mariokin
Erstellt: 10:51:53 | Dienstag, 22. November 2005
Mitteilung schreiben
261 Lesermeinungen
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Diözesanpriester tritt zur Piusbruderschaft über
#9   mariokin   18:09:25 | Donnerstag, 13. Januar 2011
@Mag. catholicus
Immer sachlich bleiben. Der Papst wird weder bei uns, die wir als ganz normale Katholiken dort zur Messe gehen, noch von der Bruderschaft als solche selber (hier kollektiv in Haft genommen für viell. vereinzelte Spinnereien, die es überall gibt) als verkleideter Priester angesehen, noch die Weihen als ungültig betrachtet. Sie müssen die Priesterbruderschaft schon ganz sauber von den Sedesvakantisten unterscheiden können.
Redaktion benachrichtigen Regensburger Bischof attackiert Piusbruderschaft
#73   mariokin   14:55:25 | Dienstag, 1. Juni 2010
danken wir Gott für jeden guten katholischen Priester, denn seeleneifrige Hirten und das sind die
Pius-Patres gewiss, sind immer ein Gewinn für die Kirche. Sie sind weitaus gehorsamer, als mancher der rechtmäßig nach Buchstabe und Gesetz erlaubt geweihten Amtsträger, denn den Ausverkauf des Glaubens und die Enttäuschung der Gläubigen erfahren wir täglich.
Ich finde, es ist Zeit für eine kirchenrechtliche Lösung. Man darf aber nicht vergessen, dass es auch Verschulden auf Seiten der Amtskirche gegeben hat, die diese Situation heraufbeschworen hat und dass die Bruderschaft bis heute auf eine kirchenrechtliche Klärung ihrer zweifelhaften Aufhebung von 1975 wartet, die sie darum niemals als kirchenrechtlich gültig anerkannt hat. Sie spricht darum von einer außerordentlichen (ecclesia suplet), d.h. delegierten Jurisdiktion. Die Klärung der anstehenden Fragen werden meiner Meinung nach sehr hilfreich und aufschlussreich für die Gesamtkirche sein.
Es muß endlich rechtsverbindlich geklärt werden, was unter dem pastoralen Lehramt des II. Vatikanums wirklich zu verstehen ist und wie dieses Pastoralkonzil in Kontinuität zur Gesamtlehre der Kirche steht, damit nicht, wie heute üblich, jeder etwas anderes dazu sagen hat und heruminterpretieren kann. Ich denke, dass ist der Hauptknackpunkt an dieser Problematik und nicht so sehr die kirchendisziplinarische Frage. Die Kritiker mögen bedenken, dass der nach außen hin scheinbare Ungehorsam in Liebe zur ganzen Wahrheit des kath. Glaubens geschieht und das weiß der Papst! Darum sein Bemühen um einer innere Reform, damit die Kirche gesundet…
Redaktion benachrichtigen Der ‘Spiegel’ hat den kürzeren gezogen
#14   mariokin   11:54:12 | Montag, 8. Februar 2010
Was steckt wirklich dahinter? Es ist der Bischof selbst, der sich ins Abseits manövriert hat
Da ich selbst mit der Familie Krah in Kontakt stehe, kann ich wahrheitsgemäß folgendes dazu sagen, ohne die Datenschutzpflicht zu verletzen:
Erstens hat es Bischof Williamson abgelehnt, ein Spiegel Interwiev zu geben hat aber anschließend in einer Email die Reporter beschimpft und sie als Ratten bezeichnet.
Zudem hat er es an Gehorsam gegenüber seinen Oberen mangeln lassen, denn er hätte generell keine Statements mehr abgeben dürfen, weder vor dem Spiegel, noch im Januar bei einem persönlich von ihm genehmen Journalisten, noch über wöchentliche Columnen via Internet.
Zum dritten war kein Artikel über den Bischof Williamson sondern in erster Linie über die Bruderschaft und ihr Anliegen selbst geplant, wozu Herr Krah mit den Reportern übrigens nicht mal eben nur eine Stipvisite in London einlegte, als ob es nur darum ging, sondern vielmehr zentrale Orte wie Paris, Econe und Menzingen besuchte und mit den Verantwortlichen der Bruderschaft selbst Kontakt gesucht wurde.
Jedem der vernünftig logisch denken kann muss doch eines auffallen:
Abgesehen von damaligen Äußerungen des Bischofs Williamson über den Holocaust hat es der Bischof versäumt den Anordnungen der Oberen Folge zu leisten und zeigt damit dass er nicht nur in einem Punkt anderer Meinung ist, sondern dass er insgesamt ein Querkopf ist, der auf seiner einmal gefassten Meinung beharrt.
Wozu muss ich mit zweifelswürdigen Kreisen in Kontakt bleiben? Warum alle Anstrengungen mit Rom zu reden nur negativ aufgefassen?
Redaktion benachrichtigen Bingo! Sie haben es erraten!
#2   mariokin   09:55:23 | Donnerstag, 26. November 2009
@Vorredner
Hr. Preßmeyer sagt nur, was jeder katholische Christ aus der Lehre Christi und der Kirche für unerlässlich glauben muß, um gerettet zu werden und bezieht diese Glaubensgrundsätze auf einen aktuellen Aspekt, wie sich dieser Glaube im alltäglichen Leben zeigen muß, klar und eindeutig.
Alles andere, ist Sonntagschristentum und werter Vorredner in ihrem Fall billige Propaganda. Jeder weiß, das mit der Nazikeule undifferenziert jedermann mundtot gemacht werden kann.
Die Beweislast für Ihre Behauptung liegt bei Ihnen!!!
Redaktion benachrichtigen Es wird eine Einigung geben
#21   mariokin   19:35:14 | Freitag, 13. November 2009
markdodani
Volle Zustimmung. Auch ich erhoffe als Freund der Bruderschaft für die Kirche diesen neuen Frühling, der aber auch durch Gebet und Opfer erstritten werden muss.
Viele der Beiträge sind wirklich nicht ernstlich kommentierungswert, da sie unter der Gürtellinie, diffarmierend (was man der +net Red. und der Bruderschaft so gern vorhält) und eher kontraproduktiv sind.
Viell. soll das ja so sein.
Ich bin froh über Statements wie ihrer, da fühlt man sich ernstgenommen und auf gleicher Augenhöhe.
MfG
Redaktion benachrichtigen ‘Ecclesia Dei’ stillschweigend entmachtet
#10   mariokin   13:33:41 | Montag, 20. Juli 2009
die einst Maria „war“
Da muss ich Gotthard zustimmen, dieser Passus ist vom Vatikan als irreführend eingestuft worden und darf im offiziellen Gebetstext jetzt nicht mehr verwendet werden.
Die Erscheinung aber ist meines Wissens kirchl. anerkannt worden.
Redaktion benachrichtigen Zehn Pius-Theologen sind bestimmt
#84   mariokin   12:33:36 | Montag, 13. Juli 2009
@ministrant
Auch Du Ministrant hast keinen kanonischen Status innerhalb der Kirche. Trotzdem bist du, da getauft und gefirmt röm. kath. Christ, so wie jeder Gläubige der Pribru, sowie Priester und sogar die Bischöfe auch. Jeder der genannten darf die hl. Sakramente empfangen.
Rom erkennt nur die Pribru als Bruderschaft nicht als rechtliche Struktur der Kirche an und untersagt damit die Sakramentenspendung!!! Aber katholische Christen sind sie alle, jeder einzeln für sich. Niemand von Ihnen ist exkommuniziert!
Ist dieser Unterschied nun klar?
Redaktion benachrichtigen Zehn Pius-Theologen sind bestimmt
#9   mariokin   10:48:32 | Montag, 13. Juli 2009
da gibt es durchaus Koniferen
P. Gaudron (Kirchenrechtler), dann P. Amselgruber (Exeget), P. Laroche (Dogmatiker), P. J. Dominik…
Redaktion benachrichtigen Götterdämmerung bei den Neokonservativen
#23   mariokin   18:38:42 | Freitag, 26. Juni 2009
wickert
kath.net hat auf den Hinweis zum Leserbrief Spaemanns bei der Redaktion nachgezogen! Nicht alle dort scheinen also total der gleichen Meinung zu sein. Das lässt hoffen. Beten wir für ein Umdenken
Redaktion benachrichtigen Den deutschen Bischöfen fehlt es an Barmherzigkeit und Realitätssinn
#24   mariokin   19:32:35 | Donnerstag, 25. Juni 2009
@ clarissa
Bischof Lefebvre hat die Notlage nicht nur bei seiner Bruderschaft gesehen, dann wäre, wie Sie richtig bemerken, mit der Weihe kein Grund mehr vorhanden gewesen. Der Bischof hat den Notstand in der nachkonziliaren Glaubensauslegung gesehen, da wo es Papst Benedikt auch sieht, wenn er den Bruch von vielen als falsche Auslegung des Konzils brandmarkt.
Dieser Notstand wird erst behoben sein, wenn es eine offizielle, von der Glaubenskongregation entsprechende Nota gibt, wie zweideutige Aussagen richtig in Kontinuität zur Vergangenheit stehen. Dem wird auch die Bruderschaft folgen! Und dann disziplinär eine Lösung finden.
Zum zwieten Punkt ist zu sagen, dass die wenigsten wissen, dass sich der Erzbischof zweimal formal in Rom beim zuständigen Hof Rekuspflichtig beschwert hat, aber das Verfahren nie aufgenommen wurde, weil von untersekretären verhindert wurde, das man sich der Sache annimmt (unrechtmäßige Beeinflussung im Amt!)
Redaktion benachrichtigen Den deutschen Bischöfen fehlt es an Barmherzigkeit und Realitätssinn
#19   mariokin   18:58:24 | Donnerstag, 25. Juni 2009
@clarissa
werte clarissa ich gebe Ihnen recht, dass ein Unrecht kein anderes billigt, es sei denn eine Notwehrmaßnahme liegt vor. Diese Maßnahme ist kein supertoller Glanzweg, versteht sich, soll aber dem Recht zum Recht verhelfen.
Nach dem Konzil wuchs die Gefahr, das das Glaubensgut verdunkelt wird und verschüttet wird. Die Früchte davon sehen wir heute… eine große Krise.
Ohne den Mut des Erzbischofs und den Wiederstand der FSSPX gäbe es heute keine Debatte über die Kontinuität und Verbindlichkeitsgrade des Vat. II, die der jetzige Papst energisch vorantreibt. Ohne den Wiederstand der Bruderschaft wäre der Ausdruck des überlieferten Glaubensgutes, die tridentinische Messe, vom Erdboden verschwunden.
Also, ich bin für dass hellschwarze Fell der Piusbrüder :-]
Redaktion benachrichtigen Den deutschen Bischöfen fehlt es an Barmherzigkeit und Realitätssinn
#6   mariokin   18:23:17 | Donnerstag, 25. Juni 2009
clarissa, nicht zwei Dinge vermischen
Die Bischöfe sagen doch, dass die Bruderscahft nicht in Gemeinschaft mit der Kirche steht und der vatikanische Pressesaal (und nicht der Papst) sieht das genauso.
Also was will man denn. die Einheit soll doch erst voll gefunden werden. Beim Gehorsamsanspruch hingegen wechselt man die Seite, da sind sie es dann plötzlich schon.
Man soll bei seiner Meinung bleiben, nicht sie drehen, wie man sie braucht.
Für die Bischöfe sind sie nicht in Einheit mit der Kirche, also hat Prof. Spaemann voll recht.
Redaktion benachrichtigen Den deutschen Bischöfen fehlt es an Barmherzigkeit und Realitätssinn
#1   mariokin   17:38:55 | Donnerstag, 25. Juni 2009
bravo Prof. Spaemann
besser kann man diesen Zwist nicht ausdrücken. Genau das ist es, die gesamte Ökumene würde zum sofortigen stillstand kommen, wollte man gleiches, was man der Bruderschaft auferlegt, als Maß für die Ökumene anwenden.
Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen. Also entweder alle, oder man soll der Bruderschaft ihre „Rückkehr“ nicht unnötig schwer oder gar unmöglich machen!
Oder wollen Sie das Bischof Müller?
Redaktion benachrichtigen Die Piusbruderschaft betet weiterhin für die Bekehrung der Juden
#3   mariokin   11:41:58 | Donnerstag, 9. April 2009
wunderbar
Ein ganz ausgezeichnetes Statement von P. Schmidberger, vollkommen konform mit der Hl. Schrift und dem Lehramt, einschließlich dem heutigen!
Gesegnete Hl. Tage
Redaktion benachrichtigen Eine Frau, die von ihrem Geliebten verlassen wurde?
#21   mariokin   19:21:18 | Freitag, 3. April 2009
@Prof.
ich habe noch nie eine solche Starrheit und Ängstlichkeit in unserer Bruderschaft gutgeheißen und darum kann ich Ihre Meinung nicht teilen, denn sie zeigt, dass Sie den Erzbischof nicht verstanden haben und Gott nicht vertrauen, der in diesem Werk ohne Zweifel wirkt. Wenn es jetzt keine Einigung gibt, gibt es sie auch später nicht mehr. Denn keiner in Rom versteht das Anliegen der Pribru mehr und ist bereit auf sie einzugehen, wie der jetzige Papst. Sich in Ecke der Notsituation einzurichten und zu warten, bis sich in der Kirche alle bekehrt haben und nur schwarz zu sehen, das war nicht der Weg des Erzbischofs. Er wollte dass die Pribru Sauerteig in der Kirche wird.
Bischof Fellay gilt unser aller Gebet, Respekt und Hochachtung für die kommende Zeit. Er war sich und dem Erzbischof immer treu. Er wird das Richtige tun.
Redaktion benachrichtigen Zuerst denken – dann hassen
#4   mariokin   10:17:58 | Montag, 30. März 2009
@Gotthard
Ja, am vergangenen Sonntag wurde das diesjährige Fastenopfer eingesammelt
Redaktion benachrichtigen Sie meinen den Esel
#129   mariokin   09:33:30 | Dienstag, 17. Februar 2009
@diakonus
Das ist doch einfach nur noch lächerlich. Pfr. Wagner gilt als ausgezeichneter Seelsorger. Er hat eine blühende Pfarrei. Der Papst wusste, warum er ihn gewählt hat.
Diesmal liegt die Schuld eindeutig bei den Bischöfen und Klerikern in Österreich. Die salbungsvollen Worte eines Herrn Kardinal Schönborn, der selber unzüchtige Ausstellungen in Wien erlaubt hatte, ist doch wirklich nur ein äußerlicher Anstrich für ein moderiges Grab der Kirche in Österreich. Teile dieser Kirche sind offen ungehorsam, proben den Aufstand, verfasst Manifeste, als ob die Kirche eine Demokratie wäre.
Die Kirche ist hierarchisch, und das ist von Gott so gewollt und vom hl. Geist gelenkt in der Kirchengeschichte so entstanden.
Wer hier lauthals immer nur von den konservativen Gehorsam verlangt, ist nicht mehr objektiv.
Ich würde dem hl. Vater raten, auf seiner Ernennung zu bestehen und das sich abzeichnende Schisma und die offene Revolte vor aller Welt anzumahnen, die Bischöfe zum Gehorsam aufzufordern und wenn wer nicht spurt, suspendieren.
Hat man ja in der Kirche mit der FSSPX genauso gemacht.
Alles was recht ist, aber das lieber diakonus gehört wirklich bestraft.
Redaktion benachrichtigen Strafrechtlich relevant
#4   mariokin   15:50:30 | Sonntag, 8. Februar 2009
ja dann
sollte man Hr. Friedmann mal zur Rechenschaft ziehen. Aber je weniger jetzt in der Öffentlichkeit reagiert wird umso besser, damit das Ganze mal zur Ruhe kommt.
Redaktion benachrichtigen Der Judas von Berlin
#17   mariokin   10:55:06 | Donnerstag, 5. Februar 2009
@Phillip
Es geht hierbrei aber auch noch um viel viel mehr. Ich stimme Phillip vollkommen zu. Aber was jetzt völlig untergeht ist etwas viel wichtigeres, dass diejenigen, die bei der Bruderschaft sind oder mit ihr sympatisieren generell als Antisemiten und Rechtsextreme Fundamentalisten abgestempelt werden und dass das Gehetze gegen den Hl. Vater genau Wasser auf die Mühle derer in der Kirche ist, die eine Versöhnung nicht wollen. Ich als Freund der Bruderschaft, der immer katholisch war, fühle mich ausgegrenzt, mit Dreck beworfen und habe das Gefühl der Vatikan soll, da er nicht aufzugeben bereit ist, zu so hohen Forderungen gegenüber der Bruderschaft gezwungen werden, dass aus einem fairen Dialog über die Probleme der Kirchenkrise nichts werden kann, weil das neu aufkeimende Vertrauen im Knicken vor der Welt beschädigt wird.
Beten wir für den Hl. Vater und um ein Ausräumen der Schwierigkeiten, denn ich weiß persönlich durch meine Kontakte, dass viele in der Bruderschaft, bis auf wenige verbohrte Leute eine Anerkennung durch die Kirche und eine Heimat der Tradition in ihr wünschen. Sie sind bereit das Konzil „im Licht der Tradition“ und nicht als totalen Bruch, wie heute, zu sehen.
Es ist in Wahrheit der entstellende Ungehorsam vieler Theologen, Priester und Hirten auch im Vatikan, der erst zu dieser Ausgrenzung und Situation geführt hat, wie sie sich heute in der Situation der Bruderschaft darstellt. Das hat auch Papst Benedikt 2007 in seinem Begleitbrief zum Motu proprio gesagt
Redaktion benachrichtigen Wir bitten den Heiligen Vater und alle Menschen guten Willens um Entschuldigung
#47   mariokin   18:34:08 | Dienstag, 27. Januar 2009
@Gotthard &Co
Bischof Fellay reagiert absolut fair und rechtens. Er untersagt als Generalobere seinem Untergebenen solche Äußerungen, stellt klar, das dies nicht die Ansicht der Bruderschaft ist und entschuldigt sich, da dies ein öffentlicher Skandal ist, als Vorgesetzter beim Papst, dem er als Bischof unterstehen will, damit der gesamten Kirche und bei allen Menschen guten Willens.
Besser kanns doch gar nicht laufen. Ihr Gotthard &CO seid nun in Erklärungsnot. Ihr müsst nun euer Hetzgerede beweisen. Es passt Euch nicht, das die Bruderschaft den Demütigen Weg geht, von dem ihr immer gewinselt und gefordert habt und ihr Hochmut, Stolz usw. vorgehalten habt. Es passt Euch und allen schlechten Menschen die nur ihr Vorurteil kennen und selbstgerecht von sich überzeugt sind, dass nur sie rechtgläubig sind, dass es tatsächlich ernst ist mit unserer Versöhnung. Bischof Fellay ist ein großartiger Mann. Ich kenne ihn persönlich. Er ist sich selbst treu. Er ist väterlich und wirklich ein Hirte.
Mit ihm gelingt es, der Papst wird mit ihm und allen, die der kirchl. Lehre und Tradition treu sind an einer neuen Reform der Kirche nach dem Bsp. von Clyni arbeiten
Redaktion benachrichtigen Väterlicher Einfühlsamkeit
#16   mariokin   12:58:05 | Samstag, 24. Januar 2009
@Gotthard
Irrtum Gotthard. Das steht deutlich da. Beim Verfassen eines Artikels muss, wie jeder weiß, darauf geachtet werden, selber einen Text zu erarbeiten, man darf nicht so einfach wortwörtlich eine Meldung übernehmen. Man hat diesbezüglich überarbeitet schau doch selbst!
Redaktion benachrichtigen Augsburger Reaktionen
#10   mariokin   15:34:22 | Freitag, 2. Januar 2009
@ Hacki
leider wahr. Es ist traurig, Ihnen da voll zustimmen zu müssen. Beten wir, dass es einmal anders wird!
mariokin
Redaktion benachrichtigen Sühneandacht vor dem Haus des Frosches
#24   mariokin   14:32:59 | Dienstag, 16. Dezember 2008
@ nomen domini
Ich kann auf Ihre Aussage klar antworten, dass Sie da falsch liegen und belege das mit einem orginalen Statement aus dem Haus der Künste zu dieser Ausstellung, in dem es heisst, dass beide Künstler als Religionskritiker provozieren wollten.
Der gekreuzigte Frosch von Kippenberger gegen den „kitschigen Comerz“ mit Darstellungen des gekreuzigten Herrn,
Andres Serrano mit seinem in Blut und Extremiteten getauchten Kreuz als Protest gegen ein Tabu und Abneigung der nach natürlichen und gottgewollten Ausscheidungssekrete, denen nicht die gewünschte Achtung in Hinblick auf die Schöpfung Gottes gewährt würde.
Beides bei Frau Schüffer im Internet Haus der Künste in München zu erfragen. Private Emails werden hier nicht veröffentlicht!
So etwas ist einfach nur krank. Es gäbe andere Wege zu protestieren.
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#205   mariokin   23:53:56 | Montag, 1. Dezember 2008
an JMX
Ja und? Ein Axiom ist eine wahre Grundaussage, aus der sich alle anderen ableiten. Und übersetzt heißt dieses Axiom: aus diesem Logischen Schluß kann man ableiten, dass es einen Schöpfer geben muss
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#203   mariokin   23:49:45 | Montag, 1. Dezember 2008
@ JMX
Ein beliebter Beweis von Thomas von Aquin: Jede Wirkung hat eine Ursache (vgl. Kette aus Dominosteinen). Eine erste Wirkung (Erschaffung/Entstehung der Welt) muß logischerweise eine Erstursache haben, was auch immer Sie dafür einsetzen. Ist es Energie oder Materie, wie es Atheisten meinen, dann ist das eben ihr Gott! q.e.d.
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#196   mariokin   23:38:42 | Montag, 1. Dezember 2008
@erwin
Ich wiederhole mich, um mein Motiv zu untermauern gern noch einmal: Treten Sie nicht für Ihre Familienangehörigen ein, wenn sie öffentlich in den Dreck gezogen werden? Wer seine Eltern und Geschwister liebt, wird dies sicher tun. Ich versuche Jesus dadurch meine Liebe zu bezeigen.
Das andere ist ein zusätzliches Argument gewesen, mit dem ich Ihnen zeigen wollte, dass ich nicht egoistisch an mich denken will, sondern dass uns Gott selbst in seinem Wort diese moralischen Verpflichtung bewußt macht.
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#180   mariokin   23:13:02 | Montag, 1. Dezember 2008
@erwin
Nein Sie mißverstehen was ich damit sagen wollte. Es heißt in der Heiligen Schrift schon im AT dass der Sünder, der nicht gewarnt wird, wegen seiner Schuld verloren gehen wird. Aber von dem, der um diese Gefahr wußte und diesen nicht darauf hinwies heißt es: „Von dir fordere ich Rechenschaft für sein Blut!“
Mit dieser Mail kann ich mir keine Freifahrt zum Himmel kaufen, aber etwas für den armen Kerl von Kunsthausdirektor tun und gleichzeitig für Jesus eintreten.
Oder tun Sie das in Ihrer Familie nicht auch, wenn man Ihren Vater, Ihre Mutter oder Ihren Bruder beleidigt und öffentlich in den Dreck zieht?
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#173   mariokin   23:07:39 | Montag, 1. Dezember 2008
@ an JMX
JMX, diesen Ratschlag sollten sie mal den Mohammedanern oder Juden gebe. Aber dann müssen Sie damit rechnen, dass Ihnen mit Mord gedroht wird, oder der Dshi Had ausgerufen bzw. dass Sie als Nazi oder Antisemit öffentlich angegangen werden.
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#163   mariokin   22:57:47 | Montag, 1. Dezember 2008
@erwin
Ich kann einmal vor Gottes Antlitz treten und wissen, dass ich mich an dieser Sache nicht mitschuldig fühlen brauche Und Sie? Wie sagte Jesus doch:
„Wer mich vor den Menschen bekennt, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen!“
Mag ja sein, dass ich nicht viel damit erreiche, aber ich habe mich zu Christus bekannt.
Kennen Sie die Heilige Veronika, die dem Herrn auf seinem Kreuzweg das blutige und bespieene Antlitz trocknete?
Redaktion benachrichtigen Gotteslästerungen von Kotkünstlern und Alkoholikern
#144   mariokin   22:33:17 | Montag, 1. Dezember 2008
Protest
Wenn wir Christen für den Herrn einstehen würden und protestieren, so wie die Juden und Muslime, dann würden sich gewisse Leute und Politiker schon darum scheren, was bei so einer blasphemischen Aktion herauskommt. Von daher, jder katholische Christ sollte den Mut haben Farbe zu bekennen und zwar dort, wo die Kritik angebracht werden muss: beim Verantwortlichen.
mail@hausderkunst.de
Unsere Familie hat es getan. Wer macht mit? Wer kämpft für unsern Herrn?
Redaktion benachrichtigen Mariawald: Die Botschaft des Papstes
#2   mariokin   10:35:05 | Donnerstag, 27. November 2008
Richtung stimmt
Es ist ein sensationeller mutiger Schritt in die richtige Richtung. Mögen weitere Ordenshäuser folgen und eine echte Reform, wie sie damals von Cluny ausging, Europa erfassen.
Beten wir dafür :)3
Redaktion benachrichtigen Auch eine Art, dem Papst in den Rücken zu fallen
#56   mariokin   19:47:59 | Sonntag, 23. November 2008
@Heinrich
Nein aktualisiert, so wie man eine Computer oder Textversion berichtigt, auf den neuesten Stand bringt. Aber so blöd, wie Sie sich hier geben schätze ich Sie wirklich nicht ein! Verzeihung, wenn ich Ihr Niveau überschritten habe.
Redaktion benachrichtigen Auch eine Art, dem Papst in den Rücken zu fallen
#52   mariokin   19:36:58 | Sonntag, 23. November 2008
@proetcontra
Na und das MP von 2007 hat das alte upgratet. Benedikt XVI. hat Fehlbeurteilungen darin eingeräumt. Wen interessiert noch, was 1988 gesagt wurde. Das ist Geschichte. Es handelt sich hierbei nicht um ein Unfehlbarkeitsdogma. Der Vatikan hat seine Position mehr als überdacht.
Redaktion benachrichtigen Ein umstrittener Club
#18   mariokin   19:29:04 | Samstag, 22. November 2008
Teil II
gehalten hätte.
Auch ich wünsche mir eine Versöhnung, denn es gibt gute Priester und Bischöfe auch auf der amtskirchlichen Seite.
Dazu braucht es aber auch das Eingeständnis von Fehlurteilen gegenüber der Bruderschaft. Das hat der Papst ja in seinem Begleitschreiben zum MP deutlich gemacht.
Es war ein Fehlurteil, die Bruderschaft wegen ihrem festhalten an der alten Liturgie „aufzuheben“ zudem mit einem kirchenrechtlich umstrittenen Verfahren. Ein Rekurs des Erzbischof wurde nie bearbeitet und zwar auf Betreiben von Kurienkardinälen unterer Instanzen. Ein solcher Akt würde in der staatl. Rechtsprechung nicht möglich sein.
Zum anderen hatte der Papst ein Bischofsmandat erlaubt. Es ist also unsinnig zu behaupten, Lefebvre hätte den korrekten Weg nicht bis zu dem Punkt eingehalten, als klar war, dass Rom keinen der Kandidatenvorschläge akzeptieren wollte. Erst zu diesem Zeitpunkt platzte das Einvernehmen, festgehalten im Protokoll vom 5. Mai 1988. Auch die Petrusbruderschaft die sich auf diese Übereinkunft beruft, hat bis heute den versprochenen Bischof nie erhalten!
Wenn also mit denen die Rom auch im Leitungsband unterstehen wollen und zugleich die Tradition weitergeben und Heimat in ihr bieten wollen nicht kooperiert, sondern nur ausgegrenzt wird und Rom es nicht schafft, dieses Recht, das im MP erneut bekräftigt wurde durchzusetzen und Ordnung zu schaffen, dann darf es nicht verwundern, dass es Zeiten wie bei Athanasius gibt und Leute im Notstand selbständig handeln.
Redaktion benachrichtigen Ein umstrittener Club
#15   mariokin   19:09:57 | Samstag, 22. November 2008
@Landorganist u.a.
Ich kenne beide Seiten. Es gibt hervorragende Predigten der Bischöfe, anlässlich der Weihen, der Firmungen usw. Ich selber durfte in Zaitzkofen mit Bischof Fellay einpaar Worte wechseln. Aus ihnen sprach eine große Väterlichkeit und Sorge für die katholische Kirche.
Ab und an und das wird dann im Netz veröffentlicht, nimmt ein Bischof auch Stellung, etwa wenn es neue Entwicklungen oder Kontakte mit Rom gibt.
Zeige mir den Priester und Bischof, der nicht über aktuelles Geschehen im modernen Gottesdienst spricht. Dabei kommt die kraftvolle Botschaft Jesu gegenüber manchmal auch wie ungesalzene Suppe vor und ich habe mir oft überlegt: diese Predigt hätte auch ein Bürgermeister als Aufruf zu mehr Menschlichkeit und Solidarität halten können.
Will sagen: Keine Seite braucht auf die andere mit Steinen zu werfen! Es gibt auch berechtigte Kritik an der Führung des Vatikans. So werden Mißstände zwar in letzter Zeit viel eindeutiger als früher benannt, aber der Papst gebraucht seine Macht z.B. nicht, um Häresien wirksam zu bekämpfen, indem er z.B. ungehorsame Bischöfe suspendieren würde, Theologen, die an den Unis Moderne Thesen, statt die Lehre der Kirche zu vertreten, abzuberufen und durch rechtgläubige zu ersetzen.
Und all dies ist ein wirkliches Ärgernis für die Gläubigen, die unter diesen Umständen leiden. Ich weiß es selbst, denn ich war im Priesterseminar und auch lange genug dabei. Habe viel mitbekommen.
Zudem wär es 1988 nie soweit gekommen, wenn sich Rom an seine Zusage
Redaktion benachrichtigen Ein umstrittener Club
#7   mariokin   18:03:42 | Samstag, 22. November 2008
@proetcontra
Ich habe noch nie ein hasserfülltes Posting geschrieben, obwohl ich freundschaftliche Beziehungen zur Bruderschaft pflege und dort regelmäßig zum Gottesdienst gehe.
Liebe zur Wahrheit verlangt auch das Falsche beim Namen zu nennen, um den anderen nicht in seinem Irrtum zu belassen. Ich muss ihn deshalb nicht beleidigen, aber doch klar genug sagen, dass er im Unrecht ist.
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Gerüchte
#63   mariokin   22:31:16 | Mittwoch, 19. November 2008
@Regina
Doch Regina, mit dem Motu proprio vom 7.07.2007, wo der Papst klar sagt, dass er das alte Motu proprio fortgeschrieben hat, d.h. aktualisiert hat. Dementsprechend ist das Dokument von 1988 nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit. Es besitzt auch keine Unfehlbarkeit, das es nicht mehr geändert werden könnte. In Rom scheint der Papst nämlich ein Dokument vorzubereiten, entsprechend der schon seit langem von der Kommission Ecclesia Dei festgestellten Tatsache, das die Bruderschaft sich nicht im Schisma befindet und als Grund dafür can. CIC 1324 für die Nichtigkeitserklärung der Exkommunikation heranziehen zu wollen.
Dieser Paragraph bestätigt nämlich eindeutig, wer aufgrund des persönlichen Irrtums glaubt in einem Notstand zu handeln, obwohl er objetiv und damit schuldhaft im Irrtum ist, der ist von der ihm angedrohten Strafe frei, sofern es sich um eine „in sich gute Sache“ handelt (§1 Punkt 8). Das betrifft auch eine ansonsten mit der Tat eintretende ipso facto Strafe (§3). Und dass eine Bischofsweihe an sich eine große Freude und ein Segen für die Kirche ist, kann ja wohl niemand leugnen.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof ist dagegen – und seine Priester?
#40   mariokin   22:42:00 | Dienstag, 18. November 2008
@ Bernd-Jupp
Suspendiert heißt ein Verbot, die Weihegewalt auszuüben, was ja auch ein laiisierter Priester nicht darf, nur in gewissen Notfällen. Aber ein solcher Priester ist immer noch Glied der röm. Kirche und darf die Sakramente empfangen. Der Vatikan selber hat die Bischofsweihen als gültig anerkannt, ebenso die Gültigkeit der Priesterweihen nie bestritten. Eine Exkommunikation löscht nicht das unauslöschliche Merkmal der Weihe aus, ebenso nicht die Vollmacht, ein Sakrament gültig zu vollziehen. Es handelt sich bei der Suspension, die keine so schwere Strafe darstellt, um ein moralisches Verbot, nicht um eine dogmatische Unmöglichkeit. Von daher haben Sie den CIC falsch verstanden.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof ist dagegen – und seine Priester?
