Mitten in der Nacht taucht ein 16jähriges Mädchen, das aus der staatlichen Obhut geflüchtet ist, wieder bei seinen Eltern auf. Interview mit Melissa Busekros.
Familie Busekros. Mutter Gudrun Busekros hat heute Geburtstag. Sie feiert gemeinsam mit allen Kindern.
(kreuz.net) Am 23. April – ihrem 16. Geburtstag – tauchte Melissa Busekros, um etwa 3.00 Uhr unerwartet
bei ihrer Familie auf.
Melissa war Anfang Februar vom Jugendamt zuhause abgeholt und zwangsweise in die
Psychiatrie eingeliefert worden.
Melissa, was war der Grund für Deine nächtliche Heimkehr?
Melissa
Busekros: Ich wollte einfach meinen Geburtstag im Kreise meiner Familie feiern.
Zuletzt hast Du auf einem
Bauernhof gelebt. Wie hat es Dir dort gefallen?
Melissa Busekros: Es ging mir gut in der Pflegefamilie.
Aber frei habe ich mich nicht gefühlt.
Ich habe immer deutlich gesagt, daß ich nach Hause wollte. Doch
das schien das Jugendamt nicht zu interessieren.
Als ich merkte, daß mein Wille nicht respektiert wird
und das Gericht wochenlang nicht über meine Beschwerde entscheidet, faßte ich den Entschluß wegzugehen,
weil ich meine Familie sehr vermißt habe.
Wie haben Deine Eltern und Geschwister reagiert, als Du mitten
in der Nacht bei ihnen aufgetaucht bist?
Melissa Busekros: Sie haben sich alle riesig gefreut. Meine
Mutter und ich haben meinen Vater und die Geschwister geweckt.
Zu ihrem 16. Geburtstag bekam Melissa zahlreiche Glückwünsche.
Sie sahen mich mit ungläubigen Augen
an und begrüßten mich freudig im Halbschlaf.
Am nächsten Morgen konnte sich mein neunjähriger Bruder
nicht mehr an die nächtliche Schlafunterbrechung erinnern und war ein zweites Mal erstaunt.
Die beiden
Kleinen, zwei- und vierjährig, spielten mit mir, als wäre ich nie weg gewesen. Jetzt ist die Runde am
Tisch wieder vollständig.
Seit Anfang Februar versuchte man Dich von Deiner Familie fernzuhalten. Wie
hast Du das erlebt?
Melissa Busekros: Es war schon sehr schlimm, daß wir nur so kurz miteinander sprechen
oder uns sehen konnten. Aber Gott war immer bei mir und hat mir Mut gegeben.
Auch hatte ich viel mehr
Zeit, in der Bibel zu lesen. Ich bekam viel ermutigende Post aus aller Welt, gute Bücher und nette Geschenke
zugeschickt.
Viele schrieben, daß sie für mich beten. Das war ein großer Trost.
Welches Erlebnis
der letzten drei Monate ist Dir am stärksten in Erinnerung?
Melissa Busekros: Eins werde ich nie vergessen:
Die Polizei kam zum zweiten Mal an unsere Haustür und brachte ein riesiges Einsatzkommando mit.
Als
sie mit mir ins Auto stiegen und fort fuhren, stand meine Schwester auf dem Vordach über der Eingangstür
und hat verzweifelt ausgerufen, „Das ist doch meine Schwester! Das können Sie doch nicht tun!“ Das war
wie ein Alptraum.
Bevor ich in die Einrichtung nach Würzburg kam, mußte ich einige Tage in einer Inobhutnahme
bei Schweinfurt verbringen. Keiner sagte mir, wo ich war und warum ich dort war. Auch konnte ich meine
Eltern nicht anrufen.
Die Fenster waren abgeschlossen. Ich verbrachte den ganzen Tag mit Schlafen, Essen
und ein bißchen Fernsehen oder Radiohören.
Der Aufenthalt dort war eines der schlimmsten Erlebnisse.
Man hat Dich aus Deiner Familie herausgenommen, weil Du nicht zur Schule
gingst. Wurdest Du seit Anfang Februar unterrichtet?
Melissa Busekros: Nein, im Gegenteil. Meinen Volkshochschulkurs
zum Erreichen des Cambridge Zertifikates mußte ich abbrechen.
Zwar hatte ich meine Schulsachen dabei.
Aber meine Gedanken schweiften oft nach Hause.
Auf dem Bauernhof machte ich ein ländliches Hauswirtschaftspraktikum.
Meine Eltern haben das ILS-Fernschulprogramm [Institut für Lernsysteme in Hamburg] vorgeschlagen. Das
halte ich auch für eine gute Lösung.
Doch das Jugendamt lehnte ab, beim Schulamt den Antrag auf Befreiung
von der Berufschulpflicht zu stellen, weil erst mein „schulischer Bedarf“ festgestellt werden sollte.
Aber einem vom Gericht bestellten Gutachter wollte ich nicht mehr vertrauen.
Zu Deinem Geburtstag bekamst
Du nicht nur Glückwünsche von anderen Heimschulfamilien – auch die Medien besuchten Dich. Wie gehst
Du mit dieser großen Aufmerksamkeit um?
