Katholische Jugend
Seltsame Gäste beim Weltjugendtag
Die Abkürzung ‘KJG’ bedeutet „Katholische junge Gemeinde“. Was aber bedeutet ‘KJGay’? Wer an einen schlechten Witz glaubt, sollte den Humor wieder ernster nehmen.
(kreuz.net) „Yeappie… die KJGay findet man demnächst beim Weltjugendtag“ – kann man auf einer einschlägigen Website nachlesen.

Die ‘KJGay’ stellt sich selber als Gemeinschaft von „Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Heteros in der Katholischen jungen Gemeinde“ vor.

Die ‘Katholische junge Gemeinde“ ist der größte Jugendverband innerhalb der katholischen Kirche Deutschlands.

Am Ende des dritten Abschnitts ihrer Selbstvorstellung erwähnt sie als ihr Anliegen auch den „Zugang zum christlichen Glauben“ und ein „selbstverantwortetes religiöses Leben“.

Offensichtlich marschiert innerhalb des selbstverantworteten religiösen Lebens der ‘Katholischen jungen Gemeinde’ eine Kolonne von Homosexuellen. Sie kämpfen nach eigenen Angaben um die „Belange und Interessen homosexueller junger Menschen in der Kirche“.

Man wolle auch – offenbar in der Kirche – um „Akzeptanz“ für den Homo-Lebensstil werben.

Was diese Gruppierung am Weltjugendtag sucht, ist unklar. Hoffentlich nicht das gleiche wie beim letzten von ihr besuchten Anlaß.

Diese Veranstaltung wurde vom „Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder“ Deutschlands organisiert. Sie nannte sich „Wärmer Zelten“.

„Wärmer gezeltet“ wurde im Rahmen des Homo-Umzugs, der letztes Wochenende in Köln stattfand.

Die „Schwulen Lesben & Heteros in der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg“ – ebenfalls eine katholische Jugendorganisation – nahmen an diesem höchst seltsamen Anlaß ebenfalls teil.

„Wärmer Zelten“ stand unter anderem für das gegenseitige Kennenlernen von Homos, für „Spaß & Action“, Baden, Lagerfeuer und natürlich „Zelten am Rande der Stadt ohne Grenzen“.

Am Samstagmorgen erhielten die warmen Zelter Informationen über die Ereignisse an der Homo-Front in den letzten zwölf Monaten.

All das scheint in Deutschland ein Teil der Jugendarbeit der Katholischen Kirche zu sein.

Die katholischen Eltern sind jedenfalls gewarnt.

Es gibt in Deutschland leider eindeutige Anzeichen dafür, daß die katholische Kirche jugendgefährdende Aktivitäten unterstützt.

Bild von der Homepage der KJGay.
      