#33   mariokin   22:21:59 | Dienstag, 18. November 2008
@Jupp
Auch diese Behauptung zeugt von völliger Unkenntnis des geltenden Kirchenrechtes. Eine ipso facto eingetretene Tatstrafe (die bei den Bischöfen der Pribru angenommen wird) überträgt suich nicht automatisch auf andere. Eine Beugestrafe wie die Exkommunikation gibt es nur für ein persönliches Vergehen. Eine unerlaubte , aber gültige Weihehandlung, wie die Priesterweihen der Bruderschaft entbinden wohl vom Gebrauch der Weihevollmacht (Suspension), sie hindern jedoch nicht am gültigen Vollzug eines Sakramentes, das ex opere operato zustandekommt, wenn Form, Materie und gültige Weihegewalt (Sukzession) vorliegt. Demnach, wie Clarissa sagte, unerlaubt, aber gültig. Nur so können Sie argumentieren.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof ist dagegen – und seine Priester?
#29   mariokin   22:11:25 | Dienstag, 18. November 2008
@ Jupp
Ihre Aussage müssen Sie beweisen! Ich kenne kein offizielles röm. Dokument, das die Piusbruderschaft als exkommuniziert bezeichnet!
Und dann ist es mit gleichem Maß zu fordern dass Die so konzilstreuen Kleriker und Bischöfe ebenfalls bedingungslos erst einmal die Lehren des II. Vat. befolgen und Latein sowie Gregorianik als Hauptpunkte der Liturgie herstellen, die Königssteiner Erklärung widerrufen, sich eindeutig hinter Humane vitae stellen, den außerordentlichen Ritus als gleichberechtigt anerkennen und ihm die schuldige Ehre erweisen, die katholische Lehre autentisch verkünden, so wie sie der Katechismus lehrt und dann endlich mit den Mißbräuchen aufräumen und säumige ebenfalls mit gleicher Härte wie die Bruderschaft zur Verantwortung ziehen, alles andere steht weiter unten schon, was bzgl. can. Status zu sagen wäre!! Ich hoffen Sie sind des Lesens mächtig.
Redaktion benachrichtigen Der Bischof ist dagegen – und seine Priester?
#20   mariokin   19:51:33 | Dienstag, 18. November 2008
@ HBR
Wenn die gesamte Bruderschaft außerhalb der Kirche stünde, dann müsste sie ipso facto im ganzen, d.h. jeder Gläubige und Priester exkommuniziert sein. Ansonsten kann man nämlich nach der ecclesialen Dogmatik nicht außerhalb der Kirche stehen.
Meines Wissens auch nach dem Muto proprio von 1988 gelten nur die 4 Bischöfe als exkommuniziert (was demnächst wohl der Papst als nichtig erklären dürfte aufgrund CIC 1324).
Die Priester der Bruderschaft gelten als suspendiert. Nun gut, auch in der offiziellen kirchl. Hierarchie gibt es Suspensionen von Priestern, die ihr Amt dann nicht mehr ausüben dürfen, z.B. verheiratete Priester, od. auch mit Zensur belegte Kleriker. Sie gehören aber Kraft der Taufe immer noch der Kirche an und dürfen die Sakramente empfangen.
Ebenso hat die Kommission Ecclesia Dei eindeutig festgestellt, dass man als Gläubiger ohne Sünde an einer solchen Messe teilnehmen darf, wenn es auch nicht gerade angeraten wird. Diesbezügl. besitze ich von Msrg. Perl ein persönl. an mich geschicktes Dokument!
Ihre Behauptung HBR ist somit nicht präzise und daher falsch!
Redaktion benachrichtigen Noch mehr Gerüchte
#42   mariokin   19:32:43 | Freitag, 14. November 2008
@Proetcontra
Was genau die Antwort war, ist nie veröffentlicht worden. Es gab reine Spekulationen. Aus dem Vatikan war zu hören, dass Kardinal Hoyos mit der Antwort zufrieden war. Alles andere Ihrerseits ist tendentiös.
Beten wir lieber dafür, das ist wahrhaft christlich! Oder wollen Sie das erst sein, wenn es anderen auch sind?
Redaktion benachrichtigen Christen zweiter Klasse
#22   mariokin   17:59:46 | Dienstag, 22. Juli 2008
mariokin
Nach den Worten von Card. Hoyos in London wünscht der hl. Vater, dass in JEDER PFARREI Messen im überlieferten Ritus gefeiert werden.
Davon sind wir aber noch meilenweit entfernt. Wenn dies tatsächlich so ist, dann darf gefragt werden, ob auch die jetzige Ortskirche noch nicht ins Schisma abgleitet, wenn sie dem Willen des Papstes permanenten Widerstand leistet. Dazu muss man nicht erst unerlaubt Bischöfe konsekrieren. Ein ungebrochner Widerstand erfüllt jedenfalls logischer den Tatbestand des can 751 CIC, als eine einmalige in Notlage vollzogene und für die Rettung der Kirche gelaubte Bischofskonsekration, selbst wenn dies objektiv nicht so sein sollte (vgl. can 1324 CIC).
Redaktion benachrichtigen Zeit für Experimente?
#24   mariokin   13:08:39 | Dienstag, 15. Juli 2008
Dank an die Redaktion
Volle Zustimmung zu diesem sachlichen Resümee. Nur würde ich mir wünschen, dass der Verfasser das Rückrad hat sich auch namentlich dafür zu bekennen. Erst dann kann ein öffentlicher Diskurs, auch von kreuz.net unterstützt, angekurbelt werden.
Redaktion benachrichtigen Doch noch im Rennen?
#5   mariokin   21:48:03 | Mittwoch, 11. Juni 2008
@Komma
Treffend formuliert. Besser kann man es nicht ausdrücken. Der Unterschied ist eben, ob man treu zur katholischen Lehre, auch in der Ortskirche, als Teil der Weltkirche steht, oder nicht. Dem Bischof von Chur gilt vollste Unterstützung. Hätten wir nur mehr mutige Hirten, die dem zersetzenden Relativismus und Nationalkirchenstrebertum endlich zu Leibe rücken.
Redaktion benachrichtigen Katholiken knien nur vor einem + …
#5   mariokin   14:33:49 | Freitag, 23. Mai 2008
@ruhrgebietler
volle Zustimmung
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#28   mariokin   14:49:05 | Dienstag, 20. Mai 2008
@Landorganist II
dagegen hätte ich nichts. sachl. diskussion ist immer willkommen
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#26   mariokin   14:46:24 | Dienstag, 20. Mai 2008
@sozial
hier vergreifen sich einige völlig im ton.
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#23   mariokin   14:42:03 | Dienstag, 20. Mai 2008
@Benedikt
Es gibt im Kirchenrecht keinen Paragraphen, der Messdienerinnen am Altar zulässt, das wissen Sie doch auch Benedikt. Zudem ist es verboten, die Riten zu mischen. Die Rubriken des alten Ritus sind eindeutig.
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#17   mariokin   14:29:08 | Dienstag, 20. Mai 2008
@Landorgel
Ja. Ist das so schlimm?
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#14   mariokin   14:23:42 | Dienstag, 20. Mai 2008
Antwort pro.neu
Das glaube ich nicht, denn wie ich Ihnen ja sagte bin ich kreuz.net nicht zugehörig, sondern lediglich ein Leser, der z.Z. noch für Lehramt studiert
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#11   mariokin   14:15:00 | Dienstag, 20. Mai 2008
@pro.neu
ich gehöre jedenfalls nicht dazu, doch erlaube ich mir festzuhalten dass auch Sie sich strafbar gemacht haben und hier nur Vermutungen äußern
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#9   mariokin   14:11:07 | Dienstag, 20. Mai 2008
Antwort
Ich fordere Sie erneut auf, diesen Unsinn zu unterlassen und Beweise vorzulegen.
Redaktion benachrichtigen Gescheitertes Hochamt im Alten Ritus
#5   mariokin   14:02:47 | Dienstag, 20. Mai 2008
Antwort an Pro…
Es ist doch nur albern, wie sie sich hier verhalten. Überall das selbe zu posten. Und mit welchem Sinn denn. Dann zeigen Sie die Redaktion doch an, wenn Sie können. Außerdem müssen Sie erst einmal beweisen, dass die Redakteure nicht römisch katholisch sind. Das dürfte schwer fallen. Eine private Homepage darf jeder eröffnen. Das Attribut katholische Nachrichten ist nicht urheberrechtlich geschützt.
Redaktion benachrichtigen Fronleichnams-Chaos + …
#8   mariokin   14:02:07 | Dienstag, 20. Mai 2008
@Antwort
Es ist doch nur albern, wie sie sich hier verhalten. Überall das selbe zu posten. Und mit welchem Sinn denn. Dann zeigen Sie die Redaktion doch an, wenn Sie können. Außerdem müssen Sie erst einmal beweisen, dass die Redakteure nicht römisch katholisch sind. Das dürfte schwer fallen. Eine private Homepage darf jeder eröffnen. Das Attribut katholische Nachrichten ist nicht urheberrechtlich geschützt.
Redaktion benachrichtigen Das sind keine Ökumene-Schönredner
#34   mariokin   19:25:02 | Montag, 19. Mai 2008
@Clarissa
Doch, es gab Unstimmigkeiten in der Abstimmungsverfahrensweise und das nicht nur einmal: Quelle hierzu: Der Rhein fließt in den Tiber.
Redaktion benachrichtigen Das sind keine Ökumene-Schönredner
#32   mariokin   18:53:31 | Montag, 19. Mai 2008
@Clarissa
Das II. Vat. Konzil wurde zunächst vorschriftsgemäß einberufen. Alle beteiligten Personen konnten Petitionen und Vorschläge bei der Vorbreitungskommission einreichen, die entsprechende Schemata ausarbeitete, die auf dem Konzil behandelt werden sollten.
Soweit verlief alles rechtens. Das Problem begann mit der Eröffnung, bei der Papst Johannes in seiner Eröffnungsrede ausschloss, den Beistand der Unfehlbarkeit in der Definition, d.h. Klarstellung der Glaubenslehre und der Abgrenzung der Irrtümer auszuschließen, die er künftig nicht mehr verurteilen wollte.
Diese Verfahrensweise widerspricht dem Zweck eines allg. ökumen. dogmat. Konzils. Er stellte es folglich auf den Rang eines Pastoralkonzils. Dies ist aber nur ordentliches Lehramt, dem keine Unfehlbarkeit zukommt. D.h. es ist nicht ausgeschlossen, dass sich Fehler einschleichen können.
Wie nun schon in vorhergehend beschrieben nutzten bestimmte Kreise die Möglichkeit, Einfluss auf den Konzilsverlauf zu üben, die dazu nicht befugt waren. Prtestantische Gelehrte, liberale Theologen fungierten als Berater der Kardinäle. tagesordnungen wurden umgestoßen und Protestnoten verfasst um konservative Schemen auszuhöhlen oder ganz zu kippen.
Manchen konservativen Konzilsvätern wurde das Wort abgeschnitten, das Mikrophon abgestellt etc.
Besonders aber die Presse als Druckmittel eingesetzt indem vieles in die Öffentlichkeit gezogen wurde. In die Dokumente wurden Passagen aufgenommen, die man später in weiter Weise interpretieren wollte
Redaktion benachrichtigen Das sind keine Ökumene-Schönredner
#23   mariokin   14:47:23 | Montag, 19. Mai 2008
@Clarissa
Es wird doch heute als das Superdogma und das finstere Mittelaltertum beendende Pfingsten gesehen, an dem kein Kritik zulässig ist.
Die Prieserbruderschaft St. Pius X. ist nicht die einzige Institution, die Kritik geäußert und ein konstruktives Beheben der Krise und ein Beenden der Ungerechtigkeiten nicht nur ihr gegenüber sondern sogar lehrkonformen Klerikern Laien und Instituten die sich der Jurisdiktion erfreuen, erbeten und angemahnt hat.
Das muß man doch als Faktum auch einmal gelten lassen, selbst, wenn man mit der Bruderschaft nicht konform geht. Benedikt XVI. schreibt ja selbst, dass Fehlurteile in der Vergangenheit zu dieser Situation geführt haben.
Wie soll es eine Versöhnung geben, wenn man die eigenen Brüder und Schwestern ausgrenzt, aber alle anderen in der Ökumene mit ausgebreiteten Armen empfängt, ihnen Gotteshäuser zur Verfügung stellt, sie zu Tagungen einlädt…
Mit welchem Maß wird hier gemessen?
Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe die wirklich häretisch u Schismatisch sind genießen Gastfreundschaft, gläubige Katholiken, die sich lediglich in einem Akt der päpstl. Jurisdition nicht untergeordnet haben, trotz allem aber treu zur dogmatischen Lehre der Kirche stehen, den Glauben bekennen, ihn verteidigen… die beschimpft man als Sektierer, als Schismatiker, als Exkommunizierte. Sie dürfen kaum in ein Gotteshaus, um ihre Messe zu feiern, während andere ihren Kult ungehindert praktizieren können Siehe Armiens Frankreich. Das ist doch keine Geste zur Versöhnun…
Redaktion benachrichtigen Das sind keine Ökumene-Schönredner
#20   mariokin   14:34:20 | Montag, 19. Mai 2008
@clarrissa
Dann lesen Sie doch einmal, was P. Ralph M. Wiltgen, zur Zeit des Konzils als unabhängiger Berichterstatter im Vatikan tätig, in seinem Buch Der Rhein fließt in den Tiber über die Gepflogenheiten auf dem II. Vat. geschrieben hat. Nichts gegen studierte Leute, die ehrwürdigen Äbte usw. Auch Erzbischof Lefebvre war als Konzilsdelegat in der Vorbereitungskommission tätig. Wenn aber vorbereitete Schemata dieser studierten und ehrwürdigen Leute binnen Tagen vollständig verworfen und einige wenige Köpfe in der rheinischen Allianz mittels Flugblättern, umwerfen der Konzilsordnung… ein ganzes Konzil auf ihre Seite ziehen konnten, spricht das nicht für den erhofften, im hl. Geist erbetenen Beistand und die faulen Früchte bis heute zeigen deutlich, dass es gelungen ist über dieses Konzil Ideen und theologische Ansätze in die Kirche , ihre Lehrinstitute, ihre Litugie zu bringen, die bis dato mit Zensur belegt und offiziell verurteilt waren. Das leugnen nicht einmal die Gönner und Freunde dieser theologische Strömungen, nein sie geben es triumphierend unumwunden zu. Und mancher im nachhinein sich getäuscht sehender Konzilsvater, siehe Kard. Stickler, siehe Kard. König, siehe selbst Benedikt XVI. geben zu, dass diese Dinge nicht vorausgesehen bzw. erahnt wurden.
Viell. bin ich bisher nicht recht verstanden worden: Meine Kritik richtet sich nicht gg.VII, in dem auch Dinge enthalten sind, die der Lehre der Kirche entsprechen, sondern gg. Dinge die mithilfe d VII einen Bruch herbeiführten
Redaktion benachrichtigen Das sind keine Ökumene-Schönredner
#14   mariokin   11:30:39 | Montag, 19. Mai 2008
@ RRR
Ich habe das nicht aus der Sicht der Bruderschaft geschrieben. Zur Erinnerung: Es wird vorgegeben, das VII stünde in völliger Lehrtradition und es ist keine neue Lehre definiert worden. Wenn dem so ist, dann steht die Bruderschaft auch wenn sie sich nicht in allen Punkten am Konzil orientieren möchte, dennoch im Einklang mit der Katholischen Lehre, denn die Dokumente des VII geben in ihren Erklärungen ja vor, die Lehre der Kirche zu wiederholen und eben, pastoral zu erläutern (VII war demzufolge wie beabsichtigt und in der Eröffnungsrede erklärt eine Pastoralsynode und kein allg. dogmatisches ökumenisches Konzil, weil Dogmen nicht definiert wurden, was nach jedem theolog. Lexikon das Wesen eines solchen Konzils ausmacht).
Im übrigen ist es falsch und sehr undifferenziert immer wieder allg. zu behaupten, dass die Piusbruderschaft das VII völlig verworfen hätte. Das entspricht nicht den Tatsachen. es werden nur zwei Dekrete ganz theologisch angefochten (rligionsfreiheit und Ökumenismus).
Die anderen hat der Erzbischof unterschrieben und sich für eine Auslegung der Kontinuität, die auch der jetzige Papst wieder favorisiert, stark gemacht. Was als Bruch herausgestellt und dementsprechend im Ungehorsam abgeändert wurde hat er einfach nicht umgesetzt.
Folglich urteilt die Kommission Ecclesia Dei zu Recht, das die Piusbruderschaft sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche aufhält und man nicht vor einer Häresie (Glaubensabfall).
Redaktion benachrichtigen Das sind keine Ökumene-Schönredner
#9   mariokin   10:47:10 | Montag, 19. Mai 2008
@ RRR
Das ist doch albern. Man kann aus allem sarkastisch etwas herauslesen, wenn man nur will. Fest steht, dieses Ereignis ist im sonnstigen schwammigen Ökumene Kuddel Muddel doch wirklich ernsthafte Ökumene, die sich an der Lehre der Kirche, die das Vatikanum II ja immer bestätigt haben soll voll orientiert.
Und dieses Anliegen scheint anzukommen und wenn auch vereinzelt, so doch gute Frucht zu tragen.
Erstaunlich dass manchmal wir nicht klar sehen wollen, was Protestanten längst aufgefallen ist:
Die Wahrheit wird zerredet, es gibt kein klares katholisches Profil in der Ökumenebewegung mehr nach außen, das von einem Selbstverständnis unserer Kirche zeugt, sondern Anbiederungsversuche an den Protestantismus.
und das merken engagierte Protestanten eben, die wirklich echten Herzens nach der Wahrheit suchen. Nicht umsonst haben sich die Protestanten aus der Einheitsübersetzungsarbeit der Bibel zurückgezogen und benutzen fortan nurmehr ihre zumindest dem Urtext näherliegende Lutherübersetzung. Nicht umsonst konvertieren Protestanten bei der Bruderschaft oder suchen dort geistliche Angebote.
Bei den offiziellen Stellen wird Ihnen ja empfohlen gute Protestanten zu bleiben und nicht zu konvertieren, wegen der „angeblichen“ Ökumene
Redaktion benachrichtigen Christen und Moslems haben nicht den gleichen Gott
#21   mariokin   13:13:28 | Freitag, 16. Mai 2008
@Pascal123
Tut der Erzbischof ja auch nicht persönlich.
Er sagt nur, die Vorstellung, jede Religion führe zum Heil, sei aus Sicht der katholischen Kirche, ihrer Lehre und ihrem Selbstverständnis, als gestiftete Braut Christi, der das Heil von Christus anvertraut wurde, falsch.
Daraus resultiert nicht automatisch eine Geringschätzung des anderen Glaubens, er wird einfach als das, was er aus katholischer Sicht ist, eingestuft, ein falscher, irriger Weg.
Denn so lehrten schon die Apostel: Wer den Sohn nicht hat, hat auch den Vater nicht.
Und Christus selbst sagt: „Wer an mich glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, außer durch mich!“
„Wenn ein Mensch nicht wiedergeboren wird aus Wasser und Geist, kann er das Reich Gottes nicht schauen.“
(zu Nikodemus über die Heilsnotwendigkeit der Taufe, die er nach seiner Auferstehung selbst befiehlt.)
„Darum geht in alle Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen. Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles befolgen, was ich euch geboten habe. Siehe ich bin bei euch, bis ans Ende der Welt.“
Redaktion benachrichtigen Kein eigentliches Schisma
#13   mariokin   10:06:11 | Freitag, 16. Mai 2008
@Guter Katholik
Was nicht bedeutet, der alte Ritus an sich war schlecht und man damalige Fehler bei der heutigen Feier der tridentinischen Messe nicht heute korrigieren könnte, hat man im übrigen auch schon getan. Aber dieses Herunterleiern gibts im NOM auch zur Genüge. Von wenige Ausnahmen abgesehen, die ich auch kenne.
Ergo: Mit ihrem Beitrag ist nicht bewiesen, dass der Verfasser des Artikels im Unrecht ist
Redaktion benachrichtigen Verschwörung gegen die Alte Messe?
#3   mariokin   19:23:14 | Freitag, 25. April 2008
@ HBR
Ich gebe zu es klingt ungewöhnlich, aber so fern von anderen einfach geschaffenen Tatsachen und Haltungen ist die Annahme oder besser Befürchtung nicht. Was würden Sie denn dazu sagen gestzt dem Fall es wäre so? Nur mal angenommen. Was würden Sie tun?
Redaktion benachrichtigen Sie hat die Heilige Kommunion lächerlich gemacht
#9   mariokin   17:40:40 | Freitag, 18. April 2008
@defendor & aufrechterkatholik
volle Zustimmung!
Redaktion benachrichtigen Nicht ohne die private Erlaubnis des Bischofs von Aachen
#60   mariokin   22:24:16 | Freitag, 11. April 2008
@mandy
Darf ich Sie darauf hinweisen, das diese Einengung des Motu proprio durch die DBK gesetzeswidrig und damit hinfällig ist. Ausführungsbestimmungen haben laut Kirchencodex nämlich nicht die Möglichkeit ein positives Gesetz, das der Papst erlassen hat, einzuschränken oder auszuhebeln.
Wenn also das MP keine pfarreiliche Grenze für eine Messe im außerordentlichen Ritus vorsieht, dann sind automatisch gegenteilige Bestimmungen rechtsunwirksam, so wie es im letzten Absatz des MP auch ausdrücklich steht.
Genauso heißt es in den DBK Bestimmungen nur, dass man auf das Recht Personalpfarreien zu gründen verzichtet. Verbieten kann das keine DBK einem deutschen Bischof, der das tun möchte.
Bei allem Verständnis für ihre Position sind Sie uns hier die Antwort auf die Ihnen entgegengehaltene Frage schuldig geblieben. Wieso wird es Gruppen um alles in der Welt vergällt, eine solche Sonntagsmesse zu bekommen und wieso ist ein Ecclesia Dei Priester, der doch Romtreu ist, nicht gut genug dafür, sondern schlechter gestellt als alle Priester, die in der Diözese inkardiniert sind.
Um diese Ungerechtigkeit geht es doch. Wer zum NOM laufen will, bitte, es hindert ihn doch keiner. Aber laßt uns doch die Sakramente in der früheren Form empfangen, wenn es unserem Glauben und unserer persönl. Gottesbeziehung von Nutzen ist.
Mit welchem Recht muß ich jemand auf den NOM verpflichten. Kein unierter Ostkirchler würde dazu gezwungen werden, seine byzantinische Messe am Sonntag aufzugeben.
Redaktion benachrichtigen Bischöflicher Blick in den Abgrund
#27   mariokin   22:07:09 | Dienstag, 25. März 2008
@HBR Notstand
Den Notstand, dass der Wille des Papstes betreffs Motu proprio von der Mehrzahl der Bischöfe boikottiert wird. Meine nächste Gelegenheit zu einer alten Messe ohne FSSPX wäre, von Dresden aus am Sonntag in das 200km entfernte Berlin zu fahren und anschl. 200km wieder zurück. Im Ordinariat Dresden schickt man einzelne Gläubige, die dort nach der alten Messe fragen, zur FSSPX Kapelle, die, eine eigene zur vernünftigen Zeit in einer schönen Kirche, z.B. Sonntag vormittag wird nicht in Erwägung gezogen.
Redaktion benachrichtigen Bischöflicher Blick in den Abgrund
#17   mariokin   20:05:28 | Dienstag, 25. März 2008
@HBR: Die Hl. Messen der FSSPX sind gültig!!!
HBR, da muß ich Ihnen mit dem CIC widersprechen. Ein suspendierter Priester und selbst ein Exkommunizierter feiert die hl. Messe, wenn er einen gültigen katholischen Ritus benützt, stets gültig! Da es Lehre der Kirche ist, das ein Sakrament gültig zustande kommt, wenn Form und Materie in rechter Intention vollzogen werden, also ein Sakrament ex opere operato wirkt, d.h. unabhängig von der persönlichen Disposition des Spenders. Entscheidend dabei ist, dass die Priesterweihe gültig empfangen wurde und das gilt für alle Priester und auch Bischöfe der Bruderschaft als sicher!
Demzufolge: Sie können die Erlaubtheit einer solchen Messe anfragen, an ihrer Gültigkeit ist liturgisch, theologisch und dogmatisch nicht zu rütteln.
Ich selbst halte es aufgrund des nach wie vor existierenden liturgischen Notstandes für berechtigt, das die FSSPX solche hl. Messen anbietet.
Redaktion benachrichtigen Bischöflicher Blick in den Abgrund
#1   mariokin   14:43:10 | Dienstag, 25. März 2008
Einsicht
eine gute Selbstanalyse… nur müssen daraus endlich ernste Konsequenzen folgen
Redaktion benachrichtigen Wird der Journalist mit Strichlisten vor der Kirche stehen?
#2   mariokin   12:21:03 | Mittwoch, 16. Januar 2008
@Aleph
Sie mißverstehen den Sinn dieser Aussage. Es soll damit ein Novum aufgezeigt werden, dass es in sogut wie keiner anderen Religionsgemeinschaft gibt und die selbst bei den Protestanten nicht geläufig ist, schon gar nicht bei den Othodoxen, Kopten, konservativen Anglikanern… sondern nur bei den neoprogressiven, moderen Splittergruppen wie sie aus Zwinglis und Calvins Reformversuchen hervorgingen und sich allenfalls bei den sich zerspaltenden modernen Anglikanern, protestantischen Freikirchen und Altkatholiken finden mögen. Sie sind aber keine katholische Überlieferung.
Es ist ebenso eine Tatsache, dass das 2. Vatikanische Konzil keine Änderung der Zelebrationsrichtung und Einführung des Volksaltares vor Augen hatte, da die Tradition gen Osten, zum Herrn hin, zu zelebrieren, was bis in die Anfänge der Kirche zurückreichende liturgische Praxis war.
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#21   mariokin   18:01:50 | Freitag, 21. Dezember 2007
@Aleph
Ziemlich hochmütig, von Ihnen. Wie ich bereits schrieb ist knieende Mundkommunion ein Akt der inneren Demut. Wenn man nicht demütig ist, haben sie recht, wozu dann knien. Aber das tut man als Geschöpf vor dem Schöpfer: siehe Mose, siehe die vielen Geheilten im Evangelium. Sie warfen sich Gott zu Füßen aus tiefster Ehrfurcht und Dankbarkeit.
Jacob der mit Gott auf Augenhöhe rang, hinkte nachher nur so als Gegenvergleich. Und über die Stolzen steht in der Schrift: Vor Ihm wird jedes Knie sich beugen, im Himmel auf Erden und unter der Erde, und ihre Zungen müssen bekennen: Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes des Vaters!
Sie sind viell. neuzeitlich aufgeklärt und mündig, aber noch nicht genug erlöst und imstande, jetzt schon stehen zu können. Sie müssen erst laufen lernen, wie wir alle, die noch unterwegsd sind und vor Gottes Richterstuhl bestehen müssen. Als Heiliger im Himmel da dürfen Sie sicher stehen, mit Palmzweig in der Hand.
Redaktion benachrichtigen Dekanatsversammlung fordert Verbot der Alten Messe
#16   mariokin   17:12:46 | Freitag, 21. Dezember 2007
@timpressum
Nein, beides ist für die Wirkung, die das Sakrament entfalten soll wichtig. Die äußere Haltung ist ein indiz dafür, wie wichtig mir die Sache innerlich wirklich ist.
Um es mal anders und ganz salopp zu sagen timpressum: Sie müssen nicht vor mir stehen, wenn Sie mit mir sprechen. Sie dürfen auch vor mir knien, wenn Sie mit mir sprechen. Da werden Sie den Unterschied schon bemerken!
Gefällt Ihnen nicht? Sehen Sie, welch großer Unterschied zw. Stehen und Knien besteht?
Das Knien ist nämlich eine tiefe ehrfürchtige Demutsgeste! Und dem sich in der Hostie für Sie, seinem Geschöpf, so klein machenden Herrn wohl die entsprechendste Haltung der liebenden Hingabe an ihn!
Redaktion benachrichtigen Ein religiös anmutendes Wort war nicht dabei
#44   mariokin   22:40:33 | Donnerstag, 20. Dezember 2007
@samurai
Ich kann die Behauptung von Rudolfus und ordo62 durchaus verifizieren. Ich komme gebürtig aus Ostdeutschland, habe 4 Jahre im Ruhrgebiet gelebt und auch 5 Jahre in Bayern: Meine Erfahrung: außer in solchen Pfarren, wo ein papsttreuer und mit den zahlreichen konservativen Gebetsgruppen in unmittelbarem Kontakt stehender Priester Pfarrer ist, gibt es im normalen Seelsorglichen Bereich keine Pfarrei, die nicht irgendeinen Mißstand, der von Rom angemahnt wird, aufweist. Die Pfarrer, die anders waren, sind Priester, die nach der früheren Theologie ausgebildet, auch den NOM nur als Opfer ansahen, und die ich kannte, waren mein Seelenführer und mein geistlicher Begleiter im Vorseminar Fockenfeld, beide sind schon tot.
Ein jüngerer Priester wurde seiner Kaplanstelle verwiesen, weil er sich für die Mundkommunion stark gemacht hat und ist heute nurmehr Religionslehrer. Mein Spiritual in EF bekam auch Ärger, da er ein wenig Verständnis für die alte Messe zeigte, ist auch schon älter. Die anderen sind keine Priester in Pfarreien, sondern gehören entweder dem Hl. Kreuz Orden an, der SJM oder stehen der Marianischen Priesterbewegung nahe, betreuen die Gebetsgruppen und feiern dort einen NOM, der ein Gemisch aus alter und neuer Liturgie ist. Häufig trotz Volksaltar die Eucharistie zum Tabernakel hin, nur kniende Mundkommunion. Helfen sie doch mal in einer Pfarre aus, kann es dann sein, dass sie bei der Kommunionausteilung sitzen müssen, da sie keine Handkommunion spenden wollen.D.i.Realität
Redaktion benachrichtigen Neugründung trotz Neuheidentum
#46   mariokin   16:11:11 | Montag, 3. Dezember 2007
@landorganist
Wissen Sie lieber landorgnist, wieviel Priester, Bischöfe und Laien die sich, nach ihrer Meinung, nur weil sie keine Bischöfe geweiht haben, innerhalb der katholischen Kirche befindenen, nach ihrer Definition de facto schon längst ebenfalls die Exkommunikation zugezogen haben? Nein? Na dann will ich Ihnen gern helfen. Alle, die in irgendeiner Weise Rom und seinen Anordnungen gegenüber ungehorsam sind, weil sie meinen, diese ignorieren zu dürfen, und damit Liturgie, Theologie und glaubensleben zu einem Experimentierfeld der Irrtümer machen und so nicht mit Christus sammeln, sondern zerstreuen; alle, die eine der Kirche und dem katholischen Glauben schädliche Organisation unterstützen, wie etwa Donum vitae, wie Wir sind Kirche, wie die Rotarier oder die Freimaurer, wie den Kommunismus in all seinen Erscheinungsformen oder Parteien, die gegen Gottes Gebote und seine Kirche arbeiten…
Sie sehen offiziell irgendwo rechtlich anerkannt und inkardiniert zu sein schützt noch lange nicht vor Strafe, auch wenn sie keiner, wie im Fall des Erzbischofs, was fragwürdig genug war, meint feststellen zu sollen.
Redaktion benachrichtigen Zelebrationsstop für die Alte Messe
#42   mariokin   19:02:40 | Donnerstag, 29. November 2007
@Benedikt
Danke Benedik! Jedem wird nun langsam klar, dass hier gegen das MP und die Gläubigen nicht mehr mit rechten Mitteln vorgegangen wird. Allmählich zeigt sich diese Haltung der Leute ebenfalls als „schismatisch“
Redaktion benachrichtigen Gerechtigkeit für Traditionalisten
#59   mariokin   23:16:37 | Dienstag, 6. November 2007
@cum te
Wenn diese 99,98 % die alte Liturgie seit Kindesbeinen kennen würden, würde auch kein Hahn nach dem NOM krähen…
Das zeigt nach Ihrer Logik dann auch, wie unsinnig im umgekehrten Schluss eine solche Reform gewesen ist und die meisten, die sie als Erwachsene erlebten und dazu gehören Sie nicht!, erlebten sie als Befremdend und unnötig! Davon kenne ich genügend Zeitzeugen.