Melissa Busekros: Ich bin darüber nicht schockiert, wie mal
behauptet wurde. Im Gegenteil. Ich denke, die öffentliche Aufmerksamkeit bietet mir einen gewissen Schutz.
Es dauert ja nicht ewig. Ich hoffe, der Beschluß wird bald aufgehoben. Auch wäre es toll, wenn der
Hausunterricht aufgrund der vielen Berichte mehr Anhänger findet und bald in Deutschland erlaubt wird.
Haben sich die Behörden schon bei Dir und Deinen Eltern gemeldet?
Melissa Busekros: Nein, wir haben
uns zuerst bei den Behörden gemeldet. Auch ließ ich durch meinen Anwalt der Pflegefamilie ausrichten,
daß ich zu Hause gut angekommen bin.
Du bist jetzt 16 Jahre alt. Hast Du Pläne, wie es in Deinem Leben
weitergehen soll?
Melissa Busekros: Ich würde gerne versuchen, mein Abitur zu machen.
Ich könnte mir
das mit ILS sehr gut vorstellen, schließe aber auch nicht aus, wieder auf ein öffentliches Gymnasium
zu gehen. Das lege ich in Gottes Hände.
Herzlichen Dank für die Beantwortung der Fragen und Gottes
Segen zu Deinem Geburtstag.
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@ Guttenberger Sie haben nicht nachgewiesen, dass die Bibel keine Legenden enthält, sondern Sie haben
behauptet, dass die Bibel keine Legenden enthält. Und selbstverständlich folgt die literarische Gestalt
zahlreicher Passagen der gesamten Bibel – AT wie NT – bestimmten Formen, die außerhalb biblischer Literatur
als Legenden bezeichnet werden. Insofern ist es eine rein terminologische Frage: Bezieht man den Begriff
Legende auch auf biblische Texte, dann enthält die Bibel Legenden, bezieht man ihn nicht darauf, dann
enthält sie ihn nicht. Aber ganz bestimmt enthält die Bibel „Erzählungen, die in Bilder hüllen, was
Traktate in Begriffe kleiden“ (und das sind ja nach Ihrer Definition Legenden): Schöpfung, Exodus, eschatologische
Visionen, prophetische Klage/Anklage/Vorausschau, Geburt Jesu, Auferstehung Jesu etc. etc. Die Auferstehungsevangelien
erzählen in verschiedenen Bildern (die nicht einmal innerhalb der Synoptiker übereinstimmen!) das, was
das Dogma von der Auferstehung Jesu Christi begrifflich und satzhaft aussagt.
Oberlandesgericht vom 16.05.07 entnommen Netzwerk Bildungsfreiheit: 16.05.2007 Das Oberlandesgericht Nürnberg
gibt der Rechtsbeschwerde von Melissa Anwalt Hildebrandt statt und hebt die voherigen Beschlüsse des
Amtsgerichts Erlangen hinsichtlich des Sorgerechtsentzugs, der Beschränkung des Aufenthaltsbestimmungsrechts,
sowie der Trennung von der Familie und der Fremdunterbringung auf. Damit ist Melissa und ihrer Familie
zwar spät, aber noch nicht zu spät Recht widerfahren. Die neuen Erkenntnisse, die das Gericht zu einer
Kehrtwende veranlassten, belegten unzweideutig, dass weder Melissas Wohl gefährdet war, noch dass der
Teenager unter einer psychischen Erkrankung litt. Bericht der Nürnberger Nachrichten dazu Kommentar von
Michael Kasperowitsch – dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Der OLG Beschluss zum Download siehe Netzwerk
Bildungsfreiheit
@Jörg Guttenberger Legenden sind Erzählung, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden.
Wunderschöne Erklärung … für die Geburt Jesu in Bethlehem … der Spross Davids
agmen: Heimschulung Gerade, was den Religionsunterricht berifft, ist offenbar gegenüber öffentlichrechtlichen
Einrichtungen größte Vorsicht geboten. Vor ein paar Tagen hat in meiner Gegenwart jemand, laut eigener
Aussage immerhin Akademikerin, behauptet und sich ausdrücklich auf den Religionsunterricht berufen, die
Kindheitsberichte des Evangelisten Lukas seien Legenden! Legenden gibt es weder im AT, noch im NT. Solche
Behauptungen sind platteste Aufklärung von vorgestern. Selbst jeder nicht christliche Religionswissenschaftler
lacht darüber. Legenden sind Erzählung, die in Bilder hüllen, was Traktate in Begriffe kleiden. Es
ist daher völlg unverantwortlich, Kinder an einem solchen Religionsunterricht teilnehmen zu lassen. Verantwortungsbewußte
Eltern sind vor ihrem Gewissen verpflichtet, ihre Kinder von einem solchen Relgionsunterricht abzumelden.
Hoffentlich gehört solches religionspädagogisches Dienstmädchengeschwätz nicht zum Allgemeingut. Aus
eigener Erfahrung aus meiner Schulzeit kann ich bestätigen, daß mein von Eltern erworbenes Wissen mehr
oder weniger deutlich über das im schulischen Religionsunterricht hinausging, und das, obwohl ich einen
durchweg guten bis sehr guten Religionsunterricht hatte. Auch in anderen Fächern hatte ich teilweise
aufgrund in meiner Familie traditionsgemäß guten Allgemeinbildung zumindest dem Klassendurchschnitt
einiges voraus.
