Steht der Religionsunterricht an den Berliner Schulen vor dem Aus?
Die rot-rote Koalition und andere Linke wollen in der Bundeshauptstadt ein Pflichtfach Ethik einführen. Doch die Kirchen trauen ihren Schäfchen die richtige Wahl nicht zu.
(kreuz.net, Berlin) Die rot-rote Koalition möchte an den Berliner Schulen einen obligatorischen Ethikunterricht
einführen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll noch vor Ostern im Parlament durchgebracht werden. Unterstützung
wird das Vorhaben von den ‘Grünen’.
Keine Freude an diesem Projekt hat der Erzbischof von Berlin, Georg
Kardinal Sterzinsky: „Ich fürchte, das gibt einen ganz großen Reinfall.“
Nichts von dem, was man sich
von diesem Unterricht erwarte, werde man erreichen, erklärte der Kardinal nach Angaben der Freitagsausgabe
der Tageszeitung ‘Die Welt’
Den „maßlosen Erwartungen“ an das Fach stehe eine völlig unzureichende
Ausbildung der künftigen Ethik-Lehrer gegenüber.
Mit der Einführung des neuen Pflichtfaches werde
der Religionsunterricht, der nach dem Willen des Senats weiterhin freiwillig besucht werden kann, de facto
aus der Schule gedrängt, sind sich die Kirchen ferner einig.
Offensichtlich wissen sie, daß ihre Schäfchen
nur noch mit Unterstützung der Staatsgewalt in den Religionsunterricht getrieben werden können.
Ein
Schüler, der schon zwei Stunden Ethik besuchen müsse, raffe sich nicht noch auf, um am Nachmittag zusätzlich
Religionsunterricht zu besuchen.
Dazu komme, daß die Oberschüler durch die Verkürzung der Schulzeit
von 13 auf 12 Jahre einen deutlich volleren Stundenplan bekämen.
Auf Anfrage erklärte ein Kenner der
Kirche in Berlin, daß die Anstrengungen von Kardinal Sterzinsky grundsätzlich zu begrüßen seien. Auch
seine Kritik am Ethikunterricht sei realistisch.
Es sei eine Illusion zu glauben, daß man sich in einem
staatlichen Ethikunterricht auf sogenannte Werte einigen könne, die über Homosexualität, Abtreibung
und Euthanasie hinausgingen.
Mit dem gewollten Ethikunterricht würden die Schüler somit dazu verurteilt,
ein weiteres Schwatzfach abzusitzen, das den Stundenplan sinnlos fülle.
Doch für die Kirchen würde
das Problem tiefer liegen:
„Das Niveau des Religionsunterrichtes ist seit Jahren so miserabel, daß es
völlig egal ist, ob Kinder den katholischen Religionsunterricht, einen staatlichen Ethikunterricht oder
gar nichts besuchen.“
Es sei auch sinnlos, Kinder unterrichten zu wollen, deren Anwesenheit im Religionsunterricht
nur durch die Zwänge des Schulsystems zu erklären sei.
„Pädagogisch ist es äußerst problematisch,
ein Kind zu unterrichten, welches die erste Gelegenheit benützt, um diesem Unterricht zu entkommen.“
Dieser Zustand werfe zunächst ein schiefes Licht auf die inhaltliche und pädagogische Qualität des
gegenwärtigen Religionsunterrichtes.
„Wenn die Kirche so sehr am eigenen Religionsunterricht oder an
den katholischen Kindern zweifelt, darf sie sich nicht hinter dem Status Quo und der hohlen Fassade der
Staatsreligion verstecken, sondern muß mit einer echten Aufbauarbeit anfangen, die klein beginnt und
endlich zur Sache redet.“
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@ benedikt Werter Herr, Die Fragen der Hist Forschung sind eigentlich klar. Doch stellt sich die frage
nach der anwendung der jeweiligen Forschungsmitteln und der jeweiligen Metawissenschaft. Lesen Sie bitte
mal bei Brezinka nach. Die theologische Forschung, sobald sie sich der Hermeneutik bedient, stellt selbst
die Frage nach dem Charakter der Wundererzählungen. Sind diese wahr in dem heutigen sinne einer Reportage,
oder sind sie wahr in dem Sinne, daß die Menschen hier in Bilder das verpackt haben, was sie damals authentisch
wahrnahmen? Die Antwort kann uns nur die Synopse mit nicht-christlichen Quellen geben. Warum sind viele
Wunder nicht bei römischen Schreibern berichtet? Klar, die Römer waren Feinde. Aber ich das der ganze
grund? Oder wurden diese Dinge ausschließlich von (Früh-)Christen so wahrgenommen? Ich weiß die Antwort
auch nicht. aber diese Frage verdient Beachtung. Dadurch kommt die moderne Theologie eben zu dem Schluß,
daß vieles nicht wörtlich zu nehmen ist. Aber diesen Streit mögen Christen unter sich ausmachen. Wir
Heiden gehen so mit unseren Quellen um. Was uns zählt ist eh die direkte Kommunikation, die Begegnung
mit den lebendigen Göttern. Ohne diese Erfahrung wären wir Darsteller, Schauspieler… Wir glauben,
was wir erleben, nicht was wir lesen.
#53 Filia_Nocte 12:44:47 | Donnerstag, 16. März 2006
Sollte nicht herausgerissen wirken Sie haben mein Zitat über die kath Kirche so aus dem Zusammenhang
gerissen, dass es scheint, ich hätte behauptet die kath Kirche sei gar keine Religion. Ich bitte Sie,
derartiges künftig zu unterlassen. Ich konnte leider nicht den ganzen Absatz mit einbringen, weil die
Anzahl der Zeichen hier begrenzt ist und ich fast 700 Zeichen mehr hatte als möglich. Deswegen ja auch
die drei Punkte damit man zumindenst nachlesen konnte, auf welchen Absatz es sich bezog. Ich wollte es
aber keinesfalls aus dem Absatz herausreißen.
@ Filia Meinetwegen können Sie den Satz auch umformulieren: Gott kann es verschmerzen, wenn die Heiden
glauben, es gäbe mehrere Götter. Der Grundsinn ist der gleiche, darauf kam es mir an. Wieso klappt das
dann bei anderen Christen??? Ich habe Toleranz verlangt, wie auch wir sie gegenüber den Christen bringen.
Oder müssen dass nur alle anderen und ihr nicht? Was klappt auch bei anderen Christen? Toleranz können
Sie verlangen, nicht aber, dass ein anderer Christ seinen Glauben verleugnet. Und nach diesem Glauben
gibt es nur einen Gott, warum soll ich das nicht sagen dürfen, wovon ich überzeugt bin? Moment mal.
Forscher haben doch herausgefunden, dass Jesu gelebt hat Ja, das hat man. Anders wäre die ganze Geschichte
sowieso nicht erklärbar. Aber auch bei diesen Beweisen müssen Sie auf die Wahrheit gewisser Dinge vertrauen.
Wenn Sie den Mt. Everest vermessen und kommen auf 8846 m, dann haben Sie den Beweis erbracht, dass der
Berg so hoch ist. Sie mussten allerdings dabei darauf vertrauen, dass Ihre Geräte auch richtig funktionieren.
