliche Gebetsaufrufe aller diese Anliegen tragenden traditionellen
Gemeinschaften, Gebetsgruppen, Jugend, Pfadfinder… Vor allem ist die Öffentlichkeitswirkung entscheidend,
dass in den Medien eine positive Resonanz der katholischen Gläubigen zum Ausdruck kommt, dass auch Aufklärungsarbeit
geleistet wird, was diese Messe wirklich ist und das aufgeräumt wird mit angst- und panikmachenden Horrorzenarien,
was alles unmöglich sei und wie es das Gottesvolk und das VII Superkonzil (was es nicht war) gefährdet.
Wenn dem wirklich so ist, da? es für das Leben der Kirche, ihre heutige Theologie etc. gefährlich &schädlich,
spaltend &entzweiend ist, wie die Modernisten behaupten, dann kann ich dazu nur sagen, das damit bestätigt
wird, daß das heutige Denken, Leben &Theologie betreiben mit dem von der Kirche immer als Wahrheit geglaubten
Lehrgut &der sich daraus ergebenden liturgischen Praxis nichts mehr zu tun hat, ein wirklicher Bruch ist
&darum nicht katholisch sein kann, denn die Liturgie war seit jeher einheitsstiftend & Ausdruck des Glaubens
@Ministrant Pater Isenmann stand auch ein kirchl. Begräbnis zu. Der zuständige Ortsbischof hatte die
Genehmigung erteilt, dass das Requiem in der Heimatpfarrkirche Nordrach stattfinde. Doch die dort ansässigen
Kapuziener weigerten sich. Also müssten auch diese Patres nach Ihrer These nun exkommuniziert sein, denn
sie waren ihrem mit Rom verbundenen Bischof ungehorsam. Merken Sie, wie unsinnig diese weiter unten aufgestellte
Behauptung ist. Noch etwas. Jeder Priester der FSSPX ist kraft der Taufe, die er ja in einer röm. katholischen
Kirche empfing, römisch katholisch. Er mag als suspendierter Priester seine Amtsgewalt nicht ausüben
dürfen. Römisch katholisch bleibt er deshalb trotzdem, eine Sspension schließ noch niemand aus der
Kirche aus. Eine Verletzung dieser Vorschriften kann geahndet werden. Bis auf den heutigen Tag hat der
Vatikan aber nachweislich noch über keinen FSSPX Priester namentlich eine Exkommunikation verhängt.
Da dies keine automatische tatstrafe ist, müsste sie aber über jeden Priester einzeln ausgesprochen
und verhängt werden. In Kirchenrecht haben Sie, lieber Ministrant, noch viel zu lernen! Ich bin übrigens
im 8. Semester kathol. Theologie!
@ministrant Eben und nach Deiner These ministrant wären diese Priester und Bischöfe, trotzdem sie in
der Kirche offiziell anerkannt sind damit auch exkommuniziert. Wo also können Sie dann noch hin? Also
damit beißt sich diese Argumentation von selbst. @Regina 1961 eben nicht, wie ich ministrant nämlich
vor einigen Tagen nachweisen konnte ist dieses motu proprio mit einer Reihe von Formfehlern behaftet und
wurde in großer Eile von den Beratern des Papstes verfasst. JP II: hat das nicht selbst getan und die
Bischofskongegation ist dazu eigentlich nicht befugt, eine Exkommunikation festzustellen. Diese „Feststellung“
wurde noch dazu unter Angabe falscher Canones in das Dekret übernommen.
@Heinrich Ja auch dass ist sicherlich ein Grund gewesen, wobei ich dass jetzt unserm Hl. Vater Benedikt
XVI. nicht unterstellen möchte. Die ganze Sache hat ihn damals sehr getroffen. Darum wohl auch das Bemühen,
den „Schaden“ einzugrenzen und der FSSPX die Hand zu reichen. Auch wenn ers damit sehr schwer hat und
sicher theologisch nicht auf der Linie der Burderschaft ist. Aber immerhin hat er einen Teil der Kirchenkrise
erkannt und verwahrt sich dagegen, das VII als Sprungbrett für jeden Modernismus in der Kirche zu benutzen.
Nicht viel ich weiß. Aber wenigstens ein Anfang.
@Ministrant Nun die Bruderschaft hatte sich schon auf mehreren Kontinenten entfaltet. Darum hatte der
Erzbischof von Anfang an um mehrere Bischöfe gebeten. Ich glaube wenigstens zwei, da ihm die zu bewältigenden
Aufgaben für einen Hirten allein zu schwer erschienen. Er hatte sich schweren Herzens, wie dem Protokoll
vom 5. Mai 1988 zu entnehmen ist, auch mit nur 1 Bischof abgefunden, wenn die vorgeschlagene Kommission
die für die Bruderschaft und Gläubigen der Tradition künftig zuständig sein sollte, mehrheitlich oder
wenigstens im gleichen Verhältnis aus seinen & vatikanischen Leuten besetzt & somit die Tradition vor
Übergriffen geschützt sei & man ihm den genauen Weihetermin & Namen des Bischofs mitteilen würde, da
er schon eine zweite Liste mit Kandidatenvorschlägen eingereicht hatte und das vom Vatikan und ihm beabischtigte
und anvisierte Datum 15. August 1988 unmöglich mehr einzuhalten war. Aber da vom damaligen Präfekten
weder das eine noch das andere sicher zugesichert werden konnte, also wieder alles in den Sternen stand,
was man im Protokoll soeben vereinbart hatte, sah sich der Erzbischof getäuscht. Deshalb tat er kund
wenn bis dato (30.6.) keine der versprochenen Zusicherungen ernsthaft eingehalten würden, würde er selber
handen. Zu diesem Zeitpunkt war er sich seiner schweren Krebskrankheit und der merklich abnehmenden Kräfte,
die die bisherige Erfüllung seiner Aufgaben sichtlich einschränkte, voll bewußt. Somit kann man durchaus
von einer von ihm empfundenen Notlage sprechen!
@Ministrant Ja objektiv ist Ihnen da zuzustimmen, das eine unerlaubte Bischofsweihe ein Ungehorsam darstellt.
Aber eben auch nicht mehr. Wirst Du denn gleich aus Deiner Familie ausgeschlossen, weil Du Deinen Eltern
in einem wichtigen Punkt nicht gehorcht hast? Nein. Siehst Du und auch die Kirche hat für einen so besonderen
Fall vorgesorgt. Ihr oberstes Ziel ist das Heil der Seelen. Und an diesem Grundsatz richtet sie auch alles
aus. Nicht umsonst hat sie die von mir zitierten Canones geschaffen, um klare Unterscheidungen zu treffen.
Nun muss man leider bedauernswerter Weise festhalten, das die Umstände nicht gründlich geprüft wurden,
denn das Feststellen der vorgeblich eingetretenen Exkommunikation geschah total überstürzt schon während
der Zeremonie durch den Sekretär der Bischofskongregation, nicht etwa durch den hl. Vater und sie enthielt
zudem noch einen gravierenden Fehler, da der Mitkonsekrator Bischof Mayer ebenfalls verurteilt wurde.
Diese „Urteil“ wurde im Motu proprio getreulich wiedergeben, nicht mal 1 Tag später, nur das Bischof
Mayers Name nicht mehr darin auftauchte. Da der Text vermutlich nicht von Joh. Paul II. selbst verfasst
wurde steht zu befürchten, dass sich seine Berater leider nicht sehr gut mit der Gesetzeslage auskannten.
Denn ein sorgfältig vorbereitetes Motu proprio hätte auch andere Form Fehler, wie das Verurteilen der
Bischofkonsekration nach Can 751, wo eigentlich 1382 hingehört hätte, nicht enthalten. Alles deutet
auf eine fieberhafte Reaktion hin. Schade.
@Ministrant Denn so geht aus der von Ihnen zitierten Prdeigt auch hervor, dass Lefebvre nicht die Abischt
hatte, sich durch diesen Schritt von Rom zu trennen: Sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert hört sich
das so an (aus der Predigt bei der Bischofskonsekration): Fern sei von uns der Gedanke, sich von Rom zu
trennen. Das wollen wir nicht. Im Gegenteil diese Bischofsweihen sind für die Kirche. Sie (die Auxiliarbischöfe)
nehmen nicht den Platz anderer ein. Wir errichten keine Parallelkirche. Sie erhalten keine Jurisdiktion.
Ihre Aufgabe ist es die Sakramente zu spenden. In China hat man weder um Erlaubnis für die Bischofsweihen
in Rom ersucht und gleich auch Diözesanbischöfe mit Jurisdiktionsvollmachten eingesetzt. Hätte Erzbischof
Lefebvre dies getan, dann wäre Ihr Vorwurf berechtigt. Er hat aber im Gegenteil nur zu dieser Maßnahme
gegriffen, da er glaubte, dass man das Werk der Tradition, wie er es nannte, vernichten wollte. es sollte
ganz allmählich vom Erdboden verschwinden. Wo kein traditioneller Bischof, da keine neuen traditionellen
Priester. Und in gewisser Hinsicht spricht das Muto proprio ja auch der offiziellen Hierarchie ein gewisses
Versagen zu, wenn es betont, alle in der Kirche müßten sich der Treue zur Lehre der Kirche neu bewußt
werden. Also war die Tat des Erzbischofs doch auch ein Anlass zur Selbstkritik. Ohne 1988 gäbe es heute
keine einzige traditionelle Ecclesia Dei Gemeinschaft (offiziell anerkannt) und auch keine alte Messe
mehr! Das ist ein unbestrittenes Faktum.
@Ministrant Ganz so einfach ist es nicht. Auch ich, obwohl ich mich als Sympatisant der FSSPX verstehe
und viele ihrer Analysen die Kirchenkrise betreffend teile, halte Papst Benedikt für den rechtmäßigen
Nachfolger des hl. Petrus. Das schließt implizit seine Jurisdiktionsvollmacht ein. Das gleiche denken
auch alle, sowohl Prieser, Weihbischöfe und Gläubige der Bruderschaft, die ich persönlich kenne. Dies
tat auch Erzb. Lefebvre. Zu keiner Zeit und gerade vor den Bischofskonsekrationen, hat er den rechtmäßigen
Primat des Papstes grundsätzlich abgelehnt. Das ergibt sich schon daraus, dass er alle Vorschriften befolgt
hat, die notwendig sind, um eine Bischofsweihe vornehmen zu dürfen. Und Rom hatte ihm diesen Bischof
auch bereits zugesagt!!! Das sollte man wissen. Der Erzbischof hat nur darum zu einer solch außergewöhnlichen
Maßnahme gegriffen, als klar wurde, dass die Verhandlungen um sein Werk nicht ehrlich geführt wurden
und man versuchte ihn hinzuhalten. Das ist wirklich eine Tatsache und keine Erfindung! Lesen Sie dazu
ruhig den offiziellen Briefwechsel von Lefebvre, Kardinal Ratzinger usw. zu finden auf der Homepage der
FSSPX. Lefebvre glaubte subjektiv an einen Notstand den Glauben und die Lehre der Kirche betreffend im
allgemeinen und im Bezug auf seine kanonisch errichtete Bruderschaft, die durch ein unrechtmäßiges,
nach geltendem Kirchenrecht nicht gültigen Verfahren aufzuheben versucht wurde, im besonderen. also kein
Privatinteresse. Und im Gegensatz zu China keine Jurisdiktion.
@Ministrant Sie wiedersprechen Rom schon wieder! Niemals hat der Vatikan offiziell von einem Schisma oder
bei der Priesterbruderschaft von Schismatikern gesprochen. Sie sollten mit ihren vorschnellen Schlüssen
und Urteilen echt aufhören! Das zieht nähmlich nicht und es zeigt, dass Sie nur wiedergeben können,
was Ihnen andre vorgebetet haben, ohne dass Sie als Theologe reflektieren und nachprüfen, was Sie hören.
Ich bin genauso Theologe wie Sie.
@Ministrant Dann lesen Sie bitte Canon 1323/1324 §1 Nr.8, 1324 §3 nach denen die Tatstrafe der Exkommunikation
selbst dann nicht eintritt, wenn subjektiv eine Notlage angenommen wurde, die objektiv nicht besteht.
Genau dass müßte man als Theologe aus Sicht der Konzilskirche nämlich zugeben. Daher ist die Feststellung
und Berufung auf Canon 1382 CIC in Ecclesia Dei unglücklich. Denn das Kirchenrecht verlangt gerade in
diesen wichtigen Dingen eine Enge Auslegung des Gesetzestextes!
@ Logos Wenn die hl. Messe das einzige Problem der Kirchenkrise wäre, lieber Logos würde ich Ihnen zustimmen.
Da aber gewisse offene Formulierungen in den Dokumenten des Vatikanums II erst der progressistischen Zerstörung
zum Durchbruch und zur Darstellung einer Theologie verholfen hat, die weder mit der Tradition, noch mit
dem im Einklang steht, was die meisten Konzilsväter wollten, und die auch offen als eine Überwindung
der Vergangenheit angepriesen wird, ist eine Grundsatzdisskusion, wie Weihbischof Fellay betonte, unumgänglich
nötig, damit der Papst wirksam dieses zerstörerische Treiben beenden kann.
@20… Mein Lieber, aber nicht alles war früher in Latein. Lesung und Evangelium wurden zunächst in
Latein, dann in der Landessprache gehalten. Da die Predigt kein Bestandteil der Messe an sich war und
somit kein liturgisches Gebet o.a., war sie auch seit jeher in der Landessprache, damit alle die Auslegung
des Evangeliums verstanden. Da mein Vater diese Messe noch als Ministrant kannte und ältere Leute, die
heute auch wieder zur trid. Messe gehen, kann ich Ihnen versichern, dass sie da entweder schlecht zugehört
haben, was ihre Eltern und Großeltern sagten. Oder ihre allgemeine Aussage „Die Messe war früher immer
in Latein“ falsch verstanden haben.
@Romulus Doch die Feinde Gottes wurden bisher immer dann überwunden, als sie sich am sichersten glaubten.
Ich bin optimistisch. Wenn nicht morgen, dann in nächster Zeit. Umsonst gab es keine Bestätigung aus
dem Staatssekretariat. Allen Lesern Gesegnete Ostern!
@ an Typ einfach lächerlich, was Sie hier so von sich geben und bar jeder Realität. Ich habe schon in
Schulen der FSSPX hospitiert und Praktika gemacht. Es sind ordentliche, staatlich anerkannte Schulen,
die sich genauso wie jede andere an den Lehrplänen zu orientieren hat. Vielleicht wird aber dort sensibler,
feinfühliger und auch religiös motiviert mit solchen Themen umgegangen, die draußen in der sexualisierten
Gesellschaft nicht mehr nur kein Tabu sind, dass sind sie nämlich dort auch nicht, sondern geradezu propagiert
und entgegen den vernüftigen Naturgesetzen und der Menschenwürde auf eine triebhafte Steuerung fixiert
und eingeengt Sicht und „Moral“ gepresst und angepriesen werden, mit all ihren negativen Folgen: Drogen,
Sucht, sexuelle perversion, Ermordung unschuldiger Kinder im Mutterschoß, Schwängern und vergewaltigen
von Minderjährigen Jugendlichen bis hin zum sexuellen Mißbrauch von Kindern. Tolle Errungenschaften
einer Gesellschaft, die nichts und niemanden, keine ethische Norm und Autorität mehr erträgt und bestehen
läßt, weil ja alles eigene Privatsache ist und jeder tun darf, was ihm gefällt.
Beten wir! Dieser Artikel sagt etwas sehr wahres aus. Beten wir darum, dass unsere hl. Mutter Kirche,
der Papst und die Bischöfe, ja jeder Priester wieder zur klaren Verteidigung des Glaubens den Mut und
die Entschlossenheit finden! Es wird sicher zu einer Konfrontation dadurch kommen, auch innerhalb der
Kirche selbst. Aber sie wird heilsam sein. Um die Verirrten kann man sich gerade dann auch kümmern, wenn
von der Leitung der Kirche bis ins kl. Gemeindegrüpplein wieder klar ist und nicht nur in moralischen
Fragen, wo der Hase langläuft. Häresien und Ungehorsam sollten strikt geahndet und dadurch wieder Ordnung
geschaffen werden. Unrecht sollte beim Namen genannt und die Verantwortlichen von Rom auch zur Verantwortung
gezogen werden. Güte und Liebe sind auch in der Strenge möglich. Nicht das Ansehen, die Medien, die
Welt sind der Maßstab, nicht ob uns alle verstehen und loben, sondern die Wahrheit, Jesus Christus! Wie
hat er gelebt, verkündet, gepredigt? Er hat klar gesprochen, es auch nicht allen recht gemacht. Er hat
Sünde beim Namen genannt und den Umkehrenden vergeben! Er ging seinen Jüngern mit seinem Beispiel vorran,
bis in den Tod. Dienen heißt nicht kuschen, aus Angst anzueggen. Demut heißt Mut zum Dienen und jeder
Priester und Bischof hat seiner Herde zu allererst mit seinem Beispiel des Glaubens, der Treue, der Aufrichtigkeit,
der Klarheit und Führungsstärke zu dienen und die Mittel des Heiles den Seelen zu schenken Beten wir
inständig darum!
@stat crux Schluß mit Ihrem Unsinn, Stat crux, hören sie auf sich aufzuspielen. Die Gültigkeit eines
gespendeten Sakramentes ist dogmatisch genau an drei Bedingungen geknüpft. Gültige Form, Materie und
Intention des Zelebranten. Gültige Materie: in der Kirche des lat. Ritus ungesäuertes Brot und Wein,
dem ein wenig Wasser beigemengt ist. Gültige Form: ein von der kirche approbierter und gültiger Ritus
und das ist der tridentinische Ritus allemal, denn er wird sowohl von der Pius- wie Petrusbruderschaft,
sowie anderen Instituten der überlieferten Liturgie gefeiert, ist also ein anerkannter Ritus der Kirche!
