Gibt es einen Zusammenhang zwischen der westlichen Dekadenz und der Ausbreitung von Theorien wie jenen über eine angebliche Evolution der Lebewesen? Von Dr. med. Stephan Puls.
Die westliche Ideologie der Evolution wird von der Wirklichkeit eingeholt
(kreuz.net) Mons. Michael Okoro, Bischof der ostnigerianischen Diözese Abakaliki nahe der Grenze zu Kamerun
hält von der Evolutionstheorie nicht viel.
Deshalb lud er Ende Oktober das Kolbe-Center zu einem Seminar
in seine Diözese ein.
Das Kolbe-Center ist die bedeutendste katholische evolutionskritische Vereinigung.
Sie ist überwiegend im angloamerikanischen Raum beheimatet.
Das Seminar wurde vom Direktor des Kolbe
Centers, Hugh Owen, und zwei Mitgliedern des Beirates, dem Geophysiker, Dr. Josef Holzschuh, und Hw. Dr.
John Obasi geleitet.
Hw. Obasi ist Priester der Diözese Abakaliki und hat gerade an der Duquesne-Universität
in den USA in Bioethik promoviert.
Bischof Okoro sorgte für eifrige Teilnahme am Seminar, das am Samstag
dem 28. Oktober 2006 stattfand. Es war für alle ungefähr hundert Diözesanpriester verpflichtend.
Die
Geistlichen erschienen gerne und zahlreich. Eingeladen waren auch alle Seminaristen, Ordensleute und verantwortliche
Laien. Viele kamen. Der Bischof war ebenfalls anwesend.
Die Vertreter des Kolbe Centers legten die überlieferte
kirchliche Schöpfungslehre dar.
Diese war bis Mitte des 19. Jahrhundertes unbestritten: die Geschichtlichkeit
der Genesis – auch der ersten 11 Kapitel –, die Erschaffung Adams und Evas aus Adams Seite oder die Wirklichkeit
der Sintflut.
Für ihre Thesen gaben sie naturwissenschaftliche Argumente und zeigten die zahllosen Schwachpunkte
und Märchen der gängigen Evolutionstheorien.
Ein Leiter der diözesanen Legion Mariae berichtete, nach
der Lektüre des Buches eines Apologeten der Konzilskirche zugunsten einer theistischen Evolutionstheorie,
von einer schweren Glaubenskrise heimgesucht worden zu sein.
Das Publikum war begeistert. Man brauche
zwar die westliche Technik und Medizin – aber nicht die westliche Ideologie und schon gar nicht die Unmoral
der Industrieländer.
Ebenfalls Ende Oktober war das Kolbe Center erstmals von einem großen Lebensrechtskongreß
in der US-amerikanischen Stadt Kansas eingeladen, um über den Zusammenhang zwischen Evolutionstheorie
und der Kultur des Todes zu sprechen.
Bildquelle: Die Webseite ‘worth1000.com’ veranstaltet Wettbewerbe
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97 Lesermeinungen
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#98 Problemsucher 03:12:26 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Burgorus Sie schrieben: „würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen,
dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im
Studium eingetrichtert wurde.“ Diese Verschwörungstheorie ist, verzeihen sie bitte, lächerlich. Die
Wissenschaftler, die an den Univeritäten ausgebildet werden, sind doch beileibe nicht alle Idioten, die
nur das glauben, was ihnen wie sie sagen, im Studium „eingetrichtert“ wurde. Alles, was die Naturwissenschaft
in den letzten hundert und mehr Jahren herausgefunden hat, wurde wieder und wieder überprüft. Dabei
wurden oft auch allgemein anerkannte und als zutreffend eingestufte Theorien widerlegt und über Bord
geworfen (z.B. galt das Atom lange Zeit als das kleinste mögliche Teilchen, Atom=das unteilbare). Würden
die Wissenschaftler nur nachbeten, was ihnen ihre Professoren lehren, dann würde es zu keinem Fortschritt
kommen. Die Wissenschaftsausbildung zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Studierenden dazu aufgerufen
werden, zu zweifeln. Und zwar an allem. Wenn sie sich Albert Einstein anschauen, so müssen sie anerkennen,
dass er sehr viele der damals als eindeutig klar definierten Aussagen der Wissenschaft vernichtet hat.
Und so ist es auch heute noch. Vor kurzem erst wurde eine neue Theorie erdacht, die String-Theorie, die
den Aufbau der Materie ganz anders beschreibt, als alle Theorien vorher. Das zeugt nicht von „Eintrichterung“.
#97 methusalix † 02:37:34 | Sonntag, 14. Januar 2007
@Burgorus Burgorus: @Metusalix Sie haben geschrieben: Warum sollten Wissenschaftler…? Damit die Menschen
ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion des Antichrist empfänglich
gemacht werden. Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend alte christliche Herrschaft
zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen Mit Verlaub, das ist doch viel zu umständlich! Erst die
Evolutionstheorie gegen alle Beweise durchsetzen und dann warten bis man an die Macht kommt? Unsinn! Wer
an die Macht will, nimmt ein paar Soldaten mit Maschinenwaffen und putscht sich an die Macht, so wie Franco
und Pinochet das getan haben. Alles andere ist derartig umständlich, dass es nie funktioniert. Sie haben
Angst vor Machtverlust der katholischen Kirche oder des Christentums? Nur von welcher katholischen Herrschaft
schreiben Sie? Von der in Neu Delhi? Von der in Beijing, oder von der in Tokio? Dass jetzt Herausgeber
wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten …Dennoch ist das Verhalten
dieser Herausgeber ein Verbrechen. Nicht der Herausgeber, oder der Chefredakteur einer Zeitschrift bestimmt,
was in seinem Blatt veröffentlicht wird, sondern jeder darf in jedem Blatt eine Veröffentlichung erzwingen?
Dann wird pro familia in Deutschland in jedem Kirchenblättchen einen Artikel über wirksame Verhütungsmethoden
veröffentlichen, mitsamt Anschriften von Kliniken und Praxen, in denen Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt
werden.
@Metusalix Sie haben geschrieben: Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“
wie die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt?
Damit die Menschen ihren katholischen und christlichen Glauben verlieren und für die Patchwork-Religion
des Antichrist empfänglich gemacht werden. Nur so können, diejenigen, die unsere über ein Jahrtausend
alte christliche Herrschaft zerstört haben, selbst zur Herrschaft gelangen und ihren „Messias“ manifestieren,
dessen Tempel schon in Fertigteilen existiert. Er wartet nur noch darauf, in Jerusalem aufgestellt werden
zu können. Im Übrigen würde ich den Auftragsarbeitern der Evolutionslehre nicht unterstellen wollen,
dass sie lügen. Von den vielen Ästen wissenschaftlicher Theorien glauben sie denjenigen, der ihnen im
Studium eingetrichtert wurde. Und so tun sie halt die entsprechende Arbeit, für die sie bezahlt werden.
Dass jetzt Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften sogar mit Diskriminierung von Kreationisten (bereits
angenommene Publikationen werden wieder abgelehnt; kam schon mehrfach vor) kommen, ist ein Zeichen dafür,
dass sie merken, auf welch dünnem Eis sie sich bewegen, das sie vor dem Einsturz sichern wollen. Diese
Einsicht ist an sich positiv zu werten. Dennoch ist das Verhalten dieser Herausgeber ein Verbrechen.
#95 methusalix † 13:12:35 | Samstag, 13. Januar 2007
Abgesehen von dem ganzen Unsinn, der hier verbreitet wird, kann jemand aus der Gruppe der Evolutionsgegner
folgende Frage beantworten: Warum sollten Wissenschaftler ein derartig komplexes „Lügengebäude“ wie
die Evolutionstheorie aufbauen, wenn es keinerlei (wissenschaftlichen oder anderen) Nutzen bringt? Es
wird hier immer argumentiert, dass die Evolutionstheorie NICHT die Grundlage für viele weitere wissenschaftliche
Forschungen und Erkenntnisse, bis weit in den Bereich der Praxis hinein, sei. Warum sollten also Forscher
das „Lügengebäude“ über eineinhalb Jahrhunderte aufrecht erhalten, ja sogar immer wieder mir neuen
„Lügen“ (= Forschungsergebnissen) unterstützen und ausbauen? Einfach nur um weiter zu lügen? Auch wenn
es letztendlich keinerlei praktischen Nutzen hat? Oder haben sich neunundneuzig Prozent aller Wissenschaftler
gegen die Fundamentalisten jeglicher Couleur verschworen, um diese „von Gott abzubringen“? So eine Verschwärungstheorie
würde ich als Erklärung noch am ehesten akzeptieren. Man sieht sich ja in einschlägigen Traditionalistenkreisen
von Feinden umzingelt und weiss, dass nur die Abkehr von der Evolutionslehre „die Welt erretten kann“!
@agmen Ich habe mich über Galilei durch persönliche Gespräche mit glaubenstreuen Katholiken, vor allem
aber durch das Internet informiert. Leider ist ein Artikel betreffs seiner ganzen Schwindeleien vom Internet
weggenommen. Dessen Inhalt ist aber zum großen Teil auch in folgendem, sehr aufschlussreichen Artikel
von Prof. Dr. Dr. Dr. Dr. h.c. Thomas Paul Schirrmacher enthalten: Galilei-Legenden www.professorenforum.de/…artikel1/schirrm.htm
Dieser Artikel enthält viele Zitate. Ich kann aber nicht sagen, welches der zitierten Bücher besonders
empfehlenswert ist. Ein anderer, eher amüsanter Artikel ist: Dem Galilei die Federn gerupft www.solidaritaet.com/…on/1996/2/herold.htm
Brecht haben wir auch kritiklos in der Schule gelesen. Woran ich mich erinnern kann, ist, dass die Kirchenmänner
als blöde Personen dargestellt wurden. Aber dieser Unsinn prägt das „Wissen“ über Galilei heute. Dass
es um die Frage „Hypothese oder bewiesene Tatsache“ ging, wird verschwiegen. Dass damals nahezu alle Gelehrten,
vor allem die Jesuiten, behaupteten, die Erde kreise um die Sonne, wird verschwiegen. Hauptvertreter des
Geozentrismus war Tycho Brahe. Aber auch er sah die Erde um die Sonne kreisen. Für ihn war aber trotzdem
die Erde das Zentrum, eben ein bewegliches Zentrum. Überzeugter Vertreter des Geozentrismus im Sinne
des Erdstillstands war der späte Galilei. Da man weder Geo- noch Heliozentrismus beweisen könne, müsse
man der herrschenden Bibelauslegung folgen. Wenn man sich 30 Jahre wissenschaftlichen Erkenntnissen (von
Kepler) widersetzt, wirft es einen um Jahrtausende zurück.