#43 methusalix † 19:56:12 | Freitag, 27. April 2007
@VirFortis Teil 2 … gibt es in der Kirche wenigstens einige Leute die den Menschen nicht belügen sondern
die wahrheit sagen. Von welcher „Wahrheit“ sprechen Sie? Von der Wahrheit des Limbus? Von der Wahrheit
des Exorzismus? Von der Wahrheit, dass kein Kleriker auch nur im mindesten Ahnung von menschlichem leben
und lieben haben darf? Dafür werden diese dann von Leuten wie Ihnen mit Mittelaltervorwürfen überhäuft !
Wenn Sie das mit dem „Anspruch erheben“ ernst gemeint haben, Vir, dann doch wohl zu Recht! Die Kirche
begleitet (im Optimalfall) den Menschen von Geburt bis zum Tot. Scheint mir relativ selten zu sein, Ihr
Optimalfall. Wissen Sie die Kirche wird von Menschen geführt. Menschen sind fehlbar, obwohl immer wieder,
jüngst von Mixa, der Anspruch der Unfehlbarkeit erhoben wird. In dieser Gemeinschaft wird im Optimalfall
ein Leben geführt dass mit dem Leben der zeitgemäßen Gesellschaft am besten nichts mehr gemein haben
sollte. Kenne ich, solche Gemeinschaften. Man nennt sie Klöster. In der tat- Kirche ist keine Demorkratie
denn Demokratie ist das Schlimmste was der Kirche passieren könnte … da bin ich dezidiert anderer Meinung
– Kiche ist was viel besseres : Eine Monarchie mit dem Herrn an der Spitze. Schon wieder falsch. Kirche
ist eine Herrschaft alter Männer, für die eine Hälfte der Menschheit, mit einem Stellvertreter an der
Spitze, der Anspruch erhebt über die ganze Menschheit zu bestimmen. Schon vergessen? In Dominus Jesus
steht’s!
@VirFortis Teil 1 VirFortis: @re: Möbelix Sie haben jede Aussage so umgeförmt … Nein, ich habe Ihnen
nur aufgezeigt, dass Ihre Meinung nicht absolut steht. Es gibt, ausser der katholischen Meinung, noch
andere auf Erden, weil wir Katholiken nicht im Alleinbesitz der göttlichen Wahrheit sind. Auch wenn Sie
und der Papst das noch so gerne hätten. … welche in etwa lautet: „Wenn die Kirche wollte wie sie könnte
wäre sie eine faschistische Diktatur“. Genau das war sie, bis sie ihre weltliche Macht verlor. In manchen
Ländern auch länger. Siehe Spanien unter diesem schrecklichen Despoten Franco, oder Österreichs erste
Republik zu Zeiten des klerikal-faschistischen Dollfuß Regimes. Ich versteh nun warum der Papst immer
dazusagt: „…für alle Menschen guten willens“ … die ihr grösstes Talent, das Denken, ausgeschaltet
haben und die Kirche bis in die allerintimsten Details ihres Lebens für sich entscheiden lassen. Während
ein Staat eine Organisationsform ist der alle Bürger ZWANGHAFT untergeordnet sind … … bei gleichzeitiger
demokratischer Legitimation und Kontrolle der Menschen, denen wir die Verwaltung unseres Gemeinwesens
anvertraut haben. … ist die Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen… , die verfasst ist, wie eine
Monarchie. … erhent die Kirche in der tat Anspruch auf den ganzen Menschen. Sag ich doch! Bis in die
allerintimsten Details des Lebens.
VirFortis Sie haben das Wesen von Methusalix erkannt, VirF! Er ist vor allem dieses nicht: ein homo bonae
voluntatis! Er will als Mann die Freiheit behalten, Frauen zur Abtreibung bewegen zu können. Er will
Kinder töten dürfen und sich von Frauen dafür auch noch als Verteidiger ihrer vermeintlichen „Rechte“
beklatschen lassen. Er hat seine Interessen im Auge, während er die Interessen der Frauen und sogar der
abgetrieben Kinder zu vertreten vortäuscht. Er ist ein Lügner durch und durch!
judikativer und kategorischer Imperativ Gesetze nicht in Frage zu stellen, hieße dieseselben zu einem
Dogma zu erklären. Der Staatsbürger als staatlicher Kirchengänger und das Gesetz der Glaubenssatz.
Das solche Narren irgendwann die Wahrheit einholt, mussten auch die Nazis, die Todesschützen der DDR
etc. irgendwann überrascht feststellen. Dieser Typ Geist ist zu allem fähig, ohne sich selbst zu hinterfragen,
kurz: Er hat die erste Phase zum Dummfaschisten und Mitläufer erfolgreich abgeschlossen.
@re: Möbelix Sie haben jede Aussage so umgeförmt dass diese ihn ihr vorgefasstungs Meinungsschema passt
welche in etwa lautet: „Wenn die Kirche wollte wie sie könnte wäre sie eine faschistische Diktatur“.