Und basta! Wichtig noch hierbei ist natürlich die Vollmacht, die Weihesukzession und da die Priester
der Piusbruderschaft gültig geweiht sind, ist die Voraussetzung für die gültige Messfeier erfüllt!
gültige Intention: Der zelebrierende Priester muß die Absicht haben, das zu tun, was die Kirche tut.
Sprich er muß das Opfer Christi feiern wollen, so wie die Kirche es im konzil vom Trient dogmatisch festgelegt
hat. Ich empfehle Ihnen die Dogmatik von Ott, ganz neu aufgelegt 2005. Das einzige was sie sagen könnten,
wäre, dass nach Ihrer Ansicht diese Messen zwar gültig, aber nicht mit Erlaubnis des Ortsbischofs gefeiert
werden und daher unerlaubt seien. Aber auf das Zustandekommen des Sakramentes hat das keinen Einfluß,
da das Zustandekommen des Sakramentes nicht von der Disposition des Zelebranten(gut, schlecht, in Sünde
lebend oder nicht) abhängig ist, es wirkt ex opere operato.
Antwort Alanus der Judica Psalm ist eben ein echtes Vorbereitungsgebet gewesen, mit Blick auf den Altar
und das Kreuz. An den Stufen des Altares ein zur Ruhe kommen, sich sammeln, mit den Augen des Geistes
und dem Herzen zu Gott emporschauen, sich vergegenwärtigen Wem ich jetzt begegne und auch wie (in Sammlung
und Ehrfurcht, dankbar, oder auch mit meinen Sorgen…) Man kann sich darüber Gedanken machen. Ich selbst
bin im NOM groß geworden, erlebe aber selber trotz Vorbereitungsgebet 1min vor Messbeginn in der Sakristei
sehr viel Unruhe, gequatsche, keine Sammlung auf das Mysterium bei mir in der Heimatpfarre. Im alten Ritus
ist das anders. Und ich erlebe es als echte Wohltat für die Seele, die sich ja zu Gott emporschwingen
soll
Che… Doch natürlich. Tut mir leid, aber bin grad erst wieder online. Was genau verstehen Sie nicht?
Darf ich fragen, ob sie christlich sind. Denn das wär für eine Antwort auch wichtig zu wissen. VG Mariokin
die Kirche hat sich nicht wiederentdeckt vielleicht sollte unser österreichischer Theologe mal die jüngsten
Äußerungen des Sekretärs der Gottesdienstkongregation lesen. Dann würde dieses ewige Die Kirche hat
sich nach 1965 Jahren mit dem VII wiederentdeckt endlich aufhören. Als ob vor dem II.Vat. über 500 Jahre
alles nur Dummköpfe die Kirche geleitet hätten mariokin
#22 mariokin 17:39:59 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Das Skapulier Zum braunen Skapulier läßt sich in aller Kürze soviel sagen. Es wurde dem hl. Simon Stock
von der Muttergottes für die Söhne des Karmel überreicht. Es ist ein „Schutzgewand“ und noch heute
das Kleid des Karmelitenordens. Das Tragen des Skapuliers ist ein äußeres Zeichen der kindlichen Hingabe
an die Gottesmutter Maria, welche die Gläubigen in ihrem Glauben und in ihrer Treue zu Gott nachzuahmen
suchen. Für das Tragen des Skapuliers sind von der Gottesmutter außerordentliche Gnaden versprochen
worden. „Jeder der dieses Habit bei seinem Tode auf sich trägt, wird vor den ewigen Flammen bewahrt bleiben“.
Da sich dieses Versprechen unter dem christlichen Volk verbreitete, begannen fromme Christen, unter ihren
Gewändern eine Reduktion des besagten Skapuliers zu tragen. Fünfzig Jahre später erschien die Allerseligste
Jungfrau Maria Papst Johannes XXII., erinnerte ihn an ihre früheren Versprechen; sie wollte dem noch
hinzufügen das Versprechen der Erlösung aus dem Fegfeuer an dem auf den Tod folgenden Samstag, und zwar
nicht nur zu Gunsten der Karmeliter, sondern auch aller das Skapulier tragenden Gläubigen, die sich der
Gemeinschaft des Karmeliterordens anschließen möchten. Für dieses zweite Privileg sind drei Bedingungen
erforderlich: 1. Das gewöhnliche Tragen des Skapuliers 2. Der Zustand der Keuschheit 3. Das tägliche
Rezitieren des kleinen Offiziums der Allerseligsten Jungfrau Maria Viele Päpste forderten in der Folge
die Gläubigen zum Tragen des Skapuliers auf.
Hymnus zu Beginn der Fastenzeit Attende Domine, et miserere, quia peccavimus tibi 1. Ad te Rex summe,
omnium Redemptor, oculos nostros sublevamus flentes: exaudi, Christe, supplicantum preces. R: Attende
Domine… 2. Dextera Patris, lapis angularis, via salutis, janua caelestis, ablue nostri maculas delicti.
R: Attende Domine… 3. Rogamus, Deus, tuam majestatem: auribus sacris gemitus exaudi: crimina nostra
placidus indulge. R: Attende Domine… 4. Tibi fatemur crimina admissa: contrito corde pandimus occulta:
tua, Redemptor, pietas ignoscat. R: Attende Domine… 5. Innocens captus, nec repugnans ductus; testibus
falsis pro impiis damnatus: quos redemisti, tu conversa Christe. Attende Domine, et miserere, quia peccavimus
tibi (Hymus in der Zeit nach Quadragesima, zu Beginn der Fastenzeit. Man kann ihn nach der bekannten Psalmodie
des „Bekehre uns, vergib die Sünde, schenke Herr uns neu dein Erbarmen (GLB Nr. 160) singen) Eine gnadenreiche
Fastenzeit wünscht allen Lesern mariokin
Requiem aeternam dona ei Domine Auch ich durfte P. Isenmann bei einem Besuch in Diestedde kennenlernen.
Wir haben heute in Dresden für ihn den Rosenkranz aufgeopfert. Zu eurer unten laufenden Disskusion: Ich
denke es ziemt sich generell nicht, über einen Verstorbenen schlecht zu reden. Allerdings dürfen allgemein
Dinge auch geklärt werden, die nicht in Ordnung waren und wenn guter Ruf, oder Schaden für andere, besonders
aber das Heil der Seelen auf dem Spiel stehen. Es kommt aber immer auf den Ton und die Art und Weise an.
Will ich mit dem was ich sage aufbauen oder niederreißen. Ziehe ich nur in den Dreck, mache ich mich
dabei selber wichtig, oder hilft es anderen, nützt es ihnen wirklich. Und nicht zuletzt ist es absolut
notwendig, dass ich jetzt und in diesem Rahmen, unter diesen Umständen sage, was ich sagen will. P. Isenmann,
ich danke Ihnen für alles Gute das Sie für Gott und die Ihnen anvertrauten Gläubigen getan haben! :(3
Zum Paradies mögen Engel Dich geleiten, die heiligen Martyrer Dich begrüßen und Dich führen in die
heilige Stadt Jerusalem. Die Chöre der Engel mögen Dich empfangen und durch Christus, der für Dich
gestorben soll ewiges Leben Dich erfreuen! Requiescat in pace!
Quelle? Ich habe heute mit dem Prior von Berlin telefoniert und er hat mir gesagt, dass die Information,
die auf kreuz.net zu lesen ist und die auch der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu Ohren gekommen sei,
von Dr. Klaus Berger stamme.
#69 mariokin 13:48:47 | Dienstag, 13. Februar 2007
Lieber landorganist Soweit ich weiß, hat Bischof Fellay laut eigener Aussage bis jetzt dreimal um Aufhebung
in Rom ersucht. Diese wird von Rom auch angedacht, aber erst, wenn sozusagen „alles geklärt“ ist. Die
Bruderschaft jedoch möchte als Zeichen des aufrichtigen, ernstaften Willens der Traditionsfamilie in
der Kirche wieder eine Heimat zu geben neben der Freigabe des überlieferten Ritus die Aufhebung des Exkommunikationsdekretes
vorher, sozusagen als Basis, auf dem eine wirkliche Übereinkunft möglich wird. Das ist der Knackpunkt,
um den im Augenblick gerungen wird & den Ernst der Lage zeigt z.B., wie schwer es für den Hl. Vater ist,
die alterwürdige Liturgie wieder in den „Alltag“ der Kirche zu integrieren. Ich bin sicher, daß er es
gut machen möchte und keinem Anstoß geben will. Aber es zeigt auch, wie schwer es durch die moderne
liberale kollegiale Amtsausübung für den Papst heute im Vatikan ist, obwohl er als oberster Lehrer die
höchste Amtsgewalt innehat, solche Leitungsakte zu setzen. Genau deshalb wartet die FSSPX ab, denn es
geht ihr nicht um sich selbst, sieht sie doch, wie schwer es andern Instituten der Traditionsfamilie innerhalb
der Strukturen gemacht wird, daß sie von den meisten Bischöfen behindert, ihres Apostolats, ihrer Kraft
beraubt, in eine Schmollecke abgeschoben werden. Solange sich dieses Klima nicht grundlegend wandelt,
wird die FSSPX nicht bereit sein, sich in amtskirchliche Strukturen so zu integrieren, daß sie davon
völlig abhängt. Geht es doch um das Höchste Gut.
Daniel Im Gegensatz zu Ihnen, Daniel ist die Piusbruderschaft nicht der Meinung einer Sedisvakanz ganz
gleich, ob in Rom oder sonstwo. @ Rottenburg Wie andere traditionelle Gruppierungen ist die FSSPX eine
der wenigen Gruppen, die sich das Vatikanum II, obwohl im Rang eines Pastoralkonzils, soweit es der Tradition
entspricht zu eigen gemacht haben. Siehe Dekret über die Liturgie, über das Studium der Theologie mit
der Thomistik, hinsichtlich der Klerusdisziplin… Da aber einige Teile zweideutig sind und heute längst
im Bruch mit der Vergangenheit überholt wurden, können Dinge wie Ökumenismus der einem Relativismus
Tür und Tor öffnete sowie Indifferentismus und offener Ungehorsam nicht angenommen, wohl aber kommentiert
werden. Beschlüsse ändern oder überarbeiten, das weiss man bei der FSSPX auch, kann nur der Papst oder
ein neues Konzil. Übrigens ist VII ebenfalls zum fehlbaren Lehramt zu rechnen, da im Voraus und wärend
des Konzils selber auf die Ausübung des unfehlbaren Lehramtes öffentlich verzichtet wurde (vgl. Eröffnungsrede
Joh. XXIII. 1962, siehe auch Kardinal Ratzinger in verschiedenen seiner Büchern, müsste ich genau nachschlagen,
hab ich grade nicht dabei, liefere ich aber nach). Zum allgemeinen, ökumenischen Konzil gehört nämlich
wesensmäßig das dogmatische Festhalten von Lehrentscheidungen und Verurteilen von Irrtümern. Im Konzilskompendium
über das VII steht auch im Vorwort, dass die Beschlüsse des VII nicht für die Gesamtkirche bindend
seien.
@Rottenburg Ich kenne das Motu proprio auch. Aber es handelt sich dabei nicht um das unfehlbare Lehramt
und somit kann dagegen Rekurs eingelegt werden. Auch wenn den Hl. Stuhl niemand richtet, darf im Falle
es fehlbaren Lehramtes über die Rechtmäßigkeit einer Entscheidung nachgedacht und Anfragen vorgebracht
werden.
letzter Teil 1. Wenn kein Schisma vorhanden ist, war die Handlung zwar unerlaubt, aber nicht schismatisch,
denn sonst hätte sie ins Schisma geführt. Die Gefahr einer dauernden ungeregelten Situation kann also
durch eine Übereinkunft und endgültige kirchenrechtliche Struktur gelöst werden. 2. Die Exkommunikation
muß als nichtig betrachtet werden, denn trotz der von den römischen Behörden nach Kirchenrecht erfolgten
Ermahnung, hat der Erzbischof, nach seiner Meinung zu Recht und schuldlos geglaubt, einer Notlage begegnen
zu müssen, dabei aber die Verhältnismäßigkeit (keine Jurisdiktionsweitergabe) eingehalten; aus Sicht
des Vatikan, der die Notlage nicht anerkennt, hat der Erzbischof schuldhaft, also irrtümlich geglaubt,
eine solche Notlage läge vor und deshalb die „Straftat“ begangen. Doch auch hier tritt die Exkommunikation
als Tatstrafe nicht ein. (vgl. Can 1324 §3) Demnach fordert die Bruderschaft zu Recht und Bischof Fellay
hat dreimal selber darum gebeten, das Exkommunikationsdekret aufzuheben! Ich hoffe, weitergeholfen zu
haben. Mit freundl. Grüßen Mariokin @Rottenburg Staatsexamen
Antwort Teil 4 Somit ist aus seiner und der Bruderschaft, einiger Kardinäle wie auch einiger bedeutender
Kirchenrechtler und Theologen Sicht die Strafe nicht eingetreten. Wenn man wie die Bischofskommission,
aber auch anderer Vertreter in Rom, den Umstand einer objektiven Notlage nicht anerkennt, müßte man
aber nach geltendem Kirchenrecht die schuldhafte, wenn auch subjektive Einschätzung und „Einbildung“
einer Notlage anerkennen, nach der ebenfalls keine Strafe eintritt. Hierzu schreibt das Kirchenrecht eindeutig
vor: Can 1324 §1: „Der Straftäter bleibt nicht straffrei, aber die im Gesetz oder Verwaltungsbefehl
festgesetzte Strafe muß gemildert werden oder an ihre Stelle muß eine Buße treten, wenn die Straftat
begangen worden ist: Nr. 8 von jemandem, der irrtümlich, wenngleich schuldhaft geglaubt hat, es läge
einer der in can 1323 nn. 4 oder 5 genannten Umstände (siehe oben) vor. Und §3 des selben Canons bestimmt
sogar noch: „Unter den im §1 aufgeführten Umständen trifft den Täter keine Tatstrafe.“ Da jedoch die
Exkommunikation auf eine unerlaubte Bischofsweihe laut CIC eine automatisch eintretende Tatstrafe ist
(vgl. Can 1382 CIC) kann die Exkommunikation gar nicht eingetreten sein! Das ist der Streitpunkt. Es geht
nicht um eine ins Schisma gemündete schismatische Handlung. Dies wird von den in Rom dafür zuständigen
Stellen, wie vom Papst selber eindeutig sowohl im Falle der Bischöfe, wie der Bruderschaft verneint.
Damit beißt sich die Katze aber selber in den Schwanz. Folgerung Teil5
Antwort Teil 3 Warum gilt das Eintreten der Exkommunikation als zweifelhaft? Nun dazu noch einmal ein
Blick ins Kirchenrecht. Das seit 1983 geltende Kirchenrecht im CIC verankert, betont, dass jemand straffrei
bleibt, der aus folgender Situation heraus handelt. Can 1323 Nr.7 ohne Schuld geglaubt hat, eine unter
Nr.4 oder 5 des gleichen Canons aufgeführten Umstände lägen vor. Wörtlich: „ Straffrei bleibt, wer
bei Übertretung eines Gesetzes oder Verwaltungsbefehls: (nach Nr.7) ohne Schuld geglaubt hat, einer in
den nn. 4 oder 5 aufgeführten Umständen liege vor. Nr. 4 aus schwerer Furcht, wenngleich nur relativ
schwer, gezwungen oder aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis gehandelt hat, sofern doch
die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden für die Seele gereicht; (meine Anmerkung: eine Bischofsweihe
ist weder eine in sich schlechte Handlung, denn sie ist ein Sakrament, noch gereicht sie Seelen zum Schaden)
Nr. 5 aus Notwehr einen gegen sich oder einen anderen handelnden ungerechten Angreifer unter Beachtung
der gebotenen Verhältnismäßigkeit abgewehrt hat; (meine Anmerkung: Bischof Lefebvre hat Gefahr von
der Kirche und der Bruderschaft abwehren wollen und für diese Intention auch die Verhältnismäßigkeit
gewahrt, da er einerseits das Priestertum und die Lehre der Kirche, die ihm anvertraute Verwaltung der
Sakramente schützen, andererseits aber auch keine Kompetenzen streitigmachen und anderen ihren Platz
wegnehmen wollen.) Fortsetzung folgt!
Antwort Teil 2 Das Eintreten der Exkommunikationsstrafe ist deshalb selbst bei nominierten und namenhaften
Kirchenrechtlern von amtlicher Seite umstritten, da Erzbischof Lefebvre bei der Weihezeremonie ausdrücklich
von einer schweren Notlage der Kirche im allgemeinen und seiner von der Kirche kanonisch errichteten Bruderschaft
im besonderen gesprochen und seine Tat ausdrücklich als Hilfsmittel für die Kirche Gottes angesehen
hat. Gegen ein Schisma spricht auch, daß der Erzbischof keine Jurisdiktionsvollmachten weitergegen, daher
keine Parallelkirche errichtet und so Rom etwas weggenommen hat, so nach dem Motto, die Bischöfe sind
nicht mehr tragfähig… ich setze jetzt Bischof xy als Bischof v. Regensburg ein. (Bsp. Luther Landesbischöfe).
Er betonte, dass die vier Bischöfe Weihbischöfe seien, die nicht den Platz anderer einnehmen würden
und zur Sakramentenverwaltung eingesetzt seien, für die Bruderschaft. Somit ist kein ausdrücklicher
Trennungsakt vollzogen worden. Es gibt kein Schisma. Was ist eine „schismatische“ Handlung? Das wäre
normalerweise jede Handlung, die sich gegen die Unterordnung unter den Willen des Papstes und das kirchl.
