USA
Bush – der nächste Hitler
Der Ex-Minister, Poet und Ex-Priester Ernesto Cardenal betätigte sich Ende Mai auch als politischer Analytiker.
(kreuz.net, Costa Rica) Der nicaraguanische Schriftsteller und ehemalige Erziehungs- minister, Ernesto Cardenal (82), kritisiert am 29. Mai in Costa Rica die Militärpolitik der USA.

Der suspendierte Priester erklärte, daß US-Präsident George W. Bush „der neue Hitler“ sei. Das berichtete die mexikanische Tageszeitung ‘La Crónica de hoy’.

„So wie Hitler einst der Kriegstreiber war, so ist das jetzt Bush. Es wäre heuchlerisch, das nicht zu sagen“, erklärte der Poet in einer Presserunde in Costa Rica, wo er an einem Internationalen Poesiefestival teilnahm.

Unter seinen Anklagen gegen Präsident Bush, unterstrich der Schriftsteller, daß dieser „sich über aller nationale und internationale Gesetze gestellt hat“. Er forderte von den europäischen Regierungen und der internationalen Gemeinschaft, von den Vereinigten Staaten einen wahrhaften Respekt der Menschenrechte zu verlangen.

„Der größte Staatsterrorismus der Welt geht von den Vereinigten Staaten aus, die
Ernesto Cardenal:
„Der größte Staatsterrorismus der Welt geht von den Vereinigten Staaten aus, die in ihrer Geschichte 216 Staaten überfallen haben“.
in ihrer Geschichte 216 Staaten überfallen haben“ – unter ihnen auch Nicaragua, das Heimatland von Ernesto Cardenal.

Cardenal wies auch auf die verschiedenen Kirchen in den USA hin und bezeichnete sie als „Komplizen und aufgrund ihres Schweigens als mitverantwortlich für die Militäraktionen der US-Regierung.“

Nach Ansicht des Schriftstellers kann der Terrorismus nur mit einer größeren ökonomischen Gerechtigkeit bekämpft werden: „Die einzige Waffe gegen den Krieg ist der Humanismus.“

Zu Lateinamerika erklärte Cardenal, daß es besser wäre, die Initative Venezuelas zu befolgen und vor der Unterzeichnung einer Handelsvereinbarungen mit den USA zuerst einen freien Handel in der Region einzurichten.

Am Tag der Rede erhielt Cardenal ein Doktorat honoris causa der staatlichen ‘Universidad Nacional de Costa Rica’ für seinen „unermüdlichen Kampf für den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt und für sein Leben im Dienste einer Stärkung der höchsten Werte der zentralamerikanischen und lateinamerikanischen Völker insgesamt“, wie der Rektor der Universität, Olman Segura, betonte.

„Kontemplativ und gleichzeitig kämpferisch war das Leben von Ernesto Cardenal ständig dem Kämpf für die Gleichheit geweiht“, unterstrich der Universitätsrat.
      
45 Lesermeinungen
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#45   aphrodite †   13:58:30 | Montag, 19. Juni 2006
@ wickerl:
Ich dachte immer, das Heil käme ausschließlich von Gott. Habe ich mich da getäuscht?
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#44   wickerl   08:32:22 | Samstag, 17. Juni 2006
Ernesto Cardenal
Busch der nächste Hitler, damit hat sogar Cardenal Ernesto mit dem ich sonst nie einer Meinung war Recht. Die Welt scheint übrigens gänzlich zu vergessen dass sie nicht durch irgendein sonstiges (einzigartiges) Leiden sondern nur durch das von Jesus Christus erlöst wurde, und nur diesem ausschließlich Heilscharakter zukommt. Diesbezüglich mache ich mir auch bei Papst Benedikt Sorgen.
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#43   Dr. Otterbeck   11:17:56 | Mittwoch, 14. Juni 2006
Methusalix
Das aggiornamento des guten Papstes Johannes richtig zu verstehen, das ist tatsächlich das große Problem der nachkonziliaren Krise. Und ich gebe Ihnen zu, dass eine auf schlichte Autorität gestützte Kirchlichkeit keine Chance mehr hat. Der große Mut des Papstes Johannes, und das ist unumkehrbar, besteht darin, auf den freien Willen zu setzen, auf den guten Willen. Und einer Verwechslung der Religion mit „Rechtspolitik“ für alle Zukunft die Legitimation zu entziehen.
Dieses Fazit wurde allerdings insb. durch Pius XI. und Pius XII. bereits vorbereitet, so dass ein so eklatanter Bruch, den die Rechte unter Adoption einer „linken“ These wahrnimmt, nur aufgrund selbstgefälschter Statistiken verifizierbar ist. Die Tragödie besteht darin, dass das Konzil es nicht legitimiert, Kirche statt mit rechter Politik mit linker Politik zu identifizieren. Es müsste darum gehen, das ganze politisierende (naturalistische) Hickhack zu überwinden, um zu den wirklich wichtigen Fragen zu kommen.
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#42   semiotico   21:20:03 | Dienstag, 13. Juni 2006
@aphrodite
Liebste Aphrodite, ich muss doch etwas weiter nachfragen…
Gott hat keine Kirche gestiftet = logisch, weil er a) das Wort „Kirche“ (in egal welcher Sprache) nie zu irgendjemandem explizit gesagt hat (schon gar nicht „bau eine Kirche auf“ oder sowas), b) auch Jesus davon nicht wirklich spricht – und wenn, dann nur auf eine lukanische Redaktion hin.