Wie gesagt die Reform von 1965 war mit einigen Teilen der Messe in Volkssprache war das, was sich die Konzilsväter dachten mit Sacrosanctum consilium, aber nicht die neoprotestantische Schreibtischreform Bugninins mit einem Mahltisch, der keiner kirchlichen Tradition entspricht, weder der östlichen und schon gar nicht der katholischen, ja nicht mal der Lutheraner, die heut noch mit Rücken zum Volk am Altar stehen, gehen sie doch mal in die lutherischen Landeskirchen! Das entspringt dem krankhaften Zwinglitum der in allem nur ein Symbol aber kein Opfer sehen wollte. Es entspricht auch dem Freidenkertum der Freimaurerei, deren Religion der Humanismus, d.h. der gute Mensch ist und es entspricht dem Geist der Freikirchler, der protestantischen Sekten, die eine Opfermesse ablehnen und den Priester nurmehr als Bruder unter vielen, aber nicht als einen von Gott Herausgerufenen und für den Dienst am Altar für Gottes Volk bestellten, ein „alter christus“ (lat.) sehen, eben, einen „anderer Christus“, jemand also, der in seiner Person in Vollmacht und Kraft göttlicher Gewalt handelt.
Redaktion benachrichtigen Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen
#27   mariokin   21:56:03 | Sonntag, 4. November 2007
Antwort
@Heinrich
Man kann eine Messe, die kodifiziert wurde rechtlich nicht verbieten. Das ist juristisch nicht möglich. Pius V. kanonisierte die Liturgie 1570. Zudem widerspricht dem faktischen Verbot, dass tradierte Überlieferung, die älter als 200 Jahre ist, Gewohnheitsrecht besitzt.
@Benedikt
Und wer kann Fehler in solchen Beschlüssen korrigieren? Da eine Unfehlbarkeit nicht vorliegt sind sie auch möglich.
Das müßte die Verbindlichkeit zumindest einschränken!
Redaktion benachrichtigen Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen
#25   mariokin   21:50:13 | Sonntag, 4. November 2007
@timpressum
Das II: Vatikanische Konzil, so Joseph Ratzinger, der als Berater von Kardinal Frings daran teilnahm, ist zum Unterschied vorangegangener Konzilien ein reines Pastoralkonzil, dass bewußt darauf verzichtete, die kirchl. Lehre dogmatisch zu definieren (vgl. Der Fels 12/88, S. 343) Das ist auch der Eröffnungsrede Papst Johannes XXIII. beim Konzil zu entnehmen. Wenn aber der göttliche Beistand der Unfehlbarkeit bewußt nicht in Anspruch genommen wurde, kann man vom fehlbaren Lehramt der Kirche sprechen. Da sind Fehler möglich. Beim Konzil von Trient wurde die Unfehlbarkeit durch die dogmatische Definition der Lehre und Verurteilung der Irrtümer in Anspruch genommen. Daher gilt die Zusage Christi, das dafür der Beistand des hl. Geistes gewiss sei.
Redaktion benachrichtigen Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen
#20   mariokin   21:36:16 | Sonntag, 4. November 2007
@Ansgar
Ich selbst bin in den konsevativen Gebetsgruppen groß geworden seit meiner Jugendzeit, ich weiß das man den NOM auch „würdig“ zelebrieren kann, ohne Spilenzchen. Das ist aber nicht der springende Punkt.
Der Punkt ist der, dass der NOM in seinen Texten eine protestantisierende Ausformung besitzt. Das typische, die katholische Lehre betonende Gebete bewußt entfernt wurden, um sich den Protestanten anzubidern, mit Duldung Papst Pauls VI. Dazu zählen die Opferungsgebete, die vollständig durch ein jüdisches Tischgebet ersetzt wurden. Dazu zählt die Verfälschung der Wandlungsworte in der landessprachlichen Übersetzung, dazu zählen die überarbeiteten Übersetungen für Lesung und Evangelium, dazu zählen Hochgebete, besonders die schweizer Hochbete. Dazu zählt die weggelassene Kniebeuge nach den Wandlungsworten, noch vor der Erhebung der gewandelten Gestalten, die eindeutig versinnbildete, die Konsekrationsworte des Priesters bewirken die Wandlung und nicht der Glaube der Gläubigen!
Dazu gehören schwammig und verwässernd vormulierte Tages und Schlussgebete, die die Realpräsens und den Opfercharakter der Feier zugunsten der Gemeinschaftlichen Versammlung unterdrücken usw.
Sie sehen es geht hier um folgenschwere Dinge, denn das Gesetz des Betens ist das Gesetz des Glaubens und umgekehrt.
Die Folgen heute sieht man und sie sind umso schlimmer, da sie vom Klerus geduldet, hervorgerufen, unterstützt und sind und so den Glauben in den Herzen der Gläubigen aushölen und sterben lassen.
Redaktion benachrichtigen Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen
#17   mariokin   21:21:25 | Sonntag, 4. November 2007
Antwort
Unter gewachsen (der Begriff stammt nicht von mir, er ist ein Zitat aus dem Buch von Joseph Cardinal Ratzinger „Aus meinem Leben“ 1997, S. 173) verstehe ich, daß sich organisch entfaltet, das bisherige vervollkommnet, verschönert, so wie es auch der hl. Vater anspricht.
Das kann man vom NOM nicht sagen. Hier wurde eingerissen, klare katholische Ausdrucksweise vermieden, um „Gemeinschaft“ zu erreichen, die es per se so nicht gibt. Dazu mußte, und auch das ist ein Zitat aus „Aus meinem Leben“ das „platte Produkt des Augenblicks“, etwas „gemachtes“ an die Stelle des bisher über lange Jahrhunderte entfaltete und den ganzen Glauben ausdeutende der früheren Liturgie beseitigt werden. Denn man „brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes,…“
@Jürgen
Ich verwehre mich gegen ihre Darstellung, denn ich habe betont, dass es auch früher Mißbräuche gab, aber das berechtigt niemanden, selbst der apostolische Stuhl hat solche Vollmachten in den Ausmaßen nicht, eine Normativmesse zu kreiren, die in ihrer ersten Editio typica von der Gesamtheit der Weltbischöfe 1967 abgelehnt wurde, weil sie nicht dem entsprach, was katholische Liturgie ausmacht und weildie Bischöfe glaubten, das man zu weit gegangen sei! Ein historisches Faktum!
@alle Die Liturgische Bewegung kam in den 1920er Jahren auf, in ihren guten Ausformungen unterstützt durch Pius XII., andere Dinge wie Mahltisch, generelle Volkssprache usw. hat Pius XII: entschieden in seiner Enzyklika Mediator Dei verworfen.
Redaktion benachrichtigen Wenn einer Bedenken äußerte, wußte man, ihn zu beruhigen
#7   mariokin   19:07:29 | Sonntag, 4. November 2007
Pelagius III. kursiv]„und ihr könnt hinter beten, wie und was ihr wollt“[kursiv]
Ich bezweifle nicht, daß es sicher teilweise ein besseres Verständnis für die Feier der Liturgie bedurft hat. Dennoch feiert auch in dieser Weise, in welcher der Gläubige privat betend an ihr teilnimmt voll mit. Aktive Teilnahme heißt nämlich nicht zuruf antwort schema, sondern mit dem Herzen bei Gott und dem Geheimnis der Hl. Messe sein.
Dazu gab es ja auch die liturgische Bewegung, den zweisprachigen Schott, etc. Wer wollte, konnte „aktiv“ die Gebete der Messe mit verfolgen, so wie wir das heut im tridentinischen Ritus gewöhnt sind.
Aber dazu hätte es nicht der Schaffung eines neuen Ordo in Anlehnung an protestantische und zwinglianische Vorstellungen bedurft, dazu auch keiner Mitarbeit protestant. Theologen am grünen Schrebtisch! Was ist das für ein Selbstverständnis von katholischer Kirche?
Liturgie ist nicht „machbar“ Sie ist gewachsen über die Jahrhunderte.
Auch war und ist die trident. Messe kein Reformprodukt des Trienter Konzils. Sie ist in ihren Bestandteilen bis ins 10. Jh. zurückverfolgbar. Puis der V. ordnete einige Dinge in der Liturgie neu, aber er schuf nicht einen anderen Ritus! Vielmehr machte er zur Norm, was über Jahrhunderte in Rom üblich war und zwar für überall dort, wo die damalige Liturgieform nicht älter als 200 Jahre war!
Es ist bezeichnend immer wieder dieselben argumente zu lesen, die von der alten Liturgie abschrecken sollen,…nicht für das Volk, Messe lesen am Seitenaltar… das sind doch keine Argumente für eine „Schaffung“ des fehlerhaften NOM!
Redaktion benachrichtigen Speisestärke soll in den Wunden brennen
#11   mariokin   19:41:18 | Dienstag, 23. Oktober 2007
@ an Typ
Der Unterschied zu Dschihad und Koran ist aber, dass der Chr. Martyrer für Christus leidet, um ihm ähnlich zu werden und nicht anderen dabei Gewalt anzutun.
Der Koran verherrlicht dagegen den Tod im Feindeskampf, d.h. im Vernichten der Ungläubigen als Freibrief für das Paradies.
Das kann man mit den Kreuzfahrern so nicht gleichsetzen. Sie sollten sich mit Theologie und Kirchengeschichte zuvor gut vertraut gemacht haben, ehe Sie solche Vergleiche ziehen.
Redaktion benachrichtigen Im Kampf gegen die Häretiker zu ängstlich
#12   mariokin   18:59:37 | Montag, 22. Oktober 2007
Hervorhebungen im Artikel!
Danke an die Redaktion für die Hervorhebung der Zitate, amit wird deutlich, dass sowohl Überschrift als auch Inhalt mit dem Interview identisch sind!
Redaktion benachrichtigen Im Kampf gegen die Häretiker zu ängstlich
#7   mariokin   15:25:11 | Montag, 22. Oktober 2007
Antwort
Ich habe den Artikel auf kath.net gelesen, finde aber nicht, das kreuz.net hier falsches berichtet. Es kommt mir vor wie bei Eva Herman, das man, weil man mißtrauisch ist, etwas hineinliest, was so nicht gesagt werden will.
Das der Kardinal ein Vorkämpfer für den kirchl. Konservatismus von heute ist, stimmt doch, von daher ist die Überschrift auch nicht falsch, da der hl. Vater selber sagt, dass er bei solchen Disputen eher ängstlich war.
Redaktion benachrichtigen Leitlinien der deutschen Bischöfe zum Motu Proprio
#37   mariokin   15:16:20 | Freitag, 28. September 2007
Ausführungsbestimmungen
Eine Gleichberechtigung beider Formen ist somit nicht in Sicht. Faktisch haben die dt. Bischöfe die Bildung möglicher Personalpfarreien unterbunden, wenn auch nicht im Wortlaut. Es ist ganz geschickt gemacht.
Zum anderen läßt sich aber feststellen, dass der Wortlaut weit hinter den erwarteten Befürchtungen zurückgeblieben ist, wenn man sich Äußerungen von Bischöfen aus den USA usw. ansieht.
Das läßt sich auch mit den zu erwartenden Ausführungsbestimmungen der Kommission Ecclesia Dei begründen, die einen offenkundigen Mißbrauch kippen würde. Es bleibt abzuwarten, wie das Motu proprio in der Praxis umgesetzt wird, um eine wirklich objektive Bewertung der Haltung der Bischöfe zum MP abzugeben, positive, wie negative Dinge. Man wird sehen.
Eines sei aber auch den Kritikern, die dauernd so gemeine Synonyme gegen die Piusbruderschaft gebrauchen einmal vor die Nase gehalten.
Im Begleitbrief des Papstes ist der Einsatz des Erzbischofs Lefebvre für die außerordentliche Form des römischen Ritus eindeutig positiv herausgestellt worden.
Ohne Erzbischof Lefebvre und seine Gründung gebe es heute keine einzige Ecclesia Dei Gemeinschaften oder ihr angeschlossene Orden, die den alten Ritus erlaubt feiern dürfen! Das ist ein Faktum, um das auch Sie nicht herumkommen
Redaktion benachrichtigen Das Motu Proprio im Wortlaut
#24   mariokin   14:23:13 | Samstag, 7. Juli 2007
@möchtegern
Art. 2 bezieht sich auf die privatim gefeierte hl. Messe, diese ist nach dem Motu proprio am Triduum paschiale an den „drei hl. Tagen“ nicht erlaubt. Aber es darf durchaus eine hl. Messe am Gründonnerstag und in der Osternacht nach dem Missale von 1962 geben und zwar mit Gemeinde.
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#59   mariokin   16:17:57 | Dienstag, 3. Juli 2007
Antwort
Ich meine nicht ein in die Schule gehen. Sondern die Bruderschaft als das den Finger auf die Wunde legende, wenn damit auch unbequeme und mahnende Korrektiv. Da ich die Bruderschaft persönlich als einen Teil der Gesamtkirche ansehe kommt ihr damit auch keineswegs die Position zu sich über Rom zu erheben. Nein sie soll das bewahren, was ihr gegeben wurde. Hinweisen und konstruktiv Kritik üben, damit in der gesamten Kirche offenbar wird, wo die Tradition ist, wo man an ihr anknüpfen kann und wo genau und unbestreitbar der Bruch liegt. Das kann sie leisten und muss sie leisten, denn meines Wissens ist außer der Bruderschaft keiner so ehrlich offen diesen Bruch zuzugeben. Überraschenderweise aber hat Papst Benedikt selber diese Situation angemahnt und genau dass ist der Punkt, wo sich Rom und Bruderschaft im Kampf für das überkommene Glaubensgut arrangieren können. Ich glaube, der Papst weiss sehr gut, wo es hakt. Und vielleicht ist an dieser Stelle ein Vorankommen und Aufeinanderzugehen möglich.
Denn bisher hat noch niemand unternommen, dieser ernsten Sachlage auf die die Bruderschaft hinweist theologisch nachzugehen. Wurde doch VII als das Superdogma hingestellt und man tut es bis heute.
Insofern da Irrtümer begünstigt werden tut die Bruderschaft recht daran diese aufzudecken und zurückzuweisen. Wenn Sie das als eine Art Lehramt in Notlage verstehen, gut. Damit kann ich leben, Athanasius hat es seinerzeit nicht anders gehandhabt.
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#21   mariokin   21:35:07 | Montag, 2. Juli 2007
@Sentinel
Es ist im Motu proprio keine Häresieerklärung zu erwarten. Denn Rom hat mehrfach festgestellt, dass weder eine Häresie noch ein eindeutiges Schisma vorliegt. Von daher bin ich ganz beruhigt.
Übrigens, aus der ‘Laberzeitung’ eine örtliche Tageszeitung ist aus der Bischofspredigt folgende Passage über das MP zu lesen: Mit großer Freude stellte der Prediger die Freigabe des überlieferten heiligen Messopfers durch Papst Benedikt XVI. als Gnade dar und nannte es sogar das Wunder in den vergangenen 40 Jahren seit dem Vaticanum II unter Papst Paul VI., der den „novus ordo missae“ eingeführt hatte..
Quelle: www.fsspx.info/news/news.php?show=3605
Im Kampf gegen die Islamisierung Europas ist in letzten Ausgaben des Mitteilungsblattes eine eigene Reihe erschienen, die sich ausgiebig mit dieser Thematik und der Gefahr für das chr. Europa befasst.
Wenn Sie können, besorgen Sie sich diese Ausgaben. Es ist kostenlos!
Redaktion benachrichtigen Realitätsblinde Bischöfe
#13   mariokin   20:14:47 | Montag, 2. Juli 2007
@Sentinel
Ich muss Sie enttäuschen Sentinel. Die FSSPX „schießt“ keineswegs gegen das MP. Vom Regens des Zaitzkofener Priesterseminars ist zu hören, dass es durchweg als Sieg im Kampf für die alte Messe gewertet wird. Es war ja ein erklärtes Ziel, dass der überlieferten und gewachsenen Liturgie in der Kirche wieder ihr vollgültiges Heimatrecht zuerkannt wird. was soll die Bruderschaft damit für sich, sie will es für die Kirche, für ihre Gesundung, für die Gläubigen. Und sie wird alles tun, sofern man sie lässt, das dieses zarte Pflänzchen innerhalb der Kirche wächst!
Doch das eigentliche Augenmerk richtet sich nun auf den theologischen Diskurs. Das ist das nächste Ziel: der Kirche ihr Fundament im Glauben wieder zum Bewußtsein zu bringen & der Kirche zu helfen, sich gegen den Irrglauben zu verteidigen. Auch hier gehts nicht um Polarisieren, sondern um eine wirkliche echte Sorge um das überkommene Glaubensgut. Auch hier wird sie zu jeder Hilfe bereit sein.
Wir bauen an der Kirche von Morgen. Den Fehler der 50ziger Jahre etc, trauert niemand nach. Es geht auch nicht um nen Status quo, ein Festfrieren eines bestimmten Zeitpunkts, sondern dass die Kirche wirklich im Strom dieser Zeit die Alternative, der Rettungsanker und Hort ist, der die Wahrheit Christi klar erstrahlen lässt.
Ist dieses Ziel erreicht, wird um die kanonische Regelung gar kein Aufhebens mehr sein, denn dann ist klar, dass auch inmitten amtskirchlich/juridischer Struktur ein grundkatholisches Glaubensleben möglich ist
Redaktion benachrichtigen Die Sensation ist offiziell
#88   mariokin   19:34:49 | Donnerstag, 28. Juni 2007
Akolythendienst
Der Ministrantendienst hat seine Ursprünge im Akolythendienst. Der seit 1983 gültige CIC spricht beim liturgischen Dienst am Altar ausdrücklich von männlichen Akolythen. (vgl. CIC can 230 §1)
Die Erlaubnis des Apostolischen Stuhles, Mädchen, wo es notwendig ist zuzulassen, ist nicht einmal eine Empfehlung gewesen, sondern entspricht einer geduldeten Praxis.
Redaktion benachrichtigen In den Händen der Bischöfe
#43   mariokin   22:10:10 | Mittwoch, 27. Juni 2007
Motu proprio ist da!
Wer den Text mit den Einzelheiten auf kath.net liest kann sich davon überzeugen, dass es sich diesmal nicht um ein Gerücht, sondern um ein tatsächliches Ereignis handelt. Das MP ist draußen. Wir werden am 7. Juli alle Einzelheiten erfahren. Schon vor zwei Tagen war von höchster Stelle der österreichischen Bischofskonferenz das Vorstellen des Dokumentes für nächste Woche quasi „angekündigt“ worden. Soviel zu den Zweiflern.
Redaktion benachrichtigen Der Letzte löscht das Licht
#3   mariokin   16:03:57 | Montag, 25. Juni 2007
antwort
Sie sollten sich schämen, dass Sie hier mit mit solcher Ironie schreiben. Von einem chr. Geist zeugt dies nicht gerade.
Redaktion benachrichtigen Selbstläufer Motu Proprio
#56   mariokin   17:02:02 | Freitag, 15. Juni 2007
@avila
Dokumente des Papstes beistzen unterschiedlichen Verbindlichkeitscharakter. Von einem Dogma spricht man nur, wenn der Papst ausdrücklich ex cathedra, also unter Berufung auf seine höchste Lehrautorität in Glaubens- und Sittenlehre eine Glaubenswahrheit verbindlich verkündet und erklärt, dass dies alle Gläubigen künftig als von Gott geoffenbart zu glauben haben.
Dogmatisch sind außerdem, wie schon beschrieben, alle Beschlüsse des außerordentlichen Lehramtes der Kirche, sei es dass es sich dabei um Beschlüsse eines allgemeinen ökumenischen Konzils handelt, denn diese sind von den Bischöfen aus der ganzen Welt beim Konzil beschlossen und vom Papst approbiert worden. Sei es aber auch das die Bischöfe der Welt gemeinsam mit dem Papst in irgend einer Frage dieses außerordentliche Lehramt ausüben und eine Lehre für verbindlich erklären.
Enzykliken sind lehramtliche Schreiben des Papstes die einen gewissen bindenden Charakter besitzen, aber keinen dogmatischen Charakter tragen. Sie sind Äußerungen des fehlbaren, ordentlichen Lehramtes der Kirche.
Redaktion benachrichtigen Selbstläufer Motu Proprio
#52   mariokin   16:49:13 | Freitag, 15. Juni 2007
Vatikanum II
Da irren Sie sich, Typ. Für ein Allgemeines ökumenisches Konzil und nur dieses besitzt laut der katholischen Dogmatik außerordentliches Lehramt = die Unfehlbarkeit ist es wesensmäßig, dass es den katholischen Glauben verbindlich auslegt, also kirchl. Lehre definiert.
Das II. Vatikanum , so hat es Papst Joh. XXIII. in seiner Eröffnungsrede dargelegt, verzichtete auf diese besondere Lehramtsgewalt und wollte sich als ein Pastoralkonzil verstanden wissen.
Ok Vat. II war demnach ein Pastoralkonzil, gut, mit ordentlichem Lehramtcharakter, ok, bestreitet auch niemand, nicht mal bei der Piusbruderschaft.
Das ordentliche Lehramt besitzt aber keine Unfehlbarkeit. Folgerichtig, und so wird es auch in der Einführung des Kleinen Kompendiums des II. Vat. Konzils vom St. Benno Verlag, eindeutig heruasgestellt, haben die Beschlüsse des VII nur einen richtungsweisenden, aber keinen für die Gesamtkirche bindenden Charakter.
q.e.d.
Redaktion benachrichtigen Selbstläufer Motu Proprio
#40   mariokin   16:06:43 | Freitag, 15. Juni 2007
@avila
Doch avila. Zu einem Konzil gehört wesensmäßig (also von seiner Natur her) dass es verbindlich eine Lehre verkündet in der Fachsprache „kanonisiert“ = dogmatisiert und gleichzeitig verwirft, was an kontroverser Irrlehre diesbezüglich existeiert und herumgeistert. Das ist mit meinen Worten formuliert die wesensmäßige Def. und Funktion eines allgemeinen ökumenischen Konzils, das vom Papst zu diesem Zweck einberufen wird und zudem sich die Bischöfe aus aller Welt dann versammeln und beraten…
Nachzulesen in jedem theologischen Handlexikon. Ich empfehle den Herder. Genauer hab ichs aber momentan nicht parat, bezgl. der Quelle.
mariokin
Redaktion benachrichtigen „Für Schwule und Lesben“
#10   mariokin   12:49:14 | Mittwoch, 13. Juni 2007
Sodom und Gomorra an hl. Stätte
Nein Typ. Gerade zum Lob und zur Ehre Gottes! Deshalb ist es ja eine Sühne. Indem Gottes Rechte in aller Deutlichkeit und dazu gehört auch sein Recht gegenüber seinen Geschöpfen zu befinden was Gut und Böse ist, zuerkannt und er durch das Opfer seines Sohnes geehrt und versöhnt wird. Eine Sühne in positiver Form gegen das sakrilegische Treiben in einem geweihnten Gotteshaus, in dem Sünde gutgeheißen und propagiert d.h. als rechtens und natürlich dargestellt und der Sünder sogar noch eine kirchl. Belohnung für seine sündhafte Einstellung bekommt in Form eines Segens. Das ist Sodom und Gomorra an hl. Stätte! Nicht erst seit den Tagen des NT oder gar der Kirche, bereits im AT und Judentum ist mehrfach zu lesen dass Unzucht ein schweres Vergehen ist und in Gottes Augen ein Greul darstellt, der im Volk des Alten Bundes sogar mit dem Tode bestraft wurde!
Redaktion benachrichtigen Große Einmütigkeit mit Bischof Walter
#18   mariokin   21:15:33 | Dienstag, 5. Juni 2007
@Sentinel
Nicht wortwörtlich aber dem Sinn gemäß kann man die Aussagen des hl Vaters zur Kirchenkrise bei
religion.orf.at/…ne060828_pius_fr.htm finden. Da es sich um eine Privataudienz handelte ist ein genauer Wortlaut nicht bekannt. Ich selbst kenne ihn aber von Pater Schmidberger, der bei der Audienz dabei war.
Redaktion benachrichtigen Große Einmütigkeit mit Bischof Walter
#10   mariokin   19:35:12 | Dienstag, 5. Juni 2007
Antwort
Ich muss nicht orakeln, habe es aus erster Hand. Siehe auch auf der homepage fsspx.info. Ist dort ebenfalls nachzulesen. Wenn Sie keine anderen Sorgen haben?
Redaktion benachrichtigen Große Einmütigkeit mit Bischof Walter
#4   mariokin   18:47:31 | Dienstag, 5. Juni 2007
Antwort
Die Priesterbruderschaft spricht ja auch nicht umsonst von einer Notstandssituation in der Kirche. Bei der Audienz von Weihbischof Fellay bei Papst Benedikt XVI. wurde diese vom Hl. Vater für den deutschen und französischen Sprachraum sogar eingeräumt. Ob diese Haltung nicht langsam auch eiem Schisma gleichkommt, von dem man gegenüber der Piusbruderschaft so hervorkehrend und lauttönend spricht, sollte man sich langsam wirklich ernsthaft fragen, denn ein dauerhafter, wenn auch verschleierter Ungehorsam ist doch auch eine „schismatische Haltung“
Redaktion benachrichtigen Pfarrer in Schutt und Asche
#4   mariokin   07:52:11 | Dienstag, 5. Juni 2007
@monti
Lieber Monti, dass ist nicht der Text des Dekretes Sacrosanctum concilium des II. Vat. Konzils, sondern ein Punkt in der Einführung zum NOM aus dem Jahre 1969.
Diese wurde damals mit großer Skepsis und Befremden sowohl vom Klerus, als auch vom Volk Gottes aufgenommen und es gab zahlreiche Beschwerden und Eingaben an den Hl. Stuhl.
Bugnini war mit seiner Schreibtischreform weit über die vom Konzil gewünschte behutsame und eingehend prüfende Veränderung in der Liturgie hinausgegangen, zum großen Schaden für die Kirche heute.
Aus einer durchweg katholischen Messe wurde ein dem protestant. Abendmahl (nach calvinistischem Verständnis) angenäherter Kult (ganz im Sinn Pauls VI.).
Viele Nachfolger machten sich den ungehorsamen Bruch mit der Tradition zum Vorbild und kreierten ihre Form von Gottesdienst bis auf den heutigen Tag. Alles beruft sich auf das II. Vat. aber was genau im Text steht beachtet niemand mehr, denn der Geist des Konzils habe ja diese Reformen angestoßen. Nun wenn der Geist des Konzils diesen Ungehorsam und diese Eigenmächtigkeiten, manchmal sogar Sakrilegischen und den Menschen in den Mittelpunkt stellenden Haltungen und Handlungen wirklich bewirkt und beflügelt hat, wie ja immer wieder schwadroniert wird, dann kann das nicht der Hl. Geist gewesen sein. Dann war es der Ungeist der Aufklärung, des Gutmenschentums und der Freimaurerei. Also der Feinde der Kirche!
Redaktion benachrichtigen Meine Sympathie für die Piusbruderschaft wächst
#5   mariokin   11:55:43 | Donnerstag, 24. Mai 2007
Antwort
Zunächst einmal ist ihre Anmerkung nicht unberechtigt, dennoch gebe ich zu bedenken, dass es sich hierbei nicht um eine Privatperson sondern um den höchsten kirchl. Vertreter Deutschlands handelt, der schon von Amts wegen ein Vorbild im Glauben sein muss! Und hier gebe ich dem Pfarrer in Peru recht, wenn er den Finger auf die Wunde legt, dass Kardinal Lehmann, wie viele andere seiner bischöfl. Mitbrüder sich scheut, offen den ganzen katholischen Glauben vor der Weltöffentlichkeit zu bekennen.
Redaktion benachrichtigen Verhexte Geschichte
#126   mariokin   13:41:33 | Montag, 21. Mai 2007
Gültigkeit des neuen Taufritus
Die priesterbruderschaft St. Pius X. erkennt die Gültigkeit der Taufe auch im neuen Ritus an, verweist aber auf Verwässerungen und wesentliche Veränderungen in den ausdeutenden und vorbereitenden Riten. Rein zur Gültigkeit der Taufe gehört die trinitarische Formel: „ NN, Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des hl. Geistes.“ Als Materie fließendes Wasser (entweder durch dreimaliges Übergießen oder Untertauchen) und die Intention taufen zu wollen, also das zu tun, was die Kirche will.
Die heute nicht mehr verpflichtende und abgeschwächte Exorzismusformel ist allerdings eindeutig eine Krankheit unserer Zeit und sehr bedenklich.
Ich habe die fehlenden Begleitriten später einmal in Wien beim Prior nachholen lassen, wie die gabe des exorzierten Salzes, die kathechumenenölsalbung und die Exorzismen. Bei einer Bekannten von mir, die bei den Baptisten getauft und später katholisch wurde, wurden sogar die Chrisamsalbung und Riten nach der eigentlichen Taufspendung nachgeholt werden
Redaktion benachrichtigen Verhexte Geschichte
#113   mariokin   00:30:29 | Montag, 21. Mai 2007
@Leblhuber
Ich kann mich nicht entsinnen jemals irgendjemanden mit beleidigenden Worten überhäuft zu haben. Auch Ministrant nicht. Meine „Kritik“ war konstruktiv gemeint und sehr sachlich, ebenso meine Argumentation. Woher Sie mir also Fanatismus vorwerfen, nachdem Sie von mir nur eine einzige Wortmeldung gelesen haben, ist mir schleierhaft und ich frage mich, ob Sie wirklich ernsthaft an einer Unterredung interessiert sind. Ich habe Ministrant mehrfach auf Fehler aufmerksam gemacht, die eindeutig falsch rescherschiert waren, aber niemals Beleidigungen oder fanatische Sätze fallengelassen. Postings unter der Gürtellinie, gleich von welcher Seite, sind mir zuwider.
Um mit einem Wort Jesu zu antworten: „Wenn es nicht recht war, was ich gesagt habe, dann weisen Sie es nach. Wenn es aber recht war, warum schlagen [entehren] Sie mich“ und stecken mich in die Naziecke??
Bitte bleiben Sie fair und sachlich, sonst werde ich auf keines Ihrer Postings mehr direkt antworten.
Redaktion benachrichtigen Verhexte Geschichte
#109   mariokin   00:19:46 | Montag, 21. Mai 2007
@Gotthard
Also Gotthard von Sakramententheologie verstehen Sie nicht viel. Das was ich schrieb, kann man in jeder halbwegs vernünftigen Dogmatik ganz sicher nachlesen! Das Sakrament der Taufe gliedert in die Kirche Jesu Christi ein und das ist die eine heilige katholische und apostolische Kirche. Erst die Unterweisung macht aus einem „Jünger Christi“ einen Apostaten, Häretiker oder Schismatiker. Sonst dürfte nämlich das Sakrament der Taufe bei anderen Konfessionen von der römisch- katholischen Kirche nicht als Initiationssakrament anerkannt werden und müsste generell sub conditione bei Eintritt (Konversion) in die katholische Kirche nochmal gespendet werden…
Redaktion benachrichtigen Verhexte Geschichte
#92   mariokin   22:25:38 | Sonntag, 20. Mai 2007
@Lebhuberl, Ministrant
Aber Sie müssen doch objektiv zugeben Lebhuberl, dass Ministrant eine voreingenommene Haltung hat und auch auf sachlich belegte Fakten, wie offizielle Stellungnahmen seitens des Vatikan, dass die FSSPX Teil der römisch katholischen Kirche ist und keine schismatische Gemeinschaft, kein Einsehen zeigt.
Außerhalb der Kirche steht nur, wer sich eine Exkommunikation zugezogen hat, nicht der welcher suspendiert ist, weil er für den Vatikan kanonisch nicht existent ist. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Es gibt auch in der „Amtskirche“ offiziell Priester, die aus verschiedendsten Gründen ihr Amt nicht mehr ausüben dürfen, sei es, dass sie z.B. laiisiert sind und geheiratet haben.Trotzdem kommt niemand auf die Idee, ihnen das katholischsein und die Kirchenzugehörigkeit abzusprechen. Katholischer Christ wird man nämlich kraft der Taufe und nicht aufgrund einer Weihe. Auch die FSSPX Priester sind römisch katholisch getauft und gehören damit, obwohl sie keine ordentliche Jurisdiktion besitzen, sondern nur eine außergewöhnliche, trotzdem als Getaufte der römisch katholischen Kirche an. Mir ist kein einziger Fall bekannt, indem je bei einem FSSPX Priester oder Gläubige oder der Bruderschaft nahestehenden Ordensangehörige jemals eine Exkommunikation seitens des Vatikan ausgesprochen wurde, weil jemand von ihnen Schismatiker sei. Die Weihbischöfe und dass ist eine Frage der genauen Auslegung des Kirchenrechts sollen aufgrund unerlaubter Weihe exkommuniziert sein, so Ecclesia Dei.
Redaktion benachrichtigen Viele Schwalben und kein Frühling
#49   mariokin   19:35:09 | Freitag, 18. Mai 2007
@Typ Antwort
Ohne Polemik und Ihr Wort werter Typ aufgreifend, empfehle ich Ihnen das vertiefte Studium der Kritische Untersuchung zum NOM herausgegeben von Kardinal Ottaviani und Bacci aus dem Jahre 1969. Dort finden Sie sehr theologisch und wissenschaftlich die Frage der Verwässerung und Neuinterpretation des Opferbegriffes zugunsten der Annäherung an das protestantische Abendmahlsverständnisses erklärt.