Lehramt richtet. Nur ist der Schweregrad unterschiedlich. Demnach setzten auch offiziell in d. Kirche
wirkende Laien, Bischöfe und Priester solche Handlungen, wenn sie gegen geltendes Recht, z.B. willkürlich
Änderungen am Meßritus, an der Kirchendisziplin etc. vornehmen oder dulden. Warum d. Eintritt d. Exkommuniktion
kirchenrechtlich umstritten ist inTeil3
@Rottenburg Teil 1 Sie haben das Interwiev der Deutschen Tagespost mit d. Präfekten v. Ecclesia Dei nicht
richtig gelesen. Hier wird Kardinal Hoyos eindeutig zitiert: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der
Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker.“. Das hat der Vatikan wiederholt eindeutig gesagt.
Auch, daß es sich bei der FSSPX nicht um Häretiker handelt. Die vier Bischöfe der Bruderschaft sind
von Erzbischof Lefebvre gültig, aber ohne päpstliches Monitum konsekriert. D.h. offiziell wird v. d.
Kommission der Fall angenommen, das dadurch automatisch eine Exkommunikation eingetreten sei, weil die
Weihehandlung nicht erlaubt stattgefunden hat (vgl. can 1382). Wenn Ihre Behauptung zuträfe, hätte sowohl
im Motu proprio v. 2.7.1988 als auch in den laufenden Stellungnahmen der mit dieser Angelegenheit betrauten
Kommission Ecclesia Dei die Exkommunikation ausgesprochen, d.h. verhängt werden müssen und zwar nach
can 1364 bzw. 751 CIC (1983) aufgrund von Häresie bzw. Schisma. Das aber ist nicht der Fall. Kardinal
Hoyos betont im Interwiev zu Recht die oben dargelegte Postition einer Beugestrafe wegen unerlaubt empfangener
Weihe: „Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe eine schismatische
Handlung vollzogen. Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert. Die Priester
und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“ Ob d. Strafe
tatsächlich eingetreten ist, ist selbst in Rom umstritten.
@Navon, Gotthard, thraumaturgos Wie naiv muss man eigentlich sein? Soll ich ernsthaft ihren Intellekt
an diesen gemachten Aussagen messen? Also ernst nehmen kann man so Sie nicht! Ich z.B. gehörte auch zu
den Unterzeichnern des deutschen Manifestes und stand alsStudent trotzdem nicht auf der Liste. Viele Gläubige
und Interessenten des alten Ritus, der sehr wohl in seinen Ursprüngen bis ins 1. Jh. zurückreicht und
organisch gewachsen ist, so dass Pius V. nur noch kanonisiert hat, haben keine Möglichkeit gehabt, dazu
ihre Unterschrift zu geben. Darum geht es bei dem Manifest auh nicht. Er ist keine Statistik und kein
Barometer, sondern er zeigt das große Interesse, vor allem auch der mit der Materie vertrauten Intellektuellen
und will dem Papst dadurch zeigen, das das Getöse von wegen „ewig gestrig, Für unbelehrbare Nostalgiker“
etc. nicht der Wahrheit entspricht. Ich will nicht bestreiten, dass die Zahl der Gläubigen, Interessenten…
kleiner ist, als vielleicht die Masse, die dazu keine Meinung hat. Aber ich bin siche die Zahl ihrer „erklärten
Gegner“ ist genauso klein und unbedeutend. Und eines bin ich mir sicher: diese Ritus zieht an, vor allem
junge Leute, die auf der Suche sind. Und das ist auch der Grund, warum eine bestimmte Lobby dagegen zetert
und blockiert. Man fürchtet ein leeren der Kirchen und ein Abwandern zur alten Messe, wenn erst mal keine
Einschränkung mehr da ist und die Leute, die sie jetzt nicht kennen, interessiert darauf zugehen und
sich kundig machen. Zuviel Lärm um Belangloses!
@Gotthard Glauben Sie wirklich, was Sie da geschrieben haben? Nun, ich nehme ihnen dass sogar ab, aber
ich muss Sie dennoch enttäuschen. Ich kenne Weihbischof Fellay persönlich und habe auch schon selber
mit ihm gesprochen. Erlauben Sie mir daher eine Korrektur Ihrer Aussagen. Weihbischof Fellay geht wie
jeder FSSPX Priester von einer Notstandssituation aus, die – und das stellt auch der Codex Iuris Canonici
von 1983 eindeutig klar – selbst bei einer subjektiven und daher fehlerhaften Annahme derselben vor Eintritt
der Höchststrafe schützt (vgl. Can 1324 §1 Nr. 8) Daher betrachtet er diese kirchliche Zensur als nichtig.
Würde er die Exkommunikation bejahen, hätte er die gemäß Can 1331 festgelegten Einschränkungen auch
akzeptiert und entsprechend um Aufhebung ersucht. Aber Weihbischof Fellay, soweit ich ihn verstanden habe,
betont, dass die exkommunikation nicht rechtens sei. Und er steht mit dieser Meinung auch außerhalb der
Bruderschaft bei namenhaften Kirchenrechtlern nicht alleine da!
@st.georg Die Bezeichnung zum Herrn hin bedeutet, dass sowohl Priester, wie auch die Gläubigen in Richtung
des Tabernakels gewandt beten, in dem der Gottmensch Jesus Christus in der Gestalt des Brotes personal
und real zugegen ist. Natürlich ist Gott unter uns. Selbstverständlich, in seiner allgemeinen geistigen
Gegenwart, das sind aber genauso auch die Heiligen und meine verstorbene Großmutter, so Gott sie zu sich
in den Himmel genommen hat. Diese allgemeine Gegenwart aber ist von der Realpräsens Christi in der Eucharistie
wesenhaft verschieden, das wissen Sie doch aber auch? Oder? Jeder Vergleich hinkt, aber ihr Freund mit
dem sie sich gerade gegenüberstehend von Angesicht zu Angesicht unterhalten (Realpräsenz) ist Ihnen
doch in diesem Augenblick ganz anders nahe, als wenn Sie miteinander telefonieren, oder durch räumliche
Entfernung getrennt, im Geist (im Gedenken, im Herzen, im Gebet…) miteinander verbunden sind. Das ist
schon ein Unterschied, jedenfalls für die Theologen, Kirchenväter und Kirchenlehrer. Und auf ihr Zeugnis,
dass sie von den Aposteln empfangen haben (Tradition), baut die katholische Lehre auf.
Antwort Liebe Schwester in Christo! Bitte schauen Sie in der heutigen Nachmittagskorrespondenz nach. Das
Problem wurde von landorganist aufgeworfen, der immer wieder nach Fakten verlangt hat. Ihn müssen Sie
nach seinem Problem fragen. Ich habe mich lediglich darum bemüht seiner etwas ungestüm vorgetragenen
Bitte nachzukommen, um andere Leser und Schreiber etwas aus der Schusslinie zu nehmen, damit wir auf sachlichem
Niveau bleiben. Ich denke dass ist auch in Ihrem Interesse. mariokin
Fortsetzung Verschiebungen, etc. Heiligenfeste: Herunterstufung des Festes des hl. Nikolaus v. Myra zu
einem Gedenktag, der durch den gewöhnlichen Wochentag ersetzt werden kann. Verschiebung des Apostelfestes
des hl. Thomas vom 21. Dez. auf heute 3.7. Wegfall des Apostelfestes Bekehrung des hl. Paulus am 25.1.
und des Gedächtnisses des großen Völkerapostels am 30. 6. Er wird heute zusammen mit dem hl. Petrus
an einem einzigen Tag, dem 29.6. geehrt. Verschiebung des Festes des hl. Thomas v. Aquin v. 7. März auf
den 28.1., früher Gedächtnis des hl. Jungfrau Agnes und des Festes des Bekenners Petrus Nolascus Wegfall
des Festes des hl. Cyrillus, der zusammen mit Methodius heute an einem Tag gefeiert wird. Wegfall des
Festes des hl. Erzengel Gabriel 24.3. und des Erzengels Raphael 24. Oktober, die heute zusammen mit dem
hl. Erzengel Michael am 29. September gefeiert werden. Ersatzlose Streichung des Gedächtnisses der Sieben
Schmerzen Mariä am Freitag nach dem ersten Passionssonntag. Dieses Gedächtnis wurde zusätzlich zum
Fest Mariä Schmerzen am 15. Sept. begangen. Streichung des Festes des hl. Papstes Pius V. am 5. Mai Verlegung
des Festes Maria Königin v. 31. Mai auf den 22. August Steichung der Vigilien z.B. vor dem Fest der Geburt
Johannes des Täufers am 23. 6., Petrus und Paulus 28.6. Korrektur zum 1. Beitrag Fest des Kostbaren Blutes
war am 1.7. Fest Mariä Heimsuchung am 2. 7. ist geblieben! Steichung des Festes des hl. Joachim vom 16.
August. Er wird heut mit der hl. Anna gefeiert am 26.7. etc…
verschiebungen Gut fangen wir mal an: Weihnachtsfestkreis: Äußere Feier bis Maria Lichtmeß, heute bis
Taufe des Herrn. Die wurde früher immer am 12.1. begangen, heute am Sonntag nach Erscheinung des Herrn.
Fest der hl. Familie: früher erster Sonntag nach Erscheinung des Herrn, heute Sonntag nach Weihnachten,
da war früher Fest des allerheiligsten Namens Jesu !! gestrichen!! Osterfestkreis: Beginn mit den 3 Vorfastensonntagen
Septuagesima, Sexagesima, Quinquagesima !!ersatzlos gestrichen!! (von Septuagesima bis Pfingsten werden
70 Tage gezählt) Alle Quatemberfastentage Mittwochs, Freitage und Samstage der Advents- und Fastenzeit
bzw. am Vigiltag vor Hochfesten !!ersatzlos gestrichen!! Der Vigiltag war zudem noch ein Abstinenztag,
vergleichbar dem Fastgebot des heutigen Aschermittwoch und Karfreitag. Ersatzlose Streichung des Festes
des kostbaren Blutes Christi 2.7. Übriggeblieben ist eine wenig bekannte Votivmesse zu Ehren des kostbarsten
Gutes durch das wir erkauft sind. Ersatzloser Wegfall der Pfingst- und Fronleichnamsoktav. Osterzeit endete
früher mit dem Samstag vor dem ersten Sonntag nach Pfingsten Verschiebung des Christkönigsfestes an
den letzten Sonntag im Kirchenjahr, früher, letzter Sonntag im Oktober zugunsten einer eschatologischen
Bedeutungsverschiebung auf das Endzeitliche Christkönigtum, Christus als König des Himmls, ja ok, der
Richter, der wiederkommt! Und was ist mit seinem Anspruch als König aller Zeiten, jeder Gesellschaft,
der Staaten??? Fortsetzung folgt
#263 mariokin 21:29:22 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ Pünktchen Ich kann Ihnen das leider nicht beantworten. Aber persönlich denke ich, das es so ist. Wieso
sollte er unecht sein. Das wäre nämlich tatsächlich ein Straftatbestand und der läßt sich anhand
der IP Adresse eines Computers auch sehr schnell ahnden
#257 mariokin 21:21:34 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Sturmius Zustimmung allerdings würde ich die doch sehr überemotionalen kommentare stärker zensieren,
wenn ich Redakteur wäre. @paparazzi Gönnen Sie sich mal eine Mütze Schlaf über das was Sie hier so
von sich geben. Es ist nicht nur peinlich und unter Niveau sondern auch widerlich. So kann man Sie nicht
ernst nehmen
#249 mariokin 21:14:12 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ Toby Richtig. Aber wenn es ohne breites Publikum bereinigt würde wäre es doch trotzdem besser, finden
sie nicht? Es wirft auf die Kirche ja ohnehin schon kein gutes Licht, was alles geschehen ist
#240 mariokin 21:00:57 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Antwort Also ich finde Ihre polemischen Ausführungen sind auch nicht ohne Henr… Nur zur Info, jeder
der mich hier kennt, weiß um meine vernünftige Argumentation. Ich bin auch Freund der FSSPX. Werde ich
nun auch an die Wand geklatscht und mit Dreck beworfen. Es ist beleidigend, was hier so abgezogen wird
und wird weder kreuz.net, noch den traditionellen Gläubigen gerecht. Außerdem wirft es kein gutes Vorbild
auf euch, die ihr doch glaubt gerecht und christlichzu sein. Benehmt ihr euch denn besser? Zu dem Brief
ist nur zu sagen, dass es sehr bedauerlich wäre, sollte sich dies als echt herausstellen. Denn man kann
sicher auch anders mit einer Lesermeinung umgehen. Es war sicher nicht klug, dies ins Internet zu stellen,
da es mehr schadet, als nützt. Der Schaden für das Ansehen der Kirche wird dadurch noch gesteigert.
Mario Kintscher aus Dresden (soviel mein Beitrag gegen die Anymität)
#54 mariokin 21:16:46 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
für den Bischof von Fulda und uns allen Es ist wirklich nicht leicht, in dieser Situation einen ruhigen
Kopf zu bewahren, trotzdem möchte ich als traditionell Gläubiger zu einer sachlichen Auseinandersetzung
mahnen, das gilt beiden Seiten!!! Ich habe vor einigen Tagen Bischof Algermissen geschrieben und ihn darauf
aufmerksam gemacht, dass er auch als Bischof Fehler macht und für die Gläubigen sein Hirtenamt ausübt
und dass er vor dem Richterstuhl Christi Verantwortung übernehmen muss für sein Tun. Trotzdem habe ich
ihm versichert, dass ich ihn als Nachfolger der Apostel achte und respektiere. Und genau in diesem Spannungsfeld
liegt auch dass was uns hier not tut. Die Kirche ist keine Demokratie. Christus hat sie hierarchisch gewollt.
Es ist wichtig Sünder und Sünde zu trennen und nicht Amt und Person gleichzuschalten. Es ist für den
Bischof von Fulda wichtig, dass er aus unser Argumentation sieht, dass wir als traditionelle und katholische
Gläubige die Kirche, unsere Mutter wirklich lieben, auch wenn wir an ihren Wunden und menschlichen Armseligkeiten
leiden. D.h. nicht, alles einfach runterschlucken, gut zu heißen oder die Hände in den Schoß zu legen.
Aber auch nicht in den Irrtum zu verfallen, uns eines Tones oder Urteils zu bemächtigen, der die christliche
Nächstenliebe verletzt. Beides halte ich für unsachlich: Kreuz net zu verteufeln, oder aber den Bischof
zu beschimpfen. Er braucht unser Gebet und unser Zeugnis in Treue zur Kirche zu stehen. Vielleicht hilft
ihm das in seiner geäußerten Verarbeitungszeit
#7 mariokin 11:48:17 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Antwort Also auch mir platzt irgendwann mal der Kragen! Leute so geht es nicht! Kreuz.net Redakteure sind
doch auch nicht bloß Deppen, die dauernd Stimmung machen. Und wenn ihr euch darüber so empört, was
man hier so schreibt, dann schaut doch auf die einseitige „Haue“ und „Häme“ des kathnet Forums, wie da
über uns traditionelle Gläubige hergezogen und voreingenommen abgeurteilt wird. Ihr seid auch nicht
besser! Schlußfolgerung: Erst mal besser machen und vorleben, was ihr als Vorbild so gern hervorhebt
und für euch beansprucht und dann erst den Zeigefinger mahnend heben. Kath.nets Berichterstattung ist
auf seine Weise auch ideologiesiert und einseitig, nämlich zu einem gewissen Teil papalistisch und wird
entsprechend zensiert. Das ist dann genausowenig katholisch zu nennen. Also kein Grund sich wichtig zu
machen. Und dann noch ein Tipp: Ihr braucht die Seite hier ja nicht besuchen, wenn sie euch nicht zusagt.
Niemand zwingt euch dazu!
#35 mariokin 11:27:15 | Samstag, 18. November 2006
@M.C., @ Ge… Der Meinung bin ich nicht ganz. Jeder hat ein Recht auf die Wahrheit. Allerdings sollte
an der ernsthaftigkeit eines Wortwechsels untrüglicher Zweifel bestehen, ist das Wort des Herrn bindend:
Dann sei er für Dich wie ein Heide oder Zöllner.
#25 mariokin 22:29:29 | Freitag, 17. November 2006
Protestant Das was Sie glauben müssen hat die Kirche in ihren dogmatischen Lehrverkündigungen klar herausgestellt.
Es ist nicht etwas, was sich irgendwann mal einer ausgedacht hat, sondern geht zurück auf die Lehre Christi
selbst, ist bezeugt durch das Zeugnis der Apostel und Martyrer der frühen Kirche, durch die frühchristliche
Gemeinde, durch die getreue Auslegung der Kirchenlehrer und Kirchenväter und wurde Schritt für Schritt
in den Konzilien oder durch Päpste dann als rechtmäßig erklärt = dogmatisiert, wenn irgendj emand
das, was seit Anfängen der Christenheit geglaubt und bezeugt wurde angegriffen ward. Das geschah und
geschieht auch heute zum Schutz der Gläubigen und der Erhaltung dessen, was Gott uns offenbahrt hat.
Sie sehen, dass derjenige, der in Rom dieses Amt innehat große Verantwortung trägt und solche schwerwiegenden
Aussagen nicht aus sich selbst hat. Entscheidend sind nicht 34 theologische Auslegungsmöglichkeiten,
die Theologie hat zu allen Zeiten der Erhaltung des Zeugnisses Christi und seiner Lehre gedient. Entscheidend
ist, was geführt vom hl. Geist, gestützt auf die Lehre der heiligen Schriften und der Tradition als
geoffenbarte Wahrheit Gottes gesichert ist. Und die lautet ganz eindeutig: Du sollst nicht töten (5.
Gebot)
#20 mariokin 21:41:03 | Freitag, 17. November 2006
@Protestant Es tut mir leid, aber die Fürstin gibt nur wieder, was allgemeingültig katholische Lehre
ist. Christus selbst hat Kraft göttlicher Stiftung dem Petrusamt das Garant des Glaubens verheißen.