Bei der Frage nach einer „Kirche heute“ kann man aber nicht ganz einfach und polemisch auf der vielleicht historischen Tatsache herumhacken, dass weder Gott, noch Jesus, noch ein Heiliger Geist (falls existent) je eine Kirche gegründet haben, sondern viel eher auf eine gewisse Tradition bauen (die natürlich nicht immer oder fast nie glorreich war). Wenn ich mir aber heute überlege, was Kirche bedeutet, dann steht (zumindest für mich) nicht das dogmatische Lehrgebäude, sondern die communitas im Mittelpunkt. Im Sinne einer konstruktiven Auseinandersetzung müssen wir annehmen, dass es eine Kirche nun einmal gibt. Unser Ziel darf nicht sein, sie wegen ihrer Entstehung zu diffamieren oder zu zerstören, sondern aus dem Bestehenden das Beste zu machen. Oder? Sonst verbrauchen wir doch nur Energie an etwas eigentlich doch gar nicht Existentem…
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#41   aphrodite †   15:50:16 | Dienstag, 13. Juni 2006
gott hat…
keine Kirche gestiftet (schon gar nicht die sog. „römisch-katholische“) und Jesus auch nicht. Ich darf daran erinnern: Jesus verkündete die basileia tou theou, NICHT IRGENEINE KIRCHE; er rechnete vielmehr mit einem Anbruch der Basileia zu seinen Lebzeiten. Irgendwie ist’s dann nicht so gekommen, und da Menschen in unsicheren Zeiten das Bedürfnis nach festen Strukturen und Institutionen haben (man nennt sie heute im Extremfall FundamentalistInnen), ist das Christentum als Religion in die Welt getreten. Ob das dem Geist Jesu entsprochen hat, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
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#40   methusalix †   11:38:13 | Dienstag, 13. Juni 2006
@DDL …extra ecclesiam…
Insofern erscheint mir dieses „mutwillig preisgeben“ sehr suspekt – …
Mir ist bei diesen Sachen immer viel zu schnell die Rede von Mutwilligkeit oder gar Bosheit.
Ich halte diese „Hilfskonstruktionen für Halbgläubige“, wie ich sie mal nennen möchte, für eine Drohkulisse, die von römisch-katholischen Kirchenbeamten haufgebaut wurde, um unsichere Kantonisten zur Herde zurückzutreiben.
Die beste Methode, die Schäfchen zusammenzuhalten, ist, nach herkömmlicher Ansicht in fundamentalistischen Kreisen vor allem die, Angst zu machen vor dem ewigen Höllenfeuer.
Eine weit verbreitete Methode, die in der verkommenen und verlogenen Adenauerrepublik sogar noch im Strafgesetzbuch fixiert war, auch wenn es um die intimsten Details des persönlichen Lebens ging. Denken Sie an den §§ 175 oder an den berüchtigten „Kuppeleiparagraphen“.
Das versuchte Aggiornamento von Johannes XXIII wäre die grosse Chance gewesen, von der Knüppelmethode wegzukommen und die Menschen durch Vorbild und Überzeugungsarbeit in der Kirche zu halten. Aus Angst haben die Konservativen den alten Weg gewählt und sind dabei den Kampf zu verlieren. Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, dass hier so viel verbale Schlägertypen im Forum rumlaufen. Wer Angst hat, schlägt blind um sich.
PS: Mein Hochachtung für Ihren Mut mit offenem Visier zu kämpfen und meinen Dank für Ihre sehr schön gemachte Webseite. Wir werden uns dort öfter treffen.
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#39   wolfgang e.   09:41:21 | Dienstag, 13. Juni 2006
@ Hódmezövásárhelykutasipuszta
Ihre pluraler Religionstheologie nimmt im Grunde genommen keine einzige Religion ernst. Wenn jede Religion nur ein beliebiger Heilsweg wäre, wäre es ja völlig belanglos, welche Religion man wählt, damit wären jede Religion belanglos.
Gott kann jeder/jedem das Heil schenken, dem/der er/sie möchte. Er/Sie ist doch ein Gott aller Menschen
Stimmt. Und Er will auch nicht, das irgendjemand verlohrengeht. Darum hat er die Kirche gestiftet als Weg zu Ihm.
Ich nehme an, dass Gott auch für diejenigen, die unschuldigerweise nicht zur Kirche finden, eine Möglichkeit zum Heil weiß, auch wenn wir nicht genau wisen, wie sie funktioniert.
Lieber DDL!
Bei vielen Menschen kommt ein Augenblick, an dem sie merken, das ihre momentane Lebensführung nicht mit ihren Überzeugungen übereinstimmt.
Es gibt beeindruckende Menschen, die dann ihre Überzeugungen überprüfen, und sich, bei positivem Ergebnis der Prüfung, bemühen, ihr Leben wieder an ihren Überzeugungen auszurichten. In der Kirche werden sie „Heilige“ genannt.
Es gibt viele andere, die dann ihre Überzeugung einfach ohne viel Nachdenken über Bord werfen. Bei diesen kann man aber nicht sagen, das sie ihre Überzeugungen unschuldig verloren haben.