So ist es auch bei historischer Forschung. Die Wahrscheinlichkeit kann so hoch sein, dass sie an Sicherheit
grenzt. Die absolute Sicherheit kann jedoch nur ein Augenzeuge haben. Sie haben mein Zitat über die kath
Kirche so aus dem Zusammenhang gerissen, dass es scheint, ich hätte behauptet die kath Kirche sei gar
keine Religion. Ich bitte Sie, derartiges künftig zu unterlassen.
@ Ritter 1)Um ehrlich zu sein, ich halte es nicht einmal für ausgeschlossen, daß Euer Gott identisch
mit einem der unseren ist, oder daß die Frage nach EIN oder MEHRERE in der nichtstofflichen Welt für
eine Lachnummer der Menschen gehalten wird, weil es die Zahl dort garneicht gibt. Vielleicht treffen wir
beide uns dereinst an einer Stelle, wo Sie auf dem „Weg zum Himmel“ hinfinden und ich von Walkyren geleitet
werde. 2) Diese Deutungen der Wunder war nicht als „so ist es“ gemeint, sondern gibt eine häufig diskutierte
Ansicht wieder. 3)Der Einrede gegen den Arianismus muß ich dagegenhalten, daß alles, wenn man es übertreibt,
schlimm ausgeht. Reden wir vom Arianismus, dürfen wir nicht die Wirkung des HEUTIGEN Islam zum Maßstab
wählen. 4)Der Trend zu mehr gleichberechtigung der Frau durch Jesus ist bekannt. Doch dieser Trend wurde
auf dem Stand von Paulus nahezu eingefroren. Noch heute wird die Stelle:„Das Weib schweige in der Versammlung“
gegen die Prieserschaft der Frau angeführt. Nach meinem Empfinden waren damals die Heiden schon weiter,
als es die Kirche heute ist.
#50 Filia_Nocte 11:50:24 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Kreuzritter ,Augenzeugen der Wunder Jesu die vom Tollkirschenessen so high waren, das sie Realität
und Einbildung nicht mehr auseinanderhalten können. Das hat nicht Hrodgar geschrieben sondern ich. Also
wenn du denjenigen „zusammenfalten“ willst dann geht das auf mich und nicht auf jemanden, der es nicht
geschrieben hat.
#49 Kreuzritter 11:15:41 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Hrodgar Eine Relativierung / Nivilierung kann intolerant sein, wenn ich z.B. sage das euer Wodan eigentlich
der Dreieine Gott ist ihr ihn aber nicht in seiner Fülle erkennt. Ihr glaubt nicht an die Wunder Jesu,
in Ordnung, nur redet dann bitte nicht von auferweckten Scheintoten ,Augenzeugen der Wunder Jesu die vom
Tollkirschenessen so high waren, das sie Realität und Einbildung nicht mehr auseinanderhalten können.
Im Orient war nicht nur die Witwenverbrennung gegen die Frau gerichtet, die Frau hatte so gut wie keine
Rechte, sie war meistens der Willkür der Männer ausgesetzt, dieses hat das Christentum geändert. Im
Katholizismus wurde kein Mensch so hoch erhoben wie die hl. Jungfrau Maria. Den Arianismus auf die Spitze
getrieben ergibt den Islam, da fällt es mir schwer von gesunder Toleranz gegenüber dem Christentum/Katholizismus
zu sprechen. Die Naturverbundenheit geht leider in der modernen Welt verloren und ich freue mich über
jeden der den Bezug zur Natur wieder herstellt, den zu einem der mit offenen Augen durch die Natur wandert,
zu dem sprechen die Engel.
@Ritter 1) Nivellierung = Intoleranz. Die Methode der historisch-Kritischen Exegese stammt aus der Katholischen
Kirche selbst, ich habe sie einfach nur wiedergegeben. Das ist also ein Innerkatholischer Streit, aus
dem ich mich heraushalte. Und:Ich glaube die Wunder einfach nicht.Das ist nicht intolerant.Intolerant
wäre, wenn ich einen, der sie glaubt, lächerlich machen würde.Ihr glaubt auch nicht an Wodan. eben.
macht doch nichts. Voltaire sagte: „Eure Meinung ist das genaue Gegenteil von meiner! Doch werde ich mein
Leben darangeben, daß Ihr sie weiterhin sagen dürft!“ So sehe ich das auch. 2) „Befreiung“ der Frau:
Mag für andere Kulturen (z.B. mit Witwenverbrennung) gelten. Aber es freut mich, seintens eines Katholiken
hier Zustimmung zu finden. 3) „Heutzutage nicht mehr vernünftig gesehen“ Ja, die Menschen haben sich
von ihrer Natur sehr abgewandt. Leider. 4) Noch was zu der Ausbreitung und den Goten, die das Christentum
freiwillig annahmen. Die Goten nahmen den Arianismus an. Diese sehr tolerante Variante war besser vereinbar
mit dem alten Glauben und Weltbild. Nur: Der Arianismus wurde von der Kath. Kirche als Häresie verboten,
die Anhänger oft getötet. Die Wandalen verdanken ihren schlechten Ruf der Tatsache, daß sie Arianer
waren. Als Karthago von den Wandalen eingenommen wurde, stellten diese die kath. Weihestätten und Geistlichen
unter ihren Schutz! Nichts wurde zerstört. Die Darstellung der katholischen Zeitzeugen klittern diese
Tatsachen in das Gegenteil.
#47 Kreuzritter 09:36:39 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Hrodgar & Filia Zu de Zweifeln, oder Realitivierungen der Wunder Jesu: Die schnelle Ausbreitung des
Christentum ist für mich ein Beweis seiner Richtigkeit, denn die Augenzeugen der Wunder Jesu, oder ihre
Kinder, konnten nur so überzeugend neue Christen gewinnen. Jesus hat mehrere Tote auferweckt, einer war
schon 3 Tage tot und er roch schon nach Verwesung, der war bestimmt nicht scheintot. Die Realitivierung
der Wunder Jesu ist eigentlich intolerant, denn wird unsere Religion nicht ertragen sondern niviliert.
Die Gleichberechtigung von Mann und Frau im Heidentum ist in Ordnung, nur gebe ich zu bedenken das das
Christentum in den meisten anderen Ländern eine Befreiung für das weibliche Geschlecht war. Der Vergleich
Eiche und Ulme find ich gut, denn Mann und Frau sind zwar gleichberechtigt aber nicht gleichartig und
das wird heutzutage nicht mehr vernünftig gesehen.
Hej Filia, Seid gegrüßt! Werter Herr Ritter, Die Zeilen von Filia sind eine gute Ergänzung zu dem selbstverständnis
germanischen Heidentums. Ich bin ihr da sehr dankbar! Zur Schöpfung: Wir haben einen Schöpfungsmythos
der dem Euren nicht unähnlich ist. Ich möchte mich auf die Unterschiede konzentrieren: 1) Unsere Überlieferung
der Schöpfung wird als Produkt menschlicher Poesie gesehen, die – inspiriert durch die Götter – Bilder
geschaffen hat, uns das Prinzip der Schöpfung nahe zu bringen. 2) Der Mensch entstammt dem Schöpfungsakt
dreier Götter („Lasst uns Menschen machen…). Das Bild spricht von Ask und Embla, zwei Bäume aus denen
die Götter den Menschen machten als Mann und Frau. Hinter diesen Holzarten verbirgt sich eine Wundervolle
Ergänzung: Das harte, unbeugsame Holz und das weiche, biegsame, aber sehr zugfeste. Wenn ich Eiche und
Ulme habe, kann ich alles bauen, was aus Holz machbar ist: Häuser,Schiffe,Möbel, Spielsachen,Waffen.