Dieser Lehre müssen Sie übrigens, wenn sie katholisch sein wollen mit kindlichem Vertrauen und Glaubensgehorsam
anhängen. Denn Katholisch heißt universal, ganzheitlich und nicht private, persönliche Glaubenssache.
Wenn Sie das ganz ehrlich vor sich selbst nicht können, bedeutet das, dass Sie sich selbst vom katholischen
Glauben entfernt haben und sich somit selber aus der Kirche ausschließen. Sie können gern darüber lachen,
wenn Sie wollen, eines bin ich mir sicher: Vor dem Richterstuhl Christi werden Sie und ihre Freunde nicht
mehr lachen, das verspreche ich Ihnen.
#9 mariokin 21:34:32 | Mittwoch, 15. November 2006
Sr. Maria Andrea Ihre Polemik ist auch nicht ohne!! Es ist für mich schwer zu glauben, dass Ihnen an
unserer Kirche etwas liegt, da auch Sie damit die Gräben noch unnötig tiefer reißen müssen. Ich kenne
Erfurt von meinem Theologiestudium. Die Allerheiligenkirche war ein Ort in den wir uns gerne als Theologen
zurückzogen. Er bot eine Möglichkeit durch seine einzigartige innere Ausgestaltung zu betrachten zu
beten. Die Leute, auch Außenstehende, Heiden also, kamen gern in dieses wunderschöne Gotteshaus. Eine
Grabeskirche ist sie jedenfalls nicht gewesen, soviel steht für jeden fest, der Erfurt kennt. Schade
um diesen Ausverkauf.
#97 mariokin 15:22:28 | Mittwoch, 8. November 2006
@ Dr. Heger Nein Konzilsbeschlüsse müssen vom Papst approbiert werden, um Rechtskraft zu erlangen. Was
ich als Theologe vom Fach sagen will ist, dass nicht nur der Papst allein (immer ex cathedra) sondern
auch auf einem Konzil gemeinsam mit den versammelten Würdenträgern das außerordentliche Lehramt ausüben
kann. Siehe Def. LTHK! oder Der große Herder Band V. Richtig ist, wie im Fall von Vat. II. dass bestimmte
pastorale Beschlüsse auch keien dogmatischen Charakter haben können, wie von Ihnen richtig erkannt.
Ob man dann aber noch von einem „Konzil“ insbesondere einem allgemeinen ökumenischen Konzil sprechen
kann, zu dessen Wesen ja die dogmatische Lehrverkündigung gehört, ist eine andere Frage. @ möchtegern
Eine Synode ist meiner Ansicht mehr beschränkt auf einen nationalen Raum oder auch Thematik
#94 mariokin 10:26:23 | Mittwoch, 8. November 2006
Antwort Genau Dr. Heger! Das sagte ich ja. Zur Ausübung des außerordfentlichen Lehramtes gehört die
Dogmatisierung und Verwerfung des Irrtums!!!! Aber möchtegern glaubte, erst der Papst durch seine Unterschrift
unter solche Kanones löse die Unfehlbarkeit aus, das wollte ich richtigstellen!
#90 mariokin 08:32:08 | Mittwoch, 8. November 2006
@ möchtegern kathole Ja, die gibt es, wie ich weiter unten schrieb: Ein Konzil dient wesensmäßig der
Festschreibung und Bekräftigung von Glaubenswahrheiten der kirchlichen Lehre, die durch Irrtümer und
den Glauben gefährdende Aussagen angegriffen werden. Ein Konzil ist auch in seiner Gesamtheit, wenn es
dieses außerordentliche Lehramt ausübt, also alle Bischöfe mit dem Papst gemeinsam, unfehlbar. Für
ein Konzil ist also maßgeblich, dass es in Dogmen die kirchl. Lehre festigt und klar ausdrückt, was
schon zu allen Zeiten Glaubensgut war, eben nichts Neues!!!, das wird ja bei VII. so immanent herausgestellt,
und dass in Kanones Irrtümer verurteilt, also klar abgegrenzt wird, wer und was nicht zur Katholischen
Kirche und ihrer Lehre gehört, sprich die Verwerfung durch das aussprechen des Anatema sit.
#79 mariokin 21:40:27 | Dienstag, 7. November 2006
@möchteger-kathole Hier die Definition, die du brauchst: ,Das allgemeine ökumenische Konzil ist die
Versammlung der regierenden Bischöfe und anderer höchster kirchlicher Würdenträger unter dem Vorsitz
des Papstes zu Lehräußerungen und zur Fassung bindender Beschlüsse in kirchlichen Angelegenheiten.
Für ein ökumenisches Konzil ist das außerordentliche Lehramt wesensmäßig. Gegenstand des Lehramtes
sind die geoffenbarten und die zwar nicht geoffenbahrten, aber mit der Offenbahrung wesentlich zusammenhängenden
sogenannten Katholischen Wahrheiten. Das außerordentliche Lehramt ist als solches unfehlbar und daher
unveränderlich. Ein Konzil wird vom Papst einberufen, die Bischöfe versammeln sich, um die katholische
Lehre zu präzisieren, d.h. Irrtümer zu verurteilen und eine Lehre zu verkünden. Dekrete, die moralische
oder theologische Fragen betreffen, sind, wenn sie vom Papst approbiert sind, für die Gesamtkirche bindend.’
soweit eine Zusammenfassung aus Der große Herder, Band V Nach diesen Kriterien, die ein allgemeines ökum.
Konzil definieren, ist zum II. Vatikanum folgendes zu sagen: Das II. Vatikanische Konzil war kein allgemeines,
ökumenisches Konzil, sondern stufte sich selbst per Definition (Joh. XXIII.) in den Rang einer pastoralen
Synode ein. Auf eine Verurteilung von Irrtümern und eine autoritative, dogmatische Lehrverkündigung
wurde ausdrücklich verzichtet (siehe Eröffnungsrede Joh. XXIII.) Das außerordentliche, unfehlbare Lehramt
wurde damit nicht in Anspruch genommen.
#17 mariokin 20:34:57 | Dienstag, 7. November 2006
@breze hast Du doch schon. Oder ist Tradi bei Dir immer gleichbedeutend mit Dummschwätzer, Unsachlichkeit,
Provokation… Ich jedenfalls bemühe mich um Objektivität. auch wenn ich nicht Ihrer Meinung bin.
#69 mariokin 18:10:58 | Dienstag, 7. November 2006
Aufgabe eines Konzils Es ist nicht Aufgabe eines Konzils ambivalent zu sein, sondern die Glaubenslehre
klar und scharf umrissen darzulegen und gegen irrtümliche oder den Glauben gefährdende oder leugnende
Falschaussagen zu verteidigen. (mit eigenen Worten wiedergegebene Definition laut Der große Herder Band
V). Diese Grundintention kann das „Pastoralkonzil“ (Kard. Ratzinger) Vatikanum II. nicht für sich beanspruchen.
Aus der Eröffnungsansprache Joh. XXIII. geht klar hervor, das diese Absichten nicht bestanden!
#36 mariokin 14:16:11 | Dienstag, 7. November 2006
neues Glaubensbekenntnis Hw. Rauch und allen, die wie er egal ob ein Amt in der Kirche haben oder nicht,
ist dazu nur eins zu sagen. Euer Glaube ist nicht mein Glaube, eure Kirche ist nicht meine Kirche! Ihr
müsstet eigentlich beten: Wir glauben an das Zweite Vatikanischen Konzil und alle aus ihr hervorgegangenen
Reformen, die die Kirche verändert haben und sich durch das Arragemento mit der Welt auszeichnen. Und
die versöhnte Verschiedenheit, die alles hinderliche der Vergangenheit (ewige Wahrheit, Dogmen, kirchl.
Lehre und Disziplin) überwunden und uns zu neuen mündigen Christen gemacht hat. Wir glauben, das niemand
verloren geht, weil alle anonyme Christen sind, die irgendwie auf die Kirche hingeordnet sind und Gott
alle in sein Reich nimmt. Ich bleibe römisch katholisch und bete festen Herzens: „… Ich glaube an den
Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht. Der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht. Der mit dem
Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird. Der gesprochen hat durch die Propheten. Und die eine,
heilige katholische und apostolische Kirche! Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Ich
erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen!“ (GLB 356 bzw. 423)
#13 mariokin 14:02:57 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@sirilo Nein, bis auf einige der 8 Millionen gehen vielleicht 7.800.000 gar nicht mehr zur Messe. Das
ist ja das offensichtliche Resultat der Eperimentiergottesdienste und der von der kathol. Glaubenslehre
vielfach abgefallenen Theologen, die die vorletzten und letzten Generationen an Priestern und Gläubigen
bis heute prägen und beeinflussen. Kein Wunder also.
Antwort Es sollte für alle Christen ein Anstoß zur Besinnung sein. Ich hoffe, dass sie selbst sich zuerst
an die Brust geklopft haben, bevor sie irgendeine Gruppe an den Pranger stellen. Das hilft uns vor niemandem
weiter, ist stolz und absolut nicht im Sinne Christi.
#30 mariokin 07:50:10 | Samstag, 30. September 2006
Sr. Maria Andrea Der Nickname, bitte entschuldigen Sie ist das Synonym unter dem Sie hier schreiben. Wenn
Sie sonst keine Argumente haben… Tut mir leid, das kann man wirklich nicht ernst nehmen. Ich habe Ihnen
nichts getan und wie Sie sich hier präsentieren zeigt gekränkte Eitelkeit. Ich habe nicht vor Recht
zu behalten, aber Ihre Antwort war einfach nicht wahr, deshalb habe ich sie mit dem Kirchenrecht richtiggestellt.
Auch ich bin ein Kind Gottes, das Er beim Namen geufen hat, bin gefirmt, genau wie Sie und Tempel des
hl. Geistes. Wo habe ich das je in Frage gestellt. Wo bleibt denn Ihre Achtung vor mir?? Das ist alles
was es dazu zu sagen gibt. Ich bitte Sie um Ihr Gebet und ich bete auch für Sie
#24 mariokin 23:16:26 | Freitag, 29. September 2006
Sr. Maria Andrea Liebe Sr. Maria Andrea. Ich habe Ihren Text sehr aufmerksam gelesen und auch sehr sachlich
kommentiert. Seien Sie doch nicht gleich beleidigt, dass ich Ihen Nicknamen abgeürzt habe. Das bedeutet
keineswegs eine Mißachtung Ihrer Person. Ich vergaß für einen Moment, dass der eigentliche Name erst
der zweite Vorname ist, zumindest bei Ordensleuten. Das hatte nix mit Böswilligkeit zu tun, aber ich
bitte um Verzeihung, wenn ich Sie gekränkt haben sollte.
#22 mariokin 23:04:57 | Freitag, 29. September 2006
@Benedikt Aber das ist ja gerade das Befruchtende finde ich, im gemeinsamen Austausch. Nur so erfährt
man mehr über den anderen, lernt ihn besser kennen und auch seine eigene Position kritisch anzusehen
und auch mal nach kleinen Fehlerteufelchen zu hinterfragen. Um noch mal auf Ihre Frage von vorhin zurückzukommen:
Als wir dem Generalvikar gesagt haben, dass wir uns nach diesem mißlungenen Kirchenraumdeal selber nach
einer Räumlichkeit umsehen würden, war er davon nicht so ganz begeistert. Insofern hat die Redaktion
von Kreuz net zumindest nicht ganz unrecht.
#19 mariokin 22:49:31 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Wenn es einzig und allein nur die einzige Begründung sei, würde ich Ihnen zusimmen, aber
das ist sie Gott sei es gedankt nicht, es gibt noch wesentlich mehr. Nur wird mE nach dieses Argument
hauptsächlich herausgestellt, da es vom logischen betrachtet am leichtesten einsichtig und nachvollziehbar
sein müsste.
#17 mariokin 22:42:28 | Freitag, 29. September 2006
Antwort Liebe Schwester Maria! Wissen Sie denn was Haeretiker sind? Rom hat die Piusbruderschaft niemals
als Haeretiker bezeichnet. Vielmehr heisst es in der letzten offiziellen Stellungnahme der Kommisssion
Ecclesia Dei ausdrücklich, dass die „Priesterbruderschaft St. Pius X. treu an der überlieferten Lehre
der Kirche festhält.“ Haeretiker sind Menschen, die vom Glauben abgefallen sind. Vgl. CIC can 751
#15 mariokin 22:31:44 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Wir haben den Bischof bei der Audienz um einen Kirchenraum für uns gebeten. Der zuständige
Generalvikar verwies uns auf eine von Katholiken und Protestanten gemeinsam genutzte Kirche. Doch der
ungenutze evangelische Teil konnte durch uns nicht angemietet werden. Unsere jetzige Räumlichkeit ist
privat angemietet worden und ein ehemaliger Büroraum, der als kleine Kapelle von uns eingerichtet wurde,
wozu wir Bischof Reinelt nicht nochmals befragt haben. Ein offizielles Verbot gibt es nicht, wir werden
stillschweigend geduldet. Dieser Satz ist von der Redaktion eingefügt worden und stammt nicht aus meinem
Rundbrief, in welchem darüber auch keine Info stand. Im Gegenteil, wir haben Bischof Reinelt sogar unsere
Hilfe beim Wiederaufbau des Katholizismus in unserm Landstrich angeboten und ihm gesagt, dass wir seine
Sorge um die Diasporasituation teilen, dass wir mit aufbauen wollen, aber eben auch das wir erwarten,
dass die Hirten der Kirche dazu den vollständigen unverkürzten katholischen Glauben darlegen und vorleben
müssten. Das keine Mißbräuche geduldet werden dürften, dass es missionarischen Eifer braucht, um die
Menschen zu Gott zu bringen usw. Das ist der „Anspruch“ den wir als Gläubige unserem Hirten gegenüber
vorgebracht haben, die Bitte und Aufforderung, dass er seiner Verantwortung für uns und für die ihm
anvertrauten gerecht werde. Wir beten auch für ihn. In jeder Messe, wie für den Papst, so wie es die
Liturgie seit jeher vorsieht.
#11 mariokin 22:16:00 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Ich habe die zitierte Stelle gefunden. Sie ist von Pius XII. ganz anders im Kontext wiedergegeben.
Ich besitze eine authentische Enzyklikaübersetzung hier heißt es wörtlich: „Wir meinen damit jenen
Irrtum und listigen Betrug jener, die behaupten wollten, die hl. Liturgie sei gleichsam eine Art Versuchsobjekt
für die aus dem Glauben zu behaltenden Wahrheiten: nämlich insofern, daß wenn eine bestimmte Lehre
dieser Art durch die heiligen Riten und Gebräuche der Liturgie Früchte an Frömmigkeit und Heiligkeit
gezeitigt habe, diese von der Kirche als richtig anzuerkennen sei, andernfalls sei sie abzulehnen“ Pius
XII. wendet sich in diesem Abschnitt gegen die vermessene Neuerungssucht, bei der jene darauf spekulieren
Neuerungen seien berechtigt, wenn die Liturgie nur den Glauben ausdrücke. Das wird verurteilt im Hinblick
auf den Zusammenhang von Lex orandi lex credendi. Was Sie hier adrstellen entspricht nicht der Wahrhaftigkeit.
#8 mariokin 21:46:35 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt Was hat der von Ihnen zitierte Satz mit dieser Verurteilung zu tun. Er unterstreicht nur jene
Äußerung Pius V., dass nichts in dieser Messe haeretisch sondern durch organisches Wachstum alles beinhaltet,
was den katholischen Glauben ausdrückt und das in hervorragender Weise. Nicht mehr und nicht weniger.
#5 mariokin 21:28:00 | Freitag, 29. September 2006
@Gotthard Ich habe nichts über ein Bekämpfen des Oberhirten meiner Diözese gesagt. Wir haben in einer
Audienz bei Bischof Reinelt über unsere unsere Sorge über die Lage der Kirche in unserem Land gesprochen
und deutlich gemacht, dass wir dem Bps. des hl. Vaters folgen und die in Rom laufenden Verhandlungen durch
Gespräche unterstützen werden. Wir haben in Dresden nichts im Verborgenen und heimlich hintertrieben
getan, sondern die zuständigen Stellen immer wieder gebeten uns einefriedliche Koexistenz zu ermöglichen.
Bischof Reinelt hat gesagt, er werde mit uns an jenem Tag ein Fest feiern, an dem die derzeitige von positiven
Signalen gekennzeichnete Lage zum guten Ausgang geführt sei. Das es dazu gute Chancen gebe, betonten
beide Seiten. Eine „Eroberung“ würde ich meinerseits so verstehen, dass die Herzen der Menschen für
die Wahrheit und den katholischen Glauben gewonnen und Gott geöffnet werden, denn in unserem Landstrich
sind 96% Atheisten. Es ist kein Kampf gegen die Kirche, es ist unser Ringen um die Rettung vieler Seelen.
Die meisten, die derzeit zu uns stoßen sind Konvertiten (vorher Protestanten) und Neuheiden, die sich
taufen lassen. Bevor man also zum Angriff ruft, sollte man sich vor Ort erkundigen, wie die Verhältnisse
liegen, Gotthard und das umso mehr, da jeder bei der Redaktion meine Adresse hätte erfragen können.
Der Artikel gibt lediglich Auszüge des Rundbriefes wieder. Die Überschrift stammt von der Redaktion.