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#38   Dr. Otterbeck   09:21:24 | Dienstag, 13. Juni 2006
Bosheit
ist bei den mit „Extra Ecclesia…“ gemeinten Adressaten ja gerade das Problem. Wer guten Willens nicht versteht, nicht glaubt, nicht „folgen“ kann, bei dem ist auch nichts zu erzwingen. Ein Problem des Dialogs bleibt aber die katholischerseits geltendgemachte „Überlegenheit“ (Wahrheitsanspruch), die manche, um nett zu sein, ein bisschen verstecken, andere, um erst recht boshaft zu sein, besonders überstrapazieren. Die Kirche hat die Grenzen ihrer selbst nie auf die lebenden Inhaber des „Mitgliedsausweises“ eingeschränkt, gerade weil sie sich mit dem übernatürlichen Mysterium der Einheit in Christus identifiziert. Komplizierte Materie, aber wohl der Kernpunkt des ganzen Hickhacks auf kreuz.net.
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#37   DDL   09:06:37 | Dienstag, 13. Juni 2006
@Dr. Otterbeck
Keine Sorge, dass die Kirche in Wahrheit überwiegend anders ist, als manche sie hier gerne daherreden, erschließt sich selbst dem Nichtkatholiken – es wäre auch reichlich dumm, anzunehmen, ein knappes Drittel der Bevölkerung seien einem Wahn á la Institoris & Co. verfallen.
Aber jetzt muss ich doch ‘mal anders fragen: Also, sehen Sie, ich kenne bislang niemand, der „Gott verweigert“ (wie das die Ultras immer gerne hinstellen). Ungläubige GLAUBEN einfach nicht an ihn (und damit natürlich auch nicht an „seine“ Kirche). Das ist kein Willensakt; man kann gar nicht glauben, bloß, weil man es will. Man tut es – oder nicht. Allenfalls kann man sich etwas einreden, aber das kann ja wohl niemand wollen.
Insofern erscheint mir dieses „mutwillig preisgeben“ sehr suspekt – wer um Gott „weiß“ (= an ihn glaubt) und das auch in katholischer Lesart, der kann nicht so abgrundtief dumm sein und da irgendetwas „Mutwillig preisgeben“ – wie soll das funktionieren? Das wäre ja absurd! Was Sie da implizieren, ist ja gleichbedeutend mit „die Wahrheit kennen, sie aber verweigern“, ein mir unbegreifliches Konzept.
Ist es nicht viel naheliegender, anzunehmen, dass diese „Mutwilligen“ sehr simpel etwas ANDERES glauben, was dann aber seinerseits in keinster Weise „mutwillig“ wäre, sondern für die genauso zwingend wie für „rechtgläubige“ (Sie werden die Anführungszeichen verzeihen) Katholiken ihre Auffassung?
Mir ist bei diesen Sachen immer viel zu schnell die Rede von Mutwilligkeit oder gar Bosheit.
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#36   Hódmezövásárhelykutasipuszta   09:05:26 | Dienstag, 13. Juni 2006
Wie wär’s zur Abwechslung mal…
mit pluraler Religionstheologie? Das ist zur Zeit doch die einzige Theologie der Religionen, welche
1. die anderen Religionen in ihrer Eigenständigkeit als genuine Wege zum Heil ernst nimmt und
2. Gott in seiner Erhaben- und radikalen Andersheit ernst nimmt: Gott kann jeder/jedem das Heil schenken, dem/der er/sie möchte. Er/Sie ist doch ein Gott aller Menschen, nicht nur irgendwelcher verbohrter Christen!
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#35   Maurice Corvisier   07:53:53 | Dienstag, 13. Juni 2006
Tröstlich!
Mag der Dämon auch mit seiner großen Intelligenz – schließlich ist er ein gefallener Engel –
hier jegliche Sperre überwinden,
Lügen, Halbwahrheiten und trügerische Glücksversprechen (soviel Griechisch können wir auch) verbreiten,
geschickt versteckt Zweifel und Verwirrung säen:
es macht nichts! Irgendwann erschallt der Donnerruf: QUIS UT DEUS? Ich höre ihn schon, in der Ferne …
Bis dahin: mane nobiscum, Domine!
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#34   Dr. Otterbeck   07:45:11 | Dienstag, 13. Juni 2006
DDL: Die „Heilsnotwendigkeit“
der Kirche ist, anders als hier von den Heiligen Drei Königstreuen (Ath., KM, CR) gelehrt, keine bloße Disziplinvorschrift, die nach innen die Arkandisziplin konfirmiert, indem Mauern gegenüber Andersdenkenden errichtet werden. Das hat das Hl. Offizium, dem Marcel so nachtrauert (obwohl. gäbe es das noch in der „klassischen“ Form, hätte man in Rom weniger Geduld mit Lefebvre gezeigt), bereits 1949 explizit festgehalten (gegen Feeney, „implizites Votum“), mitunterzeichnet durch Assessor Ottaviani.