So sind Mann und Frau einander gegeben, im Kampf und Ackerbau. Auf gleicher Höhe und Würde, mit Gleichen
Rechten, aber unterschiedlich, sich zu ergänzen. Die AT-Tradition spricht hingegen von „Frau aus einem
Teil des Mannes“, „Mann = Haupt der Frau“, wie es im NT dann heißt. 3) Es gibt bei uns nicht „Erde=Untertan“,
sondern eins sein mit der Natur. Die Erde, Midgard, war vor uns. Sie gehört uns nicht. Die Erde ist unsere
Grundlage, quasi unsere Mutter.ff
#45 Filia_Nocte 08:40:49 | Donnerstag, 16. März 2006
Ich sag doch auch nicht“Gott ist tot“ nur weil ich mit dem Christentum nix anfangen kann Atheist ist jemand,
der nur an sich glaubt. Ich glaube aber an die alten Götter. Also ist das schon mal falsch. Desweiteren
habe ich nie behauptet, dass Gott tot ist. War ein Beispiel, wie man auch rauslesen kann. Ich denke schon,
dass es alle Götter / Gott gibt wie z. B. euer Gott, die alten ägyptischen Götter, Budda usw. Man fühlt,
zu welchen man gehört und nach welchen Lehren man leben will. Es ist eine Sache des Fühlens. 2. können
Sie von einem Christen keine Anerkenntnis anderer Götter verlangen… Wieso klappt das dann bei anderen
Christen??? Ich habe Toleranz verlangt, wie auch wir sie gegenüber den Christen bringen. Oder müssen
dass nur alle anderen und ihr nicht? Zu ihren Zweifeln:… Moment mal. Forscher haben doch herausgefunden,
dass Jesu gelebt hat. Wissenschaftlich bewiesen wohlgemerkt. Ich weiß nur nicht mehr, welche Dokumentationen
das waren. Ist schon ne Weile her. Kamen ungefähr letztes Jahr zur eurer Osterzeit… Die katholische
Kirche ist keine Religion… Dann würde ich mal überprüfen, woher eigentlich eure Feiertage stammen.
Die Namen der Wochentage usw. Außerdem ist die Kirche in meinen Augen natürlich keine Religion, sondern
eine Macht. Man hat ja gesehen, zu was die Kirche im Wahn fähig ist, wenn sie zuviel davon bekommt. Obwohl
auch Sie natürlich (wie alles im Leben) auch ihre guten Seiten hat wenn ich mal an Menschen wie Mutter
Theresa denke.
@ Ritter Ja, gerne. Zunächst noch folgendes: In der Germanischen Sprache gibt es keinen Begriff für
„Gehorsam“. Es gibt nur freiwillige Gefolgschaft und Ehre. Wenn Sie es so wollen, wird das Gewissen des
Heiden ständig gestresst. Ich kann mich nicht auf eine spätere Vegebung zurückziehen, sondern muß
Entscheidungen verantworten. Ich kann nicht Nicht-entscheiden. Darum kann ich mit „Gebote halten=gehorsam
sein“ auch nicht auf der sicheren Seite sein. Bsp: Ich soll nicht lügen! Klar! Wenn ein Römer einen
Christen vor Neros Häschern versteckt hat und gelogen, um sie zu schützen? Hätte er die Wahrheit gesagt
und die Freunde verraten, so hätte er schlechte Karten bei den Ahnen. Jesus sah das auch so: Beim Abreißen
der Ähren am Shabbat, oder Heilung am Shabbat. Immer wieder die Frage: Ist der Mensch für das Gesetz
da oder umgekehrt? Es war die Rückführung des Gesetzes auf die ursprünglichen Schutzziele. Selbst der
Dekalog formuliert in dieser Art, indem er einen Futur 1 verwendet und keinen Imperativ. „Du sollst…“
ist falsch. Aramäisch: „Du wirst…“. Also eine Zielrichtung, auf die sich das persönliche und kollektive
Gewissen hinentwickeln soll. Im germanischen Heidentum hat sich das von der Uroffenbarung erhalten, in
der Jahweh – Religion nicht, da bei der Verfestigung der Zentralmacht und Absoluten Königsherrschaft
(Bronzezeit) die menschliche Monarchie auf die Götter übertragen wurde. Der König Befiehlt, der Untertan
gehorcht. Ansonsten wird der Untertan hingerichtet! ff.
#43 Kreuzritter 07:16:30 | Donnerstag, 16. März 2006
@ Hrodgar Wenn einer nach den christlichen Geboten lebt und die christlichen Tugenden fördert müsste
er doch ihrer Meinung nach auch gute Karten bei den Ahnen haben. Die alten Germanen waren oder sind für
mich ein Volk welches von der Uroffenbarung sich viel Gutes bewahrt hat und wenig Böses hat einsickern
lassen, aber die höchste Erfüllung nur im Christentum findet. Da sie so nett waren uns ihre Religion
ein wenig zu erläutern, wäre ich froh wenn sie noch ein par Sätze zu ihrer Schöpfungslehre schreiben.
@ filia Woher willst du das wissen? Ich sag doch auch nicht „Gott ist tot“ nur weil ich mit dem Christentum
nix anfangen kann. Die alten Götter gab es und wird es immer geben. Punkt. 1. kannst du gerne behaupten,
dass Gott tot oder inexistent ist. Gott kann es verschmerzen, wenn Atheisten nicht an ihn glauben. 2.
können Sie von einem Christen keine Anerkenntnis anderer Götter verlangen. Nach christlicher Lehre gibt
es nur einen Gott. Zu ihren Zweifeln: Sie können nie beweisen, ob eine historische Überlieferung wirklich
wahr ist. Ob das nun der Tod Caesars ist oder der Tod Jesu. Sie können aber Rückschlüsse ziehen: Von
Caesar sind Werk und Leben überliefert, viele Gelehrte berichten von ihm. Ob sie alle die Wahrheit sagen
können Sie aber auch nicht wissen. Aber Sie können davon ausgehen. Bei Jesus ist es das gleiche: Seit
seinem Tod wird die Botschaft überliefert, später zur leichteren Überlieferung auch aufgeschrieben.
Die katholische Kirche ist keine Religion, die irgendeine Lehre angenommen hat, sondern ist selber als
Institution aus der Lehre entstanden und in soweit Schreiber der Lehre. Eine Inkongruenz zwischen der
Kirche und Jesus ist nach kath. Lehre nicht denkbar. Nochwas: Die Goten haben den Heidenkult übrigens
aus freier Entscheidung abgelegt. Es gab damals auch noch gar keine staatliche Autorität, die das hätte
bewerkstelligen können.