Ich versteh nun warum der Papst immer dazusagt: „…für alle Menschen guten willens“ Während ein Staat
eine Organisationsform ist der alle Bürger ZWANGHAFT untergeordnet sind ist die Kirche eine Gemeinschaft
von Gläubigen. Während der Staat propagiert dass im Grunde jeder machen kann was er will solange er
einem Anderen nicht ins Gehege kommt und seiner Pflicht als Steuer und Abgabenkuli nachkommt erhent die
Kirche in der tat Anspruch auf den ganzen Menschen. Während die politische Öffentlichkeit von der Wählergunst
abhängig ist und deshalb dem Menschen nach dem Mund reden, gibt es in der Kirche wenigstens einige Leute
die den Menschen nicht belügen sondern die wahrheit sagen. Dafür werden diese dann von Leuten wie Ihnen
mit Mittelaltervorwürfen überhäuft ! Die Kirche begleitet (im Optimalfall) den Menschen von Geburt
bis zum Tot. Der Katholik ist Teil einer geistigen und materiellen Gemeinschaft. In dieser Gemeinschaft
wird im Optimalfall ein Leben geführt dass mit dem Leben der zeitgemäßen Gesellschaft am besten nichts
mehr gemein haben sollte. In der tat- Kirche ist keine Demorkratie denn Demokratie ist das Schlimmste
was der Kirche passieren könnte – Kiche ist was viel besseres : Eine Monarchie mit dem Herrn an der Spitze.
Babyschlächter Obelix-Methusalix, der „Frauenrechtler“ Es gibt kein Entscheidungsrecht über ein fremdes
menschliches Leben, und dieses ist auch nicht mit dem Körper der Frau identisch, sondern nur mit diesem
verbunden! Die „Selbstbestimmung“, von der Methusalix redet, ist eine Fremdbestimmung über ein Lebewesen,
das vorsätzlich getötet wird. Abtreibung ist grausamste Form von Fremdbestimmung und Methusalix predigt
ihre Zulässigkeit! Den Willen der Frau zu „respektieren“ weiß Methusalix geschickt vorzutäuschen wie
alle abtreibungsbefürwortenden Männer! Es geht ihnen immer darum, den Willen der Frau so zu beeinflussen,
daß die Frau auch selbst, vermeintlich aus „eigenem Entschluß“, zur Tötung ihres Kindes schreitet.
In 60% der Fälle steht hinter einer Abtreibung der Vater des Kindes und SEIN Wille!
@VirFortis Teil 2 Für den Christen ist aber immer das eigene Gewissen das ausschlaggebene, … Grossartig!
Wo doch die Kirchenbeamten den Menschen das eigene Gewissen nur dann zugestehen wollen, wenn es zu genau
denselben Entscheidungen kommt, wie die katholische Hierarchie. Sehr viele Heilige sind gerade deshalb
heilig geworden weil sie sich verwehrten. Wenn ich da an dieses Faschistenliebchen Balaguer denke, so
hat der sich dem mörderischen Despoten Franco nicht verweigert. Ganz im Gegenteil! Eine Diktatur kommt
nicht von heute auf morgen sondern schleicht sich langsam ein. Dann war also der Kommunismus in der Sowjetunion
gar keine Diktatur? Der kam schliesslich mit dem ganz grossen Knall. Ein kleines Antidiskr.Gesetz hier,
ein Anderes da … Dass die Frauenfeinde in der katholischen Hierarchie DAS nicht mögen, kann ich verstehen!
dort ein Verbot für Meinunsäusserung, Habe ich hier im Forum selbst erlebt. Plötzlich war mein Beitrag
über die erzwungene Schwangerschaft des zehnjährigen Mädchens in Mexiko wegzensiert. Da hat wohl einer
der Kommentare nicht gefallen. beschneidung des Rechts auf Selbstbestimmung in Erziehung usw usw usw Vor
allem das Recht der Selbstbestimmung der Frauen über den eigenen Körper; Sie haben ja so recht, VirFortis!
– und die Freiheit schwindet und schwindet und bis es soweit ist und: Schwupps : da ist sie die DIKTATUR
Ja, Sie haben Recht! Die katholische Kirche ist keine Demokratie!
@Philomena Honecker: Das Mädchen ist also unrechtmäßig bei den biologischen Eltern. Was ist denn das
für ein Margot-Honecker-Deutsch? Melissa hat Eltern – diese Tatsache beschränkt sich nicht auf die Biologie.
Das Mädchen ist 16 Jahre alt. In diesem Alter ist es nach aktueller Gesetzeslage nicht mehr einfach das
Verfügungsobjekt der Eltern, sondern hat erhebliche Selbst- und Mitbestimmungsrechte. Mir leuchtet nicht
ein, warum diese Einschränkung der Verfügungsmöglichkeit für den Staat nicht gelten sollte. Die Initiative
zur Rückkehr ist offensichtlich von Melissa ausgegangen – von Wildwest-Methoden kann also gar keine Rede
sein. Nicht alles, was unserem omnipotenten Staat nicht passt, ist gleich Anarchie.