Man könnte also sagen: wahre Religion, Gewissheit mittels der sakramental verfassten Kirche; wer diese Gewissheit mutwillig preisgibt, der gefährdet sich. Das ist keine Tautologie, aber das Mysterium des Dogmas besteht ja darin, dass es immer wieder zu überraschend schlichten Einsichten führt, je mehr man davon kapiert: „Gott gibt es.“
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#33   Stephanus   01:38:29 | Dienstag, 13. Juni 2006
wer nicht für mich ist …
jesus christus hat gesagt, wer nicht für mich ist, der ist gegen mich und: keiner gelangt zum vater als durch mich. wie kann ich also zum vater gelangen wenn ich jesus christus die geoffenbarte zweite person des dreieinigen gottes , des schöpfers des himmels und der erden nicht anerkenne?? und da sehe ich bei allen die sich nicht als katholisch bekennen die mehr oder minder grosse gefahr, daß sie auf ewig verloren gehen. wer von den nichtkatholischen menschen die begierdetaufe erlangt, wer die bluttaufe usw. usw. das ist mir verborgen. ich wünsche jedem menschen wann immer er gelebt hat oder leben wird die ewige glückseligkeit, egal wie er mit nachnamen geheißen hat.
friede auf erden den menschen die guten willens sind, ich denke da ist eine riesige bandbreite von möglichkeiten hin zur begierdetaufe drin enthalten, gleich zu anfang unserer frohen botschaft.
an ihren früchten werdet ihr sie erkennen: egal wie sie alle heißen, geht es irgendwo mal nicht ums geld um den mamon??? ich habe jemand kennengelernt, dem ging es um alles, nur nicht ums geld, S.E. Erzbischhof Marcel Lefebvre. wenn man seine schriften studiert, man muß nicht katholisch sein um sie zu verstehen, wenn man sein leben betrachtet, dann kann man in seinen worten und taten nichts unkatholisches erkennen , er wollte das weiterleben und -geben was er von seinen vätern empfangen hatte. das können nicht alle würdenträger der kath.kirche von sich behaupten,sind nicht viele ihrer früchte faul bis ins mark?
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#32   DDL   19:34:09 | Montag, 12. Juni 2006
@Stephanus & …
@Stephanus
Das Böse kann man möglicherweise nicht ausrotten. Was man hingegen mit SICHERHEIT kann, ist, es herbeizuquatschen. So mancher zittert ja förmlich vor Begierde, nur ja irgendwo „das Böse“ verorten zu können, um dann hemmungslos mit allen zu Gebote stehenden Mitteln darauf einzudreschen. Da scheint so manchem der Weg das Ziel zu sein – in des Spruches finsterster Bedeutung.
Mit die barbarischsten Verbrechen quer durch die Jahrtausende geschahen unter Berufung auf einen der unzähligen Götter, und alle, die das taten, wähnten sich als „die Guten im Kampf gegen das Böse“. Man könnte fast meinen, etwas weniger „Gutes“ (in diesem Sinne) wäre äußerst friedensfördernd.
@stat crux
Sind Sie sicher mit Ihrer Interpretation des „extra ecclesiam nulla salus“? Ich fände das zwar sehr vernünftig, aber wäre dann dieser Glaubenssatz nicht schiere Tautologie? Das „Erkennen der Heilsnotwendigkeit der Kirche“ ist doch lediglich eine andere Ausdrucksweise eben dieser Formel?
@Hódmezövásárhelykutasipuszta
Ich bin ein neugieriger Mensch und ich wollte es wissen – in der Tat, ein schöner Film. Kitschig, aber schön. Aber aussprechen kann ich es auch nicht :O)
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#31   stat crux   19:02:34 | Montag, 12. Juni 2006
Ja, Artois,
aber der Satz setzt voraus, dass der Adressat die Heilsnotwendigkeit der Kirche klar und unmissverständlich erkannt hat; wer sich dann losreißt (wie z.B. Lefebvre), der gefährdet sein Seelenheil.
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#30   Artois †   18:09:00 | Montag, 12. Juni 2006
@Hödenpupel
„extra ecclesiam nulla salus“ ist de fide, wer das verwirft, bricht den Taufbund und schließt sich aus der Kirche aus.
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#29   stat crux   17:20:36 | Montag, 12. Juni 2006
Krieg abschaffen
bedeutet wahrscheinlich nicht, alle Erscheinungsformen militärischer Gewalt und jedwede „Landesverteidigung“ völlig zu überwinden, sondern einen Zustand öffentlichen Völkerrechts zu befestigen, der völkrerrechtswidrige Angriffe unmöglich macht. Der Weg ist noch weit. Aber Stadtmauern und Bastionen wurden ja auch geschliffen, nach langen, langen Entwicklungen hin zum Gewaltmonopol des Staates.
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#28   Hódmezövásárhelykutasipuszta   16:37:11 | Montag, 12. Juni 2006
@ Stephanus:
Das wagen Sie mir zu sagen? Muss ich das folgende vom Ihnen (V)Erbrochene wirklich noch kommentieren?
es ist und bleibt nun einmal eine tatsache, daß es ausserhalb der katholischen religion kein heil gibt und das nicht erst im jenseits. die juden leben immer noch nach der alten racheformel: auge um auge, zahn um zahn, und die muslime folgen dem „heiligen krieg“ :tot den ungläubigen!!! die juden betrachten alle nichtjuden als minderwertig (hatten wir das nicht in anderem zusammenhang schon mal ?) und ungläubige aller länder gelten den muslimen nichs… auf einen selbstmordatentäter folgt eine israelische rakete, darauf wieder ein selbstmordatentäter…
wir sollten uns um unsere eigenen probleme kümmern, oder haben wir bei millionen von abtreibungstoten das recht irgendwem auf der welt mit krieg zu drohen????
