Am 23. Januar sandte die ‘Union der orthodoxen Rabbiner’ der Vereinigten Staaten und Kanadas einen Brief an den Präsidenten der Polnischen Republik.
(kreuz.net) Der Brief der amerikanischen jüdischen Rabbiner war von ihrem Sprecher, Rabbiner Jehuda Levin,
unterzeichnet. Levin vertritt auch die ‘Rabbinische Allianz Amerikas’.
Die ‘Union der orthodoxen Rabbiner’
der Vereinigten Staaten und Kanada umfaßt über 1000 jüdische Geistliche.
Im Brief nahm der Rabbiner
im Namen seiner Vereinigung Bezug auf die Feierlichkeiten, die am 27. Januar 2005 anläßlich des 60.
Jahrestages der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Auschwitz stattfanden.
Der
Rabbiner erwähnt die Tatsache, daß Frau Simone Veil (78) – eine ehemalige französische Gesundheitsministerin,
die als jüdische Inhaftierte in Auschwitz interniert war – bei dieser Gelegenheit das Wort ergreifen
sollte.
„Frau Veil ist dafür bekannt, die Abtreibungsgesetzgebung in Frankreich eingeführt zu haben“,
heißt es in der Stellungnahme des Rabbiners:
„Das ist der Grund, warum sie für eine gegenwärtige Zerstörung
des menschlichen Lebens verantwortlich ist, die jene der Nationalsozialisten bei weitem übertrifft.“
Im Jahr 1975 setzte die damalige französische Gesundheitsministerin das sogenannte ‘Gesetz Veil’ durch.
Dieses entzog den ungeborenen Kindern Frankreichs das Lebensrecht und erklärte die Abtreibung im Land
für legal.
Durch ihre Aktivität zugunsten der Kinderabtreibung habe Frau Veil der Lehre des Judaismus
diametral entgegengehandelt, heißt es weiter in der Erklärung der US-Rabbiner.
Darum sei es ganz und
gar unangebracht, daß Frau Veil während des Gedenkens an der Befreiung von Auschwitz spreche.
„Wir
erheben dagegen einen feierlichen Protest“, beschließen die Rabbiner ihre Protestnote an den polnischen
Präsidenten.
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16 Lesermeinungen
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@ gunther maria michel war …Ismael ein Jude? Als Jude sind die Nachkommen Judas zu bezeichnen, G’TTESfürchtig
ja, aber nicht erwählt War Gersom, …ein Jude? Auch konvertierte der Schwiegervater Moses, und Gerschom
spielte keine weitere Rolle. Waren Ephraim und Manasse Juden? Epharim und Manasse wurden Begründer zweier
Stämme Israels, die den Platz Levis und ihres Vaters Josephs einnahmen. War Esau Jude? Vieles am Lebenswandel
Esaus missfiel seinen Eltern, wenn Isaak ihn doch liebte, wegen seiner „Selbständigkeit“. Doch er bemühte
sich später zur Umkehr, und rächte sich nicht an seinem Bruder. Aus seinem Stamm erwuchs den Hebräern/Israeliten/Juden
ein grosser Feind, Amalek (weshalb Amalek immer auch als die negative Seite des einzelnen Menschen zu
sehen ist). …daß außer Elia nur 7.000 ihr Knie nicht vor Baal gebeugt hatten? Niemand, der G’TT den
HERREN nennt, soll/darf sein Knie vor einem Menschen beugen. Beugst du dein Knie vor dem Papst? Es war
die kleine Minderheit, … Wie es unter den Christen nur eine kleine „Gemeinde“ gibt, die in G’TT den
EINEN G’TT Abrahams, Isaaks und JAkobs sieht… [kursiv]Du hältst es lieber mit Kajfas. Kajfas eiferte
nicht für das wahre Israel Gottes, …kursiv] Mit wem möchtest du, dass ich dich auf eine Stufe stelle
(es gibt viele berühmte Päpste, z.B. Alexander der VI (?))?
Wer ist ein Jude? Guten Abend, GerdEric, mal eine Frage: war Deiner Meinung nach Ismael ein Jude? War
Gersom, der Sohn des Propheten Moses, ein Jude? Waren Ephraim und Manasse Juden? War Esau Jude? Was hältst
Du davon, daß außer Elia nur 7.000 ihr Knie nicht vor Baal gebeugt hatten? Was wohl die Mehrheit der
Nation von dieser treuen Minderheit für eine Meinung hatte? Jesaja sagt 10,22: Denn wenn auch dein Volk,
Israel, wie der Sand des Meeres wäre, nur ein Überrest davon wird umkehren. Und 1,9: Wenn der Herr der
Heerscharen uns nicht einen gar kleinen Überrest gelassen hätte, wie Sodom wären wir, Gomorra gleich
geworden. Meine Meinung, GerdEric: Im größten Teil der jüdischen Geschichte gab es immer nur einen
kleinen Überrest, der das eigentliche Israel darstellte, so wie Gott Israel wollte. Und zur Zeit Jesu
waren nicht jene, die ihn den Heiden zur Hinrichtung am Kreuz auslieferten, die wahren Juden. Es war die
kleine Minderheit, die Jesus als den Messias erkannte. Du hältst es lieber mit Kajfas. Kajfas eiferte
nicht für das wahre Israel Gottes, er war schlicht und einfach moralisch korrupt, lasterhaft und verdorben,
ein übertünchtes Grab, wie Jesus sagte, voller Unrat. Deshalb haßte er Jesus und lieferte ihn dem Tod
aus. Auch wenn der Sanhedrin Jesus nicht hinrichtete, so verurteilte er ihn doch zum Tode. Wäre es nicht
mal an der Zeit, diesen Prozeß neu aufzurollen? Oder hältst Du das Todesurteil für gerecht? Ernstgemeinte
Frage.