#35 methusalix † 10:48:19 | Freitag, 27. April 2007
@VirFortis Teil 1 VirFortis: methusalix … und man nicht im teufelskreis der relativistischen Herumirrerei
gefangen ist. Sie sagen damit, dass uns die Kirche für alle Lebenslagen eine Richtlinie, eine Handlungsanweisung
gibt, damit wir nicht „herumirren“ müssen? Das sehe ich auch so. die Tatsache dass es für jede noch
so winzige Kleinigkeit des Lebens staatliche Gesetze gibt Und ich dachte Sie haben gerade das für die
Kirche also so positiv dargestellt. Also: genaue Handlungsanweisung von der Kirche ist gut, genaue Handlungsanweisung
vom Staat ist schlecht. resultiert daraus dass das natürliche Rechtsempfinden sehr wenig ausgeprägt
ist … Ich weiss, Sie präferieren das „Naturrecht“, in dem einfach nach freiem Empfinden entschieden
wird, was Recht ist und was nicht. Recht nach Belieben so zu sagen. … braucht für jeden winzigen Schwachsinn
des öffentlichen Lebens staatliche Vorschriften. Wenn das Mixa, Meisner und Laun hören, dass Sie den
Leuten freistellen wollen, wie sie zu lieben haben, werden Sie aber Ärger bekommen. Die Kirche will doch
bis ins allerletzte intime Detail entscheiden, was in unseren Betten geschieht. Sicher nicht der Staat.
Der hält sich da inzwischen raus, aber das ist den Klerikern ja auch wieder nicht recht. … was eigentlich
als Selbstverständlichkeit im Menschen verankert sein sollte … Soll das ein Plädoyer fürs „gesunde
Volksempfinden“ sein? Da wäre ich vorsichtig! Das kann ganz schnell zum Rohrkrepierer werden und nach
hinten losgehen.
Philomena „Wenn ich meine, die Schulpflicht gehört gehändert, dann muß ich versuchen, das Gesetz zu
ändern und nicht auf dem Rücken von Kindern Outlaw spielen.“ Ist ja wohl an Zynismus nicht zu überbeiten
der Satz. Ps: Der Staat hat von den Kindern gefälligst die Finger zu lassen da er keine Verfügungsgewalt
über sie haben soll !
@Franzisca Braun Es existiert ein gültiger Bescheid über den Sorgerechtsentzug. Und demnach hat das
Jugendamt das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Die haben entschieden, das Kind ist in einer Pflegefamilie
besser aufgehoben. Das Mädchen ist also unrechtmäßig bei den biologischen Eltern. Bis der Bescheid
aufgehoben worden ist, bleibt das auch so. Unrecht mit Unrecht bekämpfen kann keine Lösung sein. Diese
Wildwestmethoden schaden nur dem Kind/den Kindern. Aber offenbar hat genau die Einstellung das ganze Problem
erst ausgelöst. Wenn ich meine, die Schulpflicht gehört gehändert, dann muß ich versuchen, das Gesetz
zu ändern und nicht auf dem Rücken von Kindern Outlaw spielen. Das ist unverantwortlich.
methusalix ein Christ ist ein autonomer freier Mensch der deshalb autonom und frei ist weil die Gebote
Gottes das Wertebezugssystem bilden und man nicht im teufelskreis der relativistischen Herumirrerei gefangen
ist. die Tatsache dass es für jede noch so winzige Kleinigkeit des Lebens staatliche Gesetze gibt resultiert
daraus dass das natürliche Rechtsempfinden sehr wenig ausgeprägt ist oder dorch die mediale „tu was
du willst propaganda“ abgeschwächt wurde. Wer kein natürlich etisches Rechtsbewußtsein hat braucht
für jeden winzigen Schwachsinn des öffentlichen Lebens staatliche Vorschriften. Das normale Recht gibt
eigentlich nur das wieder was eigentlich als Selbstverständlichkeit im Menschen verankert sein sollte
aber in der Tat bei vielen nicht mehr verankert ist. Für den Christen ist aber immer das eigene Gewissen
das ausschlaggebene, nicht die von Parteisoldaten abgemachten Satzumgen eines Parlamentes. Sehr viele
Heilige sind gerade deshalb heilig geworden weil sie sich verwehrten. Immer muß der Christ höchst wachsam
sein dass dieses fragwürdige System der Gesetzemacherei durch Mehrheitsbeschlüsse nicht kippt und menschenfeindlich
wird. Eine Diktatur kommt nicht von heute auf morgen sondern schleicht sich langsam ein. Ein kleines Antidiskr.Gesetz
hier, ein Anderes da – dort ein Verbot für Meinunsäusserung, beschneidung des Rechts auf Selbstbestimmung
in Erziehung usw usw usw – und die Freiheit schwindet und schwindet und bis es soweit ist und: Schwupps :
da ist sie die DIKTATU
#31 methusalix † 09:28:49 | Freitag, 27. April 2007
@Stephanus Die Eltern haben ein Recht auf ihre Kinder und bei denen daraus abgeleiteten Pflichten hat
der Staat ihnen zu helfen, ihnen zu dienen! Oder liege ich hier falsch??? Also in diesem Forum habe ich
schon glesen, dass die Eltern KEIN Recht auf Kinder haben und ihre Kinder eben gerade NICHT als ihr Eigentum
betrachten dürfen. Aber das sei dahingestellt. Hier geht es um die Erziehung und Bildung von Kindern.