Shame on you!
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#27   Stephanus   16:30:36 | Montag, 12. Juni 2006
stat crux und unaussprechlichpuzta
mit dem krieg ist das so eine sache.wer aber damit liebäugelt den krieg abschaffen zu wollen, der verkennt die wirklichkeit die da ist, daß das böse solange es extistiert (und wir haben nicht die macht das böse abzuschaffen((ich weiß wenn ich nichts böses tue, dann bin ich gut und wenn jeder an sich arbeitet, dann kämen wir der sache ja schon gewaltig nahe)) immer gegen das gute streiten wird (krieg) und wer verbietet es dem guten sich zu wehren (krieg)???
und vom unaussprechlichpuzta möchte ich gerne wissen wo ich falsch liege! wo ist mein religionsverständnis falsch, beschimpfungen sind keine ausreichende antwort.
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#26   Hódmezövásárhelykutasipuszta   14:39:33 | Montag, 12. Juni 2006
@Stephanus
Viva Mittelalter, kann ich da nur sagen! Mein Tip: Mal Nostra aetate lesen – dann ist mit dem blödsinnigen „extra ecclesiam nulla salus“ gleich Schluss! Und prinzipiell: Sie haben von anderen Religionen so viel Ahnung wie ich von der edlen Kunst, einen Ochsen zu melken. Lernen Sie Religionswissenschaft, Sie Banause!
:-@
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#25   stat crux   13:36:47 | Montag, 12. Juni 2006
Stephanus!
GS 78 lehrt, dass ein Zustand anzustreben sei, den Krieg völlig zu untersagen; diese Formel stammt übrigens von Kardinal Ottaviani, der sie bereits 1946 prägte. Alle Wehrmachtsphantasien sind nicht mit der Lehre der katholischen Kirche vereinbar.
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#24   daughter_of_isis †   13:31:11 | Montag, 12. Juni 2006
Seitenhiebe?
Tja, mit den Hitlers ist es wie mit den Profilen einiger Zeitgenossen hier im Forum: alles sehr inflationär.
Und das wäre dann auch wieder ein Seitenhieb gegen mich, oder was?
Und wieder die Preisfrage: Wieso braucht man hier als Nicht-Christin inflationäre Accounts?
a) Weil es so viel Spaß macht
b) Weil Mutti sagt: „Geh zu Kreuz.net spielen“
c) Weil der Therapeut sagt: „Hauche Deinen multiplen Mitbewohner endlich Leben ein“
d) Weil mindestens einmal pro Tag der Account gesperrt wird, obwohl man noch nicht mal beleidigend oder ausfallend geworden ist
Ich bin gespannt…
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#23   Stephanus   13:12:33 | Montag, 12. Juni 2006
babylonische sprachverwirrung??????
hitler allein war kein kriegstreiber, da gab es noch eine gute handvoll staatenlenker…
es war ein unglückselige zeit, zugegeben, aber wenn man kriege auch als strafe betrachtet, dann war der zweite weltkrieg überfällig, genauso wie heute eigendlich der dritte. der läßt sich auch nicht verhindern dadurch,daß man einem souveränen land wie dem iran so zusetzt. mit welchem recht übrigens?
es ist und bleibt nun einmal eine tatsache, daß es ausserhalb der katholischen religion kein heil gibt und das nicht erst im jenseits. die juden leben immer noch nach der alten racheformel: auge um auge, zahn um zahn, und die muslime folgen dem „heiligen krieg“ :tot den ungläubigen!!! die juden betrachten alle nichtjuden als minderwertig (hatten wir das nicht in anderem zusammenhang schon mal ?) und ungläubige aller länder gelten den muslimen nichs… auf einen selbstmordatentäter folgt eine israelische rakete, darauf wieder ein selbstmordatentäter…
wir sollten uns um unsere eigenen probleme kümmern, oder haben wir bei millionen von abtreibungstoten das recht irgendwem auf der welt mit krieg zu drohen????
nur eine abkehr von der vorstellung:ich darf tun was mir nüzt beendet das weltweite morden.
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#22   Hódmezövásárhelykutasipuszta   11:47:34 | Montag, 12. Juni 2006
12345
@Evelin: SKH Schade, dass es dafür noch kein Wiederbetätigungsgesetz gibt!
@Ralf B.:Stimmt. Damit kämpfst du aber hier gegen Windmühlen.
@ Belisar Hitler hat sich für die Familie eingesetzt?!! Was ist den das für eine Propaganda! Wieso? Es gab ja das Mutterkreuz, dann gab es noch das Mutterkreuz und … aja, das Mutterkreuz!
die Menschen wurden zu Tieren degradiert, die wie Zuchtbullen Nachkommen schaffen sollte Na gut, und was sagt die katholische Ehelehre?
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#21   CampoSanto   11:26:02 | Montag, 12. Juni 2006
Inflationärer Hitler
Tja, mit den Hitlers ist es wie mit den Profilen einiger Zeitgenossen hier im Forum: alles sehr inflationär.