Nur mal zur Information solange ein Jude nicht Christ wird, bleibt er ein Jude (gilt auch für Jüdinnen).
Gilt natürlich auch für katholische Führer (im bezug zum katholisch sein), die weder Exkommuniziert
werden, noch die Taufe ablegen (widerrufen).
#13 Laurentius2 12:32:31 | Mittwoch, 16. November 2005
@Brandenburgis & Gotthard Lieber Brandenburger, im Himel vielleicht, das weiß nur ER, aber hier auf Erden
leider nicht ! Werfel stand wohl kurz vor der Konversion, aber leider nicht mehr. Lassen Sie sich mal
belehren (Google:Franz Werfel Biographie oder Einband von „Das Lied der Bernadette“), das Belehren ist
bei uns Katholiken ja nicht besserwisserisch gemeint. Ob sich Gotthard, als Liberalo dagegen hier auf
kreuz.net jemals belehren läßt, ist dagegen leider zweifelhaft. Wahrheit ist wichtiger als das Palmström-Prinzip,
auch wenn man als Deutscher manche Wahrheiten sicher nur sehr taktvoll ansprechen sollte – nach über
7.000.000 deutschen Opfern und umgerechnet rund 10.000.000.000.000 € Entschädigungsleistungen an NS-Verfolgte
und die Alliierten darf man wohl auch als Pleite-Deutscher gelegentlich mal klarstellen, daß es auch
in anderen Völkern viele Verbrecher gab (s. Martin Hohmanns Rede vom 3.10.2003), deren Schandtaten völlig
ungesühnt blieben !
#12 richard 09:03:09 | Mittwoch, 16. November 2005
Namen??? Wer einigermaßen, wirklich nur ein bißchen in der Geschichte gebildet ist, würde nicht nach
Namen fragen. Solch ein Blöße ist peinlich. Wenn man allein nur die letzten 2 Bände „Zweihundert Jahre
zusammen“ und die anderen Werke des Christen und Friedensbringers A. Scholsenizyn durchliest, kennt man
die Namen dieser Gottlosen. richard
#10 Gotthard 23:58:33 | Dienstag, 15. November 2005
@richard Zu letzteren muß man leider viele tausende jener Intellektuellen zählen, die als führende
Bolschewiken in der Sowjetunion Du nennst sicher mal Namen, um diese Behauptung zu untermauern?
Es war und ist keine Pauschalierung, Bernardo! Ich unterschied und scheide immer zwischen den gläubigen
und den gottlosen Juden. Zu letzteren muß man leider viele tausende jener Intellektuellen zählen, die
als führende Bolschewiken in der Sowjetunion die Massenmorde (Katyn, Gulag) und nach dem Krieg z.B. die
Abtreibungs- und Mordwelle an den Ungeborenen an führender Stelle propagierten. Deshalb ist die eindeutige
Stellungnahme der Rabbiner äußerst wohltuend und für mich sehr erfreulich. Besonders Rabbiner Friedmann
in Wien muß ich hervorheben, der mit ganzer Kraft für die Gerechtigkeit, das Leben und einem dauerhaften
Frieden in Palästina eintritt. richard
#7 Laurentius2 17:38:10 | Dienstag, 15. November 2005
Dank auch an kreuz.net ! / Nur ein linker Jude … Denn dieses Zitat eines orthodoxen Juden, mit dem wir
immerhin an den einen Gottvater glauben, werden wir wahrscheinlich wieder in der etablierten bzw. gleichgeschalteten
Linkspresse nirgendwo finden. Denn : Nur ein linker oder deutschfeindlicher Jude ist für die 68er ein
guter (oder zitierfähiger) Jude, s. Sichrovsky, Löwenthal, Margolina, Mandelbaum, u.v.a.mehr, die der
deutschen Öffentlichkeit kaum (mehr) bekannt sind, höchstens von Finkelstein oder Friedman (der aus
Wien!) hat man vielleicht am Rande der causa Hohmann ganz vereinzelt etwas gehört. Andere wie Franz Werfel
werden in punkto christenfreundliche bzw. sogar katholisierende Elemente ihres dichterischen Werkes ausgeblendet.