Mit freundl. Grüßen Ihr Mario Kintscher aus Dresden
#14 mariokin 22:28:39 | Donnerstag, 28. September 2006
@Theresia von avila Die Liebe besteht nicht immer nur im Verständnis und gut zureden. Ein Vater, der
sein Kind liebt muss ihm auch mal strenge Worte sagen, um es vor Abwegen, Uneinsichtigkeit oder Gefahr
zu schützen, weil es noch nicht überschaut, was für sich später einmal gut ist. Und tut doch bitte
alle nicht so, als seien unsere Bischöfe und Päpste in der Kirche immer Heilige gewesen! Was ist mit
Katharina von Siena, die den Papst sogar als Frau öffentlich zurechtgewiesen hat, er hätte wieder nach
Rom zurückzukehren & sich um seine Schäfchen dort zu kümmern? Was ist mit Paulus, der dem ersten Papst
in der Missionsfrage offen wiedersprechen musste? Was mit Athanasius, der den katholischen Glauben trotz
Bann für uns durchgetragen hat, als 80% einschließlich des Papstes in Rom zum Arianismus abgefallen
waren? Natürlich ist der Umweltschutz wichtig, das gilt für einen traditionell katholischen Gläubigen
nicht anders wie für Sie, aber ich mag die Unterscheidung insofern nicht, da ich mich genauso römisch
katholisch empfinde, den Papst und die Kirche einschließlich ihrer Hirten liebe, auch wenn ich unter
den gegenwärtigen Zuständen mit der Kirche leide. Doch zurecht muß Kritik geübt werden daran, dass
die Bischöfe ihre viel wichtigere Aufgabe, die Brüder im rechten katholischen Glauben zu führen und
zu stärken nicht mehr mit der notwendigen Festigkeit wahrnehmen und sich deshalb nicht aus Bosheit, aber
aus Hilflosigkeit allermeist in solche Themen flüchten, wo sie keine Angriffe zu fürchten haben.
@ magister Aber jeder gemäß seinem Stand und das müssten Sie eigentlich auch wissen. Niemand hat in
der Kirche ein „Recht“ auf ein Amt. Es ist immer die Kirche, die erwählt, in ihren Hirten. auch einen
Laien mit seinen Aufgaben. Für das von Ihnen allgemein formulierte Forderungs-Argument finden Sie kirchenrechtlich
keine Regelung. Diesen Beweis sind Sie uns trotz „Wutausbruch“ schuldig geblieben. Wo ist denn ein Dokument,
dass so uneingeschränkt und allgemein Laien zu den liturgischen Diensten zulässt?? Ich kenne keines.
Im vorliegenden Streitfall nicht einmal eine Empfehlung aus Rom, sondern selbst von Joh. Paul II. die
sorgenvolle Ermahnung, dass dieser Dienst Vorstufe und Hinführung zum Weiheamt sind. vgl. Apostolisches
Schreiben Ordinatio Sacerdotalis Sie können auch ganz passiv in der Bank sein und den Gottesdienst mitfeiern
und trotzdem aktiv teilnehmen, oder nicht?? VG von einem Tradi
@katholisch62’ Wenn Sie schon den Codex Juris Canonici von 1983! bemühen und so großes Gewicht auf ihre
Kenntnis desselben legen, wieso haben Sie dann den weniger kundigen Lesern die entsprechenden Canones
nicht zur Verfügung gestellt, die Ihre Darstellung belegen?? Ich fürchte, ihre Antwort kam so aus dem
Bauch heraus, ohne Nachzuprüfen… da werde ich Ihnen wohl auf die Sprünge helfen müssen. Wo finden
Sie eigene Canones über den Ministrantendienst?? Ich kenne keine, außer: Can 230, der wird unter dem
Stichwort Meßdiener im Inhaltsverzeichnis des Codex angegeben. Und hier steht klar und deutlich, ich
zitiere: Can 230 §1 – „Männliche Laien, die das Alter und die Begabung haben, die durch Dekret der Bischofskonferenz
dafür bestimmt sind, können durch den vorgeschriebenen liturgischen Ritus für die Dienste des Lektors
und des Akolythen auf Dauer bestellt werden; die Übertragung dieser Dienste gewährt ihnen jedoch nicht
das Recht auf Unterhalt oder Vergütung von Seiten der Kirche. Die Paragraphen §2 und §3 beziehen sich
auf das außerordentliche Leiten von liturgischem Gebet bzw. Austeilen der hl. Kommunion beim Fehlen von
Amtsträgern in außerordentlichen Notfällen. Also, wo sind denn nun Ihre Beweise??? VG ein stud. theol.
aus Dresden
#26 mariokin 20:13:45 | Donnerstag, 17. August 2006
@Benedikt, @preuszen, @wiener Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sich die Lage so wie im Bericht
beschrieben im groben darstellt. Pfarrer Goesche hat bisher keine der Teilraten bezahlen können, aber
immer wieder Vorschläge zu einer anderen Modalität gemacht. Über 100000€ sind bereits als Spenden
eingegangen. Der Grund warum die Scwestern auf diesen Vergleich nicht eingegangen sind und sich hartnäckig
weigern bleibt unergründlich. Es sollte sich unter Christen aber ein anderer Umgang geziemen, soviel
steht fest. Natürlich weiß ich, aus dem Umfeld der FSSPX, um die Schwächen und Probleme, die Person
Pfr. Goesches betreffend, werter preuszen, aber da ich diese Dinge nicht konkret nachprüfen konnte, behalte
ich Details für mich. Was sie machen, kann schnell auch Rufschädigung werden. Und nun ihr Kommentar
Herr wiener. Sie beklagen sich über die Polemik, aber polarisieren selber kräftig. Seien Sie sicher,
ich bin auch dafür, dass man pünktlich zahlt und Geld bekommt. Aber wenn es aus berechtigten Gründen
nicht geht und das konnte man in diesem Fall ja am Anfang nicht vorraussehen, aber hätte den Schwestern
auch bewußt sein dürfen, dann geziemt sich ein solches vor Gericht zerren und Theater unter Katholiken
nicht, schon gar nicht unter geweihten Personen! Das müssen Sie doch objektiv zugeben.
#19 mariokin 19:15:28 | Donnerstag, 17. August 2006
Antwort auf verschiedene Postings Ich stamme aus der Diözese Görlitz, dem Suffragan von Berlin, sozusagen.
Und auch ein Freund der Tradition und der FSSPX. Trotzdem bin auch ich heute hier der Ansicht: ein gegenseitiger
Grabenkampf ist zur Beurteilung der Lage fehl am Platz: Objektive Fakten sind: das Pfr. Goesche die FSSPX
verlassen hat und mit Hilfe und Intervention Roms ein Institut errichtet hat. Bekannt ist auch, dass das
Erzbistum Berlin mit über etlichen Mrd. hoch verschuldet ist. Es ist darum einerseits nachvollziehbar,
dass der erzbischof kein Geld hat, um zu helfen. Wahr ist aber auch, dass er für die Alte Liturgie und
die „Tradition“ wie wir in unsern Kreisen sagen, wenig Offenheit zeigt. Sie ist geduldet, mehr aber auch
nicht. Aber selbst wenn, das schlimme an der Sache ist doch dies, wollt ihr das denn nicht sehen?? Wir
sind Brüder und Schwestern im Glauben, wir sind römisch katholisch. Das denkt der Pfarrer Goesche ebenso
von sich, wie der FSSPX Pater, der bruderschaftstreue, aber römisch-katholisch denkende und fühlende
Gläubige und die Elisabethschwestern denken das auch von sich. Und niemand ist bereit, von keiner Seite,
die Hände zu öffnen, um dem Bruder in Not zu helfen, sei es durch einen guten Vergleich, einen Ratschlag,
wo er die Summe borgen kann (Kredit) um die Vereinbahrung doch noch einzuhalten und auch nicht die Schwestern,
die unbedingt fordern müssen, sogar über ihren Anwalt, obwohl ein Zahlungsangebot da ist? Das ist unchristlich,
unkatholisch und moralisch nicht vertretbar!
@Hanserl23 Der Denkfehler Ihrer Argumentation ist, dass die hl. Messe bereits als Tradition in Form des
röm. Kurienmissale bestand. Pius V. hat also eine organisch entwickelte traditionsreiche Meßform kanonisiert,
d.h. verbindlich erklärt und für die Kirche vorgeschrieben, nämlich verbindlich erklärt, dass diese
Messform frei von Irrtümern ist und also ohne Bedenken in jeder Zeit von einem Priester gelesen werden
darf und er hat vorgeschrieben, dass niemand das Recht besitzt, eigenmächtig diesen Ritus zu verbieten,
noch etwas aus Eigenmächtigkeit davon wegzunehmen oder hinzuzufügen. Das Problem aber des NOM, so wie
er heute existiert, ist, dass er eben nicht ein organisches Erwachsen aus dem bis dato und heute immer
noch gültigen Missale Romanum ist, der sich auch nicht auf Sacrosanctum Concilium (II. Vat.) berufen
kann, (das war die erste Liturgiereform 1965!!!) sondern dass er eine mit der Tradition im Bruch stehende,
dem Protestantismus huldigende Eigenschöpfung am Schreibtisch von A. Bugnini ist, der daran 6 protestantische
Theologen mitarbeiten ließ. Und das Papst Paul VI. seine Amtsbefugnis mißbraucht hat, als er diese Absicht
Bugninis unterstützt hat. Gleichwohl mußte er den Schaden hinterher erkennen und konnte ernste Mißbräuche
und Fehlgriffe selbst durch eigene Interventionen nicht mehr aufhalten. Das ist die ganze Tragik und deswegen
das Eintreten der Bruderschaft für die überlieferte Messe und das Aufzeigen und nicht akzeptieren dieses
modernistischen Abbruches.
@ExBochumer Es ist ein Fakt, dass die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach einem römisch-katholischen
Ritus gültig geweiht sind, d.h. sie besitzen die Weihegewalt. Sie sind also keine Pseudo-Geistlichen.
Ihre Sakramente spenden sie also gültig. Das diese Priester haeretisch sind müssen Sie beweisen!! Laut
eines jüngsten Dekretes aus dem Vatikan hält die Piusbruderschaft „treu an der überlieferten Lehre
fest“. (siehe ORF Sendung mit Volksanwalt Stadler unter www.fsspx.info) Auch, dass die Bruderschaft schismatisch
sei, müssen Sie beweisen!!! Das hat nicht einmal das berühmt zitierte Motu proprio von 1988, unterschrieben
von P JPII., festgestellt! Sie scheinen also päpstlicher, als jeder Papst zu sein. Oder um mit Card.
Hoyos von der dafür zuständigen vatikanischen Behörde zu sprechen: „Es kann auf keine exakte Weise
festgestellt werden, dass ein Schisma vorliegt. Die Priesterbruderschaft befindet sich innerhalb der Grenzen
der katholischen Kirche. Es fehlt nur eine vollkommenere Gemeinschaft.“ Schismatiker befinden sich außerhalb
der katholischen Kirche. Der Gottesdienstbesuch bei ihnen ist einem Katholiken streng verboten. Was sagt
Ecclesia Dei Msgr. Perl: „Der Besuch der Messen bei der Bruderschaft St. Pius X. ist keine Sünde und
stellt in sich kein Delikt dar.“ Aber als Lefebvregegner wissen Sie ja immer alles besser, sogar als die
Leute, die es in Rom nun wahrhaftig wissen müssen.
@Gotthard Wenn Sie sich so im Kirchenrecht auskennen, dann müssen Sie auch wissen, das der Gesetzgeber
damit keine unmittelbare Todesgefahr meint, sondern es genügt die Gefahr in eine solche Lage zu geraten.
Sollten Sie das nicht wissen, konsultieren Sie bitte einen nach Ihrer Meinung rechtgläubigen, aufrichtigen
und „kirchentreuen“ Kirchenrechts- und Dogmatikproffessor. Ich glaube das Sie von Theologiestudien nicht
allzuviel Ahnung mitbringen. Ich habe den Passus aus dem eben erklärten Grund weggelassen, da er für
den Fall zweitrangiger Bedeutung ist. Viel wichtiger ist der zweite Absatz, den Sie nämlich nicht noch
einmal zitiert haben. Von Ihnen nun eine mundgerechte Unterschlagung??? Ich glaube das können Sie wirklich
besser. Und wie schon richtig formuliert, einen Laien darf laut Kirchenrecht jeder Priester in die Kirche
aufnehmen.
@Gotthard Es war ja auch can 1335. Wenn Sie bitte etwas weiter oben nachlesen, dann wissen sie, dass ich
einen Tippfehler gemacht habe! Leider kann man bei kreuz.net erst etwas korrigieren, wenn ein anderer
geschrieben hat und hier steht eben zweifelsohne: „Wenn eine Beugestrafe untersagt, sakramente oder sakramentalien
zu spenden, oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt, sooft es für das
Heil der Gläubigen notwendig ist[…] das aber zu erbitten, ist aus jedwedem gerechten Grund erlaubt.“
Da die Beugestrafe nicht im Einzelfall bei den Priestern der Bruderschaft per Dekret festgestellt ist,
@Barmherzigkeit Der gerechte Grund besteht darin, dass die zuständige Autorität aus ungerechten und
nicht nachvollziehbaren Gründen ihre Hirtenpflicht vernachlässigt und die Sakramentenspendung abgelehnt
hat. Das ist ein hinreichender gerechter Grund, der sogar mit dem Kirchennotstandsgesetz gedeckt wäre,
bei dem außer den zitierten Quellen, ich muß einen Tippfehler berichtigen, es ist can 1335! CIC 1983,
das Faktum für einen solchen Schritt gegeben wäre, wenn man ihre Ansicht, die Priesterbruderschaft sei
schismatisch, teilen würde. Denn selbst bei den Orthodoxen, die ja schismatisch sind, erkennt die katholische
Kirche die Gültigkeit der Sakramente an. vgl. Codex orientalis, DH…
@ Gotthard Nach dem CIC 1983 ist jeder Gläubige nach can. 1315 berechtigt, aus jedwedem gerechten Grund
auch einen susspendierten und sogar einen exkommunízierten gültig geweihten Priester oder Bischof, um
Spendung eines Sakramentes zu bitten. In diesem Fall ergänzt die Kirche die fehlende ordentliche Jurisdiktion
und setzt für diesen Fall hindernde Kirchenstrafen für die Dauer der sakramentenspendung aus! Oder kurz
und bündig: Ecclesia supplet schon mal was davon gehört??? Außerdem gilt für diesen Fall auch can.
144 §1, der ebenfalls ein ecclesia suppet bewirkt, wenn der Gläubige nicht weiß, bzw. im Zweifel ist,
ob die ordentliche Jurisdiktion nicht gegeben ist.
@Jawohl Ich darf mich auch mal wieder melden. Richtig wie in Adam alles sterben, so werden in Christus
alle lebendig gemacht werden. Es handelt sich also, da es hier um die Zukunft geht, um die, die ewig mit
Christus herrschen werden. Also um jene, die wirklich Erlöst sind, weil sie das objektive Heilsangebot,
das Gott in Jesus Christus gemacht hat, auch angenommen haben. Sie sind also die, für die das Opfer am
Kreuz wirklich real Frucht gebracht hat und nicht die für die es umsonst vergossen wurde. Darum heißt
es sowohl iden synoptisceh Evangelientexten übereinstmmend, wie auch bei Paulus im Korintherbrief ausdrücklich
für viele. Somit ist auch eine deutung moderner Theologen hinfällig, die aus für viele für die vielen=alle
machen will, denn das entspricht absolut nicht dem Urtext der Septuaginta und ist an den Haaren herbeigezogen.
Nocheinmal. Im Wort Christi geht es nach kirchl. Lehre um das subjektive Erlöstsein, nicht um das objektive
Angebot, das allen gemacht wird. Das bestreitet niemand. Nur es ist eine schon zu Kirchenväterzeiten
und jetzt wieder neu belebte Irrlehre der Allerlösung das alle schon erlöst sind. Diese Irrlehre ist
verbindlich von der Kirche verurteilt, auch wenn sie ein Karl Rahner wieder neu aus dem verstaubten Archiven
hervorgezaubert und neu salonfähig gemacht hat.
Antwort Dr. Otterbeck: Ich meine nicht, das sie den Internetartikel nicht lesen können, ich meinte: Sie
haben die Broschüre: „Neue Sehnsucht nach dem alten Ritus“ nicht gelesen! Dann eine SSPX kenne ich nicht,
ich kenne nur eine FSSPX, soviel Zeit muß sein. Dann: Die Bruderschaft und das kann man in ihren Statuten
nachlesen betrachtet sich nicht als „die Katholische Kirche“, so wie Kirche von unten nach dem Motto „Wir
sind Kirche“, sondern als ein Werk der Kirche, denn sie wurde offiziell 1970 vom Schweizer Bischof kanonisch
errichtet. Wahr ist, das sie sich als eine Gruppierung versteht, die die Lehre und Disziplin der Kirche,
wie sie bis 1962 überall Gültigkeit besaß, bewahrt. Dh. sie nimmt weder etwas weg noch fügt sie etwas
dazu. Von daher glaube ich auch, dass sie Mediator Dei richtig verstanden hat, denn diese Enzyklika besteht
ja schon eine Weile. Haben Sie denn schon einmal mit einem der Patres persönlich Kontakt gehabt und mit
Ihnen über ihre Argumente gesprochen? Ich glaube nein, das macht es Ihnen auch möglich soviel zu spekulieren.