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#20   Evelin   11:21:34 | Montag, 12. Juni 2006
AHA!??
Vor einiger Zeit behauptete SKH Otto von Habsburg, dass
Putin der neue Hitler wäre…
Wer ist es jetzt?
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#19   Ralf B. †   10:59:19 | Montag, 12. Juni 2006
„Ex-Priester“??
Wieso ist Ernesto Cardenal „Ex-Priester“? Ist es der Redaktion nicht bekannt, dass die Priesterweihe einen character indelebilis darstellt? Niemand kann „Ex-Priester“ sein, allenfalls suspendierter Priester. Aber Priester bleibt Priester, immer.
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#18   Konservativer   07:58:07 | Montag, 12. Juni 2006
Ahmadinedschad
Den iran. Präsidenten Ahmadinedschad würde ich keinesfalls mit Hitler vergleichen, vielmehr zeigt er eulenspiegelhaft den westlichen Verantwortungsträgern ihr frevlerisches, heuchlerisches und törichtes Verhalten auf. So ein Quatsch. Man stelle sich die einfache Frage, was passiert wenn der Iran über eine Atomwaffe verfügt? Die Folgen wären. Ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten. Richtig ist Israel verfügt über Atomwaffen, jedoch schaue man in die nährere Geschichte zurück: Am 5.06.1967 griffen folgende Länder Israel an: Kuwait, Algerien, Saudi-Arabien und Irak. Ziel war es laut Abdur Rahman Aref: Israel von der Landkarte zu tilgen. Diesen Krieg verlor die arabische Alianz innerhalb von sechs Tagen. Was wäre gewesen, wenn die Angreifer gewonnen hätten. Ein zweiter Holocaust wäre die Folge gewesen. Wer hat denn den selben Ausdruck wie Herr Rahman benutzt? Herr Ahmadineschad. Was würden die arabischen Länder tuen, wenn Israel etwas ähnliches fordern würde. Zu den arabischen Ländern: De facto existiert in fast allen bzw. allen arabischen Ländern ein täglicher Bürgerkrieg jeden Tag werden tausende Menschen gefoltert. In diesen Ländern herrscht Intoleranz andere Gruppen werden verfolgt und getötet.
Iran ist nicht besser als die anderen arabischen Länder.
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#17   muriceps   02:30:35 | Montag, 12. Juni 2006
Bush ist keine Führerpersönlichkeit wie Hitler
Es gibt einige Parallelen zwischen Hitler und Bush jr., aber auch deutliche Unterschiede. So wie Bush seine Mannschaft der Neocons hat, so hatte auch Hitler seine Mannschaft, in der ich D. Rumsfeld noch am ehesten mit H. Göring vergleichen würde. Sowohl Bush als auch Hitler sind – falls es sich bei Bush nicht um Heuchelei handelt – von ihrer jeweiligen Idee besessen, die sie ohne Rücksicht auf Verluste und ohne auf warnende Stimmen zu hören, zu verwirklichen suchen. Allerdings war Hitler ein besserer Redner als Bush. Zudem kann man bei Bush und seinen Neocons vielleicht auch ein paar Parallelen zu dem berühmten Al Capone und dessen Bande finden. Bush ist nicht die große Führerpersönlichkeit wie Hitler, sondern mehr auch eine Marionette der Neocons, die die eigentlichen Drahtzieher dieser ganzen verbrecherischen und menschenverachtenden US-Politik sind. Dann könnte es sein, daß Bush nach Ablauf seiner zweiten Amtszeit nicht versucht, durch einen Trick noch länger im Amt zu bleiben, sondern daß jene im Hintergrund lenkenden Neocons einen neuen Kandidaten aufstellen und ins Amt bringen, der ihre Politik verwirklicht, wie zuvor Bush. Den iran. Präsidenten Ahmadinedschad würde ich keinesfalls mit Hitler vergleichen, vielmehr zeigt er eulenspiegelhaft den westlichen Verantwortungsträgern ihr frevlerisches, heuchlerisches und törichtes Verhalten auf. Nicht „Iran bleibt uneinsichtig“, sondern die überheblichen Regierungen jener Handvoll westlicher Staaten sind es.
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#16   Uwe Schmidt   00:50:13 | Montag, 12. Juni 2006
Hitler
Parallelen zwischen Hitler und Bush junior kann man nur insofern ziehen, als beide nach dem „Führerprinzip“ (das von CARL SCHMITT ausgearbeitet worden war) im „Ausnahmezustand“ regieren wollen; dazu gehört auch das Freund/Feind-Schema und der permanente Krieg, der das Volk zusammenhalten soll. Leo Strauss, der Vater der jetzt herrschenden Neocons, war sogar der Meinung, dass man sich künstlich einen Feind schaffen muss, wenn es keinen echten gibt.
Jedoch arbeitet Bush natürlich hauptsächlich für seinen eigenen Öl-Clan und damit für Rockefeller (Standard Oil > SO > Esso > Exxon), Hitler war so wahnwitzig, sich wirklich für die arische Rasse einzusetzen, auch wenn er vom internationalen, später auch vom deutschen Großkapital gesponsort wurde.
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#15   Belisar   23:28:14 | Sonntag, 11. Juni 2006
@ Alex
Hitler hat sich für die Familie eingesetzt?!!