@burgorus Sie kennen wahrscheinlich das Schauspiel von Bertold Brecht „Das Leben des Galilei“. In diesem
Schauspiel wird Galilei zum „Märtyrer des Wissens“ erhoben. Herr Brecht nannte dort die Figuren Personen
und nicht Charaktere, weswegen ich davon ausgegangen bin, dass die Figuren auch tatsächlich sich so verhalten
haben. Man muss also, mit dem heutigen Wissen, das man hat, Brecht eine grottenschlechte Recherche vorwerfen?
…der Editor ist frei…
@Problemsucher @agmen (nach Zwischenposting) Dass es schriftlose Völker gegeben, hat, wollte ich schon
öfters erwähnen. Es gibt auch den Satz in jüdischen Schriften: „Der Mensch sollte das Schreiben nicht
lernen;“ das gegebene Wort sollte genügen. Es sollte hier Betrug vorgebeugt werden. Die orthodoxen Juden,
die diese Schriften haben, glauben aber auch an eine 6000 Jahre alte Welt. Auch die Kelten haben keine
Schriften hinterlassen, da sonst das Gedächtnis schwächer wird, weil man nicht mehr gezwungen ist, sich
alles merken zu müssen. Dennoch bleibt es doch äußerst unglaubwürdig, dass der „Mensch“ „994000“ Jahre
lang nicht zu schreiben angefangen hat, obwohl doch schon der Halbaffe mit seinen 1000 Fällen und 500
Zeitformen sprachlich viel mehr drauf hatte als wir heute. Alle 1000 Jahre etwa ging ein Casus (Equitiv,
Lokativ, Ablativ, Genitiv, …) verloren, alle 2000 Jahre eine Zeitform (Aorist, Optativ, …). Die Extrapolation,
kommt dann auf die Zahlen 1000 und 500. Auch die Astronomen beherrschen diese Art von Extrapolation und
kommen auf ein Universumsalter von 13,7 Milliarden Jahre. Ein evolutionsgläubiger Wissenschaftler hat
mir vom Streit der Paläontologen mit den Evolutionisten erzählt. Im Gegensatz zu Evolutionisten fordern
Paläontologen die Abstammung des Menschen von einem einzigen Paar, Wieso sollte es also Adam und Eva
nicht gegeben haben? Ich habe mal die Vermehrungsrate des Menschen aus dem 19. Jahrhundert zugrunde gelegt
und zurückgerechnet, wann es erst zwei Menschen waren. Ca. 5000 Jahre.
#89 Problemsucher 00:11:22 | Freitag, 12. Januar 2007
@Burgorus Sorry, war trainieren. Muss jetzt noch was zu dem Schrift-Artikel sagen: Dass ich ihre Satire
nicht verstand war wohl mein Fehler. Aber: Sie gehen überhaupt nicht darauf ein, dass es auch heute nich
Menschen gibt, die nichts verschriftlichen, was der Hauptteil meines Posts war. Dass man also keine Schriftzeugnisse
von vor mehr als 5000 Jahren findet (wobei ich keine Ahnung habe, ob das überhaupt zutreffend ist, bin
ja schliesslich kein Experte auf diesem Gebiet) ist nicht verwunderlich, da damals die Menschheit noch
keine Staatswesen kannte und somit keine Schrift nötig hatten. Dass ich das „Alter des ersten Menschen
Adam von 930 Jahren“ nicht bestritten habe, liegt übrigens einfach daran, dass Adam in einer fleischlichen
(also als ein konkreter Mensch) Form nicht existiert hat. Ich dachte, das sei bei meinem Artikel klargeworden,
wenn ich sage, dass die Erde ca. 4,5 Mrd. Jahre alt ist. Sie beziehen sich bei der Angabe des Erdalters
auf Bischof Ussher, nehme ich an, der 1650 anhand der Bibel und der Generationenfolge darin das Alter
der Erde seit der Schöpfung ausgerechnet hat. 1650!! Da hatten die Menschen noch keinerlei Ahnung vom
Aufbau der Materie, des Universums und dergleichen. Das kann doch nicht ihr Ernst sein, dass sie das heute
noch für absolut wahr halten?!
#88 Burgorus 23:32:15 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen @Gotthard: Auch das ist falsch. Ich halte keinen Vermittler. Ich kenne ihn, habe ihm
meine Arbeit geben, und er hat sie, ohne mein Wissen, weiter vermittelt. Da diese Weitervermittlung in
meinem Sinne war, war sie in Ordnung. Interessante Sachen wollen verbreitet werden; man muss aber darauf
achten, dass sie nicht in falsche Hände geraten. @agmen: Galilei hat im astronomischen Streitfall nichts
anderes getan als Kopernikus übernommen. Schon 1609, als er den Wissenschaftsstreit mit Kardinal Bellarmin
(den die Wissenschaftstheorie unumstritten zugunsten Bellarmin wertet) verloren hatte, war seine Kopernikus-Kopie
von Kepler überholt, der bereits wusste, dass sich die Planeten in Ellipsenbahnen um die Sonne drehte.
Kepler hatte Galilei seine Theorie zugesandt (möglicherweise verschlüsselt), aber die interessierte
ihn nicht, da sie seinen eigenen Ruhm nicht mehrten. Galilei hat in seinem Dialogo nicht geforscht, sondern
seine wissenschaftlichen Gegner regelrecht verarscht. Papst Urban VIII. förderte ihn dennoch, bis er
entweder sich selbst in den verarschten Personen erkannte (wie in einem Internetartikel behauptet) oder
vom spanischen König gedrängt wurde, seine Behauptungen zu widerrufen. Galilei wurde nie gefoltert (nur
eine formale Androhung, die bei über 60jährigen nicht ausgeführt wurde). Als Galilei 1633 widerrief,
war sein alter Schnee bereits seit 24 Jahren durch Kepler überholt. Wissenschaftsfeindlich waren die
Protestanten, die Philosophen, nie aber die Katholiken.
#87 Gotthard 22:49:25 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus Diese Kritik ist berechtigt. Aber nicht ich habe nach Geld verlangt, sondern mein Vermittler.
Ja, ja, wer sich wegen der eigenen Wichtigkeit einen Vermittler hält … fällt schon einmal rein. Sind
Sie für Ihre „Forschungen“ vom Mammon entlohnt worden? ja, mit einem naturwissenschaftlichen Diplom einer
angesehen Technischen Hochschule…(Strunz!!!)
#86 Burgorus 22:42:58 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: @agmen: „Also doch der schöne Mammon.“ Diese Kritik ist berechtigt. Aber nicht ich habe nach
Geld verlangt, sondern mein Vermittler. Dass ich das Geld jetzt betont habe, halte ich für einen Fehler,
der sich aus Ihrem Versuch, meine Anonymität zu entlarven, ergeben hat. Es hätte genügt zu sagen: Der
Vortrag meiner Forschung betrifft die Bekehrung eines Volkes. Hat dieses meine Forschung ohne mich, bin
ich weniger interessant für es, und wer wird es dann zum katholischen Glauben führen? Mea culpa. Und
danke für Ihren Hinweis auf meine Prahlerei. Sind Sie für Ihre „Forschungen“ vom Mammon entlohnt worden?
@agmen: Der protestantische Astronom Kepler wollte von Galilei ein Fernrohr. Dieser Pfau aber hat es ihm
verweigert. Kaepler hat es vom katholischen Bayernherzog bekommen. Von den Protestanten wurde er verfolgt.
Aufnahme fand er beim katholischen Kaiser. Mit Mühe konnte er es verhindern, dass seine Mutter nicht
als Hexe verbrannt wurde. Der Katholik Galilei wurde von den Katholiken nicht verfolgt. Man verlangte
nur, dass er seine Forschung auf Latein schreibe und nicht in der Volkssprache italienisch und dass er
sie als Hypothese formuliere. Verhindert sollte werden, dass die Katholiken in die Hände der Protestanten
getrieben würden: Steht denn nicht in der Schrift: „Sonne, stehe still!“ Sie leugnen also die Schrift,
indem sie behaupten die Sonne stehe ohnehin still. Die Wissenschaftstheorie gibt heute dem Kardinal Bellarmin
Recht, er dürfe es nur als Hypothese formulieren.
#84 Burgorus 22:08:21 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard @agmen @Gotthard: Sicher wird meine Forschung viele interessieren. Aber nicht viele werden dafür
bezahlen. Und von Ihnen erwarte ich das am allerwenigsten. Mein Vermittler hatte viel, sehr viel Geld
für den Vortrag dieser Arbeiten verlangt. Und sie waren bereit, alle seine Forderungen zu erfüllen.
Am Partnerstaat ist es nicht gescheitert, nur mein eigener Staat sah dessen Sicherheit nicht gewährleistet.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden. So will ich diese wichtige Forschung nicht Ihnen, einem armseligen
Apostaten überlassen. Das ist keine Auftragsarbeit im Sinne: „Mach das und das!“ Nein, ich habe was rausgekriegt,
und der Partnerstaat hat gemerkt, dass es hoch interessant ist, so wollte er es haben. Ich habe die Forschung
bestimmt, nicht der Partnerstaat. Mein Bruder ist ebenfalls Forscher: Er hat aber ein Patent entwickelt.
Sein Produkt wird in einem Jahr auf den Markt kommen. Wissen Sie, wenn man viel in eine Erfindung investiert
hat, will man was dafür ernten. Wieviel bieten Sie für meine Forschungsergebnisse? Ich habe einige Jahre
in meinem Lebenslauf, wo ich aufgrund eigener Forschung, die keine Auftragsarbeit ist, nicht viel verdient
habe. Sollte sich meine Forschung nicht auch mal auszahlen? Was andere wichtige Forschungen betrifft,
sind diese mehr fachbezogen. Sie sind erst in der Einreichphase. Verrate ich sie, ist doch – das sollten
Sie doch merken – meine Anonymität dahin. @agmen: Mir sind die Zeichen ausgegangen. Warte auf Zwischen-Posting
zum Weiterschrei
#83 Gotthard 21:42:11 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus Ich bitte doch einmal um einen Link, um einen Einblick in Deine aufsehenerregenden Arbeiten
(=Forschung) zu erhalten. Ich denke, dass wird viele hier interessieren…!