Ich kann viel in eine Aussage hineindeuten wenn ich will. Zu ihrer frage. Die Bruderschaft weiß um das
Anteilhaben und mitfeiern des Opfers aber eben im lehrmäßigen Sinn, der Prieser in Persona Christi und
herausgenommen aus dem Volk und für die Darbringung des Opfers für sich und die Gläubigen vor Gott
bestellt (vgl. Lehre über das hl. Messopfer konzil von Trient) Und es geht bei der Aktion nicht um die
Bruderschaft
Das Experiment Tradition wagen Ich finde die Idee gut. Was spricht denn dagegen, auch dies „Experiment“
zu wagen. Zu verlieren hat die Kirche dabei doch nichts und es ist nun einmal eine Beobachtung und Tatsache,
dass immer mehr junge Gläubige, aber auch Priester zur überlieferten Liturgie finden. Was fürchten
denn die Bischöfe und Kleriker… das ihnen die Leute dann aus den Kirchen laufen? Wenn sie dies wirklich
befürchten, dann muss das wohl daran liegen, dass sie mit der heutigen Form wie sie Gottesdienst feiern
verstehen die Leute nicht mehr ansprechen und erreichen. Eben weil das Mysterium fehlt und der NOM ein
„plattes Produkt des Augenblicks“ gewesen ist, um mit den Worten Benedikt XVI. zu sprechen. Das scheint
sich langsam auch in den Diözesen bemerkbar zu machen. In Rom hat man dies längst erkannt. Benedikt
XVI. steht für eine Reform der Reform wieder anknüpfend an die Tradition hin. Und es ist die Antwort,
die die FSSPX gibt auf die Frage des hl. Vaters nach ihrem Engagement und ihrer Sorge für die Kirche
vor Ort. Ich finde, da Sie Dr. O. die Broschüre ja gar nicht gelesen haben, wie ich, sich erst einmal
den Text zu Gemüte zu führen, bevor Sie gleich wieder Schlimmes und Hinterhältiges befürchten. Kann
von der FSSPX etwas gutes kommen. So ist doch Ihre Einstellung und so vorverurteilen Sie auch. Man sollte
jemandem doch auch mal etwas Gutes zutrauen, finden Sie nicht??
eine sehr gute Schrift Ich habe diese Broschüre gelesen. Sie ist sehr informativ, fair, mit ausgewogenen
und gut recherchierten Zitaten versehen und gibt Anlass über die Frage der „Liturgiereform“ einmal unvoreingenommen
und tiefer nachzudenken. Herzlichen Dank an Pater Pfluger und die Bruderschaft St. Pius X., dass sie der
Bitte des Papstes nachgekommen ist und den Mut hat für die Freigabe der nie verboten klassischen Liturgie
öffentlich zu werben und sie bekannter zu machen.
Antwort Wer sie in der heutigen Weise „befolgt“ fehlt objektiv. Denn man müsste erst einmal im Licht
der Tradition klären, was das Konzil wirklich wollte. Solange Benedikt XVI. dies nicht tut, kann ich
der jetzigen Auslegung und Praxis meine kindliche Glaubenszustimmung nicht geben. Es wiederspricht laut
Aussagen des jetzigen Papstes und einer nominierter Kirchenrechtler, Kardinäle und Liturgen erheblich
der Absicht der Konzilsväter, was heute läuft. Und ich bin mir ganz sicher, das nächste Konzil, vielleicht
auch schon dieser Papst wird eine trendwende zur Klärung dieser Vorfälle einleiten und sie verurteilen.
Anzeichen dafür gibt es bereits. Jeder weiß was Papst Benedikt vom jetzigen NOM und seiner Entstehung
hält und das er für eine Reform der Reform (oder besser eines Machwerks des Augenblicks seine eigenen
Worte) zugunsten einer gewachsenen Liturgie (so z.B. den 65 Ritus, den er und viele weitere für das hält,
was sich die Konzilsväter dachten) steht, um nur ein Bsp. zu nennen. Kadavergehorsam, der das Gehirn
des einzelnen ausschaltet ist nicht katholisch. Das war er noch nie und wird er auch nie sein.
Glaubensgehorsam und Lehramt Der verlangte Gehorsam ist aber nicht der Art, daß alles, auch das, was
man im Glauben für falsch erkennt, anzunehmen hätte. Dieser Automatismus würde gegen die Vernünftigkeit
des Glaubens sprechen und ein Denken verbieten. Wenn etwas wirklich nicht unfehlbar ist, kann es auch
möglich sein, dass es einen Fehler enthält. Und diesen darf man nicht einfach übernehmen, weil es von
oben befohlen wird! Im Normalfall gebe ich den weiter unten angegebenen Ausführungen volle Zustimmung.
Stimmen die Dekrete einer pastoralen Synode, oder sonstige Verlautbarungen mit der Lehre der Kirche eindeutig!
überein, schulden wir kindlichen Glaubensgehorsam, auch wenn kein Dogma ausgesprochen ist. Dies ist aber
bei den Dokumenten des VII nicht möglich, da ich die Dokumente erst eindeutig der Tradition nach auslegen
muß. Sie sind nämlich so zweideutig formuliert, dass man eben aufgrund gewisser Sprengklauseln all die
Mißbräuche und Irrtümer von heute aufgrund pastoraler Notwendigkeit irgendwie herbeiziehen könnte.
darauf hat Papst Benedikt erst kürzlich hingewiesen. Und da diesen Gehorsam zur kirchl. Lehre heute sogut
wie keiner befolgt und die Reformen, die weit über den Willen der Konzilsväter gingen, rechtfertigt
und weiter aushöhlt, der Papst aufgrund des Drucks der Kardinäle im Moment nicht wirklich dagegen angehen
kann, besteht durchaus eine Notstandslage, die außergewöhnliche Mittel wie seinerzeit bei Athanasius
rechtfertigt. Übrigens, die Piusbr. beruft sich auf das frühere Lehramt
@Jawohl Jawohl!: Hahahahahaha die theorie, die dokumente des 2. vatikanum wären dogma, ist nicht totzukriegen.
der käse ist nicht haltbar Nein natürlich nicht. Das II. Vatikanum war einfach nur ein Kongress privater
Theologen, die sich zufällig in Rom getroffen haben, weil es da das bessere Eis gibt. „Das II. Vat. Konzil
behandelt man nicht als ein Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern direkt als Ende der tradition
und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert
hat und sich ganz bewusst in einem niederen Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; trotzdem
interpretieren es viele, al sei es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt. Dieser
Eindruck wird besonders durch Ereignisse des täglichen Lebens verstärkt. Was früher als das Heiligste
galt- die überlieferte Form der Liturgie- scheint plötzlich das Verbotenste und das Einzige, was man
mit Sicherheit ablehnen muß… Das führt bei vielen Menschen dazu, daß sie sich fragen, ob die Kirche
von heute wirklich noch die gleiche ist, wie gestern, oder ob man sie nicht ohne Wahrnung gegen eine andere
ausgetauscht hat.“ Auszug aus einer Rede des jetzigen Papstes als Kardinal Ratzinger am 13.07.1988, abgedruckt
in der Zeitschrift Der Fels 12/88, S. 343
@Ansgar Ich bin immer noch mit dem Heiland der Meinung: nicht gleiches mit gleichem zu vergelten. Das
macht nämlich auch nicht glaubwürdig! Auch wenn ich Ihre Meinung diesbezüglich nicht teile, bemühe
ich mich gerade als Piusbruderschafts Freund sachlich und so objektiv wie möglich zu sein, eigene Fehler
nicht ausschließend. Ist das nicht der Geist, in dem wir begegnen sollten, damit die Welt erkennt: „Seht
wie sie einander lieben“! Auch mir gefällt mancher niveaulose Kommentar aus eigenen Reihen nicht, er
gibt kein gutes Zeugnis. Wenn ich von mir denke, ich spreche die Wahrheit und kann entsprechende Quellen
angeben, brauch ich keine Polemik. Ich hoffe, damit meinen Standpunkt für alle ausreichend klar erklärt
zu haben. Versuchen wirs doch mal! Laudetur Jesus Christus!
@Gotthard Wissen Sie mir geht es um das Niveau und um sachliche Argumentation. Was Jawohl hier macht ist
blanke Provokation durch Polemik. Helfen und wirklich im Austausch weiterbringen tut das keinem. Übrigens,
da Sie grad da sind zu Ihrer Frage: Auch wenn das nicht in ihr zartes Welt und Glaubensweltbild passt,
schon der hl. Paulus bediente sich dieser „kriegerischen Sprache, wenn er sagte: Zieht als Panzer die
Gerechtigkeit an, ergreift den Helm des Heiles…“ und der das Leben eines Christen mit einem Rennen um
den Siegeskranz verglichen hat. Harte Konkurrenz, denn nur einer gewinnt diese Krone.
@Jawohl Ich schreibe keineswegs unbegründete Zitate. Dieses Dokument der Kommission Ecclesia Dei wurde
höchstpersönlich in der österreichischen Presse im ORF anläßlich einer Sendung über die Priesterbruderschaft
Pius X. vom dortigen Generavikar vorgestellt. Anlaß war die unsinnige Behauptung einer österr. Schulbehörde,
Kinder die bei der Bruderschaft getauft sind, seien nicht röm. katholisch. Nach Interventionen des Volksanwalts
Stadler und Anfrage in Rom mußte die Diözesanleitung zur Kenntnis nehmen, dass es sich sehr wohl um
römisch katholische Christen handelt. Dabei wurde auch der Status der Bruderschaft aus Sicht der Kommission
wiedergegeben. Sie können die gesamte Sendung des ORF unter www.fsspx.info live herunterladen wenn Sie
wollen. Der Generalvikar hielt das Dokument nicht nur in die Kamera. Er las es bis zur Gänze wortwörtlich
vor: und ein Punkt der Stellungnahme heißt eben wörtlich : „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält
treu an der überlieferten Lehre der Kirche fest.“ Tut mir leid, wenn Sie es nicht wirklich akzeptieren
wollen, aber so ist es nun mal. Übrigens, wegen Ihres verbissenen Tones mit dem Sie hier agieren, weise
ich Sie darauf hin, dass ich mir bei fortgesetztem widrigem Verhalten vorbehalte, der Redaktion ihre Sperrung
vorzuschlagen.
@Jawohl Das sie die Lehre der Kirche im großen Glaubenskompendium ablehnen, müssen sie erst einmal beweisen!
Ansonsten spreche ich mit der jüngsten Verlautbarung aus dem Vatikan an die Diözesanleitung des Bistums
Linz, die um eine Stellungnahme ersucht hatte: „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält treu an der
überlieferten Lehre der Kirche fest“ Die Haeresie besteht, aber nur in Ihrem Kopf. Weiter sollte auf
solche Provokationen nichts gesagt werden, sie führen am Thema vorbei
@Gotthardt Warum dieser Aufruf zum Rosenkranzgebet? Warum nicht die Allerheiligenlitanei oder das Vater
unser? Weil die Gottesmutter in Fatima für den Triumph ihres Unbefleckten Herzens und zur Überwindung
der schwierigkeiten dieses einfache schlichte und demütige Gebet empfohlen und erbeten hat. es ist sozusagen
ihr Gebet, sie hat es uns durch den hl. Dominikus geschenkt. Es ist ihre Waffe mit der sie den Stolz des
Widersachers brechen will, durch das bescheidene Gebet des Rosenkranzes. Ein mächtiges, meditatives Gebet.
Es lehrt uns das Leben Christi, denn es ist ein betrachtendes Gebet mit dem wir die wichtigsten Glaubensgeheimnisse
mit unserem geistigen Auge schauen und Christus auf seinem Erdenweg begleiten, sein Heilswirken erkennen
und ihn so aufrichtig nachahmen und lieben lernen.
Ich bin dabei Auch ich möchte dem neuen Generaloberen meine Unterstützung in diesem Anliegen versichern
und werde mich diesem Gebetsaufruf gern anschließen. @Gotthardt der Versuch einer kleinen Antwort auf
ihre Fragen: Das Königtum Christi ersteht dann, wenn es in den Herzen der Gläubigen wieder fest verwurzelt
ist (sprich: jeder versucht nach besten Kräften die Lehre Christi zu verstehen und in seinem Leben umzusetzen)
und wenn dies dann ausstrahlt und in der Gesellschaft durch den Staat im öffentlichen Leben sichtbar
unterstützt wird (sprich auch der Staat tut alles ihm eigene zum ewigen Heil der Seelen notwendige dazu,
denn er ist die von Gott gegebene Autorität) Der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens wurde in der
Botschaft von Fatima von Maria als ihr Sieg über Satan und seinen Feldzug gegen ihre Kinder, die ihrem
Sohn und ihr gehören, vorhergesagt. Er besteht in einem Erstrahlen der Kirche, des mystischen Leibes
Christi, in einem neuen Glanz der Einheit, der Liebe und im Erstarken der kirchlichen Frömmigkeit und
des Glaubens an ihren göttlichen Sohn Jesus Christus, der von allen in der Kirche wieder anerkannt und
gebührend verehrt sein wird. Damit wird von ihr auch der Sieg über die heutige Kirchenkrise (die kontroversen
Disskusionen erleb ich ja häufig beim Lesen der Antworten hier) verkündet. Sie wird es sein, die diese
Not wenden wird. Sie hat alle ihre Kinder, besonders die ihr geweihten, kleinen, demütigen Seelen aufgerufen
ihr durch ihr Opfer und Gebet dabei zu helfen.
@Aurelius Auch Sie sind unsachlich und beleidigend zugleich. Niemals hat der Apostolische Stuhl im Fall
der Piusbruderschaft von einer „Sekte“ gesprochen. Ich glaube, Sie verdienen auch nicht, dass man Sie
ernst nimmt.
@catholikus Wir drehen uns im Kreis Catholicus. Tridentinus versucht wie ich nur zu sagen, dass nicht
jede Entscheidung des Papstes automatisch unfehlbar ist. Dem Papst als dem Nachfolger Petri ist nach den
Worten des I. Vatikanischen Konzils der Heilige Geist nicht dazu verheißen, etwa Neues zu verkünden,
sondern dazu, „mit Seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung, d.h. das überlieferte
Glaubensgut heilig zu bewahren und getreulich auszulegen“. Die Approbation eines Meßritus fällt nicht
unter das außerordentliche Lehramt der Kirche, für welches selbstverständlich unter dem Beistand des
hl. Geistes gilt, das hier unfehlbar eine Glaubens- oder Sittenlehre vom Papst bekräftigt und dogmatisiert
wird. Sie kann sehr wohl und war bei Papst Paul VI: sogar willentlich fehlgeleitet sein. Denn berühmte
Beobachter, Kritiker, wie Beführworter sind sich darin einig, das Papst Paul VI. „alles getan hat, um
den Meßritus über das Konzil von Trient hinweg dem Protestantischen Abendmahl anzunähern“ und das es
nicht in seiner Absicht lag „den Gläubigen ein besseres Verständnis der hl. Messe zu ermöglichen“.
„Ich glaube nicht, dass ich mich irre“, so Bugnini, „wenn ich sage das Paul VI. eine ökumenische Absicht
hat.“ Diese Aussagen stammen von seinem engsten Vertrauten Kardinal Bugnini selbst, der für die neue
Messe mit hauptverantwortlich ist. Noch einmal: Ich stehe zu unserem hl. Vater. Er ist der Nachfolger
Petri. Der NOM kann gültig sein. Deshalb ist er noch lange nicht katholisch
@Catholicus Ich sehe, Sie bemühen sich, einmal als Grundargument stehen zu lassen, was gegen den NOM
spricht. Gut. Auf dieser Basis kann eine Argumentation stattfinden. In der Tat ist es so, dass wir als
traditionsverbunden fühlende Katholiken dies für die Ursache der Kirchenkrise und des Glaubensverlustes
ansehen. Nun, wenn Sie von dieser unserer Sicht versuchen auszugehen, dann sieht der nächste logische
Schluss so aus, das etwas, was bewußt zum Wegführen vom Katholischen Glauben konstruiert wurde, Gott
nicht wohlgefällig sein kann. Denn es gefährdet ja, was Gott zum Heil der Seelen selbst eingesetzt hat.
Ein Irrtum wird nicht dadurch aufgehoben, wenn man ihn sanktioniert. Oder um mit einem ganz banalen Vergleich
zu antworten. Sie kaufen ein Videogerät. Wie Sie heim kommen bemerken Sie, dass es nicht richtig funktioniert.
Sie können es einschalten und bedienen, aber die wichtigste Funktion überhaupt, dass sie z.B. einen
Film aufnehmen können, die geht nicht. Es nützt Ihnen nichts, dass der Händler dafür die Hand ins
Feuer gelegt hat, dass der Artikel gut ist und Ihnen sogar eine Garantie gegeben hat. Sie werden es umtauschen
müssen. Ebenso wird im kirchl. Bereich nicht einfach automatisch etwas gut, das der richtige Mann mit
der richtigen Befugnis sein ok gegeben hat. Denn Papst Paul VI. hätte in seiner Position die überlieferte
Lehre über die hl. Messe schützen müssen, gegen den Angriff von außen. Bugnini war Freimaurer und
wurde entlassen. Aber Paul VI. tat gegen das Übel nichts mehr
@Karmin Ich kenne diese Definition auch. Aber zuerst einmal, leider kann man aufgrund der Kürze der zu
erstellenden Zeilen nicht ausführlichst antworten. Ich stütze die Aussage des Triedentinums voll und
ganz. Aber: Unter dem heutigen Vergegenwärtigungsbegriff durch Erinnern in der modernen Theologie, die
das Geschehen der Eucharistie auf eine bloße Transsignifikale Sicht reduziert ist vom eigentlichen Opferbegriff,
so wie Sie ihn zurecht zitiert haben praktisch nicht mehr viel übriggeblieben. Und das ist zumindest
in der Praxis eine Unterdrückung des eigentlichen Opfercharakters der Messe, die von den allermeisten
Klerikern heute sowieso nurmehr als Gemeinschaftsmahl verstanden wird. Ein Zeichen, dass man in der Theologenausbildung,
und in der befinde ich mich derzeit auch, von der eigentlichen Lehre abgerückt ist.