19 Lesermeinungen
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#20   Lilith   16:51:20 | Sonntag, 24. Juli 2005
@MilesChristi
„Liebe und tu, was du willst“ – ist ein Zitat aus einer
nachgeholten Osterpredigt des hl. Augustinus. In der
Osterwoche des Jahres 407 hält Augustinus 10 Predigten
über den 1. Johannesbrief. In einer dieser Predigten fällt
der Satz: „Liebe und tu, was du willst!“
Augustinus ist inspiriert von den Überlegungen des 1.
Johannesbriefes zum Thema Liebe. Augustinus schärft
ein, dass das Wesen Gottes Liebe ist. Das ist die
entscheidende Klarstellung zum christlichen
Gottesgeheimnis. Gott ist Liebe – das ist bedingungslose
Nähe Gottes, Zuwendung, liebende Gegenwart. Jede
Zeile der Bibel spricht von diesem nahen Gott –
angefangen vom brennenden Dornbusch bis zum
Feuer des Auferstandenen in unserer Mitte.
Diese göttliche Liebe zieht an, strömt im HI. Geist
aus und lässt das Beziehungsgeflecht Kirche
entstehen. Daher ist klar: Das Fest der Liebe Gottes
wird dort gefeiert, wo man die Liebe Gottes nicht für
sich selbst empfängt, sondern alle in die Umarmung
Gottes einbezieht. Die Liebe zu Gott ist als Liebe zu den
Menschen erfahrbar zu machen. Ohne das Geheimnis
der Liebe Gottes erstickt die Welt an einem gnadenlosen
Funktionalismus und es stirbt letztlich auch die Fähigkeit
des Menschen zu lieben…
Liebe ist göttlich – wer das begreift, versteht auch das
Augustinuswort: „Liebe und tu, was du willst!“
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#19   MilesChristi   16:49:35 | Sonntag, 24. Juli 2005
@ Janet
Das geht gar nicht, wenn sie „ihre Liebe“ im Sinne von Sexualität einem Menschen des gleichen Geschlechts schenken wollen, denn das ist gegen Gottes Wille für die Menschheit.
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#18   Lilith   16:43:50 | Sonntag, 24. Juli 2005
@Umkehrbefreit
Ich habe keine Lust mehr zu streiten…
„Liebe, und tu was du willst“ drückt es wohl aus… Hört einfach auf uns Dinge und Lebensweisen aufdrücken zu wollen, die nicht die unsrigen sind. Die Homosexuellen auf dem Weltjugendtag sind genauso gläubig wie ihr auch, also lasst sie denen ihre Liebe schenken, denen sie sie schenken wollen.
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#17   Umkehrbefreit   16:26:38 | Sonntag, 24. Juli 2005
Zu einfach!
Keiner will ihnen den Zugang verwehren!
Jeder Mensch ist eingeladen. Jesus selbst sagt:
„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid“
Aber wenn ein Weltjugendtag der die Neuevangelisierung zum Auftrag hat für derartige Zwecke verfremdet wird, dann haben wir sehr wohl was.
Wieso seid ihr nicht ein bischen demütig und zur Umkehr bereit? Jesus selbst wollte es: „Bekehrer euch. Vertreibt die Sünde! Neu schenkt uns der Herr sein Erbarmen.“
Als einer der früher auch (dank der Katholikentage übrigens…) Homo-Kontakte im Bett pflegte, bin ich dem Herrn dankbar, daß er mir den Weg gewiesen hat.
Kommt alle und lasst euch von Jesu Liebe anstecken, damit ihr erkennt, daß euer Weg in den Abgrund führt!
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#16   Lilith   07:12:41 | Samstag, 23. Juli 2005
Weltjugendtag
Ihr nennt euch Christen und wollt christlichen Jugendlichen den Weg zum Weltjugendtag verwehren? Wer seid ihr eigentlich? Dass diese Jugendlichen katholisch und gleichzeitig homosexuell sind, das könnt ihr nicht verbieten oder verhindern.
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#15   Laurentius2   10:26:09 | Mittwoch, 13. Juli 2005
Stimmt !
Unser Hl. Kirchenvater Augustinus sagt dazu:
„Hasse den Irrtum und liebe den Irrenden.“
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#14   Umkehrbefreit   23:23:46 | Montag, 11. Juli 2005
Es ist die Quintessenz…
…durch ein Anbiedern an den Zeitgeist besonders in den westeuropäischen Wohlstandsgebieten.
Wenn die Predigten verflachen und das Wort „Sünde“ nicht mehr in den Mund genommen wird.