Die Philosophin Edith Stein existiert sowieso nur in der romtreuen katholischen Publizistik etc. etc.
etc.
#6 Athanasius 13:57:42 | Dienstag, 15. November 2005
___ Sehr gut, diese Kritik der Rabbiner. Wie tief ist so manch ein Jude gefallen. Aber was will man nach
der Abweisung des Masiach. Aber sehr gut, dass man Protest hören lässt gegen Feministin Simone Veil.
Nochmals meine Komplimente für diese guten Rabbiner!
#5 graham amor 13:57:12 | Dienstag, 15. November 2005
„Gottlosen“ @Bernado Ich glaube daß den Richard nicht dem Judischen Volk als Gottlos verschreit, sondern
die Juden, die Abtreibung usw. fördern als Gottlos. Sie sind auch fast immer Atheisten, also könnte
man sie sehr wohl als Gottlos beschreiben. Ich persönlich finde es schade daß die deutsch Sprachigen
Europäer immer nicht objektiv über Juden als ein normales Volk dieser Erde sprechen können, oder sie
als so einer behandeln können. Man darf einfach nicht etwas negatives über einen Juden sagen, egal ob
es die Wahrheit ist , oder nicht. Aber die führender Kommunisten waren meistens vom Judischen Volk und
auch atheisten. Auch in Frankreich sind viele Judisch-abstammende Politiker Atheisten. Und ich finde einen
Atheisten als Gottlos zu beschreiben überhaupt keine Beleidigung, oder gar Rassismus, sondern bloß eine
Deutsche Übersetzung von was sie sich selbst benennen, nämlich Atheisten.
@Richard Sie schrieben:„Bemerkenswert ist es trotzdem, daß es führend in den vorwiegend betroffenen
europäischen Völkern die gottlosen Juden sind, welche als Speerspitze für den Massenmord an ungeborenen
Kindern und für alles Abartige (Homos) kämpfen.“ Ich bitte Sie, derartige unzulässige und unsinnige
Pauschalverurteilungen hier zu unterlassen. Abgesehen davon, daß Ihnen der empirische Beweis für Ihre
Behauptung mehr als schwer fallen dürfte, gibt es in der Lehre der Kirche keinerlei Rechtfertigung dafür,
von „gottlosen Juden“ zu sprechen. Wir teilen mit den Juden das Alte Testament und beten mit Ihnen zum
Gott Abrahams, dessen dreifaltige Natur in den Büchern des AT bereits an vielen Stellen angedeutet ist.
Wir unterscheiden uns von ihnen dadurch, daß wir in Jesus Christus den versprochenen Messias und Erlöser
erkannt haben – deshalb sprach die Kirche von den „ungläubigen Juden“. Für ungläubig in diesem Sinne
müssen wir die religiösen Juden auch heute noch halten – aber wir sollten dies weniger mit einem Vorwurf
oder einer Verurteilung verbinden, sondern mit der Hoffnung, daß der Gott des Bundes, der in ihrer Mitte
den Erlöser erstehen ließ, auch sie zur Erkenntnis führen wird.
Lebensfeinde und Gottlose gibt es in jedem Volk. Bemerkenswert ist es trotzdem, daß es führend in den
vorwiegend betroffenen europäischen Völkern die gottlosen Juden sind, welche als Speerspitze für den
Massenmord an ungeborenen Kindern und für alles Abartige (Homos) kämpfen. Es tut deshalb wohl zu lesen,
daß es Juden gibt, die eine jüdische Frau, die selbst wissen sollte, was Leben und Überleben bedeutet
und das Gegenteil tut, öffentlich angreifen und sich deutlich von all dem distanzieren. richard
#2 28.IX-28.X 11:28:34 | Dienstag, 15. November 2005
Danke… den Rabiner, für ihre mutige worte, die in unsren heutigen Geselschaft seltener geworden sind,oder
verschwiegen werden. Es sei den ein Kardinal, der von einem sg. „Zentralrat“ zurückgepfiffen wird. Ob
diese Worte bem Polnischen Präsidenten Gehör finden ist zu bezweifeln. Er ist ja auch als „Porno-Olek“
in Polen verschriehen, im bezug auf ein Pornografie verherrlichendes Gesetz im polnischen Parlament, das
er durchgeboxt hat. (Olek- kurzform von Alexander).
#1 Laurentius2 10:13:46 | Dienstag, 15. November 2005
Schon wieder ein Rabbiner , der öffentlich Tacheles redet. Danke und Schalom ! Die Veils, Beauvoirs und
Sartres sind im wahrsten Sinne des Wortes die Totengräber des christlichen Frankreichs. Natürlich liegen
sie bis heute auf jedem intellektuellen Nachttisch und verseuchen die Lehrpläne selbst des deutschen
Französischunterrichts.