@ Catholicus Es gibt ganz bestimmte Kriterien für die Gültigkeit eines Sakramentes. Es besteht kein
Automatismus zwischen Approbation und Rechtgläubigkeit geschweige denn der Gültigkeit. Dafür gibt es
dogmatische Grundprinzipien, dass die gegeben Form und Materie bei der Spendung eines Sakramentes beachtet
sein müssen. Auch die hl. Messe ist ja ein Sakrament, das Sakrament der Eucharistie. Dazu kommt als drittes
und das ist seit der Zeit der Kirchenväter nicht geändert worden, dass auch die rechte Intention des
Priesters zur Gültigkeit eines Sakramentes notwendig ist. Und diese lautet: das zu tun, was die Kirche
tut. Nun liegt beim Novus Ordo Missae eben folgender Problemfall vor: Das Wesen der hl. Messe ist die
Feier des Opfers Christi und die Zuwendung der Erlösungsgnade in der hl. Kommunion an die Gläubigen
(vgl. Dogm. Definition über das hl. Meßopfer auf dem Konzil von Trient) Also ist es seit den Anfängen
der Kirche bis zur Liturgiereform 1969 ununterbrochen in steter Vertiefung dieser Glaubensgewissheit der
Wille der Kirche gewesen, das Opfer Christi darzubringen und zwar durch den geweihten Priester in Persona
Christi. Die Definition der Neuen Messe liest sich anders. Hier ist der Priester nur mehr Vorsitzender
der Gemeindeversammlung, die das „Gedächtnis“ des Herrn begeht. Opfer also nur als Gedenken an das einst
Geschehene und nicht mehr reales Geschehen. Das ist eine absolut einseitige und dem Kalvinismus angenäherte
Auffassung. Damit ist die Gültigkeit zumindest zweifelhaft.
Bernardo Bernado ist nicht Bernhardin alles klar mein Fehler sorry. Allerdings: Latein ist wesentlich
präzisier als deutsch. Viele lateinische Wörter kann man ihrem Sinngehalt im deutschen nämlich gar
nicht exakt ausdrücken.
Bernhardin Also Rahner hatten wir in auszügen im Grundstudium. Prof. Küngs Werke habe ich nicht gelesen
stütze mich in meiner Aussage aber auf einen befreundeten Diplomtheologen, der ihn eingehend studiert
und seine Bücher gelesen hat. Das Buch: Der Rhein fliest in den Tiber habe ich auch. Wie kommen sie denn
an solch wertvolle Literatur? Ich dachte bisher, die gibt es nur in traditionellen Kreisen?? Dann müssten
Sie dorthin Kontakt haben. Aber ich verstehe nicht, wieso Sie gegenüber Bonifatius eher meine Position,
natürlich mit Ihren Worten und iustus gegenüber die andere Position vertreten, ich würde zu den ewiggestrigen
gehören und müsse erst mal richtig vom Vat.II denken?
Bernhardin Guardini hat übrigens gute geistliche Werke geschrieben, die zum meditieren und geistlichen
Leben sehr erbaulich sind. Davon habe ich auch wenigstens eines!
Bernhardin De Lubac war noch unter Johannes XXIII. ein Theologe, der der kirchlichen Zensur verfallen
war. Rahners anonymes Christentum grenzt nahe an die Häresie der Allerlösung (Dr. Berger an der Gregoriana
zu Rom) und auch Küng ist ein von Rom gemaßregelter Professor, dem die Lehrerlaubnis entzogen wurde,
weil eben alle Gläubigen, auch Rom nur die Hl. Schrift nach seinen psychologischen Regeln auszulegen
und zu verstehen hätten. Nicht gerade Lehrautoritäten, an denen ich mir ein Bsp. nehmen würde. Aber
gehört habe ich schon von ihnen und mich kritisch mit ihnen beschäftigt. Übrigens übernächstes Jahr
hab ich Staatsexamen, das Vordiplom ist bereits 2 Jahre her. Ich bin schon etwas weiter. Danke trotzdem.
Ich bemühe mich um ein gutes und ausgewogenes Studium. Thomas von Aquin, bravo. Scholastische Theologie,
super, war der Kirchenlehrer auf Vat. I. Schade, dass man sich heute so von ihm abgewandt hat und lieber
Theologen rezitiert, die sein Vermächtnis in den Staub treten und es als heute nicht mehr zeitgemäß
und ewig gestrig abstempeln.
Perpetua Sie bewegen sich auf dem Eis des Sedesvakantismus. Auch wenn ich zumindest soweit mitgehe, dass
die zweideutig formulierten Texte eine heraetische Auslegung begünstigen, bin ich nicht der Meinung,
das wir keinen Papst haben. Ich stehe zu Benedikt XVI. als Nachfolger Petri., der im Dezember sagte, wir
müssen das Konzil im Licht der Tradition lesen. Allerdings muss er dann auch ehrlich sagen, dass man
einiges nicht im Licht der Tradition sehen kann, weil es eben nicht von daher stammt. Ratzinger hat sich
gewandelt. Er ist nicht mehr der liberale und progressive Tübinger Theologe von damals. Er hat einiges
schon verstanden. Nur folgen ihm darin auch in Rom beweitem nicht alle.
Bernhardin Ja. Prof. Dr. May, geboren in Breslau, in Erfurt Kirchenrechtsprofessor, wo ich bis zum Vordiplom
SS2004 auch studiert habe, jetzt studiere ich weiter in Dresden. Ich habe mehrere Bücher Joseph Ratzingers
und sie auch gelesen: Salz der Erde, Der Geist der Liturgie… usw. In mehreren Publikationen hat der
heutige Benedikt XVI. klargestellt, dass unsere heutigen Verhältnisse dem Konzil nicht entsprechen würden
und auch selber von einem Pastoralkonzil ohne dogmatische Lehrverkündigung gesprochen. Richtig, er war
Berater von Kard. Frings. Fakt ist aber und das wird von Befürwortern, wie von Kritikern der Beschlüsse
des Konzils festgehalten, dass die von den Kommissionen nach Eingabe der Bischöfe vorbereiteten Schemata
unter Führung der westeuropäischen rheinischen Allianz torpediert, in Flugblättern für neue Schemata
geworben und so die vorbereiteten Entwürfe binnen 14 Tagen gekippt worden sind. Das ist ein geschichtliches,
kein in erster Linie und trotzdem auch theologisches Faktum. Ich war vorhin auch etwas erregt, normalerweise
bin ich ruhigerer Natur, aber wenn man sachlich sogar mit seriöser Quelle argumentiert ist ein persönlicher
Angriff meiner Person keine Ebene auf der ich bereit wäre ehrlich eine Verständigung zu suchen. Aber
Alfons Cardinal Stickler, den ich vorhin nicht zitierte war Konzilsvater. Die meisten leben ja nicht mehr.
Selbst unser Fundamentaltheologieprof. Gabel in Erfurt hat betont, dass das Vat. II keine neue dogmatische
Lehre verkündet hat. Dann stimmts
Antwort Die Fakten, die ich aufgezählt habe, haben führende Väter des Kozils selber bestätigt, unter
anderem Kardinal Ratzinger, jetziger hl. Vater Papst Benedikt der XVI., Kardinäle Ottaviani und Bacci
in der kritischen Untersuchung vom Novus Ordo Missae, Kardinal Buggnini, seiner Zeit Sekretär Papst Pauls
V. der später von ihmaus dem Vatikan vertrieben wurde, dessen Handschrift wesentliche nachkonziliare
Reformen tragen, dazu protestantische Beobachter des Konzils, weiterhin Weihbischof Ziegelbauer München,
Mons. May, Bistum Mainz, Kardinal Hoyos, Päpstl. Kommission Ecclesia Dei… soll ich weiter aufzählen??
Antwort nicht ich habe es herunterdegradiert, das haben die Konzilsväter und der damalige Papst ganz
alleine geschafft. Da war ich noch gar nicht auf der Welt. Außerdem ist dieses Konzil bis heute umstritten,
angefangen bei seinem Ablauf, wo die vorbereiterten Schemata einfach von der rheinischen Allianz vom Tisch
gefegt wurden, bis zur angeblichen Umsetzung in der Nachkonziliaren Zeit, die bis heute ihre schwerwiegenden
Folgen zeigt. Sind Sie Theologe? Warum maßen Sie sich an, mich zu urteilen? Studieren Sie doch selber
erst einmal.
Das II. Vatikanum hat sich selbst als Pastoralsynode deklariert Aber auf diese Lehrautorität und den
dazu notwendigen Beistand des hl. Geistes hat der Papst bei der Einberufung des II. Vat. ganz bewusst
verzichtet. Lesen Sie dazu die Einleitung zum Konzilskompendium im Benno Verlag. Da wird aus der Eröffnungsansprache
des Papstes Joh. XXIII. zitiert, das man nicht beabsichtige, neue Lehren zu verkünden und auch keine
Verurteilungen aussprechen wolle, sondern das es sich beim II: Vat. Konzil um eine Pastoralsynode handle.
Wo also hat der hl. Vater die wesensnotwendigen Dinge, die ein allgemeines und dogmatisches Konzil kennzeichnen
angewandt?? Eine Enzyklika z.B. oder Bischofssynode, wird auch vom Papst gebilligt. Trägt sie deshalb
unfehlbaren dogmatischen Charakter? In den Konzilsdokumenten stehen Sätze, die der definierten dogmatischen
Lehre der Kirche entgegengesetzt sind. Das kann doch keine Lehrautorität haben. Es gibt nur eine Wahrheit
und alles andere was ihr entgegengesetzt ist, muss demnach logischerweise Irrtum sein Laut dem Kirchenlexikon
ist ein Konzil genau dann ein allg. ökumenisches unfehlbares Konzil seinem Wesen nach, wenn es, ich zitiere:
„die Versammlung der kirchlichen Würdenträger der Gesamtkirche [ist,]zu Lehräußerungen und zur Fassung
bindender Beschlüsse in kirchl. Angelegenheiten.„Ein Konzil wird vom Papst einberufen, die Bischöfe
versammeln sich, um die katholische Lehre zu präzisieren, d.h. Irrtümer zu verurteilen und eine Lehre
zu verkünden. Quelle: Der große Herder, Band V, Italiter-Lucrez 1954
@Fiore Lieber Fiore. Nein. Das ist nach dem Codex Juris Canonici CIC, kurz dem Kirchenrecht von 1983,
welches jetzt gilt, völlig legitim. Wenn ernsthafte Zweifel an der ordnungsgemäßen Spendung eines Sakramentes
den Verdacht begründen, dass ein Sakrament nicht gültig zustandegekommen ist, dann darf, ja mitunter
muss es sub conditione, d.h. „unter der Bedingung, dass…“ wiederholt werden. Zur Gültigkeit eines Sakramentes
sind eine gültige Form und Materie notwendig. Für die Taufe hieße das: Materie Wasser. Die Form: Das
Wasser muß fließen, also zumindest über den Kopf gegossen werden (3 maliges Übergießen laut Codex)
und dazu die trinitarische Formel: N.N. ich taufe dich + im Namen des Vaters + und des Sohnes + und des
hl. Geistes. Ist bei diesem Pastor also der Fall, dass die Taufe ihrem Ritus nach fehlerhaft gespendet
wurde, kann man sub conditione auch die Taufe wiederholen, d.h. Die Formel lautet dann: „N.N. Wenn du
noch nicht getauft bist, taufe ich dich…“ Das hat mit Häresie, also Glaubensabfall überhaupt nichts
gemeinsam. VG Mariokin
Wer alles so schuld sein soll… Ich finde diese Auflistungen skandalös, besonders von Satansbraten,
da ich mich als Ostdeutscher Katholik dadurch selbst angegriffen fühlen muss. Eine solche Auflisterei
ziemt sich nicht für einen ehrlichen Austausch. Mit freundl. Grüßen, Mariokin Es ist wirklich eine
Schande, dass solch ein Verbrechen passiert. Noch dazu von einem Priester, der es eigentlich besser wissen
müsste. Traurig und bedauernswert ist die verhaltene Reaktion vom Bischof.
@Luther Es wird sich sehr vieles ändern, wenn ,an guten sauerteig unter das Mehl mengt. Allerdings, ich
bin auch ein Freund der FSSPX, mich hat man aber hier auf dieser Seite nie als Meckerfritze erlebt. Und
dann möchte ich Sie fragen, wie man denn geradegewickelt aussieht?? Ich habe seit über einem Jahrzehnt
die Praxis der knieenden Mundkommunion für die ehrfürchtige und Gott geziemende Haltung angesehen und
praktiziere sie auch. Damals kannte ich die Bruderschaft gar nicht! Und Latein ist eben die Sprache der
Kirche, in der es für alle verständliche Texte gibt, wie Kyrie (eigentl. griech.), Gloria, Präfation,
Sanctus, Agnus Dei… und wo man sich überall auf der Welt bei der hl. Messe zuhause fühlen kann. Auch
soll dadurch das Mysterium des hl. Meßopfers besonders hervorgehoben und die Liturgie dem profanen Alltagskauderwelsch
etwas entrückt werden. Damit befindet man sich in einer guten Tradition mit der Kirche von Anfang an.
Übrigens. Laut dem Willen der Konzilsväter (vgl. Vat.II Dekret über die hl. Liturgie: Sacrosanctum
Concilium) soll die Sprache in der Liturgie Latein sein und nur an einigen wenigen Stellen die Landessprache
zugelassen werden (z.B. Lesungen). Von einer Neuschaffung eines ersetzenden Ritus gegenüber der bisherigen
gewachsenen Liturgie steht dort kein Wort drin. Was wir jetzt haben ist von Paul VI. sanktionierter Ungehorsam
gegenüber dem II. Vatikanischen Konzil… jetzt sind Sie an der Reihe.
Eine These? Das ist in Westeuropa leider eine traurige Mehrheitssituation geworden. Priester, die sich
noch genau ans Meßbuch halten und gleichzeitig noch an das Meßopfer (Darbringung des Opfers für sich
und die Gläubigen in Persona Christi, zur Sühne für unsere Sünden und nicht etwa als bloßes Gedächtnis),
dass Gotthardt finden Sie nur noch in sehr wenigen Fällen. Ich weiß, wovon ich rede
Der Islam ist keine Religion der Toleranz Teil 2 Diese Tatsache muss man endlich ohne Scheuklappen sehen.
Ich kenne keine einzige Kirche die in islamischen Ländern für die Christen gebaut werden darf. Aber
viele Moscheen in Deutschland. Ich kenne keine gewalttätigen Angriffe von Christen auf ihre Gebetsstätten
hierzulande, aber sehr wohl Terror, Mord und Gewalt gegen die Christen dort. Sobald eine Gleichheit der
Verhältnisse erreicht und die Regierung schwach ist, beginnt Phase 2: Versuch eines Umsturzes, wie in
Afrika geschehen. Zwangsislamisierung, Verschleppung und Versklavung von Christen im Sudan… Phase 3
des Shi Had ist die Errichtung des islamischen Gottesstaates unter Anwendung aller religiösen Gesetze.
Ab jetzt ist jegliche Mission und Konversion vom Islam zu m Christentum oder einer anderen Religion ein
todeswürdiges Verbrechen. Anderes offizielles religiöses kultisches Leben, als das des Islam ist streng
verboten. Daran ändert auch öffentlicher Protest der Weltgemeinschaft nichts. Wo es die Kräfteverhältnisse
erlauben, wird so verfahren und das ist auch das Ziel. Alle Welt zu islamisieren. Das war der Auftrag
den Mohammed erhalten haben soll. Wann werden wir in Europa endlich aufwachen, das Kindermorden im Mutterschoß
beenden?? Sonst werden die Gäste von heute die befehlenden Herrscher von morgen sein. Eine Milchmädchenrechnung,
bei den Geburtenzahlen auf beiden Seiten. Wie wurde schon getönt: „Wir werden euch totgebähren“ Gebe
Gott, dass dem christlichen Abendland ein solches Schicksal erspart bleiben möge!
Der Islam ist keine Religion der Toleranz Damit hat sich einmal mehr bewahrheitet was man über den Islam
an sich kennen sollte. Ohne irgendwelche persönlichen religiösen Gefühle und einzelne Muslime damit
anzugreifen oder alle über einen Kamm scheren zu wollen: Es ist eine Tatsache, dass der Islam von seiner
Grundintention her, so wie der Koran ihn befiehlt keine Toleranz kennt. Nur in der Minderheit (1. Phase
des hl. Krieges) ist er gewaltlos und sich unterordnend. Dabei ist es erlaubt die Ungläubigen durch eine
harmonische Anpassung zu täuschen. Aber jeder weiss auch, dass in Europa und besonders auch in Deutschland
der Islam nicht gewillt ist sich zu inkulturieren. Man bleibt für sich. Die Ungläubigen (also alle die
nicht an Allah glauben und Mohammed als seinen Propheten anerkennen) sind laut einer Sure des Korans Feinde
und Sklaven. Wenn sie sich nicht „bekehren“ ist es erlaubt sie umzubringen! Das ist religiöses Gesetz
und wird wie dieser Fall zeigt auch in den Ländern, die mehrheitlich islamisch sind auch vollstreckt.
Kein Apell sonstwelcher Bischofskonferenzen noch etwa die Bezugnahme auf sogenannte „Menschenrechte“ werden
hier nützen, es gilt das hl. Gesetz des Islam, Demokratie etc, all das ist belanglos und für einen wirklich
gläubigen Muslimen, so er sich an das hält, was Mohammed gesagt hat und aufschreiben ließ, bedeutungslos.
Eine durchaus zutreffende Einschätzung Es ist eine durchaus treffende Beschreibung der Verhältnisse.
Wer weiß wie Sie ihre Augen verschließen müssen. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, aber in Westdeutschland
entspricht dieser Brief durchaus der Realität Gotthard! Aber wenn Sie alles besser wissen: bitte, dann
beweisen Sie Ihre Behauptung!