@ Tradi Filias Einlassungen würde ich mal nicht gleich als „Schwachsinn“ bezeichnen. Offenbar hat die
Kirche es nicht geschafft, ihre Lehre zu transportieren. Es erlebten viele Mütter unter der Römischen
Gewaltherrschaft die Kreuzigung von unschuldigen Angehöriger. In Israel und weltweit. Auch in Germanien,
wo Pilati Vorgänger Varus Statthalter war. @ Ritter Leben nach dem Tod: Ja, kennen wir. Die Götter halten
verschiedene Orte bereit, wo Menschen in Geborgenheit sich bei ihren Ahnen wiederfinden. Wer im Leben
durch seine Taten sich von der gemeinschaft abgewandt hat, den Zwingen die Götter auch nach dem Tode
nicht. Er „darf“ auf ewig in Niflheim einsam sein… Vergebung der Sünden Wir kennen dien Sündenbegriff
nicht in dieser Art, daß etwas Verboten oder Erlaubt ist. Etwas ist Ehrenhaft oder eben nicht. D.h.,
es genügt den (hohen) Anforderungen der „Tugenden“ oder nicht. Diese Tugenden sind Schutzziele. Die jeweilige
Handlung ist immer an diesen Zielen zu messen. So ist Stehlen beispielsweise eigentlich ja „untreu“. Dient
es aber z.B. der Rettung eines anderen (Feuerlöscher Stehlen), dann überwiegt dieses. Wir haben so etwas
auch als „Güterabwägung“ im deutschen Recht. Die Verantwortung hat jeder für sein Handeln vor den Ahnen
und Göttern. Zeigt einer durch immer wieder kehrende ehrlosigkeit seine Abwendung von der Gemeinschaft:
Niflheim. Ist einer Dann und wann Ehrlos: Viel spass beim Begründen vor den Göttern *schluck*. Soweit
vereinfacht
Filia_Nocte – schreiben Sie bitte nicht so viel Schwachsinn in diesem Forum Und für Christen ist eine
Frau ja auch nur eine Gebärmaschine. Das schreibt eine, die behauptet, in Einkang mit der Natur zu leben.
Merke: Der Mensch ist also in seiner Natur eine Maschine. Rein physikalisch richtig, ist es ontologisch –
vom Wesen her völlig falsch. Denn der Mensch kann seinen Willen dazu gebrauchen, so oder anders zu sein,
eine Maschine nicht, ein Tier auch nicht. Man sieht es ja an der „Heiligen Jungfrau“. Warum wird sie verehrt?
Weil sie etwas getan hat, was Millionen andere Frauen auch tun. Ein Kind gebären. Den Rest sieht man
ja am Mittelalter, wo die Frau eh nix zu sagen hatte. Wieder ein Schwachsinn. Verehrt wird Sie wegen ihres
fiat (es sei; mir geschehe nach deinem Wort), mit welchem sie nach jüdischem Verständis den Tod durch
Steinigung wegen Ehebruchs bzw. unehelichem Verkehr riskierte (sie wußte ja noch nicht, wie ihr Verlobter
Joseph reagieren würde). Insoferne ist sie sogar von ihrer Einstellung zum Martyrium bereit gewesen.
Weiters wird sie wegen ihrer Schmerzen geehrt – welche Mutter erlebt die Kreuzigung ihres schuldlosen
Sohnes? Außerdem war sie vollkommen sündenfrei.
Hej Filia Wenn wir uns den Überlieferungen der Bibel, besonders des NT, mittels der auf Hermeneutik basierenden
und innerhalb der Kirche oft befürworteten „historisch-kritischen“ Bibelauslegung nähern, dann werden
wir genau in diese Dinge hineinkommen: In der Bildsprache der damaligen Zeit gesehen, was heißt „Sohn
des“ (Gottes). Was verbirgt sich hinter Auferweckungswundern? Diese wurden damals von jedem bedeutenden
Prediger (Rabbi) berichtet. Woher stammen die Wundererzählungen? Manche sind gar Adaptionen aus dem Heidnischen
Mithras-Kult. Da wurden bestimmte ereignisse als Stilelemente eingebaut, weil man das damals eben so gemacht
hat. Man hat damit nicht einmal gelogen! Denn dem damaligen Leser war klar, daß das ein Ausdruck für
etwas anderes war, z.B. Ehrfurcht. Wir haben so etwas Ähnliches: „Kennings“ Kein Germane würde bei „Er
ritt auf seinem Mächtigen Wogenross gen Gotland“ denken, hier sei einer auf einem Pferd über die See
geritten. Wir wissen „Wogenross = Ausdruck für Gutes Schiff“. Nur: wer solches fertig denkt, z.B. Eugen
Drewermann, bekommt bislang noch einen Maulkorb. Das wird unter Ratzinger nicht anders werden. Mit Jesus
hätte man leben können. Das Christentum baut FÜR MICH auf so vielen Missdeutungen auf, daß ich es
nicht annehmen kann. Sie steht lieber zu einem Gott, der zeigt: „Sieh her, ich könnte Deinen Kebskranken
Vater retten…ich tu es aber nicht“
#38 Kreuzritter 15:28:23 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Hrodgar Anspruch auf absoluten Wahrheitsgehalt haben nur die kanonisierten Bücher, Apokryphe können
aber auch Teilwahrheiten haben und das AT sollte man nur im Licht des NT lesen, aber das wissen sie wahrscheinlich
schon. Die ganze moderne Bibelexegetik lehne ich ab, die Bibel ist für mich komplett wahr und immer mit
der Lehre der Kirche vereinbar. Ich wollte nur sagen das Christ sein nicht nur Harmonie und Taborerlebnisse
sind (wie die ihren in der Natur)sondern auch ein geistlichen Kampf gegen sich selbst, böse Geister und
schlechte Menschen, den kann man nur führen wenn man sich stellt und sich durch Gebet und Entsagung stärkt.
Friede, Freude und Harmonie sollte für einen Christen, obwohl erstrebenswert, kein Dauerzustand sein.
Wie sieht es bei einem Heiden mit ewigem Leben und Sündenvergebung aus, wurde mich mal interessieren.
#37 Filia_Nocte 14:55:00 | Mittwoch, 15. März 2006
Zweifel „Jesus hat Tote auferweckt, mit ein par Broten Menschenmassen gespeist, ist übers Wasser gelaufen,
hat den Sturm gebändigt--- –-- und ist selber von den Toten auferstanden“ Ich bezweifle es. Der Tote
war wahrscheinlich ein Scheintoter? Wer sagt denn, dass er übers Wasser ging und nicht die Beobachter
unter der Wirkung von Trollkirsche standen? Wer sagt überhaupt, dass es alles authentisch so geschehen
ist? Gibt es dafür Beweise? Die Bibel wurde meines Wissens nach 40 Jahre nach den ganzen Geschehnissen
geschrieben und wer sagt überhaupt, dass alles immer korrekt Übersetzt wurde? Es ist höchstens eine
Vermutung.
@ Ritter Nun, ich sehe, daß jemand, der solches vollbrächte, ein großer Mann wäre und ihm Ehre gebührte.
Doch sehe ich in den genannten Taten eher die Deutende Umschreibung eines Sachverhaltes als eine Reportage.
Diese Taten, so ungeheuerlich und Groß, wären außerhalb der Jesuanischen Gemeinde auch bekannt geworden,
sind jedoch in den Aufzeichnungen neutraler Beobachter nicht bestätigt. Desweiteren ist der Prozess der
Kanonisierung der Schrift ein sehr langwieriger und der Willkür der Herrschenden unterworfener. So ist
nicht klar, warum beispielsweise das Markusevangelium kanonisch ist, das Thomas aber apokryph. Die wahlfreie
Verwendung biblischer Vorschriften als bindend oder nicht bindend ist ebenso ein Punkt der Fragwürdigkeit.