…durch einen zu freimaurerischen Kurs der Deutschen Bischofskonferenz in Sachen Moral, Ethik und Relativierung.
Hätten wir mehr Bischöfe wie G.Ludwig Müller in Regensburg, dann wären die Positionen eindeutig.
Der Klerus kennt die KJGay ebenso wie die HUK (Homosexuelle und Kirche)
Entweder sind sie anderer Meinung oder sie sind zu feig!
Ich rate aber allen, daß sie sich nicht in Polemik in deren Gästebüchern stürzen. Wir bieten zum Einem eine Angriffsfläche und zum Anderen wirken wir unglaubwürdig wenn wir so hart urteilen!
Christsein heisst die Liebe Christi weitertragen. Man kann auch ermahnen und tadeln in liebenswerten Zeilen.
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#13   Konrad   19:29:13 | Montag, 11. Juli 2005
roemkath???
Schon erstaunlich, deine oberlehrerhaften Ratschläge. Du hast keine Ahnung, was gespielt wird und dass sich auf dem Weg über die Homosexuellenpropaganda eine Atmosphäre der Lüge und Unreinheit dort ausgebreitet hat, wo Reinheit und Keuschheit „mitten unter einer verdorbenen Generation“ leuchten sollten. Dein Einspruch zeigt, dass du selber da ein Problem mit deiner Reinheit hast. Es ist gut, dass kath.net dieses Thema aufgreift für den kirchlichen Bereich.
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#12   roemkath   19:05:50 | Montag, 11. Juli 2005
Es ist schon erstaunlich…
… welcher Raum (angebliche) Randgruppen bei kreuz.net gegeben wird. Ein psychologisch hochinteressantes Phänomen. Warum beschäftigt sich kreuz.net so ausführlich mit dieser (Zitat:) „himmelschreienden Sünde“. Es gibt noch andere himmelschreienden Sünden, die von mehr als 4% der Menschheit begangen wird! Bei kreuz.net wird der Eindruck erweckt, als sei mittlerweile die ganze westliche Welt schwul geworden. Oder aber, dass dieses Thema für die Redaktion, wie auch immer, eine gewisse Brisanz besitzt.
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#11   kreuzi   16:25:12 | Montag, 11. Juli 2005
.
Zu dieser ominüsen Organisation, die anscheinend ausserhalb der Kirche stattfindet, wie WSK, KvU und sonst noch alles, habe ich einen zusammenfassenden Thread zusammengestellt. www.kreuzgang.org/viewtopic.php?t=3427
Auch Emails an den Vatican und den kölner Kardinal habe ich zu dem Thema verschickt
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#10   Laurentius2   13:57:59 | Montag, 11. Juli 2005
@Yersinia – Wozu diese ständige Hetze …
… gegen Homosexualität in der Hl. Schrift? Aber die muß natürlich auch auf den Index eines modernen „Katholiken“, nicht wahr ?
Mein Tip: Evangelisch werden.
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#9   Marcel   13:45:42 | Montag, 11. Juli 2005
Die Zahl zählt nicht
Wunderschön: der Erlebnisbericht des leitenden FSSPX-Paters bei der Demonstration gegen „Gay-Pride“ in Luzern www.fsspx.info/news/news.php?show=180
100 Männer beteten neben der Höhle des Löwen (-platzes) den Rosenkranz, direkt im Auge des Greuls.
Insgesamt nahmen 400 Katholiken und 12 Priester teil am Sühnegebet, als einzige in der ganzen Schweiz. An ihren Taten erkennt man sie. Gelobt sei Jesus Christus!
Nun der Brückenschlag zum Kreuz-net-Artikel: bisher plante die FSSPX nicht, am WJT teilzunehmen. Doch vielleicht wäre nun ein mit Luzern vergleichbarer Sühnegebetszug angebracht?
Wir werden sehen.
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#8   Sulpicius   12:14:25 | Montag, 11. Juli 2005
@Yersinia
wer kennt das nicht von sich selbst?
Ich kenn das nicht von mir selbst.
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#7   Konrad   11:46:06 | Montag, 11. Juli 2005
kategoriale Seelsorge für HS
ja, das will nicht nur „Yersinia“, das gibt es bereits in Osnabrück, Innsbruck, Wien und sicher noch öfter. Bei den Pfadfindern z.B. unter htttp://www.dpsg-schlehe.de www.dpsg-schlehe.de/. Es ist aber der falsche Weg, da dann die hs Lebensweise als ein Weg unter anderen, nicht mehr als „in keinem Fall akzeptable“ (KKK) Praxis angesehen wird. Es ist eine Krankheit, die der Therapie bedarf, eine Versuchung, die Recht auf geistliche Begleitung in Gebet und Buße, nicht aber auf Anerkennung ihrer Gleichberechtigung hat.