Nur Stchpunktartig, die heutigen Gabengebete haben den früheren Charakter der Opferungsgebete völlig abgelöst, es geht um einen „Tauschhandel“.
Der implizite Charakter, dass jede hl. Messe für sich nicht nur das Kreuzesopfer Christi darstellt (Doppelkonsekration), sondern dazu selber ein eigentliches Opfer der Kirche und für die Kirche ist, wird völlig ausgeblendet.
Es heißt nur noch eine Danksagung und ein Lobopfer. Die hl. Messe ist nach der dogmat. Def. des Trienter Konzils aber zugleich auch ein Sühne- und Bittopfer. Das kommt überhaupt nicht mehr zur Sprache!
ferner hört man immer wieder, die hl. Messe sei ein Mahl, eine Versammlung der Gemeinde unter dem Vorsitz des Priesters und aufgrund dieser Versammlung, sei Christus gegenwärtig (so stehts auch in der Einleitung zum NOM).
In Wahrheit ist die hl. Messe nach dogm. def. Lehre aber ihrem Wesen nach kein Mahl. Es ist die unblutige Gegenwärtigsetzung des Opfers Christi, der die Gläubigen um den Opferaltar schart & ihnen Anteil an der Erlösungsgnade schenkt. Die Wandlungsgewalt des Priesters bewirkt eine reale Gegenwart Christi.
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#174   mariokin   19:14:12 | Dienstag, 8. Mai 2007
Antwort
So ist die Realität nicht gewesen. Fragen Sie doch Leute, die früher den alten Ritus erlebt haben!
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#160   mariokin   17:17:55 | Dienstag, 8. Mai 2007
es war ein gelungenes Fest
Auch ich liebe Freunde war mit der KJB Dresden in München dabei und es war ein sehr erhebendes Fest. Unter den Gästen auf dem Marienplatz waren auch Leute der Legio Mariä, die sehr interessiert nach dem Erzbischof und unserer Situation fragten. Zum Te Deum, wie bestellt fingen die Glocken einer nahegelegenen Kirche und der Frauenkirche an zu läuten. Man hätte meinen können, als Bestätigung… es fiel genau mit dem abendläuten zusammen. So fügte Gott für uns zusammen, was Ordinariat und Menschen nicht trennen dürfen und sollen
Gebe Gott das es Bayern und ganz Deutschland zum Segen gereiche
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#152   mariokin   15:52:31 | Dienstag, 8. Mai 2007
@JohannesD
Also Johannes ich war am Sa. dabei und kann Ihre Frage sicher beantworten. Wir haben keinen hölzernen Götzen angebetet, sondern vor unserem Herrn Jesus Christus, real mit Gottheit und Menschheit im hl. Altarsakrament gegenwärtig und in der Monstranz feierlich ausgesetzt, gekniet und unseren Herrn und Gott angebetet. Wenn Sie das Bild vergrößern, dann können Sie das auch erkennen ;-)
Redaktion benachrichtigen Entscheidungsschlacht an der Mariensäule
#10   mariokin   19:08:03 | Montag, 7. Mai 2007
@ Typ
Naja, ich weiß ja nicht wie Sie es damit halten, aber der 90 jährige Geburtstag meiner Großmutter oder Uroma, Mutter, Vater… das ist doch ein anständiger Grund zum feiern, finden Sie nicht? Und wie war das mit der großen Geburtstagsfeier zum 80. von Benedikt XVI. ?
Redaktion benachrichtigen Abstimmung statt Argumente
#23   mariokin   20:45:47 | Montag, 30. April 2007
@gotthard
nun mal halblang gotthard. das ist doch total unsinnig. sie wollen mir doch nicht weiß machen, dass sie pro multis nicht korrekt ins deutsche übersetzen können, oder das die damaligen gelehrten und kirchenväter nicht pro multis von cunctis bzw. den giechischen orginaltext in seiner wortbedeutung unterscheiden konnten.
die fehlerhafte übersetzung ist auf eine längst widerlegte these des prot. exegeten jeremias zurückzuführen, wie jeder gebildete theologe und als solcher wollen sie ja auch gelten, nun eigentlich zur genüge wqissen müsste
Redaktion benachrichtigen „Das kann kein gutes Ende nehmen“
#30   mariokin   08:29:09 | Samstag, 28. April 2007
Dank an P. Mählmann
Vielen herzlichen Dank Pater Mählmann, für Ihr großherziges Engagement in diesen wichtigen Anliegen der gesamten Kirche. Auch wir KJB Jugendliche aus Dresden Löbtau werden kommen und dieses Ereignis mittragen. Ich finde auch besonders hervorhebenswert, dass Sie Ihre Mitbrüder aus dem Diözesanklerus eingeladen und auf dieses Fest hingewiesen haben. So wird einmal mehr deutlich, dass die Bruderschaft Teil der katholischen Kirche sein will und ist.
Redaktion benachrichtigen Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
#158   mariokin   08:25:30 | Samstag, 28. April 2007
Dank an P. Mählmann
Vielen herzlichen Dank Pater Mählmann, für Ihr großherziges Engagement in diesen wichtigen Anliegen der gesamten Kirche. Auch wir KJB Jugendliche aus Dresden Löbtau werden kommen und dieses Ereignis mittragen. Ich finde auch besonders hervorhebenswert, dass Sie Ihre Mitbrüder aus dem Diözesanklerus eingeladen und auf dieses Fest hingewiesen haben. So wird einmal mehr deutlich, dass die Bruderschaft Teil der katholischen Kirche sein will und ist.
Redaktion benachrichtigen Katholisch, wie es katholischer nicht mehr geht
#145   mariokin   14:44:51 | Freitag, 27. April 2007
@Maledica
ein Piushansl nicht, aber ein Hansl sind Sie in jedem Fall.
Redaktion benachrichtigen Gezielte Irreführung
#81   mariokin   20:39:04 | Mittwoch, 25. April 2007
@matt2
sind Sie katholisch?
Redaktion benachrichtigen Gezielte Irreführung
#76   mariokin   20:15:53 | Mittwoch, 25. April 2007
Unbefleckte Empfängnis
Ja, 1854. Habs grad nochmal im Schott nachgeschlagen.
Redaktion benachrichtigen Gezielte Irreführung
#74   mariokin   20:03:40 | Mittwoch, 25. April 2007
Unfehlbarkeit
Doch santo domingo. 1895 als sel. Pius IX. das Dogma von der Unbeflecken Empfängnis Mariens verkündete.
Dogmen sind seit jeher unfehlbar, matt.
Redaktion benachrichtigen Gezielte Irreführung
#68   mariokin   19:44:19 | Mittwoch, 25. April 2007
Was ist Glaubensgehorsam?
Jeder der über den Glaubensgehorsam gegenüber dem Papst hier zu Felde zieht und andere verurteilt, sollte erst einmal wissen, was das Unfehlbarkeitsdogma über unseren hl. Vater aussagt und wann und in welchem Fall eine Unterwerfung überhaupt gefordert wird. Schon gar nicht ist es eine Unterordnung „ohne nachzudenken“ was schizophren ist, denn Glauben ohne Vernunft und Annahme auch mit dem verständigen Herzen gibt es nicht (absolut unkatholisch).
Da das zweite Vatikanum keine verbindlich dogmatischen Lehren definiert und Irrtümer ausgeschlossen hat, sondern pastorale Aspekte Erörten wollte, kann ihm trotz seiner Form kein außerordentliches Lehramt zustehen, d.h. seine Beschlüsse sind also nicht unfehlbar.
Ein Papst übt nur dann laut 1. Vat. Konzil sein außerordentliches Lehramt aus, wenn er in Glaubens und Sittenlehre eine Lehre ex cathedra verkündet, also unter Berufung auf seine höchste Lehrautorität spricht und dies aus seiner Wortwahl auch eindeutig hervorgeht, er muß sich darauf eindeutig berufen. Nur in diesem Fall darf ein Katholik „blindlings“ zustimmen. Alle anderen Lehräußerungen sind nicht unfehlbar und so im Licht des Glaubens der gesamten Kirche (bis zu den Aposteln) auf ihre Wahrheit zu prüfen und dann im Licht des Glaubens anzunehmen. Widersprechen sie der Überlieferten Lehre, können sie nicht rechtens sein und man darf ihnen nicht gehorchen. Schon Thomas von Aquin kannte diesen Grundsatz. Also: blinder Kadavergehorsam ist nicht katholisch
Redaktion benachrichtigen Gezielte Irreführung
#65   mariokin   19:25:59 | Mittwoch, 25. April 2007
@Rottenburg
Einen Text mit dem selben Text als Quelle (nur auf anderer Website übernommen) zu belegen ist absolut nicht wissenschaftlich Rottenburg.
Redaktion benachrichtigen Warum besuchen Gläubige die Alte Messe?
#5   mariokin   13:19:07 | Mittwoch, 18. April 2007
Guiseppe
Nein. Denn Paul Bade spricht in einem heute auf kathnet neuerlich veröffentlichen Artikel davon, dass das Motu proprio kommt. Wann genau weiß man zur Zeit nicht, vielleicht sollten wir dem Papst, der augenscheinlich Schwierigkeiten hat, sich durchzusetzen helfen und ihn in seinem Vorhaben bestärken, wenn er sieht, dass das gläubige Volk die Freigabe der Messe wünscht und viele sein Anliegen mittragen. Das wäre möglich z.B. durch öffentliche Gebetsaufrufe aller diese Anliegen tragenden traditionellen Gemeinschaften, Gebetsgruppen, Jugend, Pfadfinder…
Vor allem ist die Öffentlichkeitswirkung entscheidend, dass in den Medien eine positive Resonanz der katholischen Gläubigen zum Ausdruck kommt, dass auch Aufklärungsarbeit geleistet wird, was diese Messe wirklich ist und das aufgeräumt wird mit angst- und panikmachenden Horrorzenarien, was alles unmöglich sei und wie es das Gottesvolk und das VII Superkonzil (was es nicht war) gefährdet.
Wenn dem wirklich so ist, da? es für das Leben der Kirche, ihre heutige Theologie etc. gefährlich &schädlich, spaltend &entzweiend ist, wie die Modernisten behaupten, dann kann ich dazu nur sagen, das damit bestätigt wird, daß das heutige Denken, Leben &Theologie betreiben mit dem von der Kirche immer als Wahrheit geglaubten Lehrgut &der sich daraus ergebenden liturgischen Praxis nichts mehr zu tun hat, ein wirklicher Bruch ist &darum nicht katholisch sein kann, denn die Liturgie war seit jeher einheitsstiftend & Ausdruck des Glaubens
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Panik
#32   mariokin   21:36:39 | Dienstag, 17. April 2007
@Ministrant
Pater Isenmann stand auch ein kirchl. Begräbnis zu. Der zuständige Ortsbischof hatte die Genehmigung erteilt, dass das Requiem in der Heimatpfarrkirche Nordrach stattfinde. Doch die dort ansässigen Kapuziener weigerten sich. Also müssten auch diese Patres nach Ihrer These nun exkommuniziert sein, denn sie waren ihrem mit Rom verbundenen Bischof ungehorsam. Merken Sie, wie unsinnig diese weiter unten aufgestellte Behauptung ist.
Noch etwas. Jeder Priester der FSSPX ist kraft der Taufe, die er ja in einer röm. katholischen Kirche empfing, römisch katholisch. Er mag als suspendierter Priester seine Amtsgewalt nicht ausüben dürfen. Römisch katholisch bleibt er deshalb trotzdem, eine Sspension schließ noch niemand aus der Kirche aus. Eine Verletzung dieser Vorschriften kann geahndet werden. Bis auf den heutigen Tag hat der Vatikan aber nachweislich noch über keinen FSSPX Priester namentlich eine Exkommunikation verhängt. Da dies keine automatische tatstrafe ist, müsste sie aber über jeden Priester einzeln ausgesprochen und verhängt werden.
In Kirchenrecht haben Sie, lieber Ministrant, noch viel zu lernen! Ich bin übrigens im 8. Semester kathol. Theologie!
Redaktion benachrichtigen Kein Grund zur Panik
#30   mariokin   21:19:04 | Dienstag, 17. April 2007
@ministrant
Eben und nach Deiner These ministrant wären diese Priester und Bischöfe, trotzdem sie in der Kirche offiziell anerkannt sind damit auch exkommuniziert. Wo also können Sie dann noch hin? Also damit beißt sich diese Argumentation von selbst.
@Regina 1961
eben nicht, wie ich ministrant nämlich vor einigen Tagen nachweisen konnte ist dieses motu proprio mit einer Reihe von Formfehlern behaftet und wurde in großer Eile von den Beratern des Papstes verfasst. JP II: hat das nicht selbst getan und die Bischofskongegation ist dazu eigentlich nicht befugt, eine Exkommunikation festzustellen. Diese „Feststellung“ wurde noch dazu unter Angabe falscher Canones in das Dekret übernommen.
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#65   mariokin   00:23:02 | Samstag, 14. April 2007
@Gotthard
naja Sie müssen es sich ja nicht antun, das zu lesen!
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#58   mariokin   19:54:02 | Freitag, 13. April 2007
@Heinrich
Ja auch dass ist sicherlich ein Grund gewesen, wobei ich dass jetzt unserm Hl. Vater Benedikt XVI. nicht unterstellen möchte. Die ganze Sache hat ihn damals sehr getroffen. Darum wohl auch das Bemühen, den „Schaden“ einzugrenzen und der FSSPX die Hand zu reichen. Auch wenn ers damit sehr schwer hat und sicher theologisch nicht auf der Linie der Burderschaft ist. Aber immerhin hat er einen Teil der Kirchenkrise erkannt und verwahrt sich dagegen, das VII als Sprungbrett für jeden Modernismus in der Kirche zu benutzen. Nicht viel ich weiß. Aber wenigstens ein Anfang.
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#56   mariokin   19:47:08 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant
Nun die Bruderschaft hatte sich schon auf mehreren Kontinenten entfaltet. Darum hatte der Erzbischof von Anfang an um mehrere Bischöfe gebeten. Ich glaube wenigstens zwei, da ihm die zu bewältigenden Aufgaben für einen Hirten allein zu schwer erschienen. Er hatte sich schweren Herzens, wie dem Protokoll vom 5. Mai 1988 zu entnehmen ist, auch mit nur 1 Bischof abgefunden, wenn die vorgeschlagene Kommission die für die Bruderschaft und Gläubigen der Tradition künftig zuständig sein sollte, mehrheitlich oder wenigstens im gleichen Verhältnis aus seinen & vatikanischen Leuten besetzt & somit die Tradition vor Übergriffen geschützt sei & man ihm den genauen Weihetermin & Namen des Bischofs mitteilen würde, da er schon eine zweite Liste mit Kandidatenvorschlägen eingereicht hatte und das vom Vatikan und ihm beabischtigte und anvisierte Datum 15. August 1988 unmöglich mehr einzuhalten war. Aber da vom damaligen Präfekten weder das eine noch das andere sicher zugesichert werden konnte, also wieder alles in den Sternen stand, was man im Protokoll soeben vereinbart hatte, sah sich der Erzbischof getäuscht. Deshalb tat er kund wenn bis dato (30.6.) keine der versprochenen Zusicherungen ernsthaft eingehalten würden, würde er selber handen. Zu diesem Zeitpunkt war er sich seiner schweren Krebskrankheit und der merklich abnehmenden Kräfte, die die bisherige Erfüllung seiner Aufgaben sichtlich einschränkte, voll bewußt. Somit kann man durchaus von einer von ihm empfundenen Notlage sprechen!
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#53   mariokin   18:54:09 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant
Ja objektiv ist Ihnen da zuzustimmen, das eine unerlaubte Bischofsweihe ein Ungehorsam darstellt. Aber eben auch nicht mehr. Wirst Du denn gleich aus Deiner Familie ausgeschlossen, weil Du Deinen Eltern in einem wichtigen Punkt nicht gehorcht hast? Nein. Siehst Du und auch die Kirche hat für einen so besonderen Fall vorgesorgt. Ihr oberstes Ziel ist das Heil der Seelen. Und an diesem Grundsatz richtet sie auch alles aus. Nicht umsonst hat sie die von mir zitierten Canones geschaffen, um klare Unterscheidungen zu treffen.
Nun muss man leider bedauernswerter Weise festhalten, das die Umstände nicht gründlich geprüft wurden, denn das Feststellen der vorgeblich eingetretenen Exkommunikation geschah total überstürzt schon während der Zeremonie durch den Sekretär der Bischofskongregation, nicht etwa durch den hl. Vater und sie enthielt zudem noch einen gravierenden Fehler, da der Mitkonsekrator Bischof Mayer ebenfalls verurteilt wurde. Diese „Urteil“ wurde im Motu proprio getreulich wiedergeben, nicht mal 1 Tag später, nur das Bischof Mayers Name nicht mehr darin auftauchte. Da der Text vermutlich nicht von Joh. Paul II. selbst verfasst wurde steht zu befürchten, dass sich seine Berater leider nicht sehr gut mit der Gesetzeslage auskannten. Denn ein sorgfältig vorbereitetes Motu proprio hätte auch andere Form Fehler, wie das Verurteilen der Bischofkonsekration nach Can 751, wo eigentlich 1382 hingehört hätte, nicht enthalten. Alles deutet auf eine fieberhafte Reaktion hin. Schade.
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#51   mariokin   18:37:36 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant
Denn so geht aus der von Ihnen zitierten Prdeigt auch hervor, dass Lefebvre nicht die Abischt hatte, sich durch diesen Schritt von Rom zu trennen: Sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert hört sich das so an (aus der Predigt bei der Bischofskonsekration): Fern sei von uns der Gedanke, sich von Rom zu trennen. Das wollen wir nicht. Im Gegenteil diese Bischofsweihen sind für die Kirche. Sie (die Auxiliarbischöfe) nehmen nicht den Platz anderer ein. Wir errichten keine Parallelkirche. Sie erhalten keine Jurisdiktion. Ihre Aufgabe ist es die Sakramente zu spenden.
In China hat man weder um Erlaubnis für die Bischofsweihen in Rom ersucht und gleich auch Diözesanbischöfe mit Jurisdiktionsvollmachten eingesetzt. Hätte Erzbischof Lefebvre dies getan, dann wäre Ihr Vorwurf berechtigt. Er hat aber im Gegenteil nur zu dieser Maßnahme gegriffen, da er glaubte, dass man das Werk der Tradition, wie er es nannte, vernichten wollte. es sollte ganz allmählich vom Erdboden verschwinden. Wo kein traditioneller Bischof, da keine neuen traditionellen Priester. Und in gewisser Hinsicht spricht das Muto proprio ja auch der offiziellen Hierarchie ein gewisses Versagen zu, wenn es betont, alle in der Kirche müßten sich der Treue zur Lehre der Kirche neu bewußt werden. Also war die Tat des Erzbischofs doch auch ein Anlass zur Selbstkritik. Ohne 1988 gäbe es heute keine einzige traditionelle Ecclesia Dei Gemeinschaft (offiziell anerkannt) und auch keine alte Messe mehr! Das ist ein unbestrittenes Faktum.
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#45   mariokin   18:19:58 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant
Ganz so einfach ist es nicht. Auch ich, obwohl ich mich als Sympatisant der FSSPX verstehe und viele ihrer Analysen die Kirchenkrise betreffend teile, halte Papst Benedikt für den rechtmäßigen Nachfolger des hl. Petrus. Das schließt implizit seine Jurisdiktionsvollmacht ein. Das gleiche denken auch alle, sowohl Prieser, Weihbischöfe und Gläubige der Bruderschaft, die ich persönlich kenne. Dies tat auch Erzb. Lefebvre. Zu keiner Zeit und gerade vor den Bischofskonsekrationen, hat er den rechtmäßigen Primat des Papstes grundsätzlich abgelehnt. Das ergibt sich schon daraus, dass er alle Vorschriften befolgt hat, die notwendig sind, um eine Bischofsweihe vornehmen zu dürfen. Und Rom hatte ihm diesen Bischof auch bereits zugesagt!!! Das sollte man wissen. Der Erzbischof hat nur darum zu einer solch außergewöhnlichen Maßnahme gegriffen, als klar wurde, dass die Verhandlungen um sein Werk nicht ehrlich geführt wurden und man versuchte ihn hinzuhalten. Das ist wirklich eine Tatsache und keine Erfindung! Lesen Sie dazu ruhig den offiziellen Briefwechsel von Lefebvre, Kardinal Ratzinger usw. zu finden auf der Homepage der FSSPX. Lefebvre glaubte subjektiv an einen Notstand den Glauben und die Lehre der Kirche betreffend im allgemeinen und im Bezug auf seine kanonisch errichtete Bruderschaft, die durch ein unrechtmäßiges, nach geltendem Kirchenrecht nicht gültigen Verfahren aufzuheben versucht wurde, im besonderen.
also kein Privatinteresse. Und im Gegensatz zu China keine Jurisdiktion.
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#39   mariokin   17:55:20 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant
Sie wiedersprechen Rom schon wieder! Niemals hat der Vatikan offiziell von einem Schisma oder bei der Priesterbruderschaft von Schismatikern gesprochen. Sie sollten mit ihren vorschnellen Schlüssen und Urteilen echt aufhören! Das zieht nähmlich nicht und es zeigt, dass Sie nur wiedergeben können, was Ihnen andre vorgebetet haben, ohne dass Sie als Theologe reflektieren und nachprüfen, was Sie hören. Ich bin genauso Theologe wie Sie.
Redaktion benachrichtigen Gedanken zum Motu Proprio
#36   mariokin   17:48:22 | Freitag, 13. April 2007
@Ministrant
Dann lesen Sie bitte Canon 1323/1324 §1 Nr.8, 1324 §3 nach denen die Tatstrafe der Exkommunikation selbst dann nicht eintritt, wenn subjektiv eine Notlage angenommen wurde, die objektiv nicht besteht. Genau dass müßte man als Theologe aus Sicht der Konzilskirche nämlich zugeben. Daher ist die Feststellung und Berufung auf Canon 1382 CIC in Ecclesia Dei unglücklich. Denn das Kirchenrecht verlangt gerade in diesen wichtigen Dingen eine Enge Auslegung des Gesetzestextes!
Redaktion benachrichtigen Ungeschriebene Liturgiegeschichte
#2   mariokin   11:58:40 | Montag, 9. April 2007
@ Logos
Wenn die hl. Messe das einzige Problem der Kirchenkrise wäre, lieber Logos würde ich Ihnen zustimmen. Da aber gewisse offene Formulierungen in den Dokumenten des Vatikanums II erst der progressistischen Zerstörung zum Durchbruch und zur Darstellung einer Theologie verholfen hat, die weder mit der Tradition, noch mit dem im Einklang steht, was die meisten Konzilsväter wollten, und die auch offen als eine Überwindung der Vergangenheit angepriesen wird, ist eine Grundsatzdisskusion, wie Weihbischof Fellay betonte, unumgänglich nötig, damit der Papst wirksam dieses zerstörerische Treiben beenden kann.
Redaktion benachrichtigen Zurück in die schlimme, die vorkonziliare Zeit?
#25   mariokin   12:26:56 | Sonntag, 8. April 2007
@Heggi
volle Zustimmung. Gesegnete Ostern
Redaktion benachrichtigen Zurück in die schlimme, die vorkonziliare Zeit?
#11   mariokin   18:43:32 | Samstag, 7. April 2007
@20…
Mein Lieber, aber nicht alles war früher in Latein. Lesung und Evangelium wurden zunächst in Latein, dann in der Landessprache gehalten. Da die Predigt kein Bestandteil der Messe an sich war und somit kein liturgisches Gebet o.a., war sie auch seit jeher in der Landessprache, damit alle die Auslegung des Evangeliums verstanden. Da mein Vater diese Messe noch als Ministrant kannte und ältere Leute, die heute auch wieder zur trid. Messe gehen, kann ich Ihnen versichern, dass sie da entweder schlecht zugehört haben, was ihre Eltern und Großeltern sagten. Oder ihre allgemeine Aussage „Die Messe war früher immer in Latein“ falsch verstanden haben.
Redaktion benachrichtigen Zurück in die schlimme, die vorkonziliare Zeit?
#2   mariokin   18:15:07 | Samstag, 7. April 2007
@Romulus
Doch die Feinde Gottes wurden bisher immer dann überwunden, als sie sich am sichersten glaubten. Ich bin optimistisch. Wenn nicht morgen, dann in nächster Zeit. Umsonst gab es keine Bestätigung aus dem Staatssekretariat.
Allen Lesern Gesegnete Ostern!
Redaktion benachrichtigen Finanziell ausgeblutet
#6   mariokin   10:33:20 | Freitag, 23. März 2007
@ an Typ
einfach lächerlich, was Sie hier so von sich geben und bar jeder Realität. Ich habe schon in Schulen der FSSPX hospitiert und Praktika gemacht. Es sind ordentliche, staatlich anerkannte Schulen, die sich genauso wie jede andere an den Lehrplänen zu orientieren hat. Vielleicht wird aber dort sensibler, feinfühliger und auch religiös motiviert mit solchen Themen umgegangen, die draußen in der sexualisierten Gesellschaft nicht mehr nur kein Tabu sind, dass sind sie nämlich dort auch nicht, sondern geradezu propagiert und entgegen den vernüftigen Naturgesetzen und der Menschenwürde auf eine triebhafte Steuerung fixiert und eingeengt Sicht und „Moral“ gepresst und angepriesen werden, mit all ihren negativen Folgen: Drogen, Sucht, sexuelle perversion, Ermordung unschuldiger Kinder im Mutterschoß, Schwängern und vergewaltigen von Minderjährigen Jugendlichen bis hin zum sexuellen Mißbrauch von Kindern.
Tolle Errungenschaften einer Gesellschaft, die nichts und niemanden, keine ethische Norm und Autorität mehr erträgt und bestehen läßt, weil ja alles eigene Privatsache ist und jeder tun darf, was ihm gefällt.
Redaktion benachrichtigen Wird der Dom von St. Pölten eine Moschee?
#58   mariokin   21:14:04 | Samstag, 17. März 2007
Gunsenum
Sie sollten sich schämen!
Redaktion benachrichtigen Die neue Kirchensprache
#2   mariokin   14:06:27 | Freitag, 16. März 2007
Beten wir!
Dieser Artikel sagt etwas sehr wahres aus. Beten wir darum, dass unsere hl. Mutter Kirche, der Papst und die Bischöfe, ja jeder Priester wieder zur klaren Verteidigung des Glaubens den Mut und die Entschlossenheit finden!
Es wird sicher zu einer Konfrontation dadurch kommen, auch innerhalb der Kirche selbst. Aber sie wird heilsam sein. Um die Verirrten kann man sich gerade dann auch kümmern, wenn von der Leitung der Kirche bis ins kl. Gemeindegrüpplein wieder klar ist und nicht nur in moralischen Fragen, wo der Hase langläuft.
Häresien und Ungehorsam sollten strikt geahndet und dadurch wieder Ordnung geschaffen werden.
Unrecht sollte beim Namen genannt und die Verantwortlichen von Rom auch zur Verantwortung gezogen werden. Güte und Liebe sind auch in der Strenge möglich.
Nicht das Ansehen, die Medien, die Welt sind der Maßstab, nicht ob uns alle verstehen und loben,
sondern die Wahrheit, Jesus Christus!
Wie hat er gelebt, verkündet, gepredigt? Er hat klar gesprochen, es auch nicht allen recht gemacht.
Er hat Sünde beim Namen genannt und den Umkehrenden vergeben! Er ging seinen Jüngern mit seinem Beispiel vorran, bis in den Tod.
Dienen heißt nicht kuschen, aus Angst anzueggen. Demut heißt Mut zum Dienen und jeder Priester und Bischof hat seiner Herde zu allererst mit seinem Beispiel des Glaubens, der Treue, der Aufrichtigkeit, der Klarheit und Führungsstärke zu dienen und die Mittel des Heiles den Seelen zu schenken
Beten wir inständig darum!
Redaktion benachrichtigen Viele Gemeinplätze – wenig Konkretes
#28   mariokin   16:44:30 | Dienstag, 13. März 2007
@stat crux
Schluß mit Ihrem Unsinn, Stat crux, hören sie auf sich aufzuspielen.
Die Gültigkeit eines gespendeten Sakramentes ist dogmatisch genau an drei Bedingungen geknüpft. Gültige Form, Materie und Intention des Zelebranten.
Gültige Materie: in der Kirche des lat. Ritus ungesäuertes Brot und Wein, dem ein wenig Wasser beigemengt ist.
Gültige Form: ein von der kirche approbierter und gültiger Ritus und das ist der tridentinische Ritus allemal, denn er wird sowohl von der Pius- wie Petrusbruderschaft, sowie anderen Instituten der überlieferten Liturgie gefeiert, ist also ein anerkannter Ritus der Kirche! Und basta!
Wichtig noch hierbei ist natürlich die Vollmacht, die Weihesukzession und da die Priester der Piusbruderschaft gültig geweiht sind, ist die Voraussetzung für die gültige Messfeier erfüllt!
gültige Intention: Der zelebrierende Priester muß die Absicht haben, das zu tun, was die Kirche tut. Sprich er muß das Opfer Christi feiern wollen, so wie die Kirche es im konzil vom Trient dogmatisch festgelegt hat.
Ich empfehle Ihnen die Dogmatik von Ott, ganz neu aufgelegt 2005.
Das einzige was sie sagen könnten, wäre, dass nach Ihrer Ansicht diese Messen zwar gültig, aber nicht mit Erlaubnis des Ortsbischofs gefeiert werden und daher unerlaubt seien.
Aber auf das Zustandekommen des Sakramentes hat das keinen Einfluß, da das Zustandekommen des Sakramentes nicht von der Disposition des Zelebranten(gut, schlecht, in Sünde lebend oder nicht) abhängig ist, es wirkt ex opere operato.
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#42   mariokin   15:16:12 | Freitag, 23. Februar 2007
Antwort
Alanus der Judica Psalm ist eben ein echtes Vorbereitungsgebet gewesen, mit Blick auf den Altar und das Kreuz. An den Stufen des Altares ein zur Ruhe kommen, sich sammeln, mit den Augen des Geistes und dem Herzen zu Gott emporschauen, sich vergegenwärtigen Wem ich jetzt begegne und auch wie (in Sammlung und Ehrfurcht, dankbar, oder auch mit meinen Sorgen…)
Man kann sich darüber Gedanken machen. Ich selbst bin im NOM groß geworden, erlebe aber selber trotz Vorbereitungsgebet 1min vor Messbeginn in der Sakristei sehr viel Unruhe, gequatsche, keine Sammlung auf das Mysterium bei mir in der Heimatpfarre.
Im alten Ritus ist das anders. Und ich erlebe es als echte Wohltat für die Seele, die sich ja zu Gott emporschwingen soll
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#37   mariokin   15:01:52 | Freitag, 23. Februar 2007
Che…
Doch natürlich. Tut mir leid, aber bin grad erst wieder online. Was genau verstehen Sie nicht? Darf ich fragen, ob sie christlich sind. Denn das wär für eine Antwort auch wichtig zu wissen.
VG Mariokin
Redaktion benachrichtigen Der Alte Ritus widerspricht dem Konzil
#12   mariokin   12:39:11 | Freitag, 23. Februar 2007
die Kirche hat sich nicht wiederentdeckt
vielleicht sollte unser österreichischer Theologe mal die jüngsten Äußerungen des Sekretärs der Gottesdienstkongregation lesen. Dann würde dieses ewige Die Kirche hat sich nach 1965 Jahren mit dem VII wiederentdeckt endlich aufhören. Als ob vor dem II.Vat. über 500 Jahre alles nur Dummköpfe die Kirche geleitet hätten
mariokin
Redaktion benachrichtigen Ein Mann mit einer leisen Stimme
#22   mariokin   17:39:59 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Das Skapulier
Zum braunen Skapulier läßt sich in aller Kürze soviel sagen. Es wurde dem hl. Simon Stock von der Muttergottes für die Söhne des Karmel überreicht. Es ist ein „Schutzgewand“ und noch heute das Kleid des Karmelitenordens. Das Tragen des Skapuliers ist ein äußeres Zeichen der kindlichen Hingabe an die Gottesmutter Maria, welche die Gläubigen in ihrem Glauben und in ihrer Treue zu Gott nachzuahmen suchen. Für das Tragen des Skapuliers sind von der Gottesmutter außerordentliche Gnaden versprochen worden. „Jeder der dieses Habit bei seinem Tode auf sich trägt, wird vor den ewigen Flammen bewahrt bleiben“. Da sich dieses Versprechen unter dem christlichen Volk verbreitete, begannen fromme Christen, unter ihren Gewändern eine Reduktion des besagten Skapuliers zu tragen.