#82 Burgorus 21:34:55 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard und den Klischeenachplapperer Hoffnung @Gotthard: Wenn Sie Sachen, die Sie publiziert haben,
obwohl sie kein Aufsehen erregt haben, als Forschung bezeichnen, ist das Ihre Sache. Mich würde nur interessieren,
ob Sie dafür bezahlt worden sind. Wenn ja, ist das in meinen Augen Auftragsarbeit. Aber jeder hat so
seine Vorstellung von Forschung. @Klischeenachplapperer Hoffnung: Es ist so eine Art, dem Gegenüber Hochmut
vorzuwerfen, obwohl es gar nicht behauptet hat, es sei „gescheit“. Im Gegenteil habe ich mich über die
Gescheitmacher Kopernikus und Galilei (Kepler hat ihn einen Pfau genannt) beschwert. Was ich Ihnen vorgeworfen
habe, ist, längst widerlegte Klischees nachzuplappern, z.B., dass man früher geglaubt habe, die Erde
sei eine Scheibe. Und wenn Sie kreuz.net lesen, sollten Sie bemerkt haben, dass es kreuz.net darum geht,
verlogene Klischees zu entlarven. Aber anscheindend halten Sie ja kreuz.net für unseriös, sodass Sie
die von kreuz.net verkündete Wahrheit nicht wahrnehmen. Ich habe durchaus Ihre Ironie oder Satire in
Ihren Statements verstanden. Ich kann mich sehr gut erinnern, dass ich mich gewundert habe: Ist denn Hoffnung
einer von uns?, bis ich die verdrehte Ironie bemerkt habe. Das Problem ist: In jedem Spaß steckt eine
Wahrheit oder das, was man dafür hält. Unliebsame „Wahrheiten“ per Ironie rüberzubringen ist viel gefährlicher
als sie direkt zu sagen. Deswegen bin ich eingeschritten und habe klar gemacht, dass Ihr beiden nichts
anderes als primitive Klischee-Nachplapperer seid.
Lieber Burgorus Sie schrieben: „Es gibt heute noch Menschen, die glauben, dass der Mensch vom Halbaffen
abstamme.“ So steht es in meinem Biologieoberstufenschulbuch! und nicht nur das… Wir behandeln im Geschichtsunterricht
zur Zeit das Thema „Renaissance“. Wenn Sie wüssten, was uns dafür ein Schund beigebracht wird…und
wir jungen Menschen sind leider alle sehr naiv und nehmen alles einfach so hin. Letztens erzählte die
Geschichtslehrerin, Galilei sei auf Veranlassung der Kirche gefoltert worden (!)…obwohl sogar ich schon
oft zuvor gelesen hatte, dass dieses nicht stimmt… Auch wurde uns vorgegaukelt, dass im gesamten „so
schwarzen“ Mittelalter die christlichen Europäer an ein Firnament glaubten. Dank ihnen bzw. durch den
Spiegel(!)artikel bin ich jetzt eines Besseren belehrt. Naja, so ist der Schulalltag!
#80 Gotthard 21:19:08 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus Wenn Forschung kein Aufsehen erregt, ist sie keine Forschung. eine interessante Ansicht …
meine Forschungen im Labor haben auch kein Aufsehen erregt, aber Niederschlag in der wissenschaftlichen
Publizistik gefunden. Ich bezeichne sie auch weiterhin als Forschung!
#79 Burgorus 21:11:33 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard: Nein. Die Forschung, die ich Auftragsarbeit nenne, würde jeder andere Forschung nennen, da
sie in wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen ist. Nur ich und mein Bruder haben eine größere Erwartung
von Forschung. Wenn Forschung kein Aufsehen erregt, ist sie keine Forschung. Das mit der Zerfallskonstante,
die ja deshalb Konstante heißt, weil sie als konstant angenommen wird, soll nur andeuten, dass nicht
alles, was als selbstverständlich angesehen wird, selbstverständlich ist. Man kann nicht von einer Konstanz
über Jahre hinweg auf eine Konstanz über Jahrtausende hinweg schließen. Nur der umgekehrte Schluss
ist möglich. Über meine „Auftragsarbeiten“ zu sprechen, hat keinen Sinn. Es handelt sich hier um ein
ganz anders Thema, wovon nur die wenigsten etwas verstehen. Und es ist auch keine Schande, davon nichts
zu verstehen. Meine Forschungsergebnisse sind viel interessanter. Sie vorzutragen ist auf politische Ebene
erwünscht, jedoch auch mit politischen Schwierigkeiten verbunden, die nicht ich verursacht habe.
#78 Hoffnung 21:04:18 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Burgorus: An die beiden Klischee-Nachplapperer Hoffnung und Agathenon Es gibt immer Gescheite, die so
gescheit sind wie Sie. Leider sind Sie zu Gescheit um zu erkennen wann Ironie Ihren Weg kreuzt. Anderseits
fällt es Ihnen ebenso auf, das wir hier auf einem der führenden „christlichen“ online Portalen sind.
Daher ist das was Sie uns vorhalten nur das Ergebnis der „Missionierung“ durch Kreuz.net. Sie sind aber
anscheinend schon assimiliert.
#77 Gotthard 20:56:48 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@burgorus Geschweige denn von der Annahme, dass die Zerfallskonstante als konstant angenommen wird. ist
die Erkenntnis, dass die Halbwertzeiten eines Isotops nicht konstant sind, ein Ergebnis Deiner Auftragsarbeiten?
#76 Burgorus 20:34:22 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher Sie: Dass also DER MENSCH heute noch schreiben kann ist eine unsinnige Aussage, wie oben
gezeigt. Erst ab einer gewissen „Zivilisationsstufe“ braucht man die Schrift. Die Verwunderung über die
Tatsache, dass der Mensch heute noch schreiben kann, ist keine unsinnige Aussage, sondern Satire. Es gibt
heute noch Menschen, die glauben, dass der Mensch vom Halbaffen abstamme. Fakt ist aber, dass die Sprache,
womit die Schrift unweigerlich verbunden ist, degeneriert, und das wollte ich damit andeuten, indem ich
sagte, dass man sich wundern müsse, dass er noch schreiben kann. Doch, Errungenschaften gehen nicht verloren.
Wissen kumuliert sich, und so entsteht der Anschein, der Mensch sei heute begabter als vor Jahrtausenden.
Gut finde ich, dass Sie das Alter Adams von 930 Jahren nicht bestritten haben. Er war nicht mit der Verschlechterung
seines Telomerase-Enzyms belastet. Es gibt übrigens auch Menschen, die an der Progeria-Krankheit leiden
und mit 20 Jahren schon wie 90 aussehen. Sie haben, wie die Wissenschaft festgestellt hat, eine noch schlechtere
Telomerase. Ich kann mich erinnern, dass Sie geschrieben haben, dass das Universum 15 Milliarden Jahre
alt sei (????). Wie naiv sind Sie denn eigentlich! Wissen Sie denn nicht, dass das Theorien sind, die
auf Infrarotverschiebungen und vielen Ceteris-paribus-Annahmen beruhen. Was wirklich astronomisch gesichert
ist, ist NUR unser Planetensystem. Alles andere, was um Zehnerpotenzen darüber hinausgeht, sind Spekulationen,
sonst nichts.
Würde man alle Atome unseres Universums auf einen Fleck werfen- und diesen Versuch ein paar millionen
Mal wiederholen- dann würde dabei nach der Wahrscheinlichkeits-Rechnung nicht ein einziges Eiweiß-Molekül
entstehen. Nicht einmal das! Und das Leben auf unserem Planeten ist nun wirklich noch wesentlich komplizierteer
als so ein Eiweiß-Molekül. Nach der Wahrscheinlichkeits-Rechnung ist es (nahezu) ausgeschlossen, dass
das Leben ein großer Zufall ist.
#74 Problemsucher 16:38:57 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Schrift Ja, ich denke, die Menschen vor mehr als 6000 Jahren schrieben noch nicht. Sie hatten einfach
keinen Bedarf, zu schreiben, da sie in keinem Staatengebilde und nur in allerkleinsten Gemeinschaften
lebten. Lässt sich auch heute noch an manchen Völkern ablesen, die in kleinen Sippen irgendwo im Urwald
leben und auch nicht schreiben. Auch bei relativ grossen Völkern ist das zu sehen. So kannten die Indianer
Nordamerikas keine Schrift. Die Überlieferung übernahmen je nach Volk Schamanen, Druiden oder irgendwelche
Priester. Sie brauchten nichts zu verschriftlichen. Genauso war das in der Urzeit bei uns und auch in
Mesopotamien und wahrscheinlich überall auf der Welt. Jäger und Sammler ohne „Verwaltung“ haben einfach
keine Schrift nötig. Dass also DER MENSCH heute noch schreiben kann ist eine unsinnige Aussage, wie oben
gezeigt. Erst ab einer gewissen „Zivilisationsstufe“ braucht man die Schrift.
#73 Burgorus 16:23:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher Anzunehmen, dass es seit etwa einer Million Jahren den Menschen gibt, er aber erst seit
etwa 5000 Jahren schreiben kann, ist schon nahezu phänomenal, wenn man bedenkt, dass der Mensch sogar
jetzt noch schreiben kann, obwohl seine Sprache immer mehr zur Affensprache verkümmert. Vergleichen Sie
Altgriechisch mit Griechisch oder Latein mit Italienisch. Es erschien ja bereits ein Artikel darüber,
ich glaube auch von Herrn Puls. Anzunehmen, dass man damals nichts in Stein ritzte, obwohl dieser Brauch
bei Gräbern seit ca. 5000 Jahren bis heute üblich ist, ist nicht minder erstaunlich. Oder nein: Man
hat halt genau diese Steine nicht gefunden. Anzunehmen, dass es Menschen etwa 6000 Jahre gibt, wovon der
erste erst nach 930 Jahren starb, und festzustellen, dass Schriftzeugnisse seit etwa 5000 Jahren existieren,
birgt dagegen überhaupt nichts Besonderes. Das ist ja sogar mit der katholischen Lehre vereinbar. Und
die „Aufklärer“ sind doch viiiiiiel gescheiter als die. Es ist sehr schwer, Menschen von der Dogmatik
der Geschichts-Lügner, die sich gar Aufklärer zu nennen wagen, loszubringen. Warum ist das so schwer?
Antwort: „Mundus vult decipi.“ @Santa rita: Danke für Ihre Beiträge, die ich ob ihrer Fachbezogenheit
stests sehr schätze. Ich bin jetzt zu einer Feuerzangenbowle eingeladen.
#72 stat crux 16:12:13 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Schöpfungsgeschichte Im Unterschied zu einem Schöpfungsmythos erhebt die biblische Schöpfungsgeschichte
m.E. durchaus den Anspruch, wesentlich wahrhaftige Aussagen mit rationaler Bedeutung über in der Zeit
vollzogene Vorgänge zu treffen. Da ist allerhand in der Schwebe, diffus, voreilige Gleichsetzungen sind
zu vermeiden, aber der Wahrheitsanspruch „betrifft“ die Geschichte, ist nicht nur „Lobpreis“ oder Symbolik.
Beispielsweise ist die Schöpfungsgeschichte mit der Darstellung des Werdens der Schöpfung dem Evolutionsgedanken
bei weitem näher als antike Mythen über den Ursprung der Welt. Im Detail bleibe ich hier aber gern inkompetent.
Aber wenn wahrscheinlich irgendwo eine einzige (!) Zellteilung die erste war, warum dann nicht auch der
Monogenismus?