Gehe ich nach dem Apostelkonzil, so ist das gesamte AT unwirksam bis auf „enthaltet Euch des Blutes“.
Die Kirche basiert ihre Lehre jedoch auf dem Dekalog. Andere Teile des Pentateuch (Hinrichtung eines Kindes
daß den Vater entblößt sah) werden aber als unwirksam betrachtet. Ohne Nachvollziehbare Methodik. Das
riecht nach Opportunitätsprinzip. Dazu wird dies auch noch über die Zeit verändert, derweil man zu
jeder Zeit behauptet, Gottes Wort sein Ewig und Unveränderlich. Vielleicht können Sie mir ja da einen
Ausweg zeigen, der das alles als glaubwürdig erscheinen lässt…
#35 Kreuzritter 14:18:42 | Mittwoch, 15. März 2006
@ Hrodgar Ich bin überzeugt das es aufrichtige Heiden gibt und gab, und wie es im Römerbrief steht,
sind sie sich selbst das Gesetz und können zur Anschauung Gottes kommen… Werter Hrodgar, ich weiß
nicht wie weit sie vom Herzen Christ waren, als sie den christlichen Glauben verließen. Der Christliche
Glaube ist nicht nur Harmonie und Eintracht mit der Welt und Natur (obwohl es diese Gnadengeschenke auch
zeitweise gibt), sondern auch Kampf gegen die finsteren Mächte. Wer versucht hat Christus konsequent
nachzufolgen weiß wovon ich rede. Jesus hat Tote auferweckt, mit ein par Broten Menschenmassen gespeist,
ist übers Wasser gelaufen, hat den Sturm gebändigt--- –-- und ist selber von den Toten auferstanden,
und damit wäre er bei den Germanen nicht aufgefallen?
@ Filia Nun, weißt Du, ich bin selbst als Christ aufgewachsen und habe eine nicht unbedeutende Rolle
in der Kath Kirche gespielt. Die Andacht, die Versenkung in die stille Betrachtung…als das ist im Christentum
genauso echt, wie bei uns. Die frage ist eine andere: WEM huldige ich, gebe ich mich hin und Warum? Da
habe ich so große Unstimmigkeiten gefunden, so viele Widersprüche und Lebensfeindlichkeiten, eine solche
Lebensferne, daß ich nicht damit leben konnte. Darüber gäbe es sicher noch einiges zu sagen. Unterm
Strich scheint mir der Ansatz plausibel, daß Loki letzten endes hinter der ganzen Kirche steht. Der hist.
Jeshua ben Joseph, genannt Christos, hat eigentlich auf die in seinem Landstrich präsenten „Falschgläubigen“
Samaritaner verwiesen und das Judentum zu einer Erfahrungsreligion zurückführen wollen, aus der es in
der Bronzezeit mal herkam. Mit der Theologiesierung (beginn: Paulus?) nahm diese Jesuanische Gemeinde
jedoch wieder Abschied von dieser Idee. Alles, was dann kam, war Gesetzes-Vergötzung mit anderem Anstrich.
Weißt Du, warum Jeshua nicht nach Germanien kam? Mit seiner Einstellung wäre er hier nicht aufgefallen,die
Götter hatten gar keinen grund, ihn hierher zu schicken. So, aber das von Heide zu Heidin. Ich weiß,
liebe Christen, daß Ihr das völlig anders seht. Ich habe alle diese Kommentare, wie sie Euch jetzt „auf
der Zunge liegen“ früher selbst verpredigt. Lassen wir das als zwei unvereinbare meinungen hier so stehen.
#33 Filia_Nocte 13:08:31 | Mittwoch, 15. März 2006
@Hrodgar und Christen Da hast du ja recht. Dieses Gefühl der inneren Harmonie mit sich und der Welt ist
sicherlich schwer nachvollziehbar, wenn man es nicht kennt. Und für Christen ist eine Frau ja auch nur
eine Gebärmaschine. Man sieht es ja an der „Heiligen Jungfrau“. Warum wird sie verehrt? Weil sie etwas
getan hat, was Millionen andere Frauen auch tun. Ein Kind gebären. Den Rest sieht man ja am Mittelalter,
wo die Frau eh nix zu sagen hatte. Aber meine Mutter, die selber Christin ist, sagt immer wenn sie in
einer Kirche betet, fühlt sie sich wohl. Also muss doch ein Christ, der sein Gott spürt doch ansatzweise
verstehen? Oder empfinden sie bei Ihren Gebeten nichts??? Um beim Artikel zu bleiben finde ich es einfach
nur blöd, wenn man sich im Unterricht immer für seine Religion rechtfertigen muss. Wenn im Unterricht
wenigstens alle Religionen mal ein wenig erläutert würden… Es gibt ja auch schon muslimischen Religionsunterricht.
Warum dann nicht auch einen, der sich mit allem befasst wie z. B. Buddismus, Islam usw. Dass man in einer
Klasse, wo die Schüler an verschiedene Religionen glauben sich über die einzelnen austauschen und nicht
nur kath. Gebote lernen. So würde schließlich toleranz anfangen zu wachsen…
Hej Filia nun, ich denke, daß ein Christ nicht anders kann. Er würde sich mit der Anerkenntnis, daß
auch andere menschen Wahrheit in anderen Göttern erkennen der Bestrafung im ewigen Feuer aussetzen. Deswegen
sehe ich ihnen das nach. Sie sind so. Nicht nachsehen tue ich allerding Verunglimpfungen. Und noch etwas:
Wie soll jemand aus christlcher Tradition je etwas gespürt haben, von der sanften Güte des Allvaters
Wodan? Wie soll jemand, der nicht in freier Natur zu lauschen versteht, die zarte Stimme die lieben Frau
Hulda hören? Wie soll jemand, der dem Gewitter flieht Donars kraftvolles wesen verstehen? all diese wunderbaren
erlebnisse mit den Hohen, all die momente an denen Du Spürst, daß die Hohen Dein Opfer liebevoll annehmen,
die Erhabenheit, als partner von deinen göttern angenommen zu sein, daß wissen um die heiligkeit der
frau und ihrer nobelsten instinkte…wie soll ein christ das je erfahren…
#31 Filia_Nocte 09:32:05 | Mittwoch, 15. März 2006
@Sirilo Ganz einfach: weil es diese Götter nicht gibt. Woher willst du das wissen? Ich sag doch auch
nicht „Gott ist tot“ nur weil ich mit dem Christentum nix anfangen kann. Die alten Götter gab es und
wird es immer geben. Punkt. Da kann man mal wieder sehen, wie tolerant manche Christen sind…
@ Parzifal Guten Morgen, Ja, wir haben keine überlieferten Rituale! Aber: Die Kath. Kirche hat sich,
vor vielen 100 Jahren, Rituale ausgedacht. Keines dieser ist biblisch bezeugt. Sie hat folgendes getan:
Aus tief empfundener Verehrung und Ehrfurcht das Ritual entwickelt, so wie es den Menschen richtig, angemessen
erschien. Dadurch gewinnt das Ritual Authentität. Es gibt authentisch die Verehrung wieder. Hier hat
die Pastoral gerade ihr heutiges Problem: Die Entwicklung der Ritualsprache hat den Spagat zwischen Tradition
und Dynamik nicht geschafft. Heute empfinden viele Katholiken die Rituale nicht mehr als authentisch,
eben WEIL es diese sind, die vor so langer Zeit festgeschrieben wurden. Warum soll das in heutiger Zeit
nicht ebenso richtig sein wie vor 1000 jahren, als der kath. Ritus entwickelt wurde? Wird eine Sache erst
nach x hundert Jahren authentisch? Dann hätte die Kirche die ersten x hundert Jahren nach einem „Disneylandritus“
gelebt. Hinzukommt, daß auch in antiker Zeit eben systemimmanent keine verbindlich vorgeschriebenen Rituale
existierten. Germanisches Heidentum ist eben eine ERFAHRUNGSRELIGION. Das Sippenoberhaupt hat eben die
Aufgabe der Ritualgestaltung und muß diese auch verantworten. Das bedeutet, sich zwischen Tradition und
der Lebenswirklichkeit der Sippe weise zu bewegen, damit die Authentität erhalten bleibt. Wir sind mit
Absicht keine Buchreligion. Das nicht-vorhandensein eines Buches kan man nicht gegen sie ins Feld führen.