Fünfzig Jahre später erschien die Allerseligste Jungfrau Maria Papst Johannes XXII., erinnerte ihn an ihre früheren Versprechen; sie wollte dem noch hinzufügen das Versprechen der Erlösung aus dem Fegfeuer an dem auf den Tod folgenden Samstag, und zwar nicht nur zu Gunsten der Karmeliter, sondern auch aller das Skapulier tragenden Gläubigen, die sich der Gemeinschaft des Karmeliterordens anschließen möchten.
Für dieses zweite Privileg sind drei Bedingungen erforderlich:
1. Das gewöhnliche Tragen des Skapuliers
2. Der Zustand der Keuschheit
3. Das tägliche Rezitieren des kleinen Offiziums der Allerseligsten Jungfrau Maria
Viele Päpste forderten in der Folge die Gläubigen zum Tragen des Skapuliers auf.
Redaktion benachrichtigen Verdorbene Kirche + …
#3   mariokin   16:55:49 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Korrektur
ich meine natürlich für die Zeit nach dem Sonntag Quinquagesima. Sorry
Redaktion benachrichtigen Ein Mann mit einer leisen Stimme
#15   mariokin   14:22:28 | Mittwoch, 21. Februar 2007
kopfschüttel
Leute, sachlich und beim Thema bleiben!
Redaktion benachrichtigen Verdorbene Kirche + …
#1   mariokin   09:02:03 | Mittwoch, 21. Februar 2007
Hymnus zu Beginn der Fastenzeit
Attende Domine, et miserere, quia peccavimus tibi
1. Ad te Rex summe, omnium Redemptor, oculos nostros sublevamus flentes:
exaudi, Christe, supplicantum preces.
R: Attende Domine…
2. Dextera Patris, lapis angularis, via salutis, janua caelestis,
ablue nostri maculas delicti.
R: Attende Domine…
3. Rogamus, Deus, tuam majestatem: auribus sacris gemitus exaudi:
crimina nostra placidus indulge.
R: Attende Domine…
4. Tibi fatemur crimina admissa: contrito corde pandimus occulta:
tua, Redemptor, pietas ignoscat.
R: Attende Domine…
5. Innocens captus, nec repugnans ductus; testibus falsis pro impiis damnatus:
quos redemisti, tu conversa Christe.
Attende Domine, et miserere, quia peccavimus tibi
(Hymus in der Zeit nach Quadragesima, zu Beginn der Fastenzeit. Man kann ihn nach der bekannten Psalmodie des „Bekehre uns, vergib die Sünde, schenke Herr uns neu dein Erbarmen (GLB Nr. 160) singen)
Eine gnadenreiche Fastenzeit wünscht allen Lesern
mariokin
Redaktion benachrichtigen Don-Bosco Schulleiter tödlich verunglückt
#59   mariokin   20:00:56 | Montag, 19. Februar 2007
Requiem aeternam dona ei Domine
Auch ich durfte P. Isenmann bei einem Besuch in Diestedde kennenlernen. Wir haben heute in Dresden für ihn den Rosenkranz aufgeopfert.
Zu eurer unten laufenden Disskusion: Ich denke es ziemt sich generell nicht, über einen Verstorbenen schlecht zu reden. Allerdings dürfen allgemein Dinge auch geklärt werden, die nicht in Ordnung waren und wenn guter Ruf, oder Schaden für andere, besonders aber das Heil der Seelen auf dem Spiel stehen. Es kommt aber immer auf den Ton und die Art und Weise an. Will ich mit dem was ich sage aufbauen oder niederreißen. Ziehe ich nur in den Dreck, mache ich mich dabei selber wichtig, oder hilft es anderen, nützt es ihnen wirklich.
Und nicht zuletzt ist es absolut notwendig, dass ich jetzt und in diesem Rahmen, unter diesen Umständen sage, was ich sagen will.
P. Isenmann, ich danke Ihnen für alles Gute das Sie für Gott und die Ihnen anvertrauten Gläubigen getan haben! :(3
Zum Paradies mögen Engel Dich geleiten, die heiligen Martyrer Dich begrüßen und Dich führen in die heilige Stadt Jerusalem. Die Chöre der Engel mögen Dich empfangen und durch Christus, der für Dich gestorben soll ewiges Leben Dich erfreuen!
Requiescat in pace!
Redaktion benachrichtigen Wie bezwingt man den Teufel? + …
#36   mariokin   15:11:03 | Montag, 19. Februar 2007
Mad…
nicht dumme Sprüche klopfen antworten!
Redaktion benachrichtigen Wie bezwingt man den Teufel? + …
#30   mariokin   13:43:55 | Montag, 19. Februar 2007
Quelle?
Ich habe heute mit dem Prior von Berlin telefoniert und er hat mir gesagt, dass die Information, die auf kreuz.net zu lesen ist und die auch der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu Ohren gekommen sei, von Dr. Klaus Berger stamme.
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#69   mariokin   13:48:47 | Dienstag, 13. Februar 2007
Lieber landorganist
Soweit ich weiß, hat Bischof Fellay laut eigener Aussage bis jetzt dreimal um Aufhebung in Rom ersucht. Diese wird von Rom auch angedacht, aber erst, wenn sozusagen „alles geklärt“ ist. Die Bruderschaft jedoch möchte als Zeichen des aufrichtigen, ernstaften Willens der Traditionsfamilie in der Kirche wieder eine Heimat zu geben neben der Freigabe des überlieferten Ritus die Aufhebung des Exkommunikationsdekretes vorher, sozusagen als Basis, auf dem eine wirkliche Übereinkunft möglich wird.
Das ist der Knackpunkt, um den im Augenblick gerungen wird & den Ernst der Lage zeigt z.B., wie schwer es für den Hl. Vater ist, die alterwürdige Liturgie wieder in den „Alltag“ der Kirche zu integrieren. Ich bin sicher, daß er es gut machen möchte und keinem Anstoß geben will. Aber es zeigt auch, wie schwer es durch die moderne liberale kollegiale Amtsausübung für den Papst heute im Vatikan ist, obwohl er als oberster Lehrer die höchste Amtsgewalt innehat, solche Leitungsakte zu setzen.
Genau deshalb wartet die FSSPX ab, denn es geht ihr nicht um sich selbst, sieht sie doch, wie schwer es andern Instituten der Traditionsfamilie innerhalb der Strukturen gemacht wird, daß sie von den meisten Bischöfen behindert, ihres Apostolats, ihrer Kraft beraubt, in eine Schmollecke abgeschoben werden.
Solange sich dieses Klima nicht grundlegend wandelt, wird die FSSPX nicht bereit sein, sich in amtskirchliche Strukturen so zu integrieren, daß sie davon völlig abhängt. Geht es doch um das Höchste Gut.
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#60   mariokin   18:25:28 | Montag, 12. Februar 2007
Daniel
Im Gegensatz zu Ihnen, Daniel ist die Piusbruderschaft nicht der Meinung einer Sedisvakanz ganz gleich, ob in Rom oder sonstwo.
@ Rottenburg
Wie andere traditionelle Gruppierungen ist die FSSPX eine der wenigen Gruppen, die sich das Vatikanum II, obwohl im Rang eines Pastoralkonzils, soweit es der Tradition entspricht zu eigen gemacht haben. Siehe Dekret über die Liturgie, über das Studium der Theologie mit der Thomistik, hinsichtlich der Klerusdisziplin…
Da aber einige Teile zweideutig sind und heute längst im Bruch mit der Vergangenheit überholt wurden, können Dinge wie Ökumenismus der einem Relativismus Tür und Tor öffnete sowie Indifferentismus und offener Ungehorsam nicht angenommen, wohl aber kommentiert werden.
Beschlüsse ändern oder überarbeiten, das weiss man bei der FSSPX auch, kann nur der Papst oder ein neues Konzil.
Übrigens ist VII ebenfalls zum fehlbaren Lehramt zu rechnen, da im Voraus und wärend des Konzils selber auf die Ausübung des unfehlbaren Lehramtes öffentlich verzichtet wurde (vgl. Eröffnungsrede Joh. XXIII. 1962, siehe auch Kardinal Ratzinger in verschiedenen seiner Büchern, müsste ich genau nachschlagen, hab ich grade nicht dabei, liefere ich aber nach).
Zum allgemeinen, ökumenischen Konzil gehört nämlich wesensmäßig das dogmatische Festhalten von Lehrentscheidungen und Verurteilen von Irrtümern.
Im Konzilskompendium über das VII steht auch im Vorwort, dass die Beschlüsse des VII nicht für die Gesamtkirche bindend seien.
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#58   mariokin   18:09:56 | Montag, 12. Februar 2007
@Rottenburg
Ich kenne das Motu proprio auch.
Aber es handelt sich dabei nicht um das unfehlbare Lehramt und somit kann dagegen Rekurs eingelegt werden. Auch wenn den Hl. Stuhl niemand richtet, darf im Falle es fehlbaren Lehramtes über die Rechtmäßigkeit einer Entscheidung nachgedacht und Anfragen vorgebracht werden.
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#56   mariokin   18:02:54 | Montag, 12. Februar 2007
letzter Teil
1. Wenn kein Schisma vorhanden ist, war die Handlung zwar unerlaubt, aber nicht schismatisch, denn sonst hätte sie ins Schisma geführt. Die Gefahr einer dauernden ungeregelten Situation kann also durch eine Übereinkunft und endgültige kirchenrechtliche Struktur gelöst werden.
2. Die Exkommunikation muß als nichtig betrachtet werden, denn trotz der von den römischen Behörden nach Kirchenrecht erfolgten Ermahnung, hat der Erzbischof, nach seiner Meinung zu Recht und schuldlos geglaubt, einer Notlage begegnen zu müssen, dabei aber die Verhältnismäßigkeit (keine Jurisdiktionsweitergabe) eingehalten; aus Sicht des Vatikan, der die Notlage nicht anerkennt, hat der Erzbischof schuldhaft, also irrtümlich geglaubt, eine solche Notlage läge vor und deshalb die „Straftat“ begangen. Doch auch hier tritt die Exkommunikation als Tatstrafe nicht ein. (vgl. Can 1324 §3)
Demnach fordert die Bruderschaft zu Recht und Bischof Fellay hat dreimal selber darum gebeten, das Exkommunikationsdekret aufzuheben!
Ich hoffe, weitergeholfen zu haben.
Mit freundl. Grüßen
Mariokin
@Rottenburg Staatsexamen
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#54   mariokin   17:49:38 | Montag, 12. Februar 2007
Antwort Teil 4
Somit ist aus seiner und der Bruderschaft, einiger Kardinäle wie auch einiger bedeutender Kirchenrechtler und Theologen Sicht die Strafe nicht eingetreten.
Wenn man wie die Bischofskommission, aber auch anderer Vertreter in Rom, den Umstand einer objektiven Notlage nicht anerkennt, müßte man aber nach geltendem Kirchenrecht die schuldhafte, wenn auch subjektive Einschätzung und „Einbildung“ einer Notlage anerkennen, nach der ebenfalls keine Strafe eintritt.
Hierzu schreibt das Kirchenrecht eindeutig vor: Can 1324 §1: „Der Straftäter bleibt nicht straffrei, aber die im Gesetz oder Verwaltungsbefehl festgesetzte Strafe muß gemildert werden oder an ihre Stelle muß eine Buße treten, wenn die Straftat begangen worden ist: Nr. 8 von jemandem, der irrtümlich, wenngleich schuldhaft geglaubt hat, es läge einer der in can 1323 nn. 4 oder 5 genannten Umstände (siehe oben) vor.
Und §3 des selben Canons bestimmt sogar noch: „Unter den im §1 aufgeführten Umständen trifft den Täter keine Tatstrafe.“
Da jedoch die Exkommunikation auf eine unerlaubte Bischofsweihe laut CIC eine automatisch eintretende Tatstrafe ist (vgl. Can 1382 CIC) kann die Exkommunikation gar nicht eingetreten sein!
Das ist der Streitpunkt. Es geht nicht um eine ins Schisma gemündete schismatische Handlung. Dies wird von den in Rom dafür zuständigen Stellen, wie vom Papst selber eindeutig sowohl im Falle der Bischöfe, wie der Bruderschaft verneint. Damit beißt sich die Katze aber selber in den Schwanz. Folgerung Teil5
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#52   mariokin   17:28:31 | Montag, 12. Februar 2007
Antwort Teil 3
Warum gilt das Eintreten der Exkommunikation als zweifelhaft? Nun dazu noch einmal ein Blick ins Kirchenrecht. Das seit 1983 geltende Kirchenrecht im CIC verankert, betont, dass jemand straffrei bleibt, der aus folgender Situation heraus handelt. Can 1323 Nr.7 ohne Schuld geglaubt hat, eine unter Nr.4 oder 5 des gleichen Canons aufgeführten Umstände lägen vor.
Wörtlich: „ Straffrei bleibt, wer bei Übertretung eines Gesetzes oder Verwaltungsbefehls: (nach Nr.7) ohne Schuld geglaubt hat, einer in den nn. 4 oder 5 aufgeführten Umständen liege vor.
Nr. 4 aus schwerer Furcht, wenngleich nur relativ schwer, gezwungen oder aufgrund einer Notlage oder erheblicher Beschwernis gehandelt hat, sofern doch die Tat nicht in sich schlecht ist oder zum Schaden für die Seele gereicht; (meine Anmerkung: eine Bischofsweihe ist weder eine in sich schlechte Handlung, denn sie ist ein Sakrament, noch gereicht sie Seelen zum Schaden)
Nr. 5 aus Notwehr einen gegen sich oder einen anderen handelnden ungerechten Angreifer unter Beachtung der gebotenen Verhältnismäßigkeit abgewehrt hat; (meine Anmerkung: Bischof Lefebvre hat Gefahr von der Kirche und der Bruderschaft abwehren wollen und für diese Intention auch die Verhältnismäßigkeit gewahrt, da er einerseits das Priestertum und die Lehre der Kirche, die ihm anvertraute Verwaltung der Sakramente schützen, andererseits aber auch keine Kompetenzen streitigmachen und anderen ihren Platz wegnehmen wollen.) Fortsetzung folgt!
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#49   mariokin   13:25:31 | Montag, 12. Februar 2007
Antwort Teil 2
Das Eintreten der Exkommunikationsstrafe ist deshalb selbst bei nominierten und namenhaften Kirchenrechtlern von amtlicher Seite umstritten, da Erzbischof Lefebvre bei der Weihezeremonie ausdrücklich von einer schweren Notlage der Kirche im allgemeinen und seiner von der Kirche kanonisch errichteten Bruderschaft im besonderen gesprochen und seine Tat ausdrücklich als Hilfsmittel für die Kirche Gottes angesehen hat. Gegen ein Schisma spricht auch, daß der Erzbischof keine Jurisdiktionsvollmachten weitergegen, daher keine Parallelkirche errichtet und so Rom etwas weggenommen hat, so nach dem Motto, die Bischöfe sind nicht mehr tragfähig… ich setze jetzt Bischof xy als Bischof v. Regensburg ein. (Bsp. Luther Landesbischöfe). Er betonte, dass die vier Bischöfe Weihbischöfe seien, die nicht den Platz anderer einnehmen würden und zur Sakramentenverwaltung eingesetzt seien, für die Bruderschaft. Somit ist kein ausdrücklicher Trennungsakt vollzogen worden. Es gibt kein Schisma.
Was ist eine „schismatische“ Handlung? Das wäre normalerweise jede Handlung, die sich gegen die Unterordnung unter den Willen des Papstes und das kirchl. Lehramt richtet. Nur ist der Schweregrad unterschiedlich. Demnach setzten auch offiziell in d. Kirche wirkende Laien, Bischöfe und Priester solche Handlungen, wenn sie gegen geltendes Recht, z.B. willkürlich Änderungen am Meßritus, an der Kirchendisziplin etc. vornehmen oder dulden.
Warum d. Eintritt d. Exkommuniktion kirchenrechtlich umstritten ist inTeil3
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#47   mariokin   12:07:02 | Montag, 12. Februar 2007
@Rottenburg Teil 1
Sie haben das Interwiev der Deutschen Tagespost mit d. Präfekten v. Ecclesia Dei nicht richtig gelesen. Hier wird Kardinal Hoyos eindeutig zitiert: „Die Bischöfe, Priester und Gläubigen der Priesterbruderschaft Pius X. sind keine Schismatiker.“. Das hat der Vatikan wiederholt eindeutig gesagt. Auch, daß es sich bei der FSSPX nicht um Häretiker handelt. Die vier Bischöfe der Bruderschaft sind von Erzbischof Lefebvre gültig, aber ohne päpstliches Monitum konsekriert. D.h. offiziell wird v. d. Kommission der Fall angenommen, das dadurch automatisch eine Exkommunikation eingetreten sei, weil die Weihehandlung nicht erlaubt stattgefunden hat (vgl. can 1382). Wenn Ihre Behauptung zuträfe, hätte sowohl im Motu proprio v. 2.7.1988 als auch in den laufenden Stellungnahmen der mit dieser Angelegenheit betrauten Kommission Ecclesia Dei die Exkommunikation ausgesprochen, d.h. verhängt werden müssen und zwar nach can 1364 bzw. 751 CIC (1983) aufgrund von Häresie bzw. Schisma. Das aber ist nicht der Fall. Kardinal Hoyos betont im Interwiev zu Recht die oben dargelegte Postition einer Beugestrafe wegen unerlaubt empfangener Weihe: „Erzbischof Marcel Lefèbvre († 1991) habe mit der unerlaubten Bischofsweihe eine schismatische Handlung vollzogen. Daher seien die von ihm geweihten Bischöfe suspendiert und exkommuniziert. Die Priester und Gläubigen der Bruderschaft seien nicht exkommuniziert: „Sie sind keine Häretiker.“ Ob d. Strafe tatsächlich eingetreten ist, ist selbst in Rom umstritten.
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#16   mariokin   19:03:53 | Samstag, 10. Februar 2007
@möchtegern
genau: das ist wirklich zum :-D :-D :-D :-D
Redaktion benachrichtigen Schweizer Manifest für die Alte Messe
#13   mariokin   18:31:10 | Samstag, 10. Februar 2007
@Navon, Gotthard, thraumaturgos
Wie naiv muss man eigentlich sein? Soll ich ernsthaft ihren Intellekt an diesen gemachten Aussagen messen?
Also ernst nehmen kann man so Sie nicht! Ich z.B. gehörte auch zu den Unterzeichnern des deutschen Manifestes und stand alsStudent trotzdem nicht auf der Liste.
Viele Gläubige und Interessenten des alten Ritus, der sehr wohl in seinen Ursprüngen bis ins 1. Jh. zurückreicht und organisch gewachsen ist, so dass Pius V. nur noch kanonisiert hat, haben keine Möglichkeit gehabt, dazu ihre Unterschrift zu geben. Darum geht es bei dem Manifest auh nicht. Er ist keine Statistik und kein Barometer, sondern er zeigt das große Interesse, vor allem auch der mit der Materie vertrauten Intellektuellen und will dem Papst dadurch zeigen, das das Getöse von wegen „ewig gestrig, Für unbelehrbare Nostalgiker“ etc. nicht der Wahrheit entspricht.
Ich will nicht bestreiten, dass die Zahl der Gläubigen, Interessenten… kleiner ist, als vielleicht die Masse, die dazu keine Meinung hat. Aber ich bin siche die Zahl ihrer „erklärten Gegner“ ist genauso klein und unbedeutend.
Und eines bin ich mir sicher: diese Ritus zieht an, vor allem junge Leute, die auf der Suche sind. Und das ist auch der Grund, warum eine bestimmte Lobby dagegen zetert und blockiert. Man fürchtet ein leeren der Kirchen und ein Abwandern zur alten Messe, wenn erst mal keine Einschränkung mehr da ist und die Leute, die sie jetzt nicht kennen, interessiert darauf zugehen und sich kundig machen. Zuviel Lärm um Belangloses!
Redaktion benachrichtigen „Das Zweite Vatikanum ist wie Plastik“
#67   mariokin   17:23:12 | Mittwoch, 7. Februar 2007
@Gotthard
Glauben Sie wirklich, was Sie da geschrieben haben?
Nun, ich nehme ihnen dass sogar ab, aber ich muss Sie dennoch enttäuschen. Ich kenne Weihbischof Fellay persönlich und habe auch schon selber mit ihm gesprochen. Erlauben Sie mir daher eine Korrektur Ihrer Aussagen.
Weihbischof Fellay geht wie jeder FSSPX Priester von einer Notstandssituation aus, die – und das stellt auch der Codex Iuris Canonici von 1983 eindeutig klar – selbst bei einer subjektiven und daher fehlerhaften Annahme derselben vor Eintritt der Höchststrafe schützt (vgl. Can 1324 §1 Nr. 8)
Daher betrachtet er diese kirchliche Zensur als nichtig. Würde er die Exkommunikation bejahen, hätte er die gemäß Can 1331 festgelegten Einschränkungen auch akzeptiert und entsprechend um Aufhebung ersucht.
Aber Weihbischof Fellay, soweit ich ihn verstanden habe, betont, dass die exkommunikation nicht rechtens sei.
Und er steht mit dieser Meinung auch außerhalb der Bruderschaft bei namenhaften Kirchenrechtlern nicht alleine da!
Redaktion benachrichtigen Ein Nachhutgefecht
#4   mariokin   12:09:19 | Samstag, 27. Januar 2007
@st.georg
Die Bezeichnung zum Herrn hin bedeutet, dass sowohl Priester, wie auch die Gläubigen in Richtung des Tabernakels gewandt beten, in dem der Gottmensch Jesus Christus in der Gestalt des Brotes personal und real zugegen ist.
Natürlich ist Gott unter uns. Selbstverständlich, in seiner allgemeinen geistigen Gegenwart, das sind aber genauso auch die Heiligen und meine verstorbene Großmutter, so Gott sie zu sich in den Himmel genommen hat.
Diese allgemeine Gegenwart aber ist von der Realpräsens Christi in der Eucharistie wesenhaft verschieden, das wissen Sie doch aber auch? Oder?
Jeder Vergleich hinkt, aber ihr Freund mit dem sie sich gerade gegenüberstehend von Angesicht zu Angesicht unterhalten (Realpräsenz) ist Ihnen doch in diesem Augenblick ganz anders nahe, als wenn Sie miteinander telefonieren, oder durch räumliche Entfernung getrennt, im Geist (im Gedenken, im Herzen, im Gebet…) miteinander verbunden sind.
Das ist schon ein Unterschied, jedenfalls für die Theologen, Kirchenväter und Kirchenlehrer. Und auf ihr Zeugnis, dass sie von den Aposteln empfangen haben (Tradition), baut die katholische Lehre auf.
Redaktion benachrichtigen Unter Dach und Fach
#20   mariokin   17:45:56 | Mittwoch, 17. Januar 2007
thaumaturgos
Kleine Korrektur: Pfarrer Goesche war bereits Priester, als er die Bruderschaft kennenlernte und sich ihr anschloss.
Redaktion benachrichtigen Der Blamage-Bischof leckt sich die Wunden
#9   mariokin   14:58:18 | Mittwoch, 17. Januar 2007
@Chatolicos
volle Zustimmung
Redaktion benachrichtigen Warum sich die Neue Messe durchgesetzt hat
#38   mariokin   21:38:46 | Montag, 15. Januar 2007
Antwort
Liebe Schwester in Christo!
Bitte schauen Sie in der heutigen Nachmittagskorrespondenz nach. Das Problem wurde von landorganist aufgeworfen, der immer wieder nach Fakten verlangt hat. Ihn müssen Sie nach seinem Problem fragen. Ich habe mich lediglich darum bemüht seiner etwas ungestüm vorgetragenen Bitte nachzukommen, um andere Leser und Schreiber etwas aus der Schusslinie zu nehmen, damit wir auf sachlichem Niveau bleiben.
Ich denke dass ist auch in Ihrem Interesse.
mariokin
Redaktion benachrichtigen Warum sich die Neue Messe durchgesetzt hat
#29   mariokin   17:22:50 | Montag, 15. Januar 2007
Fortsetzung Verschiebungen, etc.
Heiligenfeste:
Herunterstufung des Festes des hl. Nikolaus v. Myra zu einem Gedenktag, der durch den gewöhnlichen Wochentag ersetzt werden kann.
Verschiebung des Apostelfestes des hl. Thomas vom 21. Dez. auf heute 3.7.
Wegfall des Apostelfestes Bekehrung des hl. Paulus am 25.1. und des Gedächtnisses des großen Völkerapostels am 30. 6. Er wird heute zusammen mit dem hl. Petrus an einem einzigen Tag, dem 29.6. geehrt.
Verschiebung des Festes des hl. Thomas v. Aquin v. 7. März auf den 28.1., früher Gedächtnis des hl. Jungfrau Agnes und des Festes des Bekenners Petrus Nolascus
Wegfall des Festes des hl. Cyrillus, der zusammen mit Methodius heute an einem Tag gefeiert wird.
Wegfall des Festes des hl. Erzengel Gabriel 24.3. und des Erzengels Raphael 24. Oktober, die heute zusammen mit dem hl. Erzengel Michael am 29. September gefeiert werden.
Ersatzlose Streichung des Gedächtnisses der Sieben Schmerzen Mariä am Freitag nach dem ersten Passionssonntag. Dieses Gedächtnis wurde zusätzlich zum Fest Mariä Schmerzen am 15. Sept. begangen.
Streichung des Festes des hl. Papstes Pius V. am 5. Mai
Verlegung des Festes Maria Königin v. 31. Mai auf den 22. August
Steichung der Vigilien z.B. vor dem Fest der Geburt Johannes des Täufers am 23. 6., Petrus und Paulus 28.6.
Korrektur zum 1. Beitrag Fest des Kostbaren Blutes war am 1.7. Fest Mariä Heimsuchung am 2. 7. ist geblieben!
Steichung des Festes des hl. Joachim vom 16. August. Er wird heut mit der hl. Anna gefeiert am 26.7.
etc…
Redaktion benachrichtigen Warum sich die Neue Messe durchgesetzt hat
#23   mariokin   15:48:59 | Montag, 15. Januar 2007
verschiebungen
Gut fangen wir mal an:
Weihnachtsfestkreis: Äußere Feier bis Maria Lichtmeß, heute bis Taufe des Herrn. Die wurde früher immer am 12.1. begangen, heute am Sonntag nach Erscheinung des Herrn. Fest der hl. Familie: früher erster Sonntag nach Erscheinung des Herrn, heute Sonntag nach Weihnachten, da war früher Fest des allerheiligsten Namens Jesu !! gestrichen!!
Osterfestkreis: Beginn mit den 3 Vorfastensonntagen Septuagesima, Sexagesima, Quinquagesima !!ersatzlos gestrichen!! (von Septuagesima bis Pfingsten werden 70 Tage gezählt)
Alle Quatemberfastentage Mittwochs, Freitage und Samstage der Advents- und Fastenzeit bzw. am Vigiltag vor Hochfesten !!ersatzlos gestrichen!! Der Vigiltag war zudem noch ein Abstinenztag, vergleichbar dem Fastgebot des heutigen Aschermittwoch und Karfreitag.
Ersatzlose Streichung des Festes des kostbaren Blutes Christi 2.7. Übriggeblieben ist eine wenig bekannte Votivmesse zu Ehren des kostbarsten Gutes durch das wir erkauft sind.
Ersatzloser Wegfall der Pfingst- und Fronleichnamsoktav. Osterzeit endete früher mit dem Samstag vor dem ersten Sonntag nach Pfingsten
Verschiebung des Christkönigsfestes an den letzten Sonntag im Kirchenjahr, früher, letzter Sonntag im Oktober zugunsten einer eschatologischen Bedeutungsverschiebung auf das Endzeitliche Christkönigtum, Christus als König des Himmls, ja ok, der Richter, der wiederkommt! Und was ist mit seinem Anspruch als König aller Zeiten, jeder Gesellschaft, der Staaten??? Fortsetzung folgt
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#263   mariokin   21:29:22 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ Pünktchen
Ich kann Ihnen das leider nicht beantworten. Aber persönlich denke ich, das es so ist. Wieso sollte er unecht sein. Das wäre nämlich tatsächlich ein Straftatbestand und der läßt sich anhand der IP Adresse eines Computers auch sehr schnell ahnden
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#257   mariokin   21:21:34 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Sturmius
Zustimmung
allerdings würde ich die doch sehr überemotionalen kommentare stärker zensieren, wenn ich Redakteur wäre.
@paparazzi
Gönnen Sie sich mal eine Mütze Schlaf über das was Sie hier so von sich geben. Es ist nicht nur peinlich und unter Niveau sondern auch widerlich.
So kann man Sie nicht ernst nehmen
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#249   mariokin   21:14:12 | Dienstag, 19. Dezember 2006
@ Toby
Richtig. Aber wenn es ohne breites Publikum bereinigt würde wäre es doch trotzdem besser, finden sie nicht? Es wirft auf die Kirche ja ohnehin schon kein gutes Licht, was alles geschehen ist
Redaktion benachrichtigen Der Bischof droht mit dem Staatsanwalt
#240   mariokin   21:00:57 | Dienstag, 19. Dezember 2006
Antwort
Also ich finde Ihre polemischen Ausführungen sind auch nicht ohne Henr… Nur zur Info, jeder der mich hier kennt, weiß um meine vernünftige Argumentation. Ich bin auch Freund der FSSPX. Werde ich nun auch an die Wand geklatscht und mit Dreck beworfen. Es ist beleidigend, was hier so abgezogen wird und wird weder kreuz.net, noch den traditionellen Gläubigen gerecht. Außerdem wirft es kein gutes Vorbild auf euch, die ihr doch glaubt gerecht und christlichzu sein. Benehmt ihr euch denn besser?
Zu dem Brief ist nur zu sagen, dass es sehr bedauerlich wäre, sollte sich dies als echt herausstellen. Denn man kann sicher auch anders mit einer Lesermeinung umgehen.
Es war sicher nicht klug, dies ins Internet zu stellen, da es mehr schadet, als nützt. Der Schaden für das Ansehen der Kirche wird dadurch noch gesteigert.
Mario Kintscher
aus Dresden
(soviel mein Beitrag gegen die Anymität)
Redaktion benachrichtigen Französische Intellektuelle wollen die Alte Messe
#36   mariokin   20:42:25 | Samstag, 16. Dezember 2006
@Schwester Maria Andrea
Ja, bei mir zu hause, z.B. in Finsterwalde, durch Pfr. Schubert und Kaplan Schoppa. Noch Fragen?
Redaktion benachrichtigen Bischof Algermissen am Telefon
#54   mariokin   21:16:46 | Donnerstag, 14. Dezember 2006
für den Bischof von Fulda und uns allen
Es ist wirklich nicht leicht, in dieser Situation einen ruhigen Kopf zu bewahren, trotzdem möchte ich als traditionell Gläubiger zu einer sachlichen Auseinandersetzung mahnen, das gilt beiden Seiten!!!
Ich habe vor einigen Tagen Bischof Algermissen geschrieben und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er auch als Bischof Fehler macht und für die Gläubigen sein Hirtenamt ausübt und dass er vor dem Richterstuhl Christi Verantwortung übernehmen muss für sein Tun. Trotzdem habe ich ihm versichert, dass ich ihn als Nachfolger der Apostel achte und respektiere.
Und genau in diesem Spannungsfeld liegt auch dass was uns hier not tut. Die Kirche ist keine Demokratie. Christus hat sie hierarchisch gewollt. Es ist wichtig Sünder und Sünde zu trennen und nicht Amt und Person gleichzuschalten.
Es ist für den Bischof von Fulda wichtig, dass er aus unser Argumentation sieht, dass wir als traditionelle und katholische Gläubige die Kirche, unsere Mutter wirklich lieben, auch wenn wir an ihren Wunden und menschlichen Armseligkeiten leiden.
D.h. nicht, alles einfach runterschlucken, gut zu heißen oder die Hände in den Schoß zu legen. Aber auch nicht in den Irrtum zu verfallen, uns eines Tones oder Urteils zu bemächtigen, der die christliche Nächstenliebe verletzt.
Beides halte ich für unsachlich: Kreuz net zu verteufeln, oder aber den Bischof zu beschimpfen.
Er braucht unser Gebet und unser Zeugnis in Treue zur Kirche zu stehen. Vielleicht hilft ihm das in seiner geäußerten Verarbeitungszeit
Redaktion benachrichtigen „Herr Bischof, Sie haben mich belogen!“
#7   mariokin   11:48:17 | Donnerstag, 7. Dezember 2006
Antwort
Also auch mir platzt irgendwann mal der Kragen! Leute so geht es nicht! Kreuz.net Redakteure sind doch auch nicht bloß Deppen, die dauernd Stimmung machen.
Und wenn ihr euch darüber so empört, was man hier so schreibt, dann schaut doch auf die einseitige „Haue“ und „Häme“ des kathnet Forums, wie da über uns traditionelle Gläubige hergezogen und voreingenommen abgeurteilt wird. Ihr seid auch nicht besser!