#71 Problemsucher 16:02:46 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Sintflut Eigentlich komm ich mir ja nen bissl doof vor auf so einen Müll überhaupt zu antworte, aber
was solls. Hab Zeit und grad nix besseres zu tun Erstens: Wenn das Alles (also Sintflut, demnach dann
wahrscheinlich auch Arche) Wort für Wort wahr sein soll, warum gibt es dann viele der Fossilien, die
man im Gebirge findet, nicht mehr als lebende Tiere? Müssten doch alle überlebt haben auf der Arche,
oder?! Zweitens: Man kann die Auffaltung der Gebirge und die Plattentektonik messen (GPS). Was hingegen
stimmt, ist, dass die junge Erde von Meteoriten getroffen wurde und die Erdachse sich aufgrund dessen
veränderte. So ist im Übrigen auch der Mond entstanden. Aber ein Meteor, der dazu in der Lage ist, hätte
evtl schon entstandenes Leben komplett vernichtet. Da hätte auch keine Arche mehr was genützt. Alle
Meere verdampft…
#70 santa rita 15:39:09 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Problemsucher Wie kommen versteinerte Fische ins Gebirge? Da muss das Gebirge irgendwann mal Meer gewesen
sein: Auffaltung der Gebirge durch die Plattentektonik, die man unzweifelhaft messen kann. DAS DAUERT
aber lang. Sehr lang. Fische, Muscheln, Seesterne und andere maritime Gegenstände im Gebirge sind Überbleibsel
des globalen Sintflutgeschehens, als die Fluten die Bergspitzen überstiegen haben. Im übrigen ist die
Auffaltung von Gebirgen im Rahmen katastrophischer Ereignisse (Kometeneinschläge etc.) aufgrund der Flüssigkeit
des eruptierenden Gesteins eine Frage von Minuten und nicht von zig Millionen Jahren. Dass die Erde von
gewaltigen Himmelkörpern getroffen wurde, zeigt die Schiefstellung der Erdachse zur Umlaufbahn von mehr
als 22 Grad. Vor der Sintflut stand die Erdachse senkrecht zur Umlaufbahn, mit der Folge, dass es damals
auch keine Jahreszeiten gegeben hat. Näheres kann man nachlesen in Darwins Irrtum www.amazon.de/…illmer/dp/378442709X
und Die Evolutionslüge www.amazon.de/…illmer/dp/3784430260
#69 Problemsucher 15:24:25 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Altersbestimmungen Nun, schriftliche Zeugnisse von vor so langer Zeit werden sie kaum finden, da die Menschen
damals entweder keine Schrift kannten oder solche Zeugnisse mittlerweile längst zerfallen sind. Aber
Altersbestimmungen lassen sich auch ohne C14 Methode machen. Man braucht nur zu schauen, in welchen Erdschichten
Überreste zu finden sind. Wenn sie z.B. in einer Burg Ausgrabungen anstellen, finden sie zuoberst mittelalterliche
Fundstücke. Falls die Stätte, auf der die Burg steht, früher schon besiedelt war, finden sie darunter
beispielsweise römische Fundstücke, darunter dann vielleicht Germanische… usw. usf. Irgendwann tauchen
dann vielleicht Knochen von Tieren auf, die mit Steinwerkzeugen bearbeitet wurden. Allein daher kann man
das Alter schon ungefähr bestimmen, genauer gehts dann eben mit der C14 Methode. Und natürlich, wenn
man anzweifelt, dass der radioaktive Zerfall von Kohlenstoff-Isotopen nicht konstant ist, dann kann man
diese Methode vergessen. Aber es gibt noch andere. Obwohl ich weiss, das Wikipedia auf dieser Seite ziemlich
ungern gesehen ist, fasst folgender Artikel die Methoden ziemlich gut zusammen: de.wikipedia.org/wiki/Geochronologie
#68 Burgorus 15:05:02 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Problemsucher Es zeugt von Wissenschaftlichkeit, wenn Sie eins der Bücher ausleihen wollen. Besser wäre
es aber, sich bei der Studiengemeinschaft Wort und Wissen um aktuellere Literatur zu bemühen. Da kämen
Sie auch mit nichtgekauften Wissenschaftlern in Kontakt. Es gibt immer noch Leute, die es nicht glauben:
Bezahlte Forschung ist keine Forschung, sondern Auftragsarbeit. Ich weiß, wovon ich spreche: Ich habe
ca. 8 Jahre lang Forschung genannte Auftragsarbeit gemacht und 7 Jahre lang geforscht. Auch die Auftragsarbeit
habe ich veröffentlicht, weil mans braucht. Wirkliches Interesse hat aber nur meine Forschung erregt,
stoße aber auf viele Schwierigkeiten. Sie sagen, es gäbe Kulturen, die älter sind als 6000 Jahre. Auf
welche Schriftzeugnisse beziehen Sie sich da? Konnte man sie bereits entziffern? Meines Erachtens gehen
die ältesten auf ca. 3000 vor Christus zurück. Ich vermute, dass Sie sich eher auf radiometrische Uhren
oder C14-Methoden beziehen, die unter vielen Cetris-paribus-Annahmen arbeiten. Bei C14 ist es z.B. das
Anfangsverhältnis zwischen C12 und C14, das sich umweltbedingt ändern kann. Geschweige denn von der
Annahme, dass die Zerfallskonstante als konstant angenommen wird. Zu den Milliarden von Galaxien. Das
klingt toll, ist aber wieder nur ein Faktor von vielleicht 10 hoch 20 Planeten. Analoges gilt bei Lotto.
Solche Zahlen fallen im Vergleich zu den Hunderten oder Tausenden von Zehnerpotenzen in den Bereich von
deren Fehlergrenzen, verdienen nicht mal beachtet zu werden.
#67 Problemsucher 14:10:46 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Burgorus Werd bei Gelegenheit mal eines der Bücher ausleihen. Aber dennoch: Auch wenn die Wahrscheinlichkeiten
gering sein mögen, kann es dennoch passieren. Ist genauso mit Lotto spielen. Wenn man sich genauer damit
auseinandersetzt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Jackpotgewinns tatsächlich ist, sollte man eigentlich
nicht spielen. Dennoch gibt es Gewinner. Oder beim Roulette: Es ist unwahrscheinlich, dass ein und dieselbe
Zahl öfter hintereinander kommt. Trotzdem tut sie es manchmal. Wenn etwas eine geringe Wahrscheinlichkeit
hat, dann heisst das nicht, dass es unmöglich ist. Schauen sie ins Weltall: Dort gibt es ca. 100 Milliarden
Galaxien mit jeweils Milliaren Sonnen, um die wiederum einige Planeten kreisen (jedenfalls manchmal).
Wenn sie das einberechnen in die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwo Leben wie auf unserem Planeten gibt,
sieht die Sache schon anders aus. Und noch was zu den 6000 Jahren seit dem Sündenfall. Vorher dürfte
es (logischerweise) keine Menschen auf der Erde gegeben haben, oder? Dumm nur, dass man Kulturen nachweisen
kann, die wesentlich älter sind.
#66 Burgorus 13:44:06 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Navon @Problemsucher: @Heinrich von Ofterdingen: Quellenangaben für Wahrscheinlichkeiten Quellen: Michael
Denten (1985), Evolution: A Theory in Crisis, Warwickshire, UK, Burnett Baoks Limited, S. 238. Henry Quastler
(1964), The Emergence of Biological Organization, New Haven, CT, and London, UK: Yale University Press,
S. 7. Quastler gibt Wahrscheinlichkeiten von 10 hoch -255 an, Dentem sogar bis zu nur 10 hoch -2000 für
das Entstehen von Leben nach dem Zufallsprinzip an. Bei Quastler gibt es auch einen Auzug im Internet
www.fontaene.de/…sche_bewertung05.htm. Die unvorstellbar größeren Zahlen, die ich genannt habe, die
Zahlen von 10 hoch -100 bis 10 hoch -200, für gewisse Ereignisse in der Evolution, habe ich von einem
Chemie-Professor (der Name fällt mir jetzt nicht ein) auf einer Tagung der Studiengemeinschaft Wort und
Wissen gehört. Anwesend war hier auch der Vorsitzende und Herr Dr. Junker, der Erstautor eines kritischen
Evolutionslehrbuches (der Koautor ist Professor Scherer, ein Mikrobiologe). Auch andere Referenten sprachen
von solchen Zahlen. Aber die sind ja Ihrer Meinung nach alle blöd, weil sie sich an der Bibel orientieren
und sich für ihre Forschungen nicht kaufen lassen. @Navon: Ihre Wahrscheinlichkeiten von 1 % beziehen
sich auf Mutationen, die doch kein Mensch bestreitet. Auch Daniel nahm auf Mutationen Bezug. Ihre Behauptung,
Analogiebeweise kämen aus der Mathematik, ist falsch. Sonst wären sie ja sogar mathematisch anerkannt
und damit exakt 100%ig sicher. @Problemsucher: Der Sündenfall war vor etwa 6000 Jahren. @Heinrich: Ich
weiß dass die Milliarden Jahre nicht stimmen
Schöpfung „So bleibt die Frage: Wie wurde das Programm umgesetzt? Wurden die neuen Tiere mit einem Schlag
vom Himmel auf die Erde „gebeamt“?“ durch Schöpfung von Grundtypen mit sehr hoher genetischer Variabilität.
Theologisch sehe ich das mit den 6X24 Std. nicht so „locker“. Es ist nämlich klar, dass auch aus der
Sicht des damaligen Verfassers mit einem Tag 24 Stunden gemeint sind. Und wenn die hl. Schrift göttlich
inspiriert ist, dann müsste man hier eine göttlich inspirierte unwahre Aussage annehmen. Außerdem passt
Evolution vor dem Sündenfall ganz und gar nicht in das christliche Weltbild hinein wonach Leid und Tod
erst mit der Sünde in die Welt gekommen sind.
#61 Dr. Otterbeck 11:00:33 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Gotthard Die Irrtumslosigkeit der Hl. Schrift ist ein so hohes Gut, dass voreilige, billige „Kompromisse“
oft nur mehr Verwirrung stiften. Der Ansatz des holl. Katechismus bspw. (1966) war bestimmt ungenügend.
Selbstverständlich ist die Schöpfungsgeschichte auch „Geschichte“, wenn auch nicht in einem vordergründig-naturalistischen
Sinn (6 x 24 Std.).