Heidentum Das Problem das ich sehe besteht darin dass es, wie Sie ja selbst zugeben, keine schriftlichen
Überlieferungen gibt. Mit anderen Worten: ein paar Archäologen haben hier und da ein bisschen gebuddelt
haben hier und dort etwas gefunden und daraus Rückschlüsse gezogen auf den Glauben der Menschen von
vor 2000 Jahren. Viele Wissenschaftler sagen aber selbst dass es heute sehr schwer und fast unmöglich
ist den genauen Ablauf oder gar die Bedeutung der einzelnen Rituale die die germanischen Eingeborenen
damals praktiziert haben zu entschlüsseln. Neu Heiden und Esoteriker füllen diese gewaltigen Lücken
mit ihrer Phantasie oder purer Spekulation. Die meisten (oder fast alle) Rituale die heute von Neu Heiden
praktiziert werden sind praktisch frei erfunden. Niemand weiß ob ujnd wie sie vor 2000 Jahren ausgesehen
haben, eben weil es keine Schriftaufzeichnungen gibt. Ihr Heidentum ist also eine reine Kunstreligion,
so authentisch wie Disneyland. Ein im Labor gezüchtetes Kunstgewächs. Ich selber bin kein sonderlich
gläubiger Mensch, aber der Vorteil des Christentums oder des Islams oder Judentums, Buddhismus usw. besteht
darin dass diese Religionen noch lenbendig sind und noch existieren. Das Heidentum ist ausgestorben und
in Vergesenheit geraten, man kan es nicht wieder zum Leben erwecken. Woran sie da glauben ist durch und
durch künstlich.
Dämonen… …tja, Freund, mit Dämonen hatte ich auch schon meinen Schaff…erstens weiß ich wie ungemütlich
die werden können, zweitens habe ich es überlebt… Nein, wie kann man die Hohen, die Erhabenen, Den
Allvater Wodan nur mit einem Dämon verwechselnßßß Ich glaube nicht, daß Sie verstehen, wovon ich
rede…wie sollte ich es auch deutlich machen??? „Wahrscheinlich ähneln Ihrer Erfahrungen…“ Verzeihen
Sie, ich möchte nicht unhöflich sien, aber in der Kirche bekommt man gewissermaßen ein „Schulbuchwissen“
über nichtchristliche Riten und Kulte mit, daß sehr stark verkürzt und natürlich auch in der eigenen
Sichtweise befangen ist. Da „weiß“ man dann ganz schnell zuzuordnen nach „ähnlich wie wicca“ oder so.
Ich meine das jetzt nicht abwertend, sonder eher so, daß Monotheisten da die Augen zugehalten bekommen…nur
zerrbilder verkauft kriegen… Nein, mit Dämonen hat das nichts zu tun…und mir Wicca erst recht nicht…ich
wünschte, ich könnte Ihnen diesen Reichtum, dieses ursprüngliche leben und Erleben einmal zeigen…
Oh nein…jetzt komme ich doch wieder ins schwärmen…
„Götter, die Rat geben“ beschreibt Hrodgar Die Götter sind einfach…nahe bei mir. Ist das so schwer
zu verstehen? Sie leben mit mir, sie begleiten mich… Sie geben Rat, sie stehen mir bei… Ich kann sie
erleben…richtig erleben…ich meine, ich weiß doch, was ich erlebe… Ja, denn Sie beschreiben die
Daemonen, die – als regelmäßig namenslose böse Engel – unter allerlei „Götternamen“ auftreten. Ihre
Erfahrungen ähneln wahrscheinlich denen von Wicca-Hexen und Magiern. Als Katholik kann man nur eindringlich
davon abraten: Die Daemonen werden nämlich irgendwann richtig ungemütlich, spätestens, wenn man sie
wieder los werden will.
@Sirilo Tja, meine Erfahrung zeigt mir anderes. Glauben Sie an JJesus, ich halte mich an Wodan, Donar,
Baldur, Freyja, Hulda… Die Götter sind einfach…nahe bei mir. Ist das so schwer zu verstehen? Sie
leben mit mir, sie begleiten mich… Sie geben Rat, sie stehen mir bei… Ich kann sie erleben…richtig
erleben…ich meine, ich weiß doch, was ich erlebe… Ich brauche nicht Bücher und verlogenes papier…ich
habe die natur, die stillen stunden zwischen abend und morgen…begebnungen mit zarten geschöpfen im
rauchen der eichen…wenn ihr das doch verstehen könntet…
@Hrodgar „Das Ziel ist es, die Götter, die heute so Präsent sind wie damals, zu ehren, ihren Rat zu
würdigen und mit ihrer Führung zu leben. Warum das nicht gehen soll ist mir schleierhaft.“ Ganz einfach:
weil es diese Götter nicht gibt.
…aber eigentlich völlig unwichtig. Herr Parzifal, SIE hatten die Errungenschaften des römischen Reiches
in die Diskussion eingeführt. Jetzt sagen Sie, es sei völlig unwichtig. Nun gut, das wußte ich zuvor
schon. Aber immerhin sehen Sie es jetzt auch. Das germanische Heidentum basiert nicht auf einem magischen
Weltbild, auch wenn dieses so an den Katholischen Hochschule so gelehrt wird. Es basiert auf der persönlichen
Begegnung des Gläubigen mit den Göttern im Ritual. Recht haben Sie damit, daß es nicht auch einer Schrift
oder Dogmen basiert. Der germanische Götterglaube wurde von den Nazis anfangs instrumentalisiert, weshalb
sog. „Experten“ auch ausgesandt wurden, wie Sie schrieben. Als man merkte, wie sehr dieser Glaube auf
der Freiheit und der Toleranz beruht, drehte man den Spieß um und verbot die germanische Religion kurzerhand.
Das ganze sehe ich zusammen damit, daß Hitler sich auf Jesus und die Kirche berief, aber die Ermordung
aller Christen geplant hatte, wenn erst mal alle Juden weg und der „Endsieg“ errungen war. Will sagen:
was dieNazis so getrieben haben, hat für Sie und mich keine Relevanz. Die haben eh alles mißbraucht.
Sicher werden wir die Götter nicht genauso ehren wie vor 1500 jahren. Das ist auch nicht das Ziel. das
Ziel ist es, die Götter, die heute so Präsent sind wie damals, zu ehren, ihren Rat zu würdigen und
mit ihrer Führung zu leben. Warum das nicht gehen soll ist mir schleierhaft.