Schlußfolgerung: Erst mal besser machen und vorleben, was ihr als Vorbild so gern hervorhebt und für euch beansprucht und dann erst den Zeigefinger mahnend heben.
Kath.nets Berichterstattung ist auf seine Weise auch ideologiesiert und einseitig, nämlich zu einem gewissen Teil papalistisch und wird entsprechend zensiert. Das ist dann genausowenig katholisch zu nennen. Also kein Grund sich wichtig zu machen. Und dann noch ein Tipp:
Ihr braucht die Seite hier ja nicht besuchen, wenn sie euch nicht zusagt. Niemand zwingt euch dazu!
Redaktion benachrichtigen Auf der Seite des Papstes
#35   mariokin   11:27:15 | Samstag, 18. November 2006
@M.C., @ Ge…
Der Meinung bin ich nicht ganz. Jeder hat ein Recht auf die Wahrheit. Allerdings sollte an der ernsthaftigkeit eines Wortwechsels untrüglicher Zweifel bestehen, ist das Wort des Herrn bindend: Dann sei er für Dich wie ein Heide oder Zöllner. :-@
Redaktion benachrichtigen Auf der Seite des Papstes
#28   mariokin   22:48:15 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Jetzt schweifen Sie vom Thema ab
Redaktion benachrichtigen Auf der Seite des Papstes
#25   mariokin   22:29:29 | Freitag, 17. November 2006
Protestant
Das was Sie glauben müssen hat die Kirche in ihren dogmatischen Lehrverkündigungen klar herausgestellt. Es ist nicht etwas, was sich irgendwann mal einer ausgedacht hat, sondern geht zurück auf die Lehre Christi selbst, ist bezeugt durch das Zeugnis der Apostel und Martyrer der frühen Kirche, durch die frühchristliche Gemeinde, durch die getreue Auslegung der Kirchenlehrer und Kirchenväter und wurde Schritt für Schritt in den Konzilien oder durch Päpste dann als rechtmäßig erklärt = dogmatisiert, wenn irgendj emand das, was seit Anfängen der Christenheit geglaubt und bezeugt wurde angegriffen ward. Das geschah und geschieht auch heute zum Schutz der Gläubigen und der Erhaltung dessen, was Gott uns offenbahrt hat.
Sie sehen, dass derjenige, der in Rom dieses Amt innehat große Verantwortung trägt und solche schwerwiegenden Aussagen nicht aus sich selbst hat.
Entscheidend sind nicht 34 theologische Auslegungsmöglichkeiten, die Theologie hat zu allen Zeiten der Erhaltung des Zeugnisses Christi und seiner Lehre gedient. Entscheidend ist, was geführt vom hl. Geist, gestützt auf die Lehre der heiligen Schriften und der Tradition als geoffenbarte Wahrheit Gottes gesichert ist.
Und die lautet ganz eindeutig: Du sollst nicht töten (5. Gebot)
Redaktion benachrichtigen Auf der Seite des Papstes
#20   mariokin   21:41:03 | Freitag, 17. November 2006
@Protestant
Es tut mir leid, aber die Fürstin gibt nur wieder, was allgemeingültig katholische Lehre ist. Christus selbst hat Kraft göttlicher Stiftung dem Petrusamt das Garant des Glaubens verheißen. Dieser Lehre müssen Sie übrigens, wenn sie katholisch sein wollen mit kindlichem Vertrauen und Glaubensgehorsam anhängen. Denn Katholisch heißt universal, ganzheitlich und nicht private, persönliche Glaubenssache.
Wenn Sie das ganz ehrlich vor sich selbst nicht können, bedeutet das, dass Sie sich selbst vom katholischen Glauben entfernt haben und sich somit selber aus der Kirche ausschließen.
Sie können gern darüber lachen, wenn Sie wollen, eines bin ich mir sicher:
Vor dem Richterstuhl Christi werden Sie und ihre Freunde nicht mehr lachen, das verspreche ich Ihnen.
Redaktion benachrichtigen Jahrhundertealte Tradition?
#9   mariokin   21:34:32 | Mittwoch, 15. November 2006
Sr. Maria Andrea
Ihre Polemik ist auch nicht ohne!! Es ist für mich schwer zu glauben, dass Ihnen an unserer Kirche etwas liegt, da auch Sie damit die Gräben noch unnötig tiefer reißen müssen. Ich kenne Erfurt von meinem Theologiestudium. Die Allerheiligenkirche war ein Ort in den wir uns gerne als Theologen zurückzogen. Er bot eine Möglichkeit durch seine einzigartige innere Ausgestaltung zu betrachten zu beten. Die Leute, auch Außenstehende, Heiden also, kamen gern in dieses wunderschöne Gotteshaus. Eine Grabeskirche ist sie jedenfalls nicht gewesen, soviel steht für jeden fest, der Erfurt kennt.
Schade um diesen Ausverkauf.
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#97   mariokin   15:22:28 | Mittwoch, 8. November 2006
@ Dr. Heger
Nein Konzilsbeschlüsse müssen vom Papst approbiert werden, um Rechtskraft zu erlangen. Was ich als Theologe vom Fach sagen will ist, dass nicht nur der Papst allein (immer ex cathedra) sondern auch auf einem Konzil gemeinsam mit den versammelten Würdenträgern das außerordentliche Lehramt ausüben kann. Siehe Def. LTHK! oder Der große Herder Band V.
Richtig ist, wie im Fall von Vat. II. dass bestimmte pastorale Beschlüsse auch keien dogmatischen Charakter haben können, wie von Ihnen richtig erkannt. Ob man dann aber noch von einem „Konzil“ insbesondere einem allgemeinen ökumenischen Konzil sprechen kann, zu dessen Wesen ja die dogmatische Lehrverkündigung gehört, ist eine andere Frage.
@ möchtegern
Eine Synode ist meiner Ansicht mehr beschränkt auf einen nationalen Raum oder auch Thematik
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#94   mariokin   10:26:23 | Mittwoch, 8. November 2006
Antwort
Genau Dr. Heger!
Das sagte ich ja. Zur Ausübung des außerordfentlichen Lehramtes gehört die Dogmatisierung und Verwerfung des Irrtums!!!!
Aber möchtegern glaubte, erst der Papst durch seine Unterschrift unter solche Kanones löse die Unfehlbarkeit aus, das wollte ich richtigstellen!
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#90   mariokin   08:32:08 | Mittwoch, 8. November 2006
@ möchtegern kathole
Ja, die gibt es, wie ich weiter unten schrieb: Ein Konzil dient wesensmäßig der Festschreibung und Bekräftigung von Glaubenswahrheiten der kirchlichen Lehre, die durch Irrtümer und den Glauben gefährdende Aussagen angegriffen werden.
Ein Konzil ist auch in seiner Gesamtheit, wenn es dieses außerordentliche Lehramt ausübt, also alle Bischöfe mit dem Papst gemeinsam, unfehlbar.
Für ein Konzil ist also maßgeblich, dass es in Dogmen die kirchl. Lehre festigt und klar ausdrückt, was schon zu allen Zeiten Glaubensgut war, eben nichts Neues!!!, das wird ja bei VII. so immanent herausgestellt, und
dass in Kanones Irrtümer verurteilt, also klar abgegrenzt wird, wer und was nicht zur Katholischen Kirche und ihrer Lehre gehört, sprich die Verwerfung durch das aussprechen des Anatema sit.
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#79   mariokin   21:40:27 | Dienstag, 7. November 2006
@möchteger-kathole
Hier die Definition, die du brauchst:
,Das allgemeine ökumenische Konzil ist die Versammlung der regierenden Bischöfe und anderer höchster kirchlicher Würdenträger unter dem Vorsitz des Papstes zu Lehräußerungen und zur Fassung bindender Beschlüsse in kirchlichen Angelegenheiten. Für ein ökumenisches Konzil ist das außerordentliche Lehramt wesensmäßig.
Gegenstand des Lehramtes sind die geoffenbarten und die zwar nicht geoffenbahrten, aber mit der Offenbahrung wesentlich zusammenhängenden sogenannten Katholischen Wahrheiten. Das außerordentliche Lehramt ist als solches unfehlbar und daher unveränderlich.
Ein Konzil wird vom Papst einberufen, die Bischöfe versammeln sich, um die katholische Lehre zu präzisieren, d.h. Irrtümer zu verurteilen und eine Lehre zu verkünden.
Dekrete, die moralische oder theologische Fragen betreffen, sind, wenn sie vom Papst approbiert sind, für die Gesamtkirche bindend.’
soweit eine Zusammenfassung aus Der große Herder, Band V
Nach diesen Kriterien, die ein allgemeines ökum. Konzil definieren, ist zum II. Vatikanum folgendes zu sagen:
Das II. Vatikanische Konzil war kein allgemeines, ökumenisches Konzil, sondern stufte sich selbst per Definition (Joh. XXIII.) in den Rang einer pastoralen Synode ein. Auf eine Verurteilung von Irrtümern und eine autoritative, dogmatische Lehrverkündigung wurde ausdrücklich verzichtet (siehe Eröffnungsrede Joh. XXIII.) Das außerordentliche, unfehlbare Lehramt wurde damit nicht in Anspruch genommen.
Redaktion benachrichtigen Der eigentliche Grund für die Auseinandersetzungen
#17   mariokin   20:34:57 | Dienstag, 7. November 2006
@breze
hast Du doch schon. Oder ist Tradi bei Dir immer gleichbedeutend mit Dummschwätzer, Unsachlichkeit, Provokation…
Ich jedenfalls bemühe mich um Objektivität. auch wenn ich nicht Ihrer Meinung bin.
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#69   mariokin   18:10:58 | Dienstag, 7. November 2006
Aufgabe eines Konzils
Es ist nicht Aufgabe eines Konzils ambivalent zu sein, sondern die Glaubenslehre klar und scharf umrissen darzulegen und gegen irrtümliche oder den Glauben gefährdende oder leugnende Falschaussagen zu verteidigen. (mit eigenen Worten wiedergegebene Definition laut Der große Herder Band V).
Diese Grundintention kann das „Pastoralkonzil“ (Kard. Ratzinger) Vatikanum II. nicht für sich beanspruchen. Aus der Eröffnungsansprache Joh. XXIII. geht klar hervor, das diese Absichten nicht bestanden!
Redaktion benachrichtigen Angstmacherei in Fulda
#36   mariokin   14:16:11 | Dienstag, 7. November 2006
neues Glaubensbekenntnis
Hw. Rauch und allen, die wie er egal ob ein Amt in der Kirche haben oder nicht, ist dazu nur eins zu sagen. Euer Glaube ist nicht mein Glaube, eure Kirche ist nicht meine Kirche!
Ihr müsstet eigentlich beten:
Wir glauben an das Zweite Vatikanischen Konzil und alle aus ihr hervorgegangenen Reformen, die die Kirche verändert haben und sich durch das Arragemento mit der Welt auszeichnen.
Und die versöhnte Verschiedenheit, die alles hinderliche der Vergangenheit (ewige Wahrheit, Dogmen, kirchl. Lehre und Disziplin) überwunden und uns zu neuen mündigen Christen gemacht hat.
Wir glauben, das niemand verloren geht, weil alle anonyme Christen sind, die irgendwie auf die Kirche hingeordnet sind und Gott alle in sein Reich nimmt.
Ich bleibe römisch katholisch und bete festen Herzens: „… Ich glaube an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht. Der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht. Der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird. Der gesprochen hat durch die Propheten.
Und die eine, heilige katholische und apostolische Kirche!
Ich bekenne die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.
Amen!“
(GLB 356 bzw. 423)
Redaktion benachrichtigen Woher kommt der Widerstand?
#13   mariokin   14:02:57 | Donnerstag, 12. Oktober 2006
@sirilo
Nein, bis auf einige der 8 Millionen gehen vielleicht 7.800.000 gar nicht mehr zur Messe. Das ist ja das offensichtliche Resultat der Eperimentiergottesdienste und der von der kathol. Glaubenslehre vielfach abgefallenen Theologen, die die vorletzten und letzten Generationen an Priestern und Gläubigen bis heute prägen und beeinflussen. Kein Wunder also.
Redaktion benachrichtigen Schuld war wieder einmal „der islamische Terror“ + …
#2   mariokin   08:55:37 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Antwort
Es sollte für alle Christen ein Anstoß zur Besinnung sein. Ich hoffe, dass sie selbst sich zuerst an die Brust geklopft haben, bevor sie irgendeine Gruppe an den Pranger stellen. Das hilft uns vor niemandem weiter, ist stolz und absolut nicht im Sinne Christi.
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#30   mariokin   07:50:10 | Samstag, 30. September 2006
Sr. Maria Andrea
Der Nickname, bitte entschuldigen Sie ist das Synonym unter dem Sie hier schreiben. Wenn Sie sonst keine Argumente haben… Tut mir leid, das kann man wirklich nicht ernst nehmen. Ich habe Ihnen nichts getan und wie Sie sich hier präsentieren zeigt gekränkte Eitelkeit. Ich habe nicht vor Recht zu behalten, aber Ihre Antwort war einfach nicht wahr, deshalb habe ich sie mit dem Kirchenrecht richtiggestellt. Auch ich bin ein Kind Gottes, das Er beim Namen geufen hat, bin gefirmt, genau wie Sie und Tempel des hl. Geistes. Wo habe ich das je in Frage gestellt. Wo bleibt denn Ihre Achtung vor mir?? Das ist alles was es dazu zu sagen gibt. Ich bitte Sie um Ihr Gebet und ich bete auch für Sie
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#24   mariokin   23:16:26 | Freitag, 29. September 2006
Sr. Maria Andrea
Liebe Sr. Maria Andrea. Ich habe Ihren Text sehr aufmerksam gelesen und auch sehr sachlich kommentiert. Seien Sie doch nicht gleich beleidigt, dass ich Ihen Nicknamen abgeürzt habe. Das bedeutet keineswegs eine Mißachtung Ihrer Person. Ich vergaß für einen Moment, dass der eigentliche Name erst der zweite Vorname ist, zumindest bei Ordensleuten. Das hatte nix mit Böswilligkeit zu tun, aber ich bitte um Verzeihung, wenn ich Sie gekränkt haben sollte.
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#22   mariokin   23:04:57 | Freitag, 29. September 2006
@Benedikt
Aber das ist ja gerade das Befruchtende finde ich, im gemeinsamen Austausch. Nur so erfährt man mehr über den anderen, lernt ihn besser kennen und auch seine eigene Position kritisch anzusehen und auch mal nach kleinen Fehlerteufelchen zu hinterfragen. Um noch mal auf Ihre Frage von vorhin zurückzukommen: Als wir dem Generalvikar gesagt haben, dass wir uns nach diesem mißlungenen Kirchenraumdeal selber nach einer Räumlichkeit umsehen würden, war er davon nicht so ganz begeistert. Insofern hat die Redaktion von Kreuz net zumindest nicht ganz unrecht.
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#19   mariokin   22:49:31 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt
Wenn es einzig und allein nur die einzige Begründung sei, würde ich Ihnen zusimmen, aber das ist sie Gott sei es gedankt nicht, es gibt noch wesentlich mehr. Nur wird mE nach dieses Argument hauptsächlich herausgestellt, da es vom logischen betrachtet am leichtesten einsichtig und nachvollziehbar sein müsste.
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#17   mariokin   22:42:28 | Freitag, 29. September 2006
Antwort
Liebe Schwester Maria!
Wissen Sie denn was Haeretiker sind? Rom hat die Piusbruderschaft niemals als Haeretiker bezeichnet. Vielmehr heisst es in der letzten offiziellen Stellungnahme der Kommisssion Ecclesia Dei ausdrücklich, dass die „Priesterbruderschaft St. Pius X. treu an der überlieferten Lehre der Kirche festhält.“ Haeretiker sind Menschen, die vom Glauben abgefallen sind. Vgl. CIC can 751
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#15   mariokin   22:31:44 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt
Wir haben den Bischof bei der Audienz um einen Kirchenraum für uns gebeten. Der zuständige Generalvikar verwies uns auf eine von Katholiken und Protestanten gemeinsam genutzte Kirche. Doch der ungenutze evangelische Teil konnte durch uns nicht angemietet werden. Unsere jetzige Räumlichkeit ist privat angemietet worden und ein ehemaliger Büroraum, der als kleine Kapelle von uns eingerichtet wurde, wozu wir Bischof Reinelt nicht nochmals befragt haben. Ein offizielles Verbot gibt es nicht, wir werden stillschweigend geduldet. Dieser Satz ist von der Redaktion eingefügt worden und stammt nicht aus meinem Rundbrief, in welchem darüber auch keine Info stand. Im Gegenteil, wir haben Bischof Reinelt sogar unsere Hilfe beim Wiederaufbau des Katholizismus in unserm Landstrich angeboten und ihm gesagt, dass wir seine Sorge um die Diasporasituation teilen, dass wir mit aufbauen wollen, aber eben auch das wir erwarten, dass die Hirten der Kirche dazu den vollständigen unverkürzten katholischen Glauben darlegen und vorleben müssten. Das keine Mißbräuche geduldet werden dürften, dass es missionarischen Eifer braucht, um die Menschen zu Gott zu bringen usw. Das ist der „Anspruch“ den wir als Gläubige unserem Hirten gegenüber vorgebracht haben, die Bitte und Aufforderung, dass er seiner Verantwortung für uns und für die ihm anvertrauten gerecht werde. Wir beten auch für ihn. In jeder Messe, wie für den Papst, so wie es die Liturgie seit jeher vorsieht.
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#11   mariokin   22:16:00 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt
Ich habe die zitierte Stelle gefunden. Sie ist von Pius XII. ganz anders im Kontext wiedergegeben. Ich besitze eine authentische Enzyklikaübersetzung hier heißt es wörtlich:
„Wir meinen damit jenen Irrtum und listigen Betrug jener, die behaupten wollten, die hl. Liturgie sei gleichsam eine Art Versuchsobjekt für die aus dem Glauben zu behaltenden Wahrheiten: nämlich insofern, daß wenn eine bestimmte Lehre dieser Art durch die heiligen Riten und Gebräuche der Liturgie Früchte an Frömmigkeit und Heiligkeit gezeitigt habe, diese von der Kirche als richtig anzuerkennen sei, andernfalls sei sie abzulehnen“
Pius XII. wendet sich in diesem Abschnitt gegen die vermessene Neuerungssucht, bei der jene darauf spekulieren Neuerungen seien berechtigt, wenn die Liturgie nur den Glauben ausdrücke. Das wird verurteilt im Hinblick auf den Zusammenhang von Lex orandi lex credendi. Was Sie hier adrstellen entspricht nicht der Wahrhaftigkeit.
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#8   mariokin   21:46:35 | Freitag, 29. September 2006
@ Benedikt
Was hat der von Ihnen zitierte Satz mit dieser Verurteilung zu tun. Er unterstreicht nur jene Äußerung Pius V., dass nichts in dieser Messe haeretisch sondern durch organisches Wachstum alles beinhaltet, was den katholischen Glauben ausdrückt und das in hervorragender Weise. Nicht mehr und nicht weniger. ;-)
Redaktion benachrichtigen Lefebvre erobert die ehemalige DDR
#5   mariokin   21:28:00 | Freitag, 29. September 2006
@Gotthard
Ich habe nichts über ein Bekämpfen des Oberhirten meiner Diözese gesagt. Wir haben in einer Audienz bei Bischof Reinelt über unsere unsere Sorge über die Lage der Kirche in unserem Land gesprochen und deutlich gemacht, dass wir dem Bps. des hl. Vaters folgen und die in Rom laufenden Verhandlungen durch Gespräche unterstützen werden. Wir haben in Dresden nichts im Verborgenen und heimlich hintertrieben getan, sondern die zuständigen Stellen immer wieder gebeten uns einefriedliche Koexistenz zu ermöglichen. Bischof Reinelt hat gesagt, er werde mit uns an jenem Tag ein Fest feiern, an dem die derzeitige von positiven Signalen gekennzeichnete Lage zum guten Ausgang geführt sei. Das es dazu gute Chancen gebe, betonten beide Seiten.
Eine „Eroberung“ würde ich meinerseits so verstehen, dass die Herzen der Menschen für die Wahrheit und den katholischen Glauben gewonnen und Gott geöffnet werden, denn in unserem Landstrich sind 96% Atheisten. Es ist kein Kampf gegen die Kirche, es ist unser Ringen um die Rettung vieler Seelen. Die meisten, die derzeit zu uns stoßen sind Konvertiten (vorher Protestanten) und Neuheiden, die sich taufen lassen. Bevor man also zum Angriff ruft, sollte man sich vor Ort erkundigen, wie die Verhältnisse liegen, Gotthard und das umso mehr, da jeder bei der Redaktion meine Adresse hätte erfragen können. Der Artikel gibt lediglich Auszüge des Rundbriefes wieder. Die Überschrift stammt von der Redaktion.
Mit freundl. Grüßen Ihr Mario Kintscher aus Dresden
Redaktion benachrichtigen Die deutschen Bischöfe entdecken den Himmel
#14   mariokin   22:28:39 | Donnerstag, 28. September 2006
@Theresia von avila
Die Liebe besteht nicht immer nur im Verständnis und gut zureden. Ein Vater, der sein Kind liebt muss ihm auch mal strenge Worte sagen, um es vor Abwegen, Uneinsichtigkeit oder Gefahr zu schützen, weil es noch nicht überschaut, was für sich später einmal gut ist. Und tut doch bitte alle nicht so, als seien unsere Bischöfe und Päpste in der Kirche immer Heilige gewesen! Was ist mit Katharina von Siena, die den Papst sogar als Frau öffentlich zurechtgewiesen hat, er hätte wieder nach Rom zurückzukehren & sich um seine Schäfchen dort zu kümmern? Was ist mit Paulus, der dem ersten Papst in der Missionsfrage offen wiedersprechen musste? Was mit Athanasius, der den katholischen Glauben trotz Bann für uns durchgetragen hat, als 80% einschließlich des Papstes in Rom zum Arianismus abgefallen waren? Natürlich ist der Umweltschutz wichtig, das gilt für einen traditionell katholischen Gläubigen nicht anders wie für Sie, aber ich mag die Unterscheidung insofern nicht, da ich mich genauso römisch katholisch empfinde, den Papst und die Kirche einschließlich ihrer Hirten liebe, auch wenn ich unter den gegenwärtigen Zuständen mit der Kirche leide. Doch zurecht muß Kritik geübt werden daran, dass die Bischöfe ihre viel wichtigere Aufgabe, die Brüder im rechten katholischen Glauben zu führen und zu stärken nicht mehr mit der notwendigen Festigkeit wahrnehmen und sich deshalb nicht aus Bosheit, aber aus Hilflosigkeit allermeist in solche Themen flüchten, wo sie keine Angriffe zu fürchten haben.
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#19   mariokin   17:55:26 | Samstag, 26. August 2006
@ magister
Aber jeder gemäß seinem Stand und das müssten Sie eigentlich auch wissen. Niemand hat in der Kirche ein „Recht“ auf ein Amt. Es ist immer die Kirche, die erwählt, in ihren Hirten. auch einen Laien mit seinen Aufgaben. Für das von Ihnen allgemein formulierte Forderungs-Argument finden Sie kirchenrechtlich keine Regelung. Diesen Beweis sind Sie uns trotz „Wutausbruch“ schuldig geblieben. Wo ist denn ein Dokument, dass so uneingeschränkt und allgemein Laien zu den liturgischen Diensten zulässt?? Ich kenne keines. Im vorliegenden Streitfall nicht einmal eine Empfehlung aus Rom, sondern selbst von Joh. Paul II. die sorgenvolle Ermahnung, dass dieser Dienst Vorstufe und Hinführung zum Weiheamt sind. vgl. Apostolisches Schreiben Ordinatio Sacerdotalis Sie können auch ganz passiv in der Bank sein und den Gottesdienst mitfeiern und trotzdem aktiv teilnehmen, oder nicht??
VG von einem Tradi
Redaktion benachrichtigen Meßdienerinnen?
#14   mariokin   16:02:26 | Samstag, 26. August 2006
@katholisch62’
Wenn Sie schon den Codex Juris Canonici von 1983! bemühen und so großes Gewicht auf ihre Kenntnis desselben legen, wieso haben Sie dann den weniger kundigen Lesern die entsprechenden Canones nicht zur Verfügung gestellt, die Ihre Darstellung belegen?? Ich fürchte, ihre Antwort kam so aus dem Bauch heraus, ohne Nachzuprüfen… da werde ich Ihnen wohl auf die Sprünge helfen müssen. Wo finden Sie eigene Canones über den Ministrantendienst?? Ich kenne keine, außer:
Can 230, der wird unter dem Stichwort Meßdiener im Inhaltsverzeichnis des Codex angegeben. Und hier steht klar und deutlich, ich zitiere:
Can 230 §1 – „Männliche Laien, die das Alter und die Begabung haben, die durch Dekret der Bischofskonferenz dafür bestimmt sind, können durch den vorgeschriebenen liturgischen Ritus für die Dienste des Lektors und des Akolythen auf Dauer bestellt werden; die Übertragung dieser Dienste gewährt ihnen jedoch nicht das Recht auf Unterhalt oder Vergütung von Seiten der Kirche.
Die Paragraphen §2 und §3 beziehen sich auf das außerordentliche Leiten von liturgischem Gebet bzw. Austeilen der hl. Kommunion beim Fehlen von Amtsträgern in außerordentlichen Notfällen. Also, wo sind denn nun Ihre Beweise???
VG ein stud. theol. aus Dresden
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#26   mariokin   20:13:45 | Donnerstag, 17. August 2006
@Benedikt, @preuszen, @wiener
Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass sich die Lage so wie im Bericht beschrieben im groben darstellt. Pfarrer Goesche hat bisher keine der Teilraten bezahlen können, aber immer wieder Vorschläge zu einer anderen Modalität gemacht. Über 100000€ sind bereits als Spenden eingegangen. Der Grund warum die Scwestern auf diesen Vergleich nicht eingegangen sind und sich hartnäckig weigern bleibt unergründlich. Es sollte sich unter Christen aber ein anderer Umgang geziemen, soviel steht fest. Natürlich weiß ich, aus dem Umfeld der FSSPX, um die Schwächen und Probleme, die Person Pfr. Goesches betreffend, werter preuszen, aber da ich diese Dinge nicht konkret nachprüfen konnte, behalte ich Details für mich. Was sie machen, kann schnell auch Rufschädigung werden. Und nun ihr Kommentar Herr wiener. Sie beklagen sich über die Polemik, aber polarisieren selber kräftig. Seien Sie sicher, ich bin auch dafür, dass man pünktlich zahlt und Geld bekommt. Aber wenn es aus berechtigten Gründen nicht geht und das konnte man in diesem Fall ja am Anfang nicht vorraussehen, aber hätte den Schwestern auch bewußt sein dürfen, dann geziemt sich ein solches vor Gericht zerren und Theater unter Katholiken nicht, schon gar nicht unter geweihten Personen! Das müssen Sie doch objektiv zugeben.
Redaktion benachrichtigen Kein Ende im Streit um St. Afra
#19   mariokin   19:15:28 | Donnerstag, 17. August 2006
Antwort auf verschiedene Postings
Ich stamme aus der Diözese Görlitz, dem Suffragan von Berlin, sozusagen. Und auch ein Freund der Tradition und der FSSPX.
Trotzdem bin auch ich heute hier der Ansicht: ein gegenseitiger Grabenkampf ist zur Beurteilung der Lage fehl am Platz:
Objektive Fakten sind: das Pfr. Goesche die FSSPX verlassen hat und mit Hilfe und Intervention Roms ein Institut errichtet hat. Bekannt ist auch, dass das Erzbistum Berlin mit über etlichen Mrd. hoch verschuldet ist. Es ist darum einerseits nachvollziehbar, dass der erzbischof kein Geld hat, um zu helfen.
Wahr ist aber auch, dass er für die Alte Liturgie und die „Tradition“ wie wir in unsern Kreisen sagen, wenig Offenheit zeigt. Sie ist geduldet, mehr aber auch nicht.
Aber selbst wenn, das schlimme an der Sache ist doch dies, wollt ihr das denn nicht sehen?? Wir sind Brüder und Schwestern im Glauben, wir sind römisch katholisch. Das denkt der Pfarrer Goesche ebenso von sich, wie der FSSPX Pater, der bruderschaftstreue, aber römisch-katholisch denkende und fühlende Gläubige und die Elisabethschwestern denken das auch von sich. Und niemand ist bereit, von keiner Seite, die Hände zu öffnen, um dem Bruder in Not zu helfen, sei es durch einen guten Vergleich, einen Ratschlag, wo er die Summe borgen kann (Kredit) um die Vereinbahrung doch noch einzuhalten und auch nicht die Schwestern, die unbedingt fordern müssen, sogar über ihren Anwalt, obwohl ein Zahlungsangebot da ist? Das ist unchristlich, unkatholisch und moralisch nicht vertretbar!
Redaktion benachrichtigen Ist die Alte Messe verboten?
#3   mariokin   12:18:18 | Montag, 14. August 2006
@Hanserl23
Der Denkfehler Ihrer Argumentation ist, dass die hl. Messe bereits als Tradition in Form des röm. Kurienmissale bestand. Pius V. hat also eine organisch entwickelte traditionsreiche Meßform kanonisiert, d.h. verbindlich erklärt und für die Kirche vorgeschrieben, nämlich verbindlich erklärt, dass diese Messform frei von Irrtümern ist und also ohne Bedenken in jeder Zeit von einem Priester gelesen werden darf und er hat vorgeschrieben, dass niemand das Recht besitzt, eigenmächtig diesen Ritus zu verbieten, noch etwas aus Eigenmächtigkeit davon wegzunehmen oder hinzuzufügen.
Das Problem aber des NOM, so wie er heute existiert, ist, dass er eben nicht ein organisches Erwachsen aus dem bis dato und heute immer noch gültigen Missale Romanum ist, der sich auch nicht auf Sacrosanctum Concilium (II. Vat.) berufen kann, (das war die erste Liturgiereform 1965!!!) sondern dass er eine mit der Tradition im Bruch stehende, dem Protestantismus huldigende Eigenschöpfung am Schreibtisch von A. Bugnini ist, der daran 6 protestantische Theologen mitarbeiten ließ. Und das Papst Paul VI. seine Amtsbefugnis mißbraucht hat, als er diese Absicht Bugninis unterstützt hat. Gleichwohl mußte er den Schaden hinterher erkennen und konnte ernste Mißbräuche und Fehlgriffe selbst durch eigene Interventionen nicht mehr aufhalten.
Das ist die ganze Tragik und deswegen das Eintreten der Bruderschaft für die überlieferte Messe und das Aufzeigen und nicht akzeptieren dieses modernistischen Abbruches.
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#58   mariokin   20:55:37 | Samstag, 12. August 2006
@ExBochumer
Es ist ein Fakt, dass die Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach einem römisch-katholischen Ritus gültig geweiht sind, d.h. sie besitzen die Weihegewalt. Sie sind also keine Pseudo-Geistlichen. Ihre Sakramente spenden sie also gültig.
Das diese Priester haeretisch sind müssen Sie beweisen!!
Laut eines jüngsten Dekretes aus dem Vatikan hält die Piusbruderschaft „treu an der überlieferten Lehre fest“.
(siehe ORF Sendung mit Volksanwalt Stadler unter www.fsspx.info)
Auch, dass die Bruderschaft schismatisch sei, müssen Sie beweisen!!!
Das hat nicht einmal das berühmt zitierte Motu proprio von 1988, unterschrieben von P JPII., festgestellt!
Sie scheinen also päpstlicher, als jeder Papst zu sein.
Oder um mit Card. Hoyos von der dafür zuständigen vatikanischen Behörde zu sprechen: „Es kann auf keine exakte Weise festgestellt werden, dass ein Schisma vorliegt. Die Priesterbruderschaft befindet sich innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche. Es fehlt nur eine vollkommenere Gemeinschaft.“
Schismatiker befinden sich außerhalb der katholischen Kirche. Der Gottesdienstbesuch bei ihnen ist einem Katholiken streng verboten.
Was sagt Ecclesia Dei Msgr. Perl: „Der Besuch der Messen bei der Bruderschaft St. Pius X. ist keine Sünde und stellt in sich kein Delikt dar.“
Aber als Lefebvregegner wissen Sie ja immer alles besser, sogar als die Leute, die es in Rom nun wahrhaftig wissen müssen.
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#53   mariokin   18:33:10 | Samstag, 12. August 2006
@Gotthard
Wenn Sie sich so im Kirchenrecht auskennen, dann müssen Sie auch wissen, das der Gesetzgeber damit keine unmittelbare Todesgefahr meint, sondern es genügt die Gefahr in eine solche Lage zu geraten. Sollten Sie das nicht wissen, konsultieren Sie bitte einen nach Ihrer Meinung rechtgläubigen, aufrichtigen und „kirchentreuen“ Kirchenrechts- und Dogmatikproffessor. Ich glaube das Sie von Theologiestudien nicht allzuviel Ahnung mitbringen. Ich habe den Passus aus dem eben erklärten Grund weggelassen, da er für den Fall zweitrangiger Bedeutung ist. Viel wichtiger ist der zweite Absatz, den Sie nämlich nicht noch einmal zitiert haben. Von Ihnen nun eine mundgerechte Unterschlagung???