#60 Problemsucher 02:01:05 | Donnerstag, 11. Januar 2007
@Burgorus Auf die Zahlenspielereien werde ich nicht eingehen, da ich keinen Beleg von irgendjemandem für
diese ominösen 10 hoch -100 gelesen habe und auch keine Quellen dafür genannt wurden. Aber wozu ich
etwas sagen möchte ist folgendes: Sie schrieben: „Dann kommen Sie nun mit den unvorstellbar langen Zeiträumen
von Milliarden von Jahren (wenn es sie gegeben hat).“ Der Nachsatz in den Klammern… Was heisst hier
„wenn es sie gegeben hat“? Die Naturwissenschaften mögen nicht alles erklären können, jedenfalls noch
nicht (abgesehen davon dass es manche Dinge gibt, die wahrscheinlich niemals naturwissenschaftlich erklärt
werden können). Aber für mich und die meisten anderen, die sich auch nur ein wenig mit Astrophysik beschäftigt
haben ist klar, dass das Universum ca. 15 Milliarden Jahre alt ist, die Sonne etwa 5 und die Erde etwas
jünger. Das Alter des Universums lässt sich u.a. ablesen an der Expansion des Raumes, das der Sonne
u.a. an der Menge an schweren Elementen in ihr und das der Erde unter anderem an ebenjenen Fossilien:
Wie kommen versteinerte Fische ins Gebirge? Da muss das Gebirge irgendwann mal Meer gewesen sein: Auffaltung
der Gebirge durch die Plattentektonik, die man unzweifelhaft messen kann. DAS DAUERT aber lang. Sehr lang.
Bei Leuten, die alles anzweifeln, was nicht in ihr dogmatisches Weltbild passt fällt mir nix mehr ein.
#59 Udalricus 01:43:41 | Donnerstag, 11. Januar 2007
Umsetzung des Programms Angenommen, die Theorie von den ständig neuen Programmen für neue Tiere stimmt
tatsächlich. So bleibt die Frage: Wie wurde das Programm umgesetzt? Wurden die neuen Tiere mit einem
Schlag vom Himmel auf die Erde „gebeamt“? Und warum hat Gott nicht gleich alle Programmen ausgeführt?
Also, mir scheint ID in dieser Form ein ülber Humbug zu sein, denn was hindert den Gläubigen daran,
in Mutation und Selektion göttliche Gesetze zur Entfaltung des Lebens zu sehen? Das Argument mit der
zu kurzen Zeit übersieht, das sich erstens bei großem Selektionsdruck die Generationen beschleunigen
und wir nicht von wenigen Pärchen, sondern bei manchen Tieren von mehreren Milliarden sprechen, die alle
irgendwie mutieren. Also, als vernunftiger Gläubiger sehe ich keinen vernünftigen Grund, die Evolutionstheorie
als Beschreibung der göttlichen Schöpfung abzulehnen. Kann man „intelligent design“ nicht auch so sehen?
Problematisch wird es allerdings dort, wo die Evolutionslehre als GEgenbeweis zur Schöpfung interpretiert
wird. Allerdings leisten manche abstruse religiöse Theorien über die Entstehung des Lebens den Evolutions-Ideologien
durchaus Vorschub.
Lieber Burgoros, die Zeiträume sind zwar – möglicherweise – bereits künstlich und unwissenschaftlich
verlängert, aber immer noch viel zu kurz, so auch das Ergebnis meiner eigenen „Mickey-mouse“-Rechnungen.
Und zwar nicht um ein paar Jahre, sondern um ein paar Größenordnungen. Aber Lieschen Müller und insbesondere
Dr. Lieschen Müller sind tief beeindruckt und auch irgendwie seelisch und moralisch vom Kirchbesuch befreit,
was sie allerdings schon seit Jahrzehnten praktizieren. Ja wenn das so ist. Dann ist ja alles scheißegal.
Ja wenn das so wäre!
#57 Prophetist 22:16:33 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Evolutionslüge Um als Wissenschaftler in die besseren Forschungsinstitute aufgenommen zu werden braucht
man eine gewisse gottesferne Grundhaltung. Viele Lügen der Evolution zielen nur darauf ab den einfachen
Menschen ihren Gottesglauben zu rauben. Der Teufel regiert schon mehr als die meisten vermuten.
Geschichte? Dies war bis Mitte des 19. Jahrhundertes unbestritten: die Geschichtlichkeit der Genesis –
auch der ersten 11 Kapitel –, die Erschaffung Adams und Evas aus Adams Seite oder die Wirklichkeit der
Sintflut. Ist das Buch Genesis nun ein Buch der Offenbarung oder ein Geschichtsbuch? Wer von den Damen
und Herren hier nimmt denn wirklich den „Sieben-Tage-Schöpfungsakt“ für ein historisches Geschehen?
@Problemsucher: Widerlegung der Evolutionslehre durch Unwahrscheinlichkeiten Problemsucher schrieb: Natürlich
ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutation genau passt. Aber die Evolution hat unvorstellbar lange
Zeit dazu gehabt. Das Zeit-Argument ist weniger wert ist als der Schatten des Schweifes der Werktagskatze.
Angenommen, die Wahrscheinlichkeit für ein notwendiges Ereignis E der Evolution sei immerhin 10 hoch
-100, sagen wir sogar, dass es innerhalb einer Millisekunde zu geschehen habe. Dann kommen Sie nun mit
den unvorstellbar langen Zeiträumen von Milliarden von Jahren (wenn es sie gegeben hat). Ein Jahr hat
10 hoch 10,5 Millisekunden. Drei Milliarden Jahre haben ungefähr 10 hoch 20 Millisikunden. Dann ist die
Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ereignis wenigstens innerhalb von 3 Milliarden Jahren eintritt, noch kleiner
als 10 hoch 20 mal so groß wie dass es innerhalb einer Millisekunde eintrifft. Das heißt, sie ist jetzt
nicht mehr nur 10 hoch -100, sondern höchstens 10 hoch -80. Wissen Sie was? Das interessiert mich nicht
einmal. Das 10 hoch -100 war eine grobe Schätzung. Ob 10 hoch -80 oder 10 hoch -120, ist mir wurscht.
Um es im Klartext zu formulieren: [fett]Es ist fast belanglos, ob Sie der Wahrscheinlichkeitsrechnung
eine Millisekunde oder Milliarden von Jahren zugrunde legen. So verhält es sich also mit den „unvorstellbar
großen Zeiträumen“, dem neuen dümmlichen Argument der ET-Promotoren. Aber wie will man argumentieren,
wenn man keine Argumente mehr hat. Hoffen, dass die Nichtigkeit des Arguments von niemandem bemerkt wird.
@ Burgorus 1. Analogienbeweise gibt es nur in der Mathematik und auch nur dann, wenn die Analogie begründet
und unzweifelhaft ist. Deine Analogie ist aber nur eine unbewiesene Behauptung und wie Du ja selbst zugibst,
weißt Du nichts über das, wie Dein Gott das bewerkstlligt haben soll. 2. Lege doch mal bitte offen,
woher Du Deine ominösen Wahrscheinlichkeits-Zahlen hast. Nicht nur behaupten, belegen. Kein Evolutionswissenschaftler
hat je mit solchen Zahlen gearbeitet! Daniel hat schon Zahlen in den richtigen Größenordnungen rausgesucht,
die Wahrscheinlichkeit liegt bei 0,5-1%. Angesichts dessen, was Du hier von Dir gibst, muss man annehmen,
dass Du KEINE BLASSE AHNUNG von der Evolutionstheorie hast. Wenig Ahnung aber viel Meinung. Wenn Du Dich
mal ernsthaft über Evolution informieren willst, empfehle ich die Lektüre von talkorigin.org. Falls
Du das willst! N.
@Problemsucher Missing Links könnten natürlich noch gefunden werden. Acuh sagen Kritiker: Und wenn ein
C zwischen A und B gefunden würde, wird nach dem zwischen A und C gefragt. Dennoch kann die genetisch
gruppierte Form der Fossilienfunde derzeit nicht als Beweis für die Evolutionstheorie (ET) dienen, sondern
mehr als ein Hinweis auf verschiedene Programme des Designers. Und was die Zeit betrifft, arbeitet die
doch gegen die Evolutionisten. Wahrscheinlichkeiten in der Größenordnung von bis zu 10 hoch -100 oder
gar 10 hoch -200 für Einzelheiten, die für ET notwendig sind, häufen sich. Darwin wusste davon noch
nichts. Alles war einfach: „Fossilien sehen ähnlich aus: Also sind sie verwandt.“ Die Evolutionisten
können sich ja nur noch durch Diskriminierungsdruck aufrechterhalten. Fälle, wo Intelligent-Desing-Wissenschaftlern
bereits anerkannte Publikationen nach Bekanntwerden ihres Eintretens für Intelligent Design und gegen
ET wieder aberkannt wurden, häufen sich. Wenn sich die ET-Wissenschaftler ihrer Sachen so sicher fühlten,
hätten sie dann solche Machenschaften nötig? Nein. Nur wenn man nicht mehr mit Argumenten auskommt,
muss man die Wahrheit mit Gewalt diskriminieren. Zu Donar: Naturereignisse sind nicht genetisch bedingt.
Ihre diesbzgl. Argumentation berührt also meinen Analogiebeweis nicht. Dennoch greift Gott auch in Naturereignissen
ein, jedoch den Naturgesetzen gemäß. Die Schöpfung der Lebewesen kann aber nicht mit ET erklärt werden,
wie Wahrscheinlichkeitsrechnungen beweisen.
So einfach ist es wohl nicht. Es geht hier darum, dass unzählige Mutationen abgelaufen sein müssen.
Und diese Mutationen sind bereits für sich genommen höchst unwahrscheinlich. Die reine Anzahl an unwahrscheinlichen
Mutationen reicht aber auch noch nicht, denn das Ganze muss sich auch noch zu einem sinnvollen Plan zusammenfügen,
damit überhaupt irgend eine Funktion erfüllt werden kann. Solange aber noch keine sinnvolle Funktion
erfüllt werden konnte, entfällt der Faktor positive Selektion. Auch muss man daran denken, dass es nicht
nur um das Auge (u.a.) Organe an sich geht, sondern das diese bereits für sich hochkomplizierten Apparate
auch noch mit dem Gehirn perfekt verknüpft sein müssen, um dem entsprechenden Idividuum überhaupt einen
Vorteil zu bringen.
#50 Problemsucher 18:05:44 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Unwahrscheinlichkeiten Natürlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass eine Mutation genau passt. Aber
die Evolution hat unvorstellbar lange Zeit dazu gehabt.
#49 Agathenon † 17:55:33 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Reflektor – bitte beachten! (Keine Satire) Wir sollten Satire künftig stets als solche kenntlich machen (
), sie wird sonst noch für bare Münze genommen. Auch wenn ich der Meinung gewesen war, mein dezenter
Hinweis de.wikipedia.org/…des_Spaghettimonster drücke sie klar genug aus – und da habe ich mich wohl
böse geirrt! Mea maxima culpa… da enbehrte wohl mein Posting gänzlich des intelligent design!