Was ist den das für eine Propaganda!
Vielleicht sollten sie sich Aktion Lebensborn ins Gedächnisrufen! Nein es ging diesen Menschen nicht um die Familie, gegen die hat er doch gekämpft, die Menschen wurden zu Tieren degradiert, die wie Zuchtbullen Nachkommen schaffen sollte für das 1000jährige Reich, das hat nichts mit Familie zu tun!
Das die Familie der kleinste Staat im Staat ist und nicht zerstört werden sollte, dass haben schon die alten Griechen gewusst, diese verfehlte Politik die die Familie aufweicht und alles mögliche Familie nennt, so wie wir es jetzt in Deutschland haben, zerstört den Staat. Was kann man denn von alten 68ern erwarten, deren Hauptidee war ja unter anderem den Staat zu zerstören, es ging nicht direkt, na dann eben indirekt, wenn man die Familie schützt bildet man ein gutes Fundament für die Zukunft, auch wenn man in anderen Bereichen vollkommen daneben liegt wie eben Bush.
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#14   Alex Bermann   23:10:54 | Sonntag, 11. Juni 2006
@ Guiseppe
Seit wann bietet kreuznet üblen linkslastigen Befreiungstheologen ein Forum.
Ich war auch überrascht, doch sollte man in meinen Augen nicht die Augen vor einer Idee verschließen, nur weil sie von einer ungemochten Person kommt.
Cardenal und Genossen haben aber auch etwas gegen Bushs Kampf gegen Massentötung ungeborener Kinder und gegen IPPF, gegen die Zerstörung des traditionellen Familienbildes und gegen die ausufernde Homoideologie! Hitler hat auch für die Bewahrung der Familie und gegen Homosexualität gekämpft.
Bevor man Bush voreilig angreift, sollte man auch bedenken, was Bush für die Ungeborenen und die Familien tut. Natürlich. Keine Politik erreicht nur Schlechtes. Doch wenn ich die Stärken und die Schwächen seiner Politik abwähge, komme ich (und nicht nur ich) zu dem Ergebniss, dass die Regierung unter Bush ein gefährliches, machthungriges Biest ist, dass in seinem Hunger alles Schwächere verschlingt.
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#13   Guiseppe   22:46:35 | Sonntag, 11. Juni 2006
Cardenal und Bush
Seit wann bietet kreuznet üblen linkslastigen Befreiungstheologen ein Forum.
Dass der Irakkrieg falsch ist, steht ausser Frage. Cardenal und Genossen haben aber auch etwas gegen Bushs Kampf gegen Massentötung ungeborener Kinder und gegen IPPF, gegen die Zerstörung des traditionellen Familienbildes und gegen die ausufernde Homoideologie!
Bevor man Bush voreilig angreift, sollte man auch bedenken, was Bush für die Ungeborenen und die Familien tut.
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#12   Benedikt   22:36:22 | Sonntag, 11. Juni 2006
Bush…
Bush ist sicher ein gefährlicher Irrer, aber wer wirkliche Ähnlichkeiten mit Hitler hat ist mE Ahmadinedschad. Die Parolen, das Geschreie vor den Massen, sein gesellschaftlicher Hintergrund…die Vergleiche drängen sich auf.
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#11   blueberry   22:17:48 | Sonntag, 11. Juni 2006
Diese Hitlervergleiche nerven
Heutzutage ist jeder Hitler. Und jeder dem eine Oma in der Straßenbahn den Platz wegnimmt erlebt mindestens einen Holocaust.
Mir ist die Außenpolitik der Vereinigten Staaten auch nicht gerade sympathisch, aber mit Hitler hat sie gar nichts zu tun.
Abgesehen davon ist es ein Irrtum zu meinen dieser Bericht liege nicht auf kreuz.net Linie. Es geht darum den Liberalismus und den heutigen Staat zu verteufeln.
Es geht darum den Eindruck zu erwecken das heutige Deutschland (den Dtl. ist nichts anderes als die USA) sei nicht besser als Hitler.
Und das ist Käse.
Der Papst beklagt sich über Relativismus: das ist Relativismus.
Bush mag nicht toll sein, aber mit Hitler hat er ganz und gar nichts zu tun.
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#10   aphrodite †   22:05:46 | Sonntag, 11. Juni 2006
gründe gibt es,
bush und hitler zu parallelisieren. einer davon ist die kriegstreiberei. mehr hat ernesto cardenal ja auch nicht gesagt, sonst stünde es sicher im artikel – wenn man sich auch sonst auf kreuz.net nicht verlassen kann, darauf kann man sich verlassen.
schade finde ich, dass angesichts der bush-hitler-diskussion vieles andere, wichtigere untergeht!
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#9   Alex Bermann   21:58:04 | Sonntag, 11. Juni 2006
@ Bkueberry
Ich muss hier ausnahmsweise Kreuz.net zustimmen.
Es mag zwar übertrieben sein, Bush als den nächsten Hitler zu bezeichen (dafür fehlt ihm Charisma und Intelligenz), doch geht seine Politik in ähnliche Bahnen. Gnadenloser Nationalismus und der Glauben, allen überlegen zu sein prägen Bushs Regierung wie das Regime Hitlers. Ausserdem ist es immer noch nicht klar, ob Bush wirklich gewählt wurde, doch schon allein der Zweifel reicht mir, um davon ausgehen zu können, dass da was undemokratisch zuging.