Ich glaube das können Sie wirklich besser. Und wie schon richtig formuliert, einen Laien darf laut Kirchenrecht jeder Priester in die Kirche aufnehmen.
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#24   mariokin   16:20:41 | Freitag, 11. August 2006
@Gotthard
Es war ja auch can 1335. Wenn Sie bitte etwas weiter oben nachlesen, dann wissen sie, dass ich einen Tippfehler gemacht habe! Leider kann man bei kreuz.net erst etwas korrigieren, wenn ein anderer geschrieben hat und hier steht eben zweifelsohne:
„Wenn eine Beugestrafe untersagt, sakramente oder sakramentalien zu spenden, oder einen Akt der Leitungsgewalt zu setzen, wird das Verbot ausgesetzt, sooft es für das Heil der Gläubigen notwendig ist[…] das aber zu erbitten, ist aus jedwedem gerechten Grund erlaubt.“
Da die Beugestrafe nicht im Einzelfall bei den Priestern der Bruderschaft per Dekret festgestellt ist,
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#19   mariokin   14:20:03 | Freitag, 11. August 2006
@Barmherzigkeit
Der gerechte Grund besteht darin, dass die zuständige Autorität aus ungerechten und nicht nachvollziehbaren Gründen ihre Hirtenpflicht vernachlässigt und die Sakramentenspendung abgelehnt hat. Das ist ein hinreichender gerechter Grund, der sogar mit dem Kirchennotstandsgesetz gedeckt wäre, bei dem außer den zitierten Quellen, ich muß einen Tippfehler berichtigen, es ist can 1335! CIC 1983, das Faktum für einen solchen Schritt gegeben wäre, wenn man ihre Ansicht, die Priesterbruderschaft sei schismatisch, teilen würde. Denn selbst bei den Orthodoxen, die ja schismatisch sind, erkennt die katholische Kirche die Gültigkeit der Sakramente an. vgl. Codex orientalis, DH…
Redaktion benachrichtigen Die Muttergottes hat zugeschlagen
#15   mariokin   13:29:01 | Freitag, 11. August 2006
@ Gotthard
Nach dem CIC 1983 ist jeder Gläubige nach can. 1315 berechtigt, aus jedwedem gerechten Grund auch einen susspendierten und sogar einen exkommunízierten gültig geweihten Priester oder Bischof, um Spendung eines Sakramentes zu bitten. In diesem Fall ergänzt die Kirche die fehlende ordentliche Jurisdiktion und setzt für diesen Fall hindernde Kirchenstrafen für die Dauer der sakramentenspendung aus! Oder kurz und bündig:
Ecclesia supplet schon mal was davon gehört???
Außerdem gilt für diesen Fall auch can. 144 §1, der ebenfalls ein ecclesia suppet bewirkt, wenn der Gläubige nicht weiß, bzw. im Zweifel ist, ob die ordentliche Jurisdiktion nicht gegeben ist.
Redaktion benachrichtigen Kein Machwerk der Beliebigkeit
#47   mariokin   11:47:03 | Sonntag, 6. August 2006
@Jawohl
Ich darf mich auch mal wieder melden. Richtig wie in Adam alles sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. Es handelt sich also, da es hier um die Zukunft geht, um die, die ewig mit Christus herrschen werden. Also um jene, die wirklich Erlöst sind, weil sie das objektive Heilsangebot, das Gott in Jesus Christus gemacht hat, auch angenommen haben. Sie sind also die, für die das Opfer am Kreuz wirklich real Frucht gebracht hat und nicht die für die es umsonst vergossen wurde. Darum heißt es sowohl iden synoptisceh Evangelientexten übereinstmmend, wie auch bei Paulus im Korintherbrief ausdrücklich für viele. Somit ist auch eine deutung moderner Theologen hinfällig, die aus für viele für die vielen=alle machen will, denn das entspricht absolut nicht dem Urtext der Septuaginta und ist an den Haaren herbeigezogen.
Nocheinmal. Im Wort Christi geht es nach kirchl. Lehre um das subjektive Erlöstsein, nicht um das objektive Angebot, das allen gemacht wird. Das bestreitet niemand. Nur es ist eine schon zu Kirchenväterzeiten und jetzt wieder neu belebte Irrlehre der Allerlösung das alle schon erlöst sind. Diese Irrlehre ist verbindlich von der Kirche verurteilt, auch wenn sie ein Karl Rahner wieder neu aus dem verstaubten Archiven hervorgezaubert und neu salonfähig gemacht hat.
Redaktion benachrichtigen Eine einzigartige Aktion
#53   mariokin   17:20:56 | Samstag, 5. August 2006
Antwort
Dr. Otterbeck: Ich meine nicht, das sie den Internetartikel nicht lesen können, ich meinte: Sie haben die Broschüre: „Neue Sehnsucht nach dem alten Ritus“ nicht gelesen! Dann eine SSPX kenne ich nicht, ich kenne nur eine FSSPX, soviel Zeit muß sein. Dann: Die Bruderschaft und das kann man in ihren Statuten nachlesen betrachtet sich nicht als „die Katholische Kirche“, so wie Kirche von unten nach dem Motto „Wir sind Kirche“, sondern als ein Werk der Kirche, denn sie wurde offiziell 1970 vom Schweizer Bischof kanonisch errichtet. Wahr ist, das sie sich als eine Gruppierung versteht, die die Lehre und Disziplin der Kirche, wie sie bis 1962 überall Gültigkeit besaß, bewahrt. Dh. sie nimmt weder etwas weg noch fügt sie etwas dazu. Von daher glaube ich auch, dass sie Mediator Dei richtig verstanden hat, denn diese Enzyklika besteht ja schon eine Weile. Haben Sie denn schon einmal mit einem der Patres persönlich Kontakt gehabt und mit Ihnen über ihre Argumente gesprochen? Ich glaube nein, das macht es Ihnen auch möglich soviel zu spekulieren. Ich kann viel in eine Aussage hineindeuten wenn ich will. Zu ihrer frage. Die Bruderschaft weiß um das Anteilhaben und mitfeiern des Opfers aber eben im lehrmäßigen Sinn, der Prieser in Persona Christi und herausgenommen aus dem Volk und für die Darbringung des Opfers für sich und die Gläubigen vor Gott bestellt (vgl. Lehre über das hl. Messopfer konzil von Trient) Und es geht bei der Aktion nicht um die Bruderschaft
Redaktion benachrichtigen Eine einzigartige Aktion
#45   mariokin   15:34:51 | Samstag, 5. August 2006
Das Experiment Tradition wagen
Ich finde die Idee gut. Was spricht denn dagegen, auch dies „Experiment“ zu wagen. Zu verlieren hat die Kirche dabei doch nichts und es ist nun einmal eine Beobachtung und Tatsache, dass immer mehr junge Gläubige, aber auch Priester zur überlieferten Liturgie finden. Was fürchten denn die Bischöfe und Kleriker… das ihnen die Leute dann aus den Kirchen laufen? Wenn sie dies wirklich befürchten, dann muss das wohl daran liegen, dass sie mit der heutigen Form wie sie Gottesdienst feiern verstehen die Leute nicht mehr ansprechen und erreichen. Eben weil das Mysterium fehlt und der NOM ein „plattes Produkt des Augenblicks“ gewesen ist, um mit den Worten Benedikt XVI. zu sprechen. Das scheint sich langsam auch in den Diözesen bemerkbar zu machen. In Rom hat man dies längst erkannt. Benedikt XVI. steht für eine Reform der Reform wieder anknüpfend an die Tradition hin. Und es ist die Antwort, die die FSSPX gibt auf die Frage des hl. Vaters nach ihrem Engagement und ihrer Sorge für die Kirche vor Ort.
Ich finde, da Sie Dr. O. die Broschüre ja gar nicht gelesen haben, wie ich, sich erst einmal den Text zu Gemüte zu führen, bevor Sie gleich wieder Schlimmes und Hinterhältiges befürchten. Kann von der FSSPX etwas gutes kommen. So ist doch Ihre Einstellung und so vorverurteilen Sie auch. Man sollte jemandem doch auch mal etwas Gutes zutrauen, finden Sie nicht??
Redaktion benachrichtigen Eine einzigartige Aktion
#1   mariokin   08:50:55 | Freitag, 4. August 2006
eine sehr gute Schrift
Ich habe diese Broschüre gelesen. Sie ist sehr informativ, fair, mit ausgewogenen und gut recherchierten Zitaten versehen und gibt Anlass über die Frage der „Liturgiereform“ einmal unvoreingenommen und tiefer nachzudenken.
Herzlichen Dank an Pater Pfluger und die Bruderschaft St. Pius X., dass sie der Bitte des Papstes nachgekommen ist und den Mut hat für die Freigabe der nie verboten klassischen Liturgie öffentlich zu werben und sie bekannter zu machen.
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#84   mariokin   22:12:16 | Sonntag, 30. Juli 2006
Antwort
Wer sie in der heutigen Weise „befolgt“ fehlt objektiv. Denn man müsste erst einmal im Licht der Tradition klären, was das Konzil wirklich wollte. Solange Benedikt XVI. dies nicht tut, kann ich der jetzigen Auslegung und Praxis meine kindliche Glaubenszustimmung nicht geben. Es wiederspricht laut Aussagen des jetzigen Papstes und einer nominierter Kirchenrechtler, Kardinäle und Liturgen erheblich der Absicht der Konzilsväter, was heute läuft. Und ich bin mir ganz sicher, das nächste Konzil, vielleicht auch schon dieser Papst wird eine trendwende zur Klärung dieser Vorfälle einleiten und sie verurteilen. Anzeichen dafür gibt es bereits. Jeder weiß was Papst Benedikt vom jetzigen NOM und seiner Entstehung hält und das er für eine Reform der Reform (oder besser eines Machwerks des Augenblicks seine eigenen Worte) zugunsten einer gewachsenen Liturgie (so z.B. den 65 Ritus, den er und viele weitere für das hält, was sich die Konzilsväter dachten) steht, um nur ein Bsp. zu nennen.
Kadavergehorsam, der das Gehirn des einzelnen ausschaltet ist nicht katholisch. Das war er noch nie und wird er auch nie sein.
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#82   mariokin   21:45:29 | Sonntag, 30. Juli 2006
Glaubensgehorsam und Lehramt
Der verlangte Gehorsam ist aber nicht der Art, daß alles, auch das, was man im Glauben für falsch erkennt, anzunehmen hätte. Dieser Automatismus würde gegen die Vernünftigkeit des Glaubens sprechen und ein Denken verbieten. Wenn etwas wirklich nicht unfehlbar ist, kann es auch möglich sein, dass es einen Fehler enthält. Und diesen darf man nicht einfach übernehmen, weil es von oben befohlen wird!
Im Normalfall gebe ich den weiter unten angegebenen Ausführungen volle Zustimmung. Stimmen die Dekrete einer pastoralen Synode, oder sonstige Verlautbarungen mit der Lehre der Kirche eindeutig! überein, schulden wir kindlichen Glaubensgehorsam, auch wenn kein Dogma ausgesprochen ist.
Dies ist aber bei den Dokumenten des VII nicht möglich, da ich die Dokumente erst eindeutig der Tradition nach auslegen muß. Sie sind nämlich so zweideutig formuliert, dass man eben aufgrund gewisser Sprengklauseln all die Mißbräuche und Irrtümer von heute aufgrund pastoraler Notwendigkeit irgendwie herbeiziehen könnte. darauf hat Papst Benedikt erst kürzlich hingewiesen. Und da diesen Gehorsam zur kirchl. Lehre heute sogut wie keiner befolgt und die Reformen, die weit über den Willen der Konzilsväter gingen, rechtfertigt und weiter aushöhlt, der Papst aufgrund des Drucks der Kardinäle im Moment nicht wirklich dagegen angehen kann, besteht durchaus eine Notstandslage, die außergewöhnliche Mittel wie seinerzeit bei Athanasius rechtfertigt. Übrigens, die Piusbr. beruft sich auf das frühere Lehramt
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#59   mariokin   20:44:12 | Samstag, 29. Juli 2006
@Jawohl
Jawohl!: Hahahahahaha
die theorie, die dokumente des 2. vatikanum wären dogma, ist nicht totzukriegen. der käse ist nicht haltbar
Nein natürlich nicht. Das II. Vatikanum war einfach nur ein Kongress privater Theologen, die sich zufällig in Rom getroffen haben, weil es da das bessere Eis gibt.
„Das II. Vat. Konzil behandelt man nicht als ein Teil der lebendigen Tradition der Kirche, sondern direkt als Ende der tradition und so, als fange man ganz bei Null an. Die Wahrheit ist, daß das Konzil selbst kein Dogma definiert hat und sich ganz bewusst in einem niederen Rang als reines Pastoralkonzil ausdrücken wollte; trotzdem interpretieren es viele, al sei es fast das Superdogma, das allen anderen die Bedeutung nimmt. Dieser Eindruck wird besonders durch Ereignisse des täglichen Lebens verstärkt. Was früher als das Heiligste galt- die überlieferte Form der Liturgie- scheint plötzlich das Verbotenste und das Einzige, was man mit Sicherheit ablehnen muß… Das führt bei vielen Menschen dazu, daß sie sich fragen, ob die Kirche von heute wirklich noch die gleiche ist, wie gestern, oder ob man sie nicht ohne Wahrnung gegen eine andere ausgetauscht hat.“
Auszug aus einer Rede des jetzigen Papstes als Kardinal Ratzinger am 13.07.1988, abgedruckt in der Zeitschrift Der Fels 12/88, S. 343
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#57   mariokin   20:27:07 | Samstag, 29. Juli 2006
@Ansgar
Ich bin immer noch mit dem Heiland der Meinung: nicht gleiches mit gleichem zu vergelten. Das macht nämlich auch nicht glaubwürdig! Auch wenn ich Ihre Meinung diesbezüglich nicht teile, bemühe ich mich gerade als Piusbruderschafts Freund sachlich und so objektiv wie möglich zu sein, eigene Fehler nicht ausschließend. Ist das nicht der Geist, in dem wir begegnen sollten, damit die Welt erkennt: „Seht wie sie einander lieben“! Auch mir gefällt mancher niveaulose Kommentar aus eigenen Reihen nicht, er gibt kein gutes Zeugnis. Wenn ich von mir denke, ich spreche die Wahrheit und kann entsprechende Quellen angeben, brauch ich keine Polemik.
Ich hoffe, damit meinen Standpunkt für alle ausreichend klar erklärt zu haben. Versuchen wirs doch mal!
Laudetur Jesus Christus!
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#53   mariokin   18:59:08 | Samstag, 29. Juli 2006
@Gotthard
Wissen Sie mir geht es um das Niveau und um sachliche Argumentation. Was Jawohl hier macht ist blanke Provokation durch Polemik. Helfen und wirklich im Austausch weiterbringen tut das keinem. Übrigens, da Sie grad da sind zu Ihrer Frage:
Auch wenn das nicht in ihr zartes Welt und Glaubensweltbild passt, schon der hl. Paulus bediente sich dieser „kriegerischen Sprache, wenn er sagte: Zieht als Panzer die Gerechtigkeit an, ergreift den Helm des Heiles…“ und der das Leben eines Christen mit einem Rennen um den Siegeskranz verglichen hat. Harte Konkurrenz, denn nur einer gewinnt diese Krone.
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#51   mariokin   18:44:29 | Samstag, 29. Juli 2006
@Jawohl
Ich schreibe keineswegs unbegründete Zitate. Dieses Dokument der Kommission Ecclesia Dei wurde höchstpersönlich in der österreichischen Presse im ORF anläßlich einer Sendung über die Priesterbruderschaft Pius X. vom dortigen Generavikar vorgestellt. Anlaß war die unsinnige Behauptung einer österr. Schulbehörde, Kinder die bei der Bruderschaft getauft sind, seien nicht röm. katholisch. Nach Interventionen des Volksanwalts Stadler und Anfrage in Rom mußte die Diözesanleitung zur Kenntnis nehmen, dass es sich sehr wohl um römisch katholische Christen handelt. Dabei wurde auch der Status der Bruderschaft aus Sicht der Kommission wiedergegeben. Sie können die gesamte Sendung des ORF unter www.fsspx.info live herunterladen wenn Sie wollen. Der Generalvikar hielt das Dokument nicht nur in die Kamera. Er las es bis zur Gänze wortwörtlich vor: und ein Punkt der Stellungnahme heißt eben wörtlich : „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält treu an der überlieferten Lehre der Kirche fest.“
Tut mir leid, wenn Sie es nicht wirklich akzeptieren wollen, aber so ist es nun mal. Übrigens, wegen Ihres verbissenen Tones mit dem Sie hier agieren, weise ich Sie darauf hin, dass ich mir bei fortgesetztem widrigem Verhalten vorbehalte, der Redaktion ihre Sperrung vorzuschlagen.
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#29   mariokin   15:42:25 | Samstag, 29. Juli 2006
@Jawohl
Das sie die Lehre der Kirche im großen Glaubenskompendium ablehnen, müssen sie erst einmal beweisen! Ansonsten spreche ich mit der jüngsten Verlautbarung aus dem Vatikan an die Diözesanleitung des Bistums Linz, die um eine Stellungnahme ersucht hatte: „Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hält treu an der überlieferten Lehre der Kirche fest“ Die Haeresie besteht, aber nur in Ihrem Kopf. Weiter sollte auf solche Provokationen nichts gesagt werden, sie führen am Thema vorbei
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#22   mariokin   13:49:05 | Samstag, 29. Juli 2006
@Gotthardt
Warum dieser Aufruf zum Rosenkranzgebet? Warum nicht die Allerheiligenlitanei oder das Vater unser?
Weil die Gottesmutter in Fatima für den Triumph ihres Unbefleckten Herzens und zur Überwindung der schwierigkeiten dieses einfache schlichte und demütige Gebet empfohlen und erbeten hat. es ist sozusagen ihr Gebet, sie hat es uns durch den hl. Dominikus geschenkt. Es ist ihre Waffe mit der sie den Stolz des Widersachers brechen will, durch das bescheidene Gebet des Rosenkranzes. Ein mächtiges, meditatives Gebet. Es lehrt uns das Leben Christi, denn es ist ein betrachtendes Gebet mit dem wir die wichtigsten Glaubensgeheimnisse mit unserem geistigen Auge schauen und Christus auf seinem Erdenweg begleiten, sein Heilswirken erkennen und ihn so aufrichtig nachahmen und lieben lernen.
Redaktion benachrichtigen Ein ehrgeiziges Unternehmen
#9   mariokin   12:08:10 | Samstag, 29. Juli 2006
Ich bin dabei
Auch ich möchte dem neuen Generaloberen meine Unterstützung in diesem Anliegen versichern und werde mich diesem Gebetsaufruf gern anschließen.
@Gotthardt
der Versuch einer kleinen Antwort auf ihre Fragen:
Das Königtum Christi ersteht dann, wenn es in den Herzen der Gläubigen wieder fest verwurzelt ist (sprich: jeder versucht nach besten Kräften die Lehre Christi zu verstehen und in seinem Leben umzusetzen) und wenn dies dann ausstrahlt und in der Gesellschaft durch den Staat im öffentlichen Leben sichtbar unterstützt wird (sprich auch der Staat tut alles ihm eigene zum ewigen Heil der Seelen notwendige dazu, denn er ist die von Gott gegebene Autorität)
Der Triumph des Unbefleckten Herzens Mariens wurde in der Botschaft von Fatima von Maria als ihr Sieg über Satan und seinen Feldzug gegen ihre Kinder, die ihrem Sohn und ihr gehören, vorhergesagt. Er besteht in einem Erstrahlen der Kirche, des mystischen Leibes Christi, in einem neuen Glanz der Einheit, der Liebe und im Erstarken der kirchlichen Frömmigkeit und des Glaubens an ihren göttlichen Sohn Jesus Christus, der von allen in der Kirche wieder anerkannt und gebührend verehrt sein wird. Damit wird von ihr auch der Sieg über die heutige Kirchenkrise (die kontroversen Disskusionen erleb ich ja häufig beim Lesen der Antworten hier) verkündet. Sie wird es sein, die diese Not wenden wird. Sie hat alle ihre Kinder, besonders die ihr geweihten, kleinen, demütigen Seelen aufgerufen ihr durch ihr Opfer und Gebet dabei zu helfen.
Redaktion benachrichtigen Die erhofften Früchte sind ausgeblieben
#28   mariokin   14:18:07 | Mittwoch, 19. Juli 2006
@Aurelius
Aber Sie wagen es, diese Gruppe als Sekte zu bezeichnen!
Redaktion benachrichtigen Die erhofften Früchte sind ausgeblieben
#24   mariokin   18:38:01 | Dienstag, 18. Juli 2006
@Aurelius
Auch Sie sind unsachlich und beleidigend zugleich.
Niemals hat der Apostolische Stuhl im Fall der Piusbruderschaft von einer „Sekte“ gesprochen. Ich glaube, Sie verdienen auch nicht, dass man Sie ernst nimmt.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#39   mariokin   17:16:06 | Samstag, 15. Juli 2006
@catholikus
Wir drehen uns im Kreis Catholicus. Tridentinus versucht wie ich nur zu sagen, dass nicht jede Entscheidung des Papstes automatisch unfehlbar ist.
Dem Papst als dem Nachfolger Petri ist nach den Worten des I. Vatikanischen Konzils der Heilige Geist nicht dazu verheißen, etwa Neues zu verkünden, sondern dazu, „mit Seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung, d.h. das überlieferte Glaubensgut heilig zu bewahren und getreulich auszulegen“. Die Approbation eines Meßritus fällt nicht unter das außerordentliche Lehramt der Kirche, für welches selbstverständlich unter dem Beistand des hl. Geistes gilt, das hier unfehlbar eine Glaubens- oder Sittenlehre vom Papst bekräftigt und dogmatisiert wird. Sie kann sehr wohl und war bei Papst Paul VI: sogar willentlich fehlgeleitet sein. Denn berühmte Beobachter, Kritiker, wie Beführworter sind sich darin einig, das Papst Paul VI. „alles getan hat, um den Meßritus über das Konzil von Trient hinweg dem Protestantischen Abendmahl anzunähern“ und das es nicht in seiner Absicht lag „den Gläubigen ein besseres Verständnis der hl. Messe zu ermöglichen“. „Ich glaube nicht, dass ich mich irre“, so Bugnini, „wenn ich sage das Paul VI. eine ökumenische Absicht hat.“ Diese Aussagen stammen von seinem engsten Vertrauten Kardinal Bugnini selbst, der für die neue Messe mit hauptverantwortlich ist. Noch einmal: Ich stehe zu unserem hl. Vater. Er ist der Nachfolger Petri. Der NOM kann gültig sein. Deshalb ist er noch lange nicht katholisch
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#34   mariokin   13:26:13 | Samstag, 15. Juli 2006
@Catholicus
Ich sehe, Sie bemühen sich, einmal als Grundargument stehen zu lassen, was gegen den NOM spricht. Gut. Auf dieser Basis kann eine Argumentation stattfinden. In der Tat ist es so, dass wir als traditionsverbunden fühlende Katholiken dies für die Ursache der Kirchenkrise und des Glaubensverlustes ansehen. Nun, wenn Sie von dieser unserer Sicht versuchen auszugehen, dann sieht der nächste logische Schluss so aus, das etwas, was bewußt zum Wegführen vom Katholischen Glauben konstruiert wurde, Gott nicht wohlgefällig sein kann. Denn es gefährdet ja, was Gott zum Heil der Seelen selbst eingesetzt hat. Ein Irrtum wird nicht dadurch aufgehoben, wenn man ihn sanktioniert. Oder um mit einem ganz banalen Vergleich zu antworten. Sie kaufen ein Videogerät. Wie Sie heim kommen bemerken Sie, dass es nicht richtig funktioniert. Sie können es einschalten und bedienen, aber die wichtigste Funktion überhaupt, dass sie z.B. einen Film aufnehmen können, die geht nicht. Es nützt Ihnen nichts, dass der Händler dafür die Hand ins Feuer gelegt hat, dass der Artikel gut ist und Ihnen sogar eine Garantie gegeben hat. Sie werden es umtauschen müssen. Ebenso wird im kirchl. Bereich nicht einfach automatisch etwas gut, das der richtige Mann mit der richtigen Befugnis sein ok gegeben hat. Denn Papst Paul VI. hätte in seiner Position die überlieferte Lehre über die hl. Messe schützen müssen, gegen den Angriff von außen. Bugnini war Freimaurer und wurde entlassen. Aber Paul VI. tat gegen das Übel nichts mehr
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#19   mariokin   19:01:17 | Freitag, 14. Juli 2006
@Karmin
Ich kenne diese Definition auch. Aber zuerst einmal, leider kann man aufgrund der Kürze der zu erstellenden Zeilen nicht ausführlichst antworten. Ich stütze die Aussage des Triedentinums voll und ganz. Aber: Unter dem heutigen Vergegenwärtigungsbegriff durch Erinnern in der modernen Theologie, die das Geschehen der Eucharistie auf eine bloße Transsignifikale Sicht reduziert ist vom eigentlichen Opferbegriff, so wie Sie ihn zurecht zitiert haben praktisch nicht mehr viel übriggeblieben. Und das ist zumindest in der Praxis eine Unterdrückung des eigentlichen Opfercharakters der Messe, die von den allermeisten Klerikern heute sowieso nurmehr als Gemeinschaftsmahl verstanden wird. Ein Zeichen, dass man in der Theologenausbildung, und in der befinde ich mich derzeit auch, von der eigentlichen Lehre abgerückt ist.
Redaktion benachrichtigen Ist die Neue Messe eine Sünde?
#6   mariokin   15:02:13 | Freitag, 14. Juli 2006
@ Catholicus
Es gibt ganz bestimmte Kriterien für die Gültigkeit eines Sakramentes. Es besteht kein Automatismus zwischen Approbation und Rechtgläubigkeit geschweige denn der Gültigkeit. Dafür gibt es dogmatische Grundprinzipien, dass die gegeben Form und Materie bei der Spendung eines Sakramentes beachtet sein müssen. Auch die hl. Messe ist ja ein Sakrament, das Sakrament der Eucharistie. Dazu kommt als drittes und das ist seit der Zeit der Kirchenväter nicht geändert worden, dass auch die rechte Intention des Priesters zur Gültigkeit eines Sakramentes notwendig ist. Und diese lautet: das zu tun, was die Kirche tut.
Nun liegt beim Novus Ordo Missae eben folgender Problemfall vor: Das Wesen der hl. Messe ist die Feier des Opfers Christi und die Zuwendung der Erlösungsgnade in der hl. Kommunion an die Gläubigen (vgl. Dogm. Definition über das hl. Meßopfer auf dem Konzil von Trient) Also ist es seit den Anfängen der Kirche bis zur Liturgiereform 1969 ununterbrochen in steter Vertiefung dieser Glaubensgewissheit der Wille der Kirche gewesen, das Opfer Christi darzubringen und zwar durch den geweihten Priester in Persona Christi.
Die Definition der Neuen Messe liest sich anders. Hier ist der Priester nur mehr Vorsitzender der Gemeindeversammlung, die das „Gedächtnis“ des Herrn begeht. Opfer also nur als Gedenken an das einst Geschehene und nicht mehr reales Geschehen. Das ist eine absolut einseitige und dem Kalvinismus angenäherte Auffassung. Damit ist die Gültigkeit zumindest zweifelhaft.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#58   mariokin   00:21:16 | Montag, 10. Juli 2006
Bernhardin
Ich habe Freunde dort, ja. Wer sind Sie eigentlich? Bisher haben Sie sich ja sehr bedeckt gehalten.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#56   mariokin   00:08:18 | Montag, 10. Juli 2006
Bernardo
Bernado ist nicht Bernhardin alles klar mein Fehler sorry.
Allerdings: Latein ist wesentlich präzisier als deutsch. Viele lateinische Wörter kann man ihrem Sinngehalt im deutschen nämlich gar nicht exakt ausdrücken.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#54   mariokin   23:54:43 | Sonntag, 9. Juli 2006
Bernhardin
Also Rahner hatten wir in auszügen im Grundstudium. Prof. Küngs Werke habe ich nicht gelesen stütze mich in meiner Aussage aber auf einen befreundeten Diplomtheologen, der ihn eingehend studiert und seine Bücher gelesen hat. Das Buch: Der Rhein fliest in den Tiber habe ich auch. Wie kommen sie denn an solch wertvolle Literatur? Ich dachte bisher, die gibt es nur in traditionellen Kreisen??
Dann müssten Sie dorthin Kontakt haben. Aber ich verstehe nicht, wieso Sie gegenüber Bonifatius eher meine Position, natürlich mit Ihren Worten und iustus gegenüber die andere Position vertreten, ich würde zu den ewiggestrigen gehören und müsse erst mal richtig vom Vat.II denken?
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#51   mariokin   23:23:39 | Sonntag, 9. Juli 2006
Bernhardin
Guardini hat übrigens gute geistliche Werke geschrieben, die zum meditieren und geistlichen Leben sehr erbaulich sind. Davon habe ich auch wenigstens eines!
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#49   mariokin   23:10:33 | Sonntag, 9. Juli 2006
Bernhardin
De Lubac war noch unter Johannes XXIII. ein Theologe, der der kirchlichen Zensur verfallen war. Rahners anonymes Christentum grenzt nahe an die Häresie der Allerlösung (Dr. Berger an der Gregoriana zu Rom) und auch Küng ist ein von Rom gemaßregelter Professor, dem die Lehrerlaubnis entzogen wurde, weil eben alle Gläubigen, auch Rom nur die Hl. Schrift nach seinen psychologischen Regeln auszulegen und zu verstehen hätten. Nicht gerade Lehrautoritäten, an denen ich mir ein Bsp. nehmen würde. Aber gehört habe ich schon von ihnen und mich kritisch mit ihnen beschäftigt. Übrigens übernächstes Jahr hab ich Staatsexamen, das Vordiplom ist bereits 2 Jahre her. Ich bin schon etwas weiter. Danke trotzdem. Ich bemühe mich um ein gutes und ausgewogenes Studium. Thomas von Aquin, bravo. Scholastische Theologie, super, war der Kirchenlehrer auf Vat. I. Schade, dass man sich heute so von ihm abgewandt hat und lieber Theologen rezitiert, die sein Vermächtnis in den Staub treten und es als heute nicht mehr zeitgemäß und ewig gestrig abstempeln.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#44   mariokin   22:45:39 | Sonntag, 9. Juli 2006
Perpetua
Sie bewegen sich auf dem Eis des Sedesvakantismus. Auch wenn ich zumindest soweit mitgehe, dass die zweideutig formulierten Texte eine heraetische Auslegung begünstigen, bin ich nicht der Meinung, das wir keinen Papst haben. Ich stehe zu Benedikt XVI. als Nachfolger Petri., der im Dezember sagte, wir müssen das Konzil im Licht der Tradition lesen. Allerdings muss er dann auch ehrlich sagen, dass man einiges nicht im Licht der Tradition sehen kann, weil es eben nicht von daher stammt. Ratzinger hat sich gewandelt. Er ist nicht mehr der liberale und progressive Tübinger Theologe von damals. Er hat einiges schon verstanden. Nur folgen ihm darin auch in Rom beweitem nicht alle.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#35   mariokin   22:11:51 | Sonntag, 9. Juli 2006
Bernhardin
Ja. Prof. Dr. May, geboren in Breslau, in Erfurt Kirchenrechtsprofessor, wo ich bis zum Vordiplom SS2004 auch studiert habe, jetzt studiere ich weiter in Dresden. Ich habe mehrere Bücher Joseph Ratzingers und sie auch gelesen: Salz der Erde, Der Geist der Liturgie… usw. In mehreren Publikationen hat der heutige Benedikt XVI. klargestellt, dass unsere heutigen Verhältnisse dem Konzil nicht entsprechen würden und auch selber von einem Pastoralkonzil ohne dogmatische Lehrverkündigung gesprochen. Richtig, er war Berater von Kard. Frings. Fakt ist aber und das wird von Befürwortern, wie von Kritikern der Beschlüsse des Konzils festgehalten, dass die von den Kommissionen nach Eingabe der Bischöfe vorbereiteten Schemata unter Führung der westeuropäischen rheinischen Allianz torpediert, in Flugblättern für neue Schemata geworben und so die vorbereiteten Entwürfe binnen 14 Tagen gekippt worden sind. Das ist ein geschichtliches, kein in erster Linie und trotzdem auch theologisches Faktum. Ich war vorhin auch etwas erregt, normalerweise bin ich ruhigerer Natur, aber wenn man sachlich sogar mit seriöser Quelle argumentiert ist ein persönlicher Angriff meiner Person keine Ebene auf der ich bereit wäre ehrlich eine Verständigung zu suchen. Aber Alfons Cardinal Stickler, den ich vorhin nicht zitierte war Konzilsvater. Die meisten leben ja nicht mehr. Selbst unser Fundamentaltheologieprof. Gabel in Erfurt hat betont, dass das Vat. II keine neue dogmatische Lehre verkündet hat. Dann stimmts
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#30   mariokin   21:22:12 | Sonntag, 9. Juli 2006
Antwort
Die Fakten, die ich aufgezählt habe, haben führende Väter des Kozils selber bestätigt, unter anderem Kardinal Ratzinger, jetziger hl. Vater Papst Benedikt der XVI., Kardinäle Ottaviani und Bacci in der kritischen Untersuchung vom Novus Ordo Missae, Kardinal Buggnini, seiner Zeit Sekretär Papst Pauls V. der später von ihmaus dem Vatikan vertrieben wurde, dessen Handschrift wesentliche nachkonziliare Reformen tragen, dazu protestantische Beobachter des Konzils, weiterhin Weihbischof Ziegelbauer München, Mons. May, Bistum Mainz, Kardinal Hoyos, Päpstl. Kommission Ecclesia Dei…
soll ich weiter aufzählen??