@atat crux Das Vatikanum I hat in „Dei Filius“ einige Anathemata ausgesprochen. Halten Sie diese für
überholt? welche könnten bei unserem Thema hier von Belang sein?
zum Problemsucher: Aber nach der Ev.-Theorie ist ja nun mal der Mensch erst seit „wenigen“ Millionen jahren
in der Welt womit ja „Lenkung“ als Ev.-Faktor grundsätzlich ausfällt. Dass die Entstehung neuer Arten
schlüssig belegt sein soll, möchte ich entschieden bestreiten. Von der Genetik scheint das Gegenteil
der Fall zu sein, nämlich, dass zwar phänotypische Abweichungen vorkommen, aber niemals die Enstehung
völlig neuer Baupläne. Die Evolutionstheoretiker A. Remane und A. Kühn: „An der Bildung echter Apparate
sind sicher ontogenetisch und phylogenetisch zahlreiche Gene beteiligt. Eine Ableitung aus unabhängigen
Mutationen vom Typ der bekannten Mutationen stößt auf große Schwierigkeiten. Selbst wenn wir, wie bei
Augen, eine successive Ableitung von einfachen Augenflecken morphologisch durchführen können, der Apparat
also in aufeinander folgenden Schritten gebildet wurde, sind folgende Komplikationen notwendig: Der erste
Schritt, die Anhäufung verschiedener Lichtsinneszellen an einer Stelle, ist leicht verständlich, der
zweite Schritt, die Bildung von Pigment gerade an dieser Stelle, stellt an die nächste Mutation die Forderung
einer strengen Lokalisation auf die Stelle des Augenflecks. Nur ganz bestimmte, seltene Mutationen könnten
dieser Anforderung Genüge leisten. Das gilt für alle weiteren Schritte: Linsenbildung, Muskeln, Versenkung
des Auges ins Innere usw., so daß ein enorm hoher Grad von Unwahrscheinlichkeit entsteht. Und ein solcher
Vorgang hat sich nicht nur einmal ereignet.“
@Navon: Analogiebeweis war klar Ich habe geschrieben: Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen
Programms erwarten, dass er den Programmierer durchschaut. Sie haben geschrieben Doch, dass kann man erwarten,
wenn jemand so ne weit hergeholte Aussage aufstellt. Was ich geschrieben habe, war eine schlagfertige
und exakte Antwort, wie sie im Zuge meines Analogiebeweises exakter nicht sein kann. Sie schrieben: Kreationisten
sind ja immer so hyperkritisch, wenn es um die ET geht, aber bei ihren eigenen Aussagen scheinen sie nichtmal
zu wissen, was das Wort „kritisch“ überhaupt bedeutet. Das ist primitives Fürblödhalten des Diskussionspartners.
Sie schrieben: Wenn Du mit Deiner Aussage eine Alternative zur ET präsentieren willst, dann musst Du
schon wenigstens einen prüfbaren Hinweis auf die Richtigkeit Deiner Aussage bringen und Fragen zulassen.
Was Sie hier ansprechen, ist das Problem der Induktion: Deduktive Aussagen sind abgeleitet und damit immer
schwächer als das, wovon sie abgeleitet sind. Der Schluss vom Wenigen (Geschöpfe) auf mehr (Schöpfer)
ist logisch nicht möglich. Solche Schlüsse können höchstens falsifiziert werden, wenn sie dem Wenigen
bereits widersprechen. Bleibt nur die Möglichkeit der Analogieschlüsse. In dem Wenigen, das man kennt,
lässt sich überprüfen, ob der Schluss von dem noch Wenigeren auf das Wenige stimmt. Das trifft in meinem
Analogiebeweis zu, denn die Codes (das noch Wenigere), die es gibt, sind von Programmierern (das Wenige,
das wir kennen) geschaffen.
#45 Problemsucher 17:39:34 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Burgorus Sie schrieben:„Mein Argument fußt auf den schon oft vorgebrachten Missing Links.“ Dass die
Archäologie noch die ein oder andere Lücke füllen muss, kann doch kein Argument gegen sie sein, wenn
sonst alles logisch ist. Wir reden hier von Millionen und Milliarden von Jahren, die diese Fossilien alt
sind. Dass man da nicht jedes SOFORT findet, leuchtet mir ein. Lassen Sie der Wissenschaft noch etwas
Zeit und man wird die fehlenden Teile vielleicht finden. Diese Art, Gott einzubauen in ein Weltbild, ist
sehr antiquiert. Früher schufen sich die Menschen Götter für alles, was sie nicht verstanden. Donar
als Donnergott zum Beispiel. Nach dieser Methode müssten die Menschen heutzutage ihren Glauben ständig
verändern, denn die Wissenschaft schreitet schnell voran, anders als zu Donars Zeiten. Glaube heute sollte
sich auf philosophische Themen beschränken, die sich niemals „beweisen“ lassen werden, wie z.B. Moral,
Jenseits, Tod, Sinn des Lebens… man nennt sich Christ und denkt trotzdem hauptsächlich mit dem alten
Testament, welches von vielen vielen Menschen geschrieben wurde, die gedanklich aus einer ganz anderen
zeit kommen.
#43 Problemsucher 17:22:41 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Daniel Stöhr Wenn die ET falsch ist, dann ist sie aber verdammt gut falsch, denn sie erklärt das Entstehen
der Arten sehr überzeugend. Man darf sie m.E.n auch nicht allein betrachten sondern muss auch die astrophysikalischen
Erkenntnisse mit einbeziehen. Die Theorie des BigBang ist mittlerweile ein gut untermauertes Gedankengebäude
und stellt quasi die Evolution in noch grösserem Massstab dar. Ebenso wie in der ET gibt es auch hier
keine ernsthaften Zweifel. Zurück zur ET: Die Hinweise, dass die Evolution genauso verlaufen ist, wie
in der Theorie erdacht, sind eigentlich erdrückend. Die Fossilien sprechen eine deutliche Sprache, ebenso
wie die Veränderung isolierter Tiere (Darwin-Finken z.B.). Und noch was zur Zucht: DASS die Menschen
seit jeher die Arten verändern, dürfte jedem klar sein. Wenn man Funde ( von Pflanzenresten) aus dem
Mittelalter beispielsweise untersucht, stellt man fest, dass das Getreide damals WESENTLICH weniger Ertrag
brachte als Heute. Sollte jedem klar sein. Und wie hat der Mensch das vollbracht? Durch Eingriffe in die
natürliche Zuchtwahl. Ob das nun bisher gelungen ist, die Mutationsraten mithilfe von Strahlung oder
weiss der Henker wie zu beschleunigen, ist doch egal. Jeder ist ja frei zu glauben, dass Gott die „Regeln“
der Evolution gemacht hat. Aber dass eine Evolution stattfindet, ist nicht ernsthaft zu bestreiten.
@Daniel Stöhr: Fossilienbericht kein Pluspunkt für die Evolutionstheorie Ich halte den Fossilienbericht
für keinen Pluspunkt für die Evolutionslehre, sondern eher für einen Pluspunkt für die Kreation. Mein
Argument fußt auf den schon oft vorgebrachten Missing Links. Die Übergänge sind zu wenig fließend
als dass sie durch Evolution erklärt werden könnten. Wegen ihrer Sprunghaftigkeit scheinen sie eher
auf Up-dates des Programmieres schließen zu lassen. Wenn sie nur die verschiedenen Versionen des Microsoft-Betriebssystems
anschauen, stellen Sie fest, dass so groß die einzelnen Änderungen auch wieder nicht sind. Dennoch sind
sie nicht fließend, sondern sprunghaft. Das meiste bleibt, aber neue Elemente finden sich. Da aber Gott
von Anfang an allwissend ist, hat er keine Up-dates notwendig. Die verschiedenen genetischen Programme,
die die verschiedenen Tiere und den Menschen biologisch festlegen, dienen also nicht Verbesserungen, sondern
nur der Vielfalt. Es gibt ja auch Computer-Programme, die Verschiedenes machen. Fossilienfunde, die uns
als Up-dates erscheinen könnten, dienen nur der genetischen Vielfalt der Tierwelt, denn Up-dates hat
Gott nicht nötig.
@ Bourgos: Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms erwarten, dass er den Programmierer
durchschaut. Doch, dass kann man erwarten, wenn jemand so ne weit hergeholte Aussage aufstellt. Kreationisten
sind ja immer so hyperkritisch, wenn es um die ET geht, aber bei ihren eigenen Aussagen scheinen sie nichtmal
zu wissen, was das Wort „kritisch“ überhaupt bedeutet. Wenn Du mit Deiner Aussage eine Alternative zur
ET präsentieren willst, dann musst Du schon wenigstens einen prüfbaren Hinweis auf die Richtigkeit Deiner
Aussage bringen und Fragen zulassen. Ansonsten ist es nur eine andere Art zu sagen: „Ich weiß es nicht!“.
N.
@Reflektor – Feststellung ? Beim Urknall war keiner von uns dabei… Aber ich stelle fest: Einige hier
haben einen urigen Knall ! Naja, das hätte ich von einem Anhänger der Evolutionstheorie nicht erwartet.
Auch Sie müssten in einem kleinsten Bestandteil in der Urmasse schon vorhanden gewesen sein, bevor sich
diese Masse im Raum verteilte und neue Verbindungen einging. Das hirnrissige an einem Pulsationsuniversum
ist eben die Tatsache, dass es dann bei unendlich viel Zeit und gleichbleibendem Raum immer einmal wieder
zur gleichen Konstellation kommen müßte.
@Novon: Analogiebeweis Mein Gott ist übrigens kein anderer Gott als der einzige Gott, den es gibt, und
dieser wird von der katholischen Kirche verkündet. Ich sage das nur, um Missverständnissen vorzubeugen.
Zu Ihrer Frage: „Und wie programmiert dein Gott?“ Antwort (Gegenfrage): „Fragen Sie doch mal die Festplatte,
wie ihr Programmierer programmiert? Kurz: Sie können doch nicht vom Träger eines genetischen Programms
erwarten, dass er den Programmierer durchschaut. Was ich schon gebracht hatte, sind keine Beweise im strengen
mathematischen Sinn. Man nennt so etwas Analogiebeweise. Daraus, dass jedes Computerprogramm seinen Schöpfer
hat, erscheint es aufgrund der vielen Analogien, die es in der Welt gibt, plausibel, dass auch das genetische
Programm des Menschen seinen Schöpfer hat. Die Analogie wird dadurch erhärtet, dass die biologischen
Vorgänge durch Ablesen vom genetischen Code erklärt werden, genauso wie es beim Laufenlassen eines Computer-Programms
geschieht. Warum soll also nicht auch das genetische Programm einen Schöpfer haben, der es geschrieben
hat?
Nochmal: „Selbst wenn Du einen Fehler in der Evolutionstheorie finden WÜRDEST, der zur Widerlegung der
ET führen WÜRDE, wäre dies noch lange kein Beweis für die Richtigkeit des Schöpfungs-/ID-Mythos.“
Es kann von der Logik her zunächst nur darum gehen, Schwächen der (Makro-) Evolutionstheorie herauszuarbeiten.