Ausserdem befreiht eine Tugend nicht von einer Sünde. Die USA haben nicht nur Unheil über die Welt gbracht, doch ist ihre kolonialpolitik menschenverachtend und zutiefst ungerecht.
Aber ich ich bin (positi) überrascht von dem „unkatholischen“ Kurs, den Kreuz.net einschlägt, schließlich ist es bekannt, dass die katholische Kirche die Theologie der Befreihung nicht gerade liebt.
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#8   blueberry   21:22:17 | Sonntag, 11. Juni 2006
der nächste Hitler
Das ist kreuz.net Wunschdenken.
Die Redaktion kann es nicht verwinden dass die amerikanische oder französische Revolution die Welt glücklicherweise umgekrempelt hat, deshalb muss sie die Werte dieser Revolutionen nachträglich in den Schmutz ziehen.
Es ist doch höchst unwahrscheinlich dass die Redaktion mit den sonstigen Werten des linksradikalen Schriftstellers übereinstimmt. Aber da drückt man gerne mal ein Auge zu wenn man genüsslich den Satz schreiben darf: Bush ist der nächste Hitler.
Und dabei sitzen sie dann vor dem Bildschirm und holen sich einen runter.
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#7   Artois †   20:35:41 | Sonntag, 11. Juni 2006
Bush und Hitler
verbindet mehr, als man denkt. Zum einen sind sie beide lupernreine Demokraten, die an die niedrigsten Instinkte des Pöbels und der Weiblichkeit appellieren. Beide simulieren Gläubigkeit, obwohl sie in der Hölle gezeugt wurden. >:)
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#6   Karl Murx   20:25:09 | Sonntag, 11. Juni 2006
Warum kann der Fluch des Tecumseh an Bush nicht in Erfüllung gehen?
Dazu müßte Bush ja wirklich demokratisch gewählter Präsident sein. Genial, die „Sedisvakanz“ schützt Bush vor dem bösen Fluch www.geocities.com/…church/tehcumseh.htm, der Teil der amerikanischen Folklore um den Präsidenten ist. Clinton war damals sichtlich erleichtert, nicht gewählt worden zu sein.
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#5   methusalix †   20:21:07 | Sonntag, 11. Juni 2006
Andere Leute bezeichen den iranischen Präsidenten,
Mahmud Ahmadinedschad, als den „Hitler des 21. Jahrhunderts“! Quelle: klick www.spiegel.de/…,1518,420762,00.html
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#4   DDL   19:56:22 | Sonntag, 11. Juni 2006
Bush macht wahrlich genug Mist
…aber diese ewigen Hitler-Bezüge nerven. Jeder, der einem nicht passt, ist „irgendwie Hitler“. Ha-ha. So etwas steht ernsthafter Auseinandersetzung nur im Weg, zumal es mannigfache Unterschiede zwischen Bush und Hitler gibt. Was nicht heißen soll, dass ersterer so viel besser sein muss.
Aber wenn schon, dann bitte „der Hitler von 1933“, der sich noch den Anstrich von Legalität geben musste.
Die Kriegspolitik der US geht jedenfalls keineswegs ursprünglich auf Bush zurück, sondern ist „ehrwürdige“ US-Tradition. Es ist schon komisch: Da gilt das historische Deutschland immer als so militant, dabei haben die USA x-mal mehr Kriege geführt… IIRC hat, bis auf 2, JEDER US-Präsident mindestens einen Krieg geführt. Allerdings haben sich nur wenige dabei so dämlich angestellt wie Bush – bei siegreichen Feldherren wird die moralische Frage bekanntlich, wenn überhaupt, sehr leise gestellt. Bei kriegsgeilen Dilettanten halt um so lauter.
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#3   methusalix †   19:32:31 | Sonntag, 11. Juni 2006
Jedenfalls werden Bush, auch in seinem Heimatland,
eindeutige Präferenzen zugeordnet.
Printausgabe der usatoday vom 9. Juni 2006:
Eine Karikatur des Weissen Hauses; einmal, linke Seite, Angriff von drei riesigen Bomben mit den Aufschriften DEFICIT, WAR und GAS PRICE.
Aus dem Weissen Haus nur Schnarchen.
Zum zweiten, rechte Seite, eine winzige Kugel fliegt auf das Weisse Haus zu, Aufschrift GAY MARRIAGE.
Entsetzter Ruf aus dem Weissen Haus: LUFTALARM!!!
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#2   Karl Murx   19:02:20 | Sonntag, 11. Juni 2006
Bush las Hitler?
Das liegt nicht an ihm selbst, sondern an seinem Bush-Piloten www.witze-welt.de/videos/showvideo.php?id=53
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#1   Loc Fethyr   18:51:52 | Sonntag, 11. Juni 2006
Ein mutiger Mann
Bekanntlich ist die krichliche Rechte in den USA unglaublich stark. Dass er sich mit diesen Menschen anlegt, zeugt von Mut.
Trotzdem würde ich nicht so weit gehen, Bush als Reinkarnation Hitlers zu bezeichnen. Er ist zwar gefährlich, aber so schlimm (noch) nicht.
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