Das ganze Dilemma beruht doch darauf, dass unsere Vertreter (hier etwas einfältig „der Staat“ genannt,
als ob das nicht wir alle wären) in den Jugendämtern bestimmte vorgegebene Ziele für die Bildung und
Erziehung von Kindern und Jugendlichen verfolgen müssen, die von einigen wenigen Eltern überhaupt nicht
geteilt werden. Daher rührt auch diese ganze unselige Geschichte mit dem Anspruch von manchen Eltern
ihre Kinder unbedingt zu Hause zu unterrichten. Sie sind einfach der Meinung, dass ihre Kinder in unseren
öffentlichen Schulen verdorben werde. Durch Unterricht im Fach Biologie zum Beispiel oder durch Sexualkundeunterricht
oder anderes mehr, das in den Curricula unserer Schulen steht. Da aber diese Lehrpläne an öffentlichen
Schulen verbindlich sind, gibt es immer wieder Zoff, der dann mit staatlichen Machtmitteln weitergeführt
wird.
Demut, mehr Demut bitte… Jetzt habe ich den ganzen Strang rauf und runter gelesen, finde aber diesen
Post nicht mehr. Er steht wohl woanders: Dort wurde sinngemäß gesagt, das Menschen wie z.B. die Eltern
von Melissa mit mehr Demut mehr erreichen würden. Habe ich das jetzt richtig verstanden: in einem Forum
wie kreuz.net wird allen Ernstes behauptet, es zeuge von einer gewissen Hochmütigkeit, einer ungbührlichen
Überheblichkeit dem Staat gegenüber wenn z.B. Eltern ihren Pflichten als Eltern nachkommen wollen???
Der Begriff Demut (von althochdeutsch diomuoti „dienstwillig“, also eigentlich „Gesinnung eines Dienenden“)
beschreibt Ergebenheit, die in der Einsicht in die Notwendigkeit und im Willen zum Hinnehmen der Gegebenheiten
begründet ist. und: Der Demütige erkennt und akzeptiert – aus freien Stücken –, dass es etwas für
ihn Unerreichbares, Höheres gibt. In Abhängigkeitssituationen kann Demut bis zur Selbstunterwerfung
gehen. Vor allem hier ist zu unterscheiden zwischen innerer Einstellung und der nach außen gezeigten
Haltung. Daraus abgeleitet wird Demütigung als eine öffentliche Beschämung (bis an den Rand der Schande)
verstanden, die der Starke dem Schwachen zufügt. und: In der christlichen Religion bedeutet Demut das
Anerkennen der Allmacht Gottes. Demut beschreibt demnach die innere Einstellung eines Menschen zu Gott.
also: Die Eltern haben ein Recht auf ihre Kinder und bei denen daraus abgeleiteten Pflichten hat der Staat
ihnen zu helfen, ihnen zu dienen! Oder liege ich hier falsch???
#29 methusalix † 23:31:58 | Donnerstag, 26. April 2007
@div. matt: diese …ix Type ist ein notorischer Abtreibungsbefürworter und ein schäbiger Relativist
dazu. Ein absolut unliebsames Subjekt. Grossartig, matt. Beinahe schon ein Ritterschlag. Danke! Möchtegern-kathole:
Wer gerne den Staat zurückweisst, darf das tun und wird halt irgendwie bestraft. Wer Gottes Wille zurückweisst,
darf das auch tun und schädigt sich selbst für die Ewigkeit. Mit einem Unterschied, möchtegern. Der
erste Satz ist durch einen prima facie Beweis bestätigt. An den zweiten Satz müssen Sie glauben, damit
er wahr ist. Schon vergessen? Es heisst GLAUBEN, nicht wissen. Pünktchen: Methusalix’ Mörderphilosophie
Und wenn ein Raubmörder entscheidet. daß die Strafgesetze, … daß diese gesetze gebrochen werden dürfen?
Aber Pünktchen! Sie werden doch unserem guten VirFortis, der sich nur an Gesetze halten will, die ihm
genehm sind, nicht etwa eine Raubmörder-Moral unterstellen wollen? Also das geht eindeutig zu weit. Da
muss ich VirFortis sehr in Schutz nehmen. Er hält sich ja an die „guten“ Gesetze und beachtet nur die
„schlechten“ nicht. Aber vielleicht haben Sie doch recht; möglicherweise kann er das genauso wenig unterscheiden,
wie jeder andere gemeine Straftäter. agmen: So, so. Aber Möchtegern-Kathole, Sie dürfen doch nicht
die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreiten!!! So, so agmen, Sie halten eine Geschwindigkeitsübertretung
und einen Schwangerschaftsabbruch in die gleiche Rechtskategorie gehörend? Üben Sie weiter mit der Juristerei!
