Kinderschlachtung
Nach den Wahlen die Wahrheit
Nach einer häßlichen Schlammschlacht gegen Lebensschützer haben Wiener Sozialisten jetzt zugegeben, Pro-Life-Organisationen diffamiert zu haben.
(kreuz.net, Wien) Vor einer Woche fand der Justizsprecher der ‘Sozialdemokratischen Partei Österreichs’, Hannes Jarolim, zur Wahrheit.

Der sozialistische Justizsprecher Jarolim ist auch Abgeordneter im österreichischen Nationalrat.

Der Nationalrat ist die Abgeordnetenkammer der Bundesversammlung des österreichischen Parlaments. Er besteht aus 183 Abgeordneten.

Mitte Oktober hatte der Justizsprecher rufmörderische Unwahrheiten über die Lebensschutzorganisation ‘Jugend für das Leben’ in die Welt gesetzt.

Der Verein sei für „die Anti-Abtreibungsdemonstrationen vor Wiener Kliniken verantwortlich“ und versammle „gewaltbereite Abtreibungsgegner“ und „nachweislich amtsbekannte Personen“, die vor „massivem Psychoterror gegen Frauen“ nicht zurückschrecken.

Mit solchen diffamierenden Behauptungen versuchte Jarolim von sich und seiner sozialistischen Partei abzulenken, die öffentlich für die tödliche Abtreibungsgewalt gegen ungeborene Kinder eintritt.

Zu dieser Zeit lief gerade der Wiener Wahlkampf, bei dem die ehemalige Lebensschützerin Frau Gudrun Kugler-Lang für den Landtag kandidierte.

Jarolims Verleumdungen wurden auch von seinen Genossen erfolgreich aufgegriffen, um Frau Kugler-Lang und die Wiener Christdemokraten in die Knie zu zwingen.

Nach geschlagener und gewonnener Schlacht ließen die Sozialisten jetzt die Wahrheit unter dem Stichwort „Widerrufserklärung“ ans Tageslicht.

Darin liest man, daß die sozialistischen Aussagen von Mitte Oktober „unrichtig“ sein würden und „hiermit widerrufen“ würden.

Der Verein ‘Jugend für das Leben’ sei weder für die Anti-Abtreibungsdemonstrationen vor Wiener Kliniken verantwortlich noch handle es sich bei den Vereinsmitgliedern um gewaltbereite Abtreibungsgegner oder amtsbekannte Personen, die vor massivem Psychoterror gegen Frauen nicht zurückschreckten.

Kommentar eines Nahestehenden der ‘Jugend für das Leben’: „Die Lüge hat ihren Dienst getan, die Lüge kann gehen.“
      
4 Lesermeinungen
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#4   Stimme aus dem Tradiland   11:46:33 | Freitag, 11. November 2005
Verhaltensauffäligkeiten bei Abgeordnetem Vinzen Liechtenstein
Hier das Link zum Artikel auf dem Weblog der „Schwarzen Witwe“:
Vincenz Liechtenstein betrunken im Rechnungshofausschuß? oevp.blogspot.com/…in-betrunken-im.html
Die meisten Medien verstecken diese höchst interessante Geschichte ja geradezu. Nur orf.at hat das gebracht und jetzt ist es nur noch auf der Seite des steirischen ORF drauf…
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#3   franco.felice   21:16:11 | Sonntag, 6. November 2005
Benedikt78:
Bravo! Siehe Schröder und Helfershelfer. Siehe aber auch das grüne Gezücht. Siehe das ganze Atheistenpack, das die Abtreibung gar als Fortschritt und Segen feiert.
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#2   wolfgang e.   16:34:29 | Donnerstag, 3. November 2005
Nun ja…
vielleicht wollen die Sozis nur einer Klage durch „Jugend für das Leben“ zuvorkommen. Schließlich haben die Sozis ja auch sofort geklagt, als „Jugend für das Leben“ die Beschlüsse des SPÖ-Parteitags 2004 auf Flugblättern kommentierte…
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#1   Benedikt78   16:12:34 | Donnerstag, 3. November 2005

Die Wiener Sozialisten können von Glück reden, dass sie nicht für den Schutz des ungeborenen Lebens einstehen. Sonst wären sie für ihre Lügen im gesamten deutschsprachigen Europa auf den Titelseiten. Aber die Sozialisten haben hier Narrenfreiheit. Sie werden ja gedeckt von ihren Genossen in den Schreibstuben.
Ich will ja nicht einseitig sein. Natürlich auch noch ein Wort des Lobes. Es ist den Sozi’s hoch anzurechnen, dass sie wenigstens nach der Wahl ihre Lügen widerrufen haben. So etwas könnte man in der Schweiz oder Deutschland nicht erwarten!
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