Das ist ja alles schön und gut aber eigentlich völlig unwichtig. Erstens basierte das Römische Reich
prinzipiell ebenfalls auf Heidentum. Und zweitens stellt sich die Frage was daraus an Forderungen oder
Konsequenzen für die heutige Geselschaft folgen soll. Wollen Sie das Heidentum wieder beleben? Das dürfte
sehr schwierig werden. Solche Religionen basieren naturgemäß nicht auf Schriften oder bestimmten quasi
dogmatischen Überzeugungen sondern auf einen durch und durch magischen Weltbild. So etwas kann man nicht
sozusagen im Labor wieder beleben wie Dinosaurier in Jurassic Park wieder belebt werden. Das Heidentum
ist tot und es gibt keine Möglichkeit es wieder zu erwecken. Selbst die Nazis die ähnliches vor hatten
haben das früh erkannt und deshalb Experten losgeschickt die in Indien oder im Buddhismus Dinge finden
sollten die man entsprechend (im Sinn eines Neuheidentums) verwerten konnte. Da solte also eine Art Kunstreligion
geschaffen werden. Da stellt sich dann die Frage warum ich an etwas künstlich geschaffenes glauben sollte.
Sie können es drehen und wenden wie sie wollen, das heutige Deutschland ist historisch, politisch und
gesellschaftlich nur mit Hilfe des Christentums zu verstehen.
Oh, die Primitiven Bauern Verehrter Herr Parzifal, 1) „Das Heidentum“? umfasst einige Hundert, vielleicht
auch tausend verschiedene Kulte rund um den Globus. Ihre Synopse scheint Interessant zu sein. Besonders
der Teil, der die Religion eines nomadisierenden Jägervolkes als Bauernreligion entlarvt. 2) Bauern sind
primitiv. Gute feststellung, die nur einer Gesellschaft entspringen kann, die den Zusammenhang zwischen
Natur und Ernährung verleugnet hat. 3) Die Römische „zivilisation“ hatte ihren Bestand zunächst einmal
in der Errungenschaft der Sklaverei. In seiner Blütezeit beutete eine Oberschicht von nicht einmal 10%
Freier eine unterschicht von 90% Sklaven aus. Es ist eine Bedeutende Errungenschaft der Hochkultur, das
Recht des Stärkeren soweit über die Stärke des Rechtes zu stellen! 4) Das heidnische indogene Hethitische
Großreich schaffte berteits um 1300 v.Chr. die Todesstrafe faktisch ab und unterwarf den König denselben
Gesetzen wie die übrigen Bürger. Das ist eindeutig primitiv zu nennen, gemessen an der Zivilisaton der
Sklaverei. 5) Das Rom, daß Sie hier als Zivilisiert hinstellen, hat immerhin über lange zeit hinweg
Ihre Glaubensbrüder verfolgt und massenweise in der Arena verbluten lassen! WOW! Das ist zivilisiert,
was? Sie schänden das Gedenken an Ihre eigenen Blutzeugen! Nichts von dem, was Rom der Welt gebracht
hat, hat die Welt wirklich gebraucht! Und auch dem Christentum wäre es besser bekommen, nicht von der
Frucht der Macht Roms genascht zu haben.
Deutschland ist nicht heidnisch! Ganz abgesehen davon war das Heidentum eine Bauernreligion von Primitiven
und Rückständigen. Man kann hier sicherlich Parallelen zu heutigen sog. Neoheiden sehen. Immerhin war
es das Römische Reich, zu damaliger Zeit der Inbegriff von Zivilisation und Kultur dass sich zum Christentum
bekehrt hat. Darüber hinaus sollten sich Leute die Katholizismus im Widerspruch zu Menschrechten sehen,
mal fragen warum Aufklärung und Menschrechte im christlichen Europa entstanden sind und nicht im Islam
oder hinduistischen Indien. Tatsächlich kann man die Entwicklung von Liberalismus, Menschenrechte usw.
nur vor dem Hintergrund des Christentums verstehen. Ausserhalb Europas wird das ja auch ganz selbstverständlich
zusammen gedacht. In vielen Postings hier äußert sich der blanke Selbsthass. Es ist teilweise wirklich
erstaunlich mit wie viel Energie und Begeisterung manche Leute ihre eigene Geschichte und Kultur schlecht
reden. Man sollte vielleicht auch mal ein bisschen pragmatisch denken. Auch den sog. Säkularen und „Aufgeklärten“
könnte eine ordentliche Portion Pragmatismus nicht schaden. Beispiel islamische Zuwanderung: Es gibt
eine gar nicht kleine Minderheit arabischer Imigranten die keineswegs am typisch europäischen Selbsthass
krankt, sondern einen wesentlich unkomplizierteren Bezug zur eigenen Religion besitzt. Die interpretieren
dann Säkularismus und Agnostizismus nicht als hehre Ideale irgenwelcher Menschenrechte sondern als ein
Zeichen von Schwäche eine alternden Europas.
@Bonitatius Ist das alles, was Ihr zu bieten habt? Ist das Eure Glaubensstärke? „Bonifatius“ heißt doch
so in etwa „Täter des Guten“. Alles was ich von Ihnen lese sind Beschimpfungen! Sind Beschimpfungen in
Ihren Augen „Gutes“? Aber Sie bleiben Ihrem Vorbild, dem „Apostel der Deutschen“, treu… Mal sehen wie
weit… Habe ich Unrecht, so weisen Sie es nach. Habe ich nicht unrecht, warum beschimpfen Sie mich?
Hrodgar, der Grinser Wenn ich ihre Postings so durchgehe, dann strotzen sie nur so von Haß auf die Katholiken.
Meist ist es den von Christus abgefallenen eigen, vor allem, wenn sie noch sozusagen Funktionäre gewesen
sind. Habe in meinem Leben leider so typische Beispiele erlebt. Ansonsten interessiert mich ihr pseudophilosophisches
Geplappere wenig. Es ist auch in einem katholischen Forum kaum diskussioswürdig.
„In einem militant antichristlichen Heidenstaat, wie es Deutschland geworden ist „ Da muß ich aber doch
grinsen. Hier verkünden Katholiken, daß sie die Demokratie für abschaffenswert halten, und beschimpfen
die Heiden als militant. Da fragen mich Katholiken in diesem Forum, wie viele Heiden es wohl gäbe, daß
ich anregen könnte, heidnische Kultorte zurückzugeben, und andererseits wird Deutschland zum Heidenstaat
ausgerufen… Sagen Sie mal, lieber Bonifatius, was meinen Sie eigentlich wirklich? Was von alledem, was
Sie so in verschiedenen Beiträgen an widersprüchlichem schreiben, ist Ihre echte Meinung? Und noch etwas:
Wenn Deutschland ein militanter Heidenstaat wäre, gäbe es nicht diese Seite hier. Aber militante Durchsetzung
einer Glaubensrichtung ist mir eher von den Christen bekannt als von den Heiden Nordeuropas. Desweiteren:
Welches Heidentum meinen Sie? Keltisch? Asatru? Slawisch? „Heidentum“ meint eigenlich meist „Naturreligion“.