@Philomena Es war das Jugendamt und deren Vollstrecker, die sich strafbar verhalten haben, indem sie die
Modalitäten, jemanden einzuweisen, in keinster Weise eingehalten haben, sondern sich in selbstherrlicher
Art hektisch das Un-Recht herausgenommen haben, einfach ein Kind aus einer Familie zu rauben. Hilfe!!
Haben die Beamten in Deutschland nicht besseres zu tun? Okay, es verhungern oder verenden immer wieder
verwahrloste Kinder – aber man kann das Kind auch mit dem Bade ausschütten! Und genau das wurde hier
getan. Es ist also nicht strafbar, wenn die Eltern ihr vom Amt gestohlenes Kind bei sich behalten, wenn
es freiwillig nach Hause kommt (das angeblich niemals den Wunsch geäußert haben soll, wieder nach Hause
zu wollen – wie lieblos müssen solche Menschen sein!) Man kann auch hier wieder nur sagen, solchen Leuten
fehlt ein Stall voller Kinder, dann hätten sie andere Dinge, um die sie sich kümmern könnten…
So, so. Aber Möchtegern-Kathole, Sie dürfen doch nicht die Geschwindigkeitsbegrenzung überschreiten!!!
Wahrscheinlich meint Methusalix , dass es weniger schlimm sei ein ungeschütztes Kind umzubringen.
#24 Pünktchen 20:48:11 | Donnerstag, 26. April 2007
Methusalix’ Mörderphilosophie Und wenn ein Raubmörder entscheidet. daß die Strafgesetze, die Mord verbieten
für ihn nicht in jedem Falle „gut“ sind, dann ist er also auch berechtigt zu entscheiden, daß diese
gesetze gebrochen werden dürfen? man muß zwischen „gut“ als einstelligem Prädikat: moralisch „gut“
und gut als zweistelliges Prädikat im Sinne von „gut für…“ unterscheiden. Im letzteren Sinne hat „gut“
die Bedeutung von nützlich Was die Nichtunterscheidung bei Methusalix nahelegt ist die Behauptung: Was
mir nützt (gut für mich) ist, ist auch im moralischen Sinne „gut“! Puh, was für ein Schwachkopf dieser
Methusalix!
@methusalix Schlussendlich haben Sie Recht – das Leben ist beliebig -heisst dem Belieben des Einzelnen
anheimgestellt. Der kann sich an die Gesetze halten, oder nicht. Wenn nicht, wird er schädigt er sich
selber. An sich ist das alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer gerne den Staat zurückweisst,
darf das tun und wird halt irgendwie bestraft. Wer Gottes Wille zurückweisst, darf das auch tun und schädigt
sich selbst für die Ewigkeit. An sich nur eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wenn nun Gottes Wille
dem Gesetz des Staates widerspricht, muss der einzelne entscheiden, wem er gehorchen will. Für die Ewigkeit
empfehle ich Ihnen, Gottes Wille höher zu achten als das Gesetz eines Staates.
#21 VirFortis 20:44:05 | Donnerstag, 26. April 2007
agmen der Widersacher hasst alles Schwache und Hilfsbedürftige weil gerade diese Christus widerspiegeln.
In diese Kathegorie fallen auch Kinder. Deshalb müssen sie entweder gleich vorgeburtlich erledigt werden,
oder falls sie das Glück haben zu überleben vom Staat in Masseneinrichtungen abgestumpft werden. Deshalb
sind christliche Familien das schrecklichste was es für ein diabolisches System gibt! Um sicherzustellen
dass man eine verwertbare manipulierbare Sklavennatur herstellt muß dem Kind aus Sicht des diabolischen
Systems eine christliche Erziehung in einer liebenden Familie verwehrt bleiben. In USA ist diesbezüglich
die Situation besser da dort finanzgewaltige Freikirchengruppiereungen die zur katholischen Moral in punkt
Kindererzihung und Familie weitgehend übereinstimmen auch große politische Macht haben. – Was auch gut
ist so…
#20 methusalix † 20:39:55 | Donnerstag, 26. April 2007
Die ultimative Beliebigkeit! VirFortis: methusalixgute Gesetze gilt es natürlich einzuhalten. schlechte
Gesetzte soll/muß man brechen – auch wenn sie vom Staat kommen… Sie entscheiden also selbst, welche
Gesetze „gut“ sind und welche „schlecht“ sind? Genau das machen die Frauen, die Schwangerschaften abbrechen
auch. Die entscheiden, genau wie Sie VirFortis, welches Gesetz „gut“ ist und halten es ein. Wenn ein Gesetz
„schlecht“ ist, dann sind die Frauen natürlich genausowenig daran gebunden – auch wenn es von Kirchenbeamten
erlassen wurde, wie Sie sich an „schlechte“ Gesetze gebunden fühlen.