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#6   Yersinia   11:23:33 | Montag, 11. Juli 2005
wozu diese ewige Hetzte gegen homosexuelle Menschen?
für diese Menschen eine eigene kategoriale Seelsorge einzurichten, ist mehr als angebracht – das heißt noch lange nicht, dass damit homosexuellem Treiben das Wort geredet wird; in der „normalen“ Jugendseelsorge spielt praktisch ausschließlich die Seelsorge für heterosexuell orientierte Jugendliche eine Rolle – und das Thema „Sexualität“ ist bei Jugendlichen selbstverständlich massiv „da“ – wer kennt das nicht von sich selbst? wird deshalb heterosexuellem Treiben in der Kirche Vorschub geleistet? nb: ich kenne ziemlich viele homosexuell orientierte Menschen (SeelsorgerInnen) in der katholischen Kirche.
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#5   Didimus   11:14:41 | Montag, 11. Juli 2005
@ hcr
Nein, aber Meisner brauchte Rom, um seine Mitbrüder quasi zum Ausstieg zu zwingen.
(was das Zeugnis Bischof Dybas, den ich sehr verehre, in keiner Weiser schmälert)
Zur kjgay (zwei Beiträge hintereinander sind nicht gestattet, deswegen äußere ich mich jetzt dazu):
Es ist ein Skandal, daß diese Gruppe innerhalb eines katholischen Jugendverbandes geduldet wird. Hier besteht dringend Handlungsbedarf.
Könnte die Redaktion vielleicht herausfinden, ob die kjgay offiziell und mit Billigung der WJT-Verantwortlichen auf dem Weltjugendtag aufkreuzt, oder das auf eigene Faust tut? Vielen Dank.
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#4   hcr   11:07:42 | Montag, 11. Juli 2005
@didimus
Es ist vor allem der Initiative Kardinal Meisners zu verdanken, daß der Fall Beratungsschein wieder nach Rom getragen wurde und so letztlich der Ausstieg aus der staatlichen Beratung erreicht worden ist.
Brauchte Dyba ROM, um seinem Gewissen folge zu leisten ?
mfg
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#3   Didimus   11:03:03 | Montag, 11. Juli 2005
@Athanasius: mäßige Dich bitte
In Deutschland wurde von allen Bischöfen (ausser Erzbischof Dyba von Fulda) die Abtreibung gutgehiessen
Das ist Verleumdung! Kein deutscher Bischof hat die Abreibung gutgeheißen. Bringe unverzüglich einen Beweis, daß auch nur ein deutscher Bischof sich positiv zur Abtreibung geäußert hat oder nehme Deine Behauptung ohne wenn und aber zurück!
Die deutschen Bischöfe haben objektiv jahrelang den falschen Weg eingeschlagen, um Abtreibungen zu verhindern, indem sie sich an der staatlichen Beratung beteiligt haben, daraus zu schließen, sie hätten Abtreibung gutgeheißen, ist falsch.
Übrigens gab es nicht nur Dyba. Es ist vor allem der Initiative Kardinal Meisners zu verdanken, daß der Fall Beratungsschein wieder nach Rom getragen wurde und so letztlich der Ausstieg aus der staatlichen Beratung erreicht worden ist.
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#1   Athanasius   10:44:16 | Montag, 11. Juli 2005
Jugendgefährdend?
Dass ich nicht lache.
In Deutschland wurde von allen Bischöfen (ausser Erzbischof Dyba von Fulda) die Abtreibung gutgehiessen und ruhig mitgeholfen, somit wurden sie schuldig an der Tötung ungeborener Kinder und haben es daneben unterlassen für diese Frauen Gelegenheit zu schaffen doch ihr Kind zu gebären oder diese nach Jahren von Traumatisierung durch die Kinderabtreibung Hilfe zu leisten.
Ein Haufen selbsteingenommene nazistischen Lagerhelfer. Solch ein Vergleich geht besser die deutsche Diözesankirche auf.
Mit allem Respekt für S.Exz. Ebf. Dyba. Er war in dieser Sache sehr gut und vor allem ein römisch-katholischer Bischof. Das kann von Kardinal Kasper und vielen anderen mindestens objektiv nicht mehr gesagt werden.
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