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#28   mariokin   21:07:43 | Sonntag, 9. Juli 2006
Antwort
nicht ich habe es herunterdegradiert, das haben die Konzilsväter und der damalige Papst ganz alleine geschafft. Da war ich noch gar nicht auf der Welt. Außerdem ist dieses Konzil bis heute umstritten, angefangen bei seinem Ablauf, wo die vorbereiterten Schemata einfach von der rheinischen Allianz vom Tisch gefegt wurden, bis zur angeblichen Umsetzung in der Nachkonziliaren Zeit, die bis heute ihre schwerwiegenden Folgen zeigt.
Sind Sie Theologe? Warum maßen Sie sich an, mich zu urteilen? Studieren Sie doch selber erst einmal.
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#24   mariokin   20:47:14 | Sonntag, 9. Juli 2006
Bernhardin
ich studiere katholische Theologie und habe ein Vordiplom
Redaktion benachrichtigen „Warum soll man nicht sagen, das letzte Konzil war ein Irrtum?“
#20   mariokin   20:24:29 | Sonntag, 9. Juli 2006
Das II. Vatikanum hat sich selbst als Pastoralsynode deklariert
Aber auf diese Lehrautorität und den dazu notwendigen Beistand des hl. Geistes hat der Papst bei der Einberufung des II. Vat. ganz bewusst verzichtet. Lesen Sie dazu die Einleitung zum Konzilskompendium im Benno Verlag. Da wird aus der Eröffnungsansprache des Papstes Joh. XXIII. zitiert, das man nicht beabsichtige, neue Lehren zu verkünden und auch keine Verurteilungen aussprechen wolle, sondern das es sich beim II: Vat. Konzil um eine Pastoralsynode handle.
Wo also hat der hl. Vater die wesensnotwendigen Dinge, die ein allgemeines und dogmatisches Konzil kennzeichnen angewandt??
Eine Enzyklika z.B. oder Bischofssynode, wird auch vom Papst gebilligt. Trägt sie deshalb unfehlbaren dogmatischen Charakter?
In den Konzilsdokumenten stehen Sätze, die der definierten dogmatischen Lehre der Kirche entgegengesetzt sind. Das kann doch keine Lehrautorität haben. Es gibt nur eine Wahrheit und alles andere was ihr entgegengesetzt ist, muss demnach logischerweise Irrtum sein
Laut dem Kirchenlexikon ist ein Konzil genau dann ein allg. ökumenisches unfehlbares Konzil seinem Wesen nach, wenn es, ich zitiere: „die Versammlung der kirchlichen Würdenträger der Gesamtkirche [ist,]zu Lehräußerungen und zur Fassung bindender Beschlüsse in kirchl. Angelegenheiten.„Ein Konzil wird vom Papst einberufen, die Bischöfe versammeln sich, um die katholische Lehre zu präzisieren, d.h. Irrtümer zu verurteilen und eine Lehre zu verkünden.
Quelle: Der große Herder, Band V, Italiter-Lucrez 1954
Redaktion benachrichtigen Diözesanbischof auf Werbetour für die Lefebvristen
#4   mariokin   11:50:34 | Freitag, 30. Juni 2006
@Fiore
Lieber Fiore. Nein. Das ist nach dem Codex Juris Canonici CIC, kurz dem Kirchenrecht von 1983, welches jetzt gilt, völlig legitim. Wenn ernsthafte Zweifel an der ordnungsgemäßen Spendung eines Sakramentes den Verdacht begründen, dass ein Sakrament nicht gültig zustandegekommen ist, dann darf, ja mitunter muss es sub conditione, d.h. „unter der Bedingung, dass…“ wiederholt werden. Zur Gültigkeit eines Sakramentes sind eine gültige Form und Materie notwendig. Für die Taufe hieße das: Materie Wasser. Die Form: Das Wasser muß fließen, also zumindest über den Kopf gegossen werden (3 maliges Übergießen laut Codex) und dazu die trinitarische Formel: N.N. ich taufe dich + im Namen des Vaters + und des Sohnes + und des hl. Geistes. Ist bei diesem Pastor also der Fall, dass die Taufe ihrem Ritus nach fehlerhaft gespendet wurde, kann man sub conditione auch die Taufe wiederholen, d.h. Die Formel lautet dann: „N.N. Wenn du noch nicht getauft bist, taufe ich dich…“
Das hat mit Häresie, also Glaubensabfall überhaupt nichts gemeinsam.
VG Mariokin
Redaktion benachrichtigen Privates vom Papst + …
#6   mariokin   11:00:31 | Mittwoch, 26. April 2006
Ex Priester
Ex von exemt oder anders suspendiert, zu deutsch, des Amtes enthoben
Redaktion benachrichtigen Überführt wegen einiger Kratzer am Arm
#17   mariokin   09:18:13 | Freitag, 21. April 2006
Wer alles so schuld sein soll…
Ich finde diese Auflistungen skandalös, besonders von Satansbraten, da ich mich als Ostdeutscher Katholik dadurch selbst angegriffen fühlen muss. Eine solche Auflisterei ziemt sich nicht für einen ehrlichen Austausch.
Mit freundl. Grüßen, Mariokin
Es ist wirklich eine Schande, dass solch ein Verbrechen passiert. Noch dazu von einem Priester, der es eigentlich besser wissen müsste. Traurig und bedauernswert ist die verhaltene Reaktion vom Bischof.
Redaktion benachrichtigen Was die Kardinäle über die Lefebvristen sagten
#12   mariokin   16:15:21 | Samstag, 25. März 2006
@Luther
Es wird sich sehr vieles ändern, wenn ,an guten sauerteig unter das Mehl mengt. Allerdings, ich bin auch ein Freund der FSSPX, mich hat man aber hier auf dieser Seite nie als Meckerfritze erlebt.
Und dann möchte ich Sie fragen, wie man denn geradegewickelt aussieht?? Ich habe seit über einem Jahrzehnt die Praxis der knieenden Mundkommunion für die ehrfürchtige und Gott geziemende Haltung angesehen und praktiziere sie auch. Damals kannte ich die Bruderschaft gar nicht! Und Latein ist eben die Sprache der Kirche, in der es für alle verständliche Texte gibt, wie Kyrie (eigentl. griech.), Gloria, Präfation, Sanctus, Agnus Dei… und wo man sich überall auf der Welt bei der hl. Messe zuhause fühlen kann. Auch soll dadurch das Mysterium des hl. Meßopfers besonders hervorgehoben und die Liturgie dem profanen Alltagskauderwelsch etwas entrückt werden. Damit befindet man sich in einer guten Tradition mit der Kirche von Anfang an. Übrigens. Laut dem Willen der Konzilsväter (vgl. Vat.II Dekret über die hl. Liturgie: Sacrosanctum Concilium) soll die Sprache in der Liturgie Latein sein und nur an einigen wenigen Stellen die Landessprache zugelassen werden (z.B. Lesungen). Von einer Neuschaffung eines ersetzenden Ritus gegenüber der bisherigen gewachsenen Liturgie steht dort kein Wort drin. Was wir jetzt haben ist von Paul VI. sanktionierter Ungehorsam gegenüber dem II. Vatikanischen Konzil… jetzt sind Sie an der Reihe.
Redaktion benachrichtigen Im Vatikan wird das Wort „Liturgie“ wieder großgeschrieben
#7   mariokin   14:17:03 | Mittwoch, 22. März 2006
Eine These?
Das ist in Westeuropa leider eine traurige Mehrheitssituation geworden. Priester, die sich noch genau ans Meßbuch halten und gleichzeitig noch an das Meßopfer (Darbringung des Opfers für sich und die Gläubigen in Persona Christi, zur Sühne für unsere Sünden und nicht etwa als bloßes Gedächtnis), dass Gotthardt finden Sie nur noch in sehr wenigen Fällen. Ich weiß, wovon ich rede
Redaktion benachrichtigen Warten auf den Henker
#8   mariokin   19:16:06 | Dienstag, 21. März 2006
Der Islam ist keine Religion der Toleranz Teil 2
Diese Tatsache muss man endlich ohne Scheuklappen sehen. Ich kenne keine einzige Kirche die in islamischen Ländern für die Christen gebaut werden darf. Aber viele Moscheen in Deutschland. Ich kenne keine gewalttätigen Angriffe von Christen auf ihre Gebetsstätten hierzulande, aber sehr wohl Terror, Mord und Gewalt gegen die Christen dort. Sobald eine Gleichheit der Verhältnisse erreicht und die Regierung schwach ist, beginnt Phase 2: Versuch eines Umsturzes, wie in Afrika geschehen. Zwangsislamisierung, Verschleppung und Versklavung von Christen im Sudan…
Phase 3 des Shi Had ist die Errichtung des islamischen Gottesstaates unter Anwendung aller religiösen Gesetze. Ab jetzt ist jegliche Mission und Konversion vom Islam zu m Christentum oder einer anderen Religion ein todeswürdiges Verbrechen. Anderes offizielles religiöses kultisches Leben, als das des Islam ist streng verboten. Daran ändert auch öffentlicher Protest der Weltgemeinschaft nichts. Wo es die Kräfteverhältnisse erlauben, wird so verfahren und das ist auch das Ziel. Alle Welt zu islamisieren. Das war der Auftrag den Mohammed erhalten haben soll.
Wann werden wir in Europa endlich aufwachen, das Kindermorden im Mutterschoß beenden?? Sonst werden die Gäste von heute die befehlenden Herrscher von morgen sein. Eine Milchmädchenrechnung, bei den Geburtenzahlen auf beiden Seiten. Wie wurde schon getönt: „Wir werden euch totgebähren“
Gebe Gott, dass dem christlichen Abendland ein solches Schicksal erspart bleiben möge!
Redaktion benachrichtigen Warten auf den Henker
#3   mariokin   18:38:11 | Dienstag, 21. März 2006
Der Islam ist keine Religion der Toleranz
Damit hat sich einmal mehr bewahrheitet was man über den Islam an sich kennen sollte. Ohne irgendwelche persönlichen religiösen Gefühle und einzelne Muslime damit anzugreifen oder alle über einen Kamm scheren zu wollen: Es ist eine Tatsache, dass der Islam von seiner Grundintention her, so wie der Koran ihn befiehlt keine Toleranz kennt. Nur in der Minderheit (1. Phase des hl. Krieges) ist er gewaltlos und sich unterordnend. Dabei ist es erlaubt die Ungläubigen durch eine harmonische Anpassung zu täuschen. Aber jeder weiss auch, dass in Europa und besonders auch in Deutschland der Islam nicht gewillt ist sich zu inkulturieren. Man bleibt für sich.
Die Ungläubigen (also alle die nicht an Allah glauben und Mohammed als seinen Propheten anerkennen) sind laut einer Sure des Korans Feinde und Sklaven. Wenn sie sich nicht „bekehren“ ist es erlaubt sie umzubringen!
Das ist religiöses Gesetz und wird wie dieser Fall zeigt auch in den Ländern, die mehrheitlich islamisch sind auch vollstreckt. Kein Apell sonstwelcher Bischofskonferenzen noch etwa die Bezugnahme auf sogenannte „Menschenrechte“ werden hier nützen, es gilt das hl. Gesetz des Islam, Demokratie etc, all das ist belanglos und für einen wirklich gläubigen Muslimen, so er sich an das hält, was Mohammed gesagt hat und aufschreiben ließ, bedeutungslos.
Redaktion benachrichtigen Hilfe, Heiliger Vater!
#4   mariokin   19:23:07 | Freitag, 3. März 2006
Eine durchaus zutreffende Einschätzung
Es ist eine durchaus treffende Beschreibung der Verhältnisse. Wer weiß wie Sie ihre Augen verschließen müssen. Natürlich gibt es noch Ausnahmen, aber in Westdeutschland entspricht dieser Brief durchaus der Realität Gotthard! Aber wenn Sie alles besser wissen: bitte, dann beweisen Sie Ihre Behauptung!
Redaktion benachrichtigen „Ich bin absolut fassungslos“
#17   mariokin   19:15:41 | Freitag, 3. März 2006
Gotthardt
Gotthardt darf man mal fragen, wer sie sind, oder was Sie hier zu suchen haben. Es ist doch offensichtlich, dass Sie durch Ihre alles tollerierende Haltung nur provozieren wollen. Ihnen geht es doch gar nicht um eine ernsthafte Auseinandersetzung! Wenn dem wirklich so ist, dass Sie das alles toll finden, dann möchte ich von Ihnen auch nachvollziehbare richtige Argumente vor allem die auch mittels des Lehramtes überprüfbar hören und nicht den alles heile Welt Wischi waschi Kommentar. Dann ist es besser Sie schweigen. Damit drücken Sie genug Zustimmung aus. Wenn Sie für die Wahrheit Jesus Christi und seiner Kirche einstehen wollen, dann bitte kämpfen Sie! Es geht um jede einzelne Seele. So wirken Sie keineswegs überzeugend und wahrhaftig, sondern überheblich. Wenn Sie es wirklich ernst meinen, dann nehmen Sie sich diese Worte einmal zu Herzen. Sonst brauchen Sie künftig hier im Forum nicht mehr aufkreuzen. Wirklich nicht, schade um die Zeit.
Redaktion benachrichtigen Bibel und Wein gehen eine Symbiose ein
#9   mariokin   08:49:49 | Mittwoch, 22. Februar 2006
gretipleti:Gibt es in der Diözese Mainz noch Priester mit Rückrad?
Ja, gibt es. Den Kirchenrechtler Prof. Dr. Georg May z.B. Er ist regulär in Mainz inkardiniert und liest in einer kleinen Kapelle täglich die alte Messe. Und ist ein sehr gebildeter, bekannter Theologe und guter Priester und Seelsorger. Bücher wie: die Ökumenismusfalle, oder Vorträge über das Priestertum, das verlorene Sakrament (hl. Beichte), eine exakte kirchenrechtliche Darstellung über die Nichtigkeit der Schismavorwürfe gegenüber der Piusbruderschaft, sowie gegen die Exkommunikation der vier Auxiliarbischöfe gehen auf sein Konto.
Redaktion benachrichtigen Die Piusbruderschaft bewegt sich
#7   mariokin   18:52:29 | Montag, 30. Januar 2006
vorsichtig optimistisch
Sagen wir mal so, ich bin vorsichtig optimistisch. Bevor solch ein Schritt wirklich geschieht gibt es eine Beratung mit der gesamten Bruderschaft, wo Weihbischof Fellay jeden einzelnen Priester dazu befragen wird. Und da man in Sachen Abkommen mit Rom eher vorsichtig ist, denk ich man braucht die Meldung jetzt nicht überbewerten. Vor allem mal an Euch, liebes kreuz.net selber gerichtet, es ist immer wichtig liebe Redakteure dass die Quelle bekannt ist, sonst sieht es so aus als hätten wir was zu verbergen oder es sei nur etwas gerüchtemäßiges, ominöses… Das schadet diesem gut katholischen Narichtenforum!!!
Wieder zum Thema: Ich denke dass es sich um ein Sondierungstreffen handelt, in welchem die letzten Ereignisse in Rom ausführlich erörtert werden und die zukünftigen Schritte abgewogen werden, damit alle an einem Strang ziehen. Dann kann es auch zu keinerlei Spaltung in der Sache kommen und man ist gegen äußere Keilspitzen des Bösen gewappneter. Vor allem rufe ich euch liebe Leser zum inständigen Gebet auf, für die Priesterbruderschaft und das dieser Weg einmal ein segensreichen Ausgang für die Erneuerung der Kirche werden wird.
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#35   mariokin   23:11:15 | Samstag, 28. Januar 2006
@GigaShadow
Auszug aus dem heute abgedruckten Interview mit Interview mit dem Psychologen Gerard van den Aardweg über die Homosexualisierung unserer Gesellschaft: Aardweg: „Weil sie meiner Erkenntnis nach eine neurotische Störung ist. Sie ist nicht angeboren, nicht vererbt. Das wird immer nur behauptet, weil man damit Kritiker zum Verstummen bringen will. Wenn einer anders veranlagt ist, muß man ihm doch dieselben Rechte geben wie den Heterosexuellen. Aber mit dieser Position hilft man den Homosexuellen nicht. Anstatt an der Beseitigung der Störung zu arbeiten, bestärkt man sie in ihrem Persönlichkeitsdefekt.“
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#33   mariokin   22:23:05 | Samstag, 28. Januar 2006
Was die Kirche dazu sagt
Nein Sie verdrehen die Tatsachen! Lesen Sie dazu das Buch von Weihbischof Laun „Homosexualität aus katholischer Sicht.“ Außerdem Gerhard van den Aardweg „Das Drama des gewöhnlichen Homosexuellen“
Viel Spaß beim Lesen. Einschlägige wissenschaftl. Literatur!
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#23   mariokin   20:08:23 | Samstag, 28. Januar 2006
wiener
Wers glaubt wird selig
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#21   mariokin   19:58:32 | Samstag, 28. Januar 2006
Schon sechs Studen vergangen und noch nix los??
Darf ich mal fragen wer Du bist? Auf was bitte wartest Du eigentlich. Für wen hälst Du uns, oder Dich? Hast Du denn vor immer zu streiten? Bitte was sind Vulgärtradis? Ich kenne den Beitrag von Dr. Berger… Ich selbst halte nicht viel von den nachkonziliaren Neuerungen, obwohl ich mal Priesteramtskandidat in der östlichsten Diözese Dt. war, sozusagen aus der heutigen kirchlichen Situation herkomme und sie daher sehr gut kenne. Mitlerweile bin ich ein guter Freund der Traditionsfamilie. Immer nur mit gleichen Argumenten sich gegenseitig aufreiben bringt nichts. Oder braucht ihr das als Gewissensberuhigung? So kommen wir niemals vorwärts.
Da muß man wohl oder übel annehmen man will nicht versuchen zu verstehen. Es geht nur ums rechthaben? Oder?
Das fände ich wirklich schade.
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#17   mariokin   18:42:11 | Samstag, 28. Januar 2006
„eine weitere Steilvorlage“??
Nein das hat kreuz net nicht nötig. Auch ich bin der Tradition verbunden und fühle mich deshalb nicht extra herausgefordert…
Wie ich schon sagte: unbewiesenen Gerüchten sollte man mit Vorsicht begegnen.
Glaubst Du allen Ernstes alle Tradis sind Hinterwelter oder haben nen Schuss??
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#15   mariokin   18:15:33 | Samstag, 28. Januar 2006
2. Teil
Diese hl. Ordnung ist auch in der natürlichen Schöpfung grundgelegt. Darum kann Homosexualität keinen Anspruch auf Natürlichkeit beanspruchen. Jeder gebildete Mensch sollte heute eigentlich wissen, daß es wissenschaftlich erwiesen ist, daß Homosexualität aufgrund v. Prägung, also äußeren Gegebenheiten entsteht & nicht aufgrund v. Vererbung od. genetischer Defekte!
Demzufolge ist beiderlei in eurer Disskusion zu widersprechen: daß die Homosexualität als Normalität zum Leben gehöre & anzuerkennen sei, weil man angeblich für seine „Anlage“ nichts kann. Das ist falsch, denn Prägung entsteht aufgrund falscher Gewohnheiten & unsachgemäßem Umgang in der Entwicklung, siehe Bio Kl.12/13, christlich gesprochen also durch Gefährdung seiner selbst durch sündhaften Umgang. Und der Behauptung, traditionelle Gläubige bräuchten ein Alibi, um sich zu rechtfertigen. Denn auch das ordentliche Lehramt der Kirche hat durch den Papst in Rom eindeutig und in gleicher Weise wie die Tradition, unter Berufung auf die unveränderliche Lehre der Kirche, die homosexuellen Praktiken verurteilt und als Sünde gebrandmark.
Niemand verurteilt euch als Person, sondern die Tat. Mit Augustinus: „Den Sünder lieben, aber die Sünde hassen.“ Lieben bedeutet nämlich nicht höfliche Duselei, als Toleranz des Schlechten, das hat auch Jesus nicht getan, sondern, den Irrenden auf seine Fehler hinzuweisen & ihn dadurch vor der ewigen Strafe zu bewahren, in die er fallen kann.
Redaktion benachrichtigen Ein homosexueller Papst?
#12   mariokin   17:53:03 | Samstag, 28. Januar 2006
Betreff Homosexualität
Also ganz ehrlich Leute. Bleiben wir sachlich. Erstens gibt es gute Gründe darüber zu schweigen, denn unbewiesene Gerüchte sind immer Zündstoff und sehr leicht können wir das 5. Gebot und das Gebot der Nächstenliebe verletzen, wenn wir durch zu große Leichtgläubigkeit oder Sensationslust den Ruf eines Menschen schädigen.
Zweitens: Ja ausgelebte Homosexualität ist schlimm. Sie wird in der heiligen Schrift als ein Greul und eine Entartung der gottgegebenen Schöpfungsordnung angeprangert und sie wurde im AT und damit im Judentum sehr streng geahndet, sogar mit dem Tod bestraft. Wie soll bitte Honosexualität, welcherlei Geschlechts auch immer mit dem ernsten, mahnenden Wort Jesu übereingebracht werden, der in Bezug auf die Ehe ganz eindeutig, konsequent und wenn ihr so wollt intollerant auf die Gott gegebene Ordnung verweist.
„Im Anfang hat Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen. Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden. Und die beiden werden „ein Fleisch“ sein. Es sind also nicht mehr zwei sondern eins“ Was theologisch auch soviel bedeutet. Mann und Frau dienen in der Gott gegebenen Ordnung dem Leben. Sie sind Werkzeuge des Allerhöchsten, der erschafft, wen er will. Ein Fleisch werden Mann und Frau in der Hinordnung auf ein drittes, ihr Kind. So sind sie Abbild der liebenden Einheit von Vater, Sohn und hl. Geist, dem dreifaltigen Gott.
… 2. Teil folgt
Redaktion benachrichtigen „Böswillige Hetze“
#6   mariokin   13:55:05 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Yersinia
Es ist alles eine Frage, ob du an die wirkliche Gegenwart Christi unter der Brotsgestalt glaubst, oder nicht. Das hat nichts mit magisch zu tun, sondern mit einer Heilswirklichkeit, die Gott unseretwegen eingesetzt und uns als Unterpfand und Geschenk seiner Liebe hinterlassen hat. Sich wirklich , leibhaftig selber, wie auch Du, der du mir jetzt als Leserkommentator als Person gegenübertritts. Nur Gott geht noch einen Schritt weiter. Er will Gestalt annehmen in dir, leben in dir, wohnen und dich zum Guten und Heiligen anleiten, in dir. Ganz und gar verbunden sein mit dir.
Redaktion benachrichtigen „Böswillige Hetze“
#2   mariokin   11:53:54 | Donnerstag, 8. Dezember 2005
Stimme der Vernunft
Selbstverständlich können bei der Handkommunion Partikel zu Boden fallen. Nämlich die, welche, obwohl kaum sichtbar, an ihrer Handinnenfläche haften bleiben. Ich war im oberpfälzischen Vorseminar Fockenfeld, und dort haben wir die Probe aufs Exempel mit einer unkonsekrierten Brothostie (heutige Form, nicht mehr die dünnen feinen früheren Oblaten) gemacht. Jedesmal konnten wir kleine Partikel auf der Handinnenfläche zusammenstreichen!!! Und in jedem Teil von ihnen ist, nach katholischer, dogmatisch vom Konzil von Trient definierter Lehre, Christus ganz und gar mit Leib und Seele, Gottheit und Menschheit gegenwärtig!!! Gerade die Handkommunion begünstigt also einen solchen Fall. Seien Sie sich dessen in großer Ehrfurcht vor Gott immer bewußt, wenn Sie die Handkommunion praktizieren. Sie selber tragen für den würdigen Umgang mit Gott dabei eine große Verantwortung. Die Form des Handkommunionempfangs ist deshalb von weit über 80 % des Weltepiskopates bei einer Befragung Pauls VI. 1969 abgelehnt und nur im Ausnahmefall in Verantwortung der örtlichen Bischofskonferenzen gestattet worden. Die hl. Kirche aber empfiehlt nach wie vor den altehrwürdigen Brauch des traditionellen Kommunionmpfangs in den Mund unter Verwendung der Kommunionpatene. (vgl. letzte Instruktion über die Feier der hl. Eucharistie von J.P. II. 2004)
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#30   mariokin   21:45:08 | Montag, 5. Dezember 2005
Romano
Weihbischof Fellay hat in Bezug auf die unerlaubten Bischofsweihen erklärt, dass ein solcher Schritt die Gefahr eines Schismas in sich birgt. Es kommt aber auf die Intention an. Und die war bei Erzbischof Lefebvre eindeutig: „Ich gebe den Weihbischöfen keine jurisdiktionellen Leitungsvollmachten. Sie nehmen nicht die Stelle anderer ein. Ich schaffe keine parallele Kirche. Sie sollen einzig und allein die Sakramente spenden, vornehmlich der Weihe, um das kathol. Priestertum zu bewahren. Ich will unsere Unternehmung als „Überleben der Tradition“ bezeichnen. Fern seien von uns so schmähliche Gedanken als der, sich von Rom zu trennen. Wir hängen mit ganzem Herzen und ganzer Seele am Ewigen Rom, als dem treuen Hüter der Wahrheit. Durch diese Weihen manifestieren wir unsere Verbundenheit mit dem Nachfolger Petri und aller seiner Vorgänger…“
Ich glaube aus dieser Predigt während der Weiheliturgie geht klar hervor, dass der Bischof nicht im Sinne eines Schismas schuldig ist. Desweiteren kann über die Exkommunikation gesagt werden, dass sie im Sinne von Can 1323 4 u. 8 sowie 1324 §1 Punkt 8 nicht eingetreten ist, da die Vorraussetzungen für das Inkrafttreten von Can 1382 und 751 fehlen.
Schon oft in der Kirchengeschichte standen Männer der Kirche offen dem Papst entgegen, Paulus der Völkerapostel, Eusebius und Athanasius, die Bischöfe ohne Papstmandat einsetzten, Katharina v.S., die die Kirche retteten. Sie alle waren keine Schismatiker & Erzbischof Lefebvre war es auch nicht!
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#27   mariokin   20:40:33 | Montag, 5. Dezember 2005
Antwort
Konkrete Akte wären z.B. die Einhaltung der Bestimmungen des CIC, die Audienz des Generaloberen Weihbischof Fellays bei Benedikt XI. als ein Zeichen wirklicher Verbundenheit und „Unterwerfung“. Die Wallfahrt nach Rom von der gesamten Bruderschaft als Höhepunkt des Jubiläums 2000 mit dem Besuch der für Katholiken vorgesehenen Basiliken und der hl. Pforte.
Die Feier des hl. Meßopfers in der Intension, wie sie die Kirche vorschreibt, das Tragen der priesterlichen Kleidung, so wie es die Kirche wünscht. Der Empfang und die Verlautbarung der von der Kirche gewährten Ablässe. Das inständige Gebet, auch außerhalb der hl. Messe für Papst, Ortsbischof (auch im Meßkanon genannt) und Kirche auch außerhalb der hl. Messe. Die würdige und gültige Spendung der Sakramente gemäß den Weisungen der Kirche. Befolgung der lehrmäßigen Verlautbarungen des Papstes, wenn er gemäß der kirchl. Tradition lehrt, z.B. beim Schutz menschl. des Lebens von der Empfängnis an., der unfehlbaren Lehre der Kirche ja sowieso. Ich finde genug Grund sie gehorsamer zu nennen als manchen Zeitgenossen in unserem Diözesanen
Dienst.
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#25   mariokin   20:02:21 | Montag, 5. Dezember 2005
clemens und Elender Sünder
Danke clemens! Nachtrag noch zum vorhergehenden: Übrigens Elender Sünder, wenn die Bruderschaft im Schisma ist, darf kein Katholik an deren hl. Messen teilnehmen, denn das ist grundsätzlich streng verboten!!! Die hl. Mutter Kirche hat jedoch betont, dass ein Besuch der hl. Messe bei der Bruderschaft erlaubt ist. Das man ohne Sünde dort mit Andacht beiwohnen und sogar kommunizieren und etwas in die Kollekte tun darf. Demzufolge beißt sich nach Ihrer Aussage die Katze in den eigenen Schwanz!
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#23   mariokin   19:43:55 | Montag, 5. Dezember 2005
Elender Sünder
Das Motu Proprio von 1988 spricht keineswegs von einem Schisma sondern einem „schismatischen Akt“! Allgemein wird darauf verwiesen, wer einem Schisma zustimmt ist exkommuniziert. Das sagt der CIC. Sie müssen entschuldigen, wenn ich Ihnen als studierter Theologe dennoch sage, dass die unerlaubte Bischofsweihe nach Can 1382 nicht unter den Tatstrafbestand des Schismas fällt!!! Der wird nämlich in Can 751 behandelt. Ich habe mich aber nicht auf das formell schon fehlerhafte und keineswegs eindeutige Dokument von 1988 bezogen, sondern 1. auf ein Interview in dem der Kardinal der Kommission Ecclesia Dei auf diesen Unterschied hingewiesen hat und zum anderen auf einen mir persönlich von der Kommission Ecclesia Dei auf Anfrage zugesandten Brief.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. erkennt den Papst als Nachfolger Petri an. Demzufolge liegt hier kein Schisma vor, denn die von Erzbischof Lefebvre gegründete Bruderschaft wurde als Werk der kathol. Kirche 1970 offiziell errichtet und hat den Jurisdiktionsprimat des Papstes sowie der kirchl. Autoritäten niemals grundsätzlich in Frage gestellt, sondern sie beruft sich auf ein Notstandsrecht, dass es sehr wohl im Codex gibt und in außergewöhnlichen Situationen von der eigentlichen Strafe 1. entbinden und 2. zum Heil der Seelen zum Handeln anleiten.
Aus diesem Grund kann man nicht behaupten, dass die Bruderschaft, noch der Erzbischof sich des Schismas schuldig gemacht haben. Und das weiß man in Rom.
Redaktion benachrichtigen „Die Lefebvristen strecken ihre Tentakeln aus“
#15   mariokin   16:13:23 | Montag, 5. Dezember 2005
die „Lefebvristen“ sind katholisch!
Also bin noch neu hier, aber für alle, die es wirklich wissen wollen, die Priesterbruderschaft St. Pius X. befindet sich „innerhalb der Grenzen der kathol. Kirche“ und man darf nicht behaupten, dass ein formelles Schisma vorliegt. Diese Informationen gehen eindeutig aus dem letzten Interview mit Kardinal Castrillon, dem Präfekten von Ecclesia Dei hervor, der es im Vatikan wohl am besten wissen muß. Er wurde von Jonannes Paul II. in dieser Kommission für die Traditionalisten bestellt. Desweiteren besitze ich nach eigener Anfrage in Rom ein persönliches Schreiben vom März dieses Jahres indem ausdrücklich festgehalten ist, dass niemand, nicht einmal die Bischöfe von Rom getrennt sein wollen und dass man seine Sonntagspflicht beim dortigen Messbesuch erfüllt. Es wird Zeit unsere Brüder im Glauben aus der Schmuddelecke hervorzuholen wohin man sie so gerne hinetikieren möchte und ruhig und besonnen zu verteidigen. Wer nichts anderes sagt, als das was die Kirche immer gelehrt hat, kann auch nicht außerhalb der Kirche stehen! Wenn mal unsere Bischöfe und Priester solchen Mut hätten für die ganze kathol. Wahrheit einzutreten…
Redaktion benachrichtigen
Es wurde eine Lesermeinung von der Redaktion entfernt
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net