aussuchen jemand schrieb: „Oder gehen Sie etwa davon aus, dass man sich das Gesetz, das man einhalten
will und das Gesetz das man brechen darf, selbst aussuchen kann?“ Na man wird wohl nicht beim Staat anfragen
können, welches Gesetz man brechen edarf und welches nicht – oder gibt es dazu ein Gesetz ? Ich breche
auch regelmässig die Strassenverkehrsordnung dort, wo sie sehr hinderlich ist und die Polizei mich nicht
erwischt O:O
…armes Deutschland… Es ist schon ein kleines Martyrium, dass die Familie, vor allem Melissa, durchmachen
musste. Ich finde die Familie sehr stark!! à propos Hausschule: In den USA werden zwei Millionen werden
rund zwei Millionen Kinder zu Hause unterrichtet. In Deutschland würden diesem Beispiel auch gerne so
manche gefrustete Eltern folgen- gerade auch weil sie mit den Inhalten von Biologie- und Religionsunterricht
nicht einverstanden sind, wie z.B. meine… Immerhin werden in Deutschland 2000-3000 Kinder zu Hause unterrichtet,
obwohl sie mit Haftstrafen oder Sorgerechtsentzug rechnen müssen. Die Ergebnisse der Schüler, die zu
Hause unterrichtet werden, sind im Durchschnitt 15 bis 30% besser als die von Jugendlichen, die eine öffentliche
oder private Schule besuchen.
#17 VirFortis 20:20:52 | Donnerstag, 26. April 2007
methusalix gute Gesetze gilt es natürlich einzuhalten. schlechte Gesetzte soll/muß man brechen – auch
wenn sie vom Staat kommen Franz Jägerstätter zb hat auch die Gesetze Seiner Zeit gebrochen… Zitat:
„Man muß Gott mehr gehorchen als dem Staat“
„Die Eltern machen sich strafbar“ ???? Wirklich? Dann kann die Polizei ja wieder mit einer Hundertschaft
ausrücken … Das ist dann alles zum Wohle des Kindes, werden die Staats-Leute sagen. Also bei 16 Jahren
sollte man die freie Wahl des Wohnortes respektieren, insbesondere da ja keine Gefahr im eigentlichen
Sinne droht. Liebe Obrigkeit: blamiere Dich nur noch mehr bis auf die Knochen
#15 methusalix † 20:08:38 | Donnerstag, 26. April 2007
Wenn Ihnen die Einhaltung von Gesetzen wichtig ist VirFortis, sollten Sie mit gutem Beispiel voran gehen
und solche Kommentare wie unten tunlichst unterlassen. Oder gehen Sie etwa davon aus, dass man sich das
Gesetz, das man einhalten will und das Gesetz das man brechen darf, selbst aussuchen kann? Das wäre der
Gipfel des echt katholischen Relativismus und eine Beliebigkeit, die von ihresgleichen immer aufs heftigste
gegeisselt wird. Also geben sie dem Kaiser, was des Kaisers ist und dann dürfen Sie verlangen, dass die
Frauen Gott geben, was Gottes ist. Wenn Sie diesen Satz negieren, sind Sie nicht allzu glaubwürdig.
#13 obelix † 19:54:48 | Donnerstag, 26. April 2007
Ein starkes Wort, Starker Mann! VirFortis: Philomena wenns ums kindeswohl geht wird auf die Gesetze geschissen!
Genau das sagen Frauen die abtreiben auch: wenns ums Frauenwohl geht, wird auf die katholische Moral geschissen!
Dank für Ihre Worte, Vir Fortis! :(3
sicher… … machen sich die Eltern strafbar, aber wenn man sieht, welches Verhältnis diese Menschen
zu Recht und Gesetz haben und ihre religiöse Ideologie über das Wohl ihres Kindes stellen, scheint es
ihnen völlig egal zu sein. Die Ausdrucksweise im „Interview“ stammt allerdings nicht von einem 16jährigen
Kind. Es ist wohl wahrscheinlicher, dass der Beitrag einem der Redakteure von „kreuz.net“ eingefallen
ist.
#10 VirFortis 19:14:12 | Donnerstag, 26. April 2007
Philomena wenns ums kindeswohl geht wird auf die Gesetze geschissen ! Die einzige Instanz vor der man
sich strafbar machen kann ist der liebe Gott. Dem Staat würd ich da mal ordentlich den Stinkefinger zeigen
!
strafbar Die Eltern machen sich strafbar, wenn sie das Mädchen nicht zu ihren Pflegeeltern zurückbringen.
Und Leuten, die sich strafbar machen, Kinder zum „homeschooling“ zu überlassen? Halte ich für keine
gute Idee.
Karl Murx: Bei Melissas erstaunlicher Reife beweisen Sie mit ihrem Kommentar eine erstaunliche unreife.
Hoffentlich liest das Mädchen nicht, was Sie Ihr „zurufen“!
#3 Copertino 12:38:22 | Donnerstag, 26. April 2007
Erstaunliche Reife Die Antwort Melissas auf die folgende Frage beweist eine hoch entwickeltes Realitätsbewusstsein
und eine sachliche Einschätzung ihrer Lage: Zu Deinem Geburtstag bekamst Du nicht nur Glückwünsche
von anderen Heimschulfamilien – auch die Medien besuchten Dich. Wie gehst Du mit dieser großen Aufmerksamkeit
um? Melissa Busekros: Ich bin darüber nicht schockiert, wie mal behauptet wurde. Im Gegenteil. Ich denke,
die öffentliche Aufmerksamkeit bietet mir einen gewissen Schutz. Bleibt zu hoffen, dass der mediale Schutz
noch eine Zeitlang anhält.