Bitte drücken Sie sich doch einmal klar aus, damit man weiß, wovon Sie sprechen. Oder meinten Sie „atheistisch“?
das wäre dann aber unheidnisch. oder meinten Sie „säkular“? das wäre zwar zutreffend, jedoch nicht
als „militant“ zu bezeichnen. Ich bitte um genauere Differenzierung. Übrigens: Was hat die Privatmeinung
eines Vereines, der sich auf der Grundlage schwindender mitgliederzahlen zu Abverkäufen seiner Liegenschaften
gezwungen sieht, im Lehrplan zu suchen? Wir haben auch kein Fach „SPD“, obgleich dieser Verein besser
darsteht als Ihrer.
Religion Die religiöse Infiltration von Kindern in der Schule sollte eigentlich schon lange ein Ende
haben. Wenn Kinder in die Kirche gehen ist das in Ordnung. Aber im Unterricht hat Religion überhaupt
nichts verloren, genausowenig wie Kreuze an den Wänden oder Volksverhetzung gegen Schwule und Lesben.
@Navon, der Aufklärer „Ja ich kenne die Bibel, habe sie – zu meinen religiösen Zeiten KOMPLETT gelesen“ –
aber nichtverstanden. Humanismus, Aufkilärung und die Französische Revolution sind enger verwandt als
sie Aufgeklärter je ahnen können.
Historische Anmerkung „Die Ethik findet ihre Grundlage in der Religion.“ Das stimmt so aber nicht, denn
z.B. hat Aristoteles seine Nikomachische Ethik entwickelt, lange bevor es eine christliche Religion gab.
@ bonifatius Außer Namen verunstalten und Ad-Hominems verteilen scheinen Sie ja nicht viel zum Thema
zu sagen zu haben. Schon dass Sie Humanismus und die Parole der franz. Revolution in einen Topf werfen
zeugt von ihren mangelnden Geschichtskenntnissen. Anbei: Ja ich kenne die Bibel, habe sie – zu meinen
religiösen Zeiten KOMPLETT gelesen. Sie auch? Was haben Sie dagegen, wenn Eltern von ihrem Recht auf
Erziehung ihrer Kinder und Religionsfreiheit Gebrauch machen? Religion ist Privatsache und hat in Schulen
rein garnichts zu suchen. Wenn doch, dann sollen die Kinder ALLE Religionen gleich betrachten, was schon
vom Aufwand (und dem Sinn) unmöglich ist. In Zeiten von PISA sollten fürs spätere Leben wichtige Fächer
wie Deutsch, Mathematik, Geschichte, Sprachen und Naturwissenschaften an Schulen vermehrt und besser gelehrt
werden. Wenn die Eltern und Schüler einen Religionsunterricht wollen, kann dieser auch nach der Schule
gebracht werden. Die Schulen sind doch keine Indoktrinationsanstalt für Ihren Verein. Navon
Ethik = Feigenblatt für schlechtes Gewissen @Navaro, der Märchenerzähler, hat von Geschichte keine
Ahnung. Kennt weder die Bibel noch hat er von dem vielen Märtyrerblut, das für die Glaubensfreiheit
geflossen ist, eine Ahnung. Tausende sind alleine während der Französischen Revolution unter Gejohle
der „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und des Humanismus“ auf dem Schafott oder sonst wie grausam
ermordet worden. Zum Religionsunterricht: In einem militant antichristlichen Heidenstaat, wie es Deutschland
geworden ist (auch große Teile der EU und der USA), ist ein staatlicher Religionsunterricht sinnlos.
Den meisten Kindern fehlt jeder Bezug zum christlichen Glauben, ja großenteils besitzen sie eine Aversion.
Auch sind die Religionslehrer heute kein Glaubensverkünder und damit auch fehl am Platz. Religionsunterricht
kann nur im privaten Kreise einer Glaubensgemeinde erfolgreich sein. Und Ethik ist ein Feigenblatt für
das schlechte Gewissen. Es kann den moralischen Verfall in Deutschland nicht aufhalten!
Schwatzfach Mit dem gewollten Ethikunterricht würden die Schüler somit dazu verurteilt, ein weiteres
Schwatzfach abzusitzen, das den Stundenplan sinnlos fülle. Hat der Herr Kardinal überhaupt den Hauch
einer Ahnung davon, was Religion derzeit für die Schüler darstellt?
antwortet @ Sulpicius: Warum sollten die Menschenrechte dann wertlos sein? Wieso glaubst Du, dass Menschen
nicht in der Lage sind, sich selbst Rechte und Pflichten zuzugestehen? @ Sünder: Heutzutage spricht der
Papst gegen die Toesstrafe, allderdings nicht sehr oft oder sehr laut. Und es gab Zeiten, wo das noch
ganz anders war und die Todesstrafe mit der Bibel begründet wurde. Gerade die achso christlichen USA
haben die Todesstrafe noch (und genügend andere, religiös geführte Staaten). Länder wie die meisten
in Europa, in denen die Kirchen kaum bis kein Mitspracherecht in der Politik haben, kennen auch keine
Todesstrafe mehr. Aber das nur nebenbei. Was genau soll denn nun an dem Ethik-Unterricht in Schulen schlecht
sein? Außer dass er in direkter Konkurrenz zum Religionsunterricht steht (was nicht per se schlecht ist),
kann ich keinen Nachteil erkennen. Oder sehn hier die Kirchenoberen nur wieder ihren Einfluss auf die
kleinsten und eine Möglichkeit zur Indoktrinierung schwinden? Navon
@ Sulpicius Vielleicht können Sie ja etwas mehr bringen als ein schwaches Ad-Hominem? Sklaverei, Todesstrafe,
Religions-UN-freiheit lassen sich mit der Bibel klasse begründen, das Gegenteil nicht. Demokratie steht
den hierarchischen Glaubenssystemen direkt entgegen. Menschenwürde, Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung
wird in derr Bibel nicht mal ansatzweise erwähnt, im Gegenteil. Ach und wann hat nochmal der Vatikanstaat
die Menschenrechts-Encharte unterschrieben und ratifiziert? Achso ja, bis heute nicht… Navon
Religion = Grundlage der Ethik??? Na wenn da mal nicht der Wunsch der Vater des Gedanken war… Das das
nicht stimmt, kann man schon daran erkennen, das viele gesellschaftliche Werte, die unsere Ethik heute
bestimmen, GEGEN den Willlen der Kirche erkämpft wurden: Abschaffung der Sklaverei, Abschaffung der Todesstrafe,
Demokratie, gleices Wahlrecht für alle Bürger, Studium auch für Frauen, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit,
Menschenwürde etc. etc. etc. All diese Dinge sind Grundpfeiler unserer Ethik und Moral und keine Idee
der Kirche. Das Ihre These nicht stimmt, kann man ja schon sehen, wenn man mal mit Nichtchristen spricht.
Auch diese haben eine Ethik und eine Moral und die unterscheidet sich kaum von der der Christen. Navon
zum Scheitern verurteilt „Die Ethik findet ihre Grundlage in der Religion“ sagt Papst Benedikt XVI. Woher
auch sonst sollte eine Ethik ihre Legitimation beziehen? Wollte es der Staat sein, der vorschreibt, wie
Ethik zu sein hat, so wäre es ein totalitärer Staat. Daher ist ein bloßer Ethik-Unterricht ohne Religionsbezug
nicht möglich und zum Scheitern verurteilt. Der Vorschlag eines Ethik-Unterrichts ist bezeichnend für
die rot-rote Regierung in Berlin.