Wenn es eine direkte Schöpfung von Grundtypen der Lebewesen gab, dann kann man das nicht experimentell
nachvollziehen. Genauso muss jedoch festgehalten werden, dass eine Makro-Evolution nicht experimentell
nachvollzogen und bewiesen werden kann. Das ist schon deshalb der Fall, weil es sich hier nicht um reine
Biologie sondern um eine historische Wissenschaft handelt. Handfeste Belege für ID oder eine Grundtypen-Schöpfung
hätte man dann, wenn es gelingen würde, z.B. Fossilien zu finden, die nicht in das gängige Evolutionsschema
passen. Das gibt es bisher meines Wissens (jedenfalls nicht unumstritten) nicht. Insofern ist der Fossilienbericht
zur Zeit ein Plusspunkt für die Makro-Evolutionstheorie, was man zugeben muss.
An den Rätselsteller Reflektor: Reflektor schrieb: Pardon! Ich setze manchmal bei den Lesern dieser Seite
pauschal etwas voraus, was in Einzelfällen nicht vorhanden ist. Sorry, wenn ich dabei Ihre Empfindungen
verletzt habe (kicher…). Was ist jetzt das? Können Sie sich nicht klar ausdrücken? Sind Sie nicht
fähig zu schreiben, was Sie wollen? Scheuen Sie eine klare Antwort, wenn Sie sich klar ausdrückten?
@ Burgorus: Und wie „programmiert“ Dein „Gott“? Nur weil Du die genetische Information mit dem Binärzahlensystem
vergleichst, wird die Behauptung eines schöpfenden Gottes nicht richtiger! Woher kam denn Dein Gott?
Wer hat den geschöpft? Und wer schöpfte den „Supercomputer“? Deine blühende Fantasie darfst Du gerne
durch einen Beweis untermauern! N.
@ Daniel: Noch etwas zu den geforderten „Beweisen“: Es liegt in der Logik der Sache, dass ein Kreationismus
oder intelligent design davon ausgehen muss, den Zufall auszuschließen bzw. dessen Kraft als „Bauplanbildende“
Kraft zu falsifizieren. Selbst wenn Du einen Fehler in der Evolutionstheorie finden WÜRDEST, der zur
Widerlegung der ET führen WÜRDE, wäre dies noch lange kein Beweis für die Richtigkeit des Schöpfungs-/ID-Mythos.
Wir halten also fest – es gibt keinen Hinweis auf die Richtigkeit des Schöpfungs-/ID-Mythos. Zu Deinen
Zitaten: Nur weil sich die Erzeugung neuer Pflanzenzüchtungen unter marktwirtschaftlichen Bedingungen
nicht durchsetzt, heißt das nicht, das es generell nicht geht. Die Evolution hat Millionen Jahre Zeit,
die Marktwirtschaft nicht. N.
@Udalricus „Was ist denn die Alternative zur Evolutionslehre? Ein Gott, der mit dem Zauberstab über die
leblose ERde schreitet und – simsalabim- die LEbewesen dherbeizaubert? Die Frage ist gerechtfertigt. Die
angebotene Alternative ist Vergackeierung. Was ist ein genetisches Programm anderes als ein Computer-Code?
Er besteht aus vier Basen A T G C. Ein Computercode ist binär geschrieben: 1 0. Jedes Computer-Programm
wird von einem Programmierer programmiert. Die Computer-Programme werden immer komplexer. Das liegt aber
nicht daran, dass sich die Programme verselbstständigt hätten, nein, das liegt an neuen „intelligent
Designern“, die bessere Programme erstellt haben. Also die Antwort auf Ihre Frage: Sowie neue, komplexere
Programme nicht selbständig, sondern durch Programmierung entstehen, sind auch komplexere Lebewesen durch
einen Programmierer (intelligent Designer, Gott) entstanden. Freilich sind Gottes Programme so intelligent,
dass sie nach einer Mutation des Codes noch nicht abstürzen, wozu schon die Änderung eines einzigen
Bits im Computer-Code reichen kann. Diese Absturzsicherung seitens Gottes, die sogar zu einer Verbesserung
des Programms führen kann, ist was ganz Außerordentliches. Das Normale ist ein neues Programm. Mutationen
(Mikroevolution) sind nachgewiesen, die Makroevolution nicht. Hier schreibt Gott ein neues Programm wie
jeder andere Programmierer auch (das ist der Normalfall). Die Alternative zum Außerordentlichen (Evolution)
ist also der Normalfall (Kreation).
Uiuiui wenn „timpressum“ etwas „dumm“ nennt, dann kann es natürlich nur dumm sein. Argumente braucht
er für seine pauschale Verunglimpfung nicht zu nennen.
#29 timpressum † 16:06:52 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Udlaricus Fundamentalisten kennen keine Konfessionen und Religionen. Wenn es um Menschenrechte für
Homosexuelle geht oder um die Gleichberechtigung der Frau liegen fundamentalistische Katholiken, Evangelen,
Muslime und Juden wunderbar auf einer Linie und kooperieren auch bei internationalen Organisationen wie
der UNO hervorragend miteinander. Die fundamentalistisch orientierte „Nachrichtenagentur“ kath.net bringt
den einen oder anderen Artikel der evangelikalen „Agentur“ idea. Und da dumme Ideen es bekanntlich leichter
haben, sich in den Köpfen der Menschen breit zu machen, haben wir jetzt auch einen „katholischen“ Kreationismus.
Ramen!
@Navon: Das ist einfach nur billige Propaganda. Natürlich ist klar, dass diese -wie gesagt überwiegend
schädlichen- Mutationen dadurch erzeugt werden, dass Prozesse, die in der Natur unglaublich lange dauern
würden hier anhand von Computersimulationen erzeugt werden. Es bleibt also festzuhalten, dass dies nichts
mit Evolution zu tun hat, sondern mit bestimmten genetischen Mechanismen. Noch was zu den „Erfolgen“ bei
Mutationsinduzierter Pflanzenzüchtung („Verbesserung“): „Der Versuch durch Bestrahlung ertragreichere
Sorten zu züchten, erwies sich trotz eines großen finanziellen Aufwands weitgehend als Fehlschlag“ (Peter
von Sengbusch). „Das Leitziel der praktischen Pflanzenzüchtung, mit Hilfe der Mutationsauslösung neue
Möglichkeiten einer schrittweisen und stetig fortgesetzten Verbesserung bewährter Zuchtsorten zu erschließen,
konnte…nicht verwirklicht werden“ (Fischbeck, Röbbelen und Stutzer). „Auch das abgewandelte Konzept
einer direkten züchterischen Nutzung sogenannter „Mikromutationen“ blieb ohne Erfolg, weil die damit
erzielbaren Zuchtfortschritte deutlich hinter der züchterisch nutzbaren Variabilität zurückblieben,
die sich aus dem breiten Strom konventioneller Kombinationszüchtung entwickeln ließ“ (ebd.) Noch etwas
zu den geforderten „Beweisen“: Es liegt in der Logik der Sache, dass ein Kreationismus oder intelligent
design davon ausgehen muss, den Zufall auszuschließen bzw. dessen Kraft als „Bauplanbildende“ Kraft zu
falsifizieren.
#27 Udalricus 15:57:14 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Wie schaut die Alternative aus? @ Stöhr und Burgoros Ich glaube keineswegs alle Thesen der Evolutionsbiologie,
vor allem nicht an den blinden Zufall. Das was die Wissenschaft „Zufall“ nennt, kann der gläubige als
göttliche Vorsehung interpretieren, die die Schöpfung durch die Jahrmillionen vorantreibt. Im Übrigen
warte ich immer noch auf eine nichtmythologische Alternative zur Evolutionstheorie. WEnn sie überzeugend
ist, bin ich gerne bereit, sie zu glauben.
#26 Reflektor 15:56:40 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@Burgorus Pardon! Ich setze manchmal bei den Lesern dieser Seite pauschal etwas voraus, was in Einzelfällen
nicht vorhanden ist. Sorry, wenn ich dabei Ihre Empfindungen verletzt habe (kicher…)
@ Daniel Du musst schon auch lesen, was da steht! Ich habe auch nirgends behauptet, das neue Züchtungen
NUR durch Evolution getätigt werden, aber eben auch. Die Erkenntnisse diesbezüglich wurden aber auch
mit Hilfe der ET gewonnen. Außerdem danke ich Dir, dass Du den Beweis rausgesucht hast, dass durch zufällige
Mutation positive Änderungen möglich sind und vererbt werden (0,5-1% bei Getreide, das heiß, das ca.
jeder 150-te Getreide eine für das Individuum positive Eigenschaft in sich trägt). Wenn nun der Bauer
als Selektionsschritt auftritt und die besseren Getreidekörner im nächsten Jahr aussäht, kannst Du
mal beobachten, wie sich ein Lebewesen durch Entwicklung verändert. Genau so funktioniert die Evolution
und Du hast sie hier belegt! Herzlichen Dank! Aber eigentlich solltest Du doch nen Beweis für den Kreationismus/ID
bringen. Gibts da etwa keinen? N.
Bevor „Wann werden die Evolutionisten ebenso wie die Kreationisten begreifen, dass Gott alles Lebendige
eben mit Hilfe der Evolutions ins LEben gerufen hat.“ sie solche leichtfertigen Aussagen machen, müssen
Sie sich erst informieren. Eine reine Zufalls-Evolution, wie sie von „der Wissenschaft“ heute im Allgemeinen
propagiert wird, ist mit einem transzendenten -über alles Sein erhabenen- Schöpfer nicht vereinbar.
„Zufall“ und Schöpfung schließen einander aus. Ein Evolutionist wird ihnen übrigens sagen, dass die
Tatsache, dass gerade der Mensch entstanden sei, reiner Zufall sei. Das ist also Teil dieses Evolutions-Paradigmas,
dass es das Wirken eines Schöpfers radikal ausschließt.
@Reflektor: Schon wieder so ein In-den-Hintern-Kriecher! Was hat das das romantische Bild des feigenblattgezierten
Adam mit wissenschaftlichen Behauptungen zu tun? Machen romantische Bilder unwissenschaftlich? Mit welche
Behauptungen macht man sich nur noch lächerlich? Sie bilden sich ein, Wissenschaftliches von sich zu
geben, bringen aber keine Argumente. Es wäre für Sie sicherlich besser, das zu tun, was sie von anderen
erwarten, nämlich das Gehirn zu benutzen anstatt gekauften (man sagt auch: „bezahlten“) Evolutions-Auftragsforschern
kritiklos in den Hintern zu kriechen. Wo das Hirn ist, müssen Sie noch wissen: „Das ist dieses Ding gleich
hinter der Stirn.“
#22 Udalricus 15:38:15 | Mittwoch, 10. Januar 2007
katholischer Kreationismus? Ich dachte immer, Kreationismus sein ein Spleen von protestantischen Freikirchen.