Gotthardt Gotthardt darf man mal fragen, wer sie sind, oder was Sie hier zu suchen haben. Es ist doch
offensichtlich, dass Sie durch Ihre alles tollerierende Haltung nur provozieren wollen. Ihnen geht es
doch gar nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung! Wenn dem wirklich so ist, dass Sie das alles toll
finden, dann möchte ich von Ihnen auch nachvollziehbare richtige Argumente vor allem die auch mittels
des Lehramtes überprüfbar hören und nicht den alles heile Welt Wischi waschi Kommentar. Dann ist es
besser Sie schweigen. Damit drücken Sie genug Zustimmung aus. Wenn Sie für die Wahrheit Jesus Christi
und seiner Kirche einstehen wollen, dann bitte kämpfen Sie! Es geht um jede einzelne Seele. So wirken
Sie keineswegs überzeugend und wahrhaftig, sondern überheblich. Wenn Sie es wirklich ernst meinen, dann
nehmen Sie sich diese Worte einmal zu Herzen. Sonst brauchen Sie künftig hier im Forum nicht mehr aufkreuzen.
Wirklich nicht, schade um die Zeit.
gretipleti:Gibt es in der Diözese Mainz noch Priester mit Rückrad? Ja, gibt es. Den Kirchenrechtler
Prof. Dr. Georg May z.B. Er ist regulär in Mainz inkardiniert und liest in einer kleinen Kapelle täglich
die alte Messe. Und ist ein sehr gebildeter, bekannter Theologe und guter Priester und Seelsorger. Bücher
wie: die Ökumenismusfalle, oder Vorträge über das Priestertum, das verlorene Sakrament (hl. Beichte),
eine exakte kirchenrechtliche Darstellung über die Nichtigkeit der Schismavorwürfe gegenüber der Piusbruderschaft,
sowie gegen die Exkommunikation der vier Auxiliarbischöfe gehen auf sein Konto.
vorsichtig optimistisch Sagen wir mal so, ich bin vorsichtig optimistisch. Bevor solch ein Schritt wirklich
geschieht gibt es eine Beratung mit der gesamten Bruderschaft, wo Weihbischof Fellay jeden einzelnen Priester
dazu befragen wird. Und da man in Sachen Abkommen mit Rom eher vorsichtig ist, denk ich man braucht die
Meldung jetzt nicht überbewerten. Vor allem mal an Euch, liebes kreuz.net selber gerichtet, es ist immer
wichtig liebe Redakteure dass die Quelle bekannt ist, sonst sieht es so aus als hätten wir was zu verbergen
oder es sei nur etwas gerüchtemäßiges, ominöses… Das schadet diesem gut katholischen Narichtenforum!!!
Wieder zum Thema: Ich denke dass es sich um ein Sondierungstreffen handelt, in welchem die letzten Ereignisse
in Rom ausführlich erörtert werden und die zukünftigen Schritte abgewogen werden, damit alle an einem
Strang ziehen. Dann kann es auch zu keinerlei Spaltung in der Sache kommen und man ist gegen äußere
Keilspitzen des Bösen gewappneter. Vor allem rufe ich euch liebe Leser zum inständigen Gebet auf, für
die Priesterbruderschaft und das dieser Weg einmal ein segensreichen Ausgang für die Erneuerung der Kirche
werden wird.
@GigaShadow Auszug aus dem heute abgedruckten Interview mit Interview mit dem Psychologen Gerard van den
Aardweg über die Homosexualisierung unserer Gesellschaft: Aardweg: „Weil sie meiner Erkenntnis nach eine
neurotische Störung ist. Sie ist nicht angeboren, nicht vererbt. Das wird immer nur behauptet, weil man
damit Kritiker zum Verstummen bringen will. Wenn einer anders veranlagt ist, muß man ihm doch dieselben
Rechte geben wie den Heterosexuellen. Aber mit dieser Position hilft man den Homosexuellen nicht. Anstatt
an der Beseitigung der Störung zu arbeiten, bestärkt man sie in ihrem Persönlichkeitsdefekt.“
Was die Kirche dazu sagt Nein Sie verdrehen die Tatsachen! Lesen Sie dazu das Buch von Weihbischof Laun
„Homosexualität aus katholischer Sicht.“ Außerdem Gerhard van den Aardweg „Das Drama des gewöhnlichen
Homosexuellen“ Viel Spaß beim Lesen. Einschlägige wissenschaftl. Literatur!
Schon sechs Studen vergangen und noch nix los?? Darf ich mal fragen wer Du bist? Auf was bitte wartest
Du eigentlich. Für wen hälst Du uns, oder Dich? Hast Du denn vor immer zu streiten? Bitte was sind Vulgärtradis?
Ich kenne den Beitrag von Dr. Berger… Ich selbst halte nicht viel von den nachkonziliaren Neuerungen,
obwohl ich mal Priesteramtskandidat in der östlichsten Diözese Dt. war, sozusagen aus der heutigen kirchlichen
Situation herkomme und sie daher sehr gut kenne. Mitlerweile bin ich ein guter Freund der Traditionsfamilie.
Immer nur mit gleichen Argumenten sich gegenseitig aufreiben bringt nichts. Oder braucht ihr das als Gewissensberuhigung?
So kommen wir niemals vorwärts. Da muß man wohl oder übel annehmen man will nicht versuchen zu verstehen.
Es geht nur ums rechthaben? Oder? Das fände ich wirklich schade.
„eine weitere Steilvorlage“?? Nein das hat kreuz net nicht nötig. Auch ich bin der Tradition verbunden
und fühle mich deshalb nicht extra herausgefordert… Wie ich schon sagte: unbewiesenen Gerüchten sollte
man mit Vorsicht begegnen. Glaubst Du allen Ernstes alle Tradis sind Hinterwelter oder haben nen Schuss??
2. Teil Diese hl. Ordnung ist auch in der natürlichen Schöpfung grundgelegt. Darum kann Homosexualität
keinen Anspruch auf Natürlichkeit beanspruchen. Jeder gebildete Mensch sollte heute eigentlich wissen,
daß es wissenschaftlich erwiesen ist, daß Homosexualität aufgrund v. Prägung, also äußeren Gegebenheiten
entsteht & nicht aufgrund v. Vererbung od. genetischer Defekte! Demzufolge ist beiderlei in eurer Disskusion
zu widersprechen: daß die Homosexualität als Normalität zum Leben gehöre & anzuerkennen sei, weil
man angeblich für seine „Anlage“ nichts kann. Das ist falsch, denn Prägung entsteht aufgrund falscher
Gewohnheiten & unsachgemäßem Umgang in der Entwicklung, siehe Bio Kl.12/13, christlich gesprochen also
durch Gefährdung seiner selbst durch sündhaften Umgang. Und der Behauptung, traditionelle Gläubige
bräuchten ein Alibi, um sich zu rechtfertigen. Denn auch das ordentliche Lehramt der Kirche hat durch
den Papst in Rom eindeutig und in gleicher Weise wie die Tradition, unter Berufung auf die unveränderliche
Lehre der Kirche, die homosexuellen Praktiken verurteilt und als Sünde gebrandmark. Niemand verurteilt
euch als Person, sondern die Tat. Mit Augustinus: „Den Sünder lieben, aber die Sünde hassen.“ Lieben
bedeutet nämlich nicht höfliche Duselei, als Toleranz des Schlechten, das hat auch Jesus nicht getan,
sondern, den Irrenden auf seine Fehler hinzuweisen & ihn dadurch vor der ewigen Strafe zu bewahren, in
die er fallen kann.
Betreff Homosexualität Also ganz ehrlich Leute. Bleiben wir sachlich. Erstens gibt es gute Gründe darüber
zu schweigen, denn unbewiesene Gerüchte sind immer Zündstoff und sehr leicht können wir das 5. Gebot
und das Gebot der Nächstenliebe verletzen, wenn wir durch zu große Leichtgläubigkeit oder Sensationslust
den Ruf eines Menschen schädigen. Zweitens: Ja ausgelebte Homosexualität ist schlimm. Sie wird in der
heiligen Schrift als ein Greul und eine Entartung der gottgegebenen Schöpfungsordnung angeprangert und
sie wurde im AT und damit im Judentum sehr streng geahndet, sogar mit dem Tod bestraft. Wie soll bitte
Honosexualität, welcherlei Geschlechts auch immer mit dem ernsten, mahnenden Wort Jesu übereingebracht
werden, der in Bezug auf die Ehe ganz eindeutig, konsequent und wenn ihr so wollt intollerant auf die
Gott gegebene Ordnung verweist. „Im Anfang hat Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Darum wird
der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden. Und die beiden werden „ein Fleisch“
sein. Es sind also nicht mehr zwei sondern eins“ Was theologisch auch soviel bedeutet. Mann und Frau dienen
in der Gott gegebenen Ordnung dem Leben. Sie sind Werkzeuge des Allerhöchsten, der erschafft, wen er
will. Ein Fleisch werden Mann und Frau in der Hinordnung auf ein drittes, ihr Kind. So sind sie Abbild
der liebenden Einheit von Vater, Sohn und hl. Geist, dem dreifaltigen Gott. … 2. Teil folgt
#6 mariokin 13:55:05 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Yersinia Es ist alles eine Frage, ob du an die wirkliche Gegenwart Christi unter der Brotsgestalt glaubst,
oder nicht. Das hat nichts mit magisch zu tun, sondern mit einer Heilswirklichkeit, die Gott unseretwegen
eingesetzt und uns als Unterpfand und Geschenk seiner Liebe hinterlassen hat. Sich wirklich , leibhaftig
selber, wie auch Du, der du mir jetzt als Leserkommentator als Person gegenübertritts. Nur Gott geht
noch einen Schritt weiter. Er will Gestalt annehmen in dir, leben in dir, wohnen und dich zum Guten und
Heiligen anleiten, in dir. Ganz und gar verbunden sein mit dir.
#2 mariokin 11:53:54 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Stimme der Vernunft Selbstverständlich können bei der Handkommunion Partikel zu Boden fallen. Nämlich
die, welche, obwohl kaum sichtbar, an ihrer Handinnenfläche haften bleiben. Ich war im oberpfälzischen
Vorseminar Fockenfeld, und dort haben wir die Probe aufs Exempel mit einer unkonsekrierten Brothostie
(heutige Form, nicht mehr die dünnen feinen früheren Oblaten) gemacht. Jedesmal konnten wir kleine Partikel
auf der Handinnenfläche zusammenstreichen!!! Und in jedem Teil von ihnen ist, nach katholischer, dogmatisch
vom Konzil von Trient definierter Lehre, Christus ganz und gar mit Leib und Seele, Gottheit und Menschheit
gegenwärtig!!! Gerade die Handkommunion begünstigt also einen solchen Fall. Seien Sie sich dessen in
großer Ehrfurcht vor Gott immer bewußt, wenn Sie die Handkommunion praktizieren. Sie selber tragen für
den würdigen Umgang mit Gott dabei eine große Verantwortung. Die Form des Handkommunionempfangs ist
deshalb von weit über 80 % des Weltepiskopates bei einer Befragung Pauls VI. 1969 abgelehnt und nur im
Ausnahmefall in Verantwortung der örtlichen Bischofskonferenzen gestattet worden. Die hl. Kirche aber
empfiehlt nach wie vor den altehrwürdigen Brauch des traditionellen Kommunionmpfangs in den Mund unter
Verwendung der Kommunionpatene. (vgl. letzte Instruktion über die Feier der hl. Eucharistie von J.P.
II. 2004)
Romano Weihbischof Fellay hat in Bezug auf die unerlaubten Bischofsweihen erklärt, dass ein solcher Schritt
die Gefahr eines Schismas in sich birgt. Es kommt aber auf die Intention an. Und die war bei Erzbischof
Lefebvre eindeutig: „Ich gebe den Weihbischöfen keine jurisdiktionellen Leitungsvollmachten. Sie nehmen
nicht die Stelle anderer ein. Ich schaffe keine parallele Kirche. Sie sollen einzig und allein die Sakramente
spenden, vornehmlich der Weihe, um das kathol. Priestertum zu bewahren. Ich will unsere Unternehmung als
„Überleben der Tradition“ bezeichnen. Fern seien von uns so schmähliche Gedanken als der, sich von Rom
zu trennen. Wir hängen mit ganzem Herzen und ganzer Seele am Ewigen Rom, als dem treuen Hüter der Wahrheit.
Durch diese Weihen manifestieren wir unsere Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri und aller seiner Vorgänger…“
Ich glaube aus dieser Predigt während der Weiheliturgie geht klar hervor, dass der Bischof nicht im Sinne
eines Schismas schuldig ist. Desweiteren kann über die Exkommunikation gesagt werden, dass sie im Sinne
von Can 1323 4 u. 8 sowie 1324 §1 Punkt 8 nicht eingetreten ist, da die Vorraussetzungen für das Inkrafttreten
von Can 1382 und 751 fehlen. Schon oft in der Kirchengeschichte standen Männer der Kirche offen dem Papst
entgegen, Paulus der Völkerapostel, Eusebius und Athanasius, die Bischöfe ohne Papstmandat einsetzten,
Katharina v.S., die die Kirche retteten. Sie alle waren keine Schismatiker & Erzbischof Lefebvre war es
auch nicht!
Antwort Konkrete Akte wären z.B. die Einhaltung der Bestimmungen des CIC, die Audienz des Generaloberen
Weihbischof Fellays bei Benedikt XI. als ein Zeichen wirklicher Verbundenheit und „Unterwerfung“. Die
Wallfahrt nach Rom von der gesamten Bruderschaft als Höhepunkt des Jubiläums 2000 mit dem Besuch der
für Katholiken vorgesehenen Basiliken und der hl. Pforte. Die Feier des hl. Meßopfers in der Intension,
wie sie die Kirche vorschreibt, das Tragen der priesterlichen Kleidung, so wie es die Kirche wünscht.
Der Empfang und die Verlautbarung der von der Kirche gewährten Ablässe. Das inständige Gebet, auch
außerhalb der hl. Messe für Papst, Ortsbischof (auch im Meßkanon genannt) und Kirche auch außerhalb
der hl. Messe. Die würdige und gültige Spendung der Sakramente gemäß den Weisungen der Kirche. Befolgung
der lehrmäßigen Verlautbarungen des Papstes, wenn er gemäß der kirchl. Tradition lehrt, z.B. beim
Schutz menschl. des Lebens von der Empfängnis an., der unfehlbaren Lehre der Kirche ja sowieso. Ich finde
genug Grund sie gehorsamer zu nennen als manchen Zeitgenossen in unserem Diözesanen Dienst.
clemens und Elender Sünder Danke clemens! Nachtrag noch zum vorhergehenden: Übrigens Elender Sünder,
wenn die Bruderschaft im Schisma ist, darf kein Katholik an deren hl. Messen teilnehmen, denn das ist
grundsätzlich streng verboten!!! Die hl. Mutter Kirche hat jedoch betont, dass ein Besuch der hl. Messe
bei der Bruderschaft erlaubt ist. Das man ohne Sünde dort mit Andacht beiwohnen und sogar kommunizieren
und etwas in die Kollekte tun darf. Demzufolge beißt sich nach Ihrer Aussage die Katze in den eigenen
Schwanz!
Elender Sünder Das Motu Proprio von 1988 spricht keineswegs von einem Schisma sondern einem „schismatischen
Akt“! Allgemein wird darauf verwiesen, wer einem Schisma zustimmt ist exkommuniziert. Das sagt der CIC.
Sie müssen entschuldigen, wenn ich Ihnen als studierter Theologe dennoch sage, dass die unerlaubte Bischofsweihe
nach Can 1382 nicht unter den Tatstrafbestand des Schismas fällt!!! Der wird nämlich in Can 751 behandelt.
Ich habe mich aber nicht auf das formell schon fehlerhafte und keineswegs eindeutige Dokument von 1988
bezogen, sondern 1. auf ein Interview in dem der Kardinal der Kommission Ecclesia Dei auf diesen Unterschied
hingewiesen hat und zum anderen auf einen mir persönlich von der Kommission Ecclesia Dei auf Anfrage
zugesandten Brief. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. erkennt den Papst als Nachfolger Petri an. Demzufolge
liegt hier kein Schisma vor, denn die von Erzbischof Lefebvre gegründete Bruderschaft wurde als Werk
der kathol. Kirche 1970 offiziell errichtet und hat den Jurisdiktionsprimat des Papstes sowie der kirchl.
Autoritäten niemals grundsätzlich in Frage gestellt, sondern sie beruft sich auf ein Notstandsrecht,
dass es sehr wohl im Codex gibt und in außergewöhnlichen Situationen von der eigentlichen Strafe 1.
entbinden und 2. zum Heil der Seelen zum Handeln anleiten. Aus diesem Grund kann man nicht behaupten,
dass die Bruderschaft, noch der Erzbischof sich des Schismas schuldig gemacht haben. Und das weiß man
in Rom.
die „Lefebvristen“ sind katholisch! Also bin noch neu hier, aber für alle, die es wirklich wissen wollen,
die Priesterbruderschaft St. Pius X. befindet sich „innerhalb der Grenzen der kathol. Kirche“ und man
darf nicht behaupten, dass ein formelles Schisma vorliegt. Diese Informationen gehen eindeutig aus dem
letzten Interview mit Kardinal Castrillon, dem Präfekten von Ecclesia Dei hervor, der es im Vatikan wohl
am besten wissen muß. Er wurde von Jonannes Paul II. in dieser Kommission für die Traditionalisten bestellt.
Desweiteren besitze ich nach eigener Anfrage in Rom ein persönliches Schreiben vom März dieses Jahres
indem ausdrücklich festgehalten ist, dass niemand, nicht einmal die Bischöfe von Rom getrennt sein wollen
und dass man seine Sonntagspflicht beim dortigen Messbesuch erfüllt. Es wird Zeit unsere Brüder im Glauben
aus der Schmuddelecke hervorzuholen wohin man sie so gerne hinetikieren möchte und ruhig und besonnen
zu verteidigen. Wer nichts anderes sagt, als das was die Kirche immer gelehrt hat, kann auch nicht außerhalb
der Kirche stehen! Wenn mal unsere Bischöfe und Priester solchen Mut hätten für die ganze kathol. Wahrheit
einzutreten…