Dass jetzt auch ein katholischer Bischof dafür wirbt, ist schockierend. Wann werden die Evolutionisten
ebenso wie die Kreationisten begreifen, dass Gott alles Lebendige eben mit Hilfe der Evolutions ins LEben
gerufen hat. Was ist denn die Alternative zur Evolutionslehre? Ein Gott, der mit dem Zauberstab über
die leblose ERde schreitet und – simsalabim- die LEbewesen herbeizaubert? Bitte Hirn einschalten, sonst
machen wir uns wirklich lächerlich
@Navon, hier einmal ein Zitat eines Züchtungsgenetikers zu den überwältigenden Erfolgen der Evolutionstheorie
(also der Faktoren Mutation u. Selektion) in der Pflanzenzüchtung: „Die allermeisten Mutanten zeichnen
sich durch einen negativen Selektionswert aus. Nach den Erfahrungen an Getreidearten und Leguminosen beträgt
der Anteil züchterisch brauchbarer Mutanten 0,5 bis 1 Prozent der in den Versuchen selektierten Genotypen.
Hinzu kommt häufig ein negativer Effekt auf andere Komponenten des pleiotropen Merkmalsspektrums, der
den züchterischen Wert einer positiven Mutante wieder herabsetzt. Daraus geht hervor, daß das ursprüngliche
Ansinnen, die zeitraubenden und kostspieligen Methoden der Rekombinationszüchtung durch, „Mutationszüchtung“
zu ersetzen, heute nicht mehr aktuell ist. Man betrachtet die Mutationszüchtung weniger als selbständige
Zuchtmethode, sondern zieht sie vielmehr zur Ergänzung der traditionellen Methoden heran.“ [Leibenguth,
F.: Züchtungsgenetik. Stuttgart 1982, S.207-208.]
#19 Reflektor 15:32:34 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Kreuz.net und seine ideologische Anhängerschar täte gut daran… sich am Thema Evolution nicht die Patschehändchen
zu verbrennen. Ihr müsst Euch ja nicht zum Freund der Wissenschaft erklären. Sicherlich tut es weh,
wenn jemand am romantischen Bild des feigenblattgezierten Adam kratzt. Aber mit manchen Behauptungen macht
man sich nur noch lächerlich. Wie heißt es doch gleich (sehr treffend): Benutzet endlich Euer Gehirn-
Das ist dieses Ding gleich hinter der Stirn
@ Daniel Hier eine kleine Abhandlung über den wissenschaftlichen Einsatz der Erkenntnisse der Evolutionstheorie
und wie sie unserer Gesellschaft nützt: www.rci.rutgers.edu/…colevol/fulldoc.html Jetzt bist Du aber
dran: Welche positiven Errungenschaften haben wir dem Schöpfungsmythos zu verdanken? Nenne einen Beweis
für die von Dir vertretene ID/Kreationismus! Navon
An die beiden Klischee-Nachplapperer Hoffnung und Agathenon Na ihr beiden, findet ihr nicht, dass ihr
mit eurem Nachplabber-Bobbel-Pöbel-Wissen bei kreuz.net fehl am Platz seid. Habt ihr mal in der Schule
gehört, dass man früher geglaubt hat, die Erde sei eine Scheibe. Wenn ihr sonst schon nichts wisst,
dann habt ihr euch wenigstens das merken können. Mein Kollege hat immer gesagt: Schlechte Nachrichten
verbreiten sich mit Überlichtgeschwindigkeit. Ich möchte sagen: Dummheit verbreitet sich schneller.
Lesen Sie vielleicht mal den folgenden Spielgel-Artikel www.spiegel.de/…,1518,381627,00.html, damit
ihr euch eurer babyhaften Gscheitmacherei vielleicht mal etwas zu schämen lernt. Das wäre schon mal
ein Fortschritt von ganz dumm zu dumm. Kurz: Das ganze Mittelalter hindurch glaubten nur ein paar Blöde,
dass die Erde eine Scheibe sei. Jeder poplige (allerdings nicht so poplig wie ihr) Seefahrer sah am Schiffsmast,
der eher als das Schiff erschien, dass die Erde rund ist. Doch da gabs den Angeber Kopernikus, der eine
solche blöde Erde-Scheibe-Behauptung aufgriff, um zu zeigen, wie blöd doch die anderen wären, wie gescheit
er doch selber sei. Seine Gescheitheit sei die kopernikanische Wende. No ja, und was war seine Leistung?
Er hat seitenweise von Sacrobosco abgeschrieben, der behauptete hat, die Erde drehe sich um die Sonne,
was der Kirche nie eine Schwierigkeit bereitet hat (obwohl’s natürlich ungenau ist). Galilei hat das
wieder von Kopernikus kopiert, aber in der Volkssprache, damit die Leute glaubten, er sei der Gescheite.
Und dieser wurde noch vom Papst gefördert.
@ Daniel Kannst Du auch irgendwie sinnvoll begründen, warum die von mir genannten Beispielen nicht auf
Erkenntnissen aus der Evolutionsforschung beruhen? Oder ist da bei Dir der Wunsch der Vater des Gedanken?!
Das der Entdecker der Gesetzmäßigkeiten der Vererbung nicht die Evolutionstheorie gemocht hat (was aufgrund
der dürftigen Faktenlage zu dessen Lebenszeit wohl leicht verständlich ist), ändert nichts an der Tatsache,
dass die moderne Genetik ohne die Erkenntnisse aus der Evolutionsbiologie nicht möglich wäre. Nebenbei
nochmal meine Frage: Was hat der Schöpfungsmythos im Gegenzug denn nachweislich positives für die Menschen
gebracht? Navon
Die meisten scheinen sich sowieso nur als Dunmmschwätzer betätigen zu wollen. Dumme Sprüche, aber wohl
sehr wenig Ahnung davon, was genau die Evolutionstheorie lehrt und wo ihre erheblichen Schwierigkeiten
liegen. @Navon: Die von ihnen aufgezählten Dinge sind natürlich keine Erfolge der Evolutionstheorie,
was Sie sicher wissen. Es geht dort um Genetik (Mendel war übrigens kein Evolutionist).
#13 Agathenon † 14:40:37 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Es ist sogar noch schlimmer, Hoffnung! Durch eine weltweite Verschwörung haben diese Bibelkritiker,
angefangen bei Kopernikus und Galilei, ein ganzes Lügengebäude de.wikipedia.org/wiki/Sonnensystem in
die Welt gesetzt. Demzufolge soll sich die „Kugel“ um die Sonne drehen und nicht einmal die einzige ihrer
Art sein. Glücklicherweise gibt es immer noch Internetseiten (…), die Widerstand leisten. Also, Hoffnung,
lassen wir uns selbige nicht nehmen. Früher oder später wird sich die Wahrheit (=fliegendes Spaghettimonster)
durchsetzen!
Evil-utionstherorie Gibt es einen Zusammenhang zwischen der westlichen Dekadenz und der Ausbreitung von
Theorien wie jenen über eine angebliche Evolution der Lebewesen? Von Dr. med. Stephan Puls Das Übel
aller Therorien began damit das behauptet wurde, die Erde sei keine Scheibe. Selbst heutzutage behaupten
diese Bibelkritiker, die Erde sei eine Kugel. Blödsinn, dabei wissen Sie ganz genau, dass man am Ende
der Scheibe runterfällt, aber die haben auch noch Spass daran, wenn Ihnen einer glaubt. In diesem Sinne
@ Daniel: Was genau ist an meinen Beispielen falsch? Kannst Du eines (oder alle) sachlich widerlegen?
Oder kannst Du positive Errungenschaften nennen, die der Kreationismus den Menschen gebracht hat? Navon
#10 timpressum † 14:12:06 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@ Nolimon Ich finde überhaupt nicht, daß die Evolutionstheorie Gott für überflüssig erklärt. Komischerweise
kann ich dieser Theorie etwas abgewinnen, aber auch der Vorstellung, daß Gott die Erde, die Tiere und
die Menschen geschaffen hat. Vielleicht hat Gott es einfach nicht so gemacht, wie es die Menschen in der
Bibel vermuten…? Im übrigen: daß es eine Evolution der Intelligenz gibt, bezweifle auch ich sehr oft,
wenn ich die Artikel auf kreuz.net lese. Dem Kreationismus kann ich trotzdem nichts abgewinnen!
#8 mastermind † 12:54:53 | Mittwoch, 10. Januar 2007
@… Die Evolutions-Theorie besticht keineswegs durch Logik, sondern lediglich dadurch, daß sie Gott
für überflüssig erkärt In Kombination mit einer Philosophie/Theologie von Teilhard de Chardin tut
sie (die ET) es doch und macht Gott keineswegs überflüssig.
aha!! Doppelberichterstattung mit scheinbaren Widersprüchen ist auch im heutigen Journalismus keineswegs
unüblich: Dann ist Genesis also so glaubhaft wie die Bildzeitung. Jaja, Bild dir deine Meinung!
@ Nólimon: z.B. – an Medikamente, welche auf gentechnischem Wege hergestellt werden, – an verbesserte
Medikamente, die auch gegen z.B. penicillinresistente Erreger noch helfen, – an Pflanzenzüchtungen, welche
mehr Erträge erbringen oder auch in weniger fruchtbaren Gebieten der Erde wachsen, – an Erkenntnisse
über Erbkrankheiten, – an die Erkenntnisse der Wissenschaft – spezielle Biologie, Biochemie, Pharmazie,
Geologie/Paleontologie etc., welche durch den Mythos „Schöpfung“ niemals gemacht wurden, – an Wissen
bzgl. Ökosysteme (spez. zum Artenschutz/zur Wiederherstellung zustörter Lebensräume) genug erstmal?
Wie wärs, wenn die anwesenden Kreationisten mal anbringen, was der Kreationismus positives für die Menschheit
erbracht hat! N.
@ … @ Navon: Und an welche Segnungen denken Sie da konkret? @ Gotthard: Doppelberichterstattung mit
scheinbaren Widersprüchen ist auch im heutigen Journalismus keineswegs unüblich: www.apologetica.de/bankraub.htm
@timpressum: Die Evolutions-Theorie besticht keineswegs durch Logik, sondern lediglich dadurch, daß sie
Gott für überflüssig erkärt.
#3 timpressum † 11:41:11 | Mittwoch, 10. Januar 2007
Neue Theorie Hier mal eine ganz neue Theorie: Der Weißstorch (Ciconia ciconia) bringt die Kinder. Unterstützt
wird diese Theorie durch die Tatsache, daß der Rückgang der Weißstorch-Population des in Korrelation
mit dem Geburtenrückgang steht! Ist genauso logisch wie die „Argumente“ der Kreationisten. Ramen! www.venganza.info/
Aufklärung bitte Diese war bis Mitte des 19. Jahrhundertes unbestritten: die Geschichtlichkeit der Genesis –
auch der ersten 11 Kapitel –, die Erschaffung Adams und Evas aus Adams Seite oder die Wirklichkeit der
Sintflut. ich bin tief beeindruckt… bitte aber um Aufklärung, was denn nun stimmt in der Reihenfolge
der Erschaffung: Tiere und dann der Mensch oder erst der Mensch und dann die Tiere. Beide Reihenfolgen
stehen in Genesis…